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tassilo - das Magazin rund um Weilheim und die Seen - Ausgabe November/Dezember 2021

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Ausgabe 39

November / Dezember 2021

®

Das Magazin rund um Weilheim und die Seen

Eine Produktion von

Titelbild: Christian Kröck, Adobe Stock

Pähler Schlucht

mit Veranstaltungskalender für zwei Monate

Auf der Roten Couch

Formel-1-Experte Christian Danner

Im Krippenmuseum

Weihnachten auf zwei Etagen


Oberammergau

Unabhängig · Selbstständig · Sicher

10 Gute Gründe

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im SeniorenWohnen

Oberammergau zu leben

Bei uns wohnen Sie abseits von Lärm und Hektik der Stadt am Rande des Naturparks Ammergauer

Alpen. Genießen Sie Möglichkeiten, die Ihnen der weltbekannte Passionsspielort Oberammergau

mit seinen kulturellen und naturnahen Angeboten bietet. Unser Haus passt sich dem alpinen Baustil

der Umgebung an und bietet ein komfortables Zuhause in unmittelbarer Nähe zum Ortszentrum.

ESSEN

Wer sich gerne an einen gedeckten Tisch setzt, ist bei uns richtig! Unser

freundliches Servicepersonal freut sich auf Ihren Besuch in unserem Restaurant.

Unsere Küche ist auch verantwortlich für das „Essen auf Rädern“

des BRK-Kreisverbands Garmisch-Partenkirchen im Ammertal.

GESELLIGKEIT

Individualität und Gemeinschaft, das ist bei uns kein Widerspruch. In

Ihrem Appartement können Sie ganz für sich sein, in unseren gemeinschaftlichen

umen wie dem Kaminzimmer, den Restaurants und im

Garten können Sie die Hausgemeinschaft erleben.

WOHNUNGEN

Das SeniorenWohnen Oberammergau

bietet 75 Appartements mit Wohnflächen

zwischen 30 und 70 m². Alle Appartements

sind ausgestattet mit einer praktischen Miniküche

und eigenem Bad. In Ihren eigenen

vier Wänden können Sie schalten und walten,

wie Sie es gewohnt sind. Unsere hauswirtschaftlichen

Mitarbeiterinnen übernehmen

gerne die Pflege Ihres Appartements.

SERVICE

Unsere Rezeption und Verwaltung ist an

allen Werktagen geöffnet und steht Ihnen

mit Rat und Tat zur Seite, sei es für Informationen

rund um unser Haus und unsere

Angebote oder den richtigen Ansprechpartner

für Ihr Anliegen zu finden. Auch

unser Haustechniker ist von Montag bis

Freitag im Haus.

PFLEGE UND

WOHLBEFINDEN

Eine pflegerische Unterstützung in Ihrem neuen

Zuhause ist in unserem Hause frei wählbar. Unser

eigener Ambulanter Pflegedienst steht Ihnen gerne

zur Verfügung. In unserer Massagepraxis können Sie

sowohl medizinische wie auch dem persönlichen

Wohlbefinden dienende Leistungen buchen. Das

Friseurstüberl ist einmal wöchentlich für Sie geöffnet.

SICHERHEIT

RUND UM DIE UHR

Unser Ambulanter Pflegedienst ist täglich von 6.00

Uhr bis 20.00 Uhr im Haus erreichbar. Zusätzlich verfügt

jedes Appartement über eine Notrufeinrichtung,

die 24 Stunden aktiv ist und an den Notruf des Bayerischen

Roten Kreuzes angeschlossen ist.

VERANSTALTUNGEN

Wir haben ein abwechslungsreiches monatliches Veranstaltungsprogramm,

das regelmäßige Bewegungsangebote und gesellige Anlässe

bietet, sowie Highlights wie Konzertnachmittage, Ausflüge in die nähere

Umgebung oder gemeinsame Feste im Jahreslauf. Auch Gottesdienste

werden in unserem Haus in wöchentlichem Wechsel gefeiert.

FAMILIÄRE ATMOSPHÄRE

Im SeniorenWohnen kennt man sich! Hier die freundliche Begrüßung,

dort die Nachfrage nach dem Befinden: Unsere Bewohner und Besucher

schätzen unsere familiäre Atmosphäre und das gute Miteinander

zwischen allen Beteiligten.

BARRIEREFREIHEIT

Unser Haus hat Geschichte. Schon in den 1930er Jahren war es als Hotel

ein beliebter Ort für Urlauber aus aller Welt. Dennoch bewegen Sie sich

sicher: die Zugänge zu unserem Haus sowie alle Räumlichkeiten sind

nahezu alle barrierefrei und mit Rollator oder Rollstuhl gut zu erreichen.

Sozialservice-Gesellschaft des BRK GmbH

SeniorenWohnen Oberammergau · St.-Lukas-Straße 15, 82487 Oberammergau

Birgit Krebs, Kundenberatung · Tel. 08822 918-155 · birgit.krebs@ssg.brk.de · www.seniorenwohnen.brk.de


Motorsport am Mikrofon

Wasserstoff oder Elektro?

Ein innovatives Hightech-

Unternehmen in Starnberg

forscht seit einigen Jahren

an einem ganz anderen

Motor der Zukunft. Gemeint

ist ein Magnetkissen-Antrieb,

der Fahrzeuge

aller Art bewegen

soll – völlig gleich ob

am Boden oder in der

Luft. Das Thema Klimawandel

und CO 2 -Neutralität

beschäftigt auch Motorsport-Legende

Christian

Danner. Der ehemalige

Rennfahrer erlangte insbesondere

in seiner zweiten beruflichen Laufbahn bundesweite

Berühmtheit – in der als Formel-1-Kommentator

für RTL. Im großen Interview auf der Roten Couch

spricht der leidenschaftliche Hobby-Langläufer über

tödlich verunglückte Freunde, warum er nach heutigem

Punktesystem wesentlich mehr WM-Punkte

eingefahren hätte, wie sein Verhältnis zu den Top-

Stars Hamilton und Verstappen aussieht, warum es

ihn bereits seit seinem Mofaführerschein hinaus

aufs Land gezogen hat und wie es sich anfühlt, ein

Rennauto auf 400 Stundenkilometer hoch zu beschleunigen.

Wie wunderschön und wertvoll gottgegebene

Natur ist, bringt Sabine Lindner bereits

Buben und Mädchen im Vorkindergartenalter bei.

Seit mittlerweile 18 Jahren arbeitet sie in der Nähe

von Eberfing mit Kleinkindern, Schülern, Jugendlichen

und Erwachsenen inmitten eines herrlichen

Waldes – und ist in Zeiten der Digitalisierung gefragter

denn je als Waldpädagogin. Aus ähnlichem Anlass

hat ein rüstiger Rentner aus Tauting eine ziemlich

coole Geschenkidee erfunden: Das Zeitkastl, das

Kinder und Erwachsene dazu bewegen soll, sich gezielter

von Tablet, Smartphone und kitschig-flippigen

Spielsachen aus aller Welt fernzuhalten, stattdessen

wieder mehr Wert auf die wirklich wichtigen Dinge

im Leben zu legen – ein freundschaftliches Miteinander

auf Augenhöhe, im Idealfall draußen in der Natur,

was für Geist, Körper und Seele wesentlich mehr

Wert ist als das neueste Ballerspiel für die Playstation.

Dass insbesondere junge Menschen immer

hippeliger und aufgedrehter sind, stellt auch Ingrid

Sonn-Knee zunehmend fest. Die studierte Musikerin

unterrichtet am Klavier, und leitet das vor drei Jahren

gegründete Weilheimer Salon-Orchester, das ausschließlich

aus Berufsmusikern besteht. Wer sich ein

Ticket für das bevorstehende Herbstkonzert ergattert,

darf sich schon jetzt auf musikalischen Balsam für

die Seele freuen. Nicht weniger herzergreifend sind

die Inhalte dreier Bücher, die wir Ihnen, liebe Leser,

in unserer November / Dezember-Ausgabe ans

Herz legen. Dazu gehört auch das neue Koch- und

Backbuch der Hauswirtschafterei, das wir in unseren

Weihnachtsteil gepackt haben. Richtig gelesen:

In wenigen Wochen beginnt der erste Advent, und

damit auch das Adventsfensterschauen – ein in der

Region eher seltener Brauch, der unter anderem in

Oberhausen praktiziert wird. Eine Schau ist definitiv

auch das Weilheimer Krippenmuseum von Familie

Bögl, das historisch wertvolle Figuren, Bauten und

Landschaften aus aller Welt zeigt. Einfach mal reingehen,

anschauen, staunen und innehalten: Das

empfiehlt an dieser Stelle von ganzem Herzen,

Ihr Johannes Schelle

> > > AUS DEM INHALT

Seite 4

Starnberger Hightech-

Unternehmen forscht am

Antrieb der Zukunft

Seite 6

Pädagogik im Wald:

„Hier sind die Kinder

viel mehr bei sich“

Seite 9

Formel-1-Experte Christian

Danner im großen Interview

auf der Roten Couch

Seite 14

Das Zeitkastl — eine

ziemlich geniale Erfindung

aus Tauting

Seite 16

Traditionsveranstaltung

Leonhardi: Zum Schutz für

Haus, Hof und Vieh

Seite 18

Exoten im Eigenheim:

Pflegeleichte Zimmerpflanzen

für dauergestresste Singles

Seite 20

Ein Leben für die Kinder:

Bauer Sepp und seine

Märchenbühne

Seite 26

Musikalischer Balsam für die

Seele: Salon-Orchester lädt

zum Herbstkonzert

Seite 30

Bestattungsinstitut über

Online-Angebote: „Es geht

um die Würde des Menschen“

Seite 34

Selbsthilfegruppen im

Landkreis: „Verstandenes

Leid ist halbes Leid“

Seite 40

Brandschutzerziehung in

Grundschulen — Allerlei

aus dem Tassiloland

Seite 42

Saisonal und regional:

Weihnachten mit der

Hauswirtschafterei

Seite 48

Weilheimer Krippenmuseum:

„Eine Bereicherung

für die ganze Region“

Seite 50

Rechte und Pflichten

für Kurzentschlossene:

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Innovatives Hightech-Unternehmen in Starnberg

Antrieb der Zukunft

Starnberg | Wer hätte es nicht gerne

ausprobiert, das schwebende

Hoverboard aus dem Kinofilm „Zurück

in die Zukunft II“. Schon seit

Jahrzehnten schweben Autos oder

gar Raumschiffe über dem Boden

und erheben sich lautlos in die

Lüfte – in Science-Fiction Filmen

ist das schon lange Realität. Doch

wie sieht es in Wirklichkeit aus? In

einem kleinen Forschungslabor in

Starnberg könnte die Vision einer

umweltschonenden, neuen Form

der Mobilität schon bald Realität

werden. Das Starnberger Unternehmen

TOMO (Tomorrow’s Motion)

forscht seit einigen Jahren

am „Antrieb von Morgen“, auch

MCA (Magnetic Cloud Acceleration)

genannt. Wie der Name sagt,

sind hier Magnetfelder im Spiel.

Firmengründer Lutz May ließ sich

nach einer internationalen Karriere

in der Halbleiterbranche

am Starnberger See nieder und

erfüllte sich im Jahr 2018 mit der

Gründung von „TOMO“ einen Jugendtraum:

Der 68-Jährige möchte

Fahrzeuge aller Art, ob am Boden

oder in der Luft, mit einem

Magnetkissen-Antrieb ausstatten.

„Schon als Kind war ich sehr

Technik-versiert. Ich kam aus dem

Experimentieren nicht mehr heraus

und wollte Physiker werden.“

Später studierte er auch Physik

und Elektronik. Noch während seines

Studiums erfand er die MCA

Technologie. Doch die fehlende

Finanzierbarkeit verhinderte, dass

er konsequent in diesem Bereich

arbeiten konnte.

Zukunftsorientiert und

ressourcenschonend

Lutz May betont, dass in Zeiten, in

denen das uneingeschränkte Fortbewegen

von Gütern, Menschen

und Tieren wichtiger denn je ist,

eine neue ressourcenschonende

und umweltfreundliche Form der

Bewegung erforderlich wird. Und

genau hier setzt die MCA Technologie

an. Das Ziel der MCA Magnetfeld-Technik

ist, auf direktem

Weg die Antriebskraft für Fahrzeuge,

Schiffe, Flugzeuge und Satelliten

zu erzeugen. Wie genau das

funktioniert, erklärt Lutz May folgendermaßen:

„Hierfür generieren

wir mit zwei speziell gebauten

Luftspulen starke Magnetfelder,

die mit- und gegeneinander arbeiten.

Wenn man an Magnetfelder

denkt, dann weiß man, dass ein

erzeugtes Magnetfeld, ähnlich wie

Licht, bestehen bleibt, auch nachdem

die Magnetfeldquelle ausgeschaltet

wurde.“ Mit einer Vielzahl

zeitlich kontrollierter Kommandos

wie „an“ und „aus“ können die

Magnetfeldgeneratoren (Spulen)

gesteuert werden. „Der wichtigste

4 | tassilo

Demonstrator für den vereinfachten MCA-Antrieb auf Wasser.


Hier: Einzelne Baugruppen aus der MCA-Herstellung.

Moment ist dabei der Abschaltmoment

eines der Magnetfelder“,

sagt Lutz May. Denn der rhythmische

Aufbau von speziell geformten

Magnetfeldern und das Abstoßen

derselben in die Zielrichtung,

resultiere in einer mechanischen

Gegenkraft. Kurzum: Es wird ein

Vorwärtsantrieb in die Gegenrichtung

erzeugt. „Wiederholt man

diesen Prozess mehrere Milliarden

mal pro Sekunde, dann entsteht

daraus eine messbare Kraft.“

Umsetzung der

MCA-Technologie

Da es keine mechanischen beweglichen

Teile gibt und die MCA

Technologie nur mit elektrischem

Strom versorgt wird, funktioniert

sie auf der Straße, auf dem Wasser,

in der Luft und sogar im Weltraum.

Man benötigt keine fossilen Energieträger,

da der elektrische Strom

direkt in Antriebskraft umgesetzt

wird. Die Folge daraus: Kein CO 2 ,

keine Treibhausgase und kein

Verschleiß. Den schwimmenden

Beweis dazu erbrachte TOMO bereits

im Jahr 2019: In einem Wasserbad

bewegen sich Boote aus

Aluminium vorwärts – ganz ohne

Hilfsmittel. Lediglich ein Antriebs-

Modul aus Spulen und Antennen

ist daran befestigt. „Unsere bereits

produzierten Demonstratoren passen

in eine Handtasche und erzeugen

genügend Vorwärtsschub,

um 1 Kilogramm schwere Boote in

jede Richtung aus dem

Wasser anzutreiben“,

erklärt der CEO. Aufladbare

Niedervolt-Speicher

gewährleisten die

elektronische Versorgung.

Mit jedem Monat

an Entwicklungsund

Forschungsarbeit

verdoppelt TOMO die

Leistungsfähigkeit der

MCA-Antriebe.

Einer der wichtigsten Meilensteine

für den Antrieb von Morgen

ist die Umweltfreundlichkeit. Das

spielt auch eine wichtige Rolle

für die Antriebe von zukünftigen

Satelliten oder Raumfähren: Hier

könnte man auf eine schwere

Batterie verzichten, da im Weltall

Sonnenenergie unbegrenzt

zur Verfügung steht. Über eine

Solar-Voltaik-Anlage kann elektrischer

Strom erzeugt werden, der

dann im MCA Laufwerk zu einer

gerichteten Vorwärtskraft transferiert

wird. „Das bedeutet für

die Raumfahrt einen erheblichen

Vorteil gegenüber herkömmlichen

Antrieben“, bekräftigt May.

Denn auf diese Weise könnte

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werden.

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Um die gesteckten Ziele zeitnah zu

erreichen, wird das Team weiter

an der patentgeschützten Technologie

forschen. Da TOMO privat

finanziert ist, sucht das Unternehmen

noch nach Partnern und

Investoren. Lutz May wünscht sich

dass es einem kleinen Unternehmen

weiterhin möglich sein wird,

an einem so großen und wichtigen

Thema arbeiten zu können.“

Dem Antrieb der Zukunft. nb

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Kinderglück im Augenblick

„Hier sind die Kinder

viel mehr bei sich“

Eberfing | Die Natur wertet nicht.

Das nimmt sich auch Sabine Lindner

zu Herzen. „Bei mir sind alle

gleich – jedes Kind darf so sein wie

es ist, mit all seinen Stärken und

Schwächen“, sagt die ehemalige

Kinderkrankenschwester sowie

passionierte Waldpädagogin, die

den Schritt in die Selbstständigkeit

vor mehr als 20 Jahren gewagt,

und bis heute keine Sekunde bereut

hat. Denn das, was sie für

Eltern und Kinder im Tassiloland

leistet, „gibt auch mir unglaublich

viel“. Hintergrund: Sabine Lindner

hat Kinderkrankenschwester

mit Schwerpunkt „Geburtshilfe“

gelernt. Nach dem Mauerfall rät

ihr damaliger Arbeitgeber ihr und

anderen jungen Kolleginnen, sich

im Westen zu bewerben, weil es

dort mehr Arbeit für sie gäbe.

Sabine Lindner zieht daraufhin in

die Starnberger Gegend, wo sie

auch eine Anstellung findet. Als

sie schließlich selbst Mutter wird,

lässt sie eine Vision nicht mehr los:

Als Pädagogin mit Babys, Kindern,

Jugendlichen und Erwachsenen

zu arbeiten. Und zwar draußen

in der Natur, deren positive Kraft

auf Menschen in Zeiten des „Höher,

Schneller, Weiter“ immer

weniger wertgeschätzt wird. Sabine

Lindner beginnt zunächst mit

Babymassage-Kurse, im Rahmen

dessen Eltern den fachgerechten

Umgang mit Neugeborenen lernen,

bildet sich über die Jahre

hinweg jedoch immer weiter fort

im kinder- und jugendpädagogischen

Bereich. Dann, im Jahr

2000, hat sie in Paterzell unter

dem Namen „Die Wurzelkinder“

einen der ersten Waldkindergärten

im bayerischen Oberland

mitgegründet, und für diesen

auch als Waldpädagogin gearbeitet.

Daraus entwickelte sich,

rund zwei Jahre später, wiederum

eine waldtherapeutische Arbeit im

Bereich der Kinder- und Jugend-

Reha in der Klinik Hochried, darüber

hinaus eine Waldspielgruppe,

die inzwischen seit mittlerweile 18

Jahren besteht – und aus der Region

nicht mehr wegzudenken ist.

Wahrnehmungsspiele

für alle Sinne

Die Gruppe mit den zwei- und

dreijährigen Kleinkindern heißt

„Die Waldwiesel“ und trifft sich

bis zu drei Mal die Woche im

Eberfinger Gemeindewald. So

auch an diesem kühlen, aber

sonnigen Donnerstagvormittag.

Zwischen starken Buchen und

Fichten tummeln sich ein Dutzend

kleiner Mädchen und Buben,

die voller Energie strotzen,

trotzdem auffallend ruhig, gelassen

und freundlich mit sich und

den anderen sind. „Hier im Wald

kommen die Kinder aus mehreren

Gründen runter, sind viel

mehr bei sich selbst“, sagt Sabine

Lindner über den wohl größten

Vorteil von Waldpädagogik in einer

ansonsten digitalisierten, von

Reizüberflutung geprägten Welt,

die selbst Vorkindergartenkinder

und deren Eltern längst in ihren

Bann gezogen hat. Im Wald aber

gibt es keine Tablets, keine Smartphones

und auch keine flippige

Kindermusik. Konzerte geben hier

die heimischen Singvögel, die im

Wind raschelnden Blätter, sanft

auf den Boden fallende Tannen-

Zum Abschied wird gemeinsam gesungen: Sabine Lindner (roter Pulli,

mitte) setzt sich mit Eltern und Kindern bewusst auf den Boden.

6 | tassilo


Impressionen

von den „Waldwieseln“

aus

dem Eberfinger

Gemeindewald.

zapfen, Äste und Zweigerl. Das

allein begeistert die Kinder bereits

und hilft ihnen ungemein,

„zu sich selbst zu finden“. Noch

besser gelingt letzteres jedoch

mit Wahrnehmungsspielen im

Wald. „Mir geht es darum, dass

die Kinder einfach mal hören,

fühlen, riechen, oder sich mit verbundenen

Augen durch den Wald

führen lassen, und jeden Schritt,

jedes dabei entstehende Geräusch

bewusst wahrnehmen und in sich

aufsaugen.“ Oder auf Spurensuche

heimischer Wildtiere gehen,

und dabei viele andere Pflanzen,

Pilze, Kräuter und Insekten entdecken,

erforschen und so hautnah

kennenlernen. Auch hilfreich:

Sich nach einem anstrengenderen

Spiel einfach mal auf den weichen

Waldboden setzen und Pause machen.

„Man glaubt gar nicht, wie

gut das tut“, sagt Sabine Lindner,

die an dieser Stelle auch die allgemein

bekannten Vorteile durch regelmäßige

Aufenthalte in Wäldern

nicht unerwähnt lassen möchte:

Stressabbau dank ätherischer

Duftstoffe, die von Bäumen ausgesendet

werden. Höhere Leistungsund

Konzentrationsfähigkeit in

Schule, Studium und Beruf. Stärkung

des Immunsystems.

Weil Sabine Lindner dieses „Waldwiesel“-Projekt

eben vor bereits

18 Jahren ins Leben gerufen hat,

„kommt inzwischen schon die

zweite Generation zu mir“. Und

staunt nicht schlecht über ein

zwischen zwei Fichtenstämmen

gespanntes Plakat, auf dem geschrieben

steht: „UN-Dekade.

Biologische Vielfalt. Ausgezeichnetes

Projekt.“ Hintergrund: Die

Vereinten Nationen haben in einer

Erklärung alle UN-Staaten dazu

aufgerufen, im Zeitraum von 2011

bis 2020 zusätzliche Aktivitäten für

den Erhalt und die Wertschätzung

biologischer Vielfalt umzusetzen.

Als Paradebeispiel hierfür diente

auch die Arbeit von Sabine Lindner,

die mit den Kindern zu allen

vier Jahreszeiten draußen ist, somit

nicht gegen die Natur arbeitet,

sondern mit ihr lebt. Dazu gehören

auch mal Ausflüge auf anliegende

Wiesen, zum Eibenwald,

zu Bauernhöfen oder Imkern. Vor

allem aber sind es die vielen Stunden

im Wald, wo sich die Kinder

austoben und ihrem Spieltrieb,

sowie ihrer Kreativität freien Lauf

lassen können. Die einzigen drei

Regeln, die für alle Kinder gelten:

„Wir bleiben als Gruppe zusammen,

bewegen uns innerhalb der

vorgegebenen Haltepunkte und

sind lieb miteinander.“ In Richtung

Osten, unweit einer Ortsverbindungsstraße,

bilden Tippis aus

selbst zusammengesammelten

Ästen die Grenzpunkte. An anderer

Stelle sind es Holzstapel, Feldoder

Wegränder.

Freundschaften

fürs Leben

Wobei auch immer wieder fleißig

gesungen, getanzt und gebastelt

wird. An diesem Donnerstagvormittag

beispielsweise malen die

zwei- und dreijährigen Mädchen

und Buben bunte Bilder, die sie

anschließend an einer aufgespannten

Schnur zum Trocknen

und Bestaunen aufhängen. Sichtlich

stolz deutet der kleine Jakob

mit ausgestrecktem Arm und rechtem

Zeigefinger auf sein „Werk“,

zeigt es seinem Vater und grinst

bis über beide Ohren. „Die ersten

zwei, drei Wochen sind die

Eltern der Kleinkinder noch mit

dabei“, sagt Sabine Lindner über

den jährlichen Neustart der Waldwiesel-Gruppe

mit Beginn der

neuen Schulzeit Mitte September.

Sobald sich die Sprösslinge den

mehrstündigen Aufenthalt im

Wald dann ohne Mama oder Papa

zutrauen, verbringen sie die lehrreiche

Zeit in der Natur mit Sabine

Lindner sowie einer weiteren

erwachsenen Person alleine – im

Rahmen eines Elterndienstes

november / dezember 2021 | 7

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wechseln sich die Papas und Mamas

der Kinder ab.

Wie wertvoll dieses eine Jahr

Waldpädagogik generell ist für

die Kinder, zeigt sich nicht nur

kurzfristig, indem sie eben nicht

hippelig und aufgedreht, sondern

tiefenentspannt, bei sich selbst

und obendrein äußerst kreativ

sind. „Es entsteht auch eine Gruppendynamik,

aus der oft Freundschaften

entstehen, die ein ganzes

Leben lang halten können“. Ebenso

wertvoll, weil wissenschaftlich

erwiesen: Lernen Frauen und

Männer bereits im Kindesalter die

Natur lieben und schätzen, werden

sie diese Achtung auch im

Erwachsenenalter und damit bis

ans Lebensende bewahren. „Das

speichert sich in unserem Unterbewusstsein

ab.“ Insbesondere in

Zeiten des offensichtlichen Klimawandels

könnte dieser waldpädagogische

Nebeneffekt effektiver

und wichtiger sein denn je.

Kindern fehlt

Selbstvertrauen

Jedenfalls trifft dieser respektvolle

Umgang mit der Natur auch

auf die anderen Gruppen zu, die

regelmäßig mit Sabine Lindner

die Natur entdecken. Sie bietet

auch Waldpädagogik-Kurse für

Jugendliche und Pädagogen an.

Und bezeichnet ihr Programm

„Starke Mädchen und starke

Jungen“, eine Kindergruppe mit

Fünf- bis Zehnjährigen, als ein

„echtes Herzensprojekt“. Eine

der Hauptaufgaben für Sabine

Lindner in diesem Falle: Das

Selbstbewusstsein der Kinder

durch spielerisches Erwecken von

Gefühlen stärken. „Gerade seit

Corona fällt auf, wie verunsichert

die Kinder sind.“ Dieses ständige

zuhause bleiben, sich bloß nicht

anstecken, keinen Vereinssport

aufsuchen, keine Freunde treffen

sowie Homeschooling mit überforderten

Eltern gehe nicht spurlos

an den Grundschülern vorbei.

Erst gesammelt, dann anlässlich Erntedank zu einem passenden Kunstwerk

zusamengtragen: Kinder lieben Entdeckungstouren im Wald.

Sabine Lindner aber gelingt es ein

ums andere Mal aufs Neue, dass

diese Kinder zurück zu ihrem eigenen

Vertrauen finden. Vor allem

besitzt sie neben ihrer fundierten

fachlichen Kompetenz eine besondere

Begabung, sowie das

notwendige Fingerspitzengefühl,

situationsbedingt das Richtige

mit den Mädchen und Buben zu

unternehmen. „Ich merke sofort,

wenn die Stimmung mal schlechter,

mal aufgedrehter ist und versuche

dann spielerisch darauf zu

reagieren – im Grunde so, dass

sie es gar nicht bemerken.“ Bei

diesen mehreren hundert Spielen,

die Sabine Lindner in ihrem Repertoire

hat, ist im Grunde immer

eines dabei, das den jeweiligen

Gemütszustand der Gruppe in

eine positive Stimmung umwandelt.

Nur ein konkretes Beispiel:

> > > ZUM THEMA

Aufgrund des Masken-Tragens haben

einige Kinder tatsächlich eine

erschreckend starke Scheu vor

Interaktion entwickelt, trauen sich

kaum noch eine Unterhaltung auf

Augenhöhe mit anderen Kindern,

Jugendlichen und Erwachsenen

zu führen. Sabine Lindners erfolgreiche

Gegen-Maßnahme an

jenem Tag: „Ich bin mit den Kindern

raus aus dem Wald auf eine

hügelige Wiese und habe sie am

dort höchsten Punkt dazu bewegt,

einfach mal los zu sprinten und

lauthals zu schreien.“ Was nach

einer verrückten Aktion klingt,

bewirkte letztlich wahre Wunder –

die Kinder waren hinterher wie

ausgewechselt, wirkten wesentlich

befreiter von diesem Corona-

Stress und konnten sich in der

Folge auch wieder ganz normal

miteinander unterhalten. js

Sabine Lindner arbeitet auch mit Eltern und Kindern, die von

ADHS oder anderen Verhaltensauffälligkeiten sowie gesundheitlichen

Problemen betroffen sind, bietet außerdem viele weitere Seminare,

Kurse und Fortbildungen rund um die Themen Selbstvertrauen

und Naturerlebnisse an. Genaueres hält die Internetseite

www.kinderglueck-im-augenblick.de bereit.

8 | tassilo


Auf der Roten Couch

Wettkampforientierter

Vollblutexperte

Entspannt, gut gelaunt und

trotzdem voller Tatendrang:

Ex-Rennfahrer Christian Danner

wohnt in Ammerland. Seine

Motorsport GmbH befindet

sich allerdings in Seeshaupt,

wo wir den Live-Sport-Kommentator

auf die Rote Couch

gebeten haben.

Foto: Felix Baab

november / dezember 2021 | 9


Seeshaupt | Seine berufliche Laufbahn

möchte er noch lange nicht

beenden. Dennoch darf Christian

Danner schon jetzt als Motorsport-

Legende bezeichnet werden. Ohne

nennenswerte Erfahrung im Kinder-

und Jugendbereich schaffte er

den Sprung ins oberste Regal des

Rennsports. Dass ihm bis heute

nicht nur Männer mit Benzin im

Blut zu Füßen liegen, liegt jedoch

an seiner Karriere nach der Karriere

die als Formel-1-Kommentator

für RTL. Im großen Interview auf

der Roten Couch spricht der leidenschaftliche

Langläufer über sein

Verhältnis zu den Topstars der Szene,

worauf es auf einer Rennstrecke

wirklich ankommt, warum ihn

selbst Unfälle mit Todesfolge nicht

aus der Fassung gebracht haben

und wie er Motorsportgeschichte

schrieb, ohne dass es jemand bemerkt

hat.

Herr Danner, wann waren Sie zuletzt

in einem Formel-1-Auto gesessen?

Vor drei Jahren hat mich Toto Wolff

eingeladen, mit dem Auto von Lewis

Hamilton zu fahren. Hat Spaß

gemacht. War allerdings wesentlich

einfacher als zu meiner aktiven

Rennfahrer-Zeit, weil das Auto nicht

nur größer und bequemer, sondern

auch leichter zu bedienen war.

Was hat sich an den Autos verändert,

verglichen mit Ihrer aktiven Formel-

1-Laufbahn zwischen 1985 bis 1989?

Grundsätzlich ist es immer noch

ein Auto mit vier offenen Rädern,

einem Lenkrad, einem Gas- und

Bremspedal. Dass man in einem

Formel-1-Wagen heutzutage nicht

mehr mit der Hand, sondern einer

Wippe am Lenkrad schaltet, ist

auch bekannt. Und die Gesetze der

Physik sind ebenfalls gleichgeblieben.

Trotzdem waren die Autos früher

viel schwerer zu fahren. Allein

deshalb, weil sie verdammt viel PS

unter der Haube hatten, aber mit

nur 540 Kilo wesentlich leichter gewesen

sind als die Wagen von heute

mit rund 800 Kilogramm. Es gab

auch keinen Windkanal, in dem die

Aero-Dynamik der Autos bis ins

Detail ausgetestet werden konnte.

Sie hatten damals einen Ingenieur

an Ihrer Seite, heutzutage sind es bis

zu 80 (!) pro Team.

Die Budgets sind viel größer, infolgedessen

auch die Teams. Was

hinzu kommt: Die Technologien,

die verwendet werden, können

über Simulations- und Analysetools

erfasst werden – die daraus

resultierende Datenerfassung

wiederum ist in den vergangenen

Jahren derart intensiv geworden,

dass es allein dafür viele Leute

braucht, um diese Informationen

auszuwerten, sie zu verstehen, die

richtigen Schlüsse daraus zu ziehen

und das Auto schneller zu machen.

Zu meiner Zeit war im Grunde der

Rennfahrer dieses Tool, das den Ingenieur

über Macken des Autos informiert

hat. Heute erzählt dir der

eine was über Aerodynamik, der

andere sagt dir, wenn du da und da

ein bisschen stärker einlenkst, hat

der Reifen eine andere Temperatur

und geht so besser um die Kurve.

Es ist, was die Menge an Informationen

betrifft, wesentlich komplexer

geworden.

Wie fühlt es sich an, auf 400 Stundenkilometer

zu beschleunigen?

Beim 24-Stunden-Rennen in Le

Mans gab es damals noch eine

lange Gerade ohne Schikanen,

weshalb wir tatsächlich auf eine

so hohe Geschwindigkeit gekommen

sind. Das ist aber nicht so

problematisch. Schwierig und entscheidend

ist im Rennsport, schnell

durch die Kurve zu kommen – spät

bremsen, früh Gas geben.

Hatten Sie nie Angst um Ihr Leben?

Ich hatte einerseits das große

Glück, nicht in der ganz schlimmen

Zeit, in den 1970er Jahren, Formel 1

gefahren zu sein, sondern Mitte der

1980er. Da war die Motorsport-Welt

zwar auch wesentlich gefährlicher

als heute, aber nicht mehr ganz so

crazy wie das Jahrzehnt davor. Aber

abgesehen davon kann ich wirklich

offen zu Protokoll geben, nie Bedenken

gehabt zu haben.

Auch dann nicht, als Sie Kollegen, ja

sogar Freunde durch tödliche Unfälle

verloren haben – zum Teil am selben

Tag, im selben Rennen?

Ich habe schlimme Sachen erlebt in

diesem Sport. Mir waren auch die

Risiken sehr wohl bewusst. Aber

das hat mich, fragen Sie mich nicht

warum, nicht beunruhigt. Ich war

einfach nur glücklich und zufrieden,

das machen zu dürfen, was

ich immer machen wollte.

Auch außergewöhnlich: Wie Sie

überhaupt zum Rennsport gekommen

sind. Als Spätstarter ohne

jegliche Go-Kart-Erfahrung im

Kinder- und Jugendbereich, gegen

den Willen Ihrer Familie, allen voran

Ihres Vaters Max Danner, ein

berühmter Unfallforscher und Professor

an der TU München. Sind Sie

rückblickend selbst erstaunt, es bis

ins oberste Regal des Motorsports

geschafft zu haben?

Als Kind und Jugendlicher hatte ich

mit aktivem Motorsport tatsächlich

nichts am Hut. War natürlich Fan,

hab mal am Nürburgring, mal in

Zeltweg zugeschaut. Mehr aber

nicht. Trotzdem wollte ich unbedingt

Rennfahrer werden. Als ich

diesen Weg dann angegangen bin,

habe ich mich furchtbar mit meinem

Vater angelegt. Der war so

wahnsinnig weit weg von diesem

Motorsport, dass er einfach nicht

verstanden hat, warum ich dafür

brenne. Er wollte, dass ich auf die

Uni gehe. Aber sobald ich meinen

ersten Vertrag bei Manfred Cassani,

einem Münchner Geschäftsmann,

der auch ein Rennteam hatte, unterschrieben

hatte, da war ich so

20 Jahre, war das Studieren für

mich vom Tisch.

Sie hatten also großes Glück, ohne

nennenswerte Rennerfahrung diesen

Vertrag bekommen zu haben.

Dieser Gesichtsausdruck sagt mehr aus als tausend Worte: Beim Thema

Motorsport ist Christian Danner nach wie vor Feuer und Flamme.

Wie schwer ist es für „Normalsterbliche“,

im professionellen Motorsport

Fuß zu fassen?

Es gibt eine relativ breite Szene im

Go-Kart-Bereich, aus dem auch

die meisten Rennfahrer stammen.

Die besten kommen weiter in die

Formel 4, wiederum die besten

in die Formel 3, dann in die Formel

2, und ein paar ganz wenige

schaffen es in die Formel 1. Da hat

sich grundsätzlich wenig geändert

zwischen damals und heute. Was

sich dramatisch verändert hat:

Meine Generation an Rennfahrern

bestand aus Leuten, die das gerne

gemacht und für den Sport gebrannt

haben. Heutzutage werden

die meisten Fahrer von ihren vermögenden

Eltern regelrecht hingetriezt

zu diesem Sport. Insofern

ist es für Normalsterbliche, selbst

bei noch so großem Talent, noch

schwieriger geworden, einen Fuß

in die Tür des professionellen Motorsports

zu bekommen.

Renault-5-Cup, von dort direkt (!)

in die Formel 2, dann Sieger der

damals neu gegründeten Formel-

3000-Europameisterschaft, Teilnehmer

mehrerer 24-Stunden-Rennen,

und plötzlich Formel 1 mit 36 Starts,

15 Zielankünften und insgesamt vier

erreichten WM-Punkten – aus welchen

Gründen sind für Sie die ganz

großen Formel-1-Erfolge ausgeblieben?

Das mit den vier WM-Punkten klingt

bitterer, als es ist. Jeden Grand-Prix,

den ich fertiggefahren bin, habe ich

in den Top-Ten beendet. Insofern

hätte ich nach heutigem Punktesystem

wesentlich mehr eingefahren.

Auch ein Grund war sicherlich, nie

mit dem besten Material unterwegs

gewesen zu sein.

Überwiegt heute der Stolz, es überhaupt

in die Königsklasse des Rennsports

geschafft zu haben, oder die

Enttäuschung, dass der ganz große

Sieg ausgeblieben ist?

Don‘t look back in anger. Du darfst

nicht mit Zorn in dir zurückschauen.

Ich hatte eine gute und sehr

schöne Zeit in der Formel 1. Hab

viel erlebt, viele Freundschaften

geschlossen die heute noch bestehen.

Hatte das Glück, in einer Zeit

mit Ayrton Senna zu fahren – sich

mit solchen Kalibern rumtreiben zu

dürfen, war ein großes Privileg für

mich. Meine Ära prägten auch Nigel

Mansell, Alain Prost und Nelson

Piquet. Das war schon eine sehr

interessante Zeit. Eine, die nicht so

reguliert war wie heute. Da hast

du selbst schauen müssen, wie du

weiterkommst. Das Thema Eigenverantwortung

war da noch ein

ganz anderes. Aber um die Frage

zu beantworten: Wenn man eine so

lange und letztendlich ja trotzdem

erfolgreiche Karriere im Motorsport

hinter sich, und diese auch

10 | tassilo


noch unbeschadet überstanden

hat, kann man nur zurückschauen

und sagen: Guad war’s!

Wenn Sie von „unbeschadet“ sprechen:

Auf den Körper eines Rennfahrers

wirken brutale Kräfte. Sie sind

jetzt 63. Keine Probleme?

Mir geht’s, wie sie sehen, wirklich

gut. Ich fahre auch nach wie

vor bisschen Rennen. So ein, zwei

Mal im Jahr in einem McLaren

GT. Das macht Spaß. Ansonsten

trainiere ich über den Sommer

hinweg schön brav auf die Wintersaison

hin.

Wintersaison?

Ich gehe wahnsinnig gerne Langlaufen,

habe beim König-Ludwig-

Lauf in Oberammergau meinen

einzigen Sieg in diesem Sport eingefahren.

Das war vor drei Jahren

in der Ü60-Klasse. Da die Rennen

die vergangenen zwei Jahre wegen

Schneemangel und Corona ausgefallen

sind, bin ich da nach wie vor

Titelverteidiger. Entsprechend groß

ist meine Motivation, durch Rennradeln

und Joggen fit in den Winter

zu kommen.

Nach Ihrem damaligen Rückzug

aus der Formel 1 starteten Sie in der

US-amerikanischen IndyCar World

Series sowie in der DTM, in der Sie

fünf Siege und 19 Podestplätze erzielten.

Dass Sie bis heute verdammt

viele Fans haben, liegt jedoch vor

allem an der Zeit nach Ihrer aktiven

Rennfahrer-Laufbahn – an der als

Formel-1-Kommentator für RTL.

Das RTL-Engagement habe ich

Stand jetzt fast ein Viertel Jahrhundert

gemacht, und hat mir

natürlich zu bundesweiter Popularität

verholfen. Motorsport war

in Deutschland nicht immer die

beliebteste Sportart. Das einem

breiten Publikum verständlich zu

machen, hat mir vom ersten Tag an

große Freude bereitet.

Wie kam’s überhaupt dazu, nur ein

Jahr nach Ihrer aktiven Laufbahn?

Das war wirklich Zufall. Der damalige

Sportchef von RTL hatte mich

gefragt, ob ich mal einspringen

kann, es mir zutrauen würde. Mein

erstes Rennen war der große Preis

von Imola. Hinterher waren Lobeshymnen

über meinen Kommentar

in der Süddeutschen zu lesen. Was

allerdings auch nicht schwierig

war, weil mein Vorgänger größte

Schwierigkeiten hatte, sich zu artikulieren,

obendrein ein ziemlich

verquerer Typ war.

Nur ein weiteres Jahr darauf, 1999,

wurden Sie mit dem Deutschen Fernsehpreis

für die beste Live-Sport-Berichterstattung

ausgezeichnet.

Das hat mich wirklich sehr gefreut,

obwohl ich zunächst gar nicht

wusste, was das ist. Als wir dann

am Abend der Verleihung vor Ort

waren, habe ich schon gemerkt,

dass es was Größeres sein muss.

Wissen Sie, wie viele Formel-1-Rennen

in den vergangenen 24 Jahren

von Ihnen kommentiert wurden?

Es waren schon eine Menge. Pro

Saison rund 20 Rennen, hochgerechnet

auf 24 Jahre. Um die 450

waren es sicherlich.

Wie sieht dieses Leben als Live-

Sport-Kommentator aus?

Wir waren mit Ausnahme des vergangenen

Jahres, wo wir coronabedingt

im RTL-Sportstudio in Köln

kommentiert haben, immer live

vor Ort.

Ein Leben aus dem Koffer?

Muss man mögen. Aber ob ich

jetzt ein Rennen kommentiere

oder fahre – die Reiserei war die

gleiche. Letztlich war der Sprung

aus dem Rennauto hinters Mikrofon

für mich relativ einfach zu

bewerkstelligen, weil das Thema

an sich weiterhin meins war. Für

andere Kommentatoren gab’s immer

nur Fußball, Fußball, Fußball.

Ich hasse Fußball! Entsprechend

war ich zufrieden wie ein Fisch

im Wasser, in meinem gewohnten

Rennsport-Umfeld bleiben zu

können.

Auch bei größeren Zeitverschiebungen?

Natürlich war die Reiserei ab und

an auch zäh. Hmm… schon wieder

nach Singapur, zum sechzehnten

Mal! Fünfzehn Stunden Flug! Sieben

Stunden Zeitunterschied! Aber

sobald du dort bist, ist wieder alles

gut, bin ich wieder voll in meinem

Element. Zumal ich auch immer an

schönen Locations sein darf und

durfte, wo du auch außerhalb des

Jobs viel machen kannst. Radeln,

Joggen, ins Wasser springen. Außerdem

gibt’s auch immer irgendwo

einen ehemaligen Rennfahrer,

einen Freund, der in der Nähe eines

Grand Prix wohnt und sich auf

deinen Besuch freut.


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Sind Sie mit den aktuellen Topfahrern

wie Max Verstappen und Lewis

Hamilton auch per Du?

Beide habe ich besser kennengelernt.

Aber grundsätzlich ist es so,

dass man als Experte einer Sportart

nicht mit den Protagonisten auf

Du und Du, auf Abklatschen und

auf „Hello Buddy“ sein muss. Es

kann sein, dass man jemanden

besser kennt, auf einer Wellenlänge

ist, auch mal Essen geht. Aber,

ein großer Fehler von vielen: Die

wollen zeigen, dass sie Experte

sind, indem sie möglichst viele

Profis persönlich kennen. Letztlich

habe ich so viele Generationen

an Rennfahrern erlebt… Die Ära

vor mir, die mit mir, dann die um

Schumacher, Coulthard, Villeneuve,

Vettel, Hamilton. Und in jeder

dieser Generationen gibt’s Fahrer,

zu denen man ein offeneres Verhältnis

hat, zu anderen dagegen

weniger. Nicht alle Formel-1-Fahrer

haben auch einen Sinn für die

Geschichte ihres Sports – die interessieren

sich dann auch nicht für

den Ex-Rennfahrer und Kommentator

Christian Danner, was voll

OK ist.

Wie bereiten Sie sich auf die Rennen

vor?

Wenn man im Thema über Jahrzehnte

hinweg drin ist, begreift

man auch neue Dinge sehr schnell.

Vor Ort ist das Informieren ein

Klacks, indem man mit den Leuten

redet. Darüber hinaus gibt es viele,

höchst detaillierte Berichterstattungen

auf verschiedensten Webseiten.

Ein anderes Mal ruft man

einen Ingenieur an. Dann passt

das, und du weißt am Ende sogar,

wer in Sachen Motorenleistung

mal wieder beschissen hat. Meine

Hauptaufgabe dann: Es dem TV-

Zuschauer in möglichst einfachen

Worten zu vermitteln.

Seit dieser Saison überträgt Pay-TV-

Sender Sky die Formel 1, RTL lediglich

vier von insgesamt 22 Rennen,

heuer noch das in Saudi-Arabien.

Zwischen Trophäen und TV-Technik: Christian Danner in seiner Agentur.

Wie sehr blutet Ihnen das Herz, nicht

mehr jedes Rennen kommentieren zu

dürfen?

Sehr! Ich hätte schon Lust, nach wie

vor alle Formel-1-Rennen live zu

kommentieren. Kommende Saison

sind es Stand jetzt auch nur vier

Rennen bei RTL, wobei für 2022

das letzte Wort noch nicht gesprochen

ist. Außerdem kommentiere

ich seit heuer auch die Formel E

auf Sat1.

Die größten Unterschiede zwischen

Formel 1 und Formel E?

Die Geschwindigkeit des Autos,

das pro Runde rund 30 Sekunden

langsamer ist als in der Formel 1.

Das ist schon eine Hausnummer.

Und auch die Art und Weise, wie

die Autos gefahren werden, ist

aufgrund anderer Reifen und anderer

technischer Regularien unterschiedlich.

Aber: Es wird gut

gekämpft und am Limit gefahren.

Das gefällt mir.

Passend dazu das Stichwort „Klimawandel“:

Ist Motorsport vom Aussterben

bedroht?

Im Gegenteil. Motorsport ist ein

Entwicklungsbereich, in dem unglaubliche

technische Errungenschaften

erzielt werden können.

Auch in Sachen Nachhaltigkeit

und CO2-Neutralität. Die Hybrid-

Motoren, die in der Formel 1 bereits

im Einsatz sind, haben einen

Wirkungsgrad von mehr als 50

Prozent. Ein normaler Golf hat lediglich

30 Prozent. Insbesondere

in der Formel 1 arbeiten die besten

Leute, die schnellste Entscheidungen

unter höchstem Druck treffen

müssen. Insofern hat der Motorsport

auf jeden Fall eine Zukunft.

Aber klar: Die muss CO2-neutral

sein. Wobei letzteres alle Sportarten

betrifft.

Alle Sportarten?

Sport ist per se überflüssig, weshalb

man sich immer die Frage

stellen kann: Warum spielen die

in der Allianz Arena Fußball? Mit

Licht, mit Rasenheizung, mit tausenden

von Zuschauern, die mit

Auto ans Stadion fahren? Warum

gibt’s Eishockey bei 30 Grad

Außentemperatur? Im Grunde

sinnlos, aber eben für sehr viele

Menschen, ob Zuschauer oder aktive

Sportler, schlichtweg ein geiles

Erlebnis! Insofern hat Sport sehr

wohl eine große Daseinsberechtigung.

Speziell beim Thema Klimawandel

kann ich ihn aber auch

immer schlachten. Allen voran den

Motorsport, weil jeder weiß, dass

da oben ins Auto Sprit reinkommt,

und direkt hinten über den Auspuff

wieder raus. Dass das bei der

Allianz Arena insgesamt betrachtet

ganz ähnlich ist, sieht auf den

ersten Blick jedoch kein Mensch.

Heißt: Jede Sportart hat ein CO2-

Problem, das es zu beheben gilt.

Dass wir im Motorsport die ersten


waren, die in die klimaneutrale

Richtung gedacht und gehandelt

haben, wissen viele nicht. Das

Formel-1-Team von Mercedes beispielsweise

ist inzwischen CO2-

neutral – inklusive Prüfstand und

Windkanal. Insofern ist es absolut

falsch, bei der Klimafrage auf den

Motorsport draufzuhauen.

Ihr Lieblings-Grand-Prix?

In Portugal bin ich immer gerne

gefahren. Die Rennstrecke von

Suzuka habe ich auch wahnsinnig

gern – allein deshalb, weil ich für

zwei Jahre in Japan gelebt und dort

zahlreiche Testfahrten absolviert

habe. Und vom Umfeld her ist auch

der große Preis von Mexico super,

weil Mexico City schlichtweg eine

geile Stadt ist.

Hier ist es verdammt ruhig im Vergleich

zum Rennwochenende in

Mexico City. Warum hat es Sie als

waschechten Münchner aufs Land

verschlagen?

Ich bin ja in München-Pasing, am

westlichen Ende der bayerischen

Landeshauptstadt aufgewachsen.

Sobald ich mein Mofa hatte, bin

ich nach Starnberg gefahren. Mich

hat es immer schon Richtung Süden,

in die Berge, an den Gardasee,

oder weiter ans Meer gezogen.

Deshalb habe ich auch schon

in der Lichtenau bei Weilheim, für

längere Zeit an der Hardtkapelle

bei Weilheim, hier in Seeshaupt

und in Berg gewohnt. Mittlerweile

bin ich seit zwanzig Jahren in Ammerland.

Die Danner Motorsport GmbH sitzt

aber in Seeshaupt.

Meine Sekretärin Kornelia Wunder

und ich steuern von dort alle

weltweiten Aktivitäten von mir.

Hier habe ich auch die Technik für

Video-Schalten. Und genug Platz

für Pokale und Urkunden.

Was machen Sie noch alles?

Im Grunde bin ich freischaffender

Künstler, der neben seinen Jobs als

TV-Kommentator viele Einzelveranstaltungen

wie beispielsweise

Fahr-Events besucht. Zwanzigmal

im Jahr habe ich am Sonntagabend

meine eigene Motorsport-Sendung

auf Sport 1, wo die jeweiligen Geschehnisse

des Wochenendes kurz

und knackig aufgearbeitet werden.

Aber es geht auch um Beratungstätigkeiten.

Zum Beispiel, wenn

jemand in die Formel E einsteigen

möchte. Kurzum: Langweilig wird

mir nicht.

Wird’s Ihnen auch nicht zu viel –

Sie könnten sicherlich von jetzt auf

gleich in den wohlverdienten Ruhestand

gehen?

Meine Schwester, ein Jahr jünger

als ich, hat bei der Lufthansa gearbeitet

und ist nun in den Vorruhestand

gegangen. Für mich kommt

das gar nicht in Frage, weil ich

meinen Job immer am liebsten von

allem gemacht habe. Niki Lauda,

mit dem ich mich oft unterhalten

habe, hat bis zum letzten Atemzug

seinen Job im Motorsport gemacht,

weil er ihn geliebt hat. Bei mir ist

das auch so – mir macht mein Job

nach wie vor riesengroßen Spaß.

Sie sind sozusagen ein kompetitiver

Mensch.

Heutzutage ist alles, was an Performance

gekettet ist, fast schon

Tabu. Stichwort Work-Life-Balance.

Das war bei mir immer schon

anders. Ich wollte stets besser

werden, was erreichen. Insofern

war und ist für mich eine leistungsorientierte

Herangehensweise

kein Schimpfwort. Auch

dann nicht, wenn andere zu mir

sagen, ich sei verrückt, nachdem

ich mal wieder 2800 Kilometer

pro Jahr mit dem Rennrad gefahren,

1800 Kilometer weit gejoggt,

1600 Kilometer auf Langlaufskier

unterwegs gewesen bin und all

meine hauptberuflichen Aufgaben

auch mit vollem Einsatz erledigt

habe.

Was verdammt viel Selbstdisziplin

voraussetzt!

Ich stehe jeden Morgen um sechs

Uhr auf und mache Sport, bevor

es an die eigentliche Arbeit geht.

Dafür gehe ich aber auch zeitig

um Zehne abends ins Bett, was

ich seit vielen Jahren gnadenlos

durchziehe, auch in Singapur bei

siebenstündiger Zeitverschiebung.

Vegetarier sind inzwischen fester

Bestandteil in der Gesellschaft. Sie

essen seit 1985 (!) kein Fleisch?

Ich habe in zwei Bereichen Motorsportgeschichte

geschrieben,

ohne dass es jemand mitbekommen

hat: Ich war der erste Fahrer

mit Ohrring. Und der erste Vegetarier

in der Formel 1.

Warum?

Weil ich als Kind schon nicht gerne

Fleisch gegessen habe, es mir

weder geschmeckt hat noch wohl

bekommen war. Als ich sieben

Jahre in England gewohnt habe

und dann auch noch BSE aufkam,

habe ich mir das alles intensiver

durch den Kopf gehen lassen und

mir gesagt: Weißt was, lass es

doch einfach weg. Insofern bin ich

kein Militant, werde dahingehend

auch niemanden belehren. Dafür

ist es umso schöner, an gewissen

Skandalen nicht beteiligt zu sein –

wegen mir gibt’s keine Massentierhaltung.

Herbst und Winter stehen vor der

Tür: Fahrsicherheitstipps für unsere

Leser?

Das Wichtigste: Vor Allerheiligen

die Winterreifen aufziehen. Allerdings,

so bitter und teuer das

ist: Die sollten nicht älter als drei

Jahre sein, weil ein Winterreifen,

unabhängig von der Profiltiefe,

durch ständige Warm-Kalt-Wechsel

aushärtet, insofern das Grip-

Niveau eines dreijährigen Winterreifens

richtig schlecht ist im

Vergleich zu einem neuen. Bei mir

im Familienkreis werden alle zwei

Jahre Winterreifen gewechselt.

Was fahren Sie privat für ein Auto?

Einen Range Rover vom Autohaus

Dünnes in Regensburg. Der ist

praktisch, weil ich da ein Rennrad

reinbringe, ohne ein Rad ausbauen

zu müssen.

Wie schwer fällt es einem ehemaligen

Rennfahrer, sich an die StVO zu

halten?

Ich versuche mich schon an die

Regeln zu halten, fahre grundsätzlich

relativ kommod, aber es

muss trotzdem was vorwärts gehen.

Wobei das vergangenes Jahr

gar nicht leicht war, als ich so oft

nach Köln ins Sportstudio fahren

musste, weil die Flugverbindungen

aufgrund Corona zu ungünstig

waren. Mehr sage ich dazu

lieber nicht …

Und wer gewinnt diese extrem

spannende, hitzige Formel-1-Saison:

Hamilton (Mercedes) oder Verstappen

(Red Bull)?

Ich glaube tatsächlich, dass die

Entscheidung erst im letzten Rennen

in Abu-Dhabi fallen wird, und

nicht in Dschidda, Saudi-Arabien,

wo ich mein letztes Live-Rennen

für heuer kommentiere.

js

november / dezember 2021 | 13


Eine Erfindung aus Tauting

Das Zeitkastl

Sauber

g’spart!

Erdgas und Ökostrom

von Energie Südbayern.

www.esb.de

Tauting | Als Vierfach-Opa bekommt

Georg Nagl hautnah mit,

wie und mit was Kinder heutzutage

spielen – und wie sie sich dabei

verhalten und entwickeln. Das

macht dem 64-Jährigen durchaus

Sorgen. Einerseits, weil das massenhafte

Angebot an Spielsachen

erschlagend wirkt auf die Buben

und Mädchen, viele gar nicht

mehr wissen, wo sprichwörtlich

oben und unten ist. Gleichzeitig

ein immenser Druck auf ihnen

(und deren Eltern) lastet, mindestens

so viele coole Spielsachen

und Spielgeräte zu besitzen wie

die Nachbarn, Klassenkameraden

oder Mannschaftskollegen aus

dem Sportverein. Zudem bestehe

dieses Überangebot, auf gut Bayerisch

gesagt, überwiegend aus

verdammt viel „Glump“. An dieser

Stelle muss gesagt werden: Georg

Nagl ist absolut kein Typ, der

Fortschritt verteufelt. Im Gegenteil

sogar: Als ehemaliger Fernmeldetechniker

der Deutschen Telekom

hat er die Digitalisierung von der

Pike auf nicht nur miterlebt, sondern

aktiv mitgestaltet. Doch gerade

deshalb fällt ihm heutzutage

besonders stark auf, wie Kinder

immer früher immer aufgedrehter

und unkonzentrierter sind. „Erschreckend

ist vor allem, wie viel

Zeit bereits Kindergartenkinder

vor Bildschirmen an Fernseher,

Tablets und Smartphones verbringen“,

sagt Nagl, der dieser humanistischen

Entfremdung unbedingt

entgegenwirken möchte. Nur wie?

Über Wochen und Monate liegt

er wach im Bett, denkt nach und

kommt zu dem Entschluss: „Nicht

das Kaufen, Schenken und Haben

ist für Kinder und deren Entwicklung

wichtig, sondern dass man

sie an die Hand nimmt und wieder

aktiv mit ihnen was macht.“

Und zwar etwas Sinnvolles, im

Idealfall in einer Gemeinschaft.

Georg Nagl startet unter anderem

ein Langzeitprojekt mit seinen eigenen

Enkelkindern – gemeinsam

bauen sie draußen im Garten und

in seiner im Keller eingerichteten

Werkstätte ein großes Baumhaus,

Schritt für Schritt. Im Zuge dessen

lernen die Jungs und Mädels den

Umgang mit dem Naturrohstoff

Holz kennen, schulen ihr handwerkliches

Geschick und verbringen

obendrein viel Zeit an der

frischen Luft – fernab von flimmernden

Bildschirmen. Wie aber

gelingt es Nagl, die breite Masse

für solche und ähnliche Projekte

zu begeistern? Nach weiteren Wochen

tiefgründiger Überlegungen

hat er endgültig eine zündende

Lösung parat, die tatsächlich alle

Menschen, auch Erwachsene,

wachrütteln könnte: Das Zeitkastl.

Freunde und Bekannte

involvieren

Wie der Name bereits verrät,

handelt es sich beim „Zeitkastl“

um eine Box. Genaugenommen

um eine Sammelbox, in der Zeit-

Gutscheine aufbewahrt werden

können. „Denn das wichtigste, das

wir heutzutage brauchen, sind

nicht die teuersten, knalligsten,

kitschigsten und lauthals kreischendsten

Spielfiguren und Computerspiele

vom anderen Ende

der Welt, sondern mehr Zeit“, sagt

Georg Nagl. Zeit für sich, die Familie,

Freunde und Bekannte. Und

für Projekte, die fürs Leben wirklich

wichtig und bereichernd sind.

Die Umsetzung: Man verschenkt

Georg Nagl aus Tauting ist stolzer

Erfinder des Zeitkastls.

das Zeitkastl zum beispielsweise

Geburtstag, zur Hochzeit, zu

Weihnachten oder anderen Anlässen.

Der Schenker sollte allerdings

Freunde und Bekannte des

Jubilars im Vorfeld involvieren,

um auch von denen Zeitgutscheine

in die Box packen zu können.

„Es sollte sich wirklich um persönliche

Geschenkgutscheine

handeln, von denen der Jubilar

persönlich etwas hat.“ Klassische

Zeitgutschein-Geschenk-Beispiele

für Kinder, Eltern und Rentner,

die Georg Nagl bereits persönlich

über ein Zeitkastl verschenkt

hat, oder auch selbst geschenkt

bekommen hat: Babysitten, Hund

Gassi führen, Kasperltheater spielen,

durch eine Schlucht wandern,

eine Bootsfahrt auf dem Staffelsee

unternehmen, zu einer Eisdiele

radeln, Picknick an einem Bach

organisieren, zu einem Café wandern,

eine Sprungschanze zum

Schlittenfahren bauen, mit der

Frau ins Kino gehen. All das sind

Geschenke, bei denen Alt und

Jung sich überwiegend fernab

der digitalen Welt bewegen, die

Natur oder Kultur erleben, Frischluft

schnappen, sich bewegen und

somit Geist, Körper und Seele Gutes

tun. Im Schulunterricht, auf

© Martin Martin Bolle

Bolle

Bolle

14 | tassilo


Kindergeburtstagspartys,

aber auch im stressigen

Büroalltag sowie in lauten

Werkstätten ist die

Zeit dagegen überwiegend

geprägt von eben

Reizüberflutung, die auf

kurz oder lang unglücklich

und krank macht.

Bis in die USA

Das Besondere am Zeitkastl

ist jedoch nicht nur

der im bayerischen Dialekt

verfasste Name sowie der

Sinn des „Zeit verschenken“. Wer

eines im Online-Shop von Georg

Nagl bestellt, bekommt es kompakt

verpackt in sechs Einzelteilen

geliefert. Die drei Millimeter

dünnen, aber ziemlich stabilen

MDF-Platten (MDF steht für Mitteldichte

Holzfaserplatten) können

dank Stecksystem und stabilen

Gummiösen recht simpel zu einer

Box zusammengeführt, auf

Wunsch aber auch beliebig gestaltet

werden. „Alle sechs Platten

kann man beidseitig bemalen

und bekleben“, sagt Georg Nagl,

der zum Start seines Projekts 20

Zeitkastl an Freunde und Bekannte

verschenkt hat, zum Teil bis

nach Köln, Hamburg sowie USA.

Erste Prototypen hat Georg Nagl

bei sich zuhause in der Schreiner-

Werkstätte von Hand gefertigt.

Die Zeitkastl-Oberfläche kann von den Beschenkten

eigenhändig und individuell bemalt werden. Der

Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt.

Und zwar mit dem Wunsch, dass

die Beschenkten es nach ihren

eigenen Vorstellungen gestalten,

der Wohnungseinrichtung anpassen

und als Deko-Gegenstand

auf einer Kommode platzieren,

oder an eine Wand hängen. „Im

Idealfall sollte es dort platziert

werden, wo man regelmäßig vorbeikommt,

und so immer wieder

an die Zeit-Gutscheine, die noch

nicht eingelöst wurden, erinnert

wird.“ Damit die Gutscheine auch

wirklich im Vorbeigehen erkannt

werden, sind auf der Stirnseite

des Zeitkastls mehrere, kreisrunde

Ausschnitte eingearbeitet, um von

außen ins Innere der Box blicken

zu können. „Auch ein längerer

Prozess“, sagt Georg Nagl auf die

Frage, wie er letztlich auf die finale

Form und Konzeption seines

Zeitkastls gekommen ist. Zuerst

baute er einen Prototyp aus massivem

Fichtenholz, die Front aus

Glas. „Was zu schwer, wegen des

verbauten Glases auch zu brüchig

und gefährlich, und aufgrund Verleimung

auch zu aufwändig in der

> > > „ZEITKASTL“ ZU GEWINNEN

Herstellung war.“ Durch

Zufall entdeckte Georg

Nagl schließlich eine

Box mit Stecksystem,

machte dessen Hersteller

ausfindig, nahm Kontakt

zum Geschäftsführer

auf, der dank ähnlicher

Leidenschaft zur Imkerei

sich sofort blendend

verstand mit dem Tautinger

und auch von der

Idee des Zeitkastls angetan

war. Nagls Sohn,

Techniker bei Xylem,

fertigte daraufhin kurzerhand eine

CNC-gerechte Zeichnung des Zeitkastls

an – seither wird die Erfindung

von Georg Nagl nicht mehr

von ihm handeigen im heimischen

Keller produziert, sondern von

einer bei Hamburg ansässigen

Firma namens Werkhaus via CNCgesteuerter

Lasermaschine.

Erhältlich ist das Zeitkastl jedoch

ausschließlich bei Georg Nagl,

der hierfür einen eigenen Online-Shop

unter www.zeitkastl.de

angemeldet und ins Netz gestellt

hat. Insofern kommt der zukünftige

Zeitkastl-Kunde dann doch

nicht ohne virtueller Welt aus –

zumindest, bis das 25-Euro-Paket

im Postkasten gelandet ist. Um

Umsatz und Gewinn geht’s Georg

Nagl bei diesem Projekt allerdings

ohnehin nicht. Er möchte schlichtweg,

dass sich insbesondere Eltern

und Kinder wieder mehr Zeit

nehmen für die wirklich wichtigen

Dinge des Lebens. Und zwar in

Form eines Miteinanders auf Augenhöhe

– fernab einer überladenen,

virtuellen Welt.

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Leonhardiverein erinnert an Traditionsveranstaltung

Zum Schutz für

Haus, Hof und Vieh

Peißenberg | Bei schönem Wetter

verfolgen die Veranstaltung 8000

Besucher. „Obwohl wir es heuer

unbedingt stattfinden lassen möchten,

sieht es erneut nicht gut aus“,

sagt Stefan Schwaller, Vorsitzender

des Leonhardivereins Peißenberg-

Ammerhöfe. Die coronabedingten

Auflagen für Großveranstaltungen

erlauben maximal 1000 Menschen

(Stand bei Redaktionsschluss), was

für eine Leonhardifahrt wie die in

Peißenberg deutlich zu wenig, und

auch nicht zu kontrollieren wäre.

„Die Sorge, dass durch den zweiten

coronabedingten Ausfall in

Folge unsere Leonhardifahrt vom

Aussterben bedroht ist, haben wir

zwar nicht. Allerdings befürchten

wir, dass sie in Zukunft nicht mehr

so vielfältig sein wird.“ Schwaller

zielt mit dieser Aussage insbesondere

auf die 19 teilnehmenden

Peißenberger Vereine ab, die für

diese Brauchtumsveranstaltung,

stets am letzten Sonntag im Oktober,

jeweils einen eigenen Festwagen

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Motiven schmücken, so an frühere

Zeiten erinnern. Weil der eine

oder andere Verein jedoch schon

vor Corona mit Nachwuchsmangel

zu kämpfen hatte, aufgrund des

fast zweijährigen Stillstands nun

auch noch Wissen, Handgriffe und

Gestaltung der Motive nicht übermittelt

werden konnten, drohe dem

einen oder anderen vielleicht sogar

das Teilnahme-Aus der wohl größten

Leonhardifahrt im Tassiloland,

deren Ursprung verdammt weit

zurückreicht. Bereits im Jahr 1898

wurde der Leonhardiverein Peißenberg-Ammerhöfe

gegründet. „Und

wir gehen fest davon aus, dass in

diesem Jahr auch die erste Leonhardifahrt

stattgefunden hat.“ Es

war der Beginn einer Ära, die im

Grunde bis heute eine beeindruckende

Beständigkeit vorzuweisen

hat. Ausgefallen ist die Peißenberger

Leonhardifahrt seit ihrer Gründung

nämlich lediglich in der Zeit

des Zweiten Weltkriegs, zwischen

1940 und 1945, im Jahr 1989 aufgrund

Pferdegrippe, im Jahr 2012

aufgrund großer Neuschneemenge

sowie 2020 und nun auch 2021

aufgrund Corona. „Was uns schon

traurig stimmt, weil es normalerweise

für uns und ganz Peißenberg

einer der höchsten Feiertage im

ganzen Jahr ist, auf den sich sehr

viele Menschen freuen“, bekräftig

Stefan Schwaller den Wert dieser

Traditionsveranstaltung.

Bewusster Verzicht auf

Verkaufsstände

Das Besondere an der Peißenberger

Leonhardifahrt damals

wie heute: Dass ihr Sinn sich von

damals zu heute nicht verändert

hat. „Wir verzichten bewusst auf

Verkaufsstände, um eine Art Volksfeststimmung

gar nicht erst aufkommen

zu lassen.“ Stattdessen

liegt der Hauptgrund nach wie vor

in religiöser Natur – der Heilige

St. Leonhard, nachdem die Fahrt

benannt ist, gilt im römisch-katholischen

Glauben als der Schutzpatron

für Haus, Hof und Vieh. Im

Mittelpunkt der Veranstaltung steht

deshalb immer eine Feldmesse, die

auf einer großen Wiese neben der

Wallfahrtskirche Maria Aich, östlich

von Peißenberg, stattfindet. Reiter,

Fuhrleute und Pferde bekommen

Neben der Wallfahrtskirche Maria Aich befindet

sich eine größere Wiese, wo in der Regel eine

Messe mit Pferdesegnung stattfindet.

druck

16 | tassilo


Sonntagsgeschirr und -tracht: An

Leonhardi präsentieren sich Roß

und Reiter von ihrer Sahneseite.

dort den Segen vom Pfarrer – und

nehmen diesen letztlich mit nach

Hause, um für ein weiteres Jahr

verschont zu bleiben vor Ernteausfall,

Krankheiten und schweren

Unwettern. Insofern ist dieser Tag

insbesondere für die aktiven Teilnehmer

von größter Bedeutung,

verbunden mit einer akribischen

Vorbereitung. Die Motivwagen werden

bereits zweieinhalb Wochen

vor der Veranstaltung aufgebaut

und geschmückt. Die Pferde am

Samstag vor der Fahrt gewaschen,

gebürstet und frisiert. Am Festtag

selbst stehen die Rosserer bereits

um 4.30 Uhr auf, um Schweif und

Mähne der Pferde mit Bast, Buchs

und Blumen einzuflechten und zu

schmücken. Final wird ihnen das

wertvollste, schönste und hochglanzpolierte

Geschirr übergezogen,

ehe man sich auf den Weg in

Richtung Peißenberger Bachstraße

macht. Die Rede ist von mehr als 50

Wagen und über 250 Rössern. Die

aus Peißenberg und näherer Umgebung

reiten und fahren zum Veranstaltungsort,

die von weiter her,

zum Beispiel Schwangau, Dießen

am Ammersee, Tutzing oder Hechendorf

kommen mit Viehanhänger

angereist. Damit pünktlich zum

Start der Peißenberger Leonhardifahrt

dann alles seine Ordnung

hat, haben die Organisatoren jede

Menge Vorbereitungen zu treffen.

Zunächst muss die Großveranstaltung

von Gemeinde und Landratsamt

genehmigt werden, was nur

mit Abschluss einer Versicherung

möglich ist. Anschließend gilt es

alle potentiellen Teilnehmer anzufragen,

einzuladen und im Falle

einer Zusage einzuteilen. An dieser

Stelle kommt Thomas Bader Senior

ins Spiel, der seit vielen Jahren

nicht nur die Ehre des alleinigen

Vorreiters genießt, sondern auch

für die Zugordnung verantwortlich

ist – alle teilnehmenden Reiter

und Fuhrwerke bekommen

von ihm eine Nummer zugeteilt,

nach der sie sich am Festsonntag

aufzustellen haben für die Leonhardifahrt

durch Peißenberg. Die

startet traditionell um 9.30 Uhr an

der Ecke Bachstraße - Forster Straße,

führt über die Hauptstraße am

Rathaus und an der Post vorbei bis

zur Weilheimer Straße, sowie über

die Holzer Straße in Richtung Wallfahrtskirche

Maria Aich. Dort findet

die bereits erwähnte Feldmesse

mit Pferdesegnung statt, ehe der

Tross zum Rückzug durch Peißenberg

bis zum Gasthof zur Post zieht.

Mitreiten darf jeder

Rund um den Bereich des bekannten

Wirtshauses werden

dann die 19 ortseigenen, aufwändig

geschmückten und dekorierten

Motivwagen abgestellt,

können so von den Besuchern in

aller Ruhe und von nächster Nähe

nochmals bestaunt werden. Nur

wenige Motiv-Beispiele: Pflug,

Erntekrone, Kapellen und Kirchen,

Marterl, aber auch nachgestellte

Pferdefuhrwerke, die das bäuerliche

Leben vor Beginn der Industriealisierung

bildlich darstellen.

Apropos: Als das Süddeutsche

Kaltblut als Arbeitstier zunehmend

durch Bulldogs ersetzt wurde,

drohte auch der Leonhardifahrt in

Peißenberg das Aus. „Insbesondere

in den 1970er Jahren war es

schwierig, da viele Landwirte keine

Pferde mehr hatten“, sagt Stefan

Schwaller. Ab den 1980er Jahren

aber ging es mit dem Leonhardi-

Brauch wieder bergauf, weil viele

Landwirte angefangen haben, die

Zucht und Haltung von Pferden als

Hobby zu betreiben. „Heute haben

wir wahrscheinlich so viele wie

selten zuvor.“ Wobei im Rahmen

der Leonhardifahrt nicht nur die

kräftigen Süddeutschen Kaltblüter

wie Braune, Fuchsen und Rappen

dabei sein dürfen. Auch Haflinger,

Warmblüter und Ponys sind

zu sehen. „Mitreiten darf bei uns

jeder“, sagt Stefan Schwaller, der

allerdings schon großen Wert auf

ein stimmiges Gesamtbild legt –

wer keine Tracht hat und nicht zu

einem Gespann gehört, hat sich

im hinteren Bereich des Zuges einzureihen.

Mit Ausnahme der Zugspitze,

wozu Vorreiter, Vorstandschaft

und Standartenabordnung

gehören. Die tragen auch keine

Tracht, sondern sitzen traditionell

in einem schwarzen Anzug hoch zu

Ross. „Als unser Verein gegründet

wurde, hat es die Lederhose noch

nicht gegeben – das Sonntagsgewand

damals war ein schwarzer

Anzug mit Hut.“ Wer sich diesen

genauer anschauen möchte: Die

Peißenberger Leonhardifahrt aus

dem Jahr 2016 ist auf YouTube zu

sehen. Mit Blasmusik, Ehrenkutschen,

prächtig geschmückten Rössern

und jede Menge Zuschauern.

So, wie es dann hoffentlich am

letzten Sonntag im Oktober 2022

auch wieder zu sehen und hören

sein wird.

js

november / dezember 2021 | 17


Exoten im Eigenheim sind voll im Trend

Pflegeleichte Zimmerpflanzen

für dauergestresste Singles

18 | tassilo

Peißenberg | Alleinstehend, beruflich

stark eingespannt und alles

andere als mit einem grünen

Daumen gesegnet? Das trifft nicht

nur auf dauergestresste Singles

im Höher, Schneller, Weiter zu.

Auch junge Familien haben mit

Kindererziehung, Job, Einkäufen,

Bauprojekten und Hobbys jede

Menge zu tun – und schon wieder

die Pflanzen in Küche, Büro und

Wohnzimmer vergessen zu gießen.

Die Spitzen der Blätter färben sich

braun, die Erde wird heller, immer

trockener, das Gewächs senkt sich

von Stunde zu Stunde tiefer über

den Rand des Topfes hinaus. Tage

und Wochen vergehen, bis der Halter,

der ja täglich daran vorbeispaziert,

plötzlich doch noch bemerkt:

„Die Pflanzen!?“ Witzigerweise ist

es in diesen Momenten des „Gießen

vergessen“ selten zu spät,

die Zimmerpflanze ohne größere

Probleme zu retten. „Doch ausgerechnet

dann machen die meisten

den größten Fehler“, sagt Gärtnermeister

Franz Otter. Sie gießen zu

viel, meinen, den Verlust der vergangenen

Tage oder Wochen auf

einmal wettmachen zu müssen.

Das Resultat: Die Zimmerpflanze

stirbt nicht aufgrund Trockenheit,

sondern weil sie vom Halter regelrecht

ertränkt wird. „In 90 Prozent

der Zimmerpflanzenreklamationen,

die bei uns eingehen, wurde

zu viel gegossen.“ Was aus Pflanzensicht

grausam klingen muss,

und tatsächlich auch immer wieder

vorkommt in hiesigen Haushalten,

kann durch Einhaltung einfachster

Regeln und ohne großen Aufwand

verhindert werden. Zimmerpflanzen

sind nämlich die mit Abstand

pflegeleichtesten Gewächse, die

Gärtnereien anzubieten haben.

Und seit rund vier Jahren wieder

voll im Trend. „Man kann sagen,

dass die Pflanzen, die bei Oma

vor 40, 50 Jahren in Küche und

Wohnzimmer standen, jetzt wieder

voll im Kommen sind“, sagt Franz

Otter, der bei der renommierten

Franz Otter weiß, wie leidende Zimmerpflanzen noch zu retten sind.

Gärtnerei Ferchl in Peißenberg

als Spezialist für Zierpflanzenbau

und Floristik arbeitet, insofern

Ansprechpartner Nummer eins ist

beim Thema pflegeleichte Zimmerpflanzen.

Er begrüßt den neuen

Trend natürlich, aber nicht nur aus

wirtschaftlicher Sicht. „Zimmerpflanzen

machen als Deko-Gegenstand

unglaublich viel her, sind oft

das Tüpfelchen auf dem i eines bestimmten

Einrichtungsstils.“ Obendrein

sorgen die Pflanzen für ein

besseres Raumklima.

Ursprünge in

tropischen Gebieten

Die Liste pflegeleichter Zimmerpflanzen

ist ziemlich lange, die

Auswahl entsprechend riesig. Allein

die Gärtnerei Ferchl hat 30

bis 40 verschiedene im Sortiment.

Besonders beliebt ist zum Beispiel

die Birkenfeige. Sie stammt aus

der Familie der Maulbeergewächse,

ist ursprünglich in Nepal, im

nördlichen Indien, in Bangladesch,

Burma, im Süden Chinas, in Malaysia

sowie im tropischen Nord-

Australien zuhause. Ihre Grundfarbe:

Kräftiges Grün. Wobei sie

auch panaschiert, also zweifarbig,

in Grün-Weiß sowie in Sonderformen

erhältlich ist. Zum Beispiel als

Hochstamm, Spalier oder geflochten.

Hell bis sonnig ist ihr bevorzugter

Standort. Ein Highlight ist

auch der Elefantenfuß mit einem –

wie der Name bereits verrät – stark

ausgeprägten Stamm, der viel

Wasser speichern kann. Er mag’s

trocken, ist für kleinere Topfgrößen

geeignet, zählt zur Familie

der Spargelgewächse und

stammt ursprünglich aus Mexico.

Als „besonders dekorativ“

bezeichnet Franz Otter

dagegen die „Monstera

deliciosa“. Zu

Deutsch: Das Fensterblatt,

ebenfalls in Mexico

zuhause. Sie steht für große,

kräftige grüne Blätter

mit deutlich sichtbaren

Einbuchtungen, was

der jeweils gewählten

umlichkeit eine gesunde

Mischung aus Stärke und

tropischem Flair verleiht. Der

Klassiker fürs Büro

heißt dagegen

Glücksfeder (Zamioculcas),

oder

wie Franz Otter sie

nennt: „Die Microsoft-

Pflanze.“ Sie stammt aus

Kenia, verträgt dunkle Standorte,

gilt als äußerst widerstandsfähig

und kann in ihren

Wurzelknollen Wasser über

längeren Zeitraum abspeichern.

Noch pflegeleichter dürfte nur

der Bogenhanf sein, der im

Fachbuch der Botaniker als

„Sansevieria trifasciata“ bezeichnet

wird. Er gehört zur

Familie der Asparagusgewächse,

stammt aus Kenia

sowie dem Kongo, mag es

hell bis sonnig und übersteht

auch Trockenphasen. Insofern

sicherlich die Empfehlung

schlechthin für beruflich stark

eingespannte Singles ohne grünen

Daumen.


Im Detail braucht jede Zimmerpflanze

ihre individuelle Pflege,

die sich insgesamt betrachtet

aber in Grenzen hält“. Da Zimmerpflanzen

nahezu ausschließlich

aus tropischen Gebieten stammen,

zum Teil sogar aus Wüstengegenden,

kommen sie mit wenig

Wasser, oft auch mit wenig Licht

aus. Im Durchschnitt müssen Zimmerpflanzen

einmal die Woche

über den Sommer sowie alle zwei

Wochen über den Winter gegossen

werden. Wie viel Wasser pro

Gießvorgang notwendig ist, hängt

letztlich von der Art und Größe

der Pflanze ab. Otters Tipp: Beim

Gießen beobachten, wie schnell

oder langsam das Wasser von der

Oberfläche einzieht. Ideal wäre

ein sanftes versickern des Wassers.

Zu schnell oder langsam

deutet darauf hin, dass die Pflanze

bereits am Austrocknen ist. Dann

auf gar keinen Fall zu viel Gießen,

sondern lieber öfter mit geringen

Mengen. Das allein reicht jedoch

nicht aus. Ganz wichtig ist auch

regelmäßiges Düngen. „Je nach

Pflanze bei jedem zweiten oder

dritten Mal Gießen“, sagt Otter.

Er empfiehlt seinen Kunden

überwiegend einen flüssigen Universaldünger.

Wie viel davon benutzt

wird, „steht immer auf der

Anleitung mit dabei“. In Sachen

Standort-Wahl von Zimmerpflanzen

ganz entscheidend: Natürliche

Lichtquellen. Hell, sonnig oder

halbschattig? „Was nie gut geht,

sind Orte im Haus, wo gar kein

natürliches Licht hinkommt. Zum

Beispiel in fensterlosen Gängen.“

Eine Faustregel besagt außerdem,

dass Zimmerpflanzen nie

weiter als drei Meter vom Fenster

entfernt stehen dürfen. Zusammengefasst:

Die Pflege von Zimmerpflanzen

besteht aus regelmäßigem

Gießen, Düngen und der

richten Standortwahl. Zusätzliche

Arbeit fällt immer dann an, wenn

die Pflanze wächst und umgetopft

werden muss. „Das erkenne ich,

sobald die Wurzeln entweder un-

ten aus dem löchrigen Innentopf,

oder sogar nach oben wachsen

und aus der Oberfläche des Substrats

herausragen. Spätestens dann

muss ein größeres Behältnis her.

Und die Erde, in diesem Falle ein

konventionelles Gemisch namens

„Substrat“, ausgetauscht werden,

„weil dem Boden irgendwann die

Nährstoffe ausgehen“.

Erhältlich sind Zimmerpflanzen

für fünf bis 150 Euro in Größen

von zehn bis 200 Zentimetern.

Beim Kauf sollten Kunden immer

beachten, ob die Pflanze bereits

im Fachgeschäft in einen größeren

Topf gesetzt werden sollte.

„Wir machen das meistens, weil

sie in der Regel sehr knapp eingetopft

vom Erzeuger kommen“,

Gärtnermeister Franz Otter findet

für jeden Typ die richtige Pflanze.

sagt Franz Otter, der die meisten

Zimmerpflanzen aus den Niederlanden

bezieht, wo es riesige Produktionsplantagen

gibt. Aber nicht

nur. „Efeu züchten wir seit Jahren

selbst. Orchideen beziehen wir

vom Raffeiner, ein namhaften Erzeuger

aus Südtirol.“ Letztere sind

für all diejenigen interessant, die

Farbe aufs Fensterbrett möchten.

Orchideen gibt’s in Weiß, Lila und

Gelb, aber auch zwei- oder dreifarbig

und passen im Grunde

zu jedem Einrichtungsstil. In hohem

Maße angesagt sind derzeit

Wohntrends wie „Boho Chic“ oder

„Skandinavien Style“. Letzterer

steht für schlicht, zurückhaltend,

aber trotzdem gemütlich. „Gerade

Linien, clean, luftig, wodurch wenige

Dinge umso stärker in Szene

gesetzt werden“, sagt Franz Otter.

Zum Beispiel die aus Brasilien

stammende Wohnzimmerpflanze

„Einblatt“, die es hell bis schattig

mag und somit ideal freistehend

in die Mitte eines Raumes platziert

werden kann. Dagegen wieder

sonniger mag es die in Otters

Augen am meisten unterschätzte

Zimmerpflanze: Das Wolfsmilchgewächs

„Kroton“, heimisch in

Australien, den Philippinen sowie

auf den Fitschi-Inseln. Sie bringt

dank bunter Blätter sprichwörtlich

Farbe in die Bude. Und passt

deshalb auch ideal in eine „Boho

Chic“-Wohnung – ein unkonventioneller

Einrichtungsstil, in dem

erlaubt ist, was gefällt. Also auch

Zimmerpflanzen-Dekoration, wie

sie Omi in den 1970er Jahren gepflegt

hatte. Unter anderem mit

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november / dezember 2021 | 19


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sind gut drauf, denn der Bauer

Sepp hat mit Maxi einen prächtigen

Stier auf dem Viehmarkt

gekauft. Schon am nächsten Tag

herrscht Aufregung auf der Weide

und die Damen buhlen um die

Gunst des neuen Gefährten. Wer

wird das Herz des Stiers erobern?

Und welche Gefahren lauern im

dunklen Wald? Diese spannenden

Fragen werden natürlich mit

einem guten Ende aufgelöst, denn

bei „Bauer Sepp’s Märchenbühne“

gibt es kein böses Erwachen

für die kleinen Zuschauer. Rund

40 Kinder und Eltern haben sich

zu dieser Vorstellung eingefunden

und alle müssen mitmachen. Josef

„Sepp“ Taffertshofer lässt nicht nur

die Handpuppen auf der Bühne

tanzen, sondern spricht die Kinder,

als Erzähler in einem separaten

Fenster, immer wieder direkt an

und sorgt dadurch für ungetrübte

Heiterkeit. Auch Späße für die

Erwachsenen werden geschickt

eingestreut. Mit von der Partie ist

seine Gattin Claudia Taffertshofer,

die die Rollen verschiedener Tiere

in Feld und Wald überzeugend

wiedergibt.

Der fidele 69-jährige Sepp Taffertshofer

ist gebürtiger Murnauer

und gelernter Landwirt. Viele Jahre

bewirtschaftete er traditionell

den „Blaslhof“ in Schöffau bei

Uffing mit Milchvieh, ehe er 1994

auf Pferdezucht umstellte. Von

1976 bis 2016 gab es für Familien

die Möglichkeit, Urlaub auf

dem Blaslhof zu machen und so

kam der Sepp, wie er genannt

werden möchte, regelmäßig in

Kontakt mit vielen Kindern. Und

die stellten schon bald fest, dass

der Bauer ein außergewöhnliches

Unterhaltungs-Talent hatte. „Bauer

Sepp, erzähl uns was!“, riefen

sie abends am Lagerfeuer.

Sepp erzählt

eigene Geschichten

Das tat er auch. Allerdings nicht,

indem er sich bei Vorlagen anderer

Autoren bediente, sondern sich

seine Erzählungen selbst ausdachte.

„Das fing schon mit meinen

eigenen Kindern an. Ich habe nie

etwas vorgelesen, sondern mir

immer eigene Geschichten einfallen

lassen.“ Im Jahr 1999 fasste er

seine Ideen zum ersten eigenen

Buch („Bauer Sepps Erlebnisgeschichten“)

zusammen, das er im

eigens dafür gegründeten Blaslhofverlag

veröffentlichte. Das Besondere

an dem Werk sind nicht

nur die spannenden Geschichten,

sondern auch die vielen Bilder,

die von Urlaubskindern gemalt

wurden. Wieder zwei Jahre später

schrieb er eine seiner Geschichten

zu einem Theaterstück für Puppen

um und gründete „Bauer Sepp’s

Jeder wird angesprochen,

wenn Bauer Sepp

am Erzählerfenster

die Ansprache an das

Publikum richtet.

Märchenbühne“. Und während er

den Hof am Laufen hielt und Urlauber

betreute, widmete er sich seiner

neuen Leidenschaft: „Ich habe

in einem Nebenhaus eine Bühne

gebaut und im Garten ein Zelt für

das Publikum aufgestellt. Das ging

so um 2002 los, als wir mit dem

Stück ‚Die Seeprinzessin‘ Premiere

feierten.“

Seit 2003 ist auch Gattin Claudia

dabei. Sie stammt aus Baden-

Württemberg, lebt aber seit 1985

in Bayern. Die 58-Jährige arbeitete

als Dolmetscherin und Übersetzerin

in der Rechteabteilung der Bavaria-Filmstudios,

bevor sie in den

Bann der Märchenbühne geriet:

„Am Anfang habe ich nur Backstage

gearbeitet und beispielsweise

die Dialoglisten geschrieben.

Ich habe mich um die Organisation

und Termine gekümmert. Nach

und nach bin ich in die Sache hineingewachsen.“

Bauer Sepp spielte die Stücke damals

noch mit seiner Tochter. Die

gemeinsamen Auftritte auf dem

Blaslhof erfreuten sich großer

20 | tassilo


Beliebtheit und ab 2005 gingen

sie auf Tournee. „Wir haben einen

Anhänger zu einer mobilen

Bühne umgebaut und besuchten

Kindergärten, Hoffeste, Sommerpartys

und Gartentage“, schildert

Sepp die Anfänge seiner Idee. Seit

2008 ist Gattin Claudia mit den

Handpuppen aktiv an den Auftritten

beteiligt und ein Kreis schließt

sich, wie sie erzählt: „Schon in der

Grundschule wollten die anderen

Kinder immer, dass ich hinter der

Tafel Theater spiele. Sie haben sich

über meine Späße kaputtgelacht.

Aber das war auch mein einziger

Bezug zur Bühne.“ Erst Bauer Sepp

konnte ihr verschüttetes Talent wieder

zum Leben erwecken.

Beitrag im

Bayerischen Fernsehen

Durch einen 45-minütigen Bericht

im Bayerischen Fernsehen erlangte

die Märchenbühne überregionale

Bekanntheit und der Erfolg war

nicht mehr aufzuhalten. Beflügelt

Groß und klein in

freudiger Erwartung

der Aufführung

auf Bauer Sepp’s

Märchenbühne.

Seit fast zwei Jahrzehnten führen

Sepp und Claudia Taffertshofer

gemeinsam die Märchenbühne.

durch den vielen Zuspruch, bekam

Bauer Sepp „einen Höhenflug“,

wie er selbst sagt. Er bewarb sich

in München bei einem Erzählwettbewerb,

wurde akzeptiert und

musste sich mit neun anderen,

teils professionellen Erzählern

messen. Thema: „Kuss und andere

Annäherungsversuche.“ Fünf Minuten

durfte er auf die Bühne und

konnte frei sprechen. „Ich habe irgendwas

von einer Fee im Wald erzählt,

die ich küssen musste, aber

letztendlich war es dann eine Hexe.

Jedenfalls habe ich unter großem

Jubel des Publikums gewonnen“,

erzählt Sepp und lacht ansteckend.

Er bekam eine Flasche Wein und

Bestätigung für seine Kunst.

Den Blaslhof legte Sepp 2010 in die

Hände seines Sohnes und konnte

sich so ganz auf seine Berufung als

Geschichtenerzähler, Schauspieler

und Autor konzentrieren. „Die Sache

ist dann wirklich explodiert“,

erzählt Claudia. „Und wir konnten

uns vor Anfragen und Aufträgen

kaum noch retten. Zum Schluss

haben wir 2019 über 150 Auftritte

gemacht. Und dann kam Corona

und damit die Betriebsschließung.“

Die Eheleute stellten sich

der Herausforderung in der Pandemie

und suchten nach alternativen

Möglichkeiten. Sie filmten ein

komplettes Stück ab und stellten es

online hinter eine Bezahlschranke.

Doch weil ihre Auftritte von der Interaktion

mit dem Publikum leben,

wurde das Angebot nur selten angenommen.

„Die ganze Sache hat

sich für uns nicht gerechnet“, gibt

Claudia Taffertshofer unumwunden

zu. Seit einigen Monaten läuft die

Märchenbühne wieder zögerlich

an. Die Plätze im Theater sind begrenzt,

einige Menschen haben

noch Bedenken und die Auslastung

wie vor der Pandemie ist noch lange

nicht erreicht.

Mittlerweile sind sieben Bücher im

eigenen Verlag erschienen. Und 16

Theaterstücke haben die beiden

in ihrem Repertoire. Ein neues

Werk befindet sich derzeit in Vorbereitung

und trägt den Titel „Der

Schneemann und der Eisbär“. Passend

zur Wintersaison, die nun vor

der Türe steht. Natürlich haben sie

auch ein Stück für die festliche Zeit

im Programm, führen ab 5. Dezember

ihr Weihnachtsstück „Bauer

Sepp und das Christkind“ auf. Insofern

richten die Märchenerzähler

ihren Blick nach vorne und denken

gar nicht erst ans Aufhören. Woher

Bauer Sepp die Energie für all

seine Aktivitäten nimmt, insbesondere

in der für Künstler besonders

schweren Zeit? „Ich liebe meine

Arbeit und ziehe die Kraft aus dem

Umgang mit den Kindern.“ edl

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Staatlich geprüfte Kinderpflegerin

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ALLERLEI IM TASSILOLAND

Seltene Sorten und Hilfsbereitschaft

Industriedenkmal mit neuer Schutzhülle

Hintertristerweiher – die Gewinner

Raisting | Die Erdfunkstelle

„Radom“ ist wieder

geschützt. Dem Industriedenkmal

südöstlich

von Raisting wurde Mitte

Oktober eine Traglufthülle

übergezogen. Die ursprüngliche

Schutzhülle

dieser riesigen Parabolantenne

war im Jahr 2020

durch einen heftigen Sturm

zerstört worden. Als provisorischer Schutz te in der Folge eine Metallkonstruktion, was bei

dienimmer

noch kräftigeren Stürmen aufgrund des

Klimawandels jedoch keine Dauerlösung sein

kann. Laut Radom-Experte Rene Jakob müsse

heutzutage mit Windlasten gerechnet werden,

die rund 30 Prozent höher

anzusetzen sind als

früher“. Insofern ist die

neue, 800 Quadratmeter

große Traglufthülle,

die in Österreich produziert

und in der Türkei

zugeschnitten und verschweißt

wurde, deutlich

stabiler als die vorherige.

Die Kosten der Hülle und

Hüllenmontage wurden von einer Versicherung

getragen. Ab sofort beginnen die Sanierungsar-

beiten im Inneren des als Monument der Kommunikationstechnik

geltenden Industriedenkmals,

das von 1962 bis 1964

erbaut wurde.

js

Tassiloland | Bestsellerautorin Nicola Förg hat

sich im kompletten deutschsprachigen Raum einen

Namen gemacht, in dem sie über viele Jahre

hinweg einen spannenden Alpen-Krimi nach dem

anderen auf den Markt gebracht hat. Ihre Bücher

lesen sich nicht nur fesselnd und humorvoll, sie

sind auch immer wieder mit bestens recherchierten

Informationen und Fakten zu brand-

aktuellen gesellschaftlichen und politischen Themen vollgepackt.

Heißt: Nicola-Förg-Bücher stehen für Unterhaltung und Bildung auf

hohem, aber für jedermann verständlichem Niveau. Gleiches transportiert

sie nun mit ihrem ersten Roman an die Leserschaft. Er heißt

Hintertristerweiher, wurde in unserer September / Oktober-Ausgabe

näher vorgestellt und verlost. Die glücklichen Gewinner: Ernst Johann

Berchtold aus Peißenberg, Georgia Lungenmoos aus

Murnau und Milena Lidl aus Egling. Herzlichen wunsch und viel Spaß beim Lesen!

Glückjs

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6 200 Papierführerscheine bald ungültig!

Tassiloland | Allein im Landkreis Weilheim-Schongau verlieren

am 19. Januar 2022 knapp 6200 (!) Führerscheine auf einmal ihre

Gültigkeit. Das Problem: Stand jetzt haben die wenigsten Betroffenen

reagiert, um ihren alten Schein durch einen neuen ersetzen

zu lassen. Die Befürchtung der zuständigen Führerscheinstellen im

Landratsamt nun: Massives Terminchaos, da ein Massenandrang in

den letzten Wochen des Jahres zu massiven Staus in den Behörden

führen werde. Heißt: Alle Papier-Führerscheine in den Farben

Rosa und Grau der Geburtsjahrgänge 1953 bis 1958 müssen bis zum

Stichtag des 19. Januars 2022 durch die zeitgemäße, fälschungssichere

EU-Fahrerlaubnis umgetauscht worden sein. Spätestens bis

zum Jahr 2025 müssen auch alle anderen Papier-Führerscheine

umgetauscht sein, und bis zum Jahr 2033 auch die vor

2013 ausgestellten Kartenführerscheine. Heißt für die

zunächst Betroffenen: Termine in den Führerscheinstellen

vereinbaren. Jetzt! Im Idealfall online unter

https://termine-reservieren.de/termine/weilheimschongau/.

Alternativ auch telefonisch unter

0881 / 681 1406 (Weilheim) oder 08861 / 211 3379

(Schongau).

js

22 | tassilo


Schaugarten für seltene Obstsorten

Tassiloland | Pomologe Georg Loferer hat zwischen 2015 und 2020

den Landkreis Weilheim-Schongau nach seltenen Apfel- und

Birnensorten abgesucht – und seine Ergebnisse dem Weilheim-

Schongauer Landratsamt vorgestellt. Ziel nun: Diese seltenen, in

der Region auftretenden Obstsorten, die unter anderem in Forst,

Böbing und Wildsteig entdeckt wurden, in einem Sortenschaugarten

für kommende Generationen zu erhalten. Wo genau dieser Garten

stehen soll, steht zum jetzigen Zeitpunkt allerdings noch nicht

fest, wobei die Planungen hierfür von Seiten der Kreisfachberatung

für Gartenkultur und Landespflege auf Hochtouren laufen. Fakt

ist, dass diese seltenen Apfel- und Birnensorten zunächst großgezogen

und schließlich ab 2023 zur Schau gestellt werden.

Wer einen ihm unbekannten

Apfel- oder Birnbaum bei sich

zuhause im Garten stehen hat,

kann am Montag, 22. November,

Fruchtproben zur Bestimmung

vorlegen. Allerdings nicht in unmittelbarer

Region, sondern bei

Hans-Joachim Bannier, der im

Vagener „Boschnhaus“, Landkreis

Rosenheim, zuhause ist. Näheres

zum Thema auch online

unter ne-berge.de.

www.apfel-birjs

„Wir wünschen gratulieren

gratulierenallen ganz

ganzeine herzlich

herzlich schöne zum

zum Vorweihnachtszeit!“

140.

140.

Jubiläum!“

Jubiläum!“

Bei uns bleiben die Uhren

auch mal stehen.

Eine gute Beratung braucht

Zeit – die haben wir für Sie.

Nachbarschaftshelfer gesucht!

Tassiloland | Aufgrund coronabedingter

Kontaktbeschränkungen

sind den Nachbarschaftshilfen

in Weilheim-Schongau

und darüber hinaus zahlreiche

Helfer verlorengegangen.

Dies wurde spätestens

im Rahmen eines Treffs aller

hiesiger Nachbarschaftshilfen

Ende September klar und deutlich kommuniziert. Einkaufshilfe,

Lebensmittelpakete für Bedürftige, Angebote für Kinderturnen und

Seniorengymnastik, Unterstützung von Asylbewerbern, Hilfe bei

Behördengängen, die Organisation von Flohmärkten sowie Repair-

Cafés – die Aktivitätenliste von Nachbarschaftshilfen ist vielfältig.

Insofern würden sich die Organisationen über neue, ehrenamtliche

Helfer sehr freuen. Wer Interesse hat und wissen möchte, wie viele

Nachbarschaftshilfen es im Landkreis Weilheim-Schongau und dar-

über hinaus gibt, und wo diese sich in welcher Form engagieren,

meldet sich am besten bei der Koordinierungsstelle für

Bürgerengagement (KOBE) unter 0881 / 681 1519 oder

ehrenamt@lra-wm.bayern.de.

js

Weilheim i. Obb.

Münchner Straße 15

0881/92 70 027 www.zirngibl-bestattungen.de

november / dezember 2021 | 23


– ANZEIGE –

Die Alterstraumatologie der Krankenhaus GmbH

„Schnellstmögliche Vollbelastung“

Sonderveröffentlichung der

Schongau / Weilheim | Im Alter

bauen Menschen mental und

körperlich ab, sind anfälliger für

Krankheiten, Stürze, Knochenbrüche.

Im Falle einer schweren

Verletzung hilft die Alterstraumatologie

der Krankenhaus GmbH

Weilheim-Schongau, die dank

enger Zusammenarbeit zwischen

Unfallchirurgie und Akutgeriatrie

bestens aufgestellt ist: Dr.

Thomas Löffler, 55, Chefarzt der

Unfallchirurgie und Orthopädie,

kümmert sich gemeinsam mit seinem

fachkompetenten Team um

unfallchirurgische und orthopädische

Eingriffe. Das Team um Dr.

Sebastian Mühle, 47, Chefarzt der

Akutgeriatrie, betreut und behandelt

die alterstraumatologischen

Patienten vor und nach den Operationen.

Im Interview sprechen

die beiden über die häufigsten

Verletzungen im Alter, die Folgen

des demografischen Wandels und

ein neuerworbenes Zertifikat, das

eindeutig beweist: Die Krankenhaus

GmbH ist bestens aufgestellt

für eine individuelle, ganzheitliche

Versorgung von Alterspatienten.

Herr Dr. Mühle, welche gesundheitlichen

Probleme treten im Alter

häufiger auf?

Dr. Mühle: Wir reden hier von Patienten,

die in der Regel 70 Jahre

oder älter sind. Im Alter kommt es

oft zu physiologischen Veränderungen,

welche zum Beispiel auch

die Sinnesorgane betreffen. So

sieht und hört man im Alter oftmals

schlechter, auch das Gleichgewicht

ist beeinträchtigt, was

zu Stürzen führen kann. Zudem

bauen sich Muskeln und Knochen

ab, was wiederum zu häufigeren

Stürzen mit Knochenbrüchen führen

kann. Treten zusätzliche chronische

oder akute Erkrankungen

auf, erhöht sich das Sturzrisiko mit

entsprechenden Folgen nochmals

deutlich. Denken Sie zum Beispiel

an einen Schlaganfall oder eine

Parkinsonerkrankung, welche

direkten Einfluss auf den Bewegungsapparat

haben. Aber auch

an Nebenwirkungen von Medikamenten

wie Unterzuckerung im

Rahmen einer Insulin-Therapie

bei einer Zuckerkrankheit, welche

letztlich durch einen Bewusstseinsverlust

zu einem Sturz führt.

Dr. Thomas Löffler

Da ältere Menschen oftmals nicht

nur eine, sondern gleichzeitig

ganz viele Erkrankungen – zehn

bis 20 Erkrankungen stellen dabei

oftmals keine Seltenheit dar – aufweisen,

ist unser ganzes Können

als Spezialisten der Altersmedizin

gefordert. Denn neben der Versorgung

der aktuellen Verletzungen

und auslösenden Erkrankungen

ist es ganz wichtig, erneute Stürze

des Patienten zu verhindern.

Dr. Sebastian Mühle

Von welchen Verletzungen ist bei

alten Menschen die Rede?

Dr. Löffler: Grundsätzlich sind

Verletzungen des alten nur bedingt

mit Verletzungen des jungen

Menschen vergleichbar – Knochen

brechen anders und leichter, sind

insofern auch anders zu versorgen.

Typische Altersverletzungen sind

hüftgelenksnahe Verletzungen wie

Beckenbrüche und Schenkelhalsbrüche

sowie Handgelenks- und

Schulterbrüche, häufig verursacht

durch Osteoporose.

Die wie versorgt werden?

Dr. Löffler: Brüche im Bereich der

unteren Extremität müssen so

versorgt werden, dass die betagten

Patienten sofort vollbelasten

dürfen, da es ihnen kognitiv und

körperlich nicht mehr möglich ist,

eine Entlastung oder Teilbelastung

einzuhalten. Aus diesem Grund

kommen bei Schenkelhalsbrüchen

immer künstliche Hüftgelenke zum

Einsatz. Tiefer gelegene Frakturen

werden mit speziellen winkelstabilen

Platten oder Nägeln versorgt,

die ebenfalls die Vollbelastung

und damit die sofortige Mobilisierbarkeit

erlauben. Ziel ist, die

Immobilität und den damit verbundenen

Muskelsubstanzverlust

zu verhindern.

Dr. Mühle: Wobei es durchaus

auch den Fall gibt, dass keine OP

erforderlich ist, der Patient gleich

zu uns in die Akutgeriatrie kommt

und konservativ in Form von Krankengymnastik

und Schmerztherapie

behandelt wird. Letztlich muss

jeder Patient ganz individuell betrachtet

und behandelt werden.

Was passiert mit einem Alters-

Patienten unmittelbar nach einer

Operation?

Dr. Löffler: Aufgrund schwerer Vorerkrankungen

kommt es immer

wieder mal vor, dass Patienten unmittelbar

nach der OP auf Intensivstation

kommen. Meistens für eine

Nacht. Danach geht dieser Patient

direkt in die Akutgeriatrie.

Wie ist die Akutgeriatrie aufgebaut?

Dr. Mühle: Es handelt sich um eine

Frührehabilitation, in der zunächst

die Überwindung der akuten Erkrankung

im Vordergrund steht.

Zusätzlich erhält der Patient aber

auch von Anfang an eine begleitende

Rehabilitation mit dem Ziel

der schnellstmöglichen Wiedererlangung

seiner vorbestandenen

Mobilität. Im Verlauf des Aufenthaltes

wird dann kontinuierlich an

der Entlass-Planung interdisziplinär

gearbeitet, welche die weitere Versorgung

– anschließende Rehabilitation,

Versorgung mit Hilfe von zu

Hause oder doch Pflegeheim – klärt.

Das Besondere an der Akutgeriat-


ie ist, dass wir ein multiprofessionelles

Team vorhalten, bestehend

aus: Physiotherapeuten, Ergotherapeuten,

Logopäden, Ernährungsberater,

Psychologen, Seelsorgern

sowie ein speziell geschultes Pflegepersonal.

So können wir auf alle

Bedürfnisse unserer alterstraumatologischen

Patienten, die mindestens

14 Tage, in der Regel eher drei

Wochen bei uns sind, individuell

und umfassend eingehen. Letztlich

braucht es dafür viel Fingerspitzengefühl

in einem komplexen, sehr

weitläufigen Behandlungsbereich.

Was hilft? Was schadet mehr? Welches

Medikament ist unbedingt

notwendig, welches könnte man

weglassen?

Wie sehr beeinträchtigt Corona die

Behandlung der Alters-Patienten?

Dr. Mühle: Unsere Patienten leiden

natürlich unter den Einschränkungen.

Aber gerade sie sind die mit

Abstand gefährdetste Gruppe, weshalb

wir sie besonders gut schützen

müssen.

Was auch gelingt?

Dr. Mühle: Wir haben versucht, den

Verlust der Angehörigen-Besuche

und der oft damit verbundenen

Isolation durch personelle Aufstockung

und einer 1:1 Betreuung zu

kompensieren.

Ich hatte selbst Angst, dass die

Verwirrtheitszustände unserer Patienten

zunehmen werden. Das

Gegenteil war aber der Fall. Wir

konnten durch die 1:1 Betreuung

gefühlt eine Reduktion bewirken,

objektiviert definitiv keine Vermehrung.

Zusätzliche Angebote wie

eine extra eingerichtete Hardware

für Videotelefonie wurde von den

Patienten und Angehörigen häufig

und dankend angenommen. Hier

konnten sich unsere Patienten zumindest

via Tablett mit ihren Angehörigen

verständigen und sehen.

Nichtsdestotrotz hoffen wir natürlich,

so schnell wie möglich wieder

die Angehörigen der Patienten im

Haus begrüßen zu dürfen.

Dr. Mühle, was genau meinen Sie mit

„Stärkung der Selbsthilfefähigkeit“?

Dr. Mühle: Wir wollen, dass der

Patient so viel wie möglich selber

machen kann, beziehungsweise

Selbstständigkeit wieder erlernt.

Wer selbst auf die Toilette gehen

kann, braucht dafür keine Hilfe,

was wiederum einen enormen Zuwachs

an Lebensqualität bedeutet –

genau darum geht es uns letztlich.

Unser Personal pflegt nicht

nur, sondern leitet gezielt an, zum

Beispiel den Waschlappen in die

eigene Hand zu nehmen, um sich

selbstständig zu waschen.

Die Alterspatienten sind

in fachgerechten Händen

bestens aufgehoben.

Dr. Löffler: Man muss sich bei diesem

Punkt die demografische Entwicklung

anschauen. Wir können

vielleicht ausreichend Pflegeheime

bauen, aber bekommen nicht ansatzweise

das dafür notwendige

Personal. Der Pflegenotstand wird

in Zukunft immer noch größer werden.

Deshalb ist dieses Ziel, unsere

Patienten so gut es geht selbstständig

alt werden zu lassen, immens

wichtig.

Welche Reha-Möglichkeiten haben

ältere Menschen nach Verlassen

des Krankenhauses?

Dr. Löffler: Ein Teil der Patienten

geht nach abgeschlossener Behandlung

in der Akutgeriatrie zurück

in ihre jeweiligen Pflegeeinrichtungen

und bekommt über den

Hausarzt weitere Therapien wie

beispielsweise Physio verschrieben.

Die meisten, rund 97 Prozent

unserer Alters-Patienten, kommen

jedoch in unserer hauseigenen geriatrischen

Reha in Schongau unter.

Es gibt aber auch andere geriatrische

Rehabilitations-Einrichtungen

in der Region, zum Beispiel in

Feldafing und Oberammergau, die

auf die Reha von alten Menschen

fokussiert sind. Grundsätzlich gilt:

Während ein klassischer Reha-

Patient sich außerhalb der Therapiezeiten

komplett selbst versorgen

muss, werden die Patienten in geriatrischen

Einrichtungen durch geschultes

Personal rundumversorgt.

Seit kurzem ist die Weilheim-

Schongauer Krankenhaus GmbH

> > > KONTAKT

Klinik Weilheim

Johann-Baur-Straße 4

82362 Weilheim

Telefon 0881 188 - 0

Telefax 0881 188 - 699

E-Mail: info@kh-gmbh-ws.de

Mehr unter

stolzer Besitzer einer neuen Zertifizierung.

Klären Sie uns auf:

Dr. Löffler: Ich bin ja mittlerweile

schon sehr lange in der Alterschirurgie

tätig, habe meine ersten

Erfahrungen noch ohne Zusammenarbeit

mit der Akutgeriatrie

gemacht und kann deshalb sagen:

Der Vergleich von damals zu heute

ist ein himmelweiter Unterschied.

Nach der OP steht heutzutage sehr

schnell das ursprüngliche unfallchirurgische

Problem nicht mehr

so sehr im Vordergrund, vielmehr

sind es die Zusatzerkrankungen,

die unter Umständen sogar zu dem

Sturz vor der OP geführt haben.

Insofern spielt die geregelte und

standardisierte Zusammenarbeit

zwischen Geriater und Unfallchirurg

eine große Rolle.

„Cert iQ“ ist eine Zertifizierung, die

Strukturen und Kriterien für ein alterstraumatologisches

Zentrum in

Form eines riesigen Katalogs

abfragt, bewertet, und

bei Erfüllung aller Kriterien

auszeichnet. Insofern sind

wir, bei allem bürokratischen

Klinik Schongau

Marie-Eberth-Straße 6

86956 Schongau

Telefon 08861 215 - 0

Telefax 08861 215 - 249

E-Mail: info@kh-gmbh-ws.de

www.meinkrankenhaus2030.de

Sich für Patienten Zeit

nehmen und auf individuelle

Bedürfnisse eingehen

— dafür steht die

Alterstraumatologie der

Krankenhaus GmbH.

Aufwand, der damit verbunden

war, sehr froh um die Auszeichnung

dieses Zertifikat ist sozusagen

der Beweis für die Menschen

da draußen, dass wir in der Krankenhaus

GmbH im Bereich der Alterstraumatologie

wirklich gut sind.

An beiden Standorten?

Dr. Mühle: Ja. Es wird sowohl in

Schongau als auch in Weilheim

operiert, und es gibt auch an beiden

Standorten die Akutgeriatrie, weil

uns eine wohnortnahe Gesundheitsversorgung

immens wichtig

ist – insbesondere bei altersmedizinischen

Notfällen mit deutlich

erhöhter Komplikationsrate und

Sterblichkeitsrate. Letztlich reden

wir von rund tausend Patienten,

die bei uns jährlich im Bereich der

Alterstraumatologie versorgt wer-

den. Tendenz steigend.

js

TERMIN VORMERKEN:

BEWERBERTAG

IM KRANKENHAUS SCHONGAU

Pflege zur Akutgeriatrie

am 10. November 2021 von 17 bis 22 Uhr

november / dezember 2021 | 25


Weilheimer Salonorchester lädt zum Herbstkonzert

Musikalischer Balsam

für die Seele

Weilheim | Handgemachte Musik

auf hohem Niveau hat es in Zeiten

der Digitalisierung ohnehin

schwer. Dann kam auch noch Corona

erschwerend hinzu, woraufhin

nahezu alle Konzerte, Opern

und Theater abgesagt werden

mussten zwischen März 2020 und

Sommer 2021. „Umso mehr freuen

wir uns, nach der Zwangspause

im vergangenen Jahr heuer wieder

spielen zu dürfen“, sagt Ingrid

Sonn-Knee, 60, Musiklehrerin und

Berufsmusikerin aus Leidenschaft.

Vor knapp drei Jahren hatte sie

das Weilheimer Salonorchester

gegründet. „Einerseits, weil wir

ohnehin schon immer in unterschiedlichen

Besetzungen zusammen

konzertiert haben. “ Andererseits,

weil es ein Salonorchester in

dieser Zusammensetzung, ausschließlich

von Profimusikern besetzt,

bis dato nicht gegeben hat

in Weilheim und näherer Umgebung,

insofern auch eine regionale

Marktlücke für Konzert-Genießer

zu schließen war. „Natürlich

spielen wir bekannte Werke, die

der weniger Klassik-bewandte

Zuhörer kennt.“ Aber eben auch

Stücke von namhaften Komponisten,

die es auf eine Hitliste nicht

an oberste Stelle geschafft haben,

dabei klanglich mindestens genauso

viel zu bieten haben. Als

Paradebeispiel hierfür, und zugleich

Sonn-Knees persönliches

Highlight: Der Zitronen-Walzer

von Johann Strauß. „Wahnsinnig

schön, aber bei weitem nicht

so oft gehört wie beispielsweise

der Donau-Walzer.“ Ähnliches

Beherrschen ihre Instrumente im Schlaf: Die Musiker des Weilheimer

Salonorchesters, die allesamt Musik studiert haben. Am 12. November

geben sie ein Klassik-Konzert der Extraklasse im Stadttheater Weilheim.

gilt für den Herbsttraum-Walzer,

„was ganz zartes“, geschrieben

zu Beginn der 1920er Jahre von

Archibald Joyce. „Ein Komponist,

den bei uns kaum jemand kennt,

obwohl er in seiner englischen

Heimat ein ähnliches Standing

hat wie Johann Strauss in unseren

Konzerthäusern.“ Und genau das

zeichnet das Weilheimer Salonorchester

aus: Auch hierzulande

unbekanntere Werke aus dem

obersten Regal der Klassik zu

zaubern. Dafür verantwortlich ist

ebenfalls Ingrid Sonn-Knee, die

hierfür immer wieder mal viele

Stunden vor dem Computer sitzt

und das Internet nach verborgenen,

Salonorchester-tauglichen

Noten durchsucht.

Neun Werke

in 60 Minuten

Fündig wird sie meistens in einem

großen Online-Musikarchiv,

manchmal kauft sie Noten aber

auch über eBay-Kleinanzeigen.

Oder sie setzt sich ins Auto und

fährt zu einem Musikantiquariat,

beispielsweise nach Mindelheim.

Für das Herbstkonzert am Frei-

26 | tassilo


tag, 12. November, um 20 Uhr

im Stadttheater Weilheim hat sie

gemeinsam mit den fünf anderen

Berufsmusikern neun Werke

vorbereitet, aufgeteilt auf ziemlich

genau eine Stunde. „Länger

dürfen wir aufgrund der coronabedingten

Schutzauflagen leider

nicht spielen“, sagt Ingrid Sonn-

Knee, die trotzdem ein abwechslungsreiches

Programm auf sehr

hohem musikalischem Niveau

verspricht, es kurz und knackig als

„Balsam für die Seele“ beschreibt.

Dafür sorgen: Julia Linden an

der Violine, die ursprünglich aus

Weilheim stammt und nach längerer

Station in Hamburg kürzlich

nach München gezogen ist.

Franziska Dahme-Kohler an der

Querflöte sowie Leonhard Kohler

am Fagott, die beide in Weilheim

zuhause sind. Cornelia Göbel an

der Klarinette und Anna Rehker

am Violoncello, beide wohnhaft in

München. Und die Chefin höchstpersönlich,

Ingrid Sonn-Knee,

waschechte Weilheimerin, die im

Stadttheater am Flügel spielen

wird – und für die das Stadttheater

auch so etwas wie ein zweites

Zuhause ist, „weil ich dort schon

als Kind und Jugendliche musiziert

und Ballett getanzt habe“.

Tickets via Telefon

oder E-Mail

Die Konzertbesucher dürfen sich

also in vielerlei Hinsicht freuen

auf dieses hochklassige Sextett:

> > > KONZERTKARTEN ZU GEWINNEN

Alle haben Musik studiert, mehr

als die Hälfte stammt aus unmittelbarer

Region und dank einer

Altersspanne von 30 bis 60

Jahren werden im Grunde drei

Generationen auf einer Bühne

stehen und miteinander harmonieren.

Und trotzdem wird dieses

Konzert anders sein als das

vor zwei Jahren: Anstatt der rund

200 Plätze stehen coronabedingt

nur 80 zur Verfügung. Es gilt aller

Voraussicht nach die 3G-Regel,

außerdem legen die Veranstalter,

die Weilheimer Theaterfreunde,

Wert auf Abstandhaltung (1,5

Meter), Maske beim Verlassen

des Platzes, Händedesinfektion

und regelmäßiges Lüften. Neu

ist auch, dass es keine Vorverkaufstickets

zum Abholen an einer

Verkaufsstelle vor Ort geben

wird. Wer dabei sein möchte am

12. November, hat ab sofort via

Telefon (0881/ 41364, auf Mailbox

sprechen) oder E-Mail (Theaverwm@gmx.de)

die Möglichkeit auf

Tickets. Am Tag des Klassik-Konzerts

selbst mögen die Besucher

eine halbe Stunde vor Beginn auf

dem Vorplatz des Stadttheaters

warten – die Organisatoren rufen

die Gäste dann nach und nach auf

und führen sie zu ihren jeweiligen

Plätzen. „Das ist natürlich

nicht in unserem Sinne, schlichtweg

dieser Zeit geschuldet“, sagt

Ingrid Sonn-Knee, die sich aber

sicher ist, dass spätestens beim

Zitronenwalzer alle Sorgen des

Alltags vergessen sind.

js

Ihr Regionalmagazin „tassilo“ verlost für das Herbstkonzert des

Weilheimer Salonorchesters am Freitag, 12. November, um 20 Uhr,

im Stadttheater Weilheim 1 x 2 Karten.

Schicken Sie uns bis spätestens Freitag, 5. November, eine Postkarte

mit dem Stichwort „Zitronenwalzer“ an „tassilo“, Birkland

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Starnberg | Vier Frauen zwischen

Wirtschaftswunder und Hippiezeit,

zwischen Nylons und Emanzipation,

zwischen Liebe und Freundschaft?

Davon handelt die Trilogie

„Die Wunder Frauen“. Band I mit

„Alles, was das Herz begehrt“ ist

bereits Mitte 2020 erschienen, und

damit relativ weit vor der Erscheinung

des zweiten Bandes namens

„Von allem nur das Beste“. Nun

aber werden die Fans der Stephanie-Schuster-Werke

etwas weniger

lange auf die Folter gespannt:

Denn mit „Freiheit im Angebot“ ist

der dritte und damit letzte Teil der

erfolgreichen Trilogie schon jetzt

auf dem Büchermarkt – wenige

Monate nach Teil II.

Nach wie vor haben die vier Frauen

Luise Dahlmann, Helga Knaup,

Marie Wagner und Annabell von

Thaler die Hauptrollen inne. Und

nach wie vor vergeht die Nachkriegszeit

sprichwörtlich wie im

Flug, weshalb das Leben der Frauen

beinahe täglich neue Herausforderungen

und Veränderungen

mit sich bringt. So auch 1972, als

die Olympischen Sommerspiele in

München stattfinden. Luise kämpft

in diesem Jahr mehr denn je mit allen

Mitteln, um ihr kleines Lebensmittelgeschäft

in Starnberg am See

trotz immer größer werdender Supermarktkonkurrenz

am Leben zu

erhalten. Obendrein muss sie sich

eingestehen, dass ihre Ehe endgültig

zerrüttet ist. Mit dem neuen Gesetz

zur Ehescheidung wagt sie einen

– für damalige Zeit – dennoch

ungeheuerlichen Schritt.

Rückhalt in diesen turbulenten Zeiten

erfährt sie letztlich von ihren

drei Freundinnen: Helga, die nach

ihrer ursprünglichen Krankenschwesterausbildung

(Band I) und

ihrem

Studium

zur Ärztin (Band

II)

inzwischen

von einer eigenen

Arztpraxis

träumt.

Marie,

die alle Energie

in ihren Reiterhof

steckt. Und

Annabel,

die

nicht mehr davonläuft,

sich

endlich der

Vergangenheit

ihrer Familie

stellt. Was wiederum alle

vier Frauen bei all den neuen, total

unterschiedlichen Chancen für

sich entdecken: Das größte Abenteuer

ihres Lebens fängt jetzt erst

an. Mit diesem Schlusssatz im

Klappentext natürlich Spannung

aufgebaut – auch für Leser, die Teil

I und II noch nicht verschlungen

haben. Wer bereits den ersten und

zweiten Band von „Die Wunder

Frauen“ gelesen hat, kommt am

dritten ohnehin nicht vorbei – zu

spannend und zu gut geschrieben

sind die Romane über diese vier

fiktiven, aber äußerst realitätsnahen

Frauenschicksale, deren Leben

von den Wirtschaftswunderjahren

Mitte der 1950er Jahre bis hin zu

> > > BÜCHER ZU GEWINNEN

den Olympischen

Sommerspielen 1972

begleitet wird.

Der dritte und somit

letzte Teil „Die Wunder

Frauen – Freiheit

im Angebot“ umfasst

426 Seiten, erscheint –

wie Band I und II – im

FISCHER-Verlag

und

ist ab sofort in allen

regionalen Buchhandlungen

sowie online

für 15 Euro erhältlich.

Das Cover zeigt die vier

starken, voller Selbst-

vertrauen strotzenden Frauen in

einfarbigen Vintage-Kleidern. Darüber

hinaus erfahren die Leser des

dritten Bandes auch Näheres über

die Autorin – auf einem rückseitigen

Umschlag ist ein Portrait mit

Kurzbeschreibung von Stephanie

Schuster abgebildet. Die SPIEGEL-

Bestseller-Autorin lebt mit ihrer

Familie auf einem abgelegenen

Hof bei Starnberg am See, ist unter

„leselieben“ auf Social Media

vertreten, darüber hinaus über ihre

Internetseite www.wunderfrauen.

com sowie via E-Mail mit wunderfrauen@stephanieschuster.de

direkt

für Fans, und die, die es noch

werden möchten, erreichbar. js

Ihr Regionalmagazin „tassilo“ verlost drei Exemplare von „Die

Wunder Frauen – Freiheit im Angebot“. Es handelt sich um den

dritten und damit letzten Band der Trilogie von Stephanie Schuster.

Schicken Sie uns bis 15. November eine Postkarte mit dem Stichwort

„Wunderfrauen“ an „tassilo“, Birkland 40, in 86971 Peiting.

Oder eine E-Mail an info@tassilo.de. Bitte die Absenderadresse

(und Telefonnummer) nicht vergessen. Das Los entscheidet, der

Rechtsweg ist ausgeschlossen. Wir wünschen viel Erfolg!


DAS TASSILO-HEIMATRÄTSEL

Wappen welcher Orte?

Tassiloland | Jedes Bundesland, jeder

Landkreis, jede Stadt, jeder Ort,

aber auch Vereine, Organisationen

und lose Zusammenschlüsse haben

in der Regel ein eigenes Wappen,

dessen Historie oft Jahrhunderte

zurückreicht. Das Wort „Wappen“

an sich stammt ursprünglich aus

dem Mittelniederländischen und

war einst bedeutungsgleich mit

den Begriffen „Waffe“ und „Rüstung“.

Im 12. Jahrhundert bedeutete

es dann „Symbol auf Waffen“, was

folgenden Hintergrund hatte: Insbesondere

im Zuge der Kreuzzüge,

in denen Ritter mit schwerer Rüstung

nicht mehr erkennbar waren

für Feind und Freund, wurden auf

Schutzschildern oder Helmen Symbole

zur Zuordnung und Erkennung

der jeweiligen Heere und Völker

eingearbeitet. Die eigentliche begriffliche

Trennung des „Wappens“

von „Waffe“ und „Rüstung“ erfolgte

schließlich im 16. Jahrhundert.

Das wohl bekannteste im Freistaat

dürfte das Bayerische Staatswappen

mit goldenem Löwen, „Fränkischem

Rechen“, blauem Panther,

drei schwarzen Löwen, einem

Herzschild mit weiß-blauem Rautenmuster

sowie einer Volkskrone

und zwei weiteren größeren, goldenen

Löwen sein, die das eigentliche

Wappen festhalten. Dessen

Bedeutung lässt sich allerdings

nur bedingt stellvertretend auf alle

Landkreise, Städte und Ortschaften

in Bayern übertragen – schließlich

haben die alle ihr jeweils eigenes

Wappen. Fünf davon haben wir

für Sie, liebe Leser, auf dieser Seite

abgebildet: Eines zeigt einen drachenähnlichen

Falken über einem

weißen, liegenden Kreuz. Ein anderes

Ast und Schlüssel in roter Farbe,

zusätzlich einen blauen Wellenbogen

sowie Rumpf und Haupt eines

Keilers. Das dritte einen schwarzen

Bären, der aufrecht über dem bayerischen

Rautenmuster steht. Das

vierte ein weißes Lamm mit Kreuzfahne

dazu bergmännischem Werkzeug.

Und das fünfte eine rote Eule,

die über blauen Wellen steht.

Im Rahmen unseres Heimaträtsels

haben wir für Sie, liebe Leser,

folgende Aufgabe: Ordnen Sie die

fünf Wappentiere ihren jeweiligen

Orten zu. Und schicken uns bis

spätestens 5. November eine Postkarte

mit der vollständigen Lösung

und dem Stichwort „Heimaträtsel“

an „tassilo“, Birkland 40, in

86971 Peiting. Oder eine E-Mail an

info@tassilo.de.

Mit etwas Glück gewinnen Sie einen

herzhaften Spezialitätenkorb

der Schönegger Käse-Alm, diesmal

bestückt mit Vulkankäse, Allgäuzeller,

Almwiesenkäse, Kaminwurz

und Winzer-Glühwein. Wie immer

entscheidet unter allen richtigen

Einsendungen das Los, der Rechts-

weg ist aus-

geschlossen.

Wir wünschen

schon jetzt

viel Erfolg! js

> > > DES LETZTEN RÄTSELS LÖSUNG

„In Stein gemeißelt“ lautete der Titel des Heimaträtsels in unserer

September / Oktober-Ausgabe. Damit gemeint war ein Relief,

das seit vielen Jahren schon an der Ammerbrücke Weilheims positioniert

ist. Unter zahlreichen Einsendungen mit der richtigen

Lösung zog unsere Redaktions-Fee diesmal Peter Lorenz aus dem

Lostopf. Der Weilheimer durfte sich ebenfalls auf einen südhaftleckeren

Spezialitätenkorb der Schönegger Käse-Alm freuen. Wir

wünschen dem Gewinner guten Appetit und maximalen Genuss!

november / dezember 2021 | 29


Geben Sie sich Stimme!

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Bestattungsinstitut über Online-Angebote

„Es geht um die Würde

des Menschen“

Weilheim | Das Geschäft mit

dem Tod verlangt viel Fingerspitzengefühl.

„Das leider immer

stärker verloren geht, weil

es für viele Bestatter nur noch

ums Geld geht. Dabei muss es

um die Würde des Menschen

gehen, die nicht in den Hintergrund

geraten darf“, sagt Renate

Ahammer, Inhaberin des gleich-

Renate Ahammer, Inhaberin eines stattungsinstitus in

Be-

Weilheim.

namigen Bestattungsinstituts

an der Münchener Straße 17 in

Weilheim. Sie selbst kämpft mit

ihrem fachkompetenten Team

gegen diesen Negativ-Trend an,

indem sie sich für Hinterbliebene

bewusst viel Zeit nimmt,

keine horrenden Preise aufruft

und den Verstorbenen sowie

dessen Angehörigen immer in den

Mittelpunkt rückt. „Wir legen allergrößten

Wert darauf, nicht jede

Beerdigung nach Schema F zu organisieren

und abzuwickeln, sondern

gehen auf die individuellen

Wünsche und Bedürfnisse der Betroffenen

gezielt ein.“ Angefangen

bei der entscheidenden Frage, wie

ein Verstorbener bestattet werden

soll. „In einigen Fällen trifft ein

Mensch eine eigenverantwortliche

Vorsorge, geht zu Lebzeiten zu einem

Bestatter und gibt an, wie er

gerne im Falle seines Todes beerdigt

werden möchte.“ Insbesondere

in größeren Städten, allen voran

bei Alleinstehenden, wird diese

Vorsorge durchaus häufiger getroffen.

Im ländlicheren Bereich wie

Weilheim und Umgebung dagegen

weniger, „weil wir hier noch relativ

viele Menschen mit einer stärkeren

Familienstruktur direkt vor Ort haben,

insofern Wert auf eine klassische

Erd- oder Urnenbestattung

in einem traditionellen Familiengrab

gelegt wird.“ Das Procedere

im Rahmen einer Bestattung läuft

wie folgt ab: Nach Eintritt des Todes

muss dieser offiziell von einem Arzt

bestätigt, ein Totenschein ausgestellt

werden. Erst dann kommt ein

Bestattungsinstitut ins Spiel, „in

dem wir abklären, ob, wo, wie und

für wie lange sich die Angehörigen

vom Verstorbenen verabschieden

möchten“.

„Nicht länger

als zwei Tage“

Nahezu alle deutschen Bundesländer

haben Abholfristen für

Verstorbene gesetzlich festgelegt.

In der Regel liegen die bei 36, in

Thüringen bei 48 sowie in Sachsen

und Brandenburg bei 24 Stunden.

In Bremen und Bayern dagegen

gibt es keine klassische Frist,

sollte eine Überführung jedoch

zeitnah umgesetzt werden. „Ein

Leichnam sollte nicht länger als

zwei Tage im Bett liegen bleiben,

da der Verwesungsprozess

bereits unmittelbar nach Eintritt

des Todes beginnt“, sagt Bestattungsberater

Markus Niedermeier,

einer der festangestellten

Mitarbeiter von Renate Ahammer.

Wie intensiv ein Leichnam

verwest, hängt letztlich von verschiedenen

Faktoren wie Raumtemperatur,

Luftfeuchtigkeit und

(natürlichem) Licht ab. Aber auch

davon, ob ein Verstorbener bereits

körperlich schwer krank war

oder dahingehend noch ziemlich

fit. „In der Regel holen wir einen

Verstorbenen innerhalb der ersten

24 Stunden nach Eintritt des Todes

ab“, sagt Niedermeier. Sofern

es der Zugang zu Gebäude und

umlichkeiten zulassen, geht das

Team mit Sarg ans Totenbett, alternativ

mit einer weniger sperrigen

Trage. Letztlich kommt ein Leichnam

jedoch immer in einen Sarg,

„der von uns dann im Leichenwagen

zum Bestattungsinstitut oder

jeweiligen Friedhof gefahren, und

dort in einem Kühlraum bei vier

Grad Celsius aufbewahrt wird“.

Angehörige des Verstorbenen, die

beispielsweise weiter weg wohnen

und nicht rechtzeitig anreisen

konnten, können nun dort Abschied

nehmen von ihrem Liebsten, ihrer

Liebsten. Beliebig viel Zeit bleibt

den Hinterbliebenen hierfür aber

nicht. Denn obwohl es in Bayern

30 | tassilo


Bestattungsberater Markus Niedermeier

mit exklusiver Holzurne.

keine konkrete Abholfrist nach

Eintritt des Todes gibt, muss eine

Beerdigung spätestens acht Werktage

nach Eintritt des Todes erfolgt

sein. „Nach alter Regelung waren

es nur vier, was jedoch häufig eine

gesonderte Verlängerung des zuständigen

Gesundheitsamtes nach

sich zog“, sagt Renate Ahammer,

die sich, wie ihre Mitarbeiter, am

Tag der Beerdigung selbst bewusst

im Hintergrund aufhält, für etwaige

Fragen der Angehörigen jedoch

immer persönlich vor Ort ist.

Diese Rundum-Betreuung gilt auch

im Falle einer Feuerbestattung,

wofür ein Verstorbener ebenfalls

in einen Sarg aus Holz kommt, und

letztlich vom beauftragten Bestattungsinstitut

an ein Krematorium

gefahren wird. Da es in Weilheim-

Schongau keines gibt, sind die Wege

aus dem Tassiloland etwas weiter,

führen unter anderem bis nach

Kempten, Memmingen, Augsburg,

Rottal-Inn oder München. Dort angekommen,

wird der Verstorbene

samt Sarg in einen auf rund 500

Grad vorgeheizten Ofen geschoben

– aufgrund dieser hohen Temperaturen

entzündet sich der Holzsarg

von selbst, wobei Bunsenbrennerähnliche

Brandbeschleuniger den

Verbrennungsprozess beschleunigen,

bei dann bis zu 1 100 Grad Celsius.

Übrig bleibt vom Verstorbenen

letztlich nur noch ein kleines

Häufchen Asche, das in eine biologisch

abbaubare Urne kommt,

und im Falle Ahammer nicht per

Post zurückbeordert, sondern persönlich

am Krematorium abgeholt

wird. Auf Wunsch kann die festverschlossene

Bio-Urne nun in eine

noch hochwertigere, künstlerisch

wertvollere Urne gestellt werden

– zugelassen sind hier auch (noch)

welche aus Stahl, die im Falle einer

Urnen-Erdbestattung sich

nicht zersetzen würde. Alternativ

können Urnen auch in sogenannten

Wänden bestattet werden –

eine dicke Mauer aus Stein mit

Öffnungen, in denen die jeweilige

Urne hineingestellt wird. Die Öffnung

wird schließlich mit einem

Deckel, zum Beispiel aus Marmor,

verschlossen. Darin sind Name sowie

Geburts- und Todesdatum des

Verstorbenen eingraviert.

Trauergottesdienst

trotz Kirchenaustritt?

Obwohl die Kirche immer stärker

in der Kritik steht, entscheiden sich

viele Menschen für eine traditionelle

Erdbestattung im Sarg oder

mit Urne, der in der Regel ein Trauergottesdienst

vorausgeht. Problematisch

wird’s, sofern der Verstorbene

aus der Kirche ausgetreten

ist und somit kein Recht auf einen

römisch-katholischen oder evangelischen

Trauergottesdienst hat,

die gläubigen Hinterbliebenen sich

jedoch unbedingt eine würdevolle

Beerdigung mit Pfarrer wünschen.

„In solchen Fällen führen wir oft

hartnäckige Gespräche“, sagt Renate

Ahammer, die an dieser Stelle

auch auf ganz andere Bestattungs-

Möglichkeiten hinweist. Am Skurrilsten

sicherlich: Die Urnenbestattung

im Weltall. Geld darf hier

wenig bis gar keine Rolle spielen,

ebenso der Wunsch einer persönlichen

Verabschiedung. Hierbei wird

nämlich ein Teil der verbrannten

Asche aus der eigentlichen Urne

in ein kleines Reagenzglas umgefüllt

und über USA oder Russland

dann via Rakete ins All transportiert

sowie freigelassen. „Diesen

Wunsch hatten wir bei uns noch

nicht“, sagt Markus Niedermeier.

Deutlich weniger ausgefallen, dafür

hier in der Region immer beliebter:

Eine Baumbestattung. Hier

wird eine Urne rund um einen auf

einem Friedhof gepflanzten Baum

in den Boden gesetzt. Wiederum

weniger bekannt, seit heuer jedoch

auch im unweit entfernten Dietramszell

im Angebot: Eine Bestattung

im Wald, inmitten der Natur.

Eine Urnenbestattung zu Wasser ist

deutschlandweit jedoch nur an der

Nord- und Ostsee erlaubt. „Diesen

Wunsch hatten wir schon häufiger

erfüllt“, sagt Renate Ahammer

über das Procedere mit einer beschwerten

Urne, die rasch auf den

Meeresgrund sinkt und sich im

Wasser auflöst.

Sie und Markus Niedermeier selbst

wünschen sich für sich eine klassische

Erdbestattung im Holzsarg

und im Grab ihrer Familie – und

für die Hinterbliebenen eine würdevolle

Begleitung, wie es den beiden

selbst immer wichtig war und

ist. Insbesondere Online-Bestatter

würden Angehörige erst mit Billigangeboten

anlocken, am Ende

des Tages dann doch sprichwörtlich

über den Tisch ziehen. „Mal

abgesehen davon, dass es hier

selten zu persönlichem Kontakt

zwischen Bestattungsinstitut und

Angehörigen des Verstorbenen

kommt, insofern ein persönlicher,

würdevoller Abschied kaum möglich

sein kann.“ Renate Ahammer

spricht an dieser Stelle sogar von

„Massenabfertigung und zum Teil

fragwürdigen Zuständen“. Dinge,

die es in ihrem Institut nicht geben

wird. Bei ihr bleibt das Preis-

Leistungsverhältnis fair. Und das

Menschliche im Mittelpunkt des

Schaffens.

js

november / dezember 2021 | 31


„Die Fischers, die Hamburgers und die Bands“

Unwiderstehliche

Familiengeschichte

Dießen | „Es ist eins der Bücher,

die man nicht aus der Hand legen

kann. Der Stil und der feine Humor

machen es unwiderstehlich.“

So fantastisch klingen sie alle, die

ersten Rezensionen auf das Buch

„Die Fischers, die Hamburgers und

die Bands“. Es stammt aus der Feder

von Journalistin, Theaterregisseurin,

Schauspielerin und Autorin

Katalin Fischer, die in Dießen am

Ammersee lebt und arbeitet – und

in ihrem Werk die eigene Familiengeschichte

aus der Zeit von 1897

bis 1924 aufgeschrieben hat. In drei

Handlungssträngen erzählt sie aus

dem Leben ihrer Urgroßeltern und

deren Nachkommen, einmal mütterlicherseits,

zweimal väterlicherseits.

Insofern ist alles Erstaunliche

an dieser Geschichte wahr, lediglich

die Garnierung erfunden. Zum

Beispiel, wie ein Budapester Brotfabrikant

eine hübsche Dienstmagd

heiratet. In einem südungarischen

Dorf namens Zenta der Hausierer

von seinem Sessel aus zusieht, wie

sein Haus abbrennt. Die Kinder eines

Berliner Bankiers sich durch

das losröhrende zwanzigste Jahrhundert

tanzen. Ein Dandy (übertrieben

modisch gekleideter Mann)

um Mitternacht seiner Geliebten

eine Flasche Champagner in einem

Kindersarg vorbeibringt. Eine

Hühner-fütternde Frau zur Leiterin

eines Krankenhauses wird, eine

Turmspringerin weint, eine Bombe

platzt und jemand die künftige

Religion seines noch ungeborenen

Kindes beim Poker verspielt. „Die

Fischers, die Hamburgers und die

Bands“ lebt von starken Kontrasten.

Es geht um Krieg, Liebe, Feuer,

Brot, Kinderspielzeug, Klavier und

Humor.

Besonders angetan sind die, die

dieses Buch bereits verschlungen

haben, von der Beschreibung der

im Buch vorkommenden Protagonisten.

„Einzelne Personen sind

wunderbar beschrieben, sind Charaktere,

lebendig, witzig, spritzig,

sehr eigen“ heißt es in einer weiteren

Rezension. Auch hervorzuheben:

Die im Buch beschriebenen

Sichtweisen zu Krieg, Wahrheit

und Verantwortung im Leben, die

> > > BÜCHER ZU GEWINNEN

allgemeingültig sind und sich auch

auf das globalbetrachtete Hier und

Jetzt beziehen lassen. Wer also

Lust hat auf eine politisch wie gesellschaftlich

aufregende Epoche

mit einem brodelnden Berlin und

einer glanzvollen, kaiserlich-königlichen

Epoche in Österreich-Ungarn,

aber eben auch etwas über

das aufregende Leben der Autorin

selbst erfahren möchte, sollte sich

„Die Fischers, die Hamburgers und

die Bands“ nicht entgehen lassen –

Katalin Fischer war als Tänzerin,

Schauspielerin, Regisseurin und

Journalistin unter anderem zwischen

Budapest, Paris, Tel Aviv und

Ammersee unterwegs, hat insofern

selbst jede Menge berichtenswerte

Lebenserfahrungen gemacht – insbesondere

in Ländern ohne funktionierender

Demokratie, hohem

Lebensstandard und technischem

Fortschritt wie hierzulande.

Erhältlich ist der 400 Seiten starke

Roman für 19 Euro in allen regionalen

Buchhandlungen, bei „CoLibri“

in Dießen und bei „Timbooktu“

in Schondorf, aber auch direkt

von Katalin Fischer via Mail unter

katalin-fischer@gmx.de.

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Advents- Maurer m/w/d

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Auszubildenden und gutes zumNeues September

zum Jahr 2020

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Auszubildenden zum Maurer m/w/d

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„Verstandenes Leid

ist halbes Leid“

Weilheim-Schongau | Der

Umgang mit chronischen

oder seltenen Krankheiten,

Lebenskrisen und

Schicksalsschlägen ist für

Betroffene und deren Angehörige

eine große Herausforderung.

Es gibt Ärzte

und Therapeuten, die für

Heilungsprozesse essentiell

sind. Doch die Behandlungszeiten

bei Fachärzten

und Therapeuten sind

begrenzt, Terminkalender

platzen obendrein aus allen

Nähten. Heißt: Den Großteil

der Zeit verbringen Betroffene

immer alleine oder im Kreis

der Familie. Das Problem dabei:

Auch wenn Freunde, Bekannte,

Kinder, Eltern, Partner und Ehepartner

noch so fürsorglich mit

kranken Menschen umgehen und

auch zweifelsohne eine immens

wichtige Stütze für sie sind – wie

es den Betroffenen im tiefsten Inneren

wirklich geht, kann einzig

und allein jemand nachvollziehen,

der selbst den Leidensweg

gleicher oder ähnlicher Krankheit,

Sucht oder den eines Schicksalsschlages

durchlebt, oder bereits

durchlebt hat. An dieser Stelle

kommen Selbsthilfegruppen ins

Spiel. Es handelt sich um Zusammenschlüsse

von Menschen, die

ein gleiches Problem oder Anliegen

haben, und gemeinsam etwas

dagegen oder dafür unternehmen

möchten. Insofern konzentrieren

sich Selbsthilfegruppen in der

Regel auf ein konkretes Thema,

ein konkretes Krankheitsbild oder

Leiten das Selbsthilfebüro: Ronald Weber (li.)

mit Veronika Schägger (vorne) und Petra Böck.

Suchtproblem. Wobei es auch offene

Gruppen wie „Männerprobleme“

oder „Frauenprobleme“

im Allgemeinen geben kann. Fakt

ist: Auch im Landkreis Weilheim-

Schongau gibt es für nahezu alle

Krankheiten, Lebenskrisen und

Suchtproblematiken Selbsthilfegruppen.

„Nur wissen das viele

gar nicht“, sagt Ronald Weber,

diplomierter Sozialpädagoge, der

bereits seit 25 (!) Jahren für das

landkreisweit zuständige Selbsthilfebüro

im Weilheim-Schongauer

Landratsamt verantwortlich ist,

es derzeit gemeinsam mit Petra

Böck und Veronika Schägger koordiniert

und verwaltet.

Insofern sind Weber, Böck und

Schägger die Ansprechpartner

schlechthin für Menschen, die auf

der Suche nach einer für sie passenden

Selbsthilfegruppe sind.

Aber auch für die Betreuung von

bereits etablierten Gruppen sowie

der Gründung neuer Gruppen

kümmern sich die drei. „Wir

helfen bei der Suche nach

geeigneten Räumlichkeiten,

der Finanzierung, der

Terminkoordinierung, aber

eben auch beim Führen

von Gesprächen innerhalb

neuer Gruppen und finden

für die jeweiligen Menschen

heraus, ob das jeweilige

Angebot auch tatsächlich

zu ihnen passt.“ Obendrein

haben sie ein umfassendes

Netzwerk zu Ärzten und

Therapeuten aufgebaut,

vermitteln Betroffene bei

Bedarf weiter. Und wissen

auch von „exotischeren“ Selbsthilfegruppen,

die in unmittelbarer

Region nicht existieren, dafür

vielleicht in München, Augsburg,

Frankfurt oder Berlin.

Oberstes Gebot für die drei immer:

Wahrung der Anonymität und

Einhaltung der Schweigepflicht.

Egal wer bei einem der drei Zuständigen

anruft, er kann ihnen

sein jeweiliges Anliegen voll und

ganz anvertrauen. „Es geht in den

meisten Fällen um hochsensible

Angelegenheiten, die weder von

uns noch aus einer der Gruppen

nach außen getragen werden.“

Einziger Nachteil, der im Falle

neuer Anfragen zutreffen könnte:

Dass es eine passende Gruppe

noch nicht oder nicht mehr gibt.

„Seit Corona hat sich natürlich

vieles verändert“, sagt Petra Böck.

Aufgrund Kontaktbeschränkungen

konnten sich viele Gruppen über

Wochen und Monate hinweg nicht

mehr treffen. „Was einigen sehr

34 | tassilo


oder andere Gruppe, die sich seit

Pandemiebeginn virtuell via Videoschalte

trifft, was den direkten

persönlichen Kontakt jedoch nicht

ansatzweise ersetzen kann.“

Aufgrund der niedrigen Inzidenzen

über den Sommer konnten sich jedoch

wieder mehrere Gruppen in

altbewährter Regelmäßigkeit treffen.

Und obwohl sich die eine oder

andere sogar aufgelöst hat, existiert

nach wie vor ein breites Angebot

an Selbsthilfe. Veronika Schägger

Gemeinsam lachen? Auch dafür sind Selbsthilfegruppen bekannt. Ein

derart enges Miteinander ist seit Corona jedoch nicht möglich. verweist an dieser Stelle auf

den Sozial-Atlas, der als gedruckte

schwer fällt.“ Das regelmäßige

Treffen in einer Selbsthilfegruppe

entwickelt sich für viele Menschen

zu einer entscheidenden Konstante

zum Teil seit 25, 30 oder gar 40

Jahren in die gleiche Selbsthilfegruppe

gehen – und das, aufgrund

Corona, von heute auf mor-

Broschüre zum kostenlosen Mitnehmen

ausliegt – unter anderem

in den Krankenhäusern Schongau,

Weilheim und Penzberg. Aber auch

rund um die Uhr online abrufbar

in ihrem Leben, es entstehen gen nicht mehr konnten.“ Ronald und zum kostenlosen Download

enge Freundschaften, und es wird

bei weitem nicht nur gejammert,

geschimpft und geklagt, sondern

Weber kennt nicht jeden einzelnen

Fall persönlich, ist sich aber sicher,

dass sich der Gesundheitszustand

(www.sozial-atlas.de) bereit ist. 90

Selbsthilfegruppen und Unterstützerkreise

stellen sich darin vor, die

auch viel gelacht. „Wir haben dadurch von einigen verschlechtert

alle in Weilheim-Schongau aktiv

29.09.2021 hat. „Es gibt 18:58 zwar Uhr die eine Seite sind. 2 Die meisten unterliegen

sR_anz_AL_tassilo_245x110_2021 Menschen in unserer Region, die

einer

strengen Anonymität und bestehen

ausschließlich aus Betroffenen, von

denen einer, mehrere, oder auch

alle im regelmäßigen Wechsel die

Leitung der jeweiligen Gruppentreffen

übernehmen. Es gibt aber

auch Gruppen mit oder für Angehörige

von Betroffenen sowie

Gruppen mit einem fixen, übergeordneten

Gesprächsleiter. Alkoholismus,

Adipositas, Burnout,

Depression, Angst und Zwänge,

sexueller Missbrauch, Angehörige

von Suizidanten, Verstorbenen

und Vollpflegefällen, Menschen

> > > TRAUEN SIE SICH!

nach Schlaganfall, mit Rheuma

oder Diabetes – die Liste ist verdammt

lang, jedoch zu keiner Zeit

in Stein gemeißelt. „Selbsthilfe ist

immer im Fluss – Gruppen treffen

sich zu anderer Zeit an anderem

Ort, neue Gruppen entstehen, andere

beenden ihre Arbeit“, heißt

es im Sozial-Atlas, und zwar unabhängig

von Corona. Eines haben

jedoch alle Selbsthilfegruppen

gemein: Sie helfen den Betroffenen.

Oder wie Ronald Weber es

ausdrückt: „Verstandenes Leid ist

halbes Leid“.

js

Ronald Weber, Petra Böck und Veronika Schägger geben von Montag

bis Mittwoch zwischen 8 und 15 Uhr Auskunft rund ums Thema

Selbsthilfe, bezogen auf den kompletten Landkreis Weilheim-

Schongau sowie darüber hinaus. Entweder telefonisch (0881 / 681

1616) oder per E-Mail (selbsthilfebuero@lra-wm.bayern.de). Nähere

Infos zum Thema auch im Internet unter www.sozial-atlas.de.

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november / dezember 2021 | 35


Alle Selbsthilfegruppen auf einen Blick

Suchterkrankung

• AA-Anonyme Alkoholiker

• Al-Anon + Alateen

• BLAUES KREUZ Begegnungsgruppen

Schongau/Weilheim

• EKS − Erwachsene Kinder von

dysfunktionalen/suchtkranken

Eltern und Erziehern

• Adipositas Selbsthilfegruppe

Weilheim/Schongau

• OA Gruppe Schongau

• Selbsthilfegruppe Spielsucht

Psychische Probleme

• S.L.A.A.

• S-Anon

• EA Emotions Anonymous

• „Sprich darüber“

• Selbsthilfegruppe Depression,

Angst und Zwänge Weilheim

• Selbsthilfegruppe für Menschen

mit sozialen Ängsten

• CoDa Gruppe Peiting

Lebenshilfen

• Angeleitete Selbsthilfegruppe

für sexuell missbrauchte Frauen

mit Therapieerfahrung

• Abnehmgruppe Schongau-

Altenstadt

• Begegnung für Trauernde

• AGUS − Angehörigengruppe

nach Suizid

• Verwaiste Eltern

• Primi Passi

• Trauergruppe für Sterneneltern

• Sternengwand

• Trauergruppe für Jugendliche

und junge Erwachsene

• Trauergruppe für Kinder von 4

bis 12 Jahren

• Selbsthilfegruppe für trauernde

Väter und Mütter von Halbwaisen

• Hochsensible

Chronische Erkrankung/

Behinderung − Angehörige

• Treffen für pflegende Angehörige,

Angehörigenarbeit

Chronische Erkrankung/

Behinderung

• Alzheimer Gesellschaft Pfaffenwinkel-Werdenfels

e.V.

• Alzheimer Gesellschaft Lechrain

e.V. – Selbsthilfe Demenz

• TREFF für Menschen nach

Schlaganfall und Interessierte

• Selbsthilfegruppe Schlaganfallbetroffener

und Aphasiker im

Pfaffenwinkel

• Selbsthilfegruppe für Schlaganfallpatienten

und deren

Angehörige in Weilheim und

Umgebung

• Parkinson-Selbsthilfegruppe

Weilheim

• Krebs-Selbsthilfegruppe Schongau

der Bayerischen Krebsgesellschaft

e.V.

• Selbsthilfegruppe Prostatakrebs

Weilheim der Bayerischen

Krebsgesellschaft e.V.

• Selbsthilfegruppe Brustkrebs

Weilheim

• Tinnitus Selbsthilfegruppe

• MS-Gruppen Peißenberg,

Peiting-Schongau, Weilheim

• MS - KöBe

• Kontaktgruppe für MS-Betroffene

und Menschen mit Körperbehinderung

• Offener Treff für junge

Menschen mit und ohne

Behinderung

• Stammtisch für Menschen mit

und ohne Behinderung in

Weilheim

• Spaßvögel

• MOSAIK − Selbsthilfegruppe für

Menschen mit Lernschwierigkeiten

• Landesverband Niere Bayern

• Regionalgruppe Landsberg am

Lech und Umland

• Rheuma-Selbsthilfegruppen

Weilheim, Schongau

• Fibromyalgie-Selbsthilfegruppe

• Selbsthilfegruppe Lunge für

Asthma und COPD

• Osteoporose Selbsthilfegruppe

• Selbsthilfegruppe für erwachsene

CI-Träger (Cochlea-

Implant-Träger) und Eltern von

CI-Kindern

• Stammtisch für Gehörlosen

• Rolliwelten e.V. – Inklusion [er]

leben

• RLS-Selbsthilfegruppe (Restless

Legs Syndrom)

Viel reden hilft bekanntlich viel — insbesondere mit Menschen, die gleiche

oder ähnliche Schicksale und Probleme teilen.

• Diabetiker Selbsthilfegruppe

Weilheim

• Selbsthilfegruppe Zöliakie

• Selbsthilfegruppe Auerberg

(Hauptprobleme)

• Long- und Post-Covid

(in Gründungsphase)

Chronische Erkrankung/

Behinderung − Kinder

• Gemeinsam Leben, gemeinsam

Lernen im Pfaffenwinkel e.V.

• einfach mehr − Menschen mit

Trisomie 21 im Pfaffenwinkel e.V.

Mütter, Väter,

Kinder

• Familienzentrum Arche Noah,

AWW

• Frauen- und Familienzentrum

„Lichtschaukel“ e.V., Peiting

• Mütter- und Familienzentrum

Weilheim e.V.

• Mütterzentrum Penzberg

• Offene Gesprächskreise für

Eltern, Lehrkräfte und Interessierte

• Gemeinsamer Elternbeirat Landkreis

Weilheim-Schongau e.V.

• Alleinerziehenden Treff

Frauen/Männer/

Lebenshilfen

• ISUV − Interessenverband Unterhalt

und Familienrecht

• Männergruppe

Wichtiger Hinweis: Viele der oben

aufgelisteten Selbsthilfegruppen sind

mehrfach vertreten, treffen sich zu

unterschiedlichen Zeiten in unterschiedlichen

Orten, querbeet im

Weilheim-Schongauer Landkreis verteilt.

Als gutes Beispiel dient hier die

gefragteste Selbsthilfe überhaupt:

Die der Anonymen Alkoholiker, für

die es je eine Gruppe in Hohenpeißenberg,

Peißenberg und Schongau

sowie zwei in Weilheim gibt. Außerdem

wichtig: Die Auflistung aller

Selbsthilfegruppen ist ohne Gewähr,

da sich Selbsthilfe in ständigem

Fluss befindet – alte Gruppen lösen

sich auf, neue gründen sich, Treffpunkte

und Uhrzeiten ändern sich.

november / dezember 2021 | 37


Genialer Schutz Ihrer Webcam mit Logodruck

Schutz vor Spionage

mit dem WebcamSafe

Birkland | Haben Sie, liebe Leser,

schon mal von einer Remote-Administrationssoftware

gehört? Mit

einem solchen Programm könnte

ein IT-Experte Ihren Rechner reparieren,

ohne persönlich vor Ort

zu sein. Früher sagte man auch

„Fernwartung“ dazu, wofür eine

Remote-Administrationssoftware

ein wahrer Segen ist — immerhin

spart sich der IT-Experte die An-

fahrtszeit, der Kunde die Kosten

dafür. Nur wird so ein Tool leider

nicht nur für den nutzvollen

Zweck der Wartung verwendet.

Auch Hacker

nutzen ähnliche Programme als

Trojaner-Software, um sich in PC

oder Tablets einzuloggen und auf

diese Weise arglose Menschen

auszuspionieren. Sie zeichnen

unter anderem deren Webseitenverläufe

und gegebenenfalls

Passwörter auf und beobachten

über die zumeist im Bildschirm

verbaute Webcam deren Verhalten

vor dem Rechner. Auf diese Weise

kann auch Ihr Laptop oder Ihr

Bildschirm mit Webcam zu einem

echten Spion in der eigenen Wohnung

werden. In den vergangenen

Jahren wurden immer mehr Fälle

registriert, bei denen Unbekannte

ohne Kenntnis der Beobachteten

über deren Webcams Aufnahmen

erstellt — und damit auch

allerlei Schabernack betrieben

haben. Wer nun meint, dieses an

eine Webcam angebrachte grüne

Licht würde vor einem externen

Spionage-Angriff warnen, der

irrt sich gewaltig – für Hacker ist

es ein Kinderspiel, dieses kleine

Signal-Lämpchen abzuschalten.

Will heißen: Sie merken nicht an-

satzweise, dass Sie womöglich seit

Stunden, Tagen, Wochen oder gar

Monaten zum Teil rund um die Uhr

beobachtet werden. Im Büro der

Firma, zuhause im Homeoffice, in

der Bibliothek einer Universität

oder im Schulunterricht.

Umso wichtiger, sich vor möglichen

Spionage-Angriffen zu schützen.

Das geht in Sachen Software

über eine hochwertige Firewall,

die über regelmäßige Updates

stets auf dem aktuellsten Stand der

Technik sein sollte und möglichst

rund um die Uhr Trojaner rechtzeitig

erkennt, meldet und vom

Rechner entfernt. Und, indem man

über die Linse der Webcam einen

Post-it oder ein Pflaster klebt, was

jedoch eher bescheiden aussieht.

Die wesentlich schickere Lösung

hierfür: Der WebcamSafe © , ein

einfaches aber ziemlich geniales

Produkt aus dem Hause Ostenrieder

Design & Marketing. Die in

Birkland ansässige Werbeagentur

bietet ihren Kunden bereits seit

mehreren Jahren diesen eleganten

Schutz für PC-Kameras an. Genau

genommen handelt es sich dabei

um eine schlanke, cleane Kunststoffabdeckung,

die einfach über

die Webcam geklebt wird und sich

für deren Einsatz ohne großen

Kraftaufwand zur Seite schieben

lässt. Der patentierte WebcamSafe ©

ist außerdem so dünn, dass er auch

auf Laptops oder MacBooks eingesetzt

werden kann.

Mit individuellem Design

als Werbeartikel

Und weil Optik auch immer eine

entscheidende Rolle spielt: Die gesamte

Oberfläche des WebcamSafe

© kann fotorealistisch gestaltet

und bedruckt werden. Deshalb hat

sich das Produkt schon bei etlichen

regionalen und überregionalen

Unternehmen als beliebter Werbeartikel

etabliert. Auf diese Weise

kann ein Firmenlogo schon ab einer

Mindeststückzahl von 100 optimal

auf Augenhöhe der Kunden

platziert werden. Der WebcamSafe

© ist also nicht nur ein praktisches

Sicherheitstool, sondern kann

für Unternehmen auch als echter

Hingucker verwendet werden. Wir

verlosen unter allen teilnehmenden

Firmen 2 x 100 Webcamsafes

inklusive Trägerkarten. Einfach bis

15. November eine E-Mail mit Firmenlogo

und Stichwort „tassilo

an info@webcamsafe.de senden. js

november / dezember 2021 | 39


Medienmappe mit DVDs, Testbögen, Infoblättern,

Comics, Flyer und vielem mehr.

Lehrkräfte hiesiger Bildungseinrichtun-

gen können diesen 900 Euro teuren

Koffer unter 0881 / 681 1287 oder

mz-weilheim@lra-wm.bayern.

de kostenlos ausleihen.

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Die Partnachklamm

Penzberg | Egbert Greven,

Johannes Meyer und Günther

Pfannkuch haben vor mehr

als drei Jahrzehnten eine

Konzertreihe mit klassischer

Musik ins Leben gerufen. Sie

hieß damals noch „Vier Ländliche

Konzerte“ und startete

am 30. Juni 1991 im Gemeindezentrum

Iffeldorf – ein Liederabend

mit Werken von Schubert. Und das mit

großem Erfolg. Denn über die Jahre hinweg hat

sich diese kulturelle Neueinführung etabliert in

dieser Region. Und feiert dieses Jahr das 30. Bestehen.

„Im Jahr des dreißigsten Bestehens wäre

es zu traurig, wenn nichts stattfinden könnte“, befürchtete

Günther Pfannkuch, Künstlerischer Leiter

des Vereins Musikfreunde Penzberg und Umgebung

e.V. noch zu Beginn dieser Konzert-Saison.

Doch, wenn auch mit weniger Besuchern: Es haben

bereits Konzerte stattgefunden – und es stehen

noch weitere auf dem Jubiläums-Programm. Zum

Beispiel „Percussion – pur“

am Sonntag, 14. November,

um 19 Uhr in der Stadthalle

Penzberg. Simon Melzer, Jonas

Lerche, Godwin Schmid

und Simon Kunz werden an

diesem Abend fulminante,

überraschende und virtuose

Werke von beispielsweise Steve

Reich, Maurice Rave und

Alexej Gerassimez zum Besten geben. Und „Joseph

Haydn – Die Jahreszeiten“ am Sonntag, 12. Dezember,

um 16.30 Uhr in Penzbergs Stadtpfarrkirche

Christkönig, wo unter anderem das Vocalensemble

Penzberg und das Sinfonieorchester im Pfaffenwinkel

auftreten werden. Aufgrund Corona ausschließlich

online erhältlich: Tickets. Und zwar unter www.

musikfreunde-penzberg.de oder per E-Mail-Anfra-

ge: kartenreservierung@musikfreunde-penzberg.

de. Für Konzertbesucher zu beachten

sind außerdem die tagesaktuellen rona-Hygiene-Maßnahmen.

Cojs

Brandschutzerziehung in Grundschulen

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Funkelnde Eiszapfen und erstarrte kristallene Kaskaden

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Tassiloland | Wie verhalte ich mich richtig im

Brandfall? Antworten auf diese Frage können nicht

früh genug thematisiert werden. Im Idealfall bereits

bei Kindern im Grundschulalter. Um dieses

gleichermaßen wichtige wie spannende Thema

den Buben und Mädchen möglichst

spielerisch beibringen zu

können, steht den

Lehrerinnen und

Lehrern hiesiger

Grundschulen nun

ein Brandschutzerziehungskoffer

zur Verfügung. Der Koffer entspricht

der neuesten Standardausführung und beinhaltet

unter anderem eine Notruf-Übungsanlage mit

zwei schnurlosen Telefonen, einen Handfeuermelder

sowie einen Rauchmelder. Außerdem eine

40 | tassilo


Heiß auf Klimaschutz

Bernried | Am Starberger See hat sich eine Bürgerinitiative

gegründet, die Positivbeispiele für Klimaschutz

verstärkt in den Fokus der Öffentlichkeit

rücken – und so neue Projekte und weitere Menschen

für ein aktives Engagement zur CO2-Bremse

initiieren und animieren möchten. Ein erstes Projekt

der Initiative, die aus Menschen im Alter von 20 bis

70 Jahren besteht: Ein Klimapfad, der derzeit aus

fünf Stationen besteht. An vieren werden Positivbeispiele

für Klimaschutz aufgezeigt, am fünften die

Ursache des Klimawandels im Allgemeinen erklärt.

Konkret gemeint sind Carsharing (am Bahnhof),

Ernährung & Landwirtschaft (am Bioladen Zorros),

Wärme via Hackschnitzel-Heizung (am Rathaus)

und Artenvielfalt (im Bernrieder Park). Sowie eine

weitere Infotafel (am Dampfersteg), die

das Dilemma der Treibhausgase durch

Industriealisierung aufzeigt.

js

Still-Treff für junge Mütter

Weilheim | Die Koordinationsstelle für frühe Kindheit

(KoKi) bietet ab sofort auch einen Still-Treff

für junge Mütter von Kindern zwischen Null und

zwei Jahren an. Im Rahmen mehrerer Treffen

informiert eine zertifizierte Still-Laktationsberaterin

zu den Themen Muttermilch und Säuglingsernährung.

Und beantwortet Fragen, die junge

Mütter häufig umtreiben und beunruhigen. Zum

Beispiel „Trinkt mein Kind genug?“ oder „Mache

ich alles richtig?“. Die Teilnahme an den Treffen

ist kostenlos, jedoch jeweils auf sieben Teilnehmer

begrenzt, außerdem gilt die Einhaltung der

3G-Regel. Heißt: Interessierte mögen sich rechtzeitig

via E-Mail unter familienbuero@lra-wm.

bayern.de anmelden. Die nächsten Termine sind

am Mittwoch, 3. November und Mittwoch, 1. De-

zember, jeweils von 10 bis 11.30 Uhr. Treffpunkt:

Im Freien vor dem Eingang des Landratsamtes

an der Pütrichstraße 10a in

Weilheim.

js

> > > IMPRESSUM

Selbsthilfe bei Long-Covid

Tassiloland | Im Landkreis Weilheim-Schongau

soll möglichst zeitnah eine Selbsthilfegruppe

(siehe auch Seite 37) für Long-Covid-Betroffene

gegründet werden. Unter „Long Covid“ sind

langfristig anhaltende gesundheitliche Probleme

gemeint, ausgelöst durch das Corona-Virus.

Dabei kann es sich um total unterschiedliche

Beschwerden handeln. Zum Beispiel Erschöpfungsgefühle,

verminderte Gedächtnisleistung

oder Depressionen. Und das sowohl nach

schwerem als auch leichtem Krankheitsverlauf.

Eine erste Auftaktveranstaltung zur Gründung

dieser Gruppe hat bereits am 25. Oktober stattgefunden.

Betroffene, Angehörige von Betroffenen

sowie allgemein am Thema Interessierte

dürfen sich für Näheres jederzeit im Selbsthil-

febüro des Landkreises melden. Entweder

telefonisch (0881 / 681 1616) oder per

E-Mail

(selbsthilfebuero@lra-wm.

bayern.de).

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Stand bei Drucklegung im Oktober 2021 – Auflage: 43000 Exemplare

Änderungen und Fehler vorbehalten.

Geplanter Erscheinungstermin der nächsten Ausgabe Jan. / Feb. 2022:

Freitag, 24. Dezember 2021 (Anzeigenschluss: 6. Dezember 2021) –

Für eingesandte Manuskripte wird keine Haftung sowie keine

Erscheinungsgewähr übernommen.

Die aktuellen Anzeigenpreise, Mediadaten sowie Erscheinungstermine

und weitere technische Angaben finden Sie auf www.tassilo.de

Herausgeber: Peter Ostenrieder

Redaktion: Johannes Schelle, Peter Ostenrieder (V.i.S.d.P.)

Mitarbeiter dieser Ausgabe: Ernst-Dietrich Limper, Nicole Burk

Anzeigenverkauf: Wolfgang Stuhler

Druck: Gebr. Geiselberger GmbH, M.-Moser-Straße 23, 84503 Altötting

Verteilservice: KBV Vertriebs GmbH, Am Weidenbach 8, 82362 Weilheim

Satz, Layout & Anzeigengestaltung: Peter Ostenrieder, Kurt Zarbock,

Irmgard Gruber, Jeannine Echtler, Christian Lechner

Erscheinungsweise: zweimonatig, kostenlose Verteilung an alle Haushalte

rund um Weilheim und die Seen — Zahlreiche Auslegestellen im Verteilgebiet.

Fotos: Felix Baab, Johannes Schelle, Adobe Stock, Ernst-Dietrich Limper, Bettina Eder, Kurt Zarbock, Isa Berndt, Krankenhaus GmbH Weilheim-Schongau,

Schönegger Käse-Alm, Tomorrow's Motion GmbH, Sabine Lindner, Kinderglück im Augenblick, Maria Achleitner, Leonhardiverein Peißenberg-Ammerhöfe,

Landratsamt Weilheim-Schongau, Salonorchester Weilheim, Ingrid Sonn-Knee, wikipedia.org, Bauer Verlag, Katalin Fischer, Marianne Bahle, Weilheimer

Krippenmuseum, Gronau Photographie

november / dezember 2021 | 41


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Saisonal und regional – Weihnachten mit der Hauswirtschafterei

Fürstenschnitten

unterm Christbaum

Tassiloland | Wenige Wochen vor

Beginn der Adventszeit bringen

Silvia Schlögel, Bettina Eder und

Christine Schilcher ein neues, und

damit bereits ihr siebtes Buch auf

den Markt. Es heißt „Weihnachten

in der Hauswirtschafterei – unsere

Lieblingsrezepte für die schönste

Zeit des Jahres“, ist 128 Seiten

dick und schon jetzt der absolute

Renner. „Rein optisch betrachtet

sicherlich unser schönstes Werk“,

betont Silvia Schlögel, die an dieser

Stelle ein dickes Lob an Kreativkopf

Bettina Eder aussprechen

möchte. Aber auch inhaltlich hat

diese Hart-Cover-Version in hochwertiger

Papier- und Farbqualität

verdammt viel zu bieten. Denn

neben Koch- und Backrezepten

von kulinarischen Schmankerln

aus Südtirol, Tirol, der Schweiz

und dem bayerischen Alpenraum

gibt’s diesmal sogar Dekorations-

Tipps – zum Beispiel einen „Adventskranz

in der Kuchenform“.

Ein anderes, hervorzuhebendes

Highlight sicherlich: Das Rezept

„Sieben auf einen Streich“. Die

dabei vorgestellten Nugatbissen,

Linzer Herzen, Schokotaler, Fruchtigen

Geschenke, Espresso-Schifferl

und Orangenbäumchen lassen

sich nämlich allesamt aus ein und

demselben Teig machen, unterscheiden

sich dank exquisiter Formen

und Zutaten jedoch trotzdem

in Sachen Geschmack und Optik.

Wobei bereits die Bilder von Tiroler

Birnenbrot, Topfenstollen und

Barbarakuchen dem Betrachter

das Wasser im Munde zusammenlaufen

lassen – ein Phänomen, das

sich bis zur Rückseite des neuen

Buches durchziehen wird. Denn

neben Stollen, Kuchen und zahlreichen

Plätzchen werden auch

göttlich angerichtete Vorspeisen,

Suppen, Braten und Nachspeisen

auf äußerst ansprechende Art und

Weise präsentiert. Dazu gehören

definitiv auch die fünf Rezepte,

die im Folgenden ausführlich vorgestellt

werden: Fürstenschnitten,

Kokoshupferl, kandierte Orangen,

gebeizter Saibling und Bratwursteier.

Bratwurst-Eier

ZUTATEN:

8 Eier

500 g rohe Bratwürste

PANADE:

2 Eier

1 EL Sahne

Salz, Pfeffer

Mehl

Brezenbrösel

Butterschmalz zum Ausbacken

ZUBEREITUNG: Die Eier circa 5

Minuten kochen und mit kaltem

Wasser abschrecken, abkühlen

lassen und schälen.

Die Bratwurstmasse aus der Haut

drücken. In acht Portionen teilen

und die Eier damit umhüllen.

Für die Panade die Eier mit der

Sahne verrühren und leicht würzen.

Die umhüllten Eier zuerst in

Mehl, danach in den Eiern und

zum Schluss in Brezenbröseln

wenden. In heißem Butterschmalz

rundum goldbraun ausbacken.

Unsere Bratwursteier sind ein

wahrer Augenschmaus bei jedem

Adventsbrunch.

Bratwurst-Eier

Gebeizter Saibling

IM PFAFFENWINKEL

IHR FACHGESCHÄFT

IM IHR

ZUTATEN:

20 g grobes Salz

20 g Zucker

1 TL Pfefferkörner

1 TL Senfkörner

1 Zweig Dill

4 Saiblingfilets mit Haut

5 Talweg

OHG

Dürr OHG

Dürr ZUBEREITUNG: Salz, Zucker, Pfeffer-

und Senfkörner in einem

Mörser zerdrücken. Den Dill leicht

zerpflücken.

Die Fischfilets mit der Hautseite

nach unten in eine Auflaufform

legen. Die Gewürzmischung und

den Dill darüber verteilen. Zugedeckt

24 Stdunden im Kühlschrank

ziehen lassen. Zwischendurch zwei

Mal wenden. Zum Servieren mit einem

scharfen Messer von der Haut

lösen und dünn aufschneiden.

November bis Dezember:

bis November Dezember:

23. Verlängerte Öffnungszeiten

Öffnungszeiten

Verlängerte 23. Öffnungszeiten

Verlängerte

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Montag - Freitag 8.00 bis 18.00 Uhr

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Hohenfurch

86978

Hohenfurch

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5 Talweg Tel: 08861 3407

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November bis 23. Dezember:

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November Verlängerte November

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Dezember:

Dezember:

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Montag Samstag - - - Freitag Samstag

9.00 8.00

9.00

bis bis

bis

16.00 bis 18.00 16.00

Uhr

Uhr

Uhr

Heiligabend Samstag 9.00 Heiligabend

9.00 bis bis 9.00

bis 16.00 bis

12.00 Uhr

12.00

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Krippenmuseum

Petelgasse 6 • 82362 Weilheim i.Ob

Peißenberg

80 orientalische und heimatliche

Krippendarstellungen, u.a. 240 Tripifiguren,

original Heidefiguren, historische Oberammergauer

Krippenfiguren von 1820 und 1880,

originale Wenzl-Krippe von 1721

Besichtigungen 28.11.21 bis Mitte Januar

Fr./Sa./So. 14-17 Uhr, in den Winterferien täglich

von 14-17 Uhr, am 25.12. u. 31.12. geschlossen

bei Voranmeldung sind Sondertermine für

Gruppen ab fünf Personen möglich

E-Mail: info@weilheimer-krippenmuseum.de

Büro: 0881-40033 • Mobil: 0178-1330806

Es gelten die aktuellen Corona-Schutzmaßnahmen.

Alle Ausgaben zum Nachlesen online unter

Individuelle

Präsentkörbe

Salami & Wild

Wein & Schnaps

Brot & Antipasti

Käse

Gebeizter Saibling

Kandierte Orangen

ZUTATEN:

4–6 Orangen

750 g Zucker

2 EL Orangenlikör

Mark einer ½ Vanilleschote

ZUM VERZIEREN:

Kuvertüre weiß

Kuvertüre Zartbitter

ZUBEREITUNG: Die Orangen mit

heißem Wasser gründlich waschen

und in Scheiben schneiden.

Den Zucker mit 750 ml Wasser

aufkochen. Die Orangenscheiben

dazugeben und circa 15 Minuten

bei schwacher Hitze kochen. Den

Orangenlikör mit dem Vanillemark

unterrühren. Zugedeckt abkühlen

und 24 Stunden im Sirup ziehen

lassen.

Die Orangenscheiben auf einem

Gitter abtropfen lassen. Große

Scheiben eventuell halbieren. Auf

mit Backpapier ausgelegte Backbleche

legen und an einem warmen

Ort drei Tage trocknen lassen.

Dabei hin und wieder umdrehen.

Die Kuvertüren klein hacken und

getrennt im Wasserbad schmelzen.

Die Orangenscheiben zur Hälfte

darin eintauchen.

TIPP: In den übrigen Sirup den Saft

einer Orange geben. Nochmals

kurz aufkochen und in eine Flasche

abfüllen. Der Sirup kann mit Sekt,

Wasser oder mit einem heißen Tee

gemischt werden.

Kokoshupferl

ZUTATEN:

TEIG:

250 g Roggenmehl Type 997

¾ TL Natron

60 g Puderzucker

30 g gemahlene Haselnüsse

½ TL Zimt

¼ TL gemahlene Nelken

¼ TL Kardamom

60 g Butter

125 g Honig

1 Ei

Kandierte Orangen

BELAG:

200 g Kokosflocken

2 EL Orangenlikör

ca. 5 EL Orangenmarmelade

ZUM ÜBERZIEHEN:

150 g Puderzucker

1–2 EL Zitronensaft

1 EL Rum

150 g Kuvertüre Zartbitter

Zuckerdekor-Perlen

ZUBEREITUNG: Die Teigzutaten zu

einem weichen Teig verkneten.

Zugedeckt über Nacht kühl stellen.

Den Teig 5 mm dick ausrollen

und runde Lebkuchen (Ø 5 cm)

ausstechen. Auf mit Backpapier

ausgelegte Backbleche legen und

backen.

Die Backzeit beträgt circa 12 Minuten

bei 180 °C (160 °C)

Für den Belag die Kokosflocken

mit dem Likör mischen. So viel

Marmelade dazugeben, dass eine

formbare Masse entsteht. Mit einem

Kaffeelöffel auf jeden abgekühlten

Lebkuchen kuppelförmig

etwas Belag verstreichen.

Aus Puderzucker, Zitronensaft und

Rum einen Guss herstellen. Die

Kuvertüre klein hacken und im

Wasserbad schmelzen. Die Kokoshupferl

in den Guss oder die Kuvertüre

tauchen und mit Zuckerdekor-Perlen

verzieren.

Dieser Lebkuchenteig lässt sich

wunderbar verarbeiten und kann

auch ohne Belag genossen werden.

Fürstenschnitten

ZUTATEN:

MÜRBTEIG:

300 g Mehl

100 g Puderzucker

100 g gemahlene Mandeln

150 g Butter

1 Eigelb

ZUM BESTREICHEN:

150 g Hagebuttenkonfitüre

FÜLLUNG:

120 g Butter

100 g Puderzucker

etwas Zitronenabrieb

44 | tassilo


Kokoshupferl

80 g gemahlene Mandeln

40 g Mehl

1 Ei

ZUM VERZIEREN:

Puderzucker

Hagebuttenkonfitüre

Mandelblättchen

ZUBEREITUNG: Aus den Teigzutaten

einen Mürbteig herstellen und

30 Minuten kühl stellen.

Den Teig etwa 3 mm dick zu einem

Rechteck ausrollen. Das Rechteck

in circa 6 cm breite Streifen

schneiden. Auf mit Backpapier

ausgelegte Backbleche legen. Die

Ränder auf jeder Seite etwa 1 cm

einschlagen.

Die Konfitüre glattrühren und auf

die Streifen streichen. Dabei die

Ränder frei lassen.

Für die Füllung die Butter mit

dem Puderzucker und dem Zitronenabrieb

schaumig rühren. Das

Ei dazugeben. Mandeln und Mehl

unterrühren. Die Masse auf der

Konfitüre verteilen und backen.

Die Backzeit beträgt circa 15 Minuten

bei 180 °C (160 °C)

Die abgekühlten Streifen mit Puderzucker

bestäuben. In Stücke

schneiden und mit Konfitüre und

Mandelblättchen verzieren. Vor

dem Servieren nochmals mit Puderzucker

bestäuben.

Ein besonders feines Rezept aus

Österreich.

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Ihr Regionalmagazin „tassilo

wünscht gemeinsam mit den drei

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erholsames, besinnliches Weihnachtsfest

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werden. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen,

das Los entscheidet.

Wir wünschen viel Erfolg! js

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november / dezember 2021 | 45


Adventsfensterschauen im Tassiloland

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10.00 bis 17.00 Uhr

46 | tassilo

Oberhausen | Woher und aus

welcher Zeit der Brauch des Adventsfensterschauens

ursprünglich

stammt? „Schwer zu sagen,

das wissen wir ehrlich gesagt

auch nicht“, sagt Marianne Bahle.

Selbst Historiker und Brauchtumspfleger

stoßen bei dieser Frage

an ihre Wissens-Grenzen. Gelebt

wird dieser vergleichsweise junge

Brauch überwiegend in der

Schweiz, aber auch in Südtirol,

Österreich und Bayern. Aber warum

und seit wann genau? Naheliegend

ist, dass sich das Adventsfensterschauen

vom klassischen

Adventskalender herleiten lässt.

Und über die Einführung des Kalenders

sind wiederum genauere

Fakten bekannt: Seine Tradition

reicht bis ins 19. Jahrhundert zurück.

Das Ziel damals wie heute:

Die Wartezeit bis Weihnachten Alt

„Mit fui Gfui ziang — und wieder auslossn!!!“ Die Adventsfenster mit Zugganisiert.

Hampelfiguren sind das Highlight schlechtin, insbesondere für Kinder,

die in diesem Falle Pippi Langstrumpf zum Tanzen bringen.

und Jung zu verkürzen und die

Es handelt sich um ein Gemeinschaftsprojekt,

auf für die Öffentlichkeit, die sich

an dem sich 24 dieses Motiv dann im Vorbeispa-

der Geburt Jesu, Tag für Tag zu

steigern. Das kann mit lilafarbenen Familien, Vereine und Institutionen

zieren anschauen kann.

aus ein und demselben Dorf

Kalendern aus dem Supermarkt

gelingen, hinter deren 24 Türchen oder derselben Stadt beteiligen. Streiche von

sich sündhaft leckere Schokoladen-Variationen

verstecken. Aber des Projekts gestaltet am Privat-

Das Ziel hierbei: Jeder Teilnehmer

Max und Moritz

auch mit Selbstgebasteltem, zum haus, Geschäft oder Vereinslokal „Bei uns im Dorf löst das Adventsfensterschauen

Beispiel liebevoll und von Hand ein liebevoll dekoriertes Fenster

immer wieder

genähten, faustgroßen Sackerl,

ebenfalls befüllt mit Süßigkeiten,

mit einem besonderen Motiv aus.

Die federführenden Organisatoren

aufs Neue große Faszination und

Freude bei Alt und Jung aus“, sagt

laden hierfür alle Teilnehmer aber auch Obst, Nervennahrung

Marianne Bahle, die gemeinsam

oder alltagsgebräuchlichen Gegenständen

wie Socken, Rasierer

oder Parfüm. Insbesondere Kinder

freuen sich Jahr für Jahr riesig auf

einen Adventskalender. Der Wert

des Adventsfensterschauens ist jedoch

nochmals ein ganz anderer.

zu einer Versammlung, in der die

jeweilige Nummer – von 1 bis 24 –

zugeteilt wird. Die Familie mit der

Nummer eins darf den Brauch des

Adventsfensterschauens schließlich

starten, zieht heuer am Mittwoch,

1. Dezember, den „Vorhang“

Dort wird dieser Brauch

Ursprünglich ins Leben gerufen

wurde er allerdings von Ursula

Krötz. Die hatte einen mit Sandra Wenzl das Adventsfensterschauen

in Oberhausen or-

BR-Beitrag

10.00 10.00 bis 17.00 bis 17.00 Uhr

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Adve

Natürliche u


über das Adventsfensterschauen

in Finsterau gesehen, war hellauf

begeistert, fuhr daraufhin selbst

in den Bayerischen Wald und

brachte diesen Brauch sozusagen

ins bayerische Oberland mit. Das

Besondere von Beginn an in Oberhausen:

Den Teilnehmern wird in

Sachen Ausgestaltung ihres jeweiligen

Fensters nichts vorgeschrieben.

Heißt: Es müssen auch

keine religiösen, weihnachtlichen

Motive sein. „Sofern es mit Liebe

und Hingabe umgesetzt wird,

sind der Kreativität keine Grenzen

gesetzt“, sagt Marianne Bahle.

Ein Highlight aus den vergangenen

Jahren: Eine riesengroße

Modelleisenbahn, aufgebaut in

einem geräumigen Wohnzimmer.

Oder Basteleien eines im Dorf bekannten

Hobbykünstlers, die sich

beweget haben. Vor allem aber

die Zug-Hampelmänner im Fenster

von Initiatorin Ursula Krötz,

die der Besucher von außen bewegen

kann. Allerdings nur mit

Gefühl. „Mit fui Gfui ziang – und

wieda auslossn!!!“ steht auf einem

weißen, an die Fensterfront

geklebten Hinweiszettel, während

Pippi Langstrumpf im Hintergrund

lustige Bewegungen mit Armen

und Beinen macht. „Dieses Puppenspiel

von Ursula ist natürlich

für unsere Dorfkinder das absolute

Highlight“, betont Marianne

Bahle, die an dieser Stelle auch

noch ein Fenster mit Pumuckl,

Eisbären oder Max und Moritz erwähnt.

Sie selbst hat über sechs

Jahre hinweg jährlich einen anderen

Streich der beiden Frechdachse

in ihrem hauseigenen

Adventsfenster ausgestaltet. „Bei

uns ist das Fenster an der Garage

und über den Garten zugänglich.“

Andere hätten es direkt neben der

Haustüre, wieder andere hinter

dem Haus, im Schaufenster eines

Ladengeschäfts oder als eigenes

Schaukasterl separat in der Hofeinfahrt

dekoriert.

Routenpläne für

Rundgang

Wer sich also am Brauch des Adventsfesterschauens

aktiv beteiligt,

darf nichts zu verbergen haben.

Täglich von 16 bis 22 Uhr sind

die Motive in Oberhausen zu bestaunen.

Am 1. Dezember nur das

Fenster mit der Nummer eins, am

zweiten Dezember die Fenster mit

der Nummer eins und Nummer

zwei. Heißt: Erst an Heiligabend

wird auch das vierundzwanzigste

und somit letzte Fenster geöffnet.

„Insofern bleibt die Spannung bis

Weihnachten hoch“, sagt Marianne

Bahle. Und auch der Überraschungseffekt.

Denn selbst im

Rahmen dieser im Vorfeld stattfindenden

Versammlung tauschen

die Teilnehmer sich nicht

untereinander aus. „Wer welches

Motiv ausgestaltet, bleibt bis zum

Tag der Fensteröffnung ein Geheimnis.“

Kann insofern auch ein

brandaktuelles, modernes Thema

sein. Eine Eisbärenlandschaft in

Reinweiß sieht nicht nur dank

perfekt abgestimmter Beleuchtung

wunderschön aus, sondern

regt die Leute auch zum Nachdenken

an – Eisbären sind vom

Aussterben bedroht, weil sie vom

Menschen zu stark bejagt wurden,

aber auch, weil deren Lebensraum

aufgrund des Klimawandels

stark zusammenschmilzt, was

wiederum auch eine Bedrohung

für die Menschheit ist. Ein anderes

Fenster zeigt Holzarbeiten mit

schweren Bulldogs, Rückewagen

und Holzspalter, stellt somit das

Arbeitsleben vieler hiesiger Landwirte

dar.

Bratwurst, Glühwein und Plätzchen

gibt’s für die Besucher der

Adventsfenster allerdings keine.

„Das bieten wir bewusst nicht an,

um unter uns Teilnehmern keine

Konkurrenz zu schüren.“ Es gehe

bei diesem Brauch schlichtweg

darum, dass Alt und Jung einen

guten, freudigen Grund haben,

auch bei Schnee und Kälte sich

draußen an der frischen Luft zu

bewegen, und durch entdecken

dieser liebevoll gestalteten Motive

Momente der Freude, der Glückseligkeit,

aber auch des Innehaltens

für sich finden. „Was insbesondere

im vergangenen Jahr Gold wert

war, als aufgrund Corona nahezu

alles abgesagt werden musste –

das Adventsfensterschauen kann

aber immer umgesetzt werden,

sofern sich die Spaziergänger

nicht in größeren Gruppen um die

Fenster scharen und ausreichend

Abstand zueinander halten“, sagt

Marianne Bahle, die bei aller Besonderheit

dieses Brauchs natürlich

weiß, dass die Oberhausener

nicht die einzigen im Tassiloland

sind, die diesen pflegen. In Forst

wird das Adventsfensterschauen

ebenfalls seit rund zwei Jahrzehnten

gelebt, ähnlich lange im Kurort

Bad Bayersoien. Dagegen seit

kurzem in Eberfing. „Und auch bei

Auswärtigen gut ankommt“, sagt

Marianne Bahle. Insbesondere

zwischen Heiligabend und Dreikönig

– so lange bleiben die Motive

ersichtlich – lohnt sich ein Spaziergang

durch die Adventsfenster-Dörfer

im Tassiloland. In der

Regel liegen sogar Pläne für einen

Rundgang aus, der bei rund einer

Stunde Gehzeit auch als idealer

Verdauungsspaziergang an den

Festtagen selbst dient.

js

november / dezember 2021 | 47

Mit Liebe

schenken!

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Tel 08856/ 9379768


Das Krippenmuseum an der Petelgasse

„Eine Bereicherung für die Region“

Weilheim | Wer das Weilheimer

Krippenmuseum zum ersten Mal

betritt, kommt aus dem Staunen

nicht heraus: Auf einer Ausstellungsfläche

von 400 Quadratmetern,

verteilt auf zwei Etagen, werden

mehr als 100 Krippen mit über

1 500 Figuren aus aller Welt gezeigt.

Und keine ist wie die andere.

„Diese schier grenzenlose Vielfalt

ist sicherlich die größte Besonderheit

unseres Museums“, sagt Thomas

Bögl, 53, selbstständiger Zimmerer,

der dieses Museumsprojekt

vor rund vier Jahren in Angriff genommen

hatte. Und zwar gemeinsam

mit seinem Vater Manfred

Bögl, bekannt als renommierter,

verdienter Architekt. „Mein Vater

hatte diesen Traum eines eigenen

Krippenmuseums schon länger“,

bekräftigt Thomas Bögl. Die Frage

lautete nur: Wo lässt sich dieser

Traum am idealsten verwirklichen?

Thomas Bögl sperrt zum ersten Advent sein Krippenmuseum auf.

Letztlich entschied sich die Familie

für die Sanierung eines denkmalgeschützten

Einzelobjekts an der

Petelgasse 6 in Weilheim. 2017

wurde mit den Abbrucharbeiten

begonnen, Ende 2018 standen bereits

die ersten Krippen in den Ausstellungsräumen.

Der Besucherandrang

nach der offiziellen Eröffnung?

„Von Beginn an wirklich

gut“, sagt Thomas Bögl. Im ersten

Jahr konnte er rund um Weihnachten

2 500 Besucher verzeichnen,

im zweiten waren es ähnlich viele,

darüber hinaus sind 17 Schulklassen

mit ihren Lehrkräften vorbeigekommen.

Und alle, ob Alt oder

Jung, waren hellauf begeistert, und

haben ihre Freude unter anderem

in einem Gästebuch handschriftlich

zum Ausdruck gebracht. Am 12. Januar

2019 schrieb beispielsweise

ein Museumsbesucher: „Eine

überwältigende Krippenausstellung.

Was da geschaffen wurde ist

eine Bereicherung für die Region

Oberbayern und darüber hinaus.“

Größte Krippe

ist elf Meter lang!

Beginnend mit dem renovierten

Gebäude und seinen Räumlichkeiten

an sich – aus der einstigen

„Ruine“ haben Thomas und Manfred

Bögl eine regelrechte Wohlfühloase

geschaffen. Allein die

Fassade wirkt einladend, versprüht

dank orange-gelber Farbe sowie

daran angebrachten, sanft ausgeleuchteten

Lettern namens „Weilheimer

Krippenmuseum“ mediterranen

Flair. Im Inneren dagegen

trifft Rustikales auf Moderne – eine

schicke Wendeltreppe aus Stahl

und Holz führt in den ersten und

zweiten Stock hinauf, wo sich die

gemütlichen Ausstellungsräume

der qualitativ hochwertigen Krippen

aus unterschiedlichsten Epochen

befinden – die älteste stammt

aus dem Jahr 1721. Drumherum stechen

freigelegte Altholzbalken aus

heimischer Fichte, Tuffsteine sowie

im Boden eingearbeitete Tonziegel

ins Auge, original aus 1896. Und

im Erdgeschoss? Desinfektionsmittelspender,

Kasse, barrierefrei zugängliche

Toilette und barrierefrei

zugänglicher Aufzug! Die Bögls

haben bei der Sanierungsplanung

des denkmalgeschützten Gebäudes

wirklich an alles gedacht. Auch an

Lagerräume und Werkstätten, in

denen Thomas und Manfred Bögl

immer wieder neue Gebäude und

Landschaften für Krippen bauen –

und darin in Zukunft auch Krippenbau-Kurse

für Kinder im Alter von

sechs bis zwölf Jahren anbieten

werden.

Die größte, zugleich Thomas Bögls

Lieblings-Krippe, befindet sich im

zweiten Stock, im hintersten Raum

auf der rechten Seite. Sie ist elf (!)

Meter lang und zeigt die aus der

Bibel bekannte Geschichte der

„Flucht nach Ägypten“, die durch

eine wilde, felsige und sandige

Wüstenlandschaft führt. Und an

bestimmten Punkten mit lebensei-

genen Erfahrungen der Bögls versehen

ist. „Diesen Felsdurchbruch

zum Beispiel habe ich gebaut,

weil ich durch so einen mal selbst

48 | tassilo


Die längste Krippe im Weilheimer Museum misst elf Meter.

auf einem Kamel geritten bin –

gemeinsam mit meinem Sohn.“

Überhaupt verbauen die Bögls

jede Menge Gegenstände in ihren

Krippen, die sie eigenhändig in

der Natur rund um Weilheim, den

Ammergauer Alpen, aber auch aus

aller Welt zusammengesammelt

haben. „Wir haben schon viele

Länder bereist, viele Kulturen und

Religionen erlebt, was uns bei der

Umsetzung von Landschaften und

Gebäuden aus dem Orient sowie

anderen Regionen und Kontinenten

ungemein hilft.“ Israel, Ägypten,

Mexiko oder Indonesien

sind nur wenige Beispiele.

Den Sand aber macht Manfred

Bögl selbst, bei sich

zuhause in Weilheim, indem

er sich draußen im Garten

ein ruhiges Plätzchen sucht

und anfängt, Steine zu klopfen.

„Ein Hobby von ihm“,

sagt Thomas Bögl, grinst

und betont an dieser Stelle,

dass er und sein Vater 75

Prozent aller Krippen, die

in ihrer Ausstellung zu sehen sind,

selbst gebaut haben. Die anderen?

„Schenkungen oder Dauerleihgaben.“

Und die Figuren, die allesamt

von namhaften Schnitzern

und Kunsthandwerkern stammen?

„Zugekauft, oder auch geschenkt

bekommen und geliehen.“

Zum Leben

erweckte Figuren

Letztlich steht jede Krippe für

sich, und hinter jeder steckt eine

andere nette Anekdote, eine andere

berührende Geschichte, die

Thomas Bögl im Rahmen einer

Museumsführung immer wieder

schleichend miteinfließen lässt.

Wobei den Besuchern auch zu

empfehlen ist, einfach nur stehen

zu bleiben, hinzuschauen und

inne zu halten, um die Krippen

auf sich wirken zu lassen. Allen

voran bei denen, die mit Figuren

von Angela Tripi bestückt sind.

Die Künstlerin lebt und arbeitet

in Palermo, Sizilien. Und gilt als

Schöpferin der wohl wundervollsten,

handgemachten Krippenfiguren

überhaupt. Der Grund dafür ist

auch für Laien schnell erkennbar:

Tripi-Figuren stehen nicht einfach

nur da. Sie sind derart detailgetreu,

mit derart viel Liebe, Herzblut

und Filigranität hergestellt,

bemalt und angezogen, als hätte

sie jemand zum Leben erweckt.

„Als mein Vater Manfred zum

ersten Mal Tripi-Figuren gesehen

hat, war es um ihn geschehen“,

betont Thomas Bögl den

eigentlichen Hauptgrund,

warum diese Leidenschaft

für Krippen bereits vor vielen

Jahren Einzug erhalten

hat im Hause Bögl. Und

nun an alle Interessierten

weitergegeben wird mit

einem Museum, das nicht

nur für Weilheim, sondern

den ganzen Landkreis und

darüber hinaus eine echte

Bereicherung ist.

js

> > > ÖFFNUNGSZEITEN UND FÜHRUNGEN

Das Weilheimer Krippenmuseum, Petelgasse 6, öffnet ab dem

1. Adventssonntag (28. November) wieder seine Pforten. Immer

freitags, samstags und sonntags von 14 bis 17 Uhr, sowie in den

Winterferien inklusive Neujahrstag (1. Januar 2022) täglich von

14 bis 17 Uhr. Lediglich am ersten Weihnachtsfeiertag sowie an

Silvester bleibt das Museum geschlossen. Nach telefonischer

(0881 / 40033 und 0178 / 1330806) oder schriftlicher (info@

weilheimer-krippenmuseum.de) Rücksprache sind ab fünf bis

maximal zehn Personen auch Museumsführungen außerhalb

der Öffnungszeiten möglich. Es gelten die aktuellen, von der

Regierung vorgeschriebenen Corona-Schutzmaßnahmen.

november / dezember 2021 | 49

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denken Sie rechtzeitig

an die Tischreservierung

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Tassiloland | Das Jahr neigt sich

so langsam dem Ende zu, in wenigen

Wochen beginnt bereits die

Adventszeit. Und damit beginnt

auch wieder die krampfhafte Suche

nach passenden Weihnachtsgeschenken

für die Liebsten, was

aufgrund eines massiven Überangebots

an Konsumgütern und

zugestehen, dass dieser seinen

Freizeitangeboten Tassilostr. 2 immer - 82398 schwieriger

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Warenwert über einen bestimmchen

wird. Wer nichts falsch maschein

geschenkt bekommt, ob ten Zeitraum zu kalkulieren hat.

möchte am Abend des 24. zu Weihnachten, zum Geburtstag Zu knapp darf die zeitliche Befristung

Dezembers: Geschenkgutscheine oder einem anderen Anlass, sollte

eines Gutscheins jedoch

gehen in der Regel immer. Die sich fest vornehmen, ihn zeitnah nicht bemessen sein. Laut übereinstimmenden

beschränken sich zwar auf einen einzulösen. Denn der häufig aus

Aussagen von

bestimmten Laden oder Online-

Shop, in denen die Auswahl jedoch

groß bis riesengroß ist. So

kann der Beschenkte sich Funktionsshirt,

Thermoflasche oder

Kochtopf selbst aussuchen, im

Idealfall in seiner zum Outfit oder

zur Wohnungsreinrichtung passenden

Lieblingsfarbe. Allerdings:

Gutscheine erfüllen ihren Sinn

erst dann, wenn sie auch eingelöst

wurden. Auch Sie, liebe Leser,

haben sich sicherlich schon

mal dabei erwischt, beim Ausmisten

alter Unterlagen einen

längst vergessenen Gutschein

dem Volksmund fallende Satz

„ein Gutschein verfällt nicht!“ ist

falsch.

Fachanwälten sei die Befristung

auf nur ein Jahr zu knapp. Bei

Gutscheinen, die wiederum ohne

Frist ausgestellt werden, gilt die

allgemeine Verjährungsfrist. Die

beträgt drei Jahre, und beginnt

immer am Ende des Jahres, in

dem der Gutschein ausgestellt

wurde. Als Beispiel: Wer an

Weihnachten einen fristlosen

Gutschein geschenkt

wiederzuentdecken. Nicht

selten landen sie nämlich

im untersten Schrankregal,

in einer kaum genutzten

Schublade, im Handschuhfach

des Autos, oder – der

Klassiker – im hintersten

Fach des Geldbeutels.

Insbesondere

im letztgenannten

50 | tassilo

Beispiel droht der Gutschein sich

abzunutzen, zu vergilben, sodass

am Ende des Tages weder Geldwert

noch Ausstellungsdatum abzulesen

sind.

Greift die allgemeine

Verjährungsfrist?

Tatsächlich dürfen Händler einen

Gutschein sehr wohl mit zeitlicher

Befristung ausstellen, was meist

in kleingedruckter Form durch

„gültig bis“ oder „gültig zwei

Jahre“ auch der Fall ist. Und auch

Sinn macht. Schließlich sollte jeder

Konsument einem Händler


Handgeschrieben: Der Gutscheingestaltung sind keine Grenzen gesetzt.

und Geschäftspartner sind uns

GOLD

wert

bekommt, der bereits am 22. November

2021 ausgestellt wurde,

darf diesen in jedem Falle bis zum

31. Dezember 2024 einlösen. Wer

tatsächlich nach diesen drei Jahren

im Ladengeschäft ankommt,

muss auf die Kulanz des Geschäftes

hoffen, hat aber, rein rechtlich

betrachtet, keinen Anspruch mehr

auf die Einlösung des Gutscheins.

Etwas komplizierter wird’s, sobald

die festgelegte Frist von

beispielsweise zwei Jahren überschritten,

die allgemeine Verjährungsfrist

von drei Jahren jedoch

noch nicht erreicht ist. An dieser

Stelle schreibt der Verbraucherschutz:

„Sie können dann zwar

nicht mehr die Einlösung des Gutscheins

verlangen, haben aber einen

Anspruch darauf, dass Ihnen

der Geldwert des Gutscheins erstattet

wird – unserer Auffassung

nach muss der Anbieter Ihnen

gegen Rückgabe des Gutscheins

den Geldwert erstatten, da er von

Ihrem damaligen Schenker Geld

für diesen Gutschein erhalten

Unsere Mitarbeiter, Kunden

hat.“ Dürfte der Aussteller des

Gutscheins das Geld behalten,

wäre er „ungerechtfertigt bereichert“,

wie es im Juristen-Jargon

heißt. Allerdings darf der Händler

seinen entgangenen Gewinn

einbehalten; schließlich hätte er

bei rechtzeitiger Einlösung des

Gutscheins Umsatz generiert. Wie

hoch dieser entgangene Gewinn

letztlich ist, muss im Einzelfall

entschieden werden.

Händler geht vor dem

Einlösen pleite?

Wiederum unkompliziert ist die

Regelung bei Gutscheinen, die an

Veranstaltungen gebunden sind.

Wer am Tag des Konzerts nicht

auftaucht, hat Pech gehabt – der

Wert des Gutscheins ist mit Ende

der Veranstaltung ungültig, kann

auch nicht nachträglich vom Veranstalter

in Form des Geldwerts

zurückverlangt werden.

Dagegen können, obwohl es hierfür

keine klare gesetzliche Regelung

gibt, Gutscheine in mehreren

Schritten eingelöst werden. Als

Paradebeispiel hierfür dienen unter

anderem Geschenkgutscheine

für Lebensmittelgeschäfte, Restaurants

oder Buchhandlungen. Wer

seine Zwei-Euro-Leberkässemmel

beim Metzger via 20-Euro-Gutschein

kauft, bekommt auch nur

zwei Euro abgezogen – in der Regel

wird der neue Gutschein-Wert

von nun 18 Euro handschriftlich

vermerkt und behält mit Aktualisierung

des Datums sowie einer

Unterschrift des Verkäufers seine

Gültigkeit.

Was grundsätzlich nicht erlaubt

ist, es sei denn, der Inhaber des

Ladengeschäftes zeigt sich kulant:

Den Gutschein gegen Bargeld einzutauschen.

„Geht das Geschäft

auf dieses Verlangen nicht ein, haben

Sie schlechte Karten“, schreibt

der Verbraucherschutz an dieser

Stelle. Der Händler sei nicht dazu

verpflichtet, den Geldbetrag auszubezahlen,

da ein Geschenkgutschein

grundsätzlich zur Einlösung

gegen Ware bestimmt sei. Häufig

ist dieses Ansinnen mit dem Satz

In den vergangenen Monaten haben wir

wieder Wertschätzung gelernt.

Genießen und schätzen Sie die

Weihnachtsfeiertage im Kreise Ihrer Lieben.

Altenstadter Str. 4

„Barauszahlungen

nicht

möglich“ ohnehin auf der Gutscheinkarte

schriftlich vermerkt.

Bleibt nur noch zu klären: Was

passiert, falls ein Händler vor

Einlösen eines Gutscheins Pleite

geht? Auch hier hat der Verbraucherschutz

eine klare Antwort parat:

„Ist ein Insolvenzverfahren gegen

den Händler eröffnet worden,

der jemandem einen Gutschein

ausgestellt hat, kann dieser seine

Forderungen aus dem Gutschein

nur noch zur Insolvenztabelle anmelden.

Soweit dann noch Geld

vorhanden sein sollte, erhalten

Verbraucher eine entsprechende

Quote ausgezahlt.“ Meist gehen

derartige Forderungen jedoch aufgrund

einer geringen Insolvenzmasse

ins Leere.

js


eirenschmalz.de

86987 Schwabsoien


blechtech.de

november / dezember 2021 | 51


NOVEMBER/


Veranstaltungskalender

1. November bis 31. Dezember 2021

Stand 14.10.2021 – kurzfristige Absagen, Änderungen und Einschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie sind möglich!

MO 01.11.

Allerheiligen

WEILHEIM

18.00 Uhr

Theater „Anna sagt was – eine

Souffleuse packt aus“ im Stadttheater.

Infos und Karten unter

info@stadttheater-weilheim.de

oder 0152 / 56570359

PEISSENBERG

19.00 bis 21.30 Uhr

Tauschabend der Sammlerfreunde

Peiting und Umgebung e.V. in

der Bücherei

STARNBERG

10.00 bis 17.00 Uhr

Ausstellung „Im Schein der

Sterne“ Geschichten vom Nachthimmel

im Museum. Anmeldung

unter 08151 / 4477570. Bis 9.1.22

10.00 bis 17.00 Uhr

Ausstellung zur Bilderbuchgeschichte

„Ausflug zum Mond“ im

Museumsgarten. Anmeldung unter

08151 / 4477570. Bis 7.1.

MURNAU

10.00 bis 17.00 Uhr

Ausstellung „Punkt, Linie, Fläche.

Die Kinderzeichnung und der

Expressionismus“ im Schloßmuseum.

Eintritt: 6 €, bis 7.11.

10.00 bis 17.00 Uhr

Ausstellung „Es kommen kalte

Zeiten. Murnau von 1919 bis 1950.“

im Schloßmuseum. Eintritt: 6 €,

Infos unter www.schlossmuseummurnau.de,

bis 21.11.

BERNRIED

10.00 bis 18.00 Uhr

Ausstellung „Die Farben der

Avantgarde“ im Buchheim Museum.

Eintritt: 10 €, Infos unter www.

buchheimmuseum.de, bis 7.11.

DI 02.11.

WEILHEIM

8.00 bis 13.30 Uhr

Wochenmarkt am Kirchplatz.

Jeden Dienstag

PENZBERG

12.30 bis 13.30 Uhr

Lesetreff im Mütterzentrum. Für

Mütter, die nicht umgangssprachlich

deutsch sprechen. Anmeldung

unter info@muetterzentrum-penzberg.de.

Alle 2 Wochen dienstags

MURNAU

14.00 bis 16.30 Uhr

Kreative Holzwerkstatt „Kerzenhalter

bauen“ im Schloßmuseum.

Eintritt: 11 €, Anmeldung unter

08841 / 476-207 oder -201

PÄHL

20.00 Uhr

Bauernstammtisch im Gasthof

Neue Post

WEILHEIM

MI 03.11.

10.00 bis 11.30 Uhr

DEZEMBER 2021

Still-Treff für junge Mütter. Treffpunkt

vor dem Landratsamt.

Anmeldung unter familienbuero@

lra-wm.bayern.de. siehe Seite 41

DIESSEN

8.00 bis 14.00 Uhr

Viktualienmarkt in der

Von-Eichendorff-Straße 1.

Jeden Mittwoch

STARNBERG

19.00 Uhr

Vernissage aktueller Werke der

Mitglieder des Kunstvereins „DIE

ROSENINSEL e.V.“ im großen Saal

der Schloßberghalle. Bis 10.11.

MURNAU

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt in der Fußgängerzone,

jeden Mittwoch

10.00 bis 12.00 Uhr

Geführte Radtour „Murnaus Kultur-

und Naturschätze“. Treffpunkt

an der Tourist-Info. Anmeldung

unter www.murnau.de, Kosten:

19 €, jeden Mittwoch

15.00 bis 19.00 Uhr

Offene Werkstatt / Bastelclub –

Reparieren, Basteln, Möbel bauen

mit Viktor Weber im Erlhaus.

Eintritt frei, Infos und Anmeldung

unter www.erlhaus.de oder

08841 / 2656, jeden Mittwoch

PÄHL

14.30 Uhr

Kaffeekranzl in der Tagesbar auf

Gut Kerschlach

SCHONGAU

19.00 Uhr

Online-Infoabend des Krankenhauses

für werdende Eltern via

Zoom-Meeting. Zoom Meeting-ID:

859 105 9657, weitere Infos unter

www.meinkrankenhaus2030.de

DO 04.11.

WEILHEIM

14.00 bis 16.00 Uhr

Stadtführung mit Dr. Joachim

Heberlein. Treffpunkt am Mehrgenerationenhaus.

Kosten: 4 €,

Anmeldung unter 0881 / 909590-0

PEISSENBERG

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Glückauf-Platz.

Jeden Donnerstag

STARNBERG

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Kirchplatz.

Jeden Donnerstag

PENZBERG

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Stadtplatz.

Jeden Donnerstag

RAISTING

19.00 Uhr

Offener Stammtisch für Künstler &

Kunstinteressierte im Gasthof Drexl

FR 05.11.

WEILHEIM

8.00 bis 13.30 Uhr

Wochenmarkt am Marienplatz.

Jeden Freitag

20.00 Uhr

Theater „La Mandragola“ eine

Meisterkomödie von Niccolò Machiavelli

im Stadttheater. Infos und

Karten unter info@stadttheaterweilheim.de

oder 0152 / 56570359

MURNAU

20.30 bis 23.00 Uhr

Szenische Lesung von Lucca Züchner

& Thorsten Krohn und Musik

von Portmanteau-Labs in der

Westtorhalle. Karten: 12 € unter

www.westtor.de

EBERFING

17.30 Uhr

Fondue-Essen im Gasthof zur

Post. Fleisch- oder Käsefondue ab

2 Personen. Siehe Anzeige Seite 6,

jeden Freitag

ANDECHS

20.00 bis 24.00 Uhr

Party Bowling mit DJ und Animation

im Bowling Islands. Weitere

Infos und Anmeldung unter www.

bowling-islands.de, jeden Freitag

FELDAFING

8.00 bis 12.30 Uhr

Wochenmarkt am Kirchplatz.

Jeden Freitag

SÖCKING

8.00 bis 13.00 Uhr

Biowochenmarkt an der Kirche

St. Ulrich. Jeden Freitag

ROTTENBUCH

11.00 bis 15.00 Uhr

Kässpatzenessen auf der Schönegger

Käse-Alm. Reservierung

> > > BLUTSPENDETERMINE VOM ROTEN KREUZ

Mo, 20. Dez. 16.00 bis 20.00 Uhr

Murnau, Kultur- u. Tagungsz.

november / dezember 2021 | 53


ab 10 Personen unter 08867 / 489

nötig. Jeden Freitag

SA 06.11.

WEILHEIM

8.00 bis 14.00 Uhr

Hallenflohmarkt in der kleinen

Hochlandhalle

20.00 Uhr

Konzert „Symphonic Air Connection“

in der Stadthalle. Infos und

Karten unter 0881 / 682-6200

20.00 Uhr

Theater „La Mandragola“ eine

Meisterkomödie von Niccolò Machiavelli

im Stadttheater. Infos und

Karten unter info@stadttheaterweilheim.de

oder 0152 / 56570359

DIESSEN

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Bahnhofsplatz.

Jeden Samstag

STARNBERG

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Kirchplatz.

Jeden Samstag

MURNAU

20.30 bis 23.00 Uhr

Konzert von Ardhi Engel mit

selbst gebauten Instrumenten

und Portmanteau-Labs in der

Westtorhalle. Karten: 12 € unter

www.westtor.de

EGLFING

9.00 Uhr bis 12.00 Uhr

Heimatmuseum geöffnet. Anmeldung

unter 08847 / 6174

POLLING

NOVEMBER/

15.00 Uhr

9.00 bis 12.00 Uhr

Weinverkauf „Meraner Weine“

der Pollinger Wein GbR im Rathauskeller.

Siehe Anzeige Seite 41

54 | tassilo

ANDECHS

20.00 bis 24.00 Uhr

Party Bowling mit DJ und Animation

im Bowling Islands. Weitere

Infos und Anmeldung unter www.

bowling-islands.de, jeden Samstag

TUTZING

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Rathausplatz.

Jeden Samstag

16.00 bis 18.30 Uhr

Kreativer Schreibworkshop für

Erwachsene und Jugendliche

in der Textstube. Ab 17 Jahren,

Anmeldung unter 08158 / 9643

ROTTENBUCH

11.00 bis 15.00 Uhr

Weißwurst- und Käswurstessen

auf der Schönegger Käse-Alm.

Reservierung ab 10 Personen unter

08867 / 489 nötig. jeden Samstag

SO 07.11.

WEILHEIM

18.00 Uhr

Konzert „Puccini-Gala“ mit Maria

Czeile im Stadttheater. Infos und

Karten unter info@voila-opera.de

oder 0179 / 2386074

DIESSEN

14.00 Uhr

Führung „Von Orff zu Orff“ im Carl

Orff Museum. Anmeldung bis zum

Vortag 12 Uhr unter 08807 / 91981

STARNBERG

11.00 bis 12.00 Uhr

Matinéekonzert mit Schülern

der Musikschule Starnberg in der

Schloßberghalle

Führung im Museum. Anmeldung

unter 08151 / 4477570. Kosten: 6 €,

jeden Sonntag

MURNAU

10.30 bis 12.00 Uhr

Ortsführung durch Murnau. Treffpunkt

am Rathaus. Anmeldung

unter www.murnau.de, Kosten: 8 €,

jeden Sonntag

11.00 bis 17.00 Uhr

Acryl-Malen „Ran an die Farben,

rein ins Vergnügen!“ für Jugendliche

im Schloßmuseum. Eintritt:

22 €, Anmeldung unter 08841 / 476-

207 oder -201

ANDECHS

10.00 bis 13.00 Uhr

Sonntagsfrühstück im Bowling

Islands. Anmeldung unter www.

bowling-islands.de, jeden Sonntag

MO 08.11.

STARNBERG

10.00 bis 15.00 Uhr

Workshop „Aquarellmalerei“ mit

Werner Maier in der Schloßberghalle.

Kosten: 10 € zzgl. Material,

weitere Infos und Anmeldung unter

info@dieroseninsel.de

WIELENBACH

15.30 Uhr

Kinderkino „Asterix und das

Geheimnis des Zaubertranks“ im

Feuerwehrhaus. Für Kinder ab 6

Jahren

STARNBERG

DI 09.11.

15.00 bis 18.00 Uhr

Aquarell-Workshop „Im Dschungel

unterwegs“ in der Schloßberghalle.

Für Kinder von 8 bis 12

Jahren. Kosten: 5 €, Anmeldung

unter info@dieroseninsel.de

PÄHL

15.30 Uhr

Kinderkino „Asterix und das

Geheimnis des Zaubertranks“ im

Gemeindezentrum. Für Kinder ab

6 Jahren

MI 10.11.

PENZBERG

19.30 bis 21.00 Uhr

Vortrag „Testament, Erbschafts-/

Schenkungsteuer, Europäische

Erbrechtsverordnung“ im Rathaus.

Kosten: 12 €, Anmeldung bis

9.11. unter 08856 / 3615 oder info@

vhs-penzberg.de

EBERFING

14.00 Uhr

Kaffeetreff des Frauenbundes im

Gasthof Zur Post

POLLING

18.00 Uhr

Dämmerschoppen der Weinfreunde

im Weinkeller des Rathauses

SCHONGAU

8.00 bis 20.00 Uhr

Bewerbertag „Pflege zur Akutgeriatrie“

im Krankenhaus. Siehe

Seite 24 / 25

DO 11.11.

Martinstag

WEILHEIM

19.30 Uhr

Theater „Peer Gynt“ nach Henrik

Ibsen im Stadttheater. Karten unter

www.freiebuehnemuenchen.de

PEISSENBERG

14.30 Uhr

Seniorennachmittag mit Kaffee und

Kuchen im Pfarrsaal St. Barbara.

Weitere Infos unter 08803 / 3170

PENZBERG

15.00 bis 17.30 Uhr

Computerkurs für Senioren in der

VHS. Anmeldung unter 08856 / 3615

oder info@vhs-penzberg.de


HABACH

10.00 Uhr

Patrozinium in der Pfarrkirche

Dürnhausen

FORST

15.30 Uhr

Kinderkino „Asterix und das

Geheimnis des Zaubertranks“ in

der Grundschule. Für Kinder ab 6

Jahren

FR 12.11.

WEILHEIM

20.00 Uhr

Konzert mit dem Weilheimer

Salonorchester im Stadttheater.

Karten unter 0881 / 41364 oder

Theaverwm@gmx.de. Weitere Infos

siehe Seite 26 / 27

HUGLFING

14.00 Uhr

Kinderkino „Asterix und das

Geheimnis des Zaubertranks“ im

Schmitterhof. Ab 6 Jahren

POLLING

19.30 Uhr

Konzert mit dem Goldmund

Quartett im Bibliotheksaal. Weitere

Infos und Karten unter www.

hoertnagel.de

WEILHEIM

SA 13.11.

20.00 Uhr

Theater „La Mandragola“ eine

Meisterkomödie von Niccolò Machiavelli

im Stadttheater. Infos und

Karten unter info@stadttheaterweilheim.de

oder 0152 / 56570359

DEZEMBER 2021

PEISSENBERG

10.00 Uhr

Kinderkino „Asterix und das Geheimnis

des Zaubertranks“ in der

Bücherei. Für Kinder ab 6 Jahren

15.00 bis 17.00 Uhr

Kinderkino „Fuxia – Die Minihexe“

im SOS-Kinderdorf Ammersee-Lech

RAISTING

20.00 Uhr

Hoagartn im Vereinsheim

EBERFING

11.00 bis 14.00 Uhr

Kesselfleischessen im Gasthof zur

Post. Siehe Anzeige Seite 6

19.00 Uhr

Führung „Mond mit seinen Meeren,

Kratern und Bergen“ in der

Sternwarte. Eintritt frei, Infos unter

www.sternwarte-eberfing.de

IFFELDORF

19.00 Uhr

Theater „A Kufern“ in der Mehrzweckhalle.

Karten: 10 € bei Tankstelle

Greil unter 08856 / 8036727

OBERHAUSEN

16.30 Uhr

Kinderkino „Asterix und das

Geheimnis des Zaubertranks“ im

BSC Stüberl. Ab 6 Jahren

POLLING

9.00 bis 12.00 Uhr

Weinverkauf „Meraner Weine“

der Pollinger Wein GbR im Rathauskeller.

Siehe Anzeige Seite 41

TUTZING

14.00 bis 16.00 Uhr

Bewegung, Entspannung, Tanz

im Tanzstudio, Bräuhausstraße 1a.

Infos und Anmeldung unter www.

kreativitaet-in-bewegung.de

SO 14.11.

PEISSENBERG

19.00 Uhr

Theater „Déja vu? – Die Kunst der

Mime“ mit Bodecker & Neander

in der Tiefstollenhalle. Karten aus

2020 sind gültig. Einlass: 18.15 Uhr,

siehe Anzeige Seite 13

DIESSEN

10.00 bis 16.00 Uhr

Kinderturntag beim Ammersee-

Sportverein Dießen e.V.

PENZBERG

10.00 bis 18.00 Uhr

Streetfoodmarkt mit verkaufsoffenem

Sonntag am Stadtplatz

19.00 Uhr

Konzert „Percussion – pur“ in der

Stadthalle. Karten: 20 €, weitere

Infos siehe Seite 40

IFFELDORF

18.00 Uhr

Theater „A Kufern“ in der Mehrzweckhalle.

Karten: 10 € bei Tankstelle

Greil unter 08856 / 8036727

FELDAFING

11.00 bis 14.00 Uhr

Wasservogelbeobachtung mit

Fernglas und Spektiv am Fähranleger

gegenüber der Roseninsel im

Lenné-Park. Nur bei gutem Wetter

MO 15.11.

PÖCKING

19.00 bis 21.00 Uhr

Kulturmontag „Foto-Präsentation –

Reisen in den gefrorenen Norden

Kanadas“ von Beate Oswald im

beccult

DO 18.11.

WEILHEIM

20.00 Uhr

Theater „THREE O'Clock – eine

bissige und ernste Komödie von

Ana-Maria Bamberger“ im Stadttheater.

Infos und Karten unter

www.stadttheater-weilheim.de

PÄHL

9.00 Uhr

Frühstück für Trauernde im

Pfarrzentrum

POLLING

19.30 Uhr

Konzert mit Jean-Paul Gasparian

im Bibliotheksaal. Infos und Karten

unter www.hoertnagel.de

FR 19.11.

WEILHEIM

20.00 Uhr

Weilheimer Jazztage „Ammertöne“

im Stadttheater. Infos und

Karten unter info@stadttheaterweilheim.de

oder 0152 / 56570359

PENZBERG

14.00 bis 17.00 Uhr

Reparatur-Café im Werkraum

beim Loisachtaler Bauernladen.

Anmeldung unter 08856 / 6391

IFFELDORF

19.00 Uhr

Theater „A Kufern“ in der Mehrzweckhalle.

Karten: 10 € bei Tankstelle

Greil unter 08856 / 8036727

ANDECHS

19.00 Uhr

Erzähl-Theater „Königsmord, den

Andechs Meraniern in die Schuhe

geschoben“ im Florian-Stadl. Karten:

5 €, weitere Infos unter www.

freundeskreis-andechs.de

SA 20.11.

WEILHEIM

8.00 bis 14.00 Uhr

Hallenflohmarkt in der kleinen

Hochlandhalle

20.00 Uhr

Weilheimer Jazztage „Ammertöne“

im Stadttheater. Infos und

Karten unter info@stadttheaterweilheim.de

oder 0152 / 56570359

15.00 Uhr

Führung „KLUGE und STARKE“

im Carl Orff Museum. Anmeldung

unter 08807 / 91981

PENZBERG

10.00 bis 14.00 Uhr

Tag der Offenen Tür in der Montessori-Schule.

Siehe Anzeige S. 30

BERNRIED

10.00 bis 17.00 Uhr

Ausstellung „Chinesische Bauernmalerei“

im Buchheim Museum.

Eintritt: 10 €, Infos unter www.

buchheimmuseum.de, bis 6.3.22

IFFELDORF

19.00 Uhr

Theater „A Kufern“ in der Mehrzweckhalle.

Karten: 10 € bei Tankstelle

Greil unter 08856 / 8036727

POLLING

9.00 bis 12.00 Uhr

Weinverkauf „Meraner Weine“

der Pollinger Wein GbR im Rathauskeller.

Siehe Anzeige Seite 41

ANDECHS

10.00 bis 17.00 Uhr

Adventsausstellung in der Manufaktur

für Grünes. Weitere Infos

siehe Anzeige Seite 46

PÖCKING

20.00 bis 23.00 Uhr

Kabarett „Addnfahrer – S' Lem

is koa Nudlsubbn“ im beccult.

Weitere Infos in der Gemeinde oder

der Gemeindebücherei

SO 21.11.

DIESSEN

11.00 bis 18.00 Uhr

Carl Orff Museum geöffnet. Anmeldung

unter 08807 / 91981

november / dezember 2021 | 55


16.00 Uhr

Konzert „Das besondere Konzert

2“ mit L'Art du Bois im Marienmünster.

Weitere Infos unter www.

muensterkonzerte-diessen.de

IFFELDORF

18.00 Uhr

Theater „A Kufern“ in der Mehrzweckhalle.

Karten: 10 € bei Tankstelle

Greil unter 08856 / 8036727

ANDECHS

10.00 bis 17.00 Uhr

Adventsausstellung in der Manufaktur

für Grünes. Weitere Infos

siehe Anzeige Seite 46

DI 23.11.

ANDECHS

20.00 Uhr

Konzert mit Ganes „Or brüm –

blaues Gold“ im Florian-Stadl.

Karten: 33 €, weitere Infos unter

www.bee-veranstaltung.de

DO 25.11.

WEILHEIM

19.30 Uhr

Musikabend „Ja, das Meer ist blau,

so blau.“ mit Werken von Kurt

Weill im Stadttheater. Infos unter

www.stadttheater-weilheim.de

PENZBERG

15.00 bis 17.00 Uhr

Beratung für Menschen mit

Hörbehinderung im Rathaus.

Kostenfrei

BERNRIED

19.00 bis 22.00 Uhr

Königsschießen der Schützengesellschaft

Alt-Bernried im

Vereinsheim

56 | tassilo

POLLING

18.00 Uhr

Dämmerschoppen der Weinfreunde

im Weinkeller des Rathauses

FR 26.11.

WEILHEIM

20.00 Uhr

Musikabend „Ja, das Meer ist blau,

so blau.“ mit Werken von Kurt

Weill im Stadttheater. Infos unter

www.stadttheater-weilheim.de

BERNRIED

18.30 bis 22.00 Uhr

Königsschießen der Schützengesellschaft

Alt-Bernried im

Vereinsheim

20.00 Uhr

Hoagascht im Gasthof Zur Post

SA 27.11.

WEILHEIM

8.00 bis 13.00 Uhr

Austellung „Paper Dances“ von

Maria Beykirch im Stadtmuseum.

Siehe Anzeige Seite 20, bis 9.1.22

MURNAU

14.00 bis 15.20 Uhr

Kindermusiktheater „Sherlock

Holmes – der Meisterdetektiv“

im Kultur- und Tagungszentrum.

Für Kinder ab 6 Jahren. Infos unter

www.musikschule-murnau.de

BERNRIED

10.00 bis 17.00 Uhr

Ausstellung „Brücke & Berliner

Secession“ im Buchheim Museum.

Eintritt: 10 €, Infos unter www.

buchheimmuseum.de, bis 26.6.22

NOVEMBER/

EBERFING

11.00 bis 14.00 Uhr

Kesselfleischessen im Gasthof zur

Post. Siehe Anzeige Seite 6

20.00 Uhr

Führung „Neptun ist der äußerste

Planet mit interessanter Entdeckungsgeschichte“

in der

Sternwarte. Eintritt frei, Infos unter

www.sternwarte-eberfing.de

HABACH

16.00 bis 21.00 Uhr

Glühweintreff im Feuerwehrhaus

IFFELDORF

16.00 und 19.00 Uhr

Iffeldorfer Meisterkonzert mit Raphaela

Gromes und Julian Riem

im Gemeindezentrum. Karten

unter 08856 / 3695 oder karten@

iffeldorfer-meisterkonzerte.de

POLLING

9.00 bis 12.00 Uhr

Weinverkauf „Meraner Weine“

der Pollinger Wein GbR im Rathauskeller.

Siehe Anzeige Seite 41

ANDECHS

18.00 Uhr

Alpenländisches Adventskonzert

mit der Isartaler Blasmusik im

Florian-Stadl

FELDAFING

16.00 Uhr

Schellackdisco mit Kaffee und Kuchen

und sachkundiger Moderation

zu musikalischen Schmankerln

im Saal der Nachbarschaftshilfe

TUTZING

16.00 bis 18.30 Uhr

Kreativer Schreibworkshop in der

Textstube. Ab 17 Jahren, Anmeldung

unter 08158 / 9643

SO 28.11.

WEILHEIM

9.00 bis 17.30 Uhr

Andreasmarkt mit verkaufsoffenem

Sonntag in der Oberen Stadt

11.00 bis 17.00 Uhr

Bauernmarkt am Marienplatz

14.00 bis 17.00 Uhr

Besichtigung des Krippenmuseums

in der Petelgasse 6

MURNAU

19.30 bis 21.00 Uhr

Konzert „Im wilden Alpinistan “

mit Gruberich im Kultur- und Tagungszentrum.

Karten: 22 € unter

www.musikschule-murnau.de

SEESHAUPT

9.30 bis 19.00 Uhr

Altbayerischer Christkindlmarkt

mit lebender Krippe an der

Grundschule

HABACH

15.00 bis 20.00 Uhr

Glühweintreff im Feuerwehrhaus

POLLING

9.30 bis 17.30 Uhr

Adventsmarkt am Kirchplatz

DI 30.11.

WEILHEIM

16.00 bis 16.45 Uhr

Lesezeit! Die LeseRatten lesen vor

in der Stadtbücherei. Eintritt frei

MI 01.12.

WEILHEIM

10.00 bis 11.30 Uhr

Still-Treff für junge Mütter. Treffpunkt

vor dem Landratsamt.

Anmeldung unter familienbuero@

lra-wm.bayern.de. Siehe Seite 41

PÄHL

14.30 Uhr

Kaffeekranzl in der Tagesbar auf

Gut Kerschlach

OBERHAUSEN

16.00 bis 22.00 Uhr

Adventsfensterschauen im Ort.

Täglich wird ein neues Fenster

geöffnet. Infos siehe Seite 46 / 47

20.00 bis 22.00 Uhr

Lesung mit dem bekannten Journalistenpaar

Petra Gerster und

Christian Nürnberger im beccult

DO 02.12.

MURNAU

19.00 bis 20.00 Uhr

Adventskonzert im Kultur- und

Tagungszentrum der Camerloher

Musikschule Murnau

RAISTING

19.00 Uhr

Offener Stammtisch für Künstler &

Kunstinteressierte im Gasthof Drexl

PÖCKING

20.00 Uhr

One-Man-Musical „Klaus Hoffmann

singt Brel“ im beccult.

Einlass: 19 Uhr, Eintritt: 19 €

FR 03.12.

WEILHEIM

14.00 bis 17.00 Uhr

Besichtigung des Krippenmuseums

in der Petelgasse 6. Weitere

Infos siehe Seite 48 / 49

BERNRIED

18.30 Uhr

Sonderschießen an Nikolaus der

Schützengesellschaft Alt-Bernried

im Vereinsheim

SA 04.12.

WEILHEIM

8.00 bis 14.00 Uhr

Hallenflohmarkt in der kleinen

Hochlandhalle


11.30 bis 15.00 Uhr

Theater für Kinder „Petterson feiert

Weihnachten“ im Stadttheater.

Infos und Karten unter www.mtfk.de

14.00 bis 17.00 Uhr

Besichtigung des Krippenmuseums

in der Petelgasse 6. Weitere

Infos siehe Seite 48 / 49

PEISSENBERG

20.00 Uhr

Musikalische Zeitreise „12000

Jahre Weihnachten“ mit Maria

Reiter & Gerald Huber in der

Tiefstollenhalle. Einlass: 19.15 Uhr,

weitere Infos siehe Anzeige Seite 13

PENZBERG

11.00 Uhr

Eröffnung von Hannis Eismärchen

auf dem Stadtplatz. Siehe Anzeige

rechts, bis 9.1.22

EGLFING

9.00 Uhr bis 12.00 Uhr

Heimatmuseum geöffnet. Anmeldung

unter 08847 / 6174

HABACH

16.00 bis 21.00 Uhr

Glühweintreff im Feuerwehrhaus

IFFELDORF

17.00 Uhr

Konzert „Weihnachtsoratorium

in Jazz“ mit KlangKunst in der

Mehrzweckhalle

POLLING

9.00 bis 12.00 Uhr

Weinverkauf „Meraner Weine“

der Pollinger Wein GbR im Rathauskeller.

Siehe Anzeige Seite 41

SO 05.12.

DEZEMBER 2021

WEILHEIM

20.00 Uhr

Musikalisches Weihnachts-Special

„Mehr oder weniger Lametta“ im

Stadttheater. Infos und Karten unter

www.stadttheater-weilheim.de

14.00 bis 17.00 Uhr

Besichtigung des Krippenmuseums

in der Petelgasse 6. Weitere

Infos siehe Seite 48 / 49

DIESSEN

14.00 bis 16.00 Uhr

Der Nikolaus kommt! beim Ammersee-Sportverein

Dießen e.V.

16.00 Uhr

Diessener Advent im Marienmünster.

Weitere Infos unter www.

muensterkonzerte-diessen.de

RAISTING

17.00 Uhr

Der Nikolaus kommt! beim Kinderförderverein

HABACH

15.00 bis 20.00 Uhr

Glühweintreff im Feuerwehrhaus

IFFELDORF

14.00 Uhr

Nikolausturnen in der Mehrzweckhalle

MO 06.12.

Nikolaus

PEISSENBERG

19.00 bis 21.30 Uhr

Tauschabend der Sammlerfreunde

Peiting und Umgebung e.V. in

der Bücherei

RAISTING

17.00 Uhr

Der Nikolaus kommt! beim Kinderförderverein

ANTDORF

16.30 Uhr

Kinderkino „Hexe Lilli rettet

Weihnachten“ im Sportheim. Für

Kinder ab 6 Jahren

DI 07.12.

PÄHL

20.00 Uhr

Bauernstammtisch im Gasthof

Neue Post

EBERFING

15.00 Uhr

Kinderkino „Hexe Lilli rettet Weihnachten“

in der Schule. Für Kinder

ab 6 Jahren

MI 08.12.

OBERSÖCHERING

15.30 Uhr

Kinderkino „Hexe Lilli rettet Weihnachten“

im Pfarrheim

DO 09.12.

PEISSENBERG

14.30 Uhr

Seniorennachmittag mit Kaffee und

Kuchen im Pfarrsaal St. Barbara.

Weitere Infos unter 08803 / 3170

PENZBERG

15.00 bis 17.30 Uhr

Computerkurs für Senioren in der

VHS. Anmeldung unter 08856 / 3615

oder info@vhs-penzberg.de

EGLFING

15.30 Uhr

Kinderkino „Hexe Lilli rettet Weihnachten“

im Sportheim

IFFELDORF

17.00 Uhr

Multimediavortrag „Berg – nix

extremes, nur schönes.“ von

Michael Fritsch im Rathaus

POLLING

18.00 Uhr

Dämmerschoppen der Weinfreunde

im Weinkeller des Rathauses

04. DEZEMBER - 09. JANUAR

STADTPLATZ PENZBERG

Alle Infos und Termine unter:

www.hannis-eismaerchen.de

KÖSTLICHER

SCHMANKERLMARKT

MÄRCHENHAFTES

PROGRAMM

BEZAUBERNDE

SHOWEINLAGEN

november / dezember 2021 | 57


PÖCKING

19.30 bis 21.00 Uhr

Vortrag „Possenhofen – die

Geschichte eines Pöckinger Kleinods“

im beccult

FR 10.12.

WEILHEIM

14.00 bis 17.00 Uhr

Besichtigung des Krippenmuseums

in der Petelgasse 6

RAISTING

17.00 Uhr

Kinderkino „Hexe Lilli rettet Weihnachten“

im Haus der Arbeiterwohlfahrt.

Für Kinder ab 6 Jahren

SA 11.12.

WEILHEIM

20.00 Uhr

Kriminal-Komödie „Lauter Lügen

um eine Leiche“ im Stadttheater.

Karten unter info@stadttheaterweilheim.de

oder 0152 / 56570359

14.00 bis 17.00 Uhr

Besichtigung des Krippenmuseums

in der Petelgasse 6. Weitere

Infos siehe Seite 48 / 49

EBERFING

11.00 bis 14.00 Uhr

Kesselfleischessen im Gasthof zur

Post. Siehe Anzeige Seite 6

> > > SO ERREICHEN SIE UNS

Anschrift

tassilo

Birkland 40

86971 Peiting

Tel.: 08869 / 91 22-26

Fax: 08869 / 91 22-20

www.tassilo.de

58 | tassilo

Email

19.00 Uhr

Führung „Mond mit seinen Meeren,

Kratern und Bergen – Verdeutlichung

der Entstehung.“ in

der Sternwarte. Eintritt frei, Infos

unter www.sternwarte-eberfing.de

HABACH

16.00 bis 21.00 Uhr

Glühweintreff im Feuerwehrhaus

POLLING

9.00 bis 12.00 Uhr

Weinverkauf „Meraner Weine“

der Pollinger Wein GbR im Rathauskeller.

Siehe Anzeige Seite 41

15.00 Uhr

Kinderkino „Hexe Lilli rettet Weihnachten“

im Feuerwehrhaus. Für

Kinder ab 6 Jahren

15.00 und 19.00 Uhr

Konzert „Advent in Polling“ im

Bibliotheksaal. Weitere Infos und

Karten unter www.hoertnagel.de

TUTZING

14.00 bis 16.00 Uhr

Bewegung, Entspannung, Tanz

im Tanzstudio, Bräuhausstraße 1a.

Infos und Anmeldung unter www.

kreativitaet-in-bewegung.de

SO 12.12.

WEILHEIM

18.00 Uhr

Kriminal-Komödie „Lauter Lügen

um eine Leiche“ im Stadttheater.

Redaktion: redaktion@tassilo.de

Termine: veranstaltungen@tassilo.de

Anzeigen: anzeigen@tassilo.de

Anregungen / Kritik: info@tassilo.de

Karten unter info@stadttheaterweilheim.de

oder 0152 / 56570359

14.00 bis 17.00 Uhr

Besichtigung des Krippenmuseums

in der Petelgasse 6. Weitere

Infos siehe Seite 48 / 49

PENZBERG

16.30 Uhr

Konzert „Joseph Haydn – Die Jahreszeiten“

in der Stadtpfarrkirche

Christkönig. Karten: 28 €, weitere

Infos siehe Seite 40

HABACH

15.00 bis 20.00 Uhr

Glühweintreff im Feuerwehrhaus

19.30 Uhr

Adventsingen in der Pfarrkirche

FELDAFING

11.00 bis 14.00 Uhr

Wasservogelbeobachtung mit

Fernglas und Spektiv am Fähranleger

gegenüber der Roseninsel im

Lenné-Park. Nur bei guten Wetter

MO 13.12.

WIELENBACH

15.30 Uhr

Kinderkino „Hexe Lilli rettet Weihnachten“

im Feuerwehrhaus. Für

Kinder ab 6 Jahren

DI 14.12.

DIESSEN

15.00 bis 17.00 Uhr

Kinderkino „Mitten in der

Winternacht“ im SOS-Kinderdorf

Ammersee-Lech

PÄHL

NOVEMBER/

Das Impressum finden Sie auf Seite 41.

15.30 Uhr

Kinderkino „Hexe Lilli rettet Weihnachten“

im Gemeindezentrum.

Für Kinder ab 6 Jahren

DO 16.12.

WEILHEIM

20.00 Uhr

Eine Weihnachtsgeschichte von

Charles Dickens mit musikalischer

Begleitung im Stadttheater. Karten

unter www.stadttheater-weilheim.de

FORST

15.30 Uhr

Kinderkino „Hexe Lilli rettet Weihnachten“

in der Grundschule. Für

Kinder ab 6 Jahren

FR 17.12.

WEILHEIM

14.00 bis 17.00 Uhr

Besichtigung des Krippenmuseums

in der Petelgasse 6. Weitere

Infos siehe Seite 48 / 49

20.00 Uhr

Theater „Das Ende vom Anfang“

von Sean O'Casey im Stadttheater.

Karten unter info@stadttheaterweilheim.de

oder 0152 / 56570359

PENZBERG

14.00 bis 17.00 Uhr

Reparatur-Café im Werkraum

beim Loisachtaler Bauernladen.

Eintritt frei, Spenden willkommen.

Anmeldung unter 08856 / 6391

HUGLFING

14.00 Uhr

Kinderkino „Hexe Lilli rettet

Weihnachten“ im Schmitterhof.

Für Kinder ab 6 Jahren

SA 18.12.

WEILHEIM

14.00 bis 17.00 Uhr

Besichtigung des Krippenmuseums

in der Petelgasse 6

20.00 Uhr

Theater „Das Ende vom Anfang“

von Sean O'Casey im Stadttheater.

Karten unter info@stadttheaterweilheim.de

oder 0152 / 56570359

PEISSENBERG

10.00 Uhr

Kinderkino „Hexe Lilli rettet Weihnachten“

in der Bücherei

IFFELDORF

16.00 und 19.00 Uhr

Iffeldorfer Meisterkonzert mit

dem Ensemble La Danserye im

Gemeindezentrum. Karten unter

08856 / 3695

OBERHAUSEN

16.30 Uhr

Kinderkino „Hexe Lilli rettet Weihnachten“

im BSC Stüberl

POLLING

9.00 bis 12.00 Uhr

Weinverkauf „Meraner Weine“

der Pollinger Wein GbR im Rathauskeller.

Siehe Anzeige Seite 41

TUTZING

16.00 bis 18.30 Uhr

Kreativer Schreibworkshop in der

Textstube. Ab 17 Jahren, Anmeldung

unter 08158 / 9643

SO 19.12.

WEILHEIM

14.00 bis 17.00 Uhr

Besichtigung des Krippenmuseums

in der Petelgasse 6

18.00 Uhr

Theater „Das Ende vom Anfang“

von Sean O'Casey im Stadttheater.

Karten unter 0152 / 56570359

DIESSEN

11.00 bis 18.00 Uhr

Carl Orff Museum geöffnet. Anmeldung

unter 08807 / 91981


ANDECHS

20.00 Uhr

Kabarett „Hoamboy-Tour“ mit

Harry G im Florian-Stadl. Karten

unter www.harry-g.com

MO 20.12.

PENZBERG

19.00 Uhr

Lesung „Heilige Nacht – Weihnachtslegende

von Ludwig

Thoma“ in der Stadthalle

MURNAU

16.00 bis 20.00 Uhr

Blutspenden im Kultur- und

Tagungszentrum

MI 22.12.

POLLING

18.00 Uhr

Dämmerschoppen der Weinfreunde

im Weinkeller des Rathauses

DO 23.12.

WEILHEIM

20.00 Uhr

Eine Weihnachtsgeschichte von

Charles Dickens mit musikalischer

Begleitung im Stadttheater. Karten

unter www.stadttheater-weilheim.de

POLLING

18.00 Uhr

Dämmerschoppen der Weinfreunde

im Weinkeller des Rathauses

FR 24.12.

Heiligabend

HEUTE ERSCHEINT

DER NEUE TASSILO

WEILHEIM

14.00 bis 17.00 Uhr

Besichtigung des Krippenmuseums

in der Petelgasse 6. Weitere

Infos siehe Seite 48 / 49

SA 25.12.

1. Weihnachtsfeiertag

EBERFING

11.00 bis 14.00 Uhr

Kesselfleischessen im Gasthof zur

Post. Siehe Anzeige Seite 6

EBERFING

20.00 Uhr

Führung „Offene Sternhaufen –

der Kindergarten der Sterne.“ in

der Sternwarte. Eintritt frei, Infos

unter www.sternwarte-eberfing.de

HABACH

16.00 bis 21.00 Uhr

Glühweintreff im Feuerwehrhaus

SO 26.12.

2. Weihnachtsfeiertag

WEILHEIM

14.00 bis 17.00 Uhr

Besichtigung des Krippenmuseums

in der Petelgasse 6. Weitere

Infos siehe Seite 48 / 49

18.00 Uhr

Theater „Das Ende vom Anfang“

von Sean O'Casey im Stadttheater.

Karten unter info@stadttheaterweilheim.de

oder 0152 / 56570359

HABACH

15.00 bis 20.00 Uhr

Glühweintreff im Feuerwehrhaus

MO 27.12.

WEILHEIM

14.00 bis 17.00 Uhr

Besichtigung des Krippenmuseums

in der Petelgasse 6. Weitere

Infos siehe Seite 48 / 49

20.00 Uhr

Kriminal-Komödie „Lauter Lügen

um eine Leiche“ im Stadttheater.

Karten unter info@stadttheaterweilheim.de

oder 0152 / 56570359

DI 28.12.

WEILHEIM

14.00 bis 17.00 Uhr

Besichtigung des Krippenmuseums

in der Petelgasse 6. Weitere

Infos siehe Seite 48 / 49

20.00 Uhr

Kriminal-Komödie „Lauter Lügen

um eine Leiche“ im Stadttheater.

Karten unter info@stadttheaterweilheim.de

oder 0152 / 56570359

IFFELDORF

11.00 Uhr

Christkindlmarkt am St.-Vitus-

Platz

ANDECHS

20.00 Uhr

Konzert „CubaBoarisch 2.0“ im

Florian-Stadl. Karten: 33 €, Infos

unter www.bee-veranstaltung.de

MI 29.12.

WEILHEIM

14.00 bis 17.00 Uhr

Besichtigung des Krippenmuseums

in der Petelgasse 6. Weitere

Infos siehe Seite 48 / 49

20.00 Uhr

Kriminal-Komödie „Lauter Lügen

um eine Leiche“ im Stadttheater.

Karten unter info@stadttheaterweilheim.de

oder 0152 / 56570359

DO 30.12.

WEILHEIM

14.00 bis 17.00 Uhr

Besichtigung des Krippenmuseums

in der Petelgasse 6. Weitere

Infos siehe Seite 48 / 49

20.00 Uhr

Kriminal-Komödie „Lauter Lügen

um eine Leiche“ im Stadttheater.

Karten unter info@stadttheaterweilheim.de

oder 0152 / 56570359

FR 31.12.

Silvester

DIESSEN

21.00 Uhr

Silvesterkonzert im Marienmünster.

Weitere Infos unter www.

muensterkonzerte-diessen.de

Änderungen und Fehler vorbehalten

Stand 14.10.2020 – kurzfristige

Absagen, Änderungen und

Einschränkungen aufgrund der

Corona-Pandemie sind möglich!

DEZEMBER 2021


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