sporting hamburg Dezember 2021/ Januar 2022

sportinghh

Stadtsportmagazin

Dezember 2021/Januar 2022

monatlich & kostenlos

Toto Jansen

Hat ein gutes Händchen

Torben Johannesen

Ist sowieso entspannt

Auch schön

Bald ist Weihnachten und

unser Active City Quiz

Laura Ludwig

Hat ein gutes

Bauchgefühl ;-)

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Die besten Tipps gibt’s

in der Heftmitte.

präsentiert von


© Foto: Mirja Geh

Editorial

Liebe

Leser:innen,

© Foto: Home United

kurz vor Andruck haben

wir kurzerhand unser

Inhaltsverzeichnis über

Bord geworfen und unserem

ausdrücklichen

Wunsch Luft gemacht.

Muss sein, fanden wir. Denn gerade, wer so wie wir für

die Erstellung unseres Magazins mit vielen Menschen

in Kontakt ist und kommt, ist nicht nur gefährdeter,

darum geht es uns gar nicht, sondern erlebt, in welchem Maße all die Menschen, die

wir treffen, von dieser beschissenen Pandemie betroffen sind, im Großen, Kleinen,

privatest, beruflich, … sehr schräg. Und natürlich geht es weit über Sportthemen

hinaus, Sportmagazin hin oder her, denn wir alle haben Eltern, kränkliche Großtanten,

Kinder mit Asthma und dergleichen. Also, einmal umgeblättert und los geht’s.

Und na klar, trotz Kollegen in der x-ten Quarantäne, Covid-kranken Artdirektoren,

Homeoffice und Dauertests, haben wir Euch hoffentlich ein schönes Heft zum

Jahresende gezimmert. Gerade Laura Ludwig und auch Torben Johannesen werden

sehr privat. Toto Jansen ist sowieso offen ohne Ende. Wir freuen uns über solche

Gespräche und das Vertrauen, das uns geschenkt wird. Natürlich findet Ihr noch

viel mehr in dieser Ausgabe, und vor allen Dingen, habt Spaß mit unserem Active

City Jahres-Quiz.

An dieser Stelle dann jetzt aber auch ein riesen Dankeschön an alle unsere Leser:innen,

alle Kunden und Partner, ohne Euch geht es gar nicht, so ein Heft zu machen, an alle

Freunde, Mitarbeitende und Kolleg:innen, für ein weiteres besonderes Jahr. Habt eine

geruhsame Vor- und Weihnachtszeit, kommt gut in das neue Jahr und lasst Euch

Euren Schneid nicht abkaufen. Bleibt bitte alle gesund, seid glücklich und lasst auch

Eure Mitmenschen nicht aus den Augen.

Von Herzen alles Gute.

© Foto: Mediaserver Hamburg/Jörg Modrow

Martin Blüthmann (martin@sporting-magazin.de)

Partner:

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© Foto Hintergrund: Pixabay


Wie schön,

dass wenn was Neues, Großes

entsteht, auch Altes dabei erhalten

bleibt. Die neue Alster-Schwimmhalle

wird ein echter Knaller, Hingucker,

Schwimmtempel. Und der Sprungturm

bleibt standhaft.

© Foto: Bäderland

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Beachvolleyball

© Fotos: Mirja Geh

Abwarten

vor

erwarten

Family first: Laura Ludwig mit Partner Imornefe „Morph” Bowes und Sohn Theo.

sie diverse Gespräche geführt, wer ihre zukünftige Partnerin sein Konkretes gibt es nicht, „ich muss das alles auf mich zukommen

könnte, die Trainer haben auch hier und da sicher Ideen, aber sie lassen.“ Laura weiter: „Und eines weiß ich auch, ich werde nicht

kann und will sich jetzt nicht festlegen, und das kann sie auch schneller, nicht stärker und auch nicht höher springen, dafür

von keiner potenziellen Partnerin erwarten. „Man will mit den passiert aber im Kopf sehr viel.“

Partner:innen zusammen erfolgreich sein, muss viel Toleranz Und da geht es nämlich nicht nur um die sportlichen Erfahrungen,

mitbringen, Akzeptanz, versteht sich bestenfalls – denn das ist die sie dann zukünftig mitbringt, sondern auch um die mentale

die höchste Kunst teilweise – gut oder besser. Aber auf Basis Stärke, das, was Kinder, eine funktionierende, liebende Familie,

unseres Sports, den wir natürlich mit Liebe und viel Leidenschaft mit einem machen. „Und dann gehe ich natürlich auch davon

betreiben, reden wir auch von Business, das muss allen klar sein. aus, ist ja nun der Zweite, dass es einfacher werden könnte“ –

Beachvolleyball ist mein Lebensinhalt, auch im beruflichen Sinne“, (Gedankenpause) – „aber da kommt auch ein neuer Mensch, mit

erklärt sie.

einem eigenen Kopf, man weiß ja nie“, lacht sie. Sie lacht immer

Weswegen die Frage, mit wem sie sich eine Olympiade vorstellen

kann, professionellerweise zwingend unbeantwortet

viel, das ist gut.

bleibt.

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Wir schnacken mit Laura Ludwig und sie macht allein

schon Spaß, weil sie immer wunderbar geradeaus

und ehrlich ist.

sagt sie. „Ich sollte und wollte dann wohl einfach mal

alles loslassen.“ Und nun ist sie schwanger, das zweite

Wunschkind, alle sind natürlich glücklich.

Es gibt viel zu erzählen, sehr viel Wichtiges, dabei hat manches

gar nicht wirklich mit ihrem Sport zu tun, und dann auch wieder

doch. Und man muss gar nicht viel fragen, Laura ist ja nicht gerade

wortkarg. Olympia ist schon lange her, für uns irgendwie, für sie

nicht wirklich. Und tatsächlich macht man sich immer wieder wohl

kein Bild, was der ganze Aufwand für unsere Sportler:innen für

und vor Olympia so bedeutet, mental, körperlich. „Seit Tokio bin

ich dauernd krank“, sagt Laura zum Beispiel. Blöd, das. Selbst im

Familienurlaub in Dänemark: krank, müde, träge. Bei ihren Eltern

in Berlin, in Schottland bei den Eltern von Morph (ihrem lieben

Partner), bei Freunden in der Schweiz – lauter Besuche, die dann

mal nach langer Zeit fällig waren: wieder krank. „Ich habe mich

aber nicht nur deswegen lange gar nicht nach Sport gefühlt“,

„Seit drei Wochen trainiere ich wieder, Athletik, Kraft, mal im ASPRIA

um die Ecke, in Ruhe und für mich, und ich mache Yoga, das ist

auch supertoll, die sportliche Variante, aber die Yoga-Lehrerin ist

selber Mutter, die weiß was gut ist und guttut.“

Im Beachcenter ist sie 2- bis 3-mal die Woche: „Techniktraining, Ball-

Touch, Hand-/Augen-Koordination“, am Ball bleiben, im wahrsten

Wortsinne. Denn zunächst hat der neue Zwerg das Zepter ein wenig

in der Hand, heißt so viel wie: Im Privaten muss alles stimmen, der

Kleine muss gesund sein, safe sein, das Familienkonstrukt muss

stabil sein, sehr wichtig. „Ich zweifle auch mal, aber dann sehe

ich Itapema (Anm.: Brasilien, Turnier), die Kolleginnen spielen, und

ich habe sooo Lust und eine große Motivation, noch einen Turnus

dranzuhängen.“

Mit Kira hat sie nur noch

wenig Kontakt, den aber

gut, ebenso mit ihrer

letzten Partnerin Maggie

Kozuch, die aktuell in Italien

unterwegs ist. „Das

ist völlig ok und gut so“,

sagt Laura. Natürlich hat

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Entspannt: Laura erwartet ihr 2. Kind, plant die weitere Karriere sehr bedacht.


Bäderland

© Fotos: Thorge Huter

Handball Sport Verein Hamburg

© Foto: Pixabay.de

Schwimmen

verschenkt

Einerseits ist Schwimmen zu

lernen für Hamburger Kids

das Normalste der Welt. Hoffentlich.

Sollte so sein.

Andererseits ist es einfach wow-supertoll. Denn wann war man in

seinem Leben das erste Mal so richtig stolz wie Bolle oder Bolline?

Als man mit dem Seepferdchen-Abzeichen nach Hause kam. Da

war man so zwischen 5 und 7 oder so und bekam das Ding dann

auch gleich zwingend an die Badehose oder den Badeanzug genäht.

Wie dem auch sei. Schwimmenlernen geht, auch zur Zeit, denn

Bäderland ist straff und tough organisiert und stellt jetzt, Anfang

Dezember, schon wieder neue Schwimmkurse ins Netz, die dann

ab sofort gebucht werden können. Los geht's dann im neuen Jahr,

weswegen so ein Schwimmkurs, und das macht ihn gleich doppelt

wow, ein Tipptopp-Geschenk abgibt. Die Reihenfolge lautet also: „Gute Idee – und so

sinnvoll“ denken; im Internet unter www.baederland.de einen Kurs aussuchen; Gutschein

basteln, malen; zu Weihnachten verschenken, glückliche Kinderaugen die Erste; ab Januar

den Schwimmkurs machen, Seepferdchen kriegen, glückliche Kinderaugen die Zweite; und

stolze Eltern, Onkels, Tanten, Omas und Opas sein.

Deal? Alle Infos unter www.baederland.de

Unterstützt von: Bäderland

Tiefer

gestapelt

Wir möchten mal wissen, wer sich jemals mit Toto Jansen

angelegt hat. Oder, anders gefragt: Woher nimmt dieser

Mann seine Gelassenheit?

Nun gut, wir treffen uns in der Geschäftsstelle und schnacken über die

aktuelle Lage. Und weil wir ja keine Tageszeitung sind, wirklich über

die derzeitige Lage und nicht über den Lattenwurf vom letzten Spiel

oder über Schiri-Entscheidungen in der 23. Minute. Beachtet: Alle

Spieler, die zwischenzeitlich reinschauen,

Corona-Faustgruß. Die

Stimmung ist gut. Kann sie auch

sein, Platz 7 mit einem Nachholspiel,

so als Aufsteiger. Die gewagte

dann-doch-Standard-Frage, ob

man Saisonziele wie zum Beispiel

„Klassenerhalt“ inzwischen überarbeitet

hat ... Toto findet solche

Ziele sowieso doof. Das muss als Antwort reichen.

Ob seine Truppe besser ist als erwartet,

oder das Liga-Niveau schlechter, könnte ja

auch sein? Tendenz These A ;-). „Insgesamt

kann ich natürlich sehr zufrieden sein“, grinst

er. „Dafür, dass wir noch nicht so konstant

spielen, wie man könnte, sind wir gut dabei.“

Wir unterstellen Augenhöhe mit den oberen fünf, mmmmh, das ist

ihm zu viel des Guten. „Wir haben nicht in jedem Spiel die gleichen

Probleme“, klingt spannend, wir interpretieren das als normal und

nachvollziehbar für eine vornehmlich junge Mannschaft, erstmalig in

der Bundesliga. „Unser Ziel ist es,

möglichst wenig technische Fehler

zu machen, kein Risiko einzugehen“,

was ja eher zurückhaltend

klingt. Die obere Hälfte der Liga

scheint ausgeglichen, die großen

zwei aus dem Norden, auch Magdeburg,

die Füchse, Lemgo, alles

Spitzenteams, toll geführt. »

10

Schleppt auch mal die Getränkekisten: HSVH-Coach Toto Jansen.

11


Handball

Toto (oben mit mit Co-Trainer Blazenko Lackovic) hat sich auch beim Team-Event in der Funtasy World

Ninja-Warrior-mäßig richtig reingehängt.

Was sie eint, ist der Wille. Den hat jeder Handballer hoffentlich

gepachtet, „dafür sind sie Profis.“ Deswegen gibt es auch immer

wieder Vorschläge und Rückmeldungen aus der Mannschaft, an

denen er sich durchaus orientiert. „Das sind erwachsene Männer“,

da hört man besser hin, wenn sie sich Wurftraining wünschen.

© Foto: sporting hamburg

Ein volles Pfund ist sowieso das Mannschaftsgefüge: „Das ist schon

’ne gute Clique“, sagt Toto. Denn der Spaß darf nicht zu kurz kommen.

„Wir sind eine Spielsportart, es geht um Spielformen“, und in Spiel

steckt das Wort Spaß. Das kaufen wir ihm auch ab. Also Spaß haben

und im Dezember Hannover, Magdeburg, die Füchse Berlin und am

besten auch den THW Kiel umbiegen. Das macht auch Spaß.

© Fotos: Thorge Huter

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„Ich hege große Sympathie für Seriosität“, sagt Toto, immer das

Beste aus seinen Möglichkeiten machen, „wir sind immer bereit,

und wenn alles passt, dann…“, und er zitiert einen alten Philosophen

mit der Binse: „Die kochen letztlich auch nur mit Wasser“, was ja

schon ambitionierter klingt.

„Wir lehnen uns schon mal gar nicht

zurück“, sagt er, „wir sind natürlich

selbstbewusster als beim Start, aber

in jedem Spiel werden die Karten neu

gemischt.“

Deswegen ergeben sich Trainingsinhalte vielfach aus den vorherigen

Spielen, bzw. den benannten multiplen, aber nicht konstanten,

Fehlerquellen. „Wir erspielen z. B. Chancen, aber machen ihn dann

nicht rein“, erklärt Toto. „Ich bin da sehr analytisch, und es geht

hierbei oft um Entscheidungsfindung“ sagt er, der Spieler muss

blitzschnell entscheiden – Abspielen, Werfen, … wenn Abspielen,

dann vorne außen rechts, Rückraum, … ein weites Feld, und da ist

jeder Spieler anders unterwegs,

Stuhlkreis nach dem 28:28 gegen den amtierenden DHB-Pokalsieger TBV Lemgo.

Individuen eben. „Der eine hat

zwei Alternativen, andere drei.“

Und: „Luft nach oben ist immer,

aber zurzeit sind wir gut aufgestellt“, zumal die beiden aktuell Verletzten

Jan Kleineidam (Bänder-Verletzung) und Dominik Axmann

(Fuß) hoffentlich bald wieder fit sind, „und die wollen auch spielen.“

Dein Drogeriemarkt

FÜR SPORT- UND

FITNESSPRODUKTE.

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Aktion

Ehre dem Ehrenamt

VORMACHER:IN

VORSCHLAGEN

Liebe Leute: Kennt

Ihr die Menschen

in Eurem Club, Verein,

Eurer Mannschaft,

… auf die Ihr Euch

immer verlassen könnt?

Die, die immer

da sind, wenn es

brennt, auch wenn

es nicht brennt; die,

die immer fahren,

die immer mit aufräumen,

immer Salate

mitbringen, im

Hintergrund die Abrechnung machen, nicht nur für die Partys einkaufen,

sondern hinterher auch wieder aufräumen. Die, die Kuchenbüffets

und die Gäste mit ihrem Selbstgebackenen glücklich machen, die

Müllsammelaktionen initiieren und selber den meisten Müll aufsammeln.

Die, die immer das Licht ausmachen, die Weihnachtsfeiern

organisieren, die Hallen ausfegen, Eintrittskarten verkaufen und selbst

aber den Eintritt zahlen. Die, die den nächsten Tag der offenen Tür

organisieren, die die Sportler:innen nachts vom Bus oder Zug abholen,

vorher Glückwunsch-Plakate malen, die Blumen für die Trainer:innen,

Jubilar:innen und ausscheidenden Vorstandsmitglieder besorgen, ….

aber selber keine Blumen kriegen??????????

Die kennt Ihr. Wir glauben, die

kennt jeder!!!!! Und:

GENAU DIE SUCHEN WIR.

Schlagt sie vor, wir werden sie

feiern, richtig feiern. Wertschätzung

im sporting-Style.

Zusammen mit der OTTO DÖRNER GmbH & Co. KG, denen,

wie auch uns, Wertschätzung ein höchstes Gut ist, suchen wir diese

Menschen, die unsere Gesellschaft ausmachen! Die anpacken und

machen, ohne viel Tamtam. Menschen, auf die Ihr Euch und letztlich

auch wir alle uns, unbekannterweise, verlassen können.

Wir finden, die haben es verdient, vorgestellt zu werden. Geschäftsführender

Gesellschafter Oliver Dörner sagt: „Die wunderbare Aktion

passt perfekt zu uns. Ohne unsere Mitarbeiter:innen, die alle anpacken,

wären wir längst nicht da, wo wir aktuell sind. Dafür sind wir sehr

dankbar, und solche Menschen brauchen wir auch in Zukunft.“

Also, schickt uns Eure Vorschläge bis zum

31.12.2021, keine Hemmungen, und erzählt uns

die Geschichte der vorgeschlagenen Person.

Bei Rückfragen kommen wir dann auf Euch zu.

Wir freuen uns auf Eure Einsendungen an:

info@sporting-magazin.de, Betreff:

„Der/die ist super, weil“

(Bitte bis zum 31.12.2021)

Ihr seid gefragt!


Rudern

© Foto: sporting hamburg

Für die Eintragung ins Goldene Buch kann man mal die Uniform anziehen.

© Foto: meinruderbild.de

Weiter so?!

in einem Zweier bereiten sich die Athleten vor, um sich dann für den gerade als Sportsoldat bei der Bundeswehr in Warendorf einen Lehrgang

Achter zu qualifizieren. Ein tolles Zeichen. „Ich bin der Fari tierisch absolviert, trainiert er im Leistungszentrum in Allermöhe, im Zweier

dankbar“, sagt Torben.

mit Clubkamerad Malte. Zweimal am Tag, wohlgemerkt, „Volldampf“

„Es gab nach Tokio auch diverse Gespräche mit dem Sportdirektor, die das ist klar. „Ich möchte mich im nächsten Jahr neben meinem Sport

wurden nicht erhört“, das Verhältnis zwischen dem Achtertrainer und unbedingt auch um mein Studium kümmern“, er studiert auf Lehramt.

seinen aktuellen Noch-Ruderern ist eben angespannt bis gar nicht. „Natürlich versuche ich meinen Platz im Achter zu halten, da bin ich

Inzwischen fehlt Vertrauen, auch in die Trainingsmethodik, und Respekt, ganz selbstbewusst, werde aber in diesem Winter vornehmlich in

hat man das Gefühl. Es gibt offenbar gar keinen Austausch. Schlechte Hamburg trainieren und freue mich auch über neuen Input von meinem

Voraussetzung. Andererseits stehen natürlich viele Nachwuchsruderer Interims-Trainer. Ich freue mich, dann jetzt auch mal wieder eine Zeit

Schlange, die die neuen, freien Plätze im Achter auffüllen können und in Hamburg zu sein.“

natürlich möchten. Mit Malte Großmann und Benedict Eggeling (beide Nebenbei hat er mit Partnerin Kristin im Umland ein kleines Häuschen

auch Favorite Hammonia), Marc Kammann (DHuGRC) und Friedrich renoviert. Auch schön. „Die erste Leistungsüberprüfung kommt schon

Dunkel (ARV Hanseat) sogar vier weitere Hamburger Aspiranten. Die kurzfristig jetzt im November, da geht es mit Malte an den Start. Am

wollen rein, in den Bundesstützpunkt, viele wollen raus, wie Christian 19.12. ist noch ein Test geplant, ich weiß aber nicht, ob ich das schaffe“,

Felkel in einem aktuellen Interview aufzeigte. Fakt ist, dass der Verband grinst er breit. Am 21. 12. wird nämlich geheiratet, „was wirklich wichtig

für ein Jahr erst mal die verordnete Zentralisierung aufgehoben hat, ist“, und dann beenden wir das Gespräch, denn er wird von seinem

Grund genug auch für Torben („die Berliner sind auch gleich weg“), Club gefeiert, auch ein Grund zum Grinsen, und Grünkohl.

aktuell dann nunmehr in Hamburg zu trainieren. Und wenn er nicht

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Wir treffen Torben Johannesen, Hamburgs Mehrfach-Sportler

des Jahres, Silbermedaillengewinner

von Tokio, in seinem Ruderclub Favorite Hammonia

an der Alster.

Am Abend war die alljährliche Siegesfeier (2G plus) des Clubs, mit

gemeinsamem Essen (schon immer gibt es Grünkohl), Lobgesang, Dank

an alle Sportler, von den U16 angefangen bis in den Männerbereich.

Die Sahnehaube der Ehrung in diesem Jahr, mit Olympiasilber, sitzt uns

gegenüber, im schicken Clubanzug, und ist entspannt. Sein Verband,

der DRV, ist das gerade nicht so. Hatte doch der geplante Cheftrainer

Christian Felkel, er hatte zuvor lange im Britischen Ruderverband erfolgreich

gearbeitet, sein am 1. September angetretenes Amt gerade schon

wieder niedergelegt. Für ihn war wohl die Situation, die er vorgefunden,

analysiert und diskutiert hat, eher im hoffnungslosen Bereich. Klingt

nicht so super. Torben grinst, ist nur gar nicht überrascht. „Es wird unter

© Foto: Stiftung Leistungssport

anderem viel zu wenig kommuniziert“, sagt er,

„vielmehr wohl nicht zugehört.“ Er, der sich

mit Verbandskritik an sich zurückhält, sieht

zunächst seinen Orbit Deutschlandachter,

der sich aber symptomatisch anfühlt. Nach

der Silbermedaille, über die der Achter eher

unglücklich denn happy war, gab es keine

gründliche Aufbereitung. „Es wurde nicht

valide analysiert, schon gar nicht wirklich mit uns geredet“, auch die

Kommunikation mit Achtertrainer Uwe Bender lässt offensichtlich

massiv zu wünschen übrig. Viele der Achterruderer haben inzwischen

aufgehört, einige hatten ihr Karriereende lange geplant und angekündigt,

anderen fehlt aber offensichtlich der Spaß, die Perspektive. Schlagmann

Hannes Ocik wechselt von Dortmund nach München, und von den

Riemenruderern in den Skullbereich, fast eine Sensation. Und der Rest?

Torben zum Beispiel, mit schicker Fari-Krawatte, der sicherlich auch mit

sich gerungen hat: „Ich mache weiter, definitiv, habe noch mal richtig

Bock, ich wollte in Tokio Gold, dann hole ich mir die in Paris“, sagt er

unumwunden. „Ich möchte mit dem letzten Rennen, der Silbermedaille,

nicht abschließen, weil

ich weiß, dass wir es besser

hätten machen können.“

Unterstützt wird er massiv

von seiner Partnerin, seiner

Familie, dem ganzen Umfeld,

und auch von seinem Club,

der gerade sogar für ihn ein

nagelneues Spitzenboot bestellt

hat; einen Zweier, denn

Torben in der TEAM HAMBURG Lounge, lässt sich feiern. So auch in seinem Club, hier mit seinem

aktuellen Zweier-Partner und Club-Kameraden Malte.

© Foto: sporting hamburg

Foto: Mediaserver Hamburg/

Christian O. Bruch

In Hamburg zu Hause. Im Wassersport verankert.

Wir stehen für ein soziales Miteinander.

Mehr über uns und unser Engagement finden

Sie unter www.pollmann-stiftung.org

Pollmann Stiftung, Neuer Jungfernstieg 7, 20354 Hamburg


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Das Auge

trainiert mit.

Wir haben immer wieder, das braucht

es ja auch, tolle neue Anzeigenkunden.

ELEMENTARY, zum Beispiel.

Und die behaupten, sie sind das

exklusivste Studio der Stadt.

Also machen wir uns auf den Weg nach Bahrenfeld, alte Marzipanfabrik,

und wir werden überrascht. Im 5. Stock eines – wer hätte das gedacht –

Bürokomplexes hat sich Marcus Kemmer einen Club geschaffen, der in

Hamburg tatsächlich seinesgleichen sucht. Seit Anfang September am

Start, nehmen sie nicht mehr als ein halbes Mitglied pro Quadratmeter auf.

Das ist nix. Es gibt Studios, die arbeiten mit dem Schlüssel 3–4 Mitglieder

je Quadratmeter. Was das heißt? Ruhe, mehr Service und noch mehr

persönliches Coaching. Befragt man ihn nach seiner Geschichte, fängt

er ganz unumwunden an: „Ich war ein mit seinem Körper unzufriedener,

fetter Koch. Ich habe es, wie viele andere auch, erst mal nicht geschafft,

etwas zu verändern.“ Weil er in herkömmlichen Fitnessstudios nicht das

gefunden hat, was er gebraucht hätte, hat er angefangen sich selbst zu

helfen und über die Jahre viele Ausbildungen und Qualifikationen abgeschlossen.

Das ist seinem Umfeld nicht verborgen geblieben, weshalb er

begonnen hat sein Wissen und seine Erfahrung weiterzugeben. Individuell,

persönlich und immer mit der größtmöglichen Mühe. Daraus ist die Idee

des ELEMENTARY entstanden. Kein Massen-Studio wie jedes andere oder

ein Jahrmarkt der Muskelberge. Eher ein Club, der sich anfühlt wie ein

Hotel (5 Sterne). Gerüche, Farben, Einrichtung, Handtücher, alles schön,

posh wäre eine falsche Beschreibung. Alles mit Liebe gemacht, für eine

Atmosphäre, die irgendwie privat ist und auch sein soll. Du kannst für

Dich trainieren, alles da, alles schick, selbst Personal Trainings, Massagen

und Coaching-Sessions zur Verbesserung der Motivation sind fester

Bestandteil der Mitgliedschaft. Die Spiegel sind bronziert, „es geht nicht

um Posen und Zeigen, es geht um Dich“, sagt Marcus. „Unsere Gäste

sollen sich rundum wohlfühlen und eine kurze Zeit abtauchen, bevor

es wieder in den Alltag geht. Es geht schon um Sport, die persönliche

Fitness“, sagt er, nur eben high-end. Deswegen gibt es zunächst sogar

eine ganzheitliche Anamnese, studierte Expert:innen für die einzelnen

Fachbereiche (Ernährung, Gesundheit, Fitness und Motivation) und eine

sensationelle Küche für Events und Tagungen. Alle Drinks, Shakes und

Smoothies an der Bar sind hausgemacht und ebenfalls für die Mitglieder

inklusive. Richtig schön. Das Auge trainiert mit.

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Eine

American Football

Community

Hamburg ist ja eigentlich, und

zwar „seit Jahrzehnten“ ’ne

Football-Hochburg, erzählen

mir Max Paatz, General

Manager der Sea Devils, und deren

Pressesprecher Chris Hahn. Und da ist

offensichtlich was dran.

© Foto: Michael Freitag

Hamburgs

exklusivster

Fitnessclub

© Foto: ELF

Nicht nur, dass die Blue Devils

hier Ende der 1990er-Jahre die

Stadien füllten und vor bis zu

40.000 Menschen spielten, sondern auch aktuell gibt es in Hamburg

sechs aktive Vereine: Hamburg Swans, Hamburg Pioneers, Hamburg

United, Hamburg Huskies, Hamburg Ravens und weiterhin die Hamburg

Blue Devils. Das sind schon mal, bei den Mannschaftsstärken im Football

von bis zu 60, ein paar Busladungen bzw. eine ganz schöne Menge an

in der Regel, großen, kräftigen Männern, und dann kommen ja noch die

Jugend- und Frauenteams dazu. Akzeptiert.

Griegstrasse 75

Alte Marzipanfabrik Haus 26

22763 Hamburg

Und nun obendrauf die Hamburg Sea Devils. Denn die spielen in diesem

Jahr erstmalig in der nigelnagelneuen European League of Football, einer

Profiliga, die in diesem Jahr mit acht Teams an den Start gegangen ist,

sechs davon aus Deutschland (Frankfurt, Berlin, Leipzig, Stuttgart, Köln

und Hamburg) plus Barcelona (Spanien) und Wrocław (Polen). »

Max Paatz, General Manager der Sea Devils, ist super zufrieden mit dem 1. Jahr der ELF.

19


American Football

© Fotos: Michael Freitag

nach den Gründen, „es gab nicht den einen Moment, ich mache auch

niemandem einen Vorwurf, es hat nicht gepasst … Und im ersten

Jahr gegen das stärkste Team der Liga zu verlieren, das ist ok“, sagt

er, offensichtlich hat er inzwischen seinen Frieden damit gemacht.

Nun laufen die Planungen für die nächste Saison. Trainingsstart ist

im Dezember, Krafttraining ist angesagt, das erste Spiel ist im Juni,

die Liga wächst, aktuell kommen Wien, Innsbruck, Düsseldorf und

Istanbul dazu. „Der Trend American Football ist ungebrochen“, so Max,

„bedenke, dass 3 Millionen Deutsche nachts um 3 Uhr den Super Bowl

Die Sea Devils wollen aus Hamburger Sicht die Euphorie, die Leidenschaft für

Profi-Football in der Stadt neu entfachen, „wieder aufbauen“. Und weil wir

wissen wollten, ob das denn gelungen ist, fragen wir einfach mal den Max,

und der ist ungebremst euphorisch: „Wenn man bedenkt, dass wir inmitten

einer Pandemie im Januar entschieden haben, dieses Projekt in diesem Jahr

anzugehen, als auch noch die Zuschauerfrage komplett ungeklärt war, kann

man grundsätzlich mit dem ersten Jahr super zufrieden sein“, sagt er. „Und

wir haben, natürlich bei Wahrung aller aktuellen Auflagen, jedes Spiel vor

Zuschauern hinbekommen“, betont er sehr zufrieden. „Wir waren immer

ausverkauft“, und man hat das Gefühl, dass es in diesem Jahr noch gar

nicht so sehr um den sportlichen Erfolg ging. Das ganze Liga-Projekt ist im

Grunde genommen ein Hamburger Ding. „Da gab es diverse europäische

und deutsche Teams, die einfach wieder größer spielen wollten“, ein TV-

Partner (ProSieben/ProSieben MAXX) war relativ früh safe, weswegen

das Ganze tatsächlich sehr schnell seinen Lauf nahm. Inhaber der Liga ist

Zeljko Karajica, der Bruder von Towers-Investor Tomislav Karajica. Patrick

Esume, in Hamburg auch nicht wirklich unbekannt, ist ihr Commissioner,

der sportliche Direktor, in der Vergangenheit die personifizierte Triebfeder

im Hamburger Football, ein Super-Netzwerker, und nun in der ELF. Zuletzt

war er in Elmshorn bei den Pirates am Start. Fakt ist: Er kennt sie alle, sein

Radius ist immens und wahrscheinlich war nach einer Rundmail seine

Mannschaft fast komplett, denn die musste entsprechend zu Jahresbeginn

auch mal eben zusammengebaut werden. „Die ganze Szene ist in Hamburg

trotz ihrer Größe dennoch überschaubar, unser Team kannte sich, kam aus

den unterschiedlichen Hamburger Vereinen, viele hatten zusammen aber

auch schon in Elmshorn gespielt“, und alle hatten offensichtlich richtig

Bock. „Football ist eine große Gemeinschaft“, erkärt Max, übrigens auch ein

ehemaliger Huskie, zuletzt auch in der Stadt mit dem großen Teppichhaus

an der Autobahn Richtung SPO, „bildet dabei die Gesellschaft wunderbar

ab.“ Trainer war zunächst der US-Amerikaner Ted Daisher, von dem man

sich aber sehr schnell und kurzfristig wieder trennte, dann zunächst als

Interimstrainer, zwischenzeitlich als Headcoach bestätigt: Andreas Nommensen,

auch ein alter Hamburger. „Die Tatsache, dass sich alle kennen, war

unser Erfolgsgarant in diesem Jahr“, sagt Max, „sie sind alle richtig dicke“,

obwohl es auch echte Stars unter ihnen gibt, wie zum Beispiel Kasim Edebali,

der zuletzt in den Staaten spielte (Achtung: Er spielte zwar lange in den

Staaten, kommt aber aus Hamburg-Osdorf). „Das Mannschaftsgefüge ist

entscheidend, echte Stars sind es gar nicht so“, erklärt Max weiter, und so

schafften sie es sogar bis ins Finale gegen Frankfurt Galaxy. „Das haben wir

allerdings verkackt, zwar unglücklich, aber verkackt“, ehrliche Worte. Gefragt

gucken“, die Mode, ihre Hoodies und Caps, ist omnipräsent. Und es ist

nicht nur die Party, sondern das Spiel, das die Menschen immer mehr

abholt: „Football ist Rasenschach“, erklärt er, „kein Spiel ist wirklich

vorhersehbar, ein sensationeller Mix aus Athletik, Kraft, aber auch

Strategie und Taktik“, und wir Hamburger wollen da nun zumindest

in Europa ein Wörtchen mitreden. „Hamburg ist Football“, sagen sie,

von den 65 Spielern (14 Trainer, by the way) haben 57 einen direkten

Bezug zu Hamburg. „Wir kooperieren mit allen Hamburger Vereinen,

haben tolle Talente in der Stadt, ca. 10 Nachwuchsspieler spielen

aktuell sogar an amerikanischen Colleges.“ Wenn das nicht Gründe

genug sind, die Hamburg Sea Devils, Football in Hamburg zu feiern.

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Dein Wille

ist

deine Grenze!

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© Foto: ELF

20

Wasserdusche für Headcoach Andreas Nommensen nach dem Spiel bei den Leipzig Kings.


Jahres-Quiz

18A: Laura Lindemann

B: EuroCup

B: Carlotta Frodeno

C: Lauren Brandon

C: Champions League

9Die Hamburg Towers spielen jetzt, damit

keine Langeweile aufkommt, in einem

2. Wettbewerb:

A: Fed Cup im Ball über die Schnur

10

aktuelle Trainer des HSV heißt:

A: Tim Walter

B: Horst Hrubesch

10Der

hieß die Siegerin beim diesjährigen

Hamburg Wasser World Triathlon?

18Wie

19A: Pirmasens, auch schön

C:Jonas Boldt B: Triathlon-Hochburg Roth

C: Hamburg, schönste Stadt

aus welcher Stadt kam der IRONMAN-

Sieger bei den Amateuren?

19Und

© Foto: Mediaserver Hamburg/Jörg Modrow

Cyclassics verschieben seit Corona

ihren wievielten Geburtstag?

A: 12

11Die B: 24

C: 25

20

viele Bewegungsinseln gibt es in

Hamburg Active City?

A: Leider noch keine.

20Wie B: Acht, und es werden mehr.

C: Eine in Wilhelmsburg, Insel eben.

Eines ist ja mal klar, das Jahr ist erst so richtig vorbei, wenn Ihr bis Ende Dezember alle

(teils fies kniffeligen) Fragen zu unserem Active City Jahres-Quiz gelöst habt. Ein

buntester Querschnitt aus dem Hamburger Sport, und teilweise sind sogar mehrere

oder alle Antworten richtig. Das ist irre. Wir belohnen Euch, indem wir unter allen

Teilnehmenden Eintrittskarten, Outfits, Trikots, teils mit Original-Unterschriften,

von HSV, ST. PAULI, TOWERS, HSV HANDBALL, CROCODILES, ETV, SEA DEVILS,

ACTIVE CITY, TEAM HAMBURG, … verlosen.

1Die Hockey-Nationalmannschaften, in

der wahnsinnig viele Hamburger:innen

spielen, waren mit ihren Endplatzierungen

in Tokio nicht so happy. Addiere die

Platzierungen und ziehe die Wurzel.

A: 2

B: 3,46 …

C: 3

5Welche internationale Indoor-Weltmeisterschaft

findet demnächst in

Hamburg statt?

A: Internationale Meisterschaften im Hallen-Jojo

B: Schwimm-Europameisterschaften der Senioren

C: World Rowing Indoor Championships

12

A: Leichtathlet Mika Sosna von der TSG Bergedorf

B: Tennisspielerin Ella Seidel vom Der Club

Sporttalent 2021 wurde:

an der Alster

12Hamburger

13

C: Die Hockeymädels A vom Harvestehuder THC

Stadtteilschule am Alten Teichweg

ist ...

A: ... eine Eliteschule des Sports.

13Die B: ... auch eine ganz normale Schule/Lehranstalt.

21

trainieren Hamburgs

Spitzenruder:innen?

21Wo

A: Doof auf der Elbe vor Nienstedten

B: Auf der Dove-Elbe in Allermöhe

C: Osterbek-Kanal in Winterhude

22A: ... geturnt.

B: ... geschwommen.

C: ... extrem umtriebig. C: ... geklettert.

unterstützt die Stadt Hamburg

14Womit die Hamburger Sportvereine angesichts

23

deren Mitgliederschwundes?

A: Mit einem warmen Welcome-Schreiben.

B: Mit einem Active City Starter-Gutschein in

Höhe von 80 Euro, angerechnet auf Mitgliedsbeiträge

bei Neu- oder Wieder-Eintritten.

C: Mit einem fluffigen Active City-Handtuch.

wird einmal im Jahr in der

Europa Passage ...

22Neuerdings

Deutschen Meister im Blindenfußball

kommen vom:

A: HSV

23Die B: FC St. Pauli

C: SV Eidelstedt

2Welcher Hamburger Lieblingssportler

beendete gerade seine Karriere, weil er

jetzt in der Uni angreifen will?

A: Julius Thole, Jura ist für ihn ab sofort toller

als Beachvolleyball ;-)

B: Clemens Wickler, der ist auch sehr fleißig

C: Eric Johannesen

6Eine Hamburgerin wurde Dt. Meisterin

2020 im Damentennis, aus welchem

Verein kommt sie?

A: Der Club an der Alster

B: Oberalster VfW

C: Großflottbeker THGC

15

ist Hamburgs Olympiaboxer Ammar

Riad Abduljabbar geboren?

A: Hamburg St. Georg

15Wo B: Irak

C: Syrien

24

kollidierte der Hamburger Weltumsegler

Boris Herrmann kurz vor dem Ziel?

A: Mit einem armen Wal.

24Womit B: Mit einem treibenden Container.

C: Mit einem blöden Fischkutter.

3Wo hat der Tennis-Olympiasieger

Alexander Zverev seinen Wohnsitz?

A: Hamburg

B: Malta

C: Monaco

7Es gab auch Aufsteiger in Hamburg,

yiiieeehhhaaahh!

A: Handball Sport Verein Hamburg

B: HTB62, Wasserball

C: WAKKA Eagles Billstedt, Futsal

Segler:innen vom NRV waren in Tokio

16Die

sehr erfolgreich. Mit wie vielen Medaillen

kamen sie aus Tokio zurück und wie viele

Segler:innen waren hieran beteiligt? Bilde

das Produkt.

A: 2 und 2:4

B: 1 und 1:1

C: 2 und 3:6

Sendet Eure Antworten bitte mit Eurer vollständigen

Adresse bis zum 31.12. an:

info@sporting-magazin.de – Betreff: Gut zu wissen

Viel Spaß!

Nicht mitspielen dürfen alle unter 18 sowie Mitarbeitende von sporting

hamburg und dem Landessportamt der FHH. Sonst gibt’s Ärger.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen

4Mit welcher Medaille kehrte Edina Müller

von den Paralympischen Spielen zurück?

A: Leider gar keine. Ist nicht so schlimm, Edina!!!

B: Gold

C: Silber

8Hamburger Hockey-Ass Tobias Hauke

erlebte in diesem Jahr seine wievielten

Olympischen Spiele?

A: 3.

B: 4.

C: 2.

17

siegte Im sommerlichen Stadtderby

FC St. Pauli vs. HSV?

A: Niemand, wir sind alle Sieger

17Wer B: Kiez

C: Volkspark

22


© Fotos: Daniela Kerschbaumer

24

1

WINTERSPORT FÜR ALLE

20 Sprünge sind das Ziel. Man kann die Fehler zählen und gegen

eine:n Kumpel:in antreten.

Kalte Füße zur

3

Wintersaison?

Wer das einzige Mal im Leben Sport treibt, wenn er in den heißgeliebten 2. Der Rumpf verbindet die obere und

die untere Region. Um die Kraft und

Deep Twist

Schnee fährt, könnte das bereuen – und wir sprechen hier nicht nur vom

die Reaktionen auf den Boden zu

Der Deep Twist mag dem einen oder anderen vom Ententanz

garantierten Muskelkater. Gerade beim Wintersport wird die Luft in den bekommen, muss der Rumpf mit der

bekannt sein. Mit geschlossenen Beinen stellen wir uns auf

gesamten Bauchmuskulatur den

eine Zeitung oder ein Handtuch. Möglichst tief twisten wir

harten Kern bilden, er stabilisiert,

hält kompakt und schützt.

Unterkörper gegen Oberkörper und fahren das Tempo jeweils

Das Verletzungsrisiko auf der Piste kann stark minimiert werden,

15 Sekunden auf ein Maximum. Die Bewegungen werden dabei

wenn alle Muskeln gut zusammenarbeiten und lange durchhalten 3. Der Oberkörper mit einem starken Schultergürtel und kräftigen

sehr klein und flink. Insgesamt geben wir 6-mal Gas.

können, stark, reaktionsfreudig, beweglich und flexibel sind. Auf Armen dient neben der Pendelarbeit, die zum Halten der Balance

und als Tempomacher wichtig ist, vor allem als Schutz für die

der Skipiste herrschen ähnliche Verhältnisse wie für ältere Menschen

im normalen Alltag: Die Beine werden wackeliger, vor allem obere Wirbelsäule, und er leistet Abfangarbeit bei Stürzen.

bei Nässe und Kälte, die Kraft lässt nach und Verletzungen durch

Stürze können schlechter abgefangen werden. Man stelle sich vor, Was für die Skipiste gut ist, kann für den Alltag noch besser sein.

wie man einen Sturz auf die Arme kompensiert, wenn man keinen Unser Schneeprogramm hat also nicht nur für Pistler was auf der

einzigen Liegestütz schafft – #Nasenbremse.

Hütte: Gerade wenn man über den Winter sportlich etwas weniger

aktiv geworden ist, kann man sich mit so einem Fitmacherkonzept

Das folgende Fitmacherprogramm trainiert

nach wenigen Wochen wieder ins Spiel bringen. 4 bis 12 Wochen,

3 Körperregionen:

2- bis 3-mal die Woche wären optimal, um Top-Ergebnisse zu erzielen.

1. Beine und Po bilden die Basis. Gehen den Muckis hier die Luft aus, 1 Einheit pro Woche sollte Ausdauertraining sein, z. B. längere

sind Fehler und Verletzungen vorprogrammiert. Die Beine müssen

in Verbindung mit dem Rumpf das stärkste Glied der Kette

Spaziergänge auf hohem Tempo, „Bergaufspazieren“ oder Joggen.

bilden. Sie brauchen die Stabilität, müssen in Millisekunden auf Und was genau ist nun das Programm?

Untergrundveränderungen reagieren können und sollten lange Gut, dass Ihr fragt, also:

ermüdungsresistent sein.

20 Jumps

Diese Übung macht Spaß und bietet spielerisch eine richtige

Challenge. Wir springen einbeinig 20-mal im Quadrat. Die Schwierigkeit

ist, bei jeder Landung fest und tief zu stehen, mindestens 4

Sekunden, ohne balanceausgleichende Korrektursprünge vorzunehmen.

Ein Zeichen für eine perfekte und tiefe Landung ist die

Lautstärke: Hört man nahezu nichts, hat man gute Abfangarbeit

durch die Muskulatur geleistet.

2Static Squat

Bergen dünn, wer hier untrainiert ankommt, dem bleibt die Luft weg.

mit Jump

Wir nehmen in einer tiefen Kniebeuge mit geradem Rücken

Platz, bleiben 10 Sek. in der Tiefe und springen dann explosiv

mit maximaler Höhe aus der Sitzposition. Bei der Landung

geht es direkt ohne Zwischenstopp in den tiefen Sitz. 10

Sprünge mit jeweils 10 Sek. Haltephase sind das Ziel. Wichtig!

Bitte nicht im Stand mit gestreckten Beinen landen, denn das

spart Muskelarbeit und belastet die knöchernen Strukturen.

Cross Walk

Diese großartige Plank-Version trainiert die Bauchmuskulatur

mitsamt den seitlichen Flanken hervorragend. Auf den Ellenbogen

gestützt, werden die Schultern besonders gefordert, vor allem,

wenn die Ellenbogen den Bodenkontakt durchgehend halten sollen.

Gar nicht so einfach, wenn die Beine den Crosswalk durchführen: Die

Füße werden kreuzweise seitlich unter dem anderen Bein aufgesetzt.

Durch diese Verwringung im Rumpfbereich werden die Muskeln

trainiert und die Wirbelsäule wird beweglicher. Anfangs kann

man auf den Händen statt Ellenbogen starten. Wer ein wenig mehr

Challenge braucht, macht zwei Kreuzschritte und dann jeweils einen

Streck- und Beugevorgang in den Armen. Natürlich nacheinander ;-)


Die sporting-Tipps, präsentiert

von LOTTO Hamburg:

03.12. EISHOCKEY-OBERLIGA: CROCODILES HAMBURG

Die Hannover Scorpions empfangen die Crocodiles (03.12., 20 Uhr), Heimspiel am 05.12.

(16 Uhr) gegen die Tilburg Trappers. Für die weiteren 19 (!!!) Partien im Dezember/Januar

reicht der Platz nicht …

Spielplan + News: www.crocodiles-eishockey.de

12.12. 32. BRAMFELDER WINTERLAUFSERIE

Lauf 4 der Serie 2021/22, Lauf 5 folgt am 23.01. Wie gehabt steht es den Teilnehmenden

frei, wie viele Runden à 5.023 m sie laufen.

www.winterlaufserie-hamburg.de

04.12. DFB-POKAL/2. FUSSBALL-BUNDESLIGA:

FC ST. PAULI

Schalke 04 kommt ans Millerntor (20:30 Uhr). Am 11. und am 17.12. geht’s auswärts gegen

Fortuna Düsseldorf (20:30 Uhr) bzw. Holstein Kiel (18:30 Uhr), am 15.01. um 13:30 Uhr ist

Heimspiel gegen Erzgebirge Aue. Im DFB-Pokal empfängt St. Pauli am 18.01. (20:45 Uhr) Borussia

Dortmund, am 21.01. (18:30 Uhr) ist Zweitliga-Stadtderby gegen den HSV.

www.fcstpauli.com

04.12. HANDBALL 3. LIGA: HG HAMBURG-BARMBEK

Heimspiel gegen Füchse Berlin Reinickendorf II (18:30 Uhr), 11.12. (19:30 Uhr) Auswärtspartie

gegen VfL Fredenbeck. Das Jahr beginnt mit 2 Heimspielen: 14.01. (20:30 Uhr) vs.

HSG Ostsee N/G, 22.01. (18:30 Uhr) vs. Oranienburger HC. Am 28.01. (20:30 Uhr) geht’s vs.

HSG Eider Harde.

www.handball-barmbek.org

04.12. HOCKEY-BUNDESLIGA

Endlich wieder Hallenhockey! Um 14 Uhr spielen Hamburger Polo-Club vs. DTV Hannover,

Harvestehuder THC vs. DHC Hannover, um 16 Uhr Club an der Alster vs. UHC Hamburg.

Und das sind nur die Herren. Wenn 5 Damen- und 4 Herren-Teams aus Hamburg in der

Bundesliga spielen, wird’s hier eng. Alle Spiele findet Ihr unter:

https://bundesliga.hockey/halle

04.12. WASSERBALL-BUNDESLIGA FRAUEN: ETV

Die Wasserballerinnen haben 3 Heimspiele: 04.12. vs. Bayer Uerdingen, 05.12. vs. SV BW

Bochum, 11.12. Waspo 98 Hannover. Auswärtsspiele: 15.01. vs. SV BW Bochum, 16.01. vs.

SV Bayer Uerdingen, 30.01. vs. SV Nikar Heidelberg.

www.etv-hamburg.de/wasserball

04./05.12. KICKBOXEN: HEROES OF HAMBURG

Beim Kickbox-Event in der CU Arena mit 20.000 Euro Preisgeld ist alles dabei: Grand

Champions, Traditional, Creative und Musical Forms, Light und Full Contact, (Mixed) Teams,

Newcomer, …

www.heroesofhamburg.com

19.12. KÖHLBRANDBRÜCKENLAUF

Wegen Bauarbeiten findet der 11. Köhlbrandbrückenlauf nicht am Stammtermin 03.10.

statt. Die Laufstrecke (12,3 km) ist amtlich vermessen, der Lauf ist ein anerkannter Volkslauf.

Start und Ziel: Süd/West-Terminalgelände am Windhukkai.

www.koehlbrandbrueckenlauf.de

29.12. HANDBALL-BL FRAUEN: BUXTEHUDER SV

Heimspiele der 1. Damen: 29.12. (18:30 Uhr) gegen SG BBM Bietigheim, 08.01. (16 Uhr)

vs. HSG Bad Wildungen, 22.01. (16 Uhr) vs. Sport-Union Neckarsulm. Die Auswärtsspiele:

02.01. (16 Uhr) vs. HL Buchholz 08 Rosengarten, 15.01. (18 Uhr) vs. Thüringer HC.

www.bsv-live.de

02.01. CYCLOCROSS: NIEUWjAARSCROSS

Cyclocross-Rennen vs. Neujahrs-Kater – da bleibt kein Auge trocken. All for the love of mud!

Anmeldung und Info: www.cyclocrossserie.com

02.01. 20. SCHNELSENER MOORLAUF

Rundkurs durch Kulemannstieg, Flagentwiet und das Schnelsener Moor. Traditionell am

1. Sonntag im Jahr – und mit Schoko-Bananenmuffins.

Info + Muffinsrezept: schnelsener-moorlauf.beepworld.de

07.–09.01. HOCKEY: 16. jULI-HARNACK-TURNIER

Das Turnier wurde 2007 von der UHC-U16 zum Gedenken an ihren verstorbenen Mitspieler

initiiert. Jugendteams aus ganz Deutschland treten an, es gibt eine große Tombola, alle Erlöse

zugunsten des Kinderkrebs-Zentrums Hamburg.

Info + Spendenkonto: www.juli-harnack-turnier.info

08.01. RBBL: BG BASKETS

In der edel-optics.de Arena wird am 08.01. gegen RSB Thuringia Bulls und am 16.01. gegen

Doneck Dolphins Trier (jew. 15 Uhr) gespielt. Am 22.01. spielt das Rollstuhlbasketball-

Bundesligateam in Wiesbaden gegen die Rhine River Rhinos (17 Uhr), am 30.01. wieder in

HH gegen ING Skywheelers Frankfurt.

www.bgbasketshamburg.de

05.12. FUSSBALL 2. BUNDESLIGA: HSV

Nach dem Auswärtsspiel gegen Hannover 96 (13:30 Uhr) geht’s weiter mit 2 Heimspielen:

12.12. (13:30 Uhr) gegen F.C. Hansa Rostock, 18.12. (20:30 Uhr) gegen FC Schalke 04. Am

14.01. spielt der HSV in Dresden (18:30 Uhr), am 21.01. (18:30 Uhr) ist Stadtderby gegen

FC St. Pauli.

www.hsv.de

05.12. HANDBALL-BUNDESLIGA: HSVH

Nordderby gegen Rekordmeister THW Kiel (13:40 Uhr, Barclays Arena). Am 12.12. reist der

HSVH zu den Füchsen Berlin (16 Uhr), empfängt am 18.12. (20:30 Uhr, Barclays Arena) den

TSV Hannover-Burgdorf und tritt am 23.12. (19:05 Uhr) beim SC Magdeburg an. Am 27.12.

(19:05 Uhr) kommt der Bergische HC in die Sporthalle Hamburg.

www.hamburg-handball.de

05./06.12. CHRISTMAS RUN TO TREE

Erst laufen, dann (mit AHA/2G) feiern beim einzigen Waldweihnachtslauf mit Christbaumkauf

und Finisher-Lebkuchenherz. Die Strecken (6/12 km) sind gemeinsam mit der

Revierförsterei Klövensteen ausgewählt worden.

www.run-to-tree.de

07.12. VIRTUAL BUNDESLIGA: FC ST. PAULI/HSV

Doppelspieltag am 07.12., 18 Uhr: Hannover 96 vs. FC St. Pauli, FC Hansa Rostock vs. HSV;

21:30 Uhr: SV Werder Bremen gegen HSV.

Info und weitere Spieltage: https://virtual.bundesliga.com

08.12. BASKETBALL EUROCUP / BUNDESLIGA:

HAMBURG TOWERS

Die Heimspiele der Towers im Dezember/Januar: 05.12. vs. Basketball Löwen Braunschweig,

15.12. vs. Lokomotiv Kuban Krasnodar, 23.12. vs. Brose Bamberg, 26.12. vs. JobStairs Gießen

46ers, 02.01. vs. Alba Berlin, 12.01. vs. Turk Telekom Ankara, 14.01. vs. Syntainics MBC,

26.01. vs. Joventut Badalona, 29.01. vs. Ratiopharm Ulm.

Tickets: tickets.hamburgtowers.de

11.12. WASSERBALL-BUNDESLIGA:

POSEIDON / HAMBURGER TB

2 Hamburger Teams in der Wasserball-BL: Am 11.12. (15:30 Uhr) spielt der Hamburger TB,

Poseidon Hamburg am 12.12 (11:30 Uhr), beide daheim und gegen SV Krefeld 72. Am 18.12.

(18:30 Uhr) geht’s für Poseidon auswärts vs. SV Duisburg, Rückspiel am 15.01. (17 Uhr), der

Hamburger TB spielt am 16.01. (13 Uhr) in HH gegen Duisburg, am 22.01. auswärts gegen

SGW Rhenania/BW Poseidon Köln. Am 23.01. (11:30 Uhr) ist dann Lokalderby!

walter-roscher.de/wb_bundesliga.html

12.–16.01. HALLENHOCKEY-EM

Hallenhockey-Doppel-EM Damen und Herren, erstmals über 5 Tage und nach 1975 endlich

wieder in HH! Die besten Hockeyteams aus ganz Europa treten an, bei der letzten EM gab

es gut 300 Treffer zu bejubeln.

Sporthalle Hamburg, Krochmannstraße 55, 22297 Hamburg

15.01. FLOORBALL-BUNDESLIGA:

ETV PIRANHHAS/BW 96 SCHENEFELD

Die Floorball-Bundesligisten von Blau-Weiß Schenefeld spielen auswärts gegen SC DHfK Leipzig,

die ETV Piranhhas in Bonn gegen die SSF Dragons (jew. 18 Uhr). Die ETV Lady Piranhhas

haben Pause bis Februar.

www.floorball.de/bundesliga

16.01. WINTERLAUFSERIE WILHELMSBURG

Auftakt der Serie 2022 mit neuer Strecke. Der Rundkurs durch den Wilhelmsburger Inselpark

beträgt exakt 5.011 m pro Runde, wie oft Ihr den lauft, bestimmt Ihr.

www.winterlaufserie-wilhelmsburg.de

19.01. DIGITALES SPORTFEST 2.0

Menschen mit und ohne Beeinträchtigung sollen wieder in Bewegung gebracht werden

(15:45–18:45 Uhr). Damit jede:r teilnehmen kann, gibt es auch Gebärden- und

Textdolmetscher:innen.

www.sport-alsterdorf.de

22.01. FEUERWERK DER TURNKUNST

Die diesjährige Show heißt HARD BEATS: Weltklasse-Artist:innen, -Turner:innen und

Akrobat:innen zeigen ihre Kunst zu live performten Beats. Als lokale Gruppe treten Hamburger

Parkour-Sportler:innen auf.

www.feuerwerkderturnkunst.de

28./29.01. TAEKWONDO: GERMAN OPEN POOMSAE

In der CU Arena tritt die Technik-Elite (von 8 Jahren bis 66+) gegeneinander an, den

Zuschauer:innen vor Ort und am Livestream wird Präzision, Dynamik und Spannung in der

höchsten Form geboten (10–18 Uhr).

www.dtu.de/events/german-open-poomsae-2022

Alle Angaben ohne Gewähr. Änderungen und Irrtümer vorbehalten.

Bitte informiert Euch über den aktuellen Status der jeweiligen Veranstaltung sowie die

geltenden Hygienevorschriften direkt auf der Webseite des Veranstalters.

© Foto: HASPA Marathon Hamburg

© Foto: UHC/Max Petrich

27


Nordic Skating

© Fotos: Björn Carstens

Langlaufen

auf hamburgisch

und ein gewisses Gleichgewichtsgefühl.“ Letzteres

können wir bestätigen, wir haben selber

hohe Alter ausgeübt werden kann, wenn denn

ein gewisses Talent vorhanden ist. „Er verbes-

die Cross Skates geschnürt ... decken wir lieber

den (Ski-)Mantel des Schweigens über die

eher ungelenken Versuche und überlassen

die Stöcker denjenigen, die es können.

Für Christian Offen ist Nordic Skating – die

Sportart hat ihre Wurzeln im waldreichen

Finnland – das ideale Naturerlebnis: „Nordic

Skating kann das ganze Jahr bei

jedem Wetter ausgeübt werden.

Weil die Reifen mit Luft gefüllt und relativ groß

sind, kann ich nicht nur auf Asphalt fahren,

sondern auch Offroad auf Waldböden.“ Egal,

ob im Volkspark, im Stadtpark oder eben an

der Alster. Wo Inlinern aufhört, fängt Nordic

sert das Herz-Kreislauf-System, beansprucht

etwa 90 Prozent der Muskulatur, so dass viele

Kalorien verbraucht werden“,

erklärt Christian. In Hamburg

dürfte mit Sicherheit großes

Interesse für seinen Sport

vorherrschen, sind die Menschen

an Elbe und Alster doch

traditionell skibegeistert. Da klar

sein dürfte, dass die Schneetage

hierzulande nicht gerade zunehmen

werden, wären die Cross

Skates eine echte Alternative für

norddeutsche Flachlandtiroler.

Skating an. Ein Ganzkörpersport, der bis ins

ai16227301405_SchuSi_Logo_Faschanwa groß.pdf 1 03.06.21 16:22

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Wer Interesse an einem Kurs hat,

kann sich bei Christian Offen melden

(Tel. 0176-41114726, Mail: christian.

offen@gmx.de). Auf Wunsch bietet

er auch Einzelunterricht an.

Weitere Informationen und Kursangebote

findet Ihr unter www.

skikepoint-hamburg.de

oder unter www.rolldichfit.de.

28

Loipen sind 80ties, aber wir Hamburger:innen

sind ja von Haus aus plietsch: Schrauben einfach

Rollen unter die Bretter ...

... und das kann man schräg finden, wie man will, dafür fährt man

an der Alster lang. Für Langlauf-Fans an der Küste gibt es demnach

eine Alternative. Here you go: Wir haben jemanden getroffen, der die

Sportart beherrscht – und zwar richtig.

Nirgendwo strahlt der Himmel so schön grau wie an unserer Alster, auch

an diesem Samstag Ende November ist das so: Bei nasskalten 10 Grad

können Hamburger:innen von geschlossenen Schneedecken nur träumen.

Das war früher mal anders. In den 80ern, als Hamburg im Schnitt

gute 15 Schneetage im Jahr hatte, sah man öfter Langläufer:innen lustvoll

durch die Loipen der Boberger Dünen gleiten. Die Älteren unter uns

werden sich erinnern ;-). Aber was machen Langlauf-Enthusiast:innen

heute in der Hansestadt? Wie bringen sie auch ohne Frost und weiße

Pracht ihren Puls auf Hochtouren? Nordic Skating heißt die Antwort,

auch bekannt als Nordic Cross Skating, Cross Skating oder

Skiken. Statt auf zwei schmale Bretter stellt man sich auf ein

Sportgerät, das wie eine Mischung aus Ski und Inlineskates

aussieht. Vorne ein Rad, hinten eins, dazwischen werden die

Füße mit Klettverschlüssen auf einer Achse fixiert. Einfach mit

Sneakern in die Vorrichtung schlüpfen, festzurren,

schon kann‘s losgehen. Ohne großes Tamtam. Wer will,

kann diverse Kurse in Hamburg oder im Umland buchen (siehe unten).

Einer, der das Nordic Skaten beherrscht, ist Christian Offen. Wir treffen

den Sportlehrer mit seinem Lieblingsequipment an der Alster. Sein ganzer

Bewegungsablauf mit den Cross Skates und den individuell einstellbaren

Stöcken erinnert stark an den Loipensport, ein Skatingschritt reiht sich

an den nächsten, die perfekte Imitation von Skilanglauf. „Das Balancegefühl

ist ähnlich“, erklärt Christian. Ein entscheidender Unterschied:

Da die Schuhe nicht abklappen, also sich nicht vom Gerät lösen, ist die

klassische Paralleltechnik schwer möglich. Und: Im Gegensatz zu Skiern

verfügen die Skates über

eine Bremse. Christian: „Das

macht die Sportart sehr sicher.“

Allerdings ist sie nicht

für jeden geeignet, betont

der Nordic-Skating-Coach:

„Vorkenntnisse auf Inlinern

oder Schlittschuhen sind von

Vorteil. Ebenso ein Grundinteresse

am Ausdauersport

Nordic-Skating-Coach Christian Offen (re.) schwört auf das Modell SKIKE V9 mit 200 mm dicken Rädern.

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Bäderland

Die Aufahmen scheinen richtig Spaß gemacht zu haben.

Fotos: Bäderland

Wer mit offenen Augen durch die Stadt geht, sieht

an gefühlt jeder zweiten Plakatwand, dass die Kollegen

von Bäderland ganz schön Gas geben, auch

weil so schön authentisch und vor allen Dingen

mit Wir-Gefühl, wir in Hamburg und so.

Nun holen sie aber in den Sozialen Medien mit der Kampagne

„bäwatch“ den richtigen Turbo raus, in Sachen Kreativität, Spaß, und

die Kampagne vermitteln soll, hatten die Macher, die

Darsteller, der Kunde Bäderland offensichtlich auch beim

Dreh. Wenn lauter erwachsene Filmemacher:innen und

Darsteller nachts im Dinoland rumspaddeln, da kommt dann schon

Freude auf. „Der Dreh war eine echte Herausforderung“, schildert

sie lassen sogar die Hamburger Goldkehlchen für die Kampagne

Martina Schwenker, Marketingleiterin von Bäderland. „Wegen der

formvollendet vom Dreier springen oder mit den Dinos im Kinder-

Pandemie-bedingt begrenzten Besucherzahlen wollten wir die Bäder

becken ringen. „Für das neue Video-Format wollten wir bewusst

nicht noch für Dreharbeiten schließen. Deshalb haben wir einfach

Crossover-Protagonisten für Bäderland – und eben nicht bekannte

die Nacht zum Tag gemacht.“ Aber auch da haben offensichtlich alle

Hamburger Sportschwimmer, wie es eigentlich naheliegend wäre.

an einem Strang gezogen, inklusive Nickerchen auf den Ruheliegen.

bäwatch!

Flemming und Kelsey sind zwei authentische Hamburger Jungs, die

Spaß an besonderen Erlebnissen haben, wie sie mit ihrem Männerchor

beweisen. Und die gibt’s mehr als genug bei Bäderland. Sie hatten

sofort Bock auf das Projekt“, sagt Christian Hamel, Inhaber der BBS

Werbeagentur, die sich die Nummer ausgedacht haben.

Und die Frau vom Kameramann hat die Muffins gebacken. Die beiden

Jungs mussten aber richtig ran, Babyschwimmen war natürlich extrem

sweet, sie mussten aber auch ins Techniktraining einsteigen, denn

das geht ebenfalls bei Bäderland, ganz ohne Schwimmverein. Aqua-

Fitness, Floating, und sie machen eine richtig gute Figur, manchmal

sogar ein bisschen crazy, sehr cool. Sie hatten dabei auffällig viele

Unterstützt von: Bäderland

Viele jüngere Hamburger:innen wissen gar nicht, was ihnen in den

Badehosen am Start.

öffentlichen Schwimmbädern und Saunaanlagen von Bäderland

so alles geboten wird. Tsss. Das ändert sich dann spätestens jetzt,

Der Erfolg gibt allen Beteiligten recht. „Die Klickzahlen sind enorm“,

denn bei bäwatch checken die beiden stadtbekannten Goldkehlchen-

sagt Christian Hamel von der Agentur, und die Sehdauer der einzelnen

„Homies“ Flemming und Kelsey so ziemlich alles aus. Das Ganze ist

Clips, auch ein fluffiger Gradmesser, ist sehr lang. Ein gutes Zeichen,

dann u. a. auf dem Video-Blog und bei YouTube zu schauen, in den

Sozialen Medien wird dafür kräftig getrommelt. Und den Spaß, den

für mit-ohne-Langeweile, für viel Interesse und einen richtig guten

Eindruck. »

30

Goldkehlchen Flemming und „K-Bob” Kelsey checken die Bäder, Kurse und Saunen von Bäderland ab.

Uuund, Action: Zu sehen ist das Ganze im Video-Blog, einfach z. B. auf YouTube abonnieren.


Bäderland

Ski Alpin

Ein Ski-Pro

© Foto: Alexander Oberthür

„Selbst vor der Sauna haben sie keinen Halt gemacht“, sagt Yvonne

Pöpperl, Creative Directorin bei BBS, von ihr stammt die Idee für bäwatch.

Natürlich war es die Kino-Sauna, in der sie sich niedergelassen haben.

Denn passend zur Jahreszeit ist gerade das Sauna-Angebot heiß (hach, das

passt so schön) begehrt. Hier könnt Ihr, wie die beiden Goldkehlchen, Eure

Deluxe-Körper in aktuell 10 Saunawelten im ganzen Stadtgebiet ablegen,

die Seele baumeln lassen, die Ruhe genießen, die Poren durchspülen, die

Augen zumachen, den wunderbar vielseitigen Aufgüssen frönen und

schwitzen, was die nackte Haut und nicht das Zeug hält. In den Pausen

dann warme Fußbäder, Frischluft, Ruheraum, Zeitung lesen, ein gutes

Buch, oder einfach nur träumen. Wir könnten auch mal wieder … kommt

uns gerade große Lust.

Unterstützt von: Bäderland

aus Hamburg?!

Die 10 Bäderland-Saunawelten im Überblick

HAMBURGS VIELFÄLTIGSTES

SAUNA-ANGEBOT

BONDENWALD

• AUFGUSS-SAUNA

• MEDIEN-SAUNA

• KAMINFEUER-SAUNA

• WASSERFALL-SAUNA

• JAPANISCHER SAUNAGARTEN

HOLTHUSENBAD

• AUFGUSS-SAUNA LICHTSPIELHAUS

• JUGENDSTIL-SAUNA (GLASHÜTTE)

• EPPENDORFER SAUNA-STUBE

• EPPENDORFER KAFFEE-STUBE

• STEIN-SAUNA

• DAMPFBAD

• EUKALYPTUS-BAD

• AROMA-BAD

• VITAL-BAD

• EISBRUNNEN

• TERRASSE

• WINTERGARTEN

BLANKENESE

KAIFU-BAD

• AUFGUSS-SAUNA

• AUFGUSS-SAUNA

• MURANO-SAUNA

• FARBLICHTSAUNA

MIT STERNENHIMMEL

• EUKALYPTUS-DAMPFBAD • KRÄUTER-SAUNA

• RÖMISCH-IRISCHES

• ESSENZ-DAMPFBÄDER

DAMPFBAD

• RUHERAUM MIT FEUERSTELLE

• KAMINRAUM

• SCHLAFRAUM MIT

WASSERBETTEN

FESTLAND

• GROSSE AUFGUSS-SAUNA MIT RUHEHAUS

KAIFU-SOLE

• FINNISCHE SAUNA

• BIONARIUM MIT FARBLICHTWECHSEL

• HIMALAYA-

SALZSTEIN-SAUNA

• DAMPFBÄDER

• DAMPFBAD

• SAUNAPOOL MIT WHIRL-LIEGEN

• SOLE-GRADIERWERK

• EISBRUNNEN

• KAMINRAUM

• TERRASSE

• SOLE-BAR

• KAMIN-LOUNGE

BONDENWALD

Friedrich-Ebert-Straße 71

22459 Hamburg

KAIFU-BAD

Hohe Weide 15

20259 Hamburg

BLANKENESE

ALTONA

BLANKENESE

Simrockstr. 45

22589 Hamburg

HARBURG

FESTLAND

Holstenstraße 30

22767 Hamburg

DEUTSCHER

SAUNA BUND

NIENDORF

HOLTHUSENBAD

Goernestr. 21

20249 Hamburg

EPPENDORF

EIMSBÜTTEL

WILSTORF

MIDSOMMERLAND

Gotthelfweg 4

21077 Hamburg

„PREMIUM-

SAUNA“

„PREMIUM-

SAUNA“

DEUTSCHER

SAUNA BUND

BARMBEK-SÜD

H OHENFELDE

VOLKSDORF

WANDSBEK

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22087 Hamburg

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© Foto: privat

Persönlich treffen können wir ihn

leider gerade nicht, doch die Leitung

nach Südtirol steht – Tim Koch kommt

gerade von der Suldener Skipiste. Hier

trainiert der 23-jährige Slalomrennfahrer alle

zwei Wochen mit seinem Team.

Sein Trainer? Kein anderer als Daniel Fahrner, der auch Lena Dürr

zum Erfolg verholfen hat. „Das ist eine große Ehre, ein tolles

Leistungszeugnis für mich.“ Tim ist der beste Beweis dafür, dass

es auch Nordlichter in den professionellen Leistungssport im Ski

Alpin schaffen können. Berge vor der Haustür? Fehlanzeige? Dafür

gibt es nur 40 min entfernt die Skihalle in Wittenburg, die, wie Tim

verrät, über die Landesgrenzen hinaus bekannt ist. „Nicht nur wir

trainieren hier, auch zum Beispiel der Österreichische Skiverband

schickt seine Profis zu uns. In der Halle herrschen die optimalen

Bedingungen: Hier gibt es weder Nebel noch Schnee oder Regen,

die Temperatur ist konstant, auch nach der 100. Fahrt sind die

Voraussetzungen die gleichen.“

Komisch nur, dass die Hamburger:innen selbst das Kleinod um

die Ecke noch gar nicht entdeckt zu haben scheinen. Bei Tim

ging alles los mit einer Reise zur Hamburger Skimeisterschaft. »

Tim Koch (li.) mit seinem Trainer Daniel Fahrner. Großes Bild: Im Alpincenter Hamburg-Wittenberg.

33


©Foto: Maximilian Höper

Ski Alpin

Grüße aus

Winterberg

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Rennwoche im Hochkrimml; der Schlitz im Rennenzug stammt noch

von einem Trainingsunfall. Aua.

©Foto: Tim Koch

34

„Meine Eltern fanden die Idee erst total verrückt, aber nach der ersten

Fahrt war ich angefixt.“ Über die halbjährlich stattfindenden Jugendtrainingsfahrten

und Meisterschaften kam Tim in Kontakt mit dem Rennsport.

Jetzt hieß es dranbleiben. Slalom ist Tims Ding: „Das ist schnell, aufregend,

und es macht einfach total Spaß, die Stangen zu schlagen.“ Hat er sich

gut ausgesucht, Abfahrts- oder Riesenslalomrennen auf der 300 m-Piste

zu fahren, klingt zumindest nach einer kurzweiligen Aufgabe.

Die Herausforderung, es nach oben zu schaffen, sieht Tim aber ganz

woanders: „Wir haben hier einfach wenig Masse an Skisportler:innen im

Leistungsbereich. Deswegen fehlt es auf dieser Ebene an Struktur und

an Sichtungstrainings, und wir müssen um die Aufmerksamkeit beim

Bundesverband etwas mehr kämpfen. Darüber hinaus ist die Teilnahme

am Leistungssport eine große finanzielle Hürde für mich, Rennen und

Reisen sind extrem teuer. Fahrtechnisch können wir locker mithalten.“

Dafür trainiert er hart. In den Sommermonaten

klingelt der Wecker um 4 Uhr

morgens, die Gondel bringt die

Läufer:innen auf den Gletscher am

Stilfser Joch. Wenn er nicht auf den

Brettern steht, geht es an die Fitness,

Muckis und die Schnellkraft.

Dafür zieht es Tim immer wieder in seine Heimat. „Hier in Hamburg sind

wir eine eingeschworene Truppe, unterstützen uns gegenseitig, leihen

uns Material, vermitteln uns Kontakte.“ Ausprobieren kann sich jeder,

entweder auf einer der Skireisen oder nach einer Anmeldung bei Ralf

Burmester, dem Leiter der Sparte Ski Alpin im Verband der Hamburger

Skivereine. Und wer

weiß? Vielleicht geht

es dann über die internationalen

Rennen

zum Europacup

und dann schwupps

zum Weltcup … Tim,

wir behalten Dich im

Auge! Denn: „Ja, es

geht als Hamburger!“

Rennwoche Hochkrimml: Tim bei der konzentrierten Besichtigung des Kurses vor dem Rennen.

Links: Panorama beim Training in Sulden.

©Foto: Maximilian Höper

Und wenn es doch mal ein Abfahrtstraining

sein soll, dann kann man ja immer noch nach

Nordrhein-Westfalen fahren …

Mal ehrlich: Könnte es einen schöneren Namen für einen Skiurlaubsort

geben als Winterberg? Mit über 58 Pistenkilometern muss sich das

Herzstück der Wintersport-Arena im Sauerland hinter den bekannten

Alpenregionen absolut nicht verstecken. Hier kann man blaue, rote und

schwarze Pisten fahren, in den Ski- und Snowboardschulen die ersten

Versuche auf Brett oder Brettern machen, zwischendurch in der Hütte

Wärme tanken und Kaiserschmarrn auf die Hüfte packen, den Blick vom

841 m hohen Kahlen Asten schweifen lassen. Von Dezember bis März

tummeln sich hier die Wintersportler:innen, das geht, dank künstlicher

Beschneiung. Einmal im Jahr gibt es Aufruhr im Ort – am Poppenberg

startet das Weltcup-Finale des Snowboard-Parallelslaloms, Winterberg

wird internationaler Hotspot. Doch auch unabhängig von diesem Event,

immer mehr Europäer zieht es im Winter ins Sauerland. Warum auch nicht?

Kostenlose Parkplätze, ein Park and Ride-System, eine neue vernetzte

Karte, ein vielfältiges Angebot von Flutlichtpisten bis zu zertifizierten

Winterwanderwegen und vor allem Charme lassen das Gebiet auch

neben einem Mont Blanc nicht klein aussehen.

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Wintersport im Herzen

des Sauerlandes!

Wintersport

der Superlative!

www.winterberg.de

auch auf instagram & facebook

Alpin:

Nordisch:

• 8 Skigebiete

• 58 Pistenkilometer

• 74 Liftanlagen, davon 15 Rodellifte und 16 Sessellifte

• 28 Flutlichtpisten

• 150 km zertifizierte Loipen

• 6 Loipengebiete

werbstatt.info


Feuerwerk der Turnkunst

© Foto: TSF GmbH, Foto: minkusimages

© Foto: TSF GmbH,

Foto: minkusimages

© Foto: Kerstin Behrendt

HARD BEAT

für Heartbeats

Das alljährliche Feuerwerk der Turnkunst ist ein Phänomen. Wer

findet, das mutet fast ein bisschen harmlos an, wer den hiesigen

Turner:innen unter Umständen so Großes gar nicht zutraut, weiß

es spätestens nach 15 Minuten besser.

Und tatsächlich: Zahlen

sagen, 99 % empfehlen das

Feuerwerk der Turnkunst

weiter. So auch wir. Es ist der

Mix, der immer auch hier und

da Bodenhaftung bedeutet,

es ist die unerwartete Professionalität,

das Unbeschwerte,

das unbekümmerte Zusammenspiel

aus Turnen und Show. Sehr ehrlich, sehr emotional, sehr schön.

Gastgeber in Hamburg ist auch in diesem Jahr wieder der Verband für

Turnen und Freizeit, der Hamburger Turnverband. Das diesjährige Motto:

HARD BEAT. Ihr könnt davon ausgehen, der Name ist Programm. Und

wem eine richtige Überraschung zu Weihnachten fehlt: Hier ist sie, für

unterm Baum und dann vor Ort. Also, zwei Überraschungen für einen

Preis. Hammer.

In diesem Jahr geht es um das Leben, den Takt des Lebens, die Lebensenergie,

interpretiert von Bewegungskünstler:innen der Turnkunst,

Akrobatik und Artistik. Dazu gibt es knackige, kraftvolle Beats, live

performt, aber auch herzergreifende Momente, die zusammen eine

fesselnde, schöne Geschichte erzählen.

© Foto: TSF GmbH, Fotos: minkusimages

Halsbrecherische Sprünge auf drei Schleuderbrettern im Sekundentakt, exakt abgestimmt auf den Beat: Scandinavian Boards.

Mittendrin im internationalen Ensemble: die Truppe aus dem Hamburger

Oberhafen, vom Verein DIE HALLE – Parkour Creation e. V. Die toll-bunte

Gruppe mit dem sehr trefflichen Namen „International Society“ nutzt

seit 2017 die Energie und Freiheit ihres Sports, um auf der Bühne

ihre ganz eigenen und persönlichen Geschichten zu erzählen. Sie

besteht aus Neu-Angekommenen und Alt-Eingesessenen rund um

die Choreographin Rica Blunck. Durch die universelle Sprache ihrer

sensationellen, sehr kreativen Bewegungen überwinden sie kulturelle

und gesellschaftliche Hürden ebenso leicht wie die Hindernisse beim

Parkour. Dabei steht natürlich im Ergebnis nicht wirklich die sportliche

Leistung im Vordergrund, sondern vielmehr die Begegnung mit anderen,

der Zusammenhalt der Gruppe und vor allem der Spaß an Bewegung.

Echte Hingucker, die echte Hamburger mit Stolz erfüllen werden, denn

diese schönen Botschaften kommen aus der schönsten Stadt.

Richtig Drehzahl verspricht die Teeterboard- und Plywood Banquine-Show

der Scandinavian Boards. Mit ihrem Ansinnen, ihrer Idee, Einzigartiges

und Neues zu präsentieren, passen auch sie tipptopp

zum „Feuerwerk“. Die Gruppe, die aus insgesamt sieben

Personen und drei Schleuderbrettern besteht, hat für ihre weltweit

aufsehenerregende Flugshow beim Festival Cirque du Demain in Paris

2019 den erstmalig vergebenen Sonderpreis abgegriffen. Besonders

freuen werden sich die erfahrenen Feuerwerk der Turnkunst-Fans

unter anderem auf die „Trampo-Wall“, die nach längerer Zeit endlich

auch in Hamburg wieder aufgebaut wird: In wahnwitzigem Tempo und

äußerst spektakulär jumpen die ukrainischen Turner des I-Teams über

zwei Trampoline in ein „Gläsernes Haus”. Klingt gut. Auf Roller Skates,

fliegend zwischen vier Reckstangen, am russischen Barren oder dem

Stufenbarren – schwingt und springt das HARD BEAT-Ensemble und

gönnt dem Publikum kaum Zeit zum Verschnaufen. Dafür sorgt aber

zwischendrin immer wieder der Scherzkeks des Abends, Comedian

Robert Wicke. Sehr launig, mit herrlich speziellem Humor, spinnt er den

roten Faden weiter und sorgt für einen schönen Ausgleich und herzliche

Momente. Wie gesagt: Lasst Euch überraschen!

HARD BEAT Tournee, Feuerwerk der Turnkunst

• 22. Januar 2022 (14 Uhr und 19 Uhr) •

Barclays Arena Hamburg

Im Rahmen der zum Veranstaltungszeitpunkt geltenden

Corona-Verordnung (zurzeit 2G).

Jetzt eigene Tickets sichern oder zu Weihnachten

die Lieben überraschen:

www.feuerwerkderturnkunst.de

Bestellhotline (01806 ) 57 00 56 · Tickets zwischen

19 Euro und 49 Euro, zzgl. Vorverkaufsgebühr.

www.vtf-hamburg.de

Unterstützt von: VTF

Pas de Deux am Pauschenpferd. Großes Bild: Die Hamburger Gruppe „International Society” vom Verein DIE HALLE.

Ebenfalls spektakulär die Performance von Pavel Voladas am Viererreck.

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© Foto: Spitzbergen-Reisen Christia -Bruttel

© Foto: Husky_wildernesshotels

© Foto: Spitzbergen-Reisen Christia -Bruttel

Wintersport zwischen

Polarkreis

und Nordpol

Wintersport – man denkt an Skifahren, Rodeln, Schlittschuhlaufen.

Und dann schaut man mal eben über den

Tellerrand. Da sieht man plötzlich Snowkites, Eisbären und

Tourenski. Bitte mal Landkarte und Lupe her, das wollen

wir genauer sehen!

69° 39' N , 18° 57' O

Tromsø, Norwegen:

344 km nördlich des Polarkreises gelegen,

61° 55'26.796" N25° 44'

53.344" E, Finnland:

Mit dem Hundeschlitten durch Finnlands

Hinterland, klingt nicht so sportlich? Dann

am besten mal versuchen: Die Tiere strotzen

vor Energie, sie ins Geschirr zu bringen und

vor den Schlitten zu spannen, sorgt definitiv

für Schweißperlen auf der Stirn, und das

bei einer Temperatur von manchmal -30

Grad. Bis zu zwei Wochen zieht man durch

die Wildnis, übernachtet wird in Iglus, Sami

Tipis oder Blockhütten. Das Ganze geht

auch mit dem Schneemobil, auf offiziellen

Tracks. Zu langweilig? Dann also durch den

Tiefschnee, nach Russland und Lappland

oder vom Polarkreis zum Arktischen Ozean.

Wem das noch nicht reicht, der schaut mal

nach „Schneemobiltouren zum Arktischen

Ozean“, zum Beispiel hier:

www.inventia.de

So wie wir bereits das Wort „Hygge“ aus

dem Dänischen adoptiert haben, so findet

jetzt ganz bestimmt auch „Friluftsliv“, das

norwegische Wort für Naturverbundenheit,

in unseren Köpfen statt, beim Träumen vom

nächsten Urlaub am Polarkreis. Friluftsliv ist

nicht nur ein Begriff, sondern ein Lebensgefühl.

Davon wollen wir mehr, nicht nur

durch die Lupe.

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wird Tromsø auch „das Venedig der Arktis“

genannt, weil es eine mit Kanälen durchzogene Stadt ist. Auf

© Foto:Jamen Percy

einem historischen Dreimaster, der Rembrandt van Rijn, geht es

durch tiefe Fjorde mit hohen, schneebedeckten Klippen. Beiboote,

sogenannte Zodiacs, legen an verlassenen Inseln an. Jetzt wird es

richtig sportlich. Mit den Tourenski geht es bergauf, bis zu 1.000 m,

durch schneebedeckte, unberührte Natur, dann die Abfahrt durch

den Powder. Mega. Wer hätte gedacht, dass Segeln und Skifahren

so gut zusammenpassen.

Reisen jenseits vom Mittelmaß

www.inventia.de

© Foto: Spitzbergen-Reisen Christia -Bruttel

78° 11' N , 16° 34' O Spitzbergen, Norwegen:

Es geht in eines der nördlichsten bewohnten Gebiete der Welt,

zum Archipel Spitzbergen. Die Landschaft ist von Gletschern und

Felsen geprägt, die Eisbären sagen sich hier Guten Tag. Am Himmel

ist ein Drachen zu sehen, der sich vor der Mitternachtssonne abzeichnet:

Hier wird tatsächlich gekitet! Was auf dem Wasser geht,

funktioniert auch auf dem Schnee. Etwas weiter ziehen Langläufer

ihre Bahnen: 20–25 km am Tag geht es von Ost nach West durch

die verschneiten Weiten, das Gepäck auf einem Pulka (Schlitten)

hinter sich. Joggen war gestern.

Abends ist Bärenwache angesagt, kein Witz. Wer in der wilden Natur

Sport erleben will, sollte am Polarexpeditionstraining teilnehmen.

Dazu gehören u. a. Lawinentraining, Navigieren mit Kompass und

Sternen und das Bauen einer Notunterkunft.

38

www.facebook.com/inventia.reisen

www.instagram.com/inventiatravel/


Hockey

Die jeweiligen U16-Teams organisieren jedes Jahr das Benefiz-Turnier. Beeindruckende Tradition.

© Fotos: UHC

wenn „Juli“ ruft, sind alle da. „Wir hoffen,

wie in den Jahren zuvor, als Gemeinschaft

trotz der leider noch anhaltenden Pandemiezeit

erneut etwas Großartiges auf die

Beine stellen zu können. Ob das hochrangig

besetzte Turnier mit Zuschauern stattfinden

kann, ist derzeit leider vollkommen offen.

Aber wir werden uns Corona konform ‚Juli-

Harnack‘-Aktionen überlegen, um das Turnier

‚greifbarer‘ und für alle ‚spürbar‘ zu machen“,

so die Organisator:innen.

Also: Daumen drücken. Wenn’s stattfindet

(07.–09.01.2022, UHC Hamburg), hingehen

und Tombola-Lose kaufen, auf alle Fälle sehr

gerne spenden.

Informationen und Spendenkonto:

www.juli-harnack-turnier.de

instagram.com/juliharnackturnier

facebook.com/juliharnackturnier

Hockey gegen Krebs

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Sport für den guten Zweck ist allemal einen Bericht

wert, besonders, wenn wie in diesem Fall Jugendliche

sich so toll engagieren.

Seit 2007 nämlich organisieren die weiblichen und männlichen

U16-Teams des Uhlenhorster Hockey Clubs zum Gedenken

an ihren im Sommer 2006 an einem Hirntumor verstorbenen

Freund und Mannschaftskollegen Julian (Juli) Harnack das

„Juli-Harnack-Turnier“. Der Gedanke, eine bleibende Erinnerung

für Juli zu schaffen, wurde von Beginn an durch die

Familie Harnack begleitet und unterstützt. Jährlich treffen

seitdem beim UHC junge Hockeytalente aus ganz Deutschland

aufeinander, um sich sportlich zu messen, gemeinsam Juli zu

gedenken und einen sozialen Zweck zu unterstützen. Rund um das

Turnier wurden schon enorme Spendengelder zur Unterstützung der

„Fördergemeinschaft Kinderkrebs-Zentrum Hamburg e.V.“ gesammelt.

Im Januar 2021 konnte das Turnier Corona-bedingt zwar nicht stattfinden,

dennoch unterstützen die Jugendlichen, ihre Eltern, Clubmitglieder,

Freunde und Sponsoren weiterhin die Fördergemeinschaft des

Hamburger Kinderkrebszentrums,

Motto: „Knackt

den Krebs“. Und auch wenn

die Corona-Entwicklungen

immer noch keine sicheren

Planungen zulassen, soll

Stand Redaktionsschluss

das Traditionsturnier vom

07. bis 09.01.2022 wieder

stattfinden. Mannschaften

aus Mülheim, Mannheim,

München und Berlin haben

bereits zugesagt, denn

40


Eislaufen in Hamburg

… und jetzt die Kür

© Fotos: Philipp Szyza

Der Spirit of

Curling

Sport verbindet – klingt (eis)glatt, hundert

Mal gehört. Wer einmal einen Fuß aufs Eis im

Eckelmann-Jahr-Rink setzt, spürt aber, dass

genau das hier gelebt wird.

nur auf dem Eis“. Gleichzeitig schult der Sport den

Gleichgewichtssinn. Laura: „Es ist immer toll zu

sehen, wenn die Kinder zum ersten Mal über das Eis

sliden. Plötzlich macht es Klick, die Abgabe gelingt,

den Kindern steht das Erfolgserlebnis ins Gesicht

geschrieben.“

© Foto: Manfred Niemann

Eiskunstlaufen

Mit den Kindern auf der Eisbahn in

Planten un Blomen – der Zauber

packt uns noch immer.

Und auch das kleine Mädchen neben uns: Sie schaut mit großen Augen einer jungen Läuferin zu,

die gerade nebenan beim HSC zur Himmelspirouette ansetzt. „Boah, das will ich auch können,

Mama!“ Henrik Sachs vom Hamburger Schlittschuh Club (HSC) kennt das. Er selbst bolzte früher

mit seinen Jungs auf dem Eis rum, war mit dem Eishockeyschläger unterwegs und blieb schließlich

vor dem Fernseher an der Übertragung der Olympischen Winterspiele beim Eiskunstlauf hängen.

Heute bringt er Kindern und Erwachsenen bei, sich routiniert auf dem Eis zu bewegen. „Vier Mal

die Woche bieten wir Lauftraining für jedermann und jedefrau an, es geht darum, Spaß zu haben.“

Die Kurse in der Halle richten sich hingegen tatsächlich an diejenigen, die nicht nur Eislaufen,

sondern Eiskunstlaufen wollen: Hier geht es also um Himmelspirouetten, den dreifachen Axel &

Co., Voraussetzung ist auch die Teilnahme an Turnieren. »

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„Beim Curling geht es um Fairness, um Miteinander und Kameradschaft

– wir Curler sprechen vom Spirit of Curling, ein Verhaltens- und

Ehrenkodex, der weltweit gelebt wird.“ Wenn man sich den Kodex

mal vornimmt, muss man feststellen: Curler:innen scheinen echt

gute Menschen zu sein. Ein:e Curler:in zieht z. B. eine Niederlage

einem ungerechten Sieg vor, gibt Fehler zu und lädt die Verlierer:innen

nach dem Spiel sogar auf einen Drink ein. Wäre einen Versuch wert.

„Ja, es stimmt, Ellenbogen ausfahren kennen wir hier nicht.“ Laura

Mitsching saß bereits mit zwei Jahren das erste Mal auf dem knapp

20 kg schweren Granitstein und sauste, vom Vater angeschoben,

über die Eisbahn. Ihre Begeisterung und ihr Wissen gibt sie jetzt als

ehrenamtliche Trainerin an den Nachwuchs weiter. „Ich bin stolz auf

unsere Jugendabteilung, die mit 30 Jugendlichen zwischen 15 und

21 Jahren die größte Deutschlands ist.“ Curling ist ein Exot unter

den Sportarten, sieht vielleicht auf den ersten Blick auch komisch

aus. Wer aber genau hinschaut, stellt fest: Curling fordert absolute

Präzision und Konzentration und ist extrem taktisch, „wie Schach,

Loslegen kann man schon im Alter von fünf Jahren.

„Samstags um 10:30 Uhr ist jedes Kind herzlich eingeladen“, sagt Laura,

„aber bitte anmelden!“ Mitbringen? Warme und bequeme Kleidung

und saubere Hallenschuhe. War’s schon. Die Trainingseinheit geht bis

13 Uhr, ganz schön lang. „Wir wollen uns Zeit für die Kinder nehmen.

Viele haben eine weitere Anreise, es gibt ja nur diese eine Halle in

ganz Hamburg. Außerdem lernen die Kinder, sich an die niedrigen

Temperaturen in der Halle anzupassen.“

Wen es gepackt hat, der macht sich dann mit seinem Team auf

Turnierreise. Da geht es dann nicht gerade nach Bad Brahmstedt …

Die Konkurrenz kommt u. a. aus Dänemark, Tschechien, Schottland,

der Schweiz. Ein reiseintensiver Sport also, den sich die Jugendlichen

übrigens teilweise selbst finanzieren, durch das Ausrichten von

Kindergeburtstagen in der Halle. Dafür gibt es eine Portion Vertrauen

in Form eines Hallenschlüssels. So können die Jugendteams auch

ohne Trainer 24/7 auf die Bahn. Und im Sommer? Da geht es an die

Theorie: Spielzüge lernen, Spielsituationen nachstellen und bei den

Profis im Fernsehen abgucken. Außerdem fit

halten. Vielleicht reicht es dann ja sogar mal

für Olympia. 799 andere Spieler:innen gibt es

in Deutschland, die es zu schlagen gilt. Und

wenn‘s nicht klappt, nicht traurig sein, dann

gibt’s ja zumindest einen Drink.

www.curlingclub.hamburg

42

Der Eckelmann-Jahr-Rink (re.) wird ausschließlich für den Curling-Sport genutzt – eine Seltenheit, weil auf

fachmännisch präpariertem „Curling-Eis” gespielt werden kann.


… und jetzt die Kür

© Foto: Luca Tonegutti

© Foto: privat

Es wird das Fallen geübt, mit den Kufen ins Eis gestampft, die Grundlagen

für die drei Komponenten Schritte, Sprünge und Pirouetten werden

geschaffen. „Eiskunstlauf ist technisch anspruchsvoll, man muss voll

konzentriert sein und gut mitarbeiten. Eisprinz:essin zu werden, ist eine

der wohl schönsten, aber auch härtesten Herausforderungen. Das muss

man wirklich wollen!“

Katharina Urbanczyk will. Dabei war sie nie das Kind, das davon träumte,

im Tutu übers Eis zu schweben. Erst im Studium während eines Praxissemesters

in Warschau entdeckte sie ihre Leidenschaft fürs Eiskunstlaufen.

Beim Warten auf den Bus fiel ihr eine Eishalle auf, zwei Tage später ging es

los. Sie, damals 23, sagt: „Es ist schon schwieriger im Alter, die Schnellkraft

für die Doppelsprünge fehlt erst mal. Aber: Es ist ganz bestimmt genauso

schön.“ Schon im ersten Training gelang mit Hilfe die erste Pirouette, das

war’s, der Sport hatte sie gepackt. 3- bis 5-mal die Woche steht Katharina

jetzt beim HSC auf dem Eis: Aufwärmen, Einlaufen, dann die Schritte,

Sprünge, Pirouetten. Am Ende steht die Kür, sie dauert ca. 2 Minuten.

„Das klingt wahnsinnig wenig, aber man muss voll durchpowern. Es geht

um Ausdauer, Schnelligkeit, Taktgefühl, Ästhetik und Präzision, und dabei

soll das Ganze ja auch noch federleicht aussehen.“ Zu Beginn eine große

Herausforderung, heute hüpft Katharina bei internationalen Turnieren in

Innsbruck, Oberstorf oder Berlin von Podest zu Podest. Ihr Erfolgsrezept?

„Spaß! Das ist für mich am allerwichtigsten. Natürlich bin ich auch ehrgeizig

und genieße meine Erfolge, aber dabei möchte ich nie meine Leichtigkeit

verlieren.“ Die Turniere dauern auch schon mal eine ganze Woche, die

Reisen sind weit. Wie macht man das alles, wenn man nebenbei noch als

Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin arbeitet? „Das Eiskunstlaufen

ist für mich ein toller Ausgleich. Ich bekomme den Kopf frei, treffe meine

Freunde. Es ist einfach ein total toller Sport“, schwärmt Katharina. Warum

das nicht viel mehr Menschen ausprobieren, versteht sie gar nicht. „Viele

denken vielleicht fälschlicherweise, der Sport sei zu gefährlich, und es

mangelt den Leuten an Zutrauen in sich selbst. Ich denke: Man ist nie zu

alt, Neues auszuprobieren.“ Man muss ja nicht gleich Pirouetten drehen.

Wer zum ersten Mal den Wind beim Laufen im Gesicht spürt und das

Geräusch der Schlittschuhe auf dem Eis hört, der spürt ihn, den Zauber.

Wer’s ausprobieren will: www.hsc1881.de

Mit ihrer Charleston-Choreografie mit passendem Kostüm (großes Bild: Waagepirouette) sicherte sich Katharina bei den

World Winter Master Games 2020 in Innsbruck Gold im Wettbewerb Bronze Ladies Free Skating I.

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Blindenfußball

Jubel!! Nach 4 Jahren in Folge auf Tabellenplatz 1 ist sie endlich geschafft, die zweite deutsche Meisterschaft nach 2017. Chakka.

© Fotos: Stefan Groenveld

Endlich wieder Meister

Auch wenn man nicht sieht, wer ihn hat, „wo

er ist, hört man“, so Philipp. Das Regelwerk ist

an Futsal angelehnt, aber es gibt Seitenbanden

am 20 × 40 m-Spielfeld, das Tor ist 3,66 m breit.

4 Feldspieler:innen sind jeweils auf dem Platz,

ein:e Torhüter:in, der:die darf sehen, aber quasi

nur auf der Torlinie mitspielen, und dann gibt

es Rufer:innen, an der Seite und hinter dem Tor

der gegnerischen Mannschaft. Ein:e Spieler:in

der eigenen Mannschaft kann sich mit „hier“

anbieten, bekommt dann bestmöglich den

Ball zugespielt. Im internationalen Regelwerk

verankert ist der Schutzruf „Voy“ (spanisch

für: „Achtung, ich gehe!“), in Deutschland wird

zusätzlich ein Kopfschutz getragen.

Trainiert wird zweimal die Woche, mit im Team

sind u. a. auch Nationalspieler Rasmus Narjes

und Jonathan Tönsing. 8 Teams sind in der deutschen

Blindenfußball-Bundesliga (DBFL), die

von 3 Verbänden gemeinsam organisiert wird.

Die Auftakt- und Finalspieltage fanden zuletzt

in Innenstadtlagen statt, Motto: „Mit Fußball in

die Mitte der Gesellschaft“, autsch, finden wir,

Hippo auch: „Zuschauer, ja, aber ich habe kein

Verlangen, auf Marktplätzen Tore zu schießen“,

sagt er zu Recht. Normalität ist angesagt. Man

gut, dass es diesen künstlich konstruierten

K.O.-Modus beim Abschlussspieltag nicht mehr

gibt. Meister wird ab sofort der Tabellenführer,

gut für Hippo und Co.

Ausprobieren? Eine inklusive

Einsteigergruppe für alle trainiert

dienstags (16–17 Uhr). Kontakt über:

blindenfussball@fcstpauli.com

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46

Wir finden ja, wer blind Fußball spielt, ist sowieso ein

Meister: des Mutes, der Motivation, des Selbstvertrauens,

des Gehörs …

…und wir freuen uns sehr über das Gespräch mit Wolf Schmidt (56)

vom FC St. Pauli, er ist Team-Manager, Spartenleiter, Trainer und alles

der Truppe in der Blindenfußball-Bundesliga, und mit einem seiner Top-

Spieler, Phillip „Hippo“ Versen. Mit Hippo hatten wir schon auf unserer

Insta-Redaktionskonferenz geschnackt. Denn: Die Truppe ist nach 2017

endlich wieder Deutscher Meister geworden. Endlich wieder? Weil das

Liga-System lange unbefriedigend und ungerecht war. Es gab nämlich

immer ein Finale der letzten zwei, und das haben die Paulianer regelmäßig

verloren, obwohl sie in der Tabelle am Ende der Saison seit 2018

immer Erster waren. „Das hat ziemlich genervt“, sagt Hippo. In diesem

Jahr haben sie dann auch das Finale gewonnen, zukünftig entfällt dann

sogar das Finale komplett, es wird Meister, wer oben ist, macht Sinn.

Also: Glückwunsch zum Sieg gegen Stuttgart, zum Titel. Ihr seid super!

Das Bundesliga-Team vom FC St. Pauli besteht aus 2 Trainer:innen,

Pauli-Top-Torjäger Tönsing im Battle mit der Stuttgarter Abwehr.

8 Feldspieler:innen, 4 Rufer:innen, 3 Torhüter:innen

und 4 Assistent:innen. Gespielt

wird mit einer komplett verdunkelten Brille.

Das macht natürlich alle absolut gleich, und

auch wieder nicht. Blindenfußball mit komplett

verdunkelter Brille ist die einzige paralympische

Fußball-Spielform. Voraussetzung: Sehfähigkeit 1 %, nicht mehr (das ist

mal gar nix). In der Bundesliga ist das etwas breiter gefächert, es darf

auch eine Person mitspielen, die Sehklasse B4 ist (15 % Sehfähigkeit).

„Bedenke“, erklärt uns Hippo, „die einen können auch im Training nicht

sehen, die anderen ein ganz bisschen, Schatten, Umrisse, die könnten

also Vorteile haben.“ Stimmt, haben wir nicht bedacht. Spannend.

Hippo hat als Kleiner beim Niendorfer TSV Sehenden-Fußball spielen

wollen, „ich hatte keinen Bock auf Blindenfußball“, nur wurde er leider

selten aufgestellt. Also hat ihn Mitspieler Serdal, er schoss mal das „Tor

des Monats“, beschnackt, und nach einem Schnupperkurs versuchte

Philipp sich im Blindenfußball. Und dat löppt. Zunächst war er Torwart,

aber die Trainer erkannten, dass er auf dem Platz bessere Chancen hat.

Also haben sie ihn schrittweise an die verdunkelte Brille herangeführt.

„Ich sah am Anfang ziemlich ramponiert aus“, sagt er, und wir schämen

uns absolut, weil wir dachten, wir probieren das

demnächst einfach mal aus. Sorry, Jungs. „Meine

erste Brille hatte ein kleines Loch, da schimmerte

Licht durch, dann habe ich aber meine Augen

ganz geschlossen und gelernt, mich besser zu

konzentrieren.“ Hippo lernt Fachinformatiker

bei PWC und ist nun der Top-Kommunikator

auf dem Platz, der Thomas Müller der Truppe.

Ankerpunkt ist natürlich der Ball, denn der rasselt:

Werbung der STARCAR GmbH, Verwaltung, Süderstr. 282, 20537 HH

040 / 77 66 55

www.starcar.de

Santas Tipp:

Jetzt schon

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sichern!


© Fotos: Daniela Kerschbaumer

sporting-Marco

Wie wichtig unsere Beine sind, macht die Überschrift deutlich. Wir

stehen drauf, sie machen uns mobil und agil, und sie schmücken

uns. Wer mal mit einem gebrochenen Fuß oder Bein eingeschränkt

war, weiß die wiedergewonnene Mobilität sehr zu schätzen.

Umso wichtiger, die Stelzen stark, stabil und widerstandsfähig zu

halten. Mit dem Po zusammen bilden sie den größten und stärksten

Muskelanteil des Körpers, sie verbrauchen viel Energie (Kalorien)

und brauchen vielfältiges Training. Beine können schnell, lange,

kräftig – und irgendwie alles. In diversen Sportarten wird deutlich,

was sie alles können: Hürdenlauf, Gewichtheben, Marathon, Ballett,

... um nur einige zu nennen. Da stellt sich die Frage, wie man die

Beine am besten trainieren soll; reichen Joggen oder 3 Sätze am

Beinstrecker im Fitnessstudio aus? Ist pauschal nicht zu beantworten.

Am besten, man reflektiert sich selbst, um rauszufinden, was die

Beine am dringendsten nötig haben. Die Antwort liegt meistens auf

der Hand. Wie würdest Du antworten: Ausdauer? Kraft? Beweglichkeit?

Koordination? In der Antwort liegt die Aufgabe. Gerade

beim Thema Beine fällt nämlich auf, dass viele beim Training ein

stereotypes Verhalten aufweisen, man hat so seine Abläufe und

So weit die

Beine

tragen!

Gewohnheiten. Das führt aber dazu, dass Intensitäten

und Übungen nicht angepasst oder einige

Muskeln gar nicht herausgefordert werden. Die

Muskeln im Knie, Hüft- und Fußgelenk haben u. a.

Streck,- Beuge-, Abspreiz-, Zusammenzieh- und

Rotationsfunktionen, arbeiten alle auf verschiedene

Arten und Weisen. Für ein qualitativ anspruchsvolles Training

der Beine stelle ich Euch hier eine besondere Workout-Routine vor.

Sie beinhaltet Parts, die vom Yoga bekannt sind, dort werden häufig

beinkräftigende Asanas praktiziert, die Beweglichkeit, Kraft und

Balance beinhalten. Wer sein eigenes Programm updaten will, darf

sich gerne auch mal beim Yoga versuchen. Eine weitere Möglichkeit

ist, das Training in den Sand zu verlagern.

Also, Beine weg vom einseitigen, stupiden Training!

Hier kommt die ultimative

Bein-Workout-Routine:

Übungen fürs

linke Bein

Übungen fürs

rechte Bein

1

Einbeiniger Squat,

dann in den tiefen Kosakensitz (links)

3

Aus der Tiefe

der einbeinige Strecksprung (links)

Einbeiniger Squat,

dann in den tiefen Kosakensitz (rechts)

2

Drehen

in den langen, tiefen Ausfallschritt mit

erhobenen Armen (links)

4

Landen im tiefen

Ausfallschritt,

dann Kosakensitz und einbeiniges Rausstrecken

zur Mittelposition (links)

48


sporting-Marco

Aus der Tiefe

der einbeinige Strecksprung (rechts)

6Drehen

in den langen, tiefen

Ausfallschritt mit

erhobenen Armen

(rechts)

© Fotos: Daniela Kerschbaumer

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sporting hamburg

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20457 Hamburg

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Herausgeber

Martin Blüthmann (V.i.S.d.P.)

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Redaktion

Martin Blüthmann, Björn

Carstens , Andreas Hardt,

Marco Santoro, Lisa Staisch,

Manuela Tanzen, Lars Wichert

© Foto: Walter Schießwohl

» das?

»Winter

Bester Sport in schönster Stadt!

?

—was

ist

8Landen im

tiefen Ausfallschritt,

dann Kosakensitz und einbeiniges

Rausstrecken zur

Mittelposition (rechts)

Lektorat, Schlussredaktion

Manuela Tanzen

manuela@sporting-magazin.de

Art Direction und Layout

Arndt Grutke

arndt@sporting-magazin.de

Druck

Frank Druck GmbH & Co. KG

– ein Unternehmen der

Eversfrank Gruppe –

Industriestraße 20

D-24211 Preetz

Auflage: 70.000 Exemplare

Bei dieser Workout-Routine geht es nicht um schnelles Abarbeiten, sondern um saubere

und technisch einwandfreie Abläufe. Bevor die Übungen 1 bis 8 aufeinanderfolgend

und flüssig absolviert werden, sollten einzelne Teile jeweils

einige Minuten lang unabhängig voneinander trainiert werden. Der

erste Trainingspart bedeutet für 2 Minuten, abwechselnd links und rechts in den tiefen

Kosakensitz zu kommen. Hierbei sollen beide Beine kräftig genug gemacht werden, um

Dich einzeln mit dem Po so weit wie möglich zum Boden und zurückzubringen. Außerdem

sollte Deine Hüfte von Runde zu Runde weiter geöffnet sein und sich die Dehnung im

langen Bein verbessern. Der zweite Trainingspart beinhaltet den langen Ausfallschritt

mit den erhobenen Armen, im Yoga bekannt unter Krieger 1, mit dem darauffolgenden

einbeinigen Strecksprung. Aus der Tiefe in die Höhe, gilt nun für 2 Minuten auf jeder Seite.

Der Fokus ist klar, in der Tiefe steht man so tief und langbeinig wie möglich, während

man die explosive Kraft nutzt, um so weit wie möglich in die Luft zu springen.

Jetzt kommt Deine Workout- Routine. Alle der genannten 8 Punkte

gehen flüssig- geschmeidig mit spielerischer Leichtigkeit

ineinander über. 8–10 Minuten versucht man, in

jedem Durchgang besser zu werden und

die Abläufe einfacher aussehen

zu lassen.

WICHTIG! Fühlst Du Dich unwohl, wird Dir

schwindelig: Training abbrechen. Das versteht sich.

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