DorfStadt 15-2021

markuskrohn

Hochwertige lokale Berichte und Reportagen aus und über Rissen, Sülldorf, Iserbrook, Blankenese, Osdorf, Groß Flottbek, Nienstedten, Othmarschen, Bahrenfeld und Schenefeld. Wir sind Elbvororte.

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Zeitung für Rissen | Sülldorf | Iserbrook | Blankenese | Osdorf | Nienstedten | Groß Flottbek | Othmarschen | Bahrenfeld | Schenefeld

Ausgabe 15/21 · vom 28. Oktober 2021 | Verlag/ Redaktion Tel.: 87 08 016-0, www.dorfstadt.de | redaktion@dorfstadt.de

Alle drei Wochen

kostenlos ins Haus

NICHT ERHALTEN? Anrufen: 87 08 01 60

SÜLLDORF: S.4

Angst vor

Enteignungen

ELBVORORTE: S.2

Platzwarte

dringend gesucht

SÜLLDORF: S.8

Stadtfarm: Tradition

trifft Moderne

Jugend: Signal für

gesellschaftliche

Verantwortung

Zum Jahrestag der Reichs -

progromnacht am 9. No -

vem ber 2021 wollen alle

Blankeneser Schulen und

alle Sportvereine auf Ini -

tiative des Blankeneser Se -

gel-Clubs und „Blankenese

Miteinan der e.V.“ erstmals

gemeinschaftlich das Andenken

ihrer Mitbürgerinnen und Mit -

bürger pflegen, die Opfer der

nationalsozialistischen Herr -

schaft ge worden waren. Dafür

haben sie für diesen Tag die

Patenschaft eines oder mehrerer

Stolper steine in ihrer Nach -

barschaft übernommen, wollen

diesen reinigen und auf vielfältige

Weise vor Ort sowie schuloder

vereinsintern über die

Biografie und das Schicksal der

Person „hinter“ ihrem Stolper -

stein erinnern.

Mit dieser Aktion möchten die

beteiligten Schu len, Vereine

und Organisa tio nen Hamburg

weit ein deutliches Zeichen für

gesellschaftliche Verant wor -

tung und gegen Ausgrenzung

setzen.

BLANKENESE

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www.dorfstadt.de

Foto: Stadtfarm Hamburg

Foto: PR

Spielverderber im Bezirksamt?

Oldtimer-Treff »Blankeneser Benzingespräche« vor dem Aus | Markus Krohn

Oldtimer-Liebhaber trafen

sich bislang regelmäßig

jeden ersten Sonntag im

Monat von 13 – 15 Uhr

zum Austausch auf dem

Blankeneser Marktplatz –

seit sieben Jahren ohne Pro -

bleme. Ein Highlight auch für

Spaziergänger und Touristen.

Das könnte jetzt vorbei sein,

denn ab sofort verlangt die

Son dernutzungszentrale von

dem Veranstalter eine „Nut-

zungs gebühr“. Das Problem ist

nicht nur die Gebühr an sich,

sondern auch, dass es eigentlich

gar keinen Veranstalter

gibt. Die Oldtimerbesitzer treffen

sich nämlich, ohne dass sie

organisiert sind.

Andreas Köbe aus Blankenese

verschickt lediglich eine Ein -

ladungs-E-Mail, um die Fan -

gemeinde regelmäßig an den

Termin und den Treffpunkt zu

erinnern. Kein Verein, keine

Eventagentur steht hinter dem

Treffen. Trotzdem stuft der

Bezirk die Veranstaltung als

gewerblich ein. Damit besteht

„gemäß §19 Abs. 1 S.3 HWG

(Hamburgisches Wegegesetz)

kein Anspruch auf eine Son -

dernutzungserlaubnis“, schreibt

der Pressesprecher des Bezirks -

amts Altona, Mike Schlink.

„Sie kann erteilt werden (im

Ermessen des Amtes), ….“ heißt

es weiter. „Würden wir keine

Gebühr erheben, würden wir

entgegen der Gebühren ord nung

handeln“, wirbt Schlink um

Verständnis. In dasselbe Horn

stößt auch Benjamin Har ders,

stellv. Vorsitzender der Grünen

Altona: „Die FDP-Fraktion hat -

te einen Antrag gestellt, in dem

sie vermeintlich hohe

BLANKENESE

Genehmigungshürden des

Bezirksamts anprangerte und

Großzügigkeit im Umgang mit

der Gebührenordnung sowie

eine „bürokratiefreie Regelung“

forderte. Diesen Antrag hätten

wir ablehnen müssen, da die

Vorwürfe schlicht falsch sind,

Regelungen jedweder Art ohne

das Verwaltungshandeln un -

mög lich sind und Mitarbei ter -

:innen des Bezirksamts oder

wir uns strafbar machen könnten,

wenn die Gebührenordnung

nicht nach objektiven Kriterien

angewendet wird.“ Die FDP ließ

daher den Antrag zurückstellen.

Wolf Achim Wiegand, verkehrspolitischer

Sprecher der

FDP-Bezirksfraktion will sich

damit nicht zufrieden geben

und unterstützt nach wie vor

das Anliegen der Oldtimer-

Freun de: „Die Blankeneser Ben -

zingespräche sind eine über aus

geeignete Veranstaltung zur allseits

gewollten Belebung des

gerade neu hergestellten Markt -

platzes. Selbst ins Treppen -

viertel strebende Touristen verweilen

gerne bei den Oldtimern.

Da es sich um eine von Frei -

willigen ehrenamtlich geleistete

Veranstaltung handelt, sollten

die Organisatoren das schon

traditionell gewordene Projekt

gebührenfrei, bürokratielos und

regelmäßig gestalten können."

Das sieht auch Oliver Diez -

mann, Vorsitzender der Blan -

kenese IG, dem Zusam men -

schluss Blankeneser Einzel -

händler und Geschäftsleute, so.

Er schlug dem Bezirks amt vor,

die Kosten für den Verwal -

tungsakt für ein Jahr im Voraus

zu übernehmen – ohne Erfolg.

Wiegand fordert kreative Lö -

Foto: Wiegand

sungen für das Anliegen der

Oldtimer-Freunde und der Spa -

ziergänger im Stadtteil, die sich

an den schönen Fahrzeugen

erfreuen. Doch das ist nicht

einfach, da das Hamburgische

Wegegesetz alle Nutzungen des

öffentlichen Raumes regelt und

lediglich gemeinnützigen Or -

ganisationen Sonderrechte einräumt

– aber auch nur dann,

wenn das Amt die Sonderrechte

im Ermessen zugesteht. Selbst

wenn also die Oldtimer-

Freunde einen gemeinnützigen

Verein gründen würden (was

sie gar nicht wollen), dann

wäre immer noch ungewiss, ob

der Bezirk auf die Berechnung

der Sondernutzung in Höhe

von mindestens 15–20 Euro je

Auto und Treffen verzichtet.

„Es ist so, als würde man versuchen,

Pudding an die Wand

zu nageln…“ beschreibt Köbe

seine Verzweiflung. Die Nöte

der Oldtimer-Freunde perlen an

den Mitarbeitern in der Son -

dernutzungszentrale mit Hin -

weis auf das HWG ab. Aller -

dings lässt das Gesetz den

Beamten auch keine Wahl. Als

erstes scheiterte 2017 u.a. das

(gewerblich veranstaltete) Stutt -

garter Weinfest (Rathausmarkt)

an den horrenden Gebühren.

Auf der anderen Seite wurden

Sportgroßveranstaltungen von

der Stadt in der Vergangenheit

sogar mit Geldern aus der

Kultur- und Tourismustaxe ge -

fördert. Den Oldtimer-Freunden

nur, sich verwundert die Augen

zu reiben – vielleicht fällt

ihnen ja doch noch eine kreative

Möglichkeit ein, die Treffen

weiterhin durchführen zu können.

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Es gibt ein paar Leser, die wissen

immer schon am Freitag,

was die Wo che über in ihrer

Nachbarschaft ge schah, denn

sie ha ben den Leser-Brief

abonniert.

Jeden Freitag in formiere ich

kurz und knapp über aktuelle

Themen aus dem Hamburger

Westen und den Elbvororten per E-Mail. Veranstaltungstipps

und Verlosungen runden das Angebot ab.

Ich würde mich freuen, auch Sie zu meinen Lesern zählen zu

dürfen. Melden Sie sich einfach auf der Internetseite www.

dorfstadt.de an (am unteren Bildschirm rand im Käst chen).

Ihr Markus Krohn (Herausgeber)

Wir sind Elbvororte.


2 • DorfStadt-Zeitung 15/2021 • 28.10.2021

Altona in Kürze

Aktuelles aus dem Bezirk | Markus Krohn

DorfStadt-Herausgeber Markus Krohn

Liebe Leserinnen und Leser!

E-Auto – na klar. Hört sich gut

an. Allerdings ist das Angebot

überschaubar, die Reichweite

bei reinen E-Autos gering –

oder die Anschaffung teuer.

Wie ich neulich hörte, gibt es

schon länger viele Familien, die

sich für ein E-Auto interessieren,

dann wegen des fehlenden

Angebots in ihrer Preisklasse

dann doch auf einen Ver -

brennungsmotor setzen. Wer

mit der Familie im Auto hinund

wieder in den Urlaub fahren

will, kommt mit einem reinen

E-Auto, das eine Reich -

weite von vielleicht nur 120 km

hat, nicht wirklich weit. Vor

allem Familien, die bisher auf

Gebrauchte gesetzt haben, ziehen

im Augenblick noch den

Kürzeren: Höhere Benzinpreise,

höhere Kfz-Steuern und Versi -

cherungsbeiträge, keine optimale

Verbindung im ÖPNV –

die Liste der Alltags-Bela stun -

gen für Mobilität ist lang und

keine Entspannung in Sicht.

Die Frage ist: Lohnt sich der

Umstieg auf E-Antrieb für mich

wirklich oder warte ich lieber

auf ein finanzierbares und verfügbares

Brennstoffzellen-Auto?

Ihr Markus Krohn

Dahliengarten schließt

Aufgrund der aktuellen Wet ter -

lage schließt der Bauhof Altona

kurzfristig Europas ältesten

Dahliengarten am Volkspark

und lagert die ca. 11.000 Knol -

len bis zum Frühjahr ein.

SPD und Grüne wollen

Baugemeinschaftsblock

fördern

Die Stadt will Grundstücks -

anteile des Holsten-Quartiers

kaufen, um sie in einem anschließenden

Konzeptverfahren an

Baugemeinschaften zu vergeben.

Die Bezirksfraktionen von

Grünen und SPD beschlossen

nun, Baugemeinschaftsblocks

sowohl für Gewerbe als auch

Foto: privat

für Wohnen zu fördern. Die

Idee: Viele kleine Genossen -

schaf ten schlüpfen unter die

Fittiche einer (noch zu gründenden)

städtischen Dachge -

nos senschaft. Ein Zukunfts -

modell?

Altona zeigt sich vielfältig

Während der Altonaer Viel -

falts woche präsentierten unterschiedliche

Menschen ihre

Projekte und Institutionen –

und zeigten gleichzeitig Flagge

für Diversität und Demokratie.

Die Altonaer Vielfaltswoche

mündet in einer großen, hybriden

Fachveranstaltung am

Ende der Vielfaltswoche am

Freitag, 29. Oktober 2021. Die

Demokratiekonferenz der Part -

nerschaften für Demokratie und

Vielfalt widmet sich den vielfältigen

Perspektiven in unserer

pluralistischen Gesellschaft. Im

Rahmen der Abschlussver an -

staltung wird zudem erstmalig

der von der Bezirksver samm -

lung ausgelobte – Altonaer

Solidaritätspreis verliehen.

(Sehr) stille Örtchen

Öffentliche Toiletten sind häufig

Orte, an denen man sich

nicht gerne aufhält. Vor allem

dann nicht, wenn sie vermüllt

sind – oder geschlossen, wie

neulich am Rissener Bahnhof.

Gar nicht schön sind die

Toilettenhäuschen laut Leser

Rolf Sieger am Helmut Schack-

See in Osdorf an der Kehre

Böttcherkamp. Der Toiletten-

Container dort seien durch

Vandalismus restlos kaputt.

Auch die Anlage an der Frei -

zeitanlage in der Kiesgrube im

Waldpark Marienhöhe ist seit

geraumer Zeit geschlossen.

Vor übergehend dort aufgestellte

Dixi-Klos sind abgebaut

wor den. Die für die Pflege der

öffentlichen Toiletten zuständige

Stadtreinigung äußerte sich

bislang nicht zu den Vor -

würfen.

IMPRESSUM

Die DorfStadt-Zeitung erscheint alle drei Wochen donnerstags

in den Elbvororten bei MK Medien PR- & Eventagentur,

Bramweg 31, 22589 Hamburg.

Tel.: 87 08 016-0

Redaktion: redaktion@dorfstadt.de, termine@dorfstadt.de

Anzeigen: media@dorfstadt.de

Autoren: Manuela Tanzen (m.tanzen@dorfstadt.de), Wolf A.

Wiegand (w.a.wiegand@dorfstadt.de) Herausgeber/V.i.S.d.P.:

Markus Krohn

Unverlangt eingesandte Manu skripte und PR-Berichte werden

nicht zurückgesandt und nicht vergütet. Wir behalten uns vor,

die Texte und Bilder nach Belieben zu verändern und zu veröffentlichen.

Ein Anspruch auf Veröffentlichung besteht nicht.

Druck: Boyens MediaPRINT, Heide

© MK Medien PR- & Eventagentur

Nächste Ausgabe: 18. November, Redaktionsschluss: 10.11.2021

Elbvororte

Geldsegen für Vereine im Westen

Haspa schüttet wieder Spenden aus dem Lotteriesparen aus | Konrad Matzen

Ihre Verbundenheit mit der

Region macht die Hambur -

ger Sparkasse (Haspa) unter

anderem durch die Un ter -

stützung von mehr als 500

gemeinnützigen Organi sa -

tionen in und um Hamburg

besonders deutlich. Über groß -

zügige Fördermittel aus dem

Haspa Lotteriesparen konnte

sich jetzt u.a. das Haus Rissen

freuen. „Das Geld wird eingesetzt

für die weitere Digita li -

sierung unserer Bildungsan -

gebote sowie für die dringend

notwendige Fassadensanierung

unseres traditionsreichen Ge -

bäudes.“, berichtete Verena

Fritzsche, Geschäftsführerin

des Haus Rissen. Sie dankte

Thomas Sobania und Daniel

Malzahn, Haspa Filialleiter in

Blankense und Rissen für die

großartige Unterstützung.

„Haus Rissen setzt sich für eine

freie, plurale und demokratische

Gesellschaft ein, die vielfältig

bleibt, zusammenhält und

eine offene Diskussionskultur

wertschätzt. Mit unseren Bil -

dungsangeboten begeistern wir

Menschen für Politik und

Wirtschaft und befähigen insbesondere

Jugendliche, sich

eine unabhängige und fundierte

Meinung zu bilden und selbst

aktiv zu werden.“, so Stefan

Katt, Bereichsleiter Operative

ELBVORORTE

Dienste vom Haus Rissen.

Auch die Schachvereinigung

Blankenese von 1923 e.V. freut

sich über Unterstützung durch

Daniel Malzahn, Stefan Katt, Verena Fritzsche und Thomas

Sobania auf den Stufen der „Villa Rissen“

die Haspa: „Wir werden das

Geld in die Jugendarbeit investieren

für die Anschaffung von

Spielfiguren, Brettern und, vor

allem, Schulungsmaterial“,

sag te Alfred Manke, 1. Vorsit -

zen der der Schachvereinigung

Blankenese von 1923 e.V..

Gerade erst veranstaltete die

Schachvereinigung ein dreitägiges

Schach Open für 35

Kinder unter 12 Jahren. Die

teilnehmenden Jugendlichen

kamen nicht nur aus der

Metropolregion Hamburg, sondern

z.B. auch aus Bremen und

Lübeck.

Von den Spenden des Lotte -

riesparens profitiert auch die

Ev.-Luth. Kirchengemeinde Süll -

dorf-Iserbrook. Der Glocken -

stuhl der St. Michaelskirche in

Sülldorf war angerostet und

musste ersetzt werden. Seit ein

paar Tagen schwingen die Glo -

cken wieder und läuten regelmäßig

um 18 Uhr den Abend

ein.

„Beim Lotteriesparen wird mit

einem Schritt dreimal etwas

bewegt: Sparen, helfen und

gewinnen. Das ist ganz einfach

und bequem“, erläutert Thomas

Sobania. Die Teilnehmenden

spielen jeden Monat ein oder

mehrere Lose für je fünf Euro.

Hiervon werden vier Euro

gespart und 25 Cent fließen

direkt an einen guten Zweck.

Wer mehr Gutes tun und seine

Gewinnchancen erhöhen möchte,

spielt zehn Lose mit verschiedenen

Endziffern. Auf

diese Weise gewinnt er jeden

Monat mindestens drei Euro.

„Mit den Fördermitteln werden

ganz gezielt lokale Projekte in

den Bereichen Soziales, Bil -

dung, Kultur, Sport und Um -

welt gefördert“, freut sich

Daniel Malzahn. „Das Haspa

LotterieSparen ist ein schönes

Beispiel dafür, wie man schon

mit wenig Geld sich und anderen

eine Freude machen und

viel Gutes für Projekte vor der

eigenen Haustür tun kann.“

haspa-gut-fuer-hamburg.de

Platzwarte: reicht »stets bemüht«?

Bezirks-FDP bemängelt Arbeit der Sportstättenverwaltung im Bezirk | Konrad Matzen

Altona wächst und entwickelt

sich kontinuierlich

mit neuen Wohnquartieren

und Verdichtung in den

bestehenden Stadtteilen.

Dem möchte die Altonaer

Politik eine wachsende

Sportinfrastruktur entgegensetzen.

Allerdings wurde der

Sportbetrieb zuerst durch die

Corona-Pandemie und jetzt

durch fehlende Platzwarte u.a.

in Bahrenfeld gebremst. Spon -

tan ermöglichte die Bezirks -

amts leitung dem federführenden

Verein der Sportanlage

einen unbürokratischen Zu -

gang zur Anlage, allerdings

kann das kein dauerhafter

Zustand sein, befindet die FDP-

Bezirksfraktionsvorsitzende

Katarina Blume.

Die Schließungen verschiedener

Sportanlagen hat wegen

Ausfall der Platzwarte an verschiedenen

Wochen en den mittlerweile

zu nachvollziehbaren

Verstimmungen der betroffenen

Sportvereine geführt und

Altonas Sport politiker mobilisiert.

Die Antworten auf zwei Kleine

Anfragen (FDP und SPD) liegen

jetzt vor. Die Stellungnahme

des Altonaer Bezirksamts ist

ernüchternd und zeigt vor

allem eins: Das Bezirksamt hat

seine Rolle nach fast zehn

Jahren offenbar immer noch

nicht verstanden und angenommen!

Die alleinige Zu -

ständigkeit und Verantwortung

für die bezirkseigenen Sport -

anlagen liegen nach der

Entflechtung im Jahr 2012

beim bezirklichen Sportreferat.

Die erteilten Antworten decken

ELBVORORTE

das Leistungsdefizit in Altonas

Sportverwaltung schonungslos

auf. Die Probleme sind in erster

Linie hausgemacht!

Dazu Katarina Blume, FDP-

Fraktionsvorsitzende und stellv.

FDP-Landesvorsitzende: „Die

Vorkommnisse rund um die

„Causa Platzwarte“ müssen

sofort analysiert werden. Des -

Foto: PR

FDP-Bezirksfraktionsvorsitzende Katarina Blume engagiert sich

für den Sport im Bezirk Altona

Foto: Lau

halb fordern wir mit unserem

Antrag in der Bezirksver samm -

lung als ersten Schritt eine

Gesprächsrunde mit allen beteiligten

Sportvereinen und den

sportpolitischen Sprechern der

Bezirksfraktionen.

Voraussetzung für eine vernünftige

Lösung ist dabei, dass

das Bezirksamt endlich seine

Rolle annimmt. Es funktioniert

nach der Rollenverteilung nicht,

die Verantwortung der Behörde

für Inneres und Sport zu schieben.

Was sollen Briefe an den

Sportstaatsrat bewirken, der

seit dem 01.01.2013 nicht

mehr zuständig ist?

Und wie will das Bezirksamt

Stellenforderungen erfolgreich

begründen, wenn es hinsichtlich

Auslastung der Anlagen

und Krankenstand keine validen

Daten erhebt? Die bisherigen

Anträge zu den Se nats -

haushaltsberatungen haben

somit keinen Wert und fallen

schon bei der Vorprüfung durch

die Sachbearbeitung in der

Finanzbehörde durch.

Sportbegeisterte aus Vereinen

und die Sportpolitiker in unserem

Bezirk haben sich seit

Jahren für moderne und leistungsfähige

Sportanlagen eingesetzt.

Jetzt wären wir in der

komfortablen Situation, auf

unseren Anlagen Kinder, Ju -

gendliche und Erwachsene im

Ligabetrieb und Mannschafts -

training versorgen zu können

wie kaum ein Hamburger

Bezirk.

Ich erwarte von der Bezirks -

amts leitung, dass sie die Alto -

naer Sportverwaltung mit

Unterstützung der Bezirks -

versammlung zügig aufrüstet

und in die Lage versetzt, einen

reibungslosen Sportbetrieb auf

unseren Anlagen sicherzustellen.

Symbolische Schlüssel -

verteilungen an die Vereine sind

keine Lösung.“

Aber üblich. Das Bezirksamt

gibt die Schlüssel nun schon

über längere Zeit an ehrenamtliche

Kräfte der Vereine.

Offenbar soll sich das nicht

ändern: Das für den Bereich

Sport fe der führende Bezirksamt

Har burg hat im Zuge der Haus -

haltsaufstellung 2021/2022 für

alle sieben Bezirksämte reine

Verstärkung aller Sportreferate

beantragt. Allerdings wurde

diese Anforderung nicht be -

rücksichtigt.

Auch das Bezirksamt Altona

hat in den letzten vier Jahren

mehrfach auf die besondere

Problematik hingewiesen und

Verstärkungsbedarfe gegenüber

der Innenbehörde und der

Finanzbehörde beantragt –

ohne Erfolg.

Jetzt liegt der Ball wieder bei

den Verantwortlichen im Alto -

naer Rathaus. Wie eine Lösung

aussehen könnte, weiß derzeit

niemand. Noch gibt es in dieser

Causa keine Verabredungen.

Dabei soll dem Sportausschuss

schon im November berichtet

werden...


Elbvororte DorfStadt-Zeitung 15/2021 • 28.10.2021 • 3

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4 • DorfStadt-Zeitung 15/2021 • 28.10.2021

Elbvororte

Sülldorfer Landstraße: Angst vor Enteignungen

Müssen Eigentümer wegen Verkehrsplanung bis zu 7 Meter ihres Grundstücks an die Stadt abgeben? | Markus Krohn

Will die Stadt Grund eigen -

tümer entlang der Magi -

strale Sülldorfer Land stra -

ße, Osdorfer Landstraße,

Osdorfer WEg zu gunsten

eines (noch) größeren Stra -

ßenquerschnitts enteignen? Das

lassen Medienberichte der vergangenen

Wochen vermuten.

Bis zu 3,50 Meter will die Stadt

den Eigentümern zunächst ab -

kaufen. Zu welchem Kurs ist

ungewiss. Auch, ob die Stadt

notfalls enteignet. Viele Grund -

eigen tü mer fühlen sich an die

1970er Jahre erinnert, als sie

wegen der Verbreiterung der

Bundesstraße auf vier Fahr -

spuren schon einmal Grund

abgeben mussten. Die Folge:

Etliche Häuser stehen jetzt

direkt am oder sogar auf dem

Gehweg. Müssen die Eigen -

tümer ihre Einfamilienhäuser

räumen, wenn weitere Qua drat -

meter dem Straßenquerschnitt

zugeschlagen werden sollen?

Viele Fragen, die den Betrof -

fenen Angst machen.

SÜLLDORF

Mobilitätswendesenator Dr.

Anjes Tjarks möchte die vorhandenen

Magistralen im

Zusammenhang mit der laufenden

Planung zukunftsfähig

machen. Das bedeutet, dass

künftige Entwicklungen im

Verkehr mitbedacht werden

sollen. Seine Behörde plant

daher beispielsweise breitete

Geh- und Radwege oder eine

Expressbuslinie entlang der

Bald barrierefrei

VHS bekommt neuen Haupteingang | Konrad Matzen

Anfang Oktober fiel der

Startschuss für den barrierefreien

Ausbau im VHS-

Zentrum in Othmarschen.

Im Hauptgebäude wird in

den kommenden Monaten

ein neuer Fahrstuhl eingebaut

und ein neuer Haupt ein -

gang geschaffen. Damit wird

auch der ältere Teil des VHS-

Zentrums aus der Jugendstilzeit

OTHMARSCHEN

komplett barrierefrei zugänglich

sein. Bereits 2013 ist das

jüngere Nebengebäude mit

einem Fahrstuhl ausgestattet

worden.

Im Rahmen des Umbaus finden

auch weitere Modernisierungs -

arbeiten statt. Das Atrium im

Hauptgebäude erhält ein neues

Glasdach. Eine neue Anmel -

dung wird beim neuen Haupt -

eingang eingerichtet. Die Ke ra -

m ikwerkstatt erhält neue

Räum lichkeiten und wird er -

weitert. Es entsteht ein neuer

Gesundheitsraum und die

Sülldorfer Landstraße. Aktuelle

Planungsgrundlage sind Brei -

ten von 3 Metern für eine so

ge nannte „Protected Bike La -

ne“, also ein baulich von der

Fahrbahn getrennter Radweg,

der nicht so ohne weiteres von

Pkw überfahren werden kann,

ein Streifen von 3,50 Metern

als so genannter Multifunk -

tions streifen (Parkbuchten,

Bushaltestellen, Bepflanzung,

etc.) sowie weitere 3 Meter

Gehweg.

„Es gibt noch keine konkrete

Planung“, gibt Henrik Strate,

Vorsitzender des Altonaer Pla -

nungsausschusses, zu bedenken.

Damit will er darauf hinweisen,

dass beispielsweise ein

Multifunktionsstreifen gar

nicht auf voller Länge der

Magistrale vonnöten ist. Von

Enteignungen will Strate zu -

Druckwerkstatt und das Kunst -

atelier werden im Nebenge bäu -

de zu einem neuen Kunsttrakt

zusammengefasst. Im Rahmen

der Digitalisierungsstrategie der

VHS werden außerdem die

Kursräume mit neuem technischem

Equipment ausgestattet.

Die Kursteilnehmenden müssen

in den kommenden Monaten

mit Einschränkungen durch die

Baustelleneinrichtung auf dem Parkplatz der VHS-West. Hier

entsteht der neue Haupteingang.

Foto: PR

Würde die Sülldorfer Landstraße an dieser Stelle verbreitert,

stünde das Haus links auf der Straße...

Foto: Krohbn

Baustelle rechnen. So sind Teile

des Parkplatzes gesperrt, wo -

durch Haupt- und Nebenge -

bäude nur separat über die

Waitzstraße begehbar sind. Da

mit einigem Lärm durch die

Baustelle zu rechnen ist, werden

fast alle Kurse tagsüber im

Nebengebäude stattfinden.

Außerdem wurde die Anmel -

dung bereits ins Nebengebäude

verlegt. Die Bauarbeiten werden

voraussichtlich im April

2022 abgeschlossen sein.

www.vhs-hamburg.de

nächst nichts wissen. Auch

Dominik Lorenzen, Grüner

Bürgerschafts-Fraktionsvor -

sitzender meint, dass Enteig -

nungen nicht notwendig sind.

Um die ehrgeizige Steigerung

von Wohnflächen erreichen zu

können, überlegen die Koali -

tionäre der Stadt, noch einmal

über die Höhe der Bebauung

nachzudenken. SPD-Bürger -

schafts-Fraktionschef Dirk

Kienscherf sagte dazu im NDR

Hamburg-Journal: „Wir haben

hier ja eine etwas beengte Si -

tuation. Da muss man dann

noch einmal über die Höhe

nachdenken“.

Zu der aktuell gültigen Quer -

schnittsbreite der Sülldorfer

Landstraße von 25 Metern veranschlagt

die Verkehrsbehörde

zusätzliche 7 Meter für den

Was bewegt sich da im Na -

turschutzgebiet Witten ber -

gen? Das sind Fasche und

Dukat, die Kaltblüter von

Pferderücker Jorin Handt -

mann. Wer in den letzten Ta -

gen die Düne im Natur schutz -

gebiet Witten ber gen besucht

hat, konnte Handt mann und

seine beiden Rücke pferde bei

der Arbeit beobachten. Mit

Hilfe geballter Pferde stärken

wurden Spätblühende Trauben -

kirschen rund um die Düne

gezogen. Die Pflanzenart

stammt aus Amerika und steht

mancherorts, wie auch rund um

die Düne in der Wittenbergener

Heide, auf der Liste der zu

bekämpfenden Arten. Als sogenannter

invasiver Neophyt

breitet sie sich stark aus und

würde drohen, die einheimische

Flora zu verdrängen.

Seit November seit 2019 steht

RISSEN

Rad- und Fußgängerverkehr

sowie für Parkbuchten, Bus -

haltebuchen und zusätzliche

Bepflanzung. Das geht aus

einer Präsentation der Fach -

behörde hervor, die kürzlich im

Verkehrsausschuss des Bezirks

vorgestellt wurde.

Ein Verzicht auf Fahrstreifen

kommt demnach nicht infrage,

weil eine Prognose infolge der

Verdichtung zusätzliche 4.000

Fahrzeuge pro Tag und perspektivisch

die Einrichtung

einer Expressbusline sieht. „Im

Bestandsquerschnitt können die

erwarteten Verkehre nicht be -

dient werden (Steigerung Fuß -

verkehr, Radverkehr durch An -

wohner, Passanten). Bei Bei -

behaltung des Querschnitts

Konflikte durch jetzt schon vorhandene

Defizite (Rad- und

Fußverkehr)“, heißt es in der

Präsentation.

Positiv ist die Bemerkung von

Dominik Lo renzen, der einen

zweigleisigen Ausbau der S-

Bahnstrecke Richtung Wedel

priorisiert, um einen 10-

Minutentakt zu ermöglichen.

DorfStadt MEDIA

der Pflege- und Entwick lungs -

plan für das Naturschutzgebiet

Wittenbergen fest und wird

seitdem nach und nach umgesetzt.

Hierzu zählt auch die

Maßnahme unter Einsatz von

Fasche und Dukat. In diesem

Winter wird sich in Witten ber -

gen noch einiges mehr bewegen

als die beiden Rückepferde:

In Zusammenarbeit und Ab -

stimmung mit der Behörde für

Umwelt, Klima, Energie und

Agrarwirtschaft werden unter

anderem die Einzäunungen

rund um die Heideflächen er -

neuert, zwei Elbaussichten wieder

hergestellt und Teilbereiche

der Heideflächen entkusselt.

Beim Entkusseln wird der aufkommende

Gehölzaufwuchs

ent fernt. Die Maßnahme stellt

damit einen wichtigen Be -

stand teil der Heidepflege dar,

da die Heide auf diese Weise

Dann müsste allerdings auch

der Lärmschutz verbessert werden.

Auch hierfür wird Platz

benötigt...

Die Stadt macht Dampf bei der

Magistralbebauung, denn auch

der künftige Bundeskanzler will

den Wohnungsbau in den Me -

tropolen ankurbeln. Hier in

Sülldorf könnten perspektivisch

300 – 600 neue Woh nun -

gen entstehen. Henrik Strate

möchte möglichst bald auch die

Bürgerinnen und Bürger in den

Planungsprozess einbeziehen.

Ein Bürgerbeteili gungsver fah -

ren wurde wegen der Corona-

Pandemie bislang immer wieder

verschoben. Am liebsten

wäre dem SPD-Stadtpla nungs -

experten wenn es gelänge,

schon im Januar über den

Planungsstand im Bebau ungs -

plan Sülldorf 23/Iserbrook 27

zu berichten, im Frühjahr 2022

über den Bebauungsplan Süll -

dorf 25. Spätestens dann müssten

die Planer konkret werden.

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bebauungsplaene/

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Die Rückepferde Fasche

und Dukat rücken der unerwünschten

Spätblühenden

Traubenkirsche zu Leibe.

Foto: Bezirksamt Altona

Naturschutz mit Pferdestärken

Pflege von Flora und Fauna im Naturschutzgebiet Wittenbergen | Konrad Matzen

offen bleibt und nicht mit

Bäumen zuwächst.

Eine weitere Maßnahme betrifft

die Wegeführung im Gebiet.

Das Naturschutzgebiet ist aktuell

durchzogen von unzähligen

Trampelpfaden, sodass kaum

noch Ruhezonen bestehen.

Diese sind für ein Natur schutz -

gebiet und die darin lebenden

Pflanzen- und Tierarten allerding

überaus wichtig. Deshalb

sollen zwei ausgeprägte sich

querende Trampelpfade, die

zwischen dem Leuchtturmweg

und der Düne bestehen, ge -

sperrt werden, um somit eine

Ruhezone im Wald zu schaffen.

Das Bezirksamt Altona bittet

die Besucher*innen daher um

Verständnis: Um der Natur wieder

ihren Raum zu geben und

sich entwickeln zu lassen, sind

Veränderungen an der einen

oder anderen Stelle von Nöten.

25 Jahre Baptisten -

gemeinde Osdorf

Die Batistengemeinde auf

dem Tabea-Campus in Os -

dorf feierte in diesem ihr

Jubiläum mit einem Fest -

gottesdienst auf dem Ge -

lände des Tabea Diakoniewerks.

Zu der Bekenntnisgemeinschaft

gehört auch das Albertinen-

Krankenhaus. Zu Gast: Der Ge -

neralsekretär des Bundes Evan -

gelisch-Freikirchlicher Ge mein -

den – Pastor Christoph Stibar

war hier selbst einmal Gemein -

depastor. Die Gemeinde pflegt

seit Jahren freundschaftliche

Kon takte zu allen anderen

christlichen Gemeinden im

Hamburger Westen.

OSDORF

Wasser und Social

Business für Nigeria

Noch 50 Jahre nach dem

Bia fra-Krieg, der die Wirt -

schaft im Süd-Osten Nige -

rias ruinierte und über 2

Millionen Todesopfer forderte,

fehlen Arbeitsstellen

und Infrastruktur, wie

Strom, Wasser und Straßen.

Hier wollen Men schen aus der

kath. Kirchen gemeinde St.

Paulus Augustinus helfen.

Federführend ist der Verein

Afrigo Deutschland e.V., der

das Projekt am 6.11. um 10 Uhr

im Gemeindesaal (Ebertallee 9

in Othmarschen) vorstellt.

OTHMARSCHEN

Mit dem Fahrrad

entlang der A23

Aufgrund des großen In -

teresses bietet die DEGES

am 6. November eine zweite

Radtour entlang der A 23

an. Gemeinsam mit den

Planern können Interes -

sierte dann noch einmal

wichtige Knotenpunkte der

Strecke besuchen und verschiedene

Aspekte rund um den

Ausbau der A 23 direkt mit den

Verantwortlichen besprechen.

Bis zum 24. Oktober ist eine An -

meldung unter deges.de/a23

noch möglich.

SCHENEFELD

Knollen werden

eingelagert

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Die Dahliensaison ist beendet,

die Anlage im Altonaer

Volkspark wird witterungsbedingt

geschlossen. Bereits

am Wochenende werden

keine Dahlien mehr zu

sehen sein.

Aufgrund der aktuellen Wet ter -

lage hat der Bauhof des Bezirks -

amts Altona kurzfristig damit

begonnen, die Dahlienknollen

auszugraben. Diese werden nun

wintersicher eingelagert, damit

sie – vor Feuchtigkeit und niedrigen

Temperaturen geschützt –

auch im kommenden Jahr wieder

in aller Pracht Besucher

erfreuen können. In Europas

ältesten noch bestehenden

Dahliengarten werden dann auf

dem etwa eineinhalb Hektar

großen Gelände, wieder zahlreiche

Dahlien in Blüte stehen.


ANZEIGEN Wohnambiente

DorfStadt-Zeitung 15/2021 • 28.10.2021 • 5

Besser sehen mit HelpTech

Von der Öffentlichkeit häufig

unterschätzt, haben

Sehbehinderte und Blinde

ein zum Teil erhebliches

Integrationsproblem in un -

se rer Gesellschaft. 2019

wa ren laut Schwer behin -

dertenstatistik 46.858 Men -

schen hochgradig sehbehindert,

über 230.000 Menschen hatten

eine sonstige Sehbehinderung.

Dabei gibt es viele technische

Hilfsmittel und -angebote, um

das Leben vor allem älterer

Men schen zu erleichtern und

damit einen Weg in die Mitte der

Gesellschaft wieder zu finden.

Eine gute Möglichkeit, sich

über die Angebote zu informieren,

ist der Besuch des Bera -

tungszentrums im Stadt zen -

trum Schenefeld. Dort ist mit

Help Tech einer der führenden

Anbieter innovativer elektronischer

Hilfsmittel für blinde und

sehbehinderte Menschen bis

Ende November in einem Popup-Store

präsent. Es ist das

erste Beratungszentrum dieser

Art in Schleswig-Holstein und

Hamburg.

Mit den modernen Sehhilfen

können sehbehinderte Men -

schen ihr Leben wieder ge nie -

ßen. Mit den Vorlesesystemen

können Sie die Tageszeitung

regelmäßig lesen oder im

Internet recherchieren. Hör -

buchabspielgeräte, mobilen Ka -

me ralesesysteme und elektronischen

Lupen unterstützen Betrof -

fene bei der Kommunikation.

„Wichtig ist für uns, die An -

forderungen unserer Kundinnen

SCHENEFELD

und Kunden zu verstehen“, sagt

Max Katalenic, Teamverant -

wortlicher Vertrieb Deutsch -

land. „dann können wir individuelle

Lösungen für jeden Grad

der Sehbehinderung finden“.

Wie wichtig die neuesten Seh -

hilfen für ein normales Leseund

Arbeitsleben sind, zeigt die

große Anzahl an Betroffenen:

Etwa 7 Millionen Menschen,

die meisten über 60 Jahre, leiden

unter der altersbedingten

Makula-Degeneration (AMD).

Max Katalenic, zeigt, wie man

mit den neusten Lese- und

Vorlesesystemen wieder selbständig

Texte lesen und Bilder

betrachten kann.

Viele Hilfsmittel sind von den

Krankenkassen anerkannt und

können vom Augenarzt verordnet

werden. Eine kompetente

Beratung, auch für Angehörige,

steht Ihnen im Stadtzentrum

Schenefeld zur Verfügung.

Help Tech

Im Stadtzentrum Schenefeld

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Der smarte Schlüsseldreh

Das smarte Türschloss Ho -

meTec Pro Bluetooth von

ABUS sorgt für die neue

Schlüsselfreiheit. Einfach

den batteriebetriebenen

An trieb auf den Schlüssel

stecken und schon lässt

sich die Haustür mit dem

Smartphone öffnen. Und wer

will, der gibt seinen

Freunden

ebenfalls diese

Möglichkeit –

mit einer digitalen

Ein tritts kar -

te, mal eben versendet

per Mail

oder Messenger.

Die Haustür mit

dem Smart phone

öffnen, egal wo

man gerade ist?

Oder einfach mal

eben per Mes -

senger einen „di-

gitalen Schlüssel“ an Freunde

senden? Kein Problem! Denn

der smarte Türantrieb HomeTec

Pro Bluetooth von ABUS macht

aus dem herkömmlichen Tür -

schloss ein smartes Türschloss

mit zahlreichen Steuerungsund

Komfortfunktionen von

zuhause und unterwegs. Dafür

wird der batteriebetriebene An -

trieb auf das Türschloss ge -

steckt und dreht dann den

steckenden Schlüssel. Einmal

angebracht, lässt sich die Tür

dann bequem per App ver- und

entriegeln, mit installierter

Brid ge auch von unterwegs.

Besonders smart sind die sogenannten

„Einladungen“ – digi-

ELBVORORTE

tale Haustürschlüssel, die per

Mail oder Messenger an Freun -

de, Familie oder Handwerker

weitergegeben werden können.

Damit lässt sich dann die Ein -

gangstür per App öffnen und

verriegeln, dauerhaft oder zeitlich

begrenzt. Dafür müssen

weder persönliche Daten erfasst

werden, noch ist eine Regi -

strierung notwendig: einfach

App laden, Einladung annehmen

und schon kann die Tür

mit dem Smartphone geöffnet

werden.

Und damit auch Personen ohne

oder mit leerem Smartphone in

den Genuss des schlüssellosen

Zugangs kommen: der Tür -

antrieb lässt sich alternativ mit

einer Fernbedienung, einer Ta -

statur oder einem Finger scan -

ner bedienen.

Kähler Sicherheits Technik

Bahnhofstraße 67, Wedel

Tel.: (0 41 03) 8 68 42

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6 • DorfStadt-Zeitung 15/2021 • 28.10.2021 Elbvororte

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»Powerful Beauty« – Kunst im FinanzKontor

Farbenfrohe Portrait – mit Inspirationen aus Mode, Design und Werbung | Konrad Matzen

BLANKENESE

Der Hamburger Künstlerin

Damaris Dorawa gelingt es

auf bemerkenswerte Weise

ihren Werken kraftvolle

Energie und Ausdrucks -

kraft zu verleihen und da -

bei gleichzeitig die dargestellten

weiblichen Figuren in

eine verträumte Leichtigkeit

und Beschwingtheit zu tauchen.

Aus ihren Bildern spricht

eine Faszination im Umgang

mit einem farbintensiven kontrastreichen

Kolorit. Passend

dazu der Titel der Ausstellung,

die seit 11. Oktober im Finanz

Kontor der Hamburger Volks -

bank Blankenese zu sehen ist.

„Powerful Beauty“ ist gleichzeitig

Name für eines der Werke

einer neuen Projektreihe, in der

die Künstlerin Frauen internationaler

Herkunft portraitiert.

Dabei stellt Dorawa monochromen

Fotorealismus in einen

ansprechenden Kontrast zu

farbstarker Acrylmalerei und

setzt diese in ein interessantes

Spannungsverhältnis. Es

kommt der Künstlerin weniger

auf die Vermittlung einer tiefen

Botschaft an, sondern um die

malerische Auseinandersetzung

mit visualisierender Ästhetik

und Farbkraft.

Vor Beginn der neuen Projekt -

reihe konzentrierte sich die

Künstlerin ausschließlich darauf,

ihre portraitierten Damen -

denen Inspirationen aus Mode,

Design und Werbung zugrunde

lagen – in abstrahierter Form

darzustellen. Sie kreierte diese

in eine Umgebungskomposition

verschiedener Elemente, Blu -

men, Ornamente oder realer

Bezugsorte. Statt naturrealistischer

Widergabe stand die

Wirkung von Farbe und

Stimmung im Fokus dieser

Werke.

Sport fördert Vertrauen und

Mut in eigenes Können!

Für Damaris Dorawa bietet die

Ausstellung im FinanzKontor

Blankenese eine besondere

Mög lichkeit der Zusammenar -

beit. „Ich fühle mich der

Die Künstlerin vor eines ihrer Werke, die auch in Blankenese zu sehen sind.

Hamburger Volksbank nicht nur

als Mitarbeiterin verbunden,

son dern schätze das Engage -

ment und die kulturelle

Förderung für Hamburg, die

seit über 160 Jahren zum

Leitbild des Hauses gehört,“ so

die Künstlerin.

Lassen auch Sie sich von den

energiegeladenen expressiven

Bildern inspirieren, die den

Betrachter in eine ganz persönliche

Realität entführen. Die

Foto: PR

Werke sind bis zum 26. No vem -

ber während der Öffnungs zei -

ten im FinanzKontor der Ham -

burger Volksbank am Erik-

Blumenfeld-Platz (S-Bahnhof

Blankenese) zu sehen.

www.damaris-dorawa.com.

Übertarifliche Bezahlung

nach erfolgreicher Probezeit!

Bewerbungen bitte per Mail an:

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Wir brauchen Verstärkung!

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Ansprechpartnerin ist Frau Frommholz, Tel.: (040) 87 29 64

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Sport fördert selbstbewusste und mutige Mädchen und Jungen –

der KinderSportSchule des VAF e.V. fördert die Kids

Foto: PR

Wichtige Voraussetzung für

die physische und psychische

Entwicklung ist

Bewegung. Denn wer als

Kind hüpft, springt und

rennt, steht später mit beiden

Beinen im Leben!

In der KinderSportSchule (KiSS)

des VEREIN AKTIVE FREIZEIT

e.V. erhalten Kinder zwischen 2

und 12 Jahren spielerisch den

Zugang zu verschiedensten

Sportarten. Unter Leitung von

Sportwissenschaftler Nick las

Schürmann werden ihre unterschiedlichen

Interessen ge -

weckt und gefördert: Hockey,

Fußball oder verschiedene

Wurf-, Fang- und Bewegungs -

spiele stehen genauso auf dem

Programm wie aktuelle Trend -

sportarten. Egal, ob in den

Sporthallen, auf dem Rasen -

platz oder im vereinseigenen

Schwimmbad: Spiel, Spaß und

die uneingeschränkte Freude an

der Bewegung stehen immer im

Vordergrund. Dabei werden

wichtige motorische Grundla -

BAHRENFELD

gen erlernt und die Kinder zu

dauerhaftem Sporttreiben motiviert.

Schon die Kleinsten ge -

winnen an Selbstvertrauen,

entdecken eigene Talente, setzen

sich Ziele und stellen sich

auf die Probe.

Am 14.11.2021 von 10 bis 13

Uhr ist Kinderturnsonntag in

der KinderSportSchule des VAF

e.V. An diesem Tag haben alle

Zwei- bis Siebenjährigen die

Möglichkeit, eine vielfältige

Bewegungswelt zu erfahren.

Während die Kinder turnen,

klettern und springen, können

sich die Eltern im persönlichen

Gespräch über das KiSS-

Programm informieren. Eine

Anmeldung ist nicht notwendig

– kommen Sie einfach vorbei!

Bitte beachten Sie die geltende

3G-Regel in der KiSS!

KinderSportSchule (KiSS) des

VEREIN AKTIVE FREIZEIT e.V.

Stiefmütterchenweg 42-46,

E-Mail: kiss@vafev.de,

Tel.: (01 76) 20 35 66 50

Louise Brown (rechts) liest aus ihrem Buch

Lesung: Sinnstiftendes

in der Trauer finden

Zur Lesung aus ihrem Buch

kommt die Hamburger

Jour nalistin und Trauer red -

nerin Louise Brown ins

Bestattungsinstitut Bade

nach Wedel. Nach dem Tod

ihrer Eltern versuchte sie, der

Endlichkeit etwas Sinn stif -

tendes abzugewinnen. Sie wird

Trauerrednerin und Zeu gin

dessen, was von uns bleibt,

wenn wir sterben. Dies verändert

nicht nur ihre Einstellung

zum Tod, sondern auch ihre

Haltung zum Leben. In ihrem

neuen Buch „Was bleibt, wenn

wir sterben“ (Diogenes) schenkt

sie uns unvergessliche Bilder,

die daran erinnern, was uns als

Menschen ausmacht. Und

WEDEL

DorfStadt MEDIA

Foto: Roth

macht uns mit ihren tröstenden

und befreienden Geschichten

Mut, das Leben auf die Dinge

auszurichten, die von Bedeu -

tung sind.

An der Veranstaltung teilnehmen

kann jeder, der nachweislich

geimpft, getestet oder

genesen ist.

Termin: Donnerstag, den 11.

No vember 2021 um 19 Uhr

Bitten melden Sie sich telefonisch

oder per E-Mail an.

Bestattungsinstitut Bade

Flerrentwiete 32/Am Marienhof

Wedel

Tel: 52 47 76 200 oder

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Foto: PR

Highlights

DorfStadt-Zeitung 15/2021 • 28.10.2021 • 7

Ausgewählte Termine der Elbvororte – weitere aktuell auf www.dorfstadt.de/elbvororte-events

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von der

Polizei

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Errichter-

Betrieb

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Frei-komisch nach

Shakespeare, Ein

Feuerwerk pantomimischer

Parodien und

Clownerien.

Lucentio, der in Padua

studiert, verliebt sich in

die schöne, zarte

Bianca und möchte sie

heiraten. Ihr Vater

Baptista Minola will

aber zuerst seine älteste

Tochter Katharina

unter die Haube bringen.

Die hat jedoch

Haare auf den Zähnen

und ihren eigenen

Willen, so dass alle Interessenten vor der kratzbürstigen

Katharina zurückschrecken. Nur der unerschrockene

Teufelskerl Petruchio aus Verona will es wagen und zähmt die

Widerspenstige mit einer Charmeoffensive.

Der exzellente Multi-Mime Bernd Lafrenz ist einmal mehr der

virtuose Verwandlungskünstler im Geschwindigkeitsrausch,

der sein Publikum mit Raffinessen fesselt. Gleich einem

Chamäleon schlüpft er von eben noch großer Robe im

Handumdrehen in eine zerschlissene Hochzeitskleidung und

schockiert als Petruchio die Hochzeitsgesellschaft! Blitzschnell

wechselt er Outfit und Grimassen, schlüpft in 10 Männer- und

Frauenrollen (und noch mehr Kostüme), markiert seine

Charaktere mit winzigen Gesten, improvisiert, arrangiert, animiert,

greift tief in die Trickkiste und erwischt immer neue

Kniffe…bis zum furiosen Stierkampf mit Happy end.

Lafrenz und Aboualiten rücken Shakespereare´s Komödie

phantasievoll und gewinnbringend zu Leibe und verleihen dieser

commedia dell arte noch mehr Witz, Esprit und Schwung.

Foto: PR

Termin: 5.11.2021 um 19.30 Uhr

Ort: Theaterschiff Batavia | Eintritt: 20,–

www.batavia-wedel.de

GEWINNSPIEL

Foto: Sebastian Drueen

28. KKF: Der Widerspenstigen Zähmung

Sie wollen gewinnen? Dann sen den Sie uns eine Mail mit Stichwort

»Ehrlich Brothers« an Gewinn@dorfstadt.de.

Einsendeschluss: 12.11.2021. Der Rechts weg ist ausgeschlossen.

Bei Teilnahme erklären Sie sich einverstanden, dass Ihr Name – im Falle eines

Gewinns – an den Veranstalter weitergegeben wird.

Ehrlich Brothers

DREAM & FLY ist die aufwändigste

Illusionsshow, die jemals

für eine Tournee produziert

wurde: Die beiden Weltrekord-

Magier erscheinen mit einem

echten Helikopter aus dem

Nichts. Sie lassen einen massiven,

goldenen Lamborghini

fliegen. Kinderaugen leuchten,

wenn sie das größte Süßigkeitenglas

der Welt herbeizaubern,

prall gefüllt mit tausenden

Bonbons, die mit Zauberfallschirmen

ins Publikum schweben.

Musik ist eine weitere

Leidenschaft der Zauberbrüder.

Deshalb haben sie diesmal die

2x2 Karten

für den 20.11.

um 14 Uhr

zu gewinnen!

Ehrlich-

Brothers-

S h o w -

Band dabei. Bei

„Gravity“ überwinden

Andreas

und Chris Ehrlich

mit Matrix-ähnlichen Tanzmoves

die Schwerkraft. Am

Schluss vereinen die Ehrlich

Brothers das Motto der

abwechslungsreichen Show in

einer herzergreifenden Illusion:

Sie verwirklichen die Träume

aus ihrer Kindheit und fliegen

mit einem bunten Schmetterling

davon: DREAM & FLY!

Ehrlich Brothers · DREAM & FLY

Termine: 20. November 2021

um 14 und 19.30 Uhr

16. Januar 2022 um 18.30

Ort: Hamburg Barclays Arena

Eintritt: 33,30 €–178,60 €

www.ehrlich-brothers.com

Foto: Ensemble Obligat

Kirnberger & Co

Werke für Floẗe, Violoncello und Cembalo von Johann Philipp

Kirnberger, Carl Heinrich Graun, Anna Amalia von Preußen,

Johann Christian Bach.

Mit dem Programm „Kirnberger & Co“ würdigt das Ensemble

Obligat den barocken Komponisten Johann Philipp Kirnberger

(1721–1783), der zu seinen Lebzeiten am Preußischen Hof

Kapellmeister und Musikalischer Berater war. Anlässlich von

Kirnbergers 300. Geburtstag wartet das Ensemble mit seinen

höchst virtuosen Flöten-Sonaten und seiner Cello-Sonate

sowie weiteren Kompositionen der Musikerinnen und Musikern

des Preußischen Hofes Carl Heinrich Graun, Carl Philipp

Emanuel Bach sowie von Kirnbergers Schülerin Anna Amalia

von Preußen und Johann Christian Bach für Flöte, Violoncello

und Cembalo auf.

Termine: 6. und 7. November 2021, jeweils 19 Uhr

Ort: Galionsfigurensaal des Altonaer Museums

Museumstrasse 23, 22765 Hamburg

Eintritt: 30 Euro / ermäßigt 20 Euro

Vorverkauf: www.konzertkassegerdes.de

www.ensemble-obligat.de

»Jeder Tag ist

ein Abenteuer«

Die Studio-Galerie-Othmarschen

präsentiert den

Expeditionsmaler Rainer

Ullrich. 2002 durchquerte

er als zeichnendes Crewmitglied

von Arved Fuchs

an Bord der DAGMAR

AAEN die Nordostpassage

nach Alaska. Er fing die kristallklaren, intensiv leuchtenden

Farben und Stimmungen dieser eisigen Landschaft und

das Leben an Bord ein. Dies war der Augenblick, in dem der

erfolgreiche Werbegrafiker Rainer Ullrich zum Expeditionsmaler

wurde. Viele Male kehrte er in die polaren Landschaften zurück.

Jedes Mal füllten sich seine Tagebücher mit Skizzen und es

entstanden auch großformatige Bilder: „Wenn ich male oder

zeichne, dann ist es ein Festhalten des Augenblicks...

Termine: 06.11.–12.12.2021

Ort: Studio-Galerie-Othmarschen, Ansorgestr. 19

www.studio-galerie-othmarschen.de

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Es gibt ein paar Leser, die wissen

immer schon am Freitag,

was die Wo che über in ihrer

Nachbarschaft ge schah, denn

sie ha ben den Leser-Brief

abonniert.

Jeden Freitag in formiere ich

kurz und knapp über aktuelle

Themen aus dem Hamburger

Westen und den Elbvororten

per E-Mail. Außerdem gibts am Ende des News letters regelmäßig

Tipps fürs Wochenende – Veran stal tungs highlights in

den Elbvor orten oder in der näheren Umgebung.

Ihr Vorteil: In unregelmäßigen Abständen verlose ich exklusiv

an meine Leser-Brief Abonnenten Eintrittskarten für groß artige

Theaterabende, Kino- oder Restaurant-Gutscheine.

Ich würde mich freuen, auch Sie zu meinen Lesern zählen zu

dürfen. Melden Sie sich einfach auf der Internetseite www.

dorfstadt.de an (am unteren Bildschirm rand im Käst chen).

Ihr Markus Krohn (Herausgeber)


8 • DorfStadt-Zeitung 15/2021 • 28.10.2021

Hinter der S-Bahntrasse be -

ginnt das Dorf leben. Auch

wenn es anders aussieht als

im 19. Jahr hun dert, als hier

noch Kühe grasten, Schwei -

ne quieckten und Hühner

scharrten: Hier entschleunigt

sich für Besu cher innen und

Besucher der Alltag.

Dieses ländliche Idyll entdeckte

auch Roman Kliewer, Koch des

Team Mignon, zusammen mit

seiner Freundin und zwei weiteren

Paaren, als der ehemaligen

Bauernhof der Familie von

Appen im Lehmkuhlenweg

2019 zum Verkauf stand.

Um die Romantik der Archi -

tektur von 1856 zu bewahren,

will der neue Eigentümer mit

einem modernen Konzept ei -

nerseits zurück zu den Wurzeln

und gleichzeitig betriebswirtschaftlich

agieren. So wie da -

mals: „Wohnen und Wirt schaf -

ten auf einem Gelände, unter

einem Dach“ gewährleistet den

Erhalt der ehrwürdigen Mau -

ern. Von den vier Gebäuden des

Ensembles wird nur eines der

kleineren als Wohnhaus sa -

niert, das Hauptgebäude des

Hofes wird der Öffentlichkeit

zur Verfügung stehen, z.B. für

Ausstellungen, Taufen, Konfir -

mationen und Hochzeiten. So

will die Hofgemeinschaft die

Häuser sanieren und erhalten

sowie ihren Lebensunterhalt

bestreiten.

Kliewer, der durch eine In ter -

net-Anzeige auf die Immobilie

aufmerksam wurde, begann

während der Corona-Lock -

downs mit der Sanierung des

repräsentativen Haupthauses.

Hin ter dem ur sprünglichen

Scheunentor verbirgt sich die

ehemalige Diele, die „groot

Dör“, die als Festsaal umfunktioniert

wurde und ausreichend

Platz für bis zu 100 Personen

bietet. Gleichzeitig verbindet

sie alle Bereiche des Hauses.

Von hier wurden im 19.

Jahrhundert die Heu- und

Stroh ballen durch eine Holz lu -

ke auf den Dachboden gehievt,

um sich für den Winter zu

bevorraten. Heute gibt es die

Luke nicht mehr. Dafür schaut

der Besucher von der Diele

durch eine Haube aus Glas in

den großzügigen Heuboden auf

einen der besterhaltensten

Dach stühle Sülldorfs.

Angrenzend an die Diele lädt

die alte Stube zu einem ge -

meinschaftlichen Beisammen -

sein ein. Kaminofen und handbemalte

Fliesen schaffen einen

besonderen Charme und laden

zu einer Zeitreise in das 19.

Jahrhundert ein. An der Ost sei -

te grenzt der ehemalige Kuh -

stall an, den Kliewer gemeinsam

mit vielen Freunden an -

sprechend gestaltet hat, ohne

die ursprüngliche Gestaltung

zu verändern. Alles mit dem

Denkmalschutzamt abgestimmt.

Westlich angrenzend

zur Diele war damals der Bulle

untergebracht. Jetzt wirkt dort

Roman Kliewer als Koch:

„meine Küche hat genau die

richtige Größe“. Die zuletzt als

Futterklappe genutzte Tür wird

jetzt als Durchreiche für die

fertigen Speisen benutzt.

„So ein Projekt braucht Zeit“,

weiß Kliewer, der nach eineinhalbjähriger

Bauzeit zunächst

einmal den wirtschaftlich nutzbaren

Teil des Hofes saniert hat.

Noch ist aber auch dieser Teil

nicht vollständig nutzbar. So

entstehen derzeit im Ober ge -

schoss des Haupthauses noch

Gästeappartements und -Zim-

mer. Dort, wo einst Dietmar

von Appen mit seiner Familie

wohnte. Der ehemalige Land -

wirt und Inhaber der Sülldorfer

Hundepension lebt jetzt direkt

nebenan und freut sich über den

Fortgang der Sanierung seines

ehemaligen Hofes. Weh mut?

„Nein. Gar nicht. Eher Freu de

darüber, dass hier neues Leben

eingehaucht wird“, sagt der

Sülldorfer, der den Hof landwirtschaftlich

bis 1983 in fünfter

Generation bewirtschaftete.

Nur noch im ehemaligen

Schwei nestall kann man erkennen,

in welchem Zustand die

Gebäude einmal waren. Hier

bröckelt auch schon mal der

Putz von der Decke, dort zieren

staubbedeckte Spinnengewebe

Im Gespräch

Stadtfarm hält Traditionen wach

Modernes Konzept für Hofensemble rettet dörfliches Idyll | Markus Krohn

SÜLLDORF

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Das Haupthaus lädt bereits zum Feiern ein

Foto: Stadtfarm Hamburg

die Ecken. Es gibt auch Schätze

wie alte Truhen oder Schränke,

die hier auf ihren Platz warten,

sobald die Sanierung der Häu -

ser weiter fortgeschritten ist.

Vorne in der ehemaligen Scheu -

ne, in der viele Sülldorferinnen

und Sülldorfer im Herbst „Danz

op de Deel“ gefeiert haben, ist

jetzt die Werkstatt eingerichtet,

in der beispielsweise neue Mö -

bel gefertigt werden – oder die

stilechten Toilettenkabinen…

Die im vorderen Bereich des

Hofes aufgestellten Garagen

will Kliewer später mit Lär -

chenholz verkleiden und einem

Satteldach versehen. Dann, so

phantasiert er, könne er sich

dort Galerien oder Werkstätten

von Kunsthandwerkern vorstellen.

„Ein Marktplatz der Mög -

lichkeiten“ schwebt ihm vor,

der sich für Gäste ebenfalls öffnen

könnte.

Auch die Idee eines Dorfcafés

schwirrt noch ein seinem Kopf

herum. Noch ist es nicht soweit.

Aber später könnte er sich vorstellen,

täglich Ausflügler und

Gäste zu empfangen.

Leben und Arbeiten unter

einem Dach – dazu lädt sich

Roman Kliewer gerne Gäste ein.

Wobei die Gäste gerne einfach

Festliche Tafel im sanierten ehemaligen Kuhstall Foto: Stadtfarm Hamburg

nur genießen können. Die

Landluft, die liebevoll gestalteten

und denkmalwürdig sanierten

Räume des historischen

Ensembles sowie die kreative

Küche mit regionalen frischen

Zutaten machen diesen Ort zu

etwas Besonderem!

Stadtfarm Hamburg

Lehmkuhlenweg 9–11

hallo@stadtfarm-hamburg.de

www.instagram.com/

stadtfarm_hamburg

Ponywaldschänke mit vollem Programm

Soft-Opening im Klövensteen – mit Rindern und Kürbis aus Sülldorf | Konrad Matzen

RISSEN

Dennis Ulrich und Jorrit Hanke in der neu gestalteten Gaststube

– genießen Sie die kreative und regionale Küche! Foto: PR

Alles neu in der Pony-

Waldschänke im Klö ven -

steen: Dennis Ulrich und

Jorrit Hanke bauen bereits

seit eineinhalb Jahren das

Ensemble aus Gaststätte, Bier -

garten und kleiner Scheune

vollständig um. Jetzt ist fast

alles geschafft. „Wir sind jetzt

im Soft Opening und bieten

schon in diesem Jahr unsere

neuen Freilandgänse an. Auch

zu den Advents-Sonntagen gibt

es bei uns einen Advents-

Brunch.“ kündigt Jorrit Hanke

an. Für Hanke, der bereits in

Wien, Dubai, Hamburg und

Dänemark gekocht hat, ge hö -

ren Kochen und gutes, gesundes

Essen zusammen.

Zusätzlich sind ihm hochwertige

und regionale Zutaten wichtig.

Bei ihm kommen beispielsweise

Sülldorfer Bio-Kürbisse

von Wilhelm Timmermann

genauso in den Topf wie die

Black Angus Rinder von Jens

Glissmann. Besonders empfehlenswert

und lecker: Risotto im

Hokkaido mit Bergkäse…

Familien sind Dennis Ulrich

und Jorrit Hanke besonders

willkommen. Das freut auch

den Nikolaus, der am 6.

Dezember pünktlich in den

Wald kommt und die Schuhe

der Kinder füllt.

Weihnachten und Silvester bietet

die neue Küche der Pony -

waldschänke nicht nur krosse

Freilandgänse oder die schon

im letzten Jahr begehrten

Weihnachtsboxen für zuhause,

sondern vor Ort eine besonders

feierliche Atmosphäre in der

frisch sanierten Gaststube im

Klövensteen.

Pony-Waldschänke

Babenwischenweg 28

(01 72) 4 69 59

www.jorrit-hanke.de

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AH

Moin, liebe Leser,

jedes Schiff ist nur so zuverlässig,

wie seine Besatzung. Das

galt schon zu Zeiten der Segelei

so und das gilt bis heute – nur

anders. Denn während früher

Durchhaltekraft und Naviga -

tionskenntnisse vonnöten wa -

ren, bedienen Matrosen, Inge -

nieure und Offiziere automatisierte

Seefahrzeuge. Die nächste

Herausforderung wartet

schon: Ferngesteuerte und au -

tonom fahrende Schiffe. Damit

entstehen neue Berufsbilder, bei

denen längst auch Umwelt -

schutz eine Rolle spielt. See -

leute, die nur Rost klopfen, sind

passé. Stattdessen brauchen die

Reeder Fachkräfte, denen Digi -

ta lisierung, Vernetzung und

Datenverarbeitung nicht fremd

ist. Seefahrt tut weiter not und

dazu gehört eine gute Aus- und

Weiterbildung. +++ Hier die

aktuellen Meldungen:

Gutes Geld für HHLA

Hamburg – Die derzeitigen Lie -

ferverzögerungen im weltweiten

Schiffsverkehr lässt die Kassen

bei der HHLA klingeln. Laut ei -

genen Angaben verzeichnet der

führende Hafen- und Spei cher -

betreiber kräftige Einnahmen an

Lagergeld. Der Grund: Waren

bleiben wegen der starken Ver -

spätung von Schiffen länger im

Hafen liegen – und das kostet.

Die HHLA erwartet zum Jah res -

ende, dass in der Hafenlogistik

vor Steuern und Zinsen 190

Mil lionen Euro hängenbleiben

(bisherige Schätzung: 165 Mil -

lio nen Euro). Kehrseite der Stö -

rungen in den globalen Liefer -

ketten: Investitionen verzögern

sich und müssen ins kommende

Jahr verschoben werden.

Cybergefahr

auf den Ozeanen

Augsburg - Reedereien geraten

zunehmend in den Fokus von

Internetkriminellen. Das berichtet

das Fachportal Security

Insider. Es spricht von einem

„modernen Schlachtfeld der

Cybersicherheit“, das immer

I, Hamburg!

Neues aus der Schifffahrt | Wolf Achim Wiegand

DorfStadt-Redakteur Wolf-Achim Wiegand

Foto: Küster

höhere Kosten und ein größeres

Risiko hervorrufe. „Hacker, Cy -

ber kriminelle und andere Bedro -

hungsakteure sind clever – deshalb

müssen Reedereien noch

cleverer sein,“ heißt es. An -

griffsziele seien digitale Logi -

stik-Marktplätze, Schiffstech no -

logien für Steuerung und

Navigation sowie Nachverfol -

gungssoftware. Angriffe auf

Großreedereien wie Maersk und

CMA CGM zeigten, dass ein

Angriff auf Schiffe „ausgesprochen

lohnend“ sein könne.

Arktisschifffahrt

soll sauber sein

Brüssel – Die EU-Kommission

will, dass der Seeverkehr auf

den eisfrei gewordenen Arktis -

routen „emissions- und schadstofffrei“

wird. Unter anderem

verlangt die Brüsseler Behörde

die Umsetzung eines schon

beschlossenen Schwerölverbots.

24 Stunden an sieben Tagen aktiv: Der Hamburger Hafen Foto: Wiegand

Der Staatenverbund ist laut

amtlichen Angaben bereits jetzt

für 31 Prozent der CO2-Emis -

sionen und 16,5 Prozent der

Rußemissionen in der Arktis

verantwortlich. Auch beim

Abbau von Rohstoffen wie

Eisenerz, Erdöl, Kohle und Erd -

gas soll ein „solides Umwelt -

management“ greifen. Gegen

den Handel mit Kohlen was -

serstoffen aus der wärmegeschädigten

Region soll ein

Verbot greifen.

Bürger schnacken mit

Hamburg – Der Bürgerdialog

zum Hafenentwicklungsplan

2040 befindet sich in vollem

Schwung. Noch bis zum 10. No -

vember können sich Inter es -

sierte zu den Ausbauvorhaben

des größten deutschen See -

hafens äußern. Der SPD-geführte

Senat will den Hafen bis 2040

klimaneutral und naturverträglich

umgestalten. Zugleich soll

er zu Norddeutschlands Zen trum

der Wasserstoffwirtschaft werden.

Näheres ist im Internet un -

ter www.hafen2040.hamburg

zu erfahren.

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