fng Magazin 6/2021

InternationalPublications

fng MAGAZIN – Food · Nonfood · Getränke · Tobacco
Das fng MAGAZIN ist der unabhängige Markenmonitor für den Lebensmittelhandel. Es versteht sich als das Forum qualitätsorientierter und unverwechselbarer Markenhersteller.

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THEMENHEFT 5-2021/22 EURO 3,00 CHF 4,00 I SN 0949-3581

DR. HARNISCH VERLAG

Ausgabe 6 ⁄ 21 EURO 3,00 CHF 4,00 ISSN 0949-3581 ZKZ14137

MAGAZIN 6

food • Nonfood • Getränke • TOBACCO

Der LEH – Markenmonitor 2021

20% GRATIS

Mestemacher

1871-2021

Ab

Januar

2022

www.mestemacher.de

Anz-Eiweissbrote-20Prozent-200x179.indd 1 08.11.21 17:31

Norbert Reiter

Mestemacher: Eiweißbrote voll im Trend

Wagner: Talk mit Norbert Reiter

Blickpunkt: Supermärkte auf dem Vormarsch

TiefkühlColleg | Neu im Regal | Getränke

Beilage:

Genusswelt

Tabak

Ausgabe 2021

Genusswelt

Tabak


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EDITORIAL

Der Start ins Weihnachtsgeschäft

war ziemlich ernüchternd

Im September war die Lage noch hoffnungsfroh. Die

Einzelhändler dürfen zu Weihnachten mit so hohen

Umsätzen wie nie zuvor rechnen, hieß es allenthalben.

Im Schnitt werden die Menschen in Deutschland mehr

als 270 Euro für weihnachtliche Präsente ausgeben. Der

Handelsverband Deutschland, HDE, prognostizierte Rekordumsätze

von geschätzten 112 Milliarden Euro. Das

wären rund zwei Prozent mehr als im Vorjahr. Die hohen

Sparguthaben und die gute Verbraucherstimmung seien

die Weichenstellung für einen versöhnlichen Jahresausklang,

hieß es, und eine Erholung für den Einzelhandel

nach den Lockdowns, die im ersten Halbjahr viele Händler

in Existenznot gebracht hätten.

Bleiben wir bei diesem Thema. Noch wissen wir nicht,

ob es die nächste Bundesregierung schafft, mit klugen

Entscheidungen die Pandemie zu brechen. Bis jetzt jedenfalls

mangelte es der Politik ziemlich an allem. Ein

ständiges wirres Hin und Her, dass wie Wind auf die

Mühlen der Impfverweigerer wirkte. Genau sie sind die

Hauptschuldigen an der Katastrophe, dass die Infektionszahlen

in die Höhe schießen, dass immer weniger Menschen

Lust haben, Restaurants zu besuchen und vielen

Konsumenten die Freude am Einkauf von Weihnachtsgeschenken

in den Innenstädten gründlich vergrault wird.

Kein Wunder, dass der Ruf nach einer Impfpflicht wegen

der Unverbesserlichen immer lauter wird!

Ein besinnliches Weihnachtsfest wünsche ich Ihnen,

einen guten Start ins neue Jahr, verbunden mit der Hoffnung,

dass uns 2022 wieder Freude beschert!

Die Realität sieht indes anders aus. Die so hoffnungsvoll

dargestellte Prognose ist zur Makulatur mutiert. Der

Auftakt des Weihnachtsgeschäfts vor dem Ersten Advent

ist mehr als ernüchternd verlaufen. Vor allem in den

weihnachtlich einladend geschmückten Innenstädten

war der Betrieb mehr als überschaubar. Eine Umfrage

des HDE unter seinen Mitgliedern ergab, dass lediglich

20 Prozent der 350 befragten Unternehmen mit den Umsätzen

im bisherigen Weihnachtsgeschäft zufrieden sind.

60 Prozent der Geschäfte beklagten eine rückläufige

Kundenfrequenz. Der HDE sieht den Grund für den verhagelten

Beginn der Weihnachtseinkäufe in den Corona-

Verordnungen. Erst kürzlich hatten einige Bundesländer

ihre Maßnahmen für den Einzelhandel weiter verschärft.

In Sachsen zum Beispiel gilt nun die 2G-Regel, also nur

Geimpfte und Genesene haben Zugang zu den Läden,

Brandenburg und Berlin haben nachgezogen. Andere

Länder werden sich diesen Regeln bei den immens steigenden

Infektionszahlen kaum verschließen können.

Philipp Hirt-Reger

Chefredakteur

Der HDE hält von diesem Regelwerk im Kampf

gegen die Pandemie gar nichts, sieht es als unnötiges

Hemmnis für die Händler und fordert, diese Maßnahmen

abzuschaffen. Begründung: Aufgrund der Hygienekonzepte

und der Maskenpflicht bestehe in den Geschäften

keine erhöhte Infektionsgefahr. Wie hoch allerdings das

Ansteckungsrisiko in den Läden ist – muss fairerweise erwähnt

werden – lässt sich nur schwer einschätzen, denn

Kontaktverfolgung speziell in diesem Bereich ist ja kaum

herzustellen.

Nur ein Tag im Weihnachtsgeschäft hatte bisher einen

guten Kundenzulauf. Das war der sogenannte Black

Friday, der Freitag nach dem amerikanischen Thanksgiving.

Da strömten nach Untersuchungen 40 Prozent

mehr Menschen in die Innenstädte als in den vorherigen

Novemberwochen. Aber es waren eben auch 40 Prozent

weniger als 2019, dem Jahr vor Corona.

fng-magazin: Der Markenmonitor

für den Lebensmittelhandel

3


Ausgabe 2021

THEMENHEFT 5-2021/ 2 EURO 3, 0 CHF 4, 0 I SN 0949-3581

DR. HARNISCH VERLAG

INHALT AUSGABE Dezember '21 | JANUAR '22

Lesen Sie in dieser Ausgabe…

Talk mit Norbert Reiter 16

„Echtes Wachstum ist nur durch innovative und trendgere chte Produkte

möglich.“… mit Norbert Reiter, dem neuen Geschäfts führer des TK-Spezialisten

Nestlé Wagner, sprach Philipp Hirt-Reger…

Blickpunkt: Supermärkte auf dem Vormarsch 6

Die Corona-Krise, die so viel menschliches Leid über unsere Gesellschaft

bringt, hat – aus dem Blickwinkel der Wirtschaft betrachtet – einen Gewinner:

Das ist der Lebensmittelhandel.

food • NoNfood • GeträNke • toBACCo

auSGaBE 6 ⁄ 21 EuRo 3,00 CHF 4,00 iSSN 0949-3581 ZkZ14137

MaGaZiN 6

20% GRATIS

Mestemacher

1871-2021

DER LEH – MaRkENMoNiToR 2021

Ab

Januar

2022

www.mestemacher.de

INHALT

FOOD

Anz-Eiweissbrote-20Prozent-200x179.indd 1 08.11.21 17:31

Norbert Reiter

Mestemacher: Eiweißbrote voll im Trend

Wagner: Talk mit Norbert Reiter

Blickpunkt: Supermärkte auf dem Vormarsch

TiefkühlColleg | Neu im Regal | Getränke

Beilage:

Genusswelt

Tabak

Genusswelt

Tabak

TH_GWT21.in d 1 01.12.2 12:37

3 editorial

Genusswelt

Tabak

6 Blickpunkt

Ausgabe 2021

8 Von drei seiten betrachtet

10 NEU IM REGAL

11

16 TALK MIT Norbert Reiter

THEMENHEFT 5-2021/22 EURO 3,00 CHF 4,00 ISSN 0949-3581

DR. HARNISCH VERLAG

GETRÄNKE

19 Neuheiten

Dieser Ausgabe liegt die

Genusswelt Tabak bei.

Wir bitten unsere Leser um

freundliche Beachtung!

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4

MAGAZIN 6 2021


NONFOOD

22 Medien

24 nonfood

32 personalia +

Für sie notiert

33 impressum

34 Kontrapunkt

TOBACCO

26 Neuheiten

fng-magazin: Der Markenmonitor

für den Lebensmittelhandel

5


lickpunkt

Immer mehr Supermärkte

in Stadt und Land

Die Corona-Krise, die

so viel menschliches

Leid über unsere

Gesellschaft bringt,

hat – aus dem Blickwinkel

der Wirtschaft

betrachtet – einen

Gewinner: Das ist der

Lebensmittelhandel.

In Zeiten des Lockdowns, als Gastronomie und Hotels landesweit geschlossen

waren, schnellten die Umsätze in den Supermärkten in die

Höhe. Die Menschen kochten wieder vermehrt am eigenen Herd. Wenn

in diesen Tagen in immer mehr Bundesländern für die Gastronomie die

Regel 2G plus (geimpft, genesen plus Test) eingeführt wird, kommen die

Restaurants erneut in große Schwierigkeiten. Dann bleiben natürlich die

Gäste aus, zumal es nicht annähernd genügend Teststationen gibt. Die

Konsequenz ist verstärkter Einkauf im Supermarkt. Kaufleute mit ausgeprägter

Empathie hätten gut Lachen, wenn die allgemeine Lage inklusive

des Versagens der Politik nicht so verheerend wäre.

Eine andere Situation außerhalb der Pandemie-Katastrophe ist die

Entscheidung der Politik in diversen Bundesländern, den Wohnungsbau

zu forcieren. Dazu gehört übrigens auch die Absicht der künftigen Bundesregierung,

jährlich 400.000 neue Wohnungen zu bauen. Wo neue

Siedlungen entstehen, werden auch neue Lebensmittelgeschäfte benötigt.

Die Handelsketten werden expandieren. Diese Tendenz ist zumindest im

Norden der Republik schon jetzt erkennbar.

In der Region der zweitgrößten deutschen Stadt Hamburg und ihrem

Speckgürtel zum Beispiel. In der Hansestadt sollen jedes Jahr bis zu 10.000

neue Wohnungen entstehen. Diese Vorhaben, die der frühere Bürgermeister

Hamburgs und künftige Bundeskanzler Olaf Scholz angeschoben hat,

und die relativ gut umgesetzt werden, zieht Menschen an, auch im weiten

Umkreis der Metropole. Und deshalb sind die großen Lebensmittelkonzerne

wie Rewe, zu dem auch Penny und Nahkauf gehören, Edeka mit Netto und

Marktkauf, die Schwarz Gruppe mit Lidl und Kaufland oder Aldi Nord schon

eine ganze Weile auf der Suche nach neuen Standorten. Überall, wo neue

Wohnsiedlungen entstehen, sind auch die Handelsketten unterwegs, um

die Menschen als neue Kunden zu gewinnen. Derlei Geschäftsmodelle lohnen

sich, selbst in ländlichen Räumen. Die Leute scheuen allein wegen der

schwierigen Verkehrsverhältnisse weite Wege und bevorzugen die Versorgung

mit ihrem täglichen Bedarf gern in der Nähe ihrer Wohnungen oder

Häuser. In vielen Gemeinden stehen Edeka Märkte neben dem Discounter

Aldi, in Hamburg seit Jahren schon

ein Real Markt neben Lidl und Aldi.

Eine Win-win-Situation, sagen die

Unternehmen.

Handelshäuser nicht so bekannter

Namen wie Markant und Famila,

die zur Bartels-Langness Gesellschaft

gehören, sind ebenfalls auf dem

Weg der Expansion und zunehmend

in kleineren Orten zu finden. Dahinter

steht auch der Gedanke, sich vor

einer unsichtbaren Konkurrenz zu

schützen, dem Online-Handel. Allein

der chinesische Online-Anbieter

Alibaba schöpft bereits heute in

Europa mit Lebensmitteln einen

Jahresumsatz von rund 22 Milliarden

Euro. Bei uns in Deutschland

sind zahlreiche Bringdienste für das

Wichtigste des Tages und für Getränke

permanent unterwegs. Vor

allem während der Pandemie, in der

sich so viele Menschen kaum noch

aus dem Haus trauen, gewinnen sie

großen Zulauf. Für derlei Unternehmen

lohnt sich das Geschäft. Sie benötigen

kein Verkaufspersonal, brauchen

natürlich Lager für die Waren,

aber wenn sie gut organisiert sind,

nur wenig Leute für die Logistik.

Die Landwirtschaft sieht die

Ausweitung der großen Handelskonzerne

in Städten und im ländlichen

Raum eher skeptisch. Sie fürchtet,

dass die Riesen ihre Macht in Sachen

Preisen gegenüber den Erzeugern

der Produkte weiter verstärken. Denn

die Margen im Lebensmittelhandel

sind eher klein. Nicht ohne Grund

setzen die Handelshäuser bei der

Neugestaltung von Supermärkten

auf größere Verkaufsflächen. Sie sind

mit ihren breiten Gängen komfortabel

auch für ältere Kunden, und sie

sorgen mit ihrer riesigen Produktauswahl

ebenfalls für höheren Umsatz.

Vielleicht aber ist sie gar nicht

so begründet, die Furcht der Landwirte

vor den Handelsketten. Denn

der Wunsch der Verbraucher nach

frischer Ware aus ihrer Nähe, aus

der Region, wird immer größer, und

dem können sich die Supermärkte

schwerlich verschließen.

6

MAGAZIN 6 2021


Mestemacher

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Bio seit 1985.“

Prof. Dr. Ulrike Detmers

Geschäftsführende Gesellschafterin

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Mestemacher Management GmbH

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Mestemacher GmbH · 33254 Gütersloh · Telefon + 49 (0) 5241 / 87 09-0 · www.mestemacher.de

fng-magazin: Der Markenmonitor

für den Lebensmittelhandel

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von drei seiten betrachtet

Sie tragen klangvolle

Namen, unsere

Kartoffeln. Sie heißen

Sieglinde, Annabelle,

Rote Emmalie oder

Linda, um nur einige

zu nennen. Jetzt,

in den Wochen um

die Weihnachtszeit,

kommen sie als traditionelle

Beilagen zu

festlichen Gerichten

besonders häufig auf

den Tisch. Doch das

kann nicht darüber

hinwegtäuschen, dass

sich der Verbrauch an

Kartoffeln generell im

Sinkflug befindet.

Eine Hommage

gute, alte Kar

es den Menschen so wenige Jahre nach dem

1950als Krieg wirtschaftlich nicht besonders gut ging, verspeiste

jeder Bürger in Deutschland durchschnittlich 202 Kilo Kartoffeln

im Jahr, jetzt sind es nur noch 57 Kilo, und mehr als die Hälfte davon

stecken in verarbeiteten Produkten: Pommes Frites, Püree, Kartoffelnudeln,

Puffer, Reibekuchen, Gnocchi, Kartoffelsalat, Grillkartoffeln, und

wie sie alle heißen. Aber die frische Kartoffel, die in der heimischen

Küche zu wirklich tollen Gerichten gezaubert werden kann, verliert zunehmend

ihre Wertschätzung. Das Image der guten alten Salzkartoffel

oder der Petersilienkartoffel hat gelitten. Diese Zubereitungsarten finden

sich vornehmlich noch auf den Speisekarten solider Landgasthöfe zum

Schweinebraten oder zum Gulasch. Irgendwie gelten sie bei der jüngeren

Generation als veraltet, als überholt und aus den Erzählungen der Großeltern

abgeleitet als „arme Leute Essen“.

Dieser reichlich abfällige Ruf wird der Knolle, wie sie von ihrem immer

noch großen Anhängerkreis oft liebevoll genannt wird, nun wirklich

nicht gerecht. „Diese Meinung entspringt doch nur der Tatsache, dass

frische Kartoffeln in der Küche von Hand zubereitet werden müssen“, sagen

die Knollenfreunde genervt, „das erfordert Arbeit. Kartoffeln müssen

geschält oder in Scheiben geschnitten, oft auch in Öl gewälzt, gepfeffert

und in den Backofen gelegt werden. Für immer mehr Leute ist das ein zu

großer Aufwand.“ Salopp interpretiert heißt das, die Leute sind zu faul

zum Kartoffelschälen.

Hunderte von Varianten,

aber niemand kennt sie

Kartoffelbauern sind ein bisschen

besorgt darüber, dass ihrem Bodengemüse

immer weniger Respekt

gezollt wird. Um den Konsumenten

die frische Speisekartoffel wieder

stärker schmackhaft zu machen,

wurde der „Arbeitskreis Kartoffel

des Jahres“ gegründet, der alljährlich

eine Sorte prämiert. Damit soll

die Knolle den Verbrauchern durch

Publikation in den Medien stärker

ins Bewusstsein gerückt und auf

die Vielfalt dieser Spezies aufmerksam

gemacht werden. Die ist wirklich

gewaltig. Das Ernährungsministerium

in Berlin hat ermittelt, dass

es weltweit 5.000 Kartoffelsorten

gibt. In Deutschland wachsen auf

den Äckern um die 350 Varianten.

Aber nur wenige Menschen kennen

sie, weil im Handel kaum mehr als

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MAGAZIN 6 2021


von drei seiten betrachtet

an die

toffel

zehn angeboten werden. Das liegt

am Preis, sagen die Landwirte. Der

Anbau ist je nach Sorte mal weniger

kostenintensiv, mal finanziell

aufwendiger. Und die Kunden in

den Geschäften gucken nun mal

in erster Linie auf den Preis. Dabei

hat jede Sorte ihre Vorzüge und

ihren eigenen Geschmack. Mal ist

die Kartoffel am Gaumen nussig,

mal buttrig, mal fruchtig, speckig

oder würzig. Doch der Verbraucher

im Markt sucht nur nach den Angaben

mehlig, festkochend oder

vorwiegend festkochend.

Aber richtig beklagen über

ihren Absatz können sich die Landwirte

nicht. Die Bundesrepublik ist

ein großes Kartoffelland. Allein im

vergangenen Jahr betrug die Erntemenge

rund 11,6 Millionen Tonnen.

Die Hauptanbaugebiete liegen in

Nord- und Westdeutschland sowie

im Südosten. Mit rund 45 Prozent an der Gesamtfläche liegt Niedersachsen

an der Spitze. Das lässt sich leicht begründen. Denn die Kartoffel stellt keine

sonderlichen Ansprüche an Klima und Boden. Sie gedeiht in eher kühleren

Regionen und selbst auf sandigem Areal. Also ist das nördliche Bundesland

geradezu ein Paradies für ein gutes Wachstum der Knollen.

Dass die Kartoffel selbst mit schlechten Böden zurechtkommt, zeigt

schon, woher sie ursprünglich stammt. Aus Peru nämlich, 3.000 bis 4.000

Meter hoch in den Anden gelegen. Papa nannte man sie dort, das heißt

Knolle. Die spanischen Kolonialisten brachten sie im 16. Jahrhundert nach

Europa. In den Fürstenhäusern galt sie wegen ihrer hübschen weiß-lila Blüten

als seltene Kostbarkeit. Als wichtiges Nahrungsmittel wurde sie erst

später entdeckt. Da fand man heraus, wie schmackhaft eine gekochte oder

über dem Feuer gegarte Kartoffel ist und welchen Ertrag eine einzelne

Pflanze bringt. So avancierte sie allmählich zum Nahrungsmittel.

Mit einem Trick überzeugte

der Alte Fritz die Bauern

In Deutschland hat daran der Preußen-König Friedrich der Große seinen

Anteil, wird jedenfalls so berichtet und wurde nie widerlegt. Weil in

seiner Regentschaft von 1740 bis 1772 diverse Hungersnöte grassierten,

wies er die Bauern an, Kartoffeln anzubauen. Doch die kamen diesem Befehl

nur zögerlich nach, weil sie von der ihnen noch unbekannten Pflanze

wenig hielten. Da half der Alte Fritz, wie er im Volksmund genannt wurde,

mit einem Trick nach. Er ließ einen Kartoffelacker von Soldaten umstellen

und bewachen. Da wurden die Bauern stutzig. Wenn der Alte die Kartoffeln

schützen lässt, müssen sie wohl wertvoll sein, dachten sie, stibitzten

nachts heimlich viele Pflanzen und setzten sie in ihre Äcker. So verbreitete

sich die Kartoffel allmählich im ganzen Land.

Weltweit ist die Kartoffel gegenwärtig das viertwichtigste Grundnahrungsmittel,

nach Reis, Weizen und Mais. Sie hat allerdings eine deutliche

ökologische Überlegenheit. Im Durchschnitt werden über den Erdball betrachtet

1.400 Liter Wasser benötigt, um ein Kilo Weizen zu ernten. Für ein

Kilo Reis sind es 2.500 Liter und fast 17.000 Liter, um ein Kilo Rindfleisch

zu erzeugen. Für die gleiche Menge Kartoffeln sind es gerade mal 130 Liter.

Und auch in ihrem Innern weist die Knolle enorme Vorzüge auf. Sie besteht

zu etwa 78 Prozent aus Wasser und enthält so gut wie kein Fett. Dafür aber

verfügt sie über viele Mineralstoffe und Vitamine. Mit 17 Milligramm pro

100 Gramm hat sie sogar mehr Vitamin C als ein Apfel.

In Deutschland überwiegt

beim Kartoffelanbau die konventionelle

Erzeugung. Geschätzt

stammen weniger als zwei Prozent

der Ernte aus ökologischem

Anbau. Die Erträge sind so hoch,

dass sie zu mehr als 100 Prozent

den Selbstversorgungsgrad übertreffen.

Die Verarbeitungsbetriebe

sind überwiegend in den Hauptanbaugebieten

angesiedelt. Dies ist

ökologisch sinnvoll, weil die Transportwege

für Industriekartoffeln

nur kurz sind.

Im Inland wurden im vergangenen

Geschäftsjahr 5,6 Millionen

Tonnen Kartoffeln als Frischware

oder in Form von veredelten

Erzeugnissen abgesetzt. Der große

Rest ging in den Export oder wurde

zu Stärke verarbeitet. Das ist ein

mittlerweile wichtiger Zweig der

Kartoffelwirtschaft und beträgt

20 Prozent der Ernte. Zwei Drittel

davon gehen ins Ausland.

Viele Unternehmen existieren

hierzulande vom Kartoffelanbau

in Deutschland, wenn man nur an

das unerschöpfliche Angebot von

Artikeln auf Kartoffelbasis in den

Kühlbereichen und den Tiefkühlaggregaten

des Handels denkt.

Die Auswahl zeigt, dass die Kreation

von Kompositionen mit der

Knolle unermesslich ist. Deshalb

zählt sie natürlich immer noch zu

den beliebtesten Lebensmitteln

in Deutschland. Denken wir nur

an das Lieblingsgericht der meisten

Verbraucher an Heiligabend:

Würstchen mit Kartoffelsalat. Und

Spiegelei mit braun gerösteten

Bratkartoffeln darf auf einem Speiseplan

nie fehlen. Sie hat es wirklich

verdient: Diese Hommage an

die Kartoffel!

fng-magazin: Der Markenmonitor

für den Lebensmittelhandel

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neu im regal

Exklusiv von Schweizer Emmentaler

AOP zum Valentinstag: hochwertige

Zugabeaktion für die Käsetheke.

SCM Attraktive Abverkaufsunterstützung im Februar rund um den Valentinstag:

Die Zugabeaktion Rose Plate sorgt an ausgewählten Käsetheken

für extra Nachfrage und Spontankäufe des Schweizer Originals. Beim Kauf

von mindestens 300 Gramm Schweizer Emmentaler AOP bekommen Konsumenten

eine hochwertige Keramikschale aus der Art-Collection von Raffaele

Melchionda, Edition 2022, gratis dazu. Das Promotionspaket ist kostenlos

und enthält einen Displaykarton mit 20 einzeln verpackten Keramikschalen.

Ein Paket verkauft ca. 6 Kilogramm Schweizer Emmentaler AOP.

Schweizer Emmentaler AOP –

das Original aus dem Emmental

Schweizer Emmentaler AOP ist das Schweizer Original und zugleich

der meistkopierte Käse der Welt. Sein traditionell von Hand gefertigter,

rund 90 Kilo schwerer Laib überzeugt mit sei-nem typisch nussig-würzigen

Geschmack. Die Schweizer Rohmilch wird zweimal täglich von Bauernhöfen,

die maximal 20 km von den Käsereien entfernt liegen dürfen, frisch

angeliefert. Der mindestens 4 Monate lang gereifte Schweizer Emmentaler

AOP ist garantiert frei von Gentechnik und Zusatzstoffen sowie frei von

Gluten und Laktose (unter 0,1 Gramm / 100 Gramm gemäß Deutschem

Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft).

Ab April 2022 wird Pasta neu erfunden:

Der Marktführer bringt mit der Premium-Pasta

Barilla Al Bronzo den stärksten

Aktivierungsplan des Jahrzehnts an den Start

barilla Im April 2022 launcht Barilla seine neue Premium-Linie – Barilla

Al Bronzo Lavorazione Grezza – und setzt damit in der Kategorie Teigwaren

neue Maßstäbe. Die neue Premium-Linie steht für höchste Ansprüche

und einen neuen, intensiven Pasta-Genuss.

Mit dem Launch

von Barilla Al Bronzo setzt der Marktführer den nächsten Meilenstein für

die Premiumisierung der Pasta-Kategorie. Unterstützt wird die Einführung

von einem massiven Maßnahmenpaket – ganz nach dem Motto: Ein einzigartiger

Launch braucht eine einzigartige Kommunikationsstrategie. Barilla

investiert hierfür in ein allumfassendes 360° Aktivierungspaket. Allein der

Media-Invest ist der größte der Kategorie Trockenteigwaren seit über 10

Jahren und erzielt über 560 Millionen Kontakte. Höhepunkt der Kampagne

ist ein reichweitenstarker Spot, mit dem die neue Premium-Linie – Barilla

Al Bronzo – allgegenwertig im TV vertreten sein wird. Hinzu kommen umfangreiche

Online-Maßnahmen, inklusive einer Influencer-Kampagne, die

weitere Aufmerksamkeit für die Innovation generieren. Abgerundet wird

das einzigartige Marketingpaket durch zahlreiche Werbeaktionen am POS,

die die Konsumenten vielseitig inspirieren und Probierkäufe garantieren.

Der Name der neuen Produktlinie spricht für sich, denn Al Bronzo

wird mit Barillas innovativem Bronze-Herstellungsverfahren‚ Lavorazione

Grezza‘ gefertigt. Die Besonderheit hierbei: Kleine Gravuren veredeln die

Pasta-Oberfläche. Im Zusammenspiel mit der exklusiven und qualitativ

hochwertigen Hartweizenmischung erhält die Pasta eine einzigartig raue

Textur. Dank ihrer außergewöhnlichen Beschaffenheit nimmt die neue

Premium-Pasta Saucen noch besser auf und sorgt somit für ein ausgesprochen

intensives Geschmackserlebnis-Erlebnis. Barilla Al Bronzo wird in den

fünf klassischen und beliebtesten Ausformungen Spaghetti, Fusilli, Penne

Rigate, Spaghettoni und Tortiglioni verfügbar sein.

Bei seiner neuen Premium-Linie setzt Barilla auf ein hochwertiges und

aufmerksamkeitsstarkes Premium-Design. Wie alle Barilla Produkte ist Al

Bronzo in der ikonischen Kartonbox verpackt. Allerdings sticht sie durch ihr

rotes Design, veredelt mit blauen Akzenten, besonders hervor. Das außergewöhnliche

Design schafft Aufmerksamkeit und dient der eindeutigen

Differenzierung am Regal. Die auffällige Struktur der Verpackung veranschaulicht

die raue Textur der Pasta. Abgerundet wird das Premium-Design

durch das historische Traditionssiegel, welches die langjährige Erfahrung

des Familienunternehmens in der Pasta-Herstellung unterstreicht.

Herta baut Bacon-Portfolio aus

„Jalapeño“ und „Mediterrane Kräuter“

ab Januar 2022 im Handel

herta Das neue Jahr startet SPECKtakulär. Ab Januar ist das neue

Herta Bacon-Duo Delikatess Frühstücksspeck Jalapeño und Delikatess

Frühstücksspeck Mediterrane Kräuter erhältlich. Für mehr Abwechslung im

Kühlregal und herzhafte Umsätze.

Aus zwei mach vier. Herta erweitert sein Angebot an Bacon-

Produkten. Neben dem klassischen Delikatess Frühstücksspeck

10

MAGAZIN 6 2021


100 % QUALITY

TiefkUhlcolleg

21

Feine Backwaren zum

Verwöhnen und Genießen

l e s e n , we i t e r b i l d e n , g ew i n n e n

„Naschen ohne Reue” – so lautet das Versprechen

der Aerzener Brot und Kuchen

GmbH für ihre feinen Kuchenschnitten

aus dem Tiefkühlregal. Das Sortiment

von Aerzener umfasst nicht nur vorgeschnittenes,

SB-verpacktes Roggenvollkorn-

und Knäckebrot zum Teil in Bio-

Qualität, das ungeöffnet lange haltbar

bleibt. Seit 1995 bietet Aerzener auch

ein attraktives TK-Sortiment und produziert

Feingebäck mit einem hohen Fruchtanteil.

Die küchenfertigen Plattenkuchen

werden nach Konditorenart fertig gebacken

und tiefgekühlt. So entstehen aus

gesunden Früchten schmackhafte Kuchen

für jeden Anlass. Sie sind immer

frisch, einzeln entnehmbar und schmecken

wie selbst gebacken.

Über 60 Millionen TK-Kuchenstücke werden

jedes Jahr produziert. Dreiviertel

der TK-Kuchen werden in praktischen

Portions verpackungen über den Lebensmitteleinzelhandel

vertrieben. Ein Viertel

fng-magazin: Der Markenmonitor

für den Lebensmittelhandel

wird an Großverbraucher wie Krankenhäuser,

Pflegeheime oder Kantinen geliefert

sowie an verschiedene B2B-Kunden.

Darüber hinaus beliefert Aerzener auch

Kunden mit Eigenmarken. Auch im Ausland

ist das convenience-orientierte Sortiment

von Aerzener zunehmend gefragt.

Seit 2002 gehört das Unternehmen aus

Niedersachsen zur Mestemacher-Gruppe,

einer Großbäckerei aus Gütersloh.

Welche Sorten gehören zum

TK-Sortiment von Aerzener?

Aerzener bietet nicht nur hygienisch

verpacktes Vollkorn- und Knäckebrot,

das aus naturbelassenem Sauerteig in

betriebseigener Herstellung ohne Konservierungs-

und Zusatzstoffe produziert

wird, teilweise biofiziert und ungeöffnet

lange genussfrisch ist. Rund ein Drittel

des gesamten Produktportfolios machen

Tiefkühlbackwaren aus. Über 20

verschiedene Blechkuchen umfasst das

Sortiment an köstlichen Fruchtschnitten,

die in kleinen Verpackungseinheiten zu

je vier bis sechs Stück abgepackt werden.

Die feinen TK-Kuchen schnitten gibt

es in den Segmenten Unsere Klassiker,

Für Gourmets sowie Saisonale Kuchenspezialitäten.

Zu den Klassikern gehören unter anderem

saftige Apfel- oder Pflaumenkuchen aus

lockerem Hefeteig mit Äpfeln bzw. Pflaumen

und knusprigen Streuseln, sowie

Bienenstich mit 48 % Füllung, Gefüllter

Streuselkuchen, Kirsch-Schokokuchen,

Mohn-Quarkkuchen sowie Rhabarber-

Vanillekuchen.

In der Reihe Saisonale Kuchenspezialitäten

bietet Aerzener im Frühling Für

Gourmets Erdbeerkuchen sowie eine Johannisbeer-Joghurtschnitte,

im Sommer

einen Erdbeer-Vanille-Kuchen, bei dem

sich frische, reife Erdbeeren mit einer

sanften Vanille-Note in einer cremigen

45


TiefkUhlcolleg

Woran kann ich die hohe

Qualität der Aerzener-Produkte

erkennen?

Die fruchtigen TK-Kuchenschnitten sind

Ausdruck der qualitativen Hochwertigkeit

der Aerzener Marken artikel. Produziert

werden die tiefgekühlte Plattenkuchen

nach Konditorenart. Aerzener TK-Kuchen

werden aus ausgesuchten Zutaten in

handwerklicher Qualität sorgfältig hergestellt

und auf traditionellen Kuchenblechen

gebacken. So entstehen feinste Backwaren

zum Verwöhnen und Genießen.

Puddingfüllung vereinen. Im Herbst

gibt es die beiden Sorten Für Gourmets

Gedeckter Apfelkuchen sowie Unsere

Klassiker Pflaumenkuchen, ein Hefekuchen

mit saftigen Äpfeln bzw. Pflaumen

und knusprigen Streuseln. In der

Wintersaison präsentiert Aerzener einen

Bratapfelkuchen mit Pudding und feinen

Rosinen. Im Segment Für Gourmets

bietet Aerzener beispielsweise Brownies,

Donauwellen, Erdbeerkuchen, Gedeckten

Apfel- oder Kirschkuchen, Johannisbeer-

Joghurtschnitten sowie Zitronen-Sahne-

Schnitten.

Welche Kuchen sind neu im

Sortiment von Aerzener?

Neu sind beispielsweise der Erdbeerkuchen

aus der Reihe Für Gourmets. Er

besteht aus einem saftigen Rührteig

mit Vanillecreme, Erdbeeren und ist mit

einem Geleeguss überzogen. Die Johannisbeer-Joghurtschnitte

ist ein kakaohaltiger

Rührkuchen mit Johannisbeeren,

einer Joghurtfüllung und einem Überzug

aus Geleeguss. Neu ist außerdem

die Zitronen-Sahne-Schnitte, ein heller

Biskuitboden mit 35 % Zitronensahne

gefüllt und mit Dekorpuder bestreut. Zu

den Neuheiten gehört auch ein Veganer

Obstkuchen aus einem hellen Rührkuchen,

der mit Rhabarber, Erdbeeren und

Johannisbeeren belegt und mit Geleeguss

überzogen ist. Alle neuen Sorten

enthalten jeweils vier Stücke pro 360

bzw. 400 Gramm-Packung. Sie sind gekühlt

mindestens 450 Tage haltbar. Die

Kuchenstücke sind fertig gebacken und

bereits vorgeschnitten. Die praktische

4-er Portionspackung lässt Konsumenten

die Wahl, ob sie die köstlichen TK-Kuchenschnitten

teilen oder lieber alleine

genießen möchten. So kann man immer

nur so viele Stücke entnehmen, wie gerade

benötigt werden, denn nach dem

Auftauen sollten sie nicht wieder eingefroren

werden. Vor dem Verzehr müssen

die Kuchenschnitten nur noch bei Zimmertemperatur

für zwei bis drei Stunden

oder im Kühlschrank für circa fünf bis

sechs Stunden aufgetaut werden.

Welchen Beitrag leistet

Aerzener zum Umweltschutz

und zur Nachhaltigkeit?

Aerzener unterstützt einen verantwortungsbewussten

Umgang mit Ressourcen.

Für die attraktiven Verpackungen

wird ausschließlich FSC-zertifizierter

Karton mit Papier aus nachhaltig bewirtschafteten

Wäldern verwendet. Der

Forest Stewardship Council (FSC) ist

eine unabhängige, gemeinnützige Organisation

mit dem Ziel, einen Beitrag

zur nachhaltigen Waldbewirtschaftung

weltweit zu leisten und den verantwortungsvollen

Umgang mit Recyclingmaterial

zu fördern. Für die Herstellung seiner

feinen TK-Kuchenschnitten verwendet

Aerzener Rohstoffe aus ökologischem

Anbau. Durch die Verarbeitung von UTZzertifiziertem

Kakao, wie er zum Beispiel

für Brownies oder die Donauwelle aus

dem Segment Für Gourmets verwendet

wird, unterstützt das Unternehmen nachhaltigen

Kakaoanbau und faire und gesunde

Arbeitsbedingungen, um so eine

bessere Zukunft für Mensch und Natur

zu schaffen.

l e s e n , we i t e r b i l d e n , g ew i n n e n

46

Tiefkühlcolleg 6 2021


neu im regal

und den Delikatess Bacon-Streifen gibt es ab Januar 2022 zwei Newcomer

im Kühlregal: Delikatess Frühstücksspeck Jalapeño und Delikatess

Frühstücksspeck Mediterrane Kräuter.

„Bei unseren Bacon-Neuheiten trifft bewährte Spitzenqualität auf modernen,

trendigen Geschmack“, erklärt Ann-Kathrin Meyer, Senior Brand

Managerin bei Herta. „Ob klassisch, feurig oder mit einem mediterranen

Kräuter-Mix: Mit uns haben Verbraucher immer den passenden Bacon parat.

Für ein leckeres Geschmackserlebnis bei jeder Mahlzeit.“

Daher kommen die neuen Sorten im aufmerksamkeitsstarken Look von

Herta. Also ran an den Speck – für viele zusätzliche Kaufimpulse.

Die stetig wachsende Zahl von

Fans veganer Produkte erkennt das

neue Rustipani schon auf den ersten

Blick: Das vegane dunkle Ofenbrot

„Pilz-Trio“ leuchtet grün und

hebt sich von den weiteren Sorten

im TK-Regal deutlich ab. „Für mehr

Aufmerksamkeit in der Truhe und

eine noch stärkere Differenzierung

unserer Varianten haben wir das

Design unserer Rustipani-Faltschachteln

sanft modernisiert: Die

Sortenbezeichnungen sind klarer,

die Zutaten werden authentischer

dargestellt und die Teigqualität

hervorgehoben.“

100 Prozent natürlich

und mit Freilandeiern

Thomy verwendet für die cremige

Mayo-Variante natürliche Zutaten

und Eier aus Freilandhaltung. Und

in den Hühnerställen piept´s viel.

Bei der Auswahl der Freilandeier

setzt die Feinkostmarke auf Eier

von Legehennen, deren Bruderküken

nicht getötet, sondern aufgezogen

werden.

Rustipani Dunkles Ofenbrot „Pilz-Trio“

Nestlé Wagner erweitert sein veganes Angebot in der TK-Snack-

Truhe um eine neue, leckere Rustipani Sorte: Ab Dezember 2021 lassen sich

die Verbraucher:innen das neue Rustipani Dunkles Ofenbrot „Pilz-Trio“ schmecken.

„Das ist eine bedeutende Innovation bei TK-Snacks“, freut sich Judith

Petit, Head of Shopper Activation bei Nestlé Wagner: „Denn damit sind wir

der erste Anbieter eines veganen Produktes in der Kategorie TK-Brot-Snacks!“

Die neue Rustipani-Sorte ist herzhaft belegt mit einer Pilzvariation aus

Champignons, Shiitake und Butterpilzen, lecker serviert auf dunklem Ofenbrot,

einer hellen Sauce mit feinen Kräutern und knackigen Frühlingszwiebeln.

„Der herzhaft frische Belag ist ein rein veganer Genuss und natürlich

ist auch der luftig-krosse Boden vegan – das gilt übrigens ab sofort für alle

Rustipani-Sorten“, unterstreicht Judith

Petit: „Das neue Rustipani ist

ein wichtiger Schritt auf dem Weg

zur Klimaneutralität, denn pflanzliche

Zutaten hinterlassen, im Vergleich

zu tierischen, einen deutlich

kleineren CO2-Fußabdruck.“

Viel Aufmerksamkeit

an der Truhe

Neue Mayo-Alternative

mit Freilandeiern

und weniger Fett

thomy So cremig-lecker wie

Mayonnaise und dabei so leicht

wie Frischkäse: Die Feinkostmarke

Thomy bringt eine neue Mayo-Alternative

in den Handel, die beides

kann. Die Natürlich Leichte von

Thomy ist im Glas verpackt und ab

sofort erhältlich.

Cremig wie Mayo

mit weniger Fett

Oft müssen sich Mayo-Fans

zwischen einer geschmacksvollen

Variante oder einer kalorienarmen

anderen Creme entscheiden.

Dabei wächst bei den Mayo-

Liebhaber:innen der Bedarf für

Leichtigkeit und Natürlichkeit. Die

Natürlich Leichte von Thomy enthält

64 Prozent weniger Fett im

Vergleich zu herkömmlicher Mayonnaise.

Es gibt keine Abstriche

im Vergleich zur Mayo, wenn es

um den Geschmack und die Konsistenz

geht: Die neue Sorte bringt

einen cremig-leckeren Genuss in

den Gaumen. Die neue Variante

ist mit Nutri-Score C bewertet. Die

Natürlich Leichte von Thomy passt

gut zu Dips, Salaten oder als Aufstrich

zur Brotzeit.

Grünes Licht beim

Recycling für die

Glasverpackung

Die Glasverpackung punktet mit

ihrem Aussehen nicht nur auf dem

Tisch, sondern auch in den Recyclinganlagen.

Denn Altglas lässt sich fast

zu 100 % recyceln. Hilfe bietet Thomy

für die richtige Entsorgung der

Verpackung auf dem Etikett.

Mayo-Expertise vom

Marktführer

Thomy ist ganz vorn mit dabei,

wenn es um Mayonnaise und

Remoulade geht: Die Marke ist

Marktführer im Segment. Drei von

den fünf Bestsellern bei Mayonnaise

und Remoulade kommen von

dem Feinkostexperten.

Die Mayo-Fans schätzen die

neue Natürlich Leichte. Nach einer

markeneigenen Befragung ist die

Kaufbereitschaft für die Neuheit

überdurchschnittlich hoch. Die

Mehrheit der Befragten schätzt

darüber hinaus die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten

und findet

die Mayo-Alternative passend

zu einer gesunden Ernährung.

fng-magazin: Der Markenmonitor

für den Lebensmittelhandel

13


NEU IM REGAL

„Man schöpft

aus dem Background,

und die

Unterstützung

erleichtert viel“

Constanze Lemp

Simmler GENIESSERLE – frisches Design –

gleicher Genuss

Simmler Nach der Design-Umstellung der Gläser im letzten Jahr

präsentiert Simmler ab sofort auch die Simmler GENIESSERLE in einem

neuen moderneren Erscheinungsbild. Das Familienunternehmen aus

Lauchringen, das in der dritten Generation köstliche und fruchtige Brotaufstriche

produziert, setzt die Überarbeitung seines Erscheinungsbildes

fort, welches nun sukzessive zur Auslieferung in den Handel kommt.

Die zuckerreduzierte Variante Simmler GENIESSERLE Leicht & Fruchtig

punktet mit ihrem frischen hellgrünen Design. Zur klareren Differenzierung

steht dem hellgrün dieser Leicht & Fruchtig-Ausführung der saftige

Beere-Ton der Simmler GENIESSERLE „klassisch“ entgegen. Durch den

Relaunch wurde auch die Lesbarkeit verbessert und die klimafreundliche

Produktion mehr in den Vordergrund gerückt. Dieses auffällige Design

wird in den Regalen der Lebensmittel-Einzelhändler sicher entsprechend

ins Kundenauge fallen und abwechslungsliebende sowie probierfreudige

Menschen ansprechen.

Constanze Lemp ist in die Fußstapfen

ihrer Eltern getreten und hat deren

REWE Märkte in Hessen übernommen.

Einer steht in Heuchelheim mit

einer Verkaufsfläche von 1.600

Quadratmetern, der andere in

Gießen mit 1.800 Quadratmetern.

Aber so selbstverständlich wie es

scheint, war es nicht, dass sie die

Unternehmensnachfolge übernimmt.

Erstmal studierte Constanze Lemp

Wirtschaftswissenschaften. Aber irgendwann

spürte sie dann doch, dass ihre

Leidenschaft an den beiden Geschäften

hing. Schließlich ist sie mit ihnen groß

geworden, war in die REWE Märkte

eingebunden und betrachtete das Personal

wie eine große Familie. Wie so

viele Neueinsteiger entschied sich auch

Constanze Lemp bei der Übernahme

für das REWE Partnerschaftsmodell.

„Es lässt einen nicht allein dastehen“,

erklärt Constanze Lemp. „Man schöpft

aus dem Background von REWE. Die

Unterstützung – sei es in der Werbung

oder im Personalmanagement – erleichtert

viel.“

Doch bevor Constanze Lemp Chefin ihrer

Märkte wurde, genoss sie bei REWE eine

intensive Einarbeitung. Sie gewann neue

Einblicke bei anderen selbständigen

Kaufleuten, besuchte Seminare und

nahm am Entwicklungsprogramm für

Führungskräfte sowie der Jungkaufleute

Akademie zur Vorbereitung auf ihre

spätere Selbständigkeit teil. „Das war

eine super Erfahrung, und man hat

ein wertvolles Netzwerk zu anderen

angehenden Kaufleuten spannen

können“, schwärmt Constanze Lemp.

In ihren beiden Supermärkten sind um

die 100 Mitarbeitende beschäftigt.

„Mir ist es ein großes Anliegen, dass

meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

zufrieden sind,“ sagt sie. „Dann sind

es auch unsere Kunden“, und sie

fügt strahlend hinzu: „Dafür gibt es

allerdings kein vorgefertigtes Modell.“

POINT

Lust auf Eis, aber keine

Lust auf die Kalorien?

Nick’s – die neue Eissensation aus

Schweden macht dies mit zuckerfreier

Eiscreme möglich

Nick’s Voller Geschmack und

voller Genuss ohne Zucker? Mit der

neuen Eiscreme aus Schweden können

nun auch bewusste Genießer

schlemmen. Das schwedische Unternehmen

Nick’s kombiniert Wissenschaft

und natürliche Zutaten

14

und kreiert dabei geschmackvolle

Snacks und Eissorten. Denn Verzicht

auf Zucker heißt nicht gleich

Verzicht auf Geschmack. Der süße

Geschmack stammt von Ballaststoffen

und einem Extrakt der Stevia

Pflanze. Diese Zutaten enthalten

nur sehr wenige Kalorien und haben

keinen Blutzuckerausschlag wie herkömmlicher

Zucker. Außerdem wird

natürliches und geschmacksintensives

Vanillearoma verwendet, statt

Vanillin, welches in herkömmlichen

Schokoriegeln enthalten ist.

Bio darf nicht nur gesund, lecker,

nachhaltig und verantwortungsbewusst

sein, es darf auch im Handel

schön inszeniert werden. Die

Zeiten, in denen Bioprodukte braune

Stellen haben und „vertatscht“

sind, sind vorbei. Bio ist Lifestyle

und Ausdruck einer nachhaltigen,

genussvollen und stilvollen Lebensweise.

Moderne Verbraucher möchten

nachhaltig und biologisch

leben und genießen, aber auch

auf nichts verzichten – schon gar

nicht auf Qualität und Frische. Deswegen

setzen immer mehr Lebensmittelhändler

darauf, Bio-Obst und

Bio-Gemüse in edler Aufmachung

Nick’s wurde 2017 von Niclas

(Nick) Luthman in Stockholm

gegründet. Seither bietet das

schwedische Unternehmen seine

Produkte weltweit Millionen von

Kunden an. In bereits 16 Märkten

können Konsumenten die Süßwaren

genießen. In Deutschland

wird die Eiscreme von Nick’s über

die eigene Webseite: www.nicks.de

vertrieben. Zudem ist Nick’s bundesweit

an bereits 400 Standorten

erhältlich u.a. bei Edeka Nord,

Edeka Südwest, Edeka Nordbayern,

Rewe_Point_6-21.indd 1 03.12.21

Obst + Gemüse

Dezember + Januar

liebevoll als Eingangstor zum Markt

zu inszenieren. Eine gute Obst- und

Gemüseabteilung ist schließlich die

Visitenkarte eines jeden Marktes.

Und bio gehört heute dazu, um

den eigenen Premium-Anspruch zu

unterstreichen.

Besonders anspruchsvoll ist, Bio-

Obst und Bio-Gemüse als Shopin-Shop-Lösung

anzubieten, als

Bio-Erlebnisraum mit einem perfekten

Sortiment, einer gelungen

Premium-Inszenierung, wertvollen

Verbraucherinformationen zu Herkunft

und Nährstoffen, Rezepten

Rewe West, Rewe Mitte, Rewe Südwest.

Aber auch das berühmte

Luxuskaufhaus „Kadewe“ in Berlin

bietet Nick’s Produkte an.

Mit einem Direktverkauf, der

derzeit den von Ben & Jerry's

übertrifft, hat sich Nick's schnell

zu einer der am schnellsten wachsenden

Eiscrememarken in Amerika

entwickelt. Durch ein umfangreiches

Geschmacks-Portfolio ist

für jeden Kunden eine köstliche

Eis Sorte dabei.

und Gewürzen zur individuellen

Zubereitung und vielleicht sogar

mit einer Bedientheke mit fachkundigem

Personal. Wer bio liebt, muss

bio auch Raum geben. Bio-Obst und

Bio-Gemüse sind die Basis eines gesunden

Lebens, ein Statement des

Handels und des Konsumenten. Bio

ist der neue Lifestyle.

MAGAZIN 6 2021

www.biofruit.de


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liches Können – dafür

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der Broschüre „Land-i

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!

Zum Magazin

fng-magazin: Der Markenmonitor

für den Lebensmittelhandel

1

15


Talk mit Norbert Reiter

Norbert Reiter: „Echtes

innovative und trendgere

Zur Person:

Norbert Reiter hat am 1. September

2021 den Vorsitz der Geschäftsführung

von Nestlé Wagner übernommen.

Der heute 50jährige

startete bei Nestlé 1997 als Trainee

Marketing & Vertrieb im Süßwarenbereich.

Zuvor war er in mehreren

Stationen bei Nestlé Nutrition tätig,

bis hin zur Geschäftsführung in

Deutschland 2019.

fng: Anfang September haben

Sie den Vorsitz der Geschäftsführung

von Nestlé Wagner übernommen.

Worin sehen Sie derzeit Ihre

größte Herausforderung?

Norbert Reiter: Mal abgesehen

von den organisatorischen Herausforderungen,

die die Pandemie

mit sich bringt, ist es unser Ziel, dass

unsere qualitativ hochwertigen Produkte

die Anerkennung bekommen

müssen, die sie verdient haben. Wir

müssen mehr Wert aus unseren

erstklassigen Angeboten schöpfen.

Ein Schritt auf diesem Weg ist die

Einführung neuer wertschöpfender

Innovationen. Produkte, die von

den Verbraucherinnen und Verbrauchern

gewünscht sind und die

deren Anforderungen passgenau

treffen. Hier sind wir zwar bereits

heute sehr schnell, wollen aber

noch schneller werden. Das ist herausfordernd,

weil die Bedürfnisse

der Menschen im stetigen und

schnellen Wandel sind.

Ein fng-Gespräch mit dem neuen Geschäftsführer

des TK-Spezialisten Nestlé Wagner

fng: Hat die Corona-Pandemie die Arbeitsbedingungen in Ihrem Unternehmen

beeinträchtigt?

Norbert Reiter: Unsere vorrangigste

Aufgabe war und ist es, die

Sicherheit unserer Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter zu gewährleisten.

Die dafür notwendigen Konzepte

und Maßnahmen umzusetzen, ist

eine große Herausforderung, die wir

aber sehr gut gemeistert haben und

immer noch meistern. Außerdem

» Bis Ende dieses

Jahres haben wir

all unsere Marken

mit dem Nutri-

Score versehen «

gilt es natürlich, alle Produktions- und Lieferprozesse aufrechtzuerhalten,

um unseren Versorgungsauftrag zu erfüllen. Das ist uns im Zusammenspiel

mit unseren Partnern, wie Lieferanten und Dienstleistern, bislang sehr gut

gelungen. Wir haben es geschafft, die Versorgung mit unseren Produkten

sicherzustellen und mussten nicht ein einziges Mal die Produktion stoppen.

fng: Nestlé Wagner ist gegenwärtig dabei, die Produkte peu à peu

mit dem Nutri-Score zu kennzeichnen. Wie ist das Feedback von Handel

und Konsumenten?

16

MAGAZIN 6 2021


TALK MIT Norbert Reiter

Wachstum ist nur durch

chte Produkte möglich.“

Norbert Reiter: Die Reaktionen von den Konsumentinnen

und Konsumenten sowie von unseren

Handelspartnern sind ausgesprochen positiv. Mit der

Einführung des Nutri-Scores waren wir in Deutschland

der Wegbereiter sowohl intern im Unternehmen

als auch extern in der Branche. Wir wollten es den

Menschen leichter machen, eine gesündere Wahl zu

treffen. Wie erfolgreich wir diese Vorbildfunktion erfüllen,

sehen die Verbraucher daran, dass die Zahl der

Hersteller, die nun ebenfalls auf den Nutri-Score setzen,

kontinuierlich wächst. Wir haben übrigens bis zum Ende

dieses Jahres all unsere Marken mit dem Nutri-Score versehen.

fng: Es gibt ja zahlreiche Hersteller von TK-Pizzen,

diverse Handelsketten positionieren auch Eigenmarken.

Wie gelingt es Ihnen da, sich mit Ihren Kreationen in der

vordersten Reihe zu behaupten?

Norbert Reiter: Wir behaupten uns seit so vielen Jahren

als starke Marke in der Tiefkühltruhe, weil es uns immer

wieder gelingt, die Menschen mit neuen und weiterentwickelten

Produkten zu begeistern und mit unserer Markenkommunikation

zu erreichen. Echtes Wachstum ist nur durch

innovative und trendgerechte Produkte möglich. Und die liefern

wir. Dafür investieren wir immens in die Qualität unserer

Produkte, in eine zielgruppengerechte Kommunikation sowie

in eine effiziente und nachhaltige Produktion.

fng: Ist es wichtig für Ihr Unternehmen, sich bei Handel und Verbrauchern

immer wieder mit Neuheiten ins Gespräch zu bringen?

Norbert Reiter: Ich habe es eben ja bereits angedeutet: Neuprodukte

sind für unseren Unternehmenserfolg essenziell. Denn ohne Innovationen

gäbe es irgendwann keine neuen Käufergruppen und damit keinen Mehrkonsum.

Neuheiten sind nötig, weil sich die Verbraucherwünsche stetig

» Bei fleischfreien Sorten können die

Verbraucher bis zu einem Drittel des

CO ² -Fußabdrucks einsparen «

weiterentwickeln. Um diese Bedürfnisse zu erfahren und mit den entsprechenden

Produkten zu erfüllen, betreiben wir intensive Marktforschung.

Mit Erfolg: In den vergangenen Jahren stammte eine Vielzahl der Branchen-Neuheiten

von uns. Dieser Aufwand lohnt sich. Bestes Beispiel sind

unsere Piccolinis, die seit diesem Sommer klimaneutral erzeugt werden.

Das ist eine starke Leistung, die von den Verbraucherinnen und Verbrauchern

honoriert wird, auf der wir uns aber nicht ausruhen. Ganz aktuell sind

wir zum Beispiel mit unserem Rustipani Dunkles Ofenbrot Pilz-Trio der erste

Anbieter eines veganen Produktes in der Kategorie TK-Brot-Snacks.

fng: Welche Rolle spielen fleischfreie Kompositionen in der Produktwelt

von Nestlé Wagner?

Norbert Reiter: Eine immer

größere, die Beispiele unserer veganen

sowie vegetarischen Piccolinis

und unserer neuesten Rustipani-

Kreation habe ich ja eben genannt.

Hier werden langfristig noch viele

fleischlose Innovationen dazukommen,

denn einerseits wollen

sich immer mehr Menschen ohne

Fleisch oder zumindest fleischarm

ernähren - und andererseits helfen

uns diese Produkte auf unserem

Weg zur angestrebten Klimaneutralität.

Pflanzliche Zutaten sind

deutlich klimafreundlicher als

Fleisch oder Fisch. Im Vergleich zu

einer Salami-Pizza mit Käse können

die Verbraucherinnen und Verbraucher

bei veganen oder fleischfreien

Sorten bis zu einem Drittel

des CO2-Fußabdruckes einsparen.

fng: Passiert es, dass eine

aus Sicht Ihres Hauses vielversprechende

Produktentwicklung auch

mal ein Flop wird?

Norbert Reiter: Das passiert

zwar nur sehr selten, aber das kann

auch vorkommen. Selbstverständ-

lich wird jede Produkteinführung

im Vorfeld ausführlich getestet,

doch manchmal erreicht sie nicht

die nötige Performance. Wenn wir

feststellen, dass für uns und unsere

Handelspartner keine zufriedenstellende

Nachfrage erreicht wird,

finden wir umgehend Lösungen

wie Produktoptimierungen oder

Produkttausch-Konzepte.

Kontakt:

Nestlé Wagner GmbH

In den Schemeln 4

66620 Nonnweiler-Otzenhausen

Tel.: +49 (0) ) 6873 6650

Fax: +49 (0) 6873 665 329504

info@original-wagner.de

fng-magazin: Der Markenmonitor

für den Lebensmittelhandel

17


DIE ERSTE MARABOU ZUM TRINKEN!

+ 16,5% Umsatz in Stück

2021 vs. 2020 (Nielsen MAT

LEH & Drogerie: WE 03/10/2021)

Einzigartiges Produktportfolio

mit Tafeln, Rollen, Cookies

und Bites

Geplante Reichweite 2021:

14 Mio. Kontakte

(Kampagnen, SoMe)

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18

www.genuport.de

MAGAZIN 6 2021


getränke

Der Herstellungsprozess ist vergleichbar

mit dem von Wein. Der so

gewonnene pure Kakaofruchtwein

wird schließlich mit Kohlensäure gemischt,

was ihm das besondere Prickeln

verleiht. Dank seines geringen

Alkoholgehalts von sieben Prozent

eignet sich der Secco hervorragend

als leichter Aperitif. Gut gekühlt serviert,

ist er eine perfekte Ergänzung

für jede Feier. Hergestellt wird der

CacaoVida auf dem Weingut Klopfer

in Weinstadt-Großheppach im

Remstal. Die Verperlung zu Secco

und die Flaschenabfüllung liegen in

Händen der pfälzischen Sektkellerei

Schreier & Kohn in Großkarlbach.

Glühwein mal nicht heiß -

er wird kalt getrunken

ELK COMPANY Glühwein, der kalt genossen wird – geht das überhaupt?

„Natürlich geht das!“ versichern die Macher des finnischen Unternehmens

Elk Company. Gerade sind sie dabei, ihre neue Kreation Glubbel

auf dem deutschen Markt zu etablieren. „In vielen Ländern ist es Tradition,

im Winter heiße Getränke wie Grog und Glühwein zu konsumieren“, sagt

Anette Raunio, Geschäftsführerin von Elk Company. „Wir dachten uns, dass

dies jetzt mal aufgepeppt werden muss und haben eine neue Art aus der

Taufe gehoben, Glühwein zu trinken – kalt und sprudelnd!“ Glubbel verinnerlicht

das Beste aus zwei Welten – den weihnachtlichen Geschmack des

Glühweins und die Festlichkeit des Sekts. Das Produkt kam erstmals 2015

in Skandinavien in den Handel und wurde sofort ein Verkaufsschlager.

Mittlerweile hat es sogar diverse Weinpreise einheimsen können.

Traditioneller Glühwein hat den doppelten Zuckergehalt im Vergleich

zu Sparkling Glühwein. „Unser Ziel war es nun, eine zuckerarme Version

zu schaffen, die aber am Gaumen komplett an die Inhalte des Glühweins

erinnert“, betont Anette Raunio. „Wir denken, dass uns dies recht gut gelungen

ist, und dass unser prickelnder Glühwein Glubbel auch in Deutschland

seine Fangemeinde finden wird.“

Schon beim Öffnen der rötlichen Flasche entströmen Düfte von Zimt,

Ingwer, Orange, Erdbeere und Zitrone. Der Glühwein ist halbtrocken, sein

Geschmack voll von süßen Beeren. Kräftige Kohlensäure verleiht Glubbel

Ausgewogenheit und Lebendigkeit. Serviert wird der Glühwein im Sektglas

und einer Temperatur zwischen sechs und zehn Grad. Na dann ein festliches

Prost, oder Kippis, wie der Finne sagt!

Ein Secco, der aus

der Frucht des Kakaos

gezaubert wird

CACAOVID innovationskraft,

Lebensfreude, Natürlichkeit und

Nachhaltigkeit zeichnen die Produkte

von CacaoVida aus, ein

internes Start-up unter den Fittichen

von Ritter Sport. Gerade

erst hat CacaoVida den Kakaofrucht

Secco in den Handel

gebracht. Anders als der uns

allen bekannte Secco wird

dieses Getränk nicht aus

Trauben gezaubert, sondern

aus dem Saft der frischen

Kakaofrucht. Damit

ist er eine echte Innovation

und unterstreicht einmal

mehr, welches Potenzial in

der Kakaofrucht steckt. Der

CacaoVida ist angenehm

trocken und hat eine leicht

fruchtige Note. Basis ist

Kakaofruchtsaft, der aus

100 Prozent nachhaltigem

Anbau von der Ritter Sport

eigenen Plantage El Cacao

in Nicaragua stammt.

fng-magazin: Der Markenmonitor

für den Lebensmittelhandel

19


getränke

einem roten, samtig-saftigen Biskuitteig verzaubert und besonders als

Cupcake zu einem echten Trend geworden ist.

Ob als leckere Backzutat, als süßer Schuss über dem Lieblings-Brownie

oder als Dessert im Shot-Glas getoppt mit etwas Schlagsahne – der Kreativität

bei der Dessertgestaltung sind mit Baileys Red Velvet Cupcake keine

Grenzen gesetzt. Natürlich lässt er sich auch ganz wunderbar pur oder auf

Eis genießen. Er ist also ideal für alle, die sich mit einer kleinen Süßigkeit

belohnen möchten. Für den Handel hält das Unternehmen ein attraktives

Display als Zweitplatzierung parat. Dank der saisonal perfekt passenden

roten Farbe, dem festlichen Look der Flasche, die sich auch bestens als

Geschenk eignet, sowie dem Hingucker-Charakter der Displays wird Baileys

Red Velvet Cupcake auf den Verkaufsflächen kaum zu übersehen sein.

Der Premium-Rum,

der aus den Höhen von Guatemala kommt

Traditionelle Handwerkskunst

für beste Weißbierqualität

INITIATIVE BAYERISCHE EDELREIFUNG In Bayern hat das

Bierbrauen eine über 500 Jahre alte Geschichte, und Weißbier ist die bayerische

Bierspezialität schlechthin. Nicht unwesentlich zu dieser grandiosen

Historie trägt die Bayerische Edelreifung bei, die für so viele Bierfreunde als

Inbegriff passionierter Brauhandwerkskunst gilt. Mit Liebe, Geduld und einer

Extraportion Hefe erhalten die edelgereiften Weißbiere ihren einzigartigen

Geschmack. Denn im Gegensatz zum – sagen wir mal – normalen Weißbier

wird ihnen nach der Hauptgärung ein weiteres Mal Hefe zugefügt. Damit die

wertvollen Inhaltsstoffe der zweiten Gärung erhalten bleiben und das Bier

sein volles Aroma entfalten kann, wird vor der Abfüllung in Fass oder Flasche

auf die thermische Hitzebehandlung verzichtet. Braumeister geben dem Bier

dann die Zeit, die es bis zur Veredelung braucht und lassen es ein zweites

Mal bis zu drei Wochen in Flasche oder Fass reifen, bevor es ausgeliefert wird.

Mehr Geschmacksnuancen und eine feinere Kohlensäure sind das Ergebnis.

Ein Unterschied, der am Gaumen spürbar ist.

Nur wenige Brauereien in Deutschland verfahren noch nach diesem

Prinzip, weil es aufwändig ist und mehr kostet. Zu ihnen gehören die bayerischen

Familienbrauereien Schneider Weisse, Privatbrauerei Erdinger Weissbräu

und Brauerei Gebr. Maisel. Sie hatten 2019 die Initiative Bayerische

Edelreifung gegründet. Das Qualitätssiegel Bayerische Edelreifung – zweifach

kultiviert zeugt von der Braukunst in diesen Häusern.

Süße Genussmomente

zur Weihnachtszeit

DIAGEO Rechtzeitig zum Weihnachtsfest

verwöhnt Diageo, einer

der weltweit größten Hersteller

von Premium-Spirituosen, Handel

und Konsumenten mit einem ganz

besonders süßen Genussmoment:

Der zeitlich begrenzten Auflage von

Baileys Red Velvet Cupcake. Mit

dem auffälligen Rot der Flasche

verspricht diese Innovation von

Baileys, gleich dreifachen Genuss:

Als Dessertverfeinerung, köstliche

Zutat beim Backen und pur auf Eis.

Namensgeber dieser verführerischen

Köstlichkeit ist der traditionelle

Red Velvet Cake aus

den Südstaaten der USA, der mit

Auch den berühmten südamerikanischen Zacapa Rum führt Diageo

in seinem umfangreichen Angebot von Premium-Spirituosen aus aller

Welt. Diese exquisite Sorte ist verwurzelt im geheimnisvollen Guatemala

und preisgekrönt von der World Luxury Association als eine der 100 wertvollsten

Luxusmarken der Welt. Was macht diesen Rum so besonders? Es

ist die Produktion in einer der höchstgelegenen Reifungsanlagen der Erde –

2.300 Meter über dem Meeresspiegel, dem sogenannten

Haus über den Wolken. Und seine wichtigste Zutat ist

reiner Zuckerrohrhonig, der in Verbindung mit dem speziellen

Sistema Solera-Alterungsprozess zu einem außergewöhnlichen

Rum der Spitzenklasse mit einem kaum zu

übertreffenden Geschmack führt.

Jetzt ist eine zweite Ausgabe der vierteiligen

Sammler-Kollektion Heavenly Cask auf den

Markt gekommen: Ron Zacapa 23 El Alma.

„Ron Zacapa 23 El Alma ist von unserem

Seelenfass inspiriert, einem ehemaligen amerikanischen

Whiskeyfass“, erzählt Lorena Vásquez, die

mehr als 35 Jahre Erfahrung in der Reifung von

Rum in unterschiedlichen Fässern hat. „Der Inhalt

ist eine Mischung aus sechs bis 24 Jahre alten

Rumsorten, die zusätzlich im Seelenfass gereift

sind, um El Alma die einzigartigen, tiefen Röstnoten

zu verleihen, die so geheimnisvoll wie unsere

vulkanische Umgebung sind. Der Geschmack

besticht durch einen Hauch von

gerösteten Mandeln, Zimt und

süßem Toffee, und ist damit genauso

reichhaltig wie das Herz des

Landes, das uns umgibt.“

Ron Zacapa 23 El Alma genießt

man am besten pur oder auf Eis. Für

ein noch gehobeneres Geschmackserlebnis

kann er mit gerösteten

Walnüssen garniert werden. Lorena

Vásquez empfiehlt dazu außerdem

eine Kombination aus geräuchertem

Schinken oder Rindfleisch, mariniert

mit Sojasauce sowie einem

Hauch von Sesamöl und Honig. Das

alles verspricht wirklich grandiose

Genussmomente! Die haben allerdings

auch ihren Preis: Der Ron Zacapa

23 El Almo kostet 80 Euro pro

Flasche, macht sich also auch gut

als passables Weihnachtsgeschenk.

20

MAGAZIN 6 2021


fng-magazin: Der Markenmonitor

für den Lebensmittelhandel

21


medien

John Wang & Storm Garner

New York

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40 Ländern

272 Seiten, Hardcover

ISBN: 978-3959615372

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In diesem grandiosen Kochbuch

finden sich 88 sensationelle Streetfood-Rezepte

aus über 40 Ländern.

Sie alle stammen aus dem Streetfood-Paradies

Queens Night Market,

den man hier ganz authentisch und

hautnah erleben kann. In einer leckeren

kulinarische Weltreise kann

man sich hier durch alle Kontinente

essen: Von Chicken Tamales aus El

Salvador, Kichererbsen-Curry-Sandwich

aus Trinidad, Sudanesischem

Tomatensalat, Momos aus Tibet,

Kimchi-Pfannkuchen aus Korea bis

zu süßen Pasteis de Nata aus Portugal

bietet dieses Buch die besten

Gerichte aus allen Ländern dieser

Erde. Dies ist die leckerste Weltreise

der Welt! Hier sind die besten

Rezepte vom Queens Night Market

und die Storys der Menschen, die

dahinter stehen.

Nigella Lawson

Kochen, essen, leben

Küchengeschichten & Kochgeheimnisse. Mit über 100 Rezepten

352 Seiten, Fester Einband

Über 200 farbige Fotos

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Gut kochen und essen ist ein Lebensstil!

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Ihre große Leidenschaft fürs Kochen

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Good-Rezepten für sich allein über

die schnelle Feierabendküche zu

zweit bis hin zu kleinen Festen mit

Familie und Freunden.

Die Liebe zum Kochen und Essen

ist Nigella Lawsons roter Faden im

Leben. In diesem Kochbuch zeigt

die international gefeierte Kochbuchautorin

mit inspirierenden

Einblicken, wie Sie diese Passion

auch in Ihrer eigenen Alltagsküche

etablieren. Lassen Sie sich

von den persönlichen Anekdoten,

Kochgeschichten und köstlichen

Rezepten inspirieren und schaffen

Sie unvergessliche kulinarische

Glücksmomente.

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EMPFEHLENSWERT

Genussvoll durch jede Lebensphase. Mit seinem neuen Buch möchte der Gründer der Gewürzmanufaktur

Azafran und Geschmacksexperte Dirk Schneider alle Menschen dazu ermutigen,

sich bewusster und gesünder zu ernähren. Denn das sieht er als den wesentlichen Schlüssel

für ein glückliches und vitales Leben.

Lassen Sie sich auf 250 Seiten zum Geschmacksexperten ausbilden und begleiten Sie den

Fachmann auf seinem bisherigen Lebensweg. Erfahren Sie, wie eng die Umsetzung einer bewussten

Ernährung mit der Entwicklung der eigenen Persönlichkeit zusammenhängt. Immer

wieder veranschaulicht Dirk Schneider mit alltagstauglichen Tipps, raffinierten Tricks und

köstlichen Rezepten zum Nachkochen seine gewonnenen Erkenntnisse, die Lust darauf machen,

direkt selbst mit dem Geschmackstraining zu starten.

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MAGAZIN 6 2021


fng-magazin: Der Markenmonitor

für den Lebensmittelhandel

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Nonfood

Love it clean: Vileda setzt sich

für nachhaltige Sauberkeit ein

Das Umweltbewusstsein

vieler Menschen

steigt, und Kaufentscheidungen

werden

zunehmend vom

Kriterium der Nachhaltigkeit

abhängig

gemacht.

Auch Vileda möchte

seiner Verantwortung

gegenüber Mensch

und Umwelt gerecht

werden und hat

sich mit seiner Nachhaltigkeitsinitiative

„Love it Clean“ hohe

Standards gesetzt.

VILEDA Die Produkte sind aus

den meisten Haushalten nicht mehr

wegzudenken. Vom klassischen

Fensterleder über hoch entwickelte

Microfasertücher bis hin zu neuen

e-Cleaning-Lösungen. Die Marke

Vileda überzeugt Verbraucher seit

Jahrzehnten mit ihrem hohen Qualitätsanspruch

und innovativen Entwicklungen.

Einer Maxime ist das

Weinheimer Unternehmen dabei

immer gefolgt: bei allem Fortschritt

auch die Nachhaltigkeit im Blick zu haben.

Vileda zeigt Initiative

Nicht jedem Produkt sieht man sofort an, wie ressourcenschonend

es entwickelt und produziert wurde, oder wie nachhaltig es im Gebrauch

sein kann. Gleichsam wird es immer wichtiger, diese Produkteigenschaften

herauszustellen. Verbraucher legen schließlich großen Wert auf diesen Aspekt

und machen auch ihre Markenwahl davon abhängig. Vileda hat die

Initiative Love it Clean ins Leben gerufen, um das ohnehin umfängliche

Engagement des Unternehmens in Sachen Nachhaltigkeit weiter in den

Fokus zu rücken und klar erkennbar zu machen. Karin Overbeck, CEO der

Freudenberg Home and Cleaning Solutions GmbH, der Vileda angehört:

„Wie wir als Unternehmen und Verbraucher heute handeln, entscheidet,

wie die Welt von morgen aussieht. Wir haben bereits viel erreicht bei Freudenberg

Home and Cleaning Solutions.“ In den vergangenen Jahren wurde

zum Beispiel der Anteil von recyceltem Kunststoff in Vollkunststoffprodukten

von 15 auf mehr als 40 Prozent erhöht und nahezu alle Kunststoffverpackungen

sind recycelbar. Vileda hat sich aber im Rahmen der Love it

Clean Initiative vorgenommen, das Thema Nachhaltigkeit stetig weiter zu

entwickeln und noch besser zu werden. „Freudenberg Home and Cleaning

Solutions ist der erste Markenhersteller von mechanischen Reinigungsgeräten,

der die Ellen MacArthur Foundation New Plastics Economy Global

Commitment unterschrieben und sich damit verpflichtet hat, bis 2025

konkrete und ambitionierte Ziele zu erfüllen, die die Kreislaufwirtschaft

fördern, so Overbeck. „Deshalb wollen wir weiterhin Abfall reduzieren,

nachhaltige Verpackungen fördern,

neue Kunststoffe entwickeln

und uns darauf konzentrieren, was

wir am besten können: qualitativ

hochwertige Produkte herzustellen,

die lange halten.“

Produkte stellen

Anspruch unter Beweis

Wie konsequent Vileda seine

Maxime für mehr Nachhaltigkeit

umsetzt, zeigen folgende Produktbeispiele:

Die Ultramat- und Turbo-Systeme

weisen jeweils einen Recycling-Anteil

von mehr als 30 Prozent

auf, der Turbo-Plastikeimer

sogar rund 75 Prozent. Die Wischbezüge

können bei 60°C bis zu

200 Mal gewaschen werden und

sind dadurch sehr langlebig. Die

Umverpackungen der Produkte bestehen

aus recyceltem Papier und

können erneut dem Recyclingkreislauf

zugeführt werden.

Die Zwischendurchreinigung

mit dem Sprühwischer 1-2-Spray-

MAX erfordert weniger Wasser als

mit dem klassischen Putzeimer.

Zudem vermeiden die waschbaren

Microfaser-Wischbezüge Müll, der

bei vergleichbaren Produkten am

Markt mit Einweg-Bezügen anfällt.

Microfibre 100% recycled sind

Microfasertücher, die zu hundert

Prozent aus Rezyklat hergestellt

werden. Dabei entspricht jedes

Tuch einer 0,5 Liter PET-Flasche.

Vileda verwertet dadurch Plastikmüll,

der sonst entsorgt worden

wäre – dies spart Ressourcen.

Nachhaltigkeit

als roter Faden

Dem Handel bietet Vileda

im Rahmen der Love it Clean Initiative

von Januar bis Ende April

eine große POS Promotion-Aktion.

Attraktive Aktionsdisplays und

Komplett-Sets sorgen mit auffälligem

grünen Love it Clean-Design

für Anziehungspunkte. Im Rahmen

eines Gewinnspiels verlost der Reinigungsexperte

gemeinsam mit

dem Kooperationspartner Sauber

Energie elf Mal Ökostrom. Außerdem

können sich Käufer der Aktionspackungen

20 Prozent Preisnachlass

beim Kauf einer nachhaltigen

Glas- oder Edelstahlflasche

von Soulbottles freuen.

Nachhaltigkeit spielt aber

nicht zuletzt auch für die Vileda

Mitarbeitenden eine wichtige Rolle.

„Wir wollen uns auch selbst

aktiv in Projekten zum Schutz der

Umwelt engagieren. Wir suchen

gerade passende Initiativen und

Kooperationspartner und freuen

uns darauf, Love it Clean auch auf

diese Weise mit Leben zu füllen“,

erklärt Lorea Bräutigam, Senior

Marketing Managerin am Weinheimer

Unternehmensstandort.

24 MAGAZIN 6 2021


TOBACCO

fng-magazin: Der Markenmonitor

für den Lebensmittelhandel

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tobacco

Lebensmittelhandel der mit Abstand wichtigste Vertriebskanal für Tabakwaren

Größter Gewinner mit plus

10 Prozent ist der Feinschnitt

Viele Raucher achten seit dem Beginn der Corona-Pandemie noch

mehr auf den Preis als zuvor. Größere Packungsformate erhalten

durch den Preisvorteil weiteren Schub. Nicht verwunderlich, dass die Hersteller

reagieren. 40 Prozent der in Deutschland (legal) konsumierten Zigaretten

werden im Lebensmittelhandel gekauft. Damit ist der Lebensmittelhandel

der mit Abstand wichtigste Vertriebskanal für Tabakwaren. Es folgen

die Tankstellen (28 Prozent), der sogenannte Nebenhandel mit Kiosken und

anderen Kleinverkaufsstellen (13 Prozent) und der Fachhandel (11 Prozent).

Diese Zahlen stammen aus dem aktuellen Branchenjahrbuch 2020 des

Handelsverbands Tabak (BTWE). Im Erhebungszeitraum 2019 konnte der

LEH die Marktanteile weiter ausbauen, wobei die Discounter am stärksten

zulegten. schon seit einigen Jahren ist zu beobachten, dass die Raucher zunehmend

preissensibel reagieren. So stieg der Marktanteil der sogenannten

Handelsmarken 2019 gegenüber dem Vorjahr von 7,7 auf 8,1 Prozent an.

Bei Zigaretten erreichten die Private Labels 12,5 Prozent nach 11,8 Prozent

im Vorjahr. Ihr Volumen liegt bei rund neun Milliarden Stück.

Verbrauch von Pfeifentabak hat sich versechsfacht

Auch der bei sparsamen Rauchern beliebte Feinschnitt gewinnt und

baut seine Stellung als zweitstärkstes Segment im Tabakmarkt weiter aus.

Im Jahr 2020 stieg der Absatz um gut zehn Prozent auf 26 300 Tonnen,

der Marktanteil liegt bei rund 34 Prozent. Auf Platz 1 liegt die Zigarette,

sie fiel aber auf 56 Prozent zurück. Zu den Gewinnern der Pandemie gehören

natürlich auch die im Ausland eingekauften und in Deutschland nicht

versteuerten Zigaretten. Ihr Anteil lag 2019 im Bundesdurchschnitt bei 19

Prozent, im grenznahen Gebiet wie Berlin und Mecklenburg sogar bei 45

beziehungsweise 33 Prozent. Insgesamt ist der Tabakverbrauch pro Kopf

in Deutschland in den vergangenen zehn Jahren zurückgegangen, einzig

beim Pfeifentabak ist ein gegenläufiger Trend zu beobachten. Konsumierte

beispielsweise im Jahr 2011 im Schnitt noch jeder Erwachsene 1305 Zigaretten,

waren es 2020 nach Zahlen des Statistischen Bundesamtes noch

1063 Stück – ein Rückgang um knapp 19 Prozent. Ein vollständig anderes

Bild ergeben die Zahlen zum Pfeifentabak: Hier hat sich der Verbrauch

seit 2011 mehr als versechsfacht – von 14 auf 86 Gramm pro Kopf im

vergangenen Jahr. Der Treiber ist die wachsende Nachfrage nach Wasserpfeifentabak

und Tabakprodukten für sogenannte elektrische Erhitzer. Der

Absatz von klassischem Pfeifentabak geht dagegen – wie der von Zigaretten

– seit Jahren zurück.

ZIGARETTEN

Gauloises Liberté mit Papierfilter und Papierbox

Reemtsma Herkömmliche Zigarettenfilter aus Celluloseacetat sind,

wenn sie nicht ordnungsgemäß entsorgt werden, ein massives Umweltproblem.

Mit der zusatzstofffreien Zigarettenmarke Gauloises Liberté leistet

Hersteller Reemtsma nun einen konkreten Beitrag für mehr Nachhaltigkeit

im Zigarettenregal. Die beiden Produktvarianten Gauloises Liberté Blau und

Rot sind ab sofort mit innovativem Papierfilter und einer mit Ausnahme des

Folienverschlusses komplett wiederverwerteten Packungsfolie rund um die

Papierbox erhältlich. Der innovative Papierfilter der Gauloises Liberté reduziert

das Plastikmüllaufkommen, denn die eigentliche Packungsfolie der

Zigarettenpackung besteht komplett aus recyceltem Kunststoff. Lediglich

der Folienverschluss (Aufreißfaden) besteht nicht aus wiederverwertetem

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MAGAZIN 6 2021


tabakprofi

lesen, weiterbilden, gewinnen

fng-magazin: Der Markenmonitor

für den Lebensmittelhandel

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TOBACCO

Material, wodurch die gesamte

Umverpackung samt Verschluss einen

Rezyklat-Anteil von 97 Prozent

aufweist. Leere Packungen können

getrennt vollständig wiederverwertet

werden, da die Box zudem aus

Papier besteht.

Konsumentenwunsch

nach mehr

Nachhaltigkeit im Fokus

„Konsumenten verlangen in

fast allen Bereichen mehr Nachhaltigkeit,

und das zu Recht. Mit unserer

neuen Gauloises Liberté machen wir

ihnen ein ganz konkretes Angebot.

Der Papierfilter steht herkömmlichen

Filtern in Sachen Konsumentenzufriedenheit

in nichts nach. Das

haben Blindtests deutlich gezeigt.

Das Wissen um das nachhaltigere

Konzept der Gauloises Liberté führt

außerdem zu einer spürbar höheren

Kaufabsicht“, betont Konstantin

Stremme, Consumer Marketing Director

Cluster D-A-CH bei Reemtsma.

Erkennbar sind die Varianten an

einem neuen Packungsdesign, das

die Nachhaltigkeitsvorteile deutlich

sichtbar auf Vorder- und Rückseite

kommuniziert. Dafür entfällt das

auf Packungen von Zigaretten mit

herkömmlichem Filter aus Celluloseacetat

seit Mitte 2021 vorgeschriebene

EU-Logo zur Kennzeichnung

von Produkten mit Einwegplastikanteil.

Darüber hinaus ist auf

jeder einzelnen Zigarette erkennbar,

dass diese einen nachhaltigeren Papierfilter

besitzt. Die neue Gauloises

Liberté mit Papierfilter und fast komplett

recycelter Folie ist der nächste

Schritt zu einem nachhaltigeren Produktportfolio

bei klassischen Tabakwaren.

Die neue Produktvariante ist

für unsere Handelspartner ab Mitte

Dezember 2021 bestellbar. Der Warenübergang

erfolgt fließend nach

Abverkauf der aktuellen Ware.

Überraschende Fakten

zu L&M 5XL

philip morris Seit November

2020 sind die L&M Red

und Blue Label 5XL auf dem Markt

und haben so einiges zu bieten:

Ein erster Pluspunkt ist der hochwertige,

sehr fein geschnittene

Tabak, der die Marke L&M so besonders

macht. Bei der Herstellung

der L&M Zigaretten wird höchste

Sorgfalt angewendet, denn jede

L&M Zigarette wird mit ca. 0,9 mm

fein geschnittenem Tabak hergestellt. So wird sichergestellt, dass jeder Zug

so genussvoll ist wie der zuvor. Zweitens: Oft stehen die Full Flavor-Produkte

einer Marke im Mittelpunkt. Aktuell zeigt das Segment der Fine Flavor Marken

eine steigende Tendenz an – und zwar für den gesamten Zigarettenmarkt.

Möglicherweise steckt mehr Potenzial als gedacht in der L&M Blue

Label, deshalb lohnt sich ein genauerer Blick auf diese Variante. L&M ist

die drittgrößte Marke der Welt nach Marlboro und Winston und wird in

über 80 Ländern der Erde verkauft. Die Großpackungen der L&M Red und

Blue Label bieten nicht nur besonders fein geschnittenen L&M Tabak zu

einem attraktiven Preis, sondern auch einen starken Preisvorteil innerhalb

des L&M Zigaretten-Portfolios.

E-ZIGARETTEN

Myblu Blue Ice ab sofort in der Vierer-Großpackung

reemtsma Zum Jahresende erweitert Reemtsma die Produktfamilie

seiner E-Zigarettenmarke Myblu. Seit Dezember gibt es die bei erwachsenen

Verbrauchern in Deutschland beliebteste Myblu-Geschmacksrichtung

Myblu Blue Ice mit einem Nikotingehalt von 9 mg/ml auch im besonders

attraktiven Großformat mit vier Liquid-Pods zum Preis von 12,95 Euro

(UVP). Damit bietet der Hamburger Hersteller als erster auf dem deutschen

Markt eine Großpackung mit Nachfüll-Pods für geschlossene E-Zigarettensysteme

an. Mit dem neuen Myblu Blue Ice (9mg/ml) Viererpack profitieren

Verwender von einem besonders attraktiven Preis-Leistungsverhältnis und

optimaler Bevorratung. Händlern bietet Reemtsma damit ein zusätzliches

Angebot für mehr Kundenbindung. Unterstützt wird die Einführung durch

Promotion-Aktionen mit Testmöglichkeiten, gezielten Werbemaßnahmen

ab Januar 2022, exklusiven Informationen an treue, erwachsene Myblu-

Konsumenten sowie eine aktive Kommunikation per E-Mail-Newsletter und

Banner auf www.blu.com.

ZIGARILLOS

Villiger White Mini verführt mit

neuer Tabakkomposition

villiger Sie eignet sich hervorragend für Fans milder Cigarillos und

für Neueinsteiger, da sie innerhalb der Cigarillos als Leichtgewicht gilt.

Das heißt Tabakgenuss pur, aber jetzt mit einer speziellen, verfeinerten

Mischung. Die Villiger White Mini ist neu und noch sanfter als ihre große

Schwester, die Villiger White Black. Sie verfügt über ein feines Deckblatt

aus Ecuador, einem der besten Tabak-Anbaugebiete der Welt. Ihre Tabakeinlage

besteht aus einer perfekt aufeinander abgestimmten Mischung

aus Burley- und Virginiatabaken. Zum Verkaufsstart in Deutschland, dem

1. Januar 2022, werden alle Villiger White Mini-Packungen einen Sticker

mit der Aufschrift „New Taste“ tragen.

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MAGAZIN 6 2021


NEU

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Durch die Teilnahme am Gewinnspiel erklärt der Teilnehmer sein Einverständnis mit den Regeln des Gewinnspiels. Teilnahmeschluss: 15.12.2021.

Dieses Tabakerzeugnis kann Ihre Gesundheit

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fng-magazin: Der Markenmonitor

für den Lebensmittelhandel

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TOBACCO

SHISHA-TABAK

WTF! Shisha-Tobacco Swag ist da

Arnold André Erst WTF! Shisharillo, dann WTF! Shisha-Tobacco.

Das Konzept ist rund, der Geschmack ein Hammer und jetzt verlangen

die WTF! Fans nach mehr. Als vorgezogenes Weihnachtsgeschenk kommt

nun die Sorte Swag von WTF! Shisha-Tobacco ins Spiel. Beim neuesten Geschmackshammer

dominiert die fruchtige Kirsche, die von einer dezenten,

leicht süßlichen Note der exotischen Drachenfrucht begleitet wird. Den

nötigen Cool-Down-Effekt bringt der dritte im Bunde: Ice und WTF! Shisha-

Tobacco Swag gibt es jetzt in der 200-Gramm-Metalldose zum Preis von

17,90 Euro. Noch mehr leckeren Shisha-Tabak gibt es in den fünf weiteren

fruchtigen Aromen Cray (Apfel), Lit (dunkle Beeren), Squad (Zitrus), Smize

(Piña Colada) und Mois (Wassermelone) erhältlich.

Zuerst wird diese Produktanpassung

ausschließlich in Deutschland

angeboten und vertrieben,

im Anschluss ist eine Erweiterung

der Distribution in den Exportländern

geplant.

Geschmackvoll mit

Vanillearoma und

Caipirinha-Taste

Die Filtercigarillos der Markenfamilie

Villiger Minis haben alles,

was ein zeitgemäßes Cigarillo

braucht: modernes Design, einzigartiger

Geschmack und obendrein

einen fairen Preis. Ein Grund für den

stetigen Erfolg der Villiger Minis ist

die ausgezeichnete Produktqualität

und die breite Geschmackspalette,

die jedem Genießer das passende

Cigarillo bietet. Beliebt ist auch die

Villiger Green Mini mit ihrem einzigartigen

und unvergleichlichen

Caipirinha-Geschmack, der jeden

Fan von aromatisierten Cigarillos

begeistert. Die Vierte im Bunde ist

die Villiger Red Mini: Aromatisch

und weich, verzaubert sie mit ihrem

cremigen Vanillearoma. Zu guter

Letzt präsentiert sich die Villiger

Gold Mini, die mit einem Hauch

Vanillearoma diejenigen begeistert,

die eine eher dezente Aromatisierung

bevorzugen. Doch nicht nur

der Geschmack, sondern auch das

moderne Design macht die Mini-Familie

zum heißbegehrten Begleiter

im Alltag. Die hochwertigen Metall-

Etuis in den entsprechenden Farben

sind das perfekte Accessoire, das

man keinesfalls verstecken muss.

R B A

Feuerzeuge für Sammler,

extravagante Typen und Minimalisten

zippo Schlank sind sie, die Zippo Slim-Feuerzeug-Varianten und passen

daher in jede noch so kleine Tasche. Trotz des sehr geringen Gewichts von

nur 42 Gramm entsprechen die schmalen Feuerzeuge der gewohnt hohen

und bekannten Zippo-Qualität. Die hochwertige Verarbeitung und zuverlässige

Funktionalität bleibt beständig und ermöglicht es weiterhin, das

eigene Leben selbstbewusst zu gestalten. In einem Preissegment zwischen

30 Euro und 100 Euro reicht die Auswahl von limitierten Varianten, wie

dem neuen Modell zum 65. Jubiläum der Slim-Feuerzeuge, über Ausführungen

mit floralen Mustern aus Messing bis hin zu minimalistischen Looks

in Chrom-, Farb- und Matt-Optik. Nachfolgend drei Beispiele:

• Für treue Zippo-Sammler bietet sich die neue limitierte Jubiläumsvariante

Zippo Slim Lighter 65th Anniversary mit einer begrenzten Auflage

von 15.000 Stück an. Wer sich für dieses exklusive Feuerzeug entscheidet,

erhält das individuelle Sammlerstück ansprechend verpackt in einer

passenden Box, die das unverwechselbare Retro-Design wieder aufgreift.

• Für alle mit einem eher extravaganten Geschmack eignet sich das Modell

Slim Venetian Brass: Das verspielte Feuerzeug ist auf der Vorderund

Rückseite im floralen Look gehalten, die goldene Farbe wertet das

Slim-Feuerzeug zusätzlich optisch auf.

• Zippo-Feuerzeugen. Durch den gebürsteten Stahl bleibt die Optik

minimalistisch und passt zu jedem Look.

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MAGAZIN 6 2021


fng-magazin: Der Markenmonitor

für den Lebensmittelhandel

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PERSONALIA

FÜR SIE NOTIERT

Westfleisch beruft

Michael Schulze Kalthoff

in den Vorstand

Die Westfleisch SCE hat Michael Schulze

Kalthoff in ihren geschäftsführenden Vorstand

berufen. Der 42-Jährige verantwortet

ab dem 1. Dezember 2021 im Vorstand

des Fleischvermarkters aus Münster den

gesamten Schweinefleischbereich.

„Michael Schulze Kalthoff hat unserer Genossenschaft

in den vergangenen zwei

Jahrzehnten von unterschiedlichen Führungspositionen

aus in Vertrieb, Export

und Produktion viele wichtige Impulse

gegeben“, erklärt Josef Lehmenkühler, Aufsichtsratsvorsitzender

der Westfleisch SCE.

„Mit seiner breiten Erfahrung entlang der

gesamten Wertschöpfungskette wird er

gemeinsam mit seinen Vorstandskollegen

den gewaltigen Wandel, vor dem nicht nur

wir, sondern die gesamte Branche steht,

erfolgreich gestalten.“

Neben Schulze Kalthoff gehören dem

geschäftsführenden Vorstand weiterhin

Carsten Schruck (Finanzen, Personal/

Recht, IT) und Johannes Steinhoff (Weiterverarbeitung,

Rind- und Kalbfleisch, Technik)

an. Schulze Kalthoff ist Nachfolger von

Steen Sönnichsen, der das Unternehmen im

Sommer verlassen hatte.

Veränderungen im Bereich

External Affairs spiegeln den

gesellschaftlichen Wandel wider

• Maximilian Jell wechselt nach Brüssel

und übernimmt die Position des Director

Regulatory Strategy bei Philip Morris International.

• Minke Wahl und Tammo Körner bilden

die neue Doppelspitze im Bereich Regulatory

Affairs bei der Philip Morris

GmbH.

• Iris Brand tritt die Nachfolge von Elfriede

Buben als Head of Corporate Responsibility

& Contributions der Philip Morris

GmbH an.

Zum Jahresende vollendet die Philip Morris

GmbH die Neuausrichtung des Bereichs

External Affairs. Während Maximilian Jell

als Director Regulatory Strategy für die

EU-Region zu Philip Morris International

nach Brüssel wechselt, übernehmen Minke

Wahl und Tammo Körner als Doppelspitze

die Leitung des Bereichs Regulatory

Affairs der Philip Morris GmbH. Gleichzeitig

tritt Iris Brand die Nachfolge von Elfriede

Buben an und wird Head of Corporate

Responsibility & Contributions für Philip

Morris in Deutschland.

Ab sofort sind Produkte

der Marke share

bei ROSSMANN erhältlich

Das Unternehmen hat sich zum Ziel gesetzt,

durch Konsum unmittelbar sozialen Nutzen zu

generieren.

Ein Nussriegel für eine warme Mahlzeit, eine

feste Dusche für ein Hygieneprodukt, ein

Schreibwarenartikel für eine Schulstunde: So

funktioniert das 1+1 Prinzip der Marke share.

Zahlreiche Produkte der sozialen Lebensmittelmarke

sind zeitnah in allen deutschen ROSS-

MANN-Filialen erhältlich. Das Sortiment reicht

von Schreibwaren über Pflegeprodukte bis hin

zu Lebensmitteln.

Mit dem Kauf der Produkte können ROSS-

MANN Kundinnen und Kunden so zukünftig

soziale Projekte unterstützen – und das ganz

transparent: Ein QR-Code auf der Packung

verrät direkt, in welche Einrichtung die Spende

durch das erworbene Produkt fließt.

Raoul Roßmann, Geschäftsführer der Dirk Rossmann

GmbH, begrüßt die neue Partnerschaft:

„Uns überzeugen nicht nur die Produkte von

share, sondern auch die Philosophie, die hinter

der Marke steht. Soziale Verantwortung ist für

uns bei ROSSMANN eine Herzensangelegenheit,

daher freut es mich sehr, dass wir zukünftig

gemeinsam mit unseren Kunden ganz leicht

Gutes tun können - mit jedem share-Produkt,

das über unser Kassensystem läuft“.

Sebastian Stricker, Gründer und Geschäftsführer

von share ergänzt: „Wir bei share wollen es

Menschen so leicht wie möglich machen, im

Alltag Gutes zu tun. Wir sind überzeugt, dass

unser täglicher Konsum die Kraft hat, die Welt

zu verbessern, wenn er sozial ist. Bisher konnten

wir schon über 1 Million Menschen in unseren

sozialen Projekten erreichen und planen dies

in den kommenden Jahren stark auszubauen,

sodass wir bald über 1 Milliarde Mal mit Menschen

in Not teilen können. Ohne starke Partner

an unserer Seite wäre dies nicht möglich

und daher freuen wir uns sehr, ab sofort auf

die Unterstützung von ROSSMANN zählen zu

können, um dem Ziel ein ganzes Stück näher

zu kommen.”

Weitere Expansion im

inter nationalen Markt mit

CO ² -Sprudlern:

KRÜGER GROUP übernimmt

Schweizer Marke SODANOW

Schritt für Schritt seine Verfolgerposition im

Sprudlermarkt hinter Marktführer Sodastream

zu festigen: Das ist das erklärte Ziel für die in

Bergisch Gladbach ansässige KRÜGER GROUP.

Vor wenigen Monaten hatte die KRÜGER

GROUP bereits die SODAPOP Austria GmbH

vollständig übernommen und konnte seitdem

diverse Lizenzmarken für Sirupe hinzugewinnen.

Die Übernahme des unter der Marke SODANOW

operierenden Schweizer Unternehmens DIANO-

MI AG ist nun ein weiterer Schritt zum Ausbau

der Position im zukunftsträchtigen Markt mit

CO ²

-Sprudlern in Europa.

Zuhause ganz bequem Wasser sprudeln und

nach Belieben mit Sirupen aromatisieren statt

fertige Getränke zu kaufen – das ist nicht nur

nachhaltig, sondern auch sehr beliebt. Der Markt

für CO ²

-Sprudler wächst jährlich im zweistelligen

Bereich. Mit der Übernahme der Schweizer

Marke SODANOW, mit ihrer Gründung im Jahr

2020 die derzeit jüngste Sprudlermarke, baut

KRÜGER das eigene Business mit CO ²

-Sprudlern

weiter aus. Das Unternehmen ist unter der eigenen

Marke SODANOW sowie im Private Label

Geschäft tätig. Das Sortiment umfasst Wassersprudler

(derzeit ein Modell in drei Farben), PET-

Flaschen und mit anderen Sprudlern kompatible

CO ²

-Zylinder. SODANOW ist der zweitgrößte

Schweizer Anbieter von Kohlensäurezylindern

hinter Sodastream. „Der Zukauf ist ein konsequenter

nächster Schritt für den Ausbau und

die Stärkung unseres Geschäfts in Europa“, sagt

Marc Krüger, Geschäftsführer der Krüger GmbH

& Co. KG. Schon im Juni 2020 ist KRÜGER mit

der Mehrheitsbeteiligung an der SODAPOP Austria

GmbH (vormals: BL Balanced Lifestyle Food

and Beverages GmbH) in das Geschäft mit CO ²

-

Sprudlern eingestiegen. Im März 2021 folgte

die vollständige Übernahme. Seither produziert

und vertreibt die KRÜGER GROUP die gesamte

Bandbreite von modernen Lifestyle-Wassersprudlern

über Glas- und PET-Flaschen, kompatible

CO ²

-Zylinder sowie erstklassige Sirupe zum Aromatisieren

des gesprudelten Wassers – unter anderem

der Marken afri cola und Bluna. Einer der

größten Abnehmer ist ALDI SÜD.

Der jüngste Zukauf SODANOW bringt nun einen

weiteren Produktbenefit in das bestehende Portfolio

mit ein: Die innovativen Sprudler der Marke

versetzen nicht nur Wasser mit Kohlensäure,

sondern sprudeln nahezu alle Getränke: Säfte,

Weine, Cocktails und sogar Milchgetränke.

„Eine strategisch sinnvolle Erweiterung unseres

Produktportfolios – ganz im Sinne unserer Unternehmensphilosophie“,

sagt Krüger. Mit dem Erwerb

von SODANOW stärkt die KRÜGER GROUP

nicht nur ihre Präsenz in der Schweiz, sondern

begrüßt zudem SODANOW-Gründer und Unternehmer

Thomas Cantaro in der Gruppe, welcher

die Weichen für weitere Expansionsmöglichkeiten

neben dem stark wachsenden Sprudlergeschäft

stellen wird. „Die KRÜGER GROUP ist

der ideale Partner für unsere junge Marke. Sie

besitzt die erforderliche Erfahrung und Expertise,

um das Geschäft weiter auszubauen. Ich

freue mich auf eine gemeinsame, erfolgreiche

Zukunft“, sagt Cantaro.

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MAGAZIN 6 2021


IMPRESSUM

Edeka Südwest investiert in

Offenburger Startup Bringman

Edeka Südwest erwirbt zehn Prozent der Gesellschaftsanteile

des Lebensmittellieferdiensts

Bringman. Bereits seit Anfang des Jahres ist

Edeka Südwest exklusiver Partner von Bringman.

Über den Kaufpreis der Anteile haben die

Partner Stillschweigen vereinbart.

Wer sich Lebensmittel nach Hause liefern lassen

möchten, kann über die Bringman-App das

ganze Sortiment eines teilnehmenden Edeka-

Markts einsehen und einen Einkauf zusammenstellen.

Ein Bringman-Lieferant nimmt die Bestellung

an, geht im Markt einkaufen und liefert

zum gewünschten Termin bis an die Haustür.

Auch regionale Angebote sowie Artikel der Frischetheken

können Kunden so online bestellen.

David Ghassemi, Geschäftsführer der Bringman

GmbH, sieht in der Beteiligung von Edeka Südwest

vor allem die große Chance, das Wachstum

von Bringman weiter zu beschleunigen. „Nachdem

unser Service in den bisherigen Gebieten

sehr gut angenommen wurde, gibt uns die Beteiligung

von Edeka Südwest jetzt die Möglichkeit

unser bewährtes Modell weiter auszurollen",

so Ghassemi. Bislang ist Bringman entlang

der Rheinschiene von der Schweizer Grenze

über Freiburg bis Karlsruhe verfügbar. In den

vergangenen Monaten konnte sich das Unternehmen

dort am Markt etablieren und parallel

immer weiter am eigenen Konzept arbeiten.

„Die Kunden schätzen unseren Service - täglich

werden neue Lieferanten unter Vertrag genommen“,

so David Ghassemi. „Die App wird stetig

weiterentwickelt und soll den Kunden mit dem

umfangreichen Angebot der Lebensmittelmärkte

unseres Partners Edeka Südwest ein besonderes

Einkaufserlebnis bieten", meint Fischinger.

Krumm Glücklich: Maggi kocht

Suppen mit gerettetem Gemüse

Ob krumme Karotte oder zu dunkle Tomaten:

Bei Zutaten mit guter Qualität kommt es nicht

auf das Aussehen an. Maggi verwendet für ihre

neuen Suppen „Krumm Glücklich“ Gemüse, die

nicht dem Schönheitsideal entsprechen und

sonst aussortiert wären.

Die Hauptzutaten kommen direkt von einer Erzeugergemeinschaft

in Schleswig-Holstein. Die

drei Suppenvarianten kocht die Maggi-Werksmannschaft

in Mecklenburg-Vorpommern.

Oft länger gut: Das Label von „Too good to go“

klärt auf den Verpackungen über Haltbarkeit auf.

Leckeres Gemüse braucht keinen Schönheitspreis.

Ob krumm oder perfekt im Aussehen, es kommt

nur auf den Geschmack an. Maggi hat für ihre

neuen Suppen Gemüse in den Kochtopf gegeben,

die optisch nicht die Norm entsprechen, aber mit

der Qualität punkten. Die neuen Suppen mit drei

leckeren Sorten heißen Krumm Glücklich und sind

ab sofort limitiert im Handel verfügbar.

„Es herrscht ein Schönheitsideal für Gemüse.

Was nicht gut aussieht, wird aussortiert. Das

möchten wir ändern. Denn egal ob die Form

perfekt oder krumm ist, auf den Geschmack

und auf die Qualität hat sie keinen Einfluss“,

sagt Oliver Frohns, Produktverantwortlicher bei

Maggi. „Aussortiertes Gemüse kommt heute

zum Beispiel in die Energieerzeugung, wird zu

Tierfutter oder wird direkt auf dem Feld untergepflügt.

Die krummen Gemüse haben aber mehr

verdient, wenn sie noch gut sind. Wir möchten

dafür sorgen, dass sie auf den Tellern landen

und verarbeiten sie in unseren Suppen.“

Gerettetes Gemüse

aus Norddeutschland

Krumme oder gebrochene Karotten, zu kleine

Brokkoli-Röschen und die weiteren Geschmackshelden

kommen für die Suppen aus Norddeutschland.

Maggi rettet das Gemüse direkt von einer

Erzeugergemeinschaft in Schleswig-Holstein.

Regionale Produktion

Die Suppen kocht das Maggi-Team im Werk in

Conow. Die Fabrikmannschaft aus Mecklenburg-

Vorpommern hat bereits eine Suppenexpertise

aufgebaut. In einem Jahr kommen aus dem

Werk mehr als 6.700 Tonnen Suppen, Soßen

und Eintöpfe in die Supermärkte.

Oft länger gut: Maggi tritt der

Initiative von „Too Good To Go“ bei

Wie lange das Essen noch gut ist, ist nicht immer

vom Mindesthaltbarkeitsdatums abhängig. Um

Lebensmittelverschwendung zu vermeiden, gibt

es ein einfaches Rezept: anschauen, riechen und

verkosten. Wenn es keine Abweichungen gibt, ist

das Essen noch gut und gehört auf den Teller. Dafür

setzt sich Too Good To Go mit ihrer Initiative

Oft länger gut ein, mit der sich Maggi verbündet

hat. Somit tragen die Krumm Glücklich-Suppen

das Oft länger gut-Logo auf den Verpackungen.

FNG MAGAZIN ISSN 0949-3581

FOOD, NONFOOD, GETRÄNKE + TOBACCO

Herausgeber:

Dr. Harnisch Verlagsgesellschaft mbH

Eschenstr. 25, 90441 Nürnberg

Telefon: 09 11 20 18-0, Fax: 09 11 20 18-100

fng@harnisch.com I www.fng-magazin.de

Geschäftsführer:

Dr. Claus-Jörg Harnisch

Benno Keller

Chefredaktion:

Philipp Hirt-Reger

Redaktion:

Christine Dölle (foodi)

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Sabine Straka

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33


kontrapunkt

von Marie Schäfers

Vorausschauendes

Handeln sollte

Trend 2022 werden

Zum Jahresabschluss kann man sich fragen:

Was ist aus vorausschauendem

Handeln geworden? Aus dem Beobachten von

Lagen, aus dem Lernen aus Fehlentscheidungen,

dem klugen Antizipieren? Wir sind in einer Coronalage

schlimmer als im Jahr zuvor, obwohl

doch eigentlich alles besser sein sollte. Man hat

den Eindruck, dass derzeit immer alles überraschend

kommt: Der Winter, die Impflücke, Boosterimpfungen

nach sechs Monaten. Huch, nach

sechs Monaten ist schon sechs Monate später

– wer hätte das gedacht? Dabei sollte uns eigentlich

doch nichts mehr überraschen.

Auch in Sachen Klimawandel und Digitalisierung

nicht. Trotzdem dümpelt zumindest

politisch alles so vor sich hin. Und in Umfragen

nehmen die Bundesbürger auch Unternehmen

ins Visier, auch sie seien zu träge, so empfinden

es die Befragten des ZDF-Politbarometers.

So sagten 62 Prozent Mitte November, dass in

Deutschland die Politik zu wenig für den Klimaschutz

tue, für 67 Prozent machten aber

auch die Unternehmen zu wenig. Und der Vollständigkeit

halber sei auch erwähnt, dass 69

Prozent auch die Bürger selbst in dieser Sache

für zu tranig halten – und an allem ist sicher

was dran.

Konzepte gibt es doch

fast überall

Aber ist die Kritik in Bezug auf Unternehmen

berechtigt? Wer zuhört, der bekommt von

Unternehmerseite doch überall Konzepte für Klimafreundlichkeit

und Klimaneutralität erklärt

– und das nicht erst seit gestern. Böse Zungen

mögen da von Greenwashing in zumindest einigen

Fällen sprechen, aber dass sich um das

Thema keine(r) Gedanken machen würde, das

kann man nun wirklich nicht behaupten. Ob die

Lösungen stimmen, das ist eine andere Frage.

Aber schlafen? Wer macht das in dem Bereich

noch? Auch dass die Digitalisierung in die Hufe

kommen muss, ist jedem klar. Aber es gehört

auch dazu, sich ehrlich zu machen, wo man

steht, wenn man richtig planen will. Zum Vorausschauen

gehört auch eine gute Ist-Analyse.

Die Realität tut manchmal

noch weh

Sich selbst in die Tasche zu lügen, bringt

nichts. Beispiel Digitalisierung. Da wird an

den einen Stellen von Künstlicher Intelligenz

und Virtual Reality gesprochen – und auf der

anderen Seite haben die Mitarbeiter im gleichen

Unternehmen selbst noch Probleme mit

dem Computer, den sie doch seit 30 Jahren

täglich nutzen. Selbst erlebt, ist kein Witz, ist

keine Häme, ist leider Realität (und keine virtuelle).

Das ist sicher nicht überall so, aber das

gibt es. Das darf niemanden überraschen und

man kann auch nicht glauben, dass sich das

verbessert, wenn man nichts tut. Genau wie

man nicht sagen kann: Die benötigte Impfquote

werden wir bis Winter schon hinbekommen.

Klappt nicht.

Das Jahr hat uns

so vieles gelehrt

Vorschlag: Vielleicht nehmen wir uns als

Neujahrsvorsatz in diesen Zeiten alle zu Herzen,

dass Vorausplanen nicht automatisch ein Mangel

an Spontaneität und Kreativität ist, sondern

gerade in Krisenzeiten angebracht. Man kann

auch weiterhin überrascht werden, nicht auszuschließen.

Aber mit den Erfahrungen aus diesem

Jahr, mit dritten und vierten Wellen in der Pandemie,

mit dem Wissen, dass Naturkatastrophen

auch bei uns erbarmungslos zuschlagen können,

dass weltweite Lieferketten verdammt anfällig

sind – damit ist man schon auf sehr, sehr viel

vorbereitet. Und kann damit auch schon vorrausschauend

agieren. Wenn man nur will…

34

MAGAZIN 6 2021


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1

Quelle: IRI, Information Resources GmbH, Umsatzwachstum in %, vegetarische Teilfertigggerichte,

Deutschland LEH total > = 200 qm, CAGR MAT KW 34 2019 bis MAT KW 34 2021, 2 Quelle: BMEL-Ernährungsreport 2020

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