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Achimen Spezialität – Das Genussmagazin

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ACHIMER

SPEZIALITÄT

Das Genussmagazin

REGIONALER GENUSS

Hofladen

Wochenmarkt

Supermarkt

GUTES ESSEN

Restaurants

Achim kocht

Kochen macht Schule

ZU HAUSE SEIN

Selbstversorgung

Küche + Tafel

leichte Rezepte


EIN

GENUSS

FÜR

LEIB

UND

SEELE

RESTAURANT

WESERTERRASSEN

Nehmen Sie sich eine Auszeit vom

Alltag. Das Restaurant Weserterrassen

vereint wahre Köstlichkeiten für

den Gaumen mit einem herrlichen

Panoramablick über die Weser.

In gemütlicher Atmosphäre kreieren

wir köstliche Erinnerungen der

deutschen und mediterranen Küche.

Ob sonntags zum Brunch oder

zum gemütlichen Abendessen, ob

Familien feier oder geschäftliche

Veranstaltung, in den Räumlichkeiten

der Weserterrassen lässt es sich

mit 10 bis 150 Gästen gut feiern.

Restaurant Weserterrassen

Weserblick 6

28832 Achim

Telefon: 04202 71 067

www.restaurant-weserterrassen.de

Geschäftsführer: Marco Seferi

Öffnungszeiten:

DiFr 1522 Uhr; Sa 1122 Uhr;

sonn- und feiertags 1022 Uhr

(nach Vereinb.); montags Ruhetag


„Essen ist . . .

ein Bedürfnis, Genießen ist eine Kunst“ (La Rouchefoucauld)

Mit diesem Magazin laden wir Sie zum Genießen ein, denn ob Hauptmahlzeit

oder Snack zwischendurch - unser Essen sollte nicht nur der

reinen Nahrungsaufnahme dienen.

Nehmen wir uns die Zeit für einen bewussten Einkauf, für eine sorgfältige

Zubereitung und decken wir liebevoll den Tisch, dann schaffen wir

die besten Voraussetzungen, um die Kunst des Genießens zu erkennen.

Hochwertige Produkte aus der Region, passionierte Menschen, die

Sie auf dem Wochenmarkt, in den Supermärkten oder im Fachhandel

vertrauensvoll beraten, leidenschaftliche Köche, die Sie im Restaurant

mit leckeren Gerichten verwöhnen - finden Sie echte Frische und beste

Qualität gleich um die Ecke.

Genießen Sie bewusst, was Sie auf dem Teller haben

echte Achimer Spezialitäten.

Herzlichst Ihr

Harald Nienaber

Haus der Werbung | Verden

DAS GENUSS-MAGAZIN 1


INHALT

• Grußwort von Rainer Ditzfeld

• Ein (Vor-)Wort zu Corona muss sein

• Jetzt aber Butter bei die Fische. So lecker

kann ein Foto-Shooting sein

12 REGIONALE ERZEUGER

Heimatgefühle lokal und lecker

• Gutes aus der Nachbarschaft

22 EINKAUFSMÖGLICHKEITEN

Kurze Wege alles vor Ort

• Willkommen auf dem Markt und in deiner Stadt

48 RESTAURANTS

Von den Profis aufgetischt

• Lecker essen vor Ort

56 RUND UMS KOCHEN

Wer zaubert das leckerste Menü?

• Wie das Stadtmarketing

die Achimer zum Kochen brachte

• Vom Hof auf den Teller. Gut und lecker aus der Region

2 DAS GENUSS-MAGAZIN


EIGENVERSORGUNG 68

Da weiß man, was man hat

• Was wächst denn da? So wird man zum Selbstversorger

• Achimer Streuobstwiese

• Kräuter Top 10

Das Gelbe vom Ei. Geflügelhaltung im eigenen Garten

• Fisch auf den Tisch! Angeln an der Weser

• Wild nach Wild. Jagen zwischen Weser und Wümme

• Thank you for Bee-ing here. Die Macht der Honigsammler

REZEPTE 92

Gesund, lecker, selbstgemacht

• Marmeladen und Konfitüren

• Erfrischende Durstlöscher

• Suppe zu jeder Jahreszeit

• Salat von der Beilage zum Hauptgericht

Das perfekte Steak mit leckeren Beilagen

• Kuchen und Torten

• Heißgetränke für den Winter

KÜCHE & TAFEL 112

Denn das Auge isst mit

• Die perfekte Küche. Mit guter Planung

leichter kochen

• Richtig eingedeckt. Wo liegt was?

• Tisch-Deko-Ideen für jede Jahreszeit

INFORMATIONEN 122

Kontaktadressen

• Einkaufen

• Restaurants

• Rund um die Selbstversorgung

• Küchenplanung

• Deko für den Tisch

• Anzeigenregister

• Impressum

DAS GENUSS-MAGAZIN 3


BremischeVB.de

Ihre Innovation

ist unsere Passion

Detlev Herrmann

Vorstand

Bremische Volksbank

Rainer Krone

Geschäftsführender Gesellschafter

Krone Filtertechnik

4 DAS GENUSS-MAGAZIN


Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Essen ist unser Grundbedürfnis

und doch so viel mehr als die bloße

Aufnahme von Nahrung. Ein

leckeres Mahl führt die Menschen

zusammen, schafft Vertrautheit

und Nähe. Besonders große Freude

macht es, mit Freunden und

Familie köstliche Speisen zuzubereiten

und zu genießen. In unserer

immer schnelllebigeren Welt ist

das gemeinsame Essen nicht zuletzt

ein wunderbar entschleunigendes

Ritual, für das wir uns ganz

bewusst Zeit nehmen sollten. Am

Tisch wird nicht nur in geselliger

Runde gespeist, man hat ein offenes

Ohr füreinander, erfährt Neuigkeiten,

schmiedet Pläne für den

nächsten Tag. Essen ist dabei das

verbindende Element.

Wie facettenreich das Thema ist,

spiegelt dieses Genuss-Magazin

wider. Die Redaktion beleuchtet

den Weg unserer Nahrung vom

heimatlichen Erzeuger auf den

Teller, stellt lokale Einkaufsmöglichkeiten

vor und wirft einen Blick

in die Küchen der regionalen Restaurants.

Wir lassen den erfolgreichen

Wettbewerb „Achim kocht“ Revue

passieren, der mit vielfältigen

Aktionen eine ganze Stadt zum

Kochen brachte und in einem

regionalen Kochbuch seinen krönenden

Abschluss fand.

In einem Genuss-Magazin dürfen

auch feine Rezepte nicht fehlen.

Sie liefern Anregungen für den

nächsten Kochabend oder lassen

das Steak perfekt gelingen. Wer

sein Gericht selber kocht, weiß,

was drin ist vor allem, wenn der

Großteil der Zutaten aus dem

eigenen Garten stammt. Ist das

Essen dann noch appetitlich angerichtet

und der Tisch liebevoll

gedeckt, heißt es: Guten Appetit!

Ich wünsche Ihnen eine genussvolle

Lektüre!

Ihr Rainer Ditzfeld,

Bürgermeister der Stadt Achim

Rainer Ditzfeld, Bürgermeister

der Stadt Achim

und begeistertes

Mitglied der Jury bei

„Achim kocht!“ mit seiner

Ehefrau Patrizia

Foto: SPRINGER photography

DAS GENUSS-MAGAZIN 5


EIN (VOR-) WORT ZU CORONA MUSS SEIN

Mehr als ein schwieriges Jahr

liegt hinter uns. COVID-19 hat in

einer ungeahnten Weise unser

gewohntes Leben, unsere Art zu

Arbeiten und unsere sozialen Aktivitäten

und Umgangsformen eingeschränkt

und bis ins Mark getroffen.

Über einen langen Zeitraum hinweg

war ein sorgloses und geselliges

Zusammensein nicht möglich.

Das Gefühl, durch unbedachtes

Verhalten seine Liebsten und vertrautesten

Menschen anzustecken

und möglicherweise verantwortlich

für schwere oder tödliche

Krankheitsverläufe zu sein, hat

Familien über die Generationen

hinweg, sehr verunsichert und

verängstigt.

Alles kommt anders als geplant

Die Pandemie hat so ziemlich alle

Pläne komplett durcheinandergewirbelt.

Auch dieses Genuss-Magazin

sollte schon viel früher veröffentlicht

werden. Die gelungene

Aktion „Achim kocht“ sollte mit

ihm sein Sahnehäubchen aufgesetzt

bekommen.

Doch aufgrund von Corona und

den damit verbundenen Restriktionen

und Unsicherheiten für viele

Teilnehmer mussten wir den Erscheinungstermin

immer wieder

verschieben. Nun ist es vollbracht,

und Sie halten die „Achimer Spezialität

in Ihren Händen. Ein Magazin,

das sich rund um die Themen gutes

Essen und Trinken in und um Achim

dreht, Gastlichkeit, regionale Produkte

und deren Erzeugung.

Das Leben vor Corona

Als wir mit den Planungen für dieses

Magazin begannen, war die

Welt noch eine andere: „Achim

kocht“ hatte mit der Präsentation

des Kochbuches im Rathaus seinen

erfolgreichen Abschluss gefunden.

Man reiste in den Urlaub, ging in

Restaurants, feierte mit der Familie,

besuchte Konzerte und Theater und

tanzte unbeschwert auf Festivals.

Ein wesentlicher Teil unserer Freizeit

war vom direkten Kontakt mit anderen

Menschen geprägt. Niemand

hätte damals auch nur erahnen

können, was da auf uns zurollt. Niemand

hätte gedacht, dass 2020/21

irgendwann als die Zeit der Corona-

Pandemie in die Geschichtsbücher

eingehen wird, in dem ein kleines

Virus die Welt in Atem hielt.

KLEINES CORONA-WÖRTERBUCH

Das Leibniz-Institut für Deutsche Sprache (IDS) hat ermittelt,

dass der deutsche Wortschatz durch Corona um über

1.000 Wörter reicher geworden ist.

Anbei eine kleine Auswahl von Wörtern, von denen wir

nie dachten, diese lernen zu müssen.

Wort des Jahres 2020: Corona-Pandemie

mütend = Kombination aus müde und wütend, Hamsteritis,

Lockdown, Shutdown, Mircowedding, Schniefscham,

Abstandsgebot, Hustenetikette, Mundschutzmoral, Virusangst,

AHA-Regel, Kassenumhausung ...

Und waren „FFP2, Inzidenz, negativ getestet, Aerosole,

AntikörperSchnelltest, Antigen-Tests, flatten the curve,

Herdenimmunität, Hirnenvenenthrombosen, mRNA-Impfstoff

...“ schon vorher Bestandteile Ihres Wortschatzes?

Christina Hartmann und Anneke Luig, negativ getest im Juni 2021 vor der Achimer Mühle

6 DAS GENUSS-MAGAZIN


Entschleunigung

Rückblickend war an dieser verflixten

Zeit nicht alles schlecht. Wir

haben das Angebot vor Ort mehr

zu schätzen und unsere Heimat intensiver

kennen gelernt. Die „kleinen

Dinge“ gewannen für uns an

Bedeutung: liebe Gesten von Mitmenschen,

ausgedehnte Spaziergänge

in der Natur, mehr Zeit für

die Familie, neu oder wieder entdeckte

Hobbys.

Aus Gesprächen wissen wir, dass

manche sogar erleichtert über

die unfreiwillige Entschleunigung

waren. Man musste eben nicht

mehr auf jeden Geburtstag oder

Feier gehen. Zu viele Termine und

Stress das alles fiel ganz einfach

weg, ebenso der gesellschaftliche

und finanzielle Druck, ständig

mit anderen mithalten zu müssen.

Stattdessen hatte man ungewohnt

viel Zeit, über sich und das Leben

nachzudenken, vielleicht alte Ketten

zu sprengen und Neues auszuprobieren.

Existenzängste durch Lockdowns

Bereits der erste Lockdown im

Frühjahr 2020 hat insbesondere

die Gastronomie in eine Krise

gestürzt. Es herrschte eine große

Angst, aber auch die Gewissheit,

dass man einige Wochen überleben

kann. Schließlich sorgen gute

Unternehmer für schlechte Zeiten

vor. Der Sommer 2020 war wie ein

leichtes Aufatmen mit einer fast

trügerischen Euphorie: Es waren

wieder mehr Kontakte erlaubt,

man konnte etwas unternehmen

und die regionalen Geschäfte mit

seinen Einkäufen unterstützen

Im Herbst und Winter wuchs die

Verzweiflung: Restaurants, Cafés

und Bars mussten erneut über

Wochen geschlossen werden. Die

finanziellen Polster waren mittlerweile

aufgebraucht. Staatliche

Hilfen waren bürokratisch, unzureichend

und funktionierten nicht.

Und vor uns lagen weitere kalte

Wochen im Lockdown. Vielfach

spürte man in jenen Tagen eine

große Müdigkeit wurden doch

die Mühen und Investitionen in

umfassende Hygienekonzepte am

Ende nicht belohnt.

Immerhin, in einigen Küchen wurde

gekocht, da der Außer-Haus-

Verkauf und die Lieferung von

Speisen glücklicherweise möglich

waren. Dennoch hatten Gastwirte

mit erheblichen Umsatzeinbußen

zu kämpfen; etliche von ihnen

bangten um ihre Existenz.

Was bleiben könnte

Wie geht es nun weiter? Neue

Mutanten, die wieder steigende

Mobilität, eine gemächliche,

aber kontinuierlich fortschreitende

Impfquote - unsere Zukunft

wird von großer Unsicherheit geprägt

sein. Wie verhalte ich mich

richtig? Was ist wann erlaubt, was

nicht? Nachvollziehbare, aber teils

auch als überzogen empfundene

Entscheidungen der Regierung zu

den Kontaktbeschränkungen, etwa

in Altenpflegeheimen, eine verstärkte

Polizei-Präsenz, verschärfte

Maßnahmen im Kampf gegen

die Pandemie - das alles könnte

in unserer Gesellschaft deutliche

Spuren hinterlassen. Schulen, Kindergärten,

Geschäfte, Betriebe,

Gastronomie sowie Sport- und

Kultureinrichtungen müssen wieder

die Türen schließen. Die (langfristigen)

psychischen, sozialen

und finanziellen Auswirkungen auf

die Betroffenen lassen sich noch

gar nicht abschätzen.

Gewinner der Krise

Neben den zahlreichen Verlierern

der Corona-Pandemie gab es auch

Profiteure: Der Achimer Wochenmarkt

verzeichnete zum Beispiel

einen stärkeren Zulauf, ebenso

durften sich die hiesigen Supermärkte

über höhere Umsätze freuen,

denn es wurde mehr zu Hause

gekocht. Nahrung benötigt der

Mensch eben immer. Davon profitierten

auch Teile der Systemgastronomie

und Lieferdienste. Allen

voran machte der Onlinehandel

ein dickes Plus. All diese Informationen

haben wir aus unseren

Gesprächen mitgenommen und

natürlich haben diese aktuellen

Entwicklungen auch Auswirkungen

auf dieses Magazin.

Stärken Sie lokale Anbieter

Wir möchten die Chance nutzen

für einen Appell an die gemeinschaftliche

Solidarität vor Ort:

Liebe Leserinnen und Leser,

jeder Einzelne von Ihnen kann etwas

dafür tun, damit es Ihr Lieblingsgeschäft

oder Ihr Stammlokal

auch in Zukunft noch gibt: Kaufen

Sie regional, verabreden Sie sich

in Restaurants, verschenken Sie

Gutscheine, nutzen Sie den Abholund

Lieferservice der Geschäfte

vor Ort.

Achtsamkeit macht Freu(n)de

Versuchen Sie, auch wenn das

„normale“ Leben wieder voll

durchstartet, achtsam zu sein. Kleine

Aufmerksamkeiten wie Päckchen

mit regionalen Köstlichkeiten,

selbstgekochter Marmelade,

eigenem Honig oder frischem

Obst und Gemüse aus Ihrem

eigenen Garten sind nette Aufmerksamkeiten

für Ihre Nachbarn,

Freunde und Verwandte!

Zusammen gegen das Virus

Wir alle müssen zusammenhalten

mehr denn je. Durch die Impfstoffe

gibt es Möglichkeiten, die Tödlichkeit

des Virus zu minimieren.

Lassen Sie sich impfen, zeigen

Sie sich solidarisch denen gegenüber,

die sich aus gesundheitlichen

Gründen nicht impfen lassen

können.

Das Virus hat uns den Wert der

Freiheit in der Gestaltung unseres

Lebens und in dem Umgang miteinander

schätzen gelehrt. Daran

sollten wir uns erinnern. Die Pandemie

mit ihren wirtschaftlichen

und sozialen Folgen ist noch nicht

überstanden.

Ihre

Anneke Luig

Stadtmarketing Stadt Achim

Christina Hartmann

Projektleitung HDW.VERDEN

DAS GENUSS-MAGAZIN 7


Jetzt aber Butter bei die Fische

SO LECKER KANN EIN FOTO-SHOOTING SEIN

Der Fototermin für das Titelbild

der „Achimer Spezialität“ fand bei

bestem Sommerwetter statt. Als

perfekte Kulisse durften wir die

wunderbaren Außen küchen der

Achimer Firma Wehrhahn (Öfen,

Fliesen, Outdoor) nutzen, noch einmal

einen herzlichen Dank an das

dortige Team.

Fotos: Hauke Müller

Den Star des Tages brachte Marvin

Gottschlich von Fisch Wrede mit:

ein glänzend frischer schottischer

Lachs in Label Rouge Qualität. Andrea

Dehn vom Weinhaus alte Mühle

in Achim steuerte ausgewählte

leichte Sommerweine, Essige und

Öle bei, dazu gab es viel buntes

saisonales Obst, Gemüse und Kräuter.

Als Beilagen entschieden wir uns

für leckere Rosmarinkartoffeln aus

dem Ofen und einen herzhaften Salat

aus knackfrischen Zutaten. Zum

Nachtisch lockte ein bunter Obstsalat.

Wir haben geschnibbelt, gerührt,

gegrillt, dekoriert und schließlich

lecker gespeist. Und ganz nebenbei

hat der Fotograf Hauke Müller

an die 1000 Aufnahmen für das Genussmagazin

produziert.

Darin stellen wir von der Produktion

bis zum Genuss regionale Erzeuger

und Anbieter vor. Wir präsentieren

verschiedenste Einkaufsmöglichkei-

ten vom Wochenmarkt über Hofläden

bis zum lokalen Fachhandel

und den Supermärkten und zeigen,

wo Achimer lecker in ihrer Region

speisen können. Ausführlich berichten

wir über die Aktion „Achim

kocht“ und andere Aktivitäten des

Stadtmarketings sowie über das

Projekt „Vom Hof auf den Teller“

der LandFrauen und des Landvolks.

Aber auch die Selbstversorgung

kommt nicht zu kurz: Wir geben

Tipps rund um den eigenen Obstund

Gemüseanbau, stellen den

Imker- und Anglerverein, die Geflügelzüchter

und die Jägerschaft vor.

Redaktionelle Beiträge für den

schön gedeckten Tisch und optimal

geplante Küchen zeigen, dass für

den perfekten Genuss ein schönes

Ambiente und angenehme Arbeitsbedingungen

ebenso wichtig sind.

Abgerundet wird das Magazin

durch ausgewählte Rezepte und

ein umfangreiches Register mit Bezugs-

und Informationsquellen.

8 DAS GENUSS-MAGAZIN


Qualität, die man schmeckt

Wer lecker essen möchte, sollte

sich nicht nur Zeit für die frische Zubereitung

nehmen, sondern auch

auf die Herkunft und Qualität der

Lebensmittel achten. Idealerweise

fängt der Genuss nämlich beim Einkauf

an und weckt dabei Vorfreude

auf ein schmackhaftes und gesundes

Menü, das man bereits beim

gemeinsamen Kochen mit Freunden

und Familie zelebrieren kann.

Doch wie erkennt man hochwertige

Produkte? Machen Sie eine

persönliche Sache aus Ihrem Einkauf.

Gehen Sie auf den Achimer

Wochenmarkt und in den lokalen

Handel, schauen Sie den Fachverkäufern

in die Augen und hören Sie

ihnen zu. Überlegen Sie, was Ihnen

schmecken könnte, und gehen Sie

Wagnisse ein. Dann tragen Sie die

erworbenen Köstlichkeiten nach

Hause und testen sie ausgiebig.

Bald werden Sie ein exzellentes

Netzwerk an lokalen Händlern Ihres

Vertrauens haben, die Sie zudem

regelmäßig auf neue Spezialitäten

aufmerksam machen werden.

Gute Beratung ist unverzichtbar.

Bei der Entscheidung für oder gegen

ein Produkt helfen aber auch

Gütesiegel, deren Herkunft man

allerdings stets genau prüfen sollte.

Besonders hochwertige Lebensmittel

zeichnet das Label Rouge aus.

Dieses Gütesiegel wird im Auftrag

des französischen Landwirtschaftsministeriums

vergeben, und zwar

erst nach Zustimmung einer staatlichen

Institution. Außerdem können

damit ausschließlich bestimmte

Produkte prämiert werden und

nicht einzelne Erzeuger, es ist also

unabhängig von Handelsmarken.

Waren mit diesem Siegel werden

in allen Stadien ihrer Erzeugung

bis zum Ladentisch streng kontrolliert

und versprechen eine perfekte

Qualität in ernährungswissenschaftlicher,

geschmacklicher und hygienischer

Hinsicht. Neben Wurst und

Fleisch werden mittlerweile auch

Milchprodukte und Fisch damit zertifiziert.

Der schottische Zuchtlachs war 1992

das erste nichtfranzösische Lebensmittel,

das mit dem Label Rouge

ausgezeichnet wurde. Die strikt

festgelegten Bedingungen für die

Haltung, Fütterung, Ausrüstung,

Hygiene sowie die Ausbildung der

Mitarbeiter werden durch unabhängige

Zertifizierungsstellen kontrolliert.

Besonderer Wert wird auf das Futter

und die Haltungsbedingungen

gelegt. Die Fische erhalten ausschließlich

Meeres- und pflanzliche

Produkte, Mineralien, Vitamine und

Carotinoide. Dank einer niedrigen

Besatzdichte bleibt viel Platz für Bewegung,

daher enthält das Fleisch

maximal 16 % Fett. Außerdem ist

jeder Lachs über einen Zahlencode

auf dem Label-Rouge-Etikett

von der Verkaufstheke bis zu seiner

Farm rückverfolgbar.

Ein hoher Qualitätsstandard, den

man sieht und vor allem schmeckt.

Wir jedenfalls haben uns das zartorangefarbene,

leicht marmorierte

Fleisch mit feinem Lachsaroma auf

der Zunge zergehen lassen, nachdem

wir seine Zubereitung fotografisch

begleitet haben. Einfach

nur lecker!

DAS GENUSS-MAGAZIN 9


Marvins gegrillter Lachs

Frischer Fisch hat einen angenehmen

Geruch, eine feuchte

Haut ohne Verfärbungen oder

Druckstellen, glänzende, nach

außen gewölbte Augen und

rote, fest anliegende Kiemen.

Pro Person rechnet man mit 200

300 g Filet, schließlich gibt es meist

auch noch leckere Beilagen.

Zunächst braust man den ausgenommenen

Fisch mit kaltem Wasser

ab und tupft ihn mit Küchenkrepp

sorgfältig trocken. Dann schneidet

man ihn hinter der Brustflosse mit

einem scharfen Küchenmesser ein,

ehe ein großer Schnitt vom Kopf ins

Rückgrat bis zum Schwanz gesetzt

wird. Dabei wird das Filet von der

Mittelgräte abgelöst und schließlich

bis zum Bauch hin vollständig

abgetrennt. Dann wendet man den

Fisch und verfährt auf der anderen

Seite ebenso.

Letzte Gräten können danach mit

einer Fischgrätenpinzette in Kopfrichtung

aus den Filetstücken herausgezogen

werden. Und wer nicht

selbst filetieren möchte, wendet

sich an den Fischhändler seines

Vertrauens.

Das fertige Lachsfilet wird portioniert

und mit frisch gepresstem

Zitronensaft beträufelt, bevor die

frisch zubereitete Marinade aufgetragen

wird. Sie besteht aus frisch

gehacktem Rosmarin, Petersilie,

Basilikum und Dill, einer roten Zwiebel,

einer Knoblauchzehe sowie ca.

100 ml hitzebeständigem Olivenöl.

Diese Schicht schützt das Filet

vor dem Austrocknen und gibt ihm

noch mehr Geschmack.

Die Zubereitung auf dem Grill sorgt

dafür, dass der Lachs schön saftig

bleibt, aber auch im Ofen ist er gut

aufgehoben. Am besten grillt man

ihn zuerst von der Hautseite. Damit

der zarte Fisch nicht auseinanderfällt,

sollte er nur einmal gewendet

werden, und zwar sobald die Unterseite

schön knusprig und nur noch

das obere Drittel roh ist. Je nach

der Dicke des Grillgutes dauert es

insgesamt etwa 8 Minuten.

Als Garprobe eignet sich der Fingerdruck-Test:

Drückt man mit dem

Finger auf die dickste Stelle, sollte

das Fleisch leicht nachgeben.

Fotos: Hauke Müller

Der Bremerhavener Marvin

Gottschlich hat 2018 gemeinsam

mit seinem Partner Marcel Nöhring

den traditionellen Fischhandel

der Familie Wrede übernommen.

10 DAS GENUSS-MAGAZIN


Die passende Tischdekoration

lieferte Der Blumenladen

Hartmann aus Achim.

Andrea Dehn vom Weinhaus alte

Mühle in Achim brachte ausgesuchte

Getränke mit: Der trockene

Grauburgunder von Frederik

Janus stammt direkt von der pfälzischen

Weinstraße. Seine ausgereiften

dichten Fruchtaromen mit

feinem Schmelz eignen sich ideal

für den alltäglichen Weingenuss.

Nach Stachelbeeren und frischen

Limetten schmeckt der Château

Chrismar, ein Weißwein-Cuvée

aus Sauvignon Blanc, Semellion

und Muscadelle aus dem Bordeaux.

Foto: HDW.Verden

Mahlzeit. Das haben wir uns verdient nach einem Shooting bei 30 Grad.

DAS GENUSS-MAGAZIN 11


Heimatgefuhle -

lokal und lecker

Foto: Hauke Müller

Äpfel aus Neuseeland, Rindfleisch

aus Argentinien, Karotten aus Israel?

Wer seine Waren möglichst klimaneutral

und nachhaltig einkaufen

möchte, ist bei den regionalen

Erzeugern an der richtigen Adresse.

Dabei schonen die kurzen Transport

wege nicht nur die Umwelt.

Lokale Lebensmittel frisch vom

Feld schmecken einfach nach

mehr. Ob Eier aus Mobilstallhaltung,

selbst gepflückte Erdbeeren,

knackiges Gemüse vom

Wochenmarkt oder Fleisch von

Freilandschweinen, in Achim gibt es

allerhand Leckeres aus der Nachbarschaft

zu entdecken.

12 DAS GENUSS-MAGAZIN


REGIONALE ERZEUGER

DAS GENUSS-MAGAZIN 13


HOF SCHRÖDER

… weil es sich frisch einfach besser isst!

Wer schon einmal herrlich duftende,

sonnenverwöhnte Erdbeeren direkt

vom Feld probiert hat, wird auf diese

Qualität und Frische nicht mehr verzichten

wollen.

Der Erdbeerhof Schröder in Donnerstedt

bei Thedinghausen, seit 1759

in Familienbesitz, ist ein lohnenswertes

Ziel, um die süßen Früchte

selbst vom Feld zu ernten, sei es zum

frischen Verzehr, für die Torte, die

selbstgekochte Marmelade oder um

seinen eigenen Vorrat anzulegen.

Selbstpflücken und das dabei ausdrücklich

erlaubte Naschen, das ist

ein echtes Event und günstiger als

der Kauf im Handel. Nicht nur deshalb

kommen die Kunden per Rad

aus der Nachbarschaft oder per Auto

aus den nahe gelegenen Städten.

Hier inmitten der Natur wird der Bezug

zur Herkunft guter Nahrung direkt

erlebbar. Eine geschickte Sortenauswahl

und gärtnerisches Können

garantieren besonders aromatische

Früchte von Anfang Mai bis Ende August.

Neben den Erdbeeren bietet Inhaber

Heiko Schröder weitere Beerensorten

wie Johannis- und Himbeeren

sowie Brom- und Stachelbeeren zum

Selbstpflücken an. Die verschiedenen

Felder sind optimal vorbereitet,

sodass das Pflücken auch für Ungeübte

ein Vergnügen ist. Fehlt die Zeit

zum Selberpflücken, dann kann man

selbstverständlich am Stand am Erdbeerfeld,

im Hofladen oder auf dem

Markt Schälchen mit den fruchtigen

Köstlichkeiten kaufen. Die jeweils

aktuellen Erntezeiten sind im Erntekalender

auf der Website gut nachzulesen:

www.erdbeerhof-schroeder.de.

Meldet man sich bei dem Newsletter

an, informiert „Schröders Marktbrief“

automatisch über aktuelle Ernteangebote.

Der Spargelanbau ist seit 2017 ein

weiterer Zweig des landwirtschaftlichen

Betriebes. Die quietschend

frischen Stangen des grünen und

weißen Spargels werden von den

Mitarbeitern des Hofes geerntet und

sind im Hofladen, auf dem Achimer

Wochenmarkt und bei ausgewählten

Lebensmitteleinzelhändlern zu bekommen

oder in der regionalen Gastronomie

zu genießen.

„Frisch vom Feld“ gilt auch für Kartoffeln,

Bohnen, Erbsen, Einlegegurken

und Zucchini, die von Juli bis

Oktober geerntet werden, für Kürbis,

mit frühen Sorten bereits ab Mitte

August, und verschiedenen Kohlsorten,

wie Kohlrabi, Blumenkohl und

Brokkoli, Spitz-, Weiß-, und Rotkohl

oder der feine Wirsing, der sich auch

für die asiatische Küche gut eignet.

14 DAS GENUSS-MAGAZIN


Hofladen:

Di, Do + Fr 9 bis 17 Uhr

Während der Spargel- und

Erdbeer saison täglich, auch

sonn- und feiertags geöffnet

Diese Sorten werden ab dem Herbst

geerntet und sind dank ihrer guten

Lagerfähigkeit beste Vitaminquellen

für die Winterzeit. Der traditionelle

Grünkohl und die zarten Rosenkohlknospen

trotzen jedem Winterwetter

und werden bis Ende Februar geerntet.

Bei den Kartoffeln kann der

Kunde ganzjährig zwischen fest- bis

vorwiegend festkochenden und mehligen,

frühen wie späten Sorten auswählen.

Mit diesem Sortiment kann der

Freiland- Gemüsebauer rund ums

Jahr gesundes regionales Obst und

Gemüse anbieten. Für den Landwirt

und Gärtnermeister Heiko Schröder,

der den Betrieb mittlerweile in vierter

Generation leitet, ist es wichtig, im

Einklang mit einer intakten Natur zu

leben und die Balance zwischen Ertrag

und Bodenerhaltung zu sichern.

Für die Düngung und Schädlingsbekämpfung

gilt deshalb „so wenig wie

möglich, soviel wie nötig“.

Auf dem Hof Schröder findet zum

Beispiel die Unkrautbekämpfung zum

Großteil traditionell händisch und

mechanisch statt und Insektenschutznetze

helfen zur Schädlingsabwehr.

Der Hofladen ist zwischen den Markttagen

geöffnet. In der Spargelzeit

oder Selbstpflückersaison bietet

Heiko Schröder erweiterte Öffnungszeiten

an, sodass man sich täglich

mit den frischen Produkten, selbstgekochten

Marmeladen und Fruchtaufstrichen,

Eiern und Wurstwaren

von einem regionalen Bio-Hof eindecken

kann.

Direkt vor dem Baumpark am Achimer

Rathaus steht der ca. 12 m lange Marktstand

des Hof Schröder. Hier verkauft

Heiko Schröder mit seinem Team verlässlich

jeden Mittwoch und Samstag

von 8 bis 13 Uhr das erntefrische

eigene Obst- und Gemüsesortiment,

ergänzt um weitere Produkte von regionalen

Erzeugern und vom Bremer

Großmarkt. Das Angebot variiert saisonal,

denn das garantiert optimale

Qualität, intensiven Geschmack und

besten Vitamin- und Mineralstoffgehalt.

Wochenmarkt in Achim:

Mi + Sa 8 bis 13 Uhr

vor dem Baumplatz

Selbstpflücken vom Feld:

Erntekalender auf der Website

täglich 8 bis 18 Uhr

Erdbeerhof Schröder

Heiko Schröder

Donnerstedter Dorfstraße 2

27321 Thedinghausen

Telefon 04204-456

www.hof-schroeder-thedinghausen.de

DAS GENUSS-MAGAZIN 15


HOF

MEYERHOLZ

Frisch und lecker aus der Region

„Wir wollten was anderes ausprobieren.

Einen anderen Weg einschlagen“,

so Nadine Meyerholz,

die mit ihrem Mann Landwirtschaft

mit Direktvermarktung, Schweinen

und Ackerbau in Achim Baden betreibt.

Alles begann mit zehn Hühnern

für den Eigenbedarf und der

Idee, einen Eierverkaufsautomaten

an die Straße zu stellen. „Halbe

Sachen sind nicht unser Ding!“

Also wurden Pläne geschmiedet,

ein Hühnermobil angeschafft, zwei

Verkaufsautomaten gekauft und in

liebevoller Handarbeit ein kleiner

Laden gebaut: Im August 2017 wurde

der Hofladen eröffnet. Dort kann

man nicht nur Eier aus Freilandhaltung

kaufen, sondern auch zahlreiche

andere Waren aus der Region.

Hausgemachte Marmeladen, Leberwurst

und Salami von eigenen

Schweinen, Süßer Emsholzer Honig

aus Achim, Apfelsaft aus der Finkenburger

Mosterei und von der

Maribondo da Floresta-Stiftung in

Worpswede, Käse aus der Bunkemühler

Hofkäserei, Milchprodukte

aus der Asendorfer Molkerei, Kartoffeln

vom Röpers Hof, saisonal

Grillfleisch von der Landschlachterei

Tödter sowie schöne Blumensträuße,

Kränze und Grußkarten all dies

ist ganzjährig täglich zwischen 6 und

21 Uhr im Hofladen zu erwerben.

Ebenfalls zur Saison gibt es Gemüse

und Äpfel aus eigenem Anbau,

eben das, was der Garten hergibt.

Seit Januar 2020 gibt es außerdem

einen Gefrierautomaten, aus dem

Eis vom Intscheder Bauernhofeis

und vom Röpers Hof erworben werden

können. Weitere Produkte werden

folgen.

Hof Meyerholz

Nadine Meyerholz

Holzbaden 34

28832 Achim

Telefon: 04202-91 08 139

www.hof-meyerholz.de

16 DAS GENUSS-MAGAZIN


frischeKISTE

Der beste Bio-Lieferservice

„100 % Bio heißt für uns:

leckeres, gesundes Essen aus

verantwortungsbewusster Landwirtschaft.

Wir arbeiten in natürlichen

Kreisläufen, um die Bodenfruchtbarkeit

und biologische

Vielfalt nachhaltig zu fördern.“

Heinz-Jürgen Michel,

Geschäftsführer und Biopionier

frischeKISTE GmbH & Co. KG

An der Wassermühle 20

28857 Syke-Gessel

Telefon: 04242-7978

www.frischekiste.de

Das geht ja einfach. Per Anruf,

E-Mail oder im Online-Shop bestellt,

und 100 % Bio-Produkte werden bis

an die Haustür, den Arbeitsplatz

oder ins Büro geliefert: Obst und

Gemüse, Eier und Molkereiprodukte,

Käse, Fleisch und Fisch, Back waren,

Tiefgekühltes, Drogerieartikel. Ob

Grund nahrungsmittel oder Feinkost,

alle Lebensmittel, die von der

frischeKISTE selbst angebaut werden

und die sie von anderen Bioland-Gärtnereien,

Landwirtinnen und

Landwirten und Verarbeitungsbetrieben

vertreibt, unterliegen strengen

Qualitätskriterien.

Für jeden Geschmack gibt es eine

passende frischeKISTE, die im

Gegen satz zu anderen Abos individuell

und nach Belieben zusammengestellt

werden kann. Feinkost-Abos,

Käsespezialitäten, Brot-,

Joghurt- und Kartoffel-Abos sorgen

für noch mehr Abwechslung.

Bestellungen werden bis 14 Uhr

zwei Tage vor der Lieferung angenommen.

Fünf erdgasbetriebene

Fahrzeuge liefern nach Achim, Bremen

und ins Umland. Neben einem

großen Stamm an Privatkundinnen

und -kunden zählen auch Firmen,

Kitas und Schulen zu denen, die

das Komplett-Sortiment an besten

Bio-Produkten mit Bioland-Siegel

zu schätzen wissen.

Transparenz wird bei Heinz-Jürgen

Michel und seinem sympathischen

Team groß geschrieben. Es lohnt

sich ein Ausflug, um das Betriebsgelände

und den eigenen Anbau

der frischeKISTE zu besichtigen.

Und wer den Weg scheut, findet

die frischeKISTE ebenfalls auf Instagram,

Facebook und Youtube.

DAS GENUSS-MAGAZIN 17


Wie lecker ist das denn?!

KLANGENS HOF

Ein wahres Paradies für Besser-Esser

haben Dorina und Cord Meyer auf ihrem

landwirtschaftlichen Familienbetrieb

in Höperhöfen geschaffen. Auf dem

Klangens Hof, der im Jahr 1747 erstmals

urkundlich erwähnt wurde, bieten

sie edle Qualität aus eigener Produktion.

Ob frische Eier aus Mobilställen,

Gockel von der Weide oder Schweinefleisch

aus Freilandhaltung: Transparenz

und Nachhaltigkeit stehen für

die Meyers immer an oberster Stelle.

Alle ihre Tiere leben ganzjährig auf

der grünen Wiese. Neben der Frischkost

bekommen sie gentechnikfreies

Futter, das die Landwirte zu einem

großen Teil selbst anbauen. Die

Schlachtung sowie die Weiterverarbeitung

finden vor Ort in eigens dafür

hergerichteten Räumen statt. Dies erspart

Hähnchen und Schweinen lange

Transportwege und schont gleichzeitig

Umwelt ressourcen. Alles nach dem

Motto: Lokal ist das neue Regional.

Familie Meyer legt Wert auf Qualität

statt auf Masse. Sie hält nur eine überschaubare

Zahl an Tieren und verweigert

sich dem Größer-Schneller-Billiger-Trend,

um sowohl art gerechte

Haltungsbedingungen als auch wahre

Geschmackserlebnisse weiter

garantieren zu können. Den Unterschied

zur industriellen Produktion

kann man nicht nur schmecken, sondern

auch sehen. Das hochwertige

Fleisch ist fest, feinfaserig und verliert

beim Braten kaum Wasser. Ein deutliches

Indiz dafür, dass den Tieren auf

dem Klangens Hof Zeit gegeben wird,

um in Ruhe zu reifen.

Die Weidehähnchen eine besonders

mobile, langsamwachsende Bioland-Rasse

leben mindestens 70

Tage, ehe sie gut gewürzt im Kochtopf,

in der Pfanne oder im Bratenrohr

landen. Seit 2019 bevölkern

außerdem Duroc-Freilandschweine

den Hof der Meyers. Sie sind im

Durchschnitt 200 Tage auf der Weide

doppelt so lange wie ihre Artgenossen

in konven tionellen Ställen.

Diese Schwarzklauen schweine zeichnen

sich durch eine besonders hohe

Fleischqualität aus. Nur wenige Rassen

haben dieses speziell marmorierte

Fleisch mit intramuskulärem Fett, das

es besonders saftig, zart und schmackhaft

macht. Und auch hier bleiben die

Meyers dem lokalen Gedanken treu:

Die Tiere werden nach Bedarf vor Ort

geschlachtet und weiterverarbeitet.

Auch die bis zu 800 Legehennen scharren

und picken den ganzen Tag nach

Herzenslust auf der grünen Wiese. Ihre

18 DAS GENUSS-MAGAZIN


Verkauf:

Familienporträt: Die drei Kinder von Dorina und Cord Meyer unterstützen ihre Eltern im Familienbetrieb wo sie können.

drei Mobilställe, in denen sie die Nächte

verbringen, werden jede Woche

umgestellt, sodass sie stets frisches

Gras zur Verfügung haben. Dank insgesamt

drei Hektar Wiese hat der Boden

etwa ein Vierteljahr Zeit, sich zu regenerieren,

ehe der Mobilstall wieder an

dieselbe Stelle wandert. Durch diese

Rotation bleibt die Grasnarbe erhalten,

der Auslauf verschlammt nicht und

Krankheitserreger können sich nicht

vermehren. Neben dem frischen Grün

erhalten auch die Legehennen gentechnikfreies

Futter, das mit Oregano

angereichert wird. Diese Gewürz- und

Heilpflanze stärkt das Immunsystem

und soll antibakteriell wirken. Jedes

Tier dankt es den Meyers mit jeweils

300 Eiern pro Jahr. Das Idyll ergänzen

Ziegen und Alpakas, die als Wachpersonal

Legehennen und Weidegockel

vor Greifvögeln und Füchsen schützen.

Ihre leckeren Produkte vertreiben die

Meyers selbst. Den Verkaufsstand findet

man mittwochs und samstags auf

dem Achimer Wochenmarkt sowie

freitags in Sottrum. Rund um die Uhr

geöffnet haben die SB-Automaten

an den Standorten Klangens Hof und

Bohlens Hof (Bremer Damm 2, 27367

Hellwege). Neben frischen Eiern aus

Mobilstallhaltung, Weidegockeln und

Freilandschweinen im Ganzen oder

in edlen Teilstücken gibt es hausgemachte

Vollei-Nudeln sowie fertige

Gerichte, die ohne Geschmacksverstärker

und industrielle Zusatzstoffe

auf dem Klangens Hof selbst hergestellt

werden. Einen Vorrat an stärkender

Hühnersuppe, Frikassee, Leberwurst,

Grillfleisch oder saisonalen

Köstlichkeiten wie Grünkohl, Enten

und Gänse sollte man immer im Haus

haben alles schnell zubereitete und

dennoch hochwertige Gerichte. Lassen

Sie es sich schmecken!

· mittwochs und samstags auf dem

Achimer Wochenmarkt

· freitags in Sottrum auf dem

Parkplatz Lienworth

· auf Bestellung im Dorfladen

Bötersen, Dorfstraße 5

· rund um die Uhr in den SB-Hofläden

Klangens Hof (Höperhöfen 15,

27367 Bötersen) und Bohlens Hof

(Bremer Damm 2, 27367 Hellwege)

In den Regioboxen finden Genießer rund um die Uhr alles,

was dem Gaumen schmeckt.

Cord Meyer

Höperhöfen 15

27367 Bötersen

Telefon: 01511-40 76 323

www.klangens-hof.de

DAS GENUSS-MAGAZIN 19


IM EINKLANG

MIT DER NATUR

Weihnachtsgänse aus eigener Freilandhaltung

zur Ruhe kommen

Wer Wert auf naturnahe Ausritte zu

Pferde legt und außerdem Lebensmittel

in frischer Bio-Qualität genießen

möchte, der ist bei der

Familie Dubrow goldrichtig. Ihr

Gut Donnerstedt liegt idyllisch am

Wald rand des „Adeligen Holzes“

in Thedinghausen, weitab von stark

befahrenen Straßen. Hier hat sich

Ulrich Dubrow bereits seit 2003

dem ökologischen, streng kontrollierten

Landbau verschrieben. Dabei

verzichtet er konsequent auf

synthetische Pflanzenschutzmittel,

Kunstdünger und Gentechnik. Auf

der hofeigenen Plantage gedeihen

Äpfel, Birnen und Zwetschen. Zwischen

den Obstbäumen futtern sich

Weihnachtsgänse am frischen Gras

und dem Fallobst rund.

Neben den eigenen Produkten vertreibt

die Familie Dubrow auf drei

Wochen märkten Obst und Gemüse,

Eier, Milchprodukte, Honig und

verschiedene Wurstwaren aus der

Region und Bio-Produkte vom Bremer

Großmarkt.

Eine wichtige Rolle spielen auch

Pferde und Ponys auf Gut Donnerstedt.

Geführte Ausritte durch

den gegenüberliegenden Wald

können gebucht werden und für

Pferdebesitzer bietet die Familie

Dubrow eine Pferdepension mit

Offenstallhaltung. Dabei können jederzeit

die Pferde besucht und geritten

werden. Zwei Reitplätze, eine

Spielwiese, große Weiden sowie ein

tolles Ausreit gelände mit eigenem

Wald stehen dafür zur Verfügung.

Unterstände, ein Sandpaddock für

stoffwechselkranke Tiere und eine

beheizte Sattelkammer mit Reiterstübchen

runden das Angebot ab.

WOCHENMÄRKTE

• Mi und Sa von 7 bis 13 Uhr auf

dem Wochenmarkt in Achim

vor der Marktpassage

• Do 14 bis 18 Uhr auf dem

Wochenmarkt Twistringen

am Centralplatz

• Fr 7 bis 13 Uhr auf dem

Wochenmarkt Schwachhausen

(Baumschulenweg)

Dubrow’s Bio-Obstgut

Ulrich Dubrow und

Stephanie Schulz-Dubrow

Gut Donnerstedt 4

27321 Thedinghausen

steffi@gut-donnerstedt.de

www.bio-obstgut.de

Auf dem Achimer Wochenmarkt

20 DAS GENUSS-MAGAZIN


GARTENBAUBETRIEB

WURTHMANN

Da blüht Ihnen was

Von farbenprächtigen

Blumenampeln bis zur

herbstlichen Heide, vom Basilikum

bis zu den Minzen, ob junge

Salat- und Erdbeerpflanzen oder

Schnittblumen, Sträuße und jahreszeitliche

Gestecke der Gartenbaubetrieb

Wurthmann bietet eine

große Auswahl an unterschiedlichsten

Blumen, Pflanzen und Blumenarrangements

zu jeder Jahreszeit.

Der familiengeführte Produktionsbetrieb

zieht auf knapp 3 ha Gemüsepflanzen,

Kräuter und Blumen für

den Endverbraucher und Handel.

Die große Freilandfläche, zwei Glashäuser

und 13 Folientunnel bieten

beste Voraussetzungen, um jeder

Pflanze ein optimales Wachstumsklima

zu schaffen. Gurken, Tomaten,

Salate, Paprika, Mangold und über

40 weitere Gemüsesorten werden

vorgezogen und können als Jungpflanzen

in jede Gartenecke, Balkon

oder Terrasse gesetzt werden.

Über 50 Küchen- und Gewürzkräuter

sowie Blühpflanzen und Schnittblumen

ergänzen das Sortiment.

Verkauft wird an beiden Markttagen

in Achim, in Wechold direkt ab Hof

und auf dem Bremer Großmarkt.

Ergänzt wird das Sortiment durch

gebundene Blumensträuße, Pflanzschalen

und Gestecke, die jeweils

passend zur Saison liebevoll mit

entsprechenden Dekorationsartikeln

arrangiert werden.

Die Pflanzen der Familie Wurthmann

werden bei der Aufzucht stets fachgerecht

gehegt und gepflegt. Alle

Pflanzen der Wurth manns sind

äußerst robust, wurzelreich und

blühfreudig. Dies sind beste Voraussetzungen

für die Kunden, um

sich lange Zeit an ihnen erfreuen

zu können. Die Qualität vom Profi

spricht eben für sich.

Und ganz nebenbei gibt es so manche

Tipps und Tricks der Pflanzenkenner

gratis mit auf den Weg nach

Hause.

Gartenbaubetrieb Wurthmann

Uwe Wurthmann

Wechold 31

27318 Hilgermissen

04255-386 oder 0174-39 77 348

DAS GENUSS-MAGAZIN 21


Kurze Wege,

alles vor Ort

Foto: Björn Hake

Warum in die Ferne schweifen,

wenn das Gute doch so nahe

liegt? Ob Obst und Gemüse, Fisch,

Fleisch und Feinkost, Blumen, Brot

oder Brötchen: Achim hat auf dem

Wochenmarkt, im Fachhandel sowie

in den Supermärkten alles

zu bieten, was das Herz begehrt.

Gleichzeitig pflegen Sie beim Einkauf

auf dem eigenen „Kiez“ zwischenmenschliche

Kontakte, halten

mal hier und mal da einen kleinen

Schnack, bekommen den einen

oder anderen Rezepttipp von den

Profis und werden überdies bestens

darüber informiert, was bei Ihnen

um die Ecke so los ist.

22 DAS GENUSS-MAGAZIN


EINKAUFSMÖGLICHKEITEN

DAS GENUSS-MAGAZIN 23


Foto: Björn Hake

WILLKOMMEN

AUF DEM MARKT

Naturlich. Frisch. Das trifft sich gut.

Der Achimer Wochenmarkt ist mit

mehr als vierzig Ständen einer der

größten und beliebtesten Märkte

der Region. Das Motto „Natürlich.

Frisch. Das trifft sich gut.“ spiegelt

zugleich die wichtige Funktion des

Marktes als Treffpunkt und Kommunikationszentrum

wider, und das an

jedem Mittwoch von 7 bis 13 Uhr

sowie samstags von 7 bis 13.30 Uhr.

Das vielfältige Warenangebot deckt

den Bedarf an gesunden Lebensmitteln.

So gibt es viele Obst- und

Gemüsestände, Käse, Honig, verschiedenste

Fleisch-, Fisch- und

Räucherwaren, Kuchen, Brot und

Brötchen, die traditionell in Holzoder

Steinbacköfen gebacken

werden, aber auch saisonale Angebote

wie Spargel und andere Spezialitäten,

z.B. Marmeladen, Gewürze

oder Delikatessen aus dem

Mittelmeerraum. Nirgendwo ist die

Auswahl an biologisch und regional

erzeugten Lebensmitteln größer als

auf dem Achimer Wochenmarkt.

Ergänzt wird das Angebot durch

Schnittblumen, Beet-, Balkon- und

Gemüsepflanzen, die zum Teil in eigenen

Gärtnereien produziert werden,

sowie Kleidung und Taschen

aus nah und fern. Schon „Kult“ ist

der heiße Kaffee sowie die frisch

gegrillte Bratwurst zum Abschluss

eines gelungenen Marktbesuches.


Baumschule

Müller

My best

way of fruits

Roßschlachterei

Langnau

Obsthof

Reyer

Gartenbaubetrieb

Wurthmann

Brotmanufaktur

Stadtländer

Spargel

Oldenburg

Landschlachterei

Wolters

Meeresdelikatessen

Leineweber

Arnd

Quast

Arndt

& Holste

GbR

Die

Ziegerei

Schmitt


Blumen

Tewes

Friedrich

Wulfers

Spargel

Achimer

Mühlengrill

Diethelm

Grashoff

Steinbachs

Kult Kaffee

Hof

Schröder

Sockeria

Balbasus

Umar

Hayat

Biofleisch

Claus

Gribbohm

Kleidung

Igbal

Dubrow`s

Bio-Obstgut

EO`s

Kräuter

& Gewürze


DeBoer Bio

Schnittkäse

Geflügelhof

Hesselfeld

Steinofenspezialitäten

Niepels

Ali

Hamze

Olive

Company

Steinofen

Backstube

Hollen

Landschlachterei

Wolkenhauer

Hof

Walletal

Südländische

Feinkost

El-Charif

Fürst

Spezialitäten

Alfons

Oude Nijhuis

Fisch

Wrede


Oliven-Theke

Bayramoglu

Gärtnerei

Hahn

Gemüse

Benibil

Cordes

& Kraft Gbr

Blumen

Helmut

Holzofen

bäckerei

Ripken

Klangens

Hof

Parkplätze in Achim (Auswahl)

P1: Parkplatz Clüverhaus

• Mo.Fr. 818 Uhr

• 3 Stunden kostenlos mit Parkscheibe

P2: Parkplatz Marktpassage (Tiefgarage)

• Mo.Sa. 6:3022 Uhr

• 1 Stunde kostenlos nur bei Einkauf in der

Passage, mit Parkticket

P3: Parkplatz KASCH

• Kostenlos

P4: Parkplatz Asmusstraße

• Mo.Fr. 818 Uhr und Sa. 814 Uhr

• 2 Stunden kostenlos mit Parkscheibe

P5: Parkplatz Achimer Brückenstraße vorn

• Mo. Fr. 816 Uhr, Sa. 814 Uhr

• 3 Stunden kostenlos mit Parkscheibe

P5: Parkplatz Achimer Brückenstraße hinten

• Mi.+Sa. 814 Uhr 3 Stunden kostenlos

mit Parkscheibe, sonst ohne zeitliche

Begrenzung

P6: Parkplatz Anspacherstraße

• Mo.Fr. 818 Uhr, Sa. 814 Uhr,

2 Stunden kostenlos

mit Parkscheibe (klein)

• Mo.Fr. 816 Uhr, Sa. 814 Uhr,

3 Stunden kostenlos

mit Parkscheibe (groß)

P7: Parkplatz Am Marktplatz

• Mo.Fr. 816 Uhr, Sa. 814 Uhr,

15 Minuten mit der „Brötchentaste“

kostenlos, nur mit Parkticket

P8: Parkplatz Am Schmiedeberg

• Mo.Fr. 818 Uhr

• 1 Stunde kostenlos mit Parkscheibe


Produkt Name Mi Sa

Brotmanufaktur Stadtländer • •

Holzofenbäckerei Ripken •

Steinofen Backstube Hollen • •

An der Eisenbahn

Steinofen Spezialitäten Niepels • •

Biofleisch Claus Gribbohm •

Diethelm Grashoff •

Eisenbahn

Fürst Spezialitäten • •

Geflügelhof Hesselfeld • •

Klangens Hof • •

Landschlachterei Wolkenhauer • •

P6

Landschlachterei Wolters • •

Roßschlachterei Langnau •

P1

Achimer Brückenstraße

P5

Asmusstraße

P4

Fisch Wrede • •

Meeresdelikatessen Leineweber • •

Alfons Oude Nijhuis • •

De Boer Bio- Schnittkäse •

Die Ziegerei Schmitt (14 tägig) •

Arnd Quast • •

Arndt & Holste GbR • •

Biohof Reyer • •

Cordes & Kraft Gbr • •

Dubrow`s Bio-Obstgut • •

P8

EO`s Kräuter & Gewürze (14 tägig) •

Gemüse Benibil • •

Am Schmiedeberg

Am Marktplatz

Hof Schröder • •

Der Markt

P2

P7


P3

Spargel Oldenburg (saisonal) • •

My best way of fruits •

Walletal • •

Wulfers Spargel (saisonal) • •

Olive Company (Sa. unregelmäßig) • •

Oliven-Theke Bayramoglu • •

Südländische Feinkost El-Charif • •

Obernstraße

Baumschule Müller • •

Blumen Helmut • •

Blumen Tewes • •

Gartenbaubetrieb Wurthmann • •

Gärtnerei Hahn • •

Ali Hamze •

Kleidung Igbal • •

Sockeria Balbasus (Sa. unregelm.) • •

Umar Hayat (unregelmäßig) •

Achimer Mühlengrill • •

Steinbachs Kult Kaffee • •


BROTMANUFAKTUR STADTLÄNDER

Zeit fur bestes Brot

Seit 1892 liebt und lebt die Familie

Stadtländer die Kunst des Brotbackens.

Im Stammhaus in der Walsroder

Quintusstraße wird seit über

125 Jahren in der Nacht abgewogen,

gemischt, gerührt, geknetet und gebacken.

„Diese Backkunst macht uns stolz,

seit Beginn an wird unser Natursauerteig

jeden Tag frisch angesetzt“,

erklärt Andreas Stadtländer, der den

Familien betrieb in vierter Genera tion

führt. Sein Geheimnis: „Wir lieben

unsere Produkte, aber wir sind auch

überzeugt, dass Liebe allein kein besonderes

Brot macht. Deshalb legen

wir unser Augenmerk auf die Herstellung

und Herkunft unserer Rohstoffe

und geben unseren Teigen ausreichend

Ruhe zum Reifen.“

Entscheidend ist die Qualität der

Grundzutaten Mehl, Salz und Wasser.

Die Bäcker aus Leidenschaft verwenden

nur Gloria Korngut Mehl, das aus

norddeutschem Getreide in der Hamburger

Mühle vermahlen wird. Es enthält

aufgrund der Vorreinigung weniger

Schad­ und Bitterstoffe, nimmt

Wasser schneller auf, schmeckt besser

und ist allgemein bekömmlicher. Das

Salz stammt aus der letzten Pfannensaline

Europas, der Luisenhall in Göttingen.

Das Luisenhaller Tiefensalz

wird aus einer Sole gewonnen, die

sich aus einem vor 250 Millionen Jahren

ausgetrockneten Ozean gebildet

hat. Dadurch ist es so rein und wertvoll.

Dank der jahrhundertealten traditionellen

Salzgewinnung behält es die

natürlichen Mineralien und Spurenelemente,

um so den Stadtländer­Produkten

die letzte Würze zu verleihen.

Außerdem besteht der Brotteig der

Manufaktur aus bis zu 40 % belebtem

Granderwasser, das ein besseres

Quellverhalten zeigt und eine elastischere

Teigstruktur ergibt.

Die Familie Stadtländer lebt ihre Tradition.

Mit Yanneck­Bo steht bereits die

fünfte Generation in den Startlöchern:

„Wenn man schon mit vier Jahren in

eigens angefertigter Bäckerjacke (die

bereits von der vierten Generation getragen

wird) mehr Zeit in der Backstube

als im Sandkasten verbringt, ist klar,

hier sind Ziele gesteckt. Die Faszina­

tion und der Spaß, aus einfachsten

Zutaten wie Mehl, Wasser und Salz

ein Genussmittel zu erschaffen, machten

aus mir den, der ich jetzt bin:

Bäckermeister aus Liebe.“ Und auch

sein Vater Andreas ist mit ganzem

Herzen dabei. Er entschied sich, eine

Ausbildung zum Brotsommelier zu

machen: „Meine Erfahrung mit noch

mehr Wissen zu vereinen inspiriert

mich immer wieder. Unsere Brote

haben ihren Ursprung, sie sind verwurzelt

mit unserer Region, mit unseren

Geschichten, unserer Familie. Sie

schmecken nach der anmutigen Heide,

nach dem rauen Moor und den

Auen unserer Landschaft. Sie sind

etwas Besonderes.“ Das schmeckt

man in jedem Bissen, ob Hägerdorn

Brot, Rieder Knüppel, Moorkante,

Seever Semmel oder Beeker Kante.

Die Verkaufswagen der Brotmanufaktur

Stadtländer fahren mittwochs und

samstags über Stadt und Land zum

Achimer Wochenmarkt. Frisch vor

Ort zubereitete Flammkuchen liefert

der betriebseigene Foodtruck, der für

Events und Feiern gemietet werden

kann eine originelle und vor allem

leckere Gaumenfreude.

Familie Stadtländer legt ihr Augenmerk

auf das Machen, auf das Probieren,

auf das Vollenden auf das beste

Brot. Jeden Tag.

Brotmanufaktur Stadtländer

Andreas Stadtländer

Quintusstraße 31

29664 Walsrode

Telefon: 05161 58 39

www.brotmanufaktur­stadtlaender.de

info@brotmanufaktur­stadtlaender.de

30 DAS GENUSS-MAGAZIN


„Es gibt für uns nichts

Schöneres als in die

Gesichter zufriedener

Kunden zu blicken.“

DAS GENUSS-MAGAZIN 31


32 DAS GENUSS-MAGAZIN


BLUMEN

HELMUT

Ohne Blumen geht hier keiner nach Hause!

Ein echtes Original auf dem Achimer

Wochenmarkt ist der Stand von Helmut

Assing, den er mit der Floristin

Yvonne Pienschke und seinem Team

seit vielen Jahren führt.

Hier werden mit Spaß am Verkaufen,

Liebe zu den Blumen, Empathie und

Freude an dem Wiedersehen der

Achimer Kunden zu jeder Jahreszeit

entsprechende Schnittblumen,

Gartenpflanzen, fertig bepflanzte

Blumenkörbe und schöne, individuell

gebundene Blumensträuße an

Mann und Frau gebracht. Denn eins

ist klar: Blumen sind Luxus, aber sie

bringen so viel Lebensfreude, Gespür

für den Wandel der Jahreszeiten

und ein Stück unserer Wohnkultur

in unser Leben, und das können

Helmut, Yvonne und Co. bestens

vermitteln.

Bei der Wahl der passenden Blumen

stehen Helmut Assing und

sein Team gern beratend zur Seite.

Transparenz über Herkunft und

Lieferwege der Schnittblumen und

Pflanzen ist ihnen wichtig. So werden

alle Pflanzen direkt aus Gärtnereien

bezogen und viele saisonale

Blumen wie Astern, Sonnenblumen

oder Pfingstrosen haben nur kurze

Wege hinter sich. Dabei achtet

Blumen Helmut auf fair gehandelte

und möglichst wenig gespritzte

Ware. Hier sieht man sich gern

mittwochs und samstags auf dem

Achimer Wochenmarkt.

Blumen Helmut

Helmut Assing

Pflanzenvertriebs GmbH

27243 Harpstedt

Telefon: 0173-92 20 76 9

DAS GENUSS-MAGAZIN 33


OUDE

NIJHUIS

Der holländische

Käsespezialist

aus Achim

DE KAASBOER

Feinkost und mehr

Wussten Sie, dass hinter Alfons

oude Nijhuis eine ganze Käsedynastie

steckt? Seit 27 Jahren verkauft

Alfons mit seinen Söhnen Kevin und

Nick und 4-köpfigem Team über 300

verschiedene Käsesorten aus Kuh-,

Ziegen-, Schafs- und Büffelmilch

auf zehn verschiedenen Wochenmärkten

in Bremen, Achim, Verden,

Walsrode, Nienburg und Visselhövede.

Drei Verkaufswagen sind von Dienstag

bis Samstag auf Tour.

Übernommen hat Alfons die Leidenschaft

für Käse von seinem

holländischen Schwiegervater, der

zeit lebens in den Niederlanden zunächst

mit Keksen und Lakritz, dann

mit Käsewagen unterwegs war.

Sohn und die beiden Schwiegersöhne

übernahmen das Geschäft,

teilten sich auf und wechselten ins

deutsche Nachbarland.

Wer nun denkt, dass vorwiegend

holländischer Käse verkauft wird,

der irrt: Die Mehrzahl der Käse

kommt aus kleinen Käsereien in

Frankreich, Österreich, Spanien,

Italien, der Schweiz und dem Allgäu.

Aus Holland stammt allerbester

Gouda, wobei dieser bei

Alfons so variantenreich ist, dass

man gar nicht auf den Gedanken

kommt, dass es alles Gouda ist,

denn es gibt ihn in unterschiedlichsten

Reifestufen, mit Kräutern,

als Graaskaas aus erster Weidemilch

und anderen Spielarten.

Verschiedene Pilzkulturen und Veredelungen

mit Kräutern, Nüssen,

gewürzte Salzsude, Blüten, Pfeffer,

Rotwein, sogar Trüffel und vieles

mehr sorgen für eine unendliche

Vielfalt in der großen weiten Käsewelt.

Die breite Produktpalette umfasst

Hart-, Schnitt-, Weich- und Bergkäse

sowie verschiedenste Frischkäserezepte,

die Irene oude Nijhuis zubereitet.

Sie sorgt auch dafür, dass

die Verkaufswagen optisch stets

appetitlich präsentiert werden.

Ergänzt wird das Angebot durch

Milchprodukte der Asendorfer Molkerei

wie Joghurt, Schlagsahne und

Sahne-Schichtkäse, holländische

Käse knabbereien, Dipp-Saucen

und Marmeladen aus dem Allgäu.

Wer neben der Regionalität auch

Wert auf Bio legt, wird ebenso beim

Kaasboer fündig. Das Sortiment

wächst stetig und hält wöchentlich

neue Sorten bereit.

Über den eigenen Online-Shop

und Lieferdienst können sich die

Achimer jenseits der Markttage mit

dem umfangreichen Spezialitäten

der Familie oude Nijhuis versorgen.

De Kaasboer Feinkost und mehr

Alfons oude Nijhuis

Bgm.-Wülbers-Straße 2

28832 Achim

www.feinkost-und-mehr.de

34 DAS GENUSS-MAGAZIN


Wir stehen für

Qualität - bei uns

schmeckt man Meer !

Acht Meter Tresen und über 70 wöchentlich

wie saisonal wechselnde

Produkte der Fischwagen von Marvin

Gottschlich und Marcel Nöhring

ist ein Paradies für Genießer von

Neptuns Spezialitäten oder einfach

für jeden, der sich gesund, bewusst

und nachhaltig ernähren möchte.

Die beiden in Bremerhaven geborenen

Küstenjungs haben 2018 ihre

Leidenschaft für Fisch und Meeresfrüchte

zum Beruf gemacht, den

traditionellen Fischhandel von der

Familie Wrede übernommen und

so konnte im Mai 2020 das 45jährige

Marktjubiläum auf dem Achimer

Wochenmarkt gefeiert werden.

Das Sortiment umfasst frische Süßund

Salzwasserfische, ausgenommen

im Stück oder filetiert, Räucherfische,

Tintenfische, Schalentiere

wie Muscheln, Garnelen, Taschenkrebse

oder Hummer, vielfältige,

hausgemachte Salate und Soßen,

heiße und kalte Fischfrikadellen sowie

Backfisch.

Auf Frische, konstante Qualität und

Service legen die beiden Fischhändler

großen Wert. Sämtlicher

Wildfang trägt das MSC-Gütesiegel

für nachhaltige Fischerei, die

Zuchtsorten wie Aale, Forelle und

Lachs stammen aus ausgewählten

Quellen, ebenso wie der Räucherfisch,

der exklusiv von einer kleinen

Räucherei geliefert wird. Das Beispiel

des beliebten Lachs verdeutlicht

das Qualitätsversprechen: Im

Angebot sind kanadischer Wildlachs

und Zuchtlachs mit dem Label

Rouge, das vergleichbare Standards

wie Bio-Siegel erfüllt, und es gibt

Lachs aus einem irischen Bio-Zuchtbetrieb,

der durch die Fütterung mit

Fischmehl einen besonders hohen

Anteil an gesunden Omega-3-Fettsäuren

enthält.

Der Tag beginnt um 3 Uhr morgens,

dann wird frisch auf dem Großmarkt

eingekauft. So reichen für die Vorbestellung

gängiger Sorten 12 bis

24 Stunden, Spezialitäten können

3 bis 4 Tage im Voraus telefonisch

oder per Mail bestellt werden. Am

Stand verkaufen Marcel Nöhring

und Marvin Gottschlich mit Herz

und Seele, nehmen Fische aus, entgräten,

entschuppen, filetieren, portionieren,

geben Tipps für Lagerung

und die perfekte Zubereitung, und

einen netten Spruch gibt‘s gratis mit

auf den Weg.

Fisch Wrede GmbH

27580 Bremerhaven

Siebenbergensweg 25

Telefon: 0162 8628736

www.mm­fischfeinkost.de

Geschäftsführer:

Marvin Gottschlich, Marcel Nöhring

DAS GENUSS-MAGAZIN 35


MEERESDELIKATESSEN LEINEWEBER

Natürlich in bester Qualität und Frische

Marcus Leineweber und seine Mitarbeiter

von Meeresdelikatessen

Leineweber legen großen Wert auf

eine ausführliche und kompetente

Kundenberatung. „Frischer Fisch

glänzt und muss fest sein. Er sollte

nach Meerwasser riechen und die

Kiemen sind im Idealfall rot. Eine

Forelle aus dem Zuchtteich kann

nicht nach Meer riechen“, so der

Fischhändler aus Hollen bei Beverstedt.

Seit 2002 verkauft er seine

Ware auf dem Achimer Wochenmarkt.

2008 übernahm er das Familienunternehmen,

ist aber bereits

seit 1990 dabei.

Die Meeresdelikatessen werden

täglich frisch auf dem Bremerhavener

Großmarkt gekauft und direkt

zu den Händlern geliefert. „Dort

entscheidet unser Filetierer Werner

Janßen, ob wir den Fisch annehmen.

Dem Achtzigjährigen brauche

ich nichts zu erzählen, der erzählt

mir noch was. Wenn die Qualität

nicht stimmt, nehmen wir nicht an.

In der Regel ist mein Fisch höchstens

einen Tag alt, wenn er auf dem

Markt liegt. Nach drei Tagen muss

er weg“, so Leineweber. Der Seelachs

wird zum Beispiel vor Dänemark

oder Norwegen gefangen

und bereits auf dem Schiff ausgenommen,

der Rotbarsch stammt

aus isländischen oder norwegischen

Gewässern und wird als Rundfisch

geliefert, also unverarbeitet mit Innereien.

Neben Frischfisch geht auch viel

geräuchert über den Tresen, darunter

Forellen, Makrelen, Aale und

Hering. Marcus Leineweber arbeitet

nur mit kleinen, inhabergeführten

Betrieben zusammen, bei denen er

Mitspracherecht in der Herstellung

hat. „In meinen Heringssalaten ist

5060 % Hering drin. Laut Gesetz

müssen mindestens 50 % Hering

enthalten sein, viele größere Händler

nehmen jedoch deutlich weniger.

Diesen Qualitätsunterschied

schmeckt man.“

Meeresdelikatessen Leineweber

Marcus Leineweber

Schuldamm 6

27616 Beverstedt-Hollen

Bestellungen unter:

04748-77 02 oder 0171-4 23 96 23

36 DAS GENUSS-MAGAZIN


RIPKEN

HOLZOFENBÄCKEREI

Backen mit

Leidenschaft?

Aber natürlich!

Jeden Mittwoch zieht der köstliche

Duft von frischem Brot über den

Achimer Woche nmarkt, wenn die

Mitarbeiter der Bäckerei Ripken

ihre Waren aus dem Holzofen präsentieren.

Und auch wer es nicht

zum Markt schafft, muss auf sein

Lieblingsbrot nicht verzichten. Gut

verpackt wird es über den Ripken

Online-Shop direkt nach Hause geliefert,

wandert dort für wenige Minuten

in den häuslichen Ofen und

kann noch warm verzehrt werden.

Vollwertige Brote, krosse Brötchen

und kernige Wecken, Ciabatta,

Baguettes und Fladenbrote, Rosinenstuten,

Croissants und Schokobeißer

es dauert seine Zeit, bis

man das gesamte leckere Sortiment

der Bäckerei Ripken probiert

und seine persönlichen Favoriten

auserkoren hat. Aber gut Ding will

Weile haben.

Dies gilt ebenso für die Herstellung

der Backwaren. Das familiengeführte

Unternehmen aus Augustfehn

pflegt bereits in vierter Generation

echte handwerkliche

Backtradition der Spitzenklasse. Dabei

haben sich die Ripkens einem

selbst auferlegten Reinheitsgebot

verschrieben: Für ihre

Produkte verwenden sie ausschließlich

natürliche Zutaten

regionaler Lieferanten, darunter

norddeutsches Getreide, Auricher

Freilandeier und Milch vom Hof

Meinen. Selbst hergestellte Natursauerteige

und lange Teigreifezeiten

sorgen zudem für besseren

Geschmack und längere Frischhaltung.

Seit über einhundert Jahren backt

Ripken ausschließlich nach hauseigenen

Rezepturen ohne angekaufte

Teigrohlinge oder chemischsynthetische

Backhilfsmittel wie

Teigsäuerungsmittel, Schimmelverhüter,

künstliche Farbstoffe oder

synthetische Emulgatoren.

T

TA

AT

BESTE ZUTA

ATEN

BESTER GESCHMACK

Familie Ripken steht für 100 %

naturbelassene Rohstoffe

und 100 % eigene Backwarenherstellung.

Dies garantiert

bestmögliche Qualität.

Holzofenbäckerei Ripken GmbH

Jörg Ripken

Tiegelstraße 1

26689 Augustfehn

Telefon: 04489-40 56 90

www.baeckerei-ripken.de

info@baeckerei-ripken.de

DAS GENUSS-MAGAZIN 37


LANDSCHLACHTEREI WOLTERS

Qualität und Frische mit Familientradition

Sonntag Morgen, 11.30 Uhr. Die

Sonne lacht vom Himmel und es

kommen spontan Freunde vorbei.

Gut, dass es den 24h-Shop der Landschlachterei

Wolters in Martfeld-

Loge gibt. Der professionelle Kühlautomat

vor der Schlachterei bietet

frische Bratwürste, marinierte

Nackensteaks, leckere Salate, verschiedene

Eintöpfe, Hausmacherspezialitäten

wie Sülze, Leberwurst

und gekochtes Mett, Rinderrouladen,

Frikadellen mit Senf, aber auch

nach Saison Knipp, Kochwürste und

Fleischpinkel.

Seit 60 Jahren und bereits in dritter

Generation stellt die Schlachterei

Wolters bestes Fleisch und leckere

Wurstspezialitäten her. Strohschwei-

ne und Schafe stammen aus der

eigenen Aufzucht, Rinder werden

von benachbarten Bauern angekauft,

selbstverständlich alles mit

Herkunftsnachweis.

Die Landschlachterei Wolters gehört

noch zu den wenigen Betrieben,

die selbst schlachten. Ganz nach

dem Motto „Klasse statt Masse“

haben die Tiere nur einen kurzen

Gang über den Hof, der den letzten

Weg so stressfrei wie möglich

gestaltet. Nach bewährter Tradition

werden Fleischstücke zugeschnitten,

wird gewürzt, gepökelt und

geräuchert.

38 DAS GENUSS-MAGAZIN


Die frische Ware und dazu beste

Beratung der Fleischermeister

und Fleischereifachverkäufer erhalten

die Kunden mittwochs, freitags

und samstags direkt im Laden sowie

auf den verschiedenen Wochenmärkten

im Umkreis, wie mittwochs

und samstags in Achim. Hier gibt es

auch besondere Spezialitäten wie

Rumpsteaks oder Entrecôte vom

Rind aus dem Dry Age Schrank.

Landschlachterei Wolters

Oliver Wolters

Hoyaer Straße 16

27327 Martfeld

Telefon: 04255-355

www.landschlachterei-wolters.de

Für bewussten und verantwortungsvollen

Fleischkonsum ist man bei

Wolters an der richtigen Adresse.

DAS GENUSS-MAGAZIN 39


DER BLUMENLADEN

Die besten Blumen gibt es bei Hartmann`s!

Der Blumenladen der Brüder Kai

und Jan Hartmann steht für Qualität,

Serivce und kreative Ideen.

Ob Hochzeitsfloristik, Tischdekorationen

oder Trauer- und Gedenkfloristik:

Die netten Floristinnen

sorgen für blumige Arrangements,

die immer gut ankommen, sei es,

man möchte sie verschenken oder

sich selber eine Freude bereiten.

Neben der größten Auswahl an

Schnittblumen bietet das Team blühende

Zimmerpflanzen für die Fensterbank,

dekorative Grünpflanzen

von mini bis zimmerhoch und ausgewählte

Blühund

Grünpflanzen für Balkon, Terrasse

oder Garten an. Eine Spezialiät

sind zweifelsohne die Orchideen im

Blumenladen Hartmann, die es in

großer Auswahl und bester Qualität

gibt. Übertöpfe, Körbe, Gläser,

Vasen, Kränze und viele trendige

Deko-Artikel komplettieren das

Angebot. Das Besondere am Blumenladen

ist, dass Kai Hartmann

selber zu den Veilings nach Holland

fährt. So bekommt er von den

größten Versteigerungen der Welt

die besten Blumen von den renommiertesten

Züchtern. Durch den Direkteinkauf,

den Transport mit dem

eigenen LKW und Kühlräume in

jedem Laden sind die Blumen und

Pflanzen jederzeit optimal temperiert

und mit Wasser versorgt. Diese

Mühe zahlt sich aus, so dass sich

die Kunden über eine längere Haltbarkeit

der Blumensträuße freuen

können. Jan Hartmann betreut

den Bereich der Hydrokulturen und

bietet einen Pflegeservice für Büropflanzen

der Firmenkunden an.

Gemeinsam mit ihren Floristinnen

erfüllen sie in Achim, Oyten und

Verden jeden Blumenwunsch und

liefern im gesamten Kreisgebiet

und angrenzenden Stadtteilen von

Bremen.

Schenken Sie (sich) Blumen - zu

jedem Anlass, regelmäßig per Blumenabo

oder einfach nur so!

40 DAS GENUSS-MAGAZIN

Der Blumenladen

Jan & Kai Hartmann GbR

Obernstraße 4

28832 Achim

Telefon 04202 82 780

der-blumenladen-hartmann.de

Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-18 Uhr

Sa 9-13 Uhr, So 10-12 Uhr

Parkplätze am Eingang Paulsberg


BIOFLEISCH

CLAUS GRIBBOHM

Vielfalt in bester Bio-Qualität

Biofleisch

Claus Gribbohm

Am Sportplatz 14

27337 Intschede

0163-6025271

DE-ÖKO-034

Ob Rind, Schwein oder Geflügel

Claus Gribbohm bietet eine große

Vielfalt an regional erzeugten

Fleisch- und Wurstwaren für den

bewussten Genießer, darunter auch

hiesige Heidschnucken, eine echte

Achimer Spezialität.

Dabei führt er ausschließlich Produkte

mit anerkanntem Qualitätssiegel

wie Demeter oder Bioland.

„Ich kenne jeden Betrieb persönlich,

denn nur ein gesundes Tierleben

garantiert besten Fleischgenuss“,

so Gribbohm. Dazu gehören

eine artgerechte Haltung, bestes

Futter aus biologischem Anbau sowie

eine traditionelle, kontrollierte

und zertifizierte Verarbeitung.

Jeden Mittwoch auf dem Achimer

Wochenmarkt für Sie da.

Was das Herz begehrt...

• Obst & Gemüse, vorwiegend regional und vom eigenen Acker

• Fleisch direkt vom Biobauern bzw. Demeter-Betrieb

• Unverpackt-Station zum Selbstabfüllen

• umfangreiches Trockensortiment

• frisches Brot & Gebäck

• Bedientheke mit Antipasti,

Wurst- & Käseauswahl

• täglich warmer Mittagstisch

• Kaffee & Kuchen

• erlesene Weine

10 %

auf unser gesamtes

Käsesortiment

Coupon ausschneiden und beim

nächsten Einkauf mitbringen.


Landstraße 22, 28870 Fischerhude

Telefon 0 42 93 - 78 96 40

Montag bis Samstag von 7 bis 18 Uhr

www.bruenings-scheune.de

DAS GENUSS-MAGAZIN 41


WEINHAUS ALTE MÜHLE

„Wein ist ein Naturprodukt, das macht es so spannend.“

Wer bei der Vielfalt an Weinen im

deutschen Handel den Überblick

bewahren möchte, ist bei Andrea

Dehn im Weinhaus alte Mühle

bestens aufgehoben. Die leidenschaftliche

Weinkennerin hat auf

ihren vielen Reisen durch Europa

so manches Weingut besucht und

die unterschiedlichen Aromen der

einzelnen Rebsorten gekostet. Gemeinsam

mit dem Kunden tastet sie

sich bei der persönlichen Beratung

an den passenden Wein heran. Zu

welchem Anlass wird er getrunken?

Was wird dazu serviert? Soll es ein

Geschenk für jemanden sein? Oft

kann das Team des Weinhauses hier

besonders schnell eine Empfehlung

geben, da der Beschenkte selbst

zum Kundenkreis zählt.

Auch die Frage, ob besondere Unverträglichkeiten

oder Empfindlichkeiten

beachtet werden müssen,

kann von Bedeutung sein. Für Allergiker

können die Verarbeitung

sowie der Sulfitgehalt besonders

wichtig sein. Heute ist es fast selbstverständlich,

seinen Gästen nicht

nur Auskunft über Anbaugebiet und

Rebsorte zu geben, sondern auch

vegane und sulfitreduzierte Weine

bereit zu halten.

Das Sortiment umfasst etwa 300

sorgfältig ausgewählte Tropfen von

großen und kleinen Winzern aus

ganz Europa, die häufig ohne Zwischenhandel

direkt ab Weingut importiert

werden.

Die erlesene Weinauswahl wird

durch ein breites Sortiment an besonderen

Spezialitäten ergänzt,

darunter Münchhausen Kaffee, Öle

von arteFakt, apulische Tomaten

im Glas, Brotaufstriche, Schokoladen,

Kräutermischungen, Salze und

Gewürze, Marmeladen und Sirup

alles ideale Weggefährten für ganz

besondere Präsentkörbe, die das

Weinhaus alte Mühle für die Kunden

individuell zusammenstellt und die

selbstverständlich auch ausgeliefert

und versendet werden. Ganz neu

entsteht die „Weinbar alte Mühle“.

In gemütlicher Atmosphäre finden

regelmäßig Weinproben statt und

zu den Weinabenden am Freitag

werden tolle Weine und leckere

Snacks angeboten.

Weinhaus alte Mühle

Andrea Dehn

Asmusstraße 2

28832 Achim

Telefon: 04202-76 77 330

www.weinhaus-achim.de

Öffnungszeiten:

Di 15−18.30 Uhr

Mi -Fr 9−13 Uhr und 15−18.30 Uhr

Sa 9−13 Uhr, Mo geschlossen

42 DAS GENUSS-MAGAZIN


Inhaber Markus Hauptig und Marktleiter Moussa Lailo lieben das Marktfeeling in der Frische-Abteilung

VOLLSORTIMENT FÜR JEDEN GESCHMACK

regional, bio, vegetarisch & vegan

„So schmeckt Frische“ - dieses Motto

setzt Markus Hauptig seit 2001

konsequent in seinem REWE Markt

an der Ueser Kreuzung um. Gleich

am Eingang begrüßen bunte Blumen,

Obst und Gemüse, vielfach

von regionalen Lieferanten, die

Achimer Kunden und es entsteht ein

Gefühl wie auf dem Wochenmarkt.

Frisch und unverpackt geht es auch

weiter an der Fleisch- und Wurstund

an der Käsetheke mit persönlicher

Kundenberatung. An einer separaten

Kühltheke können Kunden

selber leckere Antipasti auswählen.

Mit über 20.000 Artikeln bietet

REWE Hauptig eine so große Auswahl,

dass sich Kunden vollständig

in ihrer gewünschten Ernährungsweise

bedienen können, sei sie vegetarisch,

vegan, bio oder glutenfrei.

Ein besonderes Augenmerk legt

Inhaber Markus Hauptig auf regionale

Lebensmittel und Delikatessen:

„Omas Gurken“ von Schudeisky aus

Thedinghausen, Makrelen von Fisch

Wrede, Bollener Kartoffeln, „Gutes

Eis“ aus Achim, Kaffee von Union

Kaffee aus Bremen, Eier, Äpfel und

Honig von hiesigen Produzenten.

Mit dem großen Parkplatz, der Bäckerei

Barnstorff, Toto-Lotto-Laden,

Eat-happy-Sushi, dem Fischwagen

Schnakenberg am Dienstag und

dem Hähnchengrillwagen, sowie

Arztpraxen und Apotheke ist REWE

Hauptig ein kleines Zentrum für die

perfekte Nahversorgung.

REWE Supermarkt Hauptig GmbH

Verdener Str. 2

28832 Achim (Uesen)

Telefon: 04202 4641

markus.hauptig@rewe-kaufleute.com

www.rewe.de

Öffnungszeiten:

Mo - Sa: 7−21 Uhr

DAS GENUSS-MAGAZIN 43


Schieweck

FRISCHE

& AUSWAHL

SOWEIT DAS AUGE REICHT

Super frisch, super nah,

super freundlich!

Bierdener Kämpe 1

28832 Achim

Tel.: (0 42 02) 5 22 82 - 0

www.e-center-schieweck.de

44 DAS GENUSS-MAGAZIN

Mo. - Sa. 7 - 21 Uhr


BUCHHANDLUNG HOFFMANN

Lesen macht Appetit auf mehr!

Ob Abenteuerreise oder Selbsterfahrungstrip,

ob Thriller mit Gruselfaktor

oder herzergreifende

Liebes romanze, ob kulinarische Köst -

lichkeiten oder spannendes Hintergrundwissen:

Ein Buch öffnet den

Blick auf bislang unbekannte Welten

und inspiriert zu neuen Ideen.

Die Mitarbeiterinnen der Buchhandlung

Hoffmann sind Geschichtensammler

und Faktenfinder,

voller Energie, jedem Kunden

das passende Buch zu empfehlen

und ihn ausführlich zu beraten. Ein

breites Sortiment an aktueller Literatur

für Kinder, Jugendliche und

Erwachsene wartet im Geschäft

darauf, entdeckt zu werden. Zusätzlich

können über 500.000 lieferbare

Titel über Nacht beschafft werden,

auch die Besorgung von antiquarischen

und vergriffenen Büchern

ist möglich. Das umfangreiche

Serviceangebot sowie ein kompetenter

Ansprechpartner vor Ort gehören

zu den Stärken des lokalen

Handels.

Die Buchhandlung Hoffmann ist

ein Ort der Begegnung mit regelmäßigen

Lesungen und besonderen

Veranstaltungen. Mit großem

Enga gement und kreativen Ideen

begeistern sie bei Buchvorstellungen

in Schulen und Kindergärten

junge Menschen für das Lesen.

Nicht umsonst wurden sie 2019 mit

dem Deutschen Buchhandlungspreis

und gerade zum vierten Mal

in Folge mit dem Siegel „Prädikatsbuchhandlung

Partner für Leseförderung

in Niedersachsen“ ausgezeichnet.

Damit die lukullischen Genüsse

nicht zu kurz kommen, hält das Team

neben einem großen Sortiment an

Kochbüchern und kulinarischen Krimis

auch ausgewählte Leckerbissen

wie Salatdressings, Kaffee und Popcorn

zum Kauf bereit.

Buchhandlung Hoffmann

Obernstraße 44

28832 Achim

Telefon: 04202-52 33 92

www.buecher-hoffmann.de

Öffnungszeiten:

Mo-Fr 9-18.30 Uhr

Sa 8.30-13.30 Uhr

DAS GENUSS-MAGAZIN 45


DIE NEUE GENIESSERWELT

von regional bis phänomenal: so modern kann Einkaufen sein

Nach neunmonatiger Umbauzeit

feiert dodenhof jetzt die Neueröffnung

der GenießerWelt! Bereichsleiter

Florian Schlesiger und sein

Team haben in Posthausen einen

einzigartigen Hotspot für Genießer,

Gourmets und alle, die das Besondere

lieben, geschaffen. Auf 5.800 m²

gibt es eine ganze Menge Neuheiten

zu entdecken.

Das Angebot an biologischen und

regionalen Artikeln wurde deutlich

ausgebaut. Komplett neu ist die

Auswahl an unverpackten Produkten

wie Müsli, Nüsse, Trockenfrüchte,

Reis, Nudeln oder Haferflocken,

die in Mini-Silos angeboten werden.

Abgefüllt wird die gewünschte

Menge in Mehrwegverpackungen

und somit auf Verpackungsmüll

komplett verzichtet.

Für besondere Wünsche bietet das

Team der GenießerWelt individuell

zusammengestellte Präsentkörbe,

Party- und Gourmetplatten. Eine

persönliche Weinberatung und der

Bestellservice für besondere Artikel

wie erlesene Weine, seltene Whiskys

oder ein exklusives Stück Fleisch

runden die Serviceleistungen ab.

„Frische, Vielfalt und Service bestimmen

unser tägliches Handeln in allen

Themenwelten und die tolle Resonanz

unserer Gäste motiviert uns

jeden Tag“, so Florian Schlesiger.

46 DAS GENUSS-MAGAZIN


BESTE WEINE &

FEINE BRÄNDE

Im edlen Ambiente der neuen Genießer-Lounge

werden Whisky, Gin, Rum & Co. in Szene gesetzt.

Unter den rund 1.000 Spirituosen finden sich mehr

als 100 Single-Malt-Whiskys, ein ständig wachsendes

Gin-Sortiment mit mittlerweile über 120

verschiedenen Gins, zu denen eine Auswahl von

mehr als 15 verschiedene Tonic Water angeboten

wird. In der Weinabteilung warten 1.500 internationale

Weine darauf, von Genießern entdeckt

zu werden. Ausgesuchte Bordeaux-Weine finden

sich im neuen Wein-Temperier-Schrank wieder.

Auch der Bremer Ratskeller ist mit

einer erlesenen Auswahl an deutschen

Weinen und Sekt eingezogen. „Wir

laden unsere Gäste in die Genießer-Lounge

zum Stöbern ein und

um über besondere Jahrgänge,

Neuheiten und Trends zu philosophieren“,

freut sich Ralf Desoi,

der Teamleiter dieses Bereiches.

FRISCHES AUS DER THEKE

Eine regional unerreichte Auswahl an Fleisch- und

Wurst-Spezialitäten aus Meisterhand und beste Beratung

bietet die Frische-Theke. An der neuen Käsetheke

aus über 450 regionalen und internationalen Käsesorten

mit einem ständig wachsenden Bio-Sortiment

findet jeder seine Favoriten. Viele hausgemachte Spezialitäten,

Salate, köstliche Frischkäsesorten, raffiniert

Gewürztes zum Braten und Grillen, Smoothies, Säfte

und vieles mehr ergänzen das individuelle Angebot.

Und die neue Frischfischtheke überzeugt mit der größten

Auswahl der Region an Salz- und Süßwasserfischen

sowie frischen Meeresfrüchten.

dodenhof GenießerWelt

28870 Posthausen

dodenhof.de

Öffnungszeiten:

Montag - Samstag 8 - 20 Uhr

DAS GENUSS-MAGAZIN 47


Von den Profis

aufgetischt

Foto: AdobeStock © Anton

Ob klassischer Gänsebraten, deftiger

Grünkohl, ein mariniertes Roastbeef

vom Lavasteingrill oder die

Kaffeetafel mit köstlichen Torten

es ist ein Genuss, mit Freunden und

Familie Essen zu gehen und sich

bekochen zu lassen. Schließlich hat

die Region rund um Achim auch kulinarisch

viel zu bieten. Von der edlen

Gastronomie über Restaurants

mit Ausblick bis zu Tortenparadiesen

für Leckermäuler: Achim lässt

es sich schmecken!

48 DAS GENUSS-MAGAZIN


In der gemütlichen

Bauerndiele sowie im mobilen

Eiswagen bieten wir

Ihnen hausgemachtes Eis

aus frisch verarbeiteten,

jahreszeitlich unterschiedlichen

Zutaten der Region.

RESTAURANTS

Intscheder Bauernhof-Eis

Eismanufaktur & Café

Kristina & Johann Stöver

27337 Blender-Intschede

An der Aue 16

Telefon: 04233 940 40

www.intscheder-bauernhofeis.de

... und zum Nachtisch

ein leckeres Eis

aus Intschede

DAS GENUSS-MAGAZIN 49


ROMANCE

Ein Ort zum Verlieben

Im ROMANCE fällt es leicht, sich zu

verlieben, liegt das Restaurant doch

auf dem historischen Erbhof in Thedinghausen,

welches als Lustschlösschen

des Erzbischofs Johann Friedrich

geplant war. Die einzigartige

Atmo sphäre, mit Liebe zubereitete

Speisen und ein gemütliches Kaminfeuer

tragen dazu bei, sich in diesen

besonderen Ort zu verlieben.

Das Restaurant der Familie Osiecki

verbindet die 400jährige Tradition des

Thedinghauser Erbhofes, mit einem

modernen, liebevoll gestalteten

Ambiente. Aus frischen, saisonalen

Produkten der Region bereitet der

Küchenchef abwechslungsreiche

Gerichte auf hohem Niveau, vom

kleinen Snack für Radler, Wanderer

und Camper bis zum mehrgängigen

Menü. Das Restaurant am Schloss

Erbhof ist auch die ideale Location

für Weihnachtsessen, Hochzeiten,

Geburtstage, Firmen feiern, Weinseminare

und Tagungen.

Die Öffnungszeiten finden Sie auf

der Webseite des Restaurants.

ROMANCE

Restaurant am Schloss Erbhof

Iwona Szajter-Osiecka

27321 Thedinghausen

Braunschweiger Straße 1

Telefon: 04204 68 96 696

www.romance-erbhof.de

Eiscafé Capri

Herbergstrasse 12

28832 Achim

Tel: 04202 882187

kontakt@eiscafecapri.com

Davide und Anna

Caso übernahmen

2002 das Eiscafé

im Herzen der

Stadt und schufen

einen beliebten

Treffpunkt für Eisund

Kaffeefreunde.

Über 30 verschiedene Sorten

stehen im Sommer zur

Auswahl und neben den Klassikern finden

sich im Eiscafé Capri eigene Kreationen,

wie das „Langeweile“-Eis aus cremiger

Mascarpone, karamellisierten Feigen und

verschiedensten knackigen Nüssen. Eis

des Jahres ist neben dem Pistazien Tartofu

die Tiramisu - Lasagne. Das „Don Vito“

Eis überzeugt durch die Verwendung

besonderer Vanille, fruchtigen Him- und

Walderdbeeren, zarter Schokolade und

Amaretto-Streuseln. Ebenfalls angeboten

werden Torten, Waffeln, Kuchen, Getränke

man ist einziger Lavazza-Partner in

der Gegend und natürlich verschiedenste

Eisbecher mit frischen Früchten oder

nussig-schokoladig und herrlich vielfältig

mit verschiedensten Toppings zum absoluten

Eisgenuss aufgewertet. Die Qualität

steht klar im Vordergrund

und so legen

Anna und Davide Caso

großen Wert auf die

Auswahl der Zutaten und

stellen alle Produkte

vor Ort selber her.

Sitzplätze drinnen

und draußen laden

zum gemütlichen

Eisessen ein. Dabei

spenden Markisen

und ein großer Baum

angenehmen Schatten

und sorgen für Urlaubsstimmung

mitten in Achim.

50 DAS GENUSS-MAGAZIN


DAS DAISY’S DINER IST KULT!

Original American Style Erlebnisgastronomie

Hier passt alles ins Konzept: Der markante

Rundbau, die authentische Inneneinrichtung

und die mit Neon- und

Emaille-Schildern dekorierten Wände

begeistern schon beim Eintreten und

das „American way of life feeling“ beginnt.

Nach der freundlichen Begrüßung

der Gäste mit dem „Wait-to-be-seated“-Service

ist das Daisy’s-Team

von morgens bis spätabends

für die Gäste da. Vom typischen

Diner-Frühstück mit

Pancakes oder Rührei mit

Bacon über Steaks, Spare

Ribs und Hot Dogs, Salate,

American Pizza und

natürlich Burger: Fans der

amerikanischen Küche finden

auf der Karte ein reichhaltiges

Angebot. Alle klassischen

Burger-Gerichte sind vertreten

und dazu Burger-Specials wie Giant-Burger

oder Dry Aged Burger mit Premium

Dry Aged Beef oder Sloppy Joe mit

dem original Daisy’s Pulled Pork Fleisch.

Perfekt dazu schmecken die selbstgemachten

Limonaden und Eistees mit

frischen Früchten. Eine wechselnde

Monatskarte ergänzt die Speisekarte:

hier finden sich saisonale Gerichte aus

besten regionalen Zutaten. Burger mit

frischem Spargel im Frühjahr oder hausgemachte

Wild Burger im Herbst diese

Daisy’s Specials sind unvergleichbar. Um

das Erlebnis American Diner komplett zu

machen, fehlt nur noch eines: Der legendäre

Daisy’s Milchshake! In vielen leckeren

Sorten und immer frisch gemixt sind

die Shakes einfach ein Muss bei einem

Besuch im Daisy’s Diner.

American Gastro GmbH

Daisy‘s Diner

An der Autobahn 2

28876 Oyten

Tel 04207 4884

info@daisys-diner.de

www.daisys-diner.de

Für aktuelle

Öffnungszeiten

besucht unsere

Website

· vier Räumlichkeiten

für Feste von 10 bis 200 Personen

· 28 komfortable und modern

eingerichtete Hotelzimmer

· Restaurant mit regionalen, frisch

zubereiteten Speisen

· professionelles Catering für

Außer-Haus-Veranstaltungen

· Tagungen, Konferenzen und

Vorträge

Wir geben

Ihnen Raum …

… für Ihre Feierlichkeiten. Ob Festsaal,

Club räume oder Gartenzimmer, bei uns

finden Sie den perfekten Rahmen für ein

gemütliches Abendessen, eine festliche

Tafel oder rauschende Feste. Dabei steht

Ihnen selbstverständlich unser eingespieltes

Team bei allen Fragen rund um Dekoration,

Musik, Menü oder Buffet zur Seite.

Hotel Haberkamp*** · Uphusener Dorfstraße 1 · 28832 Achim · Telefon 04202-96 46 0 · www.haberkamp.info

DAS GENUSS-MAGAZIN 51


DAS BESONDERE

CAFÉ MIT HERZ

Im geschichtsträchtigen Clüverhaus

arbeiten Menschen mit und ohne

Behinderungen Hand in Hand,

um ihre Gäste mit hausgemachten

Kuchen, köstlichen Torten, feinen

Kaffeespezialitäten sowie einer

leckeren Eisauswahl im Sommer

zu verwöhnen. Betrieben von der

Waldheim Werkstätten gGmbH, ist

das inklusive Café ein genussvoller

Ort der Begegnung.

Musikalische Abende, spannende

Reisevorträge, wechselnde Kunstaus

stellungen sowie das üppige

Klönschnack-Marktfrühstück am

Mittwoch und Samstag ergänzen

das kulina rische Angebot in behaglicher

Atmosphäre. Ein wechselndes

Sortiment von Geschenk- und Dekoartikeln,

die in den Waldheim Werkstätten

gefertigt werden, können als

Andenken oder Präsent erworben

werden. Neu im Angebot ist eine

hochwertige Hausmischung für frisch

gebrühten Filterkaffee. Teeliebhaber

kommen im „Tee stübchen“ des

Cafés auf ihre Kosten.

Wer mit seinem E-Bike kommt, kann

es kostenlos an Achims erster E-Bike-

Ladestation am Café aufladen.

Café im Clüverhaus

Große Kirchenstraße 1

28832 Achim

Telefon: 04202-95 39 99

www.waldheim-werkstaetten.de

Öffnungszeiten:

Di, Do, Fr, So 13 18 Uhr;

Mi und Sa 8.30 18 Uhr

mit Marktfrühstück; Mo geschlossen

52 DAS GENUSS-MAGAZIN


KASCH

Der Mensch lebt nicht von der Kunst allein …

Dass Kultur und Gastronomie sich wunderbar

ergänzen, beweist das KASCH in

Achim. Das Kulturhaus ist ein zentraler

kultureller Anziehungspunkt mit einem

bunten und vielfältigen Programm. Es

ist offen für alle Menschen und dient

als Treffpunkt und Ort gesellschaftlicher

und kultureller Teilhabe. Kino, Theater,

Kabarett, Konzerte, Partys, Workshops,

Ausstellungen und Jugendkultur kennzeichnen

das Programm.

Auch beim Essen und Trinken wird das

Konzept der Regionalität in der Gastro

im KASCH weitergeführt. Immer frisch,

lokal und nachhaltig bietet die hauseigene

Küche ein vielfältiges Angebot

an Speisen und Getränken. Neben

der Veranstaltungsgastronomie

sowie besonderen Events wie dem

Familien-Sonntagsfrühstück können die

Räume des KASCH auch für Firmenfeiern,

Betriebsfeste, Geburtstage oder

Tagungen gebucht werden. Das eingespielte

Service-Personal und wunderbare

Büffets in unterschied lichen Preiskategorien

ergänzt eine professionelle

technische Ausstattung für den perfekten

Sound und visuelle Effekte.

Stets ein besonderes Highlight sind

die monatlich stattfindenden Überraschungsessen

nach dem Motto „Gegessen

wird, was auf den Tisch kommt“.

Dabei stellen selbsternannte Küchenchefs

Profi- oder Hobbyköche ihre

Lieblingsmenüs vor. Unbedingt reservieren,

die Plätze an der langen Tafel im

Clubraum sind immer schnell vergeben.

Gastro im KASCH

Dennis Meinken

Bergstraße 2

28832 Achim

Telefon: 04202-62 42 9

E-Mail: gastro@kasch-achim.de

www.kasch-achim.de

DAS GENUSS-MAGAZIN 53


Raus ins Grune

Raus ins Grüne - entlang der Weser

finden sich in der (Achimer)

Marsch Gasthäuser, die neben

lukullischen Genüssen auch mit

einem perfekten Ausblick in die

Natur punkten können. Sie sind

nah genug gelegen, um sie per

Fahrrad oder E-Bike zu erreichen

und sich dabei frischen Wind um

die Nase wehen zu lassen.

Das Fährhaus am Streek und der

Bollener Dorfkrug bieten neben

klassischer regionaler Küche jahreszeitliche

Gerichte an und sind

auch für Gruppen und Feiern bestens

geeignet.

Einen Blick aufs Wasser hat man

von dem Restaurant Weserterrassen,

welches Vis-à-vis zum Fährhaus

am Streek liegt, aber auch am

Bootshaus am Yachthafen Achim-

ESSEN AM DEICH

Direkt am Weserradweg

Am nördlichsten Zipfel Achims gelegen,

ist der Bollener Dorfkrug

ein gemütliches Gasthaus mit gutbürgerlicher

Küche. Je nach Wetter

findet man in der heimeligen

Gaststube, als Gruppe im großen

Clubraum, draußen auf der Terrasse

oder im sonnigen Garten

ein schönes Plätzchen. Ob Familien-

und Firmenfeiern, saisonale

Kohl- und Pinkel-Fahrten, Spargeloder

Hering- und Matjes-Essen,

bei den Mühlenbruch´s fühlt sich

jeder wohl.

Nehmen Sie am Tresen Platz und

freuen Sie sich auf ein frischgezapftes

Bier oder genießen Sie am

Tisch mit Ausblick auf den Deich.

Regionale Zutaten und frische Zubereitung

garantieren das Qualitätsversprechen

von Küchenchef

Andree Mühlenbruch, der die Küche

des Bollener Dorfkrugs seit

2009 führt. Die Speisekarte bietet

eine ausgewählte Vielfalt klassi-

scher Suppen, Deftigem und Spezialitäten,

die um jahreszeitliche

Gerichte ergänzt wird.

Bollener Dorfkrug

Bollener Landstr. 38

28832 Achim Bollen

Tel. 04202 / 23 11

info@bollener-dorfkrug.de

www.bollener-dorfkrug.de

54 DAS GENUSS-MAGAZIN


GASTHÄUSER MIT AUSBLICK

Uesen oder im Bollener Deichkind.

Name ist Programm: Mitten in

der Marsch liegt das Hirtenhaus

„Marsch-Anna“ mit rustikaler Küche.

Etwas länger in die Pedale

treten muss man, wenn man im

Romance am Thedinghauser Erbhof

oder in der Browiede in Intschede

speisen möchte.

Ein Tipp: In dem alten Schifferhaus

mit dem schönen Garten gibt es

donnerstags zwei gleiche Gerichte

zum Preis für einen.

Wer den Weg in die Gaststätte

Holschenböhl bei Emtinghausen

findet, die mitten in der weiten

Bruchlandschaft liegt, den wird

das saisonale Angebot von heimischen

Lieferanten, zumeist in Bio-

Qualität überzeugen.

FÄHRHAUS AM STREEK:

Bei Freunden zu Gast

Eine Wohlfühlatmosphäre haben die Gastwirte Corinna

und Jens Peters in ihrem Fährhaus am Streek geschaffen.

Kaum zehn Autominuten von der Achimer Innenstadt

entfernt findet man hier ein wahres Naturidyll

inklusive Zugang zum schönen Weserstrand.

Das Restaurant lädt zu jeder Jahreszeit zu einem Besuch

ein: Das traditionelle Gänse- oder Enten essen im

Winter findet am kuschelig warmen Ofen statt. Grünkohl

mit geräuchertem Speck wird von Januar bis März angeboten,

ehe Ende April die Spargelsaison eröffnet wird.

Im Sommer lässt man sich bei einer Radtour im gemütlichen

Strandkorb auf der Außenterrasse den hausgemachten

Kuchen schmecken oder genießt nach einem

Herbstspaziergang Pfifferlinge und Wildgerichte

nicht zu vergessen all die anderen leckeren Fleisch- und

Fischgerichte von der aktuellen Tageskarte.

Im gemütlichen Ambiente des 150 Jahre alten Fährhauses

wird eine bodenständige deutsche Küche geboten.

Lecker!

Fährhaus am Streek · Corinna und Jens Peters

Streekweg 12 · 27321 Thedinghausen/Ahsen-Oetzen

Telefon: 04204-7184 · www.faehrhaus-am-streek.de

DAS GENUSS-MAGAZIN 55


Wer zaubert das

leckerste Menuü?

Foto: Hauke Müller

Gemeinsam essen verbindet, gemeinsam

kochen noch viel mehr.

So rief das Stadtmarketing die

Aktion „Achim kocht!“ ins Leben,

ein Rezeptwettbewerb mit vielen

Begleitveranstaltungen. Aus 300

Einsendungen wurden schließlich

zahlreiche Menüs ausgewählt, die

von einer Jury gekostet und bewertet

wurden. Nicht immer eine

leichte, aber stets sehr genussvolle

Aufgabe.

Aber auch der Feinschmecker-Nachwuchs

wird gefordert und gefördert.

Mit dem Projekt „Vom Hof auf

den Teller“ besuchen Schüler und

Schülerinnen regionale landwirtschaftliche

Betriebe, ehe sie gemeinsam

mit den LandFrauen eine

leckere Mahlzeit aus heimischen

Produkten kochen. Nicht nur eine

gute Investition in die Gesundheit

der Kinder, sondern auch für die Zukunft

der Achimer Genießer.

56 DAS GENUSS-MAGAZIN


RUND UMS KOCHEN

DAS GENUSS-MAGAZIN 57


WIE DAS STADTMARKETING

DIE ACHIMER ZUM KOCHEN

BRACHTE

„Essen und Trinken hält Leib und Seele

zusammen“, lautet ein bekanntes

Sprichwort. Gutes Essen kann aber

noch viel mehr: Es bringt die Menschen

an einen Tisch und schafft neben einer

entspannten, fröhlichen Atmosphäre

ein Gefühl von Nähe und Gemeinsam-

Genuss als Gemeinschaftserlebnis

Foto: Björn Hake

58 DAS GENUSS-MAGAZIN


keit. Dieses Gefühl nicht nur an einem

Esstisch allein, sondern in der ganzen

Stadt zu verbreiten, war das Ziel des

Projektes „Achim kocht“, das im Frühjahr

2018 vom Stadtmarketing ins Leben

gerufen wurde.

Ein großer Wettbewerb brachte die

Stadt zum Kochen, Aktionen und Veranstaltungen

rund um den Genuss

belebten die Straßen und Plätze. Den

krönenden Abschluss bildete im Oktober

2019 die Präsentation des Achimer

Kochbuches mit Schirmherr und Food-

Entertainer Sebastian Lege. Doch zunächst

war da dieser kleine „Stein“, der

die ganze Geschichte überhaupt erst

ins Rollen brachte.

von Daniela Krause

DAS GENUSS-MAGAZIN 59


Rainer Einwald und Ariane Klostermann vom Bustro präsentieren stolz den Pulled Pork Highlight Teller auf dem Food Festival.

Von der Wette

zum Wettbewerb

Beim Stammtisch der Unternehmergemeinschaft

schlug eine Teilnehmerin

vor, mit dem Bürgermeister

eine Wette um das beste

Grünkohlrezept abzuschließen.

Daraus entwickelte Anneke Luig

vom Stadtmarketing das Konzept

zu „Achim kocht“. „Unser Kochwettbewerb

sollte eine große Gemeinschaftsaktion

werden, die das

Wir-Gefühl stärkt und einen Querschnitt

der Gesellschaft abbildet.“

Rückblickend sei dies mehr als gelungen.

Dem Aufruf, ihre Lieblingsrezepte

einzureichen und zum Nachkochen

freizugeben, folgten Bürger, Praxen,

Büros, Vereine, Firmen, Kindergärten

und Schulen. „Uns ging es

nicht nur um die Rezepte. Gesucht

haben wir dazu auch kleine Anekdoten,

Bilder und Geschichten“,

so Luig. Für die Vorschläge wurden

die städtischen Wahlurnen kurzerhand

zu Rezept-Sammelboxen umgestaltet

und im Stadtgebiet verteilt.

„Bis zum Abgabeschluss im

Dezember 2018 erreichten uns um

die 300 Einsendungen, von denen

es am Ende etwa 100 ins Kochbuch

geschafft haben“, sagt Marktmeisterin

und Mitorganisatorin Janina

Bochnig. Einige Rezepte stammen

aus der Berichterstattung des Weser-Kurier.

Dem Wirt im Urlaub

das Rezept entlockt

Einsendungen kamen nicht nur von

Achimerinnen und Achimern, sondern

auch von Menschen, die sich

mit der Stadt verbunden fühlen.

„Viele verrieten uns ihre alten, geheimen

Familienrezepte, entlockten

dem Wirt im Urlaub das leckere

Rezept und ließen uns an ihren Erinnerungen

teilhaben“, zeigte sich

Anneke Luig begeistert von den

vielfältigen Beiträgen. Groß sei

auch die Bereitschaft gewesen, vor

der 14-köpfigen Jury, die sich aus

den verschiedensten Berufszweigen

zusammensetzte, zu kochen

und das Gericht nach den Kriterien

Optik und Geschmack bewerten

zu lassen. Eine köstliche Suppe

konnte dabei genauso zehn Punkte

ergattern wie ein aufwendiges

Drei-Gänge-Menü. Hauptsache, es

schmeckte!

Mit Wonne denkt Bürgermeister

Rainer Ditzfeld an die Kochabende

zurück, die in loser Reihenfolge und

an wechselnden Orten stattfanden.

Getreu dem Motto „Die Stadt zum

Kochen bringen. Von Bollen bis Baden.

Vom Barbecue-Meister bis zur

Bürogemeinschaft“ wurde gekocht

und gebrutzelt, was die Töpfe und

Pfannen hergaben vor allem aber

geschlemmt. „Wir waren in den

unterschiedlichsten Lokalitäten: im

Restaurant, in der Krankenhaus-Cafeteria,

in Privathäusern, bei der

Feuerwehr und beim Sportverein.“

Alle Abende hatten eines gemeinsam:

„Die Gerichte waren sehr

lecker, die Gespräche und der

Austausch mit den anderen Jury-Mitgliedern

tiefgründig nur

leider verging die Zeit immer wie

im Flug.“ Bei der Bewertung sei

sich die Jury meistens einig gewesen.

„Manches Mal haben wir

nach der Punktevergabe aber auch

heiß diskutiert“, erinnert sich Rainer

Ditzfeld. Das Engagement aller

Beteiligten sei riesig gewesen, lobt

Anneke Luig: „Einige Teilnehmer

nahmen tatsächlich ihren halben

Hausstand mit, um die Kochabende

möglich zu machen.“

Food-Festival mit

„Dinner in the Sky“

Gekocht und gegessen wurde aber

nicht nur in geschlossenen Räumen.

Nein, auch im Freien und in luftigen

Höhen. Das 1. Achimer Food-

Festival Anfang Oktober 2018 ist

vielen Besuchern in bester Erinnerung

geblieben: Bei sonnigem

Herbstwetter verwandelte sich die

Innenstadt in eine Genuss-Meile

mit Live-Cooking, Food-Trucks,

Themen- und Infoständen.

Auf dem verlängerten Wochenmarkt

rührten die Organisatoren

mit Rezepttüten die Werbetrommel

für den Wettbewerb. Jury-Mitglieder

legten sich beim Show-Kochen

ins Zeug und Preise wurden verlost.

Das kulinarische Angebot ließ

keine Wünsche offen: Pulled Pork,

Spanferkel, Fisch, Bio-Burger, Demeter-Pizza

sowie diverse Süßspeisen

fanden begeisterte Abnehmer,

während „Achim kocht“-Schirmherr

und TV-Koch Sebastian Lege auf

der Bühne die Tricks der Lebensmittelindustrie

entlarvte und für den

60 DAS GENUSS-MAGAZIN


Fotos: Björn Hake

Auf dem Food Festival in luftiger Höhe speisen: das „Dinner in the sky“.

Einkauf regionaler Produkte warb.

Der Profi-Koch war auch beim spektakulären

„Dinner in the Sky“ dabei,

das auf einer Plattform in 50 Metern

über dem Erdboden schwebend

serviert und als Event von der Firma

ficonTEC Service GmbH gesponsert

wurde. Axel Böhmermann und

sein Team vom Hotel Haberkamp

aus Uphusen verwöhnten die Gäste

mit einem Drei-Gänge-Menü,

zu welchem unter anderem Kalbsbratwürstchen,

vor Ort flambierte

Crème brulée und frisch gemixte

Cocktails gehörten. Sebastian Lege

genoss es, seine norddeutsche

Heimat vom Himmel aus zu betrachten.

Für Bürgermeister Rainer

Ditzfeld war das Dinner ebenso sein

„persönliches Highlight“ und das

Food-Festival der Höhepunkt von

„Achim kocht“.

Kinderstadtfest:

„Bunt und lecker für Achims

kleine Feinschmecker“

Es folgten weitere besondere Aktionen,

darunter eine, bei der die

Kleinen ganz groß rauskamen: In

Anlehnung an „Achim kocht“ wurde

das 23. Kinderstadtfest Anfang

August 2019 ebenfalls unter einem

kulinarischen Motto ausgerichtet:

„Bunt und lecker für Achims kleine

Feinschmecker“.

Im Melonen-Wettessen gegen fünf

Kinder erlebte Rainer Ditzfeld die

mittlerweile fünfte Niederlage in

Folge, was dem Spaß an der Sache

jedoch keinen Abbruch tat. Bei

einer Riech-Rallye durch verschiedene

Geschäfte konnten die Kinder

ihren Geruchssinn testen und tolle

Preise gewinnen. Essensstände mit

Crêpes, Eis, Pommes und Bratwurst

stillten den kleinen oder großen

Hunger der Besucher. Für die nach

dem Essen wohltuende Bewegung

sorgten die teilnehmenden Vereine

mit ihren Mitmach-Angeboten.

„Ich weiß, dass viele Kommunen

neidisch auf unser jährliches Kinderstadtfest

sind. Es ist ein Alleinstellungsmerkmal

im Landkreis Verden“,

verriet Ditzfeld am Rande der

Veranstaltung. Zugleich sei das Fest

eine weitere gute Gelegenheit gewesen,

die Kleinen in das Gesamtprojekt

„Achim kocht“ intensiver

mit einzubinden.

Verantwortung

übernehmen

Zukunft ist ein

zeitlos bleibender Wert.

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helfen wir Ihnen, Ihre individuellen

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DAS GENUSS-MAGAZIN 61


Foto: ???

Ein Kochbuch entsteht

Zum Zeitpunkt des Kinderfestes

steckte das Organisationsteam

noch mitten in der Zusammenstellung

des Kochbuches. Die ausgewählten

Rezepte, die größtenteils

von den Einsendern zu Hause nachgekocht

wurden, hatte der Achimer

Food-Fotograf Thorsten Springer

mit überwiegend vorhandenem

Licht professionell in Szene gesetzt.

Dabei entstanden Bilder, die Lust

darauf machen, sofort selbst den

Kochlöffel zu schwingen und Neues

auszuprobieren.

Schirmherr der Aktion

„Achim kocht! war TV-Koch

Sebastian Lege.

Das hochwertige, fest gebundene

Buch wurde vom Weser-Kurier in

einer ersten Auflage von 1.250 Exemplaren

herausgegeben. Es entstand

in Zusammenarbeit mit dem

Achimer Kurier, dessen Freie Mitarbeiterin

Gisela Enders auch in der

Jury saß und das Projekt journalistisch

begleitete.

Schon damals war Anneke Luig

überzeugt: „Dieses Buch kann zum

Botschafter Achims werden und ist

eine schöne Geschenkidee für alle,

die unsere Stadt im Herzen tragen.“

Das Kochbuch biete für jeden Gaumen

etwas: „Es ist alles dabei:

Vorspeisen, Suppen, einfache und

aufwendige Gerichte, Herzhaftes,

Vegetarisches, Veganes, Gebackenes,

Süßspeisen sowie Rezepte für

Kinder.“ Gewürzt sei es darüber

hinaus mit vielen persönlichen Geschichten

und Erinnerungen. „Das

macht das Buch zu etwas ganz Besonderem.“

Vom Startschuss des Wettbewerbs

im Frühjahr 2018 bis zu dem Tag, an

dem die Macher schließlich das fertige

Kochbuch in den Händen halten

konnten, sei es ein langer Weg

mit einigen schlaflosen Nächten

gewesen. Dieser habe sich laut des

Organisationsteams dafür umso

mehr gelohnt. Mit Spannung erwarteten

alle Beteiligten die Präsentation

des Buches „Achim kocht!“.

Dann war der Tag endlich gekommen.

Vorhang auf für „Achim kocht!“

Vor rund 60 Gästen wurde am 12.

Oktober 2019 das Kochbuch im

Achimer Ratssaal vorgestellt. Der

erste Schwung Bücher war sofort

verkauft. Natürlich ließen es sich

die Gäste nicht nehmen, Schirmherr

Sebastian Lege um ein Autogramm

zu bitten. Beim Blättern in

dem blauen Buch schwelgten viele

Besucher in Erinnerungen, dachten

gern mitunter ein wenig wehmütig

zurück an das Lieblingsessen

ihrer Kindheit.

Sebastian Lege, aus dessen Feder

das Vorwort des Werkes stammt,

mischte sich gut gelaunt unter die

Anwesenden und war für so manchen

Spaß zu haben. Das regionale

Kochbuch habe den richtigen

Nerv getroffen: „Über Essen wird

immer und überall gesprochen“, so

der Food-Entertainer. Mit „Achim

kocht“ sei es gelungen in seiner

Heimat eine besondere Dynamik zu

erzeugen, die nachwirken werde.

Im Anschluss an die Präsentation

gab er noch eine öffentliche Signierstunde

im Foyer des Rathauses.

Rainer Ditzfeld war voll des Lobes

über das Engagement aller Beteiligten:

Das ist dein Kind!“, sagte

er zu Anneke Luig, die von dem

großen Zuspruch überwältigt war.

„Die Aktion steht für den Gemeinschaftssinn

und die Harmonie in

Achim“, betonte Ditzfeld. „Das

würde ich mir manchmal auch bei

den politischen Diskussionen wünschen.“

Der kulinarische Rahmen

Die neuen Betreiber der Alten Feuerwache

gaben der Buchpräsentation

den kulinarischen Rahmen:

Vier leicht abgewandelte Gerichte

aus dem Kochbuch wurden in Form

von Fingerfood gereicht: Die Kalbsröllchen

mit Pilzen, nach einem

Rezept von Angela Brandes-Dede,

machten den Anfang. Das Lachsfilet

mit Tahinijoghurt, Kräutern und

Granatapfelkernen von Christina

Hartmann überraschte den Gaumen

mit einer außergewöhnlichen

Geschmackskomposition.

Beim Linsen-Chili mit Feta von Elke

Kern breitete sich eine angenehm

warme Schärfe im Mund aus, die

vom köstlichen Nachtisch abgemildert

wurde. Das Dessert aus dem

Rezeptschatz von Michael Albrecht

bestand aus Apfel-Benjes mit Zimt

und Zucker in Mandelbierteig gebacken,

dazu Aniskirschen und Vanillesoße.

So manches „Mmmh, ist

das lecker“ war im Saal zu vernehmen.

Michael Albrecht durfte am Ende

der Veranstaltung als Hauptpreis

eine knallrote, von Profi-Koch Sebastian

Lege signierte, Kitchen aid-

Küchenmaschine mit nach Hause

nehmen. Er gehörte zu den zehn

Siegern, die aus allen Rezeptvorschlägen

gezogen wurden, die im

Kochbuch vertreten sind. Für die

anderen Gewinner gab es Gutscheine

und das Buch „Achim kocht!“.

62 DAS GENUSS-MAGAZIN


Fotos: SPRINGER photography

Von Gemüsebrot und

Uphuser Hühnersuppe,

vom Hühnerfrikassee bis

zum Käsekuchen: Achim

kocht lecker!

Bilanz einer kulinarischen Reise

Mit der Buchpräsentation ging für

die Stadt Achim eine besondere

kulinarische Reise zu Ende: „Die

Aktion hat eindrucksvoll gezeigt,

wie gutes Essen die Menschen verbinden

kann“, zieht Bürgermeister

Rainer Ditzfeld Bilanz: „Ich bin sehr

stolz und dankbar, dass wir in unserer

Weserstadt so einen tollen Wettbewerb

auf die Beine stellen konnten.“

Das Projekt „Achim kocht“

habe auch über die Stadt hinaus

Anklang gefunden. „Aus dem Bremer

Speckgürtel gab es bereits Anfragen

von Interessenten, die gerne

ein ähnliches Projekt angehen würden“,

berichtet der Bürgermeister.

Dass Veranstaltungen dieser Art

funktionieren, zeige ebenso das

Weinfest, welches 2019 zum zwölften

Mal Weinliebhaber aus nah und

fern in die Achimer Innenstadt zog.

Über 100 verschiedene deutsche

und europäische Weine, Winzersekte,

Traubensäfte sowie weinhaltige

Spirituosen umfasste das Angebot.

Dazu erfuhren die Besucher

Wissenswertes rund um Wein und

dessen Anbau. „Unser 13. Weinfest

ist in diesem Jahr leider der Coronapandemie

zum Opfer gefallen“,

bedauert Ditzfeld.

Das gleiche Schicksal hat das

Food-Festival ereilt, das in der zweiten

Auflage geplant war. „Wenn

wir wieder dürfen, geht es weiter“,

zeigt sich der Bürgermeister zuversichtlich.

Dann könne er sich auch

sehr gut ein weiteres genussvolles

Projekt für seine Heimatstadt vorstellen:

Das war eine rundum stimmige

Geschichte, die auf jeden Fall

wiederholt werden sollte.“

„Achim kocht!“

das Kochbuch

Das Kochbuch zu

„Achim kocht“ ist zum

Preis von 18,90 Euro

an folgenden Verkaufsstellen

erhältlich: in den Geschäftsstellen

des Weser-Kurier und

Achimer Kurier,

im Achimer Buchhandel

sowie in der Tourist-Information

des Rathauses.

DAS GENUSS-MAGAZIN 63


Die Kinder von heute sind die Genießer von

morgen. Damit auch in Zukunft regionale

Lebensmittel und besondere Spezialitäten

geschätzt werden, ist es wichtig, von klein

auf die Geschmacksvielfalt frisch zubereiteter

Mahlzeiten zu erleben sowie die

Herkunft und Herstellung der Produkte

zu kennen. Bei dem Projekt „Vom Hof auf

den Teller“ ins Leben gerufen von den

regionalen Verbänden des Landvolks und

der LandFrauen besuchen SchülerInnen

zunächst einen landwirtschaftlichen Betrieb,

ehe sie gemeinsam mit den LandFrauen

eine leckere und gesunde Mahlzeit aus

heimischen Zutaten kochen. Dabei werden

nicht nur Ernährungswissen und hauswirtschaftliche

Alltagskompetenzen vermittelt,

auch die Wertschätzung für Lebensmittel

und deren Erzeuger wird gesteigert.

Foto: AdobeStock © Gajus

VOM HOF AUF DEN TELLER

Gut und lecker aus der Region

Viele Kinder und Jugendliche wissen

nicht, woher ihre Lebensmittel

stammen geschweige denn wie

sie zu einer leckeren Mahlzeit verarbeitet

werden. Sie haben noch

niemals Kartoffeln oder Möhren aus

der Erde geholt, Getreideähren zu

Mehl gemahlen, Hühnern ihre Eier

stibitzt, Erdbeeren frisch vom Feld

gepflückt oder gar eine Kuh gemolken.

Welches Gemüse darf man roh

verzehren? Wie gart man möglichst

schonend und gleichzeitig lecker?

Worauf muss man bei der Zubereitung

von Fleisch achten? Was gibt

es für Gewürze?

Verzehrfertiges Essen ist mehr als

eine lange Zutatenliste auf den Verpackungen,

die man im Supermarkt

kauft. Gesunde Nahrung wird frisch

gekocht, besteht aus einer übersichtlichen

Anzahl von Zutaten und

enthält keine Zusatzstoffe zur Haltbarmachung

oder zur Geschmacksverstärkung.

Doch sowohl die Produktion von

Lebensmitteln als auch ihre Verarbeitung

und Zubereitung ist in

den letzten Jahren im Bewusstsein

der Menschen in den Hintergrund

getreten. Die veränderte Esskultur

führt zu immer größeren Wissenslücken

in der Lebensmittelkunde

und der richtigen Ernährung. Die

geschmackliche Vielfalt geht verloren,

und auch das Verständnis

für notwendige Bedürfnisse in der

Landwirtschaft nimmt durch die immer

größere Distanz ab. Gleichzeitig

steigt die CO2-Belastung, wenn

Obst und Gemüse, Fleisch und

Milchprodukte von weit her geliefert

werden.

Die Gründung von NEUA

Um die Produktion sowie die Verarbeitung

von Lebensmitteln wieder

stärker in den Fokus der Kinder

und Jugendlichen zu bringen,

gründeten die regionalen Verbände

des Landvolks und der LandFrauen

im Jahr 2015 den Förderverein für

Nachhaltige Ernährung, Umweltbildung

und Agrarwirtschaft e.V.

(NEUA), der wiederum „Vom Hof

auf den Teller“ ins Leben rief.

„Wir wollen die Kinder auf die Höfe

bekommen. Die Resonanz ist groß,

der Markt ist da“, so Annameta

Rippich, Vorsitzende von NEUA.

64 DAS GENUSS-MAGAZIN


Ob Feldarbeit oder Stalldienst:

„Es ist schön zu sehen, wie die

Kinder Nachfragen stellen und

Berührungsängste verlieren.

Manche wollen sich am

Anfang gar nicht dreckig

machen und sind am Ende

nicht mehr aus dem Stall rauszubekommen“,

erzählt Anja

Meier, die gemeinsam mit

ihrer Familie einen Milchviehbetrieb

in Deelsen betreibt.

Dieses Projekt ermöglicht Kindern

und Jugend lichen vielfältige und

lebendige Erlebnisse rund um

das Thema Landwirtschaft und Ernährung,

erläutert auch Christine

Tewes, seit vielen Jahren aktive

LandFrau im Landkreis Verden und

in der Landwirtschaftskammer Niedersachsen

tätig: „Wir zeigen die

Zusammenhänge zwischen landwirtschaftlicher

Erzeugung, Verarbeitung

der Rohstoffe, Ernährung

und Gesundheit eingebettet in eine

ländliche Kulturlandschaft auf und

vermitteln das Verständnis für eine

verantwortungsbewusste und gesundheitsförderliche

Ernährung.“

Im Rahmen dieses Projekts veranstaltet

NEUA in Kooperation mit

schulischen Einrichtungen jeweils

zwei Aktionstage für Kinder und

Jugendliche, bestehend aus einem

Hofbesuch sowie einer Kochaktion

in der Schule. 2019 nahmen 14

Schulen in den Landkreisen Verden

und Rotenburg dieses Angebot

wahr.

1. Aktionstag: Hofbesuch

Einen ersten Aktionstag verbringen

die Schüler in einem der 15 aktuell

teilnehmenden landwirtschaftlichen

Betriebe, darunter Höfe für Milchvieh,

Geflügel, Legehennen und

Ackerbauern. 2019 führten Landvolk

und LandFrauen gemeinsam

80 Aktionstage durch, im Gegensatz

zu 62 im Jahr zuvor. Die Landwirte,

ihre Familien und Mitarbeiter

nehmen sich Zeit für ausgiebige

Führungen durch den Stall, den

Melkstand, aufs Feld oder auch

zur Biogasanlage und beantworten

geduldig alle Fragen rund um ihre

tägliche Arbeit. Nicht immer nur

ein reines Vergnügen, da der eine

oder andere Schüler auch einmal

aus der Reihe tanzt. Anja Meier, die

gemeinsam mit ihrer Familie einen

Milchviehbetrieb inklusive Milchtankstelle

in Deelsen betreibt, muss

sich schon ab und zu Respekt verschaffen

und droht auch mal mit einem

Platzverweis. Schließlich trägt

sie die Verantwortung für den Hof,

ihre Tiere und letztendlich natürlich

für ihre Gäste. Doch die Mehrzahl

der 800 Schüler, die 2019 die Aktionstage

mitgemacht haben, sind

von diesem Konzept begeistert.

Nach einer ausführlichen Betriebsbegehung

sowie einer leckeren

Stärkung mit regionalen, hofeigenen

Produkten vermittelt ein von

der Stiftung der Kreissparkasse

Verden und der Niedersächsischen

Bingo-Umweltstiftung gesponsertes

Infomobil das theoretische Hintergrundwissen.

Es verfügt nicht nur

über ausführliches Schulungsmaterial

zu Nutzpflanzen und Milchwirtschaft,

auch eine Kuh in Originalgröße,

die sogar gemolken werden

kann, passt in den ganz auf die Bedürfnisse

des Projekts zugeschnittenen

Autoanhänger hinein, der zudem

bei Messen, Gewerbeschauen

und Hoffesten im Einsatz ist. Nicht

nur die Schüler sind regelmäßig erstaunt

darüber, wie groß eine ausgewachsene

Kuh tatsächlich ist,

wenn man direkt neben ihr steht.

Mit diesem anschaulichen, außerschulischen

Unterricht direkt im Betrieb

werden die Produktion und

die Verarbeitung von Lebensmit-

Landvolk Niedersachsen

Landesbauernverband e.V.

Oben: Die Gründer des Fördervereins

für Nachhaltige Ernährung,

Umweltbildung und

Agrarwirtschaft e.V. (NEUA).

Unten: eine von vielen positiven

Schülerrückmeldungen.

Sie ermutigen viele Landwirte,

sich trotz zusätzlicher Arbeit

und viel Zeitaufwand weiter für

das Projekt „Vom Hof auf den

Teller“ zu engagieren.

Foto: NEUA

Foto: HDW.Verden

DAS GENUSS-MAGAZIN 65


Fotos: NEUA

Das Infomobil mit ausführlichem

Schulungsmaterial ist

bei den Hofbesuchen stets vor

Ort, ebenso die lebensechte

Kuh, an der die Schüler das

Melken üben können.

teln sichtbar und erlebbar. Dabei

geht es nicht nur um gesunde Ernährung,

sondern es soll auch mit

Irrtümern über die Landwirtschaft

aufgeräumt werden. Woher stammt

unsere Nahrung? Wie wird sie produziert?

Was für ein Arbeitsaufwand

ist dafür nötig? Wer zum Beispiel

selbst die 50 kg Futter bewegt hat,

die eine einzelne Kuh am Tag frisst

oder bei der Ernte geholfen hat,

wird den Wert von Lebensmitteln

sicher anders beurteilen und vielleicht

weniger verschwenderisch

damit umgehen.

2. Aktionstag: Kochen

Dass die Zubereitung einer gesunden

und gleichzeitig leckeren Mahlzeit

aus regionalen Zutaten kein

Hexen werk ist, beweisen am zweiten

Tag der Aktion die LandFrauen,

die dann gemeinsam mit den Kindern

und Jugendlichen in der Schule

kochen. Aus den Produkten,

deren Herstellung sie am Vortag

begleitet haben, werden schmackhafte

Gerichte zubereitet. Und ganz

nebenbei erfahren die Schüler eine

Menge über Hygiene, die Lagerhaltung

und richtiges Einkaufsverhalten.

Sie schneiden Obst und Gemüse,

lesen Rezepte, wiegen Zutaten

ab, kommen beim Kneten und Rühren

ins Schwitzen, warten vor Herd

und Ofen gespannt auf das Ergebnis

und genießen schließlich gemeinsam

ein leckeres und gesundes

Mittagessen. Dabei lernen sie

spielerisch mit allen Sinnen, indem

sie selbst alles ausprobieren und

probieren dürfen, sind aktiv, finden

Lösungen und übernehmen Verantwortung.

Und das beste: Das,

was sie selbst zubereiten, essen sie

meist auch, selbst wenn sie vorher

lautstark verkündet hatten, sie mögen

kein Gemüse.

Mit etwa 2000 Mitgliedern im Kreisverband

sind die LandFrauen der

größte Frauenverband im Land-

66 DAS GENUSS-MAGAZIN


Am zweiten Aktionstag dürfen

die Kinder ran an den Herd

und bereiten gemeinsam

mit den LandFrauen ein

gesundes, leckeres Mittagessen

aus regionalen Zutaten zu.

kreis. Ehe sie in die Schulen gehen,

durchlaufen sie zusätzlich eine

Fortbildung, die Kenntnisse über

gesunde Kinderernährung, Hygiene

und vieles mehr vermittelt. Ziel

der LandFrauen ist es, eingefahrene

Verzehrmuster der Kinder aufzubrechen,

nachhaltig zu beeinflussen

und die Akzeptanz für Obst, Gemüse

und Milch langfristig zu steigern.

Damit werden die Handlungskompetenzen

der Kinder und Jugendlichen

ausgebaut und gestärkt.

Hier gibt es Unterstützung

Unterstützung erhält NEUA auch

von der Fördermaßnahme „Transparenz

schaffen Von der Ladentheke

bis zum Erzeuger“ des Europäischen

Landwirtschaftsfonds

für die Entwicklung des ländlichen

Raums (ELER). Die zentrale Koordinierungsstelle

fördert zurzeit

etwa 50 regionale Bildungsträger

aus Landwirtschaft, Ernährung und

Umweltbildung, die verschiedenste

Veranstaltungen und Programme

für junge Menschen vom Kindergartenalter

bis zur gymnasialen

Oberstufe organisieren.

Auch das EU-Schulprogramm für

Obst, Gemüse und Milch, für das

sich Kindertagesstätten und Schulen

bewerben können, trägt seit

dem Schuljahr 2017/18 dazu bei,

dass Kinder frühzeitig eine gesunde

Ernährungsweise kennenlernen.

Durch die regelmäßige Versorgung

mit Lebensmitteln soll die Akzeptanz

für Obst, Gemüse und Milcherzeugnisse

erhöht und ihre Vorliebe

hierfür gefördert werden. Parallel

dazu müssen auf Seiten der Bildungseinrichtungen

verpflichtend

begleitende pädagogische Maßnahmen

angeboten werden. Dazu

gehören spezielle Unterrichtseinheiten,

Projekttage und Bauernhofbesuche

zu den Themen gesunde

Ernährungsgewohnheiten, Vermeidung

von Lebensmittelabfällen,

lokale Nahrungsmittelproduktionsketten

oder ökologischer Landbau.

Auch die Landesregierung hat in ihrer

Koalitionsvereinbarung ein zentrales

Projekt rund um eine gesunde

und ressourcenschonende Ernährung

gefordert. Daher wurde am

1.10.2019 das „Zentrum für Ernährung

und Hauswirtschaft Nieder-

Neugierig geworden?

sachsen“ (ZEHN) mit Sitz in der Zentrale

der Landwirtschaftskammer in

Oldenburg aus der Taufe gehoben.

Das auf fünf Jahre angelegte Projekt

soll ebenfalls Ernährungswissen

und hauswirtschaftliche Alltagskompetenzen

vermitteln.

Ehrenamt und Sponsoring

Alle diese Fördervereine und Projekte

werden durch öffentliche

Fördermittel, private Spenden und

Firmensponsoren finanziert. Die Planung

und Umsetzung der einzelnen

Aktionen wird aber erst möglich

durch das persönliche, häufig ehrenamtliche

Engagement zahlreicher

Menschen. Sie nehmen sich

Zeit, gewähren Kindern und Jugendlichen

Einblicke in ihre tägliche

Arbeit, lassen sie teilhaben an

ihrem Wissen über gesunde, leckere

Ernährung und eröffnen ihnen so

Möglichkeiten, über den Tellerrand

zu schauen.

Vom Hofbesuch bis zur Kochaktion Förderverein für Nachhaltige

Ernährung, Umweltbildung und Agrarwirtschaft e.V. (NEUA) bietet

im Rahmen seines Projekts „Vom Hof auf den Teller“ Kindergärten,

Schulen und Vereinen die Möglichkeit, landwirtschaftliche Betriebe zu

erkunden und im Anschluss daran gemeinsam gesunde und leckere

Mahlzeiten aus regionalen Produkten zuzubereiten.

Kontakt:

Christine Tewes

Landwirtschaftskammer Niedersachsen

04231-927616 (Mo, Mi und Do)

christine.tewes@LWK-Niedersachsen.de

DAS GENUSS-MAGAZIN 67


Da weiß man

was man hat

Foto: Christina Hartmann

Immer mehr Menschen engagieren

sich in Gemeinschaftsgärten, pflanzen

Streuobstwiesen an, haben

Hühner im Garten und Bienenstöcke

auf dem Dach oder gar eine eigene

Parzelle im Kleingartenverein

für den Gemüseanbau. Der Trend

zur eigenen Scholle und sei es auf

dem Balkon ist nicht aufzuhalten.

Auch auf dem Teller darf es wieder

natürlicher, ursprünglicher sein: Der

Genuss von selbst angebauten Lebensmitteln,

von Fisch und Fleisch

aus der Region, steht wieder hoch

im Kurs.

68 DAS GENUSS-MAGAZIN


EIGENVERSORGUNG

DAS GENUSS-MAGAZIN 69


Was wachst denn da?

Foto: Christina Hartmann

SO WIRD MAN ZUM

SELBSTVERSORGER

Foto: AdobeStock © Daniel Ernst

Foto: AdobeStock © chernikovatv

Foto: AdobeStock © Zakhar Marunov

„Ohne Arbeit früh bis

spät, wird Dir nichts

geraten.

Der Neid sieht nur das

Blumenbeet, aber nicht

den Spaten.“

aus China

Unser Fitness-Rechner:

Pro Stunde Gartenarbeit liegt der

Kalorienverbrauch zwischen

100 kcal und 350 kcal.

Pro 10qm Gartenfläche schätzt man

30 Minuten Gartenarbeit/ Woche,

Wie fit möchten Sie werden?

Einen Apfelbaum, ein paar Erdbeeren, ein Kräuterbeet etwas Essbares

hat fast jeder in seinem Garten. Wer aber Obst und Gemüse zur Selbstversorgung

anbauen möchte, sollte im Voraus planen. Denn mit den richtigen

Tipps und Tricks erspart man sich so manchen Anfängerfehler und kann

sich von Beginn an über eine üppige Ernte freuen.

Es gibt unzählige Möglichkeiten, sich über Bücher und das Internet schlau

zu lesen. Gut informiert sind oft auch die Berater in den Raiffeisenmärkten

und Gärtnereien. Und haben Sie das Glück, ältere Menschen in ihrer Nachbarschaft

zu haben, dann fragen Sie diese. Die Erfahrungen und Tipps

der 70+ Generation sind meistens Gold wert, denn es ist noch gar nicht

so lange her, dass es üblich war, seinen Garten zur Selbstversorgung und

nicht nur zur Zierde zu nutzen.

Wohnt man in einer Wohnung, dann kann man im Kleingärtnerverein Achim

sein eigenes kleines Paradies gestalten. Auf den beiden Arealen „Abendfrieden“

und „Auf dem Plan“ gibt es insgesamt 105 Parzellen mit einer Größe

zwischen 200 und 400qm. Zurzeit sind alle Parzellen belegt, doch durch

den laufenden Generationenwechsel wird immer mal ein Stückchen frei.

Die im Bundeskleingartengesetz und in der Gartenordnung geregelten

Vorschriften dienen dem Wohle aller, aber niemand kontrolliert mit Zollstock

und Nagelschere die einzelnen Parzellen. „Wir greifen so wenig wie

möglich in die gärtnerische Gestaltungvielfalt ein, denn so vielfältig wie

unsere Mitglieder sind, so unterschiedlich sind auch die Gärten gestaltet“,

sagt Silke Struckmeyer, 1. Vorsitzende im Achimer Kleingärtnerverein.

70 DAS GENUSS-MAGAZIN


Entscheidend für die Entwicklung

einer Pflanze ist der richtige Standort.

Im Allgemeinen gilt: viel Sonne,

wenig Wind und kein Frost. Außerdem

sollte ein Wasseranschluss

oder Brunnen in der Nähe sein, um

in einem heißen, trockenen Sommer

die Gießkannen nicht über weite

Strecken schleppen zu müssen.

Für den Einstieg in die Selbstversorgung

sollten robuste und pflegeleichte

Pflanzensorten gewählt

werden. Aber nicht nur schnelle

Erfolge erhöhen die Motivation.

Bauen Sie nur an, was

Sie und Ihre Familie

mögen. So freuen Sie

sich auf die Ernte und

die Vorarbeiten werden

nicht zur lästigen

Pflicht.

Für eine gesunde Ernte müssen

Obst und Gemüse vor Schädlingen

geschützt werden. Ein Netz über

Beerensträuchern vermeidet Vogelfraß,

ein Ring aus stark riechenden

Kräutern wie Thymian und Rosmarin

hält Schnecken fern, Knoblauch

kann Mäuse vertreiben.

Praktisch sind auch Hochbeete,

Webtipps:

aussaatkalender.com

mein-schoener-garten.de

geo.de

gartenjournal.net

denn sie erlauben ein Rücken- und

Knieschonendes Arbeiten.

Wichtig ist die Versorgung mit

Nährstoffen. Vor der Aussaat sollte

der Boden mit einer Harke aufgelockert

und von Unkraut befreit

werden, ehe Kompost, am besten

der eigene, oder Mist eingearbeitet

werden. Da Pflanzen einen unterschiedlichen

Nährstoffanspruch

haben, pflanzt man jährlich im Rotationsverfahren

und lässt das Beet

alle vier Jahre ruhen.

Sommergemüse wie Tomaten, Salat

und Paprika sind

frostempfindlich.

Ziehen Sie die Pflanzen

im Haus vor und

setzen sie nach den

Eisheiligen hinaus,

sobald die Setzlinge

zwei bis vier Blätter haben. Wintergemüse

wie Grünkohl, Pastinaken

und Möhren sind härter im Nehmen

und werden häufig erst in der kalten

Jahreszeit geerntet.

Nicht vergessen darf man die tägliche

Pflege, zu der Gießen, Jäten

und Düngen gehört. Als Belohnung

winkt eine schmackhafte Ernte.

MIT RAT & TAT

Kleingärtnerverein Achim e.V.

Abendfrieden & Auf dem Plan

Potsdamer Straße 75

28832 Achim

kleingartenverein-achim.de

Kontakt:

Silke Struckmeyer, 1. Vorsitzende

s.struckmeyer@gmx.net

Harry Kollberg, 2. Vorsitzender

kollbergharry@gmail.com

MOSTEREI FINKENBURG:

Leckerer Trinkgenuss

aus Ihren Gartenschätzen

Über 1000 Apfelsorten gibt es in

Deutschland. Vor allem in so manchem

Privatgarten schlummern

wahre aromatische Schätze, darunter

viele alte Sorten wie Roter

Boskoop, Goldparmäne, Alkmene,

Prinzenäpfel oder Berlepsch, die

oft besonders für Allergiker gut

verträglich sind.

Diese Vielfalt möchte der Verein

für naturgemäßen Obstbau

e.V. bewahren. Als sein

praktischer Arm dient seit

1991 die Mosterei Finkenburg, bei

der Garten- und Wiesenbesitzer

der Umgebung ihre Früchte zu leckerem

Apfelsaft pressen lassen

können.

Termine zum Mosten werden telefonisch

oder online vereinbart, sodass

das frisch gepflückte Obst sofort bei

der Anlieferung verarbeitet werden

kann. Ein Zentner Äpfel ergibt 30 38

Liter Flüssigkeit, die zur Haltbarmachung

schonend auf 7277° Celsius

erhitzt wird. Ohne jegliche Zusätze

ist der Saft nun mindestens ein bis

zwei Jahre haltbar. Ein natürlicher

Genuss aus dem eigenen Garten.

Mosterei Finkenburg

Verein für naturgemäßen Obstbau e.V.

Eißeler Finkenburg 1 · 27321 Thedinghausen

Telefon: 04204-1499 · www.mosterei-finkenburg.de

DAS GENUSS-MAGAZIN 71


Streuobstwiese Achimer

INFOS

Marsch

ZUM ANBAU:

Schatten

Halbschatten

Sonne

sparsam gießen

regelmäßig gießen

Foto: Christina Hartmann

viel gießen, aber nicht ertränken

DIE GANZE VIELFALT

ALTER UND REGIONALER OBSTSORTEN

Wuchshöhe

1560 cm

Lageplan doppelpunkt:design

Wer in Achim die Natur erleben

möchte, hat es gar nicht so weit. In

Blickweite der historischen St. Laurenzius-Kirche

liegt die Streuobstwiese

Achimer Marsch, die 2014

mit ihrem Konzept den Niedersächsischen

Umweltpreis erhalten hat.

Die beiden Projektleiter Hans-Dieter

Pöhls und Ulrich Ringe planten

die Streuobstwiese auf einer ehemaligen

Grünlandfläche der Stadt

Achim, die an eine bestehende,

vom NABU-Kreisverband Verden

e.V. geschaffene Streuobstwiese

anschloss und diese wesentlich erweiterte.

Mit Hilfe eines großen ehrenamtlichen

Engagements auf allen Seiten,

Stiftungsgeldern und Baumpaten

wurde die Anpflanzung der alten

Obstsorten ermöglicht. Anhand

einer Plakette und des Lageplans

kann man die einzelnen Bäume gut

identifizieren.

Mit zur Zeit 111 Bäumen, davon

99 verschiedene, alte und regionale

Obstsorten bekommt der Be-

sucher einen Einblick in die Vielfalt

an Stein- und Kernobst, die unsere

Vorfahren kannten.

Foto: Christina Hartmann

Der Vorteil alter Sorten ist die Verträglichkeit

für Apfelallergiker, die

viele der heute dominierenden Apfelsorten

wie Braeburn, Elstar, Gala,

Golden Delicious, Granny Smith

oder Jonagold aufgrund der herausgezüchteten

Polyphenole (sekundäre

Pflanzenstoffe) nicht vertragen.

Alte Sorten, die einen hohen Anteil

an Polyphenolen haben, sind dagegen

für Allergiker gut geeignet.

Dazu zählen Sorten wie der Feiherr

von Berlepsch, Gravensteiner, verschiedene

Boskoop, Ontario, Alkmene,

Finkenwerder Herbstprinz,

Ontario, Goldparmäne, Prinz Albrecht

von Preußen oder der weiße

Klarapfel.

72 DAS GENUSS-MAGAZIN


Diese finden sich alle auf der Streuobstwiese,

einige Sorten werden

sich zudem auf dem Achimer Wochenmarkt

angeboten. Auf der

Webseite „boomgardenshop.de“

gibt es weitere Apfelsorten, die für

Allergiker bekömmlich sind.

Neben den alten Apfelsorten

stehen auf der Streuobstwiese

Achimer Marsch ganz spezielle regionale

Sorten, die

echte Raritäten sind

und durch den industralisierten

Obstanbau

auf Plantagen

weitestgehend vom

Aussterben bedroht

sind. Dazu zählen der

Bremer Doodapfel, der Boikenapfel

oder der Berliner.

Uphuser Tietjenapfel

Über den Uphuser Tietjenapfel darf

man sich besonders freuen, denn

diese Sorte ist ein Unikat. Er wurde

von Friedrich Seebode, einem

Uphuser Lehrer und Dichter, in den

Uphuser Dünen gefunden, abveredelt

und 1907 im Sortenverzeichnis

für den Obstanbau in der Region

Hannover aufgenommen.

„Wenn ich wüsste, dass

morgen die Welt untergeht,

würde ich heute noch einen

Apfelbaum pflanzen.“

Martin Luther

Der Erhalt der Sortenvielfalt im

Obstanbau war eine wichtige Triebfeder

für das Anlegen der traditionellen

Streuobstwiese, die zeigt,

wie in früheren Zeiten Obstanbau

im Einklang mit der Natur betrieben

wurde.

So bietet die Streuobstwiese mit

den angrenzenden Hecken ökologisch

wichtige Lebensräume für

bis zu 5000 Tier- und Pflanzenarten.

Damit wird auf einem

kleinen Stück Erde

aktiv Artenschutz betrieben.

Den Initiatoren ist es

ein Anliegen, dass

ihre Mitbürger die

Wiese nutzen, um die Natur zu genießen

und sich an der großen Arten-

und Sortenvielfalt erfreuen.

Durch die Zusammenarbeit mit Kita´s

und Schulen soll frühzeitig das

Verständnis für den Erhalt natürlicher

Landschaften und ökologischer

Kreisläufe geweckt werden.

Ein besonderer Höhepunkt ist natürlich

die Apfelernte: Das Pflücken

der vielen Äpfel und die versaftung

- entweder direkt vor Ort oder in

der „Finkenburger Mosterei“.

Ulrich Ringe

Streuobstwiese Achimer Marsch

Zur Achimer Marsch

28832 Achim

www.streuobstwiese-nabu-achim.de

Kontakt: Ulrich Ringe, 04202-3151

ulrich.ringe@ewetel.net

Kontakt: Hans-Dieter Pöhls,

04202-6838, poehls@fichtenhof.de

Foto: Christina Hartmann

Blick von der Marsch auf die St. Laurenzius Kirche

Foto: Christina Hartmann

DAS GENUSS-MAGAZIN 73


GEMÜSE FÜR ANFÄNGER

Tomaten:

Tomaten lieben viel Sonne, Wärme

und viel Wasser, aber keinen Regen.

In speziellen Tomatenbeeten und

Kübel wachsen die Nachtschattengewächse

hervorragend, Rankhilfen

stützen die rankenden Sorten.

Ab März können Tomaten auf der

Fensterbank vorgezogen werden,

ab Mitte Mai geht es nach draußen.

Die erntereifen Früchte sind nicht

nur reich an Mineralien und Vitaminen,

ihr Inhaltsstoff Lycopin stärkt

zudem das Immunsystem.

https://www.tomaten-welt.de

Gurken:

Gurken brauchen wie die Tomaten

sehr viel Wärme, Sonne und Wasser,

ohne das Staunässe entsteht.

Minigurken eignen sich mit einer

entsprechenden Rankhilfe wunderbar

für den Anbau in Kübeln.

Da die Wurzeln Platz benötigen,

dürfen die Gefäße nicht zu klein

gewählt werden. Der Abstand zwischen

den einzelnen Pflanzen sollte

mindestens 20 cm betragen. Die

Aussaat ins Freie beginnt ab Mitte

Mai.

Salat:

Bunter Salat lässt sich gut und

schneckensicher in Kübeln und

Hochbeeten ziehen. Geeignete

Sorten sind zum Beispiel Feld- und

Schnittsalat, Rucola oder Lollo Rosso.

Bei Pflücksalaten werden nur

die äußeren Blätter geernet, so

dass man auf wenig Raum kontinuierlich

ernten kann. Salat liebt es

halbschattig bis sonnig. Die Aussaat

erfolgt von März (auf der Fensterbank)

bis August (nach den Eisheiligen

direkt ins Freie).

Möhren:

Auch Möhren lieben die pralle Sonne

und können je nach Sorte zwischen

Ende Februar und Juni gesäet

werden. Werden sie nicht im

Beet ausgesäet, dann sollten die

Kübel etwa 2030 cm tief sein.

Platziert man Zwiebeln neben den

Möhren, vertreibt man auf ganz natürlichem

Wege die Möhrenfliege.

Gut geeignete Nachbarn sind auch

Tomaten, Erbsen, Salat und Dill.

Mohrrüben sind reich an Vitamin A.

Geraspelt, mit Zitrone, geriebenen

Apfel und einem Schuss Öl ist Möhrenrohkost

eine gesunde Beilage.

Paprika:

Paprika, Peperoni, Chili und ihre Verwandten

kommen ursprünglich aus

Süd- und Mittelamerika und brauchen

einen prallen Sonnenplatz.

Man kann Paprika in einem Zimmergewächshäuschen

bei 28°C vorziehen,

einfacher ist es jedoch, Jungpflanzen

aus der Gärtnerei zu setzen.

Paprika enthalten dreimal so viel

Vitamin C wie Zitronen. Bei der Sortenauswahl

sollte man allerdings

unbedingt auf den Schärfegrad

achten: Je mehr Capsaicin enthalten

ist, um so schärfer die Sorte.

Radieschen:

Die kleinen roten Knollen können

zwischen April und September ausgesäet

und bereits nach rund sechs

Wochen geerntet werden. Säet

man alle zwei bis drei Wochen frisch

aus, kann man laufend knackige Radieschen

ernten.

Radieschen mögen einen sonnigen

bis halbschattigen Platz. Gute

Nachbarn sind zum Beispiel Möhren,

Bohnen, Erbsen, Tomaten oder

Salat.

Bohnen:

Bei den Bohnen sind vor allem die

bis zu 40 cm hohen Buschbohnen

für den Anbau auf dem Balkon oder

der Terrasse geeignet. Kletterbohnen

brauchen auf jeden Fall eine

Rankhilfe. Zwischen Mitte Mai und

Ende Juni können die Bohnen in

Balkonkästen in die Erde gebracht

werden. Dabei jeweils vier Samen

in ein Loch geben und dann fünf

Zentimeter Abstand lassen. Gut geeignet

als Nachbarn sind Gurken,

Salat, Tomaten, Radieschen und

Bohnenkraut.

Detlef Gieske

Freustil Immobilien GmbH · Detlef Gieske

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Ihre Grundsteuer

Zuckererbsen:

Zuckererbsen brauchen unbedingt

einen stark sonnigen Platz und lockere

Erde, die reich an Humus ist.

Die Aussaat ist zwischen April und

Juli möglich, am besten gruppiert

man immer drei oder vier Pflanzen

um eine Rankhilfe herum, da sie bis

zu 70 cm hoch werden. Gute Nachbarn

für die Zuckererbsen sind übrigens

Salat, Möhren, Radieschen

und Dill.

74 DAS GENUSS-MAGAZIN


Foto: AdobeStock © Sieglinde Scheer

ERNTE AUF BALKON UND TERRASSE

Ob Balkon, Terrasse oder Fensterbank:

Ein wenig Platz für einen

Kräutertopf, ein paar Erdbeerpflanzen,

für Salat, Tomaten oder Paprika

findet sich überall. Diese Nische

hat auch der Handel entdeckt und

bietet mittlerweile zahlreiche kompaktwachsende

Pflanzen an wie

Balkontomaten oder Minigurken.

Damit das Gemüse auch im Kleinen

prächtig gedeiht, sollte man auch

hier auf einige Details achten.

Ausreichend Sonne:

Zum Wachsen brauchen Pflanzen

Sonne. Deshalb eignen sich für den

Gemüseanbau vor allem Balkone

und Terrassen, die nach Südosten

oder Südwesten ausgerichtet sind.

Für eine üppige Ernte sollte man

bei der Auswahl der Sorten genau

darauf achten, welchen Standort

diese bevorzugen.

Wasserbedarf:

Je nach Wurzeltiefe und Blattgröße

benötigen Pflanzen unterschiedlich

viel Wasser. Als Faustregel gilt:

Lieber ab und zu kräftig mit aufgefangenem

Regenwasser gießen

statt täglich nur ein bisschen, dabei

die pralle Sonne meiden.

Nährstoffreiche Erde:

Neben Licht benötigen fast alle

Pflanzen Nährstoffe, daher sollte

die Erde für den Gemüseanbau mit

reifem Kompost angereichert werden.

Für ein optimales Wachstum

empfiehlt sich auch die Beigabe

eines Langzeitdüngers. Im Sommer

sollte dann der Nährstoffvorrat mit

einem Flüssigdünger noch einmal

aufgefüllt werden.

Gute Luftzirkulation:

Balkon und Terrasse sollten gut

durchlüftet sein, damit sich zum

Beispiel nach einem starken Regenguss

keine Staunässe an den

Pflanzen bildet. Die Luft darf nicht

stehen und auch nicht mit Zigarettenrauch

belastet sein. Ohne ausreichende

Luftzirkulation sind die

Pflanzen wesentlich anfälliger für

Schädlinge und Krankheiten.

Große Pflanzgefäße:

Für das Pflanzen von Gemüse auf

dem Balkon sollten Sie möglichst

große Gefäße verwenden, die mindestens

10 Liter fassen können und

wahlweise aus Ton, Kunststoff oder

Holz sind. Alternativ dazu können

Sie sich auch einen fertigen Bausatz

für ein Minibeet aus Holz besorgen,

dabei aber unbedingt die Tragkraft

des Balkons beachten.

DAS GENUSS-MAGAZIN 75


INFOS ZUM ANBAU:

Schatten

Halbschatten

Sonne

sparsam gießen

regelmäßig gießen

viel gießen, aber nicht ertränken

Wuchshöhe

1560 cm

KrauterTop 10

EINFACH SÄEN, AROMEN ERNTEN

Foto: AdobeStock © VICUSCHKA

EOs KRÄUTER & GEWÜRZE

Die Würze des Lebens

Die Gewürze, Kräuter und Trockenfrüchte

von Ernst Striefler bringen

Geschmack auf den Tisch. Für das

hochwertige Angebot aus aller

Welt werden ausschließlich reine

Gewürze ohne Zusätze oder Geschmacksverstärker

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Chilli und Curry aus Indien und Indonesien,

Rosmarin aus Spanien

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Importeuren garantiert im

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gleichbleibend hohe Qualität.

EOs Kräuter & Gewürze

Ernst Striefler

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Alle 14 Tage mittwochs auf dem

Achimer Wochenmarkt

76 DAS GENUSS-MAGAZIN


1. DILL

leicht süßlich; zu Fisch, Gurken, Senf

nicht mitkochen

3080 cm

6. SCHNITTLAUCH

würzig, leichte Zwiebelschärfe;

zu Kartoffeln, Kräuterquark, Eiern,

Gurken, immer frisch verwenden

1030 cm

2. LIEBSTÖCKL

kräftig würzig; zu deftigen Suppen,

Eintöpfen, Schweinebraten

sparsam dosieren

150200 cm

7. PETERSILIE

glatt fein, kraus nach Sellerie und

Muskat; kraus zum Mitgaren; Garnieren,

glatt zu Salaten, Garnieren; zu

Kartoffeln, Eintöpfen, Rindfleisch

2580 cm

3. BASILIKUM

frisch-herb; zu Tomatensoße, hellem

Fisch, Fleisch; nie mitgaren, trocknen,

einfrieren

1560 cm

8. ROSMARIN

kräftig harzig, leicht bitter; zu Lamm,

Geflügel, Gemüse, Kartoffeln; ganzen

Zweig mitschmoren, eher nicht roh

1080 cm

4. MAJORAN

kräftig, zartbitter; zu deftigem Fleisch,

Kartoffeln oder Gemüse; lange lagern,

gut trocknen; fördert Verdauung

5090 cm

9. THYMIAN

würzig; zu Brat-/Schmorgerichten,

Lamm, Wild, Geflügel, Fisch, Gemüse,

Kartoffeln

1040 cm

5. SAUERAMPFER

frisch, säuerlich; zu grünen Soßen,

Suppen, Salate; viel Vitamin C

10. KORIANDER

mild-pfeffrig; nie mitgaren, nur

drüberstreuen

2550 cm

30130 cm

DAS GENUSS-MAGAZIN 77


Foto: AdobeStock © Vera Kuttelvaserova

GEFLÜGELHALTUNG IM EIGENEN GARTEN

Das Gelbe vom Ei

Was gibt es Schöneres als morgens ein Frühstücksei zu verspeisen, das von

glücklich freilaufenden Hühnern aus dem eigenen Garten stammt? Ganz

ohne Massentierhaltung, vorbeugende Antibiotikagaben, Dioxinbelastung

und Futtermittelskandale.

Eine kleine private Hühnerschar lässt sich mit einer guten Vorbereitung

relativ rasch und unkompliziert realisieren. Auch der regelmäßige Pflegeaufwand

ist überschaubar. Außerdem kann es sehr entspannend sein, auf

der Terrasse zu liegen, den leise gurrenden Hühnern beim Scharren im

Sand zuzuschauen und sich darüber zu freuen, dass sie sich die salatfressenden

Schnecken schmecken lassen.

Foto: AdobeStock © luna

Auch wenn Geflügelhaltung kein

Buch mit sieben Siegeln ist, sollte

man sich gut informieren, bevor

man sich Hühner anschafft. Ist das

Federvieh in einem städtischen

Wohngebiet zum Beispiel überhaupt

erlaubt?

Ja, das ist es. Hühner gelten als

Kleintiere, daher ist die private Haltung

ohne Genehmigung zulässig,

so lange das Gebot der Rücksichtnahme

und bestimmte Haltungsbedingungen

eingehalten werden.

Zur artgerechten Haltung gehört

eigentlich auch ein Hahn. Er bringt

Ruhe in die Herde, indem er vor

Gefahren warnt und als Schlichter

bei Hennenstreitigkeiten fungiert.

Sein Kikeriki bei Sonnenaufgang

und auch mal zwischendurch gefällt

aber nicht jedem. Etwas spätere

Öffnungszeiten des schallgedämmten

Stalls reichen aber in der Regel

aus, um nachbarschaftliche Diskussionen

zu vermeiden. Am besten

spricht man vor der Anschaffung

mit den Nachbarn, damit auch sie

sich an den Gedanken gewöhnen

können.

Zu den Pflichten eines Geflügelhalters

gehört es, seine Tiere dem

Veterinäramt zu melden. Dies ist

kostenfrei und unkompliziert. Auch

die Registrierung bei der Niedersächsischen

Tierseuchenkasse ist

nötig, der Jahresbeitrag pro Tier

beträgt aber nur wenige Cent. Dazu

kommen regelmäßige gesetzlich

vorgeschriebene Impfungen gegen

die Newcastle-Krankheit, die über

das Trinkwasser der Hühner erfolgen.

Den Impfstoff gegen diese

Form der Hühnerpest kann man

bei Tierärzten oder an bestimmten

Tagen beim Impfbeauftragten des

Geflügelzüchtervereins Achim erhalten.

Wer einen mobilen Hühnerstall

plant oder ein bereits bestehendes

Gartenhaus umwidmen möchte, ist

baurechtlich auf der sicheren Seite.

Bei einem Neubau sind eventuell

Bauvorschriften wie Grenzabstände

und Größe zu beachten. Dies klärt

78 DAS GENUSS-MAGAZIN


man am besten mit der örtlichen

Gemeinde, da das Baurecht von

Ort zu Ort unterschiedlich gehandhabt

wird. Das Baumaterial sollte

sich gut reinigen lassen und möglichst

keine Risse oder Spalten aufweisen,

in denen sich Parasiten wie

Milben verstecken könnten.

Neben einem soliden, winterfesten

Hühnerstall, der gleichzeitig zugfrei

und gut belüftet sein muss, benötigt

jedes Huhn etwa 10 qm Auslauf. So

kann es einen Teil der Nahrung wie

Gras, Fallobst, Würmer, Schnecken

und Insekten selbst suchen, dazu

gibt es fertige Körnermischungen

aus dem Fachhandel sowie täglich

frisches Wasser.

Bei der Auswahl der Hühnerrasse

sollten sich gerade Anfänger beraten

lassen. Es gibt robuste Landrassen,

die ruhig im Wesen sind,

schnell zutraulich werden und wenige

Ansprüche an Haltung und

Fütterung haben. Wer schon ein

wenig geübter ist, kann aus etwa

180 anerkannten Rassen wählen. So

gibt es zum Beispiel Hühner mit besonders

guter Legeleistung, andere

sind für die Zucht geeigneter, und

auch die Eierfarbe kann von Rasse

zu Rasse verschieden sein.

Sind die Hühner erst eingezogen,

gibt es einige laufende Arbeiten,

die regelmäßig erledigt werden

müssen, insgesamt aber nur wenig

Zeit in Anspruch nehmen. Zur

täglichen Routine gehören selbstverständlich

das Eiereinsammeln

sowie die Fütterung und das Füllen

der Tränke. Wer keine automatische

Klappe hat, muss außerdem morgens

den Stall öffnen und abends

schließen, damit die Hühner nachts

sicher vor Fressfeinden sind. Aber

keine Sorge, spätestens bei Son-

Foto: AdobeStock © jd-photodesign

nenuntergang gehen die meisten

Hennen von selbst in den Stall. Alle

zwei bis drei Tage müssen Futtertröge

und Tränke sowie die Kotbretter

gereinigt werden, mindestens

einmal im Monat steht eine

gründliche Säuberung des Stalls

an. Eine Desinfizierung ist nur bei

einem Milbenbefall nötig, den man

aber mit einer guten Hygiene und

der Auswahl von geeigneten Materialien

verhindern kann.

Reinlichkeit schützt auch vor einem

zu starken Wurmbefall, der dann

behandelt werden muss. Bei besten

Haltungs- und Fütterungsbedingungen

sowie einem gesunden

Organismus hält sich die Wurmpopulation

in der Regel in tolerablen

Grenzen.

Sind die Vorarbeiten geschafft und

die Hühner in ihr neues Domizil eingezogen,

gewöhnen sie sich in der

Regel schnell ein und legen bereits

nach wenigen Tagen die ersten Eier.

- Getreide

- Futtermittel

- Geflügelfutter aus eigener Herstellung

- Einzelsaaten

- Heimtierbedarf

- Gartenbedarf

- Düngemittel

Bei uns erhalten Sie auch

eine große Auswahl an

Wildvogelfutter!

Hier gibt es Rat & Tat:

Geflügelzüchterverein Achim

und Umgebung von 1892 e.V.

Badener Dorfstraße 33

28832 Achim-Baden

www.gzv-achim-1892.jimdo.com

Heinz-Hermann Huhs

Telefon: 04202-70 72 9

meisterhuhs@web.de

DAS GENUSS-MAGAZIN 79


Der Huhnerstall

10

1

2

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1

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8

9

10

Sitzstangen zum Schlafen, am besten auf einer Höhe, um Rangordnungskämpfe

der Hühner zu unterbinden

Kotbrett, das sich leicht ausbauen und reinigen lässt

ein möglichst ruhiger und dunkler Nistbereich

eine von außen zugängliche Klappe zum Entnehmen der Eier und zur Reinigung

dicke Einstreu aus Stroh, Heu, Erde oder Sand

Wassertränke

Futtertrog

Grünfutter

Durchschlupf nach draußen, der sich idealerweise automatisch bei Sonnenaufgang

öffnet und bei Sonnenuntergang schließt

Lüftungsschacht, der ständig für ausreichend Sauerstoff sorgt

80 DAS GENUSS-MAGAZIN


WUSSTEN SIE EIGENTLICH …?

Hühner haben in

der Gruppe eine

feste Hackordnung,

das heißt

jedes Tier hat

einen bestimmten

Rang innerhalb

der Sozialstruktur.

Hühner haben in

ihrem Schnabel

einen Tastsinn, mit

dem sie ihre Umwelt

erkunden.

Die Schalenfarbe der

Eier hängt von den

Hautlappen unter

den Hühnerohren

ab. Weiße Ohrscheiben

weisen auf

weiße Eier hin, rote

Ohrscheiben auf

braune.

Im Schnitt legen

Hühner 34 Eier pro

Woche, dies hängt

jedoch von der

Rasse, den Haltungsbedingungen

und

den Witterungsverhältnissen

ab.

Hühner haben

einen Wortschatz

von etwa 20

verschiedenen

Tönen.

10 Hühner benötigen

pro Tag

etwa 2 Liter

Flüssigkeit.

Neben der Hühnerrasse

bestimmt auch

das Futter die Farbe

des Dotters.

Hühner haben keine

Zähne. Um das Futter

im Magen zu zermahlen,

fressen sie Steinchen.

Finden sie diese

nicht im Auslauf, muss

das Futter mit Kieselsteinen

und Muschelkalk

angereichert

werden.

Foto: AdobeStock © Volodymyr

Das Sichtfeld

eines Huhns beträgt

bis zu 330 Grad,

durch die seitliche

Anordnung der Augen

hat es beinahe

einen Rundumblick.

Hühner können

bis zu 15 Stundenkilometer

schnell

laufen.

Jedes Huhn verputzt

täglich rund

120 Gramm Futter.

DAS GENUSS-MAGAZIN 81


Frisch auf den Tisch , ı

ANGELN AN

DER WESER

An den Weserbuchten der Ueser Brücke

Foto: Björn Hake

Fisch ist nicht nur gesund, er

schmeckt auch lecker. Und Vielen

mundet er am besten, wenn sie ihn

selbst aus dem Wasser gezogen haben

auch wenn dazugehört, den

Fang waidgerecht zu töten und auszunehmen,

ehe er geräuchert, gebacken,

gebraten oder geschmort

werden kann. Ein Grund mehr, sich

Zeit zu nehmen, das selbst Geangelte

bewusst zu genießen.

Aal-Besatz an der Weser,

links der Vorsitzende des Achimer

Angler-Vereins, Uwe Roll

Foto: Björn Hake

Lokale Fischvielfalt

Mit der Weser haben die Achimer

ein ideales Angelrevier direkt vor

ihrer Haustür. Aus dem Zusammenfluss

von Werra und Fulda in Hannoversch

Münden entstanden, fließt

ihr Wasser insgesamt 452 km ausschließlich

durch Deutschland, ehe

sie bei Bremerhaven in die Nordsee

mündet. Der Artenreichtum in der

Weser ist groß, viele Kleinstlebewesen

weisen auf eine gute Gewässerqualität

hin.

Uwe Roll, Vorsitzender des Achimer

Angler-Vereins, ist seit 1992 an den

Ufern der Weser unterwegs: „Ein

Indikator für die Wassergüte ist das

Flussneunauge. Seine Larven reagieren

sehr empfindlich auf Sauerstoffmangel.

Seit etwa 10 Jahren

nimmt der Bestand dieser Tiere, die

auf der Roten Liste stark gefährdeter

Arten stehen, in der Weser wieder

zu, auch weil viele Stauwehre

und Schleusen so umgestaltet wurden,

dass der Zugang zum Meer

wieder barrierefrei möglich ist.“

Der leidenschaftliche Angler kennt

das Revier. „Fisch angelt man immer,

wenn es nur Fisch sein soll“, so

Uwe Roll. Sogenannte Weißfische

wie Aland, Güster und Ukelei treten

in großen Populationen auf, sind

auch wohlschmeckend, ihr Fleisch

enthält aber zahlreiche feine Gräten.

Edelfische wie Forelle, Lachs,

Aal, Hecht, Flussbarsch oder Flundern

sind schwieriger an den Haken

zu bekommen, auch wenn sich

ihre Bestände in den letzten Jahren

erholt haben. Außerdem unterliegen

sie Fangbeschränkungen wie

Schonzeiten und Mindestmaße, die

man beachten muss. „Aber sobald

die Schonzeit für den Zander vorbei

ist, hält die Angler hier nichts

mehr“, lacht Uwe Roll. Dieser Edelfisch

hat festes Fleisch mit einem

dezenten Geschmack und einem

grätenfreien Filet ein echter Leckerbissen

aus der Weser.

Aale und Brassen, die ihre Nahrung

am Flussboden suchen, sollten

82 DAS GENUSS-MAGAZIN


Foto: AdobeStock © Rostislav

Eine Delikatsse aus der Weser: Der Zander ist mit seinem festem Fleisch und grätenlosem Filet ein beliebter Edelfisch

auch in der Weser nur in Maßen genossen

werden, da sie Schwermetalle,

die sich in den letzten Jahrzehnten

auf dem Grund abgesetzt

haben könnten, aufnehmen. Daher

sollte man seine Angel auch nicht

dort auswerfen, wo gerade Baggerarbeiten

das Wasser aufwühlen.

Generell ist die Weser recht klar,

obwohl der Abschnitt Weser IV, der

vom Dörverdener Wehr bis nach

Bremen reicht, einen schlammigen

Untergrund hat. Durch die Schleusen

kennt die Weser keine Gezeiten

und so werden auch kaum Schwebeteilchen

aufgewühlt.

Angeln will gelernt sein

Angeln ist mehr als eine Schnur an

einen Stock zu binden und einen

Regenwurm anzuhängen. Wer in

Deutschland angeln möchte, muss

eine Prüfung ablegen und eine

Angelkarte besitzen. Regelmäßige

Lehrgänge bietet zum Beispiel

der Achimer Angler-Verein an. Erst

wenn sowohl die theoretische als

auch die praktische Prüfung bestanden

sind, darf man einen Fischereierlaubnisschein

oder kurz eine

Angelkarte beantragen. Wer ohne

Berechtigung angelt, begeht nicht

nur ein Kavaliersdelikt. Es zählt zur

Wilderei und erfüllt somit in Bremen

und Niedersachsen einen Straftatbestand,

der mit einer Freiheitsstrafe

von bis zu zwei Jahren geahndet

werden kann. Die vom Achimer

Angler-Verein gepachteten Flussabschnitte

werden regelmäßig von

60 bis 70 ehrenamtlichen Fischereiaufsehern

kontrolliert, die dabei

eng mit der Wasserschutzpolizei zusammenarbeiten.

Erfahrungen anderer nutzen

Wer seine Mahlzeiten selbst fangen

möchte, ist beim Achimer Angler-

Verein gut aufgehoben. Hier trifft

man Gleichgesinnte, die Anfängern

gern mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Gleichzeitig spielt der Schutz

von Tier und Natur eine große Rolle.

Neben der Gewässerüberwachung

kümmern sich die rund 1500

Mitglieder ehrenamtlich um die

Pflege der Seen, Teiche, Flüsse und

ihrer Randzonen und sorgen für die

Aufzucht und den Neubesatz des

Fischbestands.

In den letzten zehn Jahren wurde

eine Dreiviertel Million an jungen

Aalen in der Weser ausgesetzt, von

denen im Durchschnitt etwa 3 bis 7

% überleben. Aber auch Lachse, Forellen,

Karpfen, Hechte und Nordsee-Schnäpel

werden regelmäßig

besetzt. Finanziert wird dies aus

den Mitgliedsbeiträgen des Angler-

Vereins, aus EU-Fördermitteln sowie

Zuschüssen vom Betreiber der

anliegenden Wasserkraftwerke.

Beim Angeln geht es also nicht nur

darum, seine Mahlzeiten selbst gejagt

zu haben, sondern auch um den

Schutz der Natur und den Genuss

der Ruhe, die das stetig dahinfließende

Wasser ausstrahlt gepaart

mit einem Hauch von Abenteuer inmitten

der mal mehr, mal weniger

wilden Wildnis entlang der Weser.

Rat & Tat:

Angler-Verein Achim e.V.

Achimer Bruch 9

28832 Achim

www.anglerverein-achim.de

info@anglerverein-achim.de

Telefon: 04202-61969

DAS GENUSS-MAGAZIN 83


Der Ansitz ist Deckung

und Witterungsschutz

zugleich bei der Jagd.

Foto: Hegering Achim

WILD

NACH

WILD

Jagen

zwischen

Weser

und

Wümme

Eine Delikatesse allererster Güte

wächst nahezu ohne menschliches

Zutun wie Füttern oder Stallausmisten

rund um Achim in Wald, Feld

und Flur auf. Hirsch, Reh, Wildschwein

oder Wildente Fleisch

aus hiesiger Jagd ist unter Kennern

heiß begehrt. Dabei liegen

die Vorteile klar auf der Hand meint

die Hofladenchefin von Brünings

Scheune in Fischerhude: „Wir haben

uns entschlossen, Wild mit ins

Sortiment zu nehmen, da die Tiere

unter den natürlichsten Bedingungen

leben. Sie verbringen ihr ganzes

Leben in Freiheit, sie bewegen

sich viel und bekommen keine Medikamente.

Das sind einerseits tolle

Bedingungen für die Tiere und

andererseits entsteht dadurch eine

besondere Fleischqualität.“ Auch

die Landschlachterei Tödter aus Ottersberg

bietet Wildspezialitäten

aus der Region an.

Bio-Qualität

Frisches Wildfleisch punktet nicht

nur als heimisches, nachhaltiges

Lebensmittel in Bio-Qualität, es ist

auch noch „ausgesprochen nährstoffreich

und kalorienarm, enthält

wenig Fett, schmeckt ausgezeichnet

und eignet sich daher vorzüglich

für die gesunde, leichte Küche“, so

Dr. Friedrich Köhler, stellvertretender

Vorsitzender der Jägerschaft

Verden. Wild enthalte viel hochwertiges

Eiweiß, sei reich an wichtigen

Mineralstoffen und Spurenelementen

und eine natürliche Quelle für

B-Vitamine. „Die Tiere werden außerdem

von uns Jägern tierschutzgerecht

vor Ort erlegt, völlig ohne

Transport- und Schlachtstress.“

Auf die Pirsch

Wer in Deutschland auf die Pirsch

gehen will, muss einen gültigen

Jagdschein haben, für den er wiederum

eine abgeschlossene Jä-

gerprüfung nachweisen muss. Zur

Ausbildung gehören unter anderem

umfassende Kenntnisse zum

Jagdrecht und zur Biologie der

Wildtiere. Erster Ansprechpartner

vor Ort ist stets die Jägerschaft des

Landkreises Verden. Sie besteht aus

sechs Hegeringen mit über 900 Jägern.

Der Hegering Achim hat 280

Mitglieder, die eine Fläche von 220

Quadratkilometern bejagen. Dabei

ist die Naturlandschaft zwischen

Weser und Wümme geprägt durch

eine intensive landwirtschaftliche

Bewirtschaftung und einen geringen

Waldanteil. Es handelt sich

fast ausschließlich um Niederwildreviere

mit Rehwild, Fasanen, Hasen,

Stockenten und Tauben. Auch

der Fuchsbesatz ist hoch und wird

stark bejagt. Mittlerweile gehören

auch die vor nicht allzu langer Zeit

eingewanderten Waschbären und

Marderhunde zu den Wildarten, die

zu den jeweils gültigen Jagdzeiten

gejagt werden dürfen.

Viel mehr als jagen

Jägerinnen und Jäger verbringen

viel Zeit in der Natur und mit der

Natur, daher ist „der Erhalt der

natürlichen Lebensgrundlagen

unseres Wildes und vieler weiterer

84 DAS GENUSS-MAGAZIN


Wildrezept

Niedersachsenhof, Verden

Zutaten:

• 1,2 kg Rotkohl

• 2 rote Zwiebeln

• 2 Orangen

• 4 EL Keim Öl

• 200 ml Wildfond

• 2 TL Zimt

• Salz, Pfeffer

• 4 Reh- oder Hirschkalbmedaillons

(à ca. 160 gr.)

Foto: Hegering Achim

Arten Grundlage des jägerischen

Selbstverständnisses“, wie es die

Jägerschaft Verden formuliert. Daher

zählen zu ihren Aufgaben auch

der Umweltschutz und die Landschaftspflege,

um die vorhandene

Tier- und Pflanzenvielfalt zu erhalten

bzw. zu fördern. Um vor allem

Kindern das Verständnis für Jagd

und Natur sowie deren nachhaltige

Nutzung zu vermitteln, veranstaltet

die hiesige Jägerschaft jedes Jahr

Waldjugendspiele für alle vierten

Grundschulklassen im Landkreis

Verden.

Das Revier des Hegerings Achim

ist landwirtschaftlich geprägt. Es

werden vor allem Rehwild und

Füchse bejagt. Dabei hat jede

Wildart spezielle Schonzeiten,

zu denen die Jagd auf sie nicht

ausgeübt werden darf.

Direktvermarktung per App

Über die Webseite

jaegerschaft-verden.de/waldfleisch/

Google Play oder dem Apple App

Store kann die App „Waldfleisch

aus der Region“ heruntergeladenwerden,

um direkt an Waldfleisch

von Jägerinnen und Jägern aus der

Region zu kommen. Die Preise sind

sehr verbraucherfreundlich gestaltet.

Jägerschaft des Landkreises

Verden e.V.

Hegering Achim

Hegeringleiter Dr. Horst Losch

www.jaegerschaft-verden.de

hegeringachim@drlosch.de

Telefon: 0171 169 46 37

Rotkohl längs vierteln, den festen

Strunk herausschneiden und quer

in dünne Streifen schneiden, Zwiebeln

schälen und in feine Ringe

schneiden. Orangen filetieren und

das Fruchtfleisch in grobe Stücke

schneiden.

2 EL Keimöl in einem Topf erhitzen,

Zwiebelringe darin bei mittlerer

Hitze glasig anschwitzen. Den Rotkohl

dazugeben und unter Rühren

andünsten. Fond zum Kohl gießen

und umrühren. 20 min bei mittlerer

Hitze garen. Der Rotkohl sollte bissfest

bleiben. Dann Zimt und Orangenstücke

einrühren. Mit Salz und

Pfeffer würzen und warm stellen.

Medaillons kurz abspülen, mit Küchenpapier

trocken tupfen, mit Salz

und Pfeffer rundum würzen.

2 EL Keimöl in einer Pfanne erhitzen

und die Medaillons darin von

beiden Seiten kräftig anbraten und

dann die Hitze reduzieren. Das

Fleisch unter mehrmaligem Wenden

in ca. 3 Minuten von jeder Seite

fertig braten.

Zimt-Orangen-Rotkohl auf Teller

verteilen, die Medaillons anrichten

und sofort servieren.

Beilagen Empfehlung: Kartoffel-

Kürbis-Püree oder Kartoffelklöße

Foto: Hegering Achim

DAS GENUSS-MAGAZIN 85


Die Macht der

Honigsammler

DIE IMKEREI

EIN FASZINIERENDES HOBBY IN DER NATUR

Foto: AdobeStock © C. Schler

Gäbe es keine Bienen, dann müssten

wir nicht nur auf den Honig

auf unserem Frühstücksbrötchen

verzichten. Durch die fleißigen

Sammlerinnen und andere Insekten

werden etwa 80 % aller Wild

und Nutzpflanzen bestäubt, informiert

die Bundesanstalt für Landwirtschaft

und Ernährung. Dabei

machen die Honigbienen aufgrund

ihrer Volksstärke den größten Anteil

aus. Wildbienen und andere Fluginsekten

sichern durch ihre Spezialisierung

die Pflanzenvielfalt. Diese

Bestäubungsleistung sorgt für

reiche und qualitativ hochwertige

Ernten bei Obst, Gemüse, Kräutern

& Co. Der deutsche Imkerbund

schätzt den volkswirtschaftlichen

Nutzen allein in Deutschland auf

zwei Millarden Euro jährlich.

Vielfalt tut gut

Mono kulturen, die Verwendung

von Pflanzenschutzmitteln, versiegelte

Flächen und aufgeräumte

Naturräume verringern das Nah-

86 DAS GENUSS-MAGAZIN


THANK

YOU

FOR

BEE-ING

HERE

rungsangebot für Bienen und die

Nistmöglichkeiten für Wildbienen

und andere Insekten. Deshalb ist es

so wichtig, mit naturbelassenen Habitate

die Vielfalt an Tieren, Pflanzen

und Lebensräumen zu sichern.

DAS GENUSS-MAGAZIN 87


Foto: HDW.Verden

In Achim sind die Honigbienen und

die Imker bereits seit 1878 ein eingespieltes

Team. Die über 120 Mitglieder

sind zusammen mit dem

Imkerverein Verden e.V. im Kreisimkerverein

Verden organisiert.

„Wir produzieren Echten Deutschen

Honig, ein reines Naturprodukt,

dem weder etwas zugesetzt noch

etwas entzogen werden darf“, erklärt

Marion Rieken, Achimer Imkerin

aus Leidenschaft. „Dabei ist

Honig nicht nur lecker, er ist auch

gesünder und bekömmlicher als

der übliche Haushaltszucker, da

er unterschiedliche Zuckerarten

enthält, die nacheinander ins Blut

aufgenommen werden.“ Dadurch

steigt der Blutzuckerspiegel nicht

schlagartig an, sondern moderat

über einen längeren Zeitraum, was

sich positiv auf das Sättigungsgefühl

und die Leistungs fähigkeit auswirkt.

Teamwork zahlt sich aus

Die Herstellung von Honig ist eine

echte Gemeinschaftsleistung. Aus

dem Nektar, den die Naturlandschaft

zur Verfügung stellt, kann

ein Bienenvolk pro Tag bis zu 1 kg

Honig produzieren. Für die Rahmenbedingungen

sorgt der Imker:

Er stellt den Bienenstock zur Verfügung,

achtet auf ein ausreichendes

Nahrungs- und Wasserangebot

in der Nähe, bekämpft Schädlinge

und entnimmt den Honigüberschuss.

In Achim seien zwei Honigernten

pro Jahr üblich, so Marion Rieken.

„Der Frühtrachthonig bis Mai setzt

sich aus dem Nektar der Obst blüte,

von Löwenzahn, Schlehen, Raps

und frühblühenden Wiesenblumen

zusammen. Die quantitative Ausbeute

sowie die Zusammensetzung

hängen stark von der Temperatur

und den Niederschlägen im Frühling

ab. So ist der Geschmack und

die Konsistenz dieses Honigs jedes

Jahr wieder eine Überraschung.“

Von Juni bis August wird der Sommertrachthonig

geerntet. Das kann

Sommerblütenhonig sein, der ein

angenehmes Wald- und Wiesenblütenaroma

trägt oder durch ausgeprägte

Geschmacksstoffe nach

Linde, Phacelia, Korn- oder Sonnenblume

schmeckt. Besonders in

trockenen Sommern bildet sich an

den Bäumen der sogenannte Honigtau,

das sind Ausscheidungen

von Blatt- und Schildläusen, die sich

von Pflanzen- und Blättersaft ernähren.

Die Bienen nehmen die klebrige

Flüssigkeit auf und verarbeiten

sie weiter. Dieser etwas dunkler gefärbte

Waldhonig schmeckt herzhafter

und ist besonders reich an

Enzymen und Mineralstoffen.

Kochen, wohnen, leben

Energie für Ihr Zuhause.

88 DAS GENUSS-MAGAZIN

www.stadtwerke-achim.de


Ran an den Honig

Bis aus Blütennektar und Honigtau

reifer Honig wird, sind allein in

einem einzigen Volk bis zu 60.000

Arbeitsbienen emsig beschäftigt.

Hand in Hand oder besser gesagt

Rüssel in Rüssel versehen die Bienen

gewissenhaft ihre jeweilige

Aufgabe: Die Sammlerin saugt den

Nektar oder den Honigtau in ihren

Honigmagen, trägt ihn nach Hause

und übergibt ihn über ihren Rüssel

an eine Stockbiene, die ihn wiederum

mehrfach an andere Bienen

weiterreicht. Bei dieser Futterkette

wird der Nektar mit körpereigenen

Stoffen wie Enzymen und Eiweißen

angereichert, gleichzeitig wird der

Wassergehalt stetig reduziert. Der

eingedickte Nektar wird in Waben

gelagert, wo das enthaltene Wasser

weiter verdunstet. Durch das

Fächeln mit ihren Flügeln beschleunigen

die Bienen diesen Prozess.

Fotos: Imkerverein Achim

Der Imker kontrolliert regelmäßig

den Zustand des

Bienenvolkes und den Ausbau

der Waben.

Vor dem Schleudern muss der

Wachsdeckel entfernt werden.

Nach regelmäßigem Rühren

kann der Honig schließlich luftdicht

abgefüllt werden.

Sobald der Honig weniger als 18 %

Wasser enthält, kann er nicht mehr

vergären und wird mit einer luftdichten

Wachsschicht verdeckelt

ein Zeichen für den Imker, dass

der Honig reif ist. Er entnimmt

die Wabenzellen und entfernt die

Wachsschicht, ehe der Honig mithilfe

einer Honigschleuder hinausbefördert

wird. Damit der Honig

streichfähig bleibt, rühren viele Imker

während des Kristallisationsprozesses

den Honig zu einer cremigen

Masse und füllen ihn dann luftdicht

in Gläser ab. Bei fachgerechter Lagerung

möglichst kühl und dunkel

ist Honig über mehrere Jahre

genießbar.

Ein schönes Hobby in der Natur

Wer Lust hat, sich intensiver mit

Bienen zu beschäftigen, ist bei dem

Achimer Imkerverein gut aufgehoben.

„Die Imkerei steht grundsätzlich

jedem offen“, erklärt Marion

Rieken. „Rund um die Versorgung

der Honigbienen und die Honiggewinnung

gibt es jedoch vieles zu

wissen und zu bedenken. Schließlich

ist man für lebendige Tiere

verantwortlich und produziert ein

Lebensmittel. Einsteiger sollten an

einem Imkerkurs teilnehmen, um

entsprechende Nachweise zu erbringen.

Wir beraten Neulinge in

unserem Imkerverein und unterstützen

sie über den Kurs hinaus.

Wir tauschen uns regelmäßig aus,

um immer auf dem Laufenden zu

sein.“ Schließlich ist es eine große

Verantwortung, die besten Voraussetzungen

dafür zu schaffen, dass

die eigenen Bienenvölker ungestört

hochwertigen Honig produzieren

können.

Kontakt:

www.imkerverein-achim.de

DAS GENUSS-MAGAZIN 89


WISSENSWERTES

ÜBER BIENEN

Eine Biene kann

bis zu 25 km/h

schnell fliegen.

Eine Bienenkönigin

kann täglich bis zu

2000 Eier legen.

Bienen müssen

rund 2 Millionen

Blüten anfliegen,

um 0,5 kg Honig

zu produzieren.

Foto: AdobeStock ©

WONG SZE FEI

Honigbienen suchen

ihre Nahrung in

einem Umkreis von

34 km um ihren

Stock herum.

Der Pro-Kopf-

Verbrauch in

Deutschland

liegt bei über

1 kg Honig

pro Jahr.

Eine Königin wächst

nur heran, wenn

sie im Larvenstadium

ausschließlich mit

dem nahrhaften

„Gelée Royal“

gefüttert wird.

Aus einem

unbefruchteten Ei

entsteht eine

Drohne, aus einer

befruchteten Eizelle

eine Arbeiterin

oder eine

neue Königin.

Bienen

sind blütenstet,

das heißt sie fliegen

eine Nahrungsquelle

so lange an, bis sie

abgeerntet ist.

So entstehen sortenreine

Honige.

Honigdip:

300 g Joghurt,

150 g Creme fraîche,

40 g gemahlene

Mandeln, etwas

Zitronensaft sowie

1 EL Honig

verrühren.

In Deutschland

werden rund

700.000 Bienenvölker

von knapp

100.000 Imkern

versorgt.

Foto: AdobeStock ©

Dionisvera

Arbeitsbienen

leben nur etwa

67 Wochen.

Foto: HDW.Verden

In einem Bienenvolk

leben eine

Königin, einige

hundert männliche

Drohnen und bis zu

60.000 Arbeiterbienen.

Die Bienenkönigin

geht nur einmal auf

Hochzeitsflug und

paart sich dabei mit

mehreren Drohnen.

So sammelt sie

genug Spermien für

mehrere Jahre.

90 DAS GENUSS-MAGAZIN


Eine Biene allein

erntet im Laufe

ihres Lebens

etwa ein bis

zwei Tee löffel

Honig.

Neben den

Honigbienen sind in

Deutschland rund 500

Wild bienenarten

beheimatet, die unzählige

Pflanzenarten

bestäuben.

Honig ist ein

reines Naturprodukt,

das nicht sterilisiert

wird, daher besteht

die Möglichkeit, dass

Spuren von Bakterien

aus der Umwelt hineingelangen.

Da Säuglinge noch

keine stabile Darmflora

besitzen,

dürfen Kleinkinder

unter einem Jahr

keinen Honig zu

sich nehmen.

Im alten Ägypten

und in Indien wurden

Gottheiten

selbst als Bienen

dargestellt.

Etwa 300 kg

Honig sammelt ein

Bienenvolk im Jahr,

wovon nur 20 kg

geerntet werden.

Foto: AdobeStock ©

Countrypixel

Flugbienen

sammeln

Blütennektar

und Pollen.

Foto: HDW.Verden

Blütenpollen sammeln

Bienen an ihren elektrisch

aufgeladenen

Härchen sowie in den

Pollehöschen an ihren

Hinterbeinen.

Honig

enthält über

180 Wirkstoffe,

die unter anderem

antibakteriell und

entzündungshemmend

wirken.

Bienen besitzen nicht

nur einen Verdauungsmagen,

sondern auch

einen „Honigmagen“,

in dem sie Blütennektar

sammeln.

Den Fortbestand

vieler Pflanzenarten

haben wir den

Bienen zu verdanken.

Nur 20-30%

des in Deutschland

verbrauchten

Honigs stammen

aus heimischer

Produktion,

der Rest wird

importiert.

Für den Bau von

Waben schneiden

die Bienen Wachs

aus speziellen

Drüsen an ihrem

Hinterleib aus.

Die Biene gilt neben

Rind & Schwein als das

wichtigste Nutztier.

Ohne Bienen würde

die Nahrungsmittelproduktion

weltweit dramatisch

zurück gehen. Rund

ein Drittel unserer

Nahrung hängt von

Bestäubern ab.

Waben sind

sechs eckige Zellen

aus Wachs, die von

Bienen gebaut werden.

Darin wird nicht nur

Honig gesammelt,

auch die Larven

werden darin

aufgezogen.

Flugbienen merken

sich den Weg zur

Nahrungsquelle,

indem sie sich an auffällige

Häuser, Bäume,

Büsche erinnern oder

sich an der Sonne

orientieren.

Foto: AdobeStock ©

C. Schler

DAS GENUSS-MAGAZIN 91


Gesund, lecker,

selbstgemacht

Foto: Hauke Müller

Was gibt es Schöneres als durch

seinen Garten zu streifen und

sich ein Menü mit Gemüse, Kräutern

und Obst zusammenzustellen,

das man selbst gepflanzt,

liebevoll umhegt, gewässert und

gegen Schnecken, Mäuse & Co.

verteidigt hat? Ergänzt mit regional

produzierten Waren und fair

gehandelten Spezialitäten aus aller

Welt kann man ein schmackhaftes

Essen kreieren, mit dem auch

Gelegenheitsköche glänzen können.

Und das Beste daran: Sie allein

bestimmen, welche Zutaten und

Inhaltsstoffe Sie verwenden.

92 DAS GENUSS-MAGAZIN


REZEPTE

DAS GENUSS-MAGAZIN 93


Ingwer-Zitrus-

Limonade

Zutaten:

125 g Ingwer

100 g Rohrzucker

2 Limetten (ungespritzt)

2 Orangen (ungespritzt)

flüssiger Süßstoff (bei Bedarf)

kaltes Mineralwasser

4 Stiele Minze

Außerdem: Eiswürfel

Ingwer schälen und auf einer feinen

Reibe raspeln.

1,25 l Wasser und Rohrzucker zum

Kochen bringen, den geriebenen

Ingwer dazugeben und eine Minute

kochen lassen. Jeweils eine Bio-

Limette und eine Bio-Orange

waschen, abtrocknen und die Schalen

mit einem Sparschäler dünn abschälen.

Foto: Hauke Müller

Die Zitrusschalen in eine Karaffe

geben, die heiße Flüssigkeit aus

Wasser, Zucker und Ingwer darübergießen.

Bei Zimmertemperatur

abkühlen lassen.

Alle Früchte halbieren und auspressen.

Zitrussaft in die Karaffe gießen.

Die Limonade mit einem Küchentuch

zudecken und an einem dunklen

kühlen Ort oder im Kühlschrank

24 Stunden ziehen lassen.

Am nächsten Tag die Ingwer-

Zitrus-Limonade durch ein feines

Sieb gießen und eventuell mit etwas

Süßstoff ergänzen. Eiswürfel zugeben,

nach Geschmack mit Mineralwasser

auffüllen. Minze waschen,

trockenschütteln und die abgezupften

Blättchen in die Karaffe geben.

Mit Limetten- und Orangenscheiben

garnieren und servieren.

SCHNELLE

DURSTLÖSCHER

Ein Erwachsener sollte pro

Tag etwa drei Liter Flüssigkeit

zu sich nehmen. Das muss

nicht nur lästige Pflicht sein,

sondern kann auch ziemlich

lecker schmecken. Mit frischen

Zutaten wie Kräutern oder Zitrusfrüchten

aus dem eigenen Garten

lassen sich individuell auf

jeden Geschmack abgestimmte,

wohlschmeckende Durstlöscher

herstellen. Und ein Schmaus für

die Augen ist es auch noch.

94 DAS GENUSS-MAGAZIN


Eistee selber

machen

Zutaten:

812 TL schwarzer Tee

12 Zitronen + 1 Bio-Zitrone

Zucker nach Belieben

Eiswürfel

Den schwarzen Tee in eine Kanne

geben, mit 1 Liter kochendem

Wasser übergießen und nach Geschmack

35 Minuten ziehen lassen.

Den Tee durch ein Sieb in eine

hitze beständige Karaffe abgießen,

Zucker einrühren. Damit der Tee

beim langsamen Abkühlen nicht

bitter wird, ausreichend Eiswürfel

hinzugeben. Anschließend 2 Stunden

kalt stellen.

1 Zitrone auspressen. Wer es saurer

mag, verwendet mehr Zitronensaft.

Die Bio-Zitrone in dünne Scheiben

schneiden. Zitronensaft und -scheiben

in den erkalteten Tee geben

und eisgekühlt servieren.

Für Kinder nimmt man besser Teesorten

ohne Koffein wie Kräuteroder

Früchtetees. Auch lecker dazu

ist ein Fruchtsirup, zum Beispiel aus

Johannisbeeren, Holunderblüten,

Pfirsichen …

HOLUNDERBLÜTENSIRUP

SELBST HERSTELLEN

15-20 Holunderblüten-Dolden gut

ausschütteln und nur vorsichtig in

stehendem Wasser schwenken,

damit der aroma tragende Blütenstaub

nicht verlorengeht. Auf Küchenpapier

abtropfen lassen und

die bitteren dicken Stiele entfernen.

2 kg Zucker mit 2 l Wasser aufkochen.

1 Bio-Zitrone waschen,

trocknen und in Scheiben schneiden.

Zitronenscheiben, 60 g Zitronensäure

sowie die Holunderblüten

in einer großen Schüssel mit dem

Zuckersirup übergießen. Alles abkühlen

lassen und zugedeckt an einem

dunklen, kühlen Ort 34 Tage

ziehen lassen. Den Ansatz durch ein

feines Sieb oder ein Mulltuch abseihen

und erneut aufkochen. Heiß

in saubere Flaschen füllen und fest

verschließen.

Foto: AdobeStock © anaumenko

DAS GENUSS-MAGAZIN 95


Marmeladen

und Konfituren

Im Juni, sobald die ersten Beerenfrüchte

reifen, beginnt die Zeit des

Marmeladen-Einkochens.

Ob Erdbeeren, Kirschen, Aprikosen,

Pflaumen, Pfirsiche, Rhabarber,

Him beeren oder Heidelbeeren,

ob pur, gemischt oder mit Vanille,

Zimt, Rum, Glühweingewürz, Orange

und Ingwer verfeinert, durch ein

wenig Ausprobieren findet jeder

schnell sein eigenes Geheimrezept

für seine ganz persönliche Lieblingsmarmelade.

Dabei kann jeder

die Süßungsart sowie den Zuckergehalt

individuell bestimmen.

In edle Gläser gefüllt und schön dekoriert

sind selbst gemachte Marmeladen

das perfekte Mitbringsel

für viele Gelegenheiten. Also kochen

Sie lieber etwas mehr ein, der

Vorrat ist meist schneller weg als

gedacht.p

Pektingehalt

Um streichfest zu sein, benötigt

Marmelade einen bestimmten Pektingehalt.

Grundsätzlich gilt: je süßer

und reifer die Früchte, desto

niedriger der Pektingehalt.

Apfel, Blaubeere, Zitrusfrüchte und

schwarze Johannisbeere enthalten

generell viel Pektin, Erdbeere, Kirsche

und Weintraube dagegen sehr

wenig. Birne, Brombeere, Himbeere

und Pflaume haben einen mittleren

Gehalt an Pektin.

Das benötigt man:

• Gelierzucker oder Einmachzucker

• Früchte

• hoher Topf

• Schaumkelle

• Kochlöffel

• saubere Einmachgläser

So funktioniert‘s:

Früchte vorsichtig waschen und in

kleine Stücke schneiden. Wer es sanft

mag, püriert sie und siebt sie durch.

Früchte mit Gelier- (meist Verhältnis

1:1) oder Einmachzucker (mind.

50%) in einen Topf geben, kochen

lassen.

Nach einiger Zeit Gelierprobe

durchführen, bis die Marmelade die

gewünschte Konsistenz hat.

Marmelade in Gläser abfüllen.

Tipp: Früchte mit niedrigem und

hohem Pektingehalt kombinieren

Gelierprobe:

Geben Sie einen Klecks der heißen

Marmelade auf einen kalten Teller.

Verläuft die Masse, ist sie noch zu

flüssig und muss weiterkochen.

Diese Prozedur jeweils nach einer

Minute wiederholen und bei Bedarf

Zitronensaft hinzufügen, bis die

Marmelade hart ist bzw. nicht mehr

fließt. Dann ist die Gelierprobe bestanden.

Alternativen zum Gelierzucker

Einmachzucker enthält im Gegensatz

zu vielen Gelierzuckern keine

Konservierungsstoffe, ebenso wie

das pflanzliche Pektin oder das aus

Algen gewonnene Agar-Agar. Beides

gibt es im Bioladen.

Foto: AdobeStock © stu12

Profitipp:

Frische Beeren

portionsweise

einfrieren, so kann

auch im Winter der

leckere Duft von

frisch gekochter

Marmelade durchs

Haus ziehen.

96 DAS GENUSS-MAGAZIN


Für einen

genussvollen

Start in den Tag

Die erstklassigen Fruchtaufstriche

enthalten nur

ausgesuchte Früchte und

werden nach individuellen

Rezepturen laufend in kleinen

Chargen frisch von Hand

gefertigt. Mit mindestens

65 % Frucht, dem sehr geringen

Zuckergehalt, erleben

Sie ein voll fruchtiges

Geschmackserlebnis.

Die Fruchtaufstriche werden

natürlich ohne Konservierungsmittel

oder künstliche Aromen

hergestellt. Durch Agar­Agar

als Geliermittel sind sie auch

für Vegetarier und Veganer

geeignet.

Das umfangreiche Sortiment

mit über 50 Sorten gibt es in

45 g oder 225 g Gläsern.

MARMELADEN-SCHMIE.DE

Erdbeer-Rhabarber-

Marmelade

Zutaten:

500 g Rhabarber

(Gewicht nach dem Schälen)

500 g Erdbeeren

500 g Gelierzucker, 2:1

Den Rhabarber schälen und in etwa

2 cm lange Stücke schneiden. Die

Erdbeeren waschen und in Viertel

teilen. Beides gemeinsam auf

mittlerer Hitze zu einem Mus einköcheln

lassen. Den Gelierzucker

unterrühren und drei Minuten unter

Rühren kochen lassen.

Die Marmelade in saubere Einmachgläser

füllen. Diese dann fünf

Minuten auf den Kopf stellen, anschließend

umdrehen und kalt werden

lassen.

Marmeladen-Schmie.de

Holger Kalienke

In der Heide 4

27327 Schwarme

☎ 04258­595

www.marmeladen­schmie.de


Suppe

zu jeder

Jahreszeit

Eine selbstgemachte Suppe geht

immer. Sie wärmt den Magen,

pflegt die Seele und macht satt.

Relativ schnell zubereitet ist der

klassische Gemüseeintopf. Außerdem

ist er supergesund, bei entsprechender

Zutatenliste eine bunte

Augenweide und mit Möhren,

Bohnen, Erbsen, Zucchini, Petersilie

& Co. aus dem eigenen Garten eine

echte lokale Spezialität.

Genau wie die mediterrane Tomatencremesuppe,

vorausgesetzt

man hat im Frühjahr entsprechend

vorgesorgt im Tomatenbeet. Haben

die eigenen Früchte noch nicht ausreichend

Sonne bekommen, kann

man zum Glück auf die Ware vom

Händler seines Vertrauens zurückgreifen.

Im Herbst hat man eine große Auswahl

an unterschiedlichsten Kürbissorten

für eine feine Suppe, die

auch mal exotisch mit Kokosmilch

und Curry daherkommen kann.

Schon lange kein Geheimtipp mehr

ist die selbstgekochte Hühnersuppe

wie bei Muttern. Eine Schüssel

dampfende Hühnerbrühe und man

ist zurück in der Kindheit. Es gibt

kaum etwas Besseres, um einer Erkältung

oder Grippe den Kampf anzusagen.

Bereiten Sie doch gleich

einen großen Topf Suppe zu und

teilen Sie ihn mit Freunden und

Verwandten. Liebe geht eben auch

durch den Magen.

98 DAS GENUSS-MAGAZIN


DAS GENUSS-MAGAZIN 99

Foto: AdobeStock © Yaruniv-Studio


Gemusesuppe

Tomatencremesuppe

1 ½ Liter Wasser

etwas Salz

etwas Gemüse- oder Hühnerbrühe

1,2 kg Gemüse, z.B. Möhren,

Blumenkohl, Erbsen

500 g Suppennudeln

etwas gekörnten Pfeffer

2 EL Petersilie, gehackt

1 Zwiebel

2 Knoblauchzehen

4 EL Olivenöl

650 g reife Tomaten

2 EL Tomatenmark

600 ml Gemüsebrühe

Salz & Pfeffer aus der Mühle

1 TL Honig

1 TL getrockneter Oregano

60 ml Sahne (30 % Fett)

2 EL Crème fraîche (30 % Fett)

Basilikum zum Garnieren

Das Gemüse der Wahl putzen, waschen und in Scheiben

oder Würfel schneiden. Blumenkohl und Brokkoli

in Röschen teilen, Stiele schälen und würfeln.

Das Wasser und die Gemüsebrühe in einen Topf geben

und zum Kochen bringen.

Zuerst das Gemüse mit längerer Garzeit wie Möhren,

Kohlrabi, grüne Bohnen und Blumenkohl hinzufügen

und etwa 8 Minuten mit geschlossenem Deckel garen.

Dann Gemüse mit kürzerer Garzeit wie Brokkoli, Zucchini,

Porree und Erbsen sowie die Suppennudeln hinzufügen.

Alles noch weitere 57 Minuten garen.

Die Suppe mit gekörnter Brühe, Salz und Pfeffer würzen.

Wer mag, ergänzt die Gemüsesuppe mit Hackbällchen,

Würstchen oder anderem Fleisch. Den Eintopf

mit Petersilie bestreut servieren.

Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken. 2 EL

Olivenöl in einem Topf erhitzen. Zwiebel und Knoblauch

zugeben und 23 Minuten bei mittlerer Hitze anbraten.

Inzwischen Tomaten waschen, grob teilen, zu Zwiebel

und Knoblauch geben und 10 Minuten dünsten. Tomatenmark

einrühren, Brühe angießen. Mit Salz, Pfeffer,

Honig und Oregano würzen. Bei mittlerer Hitze 20 Minuten

köcheln lassen.

Die Suppe pürieren, durch ein Sieb streichen. Suppe

wieder in einen Topf geben, Sahne angießen und noch

einmal aufkochen lassen. Basilikum waschen und trocken

schütteln. Suppe abschmecken, in tiefen Tellern

anrichten und mit Basilikum, Crème fraîche und Olivenöl

garnieren. Sofort servieren.

Foto: AdobeStock © Sea Wave

Foto: AdobeStock © New Africa

100 DAS GENUSS-MAGAZIN


Kurbissuppe

Huhnersuppe

500 g Kürbisfleisch

2 Kartoffeln

1 Stange Lauch

30 g Butter

1 Liter Wasser

1 Gemüsebrühwürfel

Salz und Pfeffer

2 Bund (à ca. 550 g) Suppengrün

4 Zwiebeln

1 küchenfertiges Suppenhuhn

45 Lorbeerblätter

810 Gewürznelken

10 Wacholderbeeren

1 EL schwarze Pfefferkörner, Salz

750 g Möhren

500 g Suppennudeln

1 Bund Petersilie

Der klassische Kürbis für Suppe ist der Hokkaido. Er

muss nicht geschält werden, was Zeit spart und Abfall

reduziert. Aber auch Butternut- und Muskatkürbisse

sind lecker.

Das Kürbisfleisch würfeln, die Kartoffeln schälen und

ebenfalls würfeln. Den Lauch waschen und in Streifen

schneiden. Anschließend die Butter erhitzen und das

Gemüse darin anschwitzen.

1 Liter Wasser aufgießen und mit dem Brühwürfel, Salz

und Pfeffer würzen. Bei mittlerer Hitze ca. 30 Minuten

weich kochen. Nach Ende der Garzeit alles pürieren,

mit Kräutern garnieren und servieren.

Bei der exotischen Variante ersetzt man einen Teil des

Wassers durch Kokosmilch und würzt mit Curry.

Das Gemüse grob würfeln, Porree und Zwiebeln schälen.

Das Huhn, vorbereitetes Gemüse, Lorbeer, Nelken,

Wacholderbeeren, Pfefferkörner und 2 EL Salz in einen

großen Topf geben, 4 Liter Wasser angießen. Aufkochen

und mit leicht geöffnetem Deckel bei schwacher

bis mittlerer Hitze ca. 3 3/4 Stunden köcheln. Nun die

Möhren schneiden und die Nudeln kochen. Das Huhn

aus der Brühe nehmen, gut abtropfen lassen. Die Brühe

durch ein Sieb gießen und Suppengemüse abtropfen

lassen. Die restliche Brühe in einem großen Topf

aufkochen, Möhren zufügen, aufkochen und ca. 6 Minuten

garen. Inzwischen Fleisch von Haut und Knochen

lösen und zerzupfen. Die Petersilie fein hacken. Fleisch

und Nudeln zur Brühe geben, kurz erhitzen. Die Suppe

mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit Petersilie

bestreut servieren.

Foto: AdobeStock © New Africa

Foto: AdobeStock © New Africa

DAS GENUSS-MAGAZIN 101


Salat

VON DER BEILAGE ZUM HAUPTGERICHT

Die grüne Salatbeilage zum Wiener

Schnitzel, das war einmal. Salate

sind echte frische Powerpakete

und lassen sich unendlich vielseitig

kombinieren.

Sie sind kinderleicht zuzubereiten,

sodass die ganze Familie mithelfen

kann, und auch für die Mittagspause

auf der Arbeit bestens geeignet,

da sie sättigen, aber nicht beschweren.

Beim Einkauf sollte man auf das

jahreszeitliche Angebot sowie auf

Salat aus dem Freilandbau achten,

denn dieser enthält besonders,

wenn er aus dem eigenen Garten

oder aus ökologischer Erzeugung

kommt mehr Aromen, Vitamine

und Mineralstoffe sowie wichtige

Spurenelemente wie Folsäure. Davon

hat Salat übrigens mehr als anderes

Gemüse.

Ergänzt um Möhren, Tomaten und

andere leckere Zutaten, versorgt

eine Salatmahlzeit uns mit ausreichend

Vitamin C und Provitamin A.

Ananas und die Bittersalate kurbeln

den Stoffwechsel an, Nüsse und

native Öle liefern wichtige Omega-

3-Fettsäuren.

Gemischt wird, was der Vorratsschrank

und der persönliche Geschmack

vorgeben. Unser Favorit

im Frühjahr ist ein Kopf salat mit

Gurken, Melone, filetierten Orangenscheiben

und gebratenen

Hähnchenstreifen in Zitronen-Joghurt-Dressing.

Für den Sommer

bietet sich ein bunter Mischsalat an

mit allem, was der Garten hergibt,

dazu Essig-Olivenöl. Perfekt zur kalten

Jahreshälfte passt ein Feldsalat

mit Radicchio, Granatapfelkernen,

Apfelscheiben, Walnüssen und warmen

Ziegenkäse-Speckröllchen mit

einem Dressing aus Honig, Senf,

Apfelessig und Walnussöl.

Foto: Hauke Müller

102 DAS GENUSS-MAGAZIN


Wintersalate:

Batavia

Chicoree (bitter)

Chinakohl

Eichblattsalat, roter oder grüner

Endiviensalat

Feldsalat

Radicchio (bitter)

Das richtige Öl:

Gut passen natives kaltgepresstes

Olivenöl, Rapsöl, Walnussöl oder

andere Nussöle.

Sonnenblumenöl enthält kaum

wertvolle Omega-3-Fettsäuren,

hat aber den Vorteil, dass es recht

geschmacksneutral ist.

Sommersalate:

Eisbergsalat

Friséesalat

Kopfsalat

Lollo Rosso oder Lollo Bianco

Romana

Rucola

Dressings:

Zitronen-Joghurt-Dressing

Essig-Öl-Kräuter-Dressing

Honig-Senf-Apfelessig-Nussöl-

Dressing

Fruchtige Ergänzung

Äpfel

Birnen

Honigmelone

Wassermelone

Ananas

Avocado

Mango

Orangen (filetiert)

Mandarinen (filetiert)

Bunt ist gesund:

Champignons

Frühlingszwiebeln

Gurke

Mais

Möhren

Oliven

Paprika

Radieschen

Tomaten

rote und weiße Zwiebeln

So wird der Salat zur

satten Mahlzeit

gebratene Geflügel-, Rindoder

Fleischersatzstreifen

gekochtes Ei

Käsewürfel

knusprige Hähnchen- oder Fisch-

Nuggets

Mozzarella-Minikugeln

Garnelen

gekochte Quinoa

rote Linsen

gebackener Ziegenkäse

mit Speck umwickelt

Edle Toppings

Croutons

Granatapfelkerne

Kresse

Kürbiskerne

Pinienkerne

Sprossen (Bambus, Soja, …)

Walnusskerne


Das perfekte Steak

2 Steaks (am besten Entrecôte)

2 EL neutrales Öl

2 Stück Butter

etwas Salz und Pfeffer

1 Zweig Rosmarin

1 Zwiebel oder Schalotte

Vorbereitung:

Steaks etwa 2 Stunden vor dem

Braten aus dem Kühlschrank nehmen

und leicht mit Öl einreiben.

Zubereitung:

Einen Schuss Öl in der Pfanne stark

erhitzen. Steaks nicht pfeffern, da

dieser bei hohen Temperaturen

schnell verbrennt. Steaks mit einer

Wendepinzette ins heiße Öl legen.

5 Sekunden warten und wenden.

Wieder kurz liegen lassen und erneut

wenden. Dies wird immer wiederholt,

bis sich eine schöne krosse

Kruste gebildet hat.

Nun muss entschieden werden,

welcher Garpunkt erreicht werden

soll. Als nächstes wird der Herd

ausgeschaltet, ein wenig Butter in

die Pfanne gegeben, das Fleisch

mit Pfeffer und Salz gewürzt und

noch kurz alles durch die Butter

geschwenkt. Zum Schluss das fast

fertige Steak für 2 bis 4 Minuten in

Alufolie eingewickelt zur Seite legen.

Ein wenig Soße:

Für die Soße werden geschnittene

Zwiebeln, Knoblauch und ein Rosmarinzweig

bei mittlerer Temperatur

in der gleichen Pfanne, in der

das Steak gebraten wurde, erhitzt.

Die Soße kann nun angerichtet werden,

indem sie über das Steak gegossen

wird.

Foto: AdobeStock © Maryna Voronova

104 DAS GENUSS-MAGAZIN


mit leckeren Beilagen

Foto: AdobeStock © karepa

Foto: AdobeStock © New Africa

Foto: AdobeStock © marysckin

BOHNEN

SÜSSKARTOFFEL-

POMMES

ROSMARIN-

KARTOFFELN

Für 4 Personen 500 g grüne Bohnen

waschen, die Enden abschneiden

und in kochendem Salzwasser

mit einem Zweig Bohnenkraut

(sehr intensiv, vor dem Servieren

entfernen) etwa 10 Minuten garen.

Danach mit kaltem Wasser abschrecken

und abtropfen lassen. Kurz vor

dem Anrichten Butter in einer Pfanne

erhitzen und Bohnen darin bei

mittlerer Hitze 2 Minuten schwenken,

mit Salz und Pfeffer würzen.

Für 4 Portionen 1 kg Süßkartoffeln

schälen, in ca. 1 cm dicke Streifen

schneiden, in einer Schüssel mit

8 EL Olivenöl sowie 1 EL Meersalz

vermengen und danach auf einem

mit Backpapier ausgelegten Blech

verteilen. Wer es schärfer mag,

nimmt Pfeffer, Paprika- und Chilipulver

zum Würzen. Insgesamt 20

Minuten im vorgeheizten Ofen bei

180°C Umluft goldbraun backen,

nach 10 Minuten wenden.

Etwa 1,2 kg Kartoffeln für 4 Portionen

waschen und abtropfen lassen.

Nadeln von 3 Rosmarinzweigen

hacken und gemeinsam mit 2 EL

Meersalz auf ein dünn mit Olivenöl

bepinseltes Backblech streuen.

Kartoffeln längs halbieren, mit der

Schnittfläche nach unten aufs Blech

legen. 2 Rosmarinzweige dazu,

mit etwas Öl beträufeln und im vorgeheizten

Ofen bei 175°C Umluft

40-45 Minuten backen.

DAS GENUSS-MAGAZIN 105


Backen macht glücklich! Vor allem,

wenn man dafür selbst gepflückte

Früchte vom Feld oder aus dem

heimischen Garten verwendet. Dabei

muss es nicht immer die klassische

runde Springform sein. Je

nach Anlass können Herz-, Stern,

Blumen- oder Tierformen mit dem

Teig gefüllt werden. Oder backen

Sie doch einmal jedem sein eigenes

Küchlein. Kleine Muffinförmchen

aus Silikon oder Backbleche

mit mehreren Figurvertiefungen

machen es möglich und bedeuten

kaum Mehraufwand es sein denn

man dekoriert die kleinen Kuchen

nach dem Backen noch individuell.

Aber schließlich isst das Auge mit.

Also ran an den Mixer und losgebacken.

Kuchen

und Torten

106 DAS GENUSS-MAGAZIN


DAS GENUSS-MAGAZIN 107

Foto: AdobeStock © Africa Studio


Frischkase-

FÜR DEN FRÜHLINGTorte

150 g Löffelbiskuit fein zerbröseln

und mit 125 g geschmolzener Butter

verrühren. Diese Masse in eine

gefettete Springform geben und

als Boden fest andrücken. 600 g

Frischkäse mit 300 g Naturjoghurt

und 3 EL Zitronensaft mischen. 1

Pck. Tortenguss klar, 75 g Zucker

und 150 ml Wasser aufkochen, unter

die Frischkäsemischung rühren

und alles gemeinsam in die Springform

füllen. Mindestens 3 Stunden

in den Kühlschrank stellen. Vor dem

Servieren mit Löffelbiskuitbröseln

oder mit frischen Früchten der Saison

garnieren. Auch Rote Grütze

oder Rhabarberkompott dazu sind

lecker.

Apfel-Zimt-

Kuchen

FÜR DEN HERBST

100 g weiche Butter schaumig

rühren, 100 g Zucker sowie 2 Eier

nach und nach zugeben. 130 g Mehl

mit 1 TL Backpulver mischen und in

die Schaummasse sieben. 1 Apfel

schälen und fein raspeln, zusammen

mit 2 TL Zimt unter den Teig rühren.

2 Äpfel schälen, in kleine Stücke

schneiden und unterheben oder

belegen. In kleine Förmchen

füllen und 20-30 Minuten bei 180 ° C

(Umluft 160° C) im vorgeheizten

Ofen backen. Größere Formen

brauchen entsprechend länger.

Profitipp: Viele Kuchen erhalten

eine leckere Note, sind bissfester

und sättigender, wenn man weißes

Mehl mit Vollkorn- oder Dinkelmehl

mischt oder teilweise auch durch

Haferflocken ersetzt. Gerade bei

Apfelkuchen sehr schmackhaft.

Foto: AdobeStock © Anna Khomulo Foto: AdobeStock © natapetrovich

108 DAS GENUSS-MAGAZIN


Naked Cake

FÜR DEN SOMMER

Foto: AdobeStock © Sea Wave Foto: AdobeStock © napot

Für den Zitronen-Biskuitteig 3 Eier,

4 EL heißes Wasser und 1 Prise Salz

eine Minute schaumig aufschlagen.

150 g Zucker mit 1 Pck. Vanille -

zucker mischen, langsam einstreuen

und ca. 2 Minuten weiterrühren,

bis eine cremige Masse entsteht.

Geriebene Schale einer Bio-Zitrone,

200 g Weizenmehl und 3 TL

Backpulver mischen und vorsichtig

unter die Eimasse rühren. Teig in

der Form im vorgeheizten Ofen bei

180 °C backen, nach dem Auskühlen

quer durchschneiden. Für die

Creme 500 g Mascarpone, 250 g

Sahnequark, 1 Pck. Vanillezucker,

75 g Zucker und Saft einer Bio-Zitrone

gut miteinander verrühren

und zwischen sowie auf dem ausgekühlten

Tortenboden verteilen.

Darauf Früchte, am besten weiches

Obst, dekorieren.Wer Schoko mag,

mixt Kakao in den Biskuitteig.

Mandel-

Kuchen

FÜR DEN WINTER

schoko-

200 g gehackte Mandeln in einer

Pfanne ohne Fettzugabe kurz rösten.

100 g Schokolade zerbrechen

und in einer Schüssel im Wasserbad

schmelzen. 5 Eier trennen. 200 g

Butter, die 5 Eigelb und 100 g Zucker

schaumig aufschlagen. 1 Prise

Salz dazugeben. Mandeln und

Schokolade unter die Masse rühren.

Die 5 Eiweiß ganz steif schlagen

und vorsichtig unterheben. Wer

möchte, gibt noch ein Gläschen

Rum, Limoncello oder einen anderen

Likör hinzu. Den Teig in eine

gefettete Form füllen und bei 180°

C auf der untersten Schiene ca. 35

Minuten backen. Mit Schokosauce

oder Puderzucker dekorieren und

mit Vanillesauce servieren.

DAS GENUSS-MAGAZIN 109


HEISSE

MINZ-SCHOKOLADE

2 EL ungesüßtes Kakaopulver

1 EL Zucker

1 l Milch

100 g Minzbonbons

HEISSE

CHILI-SCHOKOLADE

750 ml Milch

200 g Zartbitterschokolade

2 rote Chilischoten

12 TL Zucker

100 g Sahne

etwas Kakao

Chilischoten zur Verzierung

ZIMT-KAFFEE

400 ml heißer Kaffee

400 ml Milch

4 TL Kakaopulver

1 TL Zimt

4 EL Honig

4 Zimtstangen

Das Kakaopulver mit dem Zucker

mischen und mit 100 ml Milch glattrühren.

Die restliche Milch auf der

Kochplatte erhitzen und die Kakaomasse

dazugeben. Während des

Rührens die Minzbonbons dazugeben

und schmelzen lassen.

Die Chilischoten fein hacken, die

Milch auf der Kochplatte erhitzen.

Die Schokolade, Chili und den Zucker

in die heiße Milch einrühren.

Die Schokomilch in Gläser füllen.

Die Sahne darauf verteilen, mit Kakao

bestäuben und mit einer Chilischote

dekorieren.

Die Milch auf ca. 70° C erwärmen

und mit dem Honig und Zimt vermischen.

Anschließend in einem Topf

kurz aufkochen lassen. Mit einem

Schneebesen das Kakaopulver einrühren

und auf vier Gläser oder Tassen

verteilen. Im nächsten Schritt

die Gläser mit heißem, starkem Kaffee

füllen. Zum Umrühren je eine

Zimtstange verwenden, damit wird

dem Getränk noch eine besonders

leckere Note verpasst.

Foto: AdobeStock © valentinamaslova

Foto: AdobeStock © tycoon101

Foto: AdobeStock © Denira

110 DAS GENUSS-MAGAZIN


GLÜHWEIN

1 Liter Rotwein, trocken

50 ml Rum

2 gepresste Orangen,

2 Orangen in Scheiben

7 Nelken

2 Stangen Zimt

1 Sternanis

50 g brauner Kandiszucker

Den Rotwein, die Gewürze, die

Orangenscheiben und den frisch

ausgepressten Orangensaft in einen

Topf geben und bei niedriger

Stufe erhitzen, jedoch nicht kochen

lassen! Dann den Rum und den Zucker

hinzugeben und nochmals kurz

erhitzen.

Gewürze und Orangenscheiben

abseihen und den Glühwein sofort

heiß servieren!

KINDERPUNSCH

½ Liter Tee z.B. Waldbeere

¼ Liter Apfelsaft

8 Nelken

1 Stange Zimt

1 Zitrone, davon den Saft

½ Orange, davon den Saft

nach Belieben Zucker

1 Pkt. Orangenaroma

Den Tee aufbrühen und ca. 8 Minuten

ziehen lassen. Dann den Apfelsaft,

die Nelken, die Zimtstange,

den Zitronen- und Orangensaft sowie

das Orangenaroma dazugeben

und erwärmen, aber nicht kochen

lassen. Ca. 10 Minuten ziehen lassen.

Dann die Gewürze herausnehmen

und den Punsch heiß servieren.

FESTTAGS-CHAI

1 säuerlicher Apfel

250 ml Milch

1 Teebeutel Earl Grey-Tee

1 Nelke & Sternanis

1 kleine Zimtstange

1 Msp. gemahlenen Kardamom

und Ingwer

2 TL Honig

Den Apfel in dünne Scheiben

schneiden, auf ein mit Backpapier

ausgelegtes Backblech legen und

im vorgeheizten Backofen bei 70°

C circa 3 Stunden trocknen lassen.

Dabei sollte die Tür des Backofens

leicht geöffnet sein, damit

die Feuchtigkeit entweichen kann.

Dann die Milch erhitzen und die

restlichen Zutaten hinzugeben und

circa 5 Minuten auf dem Herd ziehen

lassen. Den Chai durch ein Sieb

in eine Tasse füllen und mit Apfelchips

servieren.

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für Ihr Zuhause

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Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag 9:00 12:30 Uhr u. 14:00 18:00 Uhr Freitag 9:00 14:00 Uhr

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...denn das

Auge isst mit

Foto: Hauke Müller

Wer regelmäßig kocht, weiß kurze

Wege, eine gute Erreichbarkeit von

Geräten und Vorräten und durchdachte

Küchenlösungen zu schätzen.

Ob handgfertigt vom Tischler

oder individuell geplant im Küchenstudio,

unser Leitfaden zeigt, worauf

man bei der Planung einer neuen

Küche achten sollte. Schließlich

ist erst ein rundum gelungenes Essen

ein Hochgenuss für alle Sinne.

Zu einem perfekten Dinner gehört

neben einem delikaten Menü aber

auch eine einladende Präsentation.

Ein dem Anlass entsprechend gedeckter

und liebevoll dekorierter

Tisch zeigt die Wertschätzung des

Gastgebers für seine Gäste und

schafft von Beginn an eine harmonische

Atmosphäre. Wir verraten

Ihnen, wie Sie mit wenigen Handgriffen,

schönem Geschirr und

günstigen Dekorationsartikeln indi-

112 DAS GENUSS-MAGAZIN


KÜCHE & TAFEL

viduelle Tafeln zaubern. Denn erst

das passende Ambiente rundet einzigartige

Momente ab.

DAS GENUSS-MAGAZIN 113


DIE PERFEKTE KÜCHE

Die richtige Planung für das Herzstück des Hauses

Die Küche ist oft beliebter Treffpunkt

für die Familie. Hier werden

Neuigkeiten ausgetauscht, es wird

zusammen gekocht und gegessen,

hier hält man bei einem Kaffee einen

Klönschnack mit der Nachbarin,

diskutiert sich die Köpfe heiß mit

Freunden oder trifft sich vor dem

Kühlschrank zum Mitternachtssnack.

Wer eine neue Wohnung, ein neues

Haus ohne Einbauküche bezieht

oder Lust auf etwas Neues hat,

muss sich zunächst viele Gedanken

machen, Ideen entwickeln und

schließlich Entscheidungen treffen.

Belohnt wird er für seine Mühe mit

einer individuell geplanten Küche,

die ganz auf die eigenen Bedürfnisse

zugeschnitten ist.

Am Beginn jeder Küchenplanung

steht eine exakte Messung der

äußeren Gegebenheiten. Sorgfalt

ist hier das A und O. Wie viel

Platz steht zur Verfügung? Wo befinden

sich die Herdanschlussdose,

Strom-, Gas- und Wasseranschlüsse?

Auf welcher Höhe liegt das

Fensterbrett? Wie hoch sind die

Decken? In welche Richtung geht

die Tür auf?

Sobald eine genaue Skizze vorliegt,

steht die Bedarfsanalyse an. Wie

viel Stauraum wird benötigt? Welche

Küchengeräte sollen integriert

werden? Ist genug Platz für einen

Esstisch?

Stehen die einzelnen Komponenten

fest, beginnt die detaillierte Planung.

Im Vordergrund stehen dabei

optimierte Wege, sinnvoll angeordnete

Funktionsbereiche und ergonomisch

angepasste Arbeitshöhen.

Eine hochwertige Küche kann eine

Lebensdauer von 15 bis 25 Jahren

haben. Da lohnt es sich, ein wenig

Zeit und Geld zu investieren, um

sich von einem Küchenprofi ausführlich

beraten zu lassen. Schließlich

verkürzt eine ideal konzipierte

Küche Arbeitswege, spart Zeit und

sorgt dafür, dass man lange Freude

an ihr hat.

Foto: AdobeStock © 4th Life Photography

Wichtige Aspekte der Küchenplanung:

Möbelmaße:

Dank einer Vielzahl von unterschiedlich

großen Unter-, Oberund

Hochschränken von 20 bis 100

cm Breite lässt sich jede Küche

individuell an die Gegebenheiten

und die Benutzer anpassen. Die

Standardtiefe ist meist 60 cm, für

schmale Küchen gibt es aber auch

Unterschränke mit einer Tiefe zwischen

30 und 40 cm. Herausziehbare

Schubladen statt Regalböden

verhindern „Schrankleichen“ in

den hinteren unteren Ecken. Drehbare

Rondelle sind ideal für Ecken.

Oberschränke sind meist 35 cm tief

und sind auch in der Höhe variabel

wählbar.

Nischenhöhe:

Um die Arbeitsplatte optimal nutzen

zu können, sollte der Abstand

zwischen Ober- und Unterschränken

etwa 50 bis 65 cm betragen.

Dazwischen ist ein Spritzschutz aus

Fliesen oder Wandpanelen sinnvoll.

Dunstabzugshaube:

Ihre Höhe hängt von der Herdart

ab. Ein Gas-Kochfeld benötigt

etwa 90 cm Abstand, bei Glaskeramik-Kochfeldern

genügen 65 cm.

Arbeitshöhen:

Die Höhe der Arbeitsplatte sollte

sich an dem Hauptbenutzer orientieren.

Für ergonomisches Arbeiten

ist eine Arbeitshöhe von 15 cm unter

dem Ellenbogen sinnvoll.

Abstände Küchenzonen:

Vor allem zwischen Koch- und Spülbereich

sollten mindestens 80-100

cm Arbeitsfläche eingeplant werden

zur Vorbereitung der Zutaten.

Essplatz:

Pro Person rechnet man mit einem

Platzbedarf von 40 cm Tiefe und

mindestens 70 cm Breite. Mit cleveren

Lösungen für Ecken und Nischen

mit Tischen und Stühlen zum

Ausklappen oder Ausziehen findet

sich auch in kleinen Küchen genug

Raum für einen Platz zum Essen.

Details:

Zum Schluss sollte der Feinschliff

nicht vergessen werden. Erst die

kleinen Dinge wie Gewürzaufbewahrung,

Abtropfbrett, Besteckkasten,

Schubladentrennwände, Pinnwand

für Fotos und Termine oder

Ablagen in Reichweite für alles, was

man täglich in die Hand nimmt, machen

das Besondere einer Küche

aus.

114 DAS GENUSS-MAGAZIN


Arbeitswege

Wer eine neue Küche plant, sollte das sogenannte

„magische Dreieck“ berücksichtigen, das zwischen

den Arbeitsstationen Kühlen, Spülen und Kochen gezogen

wird. Es sorgt für optimale Arbeitswege.

Küchenzeile

Liegen alle Arbeitsbereiche entlang

einer Schrankzeile, sollten

Kühlschrank, Spüle und Herd für

minimale Arbeitswege nicht zu weit

auseinanderliegen. Zwischen den

Stationen bietet sich eine Arbeitsfläche

von mindestens 100 cm an,

auf der man zum Beispiel Gemüse

schneidet und im Idealfall Platz für

Küchengeräte findet.

KÜCHENZEILE

Eckküche

Bei der Anordnung in L-Form

können sich die Laufwege verkürzen,

wenn man beide Schenkel

nutzt. Die Kochstelle liegt optimalerweise

zwischen Spüle und

Kühlschrank. Die Ecke der beiden

Schenkel lässt sich effizient nutzen

durch eine drehbare Rondell-

Lösung, die beispielsweise Platz für

Töpfe und Pfannen bietet.

ECKKÜCHE

Kücheninsel

Gerade bei offenen, größeren

Küchen bietet sich eine Kücheninsel

an, die den Kochbereich mit Essplatz

und Wohnzimmer verbindet.

Sie schafft zusätzlichen Stauraum

und wird oft zum kommunikativen

Treffpunkt. Dies ist der ideale Platz

für ein großes Kochfeld inklusive

Arbeitsfläche, aber auch der Spülbereich

ist hier denkbar.

KÜCHENINSEL

U-Form

Dieser Küchentyp bietet viel Platz

und Stauraum. Die Laufwege

können optimal geplant werden,

weil sich Herd, Spüle und Kühlschrank

um den Koch gruppieren

lassen. So sind alle Stationen auf

dem kürzesten Weg erreichbar. Ein

Schenkel kann frei in den Raum

hineinragen und zum Beispiel als

Essplatz genutzt werden.

U-KÜCHE

DAS GENUSS-MAGAZIN 115


EINRICHTUNGSHAUS

OSMERS

Jede Küche ist anders aber alle passen perfekt

Eine neue Küche zu planen ist ein

Abenteuer. Sie ist schließlich nicht

irgendein Raum, sondern das Herzstück

des Hauses. Hier wird gegessen,

geredet, gekocht, gelacht, gearbeitet

gelebt.

„Wir Menschen sind

alle verschieden

und so gibt es

auch kaum eine

Küche, die einer

anderen gleicht.“

Gerd Osmers

Bei der Küchenplanung ist vieles

möglich. Das Achimer Einrichtungshaus

Osmers bietet eine vielfältige

Auswahl an Musterküchen von namhaften

Herstellern. Ob Landhaus,

modern oder klassisch, für jeden

Geschmack ist etwas dabei.

Uwe Osmers ist in dritter Generation

seit 1990 im Familienbetrieb

tätig: „Jede Küchenplanung hat seine

eigenen Herausforderungen, bei

denen es gilt, die Kundenwünsche

und die technische Machbarkeit der

Planung bestmöglich zu verbinden.“

„Die individuellen

Anforderungen

sind es, die

unseren Beruf

so spannend

machen.“

Uwe Osmers

Gerd Osmers, der seit 1962 Kunden

bei der Küchenplanung berät,

hat die Entwicklung der individuell

geplanten Einbauküchen begleitet

und jedes Jahr neue Designs von

den Messen mitgebracht. „Muldenlüfter,

also in die Arbeitsfläche

integrierte Dunstabzüge, bieten

gerade für Kochinseln und Dachschrägen

eine hohe Planungsflexibilität

und schaffen mehr Kopffreiheit.“

Wichtig ist die praktische

Benutzbarkeit der Küche. Uwe Osmers

rät: „Ist die Küche groß genug,

um neben dem Kühlschrank

noch weitere Geräte in einen Hochschrank

einzubauen, sollte man zuerst

an den Geschirrspüler denken,

da dieser häufiger als der Backofen

benutzt wird. Allerdings sollte immer

genug Arbeitsfläche übrigbleiben.“

Seine Tochter Ronja Osmers, die

in vierter Generation ebenfalls im

Familienbetrieb tätig ist, gibt zu

bedenken, dass auch die Arbeitshöhe

entscheidend ist. „Sockelhöhen

lassen sich individuell an

die Größe anpassen, dies ist von

entscheidender Bedeutung

für eine richtige Körper-

„Wir nehmen uns die

Zeit, mit den Kunden

ihre Wunschküche zu

erarbeiten, bei der das

Zusammenspiel aller

Komponenten zu ihnen

passt.“ Ronja Osmers

haltung beim Zubereiten und

Kochen.“ Bei der Küchenplanung

gibt es vieles zu überlegen und abzuwägen.

Familie Osmers und ihre

Mitarbeiter stehen dabei mit Rat

und Tat zur Seite.

Öffnungszeiten:

MoFr 919 Uhr, Sa 914 Uhr

Einrichtungshaus Osmers

Gerd und Uwe Osmers

Obernstraße 125-127

28832 Achim

Telefon: 04202 20 02

www.einrichtungshaus-osmers.de

info@einrichtungshaus-osmers.de

116 DAS GENUSS-MAGAZIN


INDIVIDUELLE KÜCHEN

VOM FACHMANN

Mobel

nach Maß

So macht das Kochen Spaß!

Die höhenverstellbaren Küchenmöbel

sowie die cleveren Stauraumlösungen

von Jan Lagerpusch, dem

Inhaber der Achimer Werkstätten,

erleichtern nicht nur den Alltag,

dank Maßanfertigung sind sie auch

immer echte Unikate.

Die innovativen Steh-Sitz-Möbel

entlasten Rücken und Beine und

sorgen für eine entspannte Körperhaltung.

Das abwechselnde Stehen

und Sitzen schont die Gesundheit

und das nicht nur in der Gegenwart,

es ermöglicht auch in der

Zukunft ergonomisches und vor

allem selbstständiges Arbeiten.

Dank eines speziellen Schienenund

Hydrauliksystems passt sich

zum Beispiel die Höhe der Küchenarbeitsplatte

schnell und einfach

den jeweiligen individuellen Bedürfnissen

an. Dabei wird die Technik

unsichtbar im Schrank untergebracht,

sodass die Optik der Küche

nicht beeinträchtigt wird.

Seit über 40 Jahren entwickelt die

Achimer Tischlerei individuelle

Möbelideen sei es für das Büro,

die Praxis, den Laden oder für die

Küche zu Hause. Jan Lagerpusch

und seine fünf Mitarbeiter bieten

den gesamten Ablauf von der Planung

bis zur Montage aus einer

Hand: „Wir erklären, was technisch

möglich ist, beraten die Kunden und

setzen ihre Wünsche um. Sie wählen

die Formen und Farben der Schränke,

entscheiden sich zwischen

Vitrinen, regulären Schranktüren

oder auch einer Kombination daraus.

Wir fertigen dann die Möbel

nach Maß und bauen sie ein, sodass

sie sich ausgezeichnet in die

Küche integrieren und der verfügbare

Platz optimal genutzt wird.“

Alles ist dabei perfekt aufeinander

abgestimmt. Funktionalität trifft auf

Design, ohne den Komfort einer

gemütlichen Küche zu vernachlässigen.

Dann kann der Feierabend

schon beim Kochen beginnen.

Achimer Werkstätten

G. Lagerpusch KG

Max-Planck-Straße 13

28832 Achim

Telefon: 04202-47 47

www.stehodersitz.de

DAS GENUSS-MAGAZIN 117


RICHTIG

EINGEDECKT

Wo liegt was?

14

11

15

12

10 13

16

1 2 3 4 5 6 7 8 9

118 DAS GENUSS-MAGAZIN


Eine perfekt gedeckte Tafel ist die

Basis für jedes gelungene Festmahl,

egal ob romantisches Dinner,

sommerliche Gartenparty oder festliches

Abendessen. Ein strukturiert

aufgebautes Gedeck vermittelt

Ruhe und bildet einen schönen

Rahmen für den Hauptdarsteller:

das Menü.

Grundsätzlich gilt, dass die Tafel

nicht überladen sein sollte. Jeder

Gast benötigt mindestens 70 cm

Platz, um sich nicht eingeengt zu

fühlen und ohne Einschränkungen

essen zu können. Nicht alles,

was schön aussieht, ist auch praxistauglich.

Hohe Deko-Elemente

in der Mitte eines Tisches wie ein

ausladendes Blumengesteck oder

ein großer Kerzenständer können

beispielsweise die Kommunikation

zwischen den Gästen deutlich beeinträchtigen.

Abgesehen davon können Sie Ihrer

Fantasie bei der Tischdekoration

freien Lauf lassen. Gehen Sie mit

offenen Augen durch Ihren Alltag,

beachten Sie die kleinen Dinge am

Wegesrand und legen Sie eine kleine

Vorratskiste mit Ideen und Lieblingsstücken

an, auf die Sie bei Bedarf

zurückgreifen können.

Inspiration lässt sich überall finden:

bei einem Spaziergang durch die

Nachbarschaft oder in der Natur,

auf Flohmärkten und Basaren, in

sogenannten Ramsch- und Gebrauchtwarenläden.

Heben Sie Bastel-

und Stoffreste auf und plündern

Sie Ihr Nähkästchen. Vielleicht entwickelt

sich aus einem Zufallsfund

die Idee zu einem neuen Menü, das

einen gelungenen Abend krönt.

Wichtig ist, dass die Dekoration

zu Ihnen passt, denn nicht nur Ihre

Gäste, auch Sie müssen sich in ihr

wohlfühlen.

Je nach Menü, Anlass und Rahmen

lassen sich unterschiedlichste Themen

wählen von maritim bis rustikal,

von modern bis klassisch ,

an denen sich das Geschirr sowie

die Dekoration orientieren können.

Besondere Einzelstücke wie Vasen,

Schüsseln, Etagéren oder Teller ergänzen

schlichte Gedecke. Kerzen,

einerlei ob echt oder elektrisch,

sind das Tüpfelchen auf dem i und

sorgen für eine behagliche Stimmung.

Zur Deko zählen auch Menü- und

Platzkarten sowie eventuelle Gastgeschenke.

Das kann ein spezielles

Salz sein, das im Menü enthalten

ist, aber auch selbstgemachte Marmeladen,

Dips oder Pralinen sind

stets eine gute Idee.

Bei guten Freunden ist eine freie

Platzwahl oft selbstverständlich.

Aber wenn Unbekannte sich treffen,

zum Beispiel auf Hochzeiten,

braucht es Fingerspitzengefühl, um

den richtigen Tischnachbarn auszuwählen.

Deko-Ideen

für den

letzten Schliff

„Gastgeber bewirten nicht

nur, sie führen auch Regie.

Stelle neu eingetroffene

Gäste den bereits

anwesenden vor,

bringe Leute miteinander

ins Gespräch, sorge durch

eine wohlüberlegte

Tischordnung für die

richtige Mischung der Gäste

und vergiss nicht, dass

auch zurück haltende,

stillere Gäste im Laufe

des Abends zum Zug

kommen möchten.“

Moritz Knigge

Servietten 1

Vorspeisengabel 2

Menügabel 3

Platzteller 4

Menüteller 5

Suppenschüssel 6

Menümesser 7

Vorspeisenteller 8

Suppenlöffel 9

Brotmesser 10

Brotteller 11

Dessertlöffel 12

Dessertgabel 13

Rotweinglas 14

Weißweinglas 15

Wasserglas 16

Foto: AdobeStock © melinda0830

DAS GENUSS-MAGAZIN 119


Fruhling Sommer

Gerade im Frühling, wenn die Natur wieder erwacht,

stehen Materialien aus Feld, Wald und Wiesen hoch im

Kurs. Nach dem grauen Winter bringen Tulpen, Narzissen,

Hyazinthen oder auch Primeln wieder Farbe auf

den Tisch. Neben einem dominanten Blumenstrauß

kann man die Pflanzen auch auf viele kleine Vasen über

die Tafel verteilen. Lässt man die Zwiebeln dran, kann

man sie später hinauspflanzen und sich nächstes Jahr

wieder an ihnen erfreuen. Frisches Grün für Tischsets,

Decken oder Servietten bringen die Tafel zum Leuchten.

Osternester aus Reisig, Gras oder Kresse hüten

selbstgefärbte Eier oder Selbstgebackenes.

Für Urlaubsstimmung an der gedeckten Tafel sorgen

Meeresfunde wie Muscheln und Treibholz, schöne

Postkarten oder Andenken an besondere Orte. Kleine

Kräutertöpfe mit Zitronenverbene, Orangenminze und

Aprikosenmelisse ergänzen einen sommerlich leichten

selbstgemachten Aperitif aus Prosecco mit Holunderblütensirup

oder Kräuterlimonade.

Unverzichtbares Utensil für nahezu jede Jahreszeit sind

Einmachgläser in den unterschiedlichsten Größen und

Formen. Sie dienen als Blumenvasen mit Einblick oder

als Windlichter, können mit Lieblingsstücken gefüllt

und mit Bast, Jute oder Brokatbändern umwickelt werden.

Foto: AdobeStock © Africa Studio

Foto: AdobeStock © Wollwerth Imagery

Foto: AdobeStock © ximich_natali

Foto: AdobeStock © Anjelika Gretskaia

Foto: AdobeStock © Angela

120 DAS GENUSS-MAGAZIN


Herbst

Winter

Im Herbst kann man aus dem Vollen schöpfen. Die Erntezeit

beschert uns eine Fülle an Früchten, die nicht

nur lecker sind, sondern sich auch hervorragend zur

Dekoration eignen. Dazu passen Naturmaterialien wie

Baumscheiben, Blätter, Moos, Samenkapseln, Kastanien,

Bucheckern, Efeu oder Tannenzapfen. Ein leuchtendes

Orange, Beerentöne, dunkles Grün und unterschiedliche

Brauntöne sind die Farben des Herbstes.

Getrocknete Blüten wie Hortensien und Sonnenblumen

bringen einen Hauch Sommer zurück. Dazu ein Feuerkorb

mit knisternden Holzscheiten vor der Terrassentür,

und die hyggelige Jahreszeit ist eingeläutet.

Bringen Sie Licht auf den Tisch und vertreiben Sie die

dunkle Jahreszeit mit Kerzen in allen Formen und Farben.

Filigrane Lichterketten im Blumenschmuck oder

unter Glasglocken geben dem Abend etwas Magisches.

Dazu schweben herrliche Düfte im Raum aus Deckelgläsern

mit Zimt, Nelken, Kardamom, Muskatnuss und

getrockneten Orangenscheiben, die an vergangene

Weihnachten erinnern.

Neben dem klassischen Rot und Grün sind edles Weiß,

Gold oder Silber ebenso festlich. Dazu passen Dekorationen

mit Mini-Weihnachtssternen, Amaryllis, Kamelien

oder Christrosen.

Foto: AdobeStock © Pixel-Shot

Foto: AdobeStock © Pixel-Shot

Foto: AdobeStock © Still & Motion

Foto: AdobeStock © Yulia

Foto: AdobeStock © pilipphoto

DAS GENUSS-MAGAZIN 121


KONTAKTADRESSEN

Einkaufen mit Genuss

A

Achimer Stadtbäckerei

Stadt Café Obernstraße

Obernstraße 61

28832 Achim

04202-954553

garde-dergutebaecker.de

B

Baalk Backbord

Verdener Straße 77, 04202-9526290

Marktpassage, 04202-9554170

Bremer Straße 56, 04202-522500

28832 Achim

baalk-backbord.de

Bäckerei Barnstorff

Verdener Straße 2

28832 Achim

04202-9527988

baeckerei-barnstorff.de

Bäckerei Orlamünde

Verdener Straße 74

28832 Achim

04202-5232266

orlamuende.de

Bäckerei Rotermundt

Etelser Bahnhofstraße 15

28832 Achim

04235-9573510

baeckerei-rotermundt.de

Bäckerei Weymann

Margarete-Steiff-Allee 1

28832 Achim

04202-7640560

baeckerei-weymann.de

Bäckermeister Haferkamp

Uphuser Heerstraße 53

28832 Achim-Uphusen

baeckermeister-haferkamp.de

BBM Baumärkte

Margarete-Steiff-Allee 1

28832 Achim

04202-910350

achim.bbm-baumarkt.de

Bio-Hofladen Kampe

Glockenstraße 24

28857 Syke Barrien

04242-5976355

hofladen-kampe.de

Biohof Schumacher

Deichstraße 1

27321 Emtinghausen

04295-719013

biohof-schumacher.de

Bioland Imkerei Büttelmann

Lange Straße 39

Vorwerk bei Ottersberg

04288 3005423

imkerei-buettelmann.de

Bioland Schäferei Trinler

Hollen 23

27327 Martfeld

0173-7452626

Bioland-Hof Böse-Hartje

Groß Eißel 26

27321 Thedinghausen

04204-689111

biohof-boese-hartje.de

Blumen Bruns

Bahnhofstraße 36

28832 Achim

0420270297

Borgfelder Milchmanufaktur

Borgfelder Landstraße 4

28357 Bremen

0176-23231833

borgfelder-milchmanufaktur.de

Brünings Scheune

Landstraße 22

28870 Fischerhude

04293-789640

bruenings-scheune.de

Buchhandlung Hoffmann

Obernstraße 44

28832 Achim

04202-523392

buecher-hoffmann.de

Bücherwurm Buchhandlung

Herbergstraße 12

28832 Achim

04202-82166

buecherwurm-achim.de

D

Das Gemüseabo

Brocksfeld 7

27313 Dörverden

0 42 34-9425790

gemueseabo.com

Deelsener Milchtankstelle

Brammer Weg 3

27308 Kirchlinteln

04236-9430137

Der Blumenladen Hartmann

Jan & Kai Hartmann GbR

Obernstraße 4

28832 Achim

04202-82780

der-blumenladen-hartmann.de

Dodenhof Posthausen

Posthausen 1

28870 Ottersberg

04297-30

dodenhof.de

Dubrow‘s Bio-Obstgut

Gut-Donnerstedt 4

27321 Thedinghausen

bio-obstgut.de

E

E-Center Schieweck

Bierdener Kämpe 1

28832 Achim

04202-522820

EDEKA Behrens

Am Lahof 3

28832 Achim

04202-70208

F

FachWerk

Verdener Straße 65

28832 Achim

04202-504650

fachwerk-achim.net

Fleischerei Mindermann

Obernstraße 32

28832 Achim

04202-2139

fleischerei-mindermann.business.site

Fleischerei Spanuth

Bremer Straße 35

27299 Langwedel-Etelsen

04235-2206

fleischerei-spanuth.de

frischeKISTE

An der Wassermühle 20

28857 Syke

04242-7978

www.frischekiste.de

G

Gartenbaubetrieb Wurthmann

Wechold 31

27318 Hilgermissen

04255-386

Gärtnerei Parzival-Hof

Quelkhorner Landstraße 2-3

28870 Ottersberg-Quelkhorn

leben-arbeiten.de

Getränke Dittmer

Am Hilgenberg 5

28832 Achim

04202-2682

getraenke-dittmer.de

Grillfeuer BBQ

Industriestraße 10

28876 Oyten

04207-9878983

grillfeuer-bbq.de

122 DAS GENUSS-MAGAZIN


H

Hof Bünkemühle & Hofkäserei

Helzendorf 33

27333 Warpe

04251-2559

rzbderboven.de

Hof Hahnenfelde

Hahnenfelder Weg 1

28844 Weyhe-Lahausen

04203-9934

hahnenfelde.de

Hof Holste

Ortende 5

27327 Martfeld

04255-358

hof-holste.eu

Hof Meyerholz

Holzbaden 34

Achim-Baden

04202-9108139

hof-meyerholz.de

Hof Schröder

Donnerstedter Dorfstraße 2

27321 Thedinghausen

04204-456

hof-schroeder-thedinghausen.de

Hofladen Brigitte Brüning

Lahauser Straße 41

28844 Weyhe-Lahausen

04203-6558

Hofladen Früchtenicht

Völkerser Landstraße 45

27299 Langwedel-Völkersen

04232-7927

Hol‘ab! Getränkemarkt

Industriestraße 13, 04202-910724

Obernstraße 97, 04202-8905

Steinweg 2, 04202-63578

28832 Achim

holab.de

K

Klangens Hof

Höperhöfen 15

27367 Bötersen

01511-4076323

klangens-hof.de

Klein aber Feinkost

Heilbronnstraße 11

28832 Achim

04202 - 9505350

kleinaberfeinkost.de

L

Landschlachterei Tödter

Hintzendorf-Mitteldorf 15

28870 Ottersberg

04297-250

Landschlachterei Warmer

Bremer Straße 54

28832 Achim

04202-2132

landschlachterei-warmer.de

Lunser Land-Lädchen & Café

Kirchweg 1

27321 Thedinghausen

04204-689982

hof-peters-lunsen.de

M

Marmeladen-Schmie.de Schwarme

In der Heide 4

27327 Schwarme

04258-595

marmeladen-schmie.de

Mosterei Finkenburg

Eißeler Finkenburg 1

27321 Thedinghausen

04204-1499

mosterei-finkenburg.de

R

REWE Hauptig GmbH

Verdener Straße 2

28832 Achim

04202-4641

REWE Markt GmbH

Am Schmiedeberg 25

28832 Achim

04202-6378470

Röpers Hof

Am Kirchweg 6

27383 Wohlsdorf

roepers-hof.de

S

Sam Urban Baker

Wümme-Bäckerei Sammann

Große Straße 41, 04207-667872

Rosa-Luxemburg-Straße 1, 04207-9113888

28876 Oyten

sam-urbanbaker.de

Schäfer‘s Brot und Kuchen

Am Lahof 3

28832 Achim

04202-7650011

schaefers-brot.de

Schumachers Biohof

Katrepeler Landstraße 56a

28357 Bremen-Borgfeld

0421-2007911

schumachers-biohof.de

SelFair Gesund & Unverpackt

Lüneburger Straße/Vor dem Steintor 187

28203 Bremen

selfair.de

Siemer`s Hofladen

Böttcherei 10

28844 Weyhe-Leeste

0421-803623

siemers-hofladen.de

Starke Bäcker

Obernstraße 71

28832 Achim

starke-baecker.de

U

Ueser Blumenkorb

Ueser Feldstraße 12

28832 Achim

04202-84141

ueser-blumenkorb.de

W

Wehrhahn Öfen I Fliesen I Outdoorküche

Auf den Mehren 52

28832 Achim

04202-2392

wehrhahn-online.de

Weinhaus alte Mühle

Asmusstraße 2

28832 Achim

042027677330

weinhaus-achim.de

DAS GENUSS-MAGAZIN 123


Restaurants, Cafés & Catering

A

Adriatic Grill und Fisch Restaurant

Obernstraße 104

28832 Achim

04202-8887901

adriatic-achim.de

Ali Baba

Obernstraße 115

28832 Achim

04202638761

Alte Feuerwache Achim

Am Marktplatz 1

28832 Achim

04202-9889563

altefeuerwache-achim.de

Atrium Café I Bar I Restaurant

Obernstr. 38

28832 Achim

04202-63377

atrium-achim.de

B

Baalk Backbord KG Achim-Baden

Verdener Str. 77

28832 Achim

04202-9526290

baalk-backbord.de

Baalk Backbord KG Marktpassage

Obernstraße 45

28832 Achim

04202-9554170

baalk-backbord.de

Bollener Dorfkrug

Bollener Landstraße 38

28832 Achim

04202-2311

bollener-dorfkrug.de

Browiede

Hafenstraße 6

27337 Blender-Intschede

04233-349

browiede.de

C

Café im Clüverhaus

Große Kirchenstraße 1

28832 Achim

04202-953999

waldheim-werkstaetten.de

Carpaccio

Obernstraße 2

28832 Achim

04202-2264

Cater Guide Mathias Seidel

Desmastraße 3-5

28832 Achim

04202-990256

caterguide.de

D

Da Vito

Obernstraße 96

28832 Achim

04202-881300

da-vito-achim.de

Daisy‘s Diner

An der Autobahn 2

28876 Oyten

04207-4884

daisys-diner.de

Damascus Schawarma und Falafel

Obernstraße 29

28832 Achim

Das kleine Café

Syker Straße 4

27321 Thedinghausen

04204-5035

Deichkind

Bollener Dorfstraße 60

28832 Achim

04202-3586

bollen-deichkind.de

Die Kastanie

Kulinarische Kultur

Hollen 30

27327 Martfeld

04255-1594

diekastanie.de

E

Eiscafé Capri

Herbergstraße 12

28832 Achim

04202-882187

eiscafecapri.com

Eiscafé La Delizia

Bahnhofstraße 2

28832 Achim

04202-7650233

eiscafe-la-delizia.de

EL SERRATTO Ristorante & Pizzeria

Uphuser Heerstraße 35

28832 Achim-Uphusen

04202-5232382

el-serratto.de

F

Fährhaus am Streek

Streekweg 12

27321 Thedinghausen

04204-7184

faehrhaus-am-streek.de

French Connection Baguetterie Crêperie

Obernstraße 16

28832 Achim

04202-84680

G

Garde - Der Gute Bäcker

Obernstraße 61

28832 Achim

04202-954553

garde-dergutebaecker.de

Gasthaus Gerken

Uphuser Heerstrasse 55

28832 Achim

04202-51977

gasthaus-gerken.de

Gasthaus Holschenböhl

Zum Holschenböhl 2

27321 Emtinghausen

04295-248

holschenboehl.de

Gasthof Zur Linde

Grüne Straße 3

28832 Achim

04202-2364

meyer-bierden.de

Gastro im KASCH

Kulturhaus Alter Schützenhof e.V.

Bergstraße 2

28832 Achim

04202-5118830

kasch-achim.de

Gieschens Hotel

Obernstr. 12

28832 Achim

04202-88480

gieschens-hotel.de

Goldene Drachenburg

Herbergstr. 14

28832 Achim

04202-3705

H

Hirtenhaus

Marsch-Anna Weg 1

28832 Achim

04202-2082

marsch-anna-achim.de

Hofcafé Peters

Kirchweg 1

27321 Thedinghausen

04204-689982

hof-peters-lunsen.de

Hotel Bootshaus

Uesener Weserstraße 17

28832 Achim

04202-51980

hotel-bootshaus.de

Hotel Landhaus Wesermarsch

Verdener Strasse 114

28832 Achim-Baden

04202-97710

landhaus-wesermarsch.de

Hotel und Restaurant Haberkamp

Uphusener Dorfstraße 1

28832 Achim

04202-96460

haberkamp.info

124 DAS GENUSS-MAGAZIN


Hotel Restaurant Schulz

Uphuser Heerstraße 76

28832 Achim

04202-96400

hotel-schulz-uphusen.de

I

Intscheder Bauernhof-Eis

Eismanufaktur & Café

An der Aue 16

27337 Blender-Intschede

04233-94040

intscheder-bauernhofeis.de

Ivo‘s Steakhouse

Paulsbergstraße 27

28832 Achim

04202-5218191

ivos-steakhaus.de

J

Jet Pizza Service

Alte Dorfstraße 11

28832 Achim

04202-8922

jet-pizza-service-achim.de

K

Klenke`s Gasthaus

Herrenkamp 2

27299 Langwedel

04232-265

klenkes-gasthaus.de

Kojote Achim

Verdener Straße 37

28832 Achim

04202-5199015

kojote-achim.de

Kombüse Kochschule & Events

Bahnhofsstraße 2

28832 Achim

04202-51980

L

Landhaus Wesermarsch

Verdener Landstraße 114

28832 Achim

04202 97710

landhaus-wesermarsch.de

Les Amis

Borsteler Landstraße 5

28832 Achim

04202 523924

les-amis.9gg.de

M

Mangia & Bevi bistrorante | eiscafè

Obernstraße 116

28832 Achim

04202-5235885

mangiaebevi.jimdofree.com

McDonald‘s Eckstein

Margarete-Steiff-Allee 4

28832 Achim

04202-7650699

mcdonalds-eckstein.de

Mito Sushibar& Lieferservice

Obernstraße 45

28832 Achim

04202-8884010

MUNDFEIN Pizzawerkstatt Achim

Obernstraße 6

28832 Achim

04202-8888567

mundfein.de/achim.html

P

Partyservice Artischock

Am Westerfeld 43

28832 Achim

0176-72433854

partyservice-artischock.de

PizzaBlitz

Zum Achimer Bahnhof 31

28832 Achim

04202-767574

pizzablitz.de

Pizzeria Bellini

Bahnhofstraße 2

28832 Achim

04202 522171

pizzeria-bellini.de

Q

Quensell’s Schnellrestaurant

& Partyservice

Verdener Straße 171

28832 Achim

04202-768789

quensells.de

R

Restaurant Carpaccio

Obernstraße 2

28832 Achim

04202- 2264

Restaurant Meteora

Am Freibad 20

28832 Achim

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Restaurant Santorini

Bergstraße 111

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04202-4949

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Restaurant Wachtelkönig

Roedenbeckstraße 55

28832 Achim

04202 974020

wachtel-koenig.de

Restaurant Weserterrassen

Weserblick 6

28832 Achim

04202-71067

www.restaurant-weserterrassen.de

Ristorante Pizzeria Davide

Zum Achimer Bahnhof 7

28832 Achim

04202-1801

ristorante-davide.eatbu.com

ROMANCE Restaurant am Schloss Erbhof

Braunschweiger Straße 1

27321 Thedinghausen

04204-6896696

www-romance-erbhof.de

S

Starke Bäcker Achim

Obernstraße 71

28832 Achim

04202-9546211

starkebaecker.de

Sunny Asia Bistro

Obernstraße 43

28832 Achim

04202-9880943

T

Tadim Restaurant

Friedrichstraße 29

28832 Achim

04202-9106969

Teig & Zeug Achim

Lerchenstraße 12b

28832 Achim

04202-9889889

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W

Waldschänke Bahlum

Syker Straße 89

27321 Emtinghausen

04295-236

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Waldschlösschen Daverden

Hauptstraße 150

27299 Langwedel

04232-934950

waldschloesschen-daverden.de

Wohnzimmer Achim

Obernstraße 31

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DAS GENUSS-MAGAZIN 125


Rund um die Eigenversorgung

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AngelCenter Verden

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Angelshop Verden

Im Burgfeld 4

27283 Verden

04231-8704980

angelshop-verden.de

Anglerverein Achim e.V.

Achimer Bruch 9

28832 Achim

04202-61969

anglerverein-achim.de

Fisherman´s Partner, Angler-Fachmarkt

Westerfeld 17

28844 Dreye

0421-5798471

fishermans-partner.eu

Räucherei Spannhake

Lunser Brink 1

27321 Thedinghausen-Lunsen

04204-1347

IMKERN

Imkerverein Achim e.V.

imkerverein-achim.de

Kontakt: Eckhard Jäger, 04207-688340

Imkereibedarf Berndt

Bi`n Tegelplatz 5e

28307 Bremen

0421-2582660

imkereibedarf-berndt.de

Imkereibedarf Heinrich Holtermann KG

Scheesseler Straße 12

27386 Brockel

04266-93040

holtermann-shop.de

GEFLÜGEL

Geflügelzüchterverein Achim

und Umgegend von 1892 e.V.

Badener Dorfstraße 33

28832 Achim

gzv-achim-1892.jimdofree.com

Kontakt: Heinz-Hermann Huhs 04202 -

70729, meisterhuhs@we.de

JAGD

Jägerschaft des Landkreises Verden e.V. /

Hegering Achim

jaegerschaft-verden.de/hegeringe/achim

Kontakt: Hegeringleiter Dr. Horst Losch,

0171-1694637, hegeringachim@drlosch.de

OBST UND GEMÜSE

Erdbeerhof Schröder

Donnerstedter Dorfstraße 2

27321 Thedinghausen

04204-456

erdbeerhof-schroeder.de

Kleingärtnerverein Achim e.V. -

Abendfrieden & Auf dem Plan

Potsdamer Straße 75

28832 Achim

kleingartenverein-achim.de

Kontakt: Silke Struckmeyer, 04202-522884

Schröder Baumschulen

Rieder Str. 127

27321 Thedinghausen

04204-432

schroeder-baumschulen.de

Streuobstwiese Achimer Marsch

Zur Achimer Marsch

28832 Achim

streuobstwiese-nabu-achim.de

Kontakt Ulrich Ringe, 04202-3151

ulrich.ringe@ewetel.net

Kontakt Hans-Dieter Pöhls, 04202-6838

poehls@fichtenhof.de

ÖLE

Wesermühle

Mühlenweg 34

27321 Thedinghausen

04233-6529944

wesermuehle.com

TIERFUTTER UND GARTENBEDARF

Heidesand Raiffeisen-Warengenossenschaft

eG Scheeßel

Industriestraße 19

Achim-Baden

04202-70066

heidesand.de/landhandel/achim-baden/

Mühle Meyer

Futtermittel und Gartenbedarf

Embser Dorfstraße 13

28832 Achim

04202-2206

muehle-meyer.de

Raiffeisen-Markt Thedinghausen

Auf dem Rövekamp 11

27321 Thedinghausen

04204-6898371

raiffeisenmitte.de/Home/standorte/

thedinghausen

NETZWERKE UND INFORMATION

Bioland e.V. Landesverband Niedersachsen/Bremen

Bahnhofstraße 15

27374 Visselhövede

04262-95900

bioland.de/niedersachsen/bremen

LandFrauen im Kreisverband Verden e.V.

kreislandfrauen-verden.de

Kontakt: 04202-81773

info@kreislandfrauen-verden.de

Landwirtschaftskammer Niedersachsen

Außernstelle Verden

Lindhooper Str. 61

27283 Verden

04231-9276-0

lwk-niedersachsen.de

Niedersächsisches Landvolk

Kreisverband Rotenburg-Verden e.V.

Lindhooper Str. 61

27283 Verden

04231-92630

landvolk-row-ver.de

Kompetenzzentrum Ökolandbau

Niedersachsen

Bahnhofstraße 15b

27374 Visselhövede

04262-959300

oeko-komp.de

Hier finden Sie Bauernhöfe,

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www.mein-bauernhof.de

Küchenplanung

Achimer Werkstätten G. Lagerpusch KG

Max-Planck-Straße 13

28832 Achim

04202-4747

www.stehodersitz.de

Einrichtungshaus Osmers

Obernstraße 125-127

28832 Achim

04202-2002

www.einrichtungshaus-osmers.de

Blumen und (Tisch-) Deko

Blumen Bruns

Bahnhofstraße 36

28832 Achim

0420270297

Der Blumenladen Hartmann

Jan & Kai Hartmann GbR

Obernstraße 4

28832 Achim

04202-82780

der-blumenladen-hartmann.de

Ueser Blumenkorb

Ueser Feldstraße 12

28832 Achim

04202-84141

ueser-blumenkorb.de

126 DAS GENUSS-MAGAZIN


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Achimer Werkstätten G. Lagerpusch KG 117

Axa Versicherungen Falko Zill 111

Biofleisch Claus Gribbohm 41

Blumen Helmut 32-33

Bollener Dorfkrug 55

Bremische Volksbank 4

Brotmanufaktur Stadtländer 30-31

Brünings Scheune 41

Buchhandlung Hoffmann 45

Café im Clüverhaus 52

Daisys Diner 51

De Kaasboer Kaas & Feinkost 34

Dodenhof Genießerwelt 46-47

Der Blumenladen Hartmann 11, 40

Dubrow's Bio-Obstgut 20

EDEKA-Center Schieweck 44

Einrichtungshaus Osmers 116

Eiscafé Capri 50

Endrussat, Jobs & Partner mbB 127

EOs Kräuter & Gewürze 76

Erdbeerhof Schröder 14-15

Fährhaus am Streek 54

Fisch Wrede GmbH 35

Freustil Immobilien GmbH 74

frischeKISTE 17

Gartenbaubetrieb Wurthmann 21

Gastro im KASCH 53

Hof Meyerholz 16

"Hol' ab!" Getränkemarkt

U4

Holzofenbäckerei Ripken 37

Hotel und Restaurant Haberkamp 51

Intscheder Bauernhof-Eis 49

Klangens Hof 18-19

Kreissparkasse Verden - GS Achim 61

Landschlachterei Wolters 38-39

Marmeladen-Schmie.de 97

Meeresdelikatessen Leineweber 36

Mosterei Finkenburg 71

Mühle Meyer 79

Räucherei Spannhake 83

Restaurant Weserterrassen

U2

REWE Hauptig 43

ROMANCE - Restaurant am Schloss Erbhof 50

Stadt Achim

U3

Stadtwerke Achim 88

Streuobstwiese Achimer Marsch 72-73

Weinhaus alte Mühle 11,42

Impressum

HDW.VERDEN

Agentur · Druck · Verlag

Auflage: 8.000

Anita-Augspurg-Platz 7

27283 Verden

Telefon 04231 8000-0

www.hdw-verden.de

Herausgeber: Harald Nienaber (v.i.S.d.P.)

Projektleitung: Christina Hartmann

Grafik: Jana Carspecken, Alana Flint, Maximilian

Englisch

Redaktion: Claudia Schneider

Fotografie: Björn Hake, Hauke Müller (Titelfoto), sonstige

Bildquellen sind bei den Aufnahmen angegeben

Stand: Oktober 2021

Die Zeitschrift und alle in ihr enthaltenen Beiträge

und Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt.

Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des

Urheberrechts ist ohne Zustimmung des Verlages

unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen,

Übersetzungen, Mikroverfilmungen

und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronischen

Systemen.

Urheberrechte der von Schrift & Bild Nienaber konzipierten

Anzeigen liegen beim Verlag. Die einzelnen

Beiträge geben die Meinung des Autors, nicht

unbedingt der Redaktion wieder. Für unverlangt

eingesandte Manuskripte wird keine Haftung übernommen.

Rücksendung kann nur dann erfolgen, wenn

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