01.12.2021 Aufrufe

Grenzgaenger – 6 Etappen zwischen Tirol und Bayern

International geht es im Pocketguide zum Grenzgänger zu, der zweiten Beilage der Winterausgabe: Auf 19 Seiten finden sich alle notwendigen Informationen für den 65 km langen Fernwanderweg auf dem Grenzkamm zwischen Deutschland und Österreich.

International geht es im Pocketguide zum Grenzgänger zu, der zweiten Beilage der Winterausgabe: Auf 19 Seiten finden sich alle notwendigen Informationen für den 65 km langen Fernwanderweg auf dem Grenzkamm zwischen Deutschland und Österreich.

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Grenzgänger

6 Etappen zwischen

Tirol und Bayern

Wandern

auf drei Etagen

Tannheimer Tal

im Tiroler Allgäu

Edelstein der Alpen

Bergwandern in

Bad Hindelang

Ruhe unten,

Bergriesen ringsum

Das Lechtal & seine

Auszeitdörfer

wwww.grenzgaenger-wandern.com 1


Schattwald

1.072 m

Bad Hindelang

6

1

Tannheimer Tal

Hinterstein

866 m

Willersalpe

1.456 m

2

Landsberger

Hütte

1.805 m

5

3

Prinz-Luitpold-Haus

1.845 m

Lechtal

4

Hinterhornbach

1.101 m

2


WIR SIND GÄSTE.

IMPRESSUM

Die Natur ganz speziell die der alpinen

Höhenlagen ist ein sensibles, fein abgestimmtes

Gefüge. Wir, die wir dort oben

unsere Kräfte austoben und auftanken

wollen, Ruhe suchen und Entschleunigung

finden, dürfen bestaunen. Müssen

gleichzeitig bewahren. Wir wollen Ihnen

Wege und Orte rund um den Grenzgänger

vorstellen: Wege, die sich rücksichtsvoll

in die Natur integrieren, um uns Bergsportlern

die Möglichkeit zu geben, im

Einklang mit der Natur zu wandern, sie

rücksichtsvoll zu schützen und für spätere

Generationen zu bewahren.

Wir wünschen Ihnen Glück auf dem

Grenzgänger, bereichernde Stunden, inspirierende

Impressionen auf den Pfaden

rund um den Hochvogel in diesem

Pocketguide vorab und eines Tages live

bei uns auf dem Grenzkamm zwischen

Deutschland und Österreich, Bayern und

Tirol und Bad Hindelang, Tannheimer Tal

und Lechtal.

Ihr Grenzgänger-Team

INHALT

2-3 Karte/Inhalt/Impressum

4-5 Wundervolles Bergpanorama

6-7 Die längste Wander-Baustelle

der Alpen

8-9 Wer steckt hinter dem

Grenzgänger-Projekt?

10-11 Eine nach der anderen

12-13 Gelb auf Fels

14-15 Tannheimer Tal:

Wandern auf drei Ebenen

16-17 Bad Hindelang: Edelstein der Alpen

18-19 Das Lechtal und seine Auszeitdörfer:

Erholung im Kleinstformat

Pocketguide

Grenzgänger

in Kooperation mit dem

Projekt Grenzgänger,

Bad Hindelang

Tourismus

Beilage zum

Wandermagazin 213,

Winter 2021/22

Texte: Erika Dürr,

Thilo Kreier

Redaktion:

Andrea Engel

Layout, Tourenskizzen:

Olga Schick

Fotos Titel & Innenteil

(soweit nicht anders

gekennzeichnet):

© Erika Dürr,

Thilo Kreier

Verlag:

OutdoorWelten GmbH

Theaterstr. 22

53111 Bonn

Geschäftsführer:

Ralph Wuttke

© OutdoorWelten

GmbH, Bonn, 2021

Druck: Kern GmbH,

In der Kolling 120,

66450 Bexbach,

www.kerndruck.de

Nachdruck auch

auszugsweise nur

mit Genehmigung des

Verlages und Quellenangabe

gestattet.

Haftungsausschluss:

Für Änderungen in der

Wegführung, Markierung

etc. nach Redaktionsschluss

übernehmen

wir keine Haftung.

Benutzung der Tourenvorschläge

immer auf

eigene Gefahr.

wwww.grenzgaenger-wandern.com 3


Wundervolles

Bergpanorama

In den Allgäuer Hochalpen zwischen Tannheimer Tal, Lechtal und

Bad Hindelang verläuft auf 65 Kilometern der „Grenzgänger-Weg“.

GUT 65 KILOMETER UND 6.000 HÖHENMETER AUF-

WÄRTS können Bergwanderer beim Grenzgänger-Etappenwandersteig

unter die Wanderstiefel nehmen und dabei

ebenso eigene Grenzen überwinden wie mehrfach die

Grenze zwischen Deutschland und Österreich überschreiten.

Der Weg erstreckt sich über sechs Etappen auf dem

Grenzkamm zwischen Bayern und Tirol. Von Bad Hindelang

in den Allgäuer Alpen und der Gemeinde Schattwald

im Tannheimer Tal geht es in die Oberstdorfer Berge, nach

Hinterhornbach hoch über dem Lechtal und zurück ins Ostrachtal

mit dem Bergdorf Hinterstein. Die Routen führen

größtenteils durch die Naturschutzgebiete Allgäuer

Hochalpen und Vilsalpsee.

GRATE & FLANKEN, SEEN & HÜTTEN

Die Tour ist anspruchsvoll und passiert immer

wieder ausgedehnte Geröllfelder, verläuft

entlang ausgesetzter Grate und durch steile

Flanken. Übernachtet wird in Hütten über der

4

Das Projekt

„Grenzgänger“ hat

ein Gesamtbudget von

1,55 Mio Euro und wird

zu 75 % von der EU

gefördert.

Bil


www.grenzgaenger-wandern.com

Waldgrenze im Naturschutzgebiet Allgäuer Alpen (Willersalpe,

Landsberger Hütte, Prinz-Luitpold-Haus) oder in den

kleinen Talorten Schattwald (Tannheimer Tal), Hinterhornbach

(Lechtal) und Hinterstein (Bad Hindelang).

Die Umrundung des Hochvogels sowie der Besuch des

Schrecksees sind nur zwei Highlights des Grenzgängerwegs.

Mehrere der höchsten Wasserfälle Deutschlands

(Etappe 5 und 6) erwarten Wanderer genauso wie eine

Drei-Seen-Etappe, ein Berg, der sich spaltet (Etappe 5) sowie

ausgedehnte Blumenwiesen und herrliche Panoramen.

REGION DER BERGKLASSIKER & TIERISCH BELIEBT

In der beliebten Tourenregion locken verschiedene Bergklassiker

insbesondere die Tour zum „Hochvogel“, der als

„König der Allgäuer Alpen“ gilt. Ausgangspunkt zum Hochvogel

und für weitere Touren ist das Prinz-Luitpold-Haus:

Die auf 1.846 Höhenmetern gelegene Hütte

des Deutschen Alpenvereins nordwestlich

vom Hochvogelgipfel über

dem Tal des Bärgündlebachs ist

die älteste Schutzhütte in den

Allgäuer Alpen. Das Prinz-

Luitpold-Haus liegt auch am

bekannten Jubiläumsweg. Er

teilt sich entlang der Grenze

zu Tirol vorbei am malerischen

Schrecksee ein Stück lang sogar

die Strecke mit dem Grenzgänger.

Neben den landschaftlichen

Highlights begeistern Flora und

Fauna entlang des Grenzgängers. Seit

einigen Jahren leben wieder Steinadler in

den Allgäuer Bergen und auch Bartgeier,

die hier lange als ausgerottet galten, werden

immer häufiger gesichtet. Die Population

der Steinböcke hat sich seit ihrer

Wiederansiedlung stark vermehrt und auch

das ebenfalls nahezu verschwundene Edelweiß

kann heute teilweise am Wegesrand

entdeckt werden.

Eine Wanderkarte (1:25.000) zum Grenzgänger

gibt es kostenlos bei den Tourist Informationen

in Bad Hindelang und im Tannheimer Tal und

Lechtal.

Die Weite

der Allgäuer

Hochalpen

erleben

und eine

erfrischende

Pause am

Wasserfall

genießen

beim

Grenzgänger

geht beides

gleich an

mehreren

Stellen.

PARTNER & ORTE

Der Grenzgänger ist ein

durch das EU-Programm

Interreg gefördertes

Gemeinschaftsprojekt von

Bad Hindelang Tourismus sowie

den Tourismusverbänden

Tannheimer Tal und

Lechtal. Weiterer Partner ist

die Alpenvereins-Sektion

Allgäu-Immenstadt.

wwww.grenzgaenger-wandern.com 5


Grenzgänger

Die längste

Wander-Baustelle

der Alpen

Siegfried, Thomas, Kilian und Michael haben vier Sommer in

den Grenzgänger-Bergen verbracht. Die Wegbauspezialisten

des Forstunternehmens Finsterer aus Reichenbach schufen

seit 2017 einen sicher und gut begehbaren Wanderpfad

entlang des Grenzkamms zwischen Tirol und Allgäu.

Ein Besuch auf der längsten Wander-Baustelle der Alpen.

Wer früh

oder spät

unterwegs

ist, der

genießt

den Grenzgänger

mit

intensiven

Farben.

6

Morgens 6 Uhr. Die „Finsterer-Jungs“ haben Rucksack und

Proviant dabei sowie eine Kraxe auf dem Buckel jeder von

ihnen hat 30 bis 40 kg Material auf den Schultern: Befestigungspfosten

für die neuen Wegschilder, die Ersatz-Motorsäge,

Fäustel, Hacke. Trotz der Ladung gewinnen die vier

Wegebauer schnell an Höhe am Grenzgänger-Notabstieg

unterhalb des Rauhorns. Zeit, den herrlichen Blick hinauf

zum Gaishorn und Rauhorn zu bestaunen, hat keiner.

Alle konzentrieren sich auf den Weg, der in den nächsten

Wochen „inwertgesetzt“ werden soll. Die Wege werden sicherer,

nicht „ausgebaut“ sie werden eher schmaler als

breiter und schaffen Sicherheitsreserven, wo es steil nach

unten geht und der Untergrund abschüssig, glitschig oder

nicht griffig ist. Herrichten, das ist so ein Wort der Wegebauer.

„Wir richten den Weg.“

ERMITTELN, KATALOGISIEREN, LOSLEGEN

Wenn die Jungs am „Notabstieg Vilsalpsee“ loslegen, ist

bereits ein schönes Stück Arbeit

getan. Holger Theisen aus Sonthofen

hat den Sanierungsbedarf des

65 km langen Etappenwandersteigs

ermittelt und katalogisiert. 360 Seiten

Ausschreibungsunterlagen sind

das Ergebnis für diese EU-geförderte

Baustelle. Für die Umsetzung

des Grenzgängers sorgt Projektleiter

Thilo Kreier beim Markt Bad Hindelang.

Er hat das Projekt von der Idee


PFLANZEN &

TIERE SCHÜTZEN

Vor jedem Baulos wird

festgelegt, was aus Naturschutzgründen

überhaupt

realisiert werden kann. Beim

Grenzgänger wird fast durchgehend

auf den Einsatz von

Maschinen und technischen

Helfern verzichtet.

an begleitet. „Es gibt bei uns in den

Allgäuer Hochalpen für jedes alpine

Ziel eine historisch gewachsene

Ideallinie, der wir folgen. Die haben dereinst

Hirten erfunden oder Schmuggler“, so

Kreier. „Diese Wege sind einfach die besten Routen. Wir

machen sie sicherer, wo es nötig ist.“ Übrigens: Auf den

65 km Grenzgänger hängen immerhin gut 400 m Seil eine

Quote von 0,5 Prozent.

NATURNAH UND SYMPATHISCH

Die Arbeiter profilieren die Wege naturnah neu, wenn sie

stark abschüssig oder vom Hang weg geneigt und schwierig

zu begehen sind. Sie bauen Entwässerungsableitungen ein

und manchmal Treppenstufen aus Holz, Stein oder Stahl.

Doch auch nach Abschluss der Bauarbeiten soll der Grenzgänger

naturnah sein, sich trotz aller Sicherungsarbeiten

harmonisch in die Natur einfügen. Den Feinschliff erhalten

besonders anfällige Passagen mit einer Kiesschicht, bei

deren Aufbringen sich die Arbeiter vom Helikopter helfen

lassen ein Schauspiel, bei dem Wanderer gerne mal zuschauen.

Überhaupt, die Wanderer. Beschwerden über die

Bauarbeiten habe es bis heute noch keine einzige gegeben:

„Gott sei Dank. Das liegt an der naturnahen Ausführung der

Arbeiten!“, sagt Kreier. Doch die beste Erklärung liefern die

Jungs vom Wegbautrupp selbst. Wer vorbeikommt, dem

erklären Sigi, Michi, Thomas und Kili gerne persönlich, was

sie gerade machen.

Bei gutem

Wetter kein

Problem,

bei Regen

eine Rutschpartie:

Einige

Passagen

des Grenzgängers

wurden

moderat

gesichert.

wwww.grenzgaenger-wandern.com 7


Grenzgänger

Drei Tourismusdestinationen,

eine Alpenvereins-Sektion und

das Interreg-Programm der

Europäischen Kommission sorgen

dafür, dass Bergbegeisterte auf

den Wegen zwischen Lechtal,

Tannheimer Tal und Hintersteiner

Tal sicher wandern können.

Grenzgänger-Projekt?

Angefangen hat die Grenzgänger-Historie 2013, als die Tourismus-Verantwortlichen

aus Tannheimer Tal, Lechtal und

Bad Hindelang über einen „Steinbock-Weg“ diskutierten,

der durch die Allgäuer Hochalpen führen sollte. Die Überzeugung:

„Wir brauchen ein gut gesichertes hochalpines

Wegeangebot!“ Schnell wurde klar, dass das so leicht nicht

war. Verschiedene Sektionen des Deutschen Alpenvereins

sind für den Unterhalt der Wege rund um den Hochvogel

zuständig im Lauf der Jahre war ein Fleckenteppich an

Wegzuständen entstanden.

AUF DIE PLÄTZE …

Zwei Staaten, zwei Bundesländer, sieben politische Gemeinden

diese grenzüberschreitende Idee sollte ein Fall

für eine Förderung durch Interreg Österreich-

Bayern 2014-2020 sein. Der Bad Hindelanger

Tourismusdirektor Max Hillmeier fand

mit Michael Keller vom Tourismusverband

Tannheimer Tal, Michael Kohler

vom Tourismusverband Lechtal

und Matthias Hill von der Sektion

Allgäu-Immenstadt des Deutschen

Alpenvereins Mitstreiter für die nun

als „Grenzgänger“ bezeichnete Maßnahme.

Einige Abstimmungen und

viele Anläufe später konnte das Projekt

„Grenzgänger AB82“ an den Start gehen.

Finanziert durch die vier Projektteilnehmer

8

BESSER

GESICHERT

Die Wege zwischen Schattwald

und Hinterhornbach,

Landsberger Hütte und

Hinterstein waren schon

immer begehbar.

Im Zuge der Arbeiten wurden

sie sanft überarbeitet und an

neuralgischen Stellen

besser gesichert.


aus den beiden Staaten und zu 75 % gefördert durch das

Interreg-Programm, wurde die „Inwertsetzung des Naturerbes“

in den Fokus gerückt.

VOM ERSTEN BAULOS …

2016 startete die Umsetzung des Grenzgänger-Projekts:

Mit 65 von 66 Grundstückseigentümern wurden Verträge

geschlossen, die die Bauarbeiten ermöglichten. Umweltprüfungen

wurden durchgeführt, Genehmigungen erteilt

und im Sommer 2017 begannen die Arbeiter mit dem ersten

Baulos. Das Ziel: Kein „Ausbau“ der hochalpinen Wege,

sondern eine verbesserte Sicherheit und eine Besucherlenkung

durch eindeutige Wege und die Renaturierung von

Trampelpfaden und Abkürzungen. Da die Vorarbeiten langwierig

waren, das Bauzeitfenster mit 100 Tagen pro Jahr

im Hochsommer sehr kurz war und nur wenige Baufirmen

für die Vergabe der Arbeiten in Frage kamen, wurden die

Arbeiten auf eine Laufzeit bis 2021 verteilt.

Die Allgäuer

Hochalpen

und den

Hochvogel

stets im

Visier:

Beim

Grenzgänger

geht

es auf angenehmen

Wanderpfaden

durch

Latschenwälder,

Fels und

Hochweiden.

… BIS ZUM ZUKUNFTS-VERSPRECHEN

Die Grenzgänger-Arbeiten sind wahrlich lebendig: „Nach jedem

Winter schauen die Wege anders aus Schneedruck,

Hangrutsche und Starkregen sorgen dafür, dass wir unsere

Bauvorhaben immer wieder anpassen müssen“, erläutert

Hillmeier. So richtig wird die Grenzgänger-Baustelle also

nie abgeschlossen sein und aus dem Grenzgänger-Projekt

auch ein Versprechen der beteiligten Tourismusregionen

und der DAV-Sektion, weiterhin zusammenzuarbeiten, um

die Wege rund um den Hochvogel in Schuss zu halten.

wwww.grenzgaenger-wandern.com 9


Eine nach der anderen

Die sechs Grenzgänger-Etappen in der Übersicht

1. Etappe: Schattwald

Willersalpe

(8,5 km • auf 1.062 m; ab 699 m •

5 Std.)

Von der Talstation der Wannenjochbahn

in Schattwald über die

Untere Stuibenalm vorbei an

Bschießer, Ponten und Zirleseck

zur Willersalpe. Wer spät anreist

oder den ersten Tag ruhiger

angehen möchte, nutzt die Wannenjochbahn

(ca. 450 Aufstiegshöhenmeter

weniger).

Schattwald

1.072 m

2. Etappe: Willersalpe

Landsberger-Hütte

(11,5 km • auf 1.007 m; ab 672 m •

6 Std.)

Auf dem Jubiläumsweg über

die Vordere und Hintere Schafwanne

zum Schrecksee. Absolut

trittsichere und schwindelfreie

Bergsteiger können zwischen

Vorderer und Hinterer Schafwanne

die wesentlich herausforderndere

Variante über das

Rauhhorn wählen. Oberhalb des

Schrecksees geht es weiter über

den Kirch(en)dachsattel und das

Westliche Lachenjoch zur Landsberger

Hütte.

Willersalpe

1.456 m

10

Bschießer

2.000 m

Ponten

2.048 m

Willersalpe

1.456 m

Zirleseck

1.872 m

Rauhhorn

2.240 m

Schrecksee

1.813 m

Geiseckjoch

2.057 m

Vilsalpsee

1.168 m

Jubiläumsweg

Kirchendachsattel

1.927 m

Landsberger

Hütte

1.805 m


3. Etappe: Landsberger

Hütte Prinz-Luitpold-

Haus

(12,3 km; auf 724 m; ab 681 m •

6 Std.)

Zuerst ein kurzes Stück des

Weges vom Vortag zurück,

schließlich aber unterhalb

von Kalbleggspitze und Lahnerscharte

auf dem Jubiläumsweg

zum Glasfelder Kopf und von

dort hinunter zum Prinz-

Luitpold-Haus.

Schrecksee

1.813 m

Jubiläumsweg

Bockkarscharte

2.162 m

Prinz-Luitpold-Haus

1.845 m

Landsberger

Hütte

1.805 m

4. Etappe: Prinz-

Luitpold-Haus

Hinterhornbach

(15,4 km • auf 928 m; ab 1.670 m •

7,5 Std.)

Nördlich des Wiedemerkopfs

vorbei Richtung Himmelecksattel,

weiter über Hornbachjoch,

Karlesspitze und Kanzberg nach

Hinterhornbach. In Hinterhornbach

könnte bei Bedarf unteroder

abgebrochen werden.

Prinz-Luitpold-Haus

1.845 m

Hochvogel

2.592 m

Himmelecksattel

2.007 m

Hinterhornbach

1.101 m

Hornbachjoch

2.020 m

Kanzberg

2.009 m

5. Etappe: Hinterhornbach

Hinterstein

(13,8 km • auf 1.275 m; ab 1.317 m •

7,5 Std.)

Via Schwabegg, Fuchsensattel

und Kalten Winkel auf den

Hochvogel; zurück zum Kalten

Winkel und über Balkenscharte

und Prinz-Luitpold-Haus zur

Alpe Bärgündele und Richtung

Giebelhaus. Von hier fährt auch

ein Bus nach Hinterstein.

Giebelhaus

1.065 m

Balkenscharte

1.570 m

Hochvogel

2.592 m

Prinz-Luitpold-Haus

1.845 m

Kühgundkopf

1.907 m

Iseler

1.876 m

Fuchsensattel

2.039 m

Hinterhornbach

1.101 m

6. Etappe: Hinterstein

Schattwald

(13,6 km • auf 1.153 m; ab 926 m •

7 Std.)

Nach dem Passieren der Zipfelsalpe

folgt die Überschreitung

von Iseler, Kühgundkopf und

Kühgundspitze. Von der Kühgundspitze

führt der Weiterweg

zur Bergstation der Wannenjochbahn.

Zipfelsalpe

1.526 m

Schattwald

1.072 m

Hinterstein

865 m

wwww.grenzgaenger-wandern.com 11


Grenzgänger

Gelb auf Fels

Warum die 250 neuen Wanderwegschilder beim Grenzgänger

alleine schon durch ihre Farbe Grenzen überwinden.

Im Zuge der Grenzgänger-Arbeiten wurden entlang der

Route 250 neue Wanderwegeschilder aufgestellt. Dabei

setzen die Partner auf die markanten gelben Schilder im

Stil des österreichischen Bergwegegütesiegels.

Die neuen,

gelben

Grenzgängerschilder

sind deutlich

besser zu

sehen als

ihre weißen

Vorgänger

auf deutscher

Seite.

12

Eine der kuriosen Grenzen zwischen Tannheimer Tal,

Lechtal und Bad Hindelang waren bislang die unterschiedlichen

Wegmarkierungen auf der deutschen und österreichischen

Seite. Auf einigen Etappen wechselten die Schilderfarben

mehrfach von gelb nach weiß je nachdem, ob man

auf deutschem oder österreichischem Grund unterwegs

war. Auf Etappe 3 zwischen der Landsberger Hütte und

dem Prinz-Luitpold-Haus gab es gar die Kuriosität, dass auf

österreichischer Seite deutsche Schilder standen.

Was sich nur als Randnotiz anlässt, ist jedoch auch eine

Frage der Sicherheit: Die gelben, „österreichischen“ Schilder

sind vor allem im felsigen Bereich ab 1.800 m deutlich

besser zu sehen ein Vorteil gerade bei schlechten Wetterverhältnissen

und Nebel. Zudem war die differierende

Schwierigkeitskennzeichnung für die Wanderer nur schwer

nachvollziehbar: Ein Weg, der auf dem weißen Schild „blau“

(=schwer) markiert ist, wird am gelben Schilderstandort

zum „schwarzen“ Weg.

Die Schilder sind schwer und massiv, gefertigt

in Ofterschwang aus 5 mm dickem

Aluminium. Ein Schild wiegt immerhin

1,2 kg für die Schilderaufsteller war es

eine schweißtreibende Arbeit, die bis zu

fünf Schilder pro Standort im Rucksack

oder in der „Kraxe“ zu den vorgesehenen

Einsatzorten an die entlegensten

Wegkreuzungen der Allgäuer Hochalpen

zu bringen.


1,2 kg schwer und

5 mm dick: die neuen

Wanderwegeschilder.

Arbeitsplatz mit Ausblick:

Michi Egger und Siegfried

Sedlacek bei der

Schildermontage.

BESONDERE SCHILDER AM BESONDEREN ORT

Wenn beim Grenzgänger etwas gemacht wird,

dann soll es dauerhaft halten. So entstand das

„Schilder-Häusle“ im „Kalten Winkel“ unterhalb

des Hochvogels, auf 2.100 m Seehöhe.

Wegen des Schneedrucks und der stetig nachschiebenden

Steinmassen wurde dieser Schilderstandort mit Überdachung

realisiert: Ein Fundament wurde gegossen und darauf

eine Blechhaus-Maßanfertigung gesetzt, so dass die

Wegweisung in Richtung Hochvogel, Balkenscharte und

Fuchsensattel nun hoffentlich für die nächsten 50 Jahre

schnee- und wetterfest zu sehen ist.

wwww.grenzgaenger-wandern.com 13


Grenzgänger

Tannheimer Tal

Wandererlebnisse auf drei Ebenen

Das beschauliche Hochtal im Nordwesten Tirols lädt mit seinen

Bergketten, angrenzend an die Allgäuer und Lechtaler Alpen,

Aktiv-Urlauber zum Wandern und Bergsteigen ein.

Das Tannheimer

Tal

bildet den

Einstieg nach

Tirol von

deutscher

Seite. Über

die Autobahn

A7 sind

Schattwald,

Zöblen,

Tannheim

& Co. gut von

Deutschland

aus zu

erreichen.

© Fotos:

TVB Tannheimer

Tal

14

Das Tannheimer Tal ist durch eine beeindruckende Abwechslung

gekennzeichnet: von kristallblauen Seen im

Tal bis hin zu wunderschönen Hochwegen in den Bergen.

Unter den zahlreichen Wegen sticht der Grenzgänger besonders

hervor. Ein Merkmal der Region ist das Wandern

auf drei Ebenen. Während in der ersten Ebene entspannte

Spaziergänge von Ort zu Ort im Fokus stehen, begeistert

die zweite mit Aussichten und unberührter alpiner Natur.

Anspruchsvolle Routen und spannende Klettersteige ziehen

die Besucher der dritten Ebene in ihren Bann.

GENUSSWANDERN IN DER TALEBENE

„Es ist dies eine idyllische etwa vier Stunden lange Landschaft

voll schöner Wiesen und anmutiger Dörfchen, auch

mit einem kleinen See geziert“, berichtet Reiseschriftsteller

Dr. Ludwig Steub über das Tannheimer Tal im Jahre 1846.

Was Steub beschreibt, ist die erste Wanderebene des Tals:

blau-glitzernde Seen, die in den saftig-grünen Wiesen liegen

und von einer beeindruckenden Bergwelt umgeben sind.

Die wohl bekanntesten örtlichen Naturjuwelen sind der Vilsalpsee

in Tannheim, das Herzstück des Tiroler Hochtals,

sowie der Haldensee zwischen Grän und Nesselwängle.

VIER BERGBAHNEN INKLUSIVE

Herrliche Touren direkt vor der Haustür, in einem bezaubernden

Tal, das an Vielfalt kaum zu überbieten

ist. Die Partnerschaft zwischen Gastgebern im

Tal und den Bergbahnen des Tannheimer Tals

ermöglicht das praktische Ticket „Sommerbergbahnen

inklusive“. Die vier Bergbahnen nehmen

die Gäste mit auf eine Reise zu Wander- und Themenwegen.

Wer Lust auf einen gemütlichen Hüttenaufenthalt

hat, ist im Tannheimer Tal richtig:


Insgesamt stehen 31 Hütten und Almen mit einheimischen

Spezialitäten und kühlen Getränken zur Verfügung.

REVIER FÜR KLETTERFANS

Die dritte Ebene ist die Welt der Bergsteiger und Kletterer.

Von der Genussklettertour bis zur anspruchsvollen alpinen

Mehrseil-Routenkletterei gibt es alles, was Kletterer begeistert.

Ziele, wie Aggenstein, Gehrenspitze oder Läuferspitze

faszinieren durch die natürlichen Gegebenheiten und

herrlichen Bergpanoramen. In den Pausen der Kletterpartie

vom Füssener Jöchle über den Schartschrofen hinein in den

Friedberger Klettersteig wartet ein Panoramablick über die

Alpen ein Geschenk der Natur. Ein wirkliches Abenteuer für

erfahrene Kletterer bietet der Klettersteig Köllenspitze. Der

Mix aus längerem Zustieg, schwerem Sportklettersteig und

alpinem Abstieg ist einmalig. Genusstour für jeden Kletterer

diesen Ruf genießt die Lachenspitze. Der zweistündige Steig

überzeugt mit einem atemberaubenden Drei-Seen-Blick.

5 GUTE GRÜNDE FÜR DEN URLAUB IM TANNHEIMER TAL

1. Entspannte Anreise mit Auto, Bus und Bahn

2. Grandiose Natur mit vielfältigen Erkundungsmöglichkeiten

3. Ticket „Sommerbergbahnen inklusive“

4. Interessante Kultur und Tradition

5. Hochwertige Hotellerie und Gastronomie

INFO

www.tannheimertal.com

wwww.grenzgaenger-wandern.com 15


Grenzgänger

Bad Hindelang

Edelstein der Alpen

Bergwandern im artenreichsten Gebirge Deutschlands

Bad Hindelang hat sich als „Edelstein der Alpen“ weit über

die Landesgrenzen hinaus einen Namen gemacht.

Über 46

Alpen

gibt es im

Gemeindegebiet

von Bad

Hindelang,

viele davon

bieten

Speis und

Trank wie

die Plättele

Alp unweit

des Giebelhauses.

Fotos:

© Bad

Hindelang

Tourismus

16

„Bad Hindelang ist ein besonderer Flecken Erde, wo

Mensch und Natur im Einklang sind. Unsere Luft ist wie

unser Wasser kristallklar und besonders rein, und das

Naturschutzgebiet ‚Allgäuer Hochalpen‘ gilt als artenreichstes

Gebirge Deutschlands“, sagt Bürgermeisterin

Dr. Sabine Rödel. 80 % der rund 140 qkm Gemeindefläche

stehen unter Landschafts- und Naturschutz. 40 Orchideenarten

wurden in den Bad Hindelanger Bergen gezählt,

70 Pflanzen, die im Alpendorf wachsen, stehen auf der

„Roten Liste“ bedrohter Tier- und Pflanzenarten.

DIE LUFT IST REIN WILLKOMMEN

„Die Luft ist rein, die Gäste können kommen“, sagt Tourismusdirektor

Maximilian Hillmeier und untertreibt gewaltig.

Die Weltgesundheitsorganisation WHO beschreibt die

5.000-Seelen-Gemeinde sogar als einen „der Orte mit der

besten Luft weltweit“. Bergluft und höchste Hygienekompetenz

sind in dem heilklimatischen und „Für Allergiker

qualitätsgeprüften Kurort“ längst Standard.

SPEKTAKULÄRE NATURSCHAUSPIELE

Alle Touren der insgesamt 300 Wander- und Kletterkilometer

führen durch die bezaubernde

Landschaft in den Allgäuer Alpen,

vorbei an teils spektakulären Naturschauspielen.

Wanderspaß auf

876 km bietet die „Allgäuer Wandertrilogie“.

Besondere Erlebnisse

sind der „Schmugglersteig“ und

die 10-Kilometer-Etappe auf dem

„Maximiliansweg“, der von Lindau

nach Berchtesgaden führt. Um

heimische Tierarten und deren


Spuren dreht sich der Erlebniswanderweg

„Georg‘s Naturwelt

Erlebnispfad“ ab der Bergstation

der „Hornbahn Hindelang“, der

auf der Route des „Burgschrofenwegs“

entstanden ist.

ALLES AUF EINE KARTE

Seit ihrer ersten Ausgabe im

Mai 2010 ist die elektronische

Servicegästekarte „Bad Hindelang

PLUS“ das Leitprodukt in der

alpinen Erlebniswelt rund um Bad

Hindelang. Sie gewährt Gästen

der rund 220 PLUS-Gastgeber

kostenlose Infrastrukturleistungen

aus den Bereichen Bergbahnen,

ÖPNV, Bäder und Freizeit.

KLETTERN UND KRAXELN

Wer es intensiv mag, nimmt außer

dem „Grenzgänger“ vielleicht auch den

Hindelanger Klettersteig in Angriff, der auf über

2.000 m Höhe und einer Strecke von 5 km zwischen dem

Nebelhorn und dem Großen Daumen verläuft und der

längste Klettersteig im Allgäu ist. Der Edelrid-Klettersteig

auf dem 1.876 m hohen „Iseler“ ist über die Iselerbahn erreichbar.

Die anspruchsvolle Tour verläuft über 2.400 m

Länge in Allgäuer Fels- und Schrofengelände und gliedert

sich in drei Abschnitte. Für den alpinen Steig sind eine

Klettersteigausrüstung sowie Trittsicherheit, Schwindelfreiheit

und an mehreren Stellen Armkraft zwingend erforderlich.

Dies gilt auch für den Ostrachtaler Klettersteig,

der mit 300 m Länge im Vergleich zu anderen Klettersteigen

in der Region recht kurz, aber knackig und vor allem

ortsnah ist.

Mit der

Hornbahn

erschließt

sich das

Wanderareal

rund ums

Retterschwangtal,

aber auch

der neue

Erlebnisweg

„Georg‘s

Naturwelt“.

INFO: www.badhindelang.de

wwww.grenzgaenger-wandern.com 17


Grenzgänger

Das Lechtal und

seine Auszeitdörfer

Erholung im Kleinstformat

WEIT WANDERN UND WILD KNEIPPEN

Jeweils auf über 1.000 m gelegen, sind die österreichischen

Mini-Gemeinden ideale Ausgangspunkte für som-

Auszeitdörfer

wie

Gramais

gehören

zum Lechtal

wie der

Alpenfluss

und die

Bergketten

ringsum.

Imposante

Nadelwälder

schaffen

im Lechtal

eine beeindruckende

Kulisse.

Fotos:

© TVB

Ferienregion

Tiroler

Lechtal

18

Eingebettet zwischen den Lechtaler und Allgäuer Alpen

liegt die Naturparkregion Lechtal. Namensgeber ist der

Wildfluss Lech. Neben Bergwiesen und Gipfelseen bilden

breite Schotterbänke und großflächige Waldgebiete die alpine

Landschaft. Die Region steht für einen nachhaltigen

Tourismus; Brauchtum und Tradition spielen eine wichtige

Rolle. Wanderer begeben sich neben dem Grenzgänger

gern auf den Lechweg, einen 125 km langen Weitwanderweg

durch das Tal mit seinen 14 Ortschaften. Zu ihnen

gehören die vier Kleinstgemeinden Gramais, Hinterhornbach,

Pfafflar und Kaisers. Die sogenannten Auszeitdörfer

gelten als Sehnsuchtsorte für Erholungssuchende. Lifte,

Pisten und große Hotels sucht man vergebens, auch infrastrukturell

geben sich Bewohner und Besucher mit dem

Nötigsten zufrieden. Von „toter Hose“ kann dennoch keine

Rede sein: Das beweisen Visionäre, die sich bewusst für

ein Leben in den abgeschiedenen Ortschaften entschieden

haben.


merliche Wander- oder Biketouren in die umliegenden

nördlichen Kalkalpen. Urige Almen und Hütten laden

zur Einkehr ein. Auf den Tisch kommen Schmankerl wie

Speck, Knödel und Käse von den Sennereien aus der Region.

Besonders reizvoll zum „Wilden Kneippen“ sind die

unbekannten Seitenarme des Lechs am Wegesrand wie

der Hornbach in Hinterhornbach, der Streimbach in Pfafflar

sowie der Kaiserbach in Kaisers. Im Winter lockt die

Landschaft zur Bewegung im Schnee. Geführte Skitouren,

Husky-Trekking oder Schneeschuhwanderungen bietet

z. B. die Bergschule Lechtal in Gramais an.

VON DER KARRIERELEITER INS AUSZEITDORF

Hubertus (46) und Claudia (38) Lindner betreiben ihr alpintouristisches

Zwei-Mann-Unternehmen in Gramais, mit

derzeit nur 41 Bewohnern Österreichs kleinste Gemeinde.

In ihrem früheren Leben standen sie für das, was eigentlich

typische Städter ausmacht: jung, dynamisch, ehrgeizig.

Irgendwann aber machte der Erfolg allein nicht mehr

glücklich. Die Entscheidung für ein entschleunigtes und

nachhaltiges Leben im Auszeitdorf haben sie nie bereut.

Mittlerweile führt Hubertus Urlauber durch die Lechtaler

Bergwelt, während Claudia das neue „Basecamp Hinterstein“

für die Hausgäste in Schuss hält. Ähnliche Biographien

haben Ramona Sprenger aus Pfafflar oder Christoph

Eisnecker vom Landgasthof Adler in Hinterhornbach zu

erzählen allesamt junge Visionäre, die in den vier Tiroler

Auszeitdörfern ihr Glück gefunden haben und dort ihre

ganz persönliche Lebensspur hinterlassen möchten.

INFO: www.lechtal.at

wwww.grenzgaenger-wandern.com 19


Der »Grenzgänger« ist der neue Weitwanderweg in den Allgäuer Alpen. Er verbindet

Wege, Gipfel und Länder: insgesamt sechs Etappen, Kilometer und 6.00 Höhenmeter

zwischen Tannheimer Tal, Hintersteiner Tal und Lechtal. Die Umrundung des Hochvogels

und der Besuch des Schrecksees sind dabei nur zwei der Highlights. Mehrere imposante

Wasserfälle Deutschlands erwarten euch genauso wie eine düstere Nordwand, ein Berg,

der sich spaltet, ausgedehnte Blumenwiesen und atemberaubende Panoramen.

Ein Gemeinschaftsprojekt von Bad Hindelang Tourismus,

Tourismusverband Lechtal, Tourismusverband

Tannheimer Tal DAV Sektion Allgäu-Immenstadt

www.grenzgaenger-wandern.com

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