baby&co 06/2021

IDSDeutschland

BABY&CO ist die Zeitschrift, die junge Familien von der Zeit des Kinderwunsches über die Schwangerschaft bis in die ersten Lebensjahre des Kindes liebevoll begleitet und unterstützt. Eine bewegende Zeit voller Emotionen und neuer Eindrücke!
Ob es um die richtige Ernährung und Pflege geht, um Geburtsvorbereitung, das erste Kinderzimmer, die optimale Förderung, um Erziehung oder Kitas: Unsere Leser finden eine große Bandbreite an nützlichen Tipps und Hilfestellungen von Experten für die neue Lebenssituation.

DEZEMBER 06/2021

ERZIEHUNG

Klare Worte,

glückliche Kinder

GESUNDHEIT

Die ganze Kraft

der Vitamine

ENTWICKLUNG

Wie Bälle im Spiel

die Motorik fördern

AUF GEHT’S !

Eben noch gekrabbelt, jetzt schon auf

eigenen Füßen. Worauf Eltern sich freuen

können, wenn ihr Baby mobil wird


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4

DAS WUNDER DER

FORTBEWEGUNG

TITELFOTO: VALERIIA KUZNETSOVA, ISTOCK

Liebe Leserin,

lieber Leser,

wir freuen uns sehr,

Sie bei „baby&co

begrüßen zu dürfen!

Sie blättern gerade

in der Dezember-

Ausgabe.Vorbereitet

haben wir für Sie viele

spannende Hintergrundinfos

zu Themen rund

um die junge Familie,

wissenswerte Fakten zu

Schwangerschaft, Geburt,

Gesundheit, Ernährung

und vieles mehr.

Viel Spaß beim Lesen!

Ihre

Redaktion

18

HÖREN

Inhalt

IM DEZEMBER

4 DAS WUNDER

DER FORTBEWEGUNG

12 WIE BALLSPIELE DIE

KLEINSTEN FÖRDERN

16 KOSTENERSTATTUNG

BEI IMPFUNGEN

18 KLEINE OHREN HÖREN GUT

22 DIE KRAFT DER VITAMINE

26 KLARE WORTE,

GLÜCKLICHE KINDER

30 DAS ERSTE XMAS MIT KIND

34 IMPRESSUM

KINDERLIEDERSPASS

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Kinderlieder, die wir

kennen und lieben.

Altersgerecht animiert

mit den Liedertexten zum

Mitsingen. Suchbegriff:

familie&co Reinhard


topthema

Das Wunder der

Fortbewegung

Eben noch gekrabbelt, jetzt schon auf

eigenen Füßen! Worauf Eltern sich freuen

können, wenn ihr Baby mobil wird

4 BABY&CO 06/2021


Es ist wie ein Wunder: Winzige Traglinge

entwickeln sich innerhalb eines Jahres zu

höchst flinken Krabblern und bald darauf

zu aktiven Laufanfängern, die Monat für

Monat geschickter und schneller werden.

Keine zwei Jahre später erklimmen die

Kleinen schon spielend den Dachfirst eines

Spielhäuschens oder rutschen johlend die

„Monsterrutsche“ auf dem Spielplatz in

einem Tempo runter, dass Oma sich dabei

die Augen zuhalten muss. Und beim Versuch,

fitte Fünfjährige im Garten wieder

einzufangen, kommt man schon schnell

mal aus der Puste.

Begonnen hat diese Bewegungskarriere vor

rund sieben Millionen Jahren. Da haben

unsere allerersten Vorfahren die Bipedie

entwickelt, das Gehen auf zwei Beinen.

Weil diese scheinbar einfache Art der

Fortbewegung tatsächlich ein komplexes

Zusammenspiel von Gehirn, Muskeln,

Nerven und Sensoren erfordert, brauchen

kleine Menschenkinder etwa 13 Monate,

bis sie dazu in der Lage sind.

SCHRITT FÜR SCHRITT

Den Weg in den aufrechten Gang können

Eltern anhand von zwölf Meilensteinen

der Entwicklung verfolgen, erklärt die

Physiotherapeutin Birgit Kienzle-Müller.

Es beginnt mit dem ersten Lächeln, dann

folgen Kopfkontrolle, der Ellbogenstütz

in verschiedenen Varianten, das Greifen,

der Handstütz, Robben, schräges Sitzen,

Krabbeln, der Halbkniestand, der freie

Stand und dann, voilà: der erste Schritt!

„Eltern macht es oft Spaß, die einzelnen

Entwicklungsschritte bei ihrem Kind

festzustellen. Aber der Ablauf ist nicht

schematisch. Kinder entwickeln sich in

Sprüngen“, fügt die Expertin hinzu.

JEDER IN SEINEM TEMPO

Das gilt auch fürs Tempo: Einige Kinder

brauchen etwas länger als Otto Normalbaby.

Bei der lokomotorischen (die Fortbewegung

betreffende) Entwicklung gibt

es eine erstaunliche Varianz und große

zeitliche Unterschiede: Manche Kinder

können schon mit elf Monaten laufen,

andere erst mit 16 Monaten – und alles ist

noch im Rahmen. Der Entwicklungsneurologe

Richard Michaelis („Die ersten 5

Jahre“, Trias, 9,99 Euro) hat sogenannte

Grenzsteine der Entwicklung herausgearbeitet.

Mit 18 Monaten können 95

Prozent aller Kinder gehen. Bis dahin gilt:

entspannt bleiben.

Zudem gibt es bereits vorher Hinweise,

ob das Kind auf einem guten Weg ist:

Wenn es an seinem ersten Geburtstag zwar

noch nicht laufen, sich aber drehen kann

und eine Fortbewegung wie etwa l

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topthema

das Robben oder Krabbeln beherrscht,

wenn es den Kopf wenden, nach Dingen

greifen und sich alleine aufstellen kann

und interessiert und vergnügt ist, sind

das alles sehr gute Zeichen.

KONTROLLE BEI DER „U“

Natürlich kommt es vor, dass die Entwicklung

tatsächlich nicht optimal verläuft.

Eine Krankheit oder eine Behinderung

kann dafür die Ursache sein. Oder das

Kind hatte durch eine Frühgeburt einen

schweren Start. Und es gibt Umweltfaktoren:

Vielleicht fehlt es dem Kind an

Anregung und Möglichkeiten, sich zu

bewegen und auszuprobieren? Oder sind

die Eltern übervorsichtig und hemmen ihr

Kind dadurch in seinem Bewegungsdrang?

Birgit Kienzle-Müller: „Es gibt viele

Gründe, warum ein Kind den statistischen

Entwicklungsverlauf nicht einhält.

Deshalb ist es so wichtig, wirklich alle

U-Untersuchungen wahrzunehmen. Eine

Hilfe ist es auch, Babykurse zu besuchen.

Die Kursleiterinnen (z. B. PEKiP/Lefino)

sind sehr gut ausgebildet und besuchen

regelmäßig Fortbildungen. Sie sind darin

geschult, Unregelmäßigkeiten in der

Entwicklung zu erkennen, und können

Eltern darauf hinweisen, den Kinderarzt

außerhalb der Kontrolluntersuchungen

aufzusuchen. Auf jeden Fall sollten sie

aktiv werden, wenn sie ein komisches

Gefühl im Bauch haben.“

Bis aus den ersten tapsigen Schritten ein

flüssiges Gehen wird, vergeht aber bei

allen Kindern eine ganze Menge Zeit. Der

Lauflernprozess dauert bis ins Grundschulalter

an. „Erst mit acht bis zehn Jahren

kann ein Kind auch kombinieren – das

heißt, es kann gehen und dabei gleich zeitig

einen Ball fangen oder Sprünge machen“,

erklärt der Sportwissenschaftler Professor

Klaus Bös aus Karlsruhe.

SCHWANKEND VORAN

Zunächst taumeln und stolpern die kleinen

Gehanfänger noch viel. Und sie kippen

leicht um, da der Körperschwerpunkt

bei ihnen viel höher liegt als bei einem

Erwachsenen. Aber der im Vergleich zum

Körper überproportional große Kopf ist

es auch, der sie so niedlich macht. Und

wenn ein Zweijähriger mit der Entdeckerfreude

eines Forschungsreisenden

losmarschiert, schwingen die Arme noch

„Auch fleißigstes

Üben vermag

Reifungsprozesse

nicht zu

beschleunigen“

REMO H. LARGO, KINDERARZT

nicht mit, sondern werden meist henkelartig

hochgehalten, um die Balance zu

halten. Erst nach und nach verbessert ein

Kind durch viel Übung, Gehirnreifung

und Körperwachstum seine Gangtechnik

immer mehr.

SELBST IST DAS BABY

Eltern sollten ihre Kinder in dieser Phase

nicht an die Hand nehmen, sondern

nur den kleinen Finger zum Festhalten

anbieten. So gewinnen die Kleinen jeden

Tag ein bisschen mehr Sicherheit. Gerade

beim Laufenlernen gilt das Sprichwort:

„Das Gras wächst nicht schneller, wenn

man daran zieht.“

Denn niemand muss einem Baby das Laufen

beibringen. „Eltern müssen lediglich

die Voraussetzungen schaffen, damit das

Kind es alleine lernen kann“, sagt

l

INTERVIEW

PEKiP-Fachfrau Cornelia Lohmann

(www.bib-babys-in-bewegung.de) erklärt, warum

körperliche Aktivität für die Kleinen so wichtig ist

„ENTWICKLUNG FINDET

DURCH BEWEGUNG STATT“

BABY&CO: Warum spielt Bewegung beim Prager

Eltern-Kind-Programm (PEKiP) eine so große Rolle?

CORNELIA LOHMANN: Entwicklung findet in den ersten

Lebensjahren vor allem durch und in der Bewegung statt.

Und neben dem Weinen ist körperliche Aktivität für Babys

die wichtigste Ausdrucksform. Beim PEKiP können sie

sich nackt und mit viel Raum besonders intensiv erleben.

Wie regt man Babys sinnvoll an?

Indem man sich zurücknimmt und nicht vergisst: Das

Kind ist der Impulsgeber. Wir geben ihm nur adäquate

Unterstützung. Und die Angebote sollten weder übernoch

unterfordern.

Woran merkt man, ob es passt?

Ein Baby greift dann unseren Impuls auf. Ein Beispiel: Ist

es wach und aufmerksam und hat schon die Fähigkeit zur

Hand-Augen-Koordination entwickelt, wird es nach dem

Spielzeug, das wir ihm anbieten, greifen.

Was lernen Babys durch Bewegung?

Positive Bewegungserfahrungen unterstützen die seelische

Stabilität. Nebenbei wird der Stoffwechsel angeregt;

Babys schlafen oft besser. Nie wieder werden so viele

Bewegungsmuster gelernt wie im ersten Lebensjahr! Und

nie wieder sind motorische und geistige Entwicklung so

eng miteinander verbunden wie jetzt.

Lernen auch Eltern beim PEKiP?

Durch das bewusste Beobachten können Eltern ihre Babys

nach und nach immer besser lesen und entschlüsseln.

Das wirkt sich positiv auf die Beziehung und die Zufriedenheit

aus.


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topthema

Birgit Kienzle-Müller. Sie rät davon ab,

das Kind mit hochgezogenen Armen durch

die Wohnung marschieren zu lassen oder

es an den Händen hoch in den Stand zu

ziehen: „Mein Kind will das so? Nein, das

will es bestimmt nicht.“ Wenn es soweit

ist, wird das Kleine sich von ganz alleine

hoch in den Stand ziehen, zum Beispiel

am Laufstall- oder einem Absperrgitter,

vielleicht auch am Sofa.

„Mit dem Kind spielen, herumtollen und

toben – das ist das Beste, was Eltern tun

können. Denn das fördert nicht nur die

Bewegungskompetenz, sondern stärkt

auch die Bindung zwischen Eltern und

Kind. Auf diese Weise wird im Inneren

eines kleinen Menschleins ein ,Schatzkästchen‘

mit vielen guten Erfahrungen gefüllt,

die ein Leben lang eine stärkende Quelle

bleiben wird“, sagt die Physiotherapeutin

aus Bad Friedrichshall.

TÄGLICH AUF TRAB

Anders als etwa beim Radfahren sind

die Reifungsvorgänge, die nötig sind,

damit ein Kind das Laufen lernt, von

den Genen gesteuert. Sie werden durch

Lernprogramme angestoßen, die im Zuge

der Evolution entstanden sind. Gezieltes

Trainieren wird erst einige Jahre später

bedeutsam, zum Beispiel, um Schwimmen

zu lernen. Aber schon jetzt dürsten Kinder

geradezu danach, ganz viele motorische

Erfahrungen zu sammeln: toben, rangeln

und vom Hochbett springen – je wilder,

desto lieber. Sportwissenschaftler nennen

die Fähigkeiten, die Kinder in dieser Phase

erwerben, „Bewegungsschatz“, da sie ihr

ganzes Leben davon profitieren. Aber

auch hier gilt: Druck und Ehrgeiz sind

nicht gefragt. Zu Beginn brauchen Kinder

vor allem Möglichkeiten, sich im Alltag

vielfältig und ausgiebig zu bewegen.

Wunderbar sind für Zweieinhalb- bis Dreiährige

so einfache Dinge wie ein Laufrad:

Durch die gleichseitigen Bewegungen werden

Gleichgewichtssinn und Koordination

8 BABY&CO 06/2021

DIE PASSEN:

BABYS ERSTE

SCHUHE

1. Laufanfänger brauchen nur

Schuhe, wenn sie außer Haus

unterwegs sind. Daheim sind

Noppensocken, Lederpuschen

oder Barfußlaufen perfekt.

2. Die richtige Größe zu finden,

ist nicht einfach: Bei der

Daumenprobe ziehen Kinder

oft reflexhaft den Zeh zurück.

Ver lässliche Auskünfte können

sie noch nicht geben. Das

hilft: Zu Hause den Umriss des

Fußes auf Pappe zeichnen, am

längs ten Zeh 12 mm addieren,

einen Streifen in der entsprechenden

Länge schneiden

und im Geschäft in den Schuh

schieben. Alle drei Monate

überprüfen!

3. Ein guter Kleinkindschuh

ist geschmeidig und atmungsaktiv,

lässt sich im 90-Grad-

Winkel knicken und seitlich

drehen und hat ein möglichst

einfaches Fuß bett. Polster sind

unnötig. Steife Wander- oder

Gummi stiefel sollten möglichst

nur kurz getragen werden.

Das Kind kann verschiedene Untergründe

spüren, über eine Pfütze steigen oder sie

umkreisen, in die Hocke gehen, um etwas

zu untersuchen, laufen und hüpfen.

Selbst der Gang zum Bäcker um die Ecke

bietet schon nette Herausforderungen:

Balancieren auf dem Kantstein, von einer

Wegplatte zur nächsten hüpfen oder um

einen Pfeiler kreiseln.

Und das „Streckemachen“ im Alltag fördert

ganz nebenbei prima die Ausdauer,

an der es schon Grundschülern häufig

mangelt. Experten beklagen, dass viele

Kinder, einfach, weil es oft schnell gehen

muss, zu häufig im Autositz oder im Buggy

von einem Ort zum anderen transportiert

werden.

Auch das Schaukeln ist zu Recht ein

Klassiker. Die schwingende Bewegung

macht nicht nur ein schönes Kribbeln

im Bauch, sondern stimuliert die Entwicklung,

sie fördert etwa sehr gut das

Gleichgewichtsgefühl. Man kann schon

ganz früh damit beginnen – auf Mamas

oder Papas Schoß. Oder das Kind wird

in einer Decke geschaukelt. Und wenn

das Kleine später selbst mit Beinen und

Oberkörper Schwung holen kann, hat es

damit bereits einen ganz schön komplizierten

Bewegungsablauf gelernt.

Mit etwa sechs Jahren sollte ein Kind

ohne Probleme Treppen steigen und hüpfen

können. Sein Gehen sollte dem eines

Erwachsenen ähneln. Perlen einfädeln

oder Papier schneiden darf kein Problem

sein. Kurzum: Die grobe Entwicklung der

Motorik ist abgeschlossen, nun kommt der

Feinschliff. „Grundsätzlich sind für Kinder

Aktivitäten mit Gleichgewichtsan-

l

gefördert. Das Radfahren lernen Kinder

mit Laufrad-Erfahrung meist im Handumdrehen.

Und die Kleinen genießen den

Rausch der Geschwindigkeit, den sie mit

dem simplen Fahrzeug erzeugen können.

Dafür muss man natürlich die richtige

Stre cke wählen, die nicht zu abschüssig

und vor allem ruhig ist. Auf andere Verkehrsteilnehmer

kann ein Kind in diesem

Alter noch nicht angemessen reagieren.

Ganz wichtig: Helm nicht vergessen!

LASS UNS BUMMELN

Spazierengehen klingt gegen eine Laufrad-

Tour natürlich geradezu altmodisch. Aber

auch das Schlendern und Bummeln eröffnet

tolle Möglichkeiten für Kleinkinder,

besonders in der Natur. Das Einzige, was

man dafür braucht, sind Zeit und Geduld.

„Wer als Kind aktiv

ist, wird mit hoher

Wahrscheinlichkeit

auch als Erwachsener

Sport treiben“

KLAUS BÖS, SPORTWISSENSCHAFTLER


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Ist mein Kind umfassend

vor Meningokokken

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topthema

LET’S GO, BABY!

Kinder lernen ganz von alleine laufen. Von uns brauchen

sie nur das richtige Umfeld, damit sie ihre Entwicklungsaufgaben

meistern können

1. SPIELRÄUME SCHAFFEN

Maxi-Cosi oder Wipper sind sehr praktisch – für eine

kurze Zeit. Ansons ten sind Babys besser in kleinen

„Trainingscamps“ aufgehoben. Ideal: eine Spieldecke

mit verschiedenen hohen, festen Polstern, auf denen sie

tasten, fühlen und Freiraum sowie auch Begrenzungen

erleben können.

2. FUHRPARK: UNNÖTIG

Lauflerngeräte sollten Laufverhinderer heißen. Die

Apparate, in denen die Kin der sitzen, schränken die

Bewegungsfreiheit stark ein, die Entwicklung von Muskulatur

und Rückgrat kann beeinträchtigt werden, die

Unfallgefahr steigt.

3. GUTE „STARTBEDINGUNGEN“

Auf glatten Holz- oder Steinfußböden können Babys

schwer das Krabbeln lernen, selbst wenn sie von ihrer

Entwicklung her bereit dafür sind. Sobald sie eine griffige

Unterlage bekommen, starten sie durch.

4. SICHERES UMFELD

Lauflerner müssen sich ausprobieren können, ohne

ständig „Halt“ und „Vorsicht“ zu hören. Vasen, fragile

DVD-Türme, Tischdecken und andere unfallträchtige

Gegenstände sollten in den ersten Lebensjahren unerreichbar

für Kinder sein. Das schont auch die eigenen

Nerven …

5. NICHT ZU VIEL EINMISCHEN

Die motorische Entwicklung wird vor allem durch eigene

Erfahrungen befeuert – und nicht dadurch, dass wir

unsere Kleinen hinsetzen oder -stellen oder mit ihnen

üben. Faustregel: Geduldig abwarten und nicht für das

Kind etwas tun, sondern mit ihm.

6. TOLLE KISTEN

Kinder lieben Schiebewagen. Anfangs ist jedoch eine

beschwerte Kiste besser geeignet, etwa ein Pappkarton

mit vollen PET-Wasserflaschen, der gemütlich geschoben

werden kann und nicht so schnell Fahrt aufnimmt.

sprüchen sehr zu empfehlen, etwa Voltigieren,

Reiten, Indoor-Klettern, Karate,

Yoga, Ballett, Federballspielen, Slackline,

Geo-Caching, Inlinern, Skifahren oder

Kinderturnen. Gerade für das Lernen in

der Schule sind solche Sportarten sehr

förderlich, da das Gehirn besonders gut

angesprochen wird“, sagt die Physiotherapeutin

Kienzle-Müller.

Wichtig ist, die richtige Balance zwischen

Lob und Ansporn zu finden. Einerseits

sollten Eltern ihr Kind in seinem Bewegungsdrang

unterstützen und dürfen dabei

nicht zu ängstlich sein. Anderseits sollten

sie ihr Kind auch nicht damit überfordern,

immer noch besser, geschickter, schneller

oder mutiger zu sein. „Versuchen Sie,

locker zu bleiben, und überlassen Sie den

Kindern die Regie“, rät Prof. Klaus Bös,

langjähriger Leiter des Karlsruher Instituts

für Sport und Sportwissenschaft.

ICH KANN WAS!

Ob ein kleiner Fußball-Steppke am Ende

wie der schwedische Stürmer Zlatan Ibrahimovic

ein nahezu geniales Ballgefühl

entwickelt, ist jedoch mehr als nur eine

Frage des Wollens. „Damit jemand Spitzenleistungen

erreichen kann, muss einfach

alles stimmen. Die genetischen Dispositionen,

die mentalen Voraussetzungen und

das richtige Training von Anfang an. Und

das trifft eben nur in Ausnahmefällen zu“,

so der Sportwissenschaftler Klaus Bös.

Aber Rekorde müssen ja gar nicht das Ziel

sein. Wie auch? Schließlich kann immer

nur einer der Beste sein. Viel wichtiger ist

die Zufriedenheit, die sich einstellt, wenn

ein Kind sich in seinem Körper rundum

wohlfühlt und sich gut bewegen kann.

Das Siegestor gegen das Team aus der

Parallelklasse am letzten Tag vor den

Ferien, der gelungene Aufschwung an der

abgewetzten Stange auf dem Spielplatz

oder der erste Sprung vom Dreimeterturm

– all das schenkt Kindern eine wunderbare

Erfahrung: Ich kann was!

v

FOTO: MONKEYBUSINESSIMAGES, ISTOCK

10 BABY&CO 06/2021


Fluorosen verhindern?

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der Zahnpasta, da sie oft noch nicht richtig ausspucken können. Dies führt zu einer erhöhten Fluoridaufnahme. 2

Dem kann einfach durch eine fluoridfreie Zahnpasta vorgebeugt werden. Wichtig hierbei: Es sollte trotzdem ein Wirkstoff

enthalten sein, der vor Karies schützt. Kinder Karex enthält hierzu BioHAP. Das ist der Stoff, aus dem unsere Zähne

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spielen • lernen • fördern

Kugelrund – und

doch so vielseitig

Schon fürs allererste Spielen und Lernen sind Bälle

ideale Übungsobjekte. Sie regen die Sinne des

Babys an und fördern seine motorische Entwicklung

12 BABY&CO 06/2021


Schaut man sich an, wie schnell Kinder

krabbeln und rennen, hüpfen und springen,

kommt es einem so vor, als ob sie

genau wüssten, dass Bewegung nicht nur

Spaß, sondern auch schlau macht. Dem

Kind die Freude an körperlicher Aktivität

so lange wie möglich zu erhalten, sollte

daher auch das Ziel aller Eltern sein.

Gerade die ersten Lebensjahre sind

dabei von entscheidender Bedeutung:

Viel Bewegung von Anfang an schult

die Wahrnehmung, die Motorik und

das Körpergefühl – und damit auch die

geis tige Leistungsfähigkeit. Denn all diese

sinnlichen Erfahrungen führen dazu, dass

sich das Gehirn weiter ausdifferenziert

und somit leistungsfähiger wird. Spielen

macht schlau – und dabei ist der Ball ein

wichtiger Helfer.

Schon mit drei Monaten kann der Ball

bei Bewegungsübungen ins Spiel kommen

(siehe Kasten S. 14). Etwa zu dieser Zeit

lässt der angeborene Greif reflex nach. So

werden die Hände, die jetzt nicht mehr

meist zu Fäustchen geballt sind, frei für

alle möglichen Unternehmungen: Das

Baby steckt sie in den Mund, es tastet

damit und es fängt an, gezielt zu greifen.

EINFACH BIS KOMPLEX

Was den Ball zu einem besonders beliebten

Spielzeug macht, ist sein hoher

Aufforderungscharakter, wie Dr. Elke

Opper vom Institut für Bewegungserziehung

und Sport der Pädagogischen

Hochschule Karlsruhe sagt: „Das Kind

hat von sich aus die Lust und die Freude,

sich mit dem Ball auseinanderzusetzen,

weil es das Prinzip sofort beherrscht und

merkt, dass es das schon kann.“

Eine der motorischen Fähigkeiten, die

durch Ballspiele besonders gefördert

l

BEWEGUNG

VON KLEIN AUF

Kurse und Sportangebote gibt es

viele. Aber welches sind die richtigen

für Babys und Kleinkinder?

PEKIP

Für viele Kinder bedeuten die Kurse

nach dem Prager Eltern-Kind-

Programm eine erste Begegnung mit

verschiedenen Arten von Bällen in allen

Farben, Formen und Größen. Die einfachen

Übungen entsprechen dem natürlichen

Bewegungsdrang des Babys. Für

Sicherheit und Geborgenheit sorgt, dass

Mama oder Papa immer mit dabei sind.

KINDERTURNEN

Viele Sportvereine bieten altersmäßig

gestaffeltes Kinderturnen an. Bei den

„Anfängerkursen“ sind die Eltern noch

mit dabei und unterstützen ihre Kinder

bei den Spielen und Übungen. Auch

Tanzen nach Musik ist oft ein Element,

das für den richtigen Schwung sorgt.

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spielen • lernen • fördern

WAS GEHT AB WELCHEM ALTER?

Einfache Ballspiele mögen schon die Allerkleinsten. Und die

Möglichkeiten, dabei spielend zu lernen, erweitern sich rasant

0 BIS 3 MONATE

Klimperball: Es schult die Augen des Babys, wenn man einen Glöckchenball

vor seinem Gesicht hin- und herbewegt und dabei die Richtung

va ri iert – mal von oben nach unten und zurück, mal von links nach

rechts. Kann das Baby schon greifen, hält man ihm den Ball am Schluss

in Reichweite.

3 BIS 6 MONATE

Wasserball treten: Man lässt einen Wasserball an einer Schnur baumeln,

sodass er die Füße des Babys berührt, das dabei auf dem Rücken

liegt. Beim Dagegentreten spürt es, wie viel es mit seinen Füßen schon

bewegen kann.

6 BIS 12 MONATE

Kullerball: Eine Übung, die vorausschauendes Denken schult: Hierfür

wird eine schiefe Ebene gebraucht – am einfachsten lehnt man eine

Schaumstoffmatratze an einen Stuhl oder die Wand. Von oben lässt

man den Ball hinunterrollen. Zunächst wird das Baby gebannt

zuschauen und es später auch selber ausprobieren wollen. So lernt

es, Bewegungen einzuschätzen und vorauszuahnen.

AB 1 JAHR

Kegelball: Hierzu füllt man einige leere Plastikflaschen mit etwas Sand

(eine Tasse pro Literflasche reicht zur Stabilisierung) und stellt sie in

einer Reihe auf – fertig ist die selbst gebaute Kegelbahn! Mit einem

Ball, der nicht gar zu leicht sein sollte, kann das Kind dann die Flaschen

umkegeln und schult so seine Hand-Auge-Koordination. Kegelball ist

auch bestens als Spielspaß für zwei geeignet.

AB 1,5 JAHREN

Hin und her: Man setzt sich dem Kind gegenüber, im Abstand von anderthalb

bis zwei Metern, und rollt ihm einen Ball zu. Wenn das Kind

den Spielgedanken verstanden hat, rollt es den Ball zurück, und so

entsteht ein fröhliches mehrfaches Hin und Her. Auch hier kann man

Besuchs kinder sehr gut mit einbeziehen: In der Gruppenvariante ab drei

Mit spielern sitzen alle mit gespreizten Beinen Fuß an Fuß und spielen

sich den Ball zu.

Wind und Wellen: Ein Spiel für mehrere Kinder, die dafür auf alle Fälle

noch die Unterstützung der Erwachsenen brauchen: Eltern und Kinder

halten abwechselnd rundum den Rand eines großen (möglichst leichten)

Tuches fest, auf dem ein größerer oder mehrere kleine Bälle liegen.

Nun wird das Tuch auf und ab gewedelt, sodass die Bälle hüpfen, aber

nach Möglichkeit nicht herunterfallen.

wird: die Auge-Hand-Koordination. Sie

ist nicht nur ein Thema für das Baby- und

Kleinkindalter, sondern zieht sich über

die gesamte Spanne der Kindesentwicklung

hinweg, etwa wenn es später um

komplexe Bewegungsabläufe wie einen

Aufschlag beim Tennis oder eine Flanke

beim Fußball geht.

Zunächst aber ist der Ball ein Spielzeug

für alle Lebenslagen. Es verschafft Erfolgserlebnisse,

wenn das Baby erfreut

feststellt: Er bewegt sich, wenn ich das

will! Diese Eigenschaft und der Umstand,

dass bei weichen Bällen praktisch

kein Verletzungsrisiko besteht, machen

den Ball auch in kleinen Wutphasen so

ungemein nützlich: Er ist ein hervorragendes

Objekt zum Abreagieren. Und

zwischen dem sachten Anstupsen und

dem wütenden Von-sich-Werfen gibt es

ein ganzes Spektrum, innerhalb dessen

das Baby lernt, seine Kräfte zu dosieren

und irgendwann, nach vielen Versuchen,

darauf kommt: Je fester ich dagegenstoße,

desto stärker bewegt sich der Ball! Dieses

Schema zu erkennen, ist in den ers ten

Lebensmonaten eine enorme kognitive

Leis tung. Und sie ist quasi automatisch

mit dem Erkennen von Räumen verbunden.

Denn zu verfolgen, wie sich

ein Objekt im Raum bewegt, schult das

räumliche Sehen.

HAUPTSACHE, SPASS!

Die Grunderfahrungen in jungen Jahren

– vom lustigen Prickeln eines Igelballs auf

der Haut bis zum gemeinsamen Toben

mit Freunden um einen Ball auf dem

Rasen – prägen die spätere Bereitschaft

zu körperlicher Aktivität. „Ein Ball sollte

auf jeden Fall im Haushalt sein, denn es

ist wichtig, dass die Kinder die Bewegung

mit dem Ball frühzeitig erleben können“,

sagt Elke Opper. Dabei geht es gar nicht

einmal um das „rechtzeitige“ Erreichen

bestimmter frühkindlicher Entwicklungs-

FOTOS: ROMRODINKA, KIEFERPIX: ISTOCK (2)

14 BABY&CO 06/2021


stufen. Denn eben so wenig, wie es ein

Entwicklungsdefizit bedeutet, wenn das

Baby erst spät mit dem Greifen nach

dem Ball beginnt, kann man durch die

ständige Aufforderung zum Ballspielen

die Entwicklung in dieser Hinsicht beschleunigen.

Elke Opper rät folglich zu

Gelassenheit: „Was das Kind an Spielen

fordert, sollte man ihm ermöglichen. Das

Wichtigste ist die Bereitschaft der Eltern,

auf den aktuellen Entwicklungsstand ihres

Kindes einzugehen, und dazu gehört,

ihm die Möglichkeit zu geben, selbst

Erfahrungen im freien Spiel zu machen.“

Aber auch stärker geleitete Aktivitäten

haben natürlich ihren Platz in der motorischen

Förderung (siehe Kasten S.

13). Gut ist, was Spaß macht – denn bei

Aktivitäten, die Freude bereiten, bleiben

Kinder und Eltern lange am Ball. v

Von Beginn an optimal unterstützt

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Vom Kinderwunsch bis zum letzten Tag der Schwangerschaft ist die Ernährung essenziell für die Entwicklung

Ihres Babys. Natalben ® unterstützt Sie in allen Phasen, damit Sie sich ganz auf Ihr Glück konzentrieren können

Bekommt mein Kind alles, was es braucht,

um sich optimal zu entwickeln? Diese Frage

beschäftigt Sie wahrscheinlich – und das

bereits ab dem Kinderwunsch. Damit sich das

Baby optimal entwickelt und wächst, braucht

es bestimmte Nährstoffe, deren Bedarf sich

nicht immer ausreichend durch alle Ernährungsweisen

decken lässt. Dazu gehört DHA,

eine Omega-3-Fettsäure, die zu einer normalen

Gehirn- und Augenentwicklung des Fötus

beiträgt. Aber auch Vitamin B 12 und Folsäure

spielen eine Rolle bei der Zellvermehrung

und -teilung. Wussten Sie, dass die Einnahme

von Folsäure bereits ab dem Kinderwunsch

empfohlen wird, um später einer möglichen

Entwicklung von Neuralrohrdefekten beim

Baby vorzubeugen? Damit Sie diese aufregende

Phase unbeschwert genießen können,

versorgen die Produkte von Natalben ® Sie mit

wichtigen Nährstoffen. Die besonders kleinen

Kapseln basieren auf den neuesten Erkenntnissen

der Wissenschaft. So begleiten Natalben ®

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bis zu dem Moment, in dem Sie Ihren

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Bedarf bei Mehrlingsschwangerschaften angepasst

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genügt. Apropos: Die Kapseln sind so klein, um

eine problemlose Einnahme zu ermöglichen.


gesundheit

So schützen Sie Ihre Kinder

bestmöglich vor Meningokokken

Tipps zur Kostenerstattung von Meningokokken-Impfungen:

Sprechen Sie Ihren Kinder und Jugendarzt darauf an!

Meningokokken-Erkrankungen sind

glücklicherweise selten, können aber

schnell lebensbedrohlich verlaufen und

schwere Folgeschäden haben. Am häufigsten

sind Babys und Kleinkinder betroffen.

Den bestmöglichen Schutz bieten Impfungen.

Gegen Meningokokken-Erkrankungen

stehen in Deutschland drei Impfungen

zur Verfügung: gegen die Gruppen B

und C sowie eine Kombinationsimpfung

gegen die Gruppen A, C, W und Y (s. u.

die Grafik rechts) – aktuell ist aber nur

die C-Impfung standardmäßig empfohlen

und wird von allen Krankenkassen als

sogenannte Pflichtleistung erstattet.

Um für die beiden zusätzlich möglichen

Impfungen eine Kostenübernahme zu

bekommen, gibt es folgende Schritte:

1

Formular zur Kostenerstattung

von Impfungen besorgen.

Fragen Sie Ihren Kinder- und Jugendarzt

beim nächsten Besuch nach dem vorgefertigten

Formular zur Kostenerstattung von

Impfungen oder laden Sie es einfach auf

www.meningitis-bewegt.de herunter.

2Anfrageformular einreichen.

Das ausgefüllte Formular müssen Sie

an Ihre Krankenkasse weitergeben. Viele

Krankenkassen verfügen mittlerweile

auch über Apps, über die man Dokumente

einreichen kann.

3Wenn keine Zusage der

Kostenübernahme erfolgt:

Wenn die Krankenkasse nicht direkt

zusagt: Gehen Sie in Vorkasse und

schicken Sie diese Unterlagen an die

Kasse:

➜ das Impfstoff-Rezept

➜ die Apothekenrechnung für den

Impfstoff und

➜ die Arztrechnung.

4Wenn sich die Krankenkasse

nicht zurückmeldet:

Falls nach 2-3 Wochen immer noch keine

Rückmeldung von der Krankenkasse

vorliegt: Kontaktieren Sie noch einmal

die Krankenkasse von sich aus. Es lohnt

sich in jedem Fall, erneut nachzufragen,

da häufig Einzelfallentscheidungen getroffen

werden.

ÜBERBLICK

MENINGOKOKKEN-

IMPFUNGEN

Insgesamt stehen drei verschiedene

Impfungen zur Verfügung:

GRUPPE C standardmäßig

für alle Kinder möglichst früh

im 2. Lebensjahr empfohlen

und von allen Krankenkassen

übernommen.

GRUPPE B für gesundheitlich

gefährdete Personen.

Gruppe B verursacht in

Deutschland die meisten

Krankheitsfälle.

GRUPPEN A, C, W, Y

für gesundheitlich gefährdete

Personen oder bei Reisen.

Kombinationsimpfung gegen

die Gruppen A, C. W. Y.

Weitere Infos unter: www.meningitis-bewegt.de


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HILFE BEI BABYSCHNUPFEN –

FÜR DIE KLEINSTEN SCHNUPFENNASEN

In den ersten Lebensmonaten atmen Babies hauptsächlich

durch die Nase. 1 Bei einem Schupfen sind die kleinen

Nasengänge jedoch schnell blockiert. Eine verstopfte Nase

erschwert das Atmen der Kleinen und kann deshalb auch

für Schwierigkeiten beim Trinken und für einen unruhigen

Schlaf sorgen.

Kleine Nasen sind für Schnupfen besonders anfällig

Schnupfen zählt mit zu den häufigsten Erkrankungen im

Babyalter. 2 Die Schleimhäute von Babies sind empfindlich

und können anschwellen, wenn sie gereizt werden –

zum Beispiel durch trockene Luft, Kälte oder Viren. 2 Die

engen Nasengänge der Babies können bereits bei einem

geringfügigen Anschwellen der Nasenschleimhäute

erheblich behindert werden. 3 Bei Babyschnupfen ist es

deshalb wichtig, schnell zu handeln, um Babynasen zu

befreien:

• Luftfeuchtigkeit im Raum erhöhen – die feuchte Luft

hilft dabei, den Schleim in Babynasen zu lösen

• Für viel Ruhe sorgen – ebenso wie Erwachsene können

auch Babys gestresst sein

• Ein auf Babies abgestimmtes Schnupfenmittel

verabreichen – idealerweise mit einem abschwellenden

Wirkstoff wie z.B. Oxymetazolin

Das einzige abschwellende

Schnupfenmittel für Säuglinge

im ersten Lebensjahr

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Anwendungsgebiete: Akuter und allergischer Schnupfen, anfallsweise auftretender Fließschnupfen. Zur Erleichterung des Sekretabflusses bei Entzündungen der Nasennebenhöhlen

sowie bei Tubenmittelohrkatarrh in Verbindung mit Schnupfen. Zur diagnostischen Schleimhautabschwellung. Warnhinweise: Nasivin® Nasentropfen / Nasenspray Erwachsene und

Schulkinder (0,5 mg/ml): enthält Benzalkoniumchlorid. Stand: Mai 2019

1. Bergeson PS, Shaw JC 2001. Are infants really obligatory nasal breathers? Clin Pediatr, Vol 40, 10, 567-569. | 2. Tusaliu M, Panfiloiu A, Decusera T, Goanta CM, Mihaleca RG, Bidu VA.

lAcute Rhinitis in infants. Archives of the Balkan Medical Union 2016. vol. 51, no. 2, pp. 227-230 | 3. Olnes SQ, Schwartz RH, Bahadori RS. Consultation with the specialist: Diagnosis and

management of the newborn and young infant who have nasal obstruction. Pediatr Rev. 2000 Dec;21(12):416-20. | 4. Fachinformation Nasivin Dosiertropfer ohne Konservierungsstoffe

Baby April 2020 (v1.0)

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gesundheit

Kleine Ohren

hören fein

In welchen Schritten sich das Hörvermögen eines

Kindes entwickelt – und was ihm dabei hilft, diesen

so wichtigen Sinn noch weiter zu schärfen

Rhythmischer Herzschlag, rauschende

Blutgefäße, grummelnde und pfeifende

Magengeräusche: So geschützt wie das

Baby in Mamas Bauch auch ist – wirklich

still ist es darin beileibe nicht. Was

in der Welt da draußen vor sich geht,

bekommen Babys ebenfalls schon mit.

Allerdings nicht in voller Lautstärke,

sondern durch das Fruchtwasser abgedämpft

– wie bei einem Tauchbad in der

Badewanne. Wenn Papa liebevoll mit

dem Baby im Bauch spricht, lernt es also

tatsächlich bereits seine Stimme kennen.

KLEINE HORCHER

Erste Reaktionen auf Geräusche wurden

schon bei Babys in der 24. Schwangerschaftswoche

festgestellt. Spätestens ab

der 28. Woche reagieren alle gesunden

Babys auf Umgebungslaute. Den konkreten

Zeitpunkt, zu dem der Nachwuchs

akustisch auf Empfang geht, kennt aber

niemand so ganz genau.

Fest steht: Ist das Kind erst einmal auf

der Welt, liebt es die menschliche Stimme

mehr als alle anderen Geräusche. Für

hohe Töne sowie melodische und sanfte

Stimmlagen können Babys sich besonders

begeis tern. Aus diesem Grund ist

es tatsächlich sinnvoll, mit Babys in der

typischen „Ammensprache“ zu reden –

18 BABY&CO 06/2021

EMPFINDLICHES

MITTELOHR

Das Mittelohr ist ein mit Luft

gefüllter Hohlraum. Es liegt

zwi schen Trommelfell und Innenohr.

Eine bakterielle Mit telohrentzündung

tritt bei kleinen

Kindern besonders häufig

auf, weil bei ihnen die Ohrtrompete,

die das Mittelohr mit dem

Ra chenraum verbindet, noch

sehr kurz und weit ist. Bei einer

Erkäl tung erleichtert das den

Bakterien den Weg ins Ohr. Besonders

häufig betroffen sind

Kinder zwischen sechs und

18 Monaten. Das Mittelohr

kann sich aber in jedem Alter

entzünden. Die Beschwerden

sind mit star ken Schmerzen,

Fie ber, Kopfschmerzen, Abgeschlagenheit,

Appetitlosigkeit,

Trinkunlust, Weinerlichkeit, Unruhe

und Schlafstörungen recht

unangenehm. Zusätzlich kann

das Hörvermögen stark beeinträchtigt

sein. Vorbeugen kann

man einer Mittelohrentzündung

meist nicht. Umso wichtiger

ist es, diese Erkrankung durch

einen Kinderarzt richtig

behandeln zu las sen, um eine

dauerhafte Schädigung des

Ohrs zu verhindern.

weshalb die meis ten Eltern ganz intuitiv

in diesen, in der Tonlage höheren Sprach-

Gesang verfallen. Das Neugeborene fühlt

sich durch den liebevoll-schmeichelnden

Klang dieser Sprechweise besonders angesprochen.

Dadurch fällt es ihm leichter,

sich auf die Eltern zu konzentrieren und

mit ihnen in Kontakt zu treten.

MUSIK IST TRUMPF

Tests haben außerdem gezeigt, dass Babys

immer noch sehr wählerisch sind, wenn

sie erste Laute nachahmen. Ganz oben auf

der Beliebtheitsskala bleiben menschliche

Stimmen. Alle anderen Geräusche wie

etwa von Rasseln, Hundegebell oder die

Türklingel sind nur zweite Wahl. Und:

Babys lieben Melodien; ruhige, sanfte

Musik kommt deshalb ebenfalls gut an.

Laute Geräusche hingegen sind Gift für

die empfindlichen Ohren. Natürlich bedeutet

das nicht, dass Eltern immer nur

auf So cken und Zehenspitzen durch die

Wohnung schleichen und sich im Flüsterton

unterhalten müssen. Im Gegenteil:

Ohne die normalen Geräusche des Alltags

finden Kinder nur schwer in den Tag-

Nacht-Rhythmus hi nein. Ist es um sie

herum immer mucksmäuschenstill, macht

es für sie kaum einen Unterschied, ob

sie die längste Schlafphase nachts oder


tagsüber einlegen – ganz im Gegensatz

zu ihren Eltern. Ein wenig Rücksicht

auf die feinen kleinen Kinderohren ist

aber durchaus angebracht: Wer mit

dem Baby auf dem Arm mal eben

lautstark ins nächste Zimmer ruft,

muss sich nicht wundern, wenn das

Kleine erschreckt zusammenzuckt.

Aufmerksam sollten Eltern allerdings

werden, wenn Reaktionen wie diese

ausbleiben – der Grund könnte eine

unentdeckte Schwerhörigkeit sein.

Tatsächlich werden Hörprobleme

von Babys und Kleinkindern oft erst

verspätet diagnos tiziert. Grund ist

die Anpassungsfähigkeit der kleinen

Weltentdecker: Sie entwickeln

erstaunliche Fähigkeiten, eine mögliche

Schwerhörigkeit mit anderen

Sinnen auszugleichen und werden

zu perfekten Lippenlesern. l

DER DEUTSCHE

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fc_1021.indb 1 16-09-2021 12:12:49 PM


gesundheit

JEDEN TAG EIN

WENIG MEHR

So lernen Kinder das Hören –

die Entwicklungsstufen vom

Mutterleib bis ins erste Lebensjahr

im Überblick

Schon ein paar Tage nach der

Zeugung ist das Ohr als kleiner,

winziger Punkt erkennbar. Etwa

vier Monate später ist es als

eines der ersten Sinnesorgane

relativ gut entwickelt.

Durch die Bauchdecke hört der

Fötus Stimmen und Musik, lässt

sich durch sanfte Klänge beruhigen

und durch laute aufregen.

Bei Krach zuckt er zusammen.

Viele Teilfunktionen müssen

nach der Geburt aber noch

wei ter reifen. Zunächst nehmen

Neugeborene alle Töne nur

gedämpft, wie durch Ohrstöpsel

wahr und hören ca. 15 bis

20 Dezibel weniger als ein

Er wachsener. Ab der vierten

bis sechsten Lebenswoche

wird der Bereich im Gehirn,

der für das Hören, Riechen und

Sprechen zuständig ist, aktiver

und empfänglicher für Reize.

Die Fähigkeit, die Richtung

aus zumachen, aus der ein

Geräusch kommt, bildet sich

zwischen dem dritten und

vierten Lebensmonat.

Wäh rend des ersten Lebensjahres

werden zudem die

Hörbahnen entwi ckelt. Sie sind

notwendig, um die akustischen

Reize, die das Ohr erhält, im

Gehirn verarbeiten zu können.

Findet keine Stimulation statt,

verkümmert der Hörnerv.

HILFE FÜR DEN HÖRNERV

Dabei ist es wichtig, Hörprobleme frühzeitig

zu behandeln: In den ers ten Lebensjahren

lässt sich der Hörnerv noch so

stimulieren, dass sich wichtige Nervenbahnen

im Gehirn gut entwickeln. Eine frühe

Diagnose ist also entscheidend. Mit zwei

bis drei Jahren ist die Gehirnentwicklung

bereits weitgehend abgeschlossen (mehr

dazu im Kasten links).

Wenn ein Baby durch laute, unerwartete

Geräusche wie eine plötzlich zuschlagende

Tür so gar nicht aus der Ruhe zu bringen

ist, sollten Eltern also aufmerksam werden.

Ob mit der Hörfähigkeit eines Babys

alles in Ordnung ist, lässt sich mit ganz

einfachen Mitteln feststellen. Reagiert das

Kleine auf die Stimme der Mutter und lässt

es sich von ihr beruhigen? Wird es durch

laute, plötzlich auftretende Geräusche aus

dem Schlaf gerissen? Zeigt das Kind keine

eindeutigen Reaktionen, sollten Eltern zur

Abklärung einen Arzt aufsuchen. Mittlerweile

ist ein Hörscreening zwar Teil

der U1 bzw. der U2 beim Neugeborenen,

sofern die Eltern dem zustimmen. Eine

absolute Garantie, dass mit dem Gehör

alles in Ordnung ist, bietet dies aber nicht.

REAGIERT DAS KLEINE?

Zwischen dem dritten und sechs ten

Monat beginnt das Baby, ein Geräusch

räumlich zuzuordnen. Das bedeutet: Es

dreht seinen Kopf in die Richtung, aus der

der Ton gekommen ist. Jetzt entwi ckelt

es auch Spaß an einer Rassel. Machen

Sie einfach den Test mit einer kleinen

Glocke. Sucht das Kind mit den Augen

die Ursache des Tons, wenn Sie die Glocke

außerhalb seines Gesichtsfelds zum

Klingen bringen? Dann hat es diesen

Entwicklungsschritt bereits bewältigt.

Später – zwischen dem sechsten und zehnten

Monat – dreht sich das Kleine sogar

um, wenn es gilt, eine Geräuschquelle zu

finden. Außerdem reagiert es auf seinen

Namen, experimentiert hingebungsvoll

mit eigenen Tönen herum und horcht

verzückt auf Musik und Gesang. Wenn

Sie jetzt hinter dem Baby leise seinen

Namen rufen, sollten Sie eine Reaktion

darauf bemerken.

Um den ersten Geburtstag herum sind

Kinder dann noch einen Schritt weiter. Auf

die Frage: „Wo ist dein Fuß?“, schauen

sie interessiert auf diesen Körperteil oder

deuten mit dem Finger drauf. Das funktioniert

auch mit dem Familien-Kater oder

dem Lieblingsspielzeug. Zwischen dem

15. und 18. Monat wippt ein Kind im

Rhythmus der Musik mit und rea giert auf

Rufe aus einem anderen Raum.

Eltern sollten also in den ersten Jahren

stets beobachten, ob ihr Kind sie gut und

richtig versteht. Wer unsicher ist, ob sein

Kind auch wirklich einwandfrei hört, sollte

sich damit an seinen Kinderarzt wenden.

DIE DOSIS MACHT’S

Doch auch wenn alles bestens ist, können

Sie einiges dafür tun, dass sich das Hörvermögen

Ihres Kindes gut entwi ckelt. Die

beste Förderung ist, wenn Vater, Mutter

und Kind viel miteinander sprechen.

Richtig eingesetzt, ist die Stimme der

Bezugspersonen Musik in Kinderohren.

Auch auf typische Alltagsgeräusche reagiert

ein Kind aufmerksam: Lassen Sie

es im Topf rühren, dem Ti cken einer Uhr

lauschen, singen oder lesen Sie ihm etwas

vor, füllen Sie in der warmen Jahreszeit

Wasser zum Patschen in einen Eimer.

Damit lassen sich auch plätschernd die

Blumen gießen.

Aber bitte nicht übertreiben: Zu viele

verschiedene Töne und Geräusche zur

gleichen Zeit können ein Kind überfordern.

Das Gleiche gilt für Spielzeug,

das Geräusche macht. Wohldosiert, abwechslungsreich,

nicht zu laut und sanft

melodisch – so sollten die Geräusche

sein, die ein Kind umgeben. Dann können

sich Eltern seiner Aufmerksamkeit

sicher sein.

v

FOTO: OKSANA_BONDAR, ISTOCK

20 BABY&CO 06/2021


Im Rahmen des

Aktionsprogramms:

„NORMAL,

DASS ICH SO

NERVÖS BIN?“

Jetzt Unterstützung finden!

Frühe Hilfen gibt es in Ihrer Nähe:

elternsein.info/unterstuetzung-finden

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ernährung

Die ganze Kraft

der Vitamine

Für eine gesunde Entwicklung brauchen schon

kleine Kinder reichlich Vitamine. Wo stecken

sie drin? Was sollten Eltern beachten?

Morgens ein paar dicke Bananenscheiben,

zwischendurch knackig frische

Möhrensticks und saftige Apfelspalten,

mittags Brokkoli und abends eine kleine

Handvoll Mini-Tomaten: Kinder, die

sich mit Obst und Gemüse durch den

Tag knabbern, sorgen bei ihren Eltern

für Begeisterung. Schließlich machen

Erwachsene sich immer Sorgen, ob

ihre Kleinen auch genügend Vitamine

zu sich nehmen. Diese Angst ist meist

unbegründet: „Insgesamt sind Kinder

gut und ausreichend ernährt“, beruhigt

Ernährungswissenschaftlerin Dagmar

von Cramm. Es sind wenige Vitamine

und Mineralstoffe, auf die Babyeltern

ihr Augenmerk richten sollten: „Folsäure,

Vitamin B1 und B2 und Betacarotin

können bei Kindern knapp werden.“

Mit einer gezielten Lebensmittelauswahl

lässt sich aber ganz leicht gegensteuern.

Das B-Vitamin Folsäure zum Beispiel

ist sehr hitzeempfindlich und schnell

zerkocht. Deshalb sollten Kinder häufig

rohes Obst und Gemüse essen. Wer bei

der Auswahl zusätzlich auf die Farbe

achtet, kann gleich zwei Fliegen mit

einer Klappe schlagen: In leuchtend

gelb-orangen Sorten steckt auch viel

vom Schutzvitamin Betacarotin, der

wichtigsten pflanzlichen Vorstufe von

Vitamin A.

22 BABY&CO 06/2021

Für die Versorgung mit Vitamin B1 genügt

Rohkost aber nicht: Die besten Quellen

sind Vollkornprodukte und Schweinefleisch.

Beides gehört deshalb regelmäßig

auf den Speiseplan. Perfekt ergänzt wird

dieser durch Milch und Milchprodukte. Sie

liefern das für den gesunden Stoffwechsel

wichtige Vitamin B2.

AUF DIE MISCHUNG

KOMMT ES AN!

Wer sein Kind vielseitig und abwechslungsreich

ernährt, macht also alles richtig.

„Vitaminmangel kann bei einer gut

Nicht alle Kinder sind von Anfang an große Fans von Apfel, Möhre & Co.

Mit diesen Tricks können Eltern ihr Interesse wecken:

AUSFLUGSDOSE

Draußen toben macht Bärenhunger. Vollkornbrothäppchen, ein Schluck

Milch sowie Rohkost füllen die Speicher schnell wieder auf. Und die

Lust auf Kuchen, Süßigkeiten oder Fast Food kommt gar nicht erst auf.

TROCKENFRÜCHTE

Obst sorten wie Äpfel, Birnen, Bananen, Wein trauben oder Aprikosen

schmecken Kindern auch getrocknet ausgezeichnet. Auch in dieser

Form enthalten sie viele Vitamine.

gemischten Kost eigentlich nicht entstehen“,

sagt Dagmar von Cramm.

Aber für Babys gelten Sonderregeln. Vitamin

K zum Beispiel kann von Neugeborenen

noch nicht selbst gebildet werden.

Diese Fähigkeit erwerben Babys erst nach

ein paar Monaten. Deshalb bekommen

sie unmittelbar nach der Geburt Vitamin-

K-Tropfen.

Ähnliches gilt für das Knochen- und

Knorpel-Vitamin D: Unter Einfluss des

Sonnenlichts wird es in der Haut gebildet.

Weil die Babyhaut aber noch sehr dünn

und empfindlich ist, darf sie nicht direkt

SO KOMMEN OBST & GEMÜSE AN!

SCHNIPPELN

In einen ganzen Apfel zu beißen, überfordert viele Kinder. Bieten Sie

aber Obst und Gemüse in appetitlich kleine Stückchen geschnitten an,

greifen die meisten gerne zu. Ein bunt gemischter Obst- und Gemüseteller

kann so zu einer festen Nachmittagseinrichtung werden.


der Sonne ausgesetzt werden. Deshalb

sollten Babys im ersten Lebensjahr ergänzend

mit einem Vitamin-D-Präparat

versorgt werden. Winterbabys können

im zweiten Lebensjahr sogar noch einen

Nachschlag vertragen; bei Sommerbabys

genügt nach dem ersten Jahr der tägliche

Ausflug an die frische Luft.

EIN BISSCHEN SAFT

UND EIN SCHUSS ÖL

Präparate mit Vitamin K und D sind für

Babys also durchaus sinnvoll – alle anderen

Vitamine lassen sich aber problemlos

über die Ernährung abdecken. Dabei

sind ein paar einfache Kniffe hilfreich:

Ein Schuss milder Orangen- oder Apfelsaft

an den ersten Babybrei bringt eine

Extraportion Vitamin C auf den Löffel.

Das stärkt die Abwehrkräfte und verbessert

gleichzeitig die Eisenaufnahme.

l


ernährung

VITAMIN C

Neugeborene bekommen

genügend Vitamin C über die

Muttermilch. Sobald Beikost

zugefüttert wird, sollten Obst,

Gemüse und etwas Saft die

Versorgung sichern.

VITAMIN K

Bei den beiden Vorsorgeuntersuchungen

U2 und U3 erhalten

Babys eine Gabe Vitamin K.

Säuglingsnahrung ist mit

diesem Vitamin ausreichend

angereichert.

VITAMIN A UND

BETACAROTIN

Kleinkinder und Babys speichern

wenig Vitamin A. Für

Ausgleich sorgt betacarotinreiches

Gemüse sowie ab und

zu etwas Leberwurst.

VITAMIN B1

Vitamin B1 wird für den Aufbau

von Muskel- und Nervenzellen

sowie für den Stoffwechsel

benötigt. Es steckt in Vollkornprodukten;

Baby-Getreidebreien

wird es zugesetzt.

VITAMIN B2

Säuglinge sind über Muttermilch

und Flaschennahrung

ausreichend damit versorgt.

Bei einer Unverträglichkeit von

Milch sind später Hefeflocken

aus dem Reformhaus eine gute

Alternative.

FOLSÄURE

Während des Wachstums

brauchen Kinder besonders

viel Folsäure. Dieses Plus

kann damit angereichertes

Speisesalz liefern.

Auch ein Schuss Pflanzenöl darf

nicht fehlen, denn darin steckt viel vom

Schutz-Vitamin E. Außerdem sichert das

Öl die Versorgung mit lebenswichtigen

Fettsäuren, die das Baby zum Beispiel

für die Gehirnentwicklung braucht. So

schlecht das Image von Fett in puncto

Kalorien auch sein mag – für große und

kleine Rohkostfans spielt es eine wichtige

Rolle. Denn die fettlöslichen Vitamine

A, Betacarotin, D, E und K können ihre

Aufgaben am besten erfüllen, wenn sie

zusammen mit etwas Fett aufgenommen

werden. Es dient quasi als Transportmittel

im Körper. So rundet ein kleines

Glas Milch oder ein dünn bestrichenes

Butterbrot eine rohe Karottenmahlzeit

perfekt ab.

EXTRA-SCHUTZSCHILD

FÜR DEN KÖRPER

Angst, dass es mit den Vitaminen auch

mal zu viel des Guten werden könnte,

brauchen Eltern nicht zu haben. Bei den

fettlöslichen Vitaminen kann es zwar

theoretisch zu Überdosierungen kommen,

weil sie im Körper gespeichert werden,

über ganz normales Essen ist das allerdings

so gut wie ausgeschlossen.

Mit zugesetzten Vitaminen in Lebensmitteln

sollten Eltern dagegen vorsichtig

sein. Oft werden eher minderwertige

Produkte wahllos mit Vitaminen kombiniert,

in der Hoffnung, die Nahrung

damit insgesamt aufzuwerten. Wenn

Eltern unreflektiert zu diesen Produkten

greifen, kann es tatsächlich zu Überdosierungen

kommen – das gilt erst recht

für Vitaminpillen & Co. (siehe auch Interview

rechts).

Vitamine aus natürlichen Produkten sind

eindeutig gesünder. In Obst und Gemüse

stecken neben Vitaminen und Mineralstoffen

nämlich auch Farb-, Duft-,

Geschmacks- und Aromastoffe – und

diese sekundären Pflanzenstoffe entfalten

ganz besondere Schutzwirkungen

im Körper.

v

FOTOS: ZEST_MARINA, VERYBIGALEX, BAIBAZ, BOZENA_FULAWKA:ISTOCK (4)

24 BABY&CO 06/2021


INTERVIEW

Antje Gahl, Ernährungs wissenschaftlerin

und Expertin bei der Deutschen

Gesellschaft für Ernährung, rät Eltern, auf

normale Kost zu vertrauen (www.dge.de)

„VITAMINTABLETTEN

SIND FÜR KINDER NICHT

GEEIGNET“

BABY&CO: Eltern sind oft besorgt, ob ihre Kinder

genügend Vitamine bekommen. Woran können sie

erkennen, dass bei ihren Kindern alles in Ordnung ist?

ANTJE GAHL: Insgesamt ist die Nährstoffversorgung

heute ausreichend – das haben aktuelle Studien gezeigt.

Eltern müssen sich also keine Sorgen machen. Wenn Väter

und Mütter ihre Kinder genau beobachten und von Anfang

an auf die Gesundheitsvorsorge achten, erkennen sie, ob

ihre Kinder sich wohlfühlen. Allerdings zeigen sich Ernährungskrankheiten

im Kindesalter häufig nicht. Deshalb ist

es schwierig, Fehlernährung zu erkennen. Alarmsignale

sind beispielsweise Erschöpfung, Müdigkeit, Konzentrationsschwäche,

Zahnschäden, Appetitlosigkeit und Über-

oder Untergewicht.

Worauf sollten Eltern bei der Vitaminversorgung ihrer

Kinder besonders achten?

Sie sollten besonders die kritischen Vitamine wie A, D, E

und Folsäure im Augen behalten und mit Gemüse, Brot,

Kartoffeln, Rapsöl und Vollkornprodukten mehr pflanzliche

Lebensmittel – vor allem Gemüse – auf den Speiseplan

bringen. Obst ist häufig nicht das Problem. Wichtig sind

regelmäßige Mahlzeiten und ein abwechslungsreiches

Lebensmittelangebot, bei dem nicht immer das Gleiche

auf den Tisch kommt.

Was können Eltern außerdem tun?

Gerade im Wachstum ist genügend Folsäure wichtig. Deshalb

sollten Eltern ihren Kindern viel Kohl- und Blattgemüse

anbieten wie Brokkoli und Spinat. Auch Weizenvollkornbrot

ist eine gute Folat-Quelle. Der Vitamin-D-Bedarf ist über

Lebensmittel nicht so einfach zu decken. Wenn Eltern

dafür sorgen, dass ihre Kinder jeden Tag mindestens eine

Viertelstunde an die frische Luft kommen, lässt sich aber

die Vitamin-D-Eigenproduktion in der Haut anregen.

Und was halten Sie von künstlichen Vitaminen?

Kinder brauchen zwar eine Extraportion an Vitaminen –

aber über die Ernährung und bitte nicht über bunte Pillen

und Produkte. Vitamintabletten sind für gesunde Kinder

nicht notwendig.

Neu am Start: Der ferngesteuerte

BRIO RC Rennwagen Racing Green

rasanter fahrspass von BRIO

Mit seinem windschnittigen Aussehen bietet der RC Rennwagen Kindern

ab 24 Monaten viele Stunden rasanten Fahrspaß! Der Lerneffekt bleibt dank

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Rot, Blau, Grün oder Gelb? Welche Farbe passt

zur Sonne? 36 große, bunte Stecksteine stehen

zur Wahl. Gar nicht so einfach, mit kleinen Händen

die richtigen herauszugreifen und sie auf die Tafel

zu stecken…

Jedes Motiv verlangt eine andere Farbe, manche,

wie der Schmetterling, sogar verschiedene. Mit

dem einfachen wie raffinierten Steckspiel lernen

Kinder ab 18 Monaten spielerisch die Grundfarben

kennen und trainieren dabei ihre Konzentration und

Fingerfertigkeit. Mit der Zeit können sie sich damit

auch allein beschäftigen.

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erziehung

Klare Worte –

glückliche Kinder

Halbherzige Botschaften überfordern

Kinder. Ein eindeutiges Nein dagegen

gibt ihnen Sicherheit, ein ebenso klares

Ja stärkt ihr Selbstvertrauen

Dieses Wischiwaschi-Reden, ich erwische

mich immer wieder dabei: Da frage ich

meinen fünfjährigen Sohn beim Abschied

im Kindergarten: „Na, soll Mama jetzt mal

zur Arbeit gehen?“ Was für eine Frage.

Natürlich nicht! Ich soll mit ihm in der

Bauecke Klötzchen stapeln. Ein eindeutiges

„Tschüss, ich gehe jetzt“ wäre einfacher

und weniger konfliktreich gewesen. Denn

kleine Menschen, die gerade erst lernen, wie

die Welt, die Sprache und das Miteinander

funktionieren, brauchen Klarheit und keine

kommunikativen Verwirrspiele, sonst

verstehen sie nämlich nur eines: Bahnhof.

Aber ohne es zu wollen, senden wir oft

„Doppelbotschaften“ aus, wie Kommunikationswissenschaftler

das nennen. Wir

sagen zum Beispiel halbherzig Nein und

grinsen dabei, für Kinder ein klares Startsignal

für noch mehr Schabernack.

Unsere Mimik und Gestik werden von

unseren Kleinen nämlich sehr genau beobachtet.

Ein paar Zahlen: 55 Prozent der

Kommunikation mit Kindern laufen über

Körpersprache, Mimik und Gestik und

etwa 38 Prozent über den Klang unserer

Stimme. Lediglich sieben Prozent vermitteln

sich den Kindern über den Inhalt,

den Sinn der Worte, schätzen Experten.

„Kinder kommunizieren ganzheitlich. Sie

hören nur auf Worte, wenn sie stimmig zu

26 BABY&CO 06/2021

Tonfall, Ges tik und Mimik passen“, sagt

der Familienberater und Fachautor Dr.

Jan-Uwe Rogge.

KURZ UND KNAPP

Oft reden wir auch einfach zu viel auf

unsere Kleinen ein. Aber die sind ganz

schön schlau: Schnell lernen sie, dass sie

der elterlichen Geräuschtapete nicht allzu

viel Beachtung schenken müssen. Sollte

mal etwas wirklich Wichtiges dabei sein,

wird es garantiert noch mal gesagt. Das

beobachtet auch die Hamburger Erzieherin

Nadine Burow: „Die Eltern meinen es gut,

aber manchmal erklären sie zu viel und

diskutieren zu lange – sogar mit den ganz

Kleinen.“ Und merken dabei nicht, dass

ihr Kind längst abgeschaltet hat oder die

ausführlichen Begründungen überhaupt

noch nicht verstehen kann. Oder sie reden

weiter, obwohl das Kind längst verstanden

hat. Kommunikationsprofi Rogge bestätigt

diese Beobachtungen. Sein Ratschlag: „Je

jünger ein Kind ist, desto klarer müssen

Kleine Menschen,

die erst lernen, wie die

Welt funk tio niert,

brauchen Klarheit und

keine kommunikativen

Verwirrspiele

l


Jeden Tag entsteht ein

Wunschkind mit OvulaRing

Fast zwei von 10 Paaren sind in Deutschland von unerfülltem

Kinderwunsch betroffen. Häufig liegt das daran, dass die Frau

ihren Zyklus nicht genau kennt. Um schwanger zu werden,

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pro Zyklus, an denen es mit dem Wunschkind klappen kann.

Diese fruchtbare Phase beinhaltet die 4 Tage vor dem Eisprung,

den Eisprungtag selbst und den Tag danach. Jede Frau hat ihren

individuellen Zyklus und der Eisprung findet nur bei etwa 4% aller

Frauen in der Zyklusmitte statt.

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die ärztliche Behandlung mit OvulaRing.


erziehung

die Worte sein. Kurz und knapp ist viel

besser als lang und ausführlich.“

Kurz und klar, das bedeutet auch: Nein zu

sagen, wenn man Nein meint. Und dabei zu

bleiben. Das macht den Alltag leichter, für

Eltern genauso wie für Kinder. Denn mit

ausweichenden Formulierungen kommen

Kinder am Ende schlechter zurecht als mit

einer eindeutigen Ansage. „Ein Nein bedeutet

immer Frustration und Enttäuschung. Aber

es ist etwas, das Kindern, wenn sie erwachsen

geworden sind, täglich im Leben begegnen

wird“, sagt der Wiesbadener Pädagoge

Dr. Holger Schlageter. „Und wenn Erziehung

einen Sinn hat, dann doch den, die

Kleinen auf ihr Leben später möglichst

optimal vorzubereiten.“

Ein Nein der Eltern bietet dem Kind die

Möglichkeit, zwei Dinge zu lernen: 1. Nicht

jedes meiner Bedürfnisse muss sofort erfüllt

werden; ich kann warten oder auch mal

ganz verzichten.

2. Ich bin in der Lage, Frustration und

Enttäuschung auszuhalten.

Aber auch ein Nein braucht seine Regeln,

um eine positive Wirkung entfalten zu

können. Es sollte wohldosiert und niemals

aus einer bloßen Laune heraus eingesetzt

FEST VERSPROCHEN!

Manchmal gar nicht so einfach: Die Diplom-Psychologin Dr. Angelika

Faas erklärt, warum es so wichtig ist, dass Eltern ihr Wort halten

„Nach dem Einkaufen können wir noch ein Eis essen gehen.“ Unter

Erwachsenen ist so ein Satz schnell dahingesagt. Für Kinder ist das Eis

(oder das Vorlesen oder das gemeinsame Baden) eine ganz wichtige

Sache. „Deshalb sollte man nur versprechen, was man sicher erfüllen

kann. Nicht nur um Geschrei und Tränen zu vermeiden, sondern auch um

das kindliche Vertrauen in die elterliche Verlässlichkeit nicht zu erschüttern“,

sagt Dr. Angelika Faas. Das gilt auch für „negative Versprechen“

wie etwa „Wenn du mich weiter pikst, nehme ich dir den Stock weg“.

Wenn ein Kind die Erfahrung macht, dass Mama und Papa in aller Regel

tatsächlich tun, was sie zuvor angekündigt haben, reichen über die Zeit

immer weniger Ermahnungen. Sind es nur leere Worte, lernt es: „Es

passiert doch nichts. Ich kann ruhig weitermachen.“

Bedachtes Lob und

herzliche Worte

ermutigen Kinder und

helfen ihnen, Grenzen

und Frus trationen

besser zu akzeptieren

werden – oder gar als Liebesentzug gemeint

sein.

Die mächtige Wirkung des kleinen Wortes

beeindruckt Kinder natürlich. Und es dauert

nicht lange, da trompeten sie es uns

selbst entgegen: „Nein, das will ich nicht!“

Mein Sohn hat zum Beispiel kürzlich beschlossen,

dass er seinen Teller nach dem

Essen nicht mehr in die Küche tragen will.

Jeden Tag das gleiche Spiel. So etwas kann,

je nach Stresslevel und Laune, ganz schön

an den Nerven zerren. Die folgenden Strategien

können Eltern helfen, in solchen

Situationen gelassen zu bleiben.

Reagieren Sie unaufgeregt und lassen Sie

sich nicht provozieren. Diskussionen oder

großer Ärger bewirken vor allem, dass das

Kind abspeichert: „Wenn ich rebelliere,

beschäftigen sich meine Eltern mit mir.“

Geben Sie möglichst nicht nach: Es ist verführerisch,

das trotzige Nein des Kindes zu

akzeptieren, damit Ruhe ist. Das Kind lernt

so allerdings, dass Protest und Widerstand

ein wirksames Mittel sind, um Wünsche

durchzusetzen. Seien Sie selbstkritisch:

Haben Sie Ihre Aufforderung vielleicht

als Frage formuliert? Dann darf ein Kind

auch Nein sagen. Wenn es aber keine Entscheidungsmöglichkeit

gibt, sollten Sie das

auch genau so ausdrücken. Humor hilft:

Kinder haben eine gehörige Lust am Provozieren

– schon die ganz kleinen. Solchen

Grenzüberschreitungen begegnet man oft

am besten mit Humor – oder indem man

sie locker und entspannt übersieht.

In den ersten beiden Lebensjahren können

Kinder den Sinn eines Neins nicht

verstehen, sondern nur reflexhaft darauf

reagieren. Sie erkennen am Tonfall oder

am harten Klang des Wortes, dass etwas

nicht stimmt – und halten vielleicht inne.

Doch bei nächster Gelegenheit werden

sie wieder schauen wollen, was passiert,

wenn man einen Wasserbecher umdreht.

Die Überlegung, „Papa hat einmal Nein

gesagt – also soll ich grundsätzlich kein

Wasser ausschütten“, kann ein Kleinkind

überhaupt noch nicht leisten. Wenn es seine

„Missetaten“ wiederholt, dann nicht, weil

es ungehorsam ist oder um die Eltern zu

ärgern, sondern aus Neugier. Es erledigt

schlicht seine Entwicklungsaufgabe.

BESTÄRKEN UND LOBEN

„Strafen sind in solchen Situationen ganz

unangemessen. Statt zu einem Lernprozess

führen sie nur zu Frustration und beschädigen

die Beziehung zwischen Eltern und

Kindern“, sagt die Rosenheimer Kinderpsychologin

Dr. Christine Kaniak-Urban. Also

einfach alles geschehen lassen? Natürlich

nicht. Doch weil der Erkundungsdrang

eines Babys grundsätzlich etwas sehr Positives

ist, sollten Eltern so viel wie möglich

mit Lob arbeiten und richtiges Verhalten

positiv bestärken, so die Expertin.

Und diese Empfehlung gilt über die ganze

Kindheit hinweg. Denn ein herzliches,

FOTO: LIDERINA, ISTOCK

28 BABY&CO 06/2021


zugewandtes Ja zu all den wunderbaren

Lebensäußerungen, den drolligen Ideen

und großen und kleinen Heldentaten ist

genauso bedeutsam für die Entwicklung

eines Kindes wie die Konsequenz beim

Nein. Positive Rückmeldungen bestärken

und ermutigen Kinder. Das hilft ihnen dann

auch, Grenzen leichter zu akzeptieren.

EIN NEIN – VIELE JA

Der amerikanische Beziehungsexperte

John Gottman rät Paaren: „Wer einmal

kritisiert, sollte seinen Partner danach fünfmal

loben. Für Kinder gilt die 1:5-Regel

genauso: Auf ein Nein sollten sie mindestens

fünfmal hören, dass sie eine prima

Idee hatten, etwas fein hinbekommen

haben oder einfach, dass sie ein rundherum

wunderbares Kind sind.“ Zum Glück geben

sie uns jeden Tag ganz viele Anlässe, das

festzustellen.

v

ZUGEWANDT UND SPIELERISCH

Die niederländische Kindertherapeutin Martine F. Delfos verrät einfache

Regeln, die dabei helfen, mit kleinen Kindern ins Gespräch zu kommen

DAS KIND IMMER ANSCHAUEN,

WÄHREND ES SPRICHT

Gerade bei kleinen Kindern ist die nonverbale Kommunikation wichtig,

die Gesten, die Mimik, die ihre Worte begleiten. Daher sollte man sein

Kind anschauen, wenn man verstehen möchte, was in ihm vorgeht.

ZEIGEN, DASS ES EINEN EFFEKT HAT,

WAS DAS KIND SAGT

Es ist für Kinder ein schönes, motivierendes Gefühl zu erfahren,

dass das, was sie uns sagen, auch eine Wirkung hat. Zum Beispiel:

„Gut, dass ich nun weiß, wie gern du mit dem Puzzle spielst. Jetzt

holen wir es häufiger aus dem Regal.“

SPIELEN UND SPRECHEN KOMBINIEREN

Auf direkte Fragen wie „Wie war es im Kindergarten?“, reagieren

Kinder meist einsilbig, da sie eine Antwort darauf nicht umgehend

abrufen können. Beim Vorlesen oder Spielen jedoch bieten sich

Gesprächsanlässe und dann sprudelt es nur so aus ihnen heraus.

Das personalisierte

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Wissen Sie noch, wie klein Ihr Kind als Baby wirklich war?

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für die frisch gebackenen Eltern, für die Großeltern, zur Taufe oder als Weihnachtsgeschenk,

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erziehung

Horch, da kommt

das Christkind!

Für frischgebackene Eltern ist Weihnachten ein ganz

besonderes Fest. Wichtig ist, sich nicht zu überfordern.

10 Tipps für entspannte Festtage mit Baby

30 BABY&CO 06/2021


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geschmückt ist, alles nach Lebkuchen und

Kerzenwachs duftet und was Leckeres

in der Pfanne brutzelt, freuen sich alle

Kinder – und viele junge Eltern haben

die Heiligabende ihrer eigenen Kindheit

wieder vor Augen. Doch auch wenn bei

manchen die Freude an Weih nachten

seit den Kindheits tagen etwas abgeebbt

ist: Mit dem eigenen Baby soll es wieder

so richtig heimelig werden – wie früher

eben! Unsere Tipps helfen Ihnen.

1NICHT AUF DEN

LETZTEN DRÜCKER

Hektik vor dem Fest überträgt sich automatisch

aufs Kind, auch wenn’s noch so

klein ist. Planen Sie rechtzeitig, wann Sie

noch welche Besorgungen machen wollen,

welche Essensvorbereitungen getroffen

werden müssen und wie die Wohnung geschmückt

wer den soll. Ihr Baby wird von

alldem noch nicht allzu viel mitbekommen,

aber: Je besser Sie sich die Zeit einteilen,

je mehr Ruhe Sie bei aller Organisation

walten lassen, desto wohler wird es sich

fühlen – und zwar in der gesamten Advents-

und Weih nachtszeit. Ganz wichtig:

Planen Sie nicht zu viel und über fordern Sie

sich nicht. Für Ihr Kind ist auch über die

Festtage ganz einfach eine harmonische,

zufriedene Atmosphäre wichtig.

2LIEBER BESUCHEN

LASSEN

Planen Sie nicht nur Heiligabend rechtzeitig,

sondern auch die Feiertage – welche

Abläufe sind vorgesehen und wann sind

Sie mit Kind unterwegs? Sind normalerweise

Besuche bei Verwandten und Freunden

angesagt, ist es diesmal vielleicht

sinnvoller, diese einzuladen. Ihr Kind

wird es Ihnen danken, wenn es neben

den unbekannten Stimmen nicht auch

noch mit einer ungewohnten Umgebung

zurechtkommen muss. Vielleicht besuchen

Ihre Eltern oder Schwiegereltern Sie

– soweit es Corona zulässt – und bringen

noch etwas von ihrem Festtagsbraten mit.

3KEINE

EXPERIMENTE

Sie sehen sich schon mit Grausen stundenlang

am Herd stehen, während Ihr

Kind in der Wiege schreit und der Papa

noch Besorgungen macht? Bedenken

Sie: Weniger ist mehr! Wenn Sie gern

die Festtagsköchin sind, dann wählen

Sie ein einfaches, leckeres und bereits

erprobtes Gericht, und wagen Sie sich

nicht ausgerechnet mit Baby erstmals an

Omas berühmtes Zwölf-Stunden-Lamm

aus dem Römertopf. Wenn es aber doch

etwas aufwendiger sein soll, empfiehlt

sich eine rechtzeitige Absprache der l

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erziehung

Rollenverteilung: Der Papa ist so lange

fürs Kind zuständig, wie die Küchentür

eisern geschlossen bleibt.

4PLÄTZCHEN STATT

BRATEN

Apropos Essen: Je kleiner Ihr Kind ist,

desto weniger kann es zu Weihnachten

mit plötzlichen Geschmacksexperimenten

anfangen. Was die Ernährung angeht, sind

kleine Kinder eher konservativ. Stillkinder

ohnehin, doch auch in der zweiten Hälfte

des ersten Lebensjahres sollte es an Weihnachten

die gewohnte Fläschchen- bzw.

Breikost sein. Und selbst im zweiten und

dritten Lebensjahr ist dicke Freude über

fetten Braten eher unwahrscheinlich. Viel

spannender und leckerer ist frühzeitiges

gemeinsames Plätzchenbacken!

5RITUALE FLEXIBEL

ABSPRECHEN

Um Enttäuschungen und Missverständnisse

zu vermeiden, sollten Sie auch weihnachtliche

Rituale rechtzeitig mit Ihrem

Partner absprechen – fragen Sie sich gegenseitig

„Wie war das früher in deiner

Familie an Weihnachten und was davon

ist dir jetzt wieder wichtig?“ So entwickelt

sich sicherlich ein schönes gemeinsames

Ritual. Bei aller Planung sollten Sie aber

flexibel bleiben: Sollte Ihr Nachwuchs

weinen, hat er Vorfahrt, auch wenn Sie

gerade noch so heimelig Weih nachtslieder

hören oder singen, bei Kerzenschein an

der weihnachtlichen Tafel sitzen oder

neugierig Geschenke auspacken.

6KIRCHENBESUCH?

OHNE BABY

Und der in vielen Familien übliche Kirchenbesuch?

Es kommt natürlich darauf

an, wie wichtig er Ihnen ist – aber mit

Baby sollten Sie das schon ganz genau

abwägen. Vom Gottesdienst hat Ihr Kind

jedenfalls nichts – bestenfalls schläft es.

Mit drei oder vier Jahren sieht es oft

schon ganz anders aus: Jetzt können z. B.

Krippen spiele und Co. richtig spannend

sein! Viele Kirchengemeinden stimmen

ihren Weih nachts-Gottesdienst am Nachmittag

speziell auf kleine Besucher ab.

7SCHENKEN MIT

AUGENMASS

Klar: Ein wichtiger Punkt ist das Schenken

und Beschenktwerden. Aber was schenkt

man einem Baby? Hand aufs Herz: Geschenke

für die Winzlinge sind immer

erst mal Geschenke für sich selbst – oder

den Partner. Dagegen ist auch nichts zu

sagen. Fürs Baby ist ein einfaches Erstlingsspielzeug

aus Holz (z. B. eine Rassel)

oder ein kleines Kuscheltier völlig ausreichend.

Auch Großeltern und Tanten

sollten nicht übertrieben und wahllos

schenken. Geben Sie der Verwandtschaft

einen Wink, was wirklich sinnvoll ist

(z. B. Babykleidung). Etwa ab anderthalb

Jahren kann allerdings schon das

Auspacken einen gewissen Reiz haben.

8UND …

LÄCHELN!

Das Wohnzimmer muss nicht zum Fotooder

Filmstudio werden, aber: Den einen

oder anderen Schnappschuss sollten

Mama oder Papa schon machen. Denn

das erste Weihnachtsfest zu dritt wird

später garantiert ein Renner im (virtuellen)

Familienalbum! Tipp: Sichern Sie

Ihre digitalen Bilder bzw. Filme nicht nur

auf der Festplatte Ihres Computers bzw.

Smartphones, sondern auch extern bzw.

online in einer Cloud. So bleiben einmalige

Erinnerungen dauerhaft erhalten.

9GANZ NATÜRLICH

BLEIBEN

Bremsen Sie überhöhte Erwartungen: Den

Rhythmus gibt ohnehin Ihr Baby vor, ganz

nach seinen Bedürfnissen. Und die große

Harmonie pünktlich zu Heiligabend wird

möglicherweise nur bedingt ausbrechen.

Denn unter deutschen Dächern wird zu

keiner Zeit öfter gestritten als in der Weihnachtszeit.

Zum einen, weil alle über eine

ungewöhnlich lange Zeitspanne hinweg

beisammen sind, zum anderen, weil man

sich „die große Harmonie“ oft zwangsverordnet

– und das geht gerne schief …

Auch Ihr Baby spürt, ob Sie sich verhalten

wie immer oder ob die Stimmung irgendwie

ins Unnatürliche umschlägt. Seien

Sie einfach so wie sonst auch. Das ist in

einer intakten Partnerschaft sicherlich

die beste aller Möglichkeiten – gerade

an Weihnachten.

10

GELASSENHEIT

STECKT AN

Der beste aller Tipps: Bleiben Sie gelassen.

Betrachten Sie das ers te Weihnachtsfest

mit Baby als Versuchsballon für die kommenden,

sicherlich noch turbulenteren

Jahre. Gelassenheit hat den Vorteil, ansteckend

zu sein. An Heiligabend geht es

um Besinnung – und nicht um das Mitschleppen

und Herumzeigen Ihres kleinen

Schätzchens. So klappt’s bestimmt mit

einem schönen ersten Fest zu dritt. v

FOTOS: WINYUU, VALERIIA KUZNETSOVA: ISTOCK (2)

32 BABY&CO 06/2021


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Impressum

baby&co erscheint 6x im Jahr

bei IDS Information Display Services GmbH

Klostergut Fremersberg, 76530 Baden-Baden

E-MAIL: service@familieundco.de

STOP TALKING.

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Deswegen hat Inka Schneider

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GESCHÄFTSFÜHRER

Peter Wolf

VERLAGSLEITER

Marko Petersen

CHEFREDAKTEUR

Hauke Johannsen

CONTENT MANAGEMENT

Textmanagement: Hauke Johannsen

Advertorial Produktion: Heimfelder

Textschmiede, Rolf von der Reith

GESTALTUNG

grafikDesign Willert

Layout: Christiane Willert

Bildredaktion: Heidi Wohlgeboren,

Christiane Willert

HERSTELLUNG

Andy Dreyer

REPRO

Simkraft Solutions Pvt. Ltd.

DIGITAL PUBLISHING

E-Paper Publishing: Marko Petersen

Redaktion Infoletter: Heimfelder

Textschmiede, Rolf von der Reith

Webdesign: MovisionDesign,

Markus Oster

Promotion Vermarktung: Marko Petersen

baby&co wird vermarktet

von der Ad Alliance GmbH

ANZEIGENLEITUNG

Andrea Wörsdörfer

andrea.woersdoerfer@ems.ad-alliance.de

AUFTRAGSABWICKLUNG

Angelika Bieda

FINANZ- UND RECHNUNGSWESEN

Susanne Weber

Zurzeit gilt die Anzeigen-Preisliste Nr. 26

vom 1. Januar 2021

DISTRIBUTION

IDS Deutschland

Klostergut Fremersberg

76530 Baden-Baden

DRUCK

Walstead Central Europe

ul. Obr. Modlina 11,

30-733 Krakau, Polen

baby&co wird als Zeitschrift

(Print) sowie digital (E-Paper)

vertrieben

familie&co ist das

Familienmagazin von baby&co

Landal ist Premium-Partner

Reise von baby&co

IDS ist die Servicegesellschaft

in Deutschland für

Informationen im

Gesundheitswesen.

IDS distribuiert jährlich mehr

als 20 Mio. Zeitschriften und

Verbraucherinformationen

über die Ärzteschaft und

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Nutzung von Inhalten in Pressespiegeln

Nutzungsrechte und Artikelinhalte für digitale Pressespiegel erhalten Sie über die

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