Dorothea_Herbst 2021

Harzdruckerei

24. Jahrgang | Herbst 2021

DOROTHEA

Nachrichten aus dem HARZKLINIKUM für Patienten, Mitarbeiter, Besucher, Interessierte

GEMEISTERT – Kinderklinik und Neonatologie sind umgezogen. Seite 6

GELUNGEN – Clip

für defekte Herzklappe

erstmals gesetzt Seite 4

GEMEINSAM –

Behandlung bei

Schlaganfall Seite 8

GELOBT – Therapiegarten

in Blankenburger

Klinik Seite 16

Gesundheit braucht Kompetenz | www.harzklinikum.com


IMPRESSUM

Herausgeber:

Gesamtherstellung:

Anzeigen:

Harzklinikum Dorothea Christiane Erxleben

Geschäftsführer Dr. Peter Redemann

Ditfurter Weg 24 | 06484 Quedlinburg

Telefon (0 39 46) 909-0

www.harzklinikum.com

Harzdruckerei GmbH Wernigerode

Max-Planck-Str. 12/14 | 38855 Wernigerode

Tel. 03943 54240

info@harzdruckerei.de, www.harzdruckerei.de

Ralf Harms, Wolfgang Schilling (Harzdruckerei)

Konzept und Redaktion: Tom Koch | Leitung, Unternehmenskommunikation

Harzklinikum

Dorothea Christiane Erxleben

Fotos:

Rätsel:

Erscheinungsweise:

Tom Koch (38); Emily Sieg (1); Lisa Schleehuber

(1); Kerstin Eilers (6); privat (2), Seiten 3 und

18; MVZ (1); VKLK (1); Linke (1); Stadtverwaltung

Halberstadt (1); Lungenklinik (1)

krupion.de

Auflage: 40.000

Hinweis:

4 Ausgaben im Jahr

Drucklegung für diese Ausgabe war am

26. Oktober 2021. Aktuelle Informationen aus

dem Harzklinikum – vor allem im Zusammenhang

mit der Corona-Pandemie – entnehmen

Sie bitte den Internetseiten unter

www.harzklinikum.com

Für den Inhalt der Anzeigen sind die Inserenten verantwortlich.

Der Nachdruck der Beiträge dieser Ausgabe bedarf, auch auszugsweise,

der ausdrücklichen Genehmigung des Herausgebers.

Anforderungen ändern sich.

Verantwortung bleibt.

Den Patienten stets im Blick: Gern unter stützen wir

die Mitarbeiter der Harzklinikum Dorothea Christiane

Erxleben GmbH in Quedlinburg und Wernigerode bei der

Digitalisierung und Archivierung für eine effiziente,

patientenorientierte Gesundheitsversorgung.

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Wir können keine großen Dinge vollbringen,

nur kleine, aber die mit großer Liebe.

Mutter Theresa

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INHALT

BESTE ABSOLVENTEN

Bestnoten für diese vier

Absolventen der Krankenpflegeschule

Seite 18

GRÜNE DAMEN

Seit 20 Jahren sind

Grüne Damen in

Blankenburg tätig. Seite 22

10 JAHRE „GEBURTSHILFLICHE FORTBILDUNG“

Dr. Uta Schulze hat 2011 diese Reihe begründet – Blumen

dafür gab es von Chefarzt PD Dr. Markus Hermsteiner. Seite 15

Neue Strukturen der Unfallchirurgie am Harzklinikum ...... 10

Kreißsaalführungen aktuell wieder möglich .................. 12

Erfolgreicher 5. Charity-Lauf in Quedlinburg ................. 14

Klinikseelsorgerin Ulrike Hackbeil verabschiedet ............ 21

Harzklinikum als gefragter Gesprächspartner ................ 27

DOROTHEA-Kinderseite ........................................... 30

Ruth Widhöft hat richtig gelöst

und den Preis aus der „Herbst-

DOROTHEA“ gewonnen.

Tom Koch, Sprecher des Harzklinikums,

überreicht der Quedlinburgerin

den Gutschein à 50 Euro von der

Raths-Apotheke Wernigerode.

Herzlichen Glückwunsch! Eine neue

Gewinnchance gibt es auf Seite 24.

DOROTHEA

Liebe Leserinnen und Leser!

Danke, Tuana Mila! Die kleine Goslarerin

hat gar nicht ahnen können, welch‘

besondere Freude ihre Ankunft auf der

Erdenwelt bedeutet hat. Mit einem stattlichen

Gewicht von 4255 Gramm und

dabei 54 Zentimeter groß ist sie am 30.

Juli um 14.17 Uhr in Wernigerode geboren

worden. Außenstehende mögen

an dieser Stelle fragen: Was ist daran so

besonderes, dass darüber berichtet wird?

Das ist schnell erklärt: Kurz zuvor hatte

sich eine Havarie auf der Neonatologie

im Harzklinikum ereignet. Eine Wasserleitung

war geplatzt, dann schoss das

Nass an mehreren Stellen von der Decke

– mitten in der Intensivstation für

Früh- und Neugeborene. Alle Schutzengel

haben an diesem Freitagnachmittag

kräftig mit angepackt – niemandem

ist etwas passiert. Was für ein Glück!

Der großen Schrecken ist ganz schnell der

Routine im allerbesten Sinne gewichen:

Sofort waren viele fleißige Hände auf der

Station, bekam eine jede, ein jeder seine

Aufgaben. Die kleinen Patienten und ihre

Mütter wurden als erstes auf die „neue

Neo“ verlegt. Gleich nebenan, nur wenige

Schritte entfernt. Danach folgten die Medikamente,

Medizin- und Computertechnik,

die Pflegeausstattung einer Krankenstation,

und und und. Kurzerhand

ist entschieden worden, der ursprünglich

erst in zehn Tagen geplante Umzug in

das neue Klinikgebäude

wird vorgezogen.

Von alledem haben

die kleine Tuana

Mila und ihre

Mama Yasemin

Bizhko im nahen

Kreißsaal nichts mitbekommen.

Selbstverständlich nicht! Als schließlich

auch Oberärztin Dr. Carmen Aschka das

kleine Mädchen in den Händen halten

durfte, noch während die „geflutete“ Station

weiter ausgeräumt wurde, berichtete

die glückliche Mutter der Gynäkologin:

„Tuana bedeutet in unserer Sprache

›Der ersten Regentropfen im Paradies‹“.

Schnell machte dieser Name bei allen

Umzugshelfern die Runde. Und plötzlich

hatten die Havarie und der ungeplante

Umzug ihren Schrecken verloren.

Danke, Tuana Mila!


Tom Koch

3


DOROTHEA


Clips halten drei Flügel

Erste Patientin am Harzklinikum in Quedlinburg erhält moderne

Therapie wegen undichter Herzklappe

An einem Herzmodell

wird der Clip vor die

Tricuspidalklappe gehalten.

Erstmalig ist am Harzklinikum in Quedlinburg

einer Patientin ein sogenannter Tricuspidalklappen-Clip

implantiert worden. Ein solcher

Clip wird verwendet, um eine undichte

Herzklappe auf der rechten Herzseite abzudichten.

Das Harzklinikum ist damit das

erst dritte Zentrum in Sachsen-Anhalt, neben

zwei Kliniken in Magdeburg, das diese schonende

Therapieform anbieten kann, teilte Dr.

Sven Fischer als Chefarzt der Klinik für Innere

Medizin und Geriatrie sowie Leiter des Herzzentrums

Harz mit.

Von Luftnot über eine geringere Leistungsfähigkeit

bis zu lebensbedrohlichen Wasseransammlungen

in der Lunge, im Bauch und in

den Beinen – solche Auswirkungen kann eine

undichte Herzklappe haben, weiß der erfahrene

Kardiologe. Herzklappen wirken wie

eine Art Ventil, damit das Blut nicht in die falsche

Richtung strömt. „Sind diese nicht mehr

richtig dicht, sprechen wir von einer Herzklappeninsuffizienz“,

so der Herzspezialist. Diese

Insuffizienz kann das Herz und seine Leistung

schwächen. Da betroffene Frauen und Männer

meist ein fortgeschrittenes Alter aufweisen

und an weiteren Erkrankungen leiden, ist in

vielen Fällen eine Operation am offenen Herzen

zu gefährlich. Dr. Sven Fischer: „Deshalb

hat sich seit einigen Jahren in der Kardiologie

das Mitralklappen-Clipping etabliert, das

ist eine schonende minimalinvasive Behandlungsmethode

– auch bei uns am Harzklinikum.“

Diese wird genutzt, um die Mitralklappe

in der linken Herzseite abzudichten.

Eine Insuffizienz kann aber auch auf der rechten

Seite auftreten – an der sogenannten

dreiflügeligen Tricuspidalklappe. Diese Herzklappe

verfüge über „eine äußert komplizierte

Klappenstruktur. Die Segel sind nahezu

durchsichtig und deutlich verletzlicher als jene

der Mitralklappe“, beschreibt der Chefarzt

die Herausforderung für die behandelnden

Ärzte. Und muss hinzufügen: „Zudem liegen

die Segel der Tricuspidalklappe nicht in einer

Ebene. Das erschwert die bildliche Darstellung

des Herzen mit Hilfe der so genannten

Echokardiographie deutlich“. Bei dem Eingriff

ist die millimetergenaue und räumlich korrekte

Position des Clips von entscheidender Bedeutung.

Deshalb wird die Tricuspidalklappe

per sogenanntem Schluck-Herzultraschall auf

einem Monitor dargestellt.

In dem jetzt erstmals in Quedlinburg angewendeten

Verfahren werden jeweils zwei der

drei Klappensegel über einen sogenannten

Clip miteinander verbunden. Dieser auch als

„age to age-Reparatur“ bezeichnete Eingriff

führt somit zu einer Verringerung der Klappeninsuffizienz.

Erster Tricuspidalklappen-Clip

erfolgreich implantiert

Die Tricuspidalklappe ist wesentlich seltener

von einer Klappenerkrankung betroffen, als

die verwandte zweiflügelige Mitralklappe.

Laut Chef des Harzer Herzzentrums waren

lange Jahre die therapeutischen Möglichkeiten

bei deren Insuffizienz vor allem auf

medikamentöse und in eher seltenen Fällen

auf chirurgische Verfahren, wie die Rekon-

4

Herbst 2021


struktion oder der Ersatz der Klappe beschränkt.

Das zunächst für die Mitralklappe

konzipierte Clippingverfahren hat sich als

derzeit beste Technik auch für die Tricuspidalklappe

etabliert.

„Wir haben einer 75-jährigen Patientin

den ersten Clip für die Tricuspidalklappe in

unserer Klinik implantiert“ so Dr. Sven Fischer.

Nach diesem erfolgreichen Eingriff kann ihr

Herz das Blut wieder in die richtige Richtung

pumpen, und die Symptome gehen zurück.

Bereits seit 2015 verfügt seine Quedlinburger

Klinik über einschlägige Erfahrungen

in der Reparatur der Mitralklappe durch das

Clipverfahren. Das Anwenden dieser neuen

Methode bedeute daher zugleich die Fortführung

der langjährigen hochmodernen Herz-

Medizin am Harzklinikum. „Die Methode des

Tricuspidal-Clippings ist quasi die gleiche wie

beim Mitral-Clipping, sodass wir unsere in

den vergangenen Jahren gewonnene Expertise

dabei gut nutzen können“, urteilt Dr. Sven

Fischer.

Schonende Therapie ohne

Operation am offenen Herzen

Bei dem sogenannten minimalinvasiven

Eingriff zur Reparatur dieser Herzklappen

wird ein Katheter über die Leistenvene bis

zur rechten Herzklappe vorgeschoben.

Über diesen Katheter wird der Tricuspidalclip

in die Tricuspidalklappe geführt. Die

Ränder der Klappensegel, die undicht geworden

sind, werden mit diesem Clip wie

mit einer Klammer fixiert und abgedichtet.

Für viele ältere Patienten mit einer Tricuspidalklappen-Insuffizienz

bedeutet dieses risikoarme,

minimal invasive Verfahren anstelle

einer Operation am offenen Herzen häufig

die einzige Chance, eine Verbesserung ihrer

Lebensqualität zu erreichen, kann Chefarzt

Dr. Sven Fischer einschätzen.

Dr. Sven Fischer,

Chefarzt der Klinik für

Innere Medizin am

Harzklinikum in

Quedlinburg und Leiter

des Herzzentrums

Harz, hält einen Tricuspidal-Clip

in der

Hand.

• Persönliche Beratung

• Hilfen im Haushalt

• Verhinderungspflege

• Haus- und Familienpflege

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• Altengerechtes Wohnen im Johannisstift

Schwester Gabriele Rehwald

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DOROTHEA


Neue moderne Ausstattung

- bewährte Fürsorge

Für die stationäre Behandlung von Kindern und Jugendlichen verfügt das Harzklinikum

Dorothea Christiane Erxleben seit August über eine der modernsten Kinderkliniken weit

und breit. Im Wernigeröder Neubau an der Ilsenburger Straße, für 34 Millionen Euro

in den vergangenen Jahren errichtet, befindet sich auch das von Chefarzt Dr. Henning

Böhme geleitete Kinderzentrum. In Quedlinburg ist unterdessen am Harzklinikum eine

MVZ-Praxis der Kinderärztin Julia Kresse eröffnet worden.

6

Lisa Reichelt hat die

pflegerische Leitung

der Kinderklinik inne.

Dr. Henning Böhme

leitet das Kinderzentrum

als Chefarzt.

Herbst 2021

Lisa Reichelt und Henning Böhme schauen

gemeinsam in die Patientenakte. Die pflegerische

Leiterin der Station D1 und der Chefarzt

des Kinderzentrums arbeiten in einer ganz

neuen Klinik. Diese befindet sich seit dem

Umzug von der Steinbergstraße im Harzklinikum

an Wernigerodes Ilsenburger Straße

15. Die 19 Patientenzimmer sind nicht nur

großzügig in der Größe, auch ihre Ausstattung

– beispielsweise die Bäder in jedem

Zimmer – braucht den Vergleich zu manchem

Hotel nicht zu scheuen. Für Patienten

und Angehörige auf den ersten Blick nicht

zu erkennen, die medizinisch-technische

Ausstattung ist hochwertig und umfassend.

Alle Zimmer verfügen über Anschlüsse für

alle medizinischen Gase, auch für das Datennetzwerk.

Mit wenigen Handgriffen kann

ein „normales“ Patientenzimmer zum Überwachungszimmer

„aufgerüstet“ werden. Dr.

Henning Böhme: „Nicht unsere Patienten

sollen sich nach der Technikverfügbarkeit

richten müssen, im Gegenteil: Die Technik

kommt zu ihnen.“ Großzügig, modern und

Dr. Andreas Gerhardt, Oberarzt in der Neonatologie, in einem der

modernen Patientenzimmer der neuen Wernigeröder Kinderklinik.

durchdacht sind auch die Dienst- und Funktionsräume

– das bedeutet ein deutliches Plus

für die Arbeitsbedingungen des Personals.

Der Klinikneubau bietet im Vergleich zur

bisherigen Kinderklinik zudem erhebliche

logistische Vorteile: Die Radiologie und die

Operationssäle befinden sich im selben Gebäude,

andere Funktionsbereiche sind schnell

und fußläufig zu erreichen. Vorbei die täglich

häufigen notwendigen Transfers – auch von

den kleinen Patienten – vom oberen Hasserode

in die Ilsenburger Straße. Die zum Kinderzentrum

gehörende Intensivstation für Frühund

Neugeborene, die Neonatologie, befindet

sich auch nach ihrem Umzug ins neue

Haus D weiter Wand an Wand zu den

Kreißsälen.

Sicher, räumt der Wernigeröder Chefarzt

ein, bei einzelnen im Team aus 16 Ärztinnen

und Ärzten sowie 43 Schwestern komme

manchmal noch etwas Wehmut bei dem

Gedanken an die alte Klinik auf, vor allem ob

ihrer Lage mit dem großzügigen Park. Jedoch

war der „Steinberg“ nicht mehr zeitgemäß

mit Blick auf die räumlichen Bedingungen,

die logistischen Anforderungen und etliches

mehr, muss Dr. Henning Böhme einschätzen.

Allen gemeinsam ist wichtig, dass sie ihre Patientinnen

und Patienten bestmöglich behandeln

und pflegen können. Selbstverständlich

beibehalten wird das enge Miteinander mit

den Eltern, das zum bereits mehrfach prämierten

Therapiekonzept gehört. Die Mama

oder der Papa können auch in der neuen

Klinik im Zimmer ihres Kindes übernachten,

ihrem Nachwuchs nahe sein.

Der Umzug der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin

in Wernigerode bedeute zugleich,

den Quedlinburger Stationsbereich

zu schließen. Obwohl dies bereits seit vie-


Auf der Wochenstation des Quedlinburger Harzklinikums werden bei

Bedarf größere Kinder als Patienten von ausgebildeten Kinder-Krankenschwestern

betreut.

len Jahren genauso im Krankenhausplan des Landes vermerkt und

vom Aufsichtsrat des Harzklinikums im Dezember 2020 noch einmal

ausdrücklich bestätigt wurde, kann der Chefarzt die Sorgen jener

verstehen, die in und um Quedlinburg wohnen und nun weitere

Wege haben, muss ihr Kind stationär behandelt werden. Medizinische

Schwerpunkte des Harzklinikums an einem Ort zu bündeln,

ist angesichts des Mangels an Ärzten und Mitarbeitern in der Pflege,

steigendem Kostendruck und der immer häufigeren ambulanten

statt stationären Behandlung das Gebot der Stunde. Dr. Henning

Böhme will eigentlich gar nicht davon sprechen, dass seine Quedlinburger

Klinik geschlossen wurde. Vormals hatte seine Kinderklinik

drei Standorte, zwei in Wernigerode, einen in Quedlinburg, und

alle drei seien umgezogen. „Auf diese Weise ist unsere neue große

Klinik entstanden, Kolleginnen und Kollegen aus Quedlinburg

und Wernigerode arbeiten jetzt gemeinsam

in der Ilsenburger Straße 15.“

Sollten Mädchen und Jungen sich jedoch

beispielsweise beim Umhertollen den

Arm brechen, werden sie jetzt und künftig in

Quedlinburg behandelt. Dort hat inzwischen

die Unfallchirurgie/Traumatologie als Klinik

ihren alleinigen Sitz (Lesen Sie dazu auch

Seite 10). Sind Kinder die Patienten der Traumatologen,

so werden diese von ausgebildeten

Kinderkrankenschwestern auf der Wochenstation,

Quedlinburgs Station 17 betreut.

Und wie zugesichert, gibt es in Quedlinburg

auch künftig Angebote zur ambulanten Behandlung

von Kindern.

Das MVZ Harz hat vor kurzem eine Praxis

für Kinder- und Jugendmedizin eröffnet.

Fachärztin Julia Kresse ist dort tätig, vorerst

an zwei Tagen. Ihre Praxis befindet sich im

historischen Altbau des Quedlinburger Harzklinikums,

im ersten Obergeschoss des Hauses

2 (siehe auch Seite 28).

KLINIK FÜR KINDER-

UND JUGENDMEDIZIN

Harzklinikum Dorothea Christiane Erxleben

Ilsenburger Straße 15 | 38855 Wernigerode

Telefon (0 39 43) 61-27 50 / -27 52

Telefax (0 39 43) 61 27 99

E-Mail kinderklinik@harzklinikum.com

7


DOROTHEA


Kurze Wege sparen

wichtige Behandlungszeit

Schlaganfall-Zentrum der Neurologischen Klinik

im modernen Wernigeröder Neubau

Blick in das Dienstzimmer

des Schlaganfall-Zentrums

(Stroke

Unit) der Klinik für

Neurologie im Wernigeröder

Klinikneubau

Wenige Wochen nach Bezug der hochmodernen

Klinik im Wernigeröder Harzklinikum

kann Dr. Frank Dömges als Chefarzt der Klinik

für Neurologie ein erstes positives Fazit

ziehen. „Mit unserem Umzug in das neuerbaute

Haus D hat sich die Versorgung unserer

Patientinnen und Patienten mit Schlaganfällen

nochmals deutlich verbessert.“ Dank der

räumlichen Nähe zur Notaufnahme und zur

Radiologie gibt es „eine zeitsparende und

effiziente Akutbehandlung und -diagnostik,

das wirkt sich unmittelbar positiv auf unseren

Behandlungserfolg aus“.

Die Neurologische Klinik, inklusive des seit

2007 dort bestehenden regionalen Schlaganfall-Zentrums

(stroke unit), verfügt über 46

Patientenbetten. Im für rund 32 Millionen

errichteten Klinikneubau an der Ilsenburger

Straße befindet sich ebenfalls die von Chefarzt

Dr. Robert Fiedler geleitete Klinik für Diagnostische

und Interventionelle Radiologie.

„Mit Hilfe der dort neu installierten Computerund

Kernspintomographen können bereits bei

der Aufnahme unserer Schlaganfallpatienten

durch eine unmittelbare Therapie das noch

zu rettende Gehirngewebe bildlich dargestellt

werden“, beschreibt Dr. Frank Dömges

als Facharzt für Neurologie das Vorgehen.

Auf diese Weise können solche Patientinnen

und Patienten unter Umständen sogar noch

bis zu 24 Stunden nach dem Auftreten der

ersten Schlaganfallsymptome vor schweren

Behinderungen bewahrt werden. Dazu ist es

erforderlich, Blutgerinnsel aus den Hirngefäßen

mit Hilfe eines Katheters zu entfernen.

Chefarzt Dr. Frank Dömges weist auf einen

weiteren Vorteil im neuen Klinikgebäude

Haus D hin: „In unmittelbarer Nachbarschaft

zu unserer Klinik befindet sich auch die

neue große interdisziplinäre Intensivstation

des Wernigeröder Harzklinikums. In enger

Zusammenarbeit mit den dort tätigen Anästhesisten

und Internisten können wir schwer

betroffene, beatmungspflichtige Patienten mit

Erkrankungen des Nervensystems bestmöglich

behandeln.“

Chefärzte arbeiten bei der Behandlung

von Schlaganfallpatienten Hand in Hand:

Dr. Frank Dömges (Neurologie/links) und

Dr. Robert Fiedler (Radiologie) betrachten

Aufnahmen des Gehirns.

8

Herbst 2021


Pflegen und Begleiten

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Diakonie Pflegedienst & Tagespflege

Quedlinburg

Ihr Ansprechpartner vor Ort

Claudia Selisko-Lättig

Pflegedienstleiterin

Tel.: 03946 915777

Mobil: 0171 6527269 (Tag und Nacht)

E-Mail: claudia.selisko-laettig@neinstedt.de

Erlenstraße 4, 06484 Quedlinburg

Diakonie Pflegedienst

Harzgerode

Ihr Ansprechpartner vor Ort

Marleen Schacke

Pflegedienstleiterin

Tel.: 039484 724740

Mobil: 0151 576 635 29

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Ergotherapie auf hohem Niveau

Bau funktioneller Schienen

Die individuell in der Ergotherapie angefertigten

Schienen unterstützen den

positiven Verlauf der Behandlung und

berücksichtigen die jeweiligen Erkrankungen

oder Verletzungen und die anatomischen

Besonderheiten der Hand.

Videogestützte Verhaltenstherapie

Eine sekundengenaue Videoarbeit

ermöglicht die präzise Beurteilung der

Schwierigkeiten (Konzentrationsprobleme,

Lese-Rechtschreib-Schwäche, Rechenschwäche,

Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom

oder Verweigerungshaltung) und damit

verbunden eine Ursachenklärung.

Arbeitsplatzberatung

Im Berufsleben wiederkehrende Schmerzen

verhindern und berufsspezifischen

Erkrankungen vorbeugen. Hilfe bei

Wiedereingliederung

ins Arbeitsleben nach

längerer/ schwerer

Krankheit oder einem

Unfall. Erhalt der

Arbeitsfähigkeit.

Linkshänderberatung

Nach spezieller Testung der Händigkeit oder

Erkrankung der Schreibhand beraten wir

im Bereich Hilfsmittel für Linkshänder und

begleiten die notwendige Umschulung der

Schreibhand.

Babymassage

In kleinen Kursgruppen bekommen Sie eine

praktische Anleitung bei der Ganzkörpermassage

Ihres Babys.

Neurofeedback

ist eine Therapiemethode, durch die

Fehlregulationen im Gehirn behandelt

werden können. Dies geschieht, indem die

Patienten durch Erfolgsmeldungen lernen

die Symptome schneller und anhaltender

zu kontrollieren.

Handtherapie

Je nach Intensität der Schmerzen, der

Bewegungseinschränkungen und der damit

verbundenen Schwierigkeiten im Alltag

werden mit dem Kunden nach der

ausführlichen Befunderhebung passende

therapeutische Ansätze ausgewählt.

Themenbezogene Handwerksabende

Eine bunt gemischte Palette von handwerklichen

Tatigkeiten wird je nach Bedarf und

Jahreszeit in den Räumen der Ergotherapie

angeboten (aktuelle Angebote auf der

Internet-Seite). Beispiele: Türkränze zu

Ostern, Schultüten, Stulpen selbst filzen.

Kerzen gestalten.

Bei Bedarf führen wir Ihre Therapie nach

Absprache mit dem verordnenden Arzt auch

als Hausbesuch durch.

ERGOTHERAPIE

Kathrin Warnow

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06484 Quedlinburg

Tel.: 03946 41 70 60 6

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9


DOROTHEA


Alle stationären Patienten

werden ab sofort

in Quedlinburg behandelt

Neue unfallchirurgische Versorgung seit September

im Harzklinikum Dorothea Christiane Erxleben

Thomas Jülich;

Leitender Oberarzt

der Unfallchirurgie

am Harzklinikum

Patientinnen und Patienten, die bislang in

der Wernigeröder Abteilung für Unfallchirurgie

behandelt worden sind, werden seit

September im Quedlinburger Harzklinikum

behandelt.

Die Wernigeröder Ärztinnen und Ärzte,

Schwestern und Pfleger bilden seither gemeinsam

mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern

der Klinik für Unfall-, Handchirurgie

und Orthopädie am Quedlinburger Harzklinikum

eine gemeinsame Einheit.

„Für ambulante Patientinnen und Patienten

gibt es in Wernigerode auch künftig

einen Anlaufpunkt, alle stationären Fälle

versorgen wir fortan in Quedlinburg“,

so Thomas Jülich, Leitender Oberarzt der Unfallchirurgie.

Von Montag bis Freitag, in der

Zeit von 10 bis 18 Uhr, wird in der Wernigeröder

Notaufnahme ein Unfallchirurg tätig

sein und bei Bedarf solche Patienten ambulant

behandeln; an den Wochenenden von

9 bis 20 Uhr. Wer sich beispielsweise beim

Wandern den Fuß „verknackst“, beim Radfahren

kräftig stürzt oder daheim einen Unfall

erleidet, dennoch selbständig die Notaufnahme

erreichen kann, wird auch künftig in Wernigerode

behandelt werden. Dort entscheidet

eine Fachärztin, ein Facharzt, ob eine ambulante

Versorgung ausreicht oder aber das

Verlegen zur stationären Behandlung in das

Quedlinburger Harzklinikum erforderlich ist.

Dieselben Zeiten gelten, so Thomas Jülich,

ebenfalls für Wege- und Arbeitsunfälle, solche

Patientinnen und Patienten behandelt er

zusätzlich auch weiterhin in der sogenannten

BG-Sprechstunde montags von 8 bis 15 Uhr

und donnerstags von 10 bis 15 Uhr behandelt.

Sollten Kinder, gegebenenfalls nach einem

Sturz, eine Gehirnerschütterung (Schädel-Hirn-Trauma)

oder starke Bauchschmerzen

(stumpfes Bauch-Trauma) erleiden, so werden

sie nach der unfallchirurgischen Untersuchung

von den Kinderärztinnen und Kinderärzten in

der Wernigeröder Kinderklinik behandelt. Ist

das Mädchen oder der Junge jedoch – beispielsweise

nach einem Armbruch – zu operieren,

so findet diese Behandlung ebenso

künftig im Quedlinburger Harzklinikum statt.

In der dortigen Wochenstation gibt es spezielle

Zimmer für die Betreuung der Kinder,

dort sind Kinderärzte und ausgebildete Kinderkrankenschwestern

weiter für diese Patienten

tätig (siehe auch Seite 7).

Tel.: 0 39 43 / 63 25 61

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10

Herbst 2021


Krebs nimmt keine

Rücksicht auf Corona

Ärzte mit klarem Ja zu empfohlenen

Früherkennungs-Untersuchungen

Dr. Sven-Thomas Graßhoff, Leiter des Brustkrebszentrums

Harz am Harzklinikum Dorothea

Christiane Erxleben: „Zum Thema Früherkennung:

Der Krebs nimmt keine Rücksicht

auf Corona. Allein bei uns im Harzer Brustkrebszentrum

beträgt die Zahl der jährlich

neu an Krebs erkrankten Patientinnen stabil

etwas mehr als 200.“

Darum unterstützt der Leitende Oberarzt

an der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe

„ausdrücklich alle Initiativen, dass die

Patientinnen und Patienten die empfohlenen

Untersuchungen zur Krebs-Früherkennung unbedingt

wahrnehmen sollen“. Nur auf diese

Weise können diese oftmals schweren

Erkrankungen rechtzeitig diagnostiziert und

schneller behandelt werden. Dr. Sven-Thomas

Graßhoff: „Je früher eine Krebserkrankung

therapiert wird, desto größer sind die

Heilungs- und Überlebenschancen.“

HINTERGRUND

Laut einer Übersicht der AOK in Sachsen-Anhalt kam es in der Pandemiewelle 2020 teils zu

starken Einbrüchen bei den Krebs-Früherkennungsuntersuchungen.

Bei den Krebs-Früherkennungsuntersuchungen von Hautkrebs habe das Minus im 1. Quartal

2020 gegenüber 2019 immerhin 26 Prozent betragen. Die Auswertungen zeigten zudem: Auch

beim Mammografie-Screening, der Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs sowie bei der

Prostatakrebs-Früherkennung lagen die Rückgänge jeweils bei rund 5 Prozent.

Lediglich bei der Früherkennung von Darmkrebs war trotz Rückgängen in der ersten Pandemiewelle

in der Jahresbilanz sogar ein leichter Anstieg von zwei Prozent festzustellen.

Die Zahlen zeigen auch: Im bundesweiten Vergleich hinken die Sachsen-Anhalter bei der Vorsorge

hinterher. Dennoch stünden sie der Krebsfrüherkennung generell offen gegenüber, so die

Krankenkasse.

Dr. Sven-Thomas

Graßhoff, Leiter des

Brustkrebszentrums

Harz am Harzklinikum

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DOROTHEA


Last Minute

P

Blick in einen Kreißsaal

des Harzklinikums

Dorothea

Christiane Erxleben.

Im Jahr 2020 haben

insgesamt 1200

Mädchen und Jungen

in den Geburtsstationen

des kommunalen

Krankenhauses in

Quedlinburg und

Wernigerode das

Licht der Welt erblickt.

Storchenparkplatz

Kreißsaalführungen

im Harzklinikum

Lockerungen auch in den Ambulanzen – Begleitperson erlaubt

Im Harzklinikum Dorothea Christiane Erxleben

in Quedlinburg und Wernigerode. sind

ab sofort wieder die sogenannten Kreißsaalführungen

möglich.

Werdende Mütter haben zu diesen Terminen

die Gelegenheit, die Kreißsäle im kommunalen

Krankenhaus in der Ilsenburger Straße

15 zu besichtigen und im Gespräch mit

den Ärztinnen und Ärzten, Krankenschwestern

und Hebammen wichtige Informationen

rund um die Geburt zu erhalten, kündigt Hebamme

Silvana Buch an.

Coronabedingt müssen für die Kreißsaalführungen

besondere Regeln eingehalten werden.

Pro Termin können maximal acht Frauen

begrüßt werden. Begleitpersonen und werdende

Väter können nicht daran teilnehmen,

um möglichst vielen Schwangeren einen Besuch

des Harzklinikums ermöglichen zu können.

Erforderlich sind das Eintragen in die

Besucherliste im Eingang des Krankenhauses

und das Tragen eines medizinischen Mund-

Nase-Schutzes, beziehungsweise einer FFP-

2-Maske, es besteht keine Corona-Testpflicht.

Termine der Kreißsaalführungen finden

Sie unter: www.harzklinikum.com. Für eine

Teilnahme ist eine bestätigte Anmeldung per

E-Mail erforderlich, die Adresse dafür lautet:

kreisssaal@harzklinikum.com.

Während des Klinik-Aufenthaltes sollten

die Frauen auf ausreichenden Abstand zueinander

achten.

Kreißsaalgespräche und -führungen sind

auch im Quedlinburger Harzklinikum nach

Absprache wieder möglich. Laut Hebamme

Carolin Häbecke können sich dafür Frauen

ab der 35. Schwangerschaftswoche telefonisch

an Sonnabenden in der Zeit von 8

bis 10 Uhr unter der Rufnummer (0 39 46)

909 74 60 anmelden. Dann erfahren die

werdenden Mütter auch, ob an diesem Samstag

die Kreißsaalführung für maximal acht

Personen in Quedlinburg möglich ist; dafür

gelten dieselben Hygiene-Regeln des Harzklinikums

wie auch im Wernigeröder Haus.

Weitere Lockerungen betreffen die Ambulanzbereiche

der Klinik für Gynäkologie

und Geburtshilfe in Quedlinburg und

Wernigerode, teilt Chefarzt Privat-Dozent

Dr. Markus Hermsteiner mit. Unter den jetzt

geltenden Corona-Regeln zum Betreten des

Harzklinikums ist es den Patientinnen bei vorund

nachoperativen ambulanten Untersuchungen,

Behandlungen in den Onkologischen Tageskliniken

und Sprechstunden wieder möglich,

sich von einer Person begleiten zu lassen.

Auch dafür gelten Auflagen: Eintragen

in die Besucherlisten am Eingang, Tragen

von medizinischem Mund-Nase-Schutz oder

FFP-2-Maske sowie das Aufsuchen und Verlassen

der Ambulanzen auf direktem Weg.

Aktuell besteht dafür im Harzklinikum weder

für die ambulanten Patientinnen noch ihre

Begleitung eine Corona-Testpflicht.

Termine für Kreißsaalführungen im

Wernigeröder Harzklinikum sind,

jeweils um 17.30 und 18.30 Uhr, nach

Anmeldung und Bestätigung per E-Mail:

17. November, 8. Dezember, 12. Januar

12

Herbst 2021


Hochbetrieb in Kreißsälen,

doch kein „Corona-Boom“

Moritz als Jubiläumsbaby am Harzklinikum begrüßt

Moritz kam mit einem Gewicht von 3635

Gramm und einer Größe von 51 Zentimetern

am 13. September auf die Welt. Gesund

und munter um 8.28 Uhr im Kreißsaal des

Wernigeröder Harzklinikums Dorothea Christiane

Erxleben.

Der kleine Osterwiecker – Sohn von

Melissa Müller und Jens Druckenbrodt – ist

ein Jubiläumsbaby: die 500. Entbindung in

diesem Jahr in Wernigerode. Daheim freut

sich mit der achtjährigen Amelie auch die

große Schwester auf Moritz, das zweite

Kinder der 26-jährigen Altenpflegerin und

des 33-jährigen Kraftfahrers.

Häufig wird die Frage gestellt, ob

auf die Corona-Pandemie ein „Baby-

Boom“ folge. Anhand der aktuellen Zahlen

aus dem kommunalen Harzklinikum

mit seinen Geburtskliniken in Quedlinburg

und Wernigerode – vom 1. Januar bis

31. August – ist darauf wohl nicht mit einem

„kräftigen“ Ja zu antworten. Im Vergleichszeitraum

im Jahr 2020 wurden 816 Kinder

geboren, jeweils 408 Mädchen und Jungen,

bei insgesamt 802 Entbindungen. In

diesem Jahr gab es 831 Entbindungen mit

845 Neugeborenen: 382 Mädchen und

463 Jungen. Bis zu diesem Zeitpunkt also

29 Kinder mehr – mit Blick auf die im Vorjahr

in Quedlinburg und Wernigerode insgesamt

geborenen 1235 Kinder kann von

einem „Boom“ wohl eher nicht die Rede sein.

Obgleich es im Jahresverlauf bei den Geburtenzahlen

teils erhebliche Schwankungen

geben kann: Im August vor einem

Jahr kamen in Wernigerode

29 Mädchen und 23 Jungen bei 52 Geburten

zur Welt. Genau ein Jahr später

hat es dort rund 60 Prozent mehr Neugeborene

gegeben: Bei 76 Entbindungen

erblickten 80 August-Kinder, 37 Mädchen

und 43 Jungen, das Licht der Welt.

80 Babys im August – Hochbetrieb im Kreißsaal

im HochHerbst

Melissa Müller hält

ihren Moritz glücklich

im Arm. Mit der Osterwieckerin

freuen sich

(von rechts): Ärztin Silvia

Schupp, Hebamme Janne

Böttcher, Schwester

Jacqueline Stieglitz, Leiterin

der Wochenstation,

und Oberarzt Amer

Ahmad.

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13


DOROTHEA


Laufende Unterstützung

Erfolgreicher 5. Quedlinburger Charity-Stadtlauf

Dr. Kristina Florschütz,

Rexrodt von Fircks

Stiftung, Dr. Sven-

Thomas Graßhoff,

Leiter des Harzer

Brustzentrums am

Harzklinikum, und

Schirmherr Frank Ruch

(rechts), Quedlinburgs

Oberbürgermeister,

vor dem Start zum

Charity-Stadtlauf.

Viele leuchtend türkisfarbene

Trikots haben im September

Quedlinburgs Marktplatz

geschmückt. Getragen von

Läuferinnen und Läufern,

Geherinnen und Gehern,

von Unterstützerinnen und

Unterstützern. Das Harzer

Brustkrebszentrum am Harzklinikum

Dorothea Christiane

Erxleben, die Quedlinburger

Stadtverwaltung und die

Rexrodt von Fircks Stiftung hatten – pandemiebedingt

nach einjähriger Pause – zum Charity-Stadtlauf

in die Welterbestadt aufgerufen.

Rund 200 Starter haben den kurzen Rundkurs

ums Rathaus bewältigt, und auch an diesem

Tag galt es nicht, viele Runden zu laufen oder

gar, diese in besonders schneller Zeit. Erneut

war das einzige Ziel, größtmögliche Aufmerksamkeit

für den Brustkrebs und vor allem für

die von dieser Krankheit betroffenen zu erreichen

– mit Erfolg. Die Quedlinburgerin Dr.

Kristina Florschütz engagiert sich seit vielen

Jahren in der Rexrodt von Fircks Stiftung, ist

von Anfang an Mitorganisatorin des Stadtlaufs:

„Was für eine gelungene Veranstaltung.

Danke an alle dafür, dass sie gemeinsam für

eine fröhliche, dabei auch sehr emotionale Atmosphäre

gesorgt haben!“ Zugleich ist es ihr

ein Herzensbedürfnis allen für ihre vielfältige

Unterstützung, ihr großes Engagement zu dan-

ken – allein an Spenden sind am Aktionstag

2310 Euro zusammengekommen. Mit diesem

Geld unterstützt die Stiftung speziell junge an

Brustkrebs erkrankte Frauen und ihre Familien.

Für Samantha Mantel als Gleichstellungsbeauftragte

im Quedlinburger Rathaus ist besonders

toll, „dass der Teilnehmermix so groß

ist: Jung und Alt, Familien mit Hunden, mit

Kindern, Jugendliche, Frauen, Männer – alle

kommen zusammen, um ein wichtiges Thema

zu unterstützen.“ Sie dankte ebenfalls allen

Unterstützern – auch jenen, die gespendet

haben, obwohl sie an der Veranstaltung nicht

teilnehmen konnten – allen übrigen Spendern,

Startern und auch Susann Spiegel als Gleichstellungsbeauftragter

in der Kreisverwaltung

für die Mithilfe, nicht zu vergessen all‘ diejenigen

„hinter den Kulissen“, die zum reibungslosen

Ablauf beigetragen haben. „Ich habe

mich über die große Teilnehmerzahl sehr

gefreut“, schätzt Dr. Sven-Thomas Graßhoff

ein. Der Leiter des Brustzentrums Harz weiß,

dass auch eine große Zahl an von Brustkrebs

Betroffenen sich am „Lucia“-Gedenken und

Charity-Stadtlauf beteiligt haben. Der Erfolg

dieses 5. Quedlinburger Stadtlaufes ist Verdienst

vieler Organisatoren, Helfer, Förderer

und Teilnehmer. Dem Mediziner wichtig ist,

die mit dem Aktionstag verbundene Botschaft:

„In der Bevölkerung das Bewusstsein für den

Krebs erhöhen, für die regelmäßigen Untersuchungen

zur Früherkennung zu werben.“

Wohnumfeldberatung

Hilfsmitttel und Umbaumöglichkeiten

Wir beraten Sie kostenfrei wie Sie länger

in den eigenen vier Wänden bleiben können.

Rufen Sie uns an Tel. 03941 584-290.

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14

Herbst 2021


Ein Kreis schließt sich

2011 startet die bis heute erfolgreiche Reihe

„Geburtshilfliche Fortbildung“ am Harzklinikum

Update, das englische Wort für „Sich-aufden-neuesten-Stand-bringen“,

bildet die Klammer

von 2011 bis 2021. Vor zehn Jahren ist

am Harzklinikum erstmals die „Geburtshilfliche

Fortbildung“ als Veranstaltung von und

für Gynäkologen sowie für Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter der Pflege in Geburtshilfe

und Frauenheilkunde und ebenso für die

Kolleginnen und Kollegen aus der Niederlassung

ausgerichtet worden. Auf Initiative

sowie in der inhaltlichen und organisatorischen

Verantwortung von Oberärztin Dr. Uta

Schulze.

Das Thema Genetik stand seinerzeit im

Mittelpunkt – eine Dekade später erneut.

Mehr noch: Mit Dr. Susanne Morlot, Oberärztin

am Institut für Humangenetik der Medizinischen

Hochschule Hannover, war die allererste

Referentin der „Geburtshilflichen Fortbildung

2011“ jetzt erneut in Wernigerode zu

Gast – zum Thema „Genetische Diagnostik

in der Geburtshilfe – Indikationen, Möglichkeiten

und Grenzen – Update 2021“. So

schließt sich ein Kreis.

Nach zweijähriger Schwerpunktweiterbildung

„Spezielle Geburtshilfe und Perinatalmedizin“

an der Göttinger Uni-Frauenklinik

konnte Dr. Uta Schulze im Wernigeröder

Harzklinikum 2010 mit dem Aufbau ihrer

Sprechstunde für Pränataldiagnostik beginnen.

Perinatal, im Volksmund „als Zeitpunkt

um die Geburt herum“ bezeichnet, umfasst

in der Medizin im weiteren Sinne den Zeitraum

zwischen der 24. Schwangerschaftswoche

und dem 7. Lebenstag der Neugeborenen,

wogegen die Pränatal-Diagnostik die

Schwangerschafts-Vorsorgeuntersuchungen

beinhaltet. Spezielle Ultraschall- und auch

Fruchtwasseruntersuchungen gehören dabei

zu den häufigsten Methoden. Nutzten 2011

knapp 360 Patientinnen das seinerzeit neuartige

Untersuchungsangebot in Wernigerode,

so betreut die Oberärztin an der Klinik für Gynäkologie

und Geburtshilfe inzwischen rund

600 Patientinnen im Jahr, nimmt dabei circa

1000 solcher Untersuchungen vor.


Mit dem Aufbau der Pränatal-Diagnostik

am kommunalen Krankenhaus, so erinnert

sich die Gynäkologin, entwickelte sich die

Idee, eine Fortbildungsreihe zu etablieren.

2011 startete die Premiere, und seither gelang

es, renommierte Referenten, beispielsweise

aus Halle, Erfurt oder der Berliner Charité

in den Harz zu holen, und ebenso von

der Expertise der Kolleginnen und Kollegen

aus der Region in diesen Veranstaltungen zu

profitieren.

Besonders spannend ist, so Dr. Uta Schulze,

dass bei vorgestellten Fallbeispielen den

niedergelassenen Medizinerinnen und Medizinern

schnell deutlich werde, dabei handelt

es sich um gemeinsame Patientinnen. Das

kollegiale und vertrauensvolle Miteinander

zu stärken, ist dabei ein willkommener „Nebeneffekt“

der Fortbildungsreihe, so die Wernigeröder

Ärztin. Und noch etwas: Im Lauf

der Jahre gehören ebenso Kinderärztinnen

und Kinderärzte, Hebammen und Krankenschwestern

zu den Teilnehmern der geburtshilflichen

Fortbildungsreihe. Kein Wunder:

Auch am Harzklinikum arbeiten die Frauenärzte

und Kinderärzte speziell im Kreißsaal

und der Neonatologie, der Intensivstation

für Früh- und Neugeborene, quasi Hand-in-

Hand.

Dr. Uta Schulze kann im Jubiläumsjahr bereits

auf 2022 vorausblicken. Im kommenden

Jahr plant sie als Fortbildungsthema: „Corona

und Schwangerschaft – was wissen wir zwei

Jahre danach?“

Handicap

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Individuelle Beförderungswünsche

Dr. Uta Schulze,

Oberärztin am Harzklinikum

in Wernigerode,

hat diese Fortbildung ins

Leben gerufen.

Dr. Susanne Morlot,

Oberärztin am Institut für

Humangenetik der Medizinischen

Hochschule

Hannover, war 2011

die erste Referentin,

ebenso beim 10-jährigen

Bestehen der

Fortbildungsreihe.

Abrechnung, Beratung und Unterstützung bei Formalitäten mit

Ihrer Krankenkasse und sonstigen Leistungsträgern

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DOROTHEA

15


Schauen, Riechen,

Schmecken als Therapie

Patientengarten in Blankenburger Psychiatrie

wächst und gedeiht – Klinikmitarbeiter mit weiteren Plänen

zur Gestaltung dieser Oase für ihre Patienten

Tomatenpflanzen

im Blankenburger

Therapiegarten

Die Station P1 im Blankenburger Harzklinikum

ist eine besondere: Dort werden Menschen

behandelt, älter als 65 Jahre, die unter

Demenz leiden, unter Depressionen oder

anderen psychischen Folgen einer schweren

Erkrankung, von persönlichen Schicksalsschlägen.

Zur Therapie können diese

Patientinnen und Patienten ein besonderes

Angebot nutzen: Den von Mitarbeiterinnen

und Mitarbeitern des kommunalen Krankenhauses

angelegten und gepflegten Garten.

Lob dafür gab es jüngst auch aus berufenem

Munde: Vertreterinnen und Vertreter

von „Schau in den Garten“ – einer Initiative

von Harzsparkasse, Volksstimme, Förderverein

„Blankenburg blüht auf“ und der Stadtverwaltung

– haben sich im Patientengarten

umgesehen.

Statt langer Erklärungen greift Andrea Schrader

in den Strauch: Schnell sind die roten

Tomaten gepflückt, und mindestens ebenso

fix gekostet. Mhmm. Der Therapiegarten im

Blankenburger Harzklinikum Dorothea Christiane

Erxleben ist ihr Reich. Bereits seit elf

Jahren betreut die Ergotherapeutin das Grün,

hat inzwischen im Physiotherapeuten Thomas

Schönebaum einen tatkräftigen und ebenso

engagierten Unterstützer. Die 2010 angelegte

Fläche, die unmittelbar an die Station P1

grenzt, dient dem Schauen, Riechen, Schmecken

– kurzum der Therapie. „Viele unserer

Patienten und Patienten nehmen dieses Angebot

dankbar an“, weiß Oberärztin Kerstin

Amse. Das Bewegen an der frischen Luft, die

leichte gärtnerische Betätigung, manchmal

auch der bloße Blick auf die stets gepflegte

Birgit Walsch (von links), Thomas Schönebaum, Kerstin Amse, Ulrich-Karl Engel, Dr. Christian Algermissen

und Steffen Raßfeld kosten die von Andrea Schrader frisch gepflückten Tomaten.

16

Herbst 2021


Anlage mit Springbrunnen, Insektenhotel und

Nistkästen sorge bei den alten Menschen für

positive Emotionen, fördere das selbständige

Handeln, das Erinnern, erklärt die Stationsärztin.

Gemeinsam wird von Patientinnen

und Patienten unter Anleitung der Garten gegossen,

wird dem Unkraut zu Leibe gegangen,

wird geerntet. Tomaten, Zucchini und

Gurken, auch Erdbeeren standen bereits auf

dem Speiseplan. Aus frischer Minze wurde

aromatischer Tee. Dieses Angebot soll sich

vergrößern, ein Kirsch- und ein Apfelbaum

sind gepflanzt, Himbeeren

werden im kommenden Jahr folgen

und Zwiebeln, damit der

Gurkensalat aus eigener Ernte

künftig noch aromatischer

schmeckt.

Blühen, wachsen und ernten,

das Werden und Vergehen

gehört zum Leben. Im Blankenburger

Therapiegarten wird das ganz aktiv

gestaltet. Standen dort ursprünglich viele

prächtige Rosen, mussten diese Pflanzen weichen,

da für die besonderen Patienten deren

Dornen nicht immer völlig ungefährlich waren.

Jetzt wachsen dort Hortensien, leuchtende

Sonnenblumen, viele bunte Pflanzen mehr.

Eine Fichte ist vertrocknet, an ihrer Stelle ist inzwischen

ein Kräuterbeet angelegt, mit neuen

Düften zum Erinnern. Andrea Schrader bringt

viele dieser Pflanzen aus ihrem eigenen großen

Garten mit. Sie freut sich daran, welch‘

positiven Folgen der Garten für die Patientinnen

und Patienten hat. Nahezu jeden Morgen

geht sie mit ihnen dorthin zum gemeinsamen

Frühsport. Und sollte mal etwas Nieselregen

aus den Wolken hinabfallen, kann dafür der

schützende Pavillon genutzt werden – gestiftet

vom Blankenburger Verein „Lebenskraft“.

Über das eigentliche Gärtnern hinaus, liefert

die bestens gepflegte Anlage reichlich Betätigung

auch für weitere Patientinnen und Patienten

der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie

und Psychosomatik. Physiotherapeut Thomas

Schönebaum zählt auf: In der Ergotherapie

werden bunte Nistkästen gezimmert,

Insektenhotels gebaut,

Duftsäckchen aus eigenem

Lavendel gepackt oder aus

Kupferblech Schilder mit den

Pflanzennamen für die Beete

gestaltet.

Lob für dieses Engagement gibt

es für Andrea Schrader und Thomas

Schönebaum (rundes Foto) nicht

nur von Chefarzt Dr. Christian Algermissen,

dem schließt sich die Expertenjury der Aktion

„Schau in den Garten“ gern an, so Birgit

Walsch, Expertin für Blankenburgs Parke und

Grünanlagen, und Sparkassenchef Steffen

Raßfeld. Ulrich-Karl Engel schlägt zudem vor,

eine Blühwiese für Bienen und andere Insekten

anzulegen. Zugleich wirbt der Stadtrat dafür,

dass Blankenburger Kleingärtner prüfen sollten,

mit Pflanzen und kleinem Gerät wie einem manuellen

Handrasenmäher den Therapiegarten

im Harzklinikum unterstützen zu können.

Oberärztin

Kerstin Amse in der

„Kräuter-Ecke“

Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik

am Harzklinikum in Blankenburg ab November mit neuen Rufnummern

Die Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik in Blankenburg ist ab November

ausschließlich über neue Rufnummern zu erreichen.

Die Vor- und Einwahl lautet: (0 39 44) 96-

Die Durchwahl-Telefonnummern für ausgewählte Bereiche lauten:

Aufnahme: - 21 00 Fax: - 21 09

Belegungsmanagement - 20 00 Fax: - 20 01

Chefarzt-Sekretariat - 22 11 Fax: - 22 19

Station P 1 - 22 31 Station P 5 - 22 35

Stationen P 2/ P 4 - 22 32 Station P 6 - 22 36

Station P 3 - 22 33 Station P 7 - 22 37

© RATOCA – Fotolia.com

17


DOROTHEA


Abschied und Willkommen

am Harzklinikum

Zeugnisse für 30 Pflege-Absolventen,

Zuckertüten für 53 neue Schüler

18

Pflegedirektorin

Gundula Kopp

Herbst 2021

Prof. Dr. Kathleen Hirsch hat als Leiterin der Krankenpflegeschule des

Harzklinikums Dorothea Christiane Erxleben die Jahrgangsbesten geehrt.

Die besten Absolventen in der Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflege

sind (von links) Jan-Niklas Straub (Heudeber), Celina Christophori

(Thale), Noel Linde (Wernigerode) und Laura Stickel (Merseburg).

Abschied und Willkommen, Abschlusszeugnisse

und Zuckertüten – in jedem Jahr gibt es

am Harzklinikum Dorothea Christiane Erxleben

in kurzem zeitlichen Abstand zwei bedeutsame

Veranstaltungen an der Krankenpflegeschule

in Quedlinburg.

30 Absolventinnen und Absolventen können

nach ihrer erfolgreichen Ausbildung und

zuletzt drei Prüfungen die Examensurkunden

in den Händen halten. Schulleiterin Professorin

Dr. Kathleen Hirsch lobte diesen Jahrgang

als einen der besten in der knapp 27-jährigen

Geschichte der Krankenpflegeschule: „Sie

können stolz auf sich sein. Erstmals haben

alle Prüflinge das theoretische Examen bestanden.“

Mehr noch, zwei Absolventen haben

sämtliche Prüfungen mit der Note 1 gemeistert,

zwei weitere den Abschluss als Gesundheits-

und Krankenpflegerin, als Gesundheits-

und Krankenpfleger insgesamt mit einer

1 erreicht“, so die Chefin der Krankenpflegeschule

des Harzklinikums.

Dabei haben auch die Absolventinnen

und Absolventen wegen der Corona-Pandemie

zusätzliche Erschwernisse und Verzicht

üben müssen. Ausfall von beliebten Veranstaltungen

wie der Weihnachtsfeier und

der Abschlussfahrt. Weit schwerwiegender

waren die unmittelbaren Folgen für die Ausbildung:

regelmäßige Corona-Tests, Tragen

von Mund-Nase-Schutz im Unterricht, unter

Einhalten der Abstandsregeln und schließlich

der online-Unterricht. Prof. Kathleen Hirsch:

„Respekt, das war nicht immer einfach. Und

ich verrate es Ihnen heute: Auch für uns bedeutete

das mehrheitlich eine Herausforderung.“

Die Chefin der Krankenpflegeschule

erfreut und zugleich zufrieden: „Dennoch

ist keine einzige Theorie-Stunde ausgefallen,

konnten alle Prüfungen auf unseren

Stationen mit realen Patienten stattfinden.“

Ihr Dank galt den Kolleginnen und Kollegen

aus der Krankenpflegeschule, den insgesamt

90 Praxisanleiterinnen und Praxisanleitern im

Harzklinikum mit seinen Kliniken in Blankenburg,

Quedlinburg und Wernigerode, den

Mentoren und Dozenten sowie ausdrücklich

den Leitungen der Pflegebereiche: Petra

Pannhausen aus der Lungenklinik Ballenstedt,

Ivonne Thiele im Diakonie-Krankenhaus Harz

in Elbingerode und Gundula Kopp, Pflegedirektorin

am Harzklinikum.

An Gundula Kopp war es, eine für die

Absolventinnen und Absolventen sowie das

kommunale Krankenhaus gleichermaßen

erfreuliche Nachricht zu verkünden: „Von

unseren 30 Prüflingen werden 21 bestens

ausgebildete Gesundheits- und Krankenpflegerinnen

und -pfleger ab September im Harzklinikum

arbeiten. Wir freuen uns auf Sie als

unsere Kolleginnen und Kollegen!“


Isabelle (links) und Judith, Schülerinnen im

zweiten Ausbildungsjahr, haben die neuen

Mitschülerinnen und Mitschüler begrüßt.

53 Zuckertüten haben junge Frauen und

Männer von ihren neuen Mitschülerinnen und

Mitschülern des jetzt zweiten Ausbildungsjahrganges

im Harzklinikum erhalten. Der neue

Jahrgang zur Ausbildung als Pflegefachfrau,

zum Pflegefachmann ist am 1. September

in Quedlinburg begrüßt worden. Mit diesem

Datum ist die vormals selbständige Krankenpflegeschule

ein Teil der neuen gemeinsamen

Schulgesellschaft von Diakonie-Krankenhaus

Harz in Elbingerode, Diakonie-Mutterhaus

„Neuvandsburg“, Evangelischer Stiftung

Neinstedt und dem

Harzklinikum, der

Care Campus Harz-

Gesellschaft. Deren

Geschäftsführer

Dr. Thomas Schilling

sagte zur Begrüßung:

„Vieles bewegt

sich gerade in

unserer Gesellschaft

– der Pflegeberuf

wird zunehmend als

›systemrelevant‹“, mit

Zukunft und mit großer

Bedeutung herausgestellt.“

In diesem

Sinne sei und bleibe er krisenfest und

„immer ganz nah an den Menschen, nah

am Leben“.

Auf spannende und zugleich anspruchsvolle

Ausbildungsjahre hat Gundula Kopp

die neuen Schülerinnen und Schüler vorbereitet.Die

Pflegedirektorin des Harzklinikums:

„Sie erlernen in den kommenden

drei Jahren wie komplex und anspruchsvoll,

dabei interessant und vielseitig ihr künftiger

Beruf als Gesundheits- und Krankenpflegerin

und -pfleger ist.“ Zudem kündigte sie

an, dass die Chancen

auf eine erfolgreiche

Übernahme

in den Pflegeberuf

sehr gut stünden.

Gute Aussichten

also für die

„Neuen“, den

zweiten Jahrgang

in der so genannten

generalistischen

Ausbildung, die die

Altenpflege, Pflege

in der Kinderheilkunde

und die Gesundheitspflege

vereint.

Das Gruppenbild

zeigt die drei Auszubildenden

der Lungenklinik

Ballenstedt

und die 50 neuen

Auszubildenden am

Harzklinikum Dorothea

Christiane Erxleben

in Quedlinburg

gemeinsam mit

Dozenten und Praxisanleitern.

Ihr Beruf ist

systemrelevant,

mit Zukunft und

großer Bedeutung.

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„Pfle ge von Mensch zu Mensch“

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19


DOROTHEA


Dank für geschenkte Zeit

20 Jahre Grüne Damen und Herren am Wernigeröder

Harzklinikum mit einem Jahr „Verspätung“ gefeiert

Simone Tonn, Landesbeauftragte

der

Grünen Damen und

Herren, dankt allen

Ehrenamtlichen herzlich.

… zuhören,

Zeit verschenken,

Mut machen …

Zwölf Frauen und ein Mann, die sich ehrenamtlich

in einem Krankenhaus für ihre Mitmenschen

engagieren, gibt es am Wernigeröder

Harzklinikum seit 21 Jahren. Pandemiebedingt

konnte 2020 das 20-jährige Bestehen

der Gruppe der Grünen Damen und Herren

nicht gefeiert werden. Das ist in diesem September

nachgeholt worden – mit einer Feierstunde

im Wernigeröder Luther-Saal.

Rückblick: Es war Pfarrer Matthias Schmidt,

damals als Klinikseelsorger am Harzklinikum

tätig, der im Februar 2000 den ehrenamtlichen

Besuchsdienst durch Grüne Damen in

Wernigerode ins Leben gerufen hat. Knapp

18 Monate später wurde der Drübecker in

den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet

– und Matthias Schmidt engagiert sich seither

als Grüner Herr.

Pflegedirektorin Gundula Kopp nutzte

den feierlichen Rahmen, um vor allem einen

großen herzlichen Dank im Namen

der Klinikleitung und vor allem des Pflegepersonals

auszusprechen: „Dafür, dass Sie

als Grüne Damen und Herren die ehrenamtliche

Tätigkeit in unserem Harzklinikum

übernommen haben, die mit großer Verantwortung

verbunden ist.“ Herzvolle Patientenbetreuung,

tröstende Worte, lange Gespräche,

Zeit, die den Patientinnen und Patienten

geschenkt wird – „all‘ das geben Sie

unseren Patientinnen und Patienten, das ist

gelebte Nächstenliebe“, so Gundula Kopp.

Eine Würdigung über das inzwischen 21-jährige

Bestehen gab es auch von Jürgen Schilling,

dem Superintendenten des Kirchenkreises:

„Wir haben Ehrfurcht und Hochachtung

vor Ihrem Tun. Zur Heilung gehört nicht nur

Medizinisches, auch menschliche Zuwendung.

Die Zeit, die sie anderen schenken, ist

keine verlorene Zeit, sie ist eine erfüllte Zeit.“

Dass die schweren Monate der Corona-Pandemie

auch das Engagement der Grünen

Damen und Herren in den Krankenhäusern

gestoppt haben, daran hat Landesvorsitzende

Simone Tonn erinnert: „Wir alle spüren

die wirklich große Freude, jetzt wieder mit

unserem ehrenamtlichen Besuchsdienst für andere

da sein zu können. Ich danke unserer

Wernigeröder Gruppe für ihren so großen

und wichtigen Einsatz!“

Zu einer gelungenen Feierstunde gehören

nicht allein wohlformulierte lobende Worte:

Das musikalische Programm an Orgel und

Klavier hat Olga Bechtold in erneut beeindruckender

Art und Weise gelungen vorgetragen.

Die knapp 32 Gäste, darunter aktive

und ehemalige Grüne Damen und Herren

am Harzklinikum aus Blankenburg, Quedlinburg

und Wernigerode, haben gemeinsam

einen Imbiss genossen, zubereitet in der Küche

der Klinikgesellschaft Proklin-Service, und

bei guten Getränken einen lebhaften Gedankenaustausch

geführt, insgesamt einen fröhlichen

Abend genossen.

20

Die Grünen Damen

und der Grüne Herr

und Gründer –

Matthias Schmidt

(Mitte) – haben zum

Jubiläum der Wernigeröder

Gruppe

viele Glückwünsche

erhalten.

Herbst 2021


Bei schwierigen Fragen

nicht ausweichen

Ulrike Hackbeil hat neben ihrer Tätigkeit als evangelische Pfarrerin in Darlingerode

und Drübeck von 2001 bis 2021 auch als Klinikseelsorgerin im Wernigeröder

Harzklinikum gearbeitet. Im September ist sie feierlich in den Ruhestand

verabschiedet worden. Kliniksprecher Tom Koch war mit ihr im Gespräch.

Frau Hackbeil, als Pfarrerin in einer Gemeinde

Fürsorge zu leisten, Trost und Anerkennung

zu spenden, gehörte zu Ihrem

Beruf, war Ihre Aufgabe. Wie stand es damit

in Ihrer Funktion als Seelsorgerin in einem

Krankenhaus, zumal sehr viele Patientinnen

und Patienten nicht einer Kirche angehören.

Wie haben Sie Akzeptanz oder gar Ablehnung

gespürt?

Als Gemeindepfarrerin hatte ich Verantwortung

für zwei Gemeinden. Die Aufgaben

sind vielfältig und umfangreich – aber ich

habe eine eindeutige und klare Berufsrolle.

In meinem Vertrag als Seelsorgerin mit dem

Krankenhaus gab es auch klar umrissene Aufgaben.

Allerdings: Wie ich meine Arbeit gestalte,

war weitgehend mir überlassen. Das

war Chance und Schwierigkeit zugleich.

Ich musste meinen Weg selbst suchen und

gestalten. Dabei gab es durchaus Vorurteile

wie: „Mit Kirche habe ich nichts am Hut!“, jedoch

vor allem ganz viel Aufgeschlossenheit

und Dankbarkeit: „Schön, dass mal jemand

Zeit für mich hat!“

Als Klinikseelsorgerin waren Sie zugleich

auch Ansprechpartnerin für die Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter im Harzklinikum,

suchen diese in besonderen Situationen Ihre

Betreuung, wie wurde dieses Angebot genutzt?

Auch in der Mitarbeiterschaft gab es Skepsis

oder Gleichgültigkeit. Allerdings, vor allem

die Ärzte, Schwestern und Pfleger, die erlebt

haben, dass ich sie in Notfällen und Krisensituationen

unterstützen und entlasten kann,

haben meine Arbeit schätzen gelernt. Auch

meine spirituelle Kompetenz wurde durchaus

angefragt. Eine schwere Krankheit bringt

scheinbare Sicherheiten ins Wanken und

existenzielle Fragen stellen sich neu.


Da tut es gut, einen Gesprächspartner zu haben, der auch schwierigen

Fragen nicht ausweicht. Meinen christlichen Glauben habe ich

nie von mir aus thematisiert. Und doch: Im Laufe meiner 20 Jahre am

Harzklinikum habe ich etwa 500 Bronzeengel verschenkt.

Ist der Eindruck von Außenstehenden zutreffend, dass Klinikseelsorge

vor allem dann in Anspruch genommen wird, wenn Menschen

ihre emotionale Situation allein nicht bewältigen können; beispielsweise

nach einer schweren Erkrankung, bei besonderen Anstrengungen

im Beruf?

Ja, so ist es. Kommunikative Bedürfnisse und emotionale Zuwendung

stehen in der Krankenhausseelsorge im Vordergrund. Es geht um Begleiten

– da sein, aushalten, entlasten – und Ermutigen – Hilfe zum

Verstehen und/oder Bewältigen der gegenwärtigen Lebenssituation.

Natürlich war ich überwiegend für die Patientinnen und Patienten da.

Aber es gab auch viele seelsorgerliche Kontakte mit Mitarbeitern. Ein

Schwerpunkt meiner Tätigkeit war die Betreuung der Palliativpatienten

in der Onkologischen Klinik – dort war der Kontakt zum Pflegepersonal

besonders eng.

20 Jahre waren Sie im Wernigeröder Harzklinikum tätig. Was hat

Sie in dieser langen Zeit am meisten berührt, gibt es eine Begegnung,

ein Ereignis, woran Sie sich am liebsten erinnern?

In der Nacht des Zugunglückes von Hordorf in der Börde am

29. Januar 2011 wurde ich vom Krankenhaus angerufen. Mein Mann

(Christoph Hackbeil ist ebenfalls im Dienst der evangelischen Kirche

tätig, zuletzt als Propst und Regionalbischof – Anmerkung des Autors)

kam auch mit, und wir führten Gespräche mit mehreren Verletzten, die

völlig verstört und traumatisiert waren. Es war enorm wichtig, dass

sie jemanden hatten, mit denen sie über das Erlebte reden konnten.

Dankbar bin ich, dass ich bei der Gründung des Ethikkomitees am

Harzklinikum mitwirken konnte. In einem solchen Komitee sind die

üblichen Krankenhaushierarchien zweitrangig; die Zusammenarbeit

erfolgt auf Augenhöhe und das sehr vertrauensvoll.

Von den vielen Patientenkontakten ist mir eine radiologische Langzeitpatientin

besonders in Erinnerung. Sie war wochenlang zur Bestrahlung

auf der onkologischen Station und mehrfach am Verzweifeln. Bei

der Verabschiedung bedankte sie sich bei mir mit den Worten: „Sie

haben mir in den dunkelsten Tagen meines Lebens Mut gemacht!“

DOROTHEA

21


Einfach für andere da sein

20-jähriges Bestehen der Grünen Damen am Blankenburger

Harzklinikum – weitere Ehrenamtliche herzlich willkommen

Interesse an einer Tätigkeit

als Grüne Dame oder

Grüner Herr im Blankenburger

Harzklinikum?

Kontakt:

Adamy (Foto oben rechts):

Telefon (0 39 44) 96-24 10

(dienstlich);

Telefon (0 39 44) 35 39 96

(privat)

„Frauen und Männer zu finden, die so wie

ich Freude daran haben, für andere da zu

sein, das ist mein größter Wunsch.“ Das sagt

Katrin Adamy, sie selbst ist seit 19 Jahren

als Grüne Dame im Harzklinikum in Blankenburg

tätig. Dort hat die Klinik für Psychiatrie,

Psychosomatik und Psychotherapie ihren

Sitz; geleitet von Dr. Christian Algermissen.

An einem Herbstlichen Mittwoch kann der

Chefarzt einschätzen: „Das Engagement der

Grünen Damen und Herren in den Krankenhäusern

ist uns wichtig und eine Bereicherung

– für die Patientinnen und Patienten als ergänzende

Hilfestellung in der medizinischen

Betreuung, ebenso als sehr willkommene

Unterstützung für unser Personal.“ Herzlich

dankt er den Grünen Damen für ihren Einsatz

Das 20-jährige Bestehen der Grünen Damen

in Blankenburg feiert das Harzklinikum, mit

Ehemaligen mit Aktiven aus dem Wernigeröder

Harzklinikum, mit Heimburgs Pfarrerin

Sabine Sander und mit Simone Tonn, sie ist

die Landesbeauftragte der Grünen Damen

und engagiert sich selbst in Aschersleben in

diesem Ehrenamt.

Sie wirbt ausdrücklich um weitere Unterstützerinnen

und Unterstützer für diese Aufgabe:

„Wichtig ist, dass Sie für die Patienten

da sind, mit ihnen sprechen, auf Wunsch

kleinere Besorgungen erledigen – wie das

Aufladen der Telefonkarte – die Begleitung

bei den Spaziergängen. Aus eigenem Erleben

als Grüne Dame weiß sie, dass

vor allem ältere Menschen im

Krankenhaus sehr einsam sein

können: Kinder und Enkel sind

im Beruf unterwegs, oft auch

räumlich weit entfernt von ihren

Angehörigen, da gibt es kaum

Möglichkeit zu Gesprächen, noch

weniger zu Besuchen; hinzukommt, dass die

Pandemie dabei zusätzliche Einschränkungen

fordert. Umso wichtiger, so die Landesbeauftragte,

über genügend Helferinnen und

Helfer zu verfügen. Künftige Grüne Damen

und Herren müssen jedoch nicht fürchten, vor

ihrem Engagement an den Menschen die

Hürde einer Prüfung meistern zu müssen. Medizinische

Vorkenntnisse seien nicht notwendig,

auf Wunsch werde bei den monatlichen

Treffen, die es bei den Grünen Damen und

Herren im Harzklinikum gibt, Unterstützung

bei Themen wie Umgang mit lebensbedrohlichen

Krankheiten oder zur Gesprächsführung

angeboten, meist von den Klinikseelsorgern

in den Häusern.

Die Patienten erwarten übrigens keine

„perfekt-professionelle Betreuung“, vielmehr

spüren sie, wenn jemand zu ihnen ans Krankenbett

tritt und beim ersten Kontakt fragt, ob

sie ein Gespräch führen möchten. „Es kommt

ganz einfach darauf an, Herz zu zeigen und

den Kranken spüren zu lassen: Ich bin für

Dich da“, weiß die Blankenburgerin Doro-

22

Herbst 2021


thea Nickel, lange Jahre als Grüne Dame im

Harzklinikum tätig.

Aktuell sind es Johanna Schwannecke und

Katrin Adamy, die die Patientinnen und Patienten

unterstützen. „Wir arbeiten nicht für

Geld, aber auch nicht umsonst“, betont die

engagierte Blankenburgerin. „Wir spüren, die

Menschen sind einfach dankbar für Zuwendungen.

Dafür, dass sich jemand wie wir

für sie Zeit nimmt. Trost spendet, mit Worten,

manchmal auch mit einer Berührung wie

dem Streicheln der Hand, sagt Katrin Adamy.

Erhalte sie von den Betreuten ein Lächeln,

ein Dankeschön, hin und wieder sogar einen

Brief mit lobenden Worten das sei der

schönste Lohn.

Grüne Damen und

Herren aus Aschersleben

und Wernigerode

haben gemeinsam

mit den Blankenburgerinnen

ihr Jubiläum

gefeiert.

23


DOROTHEA


Rätseln mit Ihrer

DOROTHEA

landwirtschaftliches

Weinhersteller

europ.

Kultur-

TV-

Kanal

Landschaft

in Norditalien

schmieren,

fetten

Spion,

Spitzel

Verhältniswort

Wasservogel

Einfall,

Gedanke

Stadt u.

Fluss in

Schottland

Sandmeer

der

Sahara

deutsche

Comedian:

...

Engelke

12 (John)

Behälter

1

Region

in

Mittelitalien

weibliches

Märchenwesen

zehnter

Präsident

der USA

amerik.

Filmlegende

(James)

jäh,

zusammenhanglos

furchtsam,

besorgt

3 Gerät

benutzt

4

S A N I T Ä T S H A U S

jemand,

der einen

Computer

Schwanz

von

Vögeln

11

Abk. für

Antiblockiersystem

Nachlass

empfangen

russ.-dt.

Pianist:

... Levit

Backmasse

geflochtener

Währungscode

für Euro

slaw.

Herrschertitel

Berufsvereinigung,

Gilde

abgegrenzter

Teil des

Gartens

10

Linie gleichen

Luftdrucks

(Meteor.)

äußerste

Armut

9

franz.

Romancier

(Eugène)

Handmäh-

7 unter

gerät

5 8

französisch:

Straße

2

Himmelsrichtung

griechisch:

Luft

70

SEIT 1950

Frühjahr

nordische

Währungseinheit

selten,

knapp

Jahre

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je, für

(lateinisch)

Fremdwortteil:

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englisch:

Insel

griech.

Göttin

der Morgenröte

Berührungsverbot

männliches

Borstentier

tropisches

Harz

6

Lachsfisch

chemisches

Zeichen

für Titan

Beste,

Siegerin

Buch

des Alten

Testaments

Schabeisen

der

Kammmacher

unbestimmter

Artikel

Lösungswort: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

Die Gewinner des Rätsels aus dem Herbst-Heft heißen

Kerstin Hauf aus Thale und Dorothea Feuerstack aus Wasserleben

– herzlichen Glückwunsch! „Erfrischung“ galt es

herauszufinden.

Die Lösung für das Rätsel dieser „DOROTHEA“-Ausgabe

schreiben Sie per Post an Abteilung Unternehmenskommunikation,

Ditfurter Weg 24 in 06484 Quedlinburg oder per

Mail an: dorothea@harzklinikum.com. Einsendeschluss ist

der 6. Dezember 2021. Bitte geben Sie Ihre Telefonnummer

und Ihre komplette Adresse zur Gewinnbenachrichtigung

an. Zwei Blutdruckmessgeräte, die das Sanitätshaus Liebe

aus Wernigerode zur Vergügung stellt, sind zu gewinnen.

Wir wünschen allen Leserinnen und Lesern viel Glück!

Hinweis: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Harzklinikum

und mit diesem verbundenen Unternehmen sind

von der Teilnahme ausgeschlossen.

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Herbst 2021


Solches Handeln war,

ist und bleibt falsch

Gericht spricht Corona positive Klinikbesucherin aus formalen Gründen frei

Das Amtsgericht Quedlinburg hat eine Corona positive Besucherin

vom Vorwurf der versuchten gefährlichen Körperverletzung und des

Hausfriedensbruchs freigesprochen. Die 72-jährige Wernigeröderin

hatte im Oktober 2020 ihre operierte Tochter im Harzklinikum in

Quedlinburg besucht, obwohl sie am gleichen Tag einen Corona-Test

hatte vornehmen lassen und dessen Ergebnis nicht kannte. Einen Tag

später wurden der Besucherin und dem Harzklinikum vom Gesundheitsamt

mitgeteilt, dieser Test ist positiv ausgefallen.

Die Richterin hatte in ihrer Urteilsbegründung festgestellt, es sei

nicht gesetzlich geregelt, dass sich getestete Personen für den Zeitraum

vom Test bis zur Übermittlung des Testergebnisses in häusliche

Isolierung zu begeben hätten – darum der Freispruch.

Der Angeklagten könne daher höchstens eine fahrlässig versuchte

gefährliche Körperverletzung vorgeworfen werden – diese gibt es

juristisch jedoch nicht, so das Gericht. Und da sie beim Betreten des

Harzklinikums über keinerlei Corona-Symptome verfügt habe, habe

die Besucherin auch keine falschen Angaben gemacht.

Zum Urteil erklärt das Harzklinikum: Ein Gerichtsverfahren ist keine

Casting-Show, insofern haben wir das Urteil auch nicht zu bewerten.

Richtig ist, dass das Gericht umfangreich dargelegt hat, warum es –

aus rein juristischer Sicht – nicht strafbar ist, sich nach einem Corona-

Test und ohne dessen Ergebnis zu kennen, nicht in die häusliche

Quarantäne zu begeben. Gleichzeitig wurde sehr deutlich gesagt,

es ist moralisch bedenklich, so zu handeln. Schlimmer noch, sich als

Besucherin in ein Krankenhaus mit besonders schützenswerten Menschen,

mit kranken Patienten, zu begeben.

Uns als Harzklinikum war von Anfang an wichtig, dieses Handeln

als falsch zu kritisieren. Darum haben wir die Anzeige öffentlich

gemacht – um unsere Patientinnen und Patienten, auch unsere

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu schützen. Zur Erinnerung: Die

Das Interesse der Medien an der Verhandlung

am Amtsgericht Quedlinburg über einen Krankenhausbesuch,

obwohl die Angeklagte das

Ergebnis ihres später festgestellten positiven

Corona-Tests noch nicht kannte, war bundesweit

groß.

positiv getestete Besucherin hat das Harzklinikum

zu einem Zeitpunkt besucht, als es

noch keinen Impfschutz gab, und die nächste

Pandemie-Welle mit vollbelegten Intensivstationen

in den Krankenhäusern stand unmittelbar

bevor. Daher sind wir zufrieden über das

große mediale Interesse an diesem Vorfall.

Danach sind uns keine weiteren vergleichbaren

Fälle bekannt geworden – mithin ist

das Ziel erreicht: Patienten, Besucher und Mitarbeiter

des Harzklinikums zu schützen. Um

es abschließend ganz deutlich festzustellen:

Das Verhalten der Corona positiven Klinikbesucherin

war, ist und bleibt falsch!

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25


DOROTHEA


Klinik-Nachrichten

Gesunde Angebote

Der Harzer Firmenlauf hat im September in Wernigerode stattgefunden,

nach der 2020er-Corona-Pause, und erneut haben sich

einige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Harzklinikum an

dieser Veranstaltung im Bürgerpark beteiligt. Die organisatorischen

Fäden im kommunalen Krankenhaus dafür hat die Projektleitung für

das Betriebliche Gesundheitsmanagement in den Händen gehalten.

Dieses Gesundheitsmanagement hat inzwischen mit zahlreichen Partnern

Vereinbarungen geschlossen, um Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern

Angebote unterbreiten zu können, die sowohl der Gesunderhaltung

als auch dem „gesünderen Arbeiten“ sowie der Genesung

dienen sollen; zu den Kooperationspartnern gehören die AOK, die

Barmer, die TK, ebenso die Harzer Kreisvolkshochschule. Den Beschäftigten

im Harzklinikum werden Projekte wie „Gesunder Start“ für

die Auszubildenden an der Krankenpflegeschule, die „Aktive Pause“

und „Rückengerechtes Arbeiten“ angeboten, es gibt ein Dienstfahrrad-Leasing,

Betriebssport-Angebote und solche zur psychosozialen

Gesundheit, auch eine betriebliche Suchtprävention.

26

Mitarbeiterinnen von ASB und DRK, den Maltesern und dem Eigenbetrieb

der Harzer Kreisverwaltung, die in den Rettungsdiensten im

Harzkreis tätig sind, nehmen inzwischen regelmäßig an Schulungen

und Informationsveranstaltungen im Harzklinikum teil. Das Thema einer

dieser Veranstaltungen waren die neuen medizinischen Strukturen am

Harzklinikum. Die Rettungssanitäterinnen und -sanitäter, beziehungsweise

die Rettungsassistenten wurden darüber informiert, dass die stationäre

Kinderheilkunde inzwischen am Wernigeröder Harzklinikum konzentriert

wurde, hingegen die Unfallchirurgie/Traumatologie in Quedlinburg,

dass sich der kardiologische Schwerpunkt des kommunalen

Klinikums in Quedlinburg befindet, der neurologische mit der Stroke Unit

(Schlaganfall-Zentrum) in Wernigerode. Das gemeinsame Ziel von Rettungsdienten

und Harzklinikum ist die bestmögliche Erstversorgung aller

Patientinnen und Patienten im Harzkreis. Das gilt ausdrücklich auch für

die jüngsten Erdenbürger: PD Dr. Markus Hermsteiner, Chefarzt der Klinik

für Gynäkologie

und Geburtshilfe, hat

daher die Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter

der Rettungsdienste

in einer weiteren

Fortbildungsveranstaltung

zur spontanen

Geburt in einem

Rettungswagen geschult.

Herbst 2021

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Zimmer, welches Sie individuell

einrichten können. Ein vielfältiges

Beschäftigungsangebot sorgt für

Abwechslung und Wohlbefinden

im Alltag. Ihre persönlichen Gewohnheiten

und Bedürfnisse werden in

unseren Pflege- und Betreuungsprozess integriert

und Eigenständigkeit, Wohlbefinden und Lebensqualität

stehen immer im Vordergrund. Alle notwendigen

Arztbehandlungen und Therapiemaßnahmen

werden von unseren kompetenten

Pflegemitarbeiter:innen koordiniert.

Durch die Lage in der Mitte des Stadtzentrums

liegen Cafés und Restaurants in unmittelbarer

Nähe und unsere Einrichtung verfügt über eine

bepflanzte Terrasse, einen Raum zur Entspannung,

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Kommunales Harzklinikum

ist gefragter Gesprächspartner

Das Harzklinikum ist ein gefragter Gesprächspartner. In

den vergangenen Wochen haben beispielsweise Parteien,

Interessenverbände, Landtagsabgeordnete und

Harzer Bürgermeister den Austausch mit Vertretern des

kommunalen Krankenhauses gesucht.

Bild 1 zeigt Klinik-Abteilungsleiter gemeinsam mit Geschäftsführer

Dr. Peter Redemann und Knut Förster (Zweiter

von links), Geschäftsführer des Verbandes der kommunalen

und landeseigenen Krankenhäuser in Sachsen-Anhalt.

Das Harzklinikum gehört zu den VKLK-Gründungshäusern.

Den Klinikneubau im Wernigeröder Harzklinikum

haben Harzer Landtagsabgeordnete besichtigt, Bild 2.

Susan Sziborra-Seidlitz (Bündnis 90/Die Grünen/links),

Ulrich Thomas und Alexander Räuscher (beide CDU) sowie

Monika Homann (Linke/rechts), gemeinsam mit Geschäftsführer

Dr. Peter Redemann (ganz links), Pflegedirektorin

Gundula Kopp (Fünfte von links) und dem Ärztlichen

Direktor Dr. Tom Schilling.

Dietmar Bartsch, Fraktionsvorsitzender der Linke im

Bundestag, Bild 3, Zweiter von rechts, war mit den Direktkandidaten,

Ruth Fiedler (Wernigerode) und Michael

Körtge (Blankenburg/links), zum Gedankenaustausch zu

Gast in Quedlinburg.

Großes Interesse von Harzer Kommunalpolitikern am

Stand des Harzklinikums auf dem ersten Harzfest des

Harzkreises in Harsleben. Bild 4 zeigt Oberbürgermeister

Frank Ruch (Quedlinburg/von links), den Landtagsabgeordneten

Alexander Räuscher, Landrat Thomas Balcerowski,

Lisa Schlehuber (Unternehmenskommunikation), Bürgermeisterin

Christel Bischoff (Harsleben), Kliniksprecher

Tom Koch und Bürgermeister Denis Loeffke (Ilsenburg).

3

1

4

2

27


DOROTHEA


Neues aus den MVZ-Praxen des Harzklinikums

Silke Espich, Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe am Harzklinikum, ist jetzt auch in der dortigen

Quedlinburger MVZ-Praxis tätig, in der Fachärztin Ina Beyer-Blume bereits seit längerem die Patientinnen betreut.

Silke Espich hat folgende Sprechzeiten: dienstags 8 bis 12 und 13 bis 17 Uhr sowie mittwochs 7 bis 12 Uhr.

Die Kinder-Ambulanz im Quedlinburger Harzklinikum hat ihre Arbeit aufgenommen. Fachärztin Julia Kresse

(Foto links, daneben Arzthelferin Anja Heuser) arbeitet in der neuen MVZ-Praxis für Kinder- und Jugendmedizin.

Dr. Friederike Nimzok (Foto unten ganz rechts) unterstützt ab sofort das Team der MVZ-Praxis für Nervenheilkunde

sowie Kinder- und Jugendpsychiatrie von Dr. Undine Graf (Foto Mitte) in Halberstadt. Die an der Wernigeröder

Klinik für Neurologie tätige Fachärztin ist immer montags und freitags in der Praxis.

MVZ-PRAXIS FÜR GYNÄKOLOGIE

Silke Espich

Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe

Ditfurter Weg 24, Haus 5

06484 Quedlinburg

Telefon: (0 39 46) 909 - 14 33

Fax: (0 39 46) 909 - 14 39

E-Mail: gynaekologie.qlb@mvz-quedlinburg.de

Öffnungszeiten:

Montag 8 bis 12 und 13 bis 17 Uhr

Dienstag

8 bis 13 Uhr

Mittwoch 7 bis 10.30 und 11 bis 14 Uhr

Donnerstag 8 bis 12 und 14 bis 17 Uhr

MVZ-PRAXIS FÜR KINDER- UND

JUGENDHEILKUNDE

Julia Kresse

Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin

Ditfurter Weg 24, Haus 2, Eingang Bodeseite

06484 Quedlinburg

Telefon: (0 39 46) 909 73 10

(vorläufige) Sprechzeiten:

Montag 7.30 bis 12.30 und 13 bis 16 Uhr

Dienstag 7.30 bis 12.30 und 13 bis 15 Uhr

MVZ-PRAXIS FÜR NERVENHEILKUNDE

sowie KINDER- UND JUGENDPSYCHIATRIE

Richard-Wagner-Straße 24

38820 Halberstadt

Telefon: (0 39 41) 44 12 58

Fax: (0 39 41) 62 58 18 1

E-Mail: nervenaerztliche.praxis@mvz-harz.de

Öffnungszeiten:

Montag

Dienstag

Mittwoch

Donnerstag

Freitag

8 bis 12 und 14 bis 18 Uhr

8 bis 12 und 14 bis 16 Uhr

8 bis 12 Uhr

8 bis 12 und 14 bis 18 Uhr

nur nach Vereinbarung

28

Herbst 2021


Künftig „Physician Assistence“

an der Lungenklinik Ballenstedt

Die Hochschule Anhalt und die Lungenklinik

Ballenstedt kooperieren beim Bachelor-Studienprogramm

„Physician Assistence“.

Dr. Kathrin Conrad, Ärztliche Direktorin

und Chefärztin der Lungenklinik Ballenstedt,

und Prof. Dr. Thomas Karbe, Wissenschaftlicher

Leiter des Studiengangs, mit dem

Kooperationsvertrag.

Die neuen Arztassistenten werden selbst untersuchen, befunden,

Arztbriefe schreiben und Patientengespräche führen. Sie entlasten

dadurch die Medizinerinnen und Mediziner, die diese Aufgaben

an sie delegieren, teilt Andreas Sokoll als Verwaltungsdirektor der

Ballenstedter Fachklinik mit. Die Lungenklinik will diesen neuen Beruf in

ihrem Ärzteteam integrieren. Jedes Jahr werden zwei Pflegefachkräfte

der Lungenklinik die Möglichkeit erhalten, dieses Studium in Köthen

aufzunehmen. Die Hochschule Anhalt bietet diese Ausbildung mit

dem Abschluss Bachelor auf Science (B.Sc.) als berufsbegleitendes

Studium in sieben Semestern an.

HINTERGRUND

Der Physician Assistence (PA) ist kein Arzt. Das bedeutet, Diagnosestellung

und Therapieverfahren obliegen allein dem approbierten Arzt.

Der PA stellt eine Schnittstelle zwischen Arzt und medizinischem Fachpersonal

dar. Er kann und darf rechtlich den Arzt nicht ersetzen, aber

unterstützend tätig werden. Der PA erwirbt im Studium die formalen

Voraussetzungen, um weisungsgebunden delegierbare Tätigkeiten an

Patienten selbständig, unter Berücksichtigung ethischer und betriebswirtschaftlicher

Gesichtspunkte, auszuüben. Quelle: Hochschule Anhalt

Wir sind für Sie da.

Ganzheitlich. Respektvoll. Zuverlässig.

Diakonie Pflegedienst Nordharz gGmbH

Karl-Zerbst- Straße 28

38889 Blankenburg (Harz)

Telefon 03944 61585 | Mail info@pflegedienst-nordharz.de

Die Diakonie Pflegedienst Nordharz gGmbH ist ein Unternehmen der Evangelischen Stiftung Neinstedt.

29


DOROTHEA


DOROTHEA

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30

Herbst 2021


CHEFÄRZTE UND ANSPRECHPARTNER

Klinik für Anästhesiologie und

Intensivmedizin, Wernigerode

CÄ Dr. med. Anke Mann

Telefon (0 39 43) 61-12 98

E-Mail: anaesthesie.wr@harzklinikum.com

Klinik für Anästhesiologie und

Intensivmedizin, Quedlinburg

CA Dr. med. Stephan Schwitalla

Telefon (0 39 46) 9 09 - 12 51

E-Mail: anaesthesie.qlb@harzklinikum.com

Zentrale Krankenhaus-Apotheke

Apothekerin Karsta Wagner

Telefon: (03943) 61 - 15 10

E-Mail: apotheke@harzklinikum.com

Klinik für Allgemein-, und

Viszeralchirurgie, Wernigerode

CA Dr. med. Uwe Grahmann

Telefon (0 39 43) 61 - 13 61

E-Mail: chirurgie.allgemein@harzklinikum.com

Klinik für Allgemein, Viszeralchirurgie

und Koloproktologie, Quedlinburg

CA Dr. med. Peter Nartschik

Telefon (0 39 46) 9 09 - 14 11

E-Mail: chirurgie.qlb@harzklinikum.com

Klinik für Dermatologie und Allergologie, Quedlinburg

CA Prof. Dr. med. Jens Ulrich

Telefon (0 39 46) 9 09 - 15 81

E-Mail: dermatologie@harzklinikum.com

Klinik für Gefäßchirurgie,

endovaskuläre Chirurgie und Phlebologie

CA Dr. med. Torsten Mildner

Telefon (0 39 43) 61 - 39 30

E-Mail: chirurgie.gefaess@harzklinikum.com

Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe

CA PD Dr. med. Markus Hermsteiner

Telefon (0 39 43) 61 - 16 15 und

(0 39 46) 9 09 - 15 21

E-Mail: gynaekologie@harzklinikum.com

Klinik für Innere Medizin und Geriatrie

CA Dr. med. Sven Fischer

Telefon (0 39 46) 9 09 - 13 61

E-Mail: innere.medizin.qlb@harzklinikum.com

Zentrum für Innere Medizin, Wernigerode

Klinik für Innere Medizin I

CA Dr. med. Tom Schilling

Telefon (0 39 43) 61 - 12 61

E-Mail: innere.medizin.wr@harzklinikum.com

Zentrum für Innere Medizin

Klinik für Innere Medizin II

CA Dr. Heiko Hütten

Telefon (03943) 61-1261

E-Mail: innere.medizin.wr@harzklinikum.com

Klinik für Kinder- und Jugendmedizin

CA Dr. med. Henning Böhme

Telefon (0 39 46) 9 09 - 13 71 und

(0 39 43) 61 - 27 60

E-Mail: kinderklinik@harzklinikum.com

Zentrum für Laboratoriumsdiagnostik

CÄ Dr. Chitra Königsmark

Telefon (0 39 43) 61 - 18 55 und

(0 39 46) 9 09 - 16 20

E-Mail: labor@harzklinikum.com

Klinik für Neurologie, Wernigerode

CA Dr. med. Frank Dömges

Telefon (0 39 43) 61 - 21 91

E-Mail: neurolgie@harzklinikum.com

Institut für Pathologie

CA Dipl.-Med. Uwe Hildebrandt

Telefon (0 39 46) 9 09 - 12 80

E-Mail: pathologie.qlb@harzklinikum.com

Klinik für Strahlentherapie, Wernigerode

CA PD Dr. med. Christoph Henkenberens

Telefon (0 39 43) 61 - 18 00

E-Mail: strahlentherapie@harzklinikum.com

Pflegedirektion

Pflegedirektorin Gundula Kopp

Telefon (0 39 46) 9 09 - 18 00

E-Mail: gundula.kopp@harzklinikum.com

Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie

und Psychosomatik, Blankenburg

CA Dr. med. Christian Algermissen

Telefon (0 39 44) 96 - 21 87

E-Mail: psychiatrie@harzklinikum.com

Institut für Radiologie, Quedlinburg

OÄ Dr. med. Janet Michel

Telefon (0 39 46) 9 09 - 12 12

E-Mail: radiologie.qlb@harzklinikum.com

Klinik für Diagnostische und

Interventionelle Radiologie, Wernigerode

CA Dr. med. Robert Fiedler

Telefon (0 39 43) 61 - 12 31

E-Mail: radiologie.wr@harzklinikum.com

Zentrum für Traumatologie und Orthopädie

Klinik für Unfall-, Handchirurgie

und Orthopädie Quedlinburg

CA Dr. med. Alexander Krumnow

Telefon (0 39 46) 9 09 - 14 21

E-Mail: unfallchirurgie@harzklinikum.com

Zentrum für Traumatologie und Orthopädie

Abteilung für Unfallchirurgie und Orthopädie/

Schulterchirurgie Wernigerode

Ltd. OA Thomas Jülich

Telefon (0 39 43) 61 - 39 20

E-Mail: unfallchirurgie.wr@harzklinikum.com

31


DOROTHEA

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