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4. Mai 2021

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Bümpliz, Bethlehem, Oberbottigen, Riedbach, Frauenkappelen, Hinterkappelen, Thörishaus, Wangental

Nr. 09 • 94. Jahrgang • Dienstag, 4. Mai 2021 • 23 760 Exemplare

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«Jacky» Schmutz –

das Original

In Berns Westen kennt ihn jeder,

und falls nicht, dann seinen

Song «Going Back to Bümpliz».

Die BümplizWoche hat die

Musik-Legende besucht.

Ein weisser Flügel dominiert den

Raum, der auch rege benutzt

wird. Ueli Schmutz, seit Karrierebeginn

einfach «Jacky» genannt,

ergreift jede Gelegenheit, Musik

zu machen und Menschen mit

seinen Liedern zu erfreuen. Zum

Repertoire des 76-Jährigen gehören

Genres wie Boogie Woogie,

Blues und Rock'n'Roll, die er mit

3 + 5

seiner Band «The Jackys» viele

Jahrzehnte lang zum Besten gab

und in der Schweiz sowie international

bekannt wurde. Auch

heute ist der Berner noch lange

nicht müde. Und in Bümpliz ist

er öfter – das liegt nicht nur an

diesem einen Lied.

drh

GESCHICHTE Wasser war in

Bümpliz in der Vergangenheit während

heisser Monate Mangelware.

Einfach den Berner Stadtbach anzuzapfen

war da keine gute Idee, wie

Max Werren berichtet.

16 + 17

INTERVIEW Im zweiten Teil der

Serie Jung vs Alt berichet der 16-jährige

Lincoln Fernandes über seinen

Alltag und die Herausforderungen bei

der Suche nach einem geeigneten

Ausbildungsplatz.

19

QUARTIER Paul «Gödu»

Rüfenacht ist gestorben. Der hilfsbereite

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Bümpliz 78 geschätzt. Jetzt hinterlässt

sein Tod eine Lücke.

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4. Mai 2021 Bümpliz 3

UELI «JACKY» SCHMUTZ HAT BÜMPLIZ EINEN SONG GEWIDMET

Seine erste Gage bestand

aus 40 Tafeln Schokolade

1965 war das Geburtsjahr der

Band «The Jackys» mit Frontmann

Ueli «Jacky» Schmutz. Der

heute 76-jährige Berner kann

auf eine lange und erfolgreiche

Musikkarriere zurückblicken.

Ans Aufhören denkt er noch

lange nicht.

Im Salon seines hellen, geräumigen

Einfamilienhauses im solothurnischen

Obergerlafingen

steht unübersehbar ein weisser

Flügel. Ich fordere ihn auf, sich

für das Foto ans Instrument zu

setzen und so zu tun, als wäre der

Journalist nicht anwesend. Das

tut er dann auch – und wie! Er

legt mit einem Boogie Woogie los,

die Post geht ab, Jacky Schmutz ist

in seinem Element.

«Der Dritte Mann» in

der Chartreuse

Aufgewachsen ist Ueli Schmutz

an der Könizstrasse im Berner

Liebefeld. Die jährlich stattfindende

Bümplizer Chilbi und das

nahegelegene «Weyerli» hatten es

dem Knaben angetan. Dadurch

empfand er schon früh Sympathien

zum Berner Stadtkreis VI. Damit

nicht genug: Vor 30 Jahren

hörte er den Song «Going back to

Bümpliz» eines ihm bekannten

Bänkelsängers. Dieser Song begeisterte

ihn dermassen, dass er

ihn seinem Kollegen abkaufte,

den Text grösstenteils übernahm

und die Melodie nach seinem

Gusto arrangierte. So wurde das

«Bümplizer Lied» bis heute sozusagen

zum Markenzeichen von

Jacky. «Es gibt keinen Auftritt

ohne diesen Song, das Publikum

verlangt danach», lacht Jacky.

Wie ist eigentlich der Name «Jacky»

entstanden? «Als ich etwa

17-jährig war, fragte mich der damalige

Wirt des Restaurants Sternen

in Belp, ob ich zusammen

mit einem Drummer zum Silvester

aufspielen würde», erzählt Jacky.

«Der Beizer publizierte in

der Zeitung ein entsprechendes

Inserat und kündigte uns als ‹Jackys›

an – ohne unser Wissen! Er

brauchte einen zugkräftigen Namen,

der nach Rock'n'Roll tönte.

So habe ich diesen Künstlernamen

behalten.»

Klein-Ueli sass schon im Alter von

etwa fünf Jahren stundenlang vor

dem Radio und hörte sich «melodiöse

Musik» an, auch Ländler.

«Das ist eigentlich Country-Musik»,

begründet Jacky seine damalige

Vorliebe. Aber auch zahllose

Schellack-Platten seines Vaters

mit Hazy Osterwald, Teddy Stauffer,

Duke Ellington und anderen

Jazz-Grössen «verschlang» der talentierte

Knabe. Er spielte die Stücke

auf dem Heimklavier nach

und improvisierte. Das ist bis

heute so geblieben, Klavierunterricht

genoss Jacky nie, Noten lesen

kann er nicht. «Wenn ich eine

Melodie pfeife, kann ich sie danach

auf dem Klavier spielen»,

erklärt der Autodidakt.

Mit sieben Jahren spielte Ueli an

einem Sonntagnachmittag im Restaurant

Chartreuse in Hilterfingen

erstmals vor Publikum. «Nach dem

Sonntagsspaziergang kehrten wir

in der Chartreuse ein. Dort konzertierte

jeweils ein Barpianist, der

mir auf Geheiss meines Vaters den

Platz freimachte. Ich spielte die Titelmelodie

des 1949 gedrehten

Filmklassikers ‹Der Dritte Mann›»,

weiss Jacky zu berichten. «Als Gage

erhielt ich von den Gästen Schokolade,

es waren etwa 40 Stück!»

Highlight in Nashville, Tennessee

Jacky Schmutz ist ein Rock'n'Roller

mit Leib und Seele. So erhielt er

1981 mit der LP «20 Rock'n'Roll-

Hits» von EMI-Records die Goldene

Schallplatte für 25 000 verkaufte

Exemplare in der Schweiz.

«Als bisher einziger Schweizer

Rock'n'Roller», fügt Jacky stolz

hinzu. Als musikalisches Vorbild

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Ueli «Jacky» Schmutz ist ein Musiker durch und durch –mit allem, was dazu gehört.

Fotos: Peter Widmer


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4. Mai 2021 Bümpliz 5

nennt er den legendären Jerry

Lee Lewis. «Er hat als damals einziger

das Klavier als Hauptinstrument

für den Rock’n’Roll gewählt

und nicht die Gitarre wie die anderen

Rock-Musiker; das hat mir

imponiert.» Jahre später durfte

Jacky sein Vorbild persönlich kennenlernen.

«Jeder, der Rock’n’Roll

mit Klavier spielt, muss Jerry Lee

Lewis zum Vorbild haben», so das

unmissverständliche Urteil von

Jacky.

ZUR PERSON

Ueli Schmutz, alias «Jacky» (76), ist in Bern-Liebefeld

aufgewachsen und schloss die Lehre als Lebensmittelverkäufer

ab. Später wurde er Filialleiter eines Grossverteilers.

Als er die Musik zu seinem Beruf machte,

arbeitete er im Verkauf-Aussendienst, «um ein sicheres

Standbein zu haben». Jacky ist verheiratet, hat eine

Tochter und zwei Söhne und wohnt seit 1972 in

seinem Eigen-

heim in Obergerlafingen.

Ueli Schmutz intoniert mit seinen

Jackys Boogie Woogie, Blues und

Rock'n'Roll. Welche dieser drei

Stilrichtungen liegt ihm am

nächsten? Auch dazu hat Jacky

eine klare Meinung: «Boogie ist

eigentlich nichts anderes als ein

schneller Blues. Im ursprünglichen

Rock'n'Roll steckt vollständig

Blues, aber nicht unbedingt

im Tempo. Die drei Stile haben

Seelenverwandtschaft und sind

für mich deshalb ‹gleichberechtigt›.»

Neben Jerry Lee Lewis haben ihn

frühe persönliche Begegnungen

mit Hazy Osterwald, aber auch

mit Memphis Slim oder Big Mama

Thornton am American Folk

Blues Festival im Theater National

in Bern musikalisch geprägt.

«Das Höchste für mich war aber

unser Auftritt an der Country Fan

Fair in Nashville, Tennessee, obschon

wir dort als Schweizer

Band unter ‹ferner liefen› und

beim amerikanischen Publikum

wohl keinen nachhaltigen Eindruck

hinterliessen», erinnert

sich Jacky. Aber allein schon an

diesem Hotspot des Country und

Rock'n'Roll mitmachen zu dürfen,

sei einzigartig und unvergesslich

gewesen.

Sex, Drugs and Rock'n'Roll

Ja, Groupies habe es natürlich gegeben.

«Und glaub mir: Ich habe

es in vollen Zügen genossen!

Damals sprach man noch von

‹Garderobe-Bekanntschaften›»,

schwärmt Jacky rückblickend. Im

zarten Alter von 21 Jahren heiratete

Jacky ein Mädchen, «das meinem

Vater gar nicht passte. Es war

eine Art Trotzreaktion», besinnt

sich Jacky. Er nahm es damals mit

dem Ehegelübde nicht so genau

Am Flügel spielt Jacky den Boogie Woogie.

und lebte das wilde Leben weiter

wie vorher; seine Droge war der

Alkohol. Die Ehe dauerte denn

auch nur etwa drei Jahre. Das

Bündnis mit seiner heutigen Frau

Marianne hat aber umso mehr Bestand

und währt seit 48 Jahren.

Die derzeitige auftrittslose Coronazeit

empfindet Jacky als «Horror»,

nicht wegen existenzieller

Gründe, «aber ich brauche die

Bühne, meine Band, das Publikum».

Sein Gitarrist schlage sich

zurzeit in Zürich als Strassenmusiker

durchs Leben. Am 17. Juni

2021 ist die bereits um ein Jahr

verschobene grosse Geburtstagsparty

«75 Jahre Jacky» in der

Mühle Hunziken geplant, 260 Tickets

sind bereits verkauft. «Aber

wenn im Juni noch die gleichen

Vorschriften mit höchstens 50 Besuchern

gelten, werden wir den

Event erneut absagen müssen.

Damit kann ich nicht mal meine

Musiker bezahlen», bedauert Jacky.

Aber noch sei nichts entschieden

und die Hoffnung sterbe

bekanntlich zuletzt.

Jacky plant denn auch schon weiter:

«Im 2022 möchte ich im Sternensaal

in Bümpliz zusammen

mit dem Schweizer Boogie Woogie-

und Blues-Pianisten Nico Brina

eine ‹schöne Sache› durchziehen.»

Going back to Bümpliz.

Peter Widmer

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Verkaufsgewächshaus eröffnen. Diverse Sommerblumen

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Küchenkräuter, Tomaten, Gurken und Zucchetti usw.

sind durch die kundenfreundliche Einrichtung optimal

präsentiert. In der Floristikabteilung werden kunstvolle

Blumenarrangements, Gestecke und Blumensträusse angeboten.

Ein ausgesuchtes Sortiment von Gefässen (Glas,

Keramik, Ton, Kunststoff) verschiedene Accessoires und

Geschenkartikel runden das vielfältige Angebot ab. In der

Ladenschluss-Boutique finden Kunden rund um die Uhr

viele blumige Geschenkideen in Selbstbedienung.

Durch den Neubau des Verkaufsgewächshauses hofft die

Firma Manfred Grieb AG den Bedürfnissen der Kunden

noch besser gerecht zu werden.

026 493 26 85 · www.grieb.ch


4. Mai 2021 Quartier 7

GROSSBAUSTELLE WEYERLI

Gute Aussichten

auf der Tribüne

Der Umbau des Freibades geht

zügig voran. Ein besonderes Spektakel,

das man von einem besonderen

Ort aus beobachten kann.

Wohl kaum eine Baustelle in und

um Bern bietet einen derartigen

Aussichtspunkt wie die Terrasse

des Freibads Weyermannshaus:

corona-gerecht mit viel Platz und

auch mit aktueller Beschriftung.

Schon gibt es Passanten, die regelmässig

die Tribüne besuchen und

das emsige Treiben in und um das

leere Becken aufmerksam beobachten.

Auf den Tafeln an der Brüstung

zur Baustelle steht, was in dieser

Arena geschieht. Der Beckenboden

ist noch nicht saniert. 2022

werden dann wieder 2 225 000 Liter

Wasser eingefüllt.

Das verbrauchte Badewasser

wird gereinigt und gefiltert und

dann durch ein grosses Rohr in

den Wohlensee abgeleitet. Der

Zeitplan für diese Tiefbauarbeiten

kann dank der trockenen Witterung

in den letzten Wochen gut

eingehalten werden. Das gilt auch

für die drei neuen unterirdischen,

gross dimensionierten

Ausgleichsbecken. Sie sind 17,6

Meter lang, 8,5 Meter breit und

Passantinnen und Passanten können von der Terrasse auf das Baustellengeschehen blicken.

3,15 Meter tief. Sie sammeln das

Wasser, welches durch die Umwälzung

im Becken und durch die

Badegäste verdrängt wird.

Spiel und Spass in der Oase Weyerli

als Alternative

Gibt es nun einen trockenen Sommer

ohne erfrischenden Plausch

Fotos: Marc de Roche

im Weyerli? Sollen wir ins Wylerbad

oder ins Marzili pilgern?

Nicht unbedingt. Ein Teil der Liegeweisen

wird dem Publikum

auch in den Sommermonaten offenstehen.

Und im Sportamt der

Stadt Bern wissen die Verantwortlichen

natürlich, wie sehr

der Badebetrieb im Weyerli der

Bevölkerung von Bern West fehlen

wird. Sie haben sich deshalb

ein attraktives Alternativprogramm

ausgedacht und Spezialisten

beauftragt, auf der Fläche der

angrenzenden Kunsteisbahn einen

temporären Freizeit- und Bewegungspark

zu erstellen, die

Oase Weyerli. Eröffnung ist am

29. Mai. Was dort alles angeboten

wird, das verraten wir in der

nächsten BümplizWoche.

Marc de Roche

Das neue Rohr für das verbrauchte

Badewasser wird in die Erde eingelassen.

Dazu werden noch drei neue

unterirdische Ausgleichsbecken

gebaut. Das gereinigte und gefilterte

Badewasser fliesst in den Wohlensee.


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Ordentliche Frühjahrsversammlung

der BURGERHOLZGEMEINDE BÜMPLIZ

Donnerstag, 10. Juni 2021, um 20.00 Uhr,

im Kirchgemeindehaus Bümpliz, Bernstrasse 85,

3018 Bern-Bümpliz, Saal Stöckacker

Traktanden

1. Protokoll

2. Genehmigung Forstkassarechnung 2020

3. Genehmigung Verwaltungsrechnung 2020

4. Unvorhergesehenes

An der Versammlung gilt Schutzmaskentragepflicht.

Jede teilnehmende Person hat eine eigene

Schutzmaske mitzubringen. Der gemütliche Teil im

Anschluss an die Versammlung findet infolge der

anhaltenden Corona-Situation nicht statt. Die Regeln

und Empfehlungen des Bundesamtes für Gesundheit

sind einzuhalten.

Bei der Sekretärin können die Forstkassarechnung

und die Verwaltungsrechnung nach Voranmeldung

eingesehen werden.

Bern, 29. April 2021

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4. Mai 2021 Wirtschaft

9

DIE ROLLADEN SENN AG

«Wir kennen viele

Objekte auswendig»

Schweizer Qualität und Zuverlässigkeit

sind Dinge, auf die Geschäftsführer

Benjamin Berg viel

Wert legt. Die Kundinnen und

Kunden wissen das zu schätzen.

Welche Dienstleistungen bieten

Sie an?

Wir sind seit über 100 Jahren Anbieter

für Sonnen- und Wetterschutz.

Unsere Hauptprodukte

sind Rollläden, Lammellenstoren,

Jalousieläden und Sonnenstoren.

Unser Sortiment hört da

nicht auf. Wir montieren auch

Wintergartenbeschattungen,

Pergolas, Terrassendächer sowie

Pavillonlösungen für den Garten.

Das Bedürfnis nach Erzeugnissen,

die das Haus komfortabler

gestalten, wächst immer

mehr.

Wie sieht Ihre Kundenstruktur

aus?

Unsere Hauptkunden sind Privatkunden,

Verwaltungen und

Architekten.

Was macht einen guten Rolladenhersteller

aus?

Gute Planung und Beratung. Die

Baubranche ist kompliziert, vor

allem Sanierungen verlangen

eine gute Begleitung während

der ganzen Bauphase. Eine Ansprechperson

mit viel Erfahrung

und Kompetenz zu haben, die die

Wünsche der Bauherren versteht

und gemeinsam Lösungen

findet, ist wichtig.

Arbeitet viel und geniesst in der Freizeit gern die Sonne: Benjamin Berg. Foto: zvg

Was macht gerade ihre Produkte

so besonders?

Wir verbauen Schweizer Qualitätsprodukte,

die sich über Jahre

bewährt haben und sich immer

weiterentwickeln.

Würden Sie selbst ihre Dienstleistungen

in Anspruch nehmen?

Ja, auf jeden Fall.

Wie macht man sich gerade im

Stadtteil VI einen Namen als Unternehmer?

Unsere Firma ist seit über 100

ZUR PERSON

Benjamin Berg (38) ist in

Bern geboren und lebt in

Ostermundigen. Der

ausgebildete Jurist ist seit

2011 bei der Rolladen Senn

AG. Er ist ledig und in

seiner Freizeit macht er

gerne Sport und geniesst

die Natur. Sein Lieblingsort

in Bern West ist das

Westside-Zentrum.

Jahren in Bümpliz ansässig. Wir

kennen viele Objekte auswendig,

wir sind schnell vor Ort. Unsere

Kunden profitieren vom kurzen

Arbeitsweg und unserem Wissen.

Was verbindet Ihr Unternehmen

und Sie persönlich mit dem

Stadtteil VI?

Unser Firmengründer, Isidor

Senn verlagerte seinen Betrieb

1911 nach Bümpliz an den Lagerhausweg.

Seit dieser Zeit sind

wir im Westen von Bern und hoffen,

noch lange hier weiter arbei-

ten zu können. Für uns, und vor

allem für meine Mutter, ist

Bümpliz ein Stück Heimat, ein

Dorf, wo man sich kennt und begrüsst.

Wie meistert Ihr Unternehmen

die aktuelle Coronakrise?

Während dem ersten Lockdown

war es plötzlich sehr still. Nach

den Lockerungen hat sich die Situation

wieder entspannt, die

Leute investieren momentan

sehr viel in ihr Heim. Seit etwa

März läuft unser Betrieb wieder

etwa so wie vor der Krise.

Wie präsent sind Sie als Chef in

ihrem Unternehmen?

Ich bin eigentlich für alle Arbeiten,

die wir machen, verantwortlich.

Wir sind ein kleiner Betrieb

daher bin ich immer präsent

und weiss über alles Bescheid.

Und jetzt brechen Sie mal eine

Lanze für Ihr Team.

Wir sind ein richtiges Familienunternehmen,

ein Team von

etwa zwölf Mitarbeitern. Wir besprechen

die Arbeit jeden Tag,

ich bin für meine Leute immer

erreichbar. Sie teilen auch Privates

mit mir, ich setze mich für Sie

ein aber sie ebenso für mich.

Wie entspannen Sie nach einem

harten Tag im Unternehmen?

Sport, frische Luft, lesen und

Entspannung.

Dennis Rhiel

Die Kunden der General agentur Bern-West er halten

dieses Jahr 3,3 Millionen dank Genossenschaft.

Was immer kommt – wir beteiligen Sie am gemeinsamen Erfolg.

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10 Auto

4. Mai 2021

Boxenstopp

Kia EV6

Der neue Kia EV6 besticht durch

emissionslose Leistung über eine

grosse Reichweite und einen unverwechselbaren

Look, der frischen

Wind in den Crossover-

Markt bringt. Aussergewöhnliche

Fahrleistungen sind im EV6 mit

einem glattflächigen Design sowie

einem futuristischen Innenraum

gepaart. Er kommt noch in

diesem Jahr in die Schweiz.

Piaggio Porter

Die Piaggio-Gruppe hat den beliebten

Porter von Grund auf erneuert.

Das vierrädrige Nutzfahrzeug

ist bereits zu haben. Eine

breite Palette von Ausstattungsoptionen

und ein vielseitiges Sortiment

in unzähligen Porter NP6-

Varianten decken die Kundenbedürfnisse

optimal ab. Drei Modelle,

eines mit fester Ladebrücke

Opel Insignia Tourer: Der Dienstwagen

Der Opel Insignia empfiehlt sich

als komfortables Reise- und

Familienfahrzeug. Als GSi ist der

Sports Tourer kaum zu schlagen.

Wer andererseits an der Opel-Doktrin

hängt, der sollte sich das überarbeitete

Flaggschiff genau anschauen.

Denn er ist etwas vom

Feinsten, das in dieser Klasse geboten

wird. Das sieht man schon

von aussen: Kraftvolle Linien strecken

ihn in die Länge und Breite.

Innen geht es sehr gediegen zu

und her. Von den bequemen, gut

stützenden Massagesitzen über

die einfache und klare Bedienung

bis hin zu modernsten Assistenzund

Komfortsystemen bietet er alles,

was gut und erschwinglich ist.

Dazu gesellt sich ein Laderaumangebot,

das nur selten zu finden ist.

In Bestform: Der neue Opel Insignia ST GSi ist ein Schmuckstück.

Reisemobil und Zügelwagen

Die klassische Turbo-Technik entwickelt

eine Kraft (230 PS/ 350

Nm), die auch anspruchsvollen

Fahrern volle Befriedigung

schenkt. Dazu bewegt sich der Insignia

behände und mit einer Präzision,

die seinem Renommée

entspricht. Ob allein auf kurvenreicher

Strecke, vollbeladen auf

der Autobahn oder auf Schlamm

und Schnee, immer ist er agil und

findet besten Halt. Der 237 km/h

schnelle Opel ist ab 55 460 Franken

bei der BELWAG zu haben.

Suzuki Swace: Neuer Hybrid-Kombi

Mit dem Swace feiert Suzuki

seine 40 Jahre Präsenz auf

dem Schweizermarkt.

Der Suzuki Swace ist nach dem

Across das zweite Modell, das aus

der Kooperation von Toyota und

Suzuki auch in der Schweiz vertrieben

wird. Während der breite

Stand, der wohlproportionierte

Aufbau sowie das elegante Heck

Sportlichkeit verströmen, wurde

im Innenraum auf das Wenigerist-mehr-Prinzip

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4. Mai 2021 Sport 11

FUSSBALL-TRAINER MAURIZIO JACOBACCI – EIN WASCHECHTER BÜMPLIZER

Vom Tscharnergut

in die weite Fussball-Welt

Begonnen hat das Leben als Fussballer

für Maurizio Jacobaccci auf

den Rasenplätzen im Tscharnergut,

im FC Bethlehem und im SC

Bümpliz 78. Seither stand er – als

Spieler und Trainer – für mehr als

30 Vereine im Einsatz.

Quer durch die ganze Schweiz, in

allen Regionen, auch in Liechtenstein

und Österreich, hat der

sprachgewandte Bub aus dem

Tscharnergut bisher seine Spuren

hinterlassen, zuerst als torgefährlicher

Stürmer und seit 26 Jahren

als Coach und Trainer. Seit einem

halben Jahr ist der 58-Jährige an

seiner insgesamt sechsten Station

im Tessin tätig – und wie! Den FC

Lugano hat er im Oktober übernommen

und aus dem Tabellenkeller

bis in die Verfolgergruppe

von Meister YB geführt. Mit dem

Relegationsplatz oder dem Abstieg

haben die Luganesi nichts

mehr zu tun – dort machen sich

derzeit vor allem Sion, Vaduz, St.

Gallen und Zürich Sorgen.

Die schönen Erinnerungen

«Im Tscharni erlebte ich eine

wunderschöne Kindheit, wir

spielten vor und nach der Schule

in jeder freien Minute Fussball

und bereits mit neun Jahren trat

ich dem FC Bethlehem bei. Weil

ich dort so viele Tore schoss, durfte

ich zum SC Bümpliz 78, es war

nicht nur eine erfolgreiche, sondern

auch eine lustige Zeit mit vielen

guten Kollegen», erinnert sich

Maurizio gerne an seine ersten

Versuche im Fussball zurück. Als

er zwölf war, entdeckten ihn die

Young Boys, mit denen er im Alter

von 16 unter Trainer Friedhelm

«Timo» Konietzka seinen ersten

ZUR PERSON

Maurizio Jacobacci wurde

am 11. Januar 1963 in Bern

geboren. Er ist Doppelbürger

Schweiz/Italien. Seine

Fussballerkarriere begann

beim FC Bethlehem, danach

SC Bümpliz 78, YB und

weitere acht Vereine. Meister

mit Xamax 1987. Als Trainer

bisher 17 Klubs, seit Oktober

2019 FC Lugano.

Maurizio Jacobacci mit wachem Blick am Lugano-Spielfeldrand.

Foto: KEYSTONE/Laurent Gillieron

Match mit dem Fanionteam bestritt.

Maurizio Jacobacci: «In der

Mannschaft stand damals auch

Karl Odermatt, 21 Jahre älter als

ich, das werde ich ebenso wenig

vergessen wie mein erstes Tor für

YB gegen Chiasso und mein absolutes

Highlight, den Meistertitel

mit Xamax und mein Tor im Meistercup-Viertelfinal

beim 2:0-Sieg

gegen Real Madrid.»

Eine veritable Tour de Suisse

Die Tour de Suisse ist zwar vor allem

bei den Fans des Radsports

ein Begriff, doch was Maurizio Jacobacci

in den letzten 40 Jahren

erlebt hat, war zwar nicht mit anstrengenden

Fahrten auf dem

Ledersattel über Susten, Lukmanier

und Grimsel gespickt, beinhaltet

mit Ausnahme Basels aber

doch jede noch so hintere Ecke der

Schweiz, ob Chiasso, Schaffhausen

oder den Genfersee. «Mir wäre lieber,

ich hätte nicht so viele Wechsel

vornehmen müssen, aber es

war auch eine schöne Lebenserfahrung,

es galt immer, sich wieder

zu integrieren, sich für eine

neue Aufgabe zu motivieren. Zum

Glück gelang mir dies, ich konnte

überall Fuss fassen, die Reiserei

war nicht geplant, aber es hat sich

letztlich so ergeben.»

Im Palmarès des FC Lugano stehen

zwar je drei Meistertitel und

Cupsiege, doch der letzte Erfolg

datiert aus dem Jahr 1993. «Der Titel

ging verdientermassen an YB,

doch für uns ist die Qualifikation

für einen europäischen Wettbewerb

immer noch möglich», sagt

Maurizio Jacobacci und gibt auch

einen Einblick in sein hohes taktisches

Verständnis, mit dem er die

Tessiner wieder auf Erfolgskurs

geführt hat. Obwohl er selbst Stürmer

war und gerne Tore schoss, ist

seine Spielidee italienisch geprägt,

pflegt er ein den Fähigkeiten der

Spieler angepasstes System, das

auf einer sicheren Abwehr mit

schnellem Umschalten in die Offensive

fusst. «Der Prozentsatz an

Ballbesitz steht bei mir nicht an

oberster Stelle. Mir ist wichtig,

dass wir dem Gegner wenig Chancen

zugestehen und nach Balleroberung

schnell vor das gegnerische

Tor kommen.» Das bekannte

Motto «Angriff ist die beste Verteidigung»,

gilt bei den Ticinesi

nicht. Jacobacci bevorzugt zwar

ein 4-2-3-1-System, doch sah er

bald einmal, dass auch mit einer

Fünf-Mann-Verteidigung Erfolge

möglich sind, «weil sich so die ganze

Feldbreite abdecken lässt, der

Mannschaft diese Spielart geläufig

ist und sie so grosses Selbstvertrauen

hat. Stundenlanges Hirnen

über taktische Varianten – Sorgen,

die Maurizio Jacobacci noch nicht

plagten, als er zwischen Hochhäusern

im Tscharnergut und beim

FC Bethlehem dem Ball nachjagte.

Pierre Benoit

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Der Gewerbeverein Bern West:

Gemeinsam stark

Seit über 100 Jahren ist der

Gewerbeverein Bern West aktiv.

Als Interessengemeinschaft von

Handwerkern, Gewerbetreibenden

und Dienstleistenden ist

dem Verein eine ewig junge Idee

eigen: das Prinzip der Gemeinschaft.

Der Gewerbeverein KMU Bern

West ist eine Interessengemeinschaft

von Handwerkern, Gewerbetreibenden

und Dienstleistenden

im Westen von Bern.

Gegründet im Jahre 1909, besteht

der Verein seit über 100 Jahren.

Eine überwältigende Entwicklung

hat in diesem Jahrhundert bei

uns, in unserer Region, in der

Schweiz, ja in der ganzen Welt

stattgefunden. Über 100 Jahre in

welchen sich alles, fast alles, geändert

hat. Geblieben ist, dass eine

Gemeinschaft zusammen besser

und wirkungsvoller ihre Interessen

vertreten kann. Was früher so

war, ist auch heute noch so:

Gemeinsam sind wir stark!

Der KMU Bern West wahrt und

fördert die Interessen seiner Mitglieder

gegenüber den Behörden,

der Öffentlichkeit und anderen

Organisationen. Der Verein orientiert

seine Mitglieder über

wirtschaftliche und politische Belange

der Region. Besonders

wichtig ist die Förderung des Zusammenhalts

unter den Mitgliedern

– der KMU Bern West führt

dazu jährlich mehrere Anlässe

durch. Die Vereinsangehörigkeit

motiviert, nicht nur den Kontakt

zu anderen Mitgliedern zu suchen,

sondern in einem Netzwerk

von wirtschaftlich denkenden

Mitmenschen zu lernen und gegenseitige

Interessen zu erfüllen.

Mitglied werden können Handwerker,

Gewerbetreibende und

Dienstleistende, aber auch Industrielle,

Gönner und Freunde

gewerblicher Bestrebungen (natürliche

und juristische Personen).

Der Westen von Bern umfasst

die Gebiete Bümpliz, Bethlehem,

Oberbottigen und Riedbach.

Willkommen sind jederzeit

auch in angrenzenden oder anderen

Gebieten domizilierte Personen

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wirtschaftlichen Interessen oder

blosser Sympathie zum Verein,

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zum Berner Westen zur

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4. Mai 2021

LESERBRIEF

Zur geplanten Aufhebung des Friedhofs Bümpliz

Wie wahr!

«Mit seinem parkartigen alten und dem stadtparkähnlichen neuenTeil bietet der Friedhof Bümpliz

sowohl Trost- als auch Erholungsuchenden einen Ort, um zur Ruhe zu kommen, nachzudenken und

wieder neue Kraft zu schöpfen.... Hier schliessen sich Leben und Tod nicht aus. Das Leben dringt von

den Häusern, den Familiengärten und vom Fussballplatz auf den Friedhof, und der Friedhof ist durch

seine Verbindungswege Teil des Quartiers.»

(Christoph Schärer, Der Friedhof Bümpliz. Stadtgrün Bern 2018)

Seinerzeit ausserhalb des Bauerndorfkerns angelegt, ist der Friedhof Bümpliz heute von der Siedlung umgeben. Teils in Fussgängerdistanz

erreichbar, dient er vielen Angehörigen als Ort, wo sie ihren Verstorbenen nahe sind. Das nächtliche Grablichtermeer zeigt diese

Verbundenheit. Viele Besucher schätzen den – dank des Respekts vor den Gräbern – kultivierten Park ohne Bierdosen und Picknickreste.

Der Stadtteil VI mit der grössten Bevölkerung und in grosser Distanz zum Stadtzentrum hat ein Anrecht auf diesen gut erreichbaren

Friedhof. Der Bremgartenfriedhof ist von Bern West aus beschwerlich und umständlich mit dem ÖV zu erreichen, vor allem für Ältere

oder gehbehinderte Personen. Abschiedsfeiern würden von den Quartierkirchen dorthin verlegt und damit für viele Leute zu aufwändig

oder überhaupt wegfallen. Auch die «Gräbt». So gingen soziale Verankerung und Beheimatung im Wohnquartier, ja dessen Charakter,

weiter verloren.

Sparübung? Vor ein bis zwei Jahren hat die Stadt den Friedhof mit neuen Schildern und Wegweisern modernisiert. Kaum gratis. Alles

für die Katz? Ein Abriss der Dienstgebäude kostet auch, und die Friedhofs- beziehungsweise Parkgärtner brauchen ja weiter einen

Unterstand. Der Sparbeschluss des Gemeinderats scheint unlogisch, unkonsistent – ein schlecht gezielter Hüftschuss.

Hans-Ueli Jäggli, Bümpliz

LESERBRIEF

Der Friedhof Bümpliz muss bleiben

Das Gemeinschaftsgrab und das Themengrab sind sehr beliebt,

weil man sie nicht bepflanzen muss und sie keinen Grabstein

benötigen.

Hat nun die Trauerfamilie beispielsweise den Vater in einem

solchen Grab beigesetzt, muss später die Mutter auf dem

Bremgartenfriedhof bestattet werden.

Die Grabstätte der Eltern ist auf zwei verschiedenen Friedhöfen,

das ist doch für eine Trauerfamilie nicht zumutbar.

Aktuell:

Möblierte Wohnungen

für Probewohnen oder

Kurzaufenthalte

Gräber werden nach 20 Jahren aufgehoben, weil die gesetzliche

Ruhedauer abgelaufen ist, sodass mit der Zeit nur noch

einzelne Grabfelder bestehen. Was für ein unwürdiger Zustand

für eine Familie, wenn sie noch ein Grab hat, aber das auf

einem mehr und mehr «sterbenden» Friedhof.

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Potpourri

15

AUFLÖSUNG DES FRIEDHOFS BÜMPLIZ

Kirchgemeinde meldet Bedenken an

Die reformierte Kirchgemeinde

Bümpliz bedauert den Verzicht

auf Anlegen neuer Gräber auf

dem Friedhof Bümpliz im

Rahmen des Sparprogramms.

Der beabsichtigte Verzicht auf die

Anlage neuer Gräber im Friedhof

Bümpliz sorgt im Westen Berns

für viel Unverständnis. Die reformierte

Kirchgemeinde Bümpliz

sei vom geplanten Verzicht auf

Bestattungen auf dem Friedhof

Bümpliz besonders betroffen, wie

sie in einer Mitteilung schreibt.

«Als einzige Kirche in der Stadt

Bern liegt die reformierte Kirche

Bümpliz in Fussdistanz zum

Friedhof. Die Möglichkeit, Bestattung

und Abdankungsfeier örtlich

und zeitlich zusammenzuführen

wird von unseren Gemeindemitgliedern

sehr geschätzt»,

schreibt sie.

Von der Sorge, auf den Friedhof

verzichten zu müssen, waren bereits

die Diskussionen im Vorfeld

der Eingemeindung der Gemeinde

Bümpliz in die Stadt Bern geprägt.

Deshalb wurde die Pflicht

zur Erhaltung des Friedhofs

Bümpliz im Fusionsvertrag von

1918 festgeschrieben. Sie erhielt

durch die Annahme des Vertrags

beim Stimmvolk Gesetzesrang.

«Es ist der reformierten Kirchgemeinde

Bümpliz zumindest nicht

bekannt, dass die Stadt Bern in

den vergangenen hundert Jahren

je Beschluss gefasst hätte, diesen

Punkt des Fusionsvertrages zu

revidieren», heisst es weiter.

Der Kirchgemeinderat der reformierten

Kirchgemeinde Bümpliz

appelliert in seiner Mitteilung an

das politische Gespür des Gemeinderates

der Stadt Bern. Er

erachtet es «mit Blick auf den

doch vergleichsweise bescheide-

nen Betrag, welcher der Verzicht

auf die Bestattungen auf dem

Friedhof Bümpliz zur Sanierung

der Finanzen der Stadt Bern beiträgt,

nicht als angebracht, an diesem

Element des Sparprogramms

FIT festzuhalten.» Zu stark wäre

der politische Flurschaden, welche

eine Volksabstimmung darüber

verursachen würde.

Für weitere Informationen und

Austausch steht Miriam Albisetti,

Präsidentin des Kirchgemeinderats

der Bvölkerung zur

Verfügung.

pd

LESERBILD

Der Frühling ist da

Jetzt haben es auch die Kirschblüten begriffen:

der Frühling ist da. Dieses tolle

Foto hat uns Leserfotograf Werner

Zwahlen geschickt. Es stammt von

einem seiner Streifzüge durch die Stadt.

red / Foto: Foto Werner Zwahlen

Haben Sie auch ein tolles Leserbild aus Bern West

geschossen und möchten es mit uns teilen?

Dann senden Sie es einfach mit einer kurzen

Erklärung über den Foto grafen, das Sujet sowie

wann und wo das Foto entstanden ist an

redaktion@buemplizwoche.ch.

Wir freuen uns!


4. Mai 2021

AUS DER BÜMPLIZER VERGANGENHEIT – HEITERE GESCHICHTEN VON MAX WERREN

Von rarem Wasser

in Bümpliz

Die Uferbefestigung für den Stadtbach war Aufgabe der Gemeinde Bümpliz. Aufnahme um 1890.

Foto: Ortsarchiv Bümpliz

Die Bewässerung von Kulturland

in Bümpliz war bis Mitte des 20.

Jahrhunderts während den

niederschlagsarmen Sommermonaten

häufig nicht gewährleistet.

Einer der Gründe lag

darin, dass aus dem Stadtbach

kein Wasser entnommen

werden durfte.

Die «Verstaatlichung» des

Stadtbachs im 12. Jahrhundert

Vor der Gründung der Stadt Bern

im Jahre 1191 mündete der heutige

Stadtbach in die Senke zwischen

Veielihubel und Engländerhubel

beim heutigen Lohryplatz

in den Sulgenbach und von dort

via Sulgenau in die Aare. Als Bestandteil

der umsichtigen Stadtplanung

beanspruchten die

zähringischen Landesherren das

Wasser aus dem vom Wangental

her fliessenden Bach und bauten

zu diesem Zweck einen künstlichen

Kanal, der sich bereits auf

der Höhe von Bethlehem vom ursprünglichen

Lauf absonderte.

Damit folgten sie einem Prinzip,

Im Gegenzug war das Dorf

Bümpliz für den Unterhalt und

insbesondere für die Uferverbauung

des Bachs verantwortlich.

Um der Verunreinigung entgegenzuwirken,

war das Pflügen

nur bis auf zwei Meter Distanz

zum Wasser erlaubt. Fischen war

verboten. Als besondere Zumutung

empfanden die Bewohnerinnen

und Bewohner der westlichen

Gebiete im Bereich der Murtenstrasse

aber eine Massnahme,

die als reine Schikane angesehen

wurde: Bei Hochwasser wurde

die Schleuse im Bereich der heudas

ihnen beim Bau früherer Siedlungen

– so zum Beispiel in Freiburg

im Breisgau – sehr zustattenkam:

Eine Wasserspeisung für das

sogenannte Brauchwasser, das

heisst der Versorgung der Brunnen

und des Abwassersystems.

Während in Freiburg die «Bächle»

noch heute oberirdisch in schmalen

Kanälen quer durch die Altstadt

fliessen, verläuft der Stadtbach

in Bern mehrheitlich unter

dem Boden. Als sichtbaren Nutzen

des Wassers erleben flanierende

Besucherinnen und Besucher

der Hauptgassen in erster

Linie die historischen Stockbrunnen,

die bis ins späte 19. Jahrhundert

den Frauen als Wäschetrog

dienten. Weitgehend unbeachtet

ist indes eine zweite Funktion, die

bis heute einen unentbehrlichen

Dienst leistet: Die Ehgräben, ein

Kloakensystem, das sich vom seinerzeitigen

Christoffelturm bis

hinunter in die Nydegg über die

gesamten Altstadt erstreckt. Eine

klug ausgetüftelte Abfolge von

Schiebern ermöglicht eine Durchflutung

der unterirdischen Kanäle,

die sich in der Mitte unter den

Gebäuden, jeweils zwischen zwei

Strassenzügen befinden. Seit 1967

fliesst das Abwasser nicht mehr

ungereinigt in die Aare, sondern

über einen mächtigen Stollen in

die ARA Bern-Neubrück. Eine weitere

Funktion dieses wichtigen

Wasserlaufs war der Antrieb der

Wasserräder für die auf städtischem

Boden befindlichen Getreidemühlen.

Rigorose Vorschriften

Angesichts der enormen Bedeutung

dieser Wasserzufuhr war es

naheliegend, dass die Stadt peinlich

genau darauf achtete, dass

dem Stadtbach bis zum definitiven

Eintritt ins eigentliche Stadtgebiet

kein Wasser entzogen wurde.

Dem auf Landwirtschaft ausgerichteten

Dorf Bümpliz und

dem Wangental wurde dies insbesondere

in den trockenen Sommermonaten

immer wieder zum

Verhängnis. Missbräuche waren

an der Tagesordnung und wurden

schwer bestraft. Die Obrigkeit

setzte bereits im Mittelalter Kanalinspektoren

ein, die unter anderem

auch illegale Abflüsse entdecken

mussten. Im Wangental

gruben findige Landeigentümer

an Hanglagen eigene Quellen, die

indes nach Rechtsauffassung der

städtischen Behörden als natürliche

Zuflüsse für den Stadtbach

galten und demzufolge nicht privat

genutzt werden durften.


Geschichte

17

Was ihnen Freude und wieder etwas

Lebensmut einbrachte, blieb

den aufmerksamen Kanalinspektoren

des Städtischen Tiefbauamtes

allerdings nicht verborgen. Das

spriessende Gras und die wieder

genesenen Obstbäume des Schwabgutes

weckten ihren detektivischen

Scharfsinn und ihre Ermittlungen

am Tatort ergaben ein klares

Bild: Ein notdürftig abgedecktigen

Verzweigung Murtenstrasse/Untermattweg

abgesenkt und

ein Teil des Wassers ergoss sich

in die Senke Untermatt/Ziegelacker.

Damit wurde verhindert,

dass an den Mühlerädern und in

den Ehgräben der Stadt Schäden

entstanden.

Verständlich, dass dies dem Verhältnis

zwischen Bern und

Bümpliz nicht zuträglich war. Der

verbotene Holzschlag und der immer

wieder geahndete Frevel in

den staatseigenen Wäldern Könizberg-,

Bremgartenwald und

Forst trug das Seine dazu bei. An

Versammlungen im Gasthof Sternen

erhoben wütende Bürgerinnen

und Bürger ihre Stimme – in

der Regel ohne eine ernsthafte

Resonanz seitens der Stadt. Nach

solchen tumultartigen Anlässen

mit kräftigem Biergenuss begaben

sich die Männer in der Regel

nach draussen, um sich am offenen

Stadtbach ihres Wassers zu

entledigen. Immer in der insgeheimen

Hoffnung, ein kleiner

Rest davon möge am nächsten

Morgen in der Wäsche an den

Stockbrunnen der Stadt seinen

Niederschlag finden.

Bauer Schwab und

das Marzilibähnli

Am 18. Juli 1885 nahm in Bern die

kürzeste öffentliche Standseilbahn

der Schweiz den Betrieb

auf. Es ist die Marzilibahn vom

Kabine des alten Marzilibähnchens.

Marziliquartier an der Aare hinauf

zum Bundeshaus-West. Das

Bähnli überwindet auf der 105

Meter langen Fahrt 31 Höhenmeter.

Bis ins Jahr 1974 war die Marzilibahn

eine sogenannte Wasserballastbahn.

Oben wurde ein

Tank unter der Passagierzelle mit

Wasser gefüllt. Der hinab fahrende

Wagen zog durch sein Gewicht

den aufwärts fahrenden Wagen

nach oben. Die Wasserzufuhr von

der Spitalgasse hin zur Bergstation

erfolgte über einen Seitenkanal,

der mit Wasser vom Stadtbach

alimentiert wurde. Soweit

die Vorgeschichte.

Der Kriegssommer 1942 war wieder

einer dieser niederschlagarmen

Perioden, die die Bauern,

welche nicht über eigene Quellen

verfügten, zur Verzweiflung trieben.

Teile des Viehbestandes

mussten notgeschlachtet werden,

weil das Futter fehlte. Bereits im

August fielen die Äpfel von den

Bäumen. Zudem waren viele

Bauern immer wieder im Aktivdienst

und die Ehefrauen samt

den Angehörigen kümmerten

sich um den Betrieb. Der Bauernbetrieb

Schwabgut, im

Bereich der heutigen

Normannenstrasse/

Schwabstrasse gelegen, wurde in

dieser Zeit von zwei Gebrüdern

betrieben. Ihre Mutter hatte das

Land aus einer Notsituation 1903

der Burgergemeinde verkauft

und auch die beiden Söhne mussten

als Pächter immer wieder finanzielle

Einbussen hinnehmen.

Der Anblick der zunehmend gelben

Felder sowie der dürren Äste

in der Hostert verleitete sie zu einer

Tat, die sie noch bereuen

mussten: Der Stadtbach, der nahe

an ihrem Hof vorbeiführte und in

einem etwas höher gelegenen Kanal

floss, bot sich gewissermassen

für eine Notbewässerung an. Und

so gruben sie im seitlichen Erdreich

eine Abzweigung und liessen

das Wasser während den

Nachtstunden in die Mulde beim

Obstgarten fliessen. So quasi eine

Variante der Suonen im Wallis.

DER AUTOR

Max Werren ist ehemaliger Inhaber einer Kommunikations-Agentur

und einstiger ehrenamtlicher Co-Ortsarchivar

von Bümpliz. Er ist Verfasser zahlreicher Publikationen,

darunter der «Bümplizer Geschichte(n)». Zudem ist

Werren Präsident von «Kultur Schloss Bümpliz».

Foto: Max Werren

tes Rinnsal schmälerte den Fluss

des Stadtbachs und damit den Betrieb

des Marzilibähnchens.

Eine Busse mit seltsamer

Begründung

Es war klar, dass dieser unglaubliche

Frevel geahndet werden

musste. Allerdings wurde die Zuflussmenge

des Ehgrabensystems

kaum tangiert und auch die

Brunnen an der Hauptachse der

Innenstadt flossen immer noch.

Was indes unter mangelndem

Wasser litt, war der Seitenkanal

von der Spitalgasse an die Bergstation

des Marzilibähnchens,

was zur Folge hatte, dass der

Wasserkasten unter der Passagierkabine

nur noch nach grösseren

Pausen gefüllt werden konnte.

Der Fahrplan des Marzilibähnchens

musste ausgedünnt

werden. Und dies in einem Sommermonat,

wo sonnenhungrige

Badegäste die Frequenzen in

schwindelerregende Höhe trieben

und die Wagenführer ausnahmsweise

ihre Krawatte und

ihren Hut ablegen durften.

Und so kam es, dass die Gebrüder

Schwab ins Register der Kriminellen

aufgenommen wurden.

Sie wurden mit einer erheblichen

Busse bestraft. Die Begründung

lautete:

Gefährdung des öffentlichen

Verkehrs durch mutwillige

Minderung der Energiezufuhr

für die Standseilbahn Marzili

Bern.

Max Werren


18 Porträt

4. Mai 2021

TREUHÄNDER MARTIN ZBINDEN

Der Mann mit Flair für

Zahlen – und Steuern

Ein guter Treuhänder ist nicht zu

unterschätzen und hat schon so

manchem Unternehmen unter

die Arme gegriffen. Martin

Zbinden lebt seinen Beruf mit

Leib und Seele. Seit 30 Jahren betreut

er als Unternehmer Kunden

im KMU-Sektor.

Martin Zbinden ist ein Mann, den

man nicht so schnell aus der Ruhe

bringen kann. Entspannt sitzt er

am Küchentisch, die Hände gefaltet

und schaut einen mit wachen

Augen an. Der Treuhänder ist seit

1990 im Geschäft und versteht

sein Handwerk. Damals wagte

der gelernte Versicherungskaufmann

und Treuhänder den

Schritt in die Selbstständigkeit.

«Mir wurde bewusst, dass ich

nicht der angenehmste Angestellte

für meine Chefs bin», sagt er

und spielt damit auf seine Eigenschaft

an, seine Meinung zu sagen

– was man ihm sofort abnimmt.

Er lächelt verschmitzt, «Daher

war zu diesem Zeitpunkt für mich

klar, was zu tun ist.» Martin Zbinden

gründete zusammen mit seiner

damaligen Frau sein erstes

Unternehmen. Was folgte, waren

harte erste Jahre. «Wir mussten

beissen.» Doch es habe sich gelohnt.

Durch seinen unermüdlichen

Einsatz und die Pflege seines

Netzwerkes, gelang es dem damals

Anfang Dreissigjährigen, ein

florierendes Treuhandbüro aufzubauen,

dass auch heute noch

Bestand hat: Zbinden Treuhand.

Verständnis schaffen

Warum eigentlich die Treuhandund

vorher die Versicherungsbranche?

«Ich hatte schon immer

ein Flair für Zahlen. Mir liegt das

im Blut.» Da lag es nahe, sich in

diese Richtung weiterzuentwickeln.

Er lacht: «Steuern waren

schon immer mein Steckenpferd.»

Während Zbinden in früheren

Jahren meist Buchhaltungen

und konkrete treuhänderische

Tätigkeiten für seine Kunden

erledigte, hat sich das Spektrum

mittlerweile geändert. «Ich bin

sehr breit aufgestellt.» Martin

Zbinden ist seit ein paar Jahren in

seinem Unternehmen allein unterwegs,

eine Assistentin unterstützt

ihn bei Büroarbeiten. Das

liegt daran, dass sich Zbinden

ZUR PERSON

Martin Zbinden (60) ist seit rund 37 Jahren Treuhänder. Er

ist geschieden und hat zwei erwachsene Töchter. Der

ausgebildete Versicherungsfachmann und Treuhänder

kommt ursprünglich aus Herzogenbuchsee

und lebt bereits viele Jahre in Bern. Zu

seinen Hobbys gehören Tauchen und

Unterwasserfotografie.

Die Schaltzentrale: In seinem Homeoffice kümmert sich Martin Zbinden um die Belange seiner Kunden. Foto: Dennis Rhiel

mittlerweile mehr als Berater seiner

Kundschaft versteht: «Ich will

mit ihnen zusammen etwas aufbauen.»

Seine Kunden bestehen übrigens

zum Grossteil aus kleinen bis mittelgrossen

Unternehmen und

kommen vornehmlich aus dem

Kanton Bern. «Ich habe auch ein

paar Private, denen ich die Steuererklärung

mache», lächelt er.

Doch was ist ihm eigentlich am

wichtigsten im Umgang mit seinen

Kunden? «Ich möchte, dass

jeder Kunde versteht, was genau

ich für ihn tue. Die Dinge sollen so

einfach wie möglich gehalten

werden.» Damit spielt Zbinden

auf die fortschreitende Digitalisierung

an. «Viele Kunden glauben,

dass das uneingeschränkt

eine gute Sache sei. Allerdings

muss man immer einen Blick darauf

haben, dass zu viel neue Technik

die Prozesse nicht verkompliziert.

Meine Kunden sollen Instrumente

an der Hand haben, die

sie verstehen und bedienen können.»

Dabei sei es oft die grösste

Herausforderung, den Kunden zu

sagen: «Weniger ist mehr.»

Martin Zbinden steht seine Kunden

also keineswegs nur in den

Belangen von Buchhaltung, Beratung

und Steuern zur Seite. Oft

kümmert er sich auch um Unternehmensgründungen.

Das können

Einzelfirmen, Kollektivgesellschaften,

eine GmbH oder eine AG

sein. Dabei hat der Treuhänder

immer den Anspruch, gute Arbeit

zu machen und sich nicht auf

Schnellschüsse einzulassen.

Nach den Regeln spielen

Martin Zbinden kennt die Regeln

als Treuhänder ganz genau. Er

weiss um den Rahmen der Möglichkeiten,

die ihm bei seiner Tätigkeit

gesteckt sind und auch, dass

man Charakterstärke besitzen und

für seine Werte einstehen muss.

Das hat er von seinem Grossvater

gelernt, der selbst ein hohes Wertesystem

besass. «Krumme Sachen

mache ich nicht.» Das sei etwas,

dass seine Kunden zu schätzen

wüssten, sie vertrauen dem Mann

mit dem Schnurrbart und dem gepflegten

Auftreten, der momentan

coronabedingt aus dem Homeoffice

arbeitet. «Ich kann das sehr

gut», erklärt er, «wenn ich einmal

in der Sache drin bin, lasse ich

mich nicht so leicht ablenken.»

Diese Präzision spiegelt sich auch

im Arbeitszimmer wider. Es ist

aufgeräumt, jede Akte entsprechend

beschriftet, zwei Bildschirme

flimmern – hier wird Treuhandarbeit

geleistet.

Trotz aller Gründlichkeit bringt

Martin Zbinden eine Menge Humor

mit und er lacht gerne. Wenn

ihm das Zahlenjonglieren dann

doch mal zu viel wird, widmet sich

der gebürtige Oberaargauer seiner

grössten Passion: dem Tauchen.

«Ich habe damit 1984 angefangen

– und seitdem hat es mich

nicht mehr losgelassen.» Was als

Hobby begann, ist eine grosse Leidenschaft

geworden. Er taucht

nicht nur für sich selbst, sondern

bringt es anderen als Instruktor

auch bei. Daneben steht das Reisen

ganz hoch im Kurs. Wenn

Corona vorbei ist und sich die

weltweite Lage wieder normalisiert

hat, wollen Zbinden und seine

Partnerin auf Weltreise gehen.

«Und zwar mit einem zu einem

Camper umgebauten LKW»,

strahlt er.

Dennis Rhiel


4. Mai 2021 Interview

19

JUNG VS. ALT – TEIL II

«Ich würde gerne im

Detailhandel lernen»

Auf also in Runde Zwei dieser

neuen Serie in der BümplizWoche,

wo Jugendliche das Wort

erhalten. Und auf die Gefahr,

dass ich mich wiederhole: Das

Gespräch mit Lincoln Fernandes

(16) ist genauso ein Aufsteller

wie jenes, das ich vor zwei

Wochen führen dufte.

Lincoln, in der letzten Ausgabe

hat uns Sipho Vuadens davon

erzählt, wie er die ganzen

Umstände rund um die Pandemie

erlebt, inner- und ausserhalb

der Schule. Wie steht es

mit dir?

Ich habe mich auch daran gewöhnt.

Klar, in gewissen Situationen

möchte ich mich auch ein

bisschen freier fühlen dürfen,

aber das kommt schon wieder.

Wichtig für mich ist, dass ich alles

unternehme, um niemanden zu

gefährden: Abstand halten, Hände

regelmässig waschen, Hygienevorschriften

beachten.

Bei einem Vorgespräch hast du

uns gesagt, dass wir das

Stichwort «Ausbildung» ansprechen

sollen. Tun wir das also.

Weshalb das?

Weil ich mitten in der Berufswahl

stehe. Das heisst, eigentlich ist Berufswahl

der falsche Ausdruck.

Weiss, was er will – und ist auch bereit, etwas dafür zu tun: Lincoln Fernandes aus Bethlehem. Foto: Thomas Bornhauser

Weshalb das?

Weil ich mich bereits entschieden

habe, in welche Richtung es gehen

soll. Ich verrate es Ihnen: Ich

würde gerne eine Ausbildung als

Detailhandelsangestellter machen,

ganz gleich in welche Richtung.

Food oder Non-food, das ist

zweitrangig.

Seit wann suchst du einen

Ausbildungsplatz?

Seit ich in der 9. Klasse bin, also

schon einige Monate (schmunzelt).

Ich hatte und habe auch

Kontakte zu Firmen, aber so einfach

ist es nicht, einen geeigneten

Platz mit guten Zukunftsaussichten

zu erhalten. Im Moment, da

wir miteinander reden, also Ende

April, warte ich auf Bescheid.

Warten? Inwiefern?

Ich konnte bereits zwei kurze

Schnupperlehren absolvieren,

einmal im Bereich Non-food, ein-

mal im Sektor Food. Wie ich schon

angedeutet habe: Beides gefällt

mir, und jetzt warte ich auf Bescheid,

ob es klappt. Wissen Sie,

das Warten auf eine Antwort, ob

man angenommen oder abgelehnt

wird, das beschäftigt mich enorm.

Und auch wenn es halt eine Absage

ist: Dann weiss ich wenigstens

Bescheid. Aber dieses zum Teil

wochenlange Warten, das Hinhalten,

das verstehe ich nicht. Sind

sich diese Leute nicht bewusst,

wie wichtig eine solche Entscheidung

für junge Menschen ist?

Das kann ich dir nicht beantworten.

Bei wem würdest du

denn gerne andocken?

Migros oder Coop, um nur diese

beiden zu nennen, es gibt ja noch

andere gute Unternehmen. Und

bevor Sie mich fragen: Ich denke,

dass man in grossen Firmen ganz

gute Karrierechancen hat, wenn

jemand nur will.

Da ich fast 30 Jahre bei der

Migros Aare gearbeitet habe,

kann ich dir das nur bestätigen.

(Lacht) Ehrlich? Das wusste ich

nicht... Ich wäre einfach froh,

Antworten auf meine Bewerbungen

zu erhalten. Und wenn es

nicht klappt, dieses Jahr, dann

hänge ich ein 10. Schuljahr an.

Ich habe mir diese Ausbildung

einfach in den Kopf gesetzt.

Vielleicht liest ja einer der

Verantwortlichen dieses

Interview und erinnert sich,

dass sich ein gewisser Lincoln

Fernandes gemeldet hat, dem

man eine Antwort schuldet.

Letzte Frage: Hobby?

Lesen! Ich bin seit drei Jahren in

der Schweiz und möchte so

schnell als möglich richtiges

Bärndütsch sprechen können.

Sprachen faszinieren mich. Englisch

kann ich bereits… (Worauf

wir uns noch eine ganze Weile in

Englisch unterhalten, Lincoln bekommt

ein «Good luck» mit auf

den Heimweg.)

Thomas Bornhauser

JUGENDLICHE HABEN

DAS WORT

Die BümplizWoche ist eine

Lokalzeitung für alle Menschen,

die im Stadtteil VI wohnen. Aus

diesem Grund möchten mit der

Serie «Jugendliche haben das

Wort» auch Teenager zu Wort

kommen lassen. Was junge Leute

zu sagen haben, kann Älteren

nicht gleichgültig sein. Heute

erzählt uns Lincoln Fernandes (16

Jahre alt, 9. Klasse Schule

Schwabgut) seine Vorstellungen

zur Ausbildung junger Menschen.

In der nächsten Ausgabe

unterhalten wir uns mit Shervan

Yacoub.


20 Magazin 4. Mai 2021

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Vertrauen – seit 1913

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WICHTIG: Bitte machen Sie

folgende Angaben: Name, Vorname,

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BümplizWoche-Ausgabe

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1

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Die Gewinner/-innen werden schriftlich

benachrichtigt. Der Rechtsweg ist

ausgeschlossen.

3

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MULTISUDOKU

WITZE-ECKE

Ein Opa geht mit seinem Enkel

spazieren. Opa: «Nun sieh dir doch nur

diese schöne Natur an, die grünen

Bäume und die saftigen Wiesen.» Er

knickt einen Grashalm ab und kaut auf

ihm rum. Enkel: «Opa bekommen wir

jetzt ein neues Auto?» Opa: «Wie kommst

du denn jetzt auf die Idee?» Enkel: «Na,

weil Papa gesagt hat, wenn Opa ins Gras

beißt, bekommen wir ein neues Auto!»

Der kleine Indianer-Junge zum Häuptling:

«Warum haben wir alle so schöne

Namen?» «Nun ja, bei einer Geburt schaut

man in die Natur und sieht was passiert.

Deshalb heißt deine Schwester auch

Aufgehende-Sonne. Hast du das

verstanden, Hund-Der-Einen-Haufen-

Macht?»


4. Mai 2021 Quartier 21

PAUL «GÖDU» RÜFENACHT IST GESTORBEN – BÜMPLIZ TRAUERT UM EINE LEGENDE

Er war Pfleger, gute Seele und

eine echte Stimmungskanone

Der SC Bümpliz 78 und viele

Leute im Westen von Bern,

die Paul Rüfenacht als Kollegen

und Freund kannten und

schätzten, sind traurig.

Paul Rüfenacht ist im Alter von

83 Jahren verstorben.

«Gödu», wie er von allen liebevoll

genannt wurde, war dort, wo er

aktiv war, beliebt – ein hilfsbereiter

Mensch, einer der anzupacken

verstand, wo es nötig war und nie

zögerte, wenn irgendjemand ihn

um Hilfe oder einen Rat fragte.

Mit dem Fussball – zeitlebens seine

grosse Leidenschaft – kam er als

12-Jähriger beim damaligen FC

Bümpliz in Kontakt. Er begann als

Junior, brachte es bis ins Fanionteam,

ehe eine schwere Knieverletzung

den flinken Bümplizer zur

Aufgabe der aktiven Karriere

zwang. So wurde aus dem «listigen

Rüfenacht», wie ihn der «Bund»

einst in einem Matchbericht beschrieb,

der Pfleger und Masseur,

der Mann für alle Fälle im FC

Bümpliz und nach der Fusion mit

Rotweiss beim SC Bümpliz 78.

nete er sich in diversen Weiterbildungskursen

an, die Zusammenarbeit

mit Klubarzt Roland Testa

Schori fusste auf Vertrauen, Paul

Rüfenacht wusste genau, wie weit

er mit seinen Behandlungen gehen

durfte und wo er die Hilfe des

Arztes benötigte. Neben dem Fanionteam

beschäftigte er sich

auch gerne mit und für die Junioren

des Vereins, wenn diese seine

Masseur-Künste benötigten. Ob

beim klubinternen Skirennen,

beim Jassturnier oder bei geselligen

Anlässen – während Jahrzehnten

ging im SC Bümpliz 78

kein Anlass über die Bühne, ohne

dass «Gödu» in der Organisation

beschäftigt war. Jahrzehntelang

war ihm – selbstverständlich unentgeltlich

– kein Aufwand zu

gross, er war immer für «seine

Buben», wie er die Spieler nannte,

da. Stand für einmal ausnahmsweise

nicht Fussball auf

dem Tagesprogramm, betätigte

sich Paul Rüfenacht mit Kameraden

gerne beim Platzgen – seine

Würfe, trugen ihm nicht selten

das Maximum von 100 Punkten

Paul Rüfenacht wie ihn alle kannten und zusammen mit Trainer Hanspeter Zaugg.

Foto: zvg

An jedem Spiel dabei

Paul Rüfenacht, von den Bümplizer

Spielern als «zwölfter Mann»

bezeichnet, fehlte an keinem

Spiel, er sass auf der Auswechselbank

zwischen den Trainern und

Ersatzspielern und wenn es während

des Spiels zu einer Verletzung

kam, lief er im Tempo eines

100-Meter-Sprinters mit Massagekoffer

und Wassersack aufs Feld,

um erste Hilfe zu leisten. Das Wissen

als Pfleger und Masseur eigein

(wenn die Platzge direkt am

Schwirren liegenbleibt).

Ein Handwerker

mit viel Geschick

Beruflich war Paul Rüfenacht lange

Zeit als Lüftungsmonteur auf Montage

tätig – meist in den Militärunterkünften

von Payerne, am Gotthard

oder auf der Oberalp. Dass

ihm punkto Handwerk niemand

etwas vormachen konnte, bewies

er auch während seiner Zeit beim

Schweizerischen Fussballverband,

wo das ganze Haus die Dienste des

umtriebigen Haustechnikers und

Abwarts schätzte. Von 1993 bis

2001 stellte er sein handwerkliches

Können dem SFV zur Verfügung

und viele seiner ehemaligen Arbeitskollegen

schwärmen noch

heute davon, dass «Gödu» nie eine

schlechte Laune hatte, stets hilfsbereit

war und am jährlichen Torwandschiessen

und auf dem Betriebsausflug

auch mit über 60 Jahren

zur Gaudi der Anwesenden einen

Kopfstand zeigte, den er

perfekt beherrschte. Diese geselligen

Anlässe im Kreis seiner Kollegen

liebte er über alles, bei einem

Bier oder einem guten Glas Wein

erzählte er gerne aus seinem Leben,

am liebsten über Siege seines

SC Bümpliz 78. Der SC Bümpliz 78

verliert mit Paul Rüfenacht mehr

als «nur» ein Ehrenmitglied – er

verkörperte den Fussball im Westen

von Bern neben dem Spielfeld

genauso wie ehemalige Fussball-

Grössen wie Christoph Spycher, die

Gebrüder Sutter, Baykal, Hanspeter

Zaugg, Maurizio Jacobacci oder

Gregory Wüthrich auf dem Rasen.

Pierre Benoit

Impressum

Herausgeber: IMS Medien AG, Köniz

Verlag BümplizWoche: IMS Medien AG, BümplizWoche, Postfach 603,

Gartenstadtstrasse17, 3098 Köniz, Telefon 031 978 20 20,

Mail: verlag@ims-medien.ch | Internet: buemplizwoche.ch

Verlagsmanager: Marc Hiltbrunner; marc.hiltbrunner@ims-medien.ch

Verkauf: Marcel Zimmermann; marcel.zimmermann@ims-medien.ch,

Bruno Zimmermann; bruno.zimmermann@ims-sport.ch

Redaktion: Dennis Rhiel (Chefredaktor); dennis.rhiel@ims-medien.ch

Druckvorstufe: Roger Depping; roger.depping@ims-medien.ch

Jasmin Lay; jasmin.lay@ims-medien.ch

Inserate- und Redaktionsschluss: jeweils Donnerstag, 12.00 Uhr

(vor der Erscheinung am darauffolgenden Dienstag)

Bildnachweis: Wo nichts anderes vermerkt, sind die Bilder zur Verfügung gestellt.

Copyright: Die irgendwie geartete Verwertung von in diesem Titel abgedruckten

Inseraten oder Teilen davon, insbesondere durch Einspeisung in einen Online-Dienst,

durch dazu nicht autorisierte Dritte ist untersagt. Jeder Verstoss wird von der

Werbegesellschaft nach Rücksprache mit dem Verlag gerichtlich verfolgt.

Druck: DZB Druckzentrum Bern AG

Vertrieb: DMC AG, Tel. 031 560 60 75

Anfragen für redaktionelle Berichterstattung

Bitte richten Sie Ihre Anfragen zur Berichterstattung über Ihre Veranstaltung inklusive

Text und Bilder frühzeitig, mindestens jedoch drei Wochen im Voraus per E-Mail an:

redaktion@buemplizwoche.ch.

Die Redaktion entscheidet nach eigenem Ermessen über Publikation, Kürzung oder

Ablehnung Ihres Wunschbeitrages. Wir danken für Ihr Verständnis, dass über Ihre Anfragen

keine Korrespondenz geführt wird und Ablehnungen nicht kommentiert werden.

Für unverlangt eingesandte Texte / Fotos / Zeichnungen übernehmen wir keine Haftung.

Die Meinung der Kolumnisten und Leserbriefschreiber muss sich nicht unbedingt mit

der jenigen der Redaktion decken.

IMS Medien AG


4. Mai 2021

KIRCHENKALENDER: MITTWOCH, 5. MAI BIS DIENSTAG, 18. MAI 2021

Ein reichhaltiges Angebot

für Gross und Klein

Reformierte

Kirch gemeinde Bümpliz

Bernstrasse 85, 3018 Bern

buempliz.refbern.ch

Abdankungen und

Notfallseelsorge:

Jede Woche ist eine Pfarrerin, ein

Pfarrer, für die Trauerfeiern und

die Notfallseelsorge zuständig. Bitte

nehmen Sie Kontakt auf:

1. bis 7. Mai: Pfrn. Adelheid Heeb,

076 302 21 38

8. bis 21. Mai: Pfrn. Susanne

Bieler, 078 816 18 58

Gottesdienste

Konfirmations-Gottesdienste

Sonntag, 9. Mai, Kirche Bümpliz,

Bernstrasse 85

Sonntag, 15. und 30. Mai, Kirche

Oberbottigen, Oberbottigenweg 35

Pfr. Stefan Ramseier, Marianne

Lobsiger, Katechetin

Pfr. Stefan Ramseier, 031 926 13 37,

stefan.ramseier@refbern.ch

Muttertags-Gottesdienst

Sonntag, 9. Mai, 10 Uhr, Kirche

Oberbottigen, Oberbottigenweg 35

mit Verabschiedung von Pfrn.

Cornelia Nussberger, Hans Peter

Graf, Orgel

Pfrn. Cornelia Nussberger, 031 926

13 37, cornelia.nussberger@

refbern.ch

fe-Kurs in Bern West an. Der Kurs

ist für alle, die mehr wissen möchten,

was sie für einen Mitmenschen

am Ende seines Lebens tun

können. Vermittelt wird Basiswissen.

Anmeldungen bis 15.Mai an

Pfrn. Elisabeth Gerber, Eymattstr.

2b 3027 Bern, 031 996 18 43

elisabeth.gerber@refbern.ch

Für Frauen

FAIRkleiden – Frauen* tauschen

Kleider

Samstag, 5. Juni, 14 bis 18 Uhr,

Kirchgemeindehaus Bümpliz,

Bernstrasse 85

Wenn der Kleiderschrank aus allen

Nähten platzt und frau trotzdem

nie das Richtige zum Anziehen hat,

ist FAIRkleiden genau das Richtige.

An diesem Frauen*kleidertausch

werden Kleider, Schuhe, Accessoires

und Taschen gesammelt und

weitergetauscht.

Wie funktioniert der Tausch?

Kleider, Schuhe, Schmuck, Accessoires

und Taschen (ab Kleidergrösse

34/XS und Schuhgrösse 35)

werden gesammelt und weitergetauscht.

Pro mitgebrachtem Teil

erhältst du 1 Bon (max. 5 Bons),

den du gegen andere Teile eintauschen

kannst. Du darfst auch mitmachen,

ohne dass du etwas abgibst!

Jede Besucherin* kann maximal

fünf Bons einlösen. Zudem

sind drei Einzelstücke als Geschenk.

Für jedes weitere Teil

zahlst du Fr. 2.–.

Vom 1. bis 29.Mai nehmen wir

gerne deine Kleider entgegen:

Modi*hus Bienzgut, Bernstr. 79A,

3018 Bern, Mi 14 – 17 Uhr und Fr

14 – 21 Uhr

Quartierzentrum im Tscharnergut,

Waldmannstr. 17, 3027 Bern,

Mo, Di, Mi und Fr 10 – 17 Uhr

FAIRkleiden wird von der reformierten

Kirchgemeinde Bümpliz in

Zusammenarbeit mit dem toj und

vielen Freiwilligen durchgeführt.

Barbara Bregy, 078 360 37 39, barbara.bregy@refbern.ch,

www.facebook.com/groups/

FAIRkleiden

Für Männer

Männer-Frühgebet

Mittwoch, 6 bis 7 Uhr, Kirche

Oberbottigen, Oberbottigenweg 35

Ein inspirierender Start in den

Tag mit Gott. Eine einfache Liturgie

gibt den Rahmen.

Matthias Stürmer, 076 368 81 65,

matthias@stuermer.ch und Alain

Eckert, 031 371 20 32, alain.

eckert@swissonline.ch

Für Jugendliche

Wieder geöffnet: Jugendtreff

Speedy

Mittwoch,14–17 Uhr, Chleehus,

Mädergutstrasse 5, für Jugendliche

ab der 6.Klasse

Der Jugendtreff blieb seit Ende

Oktober 2020 geschlossen. Die Jugendarbeit

war in diesem Zeitraum

aufsuchend im Quartier anzutreffen

und hat ihre Angebote

über Facebook, Instagram und

Discord ausgebaut und dort die

Kontakte zu den Jugendlichen gepflegt.

Seit Anfang März sind die

Räumlichkeiten im Speedy wieder

offen. Dank eines Schutzkonzepts

und Vorsichtsmassnahmen,

freuen sich die Jugendarbeitenden,

wieder live vor Ort mit allen

ins Gespräch zu kommen. Nebst

einer offenen Tür und attraktiven

Räumlichkeiten, haben sie auch

ein offenes Ohr für die Anliegen

der Jugendlichen.

Christian Siegfried,079 942 35 62,

christian.siegfried@refbern.ch

Auffahrts-Gottesdienst

Donnerstag, 13. Mai, 10 Uhr, Kirche

Bümpliz, Bernstrasse 85

Pfrn. Adelheid Heeb, Matteo Pastorello,

Orgel

Pfrn. Adelheid Heeb, 076 302 21 38,

adelheid.heeb@refbern.ch

Gottesdienst

Sonntag, 16. Mai, 10 Uhr Kirche

Bümpliz, Bernstrasse 85

Pfrn. Susanne Bieler, Matteo Pastorello,

Orgel

Pfrn. Susanne Bieler, 078 816 18

58, susanne.bieler@refbern.ch

Für Alle

Kurs «Letzte Hilfe»

Samstag, 29. Mai, 13 – 19 Uhr,

Kirchgemeindehaus Bethlehem,

Eymattstrasse 2b

Nach der erfolgreichen Durchführung

des Kurses 2020 bieten die

katholischen und reformierten

Kirchgemeinden einen Letzte-Hil-

Was ein Mensch an Gutem in die Welt

hinausgibt, geht nicht verloren.

(Albert Schweizer)

Nachruf

In stiller Trauer gedenken wir unserem Klinikgründer

Herr Dr. med. Rolf Vogel

der am 21. April 2021 im Alter von 87 Jahren von uns gegangen ist.

Zusammen mit seinem Bruder hat er 1978 unsere Klinik gegründet und mit viel Herzblut

aufgebaut. Immer mit dem Ziel vor Augen, eine moderne medizinische Versorgung im

Raum Bern West zu gewährleisten. Nie werden wir seine chirurgischen Höchstleistungen

als Chefarzt der Klinik Permanence seine Leidenschaft für den Polysport und seine

Hingabe für das Wohl seiner Patientinnen und Patienten vergessen.

Wir werden sein Andenken in Ehren bewahren und kondolieren der gesamten Familie.

Direktion und Belegschaft

Hirslanden Klinik Permanence

Bümplizstrasse 83, 3018 Bern

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Kirchen

23

Jobbörse Bern West

Die Jobbörse Bern-West vermittelt

Ihnen Jugendliche, die Ihnen leichte

Arbeiten abnehmen. Seien das

Botengänge, Arbeiten im Garten,

Mithilfe beim Zügeln oder dem

Frühlingsputz, gegen ein Entgelt

von Fr. 13.– pro Stunde greifen Ihnen

Jugendliche unter die Arme

und unterstützen Sie bei verschiedenen

Aufgaben zu Hause. Falls

Sie Jugendlichen eine Möglichkeit

bieten wollen, etwas Taschengeld

zu verdienen und erste Erfahrungen

in der Berufswelt zu sammeln,

melden Sie sich bei uns!

info@jobboersebernwest.ch, 079

721 49 48 (Mittwoch 10–17 Uhr),

www.jobboersebernwest.ch

Reformierte Kirchgemeinde

Bethlehem

Traurig, aber mit vielen schönen Erinnerungen,

haben wir Abschied genommen von

Charles Froehly

3. September 1940 – 29. März 2021

Für uns völlig unerwartet ist er nach kurzem Unwohlsein

zuhause friedlich eingeschlafen.

Auf Wunsch des Verstorbenen hat die Urnenbeisetzung

im engsten Familienkreis stattgefunden.

Wir danken allen, die Charles im Leben Liebes und Gutes

erwiesen haben.

Besonders danken wir Frau Pfarrerin Viktoria Vonarburg für

die einfühlsamen Abschiedsworte sowie dem Team

des Bestattungsdienstes Oswald Krattinger AG für die

hilfreiche Unterstützung.

Die Trauernden

Eymattstr. 2b, 3027 Bern

bethlehem.refbern.ch

Allgemeine Infos:

Zentrale Nummer für Bestattungen:

031 996 18 44

Für persönliche, seelsorgerliche

Dienste gelten die drei Pfarrkreise:

Altes Bethlehem, Bethlehemacker,

Untermatt

Pfr. Hans Roder, 031 991 18 49

Blumenfeld, Tscharnergut,

Westpark

Pfr. Luzius Rohr, 076 209 72 86

Brünnen, Gäbelbach, Holenacker,

Riedern, Riedernrain,

Eymatt

Pfrn. Elisabeth Gerber, 031 996 18 43

Bibel im Gespräch

Dienstag, 4. und 18. Mai, jeweils

19.30 – 21 Uhr, im Kirchgemeindehaus

Kirchgemeindeversammlung

Montag, 5. Mai, 19.30 Uhr, im Saal

Kirchgemeindehaus

Nähatelier für Frauen

Jeden Mittwoch, ab 28.4., 14 – 17

Uhr, im Saal Kirchgemeindehaus,

mit Kinderhütedienst, Auskunft

unter 031 996 18 56.

Alltagsorientierung

für Migrantinnen

Wieder ab 26.04.: Jeden Montag,

9.15 – 11.15 Uhr Arabisch, jeden

Freitag, 9 – 11 Uhr Albanisch, jeden

Freitag 15 – 14 Uhr Tamilisch, jeweils

mit Kinderhütedienst.

Der Garten des Cafés mondiaL

ist ab 27.04. wieder geöffnet. Wir

freuen uns auf Ihren Besuch.

Livestream, Pfr. Luzius Rohr

Donnerstag, 13. Mai, Auffahrts-Gottesdienst,

Pfrn. Elisabeth Gerber

Sonntag, 16. Mai, Gottesdienst,

Pfr. Hans Roder

Römisch Katholische

Landeskirche

Burgunderstrasse 124, 3018 Bern

kathbern.ch

Gottesdienste

Pfarrei St. Antonius

So., 9. Mai, Messa Italiana, 9.30

Uhr, Kirche St. Antonius

So., 9. Mai, Eucharistiefeier, 11.00

Uhr, Kirche St. Antonius

Do., 13. Mai, Eucharistiefeier Auffahrt,

11.00 Uhr, Kirche St. Antonius

Sa., 15. Mai, Eucharistiefeier,

18.00 Uhr, Kirche St. Antonius

So., 16. Mai, Eucharistiefeier,

11.00 Uhr, Kirche St. Antonius

Pfarrei St. Mauritius

Sa., 8. Mai, Eucharistiefeier, Dreissigster

für Bruno Regli, 18.00

Uhr, Kirche St. Mauritius

So., 9. Mai, Eucharistiefeier, 9.30

Uhr, Kirche St. Mauritius

Do., 13. Mai, Eucharistiefeier Auffahrt,

9.30 Uhr, Kirche St. Mauritius

So., 16. Mai, Eucharistiefeier, 9.30

Uhr, Kirche St. Mauritius

Evangelisch-methodistische

Kirche Bümpliz

Bernstr. 64, 3018 Bümpliz

emk-bern.ch

Gottesdienste

Sonntag, 9. Mai 2021, 10:00 Uhr

mit Jeannette Kasper

Sonntag, 16. Mai 2021, 10:00 Uhr

mit Pfarrerin Esther Baier

Gottesdienst zu Pfingsten mit

Abendmahlsfeier

Sonntag, 23. Mai 2021, 10:00 Uhr

mit Pfarrerin Christine Maurer

Informationen bei

Martin Streit, martin.streit@

emk-schweiz.ch, Tel. 031 382 02 44

BESTATTUNGSDIENST

OSWALD KRATTINGER AG

Bümplizstrasse 104B, 3018 Bern-Bümpliz

info@krattingerag.ch / www.krattingerag.ch

Würdevoll und persönlich.

24 h-Telefon 031 333 88 00

Esther Baier, esther.baier@

emk-schweiz.ch, Tel. 031 992 15 91

Neuapostolische Kirche

Schweiz

Bümplizstrasse 79, 3018 Bern

bern-buempliz.nak.ch

Gottesdienste

Die Teilnehmerzahl an Gottesdiensten

in der Kirche ist auf Anordnung

der Behörden zurzeit

auf maximal 50 Personen beschränkt,

und es besteht Maskenpflicht.

Für die Teilnahme an

den Sonntags-Gottesdiensten

(und Christi Himmelfahrt) muss

zwingend eine Anmeldung via

Doodle erfolgen.

Donnerstag, 06.05., 20:00, Gottesdienst

Sonntag, 09.05., 09:30, Gottesdienst

Donnerstag, 13.05., 09:30, Christi

Himmelfahrt; Gottesdienst

Sonntag, 16.05., 09:30, Gottesdienst

031 991 11 77

seit 1972

24 Std. erreichbar

Gottesdienste

Sonntag, 9. Mai, 10 Uhr, Gottesdienst

zum Muttertag mit

Bern und Region

Breitenrainplatz 42, 3014 Bern, www.egli-ag.ch

Beat Burkhard

Bestatter / Thanatopraxie

Urs Gyger

Geschäftsleiter


24 Letzte

4. Mai 2021

Extrameile

Kolumne

Flohsamenschalen sind ein veganer

Ersatz für Gelatine. Sehr

ballaststoffreich und gesund.

Dieses Produkt suchte ich kürzlich

erfolglos im Coop Bümpliz.

So wandte ich mich an einen

Herrn, der neben mir das Rayon

mit Büchsen auffüllte.

«Flohsamenschalen?», fragte er

ungläubig. «Noch nie gehört,

aber ich sehe mal nach.» Er

tippte das Produkt in ein Gerät

und siehe da: «Wir sollten es an

Lager haben.»

Mit diesen Worten begann eine

Tour durch sämtliche Food-Rayons.

Er voraus, ich mit dem

Wägeli hinterher, bemüht, das

forsche Tempo mitzuhalten.

«Das muss hier irgendwo sein»,

murmelte er zwischendurch.

Dann ging es weiter, an den

Teigwaren vorbei zu den Backzutaten,

den Haferflocken entlang

bis zum Vegan-Regal. Keine

Flohsamenschalen. «Das

kann nicht sein, wir müssen es

haben», rief er mit beinahe flehender

Stimme. Er begann mir

leid zu tun. Wir hatten mittlerweile

den vierten Parcours

durch den Laden beendet und

ich verspürte eine aufkommende

Müdigkeit. «Hören Sie»,

Martin Gabl

Autor

Nächste Ausgabe:

Dienstag. 18. Mai 2021

Anzeigenschluss:

Di. 11. Mai 2021 / 12 Uhr

versuchte ich ihn zu beruhigen,

«es ist nicht weiter

schlimm, wenn ich ohne Flohsamenschalen

nach Hause

komme. Trotzdem vielen Dank

für Ihre Hilfe!»

Ich liess einen niedergeschlagenen

Mann zurück und führte

meinen Einkauf fort. Hin und

wieder sah ich ihn gebückt und

mit suchendem Blick vor einem

Gestell stehen. Schlussendlich

war ich an der Kasse,

packte ein und wollte eben gehen,

als plötzlich eine laute

Stimme durch den Raum

schallte: «Ich habs!» Ein Säckchen

schwenkend eilte der

gute Mann auf mich zu, atemlos

und mit rotem Kopf. Ich

war gerührt.

Da sah ich auch das Schild an

seinem Hemd: «Filialleiter». Eines

hat dieser Mann begriffen:

Die Dienstleistungskultur beginnt

beim Chef.

DER AUTOR

Martin Gabl ist Kommunikationsspezialist

und Autor. Er schreibt regelmässig

über seine Erlebnisse in Bümpliz.

tinugabl.ch

Mobiliar Bern-West

spendiert 3,3 Millionen

Als genossenschaftliches

Unternehmen lässt die Mobiliar

ihre Versicherten am Erfolg

teilhaben. In der Region Bern

West fliessen so 3,3 Millionen

Franken an Kundinnen und

Kunden zurück. Aufgrund der

herausfordernden Situation

erhöht die Mobiliar die Erfolgsbeteiligung

und begünstigt

zusätzlich KMU.

Heuer profitieren drei Gruppen

von Versicherten von der Erfolgsbeteiligung:

Kundinnen und Kunden

mit einer Haushalt-, Gebäude-

und Betriebsversicherung.

Wer eine Haushalt- und/oder Gebäudeversicherung

hat, erhält

während eines Jahres eine Prämienreduktion

von 20 Prozent,

KMU-Kunden mit einer Betriebsversicherung

profitieren von

zehn Prozent Reduktion.

Ausserordentliche Vergünstigung

für KMU

Die Versichertengruppen, die von

der Erfolgsbeteiligung profitieren,

ändern von Jahr zu Jahr. Ausnahmsweise

kommen jetzt aber

Kundinnen und Kunden mit einer

Betriebsversicherung zwei Jahre

in Folge zu einer Vergünstigung.

«Wir wollen den genossenschaftlichen

Gedanken in dieser herausfordernden

Zeit besonders unterstreichen»,

sagt der Generalagent

Steven Geissbühler. «Deshalb setzen

wir die Prämienvergünstigung

für KMU-Kunden nahtlos fort».

3,3 Millionen für die Region

Im Einzugsgebiet der Generalagentur

Bern West fliessen so 3,3

Millionen Franken an die über

31100 Kunden zurück. Die Generalagentur

erhöhte 2020 das Prämienvolumen

um 5,1 Prozent auf

46,9 Millionen Franken. «Wir entscheiden

fast alles hier, ohne Umweg

über eine Zentrale», erklärt

Steven Geissbühler.

pd

VORSCHAU AUF DAS

QBB FORUM VOM

10. MAI .2021

Im QBB Forum vom 10. Mai

stehen Gemeinderätin Marieke

Kruit und Christoph Schärer,

Leiter Stadtgrün, Rede und

Antwort zur vorgesehenen

Schliessung des Friedhofs

Bümpliz. Danach präsentiert die

Verkehrsplanung Stadt Bern das

Vorprojekt des Fuss- und

Radwegs Bottigenstrasse.

Das QBB Forum ist auch in

der virtuellen Form für die

Öffentlichkeit zugänglich.

Es findet statt am Montag,

10. Mai 2021 von 17.30 bis

19.30 Uhr per Zoom.

Die Zugangsdaten für Zoom

werden auf Anfrage von der

Geschäftsstelle bekannt

gegeben.

Mehr Informationen finden Sie

unter: qbb.ch und facebook.

com/Quartiermitwirkung.

BuemplizBethlehem, dem

neuen Auftritt des Forums in

den sozialen Medien.

Für Versicherungs- und

Vorsorgeberatungen in

der Region Bern-West

Alessio Lerch

Versicherungs- und Vorsorgeberater

AXA Generalagentur Dieter Wyss

Morgenstrasse 136, 3018 Bern

Telefon 031 998 88 08

alessio.lerch@axa.ch

Marilena Pignatelli

Versicherungs- und Vorsorgeberaterin

AXA Generalagentur Dieter Wyss

Thunstrasse 99, 3000 Bern 6

Telefon 031 350 10 20

marilena.pignatelli@axa.ch

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