Lesenzwert_4

muehlacker.tagblatt

| 03

Leserbild: Ursula Klein

Winterfreude

Liebe Leserinnen und Leser,

der zweite Winter unter Pandemiebedingungen

hält Einzug –

und es verdichten sich die Hinweise

darauf, dass es keine einfachen

Wochen und Monate

werden. Die ersten Veranstaltungen,

die für Abwechslung sorgen

sollten, sind schon wieder abgesagt.

Es werden wohl nur wenige

Weihnachtsmärkte mit Glühwein

und Punsch zum Zeitvertreib locken.

Trotzdem ist dieses Vorwort mit

„Winterfreude“ überschrieben,

denn man kann auch im engen

Familien- und Freundeskreis eine

gute Zeit haben, Plätzchen

backen, ein gutes Buch lesen

oder einen ausgiebigen Spaziergang

machen. Und wer weiß,

vielleicht klappt es ja sogar mit

der „weißen Weihnacht“ – wobei

sich darüber mit Sicherheit auch

nicht jeder freut. Denn wie alles

im Leben hat auch der Winter

zwei Seiten.

Diese Ausgabe des Lesenzwert-Magazin

bringt es sogar

auf 16 Seiten – wenngleich wir

uns aus aktuellem Anlass erneut

gegen einen Veranstaltungskalender

entschieden haben. Dennoch

lohnt sich ein Blick auf die

Innenseiten. Dort erwarten Sie,

liebe Leserinnen und Leser, zum

Beispiel ein Einblick in das neue

TurmQuartier, eine Ausstellung

und viele Buchtipps von lokalen

Autoren.

Außerdem beginnt mit dieser

Lesenzwert-Ausgabe die neue

Gewinnspielrunde. Mit der richtigen

Mischung aus Wissen und

Losglück gibt es ein Wellnesswochenende

für zwei Personen

in Freudenstadt gewinnen. Wir

drücken allen Teilnehmern die

Daumen.

Übrigens: Die nächste Ausgabe

unseres Veranstaltungsmagazins

für die Region erscheint im März.

Bleiben Sie gesund!

Ihre LesENZwert Redaktion

Impressum

Herausgeber:

Mühlacker Tagblatt

Karl Elser GmbH Buch- und Zeitungsverlag

Kißlingweg 35, 75417 Mühlacker

Vaihinger Kreiszeitung

Marktplatz 15, 71665 Vaihingen an der Enz

Verleger:

Brigitte Wetzel-Händle

Hans-Ulrich Wetzel

Hartmut Villinger

Redaktionsleitung:

Thomas Eier (V.i.S.d.P.)

Redaktion:

Ramona Deeg

Gestaltung:

Annett Kühn, Barbara Odenwälder (MT)

Bildnachweis:

Ramona Deeg, Ensinger, MT-Archiv, pixabay,

privat, Sparkasse Pforzheim-Calw, Stadt Pforzheim,

Volksbank Bruchsal-Bretten eG, Frank

Wewoda

Anzeigen:

Jochen Elmer (verantwortlich MT),

Volker Blessing (verantwortlich VKZ),

Meilin Stieß, Pascal Adam, Walter Boch (MT)

Kathrin Bossert-Fröhle, Gabriela Walter (VKZ)

Auflage: 13.200 Exemplare

Druck:

Z-Druck GmbH & Co. KG

Böblinger Straße 70, 71065 Sindelfingen


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Egal, an welcher Stelle Besucher das TurmQuartier betreten, sie sollen immer wissen, auf welchem Weg sie ihr Ziel erreichen.

Fotos: Sparkasse Pforzheim Calw (Laich)

TurmQuartier als Treffpunkt für Pforzheimer,

auswärtige Geschäftskunden und Touristen

Sparkasse investiert über 50 Millionen Euro und schafft dadurch weit mehr als eine neue Kundenhalle

Ganz neu gedacht: Mitten in

der Pforzheimer Innenstadt ist

mit dem TurmQuartier in den

vergangenen fünf Jahren ein

moderner und vielseitig nutzbarer

Erlebnisraum entstanden.

Nur wenige Gehminuten vom

Hauptbahnhof entfernt, liegt das

TurmQuartier zentral zwischen

Post- und Museumsstraße sowie

zwischen Kiehnle- und Westlicher

Karl-Friedrich-Straße. Auf fünf

Ebenen gibt es in einer sanierten

Fläche von insgesamt 11.500

Quadratmeter rund 4.200 Quadratmeter

modernste Bürofläche,

die von der Sparkasse Pforzheim

Calw sowohl selbst genutzt als

auch an weitere Unternehmen –

wie Patent- und Rechtsanwälte,

eine Personalvermittlung sowie

eine Zahnarztpraxis – vermietet

wird. Für 800 Quadratmeter

Büroflächen werden noch Dauermieter

gesucht. „Diese grundlegende

Modernisierung, die von

regionalen Handwerksbetrieben

und Unternehmen umgesetzt

worden ist, unterstreicht die starke

Verbundenheit der Sparkasse

Pforzheim Calw mit der Stadt und

der Region“, betont TurmQuartier-Manager

Ulrich Haag. Mit der

rund 1500 Quadratmeter großen

Dachbegrünung wurde zudem ein

Beitrag zur Verbesserung der Klimabilanz

geleistet. Zudem haben

Sparkassen-Vorstandsvorsitzender Stephan Scholl erklärt bei

einer Preview das Konzept des TurmQuartier. Foto: Wewoda

die Themen Energieeinsparung

und Ressourceneffizienz bei den

Sanierungsarbeiten eine große

Rolle gespielt. Die Gesamtkosten

des Großprojekts belaufen

sich laut Angaben der Sparkasse

Pforzheim Calw auf rund 50 Millionen

Euro.

Das neue Quartier ist leicht zu

erreichen, denn es ist optimal

verknüpft mit dem Verkehrsnetz:

Dazu gehören das angrenzende

Sparkassen-Parkhaus in der

Luisenstraße, der öffentliche

Personennahverkehr mit seinem

zentralen Knotenpunkt am Leopoldplatz

und der Hauptbahnhof

in unmittelbarer Nähe. Die gute

Autobahnanbindung mit den

Anschlussstellen Pforzheim-West

und Pforzheim-Ost ermöglicht

auch auswärtigen Besuchern eine

optimale An- und Abreise.

„Das TurmQuartier soll ein Treffpunkt

werden für die Pforzheimer

Bevölkerung, aber auch für

Touristen und Geschäftsleute“,

erläutert Manager Haag, „kurzum:

ein Magnet mit regionaler

Strahlkraft.“ Dabei können neben

den klassischen Bankgeschäften

auch Verabredungen und

Veranstaltungen ihre Heimat im

Quartier finden. Die zahlreichen

Angebote sollen sowohl die Besucherfrequenz

als auch die Verweildauer

erhöhen, gibt der Manager

Einblicke in die Planungen.

Wer einen Termin im TurmQuartier

hat – egal ob mit Sparkassen-Bezug

oder bei einem Mieter

– kann sich an der zentralen

Information anmelden und wird

dort abgeholt. Die Zeit können

Besucher entweder mit Zeitungslektüre

in einer Sitzecke

überbrücken oder mit einem

Besuch der Dauerausstellungen

»Geld. Gold. Gesellschaft.« oder

Mineralien. An der Information

kann man zudem Fragen zu Veranstaltungen

stellen oder einfach

nur eine Überweisung abgeben.

Dieser zentrale Anlaufpunkt sei,

wie Ulrich Haag erklärt, ein wichtiger

Baustein in puncto Kundenorientierung.

Ergänzt wird das Erlebnisangebot

im TurmQuartier auch mit

unterschiedlichen Einkaufsmöglichkeiten:

Wer Bekleidung

shoppen möchte, wird im Zara

Modegeschäft fündig, wer sich

für Schmuck interessiert, kann

durch die Arkaden bummeln,

bei Juwelier Leicht vorbeischauen,

den Deutschen Schmuck

und Uhren einen Besuch abstatten

oder sich in der Galerie

für Schmuck, Kunst und Design

umschauen. Tickets für zahlreiche

Veranstaltungen gibt es im

Kartenbüro. Für eine Verschnaufpause

bietet sich die Müssle

Weinbar an. Das Restaurant am

Turm soll ebenfalls bald wieder

als Treffpunkt für alle offenstehen.

Die Neustrukturierung hat

für Schmuckwelten-, Sparkassen-

und alle anderen Besucher

die große Verbesserung

gebracht, dass sie barrierefrei

zwischen beiden Gebäudeteilen

wechseln können: So könne man

vom Leopoldplatz überdacht in

die Kiehnlestraße laufen. Dieser

Weg stehe auch Schülerinnen

und Schülern offen.

Damit Besucher bei all den Möglichkeiten

nicht den Überblick

verlieren, wurde ein Wegeleitsystem

installiert, das schon beim

Betreten des TurmQuartiers

zeigt, wo es welche Angebote

gibt. „Hier ist deutlich mehr als

nur eine neue Sparkasse entstanden“,

fasst Ulrich Haag zusammen,

„wir wollen mit dem

TurmQuartier wesentlich zur

Attraktivität der Innenstadt beitragen.“

Ramona Deeg


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Manuel Knapp bei der Erstellung seines Kunstwerkes „Rainbows“.

Fotos: Sparkasse Pforzheim Calw

Kunst im öffentlichen

Raum

Stiftung der Sparkasse Pforzheim Calw unterstützt bildende Künstler

Kunst für eine breite Öffentlichkeit

sichtbar und erlebbar machen,

gehört nach Auffassung

von Stephan Scholl, Vorstandsvorsitzender

der Sparkasse

Pforzheim Calw, zum öffentlichen

Auftrag und der gesellschaftlichen

Verantwortung des Kreditinstituts.

„Und das tun wir seit

über 40 Jahren mit Freude, Begeisterung

und Wertschätzung

für die Kunst“, betont er. Denn

im Jahr 1979 hat die Sparkasse

eine Kunststiftung gegründet.

Seitdem unterstützt sie bildende

Künstlerinnen und Künstler

regelmäßig durch Ankäufe. Die

so entstandene Sammlung umfasst

bislang rund 3300 Werke

von der klassischen Moderne bis

zur Gegenwartskunst und deckt

das Schaffen im süddeutschen

Raum ab. Die Kunstwerke sind in

den Geschäftsräumen der Sparkasse

oder als Dauerleihgabe in

öffentlichen Räumen und Plätzen

der Städte Pforzheim und

Calw zu sehen.

In der neuen Filialdirektion im

TurmQuartier sind unter anderem

zwei kunsthistorische Highlights

der Sammlung zu sehen,

deren Entstehung und Bedeutung

eng mit der Geschichte der

Stadt Pforzheim verbunden sind.

Nach einer aufwendigen Restaurierung

ist die Bronzeplastik

Die Bronzeplastik

„Frammento“ von Arnaldo

Pomodoro.

„Frammento“ des weltbekannten

Bildhauers und Goldschmieds

Arnaldo Pomodoro im neu gebauten

Raum wieder für die Öffentlichkeit

zugänglich. Der 95

Jahre alte Künstler gehört heute

zu den bedeutendsten Vertretern

der italienischen Nachkriegskunst

und des Informel.

Im Forum wurde das Bronzerelief

genauso wie 1970 in einer

weißen Säule integriert. Neben

Darmstadt und Köln ist nun auch

in Pforzheim eine Arbeit von Arnaldo

Pomodoro im öffentlichen

Raum zu sehen – und zwar in unmittelbarer

Blickachse zum Bereich

„Deutsche Schmuck und

Uhren“ im Industriehaus. Somit

knüpft man im TurmQuartier an

die ursprüngliche Bestimmung

des Kunstwerks an.

Mit drei auf sechs Meter ist das

Bild „Pforzheimer Raum. Krieg

und Frieden“ von Ben Willikens

ein wahrer Blickfang, der 1988

von der Sparkasse Pforzheim

beim Künstler in Auftrag gegeben

worden ist. Die 1990 fertiggestellte

Arbeit bekommt auch

in der neuen Filialdirektion – wie

zuvor schon bis 2017 in der alten

– einen repräsentativen und dauerhaften

Platz. Willikens bekam

im Jahr 1977 eine Professur für

Malerei an der damaligen Fachhochschule

für Gestaltung übertragen.

Entsprechend eng war

seine Verbindung zu Pforzheim.

Das in Weiß- und Grautönen gehaltene

Werk in der Kundenhalle

sei eine Malerei, „die ihre inhaltlichen

Absichten mittels perspektivischen

räumlichen Konstruktionen

mitteilt und den Gegensatz

von Krieg und Frieden nur durch

die Differenzierung von Raumeindrücken,

durch Räume von

unterschiedlicher Eindringlichkeit

und Einprägsamkeit sichtbar

macht“, wie Kuratorin Krisztina

Jütten erklärt.

Außerdem hat mit Manuel Knapp

ein Künstler aus Mühlacker ein

großformatiges Wandobjekt für

die neue Kundenhalle geschaffen.

Das Werk mit dem Titel

„Rainbows“, das aus Baumwollfaden

besteht, ist 4,80 Meter

lang und 2,20 Meter hoch. Die

geometrische Konstruktion besteht

aus 20 Kilometer Baumwolle

und wird von rund 3000

Tackern zusammengehalten.

Nicht nur Kunstfreunde kommen

in der neuen Kundenhalle auf

ihre Kosten, auch die ebenfalls

kostenfreie Mineralien-Dauerausstellung

im Atrium ist einen

Besuch wert. Zu sehen gibt es

zahlreiche Mineralien aus der

Sammlung des Arbeitskreises

Mineralienmuseum Pforzheim-Dillweißenstein.

Anhand

dieser Exponate sowie durch

eine spannende Raum- und Medieninstallation

und erläuternden

Texten erhalten Besucher vielfältige

Einblicke in die Welt der

Mineralien und die Bedeutung

des Bergbaus für die Industrialisierung

und Entstehung der

Geldwirtschaft im Schwarzwald.

Die Dauerausstellung ist so

konzipiert, dass sie bei Bedarf

weichen und anderen Themen

ihren Platz überlassen kann.

Das ist beispielsweise auch im

Moment der Fall: Bis Samstag,

27. November, werden in einer

Sonderausstellung Abschlussarbeiten

der Goldschmiedeschule

mit Uhrmacherschule gezeigt.

Die Ausstellung steht unter dem

Motto „40 Jahre Meister- und

Gestalterstücke“.

Apropos Edelmetalle: Darum

geht es auch in der preisgekrönten

Dauerausstellung »Gold.

Geld. Gesellschaft.«, die Wissenswertes

und Geheimnisvolles

rund um das Thema Gold

vereint. Neben Münzen aus aller

Welt und dem Bambi, das Fools

Garden für ihren Welthit „Lemon

Tree“ erhalten haben, gibt es

noch zahlreiche regionale Glanzstücke

zu entdecken. Voraussichtlich

nächstes Jahr wird es

in Zusammenarbeit mit dem Audioguides-Anbieter

Lauschtour

eine App geben, um die beiden

Dauerausstellungen sowie

Kunststücke als Besucher noch

informativer erleben zu können.

„So kommt die Sparkasse Pforzheim

Calw abermals ihrem öffentlichen

Auftrag der Bildungs-,

Vereins- und Wirtschaftsförderung

für die Region nach“, sagt

der Vorstandsvorsitzende.

Ramona Deeg


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Die Sparkasse bietet passende Räumlichkeiten für Meetings, Get-Togethers oder Tagungen.

Fotos: Sparkasse Pforzheim Calw

Eine Ergänzung zum bestehenden

Kulturangebot

Sparkasse bietet eigene Veranstaltungen an und stellt ihre Räumlichkeiten auch als Locationsbetreiber

zur Verfügung

„Wir wollen mit den anderen Veranstaltern

in Pforzheim nicht in

Konkurrenz treten“, erklärt Turm-

Quartier-Manager Ulrich Haag,

„viel eher geht es uns darum, neue

Felder zu betreten und ergänzende

Angebote zu unterbreiten.“ Dabei

würde die Sparkasse zum einen

selbst Veranstaltungen durchführen,

stünde zum anderen auch als

Locationsbetreiber bereit, Räumlichkeiten

anzubieten. „Uns geht es

darum, die Innenstadt attraktiv zu

halten“, erklärt Haag ein weiteres

Ziel. Zudem solle das TurmQuartier

als Treffpunkt verstanden werden,

als Ort, an dem Menschen zusammenkommen

und eine gute Zeit

verbringen können.

Neben den klassischen Veranstaltungen

gilt das Angebot auch für

den schönsten Tag im Leben, die

Hochzeit. Im Panoramasaal im

Sparkassenturm können sich Verliebte

nach aktuellen Planungen an

den Freitagen, 22. April und 22. Juli

2022, mit Blick über die Stadt das

Ja-Wort geben. Für die anschließende

Feier stehen Frischvermählten

die gleichen Räumlichkeiten zur

Verfügung, wie sie auch von anderen

Interessenten für Veranstaltungen

angemietet werden können.

Insgesamt verfügt das TurmQuartier

über zwölf Veranstaltungsräume

mit modernster Tagungs- und

Auch für feierliche Anlässe – privat wie geschäftlich –

gibt es im TurmQuartier das richtige Platzangebot.

Veranstaltungstechnik, kostenfreiem

Wlan und Stellplätzen im

nahegelegenen Sparkassen-Parkhaus.

Zudem bietet das Team

einen Rund-um-sorglos-Service

für Brautpaare und Veranstalter

an. Im Gegensatz zur alten Sparkassen-Aufteilung

ist es in den

neuen Räumlichkeiten nun möglich,

Veranstaltungen und Banking

voneinander zu trennen. „Wenn in

unserem Forum, das Platz für bis

zu 360 Besucher bietet, eine Veranstaltung

ist, kann der Einlass

über einen separaten Eingang

direkt neben dem Haupteingang

der Kundenhalle erfolgen“, erklärt

Ulrich Haag. Das Forum verfüge

neben modernster Medientechnik

und einer 4k-fähigen LED-Wand

auch über Künstlergarderoben und

ein eigenes Foyer. Der Manager

fasst daher zusammen: „Deshalb

eignet es sich beispielsweise optimal

für Hausmessen, Produktpräsentationen

oder Konzerte – und

Veranstaltungen, die auch nach

der Corona-Pandemie hybrid, also

in Präsenz und online kombiniert,

stattfinden sollen.“

Ihm ist wichtig, dass die Sparkasse

sowohl für familiäre als auch

geschäftliche Anlässe der passende

Ansprechpartner ist. Die

Vielfalt der Raumgröße biete optimale

Voraussetzungen, sowohl

für Privat- und Firmenfeiern, als

auch Konferenzen, Workshops

und Get-togethers. Zudem könnten

für das Rahmenprogramm beispielsweise

unterschiedliche Führungen

durch die Ausstellungen

im TurmQuartier gebucht werden

oder auch eine Rundfahrt mit dem

historischen goldenen Bus.

Ramona Deeg

Info

Anfrage zu

Raumbuchungen

Antje Fey

(antje.fey@turmquartier.de /

07231 993306)

Bianka Schwager

(bianka.schwager@

turmquartier.de / 07231 993367)

www. turmquartier.de


| 07

Veranstaltungen im TurmQuartier:

Freitag, 26.11.2021, 19:30 Uhr

Multivisionsshow

„Unbekanntes Mallorca – Natur, Kultur,

Tradition“

mit Gaby Hufler und Norbert Daubner

Veranstaltungen im

Herzen Pforzheims

Eintrittskarten können im Kartenbüro oder

online gekauft werden

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Freitag, 10.12.2021, 19:30 Uhr

Klassikkonzert

mit Harmonic Brass

Freitag, 21.01.2022, 19:30 Uhr

Multivisionsshow

„Sehnsucht nach Irland“

mit Roland Marske

Mallorca, Irland oder Island: Durch

Multivisionsshows lädt die Sparkasse

im Forum des TurmQuartier

zu Reisen in andere Länder

ein. Außerdem sorgen Konzerte

für einen musikalischen Start ins

Wochenende. Neben diesen beiden

Veranstaltungsformaten, die

zur Eröffnung des TurmQuartier

etabliert worden sind, sollen noch

weitere folgen. Das könne sowohl

Kleinkunst als auch Kabarett sein,

heißt es seitens der Verantwortlichen,

vielleicht auch etwas ganz

anderes. Künftig können sich Interessierte

auf der Internetseite

www.turmquartier.de im Erlebnis-Bereich

darüber informieren,

wann welche Veranstaltungen

stattfinden.

Eintrittskarten können entweder

ganz bequem online über www.

ticket-pf.de oder mit persönlicher

Beratung direkt vor Ort im Kartenbüro

in den Schmuckwelten

erworben werden. Gut zu wissen:

Kunden der Sparkasse Pforzheim

Calw erhalten den ermäßigten

Eintrittspreis ausschließlich im

Kartenbüro.

Parkplätze gibt es im nahegelegenen

Sparkassen-Parkhaus

(Luisenstraße 4), wer mit dem

Bus anreisen will, kann am Leopoldplatz

und damit fast vor der

Eingangstür in der Poststraße 3a

aussteigen. Auch der Hauptbahnhof

Pforzheim liegt nur wenige

Gehminuten entfernt.

Für alle Veranstaltungen gilt die

aktuelle Corona-Verordnung des

Landes Baden-Württemberg.

Ramona Deeg

Im Forum finden bei kulturellen Veranstaltungen bis zu 360

Besucher Platz.

Fotos: Sparkasse Pforzheim Calw

Freitag, 04.02.2022, 19:30 Uhr

Benefizkonzert

des Inner Wheel Club

Nordschwarzwald

Freitag, 18.02.2022, 19:30 Uhr

Multivisionsshow

„Sagenhaftes Island“

mit Olaf Krüger

Raum | Erlebnis | Banking

Sparkasse Pforzheim Calw

Freitag, 18.03.2022, 19:30 Uhr

Jazzkonzert

mit Chris Hopkins meets the

Jazz Kangaroos

Possrae

75172 Pforzheim

721

info @ turmquartier.de

www.turmquartier.de


08 |

Als Einkaufen zum Erlebnis wurde

Die Konsumtempel-Sonderausstellung im Stadtmuseum widmet sich den frühen Shoppingmöglichkeiten

in der Goldstadt. Kuratorin Christina Klittich bietet regelmäßig Führungen an.

Wronker – Knopf – Schocke –

Merkur – Kaufhalle – Horten –

Woolworth – Galeria Kaufhof: In

Pforzheim sind diese Namen seit

Generationen untrennbar mit

Einkaufen verbunden: Mit der

„Konsumtempel – Kaufhäuser in

Pforzheim“-Schau gibt es im

Pforzheimer Stadtmuseum eine

neue Ausstellung. Kuratiert von

Christina Klittich, ist sie bis zum

24. April 2022 zu sehen.

„Die Ausstellung wird sehr gut

besucht“, berichtet Ljiljana Berakovic,

Pressesprecherin der

Stadt Pforzheim, auf Nachfrage,

„das Thema interessiert sehr viele

Bürgerinnen und Bürger, vor

allem die Älteren, da sie die Geschichte

der Warenhäuser im

Endeffekt seit ihrer Kindheit begleitet

haben und daher viele Erinnerungen

geweckt werden.“

Als Mitte des 19. Jahrhunderts in

Frankreich die ersten Warenhäuser

eröffneten, waren sie Sensationen

auf allen Ebenen. Die

prächtigen Gebäude beeindruckten

durch eine anspruchsvolle

Gestaltung im Äußeren und

ein vielfältiges Sortiment im Inneren.

Alles, was eine Familie

zum täglichen Leben brauchte,

fand sie im Warenhaus unter einem

Dach. Einkaufen wurde

zum Erlebnis.

Auf der Westseite des Pforzheimer

Marktplatzes eröffnete

1899 mit dem Kaufhaus „S.

Wronker & Co“ das erste moderne

Kaufhaus in der Stadt.

Daneben entstand 1911 ein

stattliches Gebäude aus Eisenbeton

für den Warenhauskonzern

„Geschwister Knopf“. Beide

Unternehmen hatten in Textil-

und Kurzwarengeschäften

angefangen. Die lichtdurchfluteten

Jugendstilkaufhäuser strahlten

großstädtisches Flair aus

und boten den Kunden auch

Luxuswaren, Erfrischungsräume

und Spezialabteilungen für

Feinschmecker.

Einblick in die Ausstellung.

Foto: Stadt Pforzheim,

Eleni Engeser

Im März 1914 wurde der Neubau

des Warenhauses „Wronker“

an der Westlichen Karl-

Friedrich-Straße eingeweiht.

1931 wurde das Kaufhaus vom

Schocken-Konzern übernommen.

Ende der 1920er Jahre

entstanden zwei Einheitspreisgeschäfte

in Pforzheim: Woolworth

und Ehape. Das Sortiment

umfasste Waren in den

Preisgruppen von 25 und 50

Pfennig. Die Kunden konnten

sich selbst bedienen und waren

nicht auf einen Verkäufer angewiesen.

1938 wurden die jüdischen Einkaufsstätten

zwangsarisiert.

Das Kaufhaus „Geschwister

Knopf“ wurde zum Kaufhaus

„Luplow“ und das Warenhaus

„Schocken“, bekam den Namen

„Kaufstätte Merkur“. Beide

Kaufhäuser fielen am 23. Februar

1945 dem Luftangriff auf

Pforzheim zum Opfer. 1953 eröffnete

der neue „Merkur“ am

alten Platz an der Westlichen

Karl-Friedrich-Straße. In den

folgenden Jahren wurden die

Verkaufsflächen ständig erweitert.

Der Name „Merkur“ wurde

1977 durch den Namen „Horten“

ersetzt, 1989 erfolgte die

Umbenennung in „Galeria Horten“.

Die Kaufhof AG übernahm

1994 die Firma Horten. Mit der

Übernahme durch Karstadt entstand

2018 die Warenhauskette

„Galeria Karstadt Kaufhof“.

Neben der Sonderausstellung

gibt es im historischen und

denkmalgeschützten Museumsareal

für Besucher noch mehr zu

entdecken: Das Alte Schulhaus,

die Pfarrkirche und der Kräutergarten

laden zu einer spannenden

Zeitreise durch die Pforzheimer

Stadtgeschichte vom Mittelalter

bis zur Nachkriegszeit ein.

Das Museum ist nicht barrierefrei

zugänglich. Es gelten die Maßnahmen

aus der Corona-Verordnung

des Landes. Ramona Deeg

Informationen

Adresse:

Westliche Karl-Friedrich-

Straße 243

Öffnungszeiten des Stadtmu

seums Pforzheim:

Mi und Do 14 bis 17 Uhr, So

und feiertags 10 bis 17 Uhr

Weitere Informationen gibt es

online: www.pforzheim.de/

stadtmuseum

Der Eintritt ist frei.

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| 09

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Über 350 Kindergartenkinder in der Region erleben das

Frühförderprogramm „Zahlen, Geld und Glück“ im Jahr 2021

Fotograf: Volksbank Bruchsal-Bretten eG

„Weil Geld ja nicht auf Bäumen wächst“

Frühförderprogramm „Zahlen, Geld und Glück“ der Volksbank Bruchsal-Bretten und ihrer Stiftung

Dass Geld eben nicht auf Bäumen

wächst, lernen die Kindergartenkinder

regionaler

Kindergärten im Rahmen des

Frühförderprogrammes „Zahlen,

Geld und Glück“ der Volksbank

Bruchsal-Bretten und ihrer Stiftung

in Kooperation mit dem ArbeitsKreisNeueMedien

(AKNM):

Erfahrende Medienpädagogen

besuchen dabei gemeinsam

mit Volksbankmitarbeitern die

örtlichen Kindergärten und veranstalten

dort Workshops für

Vorschulkinder. Auf spielerische

und kreative Art und Weise vermitteln

die Pädagogen den Kindergartenkindern

im Rahmen

dieser Workshops den Wert von

Zahlen, den richtigen Umgang

mit Geld und dass schöne Dinge

nicht immer gleich etwas

kosten müssen. Mit lehrreichen

Geschichten, motivierenden Liedern,

Tänzen und Spielen sind

diese Workshops bunt und abwechslungsreich

gestaltet. Jedes

Kind erhält außerdem eine

Überraschungstüte, gefüllt mit

Spielgeld, Sparschwein und

weiterem Lernmaterial für zuhause.

Mit zunehmender Digitalisierung

wird auch die vielfältige

Medienlandschaft zu

einem wichtigen Bestandteil der

Gesellschaft. Der AKNM legt

daher großen Wert darauf, die

Kinder rechtzeitig und altersgerecht

auf die neuen Medien

vorzubereiten. So werden die

Workshops mit Medieneinsätzen

begleitet. Jedes Kind darf

aktiv mitmachen und ausprobieren.

Die Stiftung engagiert sich stark bei Bildungsbelangen zu

Finanzthemen.

In diesem Jahr fanden bereits

23 Workshops in den regionalen

Kindergärten mit über 245

Kindern statt. Neun weitere

Workshops mit rund 110 Kindern

sind noch bis Ende November

geplant. Die Stiftung

der Volksbank Bruchsal-Bretten

stellt – ganz nach ihrem

Fördermotto der Bildungsförderung

in der Region – die

Umsetzung der Workshops mit

finanziellen Mitteln sicher.

Auch Mitglieder und Kunden

können einen Beitrag zur

Durchführung von „Zahlen,

Geld und Glück“ in den regionalen

Kindergärten leisten. Ab

sofort sind auf den Volksbankfilialen

wieder die traditionellen

Fotokalender erhältlich. Das

Besondere an diesen Kalendern

ist nicht nur deren Gestaltung,

bei der die Mitglieder

der Bank mitwirken durften. Für

jeden Kalender können Mitglieder

und Kunden außerdem mit

einer freiwilligen Spende das

Frühförderprogramm „Zahlen,

Geld und Glück“ unterstützen.

Ganz nach dem genossenschaftlichen

Prinzip können so

auch Mitglieder und Kunden

der Bank einen Beitrag zur finanziellen

Bildung in der Region

leisten und gemeinsam

mehr erreichen.

Neben ihres Frühförderprogrammes

an Kindergärten,

engagiert sich die Genossenschaft

bereits seit über zwanzig

Jahren auch an Realschulen

und Gymnasien der Region,

um auch dort die Finanzbildung

junger Menschen zu fördern.

In unterschiedlichen Vorträgen,

Workshops und Trainings rund

um Schuldenprävention, Finanzthemen

und Bewerbungstrainings

unterstützen Volksbankmitarbeiter,

die durch die

Stiftung „Deutschland im Plus“

entsprechend geschult, informiert

und zertifiziert wurden,

die Schülerinnen und Schüler

beim Auf- und Ausbau ihrer finanziellen

Allgemeinbildung.

Die kooperierenden Schulen

können dabei ganz nach ihrem

Bedarf die passenden Themen,

die an den aktuellen Lehrplan

angepasst sind, auswählen.

Die Genossenschaftsbank und

ihre Stiftung sehen es als ihre

regionale Verantwortung, einen

Beitrag zum Auf- und Ausbau

der finanziellen Bildung in der

Region zu leisten. Ganz nach

ihren genossenschaftlichen

Prinzipien leistet sie damit Hilfe

zur Selbsthilfe, verankert den

verantwortungsvollen Umgang

mit Geld bereits im Kindes- und

Jugendalter.

Hier knüpft außerdem die

durch die Volksbank Bruchsal-Bretten

und deren Stiftung

geförderte und stetig begleitete

erste nachhaltige Schülergenossenschaft

am Salzachgymnasium

in Maulbronn an:

Die Schülerinnen und Schüler

der „mesSAGge eSG“ übernehmen

bereits seit über zwei

Jahren Verantwortung. Ihr Credo

„Nachhaltig wirtschaften.

Solidarisch handeln.“ steht bei

ihren Tätigkeiten stets im Fokus.

Ihren Ursprung hatte die

Schülergenossenschaft im Jahr

2018, als sich 14 Schülerinnen

und Schüler aus der Kursstufe

des Gymnasiums zusammenfanden,

um eine nachhaltige

Schülergenossenschaft zu

gründen. Die genossenschaftliche

Idee sowie deren Prinzipien

der Selbstverwaltung, Selbstverantwortung

und Selbsthilfe,

aber auch die genossenschaftlichen

Werte der Gemeinschaft

und Solidarität, haben die Initiatoren

und ihren Lehrer Thorsten

Dörr angetrieben, regionale

Verantwortung zu übernehmen.

Schülergenossenschaften

ermö glichen es jungen Menschen,

wirtschaftliche Zusammenhänge

und selbstverantwortliches

Handeln zu

üben. Dabei schließen sich

Schülerinnen und Schüler zusammen,

die eine gemeinsame

Geschäftsidee haben und

realisieren diese gemeinsam

in ihrer Genossenschaft. Stets

unter dem Aspekt der demokratischen

Mitbestimmung,

denn in einer Genossenschaft

werden Entscheidungen nicht

von Einzelnen, sondern immer

gemeinsam und demokratisch

getroffen. Jedes Mitglied hat

genau eine Stimme, die es zum

Wohl der Genossenschaft und

Gemeinschaft einbringt.

Stiftung der Volksbank

Bruchsal-Bretten

Silcherweg 1

75015 Bretten

Telefon: 07252/501-103

Fax: 07252/501-77103

stiftung@vb-bruchsal-bretten.de

www.stiftung-voba-bb.de


10 |

Zum selbst lesen oder verschenken:

Bücher von Autoren aus der Region gibt

es in diesem Jahr reichlich. Foto: Deeg

Bücher unterm Weihnachtsbaum

Zahlreiche Autoren aus der Region haben in diesem Jahr Werke veröffentlicht

Eine Kuscheldecke, ein Glas

Wein oder Tee und ein gutes

Buch: So oder so ähnlich könnte

ein gemütlicher Abend in der anstehenden

Adventszeit aussehen.

Bei manchen mag ein Feuer

im Kamin brennen, bei anderen

eine Kerze leuchten oder leise

Musik im Hintergrund laufen -

Hauptsache, man fühlt sich

wohl. Wer noch den einen oder

anderen Lesetipp benötigt, wird

vielleicht bei Autoren aus der

Region fündig. Denn auch in diesem

Jahr gab es mehrere, sehr

unterschiedliche Veröffentlichungen.

Eine Übersicht.

„Sieben Leben – Brunnengas

se“ von Carolin Becker

Eine spannende Zeitreise ins

Dürrmenz des 18. Jahrhunderts

ist Redakteurin Carolin Becker

mit ihrem Romandebüt „Sieben

Leben – Brunnengasse“ gelungen,

der im Stieglitz Verlag erschienen

ist. Bei Arbeiten an ihrem

Stammbaum ist die Journalistin

auf eine fünffache Urgroßmutter

gestoßen, die sie nicht

mehr losgelassen hat. Entsprechend

wurde Maria Agnes Beck

zur Hauptfigur des fast 600 Seiten

starken Buches. „Der Roman

basiert auf in zahlreichen Dokumenten

belegten Lebensdaten

der Hauptperson und der Menschen

in ihrem Umfeld. So entsteht

das Bild einer längst vergangenen

Zeit, die dennoch bis

in die Gegenwart hineinwirkt“,

heißt es im Infotext des Buches.

Und ganz nebenbei haben sich

neben starken menschlichen

Charakteren auch noch Stubentiger

in das Buch gemogelt, die

nicht nur für die Hauptfigur, sondern

auch für die Autorin eine

wichtige Rolle spielen.

„Immer noch wach“ von Fabi

an Neidhardt

In leiser, eindringlicher Sprache

erzählt der in Niefern-Öschelbronn

aufgewachsene Fabian

Neidhardt in seinem Debütroman

„Immer noch wach“ (Haymon

Verlag) eine Geschichte von

Liebe, Freundschaft und der

Kraft des Zusammenhalts - tieftraurig,

herzerwärmend schön

und vor allem immer: Mut machend.

Darum geht es: Alex ist

gerade 30 geworden, hat mit

seinem besten Freund ein Café

eröffnet, plant die Zukunft mit

seiner Freundin Lisa. Und jetzt

muss er sterben. Die Diagnose

verändert alles, und Alex trifft eine

überraschende Entscheidung:

Er will die verbleibende

Zeit auskosten, sich dann verabschieden

und in ein Hospiz gehen.

Dort bezieht Alex sein letztes

Zimmer. Doch der Tod lässt

auf sich warten; und dann überlegt

das Schicksal es sich einmal

mehr anders und schenkt Alex

Lebenszeit. Aber wo anfangen,

wenn man bereits abgeschlossen

hat?

„Fair Play. Spiel mit, sonst ver

lierst du alles!“ von Kerstin

Gulden

Einen fesselnden (Jugend-)Roman

über ein Experiment, das

außer Kontrolle gerät, hat Kerstin

Gulden aus Knittlingen-Kleinvillars

in diesem Jahr vorgelegt. In

„Fair Play. Spiel mit, sonst verlierst

du alles!“ wollen die zumeist

jugendlichen Protagonisten

das Klima retten – am Ende

verlieren sie dabei einen aus ihrer

Mitte. Im Roman geht es um

die grundlegende Frage, wie

man sich verhalten würde, wenn

die eigenen Umweltsünden über

die persönlichen Social-Media-

Accounts veröffentlicht würden.

Würde man sich zusammenreißen

und nur so viel verbrauchen,

um im grünen Bereich zu bleiben,

anstatt in den roten abzurutschen?

Wäre es einem egal?

Oder würde man sogar seine

Freunde und sich selbst belügen?

Das Buch ist im Rowohlt-

Verlag erschienen und ist nominiert

für den Kinder- und Jugendbuchpreis

der Stadt Oldenburg

2021.

„Der Schwedenschimmel“ von

Carmen Mayer

Was geschah 1632 wirklich? Die

Antwort auf diese Frage gibt

Carmen Mayer, die ursprünglich

aus Mühlacker stammt, in ihrem

historischen Roman „Der

Schwedenschimmel“, der im

Maximum Verlag veröffentlicht

worden ist. Das Buch markiert

den letzten Teil einer im Dreißigjährigen

Krieg spielenden Trilogie

aus der Feder der Autorin.

Der Dreißigjährige Krieg ist geprägt

von Flucht, Kampf und

Gewalt. Aber es gibt auch die

andere Seite: Einen aufrechten

und treuen jungen Mann mit einem

unbändigen Willen. Thomas

will ein Leben ohne Not und

Elend, und möchte sich nicht mit

der Enttäuschung abfinden,

dass genau das den Menschen

seines Standes nicht vergönnt

ist. Letztendlich geht es im 316

Seiten starken Buch (natürlich)

auch um die große Liebe. Der

„Schwedenschimmel“ ist übrigens

noch heute im städtischen

Museum in Ingolstadt zu sehen.

„Die Spur des Wolfs“: Ulrich

Esenwein

Der Knittlinger Autor hat in den

vergangenen Jahren schon in

unterschiedlichen Genres – darunter

Krimis, eine Liebes- und

Lebensgeschichte-Trilogie und

eine Fantasy-Geschichte – gearbeitet.

Mit „Die Spur des Wolfs“

hat er dieses Jahr einen 208 Seiten

starken Thriller vorgelegt, der

in der Region Stuttgart spielt.

Dort kennt Esenwein sich aus,

weil er dort gelebt und gearbeitet

hat. Seine Eindrücke, Erlebnisse

und Erinnerungen aus dieser

Zeit fließen in seinen Thriller

„Die Spur des Wolfs“ ein. Inhaltlich

folgt Esenwein einem Serienmörder

und dessen Taten

über viele Jahre hinweg und

rückt das unfassbar Böse und

Motive wie Hass, Rache und

Mordlust in den Mittelpunkt seines

Werkes.

„Du hast mir den Kopf fairtra

de“ von Rolf Rugenwälder

Zum Inhalt: Rolf denkt Tag und

Nacht an Marlene. Doch Marlene

denkt Tag und Nacht an die Umwelt.

Um Marlenes Herz zu erobern,

muss Rolf also sein Leben

ändern: Aus dem sorglos

emittierenden Karnivoren soll ein

plastikfrei upcycelnder Veganer

werden. Doch das ist gar nicht

so einfach. Hinter Rolf Rugenwälder

steckt unter anderem der

in Pforzheim geborene Lino Wirag,

der seit vielen Jahren gemeinsam

mit seinem Zwillingsbruder

Andreas den Goldstadtslam

im Kupferdächle moderiert.

Gemeinsam mit einem befreundeten

Schriftsteller hat Lino Wirag

sich der Geschichte von Rolf

angenommen, um augenzwinkernd

zu zeigen, wie schwer es

manchmal sein kann, ein besserer

Mensch zu werden. Das Fazit

des Buches, das im riva-Verlag

erschienen ist und 176 Seiten

umfasst: „Letztendlich braucht

es nicht Einen von uns, der alles

richtig macht, sondern Viele, die

es ein kleines bisschen besser

machen als zuvor.“

„Himmelstürmer“ von Ewald

Scheytt

In der Dokumentation über den

Sender Mühlacker, dem höchsten

Bauwerk in Baden-Württemberg,

geht es in 30 Kapiteln um

die Entwicklung vom kunstvollen

Holzturm hin zur stählernen Nadel.

Gemeinsam mit den beiden

Gastautoren Hans-Bernd Weiner

und Jürgen Fegert beleuchtet

Scheytt auch technische Details

der stählernen Nadel, die schon

weit vor Mühlacker zu sehen ist.

Die beiden Sender-Investoren

Weiner und Fegert wagen im

Buch zudem einen Blick in die

Zukunft des Senderareals. Die

Dokumentation, die vom Verschönerungsverein

Mühlacker

herausgegeben wurde, beinhaltet

rund 250 Fotos sowie einige

QR-Codes, die zu Videos, Tondokumenten

und Schriftstücken

führen. Erschienen ist das Werk

im Stieglitz Verlag.


| 11

„Träume in Gold und buntem

Glas“ von Anneliese Zorn

Tiefenbronn und Paris? Was

verbindet den kleinen Ort am

Rande des Schwarzwaldes mit

der Weltstadt in Frankreich? Ein

unschätzbar wertvolles kulturelles

Erbe aus dem Mittelalter:

hier die Basilika St. Maria Magdalena

mit gotischen Kleinodien

und dem weit über die Region

hinaus bekannten Altar von Lucas

Moser aus dem 15.Jahrhundert,

dort die weltbekannte

Kathedrale Notré-Dame mit

Fensterrosen aus dem 13.Jahrhundert.

In ihrem historischen

Roman, der im Stieglitz Verlag

erschienen ist, erweckt Anneliese

Zorn beide Epochen zum Leben.

Der Wunsch, bei der Rettung

der Fenster der Pariser Kathedrale

mitzuwirken, führt die Glasmalerin

Lena und ihren Kollegen

Florian nach Frankreich. Lena

wird jedoch von der Vergangenheit

eingeholt und mit düsteren

Geheimnissen konfrontiert.

„Agapi“ von Jana Schick

Nach „Meraki“ hat die Mühlacker

Slam-Autorin Jana Schick

in diesem Jahr mit „Agapi“ eine

zweite Poesie-Sammlung im Eigenverlag

herausgebracht. Neben

Bühnentexten hat Jana

Schick auch bisher unveröffentlichte

Gedichte, die nicht für die

Bühne gedacht sind, zusammengefasst.

„Meine kleine bunte

In der Winterzeit kann man es sich

wunderbar mit einem Buch gemütlich

machen. Foto: pixabay

Welt, zusammengepackt in diese

Seiten“, wie die Autorin ihr Werk

selbst zusammenfasst. Erhältlich

unter www.janaschick.de

„… ich hatte besser Leben in

diesem Land“ von Konstantin

Huber

So lautet der Titel einer Dokumentation

über die Auswanderung

aus Ölbronn im 19. Jahrhundert,

die Kreisarchivar Konstantin

Huber verfasst hat. Der Titel

bezieht sich auf das Leben in

der neuen Heimat Amerika und

ist exemplarisch, denn ein Großteil

der Emigranten äußert sich in

Briefen zufrieden mit ihrem neuen

Leben und ermuntern zurückgebliebene

Verwandte, ebenfalls

nach Amerika zu kommen. Der

112 Seiten starke Band ist illustriert

mit Faksimiles zahlreicher

Originaldokumente. Das Buch ist

erschienen im Verlag Edition Ralf

Fetzer.

„Mama, erzähle mir eine Ge

schichte“ von Anne Löwen

Die Mühlacker Poetry-Slam-Autorin

Annegret Löwen veröffentlicht

im Eigenverlag 33 Geschichten

mit Aquarellzeichnungen,

Rätseln und Reimen. Ihr

Kinderbuch ist für Kinder von

drei bis sechs Jahren geeignet,

die den kleinen Paul durch das

Jahr begleiten. Der liebenswerte

kleine Junge berichtet von seinen

Erlebnissen im Kindergarten.

Seine Mutter nimmt die jungen

Leserinnen und Leser mit in

die Welt der Tiere und deren

Abenteuer. Das Buch soll noch

im Laufe des restlichen Jahres

erscheinen.

Kochbuch aus Wiernsheim

und Pinasca

Was haben Maultaschen und

Agnolotti gemeinsam? Kann

man Damenküsse essen? Und

wie kam die Kartoffel nach

Württemberg? Das kann man in

einem gemeinsamen Kochbuch

auf dem Streifzug durch die Küchen

der Partnergemeinden

Wiernsheim und Pinasca erfahren.

Das Kochbuch bietet eine

Vielzahl an Gerichten aus der

schwäbischen und der piemontesischen

Küche, jeweils in deutscher

und italienischer Sprache.

All das wird ergänzt durch Anekdoten

und Wissenswertes rund

um die jeweiligen Gerichte. Das

Kochbuch kann bei der Gemeindeverwaltung

Wiernsheim erworben

werden oder per E-Mail

anshop@wiernsheimerleben.de.

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So trinken Kinder richtig beim Sport

Mineralwasser Ensinger Sport liefert wertvolles Calcium und Magnesium

Praxistipps für die Schule

• In der Sporthalle oder auf

dem Sportplatz empfiehlt es

sich, eigens eine Trinkecke

einzurichten, in der mitgebrachte

Getränke abgestellt

werden können.

• Klare Regeln vereinbaren,

wann und wo getrunken werden

darf. Dadurch wird sichergestellt,

dass das wilde

Trinken den Unterrichtsablauf

nicht stört.

• Für die Pause nach dem

Sportunterricht gilt: Erst trinken,

dann essen.

• Unausgeglichene Flüssigkeitsverluste

beeinflussen die

Konzentrations- und Merkfähigkeit.

Im Hinblick auf die

nachfolgenden Stunden ist

ausreichendes Trinken während

und nach dem Sportunterricht

daher ein Muss!

• Softdrinks und Limonaden

gehören nicht in den Sportunterricht!

• Es bietet sich ein fächerübergreifender

Unterricht an, z. B.

mit der Biologie oder der

Chemie.

Kinder brauchen Bewegung, um

sich gut zu entwickeln. So lautet

die Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation

WHO für Kinder

und Jugendliche, sich täglich 60

Minuten körperlich zu betätigen. 1

Eltern und Erzieher können das

Wohlergehen der sportlich Aktiven

durch regelmäßige Trinkangebote

sinnvoll unterstützen: Manche

Ärzte und Gesundheitsexperten

empfehlen sogar, in Bildungs- und

Sporteinrichtungen feste Orte und

Zeiten mit dem Trinken zu verbinden,

damit die Schüler genügend

Flüssigkeit aufnehmen. Auch bei

der Wahl der passenden Getränke

sind sich die Experten einig: Mineralwasser,

ungesüßte Kräutertees

und Fruchtsaftschorlen stehen auf

der Empfehlungsliste ganz oben.

Toben, Herumtollen oder mit den

Freunden Sport treiben: Kinder haben

jede Menge Energie und Spaß

daran, sich zu bewegen. Damit der

körperliche Flüssigkeitshaushalt in

der Schule, im Verein und bei Freizeitaktivitäten

im Gleichgewicht

bleibt, brauchen Kinder regelmäßig

die Gelegenheit, etwas zu trinken.

„Die Flasche Mineralwasser

sollte beim Sport und bei Aktivitäten

immer dabei sein. Das Naturprodukt

ist zucker- und kalorienfrei

und damit der ideale Durstlöscher

für Kinder“, rät der Kinderarzt Dr.

med. Christoph Metzler. 2

An den Calciumbedarf denken

Bei der Wahl eines Mineralwassers

für Sport, Training und Wettkampf

können Eltern direkt auch den

Calciumbedarf ihrer Kinder berücksichtigen.

Denn wenn Kinder

heranwachsen, ist der Mineralstoff

Calcium unentbehrlich für starke

Knochen und gesunde Zähne. Gut

in den Kinderalltag integrieren lassen

sich etwa die calciumreichen

Mineral-, Heilwässer und Erfrischungsgetränke

des schwäbischen

Mineralbrunnens Ensinger

Mineral-Heilquellen. Sie liefern

täglich den benötigten Bedarf des

wertvollen Knochenbausteins.

„Mit calciumreichen Mineralwässern

wie Ensinger SPORT oder

dem Heilwasser Schiller Quelle

gelingt die Calciumzufuhr für Kinder

im Wachstum ganz einfach

über das Trinken“, erläutert Stefan

Schurr, Marketingleiter der Ensinger

Mineral-Heilquellen. „Auch

unsere Sportgetränke werden mit

calciumreichem Mineralwasser

produziert und sind ideal für Kinder,

die es fruchtig mögen.“

Foto: Ensinger

Grundbedarf bei Kindern und

Jugendlichen

Kinder haben einen anderen Flüssigkeitsbedarf

als Erwachsene.

Die Trinkregeln für Erwachsene

lassen sich also nicht einfach auf

sie übertragen. Je nach Altersklasse

gibt es für die Grundversorgung

Empfehlungen der Deutschen

Gesellschaft für Ernährung DGE.

Als Richtwerte für den Flüssigkeitsbedarf

gibt die DGE folgende

Mengen an: Kinder bis zu einem

Jahr sollten mindestens 400 ml

pro Tag zu sich nehmen. Ein- bis

unter Vierjährige 820 ml, Vierbis

unter Siebenjährige 940 ml,

Sieben- bis unter Zehnjährige

970 ml. Zehn- bis unter 13-Jährige

1170 ml, 13-Jährige bis unter

15-Jährige 1330 ml und 15- bis

19-Jährige 1530 ml. 3

Kommen Herumtollen und sportliche

Betätigung hinzu, kann sich

der Flüssigkeitsbedarf an heißen

Tagen nach Angaben der DGE

mehr als verdoppeln.

Kinder schwitzen anders

Laut Dr. Wolfgang Friedrich

haben Kinder zwar die gleiche

Anzahl an Schweißdrüsen wie

Erwachsene, diese sind jedoch

weniger aktiv. „Kinder und

Jugendliche beginnen in der

Regel erst mit 9-10 Jahren zu

schwitzen. Erst mit ca. 15-16

Jahren erreichen sie Schweißraten

wie Erwachsene“, erklärt

der Sportbiologe 4 .

Deshalb steigt bei Flüssigkeitsmangel

die Körperkerntemperatur

von Kindern schneller an.

Quellnachweise: 1 World Health Organization (WHO) (2010) Global recommendations on physical activity for health. WHO, Geneva · 2 IDM – Informationszentrale Deutsches Mineralwasser: Richtig Trinken

im Sport / Kinderarzt im Interview · 3 https://www.dge.de/wissenschaft/referenzwerte/wasser/www.kinderaerzte-im-netz.de · 4 Dr. Wolfgang Friedrich: Optimale Sporternährung, Balingen 2015, S. 169/170


14 |

Leserbilder

Bevor der Winter eine Schneedecke

über das Land legt, zeigt

sich die Natur im Herbst noch

einmal in ihren schönsten Farben.

Ein paar Impressionen:

KarlHeinz Straub: Still ruht

der See

Jörg Dieter Vollmar: Herbstfarben

bei Pinache

Horst Lachstädter: Buntspecht

an den Illinger Seen

Peter Fernsel: Herbstliche

Wanderung rund um Diefenbach

Susanne Kopriva: Weinberge

in Gündelbach

Petra Mamat : Stocherkahnfahrt

auf der Enz bei Vaihingen

Peter Laible: Reife im Herbst


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