2021/47 | ConSenio_Generationenratgeber_2021

suedwest.presse

23.11.2021

DER GENERATIONENRATGEBER

Auf Tour

Altenpflegerin Bianca Asllani betreut Patienten in Ulm.

Ihr Job sei „stressig, aber auch wunderschön“.

ConSenio war mit ihr unterwegs. Seite 12

MEHR GELD VON DER KASSE

Welche Neuerungen – vor

allem finanziell – die

Pflegereform 2022 bringt.

Seite 5

BERATUNG VOR ORT

Profis aus der Region

stehen mit Rat und Tat

zur Seite.

Seite 16

WOHNEN

Altersgerechte Umbauten

müssen nicht immer

aufwändig sein.

Seite 10


INHALT / EDITORIAL / IMPRESSUM 3

Inhalt

Editorial

Mobiler Pflegedienst

Auf Tour

Bianca Asllani ist Altenpflegerin

in Ulm. Die

43-Jährige berichtet aus

ihrem Alltag. Seite 12

Schleichendes

Vergessen

Experten erklären,

welche Anzeichen

auf Demenz hindeuten.

Seite 18

5 Pflege-Lexikon:

Wer erhält was

Wie sich die Pflegereform

im Jahr 2022 auf den

Geldbeutel auswirkt.

6 Vorsorge ist alles

Patientenverfügung und

Vorsorgevormacht – welche

Dokumente man braucht.

10 Einen alten Baum

verpflanzt man

nicht

Mit barrierefreien

Umbauten auch im Alter

noch zuhause leben.

16 Hier gibt es

guten Rat

Kostenlose und

unabhängige Beratung in

den Pflegestützpunkten.

Einen alten

Baum verpflanzt

man nicht

Seite 10

22 Gemeinsam

statt einsam

Auch Senioren sind häufiger

im Netz. Alexander Wild hat

eine Plattform für sie geschaffen.

Gute

Nachrichten

Pflege kostet Geld – das weiß jeder,

der sich schon einmal mit

dem Thema auseinandergesetzt

hat. Die gute Nachricht: 2022

gibt es mehr Geld von der Pflegekasse.

Grund ist die Pflegereform.

Eine dringend benötigte

Finanzspritze, die vielen Pflegebedürftigen

guttun wird. Wie

viel es mehr gibt, lesen Sie auf

| Seite 5

Pflegegeld, Verhinderungspflege,

Entlastungsbeitrag - Heim,

Pflegedienst oder Senioren-WG.

Sich im Dschungel der Möglichkeiten

zurechtzufinden, ist gar

nicht so einfach. Doch niemand

muss sich alleine durchkämpfen.

In der Region gibt es eine ganze

Reihe von Beratungsmöglichkeiten.

| Seite 16

Über das Pflegepersonal ist in

den vergangenen Jahren viel gesprochen

worden, sie haben Applaus

bekommen – und doch sagen

viele: „Den Job würde ich

nicht machen wollen!“ Bianca

Asllani will den Job machen,

sehr gerne sogar. Sie arbeitet für

einen mobilen Pflegedienst in

Ulm und hat uns mitgenommen

zu einigen ihrer Patienten. Diese

erzählen, wie sie im Alter leben

– und wie ihnen Asllani und

ihre Kollegen das Leben erleichtern.

| Seite 12

Außerdem geht es in diesem

ConSenio-Heft um Barrierefreiheit

und um eine Online-Plattform,

die Menschen nicht nur

virtuell zusammenbringt.

Viel Spaß beim Lesen!

Impressum

Verlag & Herausgeber

Neue Pressegesellschaft

mbH & Co. KG

Frauenstr. 77, 89073 Ulm

Projektleitung

Tobias Lehmann

Anzeigen (verantwortlich)

Stefan Schaumburg

Redaktion

Stefanie Müller (verantwortlich),

Kerstin Auernhammer,

Anne Meßmer, Martin

Dambacher,

SVH GmbH & Co. KG

Gestaltung

Nadine Spreng,

Eva Maria Schmeiser

mediaservice ulm

Fotos

Shutterstock,

SWP-Archiv,

SVH

Datenschutz

Den Datenschutzbeauftragten

erreichen Sie unter:

datenschutz@swp.de

Druck

DHO - Druckzentrum

Hohenlohe Ostalb

GmbH & Co. KG

Ludwig-Erhard-Straße 109

74564 Crailsheim

Stefanie Müller

Redaktionsleitung

Schwäbisches Verlagshaus


4


Tagespflege

Tagespflegen im Alb-Donau-Kreis

Pflegeheim GmbH Alb-Donau-Kreis, Hopfenhausstraße 2, 89584 Ehingen

Tel. 07391 586-5494, www.adk-gmbh.de

Anzeige

Steckbrief

Angebote im

Alb-Donau-Kreis:

»»

Tagespflege Blaustein

für 12 Gäste

»»

Tagespflege Dietenheim

für 10 Gäste

»»

Tagespflege Erbach

für 17 Gäste

»»

Tagespflege Laichingen

für 12 Gäste

»»

Tagespflege Schelklingen

für 14 Gäste

Ausstattung:

»»

großzügiger Wohn- und

Aufenthaltsbereich

»»

integrierte Küche

»»

Therapie- und Kreativräume

»»

mehrere Ruheräume als

Rückzugsmöglichkeit

für die Gäste

»»

Terrasse, Balkone oder

Dachterrasse

Und abends wieder nach Hause

Geselligkeit Wer nur tagsüber Betreuung für pflegebedürftige

Angehörige braucht, ist bei der Tagespflege genau richtig.

Die Tagespflege ist für ältere und

pflegebedürftige Menschen und

deren Angehörige in vielen Fällen

ein Anker im Alltag. Die Betreuung

ist dabei flexibel und

passt sich so den Wünschen der

Kunden individuell an. Die Gäste

werden in der Zeit von 8 bis 16.30

Uhr betreut. Möglich ist dies an

einzelnen Wochentagen, aber

auch durchgehend von Montag

bis Freitag, an einzelnen Standorten

auch samstags (9-17 Uhr)

und an Wochenfeiertagen.

Dem Tag eine

neue Struktur geben

Ein Fahrdienst bringt die Gäste

zur Einrichtung und wieder

zurück. Für viele alleinstehende

Senioren ist es eine schöne

Abwechslung, wenn sie den

Tag in Gemeinschaft mit anderen

verbringen können. Die Gäste

essen zusammen, singen, basteln,

lesen die Zeitung und reden

über die Themen des Tages. Dadurch

wird Einsamkeit vermieden,

der Tag bekommt ganz nebenbei

eine Struktur. Für Angehörige

stellt die Tagespflege

ein wichtiges Entlastungsangebot

dar. Sie ermöglicht ihnen,

trotz der Pflege eines Angehörigen

zu arbeiten, Termine wahrzunehmen

oder sich Zeit für die

eigenen Bedürfnisse zu nehmen

und Kraft zu tanken. Gerade Angehörige

von Demenz erkrankten

erleben, dass deren Betreuung

sehr intensiv und rund um die

Uhr notwendig ist.

Entlastung für

pflegende Angehörige

Ohne Unterstützung von außen

ist eine solche Aufgabe nicht

ohne weiteres über einen längeren

Zeitraum möglich. In solchen

Fällen kann die Tagespflege

– wenn notwendig auch in Kombination

mit ambulanter Pflege

zuhause – die nötige Entlastung

bringen, um die betroffene Person

so lange wie möglich in den

eigenen vier Wänden betreuen

und pflegen zu können.


RATGEBER 5

Pflege-Lexikon:

Wer erhält was?

Pflegekasse Pflegebedürftige Menschen müssen sich mit einem unübersichtlichen

Angebot von Leistungen auseinandersetzen. Die gute Nachricht: Ab 2022 gibt es mehr.

Im Dschungel der Pflegebegriffe

kann man sich leicht

verirren: Was heißt Tagespflege,

was Nachtpflege?

Was kostet das und wie viel

zahlt die Kasse? Kann man Leistungen

kombinieren? Für einen

guten ersten Überblick hat die

Verbraucherzentrale NRW eine

interaktive Grafik erstellt. Diese

ist nicht nur für Einwohner

Nordrhein-Westfalens aufschlussreich

– vor allem, weil

auch Fragen über die reine pflegerische

Versorgung hinaus geklärt

werden. Die Kostenerstattung

für Hilfsmittel wie Handschuhen,

Betteinlagen oder Desinfektionsmitteln

etwa ist ein

Thema. Die Betroffenen erfahren

auch im Detail, wie Umbauten

bezuschusst werden können,

die Website bietet sogar Formulare

zum Download an. Dabei

geht es übrigens nicht nur um

die Pflegebedürftigen selbst,

sondern auch um die pflegenden

Angehörigen. Diese leiden häufig

unter der Mehrfachbelastung:

Meist stehen sie voll im Berufsleben

und müssen schon ihren

eigenen Haushalt und ihre Familie

managen. Das Portal verrät,

welche Entlastungsmöglichkeiten

Angehörige nutzen können.

Der Medizinische Dienst

begutachtet

Der erste Schritt ist ein Antrag

bei der Pflegekasse. Der Medizinische

Dienst begutachtet den

Antragsteller und sein Wohnumfeld.

Darauf basierend erfolgt die

Einteilung in einen Pflegegrad.

Je höher, desto mehr Aufwand

bedeutet die Pflege. Ein Überblick

über die wichtigsten Begriffe:

• Pflegegrad: Die Einstufung

reicht von 1 bis 5. Je höher der

Pflegegrad, desto mehr Geld

bzw. Sachleistungen erhalten

die Betroffenen.

• Entlastungsbeitrag: Dabei handelt

es sich um 125 Euro, die ab

Pflegegrad 1 gezahlt werden –

zusätzlich zu anderen Leistungen.

Der Entlastungsbeitrag

soll vor allem pflegenden Angehörigen

zugutekommen,

etwa für Kurse, für eine

Haushaltshilfe oder für eine

Kurzzeitpflege.

• Vollstationäre Leistungen: Die

Kostenübernahme der Pflegekasse

beträgt von 125 Euro

(Pflegegrad 1) bis 2005 Euro

(Pflegegrad 5). Darüber hinausgehende

Kosten müssen die

Betroffenen selbst zahlen. Ab

Januar 2022 erhalten Heimbewohner

ab Pflegegrad 2 einen

weiteren Zuschuss zum Eigenanteil.

Dieser hängt davon ab,

wie lange sie schon im Pflegeheim

leben.

• Pflegesachleistungen: Damit

ist die Betreuung durch einen

ambulanten Pflegedienst gemeint.

Hier reichen die erstattbaren

Kosten von 689 Euro pro

Monat (Pflegegrad 2) bis 1995

Euro (Pflegegrad 5). Auch diese

Leistungen steigen im Januar

2022 um 5 Prozent.

• Pflegegeld: Dieses Geld erhalten

Pflegebedürftige, die etwa

von Angehörigen oder Ehrenamtlichen

gepflegt werden. Es

reicht von 316 Euro (Pflegegrad

1) bis 901 Euro (Pflegegrad 5).


dpa/ka

Info Mehr Tipps rund um Pflege

online unter verbraucherzentrale-nrw.de/pflege

12

Monate nach dem Tod eines Pflegebedürftigen

erlöschen Ansprüche

gegen die Pflegekasse. Die

Erben können in dieser Zeit noch

Rechnungen einreichen, etwa für

barrierefreie Umbauten, für Entlastungsleistungen

oder Verhinderungspflege.

Diese Regelung ist

neu, zuvor waren mit dem Tod des

Pflegebedürftigen alle Ansprüche

gegenüber der Pflegeversicherung

erloschen.

Viele Tipps für jeden Pflegegrad

hat die Verbraucherzentrale

NRW auf ihrer Seite gesammelt.

FOTO: ALEXANDRBOGNAT/SHUTTERSTOCK.COM/

GRAFIK: VERBRAUCHERZENTRALE NRW


6

VORSORGE

Vorsorge ist alles

Dokumente In guten Zeiten denken wir selten daran, dass ein selbstbestimmtes Leben

nicht selbstverständlich ist. Vollmachten und Vorsorgeformulare helfen im Ernstfall weiter.

Ein Unfall, eine schwere

Krankheit - und plötzlich

können wir die wichtigen

Dinge des Alltags nicht

mehr selbst in die Hand nehmen.

Eine Vorsorgevollmacht hilft dabei,

sich rechtlich abzusichern.

Das gilt für alle Lebensbereiche.

Experten raten zu einer Vorsorgevollmacht,

die sowohl die Personensorge

als auch die Vermögenssorge

klärt.

Eigene Wünsche festlegen

Andreas Kühnelt, Vorstandsmitglied

der Notarkammer Schleswig-Holstein,

erklärt: „Was viele

nicht bedenken: Wird das

nicht geregelt, wird vom Gericht

ein gesetzlicher Betreuer bestimmt,

der die Regelung dieser

Fragen übernimmt. Selbst Ehepartner

haben im Ernstfall nicht

automatisch alle Befugnisse.“ In

Selbstbestimmt leben – indem man seine Wünsche rechtzeitig

schriftlich formuliert.

Foto: ProximaStudio/shutterstock.com

der Vorsorgevollmacht erhält

der Bevollmächtigte auch die

Möglichkeit, in medizinischen

Fragen Entscheidungen zu treffen.

Wer schon klare Vorstellungen

dazu hat, sollte eine Patientenverfügung

machen. Für finanzielle

Angelegenheiten sollte

rechtzeitig eine Bankenvollmacht

erteilt werden. Für den

Todesfall kann ebenfalls jeder

schon zu Lebzeiten vorsorgen.

Zum einen mit einem Testament,

der das eigene Vermögen verteilt.

Zum anderen kann eine Bestattungsverfügung

festlegen,

wie die Trauerfeier ablaufen soll.

Wichtig dabei: „Eine Person angeben,

die sich um sämtliche Angelegenheiten

im Zusammenhang

mit der Beerdigung kümmern

soll“, erklärt Werner Hinzpeter

von der Stiftung Warentest.

Sonst gelten die Vorgaben des

Bestattungsgesetzes des Bundeslandes.

Wollen Betroffene sichergehen,

dass ihre Wünsche

berücksichtigt werden, können

sie einen Vorsorgevertrag mit einem

Bestatter schließen. „Ein

solcher Vertrag kann auch den

Kauf eines Grabmals und die

langfristige Grabpflege beinhalten“,

erläutert Oliver Wirthmann

vom Bundesverband Deutscher

Bestatter.

dpa/ka


8


Tagespflege

Tagespflege am Rosengarten

illerSENIO Tagespflege Illertissen, Pestalozzistraße 6, 89257 Illertissen, Einrichtungsleiterin: Franziska Kiem

Tel. 07303 9677-180, info@illersenio.de, www.illersenio.de

Anzeige

Mit Garantie

außergewöhnlich: illerSENIO

Das ganzheitliche Pflegekonzept von illerSENIO hilft Senioren und Angehörigen: Mit

vernetzten Angeboten, die sich flexibel an Alter und Lebensumstände anpassen. Ein

wichtiges Bindeglied dabei: Tagespflege. Die schönste Bayerns hat seit 2020 Illertissen.

In den letzten Jahren hat sich

eine Menge getan, was dazu

Anlass gibt, offener und entspannter

mit dem Thema Altwerden

umzugehen. Speziell in

unserer Region ist mit diesem

Wandel ein Name fest verbunden:

illerSENIO. Mit mutigen

Ideen und ganzheitlicher Ausrichtung

sorgt der Senioren-

Komplettdienstleister seit einigen

Jahren für völlig neue Perspektiven

– nicht zuletzt bei

(pflegenden) Angehörigen.

Der Wunsch möglichst lange

selbstbestimmt in den eigenen

vier Wänden zu leben ist

präsenter denn je. Mit einem

vernetzten Komplettangebot

zeigt illerSENIO mustergültig,

wie dieser Wunsch im Alltag

Wirklichkeit werden kann. Im

Zusammenspiel unterschiedlichster

Dienstleistungen ermöglicht

es Menschen, auch bei

hohem Betreuungsbedarf und

Pflegebedürftigkeit, in ihrer eigenen

Wohnung und in ihrem

familiären Umfeld weiter leben

zu können.

Egal, was morgen kommt

Bei illerSENIO hat man sich

zum Ziel gesetzt, das Prinzip einer

ganzheitlichen Versorgung

erlebbar werden zu lassen. Ein

Gegenbeispiel zum althergebrachten

Prinzip, das Beteiligten

oft nur die Wahl zwischen

Pflegedienst und Pflegeheim

lässt.

Die Tagespflege-Experten

Das Leben ist nicht schwarz

oder weiß. Wenn es nach iller-

SENIO geht ist es auch im Alter

noch möglichst lange bunt

und abwechslungsreich. Das

Paradebeispiel: Die illerSE-

NIO Tagespflege, die es ab

2022 gar sieben Mal geben

Lebensqualität im Alter – ein Produkt von illerSenio. Tagespflege

heißt hier nette Gesellschaft, frisch gekochtes Essen und ein

außergewöhnliches Ambiente, bei dem Sich-Wohlfühlen fast von

allein geschieht.

Foto: illerSenio

wird. Seit September 2020 ist

sie in Illertissen mit einem architektonischen

Schmuckstück

vertreten und empfängt

dort jeden Tag in elegantem

Hotel-Ambiente bis zu 20 Gäste,

die morgens daheim abgeholt

und abends dorthin zurückgebracht

werden. Dazwischen

verbringen die Senioren

einen Tag mit abwechslungsreichem

Programmangebot,

ausgezeichneter Verpflegung

in netter Gesellschaft und Atmosphäre.

Ein Angebot, das

dank qualifiziertem Betreuungspersonal

besonders auch

für Menschen mit demenzieller

Erkrankung bzw. deren Angehörige

ganz neue Freiheit

bietet. Nicht zuletzt, weil die

Pflegekassen das Modell „Tagespflege

+ Ambulante Pflege“

de facto mit doppeltem Budget

unterstützen.

Bayerns schönste

Tagespflege

Wie unterschiedlich das „Konzept

Tagespflege“ interpretiert

werden kann, zeigt illerSENIO

in Illertissen auf besonders

eindrucksvolle Weise. Designmöbel-

und leuchten, Echtholzböden

und -wände, edle Materialien

und Stoffe machen den

Standort zum Aushängeschild

dafür, wie Seniorenbetreuung

(auch) sein kann. Darüber,

dass die Tagespflege am Rosengarten

die schönste in Bayern,

womöglich ganz Deutschlands

ist, bestehen kaum Zweifel.

Die Wertschätzung, die illerSENIO

seinen Gästen

entgegenbringt, wird im Gesamten

und in vielen Details,

wie etwa in den maßangefertigtem

Garderobenschränken,

regelrecht greifbar.


Anzeige 9

Steckbrief

»»

Abwechslungsreiche

Tagesprogramme

»»

Ausgewogenes Frühstück

und ein frisches Mittagsmenü

von illerGASTRO sowie am

Nachmittag Kaffee und

Kuchen.

»»

Individuelle Tagesgestaltung,

z.B. mit Biografiearbeit,

Anleitung und Beratung zur

Sturzprävention, Gruppenspiele,

Sitztanz, Seniorentanz

und -gesang, Gemeinsames

Musizieren, Gemeinsames

Gärntern an Hochbeeten,

Hauswirtschaftliche Tätigkeiten

wie gemeinsames

Backen, Handarbeit und

Handwerken

In Illertissen hat illerSENIO ein architektonisches Schmuckstück realisiert. Viel Holz und geschmackvolles

Interieur sorgen für Hotel-Ambiente mit Liebe zum Detail. Über die große Terrasse haben

Tagespflegegäste direkten Zugang zum neuen Rosengarten.

Foto: illerSenio

»»

Betreuung durch fachlich

geschultes Personal

»»

Räume mit modernwohnlichem

Hotelambiente

»»

Pflegebad mit Wellness-

Badewanne

Hell, modern, freundlich, einladend – die Tagespflege am Rosengarten ist die schönste in Bayern.


Foto: illerSENIO

Mut wurde Geschäftsprinzip

Unter der Flagge von illerSE-

NIO hat der Caritasverein Illertissen

es geschafft, das Thema

Pflege nicht nur lokal entscheidend

voranzubringen.

Ausgehend vom Illertal, wurden

im Rahmen der eigenen

Qualitätsinitiative Vorhaben in

die Tat umgesetzt, an die sich

größere Wettbewerber lange

nicht heranwagten, zumindest

nicht mit der gleichen Entschlossenheit.

Die erste ambulant

betreute Senioren-WG im

Landkreis, die moderne Interpretation

von Tagespflege und

wegweisende Senioren-Wohnquartiere

stehen dafür nur

stellvertretend. In der Gesamtbetrachtung

ist es vor allem die

umfängliche Vernetzung ambulanter

und (teil)-stationärer

Leistungen, worin illerSENIO

sich inzwischen eine Ausnahmestellung

erarbeitet hat.

Vor über 50 Jahren in

Vöhringen als Pionier in der

Altenhilfe gestartet, ist der Caritasverein

Illertissen heute

mit rund 580 Mitarbeitern und

seinem lückenlosen Leistungsangebot

der beiden Marken illerSENIO

und illerGASTRO

Leuchtturm in der Pflegelandschaft

der Region Ulm/Neu-

Ulm. Zwei Pflegeheime, fünf

Sozialstationen und fünf Tagespflege-Einrichtungen

bilden

die Basis für viele ergänzende

Dienstleistungen rund

ums Älterwerden sowie um das

Wohnen im Alter. Auch hier ist

der Caritasverein inzwischen

überregionaler Innovator in

der Konzeption und Realisierung

von Wohnquartieren speziell

für Senioren.

illerSENIO – der

Dienstleister mit

Pflegegarantie

Exklusiv in der Region: Da niemand

weiß, was morgen sein

wird: Alle illerSENIO-Bestandsund

Neukunden erhalten im Bedarfsfalls

die Garantie auf einen

Platz in der Kurz-/Langzeitpflege

binnen 14 Tagen. Binnen 48 Stunden

für einen Tagespflegeplatz

und bereits 24 Stunden nach

Kontaktaufnahme steht der eigene

ambulante Pflegedienst zu

Verfügung, auf Wunsch mit vollumfänglicher

Versorgung noch in

derselben Woche.


10

ALTERSGERECHT WOHNEN

Einen alten Baum

verpflanzt man nicht

Senioren Da hat man sein ganzes Leben in den eigenen vier

Wänden verbracht und dann soll man umziehen, nur weil man ein

paar Jährchen älter ist? Doch es gibt eine andere Lösung.

Altersgerechter Umbau,

barrierefreie Baumaßnahme,

Seniorentauglichkeit

– was versteht

man darunter genau? Beim altersgerechten

Umbau wird die

Immobilie so gestaltet, dass sich

Menschen, die körperlich nicht

mehr ganz so fit sind, darin sicher

bewegen können. Ein zentraler

Punkt dabei ist der Abbau

von Barrieren. Das können

Schwellen zwischen den einzelnen

Räumen, aber auch ein zu

steiler oder rutschiger Aufgang

zur Haustür sein. Entfernt oder

fixiert werden sollten auch Stolperfallen

wie Teppiche oder

Läufer. Häufig können auch zu

vollgestellte Räume für ältere

Menschen zum Problem werden.

Es empfiehlt sich, nur wirklich

standfeste und ausreichend gesicherte

Möbel in der Wohnung

zu lassen. Mit zunehmendem Alter

werden auch Treppen zu einem

größeren Problem. Wenn

genug Platz im Treppenhaus

vorhanden ist, sollte der Einbau

eines Treppenlifts forciert werden.

Wer einen großen Umbau

nicht scheut oder gerade an der

Planung fürs Eigenheim sitzt,

kann sich Gedanken über breitere

Türen machen, die es später

einmal leichter machen, sie

mit einem Rollstuhl oder Rollator

zu passieren. Aber auch

schon kleine Dinge helfen, wie

Haltegriffe besonders im Bad

oder Sitzgelegenheiten, die überall

bereitstehen.

Abbau von Barrieren

Ein wichtiger Punkt beim altersgerechten

Wohnen ist das Badezimmer.

Denn nicht nur macht

der Einstieg in Badewanne oder

Dusche vielfach Probleme, es besteht

auch Rutschgefahr auf den

nassen Fliesen.

Den Lebensabend in der

vertrauten Umgebung

verbringen – das wünschen

sich die meisten Senioren. Ein

gut geplanter Umbau sorgt für

eine altersgerechte Wohnung.

Foto: DGLimages/Shutterstock.com


ALTERSGERECHT WOHNEN 11

Bodentiefe Duschen und Badewannen

mit einer seitlichen Tür

und einem höhenverstellbaren

Sitz machen das Leben leichter.

Auch in der Dusche kann ein Sitz

sinnvoll sein, denn manche Menschen

bekommen bei der nassen

Wärme im Badezimmer Kreislaufprobleme.

Anti-Rutschmatten

in Dusche, Badewanne und

auf dem Boden schützen vor

Stürzen. Ein Sicherheits-Check

des eigenen Zuhauses gemeinsam

mit vertrauten Personen ist

ein erster Schritt. Denn vier Augen

sehen mehr als zwei. Angehörige

oder Freunde können dabei

Verbesserungsmöglichkeiten

für mehr Komfort und Sicherheit

entdecken, die den Bewohnern

gar nicht unbedingt aufgefallen

wären.

djd/as

85%

aller Seniorenhaushalte

hatten im Jahr 2018 keinen

stufenlosen Zugang zur

Wohnung.

Quelle: Statistisches Bundesamt

Zuschüsse und zinsgünstige Kredite

Größere Umbaumaßnahmen

können

ganz schön ins Geld gehen.

Darum sollte man

sich vorher über Fördermöglichkeiten

informieren.

Wichtiger Ansprechpartner

ist dabei die Kreditanstalt

für Wiederaufbau

(KfW). Sie fördert

viele Maßnahmen zum

altersgerechten Wohnen

wie zum Beispiel Barrierereduzierung

auf Wegen

zu Gebäuden, Garagen

oder Entsorgungsplätzen,

die Überdachung

von Stellplätzen für Autos,

Rollatoren oder Rollstühle,

den Einbau eines

Treppenlifts, die Installation

von Rampen, den

Umbau des Bades sowie

altersgerechte Assistenzsysteme

oder die

Verbesserung von Beleuchtung

oder Gegensprechanlagen.

Das Programm KfW

455-B beinhaltet einen

Investitionszuschuss für

den Abbau von Barrieren.

Hinter dem Programm

KfW 159 verbirgt sich ein

zinsgünstiger Kredit für

den altersgerechten Umbau

von Wohnraum. Ein

wesentlicher Unterschied:

Im Gegensatz

zum Kredit muss der Investitionszuschuss

nicht

zurückgezahlt werden.

Unter der Überschrift

„Altersgerecht

Umbauen“ fördert

die KfW mit dem

Programm KfW 455-E

auch Maßnahmen zum

Schutz vor Einbrechern

mit einem Zuschuss von

bis zu 1.600 Euro. Alternativ

gibt es auch hier einen

zinsgünstigen Kredit.

Investoren oder

Wohnungseigentümergemeinschaften

können außerdem Fördermittel

der Landeskreditbank

Baden-Württemberg

beantragen.

Und natürlich können Eigentümer

auch ihre

Hausbank fragen, ob diese

eine Fördermöglichkeit

anbietet.


12

AUF TOUR MIT DEM AMBULANTEN PFLEGEDIENST


AUF TOUR MIT DEM AMBULANTEN PFLEGEDIENST 13

Auf Tour

Mobile Pflege 1,7 Millionen Pflegebedürftige

werden zuhause versorgt – von ihren

Angehörigen und/oder von einem

Pflegedienst. Bianca Asllani ist eine von

vielen hundert Pflegekräften in der Region,

die täglich auf Hausbesuch gehen. Von

Kerstin Auernhammer

Hausbesuch bei Reiner

Rösch. Der 75-Jährige

lebt allein in einer

Wohnung in Wiblingen.

Mit einem breiten

Lächeln öffnet er die Tür –

„wie jedes Mal“, sagt Bianca Asllani.

Die Altenpflegerin lächelt

genauso herzlich zurück, Dann

geht es zur Sache. Strümpfeausziehen

steht auf dem Plan. Rösch

trägt wie viele Menschen mit Venenleiden

täglich Kompressionsstrümpfe

– die eng gewebten

Textilien sind schwer an- und

auszuziehen. Mithilfe von Asllani

geht es aber ruckzuck: Rösch

ist seine Strümpfe los. „Tabletten

sind noch hergerichtet?“,

fragt die schwarzhaarige Altenpflegerin.

„Auch für den Urlaub

am langen Wochenende?“ Reiner

Rösch nickt. Asllani wirft einen

prüfenden Blick in die Medikamentenboxen.

Sieht gut aus. Tabletten-Herrichten

gehört zu

den häufigsten Aufgaben der Altenpflegerin.

Viele Patienten

nehmen dutzende Tabletten am

Tag, so auch Reiner Rösch. Seine

Diagnose: Multi systematrophie,

eine degenerative Muskelerkrankung.

„Zuerst dachten

die Ärzte, es wäre Parkinson,

weil die Symptome sich ähneln“,

erzählt er. Markant ist das Zittern

der Hände.

Eigenständig leben

dank Pflegedienst

Heute fällt es kaum auf, „weil die

Tabletten gut eingestellt sind

und weil ich regelmäßig zur

Krankengymnastik gehe“. Stolz

zeigt Reiner Rösch, dass er sogar

seinen Namen schreiben

kann – das war in den schlimmsten

Zeiten seiner Krankheit anders.

Rösch zückt sein Tablet,

zeigt ein Video von solch einem

Moment. „Ich schreibe jetzt meinen

Namen“, sagt er in dem Video.

Dann ist zu sehen, dass er

mit einem Stift versucht, zu unterschreiben.

Heraus kommt nur

eine krakelige Linie. „Jetzt mache

ich einen Strich“, sagt er in

die Kamera. Doch wieder zittert

die Hand so sehr, dass nur Gekritzel

herauskommt. Etwas

wehmütig deutet Rösch auf die

Wand, auf ein Bild mit geometrischen

Figuren. „Die habe ich mal

frei Hand gezeichnet“, sagt er.

Überall an den Wänden hängen

Erinnerungen an sein früheres

Leben. Rösch hatte eine Firma

für Schilder und Leuchtreklame.

Einige seiner Reklametafeln hängen

bis heute in Ulm. Die Wohnung

ist voll mit Erinnerungsstücken,

bunte Bilder, professionell

in Szene gesetzte Fotos, Urlaubsmitbringsel.

Auch Röschs Frau

ist auf vielen Bildern zu sehen,

sie starb vor drei Jahren. „Ich

wollte dann eigentlich schon ins

Heim“, erzählt der Senior. Doch

Bekannte überzeugten ihn, zu

bleiben. „Sie wollten nach mir

schauen und das tun sie auch.“

Außerdem kommt Bianca Asllani

vorbei – oder einer ihrer Kollegen.

Sie fragen Rösch, wie es

ihm geht, ziehen die Kompressionstrümpfe

an und aus, cremen

die Beine ein – denn die Strümpfe

trocknen die Haut aus – und

richten die Tabletten her.

„Manchmal bleibe ich auch noch

Manchmal

bleibe ich auch

noch kurz auf einen

Schwatz.

Bianca Asllani, Altenpflegerin

kurz auf einen Schwatz“,

schmunzelt die Pflegerin. „Gerade

bei Herrn Rösch gibt es immer

viel zu erzählen und zu lachen.“

Nach wenigen Minuten

geht es für sie weiter. Im Auto

dokumentiert sie noch, was sie

gemacht hat – auf dem Tablet,

ganz modern. Auch ihr Dienstfahrzeug

ist modern, wenige Wochen

alt. Ein Elektroauto, VW

ID.3. „Ich war die erste aus dem

Team, die ein Elektroauto bekommen

hat“, grinst sie verschmitzt.

Mittlerweile hat eine

weitere Kollegin dasselbe Modell.

Ihr Arbeitgeber, häusliche

Pflege Schneider mit Sitz in Illerkirchberg,

will noch mehr anschaffen.

„Wir haben eine eigene

Stromtankstelle in der Zentrale“,

erzählt die quirlige Frau.

„Und natürlich eine Karte zum

Laden in der Stadt. Denn wenn

ich frühmorgens eine Schicht


14

AUF TOUR MIT DEM AMBULANTEN PFLEGEDIENST

80-100

Kilometer legt Altenpflegerin

Bianca Asllani pro

Schicht zurück. Seit einigen

Wochen ist sie mit einem

nagelneuen E-Auto ihres

Arbeitgebers unterwegs.

habe, starte ich direkt von zu

Hause aus.“ 80 bis 100 Kilometer

fährt sie am Tag, da lohnt sich

das E-Mobil. „Wir haben in der

City aber auch ein Büro, im Bethesda

am Donauufer. Dort kümmern

wir uns um viele Patienten

haben im betreuten Wohnen.“

Ingeborg Drechsler ist eine von

ihnen. Die 82-Jährige lebt in einer

sehr persönlich gestalteten

Wohnung im vierten Stock der

Anlage. Sie wohnte lange mit

ihrem Mann im Alb-Donau-

Ingeborg Drechsler und Reiner Rösch müssten ohne Hilfe des

mobilen Pflegedienstes vermutlich in ein Heim.

Kreis, half in der elterlichen

Metzgerei mit. „Vor 28 Jahren ist

mein Mann gestorben, da war

ich dann plötzlich allein im großen

Haus. Nach ein paar Jahren

habe mir eine Wohnung in Ulm

gesucht, am Eselsberg.“

Wenn der Körper

nicht mehr mitspielt

Dort fühlte sich die gelernte

Metzgereiverkäuferin sehr wohl,

doch irgendwann spielte der

Körper nicht mehr mit. Knie und

Hüfte sind kaputt, sie hat einen

Herzschrittmacher und die Beweglichkeit

der Arme ist eingeschränkt.

„Nachdem ich mehrfach

gestürzt bin, kam ich hierher.

Mit meinem Sohn habe ich

die Wohnung angeschaut. Ich

habe ein bisschen gebraucht, um

mich einzuleben, aber jetzt bin

ich sehr zufrieden.“ Jeden Morgen

steht sie selbständig auf,

macht sich ihr Frühstück, tagsüber

kocht sie und hält die Wohnung

instand. „Auch die Wäsche

mache ich noch alleine,“ sagt

Drechsler nicht ohne Stolz. „Der

Pflegedienst hilft ihr beim Waschen,

beim Strümpfe an- und –

ausziehen. Einmal in der Woche

kommt eine Haushaltshilfe, auch

von häusliche Pflege Schneider,

und geht mit mir Einkaufen.“ Die

Rentnerin gesteht ganz ehrlich:

„Am Anfang hatte ich Angst. Es

war ja eine ungewohnte Situation.

Ich erinnere mich noch, Bianca

war die erste, mit der ich

vom Pflegedienst Kontakt hatte.“

Die beiden Frauen lachen. Sie

verstehen sich gut, das ist zu

spüren, wenn sie sich angeregt

unterhalten, während Bianca

Asllani im Badezimmer die

Waschlappen nass macht und

loslegt. „Mit den Patienten ist es

wie mit allen Menschen im Leben“,

sagt sie. „Mit einigen versteht

man sich auf Anhieb super.

Auf die freue ich mich jedes Mal

richtig.“ Speziell, wenn es Ge-

Anzeige

Betreutes Wohnen / Lang- und Kurzzeitpflege

Seniorenresidenz Friedrichsau

Seniorenresidenz Friedrichsau gGmbH, Eberhardtstraße 85-93, 89073 Ulm

Tel. 0731 92419, info@seniorenresidenz-friedrichsau.de, www.seniorenresidenz-friedrichsau.de

Leben in besten Händen

Die Seniorenresidenz Friedrichsau bietet Bewohnern ein

geschütztes und liebevolles Zuhause mit bestem Service.

Nur wenige Schritte entfernt

von der „grünen Lunge“ Ulms

liegt die Seniorenresidenz Friedrichsau:

eingebettet in eine idyllische

Naturlandschaft – gleichzeitig

in direkter Nähe zur Stadtmitte.

Ob Kurzzeit-, Langzeit-,

Verhinderungs- oder Vitalpflege:

Die Bewohner genießen

beste Versorgung und liebevolle

Betreuung durch die freundlichen,

kompetenten Fachkräfte.

Wer nicht auf Pflege angewiesen

ist, aber trotzdem von entlastenden

Service- und Pflegedienstleistungen

profitieren möchte,

findet in den Apartments für

Betreutes Wohnen ein sicheres

Umfeld für ein selbstständiges

Leben.

Grün vor der Tür.

FOTO: SENIORENRESIDENZ

In jedem Fall besticht die Residenz

durch ihr elegantes und

herzliches Ambiente. Den Bewohnern

fehlt es an nichts:

Parkähnliche Grünanlagen, Fitnessraum,

Bibliothek, Restaurant

und das „Schuberts Café“

mit Terrasse bieten viel Abwechslung.

Neben dem „Residenz-Lädle“,

einem Friseursalon,

einem Kosmetikstudio und

einer Apotheke gibt es auch eigene

Arztpraxen im Haus.

Dank jahreszeitlichen Festen,

Ausflügen, Sportangeboten, Geführtem

Malen mit einer Kunsttherapeutin

und vielen weiteren

Aktivitäten wird es in der

Seniorenresidenz Friedrichsau

nie langweilig. Wer nach einem

Zuhause sucht, in dem er

sich rundum wohlfühlt und beste

Gesellschaft genießt, ist dort

goldrichtig.

Steckbrief

Betreuungsplätze:

Pflegewohnen: 160

Apartments: 300

Zimmergröße: ab 28 qm

Medizinische Betreuung:

Arzt und Orthopäde im Haus

auf Wunsch

Personal: 170 Mitarbeiter

Pflegegrade: 1-5

Freizeitangebot:

Gruppen- und Einzelbetreuungen

nach Wunsch

Verpflegung:

Zwei Menüs zur Auswahl, Diätkost

nach ärztlicher Anordnung


AUF TOUR MIT DEM AMBULANTEN PFLEGEDIENST 15

Anneliese Schwegler sagt: „Für mich funktioniert das Wohnen mit

Haushaltshilfe und Pflegedienst wunderbar.“

meinsamkeiten gibt – so wie mit

der nächsten Patientin. Es geht

wieder nach Wiblingen. Anneliese

Schwegler lebt hier, 91 Jahre

ist sie alt. Die Gemeinsamkeit

der beiden Frauen: Schweglers

Enkel ist im gleichen Alter wie

Asllanis Sohn. „Da hat man immer

Geschichten auszutauschen“,

sagen beide unisono.

Auch bei Schwegler geht es

schnell: Tabletten herrichten,

Strümpfe anziehen. Die schmale

Dame wirkt zerbrechlich, hat

einen kaputten Rücken. „Und die

Augen werden immer schlechter.“

28 Tabletten nimmt sie jeden

Tag. „Da würde ich alleine

den Überblick verlieren“, gesteht

sie. Nach dem frühen Tod

ihres Mannes lebte sie allein in

der 4-Zimmer-Wohnung. Mittlerweile

lässt sie sich im Haushalt

und bei der Körperpflege

helfen. „Zwei Damen aus Osteuropa

wohnen abwechselnd

hier. Es hat einige Zeit gedauert,

bis ich die richtigen gefunden

hatte. Doch jetzt klappt es richtig

gut.“ Pflegerische Aufgaben

übernehmen die Haushaltshilfen

aber nicht. Dafür gibt es den

Pflegedienst. „Mir war es wichtig,

in den eigenen vier Wänden

leben zu bleiben. So können

mich meine Kinder und Enkel jederzeit

besuchen“, betont

Schwegler. „Sollte es von der Gesundheit

her doch schlechter

werden, kann ich weitere Leistungen

dazubuchen. Für mich

funktioniert das wunderbar.“ Bianca

Asllani lächelt. „Zu Frau

Schwegler komme ich besonders

gerne.“

Das gute Gefühl zu helfen

Dann ist die Tour zu Ende. Zurück

im Auto wird wieder das

Tablet gezückt, die Dokumenta-

tion wartet. Die Pflege macht der

43-Jährigen Spaß. „Man lernt so

viele Menschen kennen und es

ist ein gutes Gefühl, helfen zu

können.“ Und was ist mit den

Arbeitszeiten? „Das passt sehr

gut in mein Leben, meist kann

ich nachmittags zu Hause bei

meinem Sohn sein. Und tagsüber

habe ich Zeit für Erledigungen.

Nur geteilte Dienste schlauchen,

davon haben wir aber nur ein

paar im Monat.“ Geteilter Dienst

heißt: morgens früh raus, Patienten

versorgen. Dann mehrere

Stunden frei und abends wieder

auf Tour. Auch am Wochenende

hat die Alleinerziehende alle

paar Wochen Schicht. „Dafür

habe ich dann auch mal unter

der Woche frei – das ist auch

schön: freizuhaben, wenn alle

anderen arbeiten.“ Für heute ist

aber erst einmal Feierabend. Asllani

startet den Motor und gleitet

fast geräuschlos davon.

Anzeige

Pflegeheim / Kurzzeitpflege / Ambulanter Pflegedienst

SeniorenWohnen in Neu-Ulm (BRK)

Ansprechpartner: Ralf Waidner, Hasenweg 8, 89231 Neu-Ulm

Tel. 0731 98575-0, info.num@ssg.brk.de, www.seniorenwohnen.brk.de

„Wir bieten ein Zuhause“

Das SeniorenWohnen Ludwigsfeld bietet für rund

200 Bewohner eine hohe Wohn- und Lebensqualität im Alter.

Das SeniorenWohnen Ludwigsfeld

– eine gepflegte Wohnanlage

der Sozialservice-Gesellschaft

des BRK – liegt am

südlichen Stadtrand von Neu-

Ulm, ruhig und trotzdem verkehrsgünstig.

Die Bushaltestelle

nach Ulm/Neu-Ulm Stadtmitte

befindet sich vor der Haustüre

und auch per Auto ist das Seniorenwohnen

sehr gut erreichbar.

Das Haus ist ein Zuhause

für rund 200 Senioren. Apartments

für rüstige Senioren –

auch Ehegatten – stehen eben ­

so zur Verfügung wie Wohnbereiche

für pflegebedürftige ältere

Menschen, Menschen mit

Demenz oder Kurzzeitpflegegäste.

Rund um die Uhr ist das

Von links: Bettina Ennulat, Ralf

Waidner, Katrin Sowada.


Foto: BRK

Pflegeteam im Einsatz, das von

Einrichtungsleiter Ralf Waidner,

Pflegedienstleiterin Katrin Sowada

und Bettina Ennulat vom

Sozialen Dienst liebevoll geführt

wird. Gerontofachkräfte

und Präsenzkräfte bieten ausgewählte

Betreuungsangebote

an sieben Tagen in der Woche.

Hierzu gehören saisonale Feste,

Kooperationen mit Kindergärten

und Schulen, Gottesdienste,

Chorabende, Ausflüge und

vieles mehr.

Auszeichnungen

Die Einrichtung wurde von der

Bundesinteressenvertretung

der Nutzer von Wohn- und Betreuungsangeboten

im Alter

und bei Behinderung ausgezeichnet

für ihre hohe Verbraucherfreundlichkeit.

Seit August

2017 wird auch eine ambulante

Versorgung in der Häuslichkeit

durch den ambulanten Dienst

angeboten. Aktuelles Prüfergebnis

des MDK: 1,0.

Steckbrief

Betreuungsplätze: 208

Zimmergröße: 22-28 qm

Medizinische Betreuung:

freie Hausarztwahl,

eine Arztpraxis direkt im Haus

Pflegeteam: 85 Mitarbeiter

Pflegegrade: 1-5

Freizeitangebot:

Sieben Tage die Woche Programm

Verpflegung:

Mittags täglich drei Menüs zur

Wahl

Ambulanter Pflegedienst:

Seit 1. August 2017

auf der bayerischen Seite


16

PLFEGESTÜTZPUNKTE

Hier gibt es guten Rat

Beratung Plötzlich Pflegefall – dann ist Rat gefragt. Betroffene und Angehörige können sich

in Ulm und im Alb-Donau-Kreis an die Pflegestützpunkte wenden. Von Heike Viefhaus

Das Alter, ein Unfall oder

eine Erkrankung – alles

Ereignisse, die Pflegebedürftigkeit

nach sich

ziehen können. Wenn man auf

Unterstützung im Alltag angewiesen

ist, ist manch Betroffener

oder Angehöriger überfragt, wo

man die herbekommt beziehungsweise

wo es vorab Informationen

dazu gibt. Genau dazu

gibt es die Pflegestützpunkte in

Ulm für Bedürftige im Stadtgebiet

und im Alb-Donau-Kreis.

„Während der Hochzeit der Corona-Pandemie

war die Belastung

pflegender Angehöriger extrem

hoch, weil viele professionelle

Pflegeangebote nicht nutzbar

waren“, sagt Dorothea Heim

vom Pflegestützpunkt am Grünen

Hof. „Das hat sich geändert,

die meisten Angebote stehen

wieder uneingeschränkt zur Verfügung.

Aktuell besteht ein sehr

großer Beratungsnachholbedarf,

da viele pflegende Angehörige

ergänzende sowie entlastende

Unterstützung bei der Pflege benötigen.“

1.158 Beratungsgespräche

wurden letztes Jahr in Ulm

geführt. 2.821 Gespräche waren

es am Pflegestützpunkt für den

Alb-Donau-Kreis, der in der Ulmer

Schillerstraße zu finden ist

und der eine Außenstelle in

Ehingen hat (siehe Info nächste

Seite).

Meist besteht akuter Bedarf

Pflegebedürftige, Angehörige

oder Bekannte können sich unabhängig

und kostenlos zu sämtlichen

Aspekten im Bereich Pflege

beraten lassen. Einzige Voraussetzung:

Die Person, die die

Pflegestützpunkt am

Grünen Hof in Ulm.

Foto: Heike Viefhaus

Pflegeleistungen bekommen soll,

muss gesetzlich pflegeversichert

sein und in Ulm beziehungsweise

im Alb-Donau-Kreis wohnen.

Meist besteht akuter Handlungsbedarf.

Gerade im Seniorenalter

ist es jedoch besser, möglichst

frühzeitig zu erkennen, wenn es

im Alltag ohne fremde Hilfe

nicht mehr rund läuft. Beim Gesprächstermin

vor Ort oder im

eigenen Zuhause informieren die

Pflegeexperten, welches individuelle

Pflegemodell passend ist.


PFLEGESTÜTZPUNKTE 17

Unabhängige Beratung in der Region

1 Pflegestützpunkt

Stadt Ulm

(für gesetzlich Versicherte

im Stadtkreis)

Simone Fülle, (links)

Dorothea Heim (2. von links)

Bianca Al Faloji (3. von links)

Sabine Rathgeb (4. von links)

Grüner Hof 5,

Telefon 0731 161-5255,

pflegestuetzpunkt@ulm.de

2 Pflegestützpunkt

Alb-Donau-Kreis,

Standort Ulm

(für gesetzlich Versicherte

im Landkreis)

Karin Wörner (4. von rechts)

Schillerstr 30, 89077 Ulm

Telefon 0731 185-4379,

karin.woerner@

alb-donau-kreis.de

Sabine Böckeler (3. von rechts)

Schillerstr. 30, 89077 Ulm

Telefon 0731 185-4501,

sabine.boeckeler@

alb-donau-kreis.de

Alice Renz (2. von rechts)

Schillerstr. 30, 89077 Ulm

Telefon 0731 185-4513

alice.renz@alb-donau-kreis.de

3 Pflegestützpunkt

Alb-Donau-Kreis

Standort Ehingen

(für gesetzlich Versicherte

im Landkreis)

Claudia Litzbarski (rechts)

Sternplatz 5,

Telefon 07391 779-2476,

claudia.litzbarski@

alb-donau-kreis.de

Auf der bayerischen Seite der

Donau ist die Beratung dezentral.

Sie läuft meist über Wohlfahrtsverbände

und Träger von Einrichtungen

in den einzelnen Kommunen.

Einen Überblick

gibt es online auf

www.senioren.neu-ulm.de

Privatversicherte

Für Privatversicherte ist die

Compass-Pflegeberatung

zuständig. Sie gehört zum

Verband der Privaten Krankenversicherung.

Versicherte können sich telefonisch

über die gebührenfreie

Service nummer 0800 1018800

beraten lassen oder eine persönliche

Beratung vereinbaren.

2,5 km

Ehingen

Laichingen

Munderkingen

Blaubeuren

Schelklingen

3

ALB-DONAU-KREIS

Erbach

2

1

Ulm

Neu-Ulm

La

Burlafi

Senden

Vöh

Ill

Dietenheim

1 2

3


18

DEMENZ

Schleichendes

Vergessen

Demenz Jeder vergisst mal etwas - doch ab

einem bestimmten Punkt wird das Ausmaß

bedenklich. Von Kerstin Auernhammer/dpa

Mama, das hab ich dir

doch schon erzählt“ –

wer diesen Satz immer

öfter sagen muss,

beginnt früher oder später, sich

Gedanken über die Vergesslichkeit

seiner betagten Mutter zu

machen. Die Angstdiagnose: Demenz.

Die eigenen Verwandten

nicht mehr zu erkennen, Erinnerungen

zu verlieren, die einen

das ganze Leben begleitet haben,

für viele der Horror. Angehörige

leiden mit. „Es ist bitter, wenn

einen die eigene Mutter nicht

mehr erkennt“, sagt eine Betroffene,

die anonym bleiben will.

Doch das Vergessen betrifft

nicht nur Erinnerungen,

sondern auch banale

Körperfunktionen.

„Neulich war ich mit

ihr auf der Toilette.

Da sah sie mich

mit großen Augen

an und fragte:

Was muss ich

denn jetzt hier tun? Sie

hatte vergessen, wie man pinkelt.

Ich habe es ihr erklärt, bin

aus dem Zimmer gegangen und

habe geweint.“

Ein bisschen Vergesslichkeit

im Alter ist keine Seltenheit.

Doch wann wird es bedenklich?

„Eine Vorstellung beim Arzt ist

generell geboten, wenn die Gedächtnisstörungen

neu auftreten

und anhalten oder wenn für den

Betroffenen wichtige Dinge vergessen

werden“, erklärt Prof. Janine

Diehl-Schmid, Leiterin des

Zentrums für kognitive Störungen

am Klinikum rechts der Isar

in München. Gleiches gelte,

„wenn die Betroffenen unangemessen

oft Fragen oder Gesprächsinhalte

wiederholen,

© MACROVECTOR/SHUTTERSTOCK.COM

weil sie sich nicht mehr erinnern

können, dass sie dieses oder jenes

schon erzählt oder gefragt

haben“, erläutert Diehl-Schmid.

Orientierungsstörungen oder

Probleme mit der Benutzung

von Handy, Computer oder Kaffeemaschine

sind ebenfalls

Alarmsignale – sofern das vorher

problemlos funktioniert hat.

Eine erste Anlaufstelle kann

dann der Hausarzt sein. Neurologen

oder Psychiater können

aber in der Regel besser feststellen,

ob im konkreten Fall

„nur“ eine Vergesslichkeit

oder eine beginnende Demenz

vorliegt. Es gibt auch

sogenannte Gedächtnissprechstunden.

Eine Übersicht

findet man im Internet

zum Beispiel bei der

Deutschen Alzheimer Gesellschaft.

Die Pflege eines Demenzkranken

ist anstrengend

– vor allem psychisch.

Deshalb raten Mediziner

Angehörigen häufig, diese

Aufgabe nicht allein zu

übernehmen, sondern sich

Hilfe zu suchen.


Anzeige 19

Neues Pflege- und Wohnkonzept

Wohngemeinschaft für Menschen mit Demenz

Theodor-Heuss-Straße 26, 89547 Gerstetten, Tel. 07323 - 9598030, www.pgs-healthcare.de

Besichtigungen nach Anmeldung unter Einhaltung der aktuellen Corona-Bestimmungen möglich.

Demenzpflege neu denken

Die Pflege von Demenzpatienten bringt Angehörige häufig an ihre Grenzen - seelisch und

körperlich. In Gerstetten entstand durch den Träger IAW ein besonderes Angebot.

1 Haus mit 2 Wohngemeinschaften

wird zum neuen Zuhause

für 8 bzw. 12 Menschen mit Demenz.

Der Schwerpunkt in den

Demenz-WGs liegt auf intensiver

Betreuung in einer familiären

und sicheren Lebensumgebung.

„Um den betroffenen Menschen

ein selbstbestimmtes und aktives

Leben zu ermöglichen, muss Demenzpflege

neu gedacht werden

und an den Bedürfnissen der Erkrankten

ausgerichtet sein“, sagt

Steffen Deigner, Geschäftsführer

des spezialisierten Pflegedienstes

PGS healthcare GmbH.

Den Tag gemeinsam gestalten

Das bedeutet, dass ein weitgehend

normaler Alltag durch

Ein Blick in den Wohn-Ess-Bereich der neuen Wohngruppe. Foto: PGS

das gemeinsame Gestalten des

Tagesablaufs ermöglicht wird.

Dazu gehören auch großzügige

Einzelzimmer als Rückzugsort

und mit genügend Platz für

die eigenen Möbel. Aktivitäten

wie Einkaufen, Kochen, Wäscheversorgung,

Blumenpflege, handwerkliche

Tätigkeiten und Ausflüge

bleiben durch die intensive

Betreuung fester Bestandteil im

Leben. „Selbstbestimmung und

Aktivierung“ lautet das Motto.

Ein Bewohnergremium

entscheidet mit

Durch den guten Personalschlüssel

haben die ausgebildeten Alltagshelfer

und das professionelle

Pflegepersonal viel Zeit für die

Förderung jedes Einzelnen und

sind rund um die Uhr für die

Bewohnerinnen und Bewohner

da. Über ein Bewohnergremium

sind die Bewohner bzw. ihre gesetzlichen

Vertreter in alle wichtigen

Entscheidungen für die

WGs eingebunden.


20

Pflegeheim

Seniorenzentren

Pflegeheim GmbH Alb-Donau-Kreis, Hopfenhausstraße 2, 89584 Ehingen

Tel. 07391 586-5494, E-Mail: seniorenzentren@adk-gmbh.de, www.adk-gmbh.de

Anzeige

Steckbrief

Betreuungsplätze:

541 stationäre Plätze,

davon 39 Kurzzeitpflegeplätze

65 Tagespflegeplätze

Pflegegrade: 1-5

Medizinische Versorgung:

Freie Arztwahl

Freizeitangebot (Auswahl):

»»

Alltagsnahe und individuelle

Tagesgestaltung

»»

saisonale Feste

»»

Gottesdienste

»»

Ausflüge in die nähere Umgebung

»»

je nach Einrichtung Männerstammtisch,

Handarbeitsgruppe,

Tiere …

Verpflegung:

»»

Frische regionale Küche

»»

Einbeziehung der Bewohner

in die Speiseplangestaltung

»»

gekocht wird im Wohnbereich

(unter freiwilliger Mithilfe der

Bewohner)

»»

sämtliche Kostformen möglich

Besonderheiten:

Hausgemeinschaftskonzept

„Mein Zuhause“ mit hohem Alltagsbezug

und Einbeziehung

der Bewohner

Körperliche und geistige Fitness erhalten – das ist das Ziel für die Bewohner der Seniorenzentren des

Alb-Donau-Kreises. Ein Mittel dabei ist das gemeinsame Kochen. Fotos: Caro Hoene/Pflegeheim GmbH

Mein Zuhause –

in Würde altern

Heimat Die sieben Seniorenzentren unter Trägerschaft der

landkreiseigenen Pflegeheim GmbH arbeiten nach einem Konzept,

das seit mehr als 15 Jahren erfolgreich Anwendung findet.

Standorte:

Blaustein

Dietenheim

Ehingen

Erbach

Laichingen

Schelklingen

Wiblingen

www.adk-gmbh.de

Selbstbestimmt sein, unabhängig

bleiben, zuhause alt werden –

das ist der Wunsch vieler Menschen.

Wenn dies aber in den eigenen

vier Wänden nicht mehr

gelingt oder zumindest Unterstützung

nötig ist, dann ermöglichen

die sieben Seniorenzentren

der Pflegeheim Alb-Donau-

Kreis GmbH ein Altern in Würde

und Selbstbestimmung und

bieten ein Zuhause. „Mein Zuhause“

– das sind zwei Worte, die

mit allen Buchstaben für das stehen,

was die Seniorenzentren

den Menschen bieten und wie

Mitarbeiter und Bewohner miteinander

umgehen. Das überzeugende

Hausgemeinschaftskonzept

ist seit mehr als 15 Jahren

im Alltag fest verankert. „Mein

Zuhause“ – das steht für Menschlichkeit,

Erinnerung, Individualität,

Nachhaltigkeit, Zusammenleben,

Unterstützung, Hausgemeinschaft,

Alltag, Umfeld, Sicherheit

und Engagement. Im

Detail wird das Konzept in einer

Broschüre vorgestellt, die unter

dem folgenden QR-Code zu finden

ist:

In den Einrichtungen in Blaustein,

Dietenheim, Ehingen, Erbach,

Laichingen, Schelklingen

und Wiblingen bieten die Seniorenzentren

nicht nur eine kompetente

und empathische Pflege,

sondern so viel Alltag wie möglich.

Die Mitarbeiter beziehen

die Bewohner bei allen Tätigkeiten

mit ein. So können sie zum

Beispiel beim Abschleifen der

Gartenmöbel im Frühjahr helfen,

im Garten im Hochbeet Tomaten

oder Kräuter pflegen, bei der Zubereitung

des Essens einzelne

Schritte wie das Kartoffelschälen

oder Salatzupfen übernehmen.

Sie helfen mit, wenn der Tisch

abgewischt oder gedeckt werden

soll oder wenn die Handtücher

zusammengelegt werden. Dabei

kann sich jeder Bewohner so einbringen,

wie er dies möchte.

Auch die Bewohner, die nicht aktiv

mitmachen wollen oder dies

nicht mehr können, profitieren

von diesem hohen Alltagsbezug.

Sie riechen das Essen schon bei

der Zubereitung und bekommen

auf ganz natürliche Weise Appetit.

Sie sehen und hören Vertrautes,

das sie aus ihrem Alltag zuhause

kennen und das ihnen Sicherheit

und Geborgenheit vermittelt.

Es ist einfach schön,

wenn der Geruch eines frisch gebackenen

Zwetschgenkuchens

oder leckeren Sonntagsbratens

durchs ganze Haus zieht.


Anzeige 21

Ambulanter Pflegedienst

Ambulanter Pflegeservice

Ambulanter Pflegeservice GmbH ADK, Hopfenhausstraße 2, 89584 Ehingen

Tel. 07391 586-5586, E-Mail: aps@adk-gmbh.de, www.adk-gmbh.de

Alb-Donau-Kreis • Ulm

Kompetente

Pflege mit Herz

Steckbrief

Betreutes Gebiet:

Geselligkeit Seit mehr als 20 Jahren kommen die Mitarbeiter des

Ambulanten Pflegeservice zu ihren Kunden nach Hause.

Dienstleistungen (Auszug):

»»

Grund- und Behandlungspflege

»»

hauswirtschaftliche Hilfen

»»

Service pakete

»»

Nachbarschaftshilfe

»»

24-Stunden-Betreuung,

»»

Hausnotruf

»»

Hilfe für pflegende Angehörige

»»

Essen auf Rädern

Pflegepersonal:

Qualifizierte Fachkräfte

Möglichst lange in den eigenen vier Wänden leben – dabei hilft die Ambulanter Pflegeservice GmbH

ADK. Die Mitarbeiter beraten und unterstützen bei Alltag und Pflege.

Foto: ADK GmbH

Der ambulante Pflegeservice ist

als erfahrener Pflegedienst in

der Region bekannt. Körperpflege,

häusliche Krankenpflege,

hauswirtschaftliche Versorgung

und Beratung – das sind die

Grundbausteine der ambulanten

Pflege vor Ort. Je nach Bedarf

stehen weitere Leistungsbereiche

wie die Nachbarschaftshilfe

bereit.

Leistungen individuell zum

Gesamtpaket kombinieren

Die Leistungen sind einzeln oder

auch in Kombination erhältlich

– im Rahmen der individuellen

Beratung wird ein genau auf die

Bedürfnisse zugeschnittenes Angebot

zur Verfügung gestellt.

Die Vorteile liegen auf der Hand:

Kunden können möglichst lange

in ihrer vertrauten Umgebung

bleiben. Der Pflegeservice unterstützt

bei allen Tätigkeiten, die

selbst nicht mehr möglich sind –

immer gerade so weit wie nötig

und gewünscht. Gerade die

Nachbarschaftshilfe oder die

hauswirtschaftliche Versorgung

sind niederschwellige Angebote,

die den Alltag der Betreuten erleichtern.

Sie können beispielsweise

genutzt werden, wenn Hilfe

beim Einkaufen oder eine

Begleitung beim Arztbesuch benötigt

wird. Für die Nachbarschaftshilfe

sucht die Ambulanter

Pflegeservice GmbH ADK

immer wieder engagierte Menschen,

die sich gerne

ehrenamtlich einbringen wollen.

Gruppenangebote geplant

Derzeit ist an den ersten Standorten

die Einführung von niederschwelligen

Gruppenangeboten

geplant. Sie sollen insbesondere

älteren Menschen ohne oder mit

geringen Einschränkungen ein

zusätzliches Betreuungsangebot

bieten. Auch wenn auf Grund einer

Erkrankung Hilfe bei bestimmten

Therapiemaßnahmen

nötig sind, sind die Fachkräfte

da. Sie unterstützen bei der

Grundpflege oder kontrollieren

z.B Blutzucker oder Blutdruck,

richten Medikamente oder helfen

bei der Einnahme. Sie legen

Verbände an oder kontrollieren

Wunden.

Täglich frische

und leckere Gerichte

Das ist aber noch längst nicht alles,

denn auch bei einer notwendigen

künstlichen Ernährung

oder Beatmung tragen die Fachkräfte

des Pflegeservice mit dazu

bei, dass Patienten so lange wie

möglich zu Hause versorgt werden.

Mit dem Service „Essen auf

Rädern“ kommen täglich frische

und leckere Gerichte nach Hause.

So kann der eigene Herd kalt

bleiben – und sei es nur vorübergehend.


22

SENIOREN IM NETZ

Gemeinsam

statt einsam

Die User von feierabend.de

treffen sich auch regelmäßig

im „wahren Leben“.

FOTO: PHOTOGRAPHEE.EU/SHUTTERSTOCK.COM

Online-

Community

Mit über 191.000 registrierten

Mitgliedern

und jährlich über

8 Mio. Visits ist feierabend.de

Deutschlands

bekannteste

Online-Community für

die Generation

60plus. In 136 Regionalgruppen

organisiert,

treffen sich die

User aber auch offline

regelmäßig, um zu

plaudern, Sport zu

treiben oder gemeinsam

zu verreisen. Für

den Raum Ulm sucht

die Plattform derzeit

noch nach einem Regionalbotschafter,

Informationen

hierzu

gibt es per E-Mail an

regional@feierabend.

de

Soziale Plattform Der Austausch mit Gleichgesinnten übers Internet wird

auch in der Generation 60plus immer beliebter – und das schon lange vor

Corona. Eine beliebte Plattform ist feierabend.de. Von Martin Dambacher

Als Alexander Wild in den

90er-Jahren seiner Mutter

das Internet erklärte, wählte

er sich noch per Modem

ein. Keine gigaschnellen Verbindungen

über Glasfaser, keine Smartphones

– nichts. Und da er im Netz auch

keine Angebote für ältere Menschen

fand, entschloss er sich kurzerhand,

mit Feierabend.de die erste Online-Community

für Senioren zu

gründen.

Die Idee: Einen digitalen Ort zu

schaffen, an dem sich Menschen ab

sechzig informieren, austauschen

und wohlfühlen können. Aber auch

die darüber organisierten, realen

Treffen in Regionalgruppen kommen

gut an – täglich finden bundesweit

mehr als 300 Veranstaltungen

statt. Mit diesem Mix traf und trifft

die Plattform den Nerv der Zeit,

weshalb sich Feierabend.de wohl zur

größten Netzgemeinde für Best Ager

im deutschsprachigen Raum entwickelt

hat. „In der Startphase haben

wir damals rund 100.000 Ältere im

Umgang mit dem Internet geschult“,

erinnert sich Alexander Wild, heute

sei deren Medienkompetenz viel

besser als ihr Ruf. Für viele Senioren

gehöre das Internet auch schon

zum Alltag.

Chatten und Kennenlernen

Primäres Anliegen der Mitglieder

sei es, so Wild, sich online auszutauschen

und gemeinsam etwas zu erleben.

Um dies so einfach und flexibel

wie möglich zu gestalten, bietet

das Netzwerk verschiedene Foren,

eine Tagebuch-Rubrik, regionale

Termine sowie einen Ratgeber- und

1998

ist das Gründungsjahr der Plattform

feierabend.de. Es war das erste speziell

auf Senioren abgestimmte Onlinenetzwerk.

Heute ist die Community

nach eigenen Angaben Marktführer

bei den Best Agern.

Magazinbereich. Dazu werden über

das eigene Messaging-System täglich

mehrere tausend Nachrichten

ausgetauscht. „Vor allem Laptops

und Tablets haben die digitale Akzeptanz

bei älteren Menschen enorm

gesteigert“, erklärt Wild, schließlich

könnten die Geräte bei Bedarf

schnell in einer Schublade verstaut

werden. Im ersten Lockdown brachte

feierabend.de ein eigenes Videochat-Format

an den Start – als Ersatz

für die bundesweit rund 500 Regionaltreffen,

die wegen Corona ausfallen

mussten.

Alexander Wild, Gründer des Portals

feierabend.de. Foto: Feierabend.de

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine