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PT-Magazin - Ausgabe 6 2021

PT-Magazin für Wirtschaft und Gesellschaft Die Top-Themen: • Premiers, Preisträger, Finalisten - Mittelstandswettbewerb 2021 abgeschlossen • Neuausschreibung 2022 - Jahresmotto „Zu neuen Horizonten“ • Mut am Arbeitsplatz in 4 Schritten - Wie wir trotz unserer Ängste handeln können • Das Feuer des Unternehmertums entfachen - Das Beste aus 2 Welten: Mittelstand & Startups

PT-Magazin für Wirtschaft und Gesellschaft

Die Top-Themen:
• Premiers, Preisträger, Finalisten - Mittelstandswettbewerb 2021 abgeschlossen

• Neuausschreibung 2022 - Jahresmotto „Zu neuen Horizonten“
• Mut am Arbeitsplatz in 4 Schritten - Wie wir trotz unserer Ängste handeln können
• Das Feuer des Unternehmertums entfachen - Das Beste aus 2 Welten: Mittelstand & Startups

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17. Jahrgang | <strong>Ausgabe</strong> 6 | <strong>2021</strong> | ISSN 1860-501x | 3 Euro<br />

Premiers, Preisträger, Finalisten<br />

Mittelstandswettbewerb <strong>2021</strong><br />

abgeschlossen<br />

Neuausschreibung 2022<br />

Jahresmotto „Zu neuen Horizonten!“<br />

Mut am Arbeitsplatz in 4 Schritten<br />

Wie wir trotz unserer Ängste handeln<br />

können<br />

Das Feuer des Unternehmertums<br />

entfachen<br />

Das Beste aus 2 Welten:<br />

Mittelstand & Startups<br />

Nichts geht ohne Mittelstand!<br />

Seit 27 Jahren wirbt der Wettbewerb „Großer Preis des Mittelstandes“ dafür, dem<br />

unternehmerischen Mittelstand mit Respekt und Achtung zu begegnen, und ihn für seine wirtschaftlichen<br />

und sozialen Leistungen ehren. Wir brauchen sein zehntausendfaches Engagement! Kommentare und<br />

Diskussionen wie immer an redaktion@op-pt.de.<br />

Herzliche Grüße, Ihr <strong>PT</strong>-<strong>Magazin</strong>!


EDITORIAL<br />

<strong>2021</strong><br />

EIN STARKER PARTNER,<br />

WENN ES UM EINRICHTUNG UND<br />

RENOVIERUNGEN GEHT!<br />

Warum Freddie Mercury 1979<br />

nach München kam und 1985<br />

zurück nach London ging<br />

„We will rock you“, „We are the Champions“,<br />

„Bohemian Rhapsody“. Die britische<br />

Rockband Queen und ihr damals 33-jähriger<br />

Frontmann Freddie Mercury waren<br />

1979 schon weltberühmt, als sie für ein<br />

paar Jahre, bis 1985, in München lebten.<br />

Warum eigentlich?<br />

Und warum München und nicht die<br />

quirligere Frontstadt West-Berlin? Peter<br />

Ambacher, der heute in München Stadtführungen<br />

auf den Spuren Freddies<br />

anbietet, erzählte gegenüber muenchen.<br />

travel, dass Freddie in den Musicland Studios<br />

aufnehmen wollte. Vor allem wollte<br />

er mit dem Produzenten Reinhold Mack<br />

zusammenarbeiten, der damals schon<br />

Platten mit Elton John, Iggy Pop, Led Zeppelin<br />

oder den Rolling Stones eingespielt<br />

hatte.<br />

Und obwohl Freddie sich damals noch<br />

nicht geoutet hatte, hatte Ambacher,<br />

der auch als Travestiekünstler „Miss<br />

Piggy“ auftrat, ihn erkannt. „Freddie war<br />

ja ’ne Queen auf der Bühne.“ erzählt er.<br />

„Ich glaube, er kam auch nach München,<br />

weil er im echten Leben eine Queen sein<br />

wollte.“ Denn während die Musiker in<br />

England auf Schritt und Tritt von Paparazzi<br />

und Autogrammjägern verfolgt<br />

wurden, konnten sie in München tatsächlich<br />

privat sein. München war gerade in<br />

dieser Hinsicht für Freddie ein Paradies,<br />

obwohl nach § 175 des deutschen Strafgesetzbuch<br />

Sex zwischen Männern noch<br />

unter Strafe stand.<br />

Queen-Schlagzeuger Roger Taylor schilderte<br />

in einer Filmdoku aber noch einen<br />

ganz anderen Grund: 1974 hatte die<br />

Labour-Regierung den Spitzensteuersatz<br />

in Großbritannien für alle Einkommen<br />

über 20.000 Pfund auf 83 % erhöht. Das<br />

war der höchste Wert seit dem 2. Weltkrieg.<br />

In Kombination mit einem Zuschlag<br />

von 15 % auf so genannte „unverdiente“<br />

Einkommen (Investment und Dividenden)<br />

addierte sich der Spitzensteuersatz<br />

auf sage und schreibe 98 %. Nicht mal die<br />

Deutsche Demokratische Republik griff<br />

derart gnadenlos zu. Erich Honeckers<br />

DDR-Sozialismus besteuerte Gewerbetreibende<br />

und Unternehmer mit bis zu<br />

90 %.<br />

Die britischen 98 % Steuern betrafen<br />

zwar nur etwa 0,75 der 56 Millionen Briten,<br />

aber darunter waren die Musiker von<br />

Queen. Die hatten zehn extrem harte<br />

Jahre hinter sich, in denen sie kaum Geld<br />

verdienten, aber aufgrund der enormen<br />

<strong>Ausgabe</strong>n für Musik und Studios hochverschuldet<br />

waren. Mangels Erfolg konnten<br />

sie die Schulden trotz aller Mühe nicht<br />

tilgen.<br />

Und nun, als endlich der Erfolg kam und<br />

sie aus dem wirtschaftlichen Elend der<br />

Anfangsjahre herauswachsen könnten,<br />

wollte ihnen Großbritannien ganze 98<br />

Prozent ihrer Einkünfte wegsteuern? Fast<br />

alles? Das akzeptierten Queen nicht. Deshalb<br />

gingen die Musiker weg aus ihrem<br />

Vaterland Großbritannien. Aus britischer<br />

Sicht war Deutschland mit dem damaligen<br />

Spitzensteuersatz von 56 % ein<br />

wahres Steuerparadies. Außerdem gab<br />

es dort Reinhold Mack und vieles weitere.<br />

Und deshalb kam Queen damals nach<br />

Deutschland.<br />

Erst Margaret Thatcher beendete das<br />

britische Absurdistan und begrenzte den<br />

Spitzensteuersatz in mehreren Stufen bis<br />

1988 auf 40 %. Sie löste damit tausendfaches<br />

unternehmerisches Engagement<br />

und eine neue Phase des Aufschwungs<br />

aus. Auch Freddie Mercury zog 1985<br />

zurück nach London in seine neu eingerichtete<br />

Villa Garden Lodge am Logan<br />

Place 1. ó<br />

Von A…<br />

Antennentechnik<br />

Brandmeldeanlagen<br />

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<strong>PT</strong>-MAGAZIN 6 <strong>2021</strong><br />

Ihr Helfried Schmidt<br />

Tenbrink · Industriestraße 1 – 7 · D-48703 Stadtlohn · T +49 (0) 2563 2087-0 · info@tenbrink.de · www.tenbrink.de


06<br />

56<br />

12<br />

28<br />

36<br />

38<br />

39<br />

Finalisten<br />

Aus den Wettbewerbsregionen<br />

Wir sagen Danke!<br />

DIE Sponsoren <strong>2021</strong><br />

Zu neuen Horizonten<br />

Kolumne von Petra Tröger<br />

42<br />

Neuausschreibung für 2022<br />

60<br />

Hybride Teams führen ist wie<br />

Flöhe hüten<br />

Allen gerecht werden, kann man<br />

nicht; weiß Barbara Liebermeister<br />

62<br />

Wie KMU sich vor<br />

Hackerangriffen schützen<br />

Mitarbeiter und Systeme im Visier –<br />

Tipps von Achim Barth<br />

Lifestyle | Auto<br />

AUSGEZEICHNET ALS<br />

FINALIST <strong>2021</strong><br />

03<br />

52<br />

Freddie Mercury in München<br />

Editorial von Helfried Schmidt<br />

Gesellschaft<br />

06<br />

Mut am Arbeitsplatz in<br />

vier Schritten<br />

von Jim Detert, Professor of Business<br />

Administration an der Darden<br />

School of Business<br />

44 36<br />

08<br />

Der beste Gründungsgrund:<br />

Familientradition<br />

Global Entrepreneurship Monitors<br />

(GEM) 2020/21 ist erschienen<br />

10<br />

12<br />

Gamification<br />

Anne M. Schüller: Wie Veränderungsmaßnahmen<br />

gelingen<br />

5 Schritte zur Smart City<br />

Das Leben nachhaltiger, sicherer und<br />

integrativer gestalten<br />

Oskar-Patzelt-Stiftung<br />

16<br />

54<br />

Grußworte <strong>2021</strong><br />

Denn der Mittelstand verdient Aufmerksamkeit<br />

48<br />

18<br />

Premier-Ehrenplaketten<br />

Unternehmen des Jahres<br />

Bank des Jahres<br />

20<br />

Premier<br />

22<br />

Lebenswerk<br />

24<br />

Premier-Finalist<br />

26<br />

28<br />

34<br />

Ehrenplaketten<br />

für beispielhafte Preisträger der Vorjahre<br />

Preisträger<br />

Aus den Wettbewerbsregionen<br />

Aus den Wettbewerbsregionen<br />

Kommune des Jahres<br />

Bank des Jahres<br />

<strong>PT</strong>-MAGAZIN 6 <strong>2021</strong><br />

<strong>PT</strong>-MAGAZIN 6 <strong>2021</strong><br />

44<br />

Unternehmen, Gründer und<br />

Stiftungen im Blick<br />

Die KFM unterstützt die Oskar-<br />

Patzelt-Stiftung dabei, die Leistungen<br />

des Mittelstands durch den<br />

„Großen Preis des Mittelstandes” ins<br />

Bewusstsein der Öffentlichkeit zu<br />

tragen.<br />

46<br />

Netzwerkpartner im<br />

Netzwerk der Besten<br />

Wirtschaft<br />

48<br />

Industrieller Mittelstand hat<br />

krisenerfahrenste Manager<br />

Datengetriebene Ansätze und<br />

Szenario-Denken noch zu wenig<br />

genutzt<br />

50<br />

Fünf Mythen über Japan<br />

Was Anleger wissen sollten<br />

52<br />

54<br />

56<br />

Das Feuer des<br />

Unternehmertums entfachen<br />

Wie Mittelstand und Start-ups „das<br />

Beste aus zwei Welten“ sein können<br />

Mit „Marketing-Chinesisch“<br />

Expertise vortäuschen?<br />

Im (Online-)Marketing-Bereich wird<br />

oft unverständliches Kauderwelsch<br />

gesprochen<br />

Die 5 Grundprinzipien des<br />

Innovations-Managements<br />

Der Mittelstand sucht den Mittelweg:<br />

lean und agil, aber gleichzeitig<br />

gut informiert und strategisch<br />

durchdacht<br />

64<br />

Im Namen Ihrer Majestät<br />

Mein Name ist Martin, Aston Martin.<br />

Die Autoseite. Von Arnd und<br />

Wilhelm Garth.<br />

Impressum<br />

66<br />

Leserbriefe<br />

Zur <strong>Ausgabe</strong> 5/<strong>2021</strong>:<br />

Standpunkt<br />

Titelbild<br />

© Boris Löffert<br />

Bildnachweise<br />

© rawpixel.com (Seite 2; 3, 6; 48; 56)<br />

© pixabay.com (Seite 12; 54)<br />

© piqsels.com (Seite 44; 52)<br />

© Boris Löffert (Seite 28; 36)<br />

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06 Gesellschaft 07<br />

© rawpixel.com | Royalty free photo<br />

Mut am Arbeitsplatz<br />

in vier Schritten<br />

Jim Detert, Professor of Business<br />

Administration an der<br />

Darden School of Business<br />

empfiehlt die „persönliche Mutleiter“<br />

<strong>PT</strong>-MAGAZIN 6 <strong>2021</strong><br />

Es gibt kein seltenes magisches Gen<br />

für Mut. Wir müssen den Mythos aufgeben,<br />

dass es für andere einfacher ist,<br />

und uns an den gleichen Handlungsstandard<br />

halten wie diejenigen, die wir<br />

bewundern oder als unsere Helden betrachten.<br />

Die gute Nachricht ist, dass wir<br />

alle lernen können, in unserem Leben<br />

und unserer Karriere mutiger zu werden.<br />

Ein Großteil meiner Forschung konzentriert<br />

sich auf Mut am Arbeitsplatz<br />

und da ich gerade ein Buch über das<br />

Thema verfasst habe, möchte ich hierzu<br />

ein paar Erkenntnisse vorstellen.<br />

1. Angst bedeutet nicht, dass man nicht<br />

mutig handeln kann oder soll. Sie bedeutet<br />

lediglich, dass die Voraussetzungen<br />

für mutiges Handeln gegeben sind.<br />

Mut bedeutet, trotz unserer Ängste<br />

zu handeln. Wovor hat man<br />

also Angst, wenn es um mutiges<br />

Handeln am Arbeitsplatz geht?<br />

Die meisten Menschen denken dabei<br />

zuerst an wirtschaftliche oder berufliche<br />

Risiken. Wir befürchten, dass wir<br />

gefeuert, auf die schwarze Liste gesetzt,<br />

zurückgehalten oder finanziell beeinträchtigt<br />

werden könnten, wenn wir<br />

zu weit gehen. Aber auch soziale Risiken<br />

sind nicht zu unterschätzen, wobei<br />

das größte davon der „soziale Tod“ ist.<br />

Sich von der Masse abzuheben, birgt<br />

auch Risiken. Niemand möchte sich<br />

dumm oder inkompetent fühlen, doch<br />

genau das steht auf dem Spiel, wenn<br />

wir öffentlichkeitswirksame Projekte<br />

oder Aufgaben übernehmen, die über<br />

unsere derzeitigen Fachkenntnisse hinausgehen.<br />

Das Gleiche gilt, wenn wir<br />

um Hilfe bitten, Fehler zugeben oder<br />

Verletzlichkeit zeigen. Es gibt viele Ängste,<br />

die wir haben können, aber Angst<br />

zuzugeben bedeutet nicht, dass eine<br />

mutige Handlung unmöglich ist. Es<br />

bedeutet, dass die Bühne bereitet ist.<br />

2. Die „Wahrheit an die Macht“ ist<br />

nicht das einzige Verhalten, das gemeinhin<br />

als mutig angesehen wird.<br />

Neben den Verhaltensweisen am Arbeitsplatz,<br />

bei denen es um die Konfrontation<br />

mit oder die Herausforderung von<br />

Machthabern geht, haben mein Kollege<br />

Evan Bruno und ich bei der Entwicklung<br />

des Workplace Courage Acts Index weitere<br />

24 Verhaltensweisen bestimmt, die<br />

als besonders mutig angesehen werden.<br />

Dazu gehört der Umgang mit schwierigen,<br />

unbequemen Situationen mit<br />

Kollegen, Untergebenen, Kunden und<br />

verschiedenen externen Partnern. Dazu<br />

gehören auch die mutigen Schritte, die<br />

Menschen manchmal unternehmen, von<br />

der Übernahme eines wichtigen neuen<br />

Arbeitsauftrags bis hin zur innovativen<br />

Abweichung von etablierten Praktiken.<br />

Wäre es einfach, einen Kollegen zu<br />

konfrontieren, der etwas rassistisches<br />

oder sexistisches gesagt hat? Wäre es<br />

einfach, einen profitablen Kunden auszuschließen,<br />

weil er sich gegenüber<br />

Ihren Mitarbeitern beleidigend verhalten<br />

hat? Natürlich nicht, aber ein<br />

mutiges Verhalten in diesen und anderen<br />

Situationen ist für das Wohlbefinden<br />

des Einzelnen, der Gruppe und<br />

der Organisation von großem Nutzen.<br />

3. Der Moment zählt, aber auch<br />

das, was man davor und danach tut.<br />

Wir alle wissen, dass die Art und Weise,<br />

wie man sich „im Moment“ verhält,<br />

einen großen Einfluss darauf hat,<br />

ob eine mutige Handlung gut ausgeht.<br />

Aber bei meiner Untersuchung<br />

von Tausenden von Situationen habe<br />

ich festgestellt, dass ein Großteil dessen,<br />

was vor oder nach diesem Moment<br />

passiert, darüber entscheidet,<br />

wie mutige Handlungen ausfallen.<br />

Ich habe auch verstanden, wie wichtig<br />

es ist, nachzufassen, vor allem wenn<br />

jemand durch etwas, das Sie getan haben,<br />

verletzt, verärgert oder verwirrt<br />

scheint. Man kann die Gefühle anderer<br />

ignorieren, aber es besteht ein großes<br />

Risiko, dass sie am Ende ein Problem für<br />

sich selbst schaffen. Und wenn Ihnen<br />

diese Beziehungen am Herzen liegen, ist<br />

die Nachverfolgung einfach das Richtige.<br />

Auch wenn es sich wie ein weiterer<br />

mutiger Akt anfühlen kann, lohnt es<br />

sich in der Regel, alle potenziell anhaltenden<br />

negativen Gefühle zu klären.<br />

4. Konzentrieren Sie sich auf die mutigen<br />

Taten, zu denen Sie gerade bereit sind.<br />

Wenn Sie Menschen nach einer mutigen<br />

Tat bei der Arbeit fragen, werden<br />

sie Ihnen wahrscheinlich etwas Großes<br />

erzählen, bei dem sie ihren Arbeitsplatz<br />

oder wichtige Beziehungen riskieren<br />

würden. Das ist aus zwei Gründen bedauerlich.<br />

Erstens ist die Wahrscheinlichkeit<br />

gering, dass Menschen, denen<br />

nur die riskantesten Sachen einfallen,<br />

werden diese wahrscheinlich nicht tun.<br />

Zweitens: Wenn sie es doch versuchen,<br />

bevor sie es in leichteren Situationen<br />

geübt haben, ist die Wahrscheinlichkeit<br />

groß, dass es nicht gut läuft. Das bestätigt<br />

nur den Glauben, dass mutiges Handeln<br />

töricht ist, und macht es unwahrscheinlicher,<br />

dass sie sich wieder trauen.<br />

Es ist viel produktiver, mit kleineren,<br />

überschaubaren Schritten zu beginnen.<br />

Dadurch können wir sowohl die<br />

Kontrolle als auch die Sicherheit behalten,<br />

während wir neue Verhaltensweisen<br />

ausprobieren. Im besten Fall haben<br />

wir Erfolg und fühlen uns großartig. Im<br />

schlimmsten Fall stellen wir fest, dass<br />

wir gut überlebt haben - auch wenn es<br />

sich im Moment unangenehm anfühlt.<br />

Deshalb ermutige ich die Menschen,<br />

eine persönliche Mutleiter zu erstellen,<br />

auf der sie mutige Handlungen mit<br />

unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden<br />

auf verschiedenen Stufen anordnen.<br />

Dazu kann es gehören, die Grenzen<br />

der eigenen Rolle zu überschreiten,<br />

einen Chef wegen einer Richtlinie<br />

herauszufordern oder sich sogar mit<br />

Kollegen anzulegen. Unsere Mutleiter<br />

ist für jeden von uns einzigartig.<br />

Wenn Sie Ihr Verhalten ändern wollen,<br />

ist die einzige „falsche“ Leiter die, die<br />

Sie nicht bereit sind zu erklimmen. ó<br />

Prof. Jim Detert<br />

lehrt Business Administration<br />

im Bereich Leadership and<br />

Organizational Behavior an<br />

der Darden Graduate School<br />

of Business Administration<br />

der University of Virginia<br />

und schreibt regelmäßig<br />

unter anderem für die Harvard<br />

Business Review.<br />

Choosing Courage: The Everyday<br />

Guide to Being Brave at<br />

Work ist bei Harvard Business<br />

Review Press erschienen.<br />

Über den Autor<br />

Das Buch von Jim Detert


08 Gesellschaft<br />

62%<br />

der Gründungspersonen in Deutschland<br />

geben die „Fortführung der Familientradition“<br />

als Gründungsmotiv an.<br />

Andere Motive sind „hohes Einkommen<br />

erreichen“ und „ Lebensunterhalt<br />

verdienen“, gefolgt<br />

vom Motivationsfaktor „Die Welt<br />

verändern“.<br />

Rosige<br />

Aussichten<br />

LUXURIÖSE HAUTPFLEGE MIT WERTVOLLEM ROSENÖL<br />

Bereits im römischen Reich war die Rose das Zeichen von Wohlstand und Luxus. Bei Familienfeiern<br />

wurden die Tische mit Rosenblüten übersät und die Gäste mit Rosenöl gebadet. Auch<br />

Kleopatra bediente sich der Rosen, wenn es um Schönheit und Verführung ging. Für einen Liter<br />

reines Rosenöl werden 5 Tonnen Blütenblätter benötigt, die in den frühen Morgenstunden<br />

gepflückt werden. Wir verarbeiten diesen wertvollen Rohstoff in einer besonders hochwertigen<br />

Rosenpflegeserie.<br />

Schöne Haut ist keine Glückssache sondern das Ergebnis einer konsequenten und aufeinander<br />

abgestimmten Pflege und Lebensweise. Um ein optimales Ergebnis zu erzielen, empfielt es sich,<br />

immer die Produkte aus einer Serie zu verwenden.<br />

© pixabay.com | Saramukitza<br />

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Was motiviert Menschen, ein eigenes<br />

Unternehmen zu gründen? Dazu wurden<br />

über 3000 Personen in Deutschland<br />

befragt. „Fortführung einer Familien-tradition“<br />

bleibt auch 2020 das<br />

Haupt-Gründungsmotiv in Deutschland.<br />

Das zeigt die deutsche <strong>Ausgabe</strong><br />

des Global Entrepreneurship Monitors<br />

(GEM) 2020/21, die das RKW Kompetenzzentrum<br />

in Kooperation mit dem Institut<br />

für Wirtschafts- und Kulturgeographie<br />

der Leibniz Universität Hannover erstellt.<br />

Ähnlich wie im letzten Jahr geben etwas<br />

mehr als 60 Prozent der Gründungspersonen<br />

in Deutschland die „Fortführung<br />

der Familientradition“ als wichtigstes<br />

Gründungsmotiv an. Hier liegt Deutschland<br />

auf Platz Eins aller 30 Länder mit<br />

hohem Einkommen. Im Nachbarland Österreich<br />

oder im Vereinigten Königreich<br />

liegt dieser Wert nur bei gut 20 Prozent.<br />

Ökonomische Gründungsmotive<br />

am stärksten bei den jüngeren und<br />

älteren Gründenden ausgeprägt<br />

Auch für 65 Prozent der jüngsten<br />

Gründenden (18- bis 24-Jährige) in<br />

Deutschland stellt die „Fortführung<br />

der Familientradition“ das wichtigste<br />

Gründungsmotiv dar. An zweiter Stelle<br />

nennt diese Zielgruppe ökonomische<br />

Beweggründe, wie den „Lebensunterhalt<br />

zu verdienen, weil Arbeitsplätze<br />

selten sind“ (61 Prozent). Und auch für<br />

die Hälfte der älteren Gründenden<br />

(55- bis 64-Jährige) spielt dieses Motiv<br />

eine zentrale Rolle. Im Jahr 2019 waren<br />

die Werte für das ökonomische Gründungsmotiv<br />

bei diesen beiden Gruppen<br />

geringer. Möglicherweise könnte dies<br />

ein Anzeichen für Auswirkungen der<br />

COVID-19-Pandemie zum Befragungszeitpunkt<br />

sein: Von Arbeitslosigkeit bedrohte<br />

Personen sind eher jünger oder<br />

eher älter und gründen daher häufiger,<br />

um einen Ausweg aus der Krise zu finden.<br />

Trotz der Corona-Krise stehen ökonomische<br />

Gründe in Deutschland<br />

nicht im Vordergrund<br />

Generell sind jedoch für die deutschen<br />

Gründungspersonen die Motive „die<br />

Welt verändern“ (40 Prozent) und „den<br />

Lebensunterhalt verdienen, weil Arbeitsplätze<br />

selten sind“ (45 Prozent)<br />

weniger wichtig als in anderen Ländern.<br />

Interessanterweise ist der Wert<br />

für das Gründungsmotiv „den Lebensunterhalt<br />

zu verdienen“ 2020 gegenüber<br />

dem Jahr vor der Corona-Pandemie<br />

nur geringfügig gestiegen (2020: 45<br />

Prozent, 2019: 42,6 Prozent). Dagegen<br />

hat „Necessity Entrepreneurship“ beispielsweise<br />

in den USA, Spanien und den<br />

Niederlanden während der Pandemie<br />

verhältnismäßig stark zugenommen<br />

(zwischen 10 und 25 Prozentpunkten).<br />

Zwar gibt es in Deutschland insgesamt<br />

weniger Gründungen als vor der<br />

Corona-Krise, aber diejenigen, die eine<br />

Gründung ernsthaft in Erwägung ziehen,<br />

tun dies seltener wegen einer<br />

ökonomischen Notlage als vor der Pandemie.<br />

Gründungen mangels besserer<br />

Erwerbsalternativen gibt es typischerweise<br />

häufig im Einzelhandel und in der<br />

Gastronomie. Diese Branchen waren besonders<br />

hart von den Beschränkungen<br />

während der Pandemie betroffen. Die<br />

durch die Corona-Krise verschlechterte<br />

Arbeitsmarktlage hat aber entgegen<br />

den Erwartungen nicht zu mehr „Notgründungen“<br />

geführt. Im Gegenteil: die<br />

Ergebnisse des GEM zeigen, dass ein<br />

Viertel der Gründungen im Jahr 2020 auf<br />

Geschäftschancen basierte, die sich erst<br />

aufgrund der Pandemie ergeben haben.<br />

Selbst – oder insbesondere – in Krisenzeiten<br />

entstehen also Gründungen, bei<br />

denen die Geschäftsideen auf identifizierten<br />

Chancen im Markt beruhen. ó<br />

Der GEM Länderbericht Deutschland 2020/21<br />

steht unter http://rkw.link/gem<strong>2021</strong> zum<br />

Download oder zur kostenfreien Bestellung<br />

als Printexemplar zur Verfügung. Sämtliche<br />

GEM-Länderberichte Deutschland seit 1999<br />

stehen unter http://www.iwkg.uni-hannover.<br />

de/gem.html als Download zur Verfügung.<br />

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11<br />

Damit Veränderungsmaßnahmen<br />

gelingen<br />

„Diagnosen“ zu erstellen: Wo gibt es<br />

„Schmerzen“, was sind die Symptome,<br />

welche Pein verursachen diese. Danach<br />

wurden die „Therapien“, also die Verbesserungsvorschläge<br />

entwickelt. Diagnose<br />

und Therapie wurde auf einen „Rezeptschein“<br />

geschrieben, der denen aus<br />

einer Arztpraxis verblüffend ähnlich sah.<br />

Spielregeln zum Konzipieren einer<br />

Team-Challenge<br />

© rawpixel.com<br />

Meist ist es nicht der Wandel per se, der<br />

die Leute verschreckt. Vielmehr misslingen<br />

die üblichen Change-Prozesse. Sie<br />

erzeugen Zwang statt Freiwilligkeit. Besser<br />

läuft es mithilfe von Gamification.<br />

Viele Unternehmen klagen über interne<br />

Beharrungstendenzen in Zusammenhang<br />

mit notwendigem Wandel. Doch<br />

Veränderung im Sinne von dienlicher<br />

Weiterentwicklung kann etwas sehr<br />

Freudvolles sein. Oft genug ist man einfach<br />

nur froh, wenn auf etwas schlechtes<br />

Bestehendes etwas besseres Neuartiges<br />

folgt. Unser ganzes Leben lang<br />

verändern wir Dinge, wenn das Danach<br />

uns attraktiver erscheint als das Davor.<br />

Klar mag unser Gehirn das Bekannte<br />

und die Routinen. Zugleich übt Neues<br />

eine starke Faszination auf uns aus. So<br />

haben die Menschen schon immer das<br />

Alte verworfen und das Neue gewagt.<br />

Die Evolution stellt die Lernbereitschaft<br />

und den Pioniergeist vor das Beharren<br />

und die Tradition. Nur so ist Fortschritt<br />

überhaupt möglich. Die Suche nach dem<br />

nützlichen Neuen zählt zu den wichtigsten<br />

Triebfedern unseres Denkapparats.<br />

Bei Veränderungsprozessen zählt vor<br />

allem das Wie<br />

Wenn es um Veränderung geht, dann<br />

zählt vor allem das Wie. Erwünschter<br />

interner Wandel lässt sich zum Beispiel<br />

recht leicht erzielen, wenn man<br />

das Ganze spielerisch angeht und daraus<br />

eine Team-Challenge macht. Als<br />

Inspirationsquelle kann die Gaming-<br />

Industrie dienen. Sie nährt nicht nur<br />

unseren Spieltrieb, sondern stillt auch<br />

unseren mächtigen Wunsch nach sofortiger<br />

Anerkennung, wenn uns etwas gelingt.<br />

Die populärsten Spiele sind übrigens<br />

Gemeinschaftsspiele. Da geht es nicht<br />

nur darum, Punkte, Badges und höhere<br />

Level zu erreichen. Es gilt darüber<br />

hinaus, in renommierte Gemeinschaften<br />

und Gilden aufgenommen zu werden<br />

und miteinander zu siegen. Ein starkes<br />

„Wir-Gefühl“ entwickelt sich vor allem<br />

durch gemeinsame Erlebnisse, durch<br />

erzielte Ergebnisse und den Stolz, Teil<br />

einer starken Gemeinschaft zu sein.<br />

Diese Erfolgsprinzipien funktionieren<br />

selbstverständlich auch firmenintern.<br />

Zunächst ist zu priorisieren, was zum<br />

Beispiel dringend verbessert werden<br />

muss. Mit einer fokussierenden Frage<br />

kommt man schnell auf den Punkt: „Was<br />

sollte bei uns am ehesten verbessert<br />

werden, weil es alle nervt.“ Jeder schreibt<br />

maximal drei Kärtchen, für jede Antwort<br />

eins. Sie werden an einer (virtuellen)<br />

Pinnwand gesammelt und priorisiert.<br />

Zum Beispiel: So verbessert man die<br />

Meeting-Kultur<br />

Bei der Markenagentur Kaapke sollte<br />

es, wie Kerstin Friedrich in ihrem Buch<br />

„Spielregeln für Game Changer“ berichtet,<br />

um die Meeting-Qualität gehen.<br />

Gemeinsam wurde eine Team-Challenge<br />

entworfen. Dazu wurden zunächst die<br />

Kriterien für ein gutes Meeting definiert:<br />

• Es fängt pünktlich an.<br />

• Es hört pünktlich auf.<br />

• Es hat ein Ziel.<br />

• Es bleibt beim Thema.<br />

• Es verläuft ohne Störungen.<br />

• Es pflegt einen wohlwollenden<br />

Umgangston.<br />

• Es ist wertvoll für alle.<br />

• Es endet mit klaren To-dos.<br />

Für jeden dieser acht Aspekte gab es<br />

bei Gelingen einen Punkt. Die Challenge<br />

bekam einen klingenden Namen:<br />

Meet & Win. Sie sollte sechs Wochen<br />

lang laufen. Das Messsystem wurde,<br />

ganz wichtig, vom Team selbst festgelegt:<br />

als Minimalziel galten 100 Punkte,<br />

als zweites Level 200 Punkte, und<br />

als ehrgeizigstes Ziel 400 Punkte. Ein<br />

öffentlich sichtbares Scoreboard diente<br />

dazu, die Ergebnisse festzuhalten.<br />

Und das Resultat? Das Maximalziel<br />

wurde erreicht. Zudem wurde, weil<br />

die Meetings deutlich schneller verliefen,<br />

in diesen sechs Wochen Arbeitszeit<br />

im Wert von mehr als 10.000<br />

Euro eingespart. Und das Beste: Auch<br />

ohne eine weitere Challenge fanden<br />

fortan alle Meetings vorbildlich statt.<br />

An die Stelle von Autorität tritt Gruppendynamik<br />

Herkömmlicherweise werden Regeln<br />

von oben vorgegeben - und bei Nichteinhalten<br />

droht eine Form von Bestrafung:<br />

etwa Zurechtweisungen durch Kollegen<br />

oder Rügen vom Chef. Team-Challenges<br />

hingegen basieren auf Selbstorganisation<br />

und feiern Erfolge. Demgegenüber<br />

muss man bei Anordnungen ständig<br />

auf das Einhalten der Regeln pochen.<br />

Gibt es zudem keine Kontrollen, setzt<br />

der alte Schlendrian schnell wieder ein.<br />

Werden Challenges stattdessen auf<br />

freiwilliger Basis vom Team selbst ins<br />

Leben gerufen, geht jeder eigenverantwortlich<br />

damit um. An die Stelle von<br />

Autorität tritt Gruppendynamik. Zudem<br />

steht positive Verstärkung im Vordergrund.<br />

Der Fokus geht weg vom Müssen<br />

hin zum Wollen. Infolgedessen ist die<br />

Motivation höher, der Spaß ist größer<br />

und der Ansporn, das selbstgesteckte<br />

Ziel zu erreichen, ist sehr viel stärker.<br />

So ging es beim IT-Anbieter Infinitas darum,<br />

Verbesserungsideen zu generieren.<br />

Die Team-Challenge, die dazu konzipiert<br />

wurde, nannte man „Doktorspielchen“.<br />

Zunächst wurden alle aufgefordert,<br />

<strong>PT</strong>-MAGAZIN 6 <strong>2021</strong><br />

<strong>PT</strong>-MAGAZIN 6 <strong>2021</strong><br />

Grundsätzlich kann man, so Kerstin<br />

Friedrich, auf jedes Ziel spielen, dass sich<br />

durch eine Kennzahl messen lässt. Als<br />

Thema kann man fast alles wählen, was<br />

im Arbeitsleben so ansteht. Besonders<br />

eignen sich erwünschte Verhaltensänderungen,<br />

Vertriebsaktivitäten, Kostensparmaßnahmen<br />

usw. Folgendes ist dabei zu<br />

beachten:<br />

• Miteinander: Die Challenges werden<br />

nie als Wettbewerb gegeneinander<br />

entworfen, vielmehr spielt immer das<br />

gesamte Team gegen die Zielzahl.<br />

• Scoreboard: Es gibt ein öffentlich<br />

sichtbares Scoreboard mit – idealer<br />

weise - drei Zielzahl-Levels.<br />

• Name: Das Spiel braucht einen<br />

knackigen Namen.<br />

• Dauer: Die Dauer der Challenge wird<br />

gemeinsam vorab festgelegt.<br />

• Belohnung: Jedes Mal, wenn ein<br />

neues Level erreicht wird, gibt es eine<br />

Belohnung.<br />

• Hilfsmittel: Gute Dienste im Sinne<br />

von Storytelling leistet ein<br />

kurzes Video über das Vorgehen und<br />

die Ergebnisse.<br />

• Retrospektive: Das Ganze wird im<br />

Rahmen einer Retrospektive ausge<br />

GAMIFICATION<br />

TAXONOMY:<br />

21 Spielelemente in<br />

5 Dimensionenin<br />

wertet, um für das nächste Spiel zu<br />

lernen.<br />

• Blaupausen: Die Challenges werden<br />

immer situativ konzipiert. Standardvorgehensweisen<br />

gibt es also nicht.<br />

Mein Fazit: Ablehnung und Unlust entstehen<br />

immer dann, wenn etwas von<br />

oben verordnet wird, also mit Druck oder<br />

Zwang behaftet ist. Zustimmung hingegen<br />

entsteht, wenn man über eine<br />

Veränderung selbst entscheidet. Freiwilligkeit<br />

und eine spielerische Herangehensweise<br />

sind die wichtigsten Zutaten<br />

für gelingende Wandelprozesse. ó<br />

BENTLEY FREUT SICH ÜBER<br />

DIE AUSZEICHNUNG<br />

PATZELT-STIFTUNG!<br />

Anne M. Schüller<br />

Über die Autorin<br />

schrieb das Buch zum Thema:<br />

Querdenker verzweifelt<br />

gesucht. Warum die Zukunft<br />

der Unternehmen in den<br />

Händen unkonventioneller<br />

Ideengeber liegt. (Mit einem<br />

Vorwort von Gunter Dueck).<br />

Sie ist Managementdenker,<br />

Keynote-Speaker, mehrfach<br />

preisgekrönte Bestsellerautorin<br />

und Businesscoach. Ihr Touchpoint Institut<br />

bildet zertifizierte Touchpoint Manager<br />

und zertifizierte Orbit-Organisationsentwickler<br />

aus. www.anneschueller.de.<br />

© Wikimedia, Sisotani. https://creativecommons.org/<br />

licenses/by-sa/4.0/deed.en<br />

DER OSKARwww.bentley.global


Smart Cities sollen die Lebensqualität, die Wirtschaft und<br />

die Zukunftsfähigkeit urbaner Lebensräume verbessern.<br />

13<br />

© pixabay.com | geralt<br />

Fünf wichtige Schritte auf<br />

dem Weg zur Smart City<br />

Städte und Gemeinden stehen vor der Herausforderung, das Leben nachhaltiger,<br />

sicherer und integrativer zu gestalten. Smart-City-Konzepte mit<br />

ihren intelligenten Lösungen in den Bereichen Mobilität, Energie, Wohnen<br />

und öffentliche Verwaltung sind die Basis dafür. NTT Ltd. nennt die wichtigsten<br />

Schritte in Richtung smarte Stadt.<br />

nes Infomaterial bereithalten: Gerade die<br />

neuen Medien mit ihren kollaborativen<br />

Ansätzen und Visualisierungseffekten<br />

bieten eine gute Möglichkeit, Interesse<br />

zu erzeugen und die Mitarbeit zu fördern.<br />

4.<br />

Die passende Data Governance erarbeiten.<br />

Daten spielen in der Stadt von heute<br />

und morgen eine immer größere Rolle.<br />

Von Geo- über Echtzeitdaten bis Bevölkerungsregister<br />

liegen sie allerdings in<br />

der Regel verstreut vor, zudem fehlt es an<br />

fundierten Nutzungskonzepten. Für eine<br />

Smart City muss die Verfügbarkeit und<br />

die Verknüpfung dieser Daten erleichtert<br />

werden, nur so wird die Entwicklung<br />

neuer Dienstleistungen für Bürger und<br />

Unternehmen möglich. Ziel ist dabei, mit<br />

den Daten einen Mehrwert zu schaffen<br />

– indem etwa das Ticket für den öffentlichen<br />

Nahverkehr sehr günstig ist, der<br />

Bürger im Gegenzug aber seine Bewegungsdaten<br />

anonym teilt. Mit Hilfe von<br />

Data Governance lässt sich ein Konzept<br />

über die Datenhoheit für Stadt, Wirtschaft<br />

und Bürger erarbeiten, das auch<br />

die Grundlage für datengetriebene<br />

Geschäftsmodelle und damit die Refinanzierung<br />

von Smart-City-Projekten<br />

ist. Technische Voraussetzung ist eine<br />

offene, standardisierte und interoperable<br />

Plattform. Gleichzeitig gilt es, die Datenschutzbedenken<br />

der Bürger ernst zu nehmen<br />

und über die Konformität mit der<br />

DSGVO die Privatsphäre sicherzustellen.<br />

5.<br />

Die verfügbaren Fördermittel ausschöpfen.<br />

Die Finanzierung von Smart-City-<br />

Projekten ist anspruchsvoller als bei<br />

konventionellen Infrastrukturvorhaben.<br />

Der Erfolg, wie auch die Risiken, sind nur<br />

schwer abschätzbar, zudem haben manche<br />

der verwendeten Technologien eine<br />

sehr kurze Halbwertszeit. Aufgrund dieser<br />

Unsicherheiten ist der Projekterfolg,<br />

sowohl inhaltlich wie auch finanziell, nur<br />

schwer prognostizierbar. Dies erfordert<br />

eine Kombination aus staatlicher und privater<br />

Finanzierung. Auf Ebene der Europäischen<br />

Union, des Bundes und auch der<br />

Bundesländer stehen dabei unterschiedliche<br />

Förderprogramme zur Auswahl, die<br />

sich hinsichtlich Umfang, Bedingungen<br />

und Förderzweck stark unterscheiden.<br />

Hinzu kommen Finanzspritzen zu Technologien<br />

wie 5G, Themen wie öffentlicher<br />

Personennahverkehr oder der Luftreinhaltung.<br />

Um angesichts dieses umfangreichen<br />

Angebots nicht den Überblick zu<br />

verlieren, ist die regionale Stelle für Wirtschaftsförderung<br />

eine gute Anlaufstelle.<br />

„Während Pionierstädte wie Darmstadt<br />

in den letzten Jahren Erfahrungen in der<br />

Umsetzung von Smart-City-Projekten<br />

gesammelt haben, brauchen die meisten<br />

anderen Städte und Gemeinden viel<br />

Unterstützung. Denn auf dem Weg zu<br />

einer Smart City oder Smart Region lässt<br />

sich nicht einfach ein Schalter umlegen.<br />

Vielmehr geht es darum, kontinuierlich<br />

intelligente Lösungen für die Verbesserung<br />

der Lebens- und Arbeitsqualität zu<br />

realisieren“, erklärt Marcus Giehrl, Director<br />

Digital Transformation bei NTT Ltd. ó<br />

Über NTT Ltd.<br />

NTT Ltd. ist ein führender, weltweit tätiger IT-Dienstleister<br />

mit mehr als 40.000 Mitarbeitern, der mit<br />

Unternehmen auf der ganzen Welt zusammenarbeitet,<br />

um durch intelligente Technologielösungen<br />

Ergebnisse zu erzielen. Weitere Informationen unter<br />

www.hello.global.ntt<br />

Eine nachhaltigere Energieversorgung,<br />

intelligentere Verkehrs- und Transportsysteme,<br />

gesündere und komfortablere<br />

Wohnräume, bessere und gerechtere<br />

Bildung – Smart Cities sollen die<br />

Lebensqualität, die Wirtschaft und die<br />

Zukunftsfähigkeit urbaner Lebensräume<br />

verbessern. Politik, Forschung und Wirtschaft<br />

treiben derzeit unterschiedliche<br />

Einzelprojekte, Initiativen und Kooperationen<br />

voran, in denen neue, intelligente<br />

Technologien entwickelt und<br />

getestet werden. Zwar gibt es geförderte<br />

Smart-City-Modellprojekte, aber keinen<br />

deutschlandweiten Smart-City-Masterplan,<br />

weshalb sich der Einstieg in das<br />

Thema anspruchsvoll gestaltet. Aus Sicht<br />

von NTT müssen interessierte Städte und<br />

Gemeinden auf folgende Punkte achten:<br />

1.<br />

Eine langfristige Vision definieren. Das<br />

Umsetzen eines Smart-City-Projekts<br />

nimmt viel Zeit in Anspruch. Deshalb<br />

muss jede Stadt für sich einen Plan entwickeln,<br />

der die aktuelle Legislaturperiode<br />

überdauert sowie eine umfassende<br />

Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger<br />

gewährleistet. Bei einer Laufzeit von 20<br />

bis 30 Jahren, die man für ein ganzheitliches<br />

Smart-City-Konzept ansetzen muss,<br />

wird es für die Verantwortlichen schnell<br />

zu einer großen Herausforderung, die<br />

künftigen Stadtoberen unabhängig von<br />

der politischen Partei an Bord zu halten.<br />

Erst wenn die Vision steht, kann zudem<br />

eine Strategie definiert werden. Gleichzeitig<br />

gibt es beim Thema Smart City kein<br />

Einheitsmodell, das einfach so auf jede<br />

Stadt übertragen werden kann. In die Planung<br />

müssen vielmehr spezielle Charakteristiken<br />

sowie die eigene Geschichte<br />

und Identität einbezogen werden.<br />

2.<br />

Alle Stakeholder mit an Bord holen. Die<br />

Entwicklung von smarten Lösungen für<br />

den öffentlichen Raum erfordert eine<br />

angemessene Zusammenarbeit und<br />

Beteiligung aller Interessensgruppen –<br />

von kommunalen Einrichtungen über<br />

die Privatwirtschaft bis hin zu externen<br />

Investoren etwa über Fonds oder Indizes.<br />

Alle Stakeholder können mit ihren Kenntnissen,<br />

Fähigkeiten und Mitteln einen<br />

großen Beitrag für die Schaffung neuer<br />

nachhaltiger Stadtmodelle leisten. Dabei<br />

gilt: Je früher und je umfassender die Einbindung<br />

in Entscheidungsprozesse stattfindet,<br />

desto größer ist der Nutzen für die<br />

zukünftige Smart City. Gleichzeitig ist es<br />

wichtig, eine themen- und ressortübergreifende<br />

Zusammenarbeit zu fördern,<br />

um Prozesse neu zu denken und integrierte<br />

Lösungen zu entwickeln. Sinnvoll<br />

ist es zudem, frühzeitig Digitalisierungsund<br />

IT-Experten ins Boot zu nehmen – nur<br />

so lassen sich Technik-Silos verhindern.<br />

3.<br />

Auf die Interessen der Bürger eingehen.<br />

Smart-City-Projekte müssen für und mit<br />

den Menschen entwickelt werden – nur<br />

so lässt sich eine hohe Akzeptanz auf Seiten<br />

der Bürger für die Digitalisierungsprojekte<br />

sicherstellen. Um zu wissen, was sie<br />

interessiert und wo es Probleme im Alltag<br />

gibt, helfen Workshops, Umfragen und<br />

Stadtlabore weiter. Es müssen allerdings<br />

Beteiligungsmechanismen für die Bürger<br />

implementiert werden, die mehr als rei-<br />

Danke an die IHK Hannover, die HTI Feldtmann KG,<br />

die enercity Netz GmbH und den Bauindustrieverband<br />

Niedersachsen-Bremen e.V. für die Nominierungen.<br />

Danke an die Oskar-Patzelt-Stiftung, deren<br />

Vertrauen eine besondere Auszeichnung und<br />

Motivation ist. Und danke an das gesamte Team,<br />

ohne das KUHLMANN nicht das wäre, was es ist:<br />

Norddeutschlands führendes Infrastrukturbauunternehmen<br />

– ein zuverlässiger Partner als seriöser<br />

Arbeitgeber und innovativer Dienstleister.<br />

KUHLMANN-Geschäftsführer<br />

Carsten Weiß (l.) mit Gesellschafter<br />

Ulrich Seier (r.).<br />

kuhlmann-leitungsbau.de


Zauberhafte Galas<br />

Bilder: Boris Löffert / COPACABANA SAMBASHOW BERLIN / Duo Gravity / Christian Nielinger / Andalousie / www.piqsels.com<br />

Schön, dass Sie dabei waren!


© MWIDE NRW/R. Pfeil<br />

GRUSSWORTE <strong>2021</strong><br />

© Prof. Dr. Wolfgang Reinhart<br />

© Dr. Dietlind Tiemann<br />

Angesichts der vielfältigen Herausforderungen<br />

… braucht es Mut und Zuversicht.<br />

Eine Preisverleihung, die das Unternehmertum<br />

ehrt, die Innovationskraft<br />

und gesellschaftliche Verantwortung des<br />

Mittelstands auszeichnet, kommt in diesem<br />

Jahr also ganz sicher zur rechten Zeit.<br />

Der Mittelstand wird treffend als „Rückgrat“<br />

unserer Wirtschaft bezeichnet … Die<br />

mittelständische Wirtschaft kennzeichnet<br />

eine enorme Vielfalt: Von Hidden<br />

Champions, die global agieren, überjunge<br />

Existenzgründerinnen und -gründer bis<br />

zu Familienunternehmen mit langer Tradition<br />

– all dies macht den Mittelstand aus.<br />

Das diesjährige Motto der Preisverleihung<br />

– „Jetzt erst recht!“ – drückt nicht<br />

nur den Optimismus einer Rückkehr<br />

auf den Erfolgspfad nach der Corona-<br />

Pandemie aus, sondern spiegelt auch<br />

die grundsätzliche Haltung wider,<br />

die die mittelständische Wirtschaft ausmacht:<br />

Mit Entschlossenheit, mit Innovationen<br />

und auf neuen Wegen den wirtschaftlichen<br />

Erfolg von morgen zu sichern.<br />

Der mit der Preisverleihung verbundenen<br />

Würdigung des Unternehmertums<br />

schließe ich mich an und wünsche allen<br />

Unternehmerinnen und Unternehmern<br />

weiterhin viel Erfolg. Den Nominierten<br />

gratuliere ich herzlich zu dieser Anerkennung<br />

ihrer Arbeit und verbinde dies<br />

mit einem Dank an die Oskar-Patzelt-<br />

Stiftung, die sich bundesweit der Würdigung<br />

hervorragender Leistungen mittelständischer<br />

Unternehmen annimmt.<br />

Prof. Dr. Andreas Pinkwart<br />

Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung<br />

und Energie des Landes<br />

Nordrhein-Westfalen<br />

Gerade in Zeiten der Corona-Herausforderung<br />

ist die Bewältigung nur mit<br />

einem starken und innovativen Mittelstand<br />

machbar. Der prestigeträchtige<br />

Große Preis des Mittelstandes richtet die<br />

Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit verdientermaßen<br />

auf die enorme wirtschaftliche,<br />

politische und gesellschaftliche<br />

Bedeutung des Mittelstands in Deutschland.<br />

Gerade jetzt sind die Tugenden<br />

des Mittelstandes – Beständigkeit und<br />

Verantwortung, aber auch Innovationskraft<br />

und Gestaltungswille - besonders<br />

wichtig und gefragt. Mittelständisches<br />

Unternehmertum ist von Natur<br />

aus nachhaltig. Denn im Mittelstand<br />

geht es nicht um das schnelle Geld, sondern<br />

um dauerhaften Erfolg. Unternehmertum<br />

ist von Natur aus nachhaltig.<br />

Prof. Dr. Wolfgang Reinhart<br />

Minister a. D., MdL, Vizepräsident des<br />

Landtags von Baden-Württemberg<br />

Sie alle, meine sehr geehrten<br />

Damen und Herren, stehen für eine<br />

Kultur der Flexibilität und Nachhaltigkeit.<br />

Ihr Unternehmergeist und mittelständisches<br />

Engagement ist das Rückgrat<br />

der deutschen Wirtschaft! Über<br />

99 Prozent aller Unternehmen in der<br />

Bundesrepublik sind Mittelständler.<br />

Sie erwirtschaften mehr als die Hälfte der<br />

Wertschöpfung und stellen fast 60 Prozent<br />

der Arbeitsplätze. Besonders wichtig<br />

ist es mir zu erwähnen, dass mehr als<br />

80 Prozent aller Ausbildungsplätze auf<br />

den Mittelstand zurückgehen. Dafür gilt<br />

Ihnen Dank und Anerkennung. Dafür<br />

haben Sie eine Entlastung von Bürokratie<br />

und Steuern verdient und nicht noch<br />

mehr Regeln. Im politischen Betrieb<br />

reden wir zu wenig über all jene, die jeden<br />

Morgen aufstehen, um mit Fleiß, Disziplin,<br />

Kreativität und Überzeugung ein Unternehmen<br />

zu führen. Kurzum: wir reden<br />

zu wenig über jene, die „den Laden am<br />

L a u f e n h a l t e n “ .<br />

In diesem Jahr war die stolze Zahl von<br />

4.674 Unternehmen und Institutionen<br />

für den Großen Preis des Mittelstandes<br />

nominiert. Die Oskar-Patzelt-Stiftung<br />

hat auch im 27. Jahr des Wettbewerbes<br />

nicht an Mühe und Ehrgeiz gespart,<br />

um diese Tradition zu einem echten<br />

Höhepunkt für uns alle werden zu lassen.<br />

Das Jahresmotto „Jetzt erst recht!“<br />

widerspiegelt das Erleben und Handeln<br />

gerade des Mittelstandespräzise.<br />

Dr. Dietlind Tiemann<br />

MdB, eh. Preisträgerin des Wettbewerbes<br />

„Großer Preis des Mittelstandes“<br />

Einzigartige Gerüste.<br />

Tolle Projekte.<br />

Am Puls der Energie<br />

Zufriedene Kunden und repräsentative Objekte sind eine gute Empfehlung für Elektromontagen Leipzig.<br />

Wir sind leistungsfähig und kompetent für Ihre Vorhaben in Leipzig und Umgebung. Als Unternehmen der<br />

Elektrobranche blicken wir auf über 40 Jahre Erfahrung zurück. Durch Zuverlässigkeit, Qualität und Service<br />

haben wir uns einen Namen gemacht.<br />

• Energieanlagen<br />

• Elektroinstallation<br />

• Flughafeninfrastruktur<br />

• Steuerungs- und Kommunikationstechnik<br />

2008 Premier-Finalist, 2007 Ehrenplakette,<br />

1995 Preisträger „Großer Preis des Mittelstandes“<br />

www.elmo-leipzig.de<br />

Elektromontagen Leipzig GmbH | Heiterblickstraße 42 | 04347 Leipzig<br />

kontakt@elmo-leipzig.de | www.elmo-leipzig.de<br />

Bewerben Sie sich:<br />

www.spezialgeruestbau.de/karriere


18 Oskar-Patzelt-Stiftung 19<br />

Premier-Ehrenplakette <strong>2021</strong><br />

Hanse Haus GmbH & Co. KG<br />

Oberleichtersbach, Bayern<br />

2015 Finalist, 2016 Preisträger,<br />

2018 Premier-Finalist, 2019 Premier<br />

Ein solides Zuhause mit Hanse Haus<br />

Mit über 90 Jahren Erfahrung und einer<br />

außergewöhnlich hohen Kundenzufriedenheit<br />

gehört Hanse Haus deutschlandweit<br />

zu den wichtigsten Anbietern<br />

im Segment Fertighäuser. Satte<br />

30 Prozent der Neuaufträge generiert<br />

Hanse Haus über die Empfehlung<br />

von ehemaligen Kunden. Ein eindeutiges<br />

Indiz, dass der Claim „Genau mein<br />

Zuhause“ bei Hanse Haus gelebt wird.<br />

Ein wichtiger Faktor für die Kundenzufriedenheit<br />

bei bereits mehr als 34.000 realisierten<br />

Bauvorhaben ist das hohe Maß<br />

an Individualität, das Hanse Haus unter<br />

anderen Anbietern hervorstechen lässt.<br />

Auch außergewöhnliche Kundenwünsche<br />

werden umgesetzt, wie etwa ein Haus<br />

in Form eines Ohres für einen Musiker<br />

oder ein Haus mit einem Original Irish-<br />

Pub für einen irischen Kunden. Mit 710<br />

Hauslieferungen wurden 2020 dreimal<br />

so viele Hanse-Häuser gebaut wie 2010.<br />

Hanse Haus baut auch seine Marktposition<br />

in der Schweiz kontinuierlich aus.<br />

Die Produktionskapazitäten werden deshalb<br />

stetig erweitert, mehr als 36 Mio.<br />

Euro wurden in den letzten Jahren investiert.<br />

Nachhaltigkeit wird groß geschrieben.<br />

So werden zum Beispiel Holz-Briketts<br />

aus Abfallholz und Sägespänen in<br />

der eigenen Brikettieranlage hergestellt.<br />

Die Firmenprozesse werden beständig<br />

überprüft und optimiert. So wurden eine<br />

skalierbare, ineinander verzahnte IT-Infrastruktur<br />

auf Softwarebasis aufgebaut<br />

und 210 Homeoffice-Arbeitsplätze bereitgestellt.<br />

Die einzigartige Verleimtechnologie<br />

wird permanent weiterentwickelt<br />

und fertig ausgestattete Haustechnikräume<br />

wurden als Plug-and-Play-Lösung<br />

im Werk entwickelt und produziert.<br />

Mit dem Anspruch, alle Gewerke durch<br />

eigenes Personal zu besetzen, wurden<br />

100 neue Mitarbeiter eingestellt, um seit<br />

Januar <strong>2021</strong> im Drei-Schicht-System rund<br />

um die Uhr neue Häuser bauen zu können.<br />

Eine kontinuierliche Weiterqualifizierung<br />

trägt ebenso zur Mitarbeiterzufriedenheit<br />

bei wie gemeinsame<br />

Freizeitaktivitäten zum Beispiel mit der<br />

eigenen Hanse-Haus-Band oder der firmeneigenen<br />

Werks-Fußballmannschaft. ó<br />

Hanse Haus GmbH & Co. KG,<br />

Herr Marco Hammer,<br />

Geschäftsführer<br />

<strong>PT</strong>-MAGAZIN 6 <strong>2021</strong><br />

<strong>PT</strong>-MAGAZIN 6 <strong>2021</strong><br />

Raiffeisenlandesbank Oberösterreich<br />

Aktiengesellschaft, Zweigniederlassung<br />

Süddeutschland<br />

Deutschlands<br />

„Bank des Jahres“ <strong>2021</strong><br />

München, Bayern<br />

2008 Bank des Jahres, 2010 Premier-Bank<br />

des Jahres, 2016 Premier-Ehrenplakette<br />

Bodenständige Bank für erfolgreichen<br />

Mittelstand<br />

Als lokaler Partner mit nachhaltiger Firmenphilosophie<br />

schwimmt die Raiffeisenlandesbank<br />

Oberösterreich Aktiengesellschaft,<br />

Zweigniederlassung<br />

Süddeutschland, bewusst gegen den<br />

Strom. Und sie hat damit Erfolg. Denn<br />

entgegen der Branchentendenz, Filialen<br />

oder Niederlassungen zu schließen,<br />

positioniert sich die Raiffeisenlandesbank<br />

Oberösterreich seit genau<br />

30 Jahren bewusst in neuen Regionen<br />

und setzt auf Nähe, Vertrauen und Stabilität.<br />

Dass die Raiffeisenlandesbank<br />

Oberösterreich mit Hauptsitz in Linz als<br />

vertrauensvoller Partner für gelebtes<br />

Unternehmertum steht, zeigen nicht<br />

zuletzt die 72 Nominierungen zur „Bank<br />

des Jahres“ in diesem Wettbewerbsjahr.<br />

Für diese Bank zählen nicht die kurzfristigen<br />

und schnellen Gewinne, sondern<br />

nachhaltige, kundenorientierte Finanzierungskonzepte,<br />

die den langfristigen<br />

Erfolg in Form eines steten Wirtschaftswachstums<br />

der mittelständischen Kunden<br />

begünstigen. Nicht umsonst betitelte<br />

der Bayrische Bankenverband das<br />

Unternehmen jüngst als „hervorragenden<br />

Botschafter in einer sich verändernden<br />

Bankenlandschaft in Deutschland“.<br />

Trotz oder gerade wegen der Herausforderungen<br />

der Corona-Pandemie konnte<br />

die Raiffeisenlandesbank Oberösterreich<br />

im 1. Halbjahr 2020 gegenüber dem Vorjahrszeitraum<br />

Zuwächse im operativen<br />

Kreditgeschäft in Höhe von insgesamt<br />

12,5 Prozent erwirtschaften und den Provisionsüberschuss<br />

um 8,9 Prozent steigern.<br />

Als Netzwerkknoten für mittelständische<br />

Unternehmen begleiten die professionellen<br />

Spezialisten und Spezialistinnen<br />

der Bank ihre Kunden bei<br />

Exportfinanzierungen, Absicherungen,<br />

Cash-Management sowie Betriebsmittel-<br />

und Projektfinanzierungen.<br />

Raiffeisenlandesbank Oberösterreich AG,<br />

Zweigniederlassung Süddeutschland -<br />

Herr Direktor Josef Christian Kainz mit<br />

Frau Mag. Michaela Keplinger-Mitterlehner,<br />

Generaldirektor-Stellvertreterin, Stellvertretende<br />

Vorsitzende des Vorstandes<br />

der Raiffeisenbank Oberösterreich, CMO<br />

Das Thema Nachhaltigkeit zieht sich<br />

durch das gesamte Unternehmen. In<br />

der Unterstützung der Nachfolgeregelung<br />

in mittelständischen Firmen sieht<br />

die Bank eine große Chance. Da bereits<br />

50 Prozent der Unternehmensleiter in<br />

Deutschland ein Alter von 55 Jahren<br />

überschritten haben, bietet die Bank im<br />

Rahmen eines kostenfreien Nachfolgeservice<br />

professionelle Beratung an. ó<br />

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20 Oskar-Patzelt-Stiftung<br />

Premier <strong>2021</strong><br />

LAGER 3000 - Der Spezialist für Archivoutsourcing<br />

und Digitalisierung<br />

EDEKA Ernst, Zweibrücken<br />

Herr Dieter Ernst, Geschäftsführer<br />

ELMO - Elektromontagen Leipzig GmbH<br />

Herr Stephan Findeisen, Geschäftsführer und<br />

Herr Thorsten Findeisen, Prokurist<br />

Wohin mit Akten und Dokumenten,<br />

die zwar aufbewahrt<br />

werden müssen, aber im Firmenalltag<br />

nicht gebraucht werden?<br />

Wer scannt uns bei der Einführung<br />

der digitalen Akte zuverlässig<br />

und schnell relevante<br />

Bestandsakten ein? Wer kann<br />

uns zuverlässig unseren Posteingang<br />

scannen wenn wir es nicht<br />

selbst übernehmen möchten?<br />

Profitieren Sie von der Erfahrung<br />

zahlloser Projekte in den Bereichen<br />

Archivoutsourcing und<br />

Aktendigitalisierung, die LAGER<br />

3000 bereits durchgeführt hat.<br />

Zahlreiche Banken, Sparkassen,<br />

Behörden, Gerichte, Versicherungen<br />

sowie Handels- und<br />

Industriekunden sehen in LAGER<br />

3000 ihre effiziente, kostengünstige<br />

und sichere „externe Fach<br />

abteilung“ für das moderne<br />

Archivmanagement.<br />

Für die Digitalisierung stehen<br />

Hochleistungsscanner mit eigens<br />

entwickelter Software für<br />

eine hochwertige Klassifizierung<br />

der Digitaldokumente zur Verfügung.<br />

Die Leistungen Scanon-Demand<br />

für eingelagerte<br />

Archive sowie der hybriden<br />

Archivführung zur Verknüpfung<br />

von aufbewahrungspflichtigen<br />

Papierdokumenten mit Digitalarchiven<br />

runden das Leistungsspektrum<br />

ab.<br />

EDEKA Ernst<br />

Zweibrücken, Rheinland-Pfalz<br />

Lebensmittelmarkt mit Herz für die<br />

Region<br />

Mit seinen zwei EDEKA-Märkten in Zweibrücken<br />

repräsentiert Kaufmann Dieter<br />

Ernst hochwertige Lebensmittel, Regionalität,<br />

eine große Sortimentsvielfalt sowie<br />

erstklassigen Service. Durch sein regionales<br />

Engagement sowie eine innovative<br />

Auswahl an Produkten ist er zu einer Institution<br />

im Ort geworden. Nicht umsonst<br />

wurde hier das Rezept zur Zweibrückener<br />

Stadtwurst entwickelt. Auch über die Grenzen<br />

seiner Märkte hinaus ist Dieter Ernst<br />

mit der Region verwurzelt und arbeitet<br />

eng mit regionalen Partnern zusammen.<br />

Nicht nur mit seinem Sortiment geht<br />

Dieter Ernst weit über das übliche Angebot<br />

eines Lebensmittelmarktes hinaus.<br />

Kunden können in den Märkten auf<br />

eine Beratung im Bereich Fitness und<br />

Lebensenergie sowie auf eine zertifizierte<br />

Ernährungsberatung zurückgreifen.<br />

Um technisch auf dem modernsten Stand<br />

zu bleiben und ein nachhaltiges Wirtschaften<br />

zu ermöglichen, hat Dieter Ernst<br />

in den vergangenen Jahren stetig investiert.<br />

Neben der Umsetzung energetischer<br />

Maßnahmen wurde in beiden Märkten<br />

eine Wärmerückgewinnung installiert und<br />

energiesparende LED-Technik eingebaut.<br />

Neben dem unternehmerischen Engagement<br />

finden auch ehrenamtliche<br />

Tätigkeiten Erwähnung. So pflegt EDEKA<br />

Ernst nicht nur Kooperationen zum Tierschutzverein<br />

sowie zur Tafel Zweibrücken,<br />

sondern arbeitet auch mit dem örtlichen<br />

Krankenhaus zusammen, indem<br />

es sogenannte Trösterteddys sponsert,<br />

die jedes Kleinkind bei einem Krankentransport<br />

oder einer OP bekommt. ó<br />

ELMO - Elektromontagen Leipzig<br />

GmbH<br />

Leipzig, Sachsen<br />

Solider Marktführer für<br />

Flughafeninfrastruktur<br />

Das familiengeführte Unternehmen ist<br />

ein Leuchtturm mittelständischer Unternehmen<br />

in ganz Deutschland. ELMO<br />

deckt die unterschiedlichsten Bereiche<br />

der Elektrotechnik ab, darunter Elektroinstallationen,<br />

Smart Home, Netzwerkoder<br />

Sicherheitstechnik. Besonders mit<br />

der Kompletterrichtung von elektro- und<br />

kommunikationstechnischen Anlagen für<br />

Flughäfen konnte sich Firmenchef und<br />

Visionär Stephan Findeisen mit seinem<br />

50köpfigen Team einen Namen machen.<br />

Als deutscher Marktführer in diesem Segment<br />

erschließt ELMO komplette elektrotechnische<br />

Flughafeninfrastrukturen.<br />

Angefangen mit dem Flughafen Leipzig/Halle<br />

im Jahr 1995, stattete ELMO<br />

in den Folgejahren immer mehr große<br />

Flughäfen, darunter in Düsseldorf,<br />

München oder Berlin, mit komplexen<br />

Flughafeninfrastrukturen aus. Zu solchen<br />

Infrastrukturen gehören unter<br />

anderem eine Start- und Landebahnbefeuerung,<br />

eine 400-Hertz-Bodenstromversorgung,<br />

Andockanzeigen für<br />

Flugzeuge, Rollwegbeschilderungen,<br />

Anflug-Blitzsysteme, ILS Anlagen, die<br />

Rollwegsensorik sowie an den Flugplan<br />

gekoppelte LED-Vorfeldbeleuchtungen.<br />

Motor des Erfolges sind die Mitarbeiter.<br />

Aus diesem Grund gehört „Sicher<br />

arbeiten, gesund bleiben, Gesundheit<br />

erhalten“ zu den wichtigsten Leitsätzen<br />

im Unternehmen. Die Philosophie<br />

lautet: Jeder Mitarbeitende hat Potential<br />

und soll sich entsprechend seinen<br />

Fähigkeiten weiterentwickeln. ó<br />

<strong>PT</strong>-MAGAZIN 6 <strong>2021</strong><br />

Mehr als 6,5 8,0 Mio. Akten sowie<br />

zahlreiche Posteingangsstellen<br />

namhafter Kunden aus ganz<br />

Deutschland betreut LAGER 3000<br />

bereits heute.<br />

Wir bedanken uns bei der Oskar-Patzelt-Stiftung für die Auszeichnung als Finalist<br />

des „Großen Preis des Mittelstands“ 2015.<br />

WWW.LAGER3000.DE<br />

Wiesenstr. 5-9 · 26215 Wiefelstede · 04402 / 98 3000 · info@lager3000.de<br />

Vertrauen, höchste Diskretion und<br />

Professionalität garantieren die<br />

Inhaber Heinz und Oliver Riemer<br />

Wir lagern Ihre Akten geschützt vor Feuer und Wasser<br />

Die Lagerung der Akten erfolgt ausschließlich in gesicherten Überseecontainern,<br />

die sich in hochgesicherten Hallen befinden. In den Containern<br />

sind die Akten hervorragend vor Wasser- und Brandschäden geschützt.<br />

Bei Bedarf können die Einheiten zusätzlich klimatisiert werden.<br />

Das gesamte Lager ist videoüberwacht, jeder Container elektronisch<br />

gesichert. Darüber hinaus kann jeder Container bei Bedarf mit<br />

weiteren Sicherheitsmerkmalen wie Tresoren, Bewegungsmeldern<br />

oder Klimasensorik ausgestattet werden. Die für den Transport<br />

eingesetzten Container werden am Firmensitz des Kunden vor Ort<br />

verplombt und ungeöffnet direkt in die Lagerhallen<br />

transportiert. Die Container bieten zudem einen<br />

optimalen Schutz vor allen Umwelteinflüssen.<br />

2016<br />

Premier 2020


22 Oskar-Patzelt-Stiftung<br />

Lebenswerk <strong>2021</strong><br />

fit GmbH - Herr Dr. Wolfgang Groß, Geschäftsführer<br />

fit GmbH<br />

Dr. Wolfang Groß<br />

Zittau , Sachsen<br />

2000 Preisträger, 2002 Premier,<br />

2018 Premier-Ehrenplakette im Wettbewerb<br />

„Großer Preis des Mittelstandes“<br />

Traditionsmarke mit rasantem<br />

Wachstum<br />

Für viele Ostdeutsche gehört die Marke<br />

„fit“ zum Heimatgefühl. Sie wird hier als<br />

synonym für den Begriff Spülmittel verwendet.<br />

Dabei ist die fit GmbH aus Zittau<br />

schon längst zum nationalen Markenartikel-Hersteller<br />

geworden. Durch<br />

den Ausbau der eigenen Produktpalette<br />

sowie dem Zukauf der Marken Rei, Rei in<br />

der Tube, Sanso, Kuschelweich, Sunil sowie<br />

zuletzt Gard und fenjal, wurde die Kernmarke<br />

gestärkt und eine neue strategische<br />

Säule im Kosmetiksegment aufgebaut.<br />

Mit insgesamt 98 Millionen hergestellten<br />

Artikeln war die fit GmbH 2020 in<br />

jedem dritten deutschen Haushalt vertreten.<br />

Vor allem während der Pandemie<br />

konnte das Unternehmen ordentlich<br />

zulegen und sich von seinen Wettbewerbern<br />

abheben. So wuchs der Umsatz der<br />

fit GmbH 2020 um rund 20 Prozent, doppelt<br />

so viel wie bei konkurrierenden Herstellern.<br />

Das in Rekordtempo entwickelte<br />

fit-Desinfektionsmittel zeigt, wie agil<br />

sich das Unternehmen an die Bedürfnisse<br />

des Marktes anpassen kann. Dafür<br />

wurde die fit GmbH 2020 vom F.A.Z.-Institut<br />

als „Held in der Krise“ ausgezeichnet.<br />

50.000 Flaschen wurden als Spende für das<br />

Deutsche Rote Kreuz (DRK) Sachsen abgefüllt,<br />

um Pflegeeinrichtungen, Rettungsdienste<br />

und die Polizei damit zu beliefern.<br />

25.000 weitere Flaschen wurden kostenfrei<br />

für den Freistaat Sachsen bereitgestellt,<br />

um den Neustart an Sachsens Schulen<br />

zu unterstützen. Pragmatismus und<br />

schnelle Hilfe standen dabei stets im Vordergrund.<br />

So verging vom ersten Anruf bis<br />

zur Auslieferung der Flaschen keine Woche.<br />

Nach wie vor ist das grüne fit-Spülmittel<br />

in der 500 ml-Flasche ein Kassenschlager<br />

und mit 18 Mio. Flaschen die meistverkaufte<br />

Spülmittelvariante in ganz<br />

Deutschland. Doch auch die zugekauften<br />

Marken performen bei fit. So war der<br />

größte und wirtschaftlich wichtigste Erfolg<br />

der gesamten fit-Geschichte die erfolgreiche<br />

Übernahme von Kuschelweich. Seit<br />

der Übernahme der Marke von Unilever<br />

konnte der Marktanteil mehr als vervierfacht<br />

werden. Kuschelweich war 2020 mit<br />

mehr als sechs Mio. verkauften Flaschen<br />

die wachstumsstärkste Weichspülermarke<br />

im ganzen Markt. Dieses enorme und einzigartige<br />

Wachstum brachte Kuschelweich<br />

den Titel „Top-Marke <strong>2021</strong>“ von der<br />

Lebensmittel Zeitung ein.<br />

Die Anzahl der Mitarbeiter wuchs 2020<br />

um 15 Prozent auf 269. Auch Baufirmen<br />

und Dienstleister konnten im Corona-<br />

Jahr weiter beschäftigt werden. Damit<br />

ist die fit GmbH ein hoffnungsvoller<br />

Leuchtturm in Ostsachsen in ansonsten<br />

wirtschaftlich schweren Zeiten.<br />

Neben klassischer betrieblicher Ausbildung<br />

gibt es bei der fit GmbH eine<br />

Reihe weiterer Maßnahmen zur Gewinnung<br />

und Ausbildung neuer Mitarbeiter.<br />

Zum Beispiel Trainee-Programme in<br />

den Bereichen Marketing und Vertrieb,<br />

das KIA Ausbildungsmodell (Kooperatives<br />

Studium mit Integrierter Ausbildung)<br />

in den Fachbereichen Chemie und<br />

Informatik oder das Programm „Lehrer<br />

studiert Unternehmen“ der TU Dresden.<br />

Das ehrenamtliche Engagement des<br />

Unternehmens ist breit gestreut - vom<br />

örtlichen Kreiskrankenhaus und der<br />

Jugendfeuerwehr über die Deutsche<br />

Faustballmeisterschaft bis zum Kammermusikfestival<br />

Moritzburg und zum<br />

Verpackungsmuseum in Heidelberg.<br />

Der Geschäftsführer Dr. Wolfgang Groß<br />

engagiert sich unter anderem im Mittelstandsausschuss<br />

des DIHK in Berlin, im<br />

Regional- und Landesbeirat Commerzbank<br />

und im Industrieclub Sachsen. ó<br />

<strong>PT</strong>-MAGAZIN 6 <strong>2021</strong>


24 Oskar-Patzelt-Stiftung<br />

Premier-<br />

Finalist<br />

<strong>2021</strong><br />

AVAT Automation GmbH<br />

Tübingen, Baden-Württemberg<br />

57439 Attendorn<br />

Smart-Energy-Lösungen seit mehr als<br />

25 Jahren<br />

Jahrelang aufgebautes Know-how sowie<br />

intensive Forschungs- und Entwicklungsarbeit<br />

haben die AVAT Automation<br />

GmbH zu einem der führenden Unternehmen<br />

im Bereich der Digitalisierung<br />

von Energieunternehmen gemacht. Seit<br />

mehr als 25 Jahren sind die 130 Mitarbeiter<br />

von AVAT in über 100 Ländern weltweit<br />

Partner für intelligente Steuerungen,<br />

Anlagen und Systeme zur smarten<br />

Energieerzeugung und -verteilung sowie<br />

für Energiemanagement und -netzwerke<br />

in dezentralen Energiesystemen und ist<br />

damit einziger Hersteller von vollintegrierten<br />

Motormanagementsystemen,<br />

beispielsweise für Blockheizkraftwerke.<br />

AVAT Automation GmbH -<br />

Herr Frank Ganssloser - Geschäftsführer Terhalle Holzbau GmbH -<br />

Herr Josef Terhalle, Geschäftsführer<br />

Kein anderes deutsches Unternehmen<br />

hat mehr Gasmotorenleistung automatisiert.<br />

AVAT Automation bietet ein<br />

auf dem Markt einzigartiges Portfolio<br />

vom Energiekonzept für Stadtquartiere<br />

inklusive eMobilität und Steuerung von<br />

Blockheizkraftwerken, über integrierte<br />

Automationslösungen für die Energieversorgung,<br />

bis hin zur optimierten Vermarktung<br />

neuer Geschäftsmodelle. ó<br />

Terhalle Holzbau GmbH<br />

Ahaus-Ottenstein, Nordrhein-Westfalen<br />

Innovative hochwertige Gebäude komplett<br />

in Holzbauweise<br />

Das Bauen mit dem nachhaltigen Rohstoff<br />

Holz auszuweiten, um die Klimaschutzziele<br />

zu unterstützen – diesem<br />

Anspruch stellt sich die Terhalle Holzbau<br />

GmbH. Das Unternehmen gehört zu den<br />

führenden Anbietern der Holzbauweise<br />

in Deutschland. Durch die neue Unternehmensstruktur,<br />

erweitert um ein<br />

Metallbau- und Dachdeckerunternehmen,<br />

kann ein umfangreiches Spektrum<br />

von Kleinstaufträgen bis zu Millionenprojekten<br />

termingetreu und alles aus einer<br />

Hand für die Kunden realisiert werden.<br />

Zurzeit entwickelt das Unternehmen mit<br />

großen Lebensmittelkonzernen nachhaltige<br />

Gebäudekonzepte komplett in<br />

Holzbau. Der Slogan „Fordern und fördern“<br />

wird im Unternehmen gelebt. Azubis<br />

haben die Möglichkeit, ein Auslandspraktikum<br />

während der Ausbildungszeit<br />

zu absolvieren, um sowohl fachliche<br />

Erfahrungen zu sammeln als auch persönliche<br />

Fähigkeiten zu stärken. ó<br />

BHI Beauty & Health Investment<br />

Group GmbH & Co. KG |<br />

asambeauty<br />

Unterföhring, Bayern<br />

Schönheit made in Germany<br />

Unter dem Markendach asambeauty<br />

innoviert, produziert und vertreibt<br />

die BHI Beauty & Health Investment<br />

Group GmbH & Co. KG, kurz BHI Gruppe,<br />

mit mehr als 400 Mitarbeitern hochwertige<br />

und hochwirksame kosmetische<br />

Pflegeprodukte zu erschwinglichen<br />

Preisen. Vor mehr als 20 Jahren<br />

launchten Mirjam und Marcus Asam<br />

ihre eigene Kosmetikmarke unter dem<br />

Namen M. Asam® und entwickelten sie<br />

zu einer ganzen Beauty-Erlebniswelt.<br />

<strong>PT</strong>-MAGAZIN 6 <strong>2021</strong><br />

<strong>PT</strong>-MAGAZIN 6 <strong>2021</strong><br />

Peter Huber Kältemaschinenbau AG - Herr Daniel Huber, Vorstandsvorsitzender<br />

und Herr Joachim Huber, stellv. Vorstandsvorsitzender<br />

Alle Produkte werden in den hauseigenen<br />

bayrischen Produktionshallen in<br />

Beilngries und Steinach selbst produziert.<br />

Die hierfür nötigen Traubenrohstoffe<br />

stammen aus der familieneigenen<br />

Produktion in Landau in der Pfalz.<br />

Die Onlineplattform asambeauty.com<br />

zählt mittlerweile zu den umsatzstärksten<br />

Webshops von Eigenmarken im Kosmetikbereich<br />

in ganz Deutschland. Im<br />

Bereich Teleshopping, dem zweitgrößten<br />

Vertriebsweg, zählt die BHI Gruppe sogar<br />

europaweit zu den größten Herstellern<br />

und Lieferanten für Kosmetikprodukte. ó<br />

Peter Huber Kältemaschinenbau AG<br />

Offenburg, Baden-Württemberg<br />

Mehrfach ausgezeichneter Marktführer<br />

mit Innovationskraft<br />

Die Peter Huber Kältemaschinenbau AG<br />

ist mit 380 Mitarbeitern und mehr als 50<br />

Jahren Erfahrung im Segment Kältemaschinen<br />

Innovations- und Technologieführer.<br />

Weltweit kommen HUBER Temperiergeräte<br />

in unterschiedlichen Szenarien<br />

zum Einsatz. Automobilhersteller wie<br />

Audi, BMW und Volkswagen nutzen die<br />

Maschinen, um Stresstests an Motoren<br />

und Getrieben vornehmen zu können.<br />

Als Spezialanbieter vertreibt HUBER unter<br />

anderem Systeme, wie die Temperierung<br />

von Forschungs- und Produktionsreaktoren.<br />

Durch die kontinuierliche Entwicklungs-<br />

und Forschungsarbeit im eigenen<br />

Unternehmen bietet Huber Leistungen,<br />

die nicht nur am Markt einzigartig sind,<br />

sondern die Temperiertechnikbranche<br />

grundlegend revolutioniert haben. Heute<br />

profitieren Huber-Kunden beispielsweise<br />

von einem weltweit einzigartigen Reglerkonzept<br />

mit Plug & Play-Technik und elektronischer<br />

Upgradefunktion. Auch beim<br />

Thema Nachhaltigkeit ist die Peter Huber<br />

Kältemaschinenbau AG Vorreiter und<br />

stieg bereits 1994 als erstes Unternehmen<br />

der Branche freiwillig aus dem Einsatz<br />

umweltschädlicher Kühlmittel aus. ó<br />

Fasihi GmbH<br />

Ludwigshafen, Rheinland-Pfalz<br />

Fasihi GmbH - Herr Saeid Fasihi,<br />

Geschäftsführer<br />

Wachstumschampion mit<br />

Bodenhaftung<br />

Seit mehr als 30 Jahren ist die Fasihi<br />

GmbH Kompetenzzentrum für hochwertige<br />

Informations- und Kommunikationslösungen<br />

mit außerordentlichem<br />

Funktionsumfang. Mit innovativen<br />

und maßgeschneiderten IT-Dienstleistungen<br />

unterstützen die 70 Mitarbeiter<br />

große und mittelständische<br />

Unternehmen bei der Digitalisierung<br />

und tragen entscheidend zur digitalen<br />

Reife des ganzen Landes bei. Der Einsatz<br />

selbst entwickelter IT-Lösungen<br />

ist breit gefächert: vom Geschäftsprozessportal,<br />

über Dokumentenmanagement,<br />

digitale Schulverwaltung, Content<br />

Management System, Intranet, Extranet,<br />

bis hin zum Arbeitssicherheitsportal.<br />

Die neu entwickelte Lösung „Portal-<br />

4school“, die Schüler, Lehrer und Verwaltung<br />

gleichermaßen unterstützt,<br />

leistete beispielsweise einen wichtigen<br />

Beitrag in der Corona-Zeit und darüber<br />

hinaus. Aktuell beteiligt sich die Fasihi<br />

GmbH mit dem Fraunhofer Institut an<br />

der Entwicklung eines modularen Assistenzsystems<br />

für die Prozessindustrie. ó<br />

w w w . h e i m e r l - b a u . d e<br />

EINE EIGENE<br />

AKADEMIE<br />

FÜR MEIN<br />

UNTERNEHMEN?<br />

Die digitale Lernplattform für<br />

Aus-, Fort- und Weiterbildung<br />

im Unternehmen<br />

Ehrenplakette 2019<br />

Academy4Company<br />

academy4company.de<br />

Fasihi GmbH, +49 621 520078-0, info@fasihi.net


26 Oskar-Patzelt-Stiftung<br />

Zimmerei Berthold Ott GmbH<br />

Ehrenplaketten für beispielhafte<br />

Preisträger der Vorjahre<br />

27<br />

Wilhelmsdorf, Baden-Württemberg<br />

Preisträger 2017<br />

Innovatives Bauunternehmen mit<br />

Schwerpunkt auf Nachhaltigkeit<br />

Bereits seit 27 Jahren folgt OTT HAUS der<br />

Philosophie, energieeffiziente, bezahlbare<br />

und schöne Häuser mit angenehmen<br />

Wohnklima zu bauen. Besonderen Wert<br />

legt das Unternehmen dabei auf ökologische<br />

Materialien. So wird beispielsweise<br />

auf Spanplatten mit Formaldehyd, Plastikfolien<br />

oder Styropor verzichtet. Vor Baubeginn<br />

können sich Kunden und Kundinnen<br />

in der hauseigenen Erlebniswelt von<br />

den Materialien überzeugen, die später<br />

verbaut werden. Gleiches gilt auch für die<br />

Qualität des Hitze- und Schallschutzes. ó<br />

Ewers Strümpfe GmbH<br />

Medebach, Nordrhein-Westfalen<br />

Preisträger 2018<br />

Hochwertiges für kleine und große<br />

Füße mit Herz für die Umwelt<br />

Ewers ist der Spezialist für Kinderstrümpfe<br />

in Deutschland - bekannt für<br />

sein breites Sortiment an Fußwärmern,<br />

Antirutsch-Socken, kreativer und langlebiger<br />

Kindermode in einzigartiger Qualität.<br />

Das Kerngeschäft liegt im Baby- und<br />

Kinderbereich aber auch in Strumpfkollektionen<br />

für Damen und Herren sowie<br />

in der Outdoor-Kleidung. Alle Produkte<br />

sind aus ökotex-zertifizierten Garnen in<br />

Deutschland hergestellt. Mit der speziellen<br />

Zertifizierung und dem Gütesiegel<br />

punktet Ewers am Markt insbesondere<br />

im Hinblick auf das gesteigerte<br />

Umweltbewusstsein der Kunden. ó<br />

COLANDIS GmbH<br />

Kahla, Thüringen<br />

Preisträger 2018<br />

Hochmoderne Reinstraumtechnik und<br />

Rehe auf der Firmenwiese<br />

Colandis liefert reinheitstechnische<br />

Lösungen für die High-Tech-Industrie.<br />

Beginnend mit der Beratung über weiterführende<br />

Dienstleistungen bis zur<br />

Entwicklung, Produktion und Installation<br />

von reinraumtechnischen Produkten.<br />

Das Unternehmen wird als Wissensführer<br />

in seiner Branche angesehen und<br />

ist somit in allen Kundenbereichen der<br />

Hochtechnologie, wie Halbleiterindustrie<br />

sowie Luft- und Raumfahrt vertreten.<br />

Der Exportanteil hat sich von zwei Prozent<br />

im Jahr 2014 auf derzeit mehr als 50<br />

Prozent erhöht. Das Firmengrundstück<br />

in seiner Anlage bietet selbst Feldhasen<br />

und Rehen einen idealen Lebensraum. ó<br />

Ambulanz Mobile GmbH & Co. KG<br />

Schönebeck, Sachsen-Anhalt<br />

Preisträger 2007<br />

Spezialfahrzeuge, Wünschewagen für<br />

Schwerkranke und Kinderbücher rund<br />

um das Blaue Licht<br />

Das Unternehmen hat sich seit 1991 zum<br />

Marktführer in Mitteleuropa entwickelt.<br />

Jährlich werden bis zu 1.600 Spezialfahrzeuge<br />

für mobilitätseingeschränkte Personen<br />

hergestellt. Als alleiniger Anbieter<br />

von Behinderten-Spezialfahrzeugen mit<br />

Standort in den neuen Bundesländern,<br />

hat das Unternehmen deutschlandweit<br />

die zweite Position hinsichtlich der Verkaufszahlen<br />

erreicht. Schwerpunkt bei<br />

der Neuentwicklung ist der Ultra-Leichtbau.<br />

Damit werden die Fahrzeuge besonders<br />

leicht, ökologisch und effizient. Mit<br />

dem „Wünschewagen“ für Schwerkranke<br />

und Kinderbüchern rund um das Blaue<br />

Licht wird kreativ Marketing betrieben. ó<br />

Vermessungs- und Sachverständigenbüro<br />

Dipl.-Ing. Uwe Ehrhorn<br />

Achim, Niedersachsen<br />

Preisträger 2014<br />

<strong>PT</strong>-MAGAZIN 6 <strong>2021</strong><br />

<strong>PT</strong>-MAGAZIN 6 <strong>2021</strong><br />

Fachliche Exzellenz und Eigenverantwortung<br />

im Vermessungswesen<br />

Qualität, Schnelligkeit und Sachverstand<br />

haben das Unternehmen aus<br />

Achim zu einem herausragenden Beispiel<br />

für mittelständisches Unternehmertum<br />

gemacht. Somit hat sich das<br />

Unternehmen zu einem der führenden<br />

Anbieter von Leistungen rund um die<br />

Sicherung, Entwicklung und Bewertung<br />

von Immobilieneigentum im Großraum<br />

Bremen entwickelt. Schwerpunkt der<br />

Arbeit sind hoheitliche Vermessungsaufgaben<br />

im Bereich des Liegenschafts-<br />

v.l.n.r. ITG Ingenieur-, Tief- und Gleisbau GmbH - Herr Peter Schmidt, Prokurist | HERMES Systeme<br />

katasters und die Betreuung von Bauvorhaben<br />

unterschiedlichster Art. ó Geschäftsführer | Ambulanz Mobile GmbH & Co. KG - Herr Hans-Jürgen Schwarz, Geschäftsführer |<br />

GmbH - Herr Jörg Deitermann, Geschäftsführer | Metzgerei Nagel Amstetten, Herr Marc Nagel,<br />

COLANDIS GmbH - Herr Joachim Ludwig, Geschäftsführer | Ewers Strümpfe GmbH - Herr Kay Stiefermann,<br />

Gesellschafter mit Herrn Michael Papenheim, geschäftsführender Gesellschafter | Zimmerei<br />

Metzgerei Nagel<br />

Berthold Ott GmbH - Frau Nathalie Ott, Lohn- und Sachbearbeiterin mit Herrn Manuel Ott, Zimmerer<br />

Amstetten, Baden-Württemberg<br />

Preisträger 2018<br />

Tradition trifft auf Innovation<br />

Die Themen der Nachhaltigkeit und<br />

Regionalität hatten noch nie einen so<br />

großen Stellenwert wie gegenwärtig.<br />

Das Familienunternehmen stellt qualitativ<br />

hochwertige Fleisch- und Wurstwaren<br />

her und verknüpft ihr traditionelles<br />

Handwerk mit modernen Ideen<br />

und Ansätzen. Da das Bewusstsein für<br />

gesunde und nachhaltige Lebensmittel<br />

wächst, liegt die Metzgerei Nagel somit<br />

voll im Trend, was sich auch im Umsatzwachstum<br />

widerspiegelt. Das Geheimnis<br />

der Metzgerei heißt „Selbstmachen<br />

nach eigener Familienrezeptur“. Über<br />

99 Prozent aller zum Verkauf angebotenen<br />

Produkte werden nach überlieferten<br />

Familienrezepten gefertigt. ó<br />

HERMES Systeme GmbH<br />

Wildeshausen, Niedersachsen<br />

Preisträger 2018<br />

Hermes steht für Zuverlässigkeit, Innovation<br />

und Technik<br />

Aufgrund seiner über 30-jährigen Erfahrung<br />

in verschiedenen Branchen wie<br />

Schwimmbad-, Kälte- und Gebäudeleittechnik,<br />

bietet Hermes flexibel und termingerecht<br />

individuelle, qualitativ hochwertige<br />

Produkte und Dienstleistungen<br />

im Bereich der Automatisierungs- und<br />

Elektrotechnik an. Die Kunden bekommen<br />

ein Rund-um-Paket, von der Konzeption,<br />

über ERP- und Datenbankprogrammierung<br />

bis zur Wartung der fertigen<br />

Anlage. Neben den marktüblichen Automatisierungslösungen<br />

werden stetig<br />

eigene Hardware- und Softwarekomponenten<br />

entwickelt sowie kundenspezifische<br />

Lösungen gefunden. ó<br />

ITG Ingenieur-, Tief- und Gleisbau<br />

GmbH<br />

Stralsund, Mecklenburg-Vorpommern<br />

Preisträger 2013<br />

Keine Herausforderung ist zu groß, kein<br />

Problem unlösbar<br />

Die ITG ist bekannt als kompetenter<br />

und zuverlässiger Partner in den Bereichen<br />

Ingenieur-, Tief- und Gleisbau.<br />

Anspruchsvolle Bauvorhaben werden in<br />

höchster Qualität und stets rechtzeitig<br />

realisiert. Das Leistungsangebot umfasst<br />

den Gleisbau und gleisgebundenen<br />

Erd- und Tiefbau sowie Ingenieurbau.<br />

Komplexe Bauvorhaben wie Um- und<br />

Neubau von Bahnhöfen und Verkehrsstationen<br />

bestimmen den Arbeitsalltag. ó<br />

HERMES Systeme entwickelt innovative Lösungen<br />

für unterschiedlichste und individuelle Anforderungsprofi le<br />

im Bereich der MSR und Automatisierungstechnik.<br />

HERMES Systeme GmbH<br />

MSR & Automatisierungstechnik<br />

Visbeker Straße 55 · 27793 Wildeshausen<br />

fon 04431.9360-0 · fax 04431.9360-60<br />

info@hermes-systeme.de<br />

www.hermes-systeme.de<br />

Hermes_Imageanzeige_196x94.indd 1 24.03.16 15:41


28 Oskar-Patzelt-Stiftung 29<br />

Preisträger <strong>2021</strong><br />

aus Hessen und<br />

Sachsen-Anhalt<br />

medDV GmbH, v.l. Frau Ernst-Lantelme, Herr<br />

Gunter Ernst - Geschäftsführer, Herr Carsten<br />

Rausch - Geschäftsführer mit Kathy Rausch<br />

medDV GmbH aus Fernwald, Finalist<br />

2019<br />

Effiziente Systemlösungen für das Rettungswesen<br />

Die medDV GmbH ist seit über 15 Jahren<br />

Marktführer in der mobilen Datenerfassung<br />

im Rettungsdienst und als<br />

nationaler Innovationstreiber innerhalb<br />

der Branche bekannt. Seit einigen<br />

Jahren etabliert es sich zunehmend in<br />

Shanghai und in Peru, wo es u.a. mit<br />

Airbus, GS Elektromedizinische Geräte<br />

und der Steinbeis Hochschule ein Projekt<br />

zur nachhaltigen Etablierung eines<br />

modernen Rettungsdienstes leitet.<br />

Die medDV GmbH entwickelt<br />

sowohl Hard- als auch Software. Beide<br />

Geschäftsführer und viele weitere<br />

Mitarbeiter waren zuvor im<br />

Rettungsdienst tätig. Eigene Servicemobile<br />

sorgen zudem für die Montage<br />

und Reparatur der Tablet-PCs als Hardwarekomponenten<br />

in die Rettungsfahrzeuge<br />

beim Kunden vor Ort, was ebenfalls<br />

einzigartig innerhalb der Branche ist.<br />

Die Mitarbeiteranzahl wurde um über<br />

40 Prozent erhöht. Ziel der medDV<br />

GmbH ist dabei, mit den unternehmenseigenen<br />

Produkten die Kommunikation<br />

und die Prozesse zwischen<br />

allen Beteiligten im Rettungsdienst zu<br />

verbessern und damit u.a. eine enorme<br />

Zeitersparnis im Versorgungsfluss<br />

des Patienten zu erschaffen, die zu einer<br />

wesentlich besseren Grundlage für den<br />

Genesungsverlauf des Patienten führt.<br />

Zu den Kunden der medDV GmbH<br />

gehören Rettungsdienste, Landkreise,<br />

sowie die ärztlichen Leiter der Rettungsdienste<br />

und Krankenhäuser. Der<br />

Firmenleitspruch lautet „Leben retten –<br />

Prozesse optimieren – Kosten senken“.<br />

Pedex GmbH aus Wald-Michelbach –<br />

Affolterbach, Finalist 2018<br />

Synthetische Filamente – heute entwickelt<br />

für die Märkte von morgen<br />

Die Pedex GmbH ist Marktführer in der<br />

Entwicklung und Produktion innovativer<br />

Dentalfilamente. Seit 2016 hat das<br />

143 Mitarbeiter starke Unternehmen<br />

ein neues Geschäftssegment etabliert,<br />

die „Personal Care Filamente“. Die stetige<br />

Weiterentwicklung der Borsten,<br />

die vor allem für Zahnbürsten Verwendung<br />

finden, steht im Vordergrund.<br />

Das Unternehmen beherrscht als einziges<br />

auf dem europäischen Markt die<br />

unternehmensintern entwickelte Technik<br />

der Coextrusion, bei der zwei oder<br />

mehr Schmelzströme in einem Filament<br />

gebündelt werden. Aktuell arbeitet das<br />

Unternehmen in Zusammenarbeit mit<br />

dem Forschungszentrum Jülich und der<br />

<strong>PT</strong>-MAGAZIN 6 <strong>2021</strong><br />

Pedex GmbH, Herr Jakob Jonsson - CCO<br />

<strong>PT</strong>-MAGAZIN 6 <strong>2021</strong><br />

Deutschen Luft- und Raumfahrt an der<br />

Entwicklung eines Projektes im 3-D-Druck.<br />

Pedex hat zwei Standbeine. Zum<br />

einen die „Synthetic Brush Filaments“,<br />

also die Herstellung von Borsten für<br />

technische Bürsten, die in der Betonverstärkung<br />

zum Beispiel im Tunnelbau<br />

Anwendung finden, und zum<br />

anderen die „Dental & Personal Care<br />

Filaments“, die Entwicklung und Produktion<br />

von Borsten für Zahnbürsten<br />

sowie Mascara- und Nagellackbürsten.<br />

Jährlich entwickelt die Pedex GmbH<br />

mindestens ein neues Filament bis<br />

zum Markteintritt. Deshalb ist ein<br />

Drittel des Produktportfolios nicht<br />

älter als fünf Jahre. Pedex hält aktuell<br />

44 Patente in sechs Patentfamilien,<br />

zehn Markenrechte, drei Geschmacksmuster<br />

und ein Gebrauchsmuster.<br />

Antennenbau Lindemann GmbH &<br />

Co. KG aus Magdeburg, Finalist 2020<br />

Immer auf Empfang mit Sicherheit aus<br />

Magdeburg<br />

Seit 1996 plant, projektiert, installiert<br />

und betreut die Firma Antennenbau Lindemann<br />

Schwachstromanlagen. Dazu<br />

gehören Brand- und Einbruchmeldeanlagen,<br />

genauso wie Videoüberwachungs-<br />

und Sprachalarmierungsanlagen<br />

sowie individuelle Sonderlösungen.<br />

Von der Planung und Projektierung, über<br />

die Konzepterstellung nach DIN, Montage,<br />

Installation, Inbetriebnahme und<br />

Abnahme bis zur Instandhaltung, Antennenbau<br />

Lindemann ist in der Lage all diese<br />

Leistungen für seine Kunden komplett<br />

zu übernehmen. Dabei steht Sicherheit<br />

für die Auditierung im Vordergrund.<br />

Die erforderlichen Zertifizierungen im<br />

Gefahrenmeldebereich erfolgen durch<br />

den Verband der Sachversicherer. Auch<br />

die Beratung in Rechts- und Steuerfragen<br />

Antennenbau Lindemann GmbH & Co. KG<br />

v.l. Herr Lutz Schünhoff und Frau Angelika Tietz -<br />

Geschäftsführung<br />

erfolgt durch langjährige Partnerschaften.<br />

Das garantiert Vertrauen und eine<br />

außerordentliche Risikominimierung.<br />

Von den 23 Angestellten sind sechs Kollegen<br />

bereits mehr als 20 Jahre bei Antennenbau<br />

Lindemann beschäftigt. Hinzukommen<br />

derzeit drei Auszubildende und<br />

2 Werksstudenten sowie ein syrischer<br />

Mitarbeiter, der seit <strong>2021</strong> berufsbegleitend<br />

eine Facharbeiter-Ausbildung erhält.<br />

Ein gutes Arbeitsklima, kontinuierliche<br />

Lohn- und Gehaltsentwicklung,<br />

Arbeit mit Prämien, regelmäßige<br />

Mitarbeitergespräche, gemeinsame<br />

Aktivitäten oder private Nutzung<br />

des Dienstwagens durch den<br />

jeweiligen Fahrzeugführer runden<br />

das HR Management ab. ó<br />

LACHGASSEDIERUNG<br />

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beim Zahnarzt<br />

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Ehrenplakette 2019<br />

TÄGLICH FRISCHE VIELFALT<br />

Baldus Medizintechnik GmbH | In der Langfuhr 32 | 56170 Bendorf | www.baldus.de


28 Oskar-Patzelt-Stiftung 29<br />

Preisträger<br />

<strong>2021</strong><br />

aus Bayern<br />

Nürnberger Wach- und Schließgesellschaft<br />

mbH - Herr Florian<br />

Zachmayer, Geschäftsführer<br />

Opti-Wohnwelt Föst GmbH & Co. KG,<br />

Frau Dr. Silke Föst, Personalentwicklung<br />

und Trainerin<br />

Wasserle GmbH, v.l. Fabian Scheidler -<br />

Vertrieb mit Bianca Wasserle - Marketing<br />

und Geschäftsführer Markus Wasserle<br />

Ziehm Imaging GmbH, Herr Stephan Dippold,<br />

Geschäftsführer<br />

Nürnberger Wach- und Schließgesellschaft<br />

mbH aus Nürnberg, Finalist 2020<br />

Experte für hohe Sicherheit<br />

“Ihr Schlüssel zur Sicherheit“, unter<br />

dieser Devise handelt die Nürnberger<br />

Wach- und Schließgesellschaft tagtäglich.<br />

Bereits seit 1902 steht das nun<br />

schon in vierter Generation geführte<br />

Familienunternehmen für Sicherheit<br />

auf ganzer Linie – in Kommunen,<br />

Unternehmen und Privathaushalten.<br />

Die Nürnberger Wach- und Schließgesellschaft<br />

zählt zu den Top Ten der größten<br />

Anbieter der Branche in Deutschland<br />

und verfügt als Spezialist für Sicherheitsdienstleistungen<br />

in den Bereichen Sicherheitsservice,<br />

Alarmservice, Luftsicherheit,<br />

Kommunale Verkehrsüberwachung und<br />

Bahndienste über eine große Bandbreite.<br />

Das Geschäftsjahr <strong>2021</strong> konnte trotz<br />

einer Vielzahl von Herausforderungen<br />

zum fünften Mal in Folge als Rekordjahr<br />

abgeschlossen wurden. Zu den<br />

mehr als 1800 Mitarbeitern gehören<br />

Menschen aus über 60 Nationen.<br />

Die NWS sieht sich als Vorreiter im Bereich<br />

Digitalisierung von Leistungsangeboten.<br />

Mit dem hochwertigen Ausbildungsprogramm<br />

der eigenen Akademie für Schutz<br />

und Sicherheit, qualifizieren sich die Mitarbeiter<br />

auf dem neuesten Stand weiter.<br />

Opti-Wohnwelt Föst GmbH & Co. KG<br />

aus Niederlauer, Finalist 2020<br />

Hochwertige Möbel made in Germany<br />

und exzellente Beratung<br />

Als Spezialisten für Wohnen und Einrichten<br />

schaut die Opti-Wohnwelt-<br />

Gruppe, ein familiengeführtes Mittelstandsunternehmen,<br />

bereits auf<br />

über 45 Jahre Erfahrung zurück. Eine<br />

Vielzahl an Möbeln made in Germany<br />

in bald über 40 Filialen mit über<br />

1000 Mitarbeitern stehen sowohl für<br />

höchste Qualität als auch Nachhaltigkeit<br />

durch ökologisches Handeln.<br />

Ende 2020 ergriff die Opti-Wohnwelt<br />

trotz der coronabedingten Unsicherheiten<br />

eine Chance und rückte mit der<br />

Übernahme von insgesamt 21 Standorten<br />

anderer Möbelhäuser in die Top<br />

30 des deutschen Möbelhandels auf.<br />

Einrichtungsfachberater haben Tablets<br />

mit modernen Planungstools zur<br />

Verfügung, mit denen virtuell individuell<br />

gestaltete Polstermöbel geplant<br />

werden können. Dem zunehmenden<br />

Onlinehandel stellt sich die Opti-Wohnwelt<br />

mit zwei eigenen Onlineshops.<br />

Die Opti-Wohnwelt begleitet in 14 Ausbildungsberufen<br />

junge Leute und schafft<br />

die Basis für Führungskräfte von morgen,<br />

indem das Unternehmen mit vielen<br />

Schulen, Kindergärten und wohltätigen<br />

Einrichtungen zusammenarbeitet.<br />

<strong>PT</strong>-MAGAZIN 6 <strong>2021</strong><br />

<strong>PT</strong>-MAGAZIN 6 <strong>2021</strong><br />

Wasserle GmbH<br />

aus Kaufering, Finalist 2017<br />

„Sauberkeit aus Leidenschaft“<br />

Unter diesem Motto rückt die Wasserle<br />

GmbH Verunreinigungen an Gebäuden<br />

zu Leibe. Erst 2004 startete Firmenchef<br />

Markus Wasserle als Ein-Mann-Unternehmen<br />

mit 3 000 Euro Startkapital,<br />

einem alten Auto, Putzeimer, Lappen,<br />

Mops und Staubsauger. Die Meisterprüfung<br />

folgte erst später. Ob klassisches<br />

Fensterputzen, die verfärbte Fassade<br />

wieder wie neu aussehen zu lassen oder<br />

Schmutzablagerungen an modernen<br />

Sonnenschutzjalousien entfernen, die<br />

250 Mitarbeiter sind gefragte Spezialisten.<br />

Eine Kletterhalle im Bürogebäude, die<br />

täglich 200 bis 500 Leute anlockt, weckt<br />

das Interesse junger Leute für diesen<br />

abwechslungsreichen Beruf und stärkt<br />

das Image der Gebäudereinigung in<br />

Deutschland. Weil neue Mitarbeiter häufig<br />

aus dem Ausland kommen, mietete<br />

Wasserle 20 Werkswohnungen und Häuser<br />

in verschiedenen Größen, bietet kostenlos<br />

Deutschkurse und hilft auch bei<br />

der Suche nach Krippen- und Kitaplätzen,<br />

Schulen und Ärzten und vielem mehr.<br />

Eine Neuerung sind Tablets und dazugehörige<br />

Software, die das Sonderreinigungsteam<br />

bei seinen Einsätzen mit<br />

sich führt und bearbeiten kann und<br />

digital unterschreiben lässt. Ein weiterer<br />

Schritt zum papierlosen Büro.<br />

Ziehm Imaging GmbH<br />

aus Nürnberg, Finalist 2019<br />

„Wir verschieben Grenzen in der mobilen<br />

Röntgenbildgebung“<br />

Das 1972 in Nürnberg gegründete Medizintechnikunternehmen<br />

Ziehm Imaging<br />

ist mit seinen innovativen Röntgentechnologien<br />

international erfolgreich. 2006<br />

wurde der weltweit erste, volldigitale,<br />

mobile C-Bogen auf den Markt gebracht,<br />

dessen Flachdetektor verzerrungsfreie,<br />

kontrastreiche und hochdynamische Bilder<br />

mit vier Mal mehr Graustufen als<br />

analoge Bildwandler erstellt. Die mobilen<br />

C-Bögen finden neben der Wirbelsäulen-<br />

Chirurgie, Orthopädie und Traumatologie<br />

auch in der Gefäßchirurgie Anwendung.<br />

Kontinuierlich werden 2D- und 3D-Bildgebungen<br />

weiterentwickelt. Ziehm<br />

Imaging ist europäischer Marktführer<br />

im Bereich der intraoperativen mobilen<br />

Röntgenbildgebung mit 40 Prozent<br />

Marktanteil in Europa. Zudem<br />

führt das Unternehmen im High-<br />

End-Bereich in den USA und China.<br />

Seit 2010 unterstützt Ziehm Imaging<br />

innerhalb des Global Headquarters<br />

klimaneutral Klimaschutzprojekte<br />

z.B. in Mali und Indien zur Reduzierung<br />

von CO2-Emissionen, wodurch<br />

gesundheitsgefährdender Rauch<br />

und somit das Risiko für Atemwegserkrankungen<br />

verringert werden. ó<br />

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Honen, Thermisch Entgraten<br />

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28 Oskar-Patzelt-Stiftung 29<br />

Holzmühle Westerkamp GmbH<br />

Herr Florian Westerkamp - Geschäftsführer<br />

Preisträger<br />

<strong>2021</strong><br />

aus Niedersachsen<br />

und<br />

Schleswig-Holstein<br />

Gebrüder Heyl Analysentechnik<br />

GmbH & Co. KG<br />

Herr Dipl. Kfm. Jörg-Tilman Heyl,<br />

Geschäftsführer<br />

Blomberg Klinik GmbH Blomberg Klinik<br />

Herr Ulrich Kruthaup - Geschäftsführer mit Frau Petra<br />

Tröger - Vorstand der Oskar-Patzelt-Stiftung<br />

MEOS GmbH<br />

Herr Manuel Sander - Betriebsleiter<br />

Holzmühle Westerkamp GmbH<br />

aus Visbek, Finalist 2020<br />

Lieferant für hochwertige Tierernährung<br />

und nachhaltige Bioprodukte<br />

Wo in Norddöllen im Oldenburger<br />

Münsterland vor 100 Jahren Urgroßvaters<br />

Getreidemühle mit Schwarzbrotbäckerei<br />

stand, wurde 1955 von<br />

Getreide- auf Holzmehlvermahlung<br />

umgestellt. Der Urenkel liefert heute<br />

innovative Produkte und Rezepturen in<br />

der Holzmehlverarbeitung der Holzmühle<br />

Westerkamp GmbH in die ganze Welt.<br />

Meilensteine waren die Entwicklung<br />

von Patenten für eine Lignocellulose<br />

als hochwertiger Rohfaserlieferant für<br />

die Tierernährung und eine Einstreu<br />

auf Holzfaserbasis für Geflügel. Die<br />

Idee ist eine ballaststoffreiche Ernährung<br />

mit Vitaminen, um die Tiere<br />

gesund zu halten und Antibiotica zu<br />

vermeiden. Die Produkte sind zu 100<br />

Prozent nachhaltig und schaffen<br />

einen geschlossenen Rohstoffkreislauf.<br />

Die Holzmühle Westerkamp GmbH<br />

hat einen Exportanteil von über 64<br />

Prozent und liefert zusammen mit<br />

dem Kooperationspartner Agromed<br />

Austria GmbH in über 45 Länder.<br />

Das Unternehmen setzt auf Wärmerückgewinnung<br />

bei der Trocknung,<br />

Photovoltaik zur Energiegewinnung<br />

und E-Stapler bei der<br />

Verladung und künftig auf eine Holzhackschnitzelheizung<br />

für Bandtrockner.<br />

Gebrüder Heyl Analysentechnik GmbH<br />

& Co. KG aus Hildesheim, Finalist 2019<br />

Innovative Geräte für hohe Wasserqualität<br />

“Wasser ist unser Element“ – damit kennt<br />

sich die Gebrüder Heyl Analysentechnik<br />

GmbH & Co. KG mit Sitz in Hildesheim<br />

bestens aus. Seit über 60 Jahren<br />

sind sie Spezialist in der industriellen<br />

Wasseraufbereitung und für Wasseranalysegeräte.<br />

Mit 50 Mitarbeitern entwickelt<br />

und produziert das Unternehmen<br />

Mess- und Steuerungsgeräte, die<br />

besonders präzise Nachweise für eine<br />

hervorragende Wasserqualität liefern.<br />

Besondere Kennzeichen sind die Langlebigkeit<br />

und Wartungsfreundlichkeit<br />

der Geräte für die Wasseranalyse. Mit<br />

Produkten zur Messung der Wasserhärte<br />

erzielt das Unternehmen ca. 60<br />

Prozent des Umsatzes. Anwender der<br />

Wasseranalysegeräte sind eine Vielzahl<br />

von Unternehmen begonnen bei<br />

Brunnenwasser/Trinkwasserversorgern,<br />

Galvanik, Pharmazie, chemische<br />

Industrie, Schwimmbäder, über Lebensmittel-<br />

und Getränkeindustrie bis zu<br />

Krankenhäusern und Dialysestationen.<br />

Gebrüder Heyl fördert seit 2011 das<br />

Deutschlandstipendium mit insgesamt<br />

vier bis sechs Stipendien. Außerdem<br />

unterstützt das Unternehmen<br />

mit Spenden das Projekt der Neven<br />

Subotic Stiftung in Äthiopien für<br />

den Bau von Trinkwasserbrunnen.<br />

<strong>PT</strong>-MAGAZIN 6 <strong>2021</strong><br />

<strong>PT</strong>-MAGAZIN 6 <strong>2021</strong><br />

Blomberg Klinik GmbH<br />

aus Bad Laer, Finalist 2020<br />

Pflege mit Herz und Meersalzklima<br />

Würden wir selbst gern in solch einer<br />

Umgebung unseren Lebensabend verbringen?<br />

Diese Frage hilft den Mitarbeitern<br />

der Blomberg Klinik GmbH bei<br />

ihrer täglichen Arbeit. „Wir betreuen<br />

und pflegen mit mehr Herz!“, lautet ihr<br />

eigener Anspruch, der über das gesetzlich<br />

geforderte Maß weit hinausgeht.<br />

Die Hasselmanngruppe hat als Familienbetrieb<br />

1998 die Blomberg-Klinik,<br />

direkt am Erlebniskurpark in Bad Laer<br />

im südlichen Osnabrücker Land gelegen,<br />

als leerstehende Reha-Klinik<br />

erworben und seither erfolgreich in<br />

eine Einrichtung der Altenpflege mit<br />

138 stationären Plätzen umgewandelt.<br />

Das Haus verfügt über Gruppenräume<br />

und Räume für individuelle Familienzusammenkünfte<br />

und einen Saal mit<br />

260 Plätzen, sowie über eine Salzgrotte<br />

und eine Sole-Intensiv-Oase, die<br />

von der Öffentlichkeit, von Besuchern<br />

und kostenfrei von den Mitarbeitern<br />

der Klinik gern besucht werden kann.<br />

Die Mitarbeiter kommen bereits aus<br />

insgesamt 22 Nationen. Wertschätzung,<br />

Empathie, Respekt und Transparenz<br />

als tragende Säulen der Pflege sind in<br />

der Blomberg Klinik gelebte Unternehmenskultur.<br />

Die Leitungskräfte stammen<br />

zu 70 Prozent aus den eigenen<br />

Reihen bis hin zu ehemaligen Azubis.<br />

MEOS GmbH<br />

aus Melsdorf, Finalist 2020<br />

Auf Erfolgskurs mit supermodernen<br />

Yachten<br />

Sie haben eine Vorliebe für Maritimes<br />

und lassen Träume wahr werden. Die<br />

Metallexperten Otto Schlötel, kurz<br />

MEOS GmbH genannt, fertigen individuell,<br />

in hoher Qualität und handwerklicher<br />

Tradition supermodernes Yachtequipment<br />

vorwiegend in Edelstahl und<br />

Aluminium. Mit ihren Einbauten sind<br />

sie auf fünf der zehn längsten Yachten<br />

weltweit vertreten und bringen Erfahrung<br />

aus inzwischen 75 Megayachtaufträgen,<br />

vom Neubau bis zu Refit, mit.<br />

Über 50 Metallexperten, darunter<br />

Schweißfachleute und Techniker verschiedener<br />

Fachrichtungen unterstützen die<br />

Kunden bei der Planung, dem Design und<br />

der Fertigung von Yachtzubehör. Mehrfach<br />

wurde MEOS als erfolgreicher Ausbildungsbetrieb<br />

von der Handwerkskammer<br />

Lübeck ausgezeichnet. Außerdem<br />

gibt es eine Zusammenarbeit mit der<br />

Fachhochschule Kiel im Bereich Produktionstechnik<br />

u.a. bei Bachelorarbeiten.<br />

Im sozialen Bereich engagiert sich das<br />

Unternehmen durch einen Dienstleistungsvertrag<br />

mit der Stiftung Drachensee.<br />

Ein starker Fokus liegt außerdem auf<br />

Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz. ó<br />

LACHGASSEDIERUNG<br />

» Abschalten und Entspannen<br />

beim Zahnarzt<br />

» Minimierter Schluckreflex<br />

» Kein Würgereiz<br />

» Spritze nicht wahrnehmen<br />

Baldus Medizintechnik GmbH | In der Langfuhr 32 | 56170 Bendorf | www.baldus.de


28 Oskar-Patzelt-Stiftung 29<br />

AGU Planungsgesellschaft für Automatisierungs-,<br />

Gebäude- und Umwelttechnik mbH Herr Harry<br />

Voges, Herr Ihsan Sari, Herr Klaus Bruch und Herr<br />

Dieter Hemsen - Geschäftsführer<br />

AGU Planungsgesellschaft für Automatisierungs-,<br />

Gebäude- und Umwelttechnik<br />

mbH aus Leverkusen, Finalist 2019<br />

Digitale Spitzenleistungen für Pharmazie<br />

und Biotechnik weltweit<br />

Für innovative digitale Lösungen im<br />

Bereich der Industrial IT-Produktentwicklung<br />

steht die 1992 gegründete<br />

AGU-Planungsgesellschaft. Mit großem<br />

Enthusiasmus, Leidenschaft und einem<br />

Startkapital für zwölf Monate begann<br />

das Abenteuer Unternehmer für die vier<br />

Gründer und IT-Spezialisten, die ihre Produkte<br />

heute auch in Nordamerika, Asien<br />

und dem Nahem Osten vertreiben.<br />

Preisträger<br />

<strong>2021</strong><br />

aus Nordrhein-<br />

Westfalen<br />

Inzwischen beschäftigt das mittelständische<br />

Unternehmen 70 Mitarbeiter<br />

und ist Marktführer bei Softwareprodukten<br />

(PEC) zur Digitalisierung der<br />

Betriebs- und Anlagensicherheit und zur<br />

Digitalisierung der Normenverwaltung<br />

(WISDOM). Die Software SDC (Laborautomatisierung)<br />

ist am gefragtesten und<br />

wird von den 25 größten Pharmaunternehmen<br />

der Welt eingesetzt, Tendenz<br />

steigend. SDC optimiert und digitalisiert<br />

die Abläufe in der Forschung,<br />

Entwicklung und Herstellung von Wirkstoffen/Impfstoffen<br />

der pharmazeutischen<br />

und biotechnologischen Industrie.<br />

Im Bereich Engineering – Anlagenplanung<br />

greift das Unternehmen auf Lösungsmethoden<br />

aus der verfahrens- und fertigungstechnischen<br />

Industrie zurück.<br />

Diese Kombination aus Engineering<br />

und Industrial IT-Bereich ist einzigartig.<br />

Tenbrink Gruppe<br />

aus Stadtlohn, Finalist 2019<br />

Innenausbau mit Exzellenz und Leidenschaft<br />

„Einrichten als nachhaltig begeisterndes<br />

Erlebnis“ – diese Vision begleitet<br />

die Tenbrink Gruppe in ihrer täglichen<br />

Arbeit. 1928 begann mit dem Gründer<br />

Josef Tenbrink die Unternehmensgeschichte<br />

als klassische Tischlerei. Heute<br />

ist die Tenbrink Gruppe ein international<br />

gefragtes Generalunternehmen für<br />

Tenbrink Gruppe v.l.n.r.<br />

Herr Frank Wessels, Frau Annabell Tenbrink,<br />

Herr Dieter Peters und Herr Hubert Merschformann<br />

- Geschäftsführung<br />

Innenausbau mit 144 Mitarbeitern, 25<br />

verschiedenen Arbeitszeitmodellen und<br />

einer Ausbildungsquote über zehn Prozent.<br />

Die sehr breite Kundenstreuung über<br />

Tenbrink HotelPlan, Tenbrink Ladeneinrichtungen<br />

und den seit <strong>2021</strong> neuen<br />

Bereich Health & Care minimiert das<br />

unternehmerische Risiko der Gruppe<br />

und war Grundlage der Umsatzverdopplung<br />

in den letzten vier Jahren.<br />

Swinging Production erwies sich als richtige<br />

Entscheidung für das Agieren auf<br />

volatilen, schwankenden Märkten. Tenbrink<br />

betreut Markenunternehmen in<br />

28 Ländern vom Projektmanagement bis<br />

zur Realisierung anspruchsvollster Konzepte,<br />

zum Beispiel Renovierung im laufenden<br />

Betrieb. Just in Time-Fertigung<br />

ermöglicht größtmögliche Flexibilität ab<br />

der Stückzahl eins und Detailanpassungen<br />

in letzter Minute, so dass Mengenkostenvereinbarungen<br />

entfallen. Jedes<br />

Möbel wird in nur fünf Tagen gefertigt.<br />

<strong>PT</strong>-MAGAZIN 6 <strong>2021</strong><br />

<strong>PT</strong>-MAGAZIN 6 <strong>2021</strong><br />

orderbase consulting GmbH Herr Dipl.-<br />

Ing. Robert Holtstiege, Geschäftsführer<br />

orderbase consulting GmbH<br />

aus Münster, Finalist 2019<br />

Neue digitale Ideen und Produkte aus<br />

der Sky Lounge<br />

Orderbase hat sich auf IT-Systeme und<br />

Beratung spezialisiert und blickt bereits<br />

auf über 20 Jahre Unternehmensgeschichte<br />

zurück. Eine beeindruckende<br />

Entwicklung aus einem Kellerbüro in<br />

Havixbeck auf den Orderbase Campus<br />

im Technologiepark in Münsters Norden.<br />

75 Mitarbeiter entwickeln Unternehmenssoftware<br />

und AddOns für<br />

Industrie 4.0, lokal und in der Cloud.<br />

Bei Unternehmenssoftware im Aufzugbau<br />

ist Orderbase Marktführer in<br />

Deutschland. Das MegaBoard, ein grafischer,<br />

voll integrierter Leitstand mit<br />

eigenen Optimierungs-Algorithmen,<br />

ist führend im europäischen Markt.<br />

Orderbase ist intensiv vernetzt mit Wirtschaft,<br />

Forschung und Wissenschaft. Im<br />

M44 Meetingscenter stehen besonders<br />

gestaltete Themenräume unter dem<br />

Motto: „Lösungswelten und Wissenstransfer<br />

– neue Impulse und Inspiration<br />

auf dem Weg in die Digitale Transformation“<br />

den Kunden und Partnern<br />

von Orderbase offen. Seit der Eröffnung<br />

2017 hat sich dieser Future Workplace<br />

als Schulungsort, Vernetzungsplattform<br />

und Ideenhub mit überregionaler<br />

Bedeutung im Münsterland etabliert.<br />

Orderbase ist Initiator und Mitbegründer<br />

von Mitwirken-Muenster.de,<br />

einer Plattform zur Förderung<br />

von Corporate Volunteering.<br />

MeisterWerke Schulte GmbH<br />

aus Rüthen-Meiste Finalist 2016<br />

Hochwertige, wohngesunde Designböden<br />

„Jeden Tag ein Meisterwerk“ – unter diesem<br />

Motto entwickeln und fertigen die<br />

700 Mitarbeiter der 1930 gegründeten<br />

MeisterWerke Schulte in Design und<br />

Material hochwertig gestaltete Hartböden,<br />

Wand- und Deckenbeläge und Paneele<br />

mit dem Schwerpunkt Holzstrukturen.<br />

MeisterWerke Schulte GmbH, Herr Ludger<br />

Schindler - Geschäftsführer<br />

Zu den ausgezeichneten neuartigen<br />

Produktideen „made in Meiste“ zählen<br />

Lindura-Holzboden, Nadura-Boden,<br />

wohngesunde Designböden ohne<br />

Vinyl oder Wandpaneele mit veganer<br />

Filzoberfläche zur Raumgestaltung<br />

und Verbesserung der Raumakustik.<br />

Fast alle Böden und Beläge wurden<br />

mit dem Blauen Engel ausgezeichnet.<br />

Es wird konsequent auf Tropenholz<br />

verzichtet und auf kontinuierliche Wieder-<br />

und Weiterverwertung von Produktionsabfällen<br />

geachtet. MeisterWerke-<br />

Produkte gibt es nicht in Baumärkten,<br />

sondern im Fachgroß- und Facheinzelhandel<br />

sowie im Objektvertrieb.<br />

Kein Zweifel, dass mit den zentralen<br />

Unternehmenswerten VERTRAU-<br />

EN und INNOVATION erreicht werden<br />

wird, dass die MeisterWerke<br />

Schulte auch künftig „Der nachhaltig<br />

beste Anbieter im Markt“ sein werden. ó<br />

- Mitnahmestapler<br />

- Schwertransporte<br />

- Kranservice<br />

- Einbringservice<br />

- Maschinenumzüge<br />

- Logistiklösungen<br />

- Inhouseservice<br />

- Lagerung<br />

- Logistik, Lagerung und<br />

Transport von Schüttgütern<br />

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Premier-Finalist 2020<br />

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beim Zahnarzt<br />

» Minimierter Schluckreflex<br />

» Kein Würgereiz<br />

» Spritze nicht wahrnehmen<br />

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Preisträger 2018<br />

GROSSER PREIS<br />

DES MITTEL-<br />

STANDES


32 Oskar-Patzelt-Stiftung 33<br />

Preisträger <strong>2021</strong><br />

aus Baden-Württemberg<br />

J. Schmalz GmbH, Herr Andreas Beutel -<br />

Geschäftsführer<br />

WGfS GmbH, v.l. Daniel Splettstößer, Rosemarie<br />

Amos-Ziegler, Klaus Ziegler - Geschäftsführer<br />

Bentley Innomed GmbH, v.l. Herr Christian<br />

Bader - Prokurist, Frau Carmen Panero<br />

- Product Development Managerin und<br />

Herr Sebastian Büchert - Geschäftsführer<br />

Bentley Innomed GmbH<br />

aus Hechingen, Finalist 2020<br />

Erfolgreich mit innovativen Implantaten<br />

für die Gefäßchirurgie<br />

Mit erstklassigen Medizinprodukten<br />

die Versorgung und Gesundheit von<br />

Patienten mit Gefäßerkrankungen<br />

entscheidend zu verbessern - diesem<br />

Anspruch stellt sich die Bentley Inno-<br />

Med GmbH. Das 2009 gegründete<br />

Familienunternehmen brachte nach<br />

nur drei Jahren Entwicklungszeit 2012<br />

sein erstes Implantat für die minimal<br />

invasive Gefäßchirurgie auf den Markt.<br />

Inzwischen vermarktet Bentley sechs<br />

Produktfamilien selbst entwickelter und<br />

hergestellter, innovativer Implantate. Die<br />

Wertschätzung bei Gefäßchirurgen in<br />

mehr als 80 Ländern sorgte dafür, dass<br />

das anfangs unbekannte Kleinunternehmen<br />

sich seit 2016 als mittelständisches<br />

Unternehmen mit inzwischen<br />

200 Mitarbeitern aus über 30 verschiedenen<br />

Nationalitäten aller Altersgruppen<br />

erfolgreich etabliert hat. Das<br />

schnelle globale Wachstum wurde aus<br />

eigener Kraft finanziert, alle Gründungsdarlehen<br />

wurden bereits zurückgeführt.<br />

Die Produkte werden ausschließlich in<br />

Deutschland entwickelt und produziert.<br />

Als weltweit erstes Unternehmen führte<br />

Bentley Innomed eine Bestell-App<br />

für medizintechnische Implantate ein.<br />

J. Schmalz GmbH<br />

aus Glatten, Finalist 2019<br />

Moderne Vakuumtechnik für vielfältige<br />

Zwecke<br />

Alles begann vor über 100 Jahren mit einer<br />

Maschine für hochwertige Rasierklingen.<br />

Heute ist aus dem kleinen Handwerksbetrieb<br />

ein international aufgestelltes<br />

Unternehmen geworden. Schmalz ist<br />

Marktführer in der Automatisierung<br />

mit Vakuum sowie für ergonomische<br />

Handhabungssysteme. Mit der Vakuumtechnik<br />

lassen sich unterschiedlichste<br />

Güter zuverlässig greifen, von leichten<br />

Paketen in hoher Taktzahl bis zu größten<br />

Rotorblätter für Windkraftanlagen.<br />

Das Familienunternehmen beschäftigt<br />

am Firmensitz in Glatten/<br />

<strong>PT</strong>-MAGAZIN 6 <strong>2021</strong><br />

<strong>PT</strong>-MAGAZIN 6 <strong>2021</strong><br />

Schwarzwald sowie in 19 weiteren<br />

Gesellschaften in mehr als 80 Ländern<br />

weltweit rund 1 500 Mitarbeiter.<br />

Die Schmalz GmbH kooperiert mit<br />

fünf Schulen im Landkreis sowie in<br />

rund 30 Projekten mit mehreren Hochschulen<br />

und Universitäten sowie einer<br />

Vielzahl von Fraunhofer-Instituten.<br />

Jeder zweite Praktikant wird für die<br />

Ausbildung in einem von 18 Ausbildungsberufen<br />

gewonnen mit einer<br />

98-prozentigen Übernahmechance.<br />

Durch das Life+-Programm bietet das<br />

Unternehmen seinen Mitarbeitern<br />

flexible Arbeitszeitmodelle und in der<br />

Schmalz Kinderwelt werden Kleinkinder<br />

von acht Wochen bis drei Jahren<br />

optimal betreut, firmennah, in toller<br />

Atmosphäre mit professionellem Personal<br />

und flexiblen Betreuungszeiten.<br />

Wohngemeinschaft für Senioren<br />

WGfS GmbH<br />

aus Filderstadt, Finalist 2020<br />

Individuelle Pflege mit Herz und Wohlfühlmanagerin<br />

1987 wurde die Wohngemeinschaft für<br />

Senioren als privater ambulanter Pflegedienst<br />

für ältere Menschen gegründet.<br />

Heute bietet das Familienunternehmen<br />

in drei Pflegeheimen ambulante Betreuung,<br />

Tages- und Kurzzeitpflege und stationäre<br />

Dauerpflege und hat dabei den Charakter<br />

einer Wohngemeinschaft erhalten.<br />

Spezielle Ansprechpartner, die „Pflegeberater“,<br />

kümmern sich um die Fragen<br />

und Belange der Angehörigen, damit sie<br />

ihre pflegebedürftigen Eltern in guten<br />

Händen wissen. Die Angehörigen können<br />

mittels eines individuellen Zutritt-<br />

Codes auch jederzeit in die Wohngruppen<br />

kommen, um selbst nach Mutter<br />

oder Vater zu schauen. „Den Schatz in<br />

jedem einzelnen entdecken“, lautet das<br />

Leitbild des Unternehmens, dessen 245<br />

Mitarbeiter aus 47 Nationen kommen.<br />

Eine Wohlfühlmanagerin hilft den Mitarbeitern<br />

bei privaten und beruflichen<br />

Schwierigkeiten durch Zuhören und aktive<br />

Hilfe bei der Suche nach Lösungen.<br />

Den Beschäftigten der WGfS stehen<br />

rund 50 verschiedene Teilzeitmodelle,<br />

zugeschnitten auf die Familiensituation,<br />

auf Weiterbildungswünsche oder<br />

auf die Taktzeiten des Nahverkehrs zur<br />

Verfügung. Im Jahr 2020 ist das Unternehmen<br />

auf eine 5-Tage-Woche umgestiegen,<br />

um die Work-Life-Balance weiter<br />

zu steigern. Ebenfalls seit 2020 beteiligt<br />

sich die WGfS beim ökologischen<br />

Projekt für integrierte Umwelttechnik<br />

(ÖKOPROFIT) im Landkreis Esslingen. ó<br />

Neanderklinik “Harzwald” GmbH - Seniorenpflegebereich<br />

WGfS GmbH<br />

Nürtinger Straße 11<br />

70794 Filderstadt<br />

Pflegeeinrichtung für:<br />

▪ Vollstationäre Pflege, ▪ Kurzzeitpflege, ▪ Urlaubspflege,<br />

▪Tagespflege, ▪ Pflege von Dialysepatienten<br />

Akademie für Gesundheits- und Pflegeberufe<br />

▪ Fort- und Weiterbildung im Gesundheitswesen<br />

Begegnungszentrum an der Neanderklinik<br />

▪ Begegnungsstätte der Senioren und Seniorinnen<br />

der Landgemeinde Harztor und Umgebung<br />

Erholsame Natur, klassische Architektur<br />

Die Unterbringung der Senioren erfolgt in komfortablen<br />

Einzel-/Doppelzimmern mit DU/WC, Telefonanschluss<br />

Lorem Ipsum<br />

Sie erreichen uns unter: Neanderplatz 4, 99768 Ilfeld/Südharz ,<br />

Tel.: 036331/35-101 - Fax: 036331/ 35-138 www.neanderklinik.de<br />

<strong>2021</strong>


32 Oskar-Patzelt-Stiftung 33<br />

Preisträger <strong>2021</strong> aus<br />

Sachsen und Thüringen<br />

Gemeinhardt Service GmbH, v.l. Herr<br />

Walter Stuber und Herr Dirk Eckart -<br />

Geschäftsführer<br />

GL Gießerei Lößnitz GmbH, Herr Dipl.-Ing.<br />

Max Jankowsky - Geschäftsführer<br />

Neanderklinik Harzwald GmbH v.l.<br />

Herr Frank Otto - DEKRA, Frau Martina Röder -<br />

Geschäftsführerin und Petra Jäger - QMB<br />

Gemeinhardt Service GmbH aus Roßwein,<br />

Finalist 2019<br />

Erfolg durch Mut zu unkonventionellem<br />

Handeln<br />

2001 gegründet, zählt die Gemeinhardt<br />

Service GmbH hauptsächlich Industrieund<br />

Baubetriebe zu ihren Kunden, die in<br />

der Regel Spezialgerüste und Sonderlösungen<br />

für ihre Bauvorhaben benötigen.<br />

So durfte das Unternehmen u.a. die<br />

Einrüstung der Trinkwasser-Talsperre<br />

Lehnmühle mittels eines Hängegerüstes<br />

übernehmen. Das schonte das<br />

Bauwerk und das Budget des Kunden.<br />

Die Philosophie des Unternehmens<br />

lautet „Wer gibt, gewinnt“. Teamwork<br />

auch über die Unternehmensgrenzen<br />

hinaus und Kooperationen sind der<br />

Schlüssel zum Erfolg und zur Eintragung<br />

eines neuen Ausbildungsberufs.<br />

Ein weiterer Meilenstein war die Entwicklung<br />

einer Gerüstbauteile-Waschmaschine.<br />

Mit der Marke „Schutz in Perfektion“<br />

werden ungenutzte Potentiale und<br />

Marktlücken erschlossen. So stellt das<br />

Unternehmen u.a. Staubschutzwände in<br />

der Lebensmittelindustrie in Reinraumqualität<br />

und flexible Schutzkonstruktionen<br />

für Industriebetriebe zum Einsatz<br />

bei laufender Produktion ohne Ausfall.<br />

Auch abseits ihrer Kernkompetenzen<br />

sind die beiden geschäftsführenden<br />

Gesellschafter Walter Stuber und<br />

Dirk Eckart aktiv. So veröffentlichten<br />

sie in den letzten vier Jahren zwei<br />

MUTMACHER-Bücher für Unternehmer<br />

und Gründer sowie einen eigens<br />

gekelterten<br />

MUTMACHER-Wein.<br />

GL Gießerei Lößnitz GmbH aus Lößnitz,<br />

Finalist 2020<br />

Lößnitzer Gusseisenprodukte im Einsatz<br />

Das 170 Jahre alte und 1992 privatisierte<br />

Unternehmen hat sich auf das<br />

Gießen handgefertigter Gussteile, dem<br />

Werkzeugguss und Vollformguss nach<br />

Holz- oder Styropormodellen spezialisiert.<br />

Der Schwerpunkt liegt dabei<br />

auf der Fertigung von Eisengussteilen<br />

für den Automobilwerkzeugbau.<br />

Zum aktiven Kundenstamm des Unternehmens<br />

zählen u.a. BMW, Audi, Daimler,<br />

Porsche und die Salzgitter AG, die die<br />

hervorragende Leistung der 85 Mitarbeiter<br />

in puncto Prototypenbau schätzen.<br />

<strong>PT</strong>-MAGAZIN 6 <strong>2021</strong><br />

<strong>PT</strong>-MAGAZIN 6 <strong>2021</strong><br />

Mit hohen Investitionen in klimafreundliche<br />

Technik dem Erwerb von 7.000<br />

Klimaschutzzertifikaten wurde das Ziel<br />

einer klimaneutralen Gießerei erreicht.<br />

Die Gießerei Lößnitz GmbH gilt als<br />

Vorzeigebetrieb innerhalb der Branche<br />

in puncto Sicherung der Umwelt.<br />

Ein weiteres Alleinstellungsmerkmal<br />

des Unternehmens ist die Kombination<br />

aus Innovation und Tradition, die<br />

sich auch in der Realisierung der individuellen<br />

und nachhaltigen Lösungen<br />

passgenau für jeden Kunden zeigt. Die<br />

Leitsätze des Unternehmens – „Qualitätsguss<br />

aus dem Erzgebirge“ und<br />

„Alles aus einem Guss“ – stehen für den<br />

hohen Qualitätsanspruch der Gießerei.<br />

Neanderklinik Harzwald GmbH aus<br />

Harztor OT Ilfeld, Finalist 2020<br />

Respekt für die Würde und Einzigartigkeit<br />

jedes Menschen<br />

Die Neanderklinik Harzwald GmbH<br />

hat sich als stationäre Pflegeeinrichtung<br />

auf die Versorgung von Menschen<br />

mit Demenz spezialisiert. Sie verfügt<br />

über 110 Pflegeplätze einschließlich<br />

integrierter Kurzzeit- sowie Tagespflege<br />

mit 15 Plätzen und 90 Mitarbeiter.<br />

Hervorzuheben sind die hohe Qualität<br />

und die Menschlichkeit, die den Bewohnern<br />

im Rahmen der pflegerischen Versorgung<br />

zuteil wird. Die Neanderklinik<br />

Harzwald GmbH arbeitet aktiv mit dem<br />

Deutsch-Ukrainischen Pflegeverband e.V.<br />

in puncto Neueinstellungen von qualifizierten<br />

Pflegefachkräften zusammen. Seit<br />

2005 unterhält sie eine eigene Akademie<br />

für Gesundheits- und Pflegeberufe. Seit<br />

Beginn der Corona-Pandemie war keine<br />

einzige Covid-19-Infektion innerhalb<br />

der Pflegeeinrichtung zu verzeichnen.<br />

Aktuell ist das Unternehmen in das<br />

Projekt „Interaktive robotische Mobilisierungsassistenten“<br />

in Kooperation<br />

mit der TU Ilmenau involviert. Seit letztem<br />

Jahr besteht eine aktive Erprobung<br />

von Mobility Monitoren zur Erfassung<br />

der Mobilität einer Person, mit Hilfe<br />

derer das Dekubitusrisiko eines Bewohners<br />

eingeschätzt und das individuelle<br />

Sturzrisiko erfasst werden kann. ó<br />

Neanderklinik “Harzwald” GmbH - Seniorenpflegebereich<br />

Pflegeeinrichtung für:<br />

▪ Vollstationäre Pflege, ▪ Kurzzeitpflege, ▪ Urlaubspflege,<br />

▪Tagespflege, ▪ Pflege von Dialysepatienten<br />

Akademie für Gesundheits- und Pflegeberufe<br />

▪ Fort- und Weiterbildung im Gesundheitswesen<br />

Begegnungszentrum an der Neanderklinik<br />

▪ Begegnungsstätte der Senioren und Seniorinnen<br />

der Landgemeinde Harztor und Umgebung<br />

Erholsame Natur, klassische Architektur<br />

Die Unterbringung der Senioren erfolgt in komfortablen<br />

Einzel-/Doppelzimmern mit DU/WC, Telefonanschluss<br />

Sie erreichen uns unter: Neanderplatz 4, 99768 Ilfeld/Südharz ,<br />

Tel.: 036331/35-101 - Fax: 036331/ 35-138 www.neanderklinik.de<br />

<strong>2021</strong>


32 Oskar-Patzelt-Stiftung 33<br />

Preisträger <strong>2021</strong> aus<br />

Berlin/Brandenburg und<br />

Mecklenburg-Vorpommern<br />

KNAUER Wissenschaftliche Geräte GmbH,<br />

Frau Katharina Pohl - Leitung HR, Frau<br />

Alexandra Knauer - Geschäftsführerin und<br />

Herr Carsten Losch, Geschäftsführer<br />

Opitz Holzbau GmbH & Co. KG,<br />

Oliver Hering, Thomas Hübner - Geschäftsführer<br />

und Bodo Mierisch - Geschäftsführer<br />

Möbel Preuß Möbel- und Innenausbau GmbH-<br />

Frau Daniela Preuß - Geschäftsführerin<br />

KNAUER Wissenschaftliche Geräte<br />

GmbH aus Berlin, Finalist 2018<br />

Wir trennen Moleküle und verbinden<br />

Menschen<br />

Die 1962 gegründete KNAUER Wissenschaftliche<br />

Geräte GmbH hat sich<br />

als weltweiter Partner der Wissenschaft<br />

einen Namen gemacht. KNAU-<br />

ER gilt als Spezialist für Flüssigkeitschromatographie<br />

und ist der erste<br />

deutsche HPLC-Gerätehersteller.<br />

Grundstein für den Unternehmenserfolg<br />

war und ist das Osmometer, mit<br />

dem die Osmolarität biologischer<br />

Lösungen bestimmt werden kann.<br />

Die unternehmensintern entwickelte<br />

Hochdruckpumpe wird unter anderem<br />

beim Unternehmen Pfizer für die<br />

Herstellung von Lipid-Nanopartikeln<br />

eingesetzt. KNAUER entwickelte auch<br />

Produktionssysteme zur Herstellung von<br />

Impfstoffen mittels mRNA-Technologie.<br />

„Made in Germany“ heißt das Zauberwort.<br />

Grundsteine des Erfolgs sind die Leidenschaft<br />

der 165 Mitarbeiter für ihren Beruf,<br />

ihre hohe Expertise und das Fokussieren<br />

auf Sustainability. Seit 2016 sorgt<br />

die KNAUER-Akademie mit 42 Schulungen<br />

für eine kontinuierliche Fort- und<br />

Weiterbildung. Das Schüler:innenlabor<br />

„KNAUER Entdecker Club“ bietet für<br />

Schulklassen Experimentierstationen zu<br />

Grundlagenversuchen in Chemie und Physik.<br />

Opitz Holzbau GmbH & Co. KG<br />

aus Neuruppin, Finalist 2013<br />

Holz ist der Baustoff der Zukunft<br />

Die 75jährige Opitz Holzbau GmbH & Co.<br />

KG ist Generalanbieter für den industriellen<br />

Holzbau und gilt als Marktführer<br />

für nachhaltiges Bauen in Deutschland.<br />

Opitz Holzbau verfügt über die größte<br />

Produktionsstraße für Nagelplattenkonstruktionen<br />

in Europa, inklusive der<br />

neuesten High-Tech-Abbundanlage.<br />

Opitz Holzbau hat u. a. neue innovative<br />

Stahlleichtbausysteme und Net-<br />

Zero-Fassadensanierungen entwickelt<br />

und hat die Marktführerschaft<br />

in der energetischen Sanierung inne.<br />

Herausragend ist ebenfalls die europaweite<br />

Marktführerschaft, die Opitz<br />

<strong>PT</strong>-MAGAZIN 6 <strong>2021</strong><br />

<strong>PT</strong>-MAGAZIN 6 <strong>2021</strong><br />

Holzbau durch die Kombination seiner<br />

Fertigungsbreite, der Größe, seiner<br />

Kapazitäten und der Modernität<br />

der Maschinenausstattung erlangt<br />

hat. Dies ermöglicht das vielschichtige<br />

Portfolio von Rohbausätzen für<br />

Ein- und Mehrfamilienhäuser, Dachaufstockungen,<br />

Hallensysteme, Supermärkte,<br />

Brückenschalungen und Carports.<br />

Die eigene Martin OPITZ Stiftung<br />

unterstützt zum Beispiel Kinder und<br />

Jugendliche aus sozial schwachen<br />

Familien in puncto Aus- und Weiterbildung,<br />

Behindertenwerkstätten, das<br />

Hospiz in Ruppin und die Kinder- und<br />

Jugendorganisation Plant-for-the-Planet.<br />

Möbel Preuß Möbel- und Innenausbau<br />

GmbH aus Neustrelitz, Finalist 2010<br />

Zeitgemäßes Einrichten mit allem drum<br />

und dran<br />

Über drei Jahrhunderte hinweg spannt<br />

sich die Geschichte des 1887 gegründeten<br />

einstigen Handwerksbetriebs für<br />

Bau- und Sargtischlerei. Heute führen<br />

Johannes und Daniela Preuß, die Vertreter<br />

der vierten und fünften Generation,<br />

eines der erfolgreichsten und innovativsten<br />

Möbelhäuser in Deutschland.<br />

Neben einem großen Haus im Süden von<br />

Neustrelitz betreibt die Familie ein exklusives<br />

Ambiente-Studio in der Innenstadt,<br />

wo sich auch die Wurzeln des Familienbetriebes<br />

befinden. Möbel Preuß ist<br />

das größte Vollsortimentsmöbelhaus<br />

in Mecklenburg - Strelitz. Von Wohnraum-<br />

und Schlafraummöbeln bis hin<br />

zu Einbausystemen und maßgeschneiderten<br />

Einbauküchen und Objekteinrichtung<br />

wird alles angeboten. Wobei<br />

der Schwerpunkt immer einem Claim<br />

folgt: Beste Qualität Made in Germany.<br />

Einige der 18 Mitarbeiter halten dem<br />

Haus schon seit ihrer Ausbildung<br />

die Treue. Die Teilnahme an dem Projekt<br />

„Unternehmenswert Mensch“ war<br />

Möbel Preuß deshalb eine Herzensangelegenheit.<br />

Insgesamt haben seit<br />

1996 26 junge Leute bei Möbel Preuß<br />

die Ausbildung mit Erfolg abgeschlossen.<br />

Auch in der Region engagiert sich<br />

das Unternehmen mit viel Herzblut. ó<br />

Neanderklinik “Harzwald” GmbH - Seniorenpflegebereich<br />

Individuelles Einrichten von der Einbauküche bis zum<br />

Einbauschrank – maßgenau nach Ihren Wünschen mit Lieferung<br />

und fachgerechter Montage bundesweit.<br />

Stilvolles Einrichten mit Liebe zum Detail. Hier finden Sie alles,<br />

was Ihrem Zuhause das gewisse Ambiente verleiht.<br />

Pflegeeinrichtung für:<br />

▪ Vollstationäre Pflege, ▪ Kurzzeitpflege, ▪ Urlaubspflege,<br />

▪Tagespflege, ▪ Pflege von Dialysepatienten<br />

Akademie für Gesundheits- und Pflegeberufe<br />

▪ Fort- und Weiterbildung im Gesundheitswesen<br />

Begegnungszentrum an der Neanderklinik<br />

▪ Begegnungsstätte der Senioren und Seniorinnen<br />

der Landgemeinde Harztor und Umgebung<br />

Erholsame Natur, klassische Architektur<br />

Die Unterbringung der Senioren erfolgt in komfortablen<br />

Einzel-/Doppelzimmern mit DU/WC, Telefonanschluss<br />

Sie erreichen uns unter: Neanderplatz 4, 99768 Ilfeld/Südharz ,<br />

Tel.: 036331/35-101 - Fax: 036331/ 35-138 www.neanderklinik.de<br />

<strong>2021</strong>


32 Oskar-Patzelt-Stiftung 33<br />

EWM AG Frau Susanne Szczesny-Oßing -<br />

Vorstandsvorsitzende und Frau Angelika<br />

Szczesny-Kluge - Aufsichtsratsvorsitzende<br />

Preisträger <strong>2021</strong> aus<br />

Rheinland-Pfalz und<br />

dem Saarland<br />

Baldus Medizintechnik GmbH<br />

Herr Fabian Baldus - Geschäftsführer<br />

proWIN Winter GmbH<br />

Herr Stefan Margenfeld - Teamleiter Media und<br />

Berater der Geschäftsführung<br />

EWM AG<br />

aus Mündersbach, Finalist 2019<br />

Digitale und umweltfreundliche<br />

Schweißtechnik auf dem Vormarsch<br />

Bei EWM werden international erfolgreich<br />

Maßstäbe mit innovativen<br />

Schweißgeräten gesetzt. Das 1957<br />

gegründete Familienunternehmen hat<br />

sich vom Komponentenhersteller zum<br />

Anbieter kompletter Systeme entwickelt.<br />

Mit 14 Standorten in Deutschland und<br />

sieben internationalen Standorten, rund<br />

500 Mitarbeitern, über 100 Patenten und<br />

einer eigenen Patentabteilung wurde<br />

EWM Deutschlands größter Hersteller<br />

von Lichtbogen-Schweißtechnik und<br />

einer der globalen Technologieführer<br />

in der Schweißtechnologie. Die neuen<br />

Easyweld Roboter-Schweißzellen oder<br />

das erste XQ WIG-Gerät erleichtern<br />

den Einstieg in die Automation gerade<br />

für kleine und mittlere Unternehmen.<br />

EWM sorgt für freie Denk- und Innovationsräumen<br />

out of the box. Interdisziplinäre<br />

Teams aus Mitarbeitern sowie<br />

Externen aus Forschung, Entwicklung<br />

und Wirtschaft entwickeln neue, oft<br />

quergedachte Ansätze und Lösungen.<br />

Das Unternehmen unterstützt als<br />

Sponsor Förderprogramme für Nachwuchskräfte<br />

des Deutschen Verbandes<br />

für Schweißen und verwandte<br />

Verfahren (DVS) wie „Schweißen<br />

macht Schule“, das mit Schulen umgesetzt<br />

wird. Regelmäßig wird der mit<br />

30.000 Euro dotierte EWM-Award<br />

an junge Wissenschaftler vergeben.<br />

Baldus Medizintechnik GmbH<br />

aus Bendorf, Finalist 2020<br />

Schnelle Hilfe für Beatmungspatienten<br />

und Lachgas gegen Zahnschmerzen<br />

Baldus steht für hochwertige Medizintechnikprodukte.<br />

Das 1993 gegründete<br />

Familienunternehmen hat sich mit 40<br />

Mitarbeitern auf zwei Gebiete spezialisiert.<br />

Baldus ist Experte in der Montage<br />

und Wartung von zentralen medizinischen<br />

Gasversorgungsanlagen und<br />

Laborgasanlagen in Krankenhäusern<br />

und OP-Zentren. Und ist europaweit<br />

führend im Vertrieb von Lachgassedierungen.<br />

Mit dem Baldus Touch, dem<br />

ersten digitalen Sauerstoff-Lachgas-<br />

Mischer, der über einen Touchscreen<br />

verfügt, wurde ein Lachgas-Gerät<br />

der nächsten Generation entwickelt.<br />

<strong>PT</strong>-MAGAZIN 6 <strong>2021</strong><br />

<strong>PT</strong>-MAGAZIN 6 <strong>2021</strong><br />

Oberste Priorität hat für das Unternehmen,<br />

seinen Kunden im Krankenhaus<br />

beste Versorgung mit Sauerstoff und<br />

Druckluft sicherzustellen. Mit den entwickelten<br />

Produkten im Bereich der<br />

dentalen Lachgassedierung soll Zahnärzten<br />

in Deutschland die noch wenig<br />

bekannte Sedierungsmethode nähergebracht<br />

werden. Nach erfolgreicher<br />

Kooperation mit einem amerikanischen<br />

Vertriebspartner will Baldus nun die<br />

USA flächendeckend mit Produkten im<br />

Bereich Lachgassedierung versorgen.<br />

proWIN Winter GmbH<br />

aus Illingen, Finalist 2020<br />

Experten für umweltfreundliche Reinigungsmittel<br />

1995 startete proWIN mit dem Direktvertrieb<br />

von Reinigungsprodukten für<br />

ein schönes Zuhause, welche die Natur<br />

so gering wie möglich belasten. Bis<br />

Anfang 2020 bedeutete Direktvertrieb<br />

vor allem persönlicher Kundenkontakt<br />

auf Homepartys. Als die pandemiebedingten<br />

Kontaktbeschränkungen damit<br />

über Nacht Schluss machten, baute<br />

proWIN innerhalb kürzester Zeit das<br />

komplette Geschäftsmodell um: auf<br />

Online-Verkaufspartys, Online-Seminare<br />

und Home-Office und Schichtdienst für<br />

die 200 festangestellten Mitarbeiter.<br />

Die 135 000 Vertriebspartner erhalten<br />

an der proWin-Akademie umfassendes<br />

Wissen zu den Produkten und zu Ökologie<br />

und Nachhaltigkeit. Momentan<br />

entsteht in ökologischer Bauweise ein<br />

neues Zentrallager auf einer Gesamtfläche<br />

von 14 000 Quadratmetern.<br />

proWin 2019 gehört zu den Green Brands<br />

Germany, Schweiz und Österreich. Die<br />

2016 gegründete proWin pro nature<br />

Stiftung fördert Wissenschaft und Forschung<br />

auf den Gebieten Ökologie und<br />

Biologie, Natur- und Umweltschutz sowie<br />

Tier- und Artenschutz. Das Modellprojekt<br />

„Schule der Nachhaltigkeit“, das eines<br />

der nationalen BNE-Ziele der Agenda<br />

2030 ist, wird im Saarland konzeptionell<br />

von proWin pro nature mitgestaltet. ó<br />

Neanderklinik “Harzwald” GmbH - Seniorenpflegebereich<br />

Pflegeeinrichtung für:<br />

▪ Vollstationäre Pflege, ▪ Kurzzeitpflege, ▪ Urlaubspflege,<br />

▪Tagespflege, ▪ Pflege von Dialysepatienten<br />

Akademie für Gesundheits- und Pflegeberufe<br />

▪ Fort- und Weiterbildung im Gesundheitswesen<br />

Begegnungszentrum an der Neanderklinik<br />

▪ Begegnungsstätte der Senioren und Seniorinnen<br />

der Landgemeinde Harztor und Umgebung<br />

Erholsame Natur, klassische Architektur<br />

Die Unterbringung der Senioren erfolgt in komfortablen<br />

Einzel-/Doppelzimmern mit DU/WC, Telefonanschluss<br />

Sie erreichen uns unter: Neanderplatz 4, 99768 Ilfeld/Südharz ,<br />

Tel.: 036331/35-101 - Fax: 036331/ 35-138 www.neanderklinik.de<br />

<strong>2021</strong>


34 Oskar-Patzelt-Stiftung<br />

Kommune des Jahres <strong>2021</strong><br />

Bank des Jahres <strong>2021</strong><br />

Herr Siegfried Averhage -<br />

Wirtschaftsförderungsgesellschaft<br />

Osnabrücker Land mbH<br />

WIGOS Wirtschaftsförderungsgesellschaft<br />

Osnabrücker Land<br />

Osnabrück, Niedersachsen<br />

Markt Arnstorf<br />

Arnstorf, Bayern<br />

Großartiger Teamgeist<br />

Nur wenige niederbayerische Kommunen<br />

haben in den letzten Jahren eine so dynamische<br />

Entwicklung vollzogen, wie Arnstorf.<br />

Grund ist ein großartiger Teamgeist<br />

zwischen Rathaus und findigen Unternehmern,<br />

die allesamt nach vorn denken.<br />

Effektive Wirtschaftsförderung bündelt<br />

Maßnahmen wie günstige Gewerbesteuersätze,<br />

ein internet-basiertes Bürger-Service-Portal,<br />

ein offenes Bürgermeisterbüro<br />

für Führungskräfte bei schwierigen<br />

Fragen sowie den Ausbau des Glasfasernetzes.<br />

Der Erfolg: Lediglich zwei Prozent<br />

Arbeitslosenquote und zusätzlich kommen<br />

tausende Pendler hierher zur Arbeit.<br />

gebiet an und eine innovative Start-up-<br />

Landschaft wurde etabliert. Zu den Erfolgen<br />

in der Mittelstandsförderung gehört<br />

das Handeln der Sparkasse als Förderer<br />

und Gesellschafter des Technologie-Zentrums<br />

Dortmund, wo mehr als 300 kleine<br />

und mittlere Unternehmen mit etwa<br />

10.000 Arbeitsplätzen beheimatet sind.<br />

Erfolgreiche Impulsberatung<br />

Informieren, beraten, fördern, helfen –<br />

unter diesem Motto unterstützt die<br />

Wirtschaftsförderungsgesellschaft Osnabrücker<br />

Land mbH (WIGOS) mit einem<br />

bundesweit einmaligen, umfangreichen<br />

Beratungsangebot die Unternehmen im<br />

Landkreis bei unterschiedlichen Herausforderungen,<br />

bei Expansion oder Neuansiedlung.<br />

Mit Erfolg: Der Beschäftigungszugang<br />

im Landkreis Osnabrück lag somit<br />

über 50 Prozent über dem Landesdurchschnitt.<br />

Anderswo sind Existenzgründungen<br />

letzter Ausweg aus der Arbeitslosigkeit;<br />

im Osnabrücker Land sind sie<br />

tatsächlich unternehmerisch motiviert.<br />

Herr Christoph Brunner - 1. Bürgermeister<br />

der Marktgemeinde Markt Arnstorf<br />

Sparkasse Dortmund<br />

Herr Peter Orth - Vorstand<br />

Sparkasse Dortmund<br />

Dortmund, Nordrhein-Westfalen<br />

Vielfache Förderung<br />

Die Sparkasse Dortmund fördert durch<br />

ihre individuelle Kundenbetreuung kleine<br />

und mittlere Unternehmen aller Branchen.<br />

Im Fokus stehen die Themen „Gründung<br />

und Nachfolge“. In der Pandemie<br />

sind die Kreditzusagen um 33,5 Prozent<br />

angestiegen. Obwohl in NRW die Anzahl<br />

der Gewerbeanmeldungen rückläufig<br />

war, stieg die Neugründungszahl im Ruhr-<br />

Kreissparkasse Ostalb, Herr Alexander<br />

Vaas - Bereichsleiter für<br />

Vertriebsmanagement und Direktor<br />

Kreissparkasse Ostalb<br />

Schwäbisch Gmünd,<br />

Baden-Württemberg<br />

Fair. Verlässlich. Nah.<br />

Unter diesem Motto steht gerade in<br />

schwierigen Zeiten die Bank eng an<br />

der Seite ihrer Kunden. Bereits im März<br />

2020 wurde ein spezielles, hauseigenes<br />

Corona-Darlehen aufgelegt, um die<br />

damals noch nicht vorhandenen Bundes-<br />

und Landesmittel vorzufinanzieren.<br />

In Schwäbisch Gmünd ist mit 40<br />

Prozent die höchste Nachfolgedynamik<br />

zu beobachten. Dieser Trend setzt sich<br />

trotz Corona fort. Zur Stärkung der Heimatverbundenheit<br />

und des Wir-Gefühls<br />

werden unter dem Motto „Heimvorteil“<br />

die Privatkunden mit den Unternehmenskunden<br />

zusammengebracht. ó<br />

<strong>PT</strong>-MAGAZIN 6 <strong>2021</strong><br />

2017 <strong>2021</strong><br />

Adresse:<br />

Summary<br />

AGU GmbH<br />

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Tel.: 0214 - 86 86 0 - 0<br />

E-Mail: info@agu.de<br />

COMPANY<br />

DIGITALISIERUNG<br />

AUS LEVERKUSEN<br />

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Unser Fokus ist die Digitalisierung industrieller Prozesse im<br />

estiorehendi blab ipsum quia nosanitate peratio illoreptassi<br />

Bereich IT-Lösungen und Automatisierung.<br />

borem fugit, ut ut elesed estiorehendi Company Brohure.<br />

Zu unseren Kunden gehören die 25 größten Pharmaunternehmen<br />

der Welt, und viele Großunternehmen der<br />

Region.<br />

ADDRES TO<br />

CUSTOMER COMPANY<br />

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amazing things we do.


36 Oskar-Patzelt-Stiftung<br />

Finalisten <strong>2021</strong> aus Berlin/Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern<br />

Berliner Seilfabrik GmbH & Co.<br />

aus Berlin<br />

werden. Energieinsel ist der einzige<br />

TÜV geprüfte Photovoltaik-Installationsbetrieb<br />

in den neuen Bundesländern.<br />

v.l.n.r. • Frame-Design Mende e.K. - Mathias Mende - Geschäftsführer • Energieinsel<br />

GmbH - Nathalie Fabera - Marketing und Herr Henri Lehmann - Gesellschafter • EFEN<br />

GmbH - Herr Ekkehard Kohl und Herr Thomas Münch - Geschäftsführer • Berliner Seilfabrik<br />

GmbH & Co. - Herr Karl-Hein Köhler - Geschäftsführer<br />

v.l.n.r. • Herr Harry Richert, Gesellschafter und Herr<br />

Björn Liefke, Geschäftsführer der Warnemünder<br />

Bau GmbH • Frau Martina Fregin, Geschäftsführerin<br />

der LKT-Lüftungs- und Klimatechnik GmbH<br />

Gut aufgehängt<br />

Ursprünglich wurden Seile für die Berliner<br />

Aufzugsindustrie gefertigt. Anfang<br />

der siebziger Jahre des vergangenen<br />

Jahrhunderts wurden die ersten Raumnetze<br />

als Klettergeräte entwickelt. Heute<br />

ist das Unternehmen ein ganzheitlicher<br />

Spielgeräte-Komplettanbieter<br />

mit einer eigenen Tochterfirma in den<br />

USA und weltweit bekannt für seine<br />

Innovationsführerschaft. Das Unternehmen<br />

hält etwa 20 internationale<br />

Patente für seine Eigenentwicklungen<br />

an Spielplatzgeräten. Durchschnittlich<br />

werden ein bis zwei Neuentwicklungen<br />

pro Jahr auf den Markt gebracht.<br />

Frame Design Mende e.K.<br />

aus Schönewalde im Süden Brandenburgs<br />

Im richtigen Rahmen<br />

Als deutsche Manufaktur agiert Frame<br />

Design Mende innovativ und flexibel,<br />

wenn es um Rahmen geht und bietet<br />

ein umfangreiches Sortiment vorwiegend<br />

in Holz- aber auch Kunststoff- und<br />

Aluleisten an. Egal ob es sich dabei um<br />

Standard- oder Sondermaße handelt.<br />

Die Kombination aus individueller Maßanfertigung<br />

bei konkurrenzloser Schnelligkeit<br />

und gleichbleibend hoher Qualität<br />

lässt Frame Design Mende aus der<br />

Masse der Wettbewerber herausstechen.<br />

Arbeitsplätze und German Mittelstand – das sind zwei Seiten derselben<br />

Medaille: Diese sechs Unternehmen aus aus<br />

Berlin/Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern sichern<br />

gemeinsam über 1000 Arbeitsplätze.<br />

HILFT<br />

<strong>PT</strong>-MAGAZIN 6 <strong>2021</strong><br />

<strong>PT</strong>-MAGAZIN 6 <strong>2021</strong><br />

EFEN GmbH<br />

aus Uebigau-Wahrenbrück im Landkreis<br />

Elbe-Elster<br />

Mit Sicherheit in eine Zukunft voller<br />

Spannung<br />

Energieverteilanlagen bei Überlast und<br />

Kurzschluss sicher machen, dafür steht<br />

EFEN seit fast 100 Jahren. Mit dem Jahr<br />

1985 wurde das Portfolio um das Gebiet<br />

der Hochspannungs-Hochleistungs-<br />

Sicherungen und Überspannungsableiter<br />

erweitert. Somit ist EFEN der<br />

Spezialist für den sicheren und intelligenten<br />

Netzbetrieb und bietet Systeme<br />

und Lösungen aus einer Hand. Dazu<br />

gehören Sicherungseinsätze für Nieder-<br />

und Mittelspannung, Stromverteilungskomponenten<br />

und vieles mehr.<br />

Energieinsel GmbH<br />

aus Oberkrämer OT Vehlefanz<br />

Auf der Sonnenseite der Energieversorgung<br />

LKT - Lüftungs- und Klimatechnik GmbH<br />

aus Bützow im Landkreis Rostock<br />

Immer ein AIRstklassiges Klima<br />

Im Bereich des Anlagenbaus für Klima<br />

und Lüftung gliedert das Unternehmen<br />

seine Kompetenzen in unterschiedliche<br />

Leistungsbereiche. Gerade<br />

in Zeiten, wie der COVID-19 Krise wird<br />

klar, wieviel Kompetenz die Errichtung<br />

von Klima- und Lüftungsanlagen in<br />

öffentlichen Räumen, beispielsweise<br />

in Universitäten, Hochschulen und<br />

Schulen, in Krankenhäusern, Konferenzzentren,<br />

Sportstätten, aber auch in<br />

Bereichen der Industrie erfordert. Hier<br />

kommt die langjährige Erfahrung der<br />

LKT Techniker im Umgang mit den baulichen<br />

Rahmenbedingungen zugute.<br />

Warnemünder Bau GmbH<br />

aus Warnemünde<br />

Wir lieben<br />

finale Gründe<br />

zum Feiern.<br />

Hurra! Das Bauunternehmen Alfred<br />

Döpker ist Finalist beim Großen Preis<br />

des Mittelstandes <strong>2021</strong>. Wir sind ganz<br />

aus dem Häuschen, freuen uns sehr<br />

über die Bestätigung der Innovationskraft,<br />

der Werteorientierung und des<br />

Wir-Gefühls bei uns – und sagen von<br />

Herzen vielen Dank!<br />

WEB www.zimmermann-team.de<br />

MEISTERLEISTUNG<br />

ORTHOPÄDIETECHNIK<br />

ORTHOPÄDIESCHUH-TECHNIK<br />

REHA-TECHNIK · SANITÄTSHAUS · HOMECARE<br />

Als Ansprechpartner für die Erzeugung<br />

und Speicherung von Sonnenstrom<br />

installierte das Unternehmen bislang<br />

mehr als 1700 Speichersysteme und<br />

blickt auf über 7000 geplante und realisierte<br />

Photovoltaikanlagen zurück. Die<br />

CO2-Einsparung dieser Sonnenkraftwerke<br />

ist enorm. Mit einem eigenen<br />

Sortiment speziell produzierter Photovoltaikmodule<br />

kann so eine Dachausnutzung<br />

von bis zu 90 Prozent erreicht<br />

Tradition & Moderne vereint<br />

Egal ob Wohnungs- oder Industriebau,<br />

Warnemünder Bau kann einzelne<br />

Gewerke, quasi im Baukastenprinzip,<br />

für die jeweiligen Projekte<br />

aktivieren. Somit wird auch die Erarbeitung<br />

komplexer Instandsetzungs- und<br />

Modernisierungskonzepte zum Alleinstellungsmerkmal<br />

gegenüber anderen<br />

Unternehmen der Branche. 90 % des<br />

Kerngeschäftes erzielt das Bauunternehmen<br />

durch Bautätigkeit in den Bereichen<br />

Hochbau, schlüsselfertiges Bauen,<br />

Sanierung und Modernisierung. ó<br />

Mehr Infos auf mittelstandspreis.com<br />

Zentrale Oldenburg<br />

Ekernstraße 62 · 26125 Oldenburg<br />

Telefon 0441 / 9 39 91-0<br />

Niederlassung Bremen · Die Fabrik<br />

Hermann-Ritter-Straße 112 · 28197 Bremen<br />

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info@team-doepker.de · www.team-doepker.de


36 Oskar-Patzelt-Stiftung<br />

Finalisten <strong>2021</strong> aus Nordrhein-Westfalen<br />

Investitionen sind Zukunftssicherung: für Betriebe, für Arbeitsplätze<br />

und für die ganze Region: Diese fünf Unternehmen aus Nordrhein-<br />

Westfalen investierten allein im Jahr 2020 über sechs Millionen Euro.<br />

v.l.n.r. • Herr Egbert Stein - Geschäftsführer Sasse Feinbrennerei - Lagerkorn GmbH • Herr Max Jürgens - Assistent der Geschäftsleitung<br />

- Jüke Systemtechnik GmbH • Herr Dirk Jürgeleit - Geschäftsführer der GIFAS ELECTRIC GmbH • Herr Theo Heitkamp - Geschäftsführer<br />

der Firmengruppe Stewering • Herr Prof. Dr. Goodarz Mahbobi, Geschäftsführer der axxessio GmbH<br />

Landesverband Bauindustrie<br />

Rheinland-Pfalz<br />

Dachdeckermeisterbetrieb<br />

(seit über 60 Jahren)<br />

B Beratung + Planung<br />

B Industriebedachungen<br />

GmbH<br />

B Umformtechnik + Laserschneiden<br />

B spez. Schweißarbeiten<br />

für Dach + Wand<br />

B Gründächer<br />

B Abdichtungsarbeiten<br />

B Klempnerarbeiten<br />

B Dach + Wandmontage in Alu- und Stahl<br />

Kampagne „Meisterhaft“<br />

Dachdecker-Innung<br />

Zertifizierung Bau<br />

5-Sterne-Betrieb<br />

Mayen-Ahrweiler<br />

B Ausführung sämtl. Dachdeckerarbeiten<br />

Johannes Meiner GmbH B Steinweg 8 B 56727 Mayen<br />

Tel.: +49 2651 7028-0 B Fax: +49 2651 7028-21<br />

eMail: info@jmeiner.de B web: www.meiner-dach.de<br />

<strong>PT</strong>-MAGAZIN 6 <strong>2021</strong><br />

<strong>PT</strong>-MAGAZIN 6 <strong>2021</strong><br />

axxessio GmbH aus Bonn<br />

Digitale Transformation in voller Breite<br />

Axxessio widmet sich der strategischen<br />

Beratung und Softwareausrichtung<br />

öffentlicher Auftraggeber sowie der<br />

Konzeptionierung großer IT-Systeme.<br />

Dabei geht es um die erfolgreiche Umsetzung<br />

digitaler Transformation führender<br />

Unternehmen aus den Bereichen<br />

Telekomunikation, Logistik und Finanzdienstleistung.<br />

Möglich wird ein solcher<br />

Erfolg nur durch Investition und Know-<br />

How-Transfer. Regelmäßige Marktstudien,<br />

die Teilnahme an nationalen und<br />

internationalen Konferenzen als auch<br />

die Kooperation mit wissenschaftlichen<br />

Einrichtungen, Unternehmen und<br />

Verwaltungen sowie die interne Kommunikation<br />

sind der Schlüssel dazu.<br />

Firmengruppe Stewering aus Borken<br />

Keine Herausforderung, die zu hoch oder<br />

zu tief ist<br />

Aus dem ursprünglichen Tiefbauunternehmen<br />

Stewering ist heute die Firmengruppe<br />

Stewering geworden, bei der sich<br />

alles um komplette Projekt-Realisationen<br />

dreht. Die Konstellation mehrerer<br />

Tochterfirmen innerhalb des Unternehmens<br />

ermöglicht die optimierte Bauausführung<br />

im Hinblick auf Kosten und<br />

Ausführungsfristen. Drohnentechnik,<br />

Geoinformationssysteme sowie die computergestützte<br />

BIM-Software dienen<br />

dabei als Werkzeuge, um Ideen weiter<br />

auszubauen und in die Tat umzusetzen.<br />

GIFAS ELECTRIC GmbH aus Neuss<br />

Energie auf sicherem Weg<br />

GIFAS ELECTRIC steht für elektrische Produkte<br />

in den Bereichen Stromverteilung<br />

und Lichtsystemen, die selbst unter den<br />

härtesten Einsatzbedingungen zuverlässig<br />

ihre Funktion erfüllen. Besonders<br />

das Elastomer Butyl-Kautschuk für die<br />

Vollgummiproduktion eröffnet dem<br />

Unternehmen einen stark expandierenden<br />

Markt. Als führender Anbieter<br />

hochqualitativer Produkte im Bereich<br />

Energietechnik und der hiermit verbundenen<br />

Beratungs- und Engineering-<br />

Leistungen wird das Unternehmen zum<br />

gefragten Partner für die Industrie, Sicherheitseinrichtungen,<br />

Gewerbe, Handwerk,<br />

Architekten und die Baubranche.<br />

Jüke Systemtechnik GmbH aus<br />

Altenberge im Kreis Steinfurt<br />

Technologien für eine gesunde Zukunft<br />

Jüke ist ein erfahrener Dienstleister, der<br />

ausschließlich im Kundenauftrag, B2B,<br />

für drei Zielbranchen tätig ist: Medizintechnik,<br />

Optische Technologie bzw.<br />

Photonik sowie Analysen-, Bio- und<br />

Labortechnik. Das vollständige Dienstleistungsangebot<br />

reicht mittlerweile<br />

von der Entwicklung über Produktion,<br />

Tests, Qualitätskontrolle bis hin zur<br />

kundenspezifischen Logistik und Zertifizierung.<br />

Seine Kunden erfahren hier<br />

hohe Kompetenz im mechatronischen<br />

Engineering und vielem anderen mehr.<br />

Das Komplettpaket ist nur möglich in<br />

Zusammenarbeit mit starken Kooperationspartnern<br />

und der konsequenten<br />

Vernetzung der Kompetenzen mit<br />

Partnern aus Wissenschaft und Technik.<br />

Sasse Feinbrennerei - Lagerkorn GmbH<br />

aus Schöppingen im westlichen<br />

Münsterland<br />

Gut Korn will Weile haben<br />

Als Wettbewerbsprodukt müssen sich<br />

Sasse Kornbrände ihren Platz als Digestif<br />

in einem längst gesättigten Fine-<br />

Dining-Bereich erobern - ein kaum zu<br />

bewältigender Kraftakt. Doch Sasse<br />

setzt auf Innovation in Verbindung<br />

mit konsequenter Qualitätsorientierung.<br />

Lagerkorn ist dabei ein einzigartiges,<br />

innovatives Produktkonzept. Das<br />

Pot-Still-Verfahren ist ein technologischer<br />

Schatz und spiegelt die Basis der<br />

Unternehmenswerte, nämlich Natürlichkeit<br />

und Authentizität, wider. ó<br />

Wir lieben<br />

finale Gründe<br />

zum Feiern.<br />

Hurra! Das Bauunternehmen Alfred<br />

Döpker ist Finalist beim Großen Preis<br />

des Mittelstandes <strong>2021</strong>. Wir sind ganz<br />

aus dem Häuschen, freuen uns sehr<br />

über die Bestätigung der Innovationskraft,<br />

der Werteorientierung und des<br />

Wir-Gefühls bei uns – und sagen von<br />

Herzen vielen Dank!<br />

Mehr Infos auf mittelstandspreis.com<br />

Zentrale Oldenburg<br />

Ekernstraße 62 · 26125 Oldenburg<br />

Telefon 0441 / 9 39 91-0<br />

Niederlassung Bremen · Die Fabrik<br />

Hermann-Ritter-Straße 112 · 28197 Bremen<br />

Telefon 0441 / 9 39 91-0<br />

info@team-doepker.de · www.team-doepker.de


36 Oskar-Patzelt-Stiftung<br />

Finalisten <strong>2021</strong> aus Baden-Württemberg<br />

Alfred Schuon GmbH<br />

aus Haiterbach im Nordschwarzwald<br />

Warentransport mit Verstand<br />

Stärke der Firmengruppe. Neben dem eigenen<br />

Labor hat OEST zahlreiche Kooperationen<br />

und Partnerschaften mit industriellen<br />

Partnern sowie Universitäten.<br />

Investitionen sind Zukunftssicherung für Betriebe, für Arbeitsplätze<br />

und für die ganze Region: Diese sechs Unternehmen aus Baden-Württemberg<br />

investierten allein im Jahr 2020 insgesamt 6,3 Millionen Euro.<br />

v.l.n.r. • TEGOS GmbH & Co. KG - Herr Peter Müller - Geschäftsführer und Frau Anna Cisek - Marketing Referentin<br />

• RSG Automation Technics GmbH & Co. KG - Herr. Dr. Andreas Ecker - Geshäftsführer und Frau Karin Ecker<br />

• Georg Oest Mineralölwerk GmbH & Co. KG - Herr Karl-Heinz Kraus - Leiter Personal und Herr Dr. Fabian Hünninghausen - Head of<br />

Business Development • Heidelberg-Apotheke - Herr Winfried Ertelt und Frau Dr. Christine Ertelt • Alfred Schuon GmbH - Herr Theo<br />

Schuon - Geschäftsführer und Frau Doris Schuon<br />

Hohenzollern Apotheke<br />

Heidelberg Apotheke<br />

www.apotheke-aus-leidenschaft.de<br />

<strong>PT</strong>-MAGAZIN 6 <strong>2021</strong><br />

<strong>PT</strong>-MAGAZIN 6 <strong>2021</strong><br />

Das Unternehmen hat sich mit maßgeschneiderten<br />

Logistiklösungen im heißumkämpften<br />

Markt der Warentransporte<br />

innerhalb Europas eine Pole Position<br />

erarbeitet. Mit der eigens entwickelten<br />

Green-Logistics-Strategie schaffte es<br />

das Top-Transportunternehmen bereits<br />

2019, mehr CO2-Emissionen einzusparen,<br />

als die gesamte Lkw-Flotte des<br />

Unternehmens ausstößt. Damit bietet<br />

die Spedition, als eine der ersten, europaweit<br />

klimaneutrale Transporte an.<br />

Heidelberg-Apotheke<br />

aus Bisingen im Zollernalbkreis<br />

Gesundheitsfürsorge ohne bittere Pille<br />

Die Erfolgsgeschichte der Heidelberg-<br />

Apotheke begann mit der Übernahme<br />

von zwei elterlichen Apotheken und<br />

dem Bau des Gesundheitszentrums<br />

Hohenzollern, das auf ca. 1000 qm verteilt<br />

Apotheke und Praxen beherbergt.<br />

Drei Vor-Ort-Apotheken und zwei Web-<br />

Shops sowie die Eigenproduktion von<br />

Pflege, Wellness und Heilprodukten trugen<br />

zu diesem Erfolg bei. Heute beweist<br />

die Kombination aus Point of Sale- und<br />

Web-Shops, wie wichtig beide Vertriebskanäle<br />

sind. Gerade in Zeiten der COVID-<br />

Pandemie hat sich diese Aufstellung<br />

und die sich daraus ergebende Kundenbindung<br />

als großer Vorsprung bewährt.<br />

Georg Oest Mineralölwerk GmbH & Co.<br />

KG aus Freudenstadt<br />

Wie geschmiert<br />

Die Konzentration von Forschung und<br />

Entwicklung, von Laboranalytik, Produktion<br />

und Logistik unter einem Dach<br />

schafft kurze Wege und ermöglicht somit<br />

eine schnelle Reaktion am Markt.<br />

Dadurch kann sich die Firma im Wettbewerb<br />

unterscheiden und absetzen. Differenzierte,<br />

flexible und damit nachhaltige<br />

Kundenbetreuung sind die zentrale<br />

RSG Automation Technics GmbH & Co.<br />

KG aus Bietigheim-Bissingen im Landkreis<br />

Ludwigsburg<br />

Alles, nur nicht mit heißer Nadel<br />

Begonnen hat RSG mit der Herstellung<br />

kleiner Etikettenspender für die<br />

Bekleidungsindustrie. Heute ist das<br />

Unternehmen eines der wichtigsten<br />

Automatisierer von Nähprozessen in<br />

der Textilindustrie. RSG hat für alles<br />

was Nähprozesstechnik betrifft die individuelle<br />

Lösung. RSG-Patente wie Fadenheißschneiden,<br />

die Erkennung von<br />

Fadenbrüchen, die gleichzeitige Verarbeitung<br />

beider Enden eines Bandes bzw.<br />

Gurtes zur Reduzierung der Taktzeiten<br />

und der automatische Spulenwechsel in<br />

einer Nähmaschine machen das Unternehmen<br />

so interessant für seine Kunden.<br />

TEGOS GmbH & Co. KG<br />

aus Ostrach in Oberschwaben<br />

Mit Sicherheit eine Tür in die Zukunft<br />

öffnen<br />

Individuelle Freizeitmobilität ist der<br />

Markt, in dem TEGOS bereits heute die<br />

Lösungsansätze für die Zukunft anbietet.<br />

Als europaweit einziger Anbieter,<br />

der die Nachrüstung von Klappen,<br />

Türen und Schließsystemen in Freizeitmobilen,<br />

völlig variabel in Größe und<br />

Ausführung sowie unabhängig vom<br />

Hersteller binnen 24 Stunden ermöglicht.<br />

Somit schreibt TEGOS auch in<br />

Punkto Nachhaltigkeit bereits Geschichte.<br />

Mit dem Angebot „Just-in-Sequence“<br />

konnte das Unternehmen auch zunehmend<br />

Wohnmobilhersteller auf sich<br />

aufmerksam machen und binden. ó<br />

Wir lieben<br />

finale Gründe<br />

zum Feiern.<br />

Hurra! Das Bauunternehmen Alfred<br />

Döpker ist Finalist beim Großen Preis<br />

des Mittelstandes <strong>2021</strong>. Wir sind ganz<br />

aus dem Häuschen, freuen uns sehr<br />

über die Bestätigung der Innovationskraft,<br />

der Werteorientierung und des<br />

Wir-Gefühls bei uns – und sagen von<br />

Herzen vielen Dank!<br />

Mehr Infos auf mittelstandspreis.com<br />

Zentrale Oldenburg<br />

Ekernstraße 62 · 26125 Oldenburg<br />

Telefon 0441 / 9 39 91-0<br />

Niederlassung Bremen · Die Fabrik<br />

Hermann-Ritter-Straße 112 · 28197 Bremen<br />

Telefon 0441 / 9 39 91-0<br />

info@team-doepker.de · www.team-doepker.de


36 Oskar-Patzelt-Stiftung<br />

Finalisten <strong>2021</strong> aus Bayern<br />

Burnickl Ingenieure Holding GmbH aus<br />

Velburg in der Oberpfalz<br />

MACS HOLDING GmbH aus Feuchtwangen<br />

in Mittelfranken<br />

Immer einen Schritt voraus<br />

Die Burnickl Ingenieur GmbH ist als<br />

mittelständisches Ingenieurbüro im<br />

Planungsbereich der technischen<br />

Gebäudeausrüstungen und Architekturbeleuchtung<br />

Technik-Generalplaner und<br />

die ideale Ergänzung zum Architekten.<br />

Kostensicherheit garantiert ein durchgängiges<br />

Softwaresystem. Ein neues<br />

Enterprise-Ressource-Planning-System<br />

garantiert Termintreue durch permanent<br />

fortgeschriebene Bauzeitpläne. So entsteht<br />

ein komplexes Zusammenspiel der<br />

einzelnen Gewerke, das Burnickl einzigartig<br />

macht.<br />

Elektro Maier GmbH aus Kirchweidach<br />

in Oberbayern<br />

Ohne Kurzschluss oder lange Leitung<br />

Vom Pinselmacher zum Allrounder für<br />

Heim- und Handwerk<br />

Aus der Pinselfabrik von Firmengründer<br />

Max Kochler ist eine Innovative<br />

Company für Management And Consulting<br />

Services hervorgegangen. Mittlerweile<br />

nennt MACS unter anderem<br />

56 deutsche und europäische Patente<br />

sein Eigen. MACS-Innovationen haben<br />

nicht nur durch ein herausragendes<br />

Preis-Leistungs-Verhältnis eine Spitzenposition.<br />

Ein weiterer Grund für diesen<br />

Wettbewerbsvorteil ist, dass das Unternehmen<br />

seine Produkte ohne Zwischenhändler<br />

an den Kunden bringt.<br />

Heute vertrauen Discountriesen und<br />

Baumarktketten auf die überdurchschnittliche<br />

Zuverlässigkeit von MACS.<br />

Reiser Simulation and Training GmbH<br />

aus Berg am Starnberger See<br />

Arbeitsplätze und German Mittelstand – das sind zwei Seiten derselben<br />

Medaille: Diese sechs Unternehmen aus Bayern schufen in den letzten<br />

4 Jahren etwa 400 NEUE Arbeitsplätze<br />

v.l.n.r. • SOMMER Fassadensysteme - Frau Iris Sommer-Pechstein und Herr Oliver Sommer - geschäftsführende Gesellschafter • MACS<br />

Holding GmbH - Herr Arne Kochler, Frau Christina Kochler und Herr Manfred Kochler - Geschäftsführer • GEWO Feinmechanik GmbH<br />

- Herr Georg Woitzik und Frau Marianne Woitzik - Gründer • Elektro Maier GmbH - Herr Maximilian Strobl, Herr Manfred Maier und<br />

Herr Michael Strobl - Geschäftsführer • Burnickl Ingenieure Holding GmbH - Frau Silke Lukas und Herr Thomas Lukas - COO<br />

Elektro Maier GmbH<br />

Hauptstraße 27<br />

84558 Kirchweidach<br />

info@elektro-maier.com<br />

www.elektro-maier.com<br />

Elektrotechnik<br />

Gebäudeautomation<br />

Sicherheitstechnik<br />

Datentechnik<br />

Regenerative Energie<br />

Medientechnik<br />

Baulicher Brandschutz<br />

Beleuchtungssysteme<br />

Planung<br />

Mit innovativer Kraft<br />

in die Zukunft<br />

<strong>PT</strong>-MAGAZIN 6 <strong>2021</strong><br />

<strong>PT</strong>-MAGAZIN 6 <strong>2021</strong><br />

Hier wird Technik für Menschen geschaffen,<br />

die mit Energie in die Zukunft<br />

gehen wollen. In einem stark reglementierten<br />

Markt sind es besonders die individuellen<br />

Stärken von hervorragend<br />

geschulten Programmierern, die es ermöglichen,<br />

verlässlich und ohne lange<br />

Wartezeiten auf die Kundenwünsche<br />

zu reagieren. Für Lösungen, die den neuesten<br />

Standards entsprechen, kooperiert<br />

das Unternehmen mit Partnern<br />

wie dem Marktführer für professionelle<br />

Lichtlösungen „Trilux“ via Client-LAB.<br />

GEWO Feinmechanik GmbH aus Wörth/<br />

Hörlkofen im Landkreis Erding<br />

Präzision mit Perfektion<br />

Mit rund 500 Mitarbeitern produziert<br />

GEWO hochkomplexe Präzisionsteile für<br />

namhafte Kunden aus der Halbleiterindustrie,<br />

der Luft- und Raumfahrt, der<br />

Automobilindustrie sowie der Medizin<br />

und Forschung. Damit zählt das Unternehmen<br />

zu den Marktführern in Sachen<br />

Präzisionstechnik. Beispiele für Präzision<br />

und Perfektion auf höchstem Niveau<br />

sind unter anderem Reinraummontage<br />

in der ISO 5 Klasse zur Herstellung von<br />

Mikrochips oder Aktuatoren und antriebstechnische<br />

Baueinheiten für die<br />

Halbleitertechnik, die Bewegungen im<br />

Nanometerbereich ausführen können.<br />

Abheben ohne abzuheben<br />

Die Reiser Simulation and Training<br />

GmbH entwickelt und fertigt die<br />

neueste Generation von Simulatoren,<br />

Trainings-Equipment und Testeinrichtungen,<br />

vorwiegend für die<br />

moderne Luftfahrt. Von Beginn an<br />

war es das Ziel, die steigenden Anforderungen<br />

an Piloten mit professionellen<br />

Trainingsmitteln und kompletten<br />

Trainingslösungen bis hin zur erforderlichen<br />

Infrastruktur zu begleiten. Die<br />

sogenannten Maintenance Training<br />

Rigs und der erste Full Flight Simulator<br />

markieren als Leuchttürme den Pfad<br />

der Innovationen, aus dem Hause Reiser.<br />

SOMMER Fassadensysteme aus Döhlau<br />

in Oberfranken<br />

Mit Sicherheit Made in Germany<br />

Mit Hightech-Lösungen für<br />

Gebäudehüllen aus Stahl, Aluminium<br />

und Glas, Spezialtüren, Großtoren oder<br />

Sonderkonstruktionen sichert SOMMER<br />

Menschenleben. Egal ob zur Abwehr terroristischer<br />

Angriffe auf Haftanstalten,<br />

Forensiken und Rechenzentren oder zum<br />

Schutz vor gefährlichen Prozesstechnologien<br />

im Infrastrukturbereich oder<br />

auch zur Prophylaxe vor Umweltkatastrophen.<br />

Im Dienste der CO2-freien Energieerzeugung<br />

der Zukunft wirkt SOM-<br />

MER als eines der wenigen deutschen<br />

Unternehmen an dem Sicherheitsprojekt<br />

der Weltgemeinschaft ITER mit. ó<br />

Wir lieben<br />

finale Gründe<br />

zum Feiern.<br />

Hurra! Das Bauunternehmen Alfred<br />

Döpker ist Finalist beim Großen Preis<br />

des Mittelstandes <strong>2021</strong>. Wir sind ganz<br />

aus dem Häuschen, freuen uns sehr<br />

über die Bestätigung der Innovationskraft,<br />

der Werteorientierung und des<br />

Wir-Gefühls bei uns – und sagen von<br />

Herzen vielen Dank!<br />

Mehr Infos auf mittelstandspreis.com<br />

Zentrale Oldenburg<br />

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Danke !<br />

KOLUMNE<br />

Zu neuen Horizonten<br />

39<br />

Für ihre Unterstützung<br />

im 27. Wettbewerbsjahr<br />

„Großer Preis<br />

des Mittelstandes“<br />

1. Bier und Wohlfühlhotel Gut Riedelsbach GmbH<br />

& Co. KG • AFK Andreas Franke Kunststoffverarbeitung<br />

GmbH & Co. KG • AKOTHERM GmbH • Albert<br />

Fischer GmbH • Antennenbau Lindemann GmbH<br />

& Co. KG • Arcobräu Gräfliches Brauhaus GmbH<br />

& Co. KG • AVS Ing. J.C. Römer GmbH • Beautyspa<br />

Servicegesellschaft mbH • bema GmbH Maschinenfabrik<br />

• Betonwerk Büscher GmbH & Co. KG •<br />

BHI Beauty & Health Investment Group GmbH &<br />

Co. KG | asambeauty• Bohlsener Mühle GmbH &<br />

Cto. KG • Blomberg Klinik GmbH • BRUDER Spielwaren<br />

GmbH + Co. KG • BetrugsTest.com • Byodo<br />

Naturkost GmbH • Caleg Schrank- und Gehäusebau<br />

GmbH • CBV Blechbearbeitung GmbH •<br />

COLANDIS GmbH • Curt Bauer GmbH • dechant<br />

hoch- und ingenieurbau gmbh • DELTA LOGIC<br />

Automatisierungstechnik GmbH • Edeka Ernst,<br />

Zweibrücken • ELMO-Elektromontagen Leipzig<br />

GmbH • Endress+Hauser Conducta GmbH + Co.<br />

KG • Ewers Strümpfe GmbH • fasihi GmbH • fit<br />

GmbH • FingerHaus GmbH • Franco Fresco GmbH<br />

& Co. KG/GUSTAVO GUSTO • Franken Brunnen<br />

GmbH & Co. KG / BT Ileburger Sachsen Quelle •<br />

Fürsorgekasse von 1908 • Gebrüder Heyl Analysentechnik<br />

GmbH & Co. KG • Gemeinde Niederwinkling<br />

• Gerlinger GmbH & Co. KG • Getränke-<br />

Service Vendel e.K. • global Flash Service GmbH<br />

& Co. KG • Globus Handelshof St. Wendel GmbH<br />

& Co. KG • Goldeck Süßwaren GmbH & Co. KG,<br />

NL Zeitz • Grädler Fördertechnik GmbH • HAL-<br />

LOG GmbH • Hanse Haus GmbH & Co. KG • H&E<br />

Bohrtechnik GmbH • HERMES Systeme GmbH -<br />

MSR & Automatisierungstechnik • Henkell &<br />

Co. Sektkellereien KG • Holzakzente GmbH & Co.<br />

KG • IEB Industrieelektronik Brandenburg GmbH<br />

• Kern-Haus AG • Keunecke Feinkost GmbH • KFM<br />

Deutsche Mittelstand AG • Komet Gerolf Pöhle &<br />

Co. GmbH • Krayer Systemtechnik GmbH • KRAI-<br />

BURG Relastec GmbH & Co. KG • Kunststofftechnik<br />

Backhaus GmbH • Kurland GmbH • LABO-<br />

KLIN GmbH & Co.KG • Lager 3000 GmbH • LeHA<br />

GmbH • Leipziger Logistik & Lagerhaus • masson<br />

GmbH • MAWA GmbH • Mauersberger Badtechnik<br />

Betriebs-GmbH • Mathias Normann Spedition<br />

GmbH & Co. KG • Mauser Sitzkultur GmbH & Co.<br />

KG • Max Heimerl Bau GmbH • meeco Communication<br />

Services GmbH • Melitta Europa GmbH &<br />

Co. KG • monte mare Unternehmensgruppe • Müller-Technik<br />

GmbH • Münchner Suppenküche Handels<br />

GmbH & Co. KG • Network Concept GmbH<br />

• Nordic-Haus Blockhäuser • Nürnberger Wachund<br />

Schließgesellschaft mbH • Obstkelterei Kurt<br />

Heide • Oelkers Betriebe OHG • ONI-Wärmetrafo<br />

GmbH • ONI Temperiertechnik Rhytemper GmbH<br />

• Orthopädie- und Reha- Team Zimmermann<br />

GmbH • Oßwald Fahrzeugteile & Technischer<br />

Handel GmbH & Co. KG • papperts GmbH & Co.<br />

KG • Peter Kenkel GmbH • Peter Kölln GmbH & Co.<br />

KGaA • Petromax GmbH • Pixida GmbH • Porzellanmanufaktur<br />

Kahla/Thüringen GmbH • PREMO-<br />

SYS GmbH • profipresent.com GmbH • proWIN<br />

Winter GmbH • Raiffeisenlandesbank Oberösterreich<br />

AG/Zweigniederlassung Süddeutschland<br />

• Reinhard Koll GmbH • RFT kabel Brandenburg<br />

GmbH • richter & heß VERPACKUNGS-SERVICE<br />

GmbH • RSG Automation Technics GmbH &<br />

Co. KG • Rundfunk GmbH & Co. KG Gernrode •<br />

Rüdinger Spedition GmbH • Sasse Feinbrennerei<br />

- Lagerkorn GmbH • Schoeller Allibert GmbH •<br />

Schilkin GmbH & Co. KG Berlin Spirituosen • Schilling<br />

Engineering GmbH • sera GmbH • SFW Schildauer<br />

Fleisch- und Wurstwaren GmbH • Sparkasse<br />

Kraichgau • SSB Stark Stahlbau GmbH • SSL<br />

Maschinenbau GmbH / Unternehmensgruppe<br />

Scholz • SUSA S. Sauer GmbH & Co. KG Automatendreherei<br />

• Tenbrink Gruppe • Terhalle Holzbau<br />

GmbH • uesa GmbH • Unternehmensgruppe<br />

Burchard Führer GmbH • VEINLAND GmbH • Vermessungs-<br />

und Sachverständigenbüro Dipl.-Ing.<br />

Uwe Ehrhorn • Volksbank Mittweida eG • Volksbank<br />

RheinAhrEifel eG • Weingut Ernst Bretz<br />

e.K. • Weingut Peter Kriechel GbR • Weit Führung<br />

GmbH • WFG Wirtschaftsförderungsgesellschaft<br />

am Mittelrhein mbH • WHG Weißenfelser Handelsgesellschaft<br />

mbH • Wilhelm Wähler GmbH<br />

• Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den<br />

Kreis Borken mbH • Wurzener Nahrungsmittel<br />

GmbH • Zedler – Institut für Fahrradtechnik und<br />

-Sicherheit GmbH • Zimmerei Berthold Ott GmbH<br />

… ist nicht nur unser neues Motto für das<br />

28.Wettbewerbsjahr 2022! Es bewegt uns<br />

gerade alle in der jetzigen Zeit. In der Wirtschaft<br />

ganz besonders, denn die Fragen<br />

der Rohstoffe, der Energie, der Geschäftsbeziehungen<br />

und auch das Alltagsleben<br />

fordern uns heraus: Wir müssen neue<br />

Horizonte anvisieren, müssen uns neuen<br />

Aufgaben stellen. Neue Lösungen müssen<br />

gefunden werden, neue Hindernisse<br />

müssen dabei überwunden werden.<br />

Dieses Motto beschreibt auch neue<br />

Herausforderungen in Forschung und<br />

Entwicklung. Als 1815 der indonesische<br />

Vulkan Tambora explodierte, folgte<br />

auf der Nordhalbkugel 1816 das Jahr<br />

ohne Sommer“. Schneefall im Sommer,<br />

Ernteausfall, Hungersnot, Hafermangel,<br />

Pferdesterben. Karl von Drais<br />

ersetzte 1817 die vier Hufe der fehlenden<br />

Pferde durch zwei Räder seiner Laufmaschine<br />

„Draisine“, dem ersten lenkbaren<br />

Zweirad, dem Vorläufer des Fahrrads.<br />

Oder denken wir an die Raumfahrtforschung,<br />

was wird diese unseren<br />

Enkeln und Urenkeln bringen? Neue<br />

Ausflugsziele? Shoppen auf dem Mars?<br />

Wellness auf der Venus? Es ist schon<br />

erstaunlich, was uns heute die rasante<br />

Entwicklung Neues hervorbringt.<br />

Jeder Tag zeigt uns bewusst, wer<br />

unsere ehrlichen Partner sind, wer<br />

mit uns gemeinsam die neuen Herausforderungen<br />

meistern wird.<br />

Unsere Lebenserfahrung lässt uns erkennen,<br />

zu wem können wir Vertrauen aufbauen,<br />

ist es wirklich ein zukünftiger<br />

Partner oder sollen wir diese Beziehung<br />

nochmals auf den Prüfstand stellen.<br />

Denken wir zurück an die letzten<br />

zwei Jahre, Pandemie, Hochwasser,<br />

Waldbrände, Vulkanausbrüche, Brexit,<br />

Umweltdebatten … Und wir mussten<br />

alle uns fast unlösbaren Aufgaben<br />

Uns gibt es jetzt im Doppelpack.<br />

Wir betreiben seit neuestem<br />

zwei hauseigene<br />

Marktbäckereien.*<br />

Astrid Helfrich<br />

Filialleiterin Niederauerbach<br />

meistern. Es sind oftmals schwierige<br />

Umstände, die auch Leben und Existenzen<br />

fordern. Trotz allem müssen wir mit<br />

vereinten Kräften, mit vertrauenswürdigen<br />

Menschen die Aufgaben lösen.<br />

Nichts ist unmöglich! - so lautete<br />

der Werbespruch von Toyota.<br />

Haben wir auch die Kraft dazu? Ja wir<br />

haben diese Kraft und Energie, um<br />

gemeinsam diesen zwar schwierige<br />

aber erfindungsreichen Weg zu gehen.<br />

Wir sind gespannt, wie Sie ihn meistern!<br />

Lassen Sie es uns wissen und unsere<br />

Erfahrungen austauschen. Immer nach<br />

dem Motto „Zu neuen Horizonten“.<br />

Ihre Petra Tröger<br />

Jacqueline Flickinger<br />

Filialleiterin Hilgard Center<br />

Hauptsponsoren<br />

© rawpixel.com<br />

Ernst<br />

*Im Hilgard Center und<br />

Gewerbestraße/Niederauerbach


40 Oskar-Patzelt-Stiftung 41<br />

Finalisten <strong>2021</strong> aus Niedersachsen /<br />

Bremen und Schleswig-Holstein<br />

Mittelstand und Verantwortung – das gehört untrennbar zusammen.<br />

Diese fünf Unternehmen arbeiten ehrenamtlich in Kammern,<br />

Industrie- und Fachverbände und Gütegemeinschaften,<br />

regionalen Innovationsbündnissen und Wirtschaftsinitiativen<br />

sowie als Handels- und Finanzrichter.<br />

v.l.n.r. • Herr Marko Green, geschäftsführender Gesellschafter der BUYOND GmbH • Herr Jörg Hohmann, Director<br />

Strategic Accounts & Marketing / Gesellschafter der Securepoint GmbH • Herr Christian Schaefer, geschäftsführender<br />

Gesellschafter der Alfred Döpker GmbH & Co. KG Bauunternehmen • Herr Carsten Weiß, Geschäftsführer<br />

der Kuhlmann Leitungsbau GmbH<br />

Kuhlmann Leitungsbau GmbH<br />

aus Lüneburg<br />

JRS Prozeßtechnik GmbH & Co. KG<br />

aus Pattensen<br />

Alfred Döpker GmbH & Co. KG<br />

Bauunternehmen aus Oldenburg<br />

Securepoint GmbH<br />

aus Lüneburg<br />

BUYOND GmbH<br />

aus Kiel in Schleswig-Holstein<br />

Raketenpflug für Breitbandnetze<br />

Das Tiefbauunternehmen verlegt, saniert<br />

und montiert das ganze Spektrum<br />

an erdgebundenen Ver- und Entsorgungsleitungen<br />

komplett aus einer<br />

Hand. Ein weiterer Schwerpunkt ist der<br />

Breitbandausbau. Eines der innovativen<br />

Einsatzgeräte ist der Raketenpflug.<br />

Er hilft, das Breitbandnetz auszubauen.<br />

Damit kann zehnmal schneller als<br />

mit konventionellen Methoden und<br />

zugleich umweltschonend, zeit- und<br />

kostenoptimiert gebaut werden.<br />

Asphalt aus natürlichen Rohstoffen<br />

Die JRS Prozesstechnik hat sich der Forschung,<br />

Entwicklung und Verarbeitung<br />

hochwertiger Faserstoffe aus nachwachsenden<br />

pflanzlichen Rohstoffen verschrieben.<br />

Hierzu zählen Getreide- und<br />

Fruchtfasern sowie Holz und daraus<br />

gewonnener Zellulose. Fasern aus der<br />

Natur – aus ihnen entsteht eine innovative<br />

grüne Technologie mit Visionen.<br />

Somit setzt das Unternehmen Maßstäbe<br />

für funktionssichere und qualitativ<br />

hochwertige Zusätze für moderne Asphaltkonzepte<br />

und ist in diesem Bereich<br />

Marktführer für innovative Lösungen.<br />

Bauen mit Herz, Vertrauen und Rundum-Sorglos-Paket<br />

“Wir bauen Vertrauen“ lautet der Leitspruch<br />

der Alfred Döpker GmbH. Die<br />

Vision ist es, ab 2025 Aufträge als Exklusivanbieter<br />

zu generieren. Das Unternehmen<br />

ist dabei auf einem guten<br />

Weg. Das Rund-um-sorglos-Angebot<br />

wird zu einem ehrlichen und fairen<br />

Preis geliefert. Es beinhaltet partnerschaftliche<br />

und lösungsorientierte<br />

Vorschläge für und mit den Bauherren<br />

bei der Abwicklung des Bauprojekts.<br />

<strong>PT</strong>-MAGAZIN 6 <strong>2021</strong><br />

<strong>PT</strong>-MAGAZIN 6 <strong>2021</strong><br />

Keine Chance für Hacker durch sichere<br />

Netzwerke<br />

Securepoint - das steht für Sicherheit auf<br />

allerhöchstem Niveau. Mehr als 80.000<br />

Firmen in Deutschland, Österreich und<br />

der Schweiz schützen ihre Netzwerke<br />

mit den Produkten der Securepoint<br />

GmbH vor Cyber-Attacken und Spionage.<br />

Das Lüneburger Unternehmen gehört zu<br />

den wenigen IT-Herstellern in Deutschland,<br />

die diesen Steilflug ohne Fremdoder<br />

Risikokapital geschafft haben. Die<br />

IT-Security-Produkte werden in Kooperation<br />

mit deutschen Hardwareanbietern<br />

entwickelt und programmiert.<br />

Spezialist für Tachographen<br />

Seit 2006 müssen neu zugelassene<br />

Nutzfahrzeuge mit einem digitalen Tachographen<br />

ausgestattet sein, der die<br />

alte Tachoscheibe ersetzt. Das Auswerten<br />

dieser Daten stellte alle Beteiligten<br />

vor große Herausforderungen, da die<br />

Daten nur noch in digitaler Form vorlagen.<br />

Zur IAA 2016 stellte BUYOND den<br />

ersten herstellerunabhängigen Remote<br />

Download von Fahrerkarte und Tachograph<br />

vor, dessen Daten fristgerecht<br />

aus einem Fahrzeug per Handy ausgelesen<br />

und ins Büro übertragen werden. ó<br />

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Einfach.Mehr.Nachhaltigkeit.<br />

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Grundstücksbewertung<br />

· zeitnahe Erledigung<br />

· Transparenz in der Abwicklung<br />

· kompetente Beratung<br />

2014<br />

Das EFEN-Versprechen: Einfach.Mehr.Möglichkeiten.<br />

Für EFEN steht der ressourcenschonende Umgang mit<br />

Rohstoffen im Fokus. Wir nehmen Chancen aktiv wahr<br />

und investieren in Zukunftstechnologien, sowie in Aus- und<br />

Weiterbildung unserer Mitarbeiter. Unsere Vision von nachhaltiger<br />

Entwicklung, um Erfolg dauerhaft zu sichern.<br />

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40 Oskar-Patzelt-Stiftung 41<br />

Finalisten <strong>2021</strong> aus Rheinland-Pfalz<br />

und dem Saarland<br />

Weil Mittelstand in die Zukunft investiert, haben diese fünf<br />

Unternehmen aus Rheinland-Pfalz und Saarland in den<br />

letzten vier Jahren für rund vier Millionen Euro<br />

Forschung und Entwicklung betrieben.<br />

v.l.n.r. • Frau Elke Pies-Eckert, Geschäftsführerin der PIES Betonsteinwerke GmbH & Co. KG • Herr André Meiner,<br />

Prokurist der Johannes Meiner GmbH • Herr Oliver Gromnitza, Geschäftsführer der IKT Gromnitza GmbH & Co. KG<br />

• Herr Rolf Groß und Herr Johannes Quast, geschäftsführende Gesellschafter der DORNBACH GmbH<br />

DORNBACH GmbH<br />

aus Koblenz<br />

Mit wirtschaftsrechtlich geprüfter<br />

Sicherheit zum Erfolg<br />

DORNBACH agiert als eine überregional<br />

tätige Unternehmensgruppe in<br />

den Bereichen des wirtschaftlichen<br />

und gesellschaftlichen Lebens. Erfolgreiche<br />

und langfristige Mandantenbeziehungen<br />

sowie Neuakquisitionen<br />

sind ein entscheidender Erfolgsfaktor.<br />

Die hochsensible Beratungstätigkeit<br />

ist nur möglich mit Berufsträgern und<br />

in der Region verwurzelten Mitarbeitern,<br />

die ein persönliches Verhältnis zu<br />

den Mandanten aufgebaut haben und<br />

darüber hinaus viele Kontakte pflegen.<br />

Ahorn Camp GmbH & Co. KG<br />

aus einer der ältesten Städte Deutschlands<br />

- Speyer<br />

Unabhängigkeit auf vier Rädern<br />

Nicht erst seit der Corona-Pandemie sondern<br />

bereits seit über 30 Jahren entwickelt<br />

das Unternehmen modernste Reisemobile<br />

in unterschiedlichen Größen.<br />

Die Idee dabei ist, perfekt ausgestattete<br />

Reisemobile durch ein ausgewogenes<br />

Preis-Leistungs-Verhältnis einem breiten<br />

Kundenstamm anbieten zu können.<br />

Die innovative und am Markt einzigartige<br />

Vertriebsstrategie spielt hierfür eine<br />

gewichtige Rolle. So hat Ahorn Camp<br />

mit einem renommierten französischen<br />

Automobilkonzern eine starke Allianz<br />

gebildet, die eine Symbiose aus Automobil-<br />

und Wohnmobilhandel ermöglicht.<br />

IKT Gromnitza GmbH & Co.KG<br />

aus Betzdorf im Landkreis Altenkirchen<br />

Starker IT-Partner für den Mittelstand<br />

Als Spezialist für Informations- und<br />

Kommunikationstechnologie ist die<br />

IKT Gromnitza GmbH & Co. KG ein<br />

starker Partner für die Digitalisierung<br />

mittelständischer Unternehmen. Die<br />

Kombination aus Systemhausgeschäft,<br />

Softwareentwicklung und Digitalisierungsexpertise<br />

sind das Alleinstellungsmerkmal,<br />

das das Unternehmen sogar<br />

auf Platz 3 im Ranking der umsatzstärksten<br />

Docuware-Partner Europas gebracht<br />

<strong>PT</strong>-MAGAZIN 6 <strong>2021</strong><br />

<strong>PT</strong>-MAGAZIN 6 <strong>2021</strong><br />

hat. Somit kann sich IKT als deutschlandweit<br />

operierendes Unternehmen<br />

im Wettbewerb sehr gut behaupten.<br />

Johannes Meiner GmbH<br />

aus Mayen in der Vulkaneifel<br />

Moderne und umweltfreundliche Dachund<br />

Fassadengestaltung mit Hurrikan-<br />

Schutz<br />

Mit ebenso innovativen wie individuellen<br />

Dach- und Fassadenlösungen hat<br />

sich das Unternehmen nicht nur national<br />

sondern auch international einen<br />

Namen gemacht. Durch zwei Tochterfirmen<br />

wird das notwendige Zubehör für<br />

die Dach- und Fassadenarbeiten gefertigt<br />

. Sämtliche Produkte werden in Eigenregie<br />

entwickelt und zur Marktreife<br />

gebracht. So wurde in Zusammenarbeit<br />

mit Statikern, Architekten, TüV-Süd und<br />

einem Lieferanten für Dachdeckungen<br />

ein Metalldach entwickelt, welches<br />

einem Hurrikan mit Windgeschwindigkeiten<br />

von 320 km/h standhält.<br />

PIES Betonsteinwerk GmbH & Co. KG<br />

aus Andernach / Miesenheim im nördlichen<br />

Rheinland-Pfalz<br />

Erfolgreich mit individuellen Betonfertigteilen<br />

Keine Massenware, sondern individuelle<br />

Betonfertigteile – so lautet das Motto<br />

bei PIES. Als flexibler Produzent von rein<br />

auftragsbezogenen Anfertigungen wie<br />

Balkonen, Treppen und stabförmigen Elementen<br />

für den Wohnungs- und Industriebau<br />

grenzt sich das Unternehmen<br />

signifikant von den Serienherstellern<br />

entsprechender Produkte ab. Darin liegt<br />

das offene Erfolgsgeheimnis der unternehmerischen<br />

Tätigkeit von PIES. ó<br />

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Betonsteinwerk<br />

Raum für Beton, fix und fertig<br />

Für EFEN steht der ressourcenschonende Umgang mit<br />

Rohstoffen im Fokus. Wir nehmen Chancen aktiv wahr<br />

und investieren in Zukunftstechnologien, sowie in Aus- und<br />

Weiterbildung unserer Mitarbeiter. Unsere Vision von nachhaltiger<br />

Entwicklung, um Erfolg dauerhaft zu sichern.<br />

Nach dem Motto „alles ist möglich!“ produzieren<br />

und liefern wir maßgefertigte Betonteile.<br />

PIES Betonsteinwerk GmbH & Co. KG | Industriegebiet Miesenheim | An der B 256 | 56626 Andernach / Miesenheim<br />

Das EFEN-Versprechen: Einfach.Mehr.Möglichkeiten.<br />

Qualität Service Zuverlässigkeit Nachhaltigkeit<br />

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40 Oskar-Patzelt-Stiftung 41<br />

Finalisten <strong>2021</strong> aus Hessen und<br />

Sachsen-Anhalt<br />

Hotz Kommunikations- und<br />

Datenservice GmbH<br />

aus Michelstadt im Odenwaldkreis<br />

Wo Schweigen nicht immer Gold ist<br />

Diese Agentur für Dialog-Marketing<br />

ist ausgesprochen erfolgreich in den<br />

Bereichen Kommunikations- und Datenservice.<br />

Das Dienstleistungsangebot<br />

erstreckt sich über die Segmente<br />

Inbound, Outbound, Business-Prozess-<br />

Outsourcing, manuelle Datenerfassung<br />

sowie Marktforschung. HOTZ Kommunikation<br />

bietet somit branchenunabhängige<br />

Lösungen und garantiert, dank<br />

eines stets aktuellen Sicherheitskonzepts<br />

ein Höchstmaß an Sensibilität im<br />

Umgang mit den Daten ihres Klientels.<br />

Jung Gummitechnik GmbH<br />

aus Einhausen / Kreis Bergstraße<br />

Elastisch auf ganzer Linie<br />

Die JUNG GmbH produziert Elastomer-<br />

Produkte höchster Qualität. Die Geschäftsbereiche<br />

gliedern sich heute in<br />

den Bereich technische Gummiwaren<br />

und Handschuhe. Der Bereich technische<br />

Gummiwaren ist geprägt durch<br />

Schläuche, Krümmer und Formartikel.<br />

Je nach Bedarf können diese extremen<br />

Druck-, Unterdruck-,Abriebbedingungen<br />

und Temperaturunterschieden standhalten<br />

oder auch aggressiven Medien<br />

ausgesetzt werden. Strategisch liegt<br />

ein besonderer Fokus auf der Entwicklung<br />

und Markteinführung neuer Produkte.<br />

Stichwort Elektrikerhandschuh!<br />

PRISMAN GmbH<br />

aus Lorsch in Südhessen<br />

Willkommen in der Molekularküche<br />

Seit dem Jahr 2000 steht PRISMAN<br />

für hochwertige und innovative Desinfektionsmittel.<br />

Dazu zählen Produkte<br />

der Haut- und Händedesinfektion,<br />

Flächendesinfektion, Sprüh- und Wischdesinfektion,<br />

Desinfektionstücher und<br />

Medizinprodukte. Bei einigen Produkten<br />

stieg das Unternehmen mittlerweile<br />

zum Weltmarktführer und mit weiteren<br />

Produkten zum Marktführer in Europa,<br />

bzw. Marktführer in Deutschland auf.<br />

Dabei bezieht sich die Marktführerschaft<br />

auf etwa 10 von rund 200 Produkten.<br />

Schäfer Dein Bäcker GmbH & Co. KG<br />

aus Limburg in Hessen<br />

Alles aus bestem Korn und Mehl<br />

Mit aktuell 135 Fachgeschäften und<br />

rund 1500 Mitarbeitern steuert das<br />

Unternehmen voll in Richtung Zukunft.<br />

Das gewachsene Netzwerk von<br />

Fachgeschäften, das von Limburg bis<br />

Koblenz oder Wiesbaden reicht, prägt<br />

das Bild von heute. Dabei hat Schäfer<br />

trotz seiner Größe seinen Anspruch an<br />

handwerklich hergestellte Produkte<br />

in bester Qualität und mit regionalen<br />

Rohstoffen nie aus den Augen verloren.<br />

Mit dem gelungenen Spagat zwischen<br />

Tradition und Moderne konnte<br />

das Unternehmen in den letzten fünf<br />

Jahren seinen Umsatz fast verdoppeln.<br />

Upländer Bauernmolkerei GmbH<br />

aus Willingen-Usseln in Nordhessen<br />

Mehr als nur Milch<br />

Die genossenschaftliche Upländer Bauernmolkrei<br />

ist die einzige Biomolkrei<br />

Hessens sowie die einzige „Fairbio“ zertifizierte<br />

Molkerei Deutschlands. Momentan<br />

vermarktet der hessische Milchverarbeiter<br />

eine Produktpalette, die<br />

von der Frischmilch über Buttermilch,<br />

Schlagsahne, Handkäse bis hin zur Butter<br />

reicht. Die Grundidee einer unabhängigen,<br />

bäuerlichen und nachhaltigen Vermarktungs-<br />

und Produktionsstrategie<br />

wird nunmehr seit 25 Jahren durch das<br />

Unternehmen gelebt. Upländer Bauernmolkrei<br />

gilt als Pionier für internationale<br />

Referenzprojekte und revolutionierte mit<br />

Initiativen wie „Faire Milch“ und „ohne<br />

<strong>PT</strong>-MAGAZIN 6 <strong>2021</strong><br />

Finalisten <strong>2021</strong> aus Hessen<br />

v.l.n.r. • Upländer Bauernmolkerei GmbH - Mario Steinhausen – Vertrieb; Tobias Kleinsorge<br />

– Prokurist; Christoph Heerdt – Büroleitung; Henrike Habermann- Diez – Marketingleitung;<br />

Andreas Siegert – Betriebsleiter und Karin Artzt- Steinbrink – Geschäftsführerin<br />

• PRISMAN GmbH - Herr Marcus Wooden und Frau Lisa Helmling - Auszubildende<br />

• Jung Gummitechnik GmbH - Herr Rald Stadler - Geschäftsführer • Hotz Kommunikations-<br />

und Datenservice GmbH - Herr Rainer Hotz, Frau Bettina Hotz und Herr Stefan<br />

Hotz - Geschäftsführer<br />

<strong>PT</strong>-MAGAZIN 6 <strong>2021</strong><br />

Gentechnik“ den modernen Milchmarkt.<br />

mibe GmbH Arzneimittel<br />

aus Sandersdorf Brehna im Landkreis<br />

Anhalt-Bitterfeld<br />

Wissen was gesund macht<br />

Das Unternehmen ist ein leistungsstarker<br />

Arzneimittelhersteller, der seit<br />

2003 im Großraum Leipzig/Halle in einem<br />

hochmodernen Arzneimittelwerk<br />

Qualitätspräparate entwickelt und<br />

herstellt. Sie decken nahezu die gesamte<br />

Produktpalette der Unternehmensgruppe<br />

Dermapharm ab, durch die sie<br />

auch vertrieben werden. Allein das Bekenntnis<br />

zum Standort Deutschland<br />

macht mibe Arzneimittel in einem<br />

Markt, der vor allem durch Importe gekennzeichnet<br />

ist, zu etwas Besonderem.<br />

Petromax GmbH<br />

aus der Landeshauptstadt Magdeburg<br />

Geschichte einer Wunderlampe<br />

Das Jahr <strong>2021</strong> steht mit dem 100jährigen<br />

Jubiläum der Starklichtlampe wie<br />

kein anderes für nachhaltige Qualitäts-<br />

Outdoor-Produkte aus dem Hause Petromax.<br />

Diese steht für nachhaltige, weil<br />

langlebige Gegenstände, die das Leben<br />

und Überleben in der modernen Wildnis<br />

sichern. Mit dem Hinzukommen<br />

der Markenlegende Feuerhand, dem<br />

Hersteller von Petroleumlampen, mauserte<br />

sich das Unternehmen aus einem<br />

Nischen-Anbieter zum Kultproduzenten<br />

im Marktsegment Outdoor-Produkte.<br />

Rühlmann-Bau GmbH aus Apenburg-<br />

Winterfeld im Altmarkkreis<br />

Finalisten <strong>2021</strong> aus Sachsen-Anhalt<br />

v.l.n.r. • Herr Jörn Rühlmann, Geschäftsführer der<br />

Rühlmann-Bau GmbH • Frau Dr. Pia Christin Taureck<br />

und Herr Jonas Taureck, Geschäftsführer der<br />

Petromax GmbH • Herr Dr. Hans-Georg Feldmeier,<br />

Geschäftsführer der mibe GmbH Arzneimittel<br />

Persönlicher Service, kompetente Ausführung<br />

Seit der Firmengründung befinden<br />

sich die Kernkompetenzen des Unternehmens<br />

in den Bereichen Kabel- und<br />

Rohrleitungs- sowie Kanalbau. Rühlmann-Bau<br />

arbeitet baustellenbezogen<br />

mit passenden Maschinen aus dem<br />

stetig wachsenden und weiter entwickelten<br />

eigenen Maschinenportfolio.<br />

Spezielle Technik, wie Kabel- und<br />

Rohrverlegepflüge sowie Horizontalbohranlagen,<br />

bieten den Kunden Alternativen<br />

zur Verlegung im offenen<br />

Graben und ist in vielen Fällen schneller<br />

und wirtschaftlicher. Somit ist man noch<br />

flexibler und schneller bei Anschlussprojekten<br />

und Netzerweiterungen. ó<br />

Premier-Finalist 2020<br />

- Mitnahmestapler<br />

- Schwertransporte<br />

- Kranservice<br />

- Einbringservice<br />

- Maschinenumzüge<br />

- Logistiklösungen<br />

- Inhouseservice<br />

- Lagerung<br />

- Logistik, Lagerung und<br />

Transport von Schüttgütern<br />

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Einfach.Mehr.Nachhaltigkeit.<br />

Für EFEN steht der ressourcenschonende Umgang mit<br />

Rohstoffen im Fokus. Wir nehmen Chancen aktiv wahr<br />

und investieren in Zukunftstechnologien, sowie in Aus- und<br />

Weiterbildung unserer Mitarbeiter. Unsere Vision von nachhaltiger<br />

Entwicklung, um Erfolg dauerhaft zu sichern.<br />

Das EFEN-Versprechen: Einfach.Mehr.Möglichkeiten.<br />

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Qualität Service Zuverlässigkeit Nachhaltigkeit


40 Oskar-Patzelt-Stiftung 41<br />

Finalisten <strong>2021</strong> aus<br />

Sachsen und Thüringen<br />

Diese sechs Unternehmen aus Sachsen und Thüringen sind in<br />

Schülerprojekten, Sportvereinen, Behindertenarbeit, sozialen<br />

Projekten, Jugendarbeit und Ehrenamt<br />

vielfältig regional engagiert.<br />

v.l.n.r. • rooom AG - Herr Benjamin Rohloff - Project & operations Manager, Herr Hans Elstner - CEO, Frau Annelie Herrmann - Director of<br />

Sales und Frau Natalie Weigelt - Head of Marketing • Bäcker Süpke oHG - Herr Wolfgang Süpke, Frau Christina Süpke und Herr Paul Süpke<br />

- Geschäftsleitung • Wuttke Ingenieure GmbH - Herr Nico Caspar - Controlling und Herr Ingo Eppert - Prokurist • WT Energiesysteme<br />

GmbH - Herr Sven Lesch - Leiter Einkauf und Frau Jeannette Heinrich - Projektcontrolloing • STARKE Objekteinrichtungen GmbH - Herr<br />

Torsten Starke - Inhaber und Frau Regine Starke • IndiKar Individual Karosseriebau GmbH - Herr Ronald Gerschewski - Geschäftsführer<br />

IndiKar Individual Karosseriebau GmbH<br />

aus Wilkau-Haßlau bei Zwickau<br />

Darauf fahren Individualisten ab<br />

Im Segment der Entwicklung und<br />

Fertigung von zivilen, automobilen<br />

Sonderschutzlösungen von Baugruppen<br />

bis zu ganzen Fahrzeugen ist IndiKar<br />

klarer Marktführer in Europa. Für maßgeschneiderte<br />

Fahrzeugveredelungen<br />

werden die Sonderschutzfahrzeuge<br />

unter härtesten Bedingungen getestet,<br />

um weltweit, egal ob in Krisengebieten,<br />

bei Hilfsmissionen oder zum Schutz von<br />

besonders gefährdeten Persönlichkeiten<br />

zum Einsatz zu kommen. Als Systemlieferant<br />

verknüpft IndiKar darüber hinaus<br />

den klassischen Prototypenbau.<br />

STARKE Objekteinrichtungen GmbH<br />

aus Schöneberg in Sachsen<br />

Wo Raum zum Leben erwacht<br />

Ob für die Einrichtung moderner<br />

Lifestyle-Apartments oder für Seniorenresidenzen<br />

- das Team der STARKE<br />

Objekteinrichtung ist immer für den persönlichen<br />

Kundenkontakt und die individuelle<br />

Baustellenbetreuung unterwegs.<br />

Zunehmend geht es um Einrichtungen<br />

mit dem Schwerpunkt der stationären<br />

Pflege. Diese soll in den nächsten Jahren<br />

weiter ausgebaut werden, was dem demographischen<br />

Wandel Rechnung trägt.<br />

Größtes Argument in Sachen Nachhaltigkeit<br />

gegenüber Mitbewerbern ist die<br />

eigene Fertigung in der Firmenzentrale<br />

in Schönbach.<br />

WT Energiesysteme GmbH<br />

aus Riesa<br />

Auf die richtige Spannung kommt es an<br />

WT Energiesysteme steht für die effiziente<br />

Einspeisung bzw. Anbindung von<br />

Hoch- und Mittelspannungsanlagen im<br />

Bereich der regenerativen Energiegewinnung.<br />

Zudem realisiert das Unternehmen<br />

die Anbindung elektrotechnischer<br />

Anlagen von Industrieunternehmen und<br />

baut Umspannwerke für Energieversorgungsunternehmen.<br />

Mit Hochdruck<br />

arbeitet WT an der noch umfangreicheren<br />

Nutzung regenerativer Ressourcen<br />

als wichtigen und zukunftsträchtigen<br />

Zweig im gesamten Segment Energiegewinnung.<br />

<strong>PT</strong>-MAGAZIN 6 <strong>2021</strong><br />

<strong>PT</strong>-MAGAZIN 6 <strong>2021</strong><br />

Wuttke Ingenieure GmbH<br />

aus Chemnitz<br />

Alles mit dem richtigen Maß<br />

Wuttke Ingenieure ist auf die Verarbeitung<br />

von Daten mit einem Raumbezug<br />

spezialisiert. Mit Abteilungen für Ingenieur-<br />

und Industrievermessung sowie<br />

für Digitale Raumdaten können Projekte<br />

von der Idee, über die Planung, bis hin zur<br />

Bauausführung und Bewirtschaftung<br />

unterstützt werden. Mit der breiten<br />

Aufstellung auf die drei Standbeine<br />

BIM, Digitale Raumdaten und Ingenieurvermessung<br />

können konjunkturelle<br />

Schwankungen gut abgefedert werden.<br />

Bäcker Süpke oHG<br />

aus Orlishausen im Landkreis Sömmerda<br />

Backen mit Zeit für Geschmack<br />

Das Erfolgsrezept der Süpke oHG war<br />

und ist es mit Mut, ausgetretene Wege<br />

zu verlassen und neue Richtungen einzuschlagen.<br />

So werden keinerlei fertige<br />

Vormischungen oder Fertigbackwaren<br />

verwendet. Statt mit Backpulver wird<br />

mit selbst gezogenem und lang gereiftem<br />

Sauerteig und Vorteigen gebacken.<br />

Dadurch werden die Backwaren aromatischer,<br />

bekömmlicher und halten länger.<br />

Auch beim Thema Marketing sticht das<br />

Unternehmen mit eigenem Instagram<br />

und TikTok-Kanal heraus. Möglich ist<br />

das nicht nur, durch die Offenheit und<br />

Innovationskraft der Geschäftsführung,<br />

sondern auch der Mitarbeitenden.<br />

rooom AG<br />

aus Jena<br />

Eine Plattform für die dritte Dimension<br />

rooom , mit 3! o geschrieben, ist ein globales<br />

Startup. Das Unternehmen bietet<br />

eine anpassungsfähige SaaS-Plattform<br />

zur Erstellung, Verarbeitung und Veröffentlichung<br />

von 3D Inhalten auf allen<br />

digitalen Endgeräten. Diese ermöglicht<br />

es Unternehmen jeder Branche, einfach<br />

und kostengünstig eigene 3D Inhalte zu<br />

erstellen, zu bearbeiten und online zu<br />

präsentieren. Die Event Cloud z.B. steht<br />

für die Optimierung virtueller Veranstaltungen,<br />

Ausstellungen, Konferenzen<br />

und vielem mehr. rooom ist sich aber bewusst,<br />

dass sich künftige Projekte auch<br />

nur mit starken Partnern und Kooperationen<br />

realisieren lassen. ó<br />

Meine Thüringer Stollen<br />

werden jährlich durch die<br />

Innung und den<br />

Stollenschutzverband<br />

geprüft und prämiert.<br />

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Einfach.Mehr.Nachhaltigkeit.<br />

Für EFEN steht der ressourcenschonende Umgang mit<br />

Rohstoffen im Fokus. Wir nehmen Chancen aktiv wahr<br />

und investieren in Zukunftstechnologien, sowie in Aus- und<br />

Weiterbildung unserer Mitarbeiter. Unsere Vision von nachhaltiger<br />

Entwicklung, um Erfolg dauerhaft zu sichern.<br />

Das EFEN-Versprechen: Einfach.Mehr.Möglichkeiten.<br />

Finden Sie heraus was wir<br />

Einfach.Besser.Machen.<br />

Qualität Service Zuverlässigkeit Nachhaltigkeit


42 Oskar-Patzelt-Stiftung 43<br />

Nominierungsaufruf für 2022<br />

Auch im kommenden Jahr werden die Besten der Besten<br />

im deutschen Mittelstand gesucht. Nominieren Sie jetzt!<br />

Motto 2022:<br />

Zu neuen Horizonten<br />

Durch den „Großen Preis des Mittelstandes“<br />

konnte der unternehmerische<br />

Mittelstand über Jahre hinweg seine<br />

Präsenz in der Öffentlichkeit, in der Politik<br />

und den Medien weiter ausbauen.<br />

Teilnehmern, Preisträgern, Botschaftern<br />

und Unterstützern ist das bisher<br />

Erreichte Ansporn, auch zukünftig<br />

im Rahmen des „Großen Preises“<br />

den enormen Leistungen des Mittelstandes<br />

die Würdigung zukommen<br />

zu lassen, die sie verdient haben.<br />

So werden also ab 1. November <strong>2021</strong><br />

wieder mittelständische Unternehmen<br />

gesucht, die sich überdurchschnittlich<br />

entwickelt haben.<br />

Sie sollten jährlich mindestens<br />

•zehn Arbeitsplätze und<br />

•1,0 Mio. Euro Umsatz aufweisen und<br />

•wenigstens drei Jahre stabil am Markt<br />

tätig sein.<br />

Fünf Wettbewerbskriterien<br />

Niemand kann sich selbst bewerben,<br />

sondern muss von Dritten<br />

zum Wettbewerb nominiert werden.<br />

Bewertet werden die Leistungen<br />

in fünf Wettbewerbskriterien:<br />

1. Gesamtentwicklung des Unterneh<br />

mens<br />

2. Schaffung/Sicherung von Arbeits- und<br />

Ausbildungsplätzen<br />

3. Modernisierung und Innovation<br />

4. Engagement in der Region<br />

5.Service und Kundennähe, Marketing<br />

Die Nominierung kann online vorgenommen<br />

werden im Portal<br />

Mobile Räume für<br />

Industrie, Verwaltung, Bau, Handwerk & Handel<br />

www.menzl.de<br />

Halleneinbauten<br />

Industriegebäude<br />

Dachaufstockungen<br />

Verkaufspavillons<br />

Bürocontainer<br />

Aggregatecontainer<br />

Sanitärmodule<br />

Container Vermietung und<br />

Verkauf Menzl GmbH<br />

Fon: 037208 / 600-0<br />

Fax: 037208 / 600-11<br />

Mail: info@menzl.de<br />

09244 Lichtenau<br />

Gottfried-Schenker-Str. 15<br />

Chemnitz Dresden Leipzig Gera Hof<br />

Hauptsponsor<br />

www.kompetenznetz-mittelstand.<br />

de oder per E-Mail über op@op-pt.de<br />

der Bundesgeschäftsstelle der Oskar-<br />

Patzelt-Stiftung mitgeteilt werden.<br />

In jeder der zwölf Wettbewerbsregionen<br />

•Baden-Württemberg<br />

•Bayern<br />

•Berlin/ Brandenburg<br />

•Hessen<br />

•Mecklenburg-Vorpommern<br />

• Niedersachsen/Bremen<br />

• Nordrhein-Westfalen<br />

• Rheinland-Pfalz/Saarland<br />

• Sachsen<br />

• Sachsen-Anhalt<br />

• Schleswig-Holstein/Hamburg<br />

• Thüringen<br />

können drei Unternehmen als Preisträger<br />

und weitere fünf als Finalist<br />

ausgezeichnet werden. Die Entscheidungen<br />

treffen rund 100 Juroren, die<br />

in zwölf regionalen Jurys organisiert<br />

sind. Die Juroren unterliegen einer eigenen<br />

Geschäftsordnung sowie einem<br />

Corporate Governance Kodex<br />

und handeln nach einem zertifizierten<br />

Qualitätsmanagementsystem<br />

gemäß DIN EN ISO 9001:2015.<br />

<strong>PT</strong>-MAGAZIN 6 <strong>2021</strong><br />

<strong>PT</strong>-MAGAZIN 6 <strong>2021</strong><br />

Finalist<br />

Großer Preis des<br />

Mittelstandes<br />

Kommune des Jahres<br />

Bank des Jahres<br />

Keine Gebühren<br />

Es werden keine Anmelde- oder Bearbeitungsgebühren<br />

für die Teilnahme am<br />

Wettbewerb erhoben. Zur Betreuung nominierender<br />

Institutionen und nominierter<br />

Unternehmen vor Ort sind rund 50<br />

ehrenamtliche Servicestellen der Oskar-<br />

Patzelt-Stiftung bundesweit im Einsatz.<br />

Mit Sonderpreisen würdigt die Oskar-<br />

Patzelt-Stiftung darüber hinaus das<br />

Wirken von Persönlichkeiten und Institutionen<br />

für die Gestaltung der notwendigen<br />

gesellschaftlichen Rahmenbedingungen<br />

unternehmerischen<br />

Handelns. Auf den beiden regionalen<br />

Auszeichnungsgalas können je einmal<br />

folgende Sonderpreise verliehen<br />

werden: Die „Bank des Jahres“ für ein<br />

Kreditinstitut mit besonderem Engagement<br />

bei der Begleitung/Förderung<br />

mittelständischer Unternehmen und<br />

Wirtschaftsstrukturen und die „Kommune<br />

des Jahres“ für eine kommunale Institution<br />

(Kommune, Landkreis) mit herausragenden<br />

Leistungen und Erfolgen<br />

beim Aufbau und bei der Entwicklung<br />

mittelständischer Wirtschaftsstrukturen.<br />

Petromax ist die deutsche Traditionsmarke<br />

mit der Feuerkraft für echte<br />

Abenteurer.<br />

Wir bringen Licht ins Dunkel und<br />

entwickeln die passende Ausrüstung<br />

für jedes Erlebnis in der Natur.<br />

Draußen sein und mit ursprünglichen<br />

Materialien über dem offenen Feuer<br />

kochen weckt Freiheitsinstinkte. Von<br />

unserem Standort Magdeburg tragen wir<br />

diesen Unabhängigkeitsgedanken in die<br />

ganze Welt. Eine robuste Ausstattung,<br />

die die Zeit überdauert, ist dabei der<br />

Anspruch, den unser Drachenteam aus<br />

mittlerweile 110 Mitarbeitenden mit<br />

Leidenschaft verfolgt.<br />

Wir leben Feuer und machen Abenteuer<br />

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Ehrenplakette<br />

Premier-<br />

Finalist<br />

Bundesweite Sonderpreise<br />

Preisträger des Wettbewerbs, deren<br />

Auszeichnung mindestens zwei<br />

Jahre zurückliegt und die sich seitdem<br />

bedeutend weiterentwickelt<br />

haben, können auf dem Bundesball<br />

(Abschlussgala) in Berlin mit den<br />

höchsten Auszeichnungsstufen des<br />

Wettbewerbs „Großer Preis des Mittelstandes“<br />

ausgezeichnet werden: „Premier<br />

– Großer Preis des Mittelstandes“<br />

ist die höchste Auszeichnung, die<br />

die Oskar-Patzelt-Stiftung verleiht.<br />

„Premier-Finalist – Großer Preis des<br />

Mittelstandes“ ist die nächste Auszeichnungsstufe<br />

für Preisträger, die<br />

vorgenannte Bedingungen erfüllen.<br />

Auch Träger der Sonderpreise „Bank<br />

des Jahres“ und „Kommune des Jahres“<br />

können als „Premier-Bank des<br />

Jahres“ bzw. „Premier-Kommune<br />

des Jahres“ ausgezeichnet werden.<br />

Termine<br />

Erst am Abend der Preisverleihung<br />

• am 17. September 2022 in Würzburg<br />

für Bayern, Baden-Württemberg, Hessen,<br />

Thüringen, Berlin, Brandenburg und<br />

Sachsen<br />

• am 24. September 2022 in Düsseldorf<br />

für Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen,<br />

Bremen, Hamburg, Schleswig-Holstein,<br />

Rheinland-Pfalz, Saarland, Mecklenburg-<br />

Premier<br />

Premier-Kommune<br />

Premier-Bank<br />

Premier-<br />

Ehrenplakette<br />

Vorpommern und Sachsen-Anhalt<br />

• am 22. Oktober 2022 zum Bundesball<br />

in Bonn für die bundesweiten Premier-<br />

Sonderpreise werden die Preisträger und<br />

Finalisten bekannt gegeben.<br />

Eine ausführliche Beschreibung der<br />

Wettbewerbsbedingungen und –kriterien<br />

sowie weitere Informationen<br />

zum organisatorischen und zeitlichen<br />

Ablauf des Wettbewerbs finden Sie unter:<br />

https://www.mittelstandspreis.<br />

com/wettbewerb/ausschreibung ó<br />

Scannen und direkt<br />

online nominieren<br />

und mehr erfahren!<br />

Tradition.<br />

Leidenschaft.<br />

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44 Wirtschaft 45<br />

© piqsels.com<br />

Jeder Erfolg braucht Zeit zum Reifen:<br />

Unternehmen, Gründer<br />

und Stiftungen im Blick<br />

Die KFM unterstützt die Oskar-Patzelt-Stiftung dabei, die<br />

Leistungen des Mittelstands durch den „Großen Preis des<br />

Mittelstandes” ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu tragen.<br />

Vorbildlicher Einsatz für den Mittelstand,<br />

für Gründer und Stiftungen – dafür wurde<br />

die Sparkasse Dortmund dieses Jahr beim<br />

Wettbewerb „Großer Preis des Mittelstandes”<br />

als „Bank des Jahres“ ausgezeichnet.<br />

Die KFM Deutsche Mittelstand AG,<br />

selbst Preisträger im Jahr 2016, hatte die<br />

Sparkasse für den Sonderpreis nominiert.<br />

„Wir hatten gehofft, dass wir die Auszeichnung<br />

bekommen, waren dann aber doch<br />

überrascht“, sagt Peter Orth, Vorstandsmitglied<br />

der Sparkasse Dortmund. „Umso<br />

mehr habe ich mich gefreut – auch für<br />

unser Team, das diesen Erfolg möglich<br />

machte.“ Der Erfolg, das war die Auszeichnung<br />

als „Bank des Jahres“ beim<br />

Wettbewerb „Großer Preis des Mittelstandes”<br />

der Oskar-Patzelt-Stiftung. Seit<br />

2019 war die Sparkasse Dortmund bereits<br />

zum dritten Mal nominiert worden. Jetzt<br />

erhielt sie den begehrten Sonderpreis. Die<br />

KFM hatte das Institut ins Spiel gebracht.<br />

„Uns ist das Engagement der Sparkasse<br />

Dortmund sowohl für den Mittelstand<br />

als auch für Stiftungen positiv aufgefallen“,<br />

sagt Hans-Jürgen Friedrich, Vorstand<br />

der KFM Deutsche Mittelstand AG.<br />

Es sind mehrere Punkte, die auch die Jury<br />

bemerkenswert findet. So begleiten die<br />

Firmenkundenberater intensiv kleine Mittelständler<br />

und Unternehmensgründer.<br />

Technologieorientierte Start-ups unterstützt<br />

die Sparkasse besonders. Diese<br />

Gründer benötigen Risikokapital. Die<br />

Berater aus dem Start-up-Center der<br />

Sparkasse begleiten die Jungunternehmer<br />

dabei, solche Mittel zu erhalten.<br />

Darüber hinaus zeichnet sich das Institut<br />

durch seinen Umgang mit Unternehmen<br />

während der Coronakrise aus.<br />

„Wir haben die Sorgen der Unternehmer<br />

aufgenommen und pragmatische<br />

Lösungen entwickelt“, sagt Orth. Firmen<br />

mit guten und funktionierenden<br />

Geschäftsmodellen bekommen weiterhin<br />

Kredite oder Stundungen für laufende<br />

Darlehen, und die Berater helfen<br />

bei der Beantragung von Fördermitteln.<br />

Hilfe für die Finanzierung<br />

„Die Sparkasse Dortmund unterstützt<br />

damit den Mittelstand auf vorbildliche<br />

Weise“, sagt KFM-Vorstand Friedrich.<br />

Denn im Allgemeinen sehen sich<br />

die Unternehmen zunehmend Restriktionen<br />

bei der Beschaffung von Finanzmitteln<br />

ausgesetzt. Der erfahrene Spezialist<br />

für Unternehmenskredite verweist<br />

darauf, dass die Banken selbst unter<br />

Druck stehen. Regulierungsvorschriften<br />

wie die Basel-Regelwerke engen ihren<br />

Spielraum bei der Kreditvergabe immer<br />

mehr ein. Deswegen greifen große Mittelständler<br />

immer häufiger nach alternativen<br />

Finanzierungsmodellen, zum<br />

Beispiel Mittelstandsanleihen. Hier leisten<br />

die beiden Fonds der KFM, der Deutsche<br />

Mittelstandsanleihen FONDS und<br />

der Europäische Mittelstandsanleihen<br />

FONDS, wichtige Beiträge für die<br />

Finanzierung im Mittelstand. Sie kaufen<br />

Anleihen der Unternehmen und bieten<br />

sie, gebündelt im Fonds, Investoren an.<br />

<strong>PT</strong>-MAGAZIN 6 <strong>2021</strong><br />

<strong>PT</strong>-MAGAZIN 6 <strong>2021</strong><br />

Die KFM und die Jury des Mittelstandspreises<br />

hoben darüber hinaus die Leistungen<br />

der Sparkasse Dortmund bei ihrem<br />

Engagement für Stiftungen hervor. Die<br />

Sparkasse hat das Stiftungsmanagement<br />

in ihrem Private Banking angesiedelt und<br />

dort ein eigenes Stiftungskompetenzzentrum<br />

installiert. Speziell ausgebildete<br />

Experten betreuen die Stifter. 2014<br />

wurde neben weiteren sparkasseneigenen<br />

Stiftungen die „Stiftergemeinschaft<br />

der Sparkasse Dortmund“ gegründet.<br />

„Wir stellten eine erhöhte Nachfrage in<br />

der Kundschaft fest, sich auch mit kleineren<br />

Vermögen stifterisch zu engagieren“,<br />

sagt Orth. Seither wurden über<br />

40 Stiftungsfonds unter dem Dach der<br />

Stiftergemeinschaft gegründet. „Die<br />

Bedeutung der Stiftung hat in den vergangenen<br />

Jahren enorm zugenommen“,<br />

sagt das Sparkassen-Vorstandsmitglied.<br />

Stiftungen brauchen Erträge<br />

Das bestätigt Hans-Jürgen Friedrich. Er<br />

weiß dabei um die aktuellen Herausforderungen<br />

bei der Finanzierung, vor<br />

der Stiftungen stehen. Sie sind außer<br />

bei Verbrauchsstiftungen in der Regel<br />

dazu verpflichtet, das Stiftungskapital<br />

zu erhalten. Und sie brauchen laufende<br />

Erträge, um den Stiftungszweck zu<br />

erfüllen. Doch wie sollen beide Ansprüche<br />

bei null Zinsen erfüllt werden?<br />

Einen Ausweg bieten die besagten Mittelstandsanleihen.<br />

Die Unternehmen<br />

zahlen höhere Zinsen als Konzerne, unter<br />

anderem, weil sie am Kapitalmarkt nicht<br />

so bekannt sind. Anleger müssen allerdings<br />

sorgfältig auswählen, um Risiken<br />

einzugrenzen. Hier helfen Fondslösungen<br />

wie die der KFM. Die Analysten bewerten<br />

Unternehmen und Anleihen sehr genau<br />

und tiefgehend und wählen nur Papiere<br />

von soliden und nachhaltig wirtschaftenden<br />

Unternehmen aus. Reuss Private Analytics,<br />

ein Netzwerk spezialisierter Partner<br />

aus Rechtsanwälten, Wirtschaftsprüfern,<br />

Stiftungsexperten und Wertpapierspezialisten,<br />

hat zusammen mit Experten der<br />

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Rödl &<br />

Partner die Fonds auf Geeignetheit für<br />

ausgewählte Investorengruppen, wie<br />

beispielsweise Stiftungen, geprüft. Die<br />

Spezialisten kamen zum Ergebnis, dass<br />

die KFM-Fonds die Grundsatzanforderungen<br />

für Stiftungsvermögen erfüllen<br />

und für viele von ihnen geeignet seien.<br />

Mittelstand ins Bewusstsein rücken<br />

Stifter kommen selbst häufig aus dem<br />

Mittelstand. Hier schließt sich der Kreis.<br />

Beide, Unternehmer und Stifter, leisten<br />

wichtige Beiträge für Wirtschaft und<br />

Gesellschaft. Die KFM unterstützt daher<br />

das Ziel der Oskar-Patzelt-Stiftung, diese<br />

Leistungen durch den „Großen Preis<br />

des Mittelstandes” ins Bewusstsein der<br />

Öffentlichkeit zu tragen. „Der Preis betont<br />

die Bedeutung des Mittelstandes, der<br />

dadurch sichtbarer wird“, erklärt Friedrich.<br />

Diese Breitenwirkung sei nicht zu unterschätzen.<br />

„Der Mittelstand ist die tragende<br />

Säule der deutschen Wirtschaft“,<br />

betont der KFM-Vorstand. In guten Zeiten<br />

wie in Krisen erweisen die Unternehmen<br />

ihre Stärke. „Wie Schnellboote reagieren<br />

die Mittelständler auf neue Herausforderungen.<br />

Sie nutzen Wachstumschancen<br />

und suchen in schwierigen Zeiten wie<br />

beispielsweise während der Coronakrise<br />

einen Ausgleich der Interessen. Sie wollen,<br />

dass auch ihre Partner lange leben. Diese<br />

nachhaltige Orientierung zahlt sich aus.“<br />

Aus all diesen Gründen unterstützt die<br />

KFM Deutsche Mittelstand AG den Mittelstandspreis.<br />

Selbst ein mittelständisches<br />

Unternehmen, wurde die KFM<br />

bereits mehrfach für den Preis nominiert.<br />

2015 kam sie in die Runde der Finalisten,<br />

und 2016 durfte sie sich zu den Preisträgern<br />

zählen. Mit dem Deutschen Mittelstandsanleihen<br />

FONDS leiste das Unternehmen<br />

„einen wichtigen Beitrag zur<br />

Sicherung der Finanzierung von Investitionen<br />

und Arbeitsplätzen in mittelständischen<br />

Unternehmen“, heißt es in<br />

der Begründung der Jury. „Mit Hilfe des<br />

Fonds wurden 2014 rund 25.000 und 2015<br />

rund 30.000 Arbeitsplätze gesichert.“ Der<br />

kontinuierliche Aufbau des Fondsvolumens<br />

auf aktuell rund 250 Mio. Euro hat<br />

dazu geführt, dass aktuell über 375.000<br />

Arbeitsplätze mit abgesichert werden.<br />

„Hans-Jürgen Friedrich kommt aus<br />

dem Bankwesen und hat sich auf den<br />

Weg gemacht, auf eigenes Risiko eine<br />

Lösung für den Finanzierungsmangel<br />

im Mittelstand zu entwickeln“,<br />

sagt Dr. Helfried Schmidt, Vorstand der<br />

Oskar-Patzelt-Stiftung. Dieses Modell<br />

sei erfolgreich; die KFM sei für Mittelständler<br />

ein „Partner auf Augenhöhe“. ó<br />

Rathausufer 10 | 40213 Düsseldorf<br />

www.kfmag.de | www.dma-fonds.de<br />

+49 (0) 211 210 737 41 | info@kfmag.de<br />

Hans-Jürgen Friedrich<br />

info<br />

info<br />

Als ehemaliger Bankdirektor<br />

und Leiter Kreditgeschäft<br />

unterstützte Hans-Jürgen<br />

Friedrich mittelständische<br />

Unternehmen bei der<br />

Beschaffung von Alternativfinanzierungen<br />

über Banken<br />

und Kapitalmärkte.<br />

Seit 2012 ist er Vorstand<br />

der KFM Deutsche Mittelstand AG und verantwortet<br />

die strategische Steuerung und<br />

Organisation. Seit 2013 ist er Mitglied im Anlageausschuss<br />

des Deutschen Mittelstandsanleihen<br />

FONDS und dessen Vorsitzender,<br />

ebenfalls für den Europäischen Mittelstandsanleihen<br />

FONDS seit Auflage im Jahr 2020.<br />

Er wurde im Oktober 2020 als Berater in die<br />

TESG-Arbeitsgruppe der EU-Generaldirektion<br />

(FISMA) berufen.<br />

Mittelständler sind die Schnellboote der Wirtschaft.<br />

Innovative Unternehmen bringen das<br />

Land nach vorn. Was bedeutet eigentlich Mittelstand?<br />

Und wie können Anleger von seinem<br />

Erfolg profitieren? Das zeigt das Video<br />

auf der Seite www.meine-zinsoase.de.<br />

Deutscher Mittelstandsanleihen FONDS<br />

Anlagekonzept investiert in deutsche<br />

Mittelstandsanleihen<br />

ISIN LU0974225590<br />

WKN A1W5T2<br />

Aktuelles Fondsvolumen (22.10.<strong>2021</strong>)<br />

223,21 Mio. EUR<br />

Kosten <strong>Ausgabe</strong>aufschlag bis zu 3,0%<br />

(entfällt beim Kauf über die Börse)<br />

Laufende Kosten 1,66% p. a<br />

Risiko (KIID) 3<br />

(1= geringes Risiko bis 7= hohes Risiko)<br />

Erstauflage: 2013<br />

Ausschüttungs-Rendite seit Start über 4% p. a.<br />

Europäischer Mittelstandsanleihen FONDS<br />

Anlagekonzept investiert in Anleihen von<br />

Unternehmen (Mittelstand) der Europäischen<br />

Union<br />

ISIN DE000A2PF0P7<br />

WKN A2PF0P<br />

Aktuelles Fondsvolumen (26.10.<strong>2021</strong>)<br />

30,30 Mio. Euro<br />

Kosten <strong>Ausgabe</strong>aufschlag bis zu 3,0%<br />

(entfällt beim Kauf über die Börse)<br />

Laufende Kosten 1,71% p.a.<br />

Risiko (KIID) 3<br />

(1= geringes Risiko bis 7= hohes Risiko)<br />

Erstauflage April 2020


© rawpixel.com<br />

Im<br />

„Netzwerk der Besten“<br />

findet man die mehr als 20.000<br />

Unternehmen, die seit 1994 für den<br />

Wettbewerb „Großer Preis des Mittelstandes“<br />

nominiert wurden, die Unternehmen, die<br />

bisher die Jurystufe erreichten und die<br />

Ausgezeichneten.<br />

Hier trifft sich Mittelstand mit Mittelstand.<br />

German Mittelstand!<br />

Hier finden Sie die Partner des<br />

Netzwerks der Besten.<br />

Von Autor unbekannt - http://www.melitta.info/cms/mmdb/index.php?sel=Dateien%20anzeigen&amp;CDBPicture_<br />

sel=CDBPicture_showpic&amp;id=2123, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=10970073<br />

Erfinder<br />

Das sind Sie alle!<br />

Aus dem Alltag ist er nicht mehr<br />

wegzudenken - der Kaffeefilter.<br />

Die Hausfrau Melitta Bentz störte<br />

sich am bitteren Geschmack ihres<br />

Kaffee. Sie experimentierte und<br />

entwickelte 1908 den Kaffeefilter<br />

und gründete die Melitta Unternehmensgruppe<br />

Bentz KG.<br />

Heute arbeiten hier über 5.600<br />

Mitarbeiter.


Studie hier<br />

kostenfrei<br />

downloaden!<br />

© Rawpixel.com<br />

Industrieller Mittelstand hat krisenerfahrenste Manager<br />

Datengetriebene Ansätze und Szenario-Denken noch zu wenig genutzt<br />

Der deutsche Mittelstand profitiert in<br />

herausfordernden Zeiten von sturmerprobten<br />

Führungskräften. Vier von zehn<br />

Unternehmen verfügen über echte<br />

Krisen-Expertise, weitere drei von zehn<br />

attestieren sich ausreichende Routine.<br />

Laut der aktuellen Studie „Restrukturierung<br />

<strong>2021</strong>“ wird dennoch häufig nur auf<br />

Sicht gefahren, denn die Hälfte der Unternehmen<br />

verfolgt keinen strukturierten<br />

Prozess für eine zukunftsfähige Ausrichtung.<br />

Für die Untersuchung hat die<br />

Unternehmensberatung Staufen mehr<br />

als 200 Inhaber und Top-Führungskräfte<br />

von Unternehmen mit einem Jahresumsatz<br />

von mindestens 20 Millionen Euro<br />

befragt. Die Unternehmen stammen<br />

rund zur Hälfte aus der Industrie, 18 Prozent<br />

sind dem Handel und 31 Prozent<br />

dem Dienstleistungsbereich zuzuordnen.<br />

„Die Corona-Pandemie hat deutlich gemacht,<br />

wie wichtig eine schnell agierende<br />

Entscheidungskultur auf der<br />

Managementebene ist. Der deutsche<br />

Mittelstand ist diesbezüglich ordentlich<br />

aufgestellt“, sagt Andreas Sticher,<br />

Partner für Restrukturierung bei der<br />

Unternehmensberatung Staufen. „Bei<br />

den von uns befragten Unternehmen<br />

stellen sich 39 Prozent ein gutes Zeugnis<br />

aus und geben an, über ein erfahrenes<br />

Management in Bezug auf die Bewältigung<br />

von Krisen zu verfügen. Weitere 31<br />

Prozent glauben, eher erfahren zu sein.“<br />

Restrukturierungsexperte Sticher hat<br />

im Rahmen der Studie auch Unterschiede<br />

zwischen den Branchen identifiziert:<br />

„Besonders auffällig ist, dass die Industrieunternehmen<br />

sehr viel krisenerfahrene<br />

Manager an Bord haben als Dienstleistungs-<br />

oder Handelsunternehmen.“<br />

Wenn es aber darum geht, Schieflagen<br />

rechtzeitig zu erkennen, gibt es dem<br />

Berater zufolge noch in allen Branchen<br />

Nachholbedarf. Nur 47 Prozent der Unternehmen<br />

arbeiten mit einem klar<br />

strukturierten Prozess, um die Zukunftsfähigkeit<br />

des Unternehmens auf den<br />

Prüfstand zu stellen. Und lediglich 49<br />

Prozent geben an, regelmäßig Krisenszenarien<br />

und mögliche Gegenmaßnahmen<br />

durchzuspielen. Staufen-Berater<br />

Sticher rät zu mehr Engagement: „Unternehmen<br />

müssen in Szenarien denken<br />

und verschiedene Abwehrmechanismen<br />

durchspielen. Es ist wie im Fußball: Jeder<br />

weiß, wie eine Ecke ausgeführt wird,<br />

trotzdem trainieren die Mannschaften<br />

regelmäßig diese Standardsituation.“<br />

Altbewährte Methoden für die Krisen-<br />

Früherkennung<br />

In Sachen Krisen-Früherkennung setzen<br />

Unternehmen vor allem auf klassische<br />

Systeme und Kennzahlen. Ein eigenes<br />

Risikomanagement-System wird von 48<br />

Prozent der Unternehmen eingesetzt<br />

und ist damit die am häufigsten genutzte<br />

Variante, um mögliche Schieflagen zu<br />

erkennen, bevor diese existenzbedrohend<br />

werden. Dahinter folgen Finanz-<br />

Kennzahlen (47 Prozent) und Hinweise<br />

von Führungskräften (44 Prozent).<br />

„Modernere Management-Tools wie<br />

zum Beispiel Trendradars oder datengetriebene<br />

Ansätze wie Data Analytics<br />

eignen sich ideal, um die klassischen<br />

Systeme der Krisen-Früherkennung<br />

zu erweitern oder sogar komplett zu<br />

ersetzen“, so Unternehmensexperte<br />

Sticher. Der Studie zufolge sind diese<br />

Ansätze der prädikativen Analyse aber<br />

noch nicht flächendeckend im Einsatz.<br />

Der Staufen-Berater rät zu einem Umdenken,<br />

da „neue Prognosemodelle<br />

das Management in die Lage versetzen,<br />

die Geschäftsstrategie optimal an<br />

der jeweiligen Situation auszurichten.“<br />

Die Studie identifizierte sechs Key<br />

Insights:<br />

1. Der Blick ist nach vorn gerichtet. Die<br />

Corona-Krise hat die deutsche Wirtschaft<br />

kräftig durcheinandergewirbelt.<br />

Aber: Ein großer Teil der Unternehmen<br />

konnte erfolgreich gegensteuern.<br />

2. Der Wandel ist machbar. Flexibilität,<br />

Anpassbarkeit und Agilität,<br />

haben die Unternehmen selbst<br />

zum großen Teil schon verinnerlicht.<br />

3. Es bleibt noch viel zu tun. In näherer<br />

Zukunft stehen noch etliche Herausforderungen<br />

an. Ganz oben auf der Prioritäten-Liste<br />

bleibt die Digitalisierung.<br />

4. Früherkennung muss optimiert<br />

werden. Krisen und neue Herausforderungen<br />

schneller antizipieren<br />

ist eine wichtige Strategie, um<br />

das nachhaltige Wachstum des<br />

Unternehmens zu gewährleisten.<br />

5. Der Wandel kostet Geld. Gesellschafter<br />

und operativer Cashflow<br />

sorgen für die benötigte Liquidität,<br />

um flexibel am Markt agieren zu<br />

können und wandlungsfähig zu sein.<br />

6. Der Blick ist zu sehr nach innen gerichtet.<br />

Externe Stakeholder werden<br />

noch nicht ausreichend involviert. ó<br />

<strong>PT</strong>-MAGAZIN 6 <strong>2021</strong>


50 Wirtschaft<br />

Fünf Mythen über Japan<br />

Was Anleger wissen sollten<br />

1990-2020<br />

Einige Investoren lassen sich Wachstumschancen<br />

in Japan entgehen, weil<br />

sie sich von den Mythen über das Land<br />

abschrecken lassen, das die Olympischen<br />

Spiele ausrichtet. Aus mehreren<br />

Gründen wird Japan von Außenstehenden<br />

oftmals falsch eingeschätzt.<br />

1. Die alternde Bevölkerung<br />

Die alternde Bevölkerung in Japan legt<br />

die Vermutung nahe, dass die Wirtschaft<br />

des Landes kaum wächst. Obwohl<br />

das Bruttoinlandsprodukt (BIP)<br />

Japans seit 1994 nur um neun Prozent<br />

gestiegen ist, legte der Gesamtgewinn<br />

der Unternehmen in US-Dollar bis Ende<br />

März 2020 um 140 Prozent zu. Das bedeutet,<br />

dass Wachstum in der Region<br />

vorhanden ist. Entscheidend ist, die<br />

Unternehmen ausfindig zu machen,<br />

die ein solches Wachstum erfahren.<br />

2. Fehlende Berichterstattung durch<br />

Analysten<br />

Rund drei Viertel der investierbaren Unternehmen<br />

in Japan werden von maximal<br />

einem Analysten beobachtet. Erfahrene<br />

Investmentmanager können<br />

bestimmte Sektoren und Unternehmen<br />

identifizieren, die das Wachstum des<br />

Marktes stützen, und ihre Kunden an<br />

den Gewinnen teilhaben lassen. Trotz<br />

des großen Anlageuniversums werden<br />

japanische Aktien nur unzureichend<br />

erforscht. Dies ermöglicht den Anlegern,<br />

versteckte Perlen zu entdecken, die<br />

vom Markt wenig verstanden werden.<br />

3. Technologische Versäumnisse<br />

Ein weiterer Irrglaube ist, dass Japan<br />

in der technologischen Entwicklung<br />

hinterherhinke. Tatsächlich weist Japan<br />

seit 2005 die meisten triadischen<br />

Patentfamilien auf. Der Marktanteil beträgt<br />

hier 40 Prozent, gefolgt von den<br />

USA mit 27 Prozent und Deutschland<br />

mit zehn Prozent (Stand Ende 2017).<br />

Japan ist nach wie vor führend in innovationsgetriebenen<br />

Sektoren wie der<br />

Fabrikautomatisierung und der Halbleitertechnologie.<br />

Auch in den Bereichen<br />

Software-as-a-Service (SaaS), medizinische<br />

Geräte und digitale Lösungen<br />

gibt es viele hochwertige Unternehmen,<br />

die Investitionsmöglichkeiten bieten.<br />

So haben beispielsweise einige SaaS-<br />

Unternehmen ihre starken Nettobarmittelbilanzen<br />

genutzt, um im vergangenen<br />

Jahr massiv in ihr Geschäft zu<br />

investieren und ihre Marktdurchdringung<br />

bei japanischen Firmenkunden zu<br />

erhöhen. Da die Akzeptanz von SaaS in<br />

Japan noch relativ gering ist, hält dieser<br />

Sektor einige Wachstumschancen bereit.<br />

4. Makroökonomische Einflüsse<br />

Anleger, die in der Vergangenheit<br />

von Japan enttäuscht waren, haben<br />

ihre Entscheidungen oft auf<br />

makroökonomische Themen oder<br />

einmalige Ereignisse wie die aktuellen<br />

Olympischen Spiele gestützt. Allerdings<br />

sollten Anleger eher auf bestimmte<br />

Wachstumstreiber achten.<br />

Makroökonomische Ereignisse lassen<br />

sich nur schwer vorhersagen. Der Fokus<br />

sollte daher auf der Identifizierung<br />

von Unternehmen liegen, die ihr Schicksal<br />

selbst in die Hand nehmen. Japan<br />

widersetzt sich zwar zunehmend den<br />

Konventionen, doch bevorzugen wir<br />

Unternehmen, die unabhängig von den<br />

wirtschaftlichen Herausforderungen<br />

des Landes florieren können. Qualitäten<br />

wie ein dominanter Marktanteil in<br />

einer Nischenbranche sind wichtig. Zu<br />

den Beispielen gehören führende, asiatische<br />

Konsumgüterkonzerne, weltweit<br />

tätige Hersteller medizinischer<br />

Geräte, Unternehmen der Fabrikautomation<br />

und andere Technologieführer.<br />

5. Begrenzte Handelskapazitäten<br />

Entgegen der Auffassung, dass Japan<br />

eine reine Exportwirtschaft<br />

sei, machen Exporte nur 18 Prozent<br />

des BIP aus. Im Vergleich dazu liegt<br />

der Wert in Korea bei 40 Prozent<br />

und in Deutschland bei 47 Prozent.<br />

Japan verfügt über einen gesunden<br />

Inlandsmarkt sowie über starke Investitionen<br />

aus dem Ausland. Mehr als<br />

90 Prozent des Leistungsbilanzüberschusses<br />

stammen aus Zins- und Dividendenerträgen<br />

aus Überseemärkten,<br />

während China mehr als 100 Prozent<br />

und Korea mehr als 80 Prozent aus<br />

dem Nettohandelswert erwirtschaftet.<br />

Anleger sollten sich die Zahlen<br />

hinter der Geschichte Japans ansehen,<br />

um die wahren Chancen zu erkennen.<br />

Japan bietet also Anlegern die Möglichkeit,<br />

versteckte Schätze zu finden<br />

und mit einem aktiven Bottomup-Ansatz<br />

Alpha zu generieren. ó<br />

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Sophia Li ist Portfoliomanagerin<br />

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Managers, die zu First Sentier<br />

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53<br />

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Das Feuer des<br />

Unternehmertums<br />

entfachen<br />

Wie Mittelstand und Start-ups<br />

„das Beste aus zwei Welten“ sein können<br />

Gründerinnen und Gründer als unorganisiert<br />

und realitätsfremd wahrgenommen.<br />

Kooperationen mit Start-ups können<br />

letztendlich erst ihr Potenzial entfalten,<br />

wenn von beiden Seiten Unsicherheit<br />

und Ergebnisoffenheit zuglassen<br />

wird, um verschiedene strategische<br />

Optionen und Pfade auszuloten. Ein<br />

offenes Mindset ist unumgänglich!<br />

Mindshift im Mittelstand<br />

Durch das offene Mindset kommt es<br />

zum Mindshift im Mittelstand: Nach<br />

der Öffnung kommt die Neuerfindung.<br />

Starke „back to the roots“-Erfahrungen<br />

werden von den etablierten Unternehmerinnen<br />

und Unternehmern erlebt,<br />

die schon lange verschüttet waren bzw.<br />

vermisst wurden. Wenn das Feuer des<br />

Unternehmertums erst wieder brennt,<br />

dann dürfen die besten Fach- und Führungskräfte<br />

aus den verschiedenen<br />

Bereichen des Unternehmens nicht<br />

fehlen. Durch die Aktivierung auch der<br />

eigenen Kompetenzträger kommt es<br />

dann zum finalen Aufbruch, um die letzten<br />

Widerstände zu überwinden auf<br />

dem Weg zum neuen Geschäftsmodell.<br />

Die Kooperation mit einem Start-up (mit<br />

Mittelstands-DNA) kann aufreibend sein<br />

und im ersten Moment ein Risiko darstellen,<br />

doch wer kein Risiko eingeht, der<br />

hat auch nichts zu gewinnen – und verliert<br />

im schlimmsten Fall die Zukunft. ó<br />

Über die Autoren<br />

Christian Wewezow und Yannik Rediske<br />

sind Geschäftsführende<br />

Gesellschafter der Startify<br />

GmbH aus Jena. Beide<br />

haben 15 Jahre Erfahrung<br />

im Umgang mit führenden<br />

Mittelstandsunternehmen<br />

einerseits und Tech-Startups<br />

andererseits und verbinden<br />

konservative kaufmännische<br />

Werte mit jungem Unternehmergeist<br />

und dem Knowhow<br />

aus der Startup-Szene.<br />

Ehrenamtlich wirkt Christian<br />

Wewezow als Juror des Wettbewerbs<br />

“Großer Preis des<br />

Mittelstandes“ und als Vorsitzender<br />

des Kuratoriums<br />

der Oskar-Patzelt-Stiftung.<br />

Wettbewerbsdruck, Innovationsdruck<br />

und Ertragsdruck machen etablierten<br />

Mittelstands- und Familienunternehmen<br />

zunehmend das Leben schwer. Es ist<br />

wichtig, dass Unternehmen daher offenbleiben,<br />

wie sie auf diesen umfassenden<br />

Wandel reagieren und den Wandel aktiv<br />

gestalten. In einem derart dynamischen<br />

Umfeld hängt die Wettbewerbsfähigkeit<br />

etablierter Unternehmen von ihrer<br />

Fähigkeit ab, insbesondere ihre Technologien<br />

und ihr Geschäftsmodell in Frage<br />

zu stellen und sich neu zu erfinden.<br />

Damit die „radikale“ Innovation nicht nur<br />

ein Schlagwort bleibt, bleibt zuletzt nur<br />

der „Sprung in das kalte Wasser“ übrig:<br />

Um diese Erneuerung voranzutreiben,<br />

kann es heute eine relevante strategische<br />

Option sein, mit Start-ups (mit Mittelstands-DNA)<br />

zusammenzuarbeiten.<br />

Auch wenn der Kulturunterschied<br />

zunächst groß scheint, gibt es gute<br />

Gründe für den Mittelstand mit Start-ups<br />

zu kollaborieren oder in diese zu investieren.<br />

Erst durch eine intensive Zusammenarbeit<br />

können sich potentielle Wettbewerbsvorteile<br />

gegenüber der Konkurrenz<br />

ergeben, u. a. durch den Zugang zu neuen<br />

Technologien und neuen ungeschminkten<br />

Sichtweisen auf die Überlebensfähigkeit<br />

des eigenen Geschäftsmodells.<br />

Start-ups werden im Allgemein als<br />

Unternehmensgründungen mit einer<br />

innovativen Geschäftsidee und hohem<br />

Wachstumspotenzial definiert, und<br />

erfahren in der Öffentlichkeit vor allem<br />

durch TV-Formate wie „Die Höhle der<br />

Löwen“ große mediale Beachtung.<br />

Wenig Beachtung finden dagegen eher<br />

„mittelständisch“ geprägte Gründungen,<br />

die eigenfinanziert sind, nachhaltig<br />

profitabel sein wollen und langfristig<br />

ein stabiles Wachstum bevorzugen.<br />

Das Beste aus beiden Welten<br />

Für eine Kooperation, wo das Beste aus<br />

beiden Welten (Mittelstand und Startups)<br />

vereint werden kann, stellt eine<br />

Zusammenarbeit mit den eher mittelständisch<br />

geprägten Gründungen und<br />

Start-ups dar. Nur weil diese Gründungen<br />

nicht „auf Teufel kommt raus“ skalieren<br />

möchten, bedeutet dies nicht, dass weder<br />

ihr Technologiewissen noch ihr Impact<br />

auf das bestehende Geschäftsmodell<br />

der etablierten Unternehmen weniger<br />

stark ausgeprägt sein kann. Zudem sind<br />

deren Werte ähnlicher zu denen von mittelständischen<br />

Unternehmen und sie<br />

siedeln sich ebenfalls tendenziell<br />

gern im ländlichen Raum an.<br />

Sowohl die Zusammenarbeit mit wachstumsorientierten<br />

Start-ups als auch die<br />

mit eher mittelständisch geprägter DNA<br />

können für den Mittelstand dennoch eine<br />

Herausforderung darstellen. Denn beide<br />

Start-up-Formen sind in der Regel sehr<br />

zukunftsorientiert, agil und kreativ aufgestellt<br />

und verfügen somit noch kaum über<br />

definierte Prozesse und Strukturen. Zwar<br />

sind die genannten Faktoren äußerst<br />

relevant, wenn Innovationen entstehen<br />

sollen, doch stehen sie im Gegensatz zu<br />

der Arbeitsorganisation, den Unternehmensstrukturen<br />

und eng definierten<br />

Prozessen der etablierten Unternehmen.<br />

Aus eigenen Erfahrungen wissen die<br />

Autoren, dass es nicht einfach ist, die<br />

Kooperation zwischen mittelständischen<br />

Unternehmen und Start-ups (mit Mittelstands-DNA)<br />

zum Durchbruch zu verhelfen,<br />

da oftmals eher die Differenzen als<br />

die Gemeinsamkeiten gesehen werden.<br />

Klischees dominieren häufig die gemeinsame<br />

Zusammenarbeit: Die Mittelständler<br />

werden dann häufig als engstirnig<br />

und verstaubt erlebt und die<br />

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54 Wirtschaft<br />

Mit „Marketing-Chinesisch“ Expertise<br />

vortäuschen?<br />

Im (Online-)Marketing-Bereich wird<br />

oft ein für Laien unverständliches Kauderwelsch<br />

gesprochen – teilweise um<br />

fachliche Expertise vorzutäuschen und<br />

teilweise um zu vertuschen, dass sich<br />

auch die sogenannten Experten bei ihrem<br />

Tun nur auf Annahmen stützen.<br />

Vor einigen Tagen hatte ich mal wieder<br />

das zweifelhafte Vergnügen, mit dem<br />

Marketingleiter eines größeren Dienstleistungsunternehmens<br />

zu telefonieren,<br />

der beim Googeln auf unsere Webseite<br />

gestoßen war. Nach dem Gespräch klingelten<br />

mir die Ohren. Denn die Aussagen<br />

des Marketingleiters waren so gespickt<br />

mit „Anglizismen“ und „Buzz-Words“ aus<br />

dem (Online-)Marketing-Bereich, dass<br />

ich – obwohl ich diesbezüglich nicht unbeleckt<br />

bin – Mühe hatte zu verstehen:<br />

•Was will der Mann eigentlich? Und:<br />

•Wo drückt sein Unternehmen denn<br />

nun der Schuh?<br />

Lieber Marketingexperte, ich verstehe<br />

dich nicht!<br />

Das begann mit der Gesprächseröffnung,<br />

sein Unternehmen führe gerade ein „Revue“<br />

durch, wie es durch ein Optimieren<br />

seiner „Targeting-Strategy“ den „Impact“<br />

seiner „Marketing-Activities“ erhöhen<br />

könne. Diese Aussage musste ich für<br />

mich erst mal gedanklich übersetzen,<br />

und danach fragte ich mich: „Warum<br />

sagt der Mann nicht einfach, wir untersuchen<br />

gerade, wie wir die Wirkung unserer<br />

Marketingmaßnahmen bei unseren<br />

Kernzielgruppen erhöhen können.“<br />

Auf meine Nachfrage, was er damit konkret<br />

meine, erwiderte er, es gehe primär<br />

darum, die „Brand-Awareness“ und<br />

„Lead-Generierung“ durch „Sales-Funnels“<br />

zu erhöhen. Auch diese Aussage musste<br />

ich gedanklich übersetzen, doch ich<br />

verstand sie. Ich hätte jedoch wohl eher<br />

gesagt: „Wir wollen die Bekanntheit bei<br />

unseren Zielkunden und die Zahl von deren<br />

Reaktionen und Anfragen erhöhen.“<br />

Und um das Wie zu beschreiben, hätte<br />

ich statt des Buzz-Words „Sales-Funnel“<br />

wohl eher den Begriff „Verkaufstrichter“<br />

genutzt, den jeder Vertriebler kennt.<br />

Lieber Experte, verstehst du selbst, was<br />

du sprichst?<br />

So ging es weiter. Je tiefer wir in die Materie<br />

einstiegen, umso mehr Anglizismen<br />

und Fach-Termini aus dem Online-<br />

Marketing- und SEO-Bereich flogen mir<br />

um die Ohren – so viele, dass ich mich<br />

zum Teil fragte: Versteht der Mann eigentlich<br />

selbst noch, was er sagt? Ich<br />

erahnte es zum Teil nur. Deshalb googelte<br />

ich zum Beispiel nach unserem Telefonat<br />

erst mal den Begriff „Linkjuice“,<br />

denn ich war unsicher, was er damit<br />

genau meinte, als wir über das Themen<br />

Linkaufbau auf Webseiten sprachen.<br />

Warum ich dies hier schreibe? Aus einem<br />

einfachen Grund: Von vielen Selbstständigen<br />

wie Beratern, Trainern und<br />

Coaches weiß ich, dass es ihnen nach<br />

Gesprächen mit sogenannten Online-<br />

Marketing- und SEO-Experten oft ähnlich<br />

ergeht wie mir nach Telefonat:<br />

• Ihnen klingeln die Ohren und<br />

• sie haben das Gefühl „Anscheinend lebe<br />

ich im Marketingbereich hinter dem<br />

Mond, weil ich das, was die Experten mir<br />

sagen, entweder nicht oder nur<br />

teilweise verstehe.“<br />

Entsprechend verunsichert sind sie nach<br />

den Gesprächen oft und fragen sich:<br />

Habe ich den Zug der Zeit verschlafen?<br />

Lieber Marketingexperte, wie fit bist du<br />

handwerklich?<br />

Dabei haben diese Experten, so mein<br />

Eindruck, vom praktischen Marketinghandwerk<br />

(um nicht den Begriff<br />

„operatives Doing“ zu gebrauchen)<br />

oft wenig Ahnung, und sie präsentieren<br />

Sachverhalte als Fakten, die nur<br />

Annahmen bzw. Vermutungen sind.<br />

So zeigte es sich zum Beispiel in meinem<br />

Gespräch mit dem Marketingleiter<br />

des weltweit agierenden Dienstleistungsunternehmens,<br />

der gewiss<br />

den Abschluss einer renommierten<br />

privaten Hochschule in der Tasche hat<br />

und einige Zeit in den USA studierte:<br />

• Er kennt den Unterschied zwischen einer<br />

Pressemitteilung und einem (Fach-)<br />

Artikel nicht; zumindest benutzte er<br />

<strong>PT</strong>-MAGAZIN 6 <strong>2021</strong><br />

<strong>PT</strong>-MAGAZIN 6 <strong>2021</strong><br />

diese Begriffe synonym (Entschuldigen<br />

Sie das Fremdwort!).<br />

• Er geht davon aus, dass das Veröffentlichen<br />

von Artikeln in Print- und<br />

Onlinemedien ähnlich wie das Anzeigenschalten<br />

funktioniert, dabei besteht hier<br />

ein himmelweiter Unterschied.<br />

• Er ist felsenfest davon überzeugt, dass<br />

er weiß, was man tun muss, damit eine<br />

Webseite im Netz gut gefunden wird<br />

und man in den Social-Media viele aktive<br />

Follower hat, obwohl weder Google,<br />

noch Facebook, noch YouTube, noch<br />

LinkedIn ihre Algorithmen je offengelegt<br />

haben, weshalb alle Credos in diesem<br />

Bereich entweder mehr oder minder gut<br />

begründete Annahmen oder subjektive<br />

Erfahrungswerte sind.<br />

• Er hegt zumindest unbewusst den Irrglauben,<br />

das Marketing im B2B-Bereich<br />

funktioniere wie das im B2C-Bereich und<br />

man könne Industriegüter und -dienstleistungen<br />

wie Klamotten und Schminke<br />

vermarkten, weshalb er total auf die<br />

Social Media „abfährt“, denen – so sein<br />

Credo – „die Zukunft gehört“.<br />

Lieber Experte, inwieweit versteht du<br />

mein Business?<br />

Ähnlich verhält es sich oft bei den sogenannten<br />

Online-Marketing-, Social<br />

Media- und SEO-Experten: zumindest<br />

vom B2B-Vertrieb haben sie<br />

meist wenig Ahnung. Und sie mögen<br />

zwar Experten in ihrer Spezial-<br />

Disziplin sein, doch ihnen ist zumeist<br />

nicht bewusst, dass zum Beispiel:<br />

© pixabay.com | krivitskiy<br />

• der primär aus Kleinunternehmen bestehende<br />

Beratungsmarkt ganz anders<br />

als beispielsweise der Automarkt, in dem<br />

es maximal ein dutzend Hersteller gibt,<br />

tickt und<br />

• die meisten Beratungsleistungen im<br />

B2B-Bereich sich nicht wie Schuhe bei<br />

Zalando verkaufen lassen.<br />

Deshalb mögen viele ihrer Problemlösungen<br />

zwar für Konzerne und Markenartikler<br />

sowie Webshops geeignet sein,<br />

zumindest für im B2B-Bereich tätige Berater<br />

passen sie in der Regel aber nicht.<br />

Lieber Experte, schwätze bitte so, dass<br />

ich dich verstehe!<br />

Deshalb meine Empfehlung an Sie als<br />

Selbstständiger bzw. Berater, Trainer,<br />

Coach. Lassen Sie sich von den vielen<br />

Anglizismen und Kompetenz vortäuschenden<br />

Fachbegriffen (wie Rankingvalue<br />

und Linkjuice, Pillar-Page und<br />

Topic-Cluster, Landingpage und Sales-<br />

Funnel,....) die Marketingberater oft gebrauchen,<br />

nicht verunsichern, denn: Was<br />

zeichnet einen guten und erfahrenen<br />

Berater, aber auch Trainer und Coach<br />

aus? Unter anderem, dass er komplexe<br />

Sachverhalte allgemein verständlich<br />

erklären kann, denn dies ist – so meine<br />

Überzeugung – ein Zeichen dafür, dass<br />

er die Dinge verstanden, durchlebt und<br />

verarbeitet hat. Seien Sie also vorsichtig<br />

bei allen Beratern, die Ihre Ohren mit<br />

„Marketing-Chinesisch“ traktieren. ó<br />

Bernhard Kuntz<br />

ist Geschäftsführer der PRofilBerater<br />

GmbH, Darmstadt,<br />

die Bildungs- und Beratungsanbieter<br />

beim Vermarkten<br />

ihrer Leistungen unterstützt.<br />

Er ist u.a. Autor der Bildungsund<br />

Beratungsmarketing-<br />

Fachbücher „Die Katze im<br />

Sack verkaufen“ und „Fette<br />

Beute für Trainer und Berater“<br />

(www.die-profilberater.de)<br />

Über den Autor<br />

Wir bedanken uns<br />

herzlich bei unseren<br />

Mitarbeitern, Partnern<br />

und Kunden<br />

für die großartige<br />

Unterstützung!<br />

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Unsere<br />

Geschäftszeiten:<br />

Montag geschlossen<br />

Dienstag - Samstag<br />

9.30 - 12.00 Uhr<br />

Dienstag - Freitag<br />

14.30 - 18.00 Uhr<br />

Bürozeiten:<br />

Montag – Kundendienst<br />

- Freitag 8.00-18.00 Uhr


Die 5 Grundprinzipien des<br />

Innovations-Managements<br />

57<br />

Unternehmen streben danach, sich neu<br />

zu erfinden. Es bleibt ihnen auch nicht<br />

viel anderes übrig. In der aktuellen Innovationsdynamik<br />

bedeutet Stillstand<br />

faktisch einen Rückschritt. Einer Studie<br />

der Unternehmensberatung Accenture<br />

zufolge, steht für 90 Prozent der deutschen<br />

Unternehmen Innovation in diesem<br />

Jahr an erster Stelle. „Ohne Innovation<br />

werden wir gegen den Wettbewerb<br />

verlieren“, sagen deutsche Unternehmen<br />

von sich selbst.<br />

Allerdings ist die Suche nach dem richtigen<br />

Weg nicht einfach. Gerade der Mittelstand<br />

hat teilweise noch Bedenken, bisher<br />

erfolgreiche Geschäftsmodelle dramatisch<br />

zu verändern und häufig weder die<br />

Erfahrung, noch die Prozesse und Tools,<br />

um mit der aktuellen Innovationsdynamik<br />

der Corporates und Start-Ups mitzuhalten.<br />

Dabei sind die Grundvoraussetzungen<br />

für den Mittelstand gar nicht so<br />

schlecht. Corporates haben vermeintlich<br />

viel Budget, Ressourcen und Handlungsspielräume<br />

für Innovationen, es mangelt<br />

ihnen aber aufgrund ihrer Silo-Strukturen<br />

und langen Entscheidungsprozesse<br />

an Geschwindigkeit und Agilität. Für<br />

inkrementelle Produktinnovationen vergehen<br />

aufgrund langer Approval- und<br />

Entwicklungsprozesse zwei bis drei Jahre<br />

von Strategieentscheidung bis Market<br />

Entry. Start-ups schaffen es dagegen mit<br />

vermeintlich kleinen Budgets innerhalb<br />

eines Jahres, disruptive Innovationen auf<br />

den Markt zu bringen. Da ihnen jedoch<br />

das Budget für einen soliden, fundierten<br />

Innovationsprozess fehlt, können sich<br />

viele mit ihren neuen Produkten nicht<br />

langfristig am Markt durchsetzen. Der<br />

Mittelstand hat insofern die Möglichkeit,<br />

einen idealen Mittelweg zu bestreiten,<br />

der lean und agil, aber gleichzeitig gut<br />

informiert und strategisch durchdacht ist.<br />

Es gibt allerdings ein paar Grundregeln,<br />

die zu berücksichtigen sind, damit Innovationen<br />

erfolgreich am Markt ankommen.<br />

Aus unserer Erfahrung als Strategic<br />

Design Agentur sollten fünf Prinzipien<br />

beachtet werden:<br />

Starte mit der Identifikation unerfüllter<br />

Bedürfnisse.<br />

Um den Raum für Innovationen zu verstehen,<br />

ist es notwendig, die Wünsche<br />

und Bedürfnisse der Menschen zu erkunden,<br />

die bestimmten Verhaltensmustern<br />

und Entscheidungen zugrunde liegen. Es<br />

bedarf eines ganzheitlichen Verständnis<br />

für Werte und Lebenskontexte, die<br />

teilweise auch in Biografien und der<br />

Herkunft der Menschen verankert sind.<br />

Hierfür eignen sich vor allem explorative,<br />

ethnographische Methoden, die heutzutage<br />

z. B. als multimediale Online-Diaries<br />

Einblicke in die Lebenswirklichkeiten der<br />

Menschen geben. Aus diesen lassen sich<br />

Bedürfnisse und unerfüllte Wünsche<br />

innerhalb einzelner Produktkategorien<br />

und Personengruppen herauslesen, die<br />

wiederum als Ausgangspunkte für die<br />

Entwicklung sinnvoller Innovationen dienen.<br />

Arbeite in einem diversen, interdisziplinären<br />

Team.<br />

Im Zentrum des kreativen Ideation-Prozesses<br />

steht ein diverses Team mit verschiedenen<br />

Skills, Lebenserfahrungen<br />

und professionellen Hintergründen. Ein<br />

ideales Team ist komplementär zusammengestellt;<br />

die unterschiedlichen Perspektiven<br />

ergänzen sich oder auch herausfordern.<br />

Somit werden neue Aspekte<br />

beleuchtet und zusätzlicher, wertvoller<br />

Input generiert. Ein solches Team könnte<br />

z. B. aus Marketing, Sales, Marktforschung<br />

und R&D zusammengestellt sein. Aber<br />

auch Supplier, Controlling und Designer<br />

können integriert werden. Dabei<br />

können sehr unterschiedliche Management-Level<br />

zusammenarbeiten, solange<br />

bei allen Teilnehmern ein starkes Commitment<br />

für die gemeinsame Aufgabe<br />

besteht. Einen zusätzlichen Benefit bieten<br />

externe „kluge Köpfe”, bei uns üblicherweise<br />

„Fresh Brains“ genannt. Das<br />

können u. a. professionelle Experten<br />

oder Key Opinion Leader aus der jeweiligen<br />

oder einer angrenzenden Kategorie,<br />

aber auch Journalisten und kreative<br />

Werbetreibende sein. Lead User oder<br />

Early Adopter der jeweiligen Kategorie<br />

können ebenfalls den Prozess bereichern.<br />

Für die Durchmischung des Teams gibt es<br />

praktisch keine Grenzen; je bunter, desto<br />

besser. Auch eine Diversität in Bezug auf<br />

Alter, Geschlecht, Herkunft und Lebenssituation<br />

sollte unbedingt berücksichtigt<br />

werden.<br />

Auch wenn Anleitung und Struktur für<br />

die erfolgreiche Teamarbeit grundlegend<br />

notwendig sind, ist es dennoch wichtig,<br />

sich hierarchiefrei auf Augenhöhe und<br />

respektvoll zu begegnen und alle müssen<br />

die Bereitschaft haben, gemeinsam<br />

an neuen Lösungen zu arbeiten. Erfolgreiche<br />

Konzepte für nachhaltige Innovationen<br />

entstehen aus gegenseitiger Inspiration<br />

und dadurch, dass Ideen aufeinander<br />

aufbauen können.<br />

Lass dich vielseitig inspirieren.<br />

Gute Ideen entstehen durch vielfältige<br />

Inspiration: Insights, Trends, Market Data,<br />

Best Practice Beispiele, Innovationen<br />

in anderen Kategorien. Niemals zuvor<br />

gab es so viele Daten wie aktuell: allgemeine<br />

Userdaten, detaillierte Customer<br />

Journeys, user- und kategoriespezifische<br />

Behavioral Data, Social-Media-Listening,<br />

Marktdaten, Trendanalysen, qualitative<br />

Insights und vieles mehr. Auch Big Data<br />

Analysen beschäftigen sich mittlerweile<br />

damit, die Bedürfnisse hinter Kaufinteresse<br />

und Likes zu ergründen. Wichtig ist<br />

aber auch der Blick über den Tellerrand:<br />

Wissen und Trends aus nahestehenden<br />

Kategorien können ebenfalls wertvollen<br />

Kreativ-Input liefern. Die Mischung<br />

macht’s. In allen Daten und Erkenntnissen<br />

können relevante Aspekte enthalten<br />

sein und dem Team wichtige Inspiration<br />

bieten, die neue Ideen beflügeln.<br />

Zu beachten ist, dass das Team weiß, zu<br />

welchem Zweck beispielsweise digitale<br />

Lösungen oder andere Produktkategorien<br />

beleuchtet werden, so dass die Neukombination<br />

unterschiedlichster Erkenntnisse<br />

auf die eigene Zielsetzung einzahlt.<br />

Wenn die Daten zusammengetragen<br />

sind, folgt allerdings noch der entscheidende<br />

Schritt, dieses Wissen auch in<br />

den Innovationsprozess zu implementieren.<br />

Dies geschieht durch die Konzentration<br />

auf die „Highlights” aus allen<br />

verfügbaren Daten und Informationen.<br />

Das sind Insights, die tatsächlich überraschen,<br />

einen Neuigkeitswert haben und<br />

einen echten Erkenntnisgewinn bringen.<br />

Selbstverständlich spielt dabei neben<br />

einer einfach verständlichen Sprache<br />

auch die gestalterische Aufbereitung mit<br />

entsprechenden Illustrationen und Grafiken<br />

eine wichtige Rolle, um das Wissen<br />

verständlich zu kommunizieren und als<br />

© Rawpixel.com<br />

˘


58 Wirtschaft<br />

59<br />

Der Mittelstand sucht den Mittelweg: lean und agil, aber<br />

gleichzeitig gut informiert und strategisch durchdacht.<br />

kreativen Input in den Prozess zu integrieren.<br />

Die Wissensvermittlung sollte gut<br />

dosiert geschehen. Ein Info-Overload hilft<br />

niemandem. Es muss nach jedem Input<br />

genügend Zeit sowohl für die individuelle<br />

als auch gemeinsame Verarbeitung<br />

bleiben, um zu reflektieren und Ideen zu<br />

formen. An dieser Stelle helfen Kreativtechniken<br />

wie Projektionen, Analogien<br />

oder Rollenspiele, um rationale, lineare<br />

Denkmuster aufzubrechen und laterales<br />

sowie assoziatives Denken zu fördern.<br />

Der Weg führt vom Chaos zur Ordnung.<br />

Ein Innovationsprozess ist im besten Falle<br />

keine rein sequenzielle Abfolge von einzelnen<br />

Aufgaben, sondern eine abwechslungsreiche<br />

Journey, in der alle Mitwirkenden<br />

voneinander lernen und an einem<br />

gemeinsamen, großen Ziel arbeiten: Produkte<br />

erfinden, die das Leben der Menschen<br />

verbessern. Diese Ideen fallen nicht<br />

vom Himmel, sondern müssen in einem<br />

mehrstufigen Prozess entwickelt werden.<br />

Das ist harte Arbeit, die aber Spaß macht!<br />

Dabei spielen zwei verschiedene Denkmuster<br />

eine Rolle:<br />

1. Das schnelle Denken: intuitiv, impulsiv,<br />

weniger reflektiert. Jeder Gedanke zählt<br />

und kann ein wichtiger Baustein und<br />

eine neue Inspiration für einen weiteren<br />

Gedanken darstellen. Hier gibt es keine<br />

Limitierung; alle Ideen sind erlaubt, sollten<br />

geäußert und festgehalten werden.<br />

Diese Bruchstücke bzw. Rohideen müssen<br />

mit dem gesamten Team geteilt werden,<br />

um zu ermöglichen, Gedanken und Ideen<br />

aufeinander aufbauen.<br />

2. Das langsame Denken: Hier geht es<br />

um Reflektion, um Rationalisierung und<br />

tieferes Verständnis für den Impact von<br />

den ersten Ideen. Hier wird die Reaktion<br />

des Publikums antizipiert und reflektiert,<br />

inwieweit die Idee geeignet ist, echte<br />

Probleme zu lösen. Die Rohideen werden<br />

hierfür strukturiert und zu Themen verdichtet.<br />

Dieser Prozess benötigt etwas<br />

Zeit und wird nicht im gesamten Team<br />

durchgeführt. Hier haben die Projekt- und<br />

Budgetverantwortlichen die Möglichkeit,<br />

ihre eigene Vision und Strategie in den<br />

Prozess einzubringen und Richtungen<br />

vorzugeben, die aus ihrer Sicht vielversprechend<br />

sind und für die sie am Ende<br />

auch verantwortlich sind. Dies sind die<br />

thematischen Plattformen, auf denen<br />

anschließend die neuen Konzepte in den<br />

Teams entwickelt, ausgearbeitet und<br />

immer weiter optimiert werden. So werden<br />

sie immer näher an den Wünschen<br />

und Bedürfnissen der potenziellen Kunden<br />

ausgerichtet.<br />

Checke Resonanz, Machbarkeit und<br />

Potenzial.<br />

Oben wurden bereits die Einschränkungen<br />

von Unternehmensstrukturen auf<br />

die Innovationsstrategie erwähnt, die<br />

einem schnellen Prozess oft im Wege<br />

stehen. Dennoch kann ohne einen fundierten<br />

Businessplan eine Innovation<br />

selten erfolgreich am Markt positioniert<br />

werden. Hier sollte man dem Design-<br />

Thinking-Ansatz folgen, demzufolge es<br />

wichtig ist, frühzeitig testbare Prototypen<br />

bzw. Konzepte zu entwickeln, die<br />

dann Schritt für Schritt evaluiert und<br />

optimiert werden. So erhält man realistisches<br />

Feedback von potenziellen Käufern,<br />

auf dessen Basis man Machbarkeit und<br />

Marktpotenziale analysieren und die notwendigen<br />

Go-to-market-Budgets begründen<br />

kann. Schließlich müssen die Innovationen<br />

finanzierbar sein und gleichzeitig<br />

das Potenzial bieten, um den Investitionsaufwand<br />

zu rechtfertigen. In der Entwicklungsphase<br />

ist daher ein kontinuierlicher,<br />

niederschwelliger Feedbackprozess, bei<br />

dem die Nutzer eng eingebunden werden,<br />

unerlässlich. Nur so trifft die Innovation<br />

wirklich den Nerv einer ausreichend großen<br />

Zielgruppe, die bereit ist, für Problemlösungen<br />

und ein angenehmeres Leben<br />

in neuartige Produkte und Services zu<br />

investieren. ó<br />

Edwin Strauss<br />

Über den Autor<br />

startete nach seinem Studium<br />

der Politik, Philosophie<br />

und Medienwissenschaften<br />

seine Laufbahn als Trendund<br />

Sozialstrukturforscher<br />

beim SINUS-Institut, wo<br />

er internationale Milieu-<br />

Modelle entwickelte, bevor<br />

er sich intensiv dem Thema<br />

Innovationsdesign widmete.<br />

Dafür gründete er 2017 gemeinsam mit<br />

Richard Wilhelmer Beluga Strategic Design<br />

zur Gestaltung nachhaltiger Strategien und<br />

interdisziplinärer Kreationsprozesse für<br />

Unternehmen. www.beluga.net<br />

© Rawpixel.com<br />

27 Jahre • „Großer Preis des Mittelstandes“ <strong>2021</strong><br />

Unsere Mission<br />

Wir befähigen Ihre Mitarbeiter, bisherige Grenzen beim Wollen,<br />

Können und Machen zu überwinden.<br />

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Gemeinsam brechen wir alte Denkmuster auf. Dabei nutzen wir Methoden, die zu<br />

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PREISTRÄ GER<br />

Großer Preis des<br />

MITTELSTANDES


60<br />

„Hybride Teams führen ist<br />

wie Flöhe hüten“<br />

Seit dem Wegfall der corona-bedingten Homeoffice-Pflicht sehen sich viele Führungskräfte mit<br />

den unterschiedlichsten Mitarbeiterwünschen konfrontiert, wo sie wann arbeiten möchten. Allen<br />

gerecht werden, kann man nicht; hierauf angemessen reagieren schon. Davon ist Barbara Liebermeister,<br />

Leiterin des Instituts für Führungskultur im digitalen Zeitalter, überzeugt.<br />

61<br />

<strong>PT</strong>-<strong>Magazin</strong>: Frau Liebermann,<br />

aktuell hört man oft die Forderung<br />

„Jeder Mitarbeiter soll künftig<br />

selbst entscheiden, wann er wo<br />

arbeitet – zum Beispiel zuhause<br />

oder im Büro“. Was halten sie davon?<br />

Barbara Liebermeister: In<br />

der Praxis ist diese Forderung selten realisierbar,<br />

denn heute werden die Unternehmensleistungen<br />

oft in bereichsübergreifender<br />

Teamarbeit erbracht.<br />

Daraus ergeben sich auch Notwendigkeiten<br />

für die Zusammenarbeit, die nicht<br />

selten eine Präsenz erfordern. Also gilt<br />

es die Präsenzzeiten zu koordinieren.<br />

<strong>PT</strong>: Das ist vermutlich aufgrund der unterschiedlichen<br />

Wünsche der Mitarbeiter oft<br />

schwierig?<br />

Liebermeister: Ja. In den zurückliegenden<br />

Wochen klagten mir viele Führungskräfte<br />

ihr „Leid“. Eine Abteilungsleiterin<br />

in einem Konzern sagte zu mir, sie fühle<br />

sich oft wie die Pflegedienstleiterin eines<br />

Krankenhauses, die darum betteln muss,<br />

dass ihre Mitarbeitenden kommen, damit<br />

der Betrieb läuft. Und ein Bereichsleiter<br />

meinte sarkastisch: „Hybride Teams<br />

führen ist wie einen Sack Flöhe hüten.“<br />

Führungskräfte fühlen sich zuweilen<br />

überfordert<br />

<strong>PT</strong>: Die Führungskräfte fühlen sich also<br />

zum Teil hilflos.<br />

Liebermeister: Ja, und nicht selten<br />

alleine und im Stich gelassen.<br />

Deshalb plädiere ich unter<br />

anderem für Richtlinien in den Unternehmen,<br />

die einen Rahmen vorgeben.<br />

<strong>PT</strong>: Können Sie das ausführen?<br />

Liebermeister: Ich habe zuweilen den<br />

Eindruck, viele obere Führungskräfte<br />

– speziell in international agierenden<br />

Grossunternehmen – unterschätzen,<br />

wieviel Konfliktpotenzial das Arbeiten<br />

in hybriden Teams in sich birgt und welche<br />

Risiken damit verbunden sind. Denn<br />

ihre Meetings mit Kollegen im In- und<br />

Ausland fanden schon vor Corona weitgehend<br />

virtuell statt, und dabei sammelten<br />

sie die Erfahrung: Das funktioniert.<br />

Also gehen sie unbewusst davon aus:<br />

Das funktioniert auch auf der operativen<br />

Ebene. Sie übersehen dabei, dass<br />

dort die Arbeitsinhalte und Rahmenbedingungen<br />

für die Zusammenarbeit<br />

ganz andere als auf der Top-Ebene sind.<br />

<strong>PT</strong>: Inwiefern?<br />

Liebermeister: Wenn sich das Top-Team<br />

eines Unternehmens virtuell trifft<br />

und dabei ein Teilnehmer in Frankfurt,<br />

ein anderer in London und ein weiterer<br />

in Shanghai sitzt, dann geht es in<br />

der Regel darum, sich über die strategische<br />

Marschrichtung zu verständigen<br />

und gewisse Grundsatzentscheide<br />

zu treffen. Das Top-Team hat also<br />

primär eine Steuerungs- und Koordinierungsfunktion,<br />

es ist aber kaum<br />

in den eigentlichen Leistungserbringungsprozess<br />

involviert – im Gegensatz<br />

zu den nachgeordneten Ebenen.<br />

Führungskräfte stehen vor vielen Herausforderungen<br />

<strong>PT</strong>: Mit welchen Problemen kämpfen Führungskräfte<br />

dort beim hybriden Führen?<br />

Liebermeister: Vielen! Auf der Bereichs-,<br />

Abteilungs- und Teamebene hat eine<br />

Führungskraft zum Beispiel stets auch<br />

Mitarbeiter, die noch eingearbeitet oder<br />

an das Wahrnehmen komplexer Aufgaben<br />

herangeführt werden müssen,<br />

also einer individuellen Förderung bedürfen.<br />

Diese ist, wenn die Mitarbeiter<br />

weitgehend im Homeoffice arbeiten,<br />

oft schwierig. Zudem gibt es, außer den<br />

Mitarbeitern, die sich selbst führen und<br />

organisieren können, auch solche, die<br />

das Eingebunden-sein in ein Team für<br />

ihre Motivation und Selbstorganisation<br />

brauchen. Das heißt nicht, dass sie<br />

schlechte Mitarbeiter sind, aber wenn sie<br />

im Homeoffice weitgehend alleine gelassen<br />

werden, können sie sich schnell zu<br />

solchen entwickeln. Erfahrene Führungskräfte<br />

wissen das. Deshalb haben sie ihre<br />

Mitarbeiter auch in der Vergangenheit<br />

schon abhängig von ihrer fachlichen und<br />

persönlichen Reife unterschiedlich geführt.<br />

Wenn die Mitarbeiter aber einen<br />

großen Teil ihrer Arbeitszeit im Homeoffice<br />

verbringen, fällt ihnen dies schwer.<br />

Zudem erhöht sich das Konfliktpotenzial.<br />

<strong>PT</strong>-MAGAZIN 6 <strong>2021</strong><br />

<strong>PT</strong>-MAGAZIN 6 <strong>2021</strong><br />

<strong>PT</strong> Haben Sie hierfür ein Beispiel?<br />

Liebermeister: Das fängt bei der Frage<br />

an, wem gestatte ich in welchem Umfang<br />

ein Arbeiten zuhause. Sagen Sie<br />

mal einem Mitarbeiter, der weitgehend<br />

zuhause arbeiten möchte: „Dein Kollege<br />

darf zwar drei Tage pro Woche im Homeoffice<br />

arbeiten, aber du solltest maximal<br />

einen Tag dort arbeiten, weil du dich<br />

schlechter selbst führen und motivieren<br />

kannst.“ Da kommen Sie als Führungskraft<br />

in Teufels Küche. Oder sagen Sie<br />

ihm: „Bei Ihnen würde ich es begrüßen,<br />

wenn Sie weitgehend im Büro arbeiten<br />

würden, weil Sie häufig Flüchtigkeitsfehler<br />

machen.“ Dann haben sie als Führungskraft<br />

schnell einen Dauerkonflikt.<br />

Es existiert noch keine Kultur des hybriden<br />

Arbeitens<br />

<strong>PT</strong>: Zumindest solange sich die Führungskraft<br />

nicht auf betriebliche Regelungen<br />

berufen kann.<br />

Liebermeister: Ja. Hinzu kommt: Wenn<br />

ein großer Teil ihrer Mitarbeiter weitgehend<br />

im Homeoffice arbeitet, müssen<br />

die Führungskräfte auch ihr Führungs-<br />

und Kommunikationsverhalten<br />

neu justieren. Sie müssen viele Führungsroutinen,<br />

die sie nicht selten im<br />

Verlauf von Jahren zum Beispiel beim<br />

Delegieren von Aufgaben oder Feedback<br />

geben entwickelt haben, über Bord<br />

werfen und neue entwickeln. Das erfordert<br />

seine Zeit – auch, weil in den meisten<br />

Betrieben noch keine gewachsene<br />

Kultur des hybriden Arbeitens existiert.<br />

<strong>PT</strong>: Das klingt so, als hätten Sie Vorbehalte<br />

gegenüber einem hybriden Teamwork?<br />

Liebermeister: Im Gegenteil. In meinem<br />

Institut, also beim IFIDZ, arbeiten wir seit<br />

dessen Gründung 2014 fast ausschließlich<br />

virtuell zusammen. Ich plädiere jedoch<br />

dafür, dass den Führungskräften in<br />

der Übergangsphase in das „Neue Normal“<br />

die nötige Unterstützung gewährt<br />

wird. Zudem plädiere ich dafür, dass die<br />

Unternehmen beim Versuch, eine Kultur<br />

der hybriden Zusammenarbeit in ihrer<br />

Organisation zu etablieren, auch die<br />

möglichen Folgewirkungen bedenken.<br />

<strong>PT</strong>: Was meinen Sie damit?<br />

Liebermeister: Zum Beispiel, wie sich das<br />

hybride Arbeiten auf die Identifikation<br />

mit dem Unternehmen auswirkt. Ich<br />

höre heute schon oft von Führungskräften,<br />

dass sie den Eindruck haben, dass,<br />

wenn die Mitarbeiter weitgehend im<br />

Homeoffice arbeiten, deren Teamspirit<br />

sinkt und Wechselbereitschaft steigt.<br />

Mal angenommen nun ein Unternehmen<br />

stellt sich, weil seine Belegschaft<br />

zu 50 Prozent zuhause arbeitet, die logische<br />

Frage, ob dann noch jeder Mitarbeiter<br />

seinen eigenen Schreibtisch im<br />

Betrieb braucht. Rein rational betrachtet<br />

lautet die Antwort gewiss „nein“. Unmittelbar<br />

verbunden damit ist aber die<br />

Frage, ob die Lust der Mitarbeiter ins<br />

Büro zu kommen nicht noch weiter sinkt,<br />

wenn sie dort keinen eigenen Platz mehr<br />

haben – und auch ihre Identifikation<br />

mit dem Unternehmen. Schließlich ist<br />

nicht jeder gern ein „digitaler Nomade“.<br />

Lösungen nach dem Schema F gibt es<br />

nicht<br />

<strong>PT</strong>: Wie lautet Ihre Antwort?<br />

Liebermeister: Wir haben als Institut<br />

hierfür noch keine allgemeingültige<br />

Antwort – ebenso wie auf viele andere<br />

Fragen, die mit dem hybriden Arbeiten<br />

verbunden sind. Dies auch, weil<br />

außer den Mitarbeitern auch die Geschäftsmodelle<br />

der Unternehmen und<br />

somit ihre Bedürfnisse sehr verschieden<br />

sind. Deshalb müssen vermutlich<br />

auch die Lösungen individuelle sein. ó<br />

Barbara Liebermeister<br />

leitet das Institut für Führungskultur<br />

im digitalen<br />

Zeitalter (IFIDZ), Frankfurt<br />

(www.ifidz.de). Im August<br />

<strong>2021</strong> erschien im Gabal-<br />

Verlag das neuste Buch der<br />

Managementberaterin und<br />

Vortragsrednerin „Die Führungskraft<br />

als Influencer: In<br />

Zukunft führt, wer Follower<br />

gewinnt“.<br />

Über die Autorin<br />

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2019


62 Wirtschaft<br />

© pixabay.com | Sammy-Sander<br />

Wie KMU sich vor<br />

Hackerangriffen<br />

schützen<br />

Mitarbeiter und Systeme im<br />

Visier. Achim Barth gibt<br />

die wichtigsten Tipps!<br />

Wer aufmerksam die Nachrichten verfolgt,<br />

sieht die Einschläge immer näher<br />

kommen: Kein Tag vergeht, an dem die<br />

Presse nicht von versuchten oder erfolgreichen<br />

Cyberangriffen berichtet.<br />

Die Opfer kommen querbeet aus allen<br />

Branchen. Die meisten Angriffe zielen<br />

nicht auf ein bestimmtes Unternehmen<br />

ab, sondern es trifft diejenigen,<br />

die ihre IT-Systeme, Web- und Mailserver<br />

oder Homeoffice-Arbeitsplätze<br />

nicht ausreichend gesichert haben.<br />

Von 2019 auf 2020 meldete das Bundeskriminalamt<br />

(BKA) einen Anstieg<br />

der Cyberangriffe um mehr als 15 Prozent<br />

auf 100.514 angezeigte Angriffe<br />

auf Unternehmen in Deutschland.<br />

Die größte Bedrohung sind Angriffe mit<br />

Ransomware: Angreifer verschicken<br />

Phishing-E-Mails an Mitarbeiter, mit<br />

dem Ziel, dass diese den Anhang öffnen<br />

oder auf einen Link klicken. Tappt<br />

jemand im Unternehmen unbedarft<br />

in diese Falle, lädt sich ein Schadprogramm<br />

herunter, das zunächst inaktiv<br />

bleibt bzw. in Ruhe das firmeneigene<br />

IT-System analysiert. Erst nach<br />

einigen Tagen oder Wochen startet<br />

der Schädling damit, alle verfügbaren<br />

Daten im Unternehmen zu verschlüsseln.<br />

Für die Entschlüsselung fordern<br />

die Kriminellen einen Geldbetrag, der<br />

in Kryptowährung bezahlt werden soll.<br />

Viele Firmen sind nicht nur Opfer dieser<br />

Erpressung, gleichzeitig werden so<br />

auch personenbezogene Infos abgesogen,<br />

zum Beispiel E-Mail-Adressen von<br />

Kunden oder sensible Firmendaten, die<br />

sich im Darknet zu Geld machen lassen.<br />

Beide Fälle sind Datenpannen, die<br />

Unternehmen der Aufsichtsbehörde<br />

melden müssen. Und die Taktiken der<br />

Angreifer werden immer perfider. Inzwischen<br />

sind die Phishing-Mails von<br />

solch authentischer Qualität – teilweise<br />

sogar mit persönlichem Bezug<br />

(Spearfishing-Mail) – dass Empfänger<br />

nur mit entsprechender Unterweisung<br />

und Sensibilisierung den kriminellen<br />

Charakter der Nachricht erkennen.<br />

Gezielte Suche nach geeigneten Opfern<br />

<strong>PT</strong>-MAGAZIN 6 <strong>2021</strong><br />

<strong>PT</strong>-MAGAZIN 6 <strong>2021</strong><br />

irrtümlich-vertrauenswürdige Kontakte<br />

überwiesen haben. Bei allen war das<br />

Geld am Ende unwiederbringlich weg.<br />

Wie können Unternehmen sich vor<br />

solchen Angriffen schützen?<br />

1. Management-Aufgabe: technische und<br />

organisatorische Maßnahmen<br />

Zunächst müssen Firmen ihre organisatorischen<br />

Hausaufgaben machen. Dazu<br />

gehört, die gesetzlichen Vorgaben umzusetzen,<br />

die die DSGVO von jedem Unternehmensverantwortlichen<br />

verlangt.<br />

Egal, ob es sich um einen Soloselbständigen,<br />

ein DAX-Unternehmen oder eine<br />

kritische Infrastruktur wie ein Kreiskrankenhaus<br />

handelt. Für die Sicherheit der IT<br />

insgesamt betrachten Unternehmen natürlich<br />

nicht nur die personenbezogenen<br />

Daten, die die DSGVO in Schutz nimmt,<br />

sondern alle vorhandenen Informationen,<br />

wie zum Beispiel Patente oder Pläne.<br />

Verantwortliche machen sich daher<br />

Gedanken darüber, mit welchen allgemeinen<br />

Maßnahmen sie den Schutz<br />

der Daten sicherstellen können. Bewährt<br />

hat sich dabei eine Aufteilung<br />

in Vertraulichkeit. Darunter fallen:<br />

• Zutrittskontrolle von Büroräumen /<br />

Serverraum physisch vor unberechtigtem<br />

Zutritt<br />

• Zugangskontrolle der IT-Systeme vor<br />

unberechtigtem Zugang<br />

• Zugriffskontrolle – Sicherstellung, dass<br />

Mitarbeiter nur die für sie relevanten<br />

Daten einsehen<br />

• Trennungskontrolle – Daten verschiedener<br />

Kunden nicht vermischen<br />

• Pseudonymisierung – durch technische<br />

Maßnahmen die Daten so speichern,<br />

dass ein Personenbezug nicht direkt<br />

ersichtlich ist.<br />

Inhaber, Führungskräfte oder der Vorstand<br />

überlegen sich darüber hinaus<br />

gemeinsam mit den IT-Verantwortlichen,<br />

wie sich Datenintegrität (Richtigkeit<br />

der Daten) und Datenverfügbarkeit<br />

(z.B. bei Stromausfall) sicherstellen lassen.<br />

Diesen IT-Sicherheit-Basisschutz<br />

muss jedes Unternehmen und jeder<br />

Soloselbständige mit Augenmaß umsetzen.<br />

Es ist nicht notwendig, Unsummen<br />

an Geld für technische IT-<br />

Sicherheit oder IT-Dienstleistungen<br />

auszugeben. Wichtig ist ein angepasstes<br />

Konzept, das Datenschutz- und IT-<br />

Anforderungen ausreichend würdigt.<br />

2. Mitarbeiter ins Boot holen<br />

Der größte Schwachpunkt für die IT-<br />

Sicherheit ist und bleibt der Mensch. In<br />

diesem Fall die Mitarbeiter, die täglich<br />

mit Daten arbeiten. Bei den genannten<br />

Social-Engineering-Angriffen und<br />

Phishing-Mail-Attacken wählen die<br />

Hacker ganz gezielt dieses schwächste<br />

Glied in der Kette aus. Daher ist es<br />

so wichtig, dass Chefs ihre Mitarbeiter<br />

durch Schulungen sensibilisieren. Hand<br />

aufs Herz: Wann haben Sie Ihr Team das<br />

letzte Mal in IT-Sicherheit und Datenschutz<br />

geschult? Sind überhaupt alle im<br />

richtigen Umgang unterwiesen? Führungskräfte<br />

sollten ihre Mitarbeiter am<br />

besten jährlich zu einer Weiterbildung<br />

in diesem Bereich verpflichten. Auch unregelmäßige<br />

Testaktionen helfen. Es gibt<br />

zum Beispiel die Möglichkeit für geplante<br />

Phishing-Simulationen. Hierbei bekommen<br />

Mitarbeiter fingierte Spam-E-<br />

Mails in den Posteingang. Wer die Mails<br />

öffnet, landet auf einer Lernwebsite.<br />

3. Back-up-Strategie: einführen und<br />

austesten<br />

Egal, welche Panne – ob Hackerangriff,<br />

Stromausfall oder Technikversagen:<br />

Unternehmen benötigen unbedingt<br />

ein zuverlässiges Back-up-System mit<br />

genügend Datensicherungen. Dazu<br />

gehören tagesaktuelle Sicherungen,<br />

Wochensicherungen, Monatssicherungen,<br />

eventuell sogar Jahres-Back-ups.<br />

Führungskräfte sollten sich hier gemeinsam<br />

mit dem IT-Verantwortlichen<br />

eine individuelle Strategie überlegen.<br />

Dabei sollten beide berücksichtigen,<br />

dass eventuell auch in den Back-ups ein<br />

Schadcode enthalten sein kann. Leider<br />

versäumen viele zudem, die Back-up-<br />

Einspielung regelmäßig zu testen. Wer<br />

nicht ausprobiert, ob sich die Sicherung<br />

in verschiedenen Szenarien überhaupt<br />

einspielen lässt, steht im schlimmsten<br />

Fall vor einem Scherbenhaufen.<br />

4. Plan B: Notfallkonzept für IT und<br />

Datenschutz<br />

Apropos Notfall: Egal, was Unternehmer<br />

einrichten, planen und wie viel sie schulen<br />

und vorsorgen – einen 100-prozentigen<br />

Schutz vor Angriffen gibt es nie.<br />

Die Führungsriege sollte sich also ein<br />

klares Notfallkonzept überlegen. Was ist<br />

zu tun, wenn die Systeme längere Zeit<br />

nicht zur Verfügung stehen? Der Strom<br />

länger ausfällt? Oder die Büros wegen<br />

Brand, Hochwasser etc. nicht mehr genutzt<br />

werden können? Wenn es einmal<br />

zu einer kritischen Phase kommt, werden<br />

diese Vorabüberlegungen viel Zeit,<br />

Geld und Nerven sparen. Letzter Tipp<br />

für den Worst-Case: Prüfen Sie den Abschluss<br />

einer Cyberversicherung. ó<br />

Achim Barth<br />

kennt sie alle – die Gefahren<br />

der Datenspinne, die Tricks der<br />

Datenräuber, aber auch zuverlässige<br />

Wege, wie jeder seine<br />

Privatsphäre im Netz schützen<br />

kann. Ist Ihre Webseite sicher?<br />

Kostenloser Website-Scan:<br />

https://barth-datenschutz.de/<br />

lp/dsgvo-compliance-check/<br />

Über den Autor<br />

Eine weitere Strategie nennt sich Social<br />

Engineering. Hier arbeiten die Angreifer<br />

nicht mehr automatisiert mit Scannern,<br />

die wahllos im Internet nach Sicherheitslücken<br />

suchen. Die Kriminellen<br />

suchen sich vielmehr gezielt ein Opfer<br />

aus. Über die Webseite, soziale Medien<br />

und Google-Suchen ermitteln sie relevante<br />

Informationen über das Unternehmen,<br />

zum Beispiel wie der Assistent<br />

der Geschäftsführung heißt oder wer<br />

die Buchhaltung verantwortet. Durch<br />

gezielte Anrufe erschleichen sich die Betrüger<br />

weitere Informationen. So ergibt<br />

sich für sie ein stimmiges Gesamtbild.<br />

Zum passenden Zeitpunkt, zum Beispiel<br />

bei Abwesenheit der Geschäftsleitung,<br />

folgt dann ein fingierter Anruf bei relevanter<br />

Stelle mit der Bitte, dringend einen<br />

Betrag X zu überweisen. Diese Überweisung<br />

wird so gut begründet, dass<br />

schon viele Mitarbeiter mit bestem Wissen<br />

und Gewissen hohe Geldbeträge an


64 Lifestyle | Auto 65<br />

Bilder: © Wilhelm-Rafael und Arnd Joachim Garth<br />

Im Namen<br />

Ihrer Majestät<br />

<strong>PT</strong>-MAGAZIN 6 <strong>2021</strong><br />

Dieses Mal haben wir die Ehre, ein Auto<br />

zu testen, was man eigentlich nur mit<br />

Walther PPK im maßgeschneiderten<br />

Anzug und einer Omega am Handgelenk<br />

fahren darf. Den atemberaubenden<br />

Aston Martin Vantage. Vier Liter<br />

Hubraum, 8 Zylinder mit 32 Ventilen,<br />

510 britische Rennpferde mit 685 Newtonmetern,<br />

das ganze in grade Mal 1,5<br />

Tonnen Leergewicht, ummantelt von<br />

der wohl aufregendsten Form der Krone<br />

und wir haben den wahren ungeheimen<br />

Agenten des Geschmacks, der<br />

Lust, der Emotionen. Ein Aston Martin<br />

ist selbst an der Berliner Hochburg des<br />

Kapitals, dem Kurfürstendamm, immer<br />

ein Statement. Ein mattschwarzer Aston<br />

Martin jedoch ist eine so seltene Rarität,<br />

dass sogar die Ferrari- und Bentleyfahrer<br />

innehalten und staunen, warum<br />

James Bond und Bruce Wayne zusammengelegt<br />

haben für ein Geschoss<br />

von so unglaublicher Strahlkraft.<br />

Das waren nur die ersten Impressionen,<br />

während man die extrem flache<br />

Silhouette des Supersportlers ehrfürchtig<br />

umschleicht. Denn noch ruht seine<br />

Kraft, obwohl schon durch optische<br />

Akzente verdeutlicht wird, dass diese<br />

Ikone es ernst meint. Ein in den Kofferraumdeckel<br />

gelungen eingelassener<br />

Spoiler, ein Heckdiffusor zum Aushebeln<br />

der irdischen Gravitation und 4<br />

brutale Endrohre des lauten Gentleman<br />

lassen darauf schließen, dass der<br />

Wagen auch hält, was er verspricht.<br />

Und dieses Versprechen wird mit aller<br />

Gewalt eingelöst, wenn wir den Motor<br />

anlassen, uns dem Hedonismus eines 8<br />

Zylinders in der heutigen Zeit hingeben.<br />

Ein wohliges Knurren entfährt dem auf<br />

dem Asphalt klebenden Boliden, Vernunft<br />

geht anders, Emotionen klingen genau so.<br />

Da Aston Martin in so geringer Stückzahl<br />

produziert und daher die Entwicklung<br />

eines eigenen Infotainmentsystems<br />

als nicht lukrativ anzusehen ist,<br />

sehen wir uns bei der Bedienung der<br />

vorherigen Baureihe des Commandsystem<br />

von Mercedes entgegen. Der<br />

Vorteil ist hier, dass wir uns in keine<br />

fummelige Kleinserienbedienung einfuchsen<br />

müssen, sondern in einem<br />

noch nie dagewesenen Wagen sitzen<br />

und trotzdem mit allem vertraut sind.<br />

Der Aston Martin hat eine Kraftentfaltung,<br />

wie sie sonst vielleicht nur Astro-,<br />

Kosmo- oder Taikonauten kennen.<br />

In sagenhaften 3,6 Sekunden katapultiert<br />

der britische Nobelsportler einen<br />

von hier ins Ganzweitweg. Scheinbar<br />

den Gedanken folgend wirkt der Wagen<br />

dabei jederzeit vollkommen kontrolliert<br />

und aufmerksam. Auf Wunsch<br />

und mit abgeschalteten Hilfen driftet<br />

das Heck in Actionmanier mit einem<br />

um die Ecke, egal wie man fährt, der<br />

Vantage spurt und schmeichelt einem.<br />

In einer Welt, in der es Aston Martin gibt,<br />

hat wirklich niemand Zeit zu Sterben. ó<br />

Mein Name<br />

ist Martin,<br />

Aston<br />

Martin.<br />

Wilhelm-Rafael Garth &<br />

Prof. Arnd Joachim Garth


66 Leserbriefe | Impressum<br />

Zu: Reichsgründung und Gegenwart<br />

Zur <strong>Ausgabe</strong>: 5/<strong>2021</strong><br />

Standpunkt<br />

Leserbriefe<br />

Die Deutschen tun sich schwer, sich unideologisch<br />

mit ihrer Vergangenheit auseinanderzusetzen.<br />

Die politische Exekutive<br />

ging sogar so weit, den historischen<br />

Augenblick von 1871 auszublenden. Wer<br />

keine Vergangenheit hat, besitzt auch<br />

keine Zukunft und genau das werden<br />

wir erleben, wenn das neue Regierungsbündnis<br />

Wirtschaftspolitik betreibt.<br />

Mit der Gründung des Nationalstaates,<br />

des damit verbundenen wirtschaftlichen<br />

Aufschwunges, entstand<br />

auch der sogenannte deutsche Mittelstand,<br />

der heute immer noch der Motor<br />

der Gesellschaft und so in dieser Form<br />

einzig auf der ganzen Welt ist. Die Ingenieure,<br />

Erfinder, Konstrukteure, Werkstattbetreiber,<br />

Maschinenbauer, Entwickler<br />

gründeten kleine Betriebe, aus<br />

denen später so glorreiche Erfindungen<br />

wie das Automobil, der Hybridantrieb,<br />

der Dieselmotor, das Reißverschluss, der<br />

Zeppelin und vieles mehr hervor gingen.<br />

Es ist erfreulich, dass gerade so eine<br />

junge Historikerin wie Prof. Dr. Hedwig<br />

Richter sich aufmacht, um dieses<br />

Thema zu würdigen, wo wir doch andernorts<br />

nur indoktriniert Militarismus,<br />

Preußentum und Kolonialismus vernehmen.<br />

Die Reichsgründung führte<br />

dazu, dass in der wilhelminischen Zeit<br />

einer der modernsten Staaten der Welt<br />

entstand, was sogar die Gegner unter<br />

den Historikern zugeben mussten und<br />

Dank der wissenschaftlichen Arbeiten<br />

des Cambridge Professors Christopher<br />

Clarke in nunmehr klarem Licht leuchtet.<br />

Zu: Standpunkt<br />

Zum Onlinemagazin www.pt-magazin.de<br />

und zum Portal www.kompetenznetz-mittelstand.de<br />

Leserbriefe & Kommentare (red. gekürzt)<br />

Prof. Arnd Joachim Garth,<br />

Wolgast-Usedom<br />

Eine Generation, die nicht mehr weiß,<br />

was körperliche Arbeit ist, bekämpft<br />

den Motor und setzt auf Muskelkraft.<br />

Es ist die Generation Zentralheizung,<br />

die glaubt, Wärme komme einfach aus<br />

Leser-Telefon: 0341 240 61-00 | Leser-Fax: 0341 240 61-66<br />

Leserbriefe auch unter www.pt-magazin.de/service/leserbriefe<br />

der Wand. Die Generation, die nie Kohle<br />

aus dem Keller in den fünften Stock<br />

geschleppt hat, um es warm zu haben.<br />

Ohne Aufzug. Die Generation, die nicht<br />

einmal mehr den Satz auf den Mülltonnen<br />

kennt ‚Keine heiße Asche einfüllen‘.<br />

Eine Generation, die jeden erdenklichen<br />

Luxus – von der Waschmaschine<br />

… bis zum Kaffeevollautomaten<br />

– für naturgegeben hält. Es ist diese Generation,<br />

die nun ganze Städte zu Fußgängerzonen<br />

umbauen will, damit die<br />

alternde Bevölkerung ihre Wasserkästen<br />

möglichst nicht nach Hause transportieren<br />

kann, sondern Flasche für Flasche<br />

einkaufen muss; so wie sie auch jede<br />

einzelne Flasche aus dem Müll fischt,<br />

um das Pfand in Rente zu wechseln.<br />

Die wohlstandsverwahrlosten<br />

Luxuskinder, denen der Schweiß<br />

bislang allenfalls im Fitnessstudio floss.<br />

All diese Entschleuniger und Natureinklangsfetischisten,<br />

die Life-Life-Balancierer<br />

und Lattemacchiato-Jonglierer<br />

werden lernen: Motorsägen und Elektrobohrer,<br />

Fahrstühle und Lkws, sie alle<br />

wurden nicht erfunden, um das Biotop<br />

des dreifach gefächerten Wildlurchs<br />

oder das Habitat der fluoreszierenden<br />

Zwerglaus zu stören, sondern um<br />

den endlosen Schmerz, die ächzende<br />

Pein und das zerrende Keuchen bei der<br />

Bewältigung alltäglichen Tuns zu reduzieren,<br />

um das Leben lebenswerter<br />

und die Welt freundlicher zu gestalten.<br />

Ich wage vorauszusehen: Erst<br />

wenn Ihr Euer letztes Bettgestell, Eure<br />

letzte Schrankwand, Euren letzten Bierkasten<br />

und Euren letzten Gartengrill<br />

im Nieselregen eines Herbstnebeltages<br />

auf dem Lastenfahrrad den Berg hochgezerrt<br />

habt, werdet Ihr begreifen, warum<br />

Opa froh war, ein Auto zu besitzen.<br />

… Sei‘s drum: Jede Generation hat das<br />

Recht, aus ihrer eigenen Dummheit zu<br />

lernen. Schmerzen sind der beste Lehrer.<br />

Carlos A. Gebauer,<br />

online<br />

<strong>PT</strong>-MAGAZIN<br />

für Wirtschaft und Gesellschaft<br />

Impressum<br />

ISSN 1860-501x | 17. Jahrgang<br />

<strong>Ausgabe</strong> 6/<strong>2021</strong><br />

Verlag: OPS Netzwerk GmbH,<br />

Melscher Str. 1, 04299 Leipzig,<br />

Tel. 0341 240 61 - 00, Fax 0341 240 61 - 66<br />

info@op-pt.de | www.pt-magazin.de<br />

Das <strong>PT</strong>-<strong>Magazin</strong> ist das offizielle <strong>Magazin</strong><br />

des Wettbewerbes „Großer Preis des<br />

Mittelstandes“ der Oskar-Patzelt-Stiftung,<br />

eingetragen im Stiftungsregister<br />

des Re gie rungs be zir kes Leipzig unter Nr.<br />

2/1998.<br />

Geschäftsführer:<br />

Petra Tröger, Dr. Helfried Schmidt<br />

Redaktion:<br />

Dr. Helfried Schmidt (V.i.S.d.P.)<br />

Autoren/Interviewpartner:<br />

Achim Barth, Jim Detert, Hans-Jürgen<br />

Friedrich, Arnd Joachim Garth, Wilhelm-<br />

Rafael Garth, Bernhard Kuntz, Sophia Li,<br />

Barbara Liebermeister, Andreas Pinkwart,<br />

Yannik Rediske, Wolfgang Reinhart, Helfried<br />

Schmidt, Anne M. Schüller, Edwin<br />

Strauss, Dietlind Tiemann, Petra Tröger,<br />

Christian Wewezow<br />

Korrespondenten:<br />

Bernd Schenke (Berlin/Brandenburg)<br />

D-Rolf Becker (Halle/S., Indochina)<br />

Satz/Layout:<br />

Petra Tröger<br />

Clemens Vogel<br />

Anzeigen:<br />

Petra Tröger (V.i.S.d.P.)<br />

Clemens Vogel<br />

Alle Finalisten- und Preisträgerfotos:<br />

© Boris Löffert<br />

Druck:<br />

Druckerei Vetters GmbH & Co. KG<br />

Gutenbergstraße 2, 01471 Radeburg<br />

Erscheinungsweise: 6x jährlich, Einzelpreis<br />

3,00 € inkl. 7% MwSt.; Abonnement<br />

16 ,00 € inkl. 7% MwSt. sowie inkl. Versand<br />

und Porto für 6 <strong>Ausgabe</strong>n. Unser <strong>Magazin</strong><br />

erhalten Sie in unserem Verlag sowie<br />

im Abo und in ausgewählten öffentlichen<br />

Einrichtungen.<br />

Leser-Fax: 0341 240 61 - 66<br />

E-Mail: redaktion@op-pt.de<br />

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gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 1/<strong>2021</strong>, gültig<br />

seit 30.10.2020.<br />

© <strong>2021</strong> OPS Netzwerk GmbH<br />

Nachdruck nur mit schrift licher<br />

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