Prima Magazin - Ausgabe November 2021

prima.magazin

An einen Haushalt / Österreichische Post AG P.b.b. / RM 06A036811 K / Verlagspostamt 7400 Oberwart NOVEMBER 2021

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GESAMTER BEZIRK OBERWART UND

OSTSTEIERMARK MIT GROSSRAUM HARTBERG

BREITER INFORMIERT AUS MEINER REGION

Die Kunst,

nicht zu frieren

Schwebende Öfen

Ein echter Lindenbauer

Foto © LEXI

TITELFOTO:

Friedhof in Stinatz, Seite 34

Das

Aschenputtel

von Spitz

Umbau der alten Volksschule

zum Kommunikationszentrum

„Ihr Paket ist da!“

Kriminalität im Internet

Friedhoferlebnisse

Erfahrungen einer Wienerin in Stinatz


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2 NOVEMBER 2021

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Foto © VIEW

INHALTSVERZEICHNIS

Editorial

Nicole Mühl, MA

Herausgeberin & Medieninhaberin

Foto © shutterstock_aerogondo2

Redlichkeit

Ich habe nachgeschlagen: Redlichkeit

bedeutet, seine Pflicht zu erfüllen und

seiner Aufgabe gerecht zu werden. Auch

unter widrigen Umständen. Keine Pflicht

ist größer als jene, die man sich selbst auferlegt

(sofern sie gerecht ist). Ich wollte

hier an dieser Stelle eigentlich meinem

Zorn zur „Österreich-Inseratenaffäre“ Luft

verschaffen. Der Platz ist mir zu schade.

Wenn Menschen weder der Politik noch

den Medien vertrauen können, ist der Weg

zur Autokratie geebnet. Deshalb brauchen

wir sie genau jetzt am dringendsten: Die

Menschen, die unangenehm sind, weil

sie Systeme aufzeigen. Kulturschaffende

beispielsweise – wie der burgenländische

Literat Peter Wagner. Weil sie eine wichtige

moralische Instanz sind. Die eher das

Prekariat in Kauf nehmen würden, anstatt

als Prätorianer ihre Seele und Moral zu verkaufen.

Menschen, die redlich sind.

In Zeiten wie diesen ist es mehr denn je

notwendig, die eigene Berechtigung für

sein Tun zu hinterfragen.

Seit 16 Jahren führe ich ein Medienunternehmen

mit der Verpflichtung, den

Kriterien des Qualitätsjournalismus zu

entsprechen. Ohne Medienförderung. Ohne

Befeuerung durch parteipolitische Inserate.

Und ganz ehrlich, noch nie war ich so froh

darüber, dass wir den Begriff der Unabhängigkeit

so offensichtlich nachweisen können.

Peter Wagner hat im Sommer in Kärnten

ein Stück inszeniert: „Wir kamen und sie

brauchten uns.“ Erklärend sei hier erwähnt,

dass es eine grandiose Auseinandersetzung

mit den Kärntner Slowenen ist. Aber darum

geht es nicht. Der Titel fiel mir im Zuge

dieses Editorials ein. Wagner möge es mir,

als einer der Redlichsten verzeihen, dass ich

diesen Titel seines Stückes abgeändert für

meine Zwecke verwende – als Aufruf an

alle Medienunternehmen, Künstler*innen

Politiker*innen und Bürger*innen mit Moral

und Haltung: „Kommt, denn wir brauchen

euch! Mehr denn je!“ Nicole Mühl

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Lehrlinge, Seite 8

Kriminalität, Seite 4 Friedhoferlebnisse, Seite 34

Keramiköfen, Seite 14

IM FOKUS

4 „Ihr Paket ist da!“

Kriminalität im Internet

8 Lehrlinge gesucht

Wie können Betriebe Lehrlinge gewinnen?

21 Das Leid der Streuner

Warum die Kastration von Streunerkatzen

so wichtig ist

30 Der allerletzte Wille

Beihilfe zum Sterben

PLANEN-BAUEN-WOHNEN

10 Leuchtturmprojekt für die Klimawende

solar.one – Kompetenzzentrum für

digitale erneuerbare Energie in Stegersbach

14 Die Kunst, nicht zu frieren

Ein Lindenbauer Keramikofen

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Herbstblues, 32

BAUREPORTAGE

18 Das Aschenputtel von Spitz

Die alte Volksschule in Spitzzicken wird

zum Kommunikationszentrum

22 Drei gute Gründe zu bauen

Das neue Feuerwehrhaus in Penzendorf

REPORTAGE

26 Gemeinde. Natur. Fluss: Lafnitz

Ein Ort mit ländlichem Charme

34 Friedhoferlebnisse

Eindrücke einer Wienerin, die in Stinatz ein

Haus gekauft hat

SO GEHT VEGAN

42 Rote Rüben Suppe mit Apfel

Gesunder Genuss für kühle Tage

Impressum: prima! Magazin, Herausgeberin: Nicole Mühl MA • 0664-4609220, redaktion@prima-magazin.at, www.prima-magazin.at,

Verwaltung, Assistenz: Tina Trobits, verwaltung@prima-magazin.at; Anzeigenleitung: Elke Ifkovits 0664-9198969, anzeigen@prima-magazin.at;

Anzeigenberatung: Christina Stefanits, werbung@prima-magazin.at; Redaktionsleitung/Satz: Nicole Mühl; Redaktion: Eva Maria Kamper BA MSc,

Laura Weingrill; Dr. Olga Seus; Kommentar: Feri Tschank; Rubriken: „Rede & Antwort“: Walter Reiss; „Plätze & G‘schichten“: Ing. Wilhelm Hodits;

„100 Jahre Burgenland“: Herbert Rehling; Kolumne „Liebe, Sex & Co.: Silvia Messenlehner; „So geht vegan“: Karin Weingrill MA; Kolumne für Unternehmer*innen:

Mag. Elisabeth Bürgler MSc MBA, Titelfoto: LEXI • Verlags- und Herstellungsort: 7400 Oberwart • Büro: Röntgengasse 28 Top 1,

7400 Oberwart • Offenlegung §25 Mediengesetz unter www.prima-magazin.at • Grundlayout Print: www.edelweiss-werbeagentur.at • Website:

Rabold und Co. • Druck: Wograndl Druck GmbH • Nachdrucke nur mit schriftl. Genehmigung des Verlages. Für Manuskripte und Fotos von Dritten

übernehmen wir keine Haftung und Garantie für ihr Erscheinen. Bezahlte Artikel sind oben und unten mit einer rot gepunkteten Linie begrenzt und

mit der Bezeichnung „Werbung“ gekennzeichnet. Für den Inhalt dieser Artikel zeichnet der Auftraggeber verantwortlich. Druck- und Satzfehler

vorbehalten. Fotos werden teilweise von www.shutterstock.com und www.pixelio.de verwendet. Die Kennzeichnung ist neben dem Foto platziert.

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NOVEMBER 2021

3


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„Ihr Paket ist da!“

Ein Leben ohne Internet, Smartphone & Co. ist heute für viele Menschen undenkbar – gleichzeitig

steigen auch die Vorfälle von Internetkriminalität und Datenklau im Netz. 2020 gab es in

Österreich 35.915 Anzeigen gegen Cybercrime-Delikte, ein Viertel mehr als noch im Vorjahr. Der

internationale „Computer Security Day“ am 30. November soll Menschen weltweit für das Thema

Cyber-Sicherheit sensibilisieren. Eva Maria Kamper

Die Kapuze tief ins Gesicht

gezogen, gebückte Haltung

vor dem Bildschirm, stundenlanges

Programmieren im

abgedunkelten Raum. Das ist

das Klischee, wenn man von

„Hackern“ spricht, die über

unsichtbare virtuelle Wege in

unsere Computersysteme eindringen

und dort Schaden verursachen

wollen. Freilich kann

niemand sagen, wie diese Tätergruppe

aussieht, allerdings

lässt sich schon vermuten, dass

eine sehr hohe Affinität zur

Computertechnologie und

*

4 NOVEMBER 2021

damit auch eine gesteigerte

Intelligenz ins Täterprofil passen.

Die Aufklärungsquote von

Cybercrime-Delikten ist mit

33,4 Prozent relativ niedrig, da

die Täterschaft auf den ganzen

Globus verteilt ist und von

überall zuschlagen kann.

„Meistens geht’s

ums Geld“

„Durch die coronabedingte,

weltweite Verlagerung

des Alltags in Homeoffice,

Homeschooling und Online-

Shopping gab es auch einen

20 Jahre

Schülerhilfe -

Preise wie

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deutlichen Anstieg der Internetkriminalität“,

weiß auch

Chefinspektor Fritz Wurglits,

Leiter des Kriminaldienstreferates

für den Bezirk Oberwart.

Internettäter haben es dabei

aber sehr selten auf einzelne

Personen abgesehen, sondern

versuchen durch breitgestreute,

sogenannte „Phishing“-Mails

unzählige ahnungslose Menschen

dazu zu bringen, unbekannte

Internet-Links anzuklicken

und beispielsweise durch

weitere manipulative Aufforderungen

deren Bankkontodaten

zu erlangen. „Denn meistens

geht es ums Geld“, schildert

Chefinspektor Wurglits.

Paket-SMS

Cyberkriminelle nutzen derzeit

auch gerne das Smartphone

als Kanal. „Ihr Paket ist da“

oder ähnliche Formulierungen

per SMS sollen die Menschen

aus Neugier ermutigen, die

angegebene Link-Adresse

anzuklicken, wobei sich im

Hintergrund eine Schadsoftware

installiert, die es ebenfalls

schlimmstenfalls auf die

Bankkontodaten abgesehen

hat. Tipp vom Experten: „SMS

dieser Art von einer unbekannten

Nummer sofort löschen!

Sollte der Link angeklickt worden

sein, das Handy auf ‚Flugmodus‘

stellen, um weiteren

Schaden zu verhindern.“

Im Schadensfall:

Anzeige

Wer allerdings Grund zur

Annahme hat, durch einen

dubiosen Link einen Schaden

erlangt zu haben, oder bereits

eine unrechtmäßige Abbuchung

am Konto bemerkt,

sollte nicht zögern, dies bei der

Polizei zu melden. „Oft geht es

um Stunden, um den Schaden

zu minimieren, falls es überhaupt

noch möglich ist“, warnt

Chefinspektor Wurglits. Denn

durch internationale Kontoverschiebungen

oder virtuelle

Zahlungsmöglichkeiten – wie

zum Beispiel den „Bitcoin“

– wäre die Nachverfolgung

von Internetbetrug beinahe

unmöglich. Unternehmen

www.prima-magazin.at


KRIMINALITÄT IM INTERNET

IM FOKUS

Foto © Eva Maria Kamper

Chefinspektor Fritz Wurglits, Leiter

des Kriminaldienstreferates für den

Bezirk Oberwart, ist spezialisiert auf

Cybercrime-Anzeigen aus der Region

hätten mittlerweile auch die

Möglichkeit, sich gegen Internetkriminalität

versichern zu

lassen, was vor allem im Fall

von Schadensersatzansprüchen

bei gestohlenen Kundendaten

tragend werden kann.

Bekämpfung und

Prävention

Das Innenministerium hat dazu

im Bundeskriminalamt ein

eigenes Cyber-Crime-Competence-Center

(C4) errichtet,

um sich auf das komplexe Phänomen

der Cyberkriminalität

spezialisieren zu können. „Dies

ist eine nationale und internationale

Koordinierungs- und

Meldestelle für Ermittlungen

im Zusammenhang mit Cybercrime

sowie für die elektronische

Beweismittelsicherung

und deren Auswertung. Die

Meldestelle ist als Ansprechpartner

für die Bevölkerung

und für Unternehmen etabliert,

wodurch im Schadensfall eine

rasche Unterstützung erfolgen

kann und neue Geschehen

frühzeitig erkannt werden können.

Aber in Wahrheit müssen

wir einfach nur unser Hirn einschalten:

Nicht leichtfertig auf

irgendwelche Links klicken

und keine dubiosen Mail-Anhänge

von Personen, die wir

nicht kennen, öffnen“, schließt

Chefinspektor Fritz Wurglits.

Was Sie wissen sollten ...

„Passwort1234“ ist zu wenig! Benutzen Sie starke Passwörter ohne

persönlichen Bezug, mit unzusammenhängender Groß- und Kleinschreibung

oder Sonderzeichen, und ändern Sie diese regelmäßig.

Sichern Sie immer wieder Ihre Daten und führen Sie Software-Updates

durch. Löschen Sie Apps, die sie nicht verwenden. Checken

Sie die Datenschutz-Einstellungen der verwendeten Social-Media-Konten.

Installieren Sie Antiviren-Software auf allen Geräten,

die Zugang zum Internet haben. Öffnen Sie niemals Links oder

Anhänge von unbekannten E-Mails oder Textnachrichten.

Vorsicht beim Online-Kauf! Vergewissern Sie sich über einen

starken Käuferschutz und positive Bewertungen des individuellen

Online-Händlers. Geben Sie Ihre Bankkontodaten nicht wahllos

weiter! Überprüfen Sie Ihr Bankkonto regelmäßig auf verdächtige

Buchungen.

Sprechen Sie auch mit Ihren Kindern über Sicherheit im Internet

und unterstützen Sie sie beim Check ihrer Sicherheits- und Datenschutzeinstellungen

der unterschiedlichen Geräte.

Hacker dringen beispielsweise in Webseiten ein, um auf den

Servern gespeicherte, sensible Daten zu stehlen. Abhängig von

der Motivation und Loyalität zu den Gesetzen wird unterschieden

zwischen White-Hat-Hackern, die Unternehmen unterstützen, um

Schwachstellen auf der Webseite zu finden bzw. zu reparieren,

Black-Hat-Hackern mit kriminellen, meist finanziellen Hintergedanken

oder Grey-Hat-Hackern als Mischform.

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NOVEMBER 2021

5


Die digitale Welt bietet Unternehmer*innen

unendlich viele

Möglichkeiten, um auf sich aufmerksam

zu machen und potenzielle

Kund*innen zu erreichen.

Website, Google-Suche und Social

Media Kanäle wie Facebook,

Instagram, Twitter, LinkedIn,

Xing etc. – all das sollte man

nutzen, um sein Unternehmen zu

positionieren. Dieses regelmäßige

Sichtbarmachen seiner

Produkte und Dienstleistungen

durch

gezielte Botschaften

nach außen ist

unerlässlich, um

eine Marke

aufzubauen.

Yangi.world macht auf sich aufmerksam. Seit Februar 2021 nutzen bereits

über 300 Unternehmer*innen das vereinfachte System für digitales Marketing

Perfektes Marketing mit nur einem Link

Mit Yangi.world werden alle digitalen Kanäle (Social Media Plattformen,

Google-Suche etc.) mit nur einem Link optimal nutzbar. Kosten- und zeitschonend!

Yangi.world holt aus jeder Website das Beste heraus.

Yangi.world bringt Unternehmer*innen und Kund*innen zusammen.

Michael Koch

ist CEO von

Yangi.world

Doch so großartig die digitale

Welt mit all diesen Möglichkeiten

ist – das alles auszuschöpfen,

bedeutet auch einen beachtlichen

Zeitaufwand für den Unternehmer

bzw. die Unternehmerin.

Allein um die einzelnen Social

Media Kanäle marketingtechnisch

optimal zu nutzen, würde das

Unternehmen eine*n eigene*n

Mitarbeiter*in benötigen.

Doch die Social Media Kanäle

sind nur ein Tool, das genutzt

werden muss. Meist ist eine

Website auch zu umfangreich für

gezielte Botschaften.

Hand aufs Herz: Nutzen

Sie Ihre Website optimal?

Ein Beispiel: Ein Gastronom

möchte im Netz auf seine Speisekarte

aufmerksam machen. Der

potenzielle Gast muss zuerst die

Website durchforsten, um das

Tagesangebot schließlich in einem

Untermenüpunkt zu finden. Als

Unternehmer *in sollten Sie Ihre

Website jedoch optimal nutzen.

Holen Sie das Beste raus!

Um die digitalen Kanäle in

nur wenigen Minuten und mit

wenigen Klicks optimal nutzen

zu können, um mehr Reichweite

und Sichtkontakte zu bekommen

und um Websites gezielt einzusetzen

und „lesbarer“ zu machen,

haben die drei Unternehmer

Michael Koch, Martin Goger und

Wolfgang Posset in den letzten

Jahren an einer Lösung gearbeitet,

die im Februar 2021 auf den

Markt kam und jetzt schon eine

eigene Erfolgsgeschichte ist:

Yangi.world nennt sich das Marketingsystem,

das mit nur einem

Link alle digitalen Möglichkeiten

mit enorm wenig Aufwand verbindet.

Die wichtigste Botschaft

der drei Gründer an die Unternehmer*innen

lautet: „Sie brauchen

nichts Neues in Ihrem Betrieb

einführen. Sie nutzen nur die bestehenden

Kanäle optimal.“

Yangi.world

Unternehmer*innen, die Teil

von Yangi.world sind, haben auf

www.yangi.world ihren eigenen

Auftritt und sie profitieren von

allen Yangi.world-Marketingmaßnahmen.

Durch mehr Reichweite

und Sichtkontakte und

durch personalisiertes Marketing

will Yangi.world den Unternehmer*innen

zu mehr potenziellen

neuen Kontakten verhelfen.

Herzstück des Yangi.world-Systems

ist der LINK MANAGER. In

diesem System kann der Unternehmer

Fotos, PDFs, Gutscheine

etc. hochladen, seinen Onlineshop

verknüpfen oder einfach

mit einer aussagekräftigen

Überschrift auf seine Website

aufmerksam machen. Mit einem

einzigen Klick erstellt er einen

Link, den er nun auf allen Kanälen

streuen kann. Er kann damit

auch ganz gezielt den User bzw.

die Userin auf eine bestimmte

Seite seiner Website hinführen.

Und damit dies alles noch einfacher

geht, ist das Ganze auch

noch mit einem personalisierten

QR-Code kombiniert.

Unternehmer*innen können in

Yangi.world einen Partner finden,

der ihnen das gesamte digitale

Marketing abnehmen kann.

Zeitschonend – kosteneffizient

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6 NOVEMBER 2021

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Novembergedanken

Ich mag den Herbst, ich

mag den Geruch, dieses leicht

Modrige und Morbide. Ich

liebe den Geruch, der einem in

Wein- und Obstkellern entgegenschlägt

und das Geräusch

des blubbernden Weines auf

seinem Weg zur Vollendung.

Ich liebe es auch, zu Allerheiligen

am Abend in den Friedhof

zu gehen, wenn alle Kerzen auf

den geschmückten Gräbern

brennen und Wachsgeruch in

der Luft liegt.

Was ich weniger liebe, ist der

Gedanke an das große Fragezeichen,

das am Ende des

Lebens steht, den Tod. Viele

Menschen, die mir nahestanden

habe ich schon auf ihrem

letzten Weg begleitet. Meine

Großeltern, meinen Vater,

meine Brüder, etliche meiner

Lebensmenschen, von denen ich

geglaubt habe, sie würden ewig

leben. Was ich aber nie getan

habe, jemanden zu fragen, was

für ihn der Tod sei. Als ich vor

zehn Jahren einen Herzinfarkt

hatte, hatte ich keine Sekunde

daran gedacht, ich könnte jetzt

sterben, obwohl es durchaus im

Bereich des Möglichen war. Als

ich dann zur Rehabilitation kam

und sah, um wie viel schlechter

es den meisten dort ging als mir

und mit welch einem Willen die

Menschen sich wieder zurück

ins Leben kämpften, war ich

dankbar und demütig, dass es

mich nicht ganz so schlimm erwischt

hat wie sie und hab mich

für meinen Egoismus beinahe

geschämt, weil ich mich vom

Schicksal ungerecht behandelt

gefühlt habe.

Ich habe aber auch Menschen

gesehen, die ihr Leben buchstäblich

weggeworfen haben.

Die mit der einen Hand ein

Wägelchen mit Sauerstoff gezogen

haben und damit hinter

den nächsten Busch gefahren

sind, um sich heimlich eine

Zigarette anzuzünden. Das

waren gar nicht so wenige. Aber

die meisten waren der Meinung,

noch ist es nicht so weit, es gibt

noch Tausende Gründe, weiterleben

zu wollen. Meine Mutter,

die mit Corona sechs Wochen

auf der Intensivstation gelegen

ist und davon die meiste Zeit

mehr hüben als drüben war, hat

gemeint, als sie wieder entlassen

wurde: „Ich bin und war immer

ein sturer Mensch und es war

einfach noch nicht so weit, also

habe ich mich gewehrt und gewonnen.”

Wenn ich mir die Meldungen

über unsere momentane

politische Lage ansehe, frage ich

mich manchmal, was treibt diese

Menschen an? Die Bosheit, die

Eitelkeit, die Gier? Sicher nicht

die Liebe zu denjenigen, die sie

gewählt haben im Vertrauen

darauf, dass sie die Macht, die

man ihnen damit gegeben hat,

zum Wohle des Volkes und nicht

zum Wohle der Freunderl, ihres

Klientels und sich selbst verwenden.

Diese Art von Politiker

gibt es in allen Parteien und die

wenigen, die anders sind, die

nicht mit Anschuldigungen und

Lügen, mit leeren Versprechungen

agieren, bleiben leider

viel zu oft auf der Strecke.

Übrig bleiben die Lauten, die

Krakeeler, die Populisten und

wir, das Wahlvolk, werden wie

vom Rattenfänger von Hameln

in ihren Bann gezogen und

laufen ihnen hinterher, ohne

zu merken, dass sie uns alle ins

Unglück führen werden.

Im Lesebuch meines achtjährigen

Sohnes hab ich vor ein

paar Tagen Folgendes gelesen:

„Was Kinder wollen.

Kinder wollen Frieden, Kriege

bringen Not und Elend.

Alle Kinder sollen einander

helfen und nicht streiten. Sie

brauchen Liebe und Lob. Alle

Menschen sollen ihr ganzes

Leben viel Freude haben.“

Ich bin schon längst kein Kind

Kommentar

von Feri Tschank

mehr, aber all das habe ich mir

auch immer gewünscht und

wünsche es mir noch.

Vielleicht sollten die Politiker

bei ihrer Angelobung auf die

Einhaltung von moralischen

Selbstverständlichkeiten angelobt

werden und nicht auf

die Republik Österreich, denn

dass da jeder so seine eigenen

Vorstellungen hat, wie er der

Republik dienen kann, ist

ja wohl längst bekannt. 109

Millionen Euro hat die Bundesregierung

von 2018 bis Mitte

2021 für Inserate ausgegeben.

Den Löwenanteil davon an den

Boulevard. Damit hätte man

Hunderte Kranken- und Altenpfleger

ausbilden und anstellen

können, 100 Kindergärten und

ebenso viele Altenheime bauen

können. Mit Steuergeld, das

viele Menschen gut gebrauchen

könnten, um ein halbwegs

gutes Leben zu führen.

Bleiben Sie gesund und genießen

Sie das Leben, denn das ist

endlich und was man versäumt

hat, lässt sich nicht mehr nachholen.

Dazu gehören auch gute

Taten und Gedanken!

Ihr Feri Tschank

GEHEN UNTER

SCHWEBENDEM GELEISE

EIN FILM VON PETER WAGNER

Autobiografische Erinnerungskaskaden eine Bahnstrecke entlang

11.11.2021 * 20:00 UHR

E-CUBE EISENSTADT

EINE VERANSTALTUNG DES

GRÜNEN KLUBS IM BGLD. LANDTAG

12.11.2021 * 19:00 UHR

DIESELKINO OBERWART

„Es war spannend. Von der ersten

Szene dieser autobiographischen

Film-Erzählung bis zur letzten.“

Siegmund Kleinl

NOVEMBER 2021

7


IM FOKUS IMAGE LEHRE

Fachkräfte werden gesucht wie die berühmte

Nadel im Heuhaufen. Wie können Betriebe

junge Menschen für eine Lehre begeistern?

Lehrlings-Speed-Dating lautet der Lösungsansatz

der Wirtschaftsregion Hartberg. Hier wird

in zehnminütigen Gesprächen versucht, Ausbildungsbetriebe

mit zukünftigen Lehrlingen zusammenzubringen,

um „Talente und Fachkräfte

von morgen in der Region“ zu halten. Olga Seus

Lehrlinge

gesucht

Einen anderen Zugang zu der

Frage was getan werden kann,

um Jugendliche in der Region

EINLADUNG

TAG DER

Sicherheit

EINLADUNG

mit Sicherheit

Abstand!

EINLADUNG

OFFENEN TÜR

Landwirtschaftliche Fachschule Güssing

mit Abstand!

Neu bei uns

am Neu Neu Bauernhof: bei bei uns uns

Der am am Bauernhof: Babyelefant!

Der Babyelefant!

TAG DER

OFFENEN TÜR

Freitag, 5.Nov.2021

Landwirtschaftliche Fachschule Fachschule Güssing

Güssing

von 9 bis 16 Uhr

Freitag, 5.Nov.2021

Schnupper-Packages auf Anfrage!

von

von von 9 9 bis

bis bis 16

16 16 Uhr

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Schnupper-Packages auf Anfrage!

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8 NOVEMBER 2021

zu halten, hat die Regionalentwicklung

Oststeiermark

gewählt. Sie beauftragte im

Sicherheit

mit Abstand!

Neu bei uns

am Bauernhof:

Der Babyelefant!

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Foto © shutterstock_aerogondo2

Lehrlinge werden gesucht – Betriebe bieten diesen einige Zusatz-Benefits an

April dieses Jahres eine Studentengruppe

im Masterstudium

an der FH Campus02 mit der

Erstellung einer Jugendstudie

für die Region. In einem

qualitativen Verfahren wurden

75 Schüler*innen verschiedener

Schultypen im Alter von 14-19

zu ihrer Haltung zur Region, zu

ihrer Zukunft und ob sie hier

verbleiben wollen, befragt.

Das Gros der Befragten lebt

gerne hier und will auch weiterhin

hier seinen Lebensmittelpunkt

haben. Das Angebot

an Vereinen wird grundsätzlich

positiv beurteilt und ist auch

ein Grund zu bleiben. Bemängelt

werden aber durchaus die

geringe Vielfalt an Freizeitangeboten

– besonders bei den

Indooraktivitäten – in ländlichen

Gemeinden. Als negativ

angesehen werden neben der

Verkehrsanbindung in ländlicheren

Gebieten vor allem eine

fehlende Abwechslung in den

Bereichen Gastronomie und

Einkaufsmöglichkeiten.

Der häufigste Grund für

Abwanderung ist vor allem

aber die Wahrnehmung, dass

„viele Berufswünsche in der

Oststeiermark nicht zu erfüllen“

seien. Gleichzeitig wird

allerorts – auch in der Region

der Oststeiermark – über den

Fachkräftemangel geklagt.

Offensichtlich gibt es hier

Potenzial an ungenutzten künftigen

Kräften, welche vor Ort

durch Lehrberufe ausgebildet

werden könnten. Doch scheinbar

gibt es bei den Jugendlichen

einen falschen Eindruck über

die Ausbildungs- und späteren

Karrierechancen in der Region,

die durchaus vorhanden sind.

Ausbildung männlich

dominiert

Die Wirtschaftsregion hat es

sich zur Aufgabe gemacht, hier

anzusetzen und im jährlich

stattfindenden Lehrlings-

Speed-Dating interessierte

Schülergruppen einerseits mit

potenziellen Ausbildungsbetrieben

andererseits zusammenzubringen.

Laut Wirtschaftskammer

gibt es in der Region 1.251

Lehrlinge, die auf 434 verschiedene

Ausbildungsstätten verteilt

sind. Ausbildungsplätze gäbe es

in der Region allerdings noch

mehr. Um sie zu besetzen, müssen

sich die Unternehmen um

Lehrlinge bemühen. Außerdem

gilt die Lehre immer noch als

männliche Ausbildungsform.

Immerhin gibt es 890 männliche

Auszubildende und nur 361

weibliche. Die Ursache hierfür

sieht Raphaela Küffer von der

WKO Hartberg-Fürstenfeld

vor allem in Berufen, die immer

noch ein männlich besetztes

Image haben. So finden sich

www.prima-magazin.at


IMAGE LEHRE

IM FOKUS

unter den beliebtesten Lehrberufen im

Bezirk Elektrotechnik, Metalltechnik,

Kraftfahrzeugtechnik, Installations- und

Gebäudetechnik, Tischlerei und Hochbau.

Berufe, die durchaus interessante Berufschancen

für beide Geschlechter bieten.

Was Lehrbetriebe für Lehrlinge tun

Wer einen guten Lehrling haben will, muss

diesem auch einige Benefits bieten. Dessen

sind sich Unternehmen, die als herausragende

Lehrlingsbetriebe gelten, bewusst.

Zach Gebäudetechnik mit Standorten

in Kaindorf, Pöllau und Oberwart hat

insgesamt 15 Lehrlinge und bildet in den

Berufen Elektrotechnik und Installationsund

Gebäudetechnik aus. Für jene, die die

Lehre erfolgreich absolviert haben, gibt es

zahlreiche Individualförderungen wie Fortbildungen

zur Kompetenzerweiterung und

Spezialisierung, z.B. im Bereich Klimatechnik

oder Smart-Home. Dazu gibt es

einige Mitarbeiterevents, bei denen schon

die Lehrlinge miteingebunden werde, wie

z.B. eine gemeinsame Wanderung. Der

besondere Benefit der Firma liegt aber vor

allem darin, dass Auszubildende hier nur

eine Vier-Tagewoche haben. Harald Zisser,

Geschäftsführer des Standortes Kaindorf,

beklagt, dass durch die coronabedingt

fehlenden Schnuppertage im vergangenen

Jahr und die Möglichkeit, an den Schulen

Werbung zu machen, erstmals Lehrstellen

unbesetzt geblieben sind. Das Unternehmen

ist daher derzeit auf Lehrlingssuche

und für Bewerbungen offen.

Bei der Firma ERST Elektro-Regeltechnik

Steiner in Greinbach mit Zweigniederlassung

in Markt Allhau werden

14 Lehrlinge in den Berufen der Elektrotechnik

und Mechatronik mit dem

Schwerpunkt Steuerungs- und Regeltechnik

ausgebildet. Zudem findet sich eine

weibliche Auszubildende im Betrieb, die

Automatisierungs- und Prozessleittechnik

lernt. Zukünftige Lehrlinge bewerben sich

meist nach dem Lehrlings-Speed-Dating

bzw. nach berufspraktischen Tagen an der

Schule. Besonders beliebt bei den Lehrlingen

ist die gute betriebliche Stimmung,

die in gemeinsamen Aktivitäten wie dem

jährlichen Tennis- und Volleyballturnier

spürbar ist.

Licht Loidl mit Zentrale in Lafnitz und

Filiale in Pinkafeld hat bei seinen 800 Mitarbeit*innen

insgesamt etwa 80 Lehrlinge

in den Sparten Elektrotechnik, Gebäudeund

Installationstechnik, Bürokaufmann,

Einzelhandelskauffrau, Kommunikationselektronik.

Obwohl es hier hauptsächlich

technische Berufe zu erlernen gibt, üben

auch einige Frauen den Lehrberuf Elektrotechnik

aus. „Bei uns haben bereits viele

langjährige Mitarbeiter*innen die Lehre im

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Unternehmen begonnen und sind mittlerweile

erfahrene Führungskräfte, die ihr

Wissen gerne an die nächste Generation

weitergeben“, so die firmeninterne Qualitätsmanagerin

Doris Wilfinger.

Das Unternehmen legt viel Wert auf einen

schönen Mitarbeiterfuhrpark, hochwertige

Arbeitskleidung und sonstige Benefits wie

den Zugang zum firmeneigenen Fitnessstudio,

der Teilnahme an Veranstaltungen

wie dem Wiener Citymarathon, Wandertagen

usw. Dazu gibt es für Lehrlinge noch

Bonuszahlungen für gute und ausgezeichnete

Leistungen in der Berufsschule und

bei der Lehrabschlussprüfung.

Während man also sehen kann, dass sich

Betriebe für Lehrlinge attraktiv machen

und die Wirtschaftsregion durch das Lehrlings-Speed-Dating

einiges tut, um das

Image der Lehre aufzuwerten, kann man

in der ländlichen Infrastruktur der Region

durchaus gewisse Schwachpunkte erkennen,

die Jugendliche abschrecken können.

Hier wäre vor allem die Politik gefragt,

Rahmenbedingungen zu schaffen, die auch

für junge Erwachsene ansprechend sind.

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Foto © Nico Mühl

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ENERGIE

Thomas Weninger (Städtebund),

Bauherr Andreas Schneemann (solar.one),

LT-Präsidentin Verena Dunst und

Alfred Riedl (Gemeindebund)

„solar.one“ nennt sich das moderne und futuristisch

wirkende Gebäude in Stegersbach,

bei dem sich alles um die umweltverträgliche,

globale Energie-Versorgung in einer digitalisierten

Welt dreht. Das Kompetenzzentrum

für innovative Energielösungen soll auch für

Laien das spannende Themenfeld greifbar und

verständlich machen. Es ist aber auch ein Ort,

an dem Energie-Experten an neuen Energielösungen

experimentieren und forschen.

Leuchtturmprojekt für die Klimawende

Das neue Energiekompetenzzentrum

in Stegersbach

setzt sich auf verschiedenen

Ebenen mit dem Thema erneuerbare

Energie auseinander. Es

umfasst ein breites Informations-,

Bildungs-, Event- und

Beratungsangebot, das nicht

als trockene Materie vermittelt

wird, sondern verständliche

und faszinierende Einblicke in

die Energie-Zukunft ermöglicht.

Bauherr und Betreiber des

solar.one Andreas Schneemann

präzisiert: „solar.one

versteht sich als Dreh- und

Angelpunkt bei Fragen zu erneuerbaren

Energiesystemen.

Bei uns werden alle Interessierten

zu ihrer individuellen

Energielösung beraten. Wir

informieren sie über Förderungen,

gesetzliche Rahmenbe-

dingungen und Innovationen.

Mit unseren Mietern bieten

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ENERGIE

PLANEN-BAUEN-WOHNEN

Foto©seier.com

seier.com –

Kreative Energie

im solar.one

„Wir wollen bewusst Teil der Energiewende

sein und einen Beitrag leisten“, sagt Robert

Seier, Gründer und Firmenchef von seier.com.

Seit Oktober hat sein Unternehmen neben der

Zentrale im GIP Großpetersdorf auch ein Büro

im solar.one, Andreas Schneemanns neuem

Kompetenzzentrum für digitale erneuerbare

Energiesysteme in Stegersbach.

„Um unsere Kunden optimal

zu positionieren und ihre

Marke nach außen zu tragen,

müssen wir sie bestmöglich

verstehen. Deshalb wollen

wir so nah wie möglich am

Kunden sein“, meint Seier.

Im solar.one gelingt das ideal.

Robert Seier (seier.com) hat in Andreas Schneemanns solar.one ein

weiteres Büro eröffnet. Sein Team begleitet das Kompetenzzentrum für

digitale erneuerbare Energiesysteme von Beginn an als Projektpartner.

seier.com begleitet das Projekt

von Anfang an und gliedert

sich mit dem Büro-Standort

ins Netzwerk eines innovativen

Umfeldes ein.

Mit Branding, Website, Social

Media-Konzept und vielem

mehr leistet seier.com hier ein

Full Service und lässt kreative

Energie ins solar.one fließen.

„Diese Abwechslung und die

Möglichkeit, Teil von etwas

Großem zu sein, möchten wir

unseren Mitarbeiter*innen

bieten. Ich liebe natürlich all

die Kleinprojekte, die wir umsetzen

dürfen. Sie haben uns

dorthin gebracht, wo wir heute

sind und ich möchte sie nicht

missen. Es ist aber auch spannend,

ein solch innovatives,

zukunftsweisendes Technologieprojekt

zu begleiten. Man

weiß bei Forschungsprojekten

ja nie, was dabei rauskommt“,

schmunzelt Robert Seier.

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PLANEN-BAUEN-WOHNEN

IM GESPRÄCH MIT ALFRED KOLLAR

Er liebt es, ins Bad der Menschenmenge einzutauchen. Auf

die Frage, wie es ihm geht, folgt ein minutenlanger Monolog

über seine Pläne und Strategieausrichtungen für die OSG –

die er übrigens beim Laufen am besten entwickelt. Sein Tag

beginnt um 3.30 Uhr und endet selten vor 22 Uhr.

OSG Geschäftsführer Alfred Kollar über seinen Umgang mit

seinem Bekanntheitsgrad, über eine kritische Auseinandersetzung

mit früheren Baustilen der OSG, von wem er sich Anerkennung

wünschen würde und – nachdem er erst vor Kurzem

60 geworden ist – Gedanken über seine Nachfolge. Nicole Mühl

Lesen Sie das gesamte

Interview auf

www.prima-magazin.at

Rubrik: Im Gespräch

„Das Haus von der Stange gibt

es bei der OSG nicht mehr“

Herr Dr. Kollar, Sie sind ein Mensch,

der oft in den Medien – auch in den Sozialen

Medien – ist. Geht Ihnen das nicht

manchmal auf die Nerven?

Es geht mir definitiv nicht auf die Nerven.

Ich sehe es als Teil meines Geschäftes. Ich

12 NOVEMBER 2021

bin seit 22 Jahren Geschäftsführer und seit

sechs Jahren auch zusätzlich Obmann der

OSG und es ist allseits bekannt, dass ich

diese Aufgabe sehr liebe. 38.000 Menschen

wohnen bei uns und egal wo ich hinkomme,

werde ich angesprochen, weil mich

die Menschen erkennen. Da geht es dann

oft auch um Probleme, die sie haben. Es

geht mir nie auf die Nerven, in Kontakt

mit Menschen zu treten. Ich weiß, dass ich

mit der OSG fast gleichgesetzt werde und

darauf bin ich durchaus stolz.

Gibt es auch Schattenseiten?

Nein. Die einzige Schattenseite ist vielleicht

mein Autokennzeichen. Wenn ich unterwegs

bin – speziell dann, wenn ich mir

Grundstücke anschaue – passiert es immer

wieder, dass ich aufgeregt vom Bürgermeister

der jeweiligen Gemeinde angerufen

werde, der genau weiß, wo ich mich gerade

umschaue und der gleich Auskunft über

mögliche Kaufvorhaben haben will. Da

denke ich mir dann oft in mich hineinschmunzelnd,

dass ich mir vielleicht doch

ein Zweit-Kennzeichen zulegen sollte. Für

mich gibt es keine Schattenseiten. Mir ist

bewusst, dass ich erkannt werde. Damit lebe

ich, weil ich mich mit diesem Unternehmen

vollkommen identifiziere.

Eine Zeitung hat einmal geschrieben

„Kollar prägt das Land“. Jedes Bundesland

hat ja auch architektonisch eine Geschichte.

Hat Ihrer Meinung nach die OSG den

Spagat geschafft, leistbare Wohnungen

zu bauen und diese Identität zu wahren?

Oder ist das kein Anspruch?

Das ist definitiv ein Anspruch. Aber jede

Zeit hat ihre Stile und Vorstellungen von

Wohnen. Natürlich haben Häuser und

Wohnungen in den 1970er- und 1980er-

Jahren anders ausgesehen als jetzt. Die berühmten

Schuhschachteln, wie man sie am

Anfang bezeichnet hat, hatten einen Grund

– nämlich den, das Haus in der Kompaktheit

energieeffizient auszustatten. Über

Architektur lässt sich streiten. Neue Ideen

müssen erlaubt sein. Ich gebe auch zu, dass

es in den 1980er- und 90er-Jahren durchaus

Überspannungen des Kostendrucks gegeben

hat und man noch zusätzlich ein Geschoß

oder Halbgeschoß draufgesetzt hat. Wir

haben auch sehr häufig an der Peripherie

gebaut, wo ich mir heute denke: Das würde

ich jetzt nicht mehr bauen. Das Haus von

der Stange, dazu bekenne ich mich, haben

wir in den 1980er und 1990er-Jahren aus

Kostengründen gebaut und man kann

heute noch feststellen, dass es sehr leistbare

und günstige Wohnungen sind. Aber

dieses Haus von der Stange gibt es bei der

OSG nicht mehr. Die Architekten planen

Individuallösungen. Und wenn man durch

das Land fährt, sieht man es ja.

Was war für Sie die härteste Kritik, die

Sie je bekommen haben und vice versa das

größte Lob?

Es gibt in diesen mittlerweile 33 Jahren

www.prima-magazin.at


Foto © OSG

IM GESPRÄCH MIT ALFRED KOLLAR

PLANEN-BAUEN-WOHNEN

KR Dr. Alfred Kollar

Er kam vor 33 Jahren als

Jurist zur Oberwarter Siedlungsgenossenschaft

(OSG)

und gilt unbestritten als der

Motor des Unternehmens,

der die Baugenossenschaft

zu einem Big Player am

Bausektor entwickelte. Im

September feierte er seinen

60. Geburtstag – zeitgleich

mit der 70-Jahres-Feier der

OSG. Für seine Verdienste

wurde ihm das Komturkreuz

des Landes Burgenland verliehen.

Er ist bekannt für sein

fotografisches Gedächtnis –

und für Mails, die er ab 3.30

Uhr morgens schreibt.

bei der OSG zwei Männer, die

mich sehr geprägt haben. Das

waren Ing. Josef Orovits als

Vorstandsobmann. Und Hofrat

Johann Schmidt, mein jetziger

Aufsichtsratsvorsitzender. Seine

Gattin hat im Familienverband

einmal gesagt, dass ich der Sohn

bin, den er nie hatte. Diese

Aussage war für mich eines der

größten Komplimente, weil

er ein Mensch ist, den ich auf

vielen Ebenen enorm schätze.

Und eine Amtfrau hat einmal

gesagt, dass das Burgenland

anders aussehen würde, wenn es

mich bzw. die OSG nicht gebe.

Das hat mich besonders berührt.

Ich freue mich über diese Wertschätzung

und Anerkennung,

denn mir ist tatsächlich jedes

Projekt wichtig. Keines ist für

die OSG zu groß und keines zu

klein. Ich fahre mit derselben

Begeisterung nach Hasendorf,

um dort ein Objekt mit vier

Wohnungen zu bauen, wie nach

Parndorf, um dort 40 Wohnungen

zu realisieren.

Und was ist mit der Kritik?

Was die Kritik betrifft, geht

es mir nahe, dass bei den

GRÜNEN überhaupt nicht

anerkannt wird, dass wir viel

in Richtung Ökologie und umweltschonendes

Bauen machen.

Hier wird sofort reflexartig unser

Tun kritisiert. Das tut mir auch

oftmals weh, wenn Projekte einseitig

gesehen werden, man eine

eingeschränkte Wahrnehmung

hat und nicht bereit ist, anzuerkennen,

dass unsere Strategien

stark in Richtung Ökologie,

umweltfreundliches und energiesparendes

Bauen gehen und

wir in Richtung Bodenschonung

viel tun. Man braucht nur an

den ehemaligen Magnet–Supermarkt

in Oberwart denken.

Das war eine Bruchbude. Wir

haben die 11.000 Quadratmeter

große Fläche, die zur Gänze

verbaut bzw. zuasphaltiert war,

im Zentrum von Oberwart gekauft

und ein attraktives Projekt

mit viel Grün errichtet. Solche

Beispiele gibt es etliche. Und wir

haben inzwischen auch 38 Gasthöfe,

die leer gestanden sind

und teilweise verfallen waren,

gekauft und umgebaut. Diese

Nachnutzung ist uns wichtig.

Ich gebe schon zu, dass es früher

anders gewesen ist. Ein Grundstück

auf der Wiese, verkehrsmäßig

gut erreichbar, dort haben

wir oft unsere Häuser gebaut.

Der Bedarf war danach, aber

die Situation hat sich deutlich

gewandelt. Ich mache mir schon

Gedanken darüber und finde,

dass wir hier nicht fair behandelt

werden. Es ist mir nicht egal,

was die GRÜNEN über die

OSG denken. Ich würde mich

sehr freuen, wenn es hier den

Diskurs und die Bereitschaft für

ein Gespräch gebe, damit wir

aufzeigen können, was wir alles

in Richtung Ökologie tun. Ich

würde mir eine ehrliche, offene

Diskussion mit den GRÜNEN

wünschen. Auch wir entwickeln

uns weiter. Die Gesprächsbereitschaft

ist bei mir immer

gegeben. Auch mit den Baumfreunden

Oberwart besteht ein

Austausch. Das schätze ich sehr.

Herr Dr. Kollar, Sie sind im

September 60 geworden.

Denken Sie schon daran, einen

Nachfolger bzw. eine Nachfolgerin

aufzubauen?

Natürlich muss ich mir Gedanken

machen, wie es weitergehen

kann. Analytisches, strategisches

Denken ist für diese Funktion

wichtig.

Es wird bei der Besetzung meiner

Nachfolge eine Zweiteilung

notwendig sein – für den kaufmännisch/juristischen

Bereich

und für den technischen. Dieses

Gedankengerüst gibt es.

Wäre auch eine Frau als Nachfolgerin

denkbar?

Selbstverständlich! Bei uns sind

bereits Leitungspositionen von

Frauen besetzt und wir haben

eine Frauenquote von Zweidrittel.

Ich kann mir durchaus

vorstellen, dass eine oder sogar

beide Stellen mit Frauen besetzt

werden.

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13


Die Kunst, nicht zu frieren

Georg Lindenbauer ist schwer zu fassen. Zum einen, weil er ständig auf Achse ist. Zwischen

verschiedenen Wohnsitzen, Baustellen und seinem Atelier im Südburgenland, dessen genaue

Adresse nur wenigen bekannt ist. Zum anderen in dem, was er macht. „Heizplastiken“ nennt er

seine kunstvollen Ofengebilde selbst und definiert sich nicht als Gewerbebetrieb, sondern als

„angewandter Künstler“. Olga Seus

„Alle Öfen, die ich mache, sind Unikate“,

erzählt Georg Lindenbauer und führt

weiter aus, dass er alles, was dazu benötigt

wird, selbst macht. Sogar das Glas für

Sichtfenster. Aber auch die Keramik, das

Brennen, sogar die Brennöfen sind eigenproduziert.

Überhaupt ist Lindenbauer

jemand, der nicht einfach einen „Job“ hat,

er lebt, was er macht. Führt Vorgespräche,

sieht sich Häuser und künftige Ofenbesit-

zer an und entscheidet sich auch manches

Mal dagegen, einen Auftrag anzunehmen.

„Entweder, weil ich für die betreffende

Person keinen Ofen bauen möchte oder

weil die Architektur des Hauses mich

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Fotos © LEXI

Foto linke Seite: Lindenbauer in seinem Atelier. Geheizt wird natürlich im eigenen Keramikofen. Fotos diese Seite: An seinen Öfen macht Lindenbauer alles selbst.

Das Anheizen bei den fertigen Exemplaren auch

nicht interessiert.“ Lindenbauer

kann sich das leisten. Er,

dessen Kundenkreis sich aus

„ganz normalen Personen“ wie

dem Rentner, der jahrelang

Monat für Monat gespart hat,

um sich eine echten Lindenbauer-Ofen

leisten zu können,

aber genauso aus zahlreichen

Prominenten wie Oscar- und

Nobelpreisträgern zusammensetzt,

dazu kommen etliche

Politiker, Botschaften und

Konsulate, höhere Wirtschaftstreibende

und so mancher

Künstlerbekannter.

Jeder Ofen ein speziell

angefertigtes Kunstwerk

Diesen Ruf hat er nicht umsonst:

Seit 35 Jahren ist er

selbstständig, hat unzählige

Öfen gemacht. Passt nach

wie vor jeden einzeln an. „Im

Erstgespräch erfrage ich, ob

es ein repräsentativer oder ein

nicht repräsentativer Ofen sein

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Foto © Markus Schnur

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PLANEN-BAUEN-WOHNEN

Kunden vorschweben, bei Beton ob es glatt

oder strukturell sein soll, doch das letztendliche

Modell ist mein Design, meine Entscheidung,

die ich nach dem Charakter des

Besitzers und der Architektur treffe.“ Dabei

fließen durchaus auch praktische Faktoren

mit hinein. Physik und Strömungslehre

sind wichtige Punkte, die entscheiden, an

welchem Platz ein Ofen gesetzt wird und

ob er z.B. rund sein soll, was für eine bessere

Wärmeverteilung bei weiten Räumen mit

aus ihren Preis. „Es würde sich

beispielsweise nie rechnen, auf

100 Prozent Autarkie kommen

zu wollen. Insgesamt rechnet

sich die gesamte Umstellung

bei günstiger Rechenweise

und unter Einbeziehung aller

Förderungen (die bei den

Speichern immerhin 40 Prozent

des Anschaffungswertes

waren) gerade einmal nach

man beim elektrischen Fahren

mit der Einschränkung leben

muss, dass die Dauerleistung

fehlt, ist unser System nicht

einfach auf einen anderen Hof

übertragbar.“

Warum tut man sich so eine

Umstellung überhaupt an?

Immerhin liegen viele Förderanträge

und viel Bürokratie

Auf großen seinem Fensterfronten Handy kann Markus wichtig Schnur ist. die Eine Eigenabdeckung an Strom abrufen etwa zehn bis zwölf Jahren. hinter dem System „und viele

besondere Spezialität von Lindenbauer sind

Aber nur, wenn es keine größeren

schlaflose Nächte des Durch-

schwebende Öfen, die entweder aus der

Wartungsarbeiten gibt“, rechnens und Kalkulierens“,

waren, Wand zu wurde entspringen ebenfalls oder 2018 aber auf Engagement einem Schwebende auf Öfen sind Lindenbauers so die ernüchternde Spezialität. Dieses Analyse multifunktionale wie Exemplar die Verlobte hat für von sein Markus Atelier

entworfen

kleinen passender Sockel E-Lader zu ruhen für scheinen. die Dahinter längere Sicht

des Visionärs.

Schnur bestätigt. „Naja, die

alltäglichen steckt einiges Arbeiten an Berechnung am Hof und einiges Das Gesamtresümee ist

Umwelt war mir immer schon

wie an Arbeit, Silo aufbereiten denn natürlich und Stall müssen solche trotzdem ernüchternd. plan, aber mit Zwar großer Zuversicht, „Für uns und Freude, unseren Hof auftrag. Dem ein bald Anliegen, etliche folgten. vielleicht „Und auch,

misten Kunstwerke angeschafft unsichtbar „mit unter den dem Boden konnten durch Mut die und Anschaffung

Glück und noch passt einmal die Umstellung Glück“, auf nach einem weil Winter wir kamen Hof die ja Ersten viel in und

des Laders so Lindenbauer pro Jahr circa über seine eigenerzeugte Anfänge. Dass Stromenergie begeistert zu mit mir ihr und leben“, erzählten, setzt dass er an, meine mit

gleichen oder in die Argumenten: Wand eingelassen kurze abgestützt

Wege, und mit längere Gegengewichten Zeit in Nichtbenutzung,

versehen sein. 1.000 Liter er Diesel Keramiker gespart werden wollte, allerdings wusste perfekt: seit Wir Öfen sind nicht nur Blick ein auf wunderschönes seinen Jüngsten, Design den

perfekt zum wieder werden und seinem auch der sechsten Hof Lebensjahr. nicht Aber zu groß, dass haben er zudem hatten, sondern auf auch dem noch Arm super hat. heizten“, „Ich woll-

Aufladen.“ Vom glücklichen Vom elektrischen Zufall war beim schönen schließlich Wetter Ofenbauer wurde, überall verdankte kurze Wege er und schmunzelt viele te Lindenbauer keinen Vorzeigebetrieb über die Kriterien, errichten,

Kunden mir anlegten. war es einfach Doch ein

Rasenmäherroboter, zum Ofenbauer den zwei in diesem Jahr auch von einem April glücklichen bis Ladezeiten Zufall. Zwischen für die Fahrzeuge die seine ersten

E-Bikes Begonnen und hat dem er freilich E-Roller, mit die den vor September 35 immer seiner 1. zu und über 2. Meisterklasse 94 zwischendurch. an der Grazer Doch da lange es schwelgt Anliegen, der Arbeitsmensch einen Hof zu nicht haben, in

sich Jahren inzwischen modernen allesamt Kachelöfen. am „Angefangen Prozent energieautark, Kunstuni fuhr doch er per Autostopp. zum Beispiel Am Ende nach wie vor der Vergangenheit. der einen „Ich möglichst lebe lieber geringen im Jetzt

Hof habe finden, ich als Unternehmer ganz zu schweigen. ohne Business-

die Umstellung der Fahrt hatte hatte durch-

er seinen keine ersten größeren Ofenbau-

Lader gibt und und im Morgen.“ CO2-Ausstoß hat.“

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Fotos © LEXI

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Lindenbauers bildende Kunst: Knoten und Wandreliefe

Neue Ausrichtung:

Bildende Kunst

So hat er sich vor zwei Jahren

einem weiteren Schaffensfeld

zugewandt: Von der angewandten

zur bildenden Kunst.

Natürlich bleibt Lindenbauer

hier seinem hauptsächlichen

Element, der Keramik treu,

wobei er freimütig zugibt: „Ton

ist eine Katastrophe.“ Was jeder

Hobbykünstler auch schon

beobachten konnte, macht

vor dem großen Meister nicht

Halt: Ton verändert sich beim

Trocknen, Glasuren können

mit ganz leicht unterschiedlicher

Temperatur im Heizofen

nach dem Brand in der

Farbgebung mehr oder weniger

deutlich abweichen und im

Kleinen wie bei den großen

Öfen gilt: „Auch mir gelingt

nicht alles. Dann muss man es

wiederholen.“ Der Kunde sieht

freilich nur das Endergebnis,

das sich absolut sehen lassen

kann. Neben seinen riesigen

Öfen gibt es neuerdings unter

anderem Wandreliefe und

kunstvoll verschlungene Knoten

zu kaufen, die einerseits

eindeutig aus schwerfälligem

Ton sind, andererseits so leicht

und schwebend daherkommen,

als hätte jemand Seidentücher

umeinander geschlungen.

In Zukunft will Lindenbauer

zwar nicht zur Ruhe kommen,

aber etwas ruhiger werden. Sein

riesiges Atelier will er um einen

Ofen-Ausstellungsraum und

eine Galerie erweitern. In der

Galerie soll Kunst von bekannten

österreichischen Keramikkünstlern

zu erwerben sein,

darunter auch Lindenbauers

eigene Kreationen.

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NOVEMBER 2021

17


Fotos ©zVg

Das Aschenputtel

von Spitz

Seit der Schließung der Volksschule 2008 war es still geworden in dem Haus, in dem einst viele

Spitzzickener Kinder lernten und lachten. Und auch wenn das zentral gelegene Schulgebäude in

den darauffolgenden Jahren noch gute Dienste bei behördlichen Wahlen leisten durfte, hat die

kontinuierliche Vernachlässigung unaufhaltsam einen natürlichen Verfall hervorgerufen, den

man schon von Weitem erkennen konnte. Von „Schandfleck“ war sogar die Rede. Nun wurde

das ehemalige Volksschulhaus im Zentrum von Spitzzicken zum modernen Kommunikationszentrum

umgebaut. Eva Maria Kamper

Priorität: Gut Ding

braucht Weile

„Der Zustand war katastrophal.

Die Fassade zerbröckelt, der

Boden zerschlissen, die Sanitäranlagen

unzumutbar. Ich hab

mir schon zu Antrittszeiten

als Bürgermeister geschworen,

dass ich dieses Gebäude eines

Tages renovieren werde“, schildert

Bürgermeister Manfred

Wagner die Motivation seines

ersten großen Bauprojekts.

Nach Jahren des Zuwartens

und Verhandlungen rund ums

Budget und der Abwägung

der Verwirklichung eines solch

kostspieligen Vorhabens in der

knapp 200-Seelen-Ortschaft

Spitzzicken wurde der Umbau

des alten Schulgebäudes zum

neuen Kommunikationszentrum

im Jahr 2019 im Gemeinderat

einstimmig beschlossen.

„Nachdem wir in der Marktgemeinde

viele wichtige Projekte

finanzieren mussten, war der

Entschluss zum neurenovier-

18 NOVEMBER 2021

www.prima-magazin.at


Fotos © zVg

Bürgermeister Manfred Wagner (kl. Foto rechts oben,

rechts) und Vizebürgermeister Reinhard Kuktits (li.) ist

es wichtig, die Bevölkerung in die Pläne miteinzubeziehen.

Anrainerin Christina Stefanits und ihr Papa sind

vom Umbau begeistert

ten Kommunikationsmittelpunkt

in Spitzzicken natürlich

gewagt. Umso mehr freut es

mich, dass ich meine große

Herzensangelegenheit im Sinne

der Bevölkerung verwirklichen

kann“, sagt Bürgermeister

Wagner über den tatsächlichen

Baubeginn im Corona-gebeutelten

Jahr 2020. Spitzzicken,

oder „Spitz“, wie es der Volksmund

liebevoll nennt, wäre

bis auf die Errichtung eines

kleinen Kinderspielplatzes

sowie neuen Kanaldeckeln oder

Renovierungsarbeiten beim

Kriegerdenkmal und an der

Friedhofsmauer ohnehin noch

nicht so oft in den Genuss gekommen,

gesteht der Bürgermeister

offen. Vom neuen

Kommunikationszentrum soll

nun die ganze Ortsgemeinschaft

profitieren. Kostenpunkt:

350.000 Euro.

Gepflegt und sauber

Inzwischen zeugen nur mehr

alte Fotos über den Zustand

des verlassenen Gebäudes, das

nach der Totalrenovierung

durch regionale Baufirmen

von außen wie von innen nicht

mehr wiederzukennen ist: Als

ersten Schritt hat man durch

den Abriss der Innenwand das

ehemalige Klassenzimmer und

den Konferenzraum der Lehrerschaft

zu einem großzügigen

Raum vereint. Heller Laminatboden

im grauen Eichenstil

erzeugt nun zusammen mit

den weißen Wänden, die Platz

für große Bilder bieten, eine

gepflegte, saubere Atmosphäre.

Sämtliche Leitungen für

Strom und Elektrik sind auf

den neuesten Stand gebracht

worden. Die große Fensterfront

bietet viel Tageslicht und eine

Aussicht auf die Kirche und

den Park der beschaulichen

Ortschaft. Eine Einhängedecke

sorgt für eine angenehme

Akustik und verbirgt eine

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von 156 Quadratmetern

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NOVEMBER 2021

19


Foto © Kamper

Fotos © zVg

Die alte Volksschule in Spitzzicken wurde 2008 geschlossen,

da im Herbst 2008 nur mehr drei Kinder

angemeldet waren. Foto links: Der Verfall des Gebäudes

war bereits deutlich zu sehen.

Foto rechts: Aus der ehemaligen Schule entsteht ein

modernes Kommunikationszentrum. Die Umbauarbeiten

sind gewaltig. Auch die Katze Susi hat den

Baufortschritt wohlwollend inspiziert

Möbliert ist das neue, barrierefreie Kommunikationszentrum

mit mehr als einem

Dutzend Tischen und zahlreichen Stühlen,

die je nach Bedarf angeordnet werden

können. Eine abgetrennte Kochnische mit

neuer Einbauküche wartet darauf, zum

Einsatz zu kommen. Ebenso erinnert bei

den neuen Sanitärräumlichkeiten nichts

mehr an einen „versumperten Zustand

der alten Schule“, um eine Anrainerin zu

zitieren, die voller Vorfreude die Baustelle

inspiziert. Die neue Außenfassade

samt modernem Garagentor machen

das ehemalige Schulgebäude zum perfekten

Aschenputtel-Projekt fürs Auge.

Ein weiterer Mehrwert: Die bis dato in

Spitzzicken nicht erklingende Sirene der

Feuerwehr wurde in diesem Gebäude neu

installiert und soll in Zukunft mit dem

Alarm aus der Landessicherheitszentrale

synchronisiert sein.

Kommunikation im Mittelpunkt

Die neue Widmung des Kommunikationszentrums

ist vielfältig und ist für sämtliche

Vorschläge bereit. Vizebürgermeister

Reinhard Kuktits wird die Termine zur

Vergabe des großen Gemeinschaftsraumes

koordinieren. „Wir freuen uns! Egal ob

für öffentliche Wahlen und Gemeindesitzungen

oder für kreative Nachmittage wie

Kochkurse, Kindergeburtstage oder Zusammentreffen

nach dem Kirchgang – hier ist

Platz für alle gemeinschaftlichen Anliegen

der kommunikativen Zusammenkunft“,

hält Reinhard Kuktikts allen Menschen

die Tür offen. Ein kleiner Unkostenbeitrag

für die private Nutzung, vor allem

für Heizungs- und Reinigungskosten, ist

vorgesehen. Ganz ähnlich ist die Handhabe

bei der Vermietung der Mehrzweckhalle in

Siget, die ebenfalls Teil der Marktgemeinde

Rotenturm ist. „Ich bin überzeugt, dass

Ausführung der Baumeisterarbeiten

dieses Kommunikationszentrum zugunsten

der Dorfgemeinschaft genutzt wird und

den Zusammenhalt fördert“, freut sich

Reinhard Kuktits über diese Verwandlung

vom „Aschenputtel“ zum „Schmuckstück“

von „Spitz“. Im Zuge des ersten Adventwochenendes

im Zeichen des „Lichterglanzes

Spitzzicken“ soll das Kommunikationszentrum

der Bevölkerung übergeben werden.

Wir haben gebaut!

Die Planung und Bauaufsicht übernahm

Krautsack Architektur - Baumeister

GmbH aus Kemeten. Den Auftrag für die

Baumeisterarbeiten bekam Konstruktiva

Bau aus Oberwart. Für die Malerarbeiten

innen war der Malerbetrieb

Radakovics aus Oberwart zuständig und

die Fliesen kamen von Strobl & Strobl

Fliesendesign GmbH aus Stegersbach.

Installationsarbeiten wurden von Zapfel

Haustechnik Pinkafeld durchgeführt und

der Innenausbau stammt von Schieder

GmbH aus Grafendorf. Die Aussenfassade

gestaltete Malerei Marsch GmbH

aus Güssing. Die Arbeiten an der Elektrotechnik

übernahm Elektriker Fritz Szabo

aus Oberwart. Bodenleger Franz Riegler

lieferte den Laminat. Die Fenster stammen

von Halvax GesmbH aus Rotenturm

und die Türen kommen von der Firma

Gleichheit Objekttischlererei GmbH aus

Hartberg. Die Küche ist vom Möbelhaus

mömax.

20 NOVEMBER 2021

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Foto © Nicole Mühl

STREUNERKATZEN

IM FOKUS

Christa Jandl mit einem ihrer Schützlinge

Die Gesetzeslage ist eindeutig:

„Katzen, die regelmäßig

Zugang ins Freie haben, müssen

von einer Tierärztin bzw. einem

Tierarzt kastriert werden.“

Ausgenommen von der Kastrationspflicht

sind Tiere, die zur

kontrollierten Zucht verwendet

werden. Und diese sind in der

Heimtierdatenbank genau zu

registrieren.

Die Praxis sieht anders aus.

Christa Jandl aus Schachendorf

ist eine der Tierschützerinnen,

die Streunerkatzen einfängt

und zur Kastration zum Tierarzt

bzw. zur Tierärztin bringt.

Wenn sie Glück hat, bekommt

sie von der Gemeinde einen

Gutschein. „Diese Kastrations-

Aktion ist extrem wichtig. Sie

gilt nur für Streunerkatzen, um

die Vermehrung und das damit

verbundene Leid der Tiere einzudämmen“,

erklärt die Tierschützerin.

Land und Gemeinde

übernehmen je ein Drittel der

Kastrationskosten, die Tierärzte

beteiligen sich durch einen reduzierten

Kastrationstarif. „Die

Gemeinde muss rechtzeitig um

solche Gutscheine beim Land

ansuchen“, klärt Jandl weiter

auf. Und sie weiß, dass es immer

zu wenige gibt für die zahlreichen

Katzen, die herrenlos

herumirren. Tierschützer*innen

wie sie springen dort ein, wo ein

Besitzer bzw. eine Besitzerin

der Verpflichtung zur Katzenkastration

nicht nachgekommen

Das Leid der

Streunerkatzen

Sie irren herrenlos herum auf der Suche nach Futter. Die Vermehrung

der Streunerkatzen erfolgt unkontrolliert. Ausgehend von einer einzigen

unkastrierten Katze entstehen allein im ersten Jahr bis zu 15

weitere, die sich ebenfalls rasant vermehren. Wer seine Katze nicht

kastrieren lässt, fördert das Leid dieser Tiere. Nicole Mühl

ist. Die Vermehrung der Tiere

erfolgt rasant. „Die Katzen werden

meist krank, bekommen

Katzenschnupfen und verenden

qualvoll“, erklärt Jandl. Tierschützer*innen

wie sie gibt es

in der Region einige – doch viel

zu wenige, um das Leid eindämmen

zu können. Die Gemeinden

sind gefordert, an dieser Aktion

mitzumachen und rechtzeitig

Ritas-Eck jetzt auch online

Das Pinkafelder Handarbeits- und Textilfachgeschäft

hat einen Onlineshop.

genug Gutscheine zu bestellen.

Es liegt aber an den Katzenhalter*innen,

ihre Tiere kastrieren

zu lassen. Eine Bitte hat Christa

Jandl: „Bitte schauen Sie nicht

weg, wenn Ihnen eine scheinbar

herrenlose Katze auffällt. Fragen

Sie in der Nachbarschaft, ob das

Tier einen Besitzer hat. Wenn

nicht, bitte melden Sie es Ihrer

Gemeinde.“

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und dergleichen. Auch

Schulen haben einen eigenen

Menüpunkt, um für sie relevante

Artikel leicht und unkompliziert

bestellen zu können. Umgesetzt

wurde der Onlineshop von suxxess

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NOVEMBER 2021

21


Drei gute Gründe zu bauen

Im beschaulichen Penzendorf gibt es seit geraumer Zeit eine große Baustelle, die eigentlich

drei Bauprojekte umfasst: Zum einen wurde im Obergeschoß des Gemeindezentrums ein Mehrzwecksaal

errichtet, zum anderen der Dorfplatz mit einem Spielplatz versehen und wird zukünftig

ein kleines Museum zur Gemeindegeschichte und zur Geschichte der Feuerwehr beinhalten.

Und zuletzt entsteht direkt neben dem Gemeindeamt am Ort des alten Feuerwehrhauses ein

neues Rüsthaus. Olga Seus

Auf dem Dach des Feuerwehrhauses

Penzendorf brennt es! Das ist aber kein

Fall für die zukünftigen Benutzer des

Gebäudes, sondern es handelt sich um

Flämmarbeiten, die zu den letzten Außenarbeiten

rund um den Neubau gehören.

Von hier oben am Dach hat man einen

guten Überblick über die weitere Gemeindebaustelle

direkt nebenan am Penzendorfer

Dorfplatz. Dort sind die Arbeiten

ebenfalls weit fortgeschritten. Weinkeller

22 NOVEMBER 2021

und Museum nehmen langsam Gestalt an

und lassen sich schon im Gewand der alten

Steine erahnen.

Vom Plan zum Bau

Am Anfang stand der Plan des ehemaligen

Bürgermeisters Siegbert Handler,

der auf einer Machbarkeitsstudie vom

Jahr 2018/19 fußte, die besagte, dass ein

neues Feuerwehrhaus auf der gleichen

Stelle wie das alte platzmäßig umsetzbar

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wäre. Der ursprünglich zweistöckige Plan

wurde unter dem neuen Bürgermeister

Matthias Kratzmann, zusammen mit dem

Feuerwehrkommandanten HBI Martin

Gwandner, überarbeitet. Der Plan, der

nun umgesetzt wird, sieht nur ein Stockwerk

beim Feuerwehrhaus vor, dafür

jedoch den Ausbau des Gemeindeamts um

einen Mehrzwecksaal im Obergeschoß, der

als Schulungs- und Sitzungssaal von der

Feuerwehr mitgenutzt werden kann und

zugleich allen Greinbachern zur Verfügung

steht. Auch der Platz zwischen Feuerwehrhaus

und Gemeinde wird aufgewertet: Mit

einem Spielplatz und dem überdachten

Dorfplatz, an dem man verweilen kann

und dem Kellerabteil, das sich für Weinverkostungen

und dergleichen anbietet.

Dazu kommt das kleine Museum, das mit

dem pferdegezogenen Löschwagen aus

dem Jahr 1931 als Prunkstück die lokale

Feuerwehrgeschichte dokumentiert.

Darüber hinaus wird die Gemeindegeschichte

mit Videoinstallationen und

Informationstafeln Einheimischen und

Besuchern nähergebracht. Die Gesamtkosten

belaufen sich auf 2,23 Millionen

www.prima-magazin.at


Fotos © Olga Seus

Fotos © Olga Seus

Foto linke Seite: Flämmarbeiten am neuen Feuerwehrdach in Penzendorf. Mitte 2022 wird das neue Feuerwehrhaus eröffnet. Fotos diese Seite: Matthias Novacek,

Pressebeauftragter der Feuerwehr Penzendorf beobachtet den Baufortschritt sehr genau. Noch ist es vor allem altes Gemäuer, doch bald wird hier das kleine Museum

mit Wissenswertem zur Geschichte der Gemeinde und der Feuerwehr entstehen

Euro, wobei 950.000 Euro

durch Förderungen vom Land

und Landesfeuerwehrverband

übernommen werden, den

Rest trägt die Gemeinde. Der

Mehrzwecksaal konnte im Juni

bereits eröffnet werden, der

Spielplatz ist ebenfalls fertig.

Museum und Weinkeller

werden noch finalisiert und

im Rüsthaus soll bis Mitte des

kommenden Jahres der Innenausbau

vollendet werden.

Starker Rückhalt in der

Bevölkerung

Die Feuerwehr Penzendorf

wurde 1924 gegründet und hat

in ihrer fast 100-jährigen Geschichte

dreimal den Standort

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gewechselt. Der erste „Unterstand“

der Feuerwehr befand

sich in einem alten Getreidespeicher

auf dem Grundstück

der Familie des heutigen

Kommandanten und wechselte

von da in das erste, richtige

Feuerwehrhaus am jetzigen

Standort des Friseursalons,

1977 übersiedelte sie auf den

heutigen Platz. 1977 verkaufte

die Feuerwehr symbolische

Bausteine, um einen Teil der

Baukosten zu refinanzieren.

Diese Aktion wurde nun für

das neue Rüsthaus erneut ins

Leben gerufen: In Zweierteams

bitten die Mitglieder der

Feuerwehr die Bevölkerung

um Unterstützung. Noch läuft

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NOVEMBER 2021

23


Im Obergeschoß des Gemeindeamtes entstand ein Mehrzwecksaal für die

gesamte Bevölkerung

die Aktion, aber der Pressebeauftragte

der Feuerwehr,

Matthias Novacek, stellt bereits

jetzt fest: „Der Rückhalt unter

den Greinbachern ist enorm!“

Das war übrigens schon beim

Ausbau des Mehrzwecksaals im

Gemeindeobergeschoß zu spüren:

Martin Gwandner und die

gesamte Feuerwehrmannschaft

haben hier mehr als unglaubliche

2.000 Stunden unentgeltlich

gearbeitet. Zudem stellten

einige ortsansässige Firmen

und Freunde der Feuerwehr

Arbeitskräfte kostenlos zur

Verfügung, sodass der Ausbau

zügig und kostengünstig vonstatten

gehen konnte. Kratzmann

dankt zudem noch den

Anwohnern für ihre Geduld

und explizit der Familie Kirchsteiger,

ohne deren Grundstücksüberlassung

das neue

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Feuerwehrhaus nicht umgesetzt

hätte werden können.

Der neue Kinderspielplatz neben dem überdachten Dorfplatz. Daneben (kl.

Foto rechts im Bild) wird ein Kellerstüberl errichtet für Weinverkostungen und

dergleichen

Ort der Zusammenkunft

und Kameradschaft

Denkt Matthias Novacek

an das künftige Rüsthaus, so

spricht er sicherlich für die

gesamte Feuerwehrmannschaft:

„Ich wünsche mir, dass hier

künftig ein Ort der Zusammenkunft,

der Kameradschaft

und des Lehrens und Lernens

entsteht!“ Bürgermeister Kratzmann

ergänzt mit Blick auf den

Mehrzwecksaal: „Wir wollen

einen zentralen Treffpunkt für

Jung und Alt schaffen, mit moderner

Infrastruktur, um dort

auch Vorträge und Veranstaltungen

durchführen zu können.

Das geplante Museum soll

zudem auch der jüngeren Generation

von der Historie unserer

Gemeinde erzählen, durch

eingespielte Videosequenzen

mit älteren Gemeindemitglie-

dern soll aus der persönlichen

Perspektive heraus Geschichte

vermittelt werden.“

Wir haben gebaut!

Die Gemeinde Greinbach beauftragte mit der Projektleitung die

Firma IBPC Bauconsult GmbH, die neben der Projektsteuerung die

Ausschreibung sowie die Ausführungsplanung übernahm.

Der Architekt, der auch den Einreichplan zeichnet, ist Hans Purkarthofer

von HP Architektur Hartberg ZT-GmbH.

Die Baustellenkoordination erfolgte durch die CMB Bau KG.

Der Abbruch und die Entsorgung von altem Material wurde von der

Herbst Entsorgungsgesellschaft m.b.H. durchgeführt.

Die Rohbau-Baumeisterarbeiten wurden von der Firma PORR AG

ausgeführt. Die Planung von Heizung-Klima-Lüftung und Sanitär

übernahm die Firma AOP Anlagen Optimierungs-GmbH, die

dazu benötigten Installationsarbeiten erledigte das ortsansässige

Unternehmen Gebro-Tech GmbH.

Die Elektroinstallationen wurden von ERST Elektro- Regeltechnik

Steiner GmbH ebenfalls aus Greinbach ausgeführt.

Die Dacharbeiten erledigte die Firma Spenglerei-Dachdeckerei

PAAR GmbH. Fassadenarbeiten und Innenputz machte die Freitag

Stuckateur GmbH.

Alle Gerüstarbeiten wurden von Gerüstbau Roland Bodenbrunner

erledigt. Die Tore lieferte L & M TOR-CENTER GmbH.

Die Fuchs Josef GmbH machte Kernbohrleistungen, Holzbau-

Meister Manuel Sammer führte die Holzbauarbeiten durch.

Metallbau Johann Hirt GmbH & Co KG aus Greinbach übernahm

die Fenster u. Portalarbeiten sowie Schlosser-Metallarbeiten.

24 NOVEMBER 2021

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17.00 Uhr, Jenö Takács Saal, KUZ Oberschützen

Mieczyslaw Weinberg: „Sinfonietta Nr. 1“ Op. 41

Grete von Zieritz: „Bilder vom Jahrmarkt“

für Flöte und Orchester

Modest Mussorgsky/Maurice Ravel:

„Bilder einer Ausstellung“

„Jahrmarkttreiben – Bilderreigen“

Mit Modest Mussorgskys „Bildern einer Ausstellung“ in der Fassung von Maurice Ravel steht am Sonntag,

5. Dezember 2021 (17 Uhr) eines der bekanntesten und farbenkräftigsten Werke des Repertoires auf dem

Programm des Universitätsorchesters Oberschützen. Unter der Leitung von Martin Kerschbaum erinnert

das Konzert auch an zwei zu Unrecht Vernachlässigte: Grete von Zieritz machte als eigensinnige Außenseiterin

in den 1930er Jahren Karriere. In ihren „Bildern vom Jahrmarkt“ für Flöte und Orchester lauern

hinter der Virtuosität die Abgründe menschlicher Nöte und politischer Katastrophen. Doppelbödig ist

auch die Musik von Mieczyslaw Weinberg, seine „Sinfonietta op. 41“ über jüdische Themen erinnert in

ihrer Tonsprache an Dmitri Schostakowitsch, mit dem Weinberg eng befreundet war. Studierende und

Lehrende des Instituts Oberschützen freuen sich sehr, ihrem Publikum im Takács-Saal mit drei musikalischen

Werken persönlich begegnen zu können, die Brillanz mit Tiefsinn vereinen.

Karten: VVK € 16.–, AK € 18.–

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Livestream: www.kug.ac.at/veranstaltungen

NOVEMBER 2021

25


Fotos © Olga Seus

Gemeinde, Natur, Fluss: Lafnitz

Der Ortskern der oststeirischen Gemeinde Lafnitz

Die Gemeinde Lafnitz liegt am namensgebenden Fluss. Vielleicht erzeugt diese Nähe zur

Natur das Gefühl für ökologische Themen, wie ein besonders ausgeklügeltes Mülltrennungssystem

und ein umweltfreundliches Wasserkraftwerk bezeugen, von denen prima! bereits berichtet

hat. Besonders beeindruckend an seiner Gemeinde findet Bürgermeister Andreas Hofer

aber vor allem, dass es hier keinen Standesdünkel gibt. „Hier reden alle mit allen und alle sind

gleich“, freut sich der Bürgermeister, der für sich selbst die Maxime hat, freundlich und offen

auf jeden zuzugehen. Olga Seus

Die historischen Dokumente, die Lafnitz

betreffen, waren früher – genauso wie die

Ortschaft – der Gemeinde Eichberg zugeordnet

und dementsprechend auf Schloss

Aichberg gelagert. „In den letzten Kriegstagen

sind leider bei einem Brand alle Aufzeichnungen

verloren gegangen. Insofern

ist Lafnitz ein bisschen die Gemeinde

ohne Geschichte“, erzählt der Bürgermeister

bedauernd. Sein Bestreben ist es,

die Geschichte systematisch aufzuarbeiten,

denn „zur Identifizierung mit dem eigenen

Wohnort ist die dazugehörige Vergangenheit

extrem wichtig.“ Eines der Geheimnisse,

die den Ort umgeben, kann allerdings

als gelöst angesehen werden: Fährt man von

Lafnitz hinaus in die grüne weite Landschaft,

kommt man zur Kirche St. Ilgen.

Unweigerlich fragt man sich, was eine

Kirche, noch dazu eine so große, allein und

ohne angrenzende Siedlung auf einem Hügel

im „Niemandsland“ zu suchen hat? Grabungen

aus dem Jahr 1982 konnten diese

Frage zumindest zum Teil beantworten:

Es handelte sich anfangs gar nicht um eine

Kirche, sondern um eine „Motte“, was sich

vom französischen „Château de la motte“

ableitet, eine Burg auf einem Hügel, von

der Bauart her typisch für das 11. und 12.

Jahrhundert. Wo jetzt die Kirche steht, war

früher eine Einturmburg als Verteidigungsburg

gegen die einfallenden Ungarn. Durch

Funde lässt sich folgern, dass es ab dem 13.

Jahrhundert auch schon eine Kirche mit

einem Friedhof gegeben haben muss. In der

jetzigen Form existiert die Kirche jedoch

erst seit Mitte des 17. Jahrhunderts.

Ein weiteres historisches Gebäude, welches

man mit Fotos und Bildern zuordnen

konnte, war die frühere Mühle, die bis in

die 1990er-Jahre zwar als Gebäude noch

existiert hat, zuletzt allerdings als Weberei-

Fabrik, die die Arbeiter nach Lafnitz zog.

26 NOVEMBER 2021

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Das bereits begonnene Projekt zum Ausbau

der Nachmittagsbetreuung wurde weiter

ausgebaut. Lafnitz verfügt damit über eines

der flexibelsten Modelle zur Kinderbetreuung

in der Umgebung: Eltern können

Woche für Woche angeben, ob und an

welchen Tagen sie Betreuung benötigen

und müssen auch nur die tatsächlich in

Anspruch genommenen Betreuungszeiten

www.prima-magazin.at


LAFNITZ

REPORTAGE

bezahlen. Damit ist die Zahl

der zu betreuenden Kinder

rapide angewachsen. „Mir ist

eine funktionierende Betreuung,

die sich flexibel nach

den Bedürfnissen der Eltern

richtet, sehr wichtig. Das

gehört für mich zur Strategie

der Weiterentwicklung der

Gemeinde zwingend dazu“, so

der engagierte Bürgermeister.

Auch in den Ferien wird zukünftig

eine Betreuung bis 17

Uhr gewährleistet sein, dazu

ist es ganzjährig möglich, die

Kinder ab 6.45 Uhr in den

Bürgermeister Andreas Hofer. Die Kirche von St. Ilgen

Kindergarten zu bringen.

Insgesamt ist die Gemeinde

infrastrukturell gut aufgestellt:

Es gibt einen Arzt, einen Nahversorger,

ein reges Vereinsleben

mit vielen Sportvereinen, zwei

eigene Jugendvereine bis hin

zu Pensionistenverbänden, die

gemeinsame Ausflüge organisieren

und Ansprechpartner

für die Belange des täglichen

Lebens sind.

Darüber hinaus wurden 25

Laptops für die Volksschule

angeschafft, eine Klimaanlage

in der Nachmittagsbetreuung

ReUse-Shops:

Retro, Vintage & Oldie but Goldie

installiert, eine Lernsoftware

für die Schule angeschafft. „Oft

sind es die Kleinigkeiten, die

eine funktionierende Gemeinde

ausmachen“, weiß Hofer.

Dass die Gemeinde gut funktioniert,

erkennt man daran,

dass sie sehr gefragt ist. Gerade

wird darauf hingearbeitet, das

Gewerbegebiet zu erweitern

und neue Bauplätze für Wohnhäuser

aufzuschließen, die

dringend benötigt werden.

„Das Thema Wohnbau wird

auch in Zukunft ein großes

sein“, ist sich der Bürgermeister

sicher. Dazu kommt der

flächendeckende Anschluss

ans Glasfaserinternet, der

bereits im Gange ist.

Über den Winter soll die gesamte

Straßenbeleuchtung im

Gemeindegebiet auf energiebitte

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NOVEMBER 2021

27


Fotos © Olga Seus

Die Lafnitzauen laden zu Spaziergängen und zum Verweilen ein. Die Gemeinde Lafnitz versprüht ländlichen Charme

sparende LED-Beleuchtung

umgestellt werden. Dabei wird

darauf geachtet, dass die neue

Beleuchtung einerseits punktuell

auf den Boden ausgerichtet

ist, also Streulicht vermeidet,

und andererseits das Lampenlicht

wenig Blauanteile enthält,

die nachweislich schädlich für

Organismen aller Art sind. So

kann die Lichtverschmutzung,

die längst als globales Problem

erkannt worden ist, im Gemeindegebiet

deutlich reduziert

werden. Durch den künftig

geringeren Stromverbrauch mit

den sparsamen LEDs können

die Umstellungskosten in absehbarer

Zeit wieder eingespart

werden.

2022 soll damit begonnen

werden, die historisch gewachsene

Hausnummernstruktur

aufzulösen und Straßennamen

einzuführen. Dazu sollen als

Vorlage einerseits die wieder

entdeckten historischen Gebäude

und Persönlichkeiten

dienen, andererseits soll die

Bevölkerung mit eigenen Vorschlägen

in den Prozess mit

eingebunden werden.

Wofür Lafnitz weit über seine

Grenzen hinaus bekannt ist,

ist der St. Ilgener Kirtag. Rund

20.000 Besucher kommen am

ersten Juliwochenende traditionell

zur Kirche St. Ägydius

in der Haid, den meisten als

St. Ilgen bekannt. Bierzeltatmosphäre

vermischt sich mit

romantischem Sternenhimmel,

Fahrgeschäfte und bunte

Zelte lassen eine einmalige

Stimmung aufkommen. An

Bedeutung gewonnen hat vor

allem in den letzten eineinhalb

Jahren, in denen pandemiebedingt

an große Feiern

leider nicht zu denken war, die

natürliche Umgebung, mit der

die Gemeinde aufwarten kann.

„Die Lafnitzauen, die seit den

1980er-Jahren wieder für die

Öffentlichkeit aufgeschlossen

worden sind, haben im letzten

Jahr ein Revival erlebt. Im Zuge

der Coronakrise kann man von

einer echten Rückbesinnung

auf die Natur in ihrer Ruhe und

Vielfalt sprechen.“

Seit der Gründung im Jahre 1969 hat sich DieTex

mit der Hauptzentrale in Lafnitz zu einem Spezialisten

in der Textilreinigung und Wäscherei entwickelt.

Nun hat sich das Unternehmen zur Aufgabe

gemacht, junge Talente zu fördern. Die Lehrstellen

zum/r Textilreiniger/in und zur/m Bürokauffrau/-

mann bieten dafür den perfekten Start.

Mit Lehre bei DieTex zur Karriere

Effizienz in der Logistik, modernste

und umweltschonende

Techniken in den verschiedenen

Reinigungs- und Pflegearten,

Verlässlichkeit und bester Service

gehören seit mehr als 50 Jahren

zum Leitbild des Unternehmens.

Das Unternehmen schuf in den

letzten Jahren über 110 Arbeitsplätze

in der Region und achtet

besonders auf Innovation und

Nachhaltigkeit. So trägt der Bau

einer neuen Waschstraße in Lafnitz

dazu bei, Wasser und Energie

zu sparen. Mit der Inbetriebnahme

einer neuen PV-Anlage wird Energie

mit Hilfe der Natur erzeugt

und kurze Transportwege sorgen

für große CO2 Reduktion. All diese

Projekte schaffen Arbeitsplätze

und sorgen noch dazu für innovative

Denkansätze in der Branche

der Mode- & Bekleidungstechnik.

Zwei Lehren bei DieTex

Vielfalt erlebt man als Lehrling in

der Textilreinigung: Von der sorgfältigen

Reinigung von Textilien

bis hin zur kompetenten Beratung

von Kunden.

Bei der zweiten offenen Lehrstelle

als Bürokauffrau/-mann wird

man mit administrativen und organisatorischen

Aufgaben betraut

und fungiert als erste Schnittstelle

zwischen Kunden und Kollegen.

Auf Wunsch kann neben der

Lehre auch gerne die Matura

abgelegt werden. Die Lehre bei

DieTex gilt als Sprungbrett für

eine weitere Karriere im Betrieb,

wie zum Beispiel die Beförderung

zum Abteilungsleiter.

8233 Lafnitz Nr. 68

03338 – 3100 0 | www.dietex.at

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28 NOVEMBER 2021

www.prima-magazin.at


Fotos © #viewitlikejenni

Sonja Horvath (6.v.l.) hat mit ihrem Team von den Friseursalons im eo Oberwart und in der SCSeiersberg Oktoberfest gefeiert

Sonja Horvath Friseursalon

Seit über 40 Jahren dreht sich im Leben von Sonja Horvath alles um Frisuren und Beauty. Im EO Oberwart

ist sie mit ihrem Friseurgeschäft seit 2009 ein fixer Bestandteil. Daneben hat sie auch in Seiersberg

einen Salon aufgebaut. Lange unter der Marke BundyBundy. Sie ist stolz, sagen zu können,

dass sie durch die harte Talentschmiede der Friseurweltmeister gegangen ist. Seit heuer führt sie ihre

Salons unter dem Namen „Sonja Horvath Friseursalon“. Ihre Mitarbeiter*innen sind ihr Erfolgsrezept.

„Sie sind die Säulen meines Unternehmens“, sagt sie. Kürzlich wurde Oktoberfest gefeiert – und da

stand das Team im Mittelpunkt.

Sonja Horvath liebt, was sie tut.

Ihr Leitspruch lautet: „Ein Friseur

schneidet nicht nur Haare, er holt

das Beste aus dir raus.“ Ihr Salon

soll ein Ort der Entspannung

sein, sagt sie. Deshalb baut sie

auf ein langjähriges Team, das

ihre Handschrift führt. „Die Herausforderung

für mich und mein

Team ist es, gemeinsam mit

dem Kunden bzw. der Kundin

die Frisur, den Schnitt, die Farbe

und das dazugehörige Pflegeprogramm

herauszufinden, das den

individuellen Stil unterstreicht.

Sonja mit ihrem Führungsteam und bei der Ehrung zehnjähriger Mitarbeiterinnen

Durch die enge Zusammenarbeit

mit der Schwarzkopf Academy

sind die Expert*innen über

jeden neuen Trend top infomiert

und beherrschen die neuesten

Techniken.

Und bei den Produkten setzt

Sonja Horvath auf qualitätsvolle

Marken –wie etwa „Authentic

Beauty Concept“ – eine vegane

Linie, die das Haar großartig

pflegt. Welche Produkte für

den jeweiligen Kunden bzw.

die Kundin am besten geeignet

sind, checkt das Team rund um

Sonja Horvath durch ein Infrarot

Messgerät. Dieses analysiert

genau den „Gesundheitszustand“

der Haare, um auf Basis dieses

Ergebnisses die optimale Frisur

festzulegen. Dieser Service ist bei

Sonja Horvath genauso kostenloser

Standard wie Kaffee und Getränke

während des Aufenthalts.

„Wichtig ist, dass das Endpro-

dukt passt. Ob es eine Haarverlängerung,

eine tolle Farbe – auf

Wunsch auch Pflanzenfarbe – ein

Countouring Effekt oder einfach

ein neuer Schnitt ist. Es muss den

jeweiligen persönlichen Stil unterstreichen

und ein zufriedenes

Lächeln hervorrufen.“

eo Oberwart | 03352 / 31 660

SCSeiersberg | 0316 / 29 11 00

www.sonjahorvath.at

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NOVEMBER 2021

29


Der allerletzte Wille

Beihilfe zum Sterben

Foto © shutterstock.com_Studio Buddy

Der Tod gehört zum Leben, das ist in unserem Dasein als Gewissheit unverhandelbar.

Allerdings ist das Sterben ein heikles Tabuthema, mit dem wir uns ungern

auseinandersetzen. Vor allem wenn es um Menschen geht, die eine lebensbedrohliche,

unheilbare Krankheit haben oder am Ende ihres Lebens stehen. Aktive

Sterbehilfe ist und bleibt in Österreich verboten. Der Verfassungsgerichtshof hat

allerdings ein Machtwort gesprochen und die Beihilfe zum Selbstmord nun legalisiert.

Stichwort „Selbstbestimmung“. Warum Palliativmediziner*innen dennoch

dagegenhalten und wie die juristische Sachlage ist, hat prima! erfragt.

Eva Maria Kamper

Die Argumente des Verfassungsgerichtshofes

sind

durchaus nachzuvollziehen. Es

sei nicht im Sinne der Verfassung,

Menschen mit hohem

Leidensdruck in der letzten

Lebensphase unter allen Umständen

zu verbieten, dass sie

den Zeitpunkt des Ablebens

selbst bestimmen dürfen. Oder

Menschen strafrechtlich anzuklagen,

die auf ausdrücklichem

Weihnachtszauber

in Hartberg

Der traditionelle Hartberger Weihnachtszauber

öffnet am 26. November seine Türen. Über eine

Million Lichter und eine täglich spektakuläre

Licht- und Musikshow verbreiten eine einzigartige

Weihnachtsstimmung.

Foto © Bernhard Bergmann

Foto © Bernhard Bergman

Im bezaubernden Ambiente der

historischen Innenstadt können

Sie die Vorweihnachtszeit genießen

und das ein oder andere Geschenk

mit nach Hause nehmen.

Bei den zahlreichen Kunst- und

Handwerksausstellern und Handelsbetrieben

ist für jedermann

etwas Passendes dabei. Unsere

Gastronomiebetriebe versorgen

Sie mit kulinarischen Schmankerln

und wärmenden Getränken.

Mit einer stimmungsvollen

Beleuchtung der Sehenswürdigkeiten,

Baumkronen, Gassen

und Häuserfassaden sowie der

„lebenden Krippe“, einem wunderschönen

Christbaum lädt der

Hartberger Weihnachtszauber

zum Verweilen ein und lässt die

Augen von Kindern und Erwachsenen

strahlen.

Für Weihnachtsgenuss sorgen ein

besinnliches Musikprogramm mit

Live-Auftritten in der Innenstadt.

Ein besonderes Highlight des

diesjährigen „Hartberger Weihnachtszaubers“

sind romantische

Pferdekutschenfahrten, bei denen

die Adventmarktbesucher*innen

in gemütlicher Atmosphäre die

weihnachtliche Stimmung in der

Bezirkshauptstadt erleben und

unvergessliche Eindrücke in Erinnerung

behalten.

Nähere Informationen erhalten

Sie unter:

Stadtgemeinde Hartberg

www.hartberg.at

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30 NOVEMBER 2021

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STERBEHILFE

IM FOKUS

Kristallklare

Wunsch der betroffenen Personen beispielsweise

das Zugticket in die Schweiz, zum Suizid als straffrei zu betrachten.

ren, ab 1. Jänner 2022 ist jede Beihilfe

wo die

Kristallklare

Sterbehilfe legal ist, besorgt haben. Eigentlich wäre im Laufe des Jahres

Denn unter diesen Umständen des allumfassenden

Verbots der Beihilfe würden die rechtlichen Rahmenbedingungen

die Betroffenen möglicherweise in einen zu schaffen, was aber bis Ende Oktober

der Gesetzgeber am Ball gewesen, hier

grausamen Suizid gedrängt werden oder nicht geschehen ist. Dass sich das noch

Weihnacht

einen einsamen und schmerzhaften Tod rechtzeitig ausgeht, bezweifelt auch

erleiden. Die Grundidee dieser Änderung Medizinrechtsexperte Univ.-Prof Dr. Karl

sei die verfassungsrechtlich relevante Stöger, MJur, vom Institut für Staats- und

Möglichkeit, auf eigenen Willen menschenwürdig

zu sterben.

ermächtigung ist eine riesige Grauzone

Verwaltungsrecht. „Mit dieser Pauschal-

Advent - und die Altstadt Hartberg mit erstrahlt fundamentalen im Glanz Fragen vorhanden, von mehr die

„Nicht Advent die Aufgabe - und die Altstadt Hartberg erstrahlt im Glanz von mehr

als 1.000.000 Lichter. Magische Augenblicke dringend eine politische erwarten Koordination Sie und benötigt.

Augenblicke Es muss klar erwarten geregelt werden, Sie und wer,

der Palliativbetreuung“

als 1.000.000 Lichter. Magische

eine Für Dr. Reise,

eine Michaela Reise,

bei Wagner, der

bei

Sie

der Ärztliche sich

Sie sich

so richtig

so richtig unter auf welchen auf

Weihnachten

Weihnachten Umständen, einstimmen

Leiterin können. des Mobilen Almandin-Edle Palliativteams im Steine Motiv freut und sich mit welcher auf Ihren Methode Besuch. einem

einstimmen

können. Almandin-Edle Steine freut sich auf Ihren Besuch.

welchem

Burgenland, ist diese Entscheidung mit sterbewilligen Menschen helfen darf

großer Skepsis zu betrachten. „Assistierter und wer diesen Prozess beziehungsweise

Der Suizid Duft von Der ist für Duft Lebkuchen, mich von Lebkuchen, kein Zimt Bestandteil und Zimt Nelken und der Nelken Unsere das Vorhandensein Unsere Adventöffnungszeiten

des Sterbewunsches

zieht palliativen durch zieht die Betreuung. durch Straßen die Straßen und Die die Begleitung

und Weihnachtsmärkte

schwer im märkte kranker, Museum im sterbender Museum und am und Hauptplatz Menschen am Hauptplatz in 8. ler Dezember vor 8. Dezember dieser neuen 10.00-17.00 Ausgangssituation. Uhr Uhr

die Weihnachts-im kontrolliert“, Almandin im Almandin warnt edle edle der Steine: Steine: Medizinrecht-

bieten der letzten ein bieten wunderschönes Lebensphase ein wunderschönes Ambiete, ist eine Ambiete, um intensive, zu um zu ab Als 15. wesentliche ab 15. Dezember Bedingung Montag-Samstag

im Sinne der

Verweilen aber sehr Verweilen und wichtige Ihren und Gaumen Zeit Ihren für Gaumen zu alle verwöhnen. Beteiligten,

Almandin ein Im frühzeitiges Almandin - Edle Steine, - Edle Herbeiführen mitten Steine, mitten im Herzen des im Herzen fes gelte, dass die betroffene Person nicht

zu verwöhnen.

Entscheidung durchgehend des von Verfassungsgerichtsho-

von 8.30-18.00 Uhr. Uhr.

Im

von Sterbens Hartberg, von Hartberg,

sehe laden ich wir laden

nicht Sie als ein, wir Sie

unsere sich ein, am sich

Aufgabe.

Natürlich Steine

Feuer am Feuer

unter Druck gesetzt wird, und der freie

edler

edler

zu

Steine

wärmen,

zu wärmen,

steht die den bestmögliche Augenblick,

den Augenblick,

Autonomie

von der einer Patientinnen großen Auswahl und Patienten an wun-

die „Verleitung zum Suizid“ ist und bleibt

Wille nachweislich vorhanden ist. Denn

umgeben von einer großen Auswahl an wunderschönen

Schmuck, Kristallen und außerge-

umgeben

derschönen im Vordergrund. Schmuck, Und Kristallen wenn der und Wunsch außergewöhnlichen

im Leidensdruck Feinste

weiterhin eine schwere Straftat.

wöhnlichen Mineralien, zu genießen.

Mineralien,

Aroma-Öle, geäußert zu genießen.

Räucherware wird, so nicht und

Feinste mehr Aroma-Öle, leben Entspannungsmusik zu wollen, Räucherware dann vervollständigen liegt und die Betonung

meist Angebot. auf dem vervollständigen ‚so‘ und nicht das auf dem

das

Entspannungsmusik

Angebot. ‚leben‘. Für Denn Ihr Wohlbefinden wir haben palliativmedizinisch

Ihr Wohlbefinden und runden interdisziplinär Basenprodukte und Ihre viele Gesundheit

der Firma Möglich-

Jentschura „Wer einen anderen dazu verleitet, sich

und Ihre Gesundheit Die rechtliche Lage:

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runden keiten, Basenprodukte und die Sonnenhellmittel Lebensqualität der Firma der Firma Jentschura Betroffenen Nuhrovia das selbst zu töten oder ihm dazu Hilfe

und zu Sonnenhellmittel verbessern. gebotene Sei Programm es der zum Firma ab. Beispiel Nuhrovia durch das leistet, freuen ist sich mit auf Freiheitsstrafe Ihren Besuch. von sechs

Bianca Fischer-Schirnhofer (Bildmitte) und ihr Team

gebotene Linderung Programm von Schmerzen ab. und Ängsten, freuen Monaten sich auf bis Ihren zu Besuch. fünf Jahren zu bestrafen.“

Strafgesetzbuch § 78, Mitwirkung

die Beratung im Bereich der Palliativpflege

oder Unterstützung von sozialen und am Selbstmord.

psychischen Nöten. Wenn die Menschen Der Verfassungsgerichtshof (VfGH) hat

in dieser letzten Lebensphase gut betreut Ende des Jahres 2020 jenen Teil dieses

sind und auch die Angehörigen eingebunden

sind, dann besteht erfahrungsgemäß leistung zum Suizid unter Strafe stellt.

Paragrafen 78 aufgehoben, der die Hilfe-

kein Wunsch nach assistiertem Suizid“, Es sei wider die Verfassung, jede Art der

schildert die Palliativmedizinerin. Und sie Hilfe zur Selbsttötung ausnahmslos zu

ortet auch das Risiko, dass die betroffenen verbieten, denn hier sei das Recht auf

Menschen unter Druck geraten könnten, Selbstbestimmung missachtet.

wenn diese Option in Reichweite ist, weil Vorausgegangen ist eine Klage von betroffenen,

sterbenskranken Menschen.

sie ihren Angehörigen nicht zur Last

fallen wollen: „Und niemand soll sich

Die Aufhebung dieser Bestimmung tritt

rechtfertigen müssen, warum man trotz nun mit Ablauf des 31. Dezember 2021 in

Krankheit, körperlicher Schwäche und Kraft. Eine klare gesetzliche Regelung ist

Pflegebedarf weiterleben möchte!“

allerdings noch nicht in Sichtweite, die

Gesetzliche Grauzone

Nun ist die Entscheidung des Verfassungsgerichtshofs

nicht mehr zu revidie-

Bianca Fischer-Schirnhofer (Bildmitte) und ihr Team

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Grauzone ist enorm. Weiterhin verboten

bleibt auf jeden Fall das „Verleiten zum

Suizid“ und die „Tötung auf Verlangen“.

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IM FOKUS HERBSTDEPRESSION

Wo der goldene Herbst gerade noch alle Sinne

erfreut hat, zeigt uns der November wieder einmal

schonungslos, dass die Natur nun Pause

macht und Stille einkehrt. Und diese augenscheinliche

Tristesse, samt feuchtkaltem Wetter

und dichten Nebelschwaden, kann ganz

schön aufs Gemüt drücken. Aber die dunkle Jahreszeit

ist noch lange kein Grund für Traurigkeit.

prima! hat Tipps, wie Sie das Stimmungstief im

Herbst umgehen können. Eva Maria Kamper

Wenn sich die Zeit vom goldenen Herbst zu Ende neigt, ist eine Portion Motivation

gefragt, um sich an nasskalten Novembertagen die gute Laune nicht

verderben zu lassen

Foto © Eva Maria Kamper

Keine Chance dem Herbstblues

In Schwung bleiben

Der Klassiker unter den guten

Ratschlägen gegen Depressionen

ist und bleibt: Bewegung.

Und: „Es gibt kein schlechtes

Wetter, sondern nur falsche

Bekleidung.“ Also lautet unser

Credo: Raus an die frische Luft,

zur Not auch mit Stirnlampe,

wenn es nach Büroschluss schon

dunkel ist. Egal ob Jogging,

Walking, Hunde-Runde oder

Schaufensterbummeln.

Gemütlich machen

Und vice versa lädt der Herbst

ein, es sich in den eigenen vier

Wänden wieder besonders

gemütlich zu machen. Warmes

Stimmungslicht, Duftkerzen

und Kuschelsocken machen den

herbstlichen Feierabend schnell

zur schönsten Jahreszeit.

Freunde treffen

Die Zeiten von coronabedingtem

Social-Distancing

sind glücklicherweise vorbei.

Bevor Langeweile aufkommt,

sind soziale Kontakte deshalb

die besten Herbstblues-Killer.

Fitnessstudio, Dinner, Theater,

Kino oder Konzerte. Die

Möglichkeiten für gemeinsame

Aktivitäten sind endlich wieder

unbegrenzt.

Vitamin D zuführen

Ausreichend Vitamin D im

Blut verringert deutlich das

Risiko, unter Depressionen

und Stimmungsschwankungen

zu leiden und unterstützt

eine positive Grundstimmung.

Unter Sonneneinwirkung ist

der menschliche Körper in der

Lage, selbstständig Vitamin

D zu bilden. In der dunklen

Jahreszeit kann es zu Mangelerscheinungen

kommen. Lassen

Sie deshalb Ihren Vitamin D-

Status vom Hausarzt checken.

Bei Bedarf kann es durch

Nahrungsergänzungsmittel zugeführt

werden.

Gute-Laune-Nahrungsmittel

Besonders praktisch ist es auch,

dass man gute Laune essen

kann, denn einige Nahrungsmittel

fördern erwiesenermaßen

unser Wohlbefinden. Grund

dafür sind unter anderem das

enthaltene „Glückshormon“

Serotonin oder nervenstärkende

B-Vitamine, Magnesium sowie

Selen. Ernährungswissenschafter

empfehlen über die

grauen Tage besonders den

Verzehr von Bananen, Ananas,

Ingwer, Bitterschokolade,

Vollkornprodukten, Kartoffeln,

Fenchel, Feigen oder Nüssen.

Wer mag, darf auch gerne regelmäßig

mit Chili würzen, um

das Gemüt anzukurbeln, und

dem Herbstblues keine Chance

zu geben.

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32 NOVEMBER 2021

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Foto Foto © ©zVg Muik

Die Kolumne für

Unternehmer*innen

Mag. Elisabeth Bürgler MSc MBA

www.elisabeth-buergler.com

Die Corona-Krise hat eine

interessante Tabula rasa geschaffen.

Von heute auf morgen waren

viele Menschen ohne „feste

Arbeit“. Das hat riesige Ängste

erzeugt, aber auch die Erkenntnis

„Die Welt geht nicht unter.“

Der Mensch existiert ohne die

tägliche Arbeit immer noch als

ganzer Mensch. Ein „Spalt der

Freiheit“ ist entstanden, durch

den viele Menschen nach der

Krise durchgehen wollen, hinein

in eine größere berufliche Autonomie.Vergessen

wird dabei oft,

dass eine größere Autonomie

gleichzeitig auch eine größere

Selbstverantwortung, mehr

noch, eine größere Selbstreflexion

erfordern würde.

Das Resultat ist eine große Unsicherheit

in den Unternehmen:

„Was muss ich meinen Mitarbeiter*innen

noch bieten, damit ich

sie im Betrieb halten kann?“

Eine Unternehmerfamilie eines

kleinen, sehr gut geführten

Familienhotels in Kärnten erlebt

diese Veränderungen gerade

ganz deutlich:

Über viele Jahre wurde eine

Stammmannschaft aufgebaut,

schon immer wurde in dieser

Familie ein mitarbeiterorientiertes

Management gepflegt. Corona

und der Lockdown haben

alles auf den Kopf gestellt.

Im Sommer 2020 kündigte ein

Drittel der Stammmannschaft

innerhalb von drei Monaten.

Die Familie verstand die Welt

nicht mehr, wurde doch auch

während der Zeit des Stillstandes

alles getan, in Form von

Seminaren, Schulungen und

Viel wird gesprochen über die Auswirkungen

der Pandemie auf die Arbeitswelt. Einerseits

hat sich die Wirtschaft erholt, andererseits

suchen fast alle Branchen nach Fachkräften.

Corona – Wie Krisen die

Arbeitswelt verändern

Incentives, um mit den Mitarbeiter*innen

den Kontakt zu

halten. Große Zweifel kamen

auf: Was wurde nicht richtig

gemacht? Wo haben wir nicht

hingeschaut?

Tiefgreifende Veränderungen

wie diese Pandemie berühren

immer beide Systeme des Menschen

– sowohl das berufliche

als auch das private.

Erkennbar ist, dass es zwei ganz

unterschiedliche Herangehensweisen

im Umgang mit der

Pandemie gibt. Je nach Veranlagung

und Sozialisation wird sie

als Herausforderung oder große

Bedrohung erlebt. Die einen

begegnen ihr mit Tatkraft und

Elan, entwickeln eine stabile

Resilienz und die Erkenntnis,

diesen Herausforderungen begegnen

zu können. Die anderen

ziehen sozusagen „die Decke

über den Kopf“.

Durch die konkrete Arbeit mit

zweien der Mitarbeiterinnen

zeigte sich, dass beide unabhängig

voneinander mit dieser

Neuordnung nicht zurecht kamen.

Die Auswirkung war, dass

sie den Grund für ihre eigene

Unzufriedenheit und Frustration

in den Arbeitsbedingungen

suchten, ohne zu hinterfragen,

was in ihrem eigenen System

nicht geklärt ist.

Wenn hier nicht klar getrennt

wird zwischen den Verantwortlichkeiten,

kommt es zu einer

immer größer werdenden Unsicherheit

auf Seiten der Unternehmer*innen,

die dadurch

oft einen klaren Führungsstil

vermissen lassen.

Diesem wirklich bedrohlichen

Fachkräftemangel kann meines

Erachtens nur begegnet werden,

wenn auf Seiten der Unternehmer*innen

das eigene Selbstbewusstsein

wieder gestärkt wird.

In einem guten, förderlichen

Arbeitsumfeld kann und muss

auch gute Leistung erwartet

werden können.

Gleichzeitig gilt, wer sich

einfühlt in die Lebenswelt der

arbeitenden Menschen, die stark

ausgerichtet ist auf die Parameter

Sinn und Freiheit, wird

in der Zukunft auch selbstverantwortliche

Arbeitskräfte im

Unternehmen haben.

Wir dürfen nicht vergessen,

dass die jungen Menschen der

Generation X und Y angehören.

Für sie steht Leistung nicht

im Vordergrund. Wenn diese

Menschen nicht einen Sinn in

ihrer Arbeit finden, dann ist die

Bereitschaft groß, sich etwas

Neues zu suchen.

Arbeitnehmer*innen hingegen

müssen erkennen, dass sie den

ganz individuellen Sinn ihrer

Arbeitstätigkeit nur für sich

selbst finden können und dass

für eine harmonische Integration

in ein Unternehmen,

die persönliche Selbstreflexion

notwendig ist

Krisen als Chance zu sehen,

die Veränderungen auf dem

Arbeitsmarkt als Herausforderung

zur Entwicklung – sowohl

für Arbeitgeber*innen als auch

Arbeitnehmer*innen – zu

erkennen, könnte eine neue

Qualität in das Verhältnis zwischen

beiden Seiten entstehen

lassen.


Foto © LEXI

REPORTAGE

ALLERHEILIGEN

Der Friedhof

in Stinatz

Friedhoferlebnisse

Eindrücke einer Wienerin, die in Stinatz ein Haus gekauft hat. Sigrid Beck

Gleich vorweg, ich bin Neu-Burgenländerin.

Genauer gesagt Neu-Südburgenländerin.

Vor einem Jahr habe ich mir

ein kleines, altes Häuschen im kroatischen

Stinatz gekauft. Neue Kulturen kennenzulernen,

habe ich immer schon interessant

gefunden. Und das noch dazu im eigenen

Land, welch glückliche Fügung.

Ich habe noch nie Haus an Haus mit solch

freundlichen Leuten gelebt wie im 1.558

Seelen zählenden Dorf Stinatz. Es ist eine

eingeschworene Gemeinschaft, man spricht

noch immer fast so kroatisch wie am Ende

des 17. Jahrhunderts, mit Adaptierungen

an das Deutsche, aber Angst vor dem

Fremden gibt es hier nicht. Warum sollte es

auch, ist man doch eine Oase des Altkroa-

>>

Betrieb in Oberwart

Firma GANGOLY – Zwei Branchen unter einem Dach

Tischlerei GANGOLY ist ein

dynamischer Meisterbetrieb, der

sich mit höchsten Qualitätsansprüchen

dem MÖBELBAU und

INNENAUSBAU widmet.

Laci Gangoly, Tischlermeister

und Ingenieur für Möbelbau und

Innenausbau, legt großen Wert

auf den persönlichen Kontakt

und begleitet Sie von der Idee,

über die 3D-Planung, der präzisen

Fertigung bis hin zur pünktlichen

Montage.

Auf unserer neuen Homepage

www.ing-gangoly.at können Sie

Der Oberwarter Traditionsbetrieb

Gangoly steht für qualitätsvolle

Tischlerei-Meisterarbeit

und begleitet Trauernde als

Bestattungsunternehmen beim

würdevollen Abschiednehmen.

sich ein informatives Bild über unseren

Meisterbetrieb für Möbelbau

und Innenausbau verschaffen!

Bestattung GANGOLY ist

seit 130 Jahren ein konzessionierter

Bestattungsbetrieb.

Ing. Gangoly begleitet Trauernde

in der Zeit des Abschiednehmens

mit fundiertem Fachwissen und

Einfühlungsvermögen kompetent

und behutsam. Er und sein

Team nehmen sich Zeit für Sie,

hören Ihnen zu, gehen auf Ihre

Vorstellungen ein, verbinden das

Tischlerei

Traditionelle mit dem Zeitgemäßen

und sind aufrichtig bemüht,

den letzten Weg nach Ihren

individuellen Wünschen würdevoll

zu gestalten. Ob nun ein

Begräbnis einen traditionellen

Ablauf haben soll oder Sie nach

Bestattung

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ALLERHEILIGEN

REPORTAGE

tischen im Land Österreich

und dessen selbstverständlicher

Teil.

Vor Kurzem bin ich durch

Stinatz gefahren und wurde

von einem langen Zug schwarz

gekleideter und sich bedächtigen

Schrittes fortbewegender

Menschen aufgehalten. Ein

Trauerzug, der sich von der

Kirche zum Friedhof geschoben

hat. Sicherlich eine wichtige

Persönlichkeit, dachte ich.

Ich habe Herrn Grandits – hier

heißen die Menschen Grandits,

Kirisits oder Zsivkovits,

die meisten zumindest und das

teilweise ohne verwandt miteinander

zu sein – gefragt, ob der

Mensch um den man trauert,

eine wichtige Persönlichkeit

war? Hier sind alle wichtig! Es

gibt in Stinatz niemanden, der

unwichtig ist, habe ich gelernt.

Ob ich irgendwann, in ein paar

Jahren auch zu den Wichtigen

gehören werde? Ich habe mir

eindeutig den richtigen Ort

ausgesucht.

In anderen Teilen Österreichs

trauert man sicherlich auch um

seine Lieben, wenn sie sterben,

in Stinatz aber intensiver. Die

verstorbene Person wird in der

Leichenhalle aufgebahrt, Angehörige,

Verwandte und Bekannte,

ja eigentlich der Großteil

des Dorfes, verabschieden sich.

Man betet eineinhalb Stunden,

Es ist uns eine Ehre,

Sie in Ihren schwersten Stunden

begleiten zu dürfen.

Wir erstellen gerne ein

kostenloses Anbot nach Ihren

Wünschen.

03332-62261 (0-24 Uhr)

das allerdings in Etappen, denn so viele Menschen haben in der

Aufbahrungshalle nicht Platz.

Früher ist das im Haus des Verstorbenen geschehen und hat drei

Tage gedauert. Fernseher, Radio, Spiegeln sind mit schwarzem

Tuch mit weißen Punkten abgedeckt worden, die Lebenden haben

sich jammernd verabschiedet und mangels Kühlung hat der Verstorbene

zu riechen angefangen, das hat man mit einem Wunder-

Baum mit Tannengeruch gedämpft. Manch Hinterbliebene ist von

diesem morbiden Geruch ein Leben lang verfolgt worden. Selbstverständlich

war man schwarz gekleidet, das mindestens drei Jahre,

Witwen oft bis ans Lebensende. Heute nimmt man das nicht mehr

so genau, aber mindestens ein Jahr hat man in Trauer zu gehen.

Doch das soziale Leben lässt sich auch schwarz gekleidet gut fortsetzen.

In Stinatz gibt es fünf halbwegs gutgehende Gasthäuser,

man sieht immer wieder kleine Grüppchen lachend und sich unterhaltend

in dem einen oder anderen, aber der eigentliche Treffpunkt

der Bevölkerung ist der Friedhof. Wenn man nicht gerade in einer

anderen Stadt wie Wien oder Graz arbeitet, geht man täglich, und

wenn man nicht ganz so viel Zeit aufwenden will, mindestens zweimal

wöchentlich, auf den Friedhof. Das Grab muss gepflegt werden.

Es prangen wunderbare, meist zwei Meter breite und dementsprechend

hohe Grabsteine aus teurem Stein am Gedenkplatz des

Verstorbenen und wachen über dessen Ruhe. Man gibt mindestens

10.000 Euro, meist viel mehr, für den Granit oder Marmor mit

aufwendigen Verzierungen am Gedenkplatz des Verstorbenen aus.

Besonders viel Ruhe haben sie allerdings nicht, die Toten, dafür

mehr Aufmerksamkeit. Die Gräber werden gehegt und gepflegt.

Nach jedem Regenguss müssen die unschönen Tropfen, nach

jedem Wind die Blütenblätter oder der Saharastaub weggeputzt,

die Grabeinfassung aufpoliert, der teure Grabstein gewienert und

die Blumen gezupft werden. Man sieht Männer und Frauen mit

großen Behältern voller Pflegemitteln den Friedhof betreten. In

der dunkleren Jahreszeit werden täglich Kerzen angezündet.

Zu Allerheiligen, scherzen die Stinatzer, brennt der Friedhof, so

sieht es zumindest von weitem aus. Ja, zu Allerheiligen ist besonders

viel los am Stinatzer Friedhof. Da werden die gut gepflegten

Gräber noch mehr aufgehübscht. Wunderschöne Blumenarrangements

gesetzt oder gebracht, das Grab auf Hochglanz

poliert und vor allem geht man nach dem Mittagessen

zur Ruhestätte und verbringt seine Zeit dort, egal ob

es kalt, nass, oder sonnig ist, bis zum Abend. Um 18

Uhr werden die Gräber feierlich gesegnet. Es ist nicht

langweilig, denn ganz Stinatz, auch die fortgezogenen

Stinatzer treffen sich am Friedhof. Ein Treffen mit den

Lebenden und Verstorbenen in angeregter, feierlicher

Runde.

Ich als Neustinatzerin lebe in einem Gewissenskonflikt.

Natürlich ist auch meine Familie in Wien zu

Allerheiligen am Friedhof, legt sein Bouquet hin, hält

kurz inne und geht danach zum Heurigen. Aber dieses

Jahr möchte ich doch auch den feierlich brennenden

Friedhof in Stinatz sehen.

Die energetische u. körperliche

Halswirbelsäule

Der Kopf ist das Haupt, aber der Hals dreht

ihn so, wie er ihn braucht.

Wichtig ist der Ausgleich v. Energiemangel

u. Energieüberschuss, da sich diese auf die

Meridiane u. dazugehörigen Halswirbeln,

Muskeln u. Sehnen auswirken. In den

Halswirbeln C1-C3 erkennt man ev. körperl.

Belastungen im Kopfbereich bis zu den

Zähnen (Schwindel, Ohren- u.

Augenbeschwerden, Müdigkeit,

Anspannung).

In der energetischen Ebene belasten

Themen wie Angst, Verwirrung,

Gedankenkarussell, Unentschlossenheit,

Groll u. Vorwurf.

Blockierte Halswirbeln C4-C7 beeinflussen

die körperl. Muster v. Stimmbänder,

Schilddrüse, Herz, Schultern, Ellbogen.

Energetisch entsteht Verbitterung,

angestaute Gefühle, mangelnde Flexibilität,

ungeweinte Tränen. Das Verdrängen dieser

Lasten treibt viele an die Grenzen des

Erträglichen.

Als Therapeutin ist es mir möglich, diese

Verbindungen zw. Hals u. Kopf zu

harmonisieren.

Tipp: Es kann leichter werden, wenn Sie es

erlauben.

LYDIA KAINZ

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Mobil: 0664/570 1942

E-Mail studio@lalyk.at

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Öffnungszeiten:

Mo 8.00 - 12.00 | 13.30 - 19.00 Uhr

Mi 8.00 - 12.00 | 13.30 - 19.00 Uhr

Fr 8.00 - 12.00 | 13.30 - 19.00 Uhr

Do & Sa 8.00 - 12.00

Termine nur mit Voranmeldung


Schule für Gesundheits- und

Krankenpflege in Oberwart

Plätze & G‘schichtn

Oberwarts

von Ing. Wilhelm Hodits

Den Menschen zuliebe

Sie wurden in den Anfangsmonaten der Pandemie als Heldinnen und Helden bezeichnet. Ihnen

wurde applaudiert, doch jetzt ist es wieder still geworden um die Pflegekräfte. In Oberwart wurde

1974 im Zuge des Neubaus des Schwerpunktkrankenhauses auch eine Ausbildungsstätte für

jene geschaffen, die uns bei Krankheit professionell und menschlich zur Seite stehen.

Ausgebildete Pflegekräfte

sind Systemerhalter. Das

wurde uns seit Ausbruch

der Corona-Pandemie deutlich

und oft schmerzhaft vor

Augen geführt. Die „Schule

für allgemeine Gesundheitsund

Krankenpflege“ Oberwart

am heutigen Standort neben

dem Krankenhaus wurde erst

in den 1970er-Jahren eröffnet.

Davor mussten die Burgenländer*innen

die Ausbildung

zur diplomierten Krankenschwester

bzw. zum diplomierten

Krankenpfleger in Wien

absolvieren. Im Jahr 1950, also

mitten in der Besatzungszeit,

hat das Burgenland in Wien

die Rudolphine-Schwesternschule

in zweiten Bezirk

übernommen, die im Krankenhaus

der Barmherzigen

Brüder untergebracht war.

Eva Maria Schermer war die

erste Schuloberin. Das Ziel,

durch diese eigene Ausbildungsstätte

für Pflegekräfte

die burgenländischen Spitäler

mit Fachpersonal besetzen zu

können, wurde jedoch nicht

erreicht. Der Großteil der Absolvent*innen

blieb in Wien

oder Niederösterreich. Um das

zu ändern, war die Aufnahme

an der Burgenländischen

Krankenpflegeschule in Wien

an eine 5-jährige Bindung an

das Land Burgenland Voraussetzung.

Wie Oberwart ein neues

Krankenhaus bekam

Es war Ende der 1960er-Jahre,

als der damalige Landeshauptmann

Theodor Kery und

Landesrat Gerald Mader den

Bau eines Schwerpunktkrankenhauses

im Burgenland verkündeten.

Es war klar, dass mit

diesem Bau auch die „Schule

für allgemeine Gesundheitsund

Krankenpflege“ von Wien

ins Burgenland verlegt werden

sollte. Über den Standort

schieden sich die Geister. Kery

wollte den Standort Oberpullendorf.

Mader war für Oberwart.

Und auch der Bund hatte

seine eigenen Vorstellungen:

Ministerin Grete Rehor (ÖVP)

präferierte ein gemeinsames

Krankenhaus Oberwart–Hartberg,

das beide Bundesländer

– die Steiermark und das

Burgenland – betreiben sollten.

Dafür stellte Roher auch eine

größere Subvention vom Bund

in Aussicht.

Dass Oberwart doch noch sein

Schwerpunktkrankenhaus bekam,

ist dem raschen Handeln

des damaligen Bürgermeisters

Ferdinand Hatvagner (ÖVP) zu

verdanken. Durch die sofortige

Bereitstellung eines Baugrundes

von 4,7 ha und der infrastrukturellen

Aufschließung konnten

sowohl Kery als auch Roher

vom Standort Oberwart überzeugt

werden.

Der Schenkungsvertrag des

Grundstücks der Gemeinde

Oberwart an das Land Burgenland

erfolgte am 3. Dezember

1970. Die Romasiedlung, die

bislang am geplanten Krankenhausstandort

war, wurde 1972

auf den heutigen Standort

umgesiedelt. Damit konnte

1974 die Krankenpflegeschule

in Oberwart gegründet werden.

„Ich bin ein Oberwarter“

Am 24. April 1974 wurde

die Krankenpflegeschule in

Oberwart unmittelbar neben

dem neuen Schwerpunktkrankenhaus

situiert.

Landeshauptmann Theodor

Kery bekam die Ehrenbürgerschaft

von Oberwart, weil

er das Krankenhaus und die

Schule hier befürwortet hat.

Er betonte immer, dass er

stolzer Oberwarter sei.“

Bereits zwei Jahre später wurde

der Neubau eröffnet. 80 Plätze,

moderne Büros, Klassenräume

und 80 Internatsplätze standen

ab sofort für die dreijährige

Ausbildung zur Verfügung.

Schon 1979 wurde auf 120

weitere Internasplätze, sechs

weitere Klassenzimmer und

einen Hörsaal für 100 Schüler*innen

erweitert. Die praktische

Ausbildung findet an allen

burgenländischen Krankenhäusern

statt.

Seit 2008 gibt es in Frauenkirchen

eine Expositur der Krankenpflegeschule.

Ab 2011 kann

im Zuge der Fachausbildung

auch die Matura absolviert werden.

Mit 2017 kann an beiden

Standorten auch der Beruf der

Krankenpflegefachassistenz in

einer zweijährigen Ausbildung

erlernt werden.

Absolvent*innen

Bis heute wurden in der

Krankenpflegeschule Oberwart

und Frauenkirchen 1.829

Krankenschwestern und

Krankenpfleger ausgebildet.

Jeder, der schon einmal auf

Pflege angewiesen war, weiß,

dass der Beruf der Krankenpflegerin

bzw. des Krankenpflegers

viel mit Liebe zum Menschen

zu tun hat. Monika Zambo, die

ehemalige Direktorin der Schule

hat es in einer Ansprache auf

den Punkt gebracht: „Das Ausbildungsziel

in der Krankenpflegeschule

ist nicht ein Stück

Papier, das zur Berufsausübung

berechtigt, sondern die Vermittlung

einer geistigen Grundhaltung,

die vor allem die Achtung

vor dem Leben beinhaltet. Die

Schülerinnen und Schüler sollen

einen verantwortungsbewussten

selbstständigen, humanen Umgang

mit behinderten, kranken

und sterbenden Menschen

erlernen.“

36 NOVEMBER 2021

www.prima-magazin.at


GENUSS

MESSE

Genuss Burgenland

Bereits zum 14. Mal öffnet die „Genuss Burgenland“

ihre Pforten. Drei Tage für die Sinne, drei

Tage zum Genießen. Die Feinschmeckermesse

findet vom 5. bis 7. November im Messezentrum

Oberwart statt

Foto © Burgenlandmesse

Die Genuss Burgenland ist vom 5. – 7. November im Messezentrum Oberwart

Bodenständiger Speck vom

Bauern aus der Region trifft auf

Kaviar aus dem Burgenland, und

selbstgemachte Marmelade teilt

sich das Regal mit exklusiven

Destillaten und Hüttenkäse vom

Hof.

„Knapp ein Drittel der Aussteller

auf der Genussmesse Oberwart

ist neu dabei, so sorgen wir für

ein abwechslungsreiches Angebot

für unsere Besucher*innen. Die

Überraschungsmomente, wenn

man ein komplett neues Produkt

auf einem Messestand entdeckt,

die machen das Gustieren und

den Besuch einer Messe ja so

richtig schön“, freut sich Veranstalter

Markus Tuider von der

Burgenland Messe.

Biobetriebe sind eigens gekennzeichnet.

Aber nicht nur das. Hier

erfährt man vom Produzenten

bzw. von der Produzentin, wie viel

Arbeit und strenge Richtlinien,

aber auch Liebe und Wertschätzung

hinter dem Begriff Bio stecken.

Die Veranstalter verzichten

deshalb ganz bewusst auf große

Unternehmen, Fabriken oder

Massenzucht. In Oberwart wird

vom 5. bis 7. November Nachhaltigkeit

gelebt. Kleine, aber feine

Produzenten sind das Herz der

Genussmesse.

Am „neuen Freitag“, sprich

dem ersten Tag der diesjährigen

Genussmesse, liegt der Fokus

auf den Fachbereichen Gastronomie,

Hotellerie und Einzelhandel.

Eine einmalige Chance

für Besucher*innen vom Fach, zu

netzwerken und um potenzielle

Geschäftspartner*innen kennenzulernen.

Zwei Messen – ein Ticket

Von 5. bis 7. November 2021

findet zeitgleich mit der Genussmesse

auch wieder die

Feuerwehrmesse Oberwart statt

(www.feuerwehr-messe.at). Das

bedeutet zwei Top-Veranstaltungen

unter einem Dach – aber nur

einmal Eintritt bezahlen.

Es gelten die Covid-Maßnahmen.

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DIE MESSE

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COVID-19-Regelung!

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NOVEMBER

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OBERWART

zeitgleich!

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NOVEMBER 2021

37


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8. HARTBERGER

BILDUNGS- UND

BERUFSMESSE

12. und 13. November 2021

Stadtwerke-Hartberg-Halle

Fr

Fr

10.00

10.00 -

17.00

17.00

Uhr

Uhr &

Sa

Sa

9.00

9.00 -

13.00

13.00

Uhr

Uhr

FUTURE

YOUR

CREATE

Bildungs- und Berufsmesse

Am Freitag, 12. November und Samstag, 13. November

steht die Stadtwerke-Hartberg-Halle ganz

im Zeichen der Bildungs- und Berufsmesse.

Die Hartberger Bildungs- und

Berufsmesse findet heuer zum

8. Mal statt und bietet bei freiem

Eintritt auf bis zu 2.000 m²

Ausstellerfläche Informationen

über Bildung, Lehre und Karriere.

Entsprechend dem umfassenden

Bildungsangebot in der Region

ist die Zielgruppe der Hartberger

Bildungs- und Berufsmesse breit

gefächert und reicht von Kindergartenkindern,

Schüler*innen,

Maturant*innen und Eltern, über

Lehrlinge und an einer Lehre Interessierte,

bis zu Lehrer*innen,

Berufstätigen und all jenen, die

an Aus- und Weiterbildung interessiert

sind. Kinder, Jugendliche

und Erwachsene können sich

über ihre Berufs-, Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten

informieren

sowie Berufe aktiv kennenlernen,

wie zum Beispiel mit

den Werkboxen der „Kreativen

Lehrlingswelten“. Hier können

verschiedene Werkstücke unter

professioneller Anleitung der betreuenden

Betriebe produziert

werden. Somit bekommen Kinder

und Jugendliche einen direkten

Einblick in das Firmengeschehen.

Kontakt: Anita Nagy, HSF Hartberg

Sport- und Freizeitbetriebe,

03332 603602,

bildungsmesse@hartberg.at

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Konsumentenschutzberatung Burgenland

Ab sofort wieder für Sie vor Ort und in Ihrer Nähe

BH Oberwart

09.11.2021 & 7.12.2021

von 09:00 bis 13:00 Uhr

BH Güssing

16.11.2021 & 14.12.2021

von 09:00 bis 13:00 Uhr

Wir bitten im Vorfeld um telefonische Terminvereinbarung unter 057-600/2346 oder

per Mail an post.konsumentenschutz@bgld.gv.at. Bitte beachten Sie die 3 G Regel.

38 NOVEMBER 2021

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erbarmungslos zugeschlagen hat, wo sie oder ihre Angehörigen schwere Unglücksfälle zu verkra;en

haEen.

Bootsunglück

100 JAHRE BURGENLAND IM FOKUS

1989 – Jennifer Lynn Polster, deren Vorfahren aus Unter- und OberkohlstäEen stammten, wurde mit

Viele Auswanderer knapp 27 Jahren aus Opfer unserem eines tragischen Land haben Bootsunglücks. ihr Glück im Sie fuhr fremden in einem Land Boot auf dem Mississippi

River nahe St. Louis mit, das einen Wasserskifahrer zog. Plötzlich verlor sie das Gleichgewicht und fiel

gemacht, wenn es auch oft einige Generationen gedauert hat, bis sie

über Bord. Sie geriet in den Bereich der Schiffsschraube und wurde dabei tödlich verletzt.

wirklich auf der Sonnenseite des Lebens gelandet sind. Uns sind aber

auch zahlreiche Erschlagen Fälle bekannt, in denen das Schicksal bei unseren Landsleuten

erbarmungslos 1886 – Beinahe unfassbar, zugeschlagen was für hat, ein äußerst wo sie unwahrscheinlicher oder ihre Angehörigen Unglücksfall einem Auswanderer

aus unserem Land das Leben kostete. Johann Janisch, aus Deutsch Gerisdorf gebür


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Foto © LEXI

Liebe, Sex & Co.

Silvia Messenlehner,

Klinische Sexologin und

Sexualtherapeutin

www.silviamessenlehner.at

Eltern werden verändert alles,

vor allem die Partnerschaft. Die

bestehende Liebesbeziehung

wird erweitert auf eine zusätzliche

Ebene – der Elternbeziehung.

Da ist auf einmal

ein kleiner Mensch, dem man

jederzeit gerecht werden will

und der im Mittelpunkt steht.

Die Ansprüche ans Elternsein

sind in der heutigen Zeit sehr

hoch. Eltern sind bemüht, alles

richtig zu machen und gehen

in der neuen Rolle komplett

auf. Hier liegt die große Gefahr,

sich als Liebespaar aus den

Augen zu verlieren. Bei manchen

Paaren schleicht sich das

unbemerkt ein und kann Jahre

andauern. Sex wird unbewusst

zur Nebensache.

Sex in der

Schwangerschaft

So manche Paare hören in der

Schwangerschaft auf, sexuell

aktiv zu sein. ,,Das Baby soll

den Penis nicht sehen.“ Oder:

,,Ich stoße mit dem Penis das

Baby an“, das alles höre ich

immer wieder von werdenden

Eltern. Fakt ist: Der Uterus ist

durch den Muttermund verschlossen,

somit kann das Baby

den Penis nicht „sehen“ – es

liegt wohlig und warm in der

Plazenta und weiß noch von

nichts.

Immer wieder höre ich auch,

dass Sex in der Schwangerschaft

ungesund sei. Das

Gegenteil ist der Fall! Sex dient

auch der Entspannung. Der

Orgasmus setzt Glückshor-

Die Nachricht, Eltern zu werden, stürzt ein Liebespaar

meist in ein Gefühlschaos. Nichts bleibt

wie es ist. Auch nicht der Sex. Definieren Sie

sich als Paar neu, das fördert Freude statt Frust.

Eltern werden – ein

Liebespaar bleiben

mone frei. Und der Orgasmus

kann, wenn es so weit ist, die

Wehen auslösen.

Manche Schwangere fühlt sich

unattraktiv oder der Partner

entwickelt Hemmungen gegenüber

dem sich verändernden

Körper der Frau.

Katrin erlebte es. Ab Beginn

der Schwangerschaft vermied

ihr Partner jeglichen körperlichen

Kontakt. Er fand sie nicht

mehr begehrenswert. Auch

nach der Schwangerschaft und

noch Monate später wollte er

sie noch immer nicht berühren.

Das tut weh. Anstatt sich

über das Elternglück und den

Nachwuchs zu freuen, befinden

sich die beiden in einer Beziehungskrise.

Zu erkennen: „Ja,

wir stecken fest”, ist ein erster

Schritt in Richtung Lösung.

Vom Nichthinschauen wird es

nicht besser. Hier brauchte es

professionelle Unterstützung.

Zum besseren Verständnis ein

kurzer Blick auf die Vorgänge

bei der Schwangeren:

Das Mutterhormon

Die Mutter ist für ein Kind die

erste und wichtigste Bezugsperson.

Sie gibt ihm Zuwendung,

Schutz, Nahrung und sichert

sein Überleben, aber auch seine

geistige Entwicklung. Mütter

kümmern sich selbstlos um ihre

Kinder. Mutterliebe entwickelt

eine enorme Kraft. Den Anstoß

für die Entstehung der

Mutterliebe gibt ein Hormoncocktail,

der ziemlich berauschend

wirkt – und zwar schon

TEIL 1

während der Schwangerschaft.

Während der Geburt schüttet

der Körper der Mutter dann

einerseits Endorphine aus, die

ähnlich wie Morphin schmerzlindernd

wirken und eine Art

Rausch auslösen, weshalb die

Wehenschmerzen oft sofort

nach der Geburt vergessen sind.

Andererseits werden bei der

Geburt und beim Stillen verstärkt

„Liebeshormone“ wie das

Wehenhormon Oxytocin – das

gleichzeitig als Bindungshormon

fungiert – und das Milchbildungshormon

Prolaktin

produziert. Sie fördern den

Wunsch, sich einem geliebten

Mensch gegenüber selbstlos zu

verhalten und vermitteln Glück

und Geborgenheit, wenn wir

mit ihm zusammen sind.

Babys verfügen von Anfang an

über angeborene, instinktive

„Fähigkeiten“, die das Fürsorgeverhalten

ihrer Betreuungspersonen

verstärken: ihr herziges

Aussehen, ihr Lächeln – aber

auch ihr Schreien.

Babys brauchen viel Nähe und

Wärme und das sollen sie auch

bekommen. Insbesondere von

der Mutter. Da bleibt für den

Partner oft wenig übrig. Aber

wenn sich Eltern das bewusst

machen, schafft das Frieden.

Bedenken Sie, diese Zeit geht

vorbei und es ist schade, sie

nicht gemeinsam zu genießen.

Beide sind gefragt, Mutter und

Vater.

Wie Sie als Liebespaar gut durch

die Elternzeit kommen, lesen Sie

in der nächsten Ausgabe

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Praxisorientiert mit den besten Berufsaussichten.

Die HAK Hartberg ist eine fünfjährige, berufsbildende

höhere Schule, die mit der Reifeund

Diplomprüfung abschließt, was zum

Besuch aller Universitäten, Fachhochschulen

und Kollegs berechtigt. Die mit dem Abschluss

der Schule erworbene Unternehmerprüfung

erleichtert in Zusammenhang mit

diversen Berufsberechtigungen den Zugang

zur Selbstständigkeit. Viele Absolvent*innen

entscheiden sich aber auch für attraktive

Arbeitsplätze in der Wirtschaft. Globales

Handeln erfordert Fremdsprachenkenntnisse.

Englisch auf hohem Niveau ist daher selbstverständlich.

Daneben wählen die Schüler*innen

zwischen Italienisch, Französisch sowie

Russisch. Auch der Erwerb des international

anerkannten Business English Certificate

(BEC) ist möglich.Die Handelsakademie Hartberg

legt höchsten Wert auf Allgemeinbildung

in Verbindung mit beruflicher Fertigkeit.

Firmenbesuche, ein Pflichtpraktikum, Projektarbeiten,

Kontakte zu Kultur und Politik,

Sprach- und Kulturwochen werden geboten.

Die Junior Company und Übungsfirmen

machen die Jugendlichen mit den wirtschaftlichen

Grundprinzipien vertraut. Von der Entwicklung

einer Geschäftsidee über Marktforschung,

der Erstellung von realen Produkten

und Dienstleistungen bis hin zur Kapitalaufbringung

durchwandern die Schüler*innen

eine Unternehmensgründung und –führung in

Form von „learning by doing.“

Mit der 3-jährigen Handelsschule bieten wir

eine zusätzliche Möglichkeit, die gesetzliche

Ausbildungspflicht bis 18 zu erfüllen. Mit

dem Abschluss haben die Schüler*innen eine

abgeschlossene Berufsausbildung und können

einen attraktiven Job in der Wirtschaft annehmen

oder die Berufsreifeprüfung absolvieren.

Besuche uns und informiere dich:

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Fr., 12. November 2021, 10 – 17 Uhr

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NOVEMBER 2021

41


Rote Rüben

Suppe mit Apfel

– Vegan, glutenfrei,

ballaststoffreich

Zutaten

1 Zwiebel

1 EL Olivenöl

300 g Rote Rüben

100 g Karotten

150 g Kartoffeln

150 g Äpfel mit Schale

ca. 700 ml Gemüsebrühe

1 Limette, Saft

Salz, Pfeffer, Chili

150 ml Hafer- oder Sojacreme

frische Petersilie

Zubereitung

1. Zwiebel klein schneiden und

in Olivenöl glasig anbraten.

2. Die geputzten und in

kleinere Stücke geschnittenen

roten Rüben, Karotten,

Kartoffeln und Äpfel dazugeben

und ebenfalls für einige

Die gesunde rote Knolle

Lesen Sie darüber auf

www.prima-magazin.at

Rubrik: So geht vegan

HLW Lebensmittel-Management

und Aufbaulehrgang in Hartberg

Karin Weingrill MA

Expertin für

vegane Ernährung

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Gesunder Genuss

Minuten anbraten.

3. Gemüse mit der Gemüsebrühe

aufgießen, Salz, Pfeffer

und Chili zugeben und für ca.

20 bis 25 Min. köcheln lassen.

4. Die Limette entsaften, Petersilie

fein hacken.

5. Den Limettensaft und die

Hafer- oder Sojacreme zur

Suppe geben und mit dem

Stabmixer fein pürieren.

6. Die Suppe abschmecken,

auf Tellern anrichten und mit

frischer Petersilie bestreuen.

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Zwei innovative Ausbildungsschienen verbinden an der HLW

Hartberg Freude am Lernen & Tun mit den Bedürfnissen der

regionalen Wirtschaft.

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Lebensmittel-Management

Wie ernähre ich mich gesund und schmackhaft?

Wächst „Super Food“ auch in unserer

Region? Wie funktionieren Produktion, Handel,

Logistik und Marketing in der Lebensmittelbranche?

Fundierte Antworten darauf

prägen diese spannende schulautonome

Vertiefung, verbunden mit breiter Allgemeinbildung

und viel Kreativität.

Dazu kommen die Unternehmerprüfung, die

fachpraktische Ausbildung im Küchen- und

Restaurantmanagement sowie im Hygienemanagement,

die Praxis in der eigenen

Juniorfirma und im 3-monatigen Pflichtprak-

tikum. Das eröffnet vielfältige Wege – direkt

in den Beruf, in die Selbstständigkeit oder in

ein Studium.

Aufbaulehrgang

für wirtschaftliche Berufe

Auch nach der Fachschule, Handelsschule,

Lehre oder landwirtschaftlichen Schule steht

dieser Weg offen: in 3 Jahren zur HLW-Matura

mit all ihren Berufs- und Studienberechtigungen

samt Unternehmerprüfung.

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Mi, 12.01.22, 09:30 – 12:30

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Ford Puma: Galaxy: Kraftstoffverbrauch kombiniert kombiniert 4,5 – 6,5 l | CO 6,1 2-Emission – 6,9l/100 kombiniert km | Co2-Emission 118 – 147 g/km (Prüfverfahren: 148 – 182 g/km WLTP) (Prüfverfahren: WLTP)

Autohaus Schwarz GmbH

Wiener Straße 37-39, 7400 Oberwart Ȁ +43 3352 32424 Ȃ office@ford-schwarz.at

Autohaus Schendl Ges.m.b.H.

Symbolfoto. 1) Unverbindlich empfohlener, nicht kartellierter Aktionspreis (beinhaltet Importeurs- und Händlerbeteiligung) inkl. USt, inkl. etwaiger NoVA bis 31.12.2021. Aktion gültig solange

der Vorrat reicht. Nähere Informationen auf www.ford.at.

Obere Hauptstrasse 54, 7511 Mischendorf Ȁ +43 3366 78276 Ȃ verkauf@ford-schendl.at

Symbolfoto. 1) Unverbindlich empfohlener, nicht kartellierter Aktionspreis (beinhaltet Importeurs- und Händlerbeteiligung sowie Ford Credit Bonus und Versicherungsbonus) inkl. USt, NoVA und 5 Jahre Garantie

(beginnend mit Auslieferungsdatum, beschränkt auf 100.000 km), gültig bis auf Widerruf bei Ford Credit Leasing in Verbindung mit dem Abschluss des Vorteilssets (Haftpflicht-, Vollkasko-, NOVEMBER Insassenunfall- 2021 und/ 43

oder Rechtschutzversicherung) der Ford Auto Versicherung (Versicherer: Garanta Versicherungs-AG Österreich). Berechnungsbeispiel am Modell Puma Cool & Connect 5-Türer 1,0 l EcoBoost 95 PS: Barzahlungspreis

€ 16.990,–, Leasingentgeltvorauszahlung € 5.097,–, Laufzeit 36 Monate, 10.000 Kilometer/Jahr, Restwert € 10.500,–, monatliche Rate € 68,78, Sollzinssatz 2,75 %, Effektivzinssatz 3,53 %, Bearbeitungsgebühr


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• Je 50 € Einkauf erhalten Sie 5 € Gutschein (ab Jänner 2022 einlösbar.)

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erhalten Sie ein kleines Geschenk (Armband, Engel oder Kristall)

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Infos & Online-Shop: www.steinoase.at

*alle Aktionen gelten nur im Geschäft in Oberrohr (nicht gültig im OnlineShop und auf Märkten)

Das STEINOASE -Team

rund um Reinhard und

Sabine Freitag

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EDLE STEINOASE

Öffnungszeiten:

Mo, Di, Mi: 9-12 Uhr,

Do, Fr: 9-18 Uhr, Sa: 9-15 Uhr

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Adventöffnungszeiten:

Mo-Fr: 9-18 Uhr, Sa: 9-17 Uhr

8. Dezember: 10-16 Uhr

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