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2021-11_RegioBusiness

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swp.de/regiobusiness

i

NOVEMBER 2021

SÜDWEST PRESSE

RegioBusiness

WIR

BEWEGEN

GROSSES!

07951 33-0

ZEITARBEIT

Jobandtalent kauft

Franz&Wach SEITE 11

VENTILATOREN

Geißdörfer neuer Chef

von EBM-Papst SEITE 12

START-UP

HyImpulse entwickelt

Hybridraketen SEITE 20

Nr. 230 / Jg. 20 [1,75 EUR]

Gleisinfrastrukturbau

MIT LEONHARD WEISS

FREUDE AM BAUEN ERLEBEN!

Allesist

Mangelware

Die internationalen Lieferketten kommen

an ihre Grenzen, die Auswirkungen sind

auch in der Region Heilbronn-Franken

spürbar: Die Preise für manche Rohstoffe

oder Produkte steigen ins Unermessliche

–wenn die Warendennüberhaupt zu

bekommen sind. SEITE 6

Illustration: Franziska Oblinger,mediaservice

KONJUNKTUR

Eine Erholung

zeichnet sich ab

In den Quartalsumfragen von IHK

und HWK zeigt sich ein posiives

Bild. Sorgen bereiten allerdings

unterbrochene Lieferketten und

der Fachkräftemangel. Seite 3

BANKEN

Die nächste

Fusion steht an

VR Bank Heilbronn Schwäbisch

Hall und Raiffeisenbank Hohenloher

Land nehmen Gespräche über

einen möglichen Zusammenschluss

auf. Seite 10

FÖRDERTECHNIK

Trotz Corona

im Aufwind

Der Markt wächst seit Jahren –

trotz der Folgen der Pandemie.

Globalisierung, Digitalisierung und

Elektrifizierung könnten weiter für

gute Umsätze sorgen. Seite 16

Großprojekt für Kurstadt

Das in Langenburg ansässige Mawell Resort plant einen weiteren Standort in Bad

Mergentheim. Komminvest will für das „MediSpa“ rund 40 Millionen Euro ausgeben.

Als Adresse für Wellness

und Entspannung hat sich

das Mawell Resort in Langeburg

in den letzten Jahren

weit über den Kreis hinaus einen

Namen gemacht. An diesen

Erfolg soll nun angeknüpft

und der Bereich Wellness noch

um das Element der Gesundheitsversorgung

ergänzt werden.

Hierfür übernimmt Komminvest

das Parkhotel in Bad Mergentheim

in Erbpacht und baut

es zu einem so genannten Medical-Spa-Hotel

aus.

Das Langenburger Unternehmen

investiert mehr als 40 Millionen

Euro in das Projekt. Wolfgang

Maier, Geschäftsführer von

Komminvest und Mawell-Inhaber,

erklärt: „Eine Kurstadt wie

Bad Mergentheim hat die allerbesten

Voraussetzungen für ein

Wellnesshotel mit integrierter

Medical-Spa-Abteilung. Alles was

wir zur Ergänzung des Portfolios

benötigen, ist in Top-Qualität

vorhanden: eine ausgereifte

Infrastruktur mit Naherholung,

Wander- und Radwegen, Gastronomie,

Anbindung zur reizvollen

Publikumsmagnet: Das erweiterte Parkhotel mit integrierter Medical-Spa-Abteilung soll künftig rund

116 000 Übernachtungen pro Jahr generieren. Foto: Mawell

Innenstadt sowie eine große Ärztedichte

und vieles mehr.“

Für die Erweiterung soll an das

bestehende Parkhotel ein Wellnessbereich

mit Dachterrasse

angebaut werden. Der Neubau

wird unter anderem einen 100

Meter langen, verglasten Pool

mit Blick auf den Kurpark beinhalten.

Damit entsteht im Taubertal

einer der längsten „Infinity

Pools“ Europas. Teil des Gebäudes

wird auch ein dreigeschossiges

Parkhaus sein. Denn

das „MediSpa“ soll rund 58 000

Gäste jährlich in die Kurstadt locken

und 116 000 Übernachtungen

generieren. Hinzu kommen

35 000 Tagesbesucher. pm/ina

www.farmbau.eu

Sprungbrett für

die Karriere

Die hybriden Fachkräftetage der Südwest Presse

Hohenlohe bringen qualifizierte Arbeitnehmer

und attraktive Arbeitgeber zusammen.

Die Suche nach qualifizierten

Mitarbeitern hat für zahlreiche

Betriebe aus der Region

oberste Priorität. Die Fachkräftetage

der Südwest Presse Hohenlohe

sind daher ein wichtiger

Treffpunkt für Arbeitgeber mit gut

ausgebildeten Fachkräften, Akademikern

und Berufseinsteigern.

Unternehmen können hier nach

benötigten Mitarbeitern Ausschau

halten und wechselwilligen Fachkräften

bietet sich die Chance auf

einen Karrieresprung.

In diesem Jahr findet die Messe

erstmals in einer hybriden Form

statt –sowohl als Präsenzveranstaltung

im Hangar Crailsheim

am Samstag und Sonntag, 20. und

21. November,als auch von Montag,

22., bis Sonntag, 28. November,online

auf der Plattform www.

fachkräftetage.de. Und das Konzept

stößt auf begeisterten Zuspruch:

„Wir sind bereits seit Mitte

Oktober ausgebucht“, macht

Marktplatz: Die Aussteller

präsentieren sich im Hangar und

im Nachgang mit virtuellen

Messeständen. Foto: Ufuk Arslan

Organisator Peer Ley, Marketingleiter

der Südwestpresse Hohenlohe,

deutlich. Die siebte Auflage

ist mit 60 Ausstellern die größte

in der bisherigen Geschichte.

Weitere Informationen zu den hybriden

Fachkräftetagen liefert die

beiliegende Messezeitung. ina

www.fachkräftetage.de

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www.lhm-beratung.de/karriere


02 Politik & Wirtschaft

November 2021 I Jahrgang 20 I Nr. 230

Der Arbeitsmarkt erholt sich weiter

Die Arbeitslosigkeit geht im Oktober zurück, die Nachfrage nach Fachkräften steigt und es gibt wieder deutlich mehr Jobangebote.

Im Oktober ist die Zahl der Arbeitslosen

im Agenturbezirk

Schwäbisch Hall-Tauberbischofsheim

auf 9815 gesunken.

Das sind 658 Arbeitslose oder 6,3

Prozent weniger als im Vormonat.

Die Arbeitslosenquote ging – wie

im ganzen Bundesland– um 0,2

Prozentpunkte zurück und beträgt

im Agenturbezirk jetzt 2,9

Prozent, in Baden-Württemberg

3,5 Prozent.

Stellenangebote

auf dem Niveau von 2019

Auch der Blick auf die gemeldeten

Stellen zeigt, dass sich der Arbeitsmarkt

weiter erholt. Im Oktober

haben die Unternehmen

im Agenturbezirk 1225 Stellenangebote

gemeldet. Das ist fast

ein Drittel mehr als im letzten

Jahr und entspricht dem Niveau

von 2019. Insgesamt waren zum

Stichtag 7160 Arbeitsstellen im

Bestand und damit 47,4 Prozent

mehr als vor einem Jahr.

„Mit der sich erholenden Nachfrage

nach Arbeitskräften werden

die Engpässe am Arbeitsmarkt

wieder relevanter als zu Krisenzeiten.

Über 70 Prozent der gemeldeten

Stellen sind für Arbeitskräfte

mit Berufsabschluss ausgeschrieben.

Der Fachkräftemangel

entwickelt sich für Firmen in

„Mit der sich

erholenden Nachfrage

nach

Arbeitskräften

werden die Engpässe

am Arbeitsmarkt

wieder

relevanter als zu

Krisenzeiten.“

der Region immer mehr zum Geschäftsrisiko.

Gastronomiebetriebe,

die ihre Öffnungszeiten wegen

fehlender Arbeitskräfte reduzieren

müssen sind da nur ein

Beispiel von vielen“, erklärt Stefan

Schubert, Geschäftsführer der

Agentur für Arbeit Schwäbisch

Hall-Tauberbischofsheim. „Die

berufliche Qualifizierung ist ein

wichtiges Element der Fachkräftesicherung.

Mit dem Qualifizierungschancengesetz

steht und ein

breites Förderungsinstrument zur

Verfügung.“

LANDKREIS SCHWÄBISCH

HALL Im Landkreis Schwäbisch

Hall liegt die Arbeitslosenquote

bei 2,9 Prozent (Vormonat

3,1 Prozent). Im Oktober waren

3333 Menschen arbeitslos gemeldet,

257 oder 7,2 Prozent weniger

als im September. 761 Menschen

meldeten sich neu oder erneut arbeitslos

und 1014 Menschen beendeten

die Arbeitslosigkeit. Die

Arbeitgeber haben 501 Stellen gemeldet,

135 oder 36,9 Prozent

mehr als im Oktober 2020. Der

Bestand an Stellenangeboten lag

zum Stichtag bei 2517.

HOHENLOHEKREIS Im Hohenlohekreis

liegt die Arbeitslosenquote

bei 2,7 Prozent (Vormonat

2,8 Prozent). Im Oktober waren

1817 Menschen arbeitslos gemeldet,

68 oder 3,6 Prozent weniger

als im September. 402 Menschen

meldeten sich neu oder erneut arbeitslos

und 477 Menschen beendeten

die Arbeitslosigkeit. Die Arbeitgeber

haben 153 Stellen gemeldet,

73 oder 91,3 Prozent

mehr als vor einem Jahr. Der Bestand

an Stellenangeboten lag hier

zum Stichtag bei 1156.

MAIN-TAUBER-KREIS Im

Main-Tauber-Kreis liegt die Arbeitslosenquote

bei 2,7 Prozent

(Vormonat 2,9 Prozent). Im Oktober

waren 2094 Menschen arbeitslos

gemeldet, 159 oder 7,1

Prozent weniger als im Vormonat.

570 Menschen meldeten sich neu

oder erneut arbeitslos, 712 Menschen

beendeten die Arbeitslosigkeit.

Arbeitgeber haben 410 Stellen

gemeldet, 78 oder 23,5 Prozent

mehr als im Vorjahr. Der Bestand

an Stellenangeboten lag

zum Stichtag bei 2326.

Im Agenturbezirk waren 4438 Arbeitslose

im Bereich der Grundsicherung

gemeldet, was einem Anteil

von 45,2 Prozent am gesamten

Bestand ausmacht. Im Bereich

der Arbeitslosenversicherung waren

es 5377.

Kurzarbeit bleibt

weiterhin aktuell

Im Agenturbezirk wurde im Oktober

für 1081 Personen konjunkturelle

Kurzarbeit angezeigt.

Aktuelle Daten zur tatsächlichen

Inanspruchnahme stehen

bis April 2021 zur Verfügung. So

haben nach vorläufigen hochgerechneten

Daten im April im Bezirk

der Agentur für Arbeit Schwäbisch

Hall-Tauberbischofsheim

17903 Arbeitnehmer in 2249 Betrieben

oder Betriebsabteilungen

kurzgearbeitet. Im Landkreis

Schwäbisch Hall betraf das 5927

Arbeitnehmern in 720 Betrieben,

im Hohenlohekreis 2562 Arbeitnehmer

in 379 Betrieben und im

Main-Tauber-Kreis 5919 Arbeitnehmer

in 597 Betrieben oder

Betriebsabteilungen. pm

www.arbeitsagentur.de

Impressum

STANDPUNKT

Marius Stephan

Redakteur

Zwischen den Infarkten

Foto: Marc Weigert

Nur allzu frisch sind noch die Bilder aus dem

März, als der Frachter Ever Given einem gigantischen

Blutgerinsel gleich die „Frachtarterie“

Suezkanal verstopfte. Ins elektronische

Gedächtnis des Planeten ging auch das

Bild des in der Realität gar nicht so winzigen

Baggers ein, der hilflos neben dem Bug

des 400-Meter-Schiffes Sand aushob. Aus

und vorbei. Innerhalb kürzester Zeit bildete

sich ein enormer Stau an Megafrachtern vor

den Einfahrten des Kanals, der bereits seit

1869 in Betrieb ist und auf der Liste der geschichtlichen

Meilensteine der Ingenieursbaukunst

steht. Die Passage ist begehrt, können

Reedereien sich damit einen viele tausend

Seemeilen langen und oft stürmischen

Umweg um Afrika herum sparen.

Der Volksmund sagt, die See sei eine raue

Geliebte und womöglich ist der ein oder andere

Seebär oder Schifffahrtromantiker bereit,

die Havarie der Ever Given vor acht Monaten

als unwahrscheinlichen aber dennoch

passierten Unfall abzutun.

Gleichwohl stauten sich nicht viel später die

Frachter im Südchinesischen

Meer. Gut, bei letzterem Vorfall

war ein Corona-Ausbruch der Auslöser.

Aber danach war die US-Westküste

dran. Sie ist es übrigens immer

noch: Durchschnittlich elf Tage muss

ein Frachtschiff derzeit im Hafen von Los

Angeles warten, bevor es seine Ladung löschen

kann. Und dann stehen die Container

an den Terminals erstmal auf Halde,

bevor sie ins Landesinnere abtransportiert

werden können.

Am Himmel zeigt die Verknappung der Kapazitäten

ihr Gesicht. Weil in Coronazeiten weniger

Passagiermaschinen fliegen, fehlt die

Frachtkapazität auf den beliebten Routen. Der

Airbus nach Mallorca transportiert eben nicht

nur Urlauber, sondern auch einen gewissen

Teil an Fracht und Post. Das Resultat ist das

Gleiche wie auf dem Schiff: Die Preise für die

Fracht steigen ins unermessliche, Unternehmen

stöhnen unter den Kosten, die auf die

Marge drücken, der Kunde unter den Preiserhöhungen,

die für die Produkte aufgerufen

werden. Die Aneinanderreihung der Ereignisse

zeigt, wie anfällig unser durchgetaktetes

System aus globalen Warenflüssen – Textilien

aus Bangladesh, Displays aus Korea und Elektronik

aus China und dazu am besten noch

Komponenten just-in-time für die Produktion

in Europa oder den USA – für Störungen

wirklich ist.

Nun sind Schifffahrtsstraßen und Häfen sowie

große Luftfrachtdrehkreuze weit weg von der

Hohenloher Ebene. Alles gut also im Ländle –

oder neuerdings und völlig unnötigerweise

auch „the Länd“? Ein Problem, das – wie so

oft – eigentlich die anderen haben? Mitnichten.

Auf den Autobahnen 6 und 7 reiht sich

Baustelle an Baustelle. Die immer wieder aufgewärmte

Debatte um ein Tempolimit mutet

wie ein schlechter Witz an: Auf der rechten

Spur reiht sich Lkw an Lkw, bis zum Horizont.

Auf der oder den restlichen Spuren drängeln

Lieferwagen und Kleintransporter um die

Wette, aber ein adäquater Verkehrsfluss wird

zumeist auch in üppig motorisierten Fahrzeugen

kaum erreicht. Im Gegenteil: Es leiden

die Nerven und auch der Spritverbrauch ob

des andauernden Beschleunigens und wieder

Runterbremsens. Und wie oft die Autobahnen

zwischen Kocher, Jagst und Tauber wegen

Unfällen gesperrt sind, mag wohl selbst

der sonst enorm zahlensichere Andi Scheuer

nicht mehr zählen.

Innerstädtisch gestaltet sich der morgendliche

Weg zur Arbeit nicht selten als Spießrutenlauf

zwischen im Halteverbot oder auf dem

Gehweg stehenden Fahrzeugen von DHL, GLS,

Hermes, dpd und Co., die mal mehr, mal weniger

pflichtbewusst Millionen von online bestellten

Paketen an die Konsumenten in der

Region ausliefern. Zwar hat die Corona-Krise

den Onlinehandel gegenüber dem stationären

Einzelhandel noch einmal ordentlich gepusht,

aber die Entwicklung läuft seit Jahren eindeutig

und mächtig in Richtung der virtuellen

Kaufhäuser – da hilft auch kein CO 2

-Preis,

kein wasserstoffbetriebener Lkw und keine

E-Transporter für die „Last Mile“.

Der schleichende Infarkt auf den Autobahnen

und in den Städten ist hausgemacht und

durch das Konsumverhalten bedingt. Und

daran wird sich so schnell auch nichts ändern.

Zumindest, bis Onkel Jeff mit nachhaltigen,

selbstfliegenden Drohnen für sein Amazon

um die Ecke kommt. Aber dann droht

wahrscheinlich der Infarkt am Himmel.

Verlag

Südwest Presse Hohenlohe

GmbH & Co. KG

Verlagsbetrieb Hohenloher Tagblatt

Ludwigstraße 6–10, 74564 Crailsheim

Telefon: 07951/409-0

Telefax: 07951/409-119

Geschäftsführung

Thomas Radek

Redaktion

Heribert Lohr (ibe, verantw.)

E-Mail: h.lohr@swp.de

Telefon: 0791/404-460

Telefax: 0791/404-480

Marius Stephan (mst)

E-Mail: m.stephan@swp.de

Telefon: 0791/404-461

Adina Bauer (ina)

E-Mail: a.bauer@swp.de

Telefon: 0791/404-457

Anzeigen

Mario Bayer (verantw.)

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Holger Gschwendtner

E-Mail: h.gschwendtner@swp.de

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Abonnement/Vertrieb

Peer Ley (verantw.)

E-Mail: p.ley@swp.de

Telefon: 0791/404-300

Telefax: 0791/404-329

Bezugspreis:

Abonnement inkl. Postbezug und

7% MwSt. 18 Euro p.a.

Einzelverkaufspreis 1,75 Euro

Verbreitung und Auflage

Im Landkreis Schwäbisch Hall,

dem Main-Tauber-Kreis, dem

Hohenlohekreis und dem

Landkreis Ansbach mit einer

Auflage über 55.000 Exemplaren

(Verlagsangabe)

Erscheinungsweise

RegioBusiness erscheint monatlich in

Zusammenarbeit mit dem Haller

Tagblatt in Schwäbisch Hall, dem

Hohenloher Tagblatt in Crailsheim,

der Neuen Kreis-Rundschau in

Gaildorf und der Fränkischen Nachrichten,

Ausgabe Bad Mergentheim


November 2021 IJahrgang 20 INr. 230

Politik &Wirtschaft 03

Kaum zu bremsen

Der Wirtschaftslagebericht der IHK Heilbronn-Franken für das dritte

Quartal bleibt trotz einiger Sorgen positiv. VONADINA BAUER

ImIHK Bezirk Heilbronn-Franken

hat sich die konjunkturelle

Erholung im dritten Quartal

2021 fortgesetzt. Elke Döring,

Hauptgeschäftsführerin der IHK

Heilbronn-Franken, fasst zusammen:

„Bereits im zweiten Quartal

hat die heimische Wirtschaft

über alle Branchen hinweg Fahrt

aufgenommen und es zeigte sich

ein entspanntes Bild. In Zwischenzeit

hat sich einiges getan:

Die Weltkonjunktur hat sich abgeschwächt

und Lieferketten sind

gerissen. Dennoch erreichen die

Lageurteile der regionalen Unternehmen

den höchsten Stand seit

rund drei Jahren.“

Tatsächlich steigt die Kurve zur

positiven Einschätzung der aktuellen

Geschäftslage seit ihrem Tiefpunkt

im zweiten Quartal 2020

ungebrochen und steil nach oben.

Die Hälfte der Betriebe bezeichnet

die aktuelle Geschäftslage als

gut, während nur ein Zehntel mit

dem Geschäftsverlauf unzufrieden

ist. Besonders Einzelhandel,

Dienstleister und das Hotel- und

Gaststättengewerbe melden aufgrund

der Lockerungen der pandemiebedingten

Einschränkungen

eine deutlich verbesserte Geschäftslage.

Auch das Baugewerbe

ist weiterhin im Aufwind. Steigende

Energie- und Rohstoffpreise

stellen über alle Branchen hinweg

das höchste Risiko dar –sie

werden noch vor dem Fachkräftemangel

und Corona-Risiken als

größte Gefahr angesehen.

INDUSTRIE „Die Industrie wird

ihrer Rolle als Treiber der Konjunktur

auch weiterhin gerecht“,

erklärt Elke Döring. Während 54

Prozent der Betriebe den aktuellen

Geschäftsverlauf als gut bezeichnen,

halten sieben Prozent

die Lage für schlecht. Lieferengpässe

und Materialknappheit beeinträchtigen

die Erholung erheblich:

77 Prozent nennen hohe

Rohstoffpreise als größtes Geschäftsrisiko.

Positive Impulse

gibt es bei der Exporterwartung:

45 Prozent rechnen mit steigenden

Exporten, vor allem aus den

USA, Asien und der Eurozone

kommen die Aufträge. Nur sieben

Prozent gehen von einem rückläufigen

Auslandsgeschäft aus.

Auch die Investitionspläne haben

an Schwung gewonnen: 40 Prozent

planen mit steigenden Inlandsinvestitionen.

BAU „Das Baugewerbe ist ein

Phänomen. Hier lässt sich das

Wachstum nicht beirren oder

bremsen –auch nicht von Materialknappheit“,

bringt es Elke Döring

auf den Punkt. Kein einziger

Betrieb ist hier mit der Geschäftslage

unzufrieden, 74 Prozent loben

die aktuelle Entwicklung. 22

Prozent melden steigende Auftragseingänge

und kein Unternehmen

musste Einbußen hinnehmen.

Es bleibt das Problem mit

den Rohstoffen: Hohe Preise hierfür

nennen 82 Prozent als größtes

Geschäftsrisiko.

Stimmungsbild: In der Industrie,die maßgeblich die Entwicklung der heimischen Wirtschaft bestimmt,

beurteilen die Betriebe ihre Lage auf hohem Niveau ähnlich positiv wie zu Beginn des Jahres. Foto: NPG-Archiv

HANDEL „In dieser Branche

zeigt sich aufgrund der Diversität

ein zwiegespaltenes Bild“, erklärt

die IHK-Hauptgeschäftsführerin

beim Blick auf die Zahlen.

So gilt der Einzelhandel in Teilen

als „absoluter Gewinner“. Bei der

Geschäftslage hat er ein Allzeithoch

seit der ersten Befragung

im Jahr 1996 erreicht: 61 Prozent

der Einzelhändler bezeichnen die

Lage als gut, nur sechs Prozent

sind mit dem Geschäftsverlauf unzufrieden.

Allerdings gibt es eben

Unterschiede: Während das Geschäft

mit Bekleidung schwächelt,

können Lebensmittelhändler und

Baumärkte Wachstum verzeichnen.

Der Großhandel bleibt stabil

auf einem hohen Niveau.

DIENSTLEISTUNG „Die Dienstleister

sind die einzige Branche,

die noch etwas verhalten unterwegs

ist“, fasst Elke Döring zusammen.

Die Beurteilung der

konjunkturellen Situation hat sich

gegenüber dem Vorquartal zwar

verbessert, liegt jedoch weiter

unter dem langjährigen Durchschnitt.

22 Prozent der Unternehmen

melden eine gute Geschäftslage,

22 Prozent sind mit dem

Verlaufunzufrieden.

AUSBLICK Das Fazit für die aktuelle

Konjunkturumfrage der IHK

Heilbronn-Franken, an der sich

417 Betriebe aller Branchen und

Größenklassen beteiligt haben,

lautet also: „Die Erholung hält

trotz Bremseffekten an.“ Wie lange

noch, muss sich allerdings zeigen.

Denn die Aussichten der regionalen

Wirtschaft für die kommenden

Monate sind etwas getrübt.

Die Erwartungen für das

nächste Jahr haben sich auf hohem

Niveau etwas verschlechtert.

34 Prozent der Betriebe rechnen

mit einem günstigeren Geschäftsverlauf,

im Vorquartal waren es

noch 42 Prozent. Denn die Konjunkturerholung

ist kein Selbstläufer.

Unterbrochene Lieferketten

und Preissteigerungen wirken

sich für viele Unternehmen negativ

aus. Und auch die Corona-Pandemie

bleibt eine Belastung: Besonders

vom Lockdown betroffene

Betriebe haben ihre Verluste

noch nicht aufgeholt und zudem

herrscht aktuell große Unsicherheit,

ob die Lage angesichts der

rasant steigenden Infektionszahlen

unter Kontrolle bleibt.

www.heilbronn.ihk.de

MitSchwung in den Herbst

Die heimischen Handwerksbetriebe sind gut ausgelastet und haben volle Auftragsbücher.

Dramatisch gestaltet sich der Fachkräftemangel: Immer mehr Stellen bleiben unbesetzt.

Schreiner, Metzger und Co.

sind auch im zweiten Quartal

2021 weiter auf Erholungskurs.

„Zwar sind anderthalb

Jahre Pandemie auch am

Handwerk nicht ganz spurlos vorbei

gegangen“, sagt Ulrich Bopp,

Präsident der Handwerkskammer

Heilbronn-Franken. „Doch die

Zeit der harten Einschnitte scheinen

wir hinter uns zu haben.“ Das

zeigen die Ergebnisse der Konjunkturumfrage

der Handwerkskammer,

die Ende September bei

den heimischen Betrieben durchgeführt

wurde.

Die meisten Handwerker aus

der Region verzeichnen aktuell

gute Geschäfte. Sie sind wieder

sehr gut ausgelastet und haben

eine gute Auftragslage. „Den Aufschwung

bremsen könnten aber

neben hohen Einkaufspreisen

und Lieferengpässen vor allem

die fehlenden Fachkräfte“, meint

Bopp. Darauf deuten auch die Ergebnisse

einer aktuellen Sonderumfrage

hin: Rund 40 Prozent der

Betriebe gaben dabei an, derzeit

offene Stellen zu haben –insbesondere

für Handwerksgesellen.

„Rund drei Viertel der Betriebe

finden trotz großem Aufwand keine

geeigneten Fachkräfte“, erklärt

Ulrich Bopp. In den meisten Fällen

gebe es gar keine Bewerbungen

auf die Stellen. „Das ist eine

dramatische Entwicklung. Denn

die großen Zukunftsprojekte wie

Klimaschutz, bezahlbarer Wohnraum

oder Digitalisierung lassen

sich ohne geeignete Fachkräfte

im Handwerk nicht umsetzen“,

mahnt der Kammerpräsident.

Geschäftsentwicklung

und Auftragslage

Für mehr als drei Viertel der befragten

Betriebe liefen die Geschäfte

im dritten Quartal gut

(Vorjahr: 52,3 Prozent). Nur 6,4

Prozent klagten über schlechte

Geschäfte (Vorjahr: 16,4 Prozent).

Für die nächsten Wochen

zeigen sich die Befragten verhalten

optimistisch. Die Mehrheit

rechnet mit einem gleich bleibenden

Niveau (73,4 Prozent, Vorjahr:

58,9 Prozent). Etwa jeder

Fünfte rechnet mit einer Verbesserung.

Schlechtere Geschäfte erwarten

nur sechs Prozent (Vorjahr:

zwölf Prozent)

Die Auftragslage zeigt sich im Vergleich

zum Vorjahr relativ stabil.

Es gab zwar weniger Zuwächse,

gleichzeitig hatten auch weniger

Betriebe sinkende Auftragseingänge.

Von den Befragten verzeichneten

22,9 Prozent gestiegene

(Vorjahr: 24,7 Prozent) und

19,1 Prozent gesunkene Aufträge

(Vorjahr: 24,8 Prozent). Für die

kommenden Wochen erwarten

30 Prozent der Befragten mehr

Gefahr: Neben hohen Einkaufspreisen und Lieferengpässen könnte

vor allem fehlendes Personal das Wachstum bremsen. Foto: NPG-Archiv

und 10,7 Prozent weniger Aufträge.

Die Auslastung der Betriebe

in der Region hat sich verbessert.

Mehr als die Hälfte der Betriebe

sind sehr gut ausgelastet (57 Prozent,

Vorjahr: 36,1 Prozent). Der

Anteil der Betriebe mit größeren

freien Kapazitäten hat sich im Jahresverlauf

mehr als halbiert (9,6

Prozent, Vorjahr: 22,5 Prozent).

Plus bei Umsatz und

Beschäftigung

In den letzten Wochen haben sich

die Umsätze vieler Betriebe positiv

entwickelt. 31,5 Prozent der Befragten

konnten sich über mehr

Umsatz freuen. Bei 14,5 Prozent

(Vorjahr: 29,6 Prozent) waren

die Umsätze gesunken. Für

die nächsten Wochen rechnet jeder

dritte Betrieb (33,8 Prozent;

Vorjahr: 42,4 Prozent) mit einem

Umsatzplus. Nur 8,3 Prozent der

Handwerker erwarten ein Umsatzminus

(Vorjahr: 12,6 Prozent).

Zudem haben in der jüngsten

Vergangenheit 14,3 Prozent

der Betriebe mehr Mitarbeiter beschäftigt.

Allerdings hat sich auch

bei jedem zehnten Betrieb die Belegschaft

verkleinert (10,4 Prozent,

Vorjahr: 4,9 Prozent). pm

www.hwk-heilbronn.de

NEWSLINE

Jagstzeller Unternehmer

an der Spitze

JAGSTZELL. Matthias Schlosser, Geschäftsführer und

Betriebsleiter der Firma Schlosser Holzbau, wurde zum

Präsidenten der Vereinigung

„ZimmerMeisterHaus“ gewählt.

Die bundesweit führende Gruppe

im handwerklichen Holzhausbau

realisiert jährlich rund 2000 Bauprojekte

und hat über 100 Mitgliedsbetriebe.Schlosser

gestaltet

schon seit 1999 als Vorstandsmitglied

die Geschickeder Kooperation

mit. Er betont: „Die Branche

befindet sich in einem dynamischen

Aufschwung. Gerade jetzt kommt es darauf an,

dass wir innerhalb der ,ZimmerMeisterHaus’-Gruppe

unser Wissen und unsere Kräfte weiter bündeln.“ pm

Jobsuche im Internet

REGION. Wer einfach, kostenfrei und direkt die aktuellen

Jobangebote im Landratsamt Hohenlohekreis erhalten

will, kann sich ab jetzt für den sogenannten

Job-Agenten anmelden. Der neue Newsletter des Landratsamts

informiert interessierte Bewerber über aktuelle

Stellenausschreibungen. Wer imSystem registriert ist,

erhält bei neu veröffentlichten Stellenangeboten eine

E-Mail mit der Anzeige und einer Bewerbungsoption.

Dabei besteht vorab die Möglichkeit, die eigenen Interessen

und Rahmenbedingungen auszuwählen, um individuell

abgestimmte Stellenangebote zu erhalten. Die

Registrierung erfolgt unter www.hohenlohekreis.de/de/

jobagent durch die Angabe von persönlichen Daten wie

Name,E-Mail-Adresse,Qualifikation und Arbeitsbereich.

Passende Jobangebote werden dann immer direkt an die

angegebene E-Mail-Adresse verschickt.

pm

Foto: ZimmerMeisterHaus


04 Industrie

November 2021 IJahrgang 20 INr. 230

Zusammenarbeit trägt Früchte

Syntegon kooperiert bei einem Projekt mit dem Pharmazulieferer Vetter.Die beiden Firmen erhielten für die neuartige Maschinenanlage,

die das Ergebnis der Zusammenarbeit ist, nun einen rennomierten Preis. VONMARIUS STEPHAN

Gemeinsam mit Vetter, einem

global agierenden

Pharmadienstleister im Bereich

Injektabilia, hat Syntegon

den renommierten Branchenpreis

„PDA Drug Delivery Innovation

Award“ gewonnen. In der Kategorie

„Partnership Innovation“

zeichnet die Parental Drug Association

(PDA) Entwicklungsprojekte

von Pharma- und Maschinenherstellern

aus, die die Produktion

von (Bio-)Pharmazeutika

vorantreiben. Der Preis gilt

als Oscar der Branche. Das Ergebnis

der Zusammenarbeit von

Vetter und Syntegon heißt Versynta

MicroBatch, eine hochflexible

und vollautomatisierte Produktionszelle

mit handschuhlosem Isolator,

kleinstmöglichen Abmessungen

und einem kompletten

Batch-to-Batch-Chargenwechsel

von unter zwei Stunden.

Neue Standards für

den Markt

Syntegon folgt mit der Entwicklung

zwar einerseits den übergreifenden

Trends des Marktes,

möchte diesen „aber auch

mit formen“, erklärt Dr. Alexander

Giehl, Standortleiter in Crailsheim.

Das heißt: Syntegon möchte

Standards am Markt setzen.

Die Megatrends am Markt seien

schnelle Verfügbarkeit von Medikamenten,

eine umfassende Qualitätskontrolle

und personalisierte

Medizin. Der Maschinenbau bewegt

sich daher im Spannungsfeld

zwischen schneller Entwicklung

der Maschinen, technisch

anspruchsvollen Lösungen zum

Beispiel an das Wiegen der Stoffe

und die Nachverfolgbarkeit der

Medikamente, und das alles auf

kleinen oder Kleinstchargen, welche

Grundlage für personenspezifische

Medikamente sind.

Mit der MicroBatch will Syntegon

diese Trends in einer Maschine

vereinen. Standards zu setzen

„gelingt mit einem so erfahrenen

Partner wie Vetter natürlich

viel leichter“, sagt Klaus Ullherr,

Senior Product Manager der Neuentwicklung.

Die Zusammenarbeit

erweiterte für beide Partner

den Horizont.

„2019 hatten wir die ersten Ideen

dazu und nun bauen wir bereits

physisch. Das ist im Maschinenbau

schon sehr schnell“, sagt

Giehl. Der Ansatz sollte agil sein,

das heißt, Syntegon entwickelte

mit einem interdisziplinären Team

und kommunizierte seine Entwicklung

frühzeitig nicht nur mit

dem Partner, sondern auch mit

Kunden weltweit und holte permanent

Feedback ein. Ein kalkuliertes

Risiko: „Der Schaden, der

Prämiert: Martin Dupick (Projektleiter), Andreas Bühler (Senior Sales Manager), Ulrich Krauss (Technischer

Projektleiter Entwicklung) und Klaus Ullherr (Senior Product Manager,v.li.) mit dem Award.

Foto: Syntegon

entstehen kann, weil wir zu früh

Ideen kommunizieren, ist kleiner

als der Nutzen, den der Kunde

und Patient hat“; sagt Giehl.

Projekt gemeinsam

entwickelt

Bei Vetter sieht man dies ähnlich:

„Die Bedürfnisse von Patienten

stehen heute mehr denn je im

Fokus“, so Vetter-Geschäftsführer

Thomas Otto. „Der permanente

Fortschritt in unserer Industrie

für noch mehr Patientenwohl

ist eine positive Entwicklung, die

für pharmazeutische Hersteller

und Dienstleister gleichzeitig zusätzliche

Anforderungen mit sich

bringt: Pharma- und Biotechunternehmen

benötigen hochwirksame

Medikamente für deutlich

kleinere Patientengruppen. Für

deren Dienstleister heißt das,

neue Konzepte für die Abfüllung

und Prozessgestaltung bei gleichzeitig

steigenden Qualitätsanforderungen

zu kreieren. Hierfür haben

wir eng mit Syntegon zusammengearbeitet,

um einen neuen

Industriestandard für Abfüllprozesse

kleiner Produktionsmengen

zu entwickeln.“

Mit der MicroBatch entwickeln

Syntegon und Vetter eine vollautomatisierte,

hochflexible Produktionszelle,

die für das Füllen und

Verschließen unterschiedlichster

Behältnisse ausgelegt ist. Spritzen,

Karpulen und Vials aus Glas

oder Kunststoff lassen sich nahezu

ohne Produktverlust befüllen.

Der handschuhlose Isolator mit

integrierter Luftaufbereitung reduziert

das Kontaminationsrisiko

durch Maschinenbediener deutlich.

Bei Störungen springt ein

Roboter, der in die Maschine integriert

ist, ein und beseitigt das

Problem. Die vollautomatisierte

Abfüllung und 100-prozentige

In-Prozess-Kontrolle sorgen

für kontinuierlich hohe Qualität.

So entsteht eine innovative,

GMP-konforme Anlage, die neue

Maßstäbe in der Abfüllung von

Kleinstchargen mit einer Ausbringung

von 120 bis 500 Behältnissen

pro Stunde setzt.

Die Versynta MicroBatch wird

voraussichtlich im Frühjahr 2022

anlässlich der Achema in den

Markt eingeführt. Dr. Alexander

Giehl geht davon aus, dass Syntegon

hier einen möglichen Verkaufsschlager

entwickelt hat, der

–wie in der Zielsetzung –neue

Standards setzt.

www.syntegon.com

Firmenzentrale zieht um

Ingelfinger Technologieunternehmen Gemü baut neue Unternehmenszentrale.

Mit der Unterzeichnung

einer Urkunde haben

Gert Müller, geschäftsführender

Gesellschafter, und

Stephan Müller, Geschäftsführer,

im Februar dieses Jahres den offiziellen

Start des Bauprojektes

„Gemü Headquarter“ im Gewerbepark

Hohenlohe in Kupferzell

besiegelt.

Unter dem Motto „Meet the future”

entsteht seitdem auf einer

Fläche von 14 000 Quadratmetern

ein neues Bürogebäude für

ungefähr 300 Mitarbeiter. Neben

den Büro-Arbeitsplätzen ist

zudem ein repräsentativer Bereich

für Kundenbesuche sowie

ein Betriebsrestaurant für die

Gemü-Mitarbeiter geplant. Der

Neubau ist nach dem Produktions-

und Logistikzentrum Europa

(PLZ) und dem Oberflächentechnologiezentrum

(OTZ) der

dritte Gemü-Bau im Gewerbepark.

Repräsentativ: Der Neubau des Ventilspezialisten abseits des Stammsitzes in Ingelfingen-Criesbach

verlangt nach einem besonderen Gebäude.

Illustration: GEMÜ

MODERN Schon bei der Planung

des Neubaus hat Gemü sich

von modernsten Bürokonzepten

inspirieren lassen. Neben ergonomischen

Faktoren und einer

zukunftsorientierten, digitalen

Infrastruktur, wird die Büroraumplanung

auch ganz neue

Formen der Kommunikation

fördern. „Mit dem Neubau unseres

Headquarters stellen wir

die Weichen Richtung Zukunft

und für weiteres Wachstum der

Gemü Gruppe“, sagt Gert Müller.

Die Fertigstellung und der Bezug

des neuen Gemü Headquarters

sind für das erste Halbjahr 2024

geplant. Der Standort in Ingelfingen-Criesbach,

in dem sich unter

anderem das Kunststoffkompetenzzentrum

oder auch die

Edelstahlfertigung befinden, soll

als Gemü Stammhaus weiter bestehen

bleiben.

Die Gruppe entwickelt und fertigt

Ventil-, Mess- und Regelsysteme

für Flüssigkeiten, Dämpfe

und Gase. Bei Lösungen für sterile

Prozesse ist das Unternehmen

Weltmarktführer. Das Familienunternehmen

wurde 1964

gegründet und wird seit 2011

von Gert Müller und seinem

Cousin Stephan in zweiter Generation

geführt.

Die Unternehmensgruppe erzielte

im vergangenen Jahr einen

Umsatz von über 330 Millionen

Euro und beschäftigt heute

weltweit über 2100 Mitarbeiter,

davon mehr als 1200 in

Deutschland.

pm

www.gemu-group.com

Scheuerle erschließt

neue Märkte

Wettbewerbsfähiger durch technische Weiterentwicklung.

Scheuerle, teil der TII-Group

mit Sitz in Heilbronn, erweitert

seine Aufliegerreihe

EuroCompact um einen Tiefbettauflieger

mit größerer Bereifung.

Diese ermöglicht höhere Achslasten,

wie sie etwa in Großbritannien

oder allen skandinavischen

Ländern von den Kunden nachgefragt

werden. Mit der bisherigen

Bereifung konnte das in Großbritannien

und Skandinavien erlaubte

zulässige Gesamtgewicht nicht

voll ausgenutzt werden. So sind

nun Achslasten von bis zu 17,4

Tonnen möglich.

Zugleich ist der EuroCompact

mit seiner größeren Bereifung

auch für Märkte interessant, in

denen das zulässige Gesamtgewicht

niedriger liegt. Durch die

19,5 Zoll und damit zwei Zoll größeren

Räder ergibt sich entsprechend

mehr Bodenfreiheit. Die

Gefahr, beispielsweise am Bordstein

hängenzubleiben, verringert

sich deutlich. Das Unternehmen

optimierte zudem Steuerungselemente

und will so neue Marktanteile

erobern.

pm

www.tii-group.com

Upgrade: Neue Radreifenkombinationen machen den Auflieger effizienter

und lassen Achslasten von bis zu 17,4 Tonnen zu.

Foto TiiGroup

Schulungszentrum

Centrum für Ausbildung im Straßenverkehr

GmbH

Erfolgreich

schulen

mit System


November 2021 IJahrgang 20 INr. 230

Industrie 05

Kunststoffexperte expandiert in Polen

Wirthwein Polskas dritte Produktionsstätte in Łódz soll bereits im zweiten Quartal 2022 mit ersten Maschinen in Serie gehen –

bis 2027 sollen über 100 zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen werden. Schon jetzt werden 35 neue Mitarbeiter gesucht.

Wirthwein fertigt im polnischen

Łódz aktuell in zwei

Produktionsstätten, seit

1998 werden Waschmaschinenkomponenten

Shop-in-Shop beim

Kunden hergestellt. Ein weiterer

Meilenstein war im Jahr 2005 die

Eröffnung einer eigenen, modernen

Fabrik „Zaun-an-Zaun“ zu einem

wichtigen Geschäftspartner

im Geschäftsbereich Hausgeräte.

Um in Łódz weiter zu wachsen,

hat der Vorstand von Wirthwein

im Mai entschieden, weitere Produktionsflächen

in unmittelbarer

Nähe zum bestehenden Werk, als

auch zu strategischen Kunden anzumieten.

Im ersten Schritt werden

so binnen Jahresfrist rund 35

zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen,

die bis 2027 auf über 100

neue Beschäftigungsverhältnisse

ansteigen sollen.

Mitten im Herzen

des Landesgelegen

Imposant: Diese Visualisierung zeigt die im Bau befindliche neue Halle des Immobilienentwicklers MLP in Łódz. Die fertiggebaute Halle wird

71 000 Quadratmeter umfassen, wovon Wirthwein Polska zunächst 6000 Quadratmeter mieten wird. Visualisierung: Wirthwein

Durch den neuen Standort könne

Wirthwein die Fertigung noch besser

auf die Produktbereiche und

Kunden ausrichten, heißt es in einer

Pressemitteilung des Creglinger

Experten für Kunststoffverarbeitung.

Dies war aktuell aufgrund

der guten Werksauslastung

nur noch bedingt möglich. Perspektivisch

werde das Tochterunternehmen

in Łódz in der neuen,

dritten Produktionsstätte für alle

Kunden fertigen –darunter sind

die Geschäftsfelder Automotive,

Hausgeräte- und Elektroindustrie

sowie der Bereich Sanitär. Wirthwein

Polska wird in dem modernen

Hallenkomplex zunächst

etwas über 6000 Quadratmeter

mieten, von denen 5800 Quadratmeter

als Produktions- und Lagerfläche

und der Rest als Personal-

und Bürofläche genutzt werden

sollen. Um auch künftig weiter

wachsen zu können, wurde

bereits eine Option zur Anmietung

weiterer Flächen fest vereinbart.

Łódz liegt im Herzen von Polen,

ist verkehrstechnisch hervorragend

angebunden und in attraktiver

Nähe zu vielen langjährigen

Bestandskunden und interessanten,

potenziellen Neukunden,

weshalb Wirthwein hier gerne investiere.

Wirthwein beschäftigt im polnischen

Łódz rund 450 Mitarbeiter

und produziert aktuell mit

mehr als 60 Spritzgießmaschinen

Kunststoffkomponenten für

die Geschäftsfelder Automotive,

Hausgeräte- und Elektroindustrie.

Damit ist es das größte Tochterunternehmen

der global agierenden

Wirthwein-Gruppe mit rund

3500 Beschäftigten in weltweit 22

Unternehmen.

GlänzendeAussichten

fürBewerber

Die dritte Produktionsstätte der

Wirthwein Polska soll bereits im

zweiten Quartal 2022 mit den ersten

Maschinen in die Serie gehen.

Das Wachstum dort sei bis 2027

auf mehr als 20 Spritzgießmaschinen

angesetzt, was in Summe

etwa 110 zusätzliche Arbeitsplätze

bedeute. Allein für das kommende

Jahr 2022 würden rund

35 neue Mitarbeiter in den Bereichen

Produktion, Qualitätssicherung,

Logistik, Administration

und Instandhaltung benötigt. Das

HR-Team in Łódz sei bereits intensiv

auf der Suche nach Personal.

Interessierte Bewerber finden die

aktuellen Vakanzen auf der neuen

polnischen Website www.wirthwein.pl.

pm

www.wirthwein.pl

Für noch mehr Sicherheit

Mit viel Humor

Fernwartung leicht gemacht: Optima entwickelt gemeinsam mit Lancom Systems eine

neuartige VPN-Lösung für Maschinen.

Optima hat gemeinsam mit

dem Cybersecurity-Spezialisten

Lancom Systems

eine neuartige VPN-Lösung für

Maschinen und Anlagen entwickelt.

„Damit lässt sich noch sicherer

als bisher eine Verbindung

mit den bei Kunden installierten

Anlagen herstellen

und diese fernwarten“, schreibt

der Haller Spezialist für Verpackungsmaschinen,

Abfüll- und

Produktionsanlagen in einer

Pressemitteilung. Die „auf dem

Markt einzigartige“ Lösung ermögliche

die Überwachung der

VPN-Verbindungen, sichere das

Maschinennetzwerk vor Ort mit

einer Firewall und sei besonders

anwenderfreundlich.

MEILENSTEIN „Mit Lancom

Systems haben wir den idealen

Partner gefunden, um unsere

Cybersecurity auf ein neues Level

zu heben“, sagt Dr.-Ing. Benjamin

Häfner, Leiter der Industrial

IT bei Optima. Künftig soll

jede Maschine des Sondermaschinenbauers

mit einer speziell

für Optima entwickelten Edge

Firewall von Lancom ausgestattet

werden.

Innovativ: Markus Irle,Vice President Firewall &Security bei

Lancom Systems (li.), und Dr.-Ing. Benjamin Häfner,Leiter der

Industrial IT bei Optima, mit der neuen VPN-Lösung. Foto: Optima

„Neben der Funktionalität zum

VPN-Routing mit höchster Sicherheit

fungiert die Edge Firewall

sozusagen als zentraler Türsteher

in der Maschine. Unkoordinierte

Datenflüsse mit möglichen

Risiken können dadurch

systematisch reduziert und kontrolliert

werden“, erklärt Häfner

die Vorteile.

Zudem sei es auch möglich, mit

einer sogenannten Central Firewall

die VPN-Verbindung zwischen

Optima und den Maschinen

bei den Kunden permanent

zu überwachen. Die Struktur der

gesamten VPN-Lösung sei streng

an Standards ausgerichtet, die

für die Cybersecurity relevant

seien.

.

„Die Lancom-Lösung ist darüber

hinaus anwenderfreundlich

und einfach in der Handhabung“,

schreibt Optima. Die automatisierte

Lösung lasse sich

schneller als bisherige Applikationen

für das Netzwerk des Kunden

konfigurieren. Für flexible

Anpassungen an die individuelle

IT-Infrastruktur bestündenviele

Freiheitsgrade, sodass eine

harmonische Integration zusammen

mit den Kunden erleichtert

werde. Bestehende Maschinen

könnten jederzeit nachgerüstet

werden.

VERSTÄNDLICH „Die Usability

ist für uns ein besonders wichtiger

Punkt“, ergänzt Markus Irle,

Vice President Firewall &Security

bei Lancom Systems, „denn

ein großer Anteil von Cybersecurity-Zwischenfällen

ist auf Fehler

in der Benutzung zurückzuführen,

nicht auf die Sicherheitstechnologien.“

Durch verringerte

Komplexität lasse sich diese

Herausforderung bewältigen. pm

www.lancom-systems.de

www.optima-packaging.com/

cybersecurity

1,4 Millionen Likes: Wasden TikTok-Kanal von

Ziehl-Abegg so erfolgreich macht.

Der nicht mehr ganz so junge

Chef verzweifelt an digitalen

Tools oder macht sich

mit vermeintlich coolen Tanzbewegungen

lächerlich. Auch seine

jungen Mitarbeiterinnen bekommen

ihr Fett weg: Die Personalreferentin

dreht wegen wöchentlicher

Änderungen der Corona-Regeln

fast durch, ihre Kollegin stolpert

gerade noch rechtzeitig zur

Teams-Besprechung ins Büro. Die

Kurzvideos auf dem TikTok-Kanal

von Ziehl-Abegg sind humorvoll

und bewusst überdreht und stellen

doch oft typische Szenen aus

der Arbeitswelt dar.

Vielleicht macht sie das so beliebt:

Der Kanal hat fast 68 000

Follower und wurde 1,4 Millionen

Choreografie: Auch viele

Tanzvideos finden sich auf dem

Kanal.

Foto: Ziehl-Abegg

mal geliked. Eine weitere Erklärung

für den Erfolg hat der Leiter

der Öffentlichkeitsarbeit Rainer

Grill, der den Kanal zusammen

mit Rebeca Amlung vom E-Learning

im Produktmanagement sowie

Personalentwicklerin Sophie

Grill betreibt: Der Algorithmus

von TikTok arbeite content-, nicht

statusgetrieben. Neue Inhalte werden

nicht nur den eigenen Kontakten

angezeigt, sondern allen

Usern, denen sie gefallen könnten.

Eine hohe Anzahl von Kontakten

zahlt sich also nicht unbedingt

aus, kreative und professionell

umgesetzte Ideen dagegen schon.

ZIELGRUPPE Nur eines habe sie

überrascht, sagt Grill: „Wir dachten

dass TikTok eine Plattform für

Jugendliche ist.“ Tatsächlich aber

würden die Videos vor allem von

Berufstätigen angeschaut, die sich

mit den dargestellten Büroszenen

besser identifizieren können.

Statt der erhofften Azubis gewann

Ziehl-Abegg dadurch neue Fachkräfte:

„Mindestens eine Person

hat sich bei uns beworben, weil

sie auf TikTok auf uns aufmerksam

geworden ist.“

flu

www.tiktok.com/@ziehl_abegg

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06 Blickpunkt

November 2021 IJahrgang 20 INr. 230

Gefahr für den

Aufschwung

Aktuell hat Deutschland die höchste Inflationsrate seit 30 Jahren.

Preissteigerungen lassen nicht nur Verbraucher aufstöhnen, hohe

Rohstoff- und Energiekosten bedrohen auch das wirtschaftliche

Wachstum. Verschärft wird die Problematik der teureren Preise

zusätzlich durch gerissene Lieferketten. VONADINA BAUER Höchststand: Für Kraftstoffe müssen Verbraucher gerade tief in die Taschen greifen. Foto: NPG-Archiv

Obbei derFahrt an die Tankstelle,

beim Gang durch

den Supermarkt oder etwa

beim Hausbau – Verbraucher

machen gerade eine schmerzliche

Erfahrung: Alles wird teurer!

Laut Statistischem Bundesamt

lag die Inflationsrate in Deutschland

−gemessen als Veränderung

des Verbraucherpreisindex zum

Vorjahresmonat – im Oktober

bei plus 4,5 Prozent. Eine höhere

gab es seit 1993 (plus 4,6 Prozent)

nicht mehr.Sosind die Preise

für Lebensmittel beispielsweise

in den vergangenen Monaten

überdurchschnittlich stark gestiegen.

Laut Statistischem Bundesamt

sind Brot, Milch, Fleisch und

Co. im Vergleich zum Vorjahr um

fast fünf Prozent teurer, beim Gemüse

beträgt die Preissteigerung

sogar fast zehn Prozent.

PREISTREIBER Mehr Geld in

die Hand nehmen muss auch, wer

baut. Die Preise für entsprechendes

Material sind binnen Jahresfrist

um durchschnittlich 6,1 Prozent

gestiegen. Ein Grund ist auch

hier die anziehende globale Konjunktur.

Die Preise für Dienstleistungen

insgesamt lagen im

September 2021 um 2,5 Prozent

über dem Niveau des Vorjahresmonats.

Für einen Restaurantbesuch

mussten Verbraucher durchschnittlich

3,7 Prozent mehr bezahlen.

Der größte Treiber für die Preissteigerung

sind allerdings die

Energiekosten. Laut Statistischem

Bundesamt kostete Heizöl

in diesem Herbst rund 76,5

Prozent mehr als im Vorjahr. Damals

hatte der Ölpreis allerdings

durch Corona auch einen Tiefststand

erreicht. Insgesamt sind die

Kraftstoffe binnen zwölf Monate

um 28,4 Prozent teurer geworden.

Laut ADAC haben die Kosten

für Diesel und Benzin damit ein

Neunjahreshoch erreicht.

BREMSEFFEKTE Worüber Privatpersonen

stöhnen, macht auch

vor der heimischen Wirtschaft

nicht Halt. Hier spitzt sich die Situation

der Rohstoffpreise entlang

der Lieferketten zu. So sehen auch

die Firmen in der Region aktuell

die Mehrkosten für Energie als Risiko

Nummer Eins, noch vor dem

Fachkräftemangel und den Auswirkungen

der Corona-Pandemie.

In der neuesten Konjunkturumfrage

der IHK Heilbronn-Franken

fühlen sich 64 Prozent der heimischen

Betriebe davon bedroht. Im

Fahrzeugbau fürchten sogar 86

Prozent der Betriebe die hohen

Kosten als größte Gefahr für weiteres

Wachstum, ebenso wie drei

Viertel der zahlreichen Maschinenbauer

aus Heilbronn-Franken.

Gravierend ist der Anstieg

auch im Hotel- und Gaststättengewerbe:

Mehr als die Hälfte aller

Unternehmen machen hier

momentan die Energie- und Rohstoffpreise

als großes Geschäftsrisiko

aus. Im Vorquartal waren es

nicht einmal 33 Prozent.

LIEFERKETTEN Neben den erhöhten

Kosten für Energie und

Rohstoffe, treiben auch die gerissenen

Lieferketten aktuell die

Preise in die Höhe. Ob tagelange

Blockaden des Suezkanals, Hafenschließungen

in China oder

pandemiebedingte Ausfälle von

Schiffspersonal –der wirtschaftliche

Aufschwung in Industrie

und Handwerk wird durch die

zahlreichen Lieferschwierigkeiten

gebremst. Das hat zur Folge,

dass zwei Monate vor Weihnachten

schon so manche Artikel, die

gerne als Geschenke unter dem

Baum landen, richtig knapp geworden

sind. Das gilt wegen des

weltweiten Mangels an Computer-Chips

vor allem für Elektronikgeräte,

aber auch für Fahrräder

oder Möbel. Oftmals fehlt

hier der Nachschub aus Asien –

70 Prozent der deutschen Firmen

klagten im Oktober über Probleme

bei der Beschaffung von Vorprodukten

und Rohstoffen. Und

in vielen Fällen ist noch kein Ende

in Sicht: Klaus Wohlrabe, Experte

des ifo-Instituts, vermutet: „Für

die meisten Produkte könnte

der Rückstau im ersten Halbjahr

2022 abgebaut werden. Bei Chips

und Halbleitern könnte das aber

bis ins Jahr 2023 dauern“.

Auch die Wirtschaftsweisen haben

daher ganz aktuell ihre Konjunkturprognosen

gesenkt. Sie

gehen aufgrund der „vielfältigen

Liefer- und Kapazitätsengpässe“

nur noch von einem Wachstum

von 2,7 Prozent in diesem Jahr

aus. Im Frühjahr sagte der Sachverständigenrat

noch einen Anstieg

des Bruttoinlandsprodukts

von 3,1 Prozent voraus, vor einem

Jahr wurde sogar ein Plus von 3,7

Prozent prognostiziert.

„Corona bleibt eine Belastung“

Die Pandemie verringert weltweit die Produktionskapazitäten und erschwert den Transport, sagt Christof Geiger,stellvertretender Hauptgeschäftsführer

der IHK Heilbronn-Franken. Er rät den Betrieben zur Diversität in ihren Lieferketten. INTERVIEW VONFRANK LUTZ

REGIOBUSINESS Es begann

mit Holz und Mikrochips, inzwischen

sind fast alle Warengruppen

betroffen: Was sind die Ursachen

für die derzeitige Rohstoffknappheit?

Was hat Corona damit

zu tun?

CHRISTOF GEIGER Lieferschwierigkeiten

sowie deutliche

Preissteigerungen bei Vorprodukten

und Rohstoffen machen

derzeit nicht nur der international

orientierten deutschen Industrie

zu schaffen. Sie treffen Betriebe

aller Branchen und Größenklassen,

wie eine bundesweite

IHK-Umfrage unter knapp

3000 deutschen Unternehmen im

In- und Ausland zeigt. Als Gründe

für die Rohstoffengpässe nennen

die Unternehmen vor allem

eine gestiegene Nachfrage sowie

– angesichts der unterschiedlichen

Entwicklung des Pandemiegeschehens

in der Welt –zugeringeProduktionskapazitäten

und

Transportprobleme. Bei Letzteren

machen sich unter anderem

der aktuelle Containermangel sowie

fehlende Frachtkapazitäten

bei Schiffen, Straßen und Schienen

sowie Flugzeugen bemerkbar.

REGIOBUSINESS Welche Auswirkungen

haben die Rohstoffengpässe

für die Unternehmen in

der Region?

CHRISTOF GEIGER Die Konjunkturerholung

ist kein Selbstläufer,

wie die nachlassenden

Geschäftserwartungen der Unternehmen

bei der aktuellen

Konjunkturumfrage der IHK Heilbronn-Franken

zeigen. Die Corona-Pandemie

bleibt eine Belastung.

Unterbrochene Lieferketten

und Preissteigerungen wirken

sich für viele regionale Unternehmen

negativ aus. Die größten Sorgen

bereitet auch den Betrieben

in Heilbronn-Franken derzeit das

Thema Rohstoffversorgung. 64

Prozent der Betriebe gaben bei

der IHK-Konjunkturumfrage hohe

Energie- und Rohstoffpreise als

ernsthaftes Geschäftsrisiko an.

REGIOBUSINESS Bei welchen

Rohstoffen und Vorprodukten

herrscht der größte Mangel?

CHRISTOF GEIGER Zu spüren

bekommen Unternehmen die Lieferengpässe

und Preisanstiege

derzeit insbesondere bei direkten

Vorprodukten, Stahl, Aluminium,

Kupfer und Holz.

Verpackungen sind durch alle

Branchen hinweg ebenfalls Mangelware,

genauso wie Elektronikkomponenten.

In der Fahrzeugindustrie

fehlen, ganz massiv, Halbleiter.

Der Einzelhandel berichtet

unter anderem von Engpässen bei

Textilien.

REGIOBUSINESS Gibt es bestimmte

Branchen, die es besonders

hart trifft?

Aussichten: Die Verbraucher müssen sich auf einige Preissteigerungen und Wartezeiten bei der Lieferung

einstellen, erwartet Christof Geiger.Das Weihnachtsgeschäft sieht er aber nicht in Gefahr. Foto: IHK Heilbronn-Franken

CHRISTOF GEIGER In vielen

Industriezweigen sind nahezu

alle Betriebe derzeit von Rohstoffknappheiten

oder deutlichen

Preisanstiegen betroffen. Laut der

bundesweiten IHK-Umfrage berichten

über 90 Prozent der Unternehmen

etwa aus der Gummi-

und Kunststoffindustrie, Metallindustrie

und Chemieindustrie

davon. In der Fahrzeugindustrie

sind es 92 Prozent, in der Elektrotechnik

85 Prozent. Im Baugewerbe

sehen sich 94 Prozent der

Betriebe mit diesen Herausforderungen

konfrontiert. Aber auch

in anderen Branchen ist die Lage

angespannt. So machen sich im

Einzelhandel mit 83 Prozent, bei

Transport- und Logistikbetrieben

mit 67 Prozent sowie mit 48 Prozent

bei sonstigen Dienstleistern

Knappheiten und Verteuerungen

deutlich bemerkbar. Nur vereinzelt

berichten Unternehmen, dass

sie zwar Lieferschwierigkeiten in

den vergangenen Monaten hatten,

diese aber nicht mehr aktuell

sind.

REGIOBUSINESS Wasraten Sie

betroffenen Unternehmen in der

Region, die derzeit nur schwer an

bestimmte Rohstoffe und Vorprodukteherankommen?

CHRISTOF GEIGER Wir raten

zu einer möglichst hohen Diversität

innerhalb der Lieferketten.

Allerdings ist natürlich auch festzustellen,

dass sich der Rohstoffmangel

durch nahezu alle Geschäftsbereiche

zieht. Dies etwa

durch neue Produktionsverfahren

oder Lieferanten kurzfristig

zu kompensieren, ist nur schwer

möglich. Außerdem sollten die

Chancen, die die Globalisierung

bietet, nicht im Zuge der Corona-Krise

verspielt werden. Für

die stark exportorientierte deutsche

Wirtschaft wären neuer, zusätzlicher

Protektionismus und

ein Rückzug ins Nationale verheerend.

Stattdessen gilt es, internationale

Wertschöpfungsketten auf

der Grundlage von regelbasiertem

Handel zu erhalten.

REGIOBUSINESS Welche Folgen

bekommen die Verbraucher

zu spüren?

CHRISTOFGEIGER Unter anderem

ist zu erwarten, dass sich die

gestiegenen Kosten auch auf die

Endprodukte, das heißt auf den

Verbraucher, preissteigernd auswirken

werden.

REGIOBUSINESS Ist vielleicht

sogar eine Lebensmittelknappheit

zu befürchten?

CHRISTOFGEIGER Nein, davon

ist nicht auszugehen.

REGIOBUSINESS Aber ist das

Weihnachtsgeschäft jetzt etwa in

Gefahr?

CHRISTOF GEIGER Wir erwarten

keine größeren Störungen im

näher rückenden Weihnachtsgeschäft.

Bei einzelnen, besonders

gefragten, meist Elektro-Artikeln,

könnte es allerdings zu Wartezeiten

bei der Lieferung kommen.

REGIOBUSINESS Besteht denn

Hoffnung, dass sich die Lage in

absehbarer Zeit wieder entspannen

wird?

CHRISTOF GEIGER Eine derartige

Prognose lässt sich nur

schwer abgeben. Hier sind viele

Variablen im Spiel. Mit einer

Besserung der Angebotsengpässe

wird voraussichtlich allerdings

erst im Laufe des kommenden

Jahres zu rechnen sein.


November 2021 IJahrgang 20 INr. 230

Blickpunkt 07

Zu Land, zur See oder in der Luft:

Frachttransport ist so teuer wie nie

Für die Unternehmen der Logistikbranche

folgt eine Hiobsbotschaft

auf die nächste:

Knappe Frachtkapazitäten, hohe

Treibstoffpreise und eine eklatante

Lücke in der Personaldecke

kommen zusammen und lassen

die Preise explodieren. Die Sendungsflut

der vergangenen Monate

führte die Betriebe an ihre Belastungsgrenzen.

Um das gegenüber

Vorkrisenniveau um bis zu

20 Prozent gestiegene Sendungsvolumen

überhaupt noch bewältigen

zu können, mussten die Stückgutnetzwerke

in den zurückliegenden

Monaten zusätzliches Personal

rekrutieren. Die Folge: Die

Personalkosten der Unternehmen

stiegen im Schnitt um 5,1 Prozent.

Glück hatte, wer zum Beispiel

Lkw-Fahrer zum Einstellen

fand. „Ich erwarte englische Verhältnisse“,

Roland Rüdinger, Inhaber

der Krautheimer Spedition

Rüdinger. Auf der Insel sind Fahrer

so knapp, dass viele Lieferketten

kaum mehr funktionieren.

„Anders als bei einer vergleichsweise

kurzfristig möglichen Anpassung

des Personalbestands

sind zusätzliche Umschlagkapazitäten,

Flurfördertechnik und Logistikimmobilien

planungs- und

kapitalintensiv und hinken der

Mengenentwicklung hinterher“,

Die Preise für Fracht kennen momentan nur eine Richtung –nach oben. Die globalen

Lieferketten sind zum Bersten gespannt. Das Resultat dieser Entwicklung sind Engpässe

in vielen verschiedenen Branchen. Für den Logistikunternehmer Roland Rüdinger aus

Krautheim sind die hohen Preise für den Transport von Waren zum Teil hausgemacht

und passen ins Bild der Zeit. VONMARIUS STEPHAN

schreibt der Bundesverband Spedition

und Logistik (DSLV) in seiner

Bewertung der Lage.

TREIBSTOFFPREISE Auch die

Entwicklung der Dieselpreise –

ein Plus von 17,8 Prozent –hat

zum Kostenanstieg beigetragen.

„Die Kosten reichen wir an unsere

Kunden durch“, sagt Rüdinger.

Die hohen Preise für Luftfracht

erklärt der Transportunternehmer

so: „Weil weniger Passagiermaschinen

fliegen fehlt dort

die Beiladekapazität. Nur-Frachter

sind deutlich teurer, weil die

Kombination mit den Passagieren

fehlt.“ Auf dem Land kommt

erschwerend noch die aktuelle

Knappheit des Reinigungsstoffes

Ad-Blu hinzu. Dieser muss Dieselmotoren

in Lkw zugesetzt werden,

um ihre Abgase sauberer zu

machen. Das Gemisch verteuerte

sich in kurzer Zeit von 19 Cent je

Liter auf fast 70 Cent je Liter. Zuletzt

hatten die Hersteller von Ad-

Logistikkette: Vorden Häfen stauen sich die Schiffe,anLand fehlen die Fachkräfte zum Weitertransport der

Waren. Für die Kunden bedeutet dies längere Lieferzeiten und höhere Kosten.

Foto: dpa

Blu die Produktion gedrosselt, da

das zur Herstellung nötige Gas

im Einkauf zu teuer wurde. Nun

droht eine Knappheit. Rüdinger:

„Sollte Ad-Blu nicht mehr lieferbar

sein, wird es schwierig, weil

wir dann nicht mehr fahren können.

Die Lkw-Motoren gehen in

so einem Fall in Leistungsreduktion

und bleiben dann stehen.“ Es

gebe zwar Möglichkeiten, die Sensorik

auszuschalten und den Motor

ohne den Zusatzstoff zu betreiben,

dies sei jedoch illegal, weiß

der Transportunternehmer. Perspektivisch

sehen sich die Speditionen

mit weiteren Kostenbelastungen

konfrontiert, die sich

vor allem aus dem fortschreitenden

Fachkräftemangel, besonders

dem Mangel an Berufskraftfahrern,

und einer nachfragebedingten

Verknappung des verfügbaren

Frachtraums ergeben. Die

Holzpreisentwicklung führt zudem

zu steigenden Kosten für die

Beschaffung von Ladehilfsmitteln

wie Paletten. Im Index des DSLV

schlagen die Kosten unter dem

Strich mit einer Erhöhung um aktuell

3,5 Prozent zu Buche. Dem

DSLV-Kostenindex liegen die Daten

von 111 Depots führender

Logistiknetzwerke zugrunde, die

jährlich ein Volumen von 21,6

Millionen Stückgutsendungen bearbeiten.

RISIKEN Rüdinger sieht das

Chaos am Frachtmarkt kritisch:

„Für eine gute Logistik braucht

es planbare Zustände. Wenn diese

aber nicht planbar sind, entstehen

Lücken. In der Pandemie

wurden Kapazitäten abgebaut, die

nun fehlen. Die Transportleistung

war lange Zeit viel zu schlecht

bezahlt“, resümiert er. Hinzu

kommt: „Die Gesellschaft möchte

höhere Transportpreise, weshalb

der CO 2

-Preis nicht hoch genug

sein kann. Das passt genau in den

Zeitgeist. Außerdem soll ja nur

noch regional eingekauft werden.

Die hohen Transportpreise unterstützen

diese Geisteshaltung“, sagt

Rüdinger.

Nachfrage treibt den Preis

Der Holzmarkt hat sich beruhigt. Engpässe gibt es aber immer noch.

VONKERSTIN DORN

„In Zukunft

brauchen wir

noch mehr Holz,

das wir schon

jetzt nicht

haben.“

Einen vergleichbaren Sommer

habe er in seinen 25

Jahren Berufspraxis noch

nicht erlebt, sagt Markus Luithardt,

Geschäftsführer der Beck

Holzbau GmbH in Braunsbach.

Bis auf 385 Prozent seien die Bezugspreise

für einzelne Holzarten

zeitweise geklettert. Mittlerweile

sei dieser Engpass überstanden

und die Preise hätten sich auf einem,

wenn auch recht hohen Niveau

eingependelt. Man sei mit einem

blauen Auge davongekommen:

Auf einer Baustelle musste

der Termin um ein paar Wochen

nach hinten geschoben werden,

wofür der Bauherr glücklicherweise

Verständnis gezeigt habe.

Unterzeichnete Verträge habe

man einhalten können, doch dort

wo die Unterschrift noch fehlte,

habe man nachverhandeln müssen.

„Das hat Geld gekostet, und

das nicht wenig.“ Aber die Phase

der Lieferengpässe sei noch nicht

überwunden: Auch bei Heizungen,

Fenstern, Rollläden und deren

Motoren oder bei Dämmstoffen

sei die Beschaffung noch immer

schwierig, was sich auch auf

die Planungs- und Fertigungszeit

für ein Ein- bis Zwei-Familien-Haus

auswirke.

Auch die Firma Schlosser Holzbau

aus Jagstzell haben die Preisturbulenzen

getroffen. Geschäftsführer

Josef Schlosser erinnert

sich noch an die Preisschwankungen

in den Jahren 2006 und

2007, die aber nicht so extrem

wie in den letzten 18 Monaten waren.

Auch seine Firma musste daraufhin

die Preise anpassen. Man

habe sich mit den Kunden darauf

verständigt, „nur den Mehrpreis

in Euro auf den Einkaufspreis aufzuschlagen.“

Auch bei Schaffitzel

in Sulzdorf konnten die Preise

in Einzelfällen und nach Absprache

korrigiert werden. „Bei

vielen Aufträgen mussten wir allerdings

die kalkulierten Preise

aus dem letzten Jahr halten“, sagt

Geschäftsführer Jörg Schaffitzel.

Gleiches gilt auch für die Firma

Bauer Holzbau in Satteldorf-Gröningen.

„Den Löwenanteil haben

wir geschluckt“, sagt Walter Bauer,

manche Kunden haben unter

Umständen etwas länger warten

müssen.

Schlosser, Luithardt und Bauer

sehen die jüngsten Entwicklungen

in einem Nachfrage-Boom

aus China und den USA begründet.

„Aber auch insgesamt verzeichnen

wir eine wachsende

Nachfrage nach Holz, weil sich

das gesellschaftliche Bewusstsein

und die politischen VoraussetzungeninRichtung

nachhaltiges Bauen

verändert haben“, ist sich Josef

Schlosser sicher.Die steigende

Nachfrage in Verbindung mit der

Globalisierung würde dazu führen,

dass Holz, ähnlich wie Stahl,

zu einer international gehandelten

„Währung“ würde. Die Firma

Schlosser habe zwischenzeitlich

für eine Kubikmeter Brettschichtholz

statt 460 bis 480 Euro 1000

Euro zahlen müssen. Mittlerweile

sei man wieder bei 600 Euro.

Preisanpassungen

waren überfällig

Ein Preisniveau, das auch Walter

Bauer von Bauer Holzbau

aus Satteldorf-Gröningen vertretbar

findet. „Der Holzpreis war

im Vergleich zur Wertigkeit des

Rohstoffs zu niedrig“, sagt der

Fachmann, der sich auch in verschiedenen

Gremien engagiert.

Eine Preisanhebung hätte schon

eher, allerdings schrittweise über

mindestens zwei Jahre geschehen

müssen. Dann wäre eine Preissteigerung

auf das Anderthalbfache

auch den Bauherren zuzumuten

und müsse allen Beteiligten,

auch den Waldbesitzern zugute

kommen. Schließlich spiele Holz

eine entscheidende Rolle, wenn

es um CO 2

-Neutralität und das Erreichen

der Klimaziele gehe. Bis

zu einem Grad könne die Erderwärmung

durch den vermehrten

Holzbau reduziert werden, habe

das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung

berechnet, weiß

Bauer.

Doch um überhaupt verstärkt mit

Holz bauen zu können, müsse

die Versorgungssicherheit für die

Ursachen: Der hohe Bedarf an Fichtenholz in den USA und China

sowie die gestiegenen Exporte haben die Preise für den nachhaltigen

Rohstoff im Sommer in die Höhe schnellen lassen. Foto: dpa /Thomas Frey

nächste und übernächste Generation

geschaffen werden, sei es,

durch Wiederaufforstungen und

klimawandelfähige Baumarten

oder durch neue Verbundwerkstoffe.

Bauer dazu: „In Zukunft

brauchen wir noch mehr Holz,

das wir schon jetzt nicht haben.“

Die Herausforderung sei nicht der

gegenwärtige Engpass –der sei

ein ähnliches Phänomen wie der

Klopapiermangel am Anfang der

Pandemie –sondern die Versorgungssicherheit

in der Zukunft.

Doch die Turbulenzen amHolzmarkt

haben ihre Spuren hinterlassen:

„Unsere Preise sind um

rund 20 bis 30 Prozent gestiegen“,

sagt Josef Schlosser, „Aber

der Markt ist agil und wir befinden

uns in einer stark wachsenden

Branche.“ Das bekräftigt

auch Jörg Schaffitzel: Nach wie

vor sei das Bauen mit Holz ein

Trend und auch unter wirtschaftlichen

Gesichtspunkten wettbewerbsfähig

und attraktiv.

Derzeit liege die Holzbauquote,

also die Anzahl der genehmigten

Gebäude, die überwiegend mit

Holz gebaut wurden, bei den Einund

Zweifamilienhäusern bundesweit

bei rund 23, in Baden

Württemberg sogar bei 40 Prozent,

sagt Walter Bauer. „Um die

Klimaziele zu erreichen, müssen

wir die 40 Prozent bei allen Gebäuden

erreichen.“


08 Firmen &Märkte

November 2021 IJahrgang 20 INr. 230

Reger Austausch über Innovation

Das siebte Prälaturforum Kirche –Wirtschaft traf sich in Crailsheim: Unter der Überschrift „Innovationskultur im digitalen Zeitalter“ war

dasNetzwerk beim Verpackungsmaschinenbauer Schubert zu Gast. VONMARIUS STEPHAN

Wenn man über innovative

Unternehmen nachdenkt,

dann kommen einem

Namen wie Google, Apple,

Uber oder Teslainden Sinn, alles

Unternehmen, die mit Sicherheit

am Puls der Zeit sind“, eröffnete

Rolf Kummer, Vorsitzender der

Regionalgruppe Heilbronn des

Arbeitskreises Evangelischer Unternehmer

in Deutschland (AEU)

den Abend. „Aber man darf dabei

nicht vergessen, dass viele Mittelständler

das Thema Innovation

und Kreativität, Erfindergeist

und Pionierarbeit schon seit Jahrzehnten

praktizieren und ihre Unternehmen

dadurch langfristig

erfolgreich gemacht haben“, so

Kummer, der selbst Geschäftsführer

der Firma Schneider in Nordheim

bei Heilbronn ist.

Interessante Einblicke

beimWeltmarktführer

Rund 40 Besucher konnten bei

Schubert einen Blick hinter die

Kulissen des Weltmarktführers

werfen. Der geschäftsführende

Gesellschafter Ralf Schubert führte

durch die Geschichte des Unternehmens,

die 1966 mit seinem

Vater Gerhard und dem SKA, dem

Pionier: Ralf Schubert führte durch die Geschichte des Unternehmens.

„Schubert Kartonaufrichter“, der

ersten Maschine aus dem Hause

Schubert, begann.

Mit vielen eigenen Ideen führte

Gerhard Schubert sein Unternehmen

von Meilenstein zu Meilenstein,

formulierte bereits 1984

gegenüber dem damaligen Ministerpräsidenten

Baden-Württembergs,

Lothar Späth, bei einem

Foto: Marius Stephan

Firmenbesuch, dass er nun Kameras

zur Erkennung von Produkten

auf dem Fließband und zur Steuerung

der Roboterarme einsetzen

wolle.

Eine Innovation von vielen, die

auch in das Image der Firma

übergingen: „Wir haben vor acht

Jahren im Rahmen unserer Marketingstrategie

untersucht, wie

Kunden und Mitarbeiter über uns

denken. Und dabei kam heraus:

Die Firma Schubert ist verbunden

mit dem Wort Innovation“, sagt

Ralf Schubert.

VerschiedeneFaktoren

begünstigen Innovation

Doch gibt es ein Prinzip Innovation?

Eine Methode, die am Ende

innovative Ideen produziert? Nicht

unbedingt, meint Ralf Schubert,

aber es gebe Grundsätze, welche

die Innovation begünstigen

können. Für ihn gehören kreative

Mitarbeiter, Vielfalt, Freiräume

und vor allem Spaß an der

Arbeit dazu. Mut zum Zufall und

ein gewisser Termindruck seien

ebenfalls begünstigende Faktoren.

Und: „Wenig Fragen, keine

Studien lesen“, schmunzelt der

Unternehmer. Sokönne man frei

an Probleme herangehen und sei

nicht bereits auf einem Weg, der

die Optionen einengt. Schubert

will der sein, der kopiert wird,

nicht derjenige, der bei der Konkurrenz

abschaut. Deswegen gab

sein Vater auch vor langer Zeit

einmal Patente an Mitbewerber

heraus, um alle hungrig und bei

scharfem Verstand zu halten. Nie

stehenbleiben, ist die Devise.

Das Unternehmen bleibt seiner

Innovationsstrategie treu. Seit einigen

Jahren entwickelt ein hauseigenes

Start-Up sogenannte Co-

Bots und auch bei der Digitalisierung

ist Schubert vorne dabei.

Von einer gelungenen Veranstaltung

sprach Friederike Wagner,

Dekanin im Kirchenbezirk Crailsheim,

die ebenfalls Mitglied der

Regionalgruppe Heilbronn ist und

durch ihre Kontakte zur Familie

Schubert den Abend in Crailsheim

möglich machte. Der Arbeitskreis

organisiert die Treffen des Unternehmernetzwerkes

und versteht

sich als Bindeglied zwischen Kirche

und Wirtschaft. Der AEU sieht

die gesellschaftliche Aufgabe seiner

Unternehmer „vor allem im

nachhaltigen und erfolgreichen

Wirtschaften als Grundlage für Innovation,

Investition, Risikovorsorge

und gesamtgesellschaftlichen

Wohlstand“.

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Ausgezeichnet: Das Team des Automobilforum Stegmaier in Crailsheim wurde mit dem „Ford Chairman

Award 2020“ für eine herausragende Verkaufs- wie auch Serviceleistung geehrt, den das Autohaus direkt

bei der ersten Bewerbung gewinnen konnte.

Foto: Marius Stephan

Die Besten in Europa

Automobilforum Stegmaier vom Hersteller Ford geehrt.

Insgesamt 30 Ford Partner

aus Deutschland haben

2020 im europäischen Vergleich

herausragende Ergebnisse

bei der Kundenzufriedenheit

erzielt und werden daher mit

dem „Ford Chairman’s Award“

ausgezeichnet. Damit gehören

sie zu den besten 200 Ford

Partnern in Europa, die für ihre

Leistung entsprechend geehrt

werden. Insgesamt zählt Ford

in Europa mehr als 6000 Partner,über

1800 von ihnen haben

ihren Standort in Deutschland.

Bei der begehrten europäischen

Auszeichnung wird sowohl die

Leistung beim Neuwagenverkauf

als auch im Service bewertet.

Für das Automobilforum Stegmaier

aus Crailsheim ist es der

erste Gewinn des Awards –direkt

bei der ersten Bewerbung.

„Für uns ist das eine Ehre, solch

einen Preis auf europäischer

Ebene zu erhalten. Die Teamleistung

machte dies möglich“,

sagt Automobilforum-Inhaber

Thomas Stegmaier.

Die Auszeichnung ist für Ford

und seine europäischen Partner

in Handel und Service von

außerordentlicher Wichtigkeit.

Ford führt regelmäßig Messungen

und Untersuchungen zur

Kundenzufriedenheit durch.

Die mit dem „Ford Chairman’s

Award“ ausgezeichneten Betriebe

konnten die Erwartungen im

vergangenen Jahr in diesem Bereich

nicht nur erfüllen, sondern

sogar übertreffen, weshalb

der Preis für Ford und seine

Partner einen außerordentlich

hohen Stellenwert hat.

Das preisverleihende Unternehmen

ist die Ford-Werke GmbH,

ein deutsches Automobilunternehmen

mit Sitz in Köln. Das

Unternehmen beschäftigt an

den beiden Standorten Köln und

Saarlouis mehr als 24 000 Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter.

Seit der Gründung des Unternehmens

im Jahr 1925 wurden

mehr als 40 Millionen Fahrzeuge

produziert.

mst

www.afs-cr.de

www.ford.de


November 2021 IJahrgang 20 INr. 230

Politik &Wirtschaft 09

Kaufkraft für die Region

Im Landkreis Schwäbisch Hall gilt seit November ein einheitliches Gutscheinsystem.

Arbeitgeber können ihren Angestellten damit steuerfrei etwas Gutes tun.

Gemeinsam: Landrat Gerhard Bauer (re.) und Crailsheims Oberbürgermeister Dr.Christoph Grimmer

präsentieren die landkreisweit gültigen Arbeitgeber-und den Crailsheimer Horaffen-Gutschein. Foto: NPG-Archiv

Seit November gibt es das

landkreisweite Gutscheinsystem

der WFG Schwäbisch

Hall, das gemeinsam mit

Partnern aus dem Landkreis entwickelt

wurde. Unter dem Namen

#Heimatkaufen soll so

Kaufkraft im Landkreis gehalten

werden.

Gemeinsam mit der Stadtverwaltung

Crailsheim, dem Verein

Stadtmarketing Crailsheim und

weiteren Partnern wie der Sparkasse

Schwäbisch Hall-Crailsheim

und der VR Bank Heilbronn-Schwäbisch

Hall, die das

Projekt auch finanziell unterstützen,

hat die Wirtschaftsförderungsgesellschaft

des Landkreises

Schwäbisch Hall ein in dieser

Form einmaliges Pilotprojekt

entwickelt. Erstmals umfasst ein

Arbeitgebergutscheinsystem den

gesamten Landkreis und ermöglicht

damit auch die Einlösung

von Gutscheinen in allen Akzeptanzstellen

im Landkreis. Als

zweites Standbein des Systems

können kommunale Gewerbevereine

oder die Kommunen des

Landkreises einen auf die jeweilige

Kommune beschränkten Geschenkgutschein

anbieten. Beide

Systeme sind technisch miteinander

verknüpft und mit der

Firma AVSwurde ein passender

Partner für die Abwicklung und

Umsetzung gefunden. „Mit dem

Projekt sollen die von der Corona

Krise stark betroffenen Branchen

wie Einzelhandel, Dienstleistung

und Gastronomie im

Landkreis unterstützt werden,

indem die Kaufkraft gezielt in

der Region gehalten wird. Wenn

wir die Attraktivität und Vielfalt

unserer Innenstädte erhalten

wollen, müssen wir lokal agieren

und vor Ort einkaufen“, sagt

Landrat Gerhard Bauer über das

neue Angebot im Landkreis.

Ab 2022 sind 50 Euro

steuerfrei möglich

Der neue Arbeitgebergutschein

kann von Firmen monatlich im

Wert von bis zu 44 Euro steuerfrei

an Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter ausgegeben werden,

vom Jahr 2022 an sind sogar

50 Euro monatlich möglich.

„Mit dem Arbeitgebergutschein

können Unternehmen unabhängig

von ihrer Größe den Mitarbeitenden

einen Benefit gewähren

–egal obeinmal jährlich

oder häufiger. Die Beträge können

von den Beschäftigten auf

dem personalisierten Gutschein

auch für größere Anschaffungen

angespart werden,“ so WFG-Geschäftsführer

David Schneider.

Jedes Gutscheinsystem lebt von

einer möglichst großen Anzahl

an Einlöse- beziehungsweise

Akzeptanzstellen. „Bei der Auswahl

des Betreibers war es für

die Projektpartner wichtig, möglichst

viele Akzeptanzstellen unkompliziert

einbinden zu können“,

berichtet Schneider. Um

die Gutscheine einlösen zu können,

bedarf es keiner zusätzlichen

Hardware. Sollte die jeweilige

Stadt oder Kommune

auch einen Geschenkgutschein

anbieten, ist die Akzeptanzstelle

für den Arbeitgebergutschein

auch gleichzeitig Einlösestelle

für den kommunalen Geschenkgutschein.

Ein weiterer Bestandteil des

neuen Systems ist der klassische

Geschenkgutschein, den jede

Kommune im Landkreis für ihre

Gewerbetreibenden einführen

kann. Erste Stadt, die das neue

System nutzen wird, ist Crailsheim.

Die Horaffen-Gutscheine

sind im Büro des Stadtmarketingvereins

und im Bürgerbüro

des Rathauses erhältlich. pm

www.heimat-kaufen.de

Abgelöst: Die Vorsitzende der Bürgerinitiative pro Region Friedlinde

Gurr-Hirsch dankt ihrem Vorgänger Jochen K. Kübler (Mi.) und dem

Schatzmeister des Vereins Werner Gassert.

Foto: Kerstin Dorn

Einkaufen nach

der 4G-Regel

Die Bürgerinitiative pro Region Heilbronn-Franken

diskutiert über Landwirtschaft und Ernährung.

Die Regional-Tafel der Bürgerinitiative

pro Region

Heilbronn-Franken hat am

19. Oktober das Thema Landwirtschaft,

Ländlicher Raum und Ernährung

diskutieren können, das

laut Gastgeberin Friedlinde Gurr-

Hirsch von immenser Bedeutung

ist, weil in diesem Sektor mehr

Leute arbeiten als in der Automobilwirtschaft.

Im Carmen-Würth-Forum diskutierten

Jürgen Maurer vom Bauernverband

Hohenlohe-Schwäbisch

Hall-Rems-Murr, Adelheid

Andruschkewitsch, Inhaberin des

Bioland-Restaurants Rose Vellberg,

Steffen Ueltzhöfer, Edeka

Ueltzhöfer, Prof. Dr. Nicole Graf,

Rektorin der DHBW,sowie Andreas

Dürr von der Touristikgemeinschaft

Hohenlohe mit dem Chefredakteur

der Heilbronner Stimme,

Ralf Uwe Heer.

Adelheid Andruschkewitsch, vom

Bioland-Restaurant „Rose“ in

Vellberg-Eschenau mahnt mehr

Kreativität und handwerkliches

Geschick an, wenn es darum geht,

auch weniger gefragte Fleischteile

zu verarbeiten. Jürgen Maurer

wies darauf hin, dass die Reduzierung

von Pestiziden den Arbeitsaufwand

für die mechanische Unkrautbekämpfung

um das Siebenbis

Zehnfache steigert. Das sei mit

der „Geiz ist Geil-Mentalität“ der

Verbraucher nicht vereinbar. Nicole

Graf bringt die 4G-Regelung

ins Gespräch: Die Verbraucher

müssten nach Gesundheit, Glaubwürdigkeit,

Genuss und Gewissen

entscheiden. Ein weiterer wichtiger

Punkt sei es, die Gemeinschaftsverpflegung

für mehr Ökologie

zu sensibilisieren. do

www.pro-region.de

Gastkommentar

Das bisherige Modell hat ausgedient

Walter Döring spricht sich für eine gesetzliche Aktienrente aus –und siehtdie schwedische Vorgehensweise als Vorbild an.

Geld: Reicht die gesetzliche Rente im Alter aus,umden eigenen

Lebensstandard zu halten? Viele Menschen sind skeptisch. Foto: NPG-Archiv

Einer Umfrage der OECD zufolge

sollen mehr als Dreiviertel

aller Deutschen die

Rente als ihre Hauptsorge betrachten.

Die Älteren, die in Bälde

in Rente gehen, fürchten, ihren

gewohnten Lebensstandard nicht

mehr halten zu können oder gar

in die Altersarmut abzurutschen.

Die Jungen, die gerade ins Berufsleben

einsteigen, sehen mit Sorge

in ihre spätere Zukunft, ob es für

sie noch eine „zum Leben ausreichende

Rente geben wird“.

Berechtigte Sorgen, denn ein

Durchschnittsverdiener wird um

2030 weniger als die Hälfte seines

Bruttoverdienstes beziehungsweise

so „um die 73 Prozent seines

Nettoverdienstes zur Verfügung

haben“. Tendenz: unsicher.

Und all das trotz kontinuierlich

steigender Zahlungen des Bundes

aus den Steuermitteln in die

Rentenkasse: 2019 beliefen sich

die Bundeszuschüsse zur deutschen

Rentenversicherung auf

eine Summe von 72,3 Milliarden

Euro. Das waren 26 Prozent des

Bundeshaushalts als direkte Steuerzuschüsse

an die Rentenkasse.

2021 waren es 97,6 Milliarden

Euro; Tendenz: weiter steigend.

Einer Studie der Ludwig-Maximilians-Universität

München zufolge

gerät der Bundeshaushalt

ohne Reformen beziehungsweise

ein „aktives Gegensteuern“ spätestens

„in den 2040er-Jahren in

akute Schieflage“.

Wer dies sehenden Auges einfach

so weiterlaufen lassen möchte,

handelt unverantwortlich und versündigt

sich geradezu an der jüngeren

Generation. Eigentlich ein

Thema für die ach so besorgten

„parents for future“, aber von da

kommt –wie sonstauch –nichts.

Es besteht unbestritten dringender

Handlungsbedarf. Ein Blick

nach Schweden bringt die Lösung:

Dort macht man mit der sogenannten

„Aktienrente“ hervorragende

Erfahrungen. Der staatliche

Pensionsfonds legt einen

Teil der Beträge aller Schweden

in Aktien an. Richard Gröttheim,

der Chef des schwedischen Aktienfonds,

erklärt: „Das System in

Schweden besteht aus zwei Teilen.

80 Prozent der Rentenbeiträge

sind umlagefinanziert, das hat

mit der Börse nichts zu tun. Nur

die restlichen 20 Prozent gehen

in Aktien. Die Beitragszahler entscheiden

sich entweder für 400

verschiedene private Fonds oder

sie entscheiden sich für uns. Die

meisten Schweden entscheiden

sich für unseren staatlichen Pensionsfonds.

Wir haben in den vergangenen

20 Jahren damit im

Durchschnitt 11 Prozent Rendite

erzielt. Die privaten Fonds kamen

dagegen im Schnitt nur auf sieben

Prozent.“

Nun haben in Deutschland zwar

immer noch viele Steuerzahler

Bedenken hinsichtlich des „Aktien-Risikos“,

was vor allem für

die Älteren unter ihnen gilt, denn

in jüngster Zeit zeigen sich die

Jüngeren deutlich „Aktien-affiner“.

Gröttheim verweist bezüglich

dieser „Sorgen der Älteren“

auf wissenschaftliche Erkenntnisse,

„nach denen Aktien die beste

langfristige Geldanlage sind“.

Die Ruhr-Universität Bochum hat

im Februar 2021 in einer Studie

festgehalten: „Mit Hilfe mehrerer

Reformschritte sollen die folgenden

Ziele mit der Aktien-Rente

erreicht werden: Erstens soll

die Anspannung der Rentenfinanzen

deutlich verringert werden,

die die demografische Alterung

unter dem geltenden Recht

in den nächsten Jahren rasch erzeugen

wird. Zweitens soll den

Versicherten ermöglicht werden,

flächendeckend eine ergänzende,

kapitalgedeckte Altersvorsorge

mit hoher Rendite aufzubauen,

mit der sie trotz eines sinkenden

Niveaus umlagefinanzierter Renten

eine angemessene Absicherung

im Alter erreichen. Mit der

Kombination beider Maßnahmen

–Begrenzung der Beitragssätze

des gesetzlichen Rentensystems

und Einführung der Aktienrente –

wird ein echter Systemwechsel innerhalb

der ersten Säule des deutschen

Alterssicherungssytems erreicht.“

Wichtig: Die Altersvorsorge bleibt

aufgeteilt in Arbeitnehmer- und

Arbeitgeberanteil. Neu ist, dass

Dr.Walter Döring

Der gebürtige Stuttgarter Dr. Walter Döring

war lange eine der Galionsfiguren der FDP. Er

warVorsitzenderder Landtagsfraktion und von

1996 bis 2004 Wirtschaftsminister von Baden-

Württemberg. Heute arbeitet der 67-Jährige

als Consultant, hält Vorlesungen an Hochschulen

und sitzt im Gemeinderat in Schwäbisch

Hall. Im Kreistag ist er für die Freien Demokraten

politisch aktiv.Döringist Initiator und Mitorganisator

des Kongresses „Gipfel der Weltmarktführer“

in Schwäbisch Hall und gründete

die Akademie Deutscher Weltmarktführer.

neben dem größeren Betrag, der

weiter in die umlagefinanzierte

Rentenversicherung fließt, ein

kleinerer Betrag des Bruttoeinkommens

in eine langfristige,

chancenorientierte und kapitalgedeckte

Altersvorsorge angelegt

wird, die als Fonds unabhängig

verwaltet wird: eben die vorgestellte

Aktienrente.

Tatsache ist, dass das herkömmliche

Modell schlicht und einfach

schon sehr bald nicht mehr finanzierbar

sein wird, dass die Jungen

vom bisherigen Modell nur Nachteile

haben, von einer Aktien-Rente

aber alle profitieren werden;

also ran an diese Reform, die sich

andernorts längst bewährt hat.


10 Kapital &Finanzen

November 2021 IJahrgang 20 INr. 230

Die nächste Fusion steht an

Der Konzentrationsprozess in der heimischen Bankenlandschaft setzt sich fort: Die VR Bank Heilbronn Schwäbisch Hall und die

Raiffeisenbank Hohenloher Land nehmen Gespräche über einen möglichen Zusammenschluss auf. VONFRANK LUTZ

Der Trend zur Konzentration

auf größere Einheiten

in der regionalen Bankenlandschaft

setzt sich weiter

fort. Erst Ende Mai hatten die

Vertreter von VR Bank Schwäbisch

Hall-Crailsheim und Volksbank

Heilbronn mit großer Mehrheit

für den Zusammenschluss ihrer

beiden Häuser zur VR Bank

Heilbronn Schwäbisch Hall votiert,

jetzt zeichnet sich schon die

nächste Fusion ab: Die neu entstandene

„Bank der Regionen“

nimmt Gespräche mit der Raiffeisenbank

Hohenloher Land über

einen möglichen Zusammenschluss

auf.

Das künftige Geldinstitut soll

den Namen „VR Bank Heilbronn

Schwäbisch Hall Hohenlohe“ tragen.

Der Entschluss fiel bei einer

Klausurtagung Ende Oktober und

wurde Anfang November bei einem

Pressegespräch in Bretzfeld

öffentlich gemacht.

Meilenstein: Bei der VR Bank Heilbronn Schwäbisch Hall –hier die Hauptstelle in Schwäbisch Hall –

wird schon der nächste Zusammenschluss geplant.

Foto: VR Bank Heilbronn-Schwäbisch Hall

DRUCK „Zunehmende Regulatorik,

Niedrigzinspolitik, Digitalisierung

und damit einhergehendes

verändertes Kundenverhalten“

nennt die VR Bank Heilbronn

Schwäbisch Hall in einer Pressemitteilung

als aktuelle Herausforderungen

in der Finanzbranche,

die den Banken immer mehr abverlangen

würden. Gleichzeitig

wüchsen die hiesigen Mittelständler

als wichtige Kunden der regionalen

Geldhäuser immer weiter –

und mit ihnen auch die Kapitalanforderungen.

Kein Wunder also, dass sich die

Banken zu immer größeren Einheiten

zusammenschließen, um

auf diese Entwicklungen besser

reagieren zu können. So ist auch

die Raiffeisenbank Hohenloher

Land erst vor zwei Jahren aus dem

Zusammenschluss der Raiffeisenbanken

Kocher-Jagst und Bretzfeld-Neuenstein

hervorgegangen.

„Die beiden Institute wollen

durch die Bündelung ihrer gemeinsamen

Stärken in einer

,Bank der Regionen’ ihre Zukunft

nachhaltig sichern und Entwicklungsoptionen

nutzen“, heißt es

nun in der Pressemitteilung zum

geplanten Zusammenschluss.

Die bankeigenen Spezialisten

könnten noch besser eingesetzt

werden, um die Mittelstands- und

Privatkunden zu betreuen. Eigenkapital

und Ressourcen beider

Banken könnten gezielter genutzt

werden, um zukunftsfähige Geschäftsfelder

und -aktivitäten weiterzuentwickeln.

Denn –auch das betonten die

Vorstandsvorsitzenden von VR

Bank Heilbronn Schwäbisch Hall,

Eberhard Spies, und Raiffeisenbank

Hohenloher Land, Andreas

Siebert, beim Pressegespräch in

Bretzfeld –die Fusionspläne wurden

nicht allein aus der Not geboren.

Ein baldiger Zusammenschluss

komme auch wegen des

aktuell vorhandenen Personals

zur richtigen Zeit, meinte Spies.

Während er auch den Vorsitz der

neuen Bank innehätte, soll Andreas

Siebert künftig den Markt Heilbronn,

sein bisheriger Stellvertreter

Stefan Häring den Markt Hohenlohe

betreuen –für beide eine

Herzensangelegenheit, da sie in

den jeweiligen Regionen stark

verwurzelt sind. Tobias Belesnai

wäre weiterhin für den Markt im

Landkreis Schwäbisch Hall zuständig.

Timo Wachter (Steuerung)

und Uwe Schrag (Überwachung)

würden den sechsköpfigen

Vorstand komplettieren.

GELEGENHEIT Von ihrer Kultur

her passen die Häuser gut zusammen

–dawaren sich die beiden

Vorstandsvorsitzenden einig. Nun

gelte es, die Mitarbeiter und Eigentümer

der Banken mitzunehmen

und ihnen klarzumachen,

dass ein Zusammenschluss in fernerer

Zukunft verlorene Zeit sei,

meinte Spies.

Für Kunden und Mitarbeiter soll

sich indes wenig ändern: Die Präsenz

vor Ort soll erhalten bleiben,

betriebs- oder fusionsbedingte

Kündigungen soll es nicht geben.

Juristisch bindend beschlossen

werden soll die Fusion in beiden

Häusern zum kommenden Monatswechsel.

Auf den Vertreterversammlungen

im Mai und Juni des

nächsten Jahres soll der Zusammenschluss

dann rückwirkend

zum 1. Januar 2022 abgesegnet

werden. Die technische Fusion

–also die Zusammenlegung der

EDV-Systeme –ist abschließend

für Ende September 2022 geplant.

www.rb-hl.de

www.vrbank-hsh.de

Wichtige Zahlen zur künftigen Bank

Bilanzsumme:

5,9 Milliarden Euro

Kundengeschäftsvolumen:

11,6 Milliarden Euro

Mitarbeiter: 898

Filialen: 54

Mitglieder: 138 000

Kunden: 216 000

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Die „SV SparkassenVersicherung“

(SV) tritt

der „Net Zero Asset Owner

Alliance“ (NZAOA) bei und

wird als erster öffentlicher Versicherer

Deutschlands Teil eines

Netzwerks der weltweit größten

Kapitalanleger.

Die NZAOA wurde 2019 von den

Vereinten Nationen initiiert. Ziel

dieses Netzwerks ist es, bis 2050

die CO 2

-Emissionen ihres gesamten

Anlageportfolios auf netto

Null zu reduzieren. Mit dem

Ziel einer klimaneutralen Anlage

der Vermögenswerte richtet

sich die NZAOA insbesondere

auf die Realisierung des Pariser

Klimaabkommens aus. Der

NZAOA gehören 49 institutionelle

Großinvestoren an. Zusammen

verwalten sie ein Vermögen

von über sieben Billionen Dollar.Dr.

Andreas Jahn, Vorstandsvorsitzender

der SV, bezeichnet

Nachhaltigkeit und gesellschaftliche

Verantwortung als „zentrale

Säulen unserer Strategie und

Teil unserer DNA“. Er fügt hinzu:

„Wir werden unseren Beitrag als

Investor leisten, um den Weg zu

einer klimaneutralen Wirtschaft

zu ebnen.“

pm

www.sparkassenversicherung.de

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effektiver Jahreszins von 2,99% bis 10,79% p.a.,

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Flexibler Ratenkredit

Angaben gemäß §6a PAngV:

– Nettodarlehensbetrag: 2.500 Eurobis 70.000Euro

– EffektiverJahreszins: 2,99%bis 10,79% p.a.

– Monatsraten: 24,08 Euro bis901,05 Euro

– Anzahl der Raten: 12 bis 120

– Laufzeit:12bis 120 Monate

– Gebundener Sollzinssatz: 2,95%bis 10,29% p.a.

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Ihr Zinssatz ist abhängig von individuellen Faktoren.

Repräsentatives Beispiel:

– Nettodarlehensbetrag: 10.000 Euro

– Effektiver Jahreszins: 5,99%p.a.

– Monatsraten: 84 Monatsraten à145,63Euro

– Schlussrate:145,63 Euro

– Laufzeit:84Monate

– Gebundener Sollzinssatz: 5,83%p.a.

– Gesamtbetrag: 12.232,92 Euro

Darlehensgeber:

CreditPlus Bank AG,Augustenstraße 7, 70178 Stuttgart

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November 2021 IJahrgang 20 INr. 230

Firmen &Märkte 11

Eigentümerwechsel bei Franz &Wach

Jobandtalent übernimmt und bringt Kapital und Know-how in der Digitalisierung mit. Der Name und das Filialnetz bleiben erhalten.

Geschäftsführer: Andreas

Nuskobleibt und findet:

„Jobandtalent steht synonym für

digitalisierte Bewerbungsprozesse

und einfachste Mitarbeiterverwaltung.

Das sind Schlüssel

für ein flexibles Recruiting in

Zeiten eines für viele Unternehmen

lähmenden Fachkräftemangels.“

Foto: Franz &Wach

Der Name bleibt, der Eigentümer

wechselte: Firmengründer

Gerhard Wach

verkaufte nach 25 Jahren den von

ihm gegründeten Personalservice.

Neue Eigentümerin wurde zum 1.

November die Jobandtalent DE

GmbH mit Sitz in Berlin. Jobandtalent

sei ein international aufgestellter

Personaldienstleister mit

Hauptsitz in Madrid, der vor 18

Jahren mit der Entwicklung einer

App zur digitalisierten Vermittlung

von Jobs startete, teilt Franz

&Wach mit. Heute sei die neue

Eigentümerin in acht Ländern aktiv,seit2020

auch in Deutschland.

Hier hat sie mit den Zeitarbeitsfirmen

Impegio und Kuhn bereits

mehr als 20 Niederlassungen.

Mit dem Erwerb von Franz

&Wach verdoppelt sie auf einen

Schlag die Zahl ihrer Standorte.

Denn die bundesweit tätige Franz

& Wach Personalservice GmbH

gehört zu den 30 größten Anbietern

für Personaldienstleistung in

Deutschland. Sie beschäftigt mehr

als 2000 Mitarbeiter in derzeit 25

Niederlassungen.

1996 hatte der studierte Betriebswirtschaftler

gemeinsam mit Jürgen

Franz die Firma in München

gegründet. 1998 trennten sich

dann ihre Wege und Wach eröffnete

1998 und 1999 in Crailsheim,

Schwäbisch Hall und Öhringen

die ersten Niederlassungen.

Unter seiner Führung entwickelte

sich die Personaldienstleistung

„vom Notnagel für Personalengpässe

zum strategischen Partner

in der Rekrutierung und nachhaltigen

Personalplanung“.

Die Zeitarbeit

salonfähig gemacht

Heute sieht der Firmengründer

die Personaldienstleistung in

Deutschland vor einer tiefgreifenden

Disruption, ausgelöst durch

eklatanten Bewerbermangel und

immensen Druck zur Digitalisierung.

„Um sich zukunftssicher

aufzustellen, benötigt es nicht nur

viel Branchenerfahrung, sondern

auch die Entwicklungskraft eines

Tech-Unternehmens und die Kapitalkraft

großer Investoren. Die

Branchenerfahrung haben wir bei

Franz &Wach. Die anderen Dinge

bringt Jobandtalent mit“, begründet

Wach seine Entscheidung. Jobandtalent

habe kapitalkräftige

Investoren wie „Black Rocks“ im

„Damit sind wir

unserem Ziel

einen großen

Schritt näher

gekommen,

auch in Deutschland

zum führenden

Anbieter von

KI-gestützter

Personaldienstleistung

zu

werden.“

Rücken und allein im letzten Jahr

350 Millionen Euro eingenommen,

ergänzt ein Unternehmenssprecher.

Kapital, das für Investitionen

in Technik, Entwicklung

und Digitalisierung dringend gebraucht

werde. Mit dem schwierigen

Umfeld in der Pandemie

habe der Verkauf dagegen nichts

zu tun. Man habe in der Pandemie

die Mitarbeiterzahl halten und sogar

Kunden dazugewinnen können“,

heißt es bei Franz &Wach.

Dort erhofft man sich durch den

Verkauf Vorteile, unter anderem

in der Kommunikation mit in- und

ausländischen Bewerbern über

die App, die man in Deutschland

exklusiv nutzen dürfe. Für interne

und externe Mitarbeiter wie auch

für die Kunden ändere sich durch

den Eigentümerwechsel nichts.

Sowohl die Marke Franz &Wach

Jobandtalent: Die neue Eigentümerin

wie auch das dichte Filialnetz sowie

der Firmensitz in Crailsheim

bleiben erhalten.

„Jobandtalent ist bereits in vielen

Ländern mit der KI-gestützten

Personaldienstleistung sehr

erfolgreich. In Deutschland weist

der Markt für Zeitarbeit einige

Besonderheiten auf. Mit Franz &

Wach haben wir jetzt einen gut

aufgestellten Personaldienstleister

erworben, auf dessen Erfahrung

und Wissen wir nun zugreifen

können. Damit sind wir unserem

Ziel einen großen Schritt

näher gekommen, auch in

Deutschland zum führenden Anbieter

von KI-gestützter Personaldienstleistung

zu werden.“, sagt

Felipe Navio Garcia, CEO von Jobandtalent

DE GmbH. do/pm

www.franz-wach.de

Jobandtalent wurde 2009 in Spanien gegründet und über eine

selbst entwickelte App zur Arbeitssuche international erfolgreich.

2015 nutzten bereits mehr als zehn Millionen Arbeitssuchende diese

App.Der weltweite Umsatz der Firma lag 2020 bei mehr als 525

Millionen Euro.Schon in diesem Jahr soll das Umsatzziel von einer

Milliarde Euro erreicht werden.

Umsatzanstieg in der

Fertighausindustrie

Branchenverband feiert 60-jähriges Bestehen und will

seinen Anteil bei Neubauten weiter erhöhen.

Die Fertighausbranche ist

mit steigenden Umsatzzahlen,

einem hohen Auftragsbestand

und einem nachhaltigen

Kernprodukt gut für

eine beginnende Transformation

der deutschen Wirtschaft hin

zu klimafreundlichen Industrien

gewappnet. Auf der Mitgliederversammlung

in Künzelsau

stellte der Bundesverband Deutscher

Fertigbau (BDF) die Ergebnisse

seiner aktuellen Wirtschaftsumfrage

unter den Hausherstellern

vor. Ebenso wie die

Baugenehmigungszahlen belegen

sie die anhaltende Hochkonjunktur

von Holz-Fertighäusern.

Von Januar bis Juli 2021 –so

weit reichen die amtlichen Baugenehmigungszahlen

– wurden

bundesweit 67 507 Ein- und

Zweifamilienhäuser genehmigt,

davon 15 330 in Fertigbauweise.

Das entspricht einem Marktanteil

von 22,7 Prozent. Gegenüber

dem Vorjahreszeitraum stieg

die Baugenehmigungszahl insgesamt

um 10,8 Prozent an, während

der Fertigbau deutlich um

14,7 Prozent zulegte. „Wir rechnen

für 2021 mit einem Marktanteil

in Rekordhöhe von rund 23

Prozent. Damit kommen wir unserer

nächsten Zielmarke von 25

Prozent ein gutes Stück näher“,

sagt BDF-Präsident Hans Volker

Noller. Vor fünf Jahren hatte

der bundesweite Marktanteil bei

knapp 18 Prozent gelegen. In einigen

Bundesländern –allen voran

in Baden-Württemberg (39,6

Prozent) und Hessen (36,8 Prozent)

–liegt der Marktanteil weit

über dem Bundesdurchschnitt.

Die 49 industriellen und bundesweit

tätigen Fertighaushersteller

des BDF werden laut der aktuellen

Verbandsumfrage den Branchenumsatz

im laufenden Jahr

trotz der Corona-Pandemie um

2,9 Prozent auf insgesamt 3,49

Milliarden Euro steigern. Der Auftragsbestand

ist durch Abschluss

zahlreicher Neuverträge branchenweit

auf durchschnittlich gut

16 Monate angewachsen.

Eigenständiges

Ministerium gefordert

Um den Herausforderungen rund

um den Wohnungsmangel sowie

dem Klimawandel gerecht zu werden

fordert der BDF angemessene

baupolitische Rahmenbedingungen.

Mit Blick auf die neue Legislaturperiode

spricht er sich für

ein tatkräftiges und handlungsschnelles

Ministerium exklusiv

für die Themen Bauen und Infrastruktur

aus. „Ein exklusives

Ministerium für Bau- und Infrastruktur

ist der Schlüssel zu einer

Baupolitik, die der Bedeutung

des Bausektors als Konjunkturmotor

und treibende Kraft bei

der Dekarbonisierung gerecht

werden kann“, so BDF-Präsident

Noller. Prominenter Redner beim

anschließenden „Forum Intelligentes

Bauen“ war unter anderen

Alt-Bundespräsident Joachim

Gauck.

pm

www.fertigbau.de

Ausgezeichnet: Kerstin Lüchtenborg, Leiterin Berufsbildung bei der Handwerkskammer Heilbronn-Franken, freute sich mit Zweiradmechatroniker

Maximilian Michael Andriessens,Zerspanungsmechaniker Christoph Herre,Raumausstatterin LauraBaier,Verfahrenstechnologin in der Mühlenund

Getreidewirtschaft Carina Grittner und Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik Nico Hillebrand über die Auszeichnung. Es

gratulierten auch der Landtagsabgeordnete Arnulf von Eyb sowie Landeshandwerkspräsident Rainer Reichhold (v.li).

Foto: KD Busch/HWK Stuttgart

Acht junge Handwerker aus der

Region sind die besten im Land

In Stuttgart wurden die Landessieger im Leistungswettbewerb geehrt.

Beim Leistungswettbewerb trum der Handwerkskammer

des Deutschen Handwerks

messen sich die werden. Im Beruf Anlagenme-

(BTZ) in Heilbronn ausgetragen

besten jungen Handwerksgesellen

in ganz Deutschland. Nachdem

in der ersten Stufe des Wettbewerbs

chaniker für Sanitär-, Heizungsund

Klimatechnik mussten die

acht Teilnehmer aus acht Handkürt

die Kammersieger gewerkskammerbezirken

innerchaniker

sind, werden in der zweiten halb von acht Stunden eine sogenannte

Stufe die besten Junghandwerker

Quadratmeter-Instal-

in den Bundesländern bestimmt.

Abhängig vom Beruf absolvieren

die Teilnehmer dabei eine Arbeitsprobe,

lassen ihr Gesellenstück

neu bewerten oder qualifizieren

sich mit dem besten Ergebnis

der Abschluss- oder Gesellenprüfung

im Land.

In diesem Jahr konnten die Arbeitsproben

des Wettkampfs auf

Landesebene auch wieder im

Bildungs- und Technologiezenlationsplatte

anfertigen, bei der

eine Heizungs- und eine Wasserinstallation

auf eine Holzplatte

montiert wird. Am Ende konnte

sich Nico Hillebrand aus Schöntal

den Heimsieg sichern. Er

wurde von Gas- und Wasserinstallateurmeister

Ralf Zürn aus

Schöntal ausgebildet. Für den

20-Jährigen geht es am 19. November

beim Bundeswettbewerb

in Koblenz in die nächste Runde.

Insgesamt konnten sich acht

Handwerker aus der Region

Heilbronn-Franken im Leistungswettbewerb

gegen ihre Mitbewerber

im Land durchsetzen

und sich den ersten Platz

sichern. Raumausstatterin Laura

Baier aus Ilsfeld und Schreiner

Felix Wilhelm aus Mulfingen

mussten ihr Können ebenfalls

in einer Arbeitsprobe beweisen.

Die anderen ersten Landessieger

qualifizierten sich mit dem

besten Ergebnis ihrer Gesellenoder

Abschlussprüfung im Land

für die nächste Runde im Wettbewerb.

Fünf Teilnehmer aus

der Region erreichten den zweiten

Platz, weitere drei Junghandwerker

schafften es mit dem

dritten Platz noch auf das Siegertreppchen.

Außerdem erreichte

Goldschmiedin Rebecca Nagel

aus Vellberg im Sonderwettbewerb

„Die Gute Form im Handwerk

–Handwerker gestalten“

den ersten Platz durch eine Neubewertung

ihres Prüfungsstücks.

Ihr Handwerk erlernte sie in der

Catena Schmuckgalerie GmbH in

Schwäbisch Hall.

Die 82 ersten Landessieger in

Baden-Württemberg wurden Anfang

November in Stuttgart geehrt.

Alle Kammer-, Landesund

Bundessieger aus der Region

Heilbronn-Franken werden

bei der Ehrungsfeier der Handwerkskammer

am 2. Dezember

in Heilbronn ausgezeichnet. pm

www.hwk-heilbronn.de


12 Firmen &Märkte

November 2021 IJahrgang 20 INr. 230

Neuer Chef für Ventilatorenspezialisten

EBM-Papst: Dr.Klaus Geißdörfer übernimmt den Vorsitz der Geschäftsführung, Thomas Wagner wird als COO sein Stellvertreter.

„Wir gewinnen

eine erfahrene

Führungspersönlichkeit

mit

starkem Technologiefokus.“

Mit Wirkung zum 1. November

übernimmt Dr.

Klaus Geißdörfer (47)

den Vorsitz der Geschäftsführung

der EBM-Papst-Gruppe in Mulfingen.

Mit ihm gewinne der –nach

eigenen Angaben –Technologieführer

bei Ventilatoren und Motoren

mit 2,13 Milliarden Euro Umsatz

und 15 000 Mitarbeitern eine

„konzern- und transformationserfahrene

Führungspersönlichkeit

für die erfolgreiche und zukunftsorientierte

Weiterentwicklung

des Familienunternehmens

und die Überleitung in die kommende

Management-Generation“,

heißt es in einer Pressemitteilung

des Unternehmens.

Thomas Wagner (62) übernimmt

nach interimistischer Führung

des Unternehmens erneut –und

wie im Vorfeld geplant –die Position

des Stellvertreters. „Er wird

Herrn Dr.Geißdörfer bei der Einarbeitung

unterstützen und in seiner

Funktion als COO den laufenden

Strategie- und Transformationsprozess

aktiv begleiten“,

Führungsduo: Mit Dr.Klaus Geißdörfer (li.) hoffen die Mulfinger nun die passende Person an der Spitze gefunden zu haben. Der bisherige

Interimschef Thomas Wagner will ihm mit Rat und Tatzur Seite stehen.

Fotos: Christof Wolf

schreibt EBM-Papst. Klaus Geißdörfer

blicke auf eine „langjährige

internationale Erfahrung

im Top-Management bedeutender

Unternehmen“ zurück: Zuletzt

war er Geschäftsführer bei

One Logic, einem führenden Unternehmen

für Data Science und

Künstliche Intelligenz. Von 2016

bis 2020 verantwortete er als Leiter

der Division Industrietechnik

die weltweite Industriesparte des

Technologiekonzerns ZF Friedrichshafen

in Passau. Davor war

Geißdörfer über 13 Jahre in unterschiedlichen

Führungsfunktionen

für den Automobil- und Industriezulieferer

Schaeffler tätig,

unter anderem als Mitglied der

Geschäftsführung Industrie sowie

als Vorsitzender des Bereichs Industrieapplikationen.

„Mit Dr.Geißdörfer leitet das Unternehmen

einen Generationswechsel

an der Unternehmensspitze

ein und möchte mit seiner

Expertise den Digitalisierungsund

Globalisierungsprozess weiter

vorantreiben“, heißt es in der

Pressemitteilung.

Dr. Luger Laufenberg, Vorsitzender

des Unternehmensbeirats,

drückt seine Freude darüber aus,

mit Geißdörfer „eine erfahrene

Führungspersönlichkeit mit starkem

Technologiefokus“ zu gewinnen:

„Er ist Experte im Bereich

der Digitalisierung und Globalisierung

–beides sind zukunftsrelevante

Aufgabenstellungen bei

EBM-Papst –der das Unternehmen

nachhaltig und in eine weiterhin

erfolgreiche Zukunft führen

wird. Die Gesellschafter, der

Beirat und die Gruppengeschäftsführung

wünschen Herrn Dr.

Klaus Geißdörfer für seine richtungsweisenden

Aufgaben viel Erfolg.“

Thomas Wagner ist aus Laufenbergs

Sicht „eine wichtige Säule

im Topmanagement der Unternehmensgruppe“

–und das seit

37 Jahren: „Wir sind ihm überaus

dankbar, dass erwie geplant

und parallel zum Auswahlverfahren

das Unternehmen interimistisch

geführt hat und EBM-Papst

als COO und Stellvertreter weiter

zur Verfügungsteht.“

Auch Wagner selbst äußert sich

zum Führungswechsel: „Allein

aus Gründen meines Alters habe

ich sehr gerne den Plan unterstützt,

die Funktion des CEOs interimistisch

zu übernehmen, bis ein

Nachfolger für die kommenden

Jahre gefunden wurde. Damit waren

alle notwendigen Handlungsspielräume

für eine starke Führung

des Unternehmens gegeben.

Ich freue mich auf die Zusammenarbeit

mit Herrn Dr.Geißdörfer,

einer in unseren Zukunftsfeldern

hocherfahrenen Führungspersönlichkeit.“

Der designierte Chef gibt die Komplimente

gerne zurück und bezeichnet

EBM-Papst als „wertebasiertes

und menschliches Unternehmen“.

Als Technologieführer

besitze es weltweit eine

hervorragende Reputation.

„EBM-Papst ist

ein wertebasiertes

und menschliches

Unternehmen.“

Mit „EBM-Papst Neo“ als Digitalisierungs-Start-up

und der Internationalisierungsstrategie

„local

for local“ befinde sich der Ventilatorenspezialist

inmitten eines

Transformationsprozesses. „Ich

freue mich auf meine spannende

Aufgabe, die EBM-Papst-Gruppe

als CEO aktiv und gemeinsam

mit dem Beirat, dem Management

und allen Mitarbeitenden in die

Zukunft zu führen und die kommenden

Herausforderungen anzugehen“,

sagt Geißdörfer. pm

www.ebmpapst.com

Zum ersten Mal als hybrides Event

„Gestern unmöglich. Heute real. Morgen smart!“: Viertes „Fachforum C-Teile-Management“ bei

Würth Industrie Service mit 230 Teilnehmern.

Ende Oktober 2021 veranstaltete

Würth Industrie

Service das vierte „Fachforum

C-Teile-Management“ mit

rund 230 Teilnehmern. In diesem

Jahr brachte das Bad Mergentheimer

Unternehmen Entscheider

und Macher erstmals in

einem hybriden Format zusammen.

Getreu dem Motto „Gestern

unmöglich. Heute real.

Morgen smart!“ stand der Austausch

zu aktuellen Markttrends

rund um Industrie 4.0, Digitalisierung,

Automatisierung und

Vernetzung im Industriesektor

sowie im Logistikumfeld im Fokus.

Redner der Unternehmen

Trinamix, Knorr-Bremse Systeme

für Schienenfahrzeuge, IO-

NIQ Skin Care, Rhenus, ZF Friedrichshafen

sowie von Würth Industrie

Service lieferten einen

Einblick in die Thematik.

WORKSHOPS Zusammen mit

Wissenschaftlern des Fraunhofer-Instituts

IML wurden Workshops

rund um die Themen

„Veränderungen gestalten: Innovationsmanagement

neu gedacht“,

„Zusammenarbeit im

digitalen Zeitalter“ sowie „Corporate

Think Tank: Die Kleinteileversorgung

von morgen“

angeboten. Zudem brachten die

Referenten aus Industrie, Handel

und Wissenschaft zahlreiche

Anregungen, um auch in Zukunft

Technologietrends frühzeitig

und punktgenau zu realisieren.

Während Stefan Reuss, Geschäftsleitung

IT und Digital

Business Development &Innovations

bei Würth Industrie Service,

zunächst den Arbeitsplatz

der Zukunft, den sogenannten

„Smart Workplace“, präsentierte,

warfen die Referenten des

Fachforums C-Teile-Management

einen Blick über den Tellerrand

hinaus. Wilhelm Rehm,

Mitglied des Vorstands von ZF

Friedrichshafen, ging unter anderem

auf den Trend hin zur Digitalisierung

ein. Wie sich die

Lagerlogistik fit für die Zukunft

macht und welche Entscheidungen

es in Bezug auf „Warehousing

4.0“ und Nachhaltigkeit zu

treffen gilt, waren Kernthemen

bei Karsten Obert, Mitglied des

Vorstands bei Rhenus.

SPANNEND Gregor Koppelberg,

Regional Director

EMEA Indirect Purchasing R/

PIR bei Knorr-Bremse Systeme

für Schienenfahrzeuge, machte

auf die Bedeutung von C-Teilen

und MRO-Management als

unerlässliche Bestandteile des

Einkaufs weltweit aufmerksam.

Unter dem Leitsatz „Vom Molekül

ins Smartphone“ informierte

Dr. Ingmar Bruder, Managing

Director bei Trinamix, über den

spannenden Wegdes BASF-Startups.

Den Abschluss der Expertenrunde

bildete Philipp Groß,

Co-Founder &Head of Customer

Experience bei IONIQ Skin Care,

mit dem Vortrag, wie der Anlagenbauer

zum Kosmetikunternehmen

wurde.

pm

Hochkarätig: Die Liste der Referenten aus Industrie,Handel und Wissenschaft, die beim Fachforum

auftraten, konnte sich sehen lassen. Foto: Würth Industrie Service GmbH &Co. KG www.wuerth-industrie.com

Win-win-Situation: Sowohl die Kickers –hier ihr Gazi-Stadion auf der

Waldau –als auch die Studierenden sollen profitieren. Foto: SV Stuttgarter Kickers

Tipps von

jungen Experten

Studierende der Reinhold-Würth-Hochschule

unterstützen Marketing der Stuttgarter Kickers.

Die Stuttgarter Kickers machen

einen weiteren Schritt

in den Bereichen der strategischen

Vereinsentwicklung

sowie der Messung ihrer Medien-

und Öffentlichkeitsarbeit.

Dabei wird der Fußballverein

vom Master-Studiengang Betriebswirtschaft

und Kultur-, Freizeit-,

Sportmanagement (MBK)

der Reinhold-Würth-Hochschule

(RWH) am Campus Künzelsau

unterstützt.

ANALYSE Im Rahmen eines Fallstudienprojekts

unter der Leitung

von Prof. Dr. Sebastian Kaiser-Jovy

werden die Studierenden die

Kommunikationsmaßnahmen sowie

Medienkanäle und -inhalte

analysieren. Auf dieser Basis wird

ein Soll-Ist-Vergleich erstellt, und

es werden auch praktische Handlungsempfehlungen

entwickelt,

um das strategische Marketing

weiterzuentwickeln.

Konstantin Buhr, RWH-Absolvent

und nun dualer Master-Student,

hatte die Kooperation ins Gespräch

gebracht. Durch die langfristig

angelegte Zusammenarbeit

sollen die Kickers vom Knowhow

der Studierenden und von

der wissenschaftlichen Begleitung

profitieren. Die Studierenden

sollen die Gelegenheit erhalten,

ihre Kompetenzen in einem

anspruchsvollen Projekt anzuwenden.

pm

www.hs-heilbronn.de

www.stuttgarter-kickers.de


November 2021 IJahrgang 20 INr. 230

Firmen &Märkte 13

NEWSLINE

Erweiterung: Mit dem Neubau verdoppelt der IT-Konzern die Kapazitäten. Hier finden zwei weitere Unternehmenseinheiten Platz.

Sitz des Finanzwesens

Bechtle hat in Gaildorf Platz für rund 100 zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen.

Visualisierung: Bechtle

Schwäbisch Hall platziert

erneut Benchmark-Pfandbrief

SCHWÄBISCH HALL. Die Bausparkasse Schwäbisch

Hall hat die nächste große Pfandbrief-Emission am Kapitalmarkt

platziert. Der begebene Inhaber-Pfandbrief mit

einem Volumen von 500 Millionen Euro hat eine Laufzeit

von zehn Jahren. Der Kupon liegt bei 0,20 Prozent bei

einer Rendite von 0,26 Prozent. Moody’s bewertet

Schwäbisch Hall-Pfandbriefe mit der Bestnote „Aaa“

mit einem Leeway von Plus 6. Die Emission ist am Markt

wieder auf große Nachfrage gestoßen. Bereits nach zwei

Stunden konnten die Bücher mit einem Ordervolumen

von mehr als 1,3 Milliarden Euro geschlossen werden.

Das Orderbuch zählt insgesamt 56 Investoren. 35 Prozent

davon stammen aus dem Ausland, vor allem aus

Europa, aber auch aus Asien. Die Deckungsmasse für

den Pfandbrief besteht aus rund 10 500 wohnwirtschaftlichen

Darlehen aus ganz Deutschland. pm

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IT-TIPP

Bei Datensicherheit und Kommunikation

im Internet kommt man am Begriff der

PKI nicht vorbei. Die drei Buchstaben

bezeichnen ein Netzwerk aus verschiedenen

Beteiligten und öffentlichen Stellen

-eben eine Infrastruktur.

Digitale Zertifikate sind die Basis jeder

sicheren Kommunikation in der IT. Sie fungieren

als Ausweis, mit dem „Gesprächspartner“

ihre Identität eindeutig nachweisen.

Eine PKI ermöglicht es,digitale Zertifikate

zu erzeugen, zu verteilen und zu prüfen.

Ihre wichtigsten Bestandteile sind:

•Kryptographische Schlüssel

Sie werden immer als zusammengehöriges

Paar erzeugt, das mathematisch verknüpft

ist: der öffentliche, frei zugängliche,

und der private Schlüssel, den nur

der Besitzer kennt. Sie verschlüsseln und

entschlüsseln Daten.

•Digitale Zertifikate

Sie werden zur Authentifizierung, Verschlüsselung

und als Signatur eingesetzt.

•Registrierungsstelle

Sie registriert den Antragsteller,prüft die

Daten im Zertifikatsantrag und leitet ihn

danach an die Zertifizierungsstelle weiter.

•Zertifizierungsstelle

Sie ist der Vertrauensanker der PKI. Sie

stellt das angeforderte digitale Zertifikat

aus.Damit bestätigt sie die Identität des

Zertifikatsinhabers.

Wiefunktioniert eine PKI?

Eine PKI entspricht dem Antrag für einen

Personalausweis.

Der IT-Admin erzeugt einen Zertifikatsantrag,

kurz CSR, und ein Schlüsselpaar. Den

Mit seinem jüngst fertiggestellten

Neubau in Gaildorf

verdoppelt der

IT-Konzern Bechtle seine Kapazitäten

am Standort im Limpurger

Land nahezu: Vor etwas mehr

als zehn Jahren hatte Bechtle sein

zentrales Finanzwesen mit damals

rund 50 Mitarbeitern in Gaildorf

angesiedelt. Heute beschäftigt das

Unternehmen hier über 120 Mitarbeiter.

Und diese Zahl soll weiter

steigen –der Neubau schafft

Raum für rund 100 zusätzliche,

moderne Büroplätze. „Wir wollen

mit attraktiven und zukunftsorientierten

Arbeitsplätzen gut

ausgebildete und in der Region

verwurzelte Menschen für unser

IT-Unternehmen gewinnen“, erklärt

Stefan Sagowski, Bereichsvorstand

für Finanzen der Bechtle

AG.

Bechtle beschäftigt in Gaildorf

in den Finanzabteilungen Rechnungs-

und Konzernrechnungswesen,

Personalabrechnung, Treasury

und Versicherungen, Innenrevision,

Steuern und Gesellschaftsrecht

sowie im zentralen

Adressmanagement aktuell über

120 Mitarbeiter.Mit Fertigstellung

Wasist eine PKI?

Public KeyInfrastrukturen (PKI) –Dauerbrenner in der IT-Security

Kryptographische Schlüssel sind wie Zwillinge.

Sie unterscheiden sich nur minimal und sind

mathematisch miteinander verknüpft.

CSR und den öffentlichen Schlüssel leitet er

an die Registrierungsstelle weiter.Vergleichbar

ist das mit dem Antrag für einen

Ausweis, den man mit Passbild beim Bürgerbüro

abgibt. Den privaten Schlüssel (die

Geburtsurkunde) gibt der Admin nicht

heraus.

Die Registrierungsstelle prüft CSR und

Schlüssel und leitet beides an die Zertifizierungsstelle

(sozusagen die Bundesdruckerei)

weiter. Diese stellt daraufhin das

gewünschte Zertifikat (den Ausweis) aus

und schickt es dem Admin.

Der installiert es zusammen mit dem privaten

Schlüssel im Netzwerk. Jetzt kann

sich das Unternehmen beim Informationsaustausch

ausweisen.

Wofür wirdeine PKI eingesetzt?

Eine PKI verschlüsselt lebenswichtige Kommunikationen

zwischen Flugzeug und

Tower,aber auch personenbezogene Daten,

die per E-Mail versendet oder von einer

Smartwatch an eine App übertragen werden.

Die Verschlüsselung stellt also Authentizität

(den eindeutigen Absender), Integrität

(unveränderte Daten) und Vertraulichkeit

(Daten können nicht von Dritten mitgelesen

werden) sicher. Soentsteht Verbind-

des Neubaus, der rund 1800 Quadratmeter

Bürofläche umfasst,

sind nun zwei weitere Unternehmenseinheiten

Büros vor Ort: Teile

der internen IT-Organisation

sowie die IT-E-Commerce-Gesellschaft

„Bechtle direct“. Hierbei

handelt es sich um einen deutschlandweit

tätigen Anbieter von

Hard- und Software, der bereits

über Niederlassungen in Erfurt

und Dortmund verfügt. In Gaildorf

plant „Bechtle direct“ den

Aufbau von bis zu 20 Arbeitsplätzen

im IT-Vertrieb für Unternehmen

und öffentliche Auftraggeber.

Mit dem Mittelzentrum im Limpurger

Land ist Bechtle über den

Unternehmensmitgründer Gerhard

Schick eng verbunden. Das

Finanzwesen war zunächst in seinen

Privaträumen untergebracht,

später dann in einem Gebäude in

der Nähe des Bahnhofs. „Die Erweiterung

des seit 2009 an der

Bechtle-Allee 1 angesiedelten

Standorts stärkt die enge Verbundenheit

zum Landkreis Schwäbisch

Hall und zur Stadt Gaildorf“,

teilt das Unternehmen mit. ina

www.bechtle.com

lichkeit, denn so übermittelte Daten können

nicht abgestritten werden.

essendi xc als wertvolles PKI-Tool

Eine PKI-Lösung muss optimal eingerichtet

sein, damit keine Schwachstellen entstehen.

Hierzu ist breites Fachwissen nötig. Unterstützung

bietet unser Zertifikatsmanager

essendi xc.

xc erstellt kryptografische Schlüssel nach

Vorgaben und beachtet Anforderungen wie

ISO/IEC 27001, BSI Grundschutz oder NIST.

Aus Sicherheitsgründen sind Zertifikate nur

begrenzte Zeit gültig. Laufen sie ab,müssen

sie erneuert werden, sonst bricht die Kommunikation

zusammen und es droht Systemstillstand.

xc warnt rechtzeitig vor dem

Ablauf von Zertifikaten. Er übernimmt automatisch

die Erneuerung oder Verlängerung

bis hin zur Installation ins Zielsystem.

Wir bei essendi it entwickeln IT-Lösungen

für Finanzdienstleister,Handel und Industrie

auf aktuellem technologischem Niveau.

Dabei sind wir spezialisiert auf IT-Sicherheit

und Zertifikatsmanagement sowie individuelle

Software-Entwicklung.

Diesen und weitere

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Neuer Vorsitzender des

Landesinnungsverbands Fliesen

UNTERGRUPPENBACH. Fliesenlegermeister Sven Blümel

aus Untergruppenbach ist neuer Vorsitzender des

Landesinnungsverbandes Fliesen Baden-Württemberg.

Der 48-Jährige ist Inhaber der

Firma Konz &Schäfer in Untergruppenbach.

Seit vielen Jahren

engagiert er sich ehrenamtlich

für die Berufsorganisation des

Fliesenlegerhandwerks. Soist er

seit 2014 Obermeister der Fliesenlegerinnung

Heilbronn-Franken.

Auf Bundesebene wurde er

zum stellvertretenden Vorsitzenden

des Fachverbandes Fliesen

und Naturstein im Zentralverband des Deutschen Baugewerbes

gewählt. Als neuer Vorsitzender möchte er

den Schwerpunkt auf die Fachkräftesicherung legen. pm

Finanzielle Hilfen

REGION. Die Kapitalbeschaffung spielt bei Investitionen

und Betriebsmitteln eine wichtige Rolle.Eine zinsgünstige

und betriebsgerechte Finanzierung sichert die Konkurrenz-

und Wettbewerbsfähigkeit von kleinen und

mittleren Unternehmen. Zudem haben die Corona-Pandemie

und die zu ihrer Eindämmung eingeleiteten Maßnahmen

die Unternehmen massiv getroffen und vielfach

zu finanziellen Problemen geführt. Bund und Land unterstützen

die Wirtschaft daher mit Förderprogrammen

und speziellen Corona-Hilfen. Die Broschüre „Finanzielle

Gewerbeförderung im Land Baden-Württemberg“ bietet

hierzu umfassende Informationen. Die unter der Federführung

der IHK Heilbronn-Franken nun aktualisierte

Publikation gewährt auf 24 Seiten einen kompakten

Überblick zu den öffentlichen Finanzierungshilfen. Sie

kann per E-Mail an martin.neuberger@heilbronn.ihk.de

angefordert werden.

pm

Foto: Landesvereinigung Bauwirtschaft


14 Sport &Wirtschaft

November 2021 IJahrgang 20 INr. 230

Wechsel an der TSV-Spitze

Nach über 20 Jahren beendet Sebastian Klunker sein Engagement in der Basketball-Abteilung des TSV Crailsheim. Sein Nachfolger ist

gleichzeitig einer seiner Vorgänger: Christof Herzog führte bereits zuvor gemeinsam mit Martin Romig die Korbjäger.

Mehr als 20 Jahre leitete

Sebastian Klunker die

Basketball-Abteilung des

TSV Crailsheim. Nun beendet der

einstige Hallensprecher der Hakro

Merlins Crailsheim diese Tätigkeit.

Sein Nachfolger wird

Christof Herzog, der schon vor

der Amtszeit Klunkers die Funktion

als Abteilungsleiter innehatte

–damals noch gemeinsam mit

Martin Romig, dem heutigen Geschäftsführer

der Merlins.

Seit einigen Jahren ist die Profimannschaft

in eine GmbH umgegliedert.

Die weiteren Mannschaften,

von der zweiten Herren-Mannschaft

bis zu den

U6-Junioren, werden von der Basketball

Abteilung des TSV Crailsheim

organisiert. „Die Abteilung

hat den Breitensport im Blick und

das Ziel, Menschen jeden Alters

für diese schöne Sportart zu begeistern.

„We are family“ ist eine

der großen Überschriften für die

Merlins.

Vereinsarbeit: Der neue Vorstand, bestehend aus Christof Herzog, Joachim Wieler und Ali Karim, sieht sich gemeinsam mit Sebastian Klunker und

Klaus-Jürgen Mümmler (v.li.) als Mittler zwischen dem Profi- und dem Breitensport.

Foto: TSV Crailsheim

FREIZEITSPORT „Gemeinsinn

und Gemeinschaft leben wir seit

der Gründung vor 35 Jahren“, äußert

sich Abteilungsleiter Christof

Herzog. In Zukunft möchten

er und seine beiden Stellvertreter

Joachim Wieler und Ali Karim

wieder mehr den Freizeitsport im

Blick behalten. „Nach der rasanten

Entwicklung der letzten Jahre,

sind wir jetzt gefordert, die nächste

Generation für diesen Sport

und die Merlins zu begeistern“,

sagt der langjährige Abteilungsleiter

Klunker.

Jeden Freitag um 19 Uhr findet in

der Großsporthalle (In den Kistenwiesen

7, Crailsheim) ein offenes

Training statt. Dort sind

alle Menschen, unabhängig vom

Geschlecht, egal ob körperlich

beeinträchtigt oder ob sie bisher

noch keinerlei Vorerfahrung

mit dem Basketball und anderen

Sportarten besitzen, herzlich eingeladen.

GESELLSCHAFT Auch der gesellschaftliche

Aspekt soll wieder

zurück zu den legendären Ursprüngen

gelangen, die die Hakro

Merlins bekanntmachten. Große

Feiern und gemeinsame Grillabende

stehen oben auf der Agenda

des neuen Dreigespanns. Auch

die traditionellen Feste, wie die Faschings-

und Weihnachtsfeier, die

Saisonabschlussfeier, die beliebte

„Volksfest-Coming-Soon“-Party

und der Glühweinstand sollen

wieder in den Fokus gerückt werden.

Ein erstes fixes Datum steht

auch schon fest: Am Freitag, 10.

Dezember, findet die Weihnachtsfeier

der Basketballabteilung des

TSV Crailsheim statt.

BINDEGLIED Die neue Abteilungsleitung

sieht sich als Bindeglied

zwischen dem Profi- und

dem Breitensport und ist jederzeit

als Ansprechpartner unter

folgenden Adressen erreichbar:

Abteilungsleiter Christof Herzog

per E-Mail an christof.herzog@

hakro-merlins.de; stellvertretender

Abteilungsleiter Joachim Wieler

unter Joachim.wieler@hakro-merlins.de

und stellvertretener

Abteilungsleiter Ali Karim per

Mail an Ali.karim@hakro-merlins.de.

pm

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mit vielen Erfolgen!

Die Merlins stehen für professionellen Spitzensport

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Beides unterstützen wir sehr gerne und freuen uns,

Partner der Crailsheimer Basketballfamilie zu sein.

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November 2021 IJahrgang 20 INr. 230

Gipfeltreffen 15

Bei Digitalisierung und Nachhaltigkeit

„von den Besten lernen“

Das Gipfeltreffen der Weltmarktführer 2022 ist wieder hochkarätig besetzt. Im Februar

werden unter anderen Michael Otto,Aufsichtsratsvorsitzender der Otto Group,

Dr.Sabine Nikolaus,Landesleiterin von Boehringer Ingelheim Deutschland, Oscar-

Gewinner Gerd Nefzer sowie Dr.Stefan Wolf,CEO von Elring Klinger und Präsident des

Arbeitgeberverbands,erwartet.

Präsenz: Prominente aus Politik und Wirtschaft kommen wieder mit Vertretern heimischer Unternehmen in Schwäbisch Hall zusammen. Das Treffen,

das in diesem Jahr rein virtuell stattfand, soll 2022 wieder den persönlichen Austausch vor Ort ermöglichen.

Foto: Wirtschaftswoche

Einmal im Jahr treffen sich

die Hidden Champions in

Schwäbisch Hall zum Gipfeltreffen

der Weltmarktführer,

um Erfahrungen auszutauschen

und über aktuelle Themen zu

diskutieren. Auch in der zwölften

Auflage des Events am 2. und

3. Februar 2022 dreht sich wieder

alles um die größten Herausforderungen

unserer Zeit wie Klimawandel,

Nachhaltigkeit, Künstliche

Intelligenz oder den Schlagabtausch

zwischen den USA und

China.

Ganz besonders glücklich ist Mitorganisator

Dr. Walter Döring,

dass er den „Papst der Kreislaufwirtschaft“

und wissenschaftlichen

Leiter des Hamburger Umweltinstituts,

Professor Michael

Braungart, gewinnen konnte,

der zusammen mit dem CEO

von Drees &Sommer, Rene Stiegelmann,

das Konzept „Cradle to

cradle“ vorstellen wird.

„Beim CEO-Abend wird mit Dr.

Sabine Nikolaus (Boehringer Ingelheim)

eine herausragende

CEOin am Rednerpult stehen und

hier ist auch ein Vater-Sohn-Gespräch

geplant, das mit Sicherheit

viel Interesse finden wird“, kündigt

Döring an. Neben den bereits

genannten Gästen werden auch

Dr. Carla Kriwet, Geschäftsführerin

von BSH Hausgeräte, Hartmut

Jenner, CEO der Alfred Kärcher

SE &Co. KG und Toralf Haag,

CEO bei Voith sowie Conrad Keijzer,

CEO der Clariant International

Ltd erwartet.

Die Veranstalter –das Magazin

Wirtschaftswoche und die Akademie

der Weltmarktführer –haben

für die Veranstaltung am 2. und

3. Februar in der Bausparkasse

in Schwäbisch Hall folgende Themen

im Visier:EineMarktanalyse,

die den führenden Mittelstand in

der DACH-Region einordnen soll;

die Frage, inwieweit Deutschland

als Vorreiter nachhaltiger Innovationen

gelten darf (Green Economy),

die Dauerthemen „Digitalisierung“

und „China“ sowie den

Schwerpunkt Unternehmenskultur

und -werte als Vorbild für das

gesellschaftliche Miteinander. do

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16 Hebe- &Fördertechnik

November 2021 IJahrgang 20 INr. 230

Trotz Corona im Aufwind

Der Material-Handling-Markt ist nach Einschätzung des Crailsheimer Gabelstapler-Experten Hanselmann seit 2015 stark gewachsen –

trotz der Folgen der Pandemie.Globalisierung, Digitalisierung und Elektrifizierung könnten auch künftig für gute Umsätze sorgen.

Seit der Gründung im Jahr

1992 als Einzelfirma handelt

die heutige Crailsheimer

Hanselmann GmbH mit Gabelstaplern

jeglicher Art und vermietet

sie. Die langjährige Erfahrung

sowie die Tatsache, dass Hanselmann

einen bedeutenden Umsatzanteil

inzwischen weltweit absetzt,

lässt es zu, dass die Crailsheimer

eine Einschätzung zur gesamtwirtschaftlichen

Lage ihrer Branche

abgeben.

WACHSEND So hat Material-Handling-Markt,

der Flurförderzeuge

und Supply-Chain-Lösungen

einschließlich Services

umfasst, hat nach Einschätzung

von Hanselmann zwischen 2015

und 2020 mit durchschnittlich

sechs Prozent Wachstum proJahr

das globale reale Wirtschaftswachstum

übertroffen –trotz der

Auswirkungen der Corona-Pandemie.

Vom relevanten Marktvolumen

entfallen nach Einschätzung

von Hanselmann rund 60 Prozent

auf den Umsatz mit Flurförderzeugen

und verbundenen Services,

die für die Aufrechterhaltung globaler

und regionaler Produktions-

und Lieferketten unverzichtbar

seien. Den anderen Teil

machten Supply-Chain-Lösungen

aus. Hier profitierten die Anbieter

von der zunehmenden Automatisierung

von Produktions- und Logistikprozessen.

Der Material-Handling-Markt

wurde in der Vergangenheit in

großem Maße von makroökonomischen

Faktoren beeinflusst:

„Die konjunkturelle Entwicklung

in den verschiedenen Regionen

und die Wachstumsraten

des Welthandels stellen wesentliche

Einflussfaktoren für die Investitionsbereitschaft

der Kunden

dar“, schreibt Hanselmann in einer

Pressemitteilung. Ein zentraler

übergeordneter Wachstumstreiber

bleibe –trotz der von der

Corona-Pandemie ausgelösten

Regionalisierung einiger Lieferketten

–die Globalisierung vieler

Industriezweige. „Darüber hinaus

treiben globale Megatrends

wie E-Commerce, eine wachsende

Weltbevölkerung, Urbanisierung,

Digitalisierung und Nachhaltigkeit

das Wachstum des Material-Handling-Markts

voran“,

schreibt das Unternehmen.

Gerüstet: Hanselmann blickt optimistisch nach vorne und plant nachhaltige Investitionen in den elektrisch

betriebenen Fuhrpark und die Infrastruktur.

Foto: Frank Lutz

NACHHALTIG Der Weltmarkt

für Flurförderzeuge einschließlich

Services ist nach Einschätzung

von Hanselmann in den zurückliegenden

fünf Jahren wertmäßig

um durchschnittlich rund

vier Prozent jährlich gewachsen.

Das Volumenwachstum im Neufahrzeuggeschäft

sowie der im

langjährigen Vergleich wachsende

Beitrag des Servicegeschäfts

hätten wesentlich dazu beigetragen.

Noch machten Elektrostapler

zwar nur 15 Prozent der bestellten

Stückzahlen auf dem Weltmarkt

aus. Jedoch: „Nachhaltigkeit

und Elektrifizierung gehören

zu den Haupttreibern auf dem

Markt für Flurförderzeuge und

Dienstleistungen. Kunden fordern

zunehmend Lösungen für umweltfreundliche

Lieferketten und dabei

hauptsächlich elektrisch angetriebene

Fahrzeuge.“ Folglich

sei in den letzten Jahren im Neufahrzeuggeschäft

der Markt für

Stapler und Lagertechnikgeräte

mit Elektromotor am stärksten

gewachsen. Ein Großteil des

zusätzlichen Marktvolumens für

neue Flurförderzeuge sei auf die

Elektrifizierung von manuellen

Hubwagen zurückzuführen, die

durch elektrifizierte Einstiegsgeräte

in den unteren Gewichtsklassen

ersetzt wurden. Dabei müsse

allerdings auch berücksichtigt

werden, dass die Einzelpreise von

Lagertechnikgeräten im Durchschnitt

deutlich unter denen von

Gegengewichtsstaplern lägen.

KONSEQUENT Zum eigenen

Geschäftsverlauf während der seit

Ausbruch der Corona-Pandemie

berichtet Hanselmann Folgendes:

„Unser Unternehmen erhielt am

28. Februar 2020 erstmals Kenntnis

von möglichen Auswirkungen

der Corona-Pandemie“, heißt es

in der Pressemitteilung. Ein Zulieferer

aus Norditalien habe damals

von ersten massiven Erhöhungen

infizierter Menschen und möglichen

Auswirkungen auf die Lieferbereitschaft

berichtet. Anfang

März 2020 habe das Unternehmen

dann strategische Maßnahmen

erarbeitet, um das Geschäftsjahr

trotz Pandemie erfolgreich zu

gestalten.

Seit Anfang April 2020 verfügte

Hanselmann über Gesichtsmasken

und Desinfektionsmittel,

die auch zum Verkauf angeboten

wurden. Drei Großaufträge

und ein erfolgreiches Verkaufsgeschäft

hätten Umsatzrückgänge

in einzelnen Geschäftsbereichen

ausgeglichen.

So wurde im Geschäftsjahr 2020

der Absatz von Gabelstaplern und

Teleskopstaplern mit Verbrennungsmotor

deutlich gesteigert:

„Der Umsatzrückgang in Vermietung

wurde mit Steigerungen von

bis zu 60 Prozent in den Bereichen

Speziallogistik, Sonderprojekte

und Spezialdienstleistung

aufgefangen werden.“

PROAKTIV In diesem Jahr habe

man auf die erwartete Störung von

Lieferketten und dadurch verlängerte

Lieferzeiten frühzeitig reagiert

und die eine höhere Zahl

von Maschinen und Werkzeugen

zur Lieferung bestellt. Und so blicke

man bei Hanselmann optimistisch

nach vorne und plane

bereits „nachhaltige Investitionen

in den elektrisch betriebenen

Fuhrpark und die Infrastruktur“.

Und auch beim Thema nachhaltige

Antriebe soll sich einiges ändern:

„Bis Ende 2024 soll der Anteil

elektrisch betriebener Fahrzeuge

auf 65 Prozent steigen, der

dafür benötigte Ladestrom wird

dann von hauseigenen Solaranlagen

gedeckt.“

pm/flu

www.hanselmann.de

Deutliche Anzeichen einer Erholung

Nachdem die Produktion im Pandemiejahr 2020 um 13 Prozent zurückgegangen ist, rechnet der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau

für dieses Jahr wieder mit zehn Prozent Wachstum in derFördertechnik- und Intralogistikbranche.

Das Pandemiejahr 2020 hat

die deutschen Hersteller

von Fördertechnik und Intralogistik

stärker ausgebremst

als Anfang dieses Jahres noch geschätzt.

Rechnete der Fachverband

„Fördertechnik und Intralogistik“

des Verbands Deutscher

Maschinen- und Anlagenbau

(VDMA) im Februar noch mit einem

Rückgang im Produktionsvolumen

von etwa 10 Prozent, weisen

die gesicherten Daten nun ein

Minus von 13 Prozent für das abgelaufene

Jahr aus. Damit lag das

Produktionsvolumen 2020 insgesamt

bei 21,3 Milliarden Euro.

STABIL Fürdas laufende Jahr erwartet

der Fachverband ein stabiles

Wachstum. „Die Auftragseingänge

lagen allein zwischen Januar

und April 2021 um 27 Prozent

über dem Vorjahreszeitraum, in

einigen Produktbereichen sogar

deutlich höher.Auch im Vergleich

zum Frühjahr 2019 liegen die Auftragseingänge

im Schnitt um 15

Prozent höher“, sagt Gordon Riske,

Vorstandsvorsitzender des VD-

MA-Fachverbands „Fördertechnik

und Intralogistik“ und CEO der

Kion Group. Diese Entwicklung

bestärkt den Fachverband, die

Wachstumsprognose für die deutsche

Intralogistikbranche für dieses

Jahr von acht auf zehn Prozent

zu erhöhen. Das Produktionsvolumen

der deutschen Intralogistikbranche

würde demnach auf

23,4 Milliarden Euro steigen.

Der Export hängt dem positiven

Trend noch etwas nach. In den

ersten drei Monaten des Jahres

wurden knapp sieben Prozent weniger

Fördertechnik- und Intralogistikprodukte

ins Ausland exportiert

als im Vorjahreszeitraum.

Insgesamt lag das Exportvolumen

2020 um 16 Prozent unter dem

von 2019. Mit einem Ausfuhrvolumen

von 14,2 Milliarden Euro

blieb Deutschland im Intralogistiksektor

für 2020 Exportweltmeister.„Die

deutsche Intralogistikbranche

ist sehr stark international

fokussiert. Entsprechend hat

sich die Pandemie auch hier negativ

ausgewirkt. Wir gehen aufgrund

der aktuellen Auftragslage

davon aus, dass sich die Exporte

in den kommenden Monaten

ebenfalls erholen“, erläutert Gordon

Riske.

pm

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November 2021 IJahrgang 20 INr. 230

Hebe- &Fördertechnik 17

In der gleichen Sprache sprechen

Eine neuartige Schnittstelle für fahrerlose Transportsysteme besteht ihren Praxistest. Mit der Technik des Verbandes der

Automobilindustrie lassen sich Fahrzeuge verschiedener Hersteller in einem gemeinsamen System kombinieren.

Die herstellerunabhängige

Vernetzung von fahrerlosen

Transportsystemen

ist einen großen Schritt vorangekommen.

Sechs Unternehmen erprobten

gemeinsam die Schnittstelle

VDA 5050 mit ihren Fahrzeugen

beim AGV Mesh-Up. Die

Veranstaltung war Teil des diesjährigen

Testcamp Intralogistics

des IFOY Award.

Kommunikation

zwischen Maschinen

Die Produktion unter Industrie

4.0-Bedingungen benötigt

eine reibungslose Kommunikation

zwischen Maschinen. Das gilt

auch für fahrerlose Transportfahrzeuge

von unterschiedlichen

Herstellern, die im innerbetrieblichen

Materialfluss eingesetzt werden.

Eine einheitliche Kommunikation

dieser Fahrzeuge wird

durch die Schnittstelle VDA 5050

deutlich vereinfacht.

Die Kommunikationsschnittstelle

ermöglicht es, durch eine einheitliche

Datensprache verschiedene

Fahrzeuge unter einem beliebigen

Leitsystem zu kombinieren.

Beim ersten Live-Test in

Dortmund fuhren Fahrzeuge von

Datenaustausch: Mit der neuentwickelten Schnittstelle können Roboter oder selbstfahrende Vehikel miteinander kommunizieren und ohne

„Missverständnisse“ im gleichen Arbeitsumfeld aktiv sein.

Arculus, DS Automotion, Safelog,

Siemens AG, SSI Säfer und Still zusammen

in einem Leitsystem der

Kion Group. „Das war der erste

große Praxistest für die Schnittstelle,

um zu zeigen, wie die Übermittlung

von Aufträgen und Statusdaten

über die VDA 5050 funktioniert.

Das Testszenario lief über

vier Tage zuverlässig und die beteiligten

Unternehmen konnten

unterschiedliche Details für

die Fahrzeuge ausprobieren. Wir

denken bereits über eine Fortsetzung

des AGV Mesh-Up nach“, erklärt

Andreas Scherb, verantwortlich

für die Fachabteilung Fahrerlose

Transportsysteme im VD-

MA-Fachverband Fördertechnik

und Intralogistik. Die VDA 5050

ist mit der Revisionsnummer 1.1.

Foto: VDMA

verfügbar und bildet den aktuellen

Zwischenstand ab.

Ein weiterer Versionsstand wird

künftig auch die abgesicherte

Kompatibilität von SPS-basierten

Fahrerlosen Transportsystemen

beschreiben. Das so genannte

AGV Mesh-Up des VDMA-Fachverbandes

Fördertechnik und Intralogistik

feierte beim IFOY Award

im Rahmen des Test Camp Intralogistics

in Dortmund seine Weltpremiere.

Der Name ist an ein

Mesh-WLAN angelehnt, bei dem

unterschiedliche Komponenten

ineinandergreifen und als einheitliches

WLAN gesehen werden.

Für die Fahrzeuge bedeutet das

konkret: Die fahren mit verschiedenen

Navigationsarten (zum Beispiel

liniengeführt oder konturbasiert),

kommunizieren mit dem

übergeordneten Leitsystem jedoch

in einer gemeinsamen Datensprache.

Realisiert wurde das Schnittstellen-Projekt

von einem Team aus

FTS-Nutzern und FTS-Herstellern

unter Koordination des Verbandes

der Automobilindustrie

(VDA) und des VDMA-Fachverbandes

Fördertechnik und Intralogistik.

Ziel ist es, dass automatisierte

Transportfahrzeuge, wie

Routenzüge, AGV oder Mobile Roboter

via Plug-and-play herstellerund

systemunabhängig über die

Leitsteuerung miteinander agieren

können.

pm

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18 Energie &Umwelt

November 2021 IJahrgang 20 INr. 230

Ende für Nice Solar

Die Investoren des Schwäbisch Haller Unternehmens ziehen endgültig die Reißleine.

Ende Oktober musste Nice

den Betrieb einstellen. Das

Unternehmen konnte zuletzt

nicht mehr wirtschaftlich

arbeiten. Die Gesellschafter waren

offenbar nicht bereit, weiteres

Geld nach Hall zu pumpen.

Das dürfte ein Teil der Wahrheit

sein. Der andere: Die Teilhaber

verfolgten offenbar unterschiedliche

Interessen, legten Schwerpunkte,

die sich kaum oder gar

nicht miteinander vereinbaren

ließen. Unter diesen Umständen

sei es nicht möglich gewesen,

eine einheitliche Strategie

zu entwickeln.

GESCHICHTE Geschäftsführer

Bernd Sprecher hat bei der Haller

Solarfabrik einige Aufs und

Abs erlebt. Er war schon mit an

Bord, als das Unternehmen von

Würth gegründet wurde. Auch

nach dem Wechsel zu Manz liefen

bei ihm die Fäden zusammen.

Nice baute ebenfalls auf die

Expertise des Hallers.

Die Dünnschicht-Solartechnik

gilt als besonders effizient und

in Zeiten eines hohen Energiebedarfs

aus regenerativen Quellen

als zukunftsfähig. Dem Nice-Geschäftsbericht

ist zu entnehmen:

„Die CIGS Dünnschicht-Solarmodule

weisen bereits heute

deutlich niedrigere Produktionskosten

pro Watt im Vergleich zu

kristallinen Solarzellen und damit

einen klaren Wettbewerbsvorteil

auf.“

Im Widerspruch dazu steht, dass

die Solarfabrik immer wieder in

Schwierigkeiten kam. Das war

der Grund, warum Würth nicht

an diesem Investment festhielt

und dass Manz später chinesische

Investoren mit ins Boot holen

musste. Der Reutlinger Maschinenbauer

Manz hielt bis zuletzt

15 Prozent. Den Rest teilten

sich die miteinander verbundenen

chinesischen Konzerne China

Energy Group (Nice), Shanghai

Electric sowie die Beijing

Future Science Park Development

Group. In dieser Konstellation

sollte ein weltweit einzigartiges

strategisches Konsortium

im CIGS-Dünnschichtbereich gebildet

werden. Die Hoffnungen

erfüllten sich nicht. Im Februar

wurde die Insolvenz in Eigenverwaltung

beantragt. Ende April

wurde das Verfahren eröffnet.

Von zudiesem Zeitpunkt noch

150 Beschäftigten mussten 110

in eine Transfergesellschaft. 40

blieben zunächst an Bord.

Geschäftsführer Bernd Sprecher,

Sachwalter Dr. Andreas Kleinschmidt

und der Generalbevollmächtigte

Jan Groß versuchten

in den zurückliegenden Monaten

zu retten, was zu retten ist.

Überraschung: Für die Geschäftsführung rund um CEO Bernd

Sprecher kam das Aus aus heiterem Himmel. Foto: Jürgen Stegmaier

Doch die Investoren zogen vor

zwei Wochen den Stecker. Letztendlich

sei das Aus aus heiterem

Himmel gekommen. Einige Mitarbeiter

sind noch mit der Liquidierung

des Unternehmens beschäftigt,

für den Rest war Ende

Oktober Schluss.

KONZEPT Zuletzt hatte sich

Nice auf drei Geschäftsfelder

konzentriert: die Fotovoltaik,

nicht beschränkt auf Dünnschicht,

die Wasserstofftechnologie

sowie Speichersysteme.

Damit ließe sich der Umsatz generieren,

den sich die Gesellschafter

erhofften. Mit den Lizenzmodellen

für die Dünnschichttechnologie,

die bisher

den Schwerpunkt bildeten, sei

ein erfolgreiches Wirtschaften

nicht mehr möglich gewesen.

Bis April dieses Jahres war es die

zentrale Aufgabe der Nice Solar

Energy GmbH, die CIGS-Technologie

weiterzuentwickeln, um

diese erfolgreich vermarkten zu

können. Techniker, Ingenieure

und Wissenschaftler unterschiedlicher

Themenbereiche

beschäftigten sich damit, den

Wirkungsgrad sowie die Herstellungskosten

der CIGS-Fotovoltaik-Module

zu verbessern. just

www.nice-solarenergy.com

Aufgabe: In Kleingruppen erarbeiten die Mitglieder Konzepte,wie

Künzelsau bis 2030 klimaneutral werden kann.

Foto: Stadt Künzelsau

Mitstreiter gesucht

Energie,Abfall, Mobilität und Begrünung: Der Klimabeirat

in Künzelsau stellt erste Projekte und Ideen vor.

Seit März dieses Jahres gibt es

in Künzelsau einen Klimabeirat.

Dieser arbeitet dem Gemeinderat

zu und initiiert eigene

Themen und Projekte. Das Ziel:

Künzelsau wird bis 2030 klimaneutral.

In den vergangenen Monaten

trafen sich die Mitglieder

regelmäßig zum „Klimastammtisch“

und entwickelten einzelne

Maßnahmen. Zehn Interessierte

aus der Bevölkerung nahmen

daran teil –weitere Mitglieder

sind gern gesehen.

Die Themen „Energie“, „Abfallvermeidung“,

„Mobilität“ und

„Begrünung“ werden in Kleingruppen

vertieft. Die Arbeitsgruppe

Mobilität hat einen Schwerpunkt

auf die Verbesserung der

Situation für Fahrradfahrer gelegt

und wird in Kürze ein Gespräch

mit dem Nahverkehrsbund und

dem Mobilitätsmanager des Landkreises

führen. Die AG Abfallvermeidung

verfolgt weiterhin das

Ziel, Künzelsau mittelfristig von

weggeworfenen Zigarettenkippen

zu befreien. Dazu ist eine Kampagne

an Schulen geplant. Außerdem

steht das Thema „Mehrweg

nutzen – verpackungsarm einkaufen“

im Mittelpunkt. Die AG

Begrünung wird sich im nächsten

Jahr mit Streuobstwiesen beschäftigen

und Beiträge zu naturnahen

Gärten leisten.

Die AG Energie will durch Vernetzung

und Beratung dazu beitragen,

dass möglichst viele Hausbesitzer

eine energetische Sanierung

ihrer Immobilie ins Auge fassen

und verstärkt erneuerbare Energien

nutzen. Mindestens genauso

bedeutsam ist jedoch auch die klimaneutrale

Versorgung mit Wärme

und Strom –beispielsweise in

Neubaugebieten.

pm

www.kuenzelsau.de

Engagement wird vom Land belohnt

Der baden-württembergische Umweltpreis für Unternehmen feiert 20-jähriges Bestehen. Bewerbungen für das Jahr 2022 sind bereits möglich.

Der baden-württembergische

Umweltpreis geht in

die 20. Runde –absofort

können sich Unternehmen und

Selbstständige aus Industrie, Handel,

Handwerk und Dienstleistung

bewerben. Mit dem Preis zeichnet

die Landesregierung außergewöhnliche

Leistungen im Bereich

des betrieblichen Umwelt- und

Klimaschutzes und des nachhaltigen

Wirtschaftens aus. Die Bewerbungsfrist

endet am 31. Januar

2022.

„Die Auszeichnungen zeigen der

Öffentlichkeit, mit welchen Ideen,

Konzepten und Maßnahmen

unsere Unternehmen ihren Beitrag

zum Schutz der Umwelt und

des Klimas leisten“, sagte Umweltministerin

Thekla Walker zum

Start der Bewerbungsphase Mitte

Oktober. „Wir sind uns der großen

Herausforderungen für die

Unternehmen bewusst, die durch

die Klimakrise verstärkt werden.

Das Land schätzt und fördert das

unternehmerische Engagement

zum Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen.“

Der Preis wird in den Kategorien

„Handel und Dienstleistung“,

„Handwerk“, „Industrie-Unternehmen

bis 250 Mitarbeitende“

sowie „Industrie-Unternehmen

mit mehr als 250 Mitarbeitende“

vergeben. Zusätzlich wird der Jurypreis

„Engagement für Klimaschutz“

ausgelobt. Darüber hinaus

vergibt das Land einen Sonderpreis

für Organisationen aus

dem Non-Profit-Bereich, die unternehmensähnliche

Strukturen

aufweisen. „Unser Ziel ist es, auch

genau solche Organisationen zu

motivieren, sich im betrieblichen

Umweltschutz zu engagieren“, betont

Ministerin Walker.

Die Gewinner erhalten ein Preisgeld

von jeweils 10 000 Euro,

das sie für weitere Maßnahmen

im Umweltschutz einsetzen müssen.

Die feierliche Preisverleihung

wird am 1. Dezember 2022

in Stuttgart stattfinden. Über die

Vergabe der Preise entscheidet

eine Jury –sie besteht aus Vertretern

von Wirtschaftsorganisationen,

wissenschaftlichen Institutionen,

Umwelt- und Naturschutzverbänden,

der Gewerkschaft, der

LUBW Landesanstalt für Umwelt

sowie dem Wirtschafts- und dem

Umweltministerium Baden-Württemberg.

pm

www.umweltpreis.badenwuerttemberg.de

Sinnvoll: Den Gewinnern winkt ein Preisgeld von 10 000 Euro,das sie

für Umweltschutzmaßnahmen einsetzen müssen. Foto: Ministerium für Umwelt BW

Annahmezeiten: Mo. bis Fr. 7.30 –12.00 Uhr ·13.00 –16.15 Uhr ·Sa. geschlossen

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November 2021 IJahrgang 20 INr. 230

Energie &Umwelt 19

„Dekade des Handelns hat begonnen“

69 deutsche Unternehmen appellieren an die zukünftige Bundesregierung und fordern eine Umsetzungsoffensive für Klimaneutralität,

darunter auch die Bausparkasse Schwäbisch Hall und die Schwarz-Gruppe aus Neckarsulm.

ZuBeginn der vertieften Sondierungsverhandlungen

fordert

eine breite Allianz

deutscher Unternehmen aus allen

Schlüsselsektoren der Wirtschaft

eine ambitionierte sektorübergreifende

Klimapolitik, die

den Zielen des Pariser Klimaschutzabkommens

gerecht wird.

Mit ihrem Appell fordern 69 Unternehmen

–darunter viele Großunternehmen

–die verhandelnden

Parteien auf, Deutschland

auf einen klaren, verlässlichen

und planbaren Pfad zur Klimaneutralität

zu bringen. Sie fordern

von der neuen Bundesregierung,

innerhalb der ersten

100 Tage eine Umsetzungsoffensive

für Klimaneutralität aufzusetzen.

Weitere Themen sind, die

Wettbewerbsfähigkeit von Klimaschutztechnologien

zu stärken,

den Ausbau Erneuerbarer Energien

zu beschleunigen, die Energieeffizienz

zu steigern sowie Genehmigungen

für klimafreundliche

Infrastrukturen zu vereinfachen.

Die Unternehmen möchten,

dass Deutschland als Vorbild vorangeht

und seine internationale

Partnerschaften stärkt.

„Der Handlungsdruck

wächst“

„Der Klimaschutz war bei der

Bundestagswahl das wahlentscheidende

Thema und muss von

den Parteien bei der Bildung einer

neuen Bundesregierung ganz

oben auf die Agenda gesetzt werden“,

sagt Prof. Dr. Michael Otto,

Präsident der Stiftung „2 Grad“,

Unternehmer und Aufsichtsratsvorsitzender

der Otto Group. „Die

Dekade des Handelns für den Klimaschutz

hat begonnen. Die neue

Bundesregierung muss jetzt den

Rahmen setzen, damit wir als Unternehmer

Klimaneutralität zum

Markenzeichen der deutschen

Ziel: Die Unterzeichner des Forderungspapiers möchten unter anderem

den Ausbau Erneuerbarer Energien beschleunigen.

Foto: NPG-Archiv

Wirtschaft machen können“, so

Otto weiter.

Unter den beteiligten Firmen sind

namhafte Vertreter aus allen relevanten

Branchen und Schlüsselindustrien,

darunter Grundstoffund

Chemieindustrie, Maschinenund

Fahrzeugbau, Finanzbranche

sowie große Unternehmen aus

den Bereichen Gebäude, Mobilität

und Handel. Zusammen beschäftigen

sie in Deutschland

mehr als eine Million und weltweit

über fünf Millionen Menschen

und stehen für einen globalen

Umsatz von etwa einer Billion

Euro. Auch die Region Heilbronn-Franken

ist vertreten: Die

Bausparkasse in Schwäbisch Hall

sowie die Schwarz-Gruppe aus

Neckarsulm beteiligen sich ebenfalls

an der Aktion.

In Anlehnung an den ganzheitlichen

Ansatz des Green Deals

der EU-Kommission fordern

die Unternehmen in dem Appell,

dass die Umsetzungsoffensive

ein Paket konkreter Maßnahmen

enthalten sollte, damit

das Ziel Klimaneutralität bis

2045 verlässlich erreicht werden

kann. Für die Transformation

zur Klimaneutralität müsse so der

Ausbau wichtiger Technologien

und Infrastrukturen beschleunigt

vorangetrieben werden. Dies gelte

insbesondere für den Ausbau

Erneuerbarer Energien und der

dafür erforderlichen Stromnetze,

klimafreundliche Industrieanlagen

und Verkehrsinfrastrukturen

sowie die energetische Gebäudesanierung.

„Der Handlungsdruck für Wirtschaft

und Politik wächst, jetzt

endlich wirksame Konzepte zum

Erreichen der Klimaziele bis 2045

umzusetzen. Klimaneutrales Bauen

und Wohnen ist ein Schlüssel

dafür. Aber die Transformation

dahin kann nur gemeinsam gelingen.

Wir als Unternehmen stehen

bereit –jetzt kommt es darauf an,

dass wir alle gemeinsam die Herausforderungen

konzentriert und

engagiert angehen“, sagt Reinhard

Klein, Vorstandsvorsitzender

der Bausparkasse Schwäbisch

Hall und stellvertretender Vorsitzender

des Kuratoriums der Stiftung

„2-Grad“.

pm/es

www.stiftung2grad.de

www.schwaebisch-hall.de

Die Ressource Müll sinnvoll nutzen

Die Corona-Pandemie wirkt sich auch auf die Abfallwirtschaft aus: Häuslicher Unrat nahm deutlich zu –auchinHeilbronn-Franken.

Die aktuellen Daten der Abfallbilanz

für das Jahr 2020

machen deutlich, wie sich

unsere Sicht auf Abfälle verändert

hat. Wir entsorgen Abfall nicht

mehr einfach nur, sondern er ist

zu einer wertvollen Ressource geworden,

die wir durch eine zunehmende

Kreislaufwirtschaft immer

mehr zurückgewinnen“, erklärte

Umweltstaatssekretär Andre

Baumann kürzlich. Damit leiste

der Abfallsektor auch einen immer

wichtigeren Beitrag zum Klimaschutz.

Ein wichtiges Ziel sei

dabei, die energetische Verwertung

von Bioabfällen weiter anzuheben.

„Die Daten zeigen, dass

wir hier auf dem richtigen Weg

sind.Sokonnten wir in 2020 den

Anteil der häuslichen Bioabfälle,

aus denen in Vergärungsanlagen

Strom und Wärme gewonnen werden,

von 48 Prozent auf 57 Prozent

anheben“, so Baumann.

Mit 12,74 Millionen Tonnen haben

die öffentlich-rechtlichen

Entsorger im Jahr 2020 wieder

Bilanz: 2020 stiegen die Müllmengen

wieder an. Foto: NPG-Archiv

mehr Abfälle angenommen und

entsorgt als im Jahr zuvor (2019:

12,24 Millionen Tonnen). Davon

entfallen rund 56 Prozent auf

Baumassenabfälle und 44 Prozent

auf Abfälle aus dem Siedlungsbereich.

Insgesamt 4,088 Millionen

Tonnen fielen im vergangenen

Jahr an häuslichen Abfällen

an. Pro-Kopf gerechnet, verursachte

jeder Einwohner im Land

rund 368 Kilogramm Rest- und

Sperrmüll, Bioabfälle sowie wertstoffhaltige

Abfälle. „Das ist zwar

ein Anstieg von 13,5 Kilo pro Person,

aber wir dürfen natürlich

nicht vergessen, dass 2020 mit

der Corona-Pandemie ein Ausnahmejahr

war –auch für die Abfallwirtschaft“,

ordnete der Umweltstaatssekretär

ein. Viele Menschen

seien im vergangenen Jahr

häufiger zu Hause gewesen.

REGION Große Unterschiede

weist das Abfallaufkommen in den

verschiedenen Stadt- und Landkreisen

in Baden-Württemberg

auf. Zu den Spitzenreitern mit den

geringsten Haus- und Sperrmüllmengen

gehört auch der Main-

Tauber-Kreis. Er belegt einen vierten

Platz unter den 44 Stadt- und

Landkreisen. Im Main-Tauber-

Kreis wurden je Einwohner 83 Kilogramm

Hausmüll (plus drei Kilogramm),

13 Kilogramm Sperrmüll

(unverändert), 98 Kilogramm

Bioabfälle (minus zehn),

226 Kilogramm Wertstoffe (plus

30) und 0,3 Kilogramm (plus

C.

R.ECYCLING

H. GmbH

für Privat und Firmen

Container, Mulden, von 7m³bis 40 m³

sowie Presscontainer von 8m³bis 22 m³

0,1) Problemstoffe gesammelt.

Der Landkreis Schwäbisch Hall

schneidet nicht ganz so gut ab:

Dort wurden je Einwohner 133

Kilogramm Hausmüll (plus sieben

Kilogramm), 14 Kilogramm

Sperrmüll (plus drei), 40 Kilogramm

Bioabfälle (plus zwei),

137 Kilogramm Wertstoffe (plus

sieben) und 1,25 Kilogramm Problemstoffe

(plus 0,45) erfasst. Im

Hohenlohekreis sind es 109 Kilogramm

Hausmüll (plus sieben Kilogramm),

15 Kilogramm Sperrmüll

(plus eins), 98 Kilogramm

Bioabfälle (plus vier), 157 Kilogramm

Wertstoffe (minus sechs)

und 0,42 Kilogramm Problemstoffe

(minus 0,02). pm

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20 Firmen &Märkte

November 2021 IJahrgang 20 INr. 230

Abheben mit Paraffin

Das Start-up HyImpulse Technologies entwickelt Hybridraketen, die mit Kerzenwachs und

Flüssigsauerstoff angetrieben werden. Diese weltweit einzigartige Technikwollen die vier

Gründer künftig kommerzialisieren, indem sie mit eigens gebauten TrägerraketenKlein-

Satelliten für ihre Kunden in den Orbit befördern. Im Sommer steht hierfür ein suborbitaler

Höhentestflug mit einer Höhenforschungsrakete an. VONALISA GRÜN

Mit Kerzenwachs ins All

fliegen –geht nicht? Geht

doch, wie die Experten

von HyImpulse beweisen. Das

Start-up-Unternehmen mit Sitz in

Neuenstadt am Kocher hat sich

genau darauf fokussiert: Ihr Plan

ist es, künftig für kommerzielle

Zwecke sogenannte Hybridraketen

in den Orbit zu schießen. Damit

sollen kleine Satelliten in die

Umlaufbahn befördert werden,

welche ihren Kunden beispielsweise

für Kommunikationszwecke

oder die Ermittlung von Erdbeobachtungsdaten

dienen.

Das Besondere: „Insgesamt entwickeln

derzeit weltweit nur rund

fünf Unternehmen Hybridraketen.

Wir sind darunter das einzige,

welches eine Mischung aus

VomStudentenprojekt zum Start-up

Paraffin und Flüssigsauerstoff als

Treibstoffe nutzt“, erklärt CEO Dr.

Christian Schmierer. Diese Zusammensetzung

sei besonders sicher,denn

im Gegensatz zu reinen

Fest- oder Flüssigtreibstoff-Raketen

können die Hybridmodelle

nicht explodieren. Und Schmierer

kennt noch weitere Vorteile

des Kerzenwachses: „Paraffin

schmilzt. Dadurch habe ich wieder

einen Flüssigtreibstoff, der

mir eine extrem hohe Leistungsfähigkeit

sichert. Gleichzeitig gibt

es die Möglichkeit –genauso wie

bei ‚normalen’ Flüssigtreibstoffen

–das Triebwerk jederzeit abzuschalten.“

Hinzu komme, dass

die Kosten für diese Art der Raketen

niedriger seien: „Wir benötigen

viel weniger Bauteile, weil wir

Eine funktionierende Höhenforschungsrakete bauen, das war

2012 das Ziel der Stuttgarter Uni-Studenten Christian Schmierer,

Mario Kobald, Ulrich Fischer und Konstantin Tomilin. Unterstützt

wurden die Vier dabei vom Deutschen Zentrum für Luft- und

Raumfahrt (DLR) in Lampoldshausen. Als sie 2016 mit 32,3 Kilometern

Flughöhe den Weltrekord für Hybridraketen erreichten,

beschlossen sie, ihre Technologie zu kommerzialisieren. Das war

derStartschuss für „HyImpulse“.

nur eine Flüssigkeit pumpen müssen.“

Das erhöhe dem Geschäftsführer

zufolge auch die Chancen,

am Markt zu bestehen. „Wir können

dadurch wirklich einen Unterschied

machen, was die Preise

anbelangt.“

WACHSTUM Inzwischen umfasst

HyImpulse rund 60 Mitarbeiter

aus 15 Nationen, darunter

auch Wissenschaftler,die zuvor in

Japan oder Indien gearbeitet haben.

„Unsere Büros in Neuenstadt

am Kocher sind nun schon sehr

ausgelastet“, berichtet Schmierer.

Doch das Start-up möchte

wachsen: 100 Mitarbeiter streben

die vier Gründer in naher Zukunft

an und müssen dafür neue

Räumlichkeiten finden. An einem

Standort in der Region möchten

sie aber festhalten. Denn die Nähe

zum Deutschen Zentrum für Luftund

Raumfahrt (DLR) in Lampoldshausen

ist ungemein wichtig

für ihre Arbeit. „Wir testen schon

seit dem Bau unserer ersten Rakete

am Prüfstand des DLRs.“ Außerdem

ist Schmierer zufolge die

Infrastruktur sowie die Zulieferer-Situation

vor Ort ideal.

Näher an mögliche Startplätze

zu ziehen, wäre rein organisatorisch

auch gut, aber der Experte

sagt: „Die Startplätze sind meist

sehr weit weg von allem, um niemanden

zu stören oder in Gefahr

zu bringen.“ Deshalb solle auch

künftig nur die Endmontage der

Raketen dort passieren. So wie

zum Beispiel auf dem Testgelände

von HyImpulse auf den schottischen

Shetland-Inseln.

Dort, oder aber in Australien, soll

im Juli 2022 ein suborbitaler Höhentestflug

stattfinden –jenachdem,

welches Land zuerst eine

Lizenz erteile. „Dass wir nicht in

Deutschland starten können, hat

einen regulatorischen Aspekt:

Hier gibt es schlichtweg keinen

Startplatz für Höhenforschungsraketen.“

14 Meter lang, 60 Zentimeter im

Durchmesser und zwei Tonnen

schwer –das wird die Test-Rakete

messen, die hauptsächlich

auch als Technologie-Demonstration

dienen soll. „Außerdem

hat der Großteil unserer Mitarbeiter

noch nie einen Raketenstart

mitgemacht. Auch die müssen

ihre Erfahrungen machen –

Gründer: Mario Kobald, Christian Schmierer,beide CEO,

Ulrich Fischer,CTO, und Konstantin Tomilin, COO (v.li.).

technisch sowie emotional“, weiß

Schmierer. „Raumfahrt ist immer

auch mit Emotionen und Begeisterung

verbunden.“ Bei jedem

Start entstehe eine Drucksituation,

die das Team erstmal bewältigen

müsse. „Der Höhenflug ist

damit für uns nicht nur eine technologische

Übung, um zu sehen,

ob unter anderem unsere Systeme

und Triebwerke funktionieren,

sondern auch eine Übung

fürs Team.“

STEIGERUNG Die orbitalen

Trägerraketen die in Zukunft die

Klein-Satelliten der Kunden ins All

bringen sollen, sind mit 30 Metern

Foto: HyImpulse

Länge, zwei Metern Durchmesser

und 30 Tonnen Gewicht deutlich

größer. Die Vision von HyImpulse

ist es, in zehn Jahren rund 30

bis 50 Starts jährlich durchzuführen.

„Das ist schon sehr ambitioniert

und wird sehr viel unserer

Arbeitszeit benötigen.“ Gleichzeitig

wollen sich die Unternehmer

breiter aufstellen, um noch

mehr Lösungen anbieten zu können.

Und: „Wir wollen uns von einem

Start-up zu einer etablierten

Firma wandeln“, sagt Schmierer

und fügt lachend an: „Also wir haben

einen Haufen Arbeit vor uns.“

www.hyimpulse.de

Erweiterte

Führungsebene

Warnsystem für Kollisionen

Bereits zum vierten Mal überzeugte Leonhard Weiss die Jury der Überwachungsgemeinschaft

Gleisbau (ÜGG) mit einer innovativen und wirtschaftlichen Idee.

Rommelsbacher verstärkt nach über 90 Jahren

Firmengeschichte seine Leitung erstmals um

einen externen Geschäftsführer.

In Dinkelsbühl werden die

Weichen für die Zukunft gestellt:

Nachdem der starke Erfolgskurs

weiter anhält, hat die

Rommelsbacher ElektroHausgeräte

GmbH mit Markus Scherer

einen dritten Geschäftsführer

eingestellt. Neben Sigrid Klenk

und Willi Klenk verantwortet der

53-Jährige nun die Geschäfte des

mittelständischen Unternehmens

und ist für die Bereiche Vertrieb,

Marketing, Personal zuständig.

Mit Scherers langjähriger Erfahrung

und fachlichen Kompetenz

soll das stetig wachsende Familienunternehmen

nachhaltig gestärkt

sowie für den Übergang zur

vierten Rommelsbacher-Generation

vorbereitet werden. Dabei gilt

es, die Wachstumsstrategie zu verfolgen

und den Fokus vermehrt

auf den Ausbau des internationalen

Geschäftes zu legen. „Mit Markus

Scherer haben wir einen sehr

kompetenten Geschäftsführer gefunden,

der über jahrelange Erfahrung

in dieser Position verfügt,

zudem umfangreiche Branchenkenntnisse

besitzt“, freut sich Sigrid

Klenk, Geschäftsführerin und

Enkelin des Firmengründers.

Für Rommelsbacher sei es ein

großer Schritt, nach über 90 Jahren

einen externen Geschäftsführer

einzustellen. Doch nun wäre

die Zeit reif, die vielfältigen Aufgaben

weiter zu verteilen. „Damit

erreichen wir eine größere Flexibilität

und Geschwindigkeit, können

noch dynamischer reagieren,

um getreu dem Motto ‚Freude

am Kochen‘ die Bedürfnisse und

Wünsche unserer Kunden zu erfüllen“,

erläutert Sigrid Klenk. pm

Neuzugang: Der 53-jährige

Markus Scherer ergänzt nun

die Spitze. Foto: Rommelsbacher www.rommelsbacher.de

Massiv zur Verbesserung

von Prozessen

und zur Arbeitssicherheit

im Gleisbau beitragen –das

soll das Kollisionswarnsystem

von Leonhard Weiss bei Eisenbahnfahrzeugen.

Diese Entwicklung

belohnte die Jury der Überwachungsgemeinschaft

Gleisbau

e.V. (ÜGG) mit einem Preis,

der an Helmut Häberlein, Leiter

„Qualität, Umwelt, Sicherheit

und Compliance“ im Ressort

Technik ging.

Leistungsfähig und

flexibel nutzbar

„Das Kollisionswarnsystem setzt

neue Maßstäbe“, heißt es unter

anderem in einer Pressemitteilung

des Unternehmens. Beim

Bedienen eines Eisenbahnfahrzeugs

durch den Triebfahrzeugführer

bestehe stets das Risiko,

dass auf dem Gleis befindliche

Personen und Sachgüter

im Fahrweg nicht rechtzeitig erkannt

werden.

Insbesondere die spezifische

Bauform der Eisenbahnfahrzeuge

und der konstruktionsbedingten

Gleisbaumaschinenkabine

verursachen Einschränkungen

des Sichtfeldes. Weiterhin

ist eine stetige Beobachtung

des Fahrweges nicht immer gewährleistet,

da sich der Triebfahrzeugführer

unter anderem

Sicherheit: Die Schotterplaniermaschine mit eingebautem Kollisionswarnsystem von Leonhard Weiss

befindet sich derzeit noch in der Testphase und soll ab Mai in den Verkauf gehen.

Foto: Leonhard Weiss

auf seine Arbeitswerkzeuge konzentriert.

Das nun entwickelte

Kollisionswarnsystem mit Umfeldsensierung

stellt sicher, dass

der Triebfahrzeugführer rechtzeitig

optisch und akustisch gewarnt

wird. Reagiert dieser nicht

auf die Warnsignale, kann eine

automatische Bremsung eingeleitet

werden. Unfälle und teure

Unfallinstandsetzungen sowie

Fahrzeugausfälle sollen somit

der Vergangenheit angehören.

Die Komponenten des Kollisionswarnsystems

können an jedes

Eisenbahnfahrzeug angebaut

und unterschiedlich kombiniert

werden, womit auch eine flexible

Nutzbarkeit für Dritte gegeben

ist. Durch die Sensorfusion

von Radar- und Ultraschallsensoren

sowie einer intelligenten

Kamera können auch verschattete

Bereiche sicher erfasst werden.

Weiterhin erleichtert die

robuste und dennoch hochsensible

Systemsensorik das Arbeiten

bei schlechten Witterungsverhältnissen

und weist auch bei

Staub, Dunkelheit, Regen oder

Schnee eine hohe Performance

bei Gleisbauarbeiten auf.

Das System hat Leonhard Weiss

gemeinsam mit den Unternehmen

Bosch Engineering Technology

und Deutsche Plasser Bahnbaumaschinen

entwickelt. Der

Prototyp befindet sich derzeit

noch in der Testphase und soll

zur „Internationalen Ausstellung

Fahrwegtechnik“ (iaf) im Mai

2022 ausgestellt werden und in

den Verkauf gehen. pm

www.leonhard-weiss.de


November 2021 IJahrgang 20 INr. 230

Firmen &Märkte 21

Wie Pioniere Unternehmen fit machen

Die WFG Schwäbisch Hall unterstützt die heimische Wirtschaft mit kurzen Förderwegen und innovativen Projekten.

Um Pionierarbeit leisten

zu können, ist es wichtig,

Trends und Entwicklungen

immer im Blick zu haben.

Schon frühzeitig war klar, dass

Deutschland sich in einem demografischen

Wandel befindet. Als

sich hierzu eine Förderung seitens

des Landes Baden-Württemberg

auftat, ergriffen die Pioniere

der Wirtschaftsförderungsgesellschaft

(WFG) Schwäbisch Hall die

Chance –RegioBiZ, die Demografie-Initiative

für Unternehmen

wurde ins Leben gerufen.

PORTALE Von 2008 bis 2014

wurden Unternehmen hinsichtlich

einer demografiefesten Personalpolitik

beraten. Zahlreiche

Veranstaltungen setzten weitere

Impulse. Unvergessen der Auftakt

des Projekts, bei dem ein falscher

Professor über Human Ressource

als demografisches Paradigma

sprach, um so das trockene Thema

auf unterhaltsame Weise in die

Köpfe zu bringen. Auch konnten

Teilnehmer auf einer Veranstaltungen

anhand eines „Age-Explorers“

ausprobieren, wie sich körperliche

Einschränkungen im Alter

anfühlen können.

Wirkliche Pionierarbeit manifestiert

sich aber erst über nachhaltige

Projekte. Die WFG hat die

Gunst der Förderung mit ESFund

Landesmitteln bei RegioBiZ

genutzt, um auch entsprechende

neuartige Jobportale zu entwickeln.

Der Wandel hat zur Folge,

dass es zum einen weniger

junge Menschen gibt, die in Ausbildung

gehen können. Zum anderen

gehen vermehrt ältere Erwerbspersonen

in Rente, die aber

noch über viel Wissen und Erfahrung

verfügen. So entstand die

Online-Praktikumsbörse „jobs-

4young“.

Auch für die älteren Erwerbspersonen,

die in Rente gehen, wurde

mit www.arbeit-und-rente.de

ein Jobportal entwickelt. Unternehmen

können hier kostenfrei

Stellenangebote einstellen, um so

die Erfahrungen und das Wissen

der Älteren weiter nutzen zu können.

Interessierte (Flexi-)Rentner

können nach Beratung bei der

Deutschen Rentenversicherung

ein anonymisiertes Bewerberprofil

einstellen.

Eindruck: Mit zahlreichen Veranstaltungen sollen wichtige Themen in

die Köpfe von Firmenvertretern gebracht werden. So konnten sie mit

einem „Age-Explorer“ altersbedingte Einschränkungen erleben. Foto: WFG

FÖRDERPROGRAMME Auch

wenn die Pioniere der WFG mit

diesen Projekten bereits einen

wichtigen Beitrag zur Fachkräftesicherung

der Unternehmen

geleistet haben, galt es weiter

am Ball zu bleiben und den

Unternehmen weitere Maßnahmen

zu ermöglichen. Seit 2015 ist

die WFG daher erfolgreich zu einer

von drei Erstberatungsstellen

im Bundesförderprogramm „unternehmensWert:Mensch“

in Baden-Württemberg

geworden und

konnte damit nahtlos die Tätigkeiten

der Demographieinitiative

RegioBiZ weiterführen. Erstberaterin

Melanie Schlebach stellt

Unternehmen sofort einen Beratungsscheck

mit 80 Prozent Förderung

aus, mit dem sie sich von

einem Experten zu Personalthemen

intensiv beraten lassen können.

Zwei Jahre später wurde in traditioneller

Pionier-Manier um

das Thema Digitalisierung erweitert.

Auch hier fungiert die Erstberatungsstelle

bei der WFG nicht

nur als Förderlotse und weist den

Weg zu zahlreichen Förderprogrammen

im Bereich der Digitalisierung.

Sie kann zudem ebenso

Förderschecks für die Durchführung

eines Lern- und Experimentierraums

zur Umsetzung digitaler

Projekte im Unternehmen ausstellen.

KRISENMANAGEMENT Die

Auswirkungen der Corona-Pandemie

zeigen deutlich: Neue Formen

des digitalen Arbeitens erfordern

neue Formen der Arbeitsorganisation.

Auch hier leistet die

Erstberatungsstelle wichtige und

wertvolle Pionierarbeit: Ab sofort

können Betriebe ein weiteres Förderprogramm

nutzen. Mit „Gestärkt

durch die Krise“ können

Unternehmen eine Beratung von

bis zu 15 Tagen bei 80-prozentiger

Förderung erhalten. Mit der

Beratung können sie durch die

Corona-Krise ausgelöste Veränderungen

der Arbeitsorganisation

identifizieren und optimieren.

Der Schwerpunkt liegt dabei auf

den Chancen der virtuellen Kommunikation,

der Personalführung

auf Distanz sowie von Homeoffice-Lösungen.

Zudem wird auch der Aufbau eines

Krisenmanagements unterstützt,

um zukünftig widerstandsfähiger

agieren zu können. Erstberaterin

Melanie Schlebach:

„Denn die nächste kritische Situation

kündigt sich schon an, wenn

man an die teils zu erwartenden

Lieferengpässe denkt. Hier innerhalb

des Betriebes gut vorbereitet

und in der Lage zu sein, schnell

mit allen Mitarbeitenden einen

Plan Bzuentwickeln, sichert die

Existenz und damit auch die Zukunft

des Unternehmens.“ Mit

einem kurzen Erstberatungsgespräch

bei der WFG können sich

die Unternehmen sofort auf den

Wegmachen. Die Experten stehen

also nicht nur bei Herausforderungen

zur Seite, sondern versuchen

dabei auch, Rückenwind in

eine wettbewerbsfähige Zukunft

zu geben.

pm

www.wfgsha.de

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EXPERTEN-TIPP

Energieeffizienz lohnt sich

Pflichtaudits und Versorgungskonzepte zeigen: Kosteneinsparpotentiale in Unternehmen

häufig ungenutzt.

Kooperation: Silvio Rösner,Jörg Thollembeek und Ullrich Müller (v.li.) erfüllen Wohnträume.

Hauskauf mit Küche

Immobilien-Kunden der Volksbank Hohenlohe erhalten beim

Notartermin einen Vorteilsgutschein von Möbel Bohn.

Wie heißt es so schön?

Eine gute Küche ist

das Fundament allen

Glücks. Hier sieht sich das Familienunternehmen

Möbel Bohn

als kompetenter Ansprechpartner.

Vertriebsleiter Ullrich Müller

bezeichnet die Küchenplanung

als Königsdisziplin des Einrichtens,

da sie eine der kompliziertesten

Produkte überhaupt

sei. Auch Silvio Rösner, Prokurist

des Möbelhauses, betont:

„Eine neue Küche gemeinsam

mit dem Kunden auszuwählen

und zu planen, verlangt neben

ausgeprägtem technischen

Knowhow viel Einfühlungsvermögen

und ein genaues Gespür

für die Wünsche des Kunden.“

Ins Leben gerufen wird eine Küche

jedoch erst durch das Vorhandensein

einer Immobilie.

Diesen Geschäftsbereich hat

sich Jörg Thollembeek zur Aufgabe

gemacht. Der Geschäftsführer

der Volksbank Immobilien

GmbH und der Generalbevollmächtigte

der Immobilienabteilung

der Volksbank

Hohenlohe eG aus Öhringen arbeitet

seit mehreren Jahren im

Sektor Immobilienvermittlung

sowie Bauträger- und private

Finanzierungen. Dank seines

35-köpfigen Teams konnten beide

Gesellschaften allein im vergangenen

Jahr bis zu 400 Kaufverträge

verzeichnen und dies

mit Aussicht auf steigende Zahlen

im Jahr 2021. „Für unsere

Kunden wollen wir nur das Beste

und dafür sorgen wir auch, zu

diesem Versprechen stehe ich“,

so Jörg Thollembeek.

Mit diesem Ansatz haben sich

die Unternehmen Möbel Bohn,

Volksbank Hohenlohe eG und

die Volksbank Immobilien

GmbH zu einer Kooperation entschieden,

um die Zufriedenheit

ihrer Kunden zu garantieren. So

erhält jeder Käufer der Volksbank

Hohenlohe eG und der

Volksbank Immobilien GmbH

beim Notartermin einen Küchen-Vorteilsgutschein

bei Möbel

Bohn.

pm

www.vb-hohenlohe.de

Foto: VB Hohenlohe

Für viele Unternehmen sind Effizienzmaßnahmen

schon fest in die unternehmerischen Strukturen

integriert. Andere sehen dies als reine

Pflicht. Die Erfahrung zeigt aber: Energieeffizienz

lohnt sich! Insbesondere bei produzierenden

Unternehmen können Maßnahmen

kurzfristig ermittelt werden, welche sich schnell

in wirtschaftlichen Erfolgen niederschlagen.

❚ Neben ökologischen Zielen, haben immer mehr

Unternehmen das Thema Energieeffizienz auch

aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten auf der

Agenda. Gerade eine energiesparende Beleuchtung

mit LED wird häufig eingesetzt. Jedoch sind

Energiefresser manchmal versteckt. Einfache

Maßnahmen wie regelungstechnische Anpassungen

oder Erneuerung von Heizungspumpen

können bereits mit geringen Investitionen und

kurzen Amortisationszeiten umgesetzt werden.

Aber auch größere Maßnahmen, wie die Modernisierung

der Wärmeerzeugung oder, insbesondere

die Nutzung von Eigenstrom, rechnen sich

häufig in kurzer Zeit und verbessern gleichzeitig

die Produktionssicherheit. Es ist immer ratsam,

sich hier Experten ins Haus zu holen, die einen

neutralen Blick auf die Prozesse werfen.

Gleichzeitig rücken CO 2

-Einsparung und der Einsatz

zukunftsfähiger Energieträger in Unternehmen

immer mehr in den Fokus.Der Einsatz regenerativer

Energien scheitert häufig noch an der

Wirtschaftlichkeit. Doch mit steigenden Energiepreisen

wird sich das ändern. Umso wichtiger ist

es frühzeitig Strategiepläne und Ausbaustufen

zu erarbeiten.

Gerade die Eigenstromerzeugung mittels PV-

Anlagen oder hocheffizienten KWK-Anlagen

sind heute bei den meisten Unternehmen

bereits wirtschaftlich und immer häufiger

Eva Reu

Dipl.-Ing. (FH)

Leiterin Planung

Stadtwerke

Crailsheim GmbH

umgesetzt. Unser Tipp: Machen Sie Ihr Unternehmen

zukunftsfit und sichern sie sich heute

die Wettbewerbsvorteile von morgen. Mit

einer Strategie und konkreten Maßnahmen in

der Tasche sparen Sie Kosten, sichern sich

Wettbewerbsvorteile und erhöhen Ihre Produktionssicherheit.

Die StadtwerkeCrailsheim haben bereits mehrere

Unternehmen erfolgreich beraten und stehen

Unternehmen rund um die Themen Energieaudits,

zukunftsfähige

Energieversorgungskonzepte,

konkreter

Maßnahmenplanung

bis hin zur

Umsetzung gerne mit

Ihrer Erfahrung zur

Seite.

Stadtwerke Crailsheim GmbH

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Friedrich-Bergius-Straße 10–14

74564 Crailsheim

Telefon07951/305-3 73

www.stw-crailsheim.de

www.ecoswitch.de


1

Bott GmbH&Co. KG &

ELABOGmbH

2 Köhnlein TürenGmbH

3 HAINBUCHGmbH

SPANNENDE TECHNIK

4

Zweckverband Wasserversorgung

Nordostwürttemberg

5 RudolfSteinbrennerBauunternehmenGmbH

&Co. KG

6 Schneider&Sohn

GmbH &Co. KG

7

GEMÜ Gebr. Müller

ApparatebauGmbH&Co. KG

8 SchmittGruppe

9 KUSATECGmbH

10 HEITEC AG

Die Berufs- und Karrieremesse

2Tage

PRÄSENZ

7Tage

ONLINE

vom20. bis 21.November vom22. bis28. November

Hangar Crailsheim

www.fachkräftetage.de

12 TemptonPersonaldienstleistungen

GmbH

14 BERA GmbH

15 ebm-papst

MulfingenGmbH &Co. KG

16 Gerhard Schubert GmbH

18 Wirtschaftsregion

Heilbronn-Franken GmbH

19 RECA NORM GmbH

20 SiglochDistribution

GmbH

22

LEONHARD WEISS

GmbH &CO. KG

23 expertum GmbH

24 Lidl Vertriebs-GmbH&Co. KG

25

WOLFF&MÜLLERTief- und

StraßenbauGmbH&Co. KG

26 WFG Schwäbisch Hall mbH

27 GASTI

Verpackungsmaschinen GmbH

30 VionCrailsheim GmbH

31 J.M. VoithSE&Co. KG

32 AICHELEWERKZEUGE GmbH

33 Pressezustellservice

Schwäbisch Hall GmbH

35 IHK-Zentrum

fürWeiterbildung GmbH

36 Kratschmayer

Kälte-Klima-Lüftung GmbH

37 Bundespolizei

Alle Ausstellerauf einen Blick

38

AvJS Personal

DIEPERSONAL PROFILER

39 REISSER-Schraubentechnik

GmbH

40 HBC-radiomaticGmbH

41 Dienste fürMenschen gGmbH

42 Stadtverwaltung Crailsheim

43 STAHLGmbH

44

46

47

Karriereberatung derBundeswehr

Schwäbisch Gmünd

Netzwerk für berufliche

Fortbildung SchwäbischHall

carriere &moreprivate

Akademie Südwest GmbH

48 ZIEHL-ABEGGSE

49 HochschuleHeilbronn,

CampusKünzelsau

50 SWGSchraubenwerk

Gaisbach GmbH

52 groninger &co. Gmbh

53 ROMMELAG

55 OPTIMA

packaginggroup GmbH

57 PremiumUPT GmbH

58

59

AZURIT Seniorenzentrum

Hohenlohe

Hosta-Werkfür Schokolade-SpezialitätenGmbH&Co.KG

61 FinanzamtSchwäbisch Hall

62 KE Elektronik GmbH

63 SchüttlerTechnik GmbH

64 STEGOElektrotechnik GmbH

65 AlbertBernerDeutschland

GmbH&BTI Befestigungstechnik

GmbH &Co. KG

66

Agentur fürArbeit

Schwäbisch Hall-Tauberbischofsheim

WIRSINDNUR ONLINEMIT DABEI:

Bausch +Ströbel

Maschinenfabrik Ilshofen

Fertighaus WEISSGmbH

Veranstalter: Medienpartner: Partner:

HO-MAGmbH

R. DeckertGmbH&Co.KG

Stand: 2. 11.2021


November 2021 IJahrgang 20 INr. 230

Firmen &Märkte 23

Durchstarter im Netz

Mit der Online-Vermarktung seines Sortiments baut sich Möbel Bohn erfolgreich ein

zweites Standbein auf und punktet bei den „Ebay-Awards 2021“. VONADINA BAUER

Möbel Bohn ist Sieger

bei den „Ebay Awards

2021“, mit denen der

Online-Marktplatz herausragende

Händler auszeichnet.

Das Crailsheimer Unternehmen

setzte seinen Einstieg in

den Online-Handel so schnell

und erfolgreich um, dass es als

„Durchstarter des Jahres“ punkten

konnte.

Juror Kai Hudetz, Geschäftsführer

des Instituts für Handelsforschung

in Köln, erklärte in seiner

Laudatio zur Preisverleihung:

„Der Möbelhandel ist eine

sehr traditionelle Branche. Das

Unternehmen hat in kürzester

Zeit viel Neues gelernt und seine

Prozesse umgestellt. Damit

hat es auf die Gegebenheiten reagiert

und bei Ebay ein großes

Angebot aufgebaut.“ Tatsächlich

blickt Möbel Bohn auf eine traditionsreiche

Geschichte zurück:

1908 aus einer Möbelschreinerei

hervorgegangen, hat sich das

Unternehmen zu einem der führenden

Möbelhäuser in Hohenlohe-Franken

entwickelt.

RÜCKBLICK In Zeiten von Corona

hat das Unternehmen dann

neue Vertriebswege gesucht.

Erfolg: Silvio Rösner und Maximilian Foydl (v.li.) freuen sich über

den Sieg bei den Ebay-Awards.

Foto: Möbel Bohn

Während der Lockdowns blieb

das Ladengeschäft komplett geschlossen.

„Also haben wir uns

viele Gedanken darüber gemacht,

wie wir die Herausforderungen

aktiv angehen können“,

Preise bei den Ebay-Awards

erklärt Silvio Rösner, Prokurist

bei Möbel Bohn. Im August

2020 hatte mit Maximilian Foydl

der erste Auszubildende für den

Bereich E-Commerce bei Möbel

Bohn begonnen. Gemeinsam

Den Sonderpreis „Durchstarter des Jahres“ hat Ebay Deutschland

in diesem Jahr zum ersten Mal ausgeschrieben. Alle Gewinner der

Ebay-Awards erhalten einen Barpreis in Höhe von 5000 Euro,eine

Gutschrift auf die Verkaufsgebühren in Höhe von 1000 Euro sowie

ein Jahr kostenfreien Ebay-Concierge-Premium-Service. Möbel

Bohn erhielt für den Sonderpreis „Durchstarter des Jahres“ ein

zusätzliches Fulfillment-Paket, das beim Weihnachtsgeschäft hilft.

mit Prokurist Silvio Rösner setzte

er auf das Durchstarter-Programm

von Ebay, mit dem der

Online-Riese Händlern den Einstieg

in die Online-Vermarktung

erleichtert. „Dies war der erste

Schritt, um unsere Absatzwege

im Bereich E-Commerce auszuweiten“,

sagt Maximilian Foydl.

„Wir wollten ohne lange Vorarbeit

direkt starten.“

STANDBEIN Nach der ersten

Einarbeitung, dem Aufbau der

internen Strukturen, den Verhandlungen

mit Lieferdiensten

sowie der Auswahl der passenden

Artikel war der Grundstein

für den neuen Vertriebsweg gelegt.

Heute zählt das Unternehmen

mehr als 550 verschiedene

Artikel, die es über den digitalen

Marktplatz verkauft. Für die Zukunft

plant der Möbelexperte die

Listung weiterer Waren, um den

digitalen Weg weiterzuverfolgen.

Rösner fasst zusammen: „Bald

soll auch unser Sortiment aus

dem Bereich Großmöbel über

Ebay erhältlich ist. So bauen wir

uns ein zweites Standbein neben

dem Handel vor Ort auf.“

www.moebel-bohn.de

Engagement: Bei der Veranstaltung wurden Spenden gesammelt –Farmbau

und Komminvest haben die Summe verdoppelt, sodass Bärbel Schmelz

vom Kindergarten und Bürgermeister Wolfgang Class (re.) Schecks über je

500 Euro von Tobias Knülle entgegennehmen konnten. Foto: Farmbau

Karriere im Blick

Das Farmbau-Gelände in Langenburg war

Marktplatz für Job- und Ausbildungsstellen.

Keine Muswiese und auch

keine anderen Märkte –

das heimische Gewerbe hatte

in den vergangenen Monaten

kaum Gelegenheit, sich zu präsentieren“,

erklärt Tobias Knülle,

Geschäftsführer bei Farmbau und

Komminvest. Daher hat die Firmengruppe

Farmbau, Komminvest

und Mawell mit dem ersten

Fachkräfte- und Azubitag in Langenburg

den heimischen Unternehmen

eine Plattform geboten,

um sich bei Fachkräften und interessiertem

Nachwuchs als attraktive

Arbeitgeber zu präsentieren.

Und das kam an: Rund 400 Besucher

schauten bei den circa 20

Ausstellern aus der Region vorbei.

Fachkräfte, aber vor allem

auch Auszubildenden von morgen

sowie Schüler auf der Suche

nach Praktika zählten zu den Besuchern.

Hier trug der Tagbereits

die ersten Früchte: Farmbau hatte

gleich in der Folgewoche die erste

Praktikantin zu Gast.

„Der Mix aus Industrie- und

Handwerksbetrieben kam besonders

gut an –eswar für jeden etwas

dabei“, teilt der Veranstalter

mit. Insgesamt konnten die Aussteller

so viele Kontakte knüpfen

und Gespräche führen, dass einige

gleich ihre Teilnahme an einer

erneuten Auflage zugesichert haben

ina

www.farmbau.eu

ADVERTORIAL

Das Fachkräfte-Netzwerk

Die Macht der Marke steigern

Der Verein stellt strategische Weichen für eine erfolgreiche Zukunft.

Die Vorstände von Hohenlohe Plus

trafen sich vor kurzem zu einem

gemeinsamen Strategieworkshop.

Dabei standen die bereits erreichten

Ziele sowie weitere Pläne auf

der Agenda. Erstmals mit dabei

war auch der neue Schwäbisch

Haller Oberbürgermeister Daniel

Bullinger.

❚ Das Netzwerk Hohenlohe Plus e.V.

hat sich die Gewinnung von Fachkräften

für die Region Hohenlohe

auf die Fahnegeschrieben. Welche

Ziele hierfür bereits erreicht wurden,

warein Thema des gemeinsamen

Strategieworkshops.Zugleich

richteten die fünf Stadtoberhäupter

der Mittelzentren Bad Mergentheim,

Crailsheim, Künzelsau,

Öhringen und Schwäbisch Hall, die

den Vorstand von Hohenlohe Plus

bilden, den Blick in die Zukunft.

Geschäftsführer Martin Buchwitz

präsentierte hierbei einen Verein,

der mit geschaffenen Strukturen

und einem gesicherten Budget seit

seiner Gründung eine gute Basis

geschaffen hat. Die Mitgliedsunternehmen

profitieren von Projekten

wie dem Gründerfond Hohenlohe-

» Das Netzwerk hat mit

den geschaffenen

Strukturen eine gute

Basis geschaffen.

Martin Buchwitz

4Talents oder in Kürze von einem

neu geschaffenen Fachkräftepool,

auf den die Mitglieder exklusiv

Zugriff haben werden. Dieser soll in

wenigen Wochen online gehen.

Für die Zukunft stehen insbesondere

die strategische Ausrichtung

der Mitgliedergewinnung, der

Ausbau der konkreten Projektarbeit

gemeinsam mit den Mitgliedsunternehmen

sowie die Stärkung

der MarkeHohenlohe Plus im

Vordergrund. Auch der Austausch

mit weiteren Akteuren soll forciert

werden.

Im Anschluss an den Workshop

besuchten die Vorstandsmitglieder

das Crailsheimer Modehaus TC

Buckenmaier und erörterten gemeinsam

mit der Geschäftsführung

die Entwicklung und Herausforderungen

im Einzelhandel. Den

Abschluss bildete ein gemeinsamer

Austausch zu konkreten Maßnahmen

von Hohenlohe Plus,zudenen

unter anderem die Erstellung einer

Imagevideo-Kampagne,zukünftige

Marketingmaßnahmen sowie eine

gemeinsame Veranstaltungsreihe

für Mitgliedsunternehmen und

interessierte Unternehmen zählen.

Turnusgemäß wechselt der Vorsitz

des Vereins im Jahr 2022 von

Crailsheim nach Künzelsau. Bei der

Vorstandssitzung hat der aktuelle

Vorsitzende,Crailsheims Oberbürgermeister

Dr.Christoph Grimmer,

erstmals den neuen Schwäbisch

Haller Oberbürgermeister Daniel

Bullinger im Kreis des Vorstands

begrüßt.

Hohenlohe Plus versteht sich

als gemeinschaftliche Interessenvertretung

für einen Raum

mit rund 385 000 Einwohnern

und einer starken mittelständischen

geprägten Wirtschaft

mit mehr als 100 Technologieund

Weltmarktführern.

Stadtoberhäupter: Die Vorstände von Hohenlohe Plus bei der Vorstandssitzung in Crailsheim: Thilo Michler (Oberbürgermeister Öhringen), Udo Glatthaar (Oberbürgermeister Bad Mergentheim),

Christoph Grimmer (Oberbürgermeister Crailsheim), Stefan Neumann (Bürgermeister Künzelsau) und Daniel Bullinger (Oberbürgermeister Schwäbisch Hall, v. li.).

Foto: Hohenlohe Plus

Kontakt: Geschäftsführer

Martin Buchwitz

Geschäftsstelle

Stauffenbergstraße 35–37

74523 Schwäbisch Hall

Telefon 0791/ 5801-22

www.hohenlohe.plus


24 Journal

November 2021 IJahrgang 20 INr. 230

NEWSLINE

Für Design-Award nominiert

DINKELSBÜHL. Meisers Design Hotel wurde für den

German Design Award 2022 nominiert. Initiator des Preises

ist der Deutsche Bundestag, der „Design als Wirtschaftsfaktor

stärkt“, wie es in einer Mitteilung heißt. Im

Design-Hotel „tauchen die Gäste in eine außergewöhnliche

Welt mit allen

Sinnen ein. Die Hoteliersfamilie

Meiser

schaffte mit ihrem

internationalen Design-Team

ein kosmopolitisches

Interieurkonzept

der

Extraklasse. Die

maßgefertigte Einrichtung

ist ein Zusammenspiel aus Gemütlichkeit, Moderne

und Nachhaltigkeit“, so die Jury.Nominiert wurde

die Architektur in Zusammenarbeit mit der Meiser Immobilien

GbR, vertreten durch Armin und Thomas Meiser,und

der österreichischen ZOM Architektur GmbH.pm

Doppelte Auszeichnung

für gute Ausbildung

NIEDERSTETTEN. Mit gleich zwei Auszeichnungen im

Bereich Ausbildung wurde das Unternehmen Bass aus

Niederstetten geehrt. Das Marktforschungsunternehmen

SWI Finance hatte im Auftrag des Handelsblatts

ermittelt, welche Unternehmen in Deutschland führend

in der Aus- und Weiterbildung sind. Von mehr als 2400

beteiligten Unternehmen wurden 162 Firmen im Bereich

der Ausbildung ausgezeichnet. Auch Bass ist im Ranking

der Unternehmen mit „TOP Ausbildungsbedingungen“

vorn dabei. Die zweite Auszeichnung kommt vom

Wirtschaftsmagazin Capital. Bass wird als einer der besten

Ausbilder Deutschlands geehrt. Die Studie,welche in

Zusammenarbeit von Ausbildung.de, Territory Embrace

und Capital durchgeführt wurde, beschäftigte sich vor

allem mit den Auswirkungen der Pandemie auf die Qualität

der Ausbildung. Auch hier war das Unternehmen

aus Niederstetten unter den Spitzenreitern. pm

Zu Besuch bei H&F-Solutions

CRAILSHEIM. Vorkurzem besuchte eine Delegation der

Stadt Crailsheim, bestehend aus Horst Herold (Ressort

Bildung &Wirtschaft) und Kai Hinderberger (Ressort Digitales

&Kommunikation)

das Softwareunternehmen

H&F Solutions in der

Haller Straße. Nach

einem kurzen Rundgang

durch die Unternehmenszentrale

gab CEO Tobias

Hertfelder Einblicke

in H&F Solutions und die zukunftsweisende Vernetzungssoftware

zur Optimierung von Unternehmensabläufen.

Thematisiert wurde bei dem Besuch zudem die

städtebauliche Entwicklung und die damit verbundenen

Möglichkeiten für Unternehmen.

pm

Acht neue Betriebswirte

erhalten ihre Urkunden

REGION. Acht Teilnehmer haben die bundesweit anerkannte

Qualifikation „Geprüfter Betriebswirt (HwO)“ im

Bildungs- und Technologiezentrum (BTZ) der Handwerkskammer

Heilbronn-Franken mit Erfolg abgeschlossen.

Akeksa Ceperkovi (Leingarten), Ruben Dick (Neuenstein),

Denis Heinzmann (Kirchardt), Damian Mohaupt

(Heilbronn), Jonathan Schall (Bad Rappenau), Tobias

Schimpf (Fichtenau), Nico Wimmer (Abstatt) und Buket

Yadag (Nagold) haben ihre Urkunden erhalten.

Bei der Übergabe der Urkunden gratulierte BTZ-Leiter

Johannes Richter den Absolventen zu ihrem Erfolg. „Sie

sind nun in der Lage, einen Betrieb eigenständig und

nachhaltig zu führen. Sie können sehr stolz auf Ihre Leistung

sein, zumal Ihr Abschluss gemäß dem Deutschen

Qualifikationsrahmen (DQR) einem akademischen Master-Abschluss

gleichgestellt ist.“ Der nächste Lehrgang

startet im Mai. Infos: Telefon 07131/7912704. pm

Foto: Meiser Hotels -Resort -Events

Foto: Stadt Crailsheim

IT trifft auf Logistik

Praxistag bei Würth Industrie Service: Das Unternehmen in Bad Mergentheim informierte

über den Einsatz von Robotik und künstlicher Intelligenz.

Industrie 4.0, digitale Transformation,

Robotik, Automatisierung

sowie Virtual Reality

eröffnen weitreichende Entwicklungspotenziale

im Bereich

der Informationstechnik. Um interessierten

Studierenden, Absolvierenden

oder auch Professionals

der Informatik sowie

in vergleichbaren Studien- und

Ausbildungsgängen nicht nur praxisnahe

Einblicke in das Prozessund

Projektmanagement der IT zu

vermitteln, sondern auch die Anforderungen

und Abläufe in einem

Industrieunternehmen aufzuzeigen,

veranstaltete Würth Industrie

Service Mitte Oktober einen

IT-Praxistag.

Idee: Damit im Logistikzentrum alles glatt läuft, benötigt Würth Industrie Service eine optimale IT-Infrastruktur.Dabei

setzen die Experten vor allem auf hauseigene Lösungen.

Foto: Würth Industrie Service

PLAN Bereits heute wird die

Würth Industrie Service mit einem

der modernsten Logistikzentren

für Industriebelieferung in ganz

Europa in Verbindung gebracht.

Hier sind digitale, vernetzte Systeme

und Automatisierungstechnologien

schon seit vielen Jahren im

Einsatz –und dafür benötigt das

Unternehmen eine optimale IT-Infrastruktur.

Würth Industrie Service

setzt deshalb vor allem auf

hauseigene Lösungen.

Um den Teilnehmenden des

IT-Praxistages ein konkretes Bild

darüber zu vermitteln, was es bedeutet,

komplexe IT-Projekte umzusetzen,

wurde im ersten Schritt

das Prozess- und Projektmanagement

der Würth Industrie Service

vorgestellt.

Den weiteren Verlauf der Veranstaltung

rundeten zukunftsweisende

Themen wie etwa der Einsatz

von künstlicher Intelligenz

im Sinne kollaborativer Robotik

oder auch das Potenzial zur Nutzung

von Spracherkennung ab.

Auch eine Führung durch das moderne

Logistikzentrum stand auf

dem Programm. Außerdem konnten

sich die Teilnehmer über die

Karrieremöglichkeiten beim Bad

Mergentheimer Unternehmen informieren.

pm

Internationale Masterstudierende

starten in Feuchtwangen

Bürgermeister Patrick Ruh begrüßte die Neuankömmlinge persönlich.

Mit großer Vorfreude und

voller Motivation sind

die ersten Masterstudierenden

am Campus Feuchtwangen

der Hochschule Ansbach in

das Wintersemester des neuen

Studiengangs „Smart Energy Systems“

(SES) gestartet. Feuchtwangens

erster Bürgermeister Patrick

Ruh hieß die neuen Studierenden

persönlich in der Kreuzgangstadt

willkommen und hob dabei

mehrfach die „vielfältigen großartigen

Möglichkeiten des Campus

Feuchtwangen“ hervor.

Die ersten SES-Masterstudenten

kommen aus Indien, Rumänien,

Ukraine und Deutschland. Wie

Campus- und Studiengangsleiter

Freude: Arne Höller (Albert-Schweitzer-Kinderdorf in Waldenburg), Tobias

Wolf (Sternentraum 2000), Peter Noller (Golfclub Marhördt), Eberhard

Spies (VR Bank Heilbronn Schwäbisch Hall) und Tobias Belesnai (VR Bank

Heilbronn Schwäbisch Hall, v. li.) bei der Scheckübergabe.

Foto: privat

Kennenlernen: Erste Eindrückeerhielten die Masterstudierenden bei

einer Führung durch die Stadt.

Foto: Stadt Feuchtwangen

Professor Johannes Jungwirth informierte,

werden viele der insgesamt

40 angemeldeten Studierenden

aufgrund von Einreiseschwierigkeiten

und Verzögerungen bei

der Visum-Beantragung mit etwas

Verspätung erst in den kommenden

Wochen in Feuchtwangen

eintreffen. Dennoch wolle man

die Vorlesungen nun zunächst

Golfen für den

guten Zweck

VR Bank veranstaltete „Charity Golf Cup“.

www.wuerth-industrie.com

ausschließlich in klassischer Präsenzform

abhalten. „Für diejenigen,

die nun nicht pünktlich zum

Semesterstart anreisen konnten,

stellen wir die Unterlagen natürlich

online“, erläuterte Johannes

Jungwirth. Da das Lehrsaalgebäude

am Campus noch nicht

steht und der Bachelorstudiengang

„Nachhaltige Gebäudetechnik“

weiterhin im ersten Feuchtwanger

Hochschulgebäude stattfindet,

werden die Vorlesungen

von „Smart Energy Systems“ nun

vorübergehend in der benachbarten

BauAkademie abgehalten“, so

Professor Jungwirth. pm

www.campus-feuchtwangen.de

Beim VR Bank Heilbronn

Schwäbisch Hall Charity

Golf Cup Anfang Oktober

im Golfclub Marhördt stand

neben einem spannenden Sportevent

besonders auch der wohltätige

Zweck im Vordergrund. Für

die Spendenempfänger kam eine

stolze Summe von 25 100 Euro

zusammen. Das Geld geht an das

Albert Schweitzer Kinderdorf in

Waldenburg, den Verein „Sternentraum

2000“ in Backnang,

der Herzenswünsche von kranken,

behinderten oder anderweitig

beeinträchtigten Kindern erfüllt,

sowie an den Kindergarten

in Großerlach.

Zahlreiche Gäste und bekannte

Persönlichkeiten aus Sport und

Gesellschaft nahmen am Event

teil – beispielsweise TV-Staranwalt

Ingo Lenßen sowie die Sportgrößen

Mario Basler,Cacau, Markus

Babbel, Hansi Müller oder

Maurizio Gaudino.

pm

www.vrbank-hsh.de


November 2021 IJahrgang 20 INr. 230

Journal 25

Auftakt für Wintersportler

Das Unternehmen Würth sponsert den Deutschen Skiverband. Zur offiziellen Einkleidung

kamen die Top-Athleten nach Schwäbisch Hall.

Als einer der beiden Hauptsponsoren

des Deutschen

Skiverbands (DSV) hat

Würth die Spitzenathleten aller

sieben DSV-Disziplinen zur offiziellen

Einkleidung in den Adolf

Würth Airport nach Schwäbisch

Hall eingeladen: Zum siebten Mal

waren die Skiprofis Mitte Oktober

bei Würth in Hohenlohe.

„Die Einkleidung der DSV-Athletinnen

und Athleten bildet traditionell

den Auftakt in den Wettkampfwinter.

Wir sind gespannt

auf die kommende Saison und

möchten dem DSV wieder ein

starker Partner sein. Wir hoffen,

dass wir mit unserer Unterstützung

für einen bestmöglichen Saisonstart

sorgen können.“, erklärt

Fritz Hollweck, verantwortlich für

das Sportsponsoring bei der Adolf

Würth GmbH.

Bereits seit 2002 unterstützt

Würth die Athleten des Deutschen

Sichtbar: Auf der Trainings- und Wettkampfkleidung prangt das Logo des Schraubenherstellers.

Skiverbands. Im Adolf Würth Airport

in Schwäbisch Hall erhielten

die DSV-Sportler –darunter unter

anderem die Skispringer Karl

Geiger und Markus Eisenbichler

–, Trainer, Betreuer und Techniker

ihre Ausrüstung für die kommende

Saison. „Wir sind unserem

Premiumpartner Würth sehr

dankbar, dass er uns den Adolf

Würth Airport auch 2021 zur Verfügung

stellt. Unsere Teams können

nun top ausgestattet in den

Olympia-Winter starten“, sagt

Walter Vogel, DSV Marketing-Geschäftsführer.

pm

Landkreis Schwäbisch Hall erhält

den „Leitstern Energieeffizenz“

Auszeichnung für „messbare Erfolge“: Jury lobt eigene Liegenschaften und Vorbildfunktion.

Ende September wurden in

Stuttgart zahlreiche Stadtund

Landkreise für ihr Engagement

im Bereich Energieeffizienz

ausgezeichnet. Die baden-württembergische

Ministerin

für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft

Thekla Walker überreichte

die Preise. Der Landkreis

Schwäbisch Hall erhielt den Sonderpreis

„Bester Kreis bei den

messbaren Erfolgen“.

Nach 2016 und 2018 hat Schwäbisch

Hall erneut mit deutlichem

Vorsprung die besten „messbaren

Erfolge“ vorzuweisen. Kein anderer

Kreis habe so effiziente eigene

Liegenschaften, wodurch die Vorbildfunktion

besonders gut wahrgenommen

werde, lobte die Jury.

Foto: Würth

Verleihung: Heinz Kastenholz, Leiter des Energienzentrums,nimmt

den Sonderpreis von Ministerin Thekla Walker entgegen. Foto: Energiezentrum

Zudem führen die Bürger sowie

Unternehmen in großem Umfang

Energieeffizienz-Maßnahmen

durch. Zusätzlich zu diesen Erfolgen

konnte sich der Kreis Schwäbisch

Hall auch beim politischen

Engagement weiter verbessern.

Landrat Gerhard Bauer freut sich

über die erneute Auszeichnung:

„Der Landkreis Schwäbisch Hall

bekennt sich seit über 15 Jahren

zu den Themen effiziente Nutzung

von Energie, Ressourcenschonung

und Regionalität und

gemeinsam mit unserem Klimaschutzmanagement

und dem

Energiezentrum halten wir auch

in Zukunft aktiv daran fest. Ich

freue mich sehr, dass mit dieser

Auszeichnung die Erfolge Würdigung

finden und wir unsere Erfahrung

teilen können.“

Der „Leitstern“ wird alle zwei Jahre

von der Landesregierung vergeben.

Ziel ist es, dass sich die

Stadt- und Landkreise gegenseitig

Impulse für mehr Energieeffizienz

geben und voneinander lernen.

pm

Harald Unkelbach gibt Ämter ab

Kirsten Hirschmann übernimmt IHK-Präsidentschaft. Johannes Schmalzl wechselt zur Stiftung Würth.

Abschied: Harald Unkelbach tritt aus gesundheitlichen Gründen von

seinen Posten bei der IHK und bei der Stiftung Würth zurück. Foto: NPG-Archiv

Harald Unkelbach legte im

Oktober auf Anraten seiner

Ärzte aus gesundheitlichen

Gründen sein Amt als Präsident

der Industrie- und Handelskammer

(IHK) Heilbronn-Franken

nieder.FastneunJahre lang stand

er an der Spitze der Kammer. Bis

zu einer Neuwahl übernimmt die

amtsälteste Vizepräsidentin Kirsten

Hirschmann das Amt als kommissarische

Präsidentin. Die Wahl

für das Präsidentenamt findet voraussichtlich

in der Sitzung der

IHK-Vollversammlung am 8. Dezember

statt.

Auch bei der Stiftung Würth

kommt es zu einem Wechsel. Unkelbach

gibt den Vorsitz ab. Auf

www.wuerth.de

www.leitstern-energieeffizienz-bw.de

ihn folgt ab 1. November 2022 Johannes

Schmalzl, der seit November

2017 Hauptgeschäftsführer

der IHK Region Stuttgart ist. Sein

Vertrag läuft Ende Oktober 2022

aus. Von 2008 bis 2016 war der

gebürtige Würzburger Präsident

des Regierungsbezirks Stuttgart.

Die 1987 vom Unternehmer Reinhold

Würth gegründete Stiftung

fördert zahlreiche Projekte in den

Bereichen Kunst und Kultur, Forschung

und Wissenschaft, Bildung

und Erziehung sowie Integration.

Der Schwerpunkt liegt auf Projekten

in der Region Heilbronn-Franken.

pm/hst

www.heilbronn.ihk.de

NEWSLINE

VomGeflüchteten zum

Integrationsmanager

KÜNZELSAU. Omar Alkhalaf hat seine Ausbildung zum

Verwaltungsfachangestellten erfolgreich abgeschlossen

und konnte gleich im Anschluss eine Stelle als Integrationsmanager

bei der Stadtverwaltung Künzelsau antreten.

Alkhalaf ist in

Syrien geboren und

hat dort ein Agrarstudium

begonnen.

Jetzt betreut er Geflüchtete,

die aus einer

Erstunterkunft

des Landkreises in

eine Anschlussunterbringung

der Stadt

kommen. „Er ist prädestiniert

für diese Aufgabe,weil er weiß, was amdringendsten

benötigt wird und wie man sich fühlt, wenn

man flüchten und in einem anderen Land neu und ganz

von vorne anfangen muss“, sagt Bürgermeister Stefan

Neumann. Gemeinsam mit seinen Kollegen gibt Alkhalaf

den Menschen Hilfestellung bei der Wohnungs- und Arbeitsplatzsuche,

bei finanziellen Angelegenheiten, Kinderbetreuungs-

und Schulfragen und mehr. pm

Feier im kleinen Rahmen

SATTELDORF. Mitte Oktober fand die Freisprechungsfeier

der Auszubildenden von Leonhard Weiss im kleinen

Kreis statt. Weil die aktuelle Lage keine Veranstaltungen

mit über 200 Teilnehmern zuließ, ermöglichte das Bauunternehmen

ein Zusammenkommen der jeweils besten

Azubis des Jahrgangs vor Ort für ihre Auszeichnung.

Die Feier fand im neuen Ausbildungszentrum der Bauunternehmung

am Standort Satteldorf statt. 76 Auszubildende

schlossen in diesem Jahr ihre Ausbildung bei Leonhard

Weiss erfolgreich ab.Davon wurden zwölf vor Ort

freigesprochen. So gingen auch in diesem Jahr wieder

Preise in den drei Kategorien technisch, kaufmännisch

und gewerblich an die Absolventen. Die Gewinner sind:

Straßenbauer Nils Rothermel, Elektroniker Lorenz Bayerlein

und Kauffrau für Spedition und Logistikdienstleistungen

Daniela Matula. Für ihre besonderen Leistungen

erhalten sie einen Firmenwagen auf Zeit.

pm

Studierende kehren an den

Campus Künzelsau zurück

KÜNZELSAU. Ende September ist die Hochschule Heilbronn

am Campus Künzelsau nach drei Online-Semestern

wieder in Präsenz in das Wintersemester gestartet.

Um die Studierenden

nach dieser langen

Abwesenheit

am Campus zurück

zu begrüßen, veranstaltete

die Reinhold-Würth-Hochschule

im Oktober

ein kleines „Back to

Campus“-Event. Die

Veranstaltung fand

unter Einhaltung der

aktuellen Corona-Verordnung statt. Gut 100 Studierende

folgten der Einladung zum „Back to Campus“. Bei

Getränken, Popcorn und Catering unter freiem Himmel

sowie dem Kinoabend genossen die Studierenden das

persönliche Zusammenkommen am Campus außerhalb

regulärer Vorlesungen.

pm

Lauda ehrt Mitarbeiter

LAUDA-KÖNIGSHOFEN. Bereits zum zweiten Mal in

diesem Jahr konnte Lauda Dr.R.Wobser eine traditionelle

Feierstunde ausrichten. Gleich drei Mitarbeiter wurden

für 40 Jahre Betriebszugehörigkeit geehrt. Sonja

Hörner-Dürr, Peter Spitznagel und Peter Wiltschek begannen

alle am 24. August 1981ihre Ausbildung beim

Hersteller von Temperiergeräten. Zu den Gratulanten

gehörten neben der Lauda-Geschäftsführung und dem

Führungskreis auch Kollegen und Weggefährten der Jubilare

sowie der Bürgermeister der Stadt Lauda-Königshofen,

Dr.Lukas Braun.

pm

Foto: Stadtverwaltung Künzelsau

Foto: Hochschule HHN


26 Handelsregister

November 2021 I Jahrgang 20 I Nr. 230

Neueintragung

HRB 781107 - 20. September 2021

Sigma Holding GmbH, Zweiflingen, Klingenäcker

2, 74639 Zweiflingen. Gesellschaft mit

beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

24.08.2021. Geschäftsanschrift: Klingenäcker 2,

74639 Zweiflingen. Gegenstand: Beteiligung an

anderen Unternehmen, deren Verwaltung und

Vertretung einschließlich der Übernahme der Geschäftsführung

und persönlichen Haftung, sowie

die Verwaltung eigenen Vermögens. Stammkapital:

200.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt

er allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

vertreten zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer

mit einem Prokuristen. Geschäftsführer:

Schweinle, Patrick, Zweiflingen, *30.08.1993;

Schweinle, Alexander Gerhard Gustav, Öhringen,

*07.04.1989, jeweils einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit

sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

HRB 742894 – 21. September 2021

Helmut Bauer GmbH, Bad Mergentheim,

Spielweg 6, 97980 Bad Mergentheim. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 08.09.2021. Geschäftsanschrift: Spielweg

6, 97980 Bad Mergentheim. Gegenstand: Der

Betrieb eines Baggerbetries mit allen damit im

Zusammenhand stehenden Tätigkeiten. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer

mit einem Prokuristen. Geschäftsführer:

Bauer, Helmut Alois, Bad Mergentheim,

*03.11.1956, einzelvertretungsberechtigt mit der

Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

HRB 781143 - 22. September 2021

Sorglos Leben GmbH, Öhringen, Schillerstraße

66, 74613 Öhringen. Gesellschaft mit

beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

30.08.2021. Geschäftsanschrift: Schillerstraße

66, 74613 Öhringen. Gegenstand: Erbringung

und Vermittlung von Baudienstleistungen als

Generalunternehmen, Dienstleistungen nach

Art und Umfang eines Hausmeisterservices und

die Ausführung von Garten und Landschaftsbauarbeiten.

Stammkapital: 25.000,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei

gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit einem

Prokuristen. Geschäftsführer: Berkmiller, Andrej,

Weinsberg, *23.01.1989; Khoi Pham, Hoang,

Öhringen, *03.08.1988, Weinsberg, jeweils einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis, im

Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

HRB 742897 – 22. September 2021

CryptoHolics UG (haftungsbeschränkt),

Kirchberg an der Jagst, Rosenstraße 19, 74592

Kirchberg an der Jagst. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

09.09.2021. Geschäftsanschrift: Rosenstraße 19,

74592 Kirchberg an der Jagst. Gegenstand: Der

Handel mit Waren aller Art, insbesondere mit

Wirtschafts- und Verbrauchsgütern zur Nutzung

von Kryptowährungen wie Hardware Wallets

und Seed/Mnemonic Phrases Aufbewahrungen

sowie mit Merchandiseprodukten im Bereich

Bekleidung und Kunstwerken/-gegenständen.

Stammkapital: 6.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, vertreten zwei gemeinsam

oder ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen.

Geschäftsführer: Grünwald, Alex, Obersontheim,

*24.11.1993; Käfer, Phil Alex, Satteldorf,

*03.04.2001; Schmauder, Jan Patrick Robert,

Kirchberg an der Jagst, *30.06.1997, jeweils

einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis,

im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

HRB 781166 - 23. September 2021

Tim Grobshäuser UG (haftungsbeschränkt),

Öhringen, Ohrnblick 8, 74613

Öhringen. Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom 20.09.2021.

Geschäftsanschrift: Ohrnblick 8, 74613 Öhringen.

Gegenstand: Halten und Verwalten von

Beteiligungen im eigenen Namen und auf

eigene Rechnung. Stammkapital: 500,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten sie

gemeinsam. Geschäftsführer: Grobshäuser, Tim,

Öhringen, *17.12.1990, mit der Befugnis, im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

HRB 742915 – 27. September 2021

Advets TG UG (haftungsbeschränkt),

Crailsheim, Julie-Pöhler-Straße 18, 74564

Crailsheim. Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom 22.09.2021. Geschäftsanschrift:

Julie-Pöhler-Straße 18, 74564

Crailsheim. Gegenstand: Exporthandel von

Tierbedarfsgüter wie Tierarzneimittel und Tierfutter.

Stammkapital: 3.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, vertreten zwei gemeinsam

oder ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen.

Geschäftsführer: Vogelmann, Jürgen, Hüttlingen,

*12.10.1984, einzelvertretungsberechtigt mit der

Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

HRB 781194 - 27. September 2021

ATSK GmbH, Schwäbisch Hall, Bildäcker 3,

74523 Schwäbisch Hall. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

05.08.2021. Geschäftsanschrift: Bildäcker 3,

74523 Schwäbisch Hall. Gegenstand: Betreuung

und Vermietung von Immobilien. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt

er allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

vertreten zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer

mit einem Prokuristen. Geschäftsführer:

Dahlmann, Petra, Schwäbisch Hall, *09.03.1979;

Kavakoglu, Ferda Oguzhan, Schwäbisch Hall,

*05.12.1969; Kavakoglu, San Ali, Schwäbisch

Hall, *30.10.1998, jeweils einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis, im Namen der

Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder

als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

HRB 742924 – 28. September 2021

Cybion GmbH, Assamstadt, Rengershäuser

Straße 38, 97959 Assamstadt. Gesellschaft mit

beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

15.09.2021. Geschäftsanschrift: Rengershäuser

Straße 38, 97959 Assamstadt. Gegenstand: Forschung

und Entwicklung, Produktion, Beratung

und Vermarktung auf dem Gebiet chirurgischer

aktiver und nicht aktiver Implantate, insbesondere

Distraktionseinrichtungen für die Korrektur

von knöchernen Strukturen, implantierbaren

Pumpen; orthopädischer Artikel (z.B. künstliche

Gliedmaßen, Greifhilfen für Behinderte) sowie

weitere Medizinprodukte inkl. der dazu notwendigen

Mechanik und Elektronik. Des Weiteren

ist Gegenstand des Unternehmens die Forschung

und Entwicklung auf dem Gebiet mechatronischer

Systeme, Komponenten und Dienstleistungen

für die Medizin und Pharmazie sowie deren

Produktion und Vermarktung. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten

zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer

mit einem Prokuristen. Geschäftsführer: Stauch,

Roman, Assamstadt, *12.06.1965; Strating, Peter,

Matadepera / Spanien, *20.01.1967, jeweils einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis, im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

HRB 781237 - 29. September 2021

Jens Gamm Holding GmbH, Obersontheim,

Akazienstraße 25, 74423 Obersontheim. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 15.09.2021. Geschäftsanschrift: Akazienstraße

25, 74423 Obersontheim. Gegenstand:

Der Erwerb und das Halten von Beteiligungen

an anderen Unternehmen, die Verwaltung eigenen

Vermögens sowie Beratungsleistung auf

den Gebieten der Immobilienmakler-Tätigkeit,

Hausverwaltung, Bauträgertätigkeit, Baufinanzierung,

Vermittlung von Finanzprodukten inklusive

Versicherungsprodukten und Beratungen

in den vorgenannten Bereichen. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten

zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer

mit einem Prokuristen. Geschäftsführer: Gamm,

Jens, Obersontheim, *31.01.1993, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis, im Namen der

Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder

als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

HRB 781239 - 29. September 2021

DE House GmbH, Obersontheim, Weidenstraße

8, 74423 Obersontheim. Gesellschaft mit

beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

01.04.2021. Geschäftsanschrift: Weidenstraße 8,

74423 Obersontheim. Gegenstand: Kauf, Verkauf,

Vermietung, Verpachtung sowie Vermittlung von

Grundstücken, Gebäuden und Wohnungen jeglicher

Art. Darüber hinaus ist die Gesellschaft berechtigt,

Rechtsgeschäfte vorzunehmen, die den

vorgenannten Zwecken dienen, u.a. der Erwerb

von entsprechenden Gesellschaften. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt

er allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

vertreten zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer

mit einem Prokuristen. Geschäftsführer:

Kaziow, Damian, Obersontheim, *26.09.1984,

einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis,

im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

HRB 742937 – 30. September 2021

ADVISA Unternehmensberatung/Akademie

GmbH, Bad Mergentheim, Oberer Graben

64, 97980 Bad Mergentheim. Gesellschaft mit

beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

04.12.1980 mit mehrfachen Änderungen; zuletzt

geändert am 05.11.1993. Die Gesellschafterversammlungen

vom 30.07.2021 und 27.09.2021

haben die Änderung des Gesellschaftsvertrages

in § 1 (Firma, Sitz) und § 2 (Gegenstand) beschlossen.

Der Sitz ist von Bad Wimpfen (Amtsgericht

Stuttgart HRB 102247) nach Bad Mergentheim

verlegt. Bisher: „ADVISA Immobilien

GmbH“; nun: Änderung der Geschäftsanschrift:

Oberer Graben 64, 97980 Bad Mergentheim.

Gegenstand geändert; nun: Gegenstand: Unternehmensberatung

für KMU und Größere, sowie

Seminare für Nachhaltigkeit, Klimawandel, CO²

Einsparung. Stammkapital: 100.000,00 DEM.

Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei

gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit einem

Prokuristen. Jeder Geschäftsführer ist befugt,

im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

vorzunehmen. Bestellt als Geschäftsführer:

Bahar, Irmak Alkan, Heilbronn, *08.01.1990,

einzelvertretungsberechtigt. Nicht mehr Geschäftsführer:

Kübler, Heinz K., Bad Wimpfen,

*23.06.1951. Einzelprokura mit der Befugnis,

im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen mit der Ermächtigung zur

Veräußerung und Belastung von Grundstücken:

Schukraft, Werner Hermann, Bad Mergentheim,

*03.04.1944.

VR 725263 - 30. September 2021

Wohnraum Zukunft e.V., Schwäbisch Hall

(74523 Schwäbisch Hall).

HRB 781272 - 1. Oktober 2021

Volker Oetken Holding GmbH, Obersontheim,

Haldenäcker 7, 74423 Obersontheim.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 15.09.2021. Geschäftsanschrift:

Haldenäcker 7, 74423 Obersontheim.

Gegenstand: Der Erwerb und das Halten von

Beteiligungen an anderen Unternehmen, die Verwaltung

eigenen Vermögens sowie Beratungsleistung

auf den Gebieten der Immobilienmakler-

Tätigkeit, Hausverwaltung, Bauträgertätigkeit,

Baufinanzierung, Vermittlung von Finanzprodukten

inklusive Versicherungsprodukten und

Beratungen in den vorgenannten Bereichen.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, vertreten zwei gemeinsam

oder ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen.

Geschäftsführer: Oetken, Volker, Obersontheim,

*08.08.1979, einzelvertretungsberechtigt mit der

Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

HRB 742956 – 5. Oktober 2021

Wasserhygiene Hohenlohe GmbH, Fichtenau,

Wiesengrund 28, 74579 Fichtenau. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 16.09.2021. Geschäftsanschrift:

Wiesengrund 28, 74579 Fichtenau. Gegenstand:

Dienstleistungen und Beratungen im Bereich

Wasserhygiene, Lufthygiene, Lebensmittelhygiene

und Beteiligung an Firmen dieser Branche.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, vertreten sie gemeinsam.

Geschäftsführer: Utz, Thorsten, Fichtenau,

*15.07.1981, mit der Befugnis, im Namen der

Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder

als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

HRB 742960 – 6. Oktober 2021

DELTRIAN DEUTSCHLAND GmbH, Crailsheim,

Wittauer Straße 12, 74564 Crailsheim.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 05.03.2014 mit mehrfachen

Änderungen; zuletzt geändert am 20.09.2019.

Die Gesellschafterversammlung vom 17.06.2021

hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages in §

1 (Firma und Sitz) beschlossen. Der Sitz ist von

Amberg (Amtsgericht Memmingen HRB 18482)

nach Crailsheim verlegt. Neue Geschäftsanschrift:

Wittauer Straße 12, 74564 Crailsheim.

Gegenstand: Der Handel und Vertrieb von Luftfiltern,

Luftfilteranlagen und Geräten, welche

von der Deltrian International S.A. sowie der

Verbundunternehmen hergestellt oder bezogen

werden, sowie der Handel und Vertrieb von Flüssigkeitsfiltern,

Industriefiltermedien und Filtern

aller Art. Gegenstand ist insbesondere die Einfuhr

nach Deutschland, die Zusammensetzung der

Komponenten in Deutschland, sowie darüber

hinaus der Verkauf, die Lieferung, die Montage

und Wartung innerhalb Deutschlands und Österreich.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder ein

Geschäftsführer mit einem Prokuristen. Bestellt

als Geschäftsführer: De Greift, Timothée, Andenne

/ Belgien, *12.04.1979; Serné, Ulric, Kirchberg

an der Jagst, *17.09.1963, jeweils einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis, im Namen der

Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder

als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Nicht mehr Geschäftsführer: Alexius,

Jürgen-Guido, Gerpinnes / Belgien, *15.07.1964;

Lehnert, Volker, Amberg, *04.06.1977.

VR 725265 - 6. Oktober 2021

Weinbauverein Tafelberg e.V., Schwäbisch

Hall (74523 Schwäbisch Hall).

VR 722021 – 8. Oktober 2021

Lebendiges Waldmannshofen e.V., Creglingen

(97993 Creglingen).

GnR 720191 - 8. Oktober 2021

Missy Wohnen eG, Gaildorf (Distelweg 5,

74405 Gaildorf). Genossenschaft. Satzung

vom 26.08.2021. Gegenstand: Zweck der Genossenschaft

ist die Förderung des Erwerbs, der

Wirtschaft der Mitglieder und deren soziale und

kulturelle Belange mittels gemeinschaftlichen

Geschäftsbetriebes. Gegenstand des Unternehmens

ist a) die Projektentwicklung für Neu-und

Altbauten sowie für Baudenkmale; b) die Vermietung

und Verpachtung von Grundstücken,

Bauten und Wohnungen; c) die Bewirtschaftung,

Errichtung, Sanierung, Erwerb und Betreuung

von Bauten in allen Rechts- und Nutzungsformen

sowie Belastung, Kauf und Veräußerung

von Grundstücken; d) die gute, sichere, sozial

verantwortbare sowie lebensgerechte Wohnungsversorgung

der Mitglieder der Genossenschaft;

e) Haus- und Grundstücksverwaltung eigener

Objekte; f) Errichtung, Unterhaltung und Betrieb

von Gemeinschaftsanlagen, Folgeeinrichtungen,

sozialer, wirtschaftlicher und kultureller Einrichtungen.

Die Genossenschaft kann Inhaberschuldverschreibungen

ausgeben, Genussrechte

und stille Beteiligungen, die keinen unbedingten

Rückzahlungsanspruch beinhalten, gewähren

und ist berechtigt, Teile des Genossenschaftskapitals

in rentierliche Geld- und Kapitalmarktpapiere

anzulegen. Geschäfte mit Nichtmitgliedern

sind zulässig. Nachschusspflicht: Keine Nachschusspflicht.

Allgemeine Vertretungsregelung:

Besteht der Vorstand aus mehr als einem Mitglied,

können zwei Vorstandsmitglieder rechtsverbindlich

für die Genossenschaft zeichnen und

Erklärungen abgeben. Ist ein Vorstand bestellt,

so vertritt er die Genossenschaft allein. Die Genossenschaft

kann auch durch ein Vorstandsmitglied

in Gemeinschaft mit einem Prokuristen

gesetzlich vertreten werden. Einzelvertretungsbefugnis

kann erteilt werden. Die Vorstandsmitglieder

sind von den Beschränkungen des § 181 Alt. 2

befreit, sie haben also die Befugnis im Namen der

Genossenschaft mit sich als Vertreter eine Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen. Vorstandsmitglied:

Dr. Missy, Thomas, Gaildorf, *20.11.1968.

HRA 727759 – 11. Oktober 2021

Pecunia Solis GmbH & Co. KG, Crailsheim,

Haller Straße 189, 74564 Crailsheim. (Die Verwaltung

eigenen Vermögens.). Kommanditgesellschaft.

Geschäftsanschrift: Haller Straße 189,

74564 Crailsheim. Allgemeine Vertretungsregelung:

Jeder persönlich haftende Gesellschafter

vertritt einzeln. Jeder persönlich haftende Gesellschafter

sowie dessen jeweilige Geschäftsführer

sind befugt, im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte vorzunehmen. Persönlich haftender

Gesellschafter: setus 63. GmbH, Stuttgart

(Amtsgericht Stuttgart HRB 780440).

HRA 727760 – 12. Oktober 2021

WEGNER Engineering e.K., Gerabronn,

Robert-Bosch Straße 13, 74582 Gerabronn.

(Dienstleistungen und Produkte im Bereich

Arbeitsschutz, Brandschutz und Datenschutz.).

Einzelkaufmann. Geschäftsanschrift: Robert-

Friedenstraße 1

74564 Crailsheim

Tel. 07951 297989-0

Überlassung | Vermittlung | Beratung | Outsourcing | Master-Vendor

www.temperso.de

Bosch Straße 13, 74582 Gerabronn. Inhaber:

Wegner, Viktor, Schrozberg, *16.02.1987.

VR 722023 – 12. Oktober 2021

ProCare Africa e.V., Frankenhardt (74586

Frankenhardt).

HRB 742994 – 13. Oktober 2021

WRK Electrical Services UG (haftungsbeschränkt),

Langenburg, Kreutzweg 4, 74595

Langenburg. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 21.09.2021.

Geschäftsanschrift: Kreutzweg 4, 74595 Langenburg.

Gegenstand: die umfassende Ausführung

elektrischer Installationen. Stammkapital:

600,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten

zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit

einem Prokuristen. Geschäftsführer: Witkowski,

Rafal, Przemków / Polen, *07.05.1974, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis, im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

HRB 781416 - 13. Oktober 2021

Autohaus Hübel GmbH, Öhringen, Zum

Hasensprung 1, 74613 Öhringen. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 22.09.2021. Geschäftsanschrift: Zum

Hasensprung 1, 74613 Öhringen. Gegenstand:

Der Betrieb eines Autohauses mit Kfz Reparaturwerkstatt.

Stammkapital: 25.000,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei

gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit einem

Prokuristen. Geschäftsführer: Hübel, Martina,

Öhringen, *17.12.1982; Petricevic, Thomas,

Neuenstein, *04.05.1972, jeweils einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis, im Namen der

Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder

als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Die Gesellschaft (übernehmender

Rechtsträger) ist entstanden infolge Ausgliederung

des von dem Einzelkaufmann Hübel, Karl,

Neuenstein, *10.05.1952 als Inhaber der Firma

„Autohaus Hübel e.K.“, Öhringen (Amtsgericht

Amtsgericht Stuttgart HRA 731444) betriebenen

Unternehmens nach Maßgabe des Spaltungsplans

vom 22.09.2021. Auf die bei Gericht eingereichten

Urkunden wird Bezug genommen.

Die Ausgliederung wird erst mit der Eintragung

der Ausgliederung im Register der Niederlassung

des übertragenden Rechtsträgers wirksam. Den

Gläubigern der an der Ausgliederung beteiligten

Rechtsträger ist, wenn sie binnen sechs Monaten

nach dem Tag, an dem die Eintragung der Ausgliederung

in das Register des Sitzes desjenigen

Rechtsträgers, dessen Gläubiger sie sind, nach §

19 Abs. 3 UmwG als bekanntgemacht gilt, ihren

Anspruch nach Grund und Höhe schriftlich anmelden,

Sicherheit zu leisten, soweit sie nicht Befriedigung

verlangen können. Dieses Recht steht

den Gläubigern jedoch nur zu, wenn sie glaubhaft

machen, dass durch die Ausgliederung die

Erfüllung ihrer Forderung gefährdet wird.

HRB 781421 - 13. Oktober 2021

Brazel-Kalis Verwaltungs GmbH, Künzelsau,

Austraße 7, 74653 Künzelsau. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 06.10.2021. Geschäftsanschrift: Austraße 7,

74653 Künzelsau. Gegenstand: Die Verwaltung

sowie die Beteiligung an anderen Gesellschaften,

insbesondere die Übernahme der Stellung

eines persönlich haftenden Gesellschafters.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, vertreten zwei gemeinsam

oder ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen.

Geschäftsführer: Brazel, Heinz Pierre, Künzelsau,

*22.02.1972; Kalis, Erich Alfons, Künzelsau,

*09.06.1953, jeweils einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit

sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

HRB 743001 – 14. Oktober 2021

Einkorn Almhütte GmbH, Kreßberg, Eichenweg

10, 74594 Kreßberg. Gesellschaft mit

beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

07.10.2021. Geschäftsanschrift: Eichenweg 10,

74594 Kreßberg. Gegenstand: Organisation,

Führung, Durchführung und Beratung von Almhütten-,

Biergärtengastronomie, sowie Eventveranstaltungen

und Catering. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er

allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

vertreten zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer

mit einem Prokuristen. Geschäftsführer:

Bross, Arthur, Kreßberg, *20.01.1968, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis, im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder

als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

HRB 781461 - 15. Oktober 2021

KLINGLER Bau UG (haftungsbeschränkt),

Michelfeld, Im Buchhorn 2, 74545

Michelfeld. Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom 05.10.2021. Geschäftsanschrift:

Im Buchhorn 2, 74545 Michelfeld.

Gegenstand: die Durchführung von Hoch-,

Tief- und Komplettbauarbeiten aller Art. Stammkapital:

1.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer

mit einem Prokuristen. Geschäftsführer:

Klingler, Hendrik, Schwäbisch Hall,

*05.04.1996; Klingler, Simon, Schwäbisch Hall,

*02.08.1983, jeweils einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit

sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

HRB 781464 - 15. Oktober 2021

mirglep GmbH - Gesellschaft für nachhaltige

Entwicklung, Beratung und

Management -, Schwäbisch Hall, Zwinger

1, 74523 Schwäbisch Hall. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

11.10.2021. Geschäftsanschrift: Zwinger 1, 74523

Schwäbisch Hall. Gegenstand: die Förderung

der nachhaltigen Entwicklung sowie die damit

einhergehenden UN-Nachhaltigkeitsziele, insbesondere

mittels Beratungsleistungen sowie durch

die Übernahme von Managementaufgaben.

Darüber hinaus können weitere damit einhergehende

Aufgaben im Handel oder der Erzeugung

übernommen werden, z.B. im Rahmen öffentlicher

Infrastrukturaufgaben, die den Nachhaltigkeitszielen

dienen. Stammkapital: 25.000,00

EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur

ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten

zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit

einem Prokuristen. Geschäftsführer: Pelgrim,

Hermann-Josef, Schwäbisch Hall, *15.10.1959,

einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis,

im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

HRB 781471 - 18. Oktober 2021

KULTourBIKES Schwaben GmbH, Obersontheim,

Bruckgasse 3, 74423 Obersontheim.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 14.09.2021. Geschäftsanschrift:

Bruckgasse 3, 74423 Obersontheim.

Gegenstand: die Planung, Organisation und

Durchführung von Motorradreisen in den USA

und Kanada. Stammkapital: 25.000,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei

gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit einem

Prokuristen. Geschäftsführer: Jäger, Wolfgang,

Crailsheim, *19.08.1961; Köder, Eckhardt,

Obersontheim, *22.06.1958, jeweils einzelvertretungsberechtigt.

HRB 781488 - 18. Oktober 2021

Light Structures GmbH, Schwäbisch Hall,

Egerländer Weg 38, 74523 Schwäbisch Hall.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 28.09.2021. Geschäftsanschrift:

Egerländer Weg 38, 74523 Schwäbisch

Hall. Gegenstand: die organisatorische Unterstützung,

die Vertriebsunterstützung und die Kundengewinnung

für die Produkte und Dienstleistungen

der Light Structures AS in industriellen

Märkten, insbesondere des maritimen Marktes.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder

ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen. Geschäftsführer:

Hallgren, Niklas Peter, Slependen /

Norwegen, *13.10.1980; Vogelmann, Götz Hans,

Schwäbisch Hall, *27.03.1968, jeweils einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis, im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder

als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

HRA 738389 - 19. Oktober 2021

Solarpark Domsühl III GmbH & Co. KG,

Wolpertshausen, Frankenstraße 6 - 8, 74549

Wolpertshausen. (Die Errichtung und der Betrieb

von Fotovoltaik- und deren Nebenanlagen

die zur Stromübertragung ins öffentliche Netz

notwendig sind, sowie von Umspannwerken und

Batteriespeichern wie auch der Handel mit Strom

aus diesen und anderen Energieerzeugungsanlagen.

Die Gesellschaft ist berechtigt, ähnliche Anlagen

zu bauen, erwerben und zu betreiben sowie

entsprechende Dienstleistungen anzubieten.).

Kommanditgesellschaft. Geschäftsanschrift:

Frankenstraße 6 - 8, 74549 Wolpertshausen. Allgemeine

Vertretungsregelung: Jeder persönlich

haftende Gesellschafter vertritt einzeln. Jeder

persönlich haftende Gesellschafter sowie dessen

jeweilige Geschäftsführer sind befugt, im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder

als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte vorzunehmen.

Persönlich haftender Gesellschafter:

BKW Energieanlagen GmbH, Wolpertshausen

(Amtsgericht Stuttgart HRB 722360).

HRA 738390 - 19. Oktober 2021

NovatechUmspannWerke GmbH & Co.

KG, Wolpertshausen, Frankenstraße 6 - 8, 74549

Wolpertshausen. (Die Errichtung und der Betrieb

von Fotovoltaik- und deren Nebenanlagen, die

zur Stromübertragung ins öffentliche Netz notwendig

sind, sowie von Umspannwerken und

Batteriespeichern wie auch der Handel mit Strom

aus diesen und anderen Energieerzeugungsanlagen.

Die Gesellschaft ist berechtigt, ähnliche Anlagen

zu bauen, erwerben und zu betreiben sowie

entsprechende Dienstleistungen anzubieten.).

Kommanditgesellschaft. Geschäftsanschrift:

Frankenstraße 6 - 8, 74549 Wolpertshausen.

Allgemeine Vertretungsregelung: Jeder persönlich

haftende Gesellschafter vertritt einzeln.

Jeder persönlich haftende Gesellschafter sowie

dessen jeweilige organschaftliche Vertreter sind

befugt, im Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte vorzunehmen. Persönlich

haftender Gesellschafter: BKW Energieanlagen

GmbH, Wolpertshausen (Amtsgericht Stuttgart

HRB 722360).

HRB 781501 - 19. Oktober 2021

Hall-Versand GmbH, Schwäbisch Hall, Herdweg

40, 74523 Schwäbisch Hall. Gesellschaft mit

beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

28.09.2021. Geschäftsanschrift: Herdweg 40,

74523 Schwäbisch Hall. Gegenstand: Der Handel

- online und stationär - mit Waren aller Art,

insbesondere Baumarktartikeln, und die Vermietung

von beweglichen Wirtschaftsgütern aller Art

sowie der Betrieb von Paketshops. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten

zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer

mit einem Prokuristen. Geschäftsführerin: Lohr,

Carina, Oberrot, *13.10.1996.

HRB 781495 - 19. Oktober 2021

Technology Holding Daniel Wolpert UG

(haftungsbeschränkt), Mulfingen, Obere

Hofäcker 30, 74673 Mulfingen. Gesellschaft mit

beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

12.10.2021. Geschäftsanschrift: Obere Hofäcker

30, 74673 Mulfingen. Gegenstand: Verwaltung

eigenen Vermögens, insbesondere der Erwerb, das

Halten, das Verwalten und die Veräußerung von

Beteiligungen an Gesellschaften, insbesondere

im Bereich Technologie. Stammkapital: 1.000,00

EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur

ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten

sie gemeinsam. Geschäftsführer: Wolpert, Daniel,

Mulfingen, *09.06.1988, mit der Befugnis,

im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

HRB 781519 - 20. Oktober 2021

VOLUNTAS IMMOBILIEN GmbH, Waldenburg,

Schloßstraße 16, 74638 Waldenburg.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 13.09.2021. Geschäftsanschrift:

Schloßstraße 16, 74638 Waldenburg.

Gegenstand: der Erwerb, das Halten und Verwalten

von Immobilien, die Erbringung von

Dienstleistungen im Zusammenhang mit der

Immobilienverwaltung sowie die Verwaltung

eigenen Vermögens. Stammkapital: 25.000,00

EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur

ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten

zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit einem

Prokuristen. Geschäftsführer: Lankes, Guido,

Waldenburg, *16.12.1964, mit der Befugnis,

im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

HRB 781520 - 20.Oktober 2021

Martin Geppert Coaching & Training

GmbH, Forchtenberg, Klosterwaldstraße

27, 74670 Forchtenberg. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

15.10.2021. Geschäftsanschrift: Klosterwaldstraße

27, 74670 Forchtenberg. Gegenstand: Coaching

& Training, insbesondere für Unternehmer

und Führungskräfte. Stammkapital: 25.000,00

EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur

ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten

zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit

einem Prokuristen. Geschäftsführer: Geppert,

Martin, Forchtenberg, *25.07.1968, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis, im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder

als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

HRB 781541 - 21. Oktober 2021

Mack Beteiligungsgesellschaft mbH,

Ilshofen, Max-Eyth-Straße 17, 74532 Ilshofen.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 20.08.2021 mit Änderung

vom 27.09.2021. Geschäftsanschrift: Max-Eyth-

Straße 17, 74532 Ilshofen. Gegenstand: Der Erwerb

und die Verwaltung von Beteiligungen sowie

die Übernahme der persönlichen Haftung und

der Geschäftsführung bei Gesellschaften, insbesondere

die Beteiligung als persönlich haftende

geschäftsführende Gesellschafterin an der Sager

+ Mack GmbH & Co. KG mit dem Sitz in Ilshofen-Eckartshausen.

Stammkapital: 25.000,00

EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur

ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei

gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit einem

Prokuristen. Geschäftsführer: Mack, Peter, Ilshofen,

*06.06.1965, einzelvertretungsberechtigt mit

der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

HRA 738404 - 22. Oktober 2021

Sager + Mack GmbH & Co. KG, Ilshofen,

Max-Eyth-Straße 17, 74532 Ilshofen. (Der

Handel und die Herstellung von Pumpen, technischen

Einrichtungen und Geräten aller Art.).

Kommanditgesellschaft. Geschäftsanschrift:

Max-Eyth-Straße 17, 74532 Ilshofen. Allgemeine

Vertretungsregelung: Jeder persönlich haftende

Gesellschafter vertritt einzeln. Persönlich haftender

Gesellschafter: Mack Beteiligungsgesellschaft

mbH, Ilshofen (Amtsgericht Stuttgart HRB

781541), mit der Befugnis - auch für die jeweiligen

Geschäftsführer -, im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Einzelprokura mit der Befugnis, im Namen der

Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder

als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen:

Mack, Petra, Ilshofen, *08.06.1965;

Schlagwein, Markus, Sinzig, *20.09.1964.

Veränderung

HRB 590664 - 20. September 2021

Siegfried Weber Metallbearbeitung

GmbH, Niedernhall, Salzstraße 14, 74676

Niedernhall. Vertretungsbefugnis geändert bei

Geschäftsführer: Flechsig, Diana, Künzelsau,

*24.08.1967, einzelvertretungsberechtigt mit der

Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen. Personenbezogene

Daten (Wohnort) geändert bei Geschäftsführer:

Weber, Marianne, geb. Elser, Künzelsau,

*05.01.1939, einzelvertretungsberechtigt mit der

Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

HRB 590667 - 20. September 2021

MWN Pulverbeschichtungs-GmbH,

Niedernhall, Salzstr. 14, 74676 Niedernhall.

Vertretungsbefugnis geändert bei Geschäftsführer:

Flechsig, Diana, Künzelsau, *24.08.1967,

einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis,

im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen. Personenbezogene Daten

geändert bei Geschäftsführer: Weber, Marianne,

geb. Elser, Künzelsau, *05.01.1939, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis, im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder

als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

HRB 737085 – 21. September 2021

OffBlock GmbH, Crailsheim, Haller Straße

187, 74564 Crailsheim. Die Gesellschafterversammlung

vom 14.09.2021 hat die Änderung des

Gesellschaftsvertrages in §§ 2 (Gegenstand), 3

(Stammkapital, Geschäftsanteile), 4 (Dauer der

Gesellschaft, Geschäftsjahr), 10 (Gesellschafterbeschlüsse),

die Einfügung eines neuen § 13

(Mitveräußerungsrecht), die Neunummerierung

der bisherigen §§ 13 bis 22 zu jetzt §§ 14 bis 23

und die Änderung des neuen § 16 (Kündigung,

Austritt) beschlossen. Das Stammkapital ist

durch Beschluss der Gesellschafterversammlung

vom gleichen Tag auf 50.000,00 EUR erhöht.

Stammkapital nun: 50.000,00 EUR. Personenbezogene

Daten geändert, nun: Geschäftsführer:

von Gáti, Zoltán, Crailsheim, *13.02.1972,

einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis,

im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

HRB 590253 - 22. September 2021

Rosenberg Ventilatoren GmbH, Künzelsau,

Maybachstr. 1, 5 und 9, 74653 Künzelsau. Ge-


November 2021 I Jahrgang 20 I Nr. 230

Handelsregister 27

samtprokura gemeinsam mit einem Geschäftsführer

oder einem anderen Prokuristen: Große

Gehling, Jürgen, Dörzbach, *05.08.1971.

HRA 729372 - 23. September 2021

Fürstliche Forstverwaltung Hohenlohe-

Waldenburg KG, Waldenburg, Schlossstraße

16, 74638 Waldenburg. Einzelprokura: Ross zu

Hohenlohe-Waldenburg, Barbara, Waldenburg,

*29.10.1966.

HRB 735610 - 23. September 2021

B.yond SE, Künzelsau, Bernerstr. 6, 74653 Künzelsau.

Die Hauptversammlung vom 06.09.2021

hat die Einziehung von fünf zuvor von der Gesellschaft

hierzu erworbener eigener Stückaktien

in vereinfachter Form ohne Kapitalherabsetzung

im Wege der entsprechenden Erhöhung des

Anteiles der übrigen Aktien am Grundkapital

beschlossen (§237 Abs. 3 Nr. 3 AktG). Die Einziehung

ist durchgeführt. Die Hauptversammlung

vom gleichen Tag hat die Änderung der Satzung

in § 4 Abs. 2 (Grundkapital) beschlossen.

HRB 778709 - 23. September 2021

Spezial Bier Öhringen GmbH, Öhringen,

Verrenberger Weg 1, 74613 Öhringen. Das

Stammkapital ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung

vom 15.09.2021 um

740,00 EUR EUR auf 25.740,00 EUR erhöht. Die

Gesellschafterversammlung vom gleichen Tag

hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages in §

3 (Stammkapital) beschlossen. Ebenfalls wurde

§ 6 (Befreiung vom Wettbewerbsverbot) ersatzlos

gestrichen, §§ 7 bis 15 werden dadurch zu

§§ 6 bis 14. § 11, jetzt § 10, (Erbfolge) wurde

neu gefasst. Stammkapital nun: 25.740,00 EUR.

Nicht mehr Geschäftsführer: Dr. Ostermeier, Veit

Simon, Öhringen, *20.06.1979.

HRB 737045 – 23. September 2021

ClassTrucks Autohaus GmbH, Crailsheim,

Ludwig-Erhard-Straße 102, 74564 Crailsheim.

Änderung der Geschäftsanschrift: Haller Straße

189, 74564 Crailsheim. Nicht mehr Geschäftsführer:

Vaskiavicius, Ramunas, Vilniaus RAJ.SAV

/ Litauen, *31.10.1971. Bestellt als Geschäftsführer:

Pasilauskas, Mindaugas, Kaunas / Litauen,

*31.03.1981.

HRB 581015 - 24. September 2021

R. Stahl Schaltgeräte GmbH, Waldenburg,

Am Bahnhof 30, 74638 Waldenburg. Gesamtprokura

gemeinsam mit einem Geschäftsführer oder

einem anderen Prokuristen mit der Befugnis,

im Namen der Gesellschaft mit sich als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen: Öhler,

Philipp, Cleebronn, *01.04.1990.

HRB 581101 - 24. September 2021

GGF - Gesellschaft für Grundstücksvermietung

und Finanzierungsvermittlung

mbH, Waldenburg, Am Bahnhof 30, 74638 Waldenburg.

Bestellt als Geschäftsführer: Öhler, Philipp,

Cleebronn, *01.04.1990, mit der Befugnis,

im Namen der Gesellschaft mit sich als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

HRB 744652 - 24. September 2021

R. Stahl Services GmbH, Waldenburg, Am

Bahnhof 30, 74638 Waldenburg. Gesamtprokura

gemeinsam mit einem Geschäftsführer oder

einem anderen Prokuristen mit der Befugnis,

im Namen der Gesellschaft mit sich als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen: Öhler,

Philipp, Cleebronn, *01.04.1990.

HRB 746066 - 24. September 2021

R. STAHL LECTIO GmbH, Waldenburg,

Am Bahnhof 30, 74638 Waldenburg. Bestellt

als Geschäftsführer: Öhler, Philipp, Cleebronn,

*01.04.1990, mit der Befugnis, im Namen der

Gesellschaft mit sich als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

HRB 772996 - 24. September 2021

LaCaTho UG (haftungsbeschränkt),

Öhringen, Mark-Aurel-Allee 40, 74613 Öhringen.

Die Gesellschafterversammlung vom 13.09.2021

hat die Neufassung des Gesellschaftsvertrages beschlossen.

Das Stammkapital ist durch Beschluss

der Gesellschafterversammlung vom gleichen

Tag auf 25.000,00 EUR erhöht. Firma geändert;

nun: LaCaTho GmbH. Stammkapital nun:

25.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung

geändert; nun: Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder

ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen.

Vertretungsbefugnis geändert bei Geschäftsführerin:

Langer, Carolin, geb. Knorr, Öhringen,

*27.08.1995, einzelvertretungsberechtigt mit der

Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

HRB 769681 - 27. September 2021

Göhners Blumenhof UG (haftungsbeschränkt),

Rosengarten, Blumenhof 6,

74538 Rosengarten. Neue Geschäftsanschrift:

Hauptstraße 24, 74538 Rosengarten. Bestellt als

Geschäftsführer: Göhner, Martin, Rosengarten,

*05.03.1958. Nicht mehr Geschäftsführer: Göhner,

Roland, Kupferzell, *16.03.1983.

HRA 736381 - 28. September 2021

Zürn & Blank GmbH & Co. KG, Künzelsau,

Mozartstraße 42, 74653 Künzelsau. Neue

Geschäftsanschrift: Keltergasse 63, 74653 Künzelsau.

HRB 590444 - 28. September 2021

Bürkert Stiftungsbeteiligungs - GmbH,

Ingelfingen, Chr.-Bürkert-Str. 13-17, 74653

Ingelfingen. Die Gesellschafterversammlung

vom 20.07.2021 hat die Neufassung des Gesellschaftsvertrages

beschlossen. Das Stammkapital

ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung

vom gleichen Tag um 15.000.000,00 EUR

auf 75.000.000,00 EUR aus Gesellschaftsmitteln

erhöht. Stammkapital nun: 75.000.000,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung geändert; nun:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten

zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer

mit einem Prokuristen.

HRB 771747 - 28. September 2021

Zürn & Blank Verwaltungs GmbH, Künzelsau,

Mozartstraße 42, 74653 Künzelsau. Änderung

der Geschäftsanschrift: Keltergasse 63,

74653 Künzelsau.

HRB 772958 - 28. September 2021

Fuchs Coaching UG (haftungsbeschränkt),

Rosengarten, Am Berghof 9, 74538

Rosengarten. Die Gesellschafterversammlung

vom 21.09.2021 hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages

in Ziffer 1 (Firma und Sitz)

und Ziffer 3 (Stammkapital) beschlossen. Das

Stammkapital ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung

vom gleichen Tag um

22.400,00 EUR auf 25.000,00 EUR erhöht. Firma

geändert; nun: Fuchs Coaching GmbH. Stammkapital

nun: 25.000,00 EUR.

HRB 745977 - 29. September 2021

R. STAHL SUPERA GmbH, Waldenburg,

Am Bahnhof 30, 74638 Waldenburg. Bestellt

als Geschäftsführer: Öhler, Philipp, Cleebronn,

*01.04.1990, mit der Befugnis, im Namen der

Gesellschaft mit sich als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

HRB 754033 - 29. September 2021

Hohenloher Spezial-Maschinenbau Verwaltungs

GmbH, Kupferzell, Im Greut 10,

74635 Kupferzell. Bestellt als Geschäftsführer:

Ross zu Hohenlohe- Waldenburg, Barbara, Waldenburg,

*29.10.1966, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

HRB 570943 - 29. September 2021

Koch Automobile GmbH, Schwäbisch

Hall, Aschenhausweg 5, 74523 Schwäbisch Hall.

Änderung der Geschäftsanschrift: Aschenhausweg

9, 74523 Schwäbisch Hall. Prokura erloschen:

Koch, Tilman, Michelbach an der Bilz,

*07.12.1982.

HRB 775146 - 30. September 2021

Berner Management SE, Künzelsau, Bernerstraße

6, 74653 Künzelsau. Bestellt als Vorstand:

Jaunich, Arthur Oliver, Münsing, *30.06.1978.

HRB 671362 – 30. September 2021

Franz & Wach Personalservice GmbH,

Crailsheim, Rotebachring 14, 74564 Crailsheim.

Die Gesellschafterversammlung vom 24.09.2021

hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages in §

3 (Dauer und Geschäftsjahr) beschlossen.

HRB 747334 - 1. Oktober 2021

Weinberger Objekt GmbH, Bretzfeld,

Steinsfeldstraße 37/1, 74626 Bretzfeld. Die Gesellschafterversammlung

vom 13.09.2021 hat

die Änderung des Gesellschaftsvertrages in § 1

(Sitz) beschlossen. Sitz verlegt; nun: Öhringen.

Neue Geschäftsanschrift: Im Sichert 32, 74613

Öhringen.

HRB 570856 - 1. Oktober 2021

Klafs GmbH Verwaltungsgesellschaft,

Schwäbisch Hall, Erich-Klafs-Str. 1-3, 74523

Schwäbisch Hall. Bestellt als Geschäftsführer:

Mang, Gernot, München, *20.08.1968, mit der

Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich

als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Nicht mehr Geschäftsführer: Schöllhammer,

Stefan, Diplom-Wirtschaftsingenieur,

Stuttgart.

HRB 670812 – 1. Oktober 2021

Josef Kurz GmbH, Stimpfach, Hauptstraße 30

u. 31, 74597 Stimpfach. Änderung der Geschäftsanschrift:

Hauptstraße 31, 74597 Stimpfach. Bestellt

als Geschäftsführer: Kurz, Josef, Stimpfach,

*07.03.1948, einzelvertretungsberechtigt mit

der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit

sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Nicht

mehr Geschäftsführer: Kurz, Sebastian, Bretzfeld,

*18.02.1982.

HRB 725590 – 1. Oktober 2021

F & W Holding GmbH, Crailsheim, Rotebachring

14, 74564 Crailsheim. Die Gesellschafterversammlung

vom 24.09.2021 hat die

Änderung des Gesellschaftsvertrages in § 4 (Geschäftsfjahr)

beschlossen.

❚ Wirtschaftsförderung

Landkreis

Schwäbisch Hall

80%

Förderung

HRB 680693 – 4. Oktober 2021

WITTENSTEIN cyber motor GmbH, Igersheim,

Walter-Wittenstein-Str. 1, 97999 Igersheim.

Nicht mehr Geschäftsführer: Dr. Gröning, Ingolf,

Bad Mergentheim, *14.11.1970.

HRB 738986 – 4. Oktober 2021

TRIUMVIRAT GmbH, Crailsheim, Haller Straße

189, 74564 Crailsheim. Die Gesellschafterversammlung

vom 31.08.2021 hat die Änderung des

Gesellschaftsvertrages in § 3 (Stammkapital) beschlossen.

Das Stammkapital ist durch Beschluss

der Gesellschafterversammlung vom gleichen

Tag um 75.000,00 EUR auf 100.000,00 EUR erhöht.

Stammkapital nun: 100.000,00 EUR.

HRB 571307 - 4. Oktober 2021

GUB Investment Trust GmbH & Co.

KGaA, Schwäbisch Hall, Danziger Straße 28,

74182 Obersulm. Das Grundkapital ist durch Beschluss

der Hauptversammlung vom 27.07.2021

auf 179.690,00 EUR durch Einziehung von

Aktien in vereinfachter Form herabgesetzt. Die

Kapitalherabsetzung ist durchgeführt. Der Aufsichtsrat

hat am 29.07.2021 die Änderung der

Satzung in § 5 (Stammkapital) beschlossen.

Grundkapital nun: 179.690,00 EUR.

HRB 776142 - 4. Oktober 2021

WEINBERGER FINANZHOLDING GmbH,

Bretzfeld, Steinsfeldstraße 37/1, 74626 Bretzfeld.

Die Gesellschafterversammlung vom 13.09.2021

hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages in §

1 (Firma und Sitz) beschlossen. Sitz verlegt; nun:

Öhringen. Änderung der Geschäftsanschrift: Im

Sichert 32, 74613 Öhringen.

HRB 736844 – 5. Oktober 2021

HolzBerg GmbH, Bad Mergentheim, Maurus-

Weber-Straße 24, 97980 Bad Mergentheim. Bestellt

als Geschäftsführer: Ochman, Oleksandra,

Kyiv / Ukraine, *08.11.1991, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis, im Namen der

Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder

als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Nicht mehr Geschäftsführer: Chetveryk,

Vyacheslav, Kaniv / Ukraine, *29.01.1983.

HRB 778890 - 5. Oktober 2021

ACG AcquiCo GmbH, Schwäbisch Hall, Daimlerstraße

39, 74523 Schwäbisch Hall. Bestellt

als Geschäftsführer: Mang, Gernot, München,

*20.08.1968, mit der Befugnis, im Namen der

Gesellschaft mit sich als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen. Nicht mehr

Geschäftsführer: Schöllhammer, Stefan, Schwäbisch

Gmünd, *29.04.1957.

HRB 671450 – 6. Oktober 2021

Omnium GmbH, Crailsheim, Rotebachring

14, 74564 Crailsheim. Prokura erloschen: Messerschmidt,

Andrea, Crailsheim, *19.11.1976.

HRB 746188 - 6. Oktober 2021

ZIEHL-ABEGG SE, Künzelsau, Heinz-Ziehl-

Straße 4, 74653 Künzelsau. Bestellt als Vorstand:

Ley, Joachim, Schwäbisch Hall, *02.09.1977.

HRB 776212 - 6. Oktober 2021

WEINBERGER Bauen und Wohnen

GmbH, Bretzfeld, Steinsfeldstraße 37/1, 74626

Bretzfeld. Die Gesellschafterversammlung vom

13.09.2021 hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages

in § 1 (Sitz) beschlossen. Sitz verlegt;

nun: Öhringen. Neue Geschäftsanschrift: Im Sichert

32, 74613 Öhringen.

Kaufen Mieten

Service

Fleet-

Management

HRB 732932 – 7. Oktober .2021

XV-Tec GmbH, Crailsheim, Am Löwengang 23,

74564 Crailsheim. Durch Beschluss des Amtsgerichts

Crailsheim vom 09.09.2021 (5 3 IN 34/21)

wurde über das Vermögen der Gesellschaft das

Insolvenzverfahren eröffnet. Die Gesellschaft ist

durch Eröffnung des Insolvenzverfahrens über

ihr Vermögen (Amtsgericht Crailsheim, 5 3 IN

34/21) aufgelöst. Gemäß § 60 Abs. 1 GmbHG i.V.

§ 65 Abs. 1 GmbHG von Amts wegen eingetragen.

HRB 680918 – 8. Oktober 2021

R. Wiedemann Immobilien Verwaltungs-GmbH,

Igersheim, Herrenwiesenstr.7,

97999 Igersheim. Bestellt als Geschäftsführer:

Lehr, Susanne, Bad Mergentheim, *11.06.1960,

einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis,

im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

HRB 774546 - 8. Oktober 2021

IMEKO Metallkomponenten GmbH, Ilshofen

Vogelsangweg 8, 74532 Ilshofen. Änderung

der Geschäftsanschrift: Eckartshäuser Straße 17,

74532 Ilshofen.

HRB 732734 – 11. Oktober 2021

Coneoo GmbH, Crailsheim, Rotebachring

14, 74564 Crailsheim. Die Gesellschafterversammlung

vom 06.10.2021 hat die Änderung

des Gesellschaftsvertrages in § 6 (Geschäftsjahr)

beschlossen.

HRB 734628 – 11.Oktober 2021

Snacks for pets UG (haftungsbeschränkt),

Schrozberg, Uhlandstraße 22,

74575 Schrozberg. Allgemeine Vertretungsregelung

geändert; nun: Ist nur ein Liquidator

bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Liquidatoren

bestellt, vertreten sie gemeinsam. Nicht

mehr Geschäftsführer, nun bestellt als Liquidator:

Läpple, Jörn, Schrozberg, *09.12.1983. Die

Gesellschaft ist aufgelöst.

HRB 742238 – 11. Oktober 2021

Die Finanzlounge GmbH, Crailsheim,

Kapellengasse 6, 74564 Crailsheim. Bestellt als

Geschäftsführer: Gamm, Jens, Obersontheim,

*31.01.1993; Oetken, Volker, Obersontheim,

*08.08.1979, jeweils einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit

sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

HRB 590750 - 11. Oktober 2021

cx-tec gmbh, Forchtenberg, Untere Au 4, 74670

Forchtenberg. Änderung der Geschäftsanschrift:

Gottfried-Müller-Straße 1, 74670 Forchtenberg.

HRB 571514 - 12. Oktober 2021

HALDRUP GmbH, Ilshofen, Justus-von-Liebig-Straße

3, 74532 Ilshofen. Prokura erloschen:

Hald, Thomas, Ilshofen, *01.12.1964. Gesamtprokura

gemeinsam mit einem Geschäftsführer

oder einem anderen Prokuristen: Botsch, Ruth,

Kirchberg an der Jagst, *22.03.1991.

HRB 742621 - 12. Oktober 2021

INOCLAD Engineering GmbH, Ilshofen,

Justus-von-Liebig-Straße 3, 74532 Ilshofen.

Prokura erloschen: Hald, Thomas, Ilshofen,

*01.12.1964. Gesamtprokura gemeinsam mit

einem Geschäftsführer oder einem anderen Prokuristen:

Botsch, Ruth, Kirchberg an der Jagst,

*22.03.1991.

HRB 671450 – 12. Oktober 2021

Omnium GmbH, Crailsheim, Rotebachring

14, 74564 Crailsheim. Die Gesellschafterversammlung

vom 06.10.2021 hat die Änderung

des Gesellschaftsvertrages in § 4 (Geschäftsjahr)

beschlossen.

HRB 721859 – 12. Oktober 2021

DIVACO AG, Langenburg, Bahnweg 62, 74595

Langenburg. Vertretungsbefugnis und personenbezogene

Daten geändert bei Vorstand: Kaske,

Siegfried, Crailsheim, *02.01.1950, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis, im Namen der

Gesellschaft mit sich als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

HRB 724318 – 12. Oktober 2021

Strommer GmbH, Schrozberg, Im Reißig

2, 74575 Schrozberg. Allgemeine Vertretungsregelung

geändert; nun: Ist nur ein Liquidator

bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Liquidatoren

bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder

ein Liquidator gemeinsam mit einem Prokuristen.

Nicht mehr Geschäftsführer, nun bestellt

als Liquidator: Strommer, Walter, Schrozberg,

*31.05.1950, einzelvertretungsberechtigt mit der

Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen Rechtsgeschäfte abzuschließen.

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HRB 735610 - 12. Oktober 2021

B.yond SE, Künzelsau, Bernerstr. 6, 74653 Künzelsau.

Eintragung laufende Nr. 27, Spalte 6a von

Amts wegen berichtigt wie folgt: Die Hauptversammlung

vom 06.09.2021 hat die Einziehung

von fünf Stückaktien in vereinfachter Form ohne

Kapitalherabsetzung im Wege der entsprechenden

Erhöhung des Anteiles der übrigen Aktien

am Grundkapital beschlossen (§237 Abs. 3 Nr.

3 AktG). Die Einziehung ist durchgeführt. Die

Hauptversammlung vom 04.10.2021 hat die

Änderung der Satzung in § 4 (Grundkapital),

§ 5 (Aktien), § 7 (Zusammensetzung des Verwaltungsrats),

§ 8 (Vorsitz im Verwaltungsrat,

Stellvertretung), § 16 (Beschlussfassung), § 20

(Einziehung von Aktien), § 21 (Einziehungsentgelt),

beschlossen. Das Grundkapital ist durch

Beschluss der Hauptversammlung vom gleichen

Tag um 30.400.000,00 EUR auf 3.000.000,00

EUR herabgesetzt. Kapital nun: 3.000.000,00

EUR. Als nicht eingetragen wird bekanntgemacht:

Den Gläubigern, deren Forderungen

begründet worden sind, bevor die Eintragung

des Beschlusses bekanntgemacht worden ist, ist,

wenn sie sich binnen sechs Monaten nach der

Bekanntmachung zu diesem Zweck melden, Sicherheit

zu leisten, soweit sie nicht Befriedigung

verlangen können.

HRB 779720 - 12. Oktober 2021

INPL GmbH, Bretzfeld, Öhringer Straße 3,

74626 Bretzfeld. Neue Geschäftsanschrift: Öhringer

Straße 10, 74626 Bretzfeld.

HRB 745776 - 13. Oktober 2021

RotaSpray GmbH, Oehringen, Hermann-

Kollmar-Straße 81, 74613 Öhringen. Die Gesellschafterversammlung

vom 11.10.2021 hat

die Änderung des Gesellschaftsvertrages in § 1

(Firma, Sitz und Gegenstand) beschlossen. Sitz

verlegt; nun: Leinfelden-Echterdingen. Änderung

der Geschäftsanschrift: Friedrich-List-Straße

20-24, 70771 Leinfelden- Echterdingen. Personenbezogene

Daten (Wohnort) geändert bei

Geschäftsführer: Schurr, Tobias, Lauchheim,

*16.01.1978, einzelvertretungsberechtigt mit der

Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

HRB 761744 - 13. Oktober 2021

Wulff Grundstücks UG (haftungsbeschränkt),

Schwäbisch Hall, Zedernweg 4,

74523 Schwäbisch Hall. Allgemeine Vertretungsregelung

geändert; nun: Ist nur ein Liquidator

bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Liquidatoren

bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder ein

Liquidator gemeinsam mit einem Prokuristen.

Bestellt als Liquidator: Wulff, Edgar Wolfgang,

Schwäbisch Hall, *27.04.1960; Wulff, Jutta Angelika,

geb. Blutbacher, Kirchheim, *31.01.1961,

jeweils einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis,

im Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen. Nicht mehr

Geschäftsführer: Wulff, Edgar Wolfgang, Schwäbisch

Hall, *27.04.1960; Wulff, Jutta Angelika,

geb. Blutbacher, Kirchheim, *31.01.1961.

HRB 690593 – 14. Oktober 2021

Elektrotechnik Otterbach Verwaltungs-

GmbH, Langenburg, Laßbacher Str. 17, 74595

Langenburg. Bestellt als Geschäftsführer: Frank,

Wilfried, Langenburg, *17.05.1990, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis, im Namen der

Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Nicht mehr Notgeschäftsführer, nun bestellt

als Geschäftsführer: Otterbach, Patrik, Langenburg,

*11.01.1995, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit

sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

HRB 781416 - 14. Oktober 2021

Autohaus Hübel GmbH, Öhringen, Zum

Hasensprung 1, 74613 Öhringen. Die Eintragung

der Ausgliederung ist im Register des Sitzes des

übertragenden Rechtsträgers „Autohaus Hübel

e.K.“, Öhringen (Amtsgericht Stuttgart HRA

731444) am 14.10.2021 erfolgt. Gemäß § 130

Abs. 2 UmwG von Amts wegen eingetragen. Als

nicht eingetragen wird bekanntgemacht: Den

Gläubigern der an der Ausgliederung beteiligten

Rechtsträger ist, wenn sie binnen sechs Monaten

nach dem Tag, an dem die Eintragung der Ausgliederung

in das Register des Sitzes desjenigen

Rechtsträgers, dessen Gläubiger sie sind, nach §

19 Abs. 3 UmwG als bekanntgemacht gilt, ihren

Anspruch nach Grund und Höhe schriftlich anmelden,

Sicherheit zu leisten, soweit sie nicht Befriedigung

verlangen können. Dieses Recht steht

den Gläubigern jedoch nur zu, wenn sie glaubhaft

machen, dass durch die Ausgliederung die

Erfüllung ihrer Forderung gefährdet wird.

HRB 733295 – 15. Oktober 2021

OrthoCenter GmbH, Crailsheim, Postplatz

2, 74564 Crailsheim. Die Gesellschafterversammlung

vom 12.10.2021 hat die Änderung

des Gesellschaftsvertrages in § 2 (Gegenstand

des Unternehmens), sowie § 3 (Stammkapital,

Geschäftsanteile) und die Streichung von § 19

(Gründungsaufwand) beschlossen. Gegenstand

geändert; nun: Betrieb eines Fortbildungszentrums

für unsichtbare Kieferorthopädie und von

medizinischen Versorgungszentren, insbesondere

auch der Vertrieb von Fortbildungsmaterialien

und Behandlungsinstrumenten.

HRB 766685 - 15. Oktober 2021

ZSG Zerspanungstechnik GmbH, Öhringen,

Mark-Aurel-Allee 36, 74613 Öhringen. Nicht

mehr Geschäftsführer: Heckmann, Udo, Neckarsulm,

*12.07.1965.

GnR 570025 - 15. Oktober 2021

Raiffeisenbank Tüngental eG, Schwäbisch

Hall (Ramsbacher Str. 1, 74523 Schwäbisch

Hall). Bestellt als Vorstandsmitglied: Schmitt,

Jörg, Großheubach, *25.08.1978. Nicht mehr

Vorstandsmitglied: Weller, Kerstin, Randersacker,

*02.01.1972.

HRB 721390 – 18. Oktober 2021

Otterbach Solarpark Verwaltungs-

GmbH, Langenburg, Lassbacher Straße 17c,

74595 Langenburg. Änderung der Geschäftsanschrift:

Laßbacher Straße 23, 74595 Langenburg.

Bestellt als Geschäftsführer: Frank, Wilfried,

Langenburg, *17.05.1990; Otterbach, Patrik,

Langenburg, *11.01.1995, jeweils einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis, im Namen der

Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder

als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Nicht mehr Geschäftsführer: Otterbach,

Reiner, Langenburg, *11.02.1966.

HRA 570423 - 18. Oktober 2021

OPTIMA-Maschinenfabrik Dr. Bühler

GmbH & Co. KG, Schwäbisch Hall, Steinbeisweg

20, 74523 Schwäbisch Hall. Einzelprokura:

Glass, Jan, Kirchheim am Neckar, *06.08.1961.

HRB 757786 - 19. Oktober 2021

Senioren- und Pflegehaus Margarete

GmbH, Mainhardt, Heilbronner Str. 41, 74535

Mainhardt. Die Gesellschafterversammlung vom

07.10.2021 hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages

in § 1 (Firma), § 3 (Gegenstand des

Unterehmens) beschlossen. Firma geändert;

nun: MAS Vivo GmbH. Gegenstand geändert;

nun: Der Gegenstand des Unternehmens ist die

Planung und die Herstellung von barrierefreiem

Wohnraum, dessen Verwaltung und Vermietung

sowie die Verwaltung eigenen Vermögens.

HRB 570657 - 20. Oktober 2021

Gaildorfer Hausverwaltungs GmbH, Gaildorf,

Kanzleistraße 15, 74405 Gaildorf. Bestellt

als Geschäftsführer: Feuchter, Henning, Fichtenberg,

*15.05.1984, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit

sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

HRB 753099 - 20. Oktober 2021

Rössler Transport GmbH, Untermünkheim,

Hohenloher Straße 23, 74547 Untermünkheim.

Nicht mehr Geschäftsführer: Mündlein,

Jessica, Untermünkheim, *23.06.1995.

HRB 570707 - 21. Oktober 2021

Sager + Mack GmbH, Ilshofen, Max-Eyth-

Straße 13/17, 74532 Ilshofen. Die Gesellschafterversammlung

vom 27.09.2021 hat die Änderung

des Gesellschaftsvertrages in Ziffer 1.1 (Firma)

beschlossen. Firma geändert; nun: S + M Mack

GmbH.

HRB 748015 - 21. Oktober 2021

Pietz Zahntechnik GmbH, Öhringen, An der

Lehmgrube 6, 74613 Öhringen. Vertretungsbefugnis

geändert bei Geschäftsführer: Pietz, Marcus,

Öhringen, *19.10.1967.

HRA 724426 - 22. Oktober 2021

BTI Befestigungstechnik GmbH & Co.

KG, Ingelfingen, Salzstraße 51, 74653 Ingelfingen.

Erteilt: Gesamtprokura gemeinsam mit

einem persönlich haftenden Gesellschafter oder

einem anderen Prokuristen mit der Befugnis,

im Namen der Gesellschaft mit sich als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen:

Häusler, Daniel, Grünsfeld, *17.06.1978; Schäfer,

Roman, Forchtenberg, *23.12.1981.

Sauberkeit & Hygiene

Löschung

HRB 738809 – 22. September 2021

Hassel Spezialtiefbau GmbH, Kirchberg an

der Jagst, Hauptstraße 2, 74592 Kirchberg an der

Jagst. Die Liquidation ist beendet. Die Gesellschaft

ist gelöscht. Das Registerblatt ist geschlossen.

HRB 734977 – 27. September 2021

SMART DIMENSION UG (haftungsbeschränkt),

Bad Mergentheim, Große-Leege-

Straße 108, 13055 Berlin. Sitz verlegt; nun: Essen

(Amtsgericht Essen, HRB 32749). Das Registerblatt

ist geschlossen.

HRB 766397 - 29. September 2021

Centauris Investment Solutions Limited,

Rosengarten, Gartenstraße 3, 74538 Rosengarten.

Die Zweigniederlassung ist aufgehoben. Das

Registerblatt ist geschlossen.

HRB 690288 – 1. Oktober 2021

HFM Bauträger GmbH, Wallhausen, Webergasse

1, 74592 Kirchberg an der Jagst. Aufgehoben

als Zweigniederlassung: 01827 Birkw.-

Pratzschwitz. Die Liquidation ist beendet. Die

Gesellschaft ist gelöscht. Das Registerblatt ist

geschlossen.

HRB 753117 - 7. Oktober 2021

San Shuang GmbH, Michelbach an der Bilz,

Am Höhweg 16, 74544 Michelbach an der Bilz.

Die Liquidation ist beendet. Die Gesellschaft ist

gelöscht. Das Registerblatt ist geschlossen.

HRB 752760 - 11. Oktober 2021

Lang Consulting Germany GmbH, Jagsthausen,

Im Bannholz 13, 74249 Jagsthausen.

Sitz verlegt; nun: Ergoldsbach (AG Landshut,

HRB 12894). Das Registerblatt ist geschlossen.

HRA 571059 - 13. Oktober 2021

Autohaus Siegfried Sing e.K., Obersontheim,

Irene-Kärcher-Str. 11, 74423 Obersontheim.

Der Inhaber (übertragender Rechtsträger)

hat nach Maßgabe des Spaltungs- und Übernahmevertrages

vom 17.09.2021 und des Versammlungsbeschlusses

vom 17.09.2021 aus seinem

Vermögen das von ihm betriebene Unternehmen

auf die Kommanditgesellschaft unter der Firma

„Autohäuser Sing GmbH & Co. KG“, Obersontheim

(Amtsgericht Ulm HRA 721534) ausgegliedert

(Ausgliederung zur Aufnahme). Auf die bei

Gericht eingereichten Urkunden wird Bezug genommen.

Die Firma ist erloschen. Gemäß § 155

Satz 2 UmwG von Amts wegen eingetragen. Das

Registerblatt ist geschlossen. Als nicht eingetragen

wird bekanntgemacht: Den Gläubigern der

an der Ausgliederung beteiligten Rechtsträger ist,

wenn sie binnen sechs Monaten nach dem Tag,

an dem die Eintragung der Ausgliederung in das

Register des Sitzes desjenigen Rechtsträgers, dessen

Gläubiger sie sind, nach § 19 Abs. 3 UmwG

als bekanntgemacht gilt, ihren Anspruch nach

Grund und Höhe schriftlich anmelden, Sicherheit

zu leisten, soweit sie nicht Befriedigung verlangen

können. Dieses Recht steht den Gläubigern

jedoch nur zu, wenn sie glaubhaft machen,

dass durch die Ausgliederung die Erfüllung ihrer

Forderung gefährdet wird.

HRA 670592 – 14. Oktober 2021

Autohaus Doris Sing e.K., Crailsheim,

Willy-Brandt-Straße 25, 74564 Crailsheim.

Die Inhaberin (übertragende Rechtsträgerin)

hat nach Maßgabe des Ausgliederungs- und

Übernahmevertrages vom 17.09.2021 und des

Versammlungsbeschlusses vom 17.09.2021 aus

ihrem Vermögen das von ihr betriebene Unternehmen

auf die Kommanditgesellschaft unter

der Firma „Autohäuser SING GmbH & Co. KG“,

Essingen (Amtsgericht Ulm HRA 721534) ausgegliedert

(Ausgliederung zur Aufnahme). Auf die

bei Gericht eingereichten Urkunden wird Bezug

genommen. Die Firma ist erloschen. Gemäß §

155 Satz 2 UmwG von Amts wegen eingetragen.

Das Registerblatt ist geschlossen. Als nicht eingetragen

wird bekanntgemacht: Den Gläubigern

der an der Ausgliederung beteiligten Rechtsträger

ist, wenn sie binnen sechs Monaten nach dem

Tag, an dem die Eintragung der Ausgliederung

in das Register des Sitzes desjenigen Rechtsträgers,

dessen Gläubiger sie sind, nach § 19 Abs. 3

UmwG als bekanntgemacht gilt, ihren Anspruch

nach Grund und Höhe schriftlich anmelden, Sicherheit

zu leisten, soweit sie nicht Befriedigung

verlangen können. Dieses Recht steht den Gläubigern

jedoch nur zu, wenn sie glaubhaft machen,

dass durch die Ausgliederung die Erfüllung

ihrer Forderung gefährdet wird.

HRA 731444 - 14. Oktober 2021

Autohaus Hübel e.K., Öhringen, Zum Hasensprung

1, 74613 Öhringen. Der Inhaber

(übertragender Rechtsträger) hat nach Maßgabe

des Ausgliederungsplans vom 22.09.2021

aus seinem Vermögen das von ihm betriebene

Unternehmen zum Zwecke der Neugründung

der Gesellschaft mit beschränkter Haftung „Autohaus

Hübel GmbH“, Öhringen (Amtsgericht

Stuttgart HRB 781416) auf diese ausgegliedert

(Ausgliederung zur Neugründung). Auf die bei

Gericht eingereichten Urkunden wird Bezug genommen.

Die Firma ist erloschen. Gemäß § 155

Satz 2 UmwG von Amts wegen eingetragen. Das

Registerblatt ist geschlossen. Als nicht eingetragen

wird bekanntgemacht: Den Gläubigern der

an der Ausgliederung beteiligten Rechtsträger ist,

wenn sie binnen sechs Monaten nach dem Tag,

an dem die Eintragung der Ausgliederung in das

Register des Sitzes desjenigen Rechtsträgers, dessen

Gläubiger sie sind, nach § 19 Abs. 3 UmwG

als bekanntgemacht gilt, ihren Anspruch nach

Grund und Höhe schriftlich anmelden, Sicherheit

zu leisten, soweit sie nicht Befriedigung verlangen

können. Dieses Recht steht den Gläubigern

jedoch nur zu, wenn sie glaubhaft machen,

dass durch die Ausgliederung die Erfüllung ihrer

Forderung gefährdet wird.

HRB 570122 - 18. Oktober 2021

Klenk Hoch- und Tiefbau GmbH, Oberrot,

Eugen-Klenk-Straße 2-4, 74420 Oberrot.

Allgemeine Vertretungsregelung geändert; nun:

Ist nur ein Liquidator bestellt, vertritt er allein.

Sind mehrere Liquidatoren bestellt, vertreten sie

gemeinsam. Bestellt als Liquidator: Klenk, Martin,

Oberrot, *05.02.1955. Nicht mehr Geschäftsführer:

Klenk, Eugen, Holzkaufmann, Oberrot;

Klenk, Martin, Oberrot, *05.02.1955. Die Gesellschaft

ist aufgelöst. Die Gesellschaft ist gelöscht.

Das Registerblatt ist geschlossen.

HRB 570561 - 19. Oktober 2021

Beißwenger Füllstoffe GmbH, Schwäbisch

Hall, Blätteräcker 7, 74523 Schwäbisch Hall. Die

Liquidation ist beendet. Die Gesellschaft ist gelöscht.

Das Registerblatt ist geschlossen.

HRA 590510 - 19. Oktober 2021

JED Consult K. Burkhardt e.K., Forchtenberg,

Im Kupfertal 6, 74670 Forchtenberg.

Die Firma ist erloschen. Das Registerblatt ist

geschlossen.

HRB 756942 - 19. Oktober 2021

Auerbach & Söhne GmbH, Untereisesheim,

Im Schafhaus 25, 74257 Untereisesheim. Sitz

verlegt; nun: Berlin (Amtsgericht Charlottenburg

HRB 234025 B). Das Registerblatt ist geschlossen.

Von Amts wegen

HRB 752779 - 28. September 2021

EMS Emergency Medical Service Stuttgart

GmbH, Gaildorf, Kochstraße 19, Centrum

Mensch, 74405 Gaildorf.Die Gesellschaft ist wegen

Vermögenslosigkeit gemäß § 394 FamFG von Amts

wegen gelöscht. Das Registerblatt ist geschlossen.

HRB 736794 – 6. Oktober 2021

LAZAR

GmbH, Crailsheim, Bahnhofstraße

42, 74564 Crailsheim. Von Amts wegen nach §

395 FamFG gelöscht als Geschäftsführer: Lazar,

Teofil-Valentin, Satteldorf, *09.02.1978; Lazar,

Leontin-Ciprian, Kreßberg, *26.06.1980.

HRB 727783 – 13. Oktober 2021

GlobalConnect GmbH, Bad Mergentheim,

Jahnstraße 7, 97980 Bad Mergentheim. Die Gesellschaft

ist wegen Vermögenslosigkeit gemäß §

394 FamFG von Amts wegen gelöscht. Das Registerblatt

ist geschlossen.

Ohne Eintrag

HRB 570413 - 7. Oktober 2021

GWG Grundstücks- und Wohnungsbaugesellschaft

Schwäbisch Hall, mbH,

Schwäbisch Hall Marktstraße 4, 74523 Schwäbisch

Hall. Die Gesellschaft hat am 06.10.2021

die Liste über die Zusammensetzung des Aufsichtsrats

zum Handelsregister eingereicht.

Berichtigung

HRB 671418 – 8. Oktober 2021

H. Gröger GmbH, Crailsheim, Friedenstr. 46,

74564 Crailsheim. Personenbezogene Daten von

Amts wegen berichtigt bei Einzelprokura: Böhmike,

Michael, Satteldorf, *20.01.1982.


Fotos:

28 Politik &Wirtschaft

November 2021 IJahrgang 20 INr. 230

Wieder vollere Betten

Das Gastgewerbe konnte im Sommer aufatmen, der Inlandstourismus boomt.

Die aktuellen Stufenregelungen haben wirtschaftliche Auswirkungen. VONADINA BAUER

Gastronomie- und Beherbergungsbetriebe

schauen

auf einen erfolgreichen

Sommer zurück: Der Umsatz im

Gastgewerbe ist im August 2021

gegenüber dem Vorjahresmonat

um knapp sechs Prozent gestiegen.

Wie das Statistische Bundesamt

mitteilt, lag er damit real

noch rund 16 Prozent unter dem

Niveau des Februars 2020, dem

Monat vor Ausbruch der Corona-Pandemie

in Deutschland.

Auch in der Region können die

Akteure im Touristik- und Gastgewerbe

wieder etwas aufatmen:

„Der August –und der Sommer

im Allgemeinen –war für

die meisten unserer Beherbergungsbetriebe

schon wieder nahezu

auf Vorkrisenniveau, da vor

allem die inländischen Touristen

auch in diesem Jahr unsere Region

als Urlaubsregion entdeckten“,

fasst Armin Meiser, Vorsitzender

desDehoga-Kreisverbandes

Schwäbisch Hall-Crailsheim,

zusammen. Das bestätigt das

Landratsamt Schwäbisch Hall

mithilfe von Daten des Statistischen

Landesamtes: Für das Jahr

2019 wurden im August rund

27 700 Ankünfte und 61 400

Übernachtungen verzeichnet. Im

Vergleichsmonat 2021 waren es

rund 24 800 Ankünfte und 58

400 Übernachtungen.

Auch in den benachbarten Städten

und Landkreisen ergibt sich

ein ähnliches Bild. So teilt das

Landratsamt für den Hohenlohekreis

mit: „Die Auslastung der

Betriebe lag im August 2019 bei

Reisen: In den vergangenen Monaten machten viele Deutsche Urlaub im eigenen Land. Das kann in der

Region allerdings nicht ganz die Defizite durch fehlende Gäste aus Übersee ausgleichen.

Foto: NPG-Archiv

31,9 Prozent und 2021 bei 30,3

Prozent.“ Für Rothenburg fasst

Tourismusdirektor Jörg Christöphler

zusammen: „Die Augustzahlen

sind für den deutschen

Markt hervorragend. Der Rekordmonat

an deutschen Übernachtungen

im August 2020

wurde noch um 20 Prozent

übertroffen.“ Da wurden insgesamt

rund 58 000 Übernachtungen

in der Tauberstadt verbucht,

45 000 durch Gäste aus dem Inland.

„Auch die Zahlen aus den

Nahmärkten wie den Niederlanden,

Dänemark oder Belgien

sind ausgezeichnet. Im Falle Rothenburgs

kann das freilich nicht

den hohen Anteil an Überseegästen

kompensieren“, betont der

Tourismusdirektor.

AUSBLICK Die anhaltende Corona-Pandemie

macht den Ausblick

auf die kommenden Monate

schwierig, die aktuellen Regelungen

haben natürlich wirtschaftliche

Auswirkungen. Der

Dehoga Baden-Württemberg teilt

mit: „Zugangsbeschränkungen

für Nicht-Immunisierte bedeuten

immer wirtschaftliche Verluste

für das Gastgewerbe, weil sie

das Gästepotenzial verkleinern.

Dies führt nicht nur zu Rückgängen

bei spontanen Gastronomiebesuchen,

sondern auch zu Stornierungen

im Veranstaltungsund

Tagungsbereich. Die mit der

Warnstufe verbundenen Regelungen

treffen die Branche damit

deutlich härter als die meisten

anderen Wirtschaftsbereiche.“

Eine weitere zentrale Herausforderung

bleibt der Mangel an

Personal. Die Lockdown-Phasen

haben viele Fachkräfte in andere

Wirtschaftszweige abwandern

lassen. Armin Meiser ist sicher:

„Gäste müssen sich insbesondere

bei kleineren Betrieben auf

zusätzliche Ruhetage und eingeschränkte

Öffnungszeiten einstellen,

wenn sie es nicht sogar

schon so erlebt haben.“

www.dehogabw.de

Denkanstöße

Genießen Sie den Stress weg!

„Ich habe genug Stress im Job,da

möchte ich nicht auch noch meine

Freizeit damitverbringen, den Stress

zu reduzieren“, sagte kürzlich eine

Renate Süssenguth M.Sc.

Psychologin und Coach

Klientin, der ich versuchte,Atemübungen

als Mittel gegen Stress im

Job beizubringen. Sie empfände es

als entspannender,abends in Ruhe

Spaghetti Bolognese zu kochen

und dazu auch hin und wieder mal

ein Glas Wein zu genießen. Dieser

Kommentar klingt simpel, doch die

guten Dinge sind auch oft einfach!

Kommt der Genuss nicht viel zu kurz

in unserer Gesellschaft? Eigentlich

ist es doch kein Wunder,dass wir

uns gestresst fühlen, wenn wir uns

als Gesellschaft keineZeit mehr für

genussvolle Momente nehmen!

Essen beim Fernsehen schauen,

Tiefkühlware in den Ofen schieben,

im Discounter schnell zwischen

den Regalen hin und her rennen, je

billiger desto besser.

In unserem Nachbarland Frankreich

würde so etwas geächtet werden.

Auch erfolgreiche Geschäftsleute

kommen dort in der Regel nicht auf

die Idee,ihr Essen vor dem PC hinunterzuschlingen

oder im Gehen auf

dem Wegzur Bahn zu essen. Jeden

Mittag wird in Ruhe gegessen, saisonal,

regional, individuell. Bei Feiern

wird gelacht, auf die Wange geküsst

und Musik gemacht. Wenn wir

unsere Verwandtschaft in Frankreich

besuchen, dreht sich ein Großteil der

Gespräche um Genuss: „Schau mal,

diesen Parmesan hat er extraaus

Italien mitgebracht.“ „Heute Abend

ist auf dem Marktplatz wieder Musik

und Tanz,kommstdumit?“ Man

schlendert in der Freizeit über den

Flohmarkt, besucht Verwandte,füllt

sich beim Bürgermeister im Nachbarort

selbstgepresstes Walnussöl ab.

Das Zeitgefühl verändert sich, alles

wird ruhiger,entspannter und bewusster.Über

Stress brauchen wir da

nicht zu sprechen –hier haben Körper

und Geist das wohlige Gefühl, zu

„leben“ statt zu „überleben“.

Nicht nur das bewusste Speisen gehört

zum Genuss,sondern auch, sich

Zeit für die einfachen Dinge des Lebens

zu nehmen. In einer Schublade

herumkramen, ein bisschen zeichnen,

sich ein Bad einlassen, Musik hören,

einen tollen Anblick genießen, mit

der Partnerin oder dem Partner mal

wieder innig schmusen. „Dolce far

niente“, das „süße Nichts-Tun“,

nennen das die ItalienerInnen. Doch

wie geht Genuss eigentlich? Es gibt

einfache Grundprinzipien: Genuss

braucht Zeit. Es ist schwer,unter Zeitdruck

zu genießen. Genuss bedeutet

außerdem nicht Völlerei, sondern

Qualität: lieber zwei hochwertige

Pralinen statt eine Tafel Billigschokolade.Genuss

braucht auch Planung

oder Rituale.Daher stammt auch

der Spruch, Festezu„feiern, wie

sie fallen“. Meine Frage an Sie ist

daher: Wenn Siesich gestresst fühlen

–wannhaben Sie zuletzt so richtig

etwas genossen?

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gefächert“, meint der geschäftsführende

im Laufe der Zeit die Namensänderung. mer aus Crailsheim zeichnen sich durch

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media Aufnahmen oder Licht- und Toneinste lungen bei Bühnenshows.

tos: Media Resource Group

schreibt: „Uns

ist Kreativitätund In

on sehr wichtig, aber wir müssen

bar bleiben.

Außerdem wolee

unseren Partner so einfach w

machen, eine Veranstaltung a

zu ste len. Frank sagt: „Früh

Faszinationn Technik, heutee

mich, wenn wir dabeihelfe

schaffen und Menschen z

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FIRMENPORTRÄT

Zum Greifen nah

Das Mawell Resort hat sich die Natur als Baumeister gewählt

❚ Idy lisch hoch über der Jagst gelegen, bietet

das Mawe lResort in Langenburg eine Auszeit

vom A ltag. Das Haus, das Wellness, Hote lerie

samt Tagungszentrum und regionale Gastronomie

unter einem Dach vereint, ist perfekt in die

Natur eingebettet.

Nachhaltigkeit ist ein Leitgedanke, der sich

durch die Anlage zieht.Vonnahezu jedem Platz

aus haben die Besucher einen grandiosen Ausblick

auf das Jagsttal –sowird ein Bewusstsein

für die schöne Landschaft geschaffen. Und

auch im Inneren hat die Natur viel Raum.

Das zeigt sich am deutlichsten im großen Spa-

Bereich: Die Wellness-Landschaft ist nicht einfach

harmonisch in die 240 Mi lionen alte

Muschelkalklandschaft eingebettet, sondern

geradezuaus ihr erwachsen. Die Natur warhier

Baumeister. Neben dem Naturstein ist Holz ein

bestimmendes Element im Resort. Und auch

das stammt aus den heimischen Wäldern.

Nicht nur bei der Architektur des Hauses hat

Hausherr Wolfgang Maier viel Wert auf Nachhaltigkeit

gelegt, auch die Energieversorgung

folgt einem ausgeklügelten System. Das

Resort setzt komplett auf rege

gien aus lok l

Der Wellnessbereich ist dem Stein regelrecht

entwachsen. Foto: Mawell

des Wirtschaftsministeriums Baden-Württemberg

punkten. Hierbei wurde hervorgehoben,

dass ausschließlich regenerative Energienzum

Einsatz kommen und Biogas und Holzenergie in

einem Wärmeverbund optimal integriert sind.

An die regenerative Energieversorgungist auch

die „Tenne“,das neue Erlebnisrestaurant,

angebunden. Die Genussmanufakturverspricht

außergewöhnliche kulinarische Erlebnisse.

Gäste werden direkt in die Kochabläufe einbezogen

–das ist möglich dank der großen Show-

Küche die den Mittelpunkt des Gastrau

bildet.Und auch hier b

Bi d

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