DIABETES

Mediaplanet.Deutschland

EINE UNABHÄNGIGE KAMPAGNE VON MEDIAPLANET

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DIABETES

Eine Volkskrankheit auf dem Vormarsch

Diabetes, Profisport

und süße Schlangen

Hockey-Nationalspieler

Timur Oruz im Interview.

NICHT VERPASSEN:

Ernährung

5 Tipps von

Dr. med. Anne Fleck

Seite 06

Leben mit Diabetes Typ 2

Persönliche Einblicke von

Patient Friedrich Heck

Seite 10

Folge- und

Begleiterkrankungen

Diese Risiken birgt Diabetes

Seite 11


2

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VERANTWORTLICH FÜR DEN

INHALT IN DIESER AUSGABE

Gulaim Steinrötter

Wenn man die rasante

Zunahme von Diabetes

Typ 2 bekämpfen möchte,

sollte man mit Aufklärung

beginnen. Immerhin

könnte diese Krankheit

durch eine entsprechende

Lebensweise verhindert

oder zumindest verzögert

werden.

Grund zum Feiern!

Dieses Jahr feiern wir gleich zwei Jubiläen: 30 Jahre Weltdiabetestag

und 100 Jahre Insulin! Im Sommer 1921 isolierten die Forscher

Frederick Banting und Charles Best erstmals Insulin aus

der Bauchspeicheldrüse von Hunden und ebneten damit den

Weg für die erste erfolgreiche Behandlung des Diabetes mellitus.

IN DIESER AUSGABE

facebook.com/MediaplanetStories

@Mediaplanet_germany

Please recycle

Online

Diabetes

und Herzschwäche

– ein unterschätztes Problem

14. November 2021

30 Jahre Weltdiabetestag und

100 Jahre Insulin

Industry Development Manager Healthcare: Gulaim

Steinrötter Geschäftsführung: Richard Båge (CEO),

Philipp Colaço (Managing Director), Franziska Manske

(Head of Editorial & Production), Henriette Schröder

(Sales Director) Designer: Elias Karberg Mediaplanet-

Kontakt: redaktion.de@mediaplanet.com Coverbild:

Felix Petermann Alle mit gekennzeichneten Artikel

sind keine neutrale Redaktion vom Mediaplanet Verlag.

Dr. med.

Jens Kröger

Vorstandsvorsitzender

von diabetesDE

– Deutsche

Diabetes-Hilfe

Dieser Meilenstein der Medizingeschichte

kommt heute

weltweit vielen Millionen

Menschen zugute. Seit 30

Jahren finden am 14. November in zahlreichen

Ländern Veranstaltungen statt,

um auf Diabetes mellitus, die leider nach

wie vor stetig steigende Zahl Betroffener

und die Folgen der chronischen

Stoffwechselerkrankung aufmerksam

zu machen. Bereits im letzten Jahr

musste die zentrale Veranstaltung als

analoges Event in Berlin Corona-be

dingt ausfallen. Auch dieses Jahr findet

sie ausschließlich digital auf www.weltdiabetestag.de

statt. Doch ob analog

oder digital: Die Geschichten Betroffener

machen die chronische Erkrankung

Diabetes greifbar und legen deren Komplexität

offen. Denn nicht alle Erkrankten

sind gleich und lassen sich in das

Cluster Diabetes Typ 2 (mehr als 90

Prozent der Betroffenen) oder Typ 1 (ca.

fünf Prozent) einteilen: Es gibt diverse

Subtypen von Diabetes Typ 2 oder

auch späte Diabetes-Typ-1-Betroffene

(LADA), hinzu kommen Schwangerschaftsdiabetes

und „Diabetes Typ 3“.

Die Diagnose Diabetes mellitus zieht

bei vielen Menschen mit Diabetes die

Angst vor möglichen Folgen nach sich.

Zu erschreckend sind die Zahlen der

diabetes-assoziierten Begleit- und Folgeerkrankungen,

die die Lebensqualität

und die Lebenserwartung massiv

einschränken können, zum Beispiel

an den Augen, Füßen oder am Herzkreislauf-System.

Früh erkannt, lassen

sie sich bei Diabetes Typ 1 und Typ 2

jedoch gut vorbeugen und behandeln.

Es ist daher Zeit, mit Vorurteilen wie

„Das bisschen Zucker“ (Typ 2) oder

„Du hast Diabetes? Du bist doch gar

nicht dick“ (Typ 1) aufzuräumen.

Es ist Zeit, mit

Vorurteilen wie „Das

bisschen Zucker“ oder

„Du hast Diabetes?

Du bist doch gar nicht

dick“ aufzuräumen.

Helfen würde dabei eine nationale

Aufklärungskampagne, mit der die

BZgA bereits seit 2016 beauftragt ist.

Helfen würde auch endlich die Umsetzung

der Nationalen Diabetesstrategie,

die bereits im Juli 2020 im Bundestag

verabschiedet wurde und seitdem

größtenteils brach liegt. Möge die neue

Bundesregierung nun eine strukturierte

Implementierung der Maßnahmen

angehen, die den Menschen mit Diabetes

besonders wichtig sind:

Sektorenübergreifende Versorgung

patientenorientiert

#1

#2

#3

#4

und individualisiert voranbringen

Digitalisierung und Telemedizin

ausbauen, Datenschutz

und Datensouveränität sichern

Gesunde Ernährung, klare

Nährwertkennzeichnung

und mehr Bewegungsangebote

für alle

Bundesweit einheitliche

Regelung für die Betreuung

von Kindern mit Typ 1

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim

Lesen!

Ihr Dr. med. Jens Kröger

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Ferienkurse für Diabeteskinder haben in Karlsburg über 40-jährige Tradition

Dr. Antonia Müller

Kinderärztin

Selbstbewusstsein

gezielt stärken!

D

ie sechsjährigen Paulina, Kinga und Liam sind mit Freude vor wenigen Tagen

in den Schulalltag gestartet. Damit dieser für die Kinder mit Typ-1-Diabetes

möglichst unbeschwert gelingt, waren sie mit ihren Müttern im Sommer eine

Woche zur Schulung im Klinikum Karlsburg, dem renommierten Herz- und

Diabeteszentrum Mecklenburg-Vorpommern, nahe der Universitätsstadt Greifswald.

„Typ-1-Diabetes ist eine Autoimmunerkrankung, die häufig im frühen Kindesalter

beginnt und nicht heilbar ist. Wer diese chronische Erkrankung hat, muss sich ein

Leben lang Insulin zuführen“, erklärt Dr. Antonia Müller, Kinderärztin und Diabetologin

im Klinikum Karlsburg. Die Insulinmengen, die täglich benötigt werden, sind individuell

nach der Aufnahme von Kohlenhydraten sowie der Mobilität zu berechnen - und das

vor jedem Essen. Eine Herausforderung für die jüngsten Patienten, weiß die erfahrene

Medizinerin, trotz gut entwickelter digitaler Technik – von Sensoren, die den Zucker

messen, bis hin zu Pumpen, die das Insulin zuführen. „Wir haben die Schulungsform

für Vorschulkinder vor vier Jahren eingerichtet, weil wir glauben,

dass Sechsjährige schon vieles verstehen und lernen können.

Zum anderen wollten wir den Eltern ein wenig von der Angst

nehmen, ihre Kinder im Schulalltag sich selbst überlassen zu müssen“,

sagt die Leitende Oberärztin Dr. Antonia Müller.

Für Kinder und Jugendliche mit Typ-1-Diabetes im Alter von

7 bis 16 Jahren gibt es die Schulungskurse in Karlsburg schon

seit 1978. In mehreren 10-tägigen Durchgängen werden in den

Sommerferien jährlich über 100 Mädchen und Jungen medizinisch betreut und altersgerecht

geschult. „Die Vorteile liegen auf der Hand. Die chronisch kranken Kinder

versäumen für die notwendigen Therapien keinen Schulunterricht. Zudem erleben sie

www.kinderdiabetes-karlsburg.de

bei spannenden Freizeit-Aktivitäten unter Gleichaltrigen, wie man selbstbewusst mit

der Krankheit umgeht“, sagt Dr. Antonia Müller. Besonders beliebt sind Aufenthalte im

Kletterwald oder am Badesee. So „ganz nebenbei“ erfahren dann die Kids, welchen

Einfluss sportliche Aktivitäten auf den Blutzucker haben und welche Insulinmengen

zu verabreichen sind. Die Schulungskurse werden von einem Spezialistenteam aus

Medizinern, Pädagogen, Pflegekräften, Psychologen, Diabetes- und Ernährungsberatern

aufwändig vorbereitet, um einen größtmöglichen Lern- und Behandlungseffekt

zu erzielen. „Gerade bei jungen Menschen ist es wichtig, dass der Stoffwechsel gut

eingestellt ist. Langfristig zahlt sich das für die Gesundheit aus. Wir empfehlen daher

mindestens eine umfangreiche Kontrolluntersuchung jährlich“, betont Dr. Jörg Reindel,

Direktor der Klinik für Diabetes und Stoffwechselerkrankungen.


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Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Parodontologie e. V. entstanden.

FOTO: EFP

Testen Sie Ihr Parodontitis-Risiko

Parodontitis ist eine der häufigsten chronischen

Erkrankungen weltweit. Viele Menschen

merken aber nicht, dass sie davon

betroffen sind, weil Parodontitis zumeist

nicht schmerzhaft ist und erste Anzeichen

der Krankheit nicht ernst genug genommen

werden. Die DG PARO hat zusammen mit

der Universität Greifswald einen Selbsttest

entwickelt, mit dem Sie Ihr eigenes Risiko

für das Vorliegen einer Parodontitis einfach

einschätzen können.

https://selbsttest.dgparo.de

Wussten Sie, dass

sich Parodontitis

und Diabetes mellitus

wechselseitig

beeinflussen?

Gesundheit beginnt

im Mund

Wie sich zwei Volkskrankheiten

gegenseitig beeinflussen

Ein schlecht eingestellter Diabetes verschlimmert eine Parodontitis

und führt zu mehr Karies, was letztendlich zu mehr Zahnverlust

führt. Zudem wirkt er sich langfristig auch ungünstig auf

das Überleben von Implantaten aus. Eine unbehandelte Parodontitis

kann die Blutzuckerkontrolle erschweren und einen Diabetes

verstärken. Da beide Krankheiten zunächst keine akuten

Beschwerden verursachen, werden sie häufig erst in einem fortgeschrittenen

Stadium erkannt. Sobald aber eine Erkrankung

vorliegt, setzt die erfolgreiche Therapie eine Zusammenarbeit

zwischen Patient/-in, Zahnarzt/-ärztin und Hausarzt/-ärztin bzw.

Diabetologen/-in voraus.

Durch eine

erfolgreiche

Parodontitistherapie

können

Sie langfristig

der Entstehung

eines gestörten

Zuckerstoffwechsels

vorbeugen und

somit einen

wichtigen

Beitrag nicht

nur für gesunde

Mundverhältnisse,

sondern auch für

Ihre Allgemeingesundheit

leisten.

DG-PARO-Präsidentin

Prof. Bettina Dannewitz

Zusammenhänge

schnell erklärt

Wie Parodontitis

und Diabetes

sich gegenseitig

beeinflussen –

und was Sie tun

können, um beiden

Krankheiten entgegenzuwirken

–,

sehen Sie auf:

www.dgparo.de

und www.

parounddiabetes.

dgparo.de

Mund- und Allgemeingesundheit gehören

zusammen!

Mundgesundheit und Allgemeingesundheit

stehen in enger Wechselwirkung.

So können entzündliche

Erkrankungen in der Mundhöhle den

Gesamtorganismus beeinträchtigen.

Bakterien oder Entzündungen können

aus der Mundhöhle über die Blutbahn

in weit entfernte Regionen des Körpers

gelangen und dort möglicherweise Erkrankungen

begünstigen. Aber auch

viele Allgemeinerkrankungen haben

deutliche Auswirkungen auf die Mundhöhle

und können das Risiko für die

Entstehung von Karies und Parodontitis

erhöhen. Ein gesunder Lebensstil in

Verbindung mit gründlicher Mundhygiene

und regelmäßigen Kontroll- bzw.

Prophylaxebesuchen beim Zahnarzt

kann die Risiken für Parodontitis,

Karies, Zahn- und Implantatverlust

deutlich verringern und damit zum Erhalt

der allgemeinen Gesundheit beitragen.

Bei Diabetes mellitus und Parodontitis

handelt es sich um weit-

verbreitete, chronische Erkrankungen.

In Deutschland gibt es ca. 20 Millionen

Patienten mit behandlungsbedürftigen

Erkrankungen des Zahnhalteapparates,

davon etwa zehn Millionen schwere Fälle.

Aber nur ein kleiner Teil davon wird umfassend

behandelt. Ähnlich verhält es

sich beim Diabetes: Ca. zehn Prozent der

Menschen in Deutschland sind davon

betroffen. Schätzungen gehen davon

aus, dass auch beim Diabetes nur 80

Prozent erkannt und behandelt werden,

denn beide Erkrankungen bleiben

lange Zeit unbemerkt, da sie zunächst

nahezu schmerz- und symptomlos verlaufen

und oft erst in einem weit fortgeschrittenen

Stadium erkannt werden.

Hinzu kommt, dass sich beide Volkskrankheiten

gegenseitig verstärken. Der

Diabetes begünstigt die Entstehung, das

Voranschreiten und den Schweregrad

einer Parodontitis. Die Parodontitis erschwert

die glykämische Kontrolle des

Diabetes (Blutzuckerkontrolle), erhöht

das Risiko Diabetes-assoziierter Komplikationen

und möglicherweise sogar für

dessen Entstehung. Eine unbehandelte

Prof. Bettina

Dannewitz

Deutsche Gesellschaft

für Parodontologie

e. V.

Parodontitis erschwert nicht nur bei

diagnostizierten Menschen mit Diabetes

die Blutzuckereinstellung. Auch

bei Menschen mit Prädiabetes (Blutzuckerwerte

sind erhöht, aber noch

kein Diabetes) ist das Risiko für eine

Verschlechterung der Blutzuckerwerte

bzw. die Entstehung eines Diabetes

mellitus als Folge der parodontalen Erkrankung

erhöht.

Mit vergleichsweise einfachen Maßnahmen

kann eine Parodontalerkrankung

erfolgreich behandelt werden. Je früher

die beiden Krankheiten diagnostiziert

und therapiert werden, umso größer

die Chancen, Zahnverlust und die Folgeschäden

des Diabetes zu mindern.

Hat Ihr/-e Zahnarzt/-ärztin bei Ihnen

eine Parodontitis diagnostiziert, dann

nehmen Sie gewissenhaft und regelmäßig

Ihre Behandlungs- und anschließend

Ihre Nachsorgetermine wahr.

Text Dr. Lisa Hezel,

Deutsche Gesellschaft für Parodontologie e. V.


4

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„Niemals den Kopf verlieren“

Mit fünfeinhalb Jahren erhielt der Hockey-Nationalspieler Timur Oruz (27) die Diagnose Diabetes Typ 1. Was das

für ihn bedeutet hat, wie er trotz Erkrankung einer der besten Hockey-Spieler der Welt wurde und warum süße

Gummischlangen eine seiner größten Herausforderungen waren, erzählt er im Interview.

Text Franziska Manske

Bereits als Kleinkind wurde bei Ihnen die

Diagnose Diabetes Typ 1 gestellt. War

es ein Zufallsbefund oder gab es schon

frühzeitig Hinweise darauf?

Ich hatte das Glück, dass meine Eltern

beide Ärzte sind und meine Mutter als

Kinderärztin die Warnsignale früh erkannt

hat. Ich hatte die typischen Symptome. Ich

hatte sehr großen Durst, war abgeschlagen,

musste oft auf die Toilette.

FOTO: FELIX PETERMANN

Kann man als Kind überhaupt etwas mit

dem Begriff „Diabetes“ anfangen, es

irgendwie für sich einordnen?

In dem Alter absolut nicht. Zur damaligen

Zeit war die Krankheit auch noch viel mehr

stigmatisiert als heute. Dennoch besteht

nach wie vor großes Aufklärungspotenzial,

was die Erkrankung betrifft. Ich war als

Typ-1-Diabetiker von Anfang an insulinpflichtig

und wurde gespritzt. Anfangs bin

ich vor den Nadeln weggerannt – die waren

damals wirklich noch groß und recht dick.

Zum Glück kam relativ schnell der nächste

Stepp mit dem Insulin-Pen. Ich habe durch

einige harte und einige weniger harte

Erfahrungen gelernt, mit der Krankheit zu

leben.

Was waren denn die harten Erfahrungen?

In der ersten Manifestationswoche im

Krankenhaus durfte ich zusammen

mit meiner Mutter in den Zoo, weil die

Hockeymannschaft einen Ausflug dorthin

gemacht hat. In der Mittagspause gab es

kistenweise diese süßen, platten Gummischlangen

mit Zucker oben, unten,

seitlich – überall. Alle haben sich natürlich

draufgestürzt. Ich auch. Meine Mutter

hat mich zurückgehalten und mir gesagt,

dass ich das wegen meiner Erkrankung

nicht mehr darf. Das war meine erste und

dem Alter entsprechend auch eine meiner

härtesten Erfahrungen.

Mit welchen Vorurteilen und Mythen

rund um die Erkrankung hattest du als

Kind und Jugendlicher zu „kämpfen“?

Ich hatte das große Glück, dass ich nicht

übergewichtig oder pummelig war.

Dadurch gab es dieses Vorurteil, man habe

die Erkrankung nur, weil man zu dick sei,

nicht. Natürlich habe ich auch ein paarmal

gehört, dass ich zuckerkrank sei, weil ich zu

viele Süßigkeiten gegessen hätte. Das hat

mich schon genervt. Doch ich bin immer

sehr offensiv und positiv mit der Erkrankung

umgegangen und habe Skeptikern

schnell den Wind aus den Segeln genommen.

Du hast mit vier Jahren deine Leidenschaft

für Hockey entdeckt. Hat deine

Erkrankung dich beeinträchtigt?

Ich kann mich nicht erinnern, dass ich längere

Zeit ausgefallen bin. Zudem war der

Sport auch der Schlüssel für ein weiterhin

normales Leben. Ich habe beispielsweise

auch relativ schnell gemerkt: Wenn ich

mich genug bewege, kann ich auch mal

meine geliebten Zuckerschlangen essen

(lacht).

Viele bewundern deinen Ehrgeiz und

deine Disziplin. Worauf musst du beim

Training als Diabetiker besonders

achten?

Es gibt sehr viele Dinge, die ich managen

muss. Einerseits muss ich versuchen, vorher

oder während der Einheit die Belastung

abzuschätzen, die Intensität einzuordnen,

das in den Gesamtkontext des Tages, der

letzten Insulingabe und des letzten Essens

zu setzen, damit ich grob vorhersehen

kann, wie der Zucker sich verhält, und

notfalls gegenzusteuern, um unterm Strich

mit den möglichst besten Werten durch das

Training zu kommen, weil ich dann auch

am leistungsfähigsten bin. Das ist sehr komplex

und kann auch nicht immer erreicht

werden. Über die Jahre habe ich den besten

Mittelweg für mich gefunden und gelernt

zu akzeptieren, auch an schlechteren Tagen

nicht den Kopf zu verlieren.

2016 und 2021 ist ein großer Traum für

dich in Erfüllung gegangen: die Olympischen

Spiele. Was waren dabei die

größten Herausforderungen?

Definitiv das Mensaessen (lacht), denn das

kann man so gar nicht einschätzen. Für

mich war die Lösung dann, einfach immer

das Gleiche zu essen: Nudeln mit der gleichen

Soße, das gleiche Brot mit dem gleichen

Aufschnitt. Das war zwar eintönig,

doch für meine Leistung und meine Gesundheit

habe ich das gern in Kauf genommen.

Ist das Thema Ernährung auch im

normalen Alltag für dich eine Herausforderung?

Viele denken, dass es ein viel größerer Teil

ist, als es eigentlich ist. Ich ernähre mich

vollkommen normal und verzichte auch auf

nichts. Wenn ich Lust auf Süßes oder Pizza

habe, esse ich es. Ich kann das durch den

Sport sehr gut verstoffwechseln und habe

keine Probleme dadurch.

Was bevorzugst du und warum: Insulinpumpe

oder ein Pen?

Ich spritze noch mit dem Pen. Der Grund:

Never change a running system. Ich mache

das fast von Anfang an so und bin damit

sehr gut durchs Leben gekommen, besonders

in Bezug auf den Sport. Ich muss aber

sagen, dass ich mich gerade sehr intensiv

mit dem Thema Insulinpumpe auseinandersetze

und ich mir gut vorstellen kann, es

noch in diesem Jahr auszuprobieren. Spätestens

nach meiner Profisportlerlaufbahn

werde ich auf die Pumpe umsteigen.

Und zum Schluss: Was sind deine Pläne

und Ziele für die Zukunft?

So richtig kann ich das noch nicht beantworten.

Es steht im Raum, ein drittes

Mal Olympia zu versuchen, also Paris 2024.

Ob ich das machen möchte, entscheidet

sich Anfang 2022. Andere sportliche Ziele

sind, noch einmal den Titel „Deutscher

Meister“ mit dem Verein zu holen und die

Champions League noch einmal zu

gewinnen. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist

mein Medizinstudium, bei dem ich

langsam Richtung Zielgerade einbiege. Ich

muss jetzt für mich entscheiden, wo ich die

Priorität für mein Leben setze – noch

einmal der Sport oder doch eher Studium

und Beruf?


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BEWEGUNG UND DIABETES TYP 2:

MEHR MOTIVATION UND LEBENSQUALITÄT 1

DURCH SMARTE ZUCKERKONTROLLE

TYP-2-

DIABETES

Wandern, radeln, tanzen – körperliche Aktivität tut der Seele gut und

ist ein wichtiger Baustein in der Diabetes-Therapie. Welche Rolle dabei

die kontinuierliche Zuckerkontrolle spielen kann, lesen Sie hier.

„Jahrelang habe ich meine Zuckerwerte

nicht in den Griff bekommen.

Es fiel mir schwer auf Fast Food

und Süßigkeiten zu verzichten. Die

Kehrtwende kam durch die Überweisung

zu einem Diabetologen. Er

weckte meinen Sportsgeist,“ sagt

Thorsten v. E. Weil

der Langzeitzucker

Glukosewerte

jederzeit 2 einfach 3

messen und

immer im Blick

haben!

des Familienvaters

ständig zu

hoch war, empfahl

der Diabetesexperte

mehr

Bewegung in den

Alltag zu integrieren

und die Effekte mithilfe

der kontinuierlichen Glukosekontrolle

zu beobachten. „Die Messungen

mit dem FreeStyle Libre 2 haben

mich motiviert öfter Sport zu treiben.

Ich erkannte, dass die Zuckerwerte

sinken, wenn ich aktiv bin und rasch

steigen, wenn ich genascht habe“, erklärt

der 56-Jährige.

Kontinuierliche Glukosekontrolle:

Aktuelle Werte auf Schritt und Tritt

FreeStyle Libre 2 von Abbott ist die

einfache 3 und schmerzfreie 4,5 Alternative

zur blutigen Kontrolle des

Blutzuckerspiegels. 6,7 Mittels eines

Sensors, der an der Rückseite des

Oberarms angebracht wird, misst

das moderne Messsystem fortlaufend

die Zuckerwerte und überträgt

diese mit einem sekundenschnellen

Scan auf das Smartphone 8

des selbstständigen Handwerkers.

„So habe ich meine Werte auf unkomplizierte

Art bei der Arbeit, dem

Training und selbst nachts im Blick.

Ich kann sogar einen Alarm einstellen,

der mich rechtzeitig vor einer

Über- oder Unterzuckerung warnt. 9

Das gibt mir Sicherheit.“ Heute fährt

der Norddeutsche fast täglich mit

dem Fahrrad und isst – auch durch

die Unterstützung seiner

Frau – gesünder. „Die

kontinuierliche Glukosekontrolle

hat

mir geholfen, meinen

Lebensstil zu

verbessern. Ich

wiege 30 Kilo weniger,

fühle mich

wohl und auch mein

Arzt ist mit meinen Zuckerwerten

sehr zufrieden.“

Mehr Sicherheit

durch optionale

Alarme 9

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1 Yaron M., et al. Diabetes Care. 2019; 42(7): 1178-1184. 2 Der Sensor ist 60 Minuten nach der Aktivierung für die Glukosemessung bereit. 3 95% der Teilnehmer einer Erstanwenderstudie stimmten der Aussage zu, dass das Abrufen der Messwerte durch Scannen des Sensors

einfach ist. Daten liegen Abbott Diabetes Care vor. 4 85% der Teilnehmer einer Erstanwenderstudie stimmten der Aussage zu, dass das Setzen des Sensors schmerzfrei ist. Daten liegen Abbott Diabetes Care vor. 5 97% der Teilnehmer einer Erstanwenderstudie stimmten der

Aussage zu, dass das Scannen des Sensors schmerzfrei ist. Daten liegen Abbott Diabetes Care vor. 6 Das Setzen eines Sensors erfordert ein Einführen des Sensorfl aments unter die Haut. Der Sensor kann bis zu 14 Tage lang getragen werden. 7 Eine zusätzliche Prüfung der

Glukosewerte mittels eines Blutzucker-Messgeräts ist erforderlich, wenn die Symptome nicht mit den Messwerten oder den Alarmen des Systems übereinstimmen 8 Die FreeStyle LibreLink App ist nur mit bestimmten Mobilgeräten und Betriebssystemen kompatibel. Bevor Sie

die App nutzen möchten, besuchen Sie bitte die Webseite www.FreeStyleLibre.de um mehr Informationen zur Gerätekompatibilität zu erhalten. Die Nutzung von FreeStyle LibreLink erfordert eine Registrierung bei LibreView, einem Dienst von Abbott und Newyu Inc. 9 Alarme sind

standardgemäß ausgeschaltet und müssen eingeschaltet werden. 10 90% der Teilnehmer einer Erstanwenderstudie stimmten der Aussage zu, dass sie Freunden und Bekannten mit Diabetes FreeStyle Libre 2 weiterempfehlen würden. Daten liegen Abbott Diabetes Care vor.

11 Die Aussage basiert auf der Anzahl der Nutzer des FreeStyle Libre Messsystems weltweit im Vergleich zu der Nutzeranzahl anderer führender sensorbasierter Glukosemesssysteme für den persönlichen Gebrauch. Quelle: Daten liegen vor. Abbott Diabetes Care, Inc. Die FreeStyle

LibreLink App kann beim initialen Setup sowohl auf mg/dl als auch mmol/dl eingestellt werden.

FreeStyle Libre, und damit verbundene Markennamen sind eingetragene Marken von Abbott. Apple, das Apple Logo und iPhone sind Marken von Apple Inc., mit Sitz in den USA und weiteren Ländern. © Abbott 2021 | ADC-46591 v2.0


6

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Ein Diabetes Typ 2 ist mit der

passenden Ernährung grundsätzlich

heilbar!

Dr. med. Anne Fleck – auch als Doc Fleck aus der TV-Sendung „Die Ernährungsdocs“ (NDR) bekannt –

erklärt, worauf Diabetes-Patienten bei ihrer Ernährung achten sollten.

Text Doc Fleck

Warum hat die Ernährung großen Einfluss auf

den Diabetes?

Unter dem Begriff Diabetes mellitus fassen

wir verschiedene Stoffwechselerkrankungen

zusammen, die eins gemeinsam haben: den

erhöhten Blutzuckerspiegel. Mit der Ernährung

lässt sich dieser beeinflussen. Der derzeitige

Forschungsstand ist sogar der, dass sich ein

Diabetes vom Typ 2 mit einer individuell auf

den Patienten zugeschnittenen Ernährung

grundsätzlich heilen lässt. Dabei gilt: Je früher

der Diabetes erkannt wird, desto besser stehen

die Heilungschancen.

Angesichts der immer mehr und jünger werdenden

Patienten – nicht ohne Grund gilt der Diabetes

inzwischen als Volkskrankheit –, bei denen

wir Diabetes Typ 2 diagnostizieren, bin ich sehr

dafür, schon frühzeitig Vorsorgeuntersuchungen

durchführen und dabei den Nüchternblutzucker

sowie den Nüchterninsulinwert immer wieder

mal messen zu lassen. Denn wir wissen heute,

dass Insulinwerte im oberen sogenannten Normbereich

längst nicht mehr optimal sind und dahinter

bereits eine Insulinresistenz stecken kann,

gleichwohl sich die Betroffenen noch gesund und

fit fühlen.

Unbedingt zu berücksichtigen ist auch, dass

Menschen mit Übergewicht nicht nur mehr

Kilos durchs Leben schleppen, sondern auch ein

höheres Risiko, an Diabetes zu erkranken. Wir

geraten hier dank unserer Wohlstandssituation

in einen Teufelskreis, wir produzieren unsere

eigenen Diabetes-Patienten, mit schweren Folgen

– sowohl individuell als auch gesamtgesellschaftlich,

sowohl gesundheitlich als auch sozioökonomisch.

Weiß man zudem, dass Diabetes die

5 Tipps zu gesunder

Ernährung

bei Diabetes von

Doc Fleck

#1

#2

#3

#4

#5

Machen Sie Ihren

Ernährungsplan nicht zum

Dogma! Ihr Essen soll Ihnen

schmecken!

Mit dem Verzicht auf bestimmte

Geschmacksrichtungen,

eröffnen Sie sich schon nach

kurzer Zeit die Chance, dass

Ihnen auch weniger Geschmacksintensität

oder Neues

schmeckt.

Essen Sie Snacks als Dessert

zu Ihren Mahlzeiten! Es gilt:

Weniger Mahlzeiten bringen

Ihnen mehr, denn Ihr Blutzuckerspiegel

bleibt dann nicht

ständig oben.

Gegen Heißhunger-Attacken

haben sich Bitterstoffe bewährt,

die es inzwischen als Tropfen

oder Spray gibt.

Machen Sie regelmäßig Nährstoffchecks,

denn Diabetes

ist häufig mit Mängeln an Magnesium,

Vitamin B, C, D und/

oder Chrom verbunden.

Gefäße schädigt und auch als Ursache für Demenz

diskutiert wird, die bereits als Diabetes Typ

3 bezeichnet wird, dann wird die hohe Bedeutung

von Vorsorge verständlich.

Welche Ernährung ist denn die passende bei

Diabetes?

Das Wichtigste vorweg: Es gibt nicht die eine

Ernährung, die für alle Diabetes-Patienten richtig

ist. Vielmehr muss der Speiseplan individuell

geschrieben werden – und zwar gemeinsam mit

dem behandelnden Diabetologen.

Grundsätzlich empfehle ich eine ausgewogene,

wasserreiche, ballaststoffreiche, fettarme,

zuckerarme, großteils pflanzliche Ernährung. Ich

spreche gerne von „echten“, „ehrlichen“ Lebensmitteln,

die nicht industriell verarbeitet und

oft voller schnell resorbierbarer Kohlenhydrate

sind, sondern stattdessen frisch und möglichst

in Bioqualität auf den Teller kommen. In diesem

Sinne ehrliches Eiweiß liefern zum Beispiel Pilze,

Samen und Nüsse sowie Eier in Bioqualität,

deren Fettsäureprofil besser als das von herkömmlichen

Eiern ist. In Maßen, nicht in Massen rate

ich zu Fisch und Fleisch. Gutes Fett, das reich

an langkettigem Omega 3 ist, kommt mit Leinöl,

Algenöl und Weizenkeimöl auf den Teller. Wobei

unbedingt auf die frisch gepresste Verarbeitung

der Öle zu achten ist, denn die Omega-

3-Fettsäuren sind echte Mimosen, die unter

ungünstigen Bedingungen bei Verarbeitung,

Lagerung und Zubereitung leiden. Für den guten

Geschmack setzen Sie am besten auf frische

Kräuter und Gewürze wie Zimt, der Heißhunger

dämpft, den Blutzucker stabilisiert und antientzündlich

wirkt.

Dr. med.

Anne Fleck

Fachärztin für

Innere Medizin und

Rheumatologie

Foto: Asja Caspari

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SÜSSER GENUSS –

EIN STÜCK LEBENSQUALITÄT

Dipl.oec.troph. Anja Roth

Bei einer Diabeteserkrankung sind Ernährung und Bewegung von zentraler Bedeutung,

denn eine ausgewogene und vielseitige Ernährung hilft dabei, den Blutzuckerspiegel

leichter unter Kontrolle zu bekommen und Folgeschäden vorzubeugen. Gerade zu Beginn

der Erkrankung können entsprechende Ernährungsumstellungen und ein geändertes

Bewegungsverhalten sogar dazu beitragen, dass auf Medikamente verzichtet werden kann.

Wichtig: Weder bei Typ-1-, noch bei Typ-2-Diabetes gibt es eine spezielle Ernährungsform

oder verbotene Lebensmittel. Laut der aktuellen Datenlage scheint sich aber eine kohlenhydratreduzierte

Ernährung am positivsten auf die Blutzuckerregulation auszuwirken.

Einfache

Kohlenhydrate

Süßstoffe

Je länger – desto weniger süß

Kohlenhydrate sind wie Fette und Eiweiße wichtige Energielieferanten

für den Körper. Dabei unterscheidet man zwischen

einfachen und komplexen Kohlenhydraten. Einfache Kohlenhydrate

bestehen aus einem (Monosaccharide) oder zwei (Disaccharide)

Zuckermolekülen. Sie schmecken süß und lassen den

Blutzuckerspiegel rasch ansteigen wie Traubenzucker (Glukose),

Fruchtzucker (Fruktose), Haushaltszucker (Saccharose: aus

Glukose und Fruktose) oder Milchzucker (Laktose: aus Glukose

und Galaktose). Komplexe Kohlenhydrate bestehen hingegen

aus langen Zuckerketten, die wenig bis gar nicht süß schmecken

und nur langsam ins Blut gelangen. Beispiele sind stärkeund

ballaststoffhaltige Lebensmittel wie Hülsenfrüchte (zum

Beispiel Linsen und Bohnen) sowie Gemüse und Produkte aus

Vollkorn. Die Empfehlung lautet daher: weniger süße und dafür

mehr ballaststoffhaltige Kohlenhydrate auf den Teller.

Süßstoffe: konsequenzlos süß

Weniger süß essen und trinken? Für viele Menschen bleibt

dabei der Genuss auf der Strecke und die Umstellung der Ernährungsgewohnheiten

fällt schwer oder gelingt nicht. Dabei

gibt es eine Möglichkeit, Süße zu genießen, ohne dass Insulin-

und Blutzuckerspiegel beeinflusst werden: Süßstoffe. Sie

haben den Vorteil, dass sie keine Kalorien liefern und damit

auch Helfer beim Gewichtsmanagement sind. Zudem sind

sie zahnfreundlich und daher häufig in zuckerfreien Bonbons

und Kaugummis zu finden. Mit Süßstoffen, wie zum Beispiel

Saccharin, Aspartam, Acesulfam-K oder Steviolglycosiden, gesüßte

Lebensmittel und Getränke können im Rahmen eines

insgesamt ausgewogenen Speise- und Bewegungsplans helfen,

den Blutzucker zu stabilisieren und Kalorien einzusparen,

ohne auf den süßen Geschmack verzichten zu müssen.

Energie

Einfluss auf

Blutzucker- und

Insulinspiegel

Einfluss auf die

Zahn gesundheit

Was süßt, steht drauf

4 Kalorien pro

Gramm

Stark

Können Karies

verursachen

Süßstoffe werden vor allem in kalorienreduzierten Lebensmitteln

wie zum Beispiel Light- oder Zero-Erfrischungsgetränken

eingesetzt. Dazu kommen Streu-, Flüssig- und Tafelsüßen, mit

denen Endverbraucher ihre Lebensmittel und Getränke selbst

kalorienfrei süßen können.

Woran erkenne ich süßstoffgesüßte

Lebensmittel?

Praktisch keine

Kalorien

Kein Einfluss

Kein Einfluss

Häufig weisen schon Bezeichnungen wie „zero,“ mit Süßungsmittel“,

„ohne Zucker“ oder „zahnfreundlich“ auf die Verwendung

von Süßstoffen hin. Maßgeblich ist aber die durch EU-

Recht vorgegebene Kennzeichnungspflicht von Lebensmitteln.

Da Süßungsmittel, zu denen Süßstoffe zählen, Zusatzstoffe

sind, müssen sie im Zutatenverzeichnis mit ihrem Klassennamen

und ihrer Bezeichnung genannt werden, also beispielsweise

„Süßungsmittel: Saccharin“. Alternativ kann anstelle der

Bezeichnung auch die E-Nummer angegeben werden, also

zum Beispiel „Süßungsmittel: E 954“. Eine Kennzeichnungspflicht

gilt auch für die Gastronomie. Hier reicht jedoch die An-

gabe des Klassennamens.

so! was? süßes.

D E R S Ü ß S T O F F - V E R B A N D P O D C A S T

Mehr dazu erfahren

Sie auch in unserem

Podcast

Kontakt:

Süßstoff Verband e.V.

Dipl.oec.troph. Anja Roth

info@suessstoff-verband.de

www.suessstoff-verband.info

www.so-suess-wie-du.de


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Typ 2

Diabetes.

Blutzuckerwerte verbessern.

Telefonische

Beratung und

Anforderung der

Broschüre für Typ 2

Diabetiker unter:

0800 366 62 50

Plötzlich Diabetes Typ 2:

Wie man seinen Blutzuckerspiegel

und HbA1c-Wert verbessern kann

Erfolge messbar

machen: Eine einfache

Möglichkeit, den

blutzuckersenkenden

Effekt von

Almased Typ 2

unmittelbar zu sehen,

ist die Blutzucker-

Selbstkontrolle.

Die Erkrankung kommt auf

leisen Sohlen. Es beginnt

meist mit den versteckten

Zuckern in der Ernährung.

Später wird der Appetit auf Süßes

immer stärker, man ist ja schließlich

Genuss-Mensch. Die paar Pfunde zu

viel sind auch nicht so wichtig, die

bekommt man irgendwann schon

wieder weg. Wichtige Risikofaktoren

wie: ungesunde Ernährung, Übergewicht

und zu wenig Bewegung hat

man einfach verdrängt. Und plötzlich

ist sie da, die Diagnose: Diabetes

Typ 2 und nichts ist mehr so schön

wie es einmal war.

Man weiß nicht einmal so richtig

was man alles falsch gemacht hat.

Am Anfang steht eine übermäßige

Insulinproduktion aufgrund einer

zu kohlenhydrathaltigen Ernährung.

Gleichzeitig nimmt die Insulinwirkung

ab, eine Insulinresistenz

entsteht als Folge einer

erhöhten Konzentration von Insulin

im Blut. Der Blutzuckerspiegel

steigt stetig immer weiter an trotz

hoher Insulinspiegel. Der durcheinandergeratene

Stoffwechsel,

der durch das Fettspeicher-Hormon

Insulin ein leichtes Spiel hat,

macht auch das Abnehmen nahezu

unmöglich. Jetzt gilt es den Blutzuckerspiegel

zu senken, damit der

Körper dieses positive Stoffwechsel-Signal

erkennt und wieder auf

den richtigen Weg führt.

Nutzen Sie die Chance

Vielen ist nicht bewusst, dass es

eine Möglichkeit geben kann selbst

etwas zu tun, um die Situation zu

verändern. In 2018 wurden die

Lebensstilinterventionen in den

amerikanischen und europäischen

Leitlinien für Diabetiker ** durch

einen Zusatz ergänzt. Dabei spielt

die Ernährungsumstellung mit

einer niedrig glykämischen und

proteinreichen Kost eine wichtige

Rolle. Viele Diabetiker kennen den

Ansatz einer ausgewogenen

Ernährung, finden allerdings die

Umsetzung, im häufig turbulenten

und eng getakteten Alltag, schwierig.

Anderen Betroffenen fällt es

schwer die komplexen Nährwertziele

zu berücksichtigen.

Aber es geht auch einfach. Neben

den vom Arzt verordneten Maßnahmen,

kann man nun selbst daran

mitwirken die eigene Lebensqualität

entscheidend zu verbessern und

aktiv, selbstbestimmt und lebensfroh

durchs Leben zu gehen.

* Diabetes Care 2017: doi.org/10.2337/dc17-0303, Nutrients 2018: doi.org/10.3390/nu10081022

** Diabetes Care 2018: doi.org/10.2337/dci18-0033

Auf natürliche Weise

bessere Blutzuckerwerte

Das niedrig glykämische Almased

Typ 2, mit Proteinen aus besonders

hochwertigen Proteinquellen,

ist ab sofort in Apotheken erhältlich.

Bevor Sie Almased Typ 2

anwenden, sprechen Sie mit Ihrem

Arzt oder Diabetologen und binden

ihn ein, denn durch die blutzuckersenkende

Wirkung kann

eine Anpassung der ärztlichen

Medikation notwendig sein.

In Zusammenarbeit mit

führenden Diabetes-Experten

hat Almased nun ein spezielles,

für jedermann leicht durchführbares

Ernährungsprogramm

für Diabetiker Typ 2 entwickelt,

dessen Kernbestandteil das neue

Produkt Almased Typ 2 ist.

Almased Typ 2 kann helfen

□ Erste ergänzende bilanzierte Diät

zur Senkung des Blutzuckerspiegels

und des HbA1c-Wertes bei

Personen mit einem BMI >27

□ Glykämischer Index von 27

□ Proteine aus besonders hochwertigen

Protein-Quellen: Soja und

Magermilch-Joghurtpulver

□ Einfache Anwendung

□ In diabetologischen Studien erforscht *

Einfach den

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Die Fachzeitschrift „Diabetes Care“

berichtete über die hervorragenden

Ergebnisse einer am „Westdeutschen

Diabetes und Gesundheitszentrum“

durchgeführten Studie. Der Fokus

des Ernährungsmanagements lag

hier auf der Senkung des Blutzuckerspiegels

und HbA1c-Werts. Ein ausgezeichneter

Weg für übergewichtige

Personen mit Diabetes Typ 2, die

ihren Blutzuckerspiegel und HbA1c-

Wert senken wollen.

NEU

Nähere Informationen zu

Diabetes Typ 2 und Almased Typ 2

auf unserer Website:

□ Kostenlos Rezepte für Diabetiker einsehen.

□ Diabetes-12-Wochen-Planer herunterladen.

□ Anmeldung für den Almased-Diabetes-

Newsletter mit regelmäßigen

Informationen rund um Diabetes Typ 2

und ein leichteres Leben.

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Gesucht: Typ-2-Diabetiker, die ihren

Diabetes besiegen wollen

Neueste Ergebnisse der Diabetesforschung zeigen, dass

es möglich ist, mit Hilfe einer bilanzierten Diät, den

Blutzuckerspiegel zu senken, dauerhaft abzunehmen

und den Diabetes zu besiegen.

Wissenschaftliche Studie:

Jetzt anmelden!

Prof. Dr.

Stephan Martin

Chefarzt für

Diabetologie

und Direktor des

Westdeutschen

Diabetes- und

Gesundheitszentrum

Das Westdeutsche Diabetesund

Gesundheitszentrum

(WDGZ) in Düsseldorf plant

eine wissenschaftliche Studie

und sucht bundesweit Teilnehmer,

die mit Hilfe der bilanzierten Diät

Almased Typ 2, ihre Blutzuckerwerte

verbessern, Gewicht reduzieren

und ihren Diabetes besiegen

wollen. Die Teilnehmer müssen

Typ-2-Diabetes mit einem

HbA1c ≥ 7,5 % und einem Body Mass

Index ≥ 27 kg/m 2 haben. Die Studie

ist auf 1 Jahr angelegt. Während

dieser Zeit erhalten die Teilnehmer

ihre Almased-Dosen kostenlos

und schicken im Gegenzug ihre im

Rahmen des DMP beim Hausarzt

gemessenen Werte ans WDGZ.

Mitmachen lohnt sich:

Schon bei früheren wissenschaftlichen

Studien hatte sich gezeigt, dass

Almased Typ 2 Menschen mit Diabetes

helfen kann, den HbA1c und die

Blutzuckerwerte deutlich zu senken

und dauerhaft abzunehmen.

Mehr noch:

Die Studien belegen, dass die Teilnehmer

anschließend ihr Essverhalten

besser im Griff hatten und sich

ihre Lebensqualität steigerte.

Als Dankeschön für die Studienteilnahme

erhalten Sie KOSTENLOS das Buch

„Wie Insulin uns alle dick

oder schlank macht“

von Stephan Martin, Kerstin Kempf

& Julia Rommelfanger

ISBN:

978-3-95453-193-6

Verlag:

Becker Joest

Volk Verlag

Ich habe Typ 2 Diabetes mellitus und möchte an

der wissenschaftlichen Studie teilnehmen

Nachname, Vorname

Straße

PLZ, Wohnort

Telefonnummer

E-Mail-Adresse

Geburtsdatum aktueller HbA1c (%)

Größe (cm)

Datum der Diagnose (Monat/Jahr)

aktuelles Gewicht (kg)

So bewerben Sie sich

Bitte füllen Sie das Formular rechts aus

und senden Sie es entweder ...

per Email:

wdgz-studienzentrum@vkkd-kliniken.de

Mein Diabetes wird im Moment behandelt mit

Diät Insulin Tabletten

(in die Liste unten eintragen)

Name der Diabetesmedikamente

per Post: Studienzentrum des Westdeutschen

Diabetes- und Gesundheitszentrums, Stichwort „AVS 3 Studie“

Hohensandweg 37, 40591 Düsseldorf

per Fax:

0211 / 566 03 60 46

... oder bei dringenden Fragen erreichen Sie

uns telefonisch unter 0211 / 566 03 60 65

08.10.2021 12:01:25


10

Lesen Sie mehr auf gesunder-koerper.info

„Diabetes war schon

immer Teil meines Lebens“

Friedrich Heck kennt ein Leben ohne Diabetes Typ 2 nicht. Erst war seine Mutter betroffen,

dann seine Frau und seit 20 Jahren ist auch er Diabetiker. Im Interview spricht er über den

Alltag mit der Erkrankung und die Beweggründe, warum er und seine Frau Elke sich stark in der

Selbsthilfe engagieren.

Typ-2-Diabetes wird erfahrungsgemäß

erst spät diagnostiziert.

Wann erhielten Sie und Ihre Frau die

Diagnose?

Da ich aus einem diabetischen Haus

stamme, da meine Mutter Diabetikerin

war, hat mich die Erkrankung mein

ganzes Leben begleitet. Für mich war

klar, dass auch ich eines Tages Diabetiker

sein werde. Aufgrund des familiären

Hintergrundes habe ich immer

mal meine Zuckerwerte kontrollieren

lassen, und 2001 war es dann so weit.

Obwohl ich völlig symptomfrei war,

war ich mit 51 Jahren Diabetiker. Meine

Frau hat die Diagnose bereits 39 Jahre

früher bekommen. Die Erkrankung

kam mit der Schwangerschaft. Heute

nennt man das Schwangerschaftsdiabetes

oder Gestationsdiabetes. Früher

gab es diesen Begriff noch nicht.

FOTO: PRIVAT

Wie war die Versorgung damals?

Das kann man mit heute gar nicht vergleichen.

Es gab keine Möglichkeit der

Selbstmessung, man musste ständig

zum Arzt. Meine Mutter musste ihre

Spritzen noch auskochen und die Nadeln

waren richtig dick. Das hat richtig

geknackt, wenn sie in die Haut eingedrungen

sind.

Wie hat sich Ihr Alltag durch die

Diagnose verändert?

Gar nicht. Ich kenne kein Leben ohne

Diabetes. Ich bin damit groß geworden

– erst meine Mutter, dann meine Frau

und schlussendlich kam ich noch dazu.

Zudem waren meine Werte, um die

HbA1c von 6,0, immer ganz gut und die

Erkrankung hat mich zum Glück bisher

nie beeinträchtigt.

Dem Typ-2-Diabetes liegt eine

Insulinresistenz zugrunde. Das bedeutet,

dass die Körperzellen immer

weniger auf Insulin ansprechen, bis

sie schließlich unempfindlich – resistent

– werden. Wie sieht die Therapie

bei Ihnen und Ihrer Frau aus?

Ich nehme nach wie vor Tabletten und

lebe gut in den Tag hinein. Meine Frau

hatte das große Glück, dass sie nach

vielen misslungenen Diabetesbehandlungen

Diabetologen gefunden hat, die

selbst von der Erkrankung betroffen

waren und meine Frau dadurch optimal

behandeln konnten. Meine Frau ist

Pumpenträgerin. Das ist für sie die beste

Methode. Wir leben mit der Pumpe,

und das ist gar kein Problem.

Was meiner

Mutter

widerfahren

ist, soll

niemand

erleiden

müssen.

Wie geht es Ihnen heute?

Mir wunderbar. Meiner Frau leider

nicht so gut. Sie hatte einen Eingriff

und wurde dadurch verwirrt. Es ging

soweit, dass sie derzeit sogar im Pflegeheim

untergebracht ist. Zum Glück ist

jetzt wieder alles gut. Sie wird richtig

behandelt, die Verwirrtheit ist weg und

sie kommt wieder zu mir nach Hause.

Dann ist endlich wieder alles, wie es

sein soll: Wir zwei sind zusammen,

leben mit Diabetes und engagieren uns

für Menschen mit Diabetes.

Was sind Ihre Beweggründe und

Ziele für Ihr Engagement?

Meine Mutter war mit 56 Jahren blind

und beinamputiert. Es fing mit den

Zehen an und breitete sich immer

weiter aus. Irgendwann war meine

Mutter so weit, dass sie keine Narkose

mehr vertragen hat und ihr bei vollem

Bewusstsein, mit Spinalanästhesie, das

Bein amputiert wurde. Damals habe

ich mir auf die Fahne geschrieben, dass

so ein Leid weder mir noch anderen

widerfahren soll, und ich habe angefangen,

mich, zusammen mit meiner

Frau, in der Selbsthilfe zu engagieren.

Wir wollen allen Betroffenen mit auf

den Weg geben, dass sie zu einem

Facharzt, einem Diabetologen gehen

sollen, weil es sich immer lohnt, für

seine Gesundheit zu kämpfen.

Text Franziska Manske

Friedrich Heck und

seine Frau Elke

sind seit 49 Jahren

verheiratet und

engagieren sich

in der Diabetiker

Selbsthilfegruppe

(DSHG) Alzey

(Rheinland-Pfalz).


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Folgeerkrankungen von Diabetes

Weil ein hoher Blutzucker keine Schmerzen verursacht, werden die Gefahren und Folgen oft

unterschätzt. Diabetes Typ 2 ist jedoch eine fortschreitende Erkrankung, deren Spätfolgen beinahe

jeden Bereich des Körpers betreffen können.

Schlaganfall

Bei Menschen mit Diabetes ist das Schlaganfallrisiko zwei- bis vierfach

erhöht im Vergleich zu Stoffwechselgesunden. Die Prognose nach

einem Schlaganfall bezüglich neurologischer wie auch körperlicher

Behinderungen bei Menschen mit Diabetes ist deutlich schlechter als

bei Stoffewechselgesunden. Diabetes ist der Hauptrisikofaktor für

einen tödlich verlaufenden Schlaganfall, vor allem bei Frauen.

Diabetische Retinopathie

Es können sich Sehstörungen in Form von dunklen Flecken, roten

Schleiern bzw. verschwommenes oder unscharfes Sehen bemerkbar

machen. Eine Ablösung der Netzhaut kann sich in Symptomen wie

„Lichtblitzen“ und „Rußregen“ zeigen und schließlich sogar zur Erblindung

führen. Weitere Komplikationen sind eine Erhöhung des Augeninnendrucks

(Glaukom, grüner Star) und Linsentrübungen (grauer Star).

Herzinsuffizienz, Herzinfarkt, Schlaganfall

Die hohe Konzentration von Blutzucker schädigt die Gefäßwände, es

kommt zu Ablagerungen (Arterienverkalkung oder auch Arteriosklerose

genannt), die den Blutfluss zunehmend einschränken. Daher

ist der Transport von Sauerstoff und Nährstoffen zu den Organen

eingeschränkt. Dies gilt sowohl für die großen Blutgefäße als auch für

die feinen Haargefäße (Kapillaren).

Parodontitis

Diabetes kann die Festigkeit des Zahnhalteapparates beeinflussen. Ein

langfristig erhöhter Blutzuckerspiegel schädigt die Blutgefäße und führt

dadurch auch im Mundraum zu einer verschlechterten Durchblutung.

So kann es im Zahnfleisch zu einer Unterversorgung mit Sauerstoff

und Nährstoffen kommen. Dies schwächt die Abwehrmechanismen.

Unbehandelt entsteht Parodontitis.

Diabetische Nephropathie

Durch den anhaltend hohen Blutzucker verdicken sich auch die Wände

der kleinen Blutgefäße in den Nieren, deren Filtersystem dadurch mit

der Zeit immer „löchriger" wird. Es kommen Störungen des Wasserund

Salzhaushaltes auf und der Blutdruck steigt an. Unbehandelt kann

es zum völligen Nierenversagen kommen, sodass der Betroffene ab

diesem Zeitpunkt eine künstliche Blutwäsche (Dialyse) benötigt.

Periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK)

Durchblutungsstörungen können im Bereich der Beine auftreten.

Bei pAVK spüren die Betroffenen schon nach kurzen Wegstrecken

krampfähnliche Beschwerden und Schmerzen in den Beinen, die

immer wieder zum Anhalten zwingen (Schaufensterkrankheit). In

manchen Fällen klagen die Patienten auch über beständig kalte Füße

und Missempfindungen wie Ameisenlaufen oder Taubheit.

Diabetische Neuropathie

Die diabetische Nervenerkrankung tritt häufig bei längerer Diabetesdauer

auf. Sie kann zu Schmerzen und Bewegungseinschränkungen

führen und die Lebensqualität deutlich einschränken. Bei der

diabetischen Polyneuropathie sind die peripheren Nerven betroffen

und können Störungen in der Berührungs- und Schmerzwahrnehmung

sowie der Regulation von Atmung, Herzfrequenz, Magen-Darm-

Bewegungen, Sexual- und Blasenfunktion verursachen.

Diabetischer Fuß

Durchblutungsstörungen in den kleinsten Gefäßen und Schädigung

der Nerven begünstigen die Entstehung eines diabetischen Fußes.

Schmerzen, Wärme und Berührungsreize werden dann kaum noch

wahrgenommen. lm Extremfall können Zehen, der gesamte Fuß oder

sogar ein Unterschenkel betroffen sein. Wenn sich die Entzündung

nicht mehr durch Medikamente behandeln lässt, bleibt zuletzt nur noch

eine Amputation der betroffenen Gliedmaßen.

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