Roth Journal_2021_11_01-24_red
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<strong>Roth</strong><br />
<strong>Journal</strong><br />
Das Magazin für den Landkreis<br />
STADT ROTH<br />
<strong>Roth</strong>er Christkind ohne Markt<br />
LANDKREIS ROTH<br />
Frisch gebackene Junggehilfen<br />
"COLLEGIUM DIXICUM"<br />
Jubiläumskonzert<br />
www.roth-journal.de | NOVEMBER <strong>2021</strong>
INHALT<br />
STADT ROTH<br />
2 Impressum<br />
Stadt <strong>Roth</strong><br />
Termine jetzt online buchen<br />
<strong>11</strong> Tag der offenen<br />
Gartentüre<br />
<strong>Roth</strong>er Hobbygärtner<br />
schaffen Kleinod<br />
Termine bei der Stadt<br />
jetzt online buchen<br />
3 Stadt <strong>Roth</strong><br />
Neuer Verkehrsübungsplatz<br />
eingeweiht<br />
4 Termine <strong>Roth</strong><br />
5 Stadt <strong>Roth</strong><br />
Stellungnahme zur Absage des<br />
<strong>Roth</strong>er Christkindlesmarktes<br />
6 Stadt <strong>Roth</strong><br />
<strong>Roth</strong>er Christkind ohne Markt<br />
7 Stadt <strong>Roth</strong><br />
Vier neue Azubis bei der<br />
Stadt <strong>Roth</strong><br />
8 Landkreis <strong>Roth</strong><br />
Frisch gebackene Junggehilfen<br />
9 Stadtwerke <strong>Roth</strong><br />
Ökostrom für die<br />
TSG 08 <strong>Roth</strong> e.V.<br />
<strong>Roth</strong>er Tafel<br />
Spende in Höhe von 1500 Euro<br />
10 Open Air Ausstellung<br />
"facing reality"<br />
12 Landratsamt <strong>Roth</strong><br />
GemüseAckerdemie<br />
Hier wächst Wissen<br />
14 Metropolregion<br />
Nachhaltig einkaufen?<br />
Wasserwirtschaftsamt<br />
Instandsetzungsarbeiten<br />
15 "uvex group"<br />
Symbolischer Spatenstich<br />
16 Stellenanzeigen<br />
18 Ratgeber Recht<br />
Das Berliner Testament - ein<br />
Allheilmittel oder Gift?<br />
20 Collegium Dixicum<br />
Jubiläumskonzert<br />
21 Amt für Ernährung<br />
Wie geht nachhaltiges Wäsche<br />
waschen?<br />
22 Landratsamt <strong>Roth</strong><br />
Produkt des Monats<br />
23 Haus International<br />
Veranstaltungen im November<br />
Wir kaufen Wohnmobile + Wohnwagen<br />
03944-36160, www.wm-aw.de<br />
Wohnmobilcenter Am Wasserturm<br />
Die Stadt <strong>Roth</strong> bietet ihren Bürger*innen<br />
seit einigen Tagen eine neue Funktion<br />
zur Terminvereinbarung auf der<br />
städtischen Homepage www.stadt-roth.<br />
de. Termine für alle Anliegen des stark<br />
frequentierten Bürgerbüros können jetzt bequem online<br />
und rund um die Uhr gebucht, geändert oder auch storniert<br />
werden. Der Button, der zum Terminvereinbarungs-Formular<br />
führt, ist in der rechten Seitenleiste untergebracht. Ein Klick<br />
darauf führt zu einem übersichtlichen Menü, aus dem man<br />
zunächst das jeweilige Anliegen auswählen kann. Dort werden<br />
auch gleich die entsprechenden Unterlagen angezeigt,<br />
die beim Besuch mitgebracht werden müssen. Danach kann<br />
ein Termin gewählt werden – übrigens bis zu vier Wochen im<br />
Voraus. Zuletzt müssen die persönlichen Daten angegeben<br />
werden. Diese werden dann über eine sichere Verbindung<br />
an die Stadtverwaltung übermittelt. Nach erfolgter Buchung<br />
wird eine Bestätigungs-E-Mail versandt, durch Klick auf den<br />
darin enthaltenen Link muss der Termin noch einmal vom<br />
Bürger bestätigt werden.<br />
Die Einführung der Terminvergabe ist als kundenorientierter<br />
Bürgerservice gedacht, denn dadurch verteilt sich das Besucheraufkommen<br />
gleichmäßig über den ganzen Tag. Die Bürger*innen<br />
haben aufgrund der vorab übermittelten Informationen<br />
die geforderten Unterlagen zum vereinbarten Termin<br />
bei der Hand und die städtischen Mitarbeiter haben die Möglichkeit,<br />
so ihren Tagesablauf besser zu planen und sich auf<br />
den gemeldeten Besuch entsprechend vorzubereiten.<br />
Bislang ist die Terminvereinbarung nur für das stark frequentierte<br />
Bürgerbüro möglich, andere Sachgebiete und Ämter<br />
sollen bald folgen.<br />
Eine telefonische Terminvereinbarung ist auch weiterhin<br />
möglich, dennoch empfiehlt die Stadt <strong>Roth</strong> die Nutzung der<br />
übersichtlichen Online-Terminbuchung.<br />
IMPRESSUM<br />
Herausgeber u. Redaktion:<br />
Schwarm Druck + Werbung GbR<br />
F o t o : S t a d t R o t h<br />
Inh. Rudolf Schwarm und Bianka Luft<br />
Industriestraße 18 | 9<strong>11</strong>61 Hilpoltstein<br />
Tel. 09174-9605 | info@schwarm-verlag.de<br />
Erscheinungsweise: monatlich<br />
Redaktionsschluss immer<br />
der 15. des Vormonats<br />
Auflage: bis 30000<br />
7. Jahrgang<br />
Verteilung: kostenlos an alle<br />
erreichbaren Haushalte in der<br />
Stadt <strong>Roth</strong> mit Eingemeindungen<br />
Textbeiträge geben grundsätzlich<br />
die Meinung des Verfassers und<br />
nicht die der Redaktion wieder.<br />
Der Verfasser stellt uns frei von urheberrechtlichen<br />
Ansprüchen, die<br />
von ihm vorher rechtsverbindlich<br />
abzuklären sind.<br />
Dieses Mitteilungsblatt ist politisch<br />
unabhängig und wird ohne Zuschüsse<br />
der Kommunen ausschließlich aus<br />
den Anzeigenerlösen finanziert.<br />
Die Weiterverarbeitung der Inhalte<br />
dieses Blattes ist untersagt.<br />
Titelbild: Die Schweigers<br />
2 <strong>11</strong> | <strong>2021</strong>
STADT ROTH<br />
Neuer Verkehrsübungsplatz an der Kupferplatte eingeweiht<br />
F o t o s : S t a d t R o t h<br />
Sicher unterwegs sein mit dem Rad – das<br />
will für Radfahr-Anfänger zunächst erst<br />
einmal geübt sein. Der bestehende Verkehrsübungsplatz<br />
an der Grundschule<br />
Kupferplatte wurde deshalb saniert, erweitert<br />
und kürzlich eingeweiht, die Gemeinden<br />
im nördlichen Landkreis <strong>Roth</strong><br />
sind dabei für den Verkehrsunterricht an<br />
den Grundschulen eine Kooperation eingegangen,<br />
der Landkreis <strong>Roth</strong> unterstützt<br />
das Projekt.<br />
Bislang wurde der Verkehrsübungsplatz<br />
vorrangig von den <strong>Roth</strong>er Grundschülern<br />
genutzt, die dort ihren Fahrradführerschein<br />
machen konnten. An den anderen<br />
Schulen bauten die Verkehrserzieher der<br />
PI in <strong>Roth</strong> jedes Mal einen mobilen Parcours<br />
auf – eine zeitaufwändige Sache. Der<br />
Dienststellenleiter der Polizei <strong>Roth</strong>, Martin<br />
Junglas und Verkehrserzieher David Saalfelder,<br />
warben daher in den Gemeinderäten<br />
ihres Zuständigkeitsgebietes für eine<br />
Kooperation, so dass die Viertklässler aller<br />
nördlichen Landkreis-Gemeinden auf dem<br />
fest installierten Platz an der Kupferplatte<br />
das Fahrradfahren im Straßenverkehr<br />
üben können. Mit Erfolg.<br />
Im März dieses Jahres wurde eine Zweckvereinbarung<br />
für die gemeinsame Nutzung<br />
des Platzes unterzeichnet. Mit im<br />
Boot sind nun die Gemeinden Abenberg,<br />
Georgensgmünd, Rednitzhembach, Röttenbach,<br />
Schwanstetten, Spalt und <strong>Roth</strong>.<br />
Im Zuge dessen sollte der Platz gleich<br />
auch noch etwas modernisiert und erweitert<br />
werden. Während der großen Sommerferien<br />
von Ende Juli bis Ende August<br />
wurden die Arbeiten umgesetzt. So wurde<br />
eine zusätzliche Fahrspur errichtet und die<br />
Pflasterflächen erweitert, auf denen der<br />
LKW mit den Schulungsfahrrädern parken<br />
kann. Auch eine echte, fest installierte<br />
Ampelanlage mit zentraler Steuerung und<br />
Stromversorgung wurde eingebaut und<br />
die Beschilderung erneuert. Der Platz wurde<br />
um rund 300 Quadratmeter erweitert<br />
und hat nun eine Fläche von 2.700 Quadratmetern.<br />
Rund 95.000 Euro kosteten die Arbeiten,<br />
die federführend von der Firma Thannhauser<br />
aus Fremdingen und vom Stadbauhof<br />
<strong>Roth</strong> durchgeführt wurden. Der finanzielle<br />
Aufwand wird unter den Gemeinden<br />
aufgeteilt, die Stadt <strong>Roth</strong> stellt dabei den<br />
vorhandenen Platz und das Grundstück<br />
für die Erweiterung, der Landkreis <strong>Roth</strong><br />
übernimmt ebenfalls einen Teil der Kosten.<br />
Zudem hat die Grundschule Kupfer-<br />
platte ein Klassenzimmer freigemacht, in<br />
dem der theoretische Unterricht stattfinden<br />
kann. So können zwei Klassen parallel<br />
unterrichtet werden, eine in der Theorie,<br />
die andere in der Praxis.<br />
Die beiden Verkehrserzieher David Saalfelder<br />
und Nina Knoll von der Polizeiinspektion<br />
<strong>Roth</strong> freuen sich über die gelungene<br />
Kooperation der Gemeinden: „Wir hoffen<br />
den Zeitplan durch einen festen Standort<br />
in Zukunft noch besser organisieren zu<br />
können, sodass wir nur noch von März bis<br />
Oktober draußen unterrichten müssen.<br />
Derzeit sind wir oft noch in den Dezember<br />
hineingekommen.“<br />
Auch <strong>Roth</strong>s Bürgermeister Ralph Edelhäußer<br />
(CSU) lobt das Projekt: „Der erneuerte<br />
Verkehrsübunsplatz trägt einen wichtigen<br />
Teil dazu bei, dass unsere Grundschüler<br />
gut und sicher Fahrradfahren auch im<br />
Straßenverkehr lernen“, sagt er.<br />
<strong>11</strong> | <strong>2021</strong><br />
3
TERMINE ROTH | NOVEMBER<br />
BIS MONTAG, 08.<strong>11</strong>.<strong>2021</strong><br />
Pumptrack für BMX, Scooter und Co.<br />
im Stadtgarten<br />
Stadt <strong>Roth</strong> - Stadtmarketing<br />
BIS SONNTAG, 28.<strong>11</strong>.<strong>2021</strong><br />
Ausstellung: „Schönheit ist ein<br />
Verbrechen - aktuelle Kunst im Schloss<br />
10:00 Uhr, Museum Schloss Ratibor<br />
Stadt <strong>Roth</strong> - Museum Schloss Ratibor<br />
BIS DIENSTAG, 30.<strong>11</strong>.<strong>2021</strong><br />
Open Air-Ausstellung „facing reality"<br />
Stadtgarten<br />
Stadt <strong>Roth</strong> - Stadtmarketing<br />
MONTAG, <strong>01</strong>.<strong>11</strong>.<strong>2021</strong><br />
„Der Tod ist groß" - Ausstellung,<br />
Performance, Lesung und Gespräch<br />
mit Billy Wechsler<br />
15:00 Uhr, Schloss Ratibor & Stadtbücherei<br />
Stadt <strong>Roth</strong> - Stadtbücherei/Museum Schloss Ratibor<br />
SAMSTAG, 02.<strong>11</strong>.<strong>2021</strong><br />
„Film ab!" Seniorenfilmnachmittag<br />
14:30 Uhr, Bavaria-Kino<br />
Stadt <strong>Roth</strong> - Seniorenbeauftragte<br />
SAMSTAG, 02.<strong>11</strong>.<strong>2021</strong><br />
Krebshilfegruppe<br />
19:00 Uhr, Zeughausstüberl<br />
Rita Danner - Bayerische Krebsgesellschaft<br />
SAMSTAG, 06.<strong>11</strong>.<strong>2021</strong><br />
Bauernmarkt<br />
08:00 Uhr, Marktplatz<br />
Stadt <strong>Roth</strong> - Ordnungsamt<br />
SONNTAG, 07.<strong>11</strong>.<strong>2021</strong><br />
Führung im Schloss Ratibor<br />
mit Stadtmuseum<br />
14:00 Uhr, ab Schloss Ratibor/Schlosshof<br />
Stadt <strong>Roth</strong> - Tourist-Information<br />
MITTWOCH, 10.<strong>11</strong>.<strong>2021</strong><br />
Gemeinsamer Mittagstisch<br />
„Guten Appetit!"<br />
12:00 Uhr, Restaurant Waldblick<br />
Stadt <strong>Roth</strong> - Seniorenbeauftragte<br />
MITTWOCH, 10.<strong>11</strong>.<strong>2021</strong><br />
„An die Würfel, fertig, los!"<br />
Spielenachmittag für Senioren<br />
14:00 Uhr, Stadtbücherei<br />
Stadt <strong>Roth</strong> - Seniorenbeauftragte/Stadtbücherei<br />
MITTWOCH, 10.<strong>11</strong>.<strong>2021</strong><br />
Konzert: Old Blind Dogs<br />
20:00 Uhr, Kulturfabrik<br />
Kulturfabrik <strong>Roth</strong><br />
DONNERSTAG, <strong>11</strong>.<strong>11</strong>.<strong>2021</strong><br />
Chor: „Singen kennt kein Alter!"<br />
09:30 Uhr, Evang. Gemeindehaus<br />
Stadt <strong>Roth</strong> - Seniorenbeauftragte<br />
DONNERSTAG, <strong>11</strong>.<strong>11</strong>.<strong>2021</strong><br />
NaturFreu(n)de - Spazieren gehen<br />
16:00 Uhr, AWO Betreuungszentrum<br />
Quartiersentwicklung AWO<br />
Betreuungszentrum <strong>Roth</strong><br />
FREITAG, 12.<strong>11</strong>.<strong>2021</strong><br />
Gankino Circus „Bei den Finnen"<br />
20:00 Uhr, Kulturfabrik<br />
Kulturfabrik <strong>Roth</strong><br />
SAMSTAG, 13.<strong>11</strong>.<strong>2021</strong><br />
Bauernmarkt<br />
08:00 Marktplatz<br />
Stadt <strong>Roth</strong> - Ordnungsamt<br />
SAMSTAG, 13.<strong>11</strong>.<strong>2021</strong><br />
Dämmerung des RCV<br />
19:<strong>11</strong> Uhr, Kulturfabrik<br />
<strong>Roth</strong>er Carneval Verein<br />
MONTAG, 15.<strong>11</strong>.<strong>2021</strong><br />
Gemeinsamer Mittagstisch<br />
„Guten Appetit!"<br />
12:00 Uhr, Landhotel-Gasthof Böhm<br />
Stadt <strong>Roth</strong> - Seniorenbeauftragte<br />
DIENSTAG, 16.<strong>11</strong>.<strong>2021</strong><br />
Mit der Stadt ins Kino:<br />
„Kaiserschmarrndrama“<br />
20:30 Uhr, Bavaria-Kino Stadt <strong>Roth</strong><br />
MITTWOCH, 17.<strong>11</strong>.<strong>2021</strong><br />
Kinderprogramm: Buß- und Bettag -<br />
Ganztagesbetreuung für Schulkinder<br />
09:00 Uhr, LBV Umweltstation <strong>Roth</strong>see<br />
LBV Umweltstation <strong>Roth</strong>see<br />
MITTWOCH, 17.<strong>11</strong>.<strong>2021</strong><br />
„Gemeinsam ins Kino" - generationenübergreifender<br />
Filmnachmittag<br />
14:00 Uhr, Bavaria-Kinocenter<br />
Stadt <strong>Roth</strong> - Seniorenbeauftragte mit<br />
Bavaria-Kinocenter <strong>Roth</strong><br />
MITTWOCH, 17.<strong>11</strong>.<strong>2021</strong><br />
„An die Würfel, fertig, los!"<br />
Spielenachmittag für Senioren<br />
14:00 Uhr, Stadtbücherei<br />
Stadt <strong>Roth</strong> - Seniorenbeauftragte/Stadtbücherei<br />
MITTWOCH, 17.<strong>11</strong>.<strong>2021</strong><br />
Erzählcafé „Daran erinnern<br />
wir uns gerne"<br />
14:30 Uhr, Schloss Ratibor/Ratsstuben<br />
Stadt <strong>Roth</strong> - Seniorenbeauftragte<br />
DONNERSTAG, 18.<strong>11</strong>.<strong>2021</strong><br />
Chor: Singen kennt kein Alter!<br />
09:30 Uhr, Evang. Gemeindehaus<br />
Stadt <strong>Roth</strong> - Seniorenbeauftragte<br />
DONNERSTAG, 18.<strong>11</strong>.<strong>2021</strong><br />
Digital IT-Sprechstunde<br />
für <strong>Roth</strong>er Seniorinnen und Senioren<br />
14:00 Uhr, Zeughausstüberl<br />
Stadt <strong>Roth</strong> - Seniorenbeauftragte<br />
Samstag, 20.<strong>11</strong>.<strong>2021</strong><br />
Bauernmarkt<br />
08:00 Marktplatz<br />
Stadt <strong>Roth</strong> - Ordnungsamt<br />
SAMSTAG, 20.<strong>11</strong>.<strong>2021</strong><br />
Bembers „An der Spitze<br />
der Nahrungskette"<br />
20:00 Uhr, Kulturfabrik<br />
Kulturfabrik <strong>Roth</strong><br />
DIENSTAG, 23.<strong>11</strong>.<strong>2021</strong><br />
Energieberatung und Themenvortrag:<br />
Energieausweis für Gebäude<br />
15:00 Uhr, Stadtwerke<br />
Stadtwerke <strong>Roth</strong><br />
MITTWOCH, <strong>24</strong>.<strong>11</strong>.<strong>2021</strong><br />
„An die Würfel, fertig, los!"<br />
Spielenachmittag für Senioren<br />
14:00 Uhr, Stadtbücherei<br />
Stadt <strong>Roth</strong> - Seniorenbeauftragte/Stadtbücherei<br />
DONNERSTAG, 25.<strong>11</strong>.<strong>2021</strong><br />
Chor: „Singen kennt kein Alter!"<br />
09:30 Uhr, Evang. Gemeindehaus<br />
Stadt <strong>Roth</strong> - Seniorenbeauftragte<br />
DONNERSTAG, 25.<strong>11</strong>.<strong>2021</strong><br />
Gemeinsamer Mittagstisch<br />
„Guten Appetit!" 12:00 Uhr,<br />
Goldener Schwan<br />
Stadt <strong>Roth</strong> - Seniorenbeauftragte<br />
FREITAG, 26.<strong>11</strong>.<strong>2021</strong><br />
Mentalmagier Christoph Kuch<br />
„jetzt wird’s endlich magisch"<br />
20:00 Uhr, Kulturfabrik<br />
Kulturfabrik <strong>Roth</strong><br />
SAMSTAG, 27.<strong>11</strong>.<strong>2021</strong><br />
Bauernmarkt<br />
08:00 Uhr, Marktplatz<br />
Stadt <strong>Roth</strong> - Ordnungsamt<br />
SAMSTAG, 27.<strong>11</strong>.<strong>2021</strong><br />
Konzert: Anna Mateur &<br />
The Beuys<br />
20:00 Uhr, Kulturfabrik<br />
Kulturfabrik <strong>Roth</strong><br />
SONNTAG, 28.<strong>11</strong>.<strong>2021</strong><br />
Konferenz der Tiere: Biber<br />
14:00 Uhr, LBV Umweltstation <strong>Roth</strong>see<br />
LBV Umweltstation <strong>Roth</strong>see<br />
SONNTAG, 28.<strong>11</strong>.<strong>2021</strong><br />
Konzert: Norbert Schneider & Band<br />
20:00 Uhr, Kulturfabrik<br />
Kulturfabrik <strong>Roth</strong><br />
4 <strong>11</strong> | <strong>2021</strong>
STADT ROTH<br />
Stellungnahme zur Absage des <strong>Roth</strong>er Christkindlesmarktes<br />
Wir verstehen den Unmut der Bürger*innen<br />
und bedauern ebenfalls sehr, dass<br />
der <strong>Roth</strong>er Christkindlesmarkt abgesagt<br />
werden musste. Allerdings gibt es seit<br />
Monaten keine Planungssicherheit. Viele<br />
der Hüttenbetreiber haben in der letzten<br />
Zeit immer wieder nachgefragt, wann mit<br />
einer Entscheidung zu rechnen ist. Denn<br />
viele müssten jetzt schon Geld und Zeit in<br />
Vorbereitungen/Waren investieren. Durch<br />
die Auflagen der Staatsregierung, deren<br />
Umsetzung im Ermessen des Landratsamtes<br />
liegen, sind wir bei der Durchführung<br />
eines Weihnachtsmarktes stark reglementiert.<br />
Der Weihnachtsmarkt lebt aber von<br />
einer einladenden und ansprechenden<br />
Atmosphäre. Nur dann kommen Besucher<br />
und dann lohnt es sich, den Markt zu veranstalten.<br />
So müsste unter anderem das Gelände<br />
eingezäunt werden, die Buden könnten<br />
nur in einem Abstand von rund 5 bis 15<br />
Metern aufgestellt werden, es dürfte nur<br />
ein Einbahnstraßensystem auf dem Gelände<br />
herrschen, das zudem kontrolliert<br />
werden muss und Einlass wäre nur mit<br />
3G-Nachweis und Kontaktdaten-Erfassung<br />
möglich. Dies alles verspricht wenig Weihnachtsmarkt-Feeling<br />
und einen sehr großen<br />
Aufwand.<br />
Zudem gilt die Erlaubnis für Weihnachtsmärkte<br />
nur unter Vorbehalt der Infektionsentwicklung.<br />
Einen zwölftägigen Markt<br />
mit rund 50 bis 60 beteiligten Vereinen,<br />
Institutionen und 30 bis 40 auftretenden<br />
Musikern und Akteuren kann man nicht<br />
mit fünf Wochen Vorlaufzeit organisieren.<br />
Warum wird der Markt nicht auf dem<br />
Festplatz durchgeführt?<br />
* Selbstverständlich wurde auch diese Option<br />
diskutiert. Allerdings läuft für diese<br />
Fläche ein Gerichtsverfahren mit einem<br />
Anwohner aufgrund der Lärmemissionen<br />
durch die bestehenden Veranstaltungen.<br />
Solange es hierzu kein Urteil gibt, können<br />
keine weiteren zusätzlichen Veranstaltungen<br />
auf dem Festplatz / im Stadtgarten<br />
durchgeführt werden, da dies evtl. die<br />
bestehenden Veranstaltungen (u.a. Frühlingsfest/Kirchweih/Challenge)<br />
gefährden<br />
würden, wenn eine weitere, und sei es nur<br />
ausnahmsweise, hinzu käme.<br />
Warum kann der Matthäusmarkt stattfinden,<br />
der Christkindlesmarkt aber nicht?<br />
* Der Matthäusmarkt fällt im Rahmen<br />
der Infektionsschutzmaßnahmenverordnung<br />
unter die Regelungen für "Märkte".<br />
Aufgrund des Bühnenprogramms und<br />
des Ausschanks von Alkohol können diese<br />
aber nicht auf den Christkindlesmarkt<br />
angewandt werden. Für die Durchführung<br />
eines derartigen Weihnachtsmarktes gelten<br />
nach aktuellen Informationen (konkrete<br />
Vorgaben stehen derzeit noch aus)<br />
sowohl die Kontaktdatenerfassung, Einbahnstraßenregelung<br />
als auch die 3G-Kontrolle<br />
und Besucherbegrenzung.<br />
Als Alternative wäre ein Markt ausschließlich<br />
mit Verkaufsständen (z. B. Kunsthandwerk)<br />
möglich - der Ausschank von<br />
Glühwein und ein Besuch des Christkindes<br />
wären dann jedoch nicht möglich. In <strong>Roth</strong><br />
bieten die meisten bewährten Standbetreiber<br />
Essen und Getränke an, das Angebot<br />
müsste ein komplett anderes sein,<br />
damit sich die Auflagen ändern.<br />
Warum wird der Markt bzw. die Hütten<br />
nicht in der Stadt verteilt?<br />
* Da die Kontaktdatenerfassung und<br />
3G-Kontrolle gewährleistet werden müssen,<br />
ist dies nicht möglich. Die gesamte<br />
Innenstadt müsste eingezäunt werden<br />
und die zahlreichen Eingänge mit Security/Kontrolleuren<br />
besetzt werden. Dies<br />
würde zu erheblichen Einschränkungen<br />
für Anwohner, Gewerbetreibende und<br />
Gastronomen führen und massive Kosten<br />
verursachen.<br />
Warum kann Nürnberg einen Christkindlesmarkt<br />
durchführen, in <strong>Roth</strong> klappt das<br />
aber nicht?<br />
* Nürnberg hat als kreisfreie Stadt die Genehmigungsbehörde<br />
quasi im Haus. Für<br />
uns als kreisangehörige Stadt ist die zuständige<br />
Behörde das Landratsamt <strong>Roth</strong>,<br />
deren Vorlagen wir einhalten müssen. Wie<br />
die Behörden die Verordnungen vor Ort<br />
umsetzen, liegt in deren Ermessen.<br />
Warum können andere Städte im Landkreis<br />
trotz gleicher Genehmigungsbehörde<br />
einen Markt veranstalten, <strong>Roth</strong> aber<br />
nicht?<br />
* Ob die Weihnachtsmärkte unter den<br />
strengen Regelungen durchführbar sind,<br />
hängt stark von den örtlichen Gegebenheiten<br />
ab. Wenn auf den Ausschank von<br />
Alkohol und ein Rahmenprogramm verzichtet<br />
wird, sind die Auflagen deutlich<br />
geringer. Die Glühweinvielfalt und das<br />
bunte Programm sind jedoch elementare<br />
Merkmale des <strong>Roth</strong>er Marktes. Dass dies<br />
auch andere Kommunen betrifft, zeigen<br />
zum Beispiel auch die Absagen der Märkte<br />
in Wendelstein und Schwabach.<br />
Wie geht es nun weiter?<br />
* Am Dienstag, 12. Oktober war ein Runder<br />
Tisch im Bayerischen Wirtschaftsministerium<br />
zum Thema Weihnachtsmärkte<br />
anberaumt, in dem genaue Vorgaben erarbeitet<br />
werden sollen. Wann diese Regelungen<br />
veröffentlichen werden, ist derzeit<br />
noch nicht bekannt. Nach aktuellen Pressemeldungen<br />
könnte dies – unerwartet<br />
– sogar den Wegfall der 3G-Regel und<br />
damit der Besucherkontrollen bedeuten,<br />
was die Organisation des Marktes deutlich<br />
vereinfachen würde. Wir werden prüfen,<br />
ob mit den neuen Vorgaben eine kleinere<br />
Alternative des Christkindlesmarktes, ggf.<br />
an einem oder zwei Wochenenden, umsetzbar<br />
ist.<br />
Dieses Vorgehen wurden zwischen dem<br />
noch bis 14. Oktober <strong>2021</strong> im Amt des<br />
Ersten Bürgermeisters amtierenden Ralph<br />
Edelhäußer und dem ab 15. Oktober<br />
<strong>2021</strong> agierenden Zweiten Bürgermeister<br />
Andreas Buckreus entsprechend abgestimmt.<br />
<strong>11</strong> | <strong>2021</strong><br />
5
STADT ROTH<br />
<strong>Roth</strong>er Christkind ohne Markt<br />
Auch in diesem Jahr muss aufgrund der<br />
aktuell anhaltenden Corona-Pandemie<br />
und den damit verbundenen Vorgaben<br />
und Hygienemaßnahmen der <strong>Roth</strong>er<br />
Christkindlesmarkt abgesagt werden, wie<br />
die <strong>Roth</strong>er Stadtverwaltung mit Bedauern<br />
mitteilt. Das <strong>Roth</strong>er Christkind ist dennoch<br />
im Einsatz.<br />
Der Christkindlesmarkt lebt vom Lebkuchenduft,<br />
dem Herumstöbern und geselligen<br />
Verweilen unter Freunden auf dem<br />
Marktplatz mit einem warmen Glühwein<br />
in der Hand. Doch die aktuell geltenden<br />
Abstands- und Hygieneregeln schränken<br />
die Durchführung der Veranstaltung auf<br />
dem <strong>Roth</strong>er Marktplatz so stark ein, dass<br />
eine liebevolle und einladende Umsetzung<br />
des Christkindlesmarktes nicht möglich<br />
ist. Zu den notwendigen Auflagen zählen<br />
die Abgrenzung des Veranstaltungsgeländes<br />
(zum Beispiel durch Bauzäune), die<br />
Einrichtung eines Einbahnstraßensystems,<br />
ein Budenabstand von fünf bis 15 Metern,<br />
die Kontaktdatenerfassung und die Zulassung<br />
der Gäste mit einem 3G-Nachweis.<br />
Auch die Prüfung alternativer Standorte<br />
blieb nach Mitteilung der Verwaltung<br />
leider erfolglos. Man hoffe darauf, den<br />
Markt im Jahr des Kreisstadt-Jubiläums<br />
2022 wieder unter gewohnten Bedingungen<br />
durchführen zu können und bald<br />
wieder Veranstaltungen stattfinden lassen<br />
können, auf denen sich alle Bürger*innen<br />
sicher und willkommen fühlen.<br />
<strong>Roth</strong>er Christkind dennoch auf himmlischer<br />
Mission<br />
Auf das <strong>Roth</strong>er Christkind muss dennoch<br />
nicht verzichtet werden. Dieses steht auch<br />
in diesem Jahr Kindergärten, Schulen,<br />
Vereinen und Unternehmen für Weihnachtsfeiern<br />
oder andere Anlässe zur<br />
Verfügung. Weitere Infos dazu sind unter<br />
www.stadt-roth.de/christkindlesmarkt zu<br />
finden.<br />
Nach dem großen Erfolg im letzten Jahr<br />
wird auch die „Himmlische Post“ wieder<br />
am Rathaus angebracht. Dort können Kinder<br />
ihre Wünsche, Sorgen und Grüße an<br />
das <strong>Roth</strong>er Christkind richten. Jedes Kind<br />
erhält daraufhin eine persönliche Nachricht<br />
zurück. Die „Himmlische Post“ wird<br />
pünktlich zum ersten Advent am Rathaus<br />
Statt dem Christkindlesmarkt (er)öffnet das Christkind in diesem Jahr wieder die Himmlische Post am Rathaus.<br />
angebracht. Damit bis zum Weihnachtsfest<br />
alle Briefe beantwortet sind, haben<br />
die Kinder bis zum vierten Advent Zeit,<br />
sich an das Christkind zu wenden. Das<br />
<strong>Roth</strong>er Christkind freut sich bereits jetzt<br />
auf bunte, funkelnde und herzliche Zeilen<br />
von „seinen“ kleinen <strong>Roth</strong>erinnen und<br />
<strong>Roth</strong>ern.<br />
F o t o : S t a d t R o t h<br />
6 <strong>11</strong> | <strong>2021</strong>
STADT ROTH<br />
Vier neue Azubis bei der Stadt <strong>Roth</strong><br />
Am 1. September <strong>2021</strong> begann mit dem Start ihrer Ausbildung bei<br />
der Stadt <strong>Roth</strong> für vier junge Menschen auch ein neuer Lebensabschnitt.<br />
Sie werden in zwei verschiedenen Berufen ausgebildet.<br />
Anna-Franziska Hofmann beginnt als Auszubildende zur Erzieherin<br />
mit optimierten Praxisphasen, Emma Priem, Amelie Schermeyer<br />
und Marlon Paszinger werden zur/zum Verwaltungsfachangestellten<br />
ausgebildet.<br />
Die neun Auszubildenden im zweiten und dritten Ausbildungsjahr<br />
freuen sich auf ihre neuen Azubi-Kolleg*innen. Mit nun insgesamt<br />
13 Azubis, neun angehende Verwaltungsfachangestellte, zwei<br />
Straßenwärter und eine Fachkraft für Abwassertechnik, gewinnt<br />
die Stadt <strong>Roth</strong> somit viele neue Fachkräfte für die vielfältigen Aufgabenbereiche<br />
der Stadt dazu.<br />
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<strong>11</strong> | <strong>2021</strong><br />
7
LANDKREIS ROTH<br />
"Frisch gebackene Junggehilfen"<br />
Im Rahmen einer Gesellenfreisprechungsfeier<br />
überreichte die Bäcker-Innung Mittelfranken-Süd<br />
wohlverdiente Gesellenbriefe<br />
beziehungsweise Gesellen- und<br />
Abschlussprüfungszeugnisse an „frisch<br />
gebackene Junggehilfen“ aus dem ganzen<br />
Landkreisgebiet. Mit dem „vergoldeten<br />
Pflasterstein“ wurden die Prüfungsbesten<br />
zudem geehrt. Die Berufsbilder „Bäcker“<br />
und „Fachverkäufer im Lebensmittelhandwerk<br />
(Schwerpunkt: Bäckerei)“ würden<br />
beste Zukunftsaussichten versprechen,<br />
ist sich Obermeister Gerhard Paul aus<br />
Büchenbach sicher. Die Wandlung von<br />
Schülern hin zu Auszubildenden sei nicht<br />
leicht gewesen. Nun stünde der nächste<br />
Schritt auf der Karriereleiter an: Die Arbeit<br />
als Gesellin und Geselle. Die erbrachten<br />
Leistungen während der dreijährigen Berufsausbildung<br />
verdienen für Paul nicht<br />
nur Glückwünsche: „Wir sprechen allen<br />
höchste Anerkennung aus.“<br />
Lobende Worte gab es auch von Kreishandwerksmeister<br />
Klaus Weber: „Der<br />
erste Grundstein für den Weg zum Erfolg<br />
ist gelegt.“ Es bestünde Grund zum Feiern.<br />
Denn: „Erfolg macht gute Laune.“<br />
Eine positive Lebenseinstellung sowie Anforderungen<br />
an sich selbst seien Zutaten<br />
für eine optimale berufliche Entwicklung.<br />
Grund für Missstimmung und Verdrossenheit<br />
gebe es seiner Meinung nicht. Weber<br />
beobachte eine hohe Jugendarbeitslosigkeit<br />
in anderen europäischen Ländern.<br />
Hierzulande hätten Auszubildende alle<br />
Chancen, ihr Leben nach eigenen Vorstellungen<br />
gestalten zu können. Und: „Die<br />
Zeiten sind vorbei, als Eltern vordiktierten,<br />
welchen Beruf man einschlagen muss.“<br />
Weber appellierte, entsprechende Ziele<br />
für das bevorstehende Berufsleben zu definieren:<br />
„Auch, wenn dies mit Zwischenetappen<br />
verbunden ist.“ Darüber hinaus<br />
solle Arbeit und Leistung im Einklang mit<br />
Freizeit und Hobby stehen - anders ginge<br />
es nicht. „Lust statt Frust“, sei die Devise.<br />
Klar stellte Weber, dass nicht jeder Arbeitstag<br />
Spaß machen werde: „Das Leben<br />
ist kein Ponyhof.“<br />
Wünsche und Erwartungen dürften allerdings<br />
nur so hochgestellt werden, dass sie<br />
erreicht werden können. Jeder habe individuelle<br />
Begabungen und Talente. Es gelte,<br />
diese Eigenschaften zu nutzen: „Hört<br />
auf euch selbst. Ihr seid jetzt Handwerker.“<br />
Großen Wert lege Weber auf die Ausbildung<br />
im dualen System und auf soziale<br />
Kompetenzen, wie Freundlichkeit, Zuverlässigkeit<br />
und Höflichkeit. Dabei brach<br />
er eine Lanze für handwerkliche Berufe.<br />
Studiengänge seien mittlerweile oftmals<br />
„brotlose Kunst“ und es gelte, dem Handwerk<br />
die Treue zu halten. Helmut Bauz<br />
unterstrich diese Ansicht: „Ohne Bäcker<br />
würden wir alt aussehen“, erklärte der<br />
Büchenbacher Bürgermeister. Er erkenne<br />
ebenso eine „Tendenz zur Akademisierung“<br />
und den Schwund von Bäckereien.<br />
„Ich hoffe auf eine Gegenentwicklung.“<br />
Entsprechen Berufe sollten deshalb attraktiver<br />
gestaltet werden. „Die Nachtarbeit in<br />
Bäckereien spielt dabei eine große Rolle.“<br />
Das Engagement der Gesellinnen und Gesellen<br />
müsse sich vom normalen Standard<br />
abheben. „Die Kundschaft will heutzutage<br />
wissen, welche Zutaten verwendet wurden<br />
und woher diese kommen: Sie müssen<br />
fähig sein, Auskunft zu geben.“<br />
Thomas Grad, Leiter der Berufsschule<br />
Weißenburg, sehe in seinen Absolventen<br />
„wichtige Stützen in Betrieben“. Trotz<br />
schwierigen Zeiten hätten die jungen Menschen<br />
selbst im Distanzunterricht ein großes<br />
Ziel erreicht. Während viele Geschäfte<br />
in der Pandemiezeit schließen mussten,<br />
versorgten die „systemrelevanten Bäckereien“<br />
weiterhin ihre Kundschaft. Das Bäckerhandwerk<br />
sei dabei „beispielhaft“ für<br />
andere Branchen vorausgegangen: „Kompliment,<br />
das ist eine riesen Leistung. Diese<br />
Auszubildenden sind außergewöhnlich“,<br />
lobte Grad.<br />
Über einen erfolgreichen Gesellenbrief<br />
durften sich freuen: Daniel Behr, Tobias<br />
Ehard, Nicole Ermer, Michael Forster, Michael<br />
Gerlach, Diana Haunfelder, Jasmin<br />
Schmid, Sümeyra Aldemir, Miriam Tavormina,<br />
Marie Vierlinger und Sarah Volkert.<br />
Als prüfungsbeste Bäckerin wurde zudem<br />
Vanessa Tyc aus Merkendorf gekürt. Ebenso<br />
durfte sich Staatspreisträgerin Veronika<br />
Beringer aus Heideck als prüfungsbeste<br />
Fachverkäuferin im Lebensmittelhandwerk<br />
feiern lassen.<br />
Marco Frömter<br />
Foto: Marco Frömter<br />
8 <strong>11</strong> | <strong>2021</strong>
STADTWERKE ROTH<br />
Ökostrom für die TSG 08 <strong>Roth</strong> e.V.<br />
ROTHER TAFEL<br />
Spende in Höhe von 1500 Euro<br />
Foto: Stadtwerke <strong>Roth</strong><br />
Der Verein <strong>Roth</strong>er Tafel durfte sich dieser Tage über eine Spende<br />
in Höhe von 1500 Euro freuen. Widererwartend habe Kim Steiner,<br />
Geschäftsführerin der Boutique Chiceria, während der Pandemiephase<br />
gute Umsätze verbuchen dürfen. Hierfür sei sie ihrer<br />
Kundschaft sehr dankbar. Nun wolle Steiner etwas zurückgeben.<br />
Lange habe sie überlegt, in welcher Form sich erkenntlich gezeigt<br />
werden könne. Bei der <strong>Roth</strong>er Tafel sei die Finanzspritze gut aufgehoben,<br />
ist sie sich sicher.<br />
Die Geschäftsfrau wünsche sich, dass das Geld auch in der Stadt<br />
<strong>Roth</strong> ausgegeben werde. Dieser Bitte will Tafel-Vorstand Robert<br />
Gattenlöhner auf jeden Fall nachkommen und sagte: Die Spende<br />
kam wie gerufen. Beinahe in letzter Sekunde, da sich die Spendenbereitschaft<br />
momentan sehr rückläufig entwickelt.“<br />
Die TSG 08 <strong>Roth</strong> e.V. hat sich entschieden ab dem <strong>01</strong>.10.<strong>2021</strong><br />
ihre Einrichtung mit Ökostrom-Produkt „<strong>Roth</strong>-Natur“ der<br />
Stadtwerken <strong>Roth</strong> zu versorgen und geht weiterhin als Vorbild<br />
beim Klimaschutz voran.<br />
Ab dem <strong>01</strong>.10.<strong>2021</strong> werden alle Abnahmestellen der TSG<br />
08 <strong>Roth</strong> e.V. mit dem Ökostrom-Tarif „<strong>Roth</strong>-Natur“ durch die<br />
Stadtwerke <strong>Roth</strong> versorgt. Mit dem Bezug von „<strong>Roth</strong>-Natur“<br />
vermeidet die TSG 08 <strong>Roth</strong> jedes Jahr den Ausstoß von circa<br />
26.000 kg CO2. Dies ist im Vergleich die durchschnittliche<br />
CO2-Menge, die ein Kleinwagen in 15 Jahren ausstößt.<br />
Der Werkleiter der Stadtwerke <strong>Roth</strong>, Dr. Gerhard Brunner,<br />
lobt den Schritt des Vereins: „Es ist wichtig, dass Unternehmen<br />
und Vereine eine Vorbildfunktion übernehmen und eine<br />
Beitrag zum Klimaschutz leisten.“<br />
Der 1. Vorsitzende der TSG 08 <strong>Roth</strong> e.V., Andreas Buckreus,<br />
freut sich, dass die Delegiertenversammlung des Vereins die<br />
Nutzung von Ökostrom einstimmig beschlossen hat. Die TSG<br />
setzt mit dem Bezug von Ökostrom konsequent den Klimaschutz-Kurs<br />
des Vereins fort. Mitte des Jahres wurden die<br />
bisherigen Tätigkeiten zum Klimaschutz mit einem Sonderpreis<br />
beim dritten Energiewendepreis der Stadt <strong>Roth</strong> und den<br />
Stadtwerken <strong>Roth</strong> ausgezeichnet.<br />
Der Strom aus dem Tarif „<strong>Roth</strong>-Natur“ besteht aus 100%<br />
regenerativer Energie und ist somit klimaneutral. „<strong>Roth</strong>-Natur“<br />
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<strong>11</strong> | <strong>2021</strong><br />
9
STADT ROTH<br />
Open Air-Ausstellung „facing reality“ im <strong>Roth</strong>er Stadtgarten zu sehen<br />
Vom <strong>24</strong>. September bis 30. November<br />
<strong>2021</strong> wird im <strong>Roth</strong>er Stadtgarten die<br />
Open Air-Ausstellung „facing reality“ zu<br />
sehen sein. Die Ausstellung wurde von<br />
der fotoszene nürnberg e. V. konzipiert<br />
und wird nun im Rahmen einer Kooperation<br />
auch in <strong>Roth</strong> zu sehen sein. Die Ausstellung<br />
zeigt sehr emotionale und auch<br />
persönliche Bilder, die die Corona-Pandemie<br />
spiegeln.<br />
Nachdem das erste Fotofestival Nürnberg<br />
wegen der Corona-Pandemie um ein Jahr<br />
verschoben werden musste, stand <strong>2021</strong><br />
der Re-Start in Nürnberg an. Ausgestellt<br />
wurde an verschiedenen Orten in der<br />
Stadt und auch Open Air im Nürnberger<br />
Stadtpark. Im Anschluss wird die Open<br />
Air-Ausstellung facing reality (dt. der Realität<br />
ins Auge sehen) nun ihren Weg nach<br />
<strong>Roth</strong> finden.<br />
Im Fokus der Ausstellung im Stadtgarten,<br />
für deren Konzeption und Gestaltung die<br />
fotoszene-Mitglieder Jutta Missbach und<br />
Bruno Weiß verantwortlich sind, stehen<br />
fotografische Werke, die sich mit aktuellen<br />
und gesellschaftlich relevanten Themen<br />
befassen. Arbeiten von Mitgliedern<br />
der fotoszene nürnberg e. V. treffen auf<br />
fotografische Positionen überregional und<br />
international geladener Gäste. Durch die<br />
Verschiebung von 2020 auf <strong>2021</strong> hat die<br />
Ausstellung durch die Dokumentation der<br />
Corona-Pandemie noch zusätzlich an Relevanz<br />
und Aktualität gewonnen.<br />
Corona forciert den gesellschaftlichen<br />
Wandel auf vielen unterschiedlichen Ebenen,<br />
sowohl was das wirtschaftlich, soziale<br />
als auch kulturelle Zusammenleben<br />
unserer Gesellschaft(en), aber auch was<br />
die Fotografie und die Kunst im Besonderen<br />
anbelangt. Menschen sind gezwungen,<br />
sich wieder mehr mit sich selbst zu<br />
beschäftigen und der neuen Realität ins<br />
Auge zu blicken.<br />
Im Stadtgarten sind Aufnahmen von den<br />
folgenden Fotografen zu sehen Miguel<br />
Ferraz Araújo, beierle.goerlich, Alexander<br />
Bernhard, Mile Cindric, Ben Cowie,<br />
Andreas Dietz, Dass Geiger, Patrick Junker,<br />
Steffen Kirschner/ Sebastian Mildenberger,<br />
Rebecca Marshall, Paul Kranzler, Lena<br />
Mayer, Dawin Meckel, Dirk Messberger,<br />
Udo Reinhardt, Anne Schönharting, Pierre<br />
Soissons, Boris Storz, Maya Vieth, Jens<br />
Wegener und Bruno Weiß.<br />
Die Gestaltung der Planen hat Victoria König<br />
übernommen. „Wir freuen uns sehr,<br />
dass wir diese Ausstellung nach <strong>Roth</strong><br />
holen und, ganz im Sinne der Metropolregion,<br />
diese Zusammenarbeit mit der<br />
fotoszene nürnberg starten konnten. Die<br />
Bilder mit Ihren Emotionen passen wirklich<br />
perfekt in unsere Zeit und gewähren<br />
uns einen Blick über den Tellerrand. Ich<br />
danke an dieser Stelle unserem Stadtmarketing-Beauftragten<br />
Mark Bartholl, der<br />
die Idee dazu hatte und sich um alles Organisatorische<br />
gekümmert hat“, sagt der<br />
Erste Bürgermeister Ralph Edelhäußer.<br />
Foto: Jutta Missbach<br />
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10 <strong>11</strong> | <strong>2021</strong>
"TAG DER OFFENEN GARTENTÜRE"<br />
<strong>Roth</strong>er Hobbygärtner schaffen "Kleinod"<br />
Es grünt so grün – und das mitten in der<br />
Stadt. „Das <strong>Roth</strong>er Stadtgärtchen“ feierte<br />
am Erntedankfestwochenende seinen<br />
mittlerweile fünften Geburtstag. Bei einem<br />
„Tag der offenen Gartentüre“ zeigten<br />
die <strong>Roth</strong>er Hobby-Gärtner, welches<br />
„Kleinod“ sie gegenüber der Kulturfabrik<br />
geschaffen haben. Ein Stückchen Apfelkuchen<br />
zum Mitnehmen gab es ebenfalls<br />
- zur Feier des Tages, kostenlos versteht<br />
sich.<br />
Der lose Zusammenschluss von momentan<br />
neun Gleichgesinnten führt das vom<br />
LBV initiierte „Urban Gardening“ mit großer<br />
Leidenschaft fort. Weit über 150 Quadratmeter<br />
Gartenanlage werden ständig<br />
gepflegt und mit allerhand Blumen, Sträucher,<br />
Gemüse und Obst bepflanzt. Auch<br />
für Unkraut ist noch viel Platz. Dieses Wort<br />
wolle Uschi Bindler aber nicht gerne hören,<br />
korrigiert Ehemann Walter Bindler:<br />
„Es handelt sich um Beikraut“, flunkert<br />
er zur Zufriedenheit seiner Frau. Zuhause<br />
hätte das Ehepaar nur einen Balkon, der<br />
zwar auch an allen Ecken und Enden blühe<br />
– doch einen Garten ersetze dieser keinesfalls.<br />
Das <strong>Roth</strong>er Stadtgärtchen sei deshalb<br />
ein idealer „Zufluchtsort“, an dem frische<br />
Luft und die Natur genossen werden könne.<br />
Auch der eine oder andere Plausch<br />
mit Passanten sei dort eine willkommene<br />
Abwechslung. Das Erntedankfest sei ein<br />
toller Zeitpunkt, um das „kleine Jubiläum“<br />
zu feiern, erklärt Uschi Bindler. Immerhin<br />
ernten die „Stadtgärtner“ dort reichlich.<br />
Von Erdbeeren und Tomaten bis hin zu<br />
„Inka-Gurken“ und Zuckermais gedeihe<br />
so etliches. Arbeit gebe es jedenfalls genug.<br />
Eine Hierarchie bestünde innerhalb<br />
der Gruppe dagegen nicht. „Jeder macht<br />
das, was er kann und was Spaß macht. Wir<br />
haben keinen Dienstplan.“ Deshalb sei es<br />
umso mehr erfreulich, wenn sich zufällig<br />
im Garten getroffen werde. „Unsere Arbeit<br />
verläuft völlig zwanglos“, erklären die<br />
Bindlers. Dennoch verbringen die beiden<br />
gut drei Tage die Woche mit der Pflege der<br />
Anlage.<br />
Mit von der Partie sind Anne und Jens Kowalewski,<br />
Tina Ehlig, Anna Weitzel, Christel<br />
Gottwald sowie Gerald Stamm und<br />
Gitti Dörfler. „Wir helfen alle zusammen.“<br />
Platz sei noch genügend vorhanden und<br />
viele leere Blumenkübel würden noch auf<br />
Bestückung warten. „Wir freuen uns nicht<br />
Christel Gottwald (rechts) und Uschi Bindler haben der „Grünen Daumen“ und kümmern sich ebenso wie ihre<br />
Mitstreiter um das <strong>Roth</strong>er Stadtgärtchen. Ein „Kleinod mitten in der Stadt.“<br />
nur über Spenden in Form von Pflanzen,<br />
Samen oder Blumenzwiebeln.“ Natürlich<br />
bestehe auch der Wunsch nach weiteren<br />
Naturfreunden, die „Urban Gardening“<br />
bereicherten. „Jeder ist herzlich willkommen.“<br />
Selbst an kleine Nachwuchsgärtner<br />
wurde gedacht: „Ein Sandkasten zum<br />
Spielen gehört einfach dazu.“<br />
„Grün statt Grau“ sei das selbst auferlegte<br />
Motto und Ziel der Truppe. Beim Tag der<br />
offenen Gartentüre bestand die Möglichkeit,<br />
sich einen eigenen Eindruck über die<br />
Jetzt wieder für<br />
kurze Zeit erhältlich:<br />
Gartenanlage verschaffen. „Wir freuen<br />
uns über helfende Hände – und wenn’s<br />
nur ums Blumengießen geht.“ Apropos:<br />
Uschi Bindler wolle es nicht versäumen,<br />
sich bei der <strong>Roth</strong>er Stadtgärtnerei herzlich<br />
zu bedanken. „Unser Wassertank wird<br />
stets pünktlich und für uns kostenlos befüllt.<br />
Das klappt sehr gut.“ Auch die sonstige<br />
Unterstützung der Stadtverwaltung sei<br />
äußerst lobenswert. Dort können übrigens<br />
auch weitere Auskünfte unter der Telefonnummer<br />
09171 848465 erteilt werden.<br />
Marco Frömter<br />
Foto: Yevheniia Frömter<br />
<strong>11</strong> | <strong>2021</strong><br />
<strong>11</strong>
LANDRATSAMT ROTH<br />
GemüseAckerdemie – Hier wächst Wissen<br />
Erntefest mit Kostproben an der Leerstettener Außenstelle der Schule am Stadtpark in <strong>Roth</strong><br />
Seit dem Frühjahr 2020 nimmt die Schule<br />
am Stadtpark mit den Standorten <strong>Roth</strong><br />
und Leerstetten an der GemüseAckerdemie<br />
teil. In der GemüseAckerdemie lernen<br />
Kinder, woher das Essen auf dem Teller<br />
kommt – auf der schuleigenen Ackerfläche.<br />
Die Initiative für eine Beteiligung an<br />
diesem Projekt ging von der Öko-Modellregion<br />
aus, an der auch der Landkreis <strong>Roth</strong><br />
beteiligt ist.<br />
Jede Schule kann hier mitmachen. Im Landkreis<br />
<strong>Roth</strong> sind dies aktuell die Grund- und<br />
Mittelschule Heideck, die Grundschule<br />
Hilpoltstein und die Schule am Stadtpark<br />
mit den Standorten <strong>Roth</strong> und Leerstetten.<br />
In diesem Jahr bauen bayernweit über<br />
2.000 Kinder ihr eigenes Gemüse an. Seit<br />
2<strong>01</strong>7 werden insgesamt 3.870 Quadratmeter<br />
Ackerfläche von Schülerinnen und<br />
Schülern bewirtschaftet.<br />
Die Kinder und Jugendlichen der Schule<br />
am Stadtpark bewirtschaften ihr eigenes<br />
Feld und bauen dort seit April bis zu<br />
30 verschiedene Gemüsearten an. Unterstützt<br />
wurden die Schüler und Schülerinnen<br />
bei den Pflanzungen durch Hildegard<br />
Cäsar, Regionalkoordinatorin der<br />
Ackerdemie. Die Kinder erfuhren dabei<br />
unmittelbar, wie aus einem Samenkorn<br />
eine knackige Möhre wird. Aufgrund der<br />
Corona-Pandemie mussten alle Aktionen<br />
leicht <strong>red</strong>uziert werden. Dennoch hatten<br />
alle Kinder und Jugendliche Spaß an der<br />
praktischen Gartenarbeit.<br />
Zu guter Letzt konnte dieser Tage in<br />
Leerstetten ein kleines Erntefest mit Kostproben<br />
gefeiert werden. Zum Fest kamen<br />
neben der Schulleitung und den Lehrkräften<br />
auch Landrat Herbert Eckstein, Claus<br />
Eitel von der AOK und Hannah Bomhard,<br />
Regionalkoordinatorin Mittel- und Unterfranken<br />
der GemüseAckerdemie.<br />
Christine Standfest-Geitner, die das Fach<br />
„Gartenbau“ in der Oberstufe zur Berufsvorbereitung<br />
unterrichtet, informierte die<br />
Gäste zum Erntefest an der Leerstettener<br />
Schule über alle Aktionen. Dabei betonte<br />
sie: „Unsere Schüler sind mit Begeisterung<br />
bei dem Programm dabei und freuen sich<br />
besonders auf die praktischen Arbeiten<br />
direkt auf dem Feld – auch wenn zu Beginn<br />
gar nicht so viel vom Gemüse zu sehen<br />
war“. Durch den hohen Praxisbezug<br />
und die Einbindung des Programms in den<br />
Lehrplan werden das Ernährungsverhalten<br />
sowie die sozialen Kompetenzen der<br />
Schülerinnen und Schüler gefördert.<br />
Durch digitale Fortbildungen und mit einem<br />
umfangreichen Bildungsmaterial<br />
wurden alle Lehrkräfte, die an den Aktionen<br />
beteiligt waren, geschult und gut ausgestattet.<br />
Landrat Herbert Eckstein freute<br />
sich, dass die Kinder mit Eifer und Begeisterung<br />
das neue Projekt „GemüseAckerdemie“<br />
umgesetzt haben. Im Rahmen des<br />
„Schülerhaushalts“ Klimaschutz, mit dem<br />
der Landkreis <strong>Roth</strong> speziell Klimaschutzaktivitäten<br />
von Schülern unterstützt, wurden<br />
drei große Regentonnen angeschafft und<br />
an die Dachrinnen der Schule angeschlossen.<br />
Damit wurden die Gemüsebeete<br />
ausschließlich von den Kindern mit Regenwasser<br />
vom Schuldach versorgt.<br />
Auch die AOK Bayern fördert bereits seit<br />
2<strong>01</strong>7 die Umsetzung der GemüseAckerdemie<br />
an bayerischen Schulen. Beim Erntefest<br />
war deshalb Claus Eitel, Direktor der<br />
AOK in Mittelfranken, zu Gast. Er betonte,<br />
„dass dieses Projekt einen wichtigen<br />
Baustein in der Gesundheitserziehung der<br />
Kinder leistet, da den Schülern und Schülerinnen<br />
nahe gebracht wird, welche Gemüsesorten<br />
zu bestimmten Jahreszeiten<br />
in unserer Region wachsen.“ Bei der Begutachtung<br />
der Beete wussten die Kinder<br />
gut über die regionalen Gemüsesorten<br />
Bescheid.<br />
In einem kurzen Film findet man einen<br />
Einblick in die GartenAckerdemie der<br />
Schule am Stadtpark unter der Homepage<br />
www.schuleamstadtpark-roth.de.<br />
Foto: Landratsamt <strong>Roth</strong><br />
12 <strong>11</strong> | <strong>2021</strong>
Klimaschutz und Thema Heizung –<br />
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<strong>11</strong> | <strong>2021</strong><br />
13
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mit dem Pakt Vorreiter im Thema<br />
nachhaltige Beschaffung. Die Kommunen<br />
setzen dabei nicht nur im Einkauf auf soziale<br />
und ökologische Kriterien bei der Produktauswahl.<br />
Darzustellen, welche und<br />
wie viele Produkte nachhaltig beschafft<br />
werden, ist ebenfalls eine wichtige Maßnahme<br />
im Pakt. 2020 wurden bereits Produkte<br />
im Wert von knapp 5,4 Milliarden<br />
Euro erfasst – von Textilien über Lebensmittel<br />
hinzu Give-Aways. Gastgeber des<br />
Fair Trade Gipfels, Willibald Gailler, Landrat<br />
des Landkreises Neumarkt in der Oberpfalz,<br />
geht hier mit gutem Beispiel voran:<br />
„Wir setzen vor allem bei den Büromaterialien<br />
auf hohe Nachhaltigkeitsstandards<br />
im Landratsamt. Papier und Kuvertierhüllen<br />
sowie Drucker sind mit dem Blauen<br />
Engel ausgezeichnet.“<br />
Motiviert durch die Erfolge des Paktes<br />
sowie die hohe Zukunftsrelevanz des Themas,<br />
schlossen sich 15 weitere Kommunen<br />
dem Pakt an. Begrüßt wurden sie im<br />
Netzwerk durch Thomas Thumann, Politischer<br />
Sprecher des Forums Klimaschutz<br />
und nachhaltige Entwicklung der Metropolregion<br />
Nürnberg und Oberbürgermeister<br />
der Stadt Neumarkt. Angeschlossen<br />
haben sich die Städte Velburg, Altdorf bei<br />
Nürnberg, Freystadt, Pressath, Zirndorf,<br />
Wassertrüdingen, Selb, die Landkreise Erlangen-Höchstadt<br />
und Ansbach sowie die<br />
Gemeinden Seukendorf, Spardorf, Oberhaid,<br />
Georgensgmünd, Postbauer-Heng<br />
und Adelshofen. Sie können künftig von<br />
den Erfahrungen, Kontakten und Beratungsleistungen<br />
profitieren, die im Netzwerk<br />
angeboten werden.<br />
Diskutiert wurden auch die bisherigen<br />
Erfolge und Herausforderungen im Pakt<br />
zur nachhaltigen Beschaffung. „Trotz vieler<br />
Erfolge in der Umsetzung des Paktes,<br />
zeigen Auswertungen und Umfragen, dass<br />
zeitliche, finanzielle und personelle Ressourcen<br />
oft noch ein Hindernis sind“, sagt<br />
Johann Kalb, Ratsvorsitzender der Metropolregion<br />
Nürnberg und Landrat des<br />
Landkreises Bamberg. Viele Kommunen<br />
wünschen sich daher mehr Unterstützung<br />
durch die Bundes- und Landesebene. Die<br />
größte Herausforderung wird es sein, Prozesse<br />
und Abläufe langfristig umzustellen.<br />
Die Stadt Coburg geht hier mit gutem Beispiel<br />
voran: „Unsere Beschaffungsstelle<br />
wird in Kürze ein ämterübergreifendes<br />
Einkaufsystem in Betrieb nehmen und die<br />
ersten eigenen Kataloge mit nachhaltigen<br />
Produkten ausschreiben. Unsere Vision ist<br />
es, dieses System Schritt für Schritt auf alle<br />
Bereiche des Beschaffungswesens auszuweiten“,<br />
so Dominik Sauerteig, Oberbürgermeister<br />
der Stadt Coburg.<br />
Wie vielfältig die Produktpalette der nachhaltigen<br />
Beschaffung sein kann, zeigte der<br />
künstlerische Beitrag der oberpfälzischen<br />
Kabarettistin Lizzy Aumeier. Aus einer auf<br />
der Bühne aufgebauten „Black Box der<br />
nachhaltigen Beschaffung“ kamen unter<br />
anderem Pflastersteine, Warnwesten,<br />
T-Shirts sowie ein Teddybär zum Vorschein.<br />
Bei all diesen Produkten spielt es<br />
im Einkauf eine wichtige Rolle, unter welchen<br />
Bedingungen sie produziert werden.<br />
Besonders bei Spielwaren, die in der Region<br />
durch viele Hersteller traditionell stark<br />
verankert sind, sieht die Fair Toys Organisation,<br />
eine Multistakeholder-Initiative<br />
aus Mitgliedern der Spielwarenbranche<br />
und der Zivilgesellschaft mit Sitz in Nürnberg,<br />
viel Potential in der kommunalen<br />
Beschaffung. Ziel der Organisation ist die<br />
Entwicklung und Vergabe eines Siegels,<br />
welches glaubwürdig für eine faire und<br />
umweltfreundliche Spielwarenproduktion<br />
steht. Das könnte für Kommunen interessant<br />
sein, die zum Beispiel ihre Kindertageseinrichtungen<br />
ausstatten.<br />
Für 2022 und 2023 hat sich die Faire Metropolregion<br />
Nürnberg noch viel vorgenommen:<br />
die nachhaltige Beschaffung<br />
soll strategisch fester etabliert werden,<br />
es sollen weitere Produktgruppen bei der<br />
Beschaffung in den Fokus genommen, wie<br />
IT-Ausstattung und Spielwaren, und der<br />
Dialog mit den Anbietern und regionalen<br />
Unternehmen vertieft werden. In der Umsetzung<br />
des Paktes begleitet die „Entwicklungsagentur<br />
Faire Metropolregion Nürnberg“<br />
mit 2,5 Projektmitarbeiterinnen in<br />
der Geschäftsstelle der Metropolregion.<br />
Finanziert wurde die bisherige Arbeit<br />
durch die Engagement Global gGmbH, mit<br />
ihrer Servicestelle Kommunen in der Einen<br />
Welt und Mitteln des Bundesministeriums<br />
für wirtschaftliche Zusammenarbeit.<br />
„Die Unterstützung durch die Servicestelle<br />
Kommunen in der Einen Welt war der<br />
Motor, der die zweijährige Arbeit im Pakt<br />
vorangebracht hat! Der Pakt hat auch den<br />
Weg bereitet für eine neue Nachhaltigkeitscharta,<br />
die im Juli durch den Rat der<br />
Metropolregion verabschiedet wurde“, so<br />
Dr. Christa Standecker, Geschäftsführerin<br />
14 <strong>11</strong> | <strong>2021</strong>
"UVEX GROUP"<br />
Symbolischer Spatenstich<br />
sem Neubau erhält Rednitzhembach sein<br />
bis dahin größtes Unternehmen vor Ort<br />
– ein Betrieb, der vor allen Dingen auch<br />
hochwertige und wohnortnahe Arbeitsplätze<br />
bietet.“ Besonderen Wert lege das<br />
Unternehmen auf Ressourcenschutz und<br />
Nachhaltigkeit im Planungsprozess. Für<br />
den Neubau erteilte die DGNB bereits<br />
eine Vorzertifizierung in Gold. „Darauf<br />
sind wir sehr stolz“, so Michael Winter.<br />
„Denn aus unserer Mission leitet sich die<br />
Verpflichtung ab, nachhaltig, gesellschaftlich<br />
und sozial zu handeln.“ Der „ökologische<br />
Fußabdruck“ soll demnach so klein<br />
wie möglich gehalten werden. So erfolge<br />
die Erzeugung von Wärme und Kälte für<br />
Rednitzhembach – Kurz vor Baubeginn<br />
des neuen Logistik- und Servicezentrums<br />
der „uvex group“ erfolgte nun der<br />
symbolische Spatenstich durch den geschäftsführenden<br />
Gesellschafter Michael<br />
Winter, Bürgermeister Jürgen Spahl und<br />
am Projekt Beteiligter. Auf rund 35.000<br />
Quadratmeter Fläche entsteht im Süden<br />
der Gemeinde Rednitzhembach bis 2023<br />
ein neuer Standort des Familienunternehmens<br />
– modern und nachhaltig.<br />
Bereits in den kommenden Wochen soll<br />
das von der Deutschen Gesellschaft für<br />
Nachhaltiges Bauen (DGNB) vorzertifizierte<br />
Gebäude Gestalt annehmen. Auf<br />
dem Bauplan stehen ein automatisiertes<br />
Hochregallager, ein automatisches Kleinteillager,<br />
Logistikfläche für Kommissionierung,<br />
Wareneingang und -ausgang sowie<br />
hochwertige Büro- und Verwaltungsflächen<br />
mit repräsentativem Kunden- und<br />
Besucherbereich. Zudem soll ein Pförtnergebäude<br />
nebst Parkhaus für die zukünftig<br />
dort beschäftigten Mitarbeiter entstehen.<br />
Durch den neuen Logistikstandort werde<br />
ein „wertorientierter Wachstum“ für die<br />
„uvex group“ ermöglicht, erklärte Michael<br />
Winter. Das Geschäftsmodell „protecting<br />
people“ - den Menschen in Beruf, Sport<br />
und Freizeit zu schützen – sei erfreulicherweise<br />
aktueller denn je. „Wir setzen in<br />
Rednitzhembach den Wachstumskurs fort<br />
und das in unserer Heimat, der Metropolregion<br />
Nürnberg.“ Die Geschäftsleitung<br />
freue sich über „optimale Voraussetzungen“<br />
im Landkreis <strong>Roth</strong>, um die Weichen<br />
für eine zukunftsfähige Service- und Logistiklösung<br />
stellen zu können. Der neue Logistikstandort<br />
in Rednitzhembach werde<br />
das bestehende „uvex safety Logistikzentrum“<br />
in Schwabach ablösen, dessen Lagerkapazitäten<br />
aufgrund des gestiegenen<br />
Wachstums der Unternehmensgruppe<br />
zunehmend erschöpft habe. Nicht nur die<br />
in Schwabach beschäftigten Mitarbeiter<br />
sollen am neuen Standort eine Perspektive<br />
erhalten. Langfristig rechne die „uvex<br />
group“ damit, in Rednitzhembach weitere<br />
Arbeitsplätzte anbieten zu können.<br />
„Die Gemeinde Rednitzhembach freut<br />
sich bereits jetzt auf einen innovativen<br />
und umweltbewussten Betrieb“, erklärte<br />
Bürgermeister Jürgen Spahl. „Die Zusammenarbeit<br />
war stets auf Augenhöhe und<br />
erfolgte in guter Atmosphäre. Mit diedas<br />
Gebäude durch Hackschnitzelkessel<br />
und einer Wärmepumpenanlage mit Sondenfeld.<br />
Ein großer Teil des Strombedarfs<br />
werde durch eine Photovoltaikanlage<br />
auf dem Dach des Hochregallagers abgedeckt.<br />
Darüber hinaus entstünden ein<br />
Kommissionier- sowie Pförtnergebäude<br />
im hochenergieeffizienten „KfW40-Standart“.<br />
Dadurch werde 60 Prozent weniger<br />
Energie in Anspruch genommen als bei<br />
einem Standartneubau. Für das aufwändige<br />
Bauvorhaben sei bewusst auf regionale<br />
Partner zurückgegriffen worden. Die<br />
ersten Arbeiten inklusive dem Einbau der<br />
Bodenplatte seien für das erste Quartal<br />
des kommenden Jahrs vorgesehen.<br />
Marco Frömter<br />
Foto: Marco Frömter<br />
<strong>11</strong> | <strong>2021</strong><br />
15
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17
RATGEBER RECHT<br />
Das Berliner Testament - ein Allheilmittel oder Gift?<br />
Unsere Kanzlei ist seit über 20 einem Erbrecht<br />
tätig. In dieser Zeit konnten wir<br />
feststellen, dass viele Ehegatten, nichteheliche<br />
Lebenspartner etc. zunächst den<br />
Gedanken verfolgen, dass sie möglichst<br />
lange in der eigenen Immobilie leben wollen,<br />
der überlebende Partner nach dem<br />
Tode des Erstversterbenden dort weiterleben<br />
möchte, bevor die Immobilie dann<br />
in die nächste Generation zu den Kindern<br />
geht. An dieser Stelle sei kurz darauf hingewiesen,<br />
dass selbstverständlich von<br />
unserer Kanzlei immer angeraten wird,<br />
diesen Vorgang juristisch abzusichern,<br />
indem Pflichtteilsansprüche sowie auch<br />
Pflichtteilsergänzungsansprüche entweder<br />
ausgeschaltet oder zumindest soweit<br />
herabgemindert werden, dass das Ziel<br />
der Partner nicht in Gefahr ist. Bereits aus<br />
diesem Grunde ist es dringend angeraten,<br />
nicht von irgendwelchen Mustern oder<br />
Vorlagen Gebrauch zu machen, sondern<br />
die Hilfe unserer Kanzlei in Anspruch zu<br />
nehmen.<br />
Wenn man nun eine letztwillige Verfügung,<br />
also ein Testament oder einen Erbvertrag,<br />
bereits errichtet hat oder noch<br />
errichten möchte, dann stellt sich die Frage:<br />
ist das Funktionsprinzip des Berliner<br />
Testaments immer der richtige Weg?<br />
Es gibt Konstellationen, in denen das Berliner<br />
Testament mit entsprechender Absicherung<br />
der Partner gegenüber Pflichtteilsberechtigten<br />
der richtige Weg sein<br />
kann. Es gibt aber auch Konstellationen,<br />
in welchen das Berliner Testament Gift ist.<br />
Es macht keinen Sinn, sich irgendwelchen<br />
Internetratgebern oder sonstigen Formularen<br />
anzuvertrauen, um im Endeffekt<br />
festzustellen, dass man am Erbrechtsprofi<br />
gespart hat, aber meist einen Riesenschaden<br />
hinterlässt, der oft auch nicht mehr<br />
zu reparieren ist. Was nützt dann also der<br />
Gedanke, dass die Kinder die Immobilie<br />
der Familie weiter halten sollen, wenn<br />
Sie es nicht können. Ausgangsbasis aller<br />
Überlegungen ist eine Vermögensanalyse:<br />
der Autor des Artikels stellt in der Kanzlei<br />
immer wieder fest, dass insbesondere die<br />
Werte an Immobilien, Gold und sonstigen<br />
Vermögenswerten den Mandanten<br />
gar nicht klar sind. Wir weisen darauf hin,<br />
dass insbesondere die Immobilien in den<br />
letzten 5 Jahren einen immensen Wertzuwachs<br />
erfahren haben. Seien Sie sich<br />
dessen bewusst und lassen Sie vorsorglich<br />
vorhandene Testamente durch uns besser<br />
überprüfen, ob sie auch so funktionieren,<br />
wie Sie sich das vorstellen.<br />
Wir wollen eine Konstellation – stark vereinfacht<br />
- anhand eines Ehepaares mit<br />
einem Kind differenziert betrachten, die<br />
zeigt, dass das Berliner Testament Gift<br />
sein kann. Nehmen wir an, das Ehepaar<br />
hat 2 Immobilien, der Mann ein freistehendes<br />
Einfamilienhaus in <strong>Roth</strong> im Wert<br />
von 700.000 €, die Frau ein freistehendes<br />
Haus in Schwabach im Wert von 800.000<br />
€. Dazu hat der Ehemann Vermögen i.H.v.<br />
100.000 €, die Ehefrau 25000.-€. Die Ehepartner<br />
schreiben ein Berliner Testament<br />
ohne professionelle Hilfe und setzen als<br />
Schlusserben das Kind ein.<br />
Wenn nun die Frau als Erste stirbt, dann<br />
sind für den Mann 500.000 € steuerfrei. Es<br />
bleiben 325.000€, welche zu versteuern<br />
sind. Der Mann kann mit seinem Barvermögen<br />
von 100.000 € und den geerbten<br />
25.000 € die Steuerschulden bezahlen. Es<br />
verbleibt ihm aber fast kein Bargeld mehr.<br />
Ein immenser Schaden, der vermeidbar<br />
gewesen wäre. Wenn der Mann als Erster<br />
verstirbt, dann erbt die Frau 700.000<br />
€ und 100.000 € Barvermögen von ihm.<br />
Von 800.000 € sind 500.000 € steuerfrei,<br />
der Rest von 300.000 € ist voll zu versteuern.<br />
Nun hat die Ehefrau das gleiche Problem:<br />
es bleibt fast kein Geld übrig. Wenn<br />
jetzt eine Reparatur am Haus kommt, die<br />
Heizung kaputt ist, das Dach undicht, das<br />
Auto ersetzt werden muss, dann kommt<br />
es oft zum Verkauf des 1. Hauses.<br />
Banken geben Rentnern in der Regel auch<br />
keine K<strong>red</strong>ite mehr. Sind die Vermögenswerte<br />
noch höher, weil die Immobilienpreise<br />
weiter steigen, oder mehrere<br />
Immobilien vorhanden sind, dann endet<br />
die Situation oft im Verkauf. Und die Immobilienpreise<br />
steigen weiter, wir hatten<br />
es zuletzt mit einem Reihenmittelhaus in<br />
München, unrenoviert, für 1,8 Mio € an<br />
Wert zu tun. Wenn beide Ehegatten verstorben<br />
sind, dann wird es für das Kind<br />
richtig unerfreulich: es erleidet einen<br />
immensen Steuerschaden, der vermeidbar<br />
war. Selbst bei in unserem Beispiel<br />
gleichbleibenden Werten der Immobilien<br />
von 1,5 Mio € hat es nur einen Steuerfreibetrag<br />
von 400.000 €. 1,1 Mio € müssen<br />
versteuert werden, der Steuerschaden<br />
geht in die Hunderttausende. Hier muss<br />
eine Immobilie definitiv verkauft werden,<br />
wenn das Kind nicht erhebliches eigenes<br />
Vermögen hat.<br />
Der Einzige, der sich über eine solche Konstellation<br />
freut ist das Finanzamt. Solche<br />
kritischen Situationen und Schäden sind<br />
vermeidbar. Sprechen wir darüber.<br />
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18 <strong>11</strong> | <strong>2021</strong>
Erichmühle – Weihnachtsflair, Grillvergnügen und vieles mehr<br />
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Grillfans werden in der Weber Grillabteilung<br />
höher schlagen. Neben dem umfangreichen<br />
Grillsortiment finden Sie auch Bücher, Grillsaucen,<br />
vielseitiges Zubehör, tolle Schnäppchen<br />
und Neuheiten. Die Krippenabteilung<br />
lädt zum Verweilen ein. Hier finden Sie<br />
eine vielfältige Auswahl an traditionellen<br />
und orientalischen Ställen, Bauernhäusern,<br />
Eckställen, Wurzelkrippen, Laternenkrippen,<br />
Schneekrippen uvm.<br />
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Ihnen aber noch die passenden Figuren fehlen,<br />
dann scheuen Sie sich nicht, Ihre Krippe<br />
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beim Aussuchen und Zusammenstellen der<br />
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der Weihnachtszauber, der Sie Jahr um Jahr<br />
begleiten wird, wenn Sie Ihre Krippe aufbauen.<br />
Krippen erleben ein Revival. Man besinnt<br />
sich wieder auf Werte und Traditionen. In<br />
vielen Familien gehört die Weihnachtskrippe<br />
zum Familienbrauchtum und wird von Generation<br />
zu Generation weitergegeben. Die<br />
Krippe stellt auf liebevolle Weise die Weihnachtsgeschichte<br />
dar und lässt Groß und<br />
Klein in ein bezauberndes und fantasievolles<br />
Spiel eintauchen. Für viele Familien gehört<br />
die Krippe zu Weihnachten wie der Christbaum.<br />
Dabei hat jede Familie ihre eigenen<br />
Rituale. Mit Vorfreude wird die Krippe aus<br />
dem Speicher geholt, aufgebaut und mit frischem<br />
Moos vom letzten Spaziergang ausgeschmückt.<br />
Man baut die Beleuchtung auf<br />
und stellt fest, in der Laterne im Stall ist das<br />
Glühbirnchen ausgebrannt und bei den Hirten<br />
würde sich ein neues Lagerfeuerlicht gut<br />
machen. Nun ist genau der richtige Zeitpunkt<br />
für einen Besuch in der Erichmühle. Hier erhalten<br />
Sie alles, was Sie benötigen, um Ihre<br />
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Krippe nicht ausreicht, erhalten Sie hier auch<br />
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Stauraum, Ordnung<br />
und Witterungsschutz:<br />
Gerätehäuser, Gartenhäuser,<br />
Carports, Minigaragen<br />
Wohnambiente für Haus & Garten · schöne Geschenkideen · Gutscheine<br />
<strong>11</strong> | <strong>2021</strong><br />
19
„COLLEGIUM DIXICUM“<br />
hat sich nach kurzer Zeit gezeigt, dass das Interesse sich sehr in Grenzen<br />
hält und nur einige wenige bestimmte Personen/Familien die Mobicard<br />
nachgefragt haben.<br />
Das Jahr 1961 hatte es in sich: „Mauerbau,<br />
Kennedy war amerikanischer Präsi-<br />
Um einen größeren Personenkreis für den Umstieg auf den ÖPNV anzusprechen,<br />
hat die SPD Fraktion als Alternative angeregt, den Kauf von bestimmtedent<br />
und<br />
Tickets<br />
Juri Gagarin<br />
im Rahmen<br />
war der<br />
des<br />
erste<br />
gemeindlichen<br />
Mann<br />
Förderprogramms für<br />
im Energie- Weltall“, und Ressourcen- erinnert sich Sparmaßnahmen Max Rüttinger, (FERS) zu bezuschussen.<br />
Bandleader und Schlagzeuger der Jazz-<br />
Band Im Ergebnis „Collegium hat nun der Dixicum“. Rat einstimmig Musikalisch eine Kombi-Lösung beschlossen.<br />
sei So wird ebenfalls eine Mobicard ordentlich für einen etwas Erprobungszeitraum geboten von sechs Monaten<br />
gewesen, zum Ausleihen weiß durch der Gemeindebürger <strong>Roth</strong>er noch lebhaft im Rathaus zur Verfügung stehen.<br />
zu<br />
Danach<br />
berichten.<br />
wird eine<br />
Viele<br />
Auswertung<br />
neue Musikrichtungen<br />
über die Nutzung vorgenommen, die als<br />
Entscheidungsgrundlage für die weitere Vorgehensweise dienen soll.<br />
und Idole - zumeist aus den USA - fanden<br />
auch Über die in Deutschland Ausleihbedingungen Anklang. der Mobicard Der amerikanische<br />
können Sie Soldatensender sich in einem gesonderten AFN schloss Bericht da-<br />
in dieser Ausgabe gerne<br />
und deren Geltungsumfang<br />
bei näher Lücken informieren. – besonders beim Thema Jazz.<br />
Noch im gleichen Jahr gründete sich die<br />
Band „Collegium Dixicum“ in Nürnberg.<br />
Mit Dixieland-, Swing- und New-Orleans-Jazz<br />
begeistert das damalige Sextett<br />
seine Zuhörer heute noch wie am ersten<br />
Tag. Dieser Tage feiern die Musiker den<br />
60. <strong>Roth</strong>er Geburtstag Inklusionsnetzwerk der Gruppe e. V. und spielen<br />
auf Bühne wieder ordentlich auf.<br />
Die Wanderausstellung<br />
Freude sei unter den Mitgliedern nun<br />
groß, dass endlich wieder aufgetreten<br />
»Ich bin m/eine Erfahrung«<br />
Jubiläumskonzert zum 60. Geburtstag<br />
Des Weiteren wurde beschlossen, dass alle personalisierten Wochen- und<br />
Monatskarten (keine staatlich bezuschussten Schülerkarten) sowie die<br />
in der Verkaufsstelle im Rathaus erworbenen Fahrkarten bezuschusst<br />
werden sollen. Die Förderung für den Gemeindebürger beträgt 10 % des<br />
Kartenpreises, max. 50 EUR pro Haushalt und Kalenderjahr.<br />
Die Verwaltung wurde beauftragt, entsprechende Regelungen zur<br />
Förderung des ÖPNV auszuarbeiten. Wenn das Förderprogramm aus -<br />
gearbeitet und im Gremium verabschiedet wurde, werde ich Sie wieder<br />
informieren.<br />
Es grüßt herzlichst<br />
Ihr<br />
Robert Pfann<br />
Erster Bürgermeister<br />
Die heutige Besetzung begeistert, wie noch am ersten Tag: Reinhart Zimmermann, Max Rüttinger, Charly<br />
Mäder, Hanno Kohl und Stefan Schedl.<br />
werden dürfe. Bis zum 15. Oktober werde<br />
auch Menschen noch ordentlich mit Behinderung geprobt. und „Dann Erkrankungen wird Die aktuelle berichten Formation von ihren habe Erfahrungen sich aufgrund<br />
zum Jubiläumskonzert nach Georgensgmünd<br />
Im Rahmen geladen“, des Europäischen so Rüttinger. Protesttages Erste Erfolge zur Gleichstellung len Beständigkeit von Men-<br />
zu einem „echten Pub-<br />
ihrer musikalischen Vielfalt und personelschen<br />
mit Behinderung, am 5. Mai, entwickelte Sozialpädagogin Janet<br />
konnte die Band bereits 1962 bei einem likumsrenner“ entwickelt, berichtet der<br />
Meyer vom <strong>Roth</strong>er Inklusionsnetzwerk e. V. eine Wanderausstellung.<br />
„Kapellenwettstreit“ in der Nürnberger 82-Jährige Vollblutmusiker. „Unsere Fans<br />
Meistersingerhalle Gefördert durch die Aktion verbuchen. Mensch, zeigt Danach die Wanderausstellung lieben ihr Collegium zehn Dixicum Die Ausstellung und seine ist von Dienstag, 14. Mai bis Freitag, <strong>24</strong>. Mai 2<strong>01</strong>9 im<br />
folgten Menschen Auftritte mit Behinderung im kompletten und Erkrankungen Bundesgebiet.<br />
Diese berichten Kein Wunder: von Erfahrungen „Wir sind aus knallharte ihrem Leben, sechs welche Jahrzehnten nicht frei von„Bandgeschichte“ sehen. Eintritt frei. habe<br />
aus Musik, dem Landkreis den traditionellen <strong>Roth</strong>. Rathaus Jazz.“ Schwanstetten In den während der üblichen Öffnungszeiten zu<br />
Kämpfer Diskriminierung für einen sind. heißen, Fotografin swingenden<br />
Flavia Zaunseder man vom einen „Fotostudio völlig eigenen Stil entwickelt,<br />
Jazz. Bauer“ Mit aus unseren <strong>Roth</strong>, porträtierte ausgefallenen dabei die Arrangements<br />
Teilnehmer der mit sich außergewöhnlichem<br />
Charme.<br />
wohltuend vom Für Herkömmlichen<br />
inhaltliche Fragen zur Ausstellung:<br />
sind wir überall zuhause – selbst<br />
Janet Meyer, info@eutb-rhink.de oder Tel. <strong>01</strong>51 – 42 888 792<br />
unterscheide. „Uns zeichnet die Vielseitigkeit<br />
aus.“<br />
beim Blues.“ Die fränkische Mundart dürfe<br />
für dabei Jugendliche nicht und zu kurz Erwachsene kommen, dazu blinzelt ein, das Thema Soweit Inklusion es die und Gesundheit die zulässt, will<br />
Die Wanderausstellung „Ich bin m/eine Erfahrung“ lädt als Impulsgeber<br />
Janet Meyer, <strong>Roth</strong>er Inklusionsnetzwerk e.V.<br />
Rüttinger. Vielfalt von Die Behinderung Bandkollegen und Erkrankung seien alle kennenzulernen, Musikenen<br />
Blick mit zu langjähriger weiten. Begleitet Jazz-Erfahrung: wird die Wanderausstellung „Je-<br />
hochleben von einem lassen. In-<br />
Zudem hoffe er, dass im<br />
Rüttinger um mit den seinen eige-<br />
Kollegen die Musik<br />
der, formationsständer.<br />
ob Zahnarzt, Physiker, Elektro-Ingenieur,<br />
Ex-Oberstundenrat, EDV-Operator folgen würden: „Durch Corona ging musi-<br />
kommenden Jahr wieder mehr Auftritte<br />
oder Bauingenieur, hat den unabhängigen kalisch rein gar nichts.“<br />
Willen, zu jazzen. Wir wollen weiterhin www.collegium-dixicum.de<br />
Lange ist es her: Die Jazz-Band<br />
mit unserer Musik begeistern.“<br />
Marco Frömter „Collegium Dixicum“ im Gründungsjahr 1961.<br />
© RHINK<br />
Fotos: Privat<br />
20 <strong>11</strong> | <strong>2021</strong><br />
5
AMT FÜR ERNÄHRUNG, LANDWIRTSCHAFT UND FORSTEN<br />
Wie geht nachhaltiges Wäschewaschen?<br />
Fachkundiges Wäschewaschen schont nicht nur die Umwelt, sondern<br />
auch die Textilien und den Geldbeutel.<br />
Wäsche fällt in jedem Haushalt und täglich an. Durch das Wäschewaschen<br />
beeinflussen wir die Umwelt, z.B. durch den Eintrag von<br />
Tensiden und Duftstoffen in das Abwasser. Dadurch werden u.a.<br />
die Kläranlagen belastet und dort die Mikroorganismen angegriffen,<br />
so dass deren filtrierende Wirkung nachlässt. Zudem benötigt<br />
der Einsatz von Waschmaschinen und Wäschetrockner Strom.<br />
Das bei der Erzeugung dieses Stroms entstehende CO2 wirkt sich<br />
wiederum negativ auf die Erderwärmung aus. Ein weiterer Aspekt<br />
ist der Mikroplastikeintrag ins Wasser durch das Waschen<br />
von weit verbreiteten synthetischen Fasern wie Mikrofasertücher,<br />
Fleecejacken oder Sporttrickots. Deshalb lohnt sich nachhaltiges<br />
Handeln.<br />
Empfehlungen für nachhaltig<br />
saubere Wäsche<br />
Sie brauchen für die im „Durchschnitts-Haushalt“ anfallende Wäsche<br />
drei Arten von Waschmitteln: ein pulverförmiges Vollwaschmittel<br />
und ein Colorwaschmittel (jeweils in Kompaktform) sowie<br />
bei Bedarf ein Waschmittel für Wolle und Seide. Das pulverförmige<br />
Vollwaschmittel enthält Bleichmittel und ist gut geeignet, Körper-<br />
und Bettwäsche bei 60 Grad hygienisch rein zu waschen. Das<br />
Colorwaschmittel eignet sich für bunte Wäsche zum Erhalt der<br />
Farben auch bei niedrigeren Temperaturen. Wenn Sie Bedenken<br />
wegen der Tenside haben, achten Sie beim Einkauf auf Produkte<br />
mit dem Siegel des Blauen Engels. Diese setzen auf Tenside aus<br />
nachwachsenden Rohstoffen. Sehr wichtig ist es, die Waschmittel<br />
richtig zu dosieren. Die Menge des zugesetzten Waschmittels<br />
richtet sich nach dem Verschmutzungsgrad, der Wäschemenge<br />
und der Wasserhärte. Hinweise dazu geben die Dosiertabellen auf<br />
den Verpackungen und die zusätzlichen Hinweise zur Beladung<br />
der Waschmaschine. Die Angaben in der Tabelle beziehen sich auf<br />
4,5 bis 5 Kilogramm Wäsche, viele Maschinen haben inzwischen<br />
ein höheres Fassungsvermögen. Lassen Sie die Waschmaschine<br />
nur laufen, wenn sie entsprechend ihres Waschprogramms voll<br />
beladen ist. Niedrige Waschtemperaturen sparen Strom und sind<br />
aus ökologischen Gesichtspunkten nach Möglichkeit zu bevorzugen.<br />
Auch durch den Verzicht auf den Einsatz von Weichspülern<br />
können Sie einen positiven Beitrag für die Umwelt leisten.<br />
Neugierig geworden auf noch mehr Nachhaltigkeit im Alltag?<br />
Im Unterricht an den Fachschulen für Ernährung und Hauswirtschaft<br />
an der Landwirtschaftsschule <strong>Roth</strong> und Weißenburg stehen<br />
u.a. in großen Bereichen das Thema „Nachhaltig handeln“ im Mittelpunkt.<br />
Schulstart war jeweils Mitte September <strong>2021</strong> mit einer<br />
Dauer bis Frühjahr 2023.<br />
Regelmäßige Beiträge aus dem Schulalltag, aber auch<br />
Informationen zu weiteren interessanten Themen und<br />
Veranstaltungshinweise finden Sie auf der Homepage des<br />
Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten <strong>Roth</strong>-<br />
Weißenburg i. Bay. unter https://www.aelf-rw.bayern.de<br />
sowie auf der Homepage des Kompetenzzentrum Hauswirtschaft<br />
unter https://www.stmelf.bayern.de/khw.<br />
ERÖFFNUNGSABEND<br />
Samstag 13. November <strong>2021</strong><br />
17 Uhr bis 20 Uhr<br />
Foto: AELF<br />
Zusätzliche Öffnungszeiten:<br />
Samstag 20. November <strong>2021</strong><br />
8.30 Uhr bis 16 Uhr<br />
Sonntag 21. November <strong>2021</strong><br />
ab <strong>11</strong> Uhr<br />
Heidecker Straße 26<br />
9<strong>11</strong>61 Hilpoltstein<br />
Telefon 0 91 74 / 12 35<br />
<strong>11</strong> | <strong>2021</strong><br />
21
es im Kochtopf landet.<br />
Dabei schmeckt „original regionaler“ Spargel nicht nur<br />
besonders gut, er hat auch die kürzesten Wege vom<br />
LANDRATSAMT Feld auf den ROTH Teller und daher die beste Klimabilanz.<br />
Genießen Sie deshalb mit guten Gewissen diese<br />
saisonale Delikatesse bis Johanni in vollen Zügen –<br />
Produkt des Monats<br />
unsere Spargelbauern freuen sich auf Ihren Einkauf!<br />
Kartoffel und Kürbis – das perfekte Duo aus der Region<br />
Der Herbst ist ihre Zeit: Neue Kartoffeln<br />
in vielen Sorten und bunte Kürbisse direkt<br />
vom Feld bereichern jetzt wieder unseren<br />
Speiseplan. Dies nahmen das Agenda 21-<br />
Büro des Landkreises <strong>Roth</strong> und das Umweltschutzamt<br />
der Stadt Schwabach zum<br />
Anlass, Kartoffeln und Kürbisse in den Mittelpunkt<br />
der Aktion „Produkt des Monats“<br />
zu rücken.<br />
Frisch, qualitativ und ökologisch<br />
Ob konventionell angebaut oder in Bioqualität,<br />
ob fest- oder mehlig kochend,<br />
ob mit gelber oder roter Schale – direkt<br />
vom Bauern gibt es die frischesten und<br />
besten Kartoffeln. Ein breites Spektrum an<br />
Formen, Farben, Geschmack und Kocheigenschaften<br />
lassen keine Wünsche offen.<br />
Auch bei den Kürbissen hat die Erntezeit<br />
begonnen. In vielen Farben und Formen<br />
bereichern sie jetzt wieder Auge und Gaumen.<br />
Wer sich seinen Kürbis vom Bauern<br />
nebenan in die Küche holt, hat auf jeden<br />
Fall die beste Grundlage für ein gelungenes<br />
Gericht. Kartoffeln und Kürbisse ab<br />
Hof punkten mit feinem, aromatischen<br />
Geschmack und hoher Qualität. Dabei<br />
sind sie noch wahre Klimaschützer. Vom<br />
heimischen Landwirt dort produziert, wo<br />
sie gebraucht werden, entfallen lange<br />
Transportwege und die damit verbundene<br />
CO²-Belastung. So leistet jeder Konsument<br />
von Produkten aus der Region auch seinen<br />
ganz eigenen Beitrag zum Schutz unserer<br />
Umwelt.<br />
Lecker und voll gesunder Inhaltsstoffe<br />
In der modernen Küche ist die Kartoffel<br />
nicht mehr wegzudenken und das ganze<br />
Jahr über präsent. Kartoffeln sind enorm<br />
vielseitig in der Zubereitung, voller Vitamine<br />
und kalorienarm. Auch der Kürbis<br />
zählt mit seinem hohen Wasseranteil zum<br />
„schlanken Gemüse“. Reich an Vitaminen<br />
und Mineralstoffen lässt er sich sehr vielseitig<br />
zubereiten und schmeckt sogar im<br />
Kuchen. „Original regionale“ Kartoffeln<br />
und Kürbisse haben aber nicht nur im<br />
Thalmässing<br />
Herbst Saison, als klassisches Lagergemüse<br />
lassen sie sich gut bevorraten und können<br />
deshalb bis über den Winter hinaus<br />
genossen werden.<br />
Manf<strong>red</strong> Dorner<br />
Eysölden L 15<br />
9<strong>11</strong>77 Thalmässing<br />
Tel. 09173 77976<br />
Gala, Laura, Lilly, Solo, Valetta<br />
Wendelstein<br />
Claudia Böhm<br />
Am Bühl 4<br />
90530 Raubersried<br />
Tel. 09129 5582<br />
Belana, Lilly, Quarta, Sissy,<br />
Sunshine, Kürbisse<br />
euecs fladen<br />
Am Bühl 1<br />
90530 Raubersried<br />
Tel. 09129 6518<br />
www.heubecks-hoaden.de<br />
Agria, Ditta, Krone, Speise-,<br />
Zier- und Halloweenkürbisse<br />
Pferdepension<br />
Martin Löhlein<br />
Nürnberger Str. 32<br />
Faltblatt Kartoffel und Kürbis<br />
Zum aktuellen Produkt des Monats gibt<br />
es wieder ein Faltblatt mit interessanten<br />
Ernährungsinformationen und leckeren<br />
Rezepten. Diese wurden wie immer vom<br />
Amt für Ernährung, Landwirtschaft und<br />
Forsten zur Verfügung gestellt. Außerdem<br />
dient der Flyer als Wegweiser, bei welchem<br />
Direktvermarkter man seine bevor-<br />
90530 Wendelstein<br />
Tel. 09129 9883<br />
Belana, Ditta, Valetta<br />
Mygreenkuh.de<br />
Christian Peipp<br />
Hinteres Dorf 9<br />
90530 Wendelstein<br />
Tel. 09129 9054761<br />
Ditta, Krone<br />
Lokale Agenda 21<br />
Besuchen Sie uns im Internet unter:<br />
www.agenda21-roth.de<br />
www.direktvermarkter-roth.de<br />
thomas.pichl@landratsamt-roth.de<br />
Tel. 09171 81-1326<br />
Unser Touren-TIPP<br />
„Tour vor der Tür“,<br />
mit dem Rad unterwegs,<br />
zum Produkt des Monats!<br />
www.landratsamt-roth.de/Tour-vor-der-Tuer<br />
Schwabach<br />
Der Bauernladen<br />
Höllgasse 5<br />
9<strong>11</strong>26 Schwabach<br />
Tel. 09122 16256<br />
www.bauernladen-schwabach.de<br />
Agria, Goldmarie, Lilly,<br />
Hokkaido-Kürbisse<br />
fladen leischmann<br />
Dietersdorfer Str. 20<br />
9<strong>11</strong>26 Wolkersdorf<br />
Tel. 09<strong>11</strong> 635553<br />
Annabelle, Birgit, Laura,<br />
Solo,Valetta, Kürbisse<br />
Götzhof<br />
Waikersreuther Str. 15<br />
9<strong>11</strong>26 Schwabach<br />
Tel. 09122 7905578<br />
Gala, Goldmarie, Sissi, Valetta<br />
amilie rndler<br />
Raubershof 1<br />
9<strong>11</strong>26 Schwabach<br />
Tel. 09<strong>11</strong> 6328205<br />
Günter Maueröder<br />
Schaftnacherstr. 39<br />
9<strong>11</strong>26 Schaftnach<br />
Tel. 09122 71605<br />
fladen<br />
Gerda Winkler<br />
Dietersdorfer Str. 34a<br />
9<strong>11</strong>26 Wolkersdorf<br />
Tel. 09<strong>11</strong> 63<strong>24</strong>165<br />
Annabelle, Belana, Bernina,<br />
Quarta, rotschalige Laura,<br />
Valetta, Zier- und Speisekürbisse,<br />
Eingemachtes aus<br />
Kürbis<br />
Bio-Betriebe<br />
Biohof Meister<br />
Beerbach B 7<br />
9<strong>11</strong>83 Abenberg<br />
Tel. 09873 691<br />
Gala, Belana, Laura (<strong>24</strong>h-<br />
Selbstbedienung)<br />
Harrerhof-Biospeis<br />
Martin u. Rosalinde Harrer<br />
Liebenstadt 13<br />
9<strong>11</strong>80 Heideck<br />
Tel. 09177 509<br />
Ditta, Laura, Nicola, Markies,<br />
Solist<br />
Bioland-Hof Sinke<br />
Weinsfeld A 3<br />
9<strong>11</strong>61 Hilpoltstein<br />
Tel. 09179 6893<br />
k.sinke@gmx.de<br />
Süßkartoffeln,<br />
Frühkartoffeln ab Mitte<br />
Juni, Lagerkartoffeln ab<br />
Mitte Sept., Kürbisse<br />
Gerhard Zimmermann<br />
Weiherhaus 1<br />
9<strong>11</strong>61 Hilpoltstein<br />
Tel. 09174 1430<br />
geziwe@web.de<br />
Agria, Ditta, Erna,<br />
Goldmarie, Irmgard, Nemo,<br />
Otolia, Rosara<br />
amilie urger<br />
Zum Flecken 18<br />
9<strong>11</strong>89 Rohr<br />
Tel. 09876 493<br />
Agria, Linda<br />
Das Amt für Ernährung,<br />
Landwirtschaft und Forsten in<br />
<strong>Roth</strong> unterstützt diese Aktion.<br />
www.schwabach.de<br />
monika.roder@schwabach.de<br />
Tel. 09122 860-584<br />
zugte Kartoffelsorte oder Kürbisse erhält.<br />
Eine Tabelle mit den Kocheigenschaften<br />
der angebotenen Kartoffelsorten rundet<br />
das Info-Blatt ab.<br />
Die Flyer liegen u.a. bei den Gemeinden,<br />
in den Filialen der Sparkasse und Raiffeisen-bank<br />
und im Landratsamt <strong>Roth</strong> aus.<br />
In der Stadt Schwabach liegt das Faltblatt<br />
für Sie im Bürgerbüro, in den Filialen der<br />
Sparkasse und an vielen öffentlichen Einrichtungen<br />
bereit.<br />
mit<br />
Rezepten<br />
Oktober<br />
Eine Initiative des<br />
Landkreises <strong>Roth</strong> und<br />
der Stadt Schwabach<br />
zur<br />
Förderung regionaler<br />
Wirtschaftskreisläufe<br />
Produkt des Monats<br />
www.agenda21-roth.de<br />
Kürbis und<br />
Kartoffeln<br />
www.schwabach.de<br />
Weitere Informationen:<br />
Landkreis <strong>Roth</strong> –Wirtschaftsförderung/Lokale Agenda 21,<br />
Tel. 09171 81-1325,<br />
Stadt Schwabach, Umweltschutzamt, Tel. 09122 860-584<br />
oder auch im Internet unter www.agenda21-roth.de ,<br />
www.direktvermarkter-roth.de oder www.schwabach.de.<br />
Fotos: Landratsamt <strong>Roth</strong><br />
PREISWERTE DRUCKSACHEN<br />
www.schwarm-druck.de<br />
22 <strong>11</strong> | <strong>2021</strong>
HAUS INTERNATIONAL<br />
Veranstaltungen im November<br />
Feste feiern – Diwali, das indische Lichterfest<br />
Donnerstag, 4. November von 18.30 bis 21.00 Uhr<br />
„Schon allein bei dem Gedanken an das Fest Diwali, füllt sich<br />
mein Herz mit Liebe und freudigen Gefühlen.“ So beschreibe<br />
unsere Gastgeberinnen Harbhajan und Lovedeep eines<br />
der wichtigsten indischen Feste. Tauchen Sie mit uns in einen<br />
Abend voller Licht, Erzählungen und gutem Essen ein und lernen<br />
Sie dabei Indien kennen.<br />
Ort: Haus des Gastes,<br />
Maria-Dorothea-Straße 8, 9<strong>11</strong>61 Hilpoltstein<br />
Für Teilnehmer*innen gilt die 2G-Regel bzw.<br />
ein PCR-Test<br />
Schöne Seifen selber herstellen<br />
Samstag, 13. November von 10.00 bis 12.00 Uhr<br />
Sind Sie auf der Suche nach einem persönlichen Weihnachtsgeschenk?<br />
Dann kommen Sie zu unserem Goldstückchen-Workshop.<br />
Yaser zeigte Ihnen die Herstellung von einigen<br />
seiner verschiedenen Seifenvarianten, die aus reinen<br />
Naturmaterialien herstellt werden.<br />
Ort: Haus International, Münchener Straße 5, 9<strong>11</strong>54 <strong>Roth</strong><br />
Für Teilnehmer*innen gilt die G3-Regel<br />
Einführung in die Kunst des Buchbindens<br />
Freitag, 19. November von 17.00 bis 18.30 Uhr<br />
Das Buchbinden ist ein interessantes und anspruchsvolles<br />
Handwerk. Wenn Sie in dieses Handwerk hinein schnuppern<br />
möchten und erste Techniken erlernen wollen, sind Sie hier<br />
richtig! Herbert ist Buchbindermeister und zeigt uns in seiner<br />
Werkstatt wie es geht!<br />
Ort: Hofstetten 31, 9<strong>11</strong>54 <strong>Roth</strong><br />
Für Teilnehmer*innen gilt die G3-Regel<br />
Feste feiern – Dia de los Muertos<br />
Mittwoch, 1. Dezember von 18.30 bis 21.00 Uhr<br />
Der Tag der Toten wird in Mexiko vom 1. bis 2. November<br />
gefeiert. Da unser Gastgeber Sergio zu dieser Zeit selber in<br />
Mexiko ist, feiern wir dieses Fest einfach einen Monat später.<br />
„Der Tag der Toten ist eine richtige „Party“, weil es – anders<br />
als im Rest der Welt – ein Tag ist, an dem die Menschen die<br />
Rückkehr ihrer verstorbenen Lieben fröhlich feiern, anstatt zu<br />
trauern.“ Wie das vonstattengeht können Sie mit uns zusammen<br />
erleben.<br />
Ort: Ev. Gemeindehaus,<br />
Hengdorfer Straße 9, 9<strong>11</strong>89 Rohr Regelsbach<br />
Für Teilnehmer*innen gilt die 2G-Regel<br />
bzw. ein PCR-Test<br />
Wir brauchen Ihre Hilfe! Wir suchen eine Schwedin oder<br />
einen Schweden, der am 13. Dezember mit uns Santa Lucia<br />
feiert. Kosten und Organisation übernehmen wir gerne!<br />
Snälla, hjälp oss!<br />
Schilddrüsenerkrankungen ganzheitlich behandeln<br />
Die Schilddrüse ist eine unserer Drüsen im Körper, die für die Hormonproduktion<br />
und somit für unser Gleichgewicht im Körper mit zuständig<br />
ist. Gerät sie in Schieflage oder außer Kontrolle, hat das weitreichende<br />
Auswirkungen auf unser Wohlbefinden. Aber es ist wie immer, ein Zusammenspiel<br />
von mehreren Systemen in uns. Bevor sich die Schilddrüse<br />
bemerkbar macht, kann schon lange vorher eine Schwäche unserer<br />
Nebennieren bestehen. Das äußert sich oft in unspezifischen Symptomen,<br />
die dann manchmal als „psychisch“ bezeichnet werden. Hier<br />
reichen zu Beginn schon einfache Untersuchungen, um abzuschätzen,<br />
ob die Nebennieren schwächeln. Um diese zu stärken kann man hier<br />
verschiedene Präparate einsetzen. Das wiederum wirkt sich harmonisierend<br />
auf die Schilddrüse aus.<br />
Wenn Patienten mit dem Thema „Schilddrüse“ konfrontiert werden,<br />
sind sie oft verunsichert. Was kommt jetzt auf mich zu? Muss ich lebenslang<br />
Medikamente einnehmen? Wie geht’s mir überhaupt damit?<br />
Muss ich operiert werden? Ist das heilbar oder nicht? Die Krankheiten<br />
sind vielfältig und gehen mit unterschiedlichen Beschwerden einher.<br />
In meiner Naturheilpraxis kann ich Sie als Patienten hier gut unterstützen.<br />
Zum einen kann ich mit meinem eigenen Ultraschallgerät Ihre<br />
Schilddrüse untersuchen. Hier kann man sehen ob sie zum Beispiel<br />
durch eine Entzündung mit den umliegenden Muskeln oder mit den<br />
angrenzenden Blutgefäßen verklebt ist. Ist das der Fall, führt jede Bewegung<br />
des Kopfes zu Stress für die Schilddrüse. Mit einer gezielten<br />
und sanften Schilddrüsenmassage kann man sie wieder davon lösen.<br />
Zu beachten sind auch immer Vitamin D, Selen, Jod. Müssen hier zum<br />
Beispiel Depots aufgefüllt werden? Haben Sie eine Überempfindlichkeit?<br />
Welche Nahrungsmittel kann ich essen um meine Schilddrüse zu<br />
unterstützen? Wie sieht es mit dem Darmmilieu aus?<br />
Als übergeordnete Instanzen im Gehirn stehen der Hypothalamus und<br />
die Hypophyse an erster Stelle der Hormonproduktion. Mit der Neurofunktionellen<br />
Integration kann ich testen ob es hier schon ein Defizit<br />
gibt und dies somit mit einbeziehen.<br />
Schilddrüse hat auch immer etwas mit dem Thema Selbstwertgefühl<br />
zu tun. Vielleicht setzen Sie sich selbst zu sehr unter Druck, erwarten<br />
zu viel von sich? Oder lassen diesen Druck von außen zu?<br />
Das ist nur ein Überblick über die Behandlungsmöglichkeiten zum<br />
Thema Schilddrüse. Aber es gibt gute Möglichkeiten hier positiv und<br />
wirklich effektiv einzuwirken. Ich kann zusammen mit Ihnen einen individuellen<br />
Behandlungsplan ausarbeiten.<br />
Ihre Angelika Pöllet, Heilpraktikerin<br />
www.naturheilpraxis-heideck.de | email: info@naturheilpraxis-heideck.de<br />
PR-Text<br />
Anmeldung und Information unter 09171/81-1360 oder<br />
fuereinander@LRAroth.de<br />
<strong>11</strong> | <strong>2021</strong><br />
23
ROTH JOURNAL – AUSGABE DEZEMBER<br />
Abgabeschluss für Anzeigen und Berichte ist der 15. November <strong>2021</strong><br />
IHRE RECHTS- UND<br />
FACHANWÄLTE IN ROTH<br />
Christian Stoll ll.m.<br />
Rechtsanwalt<br />
Fachanwalt für<br />
Arbeitsrecht<br />
Arbeitsrecht<br />
IT- und Datenschutzrecht<br />
Urheber-und Medienrecht<br />
Wettbewerbsrecht<br />
Evgenija Oswald<br />
Rechtsanwältin<br />
Miet- und<br />
Wohnungseigentumsrecht<br />
Bau- und Immobilienrecht<br />
Grundstücksrecht<br />
Werkvertragsrecht<br />
Dr. Randolf Ohnesorge<br />
Rechtsanwalt<br />
Handels und Gesellschaftsrecht<br />
Unternehmenskauf (M&A)<br />
Unternehmensnachfolge<br />
Steuerrecht<br />
Nadja Sommer<br />
Rechtsanwältin<br />
Fachanwältin<br />
für Familienrecht<br />
Mediatorin<br />
Familienrecht<br />
Mediation<br />
Pferderecht<br />
Zwangsverwaltungen<br />
Philipp Hain<br />
Rechtsanwalt<br />
Fachanwalt für<br />
Arbeitsrecht<br />
und Strafrecht<br />
Arbeitsrecht<br />
Strafrecht<br />
Verkehrsrecht/<br />
Ordnungswidrigkeiten<br />
Daniel Sommer<br />
Rechtsanwalt<br />
Fachanwalt<br />
für Arbeitsrecht<br />
und Handels- und<br />
Gesellschaftsrecht<br />
Arbeitsrecht<br />
Handels- und<br />
Vertriebsrecht<br />
Gesellschaftsrecht<br />
Niels von Livonius<br />
Freiherr von Eyb<br />
Rechtsanwalt<br />
Fachanwalt für<br />
Versicherungsrecht<br />
Versicherungsrecht<br />
Schadensrecht<br />
Verkehrsrecht<br />
Stefanie Rupp<br />
Rechtsanwältin<br />
Fachanwältin<br />
für Familienrecht<br />
und Miet- und WEG-Recht<br />
Familienrecht<br />
Miet-, WEG- und<br />
Grundstücksrecht<br />
Pferderecht<br />
Susanne Stoll<br />
Dipl.- jur. (univ.)<br />
Zwangsvollstreckung<br />
Forderungsmanagement<br />
wissenschaftl. Mitarbeit<br />
Standorte: Hauptstr. 58 • 9<strong>11</strong>54 <strong>Roth</strong> • T. 091 71 - 85 68 86 0 // Reitbahn 1 • 91522 Ansbach • T. 0981-972259 0 // info@sommer-partner.de • www.sommer-partner.de<br />
<strong>24</strong> <strong>11</strong> | <strong>2021</strong>