PT-Magazin - Ausgabe 6 2021
PT-Magazin für Wirtschaft und Gesellschaft Die Top-Themen: • Premiers, Preisträger, Finalisten - Mittelstandswettbewerb 2021 abgeschlossen • Neuausschreibung 2022 - Jahresmotto „Zu neuen Horizonten“ • Mut am Arbeitsplatz in 4 Schritten - Wie wir trotz unserer Ängste handeln können • Das Feuer des Unternehmertums entfachen - Das Beste aus 2 Welten: Mittelstand & Startups
PT-Magazin für Wirtschaft und Gesellschaft
Die Top-Themen:
• Premiers, Preisträger, Finalisten - Mittelstandswettbewerb 2021 abgeschlossen
• Neuausschreibung 2022 - Jahresmotto „Zu neuen Horizonten“
• Mut am Arbeitsplatz in 4 Schritten - Wie wir trotz unserer Ängste handeln können
• Das Feuer des Unternehmertums entfachen - Das Beste aus 2 Welten: Mittelstand & Startups
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17. Jahrgang | <strong>Ausgabe</strong> 6 | <strong>2021</strong> | ISSN 1860-501x | 3 Euro<br />
Premiers, Preisträger, Finalisten<br />
Mittelstandswettbewerb <strong>2021</strong><br />
abgeschlossen<br />
Neuausschreibung 2022<br />
Jahresmotto „Zu neuen Horizonten!“<br />
Mut am Arbeitsplatz in 4 Schritten<br />
Wie wir trotz unserer Ängste handeln<br />
können<br />
Das Feuer des Unternehmertums<br />
entfachen<br />
Das Beste aus 2 Welten:<br />
Mittelstand & Startups<br />
Nichts geht ohne Mittelstand!<br />
Seit 27 Jahren wirbt der Wettbewerb „Großer Preis des Mittelstandes“ dafür, dem<br />
unternehmerischen Mittelstand mit Respekt und Achtung zu begegnen, und ihn für seine wirtschaftlichen<br />
und sozialen Leistungen ehren. Wir brauchen sein zehntausendfaches Engagement! Kommentare und<br />
Diskussionen wie immer an redaktion@op-pt.de.<br />
Herzliche Grüße, Ihr <strong>PT</strong>-<strong>Magazin</strong>!
EDITORIAL<br />
<strong>2021</strong><br />
EIN STARKER PARTNER,<br />
WENN ES UM EINRICHTUNG UND<br />
RENOVIERUNGEN GEHT!<br />
Warum Freddie Mercury 1979<br />
nach München kam und 1985<br />
zurück nach London ging<br />
„We will rock you“, „We are the Champions“,<br />
„Bohemian Rhapsody“. Die britische<br />
Rockband Queen und ihr damals 33-jähriger<br />
Frontmann Freddie Mercury waren<br />
1979 schon weltberühmt, als sie für ein<br />
paar Jahre, bis 1985, in München lebten.<br />
Warum eigentlich?<br />
Und warum München und nicht die<br />
quirligere Frontstadt West-Berlin? Peter<br />
Ambacher, der heute in München Stadtführungen<br />
auf den Spuren Freddies<br />
anbietet, erzählte gegenüber muenchen.<br />
travel, dass Freddie in den Musicland Studios<br />
aufnehmen wollte. Vor allem wollte<br />
er mit dem Produzenten Reinhold Mack<br />
zusammenarbeiten, der damals schon<br />
Platten mit Elton John, Iggy Pop, Led Zeppelin<br />
oder den Rolling Stones eingespielt<br />
hatte.<br />
Und obwohl Freddie sich damals noch<br />
nicht geoutet hatte, hatte Ambacher,<br />
der auch als Travestiekünstler „Miss<br />
Piggy“ auftrat, ihn erkannt. „Freddie war<br />
ja ’ne Queen auf der Bühne.“ erzählt er.<br />
„Ich glaube, er kam auch nach München,<br />
weil er im echten Leben eine Queen sein<br />
wollte.“ Denn während die Musiker in<br />
England auf Schritt und Tritt von Paparazzi<br />
und Autogrammjägern verfolgt<br />
wurden, konnten sie in München tatsächlich<br />
privat sein. München war gerade in<br />
dieser Hinsicht für Freddie ein Paradies,<br />
obwohl nach § 175 des deutschen Strafgesetzbuch<br />
Sex zwischen Männern noch<br />
unter Strafe stand.<br />
Queen-Schlagzeuger Roger Taylor schilderte<br />
in einer Filmdoku aber noch einen<br />
ganz anderen Grund: 1974 hatte die<br />
Labour-Regierung den Spitzensteuersatz<br />
in Großbritannien für alle Einkommen<br />
über 20.000 Pfund auf 83 % erhöht. Das<br />
war der höchste Wert seit dem 2. Weltkrieg.<br />
In Kombination mit einem Zuschlag<br />
von 15 % auf so genannte „unverdiente“<br />
Einkommen (Investment und Dividenden)<br />
addierte sich der Spitzensteuersatz<br />
auf sage und schreibe 98 %. Nicht mal die<br />
Deutsche Demokratische Republik griff<br />
derart gnadenlos zu. Erich Honeckers<br />
DDR-Sozialismus besteuerte Gewerbetreibende<br />
und Unternehmer mit bis zu<br />
90 %.<br />
Die britischen 98 % Steuern betrafen<br />
zwar nur etwa 0,75 der 56 Millionen Briten,<br />
aber darunter waren die Musiker von<br />
Queen. Die hatten zehn extrem harte<br />
Jahre hinter sich, in denen sie kaum Geld<br />
verdienten, aber aufgrund der enormen<br />
<strong>Ausgabe</strong>n für Musik und Studios hochverschuldet<br />
waren. Mangels Erfolg konnten<br />
sie die Schulden trotz aller Mühe nicht<br />
tilgen.<br />
Und nun, als endlich der Erfolg kam und<br />
sie aus dem wirtschaftlichen Elend der<br />
Anfangsjahre herauswachsen könnten,<br />
wollte ihnen Großbritannien ganze 98<br />
Prozent ihrer Einkünfte wegsteuern? Fast<br />
alles? Das akzeptierten Queen nicht. Deshalb<br />
gingen die Musiker weg aus ihrem<br />
Vaterland Großbritannien. Aus britischer<br />
Sicht war Deutschland mit dem damaligen<br />
Spitzensteuersatz von 56 % ein<br />
wahres Steuerparadies. Außerdem gab<br />
es dort Reinhold Mack und vieles weitere.<br />
Und deshalb kam Queen damals nach<br />
Deutschland.<br />
Erst Margaret Thatcher beendete das<br />
britische Absurdistan und begrenzte den<br />
Spitzensteuersatz in mehreren Stufen bis<br />
1988 auf 40 %. Sie löste damit tausendfaches<br />
unternehmerisches Engagement<br />
und eine neue Phase des Aufschwungs<br />
aus. Auch Freddie Mercury zog 1985<br />
zurück nach London in seine neu eingerichtete<br />
Villa Garden Lodge am Logan<br />
Place 1. ó<br />
Von A…<br />
Antennentechnik<br />
Brandmeldeanlagen<br />
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<strong>PT</strong>-MAGAZIN 6 <strong>2021</strong><br />
Ihr Helfried Schmidt<br />
Tenbrink · Industriestraße 1 – 7 · D-48703 Stadtlohn · T +49 (0) 2563 2087-0 · info@tenbrink.de · www.tenbrink.de
06<br />
56<br />
12<br />
28<br />
36<br />
38<br />
39<br />
Finalisten<br />
Aus den Wettbewerbsregionen<br />
Wir sagen Danke!<br />
DIE Sponsoren <strong>2021</strong><br />
Zu neuen Horizonten<br />
Kolumne von Petra Tröger<br />
42<br />
Neuausschreibung für 2022<br />
60<br />
Hybride Teams führen ist wie<br />
Flöhe hüten<br />
Allen gerecht werden, kann man<br />
nicht; weiß Barbara Liebermeister<br />
62<br />
Wie KMU sich vor<br />
Hackerangriffen schützen<br />
Mitarbeiter und Systeme im Visier –<br />
Tipps von Achim Barth<br />
Lifestyle | Auto<br />
AUSGEZEICHNET ALS<br />
FINALIST <strong>2021</strong><br />
03<br />
52<br />
Freddie Mercury in München<br />
Editorial von Helfried Schmidt<br />
Gesellschaft<br />
06<br />
Mut am Arbeitsplatz in<br />
vier Schritten<br />
von Jim Detert, Professor of Business<br />
Administration an der Darden<br />
School of Business<br />
44 36<br />
08<br />
Der beste Gründungsgrund:<br />
Familientradition<br />
Global Entrepreneurship Monitors<br />
(GEM) 2020/21 ist erschienen<br />
10<br />
12<br />
Gamification<br />
Anne M. Schüller: Wie Veränderungsmaßnahmen<br />
gelingen<br />
5 Schritte zur Smart City<br />
Das Leben nachhaltiger, sicherer und<br />
integrativer gestalten<br />
Oskar-Patzelt-Stiftung<br />
16<br />
54<br />
Grußworte <strong>2021</strong><br />
Denn der Mittelstand verdient Aufmerksamkeit<br />
48<br />
18<br />
Premier-Ehrenplaketten<br />
Unternehmen des Jahres<br />
Bank des Jahres<br />
20<br />
Premier<br />
22<br />
Lebenswerk<br />
24<br />
Premier-Finalist<br />
26<br />
28<br />
34<br />
Ehrenplaketten<br />
für beispielhafte Preisträger der Vorjahre<br />
Preisträger<br />
Aus den Wettbewerbsregionen<br />
Aus den Wettbewerbsregionen<br />
Kommune des Jahres<br />
Bank des Jahres<br />
<strong>PT</strong>-MAGAZIN 6 <strong>2021</strong><br />
<strong>PT</strong>-MAGAZIN 6 <strong>2021</strong><br />
44<br />
Unternehmen, Gründer und<br />
Stiftungen im Blick<br />
Die KFM unterstützt die Oskar-<br />
Patzelt-Stiftung dabei, die Leistungen<br />
des Mittelstands durch den<br />
„Großen Preis des Mittelstandes” ins<br />
Bewusstsein der Öffentlichkeit zu<br />
tragen.<br />
46<br />
Netzwerkpartner im<br />
Netzwerk der Besten<br />
Wirtschaft<br />
48<br />
Industrieller Mittelstand hat<br />
krisenerfahrenste Manager<br />
Datengetriebene Ansätze und<br />
Szenario-Denken noch zu wenig<br />
genutzt<br />
50<br />
Fünf Mythen über Japan<br />
Was Anleger wissen sollten<br />
52<br />
54<br />
56<br />
Das Feuer des<br />
Unternehmertums entfachen<br />
Wie Mittelstand und Start-ups „das<br />
Beste aus zwei Welten“ sein können<br />
Mit „Marketing-Chinesisch“<br />
Expertise vortäuschen?<br />
Im (Online-)Marketing-Bereich wird<br />
oft unverständliches Kauderwelsch<br />
gesprochen<br />
Die 5 Grundprinzipien des<br />
Innovations-Managements<br />
Der Mittelstand sucht den Mittelweg:<br />
lean und agil, aber gleichzeitig<br />
gut informiert und strategisch<br />
durchdacht<br />
64<br />
Im Namen Ihrer Majestät<br />
Mein Name ist Martin, Aston Martin.<br />
Die Autoseite. Von Arnd und<br />
Wilhelm Garth.<br />
Impressum<br />
66<br />
Leserbriefe<br />
Zur <strong>Ausgabe</strong> 5/<strong>2021</strong>:<br />
Standpunkt<br />
Titelbild<br />
© Boris Löffert<br />
Bildnachweise<br />
© rawpixel.com (Seite 2; 3, 6; 48; 56)<br />
© pixabay.com (Seite 12; 54)<br />
© piqsels.com (Seite 44; 52)<br />
© Boris Löffert (Seite 28; 36)<br />
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06 Gesellschaft 07<br />
© rawpixel.com | Royalty free photo<br />
Mut am Arbeitsplatz<br />
in vier Schritten<br />
Jim Detert, Professor of Business<br />
Administration an der<br />
Darden School of Business<br />
empfiehlt die „persönliche Mutleiter“<br />
<strong>PT</strong>-MAGAZIN 6 <strong>2021</strong><br />
Es gibt kein seltenes magisches Gen<br />
für Mut. Wir müssen den Mythos aufgeben,<br />
dass es für andere einfacher ist,<br />
und uns an den gleichen Handlungsstandard<br />
halten wie diejenigen, die wir<br />
bewundern oder als unsere Helden betrachten.<br />
Die gute Nachricht ist, dass wir<br />
alle lernen können, in unserem Leben<br />
und unserer Karriere mutiger zu werden.<br />
Ein Großteil meiner Forschung konzentriert<br />
sich auf Mut am Arbeitsplatz<br />
und da ich gerade ein Buch über das<br />
Thema verfasst habe, möchte ich hierzu<br />
ein paar Erkenntnisse vorstellen.<br />
1. Angst bedeutet nicht, dass man nicht<br />
mutig handeln kann oder soll. Sie bedeutet<br />
lediglich, dass die Voraussetzungen<br />
für mutiges Handeln gegeben sind.<br />
Mut bedeutet, trotz unserer Ängste<br />
zu handeln. Wovor hat man<br />
also Angst, wenn es um mutiges<br />
Handeln am Arbeitsplatz geht?<br />
Die meisten Menschen denken dabei<br />
zuerst an wirtschaftliche oder berufliche<br />
Risiken. Wir befürchten, dass wir<br />
gefeuert, auf die schwarze Liste gesetzt,<br />
zurückgehalten oder finanziell beeinträchtigt<br />
werden könnten, wenn wir<br />
zu weit gehen. Aber auch soziale Risiken<br />
sind nicht zu unterschätzen, wobei<br />
das größte davon der „soziale Tod“ ist.<br />
Sich von der Masse abzuheben, birgt<br />
auch Risiken. Niemand möchte sich<br />
dumm oder inkompetent fühlen, doch<br />
genau das steht auf dem Spiel, wenn<br />
wir öffentlichkeitswirksame Projekte<br />
oder Aufgaben übernehmen, die über<br />
unsere derzeitigen Fachkenntnisse hinausgehen.<br />
Das Gleiche gilt, wenn wir<br />
um Hilfe bitten, Fehler zugeben oder<br />
Verletzlichkeit zeigen. Es gibt viele Ängste,<br />
die wir haben können, aber Angst<br />
zuzugeben bedeutet nicht, dass eine<br />
mutige Handlung unmöglich ist. Es<br />
bedeutet, dass die Bühne bereitet ist.<br />
2. Die „Wahrheit an die Macht“ ist<br />
nicht das einzige Verhalten, das gemeinhin<br />
als mutig angesehen wird.<br />
Neben den Verhaltensweisen am Arbeitsplatz,<br />
bei denen es um die Konfrontation<br />
mit oder die Herausforderung von<br />
Machthabern geht, haben mein Kollege<br />
Evan Bruno und ich bei der Entwicklung<br />
des Workplace Courage Acts Index weitere<br />
24 Verhaltensweisen bestimmt, die<br />
als besonders mutig angesehen werden.<br />
Dazu gehört der Umgang mit schwierigen,<br />
unbequemen Situationen mit<br />
Kollegen, Untergebenen, Kunden und<br />
verschiedenen externen Partnern. Dazu<br />
gehören auch die mutigen Schritte, die<br />
Menschen manchmal unternehmen, von<br />
der Übernahme eines wichtigen neuen<br />
Arbeitsauftrags bis hin zur innovativen<br />
Abweichung von etablierten Praktiken.<br />
Wäre es einfach, einen Kollegen zu<br />
konfrontieren, der etwas rassistisches<br />
oder sexistisches gesagt hat? Wäre es<br />
einfach, einen profitablen Kunden auszuschließen,<br />
weil er sich gegenüber<br />
Ihren Mitarbeitern beleidigend verhalten<br />
hat? Natürlich nicht, aber ein<br />
mutiges Verhalten in diesen und anderen<br />
Situationen ist für das Wohlbefinden<br />
des Einzelnen, der Gruppe und<br />
der Organisation von großem Nutzen.<br />
3. Der Moment zählt, aber auch<br />
das, was man davor und danach tut.<br />
Wir alle wissen, dass die Art und Weise,<br />
wie man sich „im Moment“ verhält,<br />
einen großen Einfluss darauf hat,<br />
ob eine mutige Handlung gut ausgeht.<br />
Aber bei meiner Untersuchung<br />
von Tausenden von Situationen habe<br />
ich festgestellt, dass ein Großteil dessen,<br />
was vor oder nach diesem Moment<br />
passiert, darüber entscheidet,<br />
wie mutige Handlungen ausfallen.<br />
Ich habe auch verstanden, wie wichtig<br />
es ist, nachzufassen, vor allem wenn<br />
jemand durch etwas, das Sie getan haben,<br />
verletzt, verärgert oder verwirrt<br />
scheint. Man kann die Gefühle anderer<br />
ignorieren, aber es besteht ein großes<br />
Risiko, dass sie am Ende ein Problem für<br />
sich selbst schaffen. Und wenn Ihnen<br />
diese Beziehungen am Herzen liegen, ist<br />
die Nachverfolgung einfach das Richtige.<br />
Auch wenn es sich wie ein weiterer<br />
mutiger Akt anfühlen kann, lohnt es<br />
sich in der Regel, alle potenziell anhaltenden<br />
negativen Gefühle zu klären.<br />
4. Konzentrieren Sie sich auf die mutigen<br />
Taten, zu denen Sie gerade bereit sind.<br />
Wenn Sie Menschen nach einer mutigen<br />
Tat bei der Arbeit fragen, werden<br />
sie Ihnen wahrscheinlich etwas Großes<br />
erzählen, bei dem sie ihren Arbeitsplatz<br />
oder wichtige Beziehungen riskieren<br />
würden. Das ist aus zwei Gründen bedauerlich.<br />
Erstens ist die Wahrscheinlichkeit<br />
gering, dass Menschen, denen<br />
nur die riskantesten Sachen einfallen,<br />
werden diese wahrscheinlich nicht tun.<br />
Zweitens: Wenn sie es doch versuchen,<br />
bevor sie es in leichteren Situationen<br />
geübt haben, ist die Wahrscheinlichkeit<br />
groß, dass es nicht gut läuft. Das bestätigt<br />
nur den Glauben, dass mutiges Handeln<br />
töricht ist, und macht es unwahrscheinlicher,<br />
dass sie sich wieder trauen.<br />
Es ist viel produktiver, mit kleineren,<br />
überschaubaren Schritten zu beginnen.<br />
Dadurch können wir sowohl die<br />
Kontrolle als auch die Sicherheit behalten,<br />
während wir neue Verhaltensweisen<br />
ausprobieren. Im besten Fall haben<br />
wir Erfolg und fühlen uns großartig. Im<br />
schlimmsten Fall stellen wir fest, dass<br />
wir gut überlebt haben - auch wenn es<br />
sich im Moment unangenehm anfühlt.<br />
Deshalb ermutige ich die Menschen,<br />
eine persönliche Mutleiter zu erstellen,<br />
auf der sie mutige Handlungen mit<br />
unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden<br />
auf verschiedenen Stufen anordnen.<br />
Dazu kann es gehören, die Grenzen<br />
der eigenen Rolle zu überschreiten,<br />
einen Chef wegen einer Richtlinie<br />
herauszufordern oder sich sogar mit<br />
Kollegen anzulegen. Unsere Mutleiter<br />
ist für jeden von uns einzigartig.<br />
Wenn Sie Ihr Verhalten ändern wollen,<br />
ist die einzige „falsche“ Leiter die, die<br />
Sie nicht bereit sind zu erklimmen. ó<br />
Prof. Jim Detert<br />
lehrt Business Administration<br />
im Bereich Leadership and<br />
Organizational Behavior an<br />
der Darden Graduate School<br />
of Business Administration<br />
der University of Virginia<br />
und schreibt regelmäßig<br />
unter anderem für die Harvard<br />
Business Review.<br />
Choosing Courage: The Everyday<br />
Guide to Being Brave at<br />
Work ist bei Harvard Business<br />
Review Press erschienen.<br />
Über den Autor<br />
Das Buch von Jim Detert
08 Gesellschaft<br />
62%<br />
der Gründungspersonen in Deutschland<br />
geben die „Fortführung der Familientradition“<br />
als Gründungsmotiv an.<br />
Andere Motive sind „hohes Einkommen<br />
erreichen“ und „ Lebensunterhalt<br />
verdienen“, gefolgt<br />
vom Motivationsfaktor „Die Welt<br />
verändern“.<br />
Rosige<br />
Aussichten<br />
LUXURIÖSE HAUTPFLEGE MIT WERTVOLLEM ROSENÖL<br />
Bereits im römischen Reich war die Rose das Zeichen von Wohlstand und Luxus. Bei Familienfeiern<br />
wurden die Tische mit Rosenblüten übersät und die Gäste mit Rosenöl gebadet. Auch<br />
Kleopatra bediente sich der Rosen, wenn es um Schönheit und Verführung ging. Für einen Liter<br />
reines Rosenöl werden 5 Tonnen Blütenblätter benötigt, die in den frühen Morgenstunden<br />
gepflückt werden. Wir verarbeiten diesen wertvollen Rohstoff in einer besonders hochwertigen<br />
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Schöne Haut ist keine Glückssache sondern das Ergebnis einer konsequenten und aufeinander<br />
abgestimmten Pflege und Lebensweise. Um ein optimales Ergebnis zu erzielen, empfielt es sich,<br />
immer die Produkte aus einer Serie zu verwenden.<br />
© pixabay.com | Saramukitza<br />
Der beste Gründungsgrund:<br />
Familientradition<br />
ROSEN-MANDEL-PRODUKTSERIE<br />
REINIGUNGSMILCH 200 ml<br />
TONIC<br />
200 ml<br />
DUSCHSCHAUM 200 ml<br />
BODYBALM 150 ml<br />
TAGESCREME<br />
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GESICHTSFLUID<br />
AUGENBALSAM<br />
50 ml<br />
50 ml<br />
30 ml<br />
30 ml<br />
Was motiviert Menschen, ein eigenes<br />
Unternehmen zu gründen? Dazu wurden<br />
über 3000 Personen in Deutschland<br />
befragt. „Fortführung einer Familien-tradition“<br />
bleibt auch 2020 das<br />
Haupt-Gründungsmotiv in Deutschland.<br />
Das zeigt die deutsche <strong>Ausgabe</strong><br />
des Global Entrepreneurship Monitors<br />
(GEM) 2020/21, die das RKW Kompetenzzentrum<br />
in Kooperation mit dem Institut<br />
für Wirtschafts- und Kulturgeographie<br />
der Leibniz Universität Hannover erstellt.<br />
Ähnlich wie im letzten Jahr geben etwas<br />
mehr als 60 Prozent der Gründungspersonen<br />
in Deutschland die „Fortführung<br />
der Familientradition“ als wichtigstes<br />
Gründungsmotiv an. Hier liegt Deutschland<br />
auf Platz Eins aller 30 Länder mit<br />
hohem Einkommen. Im Nachbarland Österreich<br />
oder im Vereinigten Königreich<br />
liegt dieser Wert nur bei gut 20 Prozent.<br />
Ökonomische Gründungsmotive<br />
am stärksten bei den jüngeren und<br />
älteren Gründenden ausgeprägt<br />
Auch für 65 Prozent der jüngsten<br />
Gründenden (18- bis 24-Jährige) in<br />
Deutschland stellt die „Fortführung<br />
der Familientradition“ das wichtigste<br />
Gründungsmotiv dar. An zweiter Stelle<br />
nennt diese Zielgruppe ökonomische<br />
Beweggründe, wie den „Lebensunterhalt<br />
zu verdienen, weil Arbeitsplätze<br />
selten sind“ (61 Prozent). Und auch für<br />
die Hälfte der älteren Gründenden<br />
(55- bis 64-Jährige) spielt dieses Motiv<br />
eine zentrale Rolle. Im Jahr 2019 waren<br />
die Werte für das ökonomische Gründungsmotiv<br />
bei diesen beiden Gruppen<br />
geringer. Möglicherweise könnte dies<br />
ein Anzeichen für Auswirkungen der<br />
COVID-19-Pandemie zum Befragungszeitpunkt<br />
sein: Von Arbeitslosigkeit bedrohte<br />
Personen sind eher jünger oder<br />
eher älter und gründen daher häufiger,<br />
um einen Ausweg aus der Krise zu finden.<br />
Trotz der Corona-Krise stehen ökonomische<br />
Gründe in Deutschland<br />
nicht im Vordergrund<br />
Generell sind jedoch für die deutschen<br />
Gründungspersonen die Motive „die<br />
Welt verändern“ (40 Prozent) und „den<br />
Lebensunterhalt verdienen, weil Arbeitsplätze<br />
selten sind“ (45 Prozent)<br />
weniger wichtig als in anderen Ländern.<br />
Interessanterweise ist der Wert<br />
für das Gründungsmotiv „den Lebensunterhalt<br />
zu verdienen“ 2020 gegenüber<br />
dem Jahr vor der Corona-Pandemie<br />
nur geringfügig gestiegen (2020: 45<br />
Prozent, 2019: 42,6 Prozent). Dagegen<br />
hat „Necessity Entrepreneurship“ beispielsweise<br />
in den USA, Spanien und den<br />
Niederlanden während der Pandemie<br />
verhältnismäßig stark zugenommen<br />
(zwischen 10 und 25 Prozentpunkten).<br />
Zwar gibt es in Deutschland insgesamt<br />
weniger Gründungen als vor der<br />
Corona-Krise, aber diejenigen, die eine<br />
Gründung ernsthaft in Erwägung ziehen,<br />
tun dies seltener wegen einer<br />
ökonomischen Notlage als vor der Pandemie.<br />
Gründungen mangels besserer<br />
Erwerbsalternativen gibt es typischerweise<br />
häufig im Einzelhandel und in der<br />
Gastronomie. Diese Branchen waren besonders<br />
hart von den Beschränkungen<br />
während der Pandemie betroffen. Die<br />
durch die Corona-Krise verschlechterte<br />
Arbeitsmarktlage hat aber entgegen<br />
den Erwartungen nicht zu mehr „Notgründungen“<br />
geführt. Im Gegenteil: die<br />
Ergebnisse des GEM zeigen, dass ein<br />
Viertel der Gründungen im Jahr 2020 auf<br />
Geschäftschancen basierte, die sich erst<br />
aufgrund der Pandemie ergeben haben.<br />
Selbst – oder insbesondere – in Krisenzeiten<br />
entstehen also Gründungen, bei<br />
denen die Geschäftsideen auf identifizierten<br />
Chancen im Markt beruhen. ó<br />
Der GEM Länderbericht Deutschland 2020/21<br />
steht unter http://rkw.link/gem<strong>2021</strong> zum<br />
Download oder zur kostenfreien Bestellung<br />
als Printexemplar zur Verfügung. Sämtliche<br />
GEM-Länderberichte Deutschland seit 1999<br />
stehen unter http://www.iwkg.uni-hannover.<br />
de/gem.html als Download zur Verfügung.<br />
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11<br />
Damit Veränderungsmaßnahmen<br />
gelingen<br />
„Diagnosen“ zu erstellen: Wo gibt es<br />
„Schmerzen“, was sind die Symptome,<br />
welche Pein verursachen diese. Danach<br />
wurden die „Therapien“, also die Verbesserungsvorschläge<br />
entwickelt. Diagnose<br />
und Therapie wurde auf einen „Rezeptschein“<br />
geschrieben, der denen aus<br />
einer Arztpraxis verblüffend ähnlich sah.<br />
Spielregeln zum Konzipieren einer<br />
Team-Challenge<br />
© rawpixel.com<br />
Meist ist es nicht der Wandel per se, der<br />
die Leute verschreckt. Vielmehr misslingen<br />
die üblichen Change-Prozesse. Sie<br />
erzeugen Zwang statt Freiwilligkeit. Besser<br />
läuft es mithilfe von Gamification.<br />
Viele Unternehmen klagen über interne<br />
Beharrungstendenzen in Zusammenhang<br />
mit notwendigem Wandel. Doch<br />
Veränderung im Sinne von dienlicher<br />
Weiterentwicklung kann etwas sehr<br />
Freudvolles sein. Oft genug ist man einfach<br />
nur froh, wenn auf etwas schlechtes<br />
Bestehendes etwas besseres Neuartiges<br />
folgt. Unser ganzes Leben lang<br />
verändern wir Dinge, wenn das Danach<br />
uns attraktiver erscheint als das Davor.<br />
Klar mag unser Gehirn das Bekannte<br />
und die Routinen. Zugleich übt Neues<br />
eine starke Faszination auf uns aus. So<br />
haben die Menschen schon immer das<br />
Alte verworfen und das Neue gewagt.<br />
Die Evolution stellt die Lernbereitschaft<br />
und den Pioniergeist vor das Beharren<br />
und die Tradition. Nur so ist Fortschritt<br />
überhaupt möglich. Die Suche nach dem<br />
nützlichen Neuen zählt zu den wichtigsten<br />
Triebfedern unseres Denkapparats.<br />
Bei Veränderungsprozessen zählt vor<br />
allem das Wie<br />
Wenn es um Veränderung geht, dann<br />
zählt vor allem das Wie. Erwünschter<br />
interner Wandel lässt sich zum Beispiel<br />
recht leicht erzielen, wenn man<br />
das Ganze spielerisch angeht und daraus<br />
eine Team-Challenge macht. Als<br />
Inspirationsquelle kann die Gaming-<br />
Industrie dienen. Sie nährt nicht nur<br />
unseren Spieltrieb, sondern stillt auch<br />
unseren mächtigen Wunsch nach sofortiger<br />
Anerkennung, wenn uns etwas gelingt.<br />
Die populärsten Spiele sind übrigens<br />
Gemeinschaftsspiele. Da geht es nicht<br />
nur darum, Punkte, Badges und höhere<br />
Level zu erreichen. Es gilt darüber<br />
hinaus, in renommierte Gemeinschaften<br />
und Gilden aufgenommen zu werden<br />
und miteinander zu siegen. Ein starkes<br />
„Wir-Gefühl“ entwickelt sich vor allem<br />
durch gemeinsame Erlebnisse, durch<br />
erzielte Ergebnisse und den Stolz, Teil<br />
einer starken Gemeinschaft zu sein.<br />
Diese Erfolgsprinzipien funktionieren<br />
selbstverständlich auch firmenintern.<br />
Zunächst ist zu priorisieren, was zum<br />
Beispiel dringend verbessert werden<br />
muss. Mit einer fokussierenden Frage<br />
kommt man schnell auf den Punkt: „Was<br />
sollte bei uns am ehesten verbessert<br />
werden, weil es alle nervt.“ Jeder schreibt<br />
maximal drei Kärtchen, für jede Antwort<br />
eins. Sie werden an einer (virtuellen)<br />
Pinnwand gesammelt und priorisiert.<br />
Zum Beispiel: So verbessert man die<br />
Meeting-Kultur<br />
Bei der Markenagentur Kaapke sollte<br />
es, wie Kerstin Friedrich in ihrem Buch<br />
„Spielregeln für Game Changer“ berichtet,<br />
um die Meeting-Qualität gehen.<br />
Gemeinsam wurde eine Team-Challenge<br />
entworfen. Dazu wurden zunächst die<br />
Kriterien für ein gutes Meeting definiert:<br />
• Es fängt pünktlich an.<br />
• Es hört pünktlich auf.<br />
• Es hat ein Ziel.<br />
• Es bleibt beim Thema.<br />
• Es verläuft ohne Störungen.<br />
• Es pflegt einen wohlwollenden<br />
Umgangston.<br />
• Es ist wertvoll für alle.<br />
• Es endet mit klaren To-dos.<br />
Für jeden dieser acht Aspekte gab es<br />
bei Gelingen einen Punkt. Die Challenge<br />
bekam einen klingenden Namen:<br />
Meet & Win. Sie sollte sechs Wochen<br />
lang laufen. Das Messsystem wurde,<br />
ganz wichtig, vom Team selbst festgelegt:<br />
als Minimalziel galten 100 Punkte,<br />
als zweites Level 200 Punkte, und<br />
als ehrgeizigstes Ziel 400 Punkte. Ein<br />
öffentlich sichtbares Scoreboard diente<br />
dazu, die Ergebnisse festzuhalten.<br />
Und das Resultat? Das Maximalziel<br />
wurde erreicht. Zudem wurde, weil<br />
die Meetings deutlich schneller verliefen,<br />
in diesen sechs Wochen Arbeitszeit<br />
im Wert von mehr als 10.000<br />
Euro eingespart. Und das Beste: Auch<br />
ohne eine weitere Challenge fanden<br />
fortan alle Meetings vorbildlich statt.<br />
An die Stelle von Autorität tritt Gruppendynamik<br />
Herkömmlicherweise werden Regeln<br />
von oben vorgegeben - und bei Nichteinhalten<br />
droht eine Form von Bestrafung:<br />
etwa Zurechtweisungen durch Kollegen<br />
oder Rügen vom Chef. Team-Challenges<br />
hingegen basieren auf Selbstorganisation<br />
und feiern Erfolge. Demgegenüber<br />
muss man bei Anordnungen ständig<br />
auf das Einhalten der Regeln pochen.<br />
Gibt es zudem keine Kontrollen, setzt<br />
der alte Schlendrian schnell wieder ein.<br />
Werden Challenges stattdessen auf<br />
freiwilliger Basis vom Team selbst ins<br />
Leben gerufen, geht jeder eigenverantwortlich<br />
damit um. An die Stelle von<br />
Autorität tritt Gruppendynamik. Zudem<br />
steht positive Verstärkung im Vordergrund.<br />
Der Fokus geht weg vom Müssen<br />
hin zum Wollen. Infolgedessen ist die<br />
Motivation höher, der Spaß ist größer<br />
und der Ansporn, das selbstgesteckte<br />
Ziel zu erreichen, ist sehr viel stärker.<br />
So ging es beim IT-Anbieter Infinitas darum,<br />
Verbesserungsideen zu generieren.<br />
Die Team-Challenge, die dazu konzipiert<br />
wurde, nannte man „Doktorspielchen“.<br />
Zunächst wurden alle aufgefordert,<br />
<strong>PT</strong>-MAGAZIN 6 <strong>2021</strong><br />
<strong>PT</strong>-MAGAZIN 6 <strong>2021</strong><br />
Grundsätzlich kann man, so Kerstin<br />
Friedrich, auf jedes Ziel spielen, dass sich<br />
durch eine Kennzahl messen lässt. Als<br />
Thema kann man fast alles wählen, was<br />
im Arbeitsleben so ansteht. Besonders<br />
eignen sich erwünschte Verhaltensänderungen,<br />
Vertriebsaktivitäten, Kostensparmaßnahmen<br />
usw. Folgendes ist dabei zu<br />
beachten:<br />
• Miteinander: Die Challenges werden<br />
nie als Wettbewerb gegeneinander<br />
entworfen, vielmehr spielt immer das<br />
gesamte Team gegen die Zielzahl.<br />
• Scoreboard: Es gibt ein öffentlich<br />
sichtbares Scoreboard mit – idealer<br />
weise - drei Zielzahl-Levels.<br />
• Name: Das Spiel braucht einen<br />
knackigen Namen.<br />
• Dauer: Die Dauer der Challenge wird<br />
gemeinsam vorab festgelegt.<br />
• Belohnung: Jedes Mal, wenn ein<br />
neues Level erreicht wird, gibt es eine<br />
Belohnung.<br />
• Hilfsmittel: Gute Dienste im Sinne<br />
von Storytelling leistet ein<br />
kurzes Video über das Vorgehen und<br />
die Ergebnisse.<br />
• Retrospektive: Das Ganze wird im<br />
Rahmen einer Retrospektive ausge<br />
GAMIFICATION<br />
TAXONOMY:<br />
21 Spielelemente in<br />
5 Dimensionenin<br />
wertet, um für das nächste Spiel zu<br />
lernen.<br />
• Blaupausen: Die Challenges werden<br />
immer situativ konzipiert. Standardvorgehensweisen<br />
gibt es also nicht.<br />
Mein Fazit: Ablehnung und Unlust entstehen<br />
immer dann, wenn etwas von<br />
oben verordnet wird, also mit Druck oder<br />
Zwang behaftet ist. Zustimmung hingegen<br />
entsteht, wenn man über eine<br />
Veränderung selbst entscheidet. Freiwilligkeit<br />
und eine spielerische Herangehensweise<br />
sind die wichtigsten Zutaten<br />
für gelingende Wandelprozesse. ó<br />
BENTLEY FREUT SICH ÜBER<br />
DIE AUSZEICHNUNG<br />
PATZELT-STIFTUNG!<br />
Anne M. Schüller<br />
Über die Autorin<br />
schrieb das Buch zum Thema:<br />
Querdenker verzweifelt<br />
gesucht. Warum die Zukunft<br />
der Unternehmen in den<br />
Händen unkonventioneller<br />
Ideengeber liegt. (Mit einem<br />
Vorwort von Gunter Dueck).<br />
Sie ist Managementdenker,<br />
Keynote-Speaker, mehrfach<br />
preisgekrönte Bestsellerautorin<br />
und Businesscoach. Ihr Touchpoint Institut<br />
bildet zertifizierte Touchpoint Manager<br />
und zertifizierte Orbit-Organisationsentwickler<br />
aus. www.anneschueller.de.<br />
© Wikimedia, Sisotani. https://creativecommons.org/<br />
licenses/by-sa/4.0/deed.en<br />
DER OSKARwww.bentley.global
Smart Cities sollen die Lebensqualität, die Wirtschaft und<br />
die Zukunftsfähigkeit urbaner Lebensräume verbessern.<br />
13<br />
© pixabay.com | geralt<br />
Fünf wichtige Schritte auf<br />
dem Weg zur Smart City<br />
Städte und Gemeinden stehen vor der Herausforderung, das Leben nachhaltiger,<br />
sicherer und integrativer zu gestalten. Smart-City-Konzepte mit<br />
ihren intelligenten Lösungen in den Bereichen Mobilität, Energie, Wohnen<br />
und öffentliche Verwaltung sind die Basis dafür. NTT Ltd. nennt die wichtigsten<br />
Schritte in Richtung smarte Stadt.<br />
nes Infomaterial bereithalten: Gerade die<br />
neuen Medien mit ihren kollaborativen<br />
Ansätzen und Visualisierungseffekten<br />
bieten eine gute Möglichkeit, Interesse<br />
zu erzeugen und die Mitarbeit zu fördern.<br />
4.<br />
Die passende Data Governance erarbeiten.<br />
Daten spielen in der Stadt von heute<br />
und morgen eine immer größere Rolle.<br />
Von Geo- über Echtzeitdaten bis Bevölkerungsregister<br />
liegen sie allerdings in<br />
der Regel verstreut vor, zudem fehlt es an<br />
fundierten Nutzungskonzepten. Für eine<br />
Smart City muss die Verfügbarkeit und<br />
die Verknüpfung dieser Daten erleichtert<br />
werden, nur so wird die Entwicklung<br />
neuer Dienstleistungen für Bürger und<br />
Unternehmen möglich. Ziel ist dabei, mit<br />
den Daten einen Mehrwert zu schaffen<br />
– indem etwa das Ticket für den öffentlichen<br />
Nahverkehr sehr günstig ist, der<br />
Bürger im Gegenzug aber seine Bewegungsdaten<br />
anonym teilt. Mit Hilfe von<br />
Data Governance lässt sich ein Konzept<br />
über die Datenhoheit für Stadt, Wirtschaft<br />
und Bürger erarbeiten, das auch<br />
die Grundlage für datengetriebene<br />
Geschäftsmodelle und damit die Refinanzierung<br />
von Smart-City-Projekten<br />
ist. Technische Voraussetzung ist eine<br />
offene, standardisierte und interoperable<br />
Plattform. Gleichzeitig gilt es, die Datenschutzbedenken<br />
der Bürger ernst zu nehmen<br />
und über die Konformität mit der<br />
DSGVO die Privatsphäre sicherzustellen.<br />
5.<br />
Die verfügbaren Fördermittel ausschöpfen.<br />
Die Finanzierung von Smart-City-<br />
Projekten ist anspruchsvoller als bei<br />
konventionellen Infrastrukturvorhaben.<br />
Der Erfolg, wie auch die Risiken, sind nur<br />
schwer abschätzbar, zudem haben manche<br />
der verwendeten Technologien eine<br />
sehr kurze Halbwertszeit. Aufgrund dieser<br />
Unsicherheiten ist der Projekterfolg,<br />
sowohl inhaltlich wie auch finanziell, nur<br />
schwer prognostizierbar. Dies erfordert<br />
eine Kombination aus staatlicher und privater<br />
Finanzierung. Auf Ebene der Europäischen<br />
Union, des Bundes und auch der<br />
Bundesländer stehen dabei unterschiedliche<br />
Förderprogramme zur Auswahl, die<br />
sich hinsichtlich Umfang, Bedingungen<br />
und Förderzweck stark unterscheiden.<br />
Hinzu kommen Finanzspritzen zu Technologien<br />
wie 5G, Themen wie öffentlicher<br />
Personennahverkehr oder der Luftreinhaltung.<br />
Um angesichts dieses umfangreichen<br />
Angebots nicht den Überblick zu<br />
verlieren, ist die regionale Stelle für Wirtschaftsförderung<br />
eine gute Anlaufstelle.<br />
„Während Pionierstädte wie Darmstadt<br />
in den letzten Jahren Erfahrungen in der<br />
Umsetzung von Smart-City-Projekten<br />
gesammelt haben, brauchen die meisten<br />
anderen Städte und Gemeinden viel<br />
Unterstützung. Denn auf dem Weg zu<br />
einer Smart City oder Smart Region lässt<br />
sich nicht einfach ein Schalter umlegen.<br />
Vielmehr geht es darum, kontinuierlich<br />
intelligente Lösungen für die Verbesserung<br />
der Lebens- und Arbeitsqualität zu<br />
realisieren“, erklärt Marcus Giehrl, Director<br />
Digital Transformation bei NTT Ltd. ó<br />
Über NTT Ltd.<br />
NTT Ltd. ist ein führender, weltweit tätiger IT-Dienstleister<br />
mit mehr als 40.000 Mitarbeitern, der mit<br />
Unternehmen auf der ganzen Welt zusammenarbeitet,<br />
um durch intelligente Technologielösungen<br />
Ergebnisse zu erzielen. Weitere Informationen unter<br />
www.hello.global.ntt<br />
Eine nachhaltigere Energieversorgung,<br />
intelligentere Verkehrs- und Transportsysteme,<br />
gesündere und komfortablere<br />
Wohnräume, bessere und gerechtere<br />
Bildung – Smart Cities sollen die<br />
Lebensqualität, die Wirtschaft und die<br />
Zukunftsfähigkeit urbaner Lebensräume<br />
verbessern. Politik, Forschung und Wirtschaft<br />
treiben derzeit unterschiedliche<br />
Einzelprojekte, Initiativen und Kooperationen<br />
voran, in denen neue, intelligente<br />
Technologien entwickelt und<br />
getestet werden. Zwar gibt es geförderte<br />
Smart-City-Modellprojekte, aber keinen<br />
deutschlandweiten Smart-City-Masterplan,<br />
weshalb sich der Einstieg in das<br />
Thema anspruchsvoll gestaltet. Aus Sicht<br />
von NTT müssen interessierte Städte und<br />
Gemeinden auf folgende Punkte achten:<br />
1.<br />
Eine langfristige Vision definieren. Das<br />
Umsetzen eines Smart-City-Projekts<br />
nimmt viel Zeit in Anspruch. Deshalb<br />
muss jede Stadt für sich einen Plan entwickeln,<br />
der die aktuelle Legislaturperiode<br />
überdauert sowie eine umfassende<br />
Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger<br />
gewährleistet. Bei einer Laufzeit von 20<br />
bis 30 Jahren, die man für ein ganzheitliches<br />
Smart-City-Konzept ansetzen muss,<br />
wird es für die Verantwortlichen schnell<br />
zu einer großen Herausforderung, die<br />
künftigen Stadtoberen unabhängig von<br />
der politischen Partei an Bord zu halten.<br />
Erst wenn die Vision steht, kann zudem<br />
eine Strategie definiert werden. Gleichzeitig<br />
gibt es beim Thema Smart City kein<br />
Einheitsmodell, das einfach so auf jede<br />
Stadt übertragen werden kann. In die Planung<br />
müssen vielmehr spezielle Charakteristiken<br />
sowie die eigene Geschichte<br />
und Identität einbezogen werden.<br />
2.<br />
Alle Stakeholder mit an Bord holen. Die<br />
Entwicklung von smarten Lösungen für<br />
den öffentlichen Raum erfordert eine<br />
angemessene Zusammenarbeit und<br />
Beteiligung aller Interessensgruppen –<br />
von kommunalen Einrichtungen über<br />
die Privatwirtschaft bis hin zu externen<br />
Investoren etwa über Fonds oder Indizes.<br />
Alle Stakeholder können mit ihren Kenntnissen,<br />
Fähigkeiten und Mitteln einen<br />
großen Beitrag für die Schaffung neuer<br />
nachhaltiger Stadtmodelle leisten. Dabei<br />
gilt: Je früher und je umfassender die Einbindung<br />
in Entscheidungsprozesse stattfindet,<br />
desto größer ist der Nutzen für die<br />
zukünftige Smart City. Gleichzeitig ist es<br />
wichtig, eine themen- und ressortübergreifende<br />
Zusammenarbeit zu fördern,<br />
um Prozesse neu zu denken und integrierte<br />
Lösungen zu entwickeln. Sinnvoll<br />
ist es zudem, frühzeitig Digitalisierungsund<br />
IT-Experten ins Boot zu nehmen – nur<br />
so lassen sich Technik-Silos verhindern.<br />
3.<br />
Auf die Interessen der Bürger eingehen.<br />
Smart-City-Projekte müssen für und mit<br />
den Menschen entwickelt werden – nur<br />
so lässt sich eine hohe Akzeptanz auf Seiten<br />
der Bürger für die Digitalisierungsprojekte<br />
sicherstellen. Um zu wissen, was sie<br />
interessiert und wo es Probleme im Alltag<br />
gibt, helfen Workshops, Umfragen und<br />
Stadtlabore weiter. Es müssen allerdings<br />
Beteiligungsmechanismen für die Bürger<br />
implementiert werden, die mehr als rei-<br />
Danke an die IHK Hannover, die HTI Feldtmann KG,<br />
die enercity Netz GmbH und den Bauindustrieverband<br />
Niedersachsen-Bremen e.V. für die Nominierungen.<br />
Danke an die Oskar-Patzelt-Stiftung, deren<br />
Vertrauen eine besondere Auszeichnung und<br />
Motivation ist. Und danke an das gesamte Team,<br />
ohne das KUHLMANN nicht das wäre, was es ist:<br />
Norddeutschlands führendes Infrastrukturbauunternehmen<br />
– ein zuverlässiger Partner als seriöser<br />
Arbeitgeber und innovativer Dienstleister.<br />
KUHLMANN-Geschäftsführer<br />
Carsten Weiß (l.) mit Gesellschafter<br />
Ulrich Seier (r.).<br />
kuhlmann-leitungsbau.de
Zauberhafte Galas<br />
Bilder: Boris Löffert / COPACABANA SAMBASHOW BERLIN / Duo Gravity / Christian Nielinger / Andalousie / www.piqsels.com<br />
Schön, dass Sie dabei waren!
© MWIDE NRW/R. Pfeil<br />
GRUSSWORTE <strong>2021</strong><br />
© Prof. Dr. Wolfgang Reinhart<br />
© Dr. Dietlind Tiemann<br />
Angesichts der vielfältigen Herausforderungen<br />
… braucht es Mut und Zuversicht.<br />
Eine Preisverleihung, die das Unternehmertum<br />
ehrt, die Innovationskraft<br />
und gesellschaftliche Verantwortung des<br />
Mittelstands auszeichnet, kommt in diesem<br />
Jahr also ganz sicher zur rechten Zeit.<br />
Der Mittelstand wird treffend als „Rückgrat“<br />
unserer Wirtschaft bezeichnet … Die<br />
mittelständische Wirtschaft kennzeichnet<br />
eine enorme Vielfalt: Von Hidden<br />
Champions, die global agieren, überjunge<br />
Existenzgründerinnen und -gründer bis<br />
zu Familienunternehmen mit langer Tradition<br />
– all dies macht den Mittelstand aus.<br />
Das diesjährige Motto der Preisverleihung<br />
– „Jetzt erst recht!“ – drückt nicht<br />
nur den Optimismus einer Rückkehr<br />
auf den Erfolgspfad nach der Corona-<br />
Pandemie aus, sondern spiegelt auch<br />
die grundsätzliche Haltung wider,<br />
die die mittelständische Wirtschaft ausmacht:<br />
Mit Entschlossenheit, mit Innovationen<br />
und auf neuen Wegen den wirtschaftlichen<br />
Erfolg von morgen zu sichern.<br />
Der mit der Preisverleihung verbundenen<br />
Würdigung des Unternehmertums<br />
schließe ich mich an und wünsche allen<br />
Unternehmerinnen und Unternehmern<br />
weiterhin viel Erfolg. Den Nominierten<br />
gratuliere ich herzlich zu dieser Anerkennung<br />
ihrer Arbeit und verbinde dies<br />
mit einem Dank an die Oskar-Patzelt-<br />
Stiftung, die sich bundesweit der Würdigung<br />
hervorragender Leistungen mittelständischer<br />
Unternehmen annimmt.<br />
Prof. Dr. Andreas Pinkwart<br />
Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung<br />
und Energie des Landes<br />
Nordrhein-Westfalen<br />
Gerade in Zeiten der Corona-Herausforderung<br />
ist die Bewältigung nur mit<br />
einem starken und innovativen Mittelstand<br />
machbar. Der prestigeträchtige<br />
Große Preis des Mittelstandes richtet die<br />
Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit verdientermaßen<br />
auf die enorme wirtschaftliche,<br />
politische und gesellschaftliche<br />
Bedeutung des Mittelstands in Deutschland.<br />
Gerade jetzt sind die Tugenden<br />
des Mittelstandes – Beständigkeit und<br />
Verantwortung, aber auch Innovationskraft<br />
und Gestaltungswille - besonders<br />
wichtig und gefragt. Mittelständisches<br />
Unternehmertum ist von Natur<br />
aus nachhaltig. Denn im Mittelstand<br />
geht es nicht um das schnelle Geld, sondern<br />
um dauerhaften Erfolg. Unternehmertum<br />
ist von Natur aus nachhaltig.<br />
Prof. Dr. Wolfgang Reinhart<br />
Minister a. D., MdL, Vizepräsident des<br />
Landtags von Baden-Württemberg<br />
Sie alle, meine sehr geehrten<br />
Damen und Herren, stehen für eine<br />
Kultur der Flexibilität und Nachhaltigkeit.<br />
Ihr Unternehmergeist und mittelständisches<br />
Engagement ist das Rückgrat<br />
der deutschen Wirtschaft! Über<br />
99 Prozent aller Unternehmen in der<br />
Bundesrepublik sind Mittelständler.<br />
Sie erwirtschaften mehr als die Hälfte der<br />
Wertschöpfung und stellen fast 60 Prozent<br />
der Arbeitsplätze. Besonders wichtig<br />
ist es mir zu erwähnen, dass mehr als<br />
80 Prozent aller Ausbildungsplätze auf<br />
den Mittelstand zurückgehen. Dafür gilt<br />
Ihnen Dank und Anerkennung. Dafür<br />
haben Sie eine Entlastung von Bürokratie<br />
und Steuern verdient und nicht noch<br />
mehr Regeln. Im politischen Betrieb<br />
reden wir zu wenig über all jene, die jeden<br />
Morgen aufstehen, um mit Fleiß, Disziplin,<br />
Kreativität und Überzeugung ein Unternehmen<br />
zu führen. Kurzum: wir reden<br />
zu wenig über jene, die „den Laden am<br />
L a u f e n h a l t e n “ .<br />
In diesem Jahr war die stolze Zahl von<br />
4.674 Unternehmen und Institutionen<br />
für den Großen Preis des Mittelstandes<br />
nominiert. Die Oskar-Patzelt-Stiftung<br />
hat auch im 27. Jahr des Wettbewerbes<br />
nicht an Mühe und Ehrgeiz gespart,<br />
um diese Tradition zu einem echten<br />
Höhepunkt für uns alle werden zu lassen.<br />
Das Jahresmotto „Jetzt erst recht!“<br />
widerspiegelt das Erleben und Handeln<br />
gerade des Mittelstandespräzise.<br />
Dr. Dietlind Tiemann<br />
MdB, eh. Preisträgerin des Wettbewerbes<br />
„Großer Preis des Mittelstandes“<br />
Einzigartige Gerüste.<br />
Tolle Projekte.<br />
Am Puls der Energie<br />
Zufriedene Kunden und repräsentative Objekte sind eine gute Empfehlung für Elektromontagen Leipzig.<br />
Wir sind leistungsfähig und kompetent für Ihre Vorhaben in Leipzig und Umgebung. Als Unternehmen der<br />
Elektrobranche blicken wir auf über 40 Jahre Erfahrung zurück. Durch Zuverlässigkeit, Qualität und Service<br />
haben wir uns einen Namen gemacht.<br />
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• Steuerungs- und Kommunikationstechnik<br />
2008 Premier-Finalist, 2007 Ehrenplakette,<br />
1995 Preisträger „Großer Preis des Mittelstandes“<br />
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Elektromontagen Leipzig GmbH | Heiterblickstraße 42 | 04347 Leipzig<br />
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Bewerben Sie sich:<br />
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18 Oskar-Patzelt-Stiftung 19<br />
Premier-Ehrenplakette <strong>2021</strong><br />
Hanse Haus GmbH & Co. KG<br />
Oberleichtersbach, Bayern<br />
2015 Finalist, 2016 Preisträger,<br />
2018 Premier-Finalist, 2019 Premier<br />
Ein solides Zuhause mit Hanse Haus<br />
Mit über 90 Jahren Erfahrung und einer<br />
außergewöhnlich hohen Kundenzufriedenheit<br />
gehört Hanse Haus deutschlandweit<br />
zu den wichtigsten Anbietern<br />
im Segment Fertighäuser. Satte<br />
30 Prozent der Neuaufträge generiert<br />
Hanse Haus über die Empfehlung<br />
von ehemaligen Kunden. Ein eindeutiges<br />
Indiz, dass der Claim „Genau mein<br />
Zuhause“ bei Hanse Haus gelebt wird.<br />
Ein wichtiger Faktor für die Kundenzufriedenheit<br />
bei bereits mehr als 34.000 realisierten<br />
Bauvorhaben ist das hohe Maß<br />
an Individualität, das Hanse Haus unter<br />
anderen Anbietern hervorstechen lässt.<br />
Auch außergewöhnliche Kundenwünsche<br />
werden umgesetzt, wie etwa ein Haus<br />
in Form eines Ohres für einen Musiker<br />
oder ein Haus mit einem Original Irish-<br />
Pub für einen irischen Kunden. Mit 710<br />
Hauslieferungen wurden 2020 dreimal<br />
so viele Hanse-Häuser gebaut wie 2010.<br />
Hanse Haus baut auch seine Marktposition<br />
in der Schweiz kontinuierlich aus.<br />
Die Produktionskapazitäten werden deshalb<br />
stetig erweitert, mehr als 36 Mio.<br />
Euro wurden in den letzten Jahren investiert.<br />
Nachhaltigkeit wird groß geschrieben.<br />
So werden zum Beispiel Holz-Briketts<br />
aus Abfallholz und Sägespänen in<br />
der eigenen Brikettieranlage hergestellt.<br />
Die Firmenprozesse werden beständig<br />
überprüft und optimiert. So wurden eine<br />
skalierbare, ineinander verzahnte IT-Infrastruktur<br />
auf Softwarebasis aufgebaut<br />
und 210 Homeoffice-Arbeitsplätze bereitgestellt.<br />
Die einzigartige Verleimtechnologie<br />
wird permanent weiterentwickelt<br />
und fertig ausgestattete Haustechnikräume<br />
wurden als Plug-and-Play-Lösung<br />
im Werk entwickelt und produziert.<br />
Mit dem Anspruch, alle Gewerke durch<br />
eigenes Personal zu besetzen, wurden<br />
100 neue Mitarbeiter eingestellt, um seit<br />
Januar <strong>2021</strong> im Drei-Schicht-System rund<br />
um die Uhr neue Häuser bauen zu können.<br />
Eine kontinuierliche Weiterqualifizierung<br />
trägt ebenso zur Mitarbeiterzufriedenheit<br />
bei wie gemeinsame<br />
Freizeitaktivitäten zum Beispiel mit der<br />
eigenen Hanse-Haus-Band oder der firmeneigenen<br />
Werks-Fußballmannschaft. ó<br />
Hanse Haus GmbH & Co. KG,<br />
Herr Marco Hammer,<br />
Geschäftsführer<br />
<strong>PT</strong>-MAGAZIN 6 <strong>2021</strong><br />
<strong>PT</strong>-MAGAZIN 6 <strong>2021</strong><br />
Raiffeisenlandesbank Oberösterreich<br />
Aktiengesellschaft, Zweigniederlassung<br />
Süddeutschland<br />
Deutschlands<br />
„Bank des Jahres“ <strong>2021</strong><br />
München, Bayern<br />
2008 Bank des Jahres, 2010 Premier-Bank<br />
des Jahres, 2016 Premier-Ehrenplakette<br />
Bodenständige Bank für erfolgreichen<br />
Mittelstand<br />
Als lokaler Partner mit nachhaltiger Firmenphilosophie<br />
schwimmt die Raiffeisenlandesbank<br />
Oberösterreich Aktiengesellschaft,<br />
Zweigniederlassung<br />
Süddeutschland, bewusst gegen den<br />
Strom. Und sie hat damit Erfolg. Denn<br />
entgegen der Branchentendenz, Filialen<br />
oder Niederlassungen zu schließen,<br />
positioniert sich die Raiffeisenlandesbank<br />
Oberösterreich seit genau<br />
30 Jahren bewusst in neuen Regionen<br />
und setzt auf Nähe, Vertrauen und Stabilität.<br />
Dass die Raiffeisenlandesbank<br />
Oberösterreich mit Hauptsitz in Linz als<br />
vertrauensvoller Partner für gelebtes<br />
Unternehmertum steht, zeigen nicht<br />
zuletzt die 72 Nominierungen zur „Bank<br />
des Jahres“ in diesem Wettbewerbsjahr.<br />
Für diese Bank zählen nicht die kurzfristigen<br />
und schnellen Gewinne, sondern<br />
nachhaltige, kundenorientierte Finanzierungskonzepte,<br />
die den langfristigen<br />
Erfolg in Form eines steten Wirtschaftswachstums<br />
der mittelständischen Kunden<br />
begünstigen. Nicht umsonst betitelte<br />
der Bayrische Bankenverband das<br />
Unternehmen jüngst als „hervorragenden<br />
Botschafter in einer sich verändernden<br />
Bankenlandschaft in Deutschland“.<br />
Trotz oder gerade wegen der Herausforderungen<br />
der Corona-Pandemie konnte<br />
die Raiffeisenlandesbank Oberösterreich<br />
im 1. Halbjahr 2020 gegenüber dem Vorjahrszeitraum<br />
Zuwächse im operativen<br />
Kreditgeschäft in Höhe von insgesamt<br />
12,5 Prozent erwirtschaften und den Provisionsüberschuss<br />
um 8,9 Prozent steigern.<br />
Als Netzwerkknoten für mittelständische<br />
Unternehmen begleiten die professionellen<br />
Spezialisten und Spezialistinnen<br />
der Bank ihre Kunden bei<br />
Exportfinanzierungen, Absicherungen,<br />
Cash-Management sowie Betriebsmittel-<br />
und Projektfinanzierungen.<br />
Raiffeisenlandesbank Oberösterreich AG,<br />
Zweigniederlassung Süddeutschland -<br />
Herr Direktor Josef Christian Kainz mit<br />
Frau Mag. Michaela Keplinger-Mitterlehner,<br />
Generaldirektor-Stellvertreterin, Stellvertretende<br />
Vorsitzende des Vorstandes<br />
der Raiffeisenbank Oberösterreich, CMO<br />
Das Thema Nachhaltigkeit zieht sich<br />
durch das gesamte Unternehmen. In<br />
der Unterstützung der Nachfolgeregelung<br />
in mittelständischen Firmen sieht<br />
die Bank eine große Chance. Da bereits<br />
50 Prozent der Unternehmensleiter in<br />
Deutschland ein Alter von 55 Jahren<br />
überschritten haben, bietet die Bank im<br />
Rahmen eines kostenfreien Nachfolgeservice<br />
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Herr Dieter Ernst, Geschäftsführer<br />
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Herr Stephan Findeisen, Geschäftsführer und<br />
Herr Thorsten Findeisen, Prokurist<br />
Wohin mit Akten und Dokumenten,<br />
die zwar aufbewahrt<br />
werden müssen, aber im Firmenalltag<br />
nicht gebraucht werden?<br />
Wer scannt uns bei der Einführung<br />
der digitalen Akte zuverlässig<br />
und schnell relevante<br />
Bestandsakten ein? Wer kann<br />
uns zuverlässig unseren Posteingang<br />
scannen wenn wir es nicht<br />
selbst übernehmen möchten?<br />
Profitieren Sie von der Erfahrung<br />
zahlloser Projekte in den Bereichen<br />
Archivoutsourcing und<br />
Aktendigitalisierung, die LAGER<br />
3000 bereits durchgeführt hat.<br />
Zahlreiche Banken, Sparkassen,<br />
Behörden, Gerichte, Versicherungen<br />
sowie Handels- und<br />
Industriekunden sehen in LAGER<br />
3000 ihre effiziente, kostengünstige<br />
und sichere „externe Fach<br />
abteilung“ für das moderne<br />
Archivmanagement.<br />
Für die Digitalisierung stehen<br />
Hochleistungsscanner mit eigens<br />
entwickelter Software für<br />
eine hochwertige Klassifizierung<br />
der Digitaldokumente zur Verfügung.<br />
Die Leistungen Scanon-Demand<br />
für eingelagerte<br />
Archive sowie der hybriden<br />
Archivführung zur Verknüpfung<br />
von aufbewahrungspflichtigen<br />
Papierdokumenten mit Digitalarchiven<br />
runden das Leistungsspektrum<br />
ab.<br />
EDEKA Ernst<br />
Zweibrücken, Rheinland-Pfalz<br />
Lebensmittelmarkt mit Herz für die<br />
Region<br />
Mit seinen zwei EDEKA-Märkten in Zweibrücken<br />
repräsentiert Kaufmann Dieter<br />
Ernst hochwertige Lebensmittel, Regionalität,<br />
eine große Sortimentsvielfalt sowie<br />
erstklassigen Service. Durch sein regionales<br />
Engagement sowie eine innovative<br />
Auswahl an Produkten ist er zu einer Institution<br />
im Ort geworden. Nicht umsonst<br />
wurde hier das Rezept zur Zweibrückener<br />
Stadtwurst entwickelt. Auch über die Grenzen<br />
seiner Märkte hinaus ist Dieter Ernst<br />
mit der Region verwurzelt und arbeitet<br />
eng mit regionalen Partnern zusammen.<br />
Nicht nur mit seinem Sortiment geht<br />
Dieter Ernst weit über das übliche Angebot<br />
eines Lebensmittelmarktes hinaus.<br />
Kunden können in den Märkten auf<br />
eine Beratung im Bereich Fitness und<br />
Lebensenergie sowie auf eine zertifizierte<br />
Ernährungsberatung zurückgreifen.<br />
Um technisch auf dem modernsten Stand<br />
zu bleiben und ein nachhaltiges Wirtschaften<br />
zu ermöglichen, hat Dieter Ernst<br />
in den vergangenen Jahren stetig investiert.<br />
Neben der Umsetzung energetischer<br />
Maßnahmen wurde in beiden Märkten<br />
eine Wärmerückgewinnung installiert und<br />
energiesparende LED-Technik eingebaut.<br />
Neben dem unternehmerischen Engagement<br />
finden auch ehrenamtliche<br />
Tätigkeiten Erwähnung. So pflegt EDEKA<br />
Ernst nicht nur Kooperationen zum Tierschutzverein<br />
sowie zur Tafel Zweibrücken,<br />
sondern arbeitet auch mit dem örtlichen<br />
Krankenhaus zusammen, indem<br />
es sogenannte Trösterteddys sponsert,<br />
die jedes Kleinkind bei einem Krankentransport<br />
oder einer OP bekommt. ó<br />
ELMO - Elektromontagen Leipzig<br />
GmbH<br />
Leipzig, Sachsen<br />
Solider Marktführer für<br />
Flughafeninfrastruktur<br />
Das familiengeführte Unternehmen ist<br />
ein Leuchtturm mittelständischer Unternehmen<br />
in ganz Deutschland. ELMO<br />
deckt die unterschiedlichsten Bereiche<br />
der Elektrotechnik ab, darunter Elektroinstallationen,<br />
Smart Home, Netzwerkoder<br />
Sicherheitstechnik. Besonders mit<br />
der Kompletterrichtung von elektro- und<br />
kommunikationstechnischen Anlagen für<br />
Flughäfen konnte sich Firmenchef und<br />
Visionär Stephan Findeisen mit seinem<br />
50köpfigen Team einen Namen machen.<br />
Als deutscher Marktführer in diesem Segment<br />
erschließt ELMO komplette elektrotechnische<br />
Flughafeninfrastrukturen.<br />
Angefangen mit dem Flughafen Leipzig/Halle<br />
im Jahr 1995, stattete ELMO<br />
in den Folgejahren immer mehr große<br />
Flughäfen, darunter in Düsseldorf,<br />
München oder Berlin, mit komplexen<br />
Flughafeninfrastrukturen aus. Zu solchen<br />
Infrastrukturen gehören unter<br />
anderem eine Start- und Landebahnbefeuerung,<br />
eine 400-Hertz-Bodenstromversorgung,<br />
Andockanzeigen für<br />
Flugzeuge, Rollwegbeschilderungen,<br />
Anflug-Blitzsysteme, ILS Anlagen, die<br />
Rollwegsensorik sowie an den Flugplan<br />
gekoppelte LED-Vorfeldbeleuchtungen.<br />
Motor des Erfolges sind die Mitarbeiter.<br />
Aus diesem Grund gehört „Sicher<br />
arbeiten, gesund bleiben, Gesundheit<br />
erhalten“ zu den wichtigsten Leitsätzen<br />
im Unternehmen. Die Philosophie<br />
lautet: Jeder Mitarbeitende hat Potential<br />
und soll sich entsprechend seinen<br />
Fähigkeiten weiterentwickeln. ó<br />
<strong>PT</strong>-MAGAZIN 6 <strong>2021</strong><br />
Mehr als 6,5 8,0 Mio. Akten sowie<br />
zahlreiche Posteingangsstellen<br />
namhafter Kunden aus ganz<br />
Deutschland betreut LAGER 3000<br />
bereits heute.<br />
Wir bedanken uns bei der Oskar-Patzelt-Stiftung für die Auszeichnung als Finalist<br />
des „Großen Preis des Mittelstands“ 2015.<br />
WWW.LAGER3000.DE<br />
Wiesenstr. 5-9 · 26215 Wiefelstede · 04402 / 98 3000 · info@lager3000.de<br />
Vertrauen, höchste Diskretion und<br />
Professionalität garantieren die<br />
Inhaber Heinz und Oliver Riemer<br />
Wir lagern Ihre Akten geschützt vor Feuer und Wasser<br />
Die Lagerung der Akten erfolgt ausschließlich in gesicherten Überseecontainern,<br />
die sich in hochgesicherten Hallen befinden. In den Containern<br />
sind die Akten hervorragend vor Wasser- und Brandschäden geschützt.<br />
Bei Bedarf können die Einheiten zusätzlich klimatisiert werden.<br />
Das gesamte Lager ist videoüberwacht, jeder Container elektronisch<br />
gesichert. Darüber hinaus kann jeder Container bei Bedarf mit<br />
weiteren Sicherheitsmerkmalen wie Tresoren, Bewegungsmeldern<br />
oder Klimasensorik ausgestattet werden. Die für den Transport<br />
eingesetzten Container werden am Firmensitz des Kunden vor Ort<br />
verplombt und ungeöffnet direkt in die Lagerhallen<br />
transportiert. Die Container bieten zudem einen<br />
optimalen Schutz vor allen Umwelteinflüssen.<br />
2016<br />
Premier 2020
22 Oskar-Patzelt-Stiftung<br />
Lebenswerk <strong>2021</strong><br />
fit GmbH - Herr Dr. Wolfgang Groß, Geschäftsführer<br />
fit GmbH<br />
Dr. Wolfang Groß<br />
Zittau , Sachsen<br />
2000 Preisträger, 2002 Premier,<br />
2018 Premier-Ehrenplakette im Wettbewerb<br />
„Großer Preis des Mittelstandes“<br />
Traditionsmarke mit rasantem<br />
Wachstum<br />
Für viele Ostdeutsche gehört die Marke<br />
„fit“ zum Heimatgefühl. Sie wird hier als<br />
synonym für den Begriff Spülmittel verwendet.<br />
Dabei ist die fit GmbH aus Zittau<br />
schon längst zum nationalen Markenartikel-Hersteller<br />
geworden. Durch<br />
den Ausbau der eigenen Produktpalette<br />
sowie dem Zukauf der Marken Rei, Rei in<br />
der Tube, Sanso, Kuschelweich, Sunil sowie<br />
zuletzt Gard und fenjal, wurde die Kernmarke<br />
gestärkt und eine neue strategische<br />
Säule im Kosmetiksegment aufgebaut.<br />
Mit insgesamt 98 Millionen hergestellten<br />
Artikeln war die fit GmbH 2020 in<br />
jedem dritten deutschen Haushalt vertreten.<br />
Vor allem während der Pandemie<br />
konnte das Unternehmen ordentlich<br />
zulegen und sich von seinen Wettbewerbern<br />
abheben. So wuchs der Umsatz der<br />
fit GmbH 2020 um rund 20 Prozent, doppelt<br />
so viel wie bei konkurrierenden Herstellern.<br />
Das in Rekordtempo entwickelte<br />
fit-Desinfektionsmittel zeigt, wie agil<br />
sich das Unternehmen an die Bedürfnisse<br />
des Marktes anpassen kann. Dafür<br />
wurde die fit GmbH 2020 vom F.A.Z.-Institut<br />
als „Held in der Krise“ ausgezeichnet.<br />
50.000 Flaschen wurden als Spende für das<br />
Deutsche Rote Kreuz (DRK) Sachsen abgefüllt,<br />
um Pflegeeinrichtungen, Rettungsdienste<br />
und die Polizei damit zu beliefern.<br />
25.000 weitere Flaschen wurden kostenfrei<br />
für den Freistaat Sachsen bereitgestellt,<br />
um den Neustart an Sachsens Schulen<br />
zu unterstützen. Pragmatismus und<br />
schnelle Hilfe standen dabei stets im Vordergrund.<br />
So verging vom ersten Anruf bis<br />
zur Auslieferung der Flaschen keine Woche.<br />
Nach wie vor ist das grüne fit-Spülmittel<br />
in der 500 ml-Flasche ein Kassenschlager<br />
und mit 18 Mio. Flaschen die meistverkaufte<br />
Spülmittelvariante in ganz<br />
Deutschland. Doch auch die zugekauften<br />
Marken performen bei fit. So war der<br />
größte und wirtschaftlich wichtigste Erfolg<br />
der gesamten fit-Geschichte die erfolgreiche<br />
Übernahme von Kuschelweich. Seit<br />
der Übernahme der Marke von Unilever<br />
konnte der Marktanteil mehr als vervierfacht<br />
werden. Kuschelweich war 2020 mit<br />
mehr als sechs Mio. verkauften Flaschen<br />
die wachstumsstärkste Weichspülermarke<br />
im ganzen Markt. Dieses enorme und einzigartige<br />
Wachstum brachte Kuschelweich<br />
den Titel „Top-Marke <strong>2021</strong>“ von der<br />
Lebensmittel Zeitung ein.<br />
Die Anzahl der Mitarbeiter wuchs 2020<br />
um 15 Prozent auf 269. Auch Baufirmen<br />
und Dienstleister konnten im Corona-<br />
Jahr weiter beschäftigt werden. Damit<br />
ist die fit GmbH ein hoffnungsvoller<br />
Leuchtturm in Ostsachsen in ansonsten<br />
wirtschaftlich schweren Zeiten.<br />
Neben klassischer betrieblicher Ausbildung<br />
gibt es bei der fit GmbH eine<br />
Reihe weiterer Maßnahmen zur Gewinnung<br />
und Ausbildung neuer Mitarbeiter.<br />
Zum Beispiel Trainee-Programme in<br />
den Bereichen Marketing und Vertrieb,<br />
das KIA Ausbildungsmodell (Kooperatives<br />
Studium mit Integrierter Ausbildung)<br />
in den Fachbereichen Chemie und<br />
Informatik oder das Programm „Lehrer<br />
studiert Unternehmen“ der TU Dresden.<br />
Das ehrenamtliche Engagement des<br />
Unternehmens ist breit gestreut - vom<br />
örtlichen Kreiskrankenhaus und der<br />
Jugendfeuerwehr über die Deutsche<br />
Faustballmeisterschaft bis zum Kammermusikfestival<br />
Moritzburg und zum<br />
Verpackungsmuseum in Heidelberg.<br />
Der Geschäftsführer Dr. Wolfgang Groß<br />
engagiert sich unter anderem im Mittelstandsausschuss<br />
des DIHK in Berlin, im<br />
Regional- und Landesbeirat Commerzbank<br />
und im Industrieclub Sachsen. ó<br />
<strong>PT</strong>-MAGAZIN 6 <strong>2021</strong>
24 Oskar-Patzelt-Stiftung<br />
Premier-<br />
Finalist<br />
<strong>2021</strong><br />
AVAT Automation GmbH<br />
Tübingen, Baden-Württemberg<br />
57439 Attendorn<br />
Smart-Energy-Lösungen seit mehr als<br />
25 Jahren<br />
Jahrelang aufgebautes Know-how sowie<br />
intensive Forschungs- und Entwicklungsarbeit<br />
haben die AVAT Automation<br />
GmbH zu einem der führenden Unternehmen<br />
im Bereich der Digitalisierung<br />
von Energieunternehmen gemacht. Seit<br />
mehr als 25 Jahren sind die 130 Mitarbeiter<br />
von AVAT in über 100 Ländern weltweit<br />
Partner für intelligente Steuerungen,<br />
Anlagen und Systeme zur smarten<br />
Energieerzeugung und -verteilung sowie<br />
für Energiemanagement und -netzwerke<br />
in dezentralen Energiesystemen und ist<br />
damit einziger Hersteller von vollintegrierten<br />
Motormanagementsystemen,<br />
beispielsweise für Blockheizkraftwerke.<br />
AVAT Automation GmbH -<br />
Herr Frank Ganssloser - Geschäftsführer Terhalle Holzbau GmbH -<br />
Herr Josef Terhalle, Geschäftsführer<br />
Kein anderes deutsches Unternehmen<br />
hat mehr Gasmotorenleistung automatisiert.<br />
AVAT Automation bietet ein<br />
auf dem Markt einzigartiges Portfolio<br />
vom Energiekonzept für Stadtquartiere<br />
inklusive eMobilität und Steuerung von<br />
Blockheizkraftwerken, über integrierte<br />
Automationslösungen für die Energieversorgung,<br />
bis hin zur optimierten Vermarktung<br />
neuer Geschäftsmodelle. ó<br />
Terhalle Holzbau GmbH<br />
Ahaus-Ottenstein, Nordrhein-Westfalen<br />
Innovative hochwertige Gebäude komplett<br />
in Holzbauweise<br />
Das Bauen mit dem nachhaltigen Rohstoff<br />
Holz auszuweiten, um die Klimaschutzziele<br />
zu unterstützen – diesem<br />
Anspruch stellt sich die Terhalle Holzbau<br />
GmbH. Das Unternehmen gehört zu den<br />
führenden Anbietern der Holzbauweise<br />
in Deutschland. Durch die neue Unternehmensstruktur,<br />
erweitert um ein<br />
Metallbau- und Dachdeckerunternehmen,<br />
kann ein umfangreiches Spektrum<br />
von Kleinstaufträgen bis zu Millionenprojekten<br />
termingetreu und alles aus einer<br />
Hand für die Kunden realisiert werden.<br />
Zurzeit entwickelt das Unternehmen mit<br />
großen Lebensmittelkonzernen nachhaltige<br />
Gebäudekonzepte komplett in<br />
Holzbau. Der Slogan „Fordern und fördern“<br />
wird im Unternehmen gelebt. Azubis<br />
haben die Möglichkeit, ein Auslandspraktikum<br />
während der Ausbildungszeit<br />
zu absolvieren, um sowohl fachliche<br />
Erfahrungen zu sammeln als auch persönliche<br />
Fähigkeiten zu stärken. ó<br />
BHI Beauty & Health Investment<br />
Group GmbH & Co. KG |<br />
asambeauty<br />
Unterföhring, Bayern<br />
Schönheit made in Germany<br />
Unter dem Markendach asambeauty<br />
innoviert, produziert und vertreibt<br />
die BHI Beauty & Health Investment<br />
Group GmbH & Co. KG, kurz BHI Gruppe,<br />
mit mehr als 400 Mitarbeitern hochwertige<br />
und hochwirksame kosmetische<br />
Pflegeprodukte zu erschwinglichen<br />
Preisen. Vor mehr als 20 Jahren<br />
launchten Mirjam und Marcus Asam<br />
ihre eigene Kosmetikmarke unter dem<br />
Namen M. Asam® und entwickelten sie<br />
zu einer ganzen Beauty-Erlebniswelt.<br />
<strong>PT</strong>-MAGAZIN 6 <strong>2021</strong><br />
<strong>PT</strong>-MAGAZIN 6 <strong>2021</strong><br />
Peter Huber Kältemaschinenbau AG - Herr Daniel Huber, Vorstandsvorsitzender<br />
und Herr Joachim Huber, stellv. Vorstandsvorsitzender<br />
Alle Produkte werden in den hauseigenen<br />
bayrischen Produktionshallen in<br />
Beilngries und Steinach selbst produziert.<br />
Die hierfür nötigen Traubenrohstoffe<br />
stammen aus der familieneigenen<br />
Produktion in Landau in der Pfalz.<br />
Die Onlineplattform asambeauty.com<br />
zählt mittlerweile zu den umsatzstärksten<br />
Webshops von Eigenmarken im Kosmetikbereich<br />
in ganz Deutschland. Im<br />
Bereich Teleshopping, dem zweitgrößten<br />
Vertriebsweg, zählt die BHI Gruppe sogar<br />
europaweit zu den größten Herstellern<br />
und Lieferanten für Kosmetikprodukte. ó<br />
Peter Huber Kältemaschinenbau AG<br />
Offenburg, Baden-Württemberg<br />
Mehrfach ausgezeichneter Marktführer<br />
mit Innovationskraft<br />
Die Peter Huber Kältemaschinenbau AG<br />
ist mit 380 Mitarbeitern und mehr als 50<br />
Jahren Erfahrung im Segment Kältemaschinen<br />
Innovations- und Technologieführer.<br />
Weltweit kommen HUBER Temperiergeräte<br />
in unterschiedlichen Szenarien<br />
zum Einsatz. Automobilhersteller wie<br />
Audi, BMW und Volkswagen nutzen die<br />
Maschinen, um Stresstests an Motoren<br />
und Getrieben vornehmen zu können.<br />
Als Spezialanbieter vertreibt HUBER unter<br />
anderem Systeme, wie die Temperierung<br />
von Forschungs- und Produktionsreaktoren.<br />
Durch die kontinuierliche Entwicklungs-<br />
und Forschungsarbeit im eigenen<br />
Unternehmen bietet Huber Leistungen,<br />
die nicht nur am Markt einzigartig sind,<br />
sondern die Temperiertechnikbranche<br />
grundlegend revolutioniert haben. Heute<br />
profitieren Huber-Kunden beispielsweise<br />
von einem weltweit einzigartigen Reglerkonzept<br />
mit Plug & Play-Technik und elektronischer<br />
Upgradefunktion. Auch beim<br />
Thema Nachhaltigkeit ist die Peter Huber<br />
Kältemaschinenbau AG Vorreiter und<br />
stieg bereits 1994 als erstes Unternehmen<br />
der Branche freiwillig aus dem Einsatz<br />
umweltschädlicher Kühlmittel aus. ó<br />
Fasihi GmbH<br />
Ludwigshafen, Rheinland-Pfalz<br />
Fasihi GmbH - Herr Saeid Fasihi,<br />
Geschäftsführer<br />
Wachstumschampion mit<br />
Bodenhaftung<br />
Seit mehr als 30 Jahren ist die Fasihi<br />
GmbH Kompetenzzentrum für hochwertige<br />
Informations- und Kommunikationslösungen<br />
mit außerordentlichem<br />
Funktionsumfang. Mit innovativen<br />
und maßgeschneiderten IT-Dienstleistungen<br />
unterstützen die 70 Mitarbeiter<br />
große und mittelständische<br />
Unternehmen bei der Digitalisierung<br />
und tragen entscheidend zur digitalen<br />
Reife des ganzen Landes bei. Der Einsatz<br />
selbst entwickelter IT-Lösungen<br />
ist breit gefächert: vom Geschäftsprozessportal,<br />
über Dokumentenmanagement,<br />
digitale Schulverwaltung, Content<br />
Management System, Intranet, Extranet,<br />
bis hin zum Arbeitssicherheitsportal.<br />
Die neu entwickelte Lösung „Portal-<br />
4school“, die Schüler, Lehrer und Verwaltung<br />
gleichermaßen unterstützt,<br />
leistete beispielsweise einen wichtigen<br />
Beitrag in der Corona-Zeit und darüber<br />
hinaus. Aktuell beteiligt sich die Fasihi<br />
GmbH mit dem Fraunhofer Institut an<br />
der Entwicklung eines modularen Assistenzsystems<br />
für die Prozessindustrie. ó<br />
w w w . h e i m e r l - b a u . d e<br />
EINE EIGENE<br />
AKADEMIE<br />
FÜR MEIN<br />
UNTERNEHMEN?<br />
Die digitale Lernplattform für<br />
Aus-, Fort- und Weiterbildung<br />
im Unternehmen<br />
Ehrenplakette 2019<br />
Academy4Company<br />
academy4company.de<br />
Fasihi GmbH, +49 621 520078-0, info@fasihi.net
26 Oskar-Patzelt-Stiftung<br />
Zimmerei Berthold Ott GmbH<br />
Ehrenplaketten für beispielhafte<br />
Preisträger der Vorjahre<br />
27<br />
Wilhelmsdorf, Baden-Württemberg<br />
Preisträger 2017<br />
Innovatives Bauunternehmen mit<br />
Schwerpunkt auf Nachhaltigkeit<br />
Bereits seit 27 Jahren folgt OTT HAUS der<br />
Philosophie, energieeffiziente, bezahlbare<br />
und schöne Häuser mit angenehmen<br />
Wohnklima zu bauen. Besonderen Wert<br />
legt das Unternehmen dabei auf ökologische<br />
Materialien. So wird beispielsweise<br />
auf Spanplatten mit Formaldehyd, Plastikfolien<br />
oder Styropor verzichtet. Vor Baubeginn<br />
können sich Kunden und Kundinnen<br />
in der hauseigenen Erlebniswelt von<br />
den Materialien überzeugen, die später<br />
verbaut werden. Gleiches gilt auch für die<br />
Qualität des Hitze- und Schallschutzes. ó<br />
Ewers Strümpfe GmbH<br />
Medebach, Nordrhein-Westfalen<br />
Preisträger 2018<br />
Hochwertiges für kleine und große<br />
Füße mit Herz für die Umwelt<br />
Ewers ist der Spezialist für Kinderstrümpfe<br />
in Deutschland - bekannt für<br />
sein breites Sortiment an Fußwärmern,<br />
Antirutsch-Socken, kreativer und langlebiger<br />
Kindermode in einzigartiger Qualität.<br />
Das Kerngeschäft liegt im Baby- und<br />
Kinderbereich aber auch in Strumpfkollektionen<br />
für Damen und Herren sowie<br />
in der Outdoor-Kleidung. Alle Produkte<br />
sind aus ökotex-zertifizierten Garnen in<br />
Deutschland hergestellt. Mit der speziellen<br />
Zertifizierung und dem Gütesiegel<br />
punktet Ewers am Markt insbesondere<br />
im Hinblick auf das gesteigerte<br />
Umweltbewusstsein der Kunden. ó<br />
COLANDIS GmbH<br />
Kahla, Thüringen<br />
Preisträger 2018<br />
Hochmoderne Reinstraumtechnik und<br />
Rehe auf der Firmenwiese<br />
Colandis liefert reinheitstechnische<br />
Lösungen für die High-Tech-Industrie.<br />
Beginnend mit der Beratung über weiterführende<br />
Dienstleistungen bis zur<br />
Entwicklung, Produktion und Installation<br />
von reinraumtechnischen Produkten.<br />
Das Unternehmen wird als Wissensführer<br />
in seiner Branche angesehen und<br />
ist somit in allen Kundenbereichen der<br />
Hochtechnologie, wie Halbleiterindustrie<br />
sowie Luft- und Raumfahrt vertreten.<br />
Der Exportanteil hat sich von zwei Prozent<br />
im Jahr 2014 auf derzeit mehr als 50<br />
Prozent erhöht. Das Firmengrundstück<br />
in seiner Anlage bietet selbst Feldhasen<br />
und Rehen einen idealen Lebensraum. ó<br />
Ambulanz Mobile GmbH & Co. KG<br />
Schönebeck, Sachsen-Anhalt<br />
Preisträger 2007<br />
Spezialfahrzeuge, Wünschewagen für<br />
Schwerkranke und Kinderbücher rund<br />
um das Blaue Licht<br />
Das Unternehmen hat sich seit 1991 zum<br />
Marktführer in Mitteleuropa entwickelt.<br />
Jährlich werden bis zu 1.600 Spezialfahrzeuge<br />
für mobilitätseingeschränkte Personen<br />
hergestellt. Als alleiniger Anbieter<br />
von Behinderten-Spezialfahrzeugen mit<br />
Standort in den neuen Bundesländern,<br />
hat das Unternehmen deutschlandweit<br />
die zweite Position hinsichtlich der Verkaufszahlen<br />
erreicht. Schwerpunkt bei<br />
der Neuentwicklung ist der Ultra-Leichtbau.<br />
Damit werden die Fahrzeuge besonders<br />
leicht, ökologisch und effizient. Mit<br />
dem „Wünschewagen“ für Schwerkranke<br />
und Kinderbüchern rund um das Blaue<br />
Licht wird kreativ Marketing betrieben. ó<br />
Vermessungs- und Sachverständigenbüro<br />
Dipl.-Ing. Uwe Ehrhorn<br />
Achim, Niedersachsen<br />
Preisträger 2014<br />
<strong>PT</strong>-MAGAZIN 6 <strong>2021</strong><br />
<strong>PT</strong>-MAGAZIN 6 <strong>2021</strong><br />
Fachliche Exzellenz und Eigenverantwortung<br />
im Vermessungswesen<br />
Qualität, Schnelligkeit und Sachverstand<br />
haben das Unternehmen aus<br />
Achim zu einem herausragenden Beispiel<br />
für mittelständisches Unternehmertum<br />
gemacht. Somit hat sich das<br />
Unternehmen zu einem der führenden<br />
Anbieter von Leistungen rund um die<br />
Sicherung, Entwicklung und Bewertung<br />
von Immobilieneigentum im Großraum<br />
Bremen entwickelt. Schwerpunkt der<br />
Arbeit sind hoheitliche Vermessungsaufgaben<br />
im Bereich des Liegenschafts-<br />
v.l.n.r. ITG Ingenieur-, Tief- und Gleisbau GmbH - Herr Peter Schmidt, Prokurist | HERMES Systeme<br />
katasters und die Betreuung von Bauvorhaben<br />
unterschiedlichster Art. ó Geschäftsführer | Ambulanz Mobile GmbH & Co. KG - Herr Hans-Jürgen Schwarz, Geschäftsführer |<br />
GmbH - Herr Jörg Deitermann, Geschäftsführer | Metzgerei Nagel Amstetten, Herr Marc Nagel,<br />
COLANDIS GmbH - Herr Joachim Ludwig, Geschäftsführer | Ewers Strümpfe GmbH - Herr Kay Stiefermann,<br />
Gesellschafter mit Herrn Michael Papenheim, geschäftsführender Gesellschafter | Zimmerei<br />
Metzgerei Nagel<br />
Berthold Ott GmbH - Frau Nathalie Ott, Lohn- und Sachbearbeiterin mit Herrn Manuel Ott, Zimmerer<br />
Amstetten, Baden-Württemberg<br />
Preisträger 2018<br />
Tradition trifft auf Innovation<br />
Die Themen der Nachhaltigkeit und<br />
Regionalität hatten noch nie einen so<br />
großen Stellenwert wie gegenwärtig.<br />
Das Familienunternehmen stellt qualitativ<br />
hochwertige Fleisch- und Wurstwaren<br />
her und verknüpft ihr traditionelles<br />
Handwerk mit modernen Ideen<br />
und Ansätzen. Da das Bewusstsein für<br />
gesunde und nachhaltige Lebensmittel<br />
wächst, liegt die Metzgerei Nagel somit<br />
voll im Trend, was sich auch im Umsatzwachstum<br />
widerspiegelt. Das Geheimnis<br />
der Metzgerei heißt „Selbstmachen<br />
nach eigener Familienrezeptur“. Über<br />
99 Prozent aller zum Verkauf angebotenen<br />
Produkte werden nach überlieferten<br />
Familienrezepten gefertigt. ó<br />
HERMES Systeme GmbH<br />
Wildeshausen, Niedersachsen<br />
Preisträger 2018<br />
Hermes steht für Zuverlässigkeit, Innovation<br />
und Technik<br />
Aufgrund seiner über 30-jährigen Erfahrung<br />
in verschiedenen Branchen wie<br />
Schwimmbad-, Kälte- und Gebäudeleittechnik,<br />
bietet Hermes flexibel und termingerecht<br />
individuelle, qualitativ hochwertige<br />
Produkte und Dienstleistungen<br />
im Bereich der Automatisierungs- und<br />
Elektrotechnik an. Die Kunden bekommen<br />
ein Rund-um-Paket, von der Konzeption,<br />
über ERP- und Datenbankprogrammierung<br />
bis zur Wartung der fertigen<br />
Anlage. Neben den marktüblichen Automatisierungslösungen<br />
werden stetig<br />
eigene Hardware- und Softwarekomponenten<br />
entwickelt sowie kundenspezifische<br />
Lösungen gefunden. ó<br />
ITG Ingenieur-, Tief- und Gleisbau<br />
GmbH<br />
Stralsund, Mecklenburg-Vorpommern<br />
Preisträger 2013<br />
Keine Herausforderung ist zu groß, kein<br />
Problem unlösbar<br />
Die ITG ist bekannt als kompetenter<br />
und zuverlässiger Partner in den Bereichen<br />
Ingenieur-, Tief- und Gleisbau.<br />
Anspruchsvolle Bauvorhaben werden in<br />
höchster Qualität und stets rechtzeitig<br />
realisiert. Das Leistungsangebot umfasst<br />
den Gleisbau und gleisgebundenen<br />
Erd- und Tiefbau sowie Ingenieurbau.<br />
Komplexe Bauvorhaben wie Um- und<br />
Neubau von Bahnhöfen und Verkehrsstationen<br />
bestimmen den Arbeitsalltag. ó<br />
HERMES Systeme entwickelt innovative Lösungen<br />
für unterschiedlichste und individuelle Anforderungsprofi le<br />
im Bereich der MSR und Automatisierungstechnik.<br />
HERMES Systeme GmbH<br />
MSR & Automatisierungstechnik<br />
Visbeker Straße 55 · 27793 Wildeshausen<br />
fon 04431.9360-0 · fax 04431.9360-60<br />
info@hermes-systeme.de<br />
www.hermes-systeme.de<br />
Hermes_Imageanzeige_196x94.indd 1 24.03.16 15:41
28 Oskar-Patzelt-Stiftung 29<br />
Preisträger <strong>2021</strong><br />
aus Hessen und<br />
Sachsen-Anhalt<br />
medDV GmbH, v.l. Frau Ernst-Lantelme, Herr<br />
Gunter Ernst - Geschäftsführer, Herr Carsten<br />
Rausch - Geschäftsführer mit Kathy Rausch<br />
medDV GmbH aus Fernwald, Finalist<br />
2019<br />
Effiziente Systemlösungen für das Rettungswesen<br />
Die medDV GmbH ist seit über 15 Jahren<br />
Marktführer in der mobilen Datenerfassung<br />
im Rettungsdienst und als<br />
nationaler Innovationstreiber innerhalb<br />
der Branche bekannt. Seit einigen<br />
Jahren etabliert es sich zunehmend in<br />
Shanghai und in Peru, wo es u.a. mit<br />
Airbus, GS Elektromedizinische Geräte<br />
und der Steinbeis Hochschule ein Projekt<br />
zur nachhaltigen Etablierung eines<br />
modernen Rettungsdienstes leitet.<br />
Die medDV GmbH entwickelt<br />
sowohl Hard- als auch Software. Beide<br />
Geschäftsführer und viele weitere<br />
Mitarbeiter waren zuvor im<br />
Rettungsdienst tätig. Eigene Servicemobile<br />
sorgen zudem für die Montage<br />
und Reparatur der Tablet-PCs als Hardwarekomponenten<br />
in die Rettungsfahrzeuge<br />
beim Kunden vor Ort, was ebenfalls<br />
einzigartig innerhalb der Branche ist.<br />
Die Mitarbeiteranzahl wurde um über<br />
40 Prozent erhöht. Ziel der medDV<br />
GmbH ist dabei, mit den unternehmenseigenen<br />
Produkten die Kommunikation<br />
und die Prozesse zwischen<br />
allen Beteiligten im Rettungsdienst zu<br />
verbessern und damit u.a. eine enorme<br />
Zeitersparnis im Versorgungsfluss<br />
des Patienten zu erschaffen, die zu einer<br />
wesentlich besseren Grundlage für den<br />
Genesungsverlauf des Patienten führt.<br />
Zu den Kunden der medDV GmbH<br />
gehören Rettungsdienste, Landkreise,<br />
sowie die ärztlichen Leiter der Rettungsdienste<br />
und Krankenhäuser. Der<br />
Firmenleitspruch lautet „Leben retten –<br />
Prozesse optimieren – Kosten senken“.<br />
Pedex GmbH aus Wald-Michelbach –<br />
Affolterbach, Finalist 2018<br />
Synthetische Filamente – heute entwickelt<br />
für die Märkte von morgen<br />
Die Pedex GmbH ist Marktführer in der<br />
Entwicklung und Produktion innovativer<br />
Dentalfilamente. Seit 2016 hat das<br />
143 Mitarbeiter starke Unternehmen<br />
ein neues Geschäftssegment etabliert,<br />
die „Personal Care Filamente“. Die stetige<br />
Weiterentwicklung der Borsten,<br />
die vor allem für Zahnbürsten Verwendung<br />
finden, steht im Vordergrund.<br />
Das Unternehmen beherrscht als einziges<br />
auf dem europäischen Markt die<br />
unternehmensintern entwickelte Technik<br />
der Coextrusion, bei der zwei oder<br />
mehr Schmelzströme in einem Filament<br />
gebündelt werden. Aktuell arbeitet das<br />
Unternehmen in Zusammenarbeit mit<br />
dem Forschungszentrum Jülich und der<br />
<strong>PT</strong>-MAGAZIN 6 <strong>2021</strong><br />
Pedex GmbH, Herr Jakob Jonsson - CCO<br />
<strong>PT</strong>-MAGAZIN 6 <strong>2021</strong><br />
Deutschen Luft- und Raumfahrt an der<br />
Entwicklung eines Projektes im 3-D-Druck.<br />
Pedex hat zwei Standbeine. Zum<br />
einen die „Synthetic Brush Filaments“,<br />
also die Herstellung von Borsten für<br />
technische Bürsten, die in der Betonverstärkung<br />
zum Beispiel im Tunnelbau<br />
Anwendung finden, und zum<br />
anderen die „Dental & Personal Care<br />
Filaments“, die Entwicklung und Produktion<br />
von Borsten für Zahnbürsten<br />
sowie Mascara- und Nagellackbürsten.<br />
Jährlich entwickelt die Pedex GmbH<br />
mindestens ein neues Filament bis<br />
zum Markteintritt. Deshalb ist ein<br />
Drittel des Produktportfolios nicht<br />
älter als fünf Jahre. Pedex hält aktuell<br />
44 Patente in sechs Patentfamilien,<br />
zehn Markenrechte, drei Geschmacksmuster<br />
und ein Gebrauchsmuster.<br />
Antennenbau Lindemann GmbH &<br />
Co. KG aus Magdeburg, Finalist 2020<br />
Immer auf Empfang mit Sicherheit aus<br />
Magdeburg<br />
Seit 1996 plant, projektiert, installiert<br />
und betreut die Firma Antennenbau Lindemann<br />
Schwachstromanlagen. Dazu<br />
gehören Brand- und Einbruchmeldeanlagen,<br />
genauso wie Videoüberwachungs-<br />
und Sprachalarmierungsanlagen<br />
sowie individuelle Sonderlösungen.<br />
Von der Planung und Projektierung, über<br />
die Konzepterstellung nach DIN, Montage,<br />
Installation, Inbetriebnahme und<br />
Abnahme bis zur Instandhaltung, Antennenbau<br />
Lindemann ist in der Lage all diese<br />
Leistungen für seine Kunden komplett<br />
zu übernehmen. Dabei steht Sicherheit<br />
für die Auditierung im Vordergrund.<br />
Die erforderlichen Zertifizierungen im<br />
Gefahrenmeldebereich erfolgen durch<br />
den Verband der Sachversicherer. Auch<br />
die Beratung in Rechts- und Steuerfragen<br />
Antennenbau Lindemann GmbH & Co. KG<br />
v.l. Herr Lutz Schünhoff und Frau Angelika Tietz -<br />
Geschäftsführung<br />
erfolgt durch langjährige Partnerschaften.<br />
Das garantiert Vertrauen und eine<br />
außerordentliche Risikominimierung.<br />
Von den 23 Angestellten sind sechs Kollegen<br />
bereits mehr als 20 Jahre bei Antennenbau<br />
Lindemann beschäftigt. Hinzukommen<br />
derzeit drei Auszubildende und<br />
2 Werksstudenten sowie ein syrischer<br />
Mitarbeiter, der seit <strong>2021</strong> berufsbegleitend<br />
eine Facharbeiter-Ausbildung erhält.<br />
Ein gutes Arbeitsklima, kontinuierliche<br />
Lohn- und Gehaltsentwicklung,<br />
Arbeit mit Prämien, regelmäßige<br />
Mitarbeitergespräche, gemeinsame<br />
Aktivitäten oder private Nutzung<br />
des Dienstwagens durch den<br />
jeweiligen Fahrzeugführer runden<br />
das HR Management ab. ó<br />
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» Abschalten und Entspannen<br />
beim Zahnarzt<br />
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» Kein Würgereiz<br />
» Spritze nicht wahrnehmen<br />
Ehrenplakette 2019<br />
TÄGLICH FRISCHE VIELFALT<br />
Baldus Medizintechnik GmbH | In der Langfuhr 32 | 56170 Bendorf | www.baldus.de
28 Oskar-Patzelt-Stiftung 29<br />
Preisträger<br />
<strong>2021</strong><br />
aus Bayern<br />
Nürnberger Wach- und Schließgesellschaft<br />
mbH - Herr Florian<br />
Zachmayer, Geschäftsführer<br />
Opti-Wohnwelt Föst GmbH & Co. KG,<br />
Frau Dr. Silke Föst, Personalentwicklung<br />
und Trainerin<br />
Wasserle GmbH, v.l. Fabian Scheidler -<br />
Vertrieb mit Bianca Wasserle - Marketing<br />
und Geschäftsführer Markus Wasserle<br />
Ziehm Imaging GmbH, Herr Stephan Dippold,<br />
Geschäftsführer<br />
Nürnberger Wach- und Schließgesellschaft<br />
mbH aus Nürnberg, Finalist 2020<br />
Experte für hohe Sicherheit<br />
“Ihr Schlüssel zur Sicherheit“, unter<br />
dieser Devise handelt die Nürnberger<br />
Wach- und Schließgesellschaft tagtäglich.<br />
Bereits seit 1902 steht das nun<br />
schon in vierter Generation geführte<br />
Familienunternehmen für Sicherheit<br />
auf ganzer Linie – in Kommunen,<br />
Unternehmen und Privathaushalten.<br />
Die Nürnberger Wach- und Schließgesellschaft<br />
zählt zu den Top Ten der größten<br />
Anbieter der Branche in Deutschland<br />
und verfügt als Spezialist für Sicherheitsdienstleistungen<br />
in den Bereichen Sicherheitsservice,<br />
Alarmservice, Luftsicherheit,<br />
Kommunale Verkehrsüberwachung und<br />
Bahndienste über eine große Bandbreite.<br />
Das Geschäftsjahr <strong>2021</strong> konnte trotz<br />
einer Vielzahl von Herausforderungen<br />
zum fünften Mal in Folge als Rekordjahr<br />
abgeschlossen wurden. Zu den<br />
mehr als 1800 Mitarbeitern gehören<br />
Menschen aus über 60 Nationen.<br />
Die NWS sieht sich als Vorreiter im Bereich<br />
Digitalisierung von Leistungsangeboten.<br />
Mit dem hochwertigen Ausbildungsprogramm<br />
der eigenen Akademie für Schutz<br />
und Sicherheit, qualifizieren sich die Mitarbeiter<br />
auf dem neuesten Stand weiter.<br />
Opti-Wohnwelt Föst GmbH & Co. KG<br />
aus Niederlauer, Finalist 2020<br />
Hochwertige Möbel made in Germany<br />
und exzellente Beratung<br />
Als Spezialisten für Wohnen und Einrichten<br />
schaut die Opti-Wohnwelt-<br />
Gruppe, ein familiengeführtes Mittelstandsunternehmen,<br />
bereits auf<br />
über 45 Jahre Erfahrung zurück. Eine<br />
Vielzahl an Möbeln made in Germany<br />
in bald über 40 Filialen mit über<br />
1000 Mitarbeitern stehen sowohl für<br />
höchste Qualität als auch Nachhaltigkeit<br />
durch ökologisches Handeln.<br />
Ende 2020 ergriff die Opti-Wohnwelt<br />
trotz der coronabedingten Unsicherheiten<br />
eine Chance und rückte mit der<br />
Übernahme von insgesamt 21 Standorten<br />
anderer Möbelhäuser in die Top<br />
30 des deutschen Möbelhandels auf.<br />
Einrichtungsfachberater haben Tablets<br />
mit modernen Planungstools zur<br />
Verfügung, mit denen virtuell individuell<br />
gestaltete Polstermöbel geplant<br />
werden können. Dem zunehmenden<br />
Onlinehandel stellt sich die Opti-Wohnwelt<br />
mit zwei eigenen Onlineshops.<br />
Die Opti-Wohnwelt begleitet in 14 Ausbildungsberufen<br />
junge Leute und schafft<br />
die Basis für Führungskräfte von morgen,<br />
indem das Unternehmen mit vielen<br />
Schulen, Kindergärten und wohltätigen<br />
Einrichtungen zusammenarbeitet.<br />
<strong>PT</strong>-MAGAZIN 6 <strong>2021</strong><br />
<strong>PT</strong>-MAGAZIN 6 <strong>2021</strong><br />
Wasserle GmbH<br />
aus Kaufering, Finalist 2017<br />
„Sauberkeit aus Leidenschaft“<br />
Unter diesem Motto rückt die Wasserle<br />
GmbH Verunreinigungen an Gebäuden<br />
zu Leibe. Erst 2004 startete Firmenchef<br />
Markus Wasserle als Ein-Mann-Unternehmen<br />
mit 3 000 Euro Startkapital,<br />
einem alten Auto, Putzeimer, Lappen,<br />
Mops und Staubsauger. Die Meisterprüfung<br />
folgte erst später. Ob klassisches<br />
Fensterputzen, die verfärbte Fassade<br />
wieder wie neu aussehen zu lassen oder<br />
Schmutzablagerungen an modernen<br />
Sonnenschutzjalousien entfernen, die<br />
250 Mitarbeiter sind gefragte Spezialisten.<br />
Eine Kletterhalle im Bürogebäude, die<br />
täglich 200 bis 500 Leute anlockt, weckt<br />
das Interesse junger Leute für diesen<br />
abwechslungsreichen Beruf und stärkt<br />
das Image der Gebäudereinigung in<br />
Deutschland. Weil neue Mitarbeiter häufig<br />
aus dem Ausland kommen, mietete<br />
Wasserle 20 Werkswohnungen und Häuser<br />
in verschiedenen Größen, bietet kostenlos<br />
Deutschkurse und hilft auch bei<br />
der Suche nach Krippen- und Kitaplätzen,<br />
Schulen und Ärzten und vielem mehr.<br />
Eine Neuerung sind Tablets und dazugehörige<br />
Software, die das Sonderreinigungsteam<br />
bei seinen Einsätzen mit<br />
sich führt und bearbeiten kann und<br />
digital unterschreiben lässt. Ein weiterer<br />
Schritt zum papierlosen Büro.<br />
Ziehm Imaging GmbH<br />
aus Nürnberg, Finalist 2019<br />
„Wir verschieben Grenzen in der mobilen<br />
Röntgenbildgebung“<br />
Das 1972 in Nürnberg gegründete Medizintechnikunternehmen<br />
Ziehm Imaging<br />
ist mit seinen innovativen Röntgentechnologien<br />
international erfolgreich. 2006<br />
wurde der weltweit erste, volldigitale,<br />
mobile C-Bogen auf den Markt gebracht,<br />
dessen Flachdetektor verzerrungsfreie,<br />
kontrastreiche und hochdynamische Bilder<br />
mit vier Mal mehr Graustufen als<br />
analoge Bildwandler erstellt. Die mobilen<br />
C-Bögen finden neben der Wirbelsäulen-<br />
Chirurgie, Orthopädie und Traumatologie<br />
auch in der Gefäßchirurgie Anwendung.<br />
Kontinuierlich werden 2D- und 3D-Bildgebungen<br />
weiterentwickelt. Ziehm<br />
Imaging ist europäischer Marktführer<br />
im Bereich der intraoperativen mobilen<br />
Röntgenbildgebung mit 40 Prozent<br />
Marktanteil in Europa. Zudem<br />
führt das Unternehmen im High-<br />
End-Bereich in den USA und China.<br />
Seit 2010 unterstützt Ziehm Imaging<br />
innerhalb des Global Headquarters<br />
klimaneutral Klimaschutzprojekte<br />
z.B. in Mali und Indien zur Reduzierung<br />
von CO2-Emissionen, wodurch<br />
gesundheitsgefährdender Rauch<br />
und somit das Risiko für Atemwegserkrankungen<br />
verringert werden. ó<br />
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beim Zahnarzt<br />
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» Kein Würgereiz<br />
» Spritze nicht wahrnehmen
28 Oskar-Patzelt-Stiftung 29<br />
Holzmühle Westerkamp GmbH<br />
Herr Florian Westerkamp - Geschäftsführer<br />
Preisträger<br />
<strong>2021</strong><br />
aus Niedersachsen<br />
und<br />
Schleswig-Holstein<br />
Gebrüder Heyl Analysentechnik<br />
GmbH & Co. KG<br />
Herr Dipl. Kfm. Jörg-Tilman Heyl,<br />
Geschäftsführer<br />
Blomberg Klinik GmbH Blomberg Klinik<br />
Herr Ulrich Kruthaup - Geschäftsführer mit Frau Petra<br />
Tröger - Vorstand der Oskar-Patzelt-Stiftung<br />
MEOS GmbH<br />
Herr Manuel Sander - Betriebsleiter<br />
Holzmühle Westerkamp GmbH<br />
aus Visbek, Finalist 2020<br />
Lieferant für hochwertige Tierernährung<br />
und nachhaltige Bioprodukte<br />
Wo in Norddöllen im Oldenburger<br />
Münsterland vor 100 Jahren Urgroßvaters<br />
Getreidemühle mit Schwarzbrotbäckerei<br />
stand, wurde 1955 von<br />
Getreide- auf Holzmehlvermahlung<br />
umgestellt. Der Urenkel liefert heute<br />
innovative Produkte und Rezepturen in<br />
der Holzmehlverarbeitung der Holzmühle<br />
Westerkamp GmbH in die ganze Welt.<br />
Meilensteine waren die Entwicklung<br />
von Patenten für eine Lignocellulose<br />
als hochwertiger Rohfaserlieferant für<br />
die Tierernährung und eine Einstreu<br />
auf Holzfaserbasis für Geflügel. Die<br />
Idee ist eine ballaststoffreiche Ernährung<br />
mit Vitaminen, um die Tiere<br />
gesund zu halten und Antibiotica zu<br />
vermeiden. Die Produkte sind zu 100<br />
Prozent nachhaltig und schaffen<br />
einen geschlossenen Rohstoffkreislauf.<br />
Die Holzmühle Westerkamp GmbH<br />
hat einen Exportanteil von über 64<br />
Prozent und liefert zusammen mit<br />
dem Kooperationspartner Agromed<br />
Austria GmbH in über 45 Länder.<br />
Das Unternehmen setzt auf Wärmerückgewinnung<br />
bei der Trocknung,<br />
Photovoltaik zur Energiegewinnung<br />
und E-Stapler bei der<br />
Verladung und künftig auf eine Holzhackschnitzelheizung<br />
für Bandtrockner.<br />
Gebrüder Heyl Analysentechnik GmbH<br />
& Co. KG aus Hildesheim, Finalist 2019<br />
Innovative Geräte für hohe Wasserqualität<br />
“Wasser ist unser Element“ – damit kennt<br />
sich die Gebrüder Heyl Analysentechnik<br />
GmbH & Co. KG mit Sitz in Hildesheim<br />
bestens aus. Seit über 60 Jahren<br />
sind sie Spezialist in der industriellen<br />
Wasseraufbereitung und für Wasseranalysegeräte.<br />
Mit 50 Mitarbeitern entwickelt<br />
und produziert das Unternehmen<br />
Mess- und Steuerungsgeräte, die<br />
besonders präzise Nachweise für eine<br />
hervorragende Wasserqualität liefern.<br />
Besondere Kennzeichen sind die Langlebigkeit<br />
und Wartungsfreundlichkeit<br />
der Geräte für die Wasseranalyse. Mit<br />
Produkten zur Messung der Wasserhärte<br />
erzielt das Unternehmen ca. 60<br />
Prozent des Umsatzes. Anwender der<br />
Wasseranalysegeräte sind eine Vielzahl<br />
von Unternehmen begonnen bei<br />
Brunnenwasser/Trinkwasserversorgern,<br />
Galvanik, Pharmazie, chemische<br />
Industrie, Schwimmbäder, über Lebensmittel-<br />
und Getränkeindustrie bis zu<br />
Krankenhäusern und Dialysestationen.<br />
Gebrüder Heyl fördert seit 2011 das<br />
Deutschlandstipendium mit insgesamt<br />
vier bis sechs Stipendien. Außerdem<br />
unterstützt das Unternehmen<br />
mit Spenden das Projekt der Neven<br />
Subotic Stiftung in Äthiopien für<br />
den Bau von Trinkwasserbrunnen.<br />
<strong>PT</strong>-MAGAZIN 6 <strong>2021</strong><br />
<strong>PT</strong>-MAGAZIN 6 <strong>2021</strong><br />
Blomberg Klinik GmbH<br />
aus Bad Laer, Finalist 2020<br />
Pflege mit Herz und Meersalzklima<br />
Würden wir selbst gern in solch einer<br />
Umgebung unseren Lebensabend verbringen?<br />
Diese Frage hilft den Mitarbeitern<br />
der Blomberg Klinik GmbH bei<br />
ihrer täglichen Arbeit. „Wir betreuen<br />
und pflegen mit mehr Herz!“, lautet ihr<br />
eigener Anspruch, der über das gesetzlich<br />
geforderte Maß weit hinausgeht.<br />
Die Hasselmanngruppe hat als Familienbetrieb<br />
1998 die Blomberg-Klinik,<br />
direkt am Erlebniskurpark in Bad Laer<br />
im südlichen Osnabrücker Land gelegen,<br />
als leerstehende Reha-Klinik<br />
erworben und seither erfolgreich in<br />
eine Einrichtung der Altenpflege mit<br />
138 stationären Plätzen umgewandelt.<br />
Das Haus verfügt über Gruppenräume<br />
und Räume für individuelle Familienzusammenkünfte<br />
und einen Saal mit<br />
260 Plätzen, sowie über eine Salzgrotte<br />
und eine Sole-Intensiv-Oase, die<br />
von der Öffentlichkeit, von Besuchern<br />
und kostenfrei von den Mitarbeitern<br />
der Klinik gern besucht werden kann.<br />
Die Mitarbeiter kommen bereits aus<br />
insgesamt 22 Nationen. Wertschätzung,<br />
Empathie, Respekt und Transparenz<br />
als tragende Säulen der Pflege sind in<br />
der Blomberg Klinik gelebte Unternehmenskultur.<br />
Die Leitungskräfte stammen<br />
zu 70 Prozent aus den eigenen<br />
Reihen bis hin zu ehemaligen Azubis.<br />
MEOS GmbH<br />
aus Melsdorf, Finalist 2020<br />
Auf Erfolgskurs mit supermodernen<br />
Yachten<br />
Sie haben eine Vorliebe für Maritimes<br />
und lassen Träume wahr werden. Die<br />
Metallexperten Otto Schlötel, kurz<br />
MEOS GmbH genannt, fertigen individuell,<br />
in hoher Qualität und handwerklicher<br />
Tradition supermodernes Yachtequipment<br />
vorwiegend in Edelstahl und<br />
Aluminium. Mit ihren Einbauten sind<br />
sie auf fünf der zehn längsten Yachten<br />
weltweit vertreten und bringen Erfahrung<br />
aus inzwischen 75 Megayachtaufträgen,<br />
vom Neubau bis zu Refit, mit.<br />
Über 50 Metallexperten, darunter<br />
Schweißfachleute und Techniker verschiedener<br />
Fachrichtungen unterstützen die<br />
Kunden bei der Planung, dem Design und<br />
der Fertigung von Yachtzubehör. Mehrfach<br />
wurde MEOS als erfolgreicher Ausbildungsbetrieb<br />
von der Handwerkskammer<br />
Lübeck ausgezeichnet. Außerdem<br />
gibt es eine Zusammenarbeit mit der<br />
Fachhochschule Kiel im Bereich Produktionstechnik<br />
u.a. bei Bachelorarbeiten.<br />
Im sozialen Bereich engagiert sich das<br />
Unternehmen durch einen Dienstleistungsvertrag<br />
mit der Stiftung Drachensee.<br />
Ein starker Fokus liegt außerdem auf<br />
Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz. ó<br />
LACHGASSEDIERUNG<br />
» Abschalten und Entspannen<br />
beim Zahnarzt<br />
» Minimierter Schluckreflex<br />
» Kein Würgereiz<br />
» Spritze nicht wahrnehmen<br />
Baldus Medizintechnik GmbH | In der Langfuhr 32 | 56170 Bendorf | www.baldus.de
28 Oskar-Patzelt-Stiftung 29<br />
AGU Planungsgesellschaft für Automatisierungs-,<br />
Gebäude- und Umwelttechnik mbH Herr Harry<br />
Voges, Herr Ihsan Sari, Herr Klaus Bruch und Herr<br />
Dieter Hemsen - Geschäftsführer<br />
AGU Planungsgesellschaft für Automatisierungs-,<br />
Gebäude- und Umwelttechnik<br />
mbH aus Leverkusen, Finalist 2019<br />
Digitale Spitzenleistungen für Pharmazie<br />
und Biotechnik weltweit<br />
Für innovative digitale Lösungen im<br />
Bereich der Industrial IT-Produktentwicklung<br />
steht die 1992 gegründete<br />
AGU-Planungsgesellschaft. Mit großem<br />
Enthusiasmus, Leidenschaft und einem<br />
Startkapital für zwölf Monate begann<br />
das Abenteuer Unternehmer für die vier<br />
Gründer und IT-Spezialisten, die ihre Produkte<br />
heute auch in Nordamerika, Asien<br />
und dem Nahem Osten vertreiben.<br />
Preisträger<br />
<strong>2021</strong><br />
aus Nordrhein-<br />
Westfalen<br />
Inzwischen beschäftigt das mittelständische<br />
Unternehmen 70 Mitarbeiter<br />
und ist Marktführer bei Softwareprodukten<br />
(PEC) zur Digitalisierung der<br />
Betriebs- und Anlagensicherheit und zur<br />
Digitalisierung der Normenverwaltung<br />
(WISDOM). Die Software SDC (Laborautomatisierung)<br />
ist am gefragtesten und<br />
wird von den 25 größten Pharmaunternehmen<br />
der Welt eingesetzt, Tendenz<br />
steigend. SDC optimiert und digitalisiert<br />
die Abläufe in der Forschung,<br />
Entwicklung und Herstellung von Wirkstoffen/Impfstoffen<br />
der pharmazeutischen<br />
und biotechnologischen Industrie.<br />
Im Bereich Engineering – Anlagenplanung<br />
greift das Unternehmen auf Lösungsmethoden<br />
aus der verfahrens- und fertigungstechnischen<br />
Industrie zurück.<br />
Diese Kombination aus Engineering<br />
und Industrial IT-Bereich ist einzigartig.<br />
Tenbrink Gruppe<br />
aus Stadtlohn, Finalist 2019<br />
Innenausbau mit Exzellenz und Leidenschaft<br />
„Einrichten als nachhaltig begeisterndes<br />
Erlebnis“ – diese Vision begleitet<br />
die Tenbrink Gruppe in ihrer täglichen<br />
Arbeit. 1928 begann mit dem Gründer<br />
Josef Tenbrink die Unternehmensgeschichte<br />
als klassische Tischlerei. Heute<br />
ist die Tenbrink Gruppe ein international<br />
gefragtes Generalunternehmen für<br />
Tenbrink Gruppe v.l.n.r.<br />
Herr Frank Wessels, Frau Annabell Tenbrink,<br />
Herr Dieter Peters und Herr Hubert Merschformann<br />
- Geschäftsführung<br />
Innenausbau mit 144 Mitarbeitern, 25<br />
verschiedenen Arbeitszeitmodellen und<br />
einer Ausbildungsquote über zehn Prozent.<br />
Die sehr breite Kundenstreuung über<br />
Tenbrink HotelPlan, Tenbrink Ladeneinrichtungen<br />
und den seit <strong>2021</strong> neuen<br />
Bereich Health & Care minimiert das<br />
unternehmerische Risiko der Gruppe<br />
und war Grundlage der Umsatzverdopplung<br />
in den letzten vier Jahren.<br />
Swinging Production erwies sich als richtige<br />
Entscheidung für das Agieren auf<br />
volatilen, schwankenden Märkten. Tenbrink<br />
betreut Markenunternehmen in<br />
28 Ländern vom Projektmanagement bis<br />
zur Realisierung anspruchsvollster Konzepte,<br />
zum Beispiel Renovierung im laufenden<br />
Betrieb. Just in Time-Fertigung<br />
ermöglicht größtmögliche Flexibilität ab<br />
der Stückzahl eins und Detailanpassungen<br />
in letzter Minute, so dass Mengenkostenvereinbarungen<br />
entfallen. Jedes<br />
Möbel wird in nur fünf Tagen gefertigt.<br />
<strong>PT</strong>-MAGAZIN 6 <strong>2021</strong><br />
<strong>PT</strong>-MAGAZIN 6 <strong>2021</strong><br />
orderbase consulting GmbH Herr Dipl.-<br />
Ing. Robert Holtstiege, Geschäftsführer<br />
orderbase consulting GmbH<br />
aus Münster, Finalist 2019<br />
Neue digitale Ideen und Produkte aus<br />
der Sky Lounge<br />
Orderbase hat sich auf IT-Systeme und<br />
Beratung spezialisiert und blickt bereits<br />
auf über 20 Jahre Unternehmensgeschichte<br />
zurück. Eine beeindruckende<br />
Entwicklung aus einem Kellerbüro in<br />
Havixbeck auf den Orderbase Campus<br />
im Technologiepark in Münsters Norden.<br />
75 Mitarbeiter entwickeln Unternehmenssoftware<br />
und AddOns für<br />
Industrie 4.0, lokal und in der Cloud.<br />
Bei Unternehmenssoftware im Aufzugbau<br />
ist Orderbase Marktführer in<br />
Deutschland. Das MegaBoard, ein grafischer,<br />
voll integrierter Leitstand mit<br />
eigenen Optimierungs-Algorithmen,<br />
ist führend im europäischen Markt.<br />
Orderbase ist intensiv vernetzt mit Wirtschaft,<br />
Forschung und Wissenschaft. Im<br />
M44 Meetingscenter stehen besonders<br />
gestaltete Themenräume unter dem<br />
Motto: „Lösungswelten und Wissenstransfer<br />
– neue Impulse und Inspiration<br />
auf dem Weg in die Digitale Transformation“<br />
den Kunden und Partnern<br />
von Orderbase offen. Seit der Eröffnung<br />
2017 hat sich dieser Future Workplace<br />
als Schulungsort, Vernetzungsplattform<br />
und Ideenhub mit überregionaler<br />
Bedeutung im Münsterland etabliert.<br />
Orderbase ist Initiator und Mitbegründer<br />
von Mitwirken-Muenster.de,<br />
einer Plattform zur Förderung<br />
von Corporate Volunteering.<br />
MeisterWerke Schulte GmbH<br />
aus Rüthen-Meiste Finalist 2016<br />
Hochwertige, wohngesunde Designböden<br />
„Jeden Tag ein Meisterwerk“ – unter diesem<br />
Motto entwickeln und fertigen die<br />
700 Mitarbeiter der 1930 gegründeten<br />
MeisterWerke Schulte in Design und<br />
Material hochwertig gestaltete Hartböden,<br />
Wand- und Deckenbeläge und Paneele<br />
mit dem Schwerpunkt Holzstrukturen.<br />
MeisterWerke Schulte GmbH, Herr Ludger<br />
Schindler - Geschäftsführer<br />
Zu den ausgezeichneten neuartigen<br />
Produktideen „made in Meiste“ zählen<br />
Lindura-Holzboden, Nadura-Boden,<br />
wohngesunde Designböden ohne<br />
Vinyl oder Wandpaneele mit veganer<br />
Filzoberfläche zur Raumgestaltung<br />
und Verbesserung der Raumakustik.<br />
Fast alle Böden und Beläge wurden<br />
mit dem Blauen Engel ausgezeichnet.<br />
Es wird konsequent auf Tropenholz<br />
verzichtet und auf kontinuierliche Wieder-<br />
und Weiterverwertung von Produktionsabfällen<br />
geachtet. MeisterWerke-<br />
Produkte gibt es nicht in Baumärkten,<br />
sondern im Fachgroß- und Facheinzelhandel<br />
sowie im Objektvertrieb.<br />
Kein Zweifel, dass mit den zentralen<br />
Unternehmenswerten VERTRAU-<br />
EN und INNOVATION erreicht werden<br />
wird, dass die MeisterWerke<br />
Schulte auch künftig „Der nachhaltig<br />
beste Anbieter im Markt“ sein werden. ó<br />
- Mitnahmestapler<br />
- Schwertransporte<br />
- Kranservice<br />
- Einbringservice<br />
- Maschinenumzüge<br />
- Logistiklösungen<br />
- Inhouseservice<br />
- Lagerung<br />
- Logistik, Lagerung und<br />
Transport von Schüttgütern<br />
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Preisträger 2018<br />
GROSSER PREIS<br />
DES MITTEL-<br />
STANDES
32 Oskar-Patzelt-Stiftung 33<br />
Preisträger <strong>2021</strong><br />
aus Baden-Württemberg<br />
J. Schmalz GmbH, Herr Andreas Beutel -<br />
Geschäftsführer<br />
WGfS GmbH, v.l. Daniel Splettstößer, Rosemarie<br />
Amos-Ziegler, Klaus Ziegler - Geschäftsführer<br />
Bentley Innomed GmbH, v.l. Herr Christian<br />
Bader - Prokurist, Frau Carmen Panero<br />
- Product Development Managerin und<br />
Herr Sebastian Büchert - Geschäftsführer<br />
Bentley Innomed GmbH<br />
aus Hechingen, Finalist 2020<br />
Erfolgreich mit innovativen Implantaten<br />
für die Gefäßchirurgie<br />
Mit erstklassigen Medizinprodukten<br />
die Versorgung und Gesundheit von<br />
Patienten mit Gefäßerkrankungen<br />
entscheidend zu verbessern - diesem<br />
Anspruch stellt sich die Bentley Inno-<br />
Med GmbH. Das 2009 gegründete<br />
Familienunternehmen brachte nach<br />
nur drei Jahren Entwicklungszeit 2012<br />
sein erstes Implantat für die minimal<br />
invasive Gefäßchirurgie auf den Markt.<br />
Inzwischen vermarktet Bentley sechs<br />
Produktfamilien selbst entwickelter und<br />
hergestellter, innovativer Implantate. Die<br />
Wertschätzung bei Gefäßchirurgen in<br />
mehr als 80 Ländern sorgte dafür, dass<br />
das anfangs unbekannte Kleinunternehmen<br />
sich seit 2016 als mittelständisches<br />
Unternehmen mit inzwischen<br />
200 Mitarbeitern aus über 30 verschiedenen<br />
Nationalitäten aller Altersgruppen<br />
erfolgreich etabliert hat. Das<br />
schnelle globale Wachstum wurde aus<br />
eigener Kraft finanziert, alle Gründungsdarlehen<br />
wurden bereits zurückgeführt.<br />
Die Produkte werden ausschließlich in<br />
Deutschland entwickelt und produziert.<br />
Als weltweit erstes Unternehmen führte<br />
Bentley Innomed eine Bestell-App<br />
für medizintechnische Implantate ein.<br />
J. Schmalz GmbH<br />
aus Glatten, Finalist 2019<br />
Moderne Vakuumtechnik für vielfältige<br />
Zwecke<br />
Alles begann vor über 100 Jahren mit einer<br />
Maschine für hochwertige Rasierklingen.<br />
Heute ist aus dem kleinen Handwerksbetrieb<br />
ein international aufgestelltes<br />
Unternehmen geworden. Schmalz ist<br />
Marktführer in der Automatisierung<br />
mit Vakuum sowie für ergonomische<br />
Handhabungssysteme. Mit der Vakuumtechnik<br />
lassen sich unterschiedlichste<br />
Güter zuverlässig greifen, von leichten<br />
Paketen in hoher Taktzahl bis zu größten<br />
Rotorblätter für Windkraftanlagen.<br />
Das Familienunternehmen beschäftigt<br />
am Firmensitz in Glatten/<br />
<strong>PT</strong>-MAGAZIN 6 <strong>2021</strong><br />
<strong>PT</strong>-MAGAZIN 6 <strong>2021</strong><br />
Schwarzwald sowie in 19 weiteren<br />
Gesellschaften in mehr als 80 Ländern<br />
weltweit rund 1 500 Mitarbeiter.<br />
Die Schmalz GmbH kooperiert mit<br />
fünf Schulen im Landkreis sowie in<br />
rund 30 Projekten mit mehreren Hochschulen<br />
und Universitäten sowie einer<br />
Vielzahl von Fraunhofer-Instituten.<br />
Jeder zweite Praktikant wird für die<br />
Ausbildung in einem von 18 Ausbildungsberufen<br />
gewonnen mit einer<br />
98-prozentigen Übernahmechance.<br />
Durch das Life+-Programm bietet das<br />
Unternehmen seinen Mitarbeitern<br />
flexible Arbeitszeitmodelle und in der<br />
Schmalz Kinderwelt werden Kleinkinder<br />
von acht Wochen bis drei Jahren<br />
optimal betreut, firmennah, in toller<br />
Atmosphäre mit professionellem Personal<br />
und flexiblen Betreuungszeiten.<br />
Wohngemeinschaft für Senioren<br />
WGfS GmbH<br />
aus Filderstadt, Finalist 2020<br />
Individuelle Pflege mit Herz und Wohlfühlmanagerin<br />
1987 wurde die Wohngemeinschaft für<br />
Senioren als privater ambulanter Pflegedienst<br />
für ältere Menschen gegründet.<br />
Heute bietet das Familienunternehmen<br />
in drei Pflegeheimen ambulante Betreuung,<br />
Tages- und Kurzzeitpflege und stationäre<br />
Dauerpflege und hat dabei den Charakter<br />
einer Wohngemeinschaft erhalten.<br />
Spezielle Ansprechpartner, die „Pflegeberater“,<br />
kümmern sich um die Fragen<br />
und Belange der Angehörigen, damit sie<br />
ihre pflegebedürftigen Eltern in guten<br />
Händen wissen. Die Angehörigen können<br />
mittels eines individuellen Zutritt-<br />
Codes auch jederzeit in die Wohngruppen<br />
kommen, um selbst nach Mutter<br />
oder Vater zu schauen. „Den Schatz in<br />
jedem einzelnen entdecken“, lautet das<br />
Leitbild des Unternehmens, dessen 245<br />
Mitarbeiter aus 47 Nationen kommen.<br />
Eine Wohlfühlmanagerin hilft den Mitarbeitern<br />
bei privaten und beruflichen<br />
Schwierigkeiten durch Zuhören und aktive<br />
Hilfe bei der Suche nach Lösungen.<br />
Den Beschäftigten der WGfS stehen<br />
rund 50 verschiedene Teilzeitmodelle,<br />
zugeschnitten auf die Familiensituation,<br />
auf Weiterbildungswünsche oder<br />
auf die Taktzeiten des Nahverkehrs zur<br />
Verfügung. Im Jahr 2020 ist das Unternehmen<br />
auf eine 5-Tage-Woche umgestiegen,<br />
um die Work-Life-Balance weiter<br />
zu steigern. Ebenfalls seit 2020 beteiligt<br />
sich die WGfS beim ökologischen<br />
Projekt für integrierte Umwelttechnik<br />
(ÖKOPROFIT) im Landkreis Esslingen. ó<br />
Neanderklinik “Harzwald” GmbH - Seniorenpflegebereich<br />
WGfS GmbH<br />
Nürtinger Straße 11<br />
70794 Filderstadt<br />
Pflegeeinrichtung für:<br />
▪ Vollstationäre Pflege, ▪ Kurzzeitpflege, ▪ Urlaubspflege,<br />
▪Tagespflege, ▪ Pflege von Dialysepatienten<br />
Akademie für Gesundheits- und Pflegeberufe<br />
▪ Fort- und Weiterbildung im Gesundheitswesen<br />
Begegnungszentrum an der Neanderklinik<br />
▪ Begegnungsstätte der Senioren und Seniorinnen<br />
der Landgemeinde Harztor und Umgebung<br />
Erholsame Natur, klassische Architektur<br />
Die Unterbringung der Senioren erfolgt in komfortablen<br />
Einzel-/Doppelzimmern mit DU/WC, Telefonanschluss<br />
Lorem Ipsum<br />
Sie erreichen uns unter: Neanderplatz 4, 99768 Ilfeld/Südharz ,<br />
Tel.: 036331/35-101 - Fax: 036331/ 35-138 www.neanderklinik.de<br />
<strong>2021</strong>
32 Oskar-Patzelt-Stiftung 33<br />
Preisträger <strong>2021</strong> aus<br />
Sachsen und Thüringen<br />
Gemeinhardt Service GmbH, v.l. Herr<br />
Walter Stuber und Herr Dirk Eckart -<br />
Geschäftsführer<br />
GL Gießerei Lößnitz GmbH, Herr Dipl.-Ing.<br />
Max Jankowsky - Geschäftsführer<br />
Neanderklinik Harzwald GmbH v.l.<br />
Herr Frank Otto - DEKRA, Frau Martina Röder -<br />
Geschäftsführerin und Petra Jäger - QMB<br />
Gemeinhardt Service GmbH aus Roßwein,<br />
Finalist 2019<br />
Erfolg durch Mut zu unkonventionellem<br />
Handeln<br />
2001 gegründet, zählt die Gemeinhardt<br />
Service GmbH hauptsächlich Industrieund<br />
Baubetriebe zu ihren Kunden, die in<br />
der Regel Spezialgerüste und Sonderlösungen<br />
für ihre Bauvorhaben benötigen.<br />
So durfte das Unternehmen u.a. die<br />
Einrüstung der Trinkwasser-Talsperre<br />
Lehnmühle mittels eines Hängegerüstes<br />
übernehmen. Das schonte das<br />
Bauwerk und das Budget des Kunden.<br />
Die Philosophie des Unternehmens<br />
lautet „Wer gibt, gewinnt“. Teamwork<br />
auch über die Unternehmensgrenzen<br />
hinaus und Kooperationen sind der<br />
Schlüssel zum Erfolg und zur Eintragung<br />
eines neuen Ausbildungsberufs.<br />
Ein weiterer Meilenstein war die Entwicklung<br />
einer Gerüstbauteile-Waschmaschine.<br />
Mit der Marke „Schutz in Perfektion“<br />
werden ungenutzte Potentiale und<br />
Marktlücken erschlossen. So stellt das<br />
Unternehmen u.a. Staubschutzwände in<br />
der Lebensmittelindustrie in Reinraumqualität<br />
und flexible Schutzkonstruktionen<br />
für Industriebetriebe zum Einsatz<br />
bei laufender Produktion ohne Ausfall.<br />
Auch abseits ihrer Kernkompetenzen<br />
sind die beiden geschäftsführenden<br />
Gesellschafter Walter Stuber und<br />
Dirk Eckart aktiv. So veröffentlichten<br />
sie in den letzten vier Jahren zwei<br />
MUTMACHER-Bücher für Unternehmer<br />
und Gründer sowie einen eigens<br />
gekelterten<br />
MUTMACHER-Wein.<br />
GL Gießerei Lößnitz GmbH aus Lößnitz,<br />
Finalist 2020<br />
Lößnitzer Gusseisenprodukte im Einsatz<br />
Das 170 Jahre alte und 1992 privatisierte<br />
Unternehmen hat sich auf das<br />
Gießen handgefertigter Gussteile, dem<br />
Werkzeugguss und Vollformguss nach<br />
Holz- oder Styropormodellen spezialisiert.<br />
Der Schwerpunkt liegt dabei<br />
auf der Fertigung von Eisengussteilen<br />
für den Automobilwerkzeugbau.<br />
Zum aktiven Kundenstamm des Unternehmens<br />
zählen u.a. BMW, Audi, Daimler,<br />
Porsche und die Salzgitter AG, die die<br />
hervorragende Leistung der 85 Mitarbeiter<br />
in puncto Prototypenbau schätzen.<br />
<strong>PT</strong>-MAGAZIN 6 <strong>2021</strong><br />
<strong>PT</strong>-MAGAZIN 6 <strong>2021</strong><br />
Mit hohen Investitionen in klimafreundliche<br />
Technik dem Erwerb von 7.000<br />
Klimaschutzzertifikaten wurde das Ziel<br />
einer klimaneutralen Gießerei erreicht.<br />
Die Gießerei Lößnitz GmbH gilt als<br />
Vorzeigebetrieb innerhalb der Branche<br />
in puncto Sicherung der Umwelt.<br />
Ein weiteres Alleinstellungsmerkmal<br />
des Unternehmens ist die Kombination<br />
aus Innovation und Tradition, die<br />
sich auch in der Realisierung der individuellen<br />
und nachhaltigen Lösungen<br />
passgenau für jeden Kunden zeigt. Die<br />
Leitsätze des Unternehmens – „Qualitätsguss<br />
aus dem Erzgebirge“ und<br />
„Alles aus einem Guss“ – stehen für den<br />
hohen Qualitätsanspruch der Gießerei.<br />
Neanderklinik Harzwald GmbH aus<br />
Harztor OT Ilfeld, Finalist 2020<br />
Respekt für die Würde und Einzigartigkeit<br />
jedes Menschen<br />
Die Neanderklinik Harzwald GmbH<br />
hat sich als stationäre Pflegeeinrichtung<br />
auf die Versorgung von Menschen<br />
mit Demenz spezialisiert. Sie verfügt<br />
über 110 Pflegeplätze einschließlich<br />
integrierter Kurzzeit- sowie Tagespflege<br />
mit 15 Plätzen und 90 Mitarbeiter.<br />
Hervorzuheben sind die hohe Qualität<br />
und die Menschlichkeit, die den Bewohnern<br />
im Rahmen der pflegerischen Versorgung<br />
zuteil wird. Die Neanderklinik<br />
Harzwald GmbH arbeitet aktiv mit dem<br />
Deutsch-Ukrainischen Pflegeverband e.V.<br />
in puncto Neueinstellungen von qualifizierten<br />
Pflegefachkräften zusammen. Seit<br />
2005 unterhält sie eine eigene Akademie<br />
für Gesundheits- und Pflegeberufe. Seit<br />
Beginn der Corona-Pandemie war keine<br />
einzige Covid-19-Infektion innerhalb<br />
der Pflegeeinrichtung zu verzeichnen.<br />
Aktuell ist das Unternehmen in das<br />
Projekt „Interaktive robotische Mobilisierungsassistenten“<br />
in Kooperation<br />
mit der TU Ilmenau involviert. Seit letztem<br />
Jahr besteht eine aktive Erprobung<br />
von Mobility Monitoren zur Erfassung<br />
der Mobilität einer Person, mit Hilfe<br />
derer das Dekubitusrisiko eines Bewohners<br />
eingeschätzt und das individuelle<br />
Sturzrisiko erfasst werden kann. ó<br />
Neanderklinik “Harzwald” GmbH - Seniorenpflegebereich<br />
Pflegeeinrichtung für:<br />
▪ Vollstationäre Pflege, ▪ Kurzzeitpflege, ▪ Urlaubspflege,<br />
▪Tagespflege, ▪ Pflege von Dialysepatienten<br />
Akademie für Gesundheits- und Pflegeberufe<br />
▪ Fort- und Weiterbildung im Gesundheitswesen<br />
Begegnungszentrum an der Neanderklinik<br />
▪ Begegnungsstätte der Senioren und Seniorinnen<br />
der Landgemeinde Harztor und Umgebung<br />
Erholsame Natur, klassische Architektur<br />
Die Unterbringung der Senioren erfolgt in komfortablen<br />
Einzel-/Doppelzimmern mit DU/WC, Telefonanschluss<br />
Sie erreichen uns unter: Neanderplatz 4, 99768 Ilfeld/Südharz ,<br />
Tel.: 036331/35-101 - Fax: 036331/ 35-138 www.neanderklinik.de<br />
<strong>2021</strong>
32 Oskar-Patzelt-Stiftung 33<br />
Preisträger <strong>2021</strong> aus<br />
Berlin/Brandenburg und<br />
Mecklenburg-Vorpommern<br />
KNAUER Wissenschaftliche Geräte GmbH,<br />
Frau Katharina Pohl - Leitung HR, Frau<br />
Alexandra Knauer - Geschäftsführerin und<br />
Herr Carsten Losch, Geschäftsführer<br />
Opitz Holzbau GmbH & Co. KG,<br />
Oliver Hering, Thomas Hübner - Geschäftsführer<br />
und Bodo Mierisch - Geschäftsführer<br />
Möbel Preuß Möbel- und Innenausbau GmbH-<br />
Frau Daniela Preuß - Geschäftsführerin<br />
KNAUER Wissenschaftliche Geräte<br />
GmbH aus Berlin, Finalist 2018<br />
Wir trennen Moleküle und verbinden<br />
Menschen<br />
Die 1962 gegründete KNAUER Wissenschaftliche<br />
Geräte GmbH hat sich<br />
als weltweiter Partner der Wissenschaft<br />
einen Namen gemacht. KNAU-<br />
ER gilt als Spezialist für Flüssigkeitschromatographie<br />
und ist der erste<br />
deutsche HPLC-Gerätehersteller.<br />
Grundstein für den Unternehmenserfolg<br />
war und ist das Osmometer, mit<br />
dem die Osmolarität biologischer<br />
Lösungen bestimmt werden kann.<br />
Die unternehmensintern entwickelte<br />
Hochdruckpumpe wird unter anderem<br />
beim Unternehmen Pfizer für die<br />
Herstellung von Lipid-Nanopartikeln<br />
eingesetzt. KNAUER entwickelte auch<br />
Produktionssysteme zur Herstellung von<br />
Impfstoffen mittels mRNA-Technologie.<br />
„Made in Germany“ heißt das Zauberwort.<br />
Grundsteine des Erfolgs sind die Leidenschaft<br />
der 165 Mitarbeiter für ihren Beruf,<br />
ihre hohe Expertise und das Fokussieren<br />
auf Sustainability. Seit 2016 sorgt<br />
die KNAUER-Akademie mit 42 Schulungen<br />
für eine kontinuierliche Fort- und<br />
Weiterbildung. Das Schüler:innenlabor<br />
„KNAUER Entdecker Club“ bietet für<br />
Schulklassen Experimentierstationen zu<br />
Grundlagenversuchen in Chemie und Physik.<br />
Opitz Holzbau GmbH & Co. KG<br />
aus Neuruppin, Finalist 2013<br />
Holz ist der Baustoff der Zukunft<br />
Die 75jährige Opitz Holzbau GmbH & Co.<br />
KG ist Generalanbieter für den industriellen<br />
Holzbau und gilt als Marktführer<br />
für nachhaltiges Bauen in Deutschland.<br />
Opitz Holzbau verfügt über die größte<br />
Produktionsstraße für Nagelplattenkonstruktionen<br />
in Europa, inklusive der<br />
neuesten High-Tech-Abbundanlage.<br />
Opitz Holzbau hat u. a. neue innovative<br />
Stahlleichtbausysteme und Net-<br />
Zero-Fassadensanierungen entwickelt<br />
und hat die Marktführerschaft<br />
in der energetischen Sanierung inne.<br />
Herausragend ist ebenfalls die europaweite<br />
Marktführerschaft, die Opitz<br />
<strong>PT</strong>-MAGAZIN 6 <strong>2021</strong><br />
<strong>PT</strong>-MAGAZIN 6 <strong>2021</strong><br />
Holzbau durch die Kombination seiner<br />
Fertigungsbreite, der Größe, seiner<br />
Kapazitäten und der Modernität<br />
der Maschinenausstattung erlangt<br />
hat. Dies ermöglicht das vielschichtige<br />
Portfolio von Rohbausätzen für<br />
Ein- und Mehrfamilienhäuser, Dachaufstockungen,<br />
Hallensysteme, Supermärkte,<br />
Brückenschalungen und Carports.<br />
Die eigene Martin OPITZ Stiftung<br />
unterstützt zum Beispiel Kinder und<br />
Jugendliche aus sozial schwachen<br />
Familien in puncto Aus- und Weiterbildung,<br />
Behindertenwerkstätten, das<br />
Hospiz in Ruppin und die Kinder- und<br />
Jugendorganisation Plant-for-the-Planet.<br />
Möbel Preuß Möbel- und Innenausbau<br />
GmbH aus Neustrelitz, Finalist 2010<br />
Zeitgemäßes Einrichten mit allem drum<br />
und dran<br />
Über drei Jahrhunderte hinweg spannt<br />
sich die Geschichte des 1887 gegründeten<br />
einstigen Handwerksbetriebs für<br />
Bau- und Sargtischlerei. Heute führen<br />
Johannes und Daniela Preuß, die Vertreter<br />
der vierten und fünften Generation,<br />
eines der erfolgreichsten und innovativsten<br />
Möbelhäuser in Deutschland.<br />
Neben einem großen Haus im Süden von<br />
Neustrelitz betreibt die Familie ein exklusives<br />
Ambiente-Studio in der Innenstadt,<br />
wo sich auch die Wurzeln des Familienbetriebes<br />
befinden. Möbel Preuß ist<br />
das größte Vollsortimentsmöbelhaus<br />
in Mecklenburg - Strelitz. Von Wohnraum-<br />
und Schlafraummöbeln bis hin<br />
zu Einbausystemen und maßgeschneiderten<br />
Einbauküchen und Objekteinrichtung<br />
wird alles angeboten. Wobei<br />
der Schwerpunkt immer einem Claim<br />
folgt: Beste Qualität Made in Germany.<br />
Einige der 18 Mitarbeiter halten dem<br />
Haus schon seit ihrer Ausbildung<br />
die Treue. Die Teilnahme an dem Projekt<br />
„Unternehmenswert Mensch“ war<br />
Möbel Preuß deshalb eine Herzensangelegenheit.<br />
Insgesamt haben seit<br />
1996 26 junge Leute bei Möbel Preuß<br />
die Ausbildung mit Erfolg abgeschlossen.<br />
Auch in der Region engagiert sich<br />
das Unternehmen mit viel Herzblut. ó<br />
Neanderklinik “Harzwald” GmbH - Seniorenpflegebereich<br />
Individuelles Einrichten von der Einbauküche bis zum<br />
Einbauschrank – maßgenau nach Ihren Wünschen mit Lieferung<br />
und fachgerechter Montage bundesweit.<br />
Stilvolles Einrichten mit Liebe zum Detail. Hier finden Sie alles,<br />
was Ihrem Zuhause das gewisse Ambiente verleiht.<br />
Pflegeeinrichtung für:<br />
▪ Vollstationäre Pflege, ▪ Kurzzeitpflege, ▪ Urlaubspflege,<br />
▪Tagespflege, ▪ Pflege von Dialysepatienten<br />
Akademie für Gesundheits- und Pflegeberufe<br />
▪ Fort- und Weiterbildung im Gesundheitswesen<br />
Begegnungszentrum an der Neanderklinik<br />
▪ Begegnungsstätte der Senioren und Seniorinnen<br />
der Landgemeinde Harztor und Umgebung<br />
Erholsame Natur, klassische Architektur<br />
Die Unterbringung der Senioren erfolgt in komfortablen<br />
Einzel-/Doppelzimmern mit DU/WC, Telefonanschluss<br />
Sie erreichen uns unter: Neanderplatz 4, 99768 Ilfeld/Südharz ,<br />
Tel.: 036331/35-101 - Fax: 036331/ 35-138 www.neanderklinik.de<br />
<strong>2021</strong>
32 Oskar-Patzelt-Stiftung 33<br />
EWM AG Frau Susanne Szczesny-Oßing -<br />
Vorstandsvorsitzende und Frau Angelika<br />
Szczesny-Kluge - Aufsichtsratsvorsitzende<br />
Preisträger <strong>2021</strong> aus<br />
Rheinland-Pfalz und<br />
dem Saarland<br />
Baldus Medizintechnik GmbH<br />
Herr Fabian Baldus - Geschäftsführer<br />
proWIN Winter GmbH<br />
Herr Stefan Margenfeld - Teamleiter Media und<br />
Berater der Geschäftsführung<br />
EWM AG<br />
aus Mündersbach, Finalist 2019<br />
Digitale und umweltfreundliche<br />
Schweißtechnik auf dem Vormarsch<br />
Bei EWM werden international erfolgreich<br />
Maßstäbe mit innovativen<br />
Schweißgeräten gesetzt. Das 1957<br />
gegründete Familienunternehmen hat<br />
sich vom Komponentenhersteller zum<br />
Anbieter kompletter Systeme entwickelt.<br />
Mit 14 Standorten in Deutschland und<br />
sieben internationalen Standorten, rund<br />
500 Mitarbeitern, über 100 Patenten und<br />
einer eigenen Patentabteilung wurde<br />
EWM Deutschlands größter Hersteller<br />
von Lichtbogen-Schweißtechnik und<br />
einer der globalen Technologieführer<br />
in der Schweißtechnologie. Die neuen<br />
Easyweld Roboter-Schweißzellen oder<br />
das erste XQ WIG-Gerät erleichtern<br />
den Einstieg in die Automation gerade<br />
für kleine und mittlere Unternehmen.<br />
EWM sorgt für freie Denk- und Innovationsräumen<br />
out of the box. Interdisziplinäre<br />
Teams aus Mitarbeitern sowie<br />
Externen aus Forschung, Entwicklung<br />
und Wirtschaft entwickeln neue, oft<br />
quergedachte Ansätze und Lösungen.<br />
Das Unternehmen unterstützt als<br />
Sponsor Förderprogramme für Nachwuchskräfte<br />
des Deutschen Verbandes<br />
für Schweißen und verwandte<br />
Verfahren (DVS) wie „Schweißen<br />
macht Schule“, das mit Schulen umgesetzt<br />
wird. Regelmäßig wird der mit<br />
30.000 Euro dotierte EWM-Award<br />
an junge Wissenschaftler vergeben.<br />
Baldus Medizintechnik GmbH<br />
aus Bendorf, Finalist 2020<br />
Schnelle Hilfe für Beatmungspatienten<br />
und Lachgas gegen Zahnschmerzen<br />
Baldus steht für hochwertige Medizintechnikprodukte.<br />
Das 1993 gegründete<br />
Familienunternehmen hat sich mit 40<br />
Mitarbeitern auf zwei Gebiete spezialisiert.<br />
Baldus ist Experte in der Montage<br />
und Wartung von zentralen medizinischen<br />
Gasversorgungsanlagen und<br />
Laborgasanlagen in Krankenhäusern<br />
und OP-Zentren. Und ist europaweit<br />
führend im Vertrieb von Lachgassedierungen.<br />
Mit dem Baldus Touch, dem<br />
ersten digitalen Sauerstoff-Lachgas-<br />
Mischer, der über einen Touchscreen<br />
verfügt, wurde ein Lachgas-Gerät<br />
der nächsten Generation entwickelt.<br />
<strong>PT</strong>-MAGAZIN 6 <strong>2021</strong><br />
<strong>PT</strong>-MAGAZIN 6 <strong>2021</strong><br />
Oberste Priorität hat für das Unternehmen,<br />
seinen Kunden im Krankenhaus<br />
beste Versorgung mit Sauerstoff und<br />
Druckluft sicherzustellen. Mit den entwickelten<br />
Produkten im Bereich der<br />
dentalen Lachgassedierung soll Zahnärzten<br />
in Deutschland die noch wenig<br />
bekannte Sedierungsmethode nähergebracht<br />
werden. Nach erfolgreicher<br />
Kooperation mit einem amerikanischen<br />
Vertriebspartner will Baldus nun die<br />
USA flächendeckend mit Produkten im<br />
Bereich Lachgassedierung versorgen.<br />
proWIN Winter GmbH<br />
aus Illingen, Finalist 2020<br />
Experten für umweltfreundliche Reinigungsmittel<br />
1995 startete proWIN mit dem Direktvertrieb<br />
von Reinigungsprodukten für<br />
ein schönes Zuhause, welche die Natur<br />
so gering wie möglich belasten. Bis<br />
Anfang 2020 bedeutete Direktvertrieb<br />
vor allem persönlicher Kundenkontakt<br />
auf Homepartys. Als die pandemiebedingten<br />
Kontaktbeschränkungen damit<br />
über Nacht Schluss machten, baute<br />
proWIN innerhalb kürzester Zeit das<br />
komplette Geschäftsmodell um: auf<br />
Online-Verkaufspartys, Online-Seminare<br />
und Home-Office und Schichtdienst für<br />
die 200 festangestellten Mitarbeiter.<br />
Die 135 000 Vertriebspartner erhalten<br />
an der proWin-Akademie umfassendes<br />
Wissen zu den Produkten und zu Ökologie<br />
und Nachhaltigkeit. Momentan<br />
entsteht in ökologischer Bauweise ein<br />
neues Zentrallager auf einer Gesamtfläche<br />
von 14 000 Quadratmetern.<br />
proWin 2019 gehört zu den Green Brands<br />
Germany, Schweiz und Österreich. Die<br />
2016 gegründete proWin pro nature<br />
Stiftung fördert Wissenschaft und Forschung<br />
auf den Gebieten Ökologie und<br />
Biologie, Natur- und Umweltschutz sowie<br />
Tier- und Artenschutz. Das Modellprojekt<br />
„Schule der Nachhaltigkeit“, das eines<br />
der nationalen BNE-Ziele der Agenda<br />
2030 ist, wird im Saarland konzeptionell<br />
von proWin pro nature mitgestaltet. ó<br />
Neanderklinik “Harzwald” GmbH - Seniorenpflegebereich<br />
Pflegeeinrichtung für:<br />
▪ Vollstationäre Pflege, ▪ Kurzzeitpflege, ▪ Urlaubspflege,<br />
▪Tagespflege, ▪ Pflege von Dialysepatienten<br />
Akademie für Gesundheits- und Pflegeberufe<br />
▪ Fort- und Weiterbildung im Gesundheitswesen<br />
Begegnungszentrum an der Neanderklinik<br />
▪ Begegnungsstätte der Senioren und Seniorinnen<br />
der Landgemeinde Harztor und Umgebung<br />
Erholsame Natur, klassische Architektur<br />
Die Unterbringung der Senioren erfolgt in komfortablen<br />
Einzel-/Doppelzimmern mit DU/WC, Telefonanschluss<br />
Sie erreichen uns unter: Neanderplatz 4, 99768 Ilfeld/Südharz ,<br />
Tel.: 036331/35-101 - Fax: 036331/ 35-138 www.neanderklinik.de<br />
<strong>2021</strong>
34 Oskar-Patzelt-Stiftung<br />
Kommune des Jahres <strong>2021</strong><br />
Bank des Jahres <strong>2021</strong><br />
Herr Siegfried Averhage -<br />
Wirtschaftsförderungsgesellschaft<br />
Osnabrücker Land mbH<br />
WIGOS Wirtschaftsförderungsgesellschaft<br />
Osnabrücker Land<br />
Osnabrück, Niedersachsen<br />
Markt Arnstorf<br />
Arnstorf, Bayern<br />
Großartiger Teamgeist<br />
Nur wenige niederbayerische Kommunen<br />
haben in den letzten Jahren eine so dynamische<br />
Entwicklung vollzogen, wie Arnstorf.<br />
Grund ist ein großartiger Teamgeist<br />
zwischen Rathaus und findigen Unternehmern,<br />
die allesamt nach vorn denken.<br />
Effektive Wirtschaftsförderung bündelt<br />
Maßnahmen wie günstige Gewerbesteuersätze,<br />
ein internet-basiertes Bürger-Service-Portal,<br />
ein offenes Bürgermeisterbüro<br />
für Führungskräfte bei schwierigen<br />
Fragen sowie den Ausbau des Glasfasernetzes.<br />
Der Erfolg: Lediglich zwei Prozent<br />
Arbeitslosenquote und zusätzlich kommen<br />
tausende Pendler hierher zur Arbeit.<br />
gebiet an und eine innovative Start-up-<br />
Landschaft wurde etabliert. Zu den Erfolgen<br />
in der Mittelstandsförderung gehört<br />
das Handeln der Sparkasse als Förderer<br />
und Gesellschafter des Technologie-Zentrums<br />
Dortmund, wo mehr als 300 kleine<br />
und mittlere Unternehmen mit etwa<br />
10.000 Arbeitsplätzen beheimatet sind.<br />
Erfolgreiche Impulsberatung<br />
Informieren, beraten, fördern, helfen –<br />
unter diesem Motto unterstützt die<br />
Wirtschaftsförderungsgesellschaft Osnabrücker<br />
Land mbH (WIGOS) mit einem<br />
bundesweit einmaligen, umfangreichen<br />
Beratungsangebot die Unternehmen im<br />
Landkreis bei unterschiedlichen Herausforderungen,<br />
bei Expansion oder Neuansiedlung.<br />
Mit Erfolg: Der Beschäftigungszugang<br />
im Landkreis Osnabrück lag somit<br />
über 50 Prozent über dem Landesdurchschnitt.<br />
Anderswo sind Existenzgründungen<br />
letzter Ausweg aus der Arbeitslosigkeit;<br />
im Osnabrücker Land sind sie<br />
tatsächlich unternehmerisch motiviert.<br />
Herr Christoph Brunner - 1. Bürgermeister<br />
der Marktgemeinde Markt Arnstorf<br />
Sparkasse Dortmund<br />
Herr Peter Orth - Vorstand<br />
Sparkasse Dortmund<br />
Dortmund, Nordrhein-Westfalen<br />
Vielfache Förderung<br />
Die Sparkasse Dortmund fördert durch<br />
ihre individuelle Kundenbetreuung kleine<br />
und mittlere Unternehmen aller Branchen.<br />
Im Fokus stehen die Themen „Gründung<br />
und Nachfolge“. In der Pandemie<br />
sind die Kreditzusagen um 33,5 Prozent<br />
angestiegen. Obwohl in NRW die Anzahl<br />
der Gewerbeanmeldungen rückläufig<br />
war, stieg die Neugründungszahl im Ruhr-<br />
Kreissparkasse Ostalb, Herr Alexander<br />
Vaas - Bereichsleiter für<br />
Vertriebsmanagement und Direktor<br />
Kreissparkasse Ostalb<br />
Schwäbisch Gmünd,<br />
Baden-Württemberg<br />
Fair. Verlässlich. Nah.<br />
Unter diesem Motto steht gerade in<br />
schwierigen Zeiten die Bank eng an<br />
der Seite ihrer Kunden. Bereits im März<br />
2020 wurde ein spezielles, hauseigenes<br />
Corona-Darlehen aufgelegt, um die<br />
damals noch nicht vorhandenen Bundes-<br />
und Landesmittel vorzufinanzieren.<br />
In Schwäbisch Gmünd ist mit 40<br />
Prozent die höchste Nachfolgedynamik<br />
zu beobachten. Dieser Trend setzt sich<br />
trotz Corona fort. Zur Stärkung der Heimatverbundenheit<br />
und des Wir-Gefühls<br />
werden unter dem Motto „Heimvorteil“<br />
die Privatkunden mit den Unternehmenskunden<br />
zusammengebracht. ó<br />
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2017 <strong>2021</strong><br />
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Unser Fokus ist die Digitalisierung industrieller Prozesse im<br />
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Bereich IT-Lösungen und Automatisierung.<br />
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Zu unseren Kunden gehören die 25 größten Pharmaunternehmen<br />
der Welt, und viele Großunternehmen der<br />
Region.<br />
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36 Oskar-Patzelt-Stiftung<br />
Finalisten <strong>2021</strong> aus Berlin/Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern<br />
Berliner Seilfabrik GmbH & Co.<br />
aus Berlin<br />
werden. Energieinsel ist der einzige<br />
TÜV geprüfte Photovoltaik-Installationsbetrieb<br />
in den neuen Bundesländern.<br />
v.l.n.r. • Frame-Design Mende e.K. - Mathias Mende - Geschäftsführer • Energieinsel<br />
GmbH - Nathalie Fabera - Marketing und Herr Henri Lehmann - Gesellschafter • EFEN<br />
GmbH - Herr Ekkehard Kohl und Herr Thomas Münch - Geschäftsführer • Berliner Seilfabrik<br />
GmbH & Co. - Herr Karl-Hein Köhler - Geschäftsführer<br />
v.l.n.r. • Herr Harry Richert, Gesellschafter und Herr<br />
Björn Liefke, Geschäftsführer der Warnemünder<br />
Bau GmbH • Frau Martina Fregin, Geschäftsführerin<br />
der LKT-Lüftungs- und Klimatechnik GmbH<br />
Gut aufgehängt<br />
Ursprünglich wurden Seile für die Berliner<br />
Aufzugsindustrie gefertigt. Anfang<br />
der siebziger Jahre des vergangenen<br />
Jahrhunderts wurden die ersten Raumnetze<br />
als Klettergeräte entwickelt. Heute<br />
ist das Unternehmen ein ganzheitlicher<br />
Spielgeräte-Komplettanbieter<br />
mit einer eigenen Tochterfirma in den<br />
USA und weltweit bekannt für seine<br />
Innovationsführerschaft. Das Unternehmen<br />
hält etwa 20 internationale<br />
Patente für seine Eigenentwicklungen<br />
an Spielplatzgeräten. Durchschnittlich<br />
werden ein bis zwei Neuentwicklungen<br />
pro Jahr auf den Markt gebracht.<br />
Frame Design Mende e.K.<br />
aus Schönewalde im Süden Brandenburgs<br />
Im richtigen Rahmen<br />
Als deutsche Manufaktur agiert Frame<br />
Design Mende innovativ und flexibel,<br />
wenn es um Rahmen geht und bietet<br />
ein umfangreiches Sortiment vorwiegend<br />
in Holz- aber auch Kunststoff- und<br />
Aluleisten an. Egal ob es sich dabei um<br />
Standard- oder Sondermaße handelt.<br />
Die Kombination aus individueller Maßanfertigung<br />
bei konkurrenzloser Schnelligkeit<br />
und gleichbleibend hoher Qualität<br />
lässt Frame Design Mende aus der<br />
Masse der Wettbewerber herausstechen.<br />
Arbeitsplätze und German Mittelstand – das sind zwei Seiten derselben<br />
Medaille: Diese sechs Unternehmen aus aus<br />
Berlin/Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern sichern<br />
gemeinsam über 1000 Arbeitsplätze.<br />
HILFT<br />
<strong>PT</strong>-MAGAZIN 6 <strong>2021</strong><br />
<strong>PT</strong>-MAGAZIN 6 <strong>2021</strong><br />
EFEN GmbH<br />
aus Uebigau-Wahrenbrück im Landkreis<br />
Elbe-Elster<br />
Mit Sicherheit in eine Zukunft voller<br />
Spannung<br />
Energieverteilanlagen bei Überlast und<br />
Kurzschluss sicher machen, dafür steht<br />
EFEN seit fast 100 Jahren. Mit dem Jahr<br />
1985 wurde das Portfolio um das Gebiet<br />
der Hochspannungs-Hochleistungs-<br />
Sicherungen und Überspannungsableiter<br />
erweitert. Somit ist EFEN der<br />
Spezialist für den sicheren und intelligenten<br />
Netzbetrieb und bietet Systeme<br />
und Lösungen aus einer Hand. Dazu<br />
gehören Sicherungseinsätze für Nieder-<br />
und Mittelspannung, Stromverteilungskomponenten<br />
und vieles mehr.<br />
Energieinsel GmbH<br />
aus Oberkrämer OT Vehlefanz<br />
Auf der Sonnenseite der Energieversorgung<br />
LKT - Lüftungs- und Klimatechnik GmbH<br />
aus Bützow im Landkreis Rostock<br />
Immer ein AIRstklassiges Klima<br />
Im Bereich des Anlagenbaus für Klima<br />
und Lüftung gliedert das Unternehmen<br />
seine Kompetenzen in unterschiedliche<br />
Leistungsbereiche. Gerade<br />
in Zeiten, wie der COVID-19 Krise wird<br />
klar, wieviel Kompetenz die Errichtung<br />
von Klima- und Lüftungsanlagen in<br />
öffentlichen Räumen, beispielsweise<br />
in Universitäten, Hochschulen und<br />
Schulen, in Krankenhäusern, Konferenzzentren,<br />
Sportstätten, aber auch in<br />
Bereichen der Industrie erfordert. Hier<br />
kommt die langjährige Erfahrung der<br />
LKT Techniker im Umgang mit den baulichen<br />
Rahmenbedingungen zugute.<br />
Warnemünder Bau GmbH<br />
aus Warnemünde<br />
Wir lieben<br />
finale Gründe<br />
zum Feiern.<br />
Hurra! Das Bauunternehmen Alfred<br />
Döpker ist Finalist beim Großen Preis<br />
des Mittelstandes <strong>2021</strong>. Wir sind ganz<br />
aus dem Häuschen, freuen uns sehr<br />
über die Bestätigung der Innovationskraft,<br />
der Werteorientierung und des<br />
Wir-Gefühls bei uns – und sagen von<br />
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MEISTERLEISTUNG<br />
ORTHOPÄDIETECHNIK<br />
ORTHOPÄDIESCHUH-TECHNIK<br />
REHA-TECHNIK · SANITÄTSHAUS · HOMECARE<br />
Als Ansprechpartner für die Erzeugung<br />
und Speicherung von Sonnenstrom<br />
installierte das Unternehmen bislang<br />
mehr als 1700 Speichersysteme und<br />
blickt auf über 7000 geplante und realisierte<br />
Photovoltaikanlagen zurück. Die<br />
CO2-Einsparung dieser Sonnenkraftwerke<br />
ist enorm. Mit einem eigenen<br />
Sortiment speziell produzierter Photovoltaikmodule<br />
kann so eine Dachausnutzung<br />
von bis zu 90 Prozent erreicht<br />
Tradition & Moderne vereint<br />
Egal ob Wohnungs- oder Industriebau,<br />
Warnemünder Bau kann einzelne<br />
Gewerke, quasi im Baukastenprinzip,<br />
für die jeweiligen Projekte<br />
aktivieren. Somit wird auch die Erarbeitung<br />
komplexer Instandsetzungs- und<br />
Modernisierungskonzepte zum Alleinstellungsmerkmal<br />
gegenüber anderen<br />
Unternehmen der Branche. 90 % des<br />
Kerngeschäftes erzielt das Bauunternehmen<br />
durch Bautätigkeit in den Bereichen<br />
Hochbau, schlüsselfertiges Bauen,<br />
Sanierung und Modernisierung. ó<br />
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Zentrale Oldenburg<br />
Ekernstraße 62 · 26125 Oldenburg<br />
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Hermann-Ritter-Straße 112 · 28197 Bremen<br />
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36 Oskar-Patzelt-Stiftung<br />
Finalisten <strong>2021</strong> aus Nordrhein-Westfalen<br />
Investitionen sind Zukunftssicherung: für Betriebe, für Arbeitsplätze<br />
und für die ganze Region: Diese fünf Unternehmen aus Nordrhein-<br />
Westfalen investierten allein im Jahr 2020 über sechs Millionen Euro.<br />
v.l.n.r. • Herr Egbert Stein - Geschäftsführer Sasse Feinbrennerei - Lagerkorn GmbH • Herr Max Jürgens - Assistent der Geschäftsleitung<br />
- Jüke Systemtechnik GmbH • Herr Dirk Jürgeleit - Geschäftsführer der GIFAS ELECTRIC GmbH • Herr Theo Heitkamp - Geschäftsführer<br />
der Firmengruppe Stewering • Herr Prof. Dr. Goodarz Mahbobi, Geschäftsführer der axxessio GmbH<br />
Landesverband Bauindustrie<br />
Rheinland-Pfalz<br />
Dachdeckermeisterbetrieb<br />
(seit über 60 Jahren)<br />
B Beratung + Planung<br />
B Industriebedachungen<br />
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B Umformtechnik + Laserschneiden<br />
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für Dach + Wand<br />
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B Abdichtungsarbeiten<br />
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B Dach + Wandmontage in Alu- und Stahl<br />
Kampagne „Meisterhaft“<br />
Dachdecker-Innung<br />
Zertifizierung Bau<br />
5-Sterne-Betrieb<br />
Mayen-Ahrweiler<br />
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Johannes Meiner GmbH B Steinweg 8 B 56727 Mayen<br />
Tel.: +49 2651 7028-0 B Fax: +49 2651 7028-21<br />
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<strong>PT</strong>-MAGAZIN 6 <strong>2021</strong><br />
<strong>PT</strong>-MAGAZIN 6 <strong>2021</strong><br />
axxessio GmbH aus Bonn<br />
Digitale Transformation in voller Breite<br />
Axxessio widmet sich der strategischen<br />
Beratung und Softwareausrichtung<br />
öffentlicher Auftraggeber sowie der<br />
Konzeptionierung großer IT-Systeme.<br />
Dabei geht es um die erfolgreiche Umsetzung<br />
digitaler Transformation führender<br />
Unternehmen aus den Bereichen<br />
Telekomunikation, Logistik und Finanzdienstleistung.<br />
Möglich wird ein solcher<br />
Erfolg nur durch Investition und Know-<br />
How-Transfer. Regelmäßige Marktstudien,<br />
die Teilnahme an nationalen und<br />
internationalen Konferenzen als auch<br />
die Kooperation mit wissenschaftlichen<br />
Einrichtungen, Unternehmen und<br />
Verwaltungen sowie die interne Kommunikation<br />
sind der Schlüssel dazu.<br />
Firmengruppe Stewering aus Borken<br />
Keine Herausforderung, die zu hoch oder<br />
zu tief ist<br />
Aus dem ursprünglichen Tiefbauunternehmen<br />
Stewering ist heute die Firmengruppe<br />
Stewering geworden, bei der sich<br />
alles um komplette Projekt-Realisationen<br />
dreht. Die Konstellation mehrerer<br />
Tochterfirmen innerhalb des Unternehmens<br />
ermöglicht die optimierte Bauausführung<br />
im Hinblick auf Kosten und<br />
Ausführungsfristen. Drohnentechnik,<br />
Geoinformationssysteme sowie die computergestützte<br />
BIM-Software dienen<br />
dabei als Werkzeuge, um Ideen weiter<br />
auszubauen und in die Tat umzusetzen.<br />
GIFAS ELECTRIC GmbH aus Neuss<br />
Energie auf sicherem Weg<br />
GIFAS ELECTRIC steht für elektrische Produkte<br />
in den Bereichen Stromverteilung<br />
und Lichtsystemen, die selbst unter den<br />
härtesten Einsatzbedingungen zuverlässig<br />
ihre Funktion erfüllen. Besonders<br />
das Elastomer Butyl-Kautschuk für die<br />
Vollgummiproduktion eröffnet dem<br />
Unternehmen einen stark expandierenden<br />
Markt. Als führender Anbieter<br />
hochqualitativer Produkte im Bereich<br />
Energietechnik und der hiermit verbundenen<br />
Beratungs- und Engineering-<br />
Leistungen wird das Unternehmen zum<br />
gefragten Partner für die Industrie, Sicherheitseinrichtungen,<br />
Gewerbe, Handwerk,<br />
Architekten und die Baubranche.<br />
Jüke Systemtechnik GmbH aus<br />
Altenberge im Kreis Steinfurt<br />
Technologien für eine gesunde Zukunft<br />
Jüke ist ein erfahrener Dienstleister, der<br />
ausschließlich im Kundenauftrag, B2B,<br />
für drei Zielbranchen tätig ist: Medizintechnik,<br />
Optische Technologie bzw.<br />
Photonik sowie Analysen-, Bio- und<br />
Labortechnik. Das vollständige Dienstleistungsangebot<br />
reicht mittlerweile<br />
von der Entwicklung über Produktion,<br />
Tests, Qualitätskontrolle bis hin zur<br />
kundenspezifischen Logistik und Zertifizierung.<br />
Seine Kunden erfahren hier<br />
hohe Kompetenz im mechatronischen<br />
Engineering und vielem anderen mehr.<br />
Das Komplettpaket ist nur möglich in<br />
Zusammenarbeit mit starken Kooperationspartnern<br />
und der konsequenten<br />
Vernetzung der Kompetenzen mit<br />
Partnern aus Wissenschaft und Technik.<br />
Sasse Feinbrennerei - Lagerkorn GmbH<br />
aus Schöppingen im westlichen<br />
Münsterland<br />
Gut Korn will Weile haben<br />
Als Wettbewerbsprodukt müssen sich<br />
Sasse Kornbrände ihren Platz als Digestif<br />
in einem längst gesättigten Fine-<br />
Dining-Bereich erobern - ein kaum zu<br />
bewältigender Kraftakt. Doch Sasse<br />
setzt auf Innovation in Verbindung<br />
mit konsequenter Qualitätsorientierung.<br />
Lagerkorn ist dabei ein einzigartiges,<br />
innovatives Produktkonzept. Das<br />
Pot-Still-Verfahren ist ein technologischer<br />
Schatz und spiegelt die Basis der<br />
Unternehmenswerte, nämlich Natürlichkeit<br />
und Authentizität, wider. ó<br />
Wir lieben<br />
finale Gründe<br />
zum Feiern.<br />
Hurra! Das Bauunternehmen Alfred<br />
Döpker ist Finalist beim Großen Preis<br />
des Mittelstandes <strong>2021</strong>. Wir sind ganz<br />
aus dem Häuschen, freuen uns sehr<br />
über die Bestätigung der Innovationskraft,<br />
der Werteorientierung und des<br />
Wir-Gefühls bei uns – und sagen von<br />
Herzen vielen Dank!<br />
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Zentrale Oldenburg<br />
Ekernstraße 62 · 26125 Oldenburg<br />
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Hermann-Ritter-Straße 112 · 28197 Bremen<br />
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36 Oskar-Patzelt-Stiftung<br />
Finalisten <strong>2021</strong> aus Baden-Württemberg<br />
Alfred Schuon GmbH<br />
aus Haiterbach im Nordschwarzwald<br />
Warentransport mit Verstand<br />
Stärke der Firmengruppe. Neben dem eigenen<br />
Labor hat OEST zahlreiche Kooperationen<br />
und Partnerschaften mit industriellen<br />
Partnern sowie Universitäten.<br />
Investitionen sind Zukunftssicherung für Betriebe, für Arbeitsplätze<br />
und für die ganze Region: Diese sechs Unternehmen aus Baden-Württemberg<br />
investierten allein im Jahr 2020 insgesamt 6,3 Millionen Euro.<br />
v.l.n.r. • TEGOS GmbH & Co. KG - Herr Peter Müller - Geschäftsführer und Frau Anna Cisek - Marketing Referentin<br />
• RSG Automation Technics GmbH & Co. KG - Herr. Dr. Andreas Ecker - Geshäftsführer und Frau Karin Ecker<br />
• Georg Oest Mineralölwerk GmbH & Co. KG - Herr Karl-Heinz Kraus - Leiter Personal und Herr Dr. Fabian Hünninghausen - Head of<br />
Business Development • Heidelberg-Apotheke - Herr Winfried Ertelt und Frau Dr. Christine Ertelt • Alfred Schuon GmbH - Herr Theo<br />
Schuon - Geschäftsführer und Frau Doris Schuon<br />
Hohenzollern Apotheke<br />
Heidelberg Apotheke<br />
www.apotheke-aus-leidenschaft.de<br />
<strong>PT</strong>-MAGAZIN 6 <strong>2021</strong><br />
<strong>PT</strong>-MAGAZIN 6 <strong>2021</strong><br />
Das Unternehmen hat sich mit maßgeschneiderten<br />
Logistiklösungen im heißumkämpften<br />
Markt der Warentransporte<br />
innerhalb Europas eine Pole Position<br />
erarbeitet. Mit der eigens entwickelten<br />
Green-Logistics-Strategie schaffte es<br />
das Top-Transportunternehmen bereits<br />
2019, mehr CO2-Emissionen einzusparen,<br />
als die gesamte Lkw-Flotte des<br />
Unternehmens ausstößt. Damit bietet<br />
die Spedition, als eine der ersten, europaweit<br />
klimaneutrale Transporte an.<br />
Heidelberg-Apotheke<br />
aus Bisingen im Zollernalbkreis<br />
Gesundheitsfürsorge ohne bittere Pille<br />
Die Erfolgsgeschichte der Heidelberg-<br />
Apotheke begann mit der Übernahme<br />
von zwei elterlichen Apotheken und<br />
dem Bau des Gesundheitszentrums<br />
Hohenzollern, das auf ca. 1000 qm verteilt<br />
Apotheke und Praxen beherbergt.<br />
Drei Vor-Ort-Apotheken und zwei Web-<br />
Shops sowie die Eigenproduktion von<br />
Pflege, Wellness und Heilprodukten trugen<br />
zu diesem Erfolg bei. Heute beweist<br />
die Kombination aus Point of Sale- und<br />
Web-Shops, wie wichtig beide Vertriebskanäle<br />
sind. Gerade in Zeiten der COVID-<br />
Pandemie hat sich diese Aufstellung<br />
und die sich daraus ergebende Kundenbindung<br />
als großer Vorsprung bewährt.<br />
Georg Oest Mineralölwerk GmbH & Co.<br />
KG aus Freudenstadt<br />
Wie geschmiert<br />
Die Konzentration von Forschung und<br />
Entwicklung, von Laboranalytik, Produktion<br />
und Logistik unter einem Dach<br />
schafft kurze Wege und ermöglicht somit<br />
eine schnelle Reaktion am Markt.<br />
Dadurch kann sich die Firma im Wettbewerb<br />
unterscheiden und absetzen. Differenzierte,<br />
flexible und damit nachhaltige<br />
Kundenbetreuung sind die zentrale<br />
RSG Automation Technics GmbH & Co.<br />
KG aus Bietigheim-Bissingen im Landkreis<br />
Ludwigsburg<br />
Alles, nur nicht mit heißer Nadel<br />
Begonnen hat RSG mit der Herstellung<br />
kleiner Etikettenspender für die<br />
Bekleidungsindustrie. Heute ist das<br />
Unternehmen eines der wichtigsten<br />
Automatisierer von Nähprozessen in<br />
der Textilindustrie. RSG hat für alles<br />
was Nähprozesstechnik betrifft die individuelle<br />
Lösung. RSG-Patente wie Fadenheißschneiden,<br />
die Erkennung von<br />
Fadenbrüchen, die gleichzeitige Verarbeitung<br />
beider Enden eines Bandes bzw.<br />
Gurtes zur Reduzierung der Taktzeiten<br />
und der automatische Spulenwechsel in<br />
einer Nähmaschine machen das Unternehmen<br />
so interessant für seine Kunden.<br />
TEGOS GmbH & Co. KG<br />
aus Ostrach in Oberschwaben<br />
Mit Sicherheit eine Tür in die Zukunft<br />
öffnen<br />
Individuelle Freizeitmobilität ist der<br />
Markt, in dem TEGOS bereits heute die<br />
Lösungsansätze für die Zukunft anbietet.<br />
Als europaweit einziger Anbieter,<br />
der die Nachrüstung von Klappen,<br />
Türen und Schließsystemen in Freizeitmobilen,<br />
völlig variabel in Größe und<br />
Ausführung sowie unabhängig vom<br />
Hersteller binnen 24 Stunden ermöglicht.<br />
Somit schreibt TEGOS auch in<br />
Punkto Nachhaltigkeit bereits Geschichte.<br />
Mit dem Angebot „Just-in-Sequence“<br />
konnte das Unternehmen auch zunehmend<br />
Wohnmobilhersteller auf sich<br />
aufmerksam machen und binden. ó<br />
Wir lieben<br />
finale Gründe<br />
zum Feiern.<br />
Hurra! Das Bauunternehmen Alfred<br />
Döpker ist Finalist beim Großen Preis<br />
des Mittelstandes <strong>2021</strong>. Wir sind ganz<br />
aus dem Häuschen, freuen uns sehr<br />
über die Bestätigung der Innovationskraft,<br />
der Werteorientierung und des<br />
Wir-Gefühls bei uns – und sagen von<br />
Herzen vielen Dank!<br />
Mehr Infos auf mittelstandspreis.com<br />
Zentrale Oldenburg<br />
Ekernstraße 62 · 26125 Oldenburg<br />
Telefon 0441 / 9 39 91-0<br />
Niederlassung Bremen · Die Fabrik<br />
Hermann-Ritter-Straße 112 · 28197 Bremen<br />
Telefon 0441 / 9 39 91-0<br />
info@team-doepker.de · www.team-doepker.de
36 Oskar-Patzelt-Stiftung<br />
Finalisten <strong>2021</strong> aus Bayern<br />
Burnickl Ingenieure Holding GmbH aus<br />
Velburg in der Oberpfalz<br />
MACS HOLDING GmbH aus Feuchtwangen<br />
in Mittelfranken<br />
Immer einen Schritt voraus<br />
Die Burnickl Ingenieur GmbH ist als<br />
mittelständisches Ingenieurbüro im<br />
Planungsbereich der technischen<br />
Gebäudeausrüstungen und Architekturbeleuchtung<br />
Technik-Generalplaner und<br />
die ideale Ergänzung zum Architekten.<br />
Kostensicherheit garantiert ein durchgängiges<br />
Softwaresystem. Ein neues<br />
Enterprise-Ressource-Planning-System<br />
garantiert Termintreue durch permanent<br />
fortgeschriebene Bauzeitpläne. So entsteht<br />
ein komplexes Zusammenspiel der<br />
einzelnen Gewerke, das Burnickl einzigartig<br />
macht.<br />
Elektro Maier GmbH aus Kirchweidach<br />
in Oberbayern<br />
Ohne Kurzschluss oder lange Leitung<br />
Vom Pinselmacher zum Allrounder für<br />
Heim- und Handwerk<br />
Aus der Pinselfabrik von Firmengründer<br />
Max Kochler ist eine Innovative<br />
Company für Management And Consulting<br />
Services hervorgegangen. Mittlerweile<br />
nennt MACS unter anderem<br />
56 deutsche und europäische Patente<br />
sein Eigen. MACS-Innovationen haben<br />
nicht nur durch ein herausragendes<br />
Preis-Leistungs-Verhältnis eine Spitzenposition.<br />
Ein weiterer Grund für diesen<br />
Wettbewerbsvorteil ist, dass das Unternehmen<br />
seine Produkte ohne Zwischenhändler<br />
an den Kunden bringt.<br />
Heute vertrauen Discountriesen und<br />
Baumarktketten auf die überdurchschnittliche<br />
Zuverlässigkeit von MACS.<br />
Reiser Simulation and Training GmbH<br />
aus Berg am Starnberger See<br />
Arbeitsplätze und German Mittelstand – das sind zwei Seiten derselben<br />
Medaille: Diese sechs Unternehmen aus Bayern schufen in den letzten<br />
4 Jahren etwa 400 NEUE Arbeitsplätze<br />
v.l.n.r. • SOMMER Fassadensysteme - Frau Iris Sommer-Pechstein und Herr Oliver Sommer - geschäftsführende Gesellschafter • MACS<br />
Holding GmbH - Herr Arne Kochler, Frau Christina Kochler und Herr Manfred Kochler - Geschäftsführer • GEWO Feinmechanik GmbH<br />
- Herr Georg Woitzik und Frau Marianne Woitzik - Gründer • Elektro Maier GmbH - Herr Maximilian Strobl, Herr Manfred Maier und<br />
Herr Michael Strobl - Geschäftsführer • Burnickl Ingenieure Holding GmbH - Frau Silke Lukas und Herr Thomas Lukas - COO<br />
Elektro Maier GmbH<br />
Hauptstraße 27<br />
84558 Kirchweidach<br />
info@elektro-maier.com<br />
www.elektro-maier.com<br />
Elektrotechnik<br />
Gebäudeautomation<br />
Sicherheitstechnik<br />
Datentechnik<br />
Regenerative Energie<br />
Medientechnik<br />
Baulicher Brandschutz<br />
Beleuchtungssysteme<br />
Planung<br />
Mit innovativer Kraft<br />
in die Zukunft<br />
<strong>PT</strong>-MAGAZIN 6 <strong>2021</strong><br />
<strong>PT</strong>-MAGAZIN 6 <strong>2021</strong><br />
Hier wird Technik für Menschen geschaffen,<br />
die mit Energie in die Zukunft<br />
gehen wollen. In einem stark reglementierten<br />
Markt sind es besonders die individuellen<br />
Stärken von hervorragend<br />
geschulten Programmierern, die es ermöglichen,<br />
verlässlich und ohne lange<br />
Wartezeiten auf die Kundenwünsche<br />
zu reagieren. Für Lösungen, die den neuesten<br />
Standards entsprechen, kooperiert<br />
das Unternehmen mit Partnern<br />
wie dem Marktführer für professionelle<br />
Lichtlösungen „Trilux“ via Client-LAB.<br />
GEWO Feinmechanik GmbH aus Wörth/<br />
Hörlkofen im Landkreis Erding<br />
Präzision mit Perfektion<br />
Mit rund 500 Mitarbeitern produziert<br />
GEWO hochkomplexe Präzisionsteile für<br />
namhafte Kunden aus der Halbleiterindustrie,<br />
der Luft- und Raumfahrt, der<br />
Automobilindustrie sowie der Medizin<br />
und Forschung. Damit zählt das Unternehmen<br />
zu den Marktführern in Sachen<br />
Präzisionstechnik. Beispiele für Präzision<br />
und Perfektion auf höchstem Niveau<br />
sind unter anderem Reinraummontage<br />
in der ISO 5 Klasse zur Herstellung von<br />
Mikrochips oder Aktuatoren und antriebstechnische<br />
Baueinheiten für die<br />
Halbleitertechnik, die Bewegungen im<br />
Nanometerbereich ausführen können.<br />
Abheben ohne abzuheben<br />
Die Reiser Simulation and Training<br />
GmbH entwickelt und fertigt die<br />
neueste Generation von Simulatoren,<br />
Trainings-Equipment und Testeinrichtungen,<br />
vorwiegend für die<br />
moderne Luftfahrt. Von Beginn an<br />
war es das Ziel, die steigenden Anforderungen<br />
an Piloten mit professionellen<br />
Trainingsmitteln und kompletten<br />
Trainingslösungen bis hin zur erforderlichen<br />
Infrastruktur zu begleiten. Die<br />
sogenannten Maintenance Training<br />
Rigs und der erste Full Flight Simulator<br />
markieren als Leuchttürme den Pfad<br />
der Innovationen, aus dem Hause Reiser.<br />
SOMMER Fassadensysteme aus Döhlau<br />
in Oberfranken<br />
Mit Sicherheit Made in Germany<br />
Mit Hightech-Lösungen für<br />
Gebäudehüllen aus Stahl, Aluminium<br />
und Glas, Spezialtüren, Großtoren oder<br />
Sonderkonstruktionen sichert SOMMER<br />
Menschenleben. Egal ob zur Abwehr terroristischer<br />
Angriffe auf Haftanstalten,<br />
Forensiken und Rechenzentren oder zum<br />
Schutz vor gefährlichen Prozesstechnologien<br />
im Infrastrukturbereich oder<br />
auch zur Prophylaxe vor Umweltkatastrophen.<br />
Im Dienste der CO2-freien Energieerzeugung<br />
der Zukunft wirkt SOM-<br />
MER als eines der wenigen deutschen<br />
Unternehmen an dem Sicherheitsprojekt<br />
der Weltgemeinschaft ITER mit. ó<br />
Wir lieben<br />
finale Gründe<br />
zum Feiern.<br />
Hurra! Das Bauunternehmen Alfred<br />
Döpker ist Finalist beim Großen Preis<br />
des Mittelstandes <strong>2021</strong>. Wir sind ganz<br />
aus dem Häuschen, freuen uns sehr<br />
über die Bestätigung der Innovationskraft,<br />
der Werteorientierung und des<br />
Wir-Gefühls bei uns – und sagen von<br />
Herzen vielen Dank!<br />
Mehr Infos auf mittelstandspreis.com<br />
Zentrale Oldenburg<br />
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Danke !<br />
KOLUMNE<br />
Zu neuen Horizonten<br />
39<br />
Für ihre Unterstützung<br />
im 27. Wettbewerbsjahr<br />
„Großer Preis<br />
des Mittelstandes“<br />
1. Bier und Wohlfühlhotel Gut Riedelsbach GmbH<br />
& Co. KG • AFK Andreas Franke Kunststoffverarbeitung<br />
GmbH & Co. KG • AKOTHERM GmbH • Albert<br />
Fischer GmbH • Antennenbau Lindemann GmbH<br />
& Co. KG • Arcobräu Gräfliches Brauhaus GmbH<br />
& Co. KG • AVS Ing. J.C. Römer GmbH • Beautyspa<br />
Servicegesellschaft mbH • bema GmbH Maschinenfabrik<br />
• Betonwerk Büscher GmbH & Co. KG •<br />
BHI Beauty & Health Investment Group GmbH &<br />
Co. KG | asambeauty• Bohlsener Mühle GmbH &<br />
Cto. KG • Blomberg Klinik GmbH • BRUDER Spielwaren<br />
GmbH + Co. KG • BetrugsTest.com • Byodo<br />
Naturkost GmbH • Caleg Schrank- und Gehäusebau<br />
GmbH • CBV Blechbearbeitung GmbH •<br />
COLANDIS GmbH • Curt Bauer GmbH • dechant<br />
hoch- und ingenieurbau gmbh • DELTA LOGIC<br />
Automatisierungstechnik GmbH • Edeka Ernst,<br />
Zweibrücken • ELMO-Elektromontagen Leipzig<br />
GmbH • Endress+Hauser Conducta GmbH + Co.<br />
KG • Ewers Strümpfe GmbH • fasihi GmbH • fit<br />
GmbH • FingerHaus GmbH • Franco Fresco GmbH<br />
& Co. KG/GUSTAVO GUSTO • Franken Brunnen<br />
GmbH & Co. KG / BT Ileburger Sachsen Quelle •<br />
Fürsorgekasse von 1908 • Gebrüder Heyl Analysentechnik<br />
GmbH & Co. KG • Gemeinde Niederwinkling<br />
• Gerlinger GmbH & Co. KG • Getränke-<br />
Service Vendel e.K. • global Flash Service GmbH<br />
& Co. KG • Globus Handelshof St. Wendel GmbH<br />
& Co. KG • Goldeck Süßwaren GmbH & Co. KG,<br />
NL Zeitz • Grädler Fördertechnik GmbH • HAL-<br />
LOG GmbH • Hanse Haus GmbH & Co. KG • H&E<br />
Bohrtechnik GmbH • HERMES Systeme GmbH -<br />
MSR & Automatisierungstechnik • Henkell &<br />
Co. Sektkellereien KG • Holzakzente GmbH & Co.<br />
KG • IEB Industrieelektronik Brandenburg GmbH<br />
• Kern-Haus AG • Keunecke Feinkost GmbH • KFM<br />
Deutsche Mittelstand AG • Komet Gerolf Pöhle &<br />
Co. GmbH • Krayer Systemtechnik GmbH • KRAI-<br />
BURG Relastec GmbH & Co. KG • Kunststofftechnik<br />
Backhaus GmbH • Kurland GmbH • LABO-<br />
KLIN GmbH & Co.KG • Lager 3000 GmbH • LeHA<br />
GmbH • Leipziger Logistik & Lagerhaus • masson<br />
GmbH • MAWA GmbH • Mauersberger Badtechnik<br />
Betriebs-GmbH • Mathias Normann Spedition<br />
GmbH & Co. KG • Mauser Sitzkultur GmbH & Co.<br />
KG • Max Heimerl Bau GmbH • meeco Communication<br />
Services GmbH • Melitta Europa GmbH &<br />
Co. KG • monte mare Unternehmensgruppe • Müller-Technik<br />
GmbH • Münchner Suppenküche Handels<br />
GmbH & Co. KG • Network Concept GmbH<br />
• Nordic-Haus Blockhäuser • Nürnberger Wachund<br />
Schließgesellschaft mbH • Obstkelterei Kurt<br />
Heide • Oelkers Betriebe OHG • ONI-Wärmetrafo<br />
GmbH • ONI Temperiertechnik Rhytemper GmbH<br />
• Orthopädie- und Reha- Team Zimmermann<br />
GmbH • Oßwald Fahrzeugteile & Technischer<br />
Handel GmbH & Co. KG • papperts GmbH & Co.<br />
KG • Peter Kenkel GmbH • Peter Kölln GmbH & Co.<br />
KGaA • Petromax GmbH • Pixida GmbH • Porzellanmanufaktur<br />
Kahla/Thüringen GmbH • PREMO-<br />
SYS GmbH • profipresent.com GmbH • proWIN<br />
Winter GmbH • Raiffeisenlandesbank Oberösterreich<br />
AG/Zweigniederlassung Süddeutschland<br />
• Reinhard Koll GmbH • RFT kabel Brandenburg<br />
GmbH • richter & heß VERPACKUNGS-SERVICE<br />
GmbH • RSG Automation Technics GmbH &<br />
Co. KG • Rundfunk GmbH & Co. KG Gernrode •<br />
Rüdinger Spedition GmbH • Sasse Feinbrennerei<br />
- Lagerkorn GmbH • Schoeller Allibert GmbH •<br />
Schilkin GmbH & Co. KG Berlin Spirituosen • Schilling<br />
Engineering GmbH • sera GmbH • SFW Schildauer<br />
Fleisch- und Wurstwaren GmbH • Sparkasse<br />
Kraichgau • SSB Stark Stahlbau GmbH • SSL<br />
Maschinenbau GmbH / Unternehmensgruppe<br />
Scholz • SUSA S. Sauer GmbH & Co. KG Automatendreherei<br />
• Tenbrink Gruppe • Terhalle Holzbau<br />
GmbH • uesa GmbH • Unternehmensgruppe<br />
Burchard Führer GmbH • VEINLAND GmbH • Vermessungs-<br />
und Sachverständigenbüro Dipl.-Ing.<br />
Uwe Ehrhorn • Volksbank Mittweida eG • Volksbank<br />
RheinAhrEifel eG • Weingut Ernst Bretz<br />
e.K. • Weingut Peter Kriechel GbR • Weit Führung<br />
GmbH • WFG Wirtschaftsförderungsgesellschaft<br />
am Mittelrhein mbH • WHG Weißenfelser Handelsgesellschaft<br />
mbH • Wilhelm Wähler GmbH<br />
• Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den<br />
Kreis Borken mbH • Wurzener Nahrungsmittel<br />
GmbH • Zedler – Institut für Fahrradtechnik und<br />
-Sicherheit GmbH • Zimmerei Berthold Ott GmbH<br />
… ist nicht nur unser neues Motto für das<br />
28.Wettbewerbsjahr 2022! Es bewegt uns<br />
gerade alle in der jetzigen Zeit. In der Wirtschaft<br />
ganz besonders, denn die Fragen<br />
der Rohstoffe, der Energie, der Geschäftsbeziehungen<br />
und auch das Alltagsleben<br />
fordern uns heraus: Wir müssen neue<br />
Horizonte anvisieren, müssen uns neuen<br />
Aufgaben stellen. Neue Lösungen müssen<br />
gefunden werden, neue Hindernisse<br />
müssen dabei überwunden werden.<br />
Dieses Motto beschreibt auch neue<br />
Herausforderungen in Forschung und<br />
Entwicklung. Als 1815 der indonesische<br />
Vulkan Tambora explodierte, folgte<br />
auf der Nordhalbkugel 1816 das Jahr<br />
ohne Sommer“. Schneefall im Sommer,<br />
Ernteausfall, Hungersnot, Hafermangel,<br />
Pferdesterben. Karl von Drais<br />
ersetzte 1817 die vier Hufe der fehlenden<br />
Pferde durch zwei Räder seiner Laufmaschine<br />
„Draisine“, dem ersten lenkbaren<br />
Zweirad, dem Vorläufer des Fahrrads.<br />
Oder denken wir an die Raumfahrtforschung,<br />
was wird diese unseren<br />
Enkeln und Urenkeln bringen? Neue<br />
Ausflugsziele? Shoppen auf dem Mars?<br />
Wellness auf der Venus? Es ist schon<br />
erstaunlich, was uns heute die rasante<br />
Entwicklung Neues hervorbringt.<br />
Jeder Tag zeigt uns bewusst, wer<br />
unsere ehrlichen Partner sind, wer<br />
mit uns gemeinsam die neuen Herausforderungen<br />
meistern wird.<br />
Unsere Lebenserfahrung lässt uns erkennen,<br />
zu wem können wir Vertrauen aufbauen,<br />
ist es wirklich ein zukünftiger<br />
Partner oder sollen wir diese Beziehung<br />
nochmals auf den Prüfstand stellen.<br />
Denken wir zurück an die letzten<br />
zwei Jahre, Pandemie, Hochwasser,<br />
Waldbrände, Vulkanausbrüche, Brexit,<br />
Umweltdebatten … Und wir mussten<br />
alle uns fast unlösbaren Aufgaben<br />
Uns gibt es jetzt im Doppelpack.<br />
Wir betreiben seit neuestem<br />
zwei hauseigene<br />
Marktbäckereien.*<br />
Astrid Helfrich<br />
Filialleiterin Niederauerbach<br />
meistern. Es sind oftmals schwierige<br />
Umstände, die auch Leben und Existenzen<br />
fordern. Trotz allem müssen wir mit<br />
vereinten Kräften, mit vertrauenswürdigen<br />
Menschen die Aufgaben lösen.<br />
Nichts ist unmöglich! - so lautete<br />
der Werbespruch von Toyota.<br />
Haben wir auch die Kraft dazu? Ja wir<br />
haben diese Kraft und Energie, um<br />
gemeinsam diesen zwar schwierige<br />
aber erfindungsreichen Weg zu gehen.<br />
Wir sind gespannt, wie Sie ihn meistern!<br />
Lassen Sie es uns wissen und unsere<br />
Erfahrungen austauschen. Immer nach<br />
dem Motto „Zu neuen Horizonten“.<br />
Ihre Petra Tröger<br />
Jacqueline Flickinger<br />
Filialleiterin Hilgard Center<br />
Hauptsponsoren<br />
© rawpixel.com<br />
Ernst<br />
*Im Hilgard Center und<br />
Gewerbestraße/Niederauerbach
40 Oskar-Patzelt-Stiftung 41<br />
Finalisten <strong>2021</strong> aus Niedersachsen /<br />
Bremen und Schleswig-Holstein<br />
Mittelstand und Verantwortung – das gehört untrennbar zusammen.<br />
Diese fünf Unternehmen arbeiten ehrenamtlich in Kammern,<br />
Industrie- und Fachverbände und Gütegemeinschaften,<br />
regionalen Innovationsbündnissen und Wirtschaftsinitiativen<br />
sowie als Handels- und Finanzrichter.<br />
v.l.n.r. • Herr Marko Green, geschäftsführender Gesellschafter der BUYOND GmbH • Herr Jörg Hohmann, Director<br />
Strategic Accounts & Marketing / Gesellschafter der Securepoint GmbH • Herr Christian Schaefer, geschäftsführender<br />
Gesellschafter der Alfred Döpker GmbH & Co. KG Bauunternehmen • Herr Carsten Weiß, Geschäftsführer<br />
der Kuhlmann Leitungsbau GmbH<br />
Kuhlmann Leitungsbau GmbH<br />
aus Lüneburg<br />
JRS Prozeßtechnik GmbH & Co. KG<br />
aus Pattensen<br />
Alfred Döpker GmbH & Co. KG<br />
Bauunternehmen aus Oldenburg<br />
Securepoint GmbH<br />
aus Lüneburg<br />
BUYOND GmbH<br />
aus Kiel in Schleswig-Holstein<br />
Raketenpflug für Breitbandnetze<br />
Das Tiefbauunternehmen verlegt, saniert<br />
und montiert das ganze Spektrum<br />
an erdgebundenen Ver- und Entsorgungsleitungen<br />
komplett aus einer<br />
Hand. Ein weiterer Schwerpunkt ist der<br />
Breitbandausbau. Eines der innovativen<br />
Einsatzgeräte ist der Raketenpflug.<br />
Er hilft, das Breitbandnetz auszubauen.<br />
Damit kann zehnmal schneller als<br />
mit konventionellen Methoden und<br />
zugleich umweltschonend, zeit- und<br />
kostenoptimiert gebaut werden.<br />
Asphalt aus natürlichen Rohstoffen<br />
Die JRS Prozesstechnik hat sich der Forschung,<br />
Entwicklung und Verarbeitung<br />
hochwertiger Faserstoffe aus nachwachsenden<br />
pflanzlichen Rohstoffen verschrieben.<br />
Hierzu zählen Getreide- und<br />
Fruchtfasern sowie Holz und daraus<br />
gewonnener Zellulose. Fasern aus der<br />
Natur – aus ihnen entsteht eine innovative<br />
grüne Technologie mit Visionen.<br />
Somit setzt das Unternehmen Maßstäbe<br />
für funktionssichere und qualitativ<br />
hochwertige Zusätze für moderne Asphaltkonzepte<br />
und ist in diesem Bereich<br />
Marktführer für innovative Lösungen.<br />
Bauen mit Herz, Vertrauen und Rundum-Sorglos-Paket<br />
“Wir bauen Vertrauen“ lautet der Leitspruch<br />
der Alfred Döpker GmbH. Die<br />
Vision ist es, ab 2025 Aufträge als Exklusivanbieter<br />
zu generieren. Das Unternehmen<br />
ist dabei auf einem guten<br />
Weg. Das Rund-um-sorglos-Angebot<br />
wird zu einem ehrlichen und fairen<br />
Preis geliefert. Es beinhaltet partnerschaftliche<br />
und lösungsorientierte<br />
Vorschläge für und mit den Bauherren<br />
bei der Abwicklung des Bauprojekts.<br />
<strong>PT</strong>-MAGAZIN 6 <strong>2021</strong><br />
<strong>PT</strong>-MAGAZIN 6 <strong>2021</strong><br />
Keine Chance für Hacker durch sichere<br />
Netzwerke<br />
Securepoint - das steht für Sicherheit auf<br />
allerhöchstem Niveau. Mehr als 80.000<br />
Firmen in Deutschland, Österreich und<br />
der Schweiz schützen ihre Netzwerke<br />
mit den Produkten der Securepoint<br />
GmbH vor Cyber-Attacken und Spionage.<br />
Das Lüneburger Unternehmen gehört zu<br />
den wenigen IT-Herstellern in Deutschland,<br />
die diesen Steilflug ohne Fremdoder<br />
Risikokapital geschafft haben. Die<br />
IT-Security-Produkte werden in Kooperation<br />
mit deutschen Hardwareanbietern<br />
entwickelt und programmiert.<br />
Spezialist für Tachographen<br />
Seit 2006 müssen neu zugelassene<br />
Nutzfahrzeuge mit einem digitalen Tachographen<br />
ausgestattet sein, der die<br />
alte Tachoscheibe ersetzt. Das Auswerten<br />
dieser Daten stellte alle Beteiligten<br />
vor große Herausforderungen, da die<br />
Daten nur noch in digitaler Form vorlagen.<br />
Zur IAA 2016 stellte BUYOND den<br />
ersten herstellerunabhängigen Remote<br />
Download von Fahrerkarte und Tachograph<br />
vor, dessen Daten fristgerecht<br />
aus einem Fahrzeug per Handy ausgelesen<br />
und ins Büro übertragen werden. ó<br />
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Ihres Vorhabens!<br />
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· zeitnahe Erledigung<br />
· Transparenz in der Abwicklung<br />
· kompetente Beratung<br />
2014<br />
Das EFEN-Versprechen: Einfach.Mehr.Möglichkeiten.<br />
Für EFEN steht der ressourcenschonende Umgang mit<br />
Rohstoffen im Fokus. Wir nehmen Chancen aktiv wahr<br />
und investieren in Zukunftstechnologien, sowie in Aus- und<br />
Weiterbildung unserer Mitarbeiter. Unsere Vision von nachhaltiger<br />
Entwicklung, um Erfolg dauerhaft zu sichern.<br />
Tel.: 042 02/961 91-0 | Fax: 042 02/96 91-33<br />
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40 Oskar-Patzelt-Stiftung 41<br />
Finalisten <strong>2021</strong> aus Rheinland-Pfalz<br />
und dem Saarland<br />
Weil Mittelstand in die Zukunft investiert, haben diese fünf<br />
Unternehmen aus Rheinland-Pfalz und Saarland in den<br />
letzten vier Jahren für rund vier Millionen Euro<br />
Forschung und Entwicklung betrieben.<br />
v.l.n.r. • Frau Elke Pies-Eckert, Geschäftsführerin der PIES Betonsteinwerke GmbH & Co. KG • Herr André Meiner,<br />
Prokurist der Johannes Meiner GmbH • Herr Oliver Gromnitza, Geschäftsführer der IKT Gromnitza GmbH & Co. KG<br />
• Herr Rolf Groß und Herr Johannes Quast, geschäftsführende Gesellschafter der DORNBACH GmbH<br />
DORNBACH GmbH<br />
aus Koblenz<br />
Mit wirtschaftsrechtlich geprüfter<br />
Sicherheit zum Erfolg<br />
DORNBACH agiert als eine überregional<br />
tätige Unternehmensgruppe in<br />
den Bereichen des wirtschaftlichen<br />
und gesellschaftlichen Lebens. Erfolgreiche<br />
und langfristige Mandantenbeziehungen<br />
sowie Neuakquisitionen<br />
sind ein entscheidender Erfolgsfaktor.<br />
Die hochsensible Beratungstätigkeit<br />
ist nur möglich mit Berufsträgern und<br />
in der Region verwurzelten Mitarbeitern,<br />
die ein persönliches Verhältnis zu<br />
den Mandanten aufgebaut haben und<br />
darüber hinaus viele Kontakte pflegen.<br />
Ahorn Camp GmbH & Co. KG<br />
aus einer der ältesten Städte Deutschlands<br />
- Speyer<br />
Unabhängigkeit auf vier Rädern<br />
Nicht erst seit der Corona-Pandemie sondern<br />
bereits seit über 30 Jahren entwickelt<br />
das Unternehmen modernste Reisemobile<br />
in unterschiedlichen Größen.<br />
Die Idee dabei ist, perfekt ausgestattete<br />
Reisemobile durch ein ausgewogenes<br />
Preis-Leistungs-Verhältnis einem breiten<br />
Kundenstamm anbieten zu können.<br />
Die innovative und am Markt einzigartige<br />
Vertriebsstrategie spielt hierfür eine<br />
gewichtige Rolle. So hat Ahorn Camp<br />
mit einem renommierten französischen<br />
Automobilkonzern eine starke Allianz<br />
gebildet, die eine Symbiose aus Automobil-<br />
und Wohnmobilhandel ermöglicht.<br />
IKT Gromnitza GmbH & Co.KG<br />
aus Betzdorf im Landkreis Altenkirchen<br />
Starker IT-Partner für den Mittelstand<br />
Als Spezialist für Informations- und<br />
Kommunikationstechnologie ist die<br />
IKT Gromnitza GmbH & Co. KG ein<br />
starker Partner für die Digitalisierung<br />
mittelständischer Unternehmen. Die<br />
Kombination aus Systemhausgeschäft,<br />
Softwareentwicklung und Digitalisierungsexpertise<br />
sind das Alleinstellungsmerkmal,<br />
das das Unternehmen sogar<br />
auf Platz 3 im Ranking der umsatzstärksten<br />
Docuware-Partner Europas gebracht<br />
<strong>PT</strong>-MAGAZIN 6 <strong>2021</strong><br />
<strong>PT</strong>-MAGAZIN 6 <strong>2021</strong><br />
hat. Somit kann sich IKT als deutschlandweit<br />
operierendes Unternehmen<br />
im Wettbewerb sehr gut behaupten.<br />
Johannes Meiner GmbH<br />
aus Mayen in der Vulkaneifel<br />
Moderne und umweltfreundliche Dachund<br />
Fassadengestaltung mit Hurrikan-<br />
Schutz<br />
Mit ebenso innovativen wie individuellen<br />
Dach- und Fassadenlösungen hat<br />
sich das Unternehmen nicht nur national<br />
sondern auch international einen<br />
Namen gemacht. Durch zwei Tochterfirmen<br />
wird das notwendige Zubehör für<br />
die Dach- und Fassadenarbeiten gefertigt<br />
. Sämtliche Produkte werden in Eigenregie<br />
entwickelt und zur Marktreife<br />
gebracht. So wurde in Zusammenarbeit<br />
mit Statikern, Architekten, TüV-Süd und<br />
einem Lieferanten für Dachdeckungen<br />
ein Metalldach entwickelt, welches<br />
einem Hurrikan mit Windgeschwindigkeiten<br />
von 320 km/h standhält.<br />
PIES Betonsteinwerk GmbH & Co. KG<br />
aus Andernach / Miesenheim im nördlichen<br />
Rheinland-Pfalz<br />
Erfolgreich mit individuellen Betonfertigteilen<br />
Keine Massenware, sondern individuelle<br />
Betonfertigteile – so lautet das Motto<br />
bei PIES. Als flexibler Produzent von rein<br />
auftragsbezogenen Anfertigungen wie<br />
Balkonen, Treppen und stabförmigen Elementen<br />
für den Wohnungs- und Industriebau<br />
grenzt sich das Unternehmen<br />
signifikant von den Serienherstellern<br />
entsprechender Produkte ab. Darin liegt<br />
das offene Erfolgsgeheimnis der unternehmerischen<br />
Tätigkeit von PIES. ó<br />
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Einfach.Mehr.Nachhaltigkeit.<br />
Betonsteinwerk<br />
Raum für Beton, fix und fertig<br />
Für EFEN steht der ressourcenschonende Umgang mit<br />
Rohstoffen im Fokus. Wir nehmen Chancen aktiv wahr<br />
und investieren in Zukunftstechnologien, sowie in Aus- und<br />
Weiterbildung unserer Mitarbeiter. Unsere Vision von nachhaltiger<br />
Entwicklung, um Erfolg dauerhaft zu sichern.<br />
Nach dem Motto „alles ist möglich!“ produzieren<br />
und liefern wir maßgefertigte Betonteile.<br />
PIES Betonsteinwerk GmbH & Co. KG | Industriegebiet Miesenheim | An der B 256 | 56626 Andernach / Miesenheim<br />
Das EFEN-Versprechen: Einfach.Mehr.Möglichkeiten.<br />
Qualität Service Zuverlässigkeit Nachhaltigkeit<br />
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40 Oskar-Patzelt-Stiftung 41<br />
Finalisten <strong>2021</strong> aus Hessen und<br />
Sachsen-Anhalt<br />
Hotz Kommunikations- und<br />
Datenservice GmbH<br />
aus Michelstadt im Odenwaldkreis<br />
Wo Schweigen nicht immer Gold ist<br />
Diese Agentur für Dialog-Marketing<br />
ist ausgesprochen erfolgreich in den<br />
Bereichen Kommunikations- und Datenservice.<br />
Das Dienstleistungsangebot<br />
erstreckt sich über die Segmente<br />
Inbound, Outbound, Business-Prozess-<br />
Outsourcing, manuelle Datenerfassung<br />
sowie Marktforschung. HOTZ Kommunikation<br />
bietet somit branchenunabhängige<br />
Lösungen und garantiert, dank<br />
eines stets aktuellen Sicherheitskonzepts<br />
ein Höchstmaß an Sensibilität im<br />
Umgang mit den Daten ihres Klientels.<br />
Jung Gummitechnik GmbH<br />
aus Einhausen / Kreis Bergstraße<br />
Elastisch auf ganzer Linie<br />
Die JUNG GmbH produziert Elastomer-<br />
Produkte höchster Qualität. Die Geschäftsbereiche<br />
gliedern sich heute in<br />
den Bereich technische Gummiwaren<br />
und Handschuhe. Der Bereich technische<br />
Gummiwaren ist geprägt durch<br />
Schläuche, Krümmer und Formartikel.<br />
Je nach Bedarf können diese extremen<br />
Druck-, Unterdruck-,Abriebbedingungen<br />
und Temperaturunterschieden standhalten<br />
oder auch aggressiven Medien<br />
ausgesetzt werden. Strategisch liegt<br />
ein besonderer Fokus auf der Entwicklung<br />
und Markteinführung neuer Produkte.<br />
Stichwort Elektrikerhandschuh!<br />
PRISMAN GmbH<br />
aus Lorsch in Südhessen<br />
Willkommen in der Molekularküche<br />
Seit dem Jahr 2000 steht PRISMAN<br />
für hochwertige und innovative Desinfektionsmittel.<br />
Dazu zählen Produkte<br />
der Haut- und Händedesinfektion,<br />
Flächendesinfektion, Sprüh- und Wischdesinfektion,<br />
Desinfektionstücher und<br />
Medizinprodukte. Bei einigen Produkten<br />
stieg das Unternehmen mittlerweile<br />
zum Weltmarktführer und mit weiteren<br />
Produkten zum Marktführer in Europa,<br />
bzw. Marktführer in Deutschland auf.<br />
Dabei bezieht sich die Marktführerschaft<br />
auf etwa 10 von rund 200 Produkten.<br />
Schäfer Dein Bäcker GmbH & Co. KG<br />
aus Limburg in Hessen<br />
Alles aus bestem Korn und Mehl<br />
Mit aktuell 135 Fachgeschäften und<br />
rund 1500 Mitarbeitern steuert das<br />
Unternehmen voll in Richtung Zukunft.<br />
Das gewachsene Netzwerk von<br />
Fachgeschäften, das von Limburg bis<br />
Koblenz oder Wiesbaden reicht, prägt<br />
das Bild von heute. Dabei hat Schäfer<br />
trotz seiner Größe seinen Anspruch an<br />
handwerklich hergestellte Produkte<br />
in bester Qualität und mit regionalen<br />
Rohstoffen nie aus den Augen verloren.<br />
Mit dem gelungenen Spagat zwischen<br />
Tradition und Moderne konnte<br />
das Unternehmen in den letzten fünf<br />
Jahren seinen Umsatz fast verdoppeln.<br />
Upländer Bauernmolkerei GmbH<br />
aus Willingen-Usseln in Nordhessen<br />
Mehr als nur Milch<br />
Die genossenschaftliche Upländer Bauernmolkrei<br />
ist die einzige Biomolkrei<br />
Hessens sowie die einzige „Fairbio“ zertifizierte<br />
Molkerei Deutschlands. Momentan<br />
vermarktet der hessische Milchverarbeiter<br />
eine Produktpalette, die<br />
von der Frischmilch über Buttermilch,<br />
Schlagsahne, Handkäse bis hin zur Butter<br />
reicht. Die Grundidee einer unabhängigen,<br />
bäuerlichen und nachhaltigen Vermarktungs-<br />
und Produktionsstrategie<br />
wird nunmehr seit 25 Jahren durch das<br />
Unternehmen gelebt. Upländer Bauernmolkrei<br />
gilt als Pionier für internationale<br />
Referenzprojekte und revolutionierte mit<br />
Initiativen wie „Faire Milch“ und „ohne<br />
<strong>PT</strong>-MAGAZIN 6 <strong>2021</strong><br />
Finalisten <strong>2021</strong> aus Hessen<br />
v.l.n.r. • Upländer Bauernmolkerei GmbH - Mario Steinhausen – Vertrieb; Tobias Kleinsorge<br />
– Prokurist; Christoph Heerdt – Büroleitung; Henrike Habermann- Diez – Marketingleitung;<br />
Andreas Siegert – Betriebsleiter und Karin Artzt- Steinbrink – Geschäftsführerin<br />
• PRISMAN GmbH - Herr Marcus Wooden und Frau Lisa Helmling - Auszubildende<br />
• Jung Gummitechnik GmbH - Herr Rald Stadler - Geschäftsführer • Hotz Kommunikations-<br />
und Datenservice GmbH - Herr Rainer Hotz, Frau Bettina Hotz und Herr Stefan<br />
Hotz - Geschäftsführer<br />
<strong>PT</strong>-MAGAZIN 6 <strong>2021</strong><br />
Gentechnik“ den modernen Milchmarkt.<br />
mibe GmbH Arzneimittel<br />
aus Sandersdorf Brehna im Landkreis<br />
Anhalt-Bitterfeld<br />
Wissen was gesund macht<br />
Das Unternehmen ist ein leistungsstarker<br />
Arzneimittelhersteller, der seit<br />
2003 im Großraum Leipzig/Halle in einem<br />
hochmodernen Arzneimittelwerk<br />
Qualitätspräparate entwickelt und<br />
herstellt. Sie decken nahezu die gesamte<br />
Produktpalette der Unternehmensgruppe<br />
Dermapharm ab, durch die sie<br />
auch vertrieben werden. Allein das Bekenntnis<br />
zum Standort Deutschland<br />
macht mibe Arzneimittel in einem<br />
Markt, der vor allem durch Importe gekennzeichnet<br />
ist, zu etwas Besonderem.<br />
Petromax GmbH<br />
aus der Landeshauptstadt Magdeburg<br />
Geschichte einer Wunderlampe<br />
Das Jahr <strong>2021</strong> steht mit dem 100jährigen<br />
Jubiläum der Starklichtlampe wie<br />
kein anderes für nachhaltige Qualitäts-<br />
Outdoor-Produkte aus dem Hause Petromax.<br />
Diese steht für nachhaltige, weil<br />
langlebige Gegenstände, die das Leben<br />
und Überleben in der modernen Wildnis<br />
sichern. Mit dem Hinzukommen<br />
der Markenlegende Feuerhand, dem<br />
Hersteller von Petroleumlampen, mauserte<br />
sich das Unternehmen aus einem<br />
Nischen-Anbieter zum Kultproduzenten<br />
im Marktsegment Outdoor-Produkte.<br />
Rühlmann-Bau GmbH aus Apenburg-<br />
Winterfeld im Altmarkkreis<br />
Finalisten <strong>2021</strong> aus Sachsen-Anhalt<br />
v.l.n.r. • Herr Jörn Rühlmann, Geschäftsführer der<br />
Rühlmann-Bau GmbH • Frau Dr. Pia Christin Taureck<br />
und Herr Jonas Taureck, Geschäftsführer der<br />
Petromax GmbH • Herr Dr. Hans-Georg Feldmeier,<br />
Geschäftsführer der mibe GmbH Arzneimittel<br />
Persönlicher Service, kompetente Ausführung<br />
Seit der Firmengründung befinden<br />
sich die Kernkompetenzen des Unternehmens<br />
in den Bereichen Kabel- und<br />
Rohrleitungs- sowie Kanalbau. Rühlmann-Bau<br />
arbeitet baustellenbezogen<br />
mit passenden Maschinen aus dem<br />
stetig wachsenden und weiter entwickelten<br />
eigenen Maschinenportfolio.<br />
Spezielle Technik, wie Kabel- und<br />
Rohrverlegepflüge sowie Horizontalbohranlagen,<br />
bieten den Kunden Alternativen<br />
zur Verlegung im offenen<br />
Graben und ist in vielen Fällen schneller<br />
und wirtschaftlicher. Somit ist man noch<br />
flexibler und schneller bei Anschlussprojekten<br />
und Netzerweiterungen. ó<br />
Premier-Finalist 2020<br />
- Mitnahmestapler<br />
- Schwertransporte<br />
- Kranservice<br />
- Einbringservice<br />
- Maschinenumzüge<br />
- Logistiklösungen<br />
- Inhouseservice<br />
- Lagerung<br />
- Logistik, Lagerung und<br />
Transport von Schüttgütern<br />
www.efen.com<br />
Einfach.Mehr.Nachhaltigkeit.<br />
Für EFEN steht der ressourcenschonende Umgang mit<br />
Rohstoffen im Fokus. Wir nehmen Chancen aktiv wahr<br />
und investieren in Zukunftstechnologien, sowie in Aus- und<br />
Weiterbildung unserer Mitarbeiter. Unsere Vision von nachhaltiger<br />
Entwicklung, um Erfolg dauerhaft zu sichern.<br />
Das EFEN-Versprechen: Einfach.Mehr.Möglichkeiten.<br />
Finden Sie heraus was wir<br />
Einfach.Besser.Machen.<br />
Qualität Service Zuverlässigkeit Nachhaltigkeit
40 Oskar-Patzelt-Stiftung 41<br />
Finalisten <strong>2021</strong> aus<br />
Sachsen und Thüringen<br />
Diese sechs Unternehmen aus Sachsen und Thüringen sind in<br />
Schülerprojekten, Sportvereinen, Behindertenarbeit, sozialen<br />
Projekten, Jugendarbeit und Ehrenamt<br />
vielfältig regional engagiert.<br />
v.l.n.r. • rooom AG - Herr Benjamin Rohloff - Project & operations Manager, Herr Hans Elstner - CEO, Frau Annelie Herrmann - Director of<br />
Sales und Frau Natalie Weigelt - Head of Marketing • Bäcker Süpke oHG - Herr Wolfgang Süpke, Frau Christina Süpke und Herr Paul Süpke<br />
- Geschäftsleitung • Wuttke Ingenieure GmbH - Herr Nico Caspar - Controlling und Herr Ingo Eppert - Prokurist • WT Energiesysteme<br />
GmbH - Herr Sven Lesch - Leiter Einkauf und Frau Jeannette Heinrich - Projektcontrolloing • STARKE Objekteinrichtungen GmbH - Herr<br />
Torsten Starke - Inhaber und Frau Regine Starke • IndiKar Individual Karosseriebau GmbH - Herr Ronald Gerschewski - Geschäftsführer<br />
IndiKar Individual Karosseriebau GmbH<br />
aus Wilkau-Haßlau bei Zwickau<br />
Darauf fahren Individualisten ab<br />
Im Segment der Entwicklung und<br />
Fertigung von zivilen, automobilen<br />
Sonderschutzlösungen von Baugruppen<br />
bis zu ganzen Fahrzeugen ist IndiKar<br />
klarer Marktführer in Europa. Für maßgeschneiderte<br />
Fahrzeugveredelungen<br />
werden die Sonderschutzfahrzeuge<br />
unter härtesten Bedingungen getestet,<br />
um weltweit, egal ob in Krisengebieten,<br />
bei Hilfsmissionen oder zum Schutz von<br />
besonders gefährdeten Persönlichkeiten<br />
zum Einsatz zu kommen. Als Systemlieferant<br />
verknüpft IndiKar darüber hinaus<br />
den klassischen Prototypenbau.<br />
STARKE Objekteinrichtungen GmbH<br />
aus Schöneberg in Sachsen<br />
Wo Raum zum Leben erwacht<br />
Ob für die Einrichtung moderner<br />
Lifestyle-Apartments oder für Seniorenresidenzen<br />
- das Team der STARKE<br />
Objekteinrichtung ist immer für den persönlichen<br />
Kundenkontakt und die individuelle<br />
Baustellenbetreuung unterwegs.<br />
Zunehmend geht es um Einrichtungen<br />
mit dem Schwerpunkt der stationären<br />
Pflege. Diese soll in den nächsten Jahren<br />
weiter ausgebaut werden, was dem demographischen<br />
Wandel Rechnung trägt.<br />
Größtes Argument in Sachen Nachhaltigkeit<br />
gegenüber Mitbewerbern ist die<br />
eigene Fertigung in der Firmenzentrale<br />
in Schönbach.<br />
WT Energiesysteme GmbH<br />
aus Riesa<br />
Auf die richtige Spannung kommt es an<br />
WT Energiesysteme steht für die effiziente<br />
Einspeisung bzw. Anbindung von<br />
Hoch- und Mittelspannungsanlagen im<br />
Bereich der regenerativen Energiegewinnung.<br />
Zudem realisiert das Unternehmen<br />
die Anbindung elektrotechnischer<br />
Anlagen von Industrieunternehmen und<br />
baut Umspannwerke für Energieversorgungsunternehmen.<br />
Mit Hochdruck<br />
arbeitet WT an der noch umfangreicheren<br />
Nutzung regenerativer Ressourcen<br />
als wichtigen und zukunftsträchtigen<br />
Zweig im gesamten Segment Energiegewinnung.<br />
<strong>PT</strong>-MAGAZIN 6 <strong>2021</strong><br />
<strong>PT</strong>-MAGAZIN 6 <strong>2021</strong><br />
Wuttke Ingenieure GmbH<br />
aus Chemnitz<br />
Alles mit dem richtigen Maß<br />
Wuttke Ingenieure ist auf die Verarbeitung<br />
von Daten mit einem Raumbezug<br />
spezialisiert. Mit Abteilungen für Ingenieur-<br />
und Industrievermessung sowie<br />
für Digitale Raumdaten können Projekte<br />
von der Idee, über die Planung, bis hin zur<br />
Bauausführung und Bewirtschaftung<br />
unterstützt werden. Mit der breiten<br />
Aufstellung auf die drei Standbeine<br />
BIM, Digitale Raumdaten und Ingenieurvermessung<br />
können konjunkturelle<br />
Schwankungen gut abgefedert werden.<br />
Bäcker Süpke oHG<br />
aus Orlishausen im Landkreis Sömmerda<br />
Backen mit Zeit für Geschmack<br />
Das Erfolgsrezept der Süpke oHG war<br />
und ist es mit Mut, ausgetretene Wege<br />
zu verlassen und neue Richtungen einzuschlagen.<br />
So werden keinerlei fertige<br />
Vormischungen oder Fertigbackwaren<br />
verwendet. Statt mit Backpulver wird<br />
mit selbst gezogenem und lang gereiftem<br />
Sauerteig und Vorteigen gebacken.<br />
Dadurch werden die Backwaren aromatischer,<br />
bekömmlicher und halten länger.<br />
Auch beim Thema Marketing sticht das<br />
Unternehmen mit eigenem Instagram<br />
und TikTok-Kanal heraus. Möglich ist<br />
das nicht nur, durch die Offenheit und<br />
Innovationskraft der Geschäftsführung,<br />
sondern auch der Mitarbeitenden.<br />
rooom AG<br />
aus Jena<br />
Eine Plattform für die dritte Dimension<br />
rooom , mit 3! o geschrieben, ist ein globales<br />
Startup. Das Unternehmen bietet<br />
eine anpassungsfähige SaaS-Plattform<br />
zur Erstellung, Verarbeitung und Veröffentlichung<br />
von 3D Inhalten auf allen<br />
digitalen Endgeräten. Diese ermöglicht<br />
es Unternehmen jeder Branche, einfach<br />
und kostengünstig eigene 3D Inhalte zu<br />
erstellen, zu bearbeiten und online zu<br />
präsentieren. Die Event Cloud z.B. steht<br />
für die Optimierung virtueller Veranstaltungen,<br />
Ausstellungen, Konferenzen<br />
und vielem mehr. rooom ist sich aber bewusst,<br />
dass sich künftige Projekte auch<br />
nur mit starken Partnern und Kooperationen<br />
realisieren lassen. ó<br />
Meine Thüringer Stollen<br />
werden jährlich durch die<br />
Innung und den<br />
Stollenschutzverband<br />
geprüft und prämiert.<br />
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Für EFEN steht der ressourcenschonende Umgang mit<br />
Rohstoffen im Fokus. Wir nehmen Chancen aktiv wahr<br />
und investieren in Zukunftstechnologien, sowie in Aus- und<br />
Weiterbildung unserer Mitarbeiter. Unsere Vision von nachhaltiger<br />
Entwicklung, um Erfolg dauerhaft zu sichern.<br />
Das EFEN-Versprechen: Einfach.Mehr.Möglichkeiten.<br />
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Einfach.Besser.Machen.<br />
Qualität Service Zuverlässigkeit Nachhaltigkeit
42 Oskar-Patzelt-Stiftung 43<br />
Nominierungsaufruf für 2022<br />
Auch im kommenden Jahr werden die Besten der Besten<br />
im deutschen Mittelstand gesucht. Nominieren Sie jetzt!<br />
Motto 2022:<br />
Zu neuen Horizonten<br />
Durch den „Großen Preis des Mittelstandes“<br />
konnte der unternehmerische<br />
Mittelstand über Jahre hinweg seine<br />
Präsenz in der Öffentlichkeit, in der Politik<br />
und den Medien weiter ausbauen.<br />
Teilnehmern, Preisträgern, Botschaftern<br />
und Unterstützern ist das bisher<br />
Erreichte Ansporn, auch zukünftig<br />
im Rahmen des „Großen Preises“<br />
den enormen Leistungen des Mittelstandes<br />
die Würdigung zukommen<br />
zu lassen, die sie verdient haben.<br />
So werden also ab 1. November <strong>2021</strong><br />
wieder mittelständische Unternehmen<br />
gesucht, die sich überdurchschnittlich<br />
entwickelt haben.<br />
Sie sollten jährlich mindestens<br />
•zehn Arbeitsplätze und<br />
•1,0 Mio. Euro Umsatz aufweisen und<br />
•wenigstens drei Jahre stabil am Markt<br />
tätig sein.<br />
Fünf Wettbewerbskriterien<br />
Niemand kann sich selbst bewerben,<br />
sondern muss von Dritten<br />
zum Wettbewerb nominiert werden.<br />
Bewertet werden die Leistungen<br />
in fünf Wettbewerbskriterien:<br />
1. Gesamtentwicklung des Unterneh<br />
mens<br />
2. Schaffung/Sicherung von Arbeits- und<br />
Ausbildungsplätzen<br />
3. Modernisierung und Innovation<br />
4. Engagement in der Region<br />
5.Service und Kundennähe, Marketing<br />
Die Nominierung kann online vorgenommen<br />
werden im Portal<br />
Mobile Räume für<br />
Industrie, Verwaltung, Bau, Handwerk & Handel<br />
www.menzl.de<br />
Halleneinbauten<br />
Industriegebäude<br />
Dachaufstockungen<br />
Verkaufspavillons<br />
Bürocontainer<br />
Aggregatecontainer<br />
Sanitärmodule<br />
Container Vermietung und<br />
Verkauf Menzl GmbH<br />
Fon: 037208 / 600-0<br />
Fax: 037208 / 600-11<br />
Mail: info@menzl.de<br />
09244 Lichtenau<br />
Gottfried-Schenker-Str. 15<br />
Chemnitz Dresden Leipzig Gera Hof<br />
Hauptsponsor<br />
www.kompetenznetz-mittelstand.<br />
de oder per E-Mail über op@op-pt.de<br />
der Bundesgeschäftsstelle der Oskar-<br />
Patzelt-Stiftung mitgeteilt werden.<br />
In jeder der zwölf Wettbewerbsregionen<br />
•Baden-Württemberg<br />
•Bayern<br />
•Berlin/ Brandenburg<br />
•Hessen<br />
•Mecklenburg-Vorpommern<br />
• Niedersachsen/Bremen<br />
• Nordrhein-Westfalen<br />
• Rheinland-Pfalz/Saarland<br />
• Sachsen<br />
• Sachsen-Anhalt<br />
• Schleswig-Holstein/Hamburg<br />
• Thüringen<br />
können drei Unternehmen als Preisträger<br />
und weitere fünf als Finalist<br />
ausgezeichnet werden. Die Entscheidungen<br />
treffen rund 100 Juroren, die<br />
in zwölf regionalen Jurys organisiert<br />
sind. Die Juroren unterliegen einer eigenen<br />
Geschäftsordnung sowie einem<br />
Corporate Governance Kodex<br />
und handeln nach einem zertifizierten<br />
Qualitätsmanagementsystem<br />
gemäß DIN EN ISO 9001:2015.<br />
<strong>PT</strong>-MAGAZIN 6 <strong>2021</strong><br />
<strong>PT</strong>-MAGAZIN 6 <strong>2021</strong><br />
Finalist<br />
Großer Preis des<br />
Mittelstandes<br />
Kommune des Jahres<br />
Bank des Jahres<br />
Keine Gebühren<br />
Es werden keine Anmelde- oder Bearbeitungsgebühren<br />
für die Teilnahme am<br />
Wettbewerb erhoben. Zur Betreuung nominierender<br />
Institutionen und nominierter<br />
Unternehmen vor Ort sind rund 50<br />
ehrenamtliche Servicestellen der Oskar-<br />
Patzelt-Stiftung bundesweit im Einsatz.<br />
Mit Sonderpreisen würdigt die Oskar-<br />
Patzelt-Stiftung darüber hinaus das<br />
Wirken von Persönlichkeiten und Institutionen<br />
für die Gestaltung der notwendigen<br />
gesellschaftlichen Rahmenbedingungen<br />
unternehmerischen<br />
Handelns. Auf den beiden regionalen<br />
Auszeichnungsgalas können je einmal<br />
folgende Sonderpreise verliehen<br />
werden: Die „Bank des Jahres“ für ein<br />
Kreditinstitut mit besonderem Engagement<br />
bei der Begleitung/Förderung<br />
mittelständischer Unternehmen und<br />
Wirtschaftsstrukturen und die „Kommune<br />
des Jahres“ für eine kommunale Institution<br />
(Kommune, Landkreis) mit herausragenden<br />
Leistungen und Erfolgen<br />
beim Aufbau und bei der Entwicklung<br />
mittelständischer Wirtschaftsstrukturen.<br />
Petromax ist die deutsche Traditionsmarke<br />
mit der Feuerkraft für echte<br />
Abenteurer.<br />
Wir bringen Licht ins Dunkel und<br />
entwickeln die passende Ausrüstung<br />
für jedes Erlebnis in der Natur.<br />
Draußen sein und mit ursprünglichen<br />
Materialien über dem offenen Feuer<br />
kochen weckt Freiheitsinstinkte. Von<br />
unserem Standort Magdeburg tragen wir<br />
diesen Unabhängigkeitsgedanken in die<br />
ganze Welt. Eine robuste Ausstattung,<br />
die die Zeit überdauert, ist dabei der<br />
Anspruch, den unser Drachenteam aus<br />
mittlerweile 110 Mitarbeitenden mit<br />
Leidenschaft verfolgt.<br />
Wir leben Feuer und machen Abenteuer<br />
in der Natur zu einem unvergesslichen<br />
Ereignis.<br />
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Ehrenplakette<br />
Premier-<br />
Finalist<br />
Bundesweite Sonderpreise<br />
Preisträger des Wettbewerbs, deren<br />
Auszeichnung mindestens zwei<br />
Jahre zurückliegt und die sich seitdem<br />
bedeutend weiterentwickelt<br />
haben, können auf dem Bundesball<br />
(Abschlussgala) in Berlin mit den<br />
höchsten Auszeichnungsstufen des<br />
Wettbewerbs „Großer Preis des Mittelstandes“<br />
ausgezeichnet werden: „Premier<br />
– Großer Preis des Mittelstandes“<br />
ist die höchste Auszeichnung, die<br />
die Oskar-Patzelt-Stiftung verleiht.<br />
„Premier-Finalist – Großer Preis des<br />
Mittelstandes“ ist die nächste Auszeichnungsstufe<br />
für Preisträger, die<br />
vorgenannte Bedingungen erfüllen.<br />
Auch Träger der Sonderpreise „Bank<br />
des Jahres“ und „Kommune des Jahres“<br />
können als „Premier-Bank des<br />
Jahres“ bzw. „Premier-Kommune<br />
des Jahres“ ausgezeichnet werden.<br />
Termine<br />
Erst am Abend der Preisverleihung<br />
• am 17. September 2022 in Würzburg<br />
für Bayern, Baden-Württemberg, Hessen,<br />
Thüringen, Berlin, Brandenburg und<br />
Sachsen<br />
• am 24. September 2022 in Düsseldorf<br />
für Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen,<br />
Bremen, Hamburg, Schleswig-Holstein,<br />
Rheinland-Pfalz, Saarland, Mecklenburg-<br />
Premier<br />
Premier-Kommune<br />
Premier-Bank<br />
Premier-<br />
Ehrenplakette<br />
Vorpommern und Sachsen-Anhalt<br />
• am 22. Oktober 2022 zum Bundesball<br />
in Bonn für die bundesweiten Premier-<br />
Sonderpreise werden die Preisträger und<br />
Finalisten bekannt gegeben.<br />
Eine ausführliche Beschreibung der<br />
Wettbewerbsbedingungen und –kriterien<br />
sowie weitere Informationen<br />
zum organisatorischen und zeitlichen<br />
Ablauf des Wettbewerbs finden Sie unter:<br />
https://www.mittelstandspreis.<br />
com/wettbewerb/ausschreibung ó<br />
Scannen und direkt<br />
online nominieren<br />
und mehr erfahren!<br />
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Jeder Erfolg braucht Zeit zum Reifen:<br />
Unternehmen, Gründer<br />
und Stiftungen im Blick<br />
Die KFM unterstützt die Oskar-Patzelt-Stiftung dabei, die<br />
Leistungen des Mittelstands durch den „Großen Preis des<br />
Mittelstandes” ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu tragen.<br />
Vorbildlicher Einsatz für den Mittelstand,<br />
für Gründer und Stiftungen – dafür wurde<br />
die Sparkasse Dortmund dieses Jahr beim<br />
Wettbewerb „Großer Preis des Mittelstandes”<br />
als „Bank des Jahres“ ausgezeichnet.<br />
Die KFM Deutsche Mittelstand AG,<br />
selbst Preisträger im Jahr 2016, hatte die<br />
Sparkasse für den Sonderpreis nominiert.<br />
„Wir hatten gehofft, dass wir die Auszeichnung<br />
bekommen, waren dann aber doch<br />
überrascht“, sagt Peter Orth, Vorstandsmitglied<br />
der Sparkasse Dortmund. „Umso<br />
mehr habe ich mich gefreut – auch für<br />
unser Team, das diesen Erfolg möglich<br />
machte.“ Der Erfolg, das war die Auszeichnung<br />
als „Bank des Jahres“ beim<br />
Wettbewerb „Großer Preis des Mittelstandes”<br />
der Oskar-Patzelt-Stiftung. Seit<br />
2019 war die Sparkasse Dortmund bereits<br />
zum dritten Mal nominiert worden. Jetzt<br />
erhielt sie den begehrten Sonderpreis. Die<br />
KFM hatte das Institut ins Spiel gebracht.<br />
„Uns ist das Engagement der Sparkasse<br />
Dortmund sowohl für den Mittelstand<br />
als auch für Stiftungen positiv aufgefallen“,<br />
sagt Hans-Jürgen Friedrich, Vorstand<br />
der KFM Deutsche Mittelstand AG.<br />
Es sind mehrere Punkte, die auch die Jury<br />
bemerkenswert findet. So begleiten die<br />
Firmenkundenberater intensiv kleine Mittelständler<br />
und Unternehmensgründer.<br />
Technologieorientierte Start-ups unterstützt<br />
die Sparkasse besonders. Diese<br />
Gründer benötigen Risikokapital. Die<br />
Berater aus dem Start-up-Center der<br />
Sparkasse begleiten die Jungunternehmer<br />
dabei, solche Mittel zu erhalten.<br />
Darüber hinaus zeichnet sich das Institut<br />
durch seinen Umgang mit Unternehmen<br />
während der Coronakrise aus.<br />
„Wir haben die Sorgen der Unternehmer<br />
aufgenommen und pragmatische<br />
Lösungen entwickelt“, sagt Orth. Firmen<br />
mit guten und funktionierenden<br />
Geschäftsmodellen bekommen weiterhin<br />
Kredite oder Stundungen für laufende<br />
Darlehen, und die Berater helfen<br />
bei der Beantragung von Fördermitteln.<br />
Hilfe für die Finanzierung<br />
„Die Sparkasse Dortmund unterstützt<br />
damit den Mittelstand auf vorbildliche<br />
Weise“, sagt KFM-Vorstand Friedrich.<br />
Denn im Allgemeinen sehen sich<br />
die Unternehmen zunehmend Restriktionen<br />
bei der Beschaffung von Finanzmitteln<br />
ausgesetzt. Der erfahrene Spezialist<br />
für Unternehmenskredite verweist<br />
darauf, dass die Banken selbst unter<br />
Druck stehen. Regulierungsvorschriften<br />
wie die Basel-Regelwerke engen ihren<br />
Spielraum bei der Kreditvergabe immer<br />
mehr ein. Deswegen greifen große Mittelständler<br />
immer häufiger nach alternativen<br />
Finanzierungsmodellen, zum<br />
Beispiel Mittelstandsanleihen. Hier leisten<br />
die beiden Fonds der KFM, der Deutsche<br />
Mittelstandsanleihen FONDS und<br />
der Europäische Mittelstandsanleihen<br />
FONDS, wichtige Beiträge für die<br />
Finanzierung im Mittelstand. Sie kaufen<br />
Anleihen der Unternehmen und bieten<br />
sie, gebündelt im Fonds, Investoren an.<br />
<strong>PT</strong>-MAGAZIN 6 <strong>2021</strong><br />
<strong>PT</strong>-MAGAZIN 6 <strong>2021</strong><br />
Die KFM und die Jury des Mittelstandspreises<br />
hoben darüber hinaus die Leistungen<br />
der Sparkasse Dortmund bei ihrem<br />
Engagement für Stiftungen hervor. Die<br />
Sparkasse hat das Stiftungsmanagement<br />
in ihrem Private Banking angesiedelt und<br />
dort ein eigenes Stiftungskompetenzzentrum<br />
installiert. Speziell ausgebildete<br />
Experten betreuen die Stifter. 2014<br />
wurde neben weiteren sparkasseneigenen<br />
Stiftungen die „Stiftergemeinschaft<br />
der Sparkasse Dortmund“ gegründet.<br />
„Wir stellten eine erhöhte Nachfrage in<br />
der Kundschaft fest, sich auch mit kleineren<br />
Vermögen stifterisch zu engagieren“,<br />
sagt Orth. Seither wurden über<br />
40 Stiftungsfonds unter dem Dach der<br />
Stiftergemeinschaft gegründet. „Die<br />
Bedeutung der Stiftung hat in den vergangenen<br />
Jahren enorm zugenommen“,<br />
sagt das Sparkassen-Vorstandsmitglied.<br />
Stiftungen brauchen Erträge<br />
Das bestätigt Hans-Jürgen Friedrich. Er<br />
weiß dabei um die aktuellen Herausforderungen<br />
bei der Finanzierung, vor<br />
der Stiftungen stehen. Sie sind außer<br />
bei Verbrauchsstiftungen in der Regel<br />
dazu verpflichtet, das Stiftungskapital<br />
zu erhalten. Und sie brauchen laufende<br />
Erträge, um den Stiftungszweck zu<br />
erfüllen. Doch wie sollen beide Ansprüche<br />
bei null Zinsen erfüllt werden?<br />
Einen Ausweg bieten die besagten Mittelstandsanleihen.<br />
Die Unternehmen<br />
zahlen höhere Zinsen als Konzerne, unter<br />
anderem, weil sie am Kapitalmarkt nicht<br />
so bekannt sind. Anleger müssen allerdings<br />
sorgfältig auswählen, um Risiken<br />
einzugrenzen. Hier helfen Fondslösungen<br />
wie die der KFM. Die Analysten bewerten<br />
Unternehmen und Anleihen sehr genau<br />
und tiefgehend und wählen nur Papiere<br />
von soliden und nachhaltig wirtschaftenden<br />
Unternehmen aus. Reuss Private Analytics,<br />
ein Netzwerk spezialisierter Partner<br />
aus Rechtsanwälten, Wirtschaftsprüfern,<br />
Stiftungsexperten und Wertpapierspezialisten,<br />
hat zusammen mit Experten der<br />
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Rödl &<br />
Partner die Fonds auf Geeignetheit für<br />
ausgewählte Investorengruppen, wie<br />
beispielsweise Stiftungen, geprüft. Die<br />
Spezialisten kamen zum Ergebnis, dass<br />
die KFM-Fonds die Grundsatzanforderungen<br />
für Stiftungsvermögen erfüllen<br />
und für viele von ihnen geeignet seien.<br />
Mittelstand ins Bewusstsein rücken<br />
Stifter kommen selbst häufig aus dem<br />
Mittelstand. Hier schließt sich der Kreis.<br />
Beide, Unternehmer und Stifter, leisten<br />
wichtige Beiträge für Wirtschaft und<br />
Gesellschaft. Die KFM unterstützt daher<br />
das Ziel der Oskar-Patzelt-Stiftung, diese<br />
Leistungen durch den „Großen Preis<br />
des Mittelstandes” ins Bewusstsein der<br />
Öffentlichkeit zu tragen. „Der Preis betont<br />
die Bedeutung des Mittelstandes, der<br />
dadurch sichtbarer wird“, erklärt Friedrich.<br />
Diese Breitenwirkung sei nicht zu unterschätzen.<br />
„Der Mittelstand ist die tragende<br />
Säule der deutschen Wirtschaft“,<br />
betont der KFM-Vorstand. In guten Zeiten<br />
wie in Krisen erweisen die Unternehmen<br />
ihre Stärke. „Wie Schnellboote reagieren<br />
die Mittelständler auf neue Herausforderungen.<br />
Sie nutzen Wachstumschancen<br />
und suchen in schwierigen Zeiten wie<br />
beispielsweise während der Coronakrise<br />
einen Ausgleich der Interessen. Sie wollen,<br />
dass auch ihre Partner lange leben. Diese<br />
nachhaltige Orientierung zahlt sich aus.“<br />
Aus all diesen Gründen unterstützt die<br />
KFM Deutsche Mittelstand AG den Mittelstandspreis.<br />
Selbst ein mittelständisches<br />
Unternehmen, wurde die KFM<br />
bereits mehrfach für den Preis nominiert.<br />
2015 kam sie in die Runde der Finalisten,<br />
und 2016 durfte sie sich zu den Preisträgern<br />
zählen. Mit dem Deutschen Mittelstandsanleihen<br />
FONDS leiste das Unternehmen<br />
„einen wichtigen Beitrag zur<br />
Sicherung der Finanzierung von Investitionen<br />
und Arbeitsplätzen in mittelständischen<br />
Unternehmen“, heißt es in<br />
der Begründung der Jury. „Mit Hilfe des<br />
Fonds wurden 2014 rund 25.000 und 2015<br />
rund 30.000 Arbeitsplätze gesichert.“ Der<br />
kontinuierliche Aufbau des Fondsvolumens<br />
auf aktuell rund 250 Mio. Euro hat<br />
dazu geführt, dass aktuell über 375.000<br />
Arbeitsplätze mit abgesichert werden.<br />
„Hans-Jürgen Friedrich kommt aus<br />
dem Bankwesen und hat sich auf den<br />
Weg gemacht, auf eigenes Risiko eine<br />
Lösung für den Finanzierungsmangel<br />
im Mittelstand zu entwickeln“,<br />
sagt Dr. Helfried Schmidt, Vorstand der<br />
Oskar-Patzelt-Stiftung. Dieses Modell<br />
sei erfolgreich; die KFM sei für Mittelständler<br />
ein „Partner auf Augenhöhe“. ó<br />
Rathausufer 10 | 40213 Düsseldorf<br />
www.kfmag.de | www.dma-fonds.de<br />
+49 (0) 211 210 737 41 | info@kfmag.de<br />
Hans-Jürgen Friedrich<br />
info<br />
info<br />
Als ehemaliger Bankdirektor<br />
und Leiter Kreditgeschäft<br />
unterstützte Hans-Jürgen<br />
Friedrich mittelständische<br />
Unternehmen bei der<br />
Beschaffung von Alternativfinanzierungen<br />
über Banken<br />
und Kapitalmärkte.<br />
Seit 2012 ist er Vorstand<br />
der KFM Deutsche Mittelstand AG und verantwortet<br />
die strategische Steuerung und<br />
Organisation. Seit 2013 ist er Mitglied im Anlageausschuss<br />
des Deutschen Mittelstandsanleihen<br />
FONDS und dessen Vorsitzender,<br />
ebenfalls für den Europäischen Mittelstandsanleihen<br />
FONDS seit Auflage im Jahr 2020.<br />
Er wurde im Oktober 2020 als Berater in die<br />
TESG-Arbeitsgruppe der EU-Generaldirektion<br />
(FISMA) berufen.<br />
Mittelständler sind die Schnellboote der Wirtschaft.<br />
Innovative Unternehmen bringen das<br />
Land nach vorn. Was bedeutet eigentlich Mittelstand?<br />
Und wie können Anleger von seinem<br />
Erfolg profitieren? Das zeigt das Video<br />
auf der Seite www.meine-zinsoase.de.<br />
Deutscher Mittelstandsanleihen FONDS<br />
Anlagekonzept investiert in deutsche<br />
Mittelstandsanleihen<br />
ISIN LU0974225590<br />
WKN A1W5T2<br />
Aktuelles Fondsvolumen (22.10.<strong>2021</strong>)<br />
223,21 Mio. EUR<br />
Kosten <strong>Ausgabe</strong>aufschlag bis zu 3,0%<br />
(entfällt beim Kauf über die Börse)<br />
Laufende Kosten 1,66% p. a<br />
Risiko (KIID) 3<br />
(1= geringes Risiko bis 7= hohes Risiko)<br />
Erstauflage: 2013<br />
Ausschüttungs-Rendite seit Start über 4% p. a.<br />
Europäischer Mittelstandsanleihen FONDS<br />
Anlagekonzept investiert in Anleihen von<br />
Unternehmen (Mittelstand) der Europäischen<br />
Union<br />
ISIN DE000A2PF0P7<br />
WKN A2PF0P<br />
Aktuelles Fondsvolumen (26.10.<strong>2021</strong>)<br />
30,30 Mio. Euro<br />
Kosten <strong>Ausgabe</strong>aufschlag bis zu 3,0%<br />
(entfällt beim Kauf über die Börse)<br />
Laufende Kosten 1,71% p.a.<br />
Risiko (KIID) 3<br />
(1= geringes Risiko bis 7= hohes Risiko)<br />
Erstauflage April 2020
© rawpixel.com<br />
Im<br />
„Netzwerk der Besten“<br />
findet man die mehr als 20.000<br />
Unternehmen, die seit 1994 für den<br />
Wettbewerb „Großer Preis des Mittelstandes“<br />
nominiert wurden, die Unternehmen, die<br />
bisher die Jurystufe erreichten und die<br />
Ausgezeichneten.<br />
Hier trifft sich Mittelstand mit Mittelstand.<br />
German Mittelstand!<br />
Hier finden Sie die Partner des<br />
Netzwerks der Besten.<br />
Von Autor unbekannt - http://www.melitta.info/cms/mmdb/index.php?sel=Dateien%20anzeigen&CDBPicture_<br />
sel=CDBPicture_showpic&id=2123, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=10970073<br />
Erfinder<br />
Das sind Sie alle!<br />
Aus dem Alltag ist er nicht mehr<br />
wegzudenken - der Kaffeefilter.<br />
Die Hausfrau Melitta Bentz störte<br />
sich am bitteren Geschmack ihres<br />
Kaffee. Sie experimentierte und<br />
entwickelte 1908 den Kaffeefilter<br />
und gründete die Melitta Unternehmensgruppe<br />
Bentz KG.<br />
Heute arbeiten hier über 5.600<br />
Mitarbeiter.
Studie hier<br />
kostenfrei<br />
downloaden!<br />
© Rawpixel.com<br />
Industrieller Mittelstand hat krisenerfahrenste Manager<br />
Datengetriebene Ansätze und Szenario-Denken noch zu wenig genutzt<br />
Der deutsche Mittelstand profitiert in<br />
herausfordernden Zeiten von sturmerprobten<br />
Führungskräften. Vier von zehn<br />
Unternehmen verfügen über echte<br />
Krisen-Expertise, weitere drei von zehn<br />
attestieren sich ausreichende Routine.<br />
Laut der aktuellen Studie „Restrukturierung<br />
<strong>2021</strong>“ wird dennoch häufig nur auf<br />
Sicht gefahren, denn die Hälfte der Unternehmen<br />
verfolgt keinen strukturierten<br />
Prozess für eine zukunftsfähige Ausrichtung.<br />
Für die Untersuchung hat die<br />
Unternehmensberatung Staufen mehr<br />
als 200 Inhaber und Top-Führungskräfte<br />
von Unternehmen mit einem Jahresumsatz<br />
von mindestens 20 Millionen Euro<br />
befragt. Die Unternehmen stammen<br />
rund zur Hälfte aus der Industrie, 18 Prozent<br />
sind dem Handel und 31 Prozent<br />
dem Dienstleistungsbereich zuzuordnen.<br />
„Die Corona-Pandemie hat deutlich gemacht,<br />
wie wichtig eine schnell agierende<br />
Entscheidungskultur auf der<br />
Managementebene ist. Der deutsche<br />
Mittelstand ist diesbezüglich ordentlich<br />
aufgestellt“, sagt Andreas Sticher,<br />
Partner für Restrukturierung bei der<br />
Unternehmensberatung Staufen. „Bei<br />
den von uns befragten Unternehmen<br />
stellen sich 39 Prozent ein gutes Zeugnis<br />
aus und geben an, über ein erfahrenes<br />
Management in Bezug auf die Bewältigung<br />
von Krisen zu verfügen. Weitere 31<br />
Prozent glauben, eher erfahren zu sein.“<br />
Restrukturierungsexperte Sticher hat<br />
im Rahmen der Studie auch Unterschiede<br />
zwischen den Branchen identifiziert:<br />
„Besonders auffällig ist, dass die Industrieunternehmen<br />
sehr viel krisenerfahrene<br />
Manager an Bord haben als Dienstleistungs-<br />
oder Handelsunternehmen.“<br />
Wenn es aber darum geht, Schieflagen<br />
rechtzeitig zu erkennen, gibt es dem<br />
Berater zufolge noch in allen Branchen<br />
Nachholbedarf. Nur 47 Prozent der Unternehmen<br />
arbeiten mit einem klar<br />
strukturierten Prozess, um die Zukunftsfähigkeit<br />
des Unternehmens auf den<br />
Prüfstand zu stellen. Und lediglich 49<br />
Prozent geben an, regelmäßig Krisenszenarien<br />
und mögliche Gegenmaßnahmen<br />
durchzuspielen. Staufen-Berater<br />
Sticher rät zu mehr Engagement: „Unternehmen<br />
müssen in Szenarien denken<br />
und verschiedene Abwehrmechanismen<br />
durchspielen. Es ist wie im Fußball: Jeder<br />
weiß, wie eine Ecke ausgeführt wird,<br />
trotzdem trainieren die Mannschaften<br />
regelmäßig diese Standardsituation.“<br />
Altbewährte Methoden für die Krisen-<br />
Früherkennung<br />
In Sachen Krisen-Früherkennung setzen<br />
Unternehmen vor allem auf klassische<br />
Systeme und Kennzahlen. Ein eigenes<br />
Risikomanagement-System wird von 48<br />
Prozent der Unternehmen eingesetzt<br />
und ist damit die am häufigsten genutzte<br />
Variante, um mögliche Schieflagen zu<br />
erkennen, bevor diese existenzbedrohend<br />
werden. Dahinter folgen Finanz-<br />
Kennzahlen (47 Prozent) und Hinweise<br />
von Führungskräften (44 Prozent).<br />
„Modernere Management-Tools wie<br />
zum Beispiel Trendradars oder datengetriebene<br />
Ansätze wie Data Analytics<br />
eignen sich ideal, um die klassischen<br />
Systeme der Krisen-Früherkennung<br />
zu erweitern oder sogar komplett zu<br />
ersetzen“, so Unternehmensexperte<br />
Sticher. Der Studie zufolge sind diese<br />
Ansätze der prädikativen Analyse aber<br />
noch nicht flächendeckend im Einsatz.<br />
Der Staufen-Berater rät zu einem Umdenken,<br />
da „neue Prognosemodelle<br />
das Management in die Lage versetzen,<br />
die Geschäftsstrategie optimal an<br />
der jeweiligen Situation auszurichten.“<br />
Die Studie identifizierte sechs Key<br />
Insights:<br />
1. Der Blick ist nach vorn gerichtet. Die<br />
Corona-Krise hat die deutsche Wirtschaft<br />
kräftig durcheinandergewirbelt.<br />
Aber: Ein großer Teil der Unternehmen<br />
konnte erfolgreich gegensteuern.<br />
2. Der Wandel ist machbar. Flexibilität,<br />
Anpassbarkeit und Agilität,<br />
haben die Unternehmen selbst<br />
zum großen Teil schon verinnerlicht.<br />
3. Es bleibt noch viel zu tun. In näherer<br />
Zukunft stehen noch etliche Herausforderungen<br />
an. Ganz oben auf der Prioritäten-Liste<br />
bleibt die Digitalisierung.<br />
4. Früherkennung muss optimiert<br />
werden. Krisen und neue Herausforderungen<br />
schneller antizipieren<br />
ist eine wichtige Strategie, um<br />
das nachhaltige Wachstum des<br />
Unternehmens zu gewährleisten.<br />
5. Der Wandel kostet Geld. Gesellschafter<br />
und operativer Cashflow<br />
sorgen für die benötigte Liquidität,<br />
um flexibel am Markt agieren zu<br />
können und wandlungsfähig zu sein.<br />
6. Der Blick ist zu sehr nach innen gerichtet.<br />
Externe Stakeholder werden<br />
noch nicht ausreichend involviert. ó<br />
<strong>PT</strong>-MAGAZIN 6 <strong>2021</strong>
50 Wirtschaft<br />
Fünf Mythen über Japan<br />
Was Anleger wissen sollten<br />
1990-2020<br />
Einige Investoren lassen sich Wachstumschancen<br />
in Japan entgehen, weil<br />
sie sich von den Mythen über das Land<br />
abschrecken lassen, das die Olympischen<br />
Spiele ausrichtet. Aus mehreren<br />
Gründen wird Japan von Außenstehenden<br />
oftmals falsch eingeschätzt.<br />
1. Die alternde Bevölkerung<br />
Die alternde Bevölkerung in Japan legt<br />
die Vermutung nahe, dass die Wirtschaft<br />
des Landes kaum wächst. Obwohl<br />
das Bruttoinlandsprodukt (BIP)<br />
Japans seit 1994 nur um neun Prozent<br />
gestiegen ist, legte der Gesamtgewinn<br />
der Unternehmen in US-Dollar bis Ende<br />
März 2020 um 140 Prozent zu. Das bedeutet,<br />
dass Wachstum in der Region<br />
vorhanden ist. Entscheidend ist, die<br />
Unternehmen ausfindig zu machen,<br />
die ein solches Wachstum erfahren.<br />
2. Fehlende Berichterstattung durch<br />
Analysten<br />
Rund drei Viertel der investierbaren Unternehmen<br />
in Japan werden von maximal<br />
einem Analysten beobachtet. Erfahrene<br />
Investmentmanager können<br />
bestimmte Sektoren und Unternehmen<br />
identifizieren, die das Wachstum des<br />
Marktes stützen, und ihre Kunden an<br />
den Gewinnen teilhaben lassen. Trotz<br />
des großen Anlageuniversums werden<br />
japanische Aktien nur unzureichend<br />
erforscht. Dies ermöglicht den Anlegern,<br />
versteckte Perlen zu entdecken, die<br />
vom Markt wenig verstanden werden.<br />
3. Technologische Versäumnisse<br />
Ein weiterer Irrglaube ist, dass Japan<br />
in der technologischen Entwicklung<br />
hinterherhinke. Tatsächlich weist Japan<br />
seit 2005 die meisten triadischen<br />
Patentfamilien auf. Der Marktanteil beträgt<br />
hier 40 Prozent, gefolgt von den<br />
USA mit 27 Prozent und Deutschland<br />
mit zehn Prozent (Stand Ende 2017).<br />
Japan ist nach wie vor führend in innovationsgetriebenen<br />
Sektoren wie der<br />
Fabrikautomatisierung und der Halbleitertechnologie.<br />
Auch in den Bereichen<br />
Software-as-a-Service (SaaS), medizinische<br />
Geräte und digitale Lösungen<br />
gibt es viele hochwertige Unternehmen,<br />
die Investitionsmöglichkeiten bieten.<br />
So haben beispielsweise einige SaaS-<br />
Unternehmen ihre starken Nettobarmittelbilanzen<br />
genutzt, um im vergangenen<br />
Jahr massiv in ihr Geschäft zu<br />
investieren und ihre Marktdurchdringung<br />
bei japanischen Firmenkunden zu<br />
erhöhen. Da die Akzeptanz von SaaS in<br />
Japan noch relativ gering ist, hält dieser<br />
Sektor einige Wachstumschancen bereit.<br />
4. Makroökonomische Einflüsse<br />
Anleger, die in der Vergangenheit<br />
von Japan enttäuscht waren, haben<br />
ihre Entscheidungen oft auf<br />
makroökonomische Themen oder<br />
einmalige Ereignisse wie die aktuellen<br />
Olympischen Spiele gestützt. Allerdings<br />
sollten Anleger eher auf bestimmte<br />
Wachstumstreiber achten.<br />
Makroökonomische Ereignisse lassen<br />
sich nur schwer vorhersagen. Der Fokus<br />
sollte daher auf der Identifizierung<br />
von Unternehmen liegen, die ihr Schicksal<br />
selbst in die Hand nehmen. Japan<br />
widersetzt sich zwar zunehmend den<br />
Konventionen, doch bevorzugen wir<br />
Unternehmen, die unabhängig von den<br />
wirtschaftlichen Herausforderungen<br />
des Landes florieren können. Qualitäten<br />
wie ein dominanter Marktanteil in<br />
einer Nischenbranche sind wichtig. Zu<br />
den Beispielen gehören führende, asiatische<br />
Konsumgüterkonzerne, weltweit<br />
tätige Hersteller medizinischer<br />
Geräte, Unternehmen der Fabrikautomation<br />
und andere Technologieführer.<br />
5. Begrenzte Handelskapazitäten<br />
Entgegen der Auffassung, dass Japan<br />
eine reine Exportwirtschaft<br />
sei, machen Exporte nur 18 Prozent<br />
des BIP aus. Im Vergleich dazu liegt<br />
der Wert in Korea bei 40 Prozent<br />
und in Deutschland bei 47 Prozent.<br />
Japan verfügt über einen gesunden<br />
Inlandsmarkt sowie über starke Investitionen<br />
aus dem Ausland. Mehr als<br />
90 Prozent des Leistungsbilanzüberschusses<br />
stammen aus Zins- und Dividendenerträgen<br />
aus Überseemärkten,<br />
während China mehr als 100 Prozent<br />
und Korea mehr als 80 Prozent aus<br />
dem Nettohandelswert erwirtschaftet.<br />
Anleger sollten sich die Zahlen<br />
hinter der Geschichte Japans ansehen,<br />
um die wahren Chancen zu erkennen.<br />
Japan bietet also Anlegern die Möglichkeit,<br />
versteckte Schätze zu finden<br />
und mit einem aktiven Bottomup-Ansatz<br />
Alpha zu generieren. ó<br />
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53<br />
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Das Feuer des<br />
Unternehmertums<br />
entfachen<br />
Wie Mittelstand und Start-ups<br />
„das Beste aus zwei Welten“ sein können<br />
Gründerinnen und Gründer als unorganisiert<br />
und realitätsfremd wahrgenommen.<br />
Kooperationen mit Start-ups können<br />
letztendlich erst ihr Potenzial entfalten,<br />
wenn von beiden Seiten Unsicherheit<br />
und Ergebnisoffenheit zuglassen<br />
wird, um verschiedene strategische<br />
Optionen und Pfade auszuloten. Ein<br />
offenes Mindset ist unumgänglich!<br />
Mindshift im Mittelstand<br />
Durch das offene Mindset kommt es<br />
zum Mindshift im Mittelstand: Nach<br />
der Öffnung kommt die Neuerfindung.<br />
Starke „back to the roots“-Erfahrungen<br />
werden von den etablierten Unternehmerinnen<br />
und Unternehmern erlebt,<br />
die schon lange verschüttet waren bzw.<br />
vermisst wurden. Wenn das Feuer des<br />
Unternehmertums erst wieder brennt,<br />
dann dürfen die besten Fach- und Führungskräfte<br />
aus den verschiedenen<br />
Bereichen des Unternehmens nicht<br />
fehlen. Durch die Aktivierung auch der<br />
eigenen Kompetenzträger kommt es<br />
dann zum finalen Aufbruch, um die letzten<br />
Widerstände zu überwinden auf<br />
dem Weg zum neuen Geschäftsmodell.<br />
Die Kooperation mit einem Start-up (mit<br />
Mittelstands-DNA) kann aufreibend sein<br />
und im ersten Moment ein Risiko darstellen,<br />
doch wer kein Risiko eingeht, der<br />
hat auch nichts zu gewinnen – und verliert<br />
im schlimmsten Fall die Zukunft. ó<br />
Über die Autoren<br />
Christian Wewezow und Yannik Rediske<br />
sind Geschäftsführende<br />
Gesellschafter der Startify<br />
GmbH aus Jena. Beide<br />
haben 15 Jahre Erfahrung<br />
im Umgang mit führenden<br />
Mittelstandsunternehmen<br />
einerseits und Tech-Startups<br />
andererseits und verbinden<br />
konservative kaufmännische<br />
Werte mit jungem Unternehmergeist<br />
und dem Knowhow<br />
aus der Startup-Szene.<br />
Ehrenamtlich wirkt Christian<br />
Wewezow als Juror des Wettbewerbs<br />
“Großer Preis des<br />
Mittelstandes“ und als Vorsitzender<br />
des Kuratoriums<br />
der Oskar-Patzelt-Stiftung.<br />
Wettbewerbsdruck, Innovationsdruck<br />
und Ertragsdruck machen etablierten<br />
Mittelstands- und Familienunternehmen<br />
zunehmend das Leben schwer. Es ist<br />
wichtig, dass Unternehmen daher offenbleiben,<br />
wie sie auf diesen umfassenden<br />
Wandel reagieren und den Wandel aktiv<br />
gestalten. In einem derart dynamischen<br />
Umfeld hängt die Wettbewerbsfähigkeit<br />
etablierter Unternehmen von ihrer<br />
Fähigkeit ab, insbesondere ihre Technologien<br />
und ihr Geschäftsmodell in Frage<br />
zu stellen und sich neu zu erfinden.<br />
Damit die „radikale“ Innovation nicht nur<br />
ein Schlagwort bleibt, bleibt zuletzt nur<br />
der „Sprung in das kalte Wasser“ übrig:<br />
Um diese Erneuerung voranzutreiben,<br />
kann es heute eine relevante strategische<br />
Option sein, mit Start-ups (mit Mittelstands-DNA)<br />
zusammenzuarbeiten.<br />
Auch wenn der Kulturunterschied<br />
zunächst groß scheint, gibt es gute<br />
Gründe für den Mittelstand mit Start-ups<br />
zu kollaborieren oder in diese zu investieren.<br />
Erst durch eine intensive Zusammenarbeit<br />
können sich potentielle Wettbewerbsvorteile<br />
gegenüber der Konkurrenz<br />
ergeben, u. a. durch den Zugang zu neuen<br />
Technologien und neuen ungeschminkten<br />
Sichtweisen auf die Überlebensfähigkeit<br />
des eigenen Geschäftsmodells.<br />
Start-ups werden im Allgemein als<br />
Unternehmensgründungen mit einer<br />
innovativen Geschäftsidee und hohem<br />
Wachstumspotenzial definiert, und<br />
erfahren in der Öffentlichkeit vor allem<br />
durch TV-Formate wie „Die Höhle der<br />
Löwen“ große mediale Beachtung.<br />
Wenig Beachtung finden dagegen eher<br />
„mittelständisch“ geprägte Gründungen,<br />
die eigenfinanziert sind, nachhaltig<br />
profitabel sein wollen und langfristig<br />
ein stabiles Wachstum bevorzugen.<br />
Das Beste aus beiden Welten<br />
Für eine Kooperation, wo das Beste aus<br />
beiden Welten (Mittelstand und Startups)<br />
vereint werden kann, stellt eine<br />
Zusammenarbeit mit den eher mittelständisch<br />
geprägten Gründungen und<br />
Start-ups dar. Nur weil diese Gründungen<br />
nicht „auf Teufel kommt raus“ skalieren<br />
möchten, bedeutet dies nicht, dass weder<br />
ihr Technologiewissen noch ihr Impact<br />
auf das bestehende Geschäftsmodell<br />
der etablierten Unternehmen weniger<br />
stark ausgeprägt sein kann. Zudem sind<br />
deren Werte ähnlicher zu denen von mittelständischen<br />
Unternehmen und sie<br />
siedeln sich ebenfalls tendenziell<br />
gern im ländlichen Raum an.<br />
Sowohl die Zusammenarbeit mit wachstumsorientierten<br />
Start-ups als auch die<br />
mit eher mittelständisch geprägter DNA<br />
können für den Mittelstand dennoch eine<br />
Herausforderung darstellen. Denn beide<br />
Start-up-Formen sind in der Regel sehr<br />
zukunftsorientiert, agil und kreativ aufgestellt<br />
und verfügen somit noch kaum über<br />
definierte Prozesse und Strukturen. Zwar<br />
sind die genannten Faktoren äußerst<br />
relevant, wenn Innovationen entstehen<br />
sollen, doch stehen sie im Gegensatz zu<br />
der Arbeitsorganisation, den Unternehmensstrukturen<br />
und eng definierten<br />
Prozessen der etablierten Unternehmen.<br />
Aus eigenen Erfahrungen wissen die<br />
Autoren, dass es nicht einfach ist, die<br />
Kooperation zwischen mittelständischen<br />
Unternehmen und Start-ups (mit Mittelstands-DNA)<br />
zum Durchbruch zu verhelfen,<br />
da oftmals eher die Differenzen als<br />
die Gemeinsamkeiten gesehen werden.<br />
Klischees dominieren häufig die gemeinsame<br />
Zusammenarbeit: Die Mittelständler<br />
werden dann häufig als engstirnig<br />
und verstaubt erlebt und die<br />
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54 Wirtschaft<br />
Mit „Marketing-Chinesisch“ Expertise<br />
vortäuschen?<br />
Im (Online-)Marketing-Bereich wird<br />
oft ein für Laien unverständliches Kauderwelsch<br />
gesprochen – teilweise um<br />
fachliche Expertise vorzutäuschen und<br />
teilweise um zu vertuschen, dass sich<br />
auch die sogenannten Experten bei ihrem<br />
Tun nur auf Annahmen stützen.<br />
Vor einigen Tagen hatte ich mal wieder<br />
das zweifelhafte Vergnügen, mit dem<br />
Marketingleiter eines größeren Dienstleistungsunternehmens<br />
zu telefonieren,<br />
der beim Googeln auf unsere Webseite<br />
gestoßen war. Nach dem Gespräch klingelten<br />
mir die Ohren. Denn die Aussagen<br />
des Marketingleiters waren so gespickt<br />
mit „Anglizismen“ und „Buzz-Words“ aus<br />
dem (Online-)Marketing-Bereich, dass<br />
ich – obwohl ich diesbezüglich nicht unbeleckt<br />
bin – Mühe hatte zu verstehen:<br />
•Was will der Mann eigentlich? Und:<br />
•Wo drückt sein Unternehmen denn<br />
nun der Schuh?<br />
Lieber Marketingexperte, ich verstehe<br />
dich nicht!<br />
Das begann mit der Gesprächseröffnung,<br />
sein Unternehmen führe gerade ein „Revue“<br />
durch, wie es durch ein Optimieren<br />
seiner „Targeting-Strategy“ den „Impact“<br />
seiner „Marketing-Activities“ erhöhen<br />
könne. Diese Aussage musste ich für<br />
mich erst mal gedanklich übersetzen,<br />
und danach fragte ich mich: „Warum<br />
sagt der Mann nicht einfach, wir untersuchen<br />
gerade, wie wir die Wirkung unserer<br />
Marketingmaßnahmen bei unseren<br />
Kernzielgruppen erhöhen können.“<br />
Auf meine Nachfrage, was er damit konkret<br />
meine, erwiderte er, es gehe primär<br />
darum, die „Brand-Awareness“ und<br />
„Lead-Generierung“ durch „Sales-Funnels“<br />
zu erhöhen. Auch diese Aussage musste<br />
ich gedanklich übersetzen, doch ich<br />
verstand sie. Ich hätte jedoch wohl eher<br />
gesagt: „Wir wollen die Bekanntheit bei<br />
unseren Zielkunden und die Zahl von deren<br />
Reaktionen und Anfragen erhöhen.“<br />
Und um das Wie zu beschreiben, hätte<br />
ich statt des Buzz-Words „Sales-Funnel“<br />
wohl eher den Begriff „Verkaufstrichter“<br />
genutzt, den jeder Vertriebler kennt.<br />
Lieber Experte, verstehst du selbst, was<br />
du sprichst?<br />
So ging es weiter. Je tiefer wir in die Materie<br />
einstiegen, umso mehr Anglizismen<br />
und Fach-Termini aus dem Online-<br />
Marketing- und SEO-Bereich flogen mir<br />
um die Ohren – so viele, dass ich mich<br />
zum Teil fragte: Versteht der Mann eigentlich<br />
selbst noch, was er sagt? Ich<br />
erahnte es zum Teil nur. Deshalb googelte<br />
ich zum Beispiel nach unserem Telefonat<br />
erst mal den Begriff „Linkjuice“,<br />
denn ich war unsicher, was er damit<br />
genau meinte, als wir über das Themen<br />
Linkaufbau auf Webseiten sprachen.<br />
Warum ich dies hier schreibe? Aus einem<br />
einfachen Grund: Von vielen Selbstständigen<br />
wie Beratern, Trainern und<br />
Coaches weiß ich, dass es ihnen nach<br />
Gesprächen mit sogenannten Online-<br />
Marketing- und SEO-Experten oft ähnlich<br />
ergeht wie mir nach Telefonat:<br />
• Ihnen klingeln die Ohren und<br />
• sie haben das Gefühl „Anscheinend lebe<br />
ich im Marketingbereich hinter dem<br />
Mond, weil ich das, was die Experten mir<br />
sagen, entweder nicht oder nur<br />
teilweise verstehe.“<br />
Entsprechend verunsichert sind sie nach<br />
den Gesprächen oft und fragen sich:<br />
Habe ich den Zug der Zeit verschlafen?<br />
Lieber Marketingexperte, wie fit bist du<br />
handwerklich?<br />
Dabei haben diese Experten, so mein<br />
Eindruck, vom praktischen Marketinghandwerk<br />
(um nicht den Begriff<br />
„operatives Doing“ zu gebrauchen)<br />
oft wenig Ahnung, und sie präsentieren<br />
Sachverhalte als Fakten, die nur<br />
Annahmen bzw. Vermutungen sind.<br />
So zeigte es sich zum Beispiel in meinem<br />
Gespräch mit dem Marketingleiter<br />
des weltweit agierenden Dienstleistungsunternehmens,<br />
der gewiss<br />
den Abschluss einer renommierten<br />
privaten Hochschule in der Tasche hat<br />
und einige Zeit in den USA studierte:<br />
• Er kennt den Unterschied zwischen einer<br />
Pressemitteilung und einem (Fach-)<br />
Artikel nicht; zumindest benutzte er<br />
<strong>PT</strong>-MAGAZIN 6 <strong>2021</strong><br />
<strong>PT</strong>-MAGAZIN 6 <strong>2021</strong><br />
diese Begriffe synonym (Entschuldigen<br />
Sie das Fremdwort!).<br />
• Er geht davon aus, dass das Veröffentlichen<br />
von Artikeln in Print- und<br />
Onlinemedien ähnlich wie das Anzeigenschalten<br />
funktioniert, dabei besteht hier<br />
ein himmelweiter Unterschied.<br />
• Er ist felsenfest davon überzeugt, dass<br />
er weiß, was man tun muss, damit eine<br />
Webseite im Netz gut gefunden wird<br />
und man in den Social-Media viele aktive<br />
Follower hat, obwohl weder Google,<br />
noch Facebook, noch YouTube, noch<br />
LinkedIn ihre Algorithmen je offengelegt<br />
haben, weshalb alle Credos in diesem<br />
Bereich entweder mehr oder minder gut<br />
begründete Annahmen oder subjektive<br />
Erfahrungswerte sind.<br />
• Er hegt zumindest unbewusst den Irrglauben,<br />
das Marketing im B2B-Bereich<br />
funktioniere wie das im B2C-Bereich und<br />
man könne Industriegüter und -dienstleistungen<br />
wie Klamotten und Schminke<br />
vermarkten, weshalb er total auf die<br />
Social Media „abfährt“, denen – so sein<br />
Credo – „die Zukunft gehört“.<br />
Lieber Experte, inwieweit versteht du<br />
mein Business?<br />
Ähnlich verhält es sich oft bei den sogenannten<br />
Online-Marketing-, Social<br />
Media- und SEO-Experten: zumindest<br />
vom B2B-Vertrieb haben sie<br />
meist wenig Ahnung. Und sie mögen<br />
zwar Experten in ihrer Spezial-<br />
Disziplin sein, doch ihnen ist zumeist<br />
nicht bewusst, dass zum Beispiel:<br />
© pixabay.com | krivitskiy<br />
• der primär aus Kleinunternehmen bestehende<br />
Beratungsmarkt ganz anders<br />
als beispielsweise der Automarkt, in dem<br />
es maximal ein dutzend Hersteller gibt,<br />
tickt und<br />
• die meisten Beratungsleistungen im<br />
B2B-Bereich sich nicht wie Schuhe bei<br />
Zalando verkaufen lassen.<br />
Deshalb mögen viele ihrer Problemlösungen<br />
zwar für Konzerne und Markenartikler<br />
sowie Webshops geeignet sein,<br />
zumindest für im B2B-Bereich tätige Berater<br />
passen sie in der Regel aber nicht.<br />
Lieber Experte, schwätze bitte so, dass<br />
ich dich verstehe!<br />
Deshalb meine Empfehlung an Sie als<br />
Selbstständiger bzw. Berater, Trainer,<br />
Coach. Lassen Sie sich von den vielen<br />
Anglizismen und Kompetenz vortäuschenden<br />
Fachbegriffen (wie Rankingvalue<br />
und Linkjuice, Pillar-Page und<br />
Topic-Cluster, Landingpage und Sales-<br />
Funnel,....) die Marketingberater oft gebrauchen,<br />
nicht verunsichern, denn: Was<br />
zeichnet einen guten und erfahrenen<br />
Berater, aber auch Trainer und Coach<br />
aus? Unter anderem, dass er komplexe<br />
Sachverhalte allgemein verständlich<br />
erklären kann, denn dies ist – so meine<br />
Überzeugung – ein Zeichen dafür, dass<br />
er die Dinge verstanden, durchlebt und<br />
verarbeitet hat. Seien Sie also vorsichtig<br />
bei allen Beratern, die Ihre Ohren mit<br />
„Marketing-Chinesisch“ traktieren. ó<br />
Bernhard Kuntz<br />
ist Geschäftsführer der PRofilBerater<br />
GmbH, Darmstadt,<br />
die Bildungs- und Beratungsanbieter<br />
beim Vermarkten<br />
ihrer Leistungen unterstützt.<br />
Er ist u.a. Autor der Bildungsund<br />
Beratungsmarketing-<br />
Fachbücher „Die Katze im<br />
Sack verkaufen“ und „Fette<br />
Beute für Trainer und Berater“<br />
(www.die-profilberater.de)<br />
Über den Autor<br />
Wir bedanken uns<br />
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Unsere<br />
Geschäftszeiten:<br />
Montag geschlossen<br />
Dienstag - Samstag<br />
9.30 - 12.00 Uhr<br />
Dienstag - Freitag<br />
14.30 - 18.00 Uhr<br />
Bürozeiten:<br />
Montag – Kundendienst<br />
- Freitag 8.00-18.00 Uhr
Die 5 Grundprinzipien des<br />
Innovations-Managements<br />
57<br />
Unternehmen streben danach, sich neu<br />
zu erfinden. Es bleibt ihnen auch nicht<br />
viel anderes übrig. In der aktuellen Innovationsdynamik<br />
bedeutet Stillstand<br />
faktisch einen Rückschritt. Einer Studie<br />
der Unternehmensberatung Accenture<br />
zufolge, steht für 90 Prozent der deutschen<br />
Unternehmen Innovation in diesem<br />
Jahr an erster Stelle. „Ohne Innovation<br />
werden wir gegen den Wettbewerb<br />
verlieren“, sagen deutsche Unternehmen<br />
von sich selbst.<br />
Allerdings ist die Suche nach dem richtigen<br />
Weg nicht einfach. Gerade der Mittelstand<br />
hat teilweise noch Bedenken, bisher<br />
erfolgreiche Geschäftsmodelle dramatisch<br />
zu verändern und häufig weder die<br />
Erfahrung, noch die Prozesse und Tools,<br />
um mit der aktuellen Innovationsdynamik<br />
der Corporates und Start-Ups mitzuhalten.<br />
Dabei sind die Grundvoraussetzungen<br />
für den Mittelstand gar nicht so<br />
schlecht. Corporates haben vermeintlich<br />
viel Budget, Ressourcen und Handlungsspielräume<br />
für Innovationen, es mangelt<br />
ihnen aber aufgrund ihrer Silo-Strukturen<br />
und langen Entscheidungsprozesse<br />
an Geschwindigkeit und Agilität. Für<br />
inkrementelle Produktinnovationen vergehen<br />
aufgrund langer Approval- und<br />
Entwicklungsprozesse zwei bis drei Jahre<br />
von Strategieentscheidung bis Market<br />
Entry. Start-ups schaffen es dagegen mit<br />
vermeintlich kleinen Budgets innerhalb<br />
eines Jahres, disruptive Innovationen auf<br />
den Markt zu bringen. Da ihnen jedoch<br />
das Budget für einen soliden, fundierten<br />
Innovationsprozess fehlt, können sich<br />
viele mit ihren neuen Produkten nicht<br />
langfristig am Markt durchsetzen. Der<br />
Mittelstand hat insofern die Möglichkeit,<br />
einen idealen Mittelweg zu bestreiten,<br />
der lean und agil, aber gleichzeitig gut<br />
informiert und strategisch durchdacht ist.<br />
Es gibt allerdings ein paar Grundregeln,<br />
die zu berücksichtigen sind, damit Innovationen<br />
erfolgreich am Markt ankommen.<br />
Aus unserer Erfahrung als Strategic<br />
Design Agentur sollten fünf Prinzipien<br />
beachtet werden:<br />
Starte mit der Identifikation unerfüllter<br />
Bedürfnisse.<br />
Um den Raum für Innovationen zu verstehen,<br />
ist es notwendig, die Wünsche<br />
und Bedürfnisse der Menschen zu erkunden,<br />
die bestimmten Verhaltensmustern<br />
und Entscheidungen zugrunde liegen. Es<br />
bedarf eines ganzheitlichen Verständnis<br />
für Werte und Lebenskontexte, die<br />
teilweise auch in Biografien und der<br />
Herkunft der Menschen verankert sind.<br />
Hierfür eignen sich vor allem explorative,<br />
ethnographische Methoden, die heutzutage<br />
z. B. als multimediale Online-Diaries<br />
Einblicke in die Lebenswirklichkeiten der<br />
Menschen geben. Aus diesen lassen sich<br />
Bedürfnisse und unerfüllte Wünsche<br />
innerhalb einzelner Produktkategorien<br />
und Personengruppen herauslesen, die<br />
wiederum als Ausgangspunkte für die<br />
Entwicklung sinnvoller Innovationen dienen.<br />
Arbeite in einem diversen, interdisziplinären<br />
Team.<br />
Im Zentrum des kreativen Ideation-Prozesses<br />
steht ein diverses Team mit verschiedenen<br />
Skills, Lebenserfahrungen<br />
und professionellen Hintergründen. Ein<br />
ideales Team ist komplementär zusammengestellt;<br />
die unterschiedlichen Perspektiven<br />
ergänzen sich oder auch herausfordern.<br />
Somit werden neue Aspekte<br />
beleuchtet und zusätzlicher, wertvoller<br />
Input generiert. Ein solches Team könnte<br />
z. B. aus Marketing, Sales, Marktforschung<br />
und R&D zusammengestellt sein. Aber<br />
auch Supplier, Controlling und Designer<br />
können integriert werden. Dabei<br />
können sehr unterschiedliche Management-Level<br />
zusammenarbeiten, solange<br />
bei allen Teilnehmern ein starkes Commitment<br />
für die gemeinsame Aufgabe<br />
besteht. Einen zusätzlichen Benefit bieten<br />
externe „kluge Köpfe”, bei uns üblicherweise<br />
„Fresh Brains“ genannt. Das<br />
können u. a. professionelle Experten<br />
oder Key Opinion Leader aus der jeweiligen<br />
oder einer angrenzenden Kategorie,<br />
aber auch Journalisten und kreative<br />
Werbetreibende sein. Lead User oder<br />
Early Adopter der jeweiligen Kategorie<br />
können ebenfalls den Prozess bereichern.<br />
Für die Durchmischung des Teams gibt es<br />
praktisch keine Grenzen; je bunter, desto<br />
besser. Auch eine Diversität in Bezug auf<br />
Alter, Geschlecht, Herkunft und Lebenssituation<br />
sollte unbedingt berücksichtigt<br />
werden.<br />
Auch wenn Anleitung und Struktur für<br />
die erfolgreiche Teamarbeit grundlegend<br />
notwendig sind, ist es dennoch wichtig,<br />
sich hierarchiefrei auf Augenhöhe und<br />
respektvoll zu begegnen und alle müssen<br />
die Bereitschaft haben, gemeinsam<br />
an neuen Lösungen zu arbeiten. Erfolgreiche<br />
Konzepte für nachhaltige Innovationen<br />
entstehen aus gegenseitiger Inspiration<br />
und dadurch, dass Ideen aufeinander<br />
aufbauen können.<br />
Lass dich vielseitig inspirieren.<br />
Gute Ideen entstehen durch vielfältige<br />
Inspiration: Insights, Trends, Market Data,<br />
Best Practice Beispiele, Innovationen<br />
in anderen Kategorien. Niemals zuvor<br />
gab es so viele Daten wie aktuell: allgemeine<br />
Userdaten, detaillierte Customer<br />
Journeys, user- und kategoriespezifische<br />
Behavioral Data, Social-Media-Listening,<br />
Marktdaten, Trendanalysen, qualitative<br />
Insights und vieles mehr. Auch Big Data<br />
Analysen beschäftigen sich mittlerweile<br />
damit, die Bedürfnisse hinter Kaufinteresse<br />
und Likes zu ergründen. Wichtig ist<br />
aber auch der Blick über den Tellerrand:<br />
Wissen und Trends aus nahestehenden<br />
Kategorien können ebenfalls wertvollen<br />
Kreativ-Input liefern. Die Mischung<br />
macht’s. In allen Daten und Erkenntnissen<br />
können relevante Aspekte enthalten<br />
sein und dem Team wichtige Inspiration<br />
bieten, die neue Ideen beflügeln.<br />
Zu beachten ist, dass das Team weiß, zu<br />
welchem Zweck beispielsweise digitale<br />
Lösungen oder andere Produktkategorien<br />
beleuchtet werden, so dass die Neukombination<br />
unterschiedlichster Erkenntnisse<br />
auf die eigene Zielsetzung einzahlt.<br />
Wenn die Daten zusammengetragen<br />
sind, folgt allerdings noch der entscheidende<br />
Schritt, dieses Wissen auch in<br />
den Innovationsprozess zu implementieren.<br />
Dies geschieht durch die Konzentration<br />
auf die „Highlights” aus allen<br />
verfügbaren Daten und Informationen.<br />
Das sind Insights, die tatsächlich überraschen,<br />
einen Neuigkeitswert haben und<br />
einen echten Erkenntnisgewinn bringen.<br />
Selbstverständlich spielt dabei neben<br />
einer einfach verständlichen Sprache<br />
auch die gestalterische Aufbereitung mit<br />
entsprechenden Illustrationen und Grafiken<br />
eine wichtige Rolle, um das Wissen<br />
verständlich zu kommunizieren und als<br />
© Rawpixel.com<br />
˘
58 Wirtschaft<br />
59<br />
Der Mittelstand sucht den Mittelweg: lean und agil, aber<br />
gleichzeitig gut informiert und strategisch durchdacht.<br />
kreativen Input in den Prozess zu integrieren.<br />
Die Wissensvermittlung sollte gut<br />
dosiert geschehen. Ein Info-Overload hilft<br />
niemandem. Es muss nach jedem Input<br />
genügend Zeit sowohl für die individuelle<br />
als auch gemeinsame Verarbeitung<br />
bleiben, um zu reflektieren und Ideen zu<br />
formen. An dieser Stelle helfen Kreativtechniken<br />
wie Projektionen, Analogien<br />
oder Rollenspiele, um rationale, lineare<br />
Denkmuster aufzubrechen und laterales<br />
sowie assoziatives Denken zu fördern.<br />
Der Weg führt vom Chaos zur Ordnung.<br />
Ein Innovationsprozess ist im besten Falle<br />
keine rein sequenzielle Abfolge von einzelnen<br />
Aufgaben, sondern eine abwechslungsreiche<br />
Journey, in der alle Mitwirkenden<br />
voneinander lernen und an einem<br />
gemeinsamen, großen Ziel arbeiten: Produkte<br />
erfinden, die das Leben der Menschen<br />
verbessern. Diese Ideen fallen nicht<br />
vom Himmel, sondern müssen in einem<br />
mehrstufigen Prozess entwickelt werden.<br />
Das ist harte Arbeit, die aber Spaß macht!<br />
Dabei spielen zwei verschiedene Denkmuster<br />
eine Rolle:<br />
1. Das schnelle Denken: intuitiv, impulsiv,<br />
weniger reflektiert. Jeder Gedanke zählt<br />
und kann ein wichtiger Baustein und<br />
eine neue Inspiration für einen weiteren<br />
Gedanken darstellen. Hier gibt es keine<br />
Limitierung; alle Ideen sind erlaubt, sollten<br />
geäußert und festgehalten werden.<br />
Diese Bruchstücke bzw. Rohideen müssen<br />
mit dem gesamten Team geteilt werden,<br />
um zu ermöglichen, Gedanken und Ideen<br />
aufeinander aufbauen.<br />
2. Das langsame Denken: Hier geht es<br />
um Reflektion, um Rationalisierung und<br />
tieferes Verständnis für den Impact von<br />
den ersten Ideen. Hier wird die Reaktion<br />
des Publikums antizipiert und reflektiert,<br />
inwieweit die Idee geeignet ist, echte<br />
Probleme zu lösen. Die Rohideen werden<br />
hierfür strukturiert und zu Themen verdichtet.<br />
Dieser Prozess benötigt etwas<br />
Zeit und wird nicht im gesamten Team<br />
durchgeführt. Hier haben die Projekt- und<br />
Budgetverantwortlichen die Möglichkeit,<br />
ihre eigene Vision und Strategie in den<br />
Prozess einzubringen und Richtungen<br />
vorzugeben, die aus ihrer Sicht vielversprechend<br />
sind und für die sie am Ende<br />
auch verantwortlich sind. Dies sind die<br />
thematischen Plattformen, auf denen<br />
anschließend die neuen Konzepte in den<br />
Teams entwickelt, ausgearbeitet und<br />
immer weiter optimiert werden. So werden<br />
sie immer näher an den Wünschen<br />
und Bedürfnissen der potenziellen Kunden<br />
ausgerichtet.<br />
Checke Resonanz, Machbarkeit und<br />
Potenzial.<br />
Oben wurden bereits die Einschränkungen<br />
von Unternehmensstrukturen auf<br />
die Innovationsstrategie erwähnt, die<br />
einem schnellen Prozess oft im Wege<br />
stehen. Dennoch kann ohne einen fundierten<br />
Businessplan eine Innovation<br />
selten erfolgreich am Markt positioniert<br />
werden. Hier sollte man dem Design-<br />
Thinking-Ansatz folgen, demzufolge es<br />
wichtig ist, frühzeitig testbare Prototypen<br />
bzw. Konzepte zu entwickeln, die<br />
dann Schritt für Schritt evaluiert und<br />
optimiert werden. So erhält man realistisches<br />
Feedback von potenziellen Käufern,<br />
auf dessen Basis man Machbarkeit und<br />
Marktpotenziale analysieren und die notwendigen<br />
Go-to-market-Budgets begründen<br />
kann. Schließlich müssen die Innovationen<br />
finanzierbar sein und gleichzeitig<br />
das Potenzial bieten, um den Investitionsaufwand<br />
zu rechtfertigen. In der Entwicklungsphase<br />
ist daher ein kontinuierlicher,<br />
niederschwelliger Feedbackprozess, bei<br />
dem die Nutzer eng eingebunden werden,<br />
unerlässlich. Nur so trifft die Innovation<br />
wirklich den Nerv einer ausreichend großen<br />
Zielgruppe, die bereit ist, für Problemlösungen<br />
und ein angenehmeres Leben<br />
in neuartige Produkte und Services zu<br />
investieren. ó<br />
Edwin Strauss<br />
Über den Autor<br />
startete nach seinem Studium<br />
der Politik, Philosophie<br />
und Medienwissenschaften<br />
seine Laufbahn als Trendund<br />
Sozialstrukturforscher<br />
beim SINUS-Institut, wo<br />
er internationale Milieu-<br />
Modelle entwickelte, bevor<br />
er sich intensiv dem Thema<br />
Innovationsdesign widmete.<br />
Dafür gründete er 2017 gemeinsam mit<br />
Richard Wilhelmer Beluga Strategic Design<br />
zur Gestaltung nachhaltiger Strategien und<br />
interdisziplinärer Kreationsprozesse für<br />
Unternehmen. www.beluga.net<br />
© Rawpixel.com<br />
27 Jahre • „Großer Preis des Mittelstandes“ <strong>2021</strong><br />
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PREISTRÄ GER<br />
Großer Preis des<br />
MITTELSTANDES
60<br />
„Hybride Teams führen ist<br />
wie Flöhe hüten“<br />
Seit dem Wegfall der corona-bedingten Homeoffice-Pflicht sehen sich viele Führungskräfte mit<br />
den unterschiedlichsten Mitarbeiterwünschen konfrontiert, wo sie wann arbeiten möchten. Allen<br />
gerecht werden, kann man nicht; hierauf angemessen reagieren schon. Davon ist Barbara Liebermeister,<br />
Leiterin des Instituts für Führungskultur im digitalen Zeitalter, überzeugt.<br />
61<br />
<strong>PT</strong>-<strong>Magazin</strong>: Frau Liebermann,<br />
aktuell hört man oft die Forderung<br />
„Jeder Mitarbeiter soll künftig<br />
selbst entscheiden, wann er wo<br />
arbeitet – zum Beispiel zuhause<br />
oder im Büro“. Was halten sie davon?<br />
Barbara Liebermeister: In<br />
der Praxis ist diese Forderung selten realisierbar,<br />
denn heute werden die Unternehmensleistungen<br />
oft in bereichsübergreifender<br />
Teamarbeit erbracht.<br />
Daraus ergeben sich auch Notwendigkeiten<br />
für die Zusammenarbeit, die nicht<br />
selten eine Präsenz erfordern. Also gilt<br />
es die Präsenzzeiten zu koordinieren.<br />
<strong>PT</strong>: Das ist vermutlich aufgrund der unterschiedlichen<br />
Wünsche der Mitarbeiter oft<br />
schwierig?<br />
Liebermeister: Ja. In den zurückliegenden<br />
Wochen klagten mir viele Führungskräfte<br />
ihr „Leid“. Eine Abteilungsleiterin<br />
in einem Konzern sagte zu mir, sie fühle<br />
sich oft wie die Pflegedienstleiterin eines<br />
Krankenhauses, die darum betteln muss,<br />
dass ihre Mitarbeitenden kommen, damit<br />
der Betrieb läuft. Und ein Bereichsleiter<br />
meinte sarkastisch: „Hybride Teams<br />
führen ist wie einen Sack Flöhe hüten.“<br />
Führungskräfte fühlen sich zuweilen<br />
überfordert<br />
<strong>PT</strong>: Die Führungskräfte fühlen sich also<br />
zum Teil hilflos.<br />
Liebermeister: Ja, und nicht selten<br />
alleine und im Stich gelassen.<br />
Deshalb plädiere ich unter<br />
anderem für Richtlinien in den Unternehmen,<br />
die einen Rahmen vorgeben.<br />
<strong>PT</strong>: Können Sie das ausführen?<br />
Liebermeister: Ich habe zuweilen den<br />
Eindruck, viele obere Führungskräfte<br />
– speziell in international agierenden<br />
Grossunternehmen – unterschätzen,<br />
wieviel Konfliktpotenzial das Arbeiten<br />
in hybriden Teams in sich birgt und welche<br />
Risiken damit verbunden sind. Denn<br />
ihre Meetings mit Kollegen im In- und<br />
Ausland fanden schon vor Corona weitgehend<br />
virtuell statt, und dabei sammelten<br />
sie die Erfahrung: Das funktioniert.<br />
Also gehen sie unbewusst davon aus:<br />
Das funktioniert auch auf der operativen<br />
Ebene. Sie übersehen dabei, dass<br />
dort die Arbeitsinhalte und Rahmenbedingungen<br />
für die Zusammenarbeit<br />
ganz andere als auf der Top-Ebene sind.<br />
<strong>PT</strong>: Inwiefern?<br />
Liebermeister: Wenn sich das Top-Team<br />
eines Unternehmens virtuell trifft<br />
und dabei ein Teilnehmer in Frankfurt,<br />
ein anderer in London und ein weiterer<br />
in Shanghai sitzt, dann geht es in<br />
der Regel darum, sich über die strategische<br />
Marschrichtung zu verständigen<br />
und gewisse Grundsatzentscheide<br />
zu treffen. Das Top-Team hat also<br />
primär eine Steuerungs- und Koordinierungsfunktion,<br />
es ist aber kaum<br />
in den eigentlichen Leistungserbringungsprozess<br />
involviert – im Gegensatz<br />
zu den nachgeordneten Ebenen.<br />
Führungskräfte stehen vor vielen Herausforderungen<br />
<strong>PT</strong>: Mit welchen Problemen kämpfen Führungskräfte<br />
dort beim hybriden Führen?<br />
Liebermeister: Vielen! Auf der Bereichs-,<br />
Abteilungs- und Teamebene hat eine<br />
Führungskraft zum Beispiel stets auch<br />
Mitarbeiter, die noch eingearbeitet oder<br />
an das Wahrnehmen komplexer Aufgaben<br />
herangeführt werden müssen,<br />
also einer individuellen Förderung bedürfen.<br />
Diese ist, wenn die Mitarbeiter<br />
weitgehend im Homeoffice arbeiten,<br />
oft schwierig. Zudem gibt es, außer den<br />
Mitarbeitern, die sich selbst führen und<br />
organisieren können, auch solche, die<br />
das Eingebunden-sein in ein Team für<br />
ihre Motivation und Selbstorganisation<br />
brauchen. Das heißt nicht, dass sie<br />
schlechte Mitarbeiter sind, aber wenn sie<br />
im Homeoffice weitgehend alleine gelassen<br />
werden, können sie sich schnell zu<br />
solchen entwickeln. Erfahrene Führungskräfte<br />
wissen das. Deshalb haben sie ihre<br />
Mitarbeiter auch in der Vergangenheit<br />
schon abhängig von ihrer fachlichen und<br />
persönlichen Reife unterschiedlich geführt.<br />
Wenn die Mitarbeiter aber einen<br />
großen Teil ihrer Arbeitszeit im Homeoffice<br />
verbringen, fällt ihnen dies schwer.<br />
Zudem erhöht sich das Konfliktpotenzial.<br />
<strong>PT</strong>-MAGAZIN 6 <strong>2021</strong><br />
<strong>PT</strong>-MAGAZIN 6 <strong>2021</strong><br />
<strong>PT</strong> Haben Sie hierfür ein Beispiel?<br />
Liebermeister: Das fängt bei der Frage<br />
an, wem gestatte ich in welchem Umfang<br />
ein Arbeiten zuhause. Sagen Sie<br />
mal einem Mitarbeiter, der weitgehend<br />
zuhause arbeiten möchte: „Dein Kollege<br />
darf zwar drei Tage pro Woche im Homeoffice<br />
arbeiten, aber du solltest maximal<br />
einen Tag dort arbeiten, weil du dich<br />
schlechter selbst führen und motivieren<br />
kannst.“ Da kommen Sie als Führungskraft<br />
in Teufels Küche. Oder sagen Sie<br />
ihm: „Bei Ihnen würde ich es begrüßen,<br />
wenn Sie weitgehend im Büro arbeiten<br />
würden, weil Sie häufig Flüchtigkeitsfehler<br />
machen.“ Dann haben sie als Führungskraft<br />
schnell einen Dauerkonflikt.<br />
Es existiert noch keine Kultur des hybriden<br />
Arbeitens<br />
<strong>PT</strong>: Zumindest solange sich die Führungskraft<br />
nicht auf betriebliche Regelungen<br />
berufen kann.<br />
Liebermeister: Ja. Hinzu kommt: Wenn<br />
ein großer Teil ihrer Mitarbeiter weitgehend<br />
im Homeoffice arbeitet, müssen<br />
die Führungskräfte auch ihr Führungs-<br />
und Kommunikationsverhalten<br />
neu justieren. Sie müssen viele Führungsroutinen,<br />
die sie nicht selten im<br />
Verlauf von Jahren zum Beispiel beim<br />
Delegieren von Aufgaben oder Feedback<br />
geben entwickelt haben, über Bord<br />
werfen und neue entwickeln. Das erfordert<br />
seine Zeit – auch, weil in den meisten<br />
Betrieben noch keine gewachsene<br />
Kultur des hybriden Arbeitens existiert.<br />
<strong>PT</strong>: Das klingt so, als hätten Sie Vorbehalte<br />
gegenüber einem hybriden Teamwork?<br />
Liebermeister: Im Gegenteil. In meinem<br />
Institut, also beim IFIDZ, arbeiten wir seit<br />
dessen Gründung 2014 fast ausschließlich<br />
virtuell zusammen. Ich plädiere jedoch<br />
dafür, dass den Führungskräften in<br />
der Übergangsphase in das „Neue Normal“<br />
die nötige Unterstützung gewährt<br />
wird. Zudem plädiere ich dafür, dass die<br />
Unternehmen beim Versuch, eine Kultur<br />
der hybriden Zusammenarbeit in ihrer<br />
Organisation zu etablieren, auch die<br />
möglichen Folgewirkungen bedenken.<br />
<strong>PT</strong>: Was meinen Sie damit?<br />
Liebermeister: Zum Beispiel, wie sich das<br />
hybride Arbeiten auf die Identifikation<br />
mit dem Unternehmen auswirkt. Ich<br />
höre heute schon oft von Führungskräften,<br />
dass sie den Eindruck haben, dass,<br />
wenn die Mitarbeiter weitgehend im<br />
Homeoffice arbeiten, deren Teamspirit<br />
sinkt und Wechselbereitschaft steigt.<br />
Mal angenommen nun ein Unternehmen<br />
stellt sich, weil seine Belegschaft<br />
zu 50 Prozent zuhause arbeitet, die logische<br />
Frage, ob dann noch jeder Mitarbeiter<br />
seinen eigenen Schreibtisch im<br />
Betrieb braucht. Rein rational betrachtet<br />
lautet die Antwort gewiss „nein“. Unmittelbar<br />
verbunden damit ist aber die<br />
Frage, ob die Lust der Mitarbeiter ins<br />
Büro zu kommen nicht noch weiter sinkt,<br />
wenn sie dort keinen eigenen Platz mehr<br />
haben – und auch ihre Identifikation<br />
mit dem Unternehmen. Schließlich ist<br />
nicht jeder gern ein „digitaler Nomade“.<br />
Lösungen nach dem Schema F gibt es<br />
nicht<br />
<strong>PT</strong>: Wie lautet Ihre Antwort?<br />
Liebermeister: Wir haben als Institut<br />
hierfür noch keine allgemeingültige<br />
Antwort – ebenso wie auf viele andere<br />
Fragen, die mit dem hybriden Arbeiten<br />
verbunden sind. Dies auch, weil<br />
außer den Mitarbeitern auch die Geschäftsmodelle<br />
der Unternehmen und<br />
somit ihre Bedürfnisse sehr verschieden<br />
sind. Deshalb müssen vermutlich<br />
auch die Lösungen individuelle sein. ó<br />
Barbara Liebermeister<br />
leitet das Institut für Führungskultur<br />
im digitalen<br />
Zeitalter (IFIDZ), Frankfurt<br />
(www.ifidz.de). Im August<br />
<strong>2021</strong> erschien im Gabal-<br />
Verlag das neuste Buch der<br />
Managementberaterin und<br />
Vortragsrednerin „Die Führungskraft<br />
als Influencer: In<br />
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gewinnt“.<br />
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2019
62 Wirtschaft<br />
© pixabay.com | Sammy-Sander<br />
Wie KMU sich vor<br />
Hackerangriffen<br />
schützen<br />
Mitarbeiter und Systeme im<br />
Visier. Achim Barth gibt<br />
die wichtigsten Tipps!<br />
Wer aufmerksam die Nachrichten verfolgt,<br />
sieht die Einschläge immer näher<br />
kommen: Kein Tag vergeht, an dem die<br />
Presse nicht von versuchten oder erfolgreichen<br />
Cyberangriffen berichtet.<br />
Die Opfer kommen querbeet aus allen<br />
Branchen. Die meisten Angriffe zielen<br />
nicht auf ein bestimmtes Unternehmen<br />
ab, sondern es trifft diejenigen,<br />
die ihre IT-Systeme, Web- und Mailserver<br />
oder Homeoffice-Arbeitsplätze<br />
nicht ausreichend gesichert haben.<br />
Von 2019 auf 2020 meldete das Bundeskriminalamt<br />
(BKA) einen Anstieg<br />
der Cyberangriffe um mehr als 15 Prozent<br />
auf 100.514 angezeigte Angriffe<br />
auf Unternehmen in Deutschland.<br />
Die größte Bedrohung sind Angriffe mit<br />
Ransomware: Angreifer verschicken<br />
Phishing-E-Mails an Mitarbeiter, mit<br />
dem Ziel, dass diese den Anhang öffnen<br />
oder auf einen Link klicken. Tappt<br />
jemand im Unternehmen unbedarft<br />
in diese Falle, lädt sich ein Schadprogramm<br />
herunter, das zunächst inaktiv<br />
bleibt bzw. in Ruhe das firmeneigene<br />
IT-System analysiert. Erst nach<br />
einigen Tagen oder Wochen startet<br />
der Schädling damit, alle verfügbaren<br />
Daten im Unternehmen zu verschlüsseln.<br />
Für die Entschlüsselung fordern<br />
die Kriminellen einen Geldbetrag, der<br />
in Kryptowährung bezahlt werden soll.<br />
Viele Firmen sind nicht nur Opfer dieser<br />
Erpressung, gleichzeitig werden so<br />
auch personenbezogene Infos abgesogen,<br />
zum Beispiel E-Mail-Adressen von<br />
Kunden oder sensible Firmendaten, die<br />
sich im Darknet zu Geld machen lassen.<br />
Beide Fälle sind Datenpannen, die<br />
Unternehmen der Aufsichtsbehörde<br />
melden müssen. Und die Taktiken der<br />
Angreifer werden immer perfider. Inzwischen<br />
sind die Phishing-Mails von<br />
solch authentischer Qualität – teilweise<br />
sogar mit persönlichem Bezug<br />
(Spearfishing-Mail) – dass Empfänger<br />
nur mit entsprechender Unterweisung<br />
und Sensibilisierung den kriminellen<br />
Charakter der Nachricht erkennen.<br />
Gezielte Suche nach geeigneten Opfern<br />
<strong>PT</strong>-MAGAZIN 6 <strong>2021</strong><br />
<strong>PT</strong>-MAGAZIN 6 <strong>2021</strong><br />
irrtümlich-vertrauenswürdige Kontakte<br />
überwiesen haben. Bei allen war das<br />
Geld am Ende unwiederbringlich weg.<br />
Wie können Unternehmen sich vor<br />
solchen Angriffen schützen?<br />
1. Management-Aufgabe: technische und<br />
organisatorische Maßnahmen<br />
Zunächst müssen Firmen ihre organisatorischen<br />
Hausaufgaben machen. Dazu<br />
gehört, die gesetzlichen Vorgaben umzusetzen,<br />
die die DSGVO von jedem Unternehmensverantwortlichen<br />
verlangt.<br />
Egal, ob es sich um einen Soloselbständigen,<br />
ein DAX-Unternehmen oder eine<br />
kritische Infrastruktur wie ein Kreiskrankenhaus<br />
handelt. Für die Sicherheit der IT<br />
insgesamt betrachten Unternehmen natürlich<br />
nicht nur die personenbezogenen<br />
Daten, die die DSGVO in Schutz nimmt,<br />
sondern alle vorhandenen Informationen,<br />
wie zum Beispiel Patente oder Pläne.<br />
Verantwortliche machen sich daher<br />
Gedanken darüber, mit welchen allgemeinen<br />
Maßnahmen sie den Schutz<br />
der Daten sicherstellen können. Bewährt<br />
hat sich dabei eine Aufteilung<br />
in Vertraulichkeit. Darunter fallen:<br />
• Zutrittskontrolle von Büroräumen /<br />
Serverraum physisch vor unberechtigtem<br />
Zutritt<br />
• Zugangskontrolle der IT-Systeme vor<br />
unberechtigtem Zugang<br />
• Zugriffskontrolle – Sicherstellung, dass<br />
Mitarbeiter nur die für sie relevanten<br />
Daten einsehen<br />
• Trennungskontrolle – Daten verschiedener<br />
Kunden nicht vermischen<br />
• Pseudonymisierung – durch technische<br />
Maßnahmen die Daten so speichern,<br />
dass ein Personenbezug nicht direkt<br />
ersichtlich ist.<br />
Inhaber, Führungskräfte oder der Vorstand<br />
überlegen sich darüber hinaus<br />
gemeinsam mit den IT-Verantwortlichen,<br />
wie sich Datenintegrität (Richtigkeit<br />
der Daten) und Datenverfügbarkeit<br />
(z.B. bei Stromausfall) sicherstellen lassen.<br />
Diesen IT-Sicherheit-Basisschutz<br />
muss jedes Unternehmen und jeder<br />
Soloselbständige mit Augenmaß umsetzen.<br />
Es ist nicht notwendig, Unsummen<br />
an Geld für technische IT-<br />
Sicherheit oder IT-Dienstleistungen<br />
auszugeben. Wichtig ist ein angepasstes<br />
Konzept, das Datenschutz- und IT-<br />
Anforderungen ausreichend würdigt.<br />
2. Mitarbeiter ins Boot holen<br />
Der größte Schwachpunkt für die IT-<br />
Sicherheit ist und bleibt der Mensch. In<br />
diesem Fall die Mitarbeiter, die täglich<br />
mit Daten arbeiten. Bei den genannten<br />
Social-Engineering-Angriffen und<br />
Phishing-Mail-Attacken wählen die<br />
Hacker ganz gezielt dieses schwächste<br />
Glied in der Kette aus. Daher ist es<br />
so wichtig, dass Chefs ihre Mitarbeiter<br />
durch Schulungen sensibilisieren. Hand<br />
aufs Herz: Wann haben Sie Ihr Team das<br />
letzte Mal in IT-Sicherheit und Datenschutz<br />
geschult? Sind überhaupt alle im<br />
richtigen Umgang unterwiesen? Führungskräfte<br />
sollten ihre Mitarbeiter am<br />
besten jährlich zu einer Weiterbildung<br />
in diesem Bereich verpflichten. Auch unregelmäßige<br />
Testaktionen helfen. Es gibt<br />
zum Beispiel die Möglichkeit für geplante<br />
Phishing-Simulationen. Hierbei bekommen<br />
Mitarbeiter fingierte Spam-E-<br />
Mails in den Posteingang. Wer die Mails<br />
öffnet, landet auf einer Lernwebsite.<br />
3. Back-up-Strategie: einführen und<br />
austesten<br />
Egal, welche Panne – ob Hackerangriff,<br />
Stromausfall oder Technikversagen:<br />
Unternehmen benötigen unbedingt<br />
ein zuverlässiges Back-up-System mit<br />
genügend Datensicherungen. Dazu<br />
gehören tagesaktuelle Sicherungen,<br />
Wochensicherungen, Monatssicherungen,<br />
eventuell sogar Jahres-Back-ups.<br />
Führungskräfte sollten sich hier gemeinsam<br />
mit dem IT-Verantwortlichen<br />
eine individuelle Strategie überlegen.<br />
Dabei sollten beide berücksichtigen,<br />
dass eventuell auch in den Back-ups ein<br />
Schadcode enthalten sein kann. Leider<br />
versäumen viele zudem, die Back-up-<br />
Einspielung regelmäßig zu testen. Wer<br />
nicht ausprobiert, ob sich die Sicherung<br />
in verschiedenen Szenarien überhaupt<br />
einspielen lässt, steht im schlimmsten<br />
Fall vor einem Scherbenhaufen.<br />
4. Plan B: Notfallkonzept für IT und<br />
Datenschutz<br />
Apropos Notfall: Egal, was Unternehmer<br />
einrichten, planen und wie viel sie schulen<br />
und vorsorgen – einen 100-prozentigen<br />
Schutz vor Angriffen gibt es nie.<br />
Die Führungsriege sollte sich also ein<br />
klares Notfallkonzept überlegen. Was ist<br />
zu tun, wenn die Systeme längere Zeit<br />
nicht zur Verfügung stehen? Der Strom<br />
länger ausfällt? Oder die Büros wegen<br />
Brand, Hochwasser etc. nicht mehr genutzt<br />
werden können? Wenn es einmal<br />
zu einer kritischen Phase kommt, werden<br />
diese Vorabüberlegungen viel Zeit,<br />
Geld und Nerven sparen. Letzter Tipp<br />
für den Worst-Case: Prüfen Sie den Abschluss<br />
einer Cyberversicherung. ó<br />
Achim Barth<br />
kennt sie alle – die Gefahren<br />
der Datenspinne, die Tricks der<br />
Datenräuber, aber auch zuverlässige<br />
Wege, wie jeder seine<br />
Privatsphäre im Netz schützen<br />
kann. Ist Ihre Webseite sicher?<br />
Kostenloser Website-Scan:<br />
https://barth-datenschutz.de/<br />
lp/dsgvo-compliance-check/<br />
Über den Autor<br />
Eine weitere Strategie nennt sich Social<br />
Engineering. Hier arbeiten die Angreifer<br />
nicht mehr automatisiert mit Scannern,<br />
die wahllos im Internet nach Sicherheitslücken<br />
suchen. Die Kriminellen<br />
suchen sich vielmehr gezielt ein Opfer<br />
aus. Über die Webseite, soziale Medien<br />
und Google-Suchen ermitteln sie relevante<br />
Informationen über das Unternehmen,<br />
zum Beispiel wie der Assistent<br />
der Geschäftsführung heißt oder wer<br />
die Buchhaltung verantwortet. Durch<br />
gezielte Anrufe erschleichen sich die Betrüger<br />
weitere Informationen. So ergibt<br />
sich für sie ein stimmiges Gesamtbild.<br />
Zum passenden Zeitpunkt, zum Beispiel<br />
bei Abwesenheit der Geschäftsleitung,<br />
folgt dann ein fingierter Anruf bei relevanter<br />
Stelle mit der Bitte, dringend einen<br />
Betrag X zu überweisen. Diese Überweisung<br />
wird so gut begründet, dass<br />
schon viele Mitarbeiter mit bestem Wissen<br />
und Gewissen hohe Geldbeträge an
64 Lifestyle | Auto 65<br />
Bilder: © Wilhelm-Rafael und Arnd Joachim Garth<br />
Im Namen<br />
Ihrer Majestät<br />
<strong>PT</strong>-MAGAZIN 6 <strong>2021</strong><br />
Dieses Mal haben wir die Ehre, ein Auto<br />
zu testen, was man eigentlich nur mit<br />
Walther PPK im maßgeschneiderten<br />
Anzug und einer Omega am Handgelenk<br />
fahren darf. Den atemberaubenden<br />
Aston Martin Vantage. Vier Liter<br />
Hubraum, 8 Zylinder mit 32 Ventilen,<br />
510 britische Rennpferde mit 685 Newtonmetern,<br />
das ganze in grade Mal 1,5<br />
Tonnen Leergewicht, ummantelt von<br />
der wohl aufregendsten Form der Krone<br />
und wir haben den wahren ungeheimen<br />
Agenten des Geschmacks, der<br />
Lust, der Emotionen. Ein Aston Martin<br />
ist selbst an der Berliner Hochburg des<br />
Kapitals, dem Kurfürstendamm, immer<br />
ein Statement. Ein mattschwarzer Aston<br />
Martin jedoch ist eine so seltene Rarität,<br />
dass sogar die Ferrari- und Bentleyfahrer<br />
innehalten und staunen, warum<br />
James Bond und Bruce Wayne zusammengelegt<br />
haben für ein Geschoss<br />
von so unglaublicher Strahlkraft.<br />
Das waren nur die ersten Impressionen,<br />
während man die extrem flache<br />
Silhouette des Supersportlers ehrfürchtig<br />
umschleicht. Denn noch ruht seine<br />
Kraft, obwohl schon durch optische<br />
Akzente verdeutlicht wird, dass diese<br />
Ikone es ernst meint. Ein in den Kofferraumdeckel<br />
gelungen eingelassener<br />
Spoiler, ein Heckdiffusor zum Aushebeln<br />
der irdischen Gravitation und 4<br />
brutale Endrohre des lauten Gentleman<br />
lassen darauf schließen, dass der<br />
Wagen auch hält, was er verspricht.<br />
Und dieses Versprechen wird mit aller<br />
Gewalt eingelöst, wenn wir den Motor<br />
anlassen, uns dem Hedonismus eines 8<br />
Zylinders in der heutigen Zeit hingeben.<br />
Ein wohliges Knurren entfährt dem auf<br />
dem Asphalt klebenden Boliden, Vernunft<br />
geht anders, Emotionen klingen genau so.<br />
Da Aston Martin in so geringer Stückzahl<br />
produziert und daher die Entwicklung<br />
eines eigenen Infotainmentsystems<br />
als nicht lukrativ anzusehen ist,<br />
sehen wir uns bei der Bedienung der<br />
vorherigen Baureihe des Commandsystem<br />
von Mercedes entgegen. Der<br />
Vorteil ist hier, dass wir uns in keine<br />
fummelige Kleinserienbedienung einfuchsen<br />
müssen, sondern in einem<br />
noch nie dagewesenen Wagen sitzen<br />
und trotzdem mit allem vertraut sind.<br />
Der Aston Martin hat eine Kraftentfaltung,<br />
wie sie sonst vielleicht nur Astro-,<br />
Kosmo- oder Taikonauten kennen.<br />
In sagenhaften 3,6 Sekunden katapultiert<br />
der britische Nobelsportler einen<br />
von hier ins Ganzweitweg. Scheinbar<br />
den Gedanken folgend wirkt der Wagen<br />
dabei jederzeit vollkommen kontrolliert<br />
und aufmerksam. Auf Wunsch<br />
und mit abgeschalteten Hilfen driftet<br />
das Heck in Actionmanier mit einem<br />
um die Ecke, egal wie man fährt, der<br />
Vantage spurt und schmeichelt einem.<br />
In einer Welt, in der es Aston Martin gibt,<br />
hat wirklich niemand Zeit zu Sterben. ó<br />
Mein Name<br />
ist Martin,<br />
Aston<br />
Martin.<br />
Wilhelm-Rafael Garth &<br />
Prof. Arnd Joachim Garth
66 Leserbriefe | Impressum<br />
Zu: Reichsgründung und Gegenwart<br />
Zur <strong>Ausgabe</strong>: 5/<strong>2021</strong><br />
Standpunkt<br />
Leserbriefe<br />
Die Deutschen tun sich schwer, sich unideologisch<br />
mit ihrer Vergangenheit auseinanderzusetzen.<br />
Die politische Exekutive<br />
ging sogar so weit, den historischen<br />
Augenblick von 1871 auszublenden. Wer<br />
keine Vergangenheit hat, besitzt auch<br />
keine Zukunft und genau das werden<br />
wir erleben, wenn das neue Regierungsbündnis<br />
Wirtschaftspolitik betreibt.<br />
Mit der Gründung des Nationalstaates,<br />
des damit verbundenen wirtschaftlichen<br />
Aufschwunges, entstand<br />
auch der sogenannte deutsche Mittelstand,<br />
der heute immer noch der Motor<br />
der Gesellschaft und so in dieser Form<br />
einzig auf der ganzen Welt ist. Die Ingenieure,<br />
Erfinder, Konstrukteure, Werkstattbetreiber,<br />
Maschinenbauer, Entwickler<br />
gründeten kleine Betriebe, aus<br />
denen später so glorreiche Erfindungen<br />
wie das Automobil, der Hybridantrieb,<br />
der Dieselmotor, das Reißverschluss, der<br />
Zeppelin und vieles mehr hervor gingen.<br />
Es ist erfreulich, dass gerade so eine<br />
junge Historikerin wie Prof. Dr. Hedwig<br />
Richter sich aufmacht, um dieses<br />
Thema zu würdigen, wo wir doch andernorts<br />
nur indoktriniert Militarismus,<br />
Preußentum und Kolonialismus vernehmen.<br />
Die Reichsgründung führte<br />
dazu, dass in der wilhelminischen Zeit<br />
einer der modernsten Staaten der Welt<br />
entstand, was sogar die Gegner unter<br />
den Historikern zugeben mussten und<br />
Dank der wissenschaftlichen Arbeiten<br />
des Cambridge Professors Christopher<br />
Clarke in nunmehr klarem Licht leuchtet.<br />
Zu: Standpunkt<br />
Zum Onlinemagazin www.pt-magazin.de<br />
und zum Portal www.kompetenznetz-mittelstand.de<br />
Leserbriefe & Kommentare (red. gekürzt)<br />
Prof. Arnd Joachim Garth,<br />
Wolgast-Usedom<br />
Eine Generation, die nicht mehr weiß,<br />
was körperliche Arbeit ist, bekämpft<br />
den Motor und setzt auf Muskelkraft.<br />
Es ist die Generation Zentralheizung,<br />
die glaubt, Wärme komme einfach aus<br />
Leser-Telefon: 0341 240 61-00 | Leser-Fax: 0341 240 61-66<br />
Leserbriefe auch unter www.pt-magazin.de/service/leserbriefe<br />
der Wand. Die Generation, die nie Kohle<br />
aus dem Keller in den fünften Stock<br />
geschleppt hat, um es warm zu haben.<br />
Ohne Aufzug. Die Generation, die nicht<br />
einmal mehr den Satz auf den Mülltonnen<br />
kennt ‚Keine heiße Asche einfüllen‘.<br />
Eine Generation, die jeden erdenklichen<br />
Luxus – von der Waschmaschine<br />
… bis zum Kaffeevollautomaten<br />
– für naturgegeben hält. Es ist diese Generation,<br />
die nun ganze Städte zu Fußgängerzonen<br />
umbauen will, damit die<br />
alternde Bevölkerung ihre Wasserkästen<br />
möglichst nicht nach Hause transportieren<br />
kann, sondern Flasche für Flasche<br />
einkaufen muss; so wie sie auch jede<br />
einzelne Flasche aus dem Müll fischt,<br />
um das Pfand in Rente zu wechseln.<br />
Die wohlstandsverwahrlosten<br />
Luxuskinder, denen der Schweiß<br />
bislang allenfalls im Fitnessstudio floss.<br />
All diese Entschleuniger und Natureinklangsfetischisten,<br />
die Life-Life-Balancierer<br />
und Lattemacchiato-Jonglierer<br />
werden lernen: Motorsägen und Elektrobohrer,<br />
Fahrstühle und Lkws, sie alle<br />
wurden nicht erfunden, um das Biotop<br />
des dreifach gefächerten Wildlurchs<br />
oder das Habitat der fluoreszierenden<br />
Zwerglaus zu stören, sondern um<br />
den endlosen Schmerz, die ächzende<br />
Pein und das zerrende Keuchen bei der<br />
Bewältigung alltäglichen Tuns zu reduzieren,<br />
um das Leben lebenswerter<br />
und die Welt freundlicher zu gestalten.<br />
Ich wage vorauszusehen: Erst<br />
wenn Ihr Euer letztes Bettgestell, Eure<br />
letzte Schrankwand, Euren letzten Bierkasten<br />
und Euren letzten Gartengrill<br />
im Nieselregen eines Herbstnebeltages<br />
auf dem Lastenfahrrad den Berg hochgezerrt<br />
habt, werdet Ihr begreifen, warum<br />
Opa froh war, ein Auto zu besitzen.<br />
… Sei‘s drum: Jede Generation hat das<br />
Recht, aus ihrer eigenen Dummheit zu<br />
lernen. Schmerzen sind der beste Lehrer.<br />
Carlos A. Gebauer,<br />
online<br />
<strong>PT</strong>-MAGAZIN<br />
für Wirtschaft und Gesellschaft<br />
Impressum<br />
ISSN 1860-501x | 17. Jahrgang<br />
<strong>Ausgabe</strong> 6/<strong>2021</strong><br />
Verlag: OPS Netzwerk GmbH,<br />
Melscher Str. 1, 04299 Leipzig,<br />
Tel. 0341 240 61 - 00, Fax 0341 240 61 - 66<br />
info@op-pt.de | www.pt-magazin.de<br />
Das <strong>PT</strong>-<strong>Magazin</strong> ist das offizielle <strong>Magazin</strong><br />
des Wettbewerbes „Großer Preis des<br />
Mittelstandes“ der Oskar-Patzelt-Stiftung,<br />
eingetragen im Stiftungsregister<br />
des Re gie rungs be zir kes Leipzig unter Nr.<br />
2/1998.<br />
Geschäftsführer:<br />
Petra Tröger, Dr. Helfried Schmidt<br />
Redaktion:<br />
Dr. Helfried Schmidt (V.i.S.d.P.)<br />
Autoren/Interviewpartner:<br />
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Friedrich, Arnd Joachim Garth, Wilhelm-<br />
Rafael Garth, Bernhard Kuntz, Sophia Li,<br />
Barbara Liebermeister, Andreas Pinkwart,<br />
Yannik Rediske, Wolfgang Reinhart, Helfried<br />
Schmidt, Anne M. Schüller, Edwin<br />
Strauss, Dietlind Tiemann, Petra Tröger,<br />
Christian Wewezow<br />
Korrespondenten:<br />
Bernd Schenke (Berlin/Brandenburg)<br />
D-Rolf Becker (Halle/S., Indochina)<br />
Satz/Layout:<br />
Petra Tröger<br />
Clemens Vogel<br />
Anzeigen:<br />
Petra Tröger (V.i.S.d.P.)<br />
Clemens Vogel<br />
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