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DStR 48/21 Tax goes Digital

In diesem Special geht es darum, wie die Pandemie als Beschleuniger der Digitalisierung wirkt.

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Tax goes Digital

Die Pandemie als Treiber der Digitalisierung

© knssr/stock.adobe.com

DStR-Anzeigenschwerpunkt


Inhaltsverzeichnis

XXXV

Softwarewechsel in der Steuerkanzlei

Mit diesen Tipps und Tricks gelingt der

Umstieg reibungslos

XXXVI

Zwei Jahre Zwangsdigitalisierung

Ein Blick auf die Herausforderungen

und vor allem die Chancen eines „neu

auf gestellten“ Berufsbildes in den

Kanzleien.

XXXVIII

Payroll und HR: Datenaustausch

zwischen Unternehmen und Steuerberater

XL

Unser Schritt zum digitalen

Honorarmanagement

XLII

Kanzleiindividuelle Digitalisierungsschritte

In 5 Schritten zum Erfolg

XLIV

Ineffiziente Prozesse wegdigitalisieren

– Corona sei Dank?

XLVII

Die Zahl der Cyber angriffe steigt –

Confidential Computing ermöglicht

hochsichere Mandantenkommunikation

L

Der Weg zu Arbeitsweisen der Zukunft

Worauf es bei der Auswahl von

digitalen Lösungen ankommt

LII

Die digitale Lohnabrechnung –

hochgradig effizient und zuverlässig

LVI

Ein Master-Studiengang wird hybrid

Ein Erfahrungsbericht aus der

Corona-Krise

LVIII

Aus- und Fortbildungen im Steuerbereich:

Vom Präsenzunterricht zum

Online-Seminar

Editorial

„Beam me up, Scotty“

Die Frage, ob COVID-19 bzw. die Corona-Pandemie die digitale Transformation

der Steuerbrache dynamisiert hat, ist leicht beantwortet. Ja und das

mit Lichtgeschwindigkeit.

In unserem neuen Special Tax goes digital beschäftigen sich unter anderem

Experten für Steuerberater-Software, Anbieter aus dem Bereich Aus- und

Weiterbildung und Steuerberater mit den zahlreichen Facetten dieser Entwicklung.

„Die Pandemie hat die Wirtschaft insgesamt in einigen Bereichen regelrecht

in die digitale Welt gezwungen“, so Christoph Buluschek, Experte für digitale

Prozessoptimierung in Steuerkanzleien bei Agenda Software. Welche

Rolle die Wahl der Software in der Digitalisierung einnimmt, damit die digitale

Steuerkanzlei funktioniert, führt Buluschek in seinem Beitrag „Ineffiziente

Prozesse wegdigitalisieren – Corona sei Dank?“ anschaulich aus.

Wann sollte man in der Steuerkanzlei alte Software austauschen und worauf

muss man dabei achten? Dies erläutert uns Christian Heidler, Vorstand

der hmd-software AG, im Artikel „Softwarewechsel in der Steuerkanzlei“.

Dass gezieltes Outsourcing Mitarbeiter effektiv entlasten kann, illustrieren

Bastian Seitz und Olaf Gremke der SEITZ GREMKE Steuerberatungsgesellschaft

am Beispiel „Digitales Honorarmanagement“.

Besonders den Aus- und Weiterbildungsbereich traf die Krise ins Mark.

Steuerberater und Mitarbeiter in steuerberatenden Berufen sind auf fortwährende

Weiterbildung angewiesen. Die Lockdowns in 2020/21 waren ein

harter Einschnitt für die Branche, die quasi von einem auf den anderen Tag

ihre komplette Infrastruktur von 100 % Präsenz- auf 100 % Online-Seminare

umstellen musste. Dabei waren die technischen Hürden nur eine Herausforderung.

„Insbesondere bei Fortbildungsveranstaltungen im Steuerrecht

sind oftmals komplexe und schwierige Thematiken darzustellen, bei denen

eine Einbeziehung der Teilnehmer essenziell ist. Gerade bei Online-Seminaren

wird diesbezüglich den Teilnehmern eine deutlich größere Selbstdisziplin

abverlangt, da immer wieder Ablenkungen durch andere Programme,

E-Mails von Mandanten o.ä. lauern“, berichtet Anne-Wiebke Bergmeister

in ihrem Beitrag „Aus- und Fortbildungen online im Steuerbereich“.

Tatsächlich muss man konstatieren, dass die Digitalisierung in Kanzleien und

Unternehmen ohne die Krise nicht auf dem jetzigen Stand wäre. Auf den

nächsten Seiten finden Sie einige schöne Best-Practice-Beispiele von Kanzleien,

Unternehmen und Anbietern, die frühzeitig erkannt haben, dass sich

in der Krise auch Chancen bieten. Vielleicht ergeben sich daraus auch Ansätze

für Sie.

Viel Spaß bei der Lektüre!

Herzliche Grüße,

Thomas Hepp, Leiter Media Sales C.H.BECK

Ð Tax goes Digital


DStR 48/2021XXXV

Softwarewechsel in der Steuerkanzlei

Mit diesen Tipps und Tricks gelingt der Umstieg reibungslos

Viele von Ihnen haben über diesen, überaus komplexen

Punkt, sicherlich schon einmal oder sogar mehrfach nachgedacht.

Wie es aber so ist, bleibt es oft beim Nachdenken

und vermeintlich wichtigere Themen beherrschen den Alltag.

Dabei sollte der Ursprungsgedanke, warum Sie einen Softwarewechsel

überhaupt in Erwägung gezogen haben, präsent bleiben!

Eine ad hoc Handlung ist allerdings zu vermeiden, denn selbst die

Phase der Vorbereitung ist schon sehr umfangreich und gerade in

der Anfangsplanung ist Unterstützung wichtig.

Big Player oder Innovationskraft und Flexibilität?

Nun kann man auch auf den Gedanken kommen, dass durch

die Komplexität nur ein sehr starker Marktführer für diese Aktion

infrage kommt. Weitere Marktbegleiter werden oftmals gar nicht

in Betracht gezogen. Sie sollten sorgfältig abwägen, was Sie für

Ihre Steuerkanzlei benötigen. Ist Ihnen die Bekanntheit eines Big

Players am Markt wichtig, bei dem ab einer gewissen Unternehmensgröße

unter Umständen wichtige Anforderungen verloren

gehen, oder setzen Sie auf positive Aspekte wie Innovationskraft

und Flexibilität?

Was ist ausschlaggebend für die geeignete Wahl?

Würden alle Menschen in Deutschland nur auf Big Player setzen,

gäbe es keine erfolgreichen Start-ups und keine Vielfalt, unabhängig

der Unternehmensbereiche. Ausschlaggebend für die geeignete Wahl

sind Sie, Ihre Kanzlei, Ihre MitarbeiterInnen, Ihre MandantInnen,

Ihre Wünsche, Ihre Ziele, Ihre Partner, Ihre IT usw. und schließlich,

wie Sie sich von anderen Steuerkanzleien abheben möchten.

Lassen sich all Ihre Anforderungen mit Ihrer aktuellen Softwarelösung

bzw. dem Service des Anbieters verwirklichen?

Was wollen Sie mit der Software-Umstellung erreichen?

Welche Zukunftsziele verfolgen Sie und sind diese mit einem

Softwarewechsel besser, einfacher, schneller, technischer, digitaler,

innovativer, kosten- und vor allem serviceorientierter erreichbar?

Sind Ihre Dienstleister in der Lage Sie bei der Erreichung Ihrer

Ziele zu unterstützen? Einzelne Punkte sind einzubeziehen, dürfen

aber keine Inseln oder Leuchttürme werden, sondern das digitale

Gesamtkonzept muss zusammenpassen. Das sollte vorab gemeinsam

aufgestellt, bewertet und abgestimmt werden.

Kanzlei zu verbinden, wird ein Wechsel schwierig, da nur Software

gegen Software ausgetauscht wird. Dies ergibt keinen Sinn, denn

die Funktionen sind heute bei allen Softwarelösungen fast identisch.

Die MitarbeiterInnen können so auch nicht mitgenommen werden,

denn hier fehlt einfach die überzeugende Antwort auf die

Frage „Warum müssen wir das machen?“. Und nur wenn die Vorteile,

welche alle davon in Zukunft haben, von Ihnen klar und

unmissverständlich kommuniziert werden, wird trotz des vorübergehenden

Mehraufwandes durch die Umstellung, ein Erfolgserlebnis

daraus. Denn ein Selbstläufer ist es sicher nicht.

Wer ist der perfekte (digitale) Partner für Sie?

Die Anzahl der Anbieter für eine wirkliche Komplettlösung für

eine Steuerberatersoftware ist in den letzten 5 – 10 Jahren überschaubar

geworden. Vertriebsargumente wie „Zeitdruck“, „Kostenersparnis“

und „alles ist überhaupt kein Problem“ sind fehl am

Platz. Wichtige Aspekte sind Serviceorientiertheit, digitale Prozessanalyse

im Vorfeld und die ganz klare Ausrichtung auf gemeinsame

Ziele der Kanzlei und der praxisnahen Umsetzung. Dafür sollte

ein adäquater zeitlicher Rahmen eingeplant werden. Natürlich spielt

auch gegenseitiges Vertrauen eine große Rolle. Es lohnt sich hierauf

im Vorfeld zu achten und dies auch während des gesamten

Prozesses im Blick zu behalten und weiter auszubauen.

Softwareanbieter mit Kompetenz

Wenn bei Ihnen der Gedanke an einen Softwarewechsel nur

ab und an auftritt, weil der eine oder andere Punkt zum Ärgernis

führt, ist das zu wenig „Motivation“. Werden aber Eckpunkte

wie digitale Ziele, Software, Einbindung von Mandanten, Innovationen,

Kosten, Service, IT, usw. immer wieder thematisiert,

dann sollten Sie sich Gedanken zu einem Softwarewechsel machen.

Falls der Softwareanbieter, den Sie möglicherweise ins Auge gefasst

haben, nervt, wissen Sie schon, dass es der Falsche ist. Kompetenz

bei Softwareanbietern zeichnet sich dadurch aus, dass gemeinsam

Lösungen für den Weg aufgezeigt, ausgearbeitet, geprüft und beschritten

werden und nicht Zeitdruck und Rabatte im Vordergrund

stehen. Ein wichtiger Aspekt ist der Mensch, also hier in erster

Linie Ihre Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Diese mit auf den

Weg zu nehmen, das geht nur mit Überzeugung, Offenheit, Motivation

und Kommunikation.

Lohnt es sich für Sie eine Software-Umstellung

vorzunehmen?

Verbinden Sie mit Ihrer jetzigen Softwarelösung nur ein gewisses

Mittel zum Zweck, ohne das Produkt in den zentralen digitalen

Mittelpunkt zu stellen, bzw. benutzen es als „Abarbeitungshilfe“

bzw. „Erfüllungsgehilfe“, ohne es mit Wünschen und Zielen der

Hinweis zum Autor:

Christian Heidler

ist Vorstand der hmd-software AG.

Ð Tax goes Digital | Rubrik IT


XXXVI DStR 48/2021

Zwei Jahre Zwangsdigitalisierung

Ein Blick auf die Herausforderungen und vor allem die Chancen eines

„neu auf gestellten“ Berufsbildes in den Kanzleien.

Die pandemiebedingt galoppierende digitale Transformation

hat den Berufsstand der Steuerberater in kürzester Zeit

radikal verändert. Innerhalb kürzester Zeit mussten in

der Kanzlei und nach außen zum Mandanten hin die notwendigen

Anpassungen vorgenommen werden.

So werden Herausforderungen zu Chancen

Eine der größten Herausforderungen war im ersten Schritt die eigenen

Mitarbeiter technisch und auch mental darauf einzustellen, nicht

mehr nur in der Kanzlei Mandate zu bearbeiten, sondern auch von

zuhause aus. Keine leichte Herausforderung für alle Beteiligten.

Glücklich konnten sich die Kanzleien schätzen, die ihre IT-Infrastruktur

schon in der Vergangenheit bei Ihrem Systemhaus oder

direkt beim Softwareanbieter gehostet haben. Die sogenannten

Cloud-/ASP-Dienste ermöglichen heute ein vollkommen ortsunabhängiges

Arbeiten und im Worst Case reicht auch nur irgendeine

Hardware mit Internetzugang, um sich am Kanzleiserver

anzumelden.

Die zweite große Herausforderung bestand darin, nun auch den

letzten Mandanten dazu zu bewegen, seine Daten und Belege digital

in der Kanzlei einzuliefern. Wer zu diesem Zeitpunkt bereits

eine Mandantenplattform oder besser gesagt, eine Kanzlei-Cloud

etabliert hatte, konnte diesen Prozess zumindest technisch smart

skalieren.

Mit jedem einzelnen Mandanten zu sprechen und den digitalen

Weg in die Kanzlei zu erklären, das kann leider keine IT-Lösung

selbstständig übernehmen. Zu individuell sind da das einzelne

Mandat und der Mensch dahinter.

Dennoch bieten die modernen technischen Möglichkeiten, wie

• ein vollständig digitaler Belegaustausch über die Kanzlei-Cloud

• eine direkte Anbindung des Kanzlei-DMS-Systems

• eine in die Kanzleidatenbank integrierte Vorerfassung

• eine Kommunikationsmöglichkeit über Video-Call /

Live-Chat-System

so entscheidende Vorteile, dass eine nie geahnte Akzeptanz dieser

Techniken erreicht werden konnte.

Die Frage, die sich stellt: Was mache ich als Kanzleiinhaber

nun aus diesen entstandenen Vorteilen?

Durch die enge Verzahnung der Wertschöpfungsketten zwischen

Kanzlei und Mandant ergeben sich zwangsläufig neue Dienstleistungs-

und auch Beratungsangebote an den Mandanten.

Das fängt mit Zusatzdiensten wie dem Zahlungsverkehr oder dem

Mahnwesen des Mandanten über die Kanzlei-Cloud an und geht

weiter über ein schlankes Faktura-Programm, eine TSE-konforme

Registrierkasse oder sogar bis zu einem vollwertigen ERP-System.

Immer je nach Lösungsportfolio des Kanzleisoftware anbieters!

Der Verkauf von Software ist zugegebenermaßen keine klassische

Vorbehaltsaufgabe der Steuerberatung. Wichtiger ist daher die

qualifizierte Beratung des Mandanten im Sinne einer umfassenden

Digitalisierungsberatung.

Dazu gehört grundlegend die strukturierte Prozessaufnahme, -analyse

und -dokumentation beim Mandanten. Damit dieser bedient

werden kann, ist es zwingend erforder lich, das notwendige Knowhow

in die Kanzlei zu bekommen. Eine Weiterbildung z.B. zum

zertifizierten Digitalisierungsberater bildet hier einen guten Anfang.

Mit diesem Schritt können auch viele andere und teils schon länger

bei den Mandanten notleidende Themen aufgegriffen und abgeschlossen

werden.

Ist doch die allseits notwendige Verfahrensdokumentation bei einer

strukturierten Herangehensweise in der Digitalisierungs beratung

ein „Abfallprodukt“ der Prozessaufnahme.

Mit dem richtigen Softwaretool zur Unterstützung der Digitalisierungsberatung,

ist ein Schritt in Richtung Compliance- System

beim Mandanten, ein IKS und weiteres leicht zu reali sieren.

Digitalisierung und das neue Potential für eine

ausgeweitete Mitarbeiterakquise

Eine andere Perspektive und Chance: Die erweiterte und überregionale

Mitarbeitersuche!

Denn mit der heute bestehenden IT-Infrastruktur, sowie den mittlerweile

erprobten Home-Office-Prozessen, steht dem bundesweiten

Recruiting von Mitarbeitern nichts mehr im Wege. Mitarbeiter

können quasi von jedem Ort der Welt für die Kanzlei tätig werden.

Das bietet Mitarbeitern die Chance, sich ohne Arbeitgeberwechsel

z.B. regional zu verändern. Das ist für alle Beteiligten, insbesondere

vor dem Hintergrund des andauernden Fachkräftemangels

im Bereich der steuerberatenden Berufe, ein riesen Gewinn.

So binden Sie nicht nur Ihre Mandanten, sondern auch Ihre

Mitarbeiter an die Kanzlei!

Hinweis zum Autor:

Matthias Glahn

ist Geschäftsführer der BMD GmbH

in Hamburg.

Ð Tax goes Digital | Rubrik IT


DAS LEBEN IST

EINFACHER

work

smarter

MIT DEM EFFIZIENTEN HONORARMANAGEMENT FÜR STEUERBERATER

Wir bieten maßgeschneiderte Lösungen für mandantenorientiertes

Honorarmanagement. Durch die Auslagerung der Routinearbeiten

bleibt Zeit für das Wesentliche: Die Beratung der Mandanten, die

Kanzleientwicklung und die Förderung der Mitarbeiter.

HONORAR-

MANAGEMENT

HONORAR-

AUSFALLSCHUTZ

HONORAR-

VORFINANZIERUNG

ÜBERNAHME VON

ALTFORDERUNGEN


XXXVIII DStR 48/2021

Payroll und HR: Datenaustausch zwischen Unternehmen

und Steuerberater

Gehaltsabrechnung und Personalarbeit waren früher strikt getrennt.

Im Zuge der digitalen Transformation nähern sich beide Welten aneinander

an. Entscheidend dabei ist die Wahl der richtigen Lösung.

Schließlich sind die Aufgabenfelder so anspruchsvoll und

vielfältig, dass diese nicht ohne weiteres von derselben Person

ausgefüllt werden können. Während der Payroll Manager

je nach Größe des Unternehmens die Verantwortung über

die Gehalts- bzw. Entgeltabrechnung, die Einhaltung tarif licher

Bestimmungen und Fristen bei den Steuerzahlungen und Sozialabgaben

sowie allgemeine Verwaltungsaufgaben, wie etwa die

Pflege der Personalstammdaten oder das Führen der Personalakten

trägt, liegt die Hauptbeschäftigung des HRlers vielmehr

in den traditionellen Disziplinen des Personalwesens: Recruiting

bzw. Bewerbermanagement, Talent Management und Personalmanagement.

Payroll Manager und HRler: verschiedene

Schwerpunkte

Die Kooperation mit Steuerberatern sorgt bei Unternehmern für

eine deutliche Entlastung. Auf der einen Seite reduziert sich der

zeitliche Aufwand für die Lohnabrechnung, auf der anderen Seite

wird kein eigenes fachliches Personal für komplexe Abrechnungsvorgänge

benötigt.

Trotz oder gerade aufgrund der verschiedenen Schwerpunkte

lässt sich der Entgeltabrechner überwiegend von den Zahlen leiten.

Auf der anderen Seite stützen sich Personaler bei der Entwicklung

und Förderung der Belegschaft ebenfalls auf ihre gesammelte Erfahrung,

Empathie und Intuition.

Nichtsdestoweniger können beide nicht nur sinnvoll mit der

gleichen Datenbasis arbeiten, sondern sind in vielen Fällen auch

und vor allem von diesen abhängig. Im HR wären an dieser Stelle

beispielsweise Zielerreichung und Bonuszahlungen zu nennen.

Aber hier hören die Überschneidungen keineswegs auf. Denn beide

Berufsgruppen verfügen über den Zugang zu vertraulichen Informationen,

müssen also jederzeit den Datenschutz beachten und

eng zusammenwirken. Und letztlich geht es sowohl bei Payroll

als auch bei HR um die Arbeit mit Menschen und deren Bedürfnisse.

Besonders gefordert ist die Lohnbuchhaltung bei Unternehmen

mit komplexen Strukturen, bestehend aus Benefits, Spesen oder

Mitarbeiterbeteiligungen, beim internationalen Austausch und

Einsatz von Mitarbeitenden sowie bei flexiblen Beschäftigungsverhältnissen.

Dank spezieller Schnittstellen mit dem Steuerberater

ist ein direkter Datenaustausch möglich.

Partner für Payroll

Eine weitere wichtige Verbindungsstelle in der Zusammenarbeit

zwischen Payroll und HR bietet die vorbereitende Lohnbuchhaltung.

Mit der richtigen Software können alle abrechnungsrelevanten

Personal- und Gehaltsdaten wie Steuerklasse, Monatsgehalt,

Stundenlohn oder Boni einfach an externe Dienstleister übermittelt

werden – via Excel-Export oder per API am Stichtag direkt in

das Lohnabrechnungssystem bzw. ganz einfach vollautomatisch

im Rahmen eines Workflows.

Schwachstellen beim Datentausch

Doch hier gibt es eine Herausforderung: Es kann zu einem

mas siven Datenverlust kommen, sollten Empfänger und Sender

der Daten nicht richtig aufeinander abgestimmt sein. Müssen

die weitergegebenen Daten von Hand den korrekten Datensätzen

zugewiesen werden, droht das Verfahren fehlerhaft zu sein. Falsch

eingestellte (oder einstellbare) Schnittstellen sind typische Probleme

der Datenübermittlung. Sie sorgen für unvollständige Daten,

Duplikate in der Datenbank oder inkonsistente Informationen.

Hinzu kommen drohende Sicherheitslücken und Datenschutzprobleme.

Nahtlose Datenübertragung ohne Medienbrüche

Durch das Verwenden einer Schnittstelle, welche von Unternehmen

ebenso wie von Steuerberatern einfach eingeführt und

korrekt eingestellt werden kann, lassen sich Datenverluste oder

-inkonsistenzen vermeiden. Im besten Fall werden vom Unter-

Ð Tax goes Digital | Rubrik IT


DStR 48/2021XXXIX

nehmen, die für die Entgeltabrechnung erforderlichen Daten,

an den Steuer berater weitergegeben, sobald diese verfügbar sind.

Jener kann fortlaufend an der Payroll arbeiten und überträgt die

Abrechnungen anschließend wieder über dieselbe, bidirektionale

Schnittstelle zurück zum Arbeitgeber. Mit einer webbasierten

Schnittstelle wird eine Möglichkeit für einen Cloud-Service

geschaffen, die diesen perfekt umsetzen kann.

Vorteile des Cloud-Services: Weniger Fehler und

mehr Effizienz

• Originalbelege müssen nicht mehr an die Steuerberatung

übermittelt werden – sie bleiben stets im Archiv des Unternehmens.

• Doppelte Erfassung von Daten ist ausgeschlossen

• Gesetzliche Vorgaben wie DSGVO und Grundsätze zur ordnungsmäßigen

Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen

und Unterlagen in elektronischer Form (GoBD)

werden selbstverständlich erfüllt.

• Keine Medienbrüche, etwa durch Pendelordner oder externe

Speichermedien.

• Abrechnungsdaten können auf Wunsch direkt in die Finanzbuchhaltung

übernommen werden.

• Durch die hohe Prozessqualität werden Fehler auf ein Minimum

reduziert.

• Durch einen kompetenten Kundenservice bekommt das

Unternehmen tatkräftige Unterstützung. Dadurch entsteht

ein lückenloser, automatischer Prozess.

• Durch die Anbindung können Arbeitgeber künftig neben

allen Stammdaten, Gehaltsnachweisen und Lohndaten auch

die Bewegungsdaten übermitteln.

Aufgrund der fortschreitenden Digitalisierung sind die Grenzen

zwischen HR und Payroll vielleicht verschwommener als noch vor

einigen Jahren. Um eine reibungslose Integration einer Payroll-

Software in ein HR-System zu garantieren, kommt es aber auf die

eigenen Bedürfnisse und die richtige Wahl des Software-Anbieters

an. So und nur so können die beiden Bereiche sich weiter annähern.

Hinweis zum Autor:

Florian Walzer

ist Head of Sales & Marketing bei

rexx systems GmbH. Er beschäftigt sich

seit rund zehn Jahren in leitender Position

mit Digitalisierung im HR. Neben Erfahrungen

im Personalmarketing und Active sowie Passive Sourcing

hat er über die Jahre Expertise in allen Facetten von Bewerberund

Personal- bzw. Talentmanagement aufgebaut.

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Ð Tax goes Digital | Rubrik IT


XL DStR 48/2021

Unser Schritt zum digitalen Honorarmanagement

Outsourcing von IT-Dienstleistungen ist mittlerweile in

den meisten freien Berufen fest etabliert und wird so

auch vermehrt in Steuerberaterkanzleien verstärkt umgesetzt.

Es erspart Zeit, Geld und ermöglicht durch herangezogene

Fachexperten ein maximales Know-how in den einzelnen Tätigkeitsbereichen.

Der Faktor „Zeit“

Gerade in den Krisenzeiten haben wir gemerkt, dass der Faktor

„Zeit“ eine Eigenschaft ist, anhand der uns die meisten unserer

Mandanten messen. Zeit vermittelt Vertrauen. Sie wünschen sich

einen Steuerberater, der Ihnen zuhört und sich die Zeit nimmt

ihnen ausführlich alles zu erklären. Wer sich jedoch die nötige

individuelle Beratungszeit für seine eigenen Mandanten nimmt,

wird schnell merken, dass die Zeit für Verwaltungsaufgaben und

Abrechnungsmanagement oft knapp bemessen ist. Manche Dinge

im Kanzleialltag werden einfach so nebenbei erledigt – hier mal

ein, zwei Rechnungen schreiben, kurz die Zahlungseingänge des

Tages mit den offenen Posten abgleichen, vielleicht noch ein Erinnerungstelefonat

mit einem langjährigen Mandanten. Jeder

Schritt für sich genommen nimmt nur wenig Zeit in Anspruch,

in der Summe häuft sich aber ein stattlicher Berg Arbeit an. Unsere

Mitarbeiter kamen so in der Vergangenheit häufig an ihre

Belastungsgrenze. Also stellten wir uns die Frage: Was tun, um

unsere Mitarbeiter zu entlasten und den Ansprüchen unserer

Mandanten trotzdem gerecht zu werden?

Unsere Vorurteile

Um unsere Mitarbeiter und uns selbst von den zeitfressenden

administrativen Tätigkeiten zu entlasten, kamen wir zu dem Entschluss

unserer Honorarmanagement an einen externen Dienstleister

outzusourcen. Aufgrund der besonderen Vertrauensbeziehung

zwischen uns, dem Steuerberater, und den Mandanten, fürchteten

wir uns am Anfang jedoch sehr vor der Reaktion unserer Mandanten.

Wir vermuteten eventuelle Illiquiditätsgerüchte oder ähnliche

Vermutungen, die uns unsere Mandanten verschrecken würden.

Doch, wir wurden eines Besseren belehrt.

Vorteile des digitalen Honorarmanagements

Wir als Steuerberater sind grundsätzlich immer dazu verpflichtet in

Vorleistung zu gehen. Das heißt, wir müssen zunächst erst einmal

arbeiten, bevor wir das Geld von unseren Auftraggebern bekommen.

Der größte offensichtliche Vorteil für ein verlagertes digitales

Honorarmanagement ist für uns daher, sofort nach Rechnungserstellung

und -übermittlung, das Geld für die erbrachte Leistung

zu erhalten. Somit verfügt man augenblicklich über eine höhere

Liquidität in der eigenen Kanzlei. Dies hat zum einen positive Aspekte

im Hinblick auf die geplanten Investitionen in die Kanzleientwicklung,

als auch bei der Förderung unserer Mitarbeiter.

Ein weiterer wichtiger Pluspunkt ist es, sich nicht fortlaufend

selbst um das Rechnungswesen und Mahnungen kümmern zu

müssen. Die Erstellung und der Versand der einzelnen Honorarrechnungen

an die Mandanten ist noch ein relativ unkomplizierter

Prozess. Spannend wird es aber danach, wenn Zahlungsüberwachung

und Zahlungszuordnung anstehen. Während sich der

eine Teil unserer Mandanten immer penibel an die genannten

Zahlungsziele hält, den vorgegebenen Verwendungszweck benutzt

und die aufgerufene Summe anstandslos begleicht, bereitet ein

gewisser Prozentsatz immer zusätzliche Mühen. Manche setzen

einen fehlerhaften oder gänzlich anderen Verwendungszweck ein,

andere kürzen eigenmächtig die Rechnungssumme. Das Nacharbeiten

in solchen Fällen kostete uns sehr viel Zeit. Das automatisierte

Mahnverfahren sorgt nun dafür, dass nach ausbleibendem

Zahlungseingang möglichst zeitnah die erste Mahnung erfolgt.

Von da an werden diese turnusgemäß mit großen festgelegten Zeitabständen

ausgesprochen. Wir in der Kanzlei haben damit jedoch

ab sofort nichts mehr zu tun. Wir können zwar jederzeit in den

Prozess der laufenden Forderungen eingreifen, sind aber grundsätzlich

von dieser gesamten Aufgabenlast befreit.

Individuelle Betreuung der Mandanten

Auch jegliche Rückfragen der Mandanten landen nicht mehr bei

uns auf dem Schreibtisch. Das schafft freie Kapazitäten für unsere

Mitarbeiter und spart uns erhebliche Kosten. Aber nicht nur für

uns, als Kanzlei, bringt das digitale Honorarmanagement große

Vorteile, auch für unsere Mandanten. Denn gerade in Krisenzeiten

wird es unseren Mandanten so wesentlich einfacher gemacht

eine Ratenzahlung mit langfristigeren Zahlungsziele zu vereinbaren.

Zudem hat der Mandant jederzeit einen persönlichen Ansprechpartner,

der sich um seine Rückfragen zum Rechnungsprozess

sofort kümmern kann. So vergraulen wir unsere Mandanten,

wie anfangs befürchtet, nicht, sondern schaffen es unsere Mandanten

noch mehr an uns zu binden.

Abschließend können wir also sagen, dass das Outsourcen unseres

Honorarmanagements dafür gesorgt hat, dass unsere Mandanten

weiterhin bestmöglich betreut werden, wir Zeit gewonnen haben

und uns dadurch endlich wieder auf das Wesentliche konzentrieren

können: Die Beratung unserer Mandanten.

Hinweis zu den Autoren:

Bastian Seitz und Olaf Gremke

sind Geschäftsführende Partner und Steuerberater der SEITZ GREMKE Steuerbe ratungs

gesellschaft PartG mbB und Kunden der StbVS – Steuerberater Verrechnungsstelle.

Ð Tax goes Digital | Rubrik IT


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XLII DStR 48/2021

Kanzleiindividuelle Digitalisierungsschritte

In 5 Schritten zum Erfolg

Derzeit existieren in verschiedenen Buchhaltungssystemen

Lösungen zum automatischen Belegimport und dessen

Interpretation. Mit der Implementation bestimmter Verfahren

des maschinellen Lernens als Teilgebiet des Themenkomplexes

künstlicher Intelligenz werden nun sachgerechte Zuordnungen

der Daten und somit systemseitig vollständige Buchungssätze

erzeugt. Dabei konzentrieren sich aktuelle KI-Lösungen auf

für den jeweils aktuellen konkreten Bedarfsfall konstruierte technische

Softwaremodelle, die auf mathematischen Verfahren der

Statistik und Wahrscheinlichkeitsrechnung basieren.

Somit ist die Entwicklung hin zur digitalen Kanzlei in der

Branche gesetzt. Offen bleibt meist die Frage, wo man auf diesem

Weg mit der eigenen Kanzlei steht und welchen Wegesabschnitt

man hin zur Digitalisierung noch vor sich hat. Von entscheidender

Bedeutung hierfür ist es, die eigene Position sachgerecht und

objektiv zu ermitteln, um sich für die richtigen nächsten Schritte

entscheiden und diese umsetzen zu können.

Schon an dieser Stelle wird evident, dass es den einen, einzig

richtigen Weg nicht gibt. Vielmehr gibt es vielfältige Möglichkeiten

und vor allem Geschwindigkeiten, die eigene Kanzlei zu

digitalisieren. Jedoch bestehen schnelle und langsamere Optionen,

direkte und beschwerlichere Umsetzungspfade als auch

Hindernisse und Abkürzungen.

SCHRITT 1: BESTANDSAUFNAHME

Initial sollte zunächst die Feststellung des eigenen Digitalisierungsgrades

erfolgen. Hierzu ist es erforderlich, die etablierten Arbeitsabläufe

zu erkennen und an den technologischen Möglichkeiten

zu spiegeln. Im Ergebnis wird sich ein Lagebild abzeichnen, das

aufzeigt, wie digital man wirklich bereits arbeitet und an welchen

Stellen von neuen digitalen Möglichkeiten profitiert werden

kann.

• Die Mehrzahl der Unternehmen und Kanzleien setzen die

digitale Belegverarbeitung mindestens teilweise ein, jedoch

noch nicht vollumfänglich bzw. nicht für die Mehrzahl der

Mandanten!

• Nur eine deutliche Minderheit der bestehenden Kanzleien

nutzt bereits bestehende Möglichkeiten des vollständig

digitalisierten Beleg- und Dokumentenaustausches.

Schauen Sie genau hin: Wie digital sind Sie wirklich?

Wo können Sie von den neuen Möglichkeiten profitieren?

SCHRITT 2: HINDERNISSE IDENTIFIZIEREN

Im nächsten Schritt sollte man sich mit den in der Kanzlei bestehenden

Hindernissen einer weiteren Digitalisierung auseinandersetzen.

Häufig werden Sachverhalte, wie z.B., dass die Mitarbeiter

das nicht können, die erforderliche Technik nicht vorhanden

sei, die Mandanten damit überfordert wären oder auch nicht

digital arbeiten mögen, identifiziert. Hier gilt es sich zu vergegenwärtigen,

was hinter derartigen Argumenten steht und was die

tatsächlichen Gründe des eigenen Nichthandelns sind. Häufig

genannte Gründe sind:

• Unsere Mitarbeiter können das nicht.

• Wir haben nicht die erforderliche Technik.

• Unsere Mandanten können das nicht.

• Unsere Mandanten wollen nicht digital arbeiten.

Fragen Sie sich: Was hält Sie tatsächlich zurück? Was steht

Ihnen wirklich im Weg?

SCHRITT 3: ABHILFE SCHAFFEN

Dann sollte Abhilfe geschaffen werden, indem Mitarbeitern und

Mandanten durch gezielte Sachinformation eine wertvolle Starthilfe

an die Hand gegeben wird. Es sind unzählige Quellen verfügbar,

die die Notwendigkeit zur Digitalisierung und die Vorteile

plausibel und verständlich erläutern.

• Ein guter Softwareanbieter unterstützt Sie nachhaltig in Ihrem

auf Ihre Bedürfnisse abgestimmten Digitalisierungs vorhaben.

Ð Tax goes Digital | Rubrik IT


• Nutzen Sie ergänzend leicht zugängliche Onlineressourcen,

um weitere Aspekte kennenzulernen und Sachinformationen

zu erhalten.

Informieren Sie sich: Abhilfe und Unterstützung wird angeboten

und ist verfügbar!

SCHRITT 4: MANDANTEN UND

MITARBEITER MITNEHMEN

Wichtig ist, dabei die Mitarbeiter und Mandanten mitzunehmen.

Der Perspektivwechsel hin zur Mitarbeiter- bzw. Mandantensicht

lässt die Gründe für eine zögerliche oder gar ablehnende Haltung

für den Kanzleiinhaber evident werden und eröffnet Argumentationswege,

die beiden Gruppen helfen, deren eigene Vorteile zu

erkennen.

Digitalisierung beginnt und endet beim Mandanten.

• Wenn die Mandanten und Mitarbeiter keine eigenen Vorteile

erkennen, werden diese den Digitalisierungsprozess nicht proaktiv

vorantreiben.

Wechseln Sie die Blickrichtung und schauen Sie durch die

Brille des Mandanten oder des Mitarbeiters: Was hat er für

Vorteile und wie können Sie ihm helfen, diese zu erkennen?

SCHRITT 5: KONSEQUENTES UMSETZEN

DER DIGITALISIERUNGSSCHRITTE

Letztlich gilt es, sich unmittelbar auf den Weg zur Digitalisierung

zu machen. Die Digitalisierung bietet Möglichkeiten einer

immensen Zeit- und Ressourcenersparnis. Kontaktfreie und

asynchrone Arbeitsweisen werden damit Realität. Der gesetzliche

Rahmen zum digitalen Rechnungsaustausch ist gesetzt und

somit verpflichtend. Manuelle Tätigkeiten werden konsequent

automatisiert und die eigene Wettbewerbsfähigkeit bleibt erhalten.

• Das digitale Rechnungswesen bietet mittelfristig die Chance

einer immensen Zeit- und Ressourcenersparnis.

• Kontaktfreie und asynchrone Arbeitsweisen werden möglich.

• Der normative Rahmen zum digitalen Rechnungsaustausch

ist längst gesetzt: Bald ist digitale Rechnungslegung nicht nur

Kür, sondern Pflicht!

Wer nicht rechtzeitig digitalisiert, verliert den Anschluss und

ist absehbar nicht mehr wettbewerbsfähig.

Hinweis zum Autor:

Michael Brhel

ist geschäftsführender Gesellschafter

der Simba Computer Systeme GmbH

mit Hauptsitz in Ostfildern. Die Simba

Computer Systeme GmbH entwickelt seit

über 30 Jahren Finanzsoftware für Steuerkanzleien, Unternehmen

sowie kirchliche & soziale Einrichtungen.

Ð Tax goes Digital | Rubrik IT

Während andere

noch nachdenken,

gibt es bei uns

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Steuerkanzleien von Wolters Kluwer.

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XLIV DStR 48/2021

Ineffiziente Prozesse wegdigitalisieren – Corona sei Dank?

Die Corona-Pandemie hat die Wirtschaft in einigen Bereichen in die

digitale Welt hinein gezwungen. Wer in einer Zeit, in der physische

Begegnungen unmöglich waren, überleben wollte, benötigte schnelle

und unbürokratische digitale Lösungen. So auch Steuerkanzleien. Ihr

Fazit heute: Der Sprung ins kalte Wasser hat sich gelohnt. Vor allem

in puncto Zeitersparnis und Hinterfragen altgedienter Gewohnheiten.

Eine Rückkehr zum alten Kanzleialltag kommt für die meisten nicht

mehr in Frage.

Die Pandemie ging für Steuerberater mit einem riesigen

Mehraufwand einher. Plötzlich mussten Kanzleimitarbeiter

Kurzarbeitergeld abrechnen – ohne mit dem

Thema zuvor je in Berührung gekommen zu sein. Die überstürzte

Mehrwertsteuersenkung sorgte für noch mehr Arbeit. Und zu

guter Letzt durften Unternehmen die neuen Überbrückungshilfen

nur über den Steuerberater beantragen – was in vielen Kanzleien

für einen Mandantenzuwachs sorgte. Für den Umsatz war das

positiv. Die Kehrseite der Medaille: Viele Kanzleien waren hoffnungslos

überlastet und das, wo es der Branche ohnehin schwerfällt,

qualifizierte Fachkräfte zu finden. Und die Herausforderung

Homeoffice kam noch obendrauf.

Der Zwang zur Digitalisierung eröffnet neue

Wege der Zusammenarbeit

Auf einmal wurden scheinbar banale Fragen zum echten Problem:

Wie kommt die Mandantenpost zum Bearbeiter, wenn

sowohl Mandant als auch Mitarbeiter im Homeoffice sind? Wie

kommt die Kollegin an wichtige Mandantenunterlagen, wenn

jemand anderes die Akte zur Bearbeitung bei sich zu Hause hat?

Und, noch viel grundlegender: Verfügt die Kanzlei überhaupt

über die nötige IT-Ausstattung, um alle Mitarbeiter ins Homeoffice

zu schicken?

Effizient den Alltag bewältigen, sowohl in der Kommunikation

mit dem Mandanten als auch in der Zusammenarbeit mit anderen

Kanzleien: Beinahe zwei Jahre später stellen Kanzleien fest,

dass sie von dem Digitalisierungsschub profitiert haben.

Digitalisierung – jetzt aber richtig

Drei Faktoren spielen bei der Wahl der Software eine wichtige

Rolle, damit eine digitale Steuerkanzlei funktioniert.:

1. Ein Kanzleisystem, auf das Steuerberater und Mitarbeiter

überall zugreifen können.

2. Sichere digitale Wege zum Austausch von Belegen und

Dokumenten mit dem Mandanten.

3. Eine Software, die intuitiv zu bedienen ist und über verlässlich

erreichbare Ansprechpartner verfügt. Das ist vor allem

bei häufigen Änderungen in der Gesetzgebung wichtig.

Homeoffice – dank eines ortsunabhängigen

Kanzleisystems

Maximale Flexibilität und Ortsunabhängigkeit bieten heutzutage

Cloudlösungen. Mit einer ASP-Lösung (Application Service Providing)

holen Berater ihr komplettes Kanzleisystem in die Cloud.

Der Berater und seine Mitarbeiter wählen sich über eine verschlüsselte

Verbindung auf einem externen Server ein und benutzen die

Fortsetzung auf der übernächsten Seite

Ð Tax goes Digital | Rubrik IT


Homeoffice? Kein Thema dank

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XLVI DStR 48/2021

Software in der dortigen IT-Umgebung. Homeoffice, Arbeiten

beim Mandanten vor Ort oder wie gewohnt in der Kanzlei – mit

ASP haben sowohl die Mit arbeiter als auch der Steuer berater

selbst die Wahl.

Pendelordner adieu: Belege in der Cloud buchen

Auch in der Zusammenarbeit mit dem Mandanten dient die

Cloud als wichtige Schnittstelle. Als physische Besuche im Lockdown

schlichtweg nicht erwünscht waren, ersetzte das Digitale

Belegbuchen den Pendelordner. Der Mandant lädt dabei sämtliche

Belege in die Mandanten-Cloud. Die Belege durchlaufen

automatisch eine integrierte Texterkennung, die alle wichtigen

Informationen ausliest (Rechnungsdatum, -betrag, -nummer).

Die Software erzeugt daraufhin Buchungsvorschläge, die der

Steuerberater per Mausklick übernehmen kann. Manuelles Eintippen

ist damit Geschichte. Der Vorteil für den Berater: Die

Buchung ist direkt mit dem Beleg in der Cloud verknüpft. Der

Mehrwert für den Mandanten: Dank Volltextsuche verfügt er

über ein komfortables digitales Belegarchiv.

Kommunizieren, ohne viel zu kommunizieren

Wenn die Kommunikation mit dem Mandanten pandemiebedingt

an ihre Grenzen stößt und der Telefonhörer als Medium

nicht mehr ausreicht, müssen Kanzleien das Thema pragmatischer

denken. Genauer gesagt, benötigen sie ein Tool, mit dem

sie Dokumente elektronisch und ohne viel Aufwand mit ihrem

Mandanten austauschen und diese auch unterschreiben lassen

können. Auch hier ist das Mandanten-Cloud-Portal Gold wert.

Beispielsweise zeichnet der Mandant den Jahresabschluss bequem

im Portal online frei. Die Auswertungen stellt die Kanzlei

als Download bereit und das Tool benachrichtigt sowohl den

Mandanten als auch den Berater automatisch per E-Mail, sobald

es in der Cloud neue Informationen gibt.

Mit der Kanzleisoftware für alle Überraschungen

gewappnet

Die Krise hat gezeigt: Digitale Kanzleien waren klar im Vorteil.

Wer den Mut hatte, Arbeitsprozesse digital zu denken, wurde

belohnt. Mit Handlungsfähigkeit, mehr Effizienz und auch mit

Mandanten, die der Veränderung offen gegenüberstanden – und

für die eine elektronische Zusammenarbeit jetzt zum Alltag gehört.

Und eines ist sicher: Der Digitalisierungs-Trend geht auch

nach Corona weiter. Die öffentliche Hand wird die Transformation

weiter vorantreiben. Aktuelles Beispiel ist die digitale Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung.

Kanzleien müssen ihre Prozesse weiter

darauf ausrichten, und sich dabei auf einen Software-Partner verlassen

können, der diese Entwicklungen mit abbildet.

Hinweis zum Autor:

Christoph Buluschek

ist Abteilungsleiter im Account-Management

bei Agenda. Außerdem ist er Experte

für digitale Prozessoptimierung in Steuerkanzleien.

DStR-Anzeigenschwerpunkte 2022

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Mit den regelmäßig erscheinenden Anzeigenschwerpunkten der DStR informieren wir Sie über

verschiedene Branchen, die Ihnen besonders nützlich sind.

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DStR 3/22

Erscheintermin: 22.01.2022

Anzeigenschluss: 20.12.2021

DStR 20/22

Erscheintermin: 23.05.2022

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DStR 43/22

Erscheintermin: 29.10.2022

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Ð Tax goes Digital | Rubrik IT


DStR 48/2021

XLVII

Die Zahl der Cyberangriffe

steigt – Confidential

Computing ermöglicht

hochsichere Mandantenkommunikation

Gerade im Bereich der Steuerberatung ist der vertrauliche

Umgang mit sensiblen Kundendaten von höchster

Bedeutung. Nicht umsonst gelten für Steuerberater besonders

strenge Zugangsregelungen und Auflagen – kaum eine

andere Branche ist so streng reguliert.

Detaillierte Datenbestände: ein Goldschatz für

Cyberkriminelle

Darüber hinaus spielt auch die Datensicherheit eine zentrale

Rolle. Denn nicht nur die eigenen Firmengeheimnisse, sondern

auch die personenbezogenen und oft sehr detaillierten Datenbestände

der Mandanten sind für Cyberkriminelle ein Gold -

schatz und wecken entsprechende Begehrlichkeiten. Mit immer

größerer krimineller Energie und einem ständig wachsenden

Angebot an „Malware as a Service“-Angeboten aus dem Darknet

wächst die Zahl der Cyberattacken von Jahr zu Jahr immer

weiter an¹.

KANZLEI

MANDANTEN

UNTERNEHMEN

SOFTWARE VOM

DIGITALEXPERTEN

Personenbezogene Daten erzielen auf dem

Schwarzmarkt hohe Preise

Eine der am weitesten verbreiteten Angriffstechniken der

letzten Jahre ist die Erpressung von Firmen mittels Ransomware.

Die Angreifer schleusen dabei einen Schadcode ins Firmennetz

und verschlüsseln damit den gesamten Datenbestand. Ohne

Datenbackups bleiben den betroffenen Unternehmen meist nur

zwei Optionen: Entweder der Lösegeldforderung nachkommen

und auf eine Herausgabe ihrer Daten hoffen, oder die verlorenen

Daten vollständig abschreiben und wieder bei null anfangen.

Eine Cyberattacke mittels Ransomware lässt sich auf Unternehmen

jeder beliebigen Branche anwenden: Der Angreifer benötigt

zur Monetarisierung seines Angriffs keine besondere Sachkunde

und er muss den Wert der verschlüsselten Daten nicht

identifizieren können. Die erhoffte Beute ist das Lösegeld, dessen

Höhe sich in den meisten Fällen am Wert oder Umsatz des attackierten

Unternehmens misst.

Auf der anderen Seite des Spektrums stehen organisierte Experten,

die mit großer Sorgfalt und minutiöser Vorarbeit langfristige

Angriffskampagnen fahren. Sie zielen nicht auf Einmalzahlungen

1 https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/ey-umfrage-cyberangriffeversetzen-unternehmen-in-angst-17590380.html

Tax goes Digital | Rubrik IT

MIT BMD

Mit BMD in die digitale Zukunft!

BMD ist mit 30.000 Kunden Marktführer in Österreich

und seit 10 Jahren auch in Deutschland erfolgreich. Wir

sind der einzige Anbieter im deutschsprachigen Raum mit

skalierbaren, anpassbaren und ganzheitlichen Lösungen für

Kanzleien und Mandantenunternehmen aller Größen in nur

einer Programmwelt.

BMD auf einen Blick:

• Einfach – eine Datenbank, Oberfläche, Bedienung in

einem System

• Modern – PC, Tablet, Smartphone oder deutsche BMD

Trusted Cloud

• Flexibel – skalierbar, modular, frei konfigurierbar, an

Abläufe anpassbar

• Sicher – GoBD, ISO 9001 + 27001, revisionssicheres Archiv

• Universell – Windows, Android, Apple iOS

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XLVIII DStR 48/2021

ihrer Opfer ab, sondern haben es auf Kundendaten abgesehen.

Diese Art von Angreifern kennt den Marktwert dieser Daten. Sie

wollen möglichst lange und unentdeckt im Firmennetz verweilen,

um ihre Ausbeute zu maximieren. Datensätze einzelner Kunden

erzielen auf dem Schwarzmarkt stolze Preise2.

Verschlüsselung: Die Allzweckwaffe gegen

un berechtigten Zugriff auf sensible Daten?

Es wirkt beinahe ironisch, dass die am weitesten verbreitete Angriffstechnik

auf dem gleichen technischen Prinzip beruht wie

die wirkungsvollste Methode zu ihrer Abwehr: Der Datenverschlüsselung.

Eine moderne Verschlüsselung nach dem sogenannten Advanced

Encryption Standard (AES) mit 128 Bit oder mehr ist ohne den

dazugehörigen Schlüssel quasi unüberwindbar. Die meisten E-Mail-

Dienste und Messenger nutzen eine Ende-zu-Ende Verschlüsselung,

auch die Datenübertragung und -speicherung bei vielen

Cloud-Anbietern erfolgt in der Regel verschlüsselt. So weit, so

gut, doch es gibt einen Haken: Daten lassen sich im verschlüsselten

Zustand nicht verarbeiten. Will man Dokumente editieren,

müssen sie zunächst entschlüsselt werden. Ein findiger Angreifer

wartet diesen Moment ab und greift dann die ungeschützt vorliegenden

Informationen ab.

sich sowohl auf Prozessorebene realisieren – wie es Google, Intel,

IBM & Co. tun – oder auf Server-Ebene, wie es die TÜV-SÜD-

Tochter uniscon mit der Sealed Cloud macht3. Man spricht dann

auch von „Zero-Trust-Com puting“.

Das heißt, die Datenver arbeitung findet auf speziell abgeschirmten

– „versiegelten“ – Servern mit reduzierten Schnitt stellen

statt, die Ein dringlinge durch einen Satz inei nander verzahnter

tech nischer Maßnahmen konsequent aussperren. Auf diese Weise

lassen sich Manipulation oder Diebstahl zuverlässig verhindern.

Auch ein Datenzugriff durch den Cloud-Betreiber ist damit ausgeschlossen.

Gerade im Bereich der Steuerberatung ergeben sich mit zunehmender

Digitalisierung enorme Chancen. Digitale Prozesse und

Infrastrukturen erleichtern die Zusammenarbeit mit Mandanten.

Neue Softwarelösungen ersetzen die traditionellen Arbeitsweisen

mit Ordnern und schaffen Freiraum für eine aktive Mandatsbetreuung.

Mit Confidential Computing erreichen Kanzleien ein

Sicherheitsniveau, das so hoch ist, dass auch sensible und besonders

schützenswerte Daten – etwa Finanz- und Kundendaten –

rechtssicher ausgetauscht und sogar in der Cloud verarbeitet werden

können4.

3 https://de.wikipedia.org/wiki/Sealed_Cloud

4 https://www.idgard.de/cloud-loesungen/steuerberatung/

Confidential Computing: Mandantenkommunikation

auf höchstem Sicherheitsniveau

Doch auch für diese Achillesferse des Datenschutzes gibt es eine

Lösung: Confidential Computing. Darunter versteht man den

Ansatz, Daten nicht nur bei der Speicherung und Über tragung

zu verschlüsseln, sondern sie auch während der Verarbeitung zu

versiegeln.

Dabei werden Daten inner halb einer sicheren Enklave oder

„Trusted Execution Environment“ (TEE) verarbeitet. Dies lässt

2 https://thenextweb.com/news/how-much-your-stolen-personal-data-is-worth-on-thedark-web-syndication

Hinweis zum Autor:

Wilhelm Würmseer

ist für den Bereich Corporate

Commu nications bei der uniscon GmbH

(Mitgleid bei TÜV SÜD) tätig. uniscon ist

ein Münchner Anbieter von hochsicheren

Cloud-Collaboration-Lösungen für Unternehmen und seit 2017

Teil der Digitalisierungsstrategie von TÜV SÜD.

Ð Tax goes Digital | Rubrik IT


agenda-steuerberater.de

Was Steuerberater heute so

im Kopf haben?

CHIPS

Denn mit Software-Lösungen von Agenda geht die tägliche Arbeit ganz leicht

von der Hand. So haben Sie vor allem eines im Kopf: den Erfolg Ihrer Mandanten. Zum

Beispiel den des IT-Start-ups und wie es am besten von öffentlichen Fördergeldern

profitiert.


L DStR 48/2021

Der Weg zu Arbeitsweisen der Zukunft

Worauf es bei der Auswahl von digitalen Lösungen ankommt

Zum Ende des zweiten Jahres, das nun von der Corona-

Pandemie geprägt war, zeigt sich nur noch stärker: Arbeitsprozesse

werden immer digitaler und sind bei Weitem kein

Trendthema mehr. Stattdessen zeigt sich, wie Abläufe auf jeder

Ebene angepasst werden müssen, um auch in der Telearbeit und

im Home Office reibungslos zu funktionieren. Apps und digitale

Software-Lösungen bieten Abhilfe, vereinfachen Zeitfresser und

ermöglichen eine dezentrale Organisationsstruktur unabhängig

vom Ort und der Zeit.

Damit digitale Arbeitsweisen jedoch kein Pandemie-Pflaster

bleiben, sondern langfristig in Prozesse integriert werden, müssen

diese mit Bedacht ausgewählt werden. Kanzleien und Mandanten,

die sich noch nie mit solchen Technologien beschäftigt haben,

stellen sich die Fragen, ob sie überhaupt eine Softwarelösung für

ihre Zwecke benötigen und worauf sie bei der Auswahl eines geeigneten

Anbieters achten sollen.

Sieben Tipps zur Auswahl des richtigen Tools

1. Anwendungsbereiche überprüfen

Dieser grundlegende Schritt ist gewissermaßen eine Bestandsaufnahme

Ihrer Arbeitsabläufe. Welche funktionieren bereits

reibungslos, welche sind manuell aufwendig, fressen Zeit und

sind dezentral nicht ausführbar? So erkennen Sie, welche Bereiche

wirklich von einer digitalen Lösung profitieren könnten.

2. Lokalisierung(en) überprüfen

Ist Ihre Kanzlei bzw. Ihr Mandant nur in Deutschland tätig

und hat dort seinen Geschäftssitz? Oder agieren Sie und Ihre

Mandanten auch international?

3. GoBD & DSGVO Konformität der Software überprüfen

Klären Sie unbedingt, ob die Software die rechtlichen Rahmenbedingungen

für Ihre Zwecke erfüllt. Lösungen, mit denen Sie

Dokumente verwalten, sollten im besten Fall über ein GoBD-

Zertifikat verfügen und darüber hinaus die DSGVO erfüllen.

Bei Anbietern mit Sitz in Deutschland ist dies meist einfacher.

4. Verfügbare Schnittstellen zu Ihren ERP- und Buchungssystemen

überprüfen

Integrationen und direkte Schnittstellen zwischen verschiedenen

Softwarelösungen bieten nicht nur großen Komfort bei der

schnellen Übertragung vorvalidierter Daten, sie sorgen damit

auch für einen großen Hebel bei der Prozessoptimierung und

Zeitersparnis pro Abrechnung. Daher sollte Ihnen der Anbieter

Integrationen zu jenen Systemen bereitstellen, die Sie in der

Kanzlei verwenden. Tragen Sie am besten alle benötigten Integrationen

zusammen und legen Sie diese Liste Ihrer Marktrecherche

zugrunde.

5. Bedienbarkeit persönlich testen

Das Design einer App oder einer anderen Software-Lösung

sollte intuitiv bedienbar und erlernbar sein. Das ist das erklärte

Ziel einer guten Benutzerführung. Stellen Sie sich vor, Sie haben

nach langer Recherche eine Software ausgewählt und eingeführt,

aber ihre Kollegen möchten sie nicht verwenden, weil

die Prozesse kompliziert und unlogisch sind? Das lässt sich mit

kostenlosen Testphasen ganz einfach vermeiden.

6. Implementierungsprozess und Services des Anbieters

überprüfen

Wirkt der Anbieter kompetent und serviceorientiert? Wie sehen

die ersten Schritte nach dem Vertragsschluss konkret aus? Gibt

es einen Implementierungsplan und Onboarding-Services? Ein

kompetentes Software-as-a-Service-Unternehmen stellt Ihnen

einen auf Ihre Kanzlei zugeschnittenen Leistungskatalog zusammen.

7. Eventuell: Kosten-Nutzen-Analyse

Der Kostenfaktor spielt natürlich eine nicht unwesentliche Rolle.

Um hier Klarheit zu schaffen, können Sie die Lizenzgebühren der

Software mit der Ersparnis pro Monat oder Jahr gegenrechnen.

Der Aufwand bei der Auswahl des richtigen Tools lohnt sich,

wenn Sie nach einer nachhaltigen und wertschöpfenden Lösung

für Ihre Kanzlei suchen. Die Vorteile von Apps gegenüber konventionellen

Methoden sind je nach Anwendungsbereich unterschiedlich,

stellen im Allgemeinen dennoch klar hervor:

• Revisionssichere Archivierung von Dokumenten und Daten

• Nachweislich schnellere Prozesse

• Echtzeit-Status zu Reportings und Berichten

• Höhere Transparenz und Übersichtlichkeit für die ganze Kanzlei

• Zugriff auf die Datensätze von überall aus und zu jeder Zeit

• Fördert dezentrale Organisationsstrukturen in Kanzleien und

asynchrones Arbeiten

• Effizienzsteigerung in der Buchhaltung und im Controlling

durch Automatisierung

• Fördert Nachhaltigkeit und Compliance in der Kanzlei

• Oftmals schnelle Implementierung (abhängig vom Anbieter)

Der Mehrwert für Kanzleien ist übertragbar auf Mandanten und

befruchtet zudem die Zusammenarbeit zwischen ihnen und der

Kanzlei. Mit der Umstellung auf digitale Abrechnungsprozesse –

beispielsweise für Reisekosten und Spesen – können Kanzleien

erhebliche Ressourcen einsparen und sie für jene Aufgaben verwenden,

die für den Unternehmenserfolg wichtig sind. In diesem

Sinne lohnt sich der Blick über den Tellerrand hinaus: Arbeiten

Sie noch auf Papier oder schon digital?

Hinweis zum Autor:

Nikolai Skatchkov

ist CEO & Mitgründer von Circula.

Er beschäftigt sich seit Jahren mit der

Digitalisierung der Buchhaltung und von

Geschäftsprozessen, insbesondere mit mitarbeiterzentrierten

Prozessen und systemischen Ökosystemen

in KMUs.

Ð Tax goes Digital | Rubrik IT


– Advertorial –

uniscon macht Steuerberater fit

für das IT-Sicherheitsgesetz 2.0

Mit idgard ® lassen sich sensible und unternehmenskritische Daten dank Confidential Computing

sicher verarbeiten und austauschen – Rechtssicherheit und Compliance von der TÜV SÜD-Tochter

uniscon

Am m 7. Mai 2021 hat der Bundesrat das IT-Sicherheitsgesetz

2.0 gebilligt. Es räumt nicht nur dem Bundesamt für Informationssicherheit

(BSI) neue Kompetenzen ein, sondern

verpflichtet auch Betreiber der kritischen Infrastruktur in Deutschland

zur Einhaltung strenger Auflagen. Zur sogenannten KRITIS

zählen unter anderem Betriebe aus den Bereichen Energieversorgung,

Finanz- und Versicherungswesen sowie aus dem Gesundheitssektor

– und seit Mai 2020 auch Steuerberater.

Doch nicht nur KRITIS-Betreiber werden in die Pflicht genommen.

Alle „Unternehmen im besonderen öffentlichen Interesse“ müssen

ihre informationstechnischen Systeme zusätzlich absichern und

dem BSI regelmäßig Rechenschaft ablegen.

Alle betroffenen Organisationen müssen bis 2022 eine Vielzahl

an Maßnahmen umsetzen, die eine Disruption ihrer IT-Infrastruktur

verhindern sollen. Um die Wirksamkeit der Maßnahmen nachzuweisen,

müssen sich alle Betriebe einem Sicherheitsaudit unterziehen,

welches im Zweijahresrhythmus erfolgt und dem BSI vorzulegen

ist.

idgard ® bietet versiegelten Datenaustausch und virtuelle

Datenräume – nicht nur TÜV-geprüft, sondern von der TÜV

SÜD-Tochter uniscon entwickelt und betrieben

Einer der wichtigsten Schritte, um den strengen Anforderungen des

neuen IT-Sicherheitsgesetzes 2.0 gerecht zu werden, ist zu klären,

welche Cloud-Lösungen für welche Datenkategorien geeignet sind.

Und wenn es um zertifizierte Sicherheit geht, verlässt man sich

am besten auf die Vorreiter – etwa auf die Experten von TÜV SÜD.

Ob Datenaustausch, interne Projekträume, sicherer Versand von

Mail-Anhängen oder Board-Kommunikation: Als TÜV SÜD-Tochter

ist es das oberste Augenmerk von uniscon, seinen Kunden das

Maximum an Datensicherheit zu bieten. Mit idgard ® bekommen

Unternehmen genau das: Eine hochsichere, datenschutzkonforme

Cloud-Lösung für geschützten Datentransfer und virtuelle Datenräume.

Durch das Zertifikat der höchsten Schutzklasse für Cloud-Dienste

(TCDP Schutzklasse III) ist bereits ein signifikanter Teil der vom BSI

geforderten Nachweispflicht erfüllt. Das entlastet Unternehmen

und ihre Ressourcen und sorgt für Rechtssicherheit bei der digitalen

Verarbeitung sensibler Daten. Durch die einfache Bedienung

und das umfangreiche Service-Angebot entfallen außerdem teure

Schulungen und die Nutzer sind schnell produktiv in der neuen

Umgebung: Mit idgard ® richten selbst Laien in wenigen Minuten

einen virtuellen Projekt- oder Datenraum ein – ganz ohne Vorkenntnisse

oder Softwareinstallation.

Die versiegelte Cloud für hochsicheren Datenaustausch &

virtuelle Datenräume

• Erfüllt die strengen Grundsätze der EU-DSGVO an die Verarbeitung

personenbezogener Daten (Art. 5, 25, 32 DSGVO)

• Zertifiziert in der höchsten Schutzklasse (III) für Cloud-

Dienste: Basierend auf ISO/IEC 27018/27017 & 27002

• Made in Germany: Entwickelt in Deutschland und betrieben

ausschließlich in deutschen idgard ® -Rechenzentren

• Schützt Inhalte & Metadaten Geeignet für Geheimnisträger

nach §203 StGB (z.B. Ärzte und Anwälte)

• Zugriff durch den Betreiber technisch ausgeschlossen dank

patentierter Sealed Cloud-Technologie

Testen Sie den vollen Funktionsumfang von

idgard ® jetzt unverbindlich und ohne Abo unter

www.idgard.de!


LII DStR 48/2021

Die digitale Lohnabrechnung – hochgradig effizient

und zuverlässig

Prozesse zu digitalisieren ist heute kein Trend mehr, sondern

ein absolutes must have. Über Abteilungsgrenzen hinweg

und beileibe nicht auf die IT beschränkt. Denn mit

digi talen und im besten Fall auch gleich automatisierten Workflows

starten zukunftsorientierte Unternehmen richtig durch –

und mit ihnen auch deren Mitarbeitende. Aktuelle Umfragen

unter Führungskräften zeigen, dass eine Prozessautomatisierung

die Zufriedenheit in der Belegschaft deutlich erhöht, weil die gewonnene

Zeit für höherwertige Aufgaben genutzt werden kann.

Für die Lohnabrechnung bedeutet das zunächst einmal ganz konkret:

deutlich weniger Stress am monatlichen Stichtag für die

verantwortliche Fachabteilung.

Das Grundproblem: In der Digitalisierung der Lohnabrechnung

hinken deutsche Organisationen hinterher. Bis heute hat der

Löwenanteil der kleinen und mittelständischen Unternehmen die

Lohnabrechnung entweder gar nicht oder nur graduell digitalisiert.

Die relevanten Daten werden oftmals noch manuell in Tabellen

eingegeben und an die Steuerbüros übergeben. Dieses Vorgehen

hat drei massive Nachteile: eine hohe inhaltliche Fehleranfälligkeit,

einen enormen zeitlichen Aufwand und als Folge daraus

wiederum eine geringere Produktivität.

Was kann in dieser Situation helfen? Eine möglichst weitgehende

Digitalisierung und auch Standardisierung des Abrechnungsprozesses

für den Mittelstand über Workflow-Systeme. Damit dies

funktionieren kann, müssen die Software-Komponenten aus Personalverwaltung

und Lohnabrechnung möglichst reibungslos ineinandergreifen

und miteinander kommunizieren. Dafür braucht

es zunächst einmal ausgereifte technische Schnittstellen zwischen

den digitalen Lö sungen. Erst diese ermö glichen im nächsten

Schritt eine echte Automatisierung der Prozesse. Mit positiven

Ergebnissen: der Zeitaufwand fü r rein administrative, manuelle

Arbeiten auf Seiten von Unternehmen und Steuerkanzleien geht

gegen Null. Endlose Kommunikationsschleifen und der postalische

Versand ausgedruckter Dokumente gehö ren endgültig der

Vergangenheit an.

Win-win-Situation fü r HR und Steuerkanzlei

So läuft der Lohnabrechnungsprozess beispielhaft in drei Schritten

ab. Zunächst übertragen die Mandanten und Mandantinnen

am Monatsende per Mausklick die lohnrelevanten Mitarbeitendendaten

aus der digitalen Personalakte ihrer Personalsoftware

direkt in das DATEV Rechenzentrum. Im nächsten Schritt erstellt

die Steuerkanzlei dann die Abrechnungen wie gewohnt im

DATEV Lohnprogramm. Zum Abschluss des Prozesses rufen die

Mandanten und Mandantinnen dann die fertigen Lohnabrechnungen

wieder in der eigenen Personalsoftware ab und übertragen

diese direkt in die digitale Personalakte, wo sie von den Mitarbeitenden

abgeholt werden. Natürlich alles einfach per Mausklick.

In einer hochwertigen All-in-One-Software haben Steuerkanzleien

über ein externes Profil während des Prozesses die Mö glichkeit,

jederzeit lohnrelevante Daten und untermonatige Verä nderungen

einzusehen. Auf diese Art erhalten Steuerkanzleien volle Transparenz,

können bei Bedarf wichtige Unterlagen direkt aus dem

System herunterladen und sparen wertvolle Zeit, die sie in die

strategische Beratung der Mandanten und Mandantinnen investieren

können. Und das heikle Thema Datenschutz? Ist keines

mehr, da durch die automatisierte und verschlü sselte Ü bertragung

der Daten zu DATEV die Fehleranfä lligkeit minimiert, die Datensicherheit

gesteigert und der Datenschutz nach DSGVO sichergestellt

wird.

So werden Steuerkanzleien zu digitalen Vorreitern

Was braucht es für ein gutes Gelingen der beschriebenen Prozesse

in der Lohnabrechnung? Zunächst einmal Offenheit für digitale

Transformation und zukunftsorientieres Denken auf Seiten von

Mittelstand und Steuerkanzleien – sowie als technische Basis geeignete

Software-Lösungen, die die Partner auf Augenhöhe zusammenbringen.

All-in-One-Lösungen sollten auf jeden Fall über

ein individuelles Rechte- und Rollenkonzept verfügen, externe

Zugänge für Steuerberater bieten sowie sichere Schnittstellen zu

Lohnprogrammen wie zum Beispiel von DATEV besitzen. Im

Idealfall werden die Steuerberater vom Anbieter der Personalsoftware

direkt geschult und im nächsten Schritt auch zertifiziert,

um ihre Mandanten und Mandantinnen bestmö glich beraten

zu kö nnen. Qualitativ hochwertige Anbieter begleiten den Implementierungsprozess

darüber hinaus mit individuellen Partner

Managern, die bei Gesprä chen mit interessierten Mandanten

und Mandantinnen unterstützen und bei der Umsetzung gemeinsamer

Kundenprojekte mit an Bord sind, um einen reibungslosen

Abrechnungsprozess sicherzustellen. Digitale Premium-

Lösungen erweitern das Leistungsspektrum von Steuerkanzleien

und posi tionieren diese gleichzeitig als digitale Vorreiter fü r eine

ganzheit liche Sicht auf Lohn- und Personalprozesse. Damit die

Digitali sierung im deutschen Mittelstand ein großes Stück vorankommt.

Hinweis zum Autor:

Louis Wiedenhofer

ist Leiter des Personio Partnerprogramms

für Kanzleien.

Tax goes Digital | Rubrik IT


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Mit Kundennähe, kompetenter Beratung und technischem Know-how

entwickeln wir digitale Komplettlösungen für Steuerberater,

Unternehmen sowie kirchliche und soziale Einrichtungen – und das seit

mehr als 30 Jahren!

Die enge Zusammenarbeit mit unseren Kunden und die konsequente

Ausrichtung auf ihre Bedürfnisse ist die Grundlage unseres Erfolges.

Vertrauen auch Sie auf uns, damit Ihre Mandanten auf Sie vertrauen können.

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Anbieterübersicht | Rubrik IT

LIV DStR 48/2021

Kanzleisoftware

Das Komplettsystem für Steuerberater

Rechnungswesen | Steuerberechnung |

Lohn- und Gehaltsabrechnung |

Office-Management | Unternehmensportal

Das Agenda-Komplettsystem unterstützt Steuerberater bei allen buchhalterischen

und organisatorischen Aufgaben in der Kanzlei. Vernetzte Anwendungen, die bewährte

DATEV-Buchungslogik oder das integrierte Cloud-Portal für die Mandantenkommunikation

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Beratung. Agenda gibt es als ASP-System auch komplett in der Cloud.

Simba Computer Systeme GmbH entwickelt und vertreibt modular aufgebaute

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30 Jahren. Unser Erfolg basiert auf drei wesentlichen Säulen: Kundennähe, kompetenter

Be ratung und technischem Know-how. Mit dem Einsatz von Künstlicher

Intelligenz revolutionieren wir die Buchhaltung.

Agenda Informationssysteme GmbH & Co. KG

Josef Hofstetter

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08031 2561-420

Simba Computer Systeme GmbH

Herr Mirko Jurkovic

vertrieb@simba.de

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Haufe Digitale Kanzlei unterstützt Sie dabei, die Potenziale Ihrer Steuerkanzlei in

den Bereichen Digitalisierung, Beratung und Organisation mit zukunftsweisenden

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Stollfuß Medien vertreibt eine Software-Komplettlösung für Steuerberater, Buchführungsbüros

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Dialogplattform zur Verfügung, die eine schnelle Zusammenarbeit zwischen

Mandanten und den steuerlichen Beratern ermöglicht. Über 100 Mitarbeiter garantieren

eine qualitativ hochwertige Softwarelösung und einen umfassenden Service.

Haufe-Lexware GmbH & Co. KG

Team Produktberatung Haufe Digitale Kanzlei

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Ð Tax goes Digital


DStR 48/2021LV

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Anbieterübersicht | Rubrik IT

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Ð Tax goes Digital


LVI DStR 48/2021

Ein Master-Studiengang wird hybrid

Ein Erfahrungsbericht aus der Corona-Krise

Die Herausforderung

Die Corona-Krise und der Shutdown im ersten Halbjahr 2020

hatte den Master-Studiengang zum Internationalen Steuerrecht

der Universität Hamburg „kalt“ erwischt. Wie alle Studiengänge

der Universität war auch unser Master-Studiengang auf Präsenzunterricht

ausgelegt. Der Shutdown hat dabei besondere Probleme

verursacht, da eine Reihe der Vortragenden aus ausländischen

Staaten kommen. Das Reiseverbot durch den Shutdown und später

das Risiko der Quarantäne verhindern bis heute die Einreise

dieser Referenten. Beispiele sind etwa Referenten aus Russland,

Indien, China und Brasilien.

Die Corona-Krise hatte uns gezwungen, den Studiengang für

etwa zwei Monate auszusetzen. Diese Zeit war aber nicht verloren –

sie konnte genutzt werden, den Studiengang an die neuen Verhältnisse

anzupassen.

Diese Anpassung ist in zwei Schritten erfolgt. In einem ersten

Schritt wurde der Studiengang auf digitalen Unterricht umgestellt.

In einem zweiten Schritt wurde entsprechend der Lockerung der

Corona-Maßnahmen der Unterricht hybrid angeboten.

Die Lösung: Digitaler und hybrider Unterricht

Im ersten Halbjahr 2020 wurde sehr schnell klar, dass eine

Rückkehr zu einem Unterricht in Präsenz in weite Ferne gerückt

war. Daher wurde sofort die Umstellung auf ein digitales

Angebot in Angriff genommen. Die technische Ausstattung

warf dabei keine Probleme auf, da die benutzten Tools (insbesondere

Zoom) alle erforderlichen Funktionen zur Verfügung

stellten.

Eine größere Herausforderung war die Umstellung des Lehrangebots,

da eine digitale Lehre andere Herausforderungen stellt

als der Präsenzunterricht. Sehr schnell wurde klar, dass die bisherigen

Unterrichtseinheiten von 90 Minuten nicht beibehalten

werden konnten, da das Arbeiten am Bildschirm über längere

Zeit ermüdet. Es wurden daher Unterrichtseinheiten von knapp

60 Minuten angeboten, die jeweils durch eine kurze Pause unterbrochen

waren. Auch an die Referenten wurden besondere Anforderungen

gestellt, um auf den digitalen Unterricht umstellen.

Andererseits konnte die bei den Studierenden beliebte Gruppenarbeit

beibehalten werden, da das benutzte Tool „break-outsessions“

diese weiterhin ermöglicht.

Die Lockerung der Corona-Maßnahmen ermöglichte es, eingeschränkt

und mit geringerer Teilnehmerzahl zum Präsenzunterricht

zurückzukehren. Obwohl die Kohorte des Studiengangs

relativ klein ist, da nach der Studienordnung maximal

25 Studierende zugelassen werden können, konnte wegen des

Abstandsgebots und der Größe des vorhandenen Seminarraums

nur ein Teil der Studierenden zum Präsenzunterricht zugelassen

werden. Die Lösung war die Umstellung auf hybriden Unterricht,

bei dem der Präsenzunterricht zeitgleich über Zoom den von der

Wohnung aus teilnehmenden Studierenden übertragen wurde.

Die technische Realisierung erwies sich als schwieriger als die des

rein digitalen Unterrichts. Es war den Mitarbeitern jedoch auch

ohne detaillierte EDV-Kenntnisse möglich, sich die erforderlichen

Kenntnisse anzueignen, die Technik stabil zu installieren und zu

betreiben. Der hybride Unterricht wird auch gegenwärtig angeboten,

ohne dass technische Probleme auftreten.

Die „lessons learnt“

Die wichtigste Erfahrung, die wir mit der Umstellung des

Studienganges erst auf digitalen, dann auch hybriden Unter richt

gemacht haben, war: Es war ein hohes Maß an Flexibilität erforderlich,

und zwar sowohl von der Studiengangsleitung und -verwaltung

als auch von den Studierenden und den Referenten. Das

„learning by doing“ machte häufig auch kurzfristige Änderungen

in dem Unterrichtsablauf erforderlich. Jedoch war das System nach

kurzer Zeit stabil, so dass technische Probleme nicht mehr auftraten.

Auch die Referenten haben sich sehr schnell den neuen

Anforderungen angepasst.

Die durch die Corona-Krise erzwungene Systemumstellung hat

für den Studiengang auch etwas Positives gebracht. Nach dem die

Technik installiert war, konnte der Teilnehmerkreis des Studiengangs

erweitert werden. Da der Studiengang berufsbegleitend stu-

Ð Tax goes Digital | Rubrik Aus- und Weiterbildung


DStR 48/2021LVII

Vergleicht man jedoch die Effektivität des digitalen bzw. hybriden

Unterrichts mit Präsenzunterricht, lässt sich nicht übersehen,

dass Präsenzunterricht vorzuziehen ist. Offensichtlich ist

die Hemmschwelle der nur digital zugeschalteten Kursteilnehmer,

Fragen zu stellen oder Beiträge zu leisten, höher als im Präsenzunterricht.

Ein weiteres Problem, das wohl noch nicht völlig zufriedenstellend

gelöst ist, sind die schriftlichen Leistungsnachweise.

Hierzu gibt es zwar elektronische Tools, doch ist die Kontrolle,

ob unzulässige Hilfsmittel genutzt werden, bei weitem

nicht so effektiv wie bei in Präsenz geschriebenen Klausuren. Im

Studiengang haben wir daher soweit möglich und zumutbar auf

dem Schreiben von Klausuren in Präsenz bestanden.

Und das Fazit: Die Herausforderung, unter Corona-Bedingungen

einen effizienten Lehrbetrieb aufrecht zu erhalten, konnte gemeistert

werden. Es haben sich durch den hybriden Unterricht auch

neue Chancen eröffnet. Digitaler Unterricht ist jedoch einem Präsenzunterricht

nicht völlig gleichwertig und sollte nur eingesetzt

werden, wo Präsenz der Teilnehmer nicht möglich oder nicht zumutbar

ist.

diert werden kann, findet der Unterricht nur am Freitag und

Samstag statt. Das hybride Format schuf für die Teilnehmer die

Möglichkeit, in Einzelfällen oder auch ständig den Studiengang

von ihrem Wohnort aus zu studieren. Für auswärtige Studierende

entfielen daher Reise- und Übernachtungskosten. Außerdem

wurde durch dieses Format ausländischen Studierenden die

Möglichkeit gegeben, an dem Kurs teilzunehmen, ohne ihren

Wohnsitz nach Deutschland zu verlegen.

Hinweis zum Autor:

Prof. Dr. Gerrit Frotscher

lehrt am International Tax Institute an

der Universität Hamburg.

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Ð Tax goes Digital | Rubrik Aus- und Weiterbildung


LVIII DStR 48/2021

Aus- und Fortbildungen im Steuerbereich:

Vom Präsenzunterricht zum Online-Seminar

Die Corona-Krise wirkt sich nicht nur auf die Arbeits welt

im Allgemeinen, sondern insbesondere auch auf die betriebliche

Weiterbildung aus. Das Verbot der Durchführung

von Präsenz-Veranstaltungen sowie das weit verbreitete

Homeoffice haben bewirkt, dass viele Anbieter der Branche ihre

Angebote auf digitale Formate umgestellt haben.

Steuerberater und Mitarbeiter in steuerberatenden Berufen sind

abhängig von einer fortwährenden Fort- und Weiterbildung. Gerade

in diesem Bereich waren die Seminare vor der Corona-Pandemie

zumeist als Präsenz-Seminar zu besuchen. Weiterbildungsanbieter,

Referenten und auch die Teilnehmer der steuerberatenden

Berufe haben den Frontalunterricht und den Austausch

untereinander geschätzt und häufig als Voraussetzung für eine

gelungene Veranstaltung gesehen.

Noch wenige Wochen vor dem Pandemiebeginn haben wir

eine Umfrage unter unseren Teilnehmern durchgeführt. Dabei

gaben zu diesem Zeitpunkt 74 % der Befragten an, dass sie sich

nicht vorstellen können, regelmäßig an Online-Seminaren teilzunehmen.

Abrupte Umstellung notwendig

Mit dem Beginn der Pandemie im März 2020 erfolgte ein harter

Einschnitt für die Weiterbildungsbranche, von dem nicht nur

die Seminarveranstalter an sich, sondern auch die Referenten und

Teilnehmer der gebuchten Seminare betroffen waren. Innerhalb

kürzester Zeit mussten die Präsenz-Seminare auf Online-Seminare

umgestellt werden.

Wie viele andere Weiterbildungsanbieter waren wir hier mit

einigen Herausforderungen konfrontiert:

Wie lange darf ein Online-Seminar sein?

Können wir die gleichen Inhalte vermitteln wie bei einem

Präsenz-Seminar?

Wie nehmen die Teilnehmer dieses Angebot ohne eine lange

Kennenlernphase an?

Wie gut können unsere Teilnehmer mit dieser Veränderung

umgehen?

Und zu guter Letzt: Wie können unsere Referenten genauso

informative Online-Seminare halten wie sie es in Präsenzform

tun?

Neben den technischen Voraussetzungen, die wir uns aneignen

und anwenden mussten, haben wir den Fokus auf die Umsetzung

mit den Referenten und die Akzeptanz der Teilnehmer

gelegt.

Besondere Herausforderungen für Teilnehmer und

Referenten

Insbesondere bei Fortbildungs-Veranstaltungen im Steuerrecht

sind oftmals komplexe und schwierige Thematiken darzustellen,

bei denen eine Einbeziehung der Teilnehmer essenziell ist.

Gerade bei Online-Seminaren wird diesbezüglich den Teilnehmern

eine deutlich größere Selbstdisziplin abverlangt, da immer

wieder Ablenkungen durch andere Programme, E-Mails von

Mandanten o.ä. lauern.

Um für eine konzentrierte Mitarbeit der Teilnehmer zu sorgen,

stehen dem Referenten im virtuellen Klassenzimmer verschiedene

Tools zur Verfügung, wie die direkte Ansprache, die aktive Aufforderung,

den Chat zu bedienen, Umfragen oder die Live-Schaltung

von Teilnehmern zur direkten Kommunikation. Um diese

Mittel einsetzen zu können, wurden die Referenten intensiv geschult.

Zudem bieten Referenten-Teams eine gute Möglichkeit für einen

dynamischen Vortrag.

Fortsetzung auf der übernächsten Seite

Ð Tax goes Digital | Rubrik Aus- und Weiterbildung


Machen Sie

Ihrem Titel

alle Ehre.

In vielen Unternehmen wird die Arbeit der

Steuerabteilung noch viel zu wenig beachtet.

Mit innovativen Steuer-Tools und digitaler

Expertise können Sie das Potenzial so entfalten,

dass Sie als Head of Tax zum unverzichtbaren

Mitgestalter werden, der dem Vorstand

mit Rat und Tat zur Seite steht. Damit wird

der HoT heißbegehrt in jedem Unternehmen.

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Seit 1988 sind wir das führende Institut für Fortbildung im Steuerrecht und angrenzende

Fachgebiete in NRW. Jährlich führen wir über 500 Veranstaltungen an

20 verschiedenen Seminarorten durch – auch online! Unser Anspruch: Das Wissen

der Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Fachanwälte für Steuerrecht und deren

Angestellte sowie Mandanten stets auf dem aktuellen Rechtsstand zu halten.

info-Steuerseminar GmbH

Desire Valentini

info@info-steuerseminar.de

0211 867210

So kann ein Referent seinen Vortrag halten und der andere die

Fragen der Teilnehmer im Chat beantworten. Außerdem können

die Referenten untereinander interagieren, was die anonyme

Atmosphäre zusätzlich auflockert.

Zusätzlich kann ein Smartboard, an dem der Referent während

seines Vortrags arbeitet, den Teilnehmern am Bildschirm das Gefühl

geben, mit im Seminarraum zu sitzen.

Weiterhin hat es sich bewährt, die Veranstaltungen nicht ganztägig

durchzuführen und während des Seminars immer wieder

kleinere Pausen einzubauen.

Die Akzeptanz der Teilnehmer war eine weitere Herausforderung.

Der Großteil der Seminarbesucher stand der Umstellung

von Präsenz- auf Online-Seminare positiv gegenüber. Es wurde

hierbei zum Teil viel Flexibilität von den Teilnehmern gefordert:

Auf die Umstellung zur Teilnahme an Online-Seminaren waren

die meisten Steuerbüros nicht vorbereitet. Internetleistung, fehlende

Technik, geringe Kenntnis der Nutzung von Online-Seminar-Tools

waren nur einige der alltäglichen Themen, bei denen

Unterstützung erforderlich war.

Der Masterstudiengang Wirtschafts- und Steuerrecht ermöglicht seinen Studierenden

die Erlangung eines qualifizierten überdurchschnittlichen Profils in Form

der Weiterbildung. Er zielt mit seinen Inhalten auf die Tätigkeit in einem wirtschafts-

und steuerrechtlichen Umfeld ab.

Ruhr Universität Bochum, Lehrstuhl für Steuerrecht –

Weiterbildender Masterstudiengang Wirtschafts- und Steuerrecht

Janis Werth, LL.M. (Birmingham)

llm@kompetenzzentrum-steuerrecht.de

0234 3228358

Institut für Steuerrecht

und Steuervollzug

Online-Veranstaltungen mittlerweile akzeptiert

Fast zwei Jahre später haben sich tiefgreifende Veränderungen

ergeben: Mittlerweile haben rund 80 % unserer Teilnehmer

mindestens an einer Online-Veranstaltung teilgenommen. Vor

allem die Vorteile der Online-Seminare haben sie schätzen gelernt:

Keine langen Anfahrtszeiten und -kosten, gesteigerte Flexibilität,

da von überall teilgenommen werden kann und vor allem

auch die Möglichkeit, trotz Präsenz-Seminar-Verbots weiterhin

Infor mationen und Seminare zu den steuerrelevanten Themen

zu erhalten.

Ob es auch ohne die Lockdowns eine so hohe Akzeptanz für

Online-Seminare gegeben hätte, werden wir nicht mit Gewissheit

herausfinden können. Sicher ist jedoch, dass Online-Veranstaltungen

eine sinnvolle Ergänzung des Portfolios darstellen, so

dass lerntyp-individuell die optimale Fortbildungsmöglichkeit

gefunden werden kann.

Hinweis zum Autor:

Die Tax-Academy ist der innovative Anbieter von Online-Lernprogrammen im

Bilanz- und Steuerrecht. Mit einem motivierenden Medienmix vermitteln wir aktuelles

Fachwissen mit direktem Nutzen für die Praxis. Dabei profitieren sowohl Einsteiger*innen

als auch Expert*innen von unserem umfangreichen Angebot und

werden von uns auf allen Stufen der Karriere begleitet und kompetent unterstützt.

Anne-Wiebke Bergmeister

ist Geschäftsführerin der info-Steuerseminar

GmbH, Düsseldorf und Master

of Business Administration.

Tax-Academy Prof. Dr. Wolfgang Kessler GmbH

Team der Tax Academy

info@tax-academy.de

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Tax goes Digital


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