20.11.21 Lindauer Bürgerzeitung

achja23

LINDAUER

Bürgerzeitung

mit Amtsblatt der Stadt Lindau (B)

20. November 2021 · Ausgabe KW 46/21 · an alle Haushalte

ANSICHTEN

Leopold

Kreitmeir,

Mediaberater

Lindauer

Bürgerzeitung

Alle Jahre wieder... ist es

inzwischen zu einer

schönen und erfolgreichen

Aktion geworden, dass die

BZ in Zusammenarbeit mit

ihren Partnern den Jahresplaner

fürs kommende Jahr

auflegt. Den gibt es in einem

handlichen Format und als

großen Wandplaner.

Die kleine BZ-Jahresübersicht

2022 haben wir für Sie

in der Mitte dieser Ausgabe

eingeheftet.

Den großen Wandplaner

dürfen sich alle Interessenten

ab 22. November gern im

Lindaupark kostenlos

abholen.

Auch in diesem Jahr können

wir dank unserer Werbepartner

unseren Lesern die

BZ-Planer wieder kostenlos

zur Verfügung stellen.

Wir bedanken uns sehr

herzlich bei unseren

Inserenten und bei allen,

die uns behilflich waren,

die wichtigsten lokalen

Termine des kommenden

Jahres zusammen zu stellen.

So haben wir für Sie bereits

viele wichtige Dinge

markiert und Sie können

sich ganz auf den Eintrag

Ihrer persönlichen Termine

in den BZ-Jahres-Info-

Urlaubs- und Genuss-

Planer konzentrieren.

Uns ist klar, dass der weitere

Verlauf der Corona-Pandemie

nicht vorhersehbar

ist und sich deshalb das

Planen von Veranstaltungen

mehr als schwierig

gestaltet. Also hoffen und

glauben wir dran, dass

nächstes Jahr wieder ein

Jahr mit vielen, tollen Veranstaltungen

werden

kann.

Und ein Tipp von meiner

Mediaberater-Kollegin

Gisela Hentrich:

Ab jetzt sorgen einzigartige

Meistergestecke in vielen

Blumenläden und Gärtnereien

für Winter- und

Adventszauber.

Mehr Platz für Autos der Anwohner

Stadtrat beschließt umfassendes Parkkonzept für Lindau an verschiedenen Standorten

450 neue Parkplätze auf dem

Bauhofgelände, eine Ausweitung

der Anwohnerparkzonen auf der

Insel und der vorläufige Weiterbetrieb

der Park & Ride-Plätze im

Vierlindenquartier und in Zech

sind die zentralen Punkte des

Parkkonzepts für Lindau im kommenden

Jahr. Zudem soll auf der

Hinteren Insel interimsweise eine

Quartiersgarage entstehen.

Die Regelungen im Einzelnen:

Insel

Die Stadträte haben die Anwohnerparkzonen

erweitert.

Somit stehen ab dem Barfüßerplatz

inklusive Schrannenplatz

ungefähr 250 Parkplätze

auch tagsüber ausschließlich

für Bewohner mit Sonderparkrecht

und Inhaber von Ausnahmegenehmigungen

zur

Verfügung. Die Anwohner

können weiterhin mehr als ein

Sonderparkrecht pro Haushalt

bekommen.

Auf Antrag von Stadtrat

Freiberg wurde beschlossen,

dass der Bereich am Kirchplatz

zwischen den Kirchen tagsüber

von Bewohnern mit Sonderparkrecht

nicht mehr genutzt

werden darf. Diese Parkplätze

sind ausschließlich für

die Allgemeinheit vorgesehen.

Die Höchstparkdauer dort beträgt

wie gehabt 90 Minuten.

Regelungen für verschiedene

Standorte: Die Lindauer Stadträte

haben jetzt ein umfassendes

Parkkonzept beschlossen.

BZ-Foto: Stadtverwaltung, Tarja Prüss

Auf dem ehemaligen Bauhofgelände sollen ungefähr 450 Stellplätze entstehen. Die vorhandenen

Gebäude werden abgerissen. Die Parkplätze liegen in unmittelbarer Inselnähe.

Hintere Insel

Dort wird es ungefähr 245

Stellplätze hinter einer Schrankenanlage

für Bewohner und

Beschäftigte geben. Auch für

Besucher, Kunden und Patienten

der Einrichtungen gibt es

etwa 30 Parkplätze auf der

Hinteren Insel.

Bauhof-Gelände

Auf dem ehemaligen Bauhofgelände

sollen ungefähr

450 Stellplätze entstehen. Dazu

werden die vorhandenen

Gebäude abgerissen. Die Parkplätze

liegen in unmittelbarer

Inselnähe, sodass derzeit noch

kein Shuttle notwendig scheint.

Sie dienen auch dazu, die wegfallenden

Parkplätze auf dem

ehemaligen Cofely-Areal (Vierlinden-Quartier)

sowie die

möglicherweise wegfallenden

Parkplätze auf der Blauwiese

zu ersetzen.

Parkplatz Zech

Der Parkplatz auf dem ehemaligen

Hartplatz in Zech

wird noch vorübergehend weiterbetrieben.

Dort sollen

Wohnmobile und Langzeitparker

stehen. Zuletzt hatte

sich unter anderem die Vorstandschaft

der TSG Zech für

den Fortbestand ausgesprochen.

Die Schüttstelle, die bislang

am Jugendtreff Fresh

stand und dort störte, wird ans

Ende des Parkplatzgeländes

(Richtung „Brauner Hund“)

verlegt. Dazu wird ein

Schmutzwasseranschluss vom

Kanal im Geh- und Radweg

zum Hartplatz ins Vereinsgelände

gelegt. Die Firma Rhomberg

ist bereit, den Zufahrtsweg

über ihr Gelände weiterhin

an die Stadt zu vermieten.

Der vorübergehende Weiterbetrieb

des Parkplatzes wurde

notwendig, weil vermutlich

2023 die Blauwiese wegen des

Baus der Mittelschule wegfällt.

Zum Parkplatz in Zech wurde

zudem eine Bürgerbeteiligung

beschlossen.

BZ-Foto: Stadtverwaltung Lindau, Bilal Altiparmak

Vierlinden-Quartier

(ehemals Cofely)

Auf dem ehemaligen Cofely-

Gelände hat die Stadt 280

Parkplätze eingerichtet. Ursprünglich

sollte die Nutzung

Ende Oktober 2021 enden.

Jetzt hat der Stadtrat beschlossen,

das Grundstück auch weiterhin

anzupachten. Erst

wenn der dortige Investor mit

dem Bau von Wohnungen beginnt,

fallen die Parkplätze

weg. Dies ist frühestens im Juli

kommenden Jahres der Fall.

Karl-Bever-Platz

Für den Karl-Bever-Platz soll

bald eine Lösung präsentiert

werden. Bis auf weiteres bleibt

er in der vorhandenen Form

erhalten. Allerdings werden

die Jahreskarten nur noch befristet

bis September 2022 ausgegeben.

Shuttleverkehr

Auch im kommenden Jahr

soll ein Busshuttle die Parkplätze

Vierlinden-Quartier

und Blauwiese an die Heidenmauer

anbinden. Der Bus fährt

vom 1. April bis 30. September

jeweils zwischen 9 und 22 Uhr

im 15-Minuten-Takt.

Jürgen Widmer

Erscheinungstermine

Ihre nächsten BZ erscheinen

Samstag, 04.12.2021

Samstag, 18.12.2021

lindauer_buergerzeitung

▶ Asklepios Klinik Lindau

stellt medizinisch nicht dringende

Eingriffe zurück und verschärft die

Besuchsregeln auf 2G-plus S. 13

In dieser Ausgabe

mit der Seite:

Aus dem Stadtrat

▶ Aktion „Herzenswünsche“ Lindau

hofft auch in diesem Jahr auf viele Unterstützer,

die gern Herzenswünsche bedürftiger

Menschen erfüllen möchten S. 16


2 20. November 2021 • BZ Ausgabe KW 46/21

AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B)

Start für erste Drei-Länder-S-Bahn am Bodensee

Grenzüberschreitende Linie nimmt im Dezember zwischen Rorschach und Lindau-Insel Fahrt auf

Nun wird eine echte „S-Bahn-

Bodensee“ Wirklichkeit. Die

erste trinationale S-Bahn wird

von Rorschach nach Lindau

fahren. Ab 12. Dezember wird

es an den Wochenenden alle

zwei Stunden eine umsteigefreie

Zugverbindung zwischen

Rorschach und Lindau-Insel

geben.

Lindau beschließt Klimaneutralität bis zum Jahr 2035

Experten des Klimabeirates bestätigen: Jetzt ist Handeln dringend notwendig

Der Klimabeirat gab jetzt ein

klares Signal an den Stadtrat:

Lindau soll bis zum Jahr 2035

klimaneutral werden. In seiner

letzten Sitzung des Jahres diskutierte

der Klimabeirat intensiv

über die Begriffe und Ziele

der Klimaneutralität.

Drei musikalische Projekte bekommen 20.000 Euro

Jury vergibt diesjähriges Lindauer Jugendbudget online - Jugendliche haben ein Jahr Zeit für Projektumsetzung

Das Lindauer Jugendbudget

mit einer Gesamtsumme von

20.000 Euro wird in diesem

Jahr an drei verschiedene Projekte

vergeben. Bei allen drei

Projekten geht es um Musik.

Eigentlich hätten Jugendliche

bei der Jugendwerft abstimmen

sollen, welche Projekte mit den

20.000 Euro gefördert werden.

Wegen der anhaltend kritischen

Pandemielage musste die

Jugendwerft, die am 16. November

stattfinden sollte, abgesagt

Die neue S7 wird nur in St. Margrethen,

Bregenz und Lindau-

Reutin halten, angepeilt ist eine

Fahrtzeit von 30 Minuten.

Zusammen mit den Eurocity

Zügen Zürich – München zwischen

St. Margrethen und Lindau-Reutin

wird es an Samstagen

und Sonntagen somit einen

exakten Stundentakt geben.

Möglich wird das durch

die Zusammenarbeit der Bundesbahnen

aus Deutschland,

Österreich und der Schweiz.

Überblick über die Angebote

rund um den See

Bislang war es für Bahnreisende

schwierig, sich einen

Überblick zu verschaffen, da

jedes Anrainerland seine eigenen

Tarife und Fahrpläne hat.

Mit der neuen Webseite s-

bahn-bodensee.com führt alle

Angebote zusammen: Bus und

Bahn, Fähren und Katamaran.

Dem einen oder anderen Zuhörer

in der öffentlichen Sitzung

mag es zuerst wie akademische

Wortklauberei erschienen sein.

Bei der intensiven Diskussion

zu „klimaneutral“ oder „CO2-

neutral“ zeigte sich jedoch,

dass eine klare Definition notwendig

ist. Am Ende jedenfalls

gab es dann auch ein eindeutiges

Votum des Gremiums: „Klimaneutralität“

nach dem Klimaschutzgesetz

der Bundesregierung,

das am 24. April im

Bundestag beschlossen wurde.

Das bedeutet, dass nur noch

so viel Treibhausgas ausgestoßen

wird, wie von der Natur

wieder aufgenommen werden

kann. Die Konzentration von

CO2 in der Atmosphäre soll

nicht mehr zunehmen. Im Gegensatz

zum Ziel der Treibhausgasneutralität

2045 auf Bundesebene

steht der Klimabeirat

hinter der Empfehlung, dass

Lindau bereits zehn Jahre früher

klimaneutral werden soll,

also 2035.

werden. Stattdessen tagte eine

Jury aus Vertretern von Kulturund

Jugendorganisationen, der

Offenen Jugendarbeit sowie Jugendbeauftragte

der lokalen

Parteien virtuell. “Es war angesichts

der aktuellen Lage die beste

Entscheidung, das digital zu

machen”, sagte Theresa Berschl

von der Offenen Jugendarbeit

Lindau. Bis zum 11. Oktober

hatten die Jugendlichen Zeit,

Projekte einzureichen, die sie

lokal umsetzen wollen und für

die sie Geld brauchen.

Support your local Bands will lokalen Musikerinnen und Musiker

eine Bühne bieten.

Bild: Stadtverwaltung Lindau

Möglich wird das, weil sich

Vertreter von SBB, ÖBB, DB sowie

den Verkehrs und Tarifverbünden

mit Thurbo zusammengeschlossen

haben.

Die Initiative Bodensee-S-

Bahn, die sich seit Jahren für

eine grenzüberschreitende Bodensee-S-Bahn

einsetzt, begrüßt

diesen ersten Schritt in

Richtung einer durch alle drei

Bodenseeanrainerstaaten verkehrenden

S-Bahn ausdrücklich.

WEBSEITE:

https://s-bahn- bodensee.com

Tarja Prüss

Die LUV Junge Kirche Lindau

beantragt 4.000 Euro für

Tontechnik, um Partys für unter

16-jährige im Kiez zu veranstalten.

Eddic (20 Jahre, Auszubildender)

und Emma (17 Jahre,

Schülerin) wollen ein kleines

Tonstudio im Jugendzentrum

Xtra aufbauen. Dafür beantragen

sie 5.000 Euro. Und

“Support your local bands”

möchte Konzertmöglichkeiten

für junge regionale Nachwuchsbands

im Jugendzentrum

Xtra schaffen. So könnten

junge Bands erste Erfahrungen

auf der Bühne machen.

Da die Jury nicht mehr Geld

vergeben kann als im Fördertopf

liegt, entschied sie, die

20.000 Euro wie folgt aufzuteilen:

4.000 Euro gehen an die

U16 Partys, 5.000 Euro gehen

an das Tonstudio für Jugendliche,

11.000 Euro gehen an

„Support your local Bands“.

“Alle drei Projekte sind unbedingt

unterstützungswürdig”,

so Bürgermeisterin und

Jurymitglied Katrin Dorfmüller.

“Beim dritten Projekt ist

auch mit 11.000 Euro schon

viel erreicht, damit Newcomer

Die neue S-Bahn-Linie S7 startet am 12. Dezember.

Das ist ein ambitioniertes,

aber wichtiges Vorhaben, für

das die Stadt Ressourcen einsetzen

muss, wie viele Experten

des Beirates bestätigten. Dass

das wirklich dringend ist, unterstrich

die Präsentation verschiedener

Szenarien durch

Klimabeirätin Kerstin Koenig-

Hoffmann und ihren Kollegen

Hans Georg Barth.

Für den Beschlussvorschlag

an den Stadtrat konnten wegen

der intensiven Diskussion keine

detaillierten Meilensteine

ausgearbeitet werden. Der Klimabeirat

folgte jedoch bei seinen

ersten Empfehlungen auch

den Maßnahmen, die die Bürgerinnen

und Bürger priorisiert

hatten. Diese hatten zwischen

dem 1. und 14. Oktober die

Möglichkeit, ihre Stimme über

die städtische Online-Beteiligungsplattform

https://beteiligung.stadtlindau.de

abzugeben.

In der Sitzung des Stadtrats

vom 27. Oktober wurde neben

der Zielsetzung „Klimaneutrales

Lindau 2035“ unter anderem

beschlossen, den Radverkehr

sowie die Wärmerückgewinnung

über das Abwasser zu

fördern und die Entwicklung

eines autoarmen Inselkerns

voranzubringen. Außerdem

empfiehlt der Klimabeirat, die

Auftrittsmöglichkeiten bekommen.”

Die Jugendlichen haben

jetzt ein Jahr Zeit, ihr Projekt

umzusetzen. Dass alle drei Anträge

mit Musik zu tun haben,

sei nicht unbedingt Zufall. „Sicherlich

spielt mit rein, dass es

in Lindau aktuell wenig Raum

Foto: Thurbo

für Musiker gibt. Das fängt bei

den Proberäumen an und geht

bis zum nicht vorhandenen

Tonstudio. Ein großer Vorteil

dieser drei Anträge ist auf jeden

Fall, dass die Jugendlichen nun

untereinander Kontakt schließen

und davon profitieren”, so

Berschl.

Tarja Prüss

Im Fundamt der Stadt Lindau (B) wurden in der Zeit vom 01.10.2021 bis

zum 31.10.2021 folgende Fundgegenstände abgegeben:

- Schlüssel

- Brillen/Sonnenbrillen

- einzelne Ohrringe

- Digitalkamera

- Schwimmweste

Stadt Lindau

(Bodensee)

- einzelne Hörgeräte

- Kerzenständer

- 2 Rucksäcke

- ein Smartphone

- Armbanduhr

Diese Gegenstände können vom Verlierer unter genauer Beschreibung des

Fundgegenstandes und des Verlustortes von Mo. bis Fr. 7.30 bis 12.30 Uhr

und Mittwoch von 14 bis 17.30 Uhr nach vorheriger Terminvereinbarung

abgeholt werden.

Tel: 08382/918-317, Fax: 08382/918-328, E-Mail: fundamt@lindau.de

Fahrräder werden bei der GTL verwahrt und registriert;

evtl. Rückfragen richten Sie bitte unmittelbar an die GTL,

Robert-Bosch-Str. 8, Telefon 08382 96410.

Die nächste öffentliche

Sitzung des Klimabeirates

findet am 10. Februar 2022

statt. Es können weiterhin

Vorschläge für den

Maßnahmenkatalog

eingebracht werden.

https://www.stadtlindau.

de/Bürger-Politik-

Verwaltung/Klimaschutz/

Klimabeirat/

Entscheidungen des Stadtrates

zukünftig auf Klimarelevanz

zu prüfen.

Alexandra Abbrederis


AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B) 20. November 2021 • BZ Ausgabe KW 46/21

Welches Angebot ist passend?

Mikromobilität in Lindau: Möglichkeiten für intermodale Wege schaffen

Auf der Grundlage des KliMo

(Klimafreundliches Lindauer

Mobilitätskonzept) will die

Stadt Lindau ihren Bürgerinnen

und Bürgern noch mehr

Angebote in Sachen Mobilität

machen. Dabei sollen sowohl

der Klima- und Umweltschutz

im Mittelpunkt stehen als

auch der Ablauf des Verkehrs

verbessert werden.

Kurz zum Hintergrund: Immer

mehr Angebote von neuen Formen

der Mobilität in Städten

und Gemeinden sowie das zunehmende

Bewusstsein für

Nachhaltigkeit verändern

nach und nach das Mobilitätsverhalten

der Menschen. Das

Auto verliert an Bedeutung

und der Fokus liegt mehr und

mehr auf intermodaler und zukunftsorientierter

Verkehrsplanung.

Auf diese Weise ergänzen

Sharing-Angebote der

Mikromobilität wie beispielsweise

Leihfahrrad, E-Tretroller

oder Roller klassische Verkehrsmittel.

Sie bieten außerdem

die Möglichkeit, die letzte

Meile zurückzulegen, also zum

Beispiel den Weg zwischen

Parkplatz (P+R) und Insel.

Dafür können E-Scooter ein

wichtiger Baustein sein. Insgesamt

sollen diese Angebote dazu

beitragen, dass Menschen

ihre Wege intermodal zurücklegen,

also mit mehr als einem

Verkehrsmittel. So soll Verkehr

verlagert und vermieden werden.

Außerdem sollen die damit

verbundenen flexibleren

Wege dafür sorgen, dass der

Verkehr stadtverträglicher ist.

Im vergangenen Juli startete

die Stadt Lindau mit einem

dreimonatigen Test der E-

Scooter. In den ersten und letzten

vier Wochen der Testphase

wurden die E-Scooter an 24

Stationen im Stadtgebiet angeboten,

als stationsbasiertes

Modell.

Zwischendurch wurde vier

Wochen lang ein Free Floating-

Modell erprobt, bei dem die E-

Scooter frei abgestellt werden

konnten. Zwar hatte das zu einer

größeren Flexibilität beim

Benutzen der E-Scooter beigetragen,

aber auch zu chaotischen

Situationen. Daher ist

die Stadt zu Gunsten eines sauberen

und geordneten Stadtbildes

wieder zum stationsbasierten

Modell übergegangen.

Im Moment prüft die Stadt,

ob in Lindau weitere Angebote

zur Mikromobilität wie Leihfahrräder,

E-Tretroller oder

Roller eingeführt werden sollen.

Wenn verschiedene Verkehrsmittel

miteinander verknüpft

und die jeweiligen Vorteile

genutzt werden, soll sich

das Gesamtverkehrsangebot

verbessern, die Abhängigkeit

vom eigenen Auto verringern,

eine höherwertige Mobilität

geschaffen und ein stadt- und

umweltverträglicherer Verkehr

erreicht werden.

E-Scooter, E-Tretroller, Leihfahrrad...

darum geht es bei einer

aktuellen Bürgerbeteiligung der

Stadt Lindau. Foto: Unternehmen Tier

Dazu gibt es aktuell eine

Bürgerbeteiligung. Alle Lindauerinnen

und Lindauer können

sich von Samstag, 20. November

bis Dienstag, 30. November,

online bei einer Umfrage

einbringen. Ihre Meinungen,

Ideen und Eindrücke

können sie unter dem Menüpunkt

„Beteiligung“ notieren:

https://beteiligung.stadtlindau.de/stadtlindau/projects/

mikromobilitat-fur-lindau/ .

Mit dieser Beteiligung soll die

Frage beantwortet werden können,

welches System als passend

für Lindau eingeschätzt

wird.

Sylvia Ailinger

Positiv denken mit Mut und Spaß

Lokale Agenda 21 Lindau zeigt Film But Beautiful

Das Filmteam um die Lokale

Agenda21 Lindau zeigt am

Dienstag, 23. November, den

neuen Film But Beautiful des

Filmemachers Erwin Wagenhofer.

Auch in diesem Jahr wird es keine

Lindauer Hafenweihnacht geben.

Mit der Absage der Veranstaltung

reagiert die Stadt auf

die dramatisch gestiegene Inzidenzzahl

im Landkreis Lindau.

Beginn ist um 20 Uhr im Club

Vaudeville in Lindau. Der Einlass

startet um 19.30 Uhr.

Das Motto des Films in der

Reihe Politkino lautet: Alles

wird gut. Der Film bestärkt

seine Zuschauerinnen und

Zuschauer darin, statt skeptisch

und resigniert in die Zukunft

blicken, auch einmal

bewusst das Schöne und Erfreuliche

wahrzunehmen, zu

schauen, zu stauen und sich

mit Mut und Spaß auf eine zukunftsfähige

Welt einzulassen.

Der Dokumentarfilm

geht auch der Frage nach, wie

ein gutes und gelungenes Leben

aussehen kann.

Sylvia Ailinger

Alles wird gut - zu diesem Thema

zeigt die Lokale Agenda 21

Lindau einen Film. Plakat: Verleih

Im Oktober, als die jetzt noch

geltende Verordnung für Märkte

erlassen wurde, lag die Inzidenz

bei 46. Die Entwicklung lasse

keine Möglichkeit, die Hafenweihnacht

im gewohnten stimmungsvollen

Rahmen zu feiern.

„Wir haben alle Möglichkeiten

diskutiert“, sagt Pressesprecher

Jürgen Widmer. Aber die

Situation am Hafen ermögliche

keine wirkungsvolle Kontrolle,

ob die Besucherinnen und Besucher

geimpft, genesen oder getestet

sind. „Die notwendige Security

würde zwischen 50.000 und

60.000 Euro zusätzlich kosten.

Außerdem haben in den vergangenen

Tagen vermehrt Händler

abgesagt, weil sie weder die Besucherinnen

und Besucher,

noch ihre Mitarbeiter den Risiken

einer möglichen Covid-Infektion

aussetzen wollten“, so

Widmer weiter.

Die Organisatoren im Kulturamt

tragen die Entscheidung

mit. Zwar waren dort alle Vorarbeiten

abgeschlossen und man

GRUSS AUS DER TOSKANA

hätte am Mittwoch mit dem

Aufbau der Buden beginnen

können. Aber auch dort herrschte

angesichts der Entwicklung

der Infektionszahlen große

Skepsis. Zumal die Verantwortlichen

mit einem großen Ansturm

rechneten, weil in benachbarten

Regionen vermehrt

Weihnachtsmärkte abgesagt

wurden.

Auch ohne Hafenweihnacht

3

Liebe Lindauerinnen und

liebe Lindauer,

wie jedes Jahr werden zum

Ende des Jahres der Haushalt

für das kommende Jahr und

der Finanzplan beraten. Der

Gesamthaushalt hat ein Volumen

von knapp 100 Millionen

Euro, davon betreffen 70

Millionen die laufenden Geschäfte

und knapp 30 Millionen

die Ausgaben im Vermögenshaushalt

(u.a. Investitionen).

Unser besonderer Fokus liegt,

wie auch in den vergangenen

Jahren, im Bereich der sozialen

Infrastruktur. Unter anderem

sind Mittel für den Kita-

und Schulbereich in Millionenhöhe

eingeplant. Diese

Investition in die Zukunft unserer

Kinder ist uns besonders

wichtig.

Auch die Umsetzung des Feuerwehrbedarfsplans

wird im Finanzplan

berücksichtigt. Denn

der Schutz aller Bürgerinnen

und Bürger genießt hohe Priorität.

Weitere wichtige Maßnahmen

sind die Fortführung des Projektes

Cavazzen, die Verkehrswegeinfrastruktur

und die Instandsetzung

städtischer Hochbauten.

Auch der Klimaschutz

findet sich wieder - zum Beispiel

bei Radwegen, im Umweltmanagement

und bei energetischen

Verbesserungen.

Die Investitionen der vergangenen

und der zukünftigen Jahre

müssen finanziert werden, daher

ist die Finanzierung durch

Kredite und Grundstückverkaufserlöse

notwendig. Da wir

hier sehr verantwortungsvoll

vorgehen, kann mittel- und

langfristig der Kapitaldienst

durch die „Gewinne“ des Verwaltungshaushalts

finanziert

werden.

Nachruf

Ihr Felix Eisenbach

Kämmerer der Stadt Lindau

Die Stadt Lindau (B) trauert um ihren ehemaligen Mitarbeiter

Werner Nickel

der im Alter von 90 Jahren verstorben ist. Herr Nickel war 34 Jahre lang als

Baukontrolleur im Bauamt der Stadt Lindau (B) beschäftigt.

Wir gedenken ihm in Dankbarkeit und aufrichtiger Verbundenheit. Unser

tiefes Mitgefühl gilt seiner Familie.

STADT LINDAU (BODENSEE)

Mathias Hotz

Peter Wenzler

2. Bürgermeister Personalrat

Projekte und Projektentwickler gesucht

Das nächste Treffen der Projektschmiede

findet am Dienstag, 14.

Dezember, in der Inselhalle Lindau

statt.

Auch diesmal werden sowohl spannende

Projekte aus der Region

gesucht als auch Menschen, die

diese Projekte mitdenken und entwickeln.

Interessierte können sich

gerne unter projektschmiede@

lindau.de melden.

Die Projektschmiede ist ein offener

Denkraum für gemeinnützige

Projektideen und ein Angebot der

Stadt Lindau im Rahmen der Bürgerbeteiligung.

SAR

Corona-Inzidenz ist zu hoch: Stadt sagt Hafenweihnacht ab

Dennoch soll die Lindauer Insel im Advent weihnachtlich und stimmungsvoll geschmückt und beleuchtet werden

soll die Lindauer Insel weihnachtlich

geschmückt und beleuchtet

werden. „Ansonsten

hoffen wir jetzt auf das kommende

Jahr“, so Widmer, „aber

die Gesundheit aller Beteiligten

hat natürlich Vorrang.“ Im kommenden

Jahr soll die Hafenweihnacht

dann vom 24. November

bis zum 18. Dezember

wieder echte Weihnachtsstimmung

am Hafen verbreiten. BZ


4 20. November 2021 • BZ Ausgabe KW 46/21

AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B)

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Straßensperrungen in Lindau

Fischergasse

In der Lindauer Fischergasse

wird es bei der Zu- und Ausfahrt

für Anlieger zu Verkehrs-

Der Monat Dezember steht im

Lindauer Stadttheater ganz

im Zeichen des Kinder- und

Jugendtheaters. Auf dem Programm

stehen unter anderem

vier Inszenierungen speziell

für das junge Publikum. Die

Stücke eignen sich sowohl für

die ganz Kleinen ab zwei Jahren

als auch für die etwas größeren

Kinder und die Erwachsenen.

„Junge Menschen schon früh

für den Zauber und die Magie

des Theaters zu begeistern ist

seit jeher eine unserer Herzensangelegenheiten.

Darum stekken

wir seit Jahren viel Engagement

in die Auswahl unserer

Stücke, in Führungen hinter der

Bühne und in die Workshops

der Theaterpädagogin Anja Lorenzen“,

sagt Rebecca Scheiner,

Betriebsdirektorin des Lindauer

Stadttheaters.

In den nächsten Wochen

gibt es vor allem für die kleinen

Besucherinnen und Besucher

Inszenierungen, die zum Lachen

und Nachdenken anregen

und Geschichten erzählen, die

Mut machen, Fragen stellen

behinderungen kommen,

weil das Gebäude mit der

Hausnummer 17 abgebrochen

wird. Die Arbeiten finden statt

von Dienstag, 16. November,

bis zum 17. Dezember.

Außerhalb der Arbeitszeiten,

also von 17 bis 7.30 Uhr, und

am Wochenende können Anlieger

die Baustelle befahren.

Während der Bauarbeitszeiten

darf die Baustelle nicht befahren

werden. Fußgänger und

Radfahrer können – außer am

Dienstag, 16. November und

am Mittwoch, 17. November

- die Baustelle mit Behinderungen

passieren. Radfahrer

müssen allerdings absteigen.

Darauf weist ein gesondertes

Schild hin. An diesen beiden

Tagen wird die Fischergasse

bei Hausnummer 17 komplett

gesperrt, um vollständige Sicherheit

gewährleisten zu

können. BRK, Notarzt und

Feuerwehr sind über die Bauarbeiten

und die Sperrung informiert.

Die Straße sowie die Straßenmarkierungen

werden nach

den Bauarbeiten mindestens

in der bisherigen Qualität wieder

hergestellt. Baustellenfahrzeuge

dürfen nicht so auf

der Fahrbahn beziehungsweise

auf dem Gehweg abgestellt

werden, dass Sie den Verkehr

oder Passanten behindern.

und vielleicht auch die eine

oder andere Antwort geben.

Mit dem lustigen Stück

„Plitsch & Platsch – die zwei

Pinguinfreunde“ kommt am

Mittwoch, 1. Dezember, und

am Donnerstag, 2. Dezember,

eine Geschichte auf die Hinterbühne

des Lindauer Stadttheaters,

in der es um Freundschaft

und Mut, um Streit und Versöhnung

geht. Die Inszenierung ist

für Kinder ab zwei Jahren.

Am Sonntag, 5. Dezember,

und am Montag, 6. Dezember,

geht es mit einem Klassiker der

Kinderliteratur weiter: Der Räuber

Hotzenplotz! Das Theater

Kempten bringt ein furioses Gesamtkunstwerk

auf die Bühne

in Lindau.

Etwas ernster, aber nicht weniger

spannend wird es am

Dienstag, 14. Dezember, wenn

das englischsprachige Stück

„The Wave“ für Jugendliche ab

13 Jahren zu sehen sein wird.

Das Stück, das auf dem Roman

von Morton Rühe beruht und

von der American Drama Group

Europe inszeniert wird, sucht

Antworten auf die Fragen: Wie

Das gilt auch für die Lagerung

von Baumaterialien. SAR

Fuß- und Radweg am

Bahndamm

Der Fuß- und Radweg am

Bahndamm Lindau in Höhe

des Gebäudes Zeppelinstraße

2 auf der Rückseite der Hypo-

Vereinsbank ist ab dem kommenden

Montag, 22. November,

bis einschließlich Montag,

6. Dezember, wegen der

Aufstellung einer Hebebühne

für Fußgänger und Radfahrer

vollständig gesperrt. Während

der Dauer der Vollsperrung

wird der Fußgänger- und

Radverkehr umgeleitet. Die

Umleitung ist ausgeschildert.

SAR

Angebot für das junge Publikum

Theater im Dezember: Stücke für Kinder ab zwei Jahren und für Jugendliche

entsteht Faschismus? Wie kamen

die Nazis an die Macht und

könnte es wieder passieren?

Kurz vor Weihnachten

kommt noch ein Klassiker auf

die Bühne: Das Landestheater

Vorarlberg gastiert am Samstag,

18. Dezember, mit dem Stück

„Pünktchen und Anton“ nach

dem Roman von Erich Kästner.

Damit kommt eine Inszenierung

nach Lindau, die aufregend,

lustig, spannend und berührend

ist und vor allem: liebevoll

erzählt.

Stefanie Bernhard-Lentz

Der Räuber Hotzenplotz kommt!

Foto: Marc Noormann

Kein VOS in Lindau

Verkaufsoffener Sonntag am 28.11. fällt aus

Eine Verkaufsöffnung an einem

Sonntag ist nur dann zulässig,

wenn es einen maßgeblichen

Anlass gibt, in dessen Kontext

die Ladenöffnung stattfindet.

So lauten die rechtlichen Vorgaben

des Ladenschlussgesetzes.

Die Lindauer Hafenweihnacht

wäre ein solcher Anlass gewesen.

Wegen der Sorge um die

aktuell stark ansteigende Verbreitung

des Coronavirus wurde

die Lindauer Hafenweihnacht

abgesagt. Damit ist der

Anlass entfallen, der für eine

Verkaufsöffnung nötig wäre. Eine

Verkaufsöffnung am Sonntag,

28. November, ist rechtlich

somit nicht mehr möglich.

Die Stadt Lindau bedauert,

dass der Verkaufsoffene Sonntag

nicht stattfindet, steht allerdings

voll und ganz hinter

der Entscheidung, die Hafenweihnacht

abzusagen, denn

die Gesundheit und Sicherheit

der Menschen haben oberste

Priorität.

BZ

Corona-Regeln für städtische Sitzungen und Ausschüsse

Besucher und Sitzungsmitglieder werden am Eingang kontrolliert

Aufgrund der Corona-Situation

in Lindau und im Landkreis

Lindau ist die Stadt angehalten,

Besucherinnen und Besucher

bei Sitzungen des Stadtrates

und seiner Ausschüsse der Stadt

Lindau nur unter Einhaltung der

3G-Regeln Zutritt zu gewähren.

Vor dem Einlass zu den Sitzungen

erfolgt hierbei eine Überprüfung.

Damit Ihnen der Eintritt

gewährt wird, müssen Sie einen

der folgenden Nachweise vorlegen

können:

Getestet:

Ein Antigen-Schnelltest darf

nicht älter als 24 Stunden, ein

PCR-Test nicht älter als 48

Stunden sein.

Eine Übersicht über die

Testmöglichkeiten in der Stadt

Lindau finden Sie hier: https://

www.lindau.de/schnelltestangebote/

Genesen:

a) Die Infektion liegt länger als

sechs Monate zurück:

• Vorlage des positiven

PCR-Tests mit Datum (=

Zeitpunkt der Infektion) und

• Vorlage der Dokumentation

einer Impfung nach sechs

Monaten = Impfausweis

(„Impfpass“) oder Impfbescheinigung

b) Die Infektion erfolgte

innerhalb der letzten sechs

Monate:

• Vorlage eines positiven

PCR-Tests mit Datum und

• Vorlage eines negativen

Tests nach Entisolierung

Oder: Bescheid des Gesundheitsamts

zur Anordnung der

Isolation und negativer Test

nach Entisolierung

Geimpft:

14 Tage nach Verabreichung

aller notwendigen COVID-19-

Impfstoffdosen.

Wir bitten Sie zudem, während

dem Aufenthalt in den Gebäuden

und im Sitzungssaal eine FFP2-

Maske zu tragen.

Die Stadtverwaltung dankt für

Ihr Verständnis.

BZ


AUS DEM STADTRAT 20. November 2021 • BZ Ausgabe KW 46/21

5

LI

J. Müller

Sondersitzung Parken

Die LZ hat über die Sondersitzung

des Stadtrates zum Thema

Parken ausführlich berichtet.

Allerdings wurden leider

die unterschiedlichen Positionen

der einzelnen Gruppierungen

nicht dargestellt. So

hat die LI sich ausdrücklich

gegen die große und rund

500Tsd€ teure Übergangslösung auf dem Bauhofgelände

ausgesprochen. Einerseits wäre es wichtiger

endlich am Karl-Bever-Platz eine Lösung in

Form eines Parkdecks/Parkhauses anzugehen und

andrerseits wird der Verkaufserlös des Bauhofgeländes

dringend zum Ausgleich des städt. Haushaltes

benötigt. Die LI hat sich auch für die Einhaltung

des den Zecher Bürgern gegebenen Versprechens,

den Hartplatz nur während der Gartenschau

als Wohnmobil- und Auffangparkplatz zu

nutzen, ausgesprochen. Leider vergeblich. Positiv

fand die LI hingegen die für Anwohner und Arbeitnehmer

vorgesehenen rund 245 Stellplätze auf

der Westlichen Insel sowie die Busparkplätze auf

dem Eulergelände (16) und in der Ladestraße (10).

Das für die Ladestraße beschlossene Wendeverbot

können wir allerdings nicht nachvollziehen, da

damit unnötige Fahrten zum Abholen der Busreisenden

erforderlich werden.

Spielplatzkonzept

Mit einer kleinen zeitlichen

Verzögerung wird das Spielplatzkonzept

in Oberreitnau

nun endlich gestartet. Nicht

nur die Kinder, die mit ihren

CSU

S. Büchele

Familien rund um den Spielplatz

wohnen, freuen sich riesig

auf den neuen Kletterparcours,

die Rutschen, den Sand

und vieles mehr. Auch durch den zeitlich begrenzten

Umzug des Kindergartens zur Heiligen

Familie in das Liberatushaus wird der neue Spielplatz

nun eine große Bereicherung. Die neuen

Holzspielgeräte sehen nicht nur perfekt aus, sondern

erzielen ein nachhaltiges Erzeugnis. Durch

die Neugestaltung unserer Spielplätze in Lindau

gewinnen wir nicht nur eine einheitliche Optik,

sondern auch eine enorme Funktionalität. Einen

großen Dank möchten wir an dieser Stelle den

Planern der GTL aussprechen. Es ist spürbar, wie

leidenschaftlich gearbeitet wird. Dass wir mit der

Neugestaltung der Lindauer Spielplätze am Puls

der Zeit sind, stellen wir mit Freuden an der großen

Beliebtheit des Spielbereiches auf der wunderschönen

Hinteren Insel fest!

Organisationsentwicklung

Die SPD-Fraktion hat die Einrichtung

einer Amtsleiterstelle

für „Organisationsentwicklung

und Digitalisierung“ befürwortet.

Unserer Meinung

SPD

G. Fehrer

nach liegen in einer systematischen

Organisationsentwicklung

große Chancen für

unsere Stadt. Vor der Frage

„ob wir die Dinge richtig tun“, sollte die Frage stehen,

„ob wir noch die richtigen Dinge tun“.

Müssen wir z.B. Einrichtungen führen, die in der

Regel von einem Wohlfahrtsverband besser geführt

werden könnten? Gibt es u.U. geeignetere

Stellen- und Ämterzuschnitte? Können wir uns

die vielen neuen Ideen im KANN - Bereich in Zeiten

der angespannten Haushaltslage überhaupt

noch leisten? Müssen wir als Stadtrat nicht die immer

neuen Prüfaufträge für die überlastete Verwaltung

reduzieren? Ob wir „die Dinge richtig

tun“, könnte man beim Thema „Liegenschaften

und Instandhaltung“ bestens untersuchen, weil

sich hier verschiedene Ämter, städtische Betriebe

und ausgegründete Gesellschaften mit dem gleichen

Thema beschäftigen. Neues kann oft nur

entstehen, wenn „alte Zöpfe“ abgeschnitten werden.

Wir sollten mit Ideen und Kreativität an diese

Aufgabe herangehen.

il faro,

FDP

U. Jöckel

so heißt die neue „gehobenere

Klasse-LOKATION“ in der

Therme im Eichwald. Wir gratulieren

dem Investor und

wünschen Ihm viel Glück

und Erfolg. Viele Personen

wurden zur Eröffnungsfeier

eingeladen. Herr Florian

Nüberlin und ich sind der Einladung

nicht gefolgt, da wir als Stadträte der FDP

uns auch in Zukunft neutral und unabhängig entscheiden

wollen. Aber vielleicht haben die an der

Eröffnungsfeier teilgenommenen Rät*innen mit

Herrn Schauer die Parkflächen, die Flächen für eine

Stadtentwicklung mit neuer Eisarena, den vielen

Schrebergärten und die Ideen zu der von der

Verwaltung gewünschten „Park & Ship-Lösung“

besprechen können. Auch Dr. Ecker war anwesend,

obwohl der frühere SPD-OB den Investor

mehr oder weniger zum Kauf der über 80.000 m2

gezwungen hatte, denn sonst wäre die Genehmigung

zum Thermen-Neubau an den fehlenden

Parkflächen, welche die Stadt schon früher zusicherte,

gescheitert. Jetzt sollten wir aber „gemeinsam

und weitsichtig“ mit dem Investor diese Flächen

neu und zukunftsfähig gestalten, ….und sicherlich

hat Herr Schauer auch eigene Interessen.

Mal sehen ob und wie das funktioniert.

Hintere Insel

Die Gartenschau ist vorbei,

der Rückbau der temporär genutzten

Fläche ist fast abgeschlossen.

Die Schützinger-

Promenade wird auch in der

JA

S. Krühn

Zukunft gut angenommen.

Auch die Stufen zum See hin

und die neuen Sportgeräte

sind dort für uns alle die

nächsten 30 Jahre gesichert. Der neue Kiosk lädt

zum Verweilen ein. Dort, wo sich die Schaugärten

und Ausstellungspavillons reihten, entsteht jetzt

die Erweiterung für die Skateanlage. Ich möchte

mich herzlich bei dem Verein Lindau Move bedanken,

ohne dessen Engagement wäre diese Skatanlage

für alle Lindauer nicht möglich geworden.

Dort auf der Hinteren Insel entsteht nun auch ein

Parkfeld mit ca. 245 Parkplätzen für Beschäftigte

der Insel und Anwohner. Es wurde bewusst auf

Parkplätze für jedermann verzichtet, um den

Parksuchverkehr auf der Hinteren Insel zu vermeiden.

Auch die VHS und IHK bekommt dort Kurzzeitparkplätze,

damit sie für ihre Kunden gut erreichbar

sind.

„Altstadtmöblierung??“

Die Haushaltssituation unserer

Stadt ist sehr angespannt,

die Schulden steigen

erheblich und viele dringend

nötige Investitionen, gerade

BU

R. Freiberg

auch bei den Pflichtaufgaben

der Stadt, müssen geschoben

und zurückgestellt werden.

Um so mehr reibt man sich

die Augen, wenn Anschaffungen getätigt werden

sollen, über die man durchaus geteilter Meinung

sein kann. So zum Beispiel Blumenkübel für insgesamt

Euro 150.000,00 (Stückpreis Euro 3.000 –

5000,--) zur Attraktivitätssteigerung der Inselstadt.

Es begleitet einem nicht nur dass Gefühl, dass hier

die Verhältnismäßigkeit etwas verloren gegangen

ist, sondern auch, dass das großzügige Geldausgeben

im Rahmen der Gartenschau hier seine Fortsetzung

findet. Nicht immer rechtfertigt der Ruf

nach mehr Natur in der Stadt solche Ausgaben.

Weder das metallene Ungetüm am Schilfgürtel in

der Ladestrasse noch die teuren Pflanztröge auf

dem Altstadtpflaster sind in diesem Umfang notwendig.

Lindau hat genügend „Baustellen“, für die

das Geld sicherlich eine sinnvollere und bessere

Verwendung gefunden hätte.

Projekte

FW

A. Reich

Neubau Mittelschule, Logistik-

Konzept, Parkraum-Konzept,

Feuerwehrbedarfsplan, Weiterentwicklung

Hintere Insel

und die Aufstellung des Haushalts

2022 sind nur einige der

Themen, mit denen sich der

Stadtrat aktuell befasst. Jedes

dieser Themen ist vielseitig

und in sich komplex. Gute Lösungen erfordern

aber eine Gesamtsicht und keine Einzellösungen.

Deshalb dürfen wir uns nicht im Detail verlieren

sondern müssen bei Bedarf verschiedene Themen

miteinander beraten, um die beste Lösung zu finden.

Leider gelingt das nicht immer. Aber die Definition

von Zielen ermöglicht effizientes Arbeiten.

Für die kommenden Jahre sind wir alle weiterhin

gefordert auch mal schwierige Zwischenlösungen

zu akzeptieren, um am Ende eine dauerhafte und

funktionierende Lösung zu schaffen. Positive Beispiele

gibt es mittlerweile genug: zwei funktionierende

Bahnunterführungen, die Therme inklusiv

Bürgerbad, das Parkhaus auf der Insel, die Inselhalle

sowie die Zwei-Bahnhofslösung. Diese Projekte

waren nicht unumstritten, konnten aber Dank politischem

Willen und funktionierender Bürgerbeteiligung

sehr gut umgesetzt werden.

FB

G. Brombeiß

Klare Entscheidungen

Gemäß dem Antrag der Freien

Bürger entstehen auf der

Hinteren Insel 245 Parkplätze

für Bewohner der Insel

und auf der Insel Beschäftigte.

Diese werden auf der Fläche

eingerichtet, die für eine

spätere Bebauung vorgesehen

ist. Der Bürgerpark ist davon

nicht betroffen. In der gleichen Stadtrat-Sitzung

wurden Beschlüsse über weitere Interimsparkplätze

verabschiedet. Die Nutzung dieser Parkplätze ist

nur vorübergehend. Solche Übergangslösungen

sind zwar notwendig, weil die Stadt kurzfristig Ersatz

für wegfallende Parkplätze braucht, kosten jedoch

auch viel Geld. Die Kommunalpolitik ist gefordert,

bald klare Entscheidungen zu einem langfristigen

Parkplatzkonzept zu treffen und umzusetzen.

Der Berliner Platz und der Karl-Bever-Platz

spielen dafür eine wichtige Rolle. Beim Inselhallen-Parkhaus

hatte der Stadtrat den Mut zur Entscheidung.

Inzwischen ist dieses Parkhaus durch

Parkgebühreneinnahmen im städtischen Eigenbetrieb

finanziert. Einzelne größere Parkplatzeinrichtungen,

statt mehrere kleinere Parkplätze, die

im Stadtgebiet verteilt sind, vermindern zudem

den ständigen Parkplatzsuchverkehr.

ÖDP

C. Norff

Klimaneutrales Bauen

Die Stadt Lindau hat das ehrgeizige

Ziel ausgerufen, bis

zum Jahr 2035 „klimaneutral“

zu werden. Das sind

wohl die „Pariser Verträge“

der Inselstadt, die zwar rechtlich

nicht(?) bindend sind, die

aber auch nicht dadurch umsetzbar

sind, dass man sich im

Zustand des Augenblicks sonnt. Den Energieverbrauch

drastisch zu senken und die Treibhausgase

durch den Einsatz erneuerbarer Energien so zu reduzieren,

dass unser Planet nicht weiter aufgeheizt

wird, so stellt sich der Laie das vor. Wo aber

bleiben in Lindau Appelle, Anreize, Maßnahmen,

Änderungen von verstaubten Einschränkungen

des Denkmalschutzes, wo bleiben Bebauungspläne,

die klimaneutrales Bauen und Heizen vorschreiben?

Wann kommt der große Aufbruch? Der Brandschutz

verlangt bei Sanierungen und Neubauten

restriktiv die Einhaltung sehr vieler Vorschriften.

Warum ist nicht schon längst auch der Klimaschutz

ein lebensschützendes Kriterium? Schöne

Absichtserklärungen bringen uns nicht weiter,

wenn nicht umgehend die Umsetzung angegangen

wird.

BL

D. Obermayr

Die unendliche Geschichte

In einer Sondersitzung hatte

der Stadtrat zuletzt eine Menge

Entscheidungen treffen,

die mit Parken zu tun hatten.

Ein Thema mit vielen Abhängigkeiten

zu Mobilität, Klimaschutz,

und der Attraktivität

Lindaus. Obwohl wir mit dem

Mobilitätskonzept und dem

einstimmig angenommenen Ergebnis des Beteiligungsprozesses

Karl-Bever-Platz einen Maßstab

für die Entscheidungen hätten, wurden die weder

in der Vorlage angesprochen noch spielten sie in

der Debatte eine große Rolle.

Einhellig wird aus der Beteiligung von der Gründlichkeit

berichtet, mit der die Bürger:innen sich in

die Frage einarbeiteten und dem Ernst, mit dem

sie ihre Botschaften formulierten. Das setzt den

Maßstab, an dem sich der Stadtrat in den kommenden

Diskussionen um den Karl-Bever-Platz

und den Standort(en) für das P&R messen lassen

muss. Dazu braucht es eine andere Vorbereitung,

als nur die Vorlage zu verteilen. Und die Bereitschaft

Fakten anzunehmen und Beschlüsse zu respektieren.

Bisher ist der Stadtrat daran gescheitert.

Spaltun2G der Gesellschaft?

Ich danke der Stadt Lindau für

die Einladung zur 2G-Weihnachtsfeier

ins Restaurant

ONU. „Ungeimpfte müssen

leider draußen bleiben“ – das

AFD

Dr. R. Rothfuß

ist in dem Fall nicht dramatisch.

Meine Kinder freuen

sich auch über einen gemeinsamen

Spieleabend und die

Stadt kann das Geld für wichtigere Aufgaben nutzen.

Aber realisieren wir überhaupt, wohin unsere

Gesellschaft treibt? „Nur die Impfung stoppt die

Pandemie“ – dieses Dogma ist wissenschaftlich

längst nicht mehr haltbar. Geimpfte infizieren

sich zunehmend und geben das Virus mit gleich

großer Viruslast weiter. Testen lassen müssen sie

sich nicht. Wo ist der Sinn? Die Impf-Daumenschraube

soll enger gedreht werden und alle öffentlichen

Stellen helfen mit. Wenn in Bus und

Bahn jetzt noch 3G kommen sollte, dann trifft es

nur Ältere und Ärmere unter den Ungeimpften.

Wer kann, kehrt zurück zum Auto. Merkt niemand,

dass es unmoralisch ist, Menschen gegen

ihren freien Willen zu einer medizinisch umstrittenen

Impfung zu drängen? Bleibt der Mensch

nicht frei, sich gegen mRNA-Gentechnik, Nanotechnologie

und explodierende Impfschäden zu

entscheiden? Stoppt diese Spaltun2G!

Unsere beliebte

BZ-VORSORGE-

MAPPE

ist wieder verfügbar.

Sie können sie bestellen

per E-Mail unter: verlag@bz-lindau.de

per Tel.: 08382 5041044

Preis € 13,–

Wir liefern: Die Zustellung im Stadtgebiet

Lindau übernehmen wir nach

Terminabsprache ohne Aufpreis.

Die Zustellung außerhalb des Stadtgebietes

erfolgt per Post zzgl. der entstehenden

Versandkosten.


6 20. November 2021 · BZ Ausgabe KW 46/21

ENERGIE, VERKEHR UND KOMMUNIKATION

– Anzeige –

Wasser: Beste Qualität aus dem Bodensee

Geschichte der Stadtwerke Teil 3: Über 218 Kilometer Leitungen kommt Trinkwasser zu fast 40.500 Menschen

Die Lindauer Stadtwerke haben eine

lange und bewegte Geschichte

– vom reinen Strom-Gas-Wasser-

Lieferanten hat sich der Energieversorger

im ständigen Strukturwandel

der Branchen immer wieder

anpassen, verbessern und verändern

müssen. Aus dem städtischen

Eigenbetrieb mit Werkleiter

und Werkausschuss wurde 2005

die Stadtwerke Lindau (B) GmbH

& Co. KG mit Geschäftsführer und

Aufsichtsrat, eine 100-prozentige

Tochter der Stadt Lindau. Lesen

Sie in diesem Teil unserer Serie

über die Geschichte des Trinkwassers…

1974 wird der Wasser-Entnahmekorb

in 60 Meter Tiefe seiner

Bestimmung übergeben.

Seit 1947 reinstes Trinkwasser

aus dem Bodensee

In den 1930er Jahren kam es

erstmals zu Gesprächen und

zum Austausch mit den Städten

St. Gallen und Konstanz zum

Thema „Entnahme von Trinkwasser

aus dem Bodensee“.

Beide Städte verfügten nämlich

bereits über solche Anlagen

und waren recht zufrieden damit.

Trotz erfolgreich abgeschlossener

Wasseruntersuchungen

bereits im Jahr 1941 fehlte es

schließlich an der notwendigen

Initiative und das Thema wurde

nicht aktiv angegangen.

Die natürlichen Wasservorkommen

im Gebiet der Stadt

Lindau, die Hochquellen Hammer,

Rickenbacher Tobel, Pulvertobel,

Aeschacher Quellen

(Golfplatz Schönbühl) sowie

der Tiefbrunnen Heuried waren

bis kurz vor dem Zweiten

Weltkrieg bereits voll genutzt

und eine Teilversorgung durch

den zusätzlichen Wasserbezug

von der Wasserversorgung der

Bodenseegruppe (heute Zweckverband

Wasserversorgung Handwerksgruppe

Hergensweiler)

konnte noch die größte Wassernot

lindern. Während und kurz

nach dem Krieg war dann aber

Wasser in Lindau und den Seegemeinden

Mangelware. Am

20. September 1945 schließlich

legten die Stadtwerke den

Stadtoberen ihre Vorstellungen

betreffs einer verbesserten Wasserversorgung

vor, bekamen das

OK und konnten aktiv loslegen.

Mit der Inbetriebnahme

des „Seepumpwerkes Nonnenhorn“

am 18. Juli 1947 wurde

der Wasserversorgungs-Miss-

Stand beseitigt.

Während der ersten Bauphase

von 1946 bis 1948 wurden

40 Meter unter dem Wasserspiegel

eine 730 Meter lange

DN 400 Saugleitung installiert

und das Maschinenhaus mit

Pumpanlage (die maximale Fördermenge

betrug 150 Liter pro

Sekunde) sowie eine Chloranlage

gebaut.

In der zweiten Bauphase entstand

von 1955 bis 1956 die

Sandfilteranlage. Das Wasser

wird in dieser Vorfilterstufe

durch Kies, Bims und Quarzsand

gedrückt und so gereinigt

– wie in der Natur auch.

Durch die Verlegung der

Ölleitung von Genua über die

Bregenzer Bucht nach Ingolstadt

wurden Sicherheitsmaßnahmen

für einen eventuellen

Ölunfall notwendig und es folgte

von 1969 bis 1972 die dritte

Bauphase: Pumpanlage, Vorfilter,

Ozonanlage und Zwischenbehälter

wurden neu gebaut.

Gleichzeitig wurde die

Förderkapazität auf 280 Liter

pro Sekunde ausgebaut.

Während der vierten Bauphase

von 1973 bis 1974 wurde

eine DN 600 Saugleitung II mit

820 Metern Länge in einer Entnahmetiefe

von 60 Metern installiert.

Die Anlage zur Aufbereitung

des Filterrückspülwassers

entstand zwischen 1991

und 1993. Bis zum Jahr 1979

waren – zusätzlich zum Wasser

aus dem Bodensee – die Quellanlagen

und Brunnen zur Versorgung

der Stadt Lindau und

der Gemeinden Bodolz, Wasserburg,

Nonnenhorn und Kressbronn

noch mit in Betrieb.

Seit 1979 ist das Nonnenhorner

Seewasserwerk alleiniger

Trinkwasserlieferant.

Warum eigentlich Nonnenhorn?

Dass das Lindauer Wasserwerk

in der Gemeinde Nonnenhorn

gebaut wurde, hängt mit

der Topografie des Bodensees

zusammen. Nach eingehender

Untersuchung stellte man damals

fest, dass dort die geringsten

Beeinflussungen des Alpenrheins

zu erwarten sind und

trotzdem noch keine zu große

Entfernung zur Stadt Lindau

besteht. Außerdem waren hier

für eine Wasserentnahme in

verhältnismäßig akzeptablem

Abstand zum Ufer ausreichende

Tiefen im See gegeben. Im

Seepumpwerk – heute heißt es

technisch richtiger „Seewasserwerk“

– wird aus 60 Metern

Tiefe das Wasser zur Aufbereitung

in das Seewasserwerk gepumpt,

gereinigt und aufbereitet

und von dort an die fünf

Hochbehälter Hoyerberg, Reutin,

Diepoldsberg, Wildberg

und Streitelsfingen verteilt.

Investitionen für beste Trinkwasserqualität

ohne Chemie

Der 1974 montierte Saugentnahmekorb

wurde im Oktober

2021 in Rente geschickt und

durch ein neues Kupfermodell

ersetzt. Am 11. Oktober installierten

Taucher in einer aufregenden

Aktion den neuen Korb, der rund

300 Kilogramm wiegt und mit

Installation und allem Drum und

Dran rund 120.000 Euro gekostet

hat. Der alte rot-gelbe „Rentner“

steht heute als technikgeschichtliches

Denkmal auf dem Gelände

des Seewasserwerkes.

Die Umstellung der Trinkwasser-Desinfektion

von Chlorierung

auf UV-Technologie

im Jahr 2013, die regelmäßige

Sanierung der Hochbehälter,

die sukzessive Sanierung der

Hauptleitung und die Automatisierung

der gesamten Anlage

im Seewasserwerk waren Eckpfeiler

der letzten Jahre und

hielten die Wasserversorgung

stets auf dem neuesten Stand

der Technik. Für kein anderes

Lebensmittel auf der Welt gibt

es so viele und so strenge Grenzwerte,

Vorschriften und Kontrollen

wie für Trinkwasser. Die

Stadtwerke betreiben deshalb im

Seewasserwerk auch ein staatlich

akkreditiertes Betriebslabor

zur ständigen Kontrolle der Wasserqualität.

Im Verteilungsgebiet

stehen jährlich 2,9 bis 3,2

Millionen Kubikmeter Trink-

Austausch im Oktober 2021: Der neue Saugkorb vor Nonnenhorn ist

ganz aus Kupfer.

wasser mit bester Qualität zur

Verfügung.

2020 hatte das Wassernetz

der Stadtwerke Lindau eine Länge

von 218 Kilometer und versorgte

40.416 Einwohner über

4.582 Hausanschlüsse.

manu/kim/KS

Quellen: „Fünfzig Jahre gutes Trinkwasser aus dem

Bodensee“/Stadtwerke-Archiv

BZ-Fotos: Stadtwerke Lindau

Alle Infos rund um Energie,

Verkehr und Telekommunikation

sowie beeindruckende Bilder

vom Bodensee und der Wassergewinnung

(im Film „Wasser aus

dem Bodensee“ unter der Rubrik

„Wasser“) finden Interessenten

auf der Homepage der

Stadtwerke Lindau:

@ www.sw-lindau.de


20.11. bis 04.12.2021

LINDAUER

Samstag, 20.11.2021

LINDAU

7-13 Uhr, Wochenmarkt , Therese-von-Bayern-Platz

10-13 Uhr, Bücher- und Trödelflohmarktladen

, zugunsten der Menschenrechtsorganisation

Amnesty International, Bücherflohmarktladen,

Wackerstr. 4

13.30-16.15 Uhr, Kinderdisco , Eissportarena,

Eichwaldstr. 16

14 - 20 Uhr, Strickstubenbazar und Krippenausstellung

, Turnhalle im Freizeitzentrum

Oberreitnau, Parkweg 8

19.45 - 22 Uhr, EisDisco Eissportarena , Förderverein

Eissportarena Lindau e.V., Eichwaldstraße

16

Sonntag, 21.11.2021

LINDAU

9-16 Uhr, AI-Bücherflohmarkt ,Inselhalle

Lindau, Zwanzigerstr.

10 - 17 Uhr, Strickstubenbazar und Krippenausstellung

, Turnhalle im Freizeitzentrum

Oberreitnau, Parkweg 8

20 Uhr, Pongratz u. Acher spielen: Musik für

Flugräder , Zeughaus Lindau, Unterer

Schrannenplatz

HERGENSWEILER

15-18 Uhr, Bücherbasar , Leiblachhalle,

Friedhofweg 6

Montag, 22.11.2021

LINDAU

14-17 Uhr, Seniorenzentrum Wallstüble ,

vielfälltiges Programm, Anmeldung unter

08382/943257 ist erforderlich, Auf dem

Wall 6, Lindau-Insel

Dienstag, 23.11.2021

LINDAU

8-12.30 Uhr, Bauernmarkt , Wir in Aeschach,

Parkplatz Auf der Lärche

14-17 Uhr, Seniorenzentrum Wallstüble ,

vielfälltiges Programm, Anmeldung unter

08382/943257 ist erforderlich, Auf dem

Wall 6, Lindau-Insel

20 Uhr, Politfilm - But beuatiful , Club Vaudeville

Lindau e.V., Von Behring-Str. 6

Mittwoch, 24.11.2021

ABGESAT

ABGESAT

ABGESAT

Wann? Wo? Was?

Der Veranstaltungskalender der Lindauer Bürgerzeitung für Lindau und Umgebung

LINDAU

10-18 Uhr, Internationale Bodensee-Kunstauktion

, Auktionshaus M. Zeller, Bindergasse

7

14-17 Uhr, Seniorenzentrum Wallstüble ,

vielfälltiges Programm, Anmeldung unter

08382/943257 ist erforderlich, Auf dem

Wall 6, Lindau-Insel

16-20 Uhr, Öffnungszeiten von Jugendtreff

fresh , Jugendtreff Fresh, Bregenzer Str. 177

Donnerstag, 25.11.2021

LINDAU

10-18 Uhr, Internationale Bodensee-Kunstauktion

, Auktionshaus M. Zeller, Bindergasse

7

12.15 Uhr, English-Club Lindau , Der Grieche

im Langenweg, Langenweg 24

14-17 Uhr, Seniorenzentrum Wallstüble ,

vielfälltiges Programm, Anmeldung unter

08382/943257 ist erforderlich, Auf dem

Wall 6, Lindau-Insel

Freitag, 26.11.2021

LINDAU

10-18 Uhr, Internationale Bodensee-Kunstauktion

, Auktionshaus M. Zeller, Bindergasse

7

15-17 Uhr, Freitagstreff für alle , malen,

zeichnen, modellieren, reden, zuschauen, fragen,

helfen, Ellipse-Werkstatt, Kaserngasse 5

16-20 Uhr, Öffnungszeiten von Jugendtreff

fresh , Jugendtreff Fresh, Bregenzer Str. 177

18-18.30 Uhr, Lindauer Schweigekreis für

Frieden, Gemeinwohl und Klimaschutz ,

Bismarckplatz

KRESSBRONN

16.30-20.30 Uhr, Weihnachtsmarkt , mit

Programm und Bewirtung, Kressbronn, Rathausplatz

und Hauptstr.

Samstag, 27.11.2021

LINDAU

7-13 Uhr, Wochenmarkt , Therese-von-Bayern-Platz

9-18 Uhr, Advents-Basar , bis zum 04.12.,

verzierter Kerzen, Plätzchen, Sochen uvm.

rengersweiler 67a

10-13 Uhr, Bücher- und Trödelflohmarktladen

, zugunsten der Menschenrechtsorganisation

Amnesty International, Bücherflohmarktladen,

Wackerstr. 4

Kinderdisco , Eissportarena, Eichwaldstr. 16

20-23 Uhr, Adventskonzert Musikkapelle

Unterreitnau , Freizeitzentrum, Parkweg 8

22 Uhr, Depeche Mode u. Wave , Club Vaudeville

Lindau e.V., Von Behring-Str. 6

KRESSBRONN

16.30-20.30 Uhr, Weihnachtsmarkt , mit

Programm und Bewirtung, Kressbronn, Rathausplatz

und Hauptstr.

Sonntag, 28.11.2021

LINDAU

16 Uhr, Die Zauberflöte , Stadttheater Lindau,

Lindauer Marionettenoper, Fischergasse 2

17 Uhr, WunderWelten: Nepal , Dieter Glogowski,

Inselhalle Lindau, Zwanzigerstr. 10

18 Uhr, EV Lindau Islanders - SC Riessersee,

Eishockey, Oberliga Süd, Eissportarena,

Eichwaldstr. 16

Montag, 29.11.2021

LINDAU

14-17 Uhr, Seniorenzentrum Wallstüble ,

vielfälltiges Programm, Anmeldung unter

08382/943257 ist erforderlich, Auf dem

W a l l 6 , L i n d a u - I n s e l

Dienstag, 30.11.2021

LINDAU

8-12.30 Uhr, Bauernmarkt , Wir in Aeschach,

Parkplatz Auf der Lärche

14-17 Uhr, Seniorenzentrum Wallstüble ,

vielfälltiges Programm, Anmeldung unter

08382/943257 ist erforderlich, Auf dem

Wall 6, Lindau-Insel

14.30 Uhr, Selbsthilfegruppe der SauerstoffLiga

LOT e.V , Landgasthof Köchlin,

Kemptener Str. 41

Mittwoch, 01.12.2021

LINDAU

14-17 Uhr, Seniorenzentrum Wallstüble ,

vielfälltiges Programm, Anmeldung unter

08382/943257 ist erforderlich, Auf dem

Wall 6, Lindau-Insel

16-20 Uhr, Öffnungszeiten von Jugendtreff

fresh , Jugendtreff Fresh, Bregenzer Str. 177

18 Uhr, Lindauer Pilgerstammtisch , für Jakobspilger

und welche, die es werden wollen,

Gasthaus Waldhaus, Motzacher Weg 54

19.30 Uhr, Dichtierin-Lesung , drei Frauen

ein Roman, Club Vaudeville, Von Behring-Str. 6

20 Uhr, Amnesty International , Gruppentreffen,

Ev. Gemeindehaus Hospiz, Paradiesplatz

1

Donnerstag, 02.12.2021

LINDAU

14-17 Uhr, Seniorenzentrum Wallstüble , vielfälltiges

Programm, Anmeldung unter 08382/943257

ist erforderlich, Auf dem Wall 6, Lindau-Insel

12.15 Uhr, English-Club Lindau , Der Grieche

im Langenweg, Langenweg 24

19.30 Uhr, Stammtisch für Glaubenszweifler

, Kaffeehaus Augustin, Fischergasse 33

Freitag, 03.12.2021

LINDAU

15-17 Uhr, Freitagstreff für alle , malen,

zeichnen, modellieren, reden, zuschauen, fragen,

helfen, Ellipse-Werkstatt, Kaserngasse 5

16-20 Uhr, Öffnungszeiten von Jugendtreff

fresh , Jugendtreff Fresh, Bregenzer Str. 177

18-19 Uhr, Aufnahme in die Stammzellendatei

DSSD Süd , Menschen im Alter von 18 bis 55

Jahren, halbe Stunde davor darf nichts gegessen

werden, Lebenshilfe Wohnheim, Bazienstr. 2

18.30 Uhr, Lindauer Schweigekreis für Frieden,

Gemeinwohl und Klimaschutz , Bismarckplatz

19.30 Uhr, EV Lindau Islanders - Eisbären

Regensburg, Eishockey, Oberliga Süd, Eissportarena,

Eichwaldstr. 16

20 Uhr, AHSC Lindau , Zusammenschluss der

Lindauer Corpsstudenten, Stammtisch, Hotel

Lindauer Hof, Dammgasse 2

Samstag, 04.12.2021

LINDAU

7-13 Uhr, Wochenmarkt , Therese-von-Bayern-Platz

10-13 Uhr, Bücher- und Trödelflohmarktladen

, zugunsten der Menschenrechtsorganisation

Amnesty International, Bücherflohmarktladen,

Wackerstr. 4

13.30-16.15 Uhr, Kinderdisco , Eissportarena,

Eichwaldstr. 16

19.45 - 22 Uhr, EisDisco Eissportarena , Förderverein

Eissportarena Lindau e.V., Eichwaldstraße

16.

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VERANSTALTUNGSKALENDER WWW


8 20. November 2021 · BZ Ausgabe KW 46/21

WISSENSWERTES

„Wir nähern uns in großen Schritten der Milliarde“

Die Bodenseebank profitierte 2020 von einer starken Kreditnachfrage – Aufsichtsrat wurde aufgestockt

Die Bayerische Bodenseebank -

Raiffeisen - eG mit Sitz in Lindau

war trotz vieler Unsicherheiten

auch im Coronajahr 2020 gut unterwegs

und konnte bei nahezu

allen wesentlichen Eckdaten zulegen.

Vorstand Joachim Hettler

sprach bei der diesjährigen Generalversammlung

in der Lindauer

Inselhalle von einem „soliden

Wachstum“.

Große Steigerungen gab es vor

allem im Kreditbereich, insbesondere

aufgrund der anhaltend

starken Nachfrage im Bereich

Immobilien- und Wohnbaufinanzierung.

„Erfreulich“

entwickelte sich auch die Mitgliederzahl,

die zuletzt netto

(Zugänge minus Abgänge) um

100 auf knapp 5.300 angestiegen

ist.

Die Bilanzsumme der Genossenschaftsbank

wuchs im Geschäftsjahr

2020 um gut drei

Prozent auf fast 376 Millionen

Euro. Stark zugenommen haben


























die Kundenkredite, die um

stolze neun Prozent auf annähernd

279 Millionen Euro gestiegen

sind. Zusammen mit

Verbundpartnern wie z.B. der

Bausparkasse Schwäbisch Hall

konnten die gesamten Kundenkredite

auf rund 405 Millionen

Euro gesteigert werden.

Nicht ganz so stark, aber immerhin

noch um knapp sieben

Prozent, nahmen die Kundengelder

zu: Sie summierten sich

zuletzt auf fast 272 Millionen

Euro. Zusammen mit den Einlagen

bei den Verbundpartnern

stiegen die Kundengelder auf

über 513 Millionen Euro. Somit

erreichte das gesamte Kundenvolumen

(Kundenkredite plus

Kundengelder) im vergangenen

Jahr rund 918 Millionen Euro

– dies entspricht einem Zuwachs

von fast acht Prozent.

Hettler: „Wir nähern uns in

großen Schritten der Milliarde.“

Unterm Strich weist die

Bodenseebank für 2020 einen



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Sie lenken gemeinsam die Geschicke der Bodenseebank (von links): Aufsichtsratsvorsitzender Jörg Bauer,

sein Stellvertreter Steffen Smuda, die Aufsichtsratsmitglieder Florian Schäfer, Martin Zentgraf, Mathias

Sinz und Bettina Schäffler (neu) sowie die Vorstände Joachim Hettler und Hans-Martin Blättner (neu).

Bilanzgewinn von gut 452.000

Euro aus. Nach Abzug von

gesetzlichen und anderen

Rücklagen verbleibt ein Betrag

von rund 106.000 Euro, der in

Form einer dreiprozentigen

Dividende an die Genossenschafter/-innen

ausgeschüttet

werden soll.

„2020 war nicht nur von der

Coronakrise, sondern auch von

einem häufigen Wechsel im

Vorstand der Lindauer Regionalbank

geprägt“, erklärte der Vorsitzende

des Aufsichtsrats, Jörg

EXPERTEN-

TIPP

Anleger betrachten Rekordkurse

oft zwiespältig.

Einerseits freuen sie sich am

Wertzuwachs, andererseits

befürchten sie in naher

Zukunft dramatische Kurs-

Rückgänge. Zumal Rekordkurse

für manche Finanz-

Journalisten ein willkommener

Anlass sind, Angst zu schüren

nach dem Motto: „Runter

kommen sie alle“ – mit dem

Verweis auf die Gesetze der

Physik. Doch dieser Vergleich

passt nicht, denn Aktien sind

keine schweren Gegenstände,

die durch große Anstrengung

gegen die Schwerkraft in der

Luft gehalten werden müssen.

Vielmehr stellen sie einen

zeitlich unbegrenzten Anspruch

auf Teilhabe an den

Gewinnen und Dividenden

Ruhestandsplaner Bodensee

Kemptener Str. 61

88131 Lindau (B)

Tel.: 0 83 82/5 04 39 63

@ www.ruhestandsplanerbodensee.de

Bauer. Umso mehr freue er sich,

dass man mit dem neuen Vorstandsmitglied

Hans-Martin

Blättner einen fachkompetenten

und sehr erfahrenen Banker

gewonnen habe. Bauer wörtlich:

„Mit ihm haben wir einen

echten Treffer gelandet.“

Neben diversen Satzungsänderungen,

die einstimmig angenommen

wurden, warteten

auf die Genossenschafter/-innen

noch Wahlen zum Aufsichtsrat.

Mathias Sinz, der vor knapp

einem Jahr in das Gremium

Aktien-Höchststände

Tabelle: durchschnittliche Jahresrendite des S+P 500 Index nach

Bullen- und Bärenmärkten:

Index: S+P 500

Rendite ein Jahr danach

nach einem neuen Markthoch 13,9 %

nach einem Kursrückgang von 11,6 %

minus 20 Prozent

von Unternehmen dar. Dies gilt

zumindest für die großen Indicies,

also für den Gesamt-Markt.

Ob Höchststand oder Tiefstand:

Der aktuelle Aktienkurs spiegelt

immer die kollektive Einschätzung

der Anleger aller künftigen

Erträge/Dividenden wider.

Wenn wir von der Weltwirtschaft

eine positive Rendite erwarten, ist

es nur logisch, dass die Aktien der

Unternehmen irgendwann Rekordstände

erreichen. Es ist der Beweis

dafür, dass das System so funktioniert,

wie wir es erwarten können.

Kurzfristige Rücksetzer sind ebenso

normal wie Kurssprünge.

Rekordkurse sind weder selten,

noch gefährlich und sollten mit

Gleichmut zur Kenntnis genommen

werden.

Wie die Monatsdaten des S+P 500

bis Ende 2020 zeigen, beendete

der Index fast jeden dritten Monat

BZ-Foto: Ulrich Stock

gewählt worden war, kandidierte

erneut und wurde einstimmig

in dieser Funktion bestätigt.

Neu und ebenfalls einstimmig

in den Aufsichtsrat gewählt

wurde Bettina Schäffler,

Steuerberaterin in Lindau. Dass

der Aufsichtsrat der Bodenseebank

auf sechs Mitglieder aufgestockt

und möglichst mit

einer Frau besetzt werden soll,

sei der ausdrückliche Wunsch

der Genossenschaftsmitglieder

gewesen, hieß es.

BZ

der letzten 94 Jahre (30%) mit

einem neuen Höchststand. In den

nachfolgenden Ein-, Drei- und Fünfjahres-Zeiträumen

konnten Anleger,

die nach Rekordständen Aktien

kauften, im Durchschnitt ähnlich

gute Renditen erwirtschaften wie

Anleger, die erst auf deutliche

Kurseinbrüche warteten.

Fazit: Ruhe bewahren, breit

streuen, Langfristigkeit beachten,

kostengünstige Markt-Zugänge

nutzen!

MKW

unabhängige

Freie Sachverständige

für Kapitalanlagen

und Altersvorsorge,

Finanzfachwirtin,

Honorarberaterin

Manuela Klüber-

Wiedemann


WISSENSWERTES 20. November 2021 · BZ Ausgabe KW 46/21

9

Leichtfüßig zwischen Jazz und Pop

Kooperation mit dem Jazzclub Multitalent Raphael Jost zu Gast

Multutalent Raphael Jost und sein

Quintett geben sich am Samstag,

27. November 2021, um 19.30 Uhr

die Ehre im Theater Lindau.

Er ist Sänger, Pianist, Songwriter,

Arrangeur und Bandleader und

wurde bereits 2015 für sein

Debut-Album mit dem Swiss

Jazz Award ausgezeichnet. Schon

mehrfach konnten sich Lindauer

Jazzfreunde vom Ausnahmetalent

eines Raphael

Jost überzeugen. Er überrascht

mit seiner kraftvollen, warmen

Stimme und versteht es wie

kein Zweiter, sich leichtfüßig

und voller Energie zwischen

Jazz und Pop hin und her zu

bewegen. Mit seinem Quintett

zeigt er sich mal swingend wie

Sinatra, dann wieder sanft

oder eher poppig mit seinen

eigenen Songs. Seine langjährigen

Begleiter der Rhythmusgruppe,

Raphael Walser und

Jonas Ruther, teilen seine

große Leidenschaft für Standards.

Jost versteht sich als

Die Kritiker überschlagen sich, wenn es um Raphael Jost geht: „Virtuoser

Pianist“, „begnadeter Sänger“, „gewitzter Charmeur“...

Crooner. Seine eigenen Songs

sind Momentaufnahmen aus

seinem Leben, catchy, aber stets

raffiniert arrangiert. Sie geben

gleichzeitig viel Raum für Improvisation,

was den beiden herausragenden

Solisten Christoph

Grab am Tenor Sax und Lukas

BZ-Foto: Juvention Mateo Leon

Thöni an der Trompete zugutekommt,

die den Sound des

Quintetts an vorderster Front

mitprägen.

Karten sind an der Theaterkasse

erhältlich. E-Mail: theaterkasse@

kultur-lindau.de oder Telefon:

0 83 82/9 11 39 11. BZ

Besondere Klangerlebnisse

Langenargener Schlosskonzerte drei Veranstaltungen im Münzhof

Die begeisternden Musikabende

des Sommerfestivals im Langenargener

Münzhof, im Schloss Montfort

und in der Kirche St. Martin,

aber auch die Konzerte im Rahmen

des Internationalen Klavierfestivals

junger Meister klingen bei

dem einen oder anderen Besucher

sicher noch nach. Bevor das

Jubiläumsjahr der Langenargener

Schlosskonzerte zu Ende geht,

wartet die Veranstaltungsreihe im

November und Dezember noch mit

drei weiteren besonderen Klangerlebnissen

im Münzhof auf.

Absurde Facetten der Erbsünde

Nach den großen Erfolgen

von „Töchter des Jihad“ und

„DI_VER*SE“ ist auch das neue

Stück von dieheroldfliri.at

wieder spannend, unterhaltsam

und erhellend.

„Kind. Erbe. Reich – Vom Erben

und Erblassen“ ist eine szenische

Collage über die absurden

Facetten der Erbsünde.

Das Stück steht am Samstag,

20. November 2021, um

19.30 Uhr auf dem Spielplan

des Theaters Lindau.

Um 19.00 Uhr findet eine

Stückeinführung im Zuschauerraum

der Marionettenoper im

2. Stock statt.

Karten sind momentan ausschließlich

an der Theaterkasse

erhältlich.

E-Mail: theaterkasse@

kultur-lindau.de

Tel.: 0 83 82/9 11 39 11

Die Theaterkasse (An der Kalkhütte

2a, direkt neben dem Haupteingang

des Stadttheaters) hat

neue Öffnungszeiten:

Montag, Dienstag, Donnerstag,

Freitag, Samstag:

10 bis 13.30 Uhr

Montag, Dienstag, Donnerstag:

15 bis 17 Uhr

Mittwoch geschlossen

BZ-Foto: Mark Mosman

Anzeige

Im Mai führte der Internationale

Konzertverein Bodensee

den Int. Musikwettbewerb um

den „Creative Musik Award“ des

RC Friedrichshafen-Lindau durch.

Gewinner David Helbock wird

nun am Freitag, 19. November,

um 19.30 Uhr im Langenargener

Münzhof mit seinem Trio

Random/Control zu erleben sein.

Die beiden Veranstaltungen

im Dezember widmen sich der

Vorweihnachtszeit. Am Sonntag,

5. Dezember, liest ab 17 Uhr der

Sprecher des Bay. Rundfunks,

David Helbock und sein Trio

Random/Control live (oben),

Peter Veit und Peter Vogel (unten)

sowie Soul-Jazz-Sänger Karl

Frierson (rechts) beschließen das

Jubiläumsjahr der Langenargener

Schlosskonzerte.

BZ-Fotos: Helbock, Voith, Artist

Peter Veit, im Langenargener

Münzhof launige Geschichten

zur Winter- und Weihnachtszeit.

Den musikalischen Part

dieses Abends übernimmt der

Leiter der Langenargener Schlosskonzerte,

Peter Vogel, am Klavier.

Die letzte Veranstaltung des

Jubiläumsjahres 2021 bietet am

Freitag, 17. Dezember, um 19.30

Uhr im Münzhof Christmas Jazz.

Nach den begeisternden Autritten,

die Karl Frierson und Peter

Vogel als Duo absolvierten, wird

der international renommierte

Soul-Jazz-Sänger erstmals mit

Peter Vogels Band auftreten.

Karten: im Lindaupark, bei Reservix-Vorverkaufsstellen

und

online: www.reservix.de BZ


10 20. November 2021 · BZ Ausgabe KW 46/21

WISSENSWERTES

Mehr als ein Outdoorladen

Adfunture Ausrüstung, Beratung, geführte Touren und Kurse von Profis

Seit Adfunture 2014 den Wesarg

Outdoorladen in Lindau übernommen

hat, wurde das Spektrum für

den einfachen Camper aber auch

für Outdoor-Profis ständig erweitert.

Adfunture ist Ausstatter von

Expeditionen, seit 2020 zweitgrößter

Händler in Deutschland für

Dachzelte, die auf jedes Auto passen,

und hat sowohl Firmen- und

Teamtrainings, Events, geführte

Berg-, Höhlen-, Kanu- und Schneeschuhtouren

als auch spezielle

Outdoor-Kurse im Programm.

Adfunture Outdoor GmbH

Store Lindau

Kemptener Str. 67

88131 Lindau (B)

Tel.: 0 83 82/7 49 21

Mobil: 01 51/5 92 77 77

E-Mail: info@adfunture.de

Öffnungszeiten:

Montag bis Freitag

von 9.30 bis 13 Uhr und

von 14 bis 18 Uhr

@ www.adfunture.de

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„Wir leben und zelebrieren Outdoor mit unseren Kunden“, sagt

Adfunture-Geschäftsführer Christoph Stauber.

BZ-Fotos: Adfunture

„Outdoor ist nicht nur der

Schwerpunkt unseres Angebotes

im Laden, Adfunture lebt

und zelebriert Outdoor mit seinen

Kunden“, sagt Geschäftsführer

Christoph Stauber nicht

ohne Stolz. „Wir sind Anbieter

für geführte Touren im alpinen

Gelände, mit dem Kanu auf regionalen

Gewässern, haben Inund

Outdoor-Kletterkurse sowie

verschiedene Outdoorevents für

Gruppen und Firmen im Programm.

In diesem Jahr haben

wir auf mehrfachen Kundenwunsch

sogar einen speziellen

Kurs im hochalpinen Gelände

konzipiert, um Outdoor-Erste-

Hilfe-Maßnahmen unter Realbedingungen

trainieren zu können.

Der Kurs war innerhalb

weniger Tage ausgebucht“, freut

sich der Outdoor-Experte.

Ebenfalls gut gebucht sind

die Anti-Gewalttrainings für

Der Outdoor-Erste-Hilfe-Kurs

für hochalpines Gelände wurde

auf vielfachen Kundenwunsch

konzipiert.

Jugendliche Intensivtäter und Erwachsene

(StVo) sowie Selbstverteidigungskurse

für Frauen.

„Neuerdings nehmen sogar Polizei-Teams

unsere Trainings in

Anspruch.“

Corona bedingt hat Adfunture

sein Onlinegeschäft optimiert.

„Wir haben ein Warenwirtschaftsund

Buchungssystem installiert,

das sicherstellt, dass immer ausreichend

Ausrüstung und Outdoorkleidung

auf Lager ist“, erläutert

Christoph Stauber.

Auch für die nächsten Monate

hat man bei Adfunture schon

viele Pläne. So soll die Onlinepräsenz

modernisiert und neu

strukturiert werden. Im Winter

sind Schneeschuhtouren für

Fortgechrittene im hochalpinen

Gelände mit Hüttenaufenthalten

geplant. Und wenn die

Sonne wieder höher steht und

die Corona-Entwicklungen es

zulassen, soll auch wieder ein

Kanu-Testival organisiert werden,

bei dem Interessenten

kostenlos Kanus und Equipment

verschiedener Hersteller

testen können.

HGF

Prima Einstieg für Theaterneulinge

Ein lustiges Stück für Zuschauer/-innen

ab zwei Jahren

über Freundschaft und alles,

was dazugehört: verstecken

und entdecken, mutig sein

und Angst haben, sich streiten

und versöhnen - mit jeder

Menge Schnee und Eis steht

am Mittwoch, 1. Dezember, um

15 Uhr und am Donnerstag, 2.

Dezember 2021, um 9.30 Uhr

auf dem Theaterprogramm

und wird auf der Hinterbühne

gezeigt (Spieldauer: 40 Minuten;

keine Pause). „Zusammen

mit dem jungen Publikum

lassen wir die Schneeflocken

tanzen und den eiskalten Wind

heulen – ein prima Einstieg für

Theaterneulinge“, heißt es in

der Ankündigung.

Worum geht‘s? Plitsch und

Platsch leben am Südpol. Gemeinsam

sind sie zu einem Eisberg

im weiten antarktischen

Meer geschwommen, den sie

gemeinsam erkunden. Aber

wer schläft jetzt in dem neuen

Zuhause unten? Wer kennt die

meisten Eissorten? Und wer

fängt den größten Fisch?

Sogar unter den dicksten

Pinguinfreunden gibt es mal

Streit – vor allem, wenn es um

eine echte Schatztruhe geht.

Aber dicke Freunde finden für

alles eine Lösung.

Kinder bis zwölf Jahre dürfen

die Vorstellung ohne 2G-Nachweis

besuchen, bei Erwachsenen

wird am Eingang der

Nachweis kontrolliert!

Karten sind momentan ausschließlich

an der Theaterkasse

erhältlich.

BZ-Foto: theaterta

Lindau

83/

www.unterberger.cc

Auto





Weihnachts-

Z auberei

SVENS

BLUMEN

HAUS

erweiterte Öffnungszeiten:

Sa, 20.11.: 9 - 20 Uhr

So, 21.11.: 10 - 16 Uhr

regulär: Sa 9 - 13 Uhr,

Mo - Fr 9-12.30 + 14 - 18 Uhr

(es gelten die Corona-Regeln)

Weißensberg Rothkreuz 11

(direkt an der B 12)









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Internationale Kunstauktion

Vom 24. bis 26. November

2021 findet die 151. Internationale

Bodensee-Kunstauktion

im Auktionshaus Zeller in

Lindau statt.

In 24 verschiedenen Fachgebieten

werden knapp 2.300

diverse Lots angeboten.

Mit dem großen Gebiet der

Asiatica kommen seltene

Artefakte aus 2.000 Jahren

zum Aufruf. Auch der zu versteigernde

Nachlass von I.K.H.

Helene Markgräfin Pallavicini,

geb. Herzogin von Württemberg,

ist breit gefächert.

Genauso vielfältig zeigt sich

der erste Teil des malerischen

Nachlasses von Hans von Faber

du Faur, einem der führenden

Maler seiner Zeit, der schon

mit Picasso Anfang des letzten

Jahrhunderts befreundet war

und sich u.a. künstlerisch mit

ihm auseinandersetzte. Unter

der Rubrik „Gemälde“ werden

über 400 Werke angeboten.

Schmuckaffine werden sich an

dem illustren Angebot unter

460 Ausrufnummern begeistern.

Bei den Waffen sticht ein

Perkussions-Pistolenpaar ins

Auge. Vom 18. bis 22. November

wird täglich von 10 bis 18

Uhr zur Vorbesichtigung eingeladen.

BZ-Foto: Zeller


· GEWINNSPIEL

WISSENSWERTES 20. November 2021 · BZ Ausgabe KW 46/21

·

GEWINNSPIEL

LINDAUER

· GEWINNSPIEL

11

Aus der „WunderWelten“-Reihe: Nepal

Die „WunderWelten“-Reihe

Bodensee und der DAV Lindau

präsentieren am Sonntag,

28. November 2021, um 17 Uhr

(Einlass ab 16.40 Uhr) in der

Inselhalle Lindau live auf Großleinwand

„Acht - Nepal, der

Weg hat ein Ziel“ von und mit

Dieter Glogowski.

Fünf Jahre fotografierte der

Himalaya-Spezialist, Fotograf

und Filmemacher an seinem

visionären Himalaya-Projekt:

Acht tibetische Glückssymbole,

in Form von Kupferplatten und

gesegnet vom Abt Chökyi

Nyima Rinpoche, werden an den

Basislagern von Nepals Achttausendern

in eisigen Höhen

hinterlegt. Dazu durchreiste der

Fotograf mit acht ausgewählten

Protagonisten die nepalesische

Bergwelt. So umrundete er mit

dem Sadhu Shiva Das den Dhaulagiri,

reiste zum Annapurna

mit zwei Gurung-Schamanen,

erkundete den Manaslu mit dem

alten Mönch Kesang.

Überschattet vom Tod von 16

Sherpas dokumentierte

Glogowski als Zeitzeuge die

Hinterlegung der Platten am

Everest, Cho Oyu und Lhotse

durch seine Sherpafreunde

Lama Nawang Sherpa, Tensing

Sherpa und der Sherpani

Ningma. Mit seinem langjährigen

Freund Shiva Shresta,

den Sadhu Gopal Giri und zwei

Trägern erreichte Glogowski

den fern abgelegenen 8.000er

Kanchenjunga an der Grenze zu

Sikkim.

„Acht – Nepal, der Weg hat

ein Ziel“ ist Dieter Glogowskis

Essenz und eigener Weg aus 30

Jahren Lebensbetrachtungen

im Himalaya, geschmückt mit

grandiosen Bildern und unterlegt

mit nachhaltigen Gedanken

großer spiritueller Meister.

Platzkarten (voruassichtl. 2G)

gibt es bei allen Reservix-Vorverkaufsstellen

sowie unter:

WunderWelten.org

BZ-Fotos: Dieter Glogowski

Adventskonzert der MK Unterreitnau

Um auf die besinnliche Zeit im

Jahr einzustimmen, lädt die

Musikkapelle Unterreitnau am

Vorabend des 1. Advent,

27. November 2021, ab 20 Uhr

zum traditionellen Adventskonzert

ins Freizeitzentrum

Oberreitnau ein.

Zuhörer dürfen sich auf eine

musikalische Reise durch

verschiedene Musikrichtungen

freun: vom konzertanten

Marsch „Alpenwelt“ über ein

Posaunen-Solostück, das „süße

Erinnerungen“ schafft, bis hin

zur Hommage an Ludwig van

Beethoven zu Ehren seines

250. Geburtstages. BZ-Foto: MKU

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Stadtführung im

Advent

Lindauer Gästeführerinnen

laden an den vier Adventssamstagen,

27. November,

4., 11. und 18. Dezember 2021,

jeweils um 15 Uhr zu einer

unterhaltsamen Zeitreise

über die weihnachtlich geschmückte

Insel Lindau ein.

Tickets sind im Vorverkauf

in der Tourist-Information,

Alfred-Nobel-Platz 1,

erhältlich.

Es gelten die aktuellen

Corona-Auflagen.

Weitere Infos unter:

Tourist Information

Alfred-Nobel-Platz 1

Tel.: 0 83 82/8 89 99 00

@ www.stadtrundgaengelindau.de

BZ

Wirtshaus im Campingpark geöffnet

Das Wirtshaus Gitzenweiler

Hof hat für Lindauer und Besucher

der Region ganzjährig

geöffnet. Seit kurzem spielt in

den Pfannen von Chefköchin

Eva ein besonderer Genuss

eine große Rolle: Premium

Büffelsteaks vom Bodensee

werden hier neben weiteren

Schmankerln serviert.

Schlemmen können die Gäste

bis April immer am Montag,

Donnerstag, Freitag und Samstag

von 17 bis 22 Uhr (Küche

Die BZ verlost 3 x 2 Eintrittskarten

für die Bilder-Show auf

Großleinwand am 28.11.2021

um 17 Uhr in der Inselhalle

Lindau. Wer am Gewinnspiel

teilnehmen möchte, sendet

unter dem Betreff „Nepal“

bitte bis spätestens 22.11.2021

eine E-Mail an: gewinnspiel@

bz-lindau.de

17 bis 21 Uhr) und am Sonntag

von 10 bis 22 Uhr (Küche 12

bis 14 Uhr und 17 bis 21 Uhr).

Das Wirtshaus-Team freut sich

auf Reservierungen unter Tel.:

0 83 82/51 45 und bittet alle

Gäste, die aktuellen Corona-

Regeln, Nachweis- und Maskenpflichten

zu beachten.

Aktuelle Infos und die Speisekarte

sind unter

www.wirtshaus-lindau.de

zu finden.

BZ-Fotos: Gitzenweiler Hof











www.bz-lindau.de

lindauer_buergerzeitung



HERBSTZEIT

Frische Enten

Frische Gänse

Wildspezialitäten

bis 19.12.2021

geöffnet.

Bodenseestraße 16

88131 Lindau-Oberreitnau

Telefon (0 83 82) 52 68

www.adler-lindau.de


12 20. November 2021 · BZ Ausgabe KW 46/21

WISSENSWERTES

Von der Herz-Transplantation zur

Ironman-Teilnahme

Im Rahmen der Herzwochen

bietet die AOK Direktion

Kempten-Oberallgäu-Lindau

einen Online-Vortrag an, in dem

Triathlet und Extremläufer

Elmar Sprink, der seit 2012

herztransplantiert ist, über

seinen Weg von der Transplantation

bis hin zur Ironman-Teilnahme

auf Hawaii spricht.

2010 hatte Sprink im Alter von

39 Jahren einen Herzstillstand.

Es folgten zwei Jahre Krankenhaus,

dann kam die Nachricht,

dass er ein Spenderherz erhält.

Nach disziplinierter Reha hat

er sich selbst immer wieder

Ziele gesteckt. Als erster

Mensch mit einem transplantierten

Herz erreichte er dann

im Oktober 2014 die Ziellinie

beim legendären Ironman auf

Hawaii. Weitere Etappenziele

folgten. In seinem Vortrag

schildert Sprink, wie schmal

der Grat zwischen Leben und

Tod sein kann und wie er eine

zweite Chance bekam.

Für den Vortrag konnte Dr. med.

Carsten Einfeld, Leitender

Oberarzt, Leitung Intensivstation

und Transplantationsbeauftragter

der Kreiskliniken

Günzburg-Krumbach, gewonnen

werden. Er war lange Jahre

Vorsitzender des Triathlonvereins

Günzburg und ist

daher bei Sportfragen ein

Top-Ansprechpartner.

Im Anschluss an den Vortrag

stehen Elmar Sprink und Dr.

med. Carsten Einfeld in einem

offenen Dialog allen Teilnehmern

Rede und Antwort. Gerne

können bereits im Vorfeld

Fragen formuliert und bei

der Anmeldung übermittelt

werden. Diese werden dann

bei der Veranstaltung direkt

berücksichtigt.

Die Online-Veranstaltung findet

am Donnerstag, 25.11.2021,

um 19 Uhr via MS Teams statt

und ist kostenfrei.

Interessierte melden sich bis

23.11. an unter E-Mail:

aok-herzwochen@by.aok.de

Am 24.11.2021 erhalten sie

dann den Einwahllink zur

Veranstaltung.

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BZ-Foto: Elmar Sprink

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Ehrensache für das Ski-Team des ESV Lindau

Die Skiabteilung des ESV

Lindau hatte sich so auf den

traditionellen Skibazar von

Sport Roman am 27. November

gefreut, der dieses Mal

wetterunabhängig im Autohaus

Dreher stattfinden sollte.

Doch aufgrund der aktuellen

Corona-Entwicklungen musste

der Bazar nach 2020 auch

dieses Jahr wieder abgesagt

werden. Das heißt, der Verein

nimmt kein Material an, um es

beim Bazar mit freundlicher

und kompetenter Beratung

Wintersportbegeisterten als

Second-Hand-Ware zu verkaufen,

um mit dem Erlös die

Jugendarbeit des Vereins zu

fördern.

Allerdings veranstaltet Sport























Roman am Samstag, 27. November

2021, von 10 bis 15 Uhr

auf dem Parkplatz am Geschäft

einen Freiluft-Sonderverkauf

von gebrauchten Ski und

Skischuhen und reduzierten

Einzelstücken. Ehrensache,

dass das Ski-Team des ESV

Lindau den Sportausstatter

dabei unterstützt...

BZ-Foto: ESV Lindau

„Vereinsführerschein“

Seminarreihe ist kostenlos und startet wieder am 29. Januar 2022

„Die Seminarreihe ‚Vereinsführerschein‘

bietet Vereinsvertretern

die Möglichkeit, sich zukunftsgerecht

aufzustellen. Das Angebot

soll den Teilnehmern Sicherheit

geben und Vorbehalte in Bezug auf

die Übernahme eines Ehrenamtes

nehmen“, so Landrat Elmar Stegmann.

Vereine sind heute vor große

Herausforderungen gestellt. Es

ist beispielsweise nicht mehr

selbstverständlich, Führungspositionen

neu besetzen zu

können. Oft wissen potentielle

Kandidaten für ein Vorstandsamt

auch gar nicht, was sie alles

zu tun haben und was sie beachten

müssen. Um Vereine im Landkreis

zu unterstützen, hatte der

Landkreis Lindau im Herbst vergangenen

Jahres zum ersten

Mal eine Seminarreihe für Vereinsvorstände

angeboten. Dieser

„Vereinsführerschein“ wurde

so gut angenommen, dass Anfang

2021 die Seminarreihe

erneut durchgeführt wurde.

Nun bietet der Landkreis die

sechsteilige Seminarreihe zum

dritten Mal an. Wie bereits zuvor

ist das Seminar kostenlos

und findet aufgrund der aktuellen

Infektionslage online statt:

vom 29. Januar bis 31. März 2022.

Nähere Informationen zum Vereinsführerschein

gibt es unter:

https://www.landkreis-lindau.de/

Gesellschaft-Soziales/Ehrenamt

Der erfahrene Vereinsberater

Karl Bosch führt die Teilnehmer

durch rechtliche Themen, wie

Haftungs- und Versicherungsfragen,

Vereinssteuerrecht und

Mitgliederversammlung, Jugendschutz,

Motivation von Mitgliedern

oder auch Sprechen vor

Menschen und Konfliktlösung.

Die Teilnehmer haben die

Möglichkeit, individuelle Fragen

zu stellen und andere Vorsitzende

kennen zu lernen. Dies

fördert auch den Austausch und

die Vernetzung untereinander

und schafft Synergien.

Landrat Elmar Stegmann

hat die Vereine auch per Brief

über das erneute kostenlose

Angebot der Seminarreihe

„Vereinsführerschein“ für Vorstände

informiert. BZ

@ https://www.landkreis-

lindau.de/Gesellschaft-

Soziales/Ehrenamt

Anzeigen

OBI Lindau · 88131 Lindau (B)

Bregenzer Straße 105

Telefon 0 83 82-9 67 80

www.obi.de

Heuriedweg 42 · 88131 Lindau

Tel 08382 9657-0 · www.strass.de


GESUND LEBEN 20. November 2021 · BZ Ausgabe KW 46/21

Differenziert – Individuell – Sicher

Wirbelsäulenzentrum Hochspezialisierte Einrichtung in der Asklepios Klinik Lindau

Das Wirbelsäulenzentrum der

Asklepios Klinik Lindau besteht

seit 2014 und hat sich zu einer

hochspezialisierten Einrichtung

mit den Fachbereichen Neurochirurgie

und orthopädische Wirbelsäulenchirurgie

entwickelt.

Orthopädische Wirbelsäulenchirurgie

Bei der Behandlung von Wirbelsäulenveränderungen

berücksichtigen

die Experten des

Wirbelsäulenzentrums in der

Asklepios Klinik Lindau die

Funktion der Wirbelsäule als

Bewegungsorgan und Stütze.

Wirbelsäulenzentrum

der Asklepios Klinik Lindau

Friedrichshafener Str. 82

88131 Lindau (B)

Ansprechpartner:

Chefarzt-Sekretariat

Tel.: 0 83 82/2 76 38 20

Mehr Infos und Videos zum

Thema:

@ https://www.asklepios.com/

lindau/experten/orthopaedisches-

Wirbelsaeulenzentrum-Bodensee

Dr. med.

Stephan Werle,

Chefarzt,

Facharzt für

Orthopädie

und Unfallchirurgie

Das erfordert, stabilisierende

Strukturen wie Gelenke, Bänder

und Muskeln zu schonen. Falls

Implantate zum Einsatz kommen,

versucht man hier möglichst

bewegungserhaltende Systeme

wie Bandscheibenprothesen

zu verwenden und sich bei

Stabilisierungen auf einen möglichst

kleinen Abschnitt zu beschränken.

Die Kombination moderner

minimalinvasiver Techniken

ermöglicht die operative

Behandlung auch in schwierigen

Situationen, wenn zum Beispiel

Osteoporose, Patientenalter

oder Begleiterkrankungen zu berücksichtigen

sind.

Das Zertifikat der Deutschen

Wirbelsäulengesellschaft bestätigt

Chefarzt Dr. Stephan

Werle die langjährige Erfahrung

in der operativen Behandlung

von Wirbelsäulenerkrankungen

verschiedenster Ursachen.

Rund-um-Betreuung

und Pflege zuhause

Neurochirurgie

Ihr Ansprechpartner vor Ort:

Karlheinz Roth

Dr. med.

Vincent Hagel,

Leitender

Oberarzt,

Facharzt für

Neurochirurgie

PROMEDICA PLUS Friedrichshafen-Lindau

Wackerstraße 40B | 88131 Lindau

Tel. +49 (0) 8382 - 943 2957

friedrichshafen-lindau@promedicaplus.de

www.promedicaplus.de/friedrichshafen-lindau

Behandlungsspektrum

▶ Spinalkanalstenosen

▶ Bandscheibenvorfälle

▶ Wirbelgelenkverschleiß

▶ Instabilitäten/Wirbelgleiten

▶ Wirbelbrüche nach Unfällen

oder bei Osteoporose

▶ Fehlstellungen bei Erwachsenen

▶ Infektionen

▶ Tumore

▶ rheumatische Veränderungen

▶ Wirbelsäulenveränderungen

bei Stoffwechselstörungen

oder allgemeinen Erkrankungen

des Bewegungsapparates

▶ Probleme nach früherer

Wirbelsäulenoperation

Minimalinvasive Operationsverfahren,

einer der Schwerpunkte

des Wirbelsäulenzentrums in der

Asklepios Klinik Lindau, werden

für ein breites Spektrum an

Erkrankungen angewendet. Vor

allem bei Beschwerden durch

bandscheiben- und gelenkbedingte

Einengungen können

die Patienten damit behandelt

werden. Die vollendoskopische

Technik ist das modernste und

mit Abstand minimalinvasivste

Verfahren zur Beseitigung von

Bandscheibenvorfällen und Spinalkanaleinengungen.

Auch

Schmerzen bei Gelenkveränderungen

lassen sich damit lindern.

Dr. Vincent Hagel, Leitender

Arzt des Wirbelsäulenzentrums,

ist international anerkannter

Spezialist für die vollendoskopische

Technik. Er hat langjährige

Erfahrung mit der Anwendung

dieses Verfahrens an

allen Wirbelsäulenabschnitten.

„Die Verbindung von orthopädischen

und neurochirurgischen

Prinzipien, die Anwendung

minimalinvasiver Verfahren

und moderner Implantatsysteme

und die Möglichkeiten

der gezielten nichtoperativen

Schmerztherapie erlauben uns


























∙ minimalinvasive operative

Verfahren an allen Abschnitten

der Wirbelsäule

∙ vollendoskopische Verfahren

∙ Schmerztherapie

∙ Stabilisierung und

Versteifung

∙ Bandscheibenprothesen

∙ dynamische Stabilisierung


13

eine differenzierte Beratung und

individuelle Behandlungsplanung

und eine sichere Therapie“,

so die beiden Experten. Patienten

aus der Region profitieren

im Wirbelsäulenzentrum

der Asklepios Klinik Lindau

von der Möglichkeit der kontinuierlichen

Begleitung über

längere Behandlungszeiträume

und die Erreichbarkeit in akuten

Situationen.

BZ

Die meisten COVID-Intensivpatienten sind ungeimpft

Asklepios Klinik Lindau stellt nicht dringende Behandlungen zurück – Für Besucher gilt jetzt die 2G-plus-Regel

Die Asklepios Klinik Lindau stellt

angesichts der weiter steigenden

Corona Fallzahlen planbare stationäre

Behandlungen und Operationen

zurück. Dies betreffe nur

OPs bzw. stationäre Aufenthalte,

die nicht medizinisch dringend

sind und sich ohne negative Auswirkungen

für die betroffenen Patienten

verschieben lassen. Zudem

werden die Besuchsregeln auf 2Gplus

verschärft.

Anzeige

Ob sich eine geplante Operation

verschieben lässt oder medizinisch

dringend ist, wird sorgfältig

abgewogen und von Fall

zu Fall entschieden. Die Klinik

folgt damit auch einer Anordnung

des Ärztlichen Leiters

Krankenhauskoordinierung

ZRF Allgäu und der damit verbundenen

Allgemeinverfügung,

die für alle Kliniken im Landkreis

gilt. Vordefinierte und abgetrennte

Bereiche zur Behandlung

von Corona-Virus-(Verdachts-)Fällen,

die aufgrund der

Schwere ihrer Symptome eine

stationäre Weiterbehandlung

im Krankenhaus benötigen,

sind eingerichtet.

„Die überwiegende Zahl der

Patienten, die bisher wegen einer

COVID-Erkrankung stationär

oder intensivmedizinisch

behandelt werden musste, ist/

war ungeimpft bzw. nicht vollständig

geimpft. Zudem beobachten

wir, dass auch jüngere

Menschen ohne Impfschutz

ein reales Risiko haben, sehr

schwer zu erkranken“, betont

der Ärztliche Direktor Dr. med.

Fabian Heuser. Lag der Median

der hospitalisierten COVID-

Patienten in der zweiten Corona

Welle bundesweit noch bei

77 Jahren, liegt er nun bei

48.Die lokalen Erfahrungswerte

decken sich dabei auch mit

aktuellen Erhebungen des Robert

Koch-Instituts (RKI).

„Lassen Sie sich impfen und

nehmen Sie auch die Angebote

der Booster-Impfung wahr. Ein

vollständiger Impfschutz bietet

einen hohen Schutz - besonders

vor schweren COVID-

Verläufen“, betont die Klinikleitung.

Zwar mussten bislang

vereinzelt auch COVID-Patienten

mit vollständigem Impfschutz

(inkl. 15 Tage) in den

Kliniken im Landkreis und der

Region stationär versorgt werden.

COVID-Impfdurchbrüche

bei vollständig geimpften Patienten

mit schweren Verläufen

seien aber weiterhin weniger

häufig und betreffen vor allem

Patienten, deren Immunsystem

etwa durch eine Chemotherapie

oder eine dauerhafte Kortisonbehandlung

geschwächt ist,

oder die älter als 70 Jahre sind.

Die Ärzte der Klinik warnen

aber gelichzeitig davor, dass

Patienten mit schweren oder

sogar lebensbedrohlichen Erkrankungen

aus Angst vor einer

Corona-Infektion dringend

notwendige Klinikbehandlungen

vermeiden. Auch andere

dringende Behandlungen sollten

nicht aufgeschoben werden.

Zudem passt die Asklepios

Klinik Lindau ihr Besuchsrecht

an die aktuellen Entwicklungen

an. Besucher/-innen müssen einen

2G-plus-Nachweis erbringen,

also vollständig geimpft (mit

Impfnachweis) oder genesen

(mit ärztlicher Bescheinigung)

sein und zusätzlich einen negativen

Test mitbringen (Antigentest

nicht älter als 24 Stunden

oder PCR Test nicht älter

als 48 Stunden). Außerdem ist

während des Aufenthalts eine

FFP-2 Maske zu tragen. Es gilt:

Ein Besucher pro Patient für maximal

eine Stunde pro Tag zwischen

14 und 17.30 Uhr. Alternative

Besuchszeiten (Geburten, Sterbeprozess,

Eltern Minderjähriger)

gelten nur in besonderen Situationen.

Mehr Infos unter: www.

asklepios.com/lindau BZ

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14 20. November 2021 · BZ Ausgabe KW 46/21

GESUND LEBEN

17 „Lichthimmel“ gegen gefährliche Verwirrtheit

Waldburg-Zeil Kliniken Die neue Intensivstation der Fachkliniken Wangen setzt Maßstäbe in der Region

Die neue Intensivstation der

Waldburg-Zeil Fachkliniken Wangen

ist seit 9. November in Betrieb.

Nach rund anderthalb Jahren

Bauzeit und einer Investition

von knapp 6,5 Mio. Euro verfügt

das renommierte Fachkrankenhaus

am Wangener Stadtrand

über die modernste Intensivstation

in der Region.

„Als einziges zertifiziertes Lungenkrebszentrum

der Region und

als eines der wenigen zertifizierten

Weaningzentren in Württemberg

setzen wir auf zeitgemäße

Architektur und Ausstattung“,

so Dr. Quirin Schlott anlässlich

der Eröffnung. Im traditionsreichen

Martinbau gelegen,

ist die neue Station nicht

nur technisch nach dem allerneuesten

Standard gestaltet. „Wir

haben unsere Arbeitsabläufe

grundsätzlich überdacht und

gehen auch im Delirmanagement

zeitgemäße Wege.“

Patienten anderer Krankenhäuser

werden zur Beatmungsentwöhnung

in das zertifizierte

Weaningzentrum an den Fachkliniken

Wangen verlegt. Bei

neun von zehn dieser schwer

kranken und bereits länger

künstlich beatmeten Patienten,

die oft mehrere Wochen im

Krankenhaus liegen, tritt ein

so genanntes Delir auf oder

liegt schon vor. Jeder Tag, an

dem sich ein Patient in diesem

gefährlichen Verwirrtheitszustand

befindet, steigert die Wahrscheinlichkeit,

dass er stirbt.

„Deshalb setzen wir auf ein

stringentes Anti-Delirmanagement“,

erläutert Bernhard Sorms,

Chefarzt und Leiter der Intensivstation.

„Daher haben wir unsere

17 Patientenzimmer mit

der Lichttherapielösung ‚Vital-

Sky‘ ausgestattet.“

Insgesamt wurden auf der

neuen Intensivstation 42 Kilometer

Kabel verbaut: davon

allein acht Kilometer für das ausgeklügelte

Lichtsystem und zehn

Kilometer für die Datenübertragung.

Die bisherige Intensivstation

wird in den nächsten Jahren

renoviert, umgebaut und ebenfalls

auf den neuesten technischen

Stand gebracht.

BZ

Die Fachkliniken Wangen setzen auf ihrer neuen Intensivstation mit 17 „Lichthimmeln“ weltweit die

meisten „VitalSky“-Lichttherapielösungen zur Delirprävention ein.

BZ-Fotos: WZK

Bei der Neugestaltung der Intensivstation wurden auch die Arbeitsbedingungen

für das Personal überdacht und Arbeitsabläufe nach

aktuellen Erkenntnissen umgestaltet. So sind z.B. alle Zimmer mit

einem Patientenliftsystem ausgestattet. Damit können Intensivpatienten

von nur einer Pflegekraft ohne hohe körperliche Belastung

mobilisiert oder auf einen Stuhl gesetzt werden.

Künstlicher Himmel und Ruhe gegen Delir

Häufig ist die Grunderkrankung

behandelt, aber bis zu 80 Prozent

der Patientinnen und Patienten

auf einer Intensivstation sind von

Delir betroffen, einer akuten Hirnfunktionsstörung,

die mit Kernsymptomen

wie Halluzinationen,

Verwirrung und Orientierungslosigkeit

einhergeht. Dadurch wird

der Heilungsverlauf verlängert und

die Überlebenschance signifikant

reduziert. Die Möglichkeiten der

pharmakologischen Behandlung

eines Delir sind begrenzt. In einer

Observationsstudie der Berliner

Charité konnte aber nachgewiesen

werden, dass die 24-Stunden-

Lichtrhythmik mit „VitalSky“ zu

einer Delir-Reduktion von mehr als

50 Prozent führt. In den letzten 20

Jahren wurde in keinem anderen

Bereich der Intensivmedizin ein

derart relevanter Erfolg für den

Heilungsverlauf erzielt. An den

Fachkliniken Wangen setzt man

deshalb jetzt auf das Konzept

„VitalMinds“, um mittels Licht- und

Geräuschmanagement ein Delir zu

vermeiden und den Genesungsprozess

positiv zu beeinflussen.

Eine Komponente des multimodalen

Ansatzes ist die innovative LED-

Lichttherapielösung „VitalSky“, die

speziell für die Bedürfnisse von Intensivpatienten

entwickelt wurde.

Das über den Patientenbetten angebrachte

LED-Lichttherapiesystem

schafft eine beruhigende, angenehme

Atmosphäre und unterstützt Erkrankte

bei der Wiederherstellung

des natürlichen Schlaf-Wach-Rhythmus,

der Stärkung des Zeitgefühls

und der Aktivierung kognitiver

Fähigkeiten.

Ein weiterer Teil des Konzeptes

„VitalMinds“ ist eine Analyse der

Geräuschlast, die auf die Intensivpatienten

wirkt. Ruhe und Dunkelheit

in der Nacht helfen, ein Delir

deutlich zu verkürzen bzw. zu verhindern.

Bei Routinekontrollen sind

daher nur Teile der Überwachungsmonitore

beleuchtet und Alarme

werden nur nach außen geleitet,

sodass die Patienten nicht gestört

werden. Pflegekräfte wecken die

Patienten nicht mehr um 2 oder 3

Uhr morgens, um sie zu waschen,

da sie so den Nachtschlaf stören

würden. Vor Jahren war das noch

üblich, weil es so besser in den

Arbeitsablauf gepasst hat.

Anzeige

Nicht nur die Patientenzimmer, sondern auch die angrenzenden Flure

und der Stützpunkt für das medizinische Personal sind mit einem

neuen Beleuchtungssystem ausgestattet worden. Damit soll auch das

Arbeitsumfeld für die Teams auf der Station angenehmer gestaltet

werden.


WISSENSWERTES 20. November 2021 · BZ Ausgabe KW 46/21

15

Impfungen in Lindau

Impfungen im Impfzentrum

Lindau, FOS-Turnhalle in der

Reutiner Str. 10, sind nur nach

vorheriger Terminvereinbarung

möglich.

Bitte registrieren Sie sich

online unter:

www.impfzentren.bayern.de

Wer keinen Zugriff auf die

Online-Registrierung hat,

kann sich auch per E-Mail oder

Telefon anmelden.

E-Mail: impfzentrum-Li@

allgaeu-medical.de

Tel.: 0 800/9 11 82 19

Bitte Personalausweis und

Impfpass mitbringen.

Eingeladen sind Personen über

zwölf Jahre. Bei Minderjährigen

müssen die beiden Einverständniserklärungen

der Eltern/des

gesetzl. Vertreters vorliegen.

Das heißt, wenn die Mutter mit

dem Kind zum Impfen kommt,

muss eine Einverständniserklärung

inkl. Ausweiskopie des

Vaters mitgebracht werden.

Bei unter 16-Jährigen muss

mindestens ein Elternteil mit

vor Ort sein.

Das Landratsamt Lindau

bittet aufgrund der aktuell




GRABMALE

Heribert Lau

Steinmetzmeister

Hundweilerstraße 16

88131 Lindau (B)

Telefon (08382) 6894

Telefax (08382) 26870

lau.martin@web.de

AUSSTELLUNG

beim Friedhof

Lindau-Aeschach

Rennerle 14

Beratung und Verkauf

Mittwoch und Freitag

von 14 bis 18 Uhr

und nach Vereinbarung



sehr hohen Nachfrage nach

Impfungen folgende Hinweise

zu beachten:

Impfungen werden nach wie

vor auch von niedergelassenen

Ärzten durchgeführt.

Im Impfzentrum kann es aktuell

zu Wartezeiten kommen.

Impfungen bis auf Weiteres

nur für Landkreisbürgerinnen

und -bürger: Über begründete

Ausnahmen entscheidet das

Impfzentrum.

Auffrischungsimpfungen in der

Regel erst nach sechs Monaten:

Impftermine werden hier frühestens

eine Woche vor Ablauf

dieser Frist vergeben.

Beispiel: Zweitimpfung am 15.

Juni, Terminvergabe für die

Auffrischungsimpfung frühestens

ab 8. Dezember. Ausnahmen

sind Auffrischungsimpfungen

bei einer Impfung mit

dem Impfstoff von Johnson &

Johnson (bereits vier Wochen

nach der Impfung) oder bei

Personen unter Immunsuppression

(hier in enger Rücksprache

mit dem behandelnden Arzt/

der behandelnden Ärztin).

BZ

Anzeigen














Antigen-Schnelltests wieder kostenlos

Es gibt bundesweit wieder

kostenlose Antigen-Schnelltests

– ohne weitere Voraussetzungen

und beliebig oft.

In den Teststellen muss

lediglich ein Lichtbildausweis

vorgelegt werden.

Auch im Testzentrum des Landkreises

Lindau an der Bösenreutiner

Steig sind grundsätzlich

wieder kostenlose Antigen-

Schnelltestungen möglich und

bis auf Weiteres auch ohne

vorherige Anmeldung.

Da jedoch auch die Anzahl der

dort durchgeführten PCR-Testungen

derzeit stark ansteigt,

bitten die Verantwortlichen,

für Antigen-Schnelltestungen

auch die weiteren Teststellen

im Landkreis zu nutzen.

Antigen-Schnelltests führen in

Lindau durch:

Apotheke im alten Bahnhof in

Oberreitnau

Hirsch-Apotheke,

Kramergasse 17, Lindau

Teststation Maximilianstraße,

Lindau

Teststation EcoCare, Lidl Parkplatz,

Kemptener Straße 17

Teststation am Reutiner Bahnhof,

Berliner Platz

PCR-Tests

Bei Symptomen führen Hausärzte

kostenlose PCR-Testungen

durch.

Darüber hinaus können bestimmte

Zielgruppen einen kostenlosen

LINDAUER

Bürgerzeitung

Verlag: Lindauer Bürgerzeitung

Verlags-GmbH & Co. KG

Herbergsweg 4, 88131 Lindau (B)

www.bz-lindau.de

Geschäftsführung (V.i.S.d.P.):

Hans-Jörg Apfelbacher (APF)

Oliver Eschbaumer (OE)

E-Mail: : verlag@bz-lindau.de

Telefon: 0 83 82 /5 04 10-41

Telefax: 0 83 82 /5 04 10-49

Verantwortlich für die Seiten 1 und

Amtsblatt der Stadt Lindau (B):

Presseamt Stadt Lindau (B)

Jürgen Widmer (JW),

Patricia Herpich (PAT), Birgit Russ (BR),

ausgenommen „Ansichten“ u. Inhaltsverz.

Anzeigen:

Hermann J. Kreitmeir

E-Mail: kreitmeir.lindau@t-online.de

Telefon: 08382/233-30, Fax: -14

Mobil: 01 71-5 46 04 58

Gisela Hentrich

E-Mail: giselahentrich@gmx.de

Telefon: 0 83 82 / 7 50 90-37, Fax: -38

Mobil: 01 62-2 39 52 37

PCR-Test im Testzentrum erhalten:

Kontaktpersonen, die über das

Gesundheitsamt aufgefordert

wurden, einen PCR-Test durchzuführen.

Personen, bei denen ein Antigen-Schnelltest

oder Selbsttest

positiv ausgefallen sind.

Bei rotem Warnhinweis in der

Corona-Warn-App „erhöhtes

Risiko“ (App im Testzentrum

vorzeigen).

Menschen, die aufgrund einer

medizinischen Kontraindikation

nicht oder noch nicht vollständig

geimpft werden können (mit

formlosem ärztlichen Nachweis).

Beschäftigte in Pflegeeinrichtungen

und Einrichtungen für

Menschen mit Behinderung,

sofern die Einrichtung keine

eigenen Testungen durchführt

(mit formlosem Nachweis von

der Einrichtung).

Schwangere (bis 31. März

2022).

Alle anderen Personen müssen

ein kostenpflichtiges Angebot

nutzen.

Im Testzentrum werden keine

kostenpflichtigen PCR-Testungen

durchgeführt.

PCR-Tests für Selbstzahler gibt

es in Lindau bei:

Teststation EcoCare, Lidl Parkplatz,

Kemptener Straße 17

Teststation am Reutiner Bahnhof,

Berliner Platz

BZ

Anzeigenservice:

E-Mail: anzeigen@bz-lindau.de

Telefax: 0 83 82 /5 04 10-49

Redaktion:

Heike Grützmann-Förste (HGF)

E-Mail: redaktion@bz-lindau.de

Telefon: 0 83 82 /5 04 10-42

Telefax: 0 83 82 /5 04 10-49

Hans-Jörg Apfelbacher (APF)

Herstellung: Druckhaus Ulm Oberschwaben

Siemensstraße 10, 89079 Ulm

Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 23

vom 01.01.2021. Es gelten die allgemeinen

Geschäfts bedingungen des Verlages.

Auflage: 16.500 Exemplare

Erscheinungsweise: 14-täglich samstags

Bezug in Lindau/B:

Kostenlos an alle Haushalte

Bezug in PLZ-Region 88:

Abonnement 29,90 Euro/Jahr

Bezug deutschlandweit:

Abonnement 50,00 Euro/Jahr

Impressum


16 20. November 2021 · BZ Ausgabe KW 46/21

WISSENSWERTES

Adventskalender für guten Zweck

Berufliches Schulzentrum Lindau unterstützt die Lindauer Tafel

Der neu entwickelte Adventskalender

des Beruflichen Schulzentrums

Lindau ist das Ergebnis von Schülerprojektarbeiten

der Fachoberschule

und Berufsschule in Lindau.

Der Adventskalender wird für einen

guten Zweck zum Verkauf angeboten.

Pro verkauftem Kalender

werden fünf Euro an die Lindauer

Tafel gespendet.

Die Konstruktion der Packung

wurde als Projektarbeit im 3.

Lehrjahr des Landesfachsprengels

für Packmitteltechnologen

erstellt. Die Gestaltung des

Weißmusters erfolgte in der

Fotowerkstatt der fachpraktischen

Tätigkeit an der Fachoberschule

Lindau. Die 11.

Klasse der Ausbildungsrichtung

Gestaltung hatte unter

der Leitung von Jana Gertke

die Aufgabe, ein ansprechendes

Druckbild für den Kalender

zu gestalten.

Bei der Umsetzung der Aufgabe

kamen Digitalkamera, Photoshop

und Illustrator zum

Einsatz. Die technische Umsetzung

der von den Schülern

geplanten Entwürfe wurde durch

die Zusammenarbeit mit „dualen

Partnerfirmen“ und weiteren

Unternehmen ermöglicht.

Dieser Adventskalender ist köstlich und hilft der Lindauer Tafel.

Hinter jedem Kalender-Türchen steckt eine saftige Überraschung.

Der Adventskalender ist mit

24 kleinen Fruchtsaftfläschchen

zu 0,2 Liter in zwölf unterschiedlichen

Geschmacksrichtungen

gefüllt. Das Füllgut

wurde von der Lindauer Fruchtsaft

GmbH vergünstigt zur Verfügung

gestellt.

Ausgeschnitten wurden die

Handmuster sowie die gestalteten

Entwürfe von der Firma

Zünd auf einer computergesteuerten

Schneidmaschine.

Die Wink-Gruppe hat die

Herstellung der Stanzform, die

für die Serienproduktion benötigt

wird, übernommen.

Die Bedruckung der Packung

und das Ausstanzen der Kontur

wurde von Hans Kolb Wellpappe

DigitalSolutions realisiert.

„Ohne diese tatkräftige,

kostenfreie Unterstützung wäre

dieses Adventskalenderprojekt

nicht möglich gewesen“, freut

sich Schulleiterin Antje Schubert

in ihrer Nachricht an die BZ.

Der Adventskalender wird

für einen guten Zweck zum Verkauf

angeboten. Pro verkauftem

Kalender werden fünf Euro an

die Lindauer Tafel gespendet.

Harald Thomas, Geschäftsführer

der Lindauer Tafel, zeigte

sich hocherfreut über das Vorhaben

und hofft genauso wie

Johannes Wörtz, Projektverantwortlicher,

auf einen guten Absatz

der produzierten Kalender.

Der Verkauf erfolgt nach Absage

des Lindauer Weihnachtsmarktes

nun über die Sekretariate

der Fachoberschule (in

der Achstraße 13 in Lindau)

und der Berufsschule (in der

Reutiner Str. 10 in Lindau) sowie

über die Caritas Lindau.

Die Adventskalender können bestellt

werden unter der E-Mail-

Adresse: info@bsz-lindau.de

BZ

BZ-Fotos: bsz-lindau

Herzenswünsche Lindau

Nicht jeder hat das Glück, das

Weihnachtsfest so feiern zu

können, wie er sich das vielleicht

wünschen würde.

Auch in Lindau gibt es

Senioren, die nur mit einer

kleinen Rente auskommen

müssen und/oder allein sind.

Dabei, diesen hilfsbedürftigen

oder einsamen Menschen zu

Weihnachten ein Lächeln aufs

Gesicht zu zaubern und ihnen

zu zeigen, dass sie nicht vergessen

sind, kann man helfen,

indem man sich an der

Aktion „Herzenswünsche“

beteiligt.

Im vergangenen Jahr haben

rund 200 Menschen die Aktion

unterstützt. Die Herz-Damen

von Lindau (organisieren

bereits zum dritten Mal ehrenamtlich

diese Aktion) konnten

so insgesamt 350 Wünsche

erfüllen.

Herzenswünsche

Auch in diesem Jahr organisieren

sie die Aktion in Lindau

und haben viele, viele

Herzenswünsche von bedürftigen,

älteren Menschen aus

Lindau gesammelt.

Wünsche erfüllen

Wer die Aktion unterstützen

möchte, kann sich einen

Herzenswunsch aussuchen, den

er/sie gern erfüllen möchte.

Die Herzenswünsche werden

präsentiert:

▶ am Freitag, 26. November

2021, von 16 bis 19 Uhr am

Aktionsstand im Lindaupark

▶ ab 26.11.21

(Mo. 11.45 - 14 Uhr,

Die. - Fr. 9.30 - 18 Uhr)

im Lecker Unverpackt Laden,

Schulstraße 20, Lindau

▶ ab 26.11.21

im Klangvollen Reikihaus

„Maha“,

Gstäudweg 18, Lindau

Mehr Infos, Bilder und Kontakt

zu den Organisatorinnen:

Telefon: 0 83 82/2 27 27

oder: 01 70/2 40 10 35

E-Mail: herzenswunschlindau@web.de

Herzenswünsche Lindau

herzenswunsch_lindau

BZ-Foto: Müller

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Ausbildungen berufsbegleitend

Heilpraktiker

Lerncoach-Kinesiologie

Schnupperangebot:

Online im Unterricht ein

paar Stunden dabei sein.

Anfragen an:

lindau@lerninsel.net

www.heilpraktikerschule-lindau.de

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