SPD Ludwigsfelde - Ausgabe "Hallo Nachbarn 03-2021

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Download unter https://www.spdludwigsfelde.de/dl/2021_03_Hallo_Nachbarn_online.pdf

Hallo Nachbarn

Ausgabe 03 I 2021

Foto: Dominik Butzmann

Liebe Nachbarn,

Schul- und Kitaschließungen, Kurzarbeit und Kontaktbeschränkungen:

Corona traf und trifft nicht alle gleich.

Sozial benachteiligte Familien tragen eine besonders

große Last. Bereits vorhandene Belastungen und Konfliktpotenzial

verstärken sich durch die Pandemie.

Deshalb haben wir uns als Sozialdemokrat*innen dazu

entschieden, die Aktion Ludwigsfelder Weihnachtsengel

mit zehn Geschenken zu unterstützen, um so einen

kleinen Teil dazu beizutragen, sozial benachteiligten

Familien in unserer Stadt etwas Freude und Unbeschwertheit

zurückzubringen.

Einen klaren sozialpolitischen Kompass hat auch

die neue Ampel-Regierung unter Führung unseres

Wahlkreisabgeordneten Olaf Scholz. Sie wird mit der

Kindergrundsicherung dafür sorgen, dass die Familienförderung

heraus kommt aus dem Dickicht aus Einzelleistungen.

Außerdem wird sie die Kinderrechte endlich

im Grundgesetz verankern. Mit Olaf Scholz beginnt

das Jahrzehnt des Aufbruchs.

Christina Bauermeister & Christopher Riemann-Böhm

Vorsitzende SPD Ludwigsfelde


Gesagt, getan

Vor sechs Jahren wurde unser SPD-Kandidat

Andreas Igel zum Ludwigsfelder Bürgermeister

gewählt. Mit ins Rathaus brachte er viel Elan und

gute Ideen. An dieser Stelle blickt Andreas Igel

zurück ins Wahlprogramm und berichtet über

den Stand der Umsetzung seiner Vorhaben.

Noch im Jahr 2014 ging unser Entwicklungskonzept für

die Sportstätten davon aus, dass künftig weniger Kinder in

unserer Stadt leben werden. Doch Prognosen sind schwierig,

vor allem, wenn sie die Zukunft betreffen, um es mit

den Worten von Mark Twain zu sagen. Heute prägen junge

Familien unser Stadtbild zusammen mit einer älteren Generation,

die auch im Rentenalter sportlich aktiv bleiben

möchte. Die Nachfrage nach attraktiven Sportanlagen ist

gestiegen. Und dieses Bedürfnis nach mehr Bewegung in

der Bevölkerung nehme ich als gern als Auftrag an.

Diese Sport-Projekte sind bereits geplant:

Unter der Rubrik Sport war unter anderem im Wahlprogramm

der Ausbau des Sportareals Waldstadion enthalten.

Auch die Errichtung einer 3-Feld-Halle am Waldstadion ist als

Ziel beschrieben.

Foto: C. Bauermeister

> Die Kunstrasenplätze im Waldstadion und der August-

Bebel-Straße bekommen neue Beläge

> Der Hauptplatz des Waldstadions bekommt eine Fluchtlichtanlage,

damit die Sportler*innen dort auch im Dunkeln

trainieren können

> Für den Sportunterricht an unseren neuen Schulen entstehen

zwei 3-Feld-Hallen und eine 2-Feld-Halle. Ein Plus

für unsere Vereine in der Stadt, die diese Sporthallen so in

den Abendstunden und am Wochenende nutzen können.

Foto: C. Bauermeister

> Zusätzlich bekommt eine der Hallen 500 Zuschauerplätze,

damit unsere Vereine ihre Wettkämpfe auch vor Publikum

austragen können. Eine Sporthalle am Waldstadion –

wie im Wahlprogramm als Standort angesehen – ist daher

nicht sinnvoll, da diese für den Sportunterricht der Schülerinnen

und Schüler schlecht erreichbar wäre.

• Beitrag von Andreas Igel

Foto: C. unsplash/David Clarke


Foto: Ines Glöckner

Aus der Stadtverordnetenversammlung

Lebenswertes Lu

Unsere Stadt entwickelt sich seit Jahren sehr dynamisch.

Ob steigende Bevölkerungszahlen, neue und innovative

Unternehmensansiedlungen oder die Entwicklung der

bestehenden Struktur. Ludwigsfelde muss sich für die Zukunft

aufstellen und die Weichen für eine lebens- und liebenswerte

Stadt mit allen

Ortsteilen stellen. Hierzu

müssen wir weiterhin massiv

in die soziale Infrastruktur

investieren. Neue Kitas, die

Umsetzung unseres Schulneubaukonzeptes

für mehr

als 84 Millionen Euro, die

Schaffung bzw. Erweiterung

von Sport- und Kultureinrichtungen

sowie die bauliche

und materielle Ausstattung

unserer Freiwilligen Feuerwehren stehen auf der Agenda.

Ein weiteres wichtiges Zukunftsthema für unsere Stadt und

die Ortsteile ist die Verbesserung der Mobilität. Der weitere

Ausbau des ÖPNV-Netzes bis hin zu Lösungen für die angespannte

Parkplatzsituation und den einzelnen Stadtteilen

und am Bahnhof. Diese Herausforderungen müssen wir

bewältigen, ohne die Stadt in eine Schuldenfalle zu führen.

Die SPD-Fraktion unterstützt hier mit anderen Fraktionen

der Stadtverordnetenversammlung unseren Bürgermeister

und die Verwaltung zum Wohle unserer Stadt und der Ortsteile.

• Beitrag von Marcel Penquitt

Aus dem Landtag

Lebendige Innenstädte

Als Vorsitzender des Arbeitskreises Wirtschaft & Infrastruktur

der SPD-Landtagsfraktion hatte ich zu einem Fachgespräch

zum Thema „Lebendige Innenstädte“ eingeladen.

Mit Vertretern des Handelsverbandes, die IHKs, der HWKs,

des Städte-und Gemeindebundes und der zuständigen Ministerien

haben wir uns über das Positionspapier der SPD-

Fraktion für attraktive, lebhafte und zukunftsfähige Innenstädte

ausgetauscht.

Als Schwerpunkte sehen wir die Vernetzung von Akteuren

z.B. über City-Manager, die Durchführung von Wettbewerben

nach Vorbild des Stadt-Umland-Wettbewerbs

und die Schaffung von „Business Improvement Districts“

als Instrument zur Belebung und Aufwertung bestimmter

Innenstadtbereiche. Außerdem braucht es Konzepte zur

Unternehmensnachfolge und zur Leerstandsbekämpfung

sowie die Verzahnung mit Wachstumsbranchen, wie z.B.

E-Commerce. Zu all den Themen wollen wir im Austausch

bleiben, damit unsere Innenstädte auch in Zukunft attraktiv

bleiben. • Beitrag von Helmut Barthel, MdL

Das Positionspapier zum nachlesen:

www.spd-fraktion-brandenburg.de/vielfaeltige-innenstaedte-fuer-einbrandenburg/

Aus dem Kreistag

Ein Pakt für die Pflege

Die Landesregierung bringt mit dem im Koalitionsvertrag

verankerten „Pakt für Pflege Maßnahmen zur Sicherung

und nachhaltigen Gestaltung der pflegerischen Versorgung

im Land Brandenburg auf den Weg. Im Rahmen des

Paktes können verschiedene Projekte gefördert werden,

die sich in vier Gruppen unterteilen lassen. Es handelt sich

um folgende vier „Säulen“:

> Pflegestrukturplanung – Richtlinie „Pflege vor Ort“

> Ausbau Kurzzeit-, Tages- und Nachtpflege – „Pflegezukunftsinvestitions-Richtlinie“

> Ausbau Pflegestützpunkte – „Richtlinie zur Förderung

des Ausbaus und der Weiterentwicklung der Pflegestützpunkte“

> Ausbildung und Fachkräfteentwicklung

Der Landkreis hat beschlossen, den Pakt für Pflege umzusetzen

und schafft dafür eine Personalstelle, die für die

Koordinierung von Maßnahmen in diesem Bereich verantwortlich

ist. Ein weiterer Schritt, die Probleme im Bereich

der Pflege vor Ort zu lösen. Dank der Mittel aus dem Landeshaushalt

wurde dieses Projekt auf Kreisebene aufgegriffen.

Auch die Koordinierungsstelle Barrierefreiheit unter

Einbeziehung der Expertise der Kreishandwerkerschaft

Teltow-Fläming soll weitergeführt und ausgebaut werden.

Ebenfalls eingeladen, sich an diesem Projekt zu beteiligen,

sind die Kommunen, die ebenfalls Mittel aus diesem Fördertopf

zur Verbesserung der Pflege vor Ort beantragen

können. • Ihre SPD-Kreistagabgeordneten im Gesundheitsund

Sozialausschuss Jutta Böttcher und Katrin Witt


Foto: Christina Bauermeister

Beitrag von Olaf Scholz, MdB

„Wir wollen dieses

Land besser machen“

Die erste Verkehrs-Ampel ist 1924 in Berlin errichtet

worden, am Potsdamer Platz. Damals galt sie erst mal als

ungewöhnliche verzichtbare Technik. „Kann das funktionieren?“,

haben die Leute skeptisch gefragt. Heute ist die

Ampel nicht mehr wegzudenken, wenn es darum geht, die

Dinge klar zu regeln und für die richtige Orientierung zu

sorgen und dafür, dass alle zügig und sicher vorankommen.

Mein Anspruch als Bundeskanzler ist es, dass dieses Ampel-

Bündnis eine ähnlich wegweisende Rolle für Deutschland

spielen wird.

Dafür bilden wir eine Regierung aus SPD, Grünen und

FDP, die Deutschland voran bringt und zusammenhält. Ich

möchte, dass die Zwanzigerjahre eine Zeit des Aufbruchs

werden. Das hat sich die künftige Regierung vorgenommen.

Unsere Vorstellungen von Fortschritt mögen bei SPD,

Grünen und FDP in manchen Punkten unterschiedlich sein,

aber gemeinsam können sie eine neue Dynamik entfalten.

100 Jahren verfolgt. Die zweite große Herausforderung ist,

wie wir in einer Gesellschaft, die auseinanderdriftet, den

Zusammenhalt stärken. Es geht mir um Respekt, darüber

habe ich im Wahlkampf viel gesprochen: Über einen Respekt,

der viel mit Anerkennung zu tun hat, aber nicht darin

verharrt. Darum bin ich froh, dass wir im Koalitionsvertrag

die Anhebung des Mindestlohns auf 12 Euro und die Einführung

der Kindergrundsicherung verabredet haben. Außerdem

haben wir vereinbart, die Rente stabil zu halten.

Und wir werden der für mehr Wohnraum sorgen und damit

für Entlastung auf dem Mietmarkt: 400.000 Wohnungen

pro Jahr wollen wir bauen – 100.000 davon öffentlich

gefördert. Und wir haben uns fest vorgenommen, frischen

Wind in die Gesellschaft zu bringen, einen liberalen Aufbruch

in unserem Miteinander zu wagen – das reicht vom

Namens- bis zum Staatsbürgerschaftsrecht. All das meine

ich, wenn ich von einer Zeit des Aufbruchs spreche.

Wir wollen dieses Land besser machen und werden es

durch die andauernde Gesundheitskrise führen. Wir wollen

das Land voranbringen und es zusammenhalten. Gemeinsam

wollen wir den Aufbruch in die 20er Jahre gestalten.

Wir bringen eine große industrielle Modernisierung auf den

Weg, die es vermag, den menschengemachten Klimawandel

aufzuhalten und uns in die Lage versetzt, in ganz kurzer

Zeit ein weltweit wettbewerbsfähiges Industrieland mit

gut bezahlten Arbeitsplätzen zu werden, das klimaneutral

wirtschaftet. Das ist das wahrscheinlich ehrgeizigste Modernisierungsprojekt,

das Deutschland seit weit mehr als

Impressum

Redaktion: Christina Bauermeister

Gestaltung: Christopher Riemann-Böhm, Christina Bauermeister

V.i.S.d.P.: Christina Bauermeister & Christopher Riemann-Böhm

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