Panorama Nr. 7 / Oktober 2007 - Raiffeisen

raiffeisen.ch

Panorama Nr. 7 / Oktober 2007 - Raiffeisen

Da s KunDenmaga zin Der r aiffeisenbanKen

PANORAMA

Nr. 7 / Oktober 2007

Raiffeisen setzt auf

Familienförderung, wie

diese Momentaufnahme

von den 2. Familienferienwochen

zeigt.


Geniessen Sie Ihren Ruhestand

mit einem sicheren Einkommen.

Profi tieren Sie von den Vorteilen einer fl exiblen und individuellen Alters-

renten-Versicherung. Damit können Sie mit einem zusätzlichen, sicheren

und geregelten Einkommen nach Ihrer Pensionierung rechnen. Und Sie

brauchen sich nicht selber um die Bewirtschaftung Ihres Vorsorgekapitals

zu kümmern. Lassen Sie sich jetzt persönlich beraten.

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Wir machen den Weg frei


Foto: zVg.

7/ 07 Pa n o r a m a r a i ffeisen

A u f T A K T

erfolg ist kein

Zufallsprodukt

Didier Cuche

Bronzemedaille im Riesenslalom bei der

Weltmeisterschaft 2007 in Åre, Silbermedaille

bei den Olympischen Spielen in Nagano 1998,

6 Weltcup-Siege.

Die Erfolge, die der Schweizer Skisport in der letzten Saison verbuchen konnte, sind

ermutigend, stehen aber auf wackligen Beinen. Zu dieser Bilanz beigetragen haben

sicherlich die Qualität der Betreuung und der Ausstattung, die guten Trainings-

bedingungen sowie die Tatsache, dass keine Verletzungen zu beklagen waren. Meiner

Ansicht nach besteht einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren darin, dass wir seit beinahe vier

Jahren auf dasselbe Betreuer-Team – vom Trainer bis hin zum Physiotherapeuten – zählen

können. Denn das Vertrauen entsteht aus der gemeinsamen Arbeit, der Verbundenheit über

Jahre hinweg. Derzeit haben wir innerhalb der Schweizer Mannschaft eine sehr gesunde

und anregende Stimmung.

Auch wenn mir, als einem der Ältesten in der Gruppe, heute die Rolle des Teamleiters

übertragen ist, ist das nicht meine Hauptaufgabe. Natürlich halte ich mit meinen Ratschlägen

nicht hinter dem Berg und werde gern alle kleinen Tricks und Tipps an die weniger Erfahrenen

weitergeben. Aber der Erfolg eines Teams hängt doch massgeblich davon ab, ob die Chemie

zwischen den Teammitgliedern stimmt. Leider gibt es kein allgemeingültiges Erfolgsrezept.

Es ist einfach so: Von nichts kommt nichts. Und individuelle Begabung und Talent können

nur dann zu Erfolgen auf höchstem Niveau führen, wenn sie von ernsthafter und kontinu-

ierlicher Arbeit getragen werden.

Die unerschütterliche Motivation ist eine notwendige Voraussetzung, um als Nachwuchs-

sportler Erfolg zu haben. Das ist gerade auch im Fall von Verletzungen wichtig, denn solche

lassen sich leider nicht vermeiden. Glücklicherweise entstehen mit der Zeit immer mehr

Infrastrukturen wie Sportschulen oder die Ski Academy in Brig, die Hoffnungsträger des

Schweizer Skisports optimal betreuen und damit die Eltern stark entlasten. Natürlich freut

es uns besonders, dass Partner wie Raiffeisen uns ihre Unterstützung bis auf Ebene der

regionalen Clubs und nationalen Verbände zukommen lassen. Sie geben uns damit die

Möglichkeit, die Basis der Nachwuchsförderung zu erweitern. Denn je umfangreicher die

Basis, desto grösser sind die Chancen, dass eines Tages Wettkämpfer daraus hervorgehen,

die im internationalen Wettbewerb bis ganz an die Spitze gelangen können.

Nr. 7 / Oktober 2007

s C H W e r p u N K T

4 Raiffeisen fördert: Beruf und Familie

G e L D

10 Schon der Urmensch musste sparen

14 Welche Plastikkarte wann Sinn macht

17 Alternative Energie immer attraktiver

r A I f f e I s e N

18 Lichter über dem Nebel

21 Liebe Kinder, Helm auf!

26 Grosser Empfang für Viktor Röthlin

W O H N e N

30 Oase am Puls der Stadt

m e N s C H e N

36 Ausverkauf der Heimat?

40 Faszination Zirkusmanege

46 So wird der Sprachaufenthalt zum Erfolg

s C H L u s s p u N K T

50 In Griechenland ticken die Uhren anders

I N H A LT

Impressum | Adressänderungen: mutationen melden sie bitte

direkt Ihrer raiffeisenbank. | Herausgeber und Verlag: Raiffeisen

Schweiz Genossenschaft | redaktion: Pius Schärli, Chefredaktor; Philippe

Thévoz, Redaktor, französische Ausgabe; Lorenza Storni, italienische

Ausgabe; Nicoletta Hermann, Mitarbeiterin. | Konzeption, Layout und

Druckvorstufe: Brandl & Schärer AG, 4601 Olten, www.brandl.ch. |

Titelbild: Erik Vogelsang | Adresse der redaktion: Raiffeisen Schweiz,

Panorama, Postfach, 9001 St. Gallen, Telefon 071 225 84 05, Fax 071 225

86 50, panorama@raiffeisen.ch, www.raiffeisen.ch/panorama | Druck

und Versand: Vogt-Schild Druck AG, Gutenbergstrasse 1, 4552 Derendingen

| erscheinungsweise: Panorama erscheint achtmal jährlich;

93. Jahrgang; Auflagen (WEMF, 22.11.06): 333 788 Expl. deutsch; 69 476

Expl. französisch; 46 277 Expl. italienisch | Inserate: Axel Springer Schweiz

AG, Fachmedien, Postfach, 8021 Zürich, Telefon 043 444 51 07, Fax 043

444 51 01, panorama@fachmedien.ch, www.fachmedien.ch | Bezug:

Panorama kann bei den einzelnen Raiffeisenbanken gratis bezogen

respektive abonniert werden. Nachdruck (auch auszugsweise) nur mit

ausdrücklicher Genehmigung der Redaktion gestattet. Sie können das

Kundenmagazin auch als Livepaper im Internet (www.raiffeisen.ch/panorama)

anschauen und herunterladen. | rechtlicher Hinweis: Die Informationen

in dieser Publikation gelten nicht als Offerte oder Kaufs- resp.

Verkaufsempfehlung der beschriebenen Finanzprodukte und dienen nur

zu Informationszwecken. Die vergangene Performance ist keine Garantie

für zukünftige Entwicklungen. Über Wettbewerbe wird keine Korrespondenz

geführt.


s c h w e r p u n k t

Pa n o r a m a r a i ffeisen 7/ 07


Fotos: B&S, Erik Vogelsang

Ein Sommermorgen am Hauptsitz von Raiffeisen

Schweiz in St. Gallen. Zwei Cars stehen

auf dem roten Platz bereit. Es ist wieder soweit,

die Raiffeisen­Familienferienwochen starten.

Erwartungsvolle Kinderaugen sind gespannt,

die Kinder warten auf eine bunte Woche mit

vielen verschiedenen Ateliers an der Pädagogischen

Hochschule in Rorschach, wo sie von

motivierten Studierenden betreut werden. Der

Gruppenleiter Bankenbetreuung Struktur und

Strategie bei Raiffeisen Schweiz, Ivo Steiner,

meint: «Die Kinder können ihre Ferien nützlich

verbringen und der Spassfaktor ist sehr hoch.

Zudem wird in den verschiedenen Ateliers gutes

Wissen vermittelt.»

unterstützung wird geschätzt

Gabriela Ziltener, Gruppenleiterin Fonds und

strukturierte Produkte bei Raiffeisen Schweiz,

Mutter von zwei Jungen, betont: «Dieses Angebot

entspricht einem Bedürfnis. Während der Ferienzeit,

insbesondere im Sommer mit fünf Wochen

Raiffeisen-Familienferienwochen:

Die Aktivitäten drinnen wie draussen

waren ein voller Erfolg.

7/ 07 Pa n o r a m a r a i ffeisen

raiffeisen fördert:

Beruf und familie

raiffeisen will in sachen familienfreundliches unternehmen Vorbild

sein und spricht nicht nur davon, sondern handelt auch: Im letzten Jahr

wurde eine Fachstelle profil zur Förderung der chancengleichheit

gegründet. Zahlreiche Massnahmen sind schon umgesetzt, beispielsweise

Ferienwochen für kinder von Mitarbeitenden.

Ferien, ist es schwierig eine Betreuungsmöglichkeit

zu finden, da es in den seltensten Fällen

möglich ist, als Mitarbeitende ebenfalls fünf Wochen

Ferien zu kriegen.» Dort noch ein Küsschen

für Papi, da noch ein paar letzte Sätze zwischen

einer Mutter und einem Sohn und schon bald sind

die Plätze im Car besetzt. Manch ein Vater würde

wohl auch gerne mitfahren und in die Welt der

Indianer eintauchen oder auf Schatzsuche gehen.

Stattdessen dürfen die Eltern zur Arbeit, während

die Kinder in Rorschach die Qual der Wahl zwischen

verschiedenen Ateliers haben.

Im Angebot sind zwei­ und viertägige Ateliers.

Am Mittwoch werden für alle Kinder zusätzlich zu

den Ateliers spezielle Erlebnistage angeboten.

Ernst und Eveline Locher zum Programm: «Die

Betreuung ist vorbildlich und wird auch von den

Kindern täglich gerühmt. Die Kinder rücken jeden

Morgen hochmotiviert ein und sind am Abend voll

des Lobes.» Als Leiter der Raiffeisenbank Steinach

Berg Freidorf geniesst es Ernst Locher, während

der Familienferienwochen zu wissen, dass seine

Kinder gut betreut sind und Spass haben. Für ihn

ist klar: Diese Unterstützung durch die Unternehmung

Raiffeisen ist richtig, sinnvoll und nachhaltig.

Mitarbeitende anderer Banken auf dem Platz

St. Gallen beneiden die Raiffeisen­Mitarbeitenden

richtiggehend um dieses Angebot.

Vielfältige Aktivitäten

In Rorschach geht es derweil bunt zu und her.

Zirkusakrobaten proben bereits erste Kunststücke,

einige versuchen sich in der Blumenbinderei,

während andere die steile Kletterwand erklimmen.

Kinderlachen und Begeisterung beleben die

alten, wunderschönen Räume an der Pädagogischen

Hochschule. Die Kinder im Kindergartenalter

bis zur sechsten Klasse scheinen die Aktivitäten

zu geniessen. Eifrig wird gebastelt und

gewerkelt. Natürlich ist auch für ein feines Mittagessen

gesorgt und die Pausenäpfel werden eigens

vom Projektleiter Urs Kronenberg in kindgerechte

Pausenstückchen geschnitten. Um halb

fünf heisst es dann auch schon wieder, sich für die

Rückfahrt nach St. Gallen bereit zu machen.

Auf dem roten Platz finden sich kurz vor fünf

bereits die ersten Väter und Mütter wieder ein.

Raiffeisen­Mitarbeitende werden auch als Eltern

sichtbar in der Unternehmung. Gabriela Ziltener

sieht darin einen wichtigen Teil der Raiffeisen­

Familienpolitik: «Es schafft auch unter den Mitarbeitenden

ein ganz anderes Verhältnis und

man kommt so mit Leuten ins Gespräch, mit denen

man sonst keine Berührungspunkte im Geschäftsalltag

hat. Spannend ist es auch, die Mitarbeiter

mal in ihrer Rolle als Mutter oder Vater zu

sehen.» >


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können kostenlos über www.vontobel.com bezogen werden oder bei: Vontobel Fonds Services AG, Zürich und

Raiffeisen Schweiz Genossenschaft, St. Gallen, als Vertreter. Bank Vontobel AG, Zürich und Raiffeisen Schweiz

Genossenschaft, St. Gallen, sind die Zahlstellen in der Schweiz.

Die vergangene Wert- und Renditeentwicklung sagt nichts über deren zukünftige Entwicklung aus. Die Perfomancedaten

lassen die bei der Ausgabe und Rücknahme der Anteile erhobenen Kommissionen und Kosten

unberücksichtigt. Alle Performancedaten in Referenzwährung.

Zürich Luzern Genf Frankfurt München Köln London Mailand Vaduz Luxemburg Salzburg Wien Madrid Grand Cayman Vancouver New York


7/ 07 Pa n o r a m a r a i ffeisen

s c h w e r p u n k t

Kurz nach 17 Uhr fahren die zwei Cars auf dem

roten Platz ein. Kinder stürmen heraus und nach

kurzer Zeit vernimmt man rundherum sprudelnde

Schilderungen über die vielfältigen Erlebnisse. Die

Kinder Fabrizio und Romina Steiner finden die

Familienferienwoche «megaläss». Gabriela Ziltener

hofft, dass Raiffeisen dieses Angebot auch

in den nächsten Jahren anbietet und auch die

Locher­ und Steiner­Kinder freuen sich bereits auf

die Familienferienwochen 2008.

Gleiche chancen für alle

Mit der Organisation beschäftigt sich die am

1. April 2006 gegründete Fachstelle Profil bei

Raiffeisen Schweiz (siehe Kasten). Ein Grund waren

die Entwicklungen im wirtschaftssoziologischen

Umfeld. Laut Bundesamt für Statistik

werden in der Schweiz bereits im Jahr 2015 – als

Folge der geburtenschwachen Jahrgänge – qualifizierte

Arbeitskräfte knapp. So setzt sich die

Fachstelle Profil mit einem bis ins Jahr 2015 definierten

dreistufigen Programm für die Förderung

der Chancengleichheit von Mann und Frau, Menschen

mit Behinderungen, älteren Arbeitnehmenden

und verschiedenen Nationalitäten ein.

Zurzeit wird die Stufe 1 umgesetzt, die Grundlagen

schafft und erste Projekte zur Familien­ und

Frauenförderung bei Raiffeisen Schweiz in

St. Gallen umsetzt.

Erklärtes Ziel von Raiffeisen ist es, dass im Jahr

2015 ein Viertel der Schlüsselpositionen durch

qualifizierte Frauen besetzt sind und die Unternehmung

sich zu einem Vorbild bezüglich Familienfreundlichkeit

entwickelt. Management­Teams

sollen divers zusammengesetzt sein. Spätestens

Fachstelle für Diversity und Gleichstellung

Diversity (engl.) bedeutet Vielfalt. Deshalb setzt

die Fachstelle Profil Massnahmen um, die darauf

abzielen, potenziell benachteiligten Gruppen beiderlei

Geschlechts gleiche Chancen zu geben,

allfällige Barrieren zu beseitigen und die unterschiedlichen

Bedürfnisse von Frauen und Männern

gleichermassen zu berücksichtigen. So geht

beispielsweise Gleichstellung über blosse Gleichbehandlung

hinaus, in dem sie positive Aktionen

und Massnahmen der Frauen­ sowie Minderheitenförderung

sowie der besseren Vereinbarkeit

von Beruf und Familie/Privatleben einschliesst.

Weitere Themen sind ältere Arbeitnehmende,

Mitarbeitende mit einem Handicap und Mitarbeitende

anderer Nationalitäten. Ziel ist es, allen

Menschen zu ermöglichen, ihre persönlichen Fä­

Gabriela Ziltener mit Ramon und Andrin, die im

Atelier Kindergarten waren.

im Jahr 2016 soll also die Struktur der Mitarbeitenden

die Kundenstruktur nicht nur bezüglich

Geschlecht, sondern auch in Bezug auf Multikulturalität

und Alter abbilden.

erste schritte

Nebst den Familienferienwochen werden verschiedene

Wege verfolgt. Folgende Aktivitäten

werden bereits umgesetzt.

Mentoringprogramm: Ab 2007 startete

Raiffeisen ein mit Workshops eng begleitetes

Mentoringprogramm für Mitarbeiterinnen. Eine

erfahrene Person (Mentorin bzw. Mentor) kann so

ihr Wissen und ihre Fähigkeiten an eine noch

unerfahrene Person (Mentee) weitergeben, um

higkeiten zu entfalten, ohne durch geschlechtsspezifische

oder sonstige diskriminierende Rollenzuweisungen

eingeschränkt zu werden. Dadurch

sind sie in der Lage, ihr persönliches Profil zu zeigen

und nutzbringend einzusetzen.

Die Fachstelle Profil wird im Jobsharing von

Regula Dietsche und Christa Messner geleitet.

Als werdende Mutter ist es Regula Dietsche

und ihrem Partner wichtig, Beruf und Familie zu

vereinbaren. Aus ihrer Familie kennt sie die spezifischen

Herausforderungen von Menschen mit

Handicap. Nach der Wirtschaftsmatur liess sie sich

zur Ergotherapeutin HF ausbilden. Danach erwarb

sie an die Uni das Lizenziat phil. I in Arbeits­ und

Organisationspsychologie mit Nebenfach Pädagogik

und Kinder­ und Jugendpsychopathologie.

Ivo und Daniela Steiner mit Fabrizio (Atelier

Zeitreise) und Romina (Zirkus).

Ernst Locher mit Michèle (Zeitreise) und Raphael

(Fussball).

Neben dem Studium war sie schon bei Raiffeisen

Schweiz als Personalentwicklerin tätig. Ihr gefällt

die Umsetzung kreativer Lösungen.

Als alleinerziehende Mutter ist Christa Messner

mit der Herausforderung konfrontiert worden,

engagierte Mutter und Mitarbeiterin zu sein. Zudem

gehört sie bereits zur Zielgruppe Mitarbeitende

in der zweiten Lebenshälfte. Mit der Matura

und einer betriebswirtschaftlichen Ausbildung

absolviert die Erwachsenenbildnerin zurzeit den

MAS in Supervision und Coaching in Organisationen.

Ihr Psychologiestudium, Tätigkeiten in der

Erwachsenenbildung sowie ihre Erfahrungen als

Personalentwicklerin in der Kaderentwicklung

haben sie auf ihre Aufgaben bei der Fachstelle

vorbereitet.


Winterzauber in Tirol

«Vier Jahreszeiten» am Achensee

� Wohnen im Erstklass-Wellnesshotel � Traumhafte Wintertage

am Achensee � Täglich attraktives Ausflugsprogramm

Ihr Reiseprogramm

1. Tag: Hinfahrt Schweiz – Achensee.

2. Tag: Wintertag in Maurach

am Achensee. Der Vormittag steht zur freien

Verfügung. Nützen Sie die vielfältigen Wellnessangebote.

Am Nachmittag Informationswanderung

in Maurach. Anschliessend typische

Schnapsverkostung in der Edelbrennerei

von Franz Kostenzer. Zum Abendessen geniessen

wir ein italienisches Buffet. Nimmermüde

brechen anschliessend zu einer winterlichen

Fackelwanderung mit Glühwein auf.

3. Tag: Ausflug Kufstein und 4-Seen-Fahrt.

Fahrt nach Kufstein, der Perle Tirols. Interessanter

Stadtrundgang. Anschlies send Möglichkeit

zur Besichtigung der Festung (fakultativ

– nicht inbegriffen). Am Nachmittag 4-Seen-

Panoramafahrt ins Bayerische Alpenland, über

Thiersee, Schliersee zum Tegernsee. Entlang

dem Achensee erreichen wir wieder unser Hotel.

Hier erwartet uns ein unterhaltsamer

Abend mit Musik und Tanz.

4. Tag: Fakultativer Ausflug Kristallwelten

Wattens und Innsbruck. Fahrt nach

Wattens und Besuch der Swarovski Kristallwelten.

Möglichkeit zum Einkaufen im Crys tal-

Shop. Danach Weiterfahrt nach Innsbruck.

Zeit zur freien Verfügung in der schönen Altstadt.

Anschliessend Rückfahrt ins Hotel.

5. Tag: Achensee – Winterliche

Kutschenfahrt. Im Trab geht es mit einer

beliebten Pferdekutschenfahrt über glitzernde

Felder. Lassen Sie sich von der verschneiten

Landschaft verzaubern! Rest des Tages zur

freien Verfügung oder zum Genuss der Wellness-Einrichtungen

unseres Hotels.

6. Tag: Achensee – Rückfahrt in die

Schweiz.

Ihr Hotel

Wir wohnen fünf Nächte im Erstklass-Wellness

Hotel Vier Jahreszeiten T-•••• (off.

Kat.****) in Maurach beim Achensee. Zimmertyp

A mit Dusche/WC, teilweise Balkon

oder Terrasse, Telefon, Safe, Fön, Radio, Kabel-TV,

ca. 19 – 23 m 2 . Zimmertyp B, neuere

Zimmer in der Residenz, selbe Einrichtung,

Zimmergrösse 26 – 28 m 2 . Einrichtungen: Das

Hotel verfügt über eine gemütliche Bar und ein

grosszügiges Restaurant. Im Preis inbegriffen:

Wellness-Oase mit Hallenbad, Whirlpool, Finnische

Sauna, Dampfbad, Bärensauna, Physio-

Thermkabine und Fitnessraum. Gegen Bezahlung:

Solarium, Massagen, Beautyanwendungen,

Bäder und Packungen.

Königsklasse-Luxusbus mit mehr Komfort:

� kleinere Reisegruppen (max. 30 Personen)

� bequeme Fauteuils in 3er-Bestuhlung

� grösserer Sitzabstand (90 cm an Stelle

der üblichen 78 cm)

Preise pro Person Fr.

6 Tage inklusive Halbpension 845.–

Reduktion

Reise 1– 2 100.–

Reise 8 – 9 50.–

Daten 2008

Sonntag – Freitag

1: 13.01.–18.01. 6: 17.02.–22.02.

2: 20.01.–25.01. 7: 24.02.–29.02.

3: 27.01.–01.02. 8: 02.03.–07.03.

4: 03.02.–08.02. 9: 09.03.–14.03.

5: 10.02.–15.02. 10: 16.03.–21.03.

Unsere Leistungen

� Fahrt mit Königsklasse-Luxusbus

� Unterkunft im Erstklasshotel

Vier Jahreszeiten in Maurach,

Basis Doppelzimmer, Typ A

� Alle Zimmer mit Bad oder Dusche/WC

� Mahlzeiten:

– 5 � Halbpension (Abendessen und

Frühstücksbuffet), davon

1 � Italienisches Buffet und

1 � Tiroler Bauern Buffet

– Halbpensions-Abendessen jeweils mit

Menuwahl, Vorspeisen- und Salatbuffet

– 1 � Begrüssungsgetränk

� Freie Benützung der Wellnesslandschaft

mit Panorama-Hallenbad, Whirlpool,

türkischem Dampfbad, Sauna,

Physio-Thermkabine, Frischluftgrotte

und Bärensauna, Fitnessraum

� Abend mit Musik und Tanz

� Alle aufgeführten Ausflüge und Besichtigungen

(ausg. fak. Ausflug Kristallwelten

Wattens und Innsbruck, am 4. Tag)

� Infowanderung in Maurach

� Schnapsverkostung in einer Edelbrennerei

� Fackelwanderung mit Glühwein

� Geführter Stadtrundgang in Kufstein

� Winterliche Kutschenfahrt

� Erfahrener Reisechauffeur

Nicht inbegriffen Fr.

� Zuschlag Zimmertyp B (26–28 m 2 ) 60.–

� Einzelzimmerzuschlag 98.–

� Zuschlag Doppelzimmer zur

Alleinbenützung 185.–

� Fakultativer Ausflug Kristallwelten

Wattens und Innsbruck 45.–

� Annullationsschutz 20.–

Abfahrtsorte kache

06.30 Burgdorf �, 06.45 Basel, 07.20 Aarau

08.00 Baden-Rütihof �, 08.30 Zürich-Flughafen

�, 08.50 Winterthur, 09.15 Wil �

Hinweis für beide Reisen

Ihre Buchungsstelle kann eine Auftrags -

pauschale erheben. Für Mitglieder des

Excellence-Reiseclubs und bei Buchung

über www.twerenbold.ch entfällt die Auf -

tragspauschale.

Detaillierte Reiseprogramme auf Anfrage

Geniessen Sie beide

Reisen in der

Ohne Zuschlag!

«Wellnesshotel Schwarzbrunn»

� Wohnen im Erstklass-Wellnesshotel � Top-Wellnesseinrichtungen

� Vollpension mit «All-Inclusive»-Leistungen � Ausflugsprogramm «à-la-carte»

Ihr Reiseprogramm

1. Tag: Hinreise Schweiz – Stans, Tirol.

Fahrt nach Stans in Tirol. Nach Ankunft Begrüssungscocktail

und Information zu Ihrem

Aufenthalt im Wellnesshotel Schwarzbrunn.

2. Tag: Stans-Tirol. Vormittag zur freien Verfügung.

Nützen Sie die vielfältigen Wellnessangebote.

Am Nachmittag Fahrt nach Axams.

Im Trab geht es auf einer Kutschenfahrt über

glitzernde Felder und in der Rossalm erwartet

uns ein heisser Glühwein zu urchiger Musik.

3. bis 5. Tag: Aufenthalt im Wellnesshotel

Schwarzbrunn. Geniessen Sie die

Annehmlichkeiten der Hotelanlage mit allen

nebenstehenden Leistungen.

6. Tag: Rückreise in die Schweiz.

Fakultative Ausflüge

Mindest-Teilnehmerzahl: 15 Personen

Wir bieten Ihnen folgende attraktive Ausflüge

mit unserem Königsklasse-Luxusbus an:

� Kufstein und 4-Seen-Fahrt.

� Kristallwelten Wattens und Innsbruck.

Programme siehe Reise links, 3. und 4. Tag.

Ihr Hotel

Sie wohnen fünf Nächte im erstklassigen

Wellnesshotel Schwarzbrunn in Stans,

Tirol T-•••• (off. Kat.****Sup.). Das Hotel

liegt im Zentrum von Stans, im Herzen Tirols, in

der Silberregion Karwendel, am Eingang zum

Zillertal. Alle Zimmer mit Bad oder Dusche/

WC, Telefon, Sat-TV, Zimmertresor, Haarfön,

grösstenteils mit Balkon. Zu den grosszügigen

Einrichtungen gehören: Grosse, gepflegte

Aufenthaltsräume, Kamin- und Hotelbar, Zirbenstube,

Speisesäle, Wintergarten, Sonnenterrasse.

Fitness & Wellness

Fitnessstudio «Paradise World» (850 m 2 ),

mit geprüftem Trainer und wöchentlichem

Fitnessprogramm. Wellnesscenter «Schwarzbrunnquelle»

(1300 m 2 ) mit Erlebnis-Hallenbad

Whirlbank und Gegenstromanlage, luxuriöse

Saunalandschaft, Dampfbäder, Hot-Whirlpool,

Kneipp becken, Eisbrunnen, Wasserfall,

multifunktionelle Erlebnisduschen, Tepidarium

mit Wärmeliegen.

Gegen Gebühr: Bademäntel, «Christine’s

Welt der Schönheit». Hier gönnen Sie

sich absolute Entspannung mit einer breiten

Pa lette an Beauty- und Wellnessanwendungen,

z. B. Gesichtsbehandlungen, Körperwickel,

Massagen oder Bäder.

REISEN IN GUTER GESELLSCHAFT

Preise pro Person Fr.

6 Tage inklusive Vollpension 875.–

Daten 2008

Sonntag – Freitag

06.01.–11.01. 20.01.–25.01.

13.01.–18.01. 27.01.–01.02.

Unsere Leistungen

� Fahrt mit Königsklasse-Luxusbus

� Unterkunft im Erstklass-Wellnesshotel

Schwarzbrunn, Basis Doppelzimmer

� Alle Zimmer mit Bad oder Dusche/WC

� Mahlzeiten und Getränke – All-Inclusive

– Willkommenscocktail

– 5 � Reichhaltiges Frühstücksbüffet

mit kalten und warmen Spezialitäten,

Bio-Ecke, Tee- und Saftbar

– 5 � Abendessen: exquisites 4- oder

5-Gang Wahlmenü, 2 � pro Woche

Themenbuffet oder Galadiner;

3 Gourmetbuffets für Vorspeisen,

Salate und Desserts

– 5 � Lunchpaket zum Mitnehmen

oder facettenreiches Wellness-

Mittagsbuffet (ab 2. Tag)

– Nachmittagsimbiss mit hausgemachten

Patisserie sowie Glacé aus der Eistruhe

– Softdrinks, Bier, Wein und Kaffee/Tee

bis 22 Uhr inklusive (keine Bargetränke

oder Spirituosen)!

� Freie Benützung der 1300 m 2 grossen

«Schwarzbrunnquelle» mit Erlebnis-

Hallenbad, luxuriöser Saunalandschaft,

Dampf- und Sprudelbäder usw., sowie

des Fitnessstudios «Paradise World»

� Teilnahmemöglichkeit an den geführten

Programmen Winterwanderungen,

Eisstockschiessen, Rodelrennen, Nordic

Walking, Schneeschuhwandern

� Erfahrener Reisechauffeur für die An- und

Rückreise sowie für die fak. Ausflüge

Nicht inbegriffen Fr.

� Einzelzimmerzuschlag 140.–

� Fakultative Ausflüge:

– Kufstein und 4-Seen-Fahrt 45.–

– Kristallwelten Wattens

und Innsbruck 45.–

� Anwendungen und

Behandlungen auf Anfrage

� Annullationsschutz 20.–

Abfahrtsorte kweti

06.30 Burgdorf �, 06.45 Basel, 07.20 Aarau

08.00 Baden-Rütihof �, 08.30 Zürich-Flughafen

�, 08.50 Winterthur, 09.15 Wil �

Twerenbold Reisen AG · 5406 Baden · www.twerenbold.ch

Buchungstelefon 056 484 84 84


7/ 07 Pa n o r a m a r a i ffeisen

s c h w e r p u n k t

diese in ihrer persönlichen und beruflichen Entwicklung

innerhalb des Unternehmens zu fördern.

Als Mentoren konnte für 2007 unter anderem die

gesamte Geschäftsleitung von Raiffeisen gewonnen

werden.

elternschaft bei raiffeisen: Schwangerschaft

und Geburt eines Kindes sollen nicht

zwangsläufig das Ende einer Arbeitstätigkeit oder

von Karrierechancen bedeuten. Über einen Fragebogen

konnten betroffene Mitarbeiterinnen ihre

Bedürfnisse einbringen. 20 Mitarbeiterinnen erhielten

die Gelegenheit, in einer Diskussion mit

Mitgliedern der Geschäftsleitung ihre Anliegen

darzulegen. Fragebogen und Diskussion dienten

als Basis für konkrete Massnahmen, damit auf die

Bedürfnisse schwangerer Mitarbeiterinnen und

junger Mütter vermehrt eingegangen werden

kann.

kinderkrippe: Raiffeisen Schweiz in St. Gallen

führt seit zehn Jahren die Kinderkrippe Sumsihuus.

Die sehr guten Auslastungszahlen zeigen,

wie wichtig eine Kinderkrippe für ein familienfreundliches

Unternehmen ist.

kaderentwicklung: Sensibilisierung und

Schulung in den Themen Diversity und Gendermanagement

werden bereits seit 2007 im Rahmen

des Raiffeisen­internen Kaderentwicklungsprogrammes

angeboten. Während eines halben

Tages wird das Kader angeleitet, über seine eige­

Nachgefragt bei Pierin Vincenz, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Raiffeisen Gruppe

«panorama»: warum haben sie die chancengleichheit

zur chefsache erklärt?

pierin Vincenz: Wir haben für die nächsten

Jahre ehrgeizige Strategien. Dazu brauchen wir

qualifizierte Mitarbeitende. Im Moment liegt bei

Frauen brachliegendes Potenzial. Sie kehren nach

der Babypause nicht mehr in die Unternehmungen

zurück. Raiffeisen will dafür bessere Bedingungen

schaffen – auch als Differenzierungsmerkmal gegenüber

anderen Banken.

welche Antworten kann denn raiffeisen zum

thema chancengleichheit geben?

ne Haltung bezüglich dieser Themen nachzudenken.

Interessiertenzyklus: Mütter, Väter, Mitarbeiterinnen

mit Aufstiegschancen, ältere Mitarbeitende,

die bis zu ihrer Pensionierung die Freude

an ihrer Arbeitstätigkeit behalten möchten, Teilzeitmitarbeitende,

alle sollen Gelegenheit erhalten,

sich kennenzulernen und gegenseitige Erfahrungen

auszutauschen. Dazu dient ab 2007 ein

Interessiertenzyklus für Mitarbeitende, der alle

zwei Monate stattfindet. Nach einem kurzen

Einführungsreferat folgt eine offene Diskussion

mit Beteiligung aller Anwesenden.

weitere Massnahmen: Die Fachstelle Profil

stellt verschiedenste Unterlagen und Beratungsangebote

zum Thema zur Verfügung und pflegt

einen eigenen Intranet­Auftritt. Nach Bedarf werden

Schulungen angeboten. Zum nationalen

Tochtertag bietet sie an den Standorten St. Gallen

und Dietikon ein eigenes Programm für Töchter

und Söhne von Raiffeisen­Mitarbeitenden.

Das Thema bewegt alle Mitarbeitenden auf

allen Stufen, vor allem weil es um die persönliche

und berufliche Entfaltung geht. Viele Sitzungen

und noch mehr Diskussionen werden noch folgen.

Es gibt keine vorgegebenen Wege, aber ein

erklärtes Ziel. Fast alles muss neu «erfunden»

werden. Das macht die Sache spannend und anspruchsvoll.

� reGulA DIetsche/chrIstA Messner

Raiffeisen will gute und motivierte Mitarbeitende.

Dabei spielt es grundsätzlich keine Rolle, ob es

ein Mann oder eine Frau ist. Tatsache ist aber,

dass die Strukturen in der Wirtschaft nach wie vor

sehr männlich geprägt sind. Um gerade auch für

Frauen ein attraktiver Arbeitgeber zu sein, braucht

es einen Kulturwandel.

spüren sie diesen kulturwandel bei raiffeisen

bereits?

Jeder Kulturwandel braucht Zeit und geschieht

nicht von heute auf morgen. Es hat jedoch schon

ein ziemlicher Kulturwandel stattgefunden. Die

Themen von Diversity wie Chancengleichheit und

die Vereinbarkeit von Familie und Beruf werden

bereits rege diskutiert und die Einstellungen ändern

sich. Nur mit dem Schaffen von Rahmenbedingungen

findet kein Kulturwandel statt, deshalb

sind mir Diskussionen und Auseinandersetzungen

zum Thema in der Unternehmung sehr wichtig.

Leiten die Fachstelle Profil: Regula Dietsche

(vorne) und Christa Messner.

sehen sie in der Quoteneinführung kein

risiko?

Wir haben ein klares Ziel von 25 Prozent Frauen

im Top­Kader bis 2015. Dies ist aber nicht gleichzusetzen

mit einer Quote. Eine Quote könnte man

von heute auf morgen einführen – eine auf die

Vielfalt und Gleichberechtigung ausgerichtete

Unternehmenskultur aber nicht. Deshalb geben

wir uns Zeit und lancieren verschiedene Massnahmen.

Wir wollen keine Quotenfrauen, sondern

gute Frauen und Männer.

welches sind die nächsten schritte?

Das nächste Thema nach der Vereinbarkeit von

Familie und Beruf werden «ältere Mitarbeitende»

sein. Es gilt, gezielte attraktive Arbeitszeitmodelle

für diese zu entwickeln. Unsere Absicht ist dabei

klar: Wir wollen Know­how und Erfahrung so

lange wie möglich in der Unternehmung halten.

Interview: Philippe Thévoz


g e l d

schon der Urmensch

musste sparen

10 Pa n o r a m a r a i ffeisen 7/ 07


Reisvorratshäuser auf Sulawesi,

einer indonesischen Insel zwischen

Borneo und Neuguinea.

7/ 07 Pa n o r a m a r a i ffeisen

Foto: Keystone

Wenn wir glauben, dass Sparen

eine erfindung der Neuzeit ist,

dann sind wir auf dem Holzweg.

Sparen war schon in frühen epochen

der Menschheitsgeschichte

eine zentrale Überlebensfrage.

Der moderne Mensch denkt beim Wort

«sparen» an Geld auf der hohen Kante, das

möglichst hohe Zinserträge abwerfen, also

arbeiten soll. Kaum einem von uns Sparern ist

bewusst, wie privilegiert die meisten von uns sind:

Wir verdienen mehr Geld, als wir verbrauchen.

Viele Menschen sind allerdings nicht in der Lage,

durch das Werk ihrer Hände oder ihres Hirns mehr

zu erwirtschaften, als was sie nötigst zum Überleben

brauchen. Sparen hat aber nicht grundsätzlich

und in jedem Fall etwas mit Geld zu tun.

Sparen heisst vorauszuschauen, einen Vorrat zu

schaffen für Zeiten des Mangels.

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Die Statistiken belegen es seit mehreren Jahren:

Raiffeisen ist und bleibt die erste Adresse für

Schweizer Sparerinnen und Sparer. Das dichteste

Bankstellennetz, ein Höchstmass an Sicherheit

und eine umfassende Palette an Spar- und Anlageprodukten

bilden die Basis zu diesem Erfolg.

Raiffeisen bietet Sparprodukte für jegliche Anlage-

und Sicherheitsbedürfnisse. Je nach Alter,

Vermögenssituation und Anlageprofil wählt der

Kunde bei Raiffeisen zwischen dem Mitglieder-

Sparkonto, Sparkonto, Jugendsparkonto, Seniorensparkonto

und dem bei Niederlassungen üblichen

Profit-Sparkonto. Lassen Sie sich von Ihrer

Raiffeisenbank beraten und wählen Sie die Lösung,

die perfekt zu Ihren Bedürfnissen passt.

Um das Sparen zu fördern, fand auch dieses

Jahr Ende Oktober der internationale Weltspartag

statt. Dieser wurde das erste Mal am 31. Oktober

1924 in Mailand durchgeführt. Der Erste Welt-

Kein Sammler, kein Sparer

Machen wir einen Sprung um zwei, drei Millionen

zurück zum Ursprung des Menschen, zum Homo

erectus. Dessen Lebensbereich erstreckte sich auf

einen schmalen Streifen unseres Globus, wo es

kaum einen Sommer oder einen Winter gab; eine

Gegend also, in der die Natur über zwölf Monate

lang Lebensmittel produzierte. Dies war wohl in

Afrika und Asien. Verspiesen wurden Früchte,

Beeren, Kräuter, Wurzeln, Knollen, Pilze, Käfer,

Würmer, Fleisch . . . alles roh, denn der Umgang

mit Feuer war den damaligen Menschen fremd.

Das Gehirn war noch klein, denn noch waren

muskulöse Arme und Beine wichtiger als das Wissen

um die Wurzel im Quadrat. Der Mensch war

noch nicht mal ein Sammler und vielleicht höchstens

ein Gelegenheitsjäger. Sparen? Fehlanzeige!

Als das menschliche Hirn grösser wurde, löste

sich der Mensch vom Tier ab. Er entwickelte Waffen,

um Tiere erlegen zu können. Er machte sich

das Feuer zu Nutzen, um Rohes in Gebratenes und

Gegartes zu verwandeln, was den Verwesungs-

«Member Plus» Wettbewerb

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Wir machen den Weg frei

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krieg stürzte Europa in eine tiefe Depression, bei

der viele Anlegerinnen und Anleger ihre Ersparnisse

verloren. Dieser Anlass bietet heute noch

die Gelegenheit, um über den Umgang mit Geld

nachzudenken.

Beim grossen «Member-Plus»-Wettbewerb

2007 vom 29. Oktober bis 16. November können

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bringen Sie diesen jetzt bei Ihrer Raiffeisenbank

vorbei und holen Sie sich Ihren Sofortpreis. Sie

können den Talon auch auf Ihrer Bank abholen

oder im Internet teilnehmen (www.raiffeisen.ch,

Banner beachten). Wir wünschen Ihnen viel

Glück!

11


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7/ 07 Pa n o r a m a r a i ffeisen

g e l d

prozess verlangsamte. Er sammelte und legte sich

einen kleinen Vorrat an, um vielleicht auch morgen

oder übermorgen davon zehren zu können.

Der Mensch war ein Sparer geworden! Wir können

also wohl nicht in Abrede stellen, dass Sparen

mit Intelligenz zu tun hat.

Säen, um zu ernten – wie beim Sparen

Der grosse Schritt, der Quantensprung zum modernen

Menschen, geschah mit der Sesshaftigkeit:

Der Mensch baute sich eine Behausung und widmete

sich dem Ackerbau. Der Mensch sammelte

nicht mehr Wurzeln, Pilze, Beeren und Früchte,

um auch morgen und übermorgen davon zehren

zu können. Er dachte in noch weiteren Horizonten:

Er sorgte für das kommende Jahr, indem

er Samen sammelte. Er rodete den Urwald, bestellte

den Boden, säte im Frühling den Samen vom

Vorjahr und erntete grosse Mengen an Getreide,

an Gemüse, an Früchten, um auch im Winter in

karger Zeit über die Runden zu kommen.

Heute sind in unseren Gefilden Selbstversorger

eher die Ausnahme denn die Regel, auch wenn

Tomaten und Bohnen, Melonen und Kartoffeln

aus dem Schrebergarten ungeahnte Popularität

geniessen. Wir haben es heute nicht mehr nötig,

in Form von Lebensmitteln zu sparen, um den

Winter ohne Hunger überstehen zu können. Im

Nachgefragt bei Beat Feuz (20), Ski-Junioren-Weltmeister, Schangnau

Panorama«: Kannst du dich noch an dein

erstes Sparkässeli erinnern?

Beat Feuz: Klar doch, das war ein riesengrosses

Porzellanschwein, sicher stolze 30 Zentimeter

lang. Es hatte die Nase vorne gesenkt, da blieben

die Fünfliber immer stecken!

Was hast du dir denn mit deinem ersten ersparten

geld gekauft?

Ein ferngesteuertes Auto, auf das ich mächtig

stolz war. Schon in jungen Jahren konnte mir alles

Supermarkt um die Ecke finden wir das ganze Jahr

Äpfel und Birnen, Bananen und Orangen, Reis und

Kartoffeln, Kopfsalat und Karotten, ja sogar Erdbeeren

und Weintrauben. Und wer zu bequem ist,

ein Menü selber zuzubereiten, zaubert es – schon

vorpräpariert – direkt vom Gefrierschrank in die

Pfanne oder den Backofen, mit oder ohne Umluft,

Dampf oder Mikrowellen. Unsere Selbstversorgung

ist heute das Gesparte auf dem Bankkonto.

Und das wirft erst noch Zinsen ab. «So ein Schlaraffenland!»,

würden unsere Vorfahren mit dem

kleinen Hirn denken.

Warum Sparen sich lohnt

Das Sparen mit klassischen Sparkonti ist in der

Schweiz nach wie vor die populärste Form der

Geldanlage. Im laufenden Jahr sind die Marktsätze

gestiegen, was sich positiv auf die Verzinsung

von Spargeldern auswirkt. Aktuell erzielt beispielsweise

ein Mitgliedersparkonto bei Raiffeisen eine

Rendite von 1,125 Prozent. Auch professionelle

Anleger sind mit Sparkonti gut beraten. Bei Raiffeisen

wird für jeden Kunden eine Anlagestrategie

nach Mass geschneidert. Nicht gebundene Mittel

wie Spargelder erfüllen bei modernen Anlagestrategien

nach wie vor eine wichtige Rolle. Die goldene

Sparregel besagt, dass die Einlagen auf

Spar- und Privatkonti drei bis sechs Monatsgehäl-

nicht schnell genug gehen: Ich zimmerte eine

matschige Rennbahn und die heiklen Teile des

Autos haben nicht lange gehalten.

Wie hältst du es persönlich mit dem Sparen?

Mit sparen kann man nicht früh genug anfangen.

Je früher, desto besser.

Sparst du derzeit auch, wenn ja, in welcher

Form?

Ja, wenn was übrig bleibt, lege ich es sinnvoll an!

Ich habe etwas in Anlagefonds investiert und

habe zurzeit ein Sparkonto.

Viele Jugendliche sind verschuldet, was hältst

du davon?

Viele sind in meinen Augen selber schuld. Jeder

muss auf etwas im Leben verzichten, die einen

mehr, die anderen weniger. Man sollte sich nur

solche Dinge anschaffen, die man sich leisten

kann. Man sollte sich zweimal fragen: «Brauche

ich das genau jetzt wirklich?»

ter ausmachen sollten. Damit kann garantiert

werden, dass beispielsweise unerwartet nötig

gewordene grössere Anschaffungen problemlos

bezahlt werden können. Hier kann ein Sparkonto

seine Vorteile ausspielen, da die Mittel schnell

verfügbar sind. Raiffeisen belohnt seine Kunden,

allen voran seine Mitglieder, mit äusserst attraktiven

Zinssätzen.

Modernes Sparen: Festgeldkonto

Sparen lässt sich nicht nur mit Sparkonti. Raiffeisen

hat diesen Sommer ein neues innovatives

Sparprodukt lanciert. Ein Festgeld mit Laufzeiten

zwischen zwei und zehn Jahren kann bereits mit

einem Anlagebetrag ab 5000 Franken gezeichnet

werden. Viele Kunden fahren mit diesem Produkt

besser als mit einer Kassenobligation. Das Produkt

ist analog einer Kassenobligation auf maximale

Sicherheit ausgelegt. Die Verzinsung bleibt über

die ganze Laufzeit gleich, die Rückzahlung des

Anlagebetrags ist nach Ablauf der Laufzeit garantiert.

Das neue Festgeld ist flexibler als eine Kassenobligation,

da die Laufzeit auf den Tag genau

gewählt werden kann. Zudem kostet das neue

Festgeld keine Depotgebühren. Raiffeisen zeigt

mit diesem modernen und kundenfreundlichen

Produkt einmal mehr, wer der Leader im Spargeschäft

ist. � KORNelIUS gRABHeR

Wenn du mal richtig geld verdienst, worauf

würdest du dann sparen?

Lange Ferien, vielleicht ein eigenes Haus. Da gäbe

es sicher noch viele andere Möglichkeiten.

Was würdest du mit einer Million Franken

machen?

Gut und sicher anlegen, damit ich ziemlich sorgenfrei

bis ins hohe Alter leben kann.

Interview: Pius Schärli

Beat Feuz hat sich im Abfahrtstraining im September

in Zermatt ohne zu stürzen eine schwere

Knieverletzung zugezogen. Die Untersuchungen

im Salemspital in Bern ergaben einen vorderen

Kreuzbandriss und einen Innenmeniskusschaden

am linken Knie. Der Schangnauer fällt für die

ganze Saison aus. Wir wünschen ihm einen guten

und komplikationsfreien Heilungsverlauf!

13


g e l d

Die Karten zum bargeldlosen Bezahlen, kurz

Plastikgeld, sind handlich und lassen sich

in drei Kategorien einteilen: in Debitkarten

mit Direktbelastung auf dem Konto, in Kreditkarten

mit monatlicher Abrechnung (Teilzahlung

möglich) und in PrePaid-Karten, die vor dem Benützen

mit Geld aufgeladen werden müssen. Für

welche Bedürfnisse sich welche Karte am besten

eignet und mit welchen Kosten sie verbunden ist,

zeigt die Übersichtstabelle auf der folgenden

Seite. Gerne hilft Ihnen natürlich auch Ihre Bank

weiter.

Unbestritten ist: Die Maestro-Karte ist in der

Schweiz das am häufigsten eingesetzte Zahlungsmittel

für den täglichen Konsum. Die Erfahrung

zeigt, dass die Karte im Schnitt für Einkäufe in

Höhe von rund 100 Franken eingesetzt wird. Die

Karte geniesst eine hohe Akzeptanz bei den Händlern

und ist für den Kunden überdies der Schlüssel

zum Konto. Mit der Maestro-Karte kann der Besitzer

nämlich an Raiffeisen-Bancomaten aktuelle

Fotos: Raiffeisen Schweiz

eins, zwei oder drei?

das Plastikgeld ist weiter im Vormarsch. Viele Schweizerinnen und

Schweizer haben erkannt, wie praktisch die kleinen, bunten Karten sind.

Man zahlt oder bezieht damit geld, einfach, schnell, sicher. Wir zeigen,

welche Karte wann Sinn macht.

Informationen zu verschiedenen Konten abfragen.

Zudem können höhere Bezugsbeträge als an

einem fremden Automaten getätigt werden.

Die Kreditkarten MasterCard und Visa kommen

bei grösseren Einkäufen zum Zug; sie sind in

der Regel mit einer höheren Monatslimite und

dem Vorteil versehen, dass es keine Tageslimite

wie bei der Maestro-Karte gibt. Zusätzlich ist die

Akzeptanz im Ausland, im Online-Bereich, für

Automiete, Hotelreservation etc. unschlagbar.

Das Aufkommen von Gratis-Kreditkarten hat zudem

dafür gesorgt, dass alle Kreditkarten-Besitzer

jetzt auch im Supermarkt mit Kreditkarten bezahlen

können. Die Maestro- und Kreditkarten (nicht

aber PrePaid-Karten) von Raiffeisen haben gegenüber

der Konkurrenz einen grossen Vorteil: Sie

bieten Gratis-Eintritte in 400 Museen in der

Schweiz.

Jüngstes Produkt

Die PrePaid-Karte ist die jüngste Karte im Sortiment

und bietet die Möglichkeit, zu günstigen

Konditionen eine Kreditkarte zu besitzen. Die

PrePaid MasterCard von Raiffeisen lässt sich fast

wie eine Standard-Kreditkarte an rund 24 Millionen

Akzeptanzstellen auf der ganzen Welt einsetzen.

Voraussetzung ist, dass die Karte vorgängig

mit einem Betrag geladen wurde. Der Unterschied

zur herkömmlichen Kreditkarte ist, dass die Pre-

Paid-Karte keine Hochprägung besitzt und deshalb

auch nicht an so genannten Ritsch-Ratsch-

Geräten eingesetzt werden kann.

Die PrePaid-Karte eignet sich besonders für

Kunden, welche ihre Ausgaben mit Plastikgeld im

Griff haben wollen: Sei es für den Einsatz in den

Ferien, für einen längeren Lernaufenthalt im Ausland

oder aber auch für die Einkäufe im Internet.

Im Weiteren bietet die PrePaid-Karte vor allem

jungen Leuten den Zugang zu einer Kreditkarte,

ohne Risiko zu laufen, in die Schuldenfalle zu

tappen.

Sicherheit und Innovationen

Alle genannten Karten befinden sich heute dank

Chip und PIN auf einem hohen Sicherheits-

niveau. Dank dem Chip wird es äusserst schwierig,

eine Karte zu kopieren und der PIN-Code verhindert

gerade bei den Kreditkarten die Fälschung

der Unterschrift. Der Einsatz von Chip und PIN ist

bei der Maestro-Karte seit längerer Zeit Standard

und wird sich in den nächsten Jahren auch bei den

Kredit- und PrePaid-Karten durchsetzen.

Neben der Entwicklung zu mehr Sicherheit

laufen bei den Kartenherausgebern auch Pilotprojekte

mit dem Ziel, den Karteneinsatz für den

Konsumenten und auch den Händler attraktiver

und schneller zu gestalten. So können ausgewählte

Kunden im Rahmen von Pilotversuchen in

verschiedenen Geschäften in Gossau und bei

McDonald’s mit der Kreditkarte kontaktlos bezahlen.

Für kleinere Beträge bis max. 40 Franken kann

der Kartenbesitzer sehr schnell und ohne PIN-Eingabe

bezahlen, indem er seine Karte einfach nur

an ein entsprechendes Lesegerät hinhält.

Der Trend bei den Plastikkarten ist klar: Mehr

Komfort beim Zahlen, schnellere Zahlungsabwicklung

sowie noch mehr Sicherheit bei der Benützung

der Karten. Potenzial ist zweifelsohne noch

vorhanden, wie Experten in Deutschland vorgerechnet

haben: Erst 20 Prozent der Zahlungen, die

im Prinzip mit einer Plastikkarte abgewickelt hätten

werden können, wurden auch tatsächlich

bargeldlos erledigt. Die Zukunft gehört weiterhin

den Debitkarten. Denn sie sind sicher, bequem

und in volkswirtschaftlicher Hinsicht kostengünstiger

als Bargeld. � NICOle WIdMeR

14 Pa n o r a m a r a i ffeisen 7/ 07


Plastikkarten in der Übersicht: Was sie kosten, was sie können

Produkttyp debit-Karte PrePaid-Karte Kreditkarte Silber/Classic Kreditkarte gold

Produkte bei Raiffeisen Maestro-Karte PrePaid MasterCard Silber MasterCard Gold

MasterCard Start Up Visa Classic Visa Gold

PrePaid MasterCard Smart

Zielgruppe Für alle Kunden mit einem Start up für Jugendliche Vertrauens- und Vertrauens- und

(Mitglieder-)Privatkonto und Studenten bis ca. kreditwürdige Personen kreditwürdige Personen

25 Jahre

Smart für Erwachsene,

die Abgabe erfordert ein

Privat- oder Sparkonto bei

einer Raiffeisenbank

Jahresgebühr CHF 30.00 Keine, nur einmalige Aus- CHF 100.00 oder Kombi- CHF 170.00 oder Kombi-

stellgebühr von CHF 20.00 angebot 1 Master und angebot 1 Master und

(Start up gratis) 1 Visa = CHF 120.00 1 Visa = CHF 220.00

Ladegebühr – 1% vom Ladebetrag – –

Limiten Monats- und Tageslimite, Ladelimite = Bezugslimite Nur Monatslimite, Nur Monatslimite,

Standard CHF 3000 Standard CHF 5000 Standard CHF 15 000

und 2000

Gebühren bargeldlos kostenlos kostenlos kostenlos kostenlos

Bezahlen in der Schweiz

Gebühren Bargeldbezug CHF 2.00 an einem Fremd- CHF 5.00 pro Bezug 3,5%, mind. CHF 5.00 3,5%, mind. CHF 5.00

in der Schweiz automat, mit MPK 24

Bezüge gratis, an Raiffei-

sen-Automaten gratis

Gebühren bargeldlos CHF 1.50 pro Bezug – – –

Bezahlen im Ausland

Gebühren Bargeldbezug CHF 4.50 pro Bezug CHF 5.00 pro Bezug 3,5%, mind. CHF 10.00 3,5%, mind. CHF 10.00

im Ausland

Umrechnungsgebühren Umrechnung zum Umrechnung zum Devisen- Umrechnung zum Devisen- Umrechnung zum Devisen-

bei Fremdwährungs- Devisenverkaufskurs verkaufskurs + max. 1,5% verkaufskurs + max. 1,5% verkaufskurs + max. 1,5%

bezügen Bearbeitungsgebühr Bearbeitungsgebühr Bearbeitungsgebühr

Prämienprogramme – – Umsatzbonus Umsatzbonus

webmiles Supercard webmiles Supercard

Kartendiebstahl/Verlust Ersatzkarte in der Schweiz Ersatzkarte weltweit, Ersatzkarte weltweit, Ersatzkarte weltweit,

innerhalb einer Woche, innert 3 bis 6 Tagen innert 48 Std. innert 48 Std.

im Ausland kein Ersatz

möglich

Kosten Ersatzkarte CHF 15.00 CHF 20.00 CHF 20.00 Gratis

Akzeptanzstellen 10 Mio. 24 Mio. 31 Mio. 31 Mio.

Versicherungsleistungen Keine Reise- und Flug-Unfall- Reise- und Flug-Unfall- Reise- und Flug-Unfall-

versicherung für PrePaid versicherung versicherung

MasterCard Smart

24-h-Assistance – Organisation in Notfällen Organisation in Notfällen Organisation in Notfällen

für PrePaid MasterCard

Smart

Verwendungszweck Im Alltag für kleine und Für Kunden, die Karte nur Im Alltag für mittlere bis grössere Beträge auch

mittlere Beträge bis ca. selten oder nur für ganz im Supermarkt (Restaurant, Kleider, Möbel etc.),

CHF 100.00 spezifische Zwecke, z.B. DAS Zahlungsmittel in den Ferien

Internetz-Einsatz wünschen

7/ 07 Pa n o r a m a r a i ffeisen 15


B r i e f k a s t e n

r a i f f e i s e n a n l e g e n

a n l a g e p o l i t i k

Eine ruhige Hand in der Anlagepolitik hat sich

ausbezahlt. Das gute Umfeld für die Börsen spricht

weiterhin für eine Übergewichtung von Aktien.

Bei markanten Korrekturen im Zuge einer Stimmungsverschlechterung

sind sogar Zukäufe zu

erwägen. Die besten Perspektiven bieten die

Schweiz, Euroland und Fernost. Am wenigsten

attraktiv sind die Märkte in den USA und Grossbritannien,

weil sich die Konjunktur hier verlangsamt.

Bei Obligationen empfiehlt sich nach wie vor

eine Untergewichtung, weil die Erträge im Vergleich

zu Aktien und alternativen Anlagen (Dach-

Hedgefonds, Rohstoffe und Immobilien) gering

sind. Dr. Walter Metzler

«Kann ich das Geld auf meinem Vorsorgekonto

anlegen?»

Das ist in vielen Fällen sogar empfehlenswert.

Denn neben den Steuererleichterungen und weiteren

Vorteilen der Privaten Vorsorge (Säule 3a)

steht die Rendite im Vordergrund. Gerade bei

Vorsorgegeldern ist ein langfristiger Zeithorizont

oftmals gegeben, was interessante Anlagemöglichkeiten

eröffnet. Die Raiffeisen Pension Invest

30, 50 und Futura 50 investieren weltweit und

breit diversifiziert. Die Wahl der jeweiligen Strategie

hängt von Ihrer persönlichen Risikofähigkeit

ab. Bei allen Pension-Invest-Fonds geniessen Sie

sämtliche Vorteile einer professionellen Vermögensverwaltung.

Das Vermögen sowie dessen

Gewinne und Erträge sind steuerfrei, und die

Einhaltung der gesetzlichen Anlagevorschriften

(BVV2) ist stets gewährleistet. Bei Bezug des 3a-

Guthabens können die Fonds verkauft oder ins

freie Anlagevermögen überführt werden.

Urs Dütschler

g r a f i k d e s M o n a t s

fokus bleibt auf aktien Die Klimazukunft der schweiz

DIE KLIMAZUKUNFT DIE KLIMAZUKUNFT DER SCHWEIZ DER SCHWEIZ

Veränderung Veränderung bis 2050 in bis °C2050 in °C Veränderung Veränderung bis 2050 in bis % 2050 in %

Höhe über Höhe Meer über (m) Meer (m)

5 5

30 30

1500 1500

4

3

2 1,8

1

0

D J F

4

3

2 1,8 1,8

1

0

D M J A F M

2,7

1,8

M A J MJ A

20 20

10 8 10 8

2,7 0 0 0

2,1

-10

2,1

-10

-20 -20

-30 -30

J S J AO N S D O J NF D M J A FM 0

-17

M A J MJ A

-6

-17

J S J AO N

1200 1200

1000 1000 840 840 Mittlere Mittlere

Schätzung Schätzung

500

-6

500

0 0

95%-Vertrauens95%-Vertrauens- S O N1960

1980 1960 2000 1980 2020 2000 2040 2020 2040 bereichbereich Jahreszeit Jahreszeit (Monat) (Monat)

Auswirkungen Auswirkungen

Mehr Regen Mehr als Regen Schneefall. als Schneefall.

Jahreszeit Jahreszeit

Gletscherfläche Gletscherfläche 2050 2050 Erwärmung Erwärmung

Tauender Tauender Permafrost Permafrost

gefährdet gefährdet Verankerung Verankerung

-52% moderat -52% moderat

von Bergbahnen von Bergbahnen

-76% mittel -76% mittel

-92% stark-92%

stark

Boden wird Boden aufgeweicht wird aufgeweicht

und instabil und – Hang- instabil – Hangrutschungenrutschungen

Gletscherfläche Gletscherfläche 1971-90 1971-90

Quelle: OcCC, Quelle: sda, OcCC, APA, Foto: sda, SAC-Archiv, APA, Foto: SAC-Archiv, Matthias Gehri Matthias Gehri sda-Infografik sda-Infografik

Quelle: OcCC, sda, APA, Foto: SAC-Archiv, Matthias Gehri

U n s e r t i p p

Vontobel fund – Global Trend new Power

Der Vontobel Fund – Global Trend New Power

bietet die Möglichkeit, weltweit in Unternehmen

zu investieren, die in der Produktion alternativer

bzw. in der Optimierung traditioneller Energiequellen

tätig sind.

Alles deutet darauf hin, dass der Trend in Richtung

Klimaerwärmung nicht aufzuhalten ist und

dass er von Menschenhand geschaffen ist. Damit

wird die Erschliessung alternativer Energieformen

immer interessanter. So hat sich die Nutzung von

THEMA: Klimaänderungen in der Schweiz

Solarenergie seit dem Jahr 2000 mehr als verdrei-

SUJET: Changement climatique en Suisse

facht. CREDITS: Das jkmacht

dieses Wachstumssegment auch

für LANGUAGES: den Privatinvestoren d+f interessant.

DATE: Es ist 070314 davon auszugehen, dass der Trend zu

alternativen DESCRIPTORS: Energieformen umw nicht nur ein Modetrend

REFERENCES: ist, sondern bsd, bsf dass dies einem echten, langfristigen

Megatrend entspricht. Die Nachfrage

nach alternativen Energiequellen bzw. optimierten

traditionellen Energieformen dürfte daher

deutlich steigen. Wenn man von temporären

THEMA: Klimaänderungen in der Schweiz

SUJET: Changement climatique en Suisse

CREDITS: jk

Temperatur Temperatur Niederschlag Niederschlag

LANGUAGES: d+f

DATE: 070314

Mehr Mehr

Hitzesommer Hitzesommer

Starker Rückgang Starker Rückgang

der Gletscher der Gletscher

WetterWetterextremeextreme nehmen zu. nehmen zu.

Lawinen und Lawinen und

Murgänge Murgänge bedrohen bedrohen Schneegrenze Schneegrenze steigt bis 2050 steigt um bis bis 2050 zu um 360 bis m, zu 360 m,

Schmutziges Schmutziges Eis und schwarzer Eis und schwarzer Schutt statt Schutt gleissender statt gleissender Firn: Firn:

Siedlungen Siedlungen und Strassen. und Strassen. dadurch unterhalb dadurch unterhalb 1200 m im 1200 Winter m im keine Winter keine

Die Landschaftsattraktivität Die Landschaftsattraktivität des Hochgebirges des Hochgebirges schwindet. schwindet.

Teure Schutzbauten Teure Schutzbauten nötig. nötig. geschlossene geschlossene Schneedecke Schneedecke – Folgen für – Folgen Tourismus für Tourismus

DESCRIPTORS: umw

REFERENCES: bsd, bsf

POSITION: POSITION: NAT-7036 NAT-7036 © Copyright © Copyright 2007 by 2007 sda/ats by sda/ats

Anstieg Anstieg der Schneefallgrenze

der Schneefallgrenze

sda-Infografik

Korrekturen der Aktienmärkte absieht, sollten sich

deshalb Investitionen in diesen Sektor langfristig

lohnen.

Wer ein Investment in Betracht zieht, entscheidet

sich mit Vorteil für einen Fonds: Mit der Auflegung

des Vontobel Fund – Global Trend New

Power Ende 2001 hat Vontobel sich damit früh

diesem Wachstumssegment gewidmet. Der Raiffeisen-Kooperationspartner

verfügt über die entsprechenden

Fachspezialisten, die den Fonds

sda-Infografik/ats-infographie

kompetent verwalten. Länggassstrasse Länggassstrasse 7 Daniel 7 Funk

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www.sda-infografik.ch

www.ats-infographie.ch

16 Pa n o r a m a r a i ffeisen 7/ 07


e r n e U e r B a r e e n e r g i e n

alternative energieformen werden immer attraktiver

alternative energieformen sind nicht nur

eine kluge investition beim Hausbau, sie

können sich auch als geldanlage lohnen.

Insbesondere durch den stark gestiegenen Ölpreis

gewinnen erneuerbare Energien an Bedeutung.

Mittels einer Fondsanlage kann der Privatinvestor

am starken Wachstum und an der hohen Profitabilität

dieses Sektors teilhaben.

Unter alternativen Energien versteht man in

der Regel Energiequellen, die fortlaufend erneuert

werden können. Dies steht im Gegensatz zu fossilen

Brennstoffen wie Erdöl oder Kohle, die endlich

sind. Es ist kostenintensiv, fossile Brennstoffe

zu fördern, wenig umweltverträglich und von

politisch instabilen Regionen abhängig. Zudem

akzentuiert sich das Problem, denn es wird immer

teurer, die verbleibenden Bestände zu fördern und

zu raffinieren.

Gleichzeitig steigt der weltweite Energiebedarf

aufgrund demografischer Veränderungen. Dazu

kommt der Trend zur Reduktion von Treibhaus-

f i n a n z M a r k t s c H w e i z

aufatmen nach der Zinssenkung

Nach der überraschend deutlichen Zinssenkung

der US-Notenbank und dem Verzicht auf eine

Zinserhöhung in Euroland und Japan beruhigten

sich die Kreditmärkte. Die Börsen erhielten Auftrieb

und die verringerte Unsicherheit liess die

Obligationenzinsen wieder etwas steigen. Die

konjunkturelle Abkühlung in den USA wird eine

weitere Zinssenkung erlauben, während die Europäische

Zentralbank und die Schweizerische

Nationalbank angesichts einer wenig anfälligen

Konjunktur die Zinsen unverändert lassen. Ent-

7/ 07 Pa n o r a m a r a i ffeisen

gasen sowie das Bewusstsein um die Begrenztheit

der fossilen Brennstoffe. Diese Faktoren haben

sich in einem seit einigen Jahren steigenden Ölpreis

niedergeschlagen. Ausserdem haben sich

die Defizite bei der Energie-Infrastruktur gehäuft.

Durch marode Stromnetze kommt es zum Beispiel

immer häufiger zu Energieverlusten und Versorgungsengpässen.

Aus diesen Gründen dürften

die Preise konventioneller Energieformen hoch

bleiben.

Vor diesem Hintergrund wird die ökonomische

Nutzung alternativer Energiequellen massiv an

Bedeutung gewinnen. Die im Bereich alternativer

Energien tätigen Unternehmen, aber auch die

Firmen, die eine effizientere Nutzung traditioneller

Energieformen ermöglichen, können also

von diesen Trends profitieren. In der Tat stellen wir

fest, dass die Aktien dieser Unternehmen seit etwas

mehr als zwei Jahren sehr stark steigen.

Der Vontobel Fund – Global Trend New Power

bietet die Möglichkeit, in den Wachstumsmarkt

der alternativen Energien zu investieren. Diesen

Walter Metzler, Senior Investment Advisor,

Vontobel Asset Management & Investment

Funds.

sprechend bewegen sich die Renditen von Obligationen

seitwärts.

Ausser bei den Banken präsentieren sich die

Gewinnaussichten weiterhin ansprechend, und

die Aktienmärkte sind immer noch attraktiv be-

Fonds gibt es seit 2001, was Pioniercharakter hat.

Da es sich um einen reinen Aktienfonds handelt,

ist mit höheren Wertschwankungen zu rechnen.

Deshalb empfehlen wir dieses Produkt für Investoren

mit einer überdurchschnittlichen Risikofähigkeit

und einem langfristigen Anlagehorizont.

Daniel Funk

Riesige Windstromanlage in Kalifornien.

wertet, vor allem in Euroland, Japan und der

Schweiz. Die positive Grundtendenz an den Börsen

dürfte sich deshalb fortsetzen, auch wenn

temporäre Rückschläge aufgrund ungünstiger

Nachrichten zu gewärtigen sind. Sollte es erneut

zu einer grösseren Verunsicherung der Finanzmärkte

kommen, werden die Notenbanken von

neuem Liquidität einschiessen.

Bei den Währungen wird sich die Abwärtstendenz

des US-Dollars fortsetzen, weil der US-

Zinsnachteil weiter zunimmt.

17

Foto: Keystone


die raiffeisen-Mitglieder-aktion

«Zentralschweiz zum halben Preis»

zahlt sich auch im Herbst noch aus:

Zum beispiel mit einer bergbahnfahrt

übers nebelmeer, an einem

mythischen Klauseinzug oder beim

märchenhaften shopping.

r a i f f e i s e n M i t g l i e d e r a n g e b o t

Das diesjährige Mitglieder-Angebot «Erlebnis

Zentralschweiz zum halben Preis» ist bis

zum 31. Dezember gültig. Auch in den

letzten beiden Monaten des Jahres bietet der

Raiffeisen-Tell-Pass (siehe Info-Box) noch zahlreiche

Möglichkeiten für erlebnisreiche Ausflüge.

Mit dem Tell-Pass können Raiffeisen-Mitglieder

einen Tag lang frei durch die Zentralschweiz fahren

und die Sehenswürdigkeiten individuell mit

Zug, Bus, Bergbahnen und Schiff erkunden.

ab durch die nebeldecke

Im Spätherbst versinkt die Schweiz gern im grauen

Dunst. Ganz anders zeigt sich die Welt oberhalb

des Hochnebels. Zahlreiche Zentralschweizer

Sonnentankstellen sind im November mit den

Bergbahnen zu erreichen. Kein Wunder, gehört

das «Nebelflüchten» im Herbst zu den beliebtesten

Freizeitaktivitäten in der Innerschweiz. Meistens

hoch genug für einen Abstecher über den

Herbstnebel ist beispielsweise die Rigi, die Königin

der Berge. An einem schönen Herbsttag lohnt sich

Die Rigi ist eine von vielen Zentralschweizer

Sonnentankstellen, an denen man im Herbst

dem Nebel entfliehen kann.

aber auch ein Ausflug mit der Luftseilbahn aufs

Brunni bei Engelberg. Die Brunni-Seilbahn fährt

täglich bis Ende Jahr, im Gegensatz zu einigen

Bergbahnen, die im November ihre Revisionen

vornehmen. Beachten Sie aber unbedingt die

Betriebszeiten der Bahnen, bevor Sie sich auf die

Reise machen.

Die Stanserhorn-Bahnen sind durchgehend bis

zum 25. November in Betrieb. Mit Oldtimerbahn

und Luftseilbahn erreicht man ab Stans in rund 25

Minuten den Gipfel von 1900 Metern. Dort empfiehlt

es sich, vorerst einmal einen Liegestuhl zu

ergattern und gar nichts zu tun. Schliesslich wird

das Stanserhorn «von führenden Faulenzern empfohlen».

Herbstliche landschaften

Unter den Raiffeisen-Tell-Pass-Ausflugsvorschlägen

für die Herbstsaison finden sich auch schöne

Rundreisen, wie etwa die 5-Seen-Fahrt über den

Brünigpass. Von Interlaken aus lässt sich die Zentralschweiz

so gut in einem Tag erkunden. Fast alle

18 Pa n o r a m a r a i ffeisen 7/ 07


Fotos: Luzern Tourismus, St. Niklausengesellschaft Küssnacht

Exklusiv für Raiffeisen-Mitglieder

erlebnis Zentralschweiz zum halben Preis

Informationen zum Angebot für Raiffeisen-Mitglieder

finden Sie im Internet: www.raiffeisen.

ch/tell.

Die Angebotsbroschüre mit den Gutscheinen

wurde im Frühjahr allen Raiffeisen-Mitgliedern

persönlich zugestellt. Exklusiv für Raiffeisen-Mitglieder

vom 1. April bis zum 31. Dezember 2007:

50 Prozent Ermässigung für

> Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln

in die Zentralschweiz

> 1 Übernachtung

> 1 Raiffeisen-Tell-Pass

Bitte beachten Sie die Betriebszeiten der Bergbahnen,

die im Spätherbst teilweise eingeschränkt

sind. Unter www.raiffeisen.ch/tell finden Sie im

Kapitel Tell-Pass Links zu allen Bergbahn-Internetseiten.

Einfacher ist es, wenn Sie einen der fixfertigen

Ausflugsvorschläge nutzen, die Sie ebenfalls

unter www.raiffeisen.ch/tell finden.

Bei der Suche nach einer passenden Unterkunft

hilft Ihnen auch Luzern Tourismus unter

Telefonnummer 041 227 17 27.

Monatelange Arbeit für einen Abend:

Die «Iffelen» sind ein Wahrzeichen des

Küssnachter Klausjagens.

7/ 07 Pa n o r a m a r a i ffeisen

Ausflugsziele der Zentralschweiz sind mit dem

Raiffeisen-Tell-Pass auf verschiedenen Wegen zu

erreichen. So kann man auch von Norden her mit

der Zentralbahn über den Brünig fahren. In Brienz

könnte man sich bei dieser Gelegenheit einige

berühmte, holzgeschnitzte Brienzer Krippenfiguren

aussuchen, damit die Krippe rechtzeitig zu

Adventsbeginn wieder vollzählig formiert ist.

Märchenwelt auf dem Pilatus

Apropos Shopping zum Jahresende: Der höchstgelegene

Christkindlmarkt Europas befindet sich

auf Pilatus Kulm. Am Wochenende des 17. und

18. Novembers präsentieren dort auf 2132 Metern

über Meer über 50 Aussteller ihre Handwerksprodukte

und Leckereien. Während sich die

Erwachsenen bei Glühwein, Lebkuchen, Guetzli

und Marroni hoch über der Leuchtenstadt in

Hochstimmung bringen, tauchen die Kinder in die

Märliwelt ein und können unter Anleitung basteln.

Wer weiss, vielleicht ergibt sich daraus noch

ein Geschenk fürs Grosi.

Der Pilatus lässt sich bis zum ersten Schnee

übrigens «gäbig» in einem Tag umrunden. Für die

«goldene Rundfahrt» nimmt man am Luzerner

Bahnhof den Bus Nr. 1 nach Kriens, wo die Pilatusbahn

in drei Etappen auf den Gipfel führt. Zurück

ins Tal geht es über die steilste Zahnradbahn

der Welt bis nach Alpnach. Diese ist bis zum 8.

Dezember in Betrieb. Von Alpnach bringt das

Schiff oder die Bahn die Ausflügler wieder in den

Heimathafen.

Der höchstgelegene Christkindlmarkt Europas

ist am 17. und 18. November auf Pilatus Kulm.

Mystisches brauchtum

Anfang Dezember zeigt sich die Innerschweiz von

ihrer urchigen Seite, wenn alljährlich «das Böse»

aus den Dörfern vertrieben wird. Es lohnt sich,

einen Ausflug für eines dieser vorweihnächtlichen

Feste ins Auge zu fassen (siehe auch Tipps). Der

imposante Klausumzug in Küssnacht zum Beispiel

hat in den letzten Jahren immer mehr Publikum

angezogen. Durch das verdunkelte Dorf zieht

zuerst ein eindrücklicher, stiller Lichterumzug:

Rund 200 Träger von kunstvollen «Iffelen» künden

die Ankunft von St. Nikolaus an.

Dieser kommt dann auch tatsächlich, feierlich

begleitet von Schmutzlis, Musikanten und Fackelträgern.

Nach dem Nikolaus wird es richtig laut,

wenn ein ganzer Harst von Klausjägern einmarschiert,

die ihre grossen Treicheln im Takt schwingen.

Den Schluss des traditionellen Küssnachter

Umzuges vom 5. Dezember bilden jeweils die

Hornbläser, bevor das eigentliche Klausjagen beginnt:

Kaum jemand geht in dieser Nacht schlafen;

weisse Kutten ziehen überall durch die Strassen.

Der Nikolaus zieht aber nicht nur in Küssnacht

ein. Jeder Ort zelebriert den Nikolausbrauch auf

eigene Art. Die kleinen lokalen Unterschiede machen

jedes Dorffest unverwechselbar: So fährt in

Beckenried der Samichlais am 1. Dezember in der

Kutsche ein und der Umzug wird von «Geislechlepfern»

angeführt. Weil die Kinder ihre Schellen

nach dem Umzug mit Süssigkeiten füllen

dürfen, scheint in Beckenried manche «Trichle»

grösser als ihr Träger.

In Beckenried werden am «Samichlais- Märcht»

an über 70 Ständen Kunsthandwerk und Geschenke

angeboten. Kulinarische Spezialitäten

aus Nidwalden wie Bratchäs oder Älplermagronen

tragen dazu bei, dass nicht nur die Seele,

sondern auch der Magen gehörig gewärmt wird.

� ClaUdio ZeMP

Weitere ausflugstipps

> 7. november. 145. Rütlischiessen der Schützengesellschaft

Beckenried mit mehr als 1000

Schützen auf der Rütliwiese.

> 11. november. «Gansabhauet» vor dem Rathaus

in Sursee. Mittelalterliches Volksfest mit

«Stangechlädere», «Chäszänne» und «Sackgompe»

für Kinder.

> 17./18. november. Alpkäsemarkt in Beckenried

mit mehr als 200 speziellen Käsesorten aus

der Region.

> 1. dezember. Klausenumzug Arth. Neben

«Infulen», «Trichlen», «Chlepfern» und Hornbläsern

gibt es aufwändige Überraschungen

zum Thema Märlidorf.

19


Hier gehen Sie an Bord!

Jetzt neu 2008: Schöne blaue Donau

Mit MS Excellence**** + Passau–Budapest–Passau

Die MS Excellence**** + mit 16m 2 grossen Kabinen mit frz. Balkon

■ Wiener Serenade, Schloss Schönbrunn ■ Klöster und Burgen in der Wachau ■ Budapest, Puszta,

romantisches Donauknie ■ Benediktinerstift Melk ■ Mittelthurgau-Reiseleitung

Ihr Reiseprogramm

1. Tag: Schweiz–Passau. Anreise nach

Passau mit modernem Komfort-Reisebus. Als einen

der sieben schönsten Orte der Erde bezeichnete

Alexander Humboldt die Drei-Flüsse-Stadt

Passau. Einschifffung. Anschliessend heisst es

«Leinen los».

2. Tag: Melk. Morgens Ankunft in Melk.

Besichtigen Sie das auf einem steilen Bergrücken

hoch über der Donau liegende Benediktinerstift

(*). Die Stiftskirche gilt als schönste Barockkirche

nördlich der Alpen. Geniessen Sie am

Nachmittag die Fahrt mit einem herrlichen Ausblick

auf die lieblichen Weinberge der Wachau.

Die Landschaften entlang der Donau sind von

ausserordentlicher Schönheit.

3. Tag: Budapest. Vormittags Ankunft in

Budapest. Entdecken Sie die Hauptstadt Ungarns

auf einer Rundfahrt (*). Das malerische Budapest,

auch «Königin der Donau» genannt, ist eine

Stadt voller Lebensfreude. Die Donaumetropole

entstand 1873 aus Buda und Pest. Die prachtvollen

Bauwerke wie das Parlamentsgebäude,

der Burgbezirk, die Kettenbrücke und die Fischerbastei

prägen das unverwechselbare Stadtbild.

Nachmittags Ausflug in die nahe gelegene

Jetzt bestellen:

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«Flussfahrten 2008»

ist da !

Flussfahrten

weltweit 2008

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Apajpuszta auf eine typisch ungarische Czarda

(CHF 50.–).

4. Tag: Budapest–Esztergom. Der Vormittag

steht Ihnen in Budapest zur freien Verfügung.

Nachmittags haben Sie die Möglichkeit am Ausflug

zum Donauknie teilzunehmen (*). Die Region

der nach Süden fliessenden Donau wird das Donauknie

oder die ungarische Wachau genannt.

Wiedereinschiffung auf die «MS Excellence» in

Esztergom.

5. Tag: Bratislava–Wien. Morgens Ankunft

in Bratislava, der Hauptstadt der noch relativ jungen

Republik Slowakei. Entdecken Sie die im

Jahre 907 erstmals erwähnte Stadt mit ihrer

interessanten, von vielen Kulturen geprägten Altstadt

während einer Führung (*). Am Mittag geht

die Fahrt weiter bis Wien, wo Sie abends eintreffen

werden. Nach dem Abendessen steht eine

Fahrt zum Heurigen (CHF 35.–) oder ein Klassisches

Konzert (CHF 65.–) auf dem Programm.

6. Tag: Wien. Wien steckt voller Charme. Ob

Wiener Prater, das Riesenrad aus dem Filmklassiker

«Der dritte Mann» oder der 137 m hohe

Steffel, der Südturm des gotischen Stephansdoms.

Schwelgen Sie nach Herzenslust in den

Zeiten der Donaumonarchie und entdecken Sie

Wien auf einer Stadtrundfahrt (*). Nachmittags

Ihre Reiseroute

Passau

Donau

ÖSTERREICH

Dürnstein

Melk Wien

Bratislava

Esztergom

UNGARN

SLOWAKEI

Budapest

Besichtigung des Schlosses Schönbrunn, bevorzugtes

Domizil der Kaiserin Maria Theresa

(CHF 50.–).

7. Tag: Dürnstein. Morgens erreichen Sie Dürnstein,

auch «Perle der Wachau» genannt. Dieser

zauberhafte, von einer Mauer umgebene Ort

liegt inmitten von Weinbergen der Wachau. Die

Wachau – so heisst der liebenswerte Landstrich

an der Donau zwischen Melk und Krems – sonnt

sich in einem besonders milden Klima und heisst

zu Recht Marillen- und Weinland. Entdecken Sie

die Schönheiten des Städtchens auf einem Rundgang

mit anschliessender Weindegustation (*).

Am Mittag Weiterfahrt Richtung Passau.

8. Tag: Passau–Schweiz. Nach dem Frühstück

Ankunft in Passau und Ausschiffung. Rückreise

mit modernem Komfort-Reisebus zu Ihren

Einstiegsorten.

(*) Ausflüge des Ausflugspakets.

Alle mit (*) aufgeführten Ausflüge sind im Ausflugspaket

inbegriffen. Das Ausflugspaket kann nur im Voraus

gebucht werden. Sie sparen mind. 10%.

MS Excellence – das neue Flussschiff

Das neue Schweizer Flussschiff, die «MS Excellence****

+ », ist exklusiv für die Mittelthurgau

Kunden auf den schönsten Wasserstrassen

Europas unterwegs. Sie bietet ein

hohes Mass an Komfort. Grosszügiges Foyer,

Nichtraucher-Restaurant, Aussichtslounge mit

Bar, grossflächiges Sonnendeck. Alle Kabinen

liegen aussen und sind komfortabel und luxuriös

eingerichtet (Ober- und Mitteldeck 16 m 2

mit französischem Balkon, Hauptdeck 12 m 2 mit

kleineren Fenstern, nicht zu öffnen). Sämtliche

Kabinen sind ausgestattet mit Dusche/WC,

TV (Flachbildschirm), Minibar, Safe, Fön, Haustelefon,

individuell regulierbare Klimaanlage,

220 V, Lift von Mittel- zu Oberdeck.

Willkommen an Bord!

Reisebüro Mittelthurgau Fluss- und Kreuzfahrten AG

Amriswilerstrasse 155, 8570 Weinfelden

Tel. 071 626 85 85, Fax 071 626 85 95

www.mittelthurgau.ch, info@mittelthurgau.ch

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bis 30.11.07

Reisedaten 2008

10.05.–17.05. 31.05.–07.06.

07.06.–14.06. 14.06.–21.06.

28.06.–05.07. 09.08.–16.08.

Preise pro Person Fr.

3-Bett-Kabine Mitteldeck* 1390.–

2-Bett-Kabine Hauptdeck hinten 1690.–

2-Bett-Kabine Hauptdeck 1890.–

2-Bett-Kabine, mit frz. Balkon,

Mitteldeck 2190.–

2-Bett-Kabine, mit frz. Balkon,

Oberdeck 2290.–

Kabine zur Alleinbenützung,

Hauptdeck 2190.–

Super-Frühbuchungsrabatt –150.–

Zuschläge

Ausflugspaket mit 6 Ausflügen 207.–

Ausflug Heurigen (oder Konzert) 35.–

Klassisches Konzert Wien 65.–

Schloss Schönbrunn 50.–

Ausflug Apajpuszta 50.–

2-Bett-Kabine zur Alleinbenützung 890.–

Unsere Leistungen

� Fahrt mit modernem Komfort-Reisebus

� Schifffahrt in der gebuchten Kabine

� Vollpension an Bord

� Gebühren, Hafentaxen

� Willkommenscocktail, Kapitänsdinner

� Erfahrene Mittelthurgau-Reiseleitung

Nicht inbegriffen

� Es kann in Ihrer Buchungsstelle eine

Auftragspauschale erhoben werden, diese

beträgt bei uns Fr. 20.– pro Person

� Persönliche Auslagen und Getränke

� Trinkgelder

� Ausflüge

� Kombinierte Annullations- und Extrarückreiseversicherung

auf Anfrage

� Sitzplatz-Reservation Car 1.–3. Reihe

Reiseformalitäten, Wissenswertes

Schweizer Bürger benötigen eine gültige

Identitätskarte oder einen gültigen Reisepass.

* 3-Bett-Kabine wird mit Zusatzbett

ausgestattet (Basis 2-Bett-Kabine)

UND FÜR LANDAUSFLÜGE

Abfahrtsorte

06.30 Burgdorf �

06.45 Basel

07.20 Aarau

08.00 Baden-Rütihof �

08.30 Zürich-Flughafen, Reisebusterminal �

08.50 Winterthur, Einkaufszentrum Rosenberg

09.15 Wil �

«Flussfahrten weltweit 2008» Fluss- und Kreuzfahrten AG, Weinfelden

8 Tage inkl.

Vollpension an Bord

ab Fr. 1390.–

mit Mittelthurgau-

Reiseleitung


7/ 07 Pa n o r a m a r a i ffeisen

r a i f f e i s e n

Helm auf, liebe Kinder!

raiffeisen sponsert seit drei Jahren im

schneesport nicht nur die spitzensportler

und den nachwuchs. Der Bankengruppe

ist auch die Gesundheit der Kinder ein

anliegen. Deshalb lancieren die raiffeisenbanken

eine einmalige aktion: Kinderskihelme

samt Brille zum halben Preis!

Es ist eine traurige wie schmerzliche Tatsache:

Stürze von Kindern auf Skipisten enden

öfters als bei Erwachsenen mit Kopf- oder

Halsverletzungen. Das müsste nicht sein. Mit dem

Tragen eines Skihelms könnte der grösste Teil

dieser Kopfverletzungen vermieden werden, wie

mehrere wissenschaftliche Studien belegen. Auch

die Schweizerische Beratungsstelle für Unfallverhütung

(bfu) kommt in einer Pilotstudie zum

Schluss: «Jedem in der Prävention von Kopfverletzungen

beim Ski fahren investierten Franken steht

ein volkswirtschaftlicher Nutzen von über zwei

Franken gegenüber.» Denn: Ein Skiunfall mit Kopfverletzung

verursacht für die Versicherung durchschnittlich

Kosten von rund 10 000 Franken.

Die seit drei Jahren laufende bfu-Kampagne

«Enjoy sport, protect yourself» hat denn auch ihre

Wirkung nicht verfehlt. Seit dem Start der Kampagne

hat sich die Helmtragquote beinahe verdreifacht.

Bereits vier von zehn Skifahrer oder

Snowboarder tragen auf der Piste einen Helm; in

der Altersklasse bis 17 Jahre sind es sogar drei von

vier. Sie tun es, obwohl hierzulande noch keine

Helmpflicht besteht wie etwa in Italien, wo seit

Anfang 2005 Kinder unter 14 Jahren nicht oben

ohne fahren dürfen.

Auch Raiffeisen ist sich der Wichtigkeit des

Helmtragens bewusst. Aufgrund ihrer Körperproportionen

und einer schwächeren Muskulatur

ziehen sich Kinder öfters als Erwachsene eine

Kopfverletzung (Gehirnerschütterung, Platzwunden,

Gesichts-, Schädel- und Hirnverletzungen)

zu. Ein richtig getragener Skihelm kann die Mehr-

zahl aller schweren Schädel- und Gehirnverletzungen

verhindern. Deshalb ist auch für Pirmin

Zurbriggen (Olympiasieger und vierfacher Weltmeister,

Hotelier und Präsident von Ski Valais) klar:

«Meine vier Kinder tragen einen Helm, weil sie

damit den Kopf, den wichtigsten Körperteil,

schützen. Ich empfehle allen Hobby- und Spitzenfahrern,

einen Helm zu tragen.»

Silvan Zurbriggen doppelt nach: «Ich trage einen

Helm, weil dies im Rennsport obligatorisch ist

und ich mit einem sicheren Gefühl die Skipisten

bezwingen kann. Der Helm bietet einen weiteren

Vorteil: Auch bei Tempo 145 km/h habe ich auf

der Lauberhorn-Abfahrt keine kalten Ohren.»

Gutschein

raiffeisen-Kinder-skihelm zum halben Preis

> qualitativ hoch stehender Kinder-Skihelm der Marke Reusch®, welcher

der vom bfu empfohlenen Sicherheitsnorm EN1077 entspricht

> inklusive dazu passender Skibrille

> grössenverstellbar mit Drehverschluss

> zwei Grössen für Kinder von ca. 4–12 Jahren

> CHF 85.– für Helm inklusive Brille (offizieller Verkaufspreis CHF 170.–,

solange Vorrat)

Der Gutschein ist ab 15. november 2007 in allen Raiffeisenbanken

einlösbar, welche an der Aktion teilnehmen. Die Liste der teilnehmen

Raiffeisenbanken, weitere Informationen und Bilder finden Sie auf dem

Internet unter www.raiffeisen.ch/kinder-skihelm

Silvan Zurbriggen schwört

auf den Raiffeisen-Helm.

Die Winter-Saison steht vor der Tür. Helme sind

heute wieder voll in Mode und haben eine Lebensdauer

von etwa fünf Jahren. Nutzen Sie also die

Chance, greifen Sie zu und erwerben Sie bei einer

der Raiffeisenbanken, die an der Aktion mitmachen,

einen qualitativ hoch stehenden Kinder-

Skihelm der Marke Reusch ® mit Schweizer-Kreuz

inklusive passender Brille – und dies zum halben

Preis von CHF 85.– (offizieller Verkaufspreis CHF

170.–). Tipp: Helm und Brille eignen sich auch

ausgezeichnet als Weihnachtsgeschenk für Ihre

Kinder, Enkel und Patenkinder. Wir wünschen

Ihnen jetzt schon viel Spass im Schnee!

� PiUs sCHÄrLi

21

Foto: Raiffeisen Schweiz


Exklusiv-Bestellschein

❑ Ja,

Bradford Gruppe • Jöchlerweg 2 • 6340 Baar

Tel. 041 768 58 58 • Fax 041 768 59 90

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sich die 3-teilige

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Der Anhänger

Durchmesser: ca. 2,5 cm

Länge des Kettchens: ca. 50 cm

Fr. 99.-- oder 2 Raten à Fr. 49.50

Reservierungsschluss 3. Dezember 2007

Vorname/Name Bitte in Druckbuchstaben ausfüllen

Strasse/Nummer

PLZ/Ort

e-mail

Unterschrift Telefon

Die Armspange

Umfang der Spange: ca. 18 cm

Mit verstellbarem Verschluss

Fr. 129.-- oder 2 Raten à Fr. 64.50

Die Ohrstecker

Durchmesser: ca. 1,5 cm

Fr. 129.-- oder 2 Raten à Fr. 64.50


49155


Silvesterreisen in guter Gesellschaft

München

■ Wohnen im Erstklasshotel

■ Konzert der Münchner Philharmoniker

■ Silvester in Bayerns Hauptstadt

■ Besuch Schloss Hohenschwangau

Ihr Reiseprogramm

1. Tag: Schweiz – München. Fahrt nach

München. Zimmerbezug im Hotel München

Marriott. Anschliessend geführte Stadtrundfahrt

durch die Isar-Metropole.

2. Tag: München. Führung im Deutschen

Museum, eines der bedeutendsten naturwissenschaftlich-technischen

Museen. Nachmittag

zur freien Verfügung. Frühes Abendessen.

Konzert der Münchner Philharmoniker in

der Philharmonie im Gasteig (Puccini,

Strauss [Sohn], Mascagni, Ries, Bernstein).

3. Tag: Fak. Ausflug nach Augsburg –

Silvester-Gala. Morgens Fahrt nach Augsburg.

Geführte Stadtrundfahrt. Nachmittags

Rückfahrt nach München. Abends geniessen

wir ein festliches Silvester-Gala-Diner mit

musikalischer Untermalung im Hotel.

4. Tag: München – Schloss Hohenschwangau

– Schweiz. Fahrt nach Hohenschwan

gau. Individuelles Mittagessen am

Fusse des Schlosses. Fachkundige Führung.

Nachmittags Rückfahrt in die Schweiz.

Preise pro Person Fr.

4 Tage inklusive Halbpension 795.–

Datum 2007/ 2008

29.12.–01.01. Samstag – Dienstag

Unsere Leistungen

■ Fahrt mit modernem Komfort-Reisebus

■ Unterkunft im Erstklasshotel München

Marriott, Basis Doppelzimmer

■ Alle Zimmer mit Bad oder Dusche/WC

■ Mahlzeiten:

– tägliches Frühstücksbuffet

– 2 × Abendessen im Hotel

(1. und 2. Tag)

– 1 × Silvester-Gala-Diner

mit Live-Musik im Hotel (3. Tag)

■ Alle aufgeführten Ausflüge und

Besichtigungen (ausg. fak. Ausflug

Augsburg, am 3.Tag)

■ Geführte Stadtbesichtigung in München

■ Eintritt und Führung ins Deutsche

Museum

■ Eintritt und Führung auf Schloss

Hohenschwangau

■ Konzert «Münchner Philharmoniker»,

Karte Kategorie III

■ Erfahrener Reisechauffeur

Abfahrtsorte ismün

06.30 Burgdorf �, 06.45 Basel,

07.20 Aarau, 08.00 Baden-Rütihof �,

08.30 Zürich-Flughafen �,

08.50 Winterthur, 09.15 Wil �

Alle Preise verstehen sich pro Person.

Nicht inbegriffen sind:

■ allfällige Einzelzimmerzuschläge

■ fak. Ausflüge bzw. Zusatzleistungen

■ Aufpreise für höhere Karten-Kategorien

■ Annullationsschutz, alle Reisen Fr. 20.–

Stuttgart

■ Erstklassiges Hotel in Stuttgart

■ Barockschloss Ludwigsburg

■ Neujahrskonzert der Stuttgarter

Philharmoniker

Ihr Reiseprogramm

1. Tag: Schweiz – Stuttgart. Fahrt nach

Tübingen. Ausgedehnte Mittagspause. Am

Nachmittag Weiterfahrt nach Stuttgart. Wir

wohnen im erstklassigen Hotel Maritim in

Stuttgart.

2. Tag: Stuttgart – Silvester-Gala. Geführter

Stadtrundgang in der Baden-Württembergischen

Hauptstadt. Anschliessend Zeit die

Stadt auf eigene Faust zu entdecken. Silvester-

Galabuffet mit Tanz und Unterhaltung in unserem

Hotel.

3. Tag: Ludwigsburg – Neujahrskonzert.

Gegen Mittag Fahrt zum Schloss Ludwigsburg,

eine der grössten Barockresidenzen Europas.

Geführte Besichtigung. Rückfahrt nach Stuttgart.

Frühes Abendessen. Danach Neujahrskonzert

der Stuttgarter Philharmoniker in

der Liederhalle.

4. Tag: Stuttgart – Schweiz. Besuch des

imposanten Hohenzollern-Schlosses in der

Schwäbischen Alb und Rückfahrt zu den

Einsteigeorten.

Preise pro Person Fr.

4 Tage inklusive Halbpension

in Komfortklasse 745.–

Zuschlag Königsklasse 120.–

Datum 2007/ 2008

30.12.–02.01. Sonntag – Mittwoch

Unsere Leistungen

■ Fahrt mit modernem Komfort-Reisebus

■ Unterkunft im Erstklasshotel Maritim

Stuttgart, Basis Doppelzimmer

■ Alle Zimmer mit Bad oder Dusche/WC

■ Mahlzeiten:

– tägliches Frühstücksbuffet

– 2 × Abendessen im Hotel (1. und 3. Tag)

– Silvester-Gala mit Aperitif,

reichhaltigem Galabuffet, Mitternachtsimbiss,

Live-Musik und Tanz

■ Alle aufgeführten Ausflüge und

Besichtigungen

■ Geführte Besichtigung Schloss

Ludwigsburg und Hohenzollern-Schloss

■ Neujahrskonzert in der Liederhalle,

Karte Kategorie I

■ Erfahrener Reisechauffeur

Abfahrtsorte isstu

06.30 Burgdorf �, 06.45 Basel, 07.20 Aarau,

08.00 Baden-Rütihof �, 08.30 Zürich-Flughafen

�, 09.15 Schaffhausen

Hinweis

oder Komfortklasse

Ihre Buchungsstelle kann eine Auftrags -

pauschale erheben. Für Mitglieder des

Excellence-Reiseclubs und bei Buchung

über www.twerenbold.ch entfällt die Auf -

tragspauschale.

Die detaillierten Programmausschreibungen erhalten Sie auf Anfrage.

Piemont

■ Silvester im Land des Barolo

und des Trüffels

■ Genüsse aus Küche und Keller

Ihr Reiseprogramm

1. Tag: Schweiz – Alba. Fahrt in die Gegend

von Alba. Den Auftakt unseres Programms bildet

die Besichtigung einer Weinkellerei mit

Degustation. Anschliessend Fahrt nach Alba.

2. Tag: Alba – Langhe – Silvester-

Gourmet-Diner. Geführter Stadtrundgang

durch die Altstadt von Alba. Nutzen Sie die

Zeit nach dem Rundgang, um in Alba einen

Espresso und die verführerischen italienischen

Dolci (Süssigkeiten) zu geniessen! Am Nachmittag

lernen wir die Landschaft der Langhe

mit den ausgedehnten Weinbergen kennen.

Am Abend geniessen wir ein Silvester-Diner in

einem Gourmet-Restaurant in der Region.

3. Tag: Roero –Turin. Fahrt durch das Roero-

Gebiet nach Turin. Geführte Stadtrundfahrt mit

den Schönheiten dieser zu Unrecht fast nur als

Industriestadt bekannten Stadt. Zum Abendessen

fahren wir wiederum in ein Gourmet-Restaurant

in der Region.

4. Tag: Alba – Schweiz.

Preise pro Person Fr.

4 Tage inklusive Halbpension

– im Hotel Alba 645.–

– im Hotel I Castelli 695.–

Datum 2007/ 2008

30.12.–02.01. Sonntag – Mittwoch

Unsere Leistungen

■ Fahrt mit modernem Komfort-Reisebus

■ Unterkunft nach Wahl entweder

im Mittelklasshotel Alba oder

im guten Mittelklasshotel I Castelli,

Basis Doppelzimmer

■ Alle Zimmer mit Bad oder Dusche/WC

■ Mahlzeiten:

– tägliches Frühstücksbuffet

– 1 × Abendessen im Hotel

– 1 × Silvester-Diner im Gourmet-

Restaurant

– 1 × Gourmet-Abendessen im

Spezialitäten-Restaurant

■ Alle aufgeführten Ausflüge und

Besichtigungen

■ Besuch Weinkellerei mit Degustation

■ Geführte Stadtbesichtigungen

Alba und Turin

■ Erfahrener Reisechauffeur

Abfahrtsorte ispiem

06.15 Wil �, 06.30 Burgdorf �,

06.40 Winterthur, 06.45 Basel,

07.00 Zürich-Flughafen �, 07.20 Aarau,

08.00 Baden-Rütihof �, 08.50 Arth-Goldau

Königsklasse-Luxusbus

mit mehr Komfort:

■ kleinere Reisegruppen (max. 30 Personen)

■ bequeme Fauteuils in 3er-Bestuhlung

■ grösserer Sitzabstand (90 cm an Stelle

der üblichen 78 cm)

Breslau

■ Die Lausitz – Land der Sorben

■ Städteperlen Breslau und Dresden

■ «Die Fledermaus» von Johann Strauss

in der Breslauer Oper

Ihr Reiseprogramm

1. Tag: Schweiz – Chemnitz.

2. Tag: Chemnitz – Bautzen – Breslau. Fahrt

nach Bautzen. Stadtrundgang. Nachmittags

Fahrt zum Tagesziel Breslau.

3. Tag: Breslau, Ausflug Kloster Treibnitz.

Stadtbesichtigung Bres lau. Nachmittags Fahrt

nach Treibnitz. Besichtigung der Zisterzienser-

Abtei. Danach Glühwein und Kuchen. Grosses

Silvester-Gala-Diner mit feinem 5-Gang-Menu,

musikalische Unterhaltung, Tanz.

4. Tag: Breslau, fak. Ausflug Riesengebirge.

Panoramafahrt ins Riesengebirge. Unterwegs

typisch lokales Mittag essen. Frühes

Abendessen. Operettenabend mit «Fledermaus»

von Joh. Strauss, Oper Breslau.

5. Tag: Breslau – Dresden. Wir verlassen

Polen und fahren zur Elbmetropole Dresden,

wo wir zwei Nächte wohnen werden.

6. Tag: Dresden. Morgens Stadtrundfahrt.

Nachmittag zur freien Verfügung. Abends feines

Abschieds essen auf Schloss Pillnitz.

7. Tag: Dresden – Schweiz.

exklusiv im Luxusbus

Preise pro Person Fr.

7 Tage inklusive Halbpension 1395.–

Datum 2007/ 2008

29.12.–04.01. Samstag – Freitag

Unsere Leistungen

■ Fahrt mit Königsklasse-Luxusbus

■ Unterkunft in guten Mittel- und

Erstklasshotels, Basis Doppelzimmer

■ Alle Zimmer mit Bad oder Dusche/WC

■ Mahlzeiten:

– 6 × Halbpension (Abendessen und

Frühstücksbuffet), davon 1 × 5-Gang

Silvester-Galamenu (3. Tag)

– 1 × Glühwein mit Kuchen (3. Tag)

■ Alle aufgeführten Ausflüge und Besichtigungen

(ausg. fak. Ausflug Riesengebirge

mit Mittagessen am 4. Tag)

■ Geführte Stadtbesichtigungen in Bautzen,

Breslau und Dresden

■ Operette «Die Fledermaus», Karten Kat. III

■ Lokale Deutsch sprechende Reiseleitung

während den Ausflügen und Besichtigungen

(2.– 4. und 6. Tag)

■ Erfahrener Reisechauffeur

Abfahrtsorte isbres

06.30 Burgdorf �, 06.45 Basel, 07.20 Aarau,

08.00 Baden-Rütihof �, 08.30 Zürich-Flughafen

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Tiroler

Steinöl

Spüren Sie die wohltuende

Kraft des Meeres!

Die Entstehung des Tiroler Steinöls reicht unglaubliche 180 Millionen Jahre zurück.

Auf dem Grund des Ur-Mittelmeer «Thetis» lagerten sich tierische und pflanzliche Organismen ab und wurden dort

konserviert. Der im entstandenen Ölschiefer vorkommende Fettstoff dieser vorzeitlichen Meerestiere und Pflanzen dient

zur Gewinnung des Tiroler Steinöls. Durch seine einmalige, harmonische Zusammensetzung und seinen hohen Gehalt

an natürlich gebundenem Schwefel verfügt es über eine ausserordentlich wohltuende und pflegende Wirkung.

Tiroler Steinöl dient als Basis unserer exklusiven Körperpflege-Produkt

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täglich Feuchtigkeit. Empfindliche, strapazierte und trockene Haut wird

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Guten Morgen, liebe Zahlen

Die Raiffeisenbank Wasserschloss unterstützt

die Projekte der Kindertagesstätte

«Chinderhuus Simsala» in Windisch, welche

die frühe mathematische Bildung der Kinder

fördern sollen. Das Konzept der beiden

Programme «Entdeckungen im Zahlenland»

und «Entdeckungen im Entenland» wurde

von Prof. Gerhard Preiss entwickelt und

detailliert ausgearbeitet. Das Ziel ist, Kindern

ab zweieinhalb Jahren grundlegende

Erfahrungen mit Zahlen zu ermöglichen, die

ihnen helfen, Wissen über die Welt aufzubauen

und mit ihrem Leben zu verbinden.

Im Zahlenland wird entdeckt, gespielt,

gelernt, gerätselt und gesungen. Anschauliche

Bezeichnungen wie Zahlenhaus, Zahlenweg,

Zahlenland und Zahlengarten unterstützen

den Zugang und regen die

Fantasie der Kinder an. Die Zahlen werden

als Freunde begrüsst, und gemeinsam werden

ihre Wohnungen eingerichtet. Es gibt

Geschichten von den Zahlen, passende

experten diskutieren

den demografischen Wandel

Sie hat gerade ihren Urenkel in die Kinderkrippe

begleitet. Nun besucht sie noch einen

Weiterbildungskurs. Den bezahlt ihr

Arbeitgeber, bei dem sie einer massgeschneiderten

Teilzeitarbeit nachgeht. Fiona

Futura ist 75. Als rüstige Teilzeitpensionärin

profitiert sie bei den Sozialversicherungen

von zahlreichen Vorteilen. Sie zählt darum

zu einer umbuhlten Zielgruppe für viele

Produkte und Dienstleistungen.

Das Beispiel ist fiktiv. Doch die Experten

am Generationenforum in St. Gallen waren

sich einig: Steigende Lebenserwartung und

sinkende Geburtenraten schaffen in einigen

Jahrzehnten Realitäten, denen Politik, Wirtschaft

und Sozialversicherungen frühzeitig

Rechnung tragen müssen. Zum Beispiel mit

attraktiven Massnahmen im Arbeitsalltag,

wie Patrik Gisel von der Geschäftsleitung

der Raiffeisen Gruppe aufzeigte. Rund 520

Teilnehmer besuchten den Anlass am 14.

September in der St. Galler Olma-Messen-

Halle. Organisiert hatte ihn die World Demographic

Association in Zusammenarbeit

mit Raiffeisen und Helvetia. TV-Moderator

7/ 07 « Pa n o r a m a » r a i ffeisen

R a i f f e i s e n R u n d s c h a u

Foto: zVg

Im Zahlenland macht der

spielerische Umgang mit Zahlen

den Kindern grossen Spass.

Lieder und Abzählreime. Rätsel werden gelöst

und Pflanzen und Tiere genauer betrachtet.

Im Entenland wird den Kindern die Ordnung

in unserer Welt näher gebracht. Zwei

Methoden des Denkens helfen uns ständig,

unser Bedürfnis nach Sicherheit zu befriedigen:

Sortieren und Ordnen. Durch das Sortieren

und Ordnen lernen die Kinder, Begriffe

zu bilden, werden mit ebenen und

räumlichen Figuren vertraut und bringen

Gegenstände und Gedanken in eine feste

Reihenfolge. Die gewonnene Sicherheit öffnet

den Weg zur bewussten Wahrnehmung

von Buntheit und Vielfalt. Bei beiden Projekten

steht nicht der Lernstoff im Mittelpunkt,

sondern das einzelne Kind mit seinen

individuellen Neigungen und Begabungen.

Ganz nach der Idee von Raiffeisen, dass der

Mensch und seine Bedürfnisse im Mittelpunkt

stehen sollen. Mehr Infos unter:

www.zahlenland.info (sd)

Kurt Aeschbacher führte durch Referate und

Diskussionen.

Dass, wie Udo Jürgens singt, bereits

heute «mit 66 noch lange nicht Schluss ist»,

bewies unter anderem das Gespräch mit

Charles Eugster. Der 88-jährige Altersexperte

bestreitet Ruder-Regatten und hat vor

einigen Jahren ein neues Hobby entdeckt:

Bodybuilding. (rm)

Hanteln stemmen und Ruderregatten

mit 88: Der höchst aktive Altersexperte

Charles Eugster im Gespräch

mit TV­Moderator Kurt Aeschbacher.

Mit Pfeil und Bogen an die Weltspitze

Der Balterswiler Urs Züllig gehört seit Jahren

zur Weltspitze im Bogenschiessen. An den

diesjährigen Weltmeisterschaften im toggenburgischen

Wildhaus schaffte der 47jährige

Thurgauer den Durchbruch. Er behauptete

sich gegen vier Weltmeister und

gewann WM-Bronze und EM-Silber.

950 Schützen aus 22 Nationen waren

zur Weltmeisterschaft angereist. Dass diese

zum ersten Mal in ihrer Geschichte in der

Schweiz durchgeführt wurde, sei wohl ein

gutes Omen für ihn gewesen, schmunzelt

Züllig. «Denn auf eine Medaille an Weltmeisterschaften

habe ich lange warten

müssen. So ist mit dieser WM-Bronzeme-

Starke Nerven und höchste

Konzentration: Damit gewann Urs Züllig

die Bronzemedaille an den Weltmeisterschaften

im Bogenschiessen.

Gewinner sind . . .

«Wie lange dauert die minimale Aufschubsdauer

bei einer klassisch aufgeschobenen

Altersrenten-Versicherung?» Dies war die

Wettbewerbsfrage zum Thema «Raiffeisen

Altersrente» im «Panorama» Nr. 4 vom Juni

2007. Die korrekte Antwort ist: 1 Jahr.

Rund 2000 Interessenten nahmen am

Wettbewerb teil. Glücksfee Désirée Klingler

zog die folgenden zehn Gewinner: Verena

Wagemann, Herrliberg; Bernadette Schneider,

Siglistorf; Gila Leiseder, Stans; Rosmarie

Lauber, St. Gallen; Silvia Rusterholz, Brütten;

Angelika Hostettler, Gerlafingen; Anna Margareth

Valeggia, Porza; Hanny Oppliger-

Rupp, Hilterfingen; Daniel Müller, Zürich

und Evelyne Kirchhofer, Baar. Sie alle erhalten

einen Gutschein im Wert von 1000

Franken, einlösbar in fünf der führenden

Schweizer Wellnesshotels.

Foto: Augustin Saleem und die

Foto: Nicoletta Hermann

daille ein Traum in Erfüllung gegangen»,

strahlt der mehrfache Schweizer Meister.

Freude herrschte nicht nur beim erfolgreichen

Bogenschützen und seiner Familie,

sondern auch bei seinem Sponsor, der Raiffeisenbank

Bichelsee-Turbenthal. Urs Züllig

ist ehemaliges Aufsichtsratsmitglied der

Bank. «Wir freuen uns riesig, dass Urs Züllig

sein grosses Ziel verwirklichen konnte und

wir ihn dabei unterstützen durften», meint

Bankleiter Ruedi Bleichenbacher. Seine

Form bestätigte Urs Züllig übrigens umgehend:

Ende August gewann er wiederum

die Schweizer-Meisterschaften in Neuenburg.

(rm)

Ein Griff, ein Wellness­Wochenende: Praktikantin

Désirée Klingler zieht als Glücksfee

die Gewinnerinnen und Gewinner unter

Aufsicht von Jurist Pascal Wirth (links)

und Philipp Süssli, Wettbewerbsverantwortlicher

und Kooperationsentwickler

Raiffeisen­Helvetia (rechts).

Die Übergabe der Gutscheine findet bei

der jeweiligen Raiffeisenbank der Gewinnerin

oder des Gewinners statt; die Seele

baumeln lassen können die Gewinnerinnen

und Gewinner wahlweise im Hotel Hof

Weissbad (AI), Palace Luzern (LU), Raffles Le

Montreux Palace (VD), Eden Roc (TI) oder

Victoria-Jungfrau (BE). Die Organisatoren

wünschen jetzt schon ein einmaliges

Wellnesserlebnis! (rm)

25

Foto: Marie-Theres Brühwiler


Foto: Karl Sochor

Von der fritteuse

in den Tank

«Können wir Treibstoff nicht selber günstiger

und ökologischer herstellen?» Diese

Frage hatte Walter und Alexander Remund

und Urs Berger schon lange beschäftigt. Aus

gutem Grund: Mit dem grossen Maschinenpark

ihrer Lohnunternehmen Remund und

Berger in Oberbottigen und Rizenbach BE

führen sie Tarifarbeiten für Bauern aus.

Die zündende Idee lieferte Hans Berger.

Wieso nicht altes Fritieröl zu Biodiesel aufbereiten?

Er kannte die Technik und hatte

sich als Entsorger von Gastronomieabfällen

zudem die «Ölquellen» bereits erschlossen:

Restaurants und Kantinen. So gründeten die

vier Unternehmer die «RB Bioenergie AG».

Finanzierungshilfe bot Ihnen die Raiffeisenbank

Bösingen-Laupen. «Wir sind stolz, ein

solch innovatives Projekt in unserer Region

zu unterstützen. Das passt voll und ganz zu

Raiffeisen», erklärt Bankleiter Daniel Grossrieder.

Nach einer längeren Testphase hat die

«RB Bioenergie AG» im Mai 2007 die Produktion

definitiv aufgenommen. Die Anlage

im bernischen Laupen wird künftig rund

R a i f f e i s e n R u n d s c h a u

inspiriert vom Walliser Bergsommer

«Ein wunderbarer Zufall», antwortet der

Fulenbacher Kunstmaler Franz Anatol Wyss

auf die Frage, was ihn auf die Belalp im

Oberwallis geführt habe. Seit zwanzig Jahren

fährt er auf dieser Anhöhe über Blatten/

Naters im Winter mit seiner Familie Ski. Vor

drei Jahren lud ein Wirt den 67-jährigen

Künstler ein, in seiner im Sommer geschlossenen

Bar zu zeichnen und zu malen.

Alle Zeichnungen, die in den drei Belalp-

Sommern entstanden sind, publiziert Wyss

jetzt im Buch «Das Belalp Projekt». Unterstützt

wird er dabei vom Kanton Solothurn

und der Raiffeisenbank Fulenbach-Murgenthal-Langenthal.

«Als lokale Bank wollen

wir auch das lokale Kunstschaffen fördern.

Und Franz Anatol Wyss ist trotz seiner

Bekanntheit ein Fulenbacher durch und

durch geblieben», begründet Ulrich Schütz,

Marketing und Kommunikation, das Engagement

der Bank.

Foto: Andreas Tanner

«RB Bioenergie AG»­Geschäftsführer

Hans Berger übergibt eine Flasche

Biodiesel aus Eigenproduktion an Daniel

Grossrieder, Bankleiter der Raiffeisen­

bank Bösingen­Laupen.

fünf Millionen Liter Biodiesel pro Jahr herstellen.

Abnehmer sind die eigenen Lohnunternehmen

sowie Treibstoffhändler, Landwirte

und Unternehmen. Sie können den

günstigen Biodiesel regulärem Diesel beimischen

oder, je nach Motor, auch in reiner

Form verwenden. Einzig Pommes Frites sollte

man besser nicht mehr damit frittieren.

(rm)

Der Bergsommer als Schaffenskraftspender:

Der Fulenbacher Künstler Franz

Anatol Wyss lässt Natur und Stimmungen

auf der Belalp in seine Bilder einfliessen.

Die Belalper Bilder sind geprägt von

Motiven, die immer wieder auf die Berglandschaft

verweisen. Aber: Wyss’ Buntstiftzeichnungen

sind stets Kombinationen von

erdachten und wirklichen Welten, von

Ideen, Gefühlen und Befindlichkeiten und

von Sichtbarem. Erstaunlich ist die Leuchtkraft

der Farben; damit drückt Wyss das

Dramatische der Natur aus, aber auch das

Glück, die Freude, die er auf der Belalp

empfindet.

Bezugsquelle des Buches: Visual Transfer

GmbH, Bläsistrasse 20, 8049 Zürich;

Tel. 044 308 40 80; E-Mail: visualtransfer@

bluewin.ch; Subskriptionspreis (bis

4.11.2007): CHF 60.– (pz/rm)

Foto: Michael Friker

swiss-ski-Mitglied

René dietrich macht das Rennen

Wintersaison 2006/2007: Raiffeisen schreibt

einen Online-Wettbewerb für Swiss-Ski-

Mitglieder aus. 204 Wintersportbegeisterte

nehmen die Schussfahrt auf die Raiffeisen-

Homepage in Angriff. Im Juli 2007 werden

die Podestplätze ausgelost. Der erste Preis

geht an René Dietrich aus Utzenstorf. Er

gewinnt ein Wellness-Wochenende in den

Bergen im Wert von CHF 1000.–.

Grosser empfang

für Viktor Röthlin

Die Begeisterung war gross in Kerns. Am

Sonntag, 23. September, kehrte Viktor

Röthlin in sein Heimatdorf zurück. Über

1000 Personen jubelten mit ihm und gratulierten.

Der Marathonläufer und letztjährige

EM-Zweite hatte Ende August an der Leichtathletik-WM

in Osaka (Japan) in einem nervenaufreibend-spannenden

Lauf Bronze

errungen.

Den Empfang in Kerns hatten die Gemeinden

Kerns und Alpnach organisiert

zusammen mit dem Hauptsponsor Viktor

Röthlins: Raiffeisen Schweiz. «Wir haben

Viktor Röthlins Karriere von Beginn weg

unterstützt», freute sich Oliver Britschgi,

Bankleitungsvorsitzender der Raiffeisenbank

Alpnach-Kerns-Sarnen.

Für Überraschungen war in der Folge

gesorgt. Vom Kanton Obwalden und den

beiden Gemeinden erhielt Röthlin ein Fohlen.

Was alles auf statischeren Pferderücken

vollführt werden kann, demonstrierte danach

der Überraschungsgast Donghua Li.

Das Pauschenpferd ist die Paradedisziplin

des Kunstturners und Olympiasiegers von

1996.

Wie Raiffeisen-Geschäftsleitungsmitglied

Patrik Gisel erklärte, wird Li auch der

Experte für den eintägigen China-Einstimmungskurs

sein, den Raiffeisen Röthlin offeriert.

Röthlin solle aus erster Hand erfahren,

wie man an den Olympischen Spielen

in Peking 2008 Olympiasieger werde.

Swiss­Ski­Mitglied René Dietrich (2. v. l.)

mit Siegestrophäe, übergeben von Daniel

Ryser (1. v. l.), Mitglied der Bankleitung

der Raiffeisenbank Recherswil­Gerlafingen­Koppigen,

Kundenberaterin Kathrin

Niffenegger und Pierre Lenoir, Vorsitzender

der Bankleitung.

Bereits am Fest vorbeziehen konnte

Röthlin eine erste kurze Lektion am Pauschenpferd.

Nun fehlt bloss noch alles Wissenswerte

zu Land, Küche und Sprache.

Sollte der Kurs erfolgreich sein, dürfte Li

schon bald gute Laufschuhe brauchen. Gewinne

er in Peking, versprach Röthlin, laufe

er einen Marathon mit Donghua Li (rm)

Kurs auf Peking 2008:

Donghua Li (l.) überreicht Viktor Röthlin

den Gutschein für den eintägigen

Olympia­Einstimmungskurs von Raiffeisen

Schweiz, vertreten durch Patrik Gisel (M.).

26 « Pa n o r a m a » r a i ffeisen 7/ 07

Foto: Josef Reinhard

Am 19. Juli überreichte ihm Bankleitungsmitglied

Daniel Ryser von der Raiffeisenbank

Recherswil-Gerlafingen-Koppigen

in Koppigen den Gutschein. Wettbewerbs-

Silber ging an Markus Fischer aus Neuenkirch.

Er erhielt zwei VIP-Packages für den

Weltcup-Slalom in Adelboden am Sonntag,

6. Januar 2008. Die Wettbewerbs-Rennleitung

gratuliert und wünscht entspanntes

Wellnessen und gespanntes Zuschauen!

(rm)


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Schaff ung einer besseren Umwelt – dieses Ziel verfolgen wir

zusammen mit dem WWF. Unsere Linoleum-Bodenbeläge der

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den WWF zur Förderung umweltgerechter Massnahmen. Damit

tragen auch Sie zum Erhalt unserer einzigartigen Umwelt bei.

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Betelberg_winter_2007.qxp 16.10.2007 15:52 Uhr Seite 1

★H

erzlich Willkommen im Sporthotel Betelberg – ein historisches

Hotel, gebaut im Jahre 1903, umgeben von einem

grossen Park und nur 5 Gehminuten entfernt von der Betelbergbahn,

sowie dem Dorfzentrum Lenk. Geniessen Sie Ihre

Ferien im wunderbaren Simmental und in einem der schneesichersten

Skigebiete. Adelboden, Lenk ... dänk!

Saisoneröffnung

15. November bis 30. November 2007

• ab CHF 99.– pro Person im DZ «Adventure»

inklusive Frühstücksbuffet

1.Dezember bis 20. Dezember 2007 und

6. Januar bis 29. Februar 2008

• ab CHF 119.– pro Person im DZ «Adventure»

inklusive Frühstücksbuffet

3775 Lenk im Simmental

Rawilstrasse 23

Tel. +41 (0)33 736 33 33

Fax +41 (0)33 733 33 30

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reception@sporthotelbetelberg.ch

★ ★


Weihnachten und Silvester 2007/2008

• Gerne stellen wir Ihnen Ihr individuelles Festtagsprogramm

zusammen. Feiern Sie mit uns die schönste Zeit des Jahres!


Unsere gemütlichen Zimmer «Adventure», «Classic», «Elegance»

und «Family» stehen für Sie bereit. Halbpension kann auf Ihren

Wunsch dazu gebucht werden.

Wir freuen uns auf Sie!






7/ 07 « Pa n o r a m a » r a i ffeisen

R a i f f e i s e n R u n d s c h a u

urner Raiffeisenbanken machen die Bahn frei

Adrenalin, Geschwindigkeit, Sturzflüge in

die Tiefe, Stromschnellen, Wildwasserrutschen:

Zum zweiten Mal luden die Urner

Raiffeisenbanken, ihre jungen Neukunden

in den Europapark Rust ein. Zwei Cars

chauffierten am 15. September die über 70

Jugendlichen in den Freizeitpark. Petrus

sorgte für das passende Wetter, fehlende

Nässe konnte erfolgreich auf den zahlreichen

Wasserbahnen kompensiert werden.

Nervenkitzel pur boten die halsbrecherischen

Bahnen: beispielsweise der Silverstar,

«Mitglieder sind Mitgestalter»

(Panorama 6/07, S. 4–11)

In der letzten Nummer des «Panorama»

preisen Sie die Vorzüge der Mitglied- und

Miteigentümerschaft bei der Raiffeisenbank.

Warum eigentlich sind Ihre städtischen

Kunden von diesen Vorteilen ausgeschlossen.

Sind wir etwa keine «wertvollen»

Bankkunden? a.amsler@gmx.ch

Bei den städtischen Raiffeisen Niederlassungen

in Winterthur, St. Gallen, Zürich,

Basel und Bern können Sie tatsächlich keine

Mitgliedschaft erwerben. Das hat folgenden

Hintergrund: Bis 1995 waren die

Raiffeisenbanken vorwiegend auf dem Lande

tätig. Seither haben sie praktisch alle

Schweizer Städte erschlossen und teilweise

die Sitze in diese Städte verlegt oder Geschäftsstellen

eröffnet. In den oben genannten

grossen Städten hat sich die Erschliessung

durch Raiffeisen Schweiz (dem

St.Galler Hauptsitz von Raiffeisen) als der

einzig gangbare Weg erwiesen. Raiffeisen

Schweiz hat keine privaten Genossenschafter;

ihre Genossenschafter und Kapitaleigner

sind die Raiffeisenbanken. Deshalb ist

es nicht möglich, in diesen städtischen

Niederlassungen die Mitgliedschaft zu erwerben.

Foto: Christina Gisler

Europas grösste Achterbahn, Eurosat, die

Weltraumfahrt in der Silberkugel für Abgebrühte

oder die Hochgeschwindigkeits-

Achterbahn Euro-Mir. «Ein toller Tag», war

das einhellige Fazit. Höchst zufrieden waren

auch die Urner Raiffeisenbanken. Bereits ist

der nächste Europapark-Ausflug in Planung.

Dieser soll im Herbst 2008 stattfinden. Dabei

sein können alle, die ab sofort ein Jugendkonto

bei den Urner Raiffeisenbanken

eröffnen – Gänsehaut im Europapark inklusive.

(rm)

Ein Foto zur Entspannung und dann

ab auf die nächste Bahn: Die Urner

Raiffeisenbanken luden ihre jungen

Neukunden in den Europapark ein.

R a i f f e i s e n - k o n T a k T

Als Kunde dieser Niederlassungen profitieren

Sie jedoch von den gleichen Zinsvorteilen

wie unsere Mitglieder. Die Produkte

tragen den Namen «Profit» (Profitsparkonto,

Profitkonto). Zudem profitieren Sie auch

von den Mitgliederaktionen, wie beispielsweise

dem Museumspass oder der Aktion

Zentralschweiz. Selbstverständlich werden

unsere Kunden bei den Niederlassungen

ebenso aufmerksam und kompetent beraten

wie unsere Mitglieder. Der einzige

Nachteil ist, dass Sie keinen Anteilschein

zeichnen können und die Niederlassungen

keine Generalversammlung abhalten.

Die Redaktion

«das kostbare nass als interessante

anlagechance»

Panorama» 6/07, S. 14–15)

Habe ich wirklich richtig gelesen? Preist

Raiffeisen im Ernst die so genannte Wasserbranche

als Anlagechance? Und als Spitze

des Zynismus scheuen Sie sich nicht, in der

Grafik auf der Gegenseite die Wasserknappheit

(und damit das Elend von Millionen von

Menschen) zu illustrieren? Ich hoffe doch

sehr, dass dieser «Artikel» ein einmaliger

Ausrutscher ist. Oder wollen Sie tatsächlich

Ihren Kunden empfehlen, ihr Geld den Hyänen

der Menschheit in den Rachen zu

Raiffeisen spendet Robin-cosgrove-Preis

Zum zweiten Mal wurde am 14. September

2007 in Genf der Robin-Cosgrove-Preis

überreicht. Die Raiffeisen Gruppe stiftete

das Preisgeld von 4000 US-Dollar. Mit dieser

Prämie wurde die Ägypterin Rania Abdul

Rahim Kenawy Mousa für ihre Arbeit ausgezeichnet,

in der sie das Dilemma zwischen

ethisch geforderter Selbstlosigkeit und dem

allzu oft gelebten Egoismus in der Wirtschaft

aufarbeitet.

Der Robin-Cosgrove-Preis zeichnet Arbeiten

von jungen Bank- und Finanzexperten

aus. Bedingung ist, dass sich diese Arbeiten

mit Fragen der Ethik im Bank- und

Finanzwesen auseinandersetzen.

Der Preis geht auf Robin Cosgrove zurück,

einen jungen Bank-Experten, der davon

überzeugt war, dass die ethisch moralische

Integrität der Banken eine wichtige

Voraussetzung für das Fortkommen der

Wirtschaft darstellt. Die Verleihung des

Preises wird vom Observatoire de la Finance

betreut, einer gemeinnützigen Schweizer

Stiftung mit Sitz in Genf (www.obsfin.ch).

(uk)

werfen, den Unternehmen, die aus der Not

der Menschen noch ein Geschäft machen?

Da ich im Auftrag einer Organisation für

Entwicklungszusammenarbeit am Bau von

Wasserversorgungsanlagen beteiligt war

und seither diese Problematik weiter verfolge,

weiss ich, von was ich rede.

klaus dörnenburg, solothurn

Wir empfehlen keine Investitionen in Unternehmen,

die aus der Not ein Geschäft machen,

sondern Investitionen in Unternehmen,

die einen substanziellen Beitrag zur

Minderung der Wasserknappheit leisten.

Wir denken dabei beispielsweise an bessere,

neuere Leitungen, die Wassersysteme

mit weniger Verlusten ermöglichen. Wir

denken dabei auch an Technologien, die

beispielsweise einen sparsameren Umgang

mit Wasser ermöglichen. Und wir denken

auch an Reinigungs­ und Aufbereitungssysteme,

die den Zugang zu sauberem Wasser

dort ermöglichen, wo es eben heute leider

nicht der Fall ist.

Dank dem Engagement und der Innovationskraft

solcher Unternehmen wird

Wasser in Zukunft effizienter genutzt werden

können, was die Notlage der betroffenen

Menschen verbessern wird. Und da

diese Unternehmen Produkte und Dienst­

Foto: Claudio Bologna

Marie­Françoise Perruchoud­Massy,

Vizepräsidentin des Verwaltungsrates

von Raiffeisen Schweiz, überreicht Rania

Mousa den Robin­Cosgrove­Preis im

Wert von 4000 US­Dollars.

leistungen anbieten, die bitter nötig sind,

gehen wir davon aus, dass sie auch ökonomisch

erfolgreich sein werden. Dies wiederum

bietet Anlagechancen.

Keine Berücksichtigung im Raiffeisen­

Anlageuniversum finden beispielsweise

Mineralwasserfirmen oder Unternehmen,

die mit ihren Aktivitäten den günstigen

Zugang für eine breite Bevölkerungsschicht

verhindern. Die Redaktion

ihre Meinung

ist uns wichtig!

Haben Sie Fragen, möchten Sie Kritik oder

Ärger loswerden, spricht Ihnen ein Artikel

aus dem Herzen oder hat Ihre Raiffeisenbank

ein Kompliment verdient? Schreiben

Sie uns: Raiffeisen Schweiz, Panorama, Postfach,

9001 St. Gallen oder an: panorama@

raiffeisen.ch. Haben Sie bitte Verständnis

dafür, dass wir Leserbriefe in der Regel nicht

beantworten. Die Redaktion behält sich vor,

Texte für die Veröffentlichung zu kürzen.

Falls Sie mit dem Abdruck Ihrer Zuschrift

nicht einverstanden sind, bitten wir Sie um

einen diesbezüglichen Vermerk.

29


W o h n e n

30 Pa n o r a m a r a i ffeisen 7/ 07


Fotos: Chris Mansfield

Panorama-Serie

«Wohnen mit Leidenschaft»

Unsere diesjährige Serie «Wohnen mit Leidenschaft»

soll die Vielfalt an Wohnsituationen hierzulande

aufzeigen. Wir laden Sie ein, hinter die

Fassaden zu schauen und einen Blick in die Wohnungen

und Häuser von Menschen querbeet

durch die Schweiz zu werfen. Bisher erschienen:

das Toggenburgerhaus in Wintersberg, die Loft-

Wohnung in Basel, die Alterswohnung in Luzern,

das Landhaus in Villete, das Rustico-Haus in Maggia

und das Engadiner Haus in Scuol.

Bewohner:

Lydia Bischofberger (53), Bildredaktorin, und ihr

Mann Andreas Meier (55), Pressefotograf

Wohnsituation:

Das Paar lebt seit fast vier Jahren im Stockwerkseigentum

auf zwei Etagen. Ihre Wohnung liegt

in einem sanierten Minergie-Altbau im Zürcher

Kreis 4.

Wertvollste Anschaffung:

Rückensessel für Andreas Meier. Kostenpunkt:

rund 6000 Franken.

Wunschmöbel:

Lydia Bischofberger wünscht sich ein anderes

Sofa, auf dem beide Platz haben.

Wohnvision:

Das Paar hat verschiedene Visionen: Etwa eine

Wand im Untergeschoss ihrer Wohnung durchzubrechen

und dort ein Wohnbadezimmer einzurichten,

oder in die Abruzzen überzusiedeln und

zusammen mit Freunden in einem Haus zu wohnen.

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oase am

Puls der stadt

Im Zürcher Kreis 4 haben sich Lydia Bischofberger und Andreas

Meier vor fast 30 Jahren kennen gelernt. Das berüchtigte Quartier

hat seine magische Anziehungskraft für das Paar nicht verloren.

Dort sind sie jetzt erstmals sesshaft geworden – in einem Stock-

werkseigentum mit Minergie-Standard.

In dichtem Grün ragt der Uetliberg über der

Dächerlandschaft des Zürcher Kreis 4 auf. Bunte

Markisen und Grünpflanzen leuchten vereinzelt

auf den Dachterrassen. «Der Uetliberg begleitet

uns. Von fast jeder unserer bisherigen Zürcher

Wohnungen aus haben wir ihn gesehen», sagt

Lydia Bischofberger (53). Sie sitzt mit ihrem Lebensgefährten

Andreas Meier (55) auf der Terrasse

ihrer Wohnung – umringt von Basilikum, Salbei,

Rosmarin und Palmen in Töpfen und Kübeln. Sogar

ein Olivenbaum gedeiht hier. Die Terrasse

zwischen den beiden Dachgiebeln ist windgeschützt.

Sie entstand bei der Sanierung und Überbauung

der beiden nebeneinander stehenden

Altstadthäuser aus dem 19. Jahrhundert.

Gemeinsame Geschichte im Quartier

«Ein Balkon mit Aussicht ins Grüne ist für mich die

wichtigste Bedingung einer Wohnung», sagt Bischofberger.

Ein Wunsch beider Partner war es,

im Zürcher Kreis 4 oder 5 zu wohnen. «Uns gefallen

beide Viertel in ihrer Lebendigkeit sehr gut»,

sagt Meier. Unten auf der Strasse geht es bunt zu:

Im Parterre ihres Hauses ist ein kleines italienisches

Lokal. Schräg gegenüber liegt eine Bar mit Strassencafé.

Einige Häuser weiter hat sich ein asiatischer

Lebensmittelladen einquartiert, in dem

Bischofberger gerne einkauft. «Am Wochenende

gehen wir auf dem Gemüsemarkt am Helvetiaplatz

einkaufen und treffen dort meist Freunde,

die wir noch von unserer Anfangszeit in Zürich

kennen.» Beider Geschichte ist mit dem Kreis 4

verbunden. Ende der Siebzigerjahre kamen sie

nach Zürich: Bischofberger aus St. Gallen und

Meier aus Bern. Sie haben zusammen in verschiedenen

Wohngemeinschaften hier im Quartier

gelebt.

Lebensqualität geschaffen

Beide waren in den Achtzigerjahren auch politisch

aktiv: Lydia Bischofberger engagierte sich vor

allem für günstige Wohnmöglichkeiten in der

Stadt. Während ihres Studiums der Psychologie

jobbte sie bei verschiedenen Bildagenturen. In

diese Arbeit ist sie allmählich hineingewachsen

und heute als freie Bildredaktorin tätig. Andreas

Meier war Sozialarbeiter in einem Gemeinschaftsprojekt

«Hilfe zur Selbsthilfe». Das Fotografieren

wurde ihm immer wichtiger und es ist ihm

gelungen, sein Hobby zum Beruf zu machen. Inzwischen

arbeitet er als Pressefotograf und nimmt

vor allem die Schweizer Fussball-Nationalmannschaft

bei ihren Spielen ins Visier. Er ist beruflich

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Wandern und Bewegen Entspannen und Erholen

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1 Blechfiguren wie diesen Fotografen ersteht Lydia Bischofberger, wenn sie ihr Gottikind in Afrika besucht. 2 Auf der Dachterrasse verbringt

das Paar an sonnigen Tagen so manche freie Stunde. 3 Die Nasszellen sind farblich aufeinander abgestimmt und das Reich von Andreas Meier.

Seine Frau zieht das Badezimmer im oberen Stock vor. 4 Die helle Loggia mit Aussicht auf den Hinterhof grenzt an das Schlafzimmer an.

5 Eine bunte Sammlung der verschiedensten Schuhe des Paares.

viel unterwegs und dann immer wieder froh, in

die eigene Wohnung zurückkehren zu können.

«Früher hätten wir es opportun gefunden, uns

Wohneigentum anzuschaffen», sagt die Bildredaktorin

und ihr Mann nickt. Er fügt hinzu: Das

Eigentum bedeutet für uns jetzt ein Stück Unabhängigkeit

und Lebensqualität.» Auch in ihrem

Lieblingsquartier hat sich seither vieles verändert:

Früher wohnten südlich der Bahngleise vor allem

Gastarbeiter und das Rotlichtmilieu prägte das

Stadtbild. Die Drogenszene in der nahe gelegenen

Langstrasse verstärkte den schlechten Ruf des im

Volksmund als «Kreis Cheib» bezeichneten Viertels.

In den vergangenen fünf Jahren wurde das

Viertel durch die Sanierung der Altbauten jedoch

sukzessive aufgewertet. Die Stadt ist bemüht,

anderes Gewerbe anzusiedeln und mehr Wohnraum

zu schaffen. «Der Bestand an Leerwohnungen

in Zürich bewegt sich im gegen Null und

es ist nicht leicht, hier eine Wohnung zu finden»,

sagt Meier.

2

Traumobjekt niedrigenergie

Bischofberger entdeckte 2003 einen Artikel in der

Zeitung über die Sanierung dieses Wohnobjekts

im Minergie-Standard. «Warum können wir nicht

Glück haben und so eine Wohnung erwerben, die

nicht nur schön ist, sondern durch den geringen

Energieverbrauch auch zukunftsweisend», hatte

die Bildredaktorin sich gefragt. Noch im selben

Jahr, als ihr Mann von seinem Vater erbte, wurde

die Idee konkreter. Ihre Wohnung war als einzige

des sanierten Objekts später ausgeschrieben. Ursprünglich

sollte eine Wohngemeinschaft einziehen,

deren Energieaufwand die Architekten berechnen

wollten. Das Projekt kam nicht zustande.

«So erhöhten sich unsere Chancen», sagt Meier.

Das Paar betritt den offenen Wohn-, Koch- und

Essbereich mit Dachschräge – das Herz ihrer zweigeschossigen

Wohnung. Tageslicht strömt durch

eine dreiteilige Fensterfront und zwei Dachgauben

in den 80 Quadratmeter grossen Raum. «Ein

Minergie-Zertifikat schreibt einen bestimmten

3

5

Energieverbrauch vor. Deshalb ist die Wohnung

gut isoliert und ruhig», sagt der Eigentümer. Auch

eine Komfortlüftung gehört zum Standard. Er

weist auf die schmalen Gitter an der Decke hin,

über die die Warmluft zirkuliert. Warmluft und das

Warmwasser werden grösstenteils von Sonnenkollektoren

auf dem Dach erzeugt. Im Winter wird

das System von der Gastherme unterstützt.

Gemütlich und funktional in einem

«Und die Wohnung ist viel gemütlicher als unsere

frühere, die mit drei verglasten Seiten keine Rückzugsmöglichkeiten

bot», sagt Lydia Bischofberger.

Das Paar hat sich mit Ledersofa und Sitzelementen

eine Wohnecke zum Entspannen geschaffen. Die

zwei anthrazitfarbenen Hocker können zu Matratzen

umfunktioniert werden, wenn Gäste kommen.

«Zur Fussball-Europameisterschaft 2008

wird unsere Wohnung sicher voll sein», sagt Andreas

Meier und schmunzelt. Sein Platz ist jetzt

schon reserviert – ein schwarzer Ledersessel, den

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W o h n e n

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9

6 Der Pressefotograf in seinem Arbeitszimmer. Hier erhalten seine Fotoaufnahmen der Schweizer Nati den letzten Schliff. 7 Die Bildredaktorin mit

einem Originalabzug des Fotos von Che Guevara: Das Foto des kubanischen Fotografen Alberto Korda wurde weltberühmt. 8 Im Wohnbereich

ist Platz für Gäste. Das weiche Kuhfell erlaubt es auch mal, auf dem Boden zu lümmeln. 9 Im hellen, offenen Wohnraum mit Dachschräge spielt sich

das Alltagsleben ab. 10 Das Design des Zuckerspenders aus den Dreissigerjahren ist zeitlos und funktional zugleich, die Eigentümerin hat ihn beim

Stöbern im Brocki entdeckt. 11 Mit Leuchten in verschiedenen Raumecken schafft das Paar eine wohnliche Atmosphäre.

er wegen eines Bandscheibenvorfalls kaufen

musste.

«Er ist sehr bequem, nur optisch nicht ganz

überzeugend. Lydia ist nicht begeistert davon.»

Diese antwortet gelassen: «Es gibt noch viel

schlimmere Sessel.» Für beide steht im Vordergrund,

dass die Wohnung ideal auf ihre Bedürfnisse

zugeschnitten ist. Dazu gehören auch ihre

zwei Arbeitszimmer im unteren Stockwerk. Bischofberger

arbeitet als freie Bildredaktorin vorwiegend

zu Hause und auch Meier schätzt es, dass

er nicht noch zusätzlichen Weg ins Büro zurücklegen

muss.

Mit Musse möbliert

Dafür, dass beide täglich mit Bildern arbeiten,

hängen in ihrer Wohnung auffallend wenige.

Auch die Wand hinter dem Essplatz ist noch frei.

«Das passende Bild ist uns noch nicht begegnet»,

sagt Lydia Bischofberger. «Es soll nicht überall

Fussball sein», sagt die Bildredaktorin und spielt

10

auf die grossformatigen Fussball-Aufnahmen ihres

Mannes im unteren Teil der Wohnung an. Sie

schmunzelt dabei. Sie ist für Einrichtungsfragen

zuständig und lässt sich dabei gern inspirieren.

«Meist ist es so, dass mir ein Stück ins Auge springt

– im Brockenhaus und auch in Möbelgeschäften.»

Der grosse Tisch aus stabverleimtem Ahornholz

ist eine Ausnahme. Ein Freund hat ihn für das

Paar gebaut. Seine Besonderheit sind die alten

gusseisernen Füsse. Das Planen einer Wohnungseinrichtung

ist nicht Bischofbergers Sache. «Ich

bin ganz froh, dass die Innenarchitektur schon

abgeschlossen war, als wir das Objekt kauften,

denn das Auswählen aller Details wie zum Beispiel

Kacheln, Küche und Elektrogeräte überfordert

mich», sagt die Eigentümerin.

Platz für Luftschlösser

Eine bauliche Idee kommt Bischofberger in den

Sinn, als sie die schmale Wendeltreppe hinunter

8

11

in den unteren Flur geht. «Dieser Flur ist viel zu

gross. Man könnte die Wände der Nasszellen

durchbrechen und daraus ein Wohnbadezimmer

machen. In der Mitte sollte eine Badewanne mit

Füssen stehen, das habe ich mir schon immer

gewünscht.» Andreas Meier beschäftigt ein an-

deres Thema. Er steht am alten geschwungenen

Treppenlauf aus Holz. Als einziges Element lässt

das Geländer das Baujahr des Hauses Ende des

19. Jahrhunderts erahnen. «Der Treppenaufgang

ist ein grosser Nachteil dieses Hauses, weil er zu

eng ist, um einen Lift einzubauen. Der Gedanke

kommt mir seit meinem Bandscheibenvorfall im

vergangenen Jahr immer mal wieder.» Das Paar

ist sich jedoch einig, dass es jetzt nicht an der Zeit

ist, sich darüber Gedanken zu machen. Sie haben

noch andere Ideen. «Wer weiss, ob wir uns in zehn

Jahren hier noch wohl fühlen. Vielleicht siedeln

wir dann doch in die Abruzzen über, wo Freunde

von uns leben und Lydia ihr Pferd untergestellt

hat», meint Meier. � MAnueLA ZIeGLer

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m e n s c h

Ovomaltine, Toblerone, hero oder

Bally gehören zur schweiz wie das

Bundeshaus und das Rütli. Qualitätsprodukte

made in switzerland

sind nicht nur bei Konsumenten

beliebt. Auch ausländische Unternehmer

und Investoren haben

Freude an schweizer Wertarbeit.

Irgendwo auf der Welt in eine Toblerone beissen,

in einem New Yorker oder Moskauer

Schaufenster einen Schuh von Bally oder eine

Uhr von IWC betrachten oder am stillen Örtchen

in Asien auf einer Schüssel von Laufen-Keramik

sitzen: Dies soll bei vielen Schweizerinnen und

Schweizern Gefühle von Wehmut und Heimat

wecken. «Immer, wenn ich in der Welt draussen

ein Flugzeug mit dem Schweizer Kreuz auf dem

Rollfeld sehe, kommen in mir Heimatgefühle

hoch», schilderte alt Bundesrat Adolf Ogi einmal

seine emotionale Verbundenheit mit der alten,

längst nicht mehr fliegenden Swissair. Aus ihren

Trümmern ist die Swiss aufgestiegen – seit zwei

Jahren im Besitz der deutschen Lufthansa.

«Made in Switzerland» ist seit Generationen

Garant für Qualität und Zuverlässigkeit. Entsprechend

häufig stellten früher viele international

tätige Schweizer Unternehmen bereits im Namen

einen Bezug zu ihrem Herkunftsland her: «Schwei-

zerische Wagons- und Aufzügefabrik», «Schweizerische

Gesellschaft für Mikroelektronik und

Uhrenindustrie», «Schweizerische Industriegesellschaft»,

«Schweizerische Lokomotiv- und Maschinenfabrik».

Sogar auf Spanisch, Französisch und

Englisch machte sich die Landesnennung gut:

«Hispano-Suiza», «Alusuisse» oder «Swissair». Das

sind vergangene Zeiten.

Begehrte schweizer Firmen

Die Liste von Schweizer Traditionsunternehmen,

die in den letzten 20 Jahren in ausländische Hände

gekommen sind, ist lang – sehr lang sogar. Aus

fast allen Branchen der Industrie und Dienstleistung

– von Lebensmittelproduzenten über Versicherungen

und Verlagen bis zu Uhrmachern und

Hotels – sind renommierte Labels, die mit der

Schweiz in einer engen Verbindung stehen, an

ausländische Unternehmen oder Finanzinvestoren

verkauft worden.

Renommierte Schweizer Firmen in ausländischem

Besitz – das tut vielen Schweizerinnen

und Schweizern weh. «Die Zahl der wirklich

schweizerischen Unternehmen, deren Aktionäre

noch mehrheitlich Schweizerinnen und Schweizer

sind, nimmt seit vielen Jahren laufend ab», sagt

der Zuger Unternehmensberater Heinz Kaegi.

Dabei seien es nicht selten Perlen der Industrie

oder Dienstleistungsbranche, die in ausländische

Hände kämen.

Gründe für einen Besitzerwechsel ins Ausland

gibt es viele. Im Fall von Bally haben es verschie-

dene Managements nicht fertig gebracht, das

Unternehmen in die schwarzen Zahlen zu führen.

Eine verhängnisvolle Strategie mit dem Schwerpunkt

Brasilien löste bei der Keramik Laufen den

Verkauf ins Ausland aus. Ein wichtiger Grund für

Firmenverkäufe kann in der ungünstigen Grösse

eines Unternehmens und in der Strategie liegen,

sich im Verlaufe der Globalisierung regional zu

verstärken und gleichzeitig das Kerngeschäft voranzutreiben.

Manchmal lockt ein grosszügiges Angebot aus

dem Ausland, welches die Aktionäre schwach

werden lässt. Oder es liegt ein konjunkturelles

oder strukturelles Branchenproblem vor. Meistens

aber führen die Ursachen einer Übernahme nicht

auf einen, sondern auf eine Mischung verschiedener

Faktoren zurück. «Die Eigentumsfrage ist

für einen Industriestandort nicht die einzige Frage

und sicher auch nicht die zentrale Problematik»,

ist der Unternehmer und ehemalige Saurer-Verwaltungsrat

Giorgio Behr überzeugt. Für die

Schweiz sei wichtig, dass sie ein innovatives Umfeld

fördere und angesichts der weltweit rasanten

Entwicklung für alle Mitarbeitenden im Bereich

Dienstleistungen und Industrie Chancen bewahre.

«Das ist nur mit Innovationskraft und Qualität

möglich.»

Abwehrreflexe

Wenn sich ausländische Investoren für Schweizer

Firmen interessieren, macht sich breiter Widerstand

bemerkbar. Nicht selten opponieren Arbeitgeber

und Arbeitnehmer Hand in Hand. Beim

Branchenverband der Schweizer Maschinenindustrie

Swissmem gab es für 2007 ein politisches

Ziel: «Die Abwehr gegen den Ausverkauf unserer

Industrie». Die Gewerkschaften widersetzen sich,

weil sie beim Verkauf ins Ausland den Abbau von

Arbeitsplätzen in der Schweiz fürchten. Und selbst

wirtschaftsnahe Politiker stellen sich gern an die

Spitze des Protestzuges, wenn es darum geht, die

Ausländer von der Schweiz fernzuhalten. Sie warnen

vor den gefrässigen «Heuschrecken» (Hedge

Funds) und machen sich für staatlich verordnete

Regelungen stark.

Die Schweiz ist kein Einzelfall. Auch in anderen

Staaten regt sich regelmässig Widerstand, wenn

36 Pa n o r a m a r a i ffeisen 7/ 07

Fotos: Keystone/Fotomontage B&S


Das Bundeshaus in Bern, im Besitz der

Schweizer Eidgenossenschaft, würde

bestimmt eine Käuferschaft finden . . .

Weltoffene schweiz

So heimatverbunden und wehmütig viele Schweizerinnen

und Schweizer reagieren, wenn wieder

ein einheimisches Traditionsunternehmen in ausländische

Hände gekommen ist, so zeigen Schweizer

Unternehmen umgekehrt keine Hemmungen,

wenn es darum geht, im Ausland zu wachsen. Die

begrenzten inländischen Absatzmöglichkeiten

haben Schweizer Firmen gezwungen, sich international

auszurichten. Im letzten Jahr beschäftigten

diese im Ausland über zwei Millionen Menschen.

Die international tätigen Schweizer Unternehmen

setzen dabei nicht nur auf organisches

Wachstum, sie expandieren im Ausland kontinu-

7/ 07 Pa n o r a m a r a i ffeisen

ierlich durch gezielte Übernahmen. Zementriese

Holcim beispielsweise kaufte jüngst in Kanada

und Indien Umsatz dazu und wurde auf dem

Subkontinent auf einen Schlag zur Nummer 1.

Auch die grossen Basler Pharmamultis Novartis

und Roche kaufen im Ausland regelmässig Firmen

auf. Nestlé wächst und wächst, indem sie ausländische

Unternehmen schluckt, die ins Sortiment

passen.

«Der Eindruck, ausländische Firmen kaufen

Schweizer Perlen, ist zwar richtig, aber genauso

kaufen Schweizer Firmen auch Perlen im Ausland»,

sagt Markus R. Neuhaus von PricewaterhouseCoopers

Schweiz. Der Markt der Firmen-

deals sei heute weltumspannend und demzufolge

seien grenzüberschreitende Transaktionen die

Regel und längst nicht mehr die Ausnahme.

Nur selten betrachten Schweizer Politiker auch

die andere Seite der Medaille. Albrecht Rychen,

der ehemalige Berner SVP-Nationalrat und Lysser

Schulrektor, hat es getan. «Wie sind wohl die

Gefühle der Bürgerinnen und Bürger von anderen

Ländern und Nationen, wenn Schweizer Unternehmen

Firmen in ihrem Land aufkaufen», fragte

er im «Bieler Tagblatt». Um am Schluss den Lesern

einen Rat mit auf den Weg zu geben: «Der Weltmarkt

sollte für alle da sein.» Ob uns Schweizern

das passe oder nicht.

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7/ 07 Pa n o r a m a r a i ffeisen

m e n s c h

der «Ausverkauf» der einheimischen Industrie

ansteht. In Frankreich, Spanien und Italien kämpfen

sogar Regierungschefs dafür, nationale Traditionskonzerne

in einheimischen Händen zu behalten.

Als jüngst in den USA der Verkauf des

Hafenbetreibers P&O durch ein arabisches Unternehmen

anstand, setzten US-Politiker alle Hebel

in Bewegung, den Deal zu hintertreiben.

Nur in Grossbritannien scheinen solche Nationalreflexe

nicht zu existieren. Dort konnte sogar

der Herrenschneider und königliche Hoflieferant

Gieves&Hawkies in den Besitz von Chinesen geraten,

ohne dass in der königlichen Familie oder in

der Bevölkerung ein Aufschrei der Entrüstung zu

hören gewesen wäre. Diese Offenheit der Briten

zeigt Wirkung: In den letzten zehn Jahren flossen

über 700 Milliarden Franken als ausländische

Direktinvestitionen nach Grossbritannien. Jedes

dritte an der Londoner Börse kotierte Unternehmen

ist in der Hand von Ausländern. Diese haben

nicht nur Geld auf die Insel fliessen lassen. Allein

2005 sind dadurch 40 000 neue Arbeitsplätze

geschaffen worden.

«Buddenbrock-syndrom»

Ein anderes Bild in der Schweiz: Hier entwickelten

sich 2005 laut Investitionsstatistik der Schweizer

Nationalbank die ausländischen Direktinvesti-

tionen negativ. Investoren zogen netto zwei Milliarden

aus ihren Schweizer Tochtergesellschaften

ab. Im gleichen Jahr verdoppelten Schweizer

Unternehmen ihre Investitionen im Ausland auf

68 Milliarden Franken. Davon entfielen 22 Milliarden

auf Beteiligungen und Übernahmen von ausländischen

Firmen.

Begehrte «Schweizer» Produkte in ausländischen Händen

Toblerone Phillip Morris (USA)

hero Dr. Oetker (Deutschland)

Isostar ABN Amro Capital (Frankreich)

Valser Wasser Coca Cola (USA)

calanda/haldengut Heineken (Niederlande)

Ovomaltine Associated British Foods (Grossbritannien)

Winterthur Versicherung Axa (Frankreich)

schweizerische Treuhandgesellschaft LGT Group (Liechtenstein)

schweizerische handelszeitung Springer (Deutschland)

Orell Füssli Hugendubel (Deutschland)

swiss Lufthansa (Deutschland)

sR Technics Mubadala Development (Dubai)

Alusuisse Alcan (Kanada)

Tagheuer, Zenith, ebel LVMH (Frankreich)

. . . wie auch die Wiege der Schweiz,

die Rütliwiese, die ebenfalls der

Eidgenossenschaft gehört.

Danzas Deutsche Post (Deutschland)

sIG Rank Group (Neuseeland)

Nach Ansicht von Giorgio Behr sind in den

letzten Jahren viele Schweizer Firmen für den

Kapitalmarkt Schweiz zu gross geworden. «Wenn

da noch das Buddenbrock-Syndrom dazukommt

– also familiäre Strukturen ohne Zufuhr von frischem

Blut spielen –, dann kann es gefährlich

werden», erklärt der Dozent an der Uni St. Gallen.

Die Schweiz habe sich immer etwas dagegen

gewehrt, den Horizont zu öffnen. «Und das spüre

ich heute immer noch, besonders in der Deutschschweiz.»

Die Schweiz müsse ganz einfach selbstbewusster

werden.

Kommt dazu, dass viele Schweizerinnen und

Schweizer beruflich recht immobil sind. Während

ein breites Kultur- und Freizeitangebot, hohe

Löhne, tiefe Steuern sowie die zentrale Lage des

Landes auf ausländische Manager wie ein Magnet

wirken, machen exakt diese Vorteile viele Schweizer

unflexibel und immobil. Das bleibt nicht ohne

Folgen: In den Chefetagen der 100 grössten

Schweizer Unternehmen sitzen heute fast ebenso

viele Ausländer wie Schweizer.

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M e n S c h

Die Manege hat bis heute in der

Schweiz nichts von ihrer Faszination

eingebüsst. Viele traditionelle

Zirkus­Unternehmen fahren noch

immer Jahr für Jahr durchs Land.

Aber immer häufiger besucht das

Publikum modernere Formen wie

Theaterzirkusse, Reise­Varietés

und Wintershows.

Wer in Liestal BL gleich neben der Zirkuswiese

«Gitterli» aufgewachsen ist und

dort jedes Jahr drei bis vier Zirkusse hat

kommen und gehen sehen, muss von der Manege,

den wilden Tieren und Artisten zwangsläufig

begeistert sein. Ein Leben ohne Zelt und Sägemehl

könnte sich Andi Schulz (44) nicht mehr vorstellen.

Ein Jahr lang war der gelernte Buchhalter mit dem

Zirkus Starlight auf Tournee, dann stand er als

administrativer Leiter während fünf Jahren dem

Zirkus Nock zur Seite. «Eine faszinierende Zeit, die

ich manchmal sehr vermisse», sagt Schulz. Heute

ist er in Zürich sesshaft und arbeitet für das Unternehmen

«Das Zelt».

Alte Kultur

Andi Schulz ist ein profunder Kenner der Zirkusszene

– nicht nur in der Schweiz, sondern weltweit.

Auf seiner Webseite (www.circuswelt.ch)

findet der Zirkusfreund eine Fülle von Informationen

aus der Welt der Pferde, Clowns und Artisten.

«Der Zirkus ist die älteste Kulturform. Sie geht

bis auf die Römer zurück», ist Schulz überzeugt.

faszination

Zirkusmanege

Auch die Schweiz ist ein Land mit einer langen

Zirkustradition. Das mag mit der hohen Qualität

zusammenhängen, die der grösste und erfolgreichste

Schweizer Zirkus, Knie aus Rapperswil,

seit Jahrzehnten vorgibt und damit die kleineren

Konkurrenten zwingt, dem Publikum ebenfalls ein

anspruchsvolles Programm zu bieten. Sehr oft

gelingt dies den Kleinen, manchmal fallen sie

durch.

Heute rangeln in der Schweiz nicht weniger als

16 traditionelle Zirkusse um die Gunst der Zuschauer.

Die Konkurrenz ist gross, aber irgendwie

schaffen sie es fast alle wieder, sich in die nächste

Saison zu retten. Während der mondäne Zirkus

Knie, der poetische Zirkus Monti und der traditionsreiche

Zirkus Nock mit einem treuen Stammpublikum

rechnen können, müssen die anderen

jedes Jahr von neuem schauen, wie sie über die

40 Pa n o r a m a r a i ffeisen 7/ 07


Nachgefragt bei Guy Caron (57), Regisseur und künstlerischer Leiter bei Cirque du Soleil und Salto Natale, Montreal

«Panorama»: herr caron, warum ist cirque

du Soleil weltweit ein erfolg?

Guy caron: Wir haben in einer bestimmten Zeit

die Kunst, die sich Zirkus nennt, neu definiert.

Nach dem Zweiten Weltkrieg hatte sich das Zirkusmetier

auf Familienbetriebe konzentriert. Es

war isoliert, ohne sich zu öffnen, wie das in der

Belle Epoque der Fall war, als sich der Zirkus allen

Formen der Kunst und dem Fortschritt geöffnet

hatte: Elektrizität, Malerei, Architektur, Design,

Musik, Kino.

Eindrücke von der letztjährigen Produktion

Circomania.

Runden kommen. In einer Branche notabene, die

keine Subventionen oder andere staatliche Unterstützung

kennt.

Muss ein Zirkus Konkurs anmelden, taucht er

nicht selten unter anderem Namen später wieder

auf. Das führt immer wieder zu Spannungen und

Intrigen innerhalb der Szene. «Neid und Konkurrenz

sind gross in der Schweizer Zirkusbranche»,

sagte Filip Vincenz, Redaktor der Branchenzeitschrift

«Manege», vor einem Jahr gegenüber der

NZZ. Viele Zirkusunternehmen sind reine Familienbetriebe

geblieben, isoliert und ohne sich

Neuem zu öffnen.

Angst vor Fussball­eM

Wenn der Kuchen nicht grösser wird, aber immer

mehr daran knabbern wollen, kann es für kleine

Zirkusunternehmen eng werden. Dabei sind es

nicht allein die Konkurrenten aus der Branche, die

den Zirkussen das Leben schwer machen. Das

neue Freizeitverhalten der Bevölkerung und ein

immer grösseres Freizeitangebot machen vielen

Zirkusunternehmen nicht selten einen Strich durch

7/ 07 Pa n o r a m a r a i ffeisen

Was macht ihr denn anders als die traditionellen

Zirkusse?

Unser Erfolg liegt darin begründet, dass wir mit

den Vorstellungen in einer Weise verfahren sind,

als ob man einen Film dreht: Kleine Sequenzen

hier, kleinere Sequenzen dort. Aber alles verbindet

eine Geschichte, ein roter Faden, vom Anfang bis

zum Ende. Eine Kunst, die am Boden lag, haben

wir auf das Niveau eines Musicals gebracht, auf

das Niveau der grossen Kinoproduktionen, von

Broadway bis West End.

Viele Zirkusunternehmen stecken in der

Krise. Was raten Sie Ihren Kollegen?

Es gibt keine Erfolgsrezepte. Man muss den Zeitgeschmack

erkennen und diesem entsprechen.

Der Zirkus ist in der Krise, weil er in Traditionen

verhaftet ist. Manchmal ist das gut, mitunter muss

man sich von ihnen lösen. Als Zirkus muss man

die Rechnung. Gerade in den Sommermonaten,

jener Zeit, in welcher der traditionelle Zirkus sein

grösstes Geschäft machen sollte, sorgen Unternehmen

ganz anderer Art für Konkurrenz. Open­

Air­Kinos, Musikfestivals, Theater und Freiluftveranstaltungen

jedwelcher Art. Diese Anlässe

sprechen nicht selten eine ähnliche Kundschaft

an. Wer da im Zirkuszelt kein Spektakel bieten

kann, ist schnell weg vom Fenster.

Mit Schaudern blicken die Schweizer Zirkusdirektoren

schon heute ins Jahr 2008, wenn in der

Schweiz und Österreich die Fussball­Europameisterschaft

stattfindet. «Es wird im nächsten Sommer

Zirkusse geben, die an Abenden von wichtigen

Fussballspielen ihre Zelte gar nicht erst

öffnen werden», ist Andi Schulz überzeugt. Zu

gross sei das Risiko, vor zwei Dutzend Leuten

spielen zu müssen.

Nicht einfach machen es den einheimischen

Zirkussen die Behörden. Die Zeiten, als der Zirkus

auf der grünen Wiese sein Zelt und ein paar Bänke

aufstellen konnte, sind Vergangenheit. Heute

muss jede Schraube und jede Bank an der im

mit der gesellschaftlichen Entwicklung Schritt

halten.

Sie feiern Grosserfolge bei cirque du Soleil

und sind jetzt wieder Regisseur bei Salto

natale. Was können wir erwarten?

Das, was ich mache, egal ob bei Cirque du Soleil

oder Salto Natale, ist einfach «un spectacle», ein

Schauspiel. Wir wollen, dass alle Artisten in der

Manege Zirkus­Schauspieler sind, ganz so wie

Theater­ und Filmschauspieler. Das diesjährige

Salto­Natale­Programm Synfunia bringt all dies

perfekt unter die Zirkuskuppel. In der Geschichte

geht es um einen grössenwahnsinnigen Opernproduzenten,

der verzweifelt versucht, seine letzte

Grand Opéra zu schaffen. Dabei verfällt er in

urkomischen Situationen, welche für einen Lacherfolg

beim Publikum sorgen werden.

Interview: Markus Rohner

Baubuch festgelegten Stelle sitzen. Die Feuerpolizei

verlangt strenge Sicherheitsauflagen, die

bilateralen Verträge mit der EU machen die Einreise

der traditionellen marokkanischen Zeltarbeiter

auch nicht einfacher. «Manchmal vergessen die

Behörden, dass es sich beim Zirkus um eine alte

Kultur handelt, der Sorge getragen werden muss»,

sagt Daniel Gasser aus der gleichnamigen Zirkusdynastie.

Beliebte Shows

Derweil der Markt der Traditionszirkusse gesättigt

ist und mit stagnierenden bis rückläufigen Zuschauerzahlen

fertig werden muss, sind Zirkusshows

ganz anderer Art gross im Kommen und

zur direkten Konkurrenz der Traditionszirkusse

geworden. Reise­Varietés, Zirkustheater und

Weihnachtsshows locken in grösseren Schweizer

Städten immer mehr Besucherinnen und Besucher

unter die Zirkuskuppel.

Aufführungen des Cirque du Soleil oder von

Salto Natale sind seit Jahren hoch im Kurs. Aus

dem Cirque du Soleil, einer kleinen Truppe kana­

41


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7/ 07 Pa n o r a m a r a i ffeisen

M e n S c h

discher Artisten, ist innerhalb von 20 Jahren ein

weltumspannendes Unterhaltungsimperium mit

2500 Beschäftigten und einem geschätzten Umsatz

von 500 bis 600 Millionen US­Dollars geworden.

Die geschäftstüchtige Truppe macht regelmässig

auch in der Schweiz Halt. Das nächste

Mal Anfang November mit dem Programm «Delirium»

im Zürcher Hallenstadion. Ins Zirkusgeschäft

eingestiegen ist auch der Wiener Multimediakünstler

André Heller. «Afrika!Afrika! Das

magische Zirkusereignis vom Kontinent des Staunens»

gastierte von Mitte September bis Ende

Oktober in Zürich.

Salto natale

Der von Rolf Knie ins Leben gerufene Salto Natale,

der «Circus der anderen Art», hat seit 2002 mit

vier unterschiedlichen Programmen über eine

Zürich-Kloten,

15. Nov.– 31. Dez. 2007

Bern,

18. Jan.–10. Feb. 2008

Viertelmillion Besucher in seine Zelte gelockt. Da

wird jeweils mit grossem organisatorischem Aufwand

in den Städten Zürich und Bern nicht nur

Zirkuskunst der feinen Art geboten, auch kulinarische

Leckerbissen und das Gesellschaftliche

kommen nicht zu kurz. «Synfunia», so heisst die

diesjährige Show, ist eine Synthese von Artistik,

Musiktheater, Ballett und Clownerien.

Der Frankokanadier Guy Caron führt Regie und

bringt eine schräge Show ins Zirkuszelt. Umrahmt

wird das Spektakel vom farbigen Bühnenbild Rolf

Knies. Kein Wunder, buchen ganze Firmen für ihr

Personal einen Abend bei «Salto Natale» oder

ermöglichen wie die Raiffeisenbanken (siehe Kasten)

ihren Kunden einen speziellen Winterabend

im Zirkuszelt. Das Gesamterlebnis spielt dabei eine

mindestens so grosse Rolle wie das Geschehen im

Zirkusrondell.

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Stoffe aus der Welt des Zirkus, des grossen Theaters, des Musicals

präsentieren sich in bunter Mischung. Ironie und Witz sind angesagt.

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Mittwoch,

Samstagnachmittag,

Sonntag

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Samstagabend

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E-Mail

Schweizer Zirkusfestival?

Es gibt angefressene Zirkusfreunde, die ob dieser

Entwicklung Richtung Show und Varieté unglücklich

sind. Wenn vor ihnen keine Tiere durch die

Arena rennen und das Sägemehl nicht in der Nase

juckt, ist das für sie kein richtiger Zirkus mehr. «Ich

bin da nicht so streng», sagt Zirkusexperte Andi

Schulz. Wollen Zirkusunternehmen langfristig

überleben, müssten sie sich immer wieder Neues

einfallen lassen. Der moderne Zirkus hat für Schulz

weiterhin eine grosse Zukunft. Er selbst träumt

von der Durchführung eines Schweizerischen Zirkusfestivals.

Wenn er hierfür die finanziellen Mittel

beisammen hat, will er während drei bis vier

Tagen das erste Festival dieser Art mit Schwergewicht

auf Schweizer Artisten und den besten

Nummern aus Schweizer Zirkussen realisieren.

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Salto Natale Entertainment AG, Gewerbestrasse 16, 8132 Egg ZH

oder per Fax: 043 844 77 78

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sprache lernen ist gut,

sprache erleben besser

sprachaufenthalte sind gefragter

denn je: Um eine sprache richtig zu

lernen, ist nichts effektiver als dies

im Land zu tun, in dem die Fremdsprache

auch die Landessprache ist.

Denn dort erleben sie die sprache

und erlernen sie nicht bloss.

Bei Schweizerinnen und Schweizern sind

Sprachaufenthalte enorm beliebt. Tausende

verreisen jährlich zu diesem Zweck. Nach

wie vor am gefragtesten ist Englisch. Darum

führen auch die meisten Sprachreisen in Länder

wie England, Irland, USA, Kanada – und immer

öfter nach Australien und Neuseeland. Mit

Sprachaufenthalten lassen sich in kürzester Zeit

maximale Fortschritte in einer Sprache machen.

Sprachreisende sind nicht nur während des

Unterrichts mit der Fremdsprache konfrontiert,

sondern können auch in der Freizeit ausprobieren

und anwenden, was sie im Sprachkurs behandelt

haben. Das macht Mut!

Gastfamilien zu empfehlen

Um eine Sprache gut zu lernen, lohnt es sich, bei

einer Gastfamilie zu wohnen. Dort lebt man die

Landessprache richtiggehend und erhält Einblick

in die fremde Kultur und Lebensweise, was auch

zum Verständnis der Sprache beiträgt. Zudem ist

der Aufenthalt bei einer Familie am günstigsten.

Wie sehr Sprachreisende von ihrem Aufenthalt

profitieren, hängt auch von der Freizeitgestaltung

ab: Wer ausserhalb der Schule nur mit Landsleuten

zu tun hat, macht deutlich weniger Fortschritte

als jemand mit Kontakten zur Lokalbevölkerung

oder zu anderssprachigen Kursteilnehmern.

Darum lohnt es sich auch, gezielt die Freizeitan­

46 Pa n o r a m a r a i ffeisen 7/ 07


Fotos: Boa Lingua

«Mein Sprachaufenthalt in Australien

war ideal, um einerseits eine Auszeit

vom Arbeitsalltag zu nehmen und

andererseits mein Business-Englisch

zu verbessern.»

Hans van der Velden (36),

Manager Market Development

Europe, Bossard AG

gebote vor Ort zu nutzen (z.B. Sportkurse, Ausflüge

mit lokalen Guides; Infos sind meist bei der

Sprachschule erhältlich), wo man meist mit Einheimischen

in Kontakt kommt. Denn: Wer sich für

Land und Leute interessiert, lernt unweigerlich

mehr – und vor allem schneller.

Träumen in der Fremdsprache

Weitere Tipps, damit der Sprachaufenthalt zum

Erfolg wird: jede Gelegenheit nutzen, die Fremdsprache

zu sprechen. Dabei gilt: Nur keine Hemmungen

haben. Wer nichts probiert, kann sich

auch nicht verbessern. Wer TV­Sendungen und

Filme schaut, Theateraufführungen besucht, Zeitschriften,

Zeitungen und auch Bücher in der

Fremdsprache liest, lernt. Versteht man dabei ein

Wort nicht, das wichtig erscheint, einfach im

Wörterbuch nachschlagen. Im Idealfall träumt

man während des Sprachaufenthalts sogar in der

Fremdsprache. So lernt man im Schlaf.

Entscheidend für den Erfolg eines Sprachaufenthaltes

ist auch die Qualität der Sprachschule.

Führende Schweizer Sprachreise­Anbieter haben

deshalb den Verband SALTA gegründet und sich

verpflichtet, strenge und für Konsumenten transparente

Qualitätsrichtlinien einzuhalten. Ebenfalls

7/ 07 Pa n o r a m a r a i ffeisen

«Ich besuchte dieses Jahr einen

Sprachkurs in England, um mich

optimal auf die Cambridge-Prüfungen

vorzubereiten. Mir ging es vor allem

darum, mit einem international

anerkannten Sprachzertifikat meine

Berufsaussichten zu verbessern.»

Stefania Ritter (25)

aus Sumvitg

Wettbewerb: Gewinnen Sie einen 4­wöchigen Englischkurs in Sydney!

Der Gewinn beinhaltet 4 Wochen Intensivkurs

(25 Lekt./Wo) am ACE in Sydney, inkl. Unterkunft

bei einer Gastfamilie im Einzelzimmer mit Halbpension,

Kursmaterial und Einschreibgebühren

im Wert von 3000 Franken (nicht enthalten sind

Hin­ und Rückflug sowie Transfers).

Wettbewerbsfrage:

Wie heisst das weltbekannte, vom dänischen

Architekten Jørn Utzon entworfene Wahrzeichen

von sydney? Sie können übers Internet

(www.boalingua.ch) am Wettbewerb teilnehmen.

Oder senden Sie eine frankierte Postkarte (keine

«Ich durfte eine wunderschöne,

spannende und auch sehr lehrreiche

Zeit im südspanischen Málaga verbringen.

Südspanien ist ideal, um

andalusische Kultur und Lebensfreude

zu geniessen und gleichzeitig einen

Spanischkurs zu besuchen.»

Claudia Kleinbrod-Busa (29)

aus Lenzerheide

Briefe) mit der richtigen Antwort an die folgende

Adresse:

Boa Lingua

Kennwort: «Sydney»

Gubelstrasse 15

6304 Zug

Teilnahmeschluss:

30. November 2007

Über den Wettbewerb wird keine Korrespondenz

geführt. Der Preis wird nicht in bar ausbezahlt.

Mindestalter: 18 Jahre.

47


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Max Wey ist Spezialist für Sprachaufenthalte

und Geschäftsführer von Boa Lingua Business-

Class. Mehr Informationen unter: Boa Lingua –

Sprachaufenthalte weltweit: www.boalingua.ch;

Business-Sprachtrainings im Ausland: www.

businessclass.ch; Ratgeber für Sprachaufenthalte:

www.sprachaufenthalte.com

Nachgefragt bei Bruno Mettler, Leiter Personalmanagement Raiffeisen Schweiz, St. Gallen

«Panorama». Wie wichtig ist für mitarbeitende

bei Raiffeisen die sprachliche Weiterbildung?

Bruno mettler: Sehr wichtig. Als national tätige

Bankengruppe sind die Mitarbeitenden regelmässig

mit Kolleginnen und Kollegen aus anderen

Landesteilen der Schweiz in Kontakt. Zudem stehen

wir auch mit internationalen Banken in Geschäftsbeziehungen.

Welche sprachen sind denn am meisten gefragt?

Nebst der Hauptsprache Deutsch ist vor allem

Französisch gefragt. Mit Mitarbeitenden im Tessin

kann man sich meistens auf Deutsch oder Französisch

unterhalten. Sicherlich ist es ein Vorteil,

wenn man ebenfalls die italienische Sprache be­

Foto: Raiffeisen Schweiz

«Aus beruflichen Gründen musste

ich mein Englisch verbessern. Mein

Sprachtraining in England war die

effizienteste Art, meine Sprachkenntnisse

in nützlicher Frist auf einen

höheren Level zu bringen.»

Jörg Beiersdörfer (46),

Key Account Manager,

BASF Schweiz

herrscht. Zudem gewinnt auch die englische

Sprache bei Raiffeisen zunehmend an Bedeutung.

Neu erschienene Fachliteratur ist oftmals nur in

Englisch erhältlich. Diesbezüglich kann sich Raiffeisen

der Globalisierung im Bankwesen nicht

entziehen.

Wer mehrere sprachen spricht, hat bei Raiffeisen

bessere chancen auf eine Anstellung?

Dem ist so. Wer nebst der Mutter­ eine zweite

Landessprache beherrscht, hat bestimmt einen

Vorteil. In vielen Spezialistenfunktionen sind

ebenfalls Englischkenntnisse gefragt.

Unterstützt Raiffeisen als Arbeitgeber mitarbeitende,

die sich sprachlich weiterbilden

oder sprachkenntnisse auffrischen lassen

möchten?

Bei funktionsbedingten sprachlichen Ausbildungen

zeigt sich Raiffeisen grosszügig und unterstützt

diese weitgehend. Teilweise finanzielle

Unterstützung bieten wir bei nicht funktionsbedingten

Sprachausbildungen an. Die genauen

Bedingungen sind im Mitarbeiterhandbuch in der

Personalweisung Aus­/Weiterbildung geregelt.

«Ich hatte eine unvergessliche Zeit

in Australien. Von meiner Gastfamilie

wurde ich sehr herzlich aufgenommen

und total in ihr Alltagsleben integriert.

Dadurch konnte ich vor allem meine

mündlichen Sprachkenntnisse stark

verbessern.»

Alexander Häusermann (24)

aus Wil

Raiffeisen bietet mitarbeitenden die möglichkeit

eines stages in einem anderen Landesteil

an. Wie wird dies genutzt?

Die Stage­Möglichkeiten innerhalb der Raiffeisen

Gruppe werden leider noch zu wenig genutzt. Der

Personalaustausch sollte bei Raiffeisen stärker

gefördert werden. Das Personalwesen (HRM) unternimmt

aktuell Anstrengungen, dass ein Stage­

Konzept institutionalisiert werden kann. Heute

werden Stage­Plätze individuell gesucht und vergeben.

Wie steht Raiffeisen im Vergleich mit anderen

Banken im Bereich Aus­/Weiterbildung da?

Raiffeisen zeigt sich diesbezüglich als sehr grosszügiger

Arbeitgeber. Wird ein Weiterbildungsantrag

bewilligt, gilt der Grundsatz, dass Raiffeisen

die Finanzierung übernimmt und der Mitarbeiter

die notwendige Ausbildungszeit zur Verfügung

stellt. In Bewerberinterviews stellen wir zu unserer

Genugtuung immer wieder fest, dass diese Haltung

eine wichtige USP (unique selling proposition,

ein wichtiger Konkurrenzvorteil und Alleinstellungsmerkmal,

die Redaktion) darstellt.

Interview: Pius Schärli

49


s c h l u s s p u n k t

in Griechenland ticken

die Uhren anders

Das kann einen, auch nach vielen Griechenlandjahren, noch immer

nerven: Die Selbstverständlichkeit, mit der ein Kellner hierzulande

ungeduldigen Gästen ein «ich bin schon bei Ihnen angekommen»

(«eftassa») zuruft, während er sich in schnellem Schritt in die andere Richtung

von ihnen entfernt. Dabei legt er im Vorbeigehen noch das Wechselgeld auf

einen anderen Tisch oder registriert mit einem schnellen Blick andere Veränderungen

in seinem Revier. Mit dem «eftassa» nimmt der Kellner klar

Bezug auf die Zukunft, obwohl er sprachlich das Perfekt verwendet. Eigentlich

müssten die Griechen deshalb eine neue grammatikalische Zeitform

einführen. Das perfekte Futur oder so.

Wenn der Kellner dann doch noch beim Tisch der inzwischen verzweifelten

Gäste eintrifft, werden diese keine Entschuldigung hören, höchstens

eine Art von abschliessender Begründung: «Meine Kollegin hat plötzlich ein

Kind bekommen», heisst es. Oder: «Bei diesem Wetter drehen alle durch»

– eine Ausrede, die übrigens bei fast jeder Wetterlage anwendbar ist. Der

Kellner kann sich auch gar nicht entschuldigen, denn es gibt für ihn zwei

Uhren. Da ist einmal seine eigene Uhr, die von verschiedenen Variablen

betrieben wird. Dazu gehören Laune, Wetter, Probleme mit der Frau oder

politische Sorgen (beispielsweise ob die Partei, die ihm über drei Ecken zu

einer Zweitarbeit verholfen hat, wieder gewählt wird).

Daneben gibt es noch die Uhr der Gäste; und die haben Zeit, per Definition.

Doch das hat auch Vorteile. Ich lebe inzwischen seit 27 Jahren in

Griechenland und habe noch nie erlebt, dass eine Kellnerin oder ein Kellner

mit dem in der Schweiz doch recht geläufigen «Chann ich bitte iizie?!» die

Gäste unzweideutig darauf hinweist, dass ihre Zeit abgelaufen ist – ihre Zeit

im Restaurant, wohlverstanden. Das ist in Griechenland anders. In den

meisten Kaffeehäusern der griechischen Hauptstadt ist der Kaffee einfach

viel teurer. Angesichts der Verweildauer seiner Gäste – durchschnittlich

anderthalb Stunden – muss der kostengeplagte Kaffeehausbesitzer anders

kalkulieren als etwa in Italien, wo der Espresso am liebsten im Stehen eingenommen

wird. In den Kaffeehäusern ticken die griechischen Uhren nämlich

definitiv langsamer. Richtig zufrieden ist der «Kafenion»­Besucher erst,

wenn er sich auf mehreren Stühlen breit machen kann, um das politische

und gesellschaftliche Geschehen in seinem Dorf oder in seiner Stadt ausgie­

Werner van Gent ist Griechenland­ und Türkei­Korrespondent des Schweizer

Fernsehens und von Schweizer Radio DRS. Er organisiert auch Reisen in die

Region (www.treffpunktorient.ch)

Foto: zVg. Zum diesjährigen Schlusspunkt

big zu erörtern oder auch nur, um zu schauen, wie die anderen sich abrackern

auf der Strasse.

Auf den Strassen ticken die Uhren nochmals ganz anders. Die Griechen

und Griechinnen sind generell ziemlich gestresst, wenn es um die eigene

Zeit geht, dafür aber umso grosszügiger, wenn es um die Zeit der anderen

geht. Ich wohnte einmal im Stadtzentrum an einer Kreuzung. An dieser

Kreuzung missachteten mehrmals am Tag Fahrer das absolute Halteverbot,

weshalb sich die Gelenkbusse der Athener Verkehrsbetriebe meist hoffnungslos

verklemmten. Die Kreuzung war jeweils nach allen Seiten blockiert.

Trotz der offenkundigen Aussichtslosigkeit, dass sich dieser gordische Verkehrsknoten

in absehbarer Zeit lösen würde, dauerte es in der Regel nur

knapp zehn Sekunden, bis irgend ein Fahrer zu hupen begann, meist gefolgt

von allen anderen blockierten Fahrern. Meist tauchte der falsch parkende

Fahrer erst nach einer ziemlich langen Weile auf. Mit steinerner Miene stieg

er ein, fuhr davon und liess das Gefluche hinter sich. «Worüber regen sich

die Leute so auf?», schien sich der Falschparker zu fragen. Er habe doch die

Warnblinkanlage eingeschaltet!

Die Warnblinkanlage steht in Griechenland meist für «Ich bin gleich wieder

da». Sie ist gewissermassen das elektronische «eftassa» und somit ein

weiterer Beweis dafür, dass die Zeit in Griechenland höchst relativ ist. Es gibt

meine Uhr und die Uhr der anderen. Und je besser man sich positioniert hat

im tagtäglichen Geschäft, desto besser kann man seine Uhr den anderen

aufzwingen. � Werner van Gent

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