Berghofer Blick 2021-4
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HILFE & SERVICE
Benjamin Blick
meint ...
VORWORT
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LIEBE LESERINNEN, LIEBE LESER,
die IBG gratuliert dem Verein „Unsere Mitte Steigerturm“ herzlich zum Dortmunder Heimatpreis.
Es gab eine absolute Mehrheit für ein zukunftweisendes Projekt. Wir hoffen auf unseren neuen
kulturellen Ortsmittelpunkt im ehemaligen Feuerwehrgerätehaus.
Es war eine große Freude, dass sich die Mitglieder der IBG nach den Corona-Schutzverordnungen wieder
zum gemeinsamen Essen im „Haus Heimsoth“ treffen konnten. In großer Zahl fanden sich die Mitglieder
in geselliger Runde ein und sprachen über die schwierige Zeit, die hoffentlich hinter uns liegt, und
diskutierten die zukunftsweisenden Möglichkeiten für unseren Ort Berghofen. Auch die Vorsitzenden der
Vereine: „Unsere Mitte Steigerturm“ Winfried Liebig und Cornelia Konter für den „Heimatverein
Berghofen“ hatten Gelegenheit, ihre Anliegen vorzutragen.
Als neue Mitglieder begrüßt die IBG die Thai-Massage Sielemann sowie die Podologische Praxis Heike
Schmitz.
Voraussichlich vom 22. November 2021 an wird in Berghofen wieder die Weihnachtsbeleuchtung
erstrahlen, für die in jedem Jahr die IBG sorgt. Wir danken der
für die Stromversorgung.
Am 27. November 2021 kann der Heimatverein wieder seinen traditionellen Adventsmarkt – vor dem
ehemaligen Feuerwehrgerätehaus an der Berghofer Schulstraße und auf dem Willberg-Hof – stattfinden
lassen.
Aus dem thüringischen Waltershausen erreichte uns im Zusammenhang mit dem Arnold-Haumann-
Artikel in der Nummer 1/2021 des „Berghofer Blicks“ die Nachricht, dass der „Hohe Sand“, eine
Ausfallstraße in der alten Residenzstadt Gotha, von 1952 bis 1990 „Philipp-Müller-Straße“ hieß. Wir
freuen uns immer, wenn unsere Zeitschrift auch außerhalb Berghofens gelesen wird. Bitte, schreiben
Sie uns, wenn etwas in unserem „Blick“ Ihre besondere Aufmerksamkeit findet.
IHR BENJAMIN BLICK
Herausgeber: Interessengemeinschaft Berghofer Gewerbetreibende e.V. • 1. Vorsitzender Carsten Freiheit • Berghofer Str. 149a • 44269 Dortmund
Telefon 0231 395 22 33 • www.ibg-do.de • info@ibg-do.de
Verantwortlich für den Inhalt: Vorstand IBG e.V. (V.i.S.d.P)
Gestaltung & Satz: Berghofer Fotoservice • Berghofer Straße 149a • 44269 Dortmund • Telefon 0231 3952233
Druck: Uwe Nolte • Im Kurzen Busch 7 • 58740 Iserlohn • Telefon 02371 9765-30
Fotos: Berghofer Fotoservice • Berghofer Straße 149a • 44269 Dortmund • Telefon 0231 3952233
Der nächste BB erscheint am 15.02.2022 • Druckauflage / verteilte Auflage 15.000 Exemplare / ISSN Nr. 1861-9304
Der Anzeigenschluss für die Ausgaben ist jeweils 30 Tage vorher!
Ihre Anzeigen und Texte senden Sie bitte per E-Mail an: info@ibg-do.de
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GESUNDHEIT
Das eRezept wird kommen
Momentan sind wir alle daran gewöhnt: wenn wir krank sind gehen wir
zum Hausarzt und dieser stellt uns meist ein Rezept aus, mit dem wir
in die Apotheke unseres Vertrauens gehen und das Rezept einlösen. Das
Rezept ist ein meist rosafarbener Zettel, den die Apotheke einbehält
und uns die verordneten Medikamente übergibt. Im Falle der gesetzlichen
Krankenkasse übergibt die Apotheke dieses Rezept später unserer
Krankenkasse und erhält das Geld. Sowohl diese Übergabe der Apotheke
an die Krankenkasse als auch die Übergabe der Abrechnung des Arztes
an unsere Krankenkasse findet in der heutigen Zeit ausschließlich auf
elektronischem, digitalem Weg statt. Der einzige Schritt, der noch in Papierform
und damit analog stattfindet, ist die Übergabe eines Rezeptes
an uns Patienten.
Wie Sie wissen, greift die Digitalisierung zunehmend in immer mehr
Bereiche unseres Lebens ein, so auch in das Gesundheitswesen. Konkret
befindet sich ein Gesetz im Gesetzgebungsprozess, welches die
Einführung des elektronischen Rezeptes („eRezept“) flächendeckend
vorschreibt. Durch die Corona-Pandemie und weitere Veränderungen
während der Gesetzgebung kann man momentan nicht sicher sagen,
wann die Umstellung weg vom Papierrezept erfolgen wird, aber es wird
geschehen!
Wie soll es ablaufen?
Schon vor längerer Zeit hat der Staat als Träger des gesetzlichen Gesundheitssystems
die „Telematikinfrastruktur“ geschaffen. Hinter
diesem sperrigen Begriff versteckt sich ein sicheres Datennetzwerk
zwischen allen Leistungserbringern innerhalb des Gesundheitssystems,
also den Krankenkassen, den Haus- und Fachärzten, Apotheken usw.
Die Anbindung für Ärzte ist bereits Pflicht, auch Apotheken müssen
ab Herbst verpflichtend angebunden sein. Über diesen sicheren, verschlüsselten
Weg findet bereits heute Kommunikation statt, zukünftig
wird hierüber auch die Ausstellung eines Rezeptes abgewickelt werden.
Möchte unser Arzt uns ein Medikament
verschreiben, wird ein
Rezept in Form eines Datensatzes
innerhalb des sicheren Netzwerkes
(„Daten-Safe“) uns als Patienten
zur Verfügung gestellt. Wir
erhalten lediglich den Schlüssel für den Daten-Safe ausgehändigt. Der
Schlüssel wird ein 2D-Barcode sein, ähnlich wie viele von uns es von
elektronischen Tickets, z.B. das der Deutschen Bahn, kennen. Wahrscheinlich
übergibt der Arzt uns diesen Code in eine zentrale App für
das Smartphone, oder der Schlüssel wird auf der elektronischen Gesundheitskarte,
die wir alle schon seit Jahren in der Geldbörse haben,
gespeichert. Auch ein Papierausdruck wird sicherlich möglich sein –
genaues ist noch nicht festgelegt.
Mit dem Schlüssel ausgestattet können wir als Patienten nach wie vor
in die Apotheke unseres Vertrauens gehen und den Schlüssel dort übergeben.
Auch wird die Weitergabe des Schlüssels per App oder Mail wird
möglich sein.
Die Apotheke kann mit dem richtigen Schlüssel das Rezept wie ein heute
übliches Papierrezept behandeln und Ihnen die passenden Medikamente
übergeben.
Mir ist es wichtig zu sagen, dass die Einlösung eines solchen papierlosen
eRezeptes in der Orion Apotheke und auch in der Apotheke auf
dem Höchsten möglich sein wird. Wie alle Ärzte und Apotheken schaffen
auch wir die technischen Voraussetzungen, um dies möglich zu machen!
Seien Sie sich sicher: wir in den gemeinsam-gesünder Apotheken sind
immer innovativ und gehen mit der Zeit! Bleiben Sie gesund!
Ihr Martin Kemper mit allen Mitarbeitern
GESUNDHEIT
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VEREINSLEBEN
Aktuelles von Unsere Mitte Steigerturm e. V.
EIN VOLLER ERFOLG.
Kunstmarkt und
Spät-Sommerfest
„Ach wie ist das schön, dass man mal wieder Menschen
trifft, die man schon lange nicht mehr gesehen hat.“
So entfuhr es einer Besucherin der in diesem Jahr erstmals seit Corona
wieder stattfindenden Veranstaltung am Steigerturm.
Anette Göke (Foto) hatte zum 5. Mal eine Gruppe profilierter Künstlerinnen
und Künstler gewinnen können, die ihre Werke dem zahlreich erschienenen
Publikum präsentierten. Auch das parallel stattfindende Fest profitierte von
dem herrlichen Herbstwetter am 10. Oktober. Deshalb waren Grillwürstchen
und Waffeln schneller ausverkauft als gedacht. Für die Bespaßung der
vielen Kinder sorgten der SV Berghofen mit einem Fußballtor und
Speedometer, der TV Berghofen mit Hula-Hoop-Reifen, Springseil und
Thera-Bändern, der Förderverein der AWO Kita Heliosweg mit einer
Glitzer-Schminkaktion und der Kinder- und Jugendtreff Berghofen mit
einem Angebot zum kreativen Gestalten von Bügelperlen-Bildern.
Fürs leibliche Wohl sorgten der Verein „Unsere Mitte Steigerturm“ mit
Grillwürstchen und Kaltgetränken, die Kita Heliosweg mit Hot-Dogs
sowie die AWO, die frisch gebackene Waffeln mit heißen Kirschen anbot.
Begeistert von den zahlreichen Möglichkeiten, Gespräche zu führen, waren
Birgit und Matthias Blind, die Regionalbotschafter der NRW-Stiftung
ebenso wie die Repräsentanten der Dortmunder Volkshochschule
und die Caritas mit ihren Infoständen.
Der Markt mit neuen, von Vereinsmitglied Arno Hassel gestifteten
Haushaltsutensilien erfreute sich einer riesigen Nachfrage und wird -
wenn Corona es zulässt - beim Adventsmarkt voraussichtlich am
Samstag, dem 27. November fortgesetzt.
Besonders die neuen
T-Shirts mit dem Aufdruck
„DRTMND BERGHFN“
hatten es vielen Besuchern angetan.
Die T-Shirts können in allen Größen
auch nach dem Fest beim Berghofer
Fotoservice (Post) erworben werden.
Unsere Mitte Steigerturm e.V.
Vorsitzender: Winfried Liebig
Vikar-Kleffmann-Weg 6
44267 Dortmund
info@steigerturm.de
Spenden
Unsere Mitte Steigerturm e.V.
IBAN:
DE03 4405 0199 0101 0295 49
Zweck: Spende Steigerturm
Weitere Informationen
zum Steigerturm, seinem Verein
und zum Stand der Planungen
finden Sie auf
www.steigerturm.de
Werden Sie jetzt Mitglied und
unterstützen Sie die Entwicklung
Berghofens. Jedes Engagement und
Ihre Mitsprache sind auch ohne
Mitgliedschaft herzlich willkommen.
Die Interessengemeinschaft Berghofer Gewerbetreibende ermöglicht uns, regelmäßig über den Stand unseres Projektes zu informieren. Vielen Dank!
HILFE & SERVICE
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Wir haben uns in den Räumen der ehemaligen Volksbank/
Testzentrum gut eingelebt. An dieser Stelle möchten wir
uns einmal für die positive Resonanz unser Kunden bedanken.
Bereits am Tage der Eröffnung kamen uns viele nette
Menschen besuchen und waren begeistert von den neuen
Räumlichkeiten.
Ein weiterer Dank geht an Anette Göke, die unsere „Kreative
Ecke“ mit gestaltet hat. Wir führen für unsere Künstler
eine große Auswahl an Leinwänden, Acryl-Farben und Pinseln.
Ferner ist es Ihnen als
Künstler möglich, Ihre Werke
bei uns auszustellen und
anzubieten. Die Kunstwerke
werden in unterschiedlichen
Abständen ausgetauscht.
Sprechen Sie uns an.
Desweiteren haben wir unsere Auswahl
an Glückwunschkarten erweitert, welche
von unseren Kunden auch schon sehr
gern angenommen werden. Besonders
unsere Happy Stand Up Card wird immer
gern gekauft. Diese schönen Karten gibt es jetzt zu Weihnachten
ebenfalls in einer kleineren Ausführung.
Da unsere Kunden sich Dortmund
Postkarten wünschten,
sind wir auch diesem
Wunsch nachgekommen. Wir
führen verschiedene Dortmund
Postkarten, Phoenix See und sogar eine Postkarte nur
von Berghofen. Wir arbeiten noch an weitern Motiven.
Außerdem haben wir unser Angebot um Geschenkartikel
erweitert. Zur Zeit gibt es eine große
Auswahl an Weihnachtswichteln und anderen
kleinen Geschenkideen
auch für Geldgeschenke
sowie kleine Schutzengel
wurden bereits gut angenommen.
Zusätzlich haben wir ein
ganz neues Sortiment an Lesehilfen
der Marken DI ROS-
SI sowie BVB. Wir führen
die Stäken 1,00 - 3,5 sowie
Zubehör (Brillenbänder und
Brillenetuis).
Ein Sortiment an Servietten
steht auch seit neuestem
zur Verfügung. Dieses Ware
wird demnächst immer saisonal
ausgetauscht.
Riesig groß, winzig klein – die Größe darf ruhig unüblich
sein!
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4. Effekte
HILFE & SERVICE
Zaubern Sie, schaffen Sie Unmögliches, Verblüffendes,
Ich freue mich, Sie in meiner Praxis in der Schüruferstraße begrüßen
zu dürfen!
Ihre Sarah Daas
GESUNDHEIT
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Osteopathie für Kinder und Säuglinge
Ziel der osteopathischen Behandlung von Säuglingen
und Kindern ist es, vorhandene Funktionseinschränkungen
im ganzheitlichen Sinn zu untersuchen und
zu lösen. Hierbei wird stets der gesamte Organismus
behandelt und nicht einzelne Körperpartien. Der Körper
des kleinen Patienten wird als Ganzes betrachtet.
Durch die Behandlung werden die Selbstheilungskräfte
des Kindes aktiviert.
Der Osteopath / die Osteopathin praktiziert ausschließlich
mit den Händen. In einer osteopathischen Behandlung
werden keine Arzneimittel eingesetzt.
Die Behandlung von Säuglingen und Kindern ist eine
Spezialisierung innerhalb der Osteopathie. Es gibt
viele mögliche Anwendungsgebiete, bei denen Osteopathie
bei Babys und Kindern helfen kann. Hier einige
Beispiele:
- Nach schwierigen Schwangerschaften
- Nach langen / schwierigen Geburtsverläufen
- Schreibabys
- Blähungen und Bauchschmerzen
- Hyftdysplasie
- Haltungsabweichungen / Asymmetrien
- Verformungen des Schädels
- veränderte Bewegungsentwicklung
- Auffälligkeiten in der Entwicklung
- Unruhige oder zappelige Kinder
- Kinder mit Konzentrationsstörungen
- Kinder und Jugendliche mit Zahnfehlstellungen
Eine interdisziplinäre Zusammenarbeit u. a. mit dem
Kinderarzt ist erstrebenswert um dem Patienten so optimal
wie möglich helfen zu können.
Das komplexe heilkundliche Gebiet der Osteopathie
teilt sich heute in drei große Grundbereiche, die sich
historisch aus den unterschiedlichen Schulen der Osteopathie
und ihrer Begründer entwickelt haben.
• Die PARIETALE OSTEOPATHIE setzt bei Muskeln,
dem Skelett und dem menschlichen Bindegewebe
/ Fascien an, während die
• VISZERALE OSTEOPATHIE sich mit den inneren
Organen des Menschen befasst.
• Die CRANIOSACRALE OSTEOPATHIE, begründet
von William G. Sutherland, zeichnet sich durch
manuelle Behandlungen am Schädel und am
Kreuzbein aus und zielt auf eine Stärkung von
Hormon- und Nerven-und Immunsystem.
Bei Fragen stehen wir Ihnen selbstverständlich gern
zur Verfügung.
Ursula Betz
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Berghofer Straße 166
(Zufahrt über Ostkirchstraße)
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20 Jahre
Langele „Ihr Friseur“
In Berghofen geboren und aufgewachsen
bin ich dem Ort sehr verbunden.
Schon mit 16 Jahren begann ich
meine Ausbildung im jetzigen Salon,
den ich dann am 2. November
2001 übernehmen konnte.
Herzlich bedanke ich mich bei
meinen Kunden für das in all den
Jahren entgegengebrachte Vertrauen.
Ein besonderer Dank gilt meinen
langjährigen Mitarbeiterinnen für
ihren unermütlichen Einsatz und
auch für den Zuspruch und die
Treue in der Coronazeit.
S. Groß-Langele
und Team
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VEREINSLEBEN
„Der Mensch bereist die Welt auf der Suche nach dem, was ihm fehlt.
Und er kehrt nach Hause zurück, um es zu finden.“
George Moore (1852-1933)
Der Berghofer „Rück-Blick“
Allmählich konnten die üblichen Aktivitäten des Heimatvereins
Berghofen e.V. (HVB) – freilich unter Einhaltung der von
der Pandemie diktierten Vorsichtsmaßnahmen – wieder
aufgenommen werden. So fand am 24.8. die aufgrund der
Lage aufgeschobene Jahreshauptversammlung im Haus
Heimsoth statt. Nach dem Jahres- und Geschäftsbericht
der Vorsitzenden, dem Kassen- und dem Rechnungs-
Prüfungsbericht und der Entlastung des Vorstandes
wurden die alle zwei Jahre anstehenden Vorstandswahlen
durchgeführt. Die Vorsitzende und ihre Stellvertreter wurden
wiedergewählt: Cornelia Konter, Dieter Tillmann und
Susanne Schneider. Für die weiteren Vorstandsaufgaben
wurden – zum Teil auch wiedergewählt bzw. neu eingetreten
– folgende Personen gewählt (Stellvertreter/innen in
Klammern): Schatzmeister Udo Reppin (Brigitte
Reppin), Schriftführer Michael Konter (Sigrid Meyer),
als Beisitzer/innen Uwe Dörsing, Helga und Horst
Fuhrmann sowie Monika Rekos. Als Rechnungsprüfer
wurden Ursula Kirchner und Günter Rekos ernannt. Ein
gemütliches Beisammensein beschloss die Sitzung.
Weitere Aktivitäten waren ein Treffen des Orga-Teams für
ein Fest „800 Jahre plus X Berghofen“ am 5.10.,
die Konstituierende Sitzung des Geschäftsführenden
Vorstands am 18.10. sowie die Sitzung des Erweiterten
Vorstandes am 21.10., wobei in den beiden letzteren
zusätzlich zum Jubiläumsfest auch der Volkstrauertag und
der Adventsmarkt auf der Agenda standen. Am 3.11. fand
auch der Plattdeutsche Stammtisch mit seiner 143. Sitzung
wieder statt.
Der 44. „Ein-Blick“
in die „Plattdütsche Sproake“
So manchem selbstbewussten Schulhausmeister wird
auch schon einmal der Satz in den Mund gelegt: „Ich und
der Herr Direktor haben beschlossen ... .“ Bei dem Schwerter
Mundartdichter Walter Höher (1925-2015), der selbst
viele Jahre lang Rektor einer Hauptschule in Ergste war,
liest sich das folgendermaßen:
Im grauten un ganzen
„Im grauten un ganzen meit vi viell klagen
üöwwer de Blâgen un de Magister“, sagg
de Hûsemester: „Ek, de Direkter un de
Schaulinschpekter.“
Am 2. Februar 2011 besuchte Walter Höher persönlich
unseren Plattdeutschen Stammtisch in Berghofen und
signierte unsere Exemplare seines Buches „Miärkische
Kost – mündkesmaote“ (1992), dem dieses Zitat
entnommen ist.
Der Berghofer „Aus-Blick“
In der sich weiterhin entspannenden Pandemie-Situation
besteht die Hoffnung, dass wir unsere traditionellen
Veranstaltungen wieder wie gewohnt durchführen können.
Die folgenden Events sind vorbereitet worden: am Sonntag,
14.11. um 11:30 Uhr am Ehrenmal im Berghofer
Wald die Gedenkfeier zum Volkstrauertag und am
Samstag vor dem 1. Advent (27.11.) von 12 bis 16
Uhr unser beliebter Berghofer Adventsmarkt an den
bekannten Orten. Es gelten die jeweils aktuellen Virus-
Schutzvorkehrungen. Am 1. Dezember findet dann der
144. Plattdeutsche Stammtisch statt. Der Ort wird noch
bekannt gegeben. – Informieren Sie sich bitte auch über
unsere bekannte Homepage (www.heimatverein-berghofen.
de) und in der örtlichen Presse.
Dieter K. Tillmann
HILFE & SERVICE
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Klaus Spieker
Oft verkaufen wir schneller, als sich
das mancher Interessent vorzustellen
vermag. Daher – nehmen Sie frühzeitig
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GESUNDHEIT
Sanfte Schmerztherapie
Vital-Wellen in der Naturheilkunde
Anja Pearce, Heilpraktikerin
Gleichzeitig ist die Therapie hochwirksam und hat
selbst bei chronischen Beschwerden durchschlagenden
Erfolg.
Die Vital-Wellen-Therapie beruht auf der synergistischen
Wirkung spezifi scher Ultraschallfrequenzen
kombiniert mit sorgfältig aufeinander abgestimmten
Wirkstoffkombinationen aus der Pflanzenheilkunde
und Homöopathie.
Die Vital-Wellen-Therapie (VWT) hat durch die generell
regulierende und stimulierende Wirkung ein
sehr breites Anwendungsgebiet zum Beispiel bei
Gelenkarthrose, Tennisarm, Schmerzen im Bereich
der Wirbelsäule, Ischialgie, Fersensporn, etc. Verhärtetes
Gewebe wieder in Schwingung bringen,
Giftstoffe mobilisieren und abtransportieren und
Wirkstoffe einschleusen – genau dieses Konzept
setzt die Vital-Wellen-Therapie erfolgreich um.
Die Therapie hat keinebekannten Nebenwirkungen,
die Behandlung ist sicher und völlig schmerzfrei.
Sie kann sehr gut in der alternative Medizin eingesetzt
werden und bietet bei vielen Beschwerden
eine ideale Ergänzung oder sogar einen Ersatz zu
konventionellen Behandlungsmethoden.
Habe ich Ihr Interesse geweckt? Ich stehe
Ihnen gern für ein persönliches Gespräch
zur Verfügung.
Ihre Naturheilpraxis Anja Pearce
HILFE & SERVICE
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HILFE & SERVICE
Mitglieder der Interessengemeinschaft Berghofer Gewerbetreibende e.V.
Berghofer Straße 149 a, Carsten Freiheit, 1. Vorsitzender, Tel.: 0231 - 3952233, Fax: 0231 - 3952244
Ehrenmitglieder Robert Lettermann; Günter Schulte †; Frank Trabert
Apotheke
Orion Apotheke Claudia & Martin Kemper
Berghofer Str. 155; E-Mail: orion.apotheke@gemeinsam-gesuender.de
Telefon: 948305-0
Arne Ulrich Telefon: 487202
Betonrückbau
HTS Baudienstleistungen Ralph Regelmann; Klusenweg 26, 58239 Schwerte;
E-Mail: regelmann@icloud.com
DTL Betonrückbau GmbH Michael Rosik,
Riesestr. 17; E-Mail: info@dtl-rosik.de; www.dtl-rosik.de
Telefon: 48955-57
Telefon: 0157 50656650
Telefon: 8824620
Telefon: 9413000
Kötter Overgünne 89;E-Mail: info@bestattungen-koetter.de Telefon: 464276
Telefon: 02304 80350
Dachdecker Telefon: 3952746
Lischke Bedachungen Fasanenweg 62; E-Mail info@lischke-bedachungen.de Telefon: 28053950
; Telefon: 28678253
Telefon: 4257534
Telefon: 484762
Dennis Rohrmoser, Kalthofer Feld 23, Iserlohn; www.elektro-rohrmoser.de;
E-Mail: info@elektro-rohrmoser.de
Telefon: 0176 20912172
Andreas Stockx Elektroservice Ruhfusstr. 26; E-Mail info@stockx.de Telefon: 42784455
Telefon: 813782
; Telefon: 48944
Jörg Bachstein Telefon: 481388
Foto-Service Berghofer Fotoservice Carsten Freiheit, Berghofer Str. 155; www.fotoladen.info Telefon: 3952233
Berghofer Haarstudio F. Bagajeva; Busenbergstr. 33; www.berghofer-haarstudio.de Telefon: 4960840
Telefon: 484649
Galerie
Borowski Glaskunst & Fotoatelier M. Abraham; Von-Steinen-Str. 1; Fröndenberg
E-Mail: abraham-photography@email.de; www.abraham-photography.com
Telefon: 01735151371
Hausmeisterservice Mobil: 0173 7006465
m+b DIE GÄRTNER Mylius und Becker; Neuflöz 8; E-Mail: info@mb-diegaertner.de Telefon: 486766
Gärtnerei Dirk Scholz Wittbräucker Str. 282; E-Mail: dirkscholzgarten@aol.com Telefon: 480932
Glaserei
Glas Hilf Inh. Michael Siepen
Telefon: 482376
Berghofer Str. 166; (Zufahrt über Ostkirchstr.); E-Mail: info@glas-hilf.de; www.glas-hilf.de
Heilpraktiker für
Psychotherapie
Jérôme Gobet
Berghofer Str. 144; E-Mail: info@heilpraxis-gobet.de; www.heilpraxis-gobet.de
Telefon: 017621674112
Telefon: 48921/-22
Ralf Brüser, Berghofer Str. 173; E-Mail: info@ralf-brueser.de Telefon: 88088930
Rudolf Fischer; Ostkirchstr. 19; E-Mail: fischer-berghofen@gmx.de Telefon: 485461
; info@spieker-immobilien.de
Telefon: 981090-0
Anna Kagan, Berghofer Schulstr. 1, E-Mail: info@immo-kagan.de; www.immo-kagan.de Telefon: 017623546128
Kreditinstitute Sparkasse Dortmund Telefon: 18322621
Dortmunder Volksbank e.G.
HILFE & SERVICE
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Kreditvermittlung
Finance Partner Dortmund GmbH www.fp-dortmunnd.de,
E-Mail: peter.luetke@fp-dortmund.de, Büroanschrift: Torgauer Str. 7
Telefon: 9414068
Lerntherapie Sarah Daas, Schüruferstr. 4; E-Mail: info@lerntherapie-daas.de Telefon: 42775584
Lotto Ute Foster, Berghofer Str. 192, www.lotto-foster.de; E-Mail: info@lotto-foster.de Telefon: 487707
Malerwerkstatt Thorsten Haselhoff
Telefon: 47797430
Gansmannshof 1; E-Mail: malerwerkstatt-haselhoff@gmx.de; www.malerwerkstatt-haselhoff.de
Mode MaFe XXL Mode Martina Kather; Berghofer Str. 171; www.logistikwelt24.de Telefon: 0178/5758222
Medizintechnik Dipl.-Ing. Heise Vertriebs-GmbH Telefon: 488445
Anja Pearce Telefon: 53226709
Osteopathie
Anita Widlitzek Berghofer Str. 144; www.naturheilkunde-dortmund.com;
E-Mail: contact@naturheilkunde-dortmund.com
Telefon: 2298573
Mobil: 0173/2764632
Online Marketing M. Wintgens Marketing/SEO Inh. Marc Wintgens; Schmuckstr. 3 Telefon: 4960077
Beate Weigand Orthopädieschuhmachermeisterin Telefon: 4080591
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Berghofer Str. 179; E-Mail: info@betz-pohl.de; www.betz-pohl.de
Telefon: 58979880
Telefon: 9414491
Podologie Heike Schmitz, Berghofer Str. 146 E-Mail: podologie-schmitz@web.de Telefon: 61866725
Radio Schaaf Husener Str. 94; E-Mail info@radio-schaaf.de Telefon: 482178
Kornelia und Klaus Urban Telefon: 485841
Telefon: 53200539
Telefon: 482636
Haus Heimsoth, Inh. Renate Karbowniczek, Berghofer Str. 149 Telefon: 480671
Restaurant „Pfeffermühle“ Telefon: 9486648
Serres Grill; Berghofer Str. 166 Telefon: 96738330
Inh. Silvia Lehr; Kleine Berghofer Str. 3; E-Mail: zur-waldesruh@arcor.de Telefon: 481680
Sachverständigeninstitut ISH-Gutachter Jörg Kühnast ö.b.u.v. Sachverständiger; Wittener Str. 265;
E-Mail: office@ISH-Institut.de
Telefon: 98969984
Sonnenstudio Sun for you; Ramona Orban; Berghofer Schulstr. 5a; www.sun-for-you.de Telefon: 8640694
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bft-Tankstelle Helmand Naserie; Berghofer Str. 180 Telefon: 485370
Thaimassage Sielemann, Berghofer Str. 149a, E-Mail: thaimassage@sts-network.org Telefon: 01734578729
Textilpflege T&H Textilpflege Berghofer Str. 163; textilpflege-th@gmx.de Telefon: 72960228
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E-Mail: ap-umzug@t-online.de; www.ap-umzug.de
Allfinanz Deutsche Vermögensberatung Jonas David Bredemeier;
Auf dem Knick 1-3; 58455 Witten; E-Mail: jonas-david.bredemeier@allfinanz.ag
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Telefon: 485240
Telefon: 0172 4680675
Versicherungsmakler Versicherungsbüro Renneke Ehmsenstr. 41; E-Mail: joerg.renneke@arcor.de Telefon: 485126
Rohde & Partner GmbH Untermarkstr. 44; E-Mail: makler@rohde-partner.de Telefon: 488999
Versicherungen LVM-Versicherungsagentur, Jörg Kneer; Telefon: 5588424
Wohnmobilvermietung Schultis Wohnmobile Tobias Schulte; E-Mail: kontakt@schultis-wohnmobil.de Telefon: 4440763
Zahnarzt Dr. Frank Hardenacke Telefon: 481261
Dr. Shirin Toekan, M.Sc. Busenbergstr. 8a, praxis@zahnarzt-berghofen.de Telefon: 4948228
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HISTORISCHES
150 Jahre Historischer Verein für Dortmund und die Grafschaft Mark
Eine Bilanz aus Berghofer Sicht
1) die Quellen der Geschichte sammeln und zugänglich machen;
2) die Alterthümer erhalten oder deren Gedächtniß durch Abbildung und
Beschreibung bewahren;
3) Arbeiten, welche der Geschichte und Alterthumskunde des Bezirks
dienen, fördern und deren Ergebnisse veröffentlichen.“
Das Vereinssymbol im Jahre 1875
und in stilisierter Form ein Jahrhundert später
Im Zeichen der Erdbeere
Im Jahre der Gründung des Deutschen Reiches 1871 wurde der
Kandidat der liberalen Fortschrittspartei, Hermann Becker, den man
wegen seiner roten Haare und seines roten Bartes auch den „roten
Becker“ nannte, am 1. Juli in sein neues Amt als Erster Bürgermeister
der Stadt Dortmund eingeführt. Becker hatte eine erstaunliche Karriere
hinter sich: 1852 im Kölner Kommunistenprozess zu fünf Jahren
Festungshaft verurteilt, wurde er ein Jahrzehnt später als Dortmunder
Abgeordneter in den preußischen Landtag gewählt. Auch war er seit
1864 Stadtverordneter in Dortmund. 1867 gehörte er dann dem neuen
Reichstag des Norddeutschen Bundes an. Er war seit 1870 Redakteur
der in Dortmund herausgegebenen „Westfälischen Zeitung“, später,
1874, wurde er Dortmunder Oberbürgermeister, und im Jahre darauf
ging er in gleicher Funktion nach Köln. Becker, der auch Mitbegründer
von Gewerbevereinen war, schuf eine moderne kommunale Verwaltung
für die aufstrebende Industriestadt Dortmund, erkannte aber auch die
Bedeutung, die die freie Reichs- und Hansestadt im Spätmittelalter
gehabt hatte.
Mit einem großen Festessen im
Kühnschen Saale feierten die
Honoratioren der Stadt den neuen
Bürgermeister. Am folgenden
Tage, einem Sonntag, traf
man sich in der „Hobertsburg“
und am Fredenbaum, um
weiterzufeiern, aber auch
um – bei wohlschmeckender
Erdbeerbowle; die Erdbeere
wurde zum Vereinssymbol
gewählt – einen Historischen
Verein zu gründen: „Geschehen
Dortmund am Fredenbaum unter
Dr. Hermann Heinrich Becker
(1820-1885)
der alten Eiche auf dem zum heutigen Festtage zu Ehren des Herrn Dr.
Hermann Becker besonders errichteten Hochsitze am 2. July 1871 am
Tage nach der Einführung des Herrn Dr. Becker als Bürgermeister der
Stadt Dortmund.“ Es folgten 68 beitrittserklärende Unterschriften von
Stadträten, Abgeordneten, Industriellen, Gymnasiallehrern und anderen
Bürgern; schon der Jahresbeitrag von zwei Reichstalern sicherte wohl,
dass die Honoratioren unter sich blieben. Der neue Bürgermeister
wurde zum Vereinsvorsitzenden gewählt. Sein städtisches Amt nahm
ihn jedoch so in Anspruch, dass er erst am 15. Juni 1872 eine erste
Generalversammlung einberief.
Die Statuten, die an diesem Tage beschlossen wurden, verfügten im § 1:
„Der Historische Verein für Dortmund und die Grafschaft Mark bezweckt
die Erforschung der Geschichte von Dortmund und der Grafschaft Mark.
Er will deshalb für seinen Bezirk insbesondere:
Orientiert war der neue Historische Verein offensichtlich an der am
20. Januar 1819 in Frankfurt – auf Initiative des Freiherrn vom Stein
– gegründeten „Gesellschaft für ältere deutsche Geschichtskunde“,
die auch die Herausgabe der „Monumenta Germaniae Historica“
anregte, in der Urkunden, Akten und Briefe gesammelt werden sollten,
die zuverlässiger als Chroniken und Biographien die Ereignisse der
Vergangenheit spiegelten. In Dortmund hatte es schon zuvor mit Arnold
Mallinckrodts „Versuch über die Verfaßung der Kaiserlichen und des
heil[igen] röm[ischen] Reichs freyen Stadt Dortmund“ aus dem Jahre
1795 einen ersten Ansatz zu einer akten- und urkundenbasierten
Geschichtsschreibung gegeben; und Bernhard Thiersch, seit 1833
Direktor des Dortmunder Gymnasiums, der sowohl dem sächsischthüringischen
wie auch dem westfälischen Verein für Altertumskunde
angehörte, widmete sich in seinen Veröffentlichungen vor allem der
Feme und den Rechtsaltertümern der Stadt. Zu Thierschs Schülern hatte
auch Hermann Becker gezählt. Zum neuen Verein gehörte August Döring,
der seit 1870 Direktor des Dortmunder Gymnasiums war; er förderte vor
allem den Aufbau einer Vereinsbibliothek als Forschungsgrundlage, die
auch gegenwärtig noch den Benutzern des Dortmunder Stadtarchivs zur
Verfügung steht.
Ad fontes! – Zu den Quellen der Stadtgeschichte
Zur prägenden Gestalt der Dortmunder Geschichtsforschung wurde
der aus Wesel stammende Karl Rübel. Anfang Oktober 1872 trat er
eine wissenschaftliche Hilfslehrerstelle in Dortmund an; im Dezember
1872 hielt er seinen ersten Vortrag vor dem Historischen Verein,
referierte im Jahr darauf über die mittelalterlichen Chroniken der
Stadt und bezeichnete die Erschließung der Dortmunder Urkunden
als wichtigste Grundlage für die Erforschung der Stadtgeschichte,
während die Herausgabe der Chroniken wissenschaftlichen Instituten
übertragen werden sollte. Der Dortmunder Magistrat erwirkte für Rübel
eine zusätzliche Archivausbildung beim Staatsarchiv in Münster und
sorgte für die Genehmigung einer Nebentätigkeit, so dass er im Juli
1873 mit seiner Arbeit beginnen konnte. Bis zum Ende des Jahres hatte
er etwa 4.000 Urkunden geordnet und verzeichnet; schließlich wurde
er 1906 erster Dortmunder Archivdirektor. Schon am 24. November
1873 war er in den Vorstand des Historischen Vereins gewählt
worden und hatte die Ämter des Schriftführers und Bibliothekars
übernommen – zunächst unterstützt vom späteren Gründer des
Dortmunder Kunstgewerbemuseums, des heutigen Museums für Kunst
und Kulturgeschichte, Eduard Roese. Als Ergebnis von Rübels Arbeit
erschien in zwei Teilbänden bis 1885 der erste Band des Dortmunder
Urkundenbuches, bis 1894 lagen dann auch die Teilbände des zweiten
Bandes vor und 1899 wurde der erste Teilband des dritten Bandes
herausgegeben. Im Jahre 1910 erschien noch ein Ergänzungsband
zum ersten Band des Werkes. In vielen Einzelstudien und zahlreichen
Büchern hatte Rübel darüber hinaus den wissenschaftlichen Ertrag
seiner Editionen und Forschungen dokumentiert. Schon 1901 hatte er
auch eine populäre, erzählende „Geschichte der Frei- und Reichsstadt
Dortmund“ geschrieben; dann ging er an die wissenschaftliche
Bearbeitung der Stadtgeschichte, konnte aber nur den bis zum Jahre
1400 reichenden ersten Band seiner „Geschichte der Grafschaft und
freien Reichsstadt Dortmund“ vorlegen. Dieses Werk wurde erst 1917
gedruckt, im Jahr zuvor war der Autor verstorben. Rübel war auch der
erste Herausgeber der „Beiträge der Geschichte Dortmunds und der
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Grafschaft Mark“, deren 110. Band 2019 erschien.
Zu den besonderen Verdiensten Rübels, der von 1894 bis 1916 auch
Vorsitzender des Historischen Vereins war, gehört sein Einsatz für den
Erhalt des alten reichsstädtischen Rathauses, dessen Abbruch 1892
bevorstand. Mit Unterstützung durch den Konservator der Westfälischen
Altertümer, Albert Ludorff, gelang es, Stadt und Bürgerschaft vom Wert
des ältesten steinernen Rathauses Deutschlands zu überzeugen, so
dass es gemäß den historisierenden Vorstellungen der Zeit wieder
hergerichtet wurde. Weniger Erfolg hatte der Historische Verein dann
nach dem Zweiten Weltkrieg als er sich erneut für den Erhalt des
ausgebrannten Rathauses einsetzte, das aber noch 1955 abgetragen
wurde. – Die Inventarisierung der Baudenkmäler und Kunstschätze
durch Ludorff wurde vom Historischen Verein maßgeblich unterstützt,
so dass die Buchreihe „Bau- und Kunstdenkmäler von Westfalen“ in
den Bänden II – IV Dortmund Stadt, Dortmund Land und Hörde schon
1894/95 – jeweils mit einer geschichtlichen Einführung von Edmund
Roese – erscheinen konnten. Damals war Roese schon nicht mehr
in Dortmund, und Rübel hatte
1892 den Zeichenlehrer an der
Oberrealschule, Albert Baum, zu
dessen Nachfolger vorgeschlagen.
Das war eine gute Wahl: Baum
war ein eifriger Sammler und
Ausgräber und schaffte es
immer wieder, die Honoratioren
zu erheblichen Spenden für
das Museum zu bewegen. Als
Vortragender und vor allem als
Leiter von Exkursionen bewährte
sich Baum für den Historischen
Dr. Karl Rübel (1848-1916) Verein.
Hand in Hand – Stadtarchiv und Historischer Verein
In den schweren Jahren nach dem Ersten Weltkrieg hatte der
Historische Verein mit August Meininghaus einen Vorsitzenden, der
das Vereinsvermögen in Weine und Liköre investierte und es so über die
Zeit der Inflation rettete. Meinighaus war Jurist, Brauereibesitzer und
unbesoldeter Stadtrat, seine Arbeiten, mehr als 200 historische Aufsätze,
besonders über die Rechtsgeschichte, die Lage der Dortmunder Burg
und über die Dortmunder Grafen, haben sich als erstaunlich weitsichtig
erwiesen. 1932 folgte ihm die erste Archivdirektorin Preußens, „Fräulein
Dr.“ Luise von Winterfeld, im Vorsitz des Historischen Vereins nach.
Heute mag man es kaum glauben, aber auf der Anrede „Fräulein“
bestand sie noch hochbetagt in ihren letzten Lebensjahren. Mit mehr als
100 Aufsätzen trug sie erheblich
vor allem zur Erforschung des
mittelalterlichen Dortmunds und
seiner Rolle in der Hanse bei. Sie
forschte zum Dortmunder Maler
Conrad von Soest und zu Derick
Baegert, auf dessen Gemälde
in der Propsteikirche die älteste
Dortmunder Stadtansicht zu
finden ist. 1934 legte sie ihre
„Geschichte der freien Reichs- und
Hansestadt Dortmund“ vor, die
leider ohne den wissenschaftlichen
Apparat gedruckt wurde. Die
im Stadtarchiv hinterlegten
Anmerkungen gingen mit etwa
70 Prozent des Archivbestandes
durch den Zweiten Weltkrieg
verloren.
Dr. Luise von Winterfeld
(1882-1967)
Für die Grafschaft Mark
Der Historische Verein konnte seinen Anspruch, auch für die Grafschaft
Mark tätig zu sein, von vornherein nur unzureichend umsetzen; freilich
waren in der Grafschaft Mark auch eine Reihe weiterer Heimat- und
Geschichtsvereine gegründet worden. Allerdings erschienen einige
Ortsgeschichten in den Beitragsbänden, so „Die Freiheit Altena“
von Josef Lappe (Bd. 37, 1929), „Herdecke an der Ruhr im Wandel
der Zeiten“ von Otto Schnettler (Bd. 45, 1939); und nach dem Krieg
veröffentlichte Ernst Denzel die „Wirtschafts- und Sozialgeschichte
der Stadt Wetter an der Ruhr“ (Bd. 49, 1952), Lieselotte Nieland
verfasste „Der Reichshof Westhofen im Mittelalter“ (Bd. 50, 1953),
zum Ortsjubiläum schrieb August Wittkamp „1100 Jahre Huckarde“(Bd.
56, 1960). Wilhelm Schleef, der spätere Vorsitzende des Historischen
Vereins der Jahre 1953 bis 1959 und Verfasser des plattdeutschen
„Dortmunder Wörterbuches“, hatte schon im Band 44 im Jahre 1938
zur 800-Jahr-Feier des Ortes die „Geschichte der Bauerschaft Sölde“
veröffentlicht, 1950 legte er im 48. Band der
„Dortmunder Beiträge“ die „Geschichte der
Bauerschaft Aplerbeck vor, und 1954 folgte
im 51. Band seine Zeittafel zur Geschichte
von Dortmund-Schüren. Seine Arbeit über
die Bauerschaft Berghofen stellte die
erste systematische Zusammenstellung
zur Berghofer Ortsgeschichte dar, wurde
aber nicht zur Druckreife gebracht; sie
steht als handschriftliches Manuskript im
Dortmunder Stadtarchiv den Interessierten
Wilhelm Schleef zur Verfügung.
(1889-1968)
Tote Stadt? – Lebendige Stadt!
Bis zum September 1943 hatten sich die Mitglieder des Historischen
Vereins noch zu Vortragsveranstaltungen getroffen, dann machten
die ständigen Luftangriffe weitere Treffen und bald auch eine
weitere Arbeit unmöglich. Aber schon am 4. September 1946
traf sich der Vorstand wieder und konnte für den 25. Oktober die
erste Nachkriegsgeneralversammlung einberufen. Den Vortrag zu
diesem Treffen hielt Wilhelm Schulte unter dem Titel „Das heutige
Heimatproblem und die gegenwärtige Aufgabe in der Heimatpflege“.
Der Historische Verein wurde Mitglied des Westfälischen Heimatbundes.
Der erste Beitragsband nach dem Kriege (Bd. 47,1948) lieferte die
Jahresberichte der Jahre 1940 bis 1948 nach und dokumentierte die
acht Großangriffe auf Dortmund, die die Innenstadt fast völlig zerstört
hatten.
Spürbar war in der Nachkriegszeit der Verlust an Einfluss des Historischen
Vereins auf das Geschehen in der Stadt. Wie schon bemerkt, konnte der
Abriss des reichsstädtischen Rathauses nicht verhindert werden. Auch
das im Besitz der Stadt befindliche Schloss Brünninghausen wurde
nicht wieder aufgebaut. Später sah der Verein dann – mehr oder weniger
resigniert – zu, wie in den 1960er und 70er Jahren die Adelssitze in
Benninghofen, Berghofen, Mengede, Schüren und bis auf das Torhaus
auch Niederhofen abgerissen wurden. Damit verloren die Orte die
einzigen Profanbauten, deren Tradition noch bis ins Mittelalter reichte.
Erst die Gründung eines Arbeitskreises zur Denkmalpflege im Jahre
1981, der von Willi Kuhlmann geleitet wurde, rückte die Denkmalpflege
wieder in das Augenmerk des Vereins. Noch bevor die Stadt eine eigene
Bodendenkmalpflege betrieb, konnten die Arbeitskreismitglieder – im
Einvernehmen mit der Bodendenkmalpflege des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe – unter anderem den Brunnen an der Petrikirche und
den Brunnen des Schultenhofes in Syburg ausgraben. Auch initiierte
der Arbeitskreis die große Flächengrabung des Landschaftsverbandes
zur Töpfereiwüstung Groppenbruch. Unter dem Vorsitz von Dr. Henriette
Brink-Kloke bestand der Arbeitskreis noch bis 2017.
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22
HISTORISCHES
Ausgrabung durch den Historischen Verein an der Petrikirche 1981:
Mit Hilfe des Technischen
Hilfswerks konnte der Brunnen
an der Kirche ausgegraben
werden.
Gleich nach dem Krieg hatte es fünf Arbeitskreise im Historischen
Verein gegeben, aber nur die für „Heimat“ und „Familiengeschichte“
hielten sich über etwa zwei Jahrzehnte. Der familiengeschichtliche
Arbeitskeis hatte schon gleich nach dem Ersten Weltkrieg seine Arbeit
aufgenommen, die in einer eigenen Ausstellung in den Jahren 1933/34
gipfelte. In den 1980er Jahren hatten sich wiederum Arbeitskreise
gebildet: zur Erhaltung der
plattdeutschen Sprache und
„Schule und Geschichte“, die aber
jeweils nur anderthalb Jahrzehnte
existierten. Durch den Arbeitskreis
„Schule und Geschichte“ in
Verbindung mit dem „Arbeitskreis
Schulwandern beim Schulamt für
die Stadt Dortmund“ wurde 1992
die Herausgabe des „Berghofer
Wanderbuches“ – finanziert
durch die Interessengemeinschaft
Berghofer Gewerbetreibende –
ermöglicht.
Dem Dortmunder Archivdirektor Horst-Oskar Swientek ist es zu
danken, dass nach den schweren Verlusten, die das Dortmunder
Stadtarchiv erlitten hatte, die Suche nach auswärtigen Quellen zur
Dortmunder Geschichte intensiv betrieben wurde. Parallel dazu rückte
unter dem Vereinsvorsitzenden der Jahre 1959 bis 1969, dem Leiter
der Sozialforschungsstelle Dortmund Wilhelm Brepohl, die neuere
Geschichte, besonders auch die Sozial- und Wirtschaftsgeschichte in
den Blickpunkt der Arbeit des Vereins.
Publikationen – Ergebnisse der Vereinsarbeit
In diese Zeit, genau in das Jahr 1968, fällt auch die Herausgabe der
ersten „Monographie zur Geschichte Dortmunds und der Grafschaft
Mark“; auch wenn das Buch noch nicht so bezeichnet ist, es ist die
Dissertation von Uta Vahrenhold-Huland „Grundlagen und Entstehung
des Territoriums der Grafschaft Mark“. Leider wurde die Reihe mit dem
achten Band 1984 eingestellt.
Im Jahre 1977 begann der Verein mit dem Herausgeber Hans Georg
Kirchhoff, die „Geschichte Dortmunds im 19. und 20. Jahrhundert“
zu erstellen. Der Leiter des Stadtarchivs Gustav Luntowski schrieb
„Die kommunale Selbstverwaltung“ (1977), Landeskirchenrat Ernst
Brinkmann verfasste 1979 „Die evangelische Kirche im Dortmunder
Raum in der Zeit von 1815 bis 1945“, und 1991 folgte noch „Das
Dortmunder Schulwesen im 19. und 20. Jahrhundert“ von Gerhard E.
Sollbach; dann wurde auch diese Buchreihe nicht mehr fortgeführt.
Schon in den 1920er Jahren war diskutiert worden, ob nicht durch
eine populäre Zeitschrift
Themen der Stadtgeschichte
einem breiten Publikum
vorgestellt werden sollten.
Dies wurde freilich erst mit
der Zeitschrift „Heimat
Dortmund“ realisiert, die seit
1986 erscheint (allerdings
fehlen die Jahrgänge 2017
und 2020 vollständig). In
dieser Zeitschrift haben
auch Berghofer Themen Platz
gefunden:
Auf der Rückseite des
Heftes 4/1987 war die
Urkatasterkarte von Berghofen
aus dem Jahre 1827 zu sehen.
Es folgten die Aufsätze:
Alte Protokollbücher halten die Vergangenheit lebendig (3/1988),
Als Berghofen an der Grenze lag: Der Schlagbaum am „Freischütz“
(2/1992),
Mühlenproberegister von 1777 war die erste Berghofer
Bevölkerungsstatistik (1/1993),
Früher Bergbau in Berghofen (2/1999),
Karl Straeter – Nestor der Berghofer Pädagogenschaft (3/1999),
Die Besetzung Berghofens durch die Amerikaner (1/2005),
Der lebendige Adventskalender (3/2010) und
Erinnerung an Kotten Quandel (2/2014).
Im Jahre 1994 publizierte Hans Bohrmann, der Leiter des
Zeitungsforschungsinstituts, im Auftrage des Historischen Vereins den
ersten Band der „Biographien bedeutender Dortmunder“; die Bände 2
und 3 folgten 1998 und 2001 mit einer Auflistung weiterer Dortmunder
Persönlichkeiten, die es zu würdigen gilt. Die Biographien wurden aber
seitdem nicht mehr fortgesetzt.
Das Dortmunder Stadtarchiv legte 1994 eine neue „Geschichte der
Stadt Dortmund“ vor, die aus der Feder der Stadtarchivare Gustav
Luntowski, Günther Högl, Thomas Schilp und Norbert Reimann stammt.
Alle Autoren haben auch intensiv für den Historischen Verein gewirkt.
Günter Högl widmete sich der neueren Geschichte, und Thomas Schilp
erlangte als Mediaevist deutschlandweite Bedeutung und rückte auch
Dortmund wieder in das Interesse der reichsstädtischen Forschung.
Allerdings erschienen seine Publikationen zumeist außerhalb des
Historischen Vereins; dies mag unter anderem der Tatsache geschuldet
sein, dass Veröffentlichungen des Vereins allen Mitgliedern kostenfrei
zur Verfügung stehen. Veranstaltungen zur Geschichte Dortmunds
fanden neue Formate, an denen der Historische Verein nicht mehr
beteiligt war. In vielen Dortmunder Ortsteilen entstanden Heimatund
Geschichtsvereine, die die häufig vernachlässigte Geschichte
ihrer Orte erforschen und darstellen. Es muss dabei hervorgehoben
werden, dass vor allem der langjährige Vorsitzende des Historischen
Vereins (1985-2000) Helmut Philippi als Rechtsanwalt und Notar vielen
Heimatvereinen bei ihrer Gründung unentgeltlich zur Seite gestanden
hat. Auch der gegenwärtige Vorsitzende Adolf Miksch ist immer wieder
um intensive Kooperation aller Geschichtsinteressierten in Dortmund
bemüht, die Zusammenarbeit dokumentiert vor allem die Zeitschrift
Vereinsmitglieder dokumentieren ihre Arbeit an einer
Informationswand für interessierte Bürger. Heimat Dortmund 2/1996
Titel des Berghofer Wanderbuches
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24 HISTORISCHES
Heimat Dortmund. Der derzeitige Geschäftsführer des Historischen
Vereins und Leiter des Dortmunder Stadtarchivs, Stefan Mühlhofer, lädt
zu Vorträgen ins Stadtarchiv ein, bei denen führende Historiker und
Publizisten zu Wort kommen; leider ist der Anteil spezifisch Dortmunder
Themen dabei gering. Stefan Mühlhofer und Hartwig Kersken gewinnen
für die von ihnen herausgegebenen „Beiträge“ dagegen immer
wieder Autoren, die die Dortmunder Stadtgeschichte um wesentliche
Gesichtspunkte bereichern.
Vereinsleben
Gegründet bei fröhlichem
Genuss von Erdbeerbowle,
war das gesellige Treffen
ein wesentliches Merkmal
des Vereinslebens. Lange
Zeit blieb es üblich, dass
die Mitglieder, wenn ein
Vortrag gehalten und die
folgende Fragestunde
vorüber war, mit dem
Vortragenden – wenn
er keinen allzuweiten
Heimweg hatte oder in
der Stadt übernachtete
– ins Wirtshaus gingen
und dort in froher Runde
weiter diskutierten und
manch erhellendes
Gespräch führten. Bei
diesen Treffen entstanden
nicht selten Verbindungen,
die über Jahre gepflegt
wurden. Auch Exkursionen
dienten nicht nur dem
Kennenlernen der näheren
oder weiteren Umgebung,
sondern förderten
Regelmäßig lädt der
Historische Verein
seine Mitglieder und Gäste
zu Vorträgen und Exkursionen ein.
das Kennenlernen
der Vereinsmitglieder
untereinander, und
so entstand intensive
Zusammenarbeit.
Der Historische Verein unterwegs – Reisen zu Schauplätzen der
Vergangenheit:
Exkursion ins Siegerland nach Freudenberg:
Nach einem Stadtbrand im Jahre 1666
entstand durch Wiederaufbau eine Fachwerkbebauung,
die sich ohne nennenswerte Veränderungen
bis in die Gegenwart erhalten hat.
Wichtige Ausstellungen besuchen Mitglieder des
Historischen Vereins gemeinsam,
wie z. B. die Salier-Ausstellung in Speyer.
Versucht man eine Bilanz der Arbeit nach 150 Jahren zu ziehen, so sieht
man, wie personenabhängig die jeweiligen Leistungen des Vereins sind;
darunter hat die Kontinuität der Arbeit im Historischen Verein gelitten:
Das Dortmunder Urkundenbuch fand nach Karl Rübel keinen neuen
Bearbeiter. Die „Geschichte Dortmunds im 19. und 20. Jahrhundert“
wurde nach dem dritten Band nicht mehr fortgesetzt. Ebenfalls nach
Band 3 wurde die Arbeit an den Biographien bedeutender Dortmunder
eingestellt. Die 110 Beitragsbände stellen für sich eine Schatzkammer
der Dortmunder Geschichte dar. Immer neu stellt sich die Aufgabe, die
Menschen in der Stadt, die Alteingesessenen wie die Neubürger, am
Wissen über das Gewordensein ihrer Stadt zu beteiligen, die Relikte der
Vergangenheit sichtbar zu erhalten und sie in den steten Wandel der
Stadt einzubeziehen. Wer um die Vergangenheit seiner Stadt weiß, wer
die jeweiligen Zeitbedingtheiten erkennt, hat eine bessere Chance, am
Gestalten der Zukunft mitzuwirken.
Für die Erstellung des Aufsatzes wurden genutzt:
Statuten des Historischen Vereins für Dortmund und die Grafschaft
Mark. Dortmund 1872
Helmut Esser: Hundert Jahre Historischer Verein für Dortmund und die
Grafschaft Mark 1871-1971. In: Beiträge zur Geschichte Dortmunds
und der Grafschaft Mark. Bd. 67. Dortmund 1971, S. 5 ff.
Günther Högl: 125 Jahre im Zeichen der Erdbeere: Der Historische Verein
für Dortmund und die Grafschaft Mark. In: Heimat Dortmund 2/1996,
s. 9 ff.
Der Autor ist seit 1974 Mitglied des Historischen Vereins. Dies verdankt
er dem Rat seines akademischen Lehrers Prof. Dr. Hans Georg Kirchhoff,
der intensiv für die Beachtung der eigenständigen Geschichte der
Vororte eintrat. Prof. Kirchhoff verstarb am 6. Juli 2021 im Alter von 91
Jahren. Seinem Gedächtnis ist dieser Aufsatz gewidmet.
(Ingo Fiedler)
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Gemischter Chor „Silberklang“ 1951
Der Chor, der in diesem Jahr für 70 Jahre Gesang
geehrt wurde, ist weiterhin aktiv und würde sich
über jedes neue Mitglied freuen.
Wir proben jeden Donnerstag von 18.00 - 19.30 Uhr.
Das Haus Heimsoth ist unsere langjährige Probestätte.
Nach den Proben sitzen wir gerne noch zusammen
und Klönen.
Hiermit möchen wir ganz herzlich zu unserem
Weihnachtskonzert am 9. Dezember 2021 ins Haus
Heimsoth einladen.
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11. Aplerbecker Seniorenbrief mit neuem Titel
Aplerbeck. Erfreut über die Tatsache, dass nach monatelangem
coronabedingten Aussetzen wieder persönliche Redaktionssitzungen
stattfinden konnten, hat das Redaktionsteam
unter der Leitung von Martin Fischer tatkräftig an der
Entwicklung des neuen Seniorenbriefs für den Stadtbezirk
Aplerbeck gearbeitet.
Ab sofort ist Aplerbeck 60+ an allen bekannten Auslegestellen
erhältlich. Auf Anfrage wird Aplerbeck 60+ auch per
Post oder E-Mail zugeschickt. Das Seniorenbüro Aplerbeck
kann hierzu gerne unter der Rufnummer 0231 50-29390
oder unter seniorenbuero.aplerbeck@dortmund.de kontaktiert
werden.
Entstanden ist die elfte Ausgabe für die Monate Oktober
2021 bis Januar 2022 mit einer wichtigen Neuerung: Von
nun an trägt der Seniorenbrief den Titel „Aplerbeck 60+“.
Damit reagiert das Redaktionsteam auf rege Diskussionen
über die gendergerechte Sprache, die der Beitrag in der Jubiläumsausgabe
ausgelöst hat.
Wie bisher können sich interessierte Leser*innen auf eine
bunte Mischung aus informativen und unterhaltsamen Beiträgen
freuen. Auch Rätselfans kommen in der neuen Ausgabe
von Aplerbeck 60+ auf ihre Kosten.
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