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ECHO Top1000 NIEDERÖSTERREICH 2021

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1000

NIEDERÖSTERREICH

Betongold

Über den

großen Bauboom

Tourismus

Rückenwind für

Niederösterreich

Ranking

Umsätze, Mitarbeiter,

Bezirksgrößen


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ist die Privatuniversität

der Wirtschaftskammer NÖ

und ihres WIFI


TOP 1000 | EDITORIAL

Rhea Müllner & Nisa Maier

Land der Baustellen

Baustellen finden sich in unserem Bundesland zurzeit vielerorts. Bagger und Kräne

sprießen in den urbanen Zentren genauso wie in kleinen Dörfern aus dem Boden.

Sie sind sowohl Zeugen für den lang ersehnten Wirtschaftsaufschwung wie auch

für den Immobilientrend, der Österreich erfasst hat. Doch der Aufschwung ist nicht ungetrübt,

denn die Baubranche leidet stark unter dem Mangel an Fachkräften und der rasanten

Preisentwicklung bei Baustoffen. Was hinter dem Bauboom und den massiven Preisanstiegen

steckt, weshalb die Nachfrage nach Immobilien im Grünen stetig steigt und wie es den

heimischen Unternehmer:innen in dieser Zeit voller Chancen und Risiken geht, haben wir

in dieser Ausgabe ausführlich dokumentiert.

„Baustellen“ finden sich aber auch in anderen Bereichen und Branchen. So hinkt Niederösterreich

anderen Bundesländern etwa bei den Ausgaben für Forschung und Entwicklung

hinterher. Auch die Exportwirtschaft hat sich, nach den pandemiebedingten Einbußen, zwar

wieder gut erholt, kämpft nun aber mit Lieferschwierigkeiten und steigenden Energiepreisen.

Luft nach oben gibt es trotz bemerkenswerter Erholung auch im Tourismus, denn noch

ist das Vorkrisenniveau nicht erreicht.

An Arbeit – an offenen Baustellen also – mangelt es in Niederösterreich derzeit bestimmt

nicht. Und das ist gut so. Denn diese Baustellen zeigen uns auf, wo es noch Aufholbedarf

gibt, wo wir uns weiterentwickeln können und uns verbessern müssen. Jede Baustelle ist

also der Beginn von etwas Neuem und die Chance auf etwas Verbessertes oder Erweitertes.

Und mit Niederösterreichs Unternehmer:innen stehen genau die richtigen Menschen vor

diesen Herausforderungen. Anpacken, weiterdenken und weiterentwickeln – das können

Niederösterreichs Macher seit jeher.

Viel Vergnügen beim Lesen wünschen

Nisa Maier & Rhea Müllner


INHALT

6 ECHO TOP 1000 UNTERNEHMEN 2021

er Niederösterreichs Immobilienmarkt

in den vergangenen

Monaten beobachtete, wurde

Zeuge, wie Immobilien in ansonsten eher wenig

nachgefragten Bezirken wie Waidhofen an

der Thaya oder Neunkirchen plötzlich an Attraktivität

gewannen. Auf einschlägigen Inseratenportalen

konnte mitverfolgt werden, wie

Immobilien mit einem halbwegs attraktiven

Preis-Leistungs-Verhältnis bisweilen innerhalb

eines Tages verkauft wurden. Immobilienmakler

berichten von wahren Anfrageanstürmen

Kauflustiger nach Freischaltung von Immo-

Inseraten. Und Häuser in kleinen Dörfern,

manchmal schon seit Jahren unbewohnt und

aufgrund ihres Erhaltungszustands bis dato

mehr oder weniger unverkäuflich, wurden von

ihren (einheimischen) Eigentümern notdürftig

aufgemöbelt, kurzerhand auf den Markt

geworfen und verkauft. „Raus aufs Land, nie

wieder Homeoffice in der Stadtwohnung“,

lautete offenbar die Devise vieler lockdownmüder

Städter.

Festzuhalten ist allerdings, dass sich der Trend

keinesfalls auf Niederösterreich beschränkte

und den seit Jahren anhaltenden Immobilien-

Boom allenfalls verstärkte. Diese Tendenz lässt

sich auch aus dem von der Statistik Austria

veröffentlichten Index der durchschnittlichen

ECHO TOP 1000 UNTERNEHMEN 2021

Häuserpreise von 2015 bis 2020 ablesen.

Betrug 2015 in Niederösterreich der durchschnittliche

Quadratmeterpreis bei Häusern

noch 1.171 Euro, waren es 2020 schon 1.515

Euro. Eine satte Preissteigerung von knapp 30

Prozent oder 344 Euro pro Quadratmeter.

Signifikant ist allerdings auch, wie sich die

Quadratmeterpreise im Krisenjahr 2020 entwickelten.

Um insgesamt 107 Euro stieg dieser

während des ersten Corona-Jahres an, womit

fast ein Drittel der Fünfjahressteigerung auf

nur ein Jahr entfällt. Dass es sich dabei um keinen

Ausreißer handeln dürfte, zeigt ein Blick

auf die Entwicklung in den anderen österreichischen

Bundesländern, die alle eine ähnliche

Tendenz aufweisen. Der Schluss liegt nahe,

dass es sich dabei um einen durch die Corona-

Krise bedingten Effekt handelt.

Die anhaltend hohe Nachfrage nach Immobilien

im ländlichen Raum beschränkt sich

nicht nur auf den privaten Sektor. Auch im

öffentlichen Wohnbau – in Niederösterreich

traditionell sehr stark ausgeprägt – wird diese

Entwicklung wahrgenommen und dementsprechend

reagiert, wie Niederösterreichs

Wohnbau-Landesrat Martin Eichinger bestätigt:

„Natürlich ist das Einzugsgebiet von und

rund um Wien sehr gefragt. Allerdings zeigt

sich jetzt vielfach, dass auch die Grenzregi-

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24

nach wie vor unter dem Eindruck der durch

die Covid-Pandemie ausgelösten Einschränkungen

und Herausforderungen. Wie ist der

aktuelle Status aus Ihrer Sicht?

niederösterreichischen Unternehmen ist

grundsätzlich positiv. Drei Viertel der Betriebe

gehen von einem steigenden oder

gleich bleibenden Investitionsvolumen aus.

Und jedes zweite Unternehmen rechnet

mit steigenden Umsätzen. Wir befinden

uns mitten im Aufholprozess und müssen

alles dafür tun, dass dieser nicht gebremst

wird. Die Betriebe brauchen weiterhin

Planbarkeit und Verlässlichkeit. Gleichzeitig

ist es wichtig, die Durchimpfungsrate

zu erhöhen und sich an die geltenden und

notwendigen Sicherheitsmaßnahmen zu

halten. Maßnahmen, die die Wirtschaft

bremsen, darf es nicht mehr geben. Viele

Betriebe haben die Zeit auch genutzt, um

neue Strategien und einen Fahrplan für die

nächsten Jahre zu entwickeln, und haben

gezeigt, wie Kreativität eine Chance zum

Durchstarten sein kann. Das wurde auch in

den zahlreichen eingereichten Projekten unserer

Mutmacher-Initiative 2021 deutlich.

Aber natürlich hätte niemand diese Krise

gebraucht. Der vielfältige Branchenmix in

Niederösterreich ist ebenfalls ein großer

Vorteil. Dadurch, dass wir breit aufgestellt

sind und auch große Fortschritte in der Digitalisierung

gemacht

haben, sind wir besser

durch die Krise

gekommen. Bei der

Unternehmerbefragung

der WKNÖ im

Sommer 2021, dem

„Wirtschaftsbarometer“,

haben knapp die

Hälfte der Befragten

angegeben, das Vorkrisenniveau erreicht zu

haben. Dennoch sind einige Betriebe immer

noch mit dem Aufschwung beschäftigt und

die Wirtschaft ist nach wie vor mit Einbußen

auf der Angebots- und Nachfrageseite

konfrontiert.

BAUGEWERBE

Durchschnittliche Häuserpreise in den Bundesländern 2015 bis 2020

Österreich

Burgenland

Kärnten

Niederösterreich

Oberösterreich

Salzburg

Steiermark

Tirol

Vorarlberg

Wien

€ 1.739 / m 2

0 1000 2000 3000 4000 5000

ECHO: Manche Branchen haben die Wirtschaftskrise

glücklicherweise ganz gut überstanden.

Viele Betriebe konnten aber nur mit

staatlicher Hilfe überleben oder stehen überhaupt

vor dem Aus. Wo drückt Niederösterreichs

Wirtschaft der Schuh am meisten?

Ecker: Die staatlichen Hilfen waren notwendig,

weil der Staat aufgrund der Pandemie das

Wirtschaftsleben maßgeblich eingeschränkt

hat. Viele Unternehmen haben zusätzliche Reserven

aufgebraucht und vielfach Kreditlinien

verlängern müssen. Stundungen, die gewährt

wurden, müssen jetzt nachgezahlt werden.

Die zentrale Herausforderung ist nicht die

Corona-Pandemie, sondern auch der akute

Mitarbeitermangel, der den derzeit stattfindenden

Aufholprozess bremst. Entscheidend

für den Aufschwung ist jetzt, dass wir den

starken Mitarbeitermangel reduzieren und

freie Stellen wieder besetzen können. Corona

hat den Mangel an Personal noch zusätzlich

verschärft. Immer öfter müssen Betriebe

Aufträge ablehnen, weil ihnen die Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter fehlen. Die Investitionslust

der Betriebe ist aber ein gutes Zeichen.

Bei den Gründen für Neuinvestitionen

liegen die Digitalisierung, die Kapazitätsauslastungen,

der Marktausblick und Investitionen

im Bereich Ökologie und Nachhaltigkeit ganz

vorne. Das zeigt: Unsere Betriebe setzen auf

Zukunftsthemen und grüne Technologien.

noch auf ein rasches

Ende der Covid-Krise.

Eine Hoffnung, die

leider enttäuscht wurde.

Wie lange wird es

dauern, bis die Krise

überwunden ist?

Ecker: Die Pandemie

ist noch nicht

überwunden, aber wir

lernen, damit umzugehen. Es darf auf keinen

Fall einen erneuten Lockdown geben. Unter

diesen Bedingungen können wir auf ein gutes

Wachstum vertrauen. Dieses Wachstum soll

sich laut den Prognosen von Wirtschaftsforschern

auch in den kommenden Monaten

ECHO TOP 1000 UNTERNEHMEN 2021

2020

2019

2018

2015

Quelle: Statistik Austria / Mai 2021. Medianwerte, Preise in EUR pro Quadratmeter Wohnfläche.

und Jahren fortsetzen. Für 2022 wird in Niederösterreich

ein Wirtschaftswachstum von

über vier Prozent erwartet.

von staatlicher Seite, um die wirtschaftliche

Regeneration zu beschleunigen?

ein Paket mit ganz wesentlichen Akzenten

geschnürt – siehe etwa den von uns vehement

geforderten Investitionsfreibetrag oder

die Steuersenkungen. Entlastung ist die Basis

für einen erfolgreichen Aufschwung. Es geht

um die klassischen Wachstumstreiber Export,

Konsum und Investitionen und um Arbeitsplätze

bei uns im Land.

Rückkehr des gewohnten Lebens in einer

möglichst hohen Durchimpfungsrate der

Bevölkerung. Wie sieht das die Wirtschaftskammer

NÖ?

der Expertinnen und Experten. Die Impfung

schützt, führt aber nur dann zu einer

Rückkehr in das gewohnte Leben, wenn die

Durchimpfungsrate hoch genug ist. Um das

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7

25

Natur. Die MR Naturraummanagement GmbH ist ein technisches Ingenieurbüro

mit Schwerpunkt Landschafts- und Umweltplanung, Energieeffizienz und

Klimawandelanpassung.

it der MR Naturraummanagement

GmbH bietet der Maschinenring

Niederösterreich ein M

vollständiges Programm für Naturraummanagement

an. Dieses reicht von Landschaftsund

Umweltplanung über Klimawandelanpassungen

und Naturgefahrenmanagement

bis zum Baum- und Spielplatzkataster. Dieses

breitgefächerte Dienstleistungs- und Serviceangebot

ermöglicht Eigentümern von Freiflächen

naturnahe Gestaltung und Erfüllung

aller gesetzlichen Fürsorgepflichten.

Das professionell ausgebildete und interdisziplinäre

Planungsteam sowie ein großes

Partnernetzwerk – vom landwirtschaftlichen

Betrieb bis hin zum Forschungsinstitut –

begleiten Kunden Schritt für Schritt bei der

Planung und Umsetzung von Projekten. Das

Expertenteam liefert eine fundierte Bedarfsanalyse,

eine technische und wirtschaftliche

Machbarkeitsstudie sowie ein maßgeschneidertes,

gemeinschaftliches Konzept. Darauf

aufbauend erfolgt die Planung auf Objektund

Landschaftsebene. Abgerundet wird das

Angebot selbstverständlich durch professionelle

Qualitätssicherung und verlässliche

Weiterbetreuung.

Die stetige Veränderung des Klimas stellt

Menschen und Natur vor immer größere

Herausforderungen. Einerseits zwingen

36 ECHO TOP 1000 UNTERNEHMEN 2021

Baummonitoring: Als Besitzer von Flächen übernimmt man auch ein großes Maß an Verantwortung.

Mehrwert für Freiflächen: Spielplätze naturnah gestalten und alle gesetzlichen Fürsorgepflichten

erfüllen.

die Änderungen zu einer Anpassung des

Umgangs in Bezug auf Niederschlag oder

Temperatur, andererseits steigern sie auch

das Risiko von gefährlichen Extremereignissen

wie Dürren, Murenabgängen oder

Hochwasser. MR Naturraummanagement

unterstützt dabei, bei den notwendigen Prozessen

Flächen an diese Änderungen anzupassen,

klimafit zu machen und so präventiv

vor Schadereignissen zu schützen. Wichtig

ist dabei: Naturgefahren sind natürliche Ereignisse.

Sie werden aber dann zum Risiko,

wenn Personen oder Objekte verletzt oder

beschädigt werden.

Im Bereich Naturgefahrenmanagement

geht es vor allem darum, vorbeugend Maßnahmen

zum Schutz vor Naturgefahren zu

ergreifen. Darunter fallen auch Problemfelder

in Wald, Flur und Ortschaften, die

sich durch den Klimawandel ergeben. Dabei

sorgen die Spezialisten des Maschinenrings

für die Gesundheit und Sicherheit der

Bäume und zeitgerechte Durchforstung von

Schutzwäldern. Denn damit wird deren Stabilität

erhöht und die Schutzfunktion gesichert.

Auch Wildbachbegehungen gehören

zum Repertoire, damit auf Gefahrenquellen

wie Verklausungen zeitgerecht reagiert

werden kann. Die Naturraummanagement-

Experten dokumentieren diese mittels einer

App und melden diese, um vorbeugend die

Beseitigung der Gefahrenquelle zu veranlassen.

Nicht vergessen werden darf die Pflege

der Wanderwege. Denn gut erhaltene und

markierte Wanderwege erhöhen die Sicherheit

und Attraktivität einer ganzen Region.

Die von allen Menschen in ihrer Freizeit gerne

genutzten Freiräume sind einem großen

Nutzungsdruck ausgesetzt. Hochwertige

Freiräume und deren Erhaltung genießen

heutzutage einen großen Stellenwert. Sie

unterliegen aber einem stetigen Wandel und

müssen dabei trotzdem vielerlei Aufgaben erfüllen.

Das Hauptaugenmerk kann dabei auf

unterschiedlichen Aspekten liegen. Somit

geht es MR Naturraummanagement bei der

Landschafts- und Freiraumplanung darum,

funktionelle und gestalterische Themen zu

verbinden und in einen Kontext mit den bestehenden

Ansprüchen und Bedürfnissen an

ECHO TOP 1000 UNTERNEHMEN 2021

Freiräume zu stellen. Im Zuge der Planungstätigkeiten

stehen einerseits Themen wie

Nachhaltigkeit und Ökologie, andererseits

aber auch Innovation und Langlebigkeit im

Mittelpunkt.

Als Besitzer von Flächen übernimmt man

auch ein großes Maß an Verantwortung. Vor

allem Bäume und Spielgeräte bieten einen enormen

Mehrwert für Freiflächen, stellen aber

auch ein Risikopotenzial dar. Damit die Vorzüge

und Qualitäten dieser Flächengestaltung

entsprechend genutzt werden können, bietet

MR Naturraummanagement die Begutachtung

mittels spezieller, georeferenzierender

Programme an. Somit wissen Kunden immer

über den Zustand ihrer Bäume und Spielgeräte

Bescheid und können nötige Schritte veranlassen,

wenn entsprechender Handlungsbedarf

besteht. <<

MR Naturraummanagement begleitet Kunden Schritt für Schritt bei der Planung und Umsetzung

von Projekten.

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37

TOP 1000 | WIRTSCHAFT

Hauptsache

Landleben

Wohnbau. Während der Corona-Pandemie

und den damit verbundenen Einschränkungen

haben viele Menschen ihre Liebe

zum Landleben entdeckt. Die Nachfrage nach

Immobilien im Grünen stieg rapide an und ist

seitdem ungebrochen groß.

06 Hauptsache Landleben

Weshalb die Liebe zum Leben am Land steigt.

14 Betongold

Volle Auftragsbücher versus Facharbeitermangel &

Preissteigerungen.

20 NÖ auf einen Blick

Die wichtigsten Kennzahlen des Bundeslands im

Überblick.

„Klimaschutz geht nur

gemeinsam“

Interview. WKNÖ-Präsident Wolfgang Ecker sieht den Mitarbeitermangel als eine

der größten Herausforderungen der Wirtschaft und stellt in Sachen Klimaschutz

heimischen Betrieben ein gutes Zeugnis aus.

24 „Klimaschutz geht nur

Fotos: Hartl Haus, Christian Postl

Fotos: Daniela Matejschek

ECHO: Niederösterreichs Wirtschaft steht

Wolfgang Ecker: Die Stimmung in den

gemeinsam“

Im Gespräch mit WKNÖ-Präsident Wolfgang Ecker.

28 Arbeitsmarkt

Erholung am Arbeitsmarkt und ein Rekordangebot

an offenen Stellen.

30 Nachwuchstalente

Die IMC FH Krems als Karriereschmiede.

Foto: Adobe Stock Foto

W

„Um das Virus einzudämmen,

ist eine hohe

Durchimpfung der Bevölkerung

ein zentraler

Schlüssel.“

Deutlicher Anstieg

€ 924 / m 2 € 1.569 / m 2

ECHO: Im Vorjahr hoffte man allgemein

Ländlicher Raum nachgefragt

€ 1.515 / m 2 € 1.944 / m 2 € 3.631 / m 2

€ 1.390 / m 2 € 3.333 / m 2 € 4.018 / m 2 € 4.612 / m 2

„Die

staatlichen

Hilfen waren

notwendig.“

ECHO: Welche Maßnahmen braucht es

Ecker: Mit der Steuerreform wurde jetzt

ECHO: Experten sehen den Schlüssel zur

Ecker: Wir vertrauen auf die Meinung

32 Wirtschaft am Wort

Welche Herausforderungen die niederösterreichische

Wirtschaftselite für 2022 erwartet.

34 Die ehrgeizigen Ziele der

Industrie

Wie Niederösterreichs Industrie den Green Deal der

EU unterstützen möchte.

TOP 1000 | NATUR

Freiräume naturnah

gestalten und managen

Planungsteam und

Partnernetzwerk

Veränderung fordert

Maßnahmen

36 Landschafts- und Umweltplanung

aus NÖ

Von der Planung bis zur Durchführung mit MR

Naturraummanagement.

38 Aufholbedarf bei Forschung und

Entwicklung

Warum Niederösterreich hinterherhinkt.

44 Logistikspezialist

Der Donauhafen Krems als Drehscheibe des

heimischen Transports.

48 Exportwirtschaft

Erholung versus Lieferschwierigkeiten.

52 Start-Ups

Worauf es bei der Gründung ankommt.

54 Aufwind im Tourismus

Der heimische Tourismus auf dem Weg zum

Vorkrisenniveau.

Fotos: Maschinenring (2), schewig fotodesign

Gefahrenquellen beseitigen

Ökologie, Innovation und

Langlebigkeit

Maßnahmen bei

Handlungsbedarf

RANKING

58 Wirtschaftskraft

Die Bezirke Niederösterreichs

im Vergleich.

60 Top 50

Die 50 umsatzstärksten Unternehmen Niederösterreichs.

64 51–1000

950 niederösterreichische Top-Unternehmen

im Überblick.

88 Firmen von A bis Z

Die Top 1000 Unternehmen in alphabetischer

Reihenfolge.

IMPRESSUM: ECHO Top 1000 Unternehmen Niederösterreich 2021

Medieninhaber: ECHO Zeitschriften- und VerlagsgmbH Herausgeberinnen: Nisa Maier, Mag. Rhea Müllner Assistenz: Viktoria Bruckner Redaktion: Josef Temper, Mag. Katharina Czerny-Leers, Mag. Rhea Müllner

Layout/Bildbearbeitung: Daniela Steixner-Winkler Illustrationen: Susanne Habeler Verwaltungs adresse: ECHO Zeitschriften- und VerlagsgmbH, A-6020 Innsbruck, Museumstraße 11 Tel.: +43 512 34 21 70; Fax: DW 20

E-Mail: top1000@echonoe.at, www.echonoe.at

Büro Niederösterreich: Kaiser-Josef-Straße 21/Top 6, 3002 Purkersdorf, Austria Tel. +43 2231 21 956, E-Mail: r.muellner@echonoe.at, weitere Informationen zu § 25 Mediengesetz

unter: www.echonoe.at unter Impressum Quellen verwendeter Zahlen und Statistiken: WKNÖ, AMS, KSV, Statistik Austria, IV-Niederösterreich, Statistisches Handbuch des Landes NÖ


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TEL.: +43 (0) 1 715 22 65 | office@nagy-nagy.at | www.nagy-nagy.at


TOP 1000 | WIRTSCHAFT

Hauptsache

Landleben

Wohnbau. Während der Corona-Pandemie

und den damit verbundenen Einschränkungen

haben viele Menschen ihre Liebe

zum Landleben entdeckt. Die Nachfrage nach

Immobilien im Grünen stieg rapide an und ist

seitdem ungebrochen groß.

Fotos: Hartl Haus, Christian Postl

6 ECHO TOP 1000 UNTERNEHMEN 2021


Wer Niederösterreichs Immobilienmarkt

in den vergangenen

Monaten beobachtete, wurde

Zeuge, wie Immobilien in ansonsten eher wenig

nachgefragten Bezirken wie Waidhofen an

der Thaya oder Neunkirchen plötzlich an Attraktivität

gewannen. Auf einschlägigen Inseratenportalen

konnte mitverfolgt werden, wie

Immobilien mit einem halbwegs attraktiven

Preis-Leistungs-Verhältnis bisweilen innerhalb

eines Tages verkauft wurden. Immobilienmakler

berichten von wahren Anfrageanstürmen

Kauflustiger nach Freischaltung von Immo-

Inseraten. Und Häuser in kleinen Dörfern,

manchmal schon seit Jahren unbewohnt und

aufgrund ihres Erhaltungszustands bis dato

mehr oder weniger unverkäuflich, wurden von

ihren (einheimischen) Eigentümern notdürftig

aufgemöbelt, kurzerhand auf den Markt

geworfen und verkauft. „Raus aufs Land, nie

wieder Homeoffice in der Stadtwohnung“,

lautete offenbar die Devise vieler lockdownmüder

Städter.

Deutlicher Anstieg

Festzuhalten ist allerdings, dass sich der Trend

keinesfalls auf Niederösterreich beschränkte

und den seit Jahren anhaltenden Immobilien-

Boom allenfalls verstärkte. Diese Tendenz lässt

sich auch aus dem von der Statistik Austria

veröffentlichten Index der durchschnittlichen

Häuserpreise von 2015 bis 2020 ablesen.

Betrug 2015 in Niederösterreich der durchschnittliche

Quadratmeterpreis bei Häusern

noch 1.171 Euro, waren es 2020 schon 1.515

Euro. Eine satte Preissteigerung von knapp 30

Prozent oder 344 Euro pro Quadratmeter.

Signifikant ist allerdings auch, wie sich die

Quadratmeterpreise im Krisenjahr 2020 entwickelten.

Um insgesamt 107 Euro stieg dieser

während des ersten Corona-Jahres an, womit

fast ein Drittel der Fünfjahressteigerung auf

nur ein Jahr entfällt. Dass es sich dabei um keinen

Ausreißer handeln dürfte, zeigt ein Blick

auf die Entwicklung in den anderen österreichischen

Bundesländern, die alle eine ähnliche

Tendenz aufweisen. Der Schluss liegt nahe,

dass es sich dabei um einen durch die Corona-

Krise bedingten Effekt handelt.

Ländlicher Raum nachgefragt

Die anhaltend hohe Nachfrage nach Immobilien

im ländlichen Raum beschränkt sich

nicht nur auf den privaten Sektor. Auch im

öffentlichen Wohnbau – in Niederösterreich

traditionell sehr stark ausgeprägt – wird diese

Entwicklung wahrgenommen und dementsprechend

reagiert, wie Niederösterreichs

Wohnbau-Landesrat Martin Eichinger bestätigt:

„Natürlich ist das Einzugsgebiet von und

rund um Wien sehr gefragt. Allerdings zeigt

sich jetzt vielfach, dass auch die Grenzregi-

BAUGEWERBE

Durchschnittliche Häuserpreise in den Bundesländern 2015 bis 2020

Österreich

Burgenland

Kärnten

Niederösterreich

€ 1.739 / m 2

€ 924 / m 2 € 1.569 / m 2

2020

2019

2018

2015

€ 1.515 / m 2 € 1.944 / m 2 € 3.631 / m 2

Oberösterreich

Salzburg

Steiermark

€ 1.390 / m 2 € 3.333 / m 2 € 4.018 / m 2 € 4.612 / m 2

Tirol

Vorarlberg

Wien

€ 0 1000 2000 3000 4000 5000

Foto: Adobe Stock Foto

ECHO TOP 1000 UNTERNEHMEN 2021

Quelle: Statistik Austria / Mai 2021. Medianwerte, Preise in EUR pro Quadratmeter Wohnfläche.

7


TOP 1000 | BAUEN & WOHNEN

„Von Lieferausfällen

verschont“

Interview. Yves Suter, Geschäftsführer Hartl Haus, über

volle Auftragsbücher und Facharbeitermangel.

„Unsere Mitarbeiter sind

unser größtes Kapital.“

ECHO: Man hat den Eindruck, dass landauf,

landab gebaut, renoviert und neugestaltet

wird. Gibt es tatsächlich einen Bauboom und

wenn ja, wie wirkt sich dieser bei Hartl Haus

aus?

Yves Suter: Lockdowns und Quarantänezeit

haben die Nachfrage im Einfamilienhausbereich

stark steigen lassen und bei vielen den

Wunsch nach einem eigenen Haus mit Garten

geweckt. Die Nachfrage ist ungebrochen

stark und die Auftragsbücher sind voll.

ECHO: Viele Unternehmen der Baubranche

kämpfen zurzeit mit schwierigen Bedingungen

bei der Beschaffung von Baumaterialien.

Wie geht es Ihrem Unternehmen

damit?

Suter: Da wir großteils mit regionalen Lieferanten

zusammenarbeiten und hier im engen

Kontakt stehen, blieben wir von großen Lieferausfällen

verschont. Längere Lieferzeiten

ja, aber in einem Ausmaß, das wir durch vorausschauende

Logistik in den Griff bekommen

haben.

ECHO: Stichwort Facharbeitermangel. Hat

Ihr Unternehmen genügend Fachkräfte zur

Verfügung, um die Auftragslage zu bewältigen?

Suter: Der vorherrschende Fachkräftemangel,

vor allem im holzverarbeitenden Bereich,

hemmt unsere Möglichkeiten, weiter zu

wachsen. Aufgrund der sehr guten Nachfrage

planen wir eine weitere bauliche Vergrößerung

des Werksgeländes. Wir wollen

wachsen, nachhaltig und gesund wachsen,

und setzen daher auf eine strukturierte und

durchdachte Produktionserweiterung, angepasst

an die Personalstruktur. Und hier ist

der Fachkräftemangel ein Hemmschuh, den

wir allerdings durch Fachkräfteausbildung im

eigenen Haus aktiv angehen.

ECHO: Bildet Ihr Unternehmen Lehrlinge

aus?

Suter: Als einer der größten Arbeitgeber in

der Region bildet Hartl Haus Lehrlinge im

Bereich Fertighausbauer/Zimmerer, Tischler

und Tischlereitechnik aus – und das mit

Erfolg. Regelmäßige hervorragende Platzierungen

bei Lehrlingswettbewerben zeigen die

Qualität der Ausbildung. Unsere Mitarbeiter

sind unser größtes Kapital, denn nur gut ausgebildete

Fachkräfte machen ein Produkt zu

einem echten Qualitätsprodukt. Die Ausbildung

ist der erste und wichtigste Schritt. Wir

setzen hier bereits in der Lehrlingsausbildung

an und investieren sehr gerne in die Entstehung

der Fachkräfte von morgen. Aktuell sind

21 Lehrlinge in ihrer Ausbildung bei Hartl

Haus. <<

onen, das Wald- oder Weinviertel, sehr gefragt

sind.“ Auch Otmar Amon, Vorstandsdirektor

der GEDESAG, eines großen gemeinnützigen

Wohnträgers, berichtet von ähnlichen Entwicklungen.

Generell hätten Wohneinheiten

mit Eigengärten, Terrassen oder Balkonen an

Bedeutung gewonnen. Und: „Auch der ländliche

Raum abseits der Ballungszentren erfuhr

wieder mehr Nachfrage“, so Amon. Bei Hartl

Haus im Waldviertler Echsenbach kennt man

diese Tendenz auch. Während der Lockdowns

und der Quarantänezeit sei bei vielen Menschen

der Wunsch nach einem eigenen Haus

mit Garten geweckt worden und deshalb sei

die Nachfrage im Einfamilienhausbereich

stark gestiegen. Die Nachfrage sei ungebrochen

stark und die Auftragsbücher voll, berichtet

Geschäftsführer Yves Suter zufrieden.

Mittel für Ortskernbelebung

Bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, lässt

sich die öffentliche Hand in Niederösterreich

etwas kosten. Im Vorjahr wurden rund 775

Millionen Euro für den Wohnbau investiert.

Die durchschnittliche Förderleistung zwischen

2015 und 2020 betrug je 1.000 Einwohner

26 Prozent, was dem zweithöchsten Wert

im Ranking der Bundesländer entspricht. Ein

guter Teil der Mittel fließt auch in Maßnahmen,

um der Absiedlung in Randlagen entgegenzuwirken.

Ortskernbelebung heißt ein

Stichwort, mit dem das erreicht werden soll.

Häuslbauer, gewerbliche Bauherren oder auch

gemeinnützige Genossenschaften können

mit zum Teil stattlichen Zuschüssen rechnen,

wenn sie sich leerstehender Gebäude in Ortskernen

annehmen und Wohnraum schaffen.

Klimaschutz-Nachzügler

In Zeiten der Klimakrise darf im öffentlichen

und privaten Wohnbau selbstverständlich auch

das Thema Ökologie und Nachhaltigkeit nicht

zur kurz kommen. Die Reduktion der CO 2

-

Emissionen um ca. 50 Prozent in niederösterreichischen

Haushalten 1990 führt etwa Landesrat

Martin Eichtinger an und ergänzt: „Seit

2005 sind Gas- und Ölheizungen im großvolumigen

Wohnbau verboten.“ Weniger positiv

beurteilt die Umweltorganisation GLOBAL

2000 die Situation. Im heuer veröffentlichten

Wohnbaucheck nimmt Niederösterreich im

Bundesländerranking den unrühmlichen letzten

Platz ein und wird von der Umweltschutz-

Foto: Hartl Haus

8 ECHO TOP 1000 UNTERNEHMEN 2021


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GARANTIERT PROFESSIONELL

Bauen können viele, doch Leyrer + Graf

ist mehr als nur ein Bauunternehmen und

ein verlässlicher Partner im Hinblick auf

Qualität und Termintreue. Attribute, die

in Zeiten wie diesen eine noch größere Bedeutung

gewinnen. Auch das rasche und

dynamische Reagieren auf die aktuellen

Marktanforderungen schafft Vertrauen, in

den besten Händen zu sein. Ein hochmotiviertes

und engagiertes Team an Mitarbeitern

widmet sich tagtäglich mit Mut, Ausdauer

und Leidenschaft den zahlreichen

Aufgaben, um die unterschiedlichen Projekte

der Kunden verlässlich zum Erfolg zu

führen. Dabei stehen reibungslose Bauabläufe

und eine höchstmögliche Kundenzufriedenheit

im Vordergrund.

Nr.32

Die Unternehmensgruppe Leyrer + Graf zählt zu den Top-Bauunternehmen Österreichs und

zeichnet sich durch hohe Zuverlässigkeit, jahrzehntelange Erfahrung, Know-how und eine am

Menschen orientierte Unternehmenskultur aus.

Fotos: Leyrer + Graf

GARANTIERT VIELSEITIG

Die Unternehmensgruppe Leyrer + Graf

beschäftigt aktuell rund 2.400 Mitarbeiter

an insgesamt 17 Standorten. Mit einer erwirtschafteten

Bauleistung von ca. 450

Millionen Euro ist der Familienkonzern

CEO Stefan Graf

Niederösterreichs größtes Bauunternehmen.

Das umfassende Leistungsspektrum

erstreckt sich vom Hoch- und Tiefbau über

die Elektrotechnik bis zur Holztechnik. Dabei

werden Projekte jeder Größenordnung

realisiert – auch als General- oder Totalunternehmer.

GARANTIERT INNOVATIV

Als modernes Bauunternehmen gibt es

einen starken Fokus auf Digitalisierung

und Automatisierung. Dafür wurde ein

eigenes Kompetenzzentrum eingerichtet,

das sich mit der digitalen Baustelle

beschäftigt, den erforderlichen Werkzeugen

sowie den organisatorischen Auswirkungen

bis zur Ausbildung der Mitarbeiter.

Neue Technologien führen auch zu neuen

Kommunikationsmethoden und diese

eröffnen wiederum neue Möglichkeiten in

der flexiblen Zusammenarbeit.

GARANTIERT SICHER

Als eigentümergeführtes Unternehmen

stehen familiäre Werte wie Vertrauen

und Wertschätzung im Vordergrund.

Leyrer + Graf möchte den Mitarbeitern ein

Umfeld bieten, in dem sie sich wohlfühlen,

gerne arbeiten und auch entsprechenden

Entfaltungsfreiraum haben. Darüber hinaus

werden sie sowohl bei ihrer fachlichen Weiterbildung

als auch in ihrer persönlichen

Entwicklung unterstützt. Das und vieles

mehr macht das Traditions-Bauunternehmen

zu einem Top-Arbeitgeber.

Leyrer + Graf Baugesellschaft mbH

(Firmensitz)

Conrathstraße 6, 3950 Gmünd

Tel.: +43 2852 501 0

E-Mail: info@leyrer-graf.at

Web: www.leyrer-graf.at

Anzeige


TOP 1000 | BAUEN & WOHNEN

KLIMA

Klimaschutz in der Gesamtbewertung nach Bundesländern

0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18

Rot

T

ST

Klimaschutz-Nachzügler

S

ECHO: Herr Amon, Sie sind Vorstandsdirektor

der GEDESAG, die zu den führenden

gemeinnützigen Wohnbauträgern in Niederösterreich

zählt. Wo bauen Sie zurzeit am

meisten?

Otmar Amon: Die Bau- und Verwaltungstätigkeit

der GEDESAG erstreckt sich auf

rund 110 Gemeinden in ganz Niederösterreich.

Der Schwerpunkt der aktuellen Bautätigkeit

liegt in den Bezirken Krems (Stadt

und Land), Melk sowie Tulln. Weitere in Bau

bzw. Planung befindliche Projekte werden in

den Bezirken Amstetten, Gänserndorf, Korneuburg,

Lilienfeld, Scheibbs und St. Pölten

Land realisiert. Unser größtes Bauvorhaben

entsteht derzeit in der Stadt Krems im östlichen

Stadtteil Weinzierl. Wir werden dort

in mehreren Bauabschnitten insgesamt 297

Wohnungen errichten.

ECHO: Wie viele Projekte betreibt die

GEDESAG aktuell?

Amon: Aktuell sind rund 40 Wohnbauvorhaben

mit rund 720 Wohneinheiten in Bau,

die noch im laufenden Kalenderjahr bzw. im

Jahr 2022 fertiggestellt und bezogen werden.

„Starke Nachfrage“

Interview. Vorstandsdirektor Otmar Amon zur Entwicklung bei der

GEDESAG und aktuellen Wohntrends.

KLIMA

Klimaschutz in der Gesamtbewertung nach Bundesländern

B

Gelb

Klimaschutz-Verfolgergruppe

ST

V

K

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V

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W

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Grün

Grün

Klimaschutz-Pionier

Quelle: Global 2000

Gelb

Rot

Klimaschutz-Pionier

Klimaschutz-Verfolgergruppe

Klimaschutz-Nachzügler

„An Bedeutung gewonnen

haben hier insbesondere

Wohneinheiten mit

Freiräumen.“

Quelle: Global 2000

organisation als „Klimaschutz-Nachzügler“

eingestuft. Der Wohnbaucheck untersucht die

Fortschritte der Bundesländer in neun Einzelkategorien,

vom Rückgang von Öl- und Gasheizungen

bis hin zu Fortschritten bei der Gebäudeeffizienz

sowie der thermischen Sanierung.

„Es gibt zu wenige thermische Sanierungen und

einen zu geringen Fortschritt beim Austausch

alter Öl- und Gaskessel, um die Klimaziele zu

erreichen. Tirol und Niederösterreich bilden

derzeit die Schlusslichter bei der Wärmewende

im Bundesländer-Vergleich und müssen ihre

Anstrengungen noch deutlich erhöhen“, betont

Johannes Wahlmüller, Klima- und Energiesprecher

von GLOBAL 2000. <<

ECHO: Wie viele Wohnungen bzw. Häuser

hat die GEDESAG im Vorjahr fertiggestellt

und an neue Eigentümer bzw. Mieter übergeben?

Amon: Im Jahr 2020 wurden insgesamt

372 Wohneinheiten in 24 Wohnhausanlagen

an die künftigen Bewohner übergeben. Niederösterreichs

Immobilienmarkt erlebte im

vergangenen Jahr eine verstärkte Nachfrage.

ECHO: Gab es diese auch für Immobilien

der GEDESAG?

Amon: Wie bereits in den Vorjahren verzeichnete

die GEDESAG auch im vergangenen Jahr

eine starke Nachfrage nach Wohnimmobilien.

An Bedeutung gewonnen haben hier insbesondere

Wohneinheiten mit Freiräumen, wie

Eigengärten, Terrassen, Balkonen etc. Auch der

ländliche Raum abseits der Ballungszentren erfuhr

wieder mehr Nachfrage. Großes Interesse

bestand auch im Bereich der nachträglichen

Übereignungen, d. h. Wohneinheiten, die mit

Kaufoption angemietet wurden und nunmehr

vom bisherigen Mieter unter den gesetzlichen

Voraussetzungen erworben werden können.

Dieser Trend ist bis dato ungebrochen. <<

10 ECHO TOP 1000 UNTERNEHMEN 2021


Gut gefördert

Interview. Martin Eichtinger, Niederösterreichs Landesrat für Wohnbau,

Arbeit und internationale Beziehungen, zum Trend des Wohnens am Land

und wie der öffentliche Wohnbau darauf reagiert.

ECHO: Welche Summen wurden im Vorjahr in den geförderten

Wohnbau investiert?

Eichtinger: Im Vorjahr wurden rund 775 Millionen Euro für den

niederösterreichischen Wohnbau investiert. Diese Summe setzt sich

aus Förderungen und Haftungsübernahmen zusammen.

Fotos: www.charakter.photos | Philipp Monihart, GEDESAG

Wohnbau-Landesrat Martin Eichtinger: Fokus auf Ortskernbelebung und

Klimaschutz.

ECHO: Immer mehr Menschen ziehen von der Stadt aufs Land. Vor

allem das Umland Wiens ist davon betroffen. Gibt es eine verstärkte

Nachfrage nach geförderten Wohnraum in Niederösterreich?

Martin Eichtinger: Diese verstärkte Nachfrage gibt es. Gerade die

Auswirkung der Corona-Pandemie hat gezeigt, dass viele Menschen

sich gerne im Grünen aufhalten. Daher ist der Wunsch nach einem eigenen

Garten nun noch ausgeprägter und die Nachfrage zum Beispiel

nach Erdgeschoßwohnungen mit Garten gestiegen.

ECHO: Welche Schwerpunkte setzt das Land Niederösterreich bei

der Schaffung von Wohnraum?

Eichtinger: Grundsätzlich ist anzumerken, dass das Land NÖ darauf

achtet, flächendeckend und bedarfsgerecht zu fördern. Die durchschnittliche

Förderleistung 2015 bis 2020 je 1.000 Einwohner beträgt

in Niederösterreich 26 Prozent. Niederösterreich belegt nach dem Burgenland

somit Platz zwei. Das Angebot ist umfangreich, von der Förderung

für die Errichtung eines Eigenheims, über die Sanierung eines

Hauses, bis zur Anschaffung einer Wohnung oder eines Reihenhauses.

ECHO: Wo wird am meisten gebaut?

Eichtinger: Natürlich ist das Einzugsgebiet von und rund um Wien

sehr gefragt. Allerdings zeigt sich jetzt vielfach, dass auch die Grenzregionen,

das Wald- oder Weinviertel, sehr gefragt sind. Durch die

Möglichkeit von Homeoffice, was viele Unternehmen nunmehr anbieten,

haben diese Regionen an Attraktivität gewonnen, zumal man

die Natur unmittelbar in vollen Zügen genießen kann.

ECHO: Was wird unternommen, um der Absiedlung in Niederösterreichs

Randlagen entgegenzuwirken?

Eichtinger: Mit den verschiedenen Angeboten wird zusätzlich die

Attraktivität gesteigert. Besonders hervorzuheben sind da natürlich

die Ortskernbelebung und der regionsbezogene Ausgleichsbonus.

Wer sein Haus im Ortskern sanieren möchte, kann sich einen Teil

der Sanierungskosten mittels Einmalzuschuss des Landes fördern

lassen, zusätzlich zur bestehenden Ankaufsförderung. Für den

Häusl bauer gibt es für einen Neubau im Ortskern zusätzlich zur regulären

Wohnbauförderung je nach Projekt und Lage bis zu 12.000

Euro an Förderungen. Des Weiteren gibt es in Niederösterreich das

Bauherrenmodell, wodurch gewerbliche Bauträger Anspruch auf

Förderungen erhalten, wenn sie leerstehende Gebäude in Ortszentren

– sprich Hotels, Kinos oder Gasthäuser – als Mietwohnungen

sanieren. Auch die gemeinnützigen Genossenschaften erhalten zukünftig

einen Ortskernbonus im Sanierungsbereich in Form einer

Ankaufsförderung für mehrgeschoßige Wohnbauprojekte. Zukünftig

werden auch Gewerbeflächen bis zu einer gewissen Größe im Ortskern

gefördert.

ECHO: Welche aus ökologischer Sicht wichtigen Baumaßnahmen

unterstützt das Land Niederösterreich?

Eichtinger: Seit 1990 konnten die CO 2

-Emissionen der privaten

Haushalte um 32,9 Prozent reduziert werden (Emissionsstand 2018).

Die Treibhausgasemissionen eines niederösterreichischen Haushalts

wurden seit dem Jahr 1990 etwa halbiert. Seit 2005 sind Gas- und

Ölheizungen im großvolumigen Wohnbau verboten. Mit gezielten

Maßnahmen wird einerseits beim Heizen auf erneuerbare Energie

Wert gelegt, andererseits wird

aber auch durch Einsatz ökologischer

Baustoffe und einer

dementsprechenden Dämmung

der Wärmeverlust im Haus bzw.

in der Wohnung auf ein Minimum

reduziert. Bei Neubauten

„Wald- und Weinviertel

haben an Attraktivität

gewonnen.“

wird versucht, den Anteil der Grünflächen hoch zu halten. Und die

Dachbegrünung ist schon seit vielen Jahren ein fixer Bestandteil der

Förderung. <<

ECHO TOP 1000 UNTERNEHMEN 2021

11


HARTL HAUS | PROMOTION

Ökologisch bauen mit

HARTL HAUS

Dir. Yves Suter,

Geschäftsführer HARTL HAUS

Klimaneutralität bis 2040 – ein Ziel, das

nur mit Umdenken und Handeln zu erreichen

ist. Laut einem UN-Bericht ist

die Bau- und Gebäudewirtschaft global gesehen

für rund vierzig Prozent des Treibhausgas-Ausstoßes

verantwortlich. Höchste Zeit, hier aktiv

zu werden und der Verwendung von fossilen

Energieträgern den Rücken zuzukehren. Weg

von Baustoffen, die massiven Einsatz von Öl,

Gas und Kohle erfordern, hin zu Materialien,

die aktiv zum Klimaschutz beitragen. HARTL

HAUS steht für nachhaltige Holzverarbeitung –

vom Fertighaus bis hin zu Tischlereiprodukten,

die zur Gänze im Werk in Echsenbach im Waldviertel

gefertigt werden.

EIN KUBIKMETER HOLZ

BINDET EINE TONNE CO 2

Holz benötigt kaum Behandlung, um als

Baustoff verwendet zu werden. Im Vergleich

etwa zur Ziegelherstellung, wo vom

Rohstoff Ton bis zum baufertigen Produkt

in Brennöfen bis zu 1.000 Grad Energie zugeführt

werden muss. „Der Vorteil liegt klar

beim Holz-Fertighaus. Langfristig können

so große Beiträge zum Klimaschutz geleistet

werden“, hebt Dir. Yves Suter hervor.

„Denn ein Kubikmeter genutztes Holz bindet

langfristig eine Tonne Kohlendioxid.

Zusätzlich ersetzt Holz andere Baustoffe,

wie zum Beispiel Beton, Ziegel und Stahl,

deren Herstellung zwar nach wie vor zu billig,

meist aber eben auch sehr CO 2

-intensiv

ist“, führt Suter weiter aus. „Für ein zweigeschoßiges

Haus mit ca. 145 Quadratmetern

wird ca. 30 Kubikmeter Holz verarbeitet

und somit 30 Tonnen Kohlendioxid langfristig

gebunden. Wenn man bedenkt, dass

die durchschnittlichen Treib-hausgas-Emissionen

pro Kopf in Österreich bei knapp

zehn Tonnen pro Jahr liegen, zeigt sich hier

das Potenzial, das Holzbau beim Klimaschutz

hat“, so Dir. Yves Suter.

PARTNER FÜR ENERGIE-

BEWUSSTES WOHNEN

Mit der Wahl des Rohstoffs ist ein erster

Schritt für ein klimabewusstes Bauen gemacht.

Doch beim Wohnen selbst ist noch

viel mehr Potenzial. Mit einer Photovoltaikanlage

wird das eigene Zuhause zum Sonnenstrom-Kraftwerk.

Was liegt näher, als

diese gewonnene Energie selbst zu nutzen?

Der in der PV-Anlage inkludierte Batteriespeicher

bringt Energie auch in den Nachtstunden

für die Luft-Wasser-Wärmepumpe,

um das Haus mit hohem Bedienkomfort

Fotos: HARTL HAUS


Nr. 299

und geringen Betriebskosten zu heizen. Um

die Energie der Photovoltaikanlage bestmöglich

und noch effizienter zu nutzen, ist

die E-Mobilität auch ein großer Gewinn.

DIE KRAFT DER SONNE

DOPPELT NUTZEN

HARTL HAUS produziert mit seinen Photovoltaikanlagen

am Werksgelände Sonnenstrom

mit einer Leistung von insgesamt 402

KWpeak und deckt in etwa 45 Prozent des

Eigenstrombedarfs mit der Kraft der Sonne.

So wird die Entstehung von rund 130 Tonnen

CO 2

im Jahr vermieden. Zusätzlich werden

für die Mitarbeiter Ladestationen für

Elektrofahrzeuge geschaffen, um die Energie

der Photovoltaikanlage bestmöglich zu

nutzen. Das Aufladen der Elektroautos am

Werksgelände ist dann für HARTL-HAUS-

Mitarbeiter kostenlos.

HOLZ SINNVOLL UND

INTELLIGENT NUTZEN

Österreich hat erstklassiges Know-how

und Qualität – gerade auch beim Holzbau.

Diese Qualität muss im eigenen Land

und in der Region bleiben. Nachhaltiges

Handeln ist auch im Sinne der Umwelt

KOMM INS #TEAM HARTL HAUS

Rund 320 Mitarbeiter am Firmensitz in Echsenbach gehören

zum HARTL-HAUS-Team. Großteils Menschen

aus der Region, die hier in unmittelbarer Nähe zu ihrem

Heimatort arbeiten. „HARTL HAUS steht heute top da.

Unser Geheimnis ist, dass wir unsere Kunde einfach glücklich

machen wollen. Dieses Ziel hilft uns als Unternehmen

in zweierlei Hinsicht, einerseits wirtschaftlich nachhaltig zu

handeln und den Kunden im Mittelpunkt zu haben, andererseits

auch als Arbeitgeber. Denn was gibt es Schöneres,

als Menschen in ein neues Zuhause zu begleiten? Und jeder

Mitarbeiter bei HARTL HAUS trägt seinen Teil dazu

bei, dass jährlich ca. 250 Familien in ihr Traumhaus einziehen

können“, beschreibt Geschäftsführer Dir. Yves Suter die Philosophie des Familienunternehmens.

Für die kommenden Jahre steht genau das im Mittelpunkt. Arbeitnehmer stellen Unternehmen

immer mehr vor Herausforderungen. Die Vereinbarkeit von Job und Familie, Flexibilität, mit mobilen

Arbeitsplatzlösungen, und die Gewissheit zu haben, in einem nachhaltigen und stabilen Betrieb arbeiten

zu können, sind nur einige der Forderungen, Wünsche und Themen der Mitarbeiter.

Hier setzt HARTL HAUS an. Denn topmotivierte Mitarbeiter sind ein Qualitätsmerkmal von

HARTL HAUS und der Grund, warum die Kunden seit vielen Jahren sehr zufrieden mit den Produkten

des Waldviertler Traditionsunternehmens sind.

WWW.HARTLHAUS.AT/KARRIERE

das Gebot der Stunde. Österreichisches

Holz über den Atlantik zu verschiffen,

hat nichts mit Nachhaltigkeit zu tun. „Ein

Ausverkauf und Preisschlachten auf Kosten

der Kunden dürfen hier nicht passieren.

Nachhaltige Forstwirtschaft muss

sich für alle in der Kette lohnen und nicht

nur für einige wenige, die für eine kurze

Zeit große Gewinne einfahren“, weist Dir.

Yves Suter auf die Steigerungen bei den

Holzpreisen in den vergangenen Monaten

hin. HARTL HAUS bezieht sein Holz aus

regionaler nachhaltiger Forstwirtschaft.

Für HARTL HAUS ist es nicht nur

ökonomisch, sondern vor allem ökologisch

wichtig, den Rohstoff Holz ressourcenschonend

und intelligent zu verwenden.

Dank digitalisierten Prozessen im

Zuschnitt entsteht in der Produktion der

Fertighäuser kaum Abfall. Selbst dieser

wenige Abfall gelangt im Fernheizwerk

am Firmengelände zu einem sinnvollen

Ende.

Applaus, Applaus – ein HARTL HAUS

Werk Echsenbach

KONTAKT

HARTL HAUS

Holzindustrie GmbH

Haimschlag 30,

3903 Echsenbach

Tel.: +43 2849 8332 0

Web: www.hartlhaus.at

Mail: info@hartlhaus.at

www.facebook.com/hartlhaus

www.instagram.com/hartl_haus

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TOP 1000 | BAUEN

Der Traum von den eigenen vier Wänden

sorgte in den vergangenen Monaten für

volle Auftragsbücher in der Baubranche.

Gebremster Aufschwung

Zwiespältig. Trotz voller Auftragsbücher plagen die heimische Bauwirtschaft Sorgen.

Der Facharbeitermangel und die rasante Preisentwicklung bei Baustoffen setzen die

Unternehmen unter Druck.

Wer in den vergangenen Monaten

durch die niederösterreichischen

Lande reiste, konnte eine erstaunliche

Entwicklung beobachten: Allerortens

sprossen Baukräne aus dem Boden, Fassaden

wurden renoviert, Dächer neu eingedeckt. Niederösterreich

wurde, so wie andere Regionen

Österreichs auch, von einem regelrechten Bauund

Sanierungsboom erfasst. Offenbar hatten

während der Covid-Pandemie heimische Eigenheimbesitzer

und jene, die es noch werden

wollten, ihre große Liebe zu den eigenen vier

Wänden entdeckt und nutzten die Zeit, um

endlich ihre Wohnträume zu verwirklichen.

Rasante Preisentwicklung

Auf die Baubranche und vor allem auch auf

den Baustoffhandel hatte dieser Trend entsprechende

Auswirkungen. Baufirmen berichten

von nach wie vor übervollen Auftragsbüchern

und der Hoffnung, die hohen Auftragsstände

im Laufe des nächsten Jahres abarbeiten

zu können. Im Baustoffhandel wiederum

kam es zu einer regelrechten Verknappung

des Angebots und die Preise für verschiedene

Rohstoffe schossen in die Höhe. Der Großhandelspreis

für Bauholz stieg innerhalb weniger

Monate um über 60 Prozent, jener für

Stahl um fast 40 Prozent. Insgesamt stiegen

die Baukosten allein bis Juni 2021 gegenüber

dem Vorjahr um zwölf Prozent.

Unternehmen in der

Kostenfalle

Diese Entwicklung treibt nicht nur die Kosten

für den privaten Häuslbauer in die Höhe und

befeuert die Inflationsrate, wie jüngste Zahlen

belegen. Vor allem setzt es aber Bauunternehmen

unter Druck, die Projekte mit zum Teil

signifikant niedrigeren Preisen kalkuliert und

auf dieser Basis mitunter entsprechende Fixpreise

mit Kunden vereinbart haben. Und damit

nicht genug. Denn dazu kommen deutlich

Fotos: HARTL HAUS, Christian Postl

14 ECHO TOP 1000 UNTERNEHMEN 2021


„Einkaufspreise für Baumaterialien massiv gestiegen“

ECHO: Österreich erlebt derzeit einen regelrechten

Bauboom. Hat auch die Kirchdorfer

Group von dieser Entwicklung profitiert?

Michael Wardian: Bei diesem Bau-

Boom, wie Sie es nennen, gibt es viel Licht,

aber natürlich auch Schatten. Kaum jemandem

ist die massive Kostensteigerung im

Bereich der Baumaterialien entgangen. Sowohl

Stahl als auch Holz und Dämmstoffe

sind in den Einkaufspreisen massiv gestiegen.

Dennoch ist es uns gelungen, in der

Kirchdorfer Concrete Solutions die positive

mengenmäßige Entwicklung mitzunehmen

und in allen Bereichen Umsatzzuwächse zu

verzeichnen. Das Jahr 2020 ist naturgemäß

unter dem Einfluss der Corona-Epidemie

gestanden. Dennoch konnten durch staatliche

Maßnahmen sowie durch das rasche

Anziehen der Baukonjunktur negative Effekte

auf die Ergebnisziffern weitestgehend

verhindert werden.

ECHO:Wie haben sich die Geschäftszahlen

im vergangen Jahr bzw. im ersten

Halbjahr 2021 entwickelt?

Michael Wardian: Das erste Halbjahr

2021 ist teilweise stärker unter dem Einfluss

der Corona-Pandemie gestanden als

2020, da wir insbesondere bei unserem

Stammwerk, der MABA im Raum Wiener

Neustadt, starke regionale Eingrenzungen

und behördliche Auflagen zu erfüllen hatten,

welche die Produktivität nicht gerade

gefördert haben. Dennoch sind wir mit der

Entwicklung im ersten Halbjahr 2021 zufrieden.

ECHO:Wie ist die Prognose für das nächste

Jahr?

Michael Wardian: Ich gehe davon aus,

dass sich die Verfügbarkeiten der Zuliefermaterialien

wieder verbessern und dass die

hohen Auftragsstände im Jahr 2022 kontinuierlich

abgearbeitet werden können.

ECHO:Hat sich auch die Anzahl der Beschäftigten

in Ihrem Unternehmen verändert?

Michael Wardian, Geschäftsführer der Kirchdorfer

Fertigteilholding GmbH

BAUGEWERBE NÖ

BAUGEWERBE NÖ

Michael Wardian: Die Anzahl der Beschäftigten

ist naturgemäß, wie bei fast allen

Industrieunternehmen, gestiegen, wenngleich

wir mit Investitionen in die Digitalisierung

und Robotics einer Notwendigkeit

und einem Trend folgen, zu welchem uns

die geringe Verfügbarkeit von Fachkräften

zwingt.

ECHO: Allgemein wird über einen Mangel

an Fachkräften geklagt. Wie ist die Situation

bei Ihnen?

Michael Wardian: Gerade im gewerblichen

Bereich ist der Mangel an Fachkräften

quer durch alle Industrien eine Realität.

Schlosser, Elektriker oder auch Maurer

sind Berufsgruppen, welche leider immer

mehr zugunsten von Hochschulabsolventen

zurückgedrängt wurden. Tatsache

ist allerdings, dass wir nicht nur akademisch

gebildetes Personal brauchen, sondern ausgezeichnet

ausgebildete Facharbeiter. Die

größeren Unternehmen, welche dazu in der

Lage sind, gehen immer mehr dazu über,

das Personal selbstständig auszubilden. Wir

hatten in der Vergangenheit schon einen

wichtigen Schwerpunkt auf der Lehrlingsausbildung

und werden diesen in Zukunft

auch verstärken. <<

Auftragseingangserwartungen für das 2. und 3. Quartal

Auftragseingangserwartungen für das 2. und 3. Quartal

30%

20% 30%

10% 20%

10%

-10%

-20% -10%

-30% -20%

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2017

25%

2017

25%

11% 11%

11% 11%

-14%

-14%

-40%

steigend sinkend Saldo

2018 2019 2020 2021

2018 2019 2020 24% 2021

17%

24%

10% 9%

17%

10%

10% 2% 9%

-6%

2%

-8%

-6% -8%

steigend sinkend Saldo

-25%

-25%

-34%

-34%

10%

-14%

-14%

Quelle: Bundesinnung Bau

Quelle: Bundesinnung Bau

Eingangserwartung % der in Betriebe % der Betriebe

ECHO TOP 1000 UNTERNEHMEN 2021

15


TOP 1000 | BAUEN

längere Lieferzeiten für so gut wie alle Baustoffe

und der sich stetig verschärfende Facharbeitermangel

in der Baubranche. Weshalb

trotz ausgesprochen positiver Tendenzen in

der Baubranche, wie voller Auftragsbücher

und hoher Beschäftigungszahlen, sich Unternehmer

und Branchenvertreter mit der

Situation wenig zufrieden zeigen.

Licht und Schatten

Stefan Graf, CEO von Leyrer + Graf, mag

an rosige Zeiten seiner Branche nicht so

recht glauben: „Ja, wir haben einen hohen

Auftragsstand, doch wir kämpfen mit dem

Anstieg der Materialpreise und den daraus

resultierenden hohen Baukosten.“ Robert

Jägersberger, Innungsmeister der Landesinnung

Bau in der Wirtschaftskammer Niederösterreich,

beurteilt die Lage differenziert:

„Grundsätzlich ist festzuhalten, dass die Bauwirtschaft

ein wesentlicher Eckpfeiler der

gesamten Konjunktur in der Corona-Krise

war. Große Wermutstropfen sind allerdings

die Baustoffsituation und damit verbundene

Fehlvergütungen für die Betriebe, unbezahlte

Mehrkosten aufgrund der erforderlichen

Corona-Maßnahmen sowie der Fachkräftemangel.“

Wirtschaftsmotor Baubranche

Richtig an diesen Einschätzungen ist in jedem

Fall die wichtige Rolle der Baubranche für die

lokale Wirtschaft. Und das nicht nur während

der Corona-Krise. Der Produktionswert der

abgesetzten Produktion der Mitgliedsbetriebe

der niederösterreichischen Landesinnung Bau

belief sich im Vorjahr auf 2,15 Milliarden Euro

und auch für 2021 wird ein ähnliches Ergebnis

erwartet. In den über 3.000 Betrieben des niederösterreichischen

Bauhauptgewerbes waren

im Vorjahr knapp 15.000 Mitarbeiter beschäftigt.

Auch bei der Ausbildung von Fachpersonal

geben Niederösterreichs Bauunternehmer

starke Impulse. Aktuell haben insgesamt 557

Lehrlinge in 175 Lehrbetrieben ihre Ausbildungsbildungsplätze.

Robert Jägersberger

unterstreicht die Rolle der Bauwirtschaft als

Wirtschaftsfaktor. Der heimische Bausektor

sei im Vergleich zu anderen Branchen bisher

gut durch die Krise gekommen und die

Auftragslage sei erfreulich solide. „Der Bau

war und ist einmal mehr ein wesentlicher

Stützpfeiler der heimischen Konjunktur. Die

„Die Stimmung

in der Bauwirtschaft ist gut“

Robert Jägersberger, Innungsmeister der

Landesinnung Bau in der Wirtschaftskammer

Niederösterreich

ECHO: Kaum eine andere Branche hat die

aktuelle Wirtschaftskrise bis jetzt so gut überstanden

wie die Bauwirtschaft. Wie gut ist es

für Niederösterreichs Bauwirtschaft bis jetzt im

heurigen Jahr gelaufen?

Robert Jägersberger: Die Stimmung in der

Branche und die Auslastung der Betriebe sind

gut, die Auftragsbücher sind teilweise bis in das

erste Halbjahr 2022 gefüllt. Große Wermutstropfen

sind allerdings die Baustoffsituation

und damit verbundene Fehlvergütungen für

die Betriebe, unbezahlte Mehrkosten aufgrund

der erforderlichen Corona-Maßnahmen sowie

der Fachkräftemangel.

ECHO: Welche Sektoren haben vom Bau-

Boom besonders profitiert?

Jägersberger: Grundsätzlich ist festzuhalten,

dass die Bauwirtschaft ein wesentlicher Eckpfeiler

der gesamten Konjunktur in der Corona-

Bauwirtschaft ist eine Schlüsselbranche für

den heimischen Arbeitsmarkt“, bekräftigt der

Branchenobmann. <<

Krise war und ist, wodurch – zumindest indirekt

– alle davon profitiert haben. Die Explosion

mancher Baustoffpreise bedeutet nicht gleichzeitig,

dass sich hier jemand eine goldene Nase

verdient, sondern folgt in vielen Ausprägungen

den volkswirtschaftlichen Grundregeln.

ECHO: Wie hat sich die Zahl der Beschäftigten

in der niederösterreichischen Bauwirtschaft

entwickelt?

Jägersberger: Analog zur Konjunktur natürlich

positiv, die Arbeitslosenzahlen liegen

um 20 Prozent unter dem Vorjahresniveau,

insgesamt sind rund 100.000 Menschen im

gesamten niederösterreichischen Bauwesen

beschäftigt. Trotzdem sind viele Betriebe beinahe

schon verzweifelt auf der Suche nach

Mitarbeitern.

ECHO: Hat die Branche genügend qualifiziertes

Personal zur Verfügung oder leidet sie,

so wie andere Branchen, unter einem Facharbeitermangel?

Jägersberger: Trotz unserer Bemühungen

und Kampagnen sind auch bei uns qualifizierte

Mitarbeiter sehr gesucht. Es geht jedoch nicht

nur um vollständig ausgebildete Facharbeiter,

sondern genauso um Personen mit Qualifizierungen

in bestimmen Teilbereichen und etwa

Bautechniker.

ECHO: Welche Prognose geben Sie für das

nächste Jahr ab?

Jägersberger: Meine Prognose lautet, dass

Konjunktur und Auslastung noch gut bleiben.

Die Baustoffpreise pendeln sich ein, allerdings

auf einem höheren Niveau als vor den Kostensteigerungen

während der Pandemie. Vorbehaltlich

unvorhersehbarer Ereignisse wird es für

die Branche ein insgesamt positives Jahr. <<

Fotos: www.fotografundfee.at

16 ECHO TOP 1000 UNTERNEHMEN 2021


KIRCHDORFER GROUP | PROMOTION

Österreichs höchste

Lärmschutzwand

Rekordverdächtig. Die Kirchdorfer Group liefert essenzielle Wandelemente und -verkleidungen

für eine 13 Meter hohe Lärmschutzwand an der A2 Südautobahn im Bereich Wiener Neudorf.

Nr. 84

Seit bereits über einem Jahrzehnt

sorgt die Lärmschutztechnologie

der Kirchdorfer Concrete Solutions

mit ihrem Firmensitz in Wöllersdorf bei

Wiener Neustadt für hocheffektiven Lärmschutz

und Lebensqualität für die Anrainer.

Im Sommer 2021 wurde an der A2

Südautobahn im Bereich Wiener Neudorf

die höchste Lärmschutzwand Österreichs

installiert – mit einer Gesamthöhe von 13

Metern.

Foto: Christian Postl

MODERNE BETON-TECHNOLOGIE

Der untere Teil der Lärmschutzwand, die

auf insgesamt 1,2 Kilometern Fahrtstrecke

von der Firma HABAU im Auftrag der

ASFINAG umgesetzt wurde, besteht aus

Betonfertigteilen mit einer Wandverkleidung

aus Holzbeton. Darüber sind zwischen

Stehern weitere mit dem natureplus

® Umweltgütesiegel ausgezeichnete

PHONOBLOC ® Holzbeton-LSW-Elemente

montiert. „Das Besondere an den

PHONOBLOC ® HB Holzbetonabsorbern

sind die Absorptionswerte von bis

zu 20 dB, die – in Abhängigkeit von Absorberdicke

und -struktur – erreicht werden

können. Die Materialstruktur bietet

Die Materialstruktur der von Kirchdorfer entwickelten

PHONOBLOC ® HB Holzbetonabsorber

bietet hohe Stabilität und ermöglicht höchste

Absorption.

An der A2 Südautobahn wurde im Bereich Wiener Neudorf die höchste Lärmschutzwand Österreichs

installiert. Zum Einsatz kam modernste Lärmschutztechnologie der Kirchdorfer Concrete Solutions.

hohe Stabilität und ermöglicht höchste

Absorption aufgrund des idealen Verhältnisses

von Feststoffen und absorptionseffektiven

Hohlräumen“, so Gerald Lanz,

Leiter Produktmanagement und Entwicklung

bei Kirchdorfer Concrete Solutions.

Damit setzt der österreichische Autobahnbetreiber

auf nachhaltige Holzbeton-

Technologie, die zugleich hocheffektiven

Lärmschutz für die über 5.300 direkten

Anrainer bietet.

ÜBER DIE KIRCHDORFER GRUPPE

Die Kirchdorfer Gruppe ist ein in privater

Hand befindlicher internationaler Baustoffkonzern

mit Sitz in Kirchdorf/OÖ, der in

den Sparten Cement, Construction Minerals

(Stein, Sand, Kies, Transportbeton), Concrete

Solutions sowie Road & Traffic tätig ist. Ausgehend

vom Stammwerk in Kirchdorf, das bereits

1888 als Zementwerk gegründet wurde,

erwirtschaftet die diversifizierte Gruppe heute

einen Jahresumsatz von über 250 Millionen

Euro in mehr als 13 Ländern.

Kirchdorfer Concrete Solutions

Als einer der großen Player in der Vorfertigung

steht Kirchdorfer Concrete Solutions für

innovative Produkte und Systembauteile aus

Beton für verschiedenste Anwendungsbereiche

in den Bereichen Hoch- und Industriebau,

Tiefbau, Straße, Bahn und Tunnel. Der

Niederösterreich-Hauptsitz befindet sich

beim Werk in Wöllersdorf.

Weitere Informationen:

www.kirchdorfer.eu

ÖKOLOGISCH NACHHALTIG

In-Situ-Messungen der ASFINAG ergaben,

dass die besonders hohen Anforderungen

hinsichtlich Schallreflexion und

Luftschalldämmung in vollem Umfang

erfüllt wurden. Das Kirchdorfer Lärmschutzportfolio,

das sich über die vergangenen

Jahre von einer rein mineralischen

Variante aus haufwerksporigem Leichtbeton

zu einem ökologisch nachhaltigen

Holzbeton-Standard in den unterschiedlichsten

Oberflächengestaltungen entwickelt

hat, steht schon seit jeher an der

Spitze der technologischen Entwicklung.

So konnte die Kirchdorfer Gruppe bereits

im Jahr 2017 die allererste Genehmigung

für den Einsatz auf Hochgeschwindigkeits-Bahnstrecken

in Österreich sowie in

Deutschland erzielen.

Diesen Herbst hat die Kirchdorfer

Lärmschutzwand übrigens noch einen

weiteren zukunftsweisenden Trick auf Lager.

Ein Prototyp ist bereits in Bau. Die

Spannung steigt!

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TOP 1000 | BAUEN

„Es gibt schon einige Herausforderungen“

Stefan Graf, CEO Leyrer + Graf

BaugmbH

ECHO: Die Baubranche geht es zurzeit so

gut wie selten zuvor. In welchen Bereichen

profitiert Ihr Unternehmen am meisten von

diesem Boom?

Stefan Graf: Ich glaube nicht, dass es der

Baubranche so gut geht wie selten zuvor.

Ja, wir haben einen hohen Auftragsstand,

doch wir kämpfen mit dem Anstieg der Materialpreise

und den daraus resultierenden

hohen Baukosten. Der Fachkräftemangel

ist sehr präsent und es ist enorm schwierig,

Arbeitskräfte zu finden. Also, es gibt schon

einige Herausforderungen.

ECHO: Welche Geschäftszahlen erwarten

Sie für das Jahr 2021?

Stefan Graf: Wir haben das Geschäftsjahr

2020/2021 mit ca. 450 Millionen Euro abgeschlossen

und für das kommende Geschäftsjahr

2021/2022 erwarte ich einen

Umsatz zw. 450 und 500 Millionen Euro.

ECHO: Konnten Sie in Ihrem Unternehmen

den Mitarbeiterstand erhöhen?

Stefan Graf: Leyrer + Graf hat in den letzten

Jahren ein massives Wachstum hingelegt.

In den letzten sechs Jahren konnte der

Umsatz um rund 80 Prozent gesteigert werden

und über 800 Mitarbeiter mehr sind im

Unternehmen beschäftigt. Mehr Umsatz

bedeutet mehr Aufträge und somit auch

mehr Personal. Also ja, angepasst an unser

Umsatzwachstum war es auch erforderlich,

unseren Mitarbeiterstand zu erhöhen.

ECHO: Wie reagiert Ihr Unternehmen

auf den Facharbeitermangel in der Baubranche?

Stefan Graf: Leyrer + Graf ist wie jedes

andere Unternehmen vom Fachkräftemangel

betroffen. Das Thema ist kein branchenspezifisches,

sondern ein demografisches

und damit eine gesellschaftliche Herausforderung,

der sich niemand entziehen

kann. Wir arbeiten an verschiedenen Achsen

daran, um unseren Status als attraktiver

Arbeitgeber zu stärken und weiter auszubauen.

Dabei ist die Unternehmenskultur

definitiv ein wesentlicher Pfeiler. Je härter

ein bestimmter Markt umkämpft ist, wie

aktuell der Arbeitsmarkt, umso wichtiger

sind die Werte. Die Unternehmenskultur

prägt ein Unternehmen entscheidend und

zwar untereinander als auch im Umgang

mit den Kunden.

ECHO: Wie lange wird der Bauboom Ihrer

Meinung nach noch anhalten?

Stefan Graf: Ich würde die aktuelle Phase

weniger als Bau-Boom bezeichnen, da es

sich um Nachholeffekte durch die Corona-

Krise und die Investitionsprämie handelt.

Der Markt wurde dadurch künstlich stimuliert.

In Zusammenhang mit den Materialpreisen

wird sich aber aus meiner Sicht bald

wieder alles einpendeln. <<

ÜBER STEFAN GRAF

Stefan Graf hat an der Technischen Universität

Wien Bauingenieurwesen studiert. 2004 hat

er die Ziviltechnikerprüfung Bauingenieurwesen

abgelegt und in den Folgejahren das

Advanced Management Program der Hochschule

St. Gallen in der Schweiz erfolgreich

absolviert. 2012 hat Stefan Graf die Baumeisterprüfung

abgelegt und seit 2013 ist er

Geschäftsführender Gesellschafter der Leyrer

+ Graf BaugmbH.

Stefan Graf ist seit 2020 Vorsitzender der

Fachvertretung Bauindustrie NÖ und darüber

hinaus Vorstandsmitglied in sämtlichen

wichtigen Gremien, wie der Industriellenvereinigung

Niederösterreich (iV NÖ), der

Vereinigung industrieller Bauunternehmungen

Österreichs (VIBÖ) und der Österreichischen

Bautechnik Vereinigung (ÖBV).

Fotos: fuernkranz@gewusstwie.at

18 ECHO TOP 1000 UNTERNEHMEN 2021


RADIUSKELIT | PROMOTION

Nr.767

Radius-Kelit – der Pionier

am Fernwärmemarkt in NÖ

Das Unternehmen Radius-Kelit Infrastructure GmbH ist ein in Österreich ansässiger Hersteller

mit mehr als 40 Jahren Erfahrung in der Entwicklung, Produktion und dem Vertrieb von werkseitig

gedämmten Fernwärmerohren. Vor allem durch die aramid-faserverstärkten Kunststoffrohre

werden neue Möglichkeiten für Wärmenetze eröffnet.

Fotos: Radius-Kelit

Das ursprünglich aus Linz stammende

Unternehmen produziert

seit 1968 Fernwärmerohre und

gehört damit zu den großen Pionieren

am österreichischen Fernwärmesektor.

Stetiges Wachstum und der Einstieg der

englischen Radius-Systems-Gruppe sorgte

im Jahr 2016 für einen Standortwechsel.

Mehr Fläche sollte rasch zur Steigerung

der Produktionskapazitäten führen. Gesagt,

getan. Im niederösterreichischen St.

Valentin wurde das Unternehmen fündig.

Obendrein konnten Dutzende neue Arbeitsplätze

am neuen Standort geschaffen

werden. Seit 2018 erlebt das Unternehmen

unter neuer Führung, bestehend aus einem

neuen Geschäftsführer und einem neu gestalteten

Management-Team, einen herausragenden

Aufschwung.

VOM ERZEUGER ZUM ABNEHMER

Zu den Kunden von Radius-Kelit Infrastructure

in Österreich zählen einerseits

Links: Manuel Lang, Verkaufsleiter Österreich; rechts: Gerald Wedl, Geschäftsführer

große Energieversorger, aber auch Fernwärmegenossenschaften

und Installateure,

welche die flexiblen Rohre auf Rollen in

Lieferlängen bis zu 770 Metern direkt im

Erdreich verlegen. Darüber hinaus beträgt

der Exportanteil etwa 55 Prozent. Neben

dem Export in die meisten Länder Europas

zählt auch Nordamerika zu den zunehmend

interessanten Märkten.

FERNWÄRME BIETET VIEL

POTENZIAL IM KAMPF GEGEN DEN

KLIMAWANDEL

Unter Fernwärme versteht man die Wärmelieferung

zur Versorgung vor allem

von Wohngebäuden mit Raumwärme sowie

Warmwasser. Die Wärme wird über

ein gedämmtes Rohrleitungssystem mittels

Heißwasser direkt vom Kraftwerk

zum Abnehmer transportiert. Über dieses

Leitungssystem, das aus Vor- und Rücklaufleitung

besteht, wird das heiße Wasser

an die Hausübergabestation geleitet

und kann sodann für Heizzwecke und zur

Warmwasserbereitung genutzt werden.

Über den Rücklauf wird das abgekühlte

Wasser wieder zum Kraftwerk zurückgeführt.

Die thermische Energie wird zu einem

hohen Anteil aus Kraft-Wärme-Kopplung

gewonnen. Derselbe Brennstoff wird daher

gleich doppelt genutzt – einmal zur Stromerzeugung

und einmal für die Abwärme zu

Heizzwecken. Somit wird der Brennstoffbedarf

stark gesenkt und damit einhergehend

der Kohlendioxidausstoß reduziert,

was den CO 2

-Reduktions- und Energieeffizienzzielen

sehr entgegenkommt.

KONTAKT

Radius-Kelit Infrastructure GmbH

Gollensdorf 24, A-4300 St. Valentin

Tel.: +43 7435 930 80

E-Mail: office@raudius-kelit.com

Web: www.radius-kelit.com

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NÖ AUF EINEN BLICK

ARBEITSLOSIGKEIT

ARBEITSLOSIGKEIT

Veränderung der Arbeitslosigkeit in den

niederösterreichischen Arbeitsmarktbezirken Sept 2020

BEVÖLKERUNG

BEVÖLKERUNG

Geborene und Gestorbene 2019 nach Bundesländern

Burgenland

Kärnten

Niederösterreich

Oberösterreich

Salzburg

Steiermark

Tirol

Vorarlberg

Wien

Österreich

Geburtenabgang

–2,797

Geburtenüberschuss

+1.566

0 20.000 40.000 60.000 80.000 100.000

Lebendgeborene

Gestorbene

Quelle: Statistische Handbuch des Landes NÖ

Geborene und Gestorbene 2019 im Jahresvergleich

30.000

25.000

Geburtenüberschuss

+6,6

20.000

Geburtenabgang

–2,797

15.000

10.000

5.000

BILDUNG – AUSBILDUNG

0

1960 1970 1980 1990 2000 2005 2010 2015 2016 2017 2018 2019

Lehrlinge nach regionalen Geschäftsstellen in NÖ

Lebendgeborene Gestorbene

Quelle: Statistische Handbuch des Landes NÖ

BEVÖLKERUNG

BEVÖLKERUNG

Wanderungssaldo 2010–2019 nach Alter und Verwaltungsbezirken

7.000

6.000

5.000

4.000

3.000

2.000

1.000

0

–1.000

KS

P WY WN AM BN BL GL GD HL HO KO KR LF ME MI MD NK PL SB TU WT WB ZT

0–29 30–64 65+

WIRTSCHAFT

WIRTSCHAFT

Exporte Niederösterreich

in die Welt im Jahresvergleich

25.000

Legende in %

<–20 –20–15 –15–10

–10–5 –5–0

Amstetten

Baden

Bruck/Leitha

Gänserndsorf

Gmünd

Hollabrunn

Horn

Korneuburg

Krems

Lilienfeld

Melk

Mistelbach

Mödling

Neunkirchen

St. Pölten

Scheibbs

Schwechat

Tulln

Waidhofen/Thaya

Waidhofen/Ybbs

Wr. Neustadt

Zwettl

© 2020–AMS NÖ

Quelle: Statistisches Handbuch des Landes NÖ

BILDUNG –– AUSBILDUNG

Lehrlinge nach regionalen Geschäftsstellen in NÖ

Amstetten

Baden

Bruck/Leitha

Gänserndsorf

Gmünd

Hollabrunn

Horn

Korneuburg

Krems

Lilienfeld

Melk

Mistelbach

Mödling

Neunkirchen

St. Pölten

Scheibbs

Schwechat

Tulln

Waidhofen/Thaya

Waidhofen/Ybbs

Wr. Neustadt

Zwettl

WIRTSCHAFT

WIRTSCHAFT

Bestand vorgemerkte Lehrstellensuchende

Neugründungen in Niederösterreich

Gemeldete im Jahresvergleich

offene Lehrstellen

NÖ Lehrlinge

Lehrlinge

1.300

Lehrstellen

1.182

0 50 100 150 200

Bestand vorgemerkte Lehrstellensuchende

Gemeldete offene Lehrstellen

1.300

Lehrstellen

1.182

© AMS NÖ / Aug 2021 Monatsende

0 50 100 150 200

© AMS NÖ / Aug 2021 Monatsende

20.000

15.000

10.000

8.000

8.540

8.732

8.473

7.910 7.975

7955

10.000

6.000

5.000

4.000

2.000

0

2015 2016 2017 2018 2019 2020

0

2015 2016 2017 2018 2019 2020

© Statistik Austria

© Statistik Austria


VERKEHR

VERKEHR

Güterverkehr auf der Donau im Ein- und Ausladehafen Krems

in Tonnen 2020

TOURISMUS

Übernachtungen insg. im Juli 2019, 2020, 2021

Land- u. forstw. Erzeugnisse u.

lebende Tiere

Nahrungs- und Futtermittel

Feste Brennstoffe

Erdölerzeugnisse

Erze u. Metallabfälle

Metallerzeugnisse

Mineral. Rohstoffe o. Erzeugnisse,

Baumaterialien

Düngemittel

Chemische Erzeugnisse

Maschinen, Fahrzeuge, sonst. Waren

7.000

VERKEHR

VERKEHR

0 50.000 100.000 150.000 200.000 250.000 300.000

Tonnen

Zulassung fabriksneuer Kraftfahtrzeuge im Vergleich 2019 und 2020

PKW

Gesamt

456.188 t

1000

Burgenland

Kärnten

Niederösterreich

Oberösterreich

Salzburg

Statistik Austria 2021

Steiermark

Tirol

TOURISMUS

Übernachtungen insg. im Juli 2019, 2020, 2021

Burgenland

Kärnten

Niederösterreich

Oberösterreich

Salzburg

Steiermark

Tirol

Vorarlberg

Wien

Veränderung

2020 zu 2019

–17,7% 2021 zu 2020

2021 zu 2020

–0,8%

Veränderung

2020 zu 2019

–17,7%

–0,8%

0 1.000 2.000 3.000 4.000 5.000 6.000

6.000

5.000

4.000

800

600

Vorarlberg

2019 2020 2021

Quelle: Statistik Austria, Beherbungsstatistik 2021

3.000

400

e

2.000

1.000

0

1000

800

600

400

200

Jänner Februar März April Mai Juni

Motorräder 2 LKW 1 2019 2020

0

Jänner Februar März April Mai Juni

1. inkl. Tankwagen

2. inkl. Motordreiräder, vierrädrige Kraftfahrzeuge, Leicjhtmotorräder

VERKEHR

VERKEHR

Anteile der Top PKW-Marken 2019

sonstige

Marken 32 %

200

0

Quelle: Statistisches Handbuch des Landes NÖ

Audi Opel

Regionale Außenhandelsdaten 7% 20206%

nach Bundesländern

(vorläufige Ergebnisse) Differenz zu 2019 in %

Skoda

6%

-13,8

VW -6,7

19%

WIRTSCHAFT

Regionale Außenhandelsdaten 2020 nach Bundesländern

Mrd Euro

(vorläufige Ergebnisse) Differenz zu 2019 in %

BGLD

K

OOE

S

STMK

T

VLBG

W

-13,8

-6,7

-10,2

-7,8

-3,7

-3,6

-2,6

-9,4

-0,8

-1,7

-12,3

-12,7

0 5 10 15 20 25 30 35 40

Mrd Euro

-6,0

WIRTSCHAFT

BGLD

-7,6

Import

2020 2019 2020 2019

-14,2

-7,1

Export

-8,1

© Statistik Austria

-8,3

Wien

KLIMA

0 Frosttage in St. Pölten 1993–2019

1.000 2.000 3.000 4.000 5.000

Ford

6%

120

110

100

2019 90

2020 2021

80

70

60

50

40

30

20

10

0

Tage mit Schneedecke in St. Pölten 1993–2019

80

70

60

50

40

30

4

2

0

2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019

Alpen

Alpenvorland

Waldviertel Weinviertel Wiener Becken

Niederschlagsmenge / Jahresmittel in mm / 2006-2019 nach Landschaftsräumen

135

120

105

90

75

60

45

30

15

0

1993 1995 1997 1999 2001 2003 2005 2007 2009 2011 2013 2015 2017 2019

Jahreswerte

K

-10,2

-7,8

20

-12,7 10

BMW -7,6

6%

0

OOE

-7,1

Renault

1993 1995 1997 -8,3 1999 2001 2003 2005 2007 2009 2011 2013 2015 2017 2019

4%

S

-9,4

Mercedes

-3,6

Jahreswerte

Trendlinie

Peugeot Seat 5%

STMK

-12,3

4% 5%

KLIMA

-14,2

T

-0,8

Quelle: Statistisches -1,7 Handbuch des Landes NÖ

Lufttemperatur / Jahresmittel in °C / 2006-2019 nach Landschaftsräumen

VLBG

-3,7

-2,6

12

W

-8,1

10

-6,0

8

0 5 10 15 20 25 30 35 40

6

© Statistik Austria

2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019

Alpen

Trendlinie

Alpenvorland

Waldviertel Weinviertel Wiener Becken

Quelle: Statistik Austria, Beherbungss

Import

Export

Quelle Klima: Statistisches Handbuch des Lande NÖ

2020 2019 2020 2019


SICK GMBH | PROMOTION

Sensorik-Spezialist Sick setzt auf Teamwork und Augenhöhe

New Work trifft Technik

Die Arbeitswelt verändert sich – das ist überall zu bemerken. Sick – einer der weltweiten

Innovationstreiber im Bereich Automatisierung mit Sensorik – sieht diesen Wandel als Chance.

Dafür muss man die Mitarbeitenden aber unbedingt mit ins Boot holen. Eine spannende Reise,

die bei Sick schon lange vor Lockdown, Homeoffi ce und Co begonnen hat.

Digitalisierung voraus – daran führt kein

Weg vorbei. Darum investieren viele

Unternehmen in neue Technologien.

Bei der IT rauchen dann oft die Köpfe. Und in

der Industrie geht der Trend klar in Richtung

der automatisierten, smarten Produktion, die

sich weitestgehend selbstständig an individuelle

Anforderungen anpasst. Das ist die Vision von

Industrie 4.0.

Dipl.-Ing. (FH) Christoph Ungersböck,

Geschäftsführer Sick Österreich: „Als Sensor-

Hersteller kennen wir uns mit der Automatisierung

bestens aus und bieten die passenden

Lösungen dafür. Das ist jedoch nur der Anfang,

denn wir sind uns sicher, dass Technologie allein

die Herausforderungen der Zukunft nicht lösen

wird. Sie ist aber ein Impulsgeber des Wandels

und damit einer der Bausteine der Berufswelt

von morgen.“

TECHNOLOGIE, PROZESSE

UND KULTUR

Alles ist deutlich schneller geworden, manches

auch unberechenbarer. Wirtschaft und Politik

spiegeln das wider. Der Ruf nach Flexibilität ist

die Antwort auf diese Entwicklung. Also sind

neue Maschinen, IT und die Cloud gefragt.

Christoph Ungersböck: „Das ist jedoch nur ein

Teil der Lösung, denn neue Technologien, Prozesse

und vor allem eine neue Unternehmenskultur

gehen Hand in Hand. Alle drei Bereiche

gehören auf die Erfolgsschiene.“

Wohin führt die Zukunft? Das scheint in vielen

Bereichen schon klarer zu sein als das Wie.

Wie schaffen wir das? Was sind die nächsten

Schritte? Und worauf kommt es dabei an? Das

sind heute einige Kernthemen bei Sick.

REFLEXION GEFRAGT

Flexibilität hat weniger mit Bits und Bytes zu

tun als mit der Organisation und vor allem den

Menschen in einem Unternehmen. Darum beschäftigt

sich Sick neben dem Tagesgeschäft intensiv

mit den Mitarbeitenden und auch mit sich

selbst. Dass sich dieses Engagement lohnt, das

zeigt unter anderem die Auszeichnung von Sick

als einer der besten Arbeitgeber Österreichs im

vergangenen Jahr.

UNTER DEN TOP 10 IN ÖSTERREICH

Platz 9 in der Kategorie „50 bis 99 Mitarbeiter“

– das kommt nicht von selbst. Zumal hier der

Sicht der Mitarbeitenden ein ganz besonderer

Stellenwert zukommt. Sie befragte Great Place

To Work ganz genau. Dabei wurden viele „weiche“

Faktoren – wie Glaubwürdigkeit, Respekt,

Fairness, Stolz oder Teamgeist – erfasst. Diese

sind besonders wichtig, aber oft nur schwer

qualitativ dingfest zu machen – nicht nur bei

Technikerinnen und Technikern. Das dabei eingesetzte

Tool wird von Great Place To Work

in mehr als 40 Ländern angewendet und ist –

bis auf einige kulturelle Unterschiede – überall

gleich. Die Ergebnisse haben daher eine starke

Aussagekraft und liefern wertvolle Ansätze für

künftige Maßnahmen, denn die „Reise“ hat aus

der Sicht von Sick erst begonnen.

ARBEIT DER ZUKUNFT

„Die Arbeitswelt verändert sich – und wir verändern

uns mit. Das ist ein kontinuierlicher Prozess.

Dabei wollen wir aber nicht nur reagieren,

sondern den Wandel aktiv mitgestalten. Das ist

eine Reise in Richtung Arbeit der Zukunft und

die Wege dorthin baut sich unser Team selbst“,

so Christoph Ungersböck stolz.

Das ist ein Stückchen Herausforderung für

jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter. Denn

zu einem der besten Arbeitgeber Österreichs

wird man nicht durch Anweisungen. Christoph

Ungersböck: „Solch einen Kulturwandel kann

man nicht ‚top down‘ bestimmen – das ist eine

Überzeugung, die wir gemeinsam mit Leben

erfüllen. Dazu gehören der Wille, sich immer

weiter zu verbessern und Mut, um über sich

selbst und vermeintliche Grenzen hinauszuwachsen

– Fehler inklusive. Es klappt nämlich

Fotos: Sick/Axmann


Nr. 267

nicht immer alles so, wie man es sich gemeinsam

ausgemalt hat. Das ist aber unausweichlich

und gehört dazu, wenn man etwas Neues ausprobiert.

Das ist der Schlüssel zu echter Agilität.

Dann sucht man nach alternativen Wegen und

versucht es solange, bis das gesteckte Ziel erreicht

ist.“

ALTERNSGERECHTES ARBEITEN

Weiterbildung, Gesundheit und Arbeitsplatzorganisation

sind weitere wichtige Handlungsfelder,

die Sick auszeichnen – essentzelle Themen

einer Unternehmenskultur 4.0, die auf

die Lebensphasen der Mitarbeitenden eingeht.

Dazu gehören neben einer entsprechenden

Fehlerkultur Arbeitszeitmodelle, die sowohl den

Mitarbeitenden als auch dem Unternehmen

entgegenkommen. Christoph Ungersböck: „Wir

arbeiten nicht erst seit Corona gemeinsam mit

unseren Mitarbeitenden an neuen Lösungen

zur Flexibilisierung des Arbeitsplatzes und der

Arbeitszeit. ‚Gemeinsam‘ ist dabei hervorzuheben,

denn es geht darum, dass die Mitarbeitenden

und das Unternehmen fl exibler werden.

„Technologie allein wird die

Herausforderungen der

Zukunft nicht lösen. Sie ist

aber ein Impulsgeber des

Wandels und damit einer

der Bausteine der Berufswelt

von morgen.“

Dipl.-Ing. (FH) Christoph Ungersböck,

Geschäftsführer Sick Österreich

Die Mitarbeitenden machen Sick zu einem

großartigen Arbeitsplatz und zu einem der

besten Arbeitgeber Österreichs.

Gerade auch die Pandemie hat uns vor Augen

geführt, wie wichtig das ist.“

WENN DAS TEAM WÄCHST

Bei Sick geht es um Teamgeist, ein faires Miteinander,

Vertrauen, Selbstbestimmung und

natürlich Verantwortung. Das muss man beim

Recruiting berücksichtigen. Einzelkämpfer sind

da deutlich weniger gefragt. Fachliche Qualifi -

kationen und das richtige Führungsverständnis

sind selbstverständlich. Darüber hinaus kommt

es bei Sick ganz besonders auf das Team an und

das, was man dazu beitragen kann und vor allem

auch will. So wird die Kultur belebt und gestärkt .

In vielen Unternehmen wird die Integration von

‚Neulingen‘ als Assimilation gelebt. Bei dem Sensor-Spezialisten

wird das anders gesehen. „Wir

schätzen wertvolle Impulse und den Mehrwert

durch die neuen Team-Mitglieder. So entwickeln

wir uns weiter, bleiben offen für Neues und

wachsen mit Blick auf die Zukunft“, erklärt Christoph

Ungersböck.

KULTUR DER KULTUREN

Sensoren sind beratungsintensive Produkte. Es

geht dabei um einen B2B-Markt und um Technikspezialisten,

die nahe an den Kunden, an deren

Ideen, Projekten und Märkten sind. Dafür

braucht es echte Partnerschaften auf Augenhöhe,

fachliches Know-how und gewachsenes

Vertrauen – innerhalb des Unternehmens und

nach außen. Sick ist überall auf der Welt vertreten,

um direkt auf seine Kunden zugehen

zu können. Darum lebt man in dem Familien-

unternehmen seit über 75 Jahren eine Kultur

der Kulturen, in der Vielfalt und Kreativität als

solide Basis für Ideenreichtum und Innovationen

angesehen werden. Die Sick-Niederlassung in

Österreich ist eine eigenständige Tochtergesellschaft,

die für 14 weitere Länder in Südosteuropa

verantwortlich zeichnet. In Griechenland,

Ungarn, Rumänien und Slowenien werden eigene

Verkaufsbüros geführt. Die restlichen zehn

Länder werden über Distributoren und Partner

betreut. Alle 14 Regionenländer gehören zur

Sales und Service Unit (SSU) Österreich – strategisch

und operativ. Sick Österreich ist damit

eine der erfolgreichsten SSUs in der gesamten

Sick-Welt. Das ist ein großer Ansporn für das

Team in Österreich.

EIN START-TIPP AUS DER PRAXIS

New Work verändert die Arbeitswelt von uns

allen. Sie wird zunehmend Einzug halten – besonders

in solchen Berufen, in denen sich die

Mitarbeitenden das Unternehmen aussuchen

und nicht umgekehrt. Das eröffnet echte Chancen,

bringt aber auch große Herausforderungen

und viele spannende Themen mit sich. Zum

Beispiel wenn es um neue Formen der Zusammenarbeit,

um Verantwortung oder die Motivation

und die Sorgen der Menschen vor dem

Sprung in die neue Arbeitswelt geht. Dazu ein

Start-Tipp von Christoph Ungersböck: „Es gibt

weder Universalrezepte noch Guidelines und

auch keine To-do-Listen, die mehr oder weniger

standardisiert abgearbeitet werden können.

Wichtig ist gar nicht so sehr, wo man anfängt,

sondern dass man anfängt. Dann muss jedes

Unternehmen seinen individuellen Weg fi nden

und Schritt für Schritt das eigene Tempo gehen,

so wie es für alle Beteiligten am besten ist. Dann

schafft man gute Voraussetzungen für die Arbeitswelt

von heute und morgen.“

SICK GmbH

IZ NÖ-Süd, Straße 2a, Objekt M11

2355 Wiener Neudorf

Tel.: +43 2236 62288 0

E-Mail: office@sick.at

Web: www.sick.at

LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/

sicksensorintelligence

Xing: https://www.xing.com/pages/sickgmbh

Kununu: https://www.kununu.com/at/sick

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„Klimaschutz geht nur

gemeinsam“

Interview. WKNÖ-Präsident Wolfgang Ecker sieht den Mitarbeitermangel als eine

der größten Herausforderungen der Wirtschaft und stellt in Sachen Klimaschutz

heimischen Betrieben ein gutes Zeugnis aus.

24


Fotos: Daniela Matejschek

ECHO: Niederösterreichs Wirtschaft steht

nach wie vor unter dem Eindruck der durch

die Covid-Pandemie ausgelösten Einschränkungen

und Herausforderungen. Wie ist der

aktuelle Status aus Ihrer Sicht?

Wolfgang Ecker: Die Stimmung in den

niederösterreichischen Unternehmen ist

grundsätzlich positiv. Drei Viertel der Betriebe

gehen von einem steigenden oder

gleich bleibenden Investitionsvolumen aus.

Und jedes zweite Unternehmen rechnet

mit steigenden Umsätzen. Wir befinden

uns mitten im Aufholprozess und müssen

alles dafür tun, dass dieser nicht gebremst

wird. Die Betriebe brauchen weiterhin

Planbarkeit und Verlässlichkeit. Gleichzeitig

ist es wichtig, die Durchimpfungsrate

zu erhöhen und sich an die geltenden und

notwendigen Sicherheitsmaßnahmen zu

halten. Maßnahmen, die die Wirtschaft

bremsen, darf es nicht mehr geben. Viele

Betriebe haben die Zeit auch genutzt, um

neue Strategien und einen Fahrplan für die

nächsten Jahre zu entwickeln, und haben

gezeigt, wie Kreativität eine Chance zum

Durchstarten sein kann. Das wurde auch in

den zahlreichen eingereichten Projekten unserer

Mutmacher-Initiative 2021 deutlich.

Aber natürlich hätte niemand diese Krise

gebraucht. Der vielfältige Branchenmix in

Niederösterreich ist ebenfalls ein großer

Vorteil. Dadurch, dass wir breit aufgestellt

sind und auch große Fortschritte in der Digitalisierung

gemacht

haben, sind wir besser

durch die Krise

gekommen. Bei der

Unternehmerbefragung

der WKNÖ im

Sommer 2021, dem

„Wirtschaftsbarometer“,

haben knapp die

Hälfte der Befragten

angegeben, das Vorkrisenniveau erreicht zu

haben. Dennoch sind einige Betriebe immer

noch mit dem Aufschwung beschäftigt und

die Wirtschaft ist nach wie vor mit Einbußen

auf der Angebots- und Nachfrageseite

konfrontiert.

„Um das Virus einzudämmen,

ist eine hohe

Durchimpfung der Bevölkerung

ein zentraler

Schlüssel.“

ECHO: Manche Branchen haben die Wirtschaftskrise

glücklicherweise ganz gut überstanden.

Viele Betriebe konnten aber nur mit

staatlicher Hilfe überleben oder stehen überhaupt

vor dem Aus. Wo drückt Niederösterreichs

Wirtschaft der Schuh am meisten?

Ecker: Die staatlichen Hilfen waren notwendig,

weil der Staat aufgrund der Pandemie das

Wirtschaftsleben maßgeblich eingeschränkt

hat. Viele Unternehmen haben zusätzliche Reserven

aufgebraucht und vielfach Kreditlinien

verlängern müssen. Stundungen, die gewährt

wurden, müssen jetzt nachgezahlt werden.

Die zentrale Herausforderung ist nicht die

Corona-Pandemie, sondern auch der akute

Mitarbeitermangel, der den derzeit stattfindenden

Aufholprozess bremst. Entscheidend

für den Aufschwung ist jetzt, dass wir den

starken Mitarbeitermangel reduzieren und

freie Stellen wieder besetzen können. Corona

hat den Mangel an Personal noch zusätzlich

verschärft. Immer öfter müssen Betriebe

Aufträge ablehnen, weil ihnen die Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter fehlen. Die Investitionslust

der Betriebe ist aber ein gutes Zeichen.

Bei den Gründen für Neuinvestitionen

liegen die Digitalisierung, die Kapazitätsauslastungen,

der Marktausblick und Investitionen

im Bereich Ökologie und Nachhaltigkeit ganz

vorne. Das zeigt: Unsere Betriebe setzen auf

Zukunftsthemen und grüne Technologien.

ECHO: Im Vorjahr hoffte man allgemein

noch auf ein rasches

Ende der Covid-Krise.

Eine Hoffnung, die

leider enttäuscht wurde.

Wie lange wird es

dauern, bis die Krise

überwunden ist?

Ecker: Die Pandemie

ist noch nicht

überwunden, aber wir

lernen, damit umzugehen. Es darf auf keinen

Fall einen erneuten Lockdown geben. Unter

diesen Bedingungen können wir auf ein gutes

Wachstum vertrauen. Dieses Wachstum soll

sich laut den Prognosen von Wirtschaftsforschern

auch in den kommenden Monaten

„Die

staatlichen

Hilfen waren

notwendig.“

und Jahren fortsetzen. Für 2022 wird in Niederösterreich

ein Wirtschaftswachstum von

über vier Prozent erwartet.

ECHO: Welche Maßnahmen braucht es

von staatlicher Seite, um die wirtschaftliche

Regeneration zu beschleunigen?

Ecker: Mit der Steuerreform wurde jetzt

ein Paket mit ganz wesentlichen Akzenten

geschnürt – siehe etwa den von uns vehement

geforderten Investitionsfreibetrag oder

die Steuersenkungen. Entlastung ist die Basis

für einen erfolgreichen Aufschwung. Es geht

um die klassischen Wachstumstreiber Export,

Konsum und Investitionen und um Arbeitsplätze

bei uns im Land.

ECHO: Experten sehen den Schlüssel zur

Rückkehr des gewohnten Lebens in einer

möglichst hohen Durchimpfungsrate der

Bevölkerung. Wie sieht das die Wirtschaftskammer

NÖ?

Ecker: Wir vertrauen auf die Meinung

der Expertinnen und Experten. Die Impfung

schützt, führt aber nur dann zu einer

Rückkehr in das gewohnte Leben, wenn die

Durchimpfungsrate hoch genug ist. Um das

ECHO TOP 1000 UNTERNEHMEN 2021

25


TOP 1000 | INTERVIEW

Virus einzudämmen, ist eine

hohe Durchimpfung der

Bevölkerung ein zentraler

Schlüssel. Mit den begleitenden

Sicherheitsmaßnahmen

und den betrieblichen Impfungen

leisten die niederösterreichischen

Betriebe

dazu einen entscheidenden

Beitrag und sind sich ihrer

Verantwortung bewusst.

Mein Appell ist, sich impfen

zu lassen und so sich

selbst zu schützen, gesellschaftliche

Verantwortung

zu übernehmen und damit

einen Beitrag auf dem Weg

zurück in die Normalität zu

leisten.

ECHO: Wenn die aktuelle

Krise hoffentlich bald überwunden

sein wird, wartet

mit dem Thema Ökologisierung

schon die nächste

Herausforderung auf die heimische

Wirtschaft. Wie soll

diese am besten angegangen

werden und wie sieht

Nieder österreichs Fahrplan

dafür aus?

Ecker: Wirksamer Klimaschutz

geht nur gemeinsam

mit der Wirtschaft. Unsere

Betriebe machen vieles bereits

gut und richtig, wenn

es um Umwelt- und Klimaschutz

geht. Sie schaffen

Lösungen! Überhaupt ist

ganz Österreich vorbildhaft

in Sachen Klimaschutz und

Umwelttechnologien. Neun

von zehn Wirtschaftsdelegationen,

die nach Österreich kommen, interessieren

sich für Umwelttechnologien und

grüne Produkte, die in Österreich hergestellt

werden. Damit investieren unsere Betriebe

doppelt in den Klimaschutz, auf der einen

Seite durch Umsetzung von Umweltmaßnahmen

in Österreich und auf der anderen

Seite durch Klimaschutz-Exporte in die Welt.

Um die Ziele des Pariser Klimaabkommens

und der europäischen Klimaneutralität bis

„Wir befinden uns mitten im Aufholprozess

und müssen alles dafür tun,

dass dieser nicht gebremst wird.“

2050 zu erreichen, brauchen wir in Niederösterreich

eine gesamthafte und technologieoffene

Strategie. Lösungsansätze wie Elektromobilität,

erneuerbare Stromproduktion,

klimafreundliches Gas und Wasserstoff müssen

parallel genutzt werden. Die Wirtschaft

ist bereit, in den Klimaschutz zu investieren.

Dafür müssen aber auch die Rahmenbedingungen

stimmen. Denn investiert wird dann,

wenn sich Investitionen auch rechnen.

ECHO: Schon seit Jahren steht

die Digitalisierung der Wirtschaft

auf dem Programm. Wie

geht es mit der Digitalisierung in

der nieder österreichischen Wirtschaft

voran?

Ecker: In Niederösterreich haben

wir schon früh auf die Digitalisierung

gesetzt. Sie reicht vom

Breitbandausbau, über Automatisierung

und Modernisierung,

bis hin zu Forschung, Innovation

und Entwicklung. Genauso sind

Webauftritt, Social Media, Datenschutz

und IT-Sicherheit oder

neue Arbeitsformen relevante digitale

Themen. Klar ist, dass sich

die Digitalisierung durch die

gesamte Wirtschaft zieht. Jedes

Unternehmen, jeder Entscheidungsträger

muss sich damit

auseinandersetzen. Es geht dabei

nicht immer gleich um große Innovationen,

sondern auch um erschwingliche

und relativ einfach

umsetzbare Technologien wie

einfache Buchungs- und Bestellsysteme

oder digital unterstützte

Maßanfertigungen beispielsweise

von Schuhen oder Brillen. Als

Wirtschaftskammer NÖ versuchen

wir die Unternehmen auf

ihrem Digitalisierungsweg bestmöglich

zu unterstützen, etwa

mit unseren Technologie- und

Innovationspartnern (TIP). Die

niederösterreichische Wirtschaft

bringt die richtigen Voraussetzungen

mit: Erfindergeist, Kreativität

und den unternehmerischen

Mut, Neues zu wagen.

ECHO: Nach Jahren des Zögerns

und zähen Verhandlungen hat das

Vereinigte Königreich die Europäische Union

nun doch verlassen. Sind Sie mit dem

Verhandlungsergebnis des Austrittsvertrags

zufrieden?

Ecker: Ich bin ein Unternehmensvertreter,

der in die Zukunft schaut. Großbritannien

wird auch in Zukunft ein wichtiger Exportund

Handelspartner bleiben. Ich bin froh,

dass es zu einer Einigung über einen Han-

26 ECHO TOP 1000 UNTERNEHMEN 2021


dels- und Kooperationsvertrag gekommen

ist. Die Rechtsfragen sind extrem vielfältig.

Ich lade unsere Unternehmerinnen und Unternehmer

ein, sich bei Fragen rund um den

Brexit an die Wirtschaftskammer zu wenden.

Wir haben zu diesen speziellen Themen die

Top-Experten.

ECHO: Wie sehr sind die Folgen des Brexits

für die heimische Wirtschaft zu spüren?

Ecker: Die endgültigen Folgen sind noch

nicht abschätzbar, das wird sich erst mitteloder

langfristig zeigen. Aber natürlich sind

uns durch den Brexit gemeinsame Marktund

Entwicklungschancen entgangen. Ein

„harter“ Brexit hätte jedoch noch höhere

Kosten verursacht. Aufgrund von Corona

sind sowohl das letzte Jahr wie auch heuer

Ausnahmesituationen für die heimische

Wirtschaft und natürlich auch für die Exportwirtschaft

entstanden. In den ersten sechs

Monaten sind die österreichischen Exporte

im Vergleich zum Vorjahr um 16,5 Prozent

gestiegen, während sie im Vereinigten Königreich

mit 15,3 Prozent etwas weniger gewachsen

sind. Ob das auf den Brexit zurückzuführen

ist oder andere Gründe hat, muss erst im

Detail analysiert werden.

ECHO: Welche Branchen sind am stärksten

betroffen?

Ecker: Als Exportland müssen unsere Exportbetriebe

sowohl auf Auslandsmärkten

innerhalb der EU als auch in EU-Drittstaaten

Kunden gewinnen. Das ist ein ständiger Prozess.

Und Großbritannien als zweitgrößte

Volkswirtschaft in Europa ist natürlich nach

wie vor ein Zielmarkt, wo heimische Betriebe

gute Geschäfte abschließen können.

Mit einem Handelsvolumen

von ungefähr 8,5

Milliarden Euro im Jahr

2020 im Warenaustausch

der beiden Länder bin

ich sicher, dass niederösterreichische

Unternehmen

ihre Produkte

weiterhin in Großbritannien

erfolgreich verkaufen

können. Viele etablierte Lieferanten

bedienen Nischen mit wenig britischer Konkurrenz.

Sowohl unsere Außenwirtschaftsabteilung

in der Wirtschaftskammer NÖ als

auch unser WKO-AußenwirtschaftsCenter

in London beraten Firmen bei ihrem

Markteintritt ins Vereinigte Königreich und

informieren aktuell über die Herausforderungen

am britischen Markt.

„Großbritannien wird

auch in Zukunft ein

wichtiger Export- und

Handelspartner

bleiben.“

ECHO: Sie stehen seit etwas mehr als

einem Jahr – de facto seit Beginn der Corona-Krise

– an der Spitze

der Wirtschaftskammer

NÖ. Wie sieht die persönliche

Bilanz Ihrer

bis jetzt sicher nicht einfachen

Präsidentschaft

aus?

Ecker: Ich habe in diesen

mehr als eineinhalb

Jahren noch stärker die

Einzigartigkeit und den

Stellenwert der Wirtschaftskammer

für alle

Unternehmerinnen und

Unternehmer gespürt.

Sowohl unsere Funktionärinnen

und Funktionäre

als auch unsere

Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter haben mit

ihrer Unterstützung

einen wesentlichen

Beitrag zum Meistern

dieser Krise geleistet.

Besonders wichtig ist

mir, die Nähe zum Mitglied

weiter zu stärken

und regelmäßig in den

direkten Austausch zu

gehen. Auch die Ökologie

sehe ich als wirtschaftliche

Chance,

die wir nutzen müssen.

Und das jetzt gesteigerte

Bewusstsein für

Regionalität wollen wir mit den richtigen

Initiativen weiter hochhalten. Denn die

letzten eineinhalb Jahre haben uns gezeigt,

wie wichtig Unternehmen vor Ort sind – für

Arbeitsplätze, für die Nahversorgung, für die

Lebensqualität. Dazu bleiben Themen wie

die Digitalisierung, die Lehre und Innovationen

natürlich Dauerbrenner. <<

ECHO TOP 1000 UNTERNEHMEN 2021

27


TOP 1000 | ARBEITSMARKT

Die Job-Maschine läuft

Erholung. Nach zwei Krisenjahren sinken in Niederösterreich die Arbeitslosenzahlen

rapide. Gleichzeitig gibt es ein Rekordangebot an offenen Stellen.

Nicht nur Niederösterreichs Wirtschaft

erlebt nach der pandemiebedingten

Krise einen fulminanten

Aufschwung. Auch die Entspannung am

niederösterreichischen Arbeitsmarkt hält weiter

an. Die Arbeitslosigkeit sank im heurigen

September deutlich unter die Werte des Vergleichsmonats

im Vorjahr und auch gegenüber

dem September des Vorkrisenjahrs 2019 weist

die Statistik ein Minus auf. Ende September

2021 waren laut AMS NÖ insgesamt 42.406

Personen arbeitslos vorgemerkt – ein Minus

von 23,2 Prozent im Vergleich zu September

2020 und immerhin ein Minus von 6,7 Prozent

im Vergleich zum September 2019. Ergibt

bei einem prognostizierten Stand von 651.000

unselbstständig Beschäftigten eine Arbeitslosenquote

von 6,1 Prozent (September 2020:

8,0 Prozent). Grund zur Freude bei AMS-Lan-

Die Auftragsbücher niederösterreichischer Unternehmen sind voll, oft fehlt es aber an den

für die Durchführung notwendigen Fachkräften.

„Intensive Unterstützung

bei beruflichem

Wiedereinstieg.“

AMS-Landesgeschäftsführer

Sven Hergovich

desgeschäftsführer Sven Hergovich: „Damit

liegt sie nicht nur unter dem Vorkrisenniveau

vom September 2019 (6,6 Prozent), sondern

ist fast so niedrig wie zuletzt vor neun Jahren.“

Nach Arbeitsmarktbezirken fällt weiterhin auf,

dass sich die Situation im Most- und im Waldviertel

am schnellsten entspannt. So ging die Arbeitslosigkeit

im Mostviertel im Jahresvergleich

(September) um 28,2 und im Waldviertel um

durchschnittlich 27,8 Prozent zurück.

Dauerbrenner

Langzeitarbeitslosigkeit

Weniger erfreulich ist die nach wie vor hohe

Zahl der Langzeitarbeitslosen in Niederösterreich.

Die Verfestigung der Arbeitslosigkeit

bleibt damit wohl die größte Herausforderung

am niederösterreichischen Arbeitsmarkt.

Mehr als jede vierte beim AMS

Niederösterreich gemeldete Person ist seit

mehr als zwölf Monaten auf der Suche nach

einer Beschäftigung. Zwar gibt es auch bei

der Langzeitarbeitslosigkeit gewisse Erfolge,

allerdings ist das Minus gegenüber dem Vergleichszeitraum

des Vorjahrs mit 4,6 Prozent

vergleichsweise gering. Der hohen Langzeitarbeitslosigkeit

soll jetzt mit vereinten Kräften

und einer neuen Initiative entgegengewirkt

werden. Anfang Oktober präsentierten

Arbeitsmarkt-Landesrat Martin Eichtinger,

AMS-NÖ-Chef Sven Hergovich, AK-NÖ-

Präsident Markus Wieser und WKNÖ-

Fotos: fotonovo_daniel_novotny, Michal Jarmoluk_Pixabay

28 ECHO TOP 1000 UNTERNEHMEN 2021


ARBEITSLOSIGKEIT

Arbeitslose Personen und Schulungsteilnehmer*innen

Veränderung zum Vorjahr 2020 relativ

Präsident Wolfgang Ecker ein Programm,

das Unternehmen bei Anstellung von Langzeitarbeitslosen

unter anderem zusätzliche

Lohnkostenförderung anbietet. Sven Hergovich

vom Arbeitsmarktservice Niederösterreich

hob dabei hervor: „Nur etwa zehn

Prozent aller Jobsuchenden, die beim AMS

vorgemerkt sind, entsprechen dem idealen

Anforderungsprofil der personalsuchenden

Unternehmen. Damit auch für diese

Personen der berufliche Wiedereinstieg gelingt,

benötigen sie spezielle Beachtung und

intensive Unterstützung.“ Insgesamt 16,5

Millionen Euro an Fördermitteln für Einstellbeihilfen

hat das Arbeitsmarktservice

Niederösterreich heuer reserviert.

Rekordangebot an

offenen Stellen

Besser verläuft im Moment die Jobsuche für

jüngere Bewerber. Bei den Arbeitslosen unter

25 Jahren konnte gegenüber dem Vorjahrsmonat

ein Minus von 29 Prozent erreicht

werden. Um junge Menschen zu unterstützen,

die bisher noch keine oder wenig Berufserfahrung

sammeln konnten, wurde in

Niederösterreich das Programm „Jobstart

Plus“ gestartet. Es ist als Ergänzung zum von

Bundesminister Martin Kocher initiierten

Projekt „Sprungbrett“ gedacht.

In gewissem Gegensatz zu der insgesamt

nach wie vor hohen Arbeitslosigkeit im Bundesland

steht das im Moment sehr große

Angebot an offenen Stellen. Im September

wurden dem AMS Niederösterreich 7.884

neue Stellenangebote gemeldet, womit mit

17.607 so viele freie Stellen wie noch nie zur

Verfügung standen. Dieses Rekordangebot

an offenen Stellen ist der zügigen Erholung

der Wirtschaft geschuldet, die – ähnlich wie

bei den Produktionsmitteln – nach zwei wirtschaftlichen

Krisenjahren eine hohe Nachfrage

nach Arbeitskräften entwickelt hat. <<

40.643

–21,2

225.988

-18,7%

Lehrlinge dringend gesucht

Vor allem die beschäftigungsstarken Regionen Niederösterreichs

leiden unter einem Mangel an Lehrstellensuchenden. Initiativen des

AMS und des Landes Niederösterreich sollen Abhilfe schaffen.

54.201

–19,3%

146.120

–14,1%

39.822

15.296 12.106

–17,8 9.371

11.939 –15,8

–17,7

Frauen

–24,9

Männer

170.822 176.490

-16,4% -19,2%

–28,0

17.814

–22,2

Inländer*innen

Ausländer*

innen

121.324

-16,4%

200.000

150.000

100.000

50.000

0

50.534

–18,2

Jugendliche

<25 Jahre

195.090

–19,6

Haupterwerbsalter

25–49 Jahre

101.688

–14,3

Ältere

>50 Jahre

© AMS NÖ / Aug 2021

Die Problematik ist nicht neu, nur

durch den derzeit besonders

steilen Anstieg der Wirtschaftsleistung

um einiges deutlicher wahrzunehmen:

Niederösterreichs Unternehmen

fehlen oft die für die gute Auftragslage notwendigen

Facharbeitskräfte. Um dieses Problem

längerfristig zu lösen, bemühen sich

Wirtschaft, Interessensvertreter und Politik

schon seit Jahren darum, jungen Menschen

eine Karriere mit Lehre attraktiv zu machen.

WKNÖ-Präsident Wolfgang Ecker betont:

„Unsere niederösterreichischen Unternehmen

suchen dringend gut ausgebildete Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter – quer durch

alle Branchen und Regionen. Besonders

betroffen sind Betriebe aus den Bereichen

Gewerbe und Handwerk, Transport und

Verkehr sowie Tourismus und Freizeitwirtschaft.

Der Fachkräftemangel wird immer

mehr ein genereller Mitarbeitermangel.“

Insgesamt entwickelt sich der Arbeitsmarkt

für Unter-25-Jährige nach dem Abklingen

der Covid-Krise sehr positiv. Die

Statistik weist für diese Gruppe einen Rückgang

der Arbeitslosenquote von fast 30

Prozent aus. Und auch die Nachfrage nach

Lehrstellen steigt wieder stetig. In manchen

Regionen Niederösterreichs übertrifft das

Angebot die Nachfrage mittlerweile aber

sehr deutlich. In Bezirken wie Amstetten, Lilienfeld,

Waidhofen/Ybbs oder Zwettl gibt

es bis zu vier Mal mehr offene Lehrstellen als

Lehrstellensuchende. Zwar ist in Niederösterreich

das Verhältnis noch einigermaßen

ausgeglichen, aber vor allem Unternehmen

in beschäftigungsstarken Regionen leiden

unter dem Mangel an Bewerbern.

Damit rücken die Ausbildung und der

Arbeitsmarkt für junge Menschen nach der

Covid-Krise besonders in den Mittelpunkt

des Interesses. Mit insgesamt drei Initiativen

möchten das AMS und das Land Niederösterreich

Ausbildungswilligen bis zum

vollendeten 25. Lebensjahr den Einstieg in

eine Lehrausbildung so attraktiv wie möglich

machen. Immerhin 54 Millionen Euro

wurden 2021 für die Jugendbildungszentren,

die überbetriebliche Lehrausbildung

und das Projekt „Just2Job“ bereitgestellt. <<

ECHO TOP 1000 UNTERNEHMEN 2021

29


TOP 1000 | BILDUNG

Die Karriereschmiede

International. Die IMC FH Krems konnte sich seit ihrer Gründung 1994 als eine

der führenden Fachhochschulen Österreichs etablieren. Dabei spielt die starke

internationale Ausrichtung eine wichtige Rolle.

Internationaler könnte das Publikum

der Fachhochschule Krems kaum sein.

Die Studierenden finden ihren Weg

aus beinahe allen Kontinenten in die kleine

Donaustadt. Insgesamt 70 Nationen sind

in der Studentenschaft vertreten. Dementsprechend

ist auch die Ausrichtung des

Studienprogramms. Das private Bildungsund

Forschungsunternehmen, dem die

Geschäftsführer Ulrike Prommer und Karl

Ennsfellner sowie Martin Waiguny als akademischer

Leiter vorstehen, ist in die Fachbereiche

Wirtschaft, Digitalisierung & Technik,

Gesundheit und Life Sciences gegliedert. Die

internationale Ausrichtung zieht sich durch

alle Bereiche. Fast 50 Prozent des Studienangebots

– insgesamt 17 Bachelor- und zehn

Masterstudiengänge – werden in englischer

Sprache angeboten. Mit 155 Partneruniversitäten

in 50 unterschiedlichen Ländern gehört

die IMC FH Krems zu den am besten

international vernetzten Fachhochschulen

Österreichs.

Starke Identifi kation

Dieses erstklassige Ausbildungsangebot wird

von den Studierenden sehr geschätzt und

Absolventen haben auch nach Absolvierung

eines Studiums eine hohe Bindung zu ihrer

ehemaligen Hochschule, wie die jüngste

Alumni-Befragung zeigt. Das liegt laut Befragung

einerseits am akademischen Angebot,

dem hervorragenden Ruf der Fachhochschule

und den guten Studienbedingungen.

Anderseits aber auch an den ausgezeichneten

Berufschancen, die sich für Absolventen der

FH Krems auftun. So gaben etwa die Hälfte

der Befragten an, dass sie schon während

des Studiums eine oder mehrere Jobzusagen

hatten. Ebenso 50 Prozent konnten während

bzw. ein Jahr nach Abschluss ihres Studiums

einen Karrieresprung machen. Über zwei

Drittel der Absolventen sind in führenden

Ausgezeichnete Karrierechancen: Fast 50 Prozent der

Studierenden der IMC FH Krems haben schon vor

Studienende ein oder mehrere Jobangebote.

Positionen beschäftigt, 60 Prozent arbeiten in

Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitern

oder internationalen Konzernen.

Nachhaltiges Recycling

Die internationale Ausrichtung lässt sich

auch an den ambitionierten Forschungsprojekten

der IMC FH Krems gut erkennen. Ein

Projekt, das jüngst Aufmerksamkeit über die

Grenzen Österreichs hinau erregte, beschäftigt

sich mit nachhaltigem und biologischem

Recycling von Seltenen Erden. Ziel des internationalen

Projekts „REEgain“ am Department

of Life Sciences ist es, Seltene Erden,

wie beispielsweise Scandium und Yttriu, ganz

ohne Umweltschäden mithilfe von Bakterien

und Algen aus Elektronikschrott zu recyceln.

Die so erhaltene Biomasse kann aufgetrennt

und die Seltenen Erden so zurückgewonnen

werden. „In den vergangenen Jahren ist

die Verwendung von Seltenen Erden in der

Elektronik exponentiell angestiegen. Aktuelle

Recycling-Methoden, die in den meisten Fällen

kaum ein Prozent der benötigten Menge

ausmachen, sind durch die Verwendung von

Chemikalien weder umweltfreundlich noch

nachhaltig“, erklärt Projektleiter Dominik

Schild.

Die IMC FH Krems hat in diesem zukunftsweisenden

Projekt die Führungsrolle

übernommen. Zu den Projektpartnern zählen

die Akademie der Wissenschaften der

Tschechischen Republik (Centrum ALGA-

TECH), die Karl Landsteiner Privatuniversität

sowie die Donau-Universität Krems.

Das Projekt ist eines von insgesamt vier heimischen

Spin-offs, die bei der Weltausstellung

in Dubai vom 1. 10. 2021 bis 31. 3. 2022

im Österreich-Pavillon einem internationalen

Millionenpublikum vorgestellt werden. <<

Foto: IMC FH KREMS/Rainer Friedl

30 ECHO TOP 1000 UNTERNEHMEN 2021


INDUSTRIELLENVEREINIGUNG | PROMOTION

Für einen zukunftsfähigen

Industriestandort

Die Industriellenvereinigung (IV) ist die freiwillige und unabhängige Interessensvertretung

der österreichischen Industrie und der mit ihr verbundenen Sektoren.

Auf Landesebene versteht sich die

Industriellenvereinigung Niederösterreich

als regionale Repräsentanz

der Bundes-IV und arbeitet an der

Wettbewerbsfähigkeit Niederösterreichs

im internationalen Kontext. Im Jahr 2021

konnten für die Mitgliedsbetriebe viele industriepolitische

Ziele erreicht werden – sei

es auf europäischer, bundesweiter oder landesweiter

Ebene.

ENTLASTUNG DURCH STEUERREFORM

Die IV hat sich bei der bisher angekündigten

ökosozialen Steuerreform für eine spürbare

Entlastung für arbeitende Menschen UND

Unternehmen eingesetzt. Demnach soll die

Körperschaftsteuer (KöSt) – erstmals seit

16 Jahren – bis 2024 auf 23 Prozent gesenkt

werden. Das ist ein wichtiger erster Schritt.

Zudem sollen im Zuge der Reform weitere

Vorschläge der Industrie aufgegriffen werden.

Mit dem Investitionsfreibetrag, der

sich an der Investitionsprämie orientieren

wird, soll die Investitionskraft der Unternehmen

gestärkt werden. Das Mitarbeiter-

Gewinnbeteiligungsmodell (bis zu 3.000

Euro steuerfrei pro Jahr und Beschäftigter

bzw. Beschäftigtem) wird den Faktor Arbeit

zielgerichtet entlasten. Wichtig war

zudem, dass zusätzliche Belastungen für

jene Unternehmen vermieden werden, die

schon jetzt dem EU-Emissionshandelssystem

unterliegen.

FORSCHUNGSSTANDORT GESTÄRKT

Die IV hat sich dafür eingesetzt, dass die Finanzierung

der Nationalstiftung als wesentlicher

Baustein der österreichischen FTI-

Finanzierung abgesichert wird. Ab 2022

werden über den Fonds Zukunft Österreich

der Nationalstiftung 140 Millionen Euro

jährlich zur Ermöglichung von Spitzenforschung

ausgeschüttet. Wichtig für die

Industrie ist zudem die Beteiligung Österreichs

an den Vorhaben von gemeinsamem

europäischem Interesse (IPCEI). Für das

IPCEI Mikroelektronik sind zwischen 2022

bis 2025 in Summe 180 Millionen Euro

vorgesehen. Das IPCEI Wasserstoff erhält

bis 2025 insgesamt 105 Millionen Euro. Die

Teilnahme an IPCEIs eröffnet auch kleinen

Staaten wie Österreich die Möglichkeit, als

ebenbürtige Partner an Lösungen für die

großen Herausforderungen unserer Gesellschaft

mitzuwirken.

AUS FÜR MEHRFACHSTRAFEN

Beschlossene Änderungen im Lohn- und

Sozialdumping-Bekämpfungsgesetzes

(LSD-BG), des Arbeitskräfteüberlassungsgesetzes

(AÜG) und des Arbeitsvertragsrechts-Anpassungsgesetzes

(AVRAG)

zielen einerseits auf die Umsetzung unionsrechtlicher

Vorgaben zum Entsenderecht

und andererseits auf die Rechtsprechung

des Europäischen Gerichtshofs zum nationalen

LSD-BG Sanktionsregime ab. Insbesondere

die Abschaffung des Kumulationsprinzips

(= Abgehen vom bisherigen

Modell der Bestrafung pro Arbeitnehmerin/Arbeitnehmer),

für die sich die IV

intensiv eingesetzt hat, ist ein wesentlicher

Bestandteil zur Wiederherstellung der erforderlichen

EU-Konformität der Regelungen.

FH-PLÄTZE AUSGEBAUT

Mit dem Studienjahr 2022/23 stellt der

Bund insgesamt 347 zusätzliche Fachhochschul-Anfängerstudienplätze

zur Verfügung.

Diese neuen Studienplätze werden

sich erneut auf den MINT- und auf den

Digitalisierungsbereich konzentrieren.

Dazu gehören unter anderem Data Science,

Wirtschaftsinformatik, Automatisierung,

Künstliche Intelligenz und die Cyber Security.

Alles in allem erhält der FH-Sektor

durch den FH-Ausbauplan seit 2019/20 bis

2024/25 mehr als 3.700 Studienplätze im

MINT-Bereich dazu.

Die IV konnte bei der Erstellung der nationalen

Umsetzung des EU-Wiederaufbaufonds

wesentliche Anliegen der Industrie

einbringen. So fließen nun deutlich mehr

Mittel in die Zukunftsbereiche Klimaschutz

und Digitalisierung als von der EU vorgegeben.

Zwei Drittel der Gelder werden für

zusätzliche Investitionen eingesetzt. Ursprünglich

war vorgesehen, lediglich bereits

budgetierte Vorhaben damit abzudecken.

Zudem konnten in einer Vielzahl an Themenfeldern

positive Impulse und Vorhaben

verankert werden, zum Beispiel Breitbandausbau,

Digitalisierungsfonds für die öffentliche

Verwaltung, Digitalisierung in Schulen,

Ausbau der Elementarpädagogik etc.

INVESTITIONSPRÄMIE & CO

Die IV hat sich erfolgreich für die Einführung

der Investitionsprämie eingesetzt.

Die sieben Milliarden Euro starke Prämie

hat ein Investitionsvolumen von mehr

als 50 Milliarden Euro gesichert. Für den

Wirtschaftsstandort bedeutet das mehr als

40 Milliarden Euro Wertschöpfung und

115.000 Jahres-Arbeitsplätze. Betriebliche

Corona-Testungen in nationale Teststrategie

eingebunden. Unternehmen erhielten

zudem einen Kostenbeitrag für durchgeführte

und angemeldete Tests. Working

from Home blieb freiwillig. Die IV hat ich

dafür eingesetzt, dass Homeoffice weiterhin

auf betrieblicher Ebene vereinbart und

steuerlich begünstigt wird.

Weitere Infos: niederoesterreich.iv.at

Industriellenvereinigung Niederösterreich

Schwarzenbergplatz 4, 1031 Wien, Österreich

Tel.: +43 1 71135 2442

Web: niederoesterreich.iv.at

facebook.com/ivniederoesterreich

twitter.com/iv_news

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WIRTSCHAFT

AM WORT

Top 1000 Unternehmen Niederösterreichs hat Wirtschaftstreibende des

Bundeslands um ihre Einschätzung gebeten:

Was wird die größte Herausforderung für

Ihren Betrieb im nächsten Jahr?

Unser Unternehmen cargo-partner mit Hauptsitz in Fischamend

beim Flughafen Wien ist in 40 Ländern mit ca. 3.600

Mitarbeitern vertreten. Besondere Stärken liegen im Luft-, See- und

Schienentransport. Wir rechnen 2022 weiterhin mit Problemen für

Reedereien. Schiffe werden vor den Häfen warten und die Lager der

Kunden überfüllt sein, sodass Waren in Containern zwischengelagert

werden. Diese Container fehlen dann für den Transport. Die Frachtraten

bleiben sehr hoch. Dasselbe gilt für die überlastete Bahntransportroute

der „Iron Silk Road“. Wir haben vorweg fixe Kapazitäten bei unseren Carriern gebucht, um

Wartezeiten für unsere Kunden zu verringern. In der Luftfracht werden die Passagierflüge, die

vor 2020 ca. die Hälfte aller Fracht transportierten, nur langsam wieder steigen. Auch hier:

Platzmangel, sehr hohe Raten und Dispositionsaufwand pro Sendung. Dem wirken wir mit

planmäßigen und ad hoc gecharterten Flugzeugen entgegen.

Hinzu kommen Fachkräftemangel, vor allem in der IT, mögliche Forderungsausfälle und

Knappheit von Lagerflächen. Wir unterstützen unsere Kunden durch frühzeitige Planung

dabei, die dynamische Situation zu meistern.

Stefan Krauter, CEO cargo-partner

Rohstoffe in bester Qualität

sind nur die ersten

Schritte auf dem Weg, gute

Produkte zu produzieren.

Der wichtigste Beitrag sind

topausgebildete Mitarbeiter,

die gemeinsam das gleiche

Ziel vor Augen haben. Das ist der größte

Schatz, den ein Unternehmen haben kann. Die

letzten Jahre haben es schon prophezeit. Qualifiziertes

Personal zu finden, wird auch im nächsten

Jahr die größte Herausforderung für uns sein.

Vor allem spüren wir dies bei Fachkräften aus

dem holzverarbeitenden Bereich. Die Nachfrage

ist ungebrochen stark und wir sind in der glücklichen

Situation, dass Corona den Wunsch nach

einem eigenen Zuhause bei vielen Menschen

noch verstärkt hat. Nun sind wir an unsere Kapazitätsgrenzen

gestoßen. Der nächste logische

Schritt wäre eine weitere Vergrößerung der

Produktion. Hier hemmt die schwierige Personalsituation

allerdings unsere Wachstumspläne.

Denn für uns ist nur ein nachhaltiges Wachsen

sinnvoll. Um nicht in eine ungewollte „Pattsituation“

zu kommen, setzen wir seit vielen Jahren auf

Ausbildung im eigenen Haus und bilden unsere

zukünftigen Fachkräfte selbst aus.

Yves Suter, Geschäftsführer HARTL HAUS

Fotos: cargo-partner_ESTHER Horvath, HARTL HAUS_DirYvesSuter.jpg, Axmann, Beate Hank, Heidrun Henke, Kastner Gruppe


Unserem Motto „Immer etwas Neues“ treu bleibend, ist es

für uns wichtig, Trends und Kundenbedürfnissen zu folgen.

Das sehen wir auch im kommenden Jahr als unsere größte Herausforderung.

E-Commerce wird weiterhin eine ganz wesentliche Rolle

im Handel spielen, ich denke aber, dass physische Shops nie

völlig durch den Online-Handel abgelöst werden. Das vorige

Jahr war ein Hype für E-Commerce-Händler, der sich zukünftig

wieder einpendeln wird.

Das Bewegt-Bild wird es immer geben, aber die Devices entwickeln sich weiter. Wir

nutzen heute sämtliche Social-Media-Kanäle wie Facebook und Instagram, sind auf

Marktplätzen präsent und nutzen CRM-Tools wie den Newsletter.

Wir bleiben aber immer unserer Kernstrategie, innovative Produkte unterhaltsam

zu präsentieren, treu. Unser Moonshot ist es, das Walt Disney des Handels zu sein.

Walt Disney hat ein Ungeziefer und wenig beliebtes Tier, eine Maus, zum Liebling

der Menschen gemacht. Uns gelingt das mit unseren Problemlösern, wir machen ein

Haushaltsgerät zum Star und können so unsere Kunden unterhalten und begeistern.

Wir legen ab jetzt und für immer einen ganz starken Fokus auf Nachhaltigkeit. Wir

starten heuer einen Prozess der „People, Planet und Profit“ immer nachhaltig betrachtet.

Das beginnt beim Wohlbefinden unserer MitarbeiterInnen, ebenso wie bei Investments

in nachhaltige Unternehmen bei „2Minuten 2Millionen“ der PULS4 Start-up

Show oder z. B. bei der Verwendung von recyceltem Plastik bei der Verpackung der

brandneuen MicroTouch Titanium Dominic Thiem Special Edition. Wir betreiben

kein Greenwashing, aber überall dort, wo es möglich und umsetzbar ist, haben wir uns

das Ziel gesetzt, immer einen nachhaltigen Schritt voraus zu sein.

Ein Thema beschäftigt gegenwärtig die ganze Welt – und es

rückt immer mehr in den Fokus: die Lieferfähigkeit. Sie ist

der „Sand im Getriebe“ einer nach dem Pandemiejahr immer

stärker Fahrt aufnehmenden Wirtschaft und zieht sich mittlerweile

als Dominoeffekt durch alle Bereiche der globalen Industrie.

Das hat nicht nur mit Fernost, Transportengpässen oder

den Halbleiterherstellern zu tun, sondern ist auch ein Zeichen unseres

weltweit vernetzten Wirtschaftssystems und seiner Lieferketten.

In unserer Branche (Automation) schätzt man gegenwärtig, dass dieses Thema uns

noch bis etwa Mitte des nächsten Jahres begleiten wird. Das heißt aber, dass der

„Peak“ noch nicht erreicht ist. Wir gehören zu den glücklichen Unternehmen, die

über große Lager verfügen. Aber auch diese Komponenten und Rohstoffe werden

knapper – darauf bereiten wir uns vor.

„Augen zu und durch“ ist da bestimmt nicht die richtige Strategie. Wir setzen auf

Partnerschaften auf Augenhöhe. Darum sprechen wir mit unseren Kunden und geben

ihnen realistische Ausblicke, für eine bestmögliche Planbarkeit. Diese Ehrlichkeit

ist auch der beste Weg, um den „Dominoeffekt“ in den Lieferketten zu verlangsamen.

ie KASTNER Gruppe als

D eigentümergeführtes

Lebensmittelgroßhandelsunternehmen

konnte die Corona-Pandemie

trotz massiver

Umsatzrückgänge aufgrund

der Gastronomieschließungen

gut bewältigen. Die Herausforderungen

Katharina Schneider, CEO Mediashop International Group

DI (FH) Christoph Ungersböck, Geschäftsführer SICK Österreich

für die

Zukunft sind vielfältig. Da der Gastronomiegroßhandel

der größte Bereich der KASTNER Gruppe ist, ist

eine Normalisierung im Bereich des Tourismus ein

wesentlicher Erfolgsfaktor. Des Weiteren müssen die

derzeitigen Lieferengpässe auch im Lebensmittelbereich

verkraftet werden und neue Beschaffungswege

gefunden werden. KASTNER setzt vielfältige Maßnahmen

im Rahmen der Nachhaltigkeitsinitiative

„Aus gutem Grund“. Diese sind nicht nur effiziente

Schritte gegen den Klimawandel, sondern tragen auch

positiv dazu bei, die besten Mitarbeiter:innen für die

KASTNER Gruppe zu gewinnen.

KR Christof Kastner, Geschäftsleitung KASTNER Gruppe

Der Intralogistikmarkt

wandelt sich. Automatisierung,

Flexibilisierung,

Konnektivität und Digitalisierung

sind längst keine

Schlagworte mehr, sondern

tägliche Herausforderung und

Chance – für unsere Branche, aber

auch für jene unserer KundInnen.

Die Strategie von Toyota Material Handling Austria

für die nächsten Jahre hat ebendiese Megatrends im

Fokus. Wir wollen ein zuverlässiger Partner unserer

KundInnen sein und ihnen die Sicherheit geben,

dass wir sie in den Zeiten des Wandels begleiten,

mit ihnen wachsen und ihnen die richtigen Stateof-the-Art-Technologien

und Lösungen bieten. Vor

allem die schrittweise Automatisierung standardisierter

Abläufe sehen wir hier als Game Changer für

viele kleine und mittlere Betriebe, die sich aufgrund

des Fachkräftemangels immer stärker in diese Richtung

bewegen müssen.

Der Fachkräftemangel ist aber auch für uns ein

bestimmender Faktor. Die Aufgabe ist hier, als attraktiver

Arbeitgeber wahrgenommen zu werden,

hochqualifizierte MitarbeiterInnen für die unterschiedlichsten

Bereiche unseres Hauses zu gewinnen

und vor allem zu halten.

Mag. Oskar Zettl, Geschäftsführer Toyota

Material Handling Austria


TOP 1000 | INDUSTRIE

Ehrgeizige Ziele

Industrie. Niederösterreichs Industrie unterstützt den Green Deal der Europäischen

Union, fordert aber von der Politik entsprechende Rahmenbedingungen und

Planungssicherheit.

Das Ziel ist ambitioniert: Mit

dem von EU-Kommissionspräsidentin

Ursula von der

Leyen vor knapp zwei Jahren verkündeten

European Green Deal möchte die

Europäische Kommission bis 2050 die

Netto-Emissionen von Treibhausgasen

auf null reduzieren. Damit wäre Europa

der erste klimaneutrale Kontinent und

könnte seine angestrebte Vorbildrolle in

Sachen Klimaschutz eindrucksvoll unter

Beweis stellen. Zu ambitioniert für

manche, denn die für die Umsetzung des

Green Deals notwendigen Maßnahmen

fordern nicht nur von Europas Bürgern

mitunter enorme Einschränkungen,

sondern setzen auch viele Schlüsselindustrien

unter erhöhten internationalen

Wettbewerbsdruck.

Teil der Lösung

Eine Herausforderung, die von der heimischen

Industrie ernst genommen wird

und der sie sich keinesfalls verweigert,

wie Vertreter immer wieder betonen.

Gefordert wird allerdings auch eine Anpassung

der Rahmenbedingungen. „Die

heimische Industrie ist Teil der Lösung,

um wichtige Antworten auf die derzeit

noch zu bewältigenden Probleme in

Bezug auf den Klimawandel zu liefern.

Damit die heimische Industrie

entscheidend beim Klimaschutz mitwirken

kann, muss die Politik aber auch die dafür

notwendigen Rahmenbedingungen schaffen“,

umreißt Thomas Salzer, Präsident IV-NÖ, die

Position seiner Branche.

Rechtssicherheit gefordert

Urgiert werden ausdrücklich auch Planungsund

Rechtssicherheit, vor allem bei Infrastrukturprojekten,

die für Industriebetriebe

IV-NÖ-Präsident Thomas Salzer fordert von der Politik

die notwendigen Rahmenbedingungen, um klimaschonende

Industrieproduktion umsetzen zu können.

essenziell sind. Als Beispiel nennt IV-NÖ-Präsident

Salzer etwa die Traisental-Schnellstraße

S34 zwischen St. Pölten und Wilhelmsburg,

deren Bau neben anderen bewilligten Straßenbauprojekten

von Umweltministerin

Leonore Gewessler einer „Neuevaluierung“

unterzogen wird. Für Salzer ein No-Go: „Im

unteren Traisental sind viele große, weltweit

tätige Industrieunternehmen ansässig. Die

Traisental-Schnellstraße S34 würde den Wirtschaftsstandort

enorm aufwerten und

die internationale Wettbewerbsfähigkeit

der Region erhöhen.“ Die Vorgehensweise

des Umweltministeriums würde

das Vertrauen in den Standort massiv

erschüttern, warnt der IV-NÖ-Präsident.

Investitionen notwendig

Im Forderungskatalog der Industrie

steht außerdem die Versorgungssicherheit

und Leistbarkeit von Energie sowie

„grüne Kredite“ für energieintensive Industriebetriebe.

Europaweit setzen sich

zum Teil drastische Preiserhöhungen

für CO 2

-intensive Energieträger durch,

die – so die Befürchtung – Betriebe mit

hohem Energiebedarf in eine fatale Kostenfalle

treiben würden. Weshalb Industrie

und Interessensvertreter von der

„Die heimische Industrie

ist Teil der Lösung.“

IV-NÖ-Präsident

Thomas Salzer

Politik umfangreiche Investitionen in

klima- und umweltrelevante Forschung,

Entwicklung und Innovation verlangen,

damit möglichst schnell alternative und

klimafreundliche Technologien – unter

anderem zur Energieproduktion – zur

Verfügung stehen. Thomas Salzer ist sich sicher:

„Nur wenn Europa seine Innovations-,

Entwicklungs- und Forschungspotenziale

richtig nutzt, können jene Technologien

entwickelt werden, die es braucht, um das

Ziel der Klimaneutralität zu erreichen.“ Klima-effiziente

Produkte aus Österreich, aber

auch innovative technische Lösungen der

heimischen Industrie wären die Enabler des

Green Deals, so Salzer. <<

Foto: Felix Büchele, Felixfoto

34 ECHO TOP 1000 UNTERNEHMEN 2021


ÖTSCHER | PROMOTION

Langweilig war gestern

Klassische Berufskleidung wird zur coolen Berufsmode.

Fotos: Ötscher

Berufskleidung wird stark von der aktuellen

Freizeitmode geprägt. Doch

nur schön reicht nicht. Arbeitskleidung

ist heute keine rein zweckdienliche

Kleidung mehr, sie hat viel mit der Identität

des Arbeitenden zu tun. Je mehr sich

die Arbeit in der Gesellschaft spezialisiert,

desto stärker wird sie zur Identität.

Berufskleidung muss nach wie vor mehr

leisten als Freizeitkleidung. Deutlich mehr sogar.

So muss sich die Kleidung im Arbeitsalltag

mit all seinen spezifischen Anforderungen

bewähren. Industriewäschetauglichkeit,

Bewegungsfreiheit, funktionelle Taschen für

Arbeitsutensilien und sicherheitstechnische

Geschäftsführer Ing. Mag. Thiemo Götzl

Eigenschaften sind nur einige Beispiele. Es

gilt, die perfekte Verschmelzung von modischem

Design und professioneller Funktionalität

zu produzieren.

ÖTSCHER AUF DER ÜBERHOLSPUR

Mehr als 7.000 Kunden weltweit vertrauen

auf Ötscher als verlässlichen Partner. Beliefert

werden diese von Amstetten aus, wo

auf einer Lagerfläche von 5.000 Quadratmetern

derzeit 255.000 Artikel gelagert

werden. Von diesen sind 178.000 speziell

auf Kundenwunsch angefertigte Artikel,

die jederzeit abrufbar sind. Allein die Produktionsfläche

in Amstetten umfasst ca.

1.000 Quadratmeter.

Die Marke mit dem Stern steht für Qualität,

Individualität und Funktionalität.

Unsere Produktpalette ist enorm. „Viele

unterschätzen uns in diesem Bereich komplett“,

so Geschäftsführer Ing. Mag. Thiemo

Götzl. „Wir bieten ab Lager 120 verschiedene

Artikel in bis zu 16 Größen und

acht Farben unserer eigens produzierten

Ötscher-Linien an. Dies ist jedoch nur ein

kleiner Teil unseres Geschäfts.“

DER SPEZIALIST FÜR

„CUSTOM MADE“

„Wir entwerfen, entwickeln und produzieren

ab 150 Stück maßgeschneiderte

Designs , zugeschnitten auf unsere Kunden“,

so Götzl. Einmal entwickelt, sind

Nachbestellungen ab einem Stück möglich.

Damit ist es auch für kleine und mittlere

Betriebe möglich, ihre Corporate Identity

umzusetzen.

NEUER WEB-SHOP

Erhältlich sind die Produkte über den neuen

Onlineshop – weltweit. Gegliedert in

Farbwelten und Kollektionen findet man

sich ganz einfach in der neuen Benutzeroberfläche

zurecht.

Ötscher Berufskleidung

Götzl GesmbH

Ötscherplatz 1, 3300 Amstetten

Tel.: +43 7472 64744 0

Mail: info@oetscher.com

Web: www.oetscher.com

FABRIKSVERKAUF

IN AMSTETTEN

Arbeitskleidung für Häuslbauer,

Landwirte und die Gastronomie

sowie Freizeitbekleidung ab 1 Stück

Mittwoch: 7–16.30 Uhr/Freitag: 7–14 Uhr

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TOP 1000 | NATUR

Freiräume naturnah

gestalten und managen

Natur. Die MR Naturraummanagement GmbH ist ein technisches Ingenieurbüro

mit Schwerpunkt Landschafts- und Umweltplanung, Energieeffizienz und

Klimawandelanpassung.

Mit der MR Naturraummanagement

GmbH bietet der Maschinenring

Niederösterreich ein

vollständiges Programm für Naturraummanagement

an. Dieses reicht von Landschaftsund

Umweltplanung über Klimawandelanpassungen

und Naturgefahrenmanagement

bis zum Baum- und Spielplatzkataster. Dieses

breitgefächerte Dienstleistungs- und Serviceangebot

ermöglicht Eigentümern von Freiflächen

naturnahe Gestaltung und Erfüllung

aller gesetzlichen Fürsorgepflichten.

Planungsteam und

Partnernetzwerk

Das professionell ausgebildete und interdisziplinäre

Planungsteam sowie ein großes

Partnernetzwerk – vom landwirtschaftlichen

Betrieb bis hin zum Forschungsinstitut –

begleiten Kunden Schritt für Schritt bei der

Planung und Umsetzung von Projekten. Das

Expertenteam liefert eine fundierte Bedarfsanalyse,

eine technische und wirtschaftliche

Machbarkeitsstudie sowie ein maßgeschneidertes,

gemeinschaftliches Konzept. Darauf

aufbauend erfolgt die Planung auf Objektund

Landschaftsebene. Abgerundet wird das

Angebot selbstverständlich durch professionelle

Qualitätssicherung und verlässliche

Weiterbetreuung.

Veränderung fordert

Maßnahmen

Die stetige Veränderung des Klimas stellt

Menschen und Natur vor immer größere

Herausforderungen. Einerseits zwingen

Baummonitoring: Als Besitzer von Flächen übernimmt man auch ein großes Maß an Verantwortung.

Fotos: Maschinenring (2), schewig fotodesign

36 ECHO TOP 1000 UNTERNEHMEN 2021


Mehrwert für Freiflächen: Spielplätze naturnah gestalten und alle gesetzlichen Fürsorgepflichten

erfüllen.

Freiräume zu stellen. Im Zuge der Planungstätigkeiten

stehen einerseits Themen wie

Nachhaltigkeit und Ökologie, andererseits

aber auch Innovation und Langlebigkeit im

Mittelpunkt.

die Änderungen zu einer Anpassung des

Umgangs in Bezug auf Niederschlag oder

Temperatur, andererseits steigern sie auch

das Risiko von gefährlichen Extremereignissen

wie Dürren, Murenabgängen oder

Hochwasser. MR Naturraummanagement

unterstützt dabei, bei den notwendigen Prozessen

Flächen an diese Änderungen anzupassen,

klimafit zu machen und so präventiv

vor Schadereignissen zu schützen. Wichtig

ist dabei: Naturgefahren sind natürliche Ereignisse.

Sie werden aber dann zum Risiko,

wenn Personen oder Objekte verletzt oder

beschädigt werden.

Gefahrenquellen beseitigen

Im Bereich Naturgefahrenmanagement

geht es vor allem darum, vorbeugend Maßnahmen

zum Schutz vor Naturgefahren zu

ergreifen. Darunter fallen auch Problemfelder

in Wald, Flur und Ortschaften, die

sich durch den Klimawandel ergeben. Dabei

sorgen die Spezialisten des Maschinenrings

für die Gesundheit und Sicherheit der

Bäume und zeitgerechte Durchforstung von

Schutzwäldern. Denn damit wird deren Stabilität

erhöht und die Schutzfunktion gesichert.

Auch Wildbachbegehungen gehören

zum Repertoire, damit auf Gefahrenquellen

wie Verklausungen zeitgerecht reagiert

werden kann. Die Naturraummanagement-

Experten dokumentieren diese mittels einer

App und melden diese, um vorbeugend die

Beseitigung der Gefahrenquelle zu veranlassen.

Nicht vergessen werden darf die Pflege

der Wanderwege. Denn gut erhaltene und

markierte Wanderwege erhöhen die Sicherheit

und Attraktivität einer ganzen Region.

Ökologie, Innovation und

Langlebigkeit

Die von allen Menschen in ihrer Freizeit gerne

genutzten Freiräume sind einem großen

Nutzungsdruck ausgesetzt. Hochwertige

Freiräume und deren Erhaltung genießen

heutzutage einen großen Stellenwert. Sie

unterliegen aber einem stetigen Wandel und

müssen dabei trotzdem vielerlei Aufgaben erfüllen.

Das Hauptaugenmerk kann dabei auf

unterschiedlichen Aspekten liegen. Somit

geht es MR Naturraummanagement bei der

Landschafts- und Freiraumplanung darum,

funktionelle und gestalterische Themen zu

verbinden und in einen Kontext mit den bestehenden

Ansprüchen und Bedürfnissen an

Maßnahmen bei

Handlungsbedarf

Als Besitzer von Flächen übernimmt man

auch ein großes Maß an Verantwortung. Vor

allem Bäume und Spielgeräte bieten einen enormen

Mehrwert für Freiflächen, stellen aber

auch ein Risikopotenzial dar. Damit die Vorzüge

und Qualitäten dieser Flächengestaltung

entsprechend genutzt werden können, bietet

MR Naturraummanagement die Begutachtung

mittels spezieller, georeferenzierender

Programme an. Somit wissen Kunden immer

über den Zustand ihrer Bäume und Spielgeräte

Bescheid und können nötige Schritte veranlassen,

wenn entsprechender Handlungsbedarf

besteht. <<

MR Naturraummanagement begleitet Kunden Schritt für Schritt bei der Planung und Umsetzung

von Projekten.

ECHO TOP 1000 UNTERNEHMEN 2021

37


TOP 1000 | FORSCHUNG

Ein steiniger Weg

Aufholbedarf. Bei den Ausgaben für Forschung und Entwicklung hinkt

Niederösterreich anderen Bundesländern noch hinterher. Österreich konnte sich

EU-weit im oberen Drittel etablieren.

Investitionen der öffentlichen Hand

und der Unternehmen in Forschung

und Entwicklung gelten in der Ökonomie

unbestritten als einer der wesentlichen

Faktoren für die Entwicklung und Sicherung

eines Standorts. Es ist deshalb wenig

überraschend, dass Politiker, Interessenvertreter

und Wirtschaftstreibende genau diese

Themen gerne und oft betonen und kaum

eine Gelegenheit auslassen, jede Maßnahme

in diese Richtung entsprechend zu kommunizieren.

Und kaum ein anderes Thema

der Wirtschaft – im Großen und Ganzen ja

eine eher trockene Materie – stößt bei Öffentlichkeit

und Medien auf so bereitwillige

Zuhörer.

Österreich im oberen Drittel

Insgesamt wurden in Österreich im Jahr

2019 (auch alle nachfolgenden Zahlen

beziehen sich auf dieses Jahr, für ein jüngeres

Datum waren noch keine regionalen

Zahlen verfügbar) insgesamt 12,44 Milliarden

Euro ausgegeben. Das entspricht 3,13

Prozent des Bruttoinlandprodukts (BIP),

womit die Alpenrepublik im oberen Drittel

der europäischen Volkswirtschaften liegt.

Bereits seit 2014 liegt die heimische F&E-

Quote über dem von der EU bis 2020 angestrebten

Wert von drei Prozent, allerdings

noch immer unter dem nationalen Zielwert

von 3,76 Prozent. Im internationalen Vergleich

weist Österreich die dritthöchste Forschungsquote

in der EU auf, hinter Schweden

mit 3,4 Prozent und Deutschland mit

3,18 Prozent. Im EU-Schnitt liegt die Forschungsquote

bei vergleichsweise mageren

2,20 Prozent.

Steiermark an der Spitze

Innerhalb Österreich wiederum ist die

Bereitschaft, für Forschung und Entwick-

An den Technopolstandorten werden Aktivitäten von Forschungsinstituten, Ausbildungseinrichtungen

und Unternehmen gebündelt.

lung Geld in die Hand zu nehmen und die

Entwicklung von neuen Technologien zu

fördern, je nach Bundesland recht unterschiedlich

ausgeprägt. Angeführt wird die

Riege von industrieinfrastrukturintensiven

Bundesländern wie der Steiermark (5,15

Prozent F&E-Quote), Wien (3,64 Prozent)

und Oberösterreich (3,49 Prozent).

Die Schlusslichter sind Vorarlberg (1,80

Prozent), Salzburg (1,70 Prozent) und das

Burgenland mit nur 0,86 Prozent Ausgaben

gemessen am Bruttoregionalprodukt. Nie-

Foto: hinterramskogler

38 ECHO TOP 1000 UNTERNEHMEN 2021


WIRTSCHAFT

Zahlen zum Start-up Hotspot Niederösterreich

45%

8,6%

Start-ups

aktuell in NÖ

17,5%

nutzten Corona-Krise als Chance,

Lösungen zur Bewältigung der

Krise zu entwicklen

aller Start-ups,

die seit 2009 in Österreich

gegründet wurden.

derösterreich schafft es mit 1,84 Prozent

(oder etwas mehr als einer Milliarde Euro)

nur knapp in das mittlere Drittel des Rankings

und liegt damit deutlich hinter den

Bestplatzierten.

Wer wie viel zahlt

An den Ausgaben für Forschung und Entwicklung

sind in der Regel verschiedene

Institutionen und Organisationen beteiligt.

Den überwiegenden Teil der Finanzierung

übernehmen in der Regel der Unternehmenssektor

und der öffentliche Sektor.

Bei Letzterem fließen am meisten Mittel

vom Bund und den Ländern, aber auch

vom Forschungsförderungsfond. Den

weitaus größten Teil der Forschungsquote

bestreitet aber der Unternehmenssektor.

Mehr als die Hälfte der Gesamtausgaben

für Forschung und Entwicklung (12,4

Milliarden Euro) wurde 2019 in Österreich

von Unternehmen bereitgestellt,

gefolgt vom öffentlichen Sektor mit 3,35

Milliarden Euro. Diese Verteilung ist in

Niederösterreich sogar noch wesentlich

ungleicher. Von den knapp 1,05 Milliarden

Euro, die hier für die F&E-Quote

ausgegeben wurden, stammten insgesamt

728 Millionen Euro aus dem Unternehmenssektor.

Land und Bund folgen mit

105 bzw. 80 Millionen Euro vergleichsweise

weit dahinter. Allerdings ist das Land

Niederösterreich im Vergleich zu anderen

Bundesländern ziemlich spendabel, was

Forschung und Entwicklung betrifft. Außer

Wien (123 Millionen Euro) gibt kein

anderes Bundesland so viel Geld für den

Forschungsbereich aus.

FORSCHUNG

Ausgaben für Forschung und experimentelle Entwicklung (F&E) 2019 nach Bundesländern und Finanzierungsbereichen

ÖSTERREICH

Unternehmenssektor

Zusammen

Bund

Länder

Gemeinden

Sonstige

Ausland einschl.

intern. Organsiationen (ohne EU)

Privater, gemeinnütz. Sektor

Hochschulsektor

EU

Insgesamt

In 1.000 €

74,6%

aller Start-ups

sind green-Start-ups

ÖFFENTLICHER SEKTOR

FINANZIERUNGSBEREICHE

der Start-up-Gründer

sind weiblich.

5,7

Beschäftigte

im Schnitt

Quelle: IV NÖ

Niederösterreich holt auf

Das hat viel mit der gewachsenen Wirtschaftsinfrastruktur

Niederösterreichs als

stark agrarisch geprägtes Bundesland zu

tun. Anders als in der Steiermark oder Oberösterreich,

wo es seit Langem eine alteingesessene

Industrieproduktion gibt, um die

sich Forschungs- und Innovationszentren

gebildet haben, startete in Niederösterreich

der Transformationsprozess erst verhältnismäßig

spät in der zweiten Hälfte des vergangenen

Jahrhunderts. Der Aufholprozess

Niederösterreichs in diesem Bereich dauert

an und nimmt Zeit in Anspruch, denn eine

Etablierung als vitaler und durchschlagskräftiger

Standort für Forschung und Entwicklung

lässt sich nicht so einfach aus dem

Boden stampfen.

ecoplus setzt Impulse

Auch mit viel Engagement nicht, das man

der öffentlichen Hand, sprich der Landespolitik,

jedenfalls nicht absprechen kann.

Seit mehr als drei Jahrzehnten setzt vor

allem die landeseigene Wirtschaftsagentur

ecoplus entsprechende Impulse. Speerspitze

der Bemühungen sind die Technologieund

Forschungszentren (TFZ) von ecoplus

an den Technopolstandorten in Krems,

Tulln, Wiener Neustadt und Wieselburg.

Hier werden Aktivitäten von Forschungsinstituten,

Ausbildungseinrichtungen und

0 3.000.000 6.000.000 9.000.000 12.000.000 15.000.000

Quelle: Statistik Austria, Ergebung über Forschung und experimentelle Entwicklung 2019. Erstellt am 6.8.2021.

ECHO TOP 1000 UNTERNEHMEN 2021

39


TOP 1000 | FORSCHUNG

Unternehmen gebündelt. Außerhalb der vier

Technopole wurden in den vergangenen Jahren

weitere TFZ in Seibersdorf und Klosterneuburg/Gugging

errichtet.

Größter Fördercall

Auch direkte Förderprogramme legt das Land

Niederösterreich immer wieder auf. So präsentierte

Landesrat Jochen Danninger erst

vor wenigen Wochen einen Fördercall für

Forschungsinfrastruktur im Umfang von fünf

Millionen Euro. Das ist die größte Summe,

die dafür in Niederösterreich bis jetzt bereitgestellt

wurde. Damit können unter anderem

Elektronenmikroskope, Laborausstattung oder

IT-Infrastruktur für komplexe Computersimulationen

angeschafft werden. „Mit dieser

Förderung für den Aufbau von Forschungsinfrastruktur

nutzen wir Mittel der Europäischen

Union, damit der Standort Niederösterreich

den digitalen Wandel noch besser meistern

kann. Darüber hinaus erwarten wir uns auch

Projekte, die einen Beitrag zum nachhaltigen

Wirtschaften leisten. Denn um die Ziele des

Green Deals zu erreichen, müssen wir verstärkt

auf Innovationen setzen“, betonte Jochen Danninger

bei der Präsentation. <<

„Bestmögliche Rahmenbedingungen bieten“

Interview. Wirtschaftslandesrat Jochen Danninger über die wichtige Rolle von

Wissenschaft und Forschung für Niederösterreichs Wirtschaft.

ECHO: Innovation, Forschung und Entwicklung

sind wichtige Motoren für eine

wachsende und agile Wirtschaft. Was unternimmt

die Landesregierung, um diese in

Niederösterreich zu fördern?

Jochen Danninger: Wissenschaft und Forschung

haben bei uns in Niederösterreich hohen

Stellenwert, weil wir wissen, dass wir damit

die internationale Wettbewerbsfähigkeit

steigern und zukunftssichere Arbeitsplätze

schaffen. Daher ist unsere Wirtschaftsstrategie

auf neue, kreative Lösungen und Innovation

fokussiert.

ECHO: Welche Rolle spielen die ecoplus

Technopole bei der Entwicklung Niederösterreichs

als Innovations- und Forschungsstandort?

Danninger: An unseren vier Technopolstandorten

in Krems, Wieselburg, Tulln

und Wiener Neustadt werden Wissen und

Know-how gebündelt. Das Konzept spricht

für sich: Aktuell bieten wir hier mehr als

3.700 Hightech-Arbeitsplätze. Aufgrund der

interdisziplinären Zusammenarbeit rangieren

unsere Technopolstandorte mittlerweile bei

Forschung und Entwicklung international an

der Spitze.

ECHO: Welche weiteren Maßnahmen sind

notwendig, um Niederösterreich als Standort

für innovative Unternehmen zu stärken?

„An unseren vier

Technopolstandorten in

Krems, Wieselburg, Tulln

und Wiener Neustadt

werden Wissen und

Know-how gebündelt.“

Landesrat Jochen Danninger

Danninger: Wir müssen unseren Betrieben

die bestmöglichen Rahmenbedingungen

bieten, damit sie ihr volles Potenzial entfalten

können, um wirtschaftlich erfolgreich zu

sein. Und unsere Betriebe müssen die besten

Köpfe ausbilden, am Standort halten und

neue zu uns nach Niederösterreich bringen.

Dabei unterstützen wir sie mit dem neuen

Expat Center, das Schlüsselkräfte aus dem

Ausland serviciert.

ECHO: In welchen Bereichen sehen Sie bei

Forschung und Entwicklung für Niederösterreichs

Unternehmen in den nächsten Jahren

die besten Chancen?

Danninger: Digitalisierung, Gesundheitstechnologien

und Bioökonomie, um ein paar

Wachstumsbranchen zu nennen. Mit neuen

Branchennetzwerken und Plattformen wollen

wir die Betriebe dabei unterstützen, das

Potenzial noch besser auszuschöpfen.

ECHO: In der öffentlichen Diskussion dominieren

derzeit die Themen Klimaschutz

und Ökologisierung. Welche Rolle können

dabei innovative niederösterreichische Unternehmen

spielen?

Danninger: Nicht mit Verboten, sondern

mit Innovationen werden wir dem Klimawandel

in Niederösterreich begegnen.

Die Betriebe sind dabei nicht das Problem,

sondern Teil der Lösung. Denn in diesem

Zusammenhang spielen forschungsaffine

Unternehmen, die sich mit diesen Herausforderungen

auseinandersetzen und Lösungen

finden, natürlich eine große Rolle. <<

Foto: Philipp Monihart

40 ECHO TOP 1000 UNTERNEHMEN 2021


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KASTNER GRUPPE | PROMOTION

6 Mitarbeiter:innen

6 Persönlichkeiten

6 gute Gründe,

bei KASTNER zu arbeiten

Gute Gründe, um bei KASTNER zu arbeiten, gibt es viele. Und wer könnte diese besser

kennen, als die KASTNER-Mitarbeiter:innen selbst? Wir haben sechs der 900 aus den

unterschiedlichsten Bereichen und in den verschiedensten Lebensphasen gefragt, warum

sie KASTNER als Arbeitgeber empfehlen. Die Antworten waren so individuell wie das

KASTNER-Team. Aber lesen Sie selbst!

Fotos: studiohuger

Von der KASTNER-Zentrale in Zwettl aus werden die sieben

KASTNER-Standorte in Niederösterreich, Wien und

dem Burgenland gesteuert.

ÜBER DIE KASTNER-GRUPPE

Das Waldviertler Traditionsunternehmen

KASTNER blickt dank einer

nachhaltig erfolgreichen Entwicklung

auf bereits 190 Jahre Firmengeschichte

zurück. Gegründet 1828 als kleiner

Gemischtwarenladen in Kirchbach im

Waldviertel, entwickelte sich KAST-

NER im Laufe der Jahre zu einem der

bedeutendsten Familienunternehmen

in Österreich. KASTNER verfügt über

Lebensmittelkompetenz in den Bereichen

Großhandel für Gastronomie

(KASTNER), Lebensmitteleinzelhandel

(Nah&Frisch), Bio-Fachhandel

(BIOGAST) sowie E-Commerce (my-

Product.at) und Convenience (KAST-

NER STOP+SHOP). An den sieben

KASTNER-Standorten (Amstetten,

Eisenstadt, Jennersdorf, Krems, Wien

Nord, Wien Süd, Zwettl) sind rund 900

Mitarbeiter:innen beschäftigt.

JULIA LENZ,

SOFTWAREENTWICKLERIN

Seit Juli 2021

bin ich bei der

KASTNER-

Gruppe. Ich

habe direkt

nach der Matura

ohne

Programmierkenntnisse

in

der Softwareentwicklung

begonnen. Jeden

Tag darf ich hier Neues lernen − durch

Zuschauen, Ausprobieren und interne sowie

externe Schulungen. Meine Kolleg:innen

unterstützen mich tatkräftig in meiner Weiterentwicklung.

Und das ist auch, was ich

bei KASTNER besonders schätze, das gute

Arbeitsklima. Vom ersten Tag an wurde

mir mit Verständnis begegnet, die Kommunikation

ist stets auf Augenhöhe und alle

sind freundlich und nett. Sehr schnell wird

einem Vertrauen geschenkt und man darf

früh erste Tätigkeitsbereiche und Projekte

übernehmen.


Nr. 62

AMBROS PABISCH,

BETRIEBSBERATER NAH&FRISCH

Ich bin bereits

46 Jahre Teil

der KAST-

NER-Gruppe

und damit

dienstältester

Mitarbeiter.

Und natürlich

würde ich KA-

STNER als Arbeitgeber

empfehlen,

denn

das Arbeitsklima ist sehr familiär – im wahrsten

Sinne des Wortes! Während meiner Lehrzeit

in den 70er Jahren hat mich die heutige

Senior-Chefin wegen Zahnschmerzen einmal

höchstpersönlich zum Zahnarzt gebracht.

(lacht) Ganz so ist es bei 900 Mitarbeiter:innen

natürlich nicht mehr, aber die Essenz ist geblieben.

Man wird hier als Mensch gesehen.

Außerdem schätze ich an KASTNER sehr,

dass es ein krisensicheres Unternehmen mit

vielen Standbeinen ist. Vom Einzelhandel mit

Nah&Frisch über den Lebensmittelgroßhandel

mit den KASTNER-Abholmärkten über

den Biofachgroßhandel mit BIOGAST bis

hin zum regionalen Onlineshop mit myProduct.at.

KASTNER ist ein sicherer Arbeitgeber

seit 1828 bis heute und in die Zukunft.

Das hat das Unternehmen nicht zuletzt in der

Coronakrise bewiesen.

MAG. KARINA BROCKS,

BEREICHSLEITERIN RECHT

Ich arbeite bei

der KAST-

NER-Gruppe,

weil der Lebensmittelgroßhändler

spannende

Aufgabenfelder

für Hochschulabsolvent:innen

bietet – und

das mitten im

Waldviertel! Sei es im kaufmännischen Bereich,

der IT und Softwareentwicklung,

aber auch im Marketing und eben im Bereich

der Rechtswissenschaften. Vorreiter

ist KASTNER auch, wenn es um die Vereinbarkeit

von Familie und Beruf geht. Ich

selbst bin zweifache Mutter und konnte

durch die Kooperation mit der Kinderbetreuungseinrichtung

Apfelbäumchen

Karriere und Beruf optimal vereinen. Außerdem

sieht man an meinem Beispiel,

dass Führen in Teilzeit gelebte Praxis bei

KAST NER ist.

FETA IBRAIMI,

LKW-LENKER

Seit zwölf Jahren

beliefere

ich KASTNER-

Kund:innen

zuverlässig mit

Lebensmitteln.

Besonders

schätze ich,

dass ich mit

KASTNER im

Lebensmittelgroßhandel

einen

sicheren Arbeitgeber habe. Denn eines

ist sicher: Lebensmittel werden die Menschen

immer brauchen. Das Arbeitsklima

ist sehr familiär und auch für private Probleme

findet man gemeinsam Lösungen.

Die flexiblen und jeweils unterschiedlichen

Arbeitszeiten sind für mich ein großer

Pluspunkt. Es gibt Zeiten, in denen mehr

los ist und man auch mehr arbeitet. Aber

dafür gibt es Monate, in denen ich längere

Phasen frei habe. Und das ist auch gut im

Vorhinein planbar.

DENISE STEINDL,

LEHRLING GROSSHANDELS-

KAUFFRAU

Ich bin zurzeit

in meinem dritten

Lehrjahr

als Großhandelskauffrau

bei KASTNER

am Standort

Zwettl. Mir

macht die Arbeit

hier besonders

großen

Spaß, weil ein-

fach alle zusammenhelfen. Nicht nur wir

acht Lehrlinge, sondern auch alle anderen

Kolleg:innen und natürlich der Chef. Wichtiger

Bestandteil der Lehre bei KASTNER

ist die Job Rotation. Im Zuge dieser kann ich

mir viele unterschiedliche Abteilungen ansehen.

Zurzeit bin ich in der Rechnungskontrolle,

aber auch in die Abteilungen Empfang,

Marketing und Verkaufsinnendienst

darf ich „hineinschnuppern“. So kann ich

herausfinden, was mir Spaß macht und wo

meine Leidenschaft liegt. Nahezu alle Lehrlinge

bleiben bei KASTNER nach der Lehrzeit.

Für mich ist das auch schon lange klar!

STEFAN KOPPENSTEINER,

LAGER FRISCHDIENST

KASTNER ist

einer der größten

Arbeitgeber

im Waldviertel

und bietet für

viele Waldviertler:innen

einen sicheren

Arbeitsplatz

in der Nähe

– so auch für

mich! Außerdem

schätze ich den Abwechslungsreichtum

sowie die Entwicklungsmöglichkeiten

sehr. Es ist immer möglich, sich innerhalb

des Unternehmens weiterzuentwickeln und

zu verändern. Hier hat man die Qual der

Wahl aus 40 Berufsbildern. Als Lebensmittelgroßhändler

stehen wir natürlich rund

um die Uhr und auch am Wochenende für

unsere Kund:innen bereit und versorgen sie

mit hochwertigen Lebensmitteln. Die Sonnund

Feiertagsdienste wirken sich natürlich

auch positiv auf die Entlohnung aus.

KASTNER GroßhandelsgesmbH

Karl-Kastner-Straße 1, 3910 Zwettl

Tel.: +43 2822 9001 0

E-Mail: office@kastner.at

jobs.kastner.at


TOP 1000 | LOGISTIK

Läuft wie geschmiert

Logistikspezialist. Satte Zuwächse in so gut wie allen Bereichen während der

ersten neun Monate dieses Jahres lassen beim Rhenus Donauhafen Krems ein

ausge zeichnetes Jahresergebnis erwarten.

Nicht nur im vergangenen Jahr

konnte der Rhenus Donauhafen

Krems trotz covid-bedingter

Wirtschaftskrise (siehe Kasten) ein beeindruckendes

Resultat erzielen. Auch die

vorläufigen Zahlen dieses Jahres lassen

den Kremser Logistikspezialisten auf ein

mehr als respektables Geschäftsergebnis

hoffen. So stieg etwa in den Monaten Jänner

bis September 2021 die Gesamtumschlagsmenge

Straße-Schiene-Schiff (ohne

Schotter) um satte sieben Prozent auf rund

944.000 Tonnen, der Schiffsumschlag (ohne

Schotter) auf 216.000 Tonnen, was einem

Zuwachs von vier Prozent entspricht. Eine

recht gute Entwicklung zeichnete sich bisher

auch im Bereich Holz, Futtermittel und

Recycling ab.

Trimodaler Standort

„Unsere Kunden aus der Industrie konnten

trotz Pandemie gute Ergebnisse erzielen und

wir unterstützen sie mit unserem einzigartigen

trimodalen Standort. Wir sind gut mit

der lokalen Industrie vernetzt und können

dank der großen Rhenus-Familie internationale

Logistikketten abbilden. Gleichzeitig

ist es uns wichtig, dass wir als Hafen ein neutraler

Anbieter unserer Serviceleistungen

rund um Umschlag, Lagerung, Verzollung,

Containerstauen und – unser Spezialgebiet

– Rebulking sind. Sollte der Wunsch

eines Kunden sein, ausschließlich unseren

Standort in seine vorhandene Lieferkette

einbinden zu wollen, ist dies selbstverständlich

möglich. Wird ein komplettes Angebot

inklusive Vorlauf und Nachlauf per Schiff,

Bahn oder LKW gewünscht, koordinieren

wir uns auch gerne mit unseren Schwesterfirmen“,

erklärt Rhenus-Geschäftsführer Gerhard

Gussmagg den Grund für den Erfolg.

Rhenus Donauhafen Krems: Die vorläufigen Zahlen des heurigen Jahres lassen ein gutes

Geschäftsergebnis für 2021 erwarten.

Satte Zuwächse

Der reine Bahnumschlag betrug im Betrachtungszeitraum

271.000 Tonnen (plus

zwei Prozent), wobei die Zuwächse vor

allem in den Bereichen Stahl und Recycling

erzielt wurden. Sehr deutlich auch

das Plus bei LKW-Umschlag: 457.000

Tonnen (plus 13 Prozent). Vom Zuwachs

beim Schiffs- und Bahnumschlag profitiert

auch der LKW (Vor- und Nachlauf ).

zusätzlich konnten Kunden für LKW-auf-

LKW-Umschlagsgeschäfte gewonnen werden.

Gegenläufig gestaltete sich hingegen

der Schotterumschlag im Hafen, der einer

starken Abhängigkeit von Bauprojekten in

und an der Donau unterliegt und deshalb

eine gesonderte Beurteilung verdient. Dieser

ging im Vergleich zum Vorjahr um 80

Prozent bzw. rund 173.000 Tonnen zurück.

Lagerfläche erweitert

Die Lagerauslastung war weiterhin sehr

hoch. Insgesamt wurden von Rhenus 30.000

Quadratmeter eigene Hallenflächen sowie

rund 8.000 Quadratmeter extern bewirtschaftet.

„Um das Wachstum der bestehenden

Kunden begleiten zu können, wurde

die Befestigung von 7.000 Quadratmetern

Freifläche und der Bau einer neuen Leichtbauhalle

umgesetzt. Für Bestands- und Neu-

Fotos: Anja Grundböck

44 ECHO TOP 1000 UNTERNEHMEN 2021


Krise gut gemeistert

Aufgrund der hohen Nachfrage erweiterte der Rhenus

Donauhafen Krems im heurigen Frühjahr seine Hallenlagerfläche

um 4.250 Quadratmeter.

Trotz der durch die Covid-

Pandemie ausgelösten

schweren Wirtschaftskrise

konnte der Rhenus Donauhafen

Krems das vergangene Jahr

mit einem durchaus positiven

Gesamtergebnis abschließen.

Insgesamt wurden am größten

niederösterreichischen Donauhafen

Waren mit einem Volumen

von mehr als 1,35 Millionen

Tonnen verladen und entladen.

„Das ist in etwa die gleich

hohe Gesamtumschlagsmenge

wie 2019 gewesen“, freut sich

Gerhard Gussmagg, Geschäftsführer

der Betreibergesellschaft

Rhenus Donauhafen Krems

über das Resultat.

Schiffsumschlag

Eine signifikante Steigerung

gab es beim Ergebnis des

Schiffsumschlags. Diese fiel

mit einem Plus von 25 Prozent

bzw. 90.000 Tonnen auf

458.000 Tonnen recht deutlich

aus und konnte dadurch

Rückgänge bei den beiden

anderen wichtigen Verkehrsträgern

gut ausgleichen. Der

LKW-Umschlag reduzierte

sich um fünf Prozent auf

540.000 Tonnen, während

der Bahnumschlag um zwölf

Prozent auf 353.000 Tonnen

zurückging.

Neue

Hallenlagerflächen

Ausgesprochen positiv entwickelte

sich die Lagerauslastung,

die ein neues Rekordniveau

erreichte. Zu den

30.000 Quadratmetern an eigenen

Hallenflächen wurden

rund 8.000 Quadratmeter extern

bewirtschaftet. Um auch

die künftig hohe Nachfrage

nach Lagerfläche bedienen

zu können, wurde ab Frühjahr

des heurigen Jahres die

betriebseigene Hallenlagerfläche

auf dem Hafengelände

um über 4.000 Quadratmeter

erweitert.

Air | Sea | Road | Rail | Logistics | IT

kunden stehen seit Mitte August

4.250 Quadratmeter zusätzlich

zu den bestehenden Flächen zur

Verfügung. Das neue Hallenkonzept

umfasst ein Überwachungssystem

und ist auf kürzeste Fahrtwege

für LKW-Umschlags- und

Rebulking-Kunden optimiert“,

erklärt Geschäftsführer Gussmagg.

Projektlogistik-

Standort

Zusätzlich zum stabil laufenden

Tagesgeschäft konnte sich laut

Gerhard Gussmagg der Rhenus

Donauhafen als gefragter Projektlogistik-Standort

etablieren.

Diese Dienstleistung war in den

ersten neun Monaten 2021 ungewöhnlich

stark nachgefragt.

So konnten bereits mehrere neue

Windkraftanlagen mit Teilen bis

zu 80 Tonnen, Repowering-Projekte

(Abbau von alten Windkraftanlagen)

und Leimbinder

mit bis zu 40 Metern Länge umgeschlagen

werden. Dabei hat

der Hafen Krems einen entscheidenden

Vorteil: Auch überlange

Komponenten können direkt am

Kai abgelegt und so teure interne

Transporte zu Zwischenlagerflächen

vermieden werden. <<

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TOP 1000 | INTERVIEW

„Wir sind sehr stabil aufgestellt“

Interview. Gerhard Gussmagg, Geschäftsführer des Rhenus Donauhafens

Krems, erklärt, warum sein Unternehmen trotz Wirtschaftskrise in

Mitarbeiter:innen und Anlagen investieren konnte.

ECHO: Herr Gussmagg, der Rhenus Donauhafen

Krems hat die jüngste Wirtschaftskrise offenbar

ganz gut überstanden. Sind Sie mit dem Geschäftsergebnis

des vergangenen Jahrs zufrieden?

Gerhard Gussmagg: Ja, ich bin zufrieden. Wir

mussten unsere Mitarbeiter weder in Kurzarbeit

schicken noch Stellen reduzieren, sondern haben

im Gegenteil neue Mitarbeiter eingestellt und das

Ergebnis verbessert.

ECHO: Insgesamt waren die vergangenen 18

Monate für die Logistikbranche nicht gerade einfach.

Wie konnte sich der Rhenus Donauhafen

Krems gegen diesen Trend stellen?

Gussmagg: Aufgrund unseres breiten Kundenund

Produktportfolios sind wir sehr stabil aufgestellt

und konnten unseren Stammkunden mit

maßgeschneiderten Logistiklösungen, Lagerplatz

und Flexibilität helfen.

ECHO: Vor allem im laufenden Jahr gibt es teils

stattliche Zuwächse. Welche Geschäftsbereiche

haben am meisten zu der guten Entwicklung beigetragen?

Gussmagg: Eine besonders gute Entwicklung

gab es in den Bereichen Futtermittel, Recycling,

Holz und Projektgeschäfte (Windkraft und Container-Stauen).

ECHO: Ein wesentliches Projekt Ihres Unternehmens

im heurigen Jahr war der Ausbau der Hallenlagerfläche.

Wie hoch war das Investitionsvolumen?

Gussmagg: Wir haben mit der Errichtung einer

Leichtbauhalle unsere gedeckten Lagerflächen

um 4.250 Quadratmeter erweitert. Die Investitionen

in die Infrastruktur (Flächenbefestigung,

Entwässerung etc.) und in die Halle samt modernster Technik (Brandmeldeanlage,

Security) beliefen sich auf insgesamt 1,5 Millionen Euro.

ECHO: Der Rhenus Donauhafen Krems konnte sich in den vergangenen

Jahren als gefragter Projektlogistik-Standort profilieren. Was ist

der Hintergrund für diese Entwicklung?

Gussmagg: Der Rhenus Donauhafen Krems ist perfekt an das hochrangige

Straßennetz angebunden, die Zufahrt ist für LKW-Längen bis

„Der Rhenus Donauhafen Krems

ist perfekt an das hochrangige

Straßennetz angebunden.“

Gerhard Gussmagg

50 Meter und Stück-Gewichten

bis 120 Tonnen möglich. Im direkten

Kaibereich stehen bis zu

10.000 Quadratmeter schwerlastfähige

Lagerfläche zur Verfügung.

In Ergänzung zu unserer

Kranbrücke mit einer Kapazität

von 50 Tonnen arbeiten wir mit

Mobilkränen, z. B. der Firma

Prangl. Per Binnenschiff sind die

Märk te im Osten genauso wie

die großen Seehäfen in Nordeuropa

gut erreichbar. Wir stufen

und strippen Container, welche

im METRANS-Netzwerk rasch

und umweltfreundlich per Bahn

in die europäischen Seehäfen

transportiert werden.

ECHO: Welche neuen Projekte

sind in den nächsten Jahren geplant?

Gussmagg: Wir arbeiten aktuell

an der Vermarkung der letzten

Freifläche im östlichen Bereich des

Hafens mit einem Gesamtausmaß

von 36.000 Quadratmetern. Des

Weiteren sind Ansiedlungsprojekte

im Bereich Biotreibstoffe

und Maschinenverleih am Südufer

in Vorbereitung. Laufend investieren

wir in unsere Maschinen

und Anlagen, z. B. im Bereich Rebulking,

wo wir für viele Kunden

die Verladung von BigBags in Silo-

LKW durchführen.

ECHO: Wie schätzen Sie die Entwicklung Ihres Unternehmens für

das nächste Jahr ein?

Gussmagg: Ich denke, dass wir trotz aller Herausforderungen –

Stichworte: globale Lieferketten oder Energiepreise – weiter wachsen

können und der Standort Krems ein wichtiger Logistikknoten

für viele Kunden im Bereich Industrie, Handel und Spedition sein

wird. <<

Fotos: Anja Grundböck

46

ECHO TOP 1000 UNTERNEHMEN 2021


IMC FH KREMS | PROMOTION

Kremsgenial

Nr.423

Studieren an der IMC FH Krems

Wirtschaft, Digitalisierung & Technik, Gesundheit und Life Sciences

Fotos: IMC

Von Unternehmensführung, Tourismus,

Export-Oriented Management,

International Wine Business, Applied

Chemistry bis hin zu Informatics – insgesamt

17 Bachelorstudiengänge, zehn Master-studiengänge

und drei Lehrgänge werden an der

IMC FH Krems angeboten.

BAHNBRECHEND: APPLIED CHEMISTRY

Recycling und die Verwertung von Abfallstoffen,

Entwicklung von neuen Wirkstoffen in

der Pharmaindustrie und Big-Data-Analyse –

Absolventinnen und Absolventen von Applied

Chemistry finden bahnbrechende Lösungen

für die Problemstellungen unserer Zeit.

„Es ist uns wichtig, in

allen zukunftsträchtigen

Bereichen

– von Gesundheit

über internationale

Wirtschaft und Life

Sciences bis Digitalisierung – moderne

Studiengänge anzubieten.“

Mag. Ulrike Prommer, Geschäftsführerin

INTERNATIONAL: TOURISMUS,

EXPORT UND INTERNATIONAL WINE

BUSINESS

In Jahren des wirtschaftlichen Abschwungs

und des Protektionismus sind Expertinnen und

Experten gefragt, um in schwierigen Zeiten international

sensibilisiert und erfolgreich zu arbeiten.

Die Bachelorstudiengänge Tourism and

Leisure Management, International Wine Business

und Export-Oriented Management gehen

gezielt auf diese Anforderungen ein.

INNOVATIV: GESUNDHEITS- UND

KRANKENPFLEGE

Der Bachelorstudiengang Gesundheits- und

Krankenpflege bietet eine neue Definition von

Pflege, die über zukunftsweisende, sinnstiftende

und krisensichere Eigenschaften hinausgeht.

Digitalisieurngs- und Nachhaltigkeitsthemen sind in

allen Studiengängen verankert.

NACHGEFRAGT: CHANGE

AGENTS & DATA ANALYSTS

Die Digitalisierung verändert nicht nur die

Arbeitswelt an sich, sie eröffnet auch neue

Jobchancen. Informatikerinnen und Informatiker,

die sich mit künstlicher Intelligenz,

Data Science & Analytics und Business Intelligenz

bestens auskennen, aber auch Change

Agents, die Digitalisierungsprozesse in Unternehmen

begleiten und zwischen betriebswirtschaftlichen

und technischen Stabstellen

vermitteln, sind gefragt wie nie.

ZUKUNFTSWEISEND: DIGITAL SKILLS &

NACHHALTIGES HANDELN

Die Studierenden werden in den Bereichen

Business, Health, Digitalisierung und Life

Sciences digital-fit gemacht. Soziale Interaktion,

Empathie und Kreativität werden Fähigkeiten

sein, auf die es in Zukunft ankommt.

Nachhaltige Themenbereiche und ressourcenschonende

Anwendungsbereiche sind in

den Lehrveranstaltungen aller Studiengänge

verankert.

IMC Fachhochschule Krems

Am IMC Campus Krems

E-Mail: information@fh-krems.ac.at

Tel.: +43 2732 802 222 (Studienberatung)

Das Studienangebot der

IMC Fachhochschule Krems

Wirtschaftswissenschaften

• Betriebswirtschaft für das

Gesundheitswesen (VZ + BB)

• Business Administration (VZ)

• Export-Oriented Management (VZ)

• International Business and

Economic Diplomacy (BB)

• International Wine Business (VZ)

• Management (BB)

• Management von

Gesundheitsunternehmen (BB)

• Marketing (VZ)

• Tourism and Leisure Management (VZ

+ BB)

• Umwelt- und

Nachhaltigkeitsmanagement (BB)

• Unternehmensführung (VZ + BB)

Digitalisierung & Technik

• Digital Business Innovation and

Transformation (BB)

• Applied Chemistry (VZ)

• Informatics (VZ)

Gesundheitswissenschaften

• Advanced Nursing Practice (BB)

• Angewandte Gesundheitswissenschaften (BB)

• Ergotherapie (VZ)

• Gesundheits- und Krankenpfl ege (VZ)

• Hebammen (VZ)

•• Musiktherapie (BB)

• Physiotherapie (VZ)

Life Sciences

•• Medical and Pharmaceutical

Biotechnology (VZ)

(VZ) Vollzeit, (BB) Berufsbegleitend • Bachelor • Master

Mehr zum Studienangebot:

www.fh-krems.ac.at

50 % der

Studiengänge

in Englisch

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TOP 1000 | EXPORT

Erholung auf Raten

Export. Niederösterreichs Exportwirtschaft hat sich nach den durch die Pandemie

bedingten enormen Einbußen im Laufe der vergangenen Monate gut erholt, kämpft

aber jetzt mit Lieferschwierigkeiten und steigenden Energiepreisen.

Wichtigste Handelspartner NÖ 2020

WIRTSCHAFT

Wichtigste Handelspartner NÖ 2020

Niederösterreichs Exportwirtschaft

hat schwere Zeiten hinter sich.

Die für eine erfolgreiche Exportwirtschaft

notwendige Globalisierung wurde

WIRTSCHAFT

in den vergangenen Jahren von Teilen der

Öffentlichkeit zunehmend verteufelt. Freihandelsabkommen

wie TTIP oder MERCO-

SUR wurden entweder gleich gecancelt oder

waren nur gegen erheblichen Widerstand

durchzubringen. Und mit dem Brexit kam

der heimischen Wirtschaft ein wichtiger Handelspartner

fast umgehend abhanden. Trotz-

IMPORT

IMPORT

Deutschland

€ 7,22 Mrd

Deutschland

€ 7,22 MrdChina

€ 1,85 Mrd

China

€ 1,85 MrdItalien

€ 1,46 Mrd

Italien

€ 1,46 Mrd

EXPORT

EXPORT

Deutschland

Deutschland

€ 5,90 Mrd

€ 5,90 Mrd

Ungarn

Ungarn

€ 1,33 € 1,33 Mrd

Mrd

Italien Italien

€ 1,24 Mrd€ 1,24 Mrd

dem stiegen die Exporte des Bundeslands

im vergangenen Jahrzehnt kontinuierlich

und erreichten im Jahr 2019 einen Wert von

22,5 Milliarden Euro. Aber dann kam Corona

und mit den damit verbundenen Lockdowns

und Grenzschließungen in vielen Ländern

Europas und in Übersee der Supergau des

weltweiten Handels. Die Auswirkungen auf

die internationale, nationale und regionale

Exportwirtschaft waren dramatisch.

Im Österreichschnitt

So musste für das Jahr 2020 für Gesamtösterreich

bei den Ausfuhren ein Rückgang von

7,1 Prozent auf 142,6 Milliarden Euro verzeichnet

werden. Niederösterreich lag über

das ganze Jahr gerechnet mit einem Minus

von 7,6 Prozent im Bereich des Österreichschnitts.

Manche Bundesländer, wie etwa die

Steiermark oder Oberösterreich, mussten mit

einem Minus von 14,2 bzw. 8,7 Prozent aber

deutlichere Rückgänge hinnehmen. Ein Blick

auf die Warenstruktur von Niederösterreichs

Exporten zeigt, dass alle Top-10-Exportwarengruppen

rückläufig waren. Besonders

ausgeprägt waren die Einbrüche bei mineralischen

Stoffen wie Mineralölen oder Waren

aus Eisen und Stahl. Positiv entwickelten sich

die Exporte von Pharmaprodukten. Hier gab

es ein Plus von über 20 Prozent.

Enorme Bedeutung

Welche regionalwirtschaftliche Bedeutung

die Exportwirtschaft für Niederösterreich

hat, zeigt eine simple Rechnung. Jeder zweite

am Standort Niederösterreich erwirtschaftete

Euro und jeder vierte Arbeitsplätz stehen mit

ihr in Verbindung. Dementsprechend groß

war die Erleichterung bei Politik, Interessensvertretung

und Wirtschaft, als sich ab dem

zweiten Halbjahr 2020 eine deutliche Ent-

48 ECHO TOP 1000 UNTERNEHMEN 2021


Niederösterreich

öffnet Türen

ecoplus.at

Seit über 50 Jahren beraten und

begleiten wir bei Betriebsansiedlungen

und -erweiterungen, regionalen

Förderungen und Internationalisierung,

überbetrieblichen Kooperationen und

Branchen Netzwerken, Forschung und

Entwicklung. Wir verbinden Wirtschaft

und Politik, Unternehmen und

Verwaltung, Investoren und Initiatoren

regionaler und internationaler Projekte.


TOP 1000 | EXPORT

Die Exportwirtschaft leidet nach wie vor an den durch die Covid-Pandemie unterbrochenen

Lieferketten. Das führt zu Engpässen in der Produktion und verzögert den wirtschaftlichen

Aufschwung.

Immer wieder Brexit

Die Herausforderungen für die heimische

Exportwirtschaft werden – trotz des von

Wirtschaftsforschern prognostizierten weiteren

Aufschwungs – in der nächsten Zeit

nicht weniger werden. Da ist vor allem der

aktuell rapide Anstieg der Energiepreise. Dieser

könnte nämlich manchen Betrieb recht

schnell in Bedrängnis bringen, fürchtet IV-

NÖ-Präsident Salzer und fordert Hilfsmaßnahmen,

damit diese Unternehmen überleben

könnten. Auch die Auswirkungen des

Brexit sind derzeit noch nicht im gesamten

Ausmaß vorhersehbar. Vor allem auch, weil

mit der von der britischen Regierung angedrohten

Aussetzung des Nordirlandprotokolls

das gesamte Regelwerk über die neuen

Beziehungen zwischen der EU und dem

Vereinigten Königreich in Frage gestellt wird.

Für Thomas Salzer ist klar: „Aus Sicht der

Industrie müssen die Beziehungen zwischen

der EU und dem Vereinigten Königreich

jedenfalls stabilisiert werden, um weiteren

wirtschaftlichen Schaden auf beiden Seiten

des Ärmelkanals abzuwenden.“

spannung auf den Exportmärkten abzeichnete.

Und auch die Zahlen des ersten Halbjahrs

2021 haben den gleich Trend, wie Thomas

Salzer, Präsident der IV-NÖ, bestätigt: „Die

Exportgüter für den privaten Konsum entwickeln

sich sehr gut, teilweise sogar besser als

erwartet.“ Den Aufwärts trend möchte auch

das Land Niederösterreich nach Möglichkeit

unterstützen. Mit einer neuen Export- und Internationalisierungsstrategie

sowie einer neu

aufgestellten Exportförderung für internationale

Messeauftritte sollen exportorientierte

Betriebe in Niederösterreich gestärkt werden.

Bitte warten

Allerdings erfährt der Aufschwung der Exportmärkte,

kaum richtig angesprungen,

schon wieder einen Dämpfer. Die Gründe

dafür sind die weltweit sprunghaft angestiegene

Nachfrage nach Rohstoffen und Industriegütern

sowie die mitunter übergroße

Konsumfreudigkeit im Privatbereich. Das

führt in den verschiedensten Bereichen des

Wirtschaftslebens zu einer mitunter erheblichen

Verzögerung von Aufträgen und Investitionen.

Für Käufer von PKW oder E-Bikes

sind Lieferfristen von bis zu einem Jahr keine

Seltenheit und der Begriff „Mangelwirtschaft“

gehört zunehmend wieder zum Vokabular

des Wirtschaftsjournalismus. Herausfordernd

gestaltet sich im Erholungsprozess der Automotive-Bereich.

„Vor allem, weil es hier um

den Weltmarkt und nicht den europäischen

Markt geht“, wie IV-NÖ-Präsident Salzer erklärt.

Dabei wäre der weltweite Engpass bei

den für die Automotive-Industrie so dringend

benötigten Chips hausgemacht. Denn von

den zehn großen Chipproduzenten weltweit

habe mit Infinion nur einer seinen Standort in

Europa, führt Salzer weiter aus.

Wohlstand hängt am Export

Womit aus strategischer Sicht in erster Linie

nur noch eine Maßnahme übrigbleibt, um

der heimischen Exportwirtschaft entsprechend

Auftrieb zu ermöglichen – die Erschließung

neuer Märkte. Nicht immer ein

leichtes Unterfangen, denn dieses gelingt am

ehesten mit dem Abschluss neuer Handelsabkommen.

Dagegen formiert sich aber seit

einigen Jahren verstärkt Widerstand. Bis Abkommen

mit Märkten wie Südamerika oder

Kanada zustande kamen, mussten deutliche

Abstriche und zeitliche Verzögerungen in

Kauf genommen werden. Das TTIP-Abkommen

mit den USA scheiterte überhaupt. Allerdings

weniger an der Skepsis der Europäer

als am erratischen Verhalten des damaligen

US-Präsidenten Donald Trump. Für Thomas

Salzer ist in jedem Fall klar: „Die Pandemie

hat uns erneut klar vor Augen geführt, wie

stark unser Wohlstand und unsere Arbeitsplätze

am Erfolg der Exportwirtschaft hängen

– und dass es wichtig ist, hier möglichst

breit aufgestellt zu sein. Das gilt vor allem für

ein kleines, exportorientiertes Land wie Österreich.“

<<

Foto: postcardtrip_pixabay

50 ECHO TOP 1000 UNTERNEHMEN 2021


BARMHERZIGE BRÜDER | PROMOTION

Gemeinsam ist man

weniger einsam

Im Betreuten Wohnen bei den Barmherzigen Brüdern fi ndet ein intensiver

sozialer Austausch statt.

WAS ZEICHNET WOHNEN BEI DEN

BARMHERZIGEN BRÜDERN AUS?

Als Betreuungs- und Pflegeeinrichtung stellen

die Barmherzigen Brüder, mit mehr als

100 Jahren Erfahrung in der Pflege und Betreuung

von älteren Menschen, als Arbeitgeber

rund um Kritzendorf eine maßgebliche

Größe dar. Bestens geschultes Pflegepersonal

sowie das 2019 neu erbaute Haus mit

hellen, überschaubaren Wohneinheiten,

eigenen Terrassen und einer großzügigen

Parkanlage geben den Bewohnern Sicherheit

und Geborgenheit. „Wir nehmen die

Menschen unabhängig von ihrer Herkunft

und Vorgeschichte gastlich auf. Die jeweiligen

Lebensumstände, körperliche, geistige

und religiöse Bedürfnisse sowie die physischen

und psychischen Situationen werden

im Pflegeplan jedes Einzelnen berücksichtig“,

so Andreas Weinmüller, Gesamtleiter.

Ein gezieltes Beschäftigungsprogramm gibt

den Bewohner:innen die Möglichkeit, ihre

Bedürfnisse, Hobbies und Interessen auszuleben.

Dabei werden sie auch von ehrenamtlichen

Mitarbeiter:innen unterstützt.

ÜBER DAS NEUE HAUS

Das 2019 errichtete Gebäude bietet Platz

für 240 Bewohner:innen in Ein- und Zweibettzimmern

in je drei Pflege- und einer

Wohngruppe. Die Zimmer sind mit den

modernsten Gegenständen ausgestattet, verfügen

etwa über ein elektrisch verstellbares

Krankenbett, einen Nachttisch sowie einen

LCD-Fernseher. Das barrierefreie Bad mit

Schwesternruf sorgt zusätzlich für Sicherheit

bei der täglichen Pflege. Während der schattenspendende

Garten zum Spazierengehen

einlädt, lässt es sich im Hofgarten herrlich

verweilen.

alle in Validation nach Naomi Feil, einer

speziellen Methode für den Umgang mit Demenz-Patient:innen,

ausgebildet. Toleranz

allen Bewohner:innen gegenüber ist höchstes

Gebot im gesamten Haus.

Die Corona-Pandemie brachte enorme

Herausforderungen mit sich. Die älteren Generationen

sowie pflegebedürftige Menschen

lebten während der Lockdowns in täglicher

Isolation. Nicht so bei den Barmherzigen

Brüdern. Denn die Mitarbeiter:innen haben

durch ein abwechslungsreiches und interessantes

Programm den Bewohner:innen den

Alltag so normal wie möglich wirken lassen.

Somit konnten sie trotz Lockdowns den sozialen

Austausch mit Mitbewohner:innen

wie Pflegepersonal haben.

Foto: Anja Grundböck

Hausleitung: Karin Schmidt, Andreas Weinmüller,

MSc, DGKP, und Sabine Sramek, MSc, DGKP.

ERWEITERUNG DES ANGEBOTS

Neu bei den Barmherzigen Brüdern in Kritzendorf

sind Kurzzeitaufenthalte. Diese sind

etwa notwendig, wenn die pflegenden Angehörigen

sich für eine gewisse Zeit nicht um

die Patient:innen kümmern können oder

aber auch wenn intensivere Pflege nach

einem Spitalsaufenthalt notwendig ist.

Zudem gibt es im Haus einen speziell für

demenzkranke Menschen eingerichteten

Demenzbereich. Die Pflegefachkräfte sind

Barmherzige Brüder

Pflegen Betreuen Wohnen

Kritzendorf

Hauptstraße 20, 3420 Kritzendorf

Tel.: +43 2243 460 0

Web: www.bbkritz.at

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TOP 1000 | STARTUPS

Worauf es wirklich

ankommt

Start-Ups. Für junge Menschen ist die Gründung eines eigenen Unternehmens oft ein

Lebenstraum. Einhundertprozentige Sicherheit gibt es nie, aber mit der richtigen

Vorgangsweise steigen die Chancen auf einen erfolgreichen Einstieg ins Geschäftsleben.

Ob eine Geschäftsidee Erfolg hat

oder floppt, hängt von Anfang

an von ein paar Faktoren und der

richtigen Herangehensweise ab, ist die erfolgreiche

Unternehmerin, Beraterin von Start-

Ups und Investorin bei der Puls4 Start-Up-

Show „2 Minuten 2 Millionen“, Katharina

Schneider, überzeugt. Sie erklärt, worauf es

bei der Umsetzung eines Geschäftsmodells

wirklich ankommt.

Die Unternehmensstrategie:

Eine Idee in zwei Minuten

plausibel erklären können.

Was ich immer wieder beobachte, ist, dass

es GründerInnen schwerfällt, ihre Idee

klar in nur zwei Minuten verständlich und

klar zu kommunizieren. Und genau diese

Klarheit ist unter anderem entscheidend

für den Erfolg eines Unternehmens, denn

jeder Unternehmer braucht eine eindeutige

Strategie und ein klares Ziel. Unser Motto

ist nicht umsonst „Immer etwas Neues“. Es

liegt also in unserer DNA, immer wieder

innovative Wege zu beschreiten und mit

neuen Problemlösern unsere Kunden zu

begeistern. Es ist eine unserer großen Stärken,

Produktideen mit Potenzial zu erkennen

und dann rasch und mit gebündelter

Kraft am Markt präsent zu sein. Unsere Erfahrung,

langjähriges Know-how und das

aufgebaute Omni-Channel-Vertriebsnetzwerk

werden dabei von vielen Start-Ups

und Erfindern als wertvolle Bereicherung

ihrer eigenen Unternehmensbestrebungen

wahrgenommen. So ergibt sich eine ideale

Win-win-Partnerschaft. In den letzten Jahren

hat sich die Zusammenarbeit mit Start-

„Unsere Gedanken bestimmen

letztendlich unser

Leben.“

Katharina Schneider

Ups, speziell im Bereich Vertical Brands

und innovative Produkte, als spannender

Geschäftsbereich herausgestellt, in den wir

gerne investieren.

Mach‘ den Real-Test!

Jeder sollte nicht nur ein theoretisches Marktpotenzial

screenen, sondern durch viele kleinere

Real-Tests herausfinden, ob sein Produkt, die

Idee oder Dienstleistung tatsächlich gebraucht

bzw. geliebt wird. Fragen Sie Freunde, Familie

und Bekannte, wie sie Ihr Produkt oder Ihre

Idee finden. Testen, testen, testen. Das private

Umfeld kann hier eine ganz interessante

Zielgruppe für eine kleine Marktanalyse sein.

Wenn alle Ihre Freunde das Produkt verwenden,

sinnvoll finden oder unbedingt haben

wollen, sind sie auf einem guten Weg.

Wie lange soll man an einer

Idee festhalten?

Ein wesentliches Thema, vor allem bei Start-

Ups, ist es, den richtigen Zeitpunkt zu finden,

um Stopp zu sagen. Manchmal ist zwar die Idee

genial, aber es stimmen die Umstände oder der

Markt einfach nicht. Wenn man beim ersten

Gegenwind aufgibt, ist das sicher nicht gut und

dann fehlt meistens das nötige Herzblut, um eine

Idee zum Leben zu erwecken. Aber ein totes

Pferd kann man auch nicht mehr reiten. Und

genau zwischen den beiden Situationen gibt

es einen Graubereich. Wenn Menschen etwas

aus voller Überzeugung und sehr gern machen,

geht es besser, als wenn alles nur aus rein monetärer

Motivation heraus passiert. Trotzdem

entscheidet am Ende immer der Kunde, egal

wie sehr man für eine Sache brennt.

Frauen Mut machen, den

Schritt in die Selbständigkeit

zu wagen.

Aus meiner Sicht fehlt es den Frauen hauptsächlich

an Selbstbewusstsein und dem Mut,

Foto: Heidrun Henke

52 ECHO TOP 1000 UNTERNEHMEN 2021


den Schritt in die Unternehmensgründung zu

gehen. Mir ist es wichtig, Frauen bei diesem

Schritt zu unterstützen und sie zu bestärken,

Frau sein zu dürfen und gleichzeitig Unternehmerin

sein zu können und dabei authentisch

zu sein! Es geht nicht primär darum, ein

international erfolgreiches Unternehmen zu

gründen, sondern darum, Frauen zu zeigen,

dass sie Unabhängigkeit erlangen können

mit dem Schritt in die Selbstständigkeit und

selbstbestimmt ihr Leben gestalten können.

Vertraue dir selbst!

Unsere Gedanken bestimmen letztendlich

unser Leben. Man lässt sich von der Außenwelt

zu sehr beeinflussen. Irgendwann begann

bei mir ein Umdenken und ich habe für mich

erkannt, dass es nicht sein kann, dass mein

Leben von außen bestimmt wird. Inzwischen

vertraue ich meinem Gefühl und mir selbst

und habe gelernt, auf mich zu hören und

nicht auf das, was andere von mir denken

oder wollen. <<

Katharina Schneider ist CEO der MediaShop International Group, Gesellschafterin

der Schneider Holding, Investorin bei „2 Minuten 2 Millionen“, der PULS4-Start-

Up-Show, Hermes-Preisträgerin für das beste frauengeführte Unternehmen 2020

und seit Jänner 2021 Leiterin für Omni-Channel, Innovation und Start-Ups im Handelsverband

Circle. Seit 2018 sitzt sie fest im Sattel von „2 Minuten 2 Millionen“. Neben Bau-Tycoon

Hans Peter Haselsteiner, Runtastic-CEO Florian Gschwandtner und Leo Hillinger ist sie der

weibliche Fixpunkt der Show.

Als Unternehmerin hat sie aus einer wirtschaftlich wenig erfolgreichen Teleshopping-Firma

den heutigen Marktführer in Deutschland, Österreich und der Schweiz gemacht. Die Erfolgsstory

von MediaShop begann 2006, als dieser noch das „Sorgenkind“ der Schneiderholding

Investments war. Schneider schaffte es, aus dem altmodischen Teleshopping-Unternehmen

mit nur zwei Angestellten im südlichen Niederösterreich ein internationales Unternehmen

mit knapp 400 Mitarbeitern zu machen. MediaShop ist heute in zehn Ländern Europas

operativ tätig und die hauseigenen Produkte und Erfi ndungen werden in 40 Länder weltweit,

von Japan bis nach Mexiko, verkauft.

Katharina Schneider ist nicht nur eine empathische Beraterin für junge Start-Ups und Herz

und Seele ihres Unternehmens, sondern brennt mit Leidenschaft für die weibliche Selbstbestimmtheit.

We love

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Tourismus

verspürt wieder

Aufwind

Tourismus. Niederösterreichs Tourismus kann sich,

nach corona-bedingt schwierigen Zeiten, über eine

durchaus bemerkenswerte Erholung freuen. Es gibt

aber noch Aufholbedarf, um das Vorkrisenniveau

wieder zu erreichen.

Die Entwicklung der Covid-Pandemie

vor einem Jahr ließ für die Tourismusbranche

Schlimmes befürchten.

Nach rapide ansteigenden Infektionszahlen

im Herbst verhängte die Bundesregierung

einen neuerlichen Lockdown, der – mit

einer kurzen weihnachtlichen Unterbrechung

– bis ins Frühjahr ausgedehnt wurde. Wenig

verwunderlich, dass unter diesen Umständen

die Wintertourismus saison sehr bescheiden

ausfiel. Zwar bemühten sich Tourismusbetriebe,

im Rahmen der Möglichkeiten den

Betrieb aufrechtzuerhalten, aber die Gäste

blieben großteils fern. Österreichweit musste

die Branche von November 2020 bis April

2021 lockdown-bedingt bei den Ankünften

ein Minus von 92,7 Prozent und bei den

Nächtigungen von 90,7 Prozent hinnehmen.

Schlechte Wintersaison

Auch in Niederösterreich fiel die Wintersaison

2020/2021 sehr unerfreulich aus. Zwar

ist das Bundesland weit weniger vom internationalen

Skitourismus abhängig als etwa Tirol

oder Salzburg, ein Minus von fast 50 Prozent

mussten die heimischen Betriebe aber dennoch

hinnehmen. Dementsprechend düster

beurteilt Mario Pulker, WKNÖ-Obmann

der Sparte Tourismus, die damalige Situation:

„Die Lage war tatsächlich dramatisch.“ Touristiker

hofften nach diesem Beinahe-Ausfall einer

ganzen Saison auf eine starke Erholung im

Sommer. Bestärkt wurden sie darin von Prognosen

von Wirtschaftsforschern, wie jener

vom WIFO, die für Österreichs Tourismus

am Start der Sommersaison eine deutliche

Zunahme der Nächtigungen gegenüber dem

Krisenjahr 2020 voraussagten. Gleichzeitig

warnten die Experten des WIFO aber auch:

„Die Erholung im Sommer kann 2021 nicht

retten.“

Im Sommer aufwärts

So, oder zumindest so ähnlich, entwickelte sich

dann tatsächlich die Sommersaison. Auch in

Niederösterreich. Etwa seit Mitte Mai ➝

54 ECHO TOP 1000 UNTERNEHMEN 2021


„Beste Sommersaison seit Bestehen“

Interview. Michael Stocker, Geschäftsführer und Leiter des Waldviertler Hotels

Liebnitzmühle, zur Entwicklung des Sommertourismus und den Gründen, warum

seine Region besonders gut abschneidet.

ECHO: Der Tourismus im Waldviertel

hatte wieder eine sehr gute Sommersaison.

Wie ist es bei Ihnen im Hotel Liebnitzmühle

gelaufen?

Michael Stocker: Wir haben wieder einmal

die beste Sommersaison seit Bestehen

der Liebnitzmühle gehabt. Wir sind wieder

zehn Prozent über dem Vorjahresergebnis.

Aber schon das Vorjahresergebnis hatte die

Jahre davor in den Schatten gestellt.

ECHO: Wie sieht es denn mit der Auslastung

in der Nebensaison aus?

Stocker: Natürlich weit nicht so wie im

Sommer, aber es reicht zum Überleben.

Wenn ich im Winter kein Geld vernichte,

bin ich schon zufrieden. Wir überlegen

aber, mit der Ausweitung des Seminarbetriebs

und der Umgestaltung des Wellnessbereichs

hier eine bessere Auslastung zu

erreichen.

ECHO: Wie wird sich Ihrer Meinung der

Tourismus in der Region weiterentwickeln?

Stocker: Ich glaube, dass sich in der Region

noch einige Projekte entwickeln werden.

Tourismus ist mittlerweile wirtschaftlich

interessant geworden, aber Angebot und

Nachfrage müssen sich nach und nach steigern.

Es braucht gar nicht die großartigen

Hotels, aber nette Ferienwohnungen und

gemütliche Fremdenzimmer. Es wird sich

in der nächsten Zeit sicher auch einiges

entwickeln, was das Angebot für Freizeitaktivitäten

betrifft.

„Das Waldviertel wird

keine Massentourismusregion

werden.“

Hotelier Michael Stocker

Fotos: Hotel Liebnitzmühle, Niederösterreich Werbung/Astrid Bartl

ECHO: Gibt es ein Erfolgsrezept, um als

Tourismusbetrieb an der aktuell guten Entwicklung

der Tourismusregion Waldviertel

zu partizipieren?

Stocker: Meiner Meinung nach spielt sich

viel davon über die Mitarbeiter ab. Es geht

darum, ein gutes Arbeitsumfeld zu schaffen.

Gut gelaunte Mitarbeiter in einem guten

Arbeitsumfeld schaffen ein gutes Produkt.

Das betrifft alle Bereiche, von der Küche bis

zum Housekeeping. Es geht dabei nicht nur

um die Bezahlung, sondern um Wertschätzung

der Leistung allgemein.

Hotelier Michael Stocker: „Gut gelaunte

Mitarbeiter in einem guten Arbeitsumfeld

schaffen ein gutes Produkt. Das betrifft alle

Bereiche, von der Küche bis zum Housekeeping.“

ECHO: Was sind Ihrer Meinung nach die

Gründe für die positive Entwicklung des

Tourismus im Waldviertel?

Stocker: In unserer Region hat der Radweg

sehr dazu beigetragen, dass die Region

für ein weiteres Tourismusfeld geöffnet wurde.

Das macht mittlerweile einige tausend in

der Region aus. Das Waldviertel ist für den

Gast aber auch eine Region mit einem hervorragenden

Preis-Leistungs-Verhältnis. Es

ist aber auch das Wesen der Menschen und

der Region, die authentische und hervorragende

Produkte bereitstellen.

ECHO: Ist weiteres Wachstum möglich?

Stocker: Ja, sicher, aber nicht unbedingt

in der Masse, sondern über Qualitätssteigerung.

Was ich so rundherum höre, geht

es mehr in diese Richtung. Das Waldviertel

wird keine Massentourismusregion werden

und soll es auch nicht sein.

ECHO: Was sind die nächsten größeren

Entwicklungsschritte, die Sie in Ihrem Betrieb

setzen möchten?

Stocker: Das eine ist, dass wir den Wellnessbereich

umgestalten werden. Dann

gibt es auch Überlegungen in Richtung Energiesicherheit

und Energieautarkie. Und

im Seminarbereich möchten wir die Zahl

der Räume erhöhen. Es gibt eine Nachfrage

nach kleineren Einheiten und damit

könnten wir auch die Hotelkapazitäten besser

auslasten. <<

ECHO TOP 1000 UNTERNEHMEN 2021

55


TOP 1000 | TOURISMUS

kam der Tourismus in Niederösterreich wieder

in Schwung. Zwar konnten die Zahlen des

Rekordjahrs 2019 nicht erreicht werden, aber

der Trend zeigte nach der Corona-Pandemie

deutlich nach oben. Die bisherige Sommerbilanz,

mit einem Plus von 21 Prozent bei den

Nächtigungen von Mai bis August, ist im Vergleich

zum Vorjahr ein recht deutliches Zeichen.

Mit einem Plus von 41 Prozent legten

auch die Nächtigungen von ausländischen

Gästen im Vergleich zum Vorjahr sehr deutlich

zu. Tourismus-Landesrat Jochen Danninger

kommentiert dieses Ergebnis deshalb

entsprechend zufrieden: „Wir sind auf dem

richtigen Weg! Attraktive Angebote, wirksame

Sicherheitskonzepte und Gastgeber, die

alles tun, um den Gästen einen wunderbaren

Aufenthalt zu ermöglichen, zeigen Wirkung.“

Waldviertel top in NÖ

Die Erholung der Touristikbranche Niederösterreichs

im heurigen Jahr gestaltete sich

bis jetzt (Zahlen von Jänner bis August 2021)

regional durchaus unterschiedlich. Während

eine Region wie das Mostviertel aufgrund der

verpatzten Wintersaison gegenüber dem Vergleichszeitraum

des Vorjahrs ein deutliches

Minus von 16 Prozent bei den Nächtigungen

hinnehmen mussten, konnten andere, weniger

vom Wintertourismus abhängige Regionen

TOURISMUS

bescheidene Zuwächse verzeichnen.

Allen voran das Waldviertel, mit einem Plus

von

Zahlen

3,7 Prozent,

absolut

das damit die ohnehin nicht

schlechten Vorjahreszahlen nochmals toppen

TOURISMUS

Nächtigungen in Niederösterreich, im Vergleich Aug 2020 zu Aug 2021

Zahlen absolut

40.000

20.000

0

-20.000

-40.000

-60.000

-80.000

-100.000

Quelle: Statistik Austria. 2021

Donau Niederösterreich

Mostviertel

Waldviertel

Weinviertel

konnte und sich mit knapp 670.000 Nächtigungen

auf Rang eins der heimischen Tourismusregionen

platzierte. Auch das Weinviertel

legte bei den Nächtigungen mit 3,6 Prozent

deutlich zu. Mit etwas mehr Abstand folgen

die Regionen Wiener Alpen in NÖ (+2,5 Prozent),

Wienerwald (+1,2 Prozent) und Donau

Niederösterreich (+1,1 Prozent). Auch wenn

einzelne Regionen recht positiv abschnitten,

bleibt unterm Strich – bedingt durch den

Ausfall des Wintertourismus im nächtigungsstarken

Mostviertel – für das gesamte Bundesland

Niederösterreich ein Nächtigungsminus

von 1,1 Prozent übrig.

Lust auf Niederösterreich

Trotzdem ist Tourismus-Landesrat Danninger

mit dem Ergebnis zufrieden, vor allem

was den reinen Sommertourismus betrifft:

„Die bisherige Sommerbilanz, mit einem

Plus von 20,7 Prozent bei den Nächtigungen

von Mai bis August, zeigt, dass unsere Werbekampagnen

Anklang gefunden haben.

Die neue Sommerfrische, Naturerlebnis,

Kulturgenuss und viele attraktive Angebote

für Familien- und Erholungsurlaub machten

und machen Lust auf Nieder österreich und

Nächtigungen in Niederösterreich, im Vergleich Aug 2020 zu Aug 2021

40.000

20.000

0

-20.000

-40.000

-60.000

-80.000

-100.000

Donau Niederösterreich

Mostviertel

Waldviertel

Wiener Alpen

Gesamt

–34.807

Weinviertel

Wiener Alpen

Wienerwald

Gesamt

–34.807

TOURISMUS

Wienerwald 0

„Alles tun, um den Gästen

einen wunderbaren Aufenthalt

zu ermöglichen.“

Tourismus-Landesrat Jochen Danninger

sorgen dafür, dass sich die Gäste hier sehr

wohlfühlen und gern wiederkommen.“

Deutschland wichtigster

Auslandsmarkt

Diese Botschaft soll zukünftig auch bei Besuchern

aus dem Ausland verstärkt wahrgenommen

werden. Denn bei den ausländischen

Nächtigungen ist der Rückgang bei

den Nächtigungen zum Vergleichszeitraum

des Vorjahrs ( Jänner bis August) mit vier

Prozent noch deutlicher. Ein Teil dieses

Ausfalls konnte durch eine sehr gute Sommersaison

(Mai bis August +37,7 Prozent)

ausgeglichen werden. Deutschland ist hier

weiterhin unangefochten der wichtigste

Auslandsmarkt für Niederösterreich. Mit

knapp 295.000 Nächtigungen (minus zwei

Prozent) von deutschen Gästen liegt das

Bundesland fast auf Vorjahresniveau. Gefolgt

wird Deutschland von Polen mit über 80.000

Nächtigungen (+24,6 Prozent), Ungarn mit

knapp 59.000 Nächtigungen (-38,2 Prozent),

der Tschechischen Republik mit knapp

58.000 Nächtigungen (-15,5 Prozent) sowie

der Slowakei mit über 42.000 Nächtigungen

(-1,5 Prozent).

Nächtigungen in Niederösterreich, im Vergleich Aug 2020 zu Aug 2021

Zahlen absolut

40.000

20.000

-20.000

-40.000

-60.000

-80.000

-100.000

Quelle: Statistik Austria. 2021

Teilweise erfolgreich

Die Strategie des Landes Niederösterreich

setzt auf einen „Dreiklang“ von Urlaubs- und

Ausflugstourismus, Wirtschafts- und Gesundheitstourismus

Waldviertel

und Geschäftstourismus, wie

Wiener Alpen

Landesrat Jochen Danninger erläutert. Außerdem

habe man sich drei Ziele gesetzt: „Er-

Weinviertel

stens: Wir wollen kurzfristig den Gästen eine

sichere Saison bieten. Zweitens: Wir wollen

mittelfristig das Vorkrisenniveau Gesamt wieder erreichen.

Drittens: Wir wollen langfristig –34.807aus Ausflugsgästen

Nächtigungsgäste machen.“ Eine

Strategie, die angesichts der aktuellen Zahlen

erfolgversprechend klingt, auch wenn es in

den nächsten Monaten noch eine deutliche

Mostviertel positive Entwicklung braucht, damit Niederösterreichs

Tourismus wieder an die Zeiten

vor Corona anschließen kann. <<

Donau Niederösterreich

Wienerwald

Quelle: Statistik Austria. 2021

56 ECHO TOP 1000 UNTERNEHMEN 2021


„Durchwegs gute Nachfrage“

Interview. Mario Pulker, Obmann der Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in

der Wirtschaftskammer NÖ über die aktuellen Entwicklungen in Niederösterreichs

Tourismusbranche.

Fotos:Andreas_Kraus, Philipp Monihart

ECHO: Niederösterreichs Tourismus musste

im vergangenen Jahr pandemie-bedingt

teils schmerzhafte Einbußen hinnehmen.

Wie ist die heurige Saison bis jetzt verlaufen?

Mario Pulker: Die touristischen Segmente

entwickeln sich im Moment durchaus unterschiedlich.

Im klassischen Urlaubs- und

Seminarbereich herrscht eine durchwegs

gute Nachfrage. Nach wie vor dramatisch ist

die Lage dort, wo man stark von Gästen aus

Übersee abhängig ist. Auch fehlende Großveranstaltungen

und somit der Städtetourismus

machen uns noch große Sorgen. In

Summe berichten die meisten Kollegen aber,

dass man eigentlich mehr MitarbeiterInnen

bräuchte, um die Nachfrage zu bedienen.

ECHO: Wie hoch waren die Rückgänge in

der Wintersaison bzw. in der Sommersaison?

Pulker: Im Zeitraum von November 2020

bis April 2021 betrug der Rückgang bei den

Nächtigungen fast 50 Prozent im Vergleich

zur Vorsaison. Die Lage war tatsächlich

dramatisch. Vergleicht man den Juli dieses

Jahres mit dem Juli 2019 – also dem letzten

Juli vor Ausbruch der Pandemie – bilanzieren

die Betriebe

heuer nach wie vor

mit einem Minus

(-17,3 Prozent) bei

den getätigten Übernachtungen.

Damit

liegt Niederösterreich

fast exakt im Bundesschnitt

(-17,7 Prozent).

Deutlich besser als im österreichweiten

Schnitt schneidet Niederösterreich hingegen

ab, wenn man den Juli dieses Jahres dem Juli

des vergangenen Jahres gegenüberstellt. Hier

war die Buchungslage bei den Nächtigungen

mit einem Plus von 5,7 Prozent wieder im

Aufwind, während der österreichweite Juli-

Tourismus noch knapp negativ bilanzierte

(-0,8 Prozent).

„Großveranstaltungen und

Städtetourismus machen uns

noch große Sorgen.“

Tourismus-Wirtschaftskämmerer

Mario Pulker

ECHO: Im Vorjahr haben manche Regionen

in der Sommersaison vom Trend zum

lokalen Tourismus profitiert. Gab es diesen

Effekt auch heuer wieder?

Pulker: Dass im Sommer nun doch viele

Betten belegt und manche Beherbergungsbetriebe

sogar ausgebucht waren, ist der Statistik

zufolge in erster Linie inländischen Gästen zu

verdanken. Sie buchten knapp drei Viertel der

insgesamt 734.600 in Niederösterreich registrierten

Übernachtungen im Juli. 209.300

Nächtigungen entfielen auf Gäste aus anderen

Ländern.

ECHO: Tourismusbetriebe waren während

der pandemie-bedingten Wirtschaftskrise

besonders auf die Unterstützung der öffentlichen

Hand angewiesen. Soll diese weitergeführt

werden?

Pulker: Sollte die Politik Corona-Maßnahmen

vorgeben, die eine wirtschaftlich sinnvolle

Betriebsführung unmöglich machen,

so braucht es tatsächlich die Unterstützung

der öffentlichen Hand. Grundsätzlich hofft

die Branche jedoch, nicht auf Förderungen

angewiesen zu sein.

ECHO: Ist mit einer

Pleitewelle bei touristischen

Betrieben zu

rechnen?

Pulker: Aus heutiger

Sicht zeichnet sich

keine Pleitewelle ab.

Gerade in der Gastronomie

steigen derzeit die Mitgliederzahlen,

wenngleich sich die Struktur der Betriebe etwas

wandelt. Die klassischen Dorfwirtshäuser werden

tatsächlich seit vielen Jahren leider immer

weniger. Es kommen jedoch neue Betriebstypen

in Form von Spezialitätenrestaurants

oder auch Fast-Food-Betrieben hinzu. Die

Anziehungskraft der Branche hat – jedenfalls

bis dato – unter Corona offenbar nicht gelitten.

Tourismus-Wirtschaftskämmerer Mario Pulker:

„Lage nach wie vor dramatisch, wo man stark

von Gästen aus Übersee abhängig ist.“

ECHO: Wie ist Ihr Ausblick auf die nächste

Saison?

Pulker: Nach wie vor ist hier die Covid-

19-Lage entscheidend. Wenn es keine allzu

großen Einschränkungen mehr geben wird,

sind wir absolut zuversichtlich. In NÖ wurde

in den letzten Jahren viel investiert, sowohl

von den Betrieben direkt, aber auch in die

touristische Infrastruktur, weshalb unser

Angebot bei den Gästen sehr gut ankommt.

Neben Corona stellt aber der Arbeitskräftemangel

den größten Unsicherheitsfaktor

dar. Ohne tatkräftiges Personal kann es keinen

qualitätsvollen Tourismus geben. <<

ECHO TOP 1000 UNTERNEHMEN 2021

57


TOP 1000 | BEZIRKSRANKING

Die Wirtschaftskraft

der Bezirke

BEZIRKSUMSÄTZE

Betriebe Umsatz Betriebe

2019 2019 2020

Umsatz

2020

Umsatzsteigerung

Änderung

in %

Anteil

gesamt

MÖDLING

AMSTETTEN

BRUCK AN DER LEITHA

ST. PÖLTEN

KORNEUBURG

BADEN

NEUNKIRCHEN

ST. PÖLTEN LAND

WIENER NEUSTADT LAND

SCHEIBBS

KREMS

MELK

GMÜND

LILIENFELD

ZWETTL

TULLN

MISTELBACH

WIENER NEUSTADT

GÄNSERNDORF

HORN

HOLLABRUNN

WAIDHOFEN AN DER THAYA

KREMS LAND

WAIDHOFEN AN DER YBBS

219

71

75

58

68

80

39

55

37

19

25

43

19

13

19

32

21

27

20

19

10

15

10

6

53.678.465.002

7.149.087.846

4.739.860.497

5.313.648.333

3.657.421.882

3.867.378.085

3.888.309.191

2.983.513.198

1.944.784.099

2.048.720.073

1.897.088.631

1.859.907.051

1.433.623.623

1.450.708.070

1.298.995.697

1.166.679.304

1.082.002.931

983.326.383

996.892.861

659.720.112

605.055.056

647.439.298

274.950.104

371.850.091

217

68

73

60

70

77

38

56

40

19

25

42

19

13

19

35

22

28

20

20

9

14

10

6

55.879.841.746

6.594.154.099

5.467.587.177

5.405.710.323

5.202.066.413

3.729.394.515

3.717.891.247

2.989.355.853

2.173.379.949

1.910.354.398

1.792.674.302

1.450.318.398

1.438.820.553

1.362.224.385

1.206.660.965

1.168.918.549

1.112.767.869

1.084.624.789

910.213.598

694.580.447

571.623.146

501.922.873

349.480.229

336.398.457

2.201.376.744

-554.933.747

727.726.680

92.061.990

1.544.644.531

-137.983.570

-170.417.944

5.842.655

228.595.850

-138.365.675

-104.414.329

-409.588.653

5.196.930

-88.483.685

-92.334.732

2.239.245

30.764.938

101.298.406

-86.679.263

34.860.335

-33.431.910

-145.516.425

74.530.125

-35.451.634

4,10

-7,76

15,35

1,73

42,23

-3,57

-4,38

0,20

11,75

-6,75

-5,50

-22,02

0,36

-6,10

-7,11

0,19

2,84

10,30

-8,69

5,28

-5,53

-22,48

27,11

-9,53

52,20 %

6,16 %

5,11 %

5,05 %

4,86 %

3,48 %

3,47 %

2,79 %

2,03 %

1,78 %

1,67 %

1,35 %

1,34 %

1,27 %

1,13 %

1,09 %

1,04 %

1,01 %

0,85 %

0,65 %

0,53 %

0,47 %

0,33 %

0,31 %

GESAMT

1000

103.999.427.418

1000

107.050.964.280

3.051.536.862

2,93

100,00%


Tsche chie n

Waidhofen

an der

Thaya

Gmünd

Zwettl

Horn

Hollabrunn

Mistelbach

Ob e rö st er re ich

Krems an der

Donau

Slow a ke i

Korneuburg

Gänserndorf

Tulln

D o n au

Melk

St. Pölten

Wien

Amstetten

Mödling

Waidhofen

an der Ybbs

Scheibbs

Lilienfeld

Baden

Bruck an

der Leitha

Bu rg en land

Neunkirchen

Wiener

Neustadt

Die fünf Umsatzkaiser der

Ste ie r mark

sechs wirtschaftlich stärksten Bezirke

Un g ar n

1. BEZIRK MÖDLING ORT UMSATZ NR. *

REWE INTERNATIONAL AG WIENER NEUDORF 18.750.000.000

1

BILLA AG WIENER NEUDORF 6.800.000.000

2

BP EUROPA SE ZWEIGNIEDERL. BP AUSTRIA WIENER NEUDORF 3.708.000.000

3

LKW WALTER INTERN. TRANSPORTORG. AG WIENER NEUDORF 2.240.000.000

4

EVN AG MARIA ENZERSDORF 2.107.500.000

5

2. BEZIRK AMSTETTEN ORT UMSATZ NR. *

UMDASCH GROUP AG AMSTETTEN 1.411.444.000

9

CNH INDUSTRIAL ÖSTERREICH GMBH ST. VALENTIN 758.967.553

19

WELSER PROFILE BETEILUGUNGSGMBH YBBSITZ 551.000.000

26

DOKA GMBH AMSTETTEN 386.194.379

37

WIELAND AUSTRIA GMBH AMSTETTEN 245.000.000

56

3. BEZIRK BRUCK AN DER LEITHA ORT UMSATZ NR. *

CARGO-PARTNER GROUP HOLDING AG FISCHAMEND 1.049.795.000

11

MARS AUSTRIA OG BRUCK A. D. LEITHA 344.774.440

42

LAUDAMOTION GMBH SCHWECHAT 341.330.862

45

BOREALIS POLYOLEFINE GMBH SCHWECHAT 265.331.000

53

ANTOLIN EBERGASSING GMBH EBERGASSING 250.000.000

55

4. BEZIRK ST. PÖLTEN ORT UMSATZ NR. *

NÖ LANDESKLINIKEN HOLDING ST. PÖLTEN 1.907.625.018

7

RUDOLF LEINER GMBH ST. PÖLTEN 362.000.000

38

KIKA MÖBEL-HANDELSGMBH ST. PÖLTEN 356.000.000

40

NIEDERÖSTERREICHISCHE VERSICHERUNG AG ST. PÖLTEN 344.300.000

43

SUNPOR KUNSTSTOFF GMBH UNTERRADLBERG 219.299.226

68

5. BEZIRK KORNEUBURG ORT UMSATZ NR. *

RWA RAIFFEISEN WARE AUSTRIA AG KORNEUBURG 1.036.794.333

12

JAF-GRUPPE STOCKERAU 803.190.000

15

GENOL GMBH KORNEUBURG 420.399.439

33

ERZEUGERGEM. GUT STREITDORF E. GEN. STREITDORF 236.232.948

60

WAV WÄRME AUSTRIA VERTRIEBSGMBH KORNEUBURG 205.677.603

72

6. BEZIRK BADEN ORT UMSATZ NR. *

NÖM AG BADEN 346.326.351

41

WITTMANN BATTENFELD GMBH KOTTINGBRUNN 306.000.000

50

SCHAEFFLER AUSTRIA GMBH BERNDORF-ST. VEIT 170.400.000

87

MGN MILCHGEN. NÖ REG. GENBMH BADEN 149.826.295 105

ALCAR WHEELS GMBH HIRTENBERG 140.354.358 115

* Gibt die Platzierung im Gesamtranking wieder


Die 50 umsatzstärksten

Unternehmen

2021 2020 +/–

1 1 0

Firmenname Ort MA 20 MA 19 UMSATZ 20 ERGEBNIS VOR UMSATZ 19 ERGEBNIS VOR

STEUERN 20

STEUERN 19

REWE INTERNATIONAL AG (1)

Wiener Neudorf

94.668 94.734 18.750.000.000

18.060.000.000

2

2

0

BILLA AKTIENGESELLSCHAFT (2)

Wiener Neudorf

29.200

29.200

6.800.000.000

4.874.569.483

-21.415.358

3

4

10

5

7

1

BP EUROPA SE ZWEIGNIEDERLASSUNG BP AUSTRIA (2)

LKW WALTER INTERNATIONALE TRANSPORTORGANISATION AG (1)

Wiener Neudorf

Wiener Neudorf

250

1.718

250

1.492

3.708.000.000

2.240.000.000

3.708.000.000

2.170.000.000

5

6

7

8

4

6

7

3

-1

0

0

-5

EVN AG (1)

REWE INTERNATIONAL LAGER- UND TRANSPORTGMBH (4)

NÖ LANDESKLINIKEN HOLDING (4)

NOVOMATIC AG (1)

Maria Enzersdorf

Wiener Neudorf

St. Pölten

Gumpoldskirchen

7.327

3.930

21.500

22.053

7.428

3.930

21.500

21.000

2.107.500.000

1.955.500.480

1.907.625.018

1.744.000.000

273.100.000

2.204.000.000

1.955.500.480

1.907.625.018

2.607.300.000

403.500.000

22.585.936

9

10

9

12

0

2

UMDASCH GROUP AG (1)

MEDIA-SATURN BETEILIGUNGSGMBH (1)

Amstetten

Vösendorf Süd

8.810

2.366

8.793

2.294

1.411.444.000

1.203.000.000

81.300.000

1.517.234.000

1.150.000.000

11

14

3

CARGO-PARTNER GROUP HOLDING AG (1)

Fischamend

3.150

3.250

1.049.795.000

820.557.000

12

13

14

15

16

17

18

19

20

NEU

11

13

16

19

15

17

18

20

-

-2

-1

1

3

-2

-1

-1

0

RWA RAIFFEISEN WARE AUSTRIA AG (3)

ZKW GROUP (1)

SEMPERIT TECHNISCHE PRODUKTE GMBH (1)

J. U. A. FRISCHEIS GMBH, JAF-GRUPPE (1)

ELECTRONICPARTNER AUSTRIA GMBH (1)

HAMBURGER CONTAINERBOARD GMBH (1)

METRO CASH & CARRY ÖSTERREICH GMBH (3)

CNH INDUSTRIAL ÖSTERREICH GMBH STANDORT ST. VALENTIN (1)

MCDONALD’S ÖSTERREICH (4)

Korneuburg

Wieselburg a. d. Erlauf

Wimpassing

Stockerau

Wiener Neudorf

Pitten

Vösendorf

St. Valentin

Brunn am Gebirge

715

9.500

766

875

40

2.600

2.195

509

k.A.

700

9.500

728

830

38

2.800

1.935

492

k.A.

1.036.794.333

1.030.000.000

927.600.000

803.190.000

780.000.000

770.210.000

767.661.507

758.967.553

700.000.000

1.703.917

6.882.453

1.068.635.049

1.250.000.000

840.600.000

805.650.000

720.000.000

819.693.000

793.102.287

758.772.021

700.000.000

14.254.038

7.136.000

Erklärungen siehe Seite 64; Anmerkungen: (1) Angaben lt. Unternehmen; (2) Angaben lt. KSV (Kreditschutzverband) oder Creditreform; (3) Angaben laut Firmenbuch; (4) Angaben aus dem Vorjahr; (5) Angaben aus den Vorjahren

IHRE SUPPLY CHAIN IM FLUSS

Rhenus PartnerShip Austria GmbH

chartering@at.rhenus.com


Platz 1–20

PLUS I. %

UMSATZ/MA 20 TÄTIGKEITSBEREICHE / ANMERKUNGEN

3,68

28,32

0,00

3,13

-4,58

0,00

0,00

-49,50

-7,50

4,41

21,84

-3,07

-21,36

9,38

-0,31

7,69

-6,42

-3,31

0,03

0,00

0,00

197.923

232.877

14.832.000

1.501.340

283.724

497.583

88.727

83.048

160.519

524.412

323.014

1.481.135

108.421

1.274.176

967.699

20.526.316

275.075

396.724

1.542.617

-

Die REWE International AG ist mit mehr als 2.570 Märkten ihrer Handelsfirmen BILLA, PENNY, BIPA und ADEG sowie den Onlineshops von BILLA und BIPA Österreichs führender Nahversorger im Lebensmittel- und

Drogeriefachhandel. Mit rund 46.600 MitarbeiterInnen gehört das Unternehmen auch zu den größten Arbeitgebern Österreichs. Die REWE International AG ist Teil der deutschen REWE Group, einem der führenden

europäischen Handels- und Touristikkonzerne. Vom Geschäftssitz der REWE International AG in Wiener Neudorf aus wird nicht nur das Geschäft in Österreich, sondern auch das internationale Geschäft der REWE

Group (Handel International) gesteuert. Mit dem Lebensmitteleinzelhändler BILLA ist das Unternehmen in Bulgarien, Russland, der Slowakei und der Tschechischen Republik, mit dem Diskonter PENNY in Italien,

Rumänien, Tschechien und Ungarn, mit der Supermarktkette IKI in Litauen und mit dem Drogeriefachhändler BIPA in Kroatien vertreten. Bruttoumsatz Organisationseinheit Handel International; Mitarbeiter sind

sowohl Vollzeit- als auch Teilzeitkräfte, ohne Leasing- und Fremdpersonal; Filialen: 4.480 in 10 Ländern

Betrieben wird der Einzelhandel mit Lebensmitteln, Haushaltswaren, Hartwaren und Artikeln des täglichen Gebrauchs. Es bestehen ca. 1.087 BILLA-Filialen. Im August wurde rückwirkend mit 1.1.2020 der

Teilbetrieb PENNY auf die PENNY GmbH ausgegliedert. Mit 01.09.2020 wurde rückwirkend mit 01.01.2020 der Betrieb Lebensmittel-Einzelhandel einschließlich Zustellservice und Genussküche der Merkur

Warenhandels-AG eingebracht. Angeschlossen sind seither ca. 137 Merkur-Märkte. Mit gleichen Datum wurde der Betrieb der Delikatessa Lebensmittel-Handels- und ErzeugungsgmbH eingebracht. Umsatz = KSV

geschätzt, BILLA 5 Mrd. Euro Umsatz + Merkur 1,8 Milliarden (GJ 2019)

Vertrieb von Erdöl und Erdölprodukten; KSV geschätzt

LKW WALTER, ein Unternehmen der WALTER GROUP, ist die führende Transportorganisation für LKW-Komplettladungen in ganz Europa sowie von und nach Russland, Zentralasien, dem Nahen Osten und Nordafrika.

Gruppe: WALTER GROUP; Geschäftsjahr 01.04.2020 bis 31 03.2021 (Umsatz für das Geschäftsjahr 2021/2021 ist vorläufig!).; Mitarbeiterangabe aufgrund der Ausgliederung der Shared-Service-Bereiche in die

WALTER GROUP Service GmbH per 01.01.2020 nicht direkt mit dem Vorjahr vergleichbar.

Energieversorger; Gruppe: EVN; Daten für GJ 2019/20

Transportunternehmen

Klinik

Der NOVOMATIC AG Konzern ist als Produzent und Betreiber einer der größten Gaming-Technologiekonzerne der Welt und beschäftigt rund 21.000 Mitarbeiter. Die vom Industriellen Professor Johann F. Graf im Jahr

1980 gegründete Unternehmensgruppe verfügt über Standorte in mehr als 45 Ländern und exportiert innovatives Glücksspielequipment, Systemlösungen, Lotteriesystemlösungen und Dienstleistungen in rund

90 Staaten. Der Konzern betreibt selbst in rund 1.900 eigenen elektronischen Automatencasinos und Spielbanken sowie über Vermietungsmodelle insgesamt rund 214.000 Gaming Terminals und Video Lottery

Terminals (VLTs). Gruppe: Der NOVOMATIC AG-Konzern ist mit 189 vollkonsolidierten Tochterunternehmen weltweit vertreten. MA weltweit; Exportquote: 96 %

Schalungen & Gerüste, Ladeneinrichtungen, digitale Technologien in der Bauindustrie und dem Handel; Umsatz konsolidiert

MediaMarkt Österreich steht für innovative Consumer Electronics, Angebotsvielfalt, attraktive Preise und kompetenten Service. Das Sortiment des Marktführers der heimischen Elektronikbranche umfasst eine

Vielzahl an Produkten, von Haushaltsgeräten, TV- und Unterhaltungselektronik über Computer, Smartphones bis zu innovativen VR-Produkten und E-Mobility-Gadgets. MediaMarkt ist an über 50 Standorten in

ganz Österreich sowie online unter www.mediamarkt.at vertreten. Geschäftsjahr 2019/20: 01.10.2019 bis 30.9.2020, Mitarbeiterangabe per 30.09.2020 auf Vollzeitbasis

internationales Transport- und Logistikunternehmen; Umsatz konsolidiert; Konsoldierte Umsatz 2020 - Rekordjahr für die Unternehmensgruppe; MA auf die Holding bezogen, Export gilt nur für die österreichische

Tochter; Exportquote: 57 %

Aktiengesellschaft

Die ZKW Group ist der Spezialist für innovative Premium-Lichtsysteme und Elektronik. Als Systemlieferant ist ZKW ein weltweit präsenter Partner der Automobilindustrie.

Erzeugung technischer Kautschukprodukte; Umsatz konsolidiert; Gruppe: Semperit AG Holding

Handel mit Schnittholz, Furnieren und Holzwerkstoffen; Umsatz konsolidiert; Gruppe: 56 Niederlassungen, 2921/830 davon in Österreich

Elektronikhandel; geschätzter Außenumsatz 2020 der 875 Kooperationsmitglieder

Handel & Vertrieb bzw. Produktion von hochwertigen Wellpapperohpapieren; Gruppe: Prinzhorn Holding; Exportquote: 75 %

Großhandel mit Lebens- und Genussmitteln in Form von Cash&Carry-Verkaufsmärkten; Bilanz: 1.10.2019 bis 30.9.2020

Entwicklung, Erzeugung und Vertrieb von Traktoren der Marken STEYR Traktoren und CASE IH; Gruppe: CNH Industrial N.V.

Systemgastronomie, Franchisesystem

Rhenus Donauhafen Krems GmbH & Co. KG

donauhafen@at.rhenus.com

A- 3500 KREMS, KARL-MIERKA-STRASSE 7-9 · TEL. 0043 2732 73571 0 · WWW.RHENUS-HAFENKREMS.COM


Die 50 umsatzstärksten

Unternehmen

2021 2020 +/–

21 22 1

Firmenname Ort MA 20 MA 19 UMSATZ 20 ERGEBNIS VOR

STEUERN 20

UMSATZ 19 ERGEBNIS VOR

STEUERN 19

VOESTALPINE GRUPPE IN NÖ (4)

Krems

2.300 2.300 653.000.000

653.000.000

22

23

24

25

24

26

27

25

2

3

3

0

BIPA PARFUMERIEN GMBH (2)

ADEG ÖSTERREICH HANDELSAG (3)

BML-REWE EINKAUFSGMBH (3)

FRIED. V. NEUMAN GMBH (GRUPPE) (1)

Wiener Neudorf

Wiener Neudorf

Wiener Neudorf

Marktl Traisental

4.164

180

k.A.

3.277

4.155

187

k.A.

3.152

624.225.000

599.925.464

585.835.933

568.528.000

2.393.418

3.011.194

627.244.188

580.923.051

561.923.138

605.210.000

-16.826.608

623.000

3.241.428

26

27

28

29

30

31

32

33

34

23

21

28

29

30

37

35

NEU

41

-3

-6

0

0

0

6

3

-

7

WELSER PROFILE BETEILUGUNGS GMBH (1)

IKEA MÖBELVERTRIEB OHG (2)

NETZ NIEDERÖSTERREICH GMBH (3)

EVN ENERGIEVERTRIEB GMBH & CO KG (3)

KNORR-BREMSE GMBH (1)

HORNBACH BAUMARKT GMBH (1)

LEYRER + GRAF BAUGMBH (1)

GENOL GMBH (3)

CONTAINEX CONTAINER-HANDELSGMBH (1)

Ybbsitz

Vösendorf Süd

Maria Enzersdorf

Maria Enzersdorf

Mödling

Wiener Neudorf

Gmünd

Korneuburg

Wiener Neudorf

2.500

2.550

1.110

11

2.065

1.382

2.150

27

332

2.350

2.550

1.110

18

2.108

1.400

2.400

26

307

551.000.000

550.000.000

521.461.041

514.854.756

501.542.000

438.490.000

427.000.000

420.399.439

419.000.000

72.593.898

56.416.272

2.013.374

636.000.000

673.878.786

516.322.855

515.736.419

502.690.000

389.507.000

410.000.000

575.124.648

379.000.000

34.424.156

19.665.000

5.723.160

35

36

37

38

39

34

36

31

39

40

-1

0

-6

1

1

EATON INDUSTRIES (AUSTRIA) GMBH (2)

CONSTANTIA TEICH GMBH (2)

DOKA GMBH (3)

RUDOLF LEINER GMBH (2)

POWERLINES GROUP GMBH (1)

Schrems

Weinburg

Amstetten

St. Pölten

Wolkersdorf

950

896

1.750

2.180

1.093

950

896

1.750

2.180

1.103

410.000.000

390.000.000

386.194.379

362.000.000

357.500.000

20.215.364

410.000.000

398.313.082

490.041.945

385.971.617

379.400.000

30.261.953

31.387.000

4.053.613

40

41

42

43

44

45

46

43

38

NEU

46

44

79

45

3

-3

-

3

0

34

-1

KIKA MÖBEL-HANDELSGMBH (2)

NÖM AG (3)

MARS AUSTRIA OG (3)

NIEDERÖSTERREICHISCHE VERSICHERUNG AG (1)

AUSTROTHERM GMBH (GRUPPE) (1)

LAUDAMOTION GMBH (4)

DSM AUSTRIA GMBH (1)

St. Pölten

Baden

Bruck an der Leitha

St. Pölten

Waldegg a. Piesting

Schwechat

Getzersdorf

1.730

718

466

679

1.100

917

1.401

1.730

718

466

669

1.100

917

1.428

356.000.000

346.326.351

344.774.440

344.300.000

343.000.000

341.330.862

329.155.000

4.594.814

39.655.722

355.126.450

344.526.000

343.900.994

334.500.000

351.000.000

341.330.862

340.700.000

-14.251.663

2.721.000

47

48

49

50

49

47

50

42

2

-1

1

-8

STORA ENSO WOOD PRODUCTS GMBH (4)

PL HANDELSGESELLSCHAFT MBH (2)

SHT HAUSTECHNIK AG (1)

WITTMANN BATTENFELD GMBH (1)

Brand

Guntramsdorf

Perchtoldsdorf

Kottingbrunn

755

1.887

190

540

755

1.887

187

461

325.439.754

315.472.116

312.831.039

306.000.000

1.453.418

325.439.754

315.472.116

305.598.074

376.000.000

3.155.209

Erklärungen siehe Seite 64; Anmerkungen: (1) Angaben lt. Unternehmen; (2) Angaben lt. KSV (Kreditschutzverband) oder Creditreform; (3) Angaben laut Firmenbuch; (4) Angaben aus dem Vorjahr; (5) Angaben aus den Vorjahren

Ranking 2020 der Top1000 Unternehmen in Niederösterreich

Jedes Jahr recherchieren wir monatelang, um möglichst viele, möglichst genaue und

richtige Zahlen im Top 1000 Unternehmen Niederösterreich abbilden zu können. In

normalen Jahren ist das viel Arbeit, aber eine durchaus machbare Aufgabe. Aus Respekt

vor jedem einzelnen Unternehmen geben wir unser Bestes und möchten möglichst

wahrheitsgetreue Zahlen liefern. Dazu schreiben wir deutlich über tausend Niederösterreichische

Unternehmen mehrmals an, nutzen aber auch Quellen wie den KSV oder

das Firmenbuch. Es ist uns bewusst, dass wir die Zahlen in keinem Jahr lückenlos und zu

hundert Prozent richtig abbilden können, aber wir versuchen eine maximale Annäherung.

Das ändert sich auch in Corona-Zeiten nicht, wenngleich uns die Pandemie vor

neue Herausforderungen gestellt hat. Natürlich will kein Unternehmen schlechte Umsatzzahlen

melden. Und verständlicherweise haben uns heuer viele Unternehmen ihre

Umsatzzahlen aus dem Jahr 2020 nicht gemeldet. Leider sind auch überproportional

viele Unternehmenszahlen noch nicht im KSV bzw. Firmenbuch hinterlegt. Stattdessen

haben uns viele Firmen ihre Umsatzzahlen aus dem Jahr 2019 gemeldet, in den KSV-

62 ECHO TOP1000 UNTERNEHMEN 2021


Platz 21–50

PLUS I. %

0,00

-0,48

3,17

4,08

-6,45

-15,43

-22,52

0,99

-0,17

-0,23

11,17

3,98

-36,80

9,55

0,00

-2,13

-26,89

-6,62

-6,13

0,25

0,52

0,25

2,85

-2,33

0,00

-3,51

0,00

0,00

2,31

-22,88

UMSATZ/MA 20 TÄTIGKEITSBEREICHE / ANMERKUNGEN

283.913

150.235

3.208.158

-

180.371

234.468

215.686

469.785

28.603.042

237.923

313.207

177.917

16.169.209

1.364.821

431.579

435.268

220.683

166.055

324.116

205.780

482.349

739.859

515.034

311.818

372.226

230.501

431.046

167.182

1.672.893

663.774

Kaltgewalzte Stahlrohre und -profile inkl. Anarbeitung, Hochregal- und Systemregallager, Straßensicherheitssysteme, kaltgewalzter Präzisionsbandstahl, Bimetallband, Spezialprofilformen, Stahlguss, Weichenbau;

Gruppe: voestalpine Krems, Precision Strip, Finaltechnik, Traisen, Wörth, Böhler Profil

Parfümerie

Lebensmittelhandel

Zentraleinkauf

Herausragende Kompetenz durch technologische Spitzenleistungen – dafür steht die Neuman Aluminium Gruppe. Wir bündeln langjährige Erfahrungen verschiedenster Technologien der Aluminiumbearbeitung

unter einem Dach. Ob Schmelzen, Gießen, Stanzen, Strangpressen, Fließpressen, Schmieden, Fräsen,Wölben, Sägen oder Wärmebehandlung, nutzen Sie unsere Entwicklungskompetenz für Ihre individuellen

Lösungen. Umsatz konsolidiert; Gruppe: 17 Werke und 5 Servicegesellschaften weltweit; Exportquote: 92 %

Erzeugung rollverformter Profile aus Stahl und Nichteisen-Metallen; Umsatz konsolidiert; Gruppe: Welser Profile BeteilugungsgmbH; Exportquote: 75 %

Möbelhandel

Stromnetzbetreiber

Energie; Bilanz: 30.09.2020

Entwicklung, Produktion und Vertrieb von Brems- und On-Board-Systemen für Schienenfahrzeuge; Umsatz konsolidiert; Gruppe: Beteiligungen: Dr. techn. J. Zelisko, Fabrik für Eletrotechnik & Maschinenbau GmbH,

Möding AT, 100; Skach GmbH AT 100; EKA d.o.o.e.l., Skopje, MK, 100 %, Knorr-Bremse Systemy Kolejowe Polska Sp. z o.o., Krakau, PL, 100 %, Knorr-Bremse S.R.L., Bukarest, RO, 100 %; Exportquote: 70 %

Bau- und Gartenmarkt

Hochbau, Tiefbau, Energie + Telekom, Holztechnik, Fertigbetonwerk, Aspahltwerke, Schotterwerk; siehe Seite 9

Handel und Vertrieb von Mineralölprodukten, Kohle, Koks, Brennholz und allen anderen flüssigen Brennstoffen, Handel mit Waren aller Art

CONTAINEX, ein Unternehmen der WALTER GROUP, ist der führende Anbieter für Container und mobile Raumsysteme in ganz Europa. Gruppe: WALTER GROUP; GJ von 1. 4. bis 31. 3.; Umsatz des GJ 2020/21 ist

vorläufig

Entwicklung, Herstellung und der Vertrieb von Elektroschaltschutzgeräten

Herstellung von flexiblen Verpackungen

Verkauf und Vermietung von Schalungsprodukten und Schalungssystemen

Möbelhandel; Bilanz zum 30.09.2019

Die Powerlines Group ist einer der führenden europäischen Anbieter in der Elektrifizierung von Bahninfrastruktur im Nah- und Fernverkehr sowie zuverlässiger Partner in der Errichtung von Energieübertragungsinfrastruktur.

Mit ihrem umfassenden Serviceangebot in den Geschäftsbereichen RAIL, ENERGY und PRODUCTS liefert die Powerlines Group ihren internationalen Kunden nachhaltige und zuverlässige Lösungen für

ihre energietechnischen Herausforderungen. Gruppe: Powerlines Group GmbH; GJ: 01.01.2020 bis 31.12.2021

Möbelhandel; Bilanz 30.09.2019

Be- und Verarbeitung sowie Vermarktung von landwirtschaftlichen Produkten, insbesondere von Milch und Milchprodukten; Exportquote: 44 %

Produktionsstätte für Tiernahrung

Versicherungslösungen für alle Lebensbereiche

Produktion und Vertrieb von energiesparenden und klimaschützenden Dämmstoffen; Umsatz konsolidiert; Gruppe: Schmid Industrieholding GmbH Gruppe; Unternehmen in 11 Ländern

Fluggesellschaft; GJ 01.04.2019 bis 31.03.2020

DSM Austria GmbH Royal DSM ist ein weltweit aktives, „purpose-led“ und wissenschaftlich orientiertes Unternehmen, das in den Bereichen Ernährung, Gesundheit und nachhaltiges Leben tätig ist. DSM fördert

wirtschaftlichen Wohlstand sowie ökologischen und sozialen Fortschritt und schafft dadurch für alle Stakeholder nachhaltige Werte. DSM liefert innovative Lösungen für die Bereiche Ernährung, Tierernährung,

Körperpflege- und Aromastoffe, Medizinprodukte, umweltfreundliche Produkte und Anwendungen sowie neue Mobilität und Vernetzung. DSM beschäftigt zusammen mit seinen assoziierten Unternehmen über

23.000 Mitarbeitende und erwirtschaftet einen jährlichen Nettoumsatz in Höhe von etwa zehn Milliarden Euro. Das Unternehmen ist an der Euronext Amsterdam gelistet. Die DSM Austria GmbH wurde 2021 nach

der Übernahme der ehemaligen ERBER Group und ihrer Tochtergesellschaften BIOMIN und Romer Labs durch Royal DSM im Herbst 2020 gegründet. Umsatz konsolidiert; Gruppe: DSM Austria GmbH; 1428 MA

weltweit, 564 MA Österreich

Säge-, Hobel- und Zerspanerwerke

Handel mit Büchern und Schreibmaterial; Bilanzstichtag: 29.02.2020

Großhandel mit Sanitär-, Heizungs- und allgemeinem Installationsmaterial; Bilanz: 31.12.2020

Herstellung von Präzisionsspritzgießmaschinen; Umsatz konsolidiert; Gruppe: Wittmann Gruppe. Die WITTMANN Gruppe verzeichnete im zweiten Halbjahr 2020 trotz der abgeschwächten Konjunktur im Automobilbereich

und der covid-19-bedingten Einschränkungen eine mehr als positive Geschäftsentwicklung. Dieser Trend setzt sich auch 2021 fort. Wir arbeiten derzeit in nahezu allen Bereichen an der Kapazitätsgrenze.

Eine einzigartige Situation. MA Jahresdurchschnitt Wittmann Battenfeld GmbH; Exportquote: 95 %

Daten finden sich sehr viele Schätzungen, weil auch dort die Bilanzdaten aus 2020

noch nicht verfügbar waren. Das ist verständlich, aber in unserem Qualitätsverständnis

eines Rankings nicht akzeptabel.

Deshalb haben wir uns entschieden, die Herkunft der Daten nicht nur durch die üblichen

Fußnoten zur Verfügung zu stellen, sondern auf einen Blick klar zu machen,

welche Daten aus dem Geschäftsjahr 2020 sind und welche Daten älter sind, also aus

der Zeit vor Corona stammen.

So finden Sie im Ranking Unternehmen die durchgehend mit blauer Farbe unterlegt

sind, das können Unternehmen mit dem Quellenverweis 1 oder 3 sein, d.h. für diese

Unternehmen konnten wir Zahlen für das Geschäftsjahr 2020 recherchieren, entweder

direkt aus den Unternehmen oder aus dem Firmenbuch. Für jene Unternehmen,

die nicht blau unterlegt sind, konnten wir nur Zahlen, die älter als das Geschäftsjahr

2020 sind, recherchieren, auch hier liefert der Quellenverweis die genaue Herkunft.

So ist ein Ranking entstanden, bei dem man auf einen Blick erkennt, welche Zahlen

aus dem ersten Corona-Jahr (2020) stammen und das so transparenter und einschätzbarer

wird.

Wir ersuchen alle Unternehmen um Verständnis für diese Vorgangsweise. Sie ist unserem

Qualitätsverständnis und unserem Bemühen um einen respektvollen Umgang

mit der Niederösterreichischen Wirtschaft geschuldet.

ECHO TOP 1000 UNTERNEHMEN 2021 63


TOP 1000 | RANKING PLATZ 51–85

gereiht nach Umsatz

70

2021

51

52

53

54

55

56

57

58

59

60

32

33

55

68

54

60

56

53

52

59

61 84

62 58

63

64

65

66

67

68

69

70

2020 +/– FIRMENNAME

67

86

85

76

57

51

62

70

-19

-19

2

14

-1

4

-1

-5

-7

-1

23

-4

4

22

20

10

-10

-17

-7

SCHOELLER-BLECKMANN OILFIELD

EQUIPMENT AG (1)

OMV AUSTRIA EXPLORATION &

PRODUCTION GMBH (3)

BOREALIS POLYOLEFINE GMBH (2)

BAUMIT GMBH (1)

ANTOLIN EBERGASSING GMBH (2)

WIELAND AUSTRIA GMBH (2)

TRANSDANUBIA SPEDITIONSGMBH (3)

ISOVOLTA AG (1)

MONDI NEUSIEDLER GMBH (2)

ERZEUGERGEMEINSCHAFT GUT

STREITDORF EGEN (1)

DPD DIRECT PARCEL DISTRIBUTION AUSTRIA

GMBH (1)

KASTNER GROSSHANDELSGMBH

KASTNER GRUPPE (1)

WÜRTH HANDELSGMBH (1)

REWE AUSTRIA FLEISCHWAREN GMBH (3)

AVILO MARKETING GMBH (3)

ÖSTERREICHISCHE BUNDESFORSTE AG (1)

SCANIA ÖSTERREICH GMBH (3)

SUNPOR KUNSTSTOFF GMBH (3)

RAIFFEISEN-LAGERHAUS HOLLABRUNN-HORN

EGEN (1)

0 AUSTRIA JUICE GMBH (1)

ORT

Ternitz

Gänserndorf

Schwechat

Waldegg Piesting

Ebergassing

Amstetten

Guntramsdorf

Wiener Neudorf

Ulmerfeld Hausmening

Streitdorf

Leopoldsdorf

Zwettl

Böheimkirchen

Wiener Neudorf

Vösendorf

Purkersdorf

Brunn am Gebirge

Unterradlberg

Hollabrunn

Allhartsberg

UMSATZ 20

291.159.000

270.673.103

265.331.000

265.000.000

250.000.000

245.000.000

240.985.007

240.400.000

237.950.292

236.232.948

233.000.000

225.510.000

225.100.000

224.053.783

223.037.904

221.918.982

221.306.220

219.299.226

215.504.241

214.227.000

MA 20

1131

583

942

680

680

621

302

1270

670

39

500

900

884

500

9

965

420

190

638

873

UMS./MA 20

257.435

464.276

281.668

389.706

367.647

394.525

797.964

189.291

355.150

6.057.255

466.000

250.567

254.638

448.108

24.781.989

229.968

526.920

1.154.206

337.781

245.392

TÄTIGKEITSBEREICHE / ANMERKUNGEN

Weltmarktführer in der Produktion von Hochpräzisionskomponenten aus nicht-magnetisierbaren,

hochlegierten Edelstählen. Anerkannt für seine hocheffi zienten Bohrwerkzeuge und sein Well

Completion Equipment für die Öl- und Gasindustrie. Produkt- und Prozessinnovation, einschließlich

der 3D-Druck-Technologie Direct Metal Laser Sintering (DMLS), unterstützen SBO's führende Position

in der Öl- und Gasindustrie und in anderen Branchen. Umsatz konsolidiert; Gruppe: SCHOELLER-

BLECKMANN Oilfi eld Equipment AG. SBO ist den Herausforderungen des Jahres 2020 mit erfahrenem

Managementteam und zielgerichteten Maßnahmen begegnet, um die negativen Effekte der

Covid-19-Pandemie zu reduzieren. Es konnte ein ausgeglichenes operatives Betriebsergebnis erzielt

werden. Exportquote: 99 %

Exploration und Produktion von Erdöl und Erdgas

Erzeugung von Kunststoffprodukten

Baustoffi ndustrie/Baustoffproduzent; Exportquote: 20 %

Automobilzulieferer

Halbzeuge und Fertigteile aus Kupfer und Kuperlegierungen; Bilanz: 30.09.2019

Spedition

Hersteller von Elektroisoliermaterialien, technischen Laminaten und Verbundwerkstoffen; Umsatz

konsolidiert; Gruppe: Isovolta Group

Herstellung von Bürokommunikationspapier

Vermarktung und Verkauf von Ferkeln, Schweinen, Schafen, Ziegen und Rindern, die von den

Mitgliedsbetrieben produziert werden

Paketdienstleistungsunternehmen; Mitarbeiter: 500 Verbund + 1.300 Fahrer (Subunternehmer)

Österreichs Multifachgroßhändler Nr. 1 für Nah&Frisch-Nahversorgung, Gastronomie, BIOGAST

Fachgroßhandel u. myProduct Onlinehandel; Umsatz kons.; Gruppe: KASTNER Gruppe; siehe Seite 42

Handel mit Montage- und Befestigungsmaterial für die professionelle Anwendung. Die Produktpalette

umfasst über 120.000 Artikel, von Schrauben, Schraubenzubehör und Dübeln über Werkzeuge

bis zu chemisch-technischen Produkten und Arbeitsschutz. Rund 500 Außendienstmitarbeiter, über

60 Würth Shops, mehr als 5.000 Produkte permanent lagernd. Umsatz konsolidiert

Erzeugung von Frischfl eisch sowie Fleisch- und Wurstwaren

Marketing; GJ: 01.10.2019 bis 30.09.2020

Holz- und Forstwirtschaft; Umsatz konsolidiert

Vertrieb von Scania-LKW, -Bussen sowie -Industriemotoren; Verkauf von gebrauchten LKW und

Scania-Ersatzteilen; Service- und Reparaturdienstleistungen; Finanzierung und Versicherung

Herstellung von Kunststoff und Kunststoffprodukten aller Art

Lagerhaus; Umsatz konsolidiert; Gruppe: im Konzern befi nden sich Lagerhaus Hollabrunn-Horn und

Lapro GmbH; Getreide wird über die Verbundstochter RWA AG exportiert; Getreideexporte erfolgen

im Verbund über RWA Raiffeisen Ware Austria

Herstellung und Vertrieb von Fruchtsaftkonzentraten, Getränkegrundstoffen, Aromen und Direktsäften;

Umsatz konsolidiert; Gruppe: AUSTRIA JUICE GROUP (AUSTRIA JUICE GmbH, AUSTRIA JUICE

Germany GmbH, AUSTRIA JUICE Hungary Kft., , AUSTRIA JUICE Poland Sp. z o.o. , AGRANA JUICE

(Xianyang) Co, Ltd. , AUSTRIA JUICE Ukraine LLC, AUSTRIA JUICE Romania SRL; Geschäftsjahr

01.03.2020 bis 28.02.2021; Beschäftigte: 12-Monats-Durchschnitt FTE; unbefristet Beschäftigte

+ befristet Beschäftigte (exkl. Leasing-MA); exkl. Karenzen; Exportquote: 94,8 %

QUELLEN:

Top 50

Die Zahlen wurden den Bilanzdaten der Firmen entnommen.

Bei den Unternehmen ohne Angaben

zum Ergebnis vor Steuern war keine Bilanz einsicht

möglich, die Umsatzdaten wurden mit Eigenangaben

der Firmen ergänzt.

Top 51–1000

Die Ausgangsdaten des Kreditschutzverbands

(KSV) bzw. des Rankings von 2020 wurden allen

Unternehmen vorgelegt und von diesen überprüft.

Sofern die Unternehmen Rückmeldung erstatteten,

hat ECHO die von den Firmen an ge gebenen

Zahlen in das Ranking aufgenommen. Die Quelle

der Umsatzangabe ist jeweils den Anmerkungen

bzw. der Fußnote zu entnehmen.

ANMERKUNGEN

GRUNDSÄTZLICHE ANMERKUNGEN:

Alle Umsatzangaben verstehen sich als Netto-

Umsätze. Bei Firmengruppen wurde versucht, die

Einzelgesellschaften darzustellen. Wo dies nicht

möglich war, sind die angegebenen Daten als

konsolidierte Werte zu verstehen. Die Vergleichszahlen

der Platzierungen beziehen sich auf das

ECHO-Ranking des Vorjahrs (siehe ECHO Top 1000

2020). Sämtliche Angaben wurden mit größter

Sorgfalt recherchiert, dennoch sind Satz- und

Druckfehler nicht auszuschließen.

ABKÜRZUNGEN:

I/A: Inland/Ausland; Ö/G: Österreich/Gruppe;

(1) Angaben lt. Unternehmen; (2) Angaben lt. KSV;

(3) Angaben lt. Firmenbuch; (4) Angaben aus dem

Vorjahr; (5) Angaben aus den Vorjahren

Alle Angaben verstehen sich ohne Gewähr.

64 ECHO TOP 1000 UNTERNEHMEN 2021


gereiht nach Umsatz

75

2021 2020

71

72

73

74

75

76

77

78

79

80

81

82

71

NEU

73

78

72

75

82

64

80

92

140

83

83 63

84 NEU

85

74

+/–

FIRMENNAME

0 VOESTALPINE KREMS GMBH (1)

-

0

4 DHL GLOBAL FORWARDING (AUSTRIA) GMBH (1)

-3

-1

5

-14

1

12

59

WAV WÄRME AUSTRIA VERTRIEBSGMBH (2)

VETROPACK AUSTRIA GMBH (1)

FRANKSTAHL ROHR- UND

STAHLHANDELSGMBH (3)

REWE INTERNATIONAL

DIENSTLEISTUNGSGMBH (3)

KWIZDA PHARMADISTRIBUTION GMBH (2)

CONTINENTAL REIFEN AUSTRIA GMBH (3)

MARIAN & CO GMBH (2)

RAIFFEISEN-LAGERHAUS ZWETTL EGEN (2)

VOITH HYDRO GMBH & CO KG (3)

1 BRUCHA GMBH (1)

-20 LISEC HOLDING GMBH (3)

- KIRCHDORFER CONCRETE SOLUTIONS (1)

-11 VOESTALPINE PRECISION STRIP GMBH (1)

ORT

Krems an der Donau

Korneuburg

Pöchlarn

Fischamend

Guntramsdorf

Wiener Neudorf

Leopoldsdorf

Wiener Neudorf

Wiener Neudorf

Zwettl

St. Pölten

Michelhausen

Ulmerfeld Hausmening

Wöllersdorf

Böhlerwerk

UMSATZ 20 MA 20 UMS./MA 20

208.845.343

205.677.603

203.500.000

199.784.046

199.723.961

196.862.538

195.880.000

189.962.321

187.585.000

182.128.007

181.608.582

180.000.000

176.845.000

176.080.200

176.000.000

Anmerkungen: (1) Angaben lt. Unternehmen; (2) Angaben lt. KSV (Kreditschutzverband); (3) Angaben laut Firmenbuch; (4) Angaben aus dem Vorjahr, (5) Angaben aus den Vorjahren

530

31

709

322

289

1003

84

110

9

886

212

686

1259

1084

824

394.048

6.634.761

287.024

620.447

691.086

196.274

2.331.905

1.726.930

20.842.778

205.562

856.644

262.391

140.465

162.436

213.592

TÄTIGKEITSBEREICHE / ANMERKUNGEN

Kompetente Partner für innovative Rohr- & Profi llösungen aus Stahl, Weiterverarbeitung und

Services. Wir entwickeln maßgeschneiderte Lösungen für spezifi sche Kundenbedürfnisse und

erkennen frühzeitig Branchentrends. Bilanz: 31.03.2021

Heizöle, Treibstoffe, Holzpellets, Kamin- und Pelletsöfen, Herde, Kohle und Schmierstoffe

Betrieben wird die Herstellung von Verpackungsglas, vornehmlich Flaschen für die Getränkeindustrie

bzw. Konservengläser, in geringem Umfang auch der Handel mit Waren fremder Provenienz

Speditionsgewerbe

Handel mit Stahl-, Edelstahl-, Aluminium-, Lang- und Flachprodukten sowie Armaturen und

Rohrzubehör

Erbringung von Dienstleistungen für den Konzern; Bilanz: 31.12.2019

Distributionsdienstleistungen für die Pharmaindustrie

Handel mit Fahrzeugbereifung

Werbemittlung, das Versicherungsmaklergewerbe sowie die Abwicklung von Leasinggeschäften für

die gesamte REWE-Austria-Gruppe

Lagerhaus

Anlagenbau; Hauptmärkte der Voith Hydro: Russland, China, Türkei

BRUCHAPaneel-Dämmpaneele für Wand/Fassade und Dach mit Polyurethan- und Mineralwollekern,

Türen/Kühlzellen für Kühl- und Tiefkühlbereich, Montagen für den Spezial- & Kühlraumbau, EPS

Dämmplatten; Exportquote: 45 %

Einzel- und Gesamtlösungen im Bereich der Flachglasverarbeitung und -veredelung; Umsatz

konsolidiert; Gruppe: LISEC Holding GmbH; Exportquote: 95 %

Produktion von Systembauteilen aus Beton für verschiedenste Anwendungsbereiche; Gruppe:

konsolidierte Teilkonzernbilanz der Kirchdorfer Fertigteilholding GmbH; siehe Seite 17

Kaltband-Profi s stellen Bimetallband für Metallsägen, Schneid- und Sonderlinien für die

Verpackungsindustrie sowie Präzisionsbandstahl für Rasierklingen, Ventile für verschiedenste

Spezialanwendungen her; GJ 2020/21

INDUSTRIE +

INNOVATION =

KLIMASCHUTZ,

DER WIRKT

Dank ihrer Technologie gehören

niederösterreichische Unternehmen

zu den klimafreundlichsten der Welt.

niederoesterreich.iv.at


TOP 1000 | RANKING PLATZ 86–138

gereiht nach Umsatz

100

2021 2020

86

87

88

89

90

91

92

93

94

95

96

97

98

99

100

101

102

103

104

105

106

107

108

109

110

111

112

113

114

115

116

117

118

119

120

121

122

94

66

90

77

88

81

93

69

65

149

118

101

61

144

116

89

113

98

111

103

108

107

112

117

119

120

102

106

97

100

178

124

114

104

123

115

129

+/–

8

-21

FIRMENNAME

2 DIAMOND AIRCRAFT INDUSTRIES GMBH (2)

-12 MÜLLER-GUTTENBRUNN GRUPPE (MGG) (1)

-2 METADYNEA AUSTRIA GMBH (1)

-10

1

-24

-29

54

22

4

-37

45 HANDLER GRUPPE (1)

16

-12

11 ELK FERTIGHAUS GMBH (1)

-5

7

-2

2

0

4

8

9

9

-10

-7

-17 W. HAMBURGER GMBH (1)

-15

62

7

-4

-15

3

-6

7

BUNGE AUSTRIA GMBH (2)

SCHAEFFLER AUSTRIA GMBH (1)

JOHANN NEUMÜLLER GMBH (1)

WITTUR AUSTRIA GMBH (3)

HAVI LOGISTICS GMBH (3)

EVOBUS AUSTRIA GMBH (1)

RAIFFEISEN-LAGERHAUS

WEINVIERTEL OST EGEN (1)

MEDIASHOP GMBH (1)

EVN WÄRME GMBH (1)

BRANTNER GRUPPE GMBH (4)

ROHRDORFER TRANSPORTBETON GMBH (2)

IGM ROBOTERSYSTEME AG (1)

ABB AG (2)

GEBRÜDER WEISS PAKETDIENST GMBH (2)

MGN MILCHGENOSSENSCHAFT

NIEDERÖSTERREICH REGISTRIERTE GNMBHG (2)

DOKA ÖSTERREICH GMBH (4)

PREFA ALUMINIUMPRODUKTE GMBH (2)

FLEISCHWAREN BERGER GMBH & CO KG (2)

WETGRUPPE (1)

ENGINEERING CENTER STEYR GMBH & CO KG (2)

CLAAS REGIONAL CENTER

CENTRAL EUROPE GMBH (2)

CODICO GMBH (3)

CONSTANTIA PATZ GMBH (2)

ALCAR WHEELS GMBH (3)

KSR GROUP GMBH (2)

TÜRK TELEKOM INTERNATIONAL AT AG (2)

SIXT GMBH (2)

HOLZINDUSTRIE MARESCH GMBH (2)

GEBERIT VERTRIEBSGMBH & CO KG (2)

GRANDITS GMBH (2)

GARANT TIERNAHRUNG GMBH (1)

ORT

Bruck an der Leitha

Berndorf-St. Veit

Wiener Neustadt

Amstetten

Krems an der Donau

Ennsdorf

Scheibbs

Korneuburg

Wiener Neudorf

Mistelbach

Neunkirchen

Maria Enzersdorf

Krems

Bad Schönau

Langenzersdorf

Wiener Neudorf

Schrems

Wiener Neudorf

Leopoldsdorf

Baden

Amstetten

Marktl im Traisental

Sieghartskirchen

Mödling

St. Valentin

Spillern

Perchtoldsdorf

Loipersbach

Pitten

Hirtenberg

Gedersdorf

Brunn am Gebirge

Vösendorf

Retz

Pottenbrunn

Kirchschlag

Pöchlarn

UMSATZ 20 MA 20 UMS./MA 20

170.520.000

170.400.000

170.000.000

167.000.000

166.920.000

165.316.917

163.242.403

161.858.477

158.766.141

155.660.160

155.660.000

154.481.603

153.681.095

153.119.000

152.906.897

152.824.000

150.778.939

150.243.000

150.000.000

149.826.295

149.280.000

147.410.993

146.610.854

146.538.900

143.907.712

143.870.452

143.322.606

141.750.988

141.628.000

140.354.358

140.000.000

139.677.253

138.799.317

138.310.905

137.905.032

137.000.000

135.296.351

73

499

550

554

213

108

469

162

191

527

167

61

2530

399

170

104

712

287

333

k.A.

349

284

325

170

600

36

130

348

305

72

116

51

161

209

72

230

168

2.335.890

341.483

309.091

301.444

783.662

1.530.712

348.065

999.126

831.236

295.370

932.096

2.532.485

60.744

383.757

899.452

1.469.462

211.768

523.495

450.450

-

427.736

519.053

451.110

861.994

239.846

3.996.401

1.102.482

407.330

464.354

1.949.366

1.206.897

2.738.770

862.108

661.775

1.915.348

595.652

805.335

TÄTIGKEITSBEREICHE / ANMERKUNGEN

Produktion und Handel mit Speiseöl und tierischen Eiweiß-Futtermitteln

Seit über 60 Jahren werden in Berndorf-St. Veit Wälzlager produziert, die vorrangig in Industrieanwendungen

und LKW-Achsen zum Einsatz kommen. Heute ist der Standort Berndorf das Leitwerk

für die weltweite Fertigung der Produktgruppe Kegelrollenlage. Gruppe: Schaeffler AG, Industriestraße

1-3, D-91074 Herzogenaurach

Herstellung und Entwicklung von Glas- und Carbonfaser-Composite-Flugzeugen und einmotorigen

Flugzeugen

Verwertung von Alt-Autos, Elektronik-Altgeräten, Metallen und technischen Kunststoffen; Gruppe:

in AT, HU, RO, CZ, CH

Hersteller von Leimen, Kunstharzen und Spezialist für Feinchemikalien, Lackrohstoffe und

Flammschutzmittel; Exportquote: 36,8 %

Schrott- und Stahlhandel; MA Stichtag 31.12.2020

Entwicklung und Produktion von Aufzugskomponenten; Exportquote: 99,6 %

Logistikunternehmen; Gruppe: HAVI Logistics

Handel mit, Reparatur und Vermietung von Kraftfahrzeugen, insbesondere Autobussen

Lagerhaus

Stationärer Handel, eCommerce, Direct Response TV (DRTV); Gruppe: MediaShop Int. Group

Betrieb von Biomasse-Fernwärmeanlagen und von Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen auf Biomassebasis

Die BRANTNER Gruppe zählt zu den erfolgreichsten nationalen und internationalen Entsorgungsunternehmen.

Bau- und Immobilienbranche; Umsatz konsolidiert; Gruppe: Handler Holding GmbH, Handler Bau

GmbH, Handler Immoblien GmbH; kons. Betriebsleistung per 31.03.2020

Produktion, Handel und Vertrieb von Transportbeton und Spezialbaustoffen

Maschinenbau; Umsatz konsolidiert; Gruppe: Global Welding Gruppe. Trotz zurückgehender Umsatzzahlen

2020 ist die Nachfrage nach automatisierten, intelligenten Scweißsystemen ungebroechen,

sodass bereits 2021 ein ähnlich hoher Umsatz wie 2019 erzielt werden wird. Exportquote: 91 %

holzverarbeitende Industrie

ABTechnologieunternehmen

Paketdienst

Betreuung der Mitglieder der Genossenschaft selbst sowie der Mitglieder der NÖM-AG

Verkauf und Vermietung von Schalungsprodukten und Schalungssystemen inkl. Services; Gruppe:

Umdasch AG. Die Doka Österreich GmbH ist ein Tochterunternehmen der Doka GmbH Amstetten.

Die Doka Österreich GmbH ist die für den Markt Österreich verantwortliche Vertriebsgesellschaft

mit sieben Standorten in Österreich.

Industrielle Erzeugung von Dach- und Wandplatten

Schlachthof, Fleischverarbeitung, Handel mit Fleisch- und Wurstwaren

Gemeinnützige Wohnbaugesellschaften; Umsatz konsolidiert; Gruppe: Gruppe: Wohnungseigentümer,

Austria AG, Gebau-Niobau, WET Wohnbaugruppe Service, VIVITimmo, VIVIThv

Erzeugung und Vertrieb von Fahrzeugen, Fahrzeugkomponenten, Maschinen und Geräten

Landmaschinen

Handel mit elektronischen Bauteilen; Bilanz: 28.02.2021

Fertigung von hochwertigen und innovativen Verpackungsmaterialien aus Aluminium oder im

Aluminiumverbund für die Pharma- und Dairy&Food-Industrie

Erzeugung von hochwertigen Wellapperohpapieren; Gruppe: Hamburger Containerboard/Prinzhorn

Holding; Exportquote: 77 %

Großhandel mit Stahlscheibenrädern

Großhandel

Dienstleistungen im Telekommunikationssektor

Vermietung von Transportmitteln

Holzindustrie

Großhandel und Service von sanitärtechnischen Spezialartikeln

EU-Schlacht- und -Zerlegebetrieb

Herstellung und Vertrieb von Mischfutter

Anmerkungen: (1) Angaben lt. Unternehmen; (2) Angaben lt. KSV (Kreditschutzverband); (3) Angaben laut Firmenbuch; (4) Angaben aus dem Vorjahr; (5) Angaben aus den Vorjahren

66 ECHO TOP 1000 UNTERNEHMEN 2021


gereiht nach Umsatz

124

125

2021 2020 +/– FIRMENNAME

ORT

123

126

127

128

129

130

131

132

133

134

135

136

137

138

110

95

87

109

130

126

99

125

128

136

122

132

135

139

96

105

-13 AXALTA COATING SYSTEMS AUSTRIA GMBH (1)

-29

-38

-17

3

-2 PIPELIFE AUSTRIA GMBH & CO KG (2)

-30

-5

-3

4

-11

-2

0

3

-41

-33

RTA GMBH (1)

C & C ABHOLGROSSMÄRKTE GMBH (3)

RAIFFEISEN-LAGERHAUS

MOSTVIERTEL MITTE EGEN (1)

LAGERHAUS TECHNIK-CENTER GMBH & CO KG (1)

FHW FRANZ HAAS WAFFELMASCHINEN GMBH (3)

EVN WÄRMEKRAFTWERKE GMBH (1)

SALVAGNINI MASCHINENBAU GMBH (1)

SAN LUCAR OBST- & GEMÜSE HANDELSGMBH (1)

RAIFFEISEN-LAGERHAUS GMBH (2)

FCC AUSTRIA ABFALL SERVICE AG (2)

BEISELEN GMBH (2)

TRAKTIONSSYSTEME AUSTRIA GMBH (1)

GF CASTING SOLUTIONS

HERZOGENBURG HPDC GMBH (2)

BENE GMBH (1)

Guntramsdorf

St. Aegyd am Neuwalde

Wiener Neudorf

Pöchlarn

Korneuburg

Wiener Neudorf

Korneuburg

Maria Enzersdorf

Ennsdorf

Ebreichsdorf

Bruck an der Leitha

Himberg

Ennsdorf

Wiener Neudorf

Herzogenburg

Waidhofen an der Ybbs

UMSATZ 20 MA 20 UMS./MA 20

134.431.910

132.460.267

132.296.364

131.892.365

131.853.891

131.134.708

131.052.901

130.068.789

130.000.000

129.000.000

129.000.000

125.514.337

121.789.013

120.500.000

120.000.000

117.838.000

318

195

515

396

194

271

574

137

420

101

571

528

26

578

507

568

422.742

679.283

256.886

333.062

679.659

483.892

228.315

949.407

309.524

1.277.228

225.919

237.717

4.684.193

208.478

236.686

207.461

TÄTIGKEITSBEREICHE / ANMERKUNGEN

Weltweit führender Anbieter innovativer industrieller Flüssig- und Pulverlacke; Bilanz: 31.12.2020.

Das Geschäftsjahr 2020 war im zweiten Quartal durch die Coronakrise geprägt. Im vierten Quartal

zog die Nachfrage der Kunden über die Erwartungen hinaus massiv an.

Produktion und Vertrieb von Automobilzubehörtechnik; Exportquote: 97 %

Lebensmittelhandel

Lagerhaus

Einzel- und Großhandel mit neuen und gebrauchten Landmaschinen, landwirtschaftlichen Geräten,

Kommunikationtechnik, Geräte für Rasen-, Sport- und Golfplatzpflege

Produktion und Vertrieb von Kunststoffrohrsystemen für den Hoch- und Tiefbau

Herstellung von Maschinen und Anlagen zur Produktion von Waffeln, Eistüten und Hohlhippen

Thermische Energieerzeugung; Gruppe: EVN AG

Salvagnini entwirft, konstruiert und verkauft Maschinen und flexible Systeme für die Blechbearbeitung.

Am Standort Ennsdorf, der weltweit größten Produktionsstätte für automatische Biegezentren,

werden hochflexible, adaptive Biegeautomaten in 14 verschiedenen Modellen gefertigt,

die in 160 Branchen Anwendung finden. Kalenderjahrumstellung im Jahr 2020, 2020 somit ein

Rumpfjahr. Deshalb wurden die 2019er Zahlen übernommen. Exportquote: 96 %

Großhandel mit Obst und Gemüse; Gruppe: SanLucar S.L. Spanien; Exportquote: 0,5 %

Lagerhaus

Abfallservice

Handel mit Dünge- und Pflanzenschutzmitteln, Saatgut und landwirtschaftlichen Erzeugnissen

Design u. Produktion elektromechanischer Antriebe für Schienen- u. Straßenfahrzeuge; Export: 98 %

Betrieben wird die Herstellung von gegossenen Komponenten und Systemen für die internationale

Fahrzeugindustrie

Erzeugung von u. Handel mit Büromöbeln, Büroeinrichtungen sowie Büroorganisation; Umsatz kons.; Bene

Gruppe: Bene GmbH Österreich, Bene GmbH Deutschland, Bene India Office Furniture Private Limited,

Bene Office Furniture Ireland Ltd., Bene PLC, Bene Warszawa Sp.z.o.o.; Export: 69 %

NACHHALTIGKEIT

#schaffenwir

Strom verleiht Flügel.

Georg Watschinger, Ausbildungsleiter, Kapitän Airbus A320/ Embraer 190

© www.pipistrel-aircraft.com

Simulatoren können das Flugzeug in der Grundausbildung eines Piloten

noch nicht ersetzen. Daher eignet sich ein elektrisch betriebenes Schulflugzeug

optimal für ein umweltfreundliches, treibstoffsparendes und leises Pilotentraining.

Wirtschaft sind wir alle. Alle, die was unternehmen.

Eine Initiative der

schaffenwir.wko.at


TOP 1000 | RANKING PLATZ 139 –209

gereiht nach Umsatz

150

2021 2020

139

140

141

142

143

144

145

146

147

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149

150

151

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156

157

158

159

160

161

162

163

164

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169

170

133

137

145

161

166

142

151

162

147

NEU

280

148

121

127

155

143

152

150

131

156

175

279

186

216

195

231

138

158

134

157

213

320

+/– FIRMENNAME

-6 DS SMITH PACKAGING AUSTRIA GMBH (4)

-3 SCHOELLER-BLECKMANN

EDELSTAHLROHR GMBH (3)

4 NIEDERÖSTERREICHISCHES HILFSWERK (2)

19 HIRTENBERGER AUTOMOTIVE

23

-2

6

16

0

-

131

-2

-30

-25

2

-11

-3

-6

-26

-2

16

119

25

54

32

67

-27

-8

-33

-11

44

150

SAFETY GMBH & CO KG (2)

SCHOELLER-BLECKMANN OILFIELD

TECHNOLOGY GMBH (2)

LEKKERLAND HANDELS- UND

DIENSTLEISTUNGSGMBH (4)

AMSTETTEN RAIFFEISEN-LAGERHAUS

AMSTETTEN EGEN (1)

HANS ZÖCHLING GRUPPE (1)

ZEPPELIN ÖSTERREICH GMBH (1)

MEDIAMARKT ONLINE GMBH (2)

CONTITRADE AUSTRIA GMBH (2)

WIENERBERGER ÖSTERREICH GMBH (2)

EIGL VERWALTUNGS- UND BETEILIGUNGSGE-

SELLSCHAFTMBH (1)

L & P EINKAUFSGMBH (1)

REWE AUSTRIA TOURISTIK GMBH (2)

DORMAKABA AUSTRIA GMBH (1)

WEB WINDENERGIE AG (1)

MS E-COMMERCE GMBH (2)

ISOPLUS FERNWÄRMETECHNIK GMBH (1)

AUSTRIA BAU NÖ/WIEN EGEN (2)

AIR LIQUIDE AUSTRIA GMBH (1)

EBCONT IT GRUPPE (1)

MAKITA WERKZEUG GMBH (1)

GEMEINNÜTZIGE DONAU-ENNSTALER SIED-

LUNGS-AKTIENGESELLSCHAFT (2)

TJX OESTERREICH LTD. & CO KG (2)

EVN NATURKRAFT ERZEUGUNGSGMBH (2)

ASTA ELEKTRODRAHT GMBH (1)

KLENK & MEDER GMBH (1)

DYNACAST ÖSTERREICH GMBH (2)

EGGER GETRÄNKE GMBH & CO OG (2)

ANTON TRAUNFELLNER GMBH (1)

H. U. J. STEINER GMBH (1)

ORT

Margarethen am Moos

Ternitz

St. Pölten

Hirtenberg

UMSATZ 20 MA 20 UMS./MA 20

171 154 -17 SMC AUSTRIA GMBH (2)

Korneuburg

95.547.809 255 374.697

Anmerkungen: (1) Angaben lt. Unternehmen; (2) Angaben lt. KSV (Kreditschutzverband); (3) Angaben laut Firmenbuch; (4) Angaben aus dem Vorjahr; (5) Angaben aus den Vorjahren

Ternitz

Ternitz

Amstetten

Hainfeld

Fischamend

Vösendorf Süd

Wiener Neudorf

Hennersdorf

Zwettl

Guntramsdorf

Wiener Neudorf

Herzogenburg

Pfaffenschlag

Vösendorf Süd

Hohenberg

St. Pölten

Schwechat

Neulengbach

Fischamend

Krems an der Donau

Vösendorf

Maria Enzersdorf

Oed

St. Pölten

Weikersdorf/Steinfelde

Unterradlberg

Scheibbs

Purgstall an der Erlauf

117.000.000

115.239.456

115.014.988

115.000.000

111.953.916

111.200.000

110.711.659

110.000.000

110.000.000

110.000.000

110.000.000

109.918.270

109.800.000

109.182.606

109.007.362

106.572.940

106.200.000

105.299.096

104.514.023

104.118.000

103.801.335

103.750.000

103.021.000

102.420.617

102.000.000

101.500.872

100.204.318

100.000.000

98.090.338

98.000.000

97.136.000

95.774.040

410

525

3085

176

323

149

422

440

270

31

600

500

67

k.A.

38

550

188

23

434

15

232

600

84

144

610

3

282

762

548

207

280

245

285.366

219.504

37.282

653.409

346.607

746.309

262.350

250.000

407.407

3.548.387

183.333

219.837

1.638.806

-

2.868.615

193.769

564.894

4.578.222

240.816

6.941.200

447.420

172.917

1.226.440

711.254

167.213

33.833.624

355.334

131.234

178.997

473.430

346.914

390.914

TÄTIGKEITSBEREICHE / ANMERKUNGEN

Verpackungslösungen

Erzeugung und Vertrieb von nahtlosen Rohren aus rost-, säure- und hitzebeständigem Stahl

Hilfswerk

Technologie und Engineering

Herstellung von Komponenten für die Ölindustrie

Großhändler, Systempartner, Logistiker und 360-Grad-Konzept- und Lösungsanbieter für alle

Kanäle der Unterwegsversorgung und alle Aspekte des Convenience-Geschäfts

Handels- und Dienstleistungsunternehmen; Umsatz konsolidiert; Gruppe: Raiffeisen-Lagerhaus

Amstetten eGen mbH Konzern; 100-prozentige Tochterunternehmen des Raiffeisen-Lagerhaus

Amstetten eGen: Leitner BHT Baustoff und Holztechnik GmbH, Rai-Bau BaugmbH, RAI-Technik

Service- und VertriebsgmbH, Hütter GmbH; Exportquote: 2,3 %

Güterbeförderung mit Kraftfahrzeugen im Straßenverkehr, Recycling, Schottergewinnung, Erdbau,

Abbruch, Abfallverwertung, Schrotthandel; Umsatz konsolidiert; Gruppe: Hans Zöchling, Zöchling

Abfallwertung GmbH, Albrechtsberger, WSA Waste Service, Zöchl. Hoch- u. Tiefbau, Zöchling

Bauträger, Zöchling Metalltechnik, Bruno Vorreither GmbH, Limes, Josef Plattl GmbH, Mercury

Privatentwicklung, R&R Immobilien, Primaras

Handel mit Baumaschinen und deren Zubehör

Online-Handel

Reifen- und Autoservice

Ziegelindustrie

Betrieb von Tankstellen, Handel mit Mineralöl, Mineralölprodukten und Holzpellets

Großhandel, iPapier, Papierwaren, Schreibwaren und Bürobedarf; Gruppe: MTH Retail Group

Holding GmbH

Reisebüros und Reiseveranstalter

Herstellung von Schlössern aus unedlen Metallen, Großhandel mit Metall- und Kunststoffwaren für

Bauzwecke sowie Installationsbedarf für Gas, Wasser und Heizung; Gruppe: dormakaba Interantional

Holding AG; Geschäftsjahr 2019/20 (Juli–Juni)

Energie

Elektrohandel

Herstellung und Vertrieb von vorgedämmten Rohrsystemen für die Nah-, Ferwärme- und Fernkälteversorgung

sowie für Industrieanlangen aller Art; Umsatz konsolidiert; Gruppe: Isoplus-eop spol

s.r.o. (Tschechien, 100 %), Isoplus Polska Sp.z.o.o. (Polen, 100 %), Isoplus Fjernvarmeteknik

A/S (Dänemark, 100 %), Isooplus Mediterranean s.r.l. (Italien, 100 %), Isoplus Benelux B.V.

(Niederlande, 90 %); Exportquote: 82 %

Baugewerbe

Produktion und Handel mit technischen und medizinischen Gasen; Gruppe: Air Liquide S.A.

Dienstleistungen in der automatischen Datenverarbeitung und Informationstechnik; Umsatz

konsolidiert; Gruppe: EBCONT IT; Exportquote: 2,93 %

Großhandel mit Elektrowerkzeugen und Werkzeugmaschinen

Siedlungs-Aktiengesellschaft

Einzelhandel mit Bekleidung, Schuhen und Wohnaccessoires

Energieerzeugung/-versorgung

Erzeugung und erste Bearbeitung von Kupfer; Exportquote: 87 %

Elektrotechnik

Herstellung von Präzisionsteilen aus Druckguss

Herstellung, Abfüllung und Vertrieb von Getränken im alkoholischen und alkoholfreien Bereich

Baugewerbe, Hoch- und Tiefbau

Handel mit Leitern, Gerüsten, Treppen, Zäunen, Geländern, Böden, Türen, Toren, Fenstern, PV-

Anlagen, Werkzeugen und vielem mehr; Umsatz konsolidiert; Gruppe: Josef Steiner Gruppe: H. u. J.

Steiner GmbH, Josef Steiner Gastro Gmbh & Co KG, Steiner Shopping GmbH

Antriebs- und Steuerungstechnik von pneumatischen und elektrischen Systemen

68 ECHO TOP 1000 UNTERNEHMEN 2021


gereiht nach Umsatz

175

200

2021 2020

172

173

174

175

176

177

178

179

180

181

182

183

184

185

186

187

188

189

190

191

192

193

194

195

196

197

198

199

200

201

202

203

204

205

206

207

208

209

167

171

169

176

163

174

170

218

263

160

179

173

222

182

153

192

190

185

159

164

188

180

210

214

177

194

212

227

189

223

205

219

197

203

199

181

209

187

+/–

-5

-2

-5

1

-13

-3

-8

39

FIRMENNAME

83 RUBNER HOLZBAU GMBH (1)

-21 JULIUS KIENNAST LEBENSMITTEL-

-3

-10

38

-3

-33

5 RIEGL FIRMENGRUPPE IN HORN (1)

2

-4

-31

-27

-4 SCHILOWSKY, BAUMARKT UND

-13

16

19

-19

-3

14

28 SPL TELE GROUP GMBH (1)

-11 RAIFFEISEN-LAGERHAUS ST. PÖLTEN REGIS-

22

3

16

-7

-2

-7

-26

1

-22

FETTER BAUMARKT GMBH (2)

KOTANYI GMBH (2)

ZITTA BETRIEBS GMBH (2)

WORTHINGTON CYLINDERS GMBH (1)

AUTOHAUS SENKER GMBH (1)

WOPFINGER TRANSPORTBETON GMBH (1)

DHL EXPRESS (AUSTRIA) GMBH (2)

WALTER LEASING GMBH (1)

GROSSHANDELS GMBH (1)

BERNDORF BAND GMBH (2)

NAGEL AUSTRIA GMBH (1)

GLORIT BAUSYSTEME GMBH (1)

MABA FERTIGTEILINDUSTRIE GMBH (1)

FORSTINGER ÖSTERREICH GMBH (2)

GOODMILLS ÖSTERREICH GMBH (2)

F. LIST GMBH (1)

MODINE AUSTRIA GMBH (2)

VOESTALPINE KREMS FINALTECHNIK GMBH (1)

BAUSTOFFHANDEL KG (2)

VEREG GMBH (2)

GEMEINNÜTZIGE BAU-, WOHN- UND SIEDLUNGS-

GEN. „ALPENLAND“, REG. GENMBH (1)

BIO OIL DEVELOPMENT GMBH (2)

VÖLKER GMBH (2)

RAIFFEISEN-LAGERHAUS KORNEUBURG UND

UMGEBUNG EGEN (2)

RAIFFEISEN-LAGERHAUS WAIDHOFEN A. D.

THAYA EGEN (1)

TRIERTE GENMBH (1)

DACHSBERGER & SÖHNE GMBH (2)

MONDI KORNEUBURG GMBH (2)

BAUMIT BETEILIGUNGEN GMBH (2)

NEPTUN STAHLHANDEL GMBH (2)

ANDRITZ FABRICS AND ROLLS GMBH (2)

MOSSER LEIMHOLZ GMBH (4)

RAIFFEISEN-LAGERHAUS

WIENER BECKEN EGEN (1)

RAIFFEISEN-LAGERHAUS

MARCHFELD EGEN (2)

ELECTROLUX AUSTRIA GMBH (2)

ORT

Leobendorf

Wolkersdorf

Perchtoldsdorf

Kienberg/Gaming

Neufurth

Oberwaltersdorf

Guntramsdorf

Wiener Neudorf

Ober-Grafendorf

Gars am Kamp

Berndorf

Traiskirchen

Großenzersdorf

Wöllersdorf

Traismauer

Horn

Schwechat

Edlitz

Kottingbrunn

Krems am Lerchenfeld

Neunkirchen

Gmünd

St. Pölten

Markthof

Hainfeld

Korneuburg

Waidhofen an der Thaya

Wolkersdorf

St. Pölten

Eggenburg

Korneuburg

Waldegg an d. Piesting

Teesdorf

Gloggnitz

Randegg

Ebreichsdorf

Obersiebenbrunn

Brunn am Gebirge

UMSATZ 20 MA 20 UMS./MA 20

95.442.769

94.610.000

93.500.000

93.000.000

92.619.000

91.562.753

91.495.107

91.000.000

90.000.000

89.200.000

87.661.768

86.121.453

85.975.747

85.495.313

85.247.000

85.000.000

84.354.188

83.263.000

82.735.587

82.500.000

82.500.000

82.399.185

82.364.755

82.132.000

81.940.555

81.716.706

81.092.211

81.007.546

80.729.292

80.502.000

80.500.000

80.386.059

79.149.909

78.462.687

78.343.491

78.011.760

78.000.000

77.514.510

Anmerkungen: (1) Angaben lt. Unternehmen; (2) Angaben lt. KSV (Kreditschutzverband); (3) Angaben laut Firmenbuch; (4) Angaben aus dem Vorjahr; (5) Angaben aus den Vorjahren

424

300

211

415

295

194

406

19

380

267

234

411

171

449

560

217

125

886

350

211

150

32

95

14

1570

227

257

40

265

200

225

126

30

510

135

251

203

109

225.101

315.367

443.128

224.096

313.963

471.973

225.357

4.789.474

236.842

334.082

374.623

209.541

502.782

190.413

152.227

391.705

674.834

93.976

236.387

390.995

550.000

2.574.975

866.997

5.866.571

52.191

359.985

315.534

184.108

304.639

402.510

357.778

637.985

2.638.330

153.848

580.322

310.804

384.236

711.142

TÄTIGKEITSBEREICHE / ANMERKUNGEN

Baumarkt

Bearbeitung, Verarbeitung und Vertrieb von Gewürzen

Handel mit KFZ und KFZ-Reparaturwerkstätte

Erzeugung von nahtlosen Stahlflaschen für Gase sowie Akkumulatoren und Produktion von

Acethylenflaschen und Compositebehältern; Gruppe: Worthington Industries; Exportquote: 98 %

Handel mit KFZ und KFZ-Reparaturwerkstätte

Erzeugung von Transportbeton

Logistikunternehmen

WALTER LEASING bringt seit mehr als 30 Jahren Bewegung im Bereich Leasing/Ratenkauf für neue

und gebrauchte Trailer und Zugmaschinen. Kunden sind kleine und mittlere Transportunternehmer in

Österreich, Deutschland, Tschechien, Slowakei, Ungarn und Polen. Gruppe: Walter Group Holding AG

Holzbau; Exportquote: 40 %

Lebensmittelgroß- und -einzelhandel

Erzeugung von und Handel mit Eisen- und Metallwaren

Lagerung und Distribution von temperaturgeführten Lebensmitteln; Gruppe: Nagel Group

Glorit zählt zu den größten privaten Bauträgern im Großraum Wien. Als Kernmarkt des Premiumbauträgers

gelten die Toplagen des aufstrebenden 21. und 22. Bezirks.

Fertigteilindustrie

Handel mit Autoersatzteilen, Autozubehör, Reifen, Felgen, Zweirad, Zubehör und Fachwerkstatt

Entwicklung und Fertigung von Laserscannern und LiDAR-Systemen für die terrestrische, mobile,

luft- und UAV-gestützte Vermessung; Exportquote: 98 %

Betrieb einer Getreidemühle

Die F. List GmbH in Thomasberg ist ein global agierender Anbieter von Inneneinrichtungen für

Business Jets, Yachten und Residenzen und beschäftigt rund 900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

an acht Standorten in Europa, Amerika und im Mittleren Osten.

Herstellung von Wärmetauschern für die Automobilinustrie

Der Spezialist für Hochregallager und Straßensicherheit vereint am Standort Krems Profilentwicklung

und -erzeugung sowie Weiterverarbeitung bis zur schlüsselfertigen Lösung.

Baufachhandel mit Schwerpunkt auf Fliesen & Sanitär, Holz & Elemente, Elektro & Gartengestaltungszubehör,

Werkzeug für den Profi, Baustoffhandel, Trockenbau, Estrich, Neumacher-Dienstleister

Großhandel mit Laminat- und Parkettböden, Sanitärkeramik und Fliesen

Bau-, Wohn- und Siedlungsgenossenschaft

Handel mit Biodiesel und Chemikalien

Personalbereitstellung

Großhandel mit landwirtschaftlichen Grundstoffen und lebenden Tieren

Landwirtschaftliche Genossenschaft mbH; Exportquote: 5 %

Gesamtanbieter für Telekom-Infrastruktur in den Bereichen mobile Netze und Kabel- und Übertragungsnetze;

Installation & Wartung von eLadeinfrastrukturen, Errichtung von Photovoltaikanlagen

und Dimensionierung von Energiespeichersystemen; Gruppe: SPL Tele Group

Lagerhaus; Umsatz konsolidiert; Gruppe: Raiffeisen-Lagerhaus St. Pölten reg. GenmbH (Mutter),

Steyr Center NÖ Mitte Landmaschinentechnik GmbH (Tochter, 100 %)

Schlacht- und Zerlegebetriebe

Erzeugung und Verarbeitung von Dreirandbeuteln, Standbeuteln und Verpackungsmitteln

Holdinggesellschaft

STahlhandel

Herstellung von Bespannungen für Papiermaschinen

Herstellung und Vertrieb von Leimholz und Leimholzprodukten

Handel mit landwirtschaftlichen Produkten, Waren aller Art, Werkstättendienstleistungen

Lagerhaus

Großhandel mit Haushaltsgeräten

ECHO TOP 1000 UNTERNEHMEN 2021

69


TOP 1000 | RANKING PLATZ 210–295

gereiht nach Umsatz

225

250

2021 2020

210

211

212

213

214

215

216

217

218

219

220

221

222

223

224

225

226

227

228

229

230

231

232

233

234

235

236

237

238

239

240

241

242

243

244

245

246

247

248

249

250

251

252

202

165

198

200

208

183

206

207

211

236

229

265

243

226

221

220

235

234

141

204

196

249

293

228

217

230

299

233

146

238

224

239

285

240

244

201

245

277

241

248

257

264

250

+/–

-8

-46

-14

-13

-6

-32

-10

-10

FIRMENNAME

-7 RAIFFEISEN-LAGERHAUS

17

9

44

21

3

-3

-5

9

7

-87

-25

-34

18

61

-5

-17

-5

63

-4

-92

-1

-16

-2

43

-3

0

-44

-1

30

-7

-1

7 GWT HOLDING GMBH (1)

13

-2

NEUE HEIMAT GEMEINNÜTZIGE WOHNUNGS-

UND SIEDLUNGSG., GMBH (2)

SCHAUFLER GMBH (2)

REHAU GMBH (2)

RAIFFEISEN-LAGERHAUS GMÜND- VITIS EGEN (1)

ARDAGH METAL BEVERAGE

TRADING AUSTRIA GMBH (2)

HAUBIS GRUPPE (1)

GEBERIT PRODUKTIONS GMBH & CO KG (2)

SCHWECHATER KABELWERKE GMBH (2)

TULLN-NEULENGBACH EGEN (2)

MUREXIN GMBH (1)

DIMOCO EUROPE GMBH (2)

ARDO AUSTRIA FROST GMBH (2)

NIEDERÖSTERREICHISCHE

VORSORGEKASSE AG (1)

WEINTRITT GMBH (2)

AUSTRODACH HANDELSGMBH (2)

DELTA BETEILIGUNGS-AG (2)

MÜLLER-TRANSPORTE GMBH (1)

EHA AUSTRIA ENERGIE-HANDELSGMBH (2)

CROMA-PHARMA GMBH (1)

HEINZEL PULPSALES GMBH (2)

VOLVO GROUP AUSTRIA GMBH (1)

KABELPLUS GMBH (1)

CANCOM A + D IT SOLUTIONS GMBH (2)

B. BRAUN-AUSTRIA GMBH (4)

INKU JORDAN GMBH & CO KG (2)

AMAZON TRANSPORT AUSTRIA GMBH (2)

ROHRDORFER SAND UND KIES GMBH (2)

RAIFFEISEN-LAGERHAUS

ABSDORF-ZIERSDORF EGEN (4)

GABRIEL-CHEMIE GMBH (2)

WERTHEIM VERTRIEBSGMBH (2)

LIEBHERR-TRANSPORTATION

SYSTEMS GMBH & CO KG (1)

INTERNATIONAL JET MANAGEMENT GMBH (2)

MARKAS GMBH (1)

LIETZ GMBH (2)

POWERSERV AUSTRIA GMBH (2)

KOENIG-BAUER (AT) GMBH (1)

AUSTRO DIESEL GMBH (2)

ULTIMATE EUROPE TRANSPORTATION

EQUIPMENT GMBH (1)

DANFOSS GMBH (2)

HASENÖHRL GMBH (2)

SERVICE MENSCH GMBH (2)

HONDA AUSTRIA BRANCH OF

HONDA MOTOR EUROPE LTD (2)

ORT

Wiener Neustadt

Ybbs an der Donau

Guntramsdorf

Gmünd

Enzesfeld-Lindabrunn

Petzenkirchen

Pottenbrunn

Schwechat

Neulengbach

Wiener Neustadt

Brunn am Gebirge

Großenzersdorf

St. Pölten

Baden

St. Valentin

Wiener Neudorf

Wiener Neudorf

Wiener Neudorf

Leobendorf

Hinterbrühl

Tribuswinkel

Maria Enzersdorf

Brunn

Maria Enzersdorf

Wiener Neudorf

Großebersdorf

Langenzersdorf

Absdorf

Gumpoldskirchen

Guntramsdorf

Korneuburg

Schwechat

St. Pölten

Waidhofen an der Ybbs

Perchtoldsdorf

Maria Enzersdorf

Schwechat

Amstetten

Guntramsdorf

St. Pantaleon-Erla

Leobersdorf

Wiener Neustadt

Wiener Neudorf

UMSATZ 20 MA 20 UMS./MA 20

77.338.733

77.263.807

76.873.523

76.200.000

75.999.374

75.300.000

75.214.072

74.406.952

73.529.494

73.000.000

72.665.131

72.256.616

71.000.000

70.950.178

70.875.000

70.870.270

70.700.000

70.434.643

70.030.183

69.961.363

69.038.518

69.000.000

68.607.237

68.300.000

68.211.682

68.000.000

67.555.998

67.380.619

66.500.000

66.400.000

66.395.606

66.000.000

65.747.236

65.417.589

65.386.982

65.200.000

65.000.000

64.260.841

64.257.774

64.148.000

63.999.489

63.534.650

63.000.000

Anmerkungen: (1) Angaben lt. Unternehmen; (2) Angaben lt. KSV (Kreditschutzverband); (3) Angaben laut Firmenbuch; (4) Angaben aus dem Vorjahr; (5) Angaben aus den Vorjahren

145

113

189

380

7

784

497

53

252

216

170

243

4

80

76

k.A.

275

6

370

2

249

107

83

140

100

150

110

182

240

127

241

70

2117

156

90

315

57

114

92

468

29

1499

90

533.371

683.751

406.738

200.526

10.857.053

96.046

151.336

1.403.905

291.784

337.963

427.442

297.352

17.750.000

886.877

932.566

-

257.091

11.739.107

189.271

34.980.682

277.263

644.860

826.593

487.857

682.117

453.333

614.145

370.223

277.083

522.835

275.500

942.857

31.057

419.344

726.522

206.984

1.140.351

563.692

698.454

137.068

2.206.879

42.385

700.000

TÄTIGKEITSBEREICHE / ANMERKUNGEN

Gemeinnützige Wohnungs- und Siedlungsgesellschaft

Recycling von Eisen- und Metallschrott sowie Abfallmanagement und Logistik

Systemhersteller, System- und Technologieanbieter in den Bereichen Automotive, Bau und Industrie

Lagerhaus

Handel mit Verpackungen, speziell mit Aluminiumdosen

Bäckerei und Konditiorei; Gruppe: Haubis Gruppe; Exportquote: 4,3 %

Produktion von sanitärtechnischen Produkten

Handel mit Leitungen, Kabeln und Drähten für die Energie-, Nachrichten- und Sicherheitstechnik

Lagerhaus

Herstellung sowie Vertrieb von Bauchemieprodukten; Exportquote: 50 %

Payment & Mobile Messaging, wurde umbenannt in die DIMOCO Carrier Billing GmbH

Produktion und Vertrieb von tiefgekühlten Nahrungs- und Genussmitteln

Mitarbeiter- und Selbständigen-Vorsorgekassengeschäft; veranlagtes Kapital: 585 MIllionen Euro

Einzelhandel sowie Reparatur von Kraftfahrzeugen

Handel mit Spengler-, Flachdach-, Steildach- und Zimmererprodukten

Beteilungsgesellschaft

Logistikunternehmen

Stromversorgung

Herstellung und Handel mit Arzneimitteln und Medizinprodukten

Betrieb eines Papier- und Zellstoffhandelshauses

Service und Vertrieb von Nutzfahrzeugen; Gruppe: Volvo

Errichtung und Betrieb von Kabel-TV, Internet-Service, Telefonie und Telekommunikationslösungen

EDV-Systemhaus, Systemintegrator

Versorger für Medizintechnik- und Pharmaprodukte und Anbieter medizinischer Dienstleistungen

wie z. B. Infusionstherapie, Intensivmedizin, Chirurgie, Anästhesie, Wundversorgung etc.

Großhandel mit Produkten der Raumausstattung

Logistikunternehmen

Gewinnung von Sand, Kies und Brechsand, Transportbeton und Heizmischgut

Lagerhaus

Masterbatch-Erzeuger für die Veredelung und das Einfärben von Kunststoffen

Erzeugung und Vertrieb von Sicherheitssystemen

Entwicklung, Erzeugung und Vertrieb von verkehrstechnischen Anlagen und Geräten; Gruppe:

Liebherr; Exportquote: 91 %

Management von Luftfahrzeugen

Krankenhausreinigung, Gebäudereinigung, Lüftungsreinigung, Housekeeping, Gemeinschaftsverpflegung,

logistische Dienste, Stations- und Patientenservice, Schädlingsbekämpfung

KFZ-Handel und KFZ-Reparaturwerkstätte

Arbeitskräfteüberlassung und Personalservice

Erzeugung von und Handel mit Druckmaschinen und Druckereimaschinen; Exportquote: 88 %

Importeur von/Großhandel mit Landmaschinen

Entwicklung, Vertrieb und Service von Übergängen, automatischen Türsystemen und Innenausstattung

für Schienenfahrzeuge; Umsatz konsolidiert; Exportquote: 94 %

Handel mit Produkten der Wärme-, Kälte- und Antriebstechnik sowie der Industrieautomation

Gütertransporte, Baumaschinenverleih, Herstellung von Beton, Kies- und Schotterwerke, Abfall- und

Recyclingwirtschaft

Dienstleistung für die operativen Firmen in der GWT Gruppe im Bereich Buchhaltung,Finanzen, IT,

Management,Qualitätssicherung, Personalmanagement; Umsatz konsolidiert; Gruppe: GWT WW

GmbH, GWT Schwimmbad und Therme GmbH, GWT Contracting GmbH, GWT Membraflow GmbH

Erbringung mildtätiger und in untergeordnetem Ausmaß gemeinnütziger Leistungen

Autohandel

70 ECHO TOP 1000 UNTERNEHMEN 2021


gereiht nach Umsatz

275

2021 2020

253

254

255

256

257

258

259

260

261

262

263

254

258

253

350

252

246

191

272

260

315

273

264 261

265 268

266 274

267 270

268

269

270

271

272

273

274

275

276

277

278

279

280

281

282

283

284

285

286

287

288

289

290

291

292

293

294

295

271

NEU

278

405

269

275

276

262

237

282

289

329

NEU

259

628

288

286

480

287

267

281

303

256

266

284

302

312

332

+/–

FIRMENNAME

1 MARZEK ETIKETTEN+PACKAGING GROUP (1)

4

-2

94

-5

-12

-68

12

-1

53

10 KONECRANES AND DEMAG GMBH (1)

-3

3

8

3

3

-

8

134

-3

2

2

-13

-39

5

11

50

-

-22

346

5

2

195

1

-20

-7

14

-34

-25

-8

9

18

37

BAUSERVICE-FUHS GMBH (2)

MONDIAL GMBH & CO KG (2)

REHAU POLYMER INDUSTRIE GMBH (2)

FERDINAND BERGER & SÖHNE GMBH (1)

NEUPACK GMBH (2)

DELTA BLOC INTERNATIONAL GMBH (1)

KUCHEN-PETER BACKWAREN GMBH (2)

WEICHBERGER GMBH (4)

SONNENTOR KRÄUTERHANDELSGMBH (1)

ROLAND SPEDITION GMBH (2)

MESSER AUSTRIA GMBH (1)

WINNINGER GMBH

(INKL. WIN OST UND WEST GMBH) (1)

SICK GMBH (1)

DR. TECHN. JOSEF ZELISKO, FABRIK FÜR ELEK-

TROTECHNIK UND MASCHINENBAU GMBH (2)

SIG SALES AUSTRIA GMBH (2)

HEROLD BUSINESS DATA GMBH (2)

LEOBERSDORFER MASCHINENFABRIK GMBH (2)

EGSTON SYSTEM ELECTRONICS

EGGENBURG GMBH (2)

SWARCO FUTURIT

VERKEHRSSIGNALSYSTEME GMBH (2)

GEORG FISCHER FITTINGS GMBH (2)

ALUFIX-FOLIENVERARBEITUNGSGMBH (2)

F. LANG U. K. MENHOFER BAUGMBH & CO KG (2)

STEINER BAU GMBH (4)

TRIUMPH INTERNATIONAL AG (2)

ACA GMBH (2)

AV NÖ GMBH (2)

SCHUKRA BERNDORF GMBH (2)

BWS BAUSTAHLCENTER GMBH (2)

ESSMEISTER GMBH & CO KG (4)

EDUARD UND JOHANN STROBL GMBH (2)

RUPERT FERTINGER GMBH (2)

VARIOFORM PET VERPACKUNG GMBH (2)

DE'LONGHI - KENWOOD GMBH (2)

LWM AUSTRIA GMBH (2)

ROHRDORFER BAUSTOFFE AUSTRIA GMBH (2)

LIST GENERAL CONTRACTOR GMBH (1)

MEDIA MARKT TV-HIFI-ELEKTRO GMBH (2)

TEST-FUCHS GMBH (2)

MONDI RELEASE LINER AUSTRIA GMBH (2)

AUTOHAUS WALDVIERTEL GMBH (1)

OLDTIMER TANKSTELLEN BETRIEBSGMBH (2)

ORT

Traiskirchen

Bisamberg

Baden

Neulengbach

Horn

Reichenau an der Rax

Wöllersdorf

Hagenbrunn

Oberndorf an der Melk

Zwettl

Brunn am Gebirge

Schwechat

Gumpoldskirchen

Zeilern

Wiener Neudorf

UMSATZ 20 MA 20 UMS./MA 20

Anmerkungen: (1) Angaben lt. Unternehmen; (2) Angaben lt. KSV (Kreditschutzverband); (3) Angaben laut Firmenbuch; (4) Angaben aus dem Vorjahr; (5) Angaben aus den Vorjahren

Mödling

St. Pölten

Mödling

Leobersdorf

Eggenburg

Perchtoldsdorf

Traisen

Wiener Neudorf

Wiener Neustadt

Heiligeneich

Wiener Neustadt

Wieselburg Erlauf

St. Pölten

Berndorf

Teesdorf

Kemmelbach

Hollabrunn

Wolkersdorf

Reichersdorf/Traismauer

Wiener Neudorf

Hollabrunn

Langenzersdorf

Bad Erlach

Vösendorf Süd

Groß-Siegharts

Hilm-Kematen

Horn

Prinzersdorf

62.500.000

62.500.000

62.500.000

62.159.244

62.000.000

61.650.670

61.000.000

60.782.882

60.000.000

60.000.000

59.941.000

59.037.744

58.937.753

58.892.954

58.661.084

58.493.613

58.000.000

57.658.850

55.839.580

55.735.605

55.540.192

55.503.320

55.000.000

55.000.000

54.750.000

54.147.456

54.000.000

53.925.225

53.652.114

53.022.125

53.000.000

53.000.000

53.000.000

52.791.212

52.549.084

52.526.000

52.386.901

52.100.000

52.000.000

52.000.000

50.894.300

50.800.000

50.750.000

185

129

145

160

240

226

75

402

260

360

232

50

176

350

125

215

330

411

240

113

270

400

124

96

150

686

4

110

160

40

36

64

195

40

35

171

55

237

108

441

109

85

82

337.838

484.496

431.034

388.495

258.333

272.791

813.333

151.201

230.769

166.667

258.366

1.180.755

334.874

168.266

469.289

272.063

175.758

140.289

232.665

493.235

205.704

138.758

443.548

572.917

365.000

78.932

13.500.000

490.229

335.326

1.325.553

1.472.222

828.125

271.795

1.319.780

1.501.402

307.170

952.489

219.831

481.481

117.914

466.920

597.647

618.902

TÄTIGKEITSBEREICHE / ANMERKUNGEN

Etiketten in Bogen+Rolle, Feinkartonage, Flexible Verpackung, Designagentur, Etikettiertechnik,

TT-Drucker; Umsatz konsolidiert; Gruppe: Marzek Etiketten GmbH, AT = Headquarters; Marzek

Kner Packaging Kft, HU; Marzek FlexiLog, HU; Marzek-Pechatny Dvor LLC, UA; Exportquote: 50 %,

Mitarbeiter AT: 185, Gruppe ca. 650

Werksgroßhandel für Stabstahl, Coils, Baustahlgitter, Vertigung von Bohrpfählen, Kupplungssysteme

Reisebüros

Produktion von polymeren Produkten

Digitaldruck, Bogen- und Rollenoffsetdruck, industrielle Buchbinderei; Exportquote: 10 %

Herstellung von Faltschachteln und Faltschachtelzuschnitten

Führender Anbieter von Fahrzeug-Rückhaltesystemen aus Beton und Stahl sowie von modernen

Lärmschutzsystemen; Umsatz konsolidiert; Gruppe: Kirchdorfer Group, Sparte Kirchdorfer Road &

Traffic; Exportquote: 92 %

Herstellung v. Backwaren, Krapfen, Feingebäck, Konditoreiprodukten in Bio- u. konventioneller Qualität

Handel mit KFZ-Reifen, KFZ-Zubehör und Fahrrädern; Exportquote: 1 %

Produktion von und Handel mit biologischen Nahrungsmitteln; größter Markt: Deutschland;

Neuheit: ätherische Gewürzöle = Produkt des Jahres (Biofach 2020); Exportquote: 67 %

Weltweit führend in der Brückenkranindustrie, mit dem größten Servicenetz und einem

kompletten Sortiment von Kranen und Hebezeugen; Gruppe: Konecranes Group Finland

Spedition

Herstellung, Verarbeitung und Handel mit Industriegasen und der dazugehörigen Hardware

Sporthandel; Gruppe: Winninger, Win West, Win Ost GmbH

Großhandel mit Sensoren und Sensorlösungen für die Fabrik-, Logistik- und Prozessautomation;

Gruppe: Sick AG; Anzahl Beschäftigte in der gesamten Region (SICK Österreich ist für 15 Länder

verantwortlich); siehe Seite 23

Fabrik für Elektrotechnik und Maschinenbau

Handel

Adressenverlage und Direktwerbeunternehmen

Herstellung von Verdichtern, Elektronik- u. Steuerungsanlagen, Regelungs- u. Überwachungstechnik

Entwicklung und Erzeugung von induktiven Bauelementen

Entwicklung und Herstellung von optischen Systemen für die Verkehrstechnik

Herstellung und Vertrieb von Rohrverbindungsteilen und Klemmverbindungen

Herstellung und Vertrieb von Aluminiumfolien

Baugewerbe

Hoch- und Tiefbau

Herstellung und Vertrieb von Unterbekleidung und Bademode

Handel mit landwirtschaftlichen Maschinen

Autohaus

Entwicklung, Herstellung und Verkauf von Lordosenstützen für die Transportindustrie

Handel mit Stahl und Stahlprodukten sowie Bearbeitung von Stahl und Stahlprodukten

Handel mit Agrarprodukten und Brennstoffen; Umsatz konsolidiert

Großhandel mit Obst und Gemüse

Herstellung von Metallerzeugnissen

PET Verpackung

Import und Vertrieb von elektronischen Haushaltsgeräten

Produktion von tiefgekühlten Kartoffelprodukten

Baustoffe

Exquisites Interieur für Yachten und Residenzen

Elektronikhandel

Testsysteme für Luft- und Raumfahrt

Beschichtung von Papieren, Produktion und Absatz von silikonisierten Papieren und Folien

KFZ-Handel und Reparaturwerkstätte

Tankstelle

ECHO TOP 1000 UNTERNEHMEN 2021

71


TOP 1000 | RANKING PLATZ 296–379

325

2021 2020

296

297

298

299

300

301

302

303

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291

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366

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232

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172

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184

417

327

336

545

283

328

382

242

368

373

345

NEU

339

307

343

+/–

FIRMENNAME

205 STEINER SHOPPING GMBH (1)

196

-6

-1

-5

-4

-109

107

-13

30

-1 LEBENSHILFE NIEDERÖSTERREICH

-6

-93

0

56

0

-2

-81

23

9

-22

-9

3

-2

-148

-17

0

-5

1

-2

-142

90

-1

7

215

-48

-4

49

-92

33

37

8

-

0

-33

2

STIHL GMBH (1)

AURA WOHNUNGSEIGENTUMSGMBH (2)

HARTL HAUS HOLZINDUSTRIE GMBH (1)

ESAROM GMBH (1)

WEWALKA GMBH NFG KG (2)

KBS KLEIDER-BAUER BETRIEBSGMBH (2)

ROBERT MAURER GMBH (2)

H. WILHELM SCHAUMANN GMBH & CO KG (2)

COTTON CLASSICS HANDELSGMBH (2)

GEMEINNÜTZIGE GMBH (2)

PRIVATBRAUEREI FRITZ EGGER GMBH & CO KG (2)

HERMES LOGISTIK GMBH & CO KG (3)

EVVA SCHMIERMITTEL-FABRIK GMBH NFG KG (2)

WEICHENWERK WÖRTH GMBH (2)

LAUDAMOTION EXECUTIVE GMBH (5)

FAHRZEUGBEDARF KOTZ & CO KG (2)

WIESBAUER GOURMET GASTRO GMBH (1)

UHL BAU GMBH (2)

WIN-WARTH GMBH (2)

CZECZELITS GMBH (2)

PREIS GMBH (2)

MAPEI AUSTRIA GMBH (2)

ALFRED TREPKA GMBH (4)

HÜTTE KLEIN-REICHENBACH GMBH (1)

LAUFEN AUSTRIA AG (2)

PRINT ALLIANCE HAV PRODUKTIONSGMBH (2)

ERTL GLAS AKTIENGESELLSCHAFT (2)

LGI AUSTRIA GMBH (2)

G. CORETH, KUNSTSTOFFVERARBEITUNGS-

GMBH (4)

PAUL & CO AUSTRIA GMBH & CO KG (2)

RESEARCH INDUSTRIAL SYSTEMS ENGINEERING

(RISE) FORSCHUNGS-, ENTWICKLUNGS- UND

GROSSPROJEKTBERATUNG GMBH (1)

HIKOKI POWER TOOLS ÖSTERREICH GMBH (2)

GRAD TRANSPORTGMBH (2)

POLYMUN SCIENTIFIC IMMUNBIOLOGISCHE

FORSCHUNG GMBH (1)

BÜRORING PERSONALMANAGEMENT GMBH (2)

SYNTHOMER AUSTRIA GMBH (2)

BETA BETEILIGUNGS-AG (2)

MRB GUSS GMBH (1)

WALSTEAD NP DRUCK GMBH (2)

DOMOFERM GMBH (2)

IKEA EINRICHTUNGEN HANDELSGMBH (2)

DEPOT HANDELSGMBH (2)

LINDNER GMBH (4)

MOSSER HOLZINDUSTRIE GMBH (2)

RS COMPONENTS HANDELSGMBH (1)

ORT UMSATZ 20 MA 20 UMS./MA 20

Anmerkungen: (1) Angaben lt. Unternehmen; (2) Angaben lt. KSV (Kreditschutzverband); (3) Angaben laut Firmenbuch; (4) Angaben aus dem Vorjahr; (5) Angaben aus den Vorjahren

Hürm

Vösendorf

Leobersdorf

Echsenbach

Oberrohrbach

Sollenau

Perchtoldsdorf

Vösendorf

Brunn am Gebirge

Schwadorf

Sollenau

Unterradlberg

Schwechat

Margarethen am Moos

St. Georgen/Steinfeld

Schwechat

Guntramsdorf

Reidling

Wiener Neustadt

Warth

Wiener Neustadt

Pernitz

Nußdorf an der Traisen

Obergrafendorf

Windigsteig

Wilhelmsburg/Traisen

Bad Vöslau

Amstetten

Laxenburg

Unterwaltersdorf

Breitenau am Steinfelde

Schwechat

Wiener Neudorf

Guntramsdorf

Klosterneuburg

Guntramsdorf

Zwentendorf

Wiener Neudorf

Herzogenburg

St. Pölten

Gänserndorf

Vösendorf

Wiener Neudorf

Baden

Randegg

Gmünd

50.539.274

50.200.000

50.198.246

50.097.552

50.050.050

50.000.000

50.000.000

50.000.000

50.000.000

49.500.000

49.481.902

49.000.000

48.867.780

48.500.000

48.135.503

48.000.000

48.000.000

47.801.962

47.328.684

47.322.894

47.063.357

47.000.000

46.735.000

46.500.000

46.187.297

46.104.561

46.000.000

45.920.398

45.905.000

45.862.393

45.726.845

45.650.422

45.630.764

45.399.120

45.000.000

45.000.000

45.000.000

44.830.000

44.376.751

44.317.929

44.121.643

44.000.103

43.600.000

43.534.000

43.500.000

43.350.044

120

41

35

313

258

518

570

428

100

126

692

17

36

21

100

70

120

131

308

63

105

45

138

238

53

343

122

278

45

123

82

323

20

273

88

1050

42

4

237

110

321

2

387

111

64

106

421.161

1.224.390

1.434.236

160.056

193.992

96.525

87.719

116.822

500.000

392.857

71.506

2.882.353

1.357.438

2.309.524

481.355

685.714

400.000

364.900

153.665

751.157

448.222

1.044.444

338.659

195.378

871.458

134.416

377.049

165.181

1.020.111

372.865

557.644

141.333

2.281.538

166.297

511.364

42.857

1.071.429

11.207.500

187.244

402.890

137.451

22.000.052

112.661

392.198

679.688

408.963

TÄTIGKEITSBEREICHE / ANMERKUNGEN

Handel mit Einrichtungsgegenständen und Heimwerkerbedarf; Umsatz konsolidiert; Gruppe: kons.

inkl. 100-Prozent-Tochter Steiner Shopping GmbH in Deutschland

Großhandel mit Garten- und Forstgeräten

Immobilien

Erzeugung von und Handel mit Fertigteilhäusern; siehe Seite 12

Entwicklung und Produktion von Essenzen und Aromen für die Nahrungs- und Genussmittelerzeugung;

MA-Angaben in Köpfen; Exportquote: 77 %

Produktion und Vertrieb von Frischteigen; MA Standort Sollenau; Exportquote: 65 %

Einzelhandel mit Kleidung

Handel mit Friseurbedarf

Futtermittelindustrie

Großhandel mit Bekleidung und Textilien

Soziale Einrichtung

Herstellung, Abfüllung und Vertrieb von Getränken

Logistikunternehmen

Erforschung und Entwicklung von chemisch-technischen Produkten

Erzeugung von Hochtechnologieweichen

Betrieb, Vermietung, Verchartern, Wartung von und Handel mit Luftfahrzeugen

Großhandel mit Fahrzeugbedarfsartikeln

Produktion und Vertrieb von Fleisch und Fleischwaren

Hoch- und Tiefbau

Herstellung und Vertrieb von kosmetischen Produkten

KFZ-Handel und KFZ-Reparaturwerkstätte

Konstruktion, Produktion und Vertrieb von Transformatorenzubehör, Porzellanisolatoren, Schweißkonstruktionen,

Trafokesseln, Kühlradiatoren und Eisenguss

Handel mit und Erzeugung von Baustoffen

Hoch- und Tiefbau und Fertigteilbau

Herstellung und Vertrieb von Desoxidationsaluminium und von Vorlegierungen für Stahl- und

Aluminiumerzeuger

Erzeugung von Sanitärkeramik, Handel mit Badewannen, Duchstassen, Armaturen, Möbeln, Accessoires

Druckerei, Multimedia-Betreuung, Vermittlung von Druckaufträgen, Werbegrafik

Herstellung und Handel mit Glas und Glasprodukten

Transportunternehmen

Herstellung von Polyethylenverpackungen, Kunststoffolien und Kunststoffverpackungsmaterial;

Exportquote: 48 %

Handel mit Verpackungsmitteln (Hülsen und Kanten für den Transportbereich)

Forschung und Entwicklung sowie Dienstleistungen im IT-Bereich

Import und Großhandel mit Elektrowerkzeugen aller Art

Logistikunternehmen

Forschung und Entwicklung im Bereich Biotechnologie, Herstellung von pharmazeutischen

Spezialitäten und sonstigen pharmazeutischen Erzeugnissen; Exportquote: 93 %

Personalberatung, Arbeitsvermittlung, Personalmanagement

Chemische Rohstoffe (anorganische u. organische Chemikalien)

Beteiligungsgesellschaft

Eisenguss

Druckerei

Vertrieb und Produktion von Stahlprodukten

Möbelhandel

Handel

Innenausbau; Gruppe: Lindner Group

Holzindustrie

Handel mit elektrischen, elektronischen und mechanischen Komponenten, Instrumenten,

Werkzeugen und Zubehör

3

3

72 ECHO TOP 1000 UNTERNEHMEN 2021


gereiht nach Umsatz

350

375

2021 2020

342

343

344

345

346

347

348

349

350

351

352

353

354

355

356

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360

361

362

363

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368

369

370

371

372

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374

375

376

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378

379

331

496

341

360

342

383

355

352

348

354

385

356

346

349

372

364

375

362

334

365

377

376

371

330

300

411

967

326

395

NEU

367

404

381

630

296

363

340

458

+/–

-11

153

-3

15

-4

36

7

3

-2

3

33

3

-8

-6

16

7

17

3

-26

4

15

13

7

-35

-66

44

599

-43

25

-

-5

31

7

255

-80

-14

-38

79

FIRMENNAME

FORSTER METALLBAU GMBH (2)

SEISENBACHER GMBH (2)

PFIZER MANUFACTURING AUSTRIA GMBH (4)

PAUL HARTMANN GMBH (2)

EMC ELEKTROMANAGEMENT &

CONSTRUCTION GMBH (2)

SCHIRAK KG (1)

JOHANN GANTNER GMBH (2)

RHENUS BETEILIGUNGSGMBH (1)

MÜLLER GLAS & CO HANDELSGMBH (2)

BMI AUSTRIA GMBH (2)

SAR ANLAGENBAU GMBH (1)

VOESTALPINE GIESSEREI TRAISEN GMBH (2)

FRANZ MÜLLER TEXTIL GMBH (2)

XYLEM WATER SOLUTIONS AUSTRIA GMBH (4)

ALLGEMEINE GEMEINNÜTZIGE WOHNUNGSGEN.

EINGETRAGENE GENMBH IN ST. PÖLTEN (2)

MEWA TEXTIL-SERVICE GMBH (2)

MCDONALD'S CENTRAL EUROPE GMBH (2)

STASTNIK GMBH (4)

IKEA AUSTRIA GMBH (2)

FELBERMAYER FENSTER UND TÜREN

ERZEUGUNGS-GMBH (4)

EVN WASSER GMBH (2)

WATT DRIVE ANTRIEBSTECHNIK GMBH (2)

FELLER GMBH (2)

SCANIA LEASING ÖSTERREICH GMBH (1)

GEBÖS, GEMEINNÜTZIGE BAUGEN. ÖSTERREI-

CHISCHER SIEDLER U. MIETER, REG. GENMBH (1)

GEMEINNÜTZIGE WOHNUNGS- UND SIEDLUNGS-

GEN. NEUNKIRCHEN REG. GENMBH (2)

BIRNGRUBER GMBH & CO KG (2)

FORSTER VERKEHRS- UND

WERBETECHNIK GMBH (2)

VARIO-BAU FERTIGHAUS GMBH (1)

BIRNGRUBER GMBH (2)

TOYOTA MATERIAL HANDLING AUSTRIA GMBH (1)

LASSELSBERGER GMBH (2)

MEILLER GMBH (1)

HASENÖHRL BAUGMBH (2)

KARL MERTL HANDELSGMBH (1)

H. SLAWITSCHECK GMBH (1)

ATMOSA PETROCHEMIE GMBH (2)

GEORG FESSL GMBH (1)

ORT

Waidhofen an der Ybbs

Ybbsitz

Orth an der Donau

Wiener Neudorf

Böheimkirchen

St. Pölten-Spratzern

Hollabrunn

Krems

Göttlesbrunn

Pöchlarn

Hausmening

Traisen

Kritzendorf

Stockerau

St. Pölten

Schwechat-Rannersdorf

Brunn am Gebirge

Gerasdorf

Vösendorf Süd

Unterwaltersdorf

Maria Enzersdorf

Markt Piesting

Günselsdorf

Brunn am Gebirge

Trumau

Neunkirchen

Krems an der Donau

Waidhofen an der Ybbs

Wiener Neustadt

Tulln

Wiener Neudorf

Pöchlarn

Oed-Oehling

St. Pantaleon-Erla

Rannersdorf

St. Georgen am

Ybbsfelde

Schwechat

Zwettl

UMSATZ 20 MA 20 UMS./MA 20

43.302.780

43.100.000

43.060.983

43.056.971

43.050.000

43.000.000

42.880.000

42.500.000

42.500.000

42.471.734

42.286.428

42.000.000

42.000.000

41.950.000

41.223.672

41.207.476

41.147.701

41.000.000

40.550.913

40.523.357

40.473.000

40.395.000

40.222.112

40.172.493

40.025.255

40.000.000

40.000.000

39.827.678

39.600.000

39.524.000

39.469.000

39.452.835

39.071.000

38.843.845

38.740.000

38.719.509

38.710.000

38.655.652

Anmerkungen: (1) Angaben lt. Unternehmen; (2) Angaben lt. KSV (Kreditschutzverband); (3) Angaben laut Firmenbuch; (4) Angaben aus dem Vorjahr; (5) Angaben aus den Vorjahren

242

154

235

59

240

54

60

140

86

132

140

226

76

108

70

231

14

110

267

165

49

171

117

5

44

50

156

252

110

120

150

134

130

41

91

59

36

147

178.937

279.870

183.238

729.779

179.375

796.296

714.667

303.571

494.186

321.756

302.046

185.841

552.632

388.426

588.910

178.387

2.939.122

372.727

151.876

245.596

825.980

236.228

343.779

8.034.499

909.665

800.000

256.410

158.046

360.000

329.367

263.127

294.424

300.546

947.411

425.714

656.263

1.075.278

262.964

TÄTIGKEITSBEREICHE / ANMERKUNGEN

Metallbau

Herstellung von Interieurlösungen für Schienenfahrzeuge

Erzeugung und Entwicklung von pharmazeutischen und chemischen Produkten

Import und Vertrieb von Hygieneprodukten

Elektroinstallationsgewerbe mit Schwerpunkt Anlagenbau

KFZ-Handel und Reparaturwerkstätte; Umsatz konsolidiert; Gruppe: Auto Centro GmbH & Co KG

EU-Schlachthof

Die drei operativen Gesellschaften bieten trimodale Logistikdienstleistungen: Rhenus Donauhafen

Krems GmbH & Co KG: Betrieb des Donauhafens Krems – 30.000 m 2 Hallenfläche, Rhenus Logistics

Austria GmbH: Speditionsgesellschaft – multimodale Transportlogistik, Rhenus PartnerShip Austria

GmbH – Binnenschifffahrtsaktivitäten auf der Rhein-Main-Donau-Achse; 100 % Rhenus SE & Co KG

Handel mit Glaswaren, Glasverpackungen

Erzeugung und Vertrieb von Dachsteinen sowie Handel mit Dachzubehör, Solar, Photovoltaik

Elektroinstallationen, Verteilerbau, Automatisierung, Bahntechnik, Brandmeldetechnik, Schwachstromtechnik,

Technisches Facility Management, Tunneltechnik; Gruppe: ADEA Holding Exportquote:

50 %

Gießerei für Stahl- und Sphäroguss

Textilhandel

Import und Export von Pumpen, Armaturen und Maschinenanlagen; Gruppe: Xylem Inc.

Wohnungsgenossenschaft

Großwäscherei

Gastronomie

Herstellung von Salami, Cabanossi, Speck sowie Putenwurst und -schinken; Gruppe: Radatz Feine

Wiener Fleischwaren GmbH; Exportquote: 30 %

Möbelhaus

Erzeugung und Montage von Holz-Holz-Aluminiumfenstern, Kunststoff-Kunststoff-Aluminiumfenstern;

Exportquote: 5 %

Wasserversorungsunternehmen

Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Maschinenantrieben (Motore und Getriebe)

Handel und Produktion von Kabel

Finanzierungs- und Leasinggesellschaft für Nutzfahrzeuge

Gemeinnützige Baugenossenschaft

Wohnungs- und Siedlungsgenossenschaft

Handel mit Kraftfahrzeugen

Produktion von Verkehrszeichen und Schilderbrücken

Herstellung von Bauwerken in Holz-Fertigbauweise; Umsatz konsolidiert; Gruppe: VHItalia u.

VHSwiss; Exportquote: 20 %

Neu- und Gebrauchtwagenhandel

Handel mit Flurförderfahrzeugen und deren Ersatzteilen, Vermietung von Flurförderfahrzeugen,

Projektierung, Installierung und Wartung von komplexen Logistiksystemen; Umsatzdaten beziehen

sich auf den Abschluss zum 31.03.2020

Sand- und Schottergewinnung, Steinmaterialgewinnung, Erzeugung von Fertigbeton

Entwicklung, Herstellung, Vertrieb, Service und Reparatur von Kippaufbauten und hydraulischen

Systemen für die Bau- und Entsorgungswirtschaft sowie Nutzfahrzeugindustrie; Gruppe: F. X. Meiller

GmbH & Co KG (DE); Exportquote: 24 %

Hoch- und Tiefbau

Handel mit Stahlrohren, Edelstahl-, Zylinder-, Hydraulik- u. Kesselrohren, Kolbenstangen, Bogen

KFZ-Handel und Reparaturwerkstätte; Umsatz konsolidiert; Gruppe: Slawitscheck AutohandelsgmbH

– 62,5 % – € 7.271.852/H. Slawitscheck GmbH & Co KG – 100 % – € 259.853

Herstellung von Phthalsäureanhydrid

Baumeister, Zimmermeister, Dachdecker- und Spenglermeister, Bauwerksabdichter

ECHO TOP 1000 UNTERNEHMEN 2021

73


TOP 1000 | RANKING PLATZ 380–462

gereiht nach Umsatz

400

2021 2020

380

381

382

383

384

385

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390

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401

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420

394

424

604

380

484

NEU

370

389

412

247

420

388

290

NEU

358

344

399

697

347

387

392

397

369

359

400

386

313

414

433

401

503

378

351

402

338

413

415

419

396

430

455

+/–

14

43

222

-3

100

-

-16

2

24

-142

30

-3

-102

-36

FIRMENNAME

- EURONICS AUSTRIA REGISTRIERTE GENOSSEN-

-51 WINDKRAFT SIMONSFELD AG (1)

3

300

-51

-12 FMW FÖRDERANLAGEN GMBH (4)

-8

-4

-33

-44

-4

-19

-93

7

25

-8

93

-33

-61

-11

-76

-2

-1

2

-22

11 GEMEINNÜTZIGE WOHNUNGS- UND SIEDLUNGS-

35

ELEKTRO & ELEKTRONIK LANDSTEINER GMBH (1)

FACHHOCHSCHULE WIENER NEUSTADT GMBH (1)

CASHPOINT SOLUTIONS GMBH (2)

MEDIA MARKT TV-HIFI-ELEKTRO GMBH (2)

POLYTECHNIK LUFT- UND

FEUERUNGSTECHNIK GMBH (1)

VADIMPEX HANDELSGMBH (2)

PETER GÖNDLE GMBH (2)

PROFIBAUSTOFFE AUSTRIA GMBH (1)

GEMEINNÜTZIGE WOHN- UND SIEDLUNGSGE-

SELLSCHAFT SCHÖNERE ZUKUNFT, GMBH (1)

CSA HERZOGENBURG GMBH (1)

BAUMARKT NADLINGER HANDELSGMBH (2)

GIG KARASEK GMBH (4)

BERNDORF METALL- UND BÄDERBAU GMBH (4)

SCHAFT MBH (1)

STILL GMBH (2)

OVOTHERM INTERNATIONAL HANDELSGMBH (1)

GEBRÜDER STEININGER GMBH (2)

DRUCK.AT DRUCK- UND HANDELSGMBH (1)

VFS FINANCIAL SERVICES GMBH (2)

SCHMID SCHRAUBEN HAINFELD GMBH (2)

AUTOHAUS EBNER GMBH & CO KG (2)

CIMBRIA HEID GMBH (2)

SCHAUMANN TAUFKIRCHEN GMBH & CO KG (2)

MASCHINENRING-SERVICE NÖ-WIEN

MR-SERVICE EGEN (1)

WALTER MAUSER GMBH (1)

HOLZ UND BAU GMBH (2)

GERU HANDELSGMBH (2)

WIENER NEUSTÄDTER STADTWERKE UND

KOMMUNAL SERVICE GMBH (2)

PANASIA HANDELS GMBH (2)

M. BERGER GMBH (1)

WEIN & CO HANDELSGMBH (2)

HOCHHAUSER, TANKSTELLENBETRIEBSGMBH (2)

TIMAC AGRO DÜNGEMITTELPRODUKTIONS- UND

HANDELSGMBH (2)

BILLA IMMOBILIEN GMBH (2)

DLOUHY GMBH (1)

YBBSTALER ZELLSTOFF GMBH (2)

TOSACO GMBH = SALZER GRUPPE (1)

GEN. AMSTETTEN EINGETRAGENE GENMBH (2)

IFE AUFBEREITUNGSTECHNIK GMBH (2)

ORT UMSATZ 20 MA 20 UMS./MA 20

Amstetten

Wiener Neustadt

Gerasdorf bei Wien

Wiener Neustadt

Weißenbach/Triesting

Anmerkungen: (1) Angaben lt. Unternehmen; (2) Angaben lt. KSV (Kreditschutzverband); (3) Angaben laut Firmenbuch; (4) Angaben aus dem Vorjahr; (5) Angaben aus den Vorjahren

Baden

St. Pölten

Ernstbrunn

St. Pölten

Herzogenburg

St. Pölten

Gloggnitz

Berndorf

Biedermannsdorf

Wiener Neudorf

Ernstbrunn

Wiener Neudorf

Rastenfeld

Leobersdorf

Kirchstetten

Tribuswinkel

Hainfeld

Felixdorf

Stockerau

Brunn am Gebirge

Horn

Breitenau am Steinfeld

Waidhofen an der Ybbs

Martinsberg

Wiener Neustadt

Göttlesbrunn

Baden

Vösendorf Süd

Neunkirchen

Zwentendorf an der

Donau

Wiener Neudorf

Tulln

Ulmerfeld-Hausmening

St. Pölten

Amstetten

Waidhofen an der Ybbs

38.600.000

38.580.000

38.426.693

38.102.113

38.012.126

38.000.000

38.000.000

37.700.000

37.673.354

37.445.317

37.402.998

37.400.000

37.372.484

37.279.374

37.085.465

37.056.203

37.000.000

37.000.000

36.946.263

36.930.000

36.638.464

36.632.000

36.414.289

36.363.491

36.236.000

36.203.424

36.200.000

36.000.000

35.638.000

35.572.900

35.488.092

35.200.000

35.000.000

35.000.000

34.839.833

34.563.000

34.500.000

34.345.000

34.324.809

34.214.181

34.012.410

236

499

200

75

101

9

70

89

51

257

149

113

95

21

101

70

25

58

262

77

4

160

140

105

44

1333

260

105

60

86

61

86

270

8

103

k.A.

115

30

136

55

90

163.559

77.315

192.133

508.028

376.358

4.222.222

542.857

423.596

738.693

145.702

251.027

330.973

393.395

1.775.208

367.183

529.374

1.480.000

637.931

141.016

479.610

9.159.616

228.950

260.102

346.319

823.545

27.159

139.231

342.857

593.967

413.638

581.772

409.302

129.630

4.375.000

338.251

-

300.000

1.144.833

252.388

622.076

377.916

TÄTIGKEITSBEREICHE / ANMERKUNGEN

Installation elektrischer Starkstromanlagen

Fachhochschule, Bildung; Anzahl der externen Referenten im Studienjahr: 1372

Dienstleistungen im Media-, Callcenter-, Beratungs- und Verlagsgewerbe

Elektronikhandel

Herstellung, Planung, Montage und Service von Biomassefeuerungsanlagen und Kraft-Wärme-

Kopplungen sowie Verkohlungs- und Vergasungsanlagen; Exportquote: 87,5 %

Import und Export

KFZ-Handel und Reparaturwerkstätte

Erzeugung und Vermarktung von Fertigmörteln und Fertigputzen

Wohn- und Siedlungsgesellschaft

Produktion von Aluminiumgussteilen vorwiegend für die Fahrzeugindustrie; Gruppe: CSA Herzogenburg

GmbH ist Teil der MGG Gruppe

Baumarkt

Konstruktion und Fertigung von Apparaten und Anlagen der thermischen Trenntechnik

Planung und Errichtung von Schwimmbecken aus Edelstahl für Kommunen, Hotelbetriebe und

Privatkunden; Exportquote: 81,1 %

Handel

Handel mit und Service von Flurförderfahrzeugen

Betrieb von Kraftwerken auf Basis von erneuerbaren Energien; Umsatz konsolidiert; Gruppe:

Windkraft Simonsfeld Gruppe; MA Stichtag Windkraft Simonsfeld Gruppe

Großhandel mit Eierverpackungen; Exportquote: 99 %

Sägewerk, Handel mit Holz

Druckerei

Anlangebau für die Zellstopff-, Papier- und energieerzeugende Industrie; Umsatz konsolidiert;

Exportquote: 95 %

Finanzierungs- und Leasinggesellschaft für Kraftfahrzeuge

Erzeugung, Großhandel mit Schrauben, Muttern und Verbindungslösungen

KFZ-Handel und Reparaturwerkstätte

Erzeugung und Vertrieb von Reinigungs-, Sortier-, Beiz- und sonstigen Maschinen

Herstellung von sowie Handel mit Ernährung für landwirtschaftliche Nutztiere

Dienstleistungsunternehmen für den ländlichen Raum; 49 Ang., 977 variable DN, 309 fixe DN

Erzeugung von Fahrerkabinen und Sicherheitsbügeln für Fahrzeuge sowie Staplerverkleidungen

Hoch- und Tiefbau

Zerlegung von sowie Handel mit Fleischwaren

Stadtwerk

Großhandel mit asiatischen Lebensmitteln, Fisch und Meeresfrüchten

KFZ-Handel und Reparaturwerkstätte

Fachhandel mit Wein sowie Gastronomie

Tankstelle

Produktion und Vertrieb von Düngemitteln

Immobilien

Fahrzeug-Umbauten und Reparaturen für Rettungsdienst, Einsatzorganisationen und Rollstuhlfahrer,

Handel und Wartung von Medizinprodukten; Exportquote: 14 %

Herstellung von Zellstoff

Salzer Papier GmbH: holzfreie Buch- und Designpapiere, fettdichte Verpackungskartons, Salzer

Formtech GmbH: Formteile aus EPS für Bau, Elektronik etc.; Salzer Industrie Service GmbH:

mechanische und elektrische Wartung von Industrieanlagen; Umsatz konsolidiert; Gruppe: Salzer

Papier GmbH, Salzer Formtech GmbH, Salzer Industries Service GmbH; Exportquote: 84 %

Gemeinnützige Wohnungs- und Siedlungsgenossenschaft

Maschinenbau für Fördertechnik, Siebtechnik, Magnettechnik und Umwelttechnik

4

4

74 ECHO TOP 1000 UNTERNEHMEN 2021


425

450

2021 2020

421 416

422 NEU

423 431

424

425

426

427

428

429

430

431

432

433

434

435

436

437

438

439

440

441

442

443

444

445

446

447

448

449

450

451

452

453

454

455

456

457

458

459

460

461

462

421

390

422

454

450

434

490

426

428

505

168

481

743

451

407

436

445

432

448

466

423

442

441

435

353

379

361

456

465

443

449

452

473

444

453

467

463

492

398

+/–

-5

-

8

FIRMENNAME

-3 WALLNER & NEUBERT GMBH (4)

-35 GEMEINNÜTZIGE BAU- UND SIEDLUNGSGEN.

-4

27

22

5

60

-5

-4

72

-266

46

307

14

-31

-3

5

-9

6

23

-21

-3

-5

-12

-95

-70

-89

5

13

-10

-5

-3

17

-13

-5

8

3

31

-64

HAMBURGER RECYCLING GROUP GMBH (2)

BRANTNER TRANSPORT GMBH (2)

IMC FACHHOCHSCHULE KREMS GMBH (1)

„WALDVIERTEL“ REGISTRIERTE GENMBH (1)

WALLNER HOLZHANDEL GMBH (2)

TRANSFER JOBSERVICE GMBH (2)

RUDOLF AMMERSIN GMBH (2)

JOSEF SCHUBERTH & SÖHNE KG (2)

BUSATIS GMBH (2)

SENIORENZENTRUM

STADT HAAG SERVICE GMBH (2)

BITUMEN HANDELSGMBH & CO KG (2)

LANDESPRODUKTENHANDELSGMBH (1)

AUG. RATH JUN. GMBH

CHAMOTTEWAREN- UND THONÖFENFABRIK (3)

KARL SEIDL BAU GMBH (1)

SCHOELLER-BLECKMANN NITEC GMBH (2)

MC DONALD'S LIEGENSCHAFTSVERWALTUNG

GMBH (2)

MEDIA MARKT SCS MULTIPLEX GMBH (2)

MÜLLER MARTINI EASTERN EUROPE GMBH (4)

ATMOSA AUSTRIA GMBH (2)

JOSEF SIEBER GMBH (2)

CWS HYGIENE ÖSTERREICH GMBH (1)

GOTTWALD GMBH & CO KG (1)

NORDMANN, RASSMANN HANDELSGMBH (2)

VOESTALPINE BÖHLER PROFIL GMBH (4)

SAINT-GOBAIN ISOVER AUSTRIA GMBH (2)

GWT GESELLSCHAFT FÜR WASSER- UND

WÄRMETECHNIK GMBH (1)

NÖ BAWU – NIEDERÖSTERREICHISCHE BETEILI-

GUNGSGESELLSCHAFT FÜR ABFALLWIRTSCHAFT

UND UMWELTSCHUTZ GMBH (2)

SCHMIED & FELLMANN GMBH (1)

GRAUSAM HANDELS GMBH (2)

MOORHEILBAD HARBACH

BETRIEB GMBH & CO KG (2)

FACHHOCHSCHULE ST. PÖLTEN (INKL. FH ST.

PÖLTEN FORSCHUNGS GMBH) (1)

NIEDERÖSTERREICHISCHES PRESSEHAUS

DRUCK- UND VERLAGSGMBH (2)

AUTOHAUS HOFBAUER GMBH (4)

ARDAGH METAL BEVERAGE MANUFACTURING

AUSTRIA GMBH (2)

JA! NATÜRLICH NATURPRODUKTE GMBH (2)

PERI GMBH (2)

BMV BECKER MINERALÖL-VERTRIEBSGMBH (2)

ASSA ABLOY ENTRANCE SYSTEMS AUSTRIA GMBH (2)

ASTROKALB FLEISCHZERLEGE- U. HANDELSGMBH (2)

BERGER HANDELSGMBH (2)

WIESINGER GMBH (2)

ORT

Pitten

Krems an der Donau

Krems an der Donau

UMSATZ 20 MA 20 UMS./MA 20

Anmerkungen: (1) Angaben lt. Unternehmen; (2) Angaben lt. KSV (Kreditschutzverband); (3) Angaben laut Firmenbuch; (4) Angaben aus dem Vorjahr (5) Angaben aus den Vorjahren

Mödling

Raabs an der Thaya

St. Pölten

Ebenfurth

Brunn am Gebirge

Melk

Purgstall an der Erlauf

Haag

Loosdorf

Großenzersdorf

Krummnußbaum

Brunn am Gebirge

Ternitz

Brunn am Gebirge

Vösendorf Süd

Rannersdorf

Schwechat

Guntramsdorf

Wiener Neudorf

Melk

Vösendorf Süd

Böhlerwerk

Stockerau

Leobersdorf

St. Pölten

Wilhelmsburg/Traisen

Klosterneuburg

Moorbad Harbach

St. Pölten

St. Pölten

Kapelln

Enzesfeld-Lindabrunn

Wiener Neudorf

Nußdorf an der Traisen

Krems an der Donau

Schwechat

Reidling

Sieghartskirchen

Mistelbach

34.000.000

34.000.000

33.727.338

33.655.000

33.377.137

33.306.147

33.234.000

33.103.259

33.068.834

33.000.000

33.000.000

33.000.000

32.900.000

32.866.538

32.406.084

32.400.000

32.371.725

32.000.000

32.000.000

31.973.000

31.923.336

31.748.296

31.713.380

31.667.371

31.646.089

31.597.507

31.521.643

31.500.000

31.421.856

31.263.836

31.047.599

31.027.000

31.000.000

30.900.000

30.893.448

30.858.432

30.500.000

30.500.000

30.487.000

30.450.000

30.247.701

30.195.000

22

37

554

85

91

92

20

100

163

202

50

4

19

133

134

101

k.A.

60

23

5

50

213

244

12

146

52

150

3

179

23

2

367

230

84

112

32

93

7

120

41

285

78

1.545.455

918.919

60.880

395.941

366.782

362.023

1.661.700

331.033

202.876

163.366

660.000

8.250.000

1.731.579

247.117

241.836

320.792

-

533.333

1.391.304

6.394.600

638.467

149.053

129.973

2.638.948

216.754

607.644

210.144

10.500.000

175.541

1.359.297

15.523.800

84.542

134.783

367.857

275.834

964.326

327.957

4.357.143

254.058

742.683

106.132

387.115

TÄTIGKEITSBEREICHE / ANMERKUNGEN

Recyclingunternehmen

Transportunternehmen

Fachhochschule/University of Applied Sciences; MA = Rückgang der externen Lehrenden, Zahl der

fix Angestellten gestiegen; MA durschnittlich, inkl. Teilzeit; siehe Seite 47

Erzeugung von gießereitechnischen Produkten aus Stahl-, Grau- und Sphaeroguss, Großhandel mit

Produkten für Hoch- und Tiefbau, Umwelttechnik; Exportquote: 15 %

Bau- und Siedlungsgenossenschaft

Holzhandel

Überlassung von Arbeitskräften, Personalvermittlung

Erzeugung, Großhandel mit Sodawasser, Vertrieb von alkoholischen und alkoholfreien Getränken

Groß- und Einzelhandel mit Baustoffen

Erzeugung von und Handel mit Mäh- und Schneidtechnik

Senionrenzentrum

Baugewerbe

Großhandel mit Frischgemüse und Tiefkühlgemüse; Exportquote: 60 %

Produktion von und Handel mit Feuerfestprodukten

Hochbau/Tiefbau; WJ 2020/21 (Bilanzstichtag 31.03.2021)

Herstellung von Apparaten für die Düngemittel- und petrochemische Industrie

Liegenschaftsverwaltung

Elektronikhandel

Handel mit Maschinen und Geräten für die grafische Industrie

Handel mit petrochemischen Produkten

Abfallentsorgung

Vermietung und Verkauf von Geräten für die Waschraumhygiene, Schmutzfangmatten; Gruppe:

CWS-boco International GmbH

Elektroinstallationen, E-Handel, Vinothek; WJ 2019/20 (Bilanzstichtag 31.01.); Exportquote: 1 %

Großhandel und Handelsvermittlung von chemischen Rohstoffen

Erzeugung von warmgewalzten Profilen; Gruppe: voestalpine; Bilanz: 31.03.2020

Produktion und Vertrieb von Dämmstoffen

Anlagenbau Wasseraufbereitungsanlagen; Exportquote: 30 %

Abfallwirtschaft

Elektrotechnik, Einzel- und Großhandel

Großhandel mit Heimtextilien

Heilbad

Fachhochschule, Bildung, Forschung, Mitarbeiter: 367 hauptberuflich Angestellte + 906 nebenberuflich

Lehrende

Druck- und VerlagsgmbH

KFZ-Handel und Reparaturwerkstätte

Produktion von Aluminium-Getränkedosen

Handel mit Produkten aus biologischem Anbau und biologischer Produktion

Vertrieb von Schalungen und Gerüsten

Vertrieb von Mineralöl

Produktion, Vertrieb und Service von automatischen Türen, Toren und Verladesystemen

Fleischverarbeitung, Großhandel mit Fleisch und Fleischwaren

Groß- und Einzelhandel mit Fleisch und Fleischwaren

Handel mit Kraftfahrzeugen

ECHO TOP 1000 UNTERNEHMEN 2021

75


TOP 1000 | RANKING PLATZ 463–552

gereiht nach Umsatz

475

500

2021 2020

463

464

465

466

467

468

469

470

471

472

473

474

475

476

477

478

479

480

481

482

483

484

485

486

487

488

489

490

491

492

493

494

495

496

497

498

499

500

501

502

503

504

457

374

403

462

384

543

468

461

408

471

470

439

469

316

476

406

NEU

702

522

418

472

514

559

479

425

478

460

477

551

91

485

500

487

495

489

486

497

638

529

498

507

499

+/–

-6

-90

-62

-4

-83

75

-1

-9

-63

-1

-3

-35

-6

-160

-1

-72

-

222

41

-64

-11

30

74

-7

-62

-10

-29

-13

60

-401

FIRMENNAME

-8 AMADA AUSTRIA GMBH (2)

6 METALL- UND KUNSTSTOFFWAREN ERZEU-

-8

-1

-8

-12

-2

138

28

-4

4

-5

PETER MAX PRODUKTIONSGMBH (2)

KOSME GESELLSCHAFT MBH (2)

PREFERE RESINS AUSTRIA GMBH (1)

ZÖFA BAUBÜRO GMBH (1)

PENN GMBH (1)

JÄGER GMBH (2)

ALPLA WAIDHOFEN GMBH (2)

REITBAUER BETRIEBS- U. HANDELSGMBH (2)

ANTON KITTEL MÜHLE PLAIKA GMBH (1)

KARL SCHMIDT SPEDITIONSGMBH (2)

PET RECYCLING TEAM GMBH (2)

TUBACEX SERVICE SOLUTIONS AUSTRIA GMBH (2)

GW ST. PÖLTEN INTEGRATIVE BETRIEBE GMBH (4)

GF CASTING SOLUTIONS SERVICES GMBH (2)

MASTER DIESEL TANKSTELLENBETRIEBSGMBH (2)

FLOWSERVE (AUSTRIA) GMBH (2)

NBG SYSTEMS GMBH (1)

GEORG FISCHER ROHRLEITUNGSSYSTEME GMBH (2)

WEGENSTEIN GMBH (1)

AIBLER FLEISCH- UND WURSTWAREN

PRODUKTIONS GMBH (2)

TKM AUSTRIA GMBH (2)

ARTHREX AUSTRIA GMBH (2)

GW COSMETICS GMBH (1)

HOCH- U. TIEFBAU TRANSPORTBETON, BAU-

STOFFE BM ING. FRANZ KICKINGER GMBH (1)

SCHÜLLER BAU GMBH (1)

MITTERBAUER REISEN & LOGISTIK GMBH (4)

PABST GMBH (2)

WILO PUMPEN ÖSTERREICH GMBH (2)

MAGYER BETRIEBS GMBH (2)

POLLMANN INTERNATIONAL GMBH (3)

GUNGSGMBH (2)

PROWORKS PERSONAL &

MONTAGESERVICE GMBH (2)

BAU BETON GMBH (2)

M. SWAROVSKI GMBH (4)

LEGO HANDELSGMBH (2)

HL HUTTERER & LECHNER GMBH (2)

HIRTENBERGER DEFENCE EUROPE GMBH (2)

PLATTNER-MÜHLE E. U. (1)

SBM SCHOELLER-BLECKMANN MEDIZINTECHNIK

GMBH (4)

EVN BUSINESS SERVICE GMBH (2)

WILHELM GRILLO HANDELSGMBH (2)

ORT UMSATZ 20 MA 20 UMS./MA 20

Stockerau

Sollenau

Krems an der Donau

Mank

Senftenberg-Imbach

St. Pölten-Radlberg

Waidhofen/Thaya

Haidershofen

Bergland

Enzersdorf an d. Fischa

Wöllersdorf

Ternitz

St. Pölten-Hart

Herzogenburg

St. Valentin

Brunn am Gebirge

Gmünd

Herzogenburg

Wiener Neudorf

Oberwaltersdorf

Böhlerwerk

Wiener Neudorf

Leopoldsdorf

Böheimkirchen

Stronsdorf

Ybbs an der Donau

Aschbach-Markt

Wiener Neudorf

Untersiebenbrunn

Karlstein an der Thaya

239.524

218.289

3.338.663

357.143

168.539

240.000

260.870

666.667

1.577.789

420.901

596.000

3.722.854

57.669

313.509

2.441.433

430.555

3.233.333

1.265.217

1.000.949

537.037

142.352

652.877

276.153

167.434

283.337

139.122

154.897

388.636

264.766

165.007

181.154

136.138

14.000.000

536.231

387.622

661.704

288.865

460.150

3.941.429

222.008

88.303

4.545.000

Anmerkungen: (1) Angaben lt. Unternehmen; (2) Angaben lt. KSV (Kreditschutzverband); (3) Angaben laut Firmenbuch; (4) Angaben aus dem Vorjahr; (5) Angaben aus den Vorjahren

Ternitz

Heidenreichstein

Perchtoldsdorf

Sollenau

Amstetten

Purkersdorf

Himberg

Hirtenberg

Böheimkirchen

Ternitz

Maria Enzersdorf

Tattendorf

30.180.000

30.123.949

30.047.967

30.000.000

30.000.000

30.000.000

30.000.000

30.000.000

29.978.000

9.884.000

29.800.000

29.782.831

29.583.987

29.469.845

29.297.197

29.277.738

29.100.000

29.100.000

29.027.521

29.000.000

28.755.099

28.726.602

28.719.892

28.631.215

28.617.000

28.520.000

28.501.089

28.370.409

28.330.000

28.216.228

28.078.909

28.044.511

28.000.000

27.884.000

27.870.000

27.791.550

27.731.000

27.609.020

27.590.000

27.307.000

27.285.561

27.270.000

126

138

9

84

178

125

115

45

19

71

50

8

513

94

12

68

9

23

29

54

202

44

104

171

101

205

184

73

107

171

155

206

2

52

71,9

42

96

60

7

123

309

6

TÄTIGKEITSBEREICHE / ANMERKUNGEN

Handel

Entwicklung und Herstellung kompletter Packaging- und Beverage-Linien und Dosenverschließer

Produktentwicklungen, Phenolharze, Aminoharze

Baumeistergewerbe

Erzeugung von Schmiedeteilen in Form eines Industriebetriebs, Schälen von Stahl

Baugewerbe

Entwicklung und Erzeugung von Formteilen und Gegenständen aus Kunststoff

Sägewerk

Betrieb einer Mühle, einer Bio-Mühle, Agrarhandel, Produktion von und Handel mit Strom aus

erneuerbarer Energie; Umsatz konsolidiert; Gruppe: Anton Kittel Mühle Windkraft GmbH, Alpenenergie

GmbH, Windpark Prellenkirchen GmbH, Anton Kittel Mühle Plaika E-Werk Gumprechtsfelden

OG; Exportquote: 6 %

Logistikunternehmen

Kunststoffrecycling

Vertrieb von Edelstahlrohren

Metallindustrie, Elektrotechnik, Schilder, Druck, Werbetechnik, Textil, Dienstleistungen (Grünraumpflege,

Ski- & Snowboard-Service, Gebäudereinigung); Exportquote: 36,33 %

Holdinggesellschaft

Tankstelle

Erzeugung von Spezialpumpen für die Öl- und Gasindustrie sowie Energierückgewinnungsanlagen

Kommunikationselektronik und Handel mit einschlägigen Produkten; Umsatz konsolidiert; Gruppe:

NBG Holding Gmbh, Gruppe: NBG Holding GmbH, NBG Systems GmbH, NBG Tube GmbH, NBG

Home GmbH, NBG Flexkom GmbH, NBG Fiber Swiss AG

Handel mit Rohrleitungssystemen aus Kunststoff und Metall

Erzeugung von und Handel mit Wein, Sekt und Perlwein

Fleisch- und Wurstwarenproduktion

Herstellung von geschliffenem Werkzeugstahl, industriellen Messern und industriellen Sägen

Vertrieb von medizintechnischen Geräten

GW Cosmetics ist ein international erfolgreiches, österreichisches Unternehmen, das Kosmetikprodukte

zur Haar-, Gesichts- und Körperpflege entwickelt und am eigenen Standort in Leopoldsdorf

bei Wien produziert. Exportquote: 82 %

Baumeisterbetrieb mit Transportbetonproduktion

Bauunternehmen; Umsatz konsolidiert; Gruppe: inkl. Ing. J. Schüller GmbH

Allgemeiner Transport & Verkehr: Personenbeförderung, Reisebüro, Güterbeförderung, Kraftfahrlinienverkehr;

Gruppe: Mitterbauer Reisen & Logistik GmbH, Franz Mitterbauer GmbH, Pfleger Reisen

GmbH, N-Bus GmbH

Bau-, Zimmerei-, Dachdeckerei-, Spenglerei- und Handelsgewerbe

Fertigung und Vertrieb von Pumpen und Anlagen der Gebäudetechnik

Schotterabbau, Aushubarbeiten, Errichtung und Betrieb von Deponien

Automobilzulieferindustrie; Umsatz konsolidiert; Gruppe: konsolidierter Umsatz (Pollmann Austria

GmbH, Pollmann CZ s.r.o., Pollmann North America Inc. und Pollmann Mechatronics Kunshan);

Exportquote: 100 %, Mitarbeiter 1.800 weltweit, 620 Karlstein

Produktion von und Handel mit Bandsägeblättern, Sägemaschinen und Abkantwerkzeugen

Metall- und Kunststoffwaren

Dienstleistungsunternehmen

Betonhandel

Herstellung von und Handel mit Microglasperlen; Exportquote: 84 %

Großhandel mit Spielwaren

Erzeugung von sanitären Abläufen aus Kunststoff

Technologie- und Engineering-Unternehmen

Mühle und Landesprodukte

Erzeugung und Vertrieb von Prozessanlagen für die pharmazeutische Industrie; Exportquote: 98 %

Supportleistungen im Konzernbereich

Handel mit Metallen, Metallrecycling


gereiht nach Umsatz

525

550

2021 2020

505

506

507

508

509

510

511

512

513

514

515

516

517

518

519

520

521

522

523

524

525

526

527

528

529

530

531

532

533

534

535

536

537

538

539

540

541

542

543

544

545

546

547

548

549

440

834

475

438

504

510

544

516

540

494

513

459

738

517

429

632

518

519

520

542

523

482

592

531

502

357

528

569

527

595

533

534

427

535

530

437

566

509

538

488

577

556

474

574

565

+/–

-65

328

-32

-70

-5

FIRMENNAME

0 AVES RAIL RENT GMBH (2)

33

4

27

-20

-2

-57 TROST GMBH (1)

221

-1

-90

112

-3

-3

-3

18

-2

-44

65

3

-27

-173

-3

37

-6

61

-2

-2

-110

-3

-9

-103

25

-33

-5

-56

32

10

-73 RICH. KLINGER DICHTUNGSTECHNIK

26

16

SYNFLEX ELEKTRO GMBH (2)

EXCLUSIVE NETWORKS AUSTRIA GMBH (1)

MEDIA MARKT TV-HIFI-ELEKTRO GMBH (2)

AUSTRO ENGINE GMBH (2)

WIBEBA-HOLZ GMBH (4)

GERIN DRUCK GMBH (4)

KLINGER GMBH (2)

FERNWÄRME ST. PÖLTEN GMBH (2)

WINZER KREMS EG (1)

RZ PELLETS GMBH (1)

GEMEINNÜTZIGE WOHNBAUGESELLSCHAFT

„KAMPTAL“ GMBH (2)

FUNDERMAX HOLDING AG (2)

ANTON WATTAUL GMBH (1)

KRÜGER AUSTRIA GMBH (2)

STAPPERT FLEISCHMANN GMBH (4)

KURHOTEL BAD PIRAWARTH GMBH & CO KG (4)

CONSTANTIA BUSINESS SERVICES GMBH (4)

KARL SCHWARZ ZWETTLER GETRÄNKEVERTRIEB

GMBH (2)

FUHRMANN FAHRZEU GMBH (2)

SFS GROUP AUSTRIA GMBH (2)

KÖNIGSHOFER GMBH (2)

CASHPOINT SPORTWETTEN VERTRIEB GMBH (2)

ZIB TRAINING GMBH (2)

CALIQUA ANLAGENTECHNIK GMBH (2)

TEXTIL KARNTNER GMBH & CO KG (2)

WEINKELLEREI LENZ MOSER AG (1)

TRANSFER PLANCONSULT DATENTRANSFER UND

ANLAGENCONSULTING GMBH (2)

FRANZ SCHÜTZ GEMBH (2)

APS AUSTRIA PAKET SYSTEM GMBH (2)

KARL ORTHUBER GMBH (2)

LEBENS.MED GESUNDHEITSZENTREN GMBH (2)

NÖ LANDESIMMOBILIENGMBH (2)

TEXSTAR PRODUKTIONS- U. BETEILIGUNGSGMBH (2)

KSG AUSTRIA GMBH (2)

BINDER-INDUSTRIEANLAGENBAU GMBH (1)

BIERBAUM GMBH (1)

JÜMI HANDELSGMBH (2)

KBS WEST BEKLEIDUNGSHANDEL GMBH (2)

HR GROUP GMBH (2)

NOX NACHTEXPRESS AUSTRIA GMBH (1)

GMBH & CO KG (2)

MAYER & CO GMBH (2)

NIEDERÖSTERREICHISCHE GEMEINNÜTZIGE

BAU- UND SIEDLUNGSGENOSSENSCHAFT FÜR

ARBEITER UND ANGESTELLTE, REG. GEN. (1)

RUAG AMMOTEC AUSTRIA GMBH (2)

SCHUBERT ELEKTROANLAGEN GMBH (2)

550 626 76

Wiener Neudorf 24.213.000 20 1.210.650

551 546 -5

Obergrafendorf

24.166.235 185 130.628

552 547 -5 BENDA-LUTZ WERKE GMBH (2)

Nußdorf an der Traisen 24.076.819 118 204.041

Anmerkungen: (1) Angaben lt. Unternehmen; (2) Angaben lt. KSV (Kreditschutzverband); (3) Angaben laut Firmenbuch; (4) Angaben aus dem Vorjahr; (5) Angaben aus den Vorjahren

ORT

Innermanzing

Brunn am Gebirge

Krems an der Donau

Wiener Neustadt

Wieselburg an d. Erlauf

Perchtoldsdorf

Wolkersdorf

Jagenbach

St. Pölten

Krems an der Donau

Ybbs an der Donau

Traisen

Horn

Wiener Neudorf

Pöchlarn

Berndorf

Teesdorf

Bad Pirawarth

Weinburg

Zwettl

Drasenhofen

Korneuburg

Ebergassing

Gerasdorf

St. Pölten

Wiener Neudorf

St. Valentin

Rohrendorf bei Krems

Ebenfurth

Weißenkirchen/Wachau

Leopoldsdorf

Neunkirchen

Bad Erlach

St. Pölten

Klosterneuburg

Gars am Kamp

Zwentendorf/Donau

Baden

Hadersdorf-Kammern

Perchtoldsdorf

Vösendorf

Schwechat

Gumpoldskirchen

Hof am Leithagebirge

Maria Enzersdorf

UMSATZ 20 MA 20 UMS./MA 20

27.090.657

27.000.000

27.000.000

27.000.000

26.720.567

26.613.336

26.458.157

26.346.000

26.211.000

26.200.000

26.000.000

25.950.000

25.916.794

25.900.000

25.857.558

25.856.000

25.700.000

25.681.000

25.587.853

25.500.000

25.500.000

25.472.142

25.375.000

25.375.000

25.300.000

25.120.680

25.100.000

25.058.000

25.033.000

25.000.000

25.000.000

25.000.000

25.000.000

25.000.000

25.000.000

25.000.000

24.982.088

24.950.000

24.650.000

24.626.625

24.549.060

24.500.000

24.500.000

24.500.000

24.400.000

20

22

65

84

64

3

125

9

6

87

36

240

28

2

272

21

57

317

50

52

154

125

46

34

297

71

58

74

690

141

68

79

120

2

22

216

94

67

22

205

160

50

100

45

46

1.354.533

1.227.273

415.385

321.429

417.509

8.871.112

211.665

2.927.333

4.368.500

301.149

722.222

108.125

925.600

12.950.000

95.065

1.231.238

450.877

81.013

511.757

490.385

165.584

203.777

551.630

746.324

85.185

353.812

432.759

338.622

36.280

177.305

367.647

316.456

208.333

12.500.000

1.136.364

115.741

265.767

372.388

1.120.455

120.130

153.432

490.000

245.000

544.444

530.435

TÄTIGKEITSBEREICHE / ANMERKUNGEN

Vertrieb von Produktionsbedarf für Elektromotoren und Transformatoren

IT-Security & -Infrastruktur; Gruppe: Exclusive Networks; Exportquote: 5 %

Elektronikhandel

Herstellung von Flugzeugmotoren

Laubholzsägewerk, Produktion von Massivholzplatten, Großhandel mit Holz; Export Deutschland,

Schweiz, Ungarn, China, Vietnam; Exportquote: 72 %

Vermietung von Transportmitteln

Druckerei; Gruppe: P&V Holding AG

Import und Export von Vieh und Fleisch

Energie

Weinbaugenossenschaft; Bilanz 31.12.2020

Pelletsproduktion und Handelsgewerbe

Autokranverleih, Schwer- und Spezialtransporte, Gütertransporte, Werkstätte, Sondertransportbegleitung,

Erdbau

Wohnbaugesellschaft

Erzeugung und Vertrieb von Hartfaserplatten, imprägnierten Papieren, Roh- und beschichteten

Spanplatten, dekorativen Schichtstoffplatten und technischen Hochdrucklaminaten

Transport- & Logistikunternehmen; Exportquote: 1,4 %

Vertrieb von Schokolade und Schokoladeprodukten

Großhandel mit rostfreien Edelstahl

Klinik Pirawarth, Kur- und Rehabilitationszentrum für Neurologie und Orthopädie, Kurhotel

Erwerb, Verwaltung, Veräußerung und Verwertung von Beteiligungen

Getränkevertrieb

Erzeugung und Großhandel von landwirtschaftlichen Maschinen und Behältern aus Edelstahl

Handel und Erzeugung von hochwertigen Kunststoff- und Präzisionsspritzgussartikeln

Produktion/Handel mit Futtermitteln; Handel mit Drogeriewaren; Lagerei; Betrieb von Tankstellen

Sportwetten

Führung von Bildungszentren

Entwicklung, Herstellung, Montage von energiewirtschaftlichen Anlagen, Ingenieurleistungen

Handel mit Pullovern, T-Shirts und Sweatshirts

Weinkellerei

Überlassung von Arbeitskräften

Bau, Zimmerei, Dachdeckerei, Baustoffhandel, Betonwerk

Beförderung von Paketen

KFZ-Handel und Reparaturwerkstätte

Gesundheitszentrum

Immobilienmanagement

Handel mit Raumausstattungswaren und Textilien

Herstellung von Leiterplatten, Handel mit Eingabesystemen

Industrieanlagenbau; Exportquote: 1 %

KFZ-Handel und Reparaturwerkstätte

Einzelhandel mit Produkten der Unterhaltungselektronik, Telekommunikation, fotografischen

Produkten, Hard- und Software, elektrischen Haushaltsgeräten

Einzelhandel mit Bekleidung

Einzelhandel mit Schuhen und sonstigen Lederwaren

Distribution von zeitsensiblen Gütern (Nachtexpress, Tagexpress, Spedition, KEP, Lagerei); Gruppe:

Innight Express Management GmbH mit Sitz in Deutschland; Exportquote: 19 %

Dichtungstechnik

Abbruchunternehmen

Bau- und Siedlungsgenossenschaft

Großhandel mit Jagd- und Schießsportartikeln

Elektroanlagen

Herst. v. Metallpulver, Metallpigmenten f. Pulverlacke, Porenbeton, Kunststoffen, Lacken u. Druckfarben