und Umweltschutz in Filderstadt 2009 - Stadt Filderstadt

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und Umweltschutz in Filderstadt 2009 - Stadt Filderstadt

Flora und Fauna um die Klinkermühle

Peter Maasdorff, Biotopkartiergruppe Filderstadt

Das heimliche Tal der Klinkermühle. Am südöstlichen Ortsrand

von Bernhausen erstreckt sich ein schmales, etwa 800 Meter langes

Tal in Richtung Sielmingen. Während die oberhalb des ehemaligen

Mühlgrabens liegenden Streuobstwiesen nördlich abgrenzen, klettert im

Süden ein kleines Wäldchen 15 Meter den Hang hinauf. Der Mühlgraben, der

parallel zum durchfließenden Fleinsbach angelegt war, ist als Mulde noch

erkennbar. Alte Kopfweiden

erzählen von

längst vergangener Zeit.

Im heimlichen Grund

verläuft kein Pfad. Die

Ziegen eines Sielminger

Landwirtes äsen im

Pferch ungestört. Obwohl

im Klinkernfeld,

das sich in unmittelbarer

Nähe befindet, gebaut

wurde und die Autos auf

der Nürtinger Straße

vorbei fahren, ist die

Frau Auch mit ihren Ziegen

blieben.

Schönheit dieses Landschaftsteils

erhalten ge-

Nicht nur im Tal grünen die Mühlwiesen, sondern ebenfalls in den Fluren,

die sich südlich außerhalb ausbreiten. Hier kann das Gras geerntet werden.

In Richtung Reutlinger Straße sind Koppeln für Angusrinder angelegt. Wenn

wir uns den Bauernhäusern Sielmingens nähern, begleiten uns rechts und

links des Weges Streuobstbäume. Dazwischen grasen Pferde.

Flächenhaftes Naturdenkmal mit angrenzenden Landschaftsschutzgebiet

Die Aue ist in ihrer gesamten Länge und Breite als flächenhaftes

Naturdenkmal ausgewiesen. Lediglich das Mühlenareal einschließlich des

Parks wurde ausgenommen. Die Bezeichnung des 2,3 Hektar großen

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