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STAMA_RuG

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November 2021

RECHT

& GELD

Spezial

Spiegelzelttheater

Weihnachtliche Bühne auf Zeit

Tanzfieber

Die „Let‘s Dance“-Live-Tour in der ÖVB-Arena

Geschenketipps

Lokale Ideen zum Fest

Kira Petrov leitet ein Theater und möchte „Miss Germany“ werden

Die Powerfrau


Auch im Alter –

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2

*/** Nähere Informationen hierzu lassen wir Ihnen gerne zukommen.


Weihnachtsklima

Können Sie sie auch schon hören? Diese leisen Glöckchen

im Hintergrund, die immer lauter zu werden scheinen?

Das sind bereits die Glocken, die das Fest der Feste ankündigen.

Erste Weihnachtsmärkte eröffnen im November, es

wird auf verträumte Beleuchtung umgestellt, Lebkuchen und

Co. sind bereits seit Ende August in den Supermarktregalen

zu finden. Die ursprünglich

ruhige und besinnliche Zeit

startet relativ aufgeregt und

verfrüht. Wer gut gewappnet

sein und nicht erst kurz vor

Heiligabend in den alljährlichen

Stress verfallen will,

sollte sich rechtzeitig um

Geschenke kümmern. Deshalb

haben wir regionale und

lokale Geschenketipps für

unsere Leserinnen und Leser

Redaktionsleiter Martin Märtens.

Foto: S. Strangmann

zusammengestellt – so sind

Sie bestens vorbereitet.

In diesem Jahr soll es in

der Bremer Innenstadt wieder

einen Weihnachtsmarkt geben. Es geht zurück zur Normalität

in Bremens guter Stube könnte man meinen. Doch gerade

die Zukunft der City wird derzeit viel diskutiert. Es geht dabei

um den demografischen Wandel, den dynamischen Strukturwandel

im Einzelhandel, die Digitalisierung und das damit veränderte

Kaufverhalten sowie die Auswirkungen der Klimakrise.

Wie sich Bremens Zentrum bis 2030 darstellen soll, wurde in

der Vertiefung des Innenstadtkonzeptes festgelegt.

Was haben Theater, Persönlichkeitstraining, Integration und

die „Miss Germany“-Wahl gemein? In Bremen ist Kira Petrov

das verbindende Element. Die 37-Jährige betreibt ein eigenes

Schauspielhaus, gründete den Verein „Integration durch Kunst“,

arbeitet als Persönlichkeitstrainerin und stellt sich jetzt beim

renommierten Wettbewerb zur Wahl. Dem STADTMAGAZIN

hat die gebürtige Russin erzählt, dass der Weg in ihre neue Heimat

Deutschland zu Beginn alles andere als leicht war.

Zudem finden Sie in unserer aktuellen Ausgabe „Recht &

Geld“-Spezial eine Zusammenstellung finanzieller und rechtlicher

Themen. Auch ökologische Aspekte und Inhalte werden

dabei in den Fokus stellt.

Das STADTMAGAZIN Bremen wünscht Ihnen viel Spaß

beim Lesen!

IN EIGENER SACHE

Richtigstellung zu „Braunes Gold“

In unserer Oktober-Ausgabe berichteten wir umfangreich

über Kaffee aus Bremen. Fälschlicherweise nannten wir

das Unternehmen Mondelez als Hersteller von Jacobs, Café

HAG, Tassimo und Onko. Die Marken Jacobs, Café HAG und

Tassimo gehören seit 2015 aber zum Unternehmen Jacobs

Douwe Egberts und nicht zu Mondelez. Die Marke Onko

gibt es nicht mehr, sie wurde bereits vor 2015 vom Markt

genommen. Stattdessen gehört jetzt die Marke Senseo zum

Unternehmen. Wir bitten diese Fehler zu entschuldigen.

Mit uns in besten Händen!

Sie möchten verkaufen… wir suchen Immobilien aller Art

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Herausgeber & Verlag:

WESER-KURIER Mediengruppe

Magazinverlag Bremen GmbH

Martinistraße 43, 28195 Bremen

Telefon 04 21 / 36 71-49 90

E-Mail info@stadtmagazin-bremen.de

Redaktion: Martin Märtens (V.i.S.d.P.),

Jennifer Fahrenholz, Zoé Rugen

Autoren: Werner Schwarz, Dirk Böhling, Matthias Höllings,

Temi Tesfay, Michaela Schaffrath, Judith Remke, Insa Lohmann

Grafik/Layout: B. O. Beckmann

Lektorat: Kerstin Radtke

Anzeigen: Volker Schleich (verantwortlich),

Anja Höpfner, Anne Zeidler, Dieter Kück,

Per-Uwe Baad, Hermann Bruckmann

Anzeigenannahme: Tel 04 21 / 36 71-20 55 und -49 85

Druck: Dierichs Druck+Media GmbH & Co. KG,

Frankfurter Straße 168, 34121 Kassel

Urheberrechte: Der Nachdruck von Beiträgen ist nur mit

Genehmigung des Verlages und mit Quellenangabe gestattet.

Titelbild: Marco Meister

IMPRESSUM

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Wenn Sie freiwillig an einem Gewinnspiel teilnehmen wollen, erheben

und verarbeiten wir auf der Grundlage des Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO

(berechtigtes Interesse) die hierzu von Ihnen zur Verfügung gestellten

personenbezogenen Daten in dem Umfang, den die Teilnahme an dem

Gewinnspiel erfordert. Berechtigtes Interesse unsererseits ist die

effiziente Durchführung der Aktion.

Sofern wir die Aktion mit Kooperationspartnern durchführen, übermitteln

wir Ihre Daten auch zweckgebunden an diese. Nach der Gewinnspielteilnahme

werden wir, nach Übermittlung der Daten der Gewinner

an den Veranstalter, Ihre diesbezüglichen Daten löschen. Das Mindestalter

zur Teilnahme an Gewinnspielen beträgt 18 Jahre.

Weitere Informationen finden Sie unter:

www.stadtmagazin-bremen.de/datenschutz.

3


INHALT

TITELSTORY

„Wie im Märchen“ 12

Theaterleiterin Kira Petrov will „Miss Germany“ werden

LOKALES

Ideen für den Einzelhandel 9

Förderung für besondere Konzepte

Spiegelzelttheater:

Weihnachtliche Bühne auf Zeit

16

Messe-Trio 18

„FISCH & FEINES“, „ReiseLust“ und „CARAVAN Bremen“

BOULEVARD

Neustart mit Kaiser 20

Unterwegs auf den Boulevards der Hansestadt

GESCHENKETIPPS

Lokales unterm Weihnachtsbaum 26

Was die Hansestadt beim Adventsshopping zu bieten hat

Fotos: FR, Oliver Killig

Im Interview:

Schauspieler Walter Sittler

58

GESUNDHEIT

Im Einsatz für die Care-Arbeit 32

„Bremer Frau des Jahres 2021“: Soziologin Sonja Bastin

GASTRO

Temis Töpfe 38

Aus dem Luso Brasileiro: Rogerios Resteeintopf

mit Reiseleitung von der

Abfahrt bis zur Rückkehr

Feststimmung am Sandstrand 40

Lankenauer Höft eröffnet „Winter-Wunder-Strand“

KONZERTE

Heimspiel 50

Werder-Fan Nico Santos kommt ins Pier 2

4

Advent im Bayerischen Wald

23. – 28.11.2021

Wintervergnügen im Bayerischen Wald

22. – 29.01.2022

Schneezauber in Finnland

03. – 08.02.2022

Mandelblüte auf Zypern 12. – 19.02.2022

Information und Buchung unter

04264 - 83 74 555 sowie unter

www.reiseservice-wohlfahrt.de

RUBRIKEN

Editorial 3

Impressum 3

Kolumnen 6, 20 und 66

Rätsel 66


Klassische

Philharmonie

NordWest

und Band

METROPOL THEATER BREMEN

präsentiert:

07.11.21 - 14:00h

Der Zauberlehrling

21.11.21 - 15:00h

Der Räuber Hotzenplotz

26.11.21 - 20:00h

Dirk Böhling live

27.11.21 - 20:00h

Philharmonic Rock

01.12.21 - 20:00h

Ein Mann im Schnee

Weihnachten mit Erich Kästner

03.11.2021 - 20:00h

The Music Of James Bond & More

03.12.2021 - 16:00h

Die kleine Zauberflöte

16.12.2021 - 19:30h

Weihnachtliche Operngala

09.01.2022 - 15:00h

Die Konferenz der Tiere

04.11.2021 - 20:00h

Sukhishvili

04.12.2021 - 20:00h

New York Gospel Show

17.12.2021 - 20:00h

Slammer Filet - Weihnachtsgala

11.01.2022 - 20:00h

Schwanensee - Ballett

14.11.2021 - 15:00h

Dschungelbuch

05.12.2021 - 20:00h

Tschaikowsky Ballettgala

23.12.2021 - 18:30h

Bremer Weihnachtssingen

12.01.2022 - 20:00h

Falco - Das Musical

29.11.2021 - 20:00h

The Spirit of Freddie Mercury

08.12. - 12.12.2021

Disney Die Schöne und das Biest

25.12.2021 - 16:00h

Cinderella - Ballett

14.01. - 16.01.2022

Thriller – Live

02.12.2021 - 19:30h

Ein Weihnachtstraum

13.12.2021 - 20:00h

Sweet Caroline

07.01.2022 - 19:00h

Musik-Highlights - Die Eiskönigin

und viele mehr ...

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BREMEN

DAS OPEN-AIR

HIGHLIGHT 2022

01. - 24. Juli 2022

01.

Juli

02.

Juli

05.

Juli

06.

Juli

09.

Juli

10.

Juli

10.

Juli

Oleta Adams & Philharmoniker

Bremer

Jamie Cullum

Herbie Hancock

Hossa

SCHILLER

Pettersson & Findus

Urmel aus dem Eis

- aber bitte mit Schlager!

Die FRITZ-Schlagershow

11.

Juli

12.

Juli

13.

Juli

14.

Juli

15.

Juli

17.

Juli

17.

Juli

Philharmonic Rock

The Music of John Williams

La Traviata

Nabucco

Die Zauberflöte

Best of Classic

Die Nacht der Tenöre

16.

Juli

18.

Juli

21.

Juli

23.

Juli

23.

Juli

24.

Juli

24.

Juli

24.

Juli

Bremer RathsChor

The Hooters

Slammer Filet

Beatrice Egli

Der Grüffelo

Pippi in Taka-Tuka-Land

ABBA today

Programm & Tickets versandkostenfrei: seebühne-bremen.de

5


Lesung mit Musik:

Freitag, 26. November

ab 20 Uhr im Metropol

Theater

BABY-BOOMER-BÖHLING

Geschmäcker und Gerüche

LOKALES

6

Kennen Sie das auch? Gewisse Geschmacksreize oder Gerüche

sind für mich untrennbar mit Erlebnissen, Ritualen

oder Bildern aus meiner Kindheit verbunden. Bei dem

Geschmack von Teewurst habe ich zum Beispiel sofort Popeye,

den Seemann vor Augen, weil ich diese Zeichentrickserie eine

Zeit lang zum Abendbrot geguckt habe und da gab es bei uns

immer Teewurst.

Oder die innige Verbindung zwischen rotem Früchtetee und

großen Metallkannen. Das Eine geht für mich nicht ohne das

Andere – und beides ist für mich auf ewig in Jugendherbergen

oder Schullandheimen verortet.

Jetzt im Herbst, meiner Lieblingsjahreszeit, habe ich die

meisten Geruchserinnerungen: Bei kühler abendlicher Herbstluft

kommen mir Laternenumzüge in den Sinn, denen ich zunächst

als kleiner Pöks mit einer großen gelben Sonne, die natürlich

ein Mond sein sollte, hinterherlief und die ich später als

Trompeter mit dem örtlichen Fanfarenzug anführte.

Besonders ausgeprägt sind solche sinnlichen Erinnerungen

bei mir in Verbindung mit dem herbstlichen Geruch von nassem

Holz und Laub. Sofort sehe ich meinen Freund Holger oder

meinen Schulkameraden Winfried zusammen mit mir im Wald

Höhlen bauen. Stundenlang haben wir gefällte oder heruntergefallene

Äste zu kleinen Tipis aufgestellt oder über größere

Erdvertiefungen gestapelt und dann mit Laub bedeckt, um dann

stolz in unserem unterirdischen Versteck zu sitzen. Klar sahen

wir danach nicht nur entsprechend aus, wir rochen auch nach

Holz und Laub – bis heute mein Lieblingsgeruch neben frisch

gemähtem Gras. Bei dem denke ich wiederum an Gras-Schlachten

im Sommer. Der Zeitpunkt für diese musste genau abgepasst

werden – nämlich kurz nachdem der Hausmeister unserer

Wohnsiedlung mit einem kleinen Aufsitzrasenmäher frisch

gemäht hatte und bevor er zum Zusammenhaken wiederkam!

Nach diesen „Bewürfnissen“ musste man entweder direkt in

den See springen oder unter den Gartenschlauch hüpfen, um

dem gnadenlosen Jucken der kleinen Grashalme zu entgehen!

Wenn man das so liest, könnte man meinen, ich sei in Bullerbü

aufgewachsen. Aber ich glaube, dass es nicht wenige Babyboomer

gibt, die ähnliche Kindheitserinnerungen haben

– nur die Geruchs- und Geschmackserinnerungen sind im Detail

eben verschieden. Ein frisch bezogenes Bett erinnert mich

immer ein bisschen an die Übernachtungen bei meinen Großeltern

in für mich damals riesengroßen

Federbetten. Bei Ledergeruch

denke ich an meinen ersten mit Stolz

getragenen Schulranzen, der Gedanke

an Rudi Carrells „Laufendes Band“

taucht meine Sinne augenblicklich

in frisch geduschtes Nivea-Creme-Aroma.

Und steigen mir Abgase

eines Zweitaktmotors in die Nase,

Dirk Böhling, Jahrgang

1964, ist Schauspieler,

Regisseur, Moderator und

Autor. Im STADTMAGA-

ZIN wirft er einen Blick

auf seine Generation –

und auf Bremen.

sehe ich wieder meine wunderschöne

blaue Zündapp ZR 20 vor mir …

was hab ich mein Mofa geliebt!

Ich erinnere mich übrigens auch

noch ganz genau daran, wie meine

erste große Liebe in der Grundschule

roch – deshalb hege ich bis heute

liebevolle Gefühle zu Apfelshampoo!

Foto: C. Kuhaupt

Der Duft von Glühwein

Bremer Weihnachtsmarkt und Schlachtezauber sollen die

Innenstadt in diesem Jahr vom 22. November bis zum 23.

zum Leuchten bringen. Der traditionelle Markt findet in

historischer Kulisse rund um die „gute Stube“ mit Roland, Rathaus

und Dom statt. Unter dem Motto „Historisch, winterlich,

maritim“ erstrahlt und lockt die Weserpromenade zwischen

Wilhelm-Kaisen-Brücke und Brill. (SM)

Dunkle Jahreszeit beginnt

swb: Defekte Straßenbeleuchtung jetzt melden

Was ist eigentlich zu tun, wenn die Straßenlaterne direkt vor der

eigenen Wohnung defekt ist? Man sollte es direkt melden! „Es

ist nicht so, dass in einer Schaltzentrale auf einem riesigen Plan

alle Leuchten der Stadt abgebildet sind und immer, wenn Störungen

auftreten, ein

Licht blinkt. So weit

ist die Digitalisierung

bei der öffentlichen

Beleuchtung leider

noch nicht fortgeschritten“,

berichtet

Frank Gollasch, Niederlassungsleiter

der

swb Beleuchtung in

Bremen. Die Mithilfe

der Bremerinnen und

swb Beleuchtung behebt Störungen bei

den Laternen. Foto: R. Stümpke

Bremer sei sehr wichtig: Nur wenn die Störungen der Straßenbeleuchtung

gemeldet werden, können diese auch zügig behoben

werden. Gollasch fügt hinzu: „Die Beleuchtungsanlage wird

zwar regelmäßig von uns geprüft, aber bei knapp 60.000 Lichtpunkten

in Bremen und Bremen-Nord können unsere Monteure

nicht täglich überall präsent sein.“

Um eine Störungsmeldung bittet die „swb Beleuchtung“,

wenn die Straßenbeleuchtung in Bremen ausgefallen ist, flackert

oder durch einen Unfall beschädigt wurde. Unter der Nummer

0800 887-6060 ist für alle Anrufe aus dem Festnetz und dem

Mobilnetz ein kostenfreier Anschluss geschaltet. Zusätzlich können

Störungen auch per E-Mail an stoerungsannahme.beleuchtung@swb-gruppe.de

oder online über www.stoerung24.de

sowie die App „stoerung24“ gemeldet werden. (SM)

Foto: C. Kuhaupt


Foto: MÄR

Alte Führerscheine bis Ende

des Jahres umtauschen

Bürgeramt bittet um rechtzeitige Terminbuchung /

Betroffen sind zunächst die Jahrgänge 1953 bis 1958

Die alten „Lappen“

haben ausgedient und

müssen nach und nach

ersetzt werden.

Bis Ende 1998 erhielten Fahrschülerinnen und -schüler nach

erfolgreicher Prüfung einen grauen beziehungsweise einen

rosa Papierführerschein. Nach 1998 wurden nur noch Versionen

im Scheckkartenformat ausgestellt. Nach bundesrechtlicher

Vorgabe sind nun sukzessive alle

alten Führerscheine umzutauschen. Den

Anfang machen die Jahrgänge 1953 bis

1958.

Einige Tausend Bremerinnen und

Bremer haben bereits Alt gegen Neu getauscht

und ihren neuen Führerschein

inzwischen beantragt oder bereits erhalten.

Doch rund 25.000 Bürgerinnen und

Bürger aus den oben genannten Jahrgängen

sind bisher noch nicht aktiv geworden.

Dagmar Gattow, Leiterin des Bürgeramtes,

bittet daher alle Bürgerinnen

und Bürger aus dieser Gruppe dringend,

sich möglichst bald einen Termin in der

Führerscheinstelle (Stresemannstraße 48) unter der Nummer des

Bürgertelefons 115 oder online unter www.bremen.de zu holen.

(SM)

Neue Läden für die Innenstadt

Nächste Runde im Wettbewerb „Pop-up-Stores“

Gleich vier Einzelhandelsflächen werden im Rahmen des Wettbewerbs

„Pop-up-Stores“ ausgelobt, den die WFB Wirtschaftsförderung

Bremen GmbH im Rahmen des Zukunftsfonds Innenstadt

durchführt. Die Flächen befinden sich mit den Standorten Sögestraße,

Knochenhauerstraße, Katharinenklosterhof und Lloydpassage

in bester Innenstadtlage. Gesucht werden innovative

Konzepte, die es so in der Innenstadt noch nicht gibt. Die Gewinner:innen

können sich dann ab März 2022 für zunächst elf Monate

mietfrei ausprobieren.

Mit dem Concept-Store ekofair sowie den drei Pop-up-Stores

„Hello Good Buy“, „m:pura“ und „FAEX“ wurden nach gleichem

Prinzip schon vier neue Konzepte gefunden, die die Innenstadt

aktuell bereichern. (SM)

Der Wettbewerb läuft vom 28. Oktober bis 6. Dezember.

Weitere Informationen gibt es unter www.popup-bremen.de.

Foto: C. Kuhaupt

7


LOKALES

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Redaktionelle

Kontrolle

Filialleiter Dirk Hempel begrüßt die Kundinnen und Kunden

im Butlers.

Foto: E. Peters

Bummel durch die

Domshofpassage

Nachhaltiges, Kulinarisches und X-Mas-Deko

Halhuber setzt im Winter auf nachhaltige Mäntel, die aus

der Partnerschaft mit dem italienischen Textilunternehmen

Manteco stammen. Das Besondere: „Mithilfe von

Recycling und dem Einhalten des Responsible Wool Standards

wirkt Manteco dem Wegwerftrend entgegen und setzt sich für

das Tierwohl ein. Es entstehen hochqualitative, feine Wollstoffe,

die durch reines Recycling und ohne den Zusatz chemischer

Stoffe gefärbt wurden“, erläutert Store-Managerin Dorothea

Breder. Nur wenige Meter weiter finden sich bei Bree oder

Volker Lang sicher auch passende Hand- oder Schultertasche,

vielleicht auch eine Mini-Box-Tasche für Handy & Co., wie sie

Volker-Lang-Filialleiterin Julia Stahl empfiehlt.

Unter dem Motto „Herbst trifft X-Mas“ hat sich das Team

bei Butlers auf die gemütliche Jahreszeit vorbereitet. „Harvest

Splendor“ („Erntepracht“) heißen die hübschen Dekopilze, die

sich für Regale, Fensterbänke und den gedeckten Tisch eignen.

„Dazu passen optisch sehr gut Strohgebinde und Kränze sowie

zur Weihnachtszeit unsere außergewöhnlichen Baumanhänger“

sagt Filialleiter Dirk Hempel.

Süßes nicht nur zur Weihnachtszeit bietet die Confiserie

Leysieffer. Neu gestaltet wurde in diesem Jahr der beliebte

Weihnachtskalender, genannt „Stadtkalender“. „Die Ausgabe

2021 zeigt sehenswerte Gebäude aus den Leysieffer-Standorten“,

erläutert Filialleiterin Gaby Krüger. Unter dem Stichwort

„Selber machen lassen“ können Unternehmen übrigens individuelle

Pralinengebinde mit Firmenaufdruck und persönlichen

Grußkarten erstellen lassen.

Zutaten für winterliche Heißgetränke gibt es im Tee-Handels-Kontor

Bremen, zum Beispiel die neue Biotee-Serie „Groove“

mit vielversprechenden Namen wie „Power of Love“, „Taste of

Heaven“ und „Miles of Smiles“.

Und auch für das leibliche Wohl ist in der Domshof-Passage

gesorgt: Einzigartige Kaffeevielfalt und andere Getränkespezialitäten

italienischem Flair bietet das „IO Casa del Caffè“. Kaffeespezialitäten

und leckere Snacks gibt es bei Tenter’s Backhaus,

für warme Mahlzeiten sorgt das Restaurant „mai-mai“ mit modern

interpretierten Speisen aus Fernost. (SM)

Immer auf dem aktuellen Stand ist der neue Instagram-Account der

Domshofpassage (@domshofpassage).


Ideen für den Einzelhandel

Aktionsprogramm Innenstadt: Gewinner:innen des

Wettbewerbs „Neu gedacht – neu gemacht“

Mehr als nur Shoppen: Das versprechen die Konzepte,

die sich im Wettbewerb „Neu gedacht – neu gemacht“

durchgesetzt haben: Made in Bremen, die Buchhandlung

Storm, BoConcept, Wolle/schnitträume und Huddy. Die

fünf Geschäfte aus der Innenstadt haben mit innovativen Ideen

überzeugt, für deren Umsetzung sie nun im Rahmen des Bremer

Aktionsprogramms Innenstadt finanzielle Unterstützung

erhalten.

„Der Einzelhandel steht nicht erst seit der Coronapandemie

vor besonderen Herausforderungen. Um Kundinnen und Kunden

weiterhin oder wieder für sich zu begeistern und im Wettbewerb

mit dem Onlinehandel zu bestehen, braucht es neue und

individuelle Konzepte, die besondere Einkauferlebnisse bieten“,

erläutert Kristina Vogt, Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und

Europa. Diesen Wandel unterstützt die WFB im Auftrag der Senatorin

mit dem Wettbewerb.

Die Gewinner:innen erhalten eine Förderung: Für den ersten

Platz gibt es 70.000 Euro, für den zweiten 50.000 Euro, für den

dritten 35.000 Euro und für den vierten und fünften Platz jeweils

20.000 Euro. Alle Beteiligten investieren neben dem gewonnenen

Preisgeld auch eigene Mittel für die Umsetzung der Konzepte.

Freuen sich über die Ideen für die Bremer Innenstadt (v. l. n. r.):

Andreas Heyer (WFB), Alexandra Rempe (Buchhandlung Storm), Charlotte

Hasenkamp, Julia Schulze-Windhoff und Stevie Schulze (Made in

Bremen), Stefan Brockmann (BoConcept), Kristina Vogt (Senatorin für

Wirtschaft, Arbeit und Europa), Viktoria Theoharova (Huddy) und Julia

Hübotter (Schnitträume).

Foto: WfB / J. Rathke

Durchgesetzt hat sich als Erstplatzierter „Made in Bremen“.

Die Dachmarke versammelt regionale Macher:innen von Produkten,

Ideen, Kunst und Kultur und bietet in der Stadtwaage

ein umfangreiches Forum. Im Kaufhaus in der Langenstraße

gibt es Produkte aus Bremen und umzu sowie Veranstaltungen

wie zum Beispiel Verkostungen. Mit dem Preisgeld soll es um die

erste Etage erweitert und damit auch der Saal des historischen

Gebäudes für Besucher:innen geöffnet werden. Neben weiteren

Veranstaltungen wird dort das Sortiment um Produkte aus dem

Bereich „Living“ erweitert: Möbel, Kunst, Einrichtung und Mode

von lokalen Herstellerinnen und Herstellern. Zudem ist ein Café

geplant. Hinzu kommen ein smartes Besucherlenkungs- sowie

Kassensystem und Angebote für Verpackung und Lieferung von

Waren. Die Ladenfläche im Erdgeschoss wird bereits von sechs

fiktiven Bremer Figuren flankiert. Sie sollen um weitere fünf ergänzt

werden, über QR-Codes können sich Besucher:innen in

animierten Kurzfilmen in mehreren Sprachen Geschichten über

die Stadt und zu den Produkten erzählen lassen. (SM)

Winterzauber

domshof-passage.de

9


LOKALES

Gemeinsame Strategie für die City

Das Bremer Innenstadtkonzept steht / Einteilung in mehrere sogegannte Schwerpunkträume

Schwerpunktraum 1

Am Brill

Schwerpunktraum 2

Erlebnis Weltkulturerbe

Quelle: Senatspressestelle

1. Parkhaus Am Brill beleben und weiterentwickeln

2. Fußwegeachsen in die Bahnhofvorstadt und nach Findorff verstärken

3. Bürgermeister-Smidt-Straße umgestalten

4. Kreuzung am Brill umgestalten

5. Transformationsraum „Campus Am Brill“ als Wissenschaftsstandort entwickeln

6. Platz Am Brill weiterentwickeln und profilieren

7. Fuß- und Radwegeachsen stärken

8. Unterirdische Fahrradabstellplätze schaffen

1. Querverbindungen aufwerten

2. Museumsstraße, Schüsselkorb und

Violenstraße umgestalten

3. Unterirdische Fahrradstellplätze

schaffen

4. Parkhaus Katharinenklosterhof weiterentwickeln

5. Domshof profilieren

6. Kontorhaus als Impulsprojekt entwickeln

7. Baumwollbörse als Impulsprojekt

entwickeln: Innenhöfe zugänglich

machen

8. Glocke als Impulsprojekt entwickeln

9. Domsheide umgestalten und profilieren

10. Fußgängerzone erweitern

11. Parkhaus Am Dom weiterentwickeln

12. Justizviertel profilieren und Innenhöfe

zugänglich machen

10

Die Bremer Innenstadt steht – wie

viele Innenstädte und Stadtteilzentren

– vor enormen Herausforderungen,

die durch die Pandemie verstärkt

werden: Äußere Rahmenbedingungen wie

der demografische Wandel, ein dynamischer

Strukturwandel im Einzelhandel durch Digitalisierung

und damit verändertes Kaufverhalten

sowie die Auswirkungen des Klimawandels

prägen aktuell ihre Entwicklung.

Anstehende und laufende öffentliche und

private Projekte wirken im Stadtraum.

Daher hatte der Bremer Senat 2019

bereits vor Corona auf diese Entwicklung

reagiert und die Vertiefung des bestehenden

Innenstadtkonzeptes „Bremen Innenstadt

2025“ aus dem Jahr 2014 beschlossen.

Mitte Oktober wurde die Vertiefung

des Innenstadtkonzeptes vorgestellt. Es ist

ein gemeinsames Projekt der Senatorin für

Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung

und Wohnungsbau, der Senatorin

für Wirtschaft, Arbeit und Europa sowie der

Handelskammer Bremen – IHK für Bremen

und Bremerhaven.

Dr. Maike Schaefer, Senatorin für Klimaschutz,

Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung

und Wohnungsbau erläutert: „Die

Ansprüche an eine zukunftsfähige Mobilität

sowie an die Aufenthalts- und Erlebnisqualität

verändern sich. Themen wie Aufenthaltsqualität

und Nutzungsmischung,

Mobilität und Erreichbarkeit, Klimaschutz

und -anpassung können mit der ‚Strategie

Centrum Bremen 2030+‘ integriert und

räumlich fokussiert angegangen werden.“

Schwerpunkträume

So wird beispielsweise im Schwerpunktraum

1 „Am Brill“ die Umgestaltung des

ehemaligen Sparkassenareals und seines

Umfeldes in den Blick genommen und dabei

sowohl eine neue Nutzung als möglicher

Standort für Wissenschaft als auch

die Neugestaltung der Verkehrsräume mit

mehr Raum für Fuß- und Radwege und

komfortableren Querungen vorgeschlagen.

Kristina Vogt, Senatorin für Wirtschaft,

Arbeit und Europa, sagt: „Die Innenstadt ist

die Visitenkarte unserer Stadt und mit über

60.000 Arbeitsplätzen im erweiterten Innenstadtbereich

als zentraler Handels- und

touristischer Ort zugleich unser wichtigster

Wirtschaftsstandort. Die aktuelle Entwicklung

in der Bremer Innenstadt verlangt insbesondere

aufgrund der Coronapandemie

und dem damit verbundenen, wachsenden

Anteil des Onlinehandels ein klares Konzept

zur Ausgestaltung einer lebendigen

Mitte Bremens zwischen Wall und Weser

bis zum Jahr 2030 und darüber hinaus.“

Projekte zur engeren Anbindung des

Zentrums an die Weser mit neuen Wegebeziehungen

und besseren Querungen werden

in Schwerpunktraum 3 dargelegt, in dem

auch die Profilierung der Martinistraße als

Stadt- und Erlebnisraum thematisiert ist.

Im fünften Schwerpunktraum sollen die

Wallanlagen sowohl in ihrer Funktion

als grüner Erholungsraum wie auch als

Bindeglied gestärkt werden, zusätzliche

Querungen geschaffen und temporäre

Nutzungen erprobt werden. „Bremens Innenstadt

braucht jetzt dringend neue Impulse“,

sagt Janina Marahrens-Hashagen,

Präses der Handelskammer Bremen. Daher

sei es gut, dass sich Politik und Wirtschaft

auf ein sinnvolles Konzept zur städtebaulichen

Entwicklung des Zentrums

geeinigt haben, in dem sich die Zukunft

des Handels, neue Nutzungsformen und

veränderte Ansprüche an Mobilität Klimaschutz

gleichermaßen wiederfinden. (SM)


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TITEL

„Wie im Märchen“

Kira Petrov: Theaterleiterin, Persönlichkeitstrainerin und vielleicht bald „Miss Germany“

Fotos: M. Meister

12

Sie ist Schauspielerin, Theaterleiterin,

Persönlichkeitstrainerin, sie engagiert

sich für Kinder und Jugendliche,

ist Mitglied im Verband Deutscher Unternehmerinnen

und möchte ganz nebenbei

die „Miss Germany 2022“ werden: Bei Kira

Petrov von einem Multitalent zu sprechen,

scheint noch untertrieben. Vor 22 Jahren

kam die in Sibirien geborene Russlanddeutsche

in die Bundesrepublik – und erlitt

zunächst einen Kulturschock. Was dann

folgte, war viel harte Arbeit und hatte zugleich

auch etwas Märchenhaftes.

„Ich bin eine verrückte Frau, die immer

noch an Märchen glaubt“, sagt Kira Petrov

über sich selbst. Aufgewachsen in einer

Künstlerfamilie, zwischen Musiker:innen,

Filmemachenden und Musicalschreibenden

in Sibirien, war der heute 37-Jährigen schon

als Kind sehr schnell klar, dass sie später einmal

etwas Kreatives machen wollte. Ebenso

schnell wusste sie allerdings auch, dass es

das von ihrer Großmutter näher gebrachte

Klavierspielen nicht war und das, obwohl

sie acht Jahre lang darauf unterrichtet worden

war. Kira Petrov wollte sich ausprobieren,

sie wollte mehr als diese 88 weißen und

schwarzen Tasten.

Also probierte sie im Alter von 13 Jahren

erstmals das Schauspiel aus – im örtlichen

Kulturpalast. Schon kurze Zeit, nachdem

sie die Bretter, die die Welt bedeuten, betreten

hatte, war sie Feuer und Flamme für

das Theater. Von Beginn an liebte sie es auf

der Bühne zu stehen, konnte gar nicht genug

davon bekommen und feierte so schon

im Teenageralter erste Erfolge. „Ich bin relativ

schnell bei uns in Pawlodar zu einem

kleinen Star in der Szene geworden“, sagt

sie. Die Theatergruppe ging auf Tournee,

war auf vielen Staatsbühnen zu Gast. Bis

zwei Jahre später für die 15-jährige Kira

eine Welt zusammenbrach. Da ihre Mutter

Deutsche ist, zog die Familie kurzerhand in

die Bundesrepublik, in eine Kleinstadt nahe

der polnischen Grenze. Dort war plötzlich

alles anders: Die anderen Kinder verstanden

Kira nicht und umgekehrt. Es kam zu

Auseinandersetzungen – auch aufgrund

ihrer Herkunft. Kira verstand die Welt nicht

mehr: „Ich wollte eigentlich nur noch zurück

in die alte Heimat.“

„Ich habe mich dann auch

sofort in die Stadt verliebt“

Bis Verwandte aus Bremen sie besuchten

und ihr von einem russischen Theatermacher

in der Hansestadt berichteten. Von

dem Zeitpunkt an war ihr klar, dass sie an

die Weser wollte. „Ich habe mich dann auch

sofort in die Stadt verliebt“, sagt Petrov.

Von Bremen kannte sie bis dahin nur die

Stadtmusikanten. Aber Märchen mochte

sie schon immer, bis heute. Von diesem

Moment entwickelte sich alles wie im Märchen:

Ihre Mutter fand eine Stelle beim Musical

„Jekyll & Hyde“, Kira ging zur Schule,

spielte Theater und tanzte in verschiedenen

Einrichtungen. Zudem nahm sie, einfach

um es mal auszuprobieren, an der Wahl zur

„Miss Bremen“ teil – und wurde auf Anhieb

Dritte. „Ich hatte damals die Startnummer

13. Die gleiche Nummer habe ich übrigens

auch jetzt bei der ,Miss Germany‘-Wahl.“

An der Weser lernte sie schnell die

Sprache und fand sich gut zurecht. Zwar

brach sie die Schule nach der 12. Klasse ab

– dennoch folgten ein BWL-Fernstudium

in der Ukraine, eine Musicalausbildung

an der EUMAC sowie eine Ausbildung zur

Regisseurin in Russland. Heute ist sie Diplom-Ökonomin,

Regisseurin, staatlich

anerkannte Musicaldarstellerin und Persönlichkeitstrainerin.

Ein Arbeitstag hat

bei ihr meist wenigstens 14 Stunden. „Aber

das ist okay für mich, ich brauche das auch

irgendwie.“ Zudem lernte sie viel von dem

russischen Regisseur und beschloss, dass

Erlernte weiterzugeben. Immer wieder traf

sie auf russischstämmige Kinder, die oftmals

vor genau den gleichen Problemen

standen, wie sie, als sie nach Deutschland

kam. Also gründete sie den Verein „Integration

durch Kunst“: Fortan spielte sie

mit den Kindern und Jugendlichen Theater

– zunächst auf der Straße, später in sozialen

Einrichtungen und mittlerweile in

dem von ihr 2009 gegründeten Theater 11

an der Faulenstraße. Früher war das Haus

eine Diskothek, mittlerweile ist daraus ein

kleines Schmuckstück geworden mit Platz

für bis zu 70 Personen – zumindest, wenn

es aufgrund von Corona keine Einschränkungen

gibt. „Ich habe damals den Raum

gesehen und beschlossen, dass ich daraus

ein Theater machen wollte. Alles sah hier

aus wie auf einer Baustelle und wir mussten

alles selbst herrichten. Zwar hatte ich

einen Antrag auf Förderung bei der ‚Aktion

Mensch‘ gestellt, als ich mich auf das

Abenteuer einließ, aber noch keine Zusage.

Ich habe anfangs die Miete von meinen Engagements

als Hochzeitssängerin bezahlt,

aber das reichte eigentlich nicht. Als dann

der Bescheid von ‚Aktion Mensch‘ kam,

dass sie auch rückwirkend die Kosten übernehmen

würden, fühlte ich mich erneut wie

im Märchen.“ Kiras Idee war es, ein Theater

zu machen, welches verschiedene Kulturen,

Nationen und Menschen zusammenbringt.

„Junge und alte, Profis und Amateure,

unterschiedlichste Persönlichkeiten

mit verschiedensten Erfahrungen“, sagt sie.

Seitdem wurden das Theater und diverse

Projekte mit bedeutenden Preisen ausge-


zeichnet. Der Verein betreut mittlerweile mehr als 250 Kinder

und Jugendliche unter anderem aus Polen, Syrien, Russland, der

Türkei und den Philippinen.

Neben dem Theater arbeitet Kira Petrov weiterhin viel mit

Kindern in sozialen Einrichtungen und an sozialen Brennpunkten.

Dabei liegt der Fokus darauf, die Stärken der Kinder zum

Vorschein zu bringen. „Ob wir es wollen oder nicht, wir stehen

täglich im Scheinwerferlicht des Lebens. Mein Talent ist es,

Potentiale, innere Stärken und die Grundlagen der besonderen

Präsenz von Individuen zu erkennen“, sagt Kira Petrov. Etwas,

das sie sowohl bei der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, aber

auch als Businesscoach bei Erwachsenen, darunter vornehmlich

Frauen, einbringt. Petrov ist eine Macherin. Zudem ist sie verheiratet,

hat eine dreijährige Tochter und sich neben all ihren

anderen Tätigkeiten für die Wahl zur „Miss Germany“ aufstellen

lassen. Weil ihr die neue Idee der Miss-Wahlen gefällt: Es geht

nicht um eine Bikinifigur, sondern darum als leidenschaftliche,

verantwortungsbewusste und neugierige Frau, als Vorbild Verantwortung

zu übernehmen und damit eine weltoffene und moderne

Gesellschaft zu prägen. Und wenn sie nicht gewinnt, so hat

sie „auf jeden Fall tolle, neue Erfahrungen gesammelt“, ist sie sich

sicher. Wünscht sie sich nicht ab und zu ein wenig mehr Ruhe und

Zeit für sich selbst? „Nein, ich wünsche mir ein großes Theater

mit mehreren Räumlichkeiten, so dass alle unsere Aktivitäten

unter einem Dach stattfinden können. Und wenn ich „Miss Germany“

werden würde, wäre es für mich ein weiteres Mal wie im

Märchen.“ (MÄR)

INFO

Am Freitag, 19. November findet ab 19 Uhr im Theater 11 die Premiere

der Clownade „Ach so!“ statt. Infos: www. theater11.de

Kreatives Comeback

„wiederkehr“: Galerie am Wall-Boulevard wieder geöffnet

Gute Nachrichten für alle Kunstliebhaberinnen und Kunstliebhaber:

Die Galerie am Wall-Boulevard empfängt wieder

Kundschaft. Nachdem Firmenpächter Joaquin Adsuar

den Betrieb der Geschäfte „kunst am WALL“ und „kehr AM WALL“

im Anschluss eines Ausverkaufs Ende September für beendet erklärt

hatte, hat sich der langjährige Inhaber Karl-Theodor Kehr

dazu entschlossen, die kreativen Pforten wieder in Eigenregie zu

öffnen – und das nach fünfjähriger Pause.

„Ich bin auf jeden Fall ausgeruht“, kommentiert der Unternehmer

seine Rückkehr schmunzelnd. 2016 hatte sich Kehr, der die Ladengeschäfte

seit 1982 gemeinsam mit seiner Frau führte, beruflich

zurückgezogen. Seit Anfang Oktober steht er Verkaufskundinnen

und -kunden nun wieder in Sachen Gemälde, Skulpturen und Einrahmungen

beratend zur Seite. „Ich habe mir gedacht, dass ich in

dieser Einkaufsstraße einfach keinen Leerstand hinnehmen kann“,

begründet er seine Entscheidung. Also habe er sich dazu entschlossen,

den Betrieb der Galerie nicht nur fortzuführen, sondern ihr zugleich

einen neuen Anstrich zu verleihen. So präsentieren sich die

zwei Geschäfte fortan unter dem neuen Namen „ Galerie wiederkehr“.

Zudem wurden die Räumlichkeiten renoviert. „Wir haben

die Galerie quasi in die aktuelle Zeit transferiert“, sagt Kehr. Zum

Portfolio gehören nach wie vor Arbeiten internationaler Künstlerinnen

und Künstler, aber auch Werke von nationalen und regionalen

Kreativschaffenden, wie zum Beispiel Michael Kupfermann aus

Ottersberg. Wer ein Stück Bremer Tradition im Bilderrahmen ergattern

möchte, hat zudem die Möglichkeit, eines der auf 180 Stück

limitierten Stadtmusikanten-Bilder von Armin Mueller-Stahl zu

erwerben. (SM)

Foto: FR

Täglich 10 -18 Uhr

Samstags 10 -16 Uhr

Am Wall 182

Wir freuen uns auf Sie!

Fon 0421 32 72 34

info@wieder-kehr.de

wieder-kehr.de

13


LOKALES

Eislaufbahn und Zauberstäbe

Weihnachtswelt von dodenhof eröffnet im November

26.11.– 5.12. 11 19 Uhr

Foto: M. Hornung

Ab 19. November sorgt dodenhof in Posthausen wieder für

leuchtende Augen und weihnachtliche Stimmung. Auf dem

Centergelände, in den Häusern, an den Fassaden und auf dem

Vorplatz hat Norddeutschlands größtes Shoppingcenter aufwändige

Lichtinszenierungen installiert. Highlights sind verschiedene

Selfie-Stationen für schöne Schnappschüsse sowie

interaktive Module, die mittels eines speziellen Zauberstabes

aktiviert werden und so die ganze Familie zu einer magischen

Erlebnisreise durch das Center einladen. Auf der Weihnachtsfläche

im Erdgeschoss der ModeWelt befindet sich die Ausgabe

der kostenlosen Zauberstäbe, die in der gesamten Weihnachtszeit

und bis zum 8. Januar 2022 genutzt werden können.

Draußen bietet der Weihnachtsmarkt mit Eislaufbahn jede

Menge Spaß und Abwechslung. (SM)

Hochzeitsmesse „Braut im Glück“

Meet & Greet der Hochzeitsszene im Parkhotel

Welche Blumendeko verziert die Tische? Wie sollen die Einladungskarten

gestaltet sein und welche Frisur passt am besten

zum Brautkleid? Die Planung des wahrscheinlich schönsten

Tags im Leben ist an zahlreiche Fragen geknüpft, über die sich

zukünftige Bräute und Bräutigame endlich wieder die Köpfe

zerbrechen dürfen.

Nach der pandemiebedingten Zwangspause steht einer großen

Hochzeitsfeier im Jahr 2022 nichts mehr im Wege. Hilfreiche

Inspiration bietet dafür die Hochzeitsmesse „Braut im Glück“.

Insgesamt 40 Vertreterinnen und Vertreter der norddeutschen

Hochzeitsszene kommen am 7. November im Parkhotel Bremen

zusammen, um ihre Angebote

und Dienstleistungen

aus den Bereichen Styling,

Fotografie, Dekoration und

Brautmode zu präsentieren.

Organisiert wird das Event

„Braut im Glück“ von Sara

Terveen, zertifizierte Hochzeitsplanerin

und Inhaberin

des gleichnamigen Brautmodengeschäftes

in Bruchhausen-Vilsen.

Der Eintrittspreis

beträgt 5 Euro, es gilt

die 3-G-Regel. (SM)

Foto: NouvelleStudioBremen

14

Sonntag, 7. November, Parkhotel, 10 bis 18 Uhr. Infos und Tickets:

www.brautimglueck-hochzeitsmesse.de.


Wenn Kunst auf Kunst trifft

Das Sichtbare und das Hörbare

Foto: T. Krämer

Einige der Beteiligten in den Räumlichkeiten Am Brill 15 - 17.

Foto: U. Roths

Einen Kulturraum schaffen, ihn bespielen und bebildern,

über einen mehrwöchigen Zeitraum – darum geht es in

dem aktuellen Projekt des Schweizer Künstlers Andreas

Krämer, der dieses vom 20. November bis 11. Dezember in die

Tat umsetzen wird. Und das nicht etwa an einem etablierten

Veranstaltungsort, sondern in einem derzeit leerstehenden

Ladenlokal in Bremen, Am Brill 15 - 17. Unter dem Projekttitel

„Dimensional – Bremen – Wenn Kunst Kunst begegnet“ wird es

drei Wochen lang zu einem Miteinander der bildenden mit der

darstellenden Kunst kommen. Die Eröffnung findet am Samstag,

20. November, zwischen 15 und 17 Uhr mit einem Amuse-

Gueule statt. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei, es

wird „auf Hut“ gespielt.

Der in Basel geborene Andreas

Krämer, Jahrgang 1963, ist

Kunstmaler einerseits, Schauspieler

andererseits, obendrein

noch Musiker und Theaterpädagoge.

Die Schauspielerei hat

ihn nach Bremen geführt, wo er

zwischen 2005 und 2007 während

der Intendanz von Klaus

Pierwoß zwei Jahre lang am Bremer

Theater engagiert war. Seither

lebt er hier. Von der Stadt

und dem Land Bremen hat er für

Initiator Andreas Krämer. dieses Projekt ein Stipendium

bekommen.

Mit seinem Projekt „Dimensional – Bremen“, das er auch

in Basel schon erfolgreich durchgeführt hat, will Krämer das

Sichtbare mit dem Hörbaren verbinden, mit vielen Mitstreitern

aus allen Bereichen der Kunst. Wesentlicher Teil des Konzepts

ist eine dauerhafte Ausstellung mit Installationen, Bildern,

Fotografien und Skulpturen. Drei Wochen lang werden jeweils

donnerstag, freitags, samstags und einmalig an einem Sonntag

Abendveranstaltungen stattfinden: Konzerte, Theater, Lesungen,

Tanz. Dabei sind unter anderem Christian von Richthofen,

Denis Fischer, Matti Weber, Dirk Böhling, Sabine Urban und

Pretty Playful Productions, ein Künstler:innentrio für Tanz und

Performancekunst. Krämer selbst wird sich ebenfalls an der

Ausstellung beteiligen und eine Abendveranstaltung gestalten.

Mit Werken vertreten sind unter anderem Anette Wahl, Thomas

Lippick, Xenia Snagowski, Mantalena Tigkili und Joachim Stier.

(SM)

Mehr Informationen sowie das gesamte Programm unter

www.andreaskrämer.ch/dimensional-bremen.

15


LOKALES

In zauberhafter Kulisse

„Die Bremer Weihnachtsgeschichte“: Vorhang auf im Spiegelzelttheater

Zusätzlich zum Theaterbesuch kann ein Drei-Gänge-Menü in festlichem Ambiente gebucht werden.

Foto: FR

16

Warmes Eichenholz, imposante Kronleuchter, buntes Glas

und jede Menge Spiegelflächen: Noch sind es nur Fotos,

die einen Eindruck von der neuen Bremer Spielstätte

vermitteln. Doch bald hat das Warten ein Ende. Mit der Premiere

von „Die Bremer Weihnachtsgeschichte“ nimmt das Spiegelzelttheater

Bremen ab Donnerstag, 18. November, seinen Betrieb auf.

Gespielt wird bis einschließlich 9. Januar an drei bis vier Tagen in

der Woche. „Wir freuen uns, diese Idee nun endlich in die Tat umsetzen

zu können“, sagt Knut Schakinnis. Bereits im vergangenen

Jahr wollte der Intendant des Theaterschiffs und der Komödie

Bremen mit dem Spiegelzelt eine temporäre Theaterbühne auf der

Bürgerweide schaffen.

Doch die Pandemie machte – wie so viele Dinge 2020 – das

Vorhaben zunichte. Nach dem rund einwöchigen Aufbau und der

abgeschlossenen Generalprobe musste die Spielzeit für beendet

erklärt werden, bevor sie überhaupt beginnen konnte. Nun heißt

es folglich „Klappe, die Zweite“ für das Spiegelzelttheater, das sein

Publikum mit dem Platz vor dem Übersee-Museum an einem neuen

Standort sowie mit einer besonderen Produktion empfängt.

Die „Bremer Weihnachtsgeschichte“, geschrieben von Oliver

Geilhardt und Markus Weise, versetzt die beliebte Erzählung von

Charles Dickens in die Hansestadt des 19. Jahrhunderts. Bekannte

Figuren wurden angepasst und Handlungsstränge der Geschichte

um narrative Neuheiten ergänzt, wie Regisseurin Martina Flügge berichtet.

„Mir war es wichtig, ganz viel Bremen-Flair in das Stück einzubringen“,

sagt sie. So heißt der griesgrämige und knauserige Weihnachtshasser

in der norddeutschen Version nicht etwa Ebenezer

Scrooge, sondern trägt den Namen „Knickerbüdel“ – „der plattdeutsche

Begriff für Geizhals“, erklärt Flügge die Namensgebung. Wie

auch in der Originalfassung wird der Tyrann von drei Weihnachtsgeistern

heimgesucht – mit dem Unterschied, dass diese nicht nur

der chaotisch-lustige Mittelpunkt der Geschichte sind, sondern von

drei Weihnachtsengeln beschworen werden, die den Mann zuvor beobachtet

haben. „Jeder Engel hat dabei seine persönliche Geschichte

und sein eigenes Gewicht in der Handlung“, so die Regisseurin, die

hinsichtlich der Inszenierung im Spiegelzelt konkrete Vorstellungen

hat. „Ich möchte, dass wir verschiedene Spielorte schaffen, an denen

etwas passiert“, sagt sie. „In so einer besonderen Kulisse sollte das

Publikum nicht nur statisch auf die Bühne gucken müssen.“

Die Besonderheit der Spielstätte ist vor allem historisch bedingt.

Spiegelzelte galten in den 30er- und 40er-Jahren als Publikumsmagnet

und fester Bestandteil jedes Jahrmarktes. In diesen

mobilen Tanzpalästen wurde gefeiert und getrunken, geflirtet und

gelacht. „Es waren quasi die Vorgänger heutiger Kirmeszelte“, beschreibt

es Knut Schakinnis. Auch das Exemplar, das in den Wintermonaten

in Bremen beheimatet sein wird, wurde nach Originalbauplänen

in Belgien rekonstruiert und steht damit voll und ganz

in der historischen Tradition. Ausgestattet mit moderner Technik

und Fußbodenheizung, sollen Zuschauerinnen und Zuschauer

auch bei frostigen Außentemperaturen einen angenehmen, stimmungsvollen

Abend mit jeder Menge Musik, Humor und Akrobatik

verbringen können. Flügge: „Wenn es uns gelingt, dem Publikum

ein Stück Weihnachtszauber zu vermitteln, würde mich das sehr

glücklich machen.“ (JF)

Das Spiegelzelttheater Bremen wird auf dem Platz der Deutschen Einheit

vor dem Übersee-Museum aufgebaut. Infos zu den Spielzeiten und

Tickets: www.spiegelzelttheater-bremen.de.

„Die Bremer Weihnachtsgeschichte“ nach Charles Dickens wurde extra

für das Spiegelzelttheater geschrieben.

Foto: Linus Klose


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LOKALES

Genussvolle Auszeit ohne Maske

Messetrio: „FISCH&FEINES“, „ReiseLust“ und „CARAVAN Bremen“ finden mit 2-G-Regel statt

Caravans, Reiseinspirationen und kulinarische Leckereien: Im November wird in den Messehallen einiges geboten.

Fotos: Deutsche Messe (1), M3B/ Jan Rathke (2)

Unbeschwertes Reisen und der Genuss von Gaumenfreuden

in netter Gesellschaft: Diese Lebensbereiche sind es, die seit

Pandemiebeginn viele Monate zweifelsfrei zu kurz gekommen

sind. Umso passender präsentiert sich das beliebte Messetrio

aus „ReiseLust“, „CARAVAN Bremen“ und „FISCH&FEINES“, inklusive

„CRAFT BEER EVENT“ im Terminkalender. Am ersten Novemberwochenende

gehen die Veranstaltungen zeitgleich an den

Start und vereinen jene Themenschwerpunkte unter einem Dach.

In allen verfügbaren Hallen ist an drei Tagen etwas los und

auch das Außengelände wird bespielt. Das Beste daran: Niemand

braucht eine Maske zu tragen, denn das Messe-Trio wird unter Einhaltung

der 2-G-Regel veranstaltet. Demnach haben nur genesene

und geimpfte Besucherinnen und Besucher Zutritt, außerdem getestete

Personen, die (ärztlich bescheinigt) keine Impfung erhalten

dürfen.

nachhaltig und überwiegend handwerklich hergestellt sind. Alle

müssen zuvor eine strenge Qualitätsprüfung durchlaufen – so

wie beispielsweise das Gin-Eis aus einer Koproduktion von Julius

Kalbhenn und Fiev Sinn, der iranische Safran von Alborz oder

die raffinierten Fischpralinen von „Die Räucherei“. Nach der kulinarischen

Stärkung bietet es sich zudem an, beim „CRAFT BEER

EVENT“ in Halle 3 vorbeizuschauen. Dort können die Besucherinnen

und Besucher diverse Manufakturbiersorten verköstigen und

den Messetag gemütlich ausklingen lassen.

Die Messen „ReiseLust“, „FISCH&FEINES“ und „CARAVAN Bremen“

finden von Freitag, 5. November, bis Sonntag, 7. November, täglich von 10

bis 18 Uhr statt. Das „CRAFT BEER EVENT“ kann Freitag, 12 bis 22 Uhr,

Samstag, 10 bis 22 Uhr, und Sonntag, 10 bis 18 Uhr, besucht werden.

18

„ReiseLust“: Immer etwas Besonderes

Wer sich nach Wochen und Monaten der „Reiseabstinenz“ mal wieder

so richtig in Stimmung bringen möchte, ist auf der „ReiseLust“

richtig. „2021 zeigen sich beispielsweise Madeira, Polen und das

Trentino in Italien von einer ganz neuen Seite, außerdem haben

einige skandinavische Anbieter tolle Reisearrangements im Gepäck“,

sagt Ulrike Harth, Projektleiterin der Messe. Wen es weiter

in die Ferne zieht, der kann sich beispielsweise über Ostafrika oder

Kirgistan informieren. Vorgestellt werden außerdem viele Ziele in

Deutschland und Österreich – „vom Bodensee bis nach Rügen und

vom Wilden Kaiser bis nach Meppen“, so Harth.

„CARAVAN Bremen“: Her mit dem schönen „Van-Life“

Campen liegt absolut im Trend – und die Corona-Pandemie hat

diese Entwicklung zusätzlich befördert. Der Markt für fahrbare Behausungen

boomt. Und so ist auch auf der diesjährigen „CARAVAN

Bremen“, der größten Campingmesse im Norden, jeder mögliche

Ausstellungsplatz belegt. Beste Voraussetzungen also, sich eine

gute Angebotsübersicht zu verschaffen und all die tollen Gefährte

nebst Zubehör mal genau zu begutachten.

„FISCH&FEINES“: Viel zu probieren

Bei der „FISCH&FEINES“ in der ÖVB-Arena und in den Hallen

2 und 3 werden nur Produkte angeboten, die regional verankert,

INFO ZUM TICKETKAUF

Das Onlineticket, das zum Besuch aller drei Messen berechtigt, kostet

10 Euro, ermäßigt 8,50 Euro und ist unter www.messe-trio.de erhältlich,

außerdem unter www.fisch-feines.de, www.reiselust-bremen.de oder

www.caravan-bremen.de. Ebenfalls online gibt es für den Messe-Freitag

ab 15 Uhr das Freitagnachmittagsticket für 5 Euro. Das CRAFT BEER

EVENT kann am Freitag und Samstag jeweils ab 18 Uhr mit einem Abendticket

für 5 Euro besucht werden – auch dieses Ticket gibt es online. Es

umfasst zwei Probierschlucke und ermöglicht den Zutritt zur Halle 3

sowie zum Streetfood-Bereich auf dem Freigelände.


3 MESSEN

1 TICKET

5. – 7. NOV.

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www.messe-trio.de

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Zutritt für Geimpfte

und Genesene

Veranstalter:

Medienpartner:

19


KOLUMNE

BOULEVARD

MATTHIAS HÖLLINGS

Inga Rumpf oder

lieber Vögel gucken?

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Beim Blick aus dem halb geöffneten Fenster werden

meine Gedanken über eine neue Kolumne von einem

großen Schwarm Wildgänse durchkreuzt. Geplant

hatte ich einen Text über die musikalische Lesung „Zeitreise“

von Inga Rumpf. Plötzlich erinnerte ich mich an meine Bundeswehrzeit

und die Zeilen: „Wildgänse rauschen durch die

Nacht, mit schrillem Schrei nach Norden.“ Meine Gedanken

kreisten um die Frage, ob diese Vögel immer nur nachts fliegen

und woher sie eigentlich wissen, wohin sie wollen? Paul

McCartney fiel mir ein. Auch er muss schon einmal ähnliche

Gedanken gehabt haben, wäre er sonst auf so schöne Textzeilen

für sein Lied „Blackbird“ gekommen?

„Dein Lied erklingt in tiefer Nacht

Spreiz die lahmen Flügel und flieg los

Immer schon

Hast du doch allein von diesem Augenblick geträumt.“

Vor einiger Zeit hat sich das Forschungsprojekt „Icarus“

ebenfalls mit der Frage „Wohin fliegen die Zugvögel?“ beschäftigt.

Tausende Tiere wurden mit kleinen Sendern versehen,

die ihre Daten an die internationale Raumstation ISS

schickten. Hat tatsächlich geklappt: Die Wissenschaftler

sollen mit noch kleineren Sendern und größeren Vögeln weitermachen.

Zum Beispiel mit Geiern – die fliegen höher als

jedes aktuelle Messgerät für die Wetterforschung. Vielleicht

ist das der Grund, warum Kosmonauten außen an einer Sojus-Kapsel

ein zwei Millimeter großes Loch entdeckt haben,

das sich niemand erklären kann? Ich würde mal den Geier

fragen. Und natürlich gilt: Augen auf bei der Auswahl der

Piepmätze! Es gibt auch eigensinnige Exemplare. Angeblich

ist eine Pfuhlschnepfe auf ihrem Weg nach Neuseeland

nach 57 Stunden und rund 2000 Kilometern wegen zu starken

Gegenwindes nach Alaska zurückgeflogen. Sollte diese

Schnepfe einen ISS-ender dabeigehabt haben, möchte ich

nicht Wissenschaftler sein. Bekannt ist bei Zugvögeln, dass

sie sich am Sonnen- und Sternenstand sowie am Magnetfeld

der Erde orientieren. Bei zu vielen Wolken sehen sie trotzdem

ein bestimmtes Licht und haben so den totalen Durchblick.

Den hatten wir bei unseren Bundeswehr-Geländeläufen auf

jeden Fall nicht, aber wenigsten festen Boden unter den Füßen.

Ich stehe mittlerweile im Garten und blicke einem weiteren

Vogelschwarm hinterher, bei dem sich immer wieder

ein Vogel aus der Formation löst und sich an die Spitze setzt.

Das haben wir allerdings bei unseren Geländemärschen auch

so gemacht. Ich blickte versonnen den Wildgänsen hinterher.

Die haben den Durchblick und fliegen eindeutig Richtung

Worpswede. Worpswede, was war da noch mal? Ach, ja, ich

wollte über die „Zeitreise“ von Inga Rumpf am 3. Dezember

in der Music Hall schreiben. Hm, jetzt habe ich keine Zeit

mehr – muss weiter Vögel gucken.

Matthias Höllings, ehemaliger Pressesprecher

der ÖVB-Arena, wirft in seiner

Kolumne einen Blick auf die ältere und

jüngere Vergangenheit und nimmt

dabei auch sich selbst schon mal auf die

Schippe.

Fotos: M. Meister (4), Bundespolizei Bremen

Nach seinem Auftritt in der

ÖVB-Arena bekam Roland Kaiser den

„Restart-Award“ von Andreas Adolph

und Mario Roggow verliehen.

Treffen der Models: Fabien

meets Alena in Hamburg.

Barny konnte seiner Besitzerin

übergeben werden …

… zuvor war er von der

Bundespolizei aufopfernd

versorgt worden.

Neustart mit Kaiser

Unterwegs auf Bremens Boulevards

VON MARCO MEISTER UND MARTIN MÄRTENS

Einzigartiger Abend ohne Masken

An das Bild musste man sich erst einmal gewöhnen: Knapp 5000

Zuschauer fanden sich Anfang Oktober unter 3-G-Bedingungen in

der ÖVB-Arena ein, um dem Kaiser zu huldigen. Genauer: Schlagerstar

Roland Kaiser erweckte die große Halle auf der Bürgerweide

aus ihrem eineinhalbjährigen Coronaschlaf, mit Songs wie „Santa

Maria“, „Dich zu lieben“ sowie dem Elvis-Presley-Klassiker „In The

Ghetto“. Eine große Party ohne Masken an einem „einzigartigen

Abend“, urteilte der Sänger selbst.

Auf den Hund gekommen

Und plötzlich hatten sie ein Haustier. Nachdem eine junge Frau bei

stürmischem Regenwetter einen durchnässten und zitternden Rüden

auf dem Bahnhofsplatz entdeckt hatte, übergab sie „Barny“ der

Wache der Bundespolizei. Dort wurde der kleine Terrier, der anscheinend

vor Einbrechern aus einem Schaustellerwohnwagen auf

der Bürgerweide geflohen war, erst einmal mit Futter und Streicheleinheiten

aufgepäppelt. Nach einem Aufruf im Internet wurde auch

das Frauchen schnell gefunden. Die Einbrecher, die die Flucht veranlassten,

sollen hingegen noch nicht dingfest gemacht worden sein …

Moderatorin trifft Tattoomodel

Manchmal muss man als Bremer:in wohl nach Hamburg fahren,

um sich kennenzulernen: So erging es Alena Gerber und Fabien

Tietjen. Die Moderatorin und das Tattoomodel trafen sich jedenfalls

bei der Eröffnung des Asian Soulfood- und Sushi-Restaurants

Miyo an der Elbe. Worüber sie sich unterhalten haben, ist indes

nicht überliefert.


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Schnell und unkompliziert

Die Bremer Straßenbahn AG setzt zunehmend auf bargeld- und kontaktlose Bezahlmöglichkeiten

Foto: Tristan Vankann/Fotoetage

22

EC-Karte statt Geldschein, der schnelle Griff zum Smartphone

statt ins Kleingeldfach: Das bargeldlose Bezahlen ist aus dem

Alltag vieler Menschen nicht mehr wegzudenken und findet

in nahezu allen Bereichen des Lebens Anwendung. Auch die

Bremer Straßenbahn AG (BSAG) berücksichtigt diese Entwicklung

und hat sich vor allem im Laufe dieses Jahres dem Thema gewidmet

und ihr Angebot erweitert.

„Wenn man auf die Bezahlprozesse von Menschen im Alltag

achtet, zeigt sich, dass viele mittlerweile bereits kleine Beträge mit

der EC-Karte oder anderen Bezahlformen fernab des Bargeldes begleichen“,

sagt Andrea Doliwa, Fachbereichsleiterin für Tarif- und

Ertragsmanagement bei der BSAG. „Aus diesem Grund fühlen wir

uns unseren Kundinnen und Kunden dazu verpflichtet und haben

die Möglichkeiten ausgeweitet.“

Nachdem das kontaktlose Bezahlen in den Bahnen, an den

BSAG-Haltestellenautomaten sowie in den drei Kundencentern

bereits seit längerer Zeit praktiziert wird, können Fahrgäste seit

Ende Februar auch in den Bussen des Verkehrsunternehmens Tickets

per Kreditkarte, Girokarte auch via Google Pay oder Apple

Pay erwerben. Der Bezahlvorgang läuft dabei wie folgt: Kundinnen

und Kunden nennen dem Fahrer oder der Fahrerin ihr gewünschtes

Ticket und halten die Chipkarte oder das Smartphone mit aktivierter

Bezahlfunktion an das Lesegerät des Fahrscheindruckers. Eine

PIN-Nummer ist nicht erforderlich, das Zahlungslimit liegt bei 50

Euro. Andrea Doliwa erklärt: „Alle Busse sind mit Kassensystemen

ausgestattet, in denen jeweils eine Auslesemöglichkeit für die Karten

als neue Technik verbaut wurde.“ Ein Prozess, der dank schnellen

Arbeitens in den Werkstätten und guter Zusammenarbeit

mit dem Hersteller INIT lediglich drei Monate Zeit in Anspruch

genommen hätte. Zudem ist kürzlich auch an den insgesamt 120

Service- und Vorverkaufsstellen der BSAG – beispielsweise Kioske

und im Einzelhandel – eine Umstellung auf bargeld- und kontaktloses

Bezahlen erfolgt.

Den Mehrwert der Ausweitung kontaktloser Zahlungsoptionen

sieht die Fachbereichsleiterin sowohl für Fahrgäste im ÖPNV aber

auch für das Unternehmen gegeben. „Corona hat das Ganze natürlich

massiv befeuert“, sagt sie. Unter anderem sei die Angst präsent

gewesen, dass über das Bargeld Viren übertragen werden. „Diese

Angst wollten wir unseren Kundinnen und Kunden nehmen, indem

wir uns dem Thema des kontaktlosen Bezahlens verstärkt

annehmen.“ Zudem seien „schnell“ und „unkompliziert“ Schlüsselwörter

für weitere Vorteile. „Es macht natürlich einen Unterschied,

ob man einfach seine Chipkarte auflegt, erst nach der passenden

Kleingeldsumme im Portemonnaie kramen muss oder einige Versuche

braucht, bis die Karte richtig ins EC-Gerät eingesteckt ist“,

sagt Andrea Doliwa lachend. Jedoch betont sie: „Das bargeldlose

Bezahlen ist eine zusätzliche Serviceleistung, ein Angebot, dass

wir unterbreiten.“ Wer auf die Anonymität des Bargeldes Wert lege,

habe auch in Zukunft die Möglichkeit, Fahrscheine mit Münzen

und Scheinen zu bezahlen.


BSAG-Tickets jetzt überall

bargeldlos bezahlen

In allen Bussen, Bahnen

sowie Service- und

Vorverkaufsstellen

der BSAG, z. B. mit:

> Girocard

> Kreditkarte

> Smartphone

> Smartwatch

www.bsag.de

23


BILDUNG

Das Zukunftspotenzial der Recyclingbranche

Diverse Ausbildungsmöglichkeiten bei der Unternehmensgruppe Nehlsen

Die Unternehmensgruppe Nehlsen

bietet in Bremen Ausbildungen in 13

unterschiedlichen kaufmännischen

und gewerblichen Berufen sowie duale Studiengänge

an.

Bereits 1923 gegründet, zählt das Unternehmen

für Recycling, Entsorgung, Reinigung

und Logistik mittlerweile 2800

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in 40

Gesellschaften an rund 70 Standorten in

Europa und Afrika. Jährlich starten in der

Foto: Michael Ihle

gesamten Unternehmensgruppe zwischen

40 und 50 Auszubildende in ihre berufliche

Zukunft. Neben Ausbildungen rund

ums Recycling bietet Nehlsen zudem Ausbildungen

zum Berufskraftfahrer oder

als Kaufleute für Spedition und Logistikdienstleistungen

und viele mehr an.

Umwelt-, Ressourcen- und Klimaschutz

gehören für Nehlsen bereits seit

Jahren zum Tagesgeschäft. Darum verfolgt

das Unternehmen schon seit 2009 mit

internen Projekten zum Klimaschutz das

Ziel, klimaneutral zu werden. Ebenso zukunftsorientiert

richtet es sich an seine

Auszubildenden und fördert eine Karriere

mit Blick in die Zukunft.

So erklärt Patrick Heiermann, stellvertretender

Leiter Zentralbereich Personal:

„Die Recyclingbranche ist definitiv

eine Branche mit viel Entwicklungs- und

Zukunftspotenzial. Selbst auszubilden

bietet eine tolle Möglichkeit, Menschen

mit dem besten Wissen auszustatten, damit

sie für eine lange Karriere in unserer

Unternehmensgruppe gewappnet sind.

Wir sind von der Qualität unserer Ausbildung

überzeugt und wissen, dass die bei

uns ausgebildeten Personen anschließend

schnell an der Erledigung unserer Aufgaben

mitwirken und wir uns auf sie verlassen

können. Deshalb fördern wir auch

sehr gerne ihre weitere berufliche Entwicklung

nach der Ausbildung.“

Pia Elsner macht bei Nehlsen eine

Ausbildung zur Industriekauffrau und

ist in ihrem dritten Ausbildungsjahr. Über

die Entscheidung, ihre Ausbildung in der

Unternehmensgruppe angefangen zu haben,

ist sie bis heute froh: „Da ich selbst

aus Bremen-Nord komme und täglich die

grün-weißen Fahrzeuge sehe, war Nehlsen

mir immer bekannt. Die Ausbildung hier

zu starten, war für mich die optimale Entscheidung.

Täglich sammele ich mehr Praxiserfahrung

und werde auch jetzt schon

ins Team integriert.“ (SM)

STARTE DURCH!

Wir haben vielfältige Ausbildungsberufe für dich:

> Berufskraftfahrer:in

> Chemikant:in

> Chemielaborant:in

> Duales Studium Business Administration (B.A.)

> Fachinformatiker:in – Systemintegration

> Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft

> Fachkraft für Rohr-, Kanal- und Industrieservice

> Industriekaufleute

> Kaufleute für Büromanagement

> Kaufleute für IT-Systemmanagement

> Kaufleute für Marketingkommunikation

> Kaufleute für Spedition und

Logistikdienstleistungen

> Kraftfahrzeugmechatroniker:in

(Schwerpunkt Nutzfahrzeugtechnik)

Weitere Infos im Nehlsen-Azubi-Portal: generation.nehlsen.com

24


Die Rückkehr zum Präsenzbetrieb

Unter anderem für neue Studierende wird die Situation erst einmal ungewohnt sein

Die Hochschulen in Deutschland stehen mitten in der Rückkehr

zum Präsenzbetrieb. Spätestens das Sommersemester

2022 soll die vor allem von den Studierenden herbeigesehnte

vollständige Normalität bringen. Für viele von ihnen wird

die „echte“ Interaktion mit so vielen anderen Beteiligten allerdings

erst einmal ungewohnt sein, sie müssen sich quasi aufs Neue sozialisieren.

Individuelle Unterstützung an privaten Hochschulen

möchten ihre vorhandenen Kompetenzen auf das Studium anrechnen

lassen, dadurch Zeit sparen und doppeltes Lernen vermeiden“,

berichtet Professor Thuy. „Weil an privaten Hochschulen sehr praxisnahe

Studiengänge angeboten werden, kann dies leichter Berücksichtigung

finden.“ Einen rechtlichen Anspruch auf eine Anerkennung

vorhandener Qualifikationen gebe es in den meisten

Fällen nicht. Über Anrechnungsmöglichkeiten sollte man sich deshalb

rechtzeitig bei der jeweiligen Hochschule informieren. (DJD)

Das liegt vor allem an der intensiveren persönlichen Unterstützung.

„Private Hochschulen können allein schon aufgrund ihrer

Struktur und Kundenorientierung viel individueller reagieren als

staatliche Campushochschulen“, erklärt Professor Thuy, Vorstandsvorsitzender

des Verbandes der Privaten Hochschulen (VPH). „So

lässt sich den Studierenden auch in organisatorischen Fragen unter

die Arme greifen.“

Anerkennung vorhandener Qualifikationen

Ein weiteres Merkmal der privatwirtschaftlichen Institutionen: In

bestimmten Studiengängen und -formaten haben bis zu 30 Prozent

der Studienanfängerinnen und -anfänger bereits eine staatlich

anerkannte Berufsausbildung in der Tasche. „Diese Menschen

Foto: djd/Verband der privaten Hochschulen/goodluz - stock.adobe.com

Foto: Pixabay

Qualifiziert in die Zukunft

Vielfältige Angebote bei der Bremer Volkshochschule

Wer etwas Neues lernen und

seine Zukunft aktiv gestalten

möchte, findet diverse Möglichkeiten

dazu bei der Bremer

Volkshochschule (VHS).

In Bereichen wie Sprachen,

Gesundheit, Politik, Kultur,

Grundbildung und IT finden

alle etwas, das sie weiterbringt.

Ein- bis fünftägige

Bildungszeiten sind beispielsweise interessant für Arbeitnehmerinnen

und Arbeitnehmer sowie Unternehmen, die Wert auf kompakte

Weiterbildung legen. Computer-, Fremdsprachen- oder

Kommunikationstrainings sowie Seminare zu gesellschaftlichen

Themen setzen Impulse für das Arbeitsleben und die persönliche

Entwicklung. VHS-Klassiker wie Sprachkurse finden nun wieder

überwiegend vor Ort statt.

Ein Schwerpunkt im Programm bleibt das Thema Nachhaltigkeit

mit Anregungen wie „Lebensmittelverschwendung vermeiden

auch in der Weihnachtszeit“ oder „Nachhaltige Geldanlage“.

Auch die Reihe „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ geht

weiter.Die Online-Angebote der VHS sind zudem ideal für alle,

die gern flexibel lernen. Kurse der beruflichen Bildung lassen sich

gut in den Arbeitstag integrieren, etwa „Büromanagement mit

Office 365“, SAP-Anwendertrainings, Webentwicklung oder die

XPert-Business-Zertifikatskurse für kaufmännische Berufe. (SM)

Berufsberatung im Erwerbsleben

Wollen oder müssen Sie

die Weichen in Ihrem

Berufsleben neu stellen?

Dann lassen Sie sich beraten!

• Wir bieten Ihnen individuelle Beratung bei

Fragen zu ihren beruflichen Perspektiven und

Entwicklungsmöglichkeiten

• Wir geben Orientierung im Weiterbildungs- und

Berufe-Dschungel

• Im Mittelpunkt der Beratung stehen Sie

• Unser Angebot richtet sich an Ihren Bedürfnissen

aus und wir entwickeln gemeinsam mit Ihnen

Ihren individuellen und passgenauen Weg.

Terminvereinbarung und Beantwortung kurzer

Anliegen in den telefonischen Sprechzeiten

dienstags von 8 bis 11 Uhr und donnerstags von

15 bis 18 Uhr unter Tel.: 0421 178 2345 (Ortstarif).

Info und Anmeldung unter www.vhs-bremen.de.

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GESCHENKETIPPS

Lokales unterm Weihnachtsbaum

Präsente aus der Heimat: Was die Hansestadt im Bereich Geschenke zu bieten hat

In diesem Jahr können wir langsam aufatmen. 2021 war zuletzt eine Zeit des Wiedersehens,

in der wir uns auf Geselligkeit, Reisen und auf kulinarische Genüsse in Restaurants

freuen durften. Auch unsere Shopping-Gelüste sollen dabei nicht zu kurz kommen,

denn Bremerinnen und Bremer haben sich eine Menge schöner Geschenkideen einfallen

lassen, mit denen Sie Ihre Liebsten überraschen können. Denn spätestens wenn auf dem

Adventskranz die erste Kerze brennt, stellt sich die große Frage: Was verschenke ich zu Weihnachten?

Um die Qual der Wahl zu erleichtern, haben wir uns nach individuellen und zum Teil

handgefertigten Präsenten aus Bremen und umzu umgeschaut. Unsere Highlights von der

Weser bringen ein Stückchen Heimat(liebe) unter den Weihnachtsbaum. Wie einfallsreich

die kreativen Köpfe dieser Stadt sind, zeigen wir auf den folgenden Seiten.

Illustrationen: Adobe Stock

Köstliches mit klangvollem Namen

Fruchtige Genüsse aus den Delme-Werkstätten

Handgemachte Produkte aus verschiedenen Materialien gehören schon

seit langem zum Angebot der gemeinnützigen Delme-Werkstätten

für Menschen mit Behinderung. Eine eigene Manufakturküche für die

„Delmundo-Genusswelt“ wurde erst Anfang 2021 am Standort Weyhe eröffnet.

Seitdem wird dort an Rezepten für neue Köstlichkeiten getüftelt. Den

Start machen sechs verschiedene Fruchtaufstriche mit klangvollen Namen

wie „Karamell verwöhnt Birne“oder „Chia krönt Erdbeere“ und besonderen

Geschmacksnoten als „Edition Herbst/Winter 2021/22“. Alle Sorten sind ohne

Konservierungsmittel, künstliche

Aromen oder Farbstoffe produziert.

Verlosung

Wir verlosen 3 × 2 Fruchtaufstriche

im Wert von 6,80 Euro unter

www.stadtmagazin-bremen.de.

Erhältlich in den lokalen Delme-Shops in

Delmenhorst, Bassum oder Sulingen, wie

auch im Onlineshop unter

www.delme-shop.de.

Foto: Delme-Werkstätten

Die Hansestadt im Karton

Präsentkartons von Werkstatt Bremen/Martinshof

Immer wieder stellt sich kurz vor Weihnachten die alljährliche

Frage nach Geschenken und Aufmerksamkeiten für Familie,

Freunde und auch Geschäftskunden. Eine passende Antwort

sind die zwei neuen Präsentkartons aus der Genussmanufaktur

von Werkstatt Bremen/Martinshof, die wahlweise mit leckeren

Produkten der Bremer Werftküche oder mit Bremer Senatsprodukten

gefüllt sind und einfach telefonisch oder per E-Mail

bestellt werden können. Darunter befinden sich Köstlichkeiten

wie Bio-Kaffee, Hopfenessig, Variationen von Schwarztee oder

Senatskonfitüren. Beide Präsentkartons sind hochwertig in

Papierwolle und weißem Seidenpapier verpackt und befinden

sich in nachhaltigen Papierklappboxen, die auch für den direkten

Versand geeignet sind. Das Team vor Ort berät Interessierte

gern über die individuelle Zusammenstellung eines Kartons.

Ebenso ist ein Direktversand über Werkstatt Bremen möglich.

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Foto: Werkstatt Bremen

Bestellen können Sie telefonisch:

0421/361-10444, per

E-Mail an martinshofshop

@werkstatt.bremen.de

oder online unter

www.martinshof-shop.de.

Verlosung

Wir verlosen 2 × 1 Präsentkarton

im Wert von 35 Euro unter

www.stadtmagazin-bremen.de.


Eine GINvolle Geschenkidee!

SLAIT GIN mit zwei exklusiven Kristallgläsern

Eine besondere GINspiration entstand 2020 im VAI VAI in Bremen: Der

SLAIT wurde geboren. Klassische Botanicals wie Wacholder, Orange und

Zitrone bilden das Grundfundament, das durch Aromen wie Pfeffer, Chili

und Zimt seine feurige Einzigartigkeit bekommt. SLAIT ist ein echter Norddeutscher

– auf den ersten Blick etwas schroff, aber im Innersten preisverdächtig

angenehm! Er ist das perfekte Weihnachtsgeschenk für jeden GIN-Liebhaber

und mit unseren exklusiven Kristallgläsern in der Geschenkbox ein ideales

Geschenk für Ihre Mitarbeiter!

Die 500-Milliliter-Flasche kostet 29,95 Euro, in der Geschenkbox mit Kristallgläsern

39,95 Euro. Erhältlich im Onlineshop www.slait-gin.de oder direkt im Restaurant

VAI VAI in Bremen. Für Mitarbeitergeschenke schreiben Interessiere bitte eine Mail an

shop@gastroconsulting.de.

Foto: Gastro Consulting SKM GmbH

Geschmackvolle Präsente

Weihnachtsstimmung bei HACHEZ

In Bremens „guter Stube“, in direkter Nähe zum Marktplatz,

befindet sich die Stoevesandt-Diele – das unternehmenseigene

Fachgeschäft von HACHEZ für genussvolle „Chocoladen-Momente“.

In gemütlich-historischer Atmosphäre

können Besucher dort die gesamte Warenwelt von HACHEZ

kennenlernen. Das Team berät auf der Suche nach süßen

Weihnachtspräsenten und stellt auf Wunsch eine individuelle

Auswahl der feinen Leckereien zusammen.

GRATIS

38g Weihnachtsmann *

Bei Vorlage dieses Beitrags gibt es ab 20 Euro Einkaufswert in der

Adventszeit beim Chocolatier HACHEZ in der Stoevesandt-Diele,

Am Markt 1, einen 38-Gramm-Weihnachtsmann gratis dazu.

Foto: Hachez

10 Jahre Piekfeine Brände!

Mit einem Sea-Salted-Karamell-Whiskylikör

Am 11. November feiern die Piekfeinen Brände zehnjähriges.

Das hat die Craft-Distillerie bewogen ein Jubiläumsprodukt

herauszubringen.

Und was für eine himmlische Kombination! Cremiges Karamell

trifft dabei auf eine Prise Meersalz und kreiert eine wahre

Geschmacksexplosion. Was sich zuerst nach einem Fehlgriff

anhören mag, ist in Wirklichkeit ein Gedicht für den Gaumen.

Nicht umsonst kommt Meersalz immer häufiger in Eis, Schokolade,

Toffees und Biskuits zum Einsatz. Als Alkoholgrundlage

verschafft der hauseigene Single-Malt-Whisky „Van Loon“ diesem

piekfeinen Karamell-Likör seine Vielschichtigkeit und lässt ihn

auf der Zunge schmelzen wie eine Praline. Genossen wird er pur

oder auf Eis, zum Kaffee, zum Dessert oder einfach nur so.

Foto: Piekfeine Brände

Erhältlich ist der neue Likör in der 350-Milliliter-Flasche für 25 Euro

sowie weitere Größen online unter shop.br-piekfeinebraende.de.

27


Foto: FR

GESCHENKETIPPS

Einfach magisch!

Das Zaubertheater Bremen in der Überseestadt

Wie macht der das bloß?

Diese Frage stellen sich

vermutlich viele, wenn

Zauberkünstler David Lavé in seiner

magischen Trickkiste kramt. In

seinem eigenen Closeup-Zaubertheater

in der Überseestadt beschert

er seinem Publikum regelmäßig

unterhaltsame und zugleich humorvolle

Abende. Die Kapazität von 35

bestuhlten Plätzen sorgt zugleich

für eine persönliche und gemütliche

Atmosphäre. Wer auf der Suche nach einem zauberhaften Geschenk

zum Weihnachtsfest ist, ist mit einem Präsentgutschein

für eine beliebige Vorstellung gut beraten.

Zaubertheater Bremen, Waller Stieg 2 (ehemalige Feuerwache).

Infos: www. Zaubertheater-bremen.de.

Verlosung

Wir verlosen 2 × 2 Gutscheine für eine Vorstellung nach Wahl

unter www.stadtmagazin-bremen.de.

Verbrechen in der Region

Eine Zeitreise in Bremens kriminelle Vergangenkeit

Die Redakteure des „Weser-Kurier“

haben 17

bedeutende Kriminalfälle

aus Bremen und der Region

zusammengetragen – von der Giftmörderin

Gesche Gottfried über

das Briefbombenattentat auf einen

Chefredakteur der „Bremer Nachrichten“

und den Erpresser unter

dem Pseudonym Dagobert bis zu

aktuelleren Fällen. Sie blicken auf

Cold Cases und wiederaufgenommene

Ermittlungen. Gemeinsam

mit Experten ordnen sie ein, blicken hinter die Kulissen und

erklären kriminalistische Methoden. Ab dem 13. November sind

diese Fälle im WK|Geschichte-EXTRA „Giftmischer, Bombenleger,

Messerstecher“ zu lesen. Die Ausgabe lädt auf eine Zeitreise

durch die Kriminalvergangenheit Bremens ein. Ein unterhaltsames

Nachschlagewerk mit 100 Seiten, das man immer wieder

gern zur Hand nimmt.

Erhältlich ab 13. November für 9,80 Euro im regionalen Bahnhofsbuch-

und Zeitungshandel, im Pressehaus Bremen, in den regionalen

Zeitungshäusern, telefonisch sowie unter www.weser-kurier.de/shop.

Illustration: WK

GINgle Bells, GINgle Bells, MITNIG all the Way …

It’s Christmas Time im MITNIG

Für die Weihnachts- und Winterzeit hat Julius Kalbhenn einen

Christmas-Gin komponiert. Warme Botanicals wie Zimt, Pomeranze,

Anis und Koriander verleihen diesem Gin mit 47 Vol. %

seine einzigartig weihnachtliche Note. Jeden Samstag im Dezember

präsentiert sich die ganze MITNIG-Familie auch in der Markthalle Acht

am Domshof mit dem vollen Weihnachtsprogramm.

Die 0,5-Liter-Flasche kostet 28,50 Euro. Erhältlich ist der Bremer Gin bei

Julius Kalbhenn, Schüsselkorb 12, in Arsten, Carsten-Dreßler-Straße 2 und

online unter www.mitnig.de.

Foto: Studio B

Eierlikör-Freuden mit Marzipan

Die neue Sorte von Michaela Schaffrath

Letztes Jahr überraschte Michaela Schaffrath mit ihrer Likörinnovation „Michaelas Vanille-Eierei“

aus einem ganz besonderen Rezept von der Großmutter ihres Lebensgefährten. Dies fiel ihr bei der

Sanierung ihres kleinen Bremer Stadthauses zwischen alten Möbeln, Koffern und Kisten beim Entrümpeln

in die Hände. Ein vergilbter Zettel mit verblasster Handschrift: „Oma Marthas Eierlikörrezept!“.

Passend zur kommenden Winterzeit hat sie eine weitere Sorte entwickelt, welche sie mit verführerischem

Marzipan verfeinert hat – „Michaela Schaffraths Marzipan-Eierei“. Ein Rezept, das Oma Martha bestimmt

auch gerne auf dem Dachboden versteckt hätte.

28

Foto: FR

Erhältlich ist der Likör in der 500-Milliliter-Flasche für 24,90 Euro online unter

www.michaela-schaffrath.shop oder bei „Made in Bremen“.


Gut sein – mit Gutschein

Einfach, schnell und regional

ist ein digitaler Geschenkgutschein für Bremen.

Er kann in über 230 teilnehmenden regionalen Geschäften

eingelöst werden – auch in Teilbeträgen. So erfüllt er

„WeserVoucher“

viele Wünsche gleichzeitig. Einfach unter www.weservoucher.de eine

Variante im gewünschten Wert kaufen und entweder selber nutzen

oder als Geschenk verwenden. Der Gutschein lässt sich schnell per

WhatsApp und Co. versenden. Zudem ist eine gedruckte Geschenkkarte

erhältlich – exklusiv in allen Zeitungshäusern des “Weser-Kurier“.

Mit „WeserVoucher – Dein Deal“ sichert man sich zudem die besten

Rabattdeals der Stadt.

Infos unter www.weservoucher.de.

Verlosung

Wir verlosen drei Voucher im Wert von je 50

Euro unter www.stadtmagazin-bremen.de.

Illustration: WK

Kulinarische

Entdeckungsreise

So schmeckt die Hansestadt

Bisschen Bremen 2022“ ist das exklusive

Gutscheinmagazin für entdeckungsfreudige

„Ein

Bremer und eine Einladung, die leckersten

Lokale und schönsten Orte der Stadt zu erkunden. 52

Gutscheinerlebnisse – für jede Woche eines – wurden

wieder vereint, um dieses Jahr erneut etwas ganz besonderes

zu verschenken: die große Vorfreude auf neue

Köstlichkeiten im nächstem Jahr.

Erhältlich für 34,90 unter www.einbisschenbremen.de.

Handgemachte Biere

„UNION Brauerei“: Geschenkkörbe, Adventskalender

und andere schöne Ideen

Foto: FR

Foto: FR

Sich den Winter zu Hause kulinarisch versüßen oder lokale

Weihnachtsgeschenke einfach online shoppen: Der Onlineshop

der Union Brauerei Bremen bietet die Möglichkeit,

sich durch die Sortenvielfalt der Brauerei zu klicken und

attraktive Geschenkkörbe und Craftbier-Adventskalender sowie

andere kleine, feine Geschenke einzukaufen. Dort finden sich

tolle Präsente für Genussmenschen, vom Bier über Cocktails und

Cider bis zum Bierbrand, außerdem Gutscheine und Tickets für

tolle Events wie zum Beispiel Brautage– eins davon passt immer.

Erhältlich bei der Union Brauerei, Theodorstraße 13 in Walle oder im

Onlineshop unter www.brauerei-bremen.de.

29


GESCHENKETIPPS

Die Stadtmusikanten im Gepäck

Turnbeutel mit Hansestadt-Design

W

er das schöne Bremer Musikanten-Quartett aus Esel, Hund, Katz und

Hahn immer bei sich tragen möchte, wird jetzt bei „Made in Bremen“

fündig. Dort warten handliche und hübsche Baumwollturnbüdel mit

dem Bremer-Stadtmusikanten-Motiv. Der Turnbeutel mit dicker Kordel ist in

Grau und Rosa erhältlich. Designt wurde er von Mario Ellert und gedruckt bei

Digi-Textil in Bremen-Hemelingen.

Foto: MiB

Für 10 Euro bei „Made in Bremen“ in der Stadtwaage, Langenstraße 13, 28195 Bremen

oder online unter www.madeinbremen.com.

Erholung verschenken

Urlaub vom Alltag in der „GraftTherme“

Verlosung

Wir verlosen 1 × 2 Tageskarten für

den Saunabereich im Wert von

jeweils 23,50 Euro unter

www.stadtmagazin-bremen.de.

Wellness, Sport und besondere Aktionen – die „Graft-

Therme“ in Delmenhorst vereint viele Attraktionen

unter einem Dach. Besonders in der dunklen Jahreszeit

erhellt ein kleiner „Urlaub vom Alltag“ das Gemüt. Als ideale

Geschenkidee für Weihnachten eignet sich ein Gutschein für einen

Tag voller Spaß und Action im Erlebnisbereich, einen entspannten

Saunabesuch, eine verwöhnende Massage, Kosmetikbehandlung

oder ein Arrangement. Vor Ort hilft das Team bei der Auswahl.

Darüber hinaus sind Eintritts-

und Wertgutscheine

in der gewünschten Höhe

im Onlineshop auf der

Website erhältlich. (SM)

Infos: www.grafttherme.de

Foto: Jens Lehmkuhler

Foto: MiB

Traditionelle Seemannskost

Labskaus-Kiste bei „Made in Bremen“

Das traditionelle Gericht für Seefahrer und

Matrosen entstand im 19. Jahrhundert in

der Blütezeit der Segelschifffahrt und bestand

vor allem aus Pökelfleisch. Da die Seeleute

durch Skorbut geschädigte Zähne hatten, wurde die

Mahlzeit kleingehackt oder püriert. Um der Vitamin-C-Mangelerscheinung

vorzubeugen, kamen

Rote Bete und Gurken zum Essen dazu. Zum Ursprung

des Namens gibt es mehrere Theorien: Vermutlich

liegt er im englischen Sprachraum, wo man

von „lob’s course“ sprach, der „Speise für Flegel“.

Heute gilt Labskaus immer noch als beliebte Mahlzeit

nicht nur auf See, sondern auch in der schönen

Hansestadt Bremen und umzu.

Für 19,95 Euro erhältlich bei der Fleischerei Safft, Vor

dem Steintor 135, bei „Made in Bremen“ in der Stadtwaage,

Langenstraße 13, oder online unter

www. madeinbremen.com.

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Made in Bremen, Langenstraße 13, in der Stadtwaage, 28195 Bremen,

Mo-Sa: 11-18 Uhr, auch Online-Versand www.madeinbremen.com

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GESUNDHEIT

Im Einsatz für die Care-Arbeit

Die Soziologin Dr. Sonja Bastin von der Uni Bremen ist als „Bremer Frau des Jahres 2021“ ausgezeichnet

Sonja Bastin ist für ihre wissenschaftliche Arbeit als Bremer „Frau des Jahres 2021“ geehrt worden.

Foto: WFB / Lehmkühler

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VON INSA LOHMANN

Wie ging es den Menschen, die

Sorgearbeit leisten, in der Corona-Krise?

Mit dieser Frage hat

sich die Bremerin Dr. Sonja Bastin ausführlich

beschäftigt und dafür eine Ehrung erhalten.

Einkaufen, putzen, Elternabende besuchen,

mit dem Hund rausgehen, kochen,

mit den Kindern Hausaufgaben machen

oder emotionale Unterstützung bieten

– all diese vermeintlichen Kleinigkeiten

gehören für viele Menschen ganz selbstverständlich

zum Alltag. Ob man sich nun

um die Kinder, die alternden Eltern oder

den Haushalt kümmert: Ohne unbezahlte

Fürsorgearbeit geht es nicht in Familien,

Partnerschaften und anderen Beziehungen.

Doch die Aufgaben scheinen nicht gleichmäßig

verteilt, wenn man auf die Zahlen

schaut: Frauen investieren laut Bundesfamilienministerium

pro Tag im Durchschnitt

52 Prozent mehr Zeit für unbezahlte

Sorgearbeit als Männer, Mütter sogar über

80 Prozent mehr als Väter.

Das ist nicht erst in Coronazeiten ein

Problem: „Die Pandemie hat verdeutlicht,

dass unser Sorgesystem nicht nur ungerecht,

sondern auch instabil ist“, sagt die

Bremer Soziologin Dr. Sonja Bastin von der

Universität Bremen. Bastin wurde für ihre

Arbeit zum Thema Care-Arbeit als „Bremer

Frau des Jahres 2021“ ausgezeichnet. Damit

gehört sie zu insgesamt elf Bremerinnen,

die diese Ehrung erhalten haben. Mit der

Auszeichnung möchte der Landesfrauenrat

Bremen auf die Bedeutung von Care-Arbeiterinnen

aufmerksam machen.

Forderung nach strukturellen

Veränderungen

Studium der Soziologie und Sozialforschung

an der Universität Bremen, Promotion

am Max-Planck-Institut für demografische

Forschung in Rostock, seit 2016

wissenschaftliche Mitarbeiterin am Bremer

Forschungszentrum Ungleichheit und

Sozialpolitik – schaut man sich den Lebenslauf

von Sonja Bastin an, wird schnell

klar: Die Bremerin beschäftigt sich schon

lange mit gesellschaftlichen Strukturen –

und sie setzt sich für Veränderungen ein.

Vor allem in der Corona-Krise sei deutlich

geworden, dass zu wenig Rücksicht auf die

Belange von Familien genommen wird.

„Die Arbeit in den Familien wurde zu keinem

Zeitpunkt als systemrelevant angesehen“,

sagt Bastin. „Was Familien da leisten,

ist aber die Basis für alles.“ Der Lockdown

habe zwar die Aufmerksamkeit verstärkt

auf das Thema Care-Arbeit gelenkt, doch

gehe es in den öffentlichen Diskussionen

weiterhin vor allem um den Bereich Betreuung

und Kita-Ausbau. „Aber es ist nicht

getan mit einer Ganztagsbetreuung“, betont

die 37-Jährige. „Es sind tiefgreifende strukturelle

Veränderungen nötig.“

Mehr Anerkennung für Sorgearbeit

Vor allem die mentale Belastung von Müttern

sei in der Krise gewachsen. Doch

welche Ansätze gibt es, damit Familien

und Mütter im Speziellen mehr Zeit zum

Durchatmen gewinnen? Die Wissenschaftlerin

wünscht sich neben engmaschigen


Beratungen auch aktive Entlastungsmöglichkeiten von außen

für alle Familienmitglieder – beispielsweise indem diese im

Haushalt unterstützt werden.

Die wichtigsten Bedingungen für eine langfristige gesellschaftliche

Veränderung sind aus Sicht der „Bremer Frau des

Jahres 2021“ zum einen, mehr Bewusstsein für das Thema Care-

Arbeit zu schaffen. Und zum anderen, die Erwerbsarbeitszeit

für Menschen auf 30 Stunden pro Woche zu reduzieren, damit

genügend Zeit für gemeinnützige Tätigkeiten wie Kindererziehung,

Pflege von Angehörigen oder andere soziale Aufgaben

bleibt. Für diese Care-Arbeit sollte es nach Überzeugung Bastins

zusätzliche Vergütungen geben. „Dann wäre ein echter zeitlicher

und finanzieller Ausgleich da“, sagt Bastin.

Sonja Bastin kommt aus einer Großfamilie, aufgewachsen in

Stade. Auch weil sie sich damals mit um ihre jüngeren Geschwister

kümmerte, lernte sie früh, was Care-Arbeit bedeutet. 2004

zog sie nach Bremen, um hier Soziologie und Sozialforschung zu

studieren – in ihrer Arbeiterfamilie ein Novum. „Mich hat einfach

schon immer interessiert, wie Familien durch gesellschaftliche

Strukturen geformt werden“, erzählt die dreifache Mutter.

„Das Studium war dahingehend sehr aufschlussreich.“ Die mit

Fürsorgetätigkeiten verbundenen Herausforderungen im Alltag

auch selbst permanent zu erfahren, empfindet sie als lehrreich:

„So etwas hilft dabei, Dinge zu verstehen“, sagt Bastin.

Bremen als Vorbild für Chancengerechtigkeit

Es sind tief verwurzelte gesellschaftliche Strukturen, mit denen

sich die Soziologin beruflich und privat immer wieder konfrontiert

sieht. Fürsorgearbeit bedeutet viel Verantwortung, aber

wenig Wertschärtzung. Sie weiß: Wenn man etwas erreichen

will, muss man den Finger in die Wunde legen. Schon vor der

Corona-Krise machte die Bremer Soziologin als Mitglied der

Initiative „Equal Care Day“ auf das Thema Care-Arbeit aufmerksam.

Ziel der Initiative ist es, Kümmerarbeit zu honorieren,

damit Sorgetätige nicht finanziell und ideell benachteiligt

werden für ihre systemrelevante Arbeit.

Zudem gestaltete sie das Bremer Projekt „carat – caring all together“

mit: Ziel der Veranstaltungsreihe ist es, Akteurinnen und

Akteure aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft zusammenbringen.

Das Land Bremen möchte dabei mit gutem Beispiel

vorangehen und Vorbilder für eine chancengerechte Verteilung

und Bezahlung von Arbeit, Ausbildung und Care-Aufgaben

schaffen. Schirmherr des Projekts, das noch bis Ende 2024 läuft

und aus Mitteln des Professorinnenprogramms des Bundes finanziert

wird, ist Bremens Bürgermeister Dr. Andreas Bovenschulte.

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Bremen als Wahl-Heimat

Die empirische Sozialforschung an der Universität Bremen ist

für die Soziologin eine wichtige Stellschraube, um auf Missstände

aufmerksam zu machen und gleichzeitig aktiv Dinge zu bewegen.

Auch deswegen sei sie nach ihrer Promotion in Rostock

an die Bremer Uni zurückgekehrt: „Wenn es um die Qualität der

sozialwissenschaftlichen Forschung geht, ist Bremen gut aufgestellt“,

sagt Sonja Bastin. Doch nicht nur beruflich fühlt sich

die Wahl-Bremerin in der Hansestadt gut aufgehoben. Sie mag

die kurzen Wege innerhalb der Stadt, fährt gerne von Horn, wo

sie wohnt, ins Viertel oder in die Neustadt. Wenn Sonja Bastin

mit ihrer Familie ein bisschen Erholung in der Natur sucht, geht

sie gerne an den Unisee und durch den Rhododendronpark oder

fährt mit dem Fahrrad durchs Blockland. „Wenn man einmal in

Bremen war, kommt man gerne zurück“, sagt sie. „Bremen hat

großes Potenzial, schnell ein Heimatgefühl auszulösen.“

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WICHTIGE KONTAKTE

DER REGION.

DER-VORSORGEORDNER.DE

34

Vorbereitet für den Notfall

Der Vorsorge-Ordner für Bremen und die Region ist im Handel erhältlich

kann ich auch später noch erledigen.“

Ein Satz, den vielleicht jeder

schon einmal ausgesprochen

„Das

hat. Was aber ist zu tun, wenn ein Horrorszenario

eintritt, ein schwerwiegender Unfall

passiert, mit dem so keiner gerechnet

hat? Plötzlich ist man selbst oder ein Angehöriger

nicht mehr in der Lage, eigene

Entscheidungen zu treffen. Wo sind die

wichtigen Unterlagen zu finden? Welche

Medikamente werden benötigt? Gibt es

eine Patientenverfügung? Wo ist das Testament?

Ein Vorsorge-Ordner kann in einer

solche Situation sehr nützlich sein. Er soll

bei der Regelung wichtiger Angelegenheiten

helfen, bei der Darstellung der Situation

zuverlässig begleiten und beim Zusammenstellen

aller wichtigen Informationen

zuverlässig unterstützen. Einige Antworten

auf die wichtigsten Fragen:

Was genau ist der Vorsorge-Ordner?

Ein Vorsorge-Ordner bietet eine optimale

Hilfe, alles zu bedenken und nicht jedes

Thema einzeln in Angriff nehmen zu müssen.

Er unterstützt mit einer durchdachten

und strukturierten Übersicht aller wichtigen

Themen und beinhaltet Tipps, Vordrucke,

Checklisten und einen Notfallausweis,

den man immer bei sich tragen sollte. So

weiß jeder, wo im Fall der Fälle die wichtigsten

Unterlagen hinterlegt sind.

Alles in sechs Kapiteln zusammengefasst:

1) Persönliches

2) Finanzen

3) Vollmachten

4) Krankenhauseinweisung

5) Testament

6) Todesfall

01_Aufkleber-Bremen-Entwürfe.indd 1 21.09.20 18:14

Wozu benötigt man den Vorsorge-

Ordner?

Auf einmal ist es so weit – ein Unfall oder

eine plötzliche Erkrankung reißt einen

Menschen aus dem Alltag. Von einem Moment

auf den nächsten ist er nicht mehr

ansprechbar und kann keine eigenen Entscheidungen

mehr treffen. Was muss jetzt

getan werden, was ist sein Wille, welche

Medikamente müssen regelmäßig eingenommen

werden? Um seine Angehörigen

mit diesen Fragen und Entscheidungen

nicht alleine zu lassen, kann man mit einfachen

Maßnahmen für den Vorsorge- und

Todesfall Vorkehrungen treffen. Diese werden

nicht nur den Wünschen des Betroffenen

gerecht, sondern helfen vor allem auch

den Angehörigen. Wichtig ist ein Überblick

über persönliche Daten, zudem ist eine

Finanzübersicht sinnvoll. Hinzu kommen

verschiedene Vollmachten, wie eine Kontooder

Generalvollmacht, eventuell eine Patientenverfügung

und Wünsche zur eigenen

medizinischen Versorgung in einem Notfall.

Nicht zu vergessen ist das Thema Testament

und der digitale Nachlass – was soll beispielsweise

mit dem Facebook-Profil oder

anderen digitalen Konten passieren? Wenn

man das Thema Vorsorge angeht, muss man

viel bedenken. Da kommen praktische Hilfen

wie der Vorsorge-Ordner gerade recht.

Ist der Ordner wichtig für mich oder für

meine Angehörigen?

Sowohl als auch. Statt sich über jedes Thema

einzeln informieren und Dokumente

selbst zusammenstellen zu müssen, kann

man mit dem Vorsorge-Ordner alles sehr

leicht organisieren. Von der Vorsorgevollmacht,

die Vertrauenspersonen ermächtigt,

Entscheidungen zu treffen, über das Testament,

bis hin zum Organspendeausweis:

All diese Themen sollten im Vorsorge-Ordner

hinterlegt sein, damit keine Fragen

mehr offenbleiben. Auch Anweisungen

zum Erbe sollten hierin ihren Platz finden.

So sind alle Wünsche und Anordnungen

an einer Stelle vermerkt. Diese Vorkehrung

erspart den Angehörigen viel Zeit, Ärger

und Kosten.

Was kann man machen, wenn man darüber

hinaus zusätzliche Papiere unterbringen

will?

Der praktische Ringbuchordner ist genau

darauf ausgelegt, alle wichtigen Dokumente,

die zu den einzelnen Kapiteln gehören,

direkt mit einzuheften. Hat man alles ausgefüllt

und die passenden Dokumente mit

ergänzt, ergibt sich das gute Gefühl, dass an

alles gedacht ist und bei Angehörigen keine

Fragen offenbleiben.

Was ist zu tun, wenn sich zum Beispiel

Gesetze oder Formulare ändern?

Im Falle von Gesetzesänderungen

werden aktualisierte Formulare auf

www.der-vorsorgeordner.de kostenfrei

zum Download bereitgestellt. Hierzu gibt

es unter www.der-vorsorgeordner.de/

aktualisierungen auch einen Aktualisierungs-Service,

über den die Inhaber eines

Vorsorge-Ordners informiert werden, sobald

es eine Aktualisierung gibt. Kunden,

die den Ordner über den Webshop bestellen,

können sich bereits direkt im Bestellprozess

für diesen Service anmelden.

Der WESER-KURIER und das

STADTMAGAZIN Bremen bringen gemeinsam

mit VRS Media den aktuellen Vorsorge-

Ordner für Bremen und die Region auf den

Markt. Erhältlich in den WESER-KURIER-

Kundenzentren, unter shop.weser-kurier.de

sowie unter der-vorsorgeordner.de.

Fotos: vrs media


2021

RECHT & GELD

FÜR BREMEN UND DIE REGION

Neue Apps:

SPAREN UND

DAS KLIMA

SCHÜTZEN

Gewusst wie: Richtig heizen

Sonderzahlungen: Die Fakten

Nachhaltige Energieversorger

Verlagssonderveröffentlichung


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Klima-Apps

Innovative Ideen von Bremerinnen und Bremern

RECHT UND GELD

3

Das Thema Klimaschutz ist allgegenwärtig. Doch wie können

Verbraucherinnen und Verbraucher effektiv dazu beitragen?

Welches Verhalten ist richtig oder falsch? Mit diesen

Fragen befassen neben vielen anderen auch der Umweltphysiker

Ulrich Wischnath und seine Kolleginnen und Kollegen vom Bremer

Verein „Climactivity“.

Mit einem Drei-Säulen-System wollen Wischnath und sein

Team zeigen, dass Klimaschutz sogar Spaß machen kann. Die Idee

dazu hatte der Wissenschaftler nach dem Besuch beim UN-Klimagipfel

2018 im polnischen Katowice. Er ist davon überzeugt, die

Zivilgesellschaft darf nicht darauf warten, dass die Politik sich um

den Klimaschutz kümmert, sondern sie sollte selbst in Aktion treten.

Eine der Säulen ist die kostenlose „Climactivity-App“, die Personen

im Alltag Hintergrund- und Handlungswissen vermittelt.

Unter anderem informiert sie in Form von Quizfragen und fordert

Nutzende durch Challenges heraus, etwa bewussteres Einkaufen.

Als Belohnung erlangen die Spielenden Taler und Setzlinge, um

Bäume zu pflanzen, und erreichen so ein höheres Level.

Darüber hinaus gibt es regelmäßige „Climactivity-Abende“

zum Schwerpunktthema des jeweiligen Monats. Dort können

sich Interessierte und Vereinsmitglieder austauschen und Klimaschutzquiz-Bingo

spielen. Als dritte Säule wurde ein digitales

Netzwerk entworfen, über das sich Menschen bundesweit über

Klimathemen austauschen können. Zur Auftaktveranstaltung von

„Climactivity“ zwei Tage nach den Bundestagswahlen kam auch

Ulrich Wischnath von „Climactivity“.

Foto: ZR

Bremens Umweltsenatorin Maike Schäfer. Sie betonte, wie wichtig

das Engagement sei: „Wir dürfen keine Pause einlegen im Klimaschutz!“,

sagte sie. Und dafür brauche es genau solche Initiativen

wie „Climactivity“.

Mit „KlimaKarl“ haben Kirsten Hillebrand und Hendrik Hinrichs

ebenfalls eine App erfunden, mit der Klimaschutz im Arbeits-

sowie im Privatleben einfacher werden soll. Der Chatroboter

gibt hilfreiche Tipps, wie sie sich umweltfreundlicher

verhalten können. Dabei werden alle Themen von Mobilität über

Müllvermeidung und Recycling bis zu Energie und Ernährung einbezogen.

Im Focus liegt ein Angebot für Firmen, bei dem Teams

gemeinsam Klima-Challenges bestehen müssen. (ZR)

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4 RECHT UND GELD

Geldbeutel und Umwelt entlasten

Richtig heizen: Die Verbraucherzentrale Bremen gibt Tipps

Nicht erst seit dem Start in die aktuelle

Heizsaison steigen europaweit

die Preise für Heizöl und Gas. Die

Energieberatung der Verbraucherzentrale

gibt Tipps zum richtigen Heizen, die helfen,

Geldbeutel und Umwelt zu schonen und zugleich

für ein gesundes Raumklima sorgen.

Etwa 70 Prozent des Energieverbrauchs

privater Haushalte werden genutzt, um den

Wohnraum zu heizen und Wasser zu erwärmen.

„In einem Vier-Personen-Haushalt

belaufen sich die Heizkosten schnell

auf 1.800 Euro jährlich“, erklärt Inse Ewen,

Energieberaterin der Verbraucherzentrale

Bremen. In Anbetracht steigender Energiepreise

könnten sich diese Kosten im kommenden

Jahr deutlich erhöhen. Folgende

Ratschläge gibt es für Verbraucherinnen

und Verbraucher.

Den Heizkörper-Thermostat nutzen

Thermostate ermöglichen die optimale

Regulierung der Raumtemperatur. Wichtig

ist, diese an den tatsächlichen Bedarf anzupassen.

Für Wohnräume empfehlen sich

entsprechend 20 bis 22 Grad. „Jedes Grad,

um das die Raumtemperatur gesenkt wird,

verringert den Energieverbrauch um etwa

sechs Prozent“, so Inse Ewen. Bei längerer

Abwesenheit könne zusätzlich Energie eingespart

werden, wenn die Raumtemperatur

gesenkt werde. Mit programmierbaren

oder fernsteuerbaren Thermostaten, beispielsweise

als Smart-Home-Komponenten,

lässt sich die Temperatur besonders

komfortabel regeln. Diese können in den

meisten Fällen auch in Mietwohnungen

einfach gewechselt werden.

Heizkörper befreien

Heizkörper gehören sicher nicht zu den

schönsten Accessoires in Wohnräumen.

Damit sie aber effizient arbeiten können,

sollten sie nicht hinter Verkleidungen, Vorhängen

oder Möbeln versteckt werden. Die

Raumluft sollte Heizkörper und Thermostat

gut umströmen können. Möbel stehen

am besten in einem Abstand von mindestens

30 Zentimetern.

Heizung entlüften

Gluckert ein Heizkörper, könnte sich Luft

im Heizsystem befinden. Mit einem Entlüfter-Schlüssel

lässt sich diese schnell und

unkompliziert aus warmen Heizkörpern

entfernen. Ist der Heizkörper wieder komplett

mit Wasser gefüllt, wird weniger Energie

gebraucht, um ihn zu erwärmen. Sollte

die Heizung auch nach dem Entlüften noch

gluckern, hilft ein Fachbetrieb weiter.

Heizungsanlage passend einstellen

„Je niedriger die Vorlauftemperatur im

Heizsystem ist, desto geringer ist der Wärmeverlust.

Viele Heizungen werden über

Jahre in der ausgelieferten Werkseinstellung

betrieben. Häufig ist dann die Vorlauftemperatur

höher als erforderlich. Das führt

zu einem um zehn bis fünfzehn Prozent

zu hohen Energieverbrauch“, erklärt Inse

Ewen. Besonders energiesparend sei das

zeitweise Abschalten der Heizung nachts

sowie tagsüber, wenn niemand im Haus ist.

Nur bei zu starker Abkühlung der Wohnräume

empfiehlt sich, die Heizung durchgehend

mit Nachtabsenkung zu betreiben.

Frei wählbare Wochenprofile ermöglichen

es, die persönlichen Nutzgewohnheiten

abzubilden. Viele Heizungsanlagen lassen

im Sommer einen Wechsel auf Warmwasserbetrieb

zu. Je nach Dämmstandard des

Gebäudes kann der Sommerbetrieb ab 12

bis 16 Grad Außentemperatur starten. Auch

das spart Energie, da die Heizung so nur für

die Warmwasserbereitung genutzt wird.

Heizung hydraulisch abgleichen lassen:

Beim hydraulischen Abgleich, der bei

neuen sowie bei vorhandenen Heizungen

empfohlen wird, stellt der Fachbetrieb den

Durchfluss an jedem Heizkörper individuell

ein und sorgt so für eine gleichmäßige

Wärmeabgabe. Häufig ist dafür der Einbau

voreinstellbarer Ventile erforderlich.

Der hydraulische Abgleich reduziert sowohl

die Wärmeverluste der Heizung als

auch den Stromverbrauch für die Heizungspumpe.

(RuG)

Foto: Pixabay

IMPRESSUM

Eine Anzeigen-Sonderveröffentlichung der

WESER-KURIER Mediengruppe

Magazinverlag Bremen GmbH

Martinistraße 43, 28195 Bremen

Telefon 04 21 / 36 71-49 90

E-Mail info@stadtmagazin-bremen.de

Redaktion: Martin Märtens (V.i.S.d.P.),

Jennifer Fahrenholz, Zoé Rugen

Grafik/Layout: B.O. Beckmann

Lektorat: Kerstin Radtke

Anzeigen: Volker Schleich (verantwortlich),

Anja Höpfner, Anne Zeidler

Druck: Dierichs Druck+Media GmbH & Co. KG,

Frankfurter Straße 168, 34121 Kassel

Urheberrechte: Der Nachdruck von Beiträgen ist

nur mit Genehmigung des Verlages und mit

Quellenangabe gestattet.

Titelbild: AdobeStock


Foto: Energiekonsens

Clever heizen

Die Broschüre von energiekonsens gibt Tipps

In der neu aufgelegten Printausgabe der gemeinnützigen Klimaschutzagentur

energiekonsens finden Interessierte unter dem Titel

„Clever heizen“ Anregungen und Wissenswertes zu zukunftsträchtigen

Heiztechnologien. Ein Thema, das heute wichtiger

denn je ist, wie Heinfried Becker, Projektleiter bei energiekonsens,

betont. „Auch mit Blick auf steigende Preise für Öl und Gas

werden wir uns weg von fossilen Energieträgern hin zu erneuerbaren

Energien und strombasierten Systemen bewegen. Dabei

gilt es einiges zu beachten“, erklärt er.

Die Broschüre bietet neben Detailinformationen zu Heiztechniken

und Hinweisen zur Wartung und Inspektion von Altanlagen

auch Tipps für die Anschaffung einer neuen Heizung sowie

einen Überblick über Beratungs- und Fördermöglichkeiten im

Land Bremen. Als Onlineversion steht sie unter energiekonsens.

de/clever-heizen zum Herunterladen bereit. Zudem kann sie als

Printversion telefonisch unter 0421/ 37 66 710 kostenlos bestellt

werden. Heinfried Becker weiter: „Wer sich tiefergehend informieren

möchte, dem empfehle ich zusätzlich unsere Heizungsvisite

vor Ort, die wir gemeinsam mit der Verbraucherzentrale

anbieten. Bei dem Hausbesuch empfehlen unabhängige Energieberater

auf die jeweilige Immobilie zugeschnittene Maßnahmen

für cleveres Heizen.“ (RuG)

Weitere Informationen unter energiekonsens.de/heizungsvisite.

Die Luft wird besser

Studie: Feinstaubbelastung hierzulande nimmt ab

In Deutschland kann man immer besser durchatmen: Die Luft

ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich und deutlich

sauberer geworden. Dies ergab eine Studie des Epidemiologen

Professor Dr. Dr. Heinz-Erich Wichmann, Direktor i. R. des Instituts

für Epidemiologie am Helmholtz-Zentrum in München.

Die Studie wurde im Auftrag des baden-württembergischen Verkehrsministeriums

erstellt.

Zwischen 2009 und 2018 ging die PM-2,5-Feinstaubbelastung

demnach in jedem Jahr stark zurück. Die bessere Luft führe

zu einer höheren Lebensqualität, die für die Menschen spürbar

sei. Auch moderne Holzfeuerstätten leisten ihren Beitrag dazu.

Dies liegt zum einen an der aktuellen Bundesimmissionsschutzverordnung,

mit der die Bundesregierung in mehreren Schritten

eine Reduzierung der Feinstaubemissionen durch Heizsysteme

durchsetzt. So dürfen seit Anfang 2021 Anlagen, die vor dem 1.

Januar 1995 errichtet wurden, nicht mehr betrieben werden. Zum

anderen sorgen Hersteller von Heizeinsätzen und qualifizierte

Ofen- und Luftheizungsbauer seit Jahren dafür, dass Kachelöfen,

Heizkamine, Kaminöfen, Kachelherde oder Gaskamine mit zukunftsweisender

Technik entwickelt und gebaut werden. Damit

wird die Umwelt effektiv geschont. (DJD)

5

Foto: djd/www.kachelofenwelt.de


6 RECHT UND GELD

Klimahaus bietet eigenen Ökostrom an

„KLIMAHAUSSTROM“ aus 100 Prozent regenerativer Energiequelle

Das Klimahaus Bremerhaven ist eine weltweit einzigartige

Wissens- und Erlebniswelt rund um die Themen Klima,

Klimawandel und Wetter. Es ist als Klimaerlebniswelt globaler

Vorreiter. Da ist es keine Frage, dass es nur Strom aus 100

Prozent erneuerbaren Energien bezieht. Genau diesen bietet das

Klimahaus nun allen an, die sich für nachhaltige Energieversorgung

interessieren.

Unter der Bezeichnung „KLIMAHAUSSTROM“ wird Ökostrom

voll und ganz aus regenerativer Energie produziert: Er entsteht

durch Wasserkraft, die in einem südnorwegischen Wasserkraftwerk

in elektrische Energie umgewandelt wird. Wasserkraft ist

eine der saubersten Energieformen, da Wasser sich selbstständig

regeneriert. Die Umwandlung in Strom erfolgt mit einem Wirkungsgrad

von über 90 Prozent.

Die Bedeutung des achten Längengrades

Stromanbieter wird Neukundinnen und Neukunden folglich abgenommen.

Neben dem Bezug von regenerativ erzeugter Energie hat

der Wechsel noch einen weiteren positiven Effekt: Zehn Euro fließen

bei jedem Vertragsabschluss an die „Deutsche KlimaStiftung“

in Bremerhaven.

Attraktive Wechselprämien

Auf die Kundinnen und Kunden des Stromanbieters wartet zusätzlich

ein echtes Bonbon: Bei einem Wechsel zu „KLIMAHAUS-

STROM“ können sie sich einen von insgesamt drei Wechselboni

sichern: eine große Familienkarte oder drei Einzeltickets für das

Klimahaus, eine Erhöhung des Zehn-Euro-Spendenbeitrags auf 50

Euro für die „Deutsche KlimaStiftung“ oder ein mit nachhaltigen

Artikeln gefülltes „Klimahaus-Überraschungspaket“. (RuG)

Das Besondere: Das Wasserkraftwerk Bøylefoss in der Kommune

Froland versorgt das Klimahaus schon seit Jahren mit Ökostrom.

Der Ort der Entstehung des „KLIMAHAUSSTROMS“ liegt auf dem

achten Längengrad – genauso wie die beiden Initiatoren des Projekts,

die Teutoburger Energie Netzwerk eG, eine Genossenschaft

mit 100 Jahren Erfahrung in der Energieversorgung, und das Klimahaus

Bremerhaven selbst, das als Wissens- und Erlebniswelt

seine Besucher mit einer Weltreise entlang des achten Längengrads

für den Klimaschutz sensibilisiert. Nicht nur Besucherinnen

und Besucher des Klimahauses können den neuen Strom beziehen:

Ab sofort können sich alle dieses klimafreundliche Stromprodukt

ins Haus holen und durch den Bezug von Ökostrom zum Klimaschutz

beitragen.

Über die Internetseite www.klimahausstrom.de ist der Anbieterwechsel

ganz einfach, denn ein Tarifrechner hilft Interessierten

bei der schnellen Findung des jeweils gültigen Tarifs. Sind die

wichtigsten Daten erst einmal abgefragt, wird der Anbieterwechsel

auf Wunsch direkt eingeleitet. Die Kündigung beim bisherigen

Foto: Hannes Voigts


Klimaschutz – ein Gemeinschaftsprojekt

Enerix-Geschäftsführer Hans-Jürgen Dost im Interview über Potenziale der dezentralen Stromerzeugung

7

Mit einer Photovoltaikanlage auf

dem Dach und dem dazu passenden

Stromspeicher können Hausbesitzer

ihren eigenen Strom erzeugen

und optimal nutzen. Mit dieser umweltfreundlichen

Technik wird saubere Energie

erzeugt und der CO 2 -Ausstoß gesenkt.

Ein weiterer Vorteil des klimafreundlichen

Stroms ist die Unabhängigkeit von den

Anbietern. Insbesondere vor dem Hintergrund

steigender Energiepreise ein schlagendes

Argument, sagt Hans-Jürgen Dost,

Geschäftsführer der Firma enerix Bremen.

Welche Möglichkeiten sich für Eigentümer

ergeben und welche Fördermöglichkeiten

es gibt, erklärt Dost im Interview.

Die Photovoltaik- und Stromspeicherbranche

erfährt zur Zeit eine große Nachfrage

durch die Verbraucher.

Worauf führen Sie dies zurück?

Die Strompreise steigen in Deutschland

Jahr für Jahr. Mittlerweile zahlen private

Verbraucher zum Teil über 30 Cent pro

Kilowattstunde. Viele unserer Kunden

wünschen sich die Unabhängigkeit von

steigenden Preisen. Außerdem besteht zunehmend

der Wunsch in der Bevölkerung

mit diesen Energiesystemen einen persönlichen

Beitrag zur Energiewende und zum

Klimaschutz zu erbringen.

Was leisten die Photovoltaik- und Speichersysteme

in diesem Zusammenhang?

Einmal installiert liefern diese Anlagen

ihren Besitzern Jahrzehnte lang saubere

und preiswerte Energie. Die Module auf

dem Dach wandeln Sonnenenergie in elektrische

Energie um. Sind elektrische Geräte

im Haus angeschaltet, dann werden diese

automatisch mit Solarstrom versorgt. Produziert

die Anlage mehr Strom als aktuell

benötigt, wird der Strom im Speicher für die

sonnenarmen Stunden und die Nacht gespeichert.

Im Rahmen der Abkehr von fossilen

Brennstoffen spielt zudem die Elektrifizierung

von Wärme und Mobilität eine

immer größere Rolle. In Kombination mit

dem durch die Photovoltaikanlage selbst

erzeugten Strom ist eine Wärmepumpe für

das Haus sowie eine Lademöglichkeit für

das Elektroauto eine umweltfreundliche

technische Lösung sowie eine hoch profitable

Investition.

Was steckt hinter den sogenannten

„Stromclouds“?

Überschüssiger Strom kann ins öffentliche

Netz eingespeist werden. Nimmt man an

einer Stromcloud teil, wird diese Energie

dem Stromkonto gutgeschrieben und kann

im Winter abgerufen werden.

Hans-Jürgen Dost ist Geschäftsführer der Firma

enerix Bremen.

Foto: FR

Die Politik hat es zu ihrem Ziel erklärt,

den Ausbau von regenerativen Energien

voranzutreiben. Wie werden Photovoltaik-

und Speichertechnik gefördert?

Es gibt günstige Finanzierungen und Förderprogramme

über die Kf W-Bank, sowohl

für Neubauten als auch für Bestandimmobilien.

In Niedersachsen gibt es einen Zuschuss

zu Stromspeichern, in ganz Deutschland

einen Zuschuss für die Errichtung

einer Ladebox für E-Autos. In Bremen gibt

es seit diesem Jahr eine Pflicht für Photovoltaikanlagen

auf Neubauten. All dies

wird dazu beitragen, die vorgegebenen Klimaschutzziele

zu erreichen. Wünschenswert

ist allerdings ein weiterer Ausbau der

Förderungen sowohl auf Landes- als auch

auf Bundesebene, um zusätzliche Anreize

zu schaffen. (RuG)

Enerix Bremen, Dost Energietechnik

GmbH & Co. KG, Auf der Höhe 10,

28357 Bremen, Telefon: 0421 / 33 11 34 30.

Weitere Infos: www.enerix.de

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Tel. 0421 331134-30, bremen@enerix.de

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Bremen


8 RECHT UND GELD

Jetzt Strom wechseln: benergie.de

„Da haben sich

einige verkalkuliert“

Warum viele Gasanbieter aktuell Verträge kündigen :

Vier Fragen an Florian Schulze von Benergie

Benergie-Vorstand Florian Schulz.

Foto: Benergie, Boris Rostami-Rabet

Schnell noch bis

31.12.21 wechseln:

Benergie verlost

1 Jahr Strom für 0 €! *

Herr Schulz ,es gibt Erdgas-Lieferanten, die aktuell keine

Kunden mehr annehmen. Ebenso sind schon Verträge von

Lieferanten gekündigt worden. Woran liegt das?

Das liegt an der aktuellen Preisentwicklung auf dem Energiemarkt

in Verbindung mit einem bestimmten Einkaufsverhalten.

Einige Anbieter haben ihren Kunden sehr günstige Tarife angeboten,

aber nur sehr geringe Gasmengen eingekauft. Wenn

dann, wie gerade, die Marktpreise in die Höhe schnellen, dann

muss das Gas viel teurer eingekauft werden als es verkauft werden

kann. Da haben sich einige verkalkuliert – übrigens auch

beim Strom, wo es auch schon Vertragskündigungen gibt.

Warum kaufen diese Lieferanten weniger ein als sie

verkaufen?

Nun, da wird auf niedrige Preise am Markt spekuliert. Wenn

am sogenannten Spot-Markt tagesaktuell günstiger eingekauft

werden kann, dann geht die Rechnung auf. Dann liegen die Preise,

die die Kunden zahlen müssen, über den Einkaufspreisen.

Das ist aber hochriskant. Vor allem, wenn die Marktentwicklung

so ist wie in den letzten Wochen. Dann legen die Anbieter drauf

– und machen deshalb lieber dicht.

Und dann wird das Gas abgestellt?

Nein, in Deutschland ist gesetzlich geregelt, dass man sicher beliefert

wird. Die Lieferung übernimmt der Grundversorger vor

Ort. Nur ist der häufig teurer als der bisherige Vertrag.

* Wir verlosen unter allen Privathaushalten, die bis 31.12.21

neuer Ökostrom-Kunde bei Benergie werden, 1 Jahr

kostenlosen Strombezug (max. 6.000 kWh). Also schnell

noch zum Ökostrom von Benergie wechseln! Vollständige

Teilnahmebedingungen auf benergie.de/wechsel

Zur Benergie kann trotzdem weiterhin gewechselt werden?

Ja – und das bleibt auch so. Denn wir wirtschaften vollkommen

anders. Wir zocken nicht, sondern nutzen günstige Zeitpunkte

für einen vernünftigen Einkauf der benötigten Mengen. Unabhängig

vom Marktgeschehen bieten wir meist sehr preisstabile

Tarife. Wir sind deshalb vielleicht nicht immer die Günstigsten,

aber stets fair und transparent. Als Genossenschaft liegt uns das

schon im Blut. (RuG)


Der Faktencheck

Wissenswertes zum Thema

Sonderzahlungen

Ob Gratifikation, Bonus oder Weihnachtsgeld

– es gibt viele Bezeichnungen

für eine zusätzliche Geldleistung

seitens der Arbeitgeberinnen und

Arbeitgeber. Die Regelungen dazu können

verwirrend sein. Kaarina Hauer, Leiterin

der Rechtspolitik und -beratung der

Arbeitnehmerkammer Bremen, gibt im

Interview Aufschluss über die Fakten und

Details.

Wie unterscheiden sich Sonderzahlung,

Weihnachts- oder Urlaubsgeld?

Ganz allgemein gesprochen sind Sonderzahlungen

Zuwendungen des Arbeitgebers,

die aus bestimmten Anlässen zusätzlich

zum laufenden Gehalt gezahlt werden.

Hierzu gehören zum Beispiel das Weihnachtsgeld,

ein 13. Monatsgehalt oder Gratifikationen.

Streitigkeiten rund um Sonderzahlungen

kommen in unserer Beratung

häufig vor. Wir stellen dabei fest, dass die

Begriffe sehr uneinheitlich benutzt werden.

Entscheidend für die weitere Beratung

ist, woraus und in welcher Höhe sich der

Anspruch ergibt, ob es Rückzahlungsverpflichtungen

gibt und was mit der Sonderzahlung

bezweckt wird.

Wie hoch ist die maximale Jahressonderzahlung,

gibt es eine Begrenzung?

Nein, die gibt es nicht. Das ist Verhandlungssache,

was der Arbeitgeber bereit ist,

an Sonderzahlungen zu leisten.

Kann man die Jahressonderzahlung auch

in Urlaubstage umwandeln?

Auch das ist Verhandlungssache. Wenn

Sie einen Anspruch auf Sonderzahlungen

haben, dann müssten Sie auf Ihren Arbeit-

Kaarina Hauer

Foto: Stefan Schmidbauer

geber zugehen und sagen, dass Sie diese

gern in Urlaub umwandeln möchten. Zustimmen

müssen Arbeitgeber aber nicht.

Solche Regelungen gibt es auch schon in

vielen Betriebsvereinbarungen es wäre also

gar nichts Unübliches.

Gibt es Fälle, in denen es zurückgezahlt

werden muss?

Es muss geprüft werden, woraus sich eine

solche Verpflichtung ergeben könnte. Angenommen,

die Sonderzahlung ist ein reiner

Entgeltbestandteil wie ein 13. Gehalt,

dann haben Sie sich das verdient und es gibt

keine Möglichkeit für Arbeitgeber, sich das

Geld zurückholen. Belohnt die Sonderzahlung

jedoch die Betriebstreue des Beschäftigten,

so muss man prüfen, ob die Rückzahlungsklausel

wirksam ist. Hier kommt

es auf den konkreten Einzelfall an. Ein Beispiel:

Wenn Sie eine geringe Sonderzahlung

von unter 100 Euro bekommen, dann wäre

eine Rückzahlungsklausel nicht wirksam.

Von daher empfehlen wir den Ratsuchenden

immer zu uns zu kommen, damit wir

die Regelung rechtlich überprüfen.

Was ist, wenn jemand in Elternzeit geht,

langzeiterkrankt ist oder das Arbeitsverhältnis

aus einem anderen Grund ruht?

Wenn die Sonderzahlung einen reinen Entgeltcharakter

hat, dann gibt es sowohl in

der Elternzeit als auch für Langzeiterkrankungen

Kürzungsmöglichkeiten, Wenn Sie

Elternzeit haben und nicht arbeiten, dann

ruhen die gegenseitigen Ansprüche. Also,

die Arbeitsleistung und die Vergütung. Hat

die Sonderzahlung jedoch nicht nur reinen

Entgeltcharakter, dann kann durchaus ein

Anspruch auf Sonderzahlung bestehen.

Hier wäre der Einzelfall zu prüfen.

Gibt es seit Corona Veränderungen oder

neue Besonderheiten zu Sonderzahlungen,

die Ratsuchende wissen sollten?

Ja, es gibt die sogenannte Corona-Sonderzahlung.

Arbeitgeber können ihren Mitarbeitern

bis März 2022 eine Sonderzahlung

oder eine Sachleistung von bis zu 1.500

Euro steuer- und sozialversicherungsfrei

gewähren. Ein Beispiel dazu: Ein Mitarbeiter

hat sich in der Coronakrise besonders

engagiert und bekommt nun als Anerkennung

für diese besonderen Leistungen eine

Sonderzahlung. Für die Anerkennung der

Steuerfreiheit ist wichtig, dass ein Coronabezug

gegeben ist. Dies sollte vertraglich

vereinbart werden.

Was können Sie zum Thema Sonderzahlungen

speziell in Bremen sagen?

Interessant ist zum Beispiel, dass im Land

Bremen die Sonderzahlungen rund acht

Prozent des Entgeltes ausmacht bei Vollzeitbeschäftigten.

(ZR)

INFO

Ende November informiert die Arbeitnehmerkammer

Bremen auch in ihrem Podcast

„Ihr Recht – einfach zuhören“ genauer zum

Thema Sonderzahlungen.

9

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10 RECHT UND GELD

Auch Versicherungen

können „grün“ sein

Beim Abschluss auf ökologische Aspekte achten

Wie nachhaltig sind eigentlich

Versicherungen? Auf den ersten

Blick ist das häufig gar nicht zu

erkennen. Doch mittlerweile gibt es erste

Policen, die Umweltaspekte und Energiesparen

bei den Leistungen berücksichtigen.

Schadenersatz auf klimafreundliche Art

Kommt es zu Sachschäden im eigenen

Haushalt oder verursacht man bei Dritten

einen Schaden, treten zum Beispiel

Hausrat- oder Haftpflichtversicherungen

ein – das ist nicht neu. Erste

Versicherungsanbieter haben jedoch spezielle

Policen entwickelt, die bei der Regulierung

der Schäden in besonderem Maß

auf Umweltschutz und Energieverbrauch

achten. Wenn ein Blitz einschlägt und den

Fernseher beschädigt, übernimmt zum Beispiel

die grüne Hausrat der Waldenburger

Versicherung nicht nur den ursprünglichen

Wert des TV-Gerätes,

sondern zahlt sogar

Mehrleistungen, wenn

sich der Kunde für ein

besonders energieeffizientes

Produkt entscheidet.

Ähnlich verhält

es sich mit einer

nachhaltigen Wohngebäudeversicherung.

Aufgrund der „greensFair“-Zusatzbedingungen

übernimmt sie beispielsweise Zusatzkosten

für energiesparende Heizsysteme

und unterstützt die Regulierung von

Schäden durch das Fachwissen eines Energieberaters.

Anspruch auf Nachhaltigkeitsberatung

Foto: DJD/Waldenburger Versicherung/Getty Images/Srdjan Pav

Auch die Regulierung bei Haftpflichtschäden

lässt sich nachhaltig gestalten.

So stehen Mehrleistungen für einen besonders

umweltfreundlichen Schadenersatz

zur Verfügung. Beim Ersatz spielen

zudem unabhängige Prüfzeichen wie

Fairtrade oder Umweltsiegel eine wichtige

Rolle. Darüber hinaus haben der Versicherungskund:innen

und der Geschädigte

Anspruch auf eine kostenlose Nachhaltigkeitsberatung.

Die mittelständische Versicherungsgesellschaft

arbeitet für die grünen

Policen eng mit der gemeinnützigen

Greensurance-Stiftung zusammen. Zudem

veröffentlicht das Unternehmen auf freiwilliger

Basis regelmäßig einen Bericht zu

den zahlreichen Nachhaltigkeitsaktivitäten.

(DJD)

VERSICHERUNGEN

FINANZEN

ALTERSVORSORGE

Rechtzeitig vor der eigenen

Haustür kehren

Das Versicherungs- und Finanzkontor über

Räumpflicht und Haftung

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but fun

Wir betreuen Sie

unabhängig, fair

und transparent

www.versicherungskontor.net/blog

0421 – 95 85 60 • Große Fischerstraße 2 • 28195 Bremen

Fotos: Vadim2406; Wolfgang Eckert; Karsten Paulick |

pixanay.com. Montage: axent, Bremen

Nicht erst bei Eis und Schnee, sondern schon im Herbst

beginnt die Räumpflicht vor der eigenen Haustür. Nämlich

dann, wenn ein bunter Blätterteppich für Passant:innen

zur Rutschpartie werden kann. Dabei ist es egal, ob

das Laub von eigenen, von öffentlichen oder von benachbarten

Bäumen heruntergefallen ist. Das bedeutet: Alle öffentlichen

Gehwege, die am Grundstück liegen, müssen von Laub befreit

werden. Auch die Zuwege durch den Vorgarten und über die

Treppe zum Hauseingang müssen freigehalten werden.

Grundsätzlich gilt, dass Haus- und Grundbesitzer:innen

die Verantwortung für diese sogenannte Verkehrssicherungspflicht

tragen. Wer ein selbst genutztes Einfamilienhaus sein

Eigen nennt, sollte daher unbedingt eine Privathaftpflichtversicherung

abgeschlossen haben. Sie schützt vor finanziellen

Ansprüchen, sollte die Räumpflicht einmal nicht ausreichend

erfüllt sein. Dasselbe gilt für alle, die per Mietvertrag zur Gehwegreinigung

verpflichtet sind.

Allerdings wird in puncto Laub auf Geh- und Radweg, anders

als bei Schnee und Eis, auch von Fußgänger:innen und Radfahrenden

eine gewisse Eigenverantwortung erwartet. Wenn

feuchtes Herbstlaub auf dem Weg liegt, werden – und sollten –

sie selbst schlicht das Selbstverständliche tun: umsichtig laufen

und Rad fahren. (RuG)

Nähere Infos unter www.versicherungskontor.net.


Faire Leistungen und guter Service

Die ÖVB-Versicherungen erhalten wiederholt eine Auszeichnung als „Fairster Vollversicherer“

Maßgeschneiderte Versicherungslösungen

und faire Konditionen –

darauf setzen die ÖVB-Versicherungen.

Seit 100 Jahren ist die Marke fest in

Bremen und Bremerhaven verwurzelt und

regionaler Marktführer in der Hansestadt.

Im Bereich der Kfz-Versicherung bietet die

ÖVB ein umfangreiches Angebot mit persönlicher

Beratung und Kompetenz vor Ort.

So profitieren Kunden einer Kfz-Haftpflichtversicherung

mit Autoschutzbrief

seit September 2020 von zusätzlichen Leistungen,

die das Fahrzeug noch umfangreicher

absichern: Sowohl bei Unfällen, Pannen

als auch bei Diebstählen und anderen

Notfällen genügt ein Anruf zum Nulltarif.

Zudem bietet die ÖVB einen Rabattschutz,

durch den Versicherte einen Schaden im

Kalenderjahr „frei“ haben. Dadurch gibt es

im Folgejahr keine Rückstufung.

11

Foto: Adobe Stock

Versicherungsschutz ab dem ersten Auto

Die Kfz-Versicherung deckt den Schutz vor

Ansprüchen Dritter oder Schäden am Auto

ab. Mit Teilkasko sind Fälle wie Diebstahl

oder Glasbruch abgedeckt, bei Vollkasko

sogar selbst verschuldete Unfälle oder Vandalismus.

Autofahrer ab 23 Jahre können

weiterhin von einem Basistarif profitieren.

Durch diesen sichern sich Fahrer den

bewährten Service mit den wichtigsten

grundlegenden Leistungen einer Kfz-Versicherung

zum vergünstigten Preis. Denn seit

Januar 2020 können junge Menschen zwischen

18 und 30 Jahren zusätzlich sparen:

Indem sie gemeinsam mit einer Kfz-Versicherung

eine Privathaftpflicht-, Hausrat-,

Unfall-, oder Rechtsschutzversicherung

abschließen, wird ihnen eine Sondereinstufung

in die Schadenfreiheitsklasse 3 gewährt.

Das positive Resultat: ein finanzieller

Nachlass von rund 30 Prozent.

Warum die ÖVB fair ist

Für ihre maßgeschneiderten Leistungen

und ihr Engagement in der Kundeberatung

wurde die ÖVB erneut vom Wirtschaftsmagazin

„Focus Money“ als „Fairster Vollversicherer“

ausgezeichnet. Fahranfänger,

Viel- und Wenigfahrer erhalten bei der

ÖVB Angebote, die ihren Bedürfnissen entsprechen.

Aufgrund des dichten Vertriebsnetzes

zeichnet sich das Unternehmen zudem

durch eine gute Erreichbarkeit aus.

Interessierte können eine E-Mail senden

oder werden persönlich und telefonisch

individuell beraten. (RuG)

Nähere Informationen erhalten Interessierte

bei den ÖVB-Vertretungen vor Ort oder im

Internet unter: www.oevb.de/auto.

Die Kfz-Versicherung der ÖVB

Für alles, was

Sie bewegt

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Endlich eine Kfz-Versicherung, auf die Sie sich

verlassen können. Jetzt individuell beraten lassen!

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12 RECHT UND GELD ANZEIGE

Unsere Leistungen

Wirtschaftsprüfer

––

Jahres- und Konzern-Abschluss-

Prüfung nach HGB und IFRS

––

Sonderprüfungen einschließlich

Prüfungen bei Sanierung und

Insolvenz

––

Interne Revision, Compliance

Kontakt:

WP/StB Carsten Wagener

c.wagener@fides-online.de

Steuerberater

––

Steuerliche Strukturierung/

Gestaltende Steuerberatung

––

Unternehmenssteuerrecht

––

Internationales Steuerrecht

––

Steuererklärungen und

Erklärungsnahe Beratung

––

Finanzbuchführung und

Jahresabschlusserstellung

––

Laufende steuerliche Beratung

und Steuerdeklarationen

Kontakt:

StB Prof. Dr. Christoph Löffler, LL. M.

c.loeffer@fides-online.de

Komplexe Fragestellungen

ganzheitlich lösen

FIDES: Nordwestdeutschlands führende mittelständische

Prüfungs- und Beratungsgesellschaft mit

Hauptsitz im Herzen Bremens

Wir sind seit 1919 im Geschäft und

gehören in Deutschland heute

zu den TOP 25 Wirtschaftsprüfungs-

und Beratungsgesellschaften. In

Nordwestdeutschland sind wir die führende

mittelständische Prüfungs- und Beratungsgesellschaft.

Zuverlässigkeit und Flexibilität

in der Zusammenarbeit mit unseren Mandanten

sind für uns das A und O. Neben

unserem Hauptsitz in Bremen haben wir

Niederlassungen in Hamburg, Hannover,

Bremerhaven, Osnabrück, Berlin und Rostock.

Wir sind Wirtschaftsprüfer, Steuerberater,

Rechtsanwälte, IT-Berater und Unternehmerberater.

Unser interdisziplinärer Ansatz

hilft, auch komplexe Anliegen ganzheitlich

zu betrachten. Derzeit sind mehr als 300

Personen bei uns tätig. Unsere Mandanten

kommen vorrangig aus dem Mittelstand.

Zudem beraten wir börsen notierte Aktiengesellschaften,

öffentliche und gemeinnützige

Organisationen und Einrichtungen

sowie Privatpersonen. Die Anwälte der

Rechtsanwaltsgesellschaft Nölle & Stoevesandt

haben sich seit Jahren auf das Private

und Öffentliche Wirtschaftsrecht spezialisiert.

Sie ergänzen unsere Arbeit mit ihrem

Know-how und ihrem juristischen Feingespür.

International sind wir Mitglied bei Praxity,

der weltweit größten Allianz selbstständiger

und unabhängiger Wirtschaftsprüfungs-

und Beratungsgesellschaften.

IT-Berater

––

ERP und IT-Infrastruktur Auswahl

––

IT-Sicherheit

––

Datenschutz

Kontakt:

Stefan Decker

s.decker@fides-online.de

Unternehmerberater

––

Transaktionsberatung (M&A)

––

Unternehmenssteuerung/

Controlling

––

Restrukturierung

Kontakt:

WP/StB/RA Tobias Kersten

t.kersten@fides-online.de

Nölle & Stoevesandt

––

Handels- und Wirtschaftsrecht

––

Gesellschaftsrecht

––

Transaktionsberatung

Kontakt:

RA Dr. Jens-Uwe Nölle

jun@noelle-stoevesandt.de

FIDES Treuhand GmbH & Co. KG

Birkenstraße 37

28195 Bremen

Telefon: 0421 3013-0

www.fides-online.de


Umweltförderung breit gefächert

„BAB – die Förderbank für Bremen und Bremerhaven“: Unterstützung für Privatpersonen und Unternehmen

13

Umweltförderung ist vielseitig und

bietet privaten Haushalten, Unternehmen

und Instituten oder aber

Gründungsinteressierten und Start-ups,

die etwas bewegen wollen, die Möglichkeit,

sich dem Thema anzunehmen. „BAB – die

Förderbank für Bremen und Bremerhaven“

widmet sich genau dieser Förderung und

wird sie künftig weiter ausbauen, da sie es

als einen der wichtigen Förderschwerpunkte

der Zukunft ansieht. „Umwelt- und Klimaschutz

gehen jeden etwas an. So bieten

wir als Förderbank für das Land Bremen

verschiedene Angebote und können sowohl

im privaten als auch im betrieblichen Umfeld

unterstützend an der Seite stehen“, so

Ralf Stapp, Geschäftsführer der BAB.

Private Personen, aber auch Unternehmer:innen

finden im Bereich der Wohnraumförderung

die passende Unterstützung.

Beispielsweise im Programm „Rund

ums Haus“ für das energieeffiziente Sanieren.

Der Bremer Förderlotse berät Privatpersonen

kostenfrei und neutral zu allen

abrufbaren Förderprogrammen, sowohl zu

Landes- als auch zu Bundesmitteln, im Bereich

Bau, Kauf und Modernisierung von

Wohnraum. Unternehmen werden durch

die BAB im Bereich der sozialen Wohnraumförderung

unterstützt.

Mit der Förderung für anwendungsnahe

Umwelttechniken (PFAU) unterstützt

die BAB Unternehmen dabei, ihre

Innovationen mit positiven Effekten auf

die Umwelt umzusetzen. Währenddessen

findet das Förderprogramm Angewandte

Umweltforschung (AUF) seinen Einsatz in

Forschungs- und Entwicklungsvorhaben

bremischer Wissenschaftseinrichtungen.

Im Starthaus, einem Angebot der BAB,

erhalten Gründungsinteressierte und junge

Unternehmen mit dem Programm „Social

Entrepreneur by Starthaus“ eine umfassende

Beratung sowie ein vielseitiges Workshopangebot.

Dieses Programm richtet sich

vor allem an Gründer:innen, die mit ihrer

Geschäftsidee etwas Gutes tun und zum

Gemeinwohl beitragen wollen.

Bereits jetzt bezieht die BAB Position

und wird diesen Bereich künftig ausbauen.

Es wird spannend sein zu sehen, wie sich

die Angebote künftig bedarfsgerecht weiterentwickeln.

Kürzlich wurde von der BAB

zum vierten Mal der Bremer Umweltpreis

vergeben, diesmal an die „im-jaich oHG

Wasserwelten“. (RuG)

Foto: Frank Pusch


14 RECHT UND GELD

Die Zukunft ist digital

Creditweb: Niederlassungsleiter Markus Grohn über neue Wege der Finanzberatung

Worauf sind Sie spezialisiert und welche Erfahrung oder Ausbildung

bringen Sie mit?

Creditweb ist einer der größten Kreditvermittler für Baufinanzierungen

in Deutschland. Das heißt, wir gewähren selbst kein Darlehen,

sondern vermitteln zwischen Kreditnehmer und Kreditgeber.

Das erspart unseren Kunden in der Regel viel Arbeit und Geld.

Denn wir ermitteln von über 400 Banken die besten Konditionen

und das individuell passende Angebot. Als Vermittler sind wir an

kein Kreditinstitut gebunden. Das bedeutet natürlich, dass wir eine

deutlich größere Bandbreite an Finanzierungsmöglichkeiten anbieten

können als jedes einzelne Institut mit begrenzten Hausprodukten.

Wir bei Creditweb vermitteln aber nicht nur, sondern wir

beraten auch. Unsere Beratung ist TÜV-geprüft und wurde bereits

mehrfach ausgezeichnet.

Ist es zu Pandemiezeiten nicht schwierig, Menschen persönlich

zu beraten?

Bei Creditweb kann die komplette Beratung vom ersten Gespräch

bis zum Abschluss online stattfinden – dennoch bleiben Individualität

und absolute Transparenz bestehen. Über ein Formular auf

unserer Website vereinbaren unsere Kunden einen Termin und bekommen

anschließend einen Link per Mail. In der Onlineberatung

wird der Kunde von einem Berater quasi an die Hand genommen

und durch das Programm geführt. Alle Daten werden gemeinsam

erfasst und das Finanzierungsvorhaben Schritt für Schritt durchgesprochen.

Markus Grohn, Leiter Niederlassung Bremen der Creditweb GmbH. Foto: FR

Markus Grohn ist Niederlassungsleiter der creditweb

GmbH in Bremen, einem der größten Anbieter für Baufinanzierungen

in Deutschland. Im Interview spricht er

über die zunehmende Digitalisierung in der Finanzbranche und die

Zukunft der Finanzberatung.

Expert:innen erwarten eine noch stärkere Digitalisierung des

Finanz- und Versicherungsvertriebs. Wie sehen Sie das?

Markus Grohn: Die Finanzierungsbranche hat sich in den letzten

Jahren deutlich verändert, nicht zuletzt auch durch die Digitalisierung.

Corona treibt die Digitalisierung des Finanz- und Versicherungsvertriebs

noch stärker voran. Viele Kreditinstitute und

Baufinanzierer waren durch den Lockdown quasi von einem Tag

auf den anderen dazu gezwungen, sich neu zu organisieren. Für uns

war diese Herausforderung relativ gering, denn bei Creditweb haben

wir die Digitalisierungsprozesse schon vor der Pandemie stark

forciert. Als einer der Branchenvorreiter in der Digitalisierung

profitieren wir von bereits etablierten Prozessen, zum Beispiel in

Form unserer Onlineberatung und oder der Self-Service-Plattform

„creditweb myhome“.

Was gehört alles dazu?

Dabei werden verschiedene Szenarien unverbindlich durchgespielt,

zum Beispiel hinsichtlich der anfänglichen Tilgung, der

monatlichen Rate, Zusatzoptionen, wie Sondertilgungen und

Kf W-Zuschüsse und so weiter. Die Kunden können die Angebote

der verschiedenen Anbieter konkret miteinander vergleichen und

so das individuell beste Angebot finden. Mit nur einem Klick bekommen

die Kunden die besten Angebote am Ende des Gesprächs

per E-Mail zugeschickt und können diese noch einmal in Ruhe

durchlesen. Wenn wir alle Unterlagen zur Bonität haben, ist es uns

möglich, innerhalb von 24 Stunden eine Information zur Finanzierungsmachbarkeit

zu geben.

Nutzen Sie computergestützte Systeme bei der Auswahl von

Produkten?

Selbstverständlich. Nur so ist es uns möglich, die Angebote von

mehr als 400 Banken und Anbietern miteinander zu vergleichen.

Dafür arbeiten wir mit den größten Finanzierungsplattformen

zusammen. Es ist uns aber wichtig, mehr als die üblichen Plattformstandards

anzubieten. Dank direkter Zugänge, langjähriger

Kontakte und einer umfangreichen Beratung finden wir für unsere

Kunden schnell und zuverlässig die besten Konditionen und maßgeschneiderte

Lösungen.

Welche Vorteile ergeben sich hierdurch für Ihre Kunden?

Neben Top-Konditionen und tagesaktuell günstigen Zinssätzen

profitieren unsere Kunden von absoluter Transparenz, einer ausführlichen

Beratung und einer schnellen Vermittlung. Dadurch

steigt für den Kunden die Chance auf den Zuschlag beim Hausoder

Wohnungskauf. Wir haben viele Kunden, die bei ihrer Hausbank

kein Darlehen bekommen, denen wir aber ein Kreditangebot

unterbreiten können.

Wie funktioniert Finanz- und Versicherungsberatung Ihrer

Meinung nach in fünf bis zehn Jahren?

Ich denke, ein Großteil der Beratungen bei Creditweb wird digital

gestützt sein. Vielleicht werden Baufinanzierungen sogar komplett

online abgeschlossen. Entscheidend ist aber, dass wir bei Creditweb

auch in Zukunft viel Wert auf die Beratung legen werden –

auch wenn diese eben in weiten Teilen nicht mehr offline stattfinden

muss. Persönlich und maßgeschneidert wird sie aber weiterhin

sein. (RuG)


15

Du kannst dir mehr

zu Hause leisten,

als du denkst.

Du kannst dir mehr

zu Hause leisten,

als du denkst.

_bremen_az_sphsport_20210319_rz.pdf 1 1 19.03.21 09:38

Markus Grohn

Bankkaufmann | Betriebswirt | Sparkassenfachwirt

Martinistraße 50 – 52, 28195 Bremen

Tel.: +49 4 21 – 69 69 87–12 oder

+49 4 21– Markus 69 69 87– 0, Grohn Fax: –17

Mobil: +49 1 71 – 1 00 31 42

Bankkaufmann | Betriebswirt | Sparkassenfachwirt

#myhome Martinistraße 50 – 52, 28195 Bremen

Tel.: +49 4 21 – 69 69 87–12 oder

+49 4 21– 69 69 87– 0, Fax: –17

Mobil: +49 1 71 – 1 00 31 42

Du kannst dir mehr

zu Hause #myhome

leisten,

als du denkst.

creditweb.de/bremen

cred

Markus Grohn

Bankkaufmann | Betriebswirt | | Sparkassenfachwirt

| Martinistraße 50 50 –– 52, 52, 28195 Bremen

Tel.: +49 442121 –– 69 69 69 6987–12 oder

+49 4421– 69 69 69 6987– 0, 0, Fax: –17

Mobil: +49 117171 –– 1100031314242

#myhome

creditweb.de/bremen


16 RECHT UND GELD


Gemeinsamer Lichtspaziergang

Der Verein „Trauerland“ lädt ein

Umfassende Vorsorge

„GE•BE•IN“ bietet „Letzte Hilfe Kurse“ an

TRAUER

Foto: Trauerland

Der gemeinnützige Bremer Verein „Trauerland – Zentrum für

trauernde Kinder und Jugendliche e. V.“ steht seit über 20 Jahren

für einen offenen und ehrlichen Umgang mit den Themen Abschied

und Tod. Denn Trauer ist vielfältig: Mal tieftraurig, mal

voller Zuversicht. Gerade Kindertrauer ist bunt. Um dafür ein Zeichen

zu setzen und dem Thema mehr Sichtbarkeit zu schenken,

lädt der Verein alle Menschen des Stadtteils Horn zum Lichterfest

am 26. November ein. Der Abend dient dazu, sich Zeit zu nehmen

und bewusst innezuhalten. Ein gemeinsamer Spaziergang mit

Kerzenlichtern bietet Raum, um das vergangene Jahr zu reflektieren,

besondere Momente Revue passieren zu lassen und sich

an geliebte Menschen zu erinnern. Alle Interessierten sind herzlich

dazu eingeladen, mit Trauerland ein Licht zu entzünden. Die

Gäste sind gebeten, ein Kerzenlicht mitzubringen. Neben einem

gemeinsamen Lichterritual und Beisammensein bei Punsch und

Waffeln bietet das Lichterfest auch Gelegenheit, Einblicke in die

Arbeit des Vereins bekommen und Fragen zu stellen. Für Kinder

wird es zudem Material zum Basteln geben. (SM)

Freitag, 26. November, Schwachhauser Heerstraße 268 a, 17 bis 19.30 Uhr

Abschied von einem geliebten Menschen zu nehmen, ist für die

Hinterbliebenen oft mit Schmerz verbunden, ganz gleich, ob der

Tod sich über einen langen Zeitraum angekündigt hat oder plötzlich

eintritt. Um Angehörigen die schwere Zeit zu erleichtern, bietet

das Bestattungsinstitut „GE•BE•IN“ einfühlsame Beratung an

zehn Standorten in Bremen und Achim. Das Unternehmen setzt

auf einen offenen Umgang mit dem Tod und der damit verbundenen

Trauer mit dem Ziel, Tabus abzubauen.

Gerade weil das Leben manchmal unerwartet endet, empfehlen

die Mitarbeitenden des Instituts, sich möglichst frühzeitig

mit dem eigenen Lebensende zu befassen. So sind nötige Entscheidungen

bereits getroffen und die Hinterbliebenen werden

in Zeiten der Trauer entlastet. Ein weiterer Vorteil betrifft das

Finanzielle: Kosten können im Vorfeld ermittelt und auf Wunsch

eine Sterbegeldversicherung abgeschlossen werden. Sie kann

unter bestimmten Voraussetzungen den festgelegten Preis sogar

garantieren und erspart den Angehörigen somit die Kosten. Eine

umfassende Vorsorge bedeutet auch, sich beispielsweise mit dem

Lebensende von Familienmitgliedern oder engen Freunden zu

befassen. Hierfür bietet das „GE•BE•IN“ „Letzte Hilfe Kurse“ an.

Die Teilnehmenden erfahren von zertifizierten Kursleiter:innen,

welche organisatorischen und rechtlichen Herausforderungen

gemeistert werden müssen, wenn ein geliebter Mensch kurz vor

dem Tode steht und wie man der sterbenden Person die letzte Zeit

erleichtern kann. Sowohl am 6. November in der Filiale Lesum als

auch am 4. Dezember im Hauptsitz des Bestattungsinstitutes in

Walle, gibt es derzeit noch freie Plätze. Eine Anmeldung kann

telefonisch oder per Mail erfolgen. (SM)

Nähere Infos: www.ge-be-in.de.

Foto: GE•BE•IN

frühzeitig informiert

Letzte Hilfe Kurse 2021

Zertifizierte Referenten informieren bezüglich der Frage „Wie umsorge ich einen Menschen, der schwer

erkrankt ist oder kurz vor seinem Tode steht und welche Entscheidungen müssen getroffen werden?“.

Anmeldungen bitte unter 0421 - 38 77 60 oder kontakt@ge-be-in.de (Teilnahmegebühr inkl. Snacks

und Getränke: 10,-€). Folgende Termine sind jeweils für 14-18 Uhr geplant:

Sa., 06.11.2021, Filiale in Lesum: Hindenburgstr. 23 oder Sa., 04.12.2021, Zentrale in Walle: Nordstr. 5-11

Nordstr. 5-11 | 28217 Bremen | 0421 - 38 77 60 | ge-be-in.de | facebook.com/ge.be.in | instagram.com/ge.be.in_bestattungsinstitut

35


GESUNDHEIT

Für Wissenschaft begeistern

Gesundheitswerkstatt Osterholz feierlich eröffnet

Wenn die Stimme streikt

Heiserkeit und Halskratzen: Ursachen und Vorbeugung

Die Stimme ist das wichtigste Kommunikationsinstrument und

täglich für uns im Dauereinsatz. Doch wenn das Sprechorgan zu

sehr beansprucht wird, kann das für Heiserkeit, Stimmverlust

oder Halskratzen sorgen. In diesem Fall ist es wichtig, die Stimme

zu pflegen und aktiv die Schleimhäute zu befeuchten.

Prof. Dr. Iris Pigeot, Direktorin des BIPS, Wissenschaftsenatorin Dr. Claudia

Schilling und Prof. Dr. Hajo Zeeb (v. l. n. r.). Foto: Sebastian Budde/BIPS

Auf einem knapp zehn Hektar großen Areal in Bremen-Osterholz

entsteht das Stiftungsdorf Ellener Hof als sozial-ökologisches

Modellquartier. Das Leibniz-Institut für Präventionsforschung

und Epidemiologie (BIPS) beteiligt sich mit einem

Reallabor an dem Projekt: dem „Leibniz Living Lab – Gesundheitswerkstatt

Osterholz“. Anfang Oktober wurde es eröffnet.

„Das Reallabor soll neue Möglichkeiten und neue Räume

schaffen, gemeinsam relevante Forschungsthemen zu identifizieren,

Fragen zu beantworten, gesundheitsförderliche Maßnahmen

zu entwickeln und auch Begeisterung für wissenschaftliches Vorgehen

zu wecken“, sagt Prof. Dr. Hajo Zeeb, Leiter der Abteilung

Prävention und Evaluation am BIPS. Es solle Menschen für Wissenschaft

begeistern und ihnen die komplizierten Prozesse der Forschung

näherbringen. Die Senatorin für Wissenschaft und Häfen,

Dr. Claudia Schilling, lobt das Projekt für seine Bürgernähe: „Das

BIPS als Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft hat in der Vergangenheit

schon sehr viel konkreten Wissenstransfer betrieben“, so die

Senatorin. „Mit dem neuen Reallabor hier in Osterholz wird diesen

Aktivitäten nun ein weiterer wichtiger Baustein hinzugefügt. Die

Wissenschaft geht hier ganz bewusst auf die Bevölkerung in Stadtteilen,

in Quartieren zu.“ Das „Leibniz Living Lab – Gesundheitswerkstatt

Osterholz“ zielt auf die Entwicklung und Erprobung von

neuen Ansätzen des gesundheitsbezogenen Wissenstransfers ab.

Dort werden kreative Methoden für die partizipative Entwicklung

von Public Health Interventionen erprobt. (SM)

Nicht nur privat, sondern auch im beruflichen Umfeld ist

unser Sprechorgan unerlässlich. Lange Telefonate und Video-Calls

jedoch trocknen die Schleimhäute aus, denn durch

ausgedehntes Sprechen wird die notwendige Feuchtigkeitsschicht,

die schützend auf Mund- und Rachenschleimhaut liegt,

dünner. Dadurch klingt die Stimme dann kratzig, brüchig oder

leicht belegt. Auch äußere Faktoren wie der ständige Wechsel

zwischen der kalten Luft draußen und der warmen Heizungsluft

drinnen können vor allem im Herbst und Winter zur Mundtrockenheit

beitragen.

Zusätzliche Stimmbelastung durch Schutzmasken

Foto: djd/Anginetten/Getty Images/svetikd

IN LILIENTHAL UND UMZU

FÜR SIE DA!

Der Mund- und Nasenschutz ist aus unserem Alltag nicht mehr

wegzudenken. Das ständige Tragen der Maske sorgt dafür, dass

die Stimme gedämpft wird und generell lauter gesprochen werden

muss, was die Stimmbänder stark strapaziert. Personen, die

den Mund- und Nasenschutz über viele Stunden nicht abnehmen

können, vergessen zudem oft regelmäßig zu trinken. Das

lässt den Mund schneller austrocknen und verursacht ein kratziges

Gefühl im Hals. Häufiges Räuspern, Heiserkeit oder Halskratzen

können die Folge sein.

36

• Zahnersatz digital

und ohne Abformung

• Implantate

• Angstfrei mit Lachgas

• Kariesentfernung ohne Bohren

• Prophylaxe und Bleaching

Zahnarzt

Dr. Nicolas Laack

Hauptstraße 67

28865 Lilienthal

Telefon: 0 42 98 / 54 04

www.zahnarztlaack.de

Befeuchtung der Schleimhäute und Sprechpausen helfen

Lange und intensive Sprechphasen belasten unsere Stimme. Beanspruchte

Stimmbänder brauchen eine Auszeit und vor allem

Feuchtigkeit. Deshalb ist es wichtig, Sprechpausen einzulegen

und aktiv zur Befeuchtung der Schleimhäute beizutragen. Produkte,

die lange im Mund bleiben, regen aktiv den Speichelfluss

an und befeuchten die Schleimhäute. (DJD)


Foto: FR

Wohlfühlfaktor im Fokus

Neue Praxis: „Gesund im TABAKQUARTIER“

Osteopathie, Naturheilkunde

und Massagen: Diesen Dreiklang

bieten Heilpraktikerin

Sabrina Bojazian (Foto rechts)

und Vanessa Dühnfort als staatlich

anerkannte (medizinische)

Masseurin in ihrer neuen Praxis

im „Tabakquartier“. Seit Anfang

September empfangen

sie in ihren Räumlichkeiten in

Woltmershausen Patientinnen

und Patienten. Konkreter Beschwerden

nehmen sie sich dabei

ebenso an wie dem Wunsch,

einfach mal abzuschalten.

Ihre Praxis bietet Osteopathie, Naturheilkunde und Massagen.

Stehen diese Bereiche jeweils für sich allein oder gehen sie ineinander

über?

Dühnfort: Sowohl als auch. Wir arbeiten natürlich beide selbstständig

und die Massagen stehen genauso für sich wie die Osteopathie

und die Naturheilkunde. Allerdings haben wir ja eine Gemeinschaftspraxis

eröffnet, um gemeinschaftlich und ganzheitlich

arbeiten zu können. Insofern können unsere Behandlungsmethoden

in den unterschiedlichen Bereichen ein gutes Zusammenspiel

ermöglichen.

Bojazian: Da Osteopathie ein Teil der Naturheilkunde ist, könnte

man es theoretisch sogar auf zwei Bereiche eingrenzen. Beide beinhalten

manuelle Techniken, bei denen die Hände zum Einsatz

kommen. Gerade nach Monaten der sozialen Distanz glaube ich,

dass Behandlungsmethoden, die mit Berührungen einhergehen,

besonders wohltuend sind.

Welche Behandlungsmethoden bieten Sie konkret an?

Bojazian: Vanessa Dühnfort hat ihren Fokus auf medizinische und

Wellnessmassagen gelegt und bietet beispielsweise Lymphdrainagen

an. Mein Steckenpferd ist die Anwendung der Osteopathie im

Rahmen der Naturheilkunde. Ich biete außerdem eine Technik an,

bei der es um die Stimulierung der Spinalnerven geht. Hierüber können

neben den Nerven selbst der gesamte Bewegungsapparat, alle

inneren Organe, Drüsen und auch Gefäße erreicht werden.

Wer ist bei Ihnen gut aufgehoben?

Dühnfort: Tatsächlich Jede und Jeder. Wir können gezielt mit Osteopathie

und Massagen konkrete Beschwerden angehen. Dazu zählen

beispielsweise solche am Bewegungsapparat, Schwindel, Migräne,

Tinnitus und Verdauungsbeschwerden sowie Sehnenscheidenentzündungen.

Natürlich können auch alle Menschen zu uns kommen,

die sich gestresst fühlen und einfach mal wieder entspannen wollen.

Außerdem bieten wir für Massagen bis Ende Dezember ein Kennenlernangebot:

20 Minuten klassische Massage für 17,50 Euro. (JF)

VERLOSUNG

Wir verlosen einen Gutschein für eine 40-minütige klassische

Massage unter www.stadtmagazin-bremen.de.

HERZLICH WILLKOMMEN

in der neuen Praxis im Tabakquartier

Massage

Durch sanfte Berührungen der Haut

Durch sanfte Berührungen der Haut

wurden schon immer Geborgenheit,

wurden schon immer Geborgenheit,

Zuwendung und Wärme vermittelt

Zuwendung und Wärme vermittelt

wodurch die Massage als eine der ältesten

Heilmethoden gilt.

wodurch die Massage als eine der ältesten

Heilmethoden gilt.

Ob mit direktem Druck auf die betroffene

Stelle, wie im klassischen An-

Ob mit direktem Druck auf die betroffene

Stelle, wie im klassischen Ansatz

oder über Energiebahnen sowie

satz oder über Energiebahnen sowie

Reflexbögen bei fernöstlichen Anwendungen

unterschiedliche Mas-

Reflexbögen bei fernöstlichen Anwendungen

- unterschiedliche Massagetechniken,

gegebenenfalls in

sagetechniken, gegebenenfalls in

Kombination mit Wärme und Düften,

Kombination mit Wärme und Düften,

regen die Durchblutung des Patienten

an. Die zu behandelnden Regio-

regen die Durchblutung des Patienten

an. Die zu behandelnden Regionen

werden besser mit Nährstoffen

nen werden besser mit Nährstoffen

versorgt, bestimmte Prozesse reguversorgt,

bestimmte Prozesse regu-

liert und Selbstheilungskräfte stimuliert.

Folglich weniger Schmerzen

liert und Selbstheilungskräfte stimuliert.

Folglich - weniger Schmerzen

und somit eine Steigerung des allgemeinen

Wohlbefindens. Ich arbeite

und somit eine Steigerung des allgemeinen

Wohlbefindens. Ich arbeite

auf medizinischer Grundlage und

auf medizinischer Grundlage und

biete ein grosses Spektrum

biete ein grosses Spektrum

an Massageformen. Lassen

Sie uns gemein-

an Massageformen. Lassen

Sie uns gemeinsam

schauen, welsam

schauen, welche

Behandlung

che Behandlung

am Besten zu

am Besten zu

Ihnen passt bestimmte

Bedürf-

Ihnen passt - bestimmte

Bedürfnisse

sind einfach

nisse sind einfach

zeitlos.

zeitlos.

S. BOJAZIAN

V. DÜHNFORT

TABAKQUARTIER

TABAKQUARTIER

IM IM

GESUND

GESUND

Osteopathie

Die

Die

Osteopathie

Osteopathie

ist

ist

eine

eine

ganzheitliche

ganzheitliche

Behandlungsmethode,

Behandlungsmethode,

bei

bei

der

der

der

der

Körper

Körper

als

als

eine

eine

Einheit

Einheit

gesehen

gesehen

und

und

behandelt

behandelt

wird

wird

und

und

so

so

seine

seine

Autoregulation

Autoregulation

wieder

wieder

hergestellt

hergestellt

werden

werden

kann.

kann.

Diese

Diese

sehr

sehr

sanfte

sanfte

Behand-

Behandlungsmethodlungsmethode

bietet

bietet

eine

eine

Vielzahl

Vielzahl

von

von

verschiedenen

verschiedenen

Techniken,

Techniken,

die

die

individuell

individuell

auf

auf

den

den

jeweiligen

jeweiligen

Patienten

Patienten

abgestimmt

abgestimmt

werden

werden

können.

können.

Aufgeteilt

Aufgeteilt

in

in

die

die

parietale,

parietale,

viszerale

viszerale

und

und

craniale

craniale

Osteopathie

Osteopathie

können

können

alle

alle

Bereiche

Bereiche

des

des

Körpers

Körpers

erreicht

erreicht

und

und

behandelt

behandelt

werden.

werden.

Gemeinsam sind wir für Sie da!

37


GASTRO

Temis Töpfe

Temi Tesfay bezeichnet sich selbst als

absoluten Food-Junkie. 2016 rief er

seinen Blog „Ein Bisschen Bremen“

ins Leben und veröffentlicht

darin seine Erfahrungen mit den

Restaurants der Hansestadt. Im

STADTMAGAZIN Bremen verrät er

jeden Monat eines seiner Lieblingsrezepte,

die er zuvor mit einem

Bremer Koch zubereitet hat.

Rogerios Resteeintopf

Aus dem Restaurant Luso Brasileiro

Die Geschichte hinter diesem Rezept ist ebenso lustig wie peinlich.

Denn eigentlich hatten Ana, Rogerio und ich ein anderes Gericht verabredet.

Während des Shootings habe ich es aber irgendwie geschafft,

mit der Kamera gegen eine Saucenflasche zu stoßen. Sie kippte um,

riss ein mit Reis gefülltes Sieb mit, dessen Inhalt sich wiederum großzügig

in einen vor sich hin brutzelnden Topf ergoss. Das einzig Gute

an dieser Kettenreaktion der Peinlichkeit war, dass meine Aufmerksamkeit

auf das vorher unbeachtete Gericht fiel, das Ana und Rogerio

als „Bohneneintopf für Arme“ vorstellten. Es ist ein Klassiker aus ihrer

Heimat Brasilien, den Rogerio als persönliche Abwandlung gelegentlich

auch im Luso Brasileiro anbietet. Und weil ich es so lecker fand,

folgt an dieser Stelle nun das passende Rezept.

Zubereitung

1. Die Bohnen in einen Topf geben, mit Wasser bedecken, Öl sowie ein

Lorbeerblatt hinzufügen und eine Stunde kochen lassen.

2. Währenddessen die Zwiebel- und Knoblauchwürfel in einem weiteren

Topf anschwitzen. Sobald alles glasig ist, die Chorizo sowie

den Bacon hinzugeben und anbraten. Anschließend mit Wasser ablöschen,

zum Kochen bringen und eine Stunde ziehen lassen.

3. Nun werden die Fleischreste, die gekochten Bohnen, die Karotten,

die Petersilie und die Lorbeerblätter hinzugefügt. Nach Belieben

würzen und auf kleiner Stufe nochmal für 30 Minuten garen.

Guten Appetit!

Zutaten für 4 Personen

• 1 kg Wachtelbohnen, fünf bis

sechs Stunden in Wasser

eingeweicht

• 2 El Öl

• 4 Lorbeerblätter

• 1 große Zwiebel, in kleine Würfel

geschnitten

• 4 Knoblauchzehen, klein

geschnitten

• 3 Chorizo

• 2 Packungen Bacon

• Fleischreste nach Belieben (traditionell

Würste, Trockenfleisch,

Zunge oder Schweinefüße)

• 1 Bund Petersilie, klein geschnitten

• Würzen nach Belieben

38


Übernachten mit Stil

Moxy Hotel: Neue Unterkunft im Bremer Westen

Stylisch, modern und übersichtlich: So präsentiert sich das

Moxy Hotel Bremen, das am 13. September seinen Betrieb

aufgenommen hat. In der Nähe des früheren Hafens im Westen

der Stadt richtet es sich vor allem an junge und jung gebliebene

Übernachtungsgäste. Die Nähe zum pulsierenden Stadtleben

macht das Hotel zudem für Freizeit- und Businessreisende besonders

interessant.

„Wir freuen uns sehr, dass unser fünftes Moxy Hotel in Deutschland

an den Start geht“, sagt Beat Kuhn, Managing Director SV

Hotel, anlässlich der Eröffnung. Moxy stehe für transparente und

klare Strukturen. Empfang und Bar, Concierge und Service – bei

Moxy kümmern sich die Mitarbeitenden um alle Belange und Aufgabenbereiche.

„Jeder kann alles und macht alles“, bringt es Kuhn

auf den Punkt.

Vier-Zonen-Konzept

Architektonisch sind die Linien im Hotel ebenfalls klar: Bei den

insgesamt 128 Zimmern handelt es sich entweder um sogenannte

„Moxy Sleeper“ mit einem Queensize-Bett oder um „Double

Moxy Sleeper“, die mit zwei Twin-Betten ausgestattet sind. Ein

Bad mit Dusche, kostenloses Highspeed-WLAN und ein Flachbild-TV

ergänzen alle Räumlichkeiten. Reisende, die Gesellschaft

suchen, haben die Möglichkeit, den hauseigenen Fitnessbereich

zu nutzen oder die Lobby, das Herzstück des Hotels, zu besuchen.

Gekennzeichnet durch ihr Vier-Zonen-Konzept, dient sie sowohl

als Eingangsbereich als auch als gemütliche Bibliothek, Bar sowie

als Lounge mit Musik. Zudem bietet der Eingangsbereich ausreichend

Platz, um sich mit anderen Gästen sowie Mitarbeitenden zu

vernetzen und auszutauschen.

Erfolgreiche Zusammenarbeit

Das Moxy Hotel ist das 20. seiner Art in Deutschland insgesamt

110 sind es weltweit. Moxy Hotels ist Teil von Marriott International,

der größten internationalen Hotelgesellschaft mit mehr als

7.200 Häusern in über 130 Ländern. (SM)

Foto: A. Höpfner

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Im Moxy Bremen ist das Leben einfach und bequem. Wir kombinieren tolles Design mit erschwinglichen Preisen.

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39


GASTRO

Feststimmung am Sandstrand

Lankenauer Höft eröffnet „Winter-Wunder-Strand“/ Kulinarische Events geplant

Illustrationen: FR

Wärmende Getränke statt kühler Drinks und lässige Palmen

anstelle festlicher Tannenbäume: Das Lankenauer

Höft bereitet sich auf die Weihnachtszeit vor. Am Freitag,

12. November, eröffnet auf der Landzunge in Woltmershausen

der „Winter-Wunder-Strand“.

Wo bis Ende September Sonnenhungrige noch eine entspannte

Sommerlocation vorfanden, lädt fortan ein vorweihnachtliches

Eventzelt zum gemütlichen Beisammensein ein, in dem unter anderem

Veranstaltungen wie „Winter Brunch“ und „Grünkohl am

Strand“ geplant sind. Zudem wird es kleine Zelte geben, die exklusiv

für Privat- und Firmenfeiern gebucht werden können. Mit

süßen und herzhaften Leckereien sowie Getränken lockt der „Winter-Wunder-Strand“

an allen Öffnungstagen. (SM)

Der „Winter-Wunder-Strand“ am Lankenauer Höft hat ab Freitag, 12.

November, donnerstags bis freitags von 15 bis 22 Uhr, samstags von 10

bis 23 Uhr sowie sonn- und feiertags, von 10 bis 22 Uhr, geöffnet.

Nähere Infos: www.lankenauerhoeft.de.

40


Historisches Wintergetränk

Der erste Glühwein wurde vor 180 Jahren getrunken

Nachdem die Weihnachtsmärkte im vergangenen Jahr

wegen der Pandemie ausgefallen sind, ist die Vorfreude

darauf nun umso größer. In vielen deutschen Städten

wird man im Advent und Winter wieder mit Familie, Freundeskreisen

und Firmenteams zusammenstehen können und sich

mit dem wohl beliebtesten Wintertrunk der Deutschen wärmen:

Glühwein. Kaum ein anderes Getränk wird hierzulande

so eng mit der Weihnachtszeit in Verbindung gebracht. Doch

woher stammt die Spezialität eigentlich?

Raugraf von Wackerbarth und seine genussvolle Idee

Kunst- und Genussliebhaber

August Raugraf von Wackerbath.

Im Dezember 1834 stand

August Raugraf von Wackerbarth

(1770 bis 1850) in seinem

barocken Anwesen im

winterlichen Radebeul. Der

Kunst- und Genussliebhaber

war auf der Suche nach einem

besonderen Trunk: Er sollte

die Kälte vergessen lassen

und es ihm warm ums Herz

werden lassen. Zunächst gab

er Safran, Anis, Granatapfel

und weitere exotische Gewürze

in weißen Wein. Kurz

darauf kam ihm der Gedanke,

die Flüssigkeit zu erwärmen.

Doch das Rezept des Raugrafen

geriet in Vergessenheit,

war lange Zeit verschollen.

Erst vor wenigen Jahren wurde es in seinem Nachlass im Sächsischen

Staatsarchiv wiederentdeckt. Nach eingehender Prüfung

war klar, dass es sich dabei um eine Rezeptur handelte, die man

heute als Glühwein bezeichnen würde.

Historisches Rezept im modernen Gewand

Nachdem die Winzer von Schloss Wackerbarth das alte Dokument

des Raugrafen gesichtet hatten, begannen sie umgehend, diese

vergessene sächsische Tradition wiederzubeleben. Sie wählten

feinste Weißweine aus dem Elbtal aus und passten das historische

Rezept behutsam an den heutigen Geschmack an. Wer das

feinfruchtige Wintergetränk „Wackerbarths Weiß & Heiß“ selbst

probieren möchte, kann es unter www.schloss-wackerbarth.de

bestellen und sich nach Hause liefern lassen. (DJD)

Weihnachtspräsente

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Das historische Originalrezept. Fotos: djd/Schloß Wackerbarth/S. Arlt (1)

41


42

GASTRO

Feinkost vom Feinsten

De Lütt – Erlesene Produkte

Das Feinkostgeschäft

des Best Western Hotel zur Post

Feinkost vom Feinsten

Seit dem Sommer ist das Feinkost- und Souvenirgeschäft De Lütt im Best

Western Hotel zur Post eröffnet. Angeboten werden zum direkten Verzehr

hausgemachte Quiche sowie diverse Kaffee- und Teespezialitäten,

deren Begleitung mit Torten und Kuchen aus der Theke ergänzt werden.

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präsentiert das De Lütt eine erlesene Auswahl von Gewürzen, edlen

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Nach individuellen Wünschen

Weihnachtsfeiern im Klimahaus Bremerhaven

In den eigenen vier Wänden, in einer eingeschneiten Hütte oder

fernab von winterlichem Flair unter Palmen und blauem Himmel:

Wenn es um den idealen Ort für das Weihnachtsfest geht, sind die

Geschmäcker und Vorstellungen unterschiedlich. Doch wie wäre

es, einfach an verschiedenen Orten in festliche Stimmung versetzt

zu werden? Das ermöglicht das Klimahaus Bremerhaven.

So bietet die Wissens- und Erlebniswelt, die Besuchende auf

eine Reise um den gesamten Globus entlang des achten Längengrads

entführt, interessierten Gruppen zum Jahresende die Möglichkeit,

eine Weihnachtsfeier durchzuführen. Neben einer klassischen

Variante mit Sektempfang und Büfett gibt es auch die Option,

kulinarischen Genuss mit einer Führung durch den Ausstellungsbereich

„Reise“ zu kombinieren. Für die Umsetzung individueller

Vorstellungen und Wünsche sind die zuständigen Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter des Klimahaus ebenfalls offen. (SM)

Nähere Informationen gibt es unter:

www.klimahaus-bremerhaven.de/tagen/angebote/weihnachtsfeier.html

„Gans“ wie früher

Vorfreude aufs adventliche Lieblingsessen

Wohl selten war die Vorfreude auf Weihnachten so groß wie in

diesem Jahr: Endlich wieder entspannt mit Angehörigen und

Freunden zusammen feiern. Nun können die Essenstraditionen

an Heiligabend aufs Neue gepflegt werden, in vielen Familien

muss es jedes Jahr dasselbe sein. Einer Statista-Umfrage aus dem

Jahr 2020 zufolge ist bei 33 Prozent der Befragten Kartoffelsalat

mit Würstchen das beliebteste

Gericht, Geflügel ist allerdings

insgesamt noch gefragter.

Ente wollen 27 Prozent auf den

Tisch bringen, bei 21 Prozent

der Befragten gibt es Gans.

Das knusprige und gut gewürzte

Geflügel wird meist mit Klößen

und Rotkohl serviert. „Das

zum Einpinseln der Gans nötige

Bier eignet sich auch zum

Durstlöschen hervorragend“,

meint Julia Klose, Biersommelière

der Brauerei C. & A. Veltins.

(DJD)

Foto: Wagner/Klimahaus

Foto: djd/Brauerei C. & A. Veltins


Saisonales Highlight auf der Speisekarte

Die Meierei im Bürgerpark serviert ab sofort Martinsgänse / Outdoor-Weihnachtsfeiern geplant

Küchenchef Marc Wendelken (links) mit Inhaber Barry Randecker. Foto: JF

Ob für eine Joggingrunde oder einen ausgedehnten Spaziergang:

Der Bürgerpark ist auch in den bevorstehenden

Wintermonaten ein beliebtes Ausflugsziel. Inmitten Bremens

grüner Lunge ist die Meierei beheimatet. Bis Mitte des 19.

Jahrhunderts noch als Milchbetrieb aktiv, ist die Gastronomie heute

eine beliebte kulinarische Adresse. Pünktlich zu Beginn der kalten

Jahreszeit steht ab dem Martinstag am 11. November in dem Restaurant

eine besondere Spezialität auf der Karte: die Martinsgans.

Genossen werden kann das Geflügel unter anderem als Tellergericht

mit Vorsuppe sowie als ganzes Exemplar. „In diesem Fall

wird die Gans am Tisch zerlegt“, erklärt Inhaber Barry Randecker.

Im Hinblick auf Qualität und Regionalität bezieht die Meierei die

Gänse aus der Lüneburger Heide und von einem Gänsehof in Ganderkesee.

„Allesamt freilaufende Tiere“, erklärt Küchenchef Marc

Wendelken. Neben der Qualität legt der Betrieb zudem Wert darauf,

möglichst viele Bestandteile des Geflügels zu verwerten. So

finden Gerichte wie Gänseleber auf Blattspinat oder Schmalz ihren

Weg auf die saisonale Speisekarte. Eine Highlight seien zudem die

selbst gemachten Beilagen: Knödel und Rotkohl.

Übrigens: In diesem Jahr bietet die Meierei Weihnachtsfeiern

in einem besonderen Format an und verlegt die exklusiven Events

nach draußen. Passend geschmückt und dekoriert, wird der Seegarten

zum Winterwunderland und bietet Gruppen an wärmenden

Feuerfässern ein kulinarisches Angebot aus Grünkohl, Eintopf,

Kuchen, Glühwein und mehr. Weitere Optionen und persönliche

Wünsche werden auf Nachfrage gern umgesetzt. (SM)

Anfragen für Weihnachtsfeiern nimmt Daniel Coder telefonisch entgegen

unter 0421 / 69 63 86 15. Nähere Infos gibt es zudem unter:

www.meiereibremen.de.

Ab dem 11.11.2021 bieten wir endliche wieder die beliebte Martinsgans und

unser leckeres Gänsemenü an: TEL. 04 21 / 69 63 86-15 oder INFO@MEIEREI-BREMEN.DE

Im Bürgerpark 1/ 28209 Bremen

Mittwoch bis Sonntag ab 12:00 Uhr

43


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Ein neues Zuhause

Martinsclub: Spezielles Wohnangebot in Osterholz

Nach etwa fünfjähriger Planungs- und Bauzeit hat

der Martinsclub Bremen e. V. das Wohnprojekt

„Quartier|Wohnen“ auf dem Ellener Hof in Bremen-

Osterholz eröffnet. Dort sind vor Kurzem sechs junge Erwachsene

mit geistigen Beeinträchtigungen eingezogen, darunter das

fetale Alkoholsyndrom (FAS). Dies kann später beim Kind auftreten,

wenn die Mutter in der Schwangerschaft Alkohol zu sich

nimmt. Zu den möglichen Folgen zählen neben körperlichen

Schäden oftmals ein auffälliges Sozialverhalten, Lernstörungen

oder psychische Probleme.

„Es war eine Mammutaufgabe, dieses Projekt über lange Zeit

voranzutreiben und umzusetzen. Nun sind wir sehr froh, dass

wir diese neuartige Wohnform endlich fertigstellen konnten“,

Jeden Monat neu:

Interviews, Reportagen, Porträts, Fotostorys,

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44

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erklärt Martinsclub-Vorstand Thomas Bretschneider. Tatsächlich

handelt es sich dabei um eine Besonderheit: Die Wohnform

mit der speziellen Ausrichtung auf die Zielgruppe gibt es nur

fünf Mal in Deutschland, in Bremen ist sie die erste ihrer Art.

Mit einem Festakt wurde nun die Einweihung des Hauses gefeiert,

etwa 80 geladene Gäste – darunter Sozialsenatorin Anja

Stahmann sowie einige Projektpartner, Freunde und Förderer

des Martinsclub – waren anwesend. „Der Martinsclub schlägt

mit diesem fortschrittlichen Ansatz einen neuen Weg ein. Dieses

innovative Vorgehen ist für die Zielgruppe, aber auch für

ganz Bremen ein großer Gewinn“, freut sich Anja Stahmann, Senatorin

für Soziales, Jugend, Integration und Sport.

Dass diese besondere Form der geistigen Beeinträchtigung

eine ebenso spezialisierte Antwort erfordert, findet auch Margarethe

Jakubiec, die Leiterin der Einrichtung: „Menschen, die

mit dem fetalen Alkoholsyndrom leben, durchlaufen oft eine

Vielzahl an Betreuungsangeboten, die meistens nicht ihren speziellen

Bedürfnissen entsprechen. So entstehen häufig Lebensläufe,

die einer Chronologie des Scheiterns ähneln. Wir versuchen

nun, ein passgenaues Angebot zu machen, das sich am

tatsächlichen Bedarf der Bewohner orientiert.“ (SM)

Foto: Frank Pusch


Foto: K&S

Im Ruhestand Gutes tun

Zeit für ehrenamtliches Engagement nutzen

Wer den Ruhestand antritt, freut sich meist, den beruflichen

Stress hinter sich lassen zu können. Viele Menschen genießen die

neu gewonnene Freiheit, fragen sich aber auch, wie sie diese Zeit

sinnvoll gestalten können. Eine Möglichkeit ist es, sich ehrenamtlich

zu engagieren. Beim Katastrophen- und Bevölkerungsschutz

etwa können persönliche Fähigkeiten und Kompetenzen

eingebracht und anderen Menschen geholfen werden, das dient

laut Glücksforschung auch dem eigenen Wohlbefinden. Die Älteren

können etwa in der Krisenintervention tätig sein, sich um

die Verpflegung von Einsatzkräften kümmern, beim Reparieren

von Fahrzeugen und Geräten helfen und vieles mehr. Unter

www.mit-dir-fuer-uns-alle.de können Interessierte herausfinden,

welches Ehrenamt zu ihnen und ihren Talenten passt. (DJD)

Foto: djd / Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe /

Getty Images / Halfpoint

Ein vielseitiges Zuhause

Die K&S Seniorenresidenz Bremen-Findorff

In grüner Umgebung und in direkter Nähe zum Bürgerpark

befindet sich die K&S Seniorenresidenz Bremen-Findorff.

Seit 2005 bietet das Haus stationäre Pflegeplätze für bis zu

118 Personen. Qualifizierte und individuelle Pflege wird vor

Ort durch sinnvolle, aktivierende Betreuung sowie kurzweilige

Unterhaltung ergänzt.

Die stellvertretende Residenzleitung Ilona Wisniewski ist

froh, dass in der Seniorenresidenz wieder so etwas wie Alltag

herrscht: „Unsere Bewohner und Mitarbeiter sind dank der

Booster-Impfung gut für die kalte und schmuddelige Jahreszeit

gewappnet. So können wir unter Schutzvorkehrungen uneingeschränkt

Besucher im Haus begrüßen und haben auch für die

Planung von Veranstaltungen und Beschäftigungsangeboten wieder

mehr Möglichkeiten.“ Im hauseigenen „Café zum Torfkahn“

finden regelmäßig Bingo-Nachmittage

statt, für Abwechslung

sorgen außergewöhnliche Termine,

wie zum Beispiel der Besuch

von Bremens „Promikater Ernie“.

Im September hatte sich der vielseitig

interessierte Vierbeiner für

einen Besuch ankündigt, um sein

Frauchen und sein Herrchen aus

seinem bewegten Leben erzählen

zu lassen und sich bei der Gelegenheit

schon einmal selbst nach

einem gemütlichen Ruheplätzchen

fürs Alter umzusehen. (SM)

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45


AUTO

Der aktuelle Polo trumpft groß auf

Aufwertung des Fahrkomforts: Viele Assistenzsysteme und Center-Airbag als Neuheit

Foto: WS

Bruder Golf schaute sich neugierig um, als er den neuen Polo

im Rückspiegel sah. „Der rückt mir aber gewaltig auf den

Pelz“, erkannte das Volkswagen-Erfolgsmodell. Richtig: Der

neue Polo orientiert sich einerseits optisch und technisch am großen

Bruder, überzeugt andererseits mit einem Vorteil, der dem

Kleinwagen vorbehalten ist: Seine Maße sind mit rund vier Metern

stadttauglich, wie wir bei unseren Probefahrten des von Schmidt +

Koch zur Verfügung gestellten Fahrzeugs erlebten. Wir waren angetan

vom problemlosen Handling in der Stadt und auf dem Land

und dem einfachen Einparken auch in kleinste Lücken.

Es sind beim neuen VW Polo die vielen verbesserten Kleinigkeiten,

die Großes bewirken. Er zeigt sich im Design als kleine

Ausgabe des Golfs und überrascht mit einem äußerst harmonisch

abgestimmten Fahrwerk. Da der Radstand gewachsen ist und die

Überhänge kürzer als beim Vorgänger ausfallen, ergibt sich eine

sehr ruhige und entspannte Straßenlage, die dem des großen Bruders

in nichts nachsteht. Mit mehr als 18 Millionen gebauten Exemplaren

gehört der Polo zu den erfolgreichsten Kompaktmodellen

auf dem Globus. Innerhalb der Marke ist der kleine Volkswagen

ebenfalls ein ganz großer:

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Seit

6,

Jahren

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erobert er regelmäßig einen

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Platz unter den drei meistverkauften Modellreihen.

Neu designt wurden im Detail die Stoßfänger, die Heckklappe

sowie die nun serienmäßig in LED-Technik ausgeführten Scheinwerfer

und Rückleuchten. Durch das neue

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Lichtdesign

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ergibt

sich eine Lack charismatische • Karosserie Tag- • Mechanik und Nachtlichtsignatur. Erstmals

Autolackier- und Karosseriefachbetrieb GmbH

Wir wünschen

allen Teilnehmern

gut Schuss!

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Schadensabwicklung

ohne Fahrzeuglackierung Smart-Repair

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ist in Verbindung mit den im Polo ebenfalls neuen „IQ.LIGHT

LED-Matrix-Scheinwerfern“ auch die Kühlergrill-Querspange

als LED-Lichtstreifen ein Teil dieser markanten Signatur. Innen

punktet der Polo mit dem ab sofort serienmäßigen „Digital Cockpit“,

einem ebenfalls serienmäßigen und neu gestalteten Multifunktionslenkrad,

Infotainmentsystemen der neuesten Generation

inklusive Online-Control-Unit (eSIM) und „App-Connect wireless“

(jeweils ausstattungsabhängig).

Technisch zeigt der Viertürer gleichfalls eine stärkere Nähe zu

den Volkswagen der höheren Segmente. Ein Beispiel: Als Novum

seiner Klasse kann der neue Polo auf Wunsch mit dem „IQ.DRIVE

Travel Assist“ bestellt werden. Dabei verschmelzen unter anderem

das neue prädiktive „ACC“ (automatische Distanzregelung) und

der Spurhalteassistent „Lane Assist“ zu einem neuen Assistenzsystem

und ermöglichen so das teilautomatisierte Fahren bis 210

km/h. Serienmäßig ist übrigens jeder Polo mit Assistenzsystemen

wie dem Umfeldbeobachtungssystem „Front Assist“ inklusive City-Notbremsfunktion

und nun auch mit dem „Lane Assist“ ausgestattet.

Fakt ist: Kaum ein anderer Wagen der Polo Klasse hat ein

ähnlich innovatives Spektrum der Assistenzsysteme an Bord. Die

Ausstattungslinien wurden neu sortiert, übersichtlicher gestaltet

und die von den meisten Käufern favorisierten Umfänge serienmäßig

integriert. Begonnen wird in Sachen Ausstattung jetzt mit der

Version „Polo“. Die startet wie skizziert zusätzlich mit LED-Scheinwerfern,

LED-Rückleuchten, dem neuen Multifunktionslenkrad

und „Lane Assist“. Neu ist zudem der Center-Airbag. Er befindet

sich auf der Fahrerseite seitlich in der Rücksitzlehne; der Center-Airbag

öffnet sich im Fall der Fälle zur Mitte hin und schützt

Fahrer- und Beifahrer so bei einem Crash davor, aneinanderzustoßen

und sich dadurch zu verletzten. Ebenfalls neu in Sachen Sicherheit:

ein sogenannter Endbeschlagstraffer, der den Sicherheitsgurt

zusätzlich im Bereich des Beckens spannt. Volkswagen bringt den

generell frontgetriebenen Polo der modernsten Evolutionsstufe

mit einem Spektrum aus fünf hoch effizienten Ottomotoren auf

den Markt. Die zur Markteinführung erhältlichen Benziner entwickeln

59 kW (80 PS), 70 kW (95 PS) und 81 kW (110 PS). Den

70-kW-Motor wird es optional mit einem Sieben-Gang-Doppelkupplungsgetriebe

(DSG) geben, den 81-kW-Motor serienmäßig.

Schon in der 95-PS-Version überzeugt der Dreizylinder mit kaum

merklichen Gangwechseln und mit Sparsamkeit.

Fazit: Nicht nur das kräftige Facelift überzeugt, auch die weitere

Aufwertung vom Fahrkomfort, Serienausstattung und innovativen

Sicherheitsfeatures bringt den neuen Polo dicht auf die Fersen

des Golfs. (WS)

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46


Rundumauffrischung

Autohaus Keyssler: Neue und optimierte Räumlichkeiten

Beständigkeit, Tradition und Fortschritt: Dieser Dreiklang

bildet das Fundament der Firmengeschichte des Autohauses

Keyssler. Seit 30 Jahren leitet Heino Keyssler die Geschäfte

des fast 80 Jahre alten Betriebs an der Neuenlander Straße. Unterstützung

erfährt der Seniorchef, der seinen Vater und Firmengründer

Otto Keyssler 1981 ablöste, von seinen Söhnen Dennis und

Timo. Mit einem Team aus qualifizierten Mitarbeiterinnen und

Mitarbeitern bedient der lizenzierte Renault-Partner Kundenwünsche

in den Sparten Verkaufsberatung, Technik, Werkstatt und

Service sowie Elektromobilität. Die erfolgreiche Vergangenheit

hindert Keyssler jedoch keinesfalls daran, die Zukunft im Blick zu

haben – und dafür bedarf es Platz.

So hat das Autohaus in der Neustadt mit dem Anbau einer

neuen Halle unter anderem einen eigenen Präsentationsraum für

Fahrzeuge der Renault-Tochter Dacia geschaffen. Auf rund 200

Quadratmetern dreht sich nun alles um den rumänischen Automobilhersteller,

der vor neun Jahren in den deutschen Markt eingeführt

wurde. „Dacia ist eine Marke, die man im Auge behalten

sollte“, sagt Juniorchef Dennis Keyssler. Bei Kunden sei die Marke

vor allem dank ihrer hohen Qualität beliebt. Als weitere Innovation

ist der Renault-Verkaufsraum dem aktuellen Standard angepasst

worden. Als Resultat können Kundinnen und Kunden ab

sofort in der sogenannten „Aktuell-Zone“ die Marktneuheiten des

französischen Automobilherstellers entdecken. Ergänzt wird die

Rundumerneuerung durch die Umstellung auf Verkaufsinseln als

moderne Vertriebskulisse. Dennis Keyssler: „Dort sitzt man nicht

nur gemeinsam an einem Tisch, sondern mitten im Geschehen.“

Verkaufsgespräche in separaten Büros gehören damit der Vergangenheit

an.

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Blinkern • Licht- und Regensensor

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kombiniert (kWh/100 km): 17,2; CO2-Emissionen: kombiniert

0 g/km; Effizienzklasse A+++. Renault ZOE: Stromverbrauch

kombiniert (kWh/100 km): 17,7-17,2; CO2-Emissionen:

kombiniert 0-0 g/km; Effizienzklasse A+++-A+++ (Werte

gemäß gesetzl. Messverfahren).

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AUTOHAUS KEYSSLER GMBH & CO KG

Renault Vertragspartner

Neuenlander Str. 91,

28199 Bremen

Tel. 0421-536940, Fax 0421-553060

www.keyssler.de

Timo (links) und Dennis Keyssler unterstützen Seniorchef Heino Keyssler

in den Bereichen Verkauf und Mobilitätsmanagement.

Fotos: KW

*Der Elektrobonus i. H. v. 10.000 € umfasst 6.000 €

Bundeszuschuss sowie 4.000 € Renault Anteil gemäß den

aktuellen Förderrichtlinien des Bundesministeriums für

Wirtschaft und Energie (BMWi). Auszahlung des Bundeszuschusses

nach positivem Bescheid eines BAFA-Antrags. Kein

Rechtsanspruch. Nicht mit anderen Aktionen kombinierbar.

Gültig bei Kaufantrag bis 31.12.2021 und Zulassung bis 31.12.2021.

47


FAMILIE

Inspiriert von Thriller-Reihe

Neuer Escape-Room in Bremen

Zur diebischen Elster werden, einem Serienkiller hinterherjagen

oder dreckige Machenschaften aufdecken: Das können Besucherinnen

und Besucher ab November am Bremer Standort von

„TeamEscape“. In insgesamt drei verschiedenen Räumen können

Gruppen von zwei bis sechs Personen zu Protagonisten spannender

Geschichten werden und knifflige Rätsel lösen.

Einer der Räume trägt den Namen „Am seidenen Faden“ und

ist damit der erste dauerhafte Escape-Room, der von einer Thriller-Reihe

inspiriert ist. In „Am seidenen Faden“ ermitteln die Spieler

im Fall der verschwundenen Rebecca, einer der Hauptfiguren

aus der Bestsellerreihe des Autors Andreas Winkelmann um das

Ermittlerteam Jens Kerner und Rebecca Oswald. Ist sie in die Fänge

des Serienmörders geraten,

der in der Presse als „Sensenmann“

betitelt wird? Aufgabe

der Spielgruppe ist es, die Frau

zu finden, bevor es zu spät ist.

„Am seidenen Faden“ wurde

entwickelt von „TeamEscape“ in

Zusammenarbeit mit dem Bestsellerautor

Andreas Winkelmann

und dem Rowohlt Verlag.

(SM)

Beliebte Puppenmannschaft

Comedian Sascha Grammel präsentiert neues Programm

Sascha Grammel hat einen ganz besonderen Freundeskreis: Da

gibt es Frederic Freiherr von Furchensumpf, einen Adlerfasan mit

losem Mundwerk, die naive und verträumte Schildkrötendame Josie

oder auch den verrückten Professor Dr. Peter Hacke. Nach seinen

Programmen „Hetz mich nicht!“ und „Keine Ahnung“ begibt

sich Comedian und Bauchredner Sascha Grammel erneut gemeinsam

mit seiner ulkigen Clique auf die deutschen Bühnen, um sein

Publikum mit in seine kunterbunte Fantasiewelt zu nehmen. So

viel sei vorab verraten: Dieses Mal hat es die Puppenmannschaft

auf eine einsame Trauminsel verschlagen. (SM)

Foto: FR

Autor Andreas Winkelmann.

Foto: Gregor Middendorf

Nähere Informationen gibt es unter:

www.teamescape.com/bremen.

Mittwoch, 17. November, ÖVB-Arena, 20 Uhr

Tierische Kindheit

Sonderausstellung im Übersee-Museum

48

JUNGE

WILDE

2.10.2021 – 10.4.2022

Junge Wilde aus dem Blick einer Präparatorin

9. Dezember 2021 · 15 – 16.30 Uhr · Museumsgespräche

www.uebersee-museum.de

Wie bringen Insekten, Reptilien, Säugetiere und Vögel ihren

Nachwuchs zur Welt? Und wie sieht die Kindheit verschiedener

Arten im Tierreich eigentlich aus? Diesen Fragen hat sich das

Übersee-Museum Bremen gewidmet. Herausgekommen ist eine

Sonderausstellung für die ganze Familie, die sowohl zahlreiche

Exponate beinhaltet als auch auf mediale Inhalte wie Filme, Hörstationen

und Visualisierungen setzt.

So thematisiert das Museum den Lebenszyklus der Tiere von

der Geburt bis zum Erwachsenwerden in insgesamt vier Kapiteln:

Vor und nach der Geburt, Brutpflege, Lernen und schließlich

das Ende der Jugend. Das Kurator:innen-Team Dr. Michael

Stiller und Helen Böhmen hat dabei den Fokus auf die Parallelen

und Unterschiede der einzelnen Arten gelegt und zugleich

einen Vergleich zum Säugetier Mensch gezogen. Wer weiß zum

Beispiel, dass das Schnabeltier als Säugetier Eier legt? Oder

dass ein rotes Riesenkänguru bereits nach 40 Tagen auf die

Welt kommt? Als besonderes

Highlight erwartet Besuchende

zudem eine 14 Meter lange

„Tierkarawane“. Sie ist wie ein

Zeitstrahl aufgebaut und gibt

wieder, wie lange es dauert, bis

ein Tier erwachsen wird. (SM)

„Junge Wilde – Tierisch erwachsen

werden“ noch bis 10. April

2022 im Übersee-Museum

Bremen.

Foto: Übersee-Museum, Volker Beinhorn


Magisches Familienmusical

„Der Zauberlehrling“ im Metropol Theater

Seit Jahrhunderten kennen Kinder und Eltern die Geschichte

des Zauberlehrlings von Johann Wolfgang von Goethe. Die

bekannte Geschichte ist ein Familienmusical voller Magie

und Spannung.

Konrad hat von einem bekannten Zauberer gehört, der einen

Assistenten sucht. Als er dort vorspricht, wird ihm schnell klar,

dass der Magier einen Assistenten sucht, der weder lesen noch

schreiben kann. Also stellt sich Hannes einfach dumm und bekommt

die Stelle. Nebenbei lernt er Lilly, die Tochter des Zaubermeisters,

kennen und lieben. Immer wenn der große Meister

außer Haus ist, liest Konrad heimlich in den magischen Büchern

und probiert so manchen Zaubertick aus. Als er eines Abends mit

Lilly alleine ist, möchte er lieber Zeit mir ihr verbringen als Wasser

aus dem Brunnen ins Haus zu schleppen. Also verzaubert er

einen Besen zum Wasserträger. Leider gerät das Ganze etwas außer

Kontrolle und Konrad ist nicht mehr Herr der Lage. Denn der Besen

macht einfach was er will und der Gegenzauber funktioniert

irgendwie nicht so recht. Ob und wie Konrad und Lilly da wieder

herauskommen? (SM)

Sonntag, 7. November, Metropol Theater, 14 Uhr

Foto: FR

Zum Donnerdrummel!

„Ronja Räubertochter“ am Theater Bremen

Foto: FR

„Ich teile den Wald gerne mit Elchen und Wildpferden. Aber nicht

mit dir.“ Diesen Satz wird sich Ronja bald anders überlegen, denn

den Wald muss sie ohnehin mit ziemlich vielen, teilweise unangenehmen

Wesen wie Graugnomen und Wilddruden teilen. Und da ist

Birk nicht nur einmal die Rettung in letzter Not. Astrid Lindgrens

Kinderbuchklassiker erzählt die Geschichte vom Gewitterkind Ronja

Räubertochter und ihrer Freundschaft zu Birk, Sohn des feindlichen

Räuberhauptmanns Borka. Doch dieser Roman enthält mehr

als eine „Romeo und Julia“-Story für Kinder, es geht auch um Elternliebe

und Naturverbundenheit.

In diesem Winter kommt „Ronja Räubertochter“ auf die Bühne des

Theater am Goetheplatz: Klaus Schumacher, der in den vergangenen

Jahren am Theater Bremen für Familien bereits „Die Abenteuer des

Huckleberry Finn“ und „Tom Sawyer“ inszenierte, führt Regie. (SM)

Premiere: Sonntag, 14. November, Theater am Goetheplatz, 16 Uhr

„Der Räuber Hotzenplotz“

Junges Theater Bonn inszeniert Kinderbuchklassiker

Der wilde Räuber Hotzenplotz wäre ein durch und durch vorbildlicher

Räuber, wenn er sich auf seinen Raubzügen nicht so dusselig

anstellen würde. Noch dusseliger ist nur Wachtmeister Dimpfelmoser,

deswegen läuft der Dieb frei herum. Als Hotzenplotz

eines Tages die Kaffeemühle von Kasperls Großmutter stiehlt, bekommt

er es mit ihrem Enkel und dessen bestem Freund Seppel

zu tun. Die beiden wollen den Räuber unbedingt fangen, damit

die Oma ihren Besitz zurückbekommt. Und sie wollen dem ganzen

Dorf beweisen, dass sie nicht so dumm sind, wie die Erwachsenen

immer sagen. Kasperl und Seppel folgen also der Spur von

Hotzenplotz. Doch die beiden haben den gerissenen Tunichtgut

unterschätzt: Er entdeckt sie und stellt ihnen eine Falle. (SM)

Sonntag, 21. November, Metropol Theater, 15 Uhr

VERLOSUNG

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Foto: Thomas Kölsch

49


®

KONZERTE

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Heimspiel

Werder-Fan Nico Santos

kommt ins Pier 2

Der Singer-Songwriter mit der besonderen

Stimme geht im Herbst 2021 auf

Tour. Nico Santos ist laut Expert:innen

ein absolutes Ausnahmetalent und steht für

eine Vielseitigkeit, die von Genres wie Pop über

HipHop bis R ’n‘ B und Deep House bis Filmmusik

reicht. Bis dato 15 Gold- und 20 Platinauszeichnungen

– nicht nur in Deutschland, Österreich

und der Schweiz, sondern auch Australien,

Mexiko und Spanien – sprechen eine deutliche

Sprache. Nachdem der 28-Jährige im letzten

Jahr sein nach ihm benanntes Top−3-Album

veröffentlichte, erscheinen nach einer kreativen

Pause aktuell gleich zwei Songs in Folge.

Ende Oktober startete der gebürtige Bremer

und bekennende Werder-Fan seine langersehnte

und aufgrund von Corona verschobene Konzerttournee.

Dabei präsentiert er seine Megahits

„Rooftop“, „Safe“ „Oh Hello“, „Play with fire“

aber auch seine aktuelle Single „Would I Lie To

You“ live und in einzigartigen Arrangements.

Santos bringt in seinem neuen Song „End of

Sommer“ klassische Gitarren- und Klavierklänge

mit atmosphärischen Vocal-Samples zusammen.

So entsteht eine melancholisch-melodische

Melange, mit der Santos Abschied von der

Vergangenheit nimmt. Geschrieben hat er das

Lied nicht nur mit seinem altbewährten Team

um Pascal Reinhardt und Joe Walter, sondern

auch mit der amerikanischen Songwriterin

Sophie Simmons. Zudem ist seine Familie involviert:

„An dem Stück hat meine komplette

Familie mitgewirkt“, erzählt Nico Santos.

„Meine Mutter spielt die Gitarre, meine kleine

Schwester macht die Background- Chöre und

mein Vater spielt die DX5, eine ganz spezielle

elektrische Flöte. Mit der hat er früher schon

viele Chillout-Alben aufgenommen. Als wir den

Song geschrieben haben, habe ich mich total in

die Zeit auf Mallorca zurückversetzt gefühlt, als

ich morgens aufgestanden bin und mein Vater

in seinem Studio diese Musik produziert hat.

Denn ‚End Of Summer‘ erzählt davon, etwas zurückzulassen

– auch, wenn es superschön war.

So, wie ich beschlossen habe, Mallorca hinter

mir zu lassen und nach Deutschland zu gehen.

Genau deshalb habe ich mir auch gewünscht,

dass meine Familie dabei ist und jeder seinen

Teil zu dem Song beiträgt.“

Vor allem fungiert die Familienangelegenheit

„End Of Summer“ dabei auch als Vorbote

auf mehr Musik von Nico Santos, die in den

nächsten Wochen und Monaten folgen soll –

zum Beispiel wie die neue Single „Would I Lie

To You“. Entstanden ist der Song nicht nur mit

Pascal Reinhardt und Joe Walter, sondern auch

mit Julian Schmit. „Ich bin ein riesiger Fan von

seiner Kunst und seinen musikalischen Ideen,

deshalb hat es mich umso mehr gefreut, dass

wir gemeinsam an meiner neuen Single arbeiten

durften“, erklärt Nico Santos.

„‚Would I Lie To You‘ ist der erste positive Liebessong,

den ich geschrieben habe“, verrät Nico

Santos. „Ich glaube, wenn man eine neue Beziehung

eingeht, sollten beide versuchen, alles Negative

aus der Vergangenheit in etwas Positives

im Hier und Jetzt zu verwandeln – genau aus diesem

Gedanken ist der Song entstanden.“ Und so

beginnt der Song erst ruhig, aber entwickelt sich

innerhalb kürzester Zeit zu einer tanzbaren Uptempo-Nummer,

die das Thema das Tracks auf

den Dancefloor überträgt und bei Konzerten die

Menge zum Tanzen bringen wird. (SM)

Donnerstag, 11. November, Pier 2, 20 Uhr

VERLOSUNG

Wir verlosen 2 × 2 Eintrittskarten unter

www.stadtmagazin-bremen.de.

Foto: lukeandsimon


Glaube, Hingabe, Hoffnung

Die „New York Gospel Show“ mit Ron Williams im Metropol Theater

KONZERTE

Foto: MDH

Tief im Glauben verwurzelte Hingabe,

Hoffnung und ansteckende Lebensfreude,

offenbart in ausgelassenen und bewegenden

Songs: So feiern die stimmgewaltigen

Sängerinnen und Sänger der „New York Gospel

Show“ zusammen mit einer All-Star-Band

unter der musikalischen Leitung von Bernard

Brown aus New York die spirituelle Kraft des

Gospels. „Amazing Grace“, „Oh Happy Day!“,

„Swing Down Chariot“ oder „We Shall Overcome“

ertönt es ebenso mitreißend wie tiefgehend:

Traditionelle Spirituals, Gospelklassiker

und moderne Hits wie „Hallelujah“ oder der

„Earth Song“ werden vereint zu einem Musikerlebnis,

das das Genre von seiner Entstehung

bis in die heutige Zeit lebendig macht. (SM)

Samstag, 4. Dezember, Metropol Theater, 20 Uhr

Foto: T. Dominik

Im Namen des Blues

Die Jack Moore Band im Meisenfrei

Jack Moore ist der Sohn des verstorbenen legendären

Bluesgitarristen Gary Moore. Der

34-Jährige, der unter anderem schon mit Thin

Lizzy, Joe Bonamassa, Deep Purple und Otis

Taylor gemeinsam auf der Bühne stand, trägt

mit seiner eigenen musikalischen Karriere das

Vermächtnis an eine ganz neue Generation von

Fans und hält die musikalische Flamme seines

Vaters am Leben.

Unterstützt von einer vierköpfigen Band,

will Jack mit den Hits von Vater Gary eine Mischung

aus Blues, Bluesrock und Hardrock auf

die Bühne des Meisenfrei bringen. (SM)

Montag, 29. November, Meisenfrei, 20 Uhr

TERMINE

Foto: J. Hellstorm

Dad Horse Experience

Surreale Polka-Chansons, philosophische

Balladen und neue, dekonstruktivistische

Gassenhauer.

Fr., 5. November, Lagerhaus, 20 Uhr

Masons Arms

Ska, Reggae und Rocksteady

Extrabreit

Erik Leuthäuser

Zwischen progressiver Jazz-Haltung

und alternativem Popsong.

Di., 16. November, Schlachthof, 20 Uhr

DeWolff

Psychedelic- und Bluesrock aus

den Niederlanden.

Sa., 13. November, Karo, 20 Uhr

Zulu

Dream-Pop und Indie aus Würzburg.

Die Pioniere des deutschen Pop-

Punk mit Hits von „Hurra, hurra,

die Schule brennt“ über „Annemarie“

bis zu „Polizisten“.

Fr., 19. November, Tower, 19 Uhr

Lucifer

Multinationale Doom-Metal- und

Rockband.

Sa., 13. November, MS Loretta, 20 Uhr

Fr., 26. November, Lagerhaus, 20 Uhr

Mi., 24. November, Tower, 20 Uhr

51


KONZERTE

Klassik trifft Gitarrenriffs

Abschlusskonzert von „Philharmonic Rock“

Start mit Ausnahmepianist

Glocke: Grigory Sokolov eröffnet „Meisterkonzerte“

27 Orchestermusiker aus zehn Nationen, sechs Rockmusiker, ein

Dirigent: Das ist „Philharmonic Rock – Klassische Philharmonie

NordWest & Band“. Seit 2017 begeistert das Weyher Musikprojekt

sowohl Rock- als auch Klassikfans im Bremer Umland. Auf die

Idee mit seinem Orchester und einer Band besondere Rocksongs

zu interpretieren, kam der Dirigent der Klassischen Philharmonie

NordWest, Ulrich Semrau, bereits im Jahr 2011. Für das Projekt

holte er die Theaterband des Weyher Theaters als rockigen Part

ins Boot. Bassist Michael Haupt, Drummer Kevin Kuhlmann und

Gitarrist Patrick Kuhlmann werden begleitet von Gitarrist Eike

Dittmers, Pianist Joachim Refardt und Sänger Jens Wördemann.

Refardt ergänzt die Band neben seiner Tätigkeit am Klavier auch

als Arrangeur. (SM)

Foto: M. Slepkova

Foto: O. Berkhausen

Samstag, 27. November, Metropol Theater, 20 Uhr

Geschichten aus dem Leben

Das Duo „Acts!“ im Sendesaal

Im Kern macht ACTS! Europäischen Jazz, improvisierte Musik

mit Einflüssen von Poesie, Folk Music, Brad Mehldau, Theo Bleckmann

und Norma Winstone. Verspielt, intim, ehrlich und artsy. Ein

Duo, das sich von Repertoire und Ästhetik eines konventionellen

Jazz-Piano-Vocal-Duos entfernt. Das Geschichten aus dem echten

Leben erzählt. Das die Klangmöglichkeiten seiner Instrumente

ausreizt und mit digitalen und analogen Effekten koloriert. (SM)

Samstag, 13. November, Sendesaal, 20 Uhr

Ab November ist es wieder so weit: In sieben Veranstaltungen

holen die „Meisterkonzerte Bremen“ internationale

Klassikstars und Spitzenensembles aus der ganzen Welt an

die Weser. Das passende „Zuhause“ hat der hochkarätige Abonnementszyklus

schon seit vielen Jahren in der Glocke gefunden. Vor

allem bei Pianist:innen ist der einzigartige Konzertsaal aufgrund

seiner hervorragenden Akustik und der intimen Atmosphäre beliebt.

So ist es kein Zufall, dass mit Grigory Sokolov am 11. November

mit einer der besten Pianisten unserer Zeit den Auftakt

zur Saison 2021/22 gibt. Im Februar folgt der kanadische Shooting-Star

Jan Lisiecki mit einem Klavierrezital, das sich ganz dem

romantischen Klangkosmos Frédéric Chopins verschrieben hat.

Zuvor stimmt Klarinettistin Sabine Meyer gemeinsam mit dem

Alliage Quintett und festlichen Werken von Tschaikowsky, Bach

und Humperdinck auf die Weihnachtszeit ein. Der Duoabend von

Starcellistin Sol Gabetta mit ihrem kongenialen Partner Bertrand

Chamayou soll im Mai 2022 nachgeholt werden, ebenso wie die

Show der amerikanischen A-cappella-Band Naturally 7 bereits

im März 2022. Auch Daniel Hope wird mit seinem Zürcher Kammerorchester

sein langersehntes Gastspiel in der Glocke nachholen

– gemeinsam wenden sie den Blick nach Westen und widmen

sich in ihrem Programm populären Werken von Bernstein,

Ellington und Gershwin. Schmerzlich vermisst wurde in den

langen Monaten der Pandemie der große Orchesterklang – umso

größer die Freude, dass das „NDR Elbphilharmonie Orchester“

mit Altmeister Herbert Blomstedt und Sinfonien von Mozart und

Bruckner die „Meisterkonzert“-Saison im Juni 2022 klangprächtig

beschließen wird. (SM)

Sol Gabetta © Julia Wesely

11.11.21 Grigory Sokolov

07.12.21 Sabine Meyer

01.02.22 Daniel Hope

17.02.22 Jan Lisiecki

17.03.22 Naturally 7

17.05.22 Sol Gabetta

18.06.22 NDR Elbphilharmonie Orchester

52

Saison

2021/22

Tickets: www.meisterkonzerte-bremen.de · Tel 0421-33 66 99


Foto: FR

Blechschaden sind zurück

Mit neuem Tourprogramm für 2021 und 2022

Die Magie der Träume

Salut Salon kommen in die Glocke

Seit 18 Jahren präsentieren die Musikerinnen von Salut

Salon ihrem Publikum weltweit ihren Mix aus Charme,

Humor und virtuoser Klassik – von Bach bis Prokofiev,

mit Tango Nuevo von Astor Piazzolla, eigenen Chansons, Instrumental-Akrobatik

und poetischem Puppenspiel.

Mit ihren Shows waren sie schon im Pariser Olympia, im

Teatro Municipal in Rio de Janeiro sowie in der Elbphilharmonie

in Hamburg zu Gast. Mit einjähriger Verspätung feiert jetzt

ihre neue Bühnenshow „Die Magie der Träume“ Premiere.

Die „ECHO“-Preisträgerinnen lieben es, ihr Publikum musikalisch

zu verzaubern. Die Magie der Träume begeistert sie aber

auch jenseits der Bühne. Unter dem Hashtag #träumdichmutig!

sammeln sie auf ihrem Video-Blog Träume von Menschen mit

Visionen. Für diese Idee konnten Salut Salon prominente Mit-

Träumer gewinnen wie Rapper Samy Deluxe, Liedermacher Rolf

Zuckowski, Komponist Franz Wittenbrink, Schauspieler Volker

Lechtenbrink und Motivationsforscher Dr. Gerald Hüther. Sie

alle geben einen Einblick in eigene Traumwelten und warum es

für sie persönlich wichtig ist, an Träume zu glauben. Der Blog

ist ein Mitmach-Projekt für alle, „die nicht aufhören (wollen) zu

träumen“.

Auch in ihrer neuen Bühnenshow geht es um Träume und

den Zauber, der von Träumen ausgehen kann. Ob mit Tschaikovskys

„Winterträume“, Ysaÿes „Rêve d’enfant / Traum eines

Kindes“ oder „Hedwig’s Theme“ aus der Filmmusik zu „Harry

Potter“ – die vier Musikerinnen zaubern, spielen und singen,

rappen und steppen. Was ist Traum, was Realität? Die Magie

liegt bei Salut Salon immer auch darin, dass Fragen wie diese

unbeantwortet bleiben. (SM)

Donnerstag, 4. November, Glocke, 20 Uhr

VERLOSUNG

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Nach langer, coronabedingter Zwangspause kommen Blechschaden

zurück auf die Konzertbühnen. Sie wollen Lebensfreunde und

ein Lächeln auf die Lippen ihres Publikums zaubern.

Seit über 37 Jahren steht

das Blechbläserensemble mit

seinen erfahrenen Spitzenmusikern

auf der Bühne. Daher

war es naheliegend, der Gruppe

Blechschaden das Etikett

„altbewährt und nie erreicht“

aufzukleben. Die weltweit bekannte

„Spaßfraktion“ der

Münchener Philharmoniker

zeigt mit ihren Auftritten, dass

jede Art von Musik – egal ob

Pop oder Oper, Musical oder

klassische Symphonie – zum

Vergnügen werden kann. Auch

im neuen Programm für die Tournee 2021/2022 mixt das Blechbläserensemble

verschiedene musikalische Genres zu einem unterhaltsamen

Melodienmix mit urkomischen Moderationen und Einlagen.

Vor allem ihr schottischer Leiter Bob Ross (Foto) greift dabei

ganz unschottisch großzügig in die Humorkiste. (SM)

Donnerstag, 6. Januar 2022, Die Glocke, 20 Uhr

D I E S PA SS F R A K TI O N D E R B LECH B L Ä S E R


Foto: Tobias Epp

D E R M Ü N CH N E R P H I LHARMONIKER

Do., 6.1.22

Beginn: 20.00 Uhr

BY B O B R O S S

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DIE GLOCKE

KARTEN: Die Glocke 04 21/33 66 99, alle eventim-

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53


KONZERTE

„Die Musik

unserer Zeit“

Marc Niemann, Generalmusikdirektor und

Chefdirigent des Philharmonischen Orchesters

Bremerhaven über das „realtime-Festival“

Foto: Kaupo Kikkas

54

Überraschend, experimentell und inspirierend

will die zeitgenössische

Musik Herz und Ohren ihrer Zuhörer:innen

erobern: mit „realtime – internationales

festival für neue musik bremen“.

Deutschlandweit einmalig zelebrieren

Künstler:innen – unter anderem aus dem

Gastland Polen – an ausgewählten Orten

der Hansestadt die facettenreiche Vielfalt

der Gegenwartsmusik. Einer von ihnen

ist Marc Niemann, Generalmusikdirektor

und Chefdirigent des Philharmonischen

Orchesters Bremerhaven, der am Samstag,

6. November um 20 Uhr das neu gegründete

„realtime-Ensemble“ bei der Uraufführung

„Sinfonie & Stimme“ mit der weltbekannten

Stimmakrobatin und Komponistin

Agata Zubel dirigiert. Sein Engagement für

die Neue Musik geht jedoch weit darüber

hinaus, wie er im Interview verriet.

Sie sind Dirigent des neu gegründeten

„Realtime-Ensembles“. Wie kam es dazu?

Ich kenne die Pläne für das internationale

Festival für Neue Musik schon sehr lange.

Die Idee, Bremer:innen und allen Interessierten

über die Hansestadt hinaus die

zeitgenössische Musik über dieses Event

näherzubringen, finde ich klasse. Daher

engagiere ich mich sehr gern für „realtime“.

Ich habe die gewünschten zehn Musiker:innen

gewinnen können und organisiere alles

rund herum – von der Beschaffung der

Noten und Instrumente über das Einholen

der Rechte von den Verlagen bis hin zu den

Konzertproben.

Was ist das Besondere an „Ihrem“ Konzert

„Sinfonie & Stimme“?

Unser Konzert im Mercedes-Benz Kundencenter

bietet mit seinen vier Werken ein

vielfältiges Repertoire, das klanglich sehr

reizvoll ist. Auch Elektronik und multiplizierte

Klänge von geheimnisvoll flüsternden

Chören tragen dazu bei. Mit der Sängerin

und Komponistin Agata Zubel haben die

Veranstalter eine sehr bekannte, großartige

Künstlerin aus Polen für ihr Festival gewinnen

können. Die Konzertbesucher:innen

erwartet insgesamt ein attraktives Programm

mit facettenreichen Stücken, die

den Einsatz zahlreicher Musikinstrumente

erfordern.

Sie moderieren das Konzert auch.

Warum?

Zeitgenössische Musik klingt zum Teil sehr

ungewohnt und herausfordernd – da ist die

Moderation sehr wichtig. Gern gebe ich die

Publikum Hinweise, die dessen Ohren leiten.

Konzerte zu moderieren ist für mich

nichts Ungewöhnliches. Unsere kleinen

Umbaupausen sorgen für Abstände zwischen

den Musikstücken, die Zeit zur Besinnung

ermöglichen – das ist gut.

Was gibt es zum neuen „Realtime-Ensemble“

zu sagen?

Ich kenne mich in der hiesigen Musiklandschaft

ganz gut aus und freue mich darauf,

bei der Weltpremiere mit Agata Zubel am

6. November zehn tolle Musiker:innen,

unter anderem vermutlich aus den Philharmonischen

Orchestern von Bremen und

Bremerhaven, an der Seite zu haben. Unser

Percussion-Programm ist sehr umfangreich.

Beim Schlagzeug gibt es zahlreiche

Set-ups und unsere Flötistin spielt gleich

vier Instrumente – von der Piccolo-Flöte

über die Alt-Flöte bis hin zur Bass-Flöte –

das ist schon ungewöhnlich.

Was mögen Sie an Neuer Musik?

Neue Musik sollte immer in Konzertprogrammen

berücksichtigt werden. Sie ist

einfach die Musik unserer Zeit. Und sie ist

sehr interessant. Damit entlocken die Musiker:innen

ihren Instrumenten Töne, die

im „normalen Orchester-Alltag“ so nicht

vorkommen. Ich beschäftige mich schon

sehr lange mit zeitgenössischer Musik. Sie

gehört auch zur grundlegenden Musikausbildung

im Studium dazu. In Bremerhaven,

meiner Heimat, habe ich Neue Musik schon

öfter auf die Bühne gebracht. Es gab mehrere

Uraufführungen, zum Beispiel von Stefan

Heucke „Bruchstücke“ aus der Oper „Das

Frauenorchester von Auschwitz“ und James

Reynolds „POE! – Traumwelten“.

Sie sind Gastdirigent bei zahlreichen Festivals

– was ist bei „realtime“ besonders?

Liebhaber:innen der Neuen Musik sollten

sich dieses Festival nicht entgehen lassen.

Aber auch für die, die noch keine Berührung

mit zeitgenössischer Musik hatten, ist

es eine gute Gelegenheit, die Neue Musik

mit ihrem inspirierenden Charakter kennenzulernen.

Auf vielfältige Art und Weise

erleichtern die Veranstalter Menschen

jeden Alters den Zugang zur zeitgenössischen

Musik: Die Konzerte werden zum

Teil moderiert, es sind Experten für Neue

Musik als begleitende Paten buchbar (siehe

Website) und es gibt Workshops, in denen

Interessierte neue Sounddimensionen an

innovativen Instrumenten ausprobieren

können. Mit dem internationalen Musikvideo-Wettbewerb,

Lichtkunst-Performances

und spannenden Vorträgen von

Film-Prominenz ist das Festival auch etwas

für Fans der visuellen Künste. (JR)

Nähere Infos zu „realtime – internationales

festival für neue musik bremen“:

www.realtime-bremen.de


nordwest-ticket.de

REAL

THEMA:

BEGEGNUNGEN

GASTLAND: POLEN

TIME

FESTIVAL

22 – 23

Oktober

2021

06 – 07

November

2021

Konzerte, Klang-Inszenierungen, Licht- und Videokunst, Lectures zu

Filmmusik, Musik-Workshops mit innovativen Instrumenten und die

Preisverleihung des höchstdotierten Musikvideopreises.

Am 22. / 23. Okt. und 06. / 07. Nov. 2021 findet an ausgewählten

Orten in Bremen das facettenreichste Festival der Klangkunst statt.

Deutschlandweit einmalig, zelebrieren internationale Künstler*innen,

u.a. aus dem Gastland Polen, die Vielfalt der Gegenwartsmusik - eine

Premiere mit internationaler Strahlkraft.

Sponsoren & Unterstützer:

realtime-bremen.de

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Foto: J. Landsberg

THEATER

Kleine Fassung, große Oper

Neuinszenierung der „Zauberflöte“

Ein Kneipical auf dem Wasser

Theaterschiff: „Nächste Runde geht aufs Haus!“

Es ist November, es wird kalt, Weihnachten kommt – und das Theater

Bremen spielt „Die Zauberflöte“. Doch es ist nicht, wie es scheint!

Nach über 100 Vorstellungen der letzten Inszenierung von Chris Alexander

ist die alte Version Geschichte und eine neue Fassung kommt

auf die Bühne am Goetheplatz Mit 120 Minuten auch für Familien

geeignet.

Dirigent Killian Farrell und Regisseur Michael Talke werfen

mit ihrer Fassung einen frischen Blick auf die Oper aller Opern.

Durch den Abend führt ein Erzähler: Schauspieler Martin Baum als

Papageno, ihm zur Seite steht der Bariton Dominic Große für die

Gesangspassagen. Die neue „Zauberflöte“ ist nicht nur eine Verdichtung

was die Orchesterbesetzung von zwölf Musikern angeht,

sondern auch bei der Personenzahl auf der Bühne. Talke, mit seiner

Inszenierung in eine märchenhaft-ernste Welt, in der die Herrscherfigur

abhandengekommen ist. „Jetzt ringen die Königin der Nacht

und Sarastro um die Herrschaft, sie sind für Tamino und Pamina

Elternfiguren. Von ihnen gilt es sich abzulösen. Das ist der Weg, auf

dem uns Papageno in unserer Fassung als kommentierende Figur

begleitet.“ (SM)

Premiere: Samstag, 27. November, Theater am Goetheplatz, 19.30 Uhr

SCHAUSPIEL

MUTTER VATER

LAND

von Akın Emanuel Şipal

Uraufführung

Regie: Frank Abt

Jetzt im Kleinen Haus

Die erste Premiere auf dem Theaterschiff spielt in einer

Kneipe. In „Nächste Runde geht aufs Haus!“ gibt es neben

vielen bierseligen Hits auch zwei neue Gesichter auf den

schwankenden Bohlen an der Tiefer zu begrüßen.

„Säufste, stirbste – säufste nicht, stirbste auch!“: Getreu dieser

Devise schmeißt Kneipenwirt Günni seit Jahren seine allseits

geschätzte Eckkneipe und schart dabei einen bunt gemischten

Haufen Stammgäste um sich. Bolko, ein polnischer Bauarbeiter,

der sich in seiner Mittagspause gern mal ein Bierchen zu viel genehmigt.

Herr von Böckmann tratscht stets über neueste Gerüchte

aus der Promiwelt. Tine, eine naive Blondine, die täglich sehnsuchtsvoll

auf den sexy Paketboten wartet. Hinzu kommt manch

anderer schräger Paradiesvogel. Doch es rappelt im Karton, denn

der fiese Hausverwalter überreicht die Kündigung, um die Kneipe

luxuszusanieren. Was tun? Günni und seine unbeugsame Truppe

rotten sich zusammen, denn kampflos wollen sie ihr geliebtes

Stammlokal nicht aufgeben. Um das Chaos perfekt zu machen,

steht auch noch Günnis Jugendliebe Monika in der Tür.

Kann er seine Kneipe retten? Hat seine alte Liebe noch eine

Chance? Und sagt man zu einer joggenden Blondine wirklich:

„Dumm gelaufen“? Fragen über Fragen – nur eines ist sicher: Die

nächste Runde geht aufs Haus!

In dem „Kneipical“ der Autoren William Danne („Käthe holt

die Kuh vom Eis“) und Axel Weidemann schlüpfen mit Carsten

Beiß und Karsten Oliver Wöllm zwei neue Gesichter auf Bremens

schwankenden Planken in insgesamt 15 Rollen. Regie führt Autor

Danne selbst, nachdem er schon mit seiner Inszenierung „Verliebt,

verlobt, verschwunden“ zu Gast war. (SM)

Premiere: Donnerstag, 25. November, Theaterschiff, 20 Uhr

Pfeiffer mit drei f

„Die Feuerzangenbowle“ im Boulevardtheater

Der Ausgangspunkt in „Die Feuerzangenbowle“

ist eine Wette, erdacht in einer Kneipe bei ebendiesem

Getränk von drei nicht mehr ganz jungen

Herren. Die Idee entsteht nur, weil einer von ihnen,

ein gewisser Hans Pfeiffer („mit drei f“), von einem

Privatlehrer erzogen wurde und die offensichtlich

so glorreiche Schülerzeit an einem „Pennal“ nicht

selbst erlebt hat. Also geht er in fortgeschrittenem

Alter zur Schule, um all die Schülerstreiche nachzuholen, die er

früher verpasst hat. Ganz nebenbei verliebt er sich in die Musik-

Referendarin Eva ... (SM)

Foto:L. Klose

Foto: FR

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Premiere: Freitag, 26. November, Boulevardtheater, 20 Uhr


Musik hinter Gittern

Fritz Bremen: „Sing Sing“

Es fehlt jede Spur

Kriminal Theater: „Das Verhör“

Die Zeit steht still

in der Shakespeare Company

Foto: T. Holz

Foto: B. Oostendorp

Foto: M. Menke

Chantal, Jaqueline, Rosa und Irmgard sind

Insassinnen der JVA Bremen. Der Wärter

Erich Schulze hat alle Hände voll zu

tun, die Damen bei Laune zu halten. Der

Direktor Jakob Schneider hofft bei dem

tristen Gefängnisalltag auf eine neue Herausforderung.

Da kommt ihm die neue

Initiative „Rehabilitation durch kulturelles

Engagement“ wie gerufen. Also macht

er aus seinen Insassinnen eine Girlband.

Die Musikkomödie „Sing Sing“ mit vielen

Boy- und Girlband-Hits sowie weiteren

weltberühmten Songs aus den 1990er- und

2000er-Jahren. (SM)

Premiere: Donnerstag, 11. November,

Fritz Bremen, 19.30 Uhr

Inspektor Gallien ist unter Druck: Zwei

kleine Mädchen wurden innerhalb kurzer

Zeit brutal vergewaltigt und anschließend

erwürgt. Vom Täter fehlt jede Spur. Als Gallien

den Notar Martinaud am Silvesterabend

aufs Polizeirevier bestellt, geht es zunächst

nur um ein paar zusätzliche Informationen

im Kontext seiner Zeugenaussage. Die Widersprüche

können jedoch nicht aufgelöst

werden. Ganz im Gegenteil: Im Laufe des

Gesprächs verwickelt sich der vermeintliche

Zeuge immer mehr darin. Die Fragen des Inspektors

werden bohrender und setzen Martinaud

unter Druck. (SM)

Premiere: Samstag, 27. November,

Bremer Kriminal Theater, 19.30 Uhr

In „Das tollste Stück in der Geschichte

der Welt“ bleibt an einem Morgen genau

um 4:40 Uhr plötzlich die Zeit stehen. Die

einzigen Menschen, die sich dieses außergewöhnlichen

Ereignisses bewusst sind,

sind Tom und Sara, deren einzigartige Liebesgeschichte

genau in diesem Augenblick

beginnt. Losgelöst von Zeit und Raum hält

dieser Monolog für eine Schauspielerin die

Balance zwischen realistischen und humorvollen

Charakterzeichnungen gewöhnlicher

Menschen in einer gewöhnlichen Straße

und überraschenden Science-Fiction-

Elementen. (SM)

Premiere: Freitag, 12. November,

Theater am Leibnizplatz, 19.30 Uhr

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„Ich bin nicht das

Zentrum der Welt“

Walter Sittler über seine Rolle als Erich Kästner

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Nach den Bühnenerfolgen „Als ich ein kleiner Junge war“

und „Prost, Onkel Erich!“ kamen Regisseur Martin Mühleis

und Komponist Libor Sima laut eigenem Bekunden nicht

umhin, mit „Ein Mann im Schnee“ eine dritte Kästner-Produktion

auf die Beine zu stellen. Auf melancholische und gleichzeitig humorvolle

Weise führt Walter Sittler als Erich Kästner das Publikum

am 1. Dezember im Metropol Theater Bremen in Begleitung der

Sextanten durch diese besondere Weihnachtsgeschichte. Im Interview

verrät der Schauspieler, was ihn an der Figur fasziniert und

was wir alle von dem berühmten Autoren lernen können.

Am 1. Dezember stehen Sie mit „Ein Mann im Schnee“ auf der

Bühne des Metropol Theaters. Nicht Ihr erstes Kästner-Stück?

Nein, es ist das Dritte. Wir haben 2006 angefangen mit „Als ich ein

kleiner Junge war“, darin wurde die Autobiografie von Kästner zu

einem Theaterabend zusammengefasst. Wir haben dann über 300

Mal in der ganzen Republik gespielt. Dass es so erfolgreich wird,

hätte ich damals nicht gedacht. Daraus ergab sich dann, dass wir

einen zweiten Abend machen, der hieß am Ende „Prost Onkel

Erich!“. Und dann hat der Impresario Martin Mühleis gesagt: „Jetzt

machen wir noch ein Weihnachtsprogramm.“ Da habe ich geantwortet:

„Martin, das interessiert doch jetzt keinen mehr“, aber ich

habe mich geirrt. Und so ist wieder aus verschiedenen Texten ein

Stück entstanden. Diesen Abend machen wir dieses Jahr noch und

dann höre ich nach 15 Jahren Kästner auf und widme mich anderen

Sachen.

Was ist an Kästners Texten so besonders?

Seine Texte sind sehr sauber und klar geschrieben, da ist kein überflüssiges

Wort drin, die Sprache ist sehr schön und leicht verständlich.

Sie erscheint einfach, ist aber trotzdem sehr reich, somit kann

jeder etwas damit anfangen. Und durch die klare politische Haltung,

die er hat, haben sie einen großen Effekt, ohne dir zu sagen,

was du denken sollst. Und das gefällt mir überhaupt an Schreiberlingen

oder auch Politikern, die das so machen. Bei Politikern gibt

es nicht viele, die das können.

Und was fasziniert Sie persönlich an dem Schriftsteller?

Erich Kästner hat eine Klarheit in der Beschreibung und nimmt

sich selbst nicht so wichtig. Er hat zum Beispiel mal gesagt: „Über

meine Theaterstücke kann man reden, aber als Zuschauer bin ich

unübertroffen“, und das stimmt. Das Schöne ist, dass er sich an

dem, was er sieht, orientiert und dabei nicht ver- oder beurteilt,

sondern das dem Leser oder den Zuschauern überlässt.

Ihnen wird nachgesagt, dass Sie Erich Kästner so authentisch

verkörpern, dass das Publikum schon den „echten“ Schriftsteller

auf der Bühne vor sich sah.

Ja, es ist ein großes Glück, dass es so gelungen ist. Es ist Teil meines

Berufes, so weit in die Figuren zu gehen, wie ich kann. Für mich

ist es wichtig herauszukriegen, wie die Figuren denken und wie

sie dann reden, weil sie so denken. Warum das so gelingt, kann ich

nicht genau sagen – ich mache es einfach gerne, das ist es vielleicht.

Und es geht mir nicht darum zu zeigen, dass ich gut spielen kann.

Das sollen andere beurteilen. Sondern die Frage ist: Wie kriege ich

Walter Sittler als Erich Kästner.

das, was die Autoren geschrieben haben, so zum Leben, dass es die

Menschen mitnehmen kann. Das ist mein Antrieb.

Wie bereiten Sie sich auf so eine Rolle vor?

Beim Kästner war ich natürlich in Leipzig und habe mir das Museum

angeschaut. Zudem lese ich seine Texte sehr häufig. Beim

„kleinen Jungen“ zum Beispiel hatten die Vorstellungen 2011 und

2012 mit der von 2006 nicht mehr viel zu tun, obwohl wir nichts

geändert haben. Ich kann nicht genau sagen, warum das so ist, aber

der Text ist sozusagen mit der Zeit mehr zu mir gekommen und gehört

mir jetzt mehr als vorher. Dadurch kommt vielleicht eine größere

Authentizität zustande. Ich bin einfach langsam und brauche

lange. Dann sickert der Text in irgendwelche Kanäle, die ich nicht

mal benennen kann, hinein und dann gehört er mir.

Was haben Sie von Kästner gelernt?

Er lehrt uns, genau hinzuschauen und zu denken. Was man dann

denkt, ist die eigene Sache. Und das ist eine Eigenschaft, die auch

in der heutigen Zeit, wie ich glaube, ein wenig in den Hintergrund

gedrängt worden ist. Denn kaum kommt etwas Neues, blubbert

jeder eine Meinung heraus, ohne zu wissen, worum es eigentlich

geht. Das macht die Kommunikation sehr kompliziert. Also erst

gucken, dann denken und dann reden, das ist Kästner, und zwar auf

eine ganz einfache und humorvolle Art. Er hat einen unglaublichen

Humor über den Irrsinn des Lebens. Diese Sicht auf die Dinge und

die Klarheit der Beschreibung, ohne dabei rechthaberisch und abschätzig

zu sein, das liebe ich geradezu an Autorinnen und Autoren.

DAS INTERVIEW FÜHRTE ZOÉ RUGEN

Foto: Stefan Nimmesgern


ENDLICH WIEDER LIVE!

Howard Panter for Rocky Horror Company Limited and Ralf Kokemüller for BB Promotion GmbH present

BAD, BIZARRE AND BLOODY BRILLIANT!

© by BB Promotion GmbH

Musik:

Alan Menken

Texte:

Howard Ashman & Tim Rice

Originalregie: Robert Jess Roth

Regie: György Böhm

Buch:

Linda Woolverton

Die Übertragung des Aufführungsrechtes für Deutschland erfolgte in Übereinkunft mit Josef Weinberger Ltd. im Namen von Music Theatre International

08. - 12.12.21

Metropol Theater Bremen

www.die-schoene-und-das-biest-musical.de

LET’S DO THE TIME WARP AGAIN!

25. - 30.01.22

METROPOL THEATER BREMEN

www.rocky-horror-show.de

Die grosse Show

der Goldenen 20er Jahre

DAS ★★★★★ ORIGINAL

VOM LONDONER WEST END

01. – 06.03.22

Metropol Theater Bremen

www.BerlinBerlin-Show.com

25.02.22

METROPOL THEATER BREMEN

(0,20 €/Anruf aus dem Festnetz,

TICKETS: 0421 - 36 36 36 · 01806 - 10 10 11 Mobilfunk max. 0,60 €/Anruf) · www.bb-promotion.com

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Foto: GOP

DIVERSES

Poetische Denkanstöße

„Der kleine Prinz auf Station 7“ im GOP Varieté-Theater

sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist

für die Augen unsichtbar.“ Diese Aussage ist ein Beispiel

zahlreicher poetischer Zitate, für die der Roman

„Man

„Der kleine Prinz“ bekannt ist. 1943 erstmals veröffentlicht, gilt

die liebevoll illustrierte Geschichte von Antoine de Saint-Exupéry

heute als literarischer Klassiker und begeistert Groß und Klein

mit Denkanstößen zu den Themen Freundschaft und Liebe. Ab

November ist die Handlung in abgewandelter Form auf der Bühne

des GOP Varieté-Theaters Bremen zu sehen.

Der Held von „Station 7“ aus dem Buch in diesem Fall ist Patient

in einem Kinderhospiz. Der Traurigkeit und Trostlosigkeit

des Ortes zum Trotz, gelingt es dem Jungen mit Mut, dem „Kleinen

Prinzen“ und der Unterstützung seiner Freunde das Krankenhaus

in einen bunten Ort der Freude und Lebenslust zu verwandeln.

Für artistische Bilder sorgt dabei beispielsweise Tim

Kriegler, der mit seiner Darbietung an den Strapaten bereits bei

Zirkusfestivals in Paris und Monte Carlo jeweils die Silbermedaille

gewann. Auch der Puppenspieler „JARNOTH“ und Musicaldarsteller

Maik Dehnelt gehören zum Ensemble. Eine weitere

Besonderheit der Produktion aus der Feder von Varieté-Kultautor

Markus Pabst und des Berliner Regisseurs Pierre Cesar ist das

Bühnenbild: Durch den Zeichenkünstler Ernesto Lucas HO entsteht

es live mit Pinsel und elektrischem Stift.

Nachdem die Produktion im vergangenen Jahr aufgrund des

Lockdowns nach vier Spieltagen abgesagt werden musste, wagt

das Bremer GOP nun einen zweiten Anlauf, die Show auf die

Bühne in der Überseestadt zu holen. (SM)

Donnerstag, 11. November 2021, bis Sonntag, 2. Januar 2022,

GOP Varieté-Theater. Nähere Infos zu den Spielzeiten: www.variete.de.

Die Formel des Lachens

Comedian Özcan Cosar gastiert im Pier 2

Wenn es um bahnbrechende

Erfindungen und Entdeckungen

geht, haben Wissenschaftler:innen

und Forschende eins

gemeinsam: Sie sind von ihrer

Idee besessen und schaffen

durch diesen Wahnsinn, ihre

Träume und Ideen zu verwirklichen.

Sie sieht es zumindest

Comedian Özcan Cosar, der

sich im Rahmen seines neuen

Programms einem besonderen

Vorhaben widmet: Wie

schafft man es, alle Menschen

zum Lachen zu bringen? Gibt

es dafür einen geheimen Code, einen Mechanismus, den man nur

finden muss? Unter dem Titel „Cosar Nostra – Organisierte Comedy“

begibt sich der Künstler gemeinsam mit seinem Publikum

auf eine humorvolle Expedition, um die Formel des Lachens zu

finden. (SM)

Donnerstag, 18. November, 20 Uhr, Pier 2

Wie geht es weiter?

„NEXT LEVEL“: Maxi Gstettenbauers neues Programm

Maxi Gstettenbauer ist ein Zocker durch und durch. So greift der

33-Jährige nicht nur privat gerne zum Headset und Controller.

Bevor er sich ab 2009 der Comedy widmete, moderierte er unter

anderem auf der Leipziger „Games Convention“ und war beim

E-Sports-Sender „GIGA“ 2 tätig. Für sein neues Programm diente

sein Hobby als besondere Inspirationsquelle.

„Ich nenne die Show ‚NEXT LEVEL‘, weil ich ein alter Zocker

bin, und in dem Moment, in dem man einen Spielabschnitt geschafft

hat, am meistens gefeiert habe.“ Dennoch würden stets

einige Fragen offen bleiben: Was kommt im nächsten Level? Wie

geht es weiter? So gehe es ihm gerade – und ganz vielen Menschen

aus seiner Generation genauso. Wie das „NEXT LEVEL“

aussieht, wenn man die 30 geknackt hat, der Bauchansatz sichtbar

wird und die Ambitionen zu schwinden drohen – das versucht

der Stand-up-Comedian in rund 90 Minuten auf der Bühne

zu beantworten. (SM)

Dienstag, 9. November, Fritz Theater, 19.30 Uhr

Foto: Guido Schäfer Foto: Philipp Rathmer


PRÄSENTIERT:

Foto: Stefan Gregorowis

Tanzfieber in der ÖVB-Arena

„Let’s Dance“- Live-Tour: Prominente der vergangenen zwei Staffeln zurück auf dem Tanzparkett

Schauspieler, die einen Walzer tanzen, Comedians, die ihre

Hüften zur Samba kreisen lassen oder Musiker, die beim

Quickstep ins Schwitzen kommen: Für diese Szenen ist

„Let’s Dance“ bekannt. Seit 2006 ist das TV-Format jährlich auf

RTL zu sehen und lässt verschiedene Prominente an der Seite eines

Profitänzers oder einer Profitänzerin Woche für Woche gegeneinander

antreten. 2019 tourte die beliebte Tanzshow erstmalig live

durch Deutschland. Nach der coronabedingten Absage im Vorjahr

bekommen Fans der Sendung nun die Möglichkeit, ihre „Let’s

Dance“-Stars live zu erleben.

So betreten im Rahmen der diesjährigen Tournee verschiedene

Publikumslieblinge aus den vergangenen zwei Staffeln die Bühnen.

Mit dabei sind unter anderem Lili Paul-Roncalli, Siegerin des

Jahres 2020, Luca Hänni, Tijan Njie sowie Valentina Pahde, Nicolas

Puschmann und Rúrik Gislason, der im Mai von den Fernsehzuschauenden

zum „Dancing Star 2021“gekührt wurde. Als Profis

wurden unter anderem Christina Luft, Massimo Sinató, Andrzej

Cibis, Regina Luca und Jesse Wijnans bestätigt. Als strenges, aber

zugleich unterhaltsames Jurorentrio werden es sich natürlich auch

Motsi Mabuse, Jorge González und Joachim Llambi nicht nehmen

lassen, wie gewohnt ihr Urteil abzugeben. Durch die Show führt

Daniel Hartwich als Moderator. (SM)

Freitag, 19. November, ÖVB-Arena, 20 Uhr

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Ein Herz für

DIVERSES

„Jubel, Trubel, Heiserkeit“

Johann König mit aktuellem Soloprogramm im Pier 2

Foto: B. Breuer

Johann König steht mitten im

Leben: Er hat drei Kinder gezeugt,

zwei Bäume gepflanzt

und ein Haus gebaut. Die

nächsten Aufgaben drängen

sich also quasi auf: Er muss

das Haus verputzen, den Auszug

der Kinder vorbereiten und

die Bäume fällen. Gleichzeitig

steht er aber auch völlig neben

dem Leben: Denn er ist oft in

Gedanken oder in den Pilzen,

badet im Wald und genießt die

eigenen und die Launen der Natur.

Im neuen Programm stellt

er die drängenden Fragen der

Gegenwart. 1. Was ist effektiver:

Kinder, die aus Umweltgründen

auf die Schule verzichten oder

Eltern, die aus Umweltgründen

auf Kinder verzichten? 2. Gibt

es im Asialaden für asiatische Möbel auch asiatische Asiatische?

3. What shall we do with the drunken sailor? (SM)

Freitag, 3. Dezember, Pier 2, 20 Uhr

„Glitterschnitter“

Sven Regener liest aus seinem neuen Roman

Die Lage in der Wiener Straße ist prekär: Charlie, Ferdi

und Raimund wollen in „Glitterschnitter“ den Weg zum

Ruhm beschreiten, aber es braucht mehr als eine Bohrmaschine,

ein Schlagzeug und einen Synthie, um auf die Wall

City Noise zu kommen. Wiemer will, dass H. R. ein Bild malt,

H. R. will in seinem Zimmer eine Ikea-Musterwohnung aufbauen,

Frank will Milchkaffee aufschäumen, Chrissie will, dass

ihre Mutter endlich zurück nach Stuttgart geht, aber ihre Mutter

muss erst noch einen Schrank an der Wand befestigen.

Der gebürtige Bremer Sven Regener spinnt in seinem sechsten

Roman die Welt von Herrn Lehmann und Co weiter, dieses

Mal im Berlin Anfang der 80er-Jahre. (SM)

Samstag, 20.November, Glocke, 20 Uhr

VERLOSUNG

Wir verlosen 2 × 2 Eintrittskarten unter www.stadtmagazin-bremen.de.

Foto: C. Goltermann

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26. - 27.12.2021 Bremen

ÖVB-Arena

www.cavalluna.com

Einladung zum Träumen

Pferdeshow „Cavalluna“ zurück in der Stadt

Imposante Friesen, elegante

Araber und niedliche Mini-Ponys:

Über viele Jahre

hinweg hat „Cavalluna“ nicht

nur zahlreiche Pferderassen

in der Manege versammelt,

sondern zugleich die Vielfalt

der Reitkunst präsentiert.

Die Zwangspause durch die

Pandemie veranlasste die

Showmacher, die Rückkehr

des bekannten Formats auf

ganz besondere Weise zu begehen.

„Celebration“ heißt die Show, mit der „Cavalluna“ in die

großen Arenen des Landes zurückkehrt und dort aufs Neue zum

Träumen einlädt. Im Fokus stehen dabei die schönsten szenischen

und reiterlichen Highlights der vergangenen Jahre, die zu

neuem Leben erweckt werden. Von magischer Freiheitsdressur

über actionreiches Trickreiten bis hin zu harmonischer Dressur

und fröhlicher Comedy erleben die Zuschauer, die beliebtesten

Equipen und Reitweisen. (SM)

Sonntag und Montag, 26. und 27. Dezember, ÖVB-Arena,

14 und 18.30 Uhr

VERLOSUNG

Wir verlosen 2 × 2 Eintrittskarten unter www.stadtmagazin-bremen.de.

Foto: Cavalluna


AUSSTELLUNGEN

Foto: Marcus Meyer Photography

Die Jugend im Blick

Kunsthalle Bremen will sich junge Zielgruppen erschließen

Junge Menschen für Kunst begeistern

und Jugendliche ins Museum locken:

Um jüngere Zielgruppen zu gewinnen,

hat die Kunsthalle Bremen mit der Umsetzung

von zwei zentralen Projekten zur

Jugendteilhabe begonnen. Unterstützt werden

diese unter anderem durch Förderungen

der Nordmetall-Stiftung, der Commerzbank-Stiftung

sowie der Videoplattform

TikTok.

So soll sich die gesellschaftliche Vielfalt

zukünftig deutlicher in der Struktur der

Kunsthallen-Besucherinnen und -Besucher

abbilden. Mit „New Perceptions“ und

„Image All the People“ starten dieses Jahr

zwei neue Projekte, die konkret Alltag und

Themen junger Menschen in den Blick nehmen.

Das auf drei Jahre angelegte Projekt

„New Perceptions“ ist beispielsweise mit

der Gründung eines Jugendclubs gestartet,

der sich weitestgehend selbst organisiert.

Die Gruppe der 15- bis 25-Jährigen wird

gemeinsam mit den Kunsthallen-Kuratorinnen

die Ausstellung mit dem Arbeitstitel

„Jugend heute“ kuratieren, die 2023 in

die Ausstellung „Wild!“ eingebunden werden

soll. Ziel des Projektes ist es, nachhaltige

Strukturen der Jugendbeteiligung an der

Kunsthalle zu etablieren. Die Sichtbarkeit

von Diversität steht unterdessen im Fokus

des neuen TikTok-Kanals des Museums.

Unter dem Motto „Imagine all the people“

sollen kreative Entstehungsprozesse hinterfragt,

Biografien und deren Lücken aufgezeigt

und vorherrschende Standards infrage

gestellt werden. Das Projekt wird von

TikTok im Rahmen des Förderprogramms

#CreatorsForDiversity finanziert. (SM)

Kunsthalle

Bremen

Hafenmuseum

Übersee-

Museum

Universum

Focke-Museum

botanika

Museen

Böttcherstraße

Weserburg

Allen unter 18 Jahren

ermöglichen wir

den KOSTENLOSEN

Museumsbesuch.

Mehr unter:

www.sparkasse-bremen.de/

vorteile

Stark. Fair. Hanseatisch.

Ins Museum?

Never.

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AUSSTELLUNGEN

„FrauenOrte in Mitte“

Auf den Spuren bedeutender Bremerinnen

Foto: FR

Auf die Spuren bedeutender Bremerinnen in Bremen-Mitte

ein Rundgang des Bremer Frauenmuseums. Er ist Teil einer

Reihe, die in loser Folge an „FrauenOrten“ in verschiedenen

Stadtteilen stattfinden wird.

Frauen haben seit Jahrhunderten in Bremen das politische, literarische

und soziale Leben mitgeprägt. Die Reihe „FrauenOrte“

möchte bedeutende Beispiele in den einzelnen Stadtteilen sichtbar

machen. Wer waren sie? Was haben sie Besonderes geleistet?

Wo haben sie gewirkt? Der Rundgang widmet sich konkret Frauen

aus Bremen-Mitte. Dabei geht es unter anderem um die Pädagogin,

Publizistin und Lithografin Betty Gleim, die Frauenbeauftragte und

Sozialsenatorin Ursula Kerstein, die Verfolgte des Nationalsozialismus

und spätere Senatorin Käthe

Popall, die Künstlerin Paula Modersohn-Becker

und Bürgermeisterin

Annemarie Mevissen. Die

Teilnahmegebühr für den Rundgang

beträgt zehn Euro pro Person.

Anmeldungen werden unter

office@bremer-frauenmuseum.de

entgegengenommen. (SM)

Sonntag, 21. November 2021, 11 Uhr.

Treffpunkt: Haupteingang Bremische

Bürgerschaft Bronze-Stadtrelief

Im kreativen Spannungsfeld

„Last Notes Before Entering The Building”

Seit 2011 finden die Ausstellungen der Meisterschülerinnnen

und Meisterschüler der Hochschule für Künste Bremen in der

Weserburg statt und geben einen facettenreichen Einblick in

Qualität und Vielfalt der aktuellen bremischen Kunstproduktion.

Ein besonderer Höhepunkt ist dabei stets die an die Ausstellung

gekoppelte Verleihung des „Karin Hollweg Preises“.

2021 sind 20 Kunstschaffende an der Ausstellung beteiligt.

Unter dem Titel „Last Notes Before Entering The Building“ geht es

um inhaltliche und formale Kunstvielfalt. Die Ausstellung zeigt,

wie junge Künstlerinnen und Künstler im kreativen Spannungsfeld

zwischen künstlerischen Praktiken, theoretischen Überlegungen

und ästhetischen Setzungen rezeptionsfähige Formen

zeitgenössischer Kunst schaffen. Eine Besonderheit der diesjährigen

Ausstellung ist die Kooperation mit der Gesellschaft für Aktuelle

Kunst (GAK). Die Werke der Teilnehmenden werden somit

in zwei Häusern in direkter Nachbarschaft zu sehen sein. (SM)

Freitag, 12. November, bis Sonntag, 9. Januar, Weserburg und GAK

Foto: Weserburg

A 360° Multimedia Art Journey

Multimedia-Spektakel

„Van Gogh – The Immersive Experience“ im BLG-Forum

Foto: Dominik Gruss

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BIS 27. FEBRUAR 2022

BLG-Forum BREMEN

www.van-gogh-experience.com

Die Kunstwerke des niederländischen Malers Vincent van

Gogh sind weltberühmt. Regelmäßig sind die Arbeiten

des Ausnahmekünstlers Bestandteil von Ausstellungen

und werden von unzähligen Museumsgästen bewundert. Um

Van Goghs Genialität in ein neues Zeitalter zu tragen, bringt der

Veranstalter „Livemacher“ die Gemälde des Künstlers mit Hilfe

modernster Technik mehrfach vergrößert an die Wände des

BLG-Forums.

So erleben Besucherinnen und Besucher unter dem Titel

„Van Gogh – The Immersive Experience“ eine multimediale

Lichtinstallation, welche die geballte Farbenpracht von Van

Goghs Werken präsentiert. In der digitalen Inszenierung tauchen

sie in die Gemälde ein und erleben die virtuelle Illusion als

Realität. Unter anderem werden Meisterwerke wie „Sonnenblumen“,

„Das Nachtcafé“ und „Sternennacht“ mit Hilfe übergroßer

Projektionen und Videoanimationen zum Leben erweckt. (SM)

„Van Gogh – The Immersive Experience“ ist bis zum 27. Februar 2022

im BLG-Forum zu sehen.


Foto: Moris Martzi

Die Frage nach der Heimat

„Lebenswege“: Das Focke-Museum präsentiert die erste Ausstellung im neuen Stadtlabor

Mit „Lebenswege – Hayat Yolları“ hat das Focke-Museum

kürzlich seine erste Ausstellung in seinem neuen sogenannten

Stadtlabor eröffnet. 60 Jahre nach Unterzeichnung

des Anwerbeabkommens mit der Türkei zeigt die Ausstellung

Biografien von Menschen, die damals aus der Türkei nach Bremen

kamen, um hier zu arbeiten. Auf den Werften, bei Klöckner und

in der Schokoladenfabrik Hachez wurden sie dringend gebraucht.

Viele wollten ursprünglich nach einigen Jahren zurück in die Heimat

gehen, doch sie blieben dort, wo ihre Kinder aufwuchsen und

heimisch wurden.

Der Türkei fühlt sich die erste Generation noch immer sehr nah,

aber ist sie noch die Heimat? Die Antworten auf diese Frage gehören

zu den emotionalsten Passagen in den filmischen Interviews,

die auf der Museums-Homepage und in der Ausstellung zu sehen

sind. Die vorgestellten zwölf Lebenswege sind auch im gleichnamigen

Buch nachzulesen, das im Schünemann-Verlag erscheint.

Im Stadtlabor werden künftig Vereine, Communitys oder universitäre

Gruppen, die über keine eigenen Räume verfügen, Ausstellungen

zeigen, die in Zusammenarbeit mit dem Museumsteam

erarbeitet werden. Die Themen müssen einen Bremen-Bezug haben

und über das Potenzial für gesellschaftliche Auseinandersetzungen

verfügen. „Mit dem Stadtlabor öffnet sich das Focke-Museum

noch weiter für eine diverse Stadtgesellschaft. Themen, die sonst

eher unterrepräsentiert sind, finden hier einen Ort“, sagt Professor

Dr. Anna Greve, Direktorin des Focke-Museums. (SM)

„Lebenswege“ ist ab 30. Oktober im Ausstellungsraum Stadtlabor im

Focke-Museum zu sehen.

75 JAHRE RADIO BREMEN

BIS 9. JANUAR 2022

BREMER LANDESMUSEUM

FÜR KUNST UND KULTURGESCHICHTE

SCHWACHHAUSER HEERSTR. 240 | 28213 BREMEN | WWW.FOCKE-MUSEUM.DE

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RÄTSEL/KOLUMNE

Wo oder was bin ich? Ein Rätsel in Bildern

Der November ist da und wir freuen uns auf ihn. Nach der

Zeitumstellung wird es zwar früher dunkler, aber in diesem

Monat erstrahlen Marktplatz und Schlachte endlich wieder

in gewohnt festlichem Glanz, denn dieses Jahr sieht es so aus, als

könnte der beliebte Bremer Weihnachtsmarkt wieder stattfinden.



Außerdem lässt sich die Zeit auch gut an den Orten auf den Bildern

unseres Rätsels verbringen. Erkennen Sie sie? Dann schicken

Sie uns Ihre Lösung bis zum 4. November per E-Mail mit dem Betreff

„Zauberlehrling“ und Ihren vollständigen Kontaktdaten an

verlosung@stadtmagazin-bremen.de. Viel Glück!







2 10

Lösungsbegriff:

8 1 9

5 7 4

12 3

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

Auflösung Bilderrätsel Oktober:

1 KUNSTHANDWERKER-BRUNNEN

2 NEPTUNBRUNNEN

3 UNSER PLANET

4 MARCUSBRUNNEN

Lösung: WERDER BREMEN

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MICHAELA SCHAFFRATH

Das älteste Quartier der Stadt

Im September hat mich ein befreundeter Journalist von der

„Rhein-Zeitung“ besucht und mich darum gebeten, ihm meine

neue Heimat zu zeigen. Daraus resultierte eine ganze Seite über

unsere schöne Stadt im Journal der besagten Tageszeitung.

Selbstverständlich benötigt man mehrere Tage, um Bremen

zu erkunden. Da wir aber nur einen Tag unterwegs waren, habe

ich mich auf das Zentrum konzentriert und ihm zu guter Letzt

den Schnoor gezeigt. Ich bin immer wieder persönlich aufs Neue

begeistert und verzaubert von der bunten Mischung im ältesten

Quartier Bremens. Dass man dort gut essen und trinken kann, ist

allgemein bekannt, aber darüber hinaus wird auf kleinem Raum

alles geboten, was das Herz höher schlagen lässt. Damit meine ich

nicht nur die Herzen der Touristen aus aller Welt, sondern auch

von uns Einheimischen. Wie viele Bremerinnen und Bremer kennen

denn den Schnoor wirklich? Das Viertel wird doch vorwiegend

als Touristen-Hot-Spot gehandelt und deshalb von den Bremern

gemieden. Das sollten Sie ändern, denn es gibt dort neben dem

historischen Flair mit kleinen Häuschen und schnuckeligen, engen

Gässchen noch viel mehr zu entdecken. Besonders romantisch

wird es in der bevorstehenden kalten Jahreszeit, wenn Sie durch

die sanft beleuchteten Gässchen schlendern, einen Blick in die

liebevoll gestalteten Geschäfte werfen und sich anschließend mit

einem Heißgetränk und selbstgemachtem Kuchen oder Waffeln in

Michaela Schaffrath ist Schauspielerin,

Sprecherin und Moderatorin. In ihrer

Kolumne entdeckt die Neubremerin

für das STADTMAGAZIN Bremen die

besonderen, verborgenen und weniger

bekannten Orte der Hansestadt.

einem der zahlreichen Cafés verwöhnen lassen. Apropos Romantik:

Planen Sie doch mal einen „Kurzurlaub“ im Schnoor, inklusive

einer Übernachtung im vielleicht kleinsten Hotel der Welt, dem

Bremer Hochzeitshaus. Man muss übrigens nicht zwingend verheiratet

sein, um dort zu übernachten.

Für gute Unterhaltung am Abend sorgt direkt um die Ecke

die Komödie Bremen (ehemals Packhaus-Theater) mit ihrem abwechslungsreichen

Spielplan. Seit Ende September darf dort endlich

wieder gelacht werden. Tagsüber empfehle ich Ihnen einen

Besuch im Bremer Geschichtenhaus. In dem „lebendigen Museum“

erfahren Sie auf eine ganz besondere Art und Weise alles über die

Stadtgeschichte, vom 17. bis ins frühe 20. Jahrhundert. Zudem

können Sie sich vor dem Gebäude ein Bild davon machen, was die

Bremer Stadtmusikanten in ihrer Freizeit treiben, wenn sie nicht

gerade für Fotos am Rathaus zur Verfügung stehen. Das war nur ein

kleiner Einblick in die bunte Vielfalt des Schnoors. Den Rest sollten

Sie selbst erkunden. Viel Freude dabei, nehmen Sie sich Zeit für

das ganz besondere Fleckchen. Sie werden es lieben!


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