Der_Auerbacher_12-2021

DerAuerbacher

SINCE 2008

Die lokale Monatszeitung

mit über 10.000 Lesern Ausgabe Dezember 2021 – 14. Jahrgang

AUER BACHER kaufen lokal ein

Verwaltungsrat leitet Kehrtwende ein

Abriss vom Tisch: Sparkasse modernisiert Hauptstelle

Richtungsweisende Entscheidung

bei der Sparkasse Bensheim: der Abriss

des Kundenberatungszentrums

ist vom Tisch. Die Hauptstelle wird

umfassend modernisiert. Mit einem

Wiedereinzug rechnet man im Frühjahr

2024.

Der Verwaltungsrat der Sparkasse

Bensheim hat sich in seiner Sitzung

am 19. November für eine „Revitalisierung“

des Bestandsgebäudes

auf dem Areal Bahnhof- und Neckarstraße

ausgesprochen. Mit dem

Votum wird der Beschluss für einen

Neubau endgültig zurückgenommen.

Die Zentrale in der Innenstadt bleibt

nun doch erhalten. Damit habe das

Gremium als zentrales Aufsichtsorgan

der Sparkasse auf die aktuellen

Möglichkeiten im Kontext der

bis dato offenen Immobilien- und

Standortfrage reagiert.

„Positive Weichenstellung“

„Ich begrüße die Entscheidung des

Verwaltungsrats ausdrücklich“, betont

Vorstandsvorsitzender Johannes

Erich Schulz, der von einer positiven

Weichenstellung für das Institut wie

für die Stadt Bensheim spricht. „Wir

sind uns unserer Verantwortung für

die Region bewusst. Die Sparkasse

wird auch künftig an ihrem angestammten

Platz im Herzen unserer

Stadt für die Menschen und die

Wirtschaft in unserem Geschäftsgebiet

präsent sein.“ Seit seiner Einführung

in Bensheim am 1. Juli dieses

Jahres habe er sich eigenen Angaben

zufolge intensiv mit dem Thema

auseinandergesetzt und den bereits

geplanten Abriss des Gebäudes gestoppt.

„Meine ersten 100 Tage in

Bensheim waren maßgeblich von

diesem Thema geprägt.“

Neun Millionen Euro weniger

Kosten

Nach sorgfältiger Prüfung des Gesamtprojekts

kam die Vorstandsspitze

gemeinsam mit externen

Gutachtern zu dem Ergebnis, dass

eine Sanierung im Bestand erheblich

kostengünstiger und schneller umsetzbar

sei als ein Neubau am gleichen

Standort. Verwaltungsrat und

Vorstand erwarten Einsparungen in

Höhe von rund neun Millionen Euro

gegenüber dem aktuellen Budget für

Abriss und Neubauplanung. Zuletzt

wurde das Kostenvolumen mit maximal

35 Millionen Euro – ein gedeckelter

Höchstbetrag – angegeben.

Neben den deutlich reduzierten Investitionskosten

wurde auch die

Raumplanung an die aktuellen Bedürfnisse

der Sparkasse angepasst,

heißt es. Unter der Leitung der im Juli

neu gewählten Verwaltungsratsvorsitzenden

Christine Klein entschied

sich das Gremium daher gegen einen

Neubau und für die Nutzung der vorhandenen

Bausubstanz. Klein dankte

Schulz laut Pressemitteilung für die

kurzfristig initiierte Überprüfung des

Projekts und die Vorstellung eines

„attraktiven Alternativplans“.

Klein: „Erfreuliches Signal“

Die Stadt Bensheim brauche eine

starke Sparkasse, die tief in der Region

verwurzelt ist und die wirtschaftliche

Entwicklung Bensheims

aus einer zentralen Position heraus

aktiv gestaltet und mit vorantreibt,

so die Bürgermeisterin. Den Beschluss

einer Revitalisierung des

Kundenberatungszentrums bezeichnete

sie als erfreuliches Signal des

Aufbruchs und als gute Nachricht für

alle Bürgerinnen und Bürger sowie

die Unternehmen vor Ort: „Unsere

Entscheidung setzt wichtige Impulse

und stärkt unsere Innenstadt.“

Auch angesichts des voraussichtlichen

Energieaufwands und des Ressourcenverbrauchs

wäre ein Abriss

mit Neubau nicht zu rechtfertigen,

ergänzt Johannes Erich Schulz: „Wir

sparen mit dieser Weichenstellung

eine Menge Geld, das wir lieber in

die Sanierung des Bestandsgebäudes

auch unter energetischen Gesichtspunkten

und in den weiteren Ausbau

unserer Geschäftsfelder investieren

wollen“. Das Votum des Verwaltungsrats

decke sich nicht nur mit dem

Wunsch der meisten Bürger, sondern

werde auch innerhalb der Sparkassenbelegschaft

klar favorisiert.

Auch angrenzendes Areal in

Planung integrieren

Wie sieht der weitere Kurs aus?

Nach der Entscheidung des Verwaltungsrats

werde man jetzt in enger

Abstimmung mit Stadt und Beiräten

das Projekt zügig vorantreiben. Die

Nächste Ausgabe am 18. Dezember 2021

Der A uerbacher

Online zum Lesen/Downloaden

www.der-auerbacher.de

oder einfach QR-Code scannen

Ausschreibung wird voraussichtlich

im ersten Quartal 2022 abgeschlossen

sein, die Bauarbeiten sollen dann

im Sommer nächsten Jahres beginnen.

Der Vorstandsvorsitzende geht

davon aus, dass die modernisierte

Hauptstelle im Frühjahr 2024 eröffnet

werden kann.

Auch die auf dem Areal neben der

Hauptstelle angrenzenden Gebäude

und Brachflächen sollen in die weitere

Planung eingebunden werden,

sagte Schulz. Die denkmalgeschützte

Villa könnte nach erfolgter Sanierung

gegebenenfalls an die Stadt

vermietet und von lokalen Vereinen

genutzt werden. Auch für die

Schaffung von dringend benötigtem

Wohnraum in zentraler Lage biete

das Nachbargrundstück attraktive

Perspektiven. Priorität habe jetzt

aber das Kundenberatungszentrum.

Hier will die Sparkasse möglichst zügig

vorankommen. tri


2 Dezember 2021

Montag, 29. November:

19.45 Uhr: Ortsbeiratssitzung, Bürgerhaus

Kronepark

Freitag 3. Dezember:

14.30 Uhr: Weihnachtsfeier, AWO

Auerbach, Bürgerhaus Kronepark

18 Uhr: Buchvorstellung - Geschichtsblätter

Kreis Bergstraße,

Hochstädter Haus

Samstag, 4. Dezember:

16.30 Uhr: Funzelführung, Fürstenlager

Sonntag, 5. Dezember:

14 Uhr: Musik Tom's Dancing Event,

Hochstädter Haus

15 Uhr: Weihnachtsfeier mit Weihnachtsliedersingen,

OWK Auerbach,

Bürgerhaus Kronepark

16.30 Uhr: Funzelführung, Fürstenlager

Samstag, 18. Dezember:

11 Uhr: Weihnachten am Hochstädter

Haus

19 Uhr: Festabend zur Feier des 75.

Jubiläums der Tischennis-Abteilung,

TSV Auerbach, Bürgerhaus Kronepark

Donnerstag, 23. Dezember:

19 Uhr: Weihnachtsfeier, Tennisclub

Veranstaltungskalender

Auerbach e.V., Lahnstr. 53

Ev. Kirchengemeinde Bensheim-

Auerbach und Hochstädten:

Gottesdienste werden durchgeführt.

Telefonische Anmeldung zu den

Gemeindebürozeiten unter Telefon

06251/71184. Das Gemeindebüro

bleibt ohne Publikumsverkehr in

Betrieb.

Jeden Sonntag:

10 Uhr: Gottesdienst in der Bergkirche

Mittwoch, 1. Dezember:

10 Uhr: Andacht im Seniorenzentrum,

Am Fürstenlager

Samstag, 11. Dezember:

17 Uhr: Kreative Familienkirche im

Gemeindezentrum

Sonntag, 12. Dezember:

17 Uhr: Adventskonzert der Liedertafel

Auerbach in der Bergkirche

Katholische Pfarrgemeinde

Heilig-Kreuz

Gottesdienste mit reduzierter Besucherzahl

in der Heilig-Kreuz-Kirche.

Voranmeldungung bis jeweils Freitag

12 Uhr per E-Mail unter

Planung gestoppt

Magistrat sagt Bensheimer Weihnachtsmarkt ab

Der Magistrat der Stadt Bensheim

hat den Weihnachtsmarkt abgesagt.

In einer Sondersitzung haben

die Mitglieder das Thema intensiv

diskutiert. Letztlich sei man zu der

Entscheidung gekommen, den Weihnachtsmarkt

im Sinne des Gesundheitsschutzes

der Bürger nicht stattfinden

zu lassen. In der aktuellen

Situation sei es nicht verantwortbar,

eine Veranstaltung zu organisieren,

bei der es zu einer Ansammlung von

Menschen kommt, hieß es von Seiten

der Stadt.

Das endgültige Aus nur wenige Tage

vor dem geplanten Start am 25. No-

vember kam angesichts der rasant

steigenden Corona-Zahlen nicht

überraschend. Zuvor waren bereits

Ihr Partner

wenn’s um den Druck

von Zeitungen geht.

pfarrbuero@heilig-kreuz-bensheim.de

oder telefonisch unter 06251/72909.

Jeden Sonntag:

9.30 Uhr: Eucharistiefeier

Jeden Dienstag: 19 Uhr: Hl. Messe

Jeden Donnerstag: 19 Uhr: Vesper

Jeden Freitag: 8:30 Uhr: Hl. Messe

Jeden Samstag: 11.55 Uhr: „5 vor

12" ökumenisches Friedensgebet in

der Hospitalkirche

Sonntag 5. Dezember:

15 Uhr: Nikolausfeier als Outdoor-

Gottesdienst vor der Kirche

Sonntag, 12. Dezember:

18 Uhr: Kraftquelle Lukasevangelium

Luxor Filmpalast Bensheim:

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können auch online gekauft werden:

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Bensheim. Bitte beachten Sie die

gültige Corona-Vorschrift auf der

Webseite.

Wegen der Corona-Pandemie werden

viele Veran staltungen

kurzfristig abgesagt bzw. sind schon

abgesagt.

der Auerbacher Weihnachtsmarkt

und der Nikolausmarkt in Heppenheim

abgesagt worden. tri

Alexander-Fleming-Ring 2 • 65428 Rüsselsheim • www.vrm-druck.de

A Verwaltung

Öffnungszeiten

Auerbach, Bürgerhaus Krone park,

Darmstädter Straße 166

Montag bis Freitag: 8 Uhr bis 12 Uhr

Dienstag: 14 Uhr bis 17.30 Uhr

Tel.: 06251/703329

- - Bauhof-Service - -

Tel.: 06251/17699-0

A Notrufe

Notrufe 110 / 112

Polizei Bensheim

06251 / 8468-0

FFw Auerbach

06251 / 73311

Kreisleitstelle

06252 / 19222

A Verlosungsgrundsätze

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Durch Ihre Teilnahme willigen Sie ein,

dass Ihre Daten elektronisch gespeichert

und zum Zweck der Kontaktauf

nahme ausschließlich für die Verlosung

verarbeitet und genutzt werden.

A Impressum

„Der Auerbacher” erscheint im:

Zeitungsverlag Jürgen Bernhardt

Ernst-Pasqué-Straße 1c

64625 Bensheim

Tel.: 0 62 51 - 7047-90

Fax: 0 62 51 - 7047-91

E-Mail: info@der-auerbacher.de

Internet: www.der-auerbacher.de

– Redaktion:

Thomas Tritsch, Jürgen Bernhardt

– Anzeigen:

www.werbeagentur4you.de

– Satz und Layout:

www.Printlogistics.de

– Druck:

VRM Druck GmbH & Co. KG,

Rüsselsheim

– Auflage/Erscheinung:

6.000 Exemplare monatlich

- Verteilung:

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Rhönstraße 2, 64646 Heppenheim

kostenlos an alle Haushalte in

Auerbach + Hochstädten,

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Auslagestellen.

Es gilt die Preisliste 01.12.2020

Bei Nichterscheinen infolge Streiks

oder höherer Gewalt kein Recht auf

Zustellung.


Dezember 2021 3

Spektakuläre Aktion für neues Projekt von Schauspieler Walter Renneisen

Fast bühnenreif: Zirkuswagen hebt ab

Spektakel an der Ludwigstraße: am

8. November wurde ein alter Zirkuswagen

aus dem Garten auf die Straße

gehoben. Allerdings musste das

vier Tonnen schwere Schmuckstück

vorsichtig zwischen den Häusern

hindurch bugsiert werden. Dafür

rückte extra ein 150-Tonnen-Kran

samt Mannschaft an. Die logistisch

anspruchsvolle Aktion hat mehrere

Stunden gedauert. Initiator war der

seit Jahrzehnten in Auerbach lebende

Schauspieler Walter Renneisen.

Er braucht den Anhänger für sein

neuestes Projekt.

Wenngleich der Künstler nach einer

längeren Corona-Durststrecke nun

wieder fleißig für neue Auftritte

probt, unter anderem für den „Kontrabass“,

so hat der französische Zirkuswagen

aus dem Jahr 1910 doch

nichts mit seinem eigenen Schaffen

zu tun. Renneisen will ein mobiles

Sprachförderangebot für Kinder an

der Bergstraße starten, bei dem das

Stück eine prominente Rolle spielen

soll. Die Idee: der Wagen rollt an

Schulen und Kindergärten, wo Theaterpädagogen

oder Schauspieler

über die hohe Kunst des freien Erzählens

die sprachlichen Fähigkeiten

und sozialen Kompetenzen der jungen

Menschen verfeinern sollen. Der

Arbeitstitel lautet „Das rote Märchenmobil“.

Sprachförderung durch Erzählkunst

Der Zündfunke für dieses Konzept

sprang über, als der Schauspieler

nach Abschluss der Innenrestaurierung

des Wagens ein kleines privates

Fest veranstaltete, bei dem eine gut

befreundete Theaterpädagogin vor

einigen Kindern aus dem Bekanntenkreis

eine kleine Vorstellung im

Garten gegeben hat. Die Jungen und

Mädchen, darunter auch die Enkelkinder

der Gastgeber, hingen wie gebannt

an den Lippen der Märchenerzählerin,

die bei der Stadt Frankfurt

in einem entsprechenden Sprachförderprojekt

mitarbeitet und auch im

Auerbacher Zirkuswagen maximale

Aufmerksamkeit erhielt. Walter

Renneisen war fasziniert und fühlte

sich bestätigt: „Das ist sogar noch

besser als Vorlesen“, so der Mime,

der auch Hörbücher produziert und

als Sprecher arbeitet.

Seit 1987 stand der Zirkuswagen

im Garten. Damals hatte er die Antiquität

aus der Nähe von Stuttgart

nach Auerbach geholt. Für die Kinder.

Die sind mittlerweile längst aus

dem Haus, der Wagen aber war über

die Jahrzehnte regelrecht mit dem

Ort verwachsen. Und ebenso mit der

Biografie der Bewohner. „Daran hängen

unzählige Erinnerungen“, sagt

Ehefrau Elisabeth.

Innen komplett restauriert

Mit Ausbruch der Pandemie im

Frühjahr 2020 hatte sich Renneisen

noch intensiver mit der sorgfältigen

Restaurierung des historischen Pferdefuhrwerks

beschäftigt, das in den

30er Jahren für den Transport mit

motorisierten Zugmaschinen umgerüstet

wurde. Beinahe täglich war er

mit Werkzeug, Stirnlampe und Leidenschaft

bei der Sache. Der Garten

wurde zwischenzeitlich zur wichtigsten

Bühne des Theatermenschen.

Es wurde gesägt, gehobelt und geschraubt.

Der Zirkuswagen war ein

Herzensprojekt, sollte irgendwann

verkauft oder verschenkt werden.

Rund 30.000 Euro sind bisher in die

Auffrischung geflossen. Für die äußere

Hülle und den Unterbau geht

der Besitzer von einem ähnlichen

finanziellen Aufwand aus. Im Frühjahr

soll eine Fachfirma in der Region

die Restaurierung zu Ende bringen.

Gleich nach der Landung hatte

Renneisen die nächste Etappe auf

der Reise des Objekts klar gemacht.

Die Stunden davor waren Spannung

pur.

Maßarbeit auf engstem Raum

Schon am frühen Morgen war ein

Teil der südlichen Ludwigstraße gesperrt.

Der Kran mit langem Teleskopausleger

parkte vor dem Haus,

um den Wagen - rund 50 Meter von

der Straße entfernt –zwischen den

Wohnhäusern hindurch zu bewegen.

Das Problem: Weil das Anwesen

zwischenzeitlich um- und ausgebaut

wurde, konnte der Anhänger

nicht einfach vom Grundstück gezogen

werden. Wo früher ein Durchgang

war, ist jetzt ein Anbau. Der

Zirkuswagen war umzingelt. Also

wurden die Profis von einem Gernsheimer

Krandienst bestellt. Für die

Experten in Sachen Schwertransporte

war der Auftrag eine eher leichte

Übung – was die Gewichte angeht.

Richtig anspruchsvoll war die „Flugbahn“

des Zirkuswagens,

der entweder

über das Wohnhaus

gehoben oder über

den tieferen Anbau

nahe des Nachbargebäudes

durch eine

schmale Schneise

hindurch schweben

musste. Die Fachmänner

entschieden

sich für Letzteres.

Schließlich ist das

Hauptgebäude 15 Meter hoch.

Nach einer kleinen Verzögerung

durch ein defektes Bauteil am Kran

konnte es am Nachmittag richtig

losgehen. Doch zuerst musste die

Gartentür ausgehängt und ein alter

Rosenstock zurückgeschnitten

werden, damit die Stützen des Autokrans

genügend Platz hatten. „Die

wachsen nach“, kommentierte der

Hausherr. Ein großes Ziel darf neben

Visionen und Schweiß auch mal die

ein oder andere Träne kosten.

Aus dem Ortsbeirat Auerbach

Mit dem regelmäßigen 1000-Euro-

Budget für Bensheimer Ortsbeiräte

sollen in Auerbach historische

Gebäude mit speziellen Hinweisschildern

versehen werden. Das hat

das Gremium in seiner Sitzung im

Oktober beschlossen. Als erste Objekte

sind das alte Rathaus an der

Bachgasse und das frühere Elektrizitätswerk

(heute Kinderhaus Effax)

vorgesehen. Weitere Gebäude sollen

folgen und im Ortsteil eine Art historischen

Rundweg markieren, wie

es ihn auch in der Bensheimer Kernstadt

gibt.

Bei der Änderung des beschlossenen

Bebauungsplans „Nördlich der

Ernst-Ludwig-Promenade“ geht es

um eine in der Planung integrierte

Lärmschutzwand. Ein solcher Bau

war 2012 nach einer Prognose zum

Schutz der angrenzenden Wohnbe-

Sponsoren gesucht

Der Stützdruck auf den Unterlegplatten

war enorm, denn der Ausleger

musste etwa 60 Meter in die

Höhe fahren, um an den Wagen auf

dem hinteren Grundstück heranzukommen.

Um ihn sicher anheben

zu können, wurde er mit Stahltraversen

und Spezialmodulen stabilisiert.

Damit hatte sich aber auch das

Gesamtgewicht verdoppelt. An der

Ludwigstraße sah es fast so aus wie

in Cape Canaveral. Doch hier parkte

keine Abschussrampe für Raketen,

sondern ein massiver Retter in

der Not. Denn eine Alternative gab

es nicht. Es folgte eine menschliche

Meisterleistung. Der Kranführer

rangierte das Teil zentimetergenau

durch den schmalen Korridor über

den Anbau des Hauses und sorgte

für eine softe Landung auf der

Straße. Die Nachbarn hingen an den

Fenstern und machten Fotos.

Jetzt sucht Walter Renneisen eine

rote Zugmaschine und einen festen

Standplatz, am liebsten in der

Bensheimer Nachbarschaft. Aber es

braucht auch Sponsoren, die sich für

ein solches Sprachförderprojekt begeistern

können. Als Träger könnte

eine Stiftung, eine gemeinnützige

GmbH oder ein Verein auftreten, so

der Schauspieler, der nun hofft, dass

das Vorhaben eine helle Zukunft

haben wird. Der Auftakt jedenfalls

hätte spektakulärer nicht sein können.

Bildstark war er auf jeden Fall:

für das Wohl der Kinder ist nichts zu

schwer. Da darf man sogar die Gravitation

mal frech überlisten. tri

Spezielle Hinweisschilder

bauung in der Ernst-Ludwig-Straße

gefordert worden. Jüngere Messungen

des tatsächlichen Verkehrs

haben ergeben, dass eine solche

Maßnahme nicht notwendig sei.

Der Punkt wird aus dem Konzept

herausgenommen. Die unmittelbar

betroffenen Anlieger hatten ihr Einverständnis

erklärt.

Das Europa-Film-Fest im Kronepark,

das auf Wunsch des Veranstalters

und der beteiligten Bensheimer

Partnerschaftsvereine nach der erfolgreichen

Premiere im Sommer

auch im kommenden Jahr stattfinden

soll, wird dann möglicherweise

auf zehn Tage ausgedehnt. Damit

könnten neben Auftakt- und Abschlussveranstaltung

weitere Vereine

und Freundschaftskreise berücksichtigt

werden. tri


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Dezember 2021 5

Mitgliederversammlung des Vereins Frauenhaus

Martina Evertz neue Vorsitzende

Personalwechsel im Verein Frauenhaus

Bergstraße: Nach 19 Jahren als

Vorsitzende hat Christine Klein nicht

mehr für ein Amt an der Vorstandsspitze

kandidiert. Die Bensheimer

Bürgermeisterin hatte diesen Schritt

bereits seit längerem angekündigt.

Bei der jüngsten Mitgliederversammlung

wurde Martina Evertz einstimmig

zu ihrer Nachfolgerin gewählt.

Die Juristin aus Bensheim ist noch

bis zum Beginn ihres Ruhestands im

kommenden Jahr in der Verwaltung

des Staatlichen Schulamts in Heppenheim

tätig.

Stellvertreterin ist ab sofort die bisherige

Kassenwartin Konstanze Hiemenz

aus Einhausen. Schriftführerin

bleibt Renate Tietz aus Lindenfels.

Die Finanzen werden von Brigitte

Schmidt-Drawitsch (Heppenheim)

verwaltet. Sie war in den vergangenen

zwei Jahren als Beisitzerin im

Vorstand aktiv. Dort sitzen jetzt Kleins

bisherige Stellvertreterin Maria Heeß

und das langjährige Vorstandsmitglied

Heidrun Kübler. Neu in der Riege

der Beisitzerinnen ist Silke Naue aus

Lorsch. Seit 1986 verfolgt der Verein

das Ziel, Maßnahmen zur Hilfe und

zum Schutz misshandelter Frauen

durchzuführen. Im Juni 1988 wurde

das Frauenhaus Bergstraße eröffnet.

Seitdem wurden rund 1.600 Frauen

mit 1.500 Kindern aufgenommen.

Thema häusliche Gewalt in die

Öffentlichkeit getragen

Christine Klein habe in fast zwei

Jahrzehnten mit viel Beharrlichkeit

und Einsatz für die Belange des Frauenhauses

gekämpft und das Thema

häusliche Gewalt in die Bevölkerung

kommuniziert, so Konstanze Hie-

Neuer Bildband erschienen

menz, die der langjährigen Vorsitzenden

im Namen des Vereins dankte.

Unter Kleins Ägide wurden unter anderem

die Öffentlichkeitsarbeit ausgebaut

und das Benefizkonzert mit

Bergsträßer Künstlern im Parktheater

etabliert. Auch die Schaffung einer

hauptamtlichen Geschäftsführerin

geht auf ihre Initiative zurück, betonte

Hiemenz.

Seit Oktober 2020 besetzt Angelika

Frank diese Position. Damit verlagert

die Einrichtung einen Großteil der

Aufgaben vom ehrenamtlichen in

den hauptamtlichen Bereich. Dazu

gehören etwa das Erstellen von Wirtschaftsplänen,

Abrechnungen und

Statistiken sowie die Akquise von

Geldern und die regelmäßigen Vertragsverhandlungen

mit dem Landratsamt.

Das Frauenhaus am Standort

Auerbach wird in erster Linie über öffentliche

Mittel finanziert. Neben der

Förderung durch das Land Hessen erhält

der Verein vom Kreis Bergstraße

einen Zuschuss zu den Personal- und

Sachkosten.

Zwingenberg gestern und heute

Seit 1971 erforscht der Zwingenberger

Geschichtsverein die lokale

Siedlungs- und Ortsgeschichte. In

den vergangenen 50 Jahren haben

die Mitglieder dafür gesorgt, dass die

über tausendjährige Entwicklungsgeschichte

für Jedermann erlebbar wird.

Neben der Bestückung des Heimatmuseums

werden regelmäßig Stadtführungen

und Exkursionen sowie ab

2006 auch Planwagenfahrten organisiert.

Anlässlich des runden Jubiläums hat

der Verein vor kurzem einen neuen

Bildband veröffentlicht, der unter dem

Motto „gestern und heute“ prominente

lokale Bauwerke, Motive und Straßenzüge

aus zwei unterschiedlichen

Perspektiven gegenüberstellt. Ein anschauliches

Projekt, das die städte-

bauliche Dynamik ebenso vor Augen

führt wie den strukturellen Wandel im

Ort. Die Bilder bestätigen aber auch

ein Stück weit die Wertschätzung gegenüber

architektonischen Zeitzeugen

und eine behutsame Denkmalpflege,

die das über die Jahrhunderte gewachsene

Profil der Siedlung zumindest

teilweise konserviert hat.

Der Bildband wurde in einer Auflage

von 500 Exemplaren gedruckt. Für die

Texte verantwortlich sind die Vorsitzenden

Ingrid Krimmelbein und Annette

Held. Die Fotos stammen von

Ludwig März. Erhältlich ist der Band

für 18 Euro direkt über den Verein

oder in der Apotheke Herms. Auch

beim Weihnachtsmarkt ist ein Verkauf

geplant - sofern dieser stattfindet -.

tri

Mangel an Wohnraum erschwert

Lage

Klein verwies in ihrem letzten Jahresbericht

auf den Mangel an preisgünstigem

Wohnraum, der es den meisten

Frauen nahezu unmöglich mache,

nach einem Aufenthalt im Haus eine

passende Wohnung zu finden. Von

den 36 Frauen, die das Haus in 2020

verlassen haben, konnten nur 13 eine

eigene neue Bleibe beziehen. Die angespannte

Situation auf dem Wohnungsmarkt

sei auch ein wesentlicher

Grund für die durchschnittlich knapp

zwölfmonatige Aufenthaltsdauer.

Die Pandemie hat in der Gemeinschaftseinrichtung

mit elf Familienzimmern

für reaktionsschnelle

Maßnahmen gesorgt. Laut Vorstand

habe man zügig Abstands- und Hygienekonzepte

integriert, um einen

maximalen Schutz zu gewährleisten.

Bis zum Zeitpunkt der Mitgliederversammlung

im Oktober habe es keinen

einzigen nachweisbaren Fall einer

Infektion gegeben, so Klein. Dennoch

haben einige Frauen die Einrichtung

aus Angst vor dem Virus verlassen

und waren in die häusliche Gewaltsituation

zurückgekehrt, heißt es im

Jahresbericht. Die Tatsache, dass die

Anzahl der Frauenhausplätze bundesweit

den Bedarf nicht abdecke, habe

in vielen Einrichtungen zu einem Aufnahmestopp

geführt.

Begrenzte Kapazitäten

Im vergangenen Jahr fanden in Auerbach

35 Frauen mit 29 Kindern

Schutz, Begleitung und Beratung.

Darunter 15 aus dem Kreis Bergstraße.

69 Frauen mit 71 Kindern konnten

aber nicht aufgenommen werden.

Ähnlich sah es 2019 aus: rund 70

Prozent der Hilfesuchenden mussten

aufgrund begrenzter Kapazitäten abgewiesen

werden. Corona hatte zudem

dazu geführt, dass die Belegung

reduziert wurde, um die Möglichkeit

einer Quarantäne-Isolation offen zu

halten. Für 2020 meldet das Frauenhaus

eine Auslastung von knapp 88

Prozent. Der scheinbare Widerspruch

zwischen der Zahl der Absagen und

der nicht hundertprozentigen Auslastung

des Frauenhauses erkläre sich

neben der Corona-Situation auch

durch die Leerstandstage zwischen

Auszug und Neuaufnahme, erklärt Iris

Tremel.

Pandemie bislang gut überstanden

Insgesamt habe man die Pandemie

in Anbetracht der Umstände bislang

„sehr gut gemanagt“, so Christine

Klein. Mit Einschränkungen konnte

auch der Deutschunterricht für Frauen

und die Hausaufgabenhilfe für

Kinder und Jugendliche im Corona-

Jahr weiter angeboten werden. Vier

pensionierte Lehrerinnen haben sich

diese Aufgabe bisher geteilt. Weitere

Kollegen werden gesucht.

Trotz vieler organisatorischer Herausforderungen

habe die Krise auch

bewirkt, dass das Angebot aus der

politischen und öffentlichen Perspektive

als systemrelevante Einrichtung

deutlicher wahrgenommen wurde,

heißt es aus dem Verein, der aktuell

121 Mitglieder zählt. Damit zeigt

sich eine leicht ansteigende Tendenz.

Auch intern hatte es seit 2018 einige

personelle Veränderungen gegeben,

im Frauenhaus selbst wie auch in der

Beratungs- und Interventionsstelle.

Der Vorstand sieht den Verein für die

kommenden Jahre professionell wie

ehrenamtlich gut aufgestellt.

Sanierung dauert bis 2023

Die Sanierung der Räumlichkeiten

dauert indes an. Gemeinsam mit dem

Gebäudemanagement des Kreises

Bergstraße hat der Verein die Komplettsanierung

geplant. Per Kreistagsbeschluss

wurden die Mittel bewilligt.

Im Mai begannen die Maßnahmen

unter laufendem Betrieb. Durch einen

Neubau am Standort fällt ein Teil

des Gartens weg. 2,8 Millionen Euro

investiert der Kreis in das Projekt.

Die Arbeiten sollen bis zum zweiten

Quartal 2023 abgeschlossen sein. tri

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3. Dezember 2021.


6 Dezember 2021

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Impfnachweis dar und wird im praktischen

Scheckkartenformat geliefert.

Die nachträgliche Erstellung einer

weiteren Immunkarte nach erfolgter

Booster-Impfung ist natürlich ebenfalls

möglich.

Wir beraten Sie gerne zu diesen Themen

individuell in der Livus Apotheke.

red

Livus Apotheke

Berliner Ring 151

Bensheim-Auerbach

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Tel. 06251 - 9888477

Mo-Fr: 8.00 - 19.00 Uhr

Sa: 9.00 - 13 Uhr

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ausgeschlossen von der Aktion sind

bereits rabattierte Produkte und verschreibungspflichtige

Arzneimittel.

IAV sagt Traditionsveranstaltung am Ende doch ab

Jetzt steht fest: Der Weihnachtsmarkt findet nicht statt

So ganz überraschend war sie nicht,

die Absage des Auerbacher Weihnachtsmarkts.

Nachdem die Interessengemeinschaft

Auerbacher Vereine

(IAV) seit Monaten hin- und her

überlegt, ob sich für die Traditionsveranstaltung

genügend Helfer und

Unterstützer finden würden, haben

die erneut ansteigenden Corona-

Inzidenzen das endgültige Urteil

forciert. Glühwein, Bratwurst und

Geselligkeit vertragen sich nicht mit

einer Pandemie, die gerade wieder

ihre Hartnäckigkeit beweist.

Die IAV spricht auch von einer moralischen

Entscheidung. Noch sei man

Mitte November mit den Vorbereitungen

nicht so weit fortgeschritten,

dass eine Notbremse richtig wehtun

würde. Die bisherigen Kosten halten

sich in Grenzen, hieß es in einer

kurzfristig einberufenen Sitzung der

Veranstalter.

Zu viele Risikofaktoren

Rein rechtlich wäre die Durchführung

des Auerbacher Weihnachtsmarktes

aber durchaus möglich

gewesen. Auch das Hygienekonzept

hätten die Organisatoren an die

aktuelle Lage beziehungsweise die

jeweiligen Corona-Regeln wohl anpassen

können. Bedenken ergaben

sich allerdings auch von Seiten der

Helfer. „Wir haben allein mit der

Arbeiterwohlfahrt und dem Gesangverein

Liedertafel zwei Mitveranstalter,

deren Mitglieder im Schnitt

über 70 Jahre alt sind und damit zur

Risikogruppe gehören“, betont die

Interessengemeinschaft. Auch eine

Booster-Impfung habe noch nicht

jeder empfangen. Hinzu kommt,

dass bei der Freiwilligen Feuerwehr

Auerbach als Mitveranstalter unbedingt

eine Einsatzbereitschaft

aufrechterhalten werden müsse.

Quarantänefälle in den Reihen der

Kameraden wären fatal für die Hilfsund

Sicherheitsstrukturen im größten

Ortsteil.

Rein oberflächlich betrachtet würde

zudem der Charakter des Weihnachtsmarktes

durch die strikte

Umsetzung notwendiger Vorschriften

verwässert. „Die IAV hätte den

Weihnachtsmarkt gerne durchgeführt“,

wird ausdrücklich betont.

Nach der Abwägung aller Vor- und

Nachteile habe aber schließlich die

Vernunft gegenüber den Emotionen

gesiegt, heißt es weiter.

Hoffen auf 2022

Eigentlich hätte der Auerbacher

Weihnachtsmarkt wie gewohnt am

ersten Adventswochenende (27.

und 28. November) im Kronepark

gefeiert werden sollen. Nach einem

entsprechenden Aufruf der IAV hatten

sich Vereine und Bürger noch

im Laufe des Oktobers zur Mithilfe

bereiterklärt. Auch der Gewerbekreis

und andere Auerbacher Gruppen

hatten ihr Interesse signalisiert. Neben

den örtlichen Vereinen hatten

sich weitere Kunsthandwerker und

Geschäfte bereits angemeldet. Ein

kleines Bühnenprogramm und eine

musikalische Umrahmung waren geplant.

Auch Christkind und Nikolaus

sollten vorbeischauen. Jetzt bleibe

nur die Hoffnung auf einen Neustart

2022, bedauern die Veranstalter. tri

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Dezember 2021 7

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A Interessante Rechtsthemen

Kann der Resturlaub ins neue Jahr mitgenommen werden?

Verfällt der nicht genommene/gewährte Urlaub?

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Zum Ende des Jahres stellt sich manchen

Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen

die Frage, ob der noch nicht

genommene oder nicht gewährte Urlaub

mit Ablauf des Jahres verfällt.

Grundsätzlich ist dies so, da das Bundesurlaubsgesetz

vorschreibt, dass der

Urlaub am 31. Dezember eines jeden

Jahres verfällt. Diese Vorgabe soll der

Tatsache dienen, dass der Urlaub der

Erholung des Arbeitnehmers und der

Arbeitnehmerin dienen soll, so dass

sich diese Erholung komplett auch

während eines Kalenderjahres bei den

Mitarbeiter/Innen einstellen kann.

Kein Antrag erforderlich

Der Urlaub kann nur ins neue Jahr

mitgenommen werden, wenn er aus

dringenden betrieblichen Gründen des

Arbeitgebers oder aus persönlichen

Gründen des Mitarbeiters (z.B. infolge

Krankheit) nicht bis zum Ende des

Jahres genommen werden konnte. Die

Übertragung des Urlaubs in das neue

Jahr erfolgt in den vorgenannten Fällen

automatisch; also ist hierzu kein

Antrag erforderlich. Kommt es hierüber

jedoch zwischen dem Arbeitgeber

und dem Mitarbeiter zu Streit, ist

der Mitarbeiter darüber beweispflichtig,

das er den Resturlaub im vorigen

Jahr nicht nehmen konnte.

Mit Ablauf des 31. März des neuen

Jahres verfällt der Resturlaub für das

vorherige Jahr dann endgültig. Nur

wenn der Arbeitgeber die Urlaubsgewährung

verweigert hat, kann der

Urlaub auch nach dem 31. März im

Einzelfall noch wirksam beansprucht

werden.

Ausnahme bei langerkrankten

Mitarbeitern

Bei einem langandauernd erkrankten

Mitarbeiter darf nach dem deutschen

Urlaubsrecht der Urlaubsanspruch

auch mit Ablauf des 31. März des

Vorjahres nicht verfallen, sondern ist

weiter aufrechterhalten. Der betroffene

Arbeitnehmer kann in diesem

Ausnahmefall weitere 12 Monate die

gesamten Urlaubsansprüche noch

geltend machen und umsetzen. Von

heute an betrachtet würde in diesem

Fall also der Urlaubsanspruch aus

2019 mit Ablauf des 31. März 2021

wegfallen, und nicht bereits in 2020.

Allerdings ist dies nur für den sogenannten

Mindesturlaubsanspruch

nach dem Bundesurlaubsgesetz gesichert;

ob dies auch für den Mehrurlaub,

der ggfls. vereinbart ist, gilt,

ist im Einzelfall zu prüfen.

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Kur- und Verkehrsverein

Markus Gehron,

Christoph Döth

und Heike Sepp

GGEW-Engel

aus der Technik und

dem Kundenservice

Auerbacher Kunstausstellung vereint 18 Kreative

Die 30. Auerbacher Kunstausstellung

(AKA) erwies sich erneut als Magnet

für ein kunstinteressiertes Publikum.

Nach der pandemiebedingten Absage

der Veranstaltung im letzten Jahr

präsentierten im November 18 Kreative

eine Auswahl ihrer Arbeiten im

Bürgerhaus Kronepark.

Allerdings angesichts steigender

Fallzahlen unter eingeschränkten

Bedingungen. Es galt zwar die 3G-

Regel, doch als Test wurde nur der

genauere PCR-Test anerkannt. Unter

der Federführung der Gruppe Kunst

im Fürstenlager des Auerbacher Kurund

Verkehrsvereins offenbarte sich

dem Besucher ein facettenreiches

Spektrum von Fotokunst, Gemälden

und Zeichnungen sowie Arbeiten aus

Holz, Porzellan und Papier.

Tradition seit 1990

Organisatorin war Doris Bambach,

die schon 2005 die Regie übernommen

hatte und von Gabriele Mundt

tatkräftig unterstützt wurde. Bei der

Eröffnung lobte auch der Vorsitzende

des Kur- und Verkehrsvereins, Reinhard

Bauß, die gelungene Zusammenstellung

der Exponate. Die AKA

wurde 1990 von Annie Hartmann

und Siegrid Müller ins Leben gerufen

und später von Waltraud Ritter weitergeführt.

Bei der 30. Auflage waren folgende

Künstler und Kunstschaffende beteiligt:

Doris Bambach, Berthold Mäurer,

Eva Bechthold, Katja Diehl, Leila

Ajrri, Brunhilde Thybusch, Christina

Herrmann, Barbara Kellner, Petra

Kismann, Thekla Kraft, Jörg Künkel,

Sylvia Markgraf, Ute Rappel, Helga

Rummel, Thomas Schöppner, Bernhard

Schroth, Yetkin Sonquex, und

Uschi Webler. tri


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