Festschrift zur Einweihung der neuen Kuhn-Orgel im Chorraum des Ulmer Münsters 2021

spieszdesign

FESTSCHRIFT

ZUR EINWEIHUNG DER NEUEN KUHN-ORGEL

IM CHORRAUM DES ULMER MÜNSTERS

2021


2


Inhalt

Oberbürgermeister Gunter Czisch / Grußwort . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4

Dekan Ernst-Wilhelm Gohl / Grußwort . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5

Münsterkantor Friedemann Johannes Wieland / Grußwort . . . . . . . . . . . . . . . . . 6

KMD Thomas Haller: Von der Chororgel 1960 zur Chororgel 2021 . . . . . . . . . . . . . 8

Münsterbaumeisterin Dr. Heidi Vormann: Technischer Ablauf des Orgelbaus . . . . . 10

Disposition und technische Daten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14

Orgelbau Kuhn: Klangliches, technisches und gestalterisches Konzept

der neuen Chororgel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18

Klangpatenschaften und Finanzierung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23

Beteiligte Gewerke und Personen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29

Impressum, Redaktion und Bildnachweis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30

3


Grußwort

Oberbürgermeister der Stadt Ulm

Gunter Czisch

In den Augen keines Geringeren als Wolfgang Amadeus Mozart ist die Orgel der „König aller Instrumente“.

Und dieser Titel trifft es in mehrfacher Hinsicht: Majestätisch ist ihr Klang, weit reicht die

Macht ihrer Töne. Sie überwältigt diejenigen, die ihr zuhören. Dazu fordert sie den ganzen Einsatz

des Organisten – mit Händen und Füßen, Kopf und Herz.

Die Orgel erklingt zu jedem Anlass, sie begleitet die Gottesdienstbesucherinnen und -besucher

bei allen wichtigen Stationen ihres christlichen Lebens: Taufe, Konfirmation, Hochzeit bis hin zum

Sterbeamt. Sie ist eine ständige Begleiterin in der Liturgie. Aus diesem Grund gehört eine gute,

gestimmte Orgel unbedingt in ein schönes und bedeutsames Gotteshaus.

Umso mehr darf sich die Ulmer Münstergemeinde über die Einweihung der neuen Chororgel freuen.

Der Bau einer Orgel ist zwar nicht für die Ewigkeit gedacht – ist aber sehr wohl ein Vorhaben, das

für Beständigkeit steht und über den Tag hinausweist. Und es ist ein Werkstück, das konzeptionelle

und handwerkliche Expertise verlangt. Dank der renommierten Orgelbaufirma Kuhn, die beim

Bau viele Facetten wie den Klang, die Gestaltung, aber auch die Technik zu berücksichtigen hatte,

können wir uns nun auf stimmungsvolle Gottesdienste und Konzerte freuen.

Mein Dank geht aber natürlich auch an alle Spenderinnen und Spender sowie an alle Beteiligten,

die den Bau mit ihrer fachlichen Mitarbeit begleitet und möglich gemacht haben.

Und so wünsche ich, dass diese Orgel lange erklingen und den Besucherinnen und Besuchern des

Münsters schöne Klänge, Gefühle und geistliche Erlebnisse schenken möge.

Gunter Czisch

Oberbürgermeister

4


Grußwort

Dekan Ernst-Wilhelm Gohl

Von der Feststellung, dass die alte Chororgel nicht mehr zu reparieren sei, bis zum Erklingen der

neuen Chororgel sind gerade einmal drei Jahre vergangen. Das ist rekordverdächtig. Deshalb will ich

an erster Stelle allen danken, die zum Gelingen dieses Rekordes beigetragen haben. Dem Münsterbauverein

und den vielen Klangpatinnen und Spendern, die die Finanzierung sichergestellt haben.

Den Mitgliedern der Orgelbaukommission, die in vielen Sitzungen die planerische Arbeit leisteten.

Den Vertreterinnen und Vertretern der Denkmalpflege, die den Planungsprozess sachkundig unterstützten.

Der Münsterbauhütte, die immer mit Rat und Tat zur Seite stand und allen anderen Fachfirmen.

Münsterkantor Friedemann Johannes Wieland, der den ganzen Prozess leitete und bei dem

alle Fäden zusammenliefen. Die Hauptarbeit lag aber bei der Orgelbauwerkstatt Kuhn. Mit großer

Erfahrung, höchstem handwerklichen Können und der sprichwörtlichen Schweizer Präzision erwies

sich die Orgelbauwerkstatt Kuhn als Glücksfall für das Ulmer Münster. Dank aller Genannten kann

die Chororgel nun zum neuen Kirchenjahr am 1. Advent 2021 in Dienst genommen werden.

Die Chororgel dient in erster Linie der Gottesdienstgestaltung. Sie führt und unterstützt den Gemeindegesang.

Meditatives Orgelspiel kann den Inhalt eines Bibeltextes nachklingen lassen. Die

Musik – und damit die Orgel – erreicht Dimensionen, die der menschlichen Sprache entzogen sind.

Sie findet Töne für existenzielle Gefühle wie Freude, Lob, Dank, Trauer, Klage. Sie hilft, diese Emotionen

auszudrücken und vor Gott zu bringen. Musik im Gottesdienst ist also viel mehr als schmückendes

Beiwerk und Verschönerung. Die Orgel kann auch Sprachlosigkeit überwinden helfen und

Brücken zwischen Menschen bauen. Für all diese Aufgaben bietet die neue Kuhn-Orgel eine große

Bandbreite an Klangfarben.

Gott erfasst im Klang Zeit und Raum. Orgelklänge erreichen den Menschen im Innersten. Sie erinnern,

das eigene begrenzte Leben in seiner Individualität und Universalität zu bedenken. Diese

Zusammenhänge verstehen wir nur bruchstückhaft. Der wunderbare Chorraum des Ulmer Münsters

und die Klänge der Orgel helfen, den Sinn unseres Daseins zu erahnen und auch das Nichtverstehen

auszuhalten. Im Singen und Hören finden wir Heilsames, Trost und Ermutigung.

Johann Sebastian Bach hat einmal gesagt: „Bei einer andächtig Musik ist alle Zeit Gott mit seiner

Gnaden Gegenwart“. Ich wünsche der neue Chororgel, dass sie diese Erfahrung im Ulmer Münster

immer wieder wahr werden lässt.

Ernst-Wilhelm Gohl

Dekan

5


Grußwort

Erster Organist und Münsterkantor

Friedemann Johannes Wieland

Wenn uns im Herbst 2018, als wir gerade die Ausschreibung für die Generalsanierung der alten Chororgel

auf den Weg gebracht hatten, jemand vorausgesagt hätte, dass wir drei Jahre später eine neu

gebaute Chororgel einweihen würden, dann hätte ich das für eine sehr steile Hypothese gehalten.

Aus dieser Hypothese ist nun tatsächlich eine fantastische Realität geworden.

Im Advent 2021 dürfen wir uns nun in voller Dankbarkeit über die neue Kuhn-Orgel freuen: optisch

fügt sie sich ausgezeichnet in das architektonisch vom gotischen Duktus bestimmte Gesamtbild

des Chorraums ein. Klanglich ist sie vorzüglich gelungen: wir sind begeistert wie viel Klang und

Kraft, Wärme und Charakter sowie Feinsinn und Charme in und mit diesem Instrument entsteht.

Im Planungsprozess haben uns historische Ereignisse bestätigt, dass die klangliche Konzeption

unseres neuen Instruments in genau dieser Realisierung absolut Sinn stiftend ist. Als klangliches

Vorbild diente uns Aristide Cavaillé-Colls (1811–1899) grundtönige, farbenreiche und warme Klanggestaltung,

der wir eine besondere Bedeutung bei der Begleitung und Unterstützung des Gemeindegesangs

zuschreiben. Jener Aristide Cavaillé-Coll, der 1857 Ulm besuchte und die 1856 neu erbaute

Hauptorgel von Walcker als „die ohne Zweifel großartigste je gebaute Orgel“ rühmte und der im

19. Jahrhundert als einer der berühmtesten Vertreter seiner Zunft galt.

Aus Archivmaterialien erhielten wir die Disposition eines Chororgelentwurfes der Firma Walcker

aus dem Jahre 1937, die damals schon vorsah, dass die Chororgel auch vom Hauptspieltisch der

großen Orgel zu spielen sein sollte. Die Disposition dieses Entwurfes offenbart zahlreiche Übereinstimmungen

mit der Registerzusammenstellung des Hauptwerks unserer neuen Orgel.

Und zu guter Letzt war Firmengründer Johann Nepomuk Kuhn 1863 als Angestellter der Firma

Walcker nach Männedorf gekommen, um dort eine neue Orgel aufzubauen. 1864 gründete er am

Zürichsee die Orgelbaufirma Kuhn, die bis heute für höchste handwerkliche und klangliche Standards

steht.

Diese historischen Informationen bestätigten uns im weiteren Planungsverlauf auf eine wunderbare

Weise darin, eine Klangkonzeption mit farbenreichen Grund- und gravitätischen Zungenstimmen

zu realisieren.

6


Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen an diesem Projekt beteiligten Personen und Gewerken

sehr herzlich für die ausgezeichnete Realisierung des Orgelneubaus bedanken. Allen Firmen sei für

ihren flexiblen und ernsthaften Einsatz gedankt, genauso wie den Mitarbeitern der Münsterbauhütte

und dem Münsterbauamt. Die zielorientierte Zusammenarbeit mit den Denkmalbehörden, den

Statikern und Prüfstatikern trug ebenso wesentlich zum Gelingen bei. Den Mitgliedern der Orgelbaukommission

sei herzlich für gute und konstruktive Gespräche sowie den Zeiteinsatz gedankt.

Und schließlich danke ich ganz besonders den Vertretern der Orgelbaufirma Kuhn für eine sehr

klare, sehr gute und sehr verlässliche Zusammenarbeit, die in Kombination mit der Begleitung des

Projektes durch den Orgelsachverständigen KMD Thomas Haller äußerst zielorientiert und qualitätsbewusst

zu dieser wunderbaren neuen Chororgel führte.

Die Finanzierung des Orgelneubaus wurde maßgeblich und auf großartige Weise von allen unseren

Klangpatinnen und -paten unterstützt, die als Einzelpersonen, als Schulklassen, im Familienverbund

oder als Firmen mit ihrem Engagement eine grandiose Gemeinschaftsleistung für die Bürgerkirche

Ulmer Münster erbrachten. Ihnen allen ein sehr herzliches Dankeschön.

Der rasche Einstieg in die Planungen wurde nur durch die großzügige Anschubfinanzierung des

Münsterbauvereins möglich, dem ich an dieser Stelle ebenfalls sehr herzlich danke.

Abschließend wünsche ich allen Spielenden und Hörenden eine sehr lang anhaltende Freude mit

unserem neuen Kleinod.

Friedemann Johannes Wieland

Erster Organist und Münsterkantor

7


Von der Chororgel 1960

zur Chororgel 2021

KMD Thomas Haller

Orgelsachverständiger der Landeskirche

Ein Orgelneubau, und dazu an so prominenter Stelle, ist ja ein Grund zu großer Freude. Allerdings

hat die Erneuerung eines Instrumentes auch eine andere Seite: Den Verlust bestehender, älterer

Substanz. Fast jede Orgel ist ein Kulturgut, ein geistiges Kind ihrer Entstehungszeit. Jedes Vorgängerinstrument

war seinerzeit eine hohe Investition, und damit kein Objekt, dessen man sich

leichtfertig entledigt, sobald es den aktuellen oder persönlichen Vorstellungen in technischer oder

klanglicher Hinsicht nicht mehr entspricht.

Eine Empfehlung zum Neubau spricht man daher nur mit Zurückhaltung und nach gründlicher Abwägung

aus. Gerade an diesem Ort, wo mit einer ideologisch begründeten Konsequenz im Jahr

1969 die weltberühmte Hauptorgel aus dem 19. Jahrhundert durch einen Neubau ersetzt wurde,

ein Vorgang, der in dieser Weise gut 60 Jahre später undenkbar ist.

Gleichwohl sprach hier die Sachlage eindeutig für einen Austausch des Instruments im Chor des

wohl prominentesten Sakralraumes der Evangelischen Landeskirche in Württemberg.

Die Chororgel von 1960

Der Zustand der Chororgel im Ulmer Münster erforderte 2018 das Hinzuziehen des im Dekanat Ulm

zuständigen Sachverständigen. Seit Jahren waren technische und klangliche Störungen wahrnehmbar.

Verschleiß und erhebliche Schmutz- und Staubablagerung legten eine überfällige Instandsetzung

und Hauptausreinigung nahe.

Die Chororgel wurde 1960 von Helmut Bornefeld konzipiert und durch die Firma Rieger ausgeführt.

Den Gehäuseentwurf lieferte Jakob Schmidt. Dies ist ein bemerkenswerter Sachverhalt. Das Äußere

der Orgel hat Bornefeld bei seinen Orgelaufträgen in der Regel selbst gestaltet. Der Kirchenmusiker,

Komponist und Orgelsachverständige Bornefeld agierte als Orgelarchitekt: die Klanggestalt

von der Pfeifengeometrie bis zur Intonation, die Spieltischgestaltung, die Prospektgestaltung und

technische Ausstattung legte er fest.

Eine Generation später zeigten sich an der hiesigen Chororgel Defizite in der klanglichen Präsenz

und in der Stabilität der Intonation. In stufenweisen Umbaumaßnahmen in den Jahren 1989, 1994

und 1995 wurden bereits die Pfeifen von fünf Registern ausgetauscht.

8


Einbau Prospektpfeifen

Anlieferung Spieltisch

2019 sollte diese Vorgängerorgel dann eigentlich saniert und ausgereinigt werden. Allerdings war

die Orgel in wesentlichen Bereichen unzugänglich konstruiert. Und dies in 10 m Höhe. Nur mit unvertretbarem

Aufwand und unvorhersehbarem Ergebnis hätten Verschleißmaterialien getauscht

oder Technik reguliert werden können. Dazu kam die problematische Stimmhaltung, die nicht in

den Griff zu bekommen war. Jede Generation wäre neu vor den alten Problemen gestanden. So

waren es technische, musikalische und wirtschaftliche Gründe, die man auch unter dem Begriff

Nachhaltigkeit subsummieren könnte, die zu einem Neubau der Chororgel geführt haben.

Auf dem Weg zur neuen Orgel

Es war beeindruckend, wie die Verantwortlichen der Münstergemeinde sich der Suche nach einer

nachhaltigen Lösung anschlossen. Der Kirchengemeinderat als entscheidendes Gremium setzte

eine Orgelkommission ein und bestätigte die Experten-Jury aus dem Orgelsachverständigen KMD

Thomas Haller, Münsterkantor Friedemann Johannes Wieland und dem international erfahrenen

Konzertorganisten Christian Schmitt von den Bamberger Philharmonikern.

Die Aufgabenstellung wurde in Zusammenarbeit zwischen Denkmalschutz, Denkmalpflege, Kirchengemeinde,

Münsterbauhütte, Statik-Büro und Orgelkommission 2019 definiert: Die neue Orgel muss

auf der kleinen bestehenden bisherigen Orgelempore in genau festgelegten Werten von Kubatur

und Gewicht zum Stehen kommen. Die hohen Anforderungen liegen nicht nur im klanglichen, sondern

auch im gestalterischen Bereich: Das Instrument soll sich als klar erkennbarer Ausstattungsgegenstand

des 21. Jahrhunderts in den komplexen historischen Raum einfügen. Und dies ohne

das gotische Chorgestühl darunter zu „verzwergen“.

Konzept

Anregungen für die klangliche Gestaltung von kleinen Orgeln in riesigen Räumen finden sich in den

Kathedralen Frankreichs. Obwohl die liturgische Funktion der dortigen Chororgeln eine andere ist,

stehen sie doch vor vergleichbaren Anforderungen: Kleine Standfläche, kleiner Registerzahl, hohe

Flexibilität, große Vielseitigkeit und Fähigkeit zur Beschallung großer Räume. Unabhängig voneinander

brachten alle Kommissionsmitglieder den gleichen Gedanken: Eine Chororgel in Anlehnung

an den großen französischen Orgelbauer Aristide Cavaillé-Coll (1811–1899). Wer einmal dessen

Chororgel in der Kirche St. Trinité in Paris gehört hat, kann dies nachvollziehen.

9


Prospektpfeifen von innen

Lagerung Prospektpfeifen im Chorraum

So bieten die dortigen guten Erfahrungen in technisch-konstruktiver Hinsicht, das meint die Aufteilung

der Teilwerke und die Besetzung des Pedals, sowie die klanglichen Eigenschaften eine

gewisse Orientierung.

Die Chororgel des Ulmer Münsters ist als liturgisches Instrument öfter im Einsatz als die sechsmal

größere Hauptorgel im Westen. Im Chorraum finden mit Früh- und Abendgottesdiensten, Taufen,

Hochzeiten mehr liturgische Feiern als im Hauptschiff statt.

Angebotseinholung

In enger Abstimmung mit Münsterbauhütte, Denkmalschutz, Denkmalpflege und Oberkirchenrat

wurde ein zweistufiges Angebotsverfahren durchgeführt. Dies ist im Bereich der Landeskirche nicht

üblich, war aber wegen der Komplexität der Aufgabe zielführend. Von den zehn Firmen der ersten

Runde kamen drei ins Finale und haben das Pflichtenheft erhalten. Am Ende hat sich Orgelbau Kuhn

AG aus Männedorf (Schweiz) im Wettbewerb durchgesetzt.

Der Weg zur Abnahme

Neben der Detailabstimmung (von der Gestaltung der Handläufe im Geländer bis zur Farbfassung

des Gehäuses) galt es noch die Statik mehrfach zu überprüfen, die Schallübertragung auf die Bausubstanz

des Chores zu diskutieren und auch die bisherige Orgel zu verkaufen. Die Rieger-Orgel

fand in Bilgoraj (Polen) eine neue Heimat. Die neue Münsterbaumeisterin Dr. Vormann war dabei

eine herausragend zuverlässige Projektpartnerin. Den Fortschritt aller Bauarbeiten konnten Sachverständiger

und alle Beteiligte neben Werkstatt- und Baubesuchen durch die vorbildliche Fotodokumentation

von Firma Kuhn verfolgen. Alle Projektpartner hat Münsterkantor Friedemann

Johannes Wieland in stringentem Projektmanagement beispielhaft zusammengehalten, so dass am

Ende dieses hochkomplexen und mit hohem Tempo betriebenen Projekts alle geplanten Termine

und Kosten eingehalten waren. Chapeau!

Die neue Chororgel des Ulmer Münsters wird in den Gottesdiensten neue Inspiration und Spiritualität

wecken bei Orgel-Spielenden und Orgel-Hörenden. Somit war die Empfehlung zum Neubau

dieser Orgel richtig.

10


Pfeifenlager im Chorraum

Aufzug einer Prospektpfeife

Montage auf engstem Raum

Sortierung der Abstrakten

Der neue Arbeitsplatz

11


Technischer Ablauf des Orgelbaus

Bericht der Münsterbaumeisterin Dr. Heidi Vormann

Es ist mir eine große Freude, einen Beitrag für diese Festschrift zu schreiben. Die Umsetzung der

Chororgel am Ulmer Münsters war eines der ersten Projekte, mit welchem ich nach meinem Arbeitsbeginn

in Ulm betraut war.

Alle Planungen in Gestaltung und Gewichtung waren bereits erfolgt und von meinem Vorgänger,

Herrn Münsterbaumeister Michael Hilbert, auf den Weg gebracht. Nun galt es den von der Denkmalpflege

genehmigten Orgelentwurf umzusetzen.

Zunächst war die Art und Weise des Gerüsts zu klären. Die besonderen Anforderungen hier waren,

dass das Gerüst nicht in der Wand befestigt werden durfte. Es musste aber gewährleistet sein, dass

Einzellasten von bis zu 500 kg nach oben gezogen werden konnten, ohne dass das Gerüst zu wackeln

oder gar zu kippen begann. Wir haben uns für eine freitragende Gerüstkonstruktion entschieden,

in welche Gewichte zur Beschwerung eingebaut waren und die zur Wand, mit beschädigungsfreien

Druckankern, gesichert war. Hier waren Herr Neurohr, unser Gerüstsachverständiger, und die Firma

Mack als Gerüstbaufirma gefragt, die das von der Firma Peri geplante Gerüst umsetzten.

Die gesamte Maßnahme wurde von unserem Statiker, Herrn Kiessling sen., und von unserem Prüfstatiker,

Herrn Heller, begleitet. Da die Prüfstatik ergeben hatte, dass in den an die Orgel anschließenden

Treppenaufgang ein Stahlträger eingebaut werden muss, haben wir uns von der Bauhütte

bereit erklärt, diese divisible Arbeit zu übernehmen. In die Stufenwangen der vierten Stufe wurden

beidseitig Aussparungen ausgestemmt, die einen Stahlträgereinbau ermöglichten. Der Stahlträger

selbst wurde durchschnitten und vor Ort von der Firma Sauter zusammengeschweißt. Die Schalund

Betonarbeiten für die neue Stufe wurden abermals von Arbeitern der Bauhütte übernommen.

Damit war gewährleistet, dass die für das Chorgestühl unbedingt notwendigen Einhausarbeiten

und die für den Schutz des gesamten Kirchenraumes notwendigen Abklebe- und Absaugarbeiten

dem erhöhten Standard des Münsters entsprachen.

Am 16.08.2021 um 11 Uhr war der LKW aus der Schweiz da. Die Konstrukteure des Orgelbauers und

die Facharbeiter der Bauhütte luden zusammen die einzelnen Orgelbauteile auf den Boden des

Chorraums, der vorher von unserem Schreiner auf das Genaueste mit Platten aus Gummigranulat

und OSB-Platten ausgelegt und damit vor Beschädigungen geschützt war, ab.

12


Die Orgelbaukisten wurden nach einem genauen Plan im Chorraum versetzt. Damit war es den

Orgelbauern möglich, Kiste für Kiste auszupacken und den Inhalt, von Brüstung bis Orgelpfeife,

bedarfsgerecht nach oben zu heben.

Die elektrischen Vorarbeiten für die Firma Orgelbau Kuhn, wurden vom Ing.-Büro Bamberger geplant

und von der Firma Bochtler im Vorfeld ausgeführt. Damit war das Aufschalten der Chororgel

an die Stromanlage des Münsters problemlos durchführbar.

Nach vier Wochen waren die konstruktiven Bauarbeiten der Orgelbaufirma Kuhn fertiggestellt und

man konnte mit den Intonierungsarbeiten beginnen. Die beiden Intonateure der Orgelbaufirma haben

mit einer unglaublichen Ruhe und Genauigkeit jeden Ton, jede Tonlage und damit jede Orgelpfeife

auf die andere abgestimmt. Der Klang der Orgel nahm jeden Tag mehr an Volumen und Größe an.

Schließlich waren die Stimmarbeiten abgeschlossen und wir waren angehalten, das Gerüst zu reinigen

und Stück für Stück abzutragen. Nach einem Tag waren sowohl die Gerüstbauteile als auch

die schützenden Einhausungen für das wertvolle Chorgestühl zurückgebaut und abgenommen.

Doch waren aber die Arbeiten für die Münsterbauhütte noch nicht vorbei. Wir begannen mit den

Aufräumarbeiten, wie dem Herausfahren der Gerüst- und Sicherungsbauteilen, dem Reinigen des

Bodens und der Bänke und schließlich dem Neueinrichten der Bänke im Chorraum.

Ab dem 22.10.2021 war der Chor wieder für den Publikumsverkehr durch die statische Fertigstellungszeige

freigegeben, was nur allzu dankend angenommen wurde.

Fazit

Trotz Ihrer beachtlichen Größe fügt sich die Konstruktion zurückhaltend in den Chorraum ein und

belässt diesem damit die Dominanz des Ortes.

13


Disposition

21 Register,

davon 17 klingend,

3 Transmissionen,

1 Auszug

I. Grand Orgue C - c 4

Montre 8’ Zinn 85%, C-f 0 im Prospekt

Flûte ouverte 8’ Zinn 85%, C-f 0 im Prospekt

Bourdon 8’ C-H Holz, Fortsetzung Zinn 35%

Prestant 4’ Zinn 85%

Quinte 2 ⅔’ Zinn 85%

Doublette 2’ Zinn 85%

Tierce 1 ⅗’ Zinn 85%

Fourniture IV 1 ⅓’ Zinn 85%

Trompette 8’ Zinn 52%

II. Récit (schwellbar) C - c 4

Cor de nuit 8’ C-H Holz, Fortsetzung Zinn 35%

Viole de Gambe 8’ Zinn 85%

Voix céleste (ab c 0) 8’ Zinn 85%

Flûte octaviante 4’ Zinn 85%

Piccolo 2’ Zinn 85%

Basson-Hautbois 8’ Zinn 52%

Trompette harmonique 8’ Zinn 52%

Tremblant

Pédale C - g 1

Soubasse 16’ Holz gedeckt

Montre 8’ Transmission I

Bourdon 8’ Transmission I

Prestant 4’ Transmission I

Trompette 16’ C-H ½ Länge, ab c 0 Auszug Tromp. 8’ I

14


Koppeln

II-I, I-P, II-P

II-II sub (durchkoppelnd)

Appel d’anches jeweils für Grand Orgue, Récit und Pédale

Technische Daten

Gehäuse und Empore

Schleierbretter

Windladen

Traktur Manual

Traktur Pedal

Registratur

Balganlage

Winddruck

Gewicht der Orgel

Register

Anzahl Pfeifen

Legierung (Zinn/Blei)

Stundenaufwand

Eiche, im Wandton farblich gefasst

versilbert

Schleifladen

mechanisch

mechanisch (Koppeln) und elektrisch

elektrisch

2 gewichtsbelastete Magazinbälge

90 - 120 mm WS

ca. 4.700 kg

21 (davon 3 Transmissionen und 1 Verlängerung)

1.191 (davon 56 aus Holz, 1.135 aus Metall)

85% Zinn (Prospektpfeifen) bis 35% Zinn (Flöten)

ca. 7.000 Arbeitsstunden

15


Gehäuse Seitenansicht

Füllung 750x500

Füllung 763x500

Füllung 1182x681.5

MDF 30mm

Füllung 1182x681.5

Füllung 1152x681.5

MDF 30mm

Füllung 1152x681.5

Füllung 1152x681.5

MDF 30mm

Füllung 1152x681.5

Trennung

Tür 970x513

Tür 970x513

Gitter 770x340

Türe massiv

Rahmen furnieren?

Blende 1057x420

mit Falz 7x7

senkrechte Leiste

aussen durchlaufen lassen

Tür 970x513

Tür 970x513

unten Klappe zum Stimmen

Rost Orgel 25

Boden32

Teermatte

16


C

Spezial

Schlossschraube

A

G

Anlage

Seitenschnitt

Dächer von unten geschraubt!

B

Dächer von unten geschraubt

Montre 8'

Montre 8' PED

Flûte ouverte 8'

Bourdon 8'

Bourdon 8' PED

Prestant 4'

Prestant 4' PED

Quinte 2 2/3'

Doublette 2'

Tierce 13/5'

Fourniture IV

Ausschnitt Kondukten

Trompette 16' PED

Trompette 8'

Basson-Hautbois 8'

Trompette harm. 8'

Voix céleste 8'

Piccolo 2'

Flûte octaviante 4'

Cor de nuit 8'

Viole de Gambe 8'

Cor de nuit 8'

Cs

Trompette 16'

GO3 240/150

SB2

Klappe

Arme spez. 46/64

REC2

190/197

Gs

auswärts kröpfen

SB1

Subbass 16'

Fs

REC1

250/150

GRAND ORGUE/PED

200/150

a°-g'

auswärts kröpfen

ds°

gs°


C mit Federentlastung

Schwellerantrieb

(späterer Einbau)

Abstand unten (Wand schräg)

17


Klangliches, technisches und

gestalterisches Konzept der

neuen Chororgel

Hans-Peter Keller, Orgelbau Kuhn AG

Die Orgelbaufirma Kuhn

Die Werkstatt Orgelbau Kuhn in Männedorf wurde 1864 von Johann Nepomuk Kuhn gegründet.

Rund 60 Jahre lang wurde das Unternehmen als Familienbetrieb geführt; zuerst vom Firmengründer,

ab 1888 von seinem Sohn Theodor Kuhn. Um den Fortbestand seiner Firma zu sichern, hat

Theodor Kuhn kurz vor seinem Tod im Jahr 1925 das Familienunternehmen in die Firma Orgelbau

Kuhn AG umgewandelt.

Das Unternehmen ist heute ein moderner, international tätiger Orgelbaubetrieb mit 36 Mitarbeitenden

(davon 5 Lernende). An der Geschäftsphilosophie hat sich seit dem Gründungsjahr 1864

nichts geändert. Wie unsere Vorfahren wollen wir das Kunsthandwerk des Orgelbaus auf höchstem

Niveau betreiben. Jedes unserer Instrumente ist ein Einzelstück, welches mit viel Liebe, Sorgfalt

und Sachverstand in unserer Werkstatt in Männedorf entsteht.

Von wenigen Ausnahmen abgesehen (z.B. Orgelmotor, elektrische Komponenten) stellen wir alle

Teile selbst her. So verfügen wir, nebst den Werkstätten für die Holzbearbeitung, auch über eine

eigene große Zinnpfeifenwerkstatt. Alle Arbeitsschritte, vom Gießen der Zinn-Blei-Legierungen

bis zum Zusammenlöten der Pfeifen werden hier von unseren erfahrenen Spezialisten, den Zinnpfeifenmachern,

ausgeführt.

Die anerkannt hochstehende Qualität unserer Instrumente im handwerklichen, technischen und

klanglichen Bereich hat dazu geführt, dass die Firma Kuhn in der Fachwelt einen hervorragenden Ruf

genießt. Große Anerkennung erwarb sich das Unternehmen auch durch wissenschaftlich fundierte

Restaurierungen historisch wertvoller Orgeln.

18


Das klangliche Konzept

An der Chororgel des Ulmer Münsters werden viele Gottesdienste musikalisch begleitet, ebenso

Amtshandlungen wie Hochzeiten oder Taufen. Es war der Bauherrschaft deshalb wichtig, dass

bei der klanglichen Konzeption der neuen Orgel die liturgischen Aufgaben an erster Stelle stehen.

Gleichzeitig soll das Instrument eine Ergänzung zur großen Hauptorgel sein.

Gemäß Vorgabe der Orgelkommission hat der musikalische Kern der neuen Orgel seine klanglichen

Wurzeln eindeutig in der französischen Tradition des 19. Jahrhunderts, ergänzt mit Aliquoten und

Mixturen. Dieses bewährte Klangkonzept eignet sich ganz besonders für die vielfältigen Begleitaufgaben

im Gottesdienst, denn trotz der relativ geringen Registerzahl ist eine große klangliche

Vielfalt möglich, weil insbesondere die wichtigen Grundstimmen in diversen Stärkegraden und

Klangschattierungen vorhanden sind. Die Tatsache, dass die Register des zweiten Manuals in einem

Schwellkasten platziert sind, mit dem die Lautstärke stufenlos verändert werden kann, trägt zusätzlich

zur klanglichen Vielfalt bei.

In enger Zusammenarbeit zwischen Orgelbauer und Orgelbaukommission wurde schließlich die

endgültige Disposition entwickelt. Sie umfasst 21 Register (davon 17 klingende Register, 3 Transmissionen

und 1 Verlängerung), verteilt auf zwei Manuale und Pedal.

Das Klangkonzept der neuen Orgel stützt sich dabei nicht auf ein bestimmtes historisches Vorbild,

sondern ist das Resultat sorgfältiger Überlegungen. Grundlagen dafür sind die heutige Musizierpraxis

und die vielfältigen Aufgaben im Gottesdienst und Konzert. Musik verschiedener Stilrichtungen soll

auf dem neuen Instrument überzeugend dargestellt werden können. Die neue Orgel ist deshalb

nicht eine Stilkopie, sondern ganz bewusst – auch im äußeren Erscheinungsbild klar erkennbar –

eine moderne Orgel unserer Zeit.

19


Das technische Konzept

Als Standort für das neue Instrument kam nur der Standort der Vorgängerorgel in Frage: Die Orgel ist

als so genannte „Schwalbennestorgel“ an der Chorsüdwand auf einer bestehenden Empore platziert.

Weil diese Empore sehr klein ist, mussten wir ein technisches Konzept entwickeln, das sehr platzsparend

ist und dennoch unsere Grundsätze einer guten Orgelkonstruktion berücksichtigt: Akustisch

optimale Aufstellung der Register, möglichst einfache direkte mechanische Traktur, gute Zugänglichkeit

zum Stimmen, gute Zugänglichkeit für die Wartung.

Auf der unteren Ebene der neuen Orgel befindet sich der Spieltisch. Den Grundriss des Unterbaus

haben wir auf ein Minimum reduziert, damit es auf der sehr kleinen Empore noch genügend Platz

für ein bis zwei Solisten hat.

Auf der oberen Ebene, die nach vorne und seitlich auskragt, befinden sich die Windladen. Im vorderen

Teil stehen die Pfeifen des ersten Manuals und des Pedals auf einer gemeinsamen Windlade.

Im hinteren Teil ist die Windlade des zweiten Manuals platziert. Zwischen den beiden Windladen

befindet sich ein großzügiger Stimmgang der von unten zugänglich ist und das bequeme Nachstimmen

der Orgel ermöglicht.

Die mechanischen Trakturen der beiden Manualwerke führen von den einarmigen Tasten direkt nach

oben zu den Windladen. Für die Pedaltraktur haben wir aus Platzgründen eine kombinierte Lösung

realisiert: Die Pedalkoppeln sind mechanisch, die direkte Pedaltraktur elektrisch. Die Registratur

ist – im Hinblick auf eine evtl. für einen späteren Zeitpunkt vorgesehene Anbindung der Chororgel

an die Hauptorgel – ebenfalls elektrisch angelegt.

Die Windversorgung erfolgt auf traditionelle Weise mittels zweier gewichtsbelasteter Blasbälge;

einer befindet sich im Unterbau der Orgel, der andere in einem Nebenraum hinter der Orgel.

20


Das gestalterische Konzept

Der Chorraum des Ulmer Münsters besitzt eine reiche künstlerische Ausstattung aus dem 14. und

15. Jahrhundert. Besonders die hohen Glasfenster von ca. 1385 bis 1480 sowie das Chorgestühl von

1474 sind einzigartig.

Unsere größte Herausforderung bestand darin, das äußere Erscheinungsbild der neuen Orgel so

zu gestalten, dass sich das Instrument eigenständig, jedoch unaufdringlich in den großartigen

Chorraum einfügt und das gotische Chorgestühl keinesfalls in seiner optischen Wirkung behindert.

Der Orgelprospekt besteht aus einem Spitzturm und vier Flachfeldern. Die äußeren Flachfelder

sind an den Seiten weitergeführt. Dadurch wird die vom Hauptschiff aus sichtbare Gehäusefläche

reduziert. Als Referenz zu den Bündelpfeilern im Chor sind die Mittelpfeife sowie die Eckpfeifen

weiter vorne platziert und stehen oben über das Gehäuse vor. Die Lisenen sind quadratisch und

über Eck gestellt, damit sie auch bei seitlicher Ansicht eine plastische Wirkung entfalten. Um die

Vertikale zu betonen, stehen sie unten und oben vor. Die Bögen der Schleierbretter und der Pfeifenlabien

bilden schwungvolle Gegenbewegungen zu dem Gewölbe im Chor. Die Lisenen des Orgelgehäuses

werden als Pfosten im Geländer der Empore weitergeführt; dadurch wirken Empore und

Instrument als Einheit.

Das Gehäuse aus Eiche ist in einem ähnlichen Farbton wie die Wände des Münsters gefasst. Die

Schleierbretter bestehen aus versilberten Fünfkantstäben, die unten und oben angeschrägt sind.

Sie spiegeln wie die Orgelpfeifen das einfallende Licht auf vielfältige Weise. Durch die unten angeschrägten

Stäbe der Schleierbretter entsteht bei bestimmten Lichtverhältnissen eine attraktive

leuchtende Girlande in Bogenform.

21


Dank

Es war uns eine große Freude und Ehre, für das Ulmer Münster eine neue Chororgel bauen zu dürfen.

Für das Vertrauen in unsere Firma möchten wir uns bei der Evangelischen Münstergemeinde Ulm

sowie bei der Orgelbaukommission ganz herzlich bedanken.

Speziell gefreut hat uns die hervorragende Zusammenarbeit mit dem Kirchenmusiker Friedemann

Johannes Wieland sowie dem Orgelsachverständigen Thomas Haller; sie haben mit großem Einsatz

den Bau der Orgel fachlich und musikalisch begleitet und uns viel Vertrauen und Verständnis

entgegengebracht. Auch die unkomplizierte Zusammenarbeit mit dem Münsterbauamt Ulm, den

Denkmalbehörden und dem Statiker Hartmut Kiessling haben viel zum guten Gelingen des Orgelneubaus

beigetragen.

Wir hoffen, dass das neue Instrument für viele Jahrzehnte die Kirchenmusiker zu gehaltvoller Kirchenmusik

inspiriert und die Gottesdienst- und Konzertbesucher mit seinen Klängen berührt und erfreut.

Gunter Böhme, Orgelbauer und Künstlerischer

Leiter der Firma Kuhn, am neuen Spieltisch.

Im Hintergrund Hans-Peter Keller.

22


Klang

PATENSCHAFT

CHORORGEL

ULMER MÜNSTER

Klangpatenschaften und Finanzierung

Geschichte und Entwicklung

Eine Klangpatenschaft für eine oder mehrere Pfeifen in der neuen Chororgel des Ulmer Münsters zu

übernehmen, zeugt von einem wunderbaren Engagement aller Beteiligten. Einzelpersonen, Firmen,

Familien, Serviceclubs und Schulklassen haben sich mit ihrem Engagement an der Finanzierung des

neuen Instruments beteiligt, dessen Realisierung ohne diesen Einsatz nicht möglich gewesen wäre.

In vielen Gesprächen mit Patinnen und Paten wurde spürbar, mit welchem Herzblut diese Personen

„ihr Münster“ unterstützen. Vielfältig sind die Anlässe für eine Patenschaft gewesen: sie wurden als

Weihnachtsgeschenk weitergeleitet, Goldene Jubelpaare haben auf Geschenke zugunsten einer

Patenschaft verzichtet und bei der Festgesellschaft um Spenden geworben, ehemalige Ulmer

identifizieren sich nachhaltig mit ihrer Bürgerkirche, und manch eine Familie hat sich einen eigenen

Akkord aus ihren Pfeifen zusammengestellt.

Von Oldenburg bis München, von Münster bis Berlin, aus der Schweiz, aus den Niederlanden und

selbst aus Kanada und den USA wurden Patenschaften übernommen. Neben den namentlich

genannten Klangpatinnen und -paten haben sich auch viele nicht genannte Personen in diesem

einzigartigen Projekt engagiert. Zum Zeitpunkt des Redaktionsschlusses freuen wir uns über

713 Patenschaften in einem Wert von über 230.000 €, die seit Start der Kampagne Anfang Oktober

2020 eingegangen sind.

Ein wichtiger Baustein im Umsetzen der Klangpatenschaften ist die von Jens Döring und seinem

Team von 2av ausgezeichnet konzipierte Homepage www.meine-pfeife.de gewesen. Äußerst komfortabel

konnte man sich in aller Ruhe am Computer die passenden Pfeifen für das passende Budget

zusammenstellen.

Weitere Finanzmittel kamen aus dem Erlös der Doppelbenefiz-CD „Ulmer-Orgel-Klang“, die maßgeblich

durch das Engagement der Kirchenmusikkolleginnen und -kollegen sowie Rolf Bäuerle

und Spieszdesign ermöglicht wurde. Ebenso leistete derUlmer Beitrag“ aus dem Jahr 2019 einen

wichtigen Anteil.

Und schließlich war einer der umfangreichsten Bausteine die großzügige Anschubfinanzierung

durch den Münsterbauverein.

Allen, die sich hier auf vielfältige Weise finanziell engagiert haben, sei sehr herzlich gedankt!

23


Klangpatinnen und -paten Stand: 16. November 2021

2av

Andlauer, Till

Anger, Andreas & Marion

Anger, Annika

Anger, Dieter

Anger, Imke

Anger, Jochen

Anger, Jutta

Anger, Monika

Appel, Christian

Austermann, Martin & Elisabeth

Bald, Cornelia

Bald, Emil

Bald, Ludwig

Bald, Norbert

Bald, Vinzenz

Balkheimer, Elisabeth & Klaus

Banholzer, Rosemarie

Bantleon GmbH

Barnikel, Günter

Barthel, Lena

Barthel, Susanne

Bartmuß, Dr. med. Christine

& Roland

Bartmuß, Johannes Darragh

Bartmuß, Laura Sinead

Baumann, Dr. Kent & Stefanie

Baur, Heinrich

Baur, Klaus-Peter

Becker, Elli

Becker, Markus

Beer, Dr. Stephanie

& Prof. Dr. Meinrad

Benzing, Christiane

Benzing, Karl-Heinz

Benz-Troska, Helga

Beranek, Ralph

Bertsch, Werner

Binder, Charlize

Binder, Jakob

Binder, Laila

Bischoff, Albrecht

Blattner, Annalena

Blattner, Magdalena

Blattner, Melanie

Bohl, Reinhard

Bohm, Heide

Böhm-Rubenbauer, Katharina

Böning, Anita

Böning, Volker

Borst, Dr. Eva Maria

Bosch, Herbert

Bracher, Charlotte

Bracher, Frederik

Bracher, Johanna

Breig, Ursula

Brück, Lothar

Brückner, Martina & Martin

& Wickert, Martina

Brüssing, Ingeborg

Buck, Carmen

Buck, Walter

Bühler, Gerhard

Bühler, Klara

Christner, Dr. Wilhelm

Cicala, Familie

Class, Dorothea

Cosima, Ronja und Henry

Creuznacher, Joachim

Czech-Whitson, Gisela

Dadam, Helga & Prof. Peter

Dangel, Joachim

Danke, Christian

Dauer, Dr. Tysen Drew

Davie, Maxie Maria

Deckenbach, Martin

Dietrich, Thomas

Dinkelaker, Jörg & Familie

Dinkelaker, Kathinka

Dinkelaker, Mattis

Dinkelaker, Stephanie

Dinkelaker, Ursula

Döring, Prof. Jens

Dörr, Amelie Nyaguthi

Dörr, Awa

Dörr, Carl

Dörr, Ephraim

Dörr, Louisa Muthoni

Dörr, Robert

Dörr, Rosa

Dörr, Thomas

& Rabsch-Dörr, Christina

Drechsler, Amalia

Dreger, Rita & Waldi

Due, Annette

Ebert, Esther Maria

Ebert, Ursula

Ehrmann, Alena & Steven

Eichner, Dr. Hubert & Gerlinde

Eilks, Thomas

Eisele, Marie

Ellinger, Eva

Engels, Dagmar

Ermark, Dominic

Ermark, Florian

Ermark, Marianne

Ermark, Prof. Dr. Frank

Esser, Kerstin

Fetzer-Erne, Johanna

Feucht, Walter

Fink, Dr. Stefan & Susanne

Fischer, Cecilie

Fischer, Ulrich

Fliedner, Dr. Gisela

Förderverein

Musik am Ulmer Münster

Forst, Margret & Wilhelm

Förster, Juna

Förster, Leo

Franke, Ingrid

24


Frede, Josef & Mechthild

Fremerey, Familie

Freudenmann, Verena

& Dr. Matthias

Frisch, Florian

Frisch, Gerhard

Frisch, Gerhard

Frisch, Margarete

Frisch, Simon

Frosch, Stefanie

Gärtner, Britta

Gatty, Christoph & Tina

Gatty, Florian & Tanja

Gatty, Isolde

Gatty, Pascal & Heike

Gatty, Peter

Gebert, Aina-Corina

Gebhardt, Maximilian

Gekeler, Maria

Gellert, Jakob

Gerbig, Gerda & Karl Bernd

Geringer, Sofia Luisa

Geuder, Emma

Gieseler, Sören

Ginsbach, Constantin

Ginsbach, Jonathan

Glienke, Christoph

Glück, Stefan

Gmeiner, Siegfried

Göbel, Jürgen

Göttel, Anna

Göttel, Emil

Göttel, Greta

Göttel, Hennes & Elisabeth

Graf-Böhm, Heike

Groß, Carmen

Grou, Albert

Gruber, Dr. Gerd

Grünvogel, Patrick

Günther, Peter

Haberkorn, Josef

Hailbronner, Dieter

Hanisch, Barbara & Julia

& Rudolf, Dietmar

Härdtle, Christine

Hartschuh, Ernst

Hauff, Klara

Heidi, Sautter

Heilbronner, Helga

Heinelt, Anne & Harry

Heinkele, Rupert

Heinrich, Christine

& Kämpfe, Holger

Herzog, Michaela

Hess, Klaus

Heuer, Horst Jürgen

Heymann-Heudorfer, Ilka

Hillmann, Martin

Hilscher, Philipp

Hilscher, Pina

Hipp, Claudia & Albert

Hirschkorn, Susanne

Hoeneß, Uli & Susanne

Hofbaur, Thomas

Hoffman, Inge

Hoffmann, Hilger

Holfelder, Erwin

Holm, Andrea & Thomas

Honold, Caroline

Honold, Elisabeth

Honold, Julia

Honold, Jürgen

Honold, Philipp

Honold, Walter

Höppner, Irmgard

Höppner, Kian

Höppner, Peter

Höppner, Valentin

Hösch, Anneliese

Hösch, Hannelore

Hussong, Familie

Hussy, Familie

Idler, Elke & Armin

Irßlinger, Kristina

Jacobs, Marit

Jaenicke, Lutz

Jahn, Brigitte

Jahn, Helmut

Jahn, Raphaela

Jahn, Rebecca

Johannsen, Leif

John Engelsman IJB Groep B.V.

Jores, Stephan

Journeault, Alienor

Journeault, Antoine

Journeault, Astrid

Journeault, Gerard

Jubt, Annemarie

Junghans, Dr. Cornelius

Kadelbach, Ulrich

Kaestner, Antonia

Kaestner, Casper

Kaestner, Clara

Kaestner, Dr. Franziska

Kaestner, Dr. Michael

Kaestner, Moritz

Karl Spengler Ofenbau GmbH

Kaspar, Margit

Keller, Clemens

Kiedaisch, Friedemann

Kießling, Inge

Kießling, Wolfgang

Klasse 7a SGU, 2020/21

Klasse 7b SGU, 2020/21

Klasse 7c SGU, 2020/21

Klasse 7d SGU, 2020/21

Klasse 7e SGU, 2020/21

Klenke, Nilson

Klett, Brigitte

Kliem, Susanne

25


Klobuzenski, Edeltraud

Klotz-Kadelbach, Heidi

Knapp, Ursula

Knoll, Doris & Karl-Heinz

Knorr, Familie

Kocher, Familie

Koop, Rolf Walter Josef

Köpf, Ute

Kordic, Jens Achim

Krähmer, Dr. Hansjörg

Krähmer, Ulrike

Kraiß, Marianne

Krauter, Familie

Kress, Werner

Krips, Diane

Krips, Tobias

Kröner, Barbara & Gärtner,

Ingo

Kroos, Gerrit Pieter

Krümmel, Marianne

& Wolfgang

Kube, Bärbel

Küenzlen, Christa

Küenzlen, Eberhard

Küenzlen, Rose

Küenzlen, Ulrich

Küenzlen-Honold, Christiane

Lächler, Gerda

Lahutta, Simone

& Metzger, Kay

Liebisch, Christian

Liebisch, Siegfried

Lindl, Franz-Xaver

Llopis, Inés Ben Nasr

Locher, Eva, Hansjörg & Peter

Loh, Katharina

Lubahn, Johannes

Lubahn, Justus

Ludwig, Christoph

Lutz, Karin

Mack, Andreas & Regina

26

Mack, Herbert

Mäck, Volker

Maier, Brigitte

Maier, Regina

Mangold, Uwe und Eva

Martin, E. & E.

Marx, Dr. Ing. Jörn

Maunz, Angela

Maurer, Irene

Maurer, Winfried

Mayr, Elisabeth

Mebus, Claudia

Mederer, Familie

Meilchen, Hannah

Meinel, Peter

Meiser, Linda Cathérine

Meiser, Robert Maximilian

Menden-Gräter, Kornelia

Menze, Gundula

Menze, Klaus

Merkle, Maria

Messerle, Martha & Karl

Mittner, Rainer

Montfort, Ludwig

Mose, Goswin

Motettenchor der Münsterkantorei

Moxon, Constantine

Moxon, Leonie

Moxon, Olivia

Mueller, Paulette & Roman

Müller, Dr. Axel & Christine

Müller, Dr. Gerold & Irmgard

Müller, Tamina

Müller, Thomas

Müller, Wilhelm

Müller-Nübling, Klaus

Müller-Staffelstein, Thomas

Münch, Prof. Dr. Joachim

Münz, Helga

Munz, Rolf

Musikstiftung Ulmer Münster

Nagy, Julia

Neis, Christoph

Nestler, Friederike

Nething, Brigitte & Frieder

Neuberger, Ursula

& Hans-Ruprecht

Neuendorf, Annemarie

Neuendorf, Klaus

Neumann, Jonathan Alexander

Neumann, Theodor Alexander

Nickel, Paul

Nitsch, Dr. Christian

Nitsch, Petra

Noll, Gerlinde

Noll, Peter

Nübling, Dr. Jörg & Amelie

Nümann, Sina

Oberbeul, Annemarie

Ogrzewalla, Eva-Maria

OPUS MVZ GmbH, Margit

& Michael Weiß

Oster, Annegret

Oster, Daniela

Oster, Jens

Oster, Manfred

Oster, Nina

Oster, Samuel

Oster, Silvia

Oster, Thilo

Pagel, Detlev

Pätzmann, Prof. Dr. Jens Uwe

Paule, Sofia

Paule, Ursula

Paulmaier, Andrea

Paulmaier, Egon

Paulmaier, Evelyn

Pfrommer, Cosima Tabea

Pfrommer, Erika & Jörg

Pfrommer, Linnéa Viola

Pfrommer, Mareike Stella


Pilgrim, Prof. Dr. Dr. h.c. Christof

Popken, Julian

Quintus, Stefan

Raschke, Dietmar

Rauss-Dangel, Susanne

& Knüppel, Dr. Reinhard

Reiser-Hofmann, Familie

Reitzle, Martina

Renner, Helmut

Renner, Susanne

Rettich, Helene

Rettich, Josef

Rettich, Kerstin & Christian

Reutter, Ingeborg

Richter, Gabi

Rock, Herbert

Rock, Laura

Rohm, Dr. Julius

Rösch, Cornelia

Rosengarth, Bernd

Rotary Club Aarau

Rotary Club Ulm

Rotary Club Ulm-Donaubrücke

Ruf, Vlada

Ruhland-Schmitt, Tatjana

Rutsch, Katy & Günther

Sauter, Yannik

Sauter-Raschke, Dr. Karin

Schaal-Ahlers, Peter

Schaber, Astrid

SchapfenMühle, Ulrike Seibold

Scharfenberg, Sven

& Oschwald-Nimz, Edith

Scheck, Carl Joseph

Schempp, Laura

Schempp, Lena

Scherer, Thomas sen.

Scheuing, Annetraud

& Hege-Scheuing, Gerhard

Scheuing, David

& Binne, Esther

Scheuing, Hannah

& Brandt, Matthias

Scheuing, Sara

Scheuing-Binne, Jona-Merle

Scheytt, Nicola

Schidel, Armin

Schiele, Peter

Schiemer, Dr. Michael

Schilling, Felix

Schilling, Melanie

Schilpp, Alexander

Schilpp, Sebastian

Schilpp, Willi

Schindler, Johannes

Schirmer, Nadine

Schirmer, Stefan

Schletz, Johannes

Schletz, Magdalena

Schmid, Dr. Claudius

Schmid, Philomena

Schmidt, Inge

Schmidtke, Edith

Schmidtke, Günter

Schmidt-Köppen, Dieter

Schmied, Brunhilde

Schmitt, Christian

Schneckenburger, Fabian

Schneider, Christine

Schneider, Marianne

Schneider-Wieland, Christian

Schnepper, Hanna

& Hans-Werner

Scholl, Sönke Frederic

Schöllkopf, Dr. Wolfgang

Schönberger-Scholl, Dr. Sylvia

Schönle, Alexander

& Franziska

Schörner-Schilpp, Almut

Schott-Scheck, Reinhild

Schugg, Helmut

Schugg, Naemi

Schüle, Sylvia

Schumann, Ruth

Schüngel, Hannelore

Schüngel, Luis

Schuon, Gisela

Schwalbe, Katja & Eiko

Schwämmle, Anette

Schwerdtfeger, Juliane

Seid, Anne-Katrin

Seufert, Vincent

Seybold, Ingrid & Wolfgang

Sipple, Raoul

Sixt, Brigitte

Sixt, Herbert

Sörensen, Anita

Sörensen, Jan

Sparkasse Ulm

Spieß, Sabine & Hans Werner

SPIESZDESIGN

Spreer, Inge & Dietmar

Staff-Theis, Josée

Stammtisch

Stark, Dagmar

Stark, Michael

Steck, Hans-Martin

Steck, Susanne

Steinmetz, Anna Patricia

Steinmetz, Christoph Johannes

Steinmetz, Coco

Steinmetz, Martin

Steinmetz, Melanie

Steinmetz, Sabine

Stettin, Valentina

Stiehl, Hans-Ulrich

Stomberg, Helga

Strassner, Ruth

Streiftau, Inge & Wolfgang

Streiftau, Silke & Spindler, Ralf

Strohal, Maren

Stübler, Hedi

27


sudhoff-gruppe

SWU Stadtwerke Ulm

Tagesklinik Söflingen GmbH

Talke, Dietmar

Teufel, Ralf

Torkar, Eva

Treß, Wolfgang

Tries, Manfred & Brigitte

Troska, Rolf

Tümmers, Birgit & Ulrich

Uebele, Bernd

Uebele, Tanja

ulmer heimstätte eG

Ulmer, Sven

Ulrich, Leah

Ulrich, Linus

Ulrich, Wolfgang

Vegvari, Anna

& Unterharnscheidt, Jens

Viefhaus, Heike

Volkmer, Claudia Lavinia

von Pezold, Jürgen

von Ruepprecht, Karla & Eckart

Spenden Goldene Hochzeit

von Ruepprecht

Vorwerk, Uta

Wächter-Kadisch, Nicola

& Gerhard

Wagner, Andreas

Wagner-Hartschuh, Verena

Wahl, Christa

Wais, Uwe

Wallmeyer, Heinz

Walser, Dr. Franz Ferdinand

Walter, Ilka

Walter, Lisa & Otto

Wangui, Sandra Wanja

Weber, Prof. Dr. Joachim

Weis, Michael

Weiß, Achim

Wenger, Clara

Wenger, Dr. Anne

Wenger, Emil

Werndl, Elisabeth

Werner, Sylvia

Westerborg, Volker

(Frankfurt/Ulm)

Westerwinter, Familie

Westphal, Hildegard

Wetzler, Heide

Wezel, Ewald

Wezel, Ursel

Wieland, Eberhard

Wieland, Elisabeth

Wieland, Friedemann Johannes

Wieland, Ines

Wieland, Iris

Wieland, Kai

Wieland, Leopold

Wieland, Mats

Wieland, Stina

Wieland-Werke AG

Wiesenfarth, Markus

Wolf, Claudius

Wolf, Dr. Susanne

Wölfle, Stephanie

Wollmershäuser, Christine

& Tobias

Wörner, Peter

Zell, Markus

Zheng, Kuanzhi

& Dr. Songping Wen

Zillhardt, Marion

Zimmer, Gerhard

Zonta Club Ulm Donau

28


Beteiligte Gewerke und Personen

Bauherr

Evangelische Münstergemeinde Ulm

Münsterbauamt

Münsterbauhütte

Statik: Dipl.-Ing. Hartmut Kiessling, Ulm

Prüfstatik: Tragwerksplanung Heller, Ulm

Elektrik: Elektro Bochtler, Ulm |

Ingenieure Bamberger, Pfünz bei Eichstätt

Stahlbau- und Schlosserarbeiten:

Metallbau Sauter, Ulm

Gerüstbau: Peri Gerüstbau - Gerüsthersteller

und Planung | Mack Gerüstbau, Nersingen

Gerüstsicherheit: das werkstück,

Herr Dipl.-Ing. Matthias Neurohr, Marktl

Obere Denkmalpflegebehörde – Landesdenkmalamt:

Martina Goerlich, Jochen Ansel

Untere Denkmalbehörde der Stadt Ulm:

Sabine Kühne, Dr. Stefan Uhl

Baubehörde des Oberkirchenrats:

Dipl.-Ing. Gerald Wiegand, Architekt u. Stadtplaner

Kirchenpflege: Klaus-Peter Baur, Miriam Mende

Münstermesner: Eberhard Roller

Zuständiger Orgelsachverständiger der Landeskirche:

Kirchenmusikdirektor Thomas Haller

Homepage www.meine-pfeife.de:

2av GmbH, Ulm

Grafik Medien: SPIESZDESIGN GbR, Neu-Ulm

Orgelbaukommission

Dr. Heidi Vormann,

Münsterbaumeisterin (ab 2020)

Michael Hilbert,

Münsterbaumeister († 2020)

KMD Thomas Haller,

Orgelsachverständiger der Landeskirche

Prof. Christian Schmitt, Konzertorganist

Alexander Wetzig,

Baubürgermeister der Stadt Ulm a.D.

Thomas Dörr, Kirchengemeinderat

Thomas Gärtner, Kirchengemeinderat

Münsterpfarrerin Stephanie Ginsbach,

Kirchengemeinderat (ab 2020)

Dekan Ernst-Wilhelm Gohl, Kirchengemeinderat

Münsterpfarrer Prof. Dr. Stefan Krauter,

Kirchengemeinderat (bis 2019)

Münsterpfarrer Peter Schaal-Ahlers,

Kirchengemeinderat

Ruth Schumann, Kirchengemeinderat

Friedemann Johannes Wieland,

Erster Organist und Münsterkantor

Orgelbau Kuhn AG

Mensurierung: Gunter Böhme

Intonation: Thierry Pécaut

Gehäusegestaltung, Konstruktion und

Projektleitung: Claude Lardon

Team Werkstatt und Montage:

Matthias Fuchs

Christoph Jedele

Balthasar Larisch

Fritz Maag

Christian Meyer

Arved Paulsen

Emil Pietsch

Gabriel Stähli

Beat Stengele

29


Spendenkonto für die Neue Chororgel:

Empfänger: Münsterkantorei

Bank: Sparkasse Ulm

IBAN: DE83 6305 0000 0000 0134 13

BIC: SOLADES1ULM

Verwendungzweck: Neue Chororgel

Impressum

Evangelische Münstergemeinde Ulm

Münsterplatz 21

89073 Ulm

www.ulmer-muenster.de

www.meine-pfeife.de

© 27. November 2021

Redaktion Münsterkantorat

Marianne Ermark

Sören Gieseler

Friedemann Johannes Wieland

Gestaltung

SPIESZDESIGN

Bildnachweis

© Friedemann Johannes Wieland (7, 9, 10, 11, 13, 14, 15, 20, 22, 29, Rückseite)

© Orgelbau Kuhn AG/CH (Titel, 18, 19, 20, 21, 22 / Illustration: 16, 17)

© Sabine Weinert-Spieß (2, 30, 31), © Steffen Berschin (6)

© Stadt Ulm (4), © privat (5, 8, 12)

30


31

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine