Blick ins neue MINI-MAX-PLUS

mara150769

Heft 02 • November 2021

www.mini-max-plus.at

ab EUR 1,80

Ägypten

Pharaonen und Pyramiden

Kohl

Gesundes Wintergemüse

Feldhamster

Mein MINI-MAX-PLUS


INHALT

MINI-MAX-PLUS

Erscheinungstermine:

001 – Oktober 2021...... 20. Sep. 2021

002 – November 2021.... 3. Nov. 2021

003 – Dezember 2021.... 30. Nov. 2021

004 – Jänner/Feb. 2022.. 10. Jän. 2022

005 – März 2022......... 28. Feb. 2022

006 – April 2022. . . . . . . . . . 29. März 2022

007 – Mai 2022 .......... 2. Mai 2022

008 – Juni 2022 .......... 7. Juni 2022

INHALT


Liebe Lehrerinnen und Lehrer!

Liebe Schülerinnen und Schüler!

Herzlichen Dank für die positiven Reaktionen und

Glückwünsche, die wir nach dem Erscheinen unserer

ersten Ausgabe erhalten haben. Wir freuen uns sehr,

dass die neue Zeitschrift so gut angenommen wurde! Für

dieses MINI-MAX-PLUS haben wir uns wieder viele

abwechslungsreiche Beiträge einfallen lassen: über herzige Tiere, gesunde

und sportliche Themen, lehrreiche Tatsachen, verblüffende Phänomene und

vieles mehr. Dazu gibt es wieder viele Arbeitsblätter, H5P-Aufgaben sowie

Augmented Reality-Inhalte, die das Gelesene überprüfen und festigen.

Viel Vergnügen mit der November-Ausgabe von MINI-MAX-PLUS

und bleibt gesund, eure Editorin Christina Fritz

HOTLINE: 0664 / 54 26 112 • E-Mail: mini-max@aon.at • www.mini-max-plus.at


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IMPRESSUM

• Herausgeber: Arbeitsgemeinschaft MINI-MAX & Lemberger: MINI-MAX, Verein zur Förderung der Lesekompetenz von Schüler/inne/n (ZVR-Zahl: 783128097), Moosburger

Straße 40, 9201 Krumpendorf, E-Mail: mini-max@aon.at • Lemberger GmbH (Lemberger Publishing), Franz-Glaser-Gasse 10, 1170 Wien, E-Mail: office@lemberger.at

• Medieninhaber, Verlagsrechte sowie für den Inhalt des Printmediums verantwortlich: MINI-MAX • Verantwortlich für digitale Inhalte: Lemberger GmbH

• Druck: Druckerei Berger • Auflage: 4.000 Stk. • Titelfotos: Wilhelm Gailberger, Freepik • Erscheinung: monatlich (8 Ausgaben pro Schuljahr,

Jänner/Februar als Doppelnummer) • HOTLINE: 0664 / 54 26 112 • www.mini-max-plus.at

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Wissen und Bildung

Gesundheit und Sport

Mach mit!

Redewendungen (H5P).........................................5

Fauna: Feldhamster (H5P).....................................6

Geologie: Höhlenbär (H5P)...................................9

Flora: Kohl (AB) (H5P)..........................................10

Sport: Tae Kwon Do.............................................30

Sicher auf dem Schulweg (H5P)..........................34

Poster im Mittelteil

Experiment: Der Schall ist überall.........................42

Basteln: Aus ALT wird NEU.................................44

Arbeitsblätter (AB)........... 45 – 56

Optische Täuschungen (AB)...............................12

Erdmännchen......................................................32 Spiel und Spaß mit Sprache (H5P)......................45

Sagen aus Österreich (H5P)................................14

Alltag im Mittelalter (H5P).....................................47

Wieso? Weshalb? Warum? (H5P)........................16

Warum gibt es in unseren Geschäften

Englisch

Auf www.mini-max-plus.at gibt es zusätzliche AB

(um Toner zu sparen in Schwarz-Weiß).

immer genug zu kaufen?.....................................18 Hello: In the kitchen.............................................36

Das lustige ABC der Tiere (H5P).........................20 Song: Did you ever see a scarecrow?................36

Erfinder: Peter Mitterhofer (AB) (H5P)..................22 Words: Things to do in the kitchen (H5P)............37

Noch mehr Lesestoff

Serie: Altes Ägypten Teil 1 (AB) (H5P) (AR)...........24

Feiertage in Österreich: Allerheiligen (H5P)...........27

Feiertage Burgenland: St. Martin (H5P)...................28

Feiertage Wien, OÖ: St. Leopold (H5P)..................29

Words: My kitchen utensils (H5P)........................38

Fun: Crossword • Poem: November..................40

Words: In the kitchen (H5P).................................41

Haustier: Hamster (AB) (H5P)..............................58

Seit wann gibt es Reptilien? (H5P).......................60

Geschichte: Urlaub auf dem Land (AB)..............62

Witze und Scherzfragen......................................64

AB = Arbeitsblatt • H5P = Eduvidual • AR = Augmented Reality


Warum sagt man das so?

WISSEN

Woher kommen unsere Redewendungen?

Was bedeuten sie? In diesem Monat geht es weiter mit

unserer Entdeckungstour durch die „verschlungenen

Pfade“ der deutschen Sprache:

Scannen!

Der Apfel fällt

nicht weit vom Stamm

Sebastian schraubt im Garten stundenlang an seinem

Fahrrad herum, damit es noch schneller und noch

besser wird: Er reinigt die Kette, zentriert die Speichen,

stellt den Sattel höher, montiert den Lenker tiefer …

Der Nachbar lacht: „Ja, ja, der Apfel fällt nicht weit

vom Stamm!“ Er meint damit, dass sich Sebastian

ähnlich verhält wie seine Eltern. Sebastians Papa

ist Radrennfahrer, seine Mutter liebt erlebnisreiche

BMX-Strecken und beide Elternteile pflegen ihre

Räder gründlich und gewissenhaft. Die Herkunft des

Sprichworts ist schnell erklärt: Fällt ein Apfel vom

Apfelbaum, bleibt er meist in der Nähe des Baums

liegen. So ist es auch mit den Interessen der Kinder, die

oft denen der Eltern sehr ähnlich (nahe) sind.

Jemandem nicht das

Wasser reichen können

Anna hat riesige Angst vor dem morgigen Tennis-

Match. Sie fürchtet, ihrer Gegnerin nicht das Wasser

reichen zu können – also nicht an deren Können

heranzureichen, eben schlechter zu sein. Dieser

Ausspruch kommt aus dem Mittelalter. Damals aßen die

Menschen mit den Fingern und Diener reichten ihnen

danach Wasserschalen zum

Händewaschen. Aber nicht jeder

Diener war würdig, den Gästen

oder seiner Herrschaft das

Wasser zu reichen. Die niedrigen

Bediensteten hatten an der

Esstafel nichts zu suchen, ihnen

war diese Tätigkeit verboten.

Ins Fettnäpfchen treten

Wenn man jemanden mit einer unüberlegten

Äußerung kränkt oder beleidigt, tritt man damit ins

„Fettnäpfchen“. Das ist meist für alle Beteiligten eine

sehr unangenehme Situation. Früher stand in den

Häusern hinterm Eingang ein

Fettnäpfchen, mit dem die nassen

Schuhe eingefettet wurden, damit

kein unschöner Feuchtigkeitsrand

zurückblieb. Wenn nun jemand

aus Versehen das Fettnäpfchen

umstieß, hatte der Gastgeber

ziemliche Mühe, die Fettflecken

wieder zu entfernen – und war zu

Recht beleidigt.

Binsenweisheit

Binsen sind Kräuter, die den Gräsern sehr ähneln. Sie

bestehen aus langen, dünnen Stängeln und kleinen

Blüten. Anders als Gräser haben sie keine Knoten.

Bei den Gräsern wachsen aus den Knoten (= den

kleinen Verdickungen am Grasstängel) die Blätter und

Sprösslinge. Nur echte Gräser haben Knoten. Die Binse

hat keine, ihr Stängel ist ganz gerade und glatt.

Die Binse steht also für eine glatte

Sache und die Binsenweisheit ist

eine glatte, allgemein bekannte

Wahrheit. Sie ist keine Neuigkeit,

sondern etwas, das doch jeder

weiß. Diese Redewendung

benutzten schon die alten Römer.

5


TIERWELT

Feldhamster

Meister der Vorratswirtschaft

Lebt in Österreich

auch in freier Natur

Viele kennen den Goldhamster

oder den Zwerghamster als

possierliches Haustier. Aber

nur wenige wissen, dass in

Österreich der etwas größere

Europäische Feldhamster auch

noch freilebend angetroffen

werden kann. Nicht überall in

unserem Land, aber sehr wohl

im Osten Niederösterreichs

und im Burgenland. Er

benötigt feinkörnigen oder

lehmigen Untergrund, um seine

mehrere Meter messenden

Erdbaue anlegen zu können.

Ursprünglich in den asiatischen

Steppengebieten heimisch,

hat er sich mit

dem Menschen

und dessen

Landwirtschaft

bis nach

Mitteleuropa

ausgebreitet.

Fotos: Wilhelm Gailberger, Freepik

Zu Beginn der Corona-Pandemie wurde immer wieder

von „Hamsterkäufen“ gesprochen. Das heißt, es wurden

Waren, zum Beispiel Lebensmittel, in großen Mengen

gekauft und gehortet – obwohl aktuell in dieser Menge

nicht benötigt. Es sollte als Beruhigung für Zeiten ohne

gesicherte Versorgung dienen. Auch unser heimischer

Feldhamster legt sich einen Vorrat für den Winter an.

Der Feldhamster gräbt mehrere

Meter lange Erdbaue und legt sich in

diesen eine Vorratskammer an.

6 Herzlichen Dank an Dr. Christian Wieser für diesen spannenden und lehrreichen Beitrag.


FAUNA

Scannen!

Der Feldhamster

frisst

hauptsächlich

Körner,

Hülsenfrüchte,

Klee, Erdäpfel,

Rüben und Mais.

Große Backentaschen

Bis über einen Meter tief reichen die Winterbaue mit

Wohn- und Vorratskammer. Diese Vorratskammer wird

je nach Verfügbarkeit mit Sämereien und Getreide als

Wintervorrat aufgefüllt. Mindestens zwei Kilogramm

an hochwertiger lagerfähiger Nahrung braucht ein

Hamster, um den Winter überstehen zu können. Aber

wie transportiert ein Hamster seinen Körnervorrat in

den Bau, er hat ja keinen Rucksack? Das nicht, aber

er hat extra dafür ausgebildete große Backentaschen

im Maul. Da kann er eine Unmenge von Nahrung

hineinstopfen und auch über weitere Entfernung bis

zu seinem Winterquartier transportieren. Einzig und

alleine der Eingang in seinen Bau muss groß genug

sein, damit er mit seinen prall gefüllten Wangentaschen

noch hindurch schlüpfen kann. Jeder, der einmal einen

der verwandten Goldhamster als Haustier besessen

hat, konnte die verzweifelten Versuche der Tiere

beobachten, mit den unförmig gefüllten Backentaschen

durch eine zu kleine „Vorratslageröffnung“ zu gelangen.

Feldhamster mit prall gefüllten

Backentaschen.

LANDESMUSEUM - RUDOLFINUM KÄRNTEN • www.landesmuseum.ktn.gv.at

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8

fauna

Einzelgänger

Feldhamster sind

prinzipiell absolute

Einzelgänger. Vor

allem Männchen sind

extrem unverträglich

gegenüber Artgenossen.

Bei geeigneten Verhältnissen und

ausreichendem Nahrungsangebot

konnten sie sich allerdings in

der Vergangenheit auch stark

vermehren und sind als massiver

Konkurrent des Menschen und

als Landwirtschaftsschädling

aufgetreten. In anderen Ländern

wurden sogar Fangprämien für das

Vernichten von Hamstern bezahlt.

Heute sind sie allerdings hochgradig

vom Aussterben bedroht und in

vielen Gebieten bereits vollständig

verschwunden. Vor allem die

industrialisierte Landwirtschaft

und nicht zuletzt professionelle

Vertilgungsmethoden haben die

possierlichen Nager bis an den

Rand der Ausrottung gebracht.

Fotos: Wilhelm Gailberger, Freepik

Feldhamster

Meister der Vorratswirtschaft

Feldhamster sind Einzelgänger – vor allem Männchen

verstehen sich untereinander gar nicht.

Feldhamster

Wissenschaftlicher Name:

Cricetus cricetus

Familie: Wühler

Farbe: buntes Aussehen mit brauner, schwarzer, weißer

Zeichnung; Bauch schwarz

Größe: 20 – 30 cm, kurzer unbehaarter Schwanz;

200 – 600 Gramm Gewicht

Nahrung: hauptsächlich Körner, Hülsenfrüchte, Klee,

Erdäpfel, Rüben, Mais

Aktivität: überwintert in selbstgegrabenen Erdbauen mit

Vorratskammer

Gefährdung: in Europa hochgradig vom Aussterben

bedroht; Lebensraumverlust; Verfolgung als

Nahrungskonkurrent durch den Menschen


Geologie

Während des letzten Eiszeitalters

waren die Alpen immer wieder

mit Gletschern bedeckt. Vor den

Gletschern dehnte sich eine

Kältesteppe aus. In dieser offenen

Landschaft mit Gräsern, Moosen

und gelegentlichen Sträuchern

wuchsen nur sehr wenige Bäume.

Die Kältesteppe bot Lebensraum für viele Tiere, die sich an

die kalten Temperaturen angepasst hatten. Dort lebten

neben Mammut und Wollhaar-Nashorn auch Höhlenbären.

Anders als der Name vermuten lässt, lebten sie nicht in Höhlen.

Dort hielten sie nur ihren Winterschlaf und bekamen ihre Jungen.

Fotos: Fritz Messner, LMK

Seinen Namen bekam das Tier, weil sich in Höhlen über die

Jahrhunderte Tausende von Bärenknochen ansammelten. Das

geschieht schon, wenn dort nur alle paar Jahre ein Tier stirbt,

denn in der Höhle werden

die Knochen nicht durch

Wind und Wetter zerstört

oder weggeschwemmt.

In Kärnten fand man z. B.

unzählige Höhlenbären-

Höhlenbärenschädel aus der Knochen in der Griffener

Uschowa-Höhle (Slowenien)

Tropfsteinhöhle.

Der Höhlenbär wurde bis zu 3,5 Meter lang und hatte eine

Schulterhöhe von bis zu 1,70 Meter. Er war damit deutlich

größer als der Braunbär und sogar ein kleines bisschen

größer als ein Eisbär. In der Kältesteppe fand der Höhlenbär

genügend Nahrung, denn er war ein reiner Vegetarier. Neue

Untersuchungen legen sogar nahe, dass er ein Veganer war.

Vor etwa 25.000 Jahren starb der Höhlenbär aus.

Skelett eines Höhlenbärs

Höhlenbärenknochen aus der Tropfsteinhöhle Griffen

Vielen Dank an

Dr. Claudia Dojen

Scannen!

9


Dickbauch-

Seepferdchen:

Pferdeähnlicher Kopf und

Hals sowie ein langer

Greifschwanz – das sind

die typischen Merkmale

von Seepferdchen. Sie

sehen gar nicht danach

aus, aber Seepferdchen

zählen tatsächlich zu den

Fischen.

Es sind faszinierende Tiere, die zu etwas Einzigartigem im

ganzen Tierreich fähig sind: die Männchen übernehmen die

Schwangerschaft und bekommen die Babys! Am Foto oben

rechts seht ihr, wie sie ihre Eier in den Sack des Männchens

legt. Es gibt über 30 Seepferdchen-Arten. Eines der größten

Seepferdchen der Welt ist das Dickbauchseepferdchen. Es

wird bis zu 35 cm lang; das ist länger bzw. höher als eines

deiner großen Schulhefte. Es lebt in den Meeresgewässern

südöstlich von Australien und in Neuseeland.

Fleckenmusang:

Der Fleckenmusang lebt in Südasien

und „hilft“ bei der Herstellung

einer sehr teuren Kaffeesorte.

Dazu verspeist das Tier die

heruntergefallenen Kaffeekirschen

und verdaut sie. Nachdem die

Kaffeebohnen wieder auf natürliche

Weise aus ihm herausgekommen

sind, werden sie aufgesammelt und

als der berühmte Kopi Luwak-

Kaffee verkauft. Er soll einen ganz

besonderen Geschmack haben.

Denise-Zwergseepferdchen:

Das Denise-Zwergseepferdchen ist eines der

kleinsten bekannten Seepferdchen! Mit nur 1,35 cm

Körperlänge könnte es sich bequem hinter einem 1-Cent-

Stück verstecken. Das winzige Seepferdchen ist ein Meister

der Tarnung und kann seine Körperfarbe perfekt an

den Korallenast

anpassen, an

dem es sich

festhält. Denise-

Zwergseepferdchen

leben in den

Korallenriffen des

westlichen Pazifiks.

20


Bekommen ENTEN kalte Füße?

NEIN! Wenn sie über zugefrorene Seen laufen und im eisigen

Wasser schwimmen, bekommen sie keine kalten Füße. Die sind

bereits sehr kalt! In einem Entenfuß verlaufen Blutbahnen,

die ganz dicht beieinanderliegen: in der einen fließt kaltes Blut

– in der anderen warmes. Auf seinem Weg vom Herzen zu den

Beinen wird das warme Blut – durch die direkt danebenliegende

kalte Blutbahn – ganz schnell abgekühlt. So ist das Blut kalt,

wenn es in den Beinen ankommt. Umgekehrt wird das kalte Blut

auf seinem Weg von den Beinen zum Herzen erwärmt. Was für ein genialer Wärmetausch!

Mit kalten Füße können Enten am Eis stehen, ohne dass es schmilzt und sie ins Wasser plumpsen.

TIERISCH

Scannen!

Erdmännchen:

Erdmännchen leben in

den trockenen Regionen

Südafrikas. Sie sind

sehr gesellig und leben

in Gruppen von bis

zu 30 Tieren in einem

gemeinsamen Bau. Sie

mögen es, sich dicht

aneinander zu kuscheln

und kümmern sich

liebevoll um kranke oder

verletzte Mitglieder. Der

enge Zusammenhalt

hilft ihnen beim Überleben: während die einen

buddeln und graben, „sichern“ die anderen

das Gelände. Diese Erdmännchen stehen oder

sitzen aufgerichtet auf ihren Hinterbeinen, um

das Gelände besser zu überblicken. Nähert sich

ein Feind, geben die Wächter ein bellendes

Geräusch von sich, um ihre Gruppe

zu warnen. Wenn das die anderen

Erdmännchen hören, heißt es für sie:

schnell, schnell zurück in den Bau.

Flughunde:

Mit ihren dunklen, ledrigen Flügeln

sehen sie fast so aus wie Fledermäuse.

Tatsächlich sind sie eng miteinander verwandt,

doch gibt es zwischen ihnen ein paar große

Unterschiede: Die Schnauze von Flughunden

ist nicht platt (wie bei Fledermäusen), sondern

länglich wie bei Hunden. Sie haben keine winzigen

Äuglein, sondern große Glupschaugen. Mit

ihren großen Augen können Flughunde gut

sehen und verwenden keine Schallwellen, um

sich zurechtzufinden. Flughunde ernähren sich

gerne von süß

duftendem

Obst und

finden dieses

Futter mit ihrer

guten Nase. Sie

schlafen auch

nicht in Höhlen,

sondern

kopfüberhängend

an

Bäumen.

Fotos: freepik, wikimedia.org / CC-BY-SA: Elizabeth Haslam

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Erfinder

Von Dr. Maren Kreutler

Ein

Portrait

von Peter

Mitterhofer

Peter Mitterhofer

der Erfinder der

Schreibmaschine

Heute schreiben wir viele Texte am Computer.

Doch früher war das anders: Vor 150 Jahren wurde

fast ausschließlich mit der Hand geschrieben. Der

österreichische Erfinder Peter Mitterhofer wollte dies

ändern, um den Menschen das Schreiben zu erleichtern.

Wer war Peter Mitterhofer?

Peter Mitterhofer wurde am 20. September 1822 in Partschins (Tirol; heutiges

Südtirol) geboren und gilt als Erfinder der frühen Schreibmaschine. Nach der Schule

ging er zunächst bei seinem Vater als Tischler und Zimmermann in die Lehre. Mitterhofer

war aber nicht nur Handwerker, er interessierte sich auch sehr für die Musik. Er dachte

sich selbst Musikinstrumente aus und baute sie nach seinen Vorstellungen.

Wie kam Mitterhofer auf die Idee, eine Schreibmaschine zu entwickeln?

Eines seiner bekanntesten Musikinstrumente

war das „Hölzerne Glachter“, eine Art

Xylophon mit einer Strohunterlage, dessen

Hämmerchen auf abgestimmte Holzstäbe

schlugen. Die Art und Weise, wie das

„Hölzerne Glachter“ funktionierte, soll

Mitterhofer auf die Idee gebracht haben,

ein Schreibgerät zu erfinden. Er stellte sich

vor, einen Apparat zu bauen, mit dem man

durch unterschiedliche Tasten Buchstaben

auf ein Papier bringen konnte. So sollte das

Schreiben für alle leichter und schneller

werden. Die ersten Versionen von 1864 und

1865 wurden als das „Wiener Modell 1864“

und das „Dresdner Modell“ bezeichnet.

Beide Schreibmaschinen waren fast

ausschließlich aus Holz gefertigt. Mitterhofer

war jedoch gar nicht zufrieden damit und

bezeichnete sein 1. Modell als

„misslungen“, weil es das

eingelegte Papier zerriss.

Nachbau

der Werkstatt

von Peter

Mitterhofer.

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Fotos: Schreibmaschinenmuseum Peter Mitterhofer, Partschins, pixabay

Mitterhofers langer

Weg zum Kaiser

Mit der dritten Weiterentwicklung

von 1866 war Mitterhofer so

zufrieden, dass er sie

Die ersten

persönlich zu Fuß nach

Modelle der

Wien brachte, um Kaiser Schreibmaschine

Franz Joseph I. um

wurden sehr

unterschätzt.

Geld für seine Erfindung

zu bitten. Er erklärte dem

Kaiser, dass das Schreiben mit seiner

Maschine weitaus schneller gehen würde,

als wenn man seine Texte oder Briefe mit

der Hand schrieb. Dennoch sehe die Schrift

schön aus und sei deutlich lesbar. Der Kaiser

fand die Schreibmaschine zumindest so gut,

dass er Mitterhofer 200 Gulden dafür gab

(dafür könnte man sich heutzutage z. B. ein

Elektro-Mountainbike kaufen). Mit dem Geld

verbesserte Mitterhofer seine Erfindung.

Mit dem fünften Modell, dem „Wiener

Modell 1869“, das als erstes eine Tastatur

mit insgesamt 82 Tasten für Groß- und

Kleinbuchstaben, Ziffern und Sonderzeichen,

hatte, spazierte er erneut nach Wien. Auch

diesmal bekam er ein wenig Geld vom

Kaiser, der die Schreibmaschine

ausstellte. Geschrieben wurde

darauf jedoch nie.

Heute

werden die

meisten Texte

am Computer

geschrieben.

Mitterhofer, das

unerkannte Genie

Erst heute weiß man, wie wertvoll

Mitterhofers Erfindung eigentlich war.

Leider erkannten die Menschen damals

nicht ihren Wert. Niemand wollte die

Schreibmaschine verwenden.

Im Gegenteil, die Zeitungen

machten sich auch noch lustig

über Mitterhofers Apparat:

„Jetzt fehlt nur noch eine

Denkmaschine, die mit

der Schreibmaschine in

Verbindung gebracht werden

kann, und wir haben keine Schulen

mehr nötig“, verhöhnten ihn die Innsbrucker

Nachrichten. Andere Länder hingegen waren

fortschrittlicher. In den USA erfanden die

Freunde Christopher Latham Sholes, Carlos

Glidden und Samuel Soulé 1868 die erste

Schreibmaschine, die von da an in Fabriken

hergestellt und verkauft wurde. Mitterhofer

starb am 27. August 1893 in seinem

Geburtsort, ohne mit seiner Erfindung

erfolgreich gewesen zu sein.

Auch die

moderne

Schreibmaschine

wird heute kaum

mehr benutzt.

Arbeitsblatt

Seite 53

Herzlichen Dank an Maria Mayr, Leiterin des

Schreibmaschinenmuseum Peter Mitterhofer in Partschins,

für die Zusammenarbeit zu diesem Beitrag!

WISSEN

Scannen!

23


11

November

Sankt Martin

Bundesland

Burgenland

„Ich geh‘ mit meiner Laterne und meine

Laterne mit mir. Dort oben leuchten die Sterne

und unten leuchten wir.“ Sicherlich kennst

du dieses Laternenlied und hast es schon oft

beim Martinsumzug gesungen. Erinnerst du

dich an die Geschichte des Heiligen Martins?

Scannen!

Traditionell wird am 11. November das Martinsgansl

(Gänsebraten) mit Knödeln und Rotkraut gegessen.

Fotos: pixabay

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Geschichte vom Heiligen Martin

Martin war ein römischer Soldat, der vor über 1700

Jahren lebte. Eines Abends ritt er bei klirrender

Kälte durch das Stadttor von Reims (eine Stadt in

Frankreich). Dort sah er einen Bettler, der beinahe

unbekleidet war, und wollte ihm helfen. Doch da er

außer seinem Mantel und seinem Schwert nichts

bei sich trug, zerteilte er kurzerhand den Umhang.

Eine Hälfte behielt er für sich, die andere gab er dem

Bettler zum Schutz vor den eisigen Temperaturen.

Der Legende nach soll Martin in der folgenden

Nacht im Traum Jesus gesehen haben, der sich bei

ihm für sein Mitgefühl bedankte. Jesus soll

gesagt haben: „Martin, der noch nicht

getauft ist, hat mich mit diesem Mantel

bekleidet.“ Der Bettler war also Jesus

selbst gewesen. Martin ließ sich

daraufhin taufen und

trat aus dem Militär

aus. Jahre später

wurde er Bischof von

Tours und nach seinem

Tod vom Papst

heiliggesprochen.

Brauchtum zu St. Martin

Einer der vor allem bei Kindern beliebtesten

Bräuche ist das alljährliche Laternenfest. Eifrig

basteln die Kinder wunderschöne Laternen.

Meistens bestehen sie aus Karton

mit Fenstern aus buntem

Seidenpapier, durch die

man den Schein der Kerze

im Inneren sehen kann.

Mit ihren leuchtenden

Laternen ziehen die Kinder

dann in der Dunkelheit durch

die Gemeinde. Häufig begleitet ein Reiter

mit rotem Umhang, der den Heiligen Martin

darstellt, den Umzug. Gerne werden dazu aus

Germteig gebackene und mit Rosinen verzierte

Martinswecken gegessen.

Ein anderer Brauch ist das „Ganslessen“. Eine

Legende erzählt, dass sich Martin in einem

Gänsestall versteckt haben soll, weil er nicht

zum Bischof von Tours geweiht werden wollte.

Er fühlte sich dieser Verantwortung nicht

gewachsen. Da die Gänse jedoch anfingen, laut

zu schnattern, fand man ihn bald.

1924 wurde der Heilige Martin vom Papst – nach Ansuchen der burgenländischen

Landesregierung – zum Landespatron vom Burgenland ernannt.


Niederösterreich

und Wien

Jedes Bundesland hat seinen

Landespatron, der das Land

vor Unglück schützen soll.

Der Heilige Leopold ist der

Schutzpatron von Wien und

Niederösterreich und darüber

hinaus der Nationalpatron

Österreichs.

Sankt Sankt Rupert Leopold

Feiertage

Von Dr. Maren Kreutler

15

November

Der Heilige Leopold gründete das Stift Klosterneuburg.

Was macht ihn besonders?

Scannen!

Markgraf Leopold III. (Markgraf ist ein alter

Adelstitel) gehörte dem Adelsgeschlecht der

Babenberger an. Er wurde vor allem dadurch

bekannt, dass er viele Klöster gründete wie das

Stift Heiligenkreuz und das Kloster Klein-Mariazell

(beide in Niederösterreich). Das berühmteste, das

durch ihn entstand, war das Stift Klosterneuburg

in der Nähe von Wien. Einer Erzählung nach wurde

das Kloster genau an diesem Ort errichtet, da

dort der wertvolle Schleier von Leopolds Ehefrau

Agnes aufgefunden wurde. Dieser war Jahre zuvor

durch einen Windstoß davongeweht worden. Der

Schleier ist bis heute erhalten und wird in der

Schatzkammer des Stifts aufbewahrt. Leopold

verstarb 1136. Erst knapp 350 Jahre später wurde

er heiliggesprochen.

Seit 1663 ist er

der Landespatron

von Wien und

Niederösterreich

(sowie neben dem

Heiligen Florian auch

von Oberösterreich).

Jedes Jahr locken Marktstände und Fahrgeschäfte

viele Menschen zum Leopoldimarkt.

Brauchtum zum Leopoldi-Tag

Da der Heilige Leopold an einem 15. November

verstarb, wurde dieses Datum als Feiertag

ausgewählt. Vor allem in Klosterneuburg wird

jedes Jahr mit zahlreichen Feierlichkeiten an

ihn erinnert. Berühmt ist der Leopoldimarkt,

ein Jahrmarkt, der über mehrere Tage auf dem

Rathausplatz von Klosterneuburg veranstaltet

wird und bis zu 40.000 Besucherinnen und

Besucher anlockt. Hauptattraktion ist – neben

den Marktständen und Fahrgeschäften –

das „Fasslrutschen“: Im alten Binderstadl

des Stifts Klosterneuburg kann man über

die Außenseite eines vier Meter hohen

1000-Eimer-Fasses (das sind 56.000 Liter)

rutschen.

Das „Fasslrutschen“ über ein vier Meter

hohes Fass soll Glück bringen.

Herzlichen Dank an Mag. Gabriele Schuh-Edelmann sowie Alexander Lung von der Stadtgemeinde Klosterneuburg!

Fotos: Stadtgemeinde Klosterneuburg / Zibuschka, wikimedia.org / CC-BY-SA: Wolfgang Sauber, Bwag

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sport

Von Dr. Maren Kreutler

Tae kwon do

Stärkung von Körper und Geist

Ap-chagi, Yop-chagi, Naeryo-chagi – nie gehört?

So bezeichnet man auf Koreanisch bestimmte Fußtechniken, die

man beim Tae Kwon Do erlernen kann. Wenn du gerade auf der

Suche nach einer neuen Sportart bist, bei der du dich austoben

und gleichzeitig deine Konzentration sowie dein Selbstvertrauen

steigern kannst, dann ist das vielleicht ja auch etwas für dich!

Was genau ist Tae Kwon Do?

Tae Kwon Do bedeutet „Fuß-Faust-Weg“ und ist eine koreanische

Kampfkunst, die Körper und Geist stärkt. Das bedeutet, du wirst körperlich

fit, trainierst aber gleichzeitig auch deine geistigen Fähigkeiten. Kinder können

mit dem Training bereits ab dem Alter von vier oder fünf Jahren beginnen. Tae

Kwon Do besteht aus verschiedenen Fuß-, Handstoß- und Blocktechniken,

mit denen man sich gegen einen möglichen Angreifer zur Wehr setzen

kann. Wichtig ist: Die Techniken

dienen nur dazu, sich selbst

gegen jemanden mit

bösen Absichten zu

verteidigen, aber

nie dazu, eine

andere Person

anzugreifen!

Auch Kinder lernen bald, ein Brett mit Fuß

oder Faust zu zerteilen.

Herzlichen Dank

an Großmeister Walter

Musch vom Verein

Tae Kwon Do Johwa

in Klagenfurt für die

Zusammenarbeit zu

diesem Beitrag!

30

Die unterschiedlichen Gürtelfarben zeigen an,

wie weit jemand schon fortgeschritten ist.

Tae Kwon Do besteht aus Fuß-, Handstoß- und Blocktechniken,

mit denen man sich verteidigen kann.


Tae Kwon Do fördert Kraft,

Selbstvertrauen und die

Beweglichkeit.

Wie sieht das Tae Kwon

Do-Training aus?

Ö Zu Beginn sind Aufwärmen und Dehnen

ganz wichtig, denn die Bewegungsabläufe

beim Tae Kwon Do sind sehr schnell.

Ö Dann zeigen dir deine Trainerin oder dein

Trainer verschiedene Techniken, die du

einzeln oder mit anderen einübst.

Ö Dazu gehört – neben den Tritten, Schlägen

und Blöcken – unter anderem auch der

„Bruchtest“. Hast du schon einmal

gesehen, wie jemand ein Holzbrett

durchschlägt, und gestaunt, wie so etwas

nur möglich ist? Mit etwas Übung ist das

gar nicht so schwer. Auch Kinder dürfen es

bereits nach einigen Monaten versuchen.

Ö

Ö

Im „Freikampf“ steht Respekt vor deinem

Gegenüber an erster Stelle. Ihr wendet

Kampftechniken an, dürft euch dabei jedoch

nicht berühren. So wird niemand verletzt.

Und das Beste: Wenn man fleißig trainiert,

kann man nach einem Jahr zur ersten

Prüfung antreten. Wer sie besteht, bekommt

einen neuen Gürtel – die Farbe des Gürtels

zeigt, wie weit jemand fortgeschritten ist.

Der gegenseitige Respekt ist beim Tae Kwon Do

sehr wichtig.

Der Bruchtest mit

verbundenen Augen und

Feuer ist nur für Profis.

Und was bringt dir Tae Kwon

Do sonst noch?

Kraftvolle Tritte und Schläge sind nicht alles. Man muss

auch einige wichtige Regeln befolgen. Dazu gehört

vor allem ein disziplinierter, fairer und höflicher

Umgang miteinander. Das konzentrierte Training fördert

deine Aufmerksamkeit, denn durch die Übungen

können sich deine Gehirnhälften gut vernetzen. Außerdem

lernst du, deine Atmung zu kontrollieren und verringerst

den Stress, z. B. nach einem langen Schultag. Am

wichtigsten ist jedoch, so Großmeister Walter Musch

vom Tae Kwon Do Johwa Center, der Spaß am Training.

Daher wird immer in der Gruppe trainiert – so kann man

neue Freundinnen und Freunde finden, die die gleichen

Interessen haben, und sich mit ihnen messen!

Fotos: Tae Kwon Do Johwa,freepik, pixabay

31


Gesundheit

Wusstest

du, dass ...

… in Österreich etwa

jedes 5. Kind mit dem Auto

zur Schule gebracht wird?

Der bei weitem größte Teil

unserer Schüler/innen fährt mit

öffentlichen Verkehrsmitteln

(46 %) oder geht zu Fuß (27 %).

… du an Haltestellen nie zu nahe

am Straßenrand warten solltest?

Nach dem Aussteigen warte,

bis der Bus weggefahren ist und

schau erst links und rechts,

ob die Straße frei ist.

… du aus dem „Eltern-Taxi“

immer auf der Gehsteigseite

aussteigen solltest?

… du auf deinem Schulweg helle

Kleidung tragen solltest?

Besonders in den dunklen

Morgenstunden werden Kinder

mit heller Kleidung leichter

gesehen. Sicherheitswesten

oder Reflektoren, die du

an Schultaschen und

Rucksäcke steckst,

machen dich für die

anderen Verkehrsteilnehmer

gut

sichtbar!

Sicher auf dem

Viele Kinder werden mit dem Auto zur Schule gebracht.

Wenn ihr aber zu Fuß geht, mit dem Bus oder mit dem

Rad fahrt, dann können euch folgende Tipps helfen,

sicher unterwegs zu sein:

Rechtzeitig aufstehen!

Wer zu spät aufsteht, hat kaum Zeit für sein Frühstück, für

das Zähneputzen und Anziehen. Er hetzt und hudelt und wird

unaufmerksam. Das wäre am Schulweg sehr gefährlich!

Steht daher morgens lieber etwas früher auf!

Nicht den kürzesten,

sondern den sichersten Weg wählen!

Bevor ihr alleine zur Schule radelt oder marschiert, solltet

ihr den Weg mit euren Eltern abgehen. Sie zeigen euch die

sicherste Strecke mit möglichst wenig Verkehr und

möglichst wenig Kreuzungen und machen euch auf

Stellen aufmerksam, wo man besonders gut aufpassen muss.

Sehen ≠ gesehen werden!

Quert nie an unübersichtlichen Stellen die Straße!

Direkt vor Kurven oder Kuppen solltet ihr nicht über die

Straße gehen. Auch wenn ihr euch zwischen parkenden

Autos oder Sträuchern durchquetscht, können euch die

Autofahrer nicht rechtzeitig sehen! Denkt daran: Autos

haben einen längeren Bremsweg und können nicht – wie wir

Fußgänger – immer sofort stehenbleiben.

34

Scannen!

Fotos: freepik


SCHULWEG!

Sicher die Straße queren:

Entfernungen und Geschwindigkeiten sind schwer

einzuschätzen. Man denkt, das Auto ist noch weit

entfernt und – schwups – ist es da! Daher solltet

ihr nur an sicheren Stellen die Straßen queren.

VERKEHRSZEICHEN-

RÄTSEL:

• Bei Ampeln: ROT bedeutet stehen bleiben und

warten. Bei GRÜN darf man gehen – schaut aber

zuerst nach links und rechts, bevor ihr losgeht.

• Zebrastreifen benützen! Und bevor ihr über

die Straße geht: warten, bis die Fahrbahn frei ist

oder die Fahrzeuge angehalten haben!

• Übergänge wählen, die durch Schülerlotsen

oder Polizisten zusätzlich gesichert sind!

Mit dem Fahrrad zur Schule:

Ab 12 Jahren oder bereits ab 10 Jahren, wenn

ihr erfolgreich die Radfahrprüfung abgelegt

habt, dürft ihr auf unseren Straßen mit dem Rad

allein unterwegs sein. Wenn ihr mit eurem Rad

zur Schule fahrt, wählt am besten einen von der

Straße getrennten Radweg. Tragt immer einen

Helm und denkt daran, euer Fahrrad regelmäßig

zu überprüfen: funktionieren Licht und Bremsen,

stimmt der Reifendruck, passt die Höhe des

Sattels noch …? Und wiederholt die wichtigsten

Verkehrszeichen.

Denn nur wenn ihr

sie kennt, könnt ihr

sie auch befolgen.

Tragt immer einen

Helm, um den

Kopf bei einem Sturz

vor Verletzungen zu

schützen!

Welche Bedeutung haben

die hier abgebildeten

Verkehrszeichen? Ordne zu:

• Halt • Vorrang geben

• Geh- und Radweg • Einfahrt verboten

• Fahrverbot für Fahrräder

• Fahrverbot (in beiden Richtungen)

• Fußgängerübergang

• Wartepflicht bei Gegenverkehr

35


Hello

Von Beverley Pötzl

kitchen

the In

Song: Did You Ever See

a Scarecrow?

sung to: „Did You Ever See a Lassie?“

Did you e - ver see a scare - crow, a scare - crow, a

scarecrow? Did you e - ver see a scarecrow, that‘s filled with dry hay?

He‘s

dressed all in old cloth - es; He scares off the black cro - ws. Have you

36

e - ver seen a scare - crow, that’s filled with dry hay?


Things to do in the kitchen

words

Scannen!

to chop the chives

to pour the milk

to boil water

to spread butter

to whisk the cream

to grate the cheese

to fry an egg

to roll the pastry

to cut the bread

to peel the apple

to stir the sugar

to slice a tomato

37


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unser 64-Seiten umfassendes

MINI-MAX-PLUS

Magazin

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