Wohnart #3-2021

immo360grad

WOHNART

3.2021

Raum für

Bildung

INTERVIEWS

Stadtplanung mit Weitblick und nachhaltige

Stromgewinnung für die Zukunft.

PROJEKTE

Aktuelle Bauvorhaben und stilvolle

Wohnträume für Jung und Alt.

SERVICE

Das ABC der Kosmetik auf einen Blick

und interessante Tipps und Tricks.


Editorial

Das flexible Edelstahlrohrsystem

für hygienische

Trinkwasserinstallationen

Liebe Leserin,

lieber Leser

Mag. Wolfgang Wahlmüller (li.),

Dipl.-Ing. Michael Pech, MRICS (Mi.),

Mag. Markus Fichta (re.),

Vorstand der ÖSW AG

DAS

PROJEKT

WIRD ZU

TEUER.

Um bei schwierigen Bauvorhaben im Kostenrahmen zu

bleiben, braucht es Erfahrung, Kompetenz, Motivation

und Kreativität. Eigenschaften, die uns auszeichnen und

unsere Bauherren immer ruhig schlafen lassen.

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SICHER

NICHT!

© Lukas Ilgner

WWien unterliegt einem stetigen Wandel.

Die Stadt ist eine der lebenswertesten

Metropolen der Welt, und wir als ÖSW-

Konzern freuen uns, diese mit unserem

Tun und den derzeit in Entwicklung und

Bau befindlichen Projekten maßgeblich

mitgestalten zu dürfen.

Vergangenen September gewann die

ÖSW AG einen von der ÖBB in Kooperation

mit der Stadt Wien ausgelobten

Bauträgerwettbewerb. Wir werden als

gemeinnützige Bauvereinigung das moderne

Projekt „B.R.I.O. – Alles auf

Schiene“ im Stadtentwicklungsgebiet

„Neues Landgut“ in Wien-Favoriten realisieren.

Mit einem visionären Konzept verantworten

wir die Errichtung von rund

180 Wohnungen – davon die Hälfte

SMART-Wohnungen –, vielfältigen Gemeinschaftsbereichen

sowie 14 Gewerbeflächen

mit der geplanten Belegung vom

Kindergarten über die Umweltberatung

bis zur Greißlerei von Wien Work. Dieses

Projekt vereint die wesentlichen Elemente

unserer Unternehmensphilosophie am

Puls der Zeit, und wir schätzen uns glücklich,

uns in diesem Wettbewerb erfolgreich

durchgesetzt zu haben.

Aber auch anderweitig hat sich vieles

weiterbewegt. Zwei Projekte mit gänzlich

unterschiedlichen Nutzungskonzepten

werden in dieser Ausgabe vorgestellt: die

soeben fertig gestellte MUSIC BOX im

Sonnwendviertel beim Hauptbahnhof

und ein in Bau befindliches Projekt in

Dornbach auf der Alszeile in Wien 17.

Ob Kindergarten, Schule oder Universität

– beim Lernen kommt es nicht nur auf

das Was, Wie und Wer an, sondern zu

einem großen Maße auch auf das Wo.

Raumgestaltung kann unsere Konzentration,

Entwicklung und Kreativität positiv

beeinflussen. Wie gekonnt Bildungskonzepte

räumlich und architektonisch rund

um den Globus umgesetzt werden, erfahren

Sie in unserer Coverstory. Gedanken

über Stadtgestaltung machen sich hingegen

Rüdiger Lainer und Oliver Sterl von

RLP Rüdiger Lainer + Partner im Gespräch

mit Helga Mayer. Wie nachhaltige

Energieversorgung von morgen aussehen

kann, erfahren Sie im Talk mit Walter

Kreisel, der bereits die ÖSW-Zentrale in

ein kleines Kraftwerk verwandelt hat.

Die Service Tipps verraten Ihnen, wie

man die Angst, vor Menschen zu sprechen,

besiegen kann, wie wichtig Krafttraining

für den Körper ist, wie Sie lästige

Gerüche zu Hause loswerden und was es

mit dem Trend Trockenblumen auf sich

hat. Die Kultur Tipps halten wie immer

Ausstellungen, aber auch Online-Erlebnisse

bereit, und in unserer großen Service-Story

lernen Sie mehr über das ABC

der kosmetischen Inhaltsstoffe. Den krönenden

Abschluss macht wie immer Helga

Mayer mit ihrer Kolumne.

Eine gemütliche Winterzeit und viel

Freude mit der neuen Ausgabe von

WOHNART wünschen Ihnen Michael

Pech, Wolfgang Wahlmüller und

Markus Fichta.

IMPRESSUM

HERAUSGEBER:

immo 360 grad gmbh, Feldgasse 6–8, 1080 Wien

Tel.: 01/401 57–607, Fax: 01/401 57–600

wohnart@immo-360.at, immo-360.at

MEDIENINHABER & REDAKTION

DES MEDIENINHABERS:

MediaUnit Verlags GmbH & Co KG, 1010 Wien

Kärntner Straße 25/7, Tel.: 01/909 46 45–502

AUFLAGE: 39.000 Stück

CHEFREDAKTION: Michaela Sattler, Angela Sirch

ARTDIREKTION: Evelyn Falkner

CHEFIN VOM DIENST: Michaela Sattler

MITARBEITER DIESER AUSGABE: Heidelinde

Hofmann, Anne Isopp, Caio Kauffmann, Helga

Mayer, Monika Nassler, Christine Nouikat, Michaela

Sattler, Angela Sirch, Claudia Spielmeyer, Michaela

Werthmüller

COVERFOTO: Vinay Panjwani

ANZEIGEN: Monika Nassler

Tel.: 01/401 57–302, wohnart@immo-360.at

HERSTELLER & HERSTELLUNGSORT:

Leykam Druck GmbH & Co KG, 7201 Neudörfl

Für eine bessere Lesbarkeit verzichten wir

auf genderspezifische Formulierungen wie

Mieter/-innen. Natürlich sind immer Damen

und Herren gemeint.

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3.2021 WOHNART 3


Inhalt

LIFESTYLE

3.2021

DESIGN NEWS: Interior-Trend

Wiener Geflecht feiert ein Revival .......................................................................... 6

Mit 100% Ökostrom.

Bis 6 Monate

Gratis-Energie * !

COVERSTORY: Raum für Bildung

Bildungsbauten mit architektonischem Weitblick ............................................. 8

TREND NEWS: Technischer Ausblick

Die neuesten Technik-Trends für den Alltag ...................................................... 14

8

INTERVIEW: Rüdiger Lainer & Oliver Sterl

RLP Rüdiger Lainer + Partner im Gespräch .................................................... 16

INTERVIEW: Walter Kreisel

Der neoom-Gründer über erneuerbare Energieerzeugung ........................... 20

PROJEKTE

ROOM4RENT: Zuhause auf Zeit

Fertigstellung der MUSIC BOX beim Hauptbahnhof Wien ............................ 24

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ÖSW: Daheim in Dornbach

Das neue Wohnprojekt an der Alszeile .............................................................. 26

16

20

42

4 WOHNART 3.2021

GSA: Beste Aussichten

Attraktiver Wohnraum in Pinsdorf, Seewalchen und Linz .............................. 28

KSW: Ganz nah an Stadt und Land

Naturnahes Wohnen in Maria Saal .................................................................... 30

STUWO: Neuer Wohnraum für Studierende

Vollmöbliertes Zuhause zum Semesterstart ......................................................31

SALZBURG WOHNBAU: Wohnen in der Urlaubsregion

Interessante Bauprojekte in Radstadt und Erpfendorf .................................. 32

IMMOBILIENANGEBOT

OBJEKTE: Ansprechende Wohnträume

Miete und Eigentum auf einen Blick ................................................................. 34

SERVICE

STORY: Eine Wissenschaft für sich

Das ABC der kosmetischen Inhaltsstoffe .......................................................... 42

TIPPS & TRICKS: Von Vortrag bis Krafttraining

Wissenswertes für die Winterzeit........................................................................ 46

KULTUR TIPPS: Kulturgenuss im Überblick

Empfehlungen für Ausstellungen und mehr ...................................................... 48

EDITOR’S VOICE: Lehrreiche Erinnerungen

Die Schulbank von gestern und Bildung von morgen ..................................... 50

© Luc Boegly, Caio Kauffmann, Martin Pröll, Getty Images

* Aktionszeitraum 18.10.2021 bis 31.12.2021: Beim Abschluss eines OPTIMA Entspannt Strom bzw. Erdgastarifs werden einmalig jeweils 70 Tage Gratis-Energie

(Gratis-Ökostrom bzw. Gratis-Erdgas) gewährt. Erfolgt der Tarifabschluss online über www.wienenergie.at/6monate, so werden jeweils weitere 21 Tage Gratis-Energie

(Gratis-Ökostrom bzw. Gratis-Erdgas) für Strom bzw. Erdgas gewährt. Bei der Erteilung eines SEPA-Lastschrift-Mandats erhalten Sie zusätzlich 2 Tage Gratis-Energie.

Gratis-Energie (Gratis-Ökostrom und Gratis-Erdgas) ist ein Nachlass auf den Energiepreis. Der Wert eines Tages Gratis-Energie ergibt sich aus der Division der jährlichen

Energiekosten durch 365 Tage. Die Höhe ist damit verbrauchsabhängig, beträgt aber mindestens 25 Cent (exkl. USt.) für 365 Tage.

Wasserkraft 52,87 %

Windenergie 10,93 %

feste oder flüssige Biomasse 1,91 %

Sonnenenergie 1,95 %

sonstige Ökoenergie 1,02 %

Erdgas 31,32 %

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Wien Energie Vertrieb, ein Unternehmen der EnergieAllianz Austria.

Stromkennzeichnung des Lieferanten: Gemäß § 78 Abs. 1 und 2 ElWOG 2010 und

Stromkennzeichnungsverordnung hat die Wien Energie Vertrieb GmbH & Co KG

im Zeitraum 1.1.2020 – 31.12.2020 auf Basis der in der nebenstehenden Tabelle

angeführten Primärenergieträger Strom an Endverbraucher verkauft. Gemäß § 78

Abs. 2 ElWOG 2010 und Stromkennzeichnungsverordnung entstanden bei der

Stromerzeugung in diesem Zeitraum nebenstehende Umweltauswirkungen. Die

Herkunftsnachweise stammen zu 100 % aus Österreich. Unsere Lieferungen sind

frei von Atomstrom. Bei der Erzeugung entstehen keine radioaktiven Abfälle. Das

Erdgas wird mit höchster Effizienz in modernen KWK-Kraftwerken zur gleichzeitigen

Erzeugung von Strom und Fernwärme eingesetzt.


6 WOHNART 3.2021 3.2021 WOHNART 7

Design News

6

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8

Interior Trend

Das „Wiener Geflecht“ – die typische Rattanbespannung klassischer

5

Kaffeehausstühle mit ihrem achteckigen Muster – inspiriert immer

mehr Designer und bringt auserlesenen Charme in Ihr Zuhause.

Text: Michaela Sattler

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2

1

Mit dieser Duftkerze im dekorativen

2

Dieser schlichte Tischspiegel

3

Eine Frage der Balance: Das

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Dieser hübsche Spiegel mit

5

Die Vase „Norma“ von

6

Die runde Form des Schirms

7

Die elegante Papiertuchbox

8

Der modern interpretierte

9

Das Retro-Sideboard „Vien-

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Die Stehleuchte „Offley“ hat

Keramikgefäß ver-

„Flip“ – mit einer Ablage Dekoobjekt aus Kunststein vielen Retro-Vibes ist ein Bloomingville aus weißem

sowie das geflochtene De-

mit geprägtem Flechtmuster Stuhl „Spike“ aus Birkenna“

verleiht Ihrem Wohn-

ein einfaches, aber klassi-

wandelt man sein zu Hause für Kleinigkeiten – wurde mit einem Pärchen auf der zauberhafter Blickfang für Steinzeug mit abstraktem

sign bei dieser Hängeleuchte

aus der „JOOP Bathline“ holz überzeugt durch die raum einen Hauch von Luxus sches Design, das sich gut

in eine Wohlfühloase. Ist die vom Javier Moreo Studio Schaukel ist ein handbearbeitetes

jeden Wohnraum. So schaf-

Motiv gibt jedem Raum, in

ergänzen sich gekonnt zu Kollektion begeistert durch Rückenlehne aus Rattange-

und bietet reichlich Platz, um in jeden Raum einfügt und

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Lifestyle

Raum für Bildung

Außen Ziegeloptik, innen Klangwelt –

die Élancourt Music School (FR) präsentiert

sich stilvoll und lichtdurchlässig.

Damit die Gedanken freien Lauf haben, braucht

es Gebäude, die erden und inspirieren.

Text: Angela Sirch

Nicht für die Schule lernen wir, sondern für

das Leben. Wie oft haben wir alle diesen Satz

im Laufe unserer Ausbildungswege gehört

und doch oft gedacht, dass es andersherum

sei. Was aber jeder von uns bestätigen kann,

ist, dass es einen großen Unterschied ausmacht,

in welchem Umfeld wir lernen – sowohl

auf der räumlichen als auch auf der sozialen

Ebene. Die Geschichte der Schule

begann in einem anderen gesellschaftlichen

Kontext als wir ihn heute kennen: jenem der

Kirche. Bis zur Einführung der Schulpflicht –

im ehemaligen Österreich-Ungarn trat diese

1774 unter Maria Theresia in Kraft – wurden

in Rats- und Kirchenschulen rein religiöse Inhalte

unterrichtet. Auch danach waren Klassenzimmer

lange Zeit beengte, kahle und

dunkle Räume, in denen bis zu 50 Schüler auf

ungemütlichen Holzbänken dem Frontalunterricht

lauschten – obwohl sich Gelehrte

bereits im 17. Jahrhundert im Klaren darüber

waren, dass nicht nur die Unterrichtsmethode,

sondern auch der Raum eine wesentliche

Rolle beim Lernen und der Entwicklung von

jungen Menschen spielt. Einer davon war Johann

Amos Comenius. Der Pionier moderner

Pä dagogik, nach dem heute nach wie vor

zahlreiche Schulen, Universitäten und Bildungsprogramme

benannt sind, wusste bereits

1657, als sein Werk „Didactica magna“

erstmals erschien: „Die Schule selber soll ein

angenehmer Aufenthalt sein, eine Augenweide

innen und außen. Das Schulzimmer muss

innen hell, rein und überall mit Bildern geschmückt

sein […]. Weiter muss bei der

Schule außen nicht nur ein Lauf- oder Spielplatz

liegen […], sondern auch ein Garten, in

dem man bisweilen die Kinder zur Augenlust

an Bäume, Blumen und Kräuter führt.“

Von Steiner bis Montessori

Wer moderne Bildungsbauten betrachtet,

findet vielleicht nicht überall reich bebilderte

Wände – was aber sicherlich dem Umstand

geschuldet ist, dass praktikabler Minimalismus

großgeschrieben wird und Raum

für eigene Ideen der Schüler im Vordergrund

stehen soll. Doch das Konzept von

hellen, offenen Klassenzimmern, natürlichen,

warmen Materialien sowie Spiel- und

Naturräumen, das Comenius vor fast 400

Jahren propagierte, setzt sich in zeitgenössischer

Architektur weltweit fort. So beispielsweise

in der El Til·ler School, die in einen

verlassenen Privatgarten in der Gartenvorstadt

Bellaterra nahe Barcelona eingebettet

wurde. Fünf der sechs Gebäude sind bestehende

Pavillons, die bereits zuvor genutzt

und an den neuen Standort transferiert wurden.

Das sechste Gebäude beherbergt den

Kindergarten und die Gemeinschaftsräume.

Offene Räume und das Spiel mit Licht und

unterschiedlichen Horizonten, die sich mit

dem Größerwerden der Kinder immer mehr

erweitern, spiegeln die praktizierte Waldorf-

Steiner-Pädagogik wider. Ein „Jahreszeitentisch“

bringt die Zyklen der Natur näher,

und eine Wärmedämmung aus Holzfaserplatten

sowie hinterlüftete Fassaden und

Außenjalousien sorgen für eine nachhaltige

und budgetfreundliche Raumnutzung.

Ganz nach den pädagogischen Ideen von

Maria Montessori ist die RatChut School in

Tambon Hua Nong in Thailand gestaltet. Sie

ist Bildungsraum für Kinder von 0 bis 12

Jahren und auf die unterschiedlichen Lernbedürfnisse

der Altersgruppen zugeschnitten

– sowohl innen als auch außen. Im Eingangsbereich

befindet sich beispielsweise ein

Konstrukt, das an eine Höhle erinnert. Die

Räume zwischen den kaskadenförmigen

Schichten lassen natürliches Licht durch

und schaffen eine frische, sanfte Atmosphäre.

Auf dem Spielplatz rund um das Gebäude

für die Kleinsten wiederum wird Sand verwendet,

um die Entwicklung des Tastsinns

bei Kleinkindern zu fördern. Alle Gebäude

wurden in Grautönen gestrichen und wechseln

sich mit Holzlatten ab, welche Sonnenlicht

in die Lernräume leiten. Die Holzlatten

dienen allerdings auch als Sichtschutz, um

Ablenkungen beim Lernen zu verringern.

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WOHNART 3.2021

3.2021 WOHNART 9


Wohnen plus

Der Rundumschutz fürs Wohnen.

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Unfallvorsorge und 24/7-Soforthilfe

Von Frauenpower bis Olympia

Dass Schule nicht nur einen positiven Einfluss

auf die Leben einzelner Kinder, sondern auch

auf eine ganze Region und Gesellschaft haben

kann, beweist die Rajkumari Ratnavati Girl’s

School. Das außergewöhnliche, elliptische

Schulgebäude wurde von Architektin Diana

Kellogg im Auftrag von CITTA entworfen,

einer gemeinnützigen Organisation, die die

Entwicklung von entlegenen und wirtschaftlich

benachteiligten Regionen fördert. Das

Schulgebäude in der indischen Wüstenregion

Thar ist einer von drei Teilen eines derzeit entstehenden

Bildungs- und Kulturzentrums für

Frauen. Rund 400 Mädchen vom Kindergartenalter

bis zum 16. Lebensjahr lernen hier für

das Leben. Für ihren Entwurf orientierte sich

die Architektin an weiblichen Symbolen. Sie

entschied sich für eine Struktur aus drei Ovalen,

die die Kraft der Weiblichkeit und der

Unendlichkeit darstellen und die Ebenen der

Sanddünen nachbilden sollen. Um Emissionen

zu sparen und die Gemeinschaft so weit

wie möglich einzubinden, wurde die Schule

komplett aus handgeschnitztem Sandstein der

Region gebaut; Solarpaneele auf dem mosaikbefliesten

Flachdach nutzen die Sonne optimal

aus, und durch die elliptische Form zieht

ein kühlender Luftstrom durch die Klassenräume.

Eine ganz spezielle Ausrichtung und Zielsetzung

hat auch die Hangzhou Olympic Sports

Experimental Primary School & Kindergarten,

wie der Namen schon vermuten lässt. Der

Gebäudeentwurf hebt sowohl die traditionelle

In der Rajkumari Ratnavati Girl‘s School (IN) wird die Stärke der Frau zelebriert und gefördert.

Die El Til·ler School (ES) eröffnet

den Schülern durch eine geschickte

Fenstersetzung neue Horizonte.

In der RatChut School (TH) wird

auf die Verbindung von Innen und

Außen für alle Altersstufen gesetzt.

Aufteilung der verschiedenen Altersgruppen

als auch die Trennung von Innen und Außen

auf. Der fließende Grundriss wird mit einer

flexiblen Möbelanordnung kombiniert, der an

die verschiedenen Lernanforderungen angepasst

werden kann. Auf dem Dach des Hauptunterrichtsbereichs

sind ein halboffener,

schräger Dachboden und ein botanischer

Garten im Freien zu finden, auf dem der

Wechsel der Jahreszeiten beobachtet und erlebt

werden kann.

Von Alt bis Neu

Dass die Verbindung von Alt und Jung Großartiges

hervorbringen kann, beweist in vielfacher

Hinsicht die Musikschule in Élancourt,

einem Stadtteil von Saint-Quentin-en-Yvelines.

Das ursprüngliche Gebäude aus den

1970er-Jahren beherbergte Gebets- und Gottesdiensträume.

Die Architekten von Opus 5

machten es sich zum Ziel, bei ihrer Neugestaltung

den auf Einkehr und Ruhe ausgerichteten

Charakter des Gebäudes beizubehalten.

Um mit den umliegenden Wohngebäuden aus

Ziegeln zu harmonieren, wurde die alte Fassade

durch eine moderne aus kleinen, handgeformten

Wienerberger-Ziegeln in mineralischen,

nuancierten Grautönen ersetzt. In

Anlehnung an die Mashrabiya-Details in der

islamischen Architektur wurde eine mörtellose

Ziegeltechnik verwendet. Dies ermöglicht

Einblicke in die Fenster der Schule, ohne

dass die Privatsphäre beeinträchtigt wird, und

filtert das Sonnenlicht, so dass das natürliche

Licht im Inneren nicht blendet. Die einzelnen

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WOHNART 3.2021


AHS Wien West

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12 WOHNART 3.2021

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Alt und Neu verbindet auch das Jackman Law AHS Wien West

Building der University of Toronto. Da das

Hauptgebäude der juristischen Fakultät nicht

mehr ausreichend Raum für die Vielzahl an

Studenten bieten konnte, wurden 66.000

Quadratmeter zusätzliche Fläche geschaffen.

Zwei zentrale Gedanken liegen den Entwürfen des Gymnasiums im 14. Bezirk

zugrunde: der respektvolle Umgang mit dem denkmalgeschützten Bestandsgebäude

und die Schaffung eines Bildungsbaus, der Innen und Außen verbindet. Um den

großzügigen Innenhof sind alle kommunikativen Bereiche wie offene Lernzonen und

Speisesäle angeordnet. Neutrale Farben, Grünflächen und eine terrassierte Anordnung

Eine dramatische Fassade aus Glas- und Nickel-Lamellen

sorgen für eine beruhigende Atmosphäre.

sea.gmbh

baut sich neben dem Philoso-

pher’s Walk auf. Das Herzstück des Gebäudes » Haus der Musik Innsbruck

ist allerdings das Osler, Hoskin & Harcourt

Atrium. Es verfügt über einen dreistöckigen

Kamin und einen großen Sitzbereich, der als

soziales Zentrum fungiert. Auch die ehemals

dunkle Bora Laskin Law Library wurde in einen

Das Landeskonservatorium, das Institut für Musikwissenschaft, die Kammerspiele,

eine öffentliche Bibliothek und noch viele weitere Kulturinstitutionen finden im Haus

der Musik in Innsbruck ihr Zuhause. Mit seiner Fassade aus Keramikprofilen, die sich

in zwei Längen überlagern und für ein außergewöhnliches Lichtspiel sorgen, fügt sich

das Gebäude in die bestehende Landschaft aus Kulturinstitutionen ein. So wird auch

von drei Seiten natürlich beleuchteten hier das Neue mit dem Alten in Korrespondenz gestellt.

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Lesesaal verwandelt. Moderne Studienräume

und ein Hörsaal für 210 Studenten werden » Bildungscampus Berresgasse

durch eine neue Gemeinschaftslounge, Foren,

Büros und Gastronomieflächen ergänzt.

Das ganzheitliche Ambiente macht das Fakultätsgebäude,

das 2016 mit dem Canadian

Architect Award of Excellence ausgezeichnet

wurde, zu einem Raum, der den Vorstellungen

Auf dem innovativen Bildungscampus in Wien-Donaustadt treffen unterschiedliche

Bildungsbereiche von Kindergarten bis Mittelschule aufeinander. Zentrale Multifunktionsräume,

die eine Vielzahl von Nutzungsszenarien zulassen, liegen dem Entwurf

zugrunde. Geölte oder unbehandelte Holzoberflächen, eine unregelmäßige Fensteranordnung

mit Sitznischen und ein eigenes Farbkonzept sprechen alle Sinne an. Die

Lärchenholz-Fassade strahlt trotz der Größe des Bildungsbaus eine gewisse Leichtig-

junger Erwachsener entgegenkommt.

keit aus und fügt sich städtebaulich gut ein.

psla.at

Was all diese Entwürfe und weitere Vorzeige-Designs

rund um den Globus gemein haben,

» Volksschule Angedair

ist der Wunsch, das Verbindende in den

Vordergrund zu stellen, sich in der Architektur

an den aktuellen Anschauungen zur gesunden

Entwicklung von Kindern und jungen

Menschen zu orientieren und flexible

Räume zu gestalten, die auch mit künftigen

100 Jahre alt, denkmalgeschützt und nicht mehr zeitgemäß: So präsentierte sich die

Volksschule im Zentrum der Tiroler Stadt Landeck. Nach der Verjüngungskur, bei der

saniert und ein Teil abgerissen und neu gebaut wurde, ist die Moderne eingezogen.

Der neue Zubau beherbergt eine versenkte Turnhalle, die neue Aula und eine

Dachterrasse für die Pausen. Offene Lernzonen wurden zwecks besserer Belichtung an

den Gebäudeecken positioniert. Durch flexible Wandsysteme können angrenzende

neuen Erkenntnissen mitwachsen können. Klassenzimmer dazugeschalten oder abgetrennt werden.

franzundsue.at

© Luc Boegly, Adrià Goula, Vinay Panjwani, Ketsiree Wongwan, Kurt Kuball, Lukas Schaller

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Ausblick

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Welche neuen Technik-Trends in unseren Alltag einziehen

sollten, zeigen wir hier – lassen Sie sich inspirieren!

Text: Michaela Sattler

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des Wasser-Schwebe-Effekts, iPhone, AirPods und Apple das natürliche Sonnenlicht, „Pebble M350“ ist besonders mit Fingerabdruck-Identifi-

kleinen Leuchtkasten, auf 3 Tage hält, ist das Nokia bequemere und wartungsfreundlichere

drucken. Die bewegungs-

in jede Tasche. Trotz der

bei dem es so aussieht, als Watch gleichzeitig aufladen. sodass man sich „unver-

schlank, liegt aber dennoch kationstechnologie ist die

dem man seine ganz individuelle

C30 ein Telefon, das einen

Art, Telefonasensitive

Steuerung macht kleinen Größe des aGO ist

würden Tropfen entgegen Die magnetische Halterung fälscht“ sehen kann und ganz natürlich in der Hand perfekte Lösung, um das

Botschaft schreiben perfekt durch den Alltag te entgegenzunehmen und den Sofortbilder-Druck zum der Sound absolut beeindru-

ihrer üblichen Fließrichtung hält die Geräte an Ort und weiß, wann das Make-up – inklusive geräuschloses Kli-

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Interview

Interview

Die Gleichzeitigkeit

des Gegensätzlichen

Raumgestaltung verantwortungsvoll und zukunftsorientiert

zu denken ist für Rüdiger Lainer und Oliver Sterl eine

Herzensangelegenheit. Im Gespräch mit Helga Mayer sprechen

sie über Werdegang, Wissensvermittlung und Werte.

Text: Angela Sirch

BBereits die Eingangstüre zum Büro RLP Rüdiger

Lainer + Partner kann als Sinnbild der

Arbeit gesehen werden: eine breite, weiße

Türe – im unteren Drittel aus Holz, im oberen

Teil aus halbdurchlässigem Glas, sorgt sie für

sanfte Lichteffekte, erschafft ein Spiel aus Ebenen

und Materialien und lässt den geschäftigen

Ideenaustausch dahinter erahnen. Im

Gang auf dem Weg zum Büro von Rüdiger

Lainer sind zahlreiche Modelle, verworfene

Entwürfe oder Gedankenspielereien ausgestellt.

Nachdem er nach seinem Studium zusammen

mit dem Sohn des Architekten Karl

Schwanzer an Wettbewerben gearbeitet hatte,

gründete Rüdiger Lainer vor mittlerweile

über dreißig Jahren sein eigenes Büro. Seit

2005 ist Oliver Sterl als Partner und Miteigentümer

an seiner Seite. Als Zeichen der Wertschätzung

für Mitarbeitende, die sich besonders

verdient gemacht haben, gibt es seit 2014

zudem das Modell der Associate Partners

ganz nach dem Motto: Teamwork makes the

dream work. Eine gute Zusammenarbeit,

Kampfgeist und ein gesundes Maß an Unbequemlichkeit

braucht es auch, um jene Visionen

umzusetzen, über die Rüdiger Lainer

und Oliver Sterl im Gespräch mit Helga Mayer

erzählen.

Helga Mayer: Herr Lainer, Sie haben Physik,

Soziologie und Malerei studiert. Wie

kamen Sie dann aber zur Architektur?

Rüdiger Lainer (RL): Ich habe mich zwar auch

damals schon für Architektur interessiert,

aber ich war immer sehr schlecht in darstellender

Geometrie. Also habe ich überlegt, wie

ich meinen Ideen auf andere Weise Ausdruck

verleihen kann – ich bin dann nach Paris an

die Beaux-Arts gegangen, um Malerei zu studieren.

Hier hat mir jedoch die erkenntnisleitende

Intensität gefehlt. Zudem wollte ich

mehr darüber lernen, wie die Welt funktioniert.

Also bin ich in Wien gelandet und habe

begonnen, Technische Physik an der TU-

Wien zu studieren. Die anfängliche Faszination

hat bald nachgelassen, und ich habe gemerkt,

dass mir nach wie vor die soziale

Komponente fehlt. Also habe ich Soziologie

begonnen, aber auch das war nur von kurzer

Dauer. Eine Bekannte meiner Mutter hat mir

dann nahegelegt, Architektur zu studieren, da

es dabei genau um diesen universellen Dilettantismus

geht, der mir liegt.

Hr. Sterl, wie hat Ihr Weg in die Architektur

ausgesehen?

Oliver Sterl (OS): Mein Vater war Geschäftsführer

einer Baufirma, und als ich 12 Jahre alt

war, sagte er: „Wenn du dir Taschengeld dazuverdienen

möchtest, dann tu etwas dafür und

zeichne mal einen Plan.“ Ich habe also angefangen,

Pläne zu zeichnen, und bin dann in

weiterer Folge an der HTL gelandet. Der Zugang

war mir aber viel zu technisch und zu

überladen mit Vorschriften. Dann habe ich

mich mit Malerei und Bildhauerei beschäftigt

und auch Ausstellungen gemacht; diese Seite

war mir allerdings wiederum zu undefiniert

„Gebaute Umwelt

bleibt ewig

bestehen, und

jeder Gedanke,

den man vor dem

Bau hineinsetzt,

dient jedem, der

sie später benutzt.“

Oliver Sterl

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WOHNART 3.2021

3.2021 WOHNART 17


Interview

Mit Leidenschaft bei der Sache:

Oliver Sterl (l.) und Rüdiger Lainer.

„Es ist besser,

heroisch zu

scheitern, als

mittelmäßig zu

reüssieren.“

Rüdiger Lainer

und abstrakt. Schließlich habe ich auf der TU

Graz in das Studium der Architektur reingeschnuppert

und hatte bei Günther Domenig,

den ich als begnadeten Architekten und Bildhauer,

aber unangenehmen Menschen wahrgenommen

habe, meine ersten Vorlesungen.

Bei seiner Lehrweise hat mir jedoch die soziale

Dimension gefehlt; daher bin ich nach

Wien gegangen und hab dort Jan Turnovsky

kennengelernt – das war eigentlich das Initialerlebnis.

Stichwort Mentoren: Sie beide haben später

selbst gelehrt und Vorträge gehalten. Wie

ist Ihr Zugang zur Wissensvermittlung?

(RL): Was ich problematisch gesehen hab,

war das ehemalige geschlossene Meisterklasse-System

als Universum, in dem man sehr

abhängig war. Als ich Leiter der Meisterschule

an die Akademie der bildenden Künste

wurde, haben wir die Meisterklassen geöffnet

und festgelegt, dass man auch zwischen den

Schulen wechseln kann. Das Studium sehe

ich weniger als Indoktrinierung und eher als

einen Mind-Expander, bei dem ich schaue,

wie ich unterschiedliche Territorien ausloten

kann, anders denken und etwas weiterentwickeln

kann. In weiterer Folge stellt sich dann

die Frage, wie ich das komplexe Denken in

eine reale Darstellung überführen kann. Das

finde ich an der Lehrtätigkeit so spannend,

dass man Studierende stimuliert, anders zu

denken. Ich habe immer versucht, dazu zu inspirieren,

über das serienmäßige Produzieren

hinauszugehen und zu vermitteln, dass es

besser ist, heroisch zu scheitern als mittelmäßig

zu reüssieren. Man ist natürlich enttäuscht,

aber man lernt dabei auch viel.

© Caio Kauffmann

Stadtgestaltung ist für Sie und Ihr Büro ein

ganz wesentliches Thema. Welche Grundsätze

prägen Sie dabei?

(RL): Ich habe nach dem Studium im Zuge

eines Stipendiums an einem Forschungsprojekt

über die scheinbar natürliche Entwicklung

historischer italienischer Städte teilgenommen.

Im Zuge dessen habe ich Städte wie

Siena und Orvieto studiert, habe die Archive

durchforstet und bin draufgekommen, dass

diese klassischen Städte meist ganz strikt geplant

waren. Ich habe die Schriften von Leon

Battista Alberti gelesen, einem Renaissance-Städtebauer,

der erkannt hat: Wenn man

einen Esel losgehen lässt, dann geht er auch

nicht stur geradeaus, sondern passt seinen

Weg der Topographie an. Das war ein Ansatz,

der mich geprägt hat. Das, was wir heute im

Städtebau machen, kommt aus dieser Tradition

heraus und steht zwischen der griechisch-kolonialistischen

Variante, die mit einem

strikten Raster arbeitet und immer etwas

von einer Inbesitznahme hat, und der autochthonen

Entwicklung der Städte, die sich durch

eine gekonnte Setzung von Gebäuden auszeichnet.

Daraus entstanden Städte, von denen

die meisten Menschen heute noch fasziniert

sind und die gerne besucht werden.

Wenn ich eine Neubau-Siedlung hernehme,

dann sind die meisten Menschen nicht so enthusiasmiert,

außer sie sind Architekten. Diese

Faszination, die von diesen alten Städten ausgeht,

diese Sinnlichkeit, Vielfalt, Komplexität

und Unterschiedlichkeit von Atmosphären,

Lichtstimmungen und Raumbildungen ist etwas,

das meiner Meinung nach ganz essenziell

ist. Was uns von klassischer Moderne unterscheidet,

ist, dass wir versuchen, dieses Aneignungsfähige

der Menschen, die dort wohnen

und arbeiten, so zu strukturieren, dass es

Rückzugsorte sowie Vielfalt gibt. Das sind die

Akzente, die wir versuchen, im Städtebau zu

setzen.

(OS): Gebaute Umwelt bleibt ewig bestehen,

und jeder Gedanke, den man vor dem Bau hineinsetzt,

dient jedem, der sie später benutzt.

Es macht durchaus Sinn, etwas unbequemer

zu sein, aber dafür dann eine gute Qualität zu

haben. Man muss auch sagen: Was sich in

Wien städtebaulich tut, ist ja auch nicht von

der Hand zu weisen. Nicht umsonst pilgern

die Menschen aus ganz Europa nach Wien,

um sich anzusehen, was hier passiert. Nicht

nur wegen des sozialen Wohnbaus, sondern

auch wegen des Städtebaus im Allgemeinen

und der Frage, wie man mit all den herausfordernden

Themen umgeht. Da braucht es einfach

Menschen wie Rüdiger, die sich einem

gewissen Widerstand aussetzen.

Gibt es ein Projekt, in das Sie so gut wie alle

diese Aspekte einbringen konnten?

(RL): Eines, das sehr wesentlich war, ist das

begrünte Wohnhaus Wiedner Hauptstraße

Ecke Schusswallgasse. Dabei ging es damals

vordergründig gar nicht um den Umweltgedanken,

sondern um die Frage, wie man in

einer öden Verkehrsdurchzugsstraße einen

attraktiven Wohnraum schaffen kann. Wir

haben uns dabei an der vegetabilen Ornamentik

der Gründerzeit orientiert und diese durch

tatsächliche Pflanzen in die Moderne übersetzt.

Dabei hat mich auch Venedig sehr beeinflusst.

Dort gibt es die Chiesa dei Greci,

deren Zaun ist sehr dicht bewachsen. Wenn

da das Licht durchfällt, dann ergeben sich

sehr faszinierende Licht- und Schatten effekte.

Wir haben uns gefragt: Warum kann man so

etwas nicht in den sozialen Wohnbau integrieren?

Hinzu kommt natürlich der Aspekt,

dass es hinter der bepflanzten Fassade um ein

paar Grad kühler ist. Mittlerweile sind begrünte

Fassaden ja ganz aktuell, und dabei besteht

bei Bauträgern und Hausverwaltungen

immer noch die Angst, dass hohe Betriebs-,

Wartungs- und Pflegekosten entstehen. Bei

dem Projekt in der Wiedner Hauptstraße haben

wir damals für rund 200 Schilling im

Baumarkt Schläuche und für jedes Stockwerk

Zeitschaltuhren gekauft, und bisher ist nur

eine davon nach 20 Jahren ausgefallen und

musste ersetzt werden. Ansonsten ist alles

noch im Originalzustand und funktioniert.

Das kostet also nicht viel, und anhand dieses

Projekts können wir das den Bauträgern auch

beweisen.

(OS): Zu dem Projekt gibt es natürlich auch

noch einen weiteren sinnlichen Aspekt. In

den 1970er Jahren gab es ja das Comic Marsupilami,

und die Fantasiewesen, um die es ging,

leben in Baum-Nestern. Wir haben uns ein

paar Hefte organisiert und überlegt, wie man

so etwas tatsächlich umsetzen kann. Es gibt

bei dem Gebäude beispielsweise Eingangskojen,

die mit Planen bedeckt sind, die haben

Rosenmuster aufgedruckt oder Ähnliches,

also ganz sinnliche Nestaufdrucke, damit man

sich dort wohlfühlt. Wenn man mit den Bewohnern

spricht, dann betonen sie gerne diese

Komponente – und dass sie dort nach all

den Jahren noch immer sehr gerne leben.

Vielen Dank für das Gespräch!

EXPOSÉ

Rüdiger Lainer wurde 1949 in

Kaprun, Salzburg geboren und

studierte Physik, Soziologie und

Malerei in Wien und Paris. Später

wechselte er an die Technische

Universität Wien, um Architektur

zu studieren. Seit 1985 ist er

freischaffender Architekt; seit 2005

betreibt er mit Oliver Sterl das

Büro RLP Rüdiger Lainer + Partner.

Von 1995 bis 2006 war Lainer als

Professor und Leiter der Meisterschule

für Architektur an der

Akademie der bildenden Künste

Wien tätig. Weiters war er unter

anderem Mitglied im Grundstücksbeirat

von Wien, dem Gestaltungsbeirat

von Salzburg und von 2006

bis 2017 Vorsitzender des

Fachbeirats für Stadtplanung und

Stadtgestaltung in Wien.

Oliver Sterl wurde 1969 in Villach,

Kärnten geboren und besuchte

nach Abschluss der HTL die TU

Graz zum Studium der Architektur.

1994 setzte er sein Studium in

Wien fort und arbeitete nach der

Graduierung in diversen Architekturbüros

wie beispielsweise

Auböck + Kárász in Wien oder

Bernhard Walter in Berlin. Im Jahr

2000 wurde er Projektleiter im

Architekturbüro von Rüdiger

Lainer, mit dem er sich 2005 zu

einer Büropartnerschaft zusammenschloss.

18

WOHNART 3.2021

3.2021 WOHNART 19


Interview

Mit dem Strom

Nachhaltige Energieerzeugung ist für

Walter Kreisel eine Herzensangelegenheit.

Das Unternehmen neoom hat die Unternehmenszentrale des

ÖSW mit Batteriespeicher, Ladestationen und Monitoring-

Plattformen ausgestattet. Im Gespräch erzählt Gründer Walter

Kreisel von seiner Vision einer nachhaltigen Energieerzeugung

und dass für jeden Menschen günstig und sauber produzierter

Strom zur Verfügung stehen muss.

Text: Anne Isopp

Das ÖSW hat seine Unternehmenszentrale

in ein kleines Kraftwerk umbauen lassen

und produziert nun den täglichen Strombedarf

selbst und nachhaltig vor Ort. Ihre Firma

neoom war daran maßgeblich beteiligt.

Was genau haben Sie dort gemacht?

Einer unserer Systempartner hat die Photovoltaik-Anlage

vor Ort montiert, und wir haben

die dazu passende Stromspeicherlösung

geliefert. Nur so kann der erzeugte Strom gespeichert

und unabhängig vom Sonnenstand,

vom Wetter und der Saison den gesamten Tag

über genutzt werden. Wir bieten die dafür

notwendige Hardware und Software an.

Durch diese Stromerzeugung vor Ort erspart

sich das ÖSW die Kosten für den Stromeinkauf

und vermeidet den dabei entstehenden

Footprint. Strom vom Netz ist ja nicht zur

Gänze nachhaltig. Dezentrale Solarspeichersysteme,

so wie wir sie bauen, haben einen

ökonomischen, ökologischen und sicherheitsrelevanten

Aspekt: Durch die eigene

Stromerzeugung wird das Stromnetz weniger

belastet – und man hilft, die Lastspitzen zu

kappen und eine sichere Energieversorgung

für alle bereitzustellen. Das kommt unserer

Mission nahe, dass jeder günstig sauberen

und sicheren Strom vor Ort nutzen kann.

neoom ist ein sehr junges Unternehmen: Sie

haben es 2019 gegründet. Wie kam Ihnen

die Idee, dezentrale Solarspeichersysteme

inklusive Software zu entwickeln?

Ich habe ein paar Jahre lang Systeme für Energieeffizienzmaßnahmen

programmiert. Dabei

haben sich die Kosten der Programmierung

und die der Beratung nicht mit den Kosten der

Energieeinsparung gedeckt. So bin ich draufgekommen,

dass Strom zu produzieren, zu

speichern und zu verteilen einen wesentlich

höheren ökonomischen und ökologischen

Mehrwert in sich birgt als Strom einzusparen.

Wenn ich Energie vor Ort produziere, kann

ich sie im Überschuss produzieren, und die

Beschaffungskosten der Energie sind gleich

null. Deshalb ist es so wichtig, Produktionskapazitäten

auszubauen und Energie richtig zu

verteilen. Da habe ich verstanden, dass der Bedarf

an Produktion, vor allem der Speicherung

und Verteilung, viel größer ist als der Bedarf,

Energie einzusparen.

Wolfgang Wahlmüller, stellvertretender

Generaldirektor des ÖSW, hat bei einer

Veranstaltung mal gesagt, dass er von Ihrer

Vision der Energienutzung sehr angetan

war. Was hat er damit gemeint?

Ein Versorger mit Wohninfrastruktur wie das

ÖSW hat eine unglaubliche Verantwortung

seinen Kunden gegenüber. Das ÖSW hat verstanden,

dass Wohnen in Summe nachhaltiger

und sauberer wird, wenn wir auf erneuerbare

Energien umstellen. Darin liegt für die

Wohnbauimmobilienwirtschaft ein großes

Potenzial. Als Kunde will man ja in einer Anlage

wohnen bzw. in eine investieren, die

PROJEKTE

» Unternehmenszentrale des ÖSW,

Wien

» ProfitLogistics GmbH,

Wartberg an der Krems

» Neubacher Metalltechnik,

Traun

» Dezentrales Energiesystem für

die Stadt Freistadt

PREISE

» Austrian Green Planet Building

Award 2019

» ICEBERG Innovation Leadership

Award 2019

» Nominierung für den Austrian

SDG Award 2019

» Nominierung TÜV

Wissenschaftspreis 2019

20

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3.2021 WOHNART 21


Die Unternehmenszentrale des

ÖSW in Wien-Josefstadt wurde

von neoom in ein kleines

Kraftwerk verwandelt.

grün, sozial verträglich und auch ökonomisch

ist. In jeder Infrastruktur fürs Wohnen

und Arbeiten müssen wir Energie bereitstellen.

Im Zuge des Klimawandels brauchen wir

Energie auch vermehrt für die Kühlung der

Räume und die Ladung der Elektroautos. Dafür

haben wir aber zu kleine Stromnetze. Das

INFO

Stromnetz auszubauen hilft jedoch keinem.

Die in Freistadt ansässige Unternehmensgruppe

neoom baut dezentrale

Das kostet nur Geld. Stellen wir diese Infrastruktur

mit unserem eigenen Geld im eigenen

Gebäude her, dann haben wir den Strom

Energiesysteme. Durch den Einsatz

von Hard- und Software ermöglichen

vor Ort und brauchen die Stromnetze nicht.

diese den Wechsel von zentralen und

fossilen zu dezentralen und

erneuerbaren Energiesystemen.

Das ÖSW erzeugt nun in seiner Unternehmenszentrale

bis zu 80 Prozent seines

Walter Kreisel ist Gründer und CEO

Strombedarfs selber. Kann ein Haus überhaupt

zur Gänze energieautonom sein?

der neoom group. Sein Vater und

sein Onkel gründeten 40 Jahre früher

Meistens sind die Dächer zu klein. Darum erreicht

man selten 100 Prozent. Ein energie-

Red Zac in Freistadt. Mit aufeinander

abgestimmten Hard- und Softwareprodukten

unter der Marke neoom

autonomes System kann aber zusätzlich noch

bietet das Unternehmen ökologische Netzersatz generieren: Wenn ich eine 120-prozentige

Autonomie habe, dann verkaufe ich 20

und wirtschaftliche Produkte sowie

Energiesysteme für den stationären Prozent der Energie. Damit habe ich einen positiven

Cashflow, und im besten Fall ist dieser

Einsatz an. Die dazugehörige

NTUITY-Software-Plattform nutzt höher als meine Wartungskosten. Wenn die

das volle Potential erneuerbarer Dachflächen groß genug sind und genug Platz

Energien, um die Energiewende für für Speicher vorhanden ist, kann jeder zu

jeden umsetzbar zu machen.

einem Energie-Entrepreneur werden.

22 WOHNART 3.2021

Was passiert mit den vorhandenen Heizanlagen?

Elektrische Energie ist die einzige Energieform,

die man mit Wind, Wasser und Sonne

herstellen kann. Das ist ganz wichtig. Die

Umstellung auf Elektrizität macht es überhaupt

erst möglich zu dekarbonisieren und

weg von den fossilen Energieträgern zu kommen.

Etwas zu verbrennen, um Energie zu

erzeugen, macht einfach keinen Sinn. Das

alte Heizungssystem basiert ja auf Wasserleitungen

für Heizkörper und Duschen. Die primäre

Energie – die erste Energie – ist immer

Elektrizität, weil sie erneuerbar ist. Und die

kann ich vorproduzieren, in Form von Wärme

bereitstellen und in die bestehenden Leitungssysteme

einleiten.

Welche Zukunftspläne haben Sie für Ihr

Unternehmen?

Unser Kernziel ist es, in den nächsten drei bis

fünf Jahren eine Gigatonne CO 2

kumuliert zu

dekarbonisieren. Das macht zwei Prozent

vom jährlichen CO 2

-Paarwohnhaushalt aus.

Dazu müssen wir dezentrale Anlagen bauen.

Warum dezentral? Die Energiewende besteht

aus mehreren Meilensteinen: Wir brauchen

zentrale Wind-, Wasser- und Sonnenkraftwerke.

Darum kümmern sich die großen

Energieunternehmen. Wir, die Firma neoom,

bauen dezentrale Kraftwerke. Ein wichtiger

Meilenstein ist die Verbindung der beiden

Netze mithilfe einer Software und der Digitalisierung.

Wir müssen die zentralen mit den

dezentralen Anlagen verbinden, um die

Energieeinträge auszubalancieren und die

Systeme sicher zu machen.

Wir sind erst dann am Ziel, wenn Strom für

uns als individuelle Menschen keinen Wert

mehr hat. Egal ob wir ein Auto leasen, eine

Wohnung mieten oder einen Netflix-Film

anschauen, für uns soll Energie keine Bedeutung

mehr haben. Über Strom und die Stromrechnung

soll sich keiner mehr Gedanken

machen müssen.

Vielen Dank für das Gespräch!

© Martin Pröll, beigestellt

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Projekte

Ihr neues Zuhause –

auf Zeit

Bei dem ÖSW Projekt MUSIC BOX an der

Bloch-Bauer-Promenade 19 in Wien Favoriten

kommt ein besonders Nutzungskonzept

zur Anwendung. Im Vordergrund des Entwurfs

der Architekten heri&salli stehen die

Vernetzungen und Synergieeffekte des Projekts,

die dessen Nutzer und Nutzerinnen

sowie dem gesamten Sonnwendviertel zugute

Nahe dem Hauptbahnhof eröffnet im November diesen Jahres die MUSIC BOX als neuer

kommen. Ziel ist es, Wohnen, Gastieren, Arbeiten

und Kreativität unter einem Dach zu

room4rent-Standort. Durch seine zentrumsnahe Lage direkt am Helmut-Zilk-Park wird das

ermöglichen bzw. zu verbinden und hierfür

elfgeschoßige Gebäude mit seinen 161 Serviced Apartments ein Dreh- und Angelpunkt

entsprechend Raum zu schaffen.

des Grätzels sein – mit Plätzen der Zusammenkunft und der Gemeinschaft.

Die architektonisch markante MUSIC BOX

wird 161 moderne wie komfortable room-

4rent Serviced Apartments für Aufenthalte

von zwei Monaten bis zu zwei Jahren anbieten.

In der Erdgeschoßzone sollen Bewegungs-,

Kultur- und Serviceangebote wie

auch Flächen für Gastronomie realisiert

werden. Daran angeschlossen entsteht das oder Apartment reinigung sollen den Aufenthalt

24 WOHNART 3.2021 der Gäste noch komfortabler gestalten. fühlt man sich auch bei kurzen

In den 161 Serviced Apartments

sogenannte „Creative Lab“, das Raum für

Aufenthalten ganz wie zu Hause.

unterschiedliche kreative Nutzungen bieten Die MUSIC BOX bietet die Möglichkeit, unter

soll. Im Untergeschoß sind vielfältige Nutzungsmöglichkeiten

– allen voran musische einem Dach zu wohnen, zu arbeiten und

zu verweilen – ohne lange Wege.

– geplant. Diese beiden Geschoße sind vom

restlichen Gebäude schallentkoppelt um ein

konfliktfreies Miteinander zu gewährleisten.

Das Freiraumkonzept von Carla Lo Landschaftsarchitektur

rundet das Gesamtkonzept

ab und legt besonderes Augenmerk auf die

angrenzenden Freiräume mit partizipativen

Flächen für die Bewohner und Bewohnerinnen.

Die Eröffnung der MUSIC BOX wird

noch im November diesen Jahres erfolgen.

Der Standort

Das Gebäude liegt im Sonnwendviertel Ost

direkt am Arsenalsteg. Auf dem rund 110

Hektar großen Areal des ehemaligen Frachtenbahnhofs

Südbahnhof entsteht Wohnraum

für zirka 15.000 Menschen. Zudem

werden rund 550.000 m² Bürofläche und

20.000 Arbeitsplätze geschaffen. Die MUSIC

BOX bildet neben der Quartiersmitte auch

die Nahtstelle zum Arsenalsteg, der den 10.

room4rent – ein Zuhause auf Zeit

Bei den provisionsfrei angebotenen Serviced

Apartments, die von der immo 360 grad

betrieben werden, kann an diesem Standort

zwischen fünf unterschiedlichen Kategorien

– von rund 25 m² bis 54 m² mit 1 bis 2

Zimmern – gewählt werden. Jede Wohneinheit

verfügt über eine hochwertige Basiseinrichtung

mit vollmöblierter Küche (inkl.

Mikrowelle und Geschirrspüler). Die Einheiten

bieten auch private Freiräume die

den Wohnraum nach draußen erweitern.

Eine Besonderheit dieses Gebäudes sind die

und den 3. Bezirk für Fußgänger und Radfahrer

verbindet. Erschlossen wird das Gebäude

an der verkehrsberuhigten Bloch-Bauer-Promenade.

Der Projektstandort ist durch den öffentlichen

Nahverkehr bestens angebunden. Die

U-Bahn-Linie U1, regionale Straßenbahnlinien

sowie der naheliegende Busbahnhof

am Hauptbahnhof erlauben ein einfaches

und bequemes An- und Weiterkommen. Der

Hauptbahnhof selbst bildet eine wichtige

internationale, nationale, regionale und städtische

Verkehrsdrehschreibe. Der Flughafen

öffentlich zugänglichen „roof gardens“, die Wien ist sowohl öffentlich als auch mit dem

zusätzlichen Freiraum zur Verfügung stellen.

PKW in kurzer Zeit zu erreichen.

INFOS

Wie bei allen room4rent-Stand orten

gibt es in der MUSIC BOX ebenfalls ein

Concierge-Service und die Möglichkeit der

individuellen Buchung von Zusatzleistungen.

Extra-Serviceleistungen wie Fitness & Wellness

mit Sauna & Dampfbad, Wäscheservice

Nicht zuletzt durch die große Grünfläche und

die lokale Infrastruktur mit Einkaufsmöglichkeiten,

Schulen, Kindergärten, ÄrztInnenpraxen

und Apotheken sowie ein durchgängiges

Fuß- und Radwegenetz bietet der Standort

höchste Lebens- und Wohnqualität.

room4rent

Vorgartenstraße 206, 1020 Wien

01/890 2010 9000

welcome@room4rent.at

room4rent.at

© ZOOM VP.AT

3.2021 WOHNART 25


Projekte

wohner gelegt – so wird ein bereicherndes

Miteinander möglich.

An der Alszeile entsteht ein

modernes Wohnquartier für alle

Generationen und Bedürfnisse.

Lage und Infrastruktur

Die malerische Lage in der Wiener Vorstadt

steht in keinem Widerspruch zur direkten

und raschen Erreichbarkeit der Wiener Innenstadt.

Die Straßenbahnlinie 43, mit einer Haltestelle

direkt an der Dornbacher Straße bzw.

Vollbadgasse, führt in rund 25 Minuten zur

U-Bahn-Station Schottentor. In der näheren

Umgebung findet sich die S45-Schnellbahn-Station

Hernals, die Hütteldorf mit der

Station Handelskai und den U-Bahnen 3, 4

und 6 verbindet. Dort befinden sich an der

Hernalser Hauptstraße zusätzlich noch Stationen

der Buslinien 42 A und 44 B. Ein umfangreiches

Ausstattung auf hohem Niveau

Nahversorgungs-Angebot sowie Schu-

Die Baukörper wurden nach dem Sonnenverlauf

len und Kindergärten runden die Attraktivität

ausgerichtet, woraus sich eine besondere des Standortes optimal ab.

Nutzungsqualität für die Bewohner ergibt.

Das hochwertige Eichenparkett sowie die Der Wienerwald so nah

geplante Fußbodenheizung sorgen für besonderes

Für Freizeitbetätigungen in diesem ge-

Wohlbefinden. Die größeren Einheiten schichtsträchtigen Grätzel Wiens gibt es eine

verfügen zudem über den Komfort eines Vielzahl an Gelegenheiten. Neben geführten

Bis zur Eingemeindung von Dornbach, Neuwaldegg

und Hernals als 17. Gemeindebezirk heits- und ein Ärztezentrum, ein Wohnheim

Sanitärbereiche werden mit moderner Kera-

Wienerwalds mit Wilhelminen-, Heu- und

60 frei finanzierte Wohnungen, ein Gesund-

zweiten WCs bzw. einer zweiten Dusche. Die Stadtspaziergängen bieten die Hänge des

Ende des 19. Jahrhunderts wurden dort zahlreiche

Villen und Bauernhäuser gebaut, die Geschäfts flächen mit rund 750 m² umgesetzt.

belag wurde hier Feinsteinzeug ausgewählt. für Bewegungsfreudige. Sommerlichen Spaß

mit 60 Pflegeplätzen, ein Kindergarten sowie

mik und Armaturen ausgestattet. Als Boden-

Schafberg das ganze Jahr über Möglichkeiten

später zumeist als Sommerresidenzen vermietet

Von der Dornbacher Straße ausgehend gelangt

Zudem wird jede der 2- bis 4-Zimmer-Wohnungen

findet man in der Um gebung im Kongress-

wurden. In unmittelbarer Nähe zum

Rupertusplatz – gegenüber dem am Himmelmutterweg

man über einen Park zum Eingang eines

Caritas-Wohnheims mit 60 Betten – inklusive

über eine private Freifläche verfügen. bad, das 1928 als modernstes und größtes

künst liches Freibad Wiens seine Tore öffnete,

angrenzenden Weingut vom Stift des erwähnten Gesundheitszentrums – sowie

Optimaler Freiraum

oder im an den 18. Bezirk angrenzenden

St. Peter – wird bis voraussichtlich Mitte 2023 einer Geschäftsfläche für die Nahversorgung.

Direkt an der Dornbacher Straße, in unmittelbarem

Schafberg bad, das mit seiner 102 Meter langen

INFOS

ein besonderes Projekt verwirklicht.

An der Alszeile Ecke Vollbadgasse und Dornbacher

Straße, wo sich die Straßenbahnlinie 43

an den Alsegger Rieden vorbeischlängelt, entsteht

ein Wohnquartier in drei Bauteilen. Von

Architekt Peter Podsedensek entworfen – und

in der Ausführungsplanung von U.M.A. Architekten

begleitet – werden in fünf Geschoßen

insgesamt 24 geförderte bzw. betreute und

Der Zugang zum geplanten Kindergarten und

den 15 freifinanzierten Mietwohnungen erfolgt

über das zweite Haus via Vollbadgasse.

Der dritte Teil des Ensembles, in dem 45 freifinanzierte

Mietwohnungen, die Einfahrt zur

Tiefgarage mit 103 Stellplätzen sowie das Ärztezentrum

„Gesundheitspark Göttlicher Heiland

Wien“ Platz finden sollen, wird über die

Alszeile erschlossen.

Anschluss an die Gebäude, befindet

sich eine rund 1.200 m² große Freifläche, die

als Kinder- und Jugendspielplatz gestaltet

wird. Die Begrünung der Außenbereiche des

Wohnheims und des Kindergartens wird

durch eine dichtere Bepflanzung zur Straße

hin ergänzt. Besonderes Augenmerk wurde

auf die Schaffung von Kommunikationsflächen

für die kleinen und die älteren Bekühlung

Wasserrutsche an heißen Tagen für Ab-

sorgt. Ob Wandern oder Langlaufen

und Rodeln im Winter – der Freude und der

sportlichen Betätigung sind hier keine Grenzen

gesetzt. Aber auch der kulinarische Genuss

kommt im Herzen Dornbachs nicht zu

kurz. Im traditionsreichen Buschenschank

am Rupertusplatz wird zum Glas Wein noch

das Wienerlied gespielt.

Österreichisches Siedlungswerk

Gemeinnützige Wohnungs AG

Feldgasse 6–8, 1080 Wien

oesw.at

Vertrieb:

01/401 57 DW 130

wohnen@oesw.at

Daheim in Dornbach

zwischen Villen und viel Geschichte

Das Österreichische

Siedlungswerk und

die Heimat Österreich

realisieren mit

weiteren Partnern in

Wien-Dornbach in

malerischer Umgebung

ein Projekt mit

besonderem

Wohnambiente.

© Office Le Nomade, Getty Images

3.2021 WOHNART 27


Projekte

Beste Aussichten

Neue Wohnungen für das landschaftlich reizvolle Salzkammergut, das wirtschaftsstarke

Innviertel und den oberösterreichischen Zentralraum.

In Seewalchen am Attersee

entstehen Doppelhäuser und

Wohnungen.

Terrassen, Loggien oder Balkone). Mit Wohnungsgrößen

zwischen 59 m² und 104 m² (2-

bis 5-Raum-Wohnungen) bietet das Objekt

für Singles bis zu Familien perfekt geschnittene

Wohnungen. PKW-Stellplätze werden als

Carport- und Freistellplätze errichtet. Der

Baustart erfolgte im Frühjahr 2021; im Herbst

2022 werden die Wohnungen fertiggestellt.

16 Eigentumswohnungen in Pinsdorf

mit Blick auf den Traunstein.

Für aktuelle News zu diesen

Projekten besuchen Sie

die Webseite gsa-wohnbau.at

Die GSA Genossenschaft und die GSA Wohnbauträger

GmbH setzen ihre rege Bautätigkeit

fort. Im Jahr 2020 konnten die Eigentumswohnungen

in Laakirchen im Salzkammergut und

die Mietkaufwohnungen in der Bezirkshauptstadt

Ried im Innkreis erfolgreich fertiggestellt

werden. Im Jahr 2021 konnten für die ÖSW

AG 129 Mietwohnungen in der Linzer Turmstraße

realisiert werden.

Um die sehr gute Nachfrage nach Wohnraum

weiter zu bedienen, steht ein weiteres Mietkaufprojekt

im Innviertel (Kirchheim) kurz

vor der Übergabe. Im Bau befinden sich derzeit

zwei besonders attraktive Projekte im

Salzkammergut:

Pinsdorf – mit atemberaubendem

Traunstein-Blick

In Pinsdorf entstehen 16 freifinanzierte Eigentumswohnungen

mit traumhaftem Blick

auf den Traunstein. Neben dieser tollen Aussicht

besticht die Lage durch das unweit gelegene

Zentrum von Gmunden und das Westufer

des Traunsees. Die Wohnungen sind auf

zwei Baukörper aufgeteilt und verfügen alle

über großzügige Freibereiche (Eigengarten,

© beigestellt

Seewalchen am Attersee

Im Ortsteil Rosenau in Seewalchen werden

zwei mal zwei Doppelhäuser und zwei Wohnhäuser

mit je fünf freifinanzierten Eigentumswohnungen

errichtet. Das Projekt überzeugt

durch seine Lage im Grünen, die vielfältigen

Freizeitmöglichkeiten am Attersee und eine

gute Verkehrsanbindung. Der Baustart erfolgte

im Sommer 2021; die Baufertigstellung

ist für das Frühjahr 2023 geplant.

Kurz vor dem Baustart steht ein weiteres Projekt:

Direkt eingebettet in das wirtschaftlich

starke Städtedreieck Linz-Wels-Steyr entstehen

in Kematen an der Krems in unmittelbarer

Nähe zum Golfplatz 25 Eigentumswohnungen.

Die 3- bis 5-Raum-Wohnungen

haben Größen von 70 m² bis 120 m². Fast die

Hälfte der Wohnungen verfügt über einen Eigengarten;

die restlichen Wohnungen haben

großzügige Loggien, Balkone oder Terrassen.

Das Projekt besticht durch seine Lage im

Grünen und die gute Verkehrsanbindung.

Seine CO 2

-Bilanz wird durch den Anschluss

an das lokale Nahwärmenetz verbessert.

Linz und Umgebung

Nicht nur in der Landeshauptstadt von

Oberösterreich, sondern auch in den Umlandgemeinden

von Linz gibt es weitere

regionale Schwerpunkte für Bautätigkeiten.

Etwa in Altenberg: Hier wurde jüngst ein

Grundstück erworben, auf dem bis zu 30 Eigentumswohnungen

errichtet werden. Der

Baustart ist für 2022 geplant.

In Linz selbst entstehen in unmittelbarer

Nähe zum medizinischen Campus der Johannes-Kepler-Universität

50 attraktive

Mietwohnungen. Neben der zentralen Lage

besticht das Projekt durch eine städtebaulich

innovative Architektur, die sich auch in

den sehr guten Grundrissen fortsetzt. Baubeginn

wird auch bei diesem Projekt im Jahr

2022 sein.

Neue attraktive Mietwohnungen

in Linz.

INFOS

GSA Genossenschaft

und Wohnbauträger GmbH

Mozartstraße 6–10/2/3, 4020 Linz

0732/711 192 DW 0

office@gsa-wohnbau.at

gsa-wohnbau.at

28

WOHNART 3.2021

3.2021 WOHNART 29


Projekte

Projekte

Ganz nah an

Stadt und Land

Alte Kulturgüter und viel Natur – Wohnen in Maria Saal.

Neuer Wohnraum

für Studierende

Semesterstart im eigenen Studenten-Apartment!

Der Baubeginn erfolgte bereits;

auch der Verkauf der Wohnungen

läuft schon.

INFOS

Kärntner Siedlungswerk

gemeinnützige Ges.m.b.H.

Karnerstraße 1, 9020 Klagenfurt

ksw-wohn.at

Vertrieb:

Caroline Nuart

nuart@ksw-wohn.at

0664/5449022

Die KWG errichtet vor den Toren Klagenfurts

ein traumhaftes Wohnprojekt mit acht

Eigentumswohnungen. Dieses Projekt schafft

Wohnraum in attraktiver ländlicher Lage und

befindet sich nur wenige Autominuten von der

Kärntner Landeshauptstadt Klagenfurt entfernt.

Maria Saal, der Wallfahrtsort zwischen Klagenfurt

und Sankt Veit, ist reich an kulturellen,

historischen und naturgegebenen Sehenswürdigkeiten.

Der Ort ist vor allem für

seinen Dom bekannt, dessen Türme weithin

sichtbar sind; das Wohnprojekt bietet einen

großartigen Blick auf den Dom sowie auf

Karnburg. Der Herzogstuhl auf dem Zollfeld

und die karolingische Pfalzgrafenkirche in

Karnburg sind weitere Kulturgüter aus längst

vergangenen Zeiten. Zahlreiche Ausgrabungen

zeugen von einstiger Hochkultur im Alpenraum.

Aber auch Sportler und Familien

kommen voll auf ihre Kosten, denn Outdoor-

und Freizeitvergnügen kommen in Maria

Saal nicht zu kurz: Fußballplätze und Tennisplätze,

Reitwege, markierte Wander- und

Radwege bieten zahlreiche Gelegenheiten für

sportliche Aktivitäten.

Maria Saal hat außerdem eine gute Infrastruktur

– so entsteht passender Wohnraum

für unterschiedliche Lebenskonzepte. Beim

Bau des Wohnprojekts wurde auf eine hochwertige

Ausstattung mit Parkettböden, Fußbodenheizung,

Sonnenschutz sowie Aufzug

geachtet. Es werden 2- und 3-Zimmer-Einheiten

sowie eine 4-Zimmer-Wohnung errichtet

mit Größen zwischen 53 m² und 100

m². Großzügige Balkone bzw. Terrassen mit

Eigengärten machen die Wohnungen besonders

attraktiv. Jeder Wohnung ist ein Carportplatz

sowie ein Kellerabstellraum zugeteilt.

Der Spatenstich für das Projekt erfolgte

im September 2021; die ersten Wohnungen

wurden bereits verkauft.

© Visualisierung: Omansiek & Omansiek/Arch. DI Harald Omansiek, Getty Images

© beigestellt

Wenn Maturanten und Studierende auf der

Suche nach den eigenen vier Wänden sind,

spielen mehrere Faktoren eine Rolle bei der

Wohnraumwahl. Modern, leistbar und mit

guten Verbindungen zu Universitäten, Fachhochschulen

und dem urbanen Leben soll

das neue Zuhause sein. Neben einer eigenen

Wohnung entscheiden sich junge Studierende

daher am zweithäufigsten für Studentenheime

als beliebtesten Wohnraum.

Die meist bereits möblierten Apartments

mit All-in-Preisen bieten zahlreiche Vorteile

im Vergleich zu anderen mietbaren Unterkünften.

So muss man keine Möbel wie Bett,

Schreibtisch, Schrank oder Küche kaufen,

sondern kann bequem und unkompliziert

einziehen und sich das Geld für diese großen

Einrichtungsgegenstände sparen.

Der gemeinnützige Studentenheimbetreiber

STUWO bietet neben möblierten Zimmern

auch unterschiedliche Apartment-Kategorien

ab 329 € pro Monat (inklusive Heizung,

Warmwasser und Strom), eine kostenlose,

regelmäßige Zimmerreinigung sowie unlimitiertes

Highspeed-WLAN. Außerdem sind in

den Wohnheimen vielseitige Freizeitangebote

wie Fitness- und Wellnessbereiche, Sauna,

Party- und Musikproberäume oder Learningund

Gaming-Lounges inkludiert. Zusätzlich

punkten viele der österreichweit 21 Häuser

mit Dachterrassen, Gärten oder begrünten

Innenhöfen. Und in manchen STUWO-Heimen

sind sogar Haustiere wie Hunde oder

Katzen erlaubt.

Wer auf der Suche nach einem neuen Zuhause

ist, kann bei STUWO rasch und unkompliziert

einziehen und auch neue Freundschaften

mit internationalen Studierenden aus

mehr als 45 Nationen knüpfen.

Ganz einfach auf www.stuwo.at eines der 21

Wohnheime in Wien, Graz, Linz, Innsbruck,

Villach, Krems oder Lambach auswählen, buchen

und im neuen Zuhause ankommen. So

kann das neue Semester entspannt beginnen.

Informationen zu allen

STUWO-Studentenwohnheimen

sowie Buchung direkt unter

stuwo.at

INFOS

STUWO Gemeinnützige

Studentenwohnbau AG

Strozzigasse 6–8, 1080 Wien

01/ 404 93 DW 620

vorstand@stuwo.at

stuwo.at

30

WOHNART 3.2021

3.2021 WOHNART 31


Projekte

Projekte

1 2

Wohnraum in

Urlaubsregionen begehrt

Wohnen in den ländlichen Regionen hat im Zuge

der Pandemie einen neuen Aufschwung erhalten.

Dementsprechend groß ist die Nachfrage nach

attraktiven Objekten. Zwei interessante Bauprojekte

werden von der Salzburg Wohnbau derzeit in Erpfendorf

in Tirol (Gemeinde Kirchberg bei Kitzbühel) und

in Radstadt im Pongau nahe dem schneesicheren

Skiort Obertauern realisiert.

Die Vermittlung aller Wohnungen erfolgt provisionsfrei!

Aktuelle Wohnungsangebote unter salzburg-wohnbau.at

Ein zukunftsweisendes Projekt wird von der

ÖWB Gemeinnützige Wohnungsaktiengesellschaft

(Innsbruck), ein Unternehmen der Salzburg

Wohnbau-Gruppe, auf einem rund 3.700

m² großen Grundstück nahe Kitzbühel in Erpfendorf

(Gemeinde Kirchdorf) umgesetzt. In

drei Gebäudeteilen entstehen am Standort des

ehemaligen Gasthofs „Alpenrose“ insgesamt

19 Eigentums- und 9 Mietwohnungen, zwei

Büros und ein Café sowie eine Kinderkrippe.

Der Gebäudekomplex „Neue Mitte Erpfendorf

“, der eine Gesamtnutzfläche von rund

2.500 m² aufweist, wird als L-förmiges Bau-

© bergwerk Architekten, Josef Gwechenberger

werk mit drei Geschoßen nach den Plänen des

Architekturbüros bergwerk Architekten aus

Lofer realisiert. Dabei achten die Experten vor

allem auf eine Gebäudeausrichtung mit Wohnqualität

und Nutzerfreundlichkeit. Die 2-, 3-

und 4-Zimmer-Wohnungen weisen Größen

zwischen 51 m² und 136 m² auf und sind optimal

für Singles, Paare und Familien. Weitere

Pluspunkte des Multifunktions gebäude-

Ensembles sind helle, sonnige Räume, Parkettböden,

Fußbodenheizung, ein umweltfreundliches

Energiesystem mit CO 2

-neutraler

Hackschnitzel-Heizung sowie ausreichende

Parkmöglichkeiten mit 43 Tiefgaragen- und 27

Außenabstellplätzen. Eine eigene Bushaltestelle

soll zur Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel

animieren. Das Bauvolumen für dieses Projekt

beträgt rund 8,7 Millionen Euro. Die Fertigstellung

ist für das Frühjahr 2023 geplant.

Urlaubsparadies Radstadt

Eine attraktive Wohnanlage entsteht derzeit

auf einem rund 4.000 m² großen Grundstück

in der Pongauer Gemeinde Radstadt. Mit den

Bauarbeiten für insgesamt 30 Eigentums- und

Mietkaufwohnungen, die nach den Plänen des

Salzburger Architekten Robert Schindlmeier

in der Gaismairallee errichtet werden, wurde

im August gestartet. Die auf drei idente Baukörper

aufgeteilten 2-, 3- und 4-Zimmer-Wohnungen

sind zwischen 57 m² und 90 m² groß

und verfügen über Loggien, Balkone und

großzügige Terrassen mit Gartenanteilen.

Eine hochwertige Ausstattung mit Parkettböden

und Fußbodenheizung rundet das Angebot

ab. Eine umweltfreundliche Energietechnologie

mittels Fernwärme – unterstützt

durch eine Photovoltaikanlage – sorgt für bewohnerfreundliche

Betriebskosten. Die moderne

Wohnanlage „Freiraum Radstadt“ eignet

sich für Familien, Paare sowie Singles und

punktet mit einem großzügigen Kinderspielplatz,

einer Tiefgarage und guter Infrastruktur

(Nahversorger fußläufig erreichbar). Die

Wohnungen werden voraussichtlich im Frühjahr

2023 bezugsfertig sein.

1

Das Projekt „Neue Mitte

Erpfendorf“ umfasst auch

28 Wohnungen, die in der

Gemeinde Kirchdorf in Tirol

entstehen.

2

Sonnige Eigentumswohnungen

werden in Radstadt nahe Obertauern

und Flachau gebaut.

INFOS

Salzburg Wohnbau Gmbh

Bruno-Oberläuter-Platz 1

5033 Salzburg

0664/144 37 16

office@salzburg-wohnbau.at

salzburg-wohnbau.at

32

WOHNART 3.2021

3.2021 WOHNART 33


Immobilien

Österreichisches

Siedlungswerk Gemeinnützige

Wohnungsaktiengesellschaft

1080 Wien, Feldgasse 6–8

01/401 57 DW 130

wohnen@oesw.at

oesw.at

1

immo 360 grad gmbh

1080 Wien, Feldgasse 6–8

01/401 57 DW 136

wohnen@immo-360.at

immo-360.at

2

Gemeinnützige Bauvereinigung

STUWO Gemeinnützige

Salzburg Wohnbau GmbH

Wohnungseigentum GmbH

Studentenwohnbau AG

5033 Salzburg

1080 Wien

1080 Wien, Strozzigasse 6–8

Bruno-Oberläuter-Platz 1

Breitenfelder Gasse 3/4

01/404 93 DW 620

0664/144 37 16

Vertrieb: 01/401 57 DW 130

office@stuwo.at

office@salzburg-wohnbau.at

wohnen@oesw.at

stuwo.at

salzburg-wohnbau.at

wohnungseigentum.at

3

4

5

Aktuelle Angebote

Kärntner Siedlungswerk

Gemeinnützige Ges.m.b.H.

9020 Klagenfurt, Karnerstraße 1

0463/568 19

ksw@ksw-wohn.at

ksw-wohn.at

6

room4rent

1020 Wien, Vorgartenstraße 206

01/890 2010 9000

welcome@room4rent.at

room4rent.at

UM IHNEN DIE SUCHE nach der richtigen Immobilie zu

erleichtern, haben wir unser Angebot nach klassischen

Suchkriterien strukturiert. Welche Gesellschaften die

Immobilien anbieten, sehen Sie an der Ziffer in der letzten

Spalte, die auf diese Legende verweist. So können Sie

ganz bequem und vor allem unkompliziert Ihre individuelle

Immobilien-Suche starten.

Drau Wohnbau Gemeinnützige

Wohnungsgesellschaft m.b.H.

9020 Klagenfurt, Karnerstraße 1

0463/568 19

dw@dw-wohn.at

dw-wohn.at

7

Erste ÖSW Wohnbauträger GmbH

1080 Wien, Feldgasse 6–8

01/401 57 DW 130

wohnen@oesw.at

oesw.at

KWG Kärntner Wohnungsund

Baubetreuungs GmbH

9020 Klagenfurt, Karnerstraße 1

0463/568 19

kwg@kwg-wohn.at

kwg-wohn.at

8

Miete

Sofort wohnen

Anschrift m² (Zimmer) Finanzierung Bruttomiete Eigenmittel

HWB/

FGEE**

1020 Wien, Leystraße 163 – 3er-WG 14,94 • ab € 458,77 3 MM Kaution 28,08 1

1020 Wien, Leystraße 163 – 5er-WG 14,95 • ab € 436,– 3 MM Kaution 28,08 1

1020 Wien, Leystraße 163 – 6er-WG 14,95 • ab € 413,– 3 MM Kaution 28,08 1

1100 Wien, Arthaberplatz 11/1/2/Top 20 56,03 • € 599,86 € 1.799,58 Kaution 116,30 1

1100 Wien, Arthaberplatz 11/1/2/Top 25 67,15 • € 718,91 € 2.156,72 Kaution 116,30 1

1100 Wien, Arthaberplatz 11/1/EG/Top 7+8 66,22 •• € 665,35 € 1.996,03 Kaution 116,30 1

1100 Wien, Fernkorngasse 54–58/2/5/Top 41 58,46 •• € 488,28 € 23.220,32 47,20 1

1100 Wien, Mannhartgasse 6–8/1/1. DG/Top 21 66,14 •• € 401,93 € 23.474,17 41,30 1

1100 Wien, Sonnleithnergasse 55/4/Top 32 64,03 (2) •• € 415,36 € 26.039,89 72 1

1120 Wien, Hofbauergasse 6/3/Top 304 67,08 •• € 478,46 € 28.011,85 34,70 1

1120 Wien, Ruckergasse 31/2/Top 12 35,20 • € 368,67 € 7.744,– 72,90 1

1140 Wien, Kienmayergasse 60/1/3/Top 13 69,59 (3) • € 458,72 € 11.709,54 65,70 1

1150 Wien, Herklotzgasse 10/1/1/Top 5 58,69 (2) • € 621,66 € 12.911,80 67,60 1

1150 Wien, Tellgasse 16/1/3/Top 10 65,62 (3) • € 558,06 inkl. WW + HZ € 15.497,46 56,10 1

1160 Wien, Baldiagasse 12/3/TOP 14 49,67 (2) • € 542,91 € 11.672,45 177,80 1

1160 Wien, Baldiagasse 12/5/TOP 22 39,18 (2) • € 449,21 € 9.207,30 178 1

1160 Wien, Friedrich-Kaiser-Gasse 28/1/EG/Top 3 31,04 • € 270,28 € 6.673,60 69,50 1

1160 Wien, Sulmgasse 16–20/1/1/Top 3 79,05 (3) • € 895,41 € 20.157,75 71,60 1

1160 Wien, Sulmgasse 16–20/2/1/Top 6 46,23 • € 519,77 € 11.788,65 71,60 1

1160 Wien, Wilhelminenstraße 54/2/3/TOP 10 38,32 • € 293,30 € 1.548,29 21,70 1

1170 Wien, Beheimgasse 32/1/Top 2 84,12 (4) • € 731,86 inkl. WW + HZ € 12.851,54 57 1

1180 Wien, Paulinengasse 18–20/2/EG/Top 1 48,39 (2) • € 476,88 € 10.645,80 92,20 1

1190 Wien, Klabundgasse 6/1/Top 8 59,35 (2) • € 698,04 € 16.321,25 73 1

*

9

10

* Kontakt siehe Seite 34 ıı ** Heizwärmebedarf / Gesamtenergieeffizienzfaktor des Gebäudes oder des Nutzungsobjekts,

|B| = Bastlerwohnung |E| = Erstbezug ıı = inkl. HZ/WW ıı Finanzierung: • = freifinanziert; •• = gefördert; ••• = supergefördert; •••• = Wohnbauförderung möglich

34

WOHNART 3.2021

3.2021 WOHNART 35


Immobilien

Miete

Sofort wohnen

Anschrift m² (Zimmer) Finanzierung Bruttomiete Eigenmittel

HWB/

FGEE**

*

1190 Wien, Klabundgasse 6/2/Top 11 75,31 (3) • € 979,78 € 20.710,25 73 1

1200 Wien, Brigittenauer Lände 164–168/2/8/Top 84 84,12 •• € 743,65 € 40.080,63 30 1

1210 Wien, Brünner Straße 261/1. DG/Top 35 86,94 (2) • € 921,72 € 40.600,80 24,32 10

1210 Wien, Brünner Straße 261/1/Top 13 76,58 • € 732,48 € 31.477,03 23,77 10

1210 Wien, Brünner Straße 261/1/Top 15 86,58 (2) • € 881,– € 40.747,75 23,77 10

1210 Wien, Brünner Straße 261/2/Top 24 46,57 • € 480,03 € 21.003,62 23,77 10

1220 Wien, Erzherzog-Karl-Straße 144/1/1/Top 3 73,34 (3) • € 574,17 € 16.642,43 49,90 1

1230 Wien, Ketzergasse 16/1/1/Top 11 64,97 •• € 426,81 € 37.262,16 40,82 1

1230 Wien, Pollakgasse 1/1/Top 3 64,77 •• € 445,76 € 23.437,59 64,77 1

1230 Wien, Stipcakgasse 16/9/EG/Top 1 58,96 • € 522,26 € 19.154,95 88,90 1

1230 Wien, Stipcakgasse 4/5/1/Top 7 122,95 (4) •• € 902,61 € 49.347,86 41,70 1

2020 Hollabrunn, Schmiedgasse 27/Haus1/2. OG/Top 11 50,71 • € 589,27 inkl. Stellplatz € 8.888,70 26 1

2020 Hollabrunn, Schmiedgasse 27/Haus1/DG/Top 18 48,30 • € 586,52 inkl. Stellplatz € 9.171,33 26 1

5020 Salzburg, Fritschgasse 3 67,32 (2) • € 882,42 € 2.600,– 68/1,23 5

5500 Bischofshofen, Siedlungsgasse 28 63,68 (2) •• € 660,15 € 1.980,– 34/0,59 5

5511 Hüttau, Nr. 74 79,64 (3) •• € 825,12 € 2.480,– 64,60 5

5531 Eben, Hauptstraße 1 32,39 (1) •• € 441,42 € 1.330,– 108/2,71 5

5532 Filzmoos, Neuberg 87 50,61 (2) •• € 542,51 € 1.630,– 156/2,54 5

5584 Zederhaus, Nr. 182 69,99 (3) •• € 600,41 € 1.810,– 34,14 5

5640 Bad Gastein, Böcksteiner Bundesstraße 6b 54,77 (2) •• € 736,73 € 2.210,– 34/0,78 5

5651 Taxenbach, Dechantsfeld 1 79,91 (3) •• € 726,53 € 2.180,– 79 5

5662 Bruck a.d. Glocknerstraße, Höllererstraße 3 65,80 (3) •• € 907,04 € 2.720,– 77/0,78 5

5724 Stuhlfelden, Pfarrgasse 4 94,97 (3) • € 780,– € 2.340,– 69/0,99 5

9020 Klagenfurt, Fischlstraße 44/I 76,88 (3) •• € 560,71 € 5.881,05 56,30 6

9020 Klagenfurt, Kudlichgasse 33 82,84 •• € 662,75 € 5.943,24 32,80 6

9020 Klagenfurt, Neckheimgasse 18 105,50 •• € 904,63 € 5.479,33 60 7

9433 St. Andrä, Blaiken 153 44,90 (2) •• € 317,81 € 2.133,74 75,40 7

Eigentum

Anschrift m² (Zimmer) Finanzierung Kaufpreis

Sofort wohnen

HWB

FGEE**

5431 Kuchl, Markt 166c 86,51 (4) • € 516.000,– 31 5

5505 Mühlbach, Nr. 441b 48,14 (2) • € 94.200,– 85 5

5542 Flachau, Grabnersiedlung 285 44,69 (2) • € 143.000,– 112 5

5542 Flachau, Grabnersiedlung 285 65,34 (3) • € 207.000,– 112 5

5550 Radstadt, Zaglwiese 10 85,70 (4) • € 244.000,– 57 5

5630 Bad Hofgastein, Knoblachergasse 3 73,19 (3) • € 180.000,– 96 5

5645 Böckstein, Bergherrenstraße 29 59,69, (2) • € 89.500,– 79 5

5645 Böckstein, Bergherrenstraße 31 41,15 (1,5) • € 62.000,– 86 5

*

Kurzzeitwohnen

Anschrift m² Pauschalmiete Erstbezug

Sofort wohnen

HWB/

FGEE**

1020 Wien, Vorgartenstraße 206 Standard, ca. 33 ab € 960,– ab sofort 10 9

1020 Wien, Vorgartenstraße 206 Large, ca. 38 ab € 1.000,– ab sofort 10 9

1020 Wien, Vorgartenstraße 206 Large plus, ca. 41 ab € 1.050,– ab sofort 10 9

1020 Wien, Vorgartenstraße 206 Suite, ca. 49 ab € 1.300,– ab sofort 10 9

1020 Wien, Vorgartenstraße 206 Suite plus, ca. 62–105 ab € 1.510,– ab sofort 10 9

1030 Wien, Campus Vienna Biocenter 1A Small, ca. 28 ab € 810,– ab sofort 26,94 9

1030 Wien, Campus Vienna Biocenter 1A Standard, ca. 35 ab € 840,– ab sofort 26,94 9

1030 Wien, Campus Vienna Biocenter 1A Large, ab 43 ab € 970,– ab sofort 26,94 9

1030 Wien, Campus Vienna Biocenter 1A Suite, ab 45 ab € 1.270,– ab sofort 26,94 9

1100 Wien, Laaer-Berg-Straße 47 – „Monte Laa“ Small, ca. 29 ab € 710,– ab sofort 28 9

1100 Wien, Laaer-Berg-Straße 47 – „Monte Laa“ Standard, ca. 33 ab € 810,– ab sofort 28 9

1100 Wien, Laaer-Berg-Straße 47 – „Monte Laa“ Large, ca. 38 ab € 900,– ab sofort 28 9

1100 Wien, Laaer-Berg-Straße 47 – „Monte Laa“ Suite, ca. 44 ab € 1.090,– ab sofort 28 9

1100 Wien, Laaer-Berg-Straße 47 – „Monte Laa“ Family Suite, ca. 64 ab € 1.560,– ab sofort 28 9

1150 Wien, Storchengasse 4 Standard, ca. 31 ab € 925,– ab sofort 25 9

1150 Wien, Storchengasse 4 Large, ca. 37 ab € 955,– ab sofort 25 9

1150 Wien, Storchengasse 4 Large plus, ca. 47 ab € 1.050,– ab sofort 25 9

1210 Wien, Seyringer Straße 5 Standard, ca. 36 ab € 855,– ab sofort 28 9

1210 Wien, Seyringer Straße 5 Large, ca. 43 ab € 980,– ab sofort 28 9

1220 Wien, Eva-Maria-Mazzucco-Platz 4 Standard, ca. 28 ab € 660,– ab sofort 25,30 9

1220 Wien, Eva-Maria-Mazzucco-Platz 4 Large, ca. 41 ab € 980,– ab sofort 25,30 9

1220 Wien, Eva-Maria-Mazzucco-Platz 4 Suite, ca. 43 ab € 1.100,– ab sofort 25,30 9

1220 Wien, Eva-Maria-Mazzucco-Platz 4 Family Suite, ca. 51 ab € 1.430,– ab sofort 25,30 9

*

* Kontakt siehe Seite 34 ıı ** Heizwärmebedarf / Gesamtenergieeffizienzfaktor des Gebäudes oder des Nutzungsobjekts,

|B| = Bastlerwohnung |E| = Erstbezug ıı = inkl. HZ/WW ıı Finanzierung: • = freifinanziert; •• = gefördert; ••• = supergefördert; •••• = Wohnbauförderung möglich

* Kontakt siehe Seite 34 ıı ** Heizwärmebedarf / Gesamtenergieeffizienzfaktor des Gebäudes oder des Nutzungsobjekts,

|B| = Bastlerwohnung |E| = Erstbezug ıı = inkl. HZ/WW ıı Finanzierung: • = freifinanziert; •• = gefördert; ••• = supergefördert; •••• = Wohnbauförderung möglich

36 WOHNART 3.2021 3.2021 WOHNART 37


Immobilien

Miete

Zukünftig wohnen

Anschrift m² Finanzierung Bruttomiete Eigenmittel Fertigstellung

HWB

FGEE**

1020 Wien, Taborstraße 119 – „Turm und Halle“ 50–90 • Sommer 2023 – 1

1030 Wien, Leopold-Böhm-Straße 5 – „Q-Tower“ 40–110 • Frühjahr 2023 20,14 1

1100 Wien, Laxenburger Straße 151 49–100 •• ••• Frühjahr 2022 27,26 1

1140 Wien, Spallartgasse 17 – „THEOs“ 46–120 •• ••• • Sommer 2022 23,63 1

1170 Wien, Alszeile 93 2–4 Zimmer •• • Frühjahr 2023 27,12 1

1220 Wien, Berresgasse BAG 5 – „SMAQamPARK“ 35–98 •• ••• Sommer 2023 25,93 1

9020 Klagenfurt, Kreuzwirtgasse 25A–33C 60–107 •• Herbst 2021 – 7

9020 Klagenfurt, Maximilianstraße 3. BA 50–90 •• Herbst 2021 – 6

9062 Moosburg, Karl-Hauser-Weg 2. BA 53–95 •• Sommer 2022 – 6

*

Eigentum

Zukünftig wohnen

Anschrift m² Finanzierung Kaufpreis Fertigstellung

HWB

FGEE**

1030 Wien, Leopold-Böhm-Straße – „The Marks Turm 2“ 40–110 • Frühjahr 2022 20,14 1

1100 Wien, Laxenburger Straße 151 – „reLax 151 E“ 50–64 • Frühjahr 2023 27,41 3

1140 Wien, Spallartgasse 19 – „THEOs“ 38–148 • Herbst 2022 23,63 2

1140 Wien, Spallartgasse 21–23 – „THEOs“ 33–146 • Herbst 2022 23,63 2

5585 Unternberg, Antanger 215 97,67 (4) •• € 381.900,– Frühjahr 2022 35 5

5771 Leogang, Nr. 142 56,95 (2) •• € 367.500,– Herbst 2022 33 5

5771 Leogang, Nr. 143 76,44 (3) •• € 346.000,– Herbst 2022 32 5

8020 Graz, Reininghausstraße Q5 „Mirror“ • Winter 2021 24,65 1

9560 Feldkirchen, St.-Ruprechter-Straße – „The View“ 38–100 • ab € 130.000,– Frühjahr 2023 – 7

83395 Freilassing, Pommernstraße 18 76,86 (2–3) •• € 392.000,– Frühjahr 2022 24 5

*

Büros

Sofort arbeiten

Anschrift m² Nettomiete/Kaution Kaufpreis

HWB

FGEE**

1020 Wien, Innstraße 24/1/Büro 1 78,71 € 935,77 / 5 BMM 25,03 1

1020 Wien, Innstraße 24/5/Büro 6 143,62 € 1.274,73 / 5 BMM 34,12 1

1140 Wien, Hauptstraße 71/1/2 115,74 € 1.044,35 / FB € 30.537,62 57 1

1220 Wien, Janis-Joplin-Promenade 18 – „Sirius“ ca. 500 auf Anfrage 25,30 1

*

Büros

Zukünftig arbeiten

Anschrift m²

Nettomiete/

Kaution

Kaufpreis

Fertigstellung

HWB

FGEE**

83395 Freilassing, Pommernstraße 18 176,67 € 509.250,– Frühjahr 2022 24 5

83395 Freilassing, Pommernstraße 18 104,85 € 363.300,– Frühjahr 2022 24 5

*

* Kontakt siehe Seite 34 ıı ** Heizwärmebedarf / Gesamtenergieeffizienzfaktor des Gebäudes oder des Nutzungsobjekts,

|B| = Bastlerwohnung |E| = Erstbezug ıı = inkl. HZ/WW ıı Finanzierung: • = freifinanziert; •• = gefördert; ••• = supergefördert; •••• = Wohnbauförderung möglich

* Kontakt siehe Seite 34 ıı ** Heizwärmebedarf / Gesamtenergieeffizienzfaktor des Gebäudes oder des Nutzungsobjekts,

|B| = Bastlerwohnung |E| = Erstbezug ıı = inkl. HZ/WW ıı Finanzierung: • = freifinanziert; •• = gefördert; ••• = supergefördert; •••• = Wohnbauförderung möglich

38 WOHNART 3.2021 3.2021 WOHNART 39


Immobilien

Lokale

Sofort arbeiten

Anschrift m² Nettomiete/Kaution Kaufpreis

HWB

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1020 Wien, Vorgartenstraße 206/2/1 257,63 € 5.000,96 / 5 BMM 43 1

*

Ordination

Sofort arbeiten

Anschrift m² Nettomiete/Kaution Kaufpreis

HWB

FGEE**

1140 Wien, Hauptstraße 71/1/2 115,74 € 1.044,35 / FB € 30.537,62 57 1

*

Sofort parken

© H&M HOME erhältlich über www2.hm.com oder in den Stores

Anschrift Anmerkung Monatsmiete Kontakt *

1020 Wien, Handelskai 130 ab € 79,96 01/92929–0 1

1020 Wien, Vorgartenstraße 145–157 ab € 76,62 01/92929–0 1

1030 Wien, Aspangstraße 6 ab € 57,10 01/92929–0 1

1060 Wien, Bürgerspitalgasse 4–6 € 79,42 01/92929–0 1

1100 Wien, Vally-Weigl-Gasse 1 € 81,30 01/92929–0 1

1110 Wien, Thürnlhofstraße 12 ab € 65,06 01/92929–0 1

1110 Wien, Wilhelm-Weber-Weg 1 € 77,36 01/92929–0 1

1130 Wien, Dermotagasse 6 Stellplatz d. Schranken gesichert KP € 18.000,– 01/40157–136 2

1130 Wien, Gobergasse 14–22 € 80,69 01/92929–0 1

1160 Wien, Neulerchenfelder Straße 87 Hebebühne KP ab € 11.180,– 01/40157–136 1

1170 Wien, Pezzlgasse 78 Hebebühne unten/oben ab € 66,– 01/92929–0 1

1210 Wien, Andreas-Hofer-Straße 1 € 50,26 01/92929–0 1

1210 Wien, Brünner Straße 261 ab € 79,37 01/92929–0 10

1220 Wien, Attemsgasse 5 Hebebühne ab € 57,78 01/92929–0 1

1220 Wien, Breitenleer Straße 217 ab € 73,57 01/92929–0 1

1220 Wien, Breitenleer Straße 230–234 ab € 65,04 01/92929–0 1

1220 Wien, Donaufelder Straße 177a € 80,45 01/92929–0 1

1220 Wien, Fahngasse 6 € 74,35 01/92929–0 1

1220 Wien, Forstnergasse 9 € 60,55 01/92929–0 1

1220 Wien, Hausfeldstraße 21–23 € 75,– 01/92929–0 1

1220 Wien, Plattensteinergasse 43 Abstellplätze im Freien € 41,35 01/92929–0 1

1220 Wien, Rosenbergstraße 58 € 67,09 01/92929–0 1

1230 Wien, Ketzergasse 86–88 ab € 55,– 01/92929–0 1

1230 Wien, Perfektastraße 58 ab € 76,54 01/92929–0 1

9020 Klagenfurt, Ebentaler Straße 5 Tiefgaragenplatz € 56,– 0463/56819 7

* Kontakt siehe Seite 34 ıı ** Heizwärmebedarf / Gesamtenergieeffizienzfaktor des Gebäudes oder des Nutzungsobjekts,

|B| = Bastlerwohnung |E| = Erstbezug ıı = inkl. HZ/WW ıı Finanzierung: • = freifinanziert; •• = gefördert; ••• = supergefördert; •••• = Wohnbauförderung möglich

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WOHNART 3.2021

* Kontakt siehe Seite 34 ıı ** Heizwärmebedarf / Gesamtenergieeffizienzfaktor des Gebäudes oder des Nutzungsobjekts,

|B| = Bastlerwohnung |E| = Erstbezug ıı = inkl. HZ/WW ıı Finanzierung: • = freifinanziert; •• = gefördert; ••• = supergefördert; •••• = Wohnbauförderung möglich

3.2021 WOHNART 41


Service

Eine Wissenschaft

für sich

Parabene, BHA und Niacinamid – liest man die Inhaltsstoffe von

Cremes oder die Empfehlungen von Kosmetikexperten, kann man

schon mal den Überblick verlieren. Wir klären auf.

Text: Michaela Werthmüller

Rätselraten beim Kleingedruckten.

Welche Inhaltsstoffe verstecken

sich in Kosmetikprodukten und

was bewirken sie tatsächlich?

Fruchtsäure-Peelings, Seren mit Hyaluronsäure

oder Collagen-Cremes: Immer wieder

liest oder hört man diese Fachbegriffe. Teilweise

werden sie auch stark beworben. Aber

was verbirgt sich eigentlich hinter den Kürzeln

und Bezeichnungen? Und was sind das

überhaupt für Stoffe?

Hier ein kurzer Überblick über wichtige Kosmetik-Inhaltsstoffe,

die man kennen sollte –

von A bis Z.

A – AHA

AHA, also Alpha-Hydroxysäure, ist eine altbewährte

Zauberformel bei Peelings. Es

handelt sich dabei um eine Glykolsäure, die

aus Zuckerrohr gewonnen wird. Glykolsäuren

werden häufig auch als „Fruchtsäuren“

bezeichnet. Sie verbessern die Ausstrahlung

der Haut, reinigen die Poren, reduzieren feine

Falten und helfen auch bei der Beseitigung

von Pigmentflecken.

B – BHA

BHA ist die Abkürzung für Beta-Hydroxysäure

– sie wird ebenfalls häufig bei Peelings

angewandt. Der Hauptbestandteil bei BHA-

Peelings ist Salicylsäure. Salicylsäure ist bekannt

als Säure, die Pickeln den Kampf ansagt.

Sie befreit die Poren von Unreinheiten

sowie von überschüssigem Talg und lindert

zusätzlich entzündete Pickel.

F – Folsäure

Folsäure ist ein Vitamin der B-Gruppe. Es

schützt die Zellen und kurbelt die Zellerneuerung

an. So kann die Haut länger straff

und elastisch bleiben.

H – Hyaluronsäure

Hyaluronsäure, ein Mehrfachzucker, kommt

in und zwischen fast allen Körperzellen vor.

Sie gilt als Verjüngungsbooster par excellence,

schützt die Haut vor freien Radikalen und ist

ein optimaler Feuchtigkeitsspeicher. Hyaluronsäure

funktioniert als perfekter Jungbrunnen,

wenn im Alter die Hyaluronsäure-

Produk tion des Körpers nachlässt.

K – Kollagen

Kollagen ist ein wichtiges Strukturprotein der

Haut, das auch in Knochen und Knorpeln

enthalten ist. Dieses Protein, das der Körper

selbst herstellt, hält etwa die Haut elastisch

und geschmeidig – leider lässt seine Produktion

im Alter erheblich nach.

N – Niacinamid

Ein wichtiges Vitamin, das ebenso als Anti-Aging-Multitalent

gilt, ist Niacinamid, eine

Form des Vitamins B3. Dieses Powervitamin

stärkt, schützt und beruhigt die Haut.

P – Parabene

Hierzu gehören etwa Propyl und Butyl. Parabene

werden häufig als Konservierungsstoffe

eingesetzt. Sie stehen aber im Verdacht, Hormonstörungen

hervorzurufen.

Q – Q10

Das Coenzym Q10 ist eine vitaminähnliche

Substanz. Es soll jung halten und neutralisiert

freie Radikale. Schönheit von innen: Hohe

Konzentrationen an Q10 finden sich übrigens

auch in unserem Essen, etwa in Sardinen,

Rindfleisch, Olivenöl, Geflügel, Brokkoli,

Sonnenblumenöl oder Käse.

42

WOHNART 3.2021

3.2021 WOHNART 43


Service

Alle Inhaltsstoffe müssen auf der

Verpackung angegeben werden. Diese

Angabe nennt sich INCI (International

Nomenclature of Cosmetic Ingredients).

R – Rhamnose

Rhamnose ist ein Zuckermolekül, das aus einem

brasilianischen Gewächs gewonnen

wird; es soll altersbedingte Hauterscheinungen

vermindern.

R – Retinol

Geht es um Säuren und Anti-Aging, darf der

Klassiker Retinol nicht fehlen. Retinol, besser

bekannt unter der Bezeichnung Vitamin A1,

fördert die Kollagenbildung, wirkt hautverjüngend

und wird auch häufig in der Akne-Behandlung

eingesetzt.

S – Silikone

Silikone wie Dimetricon werden zum Glätten

und Aufpolstern verwendet und haben einen

weichzeichnenden Effekt. Aber Achtung: Sie

sind ähnlich wie Parabene nicht ganz unumstritten

und sollen Störungen im Hormonhaushalt

hervorrufen.

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S – Sulfate

Sulfate wie beispielsweise Natriumlaurylsulfat

(SLS) sind Schwefelsäuren, die reinigen und

schäumen, der Haut aber auf Dauer die

Feuchtigkeit entziehen können.

T – Tocopherol

Das Tolle an Tocopherol – eine Form von Vitamin

E – ist, dass es hauterneuernd wirkt

und die Haut gegen die schädlichen Auswirkungen

der freien Radikale schützt.

U – Urea

Urea – oder Harnstoff – kennen die meisten

nur als unnötiges Stoffwechsel-Endprodukt,

das mit dem Urin ausgeschieden wird. Aber

Urea steckt auch in unserer Haut und ist ein

wichtiger Bestandteil, um Feuchtigkeit zu binden

sowie den Feuchtigkeitsgehalt der Haut

nachhaltig zu erhöhen. Außerdem sorgt Urea

für die Geschmeidigkeit unserer Haut. Bereits

zwei Prozent Urea in Cremes beschleunigen

die Wundheilung und helfen bei Geschwüren.

Z – Zinkoxid

Die chemische Verbindung aus Zink und Sauerstoff

wird oft als physikalischer Sonnenschutz

eingesetzt, weil sie die Sonnenstrahlen

wie ein Spiegel reflektiert.

EIN BLICK GENÜGT

INCI-Check.

Beim Kauf von Beauty-Produkten ist es nicht verkehrt, einen Blick auf das

Etikett zu werfen. Wie bei Nahrungsmitteln sollte man die Inhaltsstoffe

genauer unter die Lupe nehmen. Diese müssen auf der Verpackung sowie am

Produktbehälter deklariert werden. Die Kennzeichnung erfolgt nach dem

EU-weit einheitlichen System der Internationalen Nomenklatur für kosmetische

Inhaltsstoffe (International Nomenclature of Cosmetic Ingredients, kurz INCI).

Die Inhaltsstoffe müssen nach ihrem Gewichtsanteil in abnehmender

Reihen folge aufgelistet werden. Inhaltsstoffe, die weniger als ein Prozent

Anteil am Produkt haben, kann der Hersteller am Ende der Liste in beliebiger

Reihenfolge angeben.

Tipp: Cosmile-App

Diese App scannt den Strichcode auf dem Produkt und erkennt die verwendeten

Stoffe, liefert zu jedem Inhaltsstoff die deutsche Bezeichnung oder eine

Beschreibung und erläutert außerdem, welchen Zweck dieser Stoff in dem

betreffenden kosmetischen Produkt erfüllt.

© Getty Images

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44

WOHNART 3.2021


Service

Tipps & Tricks

Kraftvoll

Kraftsport und seine Vorteile.

Tipps, wie man Logophobie bekämpft, schlechte Gerüche im Haus vertreibt, warum Krafttraining

empfehlenswert ist und wie man den Dekotrend Trockenblumen selbst macht.

Text: Angela Sirch

Redegewandt

Keine Angst mehr vor dem Sprechen.

Die Hände zittern, Schweißperlen stehen

auf der Stirn, und im Kopf spielen

sich alle möglichen angsteinflößenden

Szenarien ab. Wir alle waren wohl

schon einmal an diesem Punkt: Wir sollen

eine Rede halten, über ein Buch referieren

oder im Meeting ein Projekt

präsentieren – und schon spielt das

Nervenkostüm verrückt.

» Der erste Schritt gegen den Angstgegner

in uns ist, sich bewusst zu machen,

dass man mit seiner Angst nicht

alleine ist: Bei Umfragen zum Thema

Angst steht das Sprechen vor Gruppen

meist auf Platz 1.

» Angesichts dieser Tatsache sprechen

Sie besser ganz offen über Ihre Angst.

Versuchen Sie nämlich, diese zu

verheim lichen, kann es gut sein, dass

Sie neben der Angst vor dem Vortrag

auch noch befürchten, dass Ihre Angst

sichtbar wird – und das trägt auf jeden

Fall nicht zur Entspannung bei.

» Glauben Sie nicht alles, was Sie denken!

In Momenten, in denen wir Angst haben,

neigt unser Geist dazu, alle möglichen

Horrorszenarien durchzuspielen.

Gegen solche Gedanken anzukämpfen

ist oft kontraproduktiv; stattdessen hilft

es, sich in einer Art innerem Monolog

vor Augen zu halten, dass es sich hierbei

nur um Gedanken und nicht um die

Wahrheit handelt.

» Gute Vorbereitung ist die halbe Miete

– und damit ist nicht gemeint, den

Vortrag auswendig zu lernen. Tragen

Sie ihn laut vor dem Spiegel oder vor

einem guten Freund oder Familienmitglied

vor, um weniger den Inhalt

als vielmehr die Situation des Redens

zu üben.

» Bewegung und Kommunikation vor

dem Vortrag können ebenfalls zur

Entspannung beitragen. Beim Gehen

bekommen wir den Kopf frei, und

wenn wir vor dem Vortrag mit Freunden

oder Menschen aus dem Publikum

ein wenig Smalltalk führen,

schwindet die Angst vor den Zuhörern

merkbar; außerdem kommen

wir so nicht in Versuchung, uns in

unseren negativen Gedankenkreisen

zu verlieren.

© Getty Images

Geruchsarm

Hausmittel gegen üble Gerüche.

Wo gekocht wird, bleiben oftmals unangenehme

Gerüche zurück – kein

Problem! Mit einigen Hausmitteln

lassen sich Gerüche neutralisieren.

Eines kennen die meisten von uns aus

der Weihnachtszeit: frische Orangen

mit Nelken spicken und auf die Fensterbank

legen. Ein weiteres altbekanntes

Mittel ist Essig: Einfach eine

Schale mit Wasser und Essig im Verhältnis

2:1 aufstellen, und wenn die

Gerüche verschwunden sind, gut

durchlüften. Unsere Haut nimmt

Wirk- und Duftstoffe besonders intensiv

auf. Was bei der Hautpflege gut

ist, ist beim Zwiebel- und Knoblauchschneiden

eher weniger von Vorteil.

Oft hilft hier nicht einmal mehrmaliges

Händewaschen. Tipp: Verreiben

Sie etwas Salz zwischen den Händen

oder reiben Sie Ihre Hände an Edelstahl

z.B. an der Küchenspüle. Salz ist

übrigens auch ein gutes Hausmittel,

wenn es einmal unangenehm aus dem

Abfluss der Spüle riecht. Einfach zwei

Esslöffel in den Abfluss leeren, eine

halbe Stunde einwirken lassen und

nachspülen. Sollte der unangenehme

Geruch aus dem Mülleimer herrühren:

Mist entsorgen, den Abfalleimer

mit etwas Spülmittel reinigen, und

bevor der neue Müllbeutel befestigt

wird, den Boden des Mülleimers mit

Katzenstreu auslegen – sie bindet bekanntlich

Feuchtigkeit und Geruch.

Bleiben Sie im Fitnesscenter noch immer

dem altbekannten Laufband treu?

Machen Sie einen großen Bogen um

den Hantel-Bereich? Dann empfehlen

wir, die falsche Scheu hinter sich zu

lassen, denn Krafttraining hilft nicht

nur beim Abnehmen und Formen des

Körpers: Es ist vor allem sehr gut für

die Gesundheit. Dazu vorab eine Botschaft

an alle Frauen, die durch Bilder

von Bodybuilderinnen einen falschen

Eindruck von Krafttraining bekommen

haben: Einen solchen Körper erhält

man lediglich als Profi mit einer

abgestimmten Diät. Wenn Sie 2 bis 3

Mal die Woche trainieren und sich

normal ernähren, werden die Muskeln

einfach nur schön definiert. Was sich

zudem auch verbessert, wenn man den

Rücken, das Becken und die Bauchmuskeln

trainiert, ist die Haltung. Dadurch

können Rückenschmerzen reduziert

und die Bandscheiben entlastet

werden. Zudem werden durch Krafttraining

die Sehnen und Bänder gestärkt

und die Knochendichte erhöht,

was Osteoporose im Alter vorbeugen

kann. Menschen, die regelmäßig trainieren,

sind zudem weniger anfällig

für Verletzungen, entlasten ihr

Herz-Kreislauf-System und beugen

Diabetes vor. Wenn Sie Sorge haben,

etwas falsch zu machen, buchen Sie

sich eine Stunde mit einem Personal

Trainer und lassen Sie sich die ideale

Nutzung der Geräte vorzeigen.

Trockengelegt

Wie man Blumen selbst trocknet.

Nicht nur die Mode der 1980er und

90er Jahre, auch einige Interieur- und

Dekotrends haben Wiedererkennungswert:

Die Trockenblumen sind

wieder angesagt. Wer im Trend liegen

möchte, kann sie um teilweise viel

Geld online bestellen oder sich selbst

am Blumentrocknen versuchen. Nehmen

Sie dazu Ihre Auswahl an

Schnittblumen her und entfernen Sie

entlang des unteren Drittels der Blumen

die Blätter und Dornen. Um die

Farbe der Blumen während des Trockenprozesses

zu erhalten, stellen Sie

die Blumen zwei bis drei Stunden ins

Wasser, bevor es ans Trocknen geht,

und achten Sie darauf, dass sie während

des Trocknens nicht allzu viel

Licht ausgesetzt sind. Nun werden die

Blumen nach Größe sortiert: Kleine

Blumen können mit einem Faden zu

Sträußchen zusammengebunden werden,

große Blumen trocknen am besten

alleine. Binden Sie nun die Sträuße

und einzelnen Blumen mit dem

Blütenkopf nach unten an ein Seil,

und zwar an einem warmen und trockenen

Ort. Je nachdem, wie dick der

Blumenstängel ist, benötigt die Blume

ein paar Tage bis höchstens ein paar

Wochen zum Trocknen. Sind die Trockenschönheiten

fertig, können sie

mit einem Garn zusammengebunden

und in eine Vase gestellt werden – natürlich

ohne Wasser.

46

WOHNART 3.2021

3.2021 WOHNART 47


Kultur Tipps

Kulturgenuss

im Überblick

Was Sie nicht verpassen sollten.

Text: Angela Sirch

frische Luft - besser Wohnen

- Feuchtegesteuerte bedarfsgeführte Lüftungsanlage HYGROSTAR

BUCH-TIPP

Lehrreiche Raumgestaltung

Neue Schulräume. Architektur für zeitgemäßes Lernen

Roman Weyeneth & Tilo Richter, 2018, Christoph Merian Verlag

- Systeme für Wärmerückgewinnung

- Kellerlüftungen

- Schutzräume für den zivilen und militärischen Bereich

Neue Schulräume eröffnen Möglichkeiten für die Bildung von heute

und morgen. Der aufwändig gestaltete Bildband von Tilo Richter mit

Fotografien von Roman Weyeneth zeigt, wie neue Formen des Lernens

geschaffen werden können. Neben einem Überblick über die

Geschichte der Schulhausarchitektur beschäftigt sich Richter damit,

wie zeitgenössische Architektur und Raumgestaltung mit moderner

Pädagogik gekonnt verbunden werden können.

AUSSTELLUNG

» ab 02. Dezember 2021

Hot Questions – Cold Storage

Architekturzentrum Wien

Museumsplatz 1, 1070 Wien

azw.at

Die neue Schausammlung des Architekturzentrums

Wien ersetzt die

seit 2004 bestehende a_schau, die

chronologisch die Geschichte des

österreichischen Baugeschehens

wiedergab. In den letzten 17 Jahren

ist die Sammlung allerdings auf

über 85 Vor- und Nachlässe angewachsen.

Zeit für frischen Wind!

Anhand von sieben thematischen

Kapiteln wird die Baugeschichte

des Landes auf neue Weise sichtbar

gemacht.

TIPP

» online

Österreich in Bild und Ton

mediathek.at

Wollten Sie auch schon immer einmal

wissen, wie sich Kaiser Franz

Joseph tatsächlich angehört hat?

Und wie es in Wien aussah, als die

Automobile die Stadt eroberten?

Dann sollten Sie im audiovisuellen

Archiv des Technischen Museums

Wien vorbeischauen. Hier finden

Sie spannende Bild- und Tondokumente

in Form von Onlineausstellungen

z.B. zum Thema „Präsidenten

und Kanzler“, „Mozart – eine

akustische Hörreise“ oder „Frauenstimmen“.

Begeben Sie sich auf

eine sehenswerte Zeitreise!

AUSSTELLUNG

» bis 30. Januar 2022

Wotruba. Himmelwärts

Belvedere 21

Arsenalstraße 1, 1030 Wien

belvedere.at

Die Kirche „Zur Heiligsten Dreifaltigkeit“,

entworfen von Fritz Wotruba,

scheidet bis heute die Geister.

Das Belvedere 21 widmet dem Bauwerk,

das zwischen 1974 und 1976

am Wiener Georgenberg errichtet

wurde, eine eigene Ausstellung.

Anhand von Modellen, Zeichnungen

und Plänen wird die Entwicklung

der Kirche nachvollziehbar

und in weiterer Folge in Bezug zu

Wotrubas Gesamtwerk und zu internationalen

Beispielen skulpturaler

Architektur gesetzt.

TIPP

» online

Architektur und Bildung

architekturtage.at

Die Architekturtage stehen in der

Saison 2021/2022 unter dem

Motto „Architektur und Bildung:

Leben Lernen Raum“. Die Eröffnung

fand am 11. Juni 2021 statt

– doch keine Sorge, Sie können

die Beiträge diverser Architekturhäuser

aus Österreich in der

„Architekturtage TV-Thek“ nachsehen.

Zu sehen gibt es Beiträge

über innovative Schulprojekte,

Filme über die Geschichte des

Bildungsbaus in Österreich, Visionen

junger Architektinnen und

Architekten sowie persönliche Erinnerungen

an Schulwege.

© Archiv Hans Hollein, Az W und MAK, Wien, Johannes Stoll / Belvedere, Wien, Gisela Erlacher, beigestellt

Krobath protech GmbH | Mühlgasse 1 | 8330 Feldbach, AUSTRIA | Tel. +43 (0) 3152 370 00-500

Fax +43 (0) 3152 370 00-555 | E-Mail: office@protech.krobath.com | www.krobath.com

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WOHNART 3.2021


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Optimale Optimale

Anpassung Anpassung an an

vorhandene vorhandene

Bohrlöcher Bohrlöcher

Mag. Helga Mayer

ist Geschäftsführerin der

immo 360° und Herausgeberin

von WOHNART.

LEHRREICH

Die Einzigartigkeit jedes Kindes

und seine besonderen Begabungen

und Fähigkeiten stehen in der

Dorfschule Am Himmel in Wien

19 an erster Stelle. Hier lernen die

Kinder und Jugendlichen nicht nur

Selbstständigkeit und dass jeder

Mensch anders und auf seine

Weise wertvoll ist, sondern profitieren

auch von einer gekonnten

Kombination aus Innen und Außen.

Zudem können in den Ateliers

zusätzlich Fertigkeiten für das tägliche

Leben erworben werden – von

Brotbacken bis Programmieren.

schule-am-himmel.at

RRaum für Bildung, zum Lernen, Kreativsein,

zum sozialen Austausch – für all das und noch

viel mehr sollten Bildungsinstitutionen Platz

und eine inspirierende Umgebung bieten. Ich

selbst kann da wohlgemerkt auf keinen großen

Erfahrungsschatz zurückgreifen, da ich

vom Kindergarten bis zur Matura in ein und

derselben Schule war. Wir hatten das Glück,

über genügend Bewegungsmöglichkeiten

zu verfügen, und das ist für Kinder natürlich

ein Traum. Bis zu einem Umbau während

meiner Volksschulzeit gab es sogar ein

Schwimmbad. Die Klassenzimmer waren in

alten Gebäuden untergebracht; somit waren

die Räume hoch, die Gänge breit, und es war

überall hell. Ich habe mich dort sehr wohl gefühlt.

Die räumliche Umgebung kann meiner

Ansicht und Erfahrung nach die Lernbereitschaft

von Kindern und Jugendlichen positiv

beeinflussen. Dass dies aber nicht einzig und

allein ausschlaggebend ist, davon bin ich auch

überzeugt. Ich war auf meiner vor Längerem

hier erwähnten Ugandareise nicht nur in Nationalparks

für Tierbeobachtungen unterwegs,

sondern habe auch eine Dorfschule besucht.

Die Klassenzimmer, die Ausstattung und die

sonstigen Einrichtungen waren wirklich sehr

schlicht, aber die Freude am Lernen und am

Zusammenkommen mit anderen Kindern war

in den glänzenden Kinderaugen eindeutig zu

sehen. Das war für mich ein unglaublich schönes

und positives Erlebnis. Ich hatte auch großes

Glück bei der Wahl der Schule für meinen

Sohn. Er besucht die Dorfschule Am Himmel.

Allein der Name … Eingebettet in der Natur,

direkt am Wienerwald und in den Weinbergen

gelegen, bildet dort nicht nur das Umfeld,

sondern auch der in den Jahren 2019/20 fertiggestellte

Zubau eine optimale Lernumgebung.

goya + MAGK Architekten haben dieses Projekt

nach einem Wettbewerb gemeinsam realisiert.

Die Gebäudekonfigurationen, die sich

auch im Inneren wiederholen, die Helligkeit

und Ausgestaltung der Räume, der stets vorhandene

Grünraumbezug machen fast Lust,

wieder die Schulbank zu drücken.

Ich wünsche Ihnen eine schöne Winterzeit

und bleiben Sie gesund!

© Lukas Ilgner, Hertha Hurnaus

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