Prima Magazin - Ausgabe Dezember 2021

prima.magazin

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Frohe Weihnachten

„Mein persönliches

Burgenland“

Erlebnisse und Erinnerungen von

Landtagspräsidentin Verena Dunst

Obdachlos

Zuflucht Notschlafstelle

Foto © LEXI

TITELFOTO:

Friedensburg Schlaining,

Jubiläumsausstellung,

Seite 4

Der Charme

alter Häuser

Erfahrungsbericht einer

Wienerin im Südburgenland


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Foto © VIEW

INHALTSVERZEICHNIS

Editorial

Nicole Mühl, MA

Herausgeberin & Medieninhaberin

Mein Geschenk

Vor wenigen Tagen hat mir ein Impfgegner

erklärt, dass er, was Corona betrifft, seinem

Immunsystem vertraue. „Und weißt du“, hat

er großmütig in Richtung der Schwachen

gemeint, „der Mensch hat auch das Recht zu

sterben“. Ich hab ihn gefragt, ob er schon einmal

einen Menschen, der sterben musste, im

Arm gehalten hat. Ob er den Kampf erlebt

hat, den einer austrägt, der noch nicht gehen

will. Er schien die Frage nicht zu verstehen.

Viele Krankheiten kann die Wissenschaft

nicht besiegen. Den Kampf gegen Corona

können wir schaffen. Es steht außer Frage,

dass die Regierung versagt hat. Aber letztlich

geht es auch um unsere eigene Verantwortung.

Wo wir Rechte einfordern, dürfen wir

unsere Pflichten nicht vergessen. Jene, die der

Einzelne der Gemeinschaft gegenüber hat.

Ich hätte nie gedacht, dass es in unserem

Land einmal nicht mehr selbstverständlich

ist, die Hand eines geliebten Menschen im

Moment des Sterbens halten zu können.

Ich denke an all die Krebspatienten, Herzkranken

und viele andere in den Spitälern,

die nicht die Behandlung bekommen, die

sie brauchen, weil die Stationen mit Covid-Patienten

belegt sind. Ich denke an ihre

Verzweiflung und ihre Fassungslosigkeit, weil

wir dieses Virus schon längst hätten besiegen

können. Ich denke an die, die ohne ihre

Angehörigen sterben müssen. Und ich kann

nicht genug Dankbarkeit und Achtung für

die Ärzte, Pfleger und Krankenschwestern

aufbringen, die in diesen letzten Minuten bei

ihnen sind. Die Regierung hat das Gesundheitspersonal

im Stich gelassen. Der Pflegenotstand

ist ein beschämendes Ergebnis

einer dilettantischen Staatsführung. Wenn

sich die Pflegekräfte jetzt nicht auf unser

Mitwirken bei der Bekämpfung des Virus

verlassen können, wer wird für uns am Ende

dann noch da sein? Mein Weihnachtsgeschenk

hab ich mir heuer selbst gemacht:

Ich bin impfen gegangen. Mein Recht.

Meine Pflicht. Gesegnete Weihnacht.

Nicole Mühl www.prima-magazin.at

Skitour, Seite 38

LT-Präs. Verena Dunst, Seite 8 Postalltag, Seite 14

Alte Häuser, Seite 22

REDE & ANTWORT

4 Sehr viel gestern – wenig heute

Impressionen der Jubiläumsausstellung

„Wir sind 100“ auf Burg Schlaining

IM GESPRÄCH

8 Mein persönliches Burgenland

Erlebnisse und Erinnerungen von

Landtagspräsidentin Verena Dunst

REPORTAGE

10 Obdachlos

Ein Blick in die Notschlafstelle Oberwart

14 Das Christkind kommt per Post

Am Schauplatz Post-Zustellbasis Hartberg

38 Spuren im Schnee

Unterwegs mit Skitourengeher Egbert Pfleger

Tiere, Seite 41

IM FOKUS

12 Die große Resignation

Mitarbeiter im Wandel

41 Tiere sind kein Weihnachtsgeschenk

Überfülltes Tierheim bittet um Hilfe

PORTRÄT

20 Wunder der Schöpfung

Die Wunder im Leben von Pfarrer

Wolfgang Fank aus Dechantskirchen

PLANEN-BAUEN-WOHNEN

22 Der Charme alter Häuser

Vom Verrücktsein, ein altes Haus zu

renovieren

26 Als es in Oberwart Licht wurde

Die Geschichte der Stromversorgung

Impressum: prima! Magazin, Herausgeberin: Nicole Mühl MA • 0664-4609220, redaktion@prima-magazin.at, www.prima-magazin.at,

Verwaltung, Assistenz: Tina Trobits, verwaltung@prima-magazin.at; Anzeigenleitung: Elke Ifkovits 0664-9198969, anzeigen@prima-magazin.at;

Anzeigenberatung: Christina Stefanits, werbung@prima-magazin.at; Redaktionsleitung/Satz: Nicole Mühl; Redaktion: Eva Maria Kamper BA MSc,

Sigrid Beck; Dr. Olga Seus; Kommentar: Feri Tschank; Rubriken: „Rede & Antwort“: Walter Reiss; „Plätze & G‘schichten“: Ing. Wilhelm Hodits;

„100 Jahre Burgenland“: Herbert Rehling; Kolumne „Liebe, Sex & Co.: Silvia Messenlehner; „So geht vegan“: Karin Weingrill MA; Kolumne für Unternehmer*innen:

Mag. Elisabeth Bürgler MSc MBA, Titelfoto: LEXI • Verlags- und Herstellungsort: 7400 Oberwart • Büro: Röntgengasse 28 Top 1,

7400 Oberwart • Offenlegung §25 Mediengesetz unter www.prima-magazin.at • Grundlayout Print: www.edelweiss-werbeagentur.at • Website:

Rabold und Co. • Druck: Wograndl Druck GmbH • Nachdrucke nur mit schriftl. Genehmigung des Verlages. Für Manuskripte und Fotos von Dritten

übernehmen wir keine Haftung und Garantie für ihr Erscheinen. Bezahlte Artikel sind oben und unten mit einer rot gepunkteten Linie begrenzt und

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vorbehalten. Fotos werden teilweise von www.shutterstock.com und www.pixelio.de verwendet. Die Kennzeichnung ist neben dem Foto platziert.

DEZEMBER 2021

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Foto © LEXI

Fotos © Walter Reiss

Rede & Antwort

Persönlichkeiten im Gespräch

mit Walter Reiss

Sehr viel gestern – wenig heute

Das Land Burgenland feiert im heurigen Jahr sein 100-jähriges Bestehen und hat dies mit drei

Ausstellungen gewürdigt. Auf Burg Güssing wird die Zeit „Von Deutschwestungarn bis Burgenland“,

also die Zeit vor 1921, betrachtet. Das Landesmuseum Eisenstadt beschäftigt sich unter dem

Titel „Unsere Amerikaner“ mit der burgenländischen Auswanderergeschichte. Und schließlich ist

auf der neu renovierten Friedensburg Schlaining die Jubiläumsausstellung „Wir sind 100. Burgenland

schreibt Geschichte“ zu sehen. Diese Schau beleuchtet auf 1.300 m 2 auf multimediale Weise

die Geschichte des Landes mit 850 Objekten sowie 30 Medienstationen. prima! hat sich an den

Schauplatz nach Schlaining begeben. Eindrücke nach zwei Stunden „Wir sind 100“: Herta Oswald

aus Jabing und Johann Palkovits aus Güssing im Gespräch mit Walter Reiss.

Wie war Ihr erster Eindruck

von der neu gestalteten

Friedensburg?

Herta Oswald: Ich kenne die

Burg von früher. Es ist jetzt

alles hier viel freundlicher.

Im Inneren wie auch an den

Fassaden.

Johann Palkovits: Beim ersten

Reingehen wirkt es schon

gigantisch. Früher war die Burg

ja nur teilweise renoviert. Jetzt

bin ich überrascht, wie komplett

sie erneuert worden ist.

Sie sind zwei Stunden lang

durch die Ausstellung geführt

worden. Was nehmen Sie

davon mit?

Herta Oswald: Schon in den

ersten Räumen wird dargestellt,

dass das Burgenland das

Armenhaus Österreichs war.

Johann Palkovits: Hier wird

gezeigt, dass unsere Vorfahren

starken Bezug zu Ungarn gehabt

haben, auch wirtschaftlich.

Als Szombathely kein Zentrum

mehr war, hat man Sorge um

die Zukunft gehabt. So hat es

meine Großmutter erzählt.

Welches Bild vom Burgenland

wird hier vermittelt?

Johann Palkovits: Es ist in

Fotos und Objekten sehr viel

zu sehen, wie es früher war.

Mir hat gefehlt, dass man

zeigt, wie es jetzt im Burgenland

aussieht.

Herta Oswald: Mir ist es genauso

gegangen. Aus meinem

Wohnort Jabing wird hier ein

Bild eines Kaufhauses gezeigt,

das nicht mehr existiert. Vieles

gibt es ja leider nicht mehr,

wenn ich da nur an das harmonische

Ortsbild denke.

Glauben Sie, können auch

Nicht-Burgenländer*innen

in der Ausstellung Land und

Leute besser kennenlernen?

Johann Palkovits: Ich denke,

man lernt hier vor allem die

Geschichte dieses Landes kennen,

die Entwicklung bis heute

kommt meiner Meinung nach

zu kurz. Fast nur Geschichte,

wenig Gegenwart.

Hat Sie das eine oder andere

Objekt besonders beeindruckt?

Johann Palkovits: Schon lange

vorher hat mich der Vertrag

von Saint Germain interessiert.

Dass man es geschafft

hat, das Original hierher zu

bringen, finde ich wirklich

großartig. Die Darstellung, wie

das Burgenland entstanden ist,

hat mir gefallen.

Besucher*in Herta Oswald aus Jabing

und Johann Palkovits aus Güssing

Herta Oswald: Einen tiefen

Eindruck bei mir hinterlassen

hat die Vitrine mit den Teilen

der tödlichen Sprengfalle vom

Feber 1995 in Oberwart, durch

die vier Roma ermordet worden

sind. Und da ist mir wieder

durch den Kopf gegangen:

Muss erst wieder etwas passieren,

damit man Minderheiten

in Würde und human begegnet?

Johann Palkovits: Die Ausstellung

zeigt die Vielfalt der

Volksgruppen im Burgenland.

4 DEZEMBER 2021

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Fotos © Walter Reiss

CODE 1921

Impressionen eines Rundgangs. Walter Reiss

„Wissen Sie, das hat mit dem Hintergrund dieser Ausstellung zu

tun: Wir sind nämlich 100!“ erklärt die als Führerin durch das burgenländische

Jahrhundert geschulte Vermittlerin der Gruppe den

Code, mit dem man am eigenen Handy so manches abhören kann,

das man in der Burg noch zu sehen bekommt.

Nord – Mitte – Süd: Eine bunt gemischte Gruppe aus allen Landesteilen

macht sich auf den Weg treppauf vom Burghof in die höher

gelegenen Schauräume. Allesamt mit Millionenaufwand aufwendig

renoviert und beheizt. Ein in grellem Gelb gefärbeltes Gewölbe

ist gespickt mit metallisch glänzenden Halbkugeln mit darauf

geätzten Ortsansichten. Für jede Gemeinde. Die Besucher suchen

und finden, aber nicht alles: „Wo ist denn Mönchmeierhof?“ oder

„Wo finde ich da Gamischdorf?“ Fehlanzeige. Ortsteile gibt es hier

nicht: Sie waren und sind zu klein für die große Inszenierung. Schade,

denn die burgenländische Identität war und ist ein sehr lokales

und dorfbezogenes Gefühl.

Geschichte unter Glas

Tief beeindruckt, fast ehrfürchtig, reiht man sich um eine große

Vitrine, die einen von Historikern sehr geschätzten Schatz in sich

birgt und stolz präsentiert: Das Original jenes Vertrages, der als

eine Art Gründungsurkunde des Burgenlandes gilt. Die fast an-

dächtige Würde wird allerdings empfindlich gestört durch lautes

Knarren der Bodendielen. Mehrere Gruppen und einzelne Besucher

ergeben ein hörbar lautstarkes Wandeln auf den Spuren der

Geschichte. Unter einem eher kleineren Gewölbe begegnet man

an kleinen Tischen per Video mehreren Burgenländerinnen und

Burgenländern, die aus ihrem Leben erzählen. Aber kaum jemand

setzt sich zu den kleinen Tischchen samt Monitor. Wenn hier alle

reden, hört man nichts. Man geht weiter…

Und wie geht es weiter?

Die eindrucksvolle Fülle von fast 900 Objekten in 160 Vitrinen und

30 flimmernden Medienstationen zeigt Wirkung: „Unglaublich,

wie viel man hier zu sehen kriegt!“ schwärmt eine Besucherin aus

Wien, „hätte ich beim Burgenland eigentlich nicht erwartet…“,

sinniert sie und stellt eine der Fragen, die man hier oft hört: „Wo

geht’s denn jetzt weiter? Vorne den Gang rechts, oder dort rauf?“

Das Leitsystem in den Gängen, Sälen, Winkeln und Treppen der

auf Hochglanz gebrachten Burg bringt die Gästeströme nicht

immer dorthin, wo sie auf ihrer Zeitreise auch landen sollten. Aber

zum Wohlgefallen der Kulturbetriebe Burgenland – sie managen

die Schau – kommen alle zurück: zu Shop und Kassa.

Apropos: „Wie geht es weiter?“: Aus dem inszenierten und professionell

beworbenen und begehbaren Event „Wir sind 100“ soll nach

2022 ein „Haus der Geschichte“ des Burgenlandes werden. Man

darf gespannt sein, ob man in diesem Haus in der Burg das Burgenland

nicht nur in seinen vielfältigen Facetten und hunderten

Objekten sieht, sondern das Land und seine Leute auch spürt …

Das habe ich mir auch von ihr

erwartet. Denn abfällige Bemerkungen

der deutschsprachigen

Bevölkerung über Burgenlandkroaten,

Ungarn oder Roma

gibt es heute nicht mehr.

Herta Oswald: Allerdings wird

die Volksgruppe der Roma noch

immer irgendwie ausgegrenzt.

Fühlen Sie sich nach dem geführten

Rundgang durch die

Ausstellung gut informiert?

Johann Palkovits: Die Vermittlerin

hat sich nicht in

Details verloren, sondern die

Dinge gut auf den Punkt gebracht.

Dazwischen hatte man

Zeit, sich näher umzuschauen.

Herta Oswald: Das habe ich

auch positiv erlebt.

Johann Palkovits: Ich möchte

noch etwas sagen zur Darstellung

der Entwicklung des

Landes: Da hätte man noch

mehr darauf hinweisen sollen,

dass das Land nach dem

Zweiten Weltkrieg in Nord

und Süd gespalten war. Etwa

bei der Energie: Da wurde man

aus Niederösterreich und der

Steiermark versorgt und erst

ein Streik der Mitarbeiter hat

bewirkt, dass ein eigenständiges

Energieunternehmen gegründet

wurde. Und wichtig ist

für mich auch, dass man den

durch Bildung und Schulwesen

ermöglichten Aufschwung der

60er- und 70er-Jahre herzeigt.

Die Ausstellung steht unter

dem Titel „Wir sind 100“.

Gibt es überhaupt so etwas

wie ein Wir-Gefühl von Süd

bis Nord, also eine gemeinsame

burgenländische Identität?

Herta Oswald: Es ist vermutlich

dasselbe wie „Wir Europäer“

oder „Wir Österreicher“:

Jeder Mensch ist anders, aber

es gibt im Burgenland schon so

etwas wie ein Gefühl der Gemeinsamkeit.

Johann Palkovits: Die Mentalitäten

sind schon sehr verschieden.

Ich war beruflich oft

von Nord bis Süd unterwegs,

von Kalch bis in den Seewinkel.

Aber, ich denke, wir sind

alle Burgenländer und wir können

miteinander.

Herta Oswald: Ja, wir sind auf

dem Weg, unsere Identität als

Burgenländer*innen zu finden.

Würden Sie sich die Ausstellung

noch einmal ansehen?

Johann Palkovits: Ja, ich

werde mir wahrscheinlich alles

noch einmal anschauen.

Herta Oswald: Ich komme

auch wieder hierher. Eine

Führung ist zwar gut, aber ich

möchte mir alles allein und in

Ruhe ansehen.

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Wir danken Ihnen, liebe Kundinnen und Kunden,

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Alle Jahre wieder ... Weihnachten

Die Kinder haben die Kerzen

auf dem Adventkranz angezündet,

Advent, Advent gesungen

und begonnen, sich zu überlegen,

was in dem Brief ans

Christkind stehen wird.

Ich würde mir das Ghostbusters

Auto von Lego wünschen, bevor

ich noch ein paar Bitten deponieren

würde.

Ich würde gerne ohne Maske

in die Schule gehen. Ich würde

gerne wieder singen und turnen,

ich würde auch liebend gerne

auf diese ganze Testerei verzichten

und mit meinen Eltern

die vielen bunten Lichter der

Christkindlmärkte sehen und

mir da und dort die eine oder

andere Süßigkeit erbetteln und

sie natürlich auch kriegen, in der

friedlichsten Zeit des Jahres, wie

es so schön heißt.

Was natürlich auch schön wäre,

wenn die Menschen in Zeiten

einer Coronakrise auf den Rat

von Ärzten und Virologen

hören würden, und natürlich

wünsche ich mir Frieden auf

Erden und ein warmes Bett für

all diejenigen, die ihre Heimat

verlassen mussten und nun vor

Stacheldrahtzäunen stehen.

Hungrig und verzweifelt. Diese

armen Kinder, ich würde viele

von meinen Sachen weggeben,

um ihnen zu helfen.

Mit lieben Grüßen, dein in

der Weihnachtszeit besonders

Braver

Das Lego-Auto kann ich

organisieren, der Rest wird sich

trotz der vorweihnachtlichen

Hoffnung nicht erfüllen.

Ärzte und Pfleger werden wieder

rund um die Uhr im Einsatz

sein, ohnmächtig ob der vielen

Menschen, die die Chance sich

zu impfen, nicht nutzten und

das Gesundheitssystem von

einem Chaos ins andere stürzen.

Die Politiker werden versuchen

einen Ausweg aus der Krise zu

finden, in die sie schon zum

wiederholten Male unvorbereitet

gestolpert sind.

Schifahren wird zu einem spaßbefreiten

Sport verkommen.

Wer will schon ohne Hüttengaudi

in die Berge. Noch dazu,

wo eine Liftfahrt bald teurer

ist als ein Billigflug nach Paris.

Wenn es die allerdings nicht

mehr gäbe, würde mich das

auch nicht stören. Der schönste

Luftraum ist ein leerer.

Eigentlich ist es um die Welt

nicht besonders gut gestellt. In

Glasgow haben die Mächtigen

der Welt versucht, mit Kompromissen

der Erderwärmung

etwas entgegenzuhalten. Wird

nicht funktionieren und interessiert

in Österreich sowieso

niemanden. Wir haben andere

Sorgen. Kommt er wieder

oder nicht? Sie wissen, wen ich

meine. Was wird im Untersuchungsausschuss

passieren?

Wenn ihn der Sobotka leitet,

nicht viel. Egal, wie auch immer

das ausgeht, unserer Politik fehlt

eine Lichtgestalt. Jemand, dem

es nicht um billigen Populismus

und Machterhalt, um

Anpatzen und Besserwisserei

geht, sondern jemand, der die

brennenden Themen dieser Tage

anpackt.

Wieso habe ich das Gefühl, dass

das Einzige, was in Österreich

super läuft, die Bodenversiegelung

ist? Jedes Projekt wird genehmigt,

an jeder Ecke werden

Supermärkte errichtet, zum

Wohle derer, für die das Einkaufen

das einzige Highlight ist.

Disneyland für Erwachsene!

Na ja, das sind Arbeitsplätze,

hört man immer wieder, und

man hört, dass diese Arbeit ja

keiner machen will, dass die

Gastronomie keine Mitarbeiter

findet, detto der Einzelhandel.

Also was jetzt? Mit diesem

Arbeitsplatzschmäh sind in

unserem schönen Land hunderttausende

Hektar Natur zerstört

worden. Subventionsjäger

haben Fabriken errichtet und

sind nach dem Ende der Förderungen

weiter gezogen unter

Zurücklassung von Bauruinen

und Menschen mit zerplatzten

Träumen.

Echt jetzt. Auch wir werden irgendwann

einmal Probleme mit

dem Trinkwasser kriegen und

die Erderwärmung wird dafür

sorgen, dass die guten Weißweine

in Zukunft aus Russland,

Polen oder Norwegen kommen.

Für den Getreideanbau haben

wir bald sowieso keinen Platz

mehr und die paar Lebensmittel,

die wir noch selbst produzieren,

wachsen unter Glas, denn

auf den Feldern werden keine

Getreidehalme sondern Solarpaneele

stehen.

Ich habe kürzlich in einem

Kommentar einer Tagezeitung

über das Aufeinandertreffen

zweier Personen in einer

Straßenbahn gelesen. Wobei

die eine Dame ihre Nachbarin

aufgefordert hat, sie möge doch

ihre Maske aufsetzen und von

dieser zur Antwort bekam:

„Stirb du Sau”!

Warum nehmen sich manche

Mitbürger das Recht heraus zu

glauben, sie können in einer Gemeinschaft

alles tun, was ihnen

passt, ohne auf die Mitmenschen

Rücksicht zu nehmen?

All das ist letztendlich ein

Spiegel der Politik in diesem

Land, wo jeder gegen jeden

hetzt, um sich und sein Klientel

zu bedienen.

Der Herr Kickl wird in der

Zwischenzeit auch schon gemerkt

haben, dass Viren keine

Würmer sind!

Kommentar

von Feri Tschank

Wo sind die Idealisten, denen

Land und Leute am Herzen

liegen, die uns stolz machen auf

unser Land, die uns Visionen

geben, uns Mut machen für

eine schöne Zukunft und das

Gefühl, dass das Leben auch für

unsere Kinder noch ein lebenswertes

sein wird? Wo bitte sind

die? Herbei mit euch!

Ich für meinen Teil wünsche

Ihnen eine ruhige und schöne

Weihnachtszeit. Wenn man

schon das eine oder andere nicht

tun kann, so haben wir doch

einander! Passen Sie auf sich

und die Ihren auf!

Ihr Feri Tschank

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DEZEMBER 2021

7


Fotos © LEXI

Verena Dunst:

Das Jahr 2021 geht langsam zu Ende

und es war in vielerlei Hinsicht

ein herausforderndes.

Für das Burgenland noch

mehr, denn das östlichste

Bundesland hat heuer sein

hundertjähriges Jubiläum gefeiert.

Landtagspräsidentin Verena Dunst

ist – neben dem Landeshauptmann –

nicht nur die höchste Repräsentantin

des Burgenlandes, sondern auch

dafür bekannt, dass sie bei jeder noch

so kleinen Veranstaltung in ihrer

Heimatregion, dem Südburgenland,

anwesend ist und wohl jeden

Winkel des Landes kennt.

Nicole Mühl

„Mein persönliches Burgenland“

8 DEZEMBER 2021

Sie waren von 2000 bis 2019 Landesrätin

und haben mehr Ressorts geführt als sonst

jemand. Als SPÖ-Politikerin waren Sie

zum Schluss sogar für den normalerweise

schwarzen Agrarbereich verantwortlich.

Aber Sie haben Ihre politische Karriere

in der Frauenpolitik gestartet. Sie waren

Bezirksfrauenvorsitzende, elf Jahre lang

Landesfrauenvorsitzende der SPÖ Burgenland.

Reden wir über die Frauen des Burgenlandes.

Ihre Mutter, 1934 geboren, war

eine Feministin, wie Sie in einem Interview

einmal sagten. Was war sie für eine Frau?

War sie eine typische Burgenländerin?

Landtagspräsidentin Verena Dunst: Ich

hab sie vor zwei Jahren verloren und sie

fehlt mir jeden Tag. Meine Mutter war sehr

intelligent, aber hatte damals keine Bildungschancen.

Sie ist mit 21 in die Schweiz

gegangen und hat dort Hilfsarbeiterjobs angenommen.

Aber sie hat die Welt ein wenig

kennengelernt. Sie hat meiner Schwester

und mir schon mit dem Löffel eingeflößt,

dass wir Matura und eine Ausbildung machen

müssen. Wir haben als Arbeiterkinder

beide studiert und haben beide nebenbei gearbeitet.

Meine Mutter hat uns angetrieben

und uns immer wieder gesagt, dass wir eine

gute Ausbildung brauchen, um unabhängig

und selbstständig zu sein. Für mein Leben

in „meinem“ Burgenland war unsere Mutter

ganz, ganz wichtig.

Sie waren Lehrerin und Direktorin der

Polytechnischen Schule in Güssing. Sie

waren auch Abgeordnete zum Nationalrat

und in ihrer letzten Funktionsperiode (bis

1999) gehörten Sie unter anderem dem

Unterrichtsausschuss an. Wie ist es mit

der Bildung im Burgenland? Der frühere

Landeshauptmann Theodor Kery hat das

Burgenland sogar einmal als „Land der

Schulschande“ bezeichnet. Unter Hans

Niessl hat das Burgenland dann erstmals

die höchste Maturantenquote im Bundesländervergleich

erzielt. Wie war es,

als Sie noch Lehrerin bzw. Direktorin der

Polytechnischen Schule waren?

Ich bin natürlich eine Verfechterin dessen,

was Kreisky möglich gemacht hat. Bildung

schützt vor Abhängigkeit. Gerade Frauen.

Arbeit hilft, um nicht in die Armutsfalle

zu kommen. Bildung ist der Schlüssel zu

vielem. Ich habe mich als Lehrerin für die

Polytechnische Schule entschieden, weil ich

hier jungen Menschen eine Chance geben

konnte. Ich war dort mitten in vielen sozialen

Fragen. Eine Bildungschance hat einer,

der daheim unterstützt wird. Es gibt aber

viele, die diese Unterstützung nicht haben.

Mit denen habe ich gearbeitet. Wir haben

im Burgenland vieles gut gemacht. Wir

haben aber etwas vergessen: Wir haben zu

sehr auf die Maturaquote gesetzt und haben

ein wenig die Lehre außer Acht gelassen.

Das war ein Fehler. Dazu stehe ich auch.

Wenn das Burgenland ein Schüler bzw.

eine Schülerin wäre – was hätte es zu

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Landtagspräsidentin Verena

Dunst mit prima! Herausgeberin

Nicole Mühl

wir eine Absicherung für die Zukunft und

dass wir das Burgenland so für die nächste

Generation erhalten. Es gibt 75 Prozent

der Bevölkerung, die sich das Leben leisten

können. Wir dürfen aber die restlichen 25

Prozent nicht zurücklassen.

Die Wiener haben immer über uns

Burgenländer gescherzt. Was sagen Sie

als Landtagspräsidentin dazu? Haben wir

genug Identitätsbewusstsein?

Ja und nein. Ich bekomme unzählige Einladungen,

wo kleine Vereine „Wir sind 100“

feiern. Das heißt, diese „100 Jahre“ geben

Stolz, Sicherheit und Courage. Aber – und

das merke ich auch bei mir – wir sind als

Burgenländer und Burgenländerinnen in

Bescheidenheitswolle eingepackt. Wir sind

nicht mehr das „Armenhaus Österreichs“.

Bescheidenheit ist eine Zier, aber über diese

Bescheidenheit sollten wir endlich hinauskommen.

Man sagt, der Wiener ist zwider. Er

grantelt immer vor sich hin. Wie ist der

Burgenländer?

Den typischen Burgenländer, die typische

Burgenländerin gibt es aus meiner Sicht

nicht, weil das Burgenland ein Land der

Regionen ist. Aber was uns allen gemeinsam

ist: Wir sind fleißig, haben Handschlagqualität,

sind bescheiden – und

gastfreundlich sind wir auch.

Welches Ereignis war für Sie in Ihrem persönlichen

Burgenland das bedeutendste?

Da gibt es zwei Ereignisse. In meiner tollen,

unbeschwerten Kindheit hat mich meine

Mutter einmal vor die Wahl gestellt: Lesezirkel

oder Fernsehen. Das ist mein Blick

in die Vergangenheit, an dem man sieht,

wie enorm sich das Burgenland entwickelt

hat. 14 Tage habe ich als 10-jähriges Kind

nicht schlafen können und habe mich dann

– unsicher – aber letztlich für den Fernseher

entschieden.

Das zweite Ereignis, das mich geprägt hat,

war, als ich als junge Nationalrätin aus dem

Burgenland die Wertschätzung der anderen

gespürt habe. Man ist aus ganz Österreich

auf mich zugekommen und man hat mir

zu verstehen gegeben, dass das Burgenland

ernst genommen wird.

Sie sind erst vor Kurzem Großmutter geworden.

Wenn Ihre Enkelin sagen würde,

„Oma, erzähl mir eine Geschichte über

das Burgenland“, welche würden Sie ihr

erzählen?

Ich rede mit ihr viel über das Burgenland,

obwohl sie sehr klein ist. Sie lebt mit ihren

Eltern in der Großstadt und wenn ich

sie bei mir habe, erzähle ich ihr nicht nur

viel von unserem Land, sondern zeige es

ihr – und sage ihr immer wie toll es für sie

ist, dass sie in Wien und im Burgenland aufwachsen

kann.

Wo sind die Schattenseiten des Burgenlandes?

Sie sind ja auch ehrenamtliche

Präsidentin der Volkshilfe Burgenland und

haben Einblick in den Alltag von Menschen,

die mit wenig auskommen müssen.

Wie ist die Armut im Burgenland?

Es gibt nicht nur das schöne Burgenland.

Mir ist wichtig, dass wir die Geschichte

des Burgenlandes aufarbeiten. Alleine was

mit den Volksgruppen passiert ist – mit

den Roma – ist schlimm. Man hätte viel

verhindern können, wenn Menschen mehr

Courage gehabt hätten, aber ich will nicht

verurteilen, denn ich hab damals nicht

gelebt.

Es gibt sie, die Armut. Wir haben an die

50.000 Menschen, die von Armut betroffen

sind und dann gibt es noch eine

Dunkelziffer. Viele wissen nicht, dass es

Förderungen und Unterstützung gibt. Mir

ist wichtig, dass sich die Menschen trauen,

Hilfe anzunehmen. Viele scheitern beim

Ausfüllen eines Förderantrages. Deshalb

haben wir beispielsweise im Sozialmarkt

auch jemanden, der den Menschen dabei

hilft. Wir reden vom Umstieg auf neue

Heizsysteme. Aber wie sollen sich das die

Menschen leisten? Die können sich oft

nicht selbst die Förderung abholen. Aber

es gibt das soziale Burgenland. Wir können

allen helfen. Aber wir müssen ihnen

die Hand reichen. Und niemand soll sich

genieren müssen, arm zu sein. Wir müssen

die Menschen dort abholen.

Gibt es ein Feiern oder ein Innehalten

für Sie, wo Sie ganz persönlich 100 Jahre

Burgenland für sich feiern?

Ich habe diese Ereignisse täglich. Am

meisten freue ich mich, wenn ich wo helfen

kann und am meisten freue ich mich

über die kleinen Veranstaltungen, wo wir

das Land feiern und da trinke ich dann

auch schon mal ein Glas Uhudler.

Welche Geburtstagswünsche haben Sie

für unser Burgenland?

Ich habe nur einen Wunsch: Es möge den

Menschen im Burgenland gutgehen.

Das gesamte Interview nachzuhören im

prima! Podcast auf www.prima-magazin.at

DEZEMBER 2021

9


Auch in der Steiermark

gibt es das Kältetelefon.

Lesen Sie darüber in der

Online-Version

dieses Artikels auf

www.prima-magazin.at

Rubrik: Im Fokus

Obdachlos

Ein Zuhause, Geborgenheit, genügend zu essen, soziale Zugehörigkeit

und erholsamer Schlaf zählen zu den Grundbedürfnissen eines Menschen.

Ein Großteil der Gesellschaft kann darüber hinaus noch viel mehr

an Bedürfnissen verwirklichen. Vom Leben im Überfluss ist sogar oft

die Rede. Doch viele Menschen sind nicht in dieser privilegierten Situation.

Und manche haben so gut wie nichts. Die Thematik der Obdachlosigkeit

wird oft der Großstadt zugeschrieben. Aber auch am Land gibt

es Betroffene, obgleich sie weniger sichtbar sind. Eva Maria Kamper

Kältetelefon

Wenn die Temperaturen

sinken und die Lage der

Menschen ohne Obdach

lebensgefährlich wird, geht

bei der Caritas Burgenland

das Kältetelefon voll in Betrieb.

Hier kann man anrufen,

um Informationen über das

nächstgelegene Notquartier

der Caritas zu erhalten.

Wenn Sie den Schlafplatz

Ökonomierat eines obdachlosen Johann Reisinger Menschen ist

ehemaliger bemerken Obmann und rasche, der Landwirtschaftskammer

Hartberg-Fürstenfeld

unkomplizierte

führt einen kombinierten Hilfe nötig ist, Schwei-

und

nebetrieb rufen Sie mit bitte ca. 90 das Mutterschweinen

Caritas

und Kältetelefon angeschlossener an. Ferkel- und

Mastschweinehaltung. Das Kältetelefon der Außerdem Caritas

erzeugt die Familie Produkte aus der

eigenen Burgenland Obstverarbeitung ist zwischen und führt

einen November Hofladenund März täglich

von 8–22 Uhr für Obdachlose

erreichbar: 0676 837 303 22

Die Caritas Notschlafstelle

Oberwart wird vom Land

Burgenland kofinanziert.

Spendenkonto „Notschlafstelle“

Raiffeisenlandesbank

Burgenland. IBAN: AT34

3300 0000 0100 0652

Kältetelefon für Graz:

0676 880 15 8111

Foto © Eva Maria Kamper

Stolz zeigt Markus R. (Name

von der Redaktion geändert)

das Bild seiner wenigen Monate

alten Tochter am Smartphone,

hält kurz inne und lächelt. Aber

es ist ein trauriges Lächeln. Man

muss nicht Gedanken lesen

können um zu wissen, dass er

jetzt gerne wo anders wäre.

Aber Markus R. befindet sich in

der Notschlafstelle der Caritas

in Oberwart. Einer Zufluchtsund

Auffangstelle für Männer,

die plötzlich das Dach über dem

Kopf verloren haben und kurzfristig

eine Bleibe brauchen. „Es

ist nicht das erste Mal, dass ich

komplett auf der Straße stehe“,

spricht Markus R. leise. Vor

einigen Jahren hätte ihn bereits

in Wien das gleiche Schicksal

ereilt.

Steiniger Weg

Schicksal ist das Schlagwort

in der Lebensgeschichte von

Markus R. Das hat es nämlich

von Beginn an nicht gut

gemeint mit ihm. Seine früheste

Kindheitserinnerung ist eine

herzzerreißende Szene, als er als

vierjähriger Bub zusammen mit

der sechsjährigen Schwester von

Polizisten auf der Gasse aufgelesen

wurde, da sie verängstigt

aus der Wohnung geflohen sind,

weg vom betrunkenen, gewalttätigen

Vater.

Danach folgten Jahre der

Kindheit, in denen er wie ein

unliebsames Haustier zwischen

Kinderheimen und entfernten

Verwandten weitergereicht wurde,

wie er selbst beschreibt. „Ich

hatte nie einen Platz oder ein

Zuhause, wo ich mich wohlfühlen

konnte. Mein Onkel hat mir

auch immer ins Gesicht gesagt,

dass ich hier unerwünscht bin.“

Mit dieser traurigen Ausgangslage

hat sich Markus R. auch

in Jugendjahren nicht mit einer

Schul- oder Berufsausbildung

den Weg in eine bessere Zukunft

verwirklichen können.

Mit Gelegenheitsjobs hielt er

sich über Wasser, lebte in den

Tag hinein, aber immer wieder

wäre er in die falsche Gesellschaft

gekommen. „Ich war

immer zu gutmütig, hab meinen

vermeintlichen Freunden Geld

geborgt, das ich dann nie wieder

gesehen hab“, schildert der

mittlerweile 45-jährige Mann

die Enttäuschungen, die ihm

wiederfahren sind und die auch

in der Liebe keinen besseren

Verlauf hatten. Ungern erinnert

er sich an das erste Mal, wo er

komplett pleite und sogleich

obdachlos wurde, und im Auto

wohnen musste. Und später in

einer Wiener Notschlafstelle

der Caritas untergekommen

ist. „Aber es war klirrend kalter

Winter und man musste in

Wien zwischen 10 und 19 Uhr

die Notschlafstelle verlassen“,

beschreibt er diese dunkle Lebensphase.

„Ein Wunsch?

Glücklich sein!“

Und das blieb auch alles nicht

ohne Folgen. Die kindlichen

Gewalt- und Missbrauchserfahrungen

sowie der ständige

soziale Überlebenskampf bis ins

10 DEZEMBER 2021

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NOTSCHLAFSTELLE

REPORTAGE

Erwachsenalter zollten irgendwann

ihren Tribut. Insgesamt

drei missglückte Selbstmordversuche

habe er bereits hinter

sich. Zu schwer würde die

Vergangenheit auf seinen

Schultern lasten, zu oft sei jeder

Versuch für einen Neustart

gescheitert. Körperlich quält

ihn eine schwere Schuppenflechte,

psychisch macht ihm

die diagnostizierte, sogenannte

„posttraumatische Belastungsstörung“

zu schaffen, aufgrund

der es Markus R. auch schwer

fällt, für längere Zeit einem Job

nachgehen zu können. Auch

unter vielen Menschen oder in

engen Räumen, wie in öffentlichen

Verkehrsmitteln, bekommt

Markus R. schlimme Panikattacken.

Finanziell lebt er von

der Vollwaisenpension und der

Heimopferrente, die ihm nachträglich

zugesprochen wurden.

Auf die Frage nach seinem

größten Wunsch, antwortet

er: „Glücklich sein“, senkt den

Blick und schweigt. Und dabei

hat der letzte Versuch auf einen

Neustart sehr vielversprechend

gewirkt. Er hatte eine neue

Partnerin gefunden, mit der er

sogar eine Tochter bekommen

hat. Doch der Traum vom gemeinsamen

Familienleben ist

vorerst auf Eis gelegt, zu viele

Herausforderungen sind derzeit

noch im gesamten Umfeld zu

meistern.

Zuflucht Notschlafstelle

So hat Markus R. in der

Notschlafstelle in Oberwart

vorübergehend eine Bleibe

gefunden. Hier hat die Caritas

eine Möglichkeit geschaffen,

dass volljährige österreichische

Männer, mit bisherigem Wohnsitz

im Burgenland, in einer

schlimmen sozialen Situation

die nötige Hilfe bekommen, um

baldigst wieder Fuß fassen zu

können. Im vergangenen Jahr

konnten 78 Menschen aufgrund

der Caritas Nothilfe und

Sozialberatung vor Delogierung

und akuter Wohnungslosigkeit

bewahrt werden. Zusätzlich fanden

57 Menschen Unterkunft

und Betreuung in den Caritas

Obdachloseneinrichtungen in

Eisenstadt und Oberwart. „Bis

zu sechs Männer können wir

gleichzeitig aufnehmen, und das

bis zu einer maximalen Dauer

von sechs Monaten pro Bewohner“,

beschreibt der Leiter der

Notschlafstelle, Pascal Steiner,

der dieses temporäre Zuhause

der Obdachlosen betreut. Und

dabei geht es nicht nur um ein

Dach über dem Kopf, sondern

auch um eine individuelle Betreuung

jedes Einzelnen, damit

die nötigen Schritte für einen

Neuanfang getätigt werden

können. „Ich erlebe oft die völlige

Resignation. Die Männer

sind beispielsweise konfrontiert

mit Bergen von ungeöffneten

Mahnbriefen. Wir setzen uns

dann zusammen und erarbeiten

eine Struktur, wie diese aussichtslos

erscheinende Situation

gemeistert werden kann.“

Auch das bevorstehende Familienfest

Weihnachten wird

in der Notschlafstelle gefeiert.

Mit Hilfe von Sponsoren und

Unterstützung von Privatpersonen

wird Heilig Abend hier

mit einem Weihnachtsessen und

kleinen Geschenken gefeiert.

Und in besinnlicher Stimmung

viel an Optimismus und Zuversicht

geteilt. „Viele schaffen

den Weg zurück“, erzählt der

langjährige Sozialbetreuer. Und

Grund zur Hoffnung gibt es

immer. Auch Markus R. hat

eine positive Nachricht erhalten

und darf in wenigen Wochen in

eine eigene Wohnung ziehen,

die über das Caritas Projekt

„Zuhause ankommen“ vermittelt

wurde. Ein Neuanfang, der

ihm diesmal gelingen möge.

Die Schule für Pädagogik

Du hast Freude an der Arbeit mit Kindern und interessierst dich

für soziale Berufe. Dann bist du in der BAfEP Oberwart richtig!

Die BAfEP Oberwart bietet vier Ausbildungsvarianten

an.

dadurch die Möglichkeit einer zertifizierten

Berufsausbildung.

Foto ©BAfEP

www.bafepoberwart.at

BAfEP (5-jährige Ausbildung mit

Reife- und Diplomprüfung).

Die erfolgreich abgelegte Reife- und Diplomprüfung

berechtigt zur Berufsausübung

als KindergartenpädagogIn in Kindergärten,

Krippen oder Tagesheimstätten sowie zu

einem Studium an Universitäten, Akademien,

Pädagogischen Hochschulen und Fachhochschulen.

Mit der Zusatzausbildung zum/zur

HorterzieherIn ist auch eine Anstellung in der

Nachmittagsbetreuung möglich.

Pädagogische Fachassistenz (3. J.)

Jugendliche, die zwar gerne mit Kindern

arbeiten, die allerdings nicht unbedingt

die Matura absolvieren möchten, erhalten

Kolleg für Sozialpädagogik

(6 Semester, berufsbegleitend)

Studierende werden hier zu diplomierten

SozialpädagogInnen ausgebildet, die u.a. in

der Schulsozialarbeit, in der Nachmittagsbetreuung,

in Wohngruppen, in Internaten und

in verschiedenen Krisenzentren qualifizierte

Tätigkeitsbereiche finden.

Kolleg für Elementarpädagogik

(4 Semester, Tagesform)

Das Kolleg für Elementarpädagogik wendet

sich an MaturantInnen sowie an QuereinsteigerInnen,

die sich für den Bereich der Elementarpädagogik

interessieren. Gerade in den

städtischen Ballungszentren wird geprüftes

Personal in diesem Bereich händeringend gesucht.

Das Kolleg ist in vier Semester gegliedert

und schließt mit einer Diplomprüfung ab.

AbsolventInnen sind berechtigt, selbstständig

eine Kindergartengruppe zu leiten.

Tag der offenen Tür: 4. Feber 2022

Folgen Sie uns auch auf den Sozialen Medien.

Bei Fragen freuen wir uns auf Ihren Anruf

bzw. Ihre Mail.

Bundesbildungsanstalt für

Elementarpädagogik BAfEP Oberwart

Dornburggasse 93, 7400 Oberwart

03352/32 355 | s109810@bildung.gv.at

www.bafep-oberwart.at

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DEZEMBER 2021

11


Foto © shutterstock_GaudiLab

Die große Resignation

Mitarbeiter im Wandel

Corona hat nicht nur die Gesellschaft in Geimpfte und Ungeimpfte gespalten. Immer mehr Unternehmerinnen

und Unternehmer merken eine Unzufriedenheit bei ihren Mitarbeitern, die sie

sich nicht erklären können. Auf der einen Seite stehen Firmenbosse, die seit der Pandemie viel

Energie und Geld investieren mussten (und weiterhin müssen), um den Betrieb irgendwie durch

die Krise zu bringen – was sie teilweise nur mit neuen Geschäftsmodellen schaffen. Auf der anderen

Seite stehen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich gegen Veränderungen wehren und

sich an das Unternehmen nicht mehr so gebunden fühlen wie vor Corona. „Viele Unternehmer

fühlen sich dabei gewaltig vor den Kopf gestoßen und sind verzweifelt“, sagt Wirtschaftspsychologin

Elisabeth Bürgler. Eine Suche nach den Ursachen der Resignation. Nicole Mühl

Quer durch alle Branchen ist sie bemerkbar:

Die „Great Resignation“. Es ist eine

innere Trägheit im Betrieb, mit der Unternehmen

derzeit zu kämpfen haben. „Die

Menschen wurden durch Corona in ihrem

routinemäßigen Tun gewaltsam gestoppt.

Sie hatten während der Lockdowns Zeit

zum Nachdenken und blicken nun anders

auf die Welt. Das neuerliche Herunterfahren

und der neue Stillstand verstärken

die Resignation. Das Leben, wie es vor

Corona war, lässt sich jetzt nicht einfach

so weiterführen“, weiß Wirtschaftspsychologin

Elisabeth Bürgler. Die Auswirkungen

sind bekannt: Personal ist kaum zu finden.

Und auch jene, die bereits seit Jahren im

Unternehmen tätig sind, sind oftmals unzufrieden.

„Und das, obwohl viele Firmenchefs

gerade in der Zeit der Lockdowns

versucht haben, ihr Team über zusätzliche

Angebote zu halten. Fortbildungen, Bonusauszahlungen,

Kurzarbeit – viele haben

sich da wirklich sehr bemüht“, sagt Bürgler.

Denn die Betriebe brauchen ein motiviertes

Team, um das Geschäft wieder anzukurbeln.

„Was vor Corona Gültigkeit hatte und gut

funktionierte, ist nun wirtschaftlich oftmals

12 DEZEMBER 2021

nicht mehr ertragreich. Genau jetzt wäre ein

Team gefordert, das an einem Strang zieht,

das Engagement zeigt und auch mutig ist,

Neues auszuprobieren“, meint Bürgler.

Doch weit gefehlt, zeigt die Praxis. In der

Zeit des Stillstands haben viele festgestellt,

dass ihnen mehr Freizeit wichtiger ist, als

mehr Geld zu verdienen, erklärt die Expertin.

Diese Erkenntnis schlägt sich vielfach in

der Arbeitswelt nieder. Gehaltserhöhungen

führen laut Bürgler jedenfalls nicht zu mehr

Engagement. „Dazu kommt, dass Menschen

auch ihre private Situation hinterfragen und

Probleme auch hier deutlicher zum Vorschein

kommen. Es zeigt sich, dass Themen,

die in der Familie nicht geklärt wurden, ins

Arbeitsumfeld getragen werden. So kann

beispielsweise ein nicht gelöstes Autoritätsproblem

mit dem Vater zu einem ständigen

Kampf mit Autoritäten im Unternehmen

führen. Viele Themen – auch systemische –

kommen jetzt verstärkt ans Tageslicht“, sagt

Bürgler. Meist wird nach einem Schuldigen

für die allgemeine Unzufriedenheit gesucht.

Und das ist dann gerne die Arbeit. „Das

Unternehmen muss oftmals als Sündenbock

herhalten“, bringt es Bürgler auf den Punkt.

Die Suche nach Werten

Eine Tanzschule in der Südsteiermark.

Geführt wird sie von einem Ehepaaar, das

nach dem ersten Lockdown wieder Kurse

anbot und voller Hoffnung das Geschäft

hochfuhr. Dann der Schock: Die Tanzlehrerinnen

und Tanzlehrer kündigten. Neue

sind einfach nicht zu bekommen. Dieses

Bild zeichnet sich quer durch die Branchen.

„Wie können wir unsere Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter wieder ins Boot holen

und das Team so motivieren, dass es sich

aktiv und engagiert in das Unternehmen

einbringt“, ist eines der Hauptanliegen

der Firmenchefs, mit denen die Expertin

arbeitet. Bürgler setzt dabei an der Basis

des Einzelnen an. „Lebenswerte hinterfragen“,

ist für sie der erste wesentliche Schritt

(siehe dazu Kasten Seite 13). Sowohl

Arbeitgeber wie auch Arbeitnehmer sind

gefordert, ihren persönlichen Lebenssinn

zu finden. „Es geht darum, zu hinterfragen,

ob das, was ich tue, das ist, wofür es

sich lohnt, morgens aufzustehen“, ist für

Bürgler die Gewissensfrage, die sich jeder

stellen muss. Für Unternehmerinnen und

Unternehmer bedeutet das in einem ersten

www.prima-magazin.at


MITARBEITER IM WANDEL

IM FOKUS

Foto © Muik

Schritt, ihre Firmenphilosophie,

ihre Werte und Inhalte, für die

das Unternehmen steht, neu zu

überdenken und zu entwickeln.

Erst nach der Definition eines

Wertesystems kann das Unternehmen

Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter ansprechen, die

zu diesem System passen und

damit konform gehen. „Wenn

hier eine Übereinstimmung

vorhanden ist, dann werden

Arbeitnehmer einen Sinn in

ihrer Tätigkeit finden. Und das

wiederum ist entscheidend,

damit eine Entwicklung stattfinden

kann. Für jeden persönlich

und auch für die Firma“,

hält die Wirtschaftspsychologin

fest. Wer also aufbauend auf

sein Wertesystem auf Mitarbeitersuche

geht und diese Werte

auch dementsprechend lebt und

vermittelt, wird schließlich auch

das Team finden, das zu seinem

Betrieb passt.

Auch Mitarbeiter müssen

sich hinterfragen

Doch die Selbstreflexion der

Unternehmerinnen und Unternehmer

ist nur die eine Seite,

sagt Elisabeth Bürgler. Ebenso

erforderlich ist sie auf Seiten

der Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter. Erst wenn klar ist,

welche Dinge im Leben wichtig

sind, kann die Frage beantwortet

werden, Machen ob ich Sie dort, mit wo ich

bin, auch richtig bin. „Wenn

eine Führungskraft beispielsweise

Ihre feststellt, Heimat dass aktiv sie mit. weniger

Verantwortung im Unternehmen

Die tragen Umfrage möchte, ist weil unter in

ihrem Wertesystem die Familie

oder der Sport ganz oben steht

Die Angst der Unternehmer,

Mitarbeiter zu

verlieren

Doch nicht immer ist eine

innerbetriebliche Lösung erreichbar.

Die Erkenntnis eines

Unternehmers, dass man vielleicht

die „falschen“ Mitarbeiter

hat, also solche, die mit den

Unternehmenswerten einfach

nicht übereinstimmen, ist oft

auch mit Angst verbunden. Mit

jedem Mitarbeiter, den man verliert,

geht auch Wissen verloren

und oft ist es auch eine persönliche

Enttäuschung. Immerhin,

weiß Bürgler aus Erfahrung,

sind Mitarbeiter ja auch ein

Stück Familie. „Eine Kündigung

ist natürlich immer der

letzte Schritt und das, was man

vermeiden möchte. Aber kein

Mensch muss es sich antun, in

einem Team zu arbeiten, wo es

einfach nicht passt. Keine Angst

vor Veränderung“, rät Elisabeth

Bürgler deshalb. „Auch das

Loslassen gehört zur Entwicklungsarbeit

dazu“, beruhigt sie.

Der Blick über den Tellerrand

öffne oftmals neue Perspektiven.

Allein die Frage, in welchen

Bereichen das Unternehmen

erschlanken oder wo man

– vielleicht ohnehin ungern

angebotene – Dienstleistungen

streichen kann, kann ein Befreiungsschlag

für den Betrieb

sein. „Viele Unternehmerinnen

und Unternehmer stellen

Ihre Meinung ist gefragt

Was ist für mich, für meine Familie und

meine Freunde wichtig?

Was brauchen wir und was möchten wir?

Wie soll sich unser Südburgenland in

den kommenden Jahren weiterentwickeln?

Sagen Sie uns Ihre Meinung zum

Südburgenland und gestalten Sie nämlich fest, dass ‚kleiner,‘ mit

weniger Personal und exklusiveren

Dienstleistungen besser ist,

als immer größer und umfangreicher

zu werden“, betont die

www.suedburgenlandplus.at/umfrage

zu finden, oder scannen Sie einfach Wirtschaftspsychologin.

und den sie mehr beigefügten Zeit dafür QR haben Code ein.

möchte, ist sie im Unternehmen Die Machtverhältnisse innerhalb

einer Firma haben sich

an einer anderen Position mit

weniger Verantwortung und verändert. Mitarbeiterinnen

weniger Stunden vielleicht besser

aufgehoben“, erklärt Bürgler. nicht mehr getrieben von der

und Mitarbeiter sind längst

In der Regel sorgt eine solche Angst, ihren Job zu verlieren.

Veränderung für mehr Zufriedenheit

auf beiden Seiten und die Führung und Haltung des

Sie schauen sehr genau auf

verhindert in vielen Fällen eine Unternehmens. Das Verbindende

zwischen Arbeitgeber Kündigung.

und

Wirtschaftspsychologin und Coach

Mag. Elisabeth Bürgler MSc, MBA führt eine

Praxis in Kukmirn im Südburgenland

Wie man den eigenen Lebenssinn findet

Die japanische Methode des IKIGAIS klärt die Frage nach dem

eigenen „Lebenssinn“. Frei übersetzt heißt es: „Das, wofür es sich zu

leben lohnt!“ Es geht dabei um das Gefühl, etwas zu haben, für das

es sich lohnt, morgens aufzustehen! Elisabeth Bürgler wendet dieses

Konzept in ihren Coachings an. Sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer

sollten diese Fragen für sich beantworten. Das schafft ein

großes Gemeinschaftsgefühl, ein Gefühl der Zugehörigkeit und ist

sehr sinnstiftend. Der Fokus liegt nicht mehr nur darauf, etwas zum

eigenen Selbstzweck zu tun, sondern zu erkennen, welchen Beitrag

jeder Einzelne für die Gemeinschaft leisten kann.

Die Fragen, die dabei von jedem und jeder zu beantworten sind:

Was ist das, was du wirklich liebst?

Was ist das, was du richtig gut kannst?

Was davon ist das, was die Welt braucht?

Wofür wäre sie bereit, dir etwas zu bezahlen?

Eine Selbstreflexion wie diese braucht Zeit und den Mut, sich eingestehen

zu können, dass der Fokus neu ausgerichtet werden muss.

Arbeitnehmer kann somit gut

über ein übereinstimmendes

Wertesystem funktionieren. Das

richtige Team zu finden, wird

für Firmeninhaber schwieriger,

weiß Bürgler. Aber wenn es gefunden

wurde, dann ist wirklich

auch Großartiges möglich.

Ihre Meinung ist gefragt

Machen Sie mit

Sagen Sie uns Ihre Meinung zum

Südburgenland und gestalten Sie

Ihre Heimat aktiv mit.

Was ist für mich, für meine Familie und

meine Freunde wichtig?

Was brauchen wir und was möchten wir?

Wie soll sich unser Südburgenland in

den kommenden Jahren weiterentwickeln?

Die Umfrage ist unter

www.suedburgenlandplus.at/umfrage

zu finden, oder scannen Sie einfach

den beigefügten QR Code ein.

Mit Unterstützung von Bund, Land und Europäischer Union (LEADER)

DEZEMBER 2021

13


REPORTAGE

Die Zeit rund um Weihnachten

ist für die Angestellten im

Paketzustelldienst der Österreichischen

Post immer eine

wahre Herausforderung. Im

vergangenen Jahr war dies inmitten

der unterschiedlichen

Corona-Lockdowns nochmal

eine ganz andere Liga.

Heuer sei man neu gerüstet,

vor allem mit aufgestockten

Personalressourcen und gezielter

Digitalisierung. prima!

hat hinter die Kulissen der

Zustellbasis der Post in Hartberg

geblickt. Eva Maria Kamper

Fotos © Eva Maria Kamper

Das Christkind

kommt per Post

Emsiges Treiben herrscht in den frühen

Morgenstunden in einer der größten

Post- und Zustellbasen der Oststeiermark.

Durchschnittlich 3.000 Pakete wollen hier

täglich zum Ziel gebracht werden. Über

60 Personen sind dafür in dieser Zweigstelle

angestellt. Wenn Siegfried Kummer

die ihm zugeteilten Packerl nach Adressen

durchsortiert, begibt sich sein Kopf bereits

100 km in 5 Minuten laden. IONIQ 5.

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des Bundesministeriums BMK möglich (Details unter www.umweltfoerderung.at). E-Mobilitätsbonus gültig für Elektro (BEV) Modelle. Nähere Infos bei Ihrem Hyundai Partner. Preis/Aktion gültig solange der Vorrat reicht bzw. bis auf Widerruf bei

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14 DEZEMBER 2021

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er meint, dass ihm das nichts ausmacht.

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lacht Entspannungsmusik Mineralien, der sympathische zu genießen. vervollständigen Postbeamte, das stellbasis Hartberg sind auch diese Her-

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und Leute Sonnenhellmittel freuen sich, wenn der Firma ich ihnen Nuhrovia begeg-

das zuordnet. Früher habe man das alles per

Bianca Fischer-Schirnhofer (Bildmitte) und ihr Team

gebotene und rufen Programm von Weitem ab. ‚Hallo Sigi‘. Das Hand auf Zettel geschrieben, da wären

freuen sich auf Ihren Besuch.

ist einfach schön.“

diese Mengen an Paketen nicht schaffbar

gewesen, ist sich Siegfried Kummer sicher.

-

h.

Online-Weihnachtsgeschäft

Aber man braucht auch eine starke Ausdauer

für diesen Beruf. „Wo Postzusteller

in den 90er-Jahren täglich vielleicht acht

bis zehn Packerl auszuführen hatten, sind

es heute 100-120, da sich der Konsum

stark in den Online-Handel verlagert hat.

Früher reichte ein VW-Golf zum Austragen,

heute haben wir alle einen Bus. In

der Weihnachtszeit verdoppelt sich dieses

Pensum dann auch noch. Und auch im

Jänner werden die Pakete aufgrund des

Umtausch- und Abverkaufgeschäfts nicht

weniger. Da fährt und rennt man dann

schon wie ein ‚Irrer‘, damit sich alles in

einem Arbeitstag ausgeht“, schmunzelt

Siegfrid Kummer über die fordernde

Seite dieser beruflichen Tätigkeit, wobei

.

Bianca Fischer-Schirnhofer (Bildmitte) und ihr Team

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Aber trotz aller Prozessoptimierung werde

gegen den 24. Dezember der zeitliche

Druck schon massiv. „Als Postler möchte

man unbedingt, dass alles noch rechtzeitig

ankommt. Man macht Überstunden, da

man weiß, dass jedes Paket zu Weihnachten

besonders wichtig sein kann“, sagt

Sigi Kummer, der selbst Familienvater ist.

Dabei schildert er eine besondere Anekdote:

„Ich hab‘ ein Foto von einer Bescherung

zu Hause, wo ich die Post-Uniform

trage, da ich an Heilig Abend auch bis in

die Dämmerung Packerl ausgetragen habe

und gerade noch rechtzeitig heimgekommen

bin.“ Das Christkind kommt eben per

Post.

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LESERBRIEF

Foto © zVg

„Corona, das unterschätzte Virus“

Die Sängerin Anita Wagner und ihr Mann sind im März/April

2021 an Corona erkrankt. Ein Erfahrungsbericht.

Aufgrund der wütenden Coronapandemie

ist es mir ein Anliegen, meine Geschichte zu

erzählen.

Mein Mann und ich wurden am 18. März 2021

mit dem Corona-Virus infiziert. Am dritten

Tag gegen Abend traten die ersten Symptome

auf und wir wussten sofort, jetzt hat uns

dieses Virus erwischt.

Zu diesem Zeitpunkt hatten wir schon die

ganze Familie angesteckt, was uns klarerweise

nicht bewusst war. Leider gab es

damals für uns noch kein Impfangebot,

sonst hätten wir uns sicherlich vorher impfen

lassen.

Nachdem uns zweimal Ärzte vom Corona-

Team 1450 besucht hatten, es aber immer

schlimmer wurde, beschlossen wir, auch nach

Empfehlung von meinem Lungenfacharzt,

ins Krankenhaus zu gehen, da bei uns beiden

die Sauerstoffsättigung tagelang in einem

sehr kritischen Bereich lag.

Nun gut …. am 1. April 2021 (nach zehn Tagen

des zu Hause Kämpfens) wurden wir ins

Spital gebracht. Ich hatte dann doch Glück

im Unglück und bin mit medikamentöser

16 DEZEMBER 2021

Therapie ohne Sauerstoff durchgekommen,

sehr krank, schwach und psychisch angekratzt.

Ich glaube, was Corona wirklich mit

unserem Körper und unserer Psyche macht,

weiß nur jemand, der daran wirklich schwer

erkrankt ist. Man kann es nicht beschreiben.

Ohne Hilfe im Krankenhaus weiß ich nicht,

wie es ausgegangen wäre. Aber bei mir

schlug die Therapie an.

Anita Wagner ist nach einer schweren

Corona-Erkrankung wieder gesund

Nicht so bei meinem Mann.

Er musste sofort beatmet werden und hat

durch eine schwere Lungenentzündung über

acht Tage Antibiotika verabreicht bekommen.

Tagelang wegen des Sauerstoffes, der hochdosiert

in seine Lungen gepumpt wurde,

hatte mein Mann keinen Schlaf und immer

die Angst im Nacken: „Werde ich das überleben?“

Man sieht im Krankenhaus auch,

wie es anderen geht und weiß nicht, wie der

eigene weitere Verlauf sein wird. Wird es

schlimmer werden? Es kann innerhalb kürzester

Zeit kippen. Es sind Tage voller Angst.

Aufgrund keiner Vorerkrankungen und

vielleicht auch aufgrund seiner gesunden Lebensweise

hat es mein Mann dann geschafft,

diesen Wahnsinn zu überstehen.

Nach unserer Entlassung aus dem Krankenhaus

haben wir wochenlang gebraucht, um

wieder „auf die Beine“ zu kommen. Von

einem normalen Leben ist man danach

weit entfernt. Körperlich und psychisch geschwächt,

kämpft man sich von einem Tag

zum anderen.

Heute sind wir vollkommen genesen, freuen

uns des Lebens und können wieder all das

machen, was uns guttut. Doch das Ausmaß

der Erkrankung werden wir nie vergessen.

Es ist nicht vergleichbar mit einer Grippe.

Corona hat eine eigene Dimension.

An dieser Stelle ist es mir ein Bedürfnis, dem

Team rund ums Krankenhaus Oberwart und

überhaupt allen Spitälern und Mitarbeitern

ein herzliches Dankeschön auszusprechen.

Sie leisten unermüdlich täglich für die Kranken

und Schwachen Hervorragendes. Auch

ein Dankeschön an die überaus freundlichen

und bemühten Mitarbeiter der Bezirkshauptmannschaft

Oberwart, mit denen wir wegen

der Absonderungsbescheide Kontakt hatten

und die sehr mitfühlend waren. Und auch

ein Dankeschön an unser Sozialsystem, das

mich während der Lockdown-Zeiten, wo

ich als Sängerin keine Auftritte absolvieren

konnte, finanziell sehr gut unterstützt hat.

Und schließlich: danke der Wissenschaft! Wir

sind inzwischen geimpft und sind nun davor

geschützt, einen solch schweren Verlauf

nochmals durchmachen zu müssen.

Was ich mit meiner Geschichte bewirken will?

Wir sind eine Spezies und sollten zueinander

stehen und uns nicht spalten. Wir sind füreinander

verantwortlich. Nach dem Motto:

EINER FÜR ALLE – ALLE FÜR EINEN.

Bleiben Sie gesund und genießen wir dieses

wunderbare Leben, das wir in Österreich

führen dürfen.

Anita Wagner

www.prima-magazin.at


geschuldet sein, weil die Aussprache von Kizer durchaus unserem Kaiser entspräche, aber kurios ist

dieser Eintrag schon – nicht wahr? Kaiser Ferdinand I., der Onkel und Vorgänger von Kaiser Franz

Joseph I., häYe vermutlich auch hier – wie bei der Revolu]on von 1848 – gesagt: „"Ja dürfen s‘ denn

des?"

100 JAHRE BURGENLAND

IM FOKUS

Ungewöhnliche Schicksale

unserer Auswanderer

Manchen unserer Auswanderer sind in der Ferne

besondere Erlebnisse widerfahren. Ein Beitrag zu

100 Jahre Burgenland. Ahnenforscher Herbert Rehling

Bürgermeister von Laurel,

Montana

Langeck im Burgenland kann stolz sein auf

einen seiner Söhne, den 1900 dort geborenen

Johann Beslanovits. Als Kind wanderte

er mit seinen Eltern und Geschwistern

in die USA aus. Sie landeten im weit im

Westen liegenden Städtchen Laurel im

Bundesstaat Montana, wenige Kilometer

entfernt von der Hauptstadt Billings im

malerischen Tal des Yellowstone River. Johann

fand Arbeit in Laurel als Briefträger.

Bald wurde Johann Beslanovits Stadtrat

und als Höhepunkt seiner Laufbahn bekleidete

er von 1961 bis 1967 das Amt des

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Beide wurden in Nazareth, Pennsylvania,

geboren und übten einen ungewöhnlichen

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werden, sicher eine anstrengende,

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Besondere Geburtstagswünsche

Rosa Hajszan kam 1886 in Szentpéterfa

(Prostrum), Ungarn, zur Welt. Sie emigrierte

in die USA und heiratete 1908 ihren

Landsmann Johann Kurtz. Sie überlebte

ihren Mann um 40 Jahre. Als sie 1988 starb,

war sie mit 102 Jahren und 6 Monaten die

älteste Einwohnerin von Northampton im

Bundesstaat Pennsylvania. Zu ihrem 102.

Geburtstag erhielt sie Glückwunschschreiben

von Papst Johannes Paul II., von Präsident

Ronald Reagan und vom Bürgermeister

der Stadt Northampton. Bemerkenswert

für eine einfache Frau aus unserem Land!

Tänzer als Beruf

Frieda und Nikolaus Deutsch waren Kinder von Einwanderern aus Reinersdorf (Vater) bzw. Neuhaus in

der Wart Bürgermeisters (MuYer). Beide von wurden Laurel, in Nazareth, wahrlich Pennsylvania, eine geboren und übten einen

ungewöhnlichen ungewöhnliche Beruf aus: Rolle Sie waren für einen professionelle Auswanderer

aus

Polkatänzer. Bei der großen Anzahl von

Oktoberfesten im

unserem

ganzen Land,

Land!

die auch heute noch mit großer Begeisterung gefeiert werden, sicher

eine anstrengende, aber auch schöne BeschäSigung vor einem dankbaren Publikum.

Polka Dancers at National Polka Festival in Ennis,

TX (©Arlene Honza)

Polka Dancers at Na]onal Polka Fes]val in Ennis, TX (©Arlene Honza)

Weihnachten mit dem Präsidenten

Donald Keglovits, Nachkomme von Einwanderern

aus Güttenbach, war selbst

erfolgreicher Künstler, aber er hatte eine in

mancherlei Hinsicht noch bemerkenswertere

Frau: Toni G. Keglovits, geb. Boerman.

Sie war begeisterte Skifahrerin und als

geprüfte Skilehrerin Mitglied des renommierten

National Ski Patrol, daneben noch

erfolgreiche Golferin. Sie besaß auch einen

Privatpilotenschein und durfte sogar Wasserflugzeuge

steuern. Für unsere Geschichte

am bemerkenswertesten waren allerdings

ihre Erlebnisse, als sie in jungen Jahren in

Washington D.C. für den damaligen Präsidenten

Harry S. Truman und seine Frau

Bess im Weißen Haus arbeitete. Im Jahr

1952 wurde ihr die Ehre zuteil, gemeinsam

mit anderen Mitarbeiterinnen zum Lunch

mit der Frau des Präsidenten geladen zu

werden. Aber als Krönung ihrer beruflichen

Laufbahn sah sie ihre Teilnahme an einem

Weihnachtsempfang, zu dem der Präsident

geladen hatte. Am Weihnachtsabend hatte

sie Tee mit Präsident Truman höchstpersönlich,

ein unvergessliches Erlebnis!

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DEZEMBER 2021

17


Foto © Bernhard Bergmann

UNTERNEHMENSPORTRAIT REGIONALE WIRTSCHAFT

Auf den Spuren von

Peter Rosegger durch

Hartberg wandern

Hartberger

Weihnachtszauber

26. 11 – 23. 12. 2021

DO, FR, 15–20 Uhr

SA, SO u. Feiertag, 14–20 Uhr

(Gastronomiestände

länger geöffnet)

Am neuen „Rundweg Peter Rosegger“ wandern Naturliebhaber

und Genussmenschen auf den Spuren des steirischen Heimatpoeten

durch Hartberg. Faszinierende Landschaft, Stadtflair, Kulinarik

und Geschichte – eine Wanderung, die tief in die Seele des

Hartbergerlandes blicken lässt.

Spannende Erlebnisstationen

Der neue Rundweg führt von der belebten

Stadt über den wildromantischen Brühlweg

hinauf zur Ringwarte, dem Wahrzeichen der

Region, und wieder retour Richtung Hauptplatz.

Auf dem Weg gibt es zahlreiche Erlebnisstationen

zu entdecken, die historische Fotoaufnahmen

und spannende Informationen zur

Entwicklung von Stadt und Region und zur

Foto © Bernhard Bergmann

Land- und Forstwirtschaft bieten. Für das

leibliche Wohl sorgen zahlreiche Buschenschenken,

Lokale und Rastplätze mit regionalen

Köstlichkeiten entlang der Strecke.

„Die neue Weltstadt Hartberg“

Für eine ausgedehnte Wanderung empfiehlt

es sich, die Tour vom Bahnhof Hartberg ausgehend

zu starten. Genau dort begann auch

Roseggers Schwärmerei über die Stadt, die

der Dichter nach seinem Besuch im Jahr 1891

in Form eines Essays als „Die neue Weltstadt

Hartberg“ feierte.

Wer eine kürzere Route bevorzugt, beginnt

am besten am Hartberger Hauptplatz. Die

kostenlose Stadt.Land.Garten-Erlebniskarte

liefert zusätzlich wissenswerte Infos zu allen

Hartberger Wanderwegen. Sie ist im Rathaus

Hartberg und im Hartberger Büro des Tourismusverbandes

Oststeiermark erhältlich oder

online unter www.hartberg.at abrufbar.

Waldheimat trifft Weihnachtszauber

Im Winter ist der Hartberger Weihnachtszauber

am Hauptplatz ein besonderes Highlight

entlang des Wanderweges. Kunsthandwerk

und Gastronomie sorgen für eine einzigartige

Weihnachtsstimmung. Auch heuer erwartet

die Besucher wieder ein vielfältiges Rahmenprogramm

vor der Kulisse der festlich

beleuchteten Innenstadt, wie etwa eine spektakuläre

Licht- und Musikshow, Eislaufen in

the City, Kutschenfahrten, Live-Musik etc.

Foto: B. Bergmann

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19


Fotos © zVg

Wolfgang Fank ist katholischer Pfarrer in Dechantskirchen. Themen, die ihm wichtig sind, bringt er auf besondere Art unter die Menschen. Wie durch das Fest der Tiere

Wunder der Schöpfung

Was seine Berufung war, wusste Wolfgang Fank schon in der dritten Klasse Volksschule. Damals

sagte der willensstarke junge Mann zu seiner Mutter: „Entweder ich heirate später mal meine

Klassenlehrerin oder ich werde Pfarrer.“ Aufgewachsen ist er auf einem Bauernhof bei Vorau. „Dadurch

habe ich die Liebe zur Erde und zur Natur mitbekommen und von meiner Mutter eine gesunde

Frömmigkeit.“ Vor 26 Jahren kam er als Pfarrer nach Dechantskirchen. 20 Jahre lang war er im

Auftrag der Diözese auch Rundfunkpfarrer der Steiermark. Im kommenden Jahr wird er 79, eigentlich

ein Alter, um sich zur Ruhe zu setzen, doch falls es die Gesundheit zulässt, kann er sich auch

vorstellen, bis zu seinem 80. Geburtstag Pfarrer zu bleiben. Olga Seus

Erst sank der Skistock ein,

dann der Skischuh. Binnen

Sekundenbruchteile gab der

Boden nach und Wolfgang

Fank fiel kopfüber in die unter

ihm aufreißende Gletscherspalte.

Er schlug einen ungewollten

Salto, aber statt ins Bodenlose

zu stürzen, landete er etwa zehn

Meter tiefer und kam mitten

in der Spalte zum Stehen. Er

wagte kaum zu atmen. Doch

in ihm breitete sich ein Gedanke

aus: „Die Barmherzigkeit

Gottes ist überaus groß.“

Tatsächlich, die Episode, die

sich bereits 1967 abspielte, ging

gut aus. Fank konnte von seinen

zwei Kameraden, mit denen er

vom Priesterseminar aus beim

Skitourengehen war, geborgen

werden. Doch dies ist nicht die

einzige wundersame Rettung,

die Wolfgang Fank widerfahren

ist.

Als ihm Jahre später der Arzt

prognostiziert, binnen eines

Jahres bräuchte er eine Hüft-

Operation und Sport dürfe er

sowieso keinen mehr machen

außer vielleicht ein bißchen –

Radfahren und schwimmen,

– traf das den sportlich Ambitionierten

zunächst hart. Doch

schnell stellte er sich mit dem

ihm inne wohnenden Gleichmut

um: „Na, dann bin ich eben

viel Rad gefahren“. So viel, dass

er nach wie vor einmal im Jahr

Die Marktgemeinde

Kaindorf

mit Bürgermeister

Thomas Teubl

wünscht Ihnen

frohe Weihnachten und

ein gutes neues Jahr

Gemeinde Jabing

Ein gesegnetes Weihnachtsfest

und alles Gute für das Jahr 2017 2022

wünschen

Bürgermeister Günter Valika

und die Gemeindevertretung!

Frohe

Weihnachten

und einen

guten Rutsch

in das Jahr

2017 2022

wünschen

Bgm. Wilfried Bruckner

und die

Gemeindevertretung

der Marktgemeinde

Riedlingsdorf!

FROHE

WEIHNACHTEN

UND ALLES GUTE

FÜR DAS JAHR 2016!

2022

Wünscht Bürgermeister

Werner Gabriel sowie alle

Vertreter der Gemeinde

Schandorf

20 DEZEMBER 2021

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Der sportliche Öko-Pfarrer auf einer

Radtour am Großglockner

eine Rad-Wallfahrt macht. Bis

nach Assisi und Rom ist er dabei

schon gekommen, manchmal

gibt es, so wie im heurigen

Jahr, eine Burgenlandroute.

Hüftoperiert musste er übrigens

bis heute nicht werden. Dafür

hatte der sonst so gesunde Pfarrer

eine andere Hiobsbotschaft

zu verkraften. 1999 wurde bei

ihm ein schwerer Darmkrebs

diagnostiziert, Überleben ungewiss.

„Als ich die Diagnose

erhielt, war das ein seltsames

Gefühl“, berichtet Fank, der

sich noch genau an diesen

Moment erinnern kann. „Ich

war mir nicht sicher, hat mich

nun ein Hammer getroffen oder

bin ich von Engeln getragen“.

Im Nachklang der Operation

und der Schmerzmittel hatte er

zwar das Gefühl, nicht Krankenschwestern,

sondern Engel

würden ihn ins Krankenzimmer

geleiten, aber letztendlich und

obwohl er insgesamt dreimal

operiert werden musste,

überlebte er. Und machte zum

Dank eine Radwallfahrt nach

Assisi. Dreizehneinhalb Jahre

hatte er danach Schmerzen und

Beschwerden. Bis von einem

auf den anderen Tag, nach einer

Beerdigung, die Schmerzen auf

einmal weg waren. Sein Arzt

spricht heute noch von „himmlischer

Medizin“.

Ökopfarre

Dechantskirchen

Um die Krebsdiagnose und

die Operation herum gab es

viel Bewegung in der Pfarre,

wie Fank stolz erzählt. Der

„Arbeitskreis Schöpfungsverantwortung“

wurde gegründet

und dank der guten und

mitreißenden Arbeit konnte

das, was Fank fröhlich als „die

wundersame Photovoltaik-Vermehrung“

bezeichnet, bewirkt

werden: Mit einem eindringlichen

Spendenaufruf des damals

schwer kranken Pfarrers konnte

vor dem Pfarrhof die erste

PV-Anlage errichtet werden.

Im Nachhinein gab es dafür

Förderungen, die wiederum

angelegt wurden in eine zweite

Anlage vor dem Pfarrkindergarten.

Diese läuft so gut, dass

damit jedes Jahr tausende Euro

eingespart werden können. Mit

diesen beteiligte sich die Pfarre

an der großen PV-Anlage im

Hartberger Ökopark. Was

WUNDERVOLLES LEBEN PORTRÄT

wiederum hierbei eingespart

wird, wird gesammelt und dann

jeweils an ein internationales

Projekt weitergeleitet, wie z.B.

2017 für eine PV-Anlage in

Nigeria.

Im heurigen Jahr war wieder

genug Geld beisammen für

eine Anlage für ein kleines

Krankenhaus in Togo. Für Fank

ist der Umstieg auf erneuerbare

Energie das Gebot des

21. Jahrhunderts. Nur so kann

vermieden werden, dass unser

Wohlstand auf Kosten der

zukünftigen Generationen geschieht.

Um das zu vermitteln,

lässt er sich allerhand einfallen.

So gibt es ein „Wasserdankfest“,

einen autofreien Sonntag, die

Pfarre war die erste Österreichs,

die mit dem EMAS-Siegel für

Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung

zertifiziert wurde

und dann gab es noch ein Fest

der Tiere, bei dem der Pfarrer

selbst mit einem Esel einmarschierte.

Unterhaltsam vermittelt

er seine Themen und zeigt

dabei auf, dass Wunder nicht

mit einem riesigen Paukenschlag

angekündigt werden

müssen. Manchmal sind sie

auch ganz leise und kommen

in Gestalt eines warmherzigen,

älteren Herren mit äußerst

regem Geist, der sich unermüdlich

dafür einsetzt, was er als

wichtig erachtet und dabei stets

eine Portion Schalk im Nacken

sitzen hat.

Pfarrer in den Medien

Ein Pfarrer, der den Menschen

das Wort Gottes ebenfalls

auf besondere Art und Weise

näherbringt, ist der Hartberger

Josef „Joe“ Reisenhofer. Er

hat nicht nur außergewöhnliche

Ideen in der Messe selbst,

etwa eine Predigt in der Disko,

auch in der Umsetzung:

Vor rund einem Jahrzehnt

wurde die Hartberger Kirche

mit Monitoren ausgestattet

und der sonntägliche Gottesdienst

live im Internet gestreamt.

Seit November

letzten Jahres wurden seine

Messen immer wieder vom

ORF übertragen. Zuletzt ein

Gottesdienst im Schlauchboot

am Badesee Greinbach.

Dass Joe dabei den Ablauf

der Liturgie nicht wörtlich,

sondern recht frei handhabt,

wurde von seiner vorgesetzten

Diözese Graz-Seckau

kritisiert und mit einem

vorläufigen Fernsehübertragungsverbot

sanktioniert.

In Hartberg löste dies einen

Sturm der Entrüstung aus.

Pfarrer Joe hat indessen einen

weiteren Weg gefunden,

medial zu wirken: Er schreibt

neuerdings Kolumnen für

die größte Tageszeitung

Österreichs. Während viele

Gotteshäuser leer bleiben, ist

die Hartberger Kirche bis auf

den letzten Platz besetzt.

Leserbrief zu Josef

Reisenhofer in der

Online-Version dieses

Artikels auf

www.prima-magazin.at

Rubrik: Porträt

Bürgermeister

Daniel Ziniel und

Franz

die Gemeidevertreter

Heiden und

der wünschen Gemeinderat frohe

wünschen und besinnliche frohe

und Weihnachten besinnliche

Bleiben Weihnachten

Sie gesund!

Gemeinde

Badersdorf

Marktgemeinde

Großpetersdorf

Bürgermeister

Wolfgang Tauss Tauss, und die

Gemeinderäte Gemeinderat wünschen und die

Gemeindeverwaltung

Ihnen gesegnete

wünschen Ihnen

Weihnachten und ein

frohe Weihnachten und

ein gutes gutes Neues neues Jahr! Jahr!

Die Gemeinde

MARKT Die Vertreter NEUHODIS der

Gemeinde

mit Bürgermeister

MARKT NEUHODIS

Joachim Radics wünscht

mit Bürgermeister Johann

Wallner Ihnen wünschen friedliche Ihnen

eine Weihnachten besinnliche und Adventzeit,

ein

ein

gesundes

frohes

und

Fest und

ein glückliches Jahr 2017!

glückliches Jahr 2022

Frohe

Weihnachten

und

ein schönes neues Jahr

wünschen

Bürgermeister

Christoph Krutzler

und die Gemeinderäte!

GEMEINDE

WIESFLECK

DEZEMBER 2021

21


Der Charme alter Häuser

Corona hat so manche verändert. Nein, ich schreibe nicht über das Übliche, doch auch das, worüber

ich schreibe, kennt man, einen Teil zumindest. Sigrid Beck

Warum bin ich Burgenländerin

geworden? Weil

das Burgenland, speziell das

südliche, wunderbar ist. Ja, das

stimmt, aber warum gerade

jetzt? Ich hatte wenig Geld auf

der hohen Kante, niemand, und

zwar wirklich niemand konnte

mir dreinreden, was mit meinem

wenigen Baren zu machen

ist. Aber die Medien hatten

flüsternd eine schleichende

Inflation prognostiziert. Mein

Großvater hat schon seine Villa

am Stadtrand Wiens durch

die Inflation 1923, also fast ein

100-jähriges Jubiläum, verloren.

Ich kannte weder Villa noch

Großvater, aber so etwas darf

mir nicht einmal mit meinem

Wenigen passieren, also habe

ich mich auf die Suche gemacht.

Alt sollte das Haus

sein, etwas mit Geschichte und

Charme und auch für mich

leistbar.

Ich habe mich bei meinem

Cousin und seiner Frau einquartiert,

die sind auch begeisterte

Neusüdburgenländer und

habe ein Häuschen gesucht. Ich

bin noch im letzten Moment

vor der großen Teuerung fündig

geworden. Ein 50er-Jahre

Haus, weniger charmant, aber

bewohnbar und ein circa 100

Jahre älteres, charmant, aber heruntergekommen.

Einen großen

Stadel musste ich gleich wegreißen

lassen, er war einsturzgefährdet,

hat schon angefangen

das Dach vom anliegenden

Stall mitzunehmen. Freunde

haben geraten, „schau dir nicht

„Hinterholz 8“, den Alptraum

der Hausrenovierer an, es wird

dich nervös machen“. Nachbarn

hingegen, „schieb die alte Hütte

weg“. Ich bin eigenwillig. Ich

habe das Dach mit Freunden

mit neuem Dachstuhl und alten

Dachziegeln, ein wertvolles

22 DEZEMBER 2021

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Fotos © zVg

PLANEN-BAUEN

Sigrid Beck hat einen „noch Verrückteren“ kennengelernt, der einen wunderbaren Arkadenhof renoviert (Fotos linke Seite und oben)

Überbleibsel der Haussanierung

und Geschenk meines

Cousins und seiner Frau, erneuert.

Mitten während meiner

nervzerreißenden Plagerei, es

hat im Frühjahr immer wieder

geschüttet und wenn das Dach

abgedeckt ist, zerrt das an den

Nerven. Also mitten in der

Plagerei hat ein wirklich wohlmeinender

Nachbar gemeint,

dass es in Stinatz noch einen

Verrückteren als mich gibt,

„der hat ein altes, großes Haus

gekauft, schlimmer beieinander

als deines, das will er auch nicht

wegschieben, er will es herrichten.

Das wird nie so wie neu.“

Den Verrückten musste ich

kennen lernen. Ein netter Kerl,

ein wunderbares Haus, derzeit

im vollen Renovierungsmodus.

Arkaden im ganzen Innenhof.

Mein kleines Häuschen ist ein

erbärmlicher Klacks gegen diesen

schönen Hof, er soll einmal

das größte Anwesen im Ort gewesen

sein. Aber die Probleme

sind dieselben, nur halt größer.

Das würde ich nicht verkraften.

Das Dach muss repariert werden

und auch er, der nette Kerl,

hat keine Gelddruckmaschine,

auch er muss sich nach der

Decke strecken, oder vielmehr

zum Dachstuhl aufblicken, den

er mit seinem Cousin sichert

und mit neuen Dachziegeln

belegt. Den Kampf um den

Elektriker muss er erst später

ausfechten. Ich habe jetzt nach

einem Jahr meinen Elektriker,

endlich den richtigen gefunden,

den, der auch ein wenig Zeit

für mich aufbringen kann. Alle

Handwerker sind hoffnungslos

ausgebucht. Kein Wunder, ein

Verwandter von mir möchte

zum Beispiel auch Neusüdburgenländer

werden. In den Immobilienbüros

erzählen sie mir,

dass sie kaum dazukommen,

die neu angebotenen Häuser

anzuschauen, so schnell werden

sie ihnen aus der Hand gerissen.

Vor allem die alten, die, die man

auch wegschieben könnte. Aber

viele der Neusüdburgenländer

sind eben ein bisschen verrückt,

lieben Häuser mit Arkaden

bitte umblättern >>

Das Team Strobl wünscht

Ihnen eine besinnliche

Weihnachtszeit und

bleiben Sie gesund!

DEZEMBER 2021

23


PLANEN-BAUEN-WOHNEN

Sigrid Beck mitten in den Renovierungsarbeiten. Die Wienerin hat sich ein Haus

in Stinatz gekauft. „Wegschieben“ sagten viele ihrer Freunde. „Kommt nicht in

Frage“, sagte sie und investiert seither jede freie Minute in ihr Haus

oder zumindest schönen Innenhöfen.

Manche versuchten, Renovierungsarbeiten

machen zu

lassen, andere schwingen selbst

Hammer und Spachtel. Ich gehöre

zu den Selbstschwingerinnen.

Die Machenlasser haben

mehr Bares im Börsl.

Ich habe schon von einer

jungen, gebürtigen Südburgenländerin

gehört, die auch das

Renovierungsfieber gepackt

hat. Sie hat von einem Verwandten

ein Bauernhaus in

Wörterberg übernommen und

den wunderbaren Erdkeller

und das darüber liegende Dach

renoviert. Was sie mit dem

Rest, nämlich zweieinhalb

Zimmer machen soll, überlegt

sie sich noch.

Sie scheint allerdings ein

seltenes Exemplar der Südburgenländerinnen

zu sein. Ein

befreundeter Architekt erzählt,

dass vor allem die Tiroler,

Vorarlberger und Wiener alte

Häuser kaufen, sie herrichten

und die Hände über dem Kopf

zusammenschlagen, weil das

viel teurer ist, als neu zu bauen.

Da sind die Einheimischen

viel realitätsbezogener. Leider

stehen viele alte Häuser leer

und verfallen langsam vor sich

hin. Die Besitzer wollen sie

nicht verkaufen, meist weil sie

hoffen, dass sie noch zu einem

unbestimmten Zeitpunkt von

einer nicht immer bestimmten

Person gebraucht werden

könnten. Na ja, schade um die

alten Häuser.

Es gibt auch mancherorts

anständiges Konfliktpotenzial.

Zum Beispiel bei den entzückenden

Kellerstöckeln. Die

neuen Besitzer, oft in Pension

oder in der anstrengenden

Arbeitswelt, möchten in ihren

liebevoll renovierten Häuschen

am Wochenende lange

schlafen, das haben sie immer

so gemacht, am Wochenende.

Die Weinbauern, meist

Nebenerwerbsweinbauern,

wollen am Wochenende möglichst

zeitig in der Früh ihren

Weingarten bestellen, meist

mit lauten Maschinen, auch

die haben das immer schon so

gemacht.

Irgendwie habe ich das innere

Bild, dass das Südburgenland

und die angrenzende Steiermark

im alten, neuen Licht da

und dort erblühen wird. Ich

muss schon sagen, hier gibt es

auch eine besonders schöne,

fast verzaubernde Bauweise.

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Gastkommentare der

Baumfreunde auf

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Rubrik: Baumfreunde

Baumfreunde Oberwart

Ohne Bäume kein Leben – die Serie zur

Bewusstseinsbildung für mehr Baumschutz

Prof. DI Hellmut

Rauch, Arch.i.R.

Bodenverdichtung und Bodenerosion

Die in weiten Teilen Europas wütenden Unwetter mit Überschwemmungen

und Hagelschäden sind zweifelsfrei Folgen der Klimaerwärmung.

Die extremen Wetterlagen, die auf begrenzte, verdichtete,

versiegelte oder ausgetrocknete Flächen treffen, sind die Ursache für

lokale Überflutungen durch Starkregen.

Naturnahe Böden weisen ein beachtliches Porenvolumen auf, ein

intakter Waldboden besteht bis zu 50 Prozent seines Volumens aus

Hohlräumen. Er ist somit ein idealer Wasserspeicher und gibt dieses

Wasser zeitverzögert an diverse „Verbraucher“ z.B. Pflanzen, Wasserläufe

etc. ab. Ganz anders ist es bei verdichteten Böden. Das Wasser

fließt dabei ungehindert mit hoher Geschwindigkeit ab und verursacht

so kumuliert lokale Überschwemmungen. Dazu kommt, dass natürliche

Retentionsräume, die der Dämpfung von Hochwasserwellen dienen

(z.B. mäandrierende Gewässer, Auwälder und bewachsene Flussufer),

zerstört werden.

Am Beispiel Waldboden: Die industrielle Holzernte mit gigantischen

Erntemaschinen (sog. Harvestern), die in einem Arbeitsgang den Baum

fällen, entasten und teilen, hat einen gravierenden Nachteil. Sie benötigt

sogenannte Rückegassen mit einer Breite von drei bis vier Metern,

in Abständen – je nach Kranreichweite – von max. 20 Metern. Die

Harvester benützen diese Gassen zur Holzernte. Ihre Räder oder Raupen

verdichten den Boden und zerstören die Humusschicht, was kaum

rückgängig zu machen ist. Ähnlich in der Landwirtschaft: Schwere

landwirtschaftliche Maschinen verdichten den Boden, der kaum Wasser

aufnimmt, welches oberflächlich abrinnt und damit für Bodenerosion

sorgt. Das wird sichtbar an der Erdfarbe des Wassers in den gezeigten

Überschwemmungsbildern.

Der Boden bzw. der darin enthaltene Humus ist aber einer der größten

Kohlenstoffspeicher. In Humusböden ist mehr Kohlenstoff gespeichert

als in der Erdatmosphäre und der gesamten Vegetation zusammen.

Auch geringe Verluste an humosen Böden durch Verdichtung und Erosion

haben daher gravierende Auswirkungen auf das Weltklima.

Fazit: Die immensen Schäden durch abwechselnde Dürren und Starkregen

auf verdichteten oder versiegelten Böden werden bei weiter

steigenden Lufttemperaturen zunehmen. Potenziert wird diese

Fehlentwicklung durch ständigen Verlust an humosen Böden sowie

Vernichtung von Retentionsräumen, durch Flussbegradigungen, Uferbefestigungen,

Rodungen von Auwäldern etc.

Ökologische Schritte in Richtung gesunder Boden mit gesunder Pflanzenwelt

wären:

• Stoppen unnötiger Rodungen, stattdessen gezielte Bepflanzung mit

standortgerechten Bäumen und Sträuchern.

• Änderung der industriellen Arbeitsmethoden in Land- und Forstwirtschaft,

Vermeidung von Bodenverdichtung und -erosion.

• Zurückfahren der Bodenbeanspruchung z. B durch synthetische Überdüngung,

welche zu ausgelaugten, verdichteten und erodierten Böden

führt.

• Prinzipiell anzustreben ist eine allgemeine Renaturierung sowie in der

Landwirtschaft eine Umstellung auf schonende Bewirtschaftung.

DEZEMBER 2021

25


Foto © Markus Schnur

Plätze & G‘schichtn

Oberwarts

von Ing. Wilhelm Hodits

0664 5044554

waren, wurde ebenfalls 2018 Engagement auf

ein passender E-Lader für die längere Sicht

alltäglichen Arbeiten am Hof Das Gesamtresümee ist

wie Silo aufbereiten und Stall trotzdem ernüchternd. Zwar

misten angeschafft „mit den konnten durch die Anschaffung

des kam Laders für die pro Oberwarter Jahr circa

gleichen Was muss Argumenten: das für ein kurze Aufruhr

Wege, gewesen längere sein, Zeit als in in Nicht-

Ober-

nun 1.000 wieder Liter aus Diesel Rotenturm. gespart

Strom

wart benutzung, erstmals perfekt die Straßenlaternen

Aufladen.“ angingen! Vom Es elektrischen war im Jahr Oberwart beim schönen bekommt Wetter Strom

zum wieder werden und auch der Hof

1909, Rasenmäherroboter, als von Rotenturm den zwei aus aus in diesem der Steiermark Jahr von April bis

erstmals E-Bikes Licht und dem nach E-Roller, Oberwart die Im September Jahr 1925 immer entdeckte zu über die 94

kam. sich inzwischen Auf alten Fotos allesamt ist zu am erkennen,

Hof finden, dass ganz bereits zu in schweigen. diesem genland die Umstellung als interessantes hatte durch-

Ab-

STEWEAG Prozent energieautark, AG das Südbur-

doch

Jahr Dachständer montiert satzgebiet. Schon am 1. August

und einzelne Straßenlampen 1925 wurde die Oststeirischerrichtet

waren. 1912 war auch Burgenländische Wasserkraft

in der Synagoge in Oberwart AG, kurz OSTBURG, als

ein Stromanschluss vorhanden. Tochterfirma der STEWEAG

Genauso wie im Bezirksgericht, gegründet. Es war das erste

im Rathaus und in anderen Stromversorgungs-Unternehmen

in Oberwart. Damit

Verwaltungsgebäuden.

1913 hatte Oberwart bereits wurde die Straßenbeleuchtung

sein Betonwerk eigenes E-Werk, doch | Transporte auch in verschiedenen Gemeinden

zügig ausgebaut. Aber

lang währte dessen Geschichte

nicht. Baustoffe Am 1. Jänner 1919 | Bauleistungen

wurde

es vom E-Werk in Roten-

Stromleitungen in den Häusern

auch die Installationen der

turm, Kremnitzer das in Besitz Ges.m.b.H., der Grafen A-7410 Loipersdorf, wurde im Hammerfeldstraße Raum Oberwart 9 in

Erdödy T: +43 war, (0)3359 übernommen. 22 38, office@kremnitzer.co.at, Der Angriff genommen. www.kremnitzer.co.at Mit Strom

Foto © Alexander Mohat

ENERGIEAUTARKER HOF

aus ihren Preis. „Es würde sich

beispielsweise nie rechnen, auf

100 Prozent Autarkie kommen

zu wollen. Insgesamt rechnet

sich die gesamte Umstellung

bei günstiger Rechenweise

und unter Einbeziehung aller

PLANEN-BAUEN-WOHNEN

einfach auf einen anderen Hof

Historische Straßenbeleuchtung in Oberwart. Foto rechte Seite: Die STEWEAG gründete übertragbar.“

1925 eine Tochtergesellschaft, die

OSTBURG (Oststeirisch-Burgenländische Wasserkraft AG). Sie war das erste Stromversorgungs-Unternehmen in Oberwart

und Stegersbach. Heute befindet sich dort das Kabel Plus Gebäude. 1958 kam es durch das Land Burgenland zur Gründung der

BEWAG, die im darauffolgenden Jahr auch die Förderungen Stromversorgung (die übernahm bei den Warum tut man sich so eine

Speichern immerhin 40 Prozent

des Anschaffungswertes

Umstellung überhaupt an?

Als es in Oberwart Licht

Immerhin

wurde

liegen viele Förderanträge

und viel Bürokratie

waren) gerade einmal nach

Auf seinem Handy kann Markus Schnur die Eigenabdeckung an Strom abrufen etwa zehn bis zwölf Jahren. hinter dem System „und viele

Aber nur, wenn es keine größeren

Wartungsarbeiten gibt“,

so die ernüchternde Analyse

des Visionärs.

„Für uns und unseren Hof

passt die Umstellung auf

versorgt eigenerzeugte wurden Stromenergie aber nur die

unmittelbar allerdings perfekt: benützten Wir Räume sind

wie nicht Küche zu groß, und haben manchmal zudem auch

noch überall ein kurze Zimmer, Wege das und auch viele

als Ladezeiten Aufbahrungsraum für die Fahrzeuge für die

Toten zwischendurch. verwendet Doch wurde. da Es es

wurden zum Beispiel auch nur nach die wie schwächsten

keine Glühbirnen größeren Lader verwendet, gibt und da

vor

der Strom sehr teuer war.

Die OSTBURG trieb die

Elektrifizierung des Südburgenlandes

energisch voran.

Bereits während des Zweiten

Weltkrieges wurde die OST-

BURG liquidiert und von der

Mutterfirma STEWEAG

übernommen. Der Ausbau

der Stromversorgung Wir bringen ging

nach 1945 Naturstein weiter. 1951 in wurde

in Oberwart Form. ein 60/20 kV-

Umspannwerk errichtet, das

über eine stein-schwarz.com

20 kV Leitung von

man beim elektrischen Fahren

mit der Einschränkung leben

muss, dass die Dauerleistung

fehlt, ist unser System nicht

schlaflose Nächte des Durchrechnens

und Kalkulierens“,

wie die Verlobte von Markus

Schnur bestätigt. „Naja, die

Umwelt war mir immer schon

ein Anliegen, vielleicht auch,

weil wir am Hof ja viel in und

Hartberg mit ihr leben“, aus angespeist setzt er an, wurde mit

und Blick die auf Bezirke seinen Oberwart Jüngsten, und den

Güssing er auf dem versorgte. Arm hat. „Ich wollte

keinen Vorzeigebetrieb errichten,

mir aus war dem es einfach ein

Energie

Burgenland

Anliegen, einen Hof zu haben,

So der sehr einen der möglichst Ausbau der geringen Elektrizität

CO2-Ausstoß im Burgenland hat.“ auch

forschritt, die Versorgung war

in steirischer (STEWEAG für

das Südburgenland) und niederösterreichischer

(NEWAG

für das Nordburgenland) Hand.

Das änderte sich, als am 30.

Juni 1958 die Burgenländische

Elektrizitätswirtschafts Aktiengesellschaft

(BEWAG) gegründet

wurde. Eigentümer war mit

51 Prozent das Land Burgenland

und mit 49 Prozent die

Burgenland Holding AG. Die

NEWAG und die STEWEAG

„Blackout“ ist wohl der Begriff, den wir neben „Corona“ am meisten in den Medien hören. Wir

müssen uns für den Notfall eines totalen Stromausfalles vorbereiten. Diese Meldungen sind Anlass,

die Geschichte der Stromversorgung in Oberwart etwas näher zu betrachten.

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Wie Sie sich

auf den Blackout

vorbereiten finden

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Rubrik: Planen-Bauen-

Wohnen

PLANEN-BAUEN-WOHNEN

Blackout – was dann?

Inzwischen fragen Wissenschaftler nicht

mehr ob, sondern wann ein totaler Stromausfall

eintreten wird. Das öffentliche und

private Leben wäre dann zur Gänze stillgelegt.

Gerhard Altmann von der Energie

Burgenland weist darauf hin, dass jeder

und jede für den Ernstfall selbst Vorsorge

treffen sollte. Das geht weit über die

Lagerung von Mineralwasser oder Dosen

hinaus. Im Falle eines Blackouts bleibt es

im Haus nicht nur finster, sondern auch

kalt. Weder Tankstellen noch Supermärkte

sind funktionsfähig. Gerhard Altmann

versichert, dass die Energie Burgenland

und auch die Hilfsorganisationen auf den

Notfall gut vorbereitet sind. Dennoch sollte

daheim wie für einen vierzehntägigen

Campingurlaub geplant werden.

Quelle: Aus dem Buch „Vollenergie“ der Energie Burgenland

diese burgenländische Entwicklung. Das

Land Burgenland machte jedoch kurzen

Prozess: Unter Landeshauptmann Johann

Wagner wurde ein Enteignungsbescheid der

Anlage der NEWAG und der STEWEAG

ausgestellt, der heftige Reaktionen und

Kritik auslöste. Drahtzieher dieser Vorgehensweise

war Eugen Horvath, der als

langjähriger Generaldirektor die Geschichte

der BEWAG in den folgenden Jahrzehnten

prägen sollte.

Schon am Samstag, den 28. Feber 1959 kam

es zu einer Besetzung der beiden Verwaltungsgebäude

in Eisenstadt und Oberwart

durch die BEWAG.

Die örtlichen Leiter der NEWAG und

STEWEAG wurden darüber nur informiert.

In Folge gab es massive Auseinandersetzungen

auf dem Rechtsweg, die erst 1967

durch schwierige Ablöseverhandlungen

und einer Zahlung an die NEWAG und

STEWEAG von insgesamt 62 Millionen

Schilling beendet werden konnte. Währenddessen

ging der Ausbau der Stromversorgung

weiter.

1963 wurde das Pinkafelder Fernheizwerk

in Betrieb genommen und lieferte Strom im

Raum Oberwart über eine 110 kV- Leitung.

Als bekannt wurde, dass der Verbund

eine 380 kV-Leitung von Wien nach

Graz errichten wollte, setzte die BEWAG

alles daran, dass diese Leitung über den

Raum Oberwart geführt wird, damit hier

ein 380/110 kV-Umspannwerk errichtet

wird. Seit 1998 ist dieses in Rotenturm in

Betrieb und sichert die Stromversorgung

auch im Südburgenland.

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IM FOKUS KRIPPENBAU

Die Heilige

Nacht

Auch der üppigst geschmückte Christbaum ist

ohne Krippe irgendwie nackt. Und mit einer

Fülle an Kreativität und Liebe zum Detail wird

die Geburtsnacht vom Jesuskind von begeisterten

Krippenbauern dargestellt. Nun wurde der

Krippenbrauch in Österreich in das nationale

Verzeichnis des UNESCO Immateriellen Kulturerbes

in Österreich aufgenommen. EvaM Kamper

Foto © Nicole Mühl

Ein Kindlein in der Futterkrippe,

auf Stroh und Heu

gebettet, nachdem Maria und

Josef vergeblich versucht haben,

eine Herberge für die nahende

Geburt zu finden. Von allen

Gaststätten abgewiesen, hätte

sich nur ein Wirt erbarmt und

ihnen den Stall hinter dem

Haus angeboten. Und so sitzen

sie, friedlich betend, rund um

das schlummernde Jesuskind.

Die Hl. Familie mit Ochs und

Esel samt den Hirten und den

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Heiligen Dreikönigen. Diese

überlieferte Szene von Christi

Geburt wird seit Jahrhunderten

Fotos © Krippenfreunde Pinkafeld

traditionell als Krippe festgehalten.

Die Tradition des

Krippenbauens ist gelebte Kultur

in Österreich. Sie umfasst

insbesondere die Aufstellung

der Krippen, die Restaurierung

alter und die Schaffung neuer

Krippen sowie das traditionelle

Krippenschauen. Bauen,

basteln, schnitzen in vielen

Familien, Pfarrgemeinden und

Vereinen: Das gemeinsame

Krippenbauen ist ein beliebtes

Highlight im Jahr, ausgeübt von

breiten Bevölkerungsschichten,

denen die Krippe ein religiöses,

kulturelles, gesellschaftliches

oder künstlerisches Anliegen ist.

Dabei gibt es die unterschiedlichsten

kreativsten Formen

und Materialien für die handgebauten

Krippen, die an Heilig

Abend am Fuße des Christbaumes

ruhen.

Auf Antrag des Verbandes der

Krippenfreunde Österreichs

wurde der „Krippenbrauch

in Österreich“ nun als ein

österreichweit breit gefasstes

Brauchtum in das nationale

KRIPPENBAU

IM FOKUS

Verzeichnis des UNESCO

Immateriellen Kulturerbes in

Österreich aufgenommen. „Ein

besonderer Dank gilt allen

Landesverbänden und Ortsvereinen

der Krippenbewegung in

Österreich, welche durch Ihre

breite Unterstützung einen

wesentlichen Beitrag für eine

erfolgreiche Aufnahme geleistet

haben“, so DDr. Herwig van

Staa, Präsident der Krippenfreunde

Österreichs.

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DEZEMBER 2021

29


Kompakte Vielfalt

Oberschützen galt bis zum 13. Jahrhundert als Heimat von freien, ungarischen Bogenschützen,

denen sie auch ihre Namensgebung verdankt. Kein Wunder, denn mit Pfeil und Bogen konnte

man sich in dieser weitläufig hügeligen Landschaft mit kilometerweiter Aussicht sicher austoben.

Heute gilt die Großgemeinde Oberschützen als kompaktes, modernes Konvolut der Vielfalt

aus Bildung, Kultur und Landwirtschaft. Eva Maria Kamper

30 DEZEMBER 2021

Oberschützen war seit jeher als älteste

Schulstadt des Burgenlandes vor allem

von einer bedeutenden historischen

Persönlichkeit geprägt: Gottlieb August

Wimmer. Der evangelische Pfarrer wirkte

von 1818 bis 1848 als Wegbegründer des

bis heute beispiellosem Schul- und Bildungszentrums

mit Kindergarten, Volksschule,

Sporthauptschule, zwei Gymnasien

und einem Institut der Kunstuniversität

Graz.

Auch das älteste Freibad des Burgenlandes

ist seit 1930 Teil der Ortschaft. Besonders

diskussionsbehaftete Bekanntheit erlangte

Oberschützen auch durch das einzige Nazi-Denkmal

in Europa. Das größte Anschlussdenkmal

der damaligen Ostmark

wurde 1939 errichtet. Nach dem Zusammenbruch

der NS-Herrschaft 1945 wurde

unter anderem der inmitten thronende

Adler als Wahrzeichen entfernt. Ein gänzlicher

Abriss des umstrittenen Gemäuers,

das sich auf mehreren Grundstückszipfeln

verteilt, wurde jahrelang diskutiert, ehe

man sich 1997 zur Umwidmung zum Gedenk-

und Mahnmal einigte. Inzwischen

steht das Gebäude unter Denkmalschutz

und unterliegt einem 30-jährigen Pachtvertrag

mit den Grundstückseigentümern.

Im letzten Jahr hat man das Gedenkmal

in einem EU-geförderten Projekt mit

Bevölkerungsbeteiligung mit QR-Code

digitalisiert, um am Zahn der Zeit die

wichtigsten Informationen zur Geschichte

online zugänglich zu machen. Um

Bewusstsein zu schaffen, zukunftsfähig.

Stolz ist man auf das eigene Wappen,

das Oberschützen seit 2017 besitzt. „Die

Farben blau und gold stehen für die

Wichtigkeit der Bereiche Bildung, Kultur

und Landwirtschaft. Und für die innere

Verbundenheit und Geschlossenheit der

Großgemeinde“, schildert Bürgermeister

Hans Unger.

Einen richtigen Berühmtheitsstatus konnte

vor kurzem das Naherholungsgebiet der

„Willersdorfer Schlucht“ erlangen, nachdem

es die Burgenlandauswahl des TV-

Sendungsformates „9 Plätze – 9 Schätze“

gewonnen hat. Im österreichweiten Finale

reichte es allerdings nicht ganz zum Sieg.

Innerhalb der regionalen Bevölkerung

wurde das Pro und Contra als „beliebtester

Platz Österreichs“ aufgrund einer erhöhten

Frequentierung von Touristen allerdings

diskutiert, denn schnell pflasterten geparkte

Autos das Ortsbild Richtung Schlucht, als

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Kehrseite des Ruhms dieser

Idylle. „Wir sind aber vor allem

sehr dankbar, dass die Willersdorfer

Schlucht überhaupt

wieder begehbar ist, denn ein

Unwetter am 22. August 2021

hat diese wunderbare Grünoase

so schwer beschädigt, dass wir

die Schlucht vorübergehend

sperren mussten“, erzählt Bürgermeister

Hans Unger über

den dramatischen Zustand

vor ein paar Wochen, wobei

Brücken weggeschwemmt und

Bäume entwurzelt wurden.

„Vielen Dank an dieser Stelle

der engagierten Hilfe unserer

Bauhofmitarbeiter, dem Erdbauunternehmen

RCR GmbH,

der Wildbachverbauung und

Ortsvorsteher Ernst Karner.“

Auch die ortsansässige Firma

Zimmerei Fürst hat wesentlich

zur Renovierung beigetragen.

Ein weiteres Zukunftsprojekt

hat schon für viel Diskussion

in der Bevölkerung gesorgt.

„Am ehemaligen Bahndamm

wird derzeit auch ein kombinierter

Geh- und Radweg

durch das Land errichtet,

welcher Oberschützen zukünftig

mit Bad Tatzmannsdorf

und Oberwart und in weiterer

Folge mit Rechnitz verbinden

wird. Der Geh- und Radweg

startet im Anschluss an das

Wohn- und Siedlungsprojekt

beim ehemaligen Bahnhof in

Oberschützen – das unter anderem

auch Gastronomie und

Ärzteräumlichkeiten bieten

wird – und endet in Oberwart

bei der Schönberggasse

(P+R)“, schildert Bürgermeister

Hans Unger die Pläne, für

Peter Pan

Fotos © Eva Maria Kamper

Foto © Neubauer

Foto linke Seite: Das Bundesgymnasium Oberschützen ist das älteste Gymnasium im Burgenland. Fotos diese Seite: Im Kulturzentrum ist auch das Institut 12 der Kunstuniversität

Graz beheimatet sowie das traditionelle Restaurant Pranger. Foto rechts: Auf Initiative von Umweltgemeinderat Wolfgang Spitzmüller hat der Verein MiO

(Miteinander in Oberschützen) mit Unterstützung der Gemeinde ein E-Auto angekauft. Damit werden Fahrtendienste angeboten

bitte umblättern >>

A

lle Jahre wieder: Geschenke

über Geschenke.

Dagegen ist

ja nicht wirklich was einzuwenden.

Aber müssen die alle

so aufwendig eingepackt sein?

Mit einer Glitzerfolie und einer

Riesenmasche dran? Dabei

hab ich schon so oft gesagt:

„Mein

Wunsch

ans

Christkind:

...viele Geschenke

und wenig Verpackung“

Ihr könnt mein Geschenk auch

in ein Geschenksackerl oder

eine Box geben. Das macht

gar keinen Müll. Denn gleich

nach dem Auspacken geb’

ich das Sackerl zurück und

sage: Die nächsten Weihnachten

kommen bestimmt.

Euer

Reini Reinhalter

Freude am Lernen

EINLADUNG: Schnuppernachmittage,

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DEZEMBER 2021

31


Fotos © Eva Maria Kamper

Die neue Parkanlage im Zentrum von Oberschützen inklusive E-Ladestationen. Foto Mitte: Die Willersdorfer Schlucht. Foto rechts: Gottlieb August Wimmer

die allerdings eine ganze Infrastruktur,

nämlich die Schienen

für einen eventuellen Zugverkehr,

für immer weichen

musste.

Die Vielfalt aus Schulangebot

und Grünoasenidylle ist

nach wie vor als Lebensmittelpunkt

beliebt. „Die Ortsteile

Oberschützen, Aschau,

Unterschützen, Willersdorf

und Schmiedrait vereint die

Bevölkerungszahl zu aktuell

2.452 Einwohnern“, erzählt

der Bürgermeister.

Und die Zahl wird weiter

anwachsen, denn im Moment

entstehen am Hang Richtung

Bad Tatzmannsdorf mit Hilfe

der Oberwarter Siedlungsgenossenschaft

(OSG) und nach

den Plänen von Architekt

Günter Klein, der ebenfalls

als Aschauer ein Kind der

Gemeinde Oberschützen

ist, 18 neue Wohnungen,

vier Reihenhäuser und ein

Doppelhaus. „Die OSG hat

in Oberschützen bereits 127

Wohnungen errichtet. Ich

freue mich sehr, dass es uns ein

weiteres Mal gelungen ist, ein

besonders schönes Grundstück

in Oberschützen bebauen

zu dürfen“, sagt OSG-Chef

Alfred Kollar erfreut.

Wer auf der Durchreise ist,

muss trotz der kompakten

Größe von Oberschützen

morgens und mittags oft ein

bisserl mehr Zeit einplanen,

zumindest außerhalb der Ferienzeit.

Denn Oberschützen

ist bekannt für ein fröhliches,

buntes Gewusel zahlreicher

Schülerinnen und Schüler

aller Altersgruppen, die aus

allen Himmelsrichtungen in

die Schulgebäude strömen,

sich am Heimweg quer über

die Gehsteige und Zebrastreifen

auf allen Haltestellen

aufteilen und deren Busse das

Straßenbild prägen.

Was wohl Gottlieb August

Wimmer heute zu diesem lebendigen

Schulzentrum sagen

würde? Er würde sich wohl

mehr als freuen.

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steht seit 1961 für Qualität und zum fertig verbauten Holz wird im

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32 DEZEMBER 2021

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seier.com schafft mit seiner Marketing-Betreuung Perspektiven für eine erfolgreiche Unternehmens-Zukunft.

Das Wichtigste dabei ist die Zusammenarbeit, sowohl im Team als auch mit Kundinnen und Kunden

Planung ist das halbe Leben

Im Dezember lässt man nicht nur das Jahr Revue passieren, es ist auch die Zeit, sich Gedanken

über die kommenden zwölf Monate zu machen. Für Unternehmen – große Konzerne wie Kleinunternehmer

– hängt der Erfolg von ihrem Marketing-Plan ab. Wer sein Budget im Griff hat und

strukturiert vorausplant, startet gut ins neue Geschäftsjahr.

seier.com in Großpetersdorf entwickelt Marketingstrategien,

die gute Ideen in wirksame

Kampagnen verwandeln. Eine große Stärke

dabei ist die Teamarbeit. „Wir sind wie ein

Orchester, einmal Rockband, einmal klassisch,

aber niemals Solokünstler. Bei uns greift alles

ineinander wie in einer Symphonie“, sagt

Firmenchef Robert Seier.

Das Marketing-Service von seier.com beinhaltet

nicht nur Logoentwicklung, Branding,

Website, Onlineshop, Social Media und Eventbetreuung.

Die Spezialisten wissen auch, dass

Marktbeobachtung, richtiges Timing und

Monitoring als Instrument der Erfolgskontrolle

wichtige Bestandteile eines gelungenen

Marketing-Plans sind.

„Der Erfolg unserer Kunden ist

unser Erfolg“

seier.com ist kreativ, direkt und vor allem

persönlich. Nah am Kunden zu sein, ist die Maxime

der „All-In-One“-Agentur. „Und so ist die

Freude über den Erfolg der betreuten Klienten –

vom Kleinstbetrieb bis zum Großunternehmen

– eine ehrliche“, bekräftigt Robert Seier. Stellvertretend

für alle Kunden seien drei Highlights

aus dem heurigen Jahr erwähnt:

OSG – 70 Jahre

Von der Festschrift bis zur Eventbetreuung

hat seier.com seine langjährige Kundin OSG in

ihrem Jubiläumsjahr 2021 mit einem Marketing-Rundum-Service

begleitet.

Old Raven Whisky Distillery

Großartige Verpackung ist nur ein Teil erfolgreicher

Werbung. Neben dem Packaging vertraute

„Old Raven“ auch beim neuen Onlineshop

auf seier.com.

Uhudler – Das Original

Regionalität ist in Zeiten wie diesen eine

große Marken-Stärke. Mit seier.com setzt

der „Verein der Freunde des Uhudler“ einen

Marken-Relaunch um, der das Original aus

dem Südburgenland ins verdiente Rampenlicht

stellt.

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DEZEMBER 2021

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33


FUSSGESUND KOCH

34 DEZEMBER 2021

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Foto © shutterstock_Kichigin

Ab in die Sauna

100 Grad Wohlfühltemperatur. Regelmäßige Besuche in der Sauna stärken unseren Organismus

und machen ihn widerstandsfähiger gegen Erkältungen und Viruserkrankungen. Der Winter von

seiner wärmsten Seite. prima! hat die Vorteile des Saunierens zusammengefasst. Eva Maria Kamper

Gleich vorweg, ein Saunabesuch

ist nicht ohne Risiko

behaftet. Menschen mit chronischem

Leiden oder Herzerkrankungen

sollten nur nach

Absprache mit ihrem Arzt in

die Sauna gehen. Auch geltende

Corona-Maßnahmen

sind natürlich wichtig, damit

einem gemeinsamen Sauna-

Genuss nichts im Weg steht.

Immunbooster

Das Wechselspiel von Heiß

und Kalt zwischen den Saunagängen

wirkt sich positiv

auf unser Immunsystem aus

und kann entzündlichen Prozessen

im Körper entgegenwirken.

Durch das Schwitzen

werden auch schädliche Abfallprodukte

aus dem Organismus

gespült.

Das Durchatmen in der Hitze

trainiert die Atemorgane,

denn das Fassungsvermögen

der Lunge wird durch die

muskelentspannende Wirkung

erhöht.

Die Schleimhäute der Atemwege

werden besser durchblutet.

Das schützt vor Erkältungen.

Mit einer akuten

Verkühlung sollte die Sauna

allerdings nicht besucht

werden, da dies den Körper

zusätzlich schwächt.

Chill-Modus an

Besonders gut tun Saunagänge

nach dem Sport. Das

Schwitzen nach dem Workout

kann einer Übersäuerung der

Muskeln vorbeugen oder Verspannungen

lösen. Die Wärme

sorgt dafür, dass die strapazierten

Muskeln gut durchblutet

werden. Der Kreislauf wird

stabilisiert und der Blutdruck

normalisiert sich. Der Zustand

der absoluten Entspannung

ist auch für einen erholsamen

Schlaf förderlich.

Jungbrunnen

Die Sauna ist auch ein richtiger

Beautytipp: Denn durch

die hohen Temperaturen

erweitern sich die Blutgefäße

und die Durchblutung der

Haut wird verbessert. Durch

die anschließende rasche

Abkühlung verengen sich die

Blutgefäße wieder und dieses

Gefäßtraining lässt die Haut

rosiger und jünger aussehen.

Alte Tradition

Erste Überlieferungen von

Schwitzbädern finden sich

bereits in der Steinzeit. Im

Ursprung sollen die Menschen

Erdhöhlen mit heißen

Steinen ausgelegt, mit Wasser

überschüttet und so Wasserdampf

erzeugt haben. Ziel der

Menschen war schon damals,

ein reinigendes, erholendes

Ritual zu erwirken. Die frühsten

Funde von über tausend

Jahre alten Sauna-Erdhöhlen

stammen aus dem Norden von

Asien. Das Bad in der heißen

Luft scheint eine der ersten

Kulturpraxen unserer Vorfahren

zu sein. Richtig kultiviert

haben es die Finnen, die die

Praxis der Sauna bis heute

prägen.

DEZEMBER 2021

35


OFENSTUDIO

FLIEGENSCHNEE

Foto © zVg

Der HETA Kaminofen

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Wärme ...

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Er vereint Genuss und Gemütlichkeit

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Mit dem HETA Kaminofen ist es

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zu heizen und gleichzeitig

den Backofen zu nutzen.

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Hier können Sie nicht nur Brot

backen. Auch Tiefkühlprodukte,

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sich können auf zubereitet viele werden.

Und das Beste ist nicht nur die

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36 DEZEMBER 2021

Duft von Frischgebackenem.

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besonderer Vorteil Rabatte liegt darin, bis

dass dabei keine

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entstehen.

Auf Wunsch lassen sich Gargerüche

beim XL-Backofen durch

den Dunstabzug regulieren. So

können Sie selbst entscheiden,

ob der Duft Ihres Gerichts in

den Wohnraum gelangt oder

ob dieser über das Rauchrohr abgeführt

werden soll.

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... und backen

kann er auch

Auch die Feuchtigkeit im Backofen

lässt sich über diese Funktion

regulieren. Während Sie den

Flammen beim Tanzen zusehen,

dem Knistern des Holzes

lauschen und sich eine wohlige

Wärme ausbreitet, können Sie die

leckeren Düfte aus dem Backofen

wahrnehmen und sich auf einen

gemütlichen Winterabend freuen.

Der HETA Kaminofen sorgt für

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in Oberwart können Sie sich

gerne informieren.

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Foto © Olga Seus

Vertreter der Wirtschaftsregion und Stefan Lorenzoni (Stadtwerke Hartberg)

präsentieren das neue Projekt: „Innovation Meets Wirtschaftsregion Hartberg“

Der Weg von einer Idee bis zum Unternehmen

ist oft steinig. Um zu verhindern, dass manch

gute Idee wegen Startschwierigkeiten gar

nicht umgesetzt wird und um Start-Ups vor

Ort anzusiedeln, wurde am Ökopark Hartberg

das Projekt „Innovation Meets Wirtschaftsregion

Hartberg“ ins Leben gerufen. Olga Seus

Wirtschaftsregion Hartberg

fördert zehn Geschäftsideen

Der Zielgruppe der Start-

Ups will das Projekt „Innovation

Meets Wirtschaftsregion

Hartberg“ unter die Arme

greifen. Zehn bereits gegründete

oder auch künftige

Unternehmen können dabei

im kommenden Jahr für zehn

Monate in den Genuss von

kostenfreien Dienstleistungen

kommen. „Schließlich liegen

80 Prozent am Unternehmens-

erfolg in der Umsetzung“,

erklärt Eva Karner, Projektverantwortliche

am Ökopark

Hartberg.

Award für die beste Idee

Überdies wird 2022 in Zusammenarbeit

mit der Regionalentwicklung

Oststeiermark der

Award für die beste Geschäftsidee

der Wirtschaftsregion

Hartberg verliehen. Dieser

Teilnahme

Interessierte können sich mit

einer formlosen Mail, in der

die Geschäftsidee dargelegt

und aufgezeigt wird, welche

Hilfe bei der Umsetzung bzw.

Weiterführung benötigt wird,

noch bis Jahresende 2021

an die Projektverantwortliche

Eva Karner wenden.

Voraussetzungen sind, dass

die Unternehmensgründung

entweder bevorsteht oder

maximal drei Jahre zurückliegt

und der Geschäftssitz

in der Wirtschaftsregion

Hartberg liegt:

Stadtwerke Hartberg

Eva Karner, MA, Am Ökopark

eva.karner@stadtwerkehartberg.at

lockt mit Sachpreisen zur

weiteren Unterstützung. Der

Award-Gewinner kann unter

anderem zwei Jahre lang gratis

ein Büro am Ökopark nutzen.

Das Projekt wird im kommenden

Jahr als Pilotprojekt

mit Mitteln der EU und des

Landes gefördert. Danach soll

es als kostenpflichtige Dienstleistung

vom Ökopark angeboten

werden.

Foto © Bernhard Bergmann

Bgm. Marcus

Martschitsch

und die Stadt- und

Gemeinderäte der

Stadtgemeinde

Hartberg wünschen

Frohe Weihnachten

und einen guten

Rutsch!

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Fotos © Egbert Pfleger

Spuren im Schnee

Ein Schritt, dann der nächste. Die Füße nicht heben, nur schlurfend vorwärtsziehen, das spart

Kraft. Die Anstrengung des langen Aufstiegs ist zu spüren, scheinbar in jedem Muskel, die eisige

Kälte lässt den Atem zu kleinen grauweißen Wölkchen werden. Doch nichts wiegt das Gefühl

auf, das man hat, wenn sich vor einem die schneebedeckten Berge auftürmen, hinter dem einen

Hang der nächste schon einladend hervorblitzt, die Sonne das kalte Gesicht wärmt und der Blick

weg von den eigenen Füßen in die weiße Weite geht. Skitourengeher Egbert Pfleger aus Grafendorf

über einen Sport mit extremen Naturerlebnissen. Olga Seus

Wenn man dann am Umkehrpunkt

steht, der nicht

zwangsweise der Gipfel sein

muss, vor sich eine schneebedeckte

Fläche, die weiß

glitzernd einlädt und gleichzeitig

noch so schön unberührt

ist, dass man die Abfahrt

noch ein wenig hinauszögern

möchte, um den Anblick und

die Vorfreude noch ein bißchen

genießen zu können. Wenn

man dann mit den Skiern in

das unberührte Weiß eintaucht,

die Bögen sich wie von selbst

fahren oder der Tiefschnee

hinter einem watteweiße Wölkchen

aufwehen lässt, sind An-

strengung und Mühe ohnehin

vergessen. „Aber natürlich gibt

es da auch noch andere Tage,

an denen die Abfahrt einfach

nur das Abbauen von Höhenmetern

ist. Doch das macht den

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Fotos © Egbert Pfleger

Seit 35 Jahren organisiert Egbert Pfleger Skitouren. Auch für ihn ist jede einzelne immer wieder ein unglaublich intensives Naturerlebnis

besonderen Reiz aus: Keine Tour gleicht der

anderen, und sei es auch der gleiche Berg,

sogar die gleiche Route, jedes Mal ist das

Wetter, der Schnee, sind die ganzen Bedingungen

anders“, so Egbert Pfleger, passionierter

Skitourengeher und 1. Vorsitzender

des Alpenvereins, Sektion Hartberg.

Nie allein am Berg

An die 30-40 Skitouren geht er jede Saison,

und das seit 35 Jahren. Doch nie allein.

Seine Frau und oft auch Freunde sind

immer mit dabei. „Man sollte nie allein

losgehen“, weiß er zu berichten. Denn für

ihn zählt eine Skitour nur dann als solche,

wenn sie abseits von jeglichen Skipisten, auf

nicht präpariertem Gelände stattfindet, wo

man sich seinen Weg noch selbst suchen

muss. Dafür muss man sich jedoch ausreichend

vorbereiten: eine Tourenplanung

machen, die Schwierigkeit der Tour mit

dem Können der Teilnehmer, Gehzeit und

Wetterverhältnisse mit berücksichtigen und

notfalls auch rechtzeitig umdrehen können.

„Für uns ist der Gipfel nicht unbedingt das

Entscheidende, einfach draußen in und

mit der Natur zu sein – darum geht es. Um

dieses Gefühl, wenn vor dir ein unberührter

verschneiter Hang ist, in dem du deine

Spuren hinterlässt.“

Der Grafendorfer Egbert Pfleger ist

hauptberuflich Gesellschafter einer Ziviltechnik-Firma.

Er ist auch 1. Vorsitzender

der Hartberger Alpenvereinssektion, und

Obmann des Vereins „Puiva“-Skitourenfreunde,

der jedes Jahr den Skitouren-

Themenabend „Der weiße Rausch“ im

Maxoom/Ökopark Hartberg veranstaltet,

dazu Sicherheits- und Fahrtrainings für

Skitourengeher organisiert.

Was man beim Skitourengehen

unbedingt beachten muss

Wenn man noch keine Skitouren gegangen ist, reicht es nicht, sich passende Skier,

Schuhe, Felle und Stöcke zu besorgen. „Ohne Sicherheitsausrüstung sollte niemand losgehen“,

rät Pfleger und erklärt, was damit gemeint ist: Ein LVS-ein Lawinenverschüttetensuchgerät,

eine Sonde, zur genauen Ortung, wo und wie tief die verschüttete Person

genau liegt und eine Schaufel. Und zwar für jeden Teilnehmer einer Tour. Denn falls

etwas passiert, hilft es wenig, dass man als Gruppe eine Sonde dabei hat, wenn diese

beim Verschütteten unterm Schnee liegt. Dazu sollte im Tourenrucksack unbedingt

ein Erste–Hilfe-Packerl sein, etwas zu trinken, eine kleine Jause, warme Kleidung und

ein kleines Reparaturset mit Kabelbindern, Tape, einem kurzen Stück Draht und einem

kleinen Werkzeugmesser. Als zusätzliche Sicherheitsausrüstung ist ein Lawinen-Airbagrucksack

zu empfehlen. Allein sollte niemand losgehen. „Am Anfang wäre es ratsam,

einen Skitourenkurs zu besuchen, wo man nicht nur zur Aufstiegs- und Fahrtechnik

Etliches erfährt, sondern darüber hinaus auch zur Tourenplanung wie Wetterbericht,

Lawinenlage, Hanglage etc. Für die erste Skitour kann man sich natürlich auch erfahrenen

Tourengehern anschließen“, so Pfleger.

DEZEMBER 2021

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Fotos © Wir fürs Tier

Das Katzenhaus des Tierschutzvereines „Wir fürs Tier“ ist zum Bersten voll. Nicht nur Streunerkatzen sind hier, sondern auch viele Katzen von Privatpersonen

Tiere sind kein Weihnachtsgeschenk

Wer einem Tier ein Zuhause schenken möchte, sollte sich vorher

genau über den Mehraufwand erkundigen und nur ein Tier

von einer seriösen Stelle aufnehmen. Nicole Mühl

Wenn an einem Sonntag um 23 Uhr das

Telefon klingelt, gehen die meisten Menschen

wohl davon aus, dass es sich um einen

Notfall handelt. Auch Alice Siebenbrunner.

Sie ist Obfrau des Tierschutzvereines „Wir

fürs Tier“ in Loipersdorf. In diesem Fall

war es weit gefehlt. Eine Frau erklärt ihr,

dass ihre Katze nicht ins Kisterl gemacht

habe, sondern daneben und dass sie deshalb

sofort abzuholen sei. Solche Anrufe sind

extrem, aber leider kein Einzelfall, erklärt

Siebenbrunner.

Derzeit sind im „Katzenhaus“ und auf

Pflegestellen des Vereins 60 Katzen untergebracht.

40 davon sind Jung- und Babykatzen.

„Es handelt sich dabei um Herbstkatzerl,

Streunerkatzen. Die Leute lassen

ihre Tiere nicht kastrieren. Dabei gilt für

alle freilaufenden Katzen (ausgenommen

Zuchtkatzen) Kastrationspflicht. Aber

neben diesen Streunerkatzen werden bei uns

auch immer mehr Katzen von Privatpersonen

abgegeben. Das passiert, weil die Menschen

unbedingt ein süßes Kätzchen haben

wollen. Daheim stellen sie dann nach kurzer

Zeit fest, dass das Tier doch ein Lebewesen

ist, das Zuwendung und Aufmerksamkeit

braucht, das halt nicht so funktioniert, wie

man möchte und das auch einen finanziellen

Mehraufwand bedeutet. Diese Tiere werden

ausgesetzt oder bei uns abgegeben – oftmals

einfach vor die Tür gestellt“, erzählt die

Tierschützerin aus ihrem Alltag.

Die Kapazitäten des Vereins sind derzeit

wieder einmal an den Grenzen angelangt –

sowohl was den Platz als auch die Finanzen

betrifft. Kastrationsgutscheine von den

Gemeinden gibt es immer zu wenige. „Den

Großteil stemmen wir selber und oft helfen

uns auch Anrainer in den betroffenen

Ortschaften“, so Siebenbrunner. Bei „Wir

fürs Tier“ handelt es sich um einen privat

geführten Verein in Loipersdorf, im Bezirk

Oberwart, der von einer Handvoll Tierschützern

gegründet wurde. Förderungen

gibt es keine. Er basiert einzig und allein

aufgrund des Engagements ehrenamtlicher

Tierschützer und finanziert sich ausschließlich

durch Spendengelder.

Auch das Katzenhaus in Loipersdorf

wurde damit errichtet. Immer mehr wird

der Verein zur Abgabestelle der Tiere von

Privatpersonen. Der Appell von Alice

Siebenbrunner richtet sich gerade vor

Weihnachten an all jene, die Tiere schenken

wollen: „Tiere sind kein Geschenk! Das

muss wohlüberlegt und in der Familie gut

abgesprochen werden. Ein Tier braucht

Zeit, Liebe und kostet auch Geld.“

Ein neues Familienmitglied

Wenn die Entscheidung für ein Tier als Familienmitglied

gefallen ist, dann empfiehlt

die Obfrau, dringend darauf zu achten, dass

das Tier von einer seriösen Stelle heimgeholt

wird. „Bitte keinesfalls ein Tier aus

dem Internet nehmen. Das erzeugt meist

weiteres Tierleid und ist nicht kontrollierbar.

Und bitte auch

kein Bauernhof-Kätzchen

nehmen“, sagt

sie. Alle Katzen im

Freien – außer registrierte

Zuchtkatzen

– müssten kastriert

sein. Das ist gesetzlich

vorgeschrieben.

Bitte melden Sie

auf der Gemeinde

oder beim Tierschutzverein,

wenn

sie freilaufende, nicht kastrierte Katzen

bemerken. Nur so können wir das Leid der

Tiere eindämmen“, appelliert Siebenbrunner.

„Geben Sie einer Katze von einem registrierten

Verein ein Zuhause. Ein seriöser

Verein sichert Ihnen auch zu, dass er die

Katze wieder zurücknimmt, wenn es Probleme

gibt.“ Seriöse Stellen verlangen auch

einen finanziellen Beitrag von der zukünftigen

Tierhalter-Familie. „Wir vergeben ein

Tier nur gechippt und registriert, entwurmt

und wenn es alt genug ist, bereits kastriert.

Das bedeutet einen Kostenbeitrag von 100-

200 Euro“, erklärt Siebenbrunner. „Wer für

ein Tier kein Geld ausgeben möchte, sollte

sich nochmals überlegen, ob ein Tier wirklich

Platz in seinem Leben hat.“

Infos & Spendenkonto: www.wirfuerstier.at

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Foto © Wir fürs Tier

Das Leid von Streunerkatzen

ist enorm. Diese

Katze wurde von „Wir

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Dr. Ute Seper, Ulrike Koch, BA, Karl Konrath und Hausleiterin Claudia Prenner

vor dem Pflegewohnheim St. Vinzenz: Die entstehende Masterarbeit von Ulrike

Koch von der FH-Burgenland soll die Relevanz von ehrenamtlichem Engagement

wissenschaftlich bestärken

Neuer Jahresvorsatz? Ehrenamt!

Helfen, ohne Gegenleistung

Das Miteinander ist gefragt: Spazieren gehen, Karten spielen oder Geschichten

erzählen. Das Pflegewohnheim St. Vinzent in Pinkafeld freut

sich über ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. EvaM Kamper

„Sich ehrenamtlich für

Hilfesuchende einsetzen, für

jemanden da sein, der alleine

ist, jemandem zuhören,

jemandem eine Stütze geben,

mit jemandem lachen und

weinen – das ist Ehrenamt

im Haus St. Vinzenz“, sagt

Geschäftsführerin Claudia

Prenner über das innovative

Ehrenamt als Schlüssel zur

inneren Erfüllung.

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Burgenland die beste Bildung

erhalten. Daher ist das

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für mich als Präsidentin der

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Neun Monate dauert die

Schwangerschaft und eben so

lange braucht der weibliche

Körper, um sich von der Anstrengung

zu erholen. So manche

Frau geht in der Mutterrolle

komplett auf. Die Rolle als

Geliebte und Frau verschwindet

oft unbemerkt, das Bedürfnis

nach Sex rückt in den Hintergrund.

Den Muttermantel trägt

sie durchgehend.

Dieses Phänomen verändert

sich idealerweise nach einiger

Zeit, aber bei manchen bleibt

es auch bestehen. Und sehr oft

sehe ich diese Paare bei mir in

der Beratung sitzen. Beide sind

verzweifelt. ER, der wieder eine

,,normale“ Sexbeziehung wie

vor dem Kind haben will und

SIE, die es nicht geben kann, da

sie in der Mutterrolle aufgeht.

Das Leben neu definieren

Für alles was neu ist, gibt es

keine Erfahrungswerte. Das

schafft oft Unsicherheit und

schürt Ängste. Machen Sie sich

bewusst, dass Sie sich als Paar

nun neu definieren sollten.

Jede Beziehung ist individuell

und hat spezifische Voraussetzungen.

Nutzen Sie Ihr Netzwerk

– Großeltern, Onkeln,

Tanten etc.

Manche Eltern entwickeln ein

schlechtes Gewissen, wenn

sie ihr Kind für ihre Paarzeit

auslagern. Das sollten Sie nicht

haben. Bedenken Sie: Ein Kind

ist nicht Ihr Eigentum. Sie

begleiten es unter dem Motto:

Wenn es klein ist, gib ihm

Die Rolle als Elternteil kann man nicht ablegen.

Es ist wichtig, sich dabei nicht als Paar zu verlieren.

Doch daran muss man bewusst arbeiten.

Eltern werden – ein

Liebespaar bleiben

Wurzeln und wenn es größer

wird, Flügel!

Geht es den Eltern gut –

geht es dem Kind gut!

Wie können Eltern nun also

einen achtsameren Umgang

als Liebespaar forcieren? Eine

wichtige Grundbasis gilt immer,

nämlich die drei wichtigsten

Dinge in einer Beziehung

(egal auf welcher Ebene): Bitte,

Danke und Entschuldige!

Diese drei Worte entschärfen

Spannungen und beugen Konflikten

und Kränkungen vor.

Kinder raus aus dem Ehebett!

Ein Thema, das sich bei den

meisten Eltern durchzieht:

Das Kind schläft im Ehebett!

Das ist bei Eltern der Sex-Killer

Nummer eins. Im Grunde

hat das Kind im Ehebett der

Eltern nichts verloren. Es sollte

ein eigenes Bett haben und

zum Kuscheln darf es am Morgen

auch gerne kommen. In

der Paarberatung ist das immer

wieder ein großes Thema: Der

Mann schläft im Kinderzimmer,

das Kind bei der Frau im

Schlafzimmer. Kinder gehen in

der Regel nicht von selbst aus

dem Bett der Eltern ins eigene.

Da müssen die Eltern gemeinsam

an einem Strang ziehen. Je

früher, umso besser.

Miteinander reden

Eine regelmäßige, wertschätzende,

offene und ehrliche

Kommunikation kann Missverständnisse

verhindern.

TEIL 2

Die Betonung liegt auf regelmäßig

– denn es kann passieren,

dass sich Werte und

Prioritäten beim einen ändern,

beim anderen aber nicht.

Ein Paar, das sich darüber

unterhält, was sich jeder von

dieser Partnerschaft und vom

Leben wünscht, hat die besten

Chancen, gemeinsame Nenner

in vielen Bereichen zu finden.

Aufmerksamkeiten

Lassen Sie gewisse Regelmäßigkeiten

und Rituale als Paar

in den Alltag einfließen. Eine

tägliche Umarmung, ein bewusster

Blick in die Augen, ein

liebevolles Lächeln. So bleiben

Sie als Paar in Verbindung.

Das Gefühl, nicht gesehen zu

werden, kann sehr weh tun.

Oftmals herrscht abends, wenn

die Kinder im Bett sind, Müdigkeit.

Ein müder Körper kann

oft nichts mehr geben. Aber

kuscheln geht immer! Es muss

nicht immer High Intensity

sein.

Achten Sie aufeinander!

Wechseln Sie sich am Wochenende

ab mit dem Ausschlafen.

Wechseln Sie sich auch ab beim

Ins-Bett-Bringen der Kinder.

Der andere kann inzwischen

Ordnung schaffen.

Achten Sie darauf, dass jeder

Zeit für sein Hobby hat. Die

meisten Eltern vernachlässigen

diese. Wechseln Sie sich als

Paar in der Kinderbetreuung ab,

damit jedem ein wenig Zeit nur

für sich selbst bleibt. Nehmen

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Sie sich diese Zeit, aber gestehen

Sie sie ebenso Ihrem

Partner bzw. Ihrer Partnerin zu.

Familien- und Paarzeit

Nehmen Sie sich regelmäßig

Zeit füreinander, ohne Kinder!

Ein Ortswechsel tut manchmal

gut. Oft reicht schon ein

Wochenende. Wenn die Kinder

nicht bei den Großeltern

bleiben, ist die Paarzeit dennoch

nicht verloren. Einfach

als Familie wegfahren! Viele

Hotels bieten auch untertags

Kinderbetreuung an! Haben Sie

als Eltern kein schlechtes Gewissen,

wenn Sie diese nutzen.

Die Kinder haben Spaß.

Putzen Sie sich heraus!

Achten Sie auf sich – für Ihren

eigenen Selbstwert. Aber tun

Sie es auch für Ihren Partner

bzw. Ihre Partnerin. Das nährt

die Erotik.

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Die Sache mit dem Sex

Eltern dürfen und sollen Sex

haben. Der Sex gehört ihnen

und geht den Sprössling nichts

an. Leben Sie also Ihre sexuellen

Wünsche aus – im Schlafzimmer!

Das Kind braucht

sein eigenes Zimmer, was im

Schlafzimmer der Eltern vor

sich geht, geht das Kind nichts

an und ist auch von ihm fernzuhalten.

Werden Sie von Ihrem Kind

beim Sex überrascht, dann keine

Panik. Ihr Kind ist meistens

so auf sich selbst bezogen, dass

es die Lage vielleicht gar nicht

erkannt hat. Antworten Sie

nur bei aufkommenden Fragen

und überschütten Sie Ihr Kind

nicht mit zu viel Informationen.

Bleiben Sie locker und

authentisch. Je stabiler Sie in

Ihrer Rolle und Haltung sind,

umso entspannter ist Ihr Kind.

Kindern geht es gut, wenn sie

wissen, dass sich die Eltern

lieben und auf sich achten. Das

gibt ihnen die nötigen Wurzeln,

um sicher und selbstbewusst

eines Tages das Nest zu

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1. Für den Teig Dinkelmehl,

fein gemahlenen Rohrohrzucker,

gemahlene Mandeln,

Zimt und Vanillezucker in

einer Rührschüssel vermischen.

Soja- oder Hafermilch und die

in kleine Stücke geschnittene

Margarine dazugeben und

zügig zu einem Teig verkneten.

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Rubrik: So geht vegan

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mindestens 60 Minuten in den

Kühlschrank legen.

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bemehlten Arbeitsfläche ca. 4-5

mm dick ausrollen und gleich

viele Unter- und Oberseiten

der Plätzchen ausstechen.

4. Plätzchen vorsichtig auf ein

mit Backpapier ausgelegtes

Backblech legen und im Ofen

ca. 10-15 Minuten goldgelb backen.

Leicht abkühlen lassen.

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Unterseiten je ca.1 TL Marmelade

verteilen, die gelochten

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