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KnapsackSPIEGEL 06/2021

Das Magazin des Chemieparks Knapsack

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KNAPSACK

SPIEGEL

MAGAZIN 6 / 2021

Innenansichten


16

14

08

06

2 |

INHALT

04 Der Mann mit dem goldenen

Schlüssel – Daniel Platens Refugium

ist das Feierabendhaus


08 Azubis bei YNCORIS: Zum zehnten

Mal unter den Besten

10 Generationenfolge im CPK:

Das Tor ist auf, aber Du bestimmst

Deinen Weg!

12 Clariant-Betriebsleiter Dr. Henning

Wettach: Über Flammschutz &

Feuerfleisch

14 Glückliche Kinder & glückliche

Feuerwehrmänner

16 And the winner is … Der diesjährige

Safety Award geht an STRABAG

18 Haltestellen – Neue attraktive

Verkehrsanbindungen an den CPK

20 Vereinsengagement: Motivatorisch

Führen – Alexander Feistkorn ist

Jugendleiter

22 Begegnungen – Der „Politische

Feierabend“ bietet Raum für

offenen Austausch

23 Pensionärsvereinigung

Knapsack e. V. – Neuer Vorstand

für Knapsacker Pensionäre

KNAPSACKSPIEGEL 6 / 2021


10

04

6 / 2021

Editorial

In der sechsten und letzten Ausgabe

des Jahres möchten wir alle Leser*innen

noch einmal mitnehmen auf eine spannende

Themen-Zeitreise rund um den

Chemiepark Knapsack: Zum Beispiel in

die Kultstätte „Feierabendhaus“, dass

immer wieder nicht nur Ort zahlreicher Veranstaltungen

war, sondern auch ein beliebter Drehort für Fernsehserien

und Spielfilme. Jüngstes Beispiel und Anlass für

unsere Titelgeschichte ist die sechsteilige Miniserie

„Bonn“, die auf wahren Begebenheiten im Spannungsfeld

des „Kalten Krieges“ der 1950er-Jahre beruht und

2022 in der ARD zu sehen sein wird. Eine kleine Familien-Zeitreise

ist auch die eng mit dem Chemiepark

verknüpfte Geschichte der Familie Schick, die ein weiteres

schönes Beispiel dafür liefert, wie Knapsack über

mehrere Generationen eng miteinander verbindet.

Die Verbundenheit mit dem CPK wird sicherlich auch

für Dr. Clemens Mittelviefhaus über seinen am 1.

Januar 2022 beginnenden Ruhestand hinaus Bestand

haben. Er macht nach annähernd zehn erfolgreichen

Jahren als YNCORIS Geschäftsleitungsmitglied Platz

für Christoph Kappenhagen und widmet sich zukünftig

hoffentlich noch schöneren Dingen als dem Knapsacker

Hügel. Wir wünschen ihm alles Gute und unseren Lesern

einen besinnlichen und schönen Jahresausklang.

Benjamin Jochum, Leonie Sengelmann

und Thomas Kuhlow

Kommunikation Chemiepark Knapsack

24 Das Herz von Hürth –

YNCORIS repariert Pumpe

des Hubertus-Brunnen

25 Hilfsaktion für Opfer

des Hochwassers

26 Neues Weiterbildungszentrum

in Wesseling eröffnet

27 Neues Geschäftsleitungs-Mitglied

bei YNCORIS – Dr. Clemens

Mittelviefhaus geht zum 31.12.2021

in den geplanten Ruhestand

28 Mehr damit – genug davon!

Anonyme Leserumfrage &

Gewinnspiel

Impressum

Herausgeber: YNCORIS GmbH & Co. KG, Industriestr. 300,

50354 Hürth, Tel. 02233 48-6570, Fax 02233 48-946570,

knapsackspiegel@yncoris.de, www.chemiepark-knapsack.de

Handelsregister Köln: HRA 18732, UST-IdNr.: DE 812 134 801

Redaktion: Thomas Kuhlow (verantwortlich), Benjamin Jochum,

Leonie Sengelmann, Simone Nörling, Katja Sallewsky, Christiane

Radwan, Dirk Rehberg, Britta Ressing; sofern nicht anders

angegeben, ist die Redaktion der Autor der Artikel

Konzept / Gestaltung: Dipl.-Des. Carolin Wanner, Kommunikation

YNCORIS Bildmaterial: Ralf Baumgarten, YNCORIS, Adobe Stock,

IHK Köln, Peter Zylajew, Pensionärsvereinigung Knapsack e.V.,

Ev. Kirchengemeinde Porz, Rhein-Erft Akademie, Kai Schulz (ARD)

Druck: Theissen Medien Gruppe GmbH, 40789 Monheim

Druckauflage: 1.600 Exemplare

Erscheinungsweise: zwei monatlich, Jahrgang 2021.

© YNCORIS GmbH & Co. KG Nachdruck und Weiter verbreitung

in allen Medien und Onlinediensten nur mit Geneh migung

der Redaktion. Für unverlangt eingesandte Manuskripte und

Illustrationen keine Gewähr.

ID-Nr. 21108962

KNAPSACKSPIEGEL 6 / 2021 | 3


4 |

Das Gebäude baute der

Kölner Architekt Karl Hell 1957.

Seit 1988 steht die kühne

Baukonstruktion unter Denkmalschutz.

Zwei halbrunde Randbögen

bilden allein durch

Zugkraft das Hängedach.

Es gibt keine weiteren Stützen.

Zu gewagt befand in den

50er-Jahren die werkseigene

Bauabteilung. Abgelehnt. Doch

der Architekt setzte seinen

Entwurf durch und schuf mit

dem Feierabendhaus das Wahrzeichen

von Knapsack.


Der Mann

mit dem „goldenen Schlüssel“

Daniel Platens Refugium ist das Feierabendhaus

B

ehandle das Haus so, als ob es

deins wäre! – Diesen Rat hat mir

Jo-Jo Ruth mit auf den Weg gegeben,

als ich seine Nachfolge als technischer

Betreuer des Feierabendhauses

Anfang des Jahres angetreten habe.

Ein wohlmeinender, guter Rat, den

ich nicht vergessen werde. Tag für Tag

wächst auch meine Verbundenheit

mit dem Haus.“

GROSSE FUSSSTAPFEN

In die Fußstapfen des Urgesteins Jo-Jo

Ruth zu treten, war etwas Besonderes,

weiß Daniel Platen. Voller Bewunderung

erzählt er, wie sein Vorgänger das Feierabendhaus,

jeden Quadratmillimeter,

seine Geschichte und Geschichten in- und

auswendig kennt. Bereits ab 2005 arbeitete

Platen – damals noch für den Messe- &

Ausstellungsbau Sommer beschäftigt –

vor Ort und sprang manchmal auch für

Jo-Jo Ruth ein. Mit dem Job bei YNCORIS

liebäugelte er schon länger. Eine interessante

Arbeitsstelle mit vielfältigen Aufgaben und

Kundenverkehr, ein sicherer Arbeitgeber

und die Möglichkeit, Arbeit und Familie

deutlich besser unter einen Hut zu bringen

als auf Montage im Messebau, machten und

machen die Stelle für ihn so reizvoll. „Als

Jo-Jo Ruth dann kurz vor der Rente stand,

war er mein Fürsprecher. Im November

letzten Jahres habe ich den Vertrag unterzeichnet,

an meinem Geburtstag – es gab

also gleich zwei gute Gründe zum Feiern!“

DAS HAUS IM BLICK

Seit Januar 2021 ist Daniel Platen nun

dafür verantwortlich, dass das Feierabendhaus

in einem einwandfreien Zustand ist

und bleibt. Gibt es Probleme mit der Elektrik,

dem Wasser oder funktioniert etwas

nicht, koordiniert er die Handwerker und

schafft Abhilfe. In seinem Büro im Feierabendhaus

behält er den Überblick über

Instandhaltung und Betreuung des Gebäudes.

Angebote von Firmen und Handwerkern

einzuholen, den Reinigungsplan zu erstellen,

ortsunkundige Mieter einzuweisen

und für eine sichere, unfallfreie Nutzung

zu sorgen sind einige der Aufgaben, die in

seinen Arbeitsbereich fallen.

KNAPSACKSPIEGEL 6 / 2021 | 5


In den Kulissen

6 |

Daniel Platen ist Fan

von „Danni Lowinski“,

sprich Annette Frier. Sein

größtes Highlight war

während eines Drehs im

Feierabendhaus ein gemeinsames

Foto mit der

Kölner Schauspielerin.

ALLES SAFE

In diesem Jahr gab es – trotz Pandemie

– rund zwölf Drehs im Feierabendhaus.

Dazu kamen und kommen diverse andere

Veranstaltungen und die Trauungen, bei

denen sich hier seit Mai Paare das Jawort

geben dürfen. Die Planung für die fünf

großen Karnevalssitzungen in der diesjährigen

Session sind im Dezember komplett

abgeschlossen – die bisher größten Veranstaltungen

unter Platens Federführung.

Aufgeregt? Er lacht: „Nein. Alles safe!“ Im

Moment wird die komplette Brandmeldetechnik

erneuert. Für das Casino hat er

schon neue Pflanzkübel geordert. Neue

Bepflanzung, neue Lampen und Boxen für

die Technik stehen auf seiner To-do-Liste.

„Die Kunst ist es, mit der Technik und der

Zeit zu gehen und dem Haus und seinem

Charakter dabei treu zu bleiben“, sagt’s, und

zieht los, um in „seinem Haus“ nach dem

Rechten zu sehen.

Daniel Platen sorgt

bei Dreharbeiten dafür,

dass alles rund läuft.

Der Sechsteiler „Bonn“

liefert eine Zeitreise.

F

ilm ab: Deutschland 1954. Aufgereihte

Schreibtische für die Stenografinnen,

eine Tapete im 50er-Jahre-Chic.

Wir stehen in einem Büroraum der Organisation

Gehlen, der Vorläufer-Organisation

des heutigen Bundesnachrichtendienstes

BND. Die Republik ist noch jung, die Welt

steht unter Spannung. Es herrscht Kalter

Krieg. Die Illusion ist beeindruckend, denn

eigentlich befinden wir uns hier im Kaminzimmer

des Feierabendhauses und vor der

Tür schreibt man das Jahr 2021.

KNAPSACKSPIEGEL 6 / 2021


Der Plot

ZEITSPRUNG IN DIE FIFTIES

„Man kennt die Räumlichkeiten und dann

sind sie so verändert, dass es erstaunlich

ist. Beim Gang durch diese Kulisse fühlte

ich mich in eine andere Zeit versetzt. Der

Blickwinkel auf das Haus verändert sich

in solchen Momenten“, erzählt Daniel Platen,

Facility Management und zuständig

für das Feierabendhaus. Für die Miniserie

„Bonn“, die 2022 in der ARD zu sehen sein

wird, drehte man im Juni dieses Jahres im

Casino, Kaminzimmer und Foyer des unter

Denkmalschutz stehenden Gebäudes.

Ganze zwei Wochen nahm die Aufbauzeit

für den dreitägigen Dreh in Anspruch. Der

Aufwand, den man betrieb, damit die Zeitreise

in die 50er-Jahre gelang, war groß: Da

wurde tapeziert und Wände wurden eingezogen,

das entsprechende Mobiliar herangekarrt.

Die Serie spielt zur Zeit des Kalten Kriegs und

verbindet wahre Zeitgeschichte mit einer spannenden

Familienstory. Die junge Toni Schmidt

gerät zwischen die Fronten zweier deutscher

Geheimdienste. Doch auch ihre Familie und der

Mann, den sie liebt, scheinen dunkle Geheimnisse

zu haben …

SZENENWECHSEL

In der Regel kennen die Filmcrews bereits

die Gegebenheit vor Ort. Denn das Feierabendhaus

ist prädestiniert für Filmaufnahmen,

besonders solche aus den 50er- und

60er-Jahren. Die Buchung der Location läuft

über André Sacher von L & D Event Catering.

Zuständig für die Betreuung während des

Drehs ist dann Daniel Platen, der als Ansprechpartner

immer erreichbar ist und dafür

Sorge trägt, dass alles reibungslos läuft.

Selbst wenn der Filmtag lange dauert,

ist er der Mann, der eine letzte Runde

dreht und das Licht ausmacht. Schluss

für heute. Cut. Bis zum nächsten Morgen.

Übrigens: „Bonn“ – klare Serienempfehlung

von Platen. „Hier wird bekanntlich häufiger

gedreht, aber dieser Dreh war schon besonders.

Wenn die Serie läuft, unbedingt ansehen.

Ich werd’s auf jeden Fall tun!“

COPYRIGHT: (c)ARD/Odeon Fiction/Kai Schulz

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Ausbildungsleiter Dirk Borkenhagen mit den diesjährigen bestbenoteten Absolvent*innen Christopher

März, Christina Bauer, Jannis König, Tim Weisweiler, Manuel Zingeler (v. l.) und Jens Zimmer (kl. Bild)

ZUM ZEHNTEN MAL

UNTER DEN BESTEN

YNCORIS bietet ihren Auszubildenden besonders gute Bedingungen und Unterstützung.

Das zahlt sich seit Jahren durch hervorragende Abschlussnoten aus.

„Ich bin megastolz,

und zwar auf den

ganzen Jahrgang.“

Dirk Borkenhagen

E

s war schon eine besondere Verleihung

für Dirk Borkenhagen:

Anlässlich der jährlichen Bestenehrung

der Industrie- und Handelskammer

(IHK) Köln erhielt der Ausbildungsleiter

für YNCORIS zum zehnten

Mal in Folge die Urkunde für „Herausragende

Leistungen in der Berufsausbildung“.

Dazu passend haben gleich sechs

Azubis des Chemiepark-Betreibers in

diesem Jahr mit „sehr gut“ abgeschlossen.

„Das alles ist schlicht sensationell“,

freute sich Borkenhagen zurecht. Denn

die Auszeichnungen zeigen, dass das

Unternehmen in Sachen Ausbildung

alles richtig macht. Nicht umsonst zählt

YNCORIS 2021 auch bereits zum vierten

Mal in Folge zu Deutschlands besten

Ausbildungsbetrieben.

„Ich bin megastolz, und zwar auf

den ganzen Jahrgang, denn wir haben

noch ganz viele andere Auszubildende,

die ein ganz tolles Ergebnis erreicht haben“,

unterstrich Borkenhagen. „Es haben

sich wirklich alle engagiert, um den

für sie bestmöglichen Abschluss rauszuholen

– und das unter den erschwerten

Bedingungen durch Corona.“

Die IHK Köln würdigte die Bestleistungen

erstmals mit einer großen

Feier für die Azubis aus dem gesamten

Regionalbezirk in der Motorworld

Köln. 68 von ihnen kommen aus dem

Rhein-Erft-Kreis, für YNCORIS sind es

Jannis König und Manuel Zingeler (Industriemechaniker),

Christina Bauer

und Christopher März (Industriekauffrau

/ -mann), Tim Weisweiler (Elektroniker

für Automatisierungstechnik)

und Jens Zimmer (Mechatroniker).

AUSTAUSCH MIT GESCHÄFTS-

LEITUNG UND BETRIEBSRAT

Nach guter Tradition gratulierten

Dr. Clemens Mittelviefhaus, Geschäftsleitung

YNCORIS, und Betriebsratsvorsitzender

Manfred Daub den Jahrgangsbesten.

Sie beglückwünschten

die ehemaligen Azubis und tauschten

sich im lockeren Gespräch mit ihnen

aus. „Ich freue mich, dass Ihnen die

Ausbildung Spaß gemacht hat und Sie

diese so erfolgreich abgeschlossen haben.

Offensichtlich haben Sie die richtige,

die für Sie passende Berufswahl

getroffen!“, betonte Dr. Mittelviefhaus.

Freude am Beruf von Anfang an ist ein

wichtiges Kriterium für die Auswahl

der Azubis. An dem gesamten Auswahlprozess

ist unter anderem der Betriebsrat

beteiligt. „Es ist schön, dass so

engagierte junge Menschen wie Sie zu

uns gefunden haben“, lobte Daub.

Die ehemaligen Azubis haben vor

allem die besonderen Rahmenbedin-

8 |

KNAPSACKSPIEGEL 6 / 2021


Stimmungsbarometer

Alle zwei Jahre führt YNCORIS

ein umfangreiches anonymes

Ausbildungs-Stimmungsbarometer

durch. Die Ergebnisse werden

mit allen Beteiligten besprochen

und wenn erforderlich, wird ein

Maßnahmenkatalog erarbeitet.

Bei der letzten Umfrage im Mai

2019 bewerteten 98,81 % der

Azubis folgende Aussage als

„gut bis fast perfekt“: „Ich kann

YNCORIS als guten Ausbildungsbetrieb

(für meine Berufsgruppe)

empfehlen“. Die aktuelle Befragung

läuft seit dem 29. November,

erstmals in digitaler Form.

gungen ihrer Ausbildung in einem

Unternehmen schätzen gelernt, das

gleichzeitig vielfältige Einsatzmöglichkeiten

und ein familiäres Umfeld

bietet. „Unsere Auszubildenden erhalten

einen guten Eindruck von ganz

unterschiedlichen Facetten ihres Fachgebiets,

aber auch von verschiedenen

Kunden und können so besser einschätzen,

was ihnen am meisten liegt“,

erklärte der Ausbildungsleiter.

Dienstleistung anbieten, also das Aufspüren

von Fehlerquellen in Elektroanlagen

durch Wärmebilder. Weil ich kurz

vorher Interesse am Thema angemerkt

hatte, wurde ich direkt gefragt.“

Jannis König kam zwar nicht in

seine absolute Wunschabteilung, zeigt

sich aber begeistert: „Die Firma Wuxi

Biologics in Wuppertal stellt mich und

meine Kollegen vor völlig neue Herausforderungen.

Als Operator gerät man

zum ersten Mal richtig mit Verfahrenstechnik

in Kontakt. Es dauert lange, bis

man sich mit den zahlreichen pharmazeutischen

Anlagen und dem Gebäude

in der Tiefe auseinandergesetzt hat,

aber es macht Spaß, ein wichtiger Teil

der Produktion zu werden – was wiederum

anspornt.“

Alle sechs ehemaligen Azubis sind

mit ihrer jetzigen Tätigkeit sehr zufrieden.

Christina Bauer arbeitet im

Einkauf, Christopher März im Bereich

Finanzen, Manuel Zingeler in der Betriebsbetreuung

Mechanik / Apparateinstandsetzung

am Standort Leverkusen

und Tim Weisweiler in der

Brand- und Gefahrenmeldetechnik.

Alle sind sich einig: Die Kombination

aus Spaß am Beruf, den speziellen Rahmenbedingungen

und der umfänglichen

Unterstützung durch das Unternehmen

motiviert zu Bestleistungen.

„Meine Einsätze

sind richtig

abwechslungsreich.“

Jens Zimmer

Zum zehnten Mal erhielt Dirk Borkenhagen für

YNCORIS die Urkunde der IHK Köln.

Traditionell gratulierten Geschäftsleitung und

Betriebsrat den Jahrgangsbesten.

SPANNENDE HERAUSFORDE-

RUNGEN IM BERUF

Gerne berichteten die Absolvent*innen,

was sie seit Abschluss der Ausbildung

erlebt haben. Grundsätzlich werden die

meisten ehemaligen Azubis im Chemiepark

Knapsack eingesetzt, zum Beispiel

Jens Zimmer, der in seiner Wunschabteilung

Prüfmanagement / Prüftechnik

tätig ist: „Meine Arbeit ist richtig

abwechslungsreich: Angelernt wurde

ich im Bereich Prüfung stationärer Anlagen.

Kürzlich durfte ich die Kollegen

der elektrischen Rohrbegleitheizung

bei ihrem alljährlichen Wintercheck

unterstützen.“ Eine ganz besondere

und keineswegs alltägliche Aktion habe

ihn aber auch ins bayerische Markt

Bibart zu Covestro geführt. „Der dort

ansässige Ansprechpartner hatte von

seinen Kollegen aus dem Rheinland

gehört, dass wir Thermografie als

Viele Maßnahmen für Auszubildende

• „AzubiFit“: zweitägiges Gesundheitsseminar

• Einführungsseminar Arbeitssicherheit und verhaltensbasiertes

Sicherheitsseminar

• Kostenlose, anonyme Beratungsmöglichkeit (Familienservice; extern)

• Einführungstage: zweitägige Inhouse-Orientierungstage und

dreitägiges Teambuilding in der Eifel

• Azubis tauschen für einen Tag ihre Berufsausbildung

• Azubi-Social-Media-Team: #yazubis auf Facebook, YouTube

und Instagram

• Azubis dürfen als Ausbildungsbotschafter fungieren und sind

ständiger Begleiter auf Ausbildungsmessen

• Technik-Azubis erhalten einen Tablet-PC mit Schulungssoftware

• WhatsApp-Gruppen

• wichtige Informationen zu Ausbildungs- und Unternehmensthemen

im Internet, via MS-Teams und MitarbeiterApp

https://www.yncoris.com/karriere/einstieg/auszubildende

https://www.yncoris.com/karriere/yazubis

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Das Tor ist auf, aber

DU BESTIMMST

DEINEN WEG!

Vom Großvater bis zur Enkelin: Die Berufswelt

vieler Knapsacker wurzelt in zweiter und

dritter Generation. Sie sind Zeugnis und beste

Referenz gelebter Unternehmens kultur. Auch

bei Dr. Wolfgang Schick, Geschäftsführer und

Werksleiter CABB, und Tochter Emma Schick,

Auszubildende bei Vinnolit, prägt der Chemiepark

Knapsack Familien geschichte.

D

r. Wolfgang Schick ist Pfälzer,

studierte in Karlsruhe: Nach

Chemiestudium und Promotion

startete er beruflich 1993 bei der

Hoechst AG in Frankfurt. Wenig begeistert

war er anfänglich über seine

Versetzung in das Werk Knapsack:

„Die Jungen werden erstmal in die Peripherie

geschickt.“ 1996 trat er seine

Stelle an als Betriebsleiter im Werksteil

Hürth. Neu im Rheinland, nutze

Wolfgang Schick gern die überbetrieblichen

Sport- und Freizeitangebote im

Chemiepark, so auch das Lauftreffen.

„Mitarbeiter*innen unterschiedlicher

Betriebe trafen sich zum Sport. Wir

trugen alle dieselben T-Shirts, da stand

Chemiepark Knapsack drauf. So bilde-

ten wir eine Gemeinschaft.“, erinnert

Dr. Schick schmunzelnd. In diesem

sportlichen Kontext lernte er 1998 Irene

Vogel kennen. Sie arbeitete als Laborantin

bei der Rhein-Erft Akademie.

Und dies mit ganzem Herzen. Denn

den Weg zur Chemie ebnete ihr Vater

Johannes Vogel: ein Vollblut-Knapsacker,

der 29 Jahre als erstklassiger

Schlosser wertvolle Arbeit leistete.

GEMEINSAMER STOFFVERBUND

Bei Irene und Wolfgang blieb es nicht

bei der beruflich chemischen Verbindung;

sie kristallisierte sich rasch zu

einer festen. Mit ihrer Heirat entschied

sich Irene mit einem lachenden und

weinenden Auge zur Aufgabe ihres Berufes

zugunsten eines gemeinsamen

Familienaufbaus. Parallel dazu startete

Dr. Schick karrieremäßig durch.

Geschäftsführer und Werksleiter der

CABB ist er heute.

Tochter Emma ließ sich von den

familiären Fährten zum Chemiepark

Knapsack inspirieren und wählte daraus

den Start für ihren eigenen Weg.

„Mein erster Kontakt mit der Welt

der Chemie bot sich mit der Kinderakademie

der Rhein-Erft Akademie.

Da war ich in der Grundschule. Meine

Mutter hat die Zündschnur zum Begeisterungsfunken

gelegt. Das Praktikum

in der 10. Klasse machte ich auch

in der Rhein-Erft-Akademie. Meine Berufswahl

stand fest: Chemielaborantin!“

10 | KNAPSACKSPIEGEL 6 / 2021


FREI UND BEHÜTET – GEHT DAS?

„So sehr ich die berufliche Kompetenz

meines Vaters schätze, ihn als Chef zu

haben, wäre mir dann doch zu viel“,

sagt Emma Schick: „Ich wohne ja auch

noch bei meinen Eltern. So bewarb ich

mich bei Vinnolit. Dort bin ich jetzt im

zweiten Lehrjahr als Chemielaborantin.

CABB und Vinnolit arbeiten eng

zusammen, bilden einen gemeinsamen

Stoffverbund: Vinnolit liefert Chlor an

CABB, CABB liefert Chlorwasserstoff

an Vinnolit. Wenn ich Fragen oder

Gesprächsbedarf rund um meinen Berufsalltag

und Ausbildung habe, sind

meine Eltern die besten Ansprechpartner.

Ihnen muss ich kein langes Intro

geben, wie es bei Freunden erforderlich

wäre und die dann doch nur geduldig

nickend zuhören können, aber eigentlich

nicht verstehen. Meine Eltern

kann ich mit ein zwei Sätzen gleich dahin

mitnehmen, was mir grad wichtig

ist. Meine Mutter kennt einen meiner

Ausbilder noch aus ihrer Berufszeit.

Das ist Familie und eine Art Berufsfamilie.

Sie schenken Vertrauen.

Es ist Motivation plus nicht

zu enttäuschen. Im Flow - ohne

Druck. Mein Ziel jetzt ist die Ausbildung

gut abzuschließen. Dann

gibt es ja Weiterbildungsmöglichkeiten:

Techniker und Meister,

Richtung Forschung oder Betriebslabor.

Die Wege sind offen, aber das

muss ich nicht jetzt entscheiden.

Opa ist 87. Er fragt immer noch

nach Knapsack. Ich habe mich

für ihn angemeldet beim Newsletter

der Pensionärsvereinigung

Knapsack e. V. So kann ich ihn

besser auf dem Laufenden halten.

Wenn er körperlich kann und will,

fahre ich ihn gern zum nächsten

Treffen.“

Frei und behütet – ein dialektischer

Widerspruch: Im Chemiepark

Knapsack schließt er auf in eine neue

Qualität des Berufsstarts.

Nachfolge - Fluch oder Segen?

Bei Familienunternehmen ist die Nachwuchsfolge

laut Expertenschätzungen zu 50 % Vorlage eines

Familiendramas. Der Sohn möchte vielleicht gar

nicht die Fleischerei in nächster Generation weiterführen

oder die Tochter fühlt sich nicht befähigt die

Führungsposition des Vaters zu übernehmen mit der

dazugehörigen Verantwortung für das Schicksal des

Unternehmens und seiner Mitarbeiter. Die Psychologie

spricht in solchen Fällen der familiären Nachfolge

von vorweggenommener Persönlichkeit.

Vater Schick ist

verständiger

Ansprechpartner

in beruflichen

Belangen.

Anders verhält es sich bei Knapsack-Generationen:

Die Eltern leben vor, dass es sich im Chemiepark

Knapsack gut arbeiten lässt, sind Initialzünder und

Wegbereiter. Entscheidet sich der Nachwuchs für den

Chemiepark Knapsack, ist es eine freiwillige Entscheidung.

Es obliegt ihnen, diesen Weg gemäß ihren

persönlichen Neigungen auszugestalten, unabhängig

von elterlichen Vorlagen.

KNAPSACKSPIEGEL 6 / 2021 | 11


Dr. Henning Wettach ist

Leiter der Clariant-Betriebe

PZP und Safeway &

Intermediates.

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Über Flammschutz

& Feuerfleisch

Dr. Henning Wettach leitet seit August 2019 den PZP-Betrieb von

Clariant, seit Januar 2021 auch den Betrieb Safeway & Intermediates.

Allerhöchste Zeit für ein persönliches „Hallo“.

Herr Wettach, wenn wir so salopp fragen

dürfen: Wo kommen Sie denn her?

Beruflich war ich zuvor zehn Jahre bei BASF in Osnabrück,

Ludwigshafen und auch global viel unterwegs.

Gebürtig bin ich Badener. Ich habe in Karlsruhe studiert,

promoviert in Karlsruhe und Bonn.

Sie tragen einen Ehering.

Ja, meine Frau habe ich in Bonn kennengelernt.

Dort wohnen wir auch. Unser Sohn Tim wird bald vier.

PZP ist die Abkürzung für Phosphorzwischen

produkte. Clariant produziert dort

Flammschutzmittel. Wie funktionieren sie?

Unsere Kunden machen daraus sogenannte Intumeszenz-Beschichtungen

für Stahlträger. Stahlträger

verlieren bei Temperaturen ab 500 Grad Celsius an

Stabilität, je nach Brandlast bereits innerhalb von fünf

Minuten, Brandschutzbeschichtungen stabilisieren die

Stahlträger bis zu einer Stunde. Zur Wirkungsweise: Die

Beschichtung expandiert im Brandfalle bis zum 100fachen.

Ammoniumpolyphosphat, APP, das wir auch hier

herstellen, ist ein wichtiger Bestandteil dieser Beschichtungen.

Es reagiert bei Hitze mit anderen Komponenten

und expandiert. Die aufgeschäumte Schutzschicht besteht

aus mikroporösem Schaum. Sie bietet eine Dämmung

gegen die Hitze und schützt so den Stahl. Was wir noch

im PZP-Betrieb herstellen sind flüssige Phosphor säureester.

Sie kommen zum Einsatz in unterschiedlichen

Industrieanwendungen wie Schmiermittel.

Jetzt sind Sie auch Betriebsleiter von

Safeway & Intermediates. Kriegen Sie da

ein doppeltes Gehalt?

Nein, das bekomme ich nicht (lacht). Safeway &

Intermediates hat sich in den letzten Jahren enorm

entwickelt: von einem Technikums- zu einem Produktionsbetrieb

mit sehr deutlichen Mengensteigerungen.

Der Fokus liegt dabei auf der Herstellung von Flammschutzmischungen

in denen die von Clariant hier am

Standort hergestellten Produkte zum Einsatz kommen.

Wir produzieren u. a. Flammschutzmittel für Spezialanwendungen

sowie als Saisongeschäft den Landebahnenteiser

Safeway.

Was machen Sie, wenn Sie nicht

Betriebsleiter sind?

Ich bin ein Familienmensch. Wir kochen gern. Wenn ich

zum Kochlöffel greife, wird es meist was Mediterranes

oder auch Gegrilltes. Meine Frau hat sich auf die koreanische

Küche spezialisiert. Das esse ich sehr gern, ist

mir aber selbst zu aufwendig in der Zubereitung.

Was gibt es bei Wettachs zu Sylvester?

Bulgogi, Feuerfleisch, ein Klassiker der koreanischen

Küche. Das Gericht gewinnt, wenn man es am Vortrag

zubereitet, perfekt für Sylvester. Aber Achtung: Es ist

schon sehr scharf.

Was empfehlen Sie zum Ablöschen?

Ein kühles Bier und natürlich Soju.

Illustration : Parvin – Adobe Stock

KNAPSACKSPIEGEL 6 / 2021 | 13


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Glückliche Kinder &

glückliche

Feuerwehrmänner

A

lle

Jahre wieder … steht vor dem Feierabendhaus

am Chemiepark Knapsack der Weihnachtsbaum.

Um die rund acht Meter hohe

Tanne besonders schön zu schmücken, erhielt die Werkfeuerwehr

in diesem Jahr tatkräftige Unterstützung

von den Kindern des Waldkindergartens Waldwichtel

aus Hürth. Die 16 Mädchen und Jungen hatten mit ihren

Betreuerinnen zuvor den Baumschmuck aus recycelten

Materialien gebastelt. Ein wichtiges Ziel des Kindergartens

ist es, nachhaltiges Denken auf spielerische Art zu

fördern. Einige mutige Waldwichtel trauten sich sogar

ganz oben in den Korb, um die Tanne bis zur Spitze zu

dekorieren. Zwischendurch konnten sich die Beteiligten

bei warmem Kakao und Muffins stärken und die verschiedenen

Fahrzeuge der Werkfeuerwehr bestaunen.

| 15

Illustration : girafchik – Adobe Stock


AND THE

WINNER IS …

STRABAG hat Ende November den

Safety Award verliehen bekommen.

Zu Recht, denn das Unternehmen und seine

Mitarbeiter wissen, worauf es ankommt.

„Wie können wir unseren Lieferanten

und ihrer Entwicklung hinsichtlich

Arbeitsschutz und -sicherheit

Anerkennung zeigen? Da setzt die

Verleihung des Safety Awards ein

wichtiges Zeichen.“

Marcus Urbach,

Einkaufsleiter YNCORIS

I

n diesem Jahr wurde der Safety

Award an STRABAG verliehen.

Ende November traf man sich –

natürlich coronakonform im kleineren

Kreis – im Blauen Salon. Begrenzte

Teilnehmerzahl statt Zusammenkunft

mit der kompletten Mannschaft der

Geehrten, Lunchpakete statt nettem

Beisammensein in der Kantine. Doch

die gute Stimmung ließ sich durch die

Pandemie keiner nehmen.

Dr. Clemens Mittelviefhaus betonte:

„Wir wollen partnerschaftlich arbeiten.

Gemeinsam haben STRABAG und

wir konsequente Entwicklungen im

Bereich Arbeitsschutz betrieben. Den

regelmäßigen Dialog, den wir dabei

geführt haben und führen, schätzen

wir sehr. Ich bin stolz auf diese bemerkenswerte

Zusammenarbeit!“ Thorsten

Strunk, technischer Gruppenleiter,

Oberbauleiter Peter Lenau und Dirk

Schneiderbek, Schachtmeister, waren

gekommen, um den Preis stellvertretend

für die komplette Mannschaft

entgegenzunehmen. „In der Regel arbeiten

immer fünf bis 15 Leute von uns

hier vor Ort. Gerade sind es zwölf Mit-

16 |

KNAPSACKSPIEGEL 6 / 2021


„Arbeitssicherheit und Versorgungssicherheit sind

oberstes Gebot. Die Mannschaft der STRABAG AG

hat das verstanden und wunderbar umgesetzt.“

Hendrik Majewski,

Leiter VuE Netze YNCORIS

„Im industriellen Bereich sind wir stark vertreten.

Arbeits sicherheit steht dabei in unserem täglichen

Fokus. Wir fühlen uns sehr geehrt den diesjährigen

Safety Award von YNCORIS verliehen bekommen zu

haben. Bei uns im Büro ist dem Preis ein Ehrenplatz

sicher!“

Thorsten Strunk, Technischer Gruppenleiter STRABAG AG

arbeiter, die noch mit der Beseitigung

der Hochwasserschäden und einem

neuen Beleuchtungskonzept in der

Kläranlage Hürth zu tun haben“, erzählt

Schneiderbek.

EIN GEMEINSAMES ZIEL

Wer mit schwerem Gerät Erdarbeiten

durchführt, macht einen nicht ganz ungefährlichen

Job und muss sich seiner

Im Jahr 2020

hat STRABAG um die

10.000 Arbeitsstunden

für YNCORIS geleistet:

ohne Vorfall und ohne

Ampel-Gespräch. 2021

waren es geschätzt

tendenziell noch mehr

Stunden. Die Unterstützung

des Unternehmens bei

der Beseitigung der

Unwetterschäden des

Sommers war groß.

Verantwortung bewusst sein. Einmal

mehr, wenn in sensiblen Bereichen

gearbeitet wird, wie etwa in einem

Chemiepark, in dem ein Vorfall weitreichende

Folgen für Arbeitssicherheit

und Versorgung der Unternehmen vor

Ort haben kann. Lob und Anerkennung

verdient, wer sich des Gefahrenpotenzials

bewusst ist und sicheres Arbeiten

als gemeinsames Ziel verfolgt.

ALLES BESTENS

Jedes Jahr werden verschiedene Kriterien

zum Sicherheitsverhalten der

Lieferanten von einem Gremium aus

Arbeitssicherheit, Bereich Anlagenservice

und -technik und Einkauf bewertet.

Auch der Fachgewerksverantwortliche

wird nach seiner Einschätzung

gefragt. Für STRABAG ist das André

Klempe, der die Funktion des zentralen

Ansprechpartners übernimmt. Seine

Beurteilung: Sicherheitsverhalten sehr

gut und auch er hebt den regelmäßigen,

konstruktiven und offenen Austausch

hervor. Ricarda Horn, stellvertretende

Einkaufsleiterin YNCORIS,

freut sich: „So wie mit STRABAG soll

es laufen. Die Entwicklung unserer

Zusammenarbeit ist sehr positiv. Das

wollen wir natürlich honorieren.“

IM GESPRÄCH BLEIBEN

„Wir haben feste Vorstellungen, wie

wir gut mit unseren Lieferanten zusammenarbeiten

wollen“, ergänzt Einkaufsleiter

Marcus Urbach. „Um diese

zu vermitteln, haben wir quasi ein Paket

geschnürt, das aus den Komponenten

Ampel-Gespräch, Marktpartnergespräch

und Verleihung des Safety

Award besteht.“ An erster Stelle steht

das Marktpartnergespräch, das den

jeweiligen Lieferanten für das Thema

Arbeitssicherheit sensibilisieren soll.

Dafür geht man mit der Mannschaft

raus und trifft Menschen, die erklären,

welche Folgen es haben könnte, wenn

z. B. versehentlich eine Leitung im Erdreich

beschädigt wird. So verliert „der

Vorfall“ das Abstrakte und wird vorstellbar.

Das Ampel-Gespräch wird immer

dann geführt, wenn ein Lieferant

die Sicherheitsvorgaben von YNCORIS

nicht eingehalten hat. Der Safety

Award, den YNCORIS jährlich einem

Lieferanten überreicht, ist schließlich

die sichtbar gewordene Anerkennung

für Verdienste um die Arbeitssicherheit.

Bleibt nur noch zu sagen: Die Freude

ist beiderseits. Gratulation – an beide

Partner.

| 17


HALTESTELLEN

Illustration : vvadyab – Adobe Stock

ARBEITEN UND FAHREN

NACH PLAN

Mit dem Bus zur Arbeitsstelle in

den Chemiepark? Vor Jahrzehnten

bestand diese Möglichkeit. Doch

mit Einführung von Arbeitszeitkonten

und damit flexiblerer

Arbeitszeiten, wollten auch die Mitarbeiter

An- und Abfahrt flexibler

gestalten. Ein starrer Busfahrplan

war da nicht mehr passend und

die Stadtwerke Hürth stellten den

Betrieb schließlich wegen Unrentabiliät

ein. Versuche in der Vergangenheit,

die Busanbindung zu

reaktivieren, scheiterten, boten sie

bisher offensichtlich keine wahre

Alternative zum eigenen Fahrzeug.

„Bis Ende 2021 wird unsere gesamte Busflotte

mit Wasserstoff angetrieben werden und unser

Hüpper ist ein emissionsarmes Hybridfahrzeug.

So wollen wir den Individualverkehr reduzieren

und ein umweltfreundliches Mobilitätsangebot

machen.“

Jürgen Wiethüchter,

SWH-Centerleiter Mobilität

LINIE 713

Das soll sich nun ändern. Seit 12.

Dezember verbindet die Linie

713 von montags bis freitags im

20-Minuten-Takt den Werksteil

Hürth mit Hürth-Mitte, Alt-Hürth

und der Stadtbahn in Hermühlheim.

Morgens um 5 Uhr geht’s ab

Hermühlheim los. Die letzte Fahrt

ab Werksteil Hürth startet um 22.20

Uhr. Im Vorfeld wurde von YNCORIS

die Haltestelle vor den Toren des

Werksteils Hürth eingerichtet und

der Bürgersteig verlängert. Tanken

können die Busse gleich gegenüber

an der Wasserstofftankstelle, bevor

sie wieder Richtung Hermühlheim

rollen. Für Mitarbeiter, die im Umfeld

wohnen ist diese Anbindung

interessant, genauso, wie für alle,

für die die Nutzung der Stadtbahn-Linie

18 in Frage kommt. Allen

Azubis aus der Umgebung erleichtert

sie die Anreise zur Rhein-Erft

Akademie.

HÜPPER

Ergänzend zu Bus Nr. 713 ist bereits

seit Ende Oktober der sogenannte

Hüpper im Einsatz, der on demand

Gebiete anfährt, die bisher nicht

optimal an den ÖPNV angebunden

waren, sprich Knapsack, Stotzheim

und Sielsdorf. Die Fahrzeuge verbinden

die drei Stadtteile untereinander

und mit den Stadtbahnhaltestellen

Efferen, Hermühlheim,

Fischenich, Hürth Mitte (ZOB)

und Bahnhof Kalscheuren. Kein

fester Fahrplan, keine feste Linienführung.

Buchen kann man den

Hüpper übers Telefon oder über

eine App. Wer das gemacht hat,

darf spätestens 30 Minuten später

einsteigen. Zum normalen VRS-

Tarif und rund um die Uhr.

18 |


„Wir begrüßen diese erneute Initiative, den Werksteil Hürth an den öffentlichen

Nahverkehr anzubinden sehr, und haben sie gerne mit der Einrichtung der Haltestelle

unterstützt. Jetzt ist es wichtig, Erfahrungen zu sammeln, wie das Angebot

angenommen wird.“

Dr. Eduard Michels,

Leiter Infrastruktur YNCORIS

HALTESTELLE

WENDEPUNKT

Die Mobilitätswende ist in aller

Munde, das hohe Verkehrsaufkommen

nervt, die Parkplatzsuche

sowieso. Und der Gedanke, dass

Mobilitätswende ja nicht weniger

Mobilität, sondern weniger Verkehr

bedeuten sollte, also im Idealfall

gar nicht weh tut, reift. Vielleicht

wächst gleichzeitig auch der Wille,

umzudenken und innovative sowie

umweltfreundliche Angebote in Betracht

zu ziehen. Wünschenswert

wäre das. So könnte aus der Haltestelle

ein Wendepunkt werden.

„Ich bin überzeugt davon, dass die Anbindung

zur Ausbildungsstätte bei der Entscheidung

angehender Azubis für oder gegen einen

Ausbildungsbetrieb miteinfließt. Da kann

eine bessere Anbindung des Chemieparks

nur ein weiteres Argument sein, hier sein

Berufs leben zu starten.“

Dirk Borkenhagen,

Leiter Ausbildung YNCORIS

HÜPPER-BUCHUNG

Mo–Fr 9.30–20.00, Sa 9.30–16.00 Uhr

unter Telefon 02233 97 53 997

oder digital rund um die Uhr. Tarif innerhalb

Hürths ist die Preisstufe 1a, VRS-Abokunden

brauchen kein zusätzliches Ticket. Einzeltickets

gibt’s übrigens als VRS-HandyTicket oder

beim Fahrpersonal. Infos unter

swhmobil.de/huepper

| 19


MOTIVATORISCH

FÜHREN

Alexander Feistkorn arbeitet in der Prozessleittechnik

bei YNCORIS. Seit elf Jahren

engagiert er sich in der evan gelischen

Kirchengemeinde Köln-Porz als Jugendleiter.

Alexander, wie bist du zu deinem Ehrenamt

gekommen?

Alexander Feistkorn engagiert sich seit

vielen Jahren als Jugendleiter.

Die YNCORIS-Spende von 500 Euro wird

bei der nächsten Fahrt eingesetzt, um einen

Ausflug, Besichtigung einer kostenpflichtigen

Sehenswürdigkeit, zu bestreiten.

Aus Erfahrung. Als Kind habe ich an den Sommerfahrten teilgenommen.

Sie sind mir in lieber Erinnerung. Stets habe ich

viel gelernt von der Gemeinschaft und den ehrenamtlichen

Begleitern. Da will man auch was zurückgeben. Mit 15 begann

ich Vorbereitungen des Konfirmanden-Unterrichts und der

Jugend-Sommerfahrten mitzugestalten. Um als Begleiter mitzufahren,

muss man ja mindestens volljährig sein. Das mache

ich seitdem.

Die Teilnehmer*innen sind zwischen 13

und 17 Jahren. Mit natürlicher Autoritär

des Alters kannst du kaum punkten. Wie

kriegst du die Gruppe in den Griff?

Man wächst mit der Herausforderung (lacht). Ich habe gelernt

vor einer großen Gruppe selbstbewusst zu reden, Entscheidungen

zu treffen und Verantwortung dafür zu übernehmen.

Wir Leiter haben alle eine mehrtägige Schulung absolviert,

um die Jugendleitercard zu erlangen. Sie muss auch regelmäßig

aufgefrischt werden. Motivatorisches Führen ist dabei

auch ein Thema. Einfach herumzubrüllen „Spül‘ jetzt! Oder:

Hilf‘ mit!“ funktioniert nicht. Es geht darum, möglichst die

ganze Gruppe zu erreichen, mitzunehmen in gegenseitiger

Rücksicht. Manche scheinen dies gar nicht mehr von zuhause

zu kennen, egal ob Einzel- oder Geschwisterkind. Sie schauen

mich verdutzt an, wenn ich sie zu den Essensvorbereitungen

heranziehe. Einige Entscheidungen lassen sich nicht im

großen Stuhlkreis umsetzen, da geht es leider nicht ohne

Autorität. Handyfrei Tage sind ein Beispiel dafür. Da sind wir

an wunderschönen Orten, wie Kroatien oder in der Toskana,

und einige würden sonst nichts davon mitbekommen. Sein

Verhaltensrepertoire zu ändern, gehört zum Urlaub, es zu

erweitern zur Persönlichkeitsentwicklung. Ich wünsche mir,

dass die Teilnehmer über die schönen Tage hinaus, etwas an

Erfahrung mitnehmen.“

20 |

KNAPSACKSPIEGEL 6 / 2021


KNAPSACKSPIEGEL, Social Media & Co. –

Kommunikativer Erfolgskurs 2021 fortgesetzt

Themen von A bis Z – das Potpourri der Beiträge,

die auf unseren digitalen Kanälen und in unseren

Printmagazinen 2021 erschienen sind, ist bunt und

vielfältig. Die Zugewinne auf unseren Kanälen bestätigen

den eingeschlagenen Kommunikationskurs.

Nun möchten wir einen Blick auf die spannendsten

Zahlen werfen und das Jahr Revue passieren lassen.

ENTDECKE

den Chemiepark Knapsack online

und wirf einen Blick hinter

die Kulissen – folge uns auf …

Illustration : holyland, Graficriver, motorama – Adobe Stock

TOP 3 THEMEN UNSERER LESER*INNEN:

1. Informationen zu Ereignissen

2. Unternehmensnachrichten

3. Rückblickdonnerstag:

Historienreihe auf Facebook

FACEBOOK

526.821 erreichte Personen

8.850 Engagements

13,84 % Engagement-Rate

9.028 Aufrufe

68 neue Follower

81 Beiträge veröffentlicht

UNSERE MAGAZINE

INSTAGRAM

30.000

Klicks online

Insgesamt 9.600 x

KNAPSACK

SPIEGEL

6 Ausgaben jährlich

Insgesamt 13.100 x

KNAPSACK

SPIEGELSPEZIAL

4 Ausgaben jährlich

52.685 erreichte Personen

2.700 Engagements

13,36 % Engagement-Rate

44.272 Aufrufe

165 neue Follower

45 Beiträge veröffentlicht

Stand November 2021

25

Kommunikationskanäle

| 21


BEGEGNUNGEN

Der „Politische Feierabend“ bietet Raum für offenen Austausch

S

ie sind eingeladen! In jedem Jahr spricht YNCORIS

dieses Angebot gegenüber Mandatsträgern aus Stadt,

Kommune, Kreis-, Land- und Bundestag aus. Eine Einladung

zum Miteinandersprechen, zum sogenannten „Politischen

Feierabend“, der ein weiteres Format darstellt, um mit

Menschen und Amtsträgern im und um den Chemiepark in

Dialog zu treten und Kommunikation transparent und offen

zu gestalten.

IM GESPRÄCH BLEIBEN

Es war eine Freude. Am 25. Oktober dieses Jahres konnte das

Treffen im Feierabendhaus stattfinden. Ganz analog von

Mensch zu Mensch, Auge in Auge. Zum Häppchen vom Büfett

gesellte sich schnell das ein oder andere Gespräch. Rund

50 Teilnehmer*innen tummelten sich um die Stehtische

und nutzten die Gelegenheit des Miteinanders. „Echtes“ Beisammensein

bringt Vorteile, denn Vertrauen wächst durch

Kennenlernen und das geht nun mal besser, wenn man tatsächlich

zusammenkommt.

DA STECKT POTENZIAL DRIN

Thomas Kuhlow, Leiter Kommunikation, und Dr. Clemens

Mittelviefhaus, Geschäftsleitung YNCORIS, stellten den

Chemiepark vor, sprachen über „The new Knapsite“, die geplante

Süderweiterung, und andere Entwicklungen. Wie bei

den vorangegangenen Treffen mit NGOs und Pressesprechern

kamen auch an diesem Abend die aktuellen Themen

wie das Starkregenereignis im Juli sowie Gerüche und Verfärbung

des Duffesbachs auf den Tisch. „In der persönlichen Begegnung

steckt viel Potenzial die Dinge zu klären, Aufmerksamkeit

zu schenken, das Gegenüber und seine Gedanken,

Beweggründe, Sorgen zu verstehen“, resümierte Kuhlow.

JEDER IST GEFRAGT

Eine kritische Nachfrage hier, ein gemeinsames Lachen da,

Diskussionen in der gesamten Gruppe oder ein Gespräch unter

vier Augen. Man lernt sich (besser) kennen, hat ein Gesicht

zum Namen und erkennt die Menschen hinter „dem Chemiepark“,

„der Verwaltung“ „der Politik“. Das alles kann dem großen

Ganzen nur förderlich sein, nämlich unser Miteinander,

unsere Region und unsere Zukunft gemeinsam und mit gegenseitigem

Verständnis und Respekt zu gestalten. In Anbetracht

der derzeitigen Corona-Lage werden in nächster Zeit

wieder digitale Treffen die analogen ersetzen müssen. Sie sind

nicht gleichwertig, aber geben zumindest die Möglichkeit des

Austauschs in der Gruppe.

22 |

KNAPSACKSPIEGEL 6 / 2021


Pensionärsvereinigung Knapsack e. V.

NEUER VORSTAND FÜR

KNAPSACKER PENSIONÄRE

Nach 912 Tagen folgten 42 der 135 Mitglieder der Pensionärsvereinigung Knapsack e.V. der Einladung des

Vorstands zur ersten Mitgliederversammlung seit Mai 2019 ins Casino des Feierabendhauses Knapsack.

Wie viele andere Vereine konnte auch die Pensionärsvereinigung in 2020 pandemiebedingt keine Mitgliederversammlung

veranstalten. Umso mehr freute man sich nun, endlich wieder ein persön-liches Treffen unter

der 3G-Regelung abhalten zu können. Neben der Entlastung des Vorstands und des Kassenwarts sowie dem

Bericht des Vorstands zu den Jahren 2019 und 2020 war satzungsgemäß ein neuer Vorstand zu wählen.

Helmut Weihers bleibt weiterhin Vorsitzender, ebenso wie Dr. Georg Elsner als Stellvertreter und

Günther Geisler als Schriftführer. Neu dazugekommen ist Richard Halberg als Kassenwart. Der Beirat

setzt sich aus den Mitgliedern Karin Hübner-Borj, Dr. Horst Klassen, Horst Kühr, Friedel Lachmann,

Prof. Dr. Horst-Dieter Schüddemage, Werner Steinmetzer und Oskar Storch zusammen.

Der langjährigen Kassenwart Fred Glaß, der auf eigenen Wunsch diese Aufgabe aufgab, wurde in

der Mitgliederversammlung für sein großes Engagement im Vorstand mit der Ehrenmitgliedschaft

ausgezeichnet. Am Ende der offiziellen Mitgliederversammlung informierte Pierre Kramer, Leiter der

Standortentwicklung des Chemieparkbetreibers Yncoris, über die weitere Entwicklung des Chemiestandortes,

insbesondere zur südlichen Erweiterung des Chemieparks.

Für das kommende Jahr hofft man, die für die Jahre 2020 und 2021 geplanten Veranstaltungen und

Ausflüge nachholen zu können.

Die Pensionärsvereinigung Knapsack steht allen offen, die einen Bezug zum Chemiestandort Knapsack

haben, und nicht nur den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Standortfirmen des Chemiestandortes

Knapsack.

Informationen zur Pensionärsvereinigung Knapsack e. V. unter www.chemiepark-knapsack.de/leben

Der neu gewählte Vorstand der Pensionärsvereinigung Knapsack e. V.:

Der neue Vorstand v. l. n. r.: Günther Geisler, Richard Halberg, Horst Kühr, Karin Hübner-Borj, Werner Steinmetzer,

Dr. Georg Elsner, Helmut Weihers, Oskar Storch und Dr. Horst Klassen. Prof. Dr. Horst-Dieter Schüddemage sowie Friedel

Lachmann waren leider verhindert.

KNAPSACKSPIEGEL 6 / 2021 | 23


DAS HERZ VON HÜRTH

YNCORIS repariert Pumpe des Hubertus-Brunnen

Der Brunnen vor der Pfarrkirche St. Katharina in Alt-Hürth ist ein lokales

Wahrzeichen. Namensgeber ist Hubert Fund. „Das war ursprünglich

nicht so geplant, es hat sich einfach eingebürgert“, erklärt der Hürther

Ortsvorsteher Thomas Fund. Vater Hubert habe sich zusammen mit

anderen Mitstreitern für den Erhalt des Brunnens engagiert: ein Erbe,

dass Sohn Thomas beherzt fortführt. Er zählt zu den Mitbegründern

einer Pateninitiative, die für den Erhalt und die Betriebskosten des

Brunnens aufkommen.

Nachbarschaftshilfe

mit technischem Know-How

Als zu den laufenden Kosten nun auch die Pumpe ausfiel, wandte sich

Thomas Fund kurzerhand an YNCORIS. Gerne kam das Unternehmen

seinem Anliegen nach die Pumpe Instand zu setzen.

Alljährlich am

2. November,

dem Todestag

von Hubert Fund,

wird das Wasser

des Brunnens

abgelassen. Dann

verwandelt sich

der Hubertus-Brunnen,

ausgestattet

mit vier prächtigen

Tannen, in einen

großen leuchtenden

Adventskranz.

24 |

Foto: Peter Zylajew


HILFSAKTION FÜR OPFER

DES HOCHWASSERS

Hintergrundbild: goldnetz – Adobe Stock

Alter Kommandowagen

der Werkfeuerwehr

für eine Spende an

Feuerwehr Hellenthal

übergeben.

N

ach der furchtbaren Flutkatastrophe

im Juli entstand eine

große Welle der Solidarität

mit den Betroffenen, viele Hilfsprogramme

wurden auf den Weg gebracht.

Auch unter den Feuerwehren herrschte

große Hilfsbereitschaft: Viele Einheiten

stellten Fahrzeuge für den guten Zweck

zur Verfügung. So auch die Werkfeuerwehr

im Chemiepark Knapsack. „Wir

waren nach der Flut rund zwei Wochen

in betroffenen Gebieten im Einsatz

und haben dabei mitbekommen,

dass zahlreiche Feuerwehren selbst

Schäden durch das Hochwasser verzeichneten“,

erklärt Ralf Lassmann,

Leiter der Werkfeuerwehr. In diesem

Kontext habe die Werkfeuerwehr einen

Aufruf gestartet und angeboten,

den 20 Jahre alten Kommandowagen,

der vor einigen Monaten durch eine

Neuanschaffung ersetzt wurde, kurzfristig

zur Verfügung zu stellen und auf

dem kurzen Dienstweg zu übergeben.

Eine Reaktion ließ nicht lange auf sich

warten: Die Freiwillige Feuerwehr der

Gemeinde Hellenthal benötigte einen

Kommandowagen für den ehrenamtlichen

Einsatzleiter und meldete sich bei

den Kollegen aus Knapsack.

SYMBOLISCHER BETRAG FÜR

GUTEN ZWECK

Schnell war klar: Es sollte eine symbolische

Spende für das Fahrzeug geleistet

werden. Zusammen mit der Gemeindeverwaltung

des Eifelortes wurde

eine Summe von 1.000 Euro vereinbart.

Dennis Scholzen und Kevin Kosinski

vom Sachgebiet Technik der Werkfeuerwehr

koordinierten die Aktion

und brachten den Kommandowagen

auch nach Hellenthal. Dort übergaben

sie ihn an Michael Huppertz, Fachbereichsleiter

Ordnung und Soziales sowie

allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters,

an Daniel Pützer, Leiter der

Freiwilligen Feuerwehr der Gemeinde

Hellenthal, und seinen Stellvertreter

Werner Groß.

Der Betrag für den Kommandowagen

floss auf das Spendenkonto von

YNCORIS für die Flutopferhilfe. „Die

Spende kam damit direkt Mitarbeitern

zugute, die von der Flut betroffen

sind“, betont Ralf Lassmann. Somit

konnten die beiden Feuerwehren nicht

nur gemeinsam eine Versorgungslücke

im Brandschutz beseitigen, sondern

auch eine kleine Hilfe für die Opfer des

Hochwassers leisten.

„Die Spende kam direkt

YNCORIS-Mitarbeitern

zugute, die von der Flut

betroffen sind.“

Ralf Lassmann,

Leiter Werkfeuerwehr

Kevin Kosinski von der Werkfeuerwehr mit

Fachbereichsleiter Michael Huppertz

sowie Daniel Pützer und Werner Groß (v. l.)

von der Freiwilligen Feuerwehr Hellenthal.

KNAPSACKSPIEGEL 6 / 2021 | 25


DAS BAND IST ZERSCHNITTEN –

JETZT KANN ES LOSGEHEN!

NEUES WEITERBILDUNGSZENTRUM IN WESSELING ERÖFFNET

Grippeschutzimpfung

2021

Auch in diesem Jahr besteht wieder

die Möglichkeit zur jährlichen

Grippeschutzimpfung im Chemiepark

Knapsack. Alle Informationen

hierzu finden Sie, sobald Sie

den QR-Code scannen:

I

n Wesseling soll die ehemalige

Privatschule Dany in der Bonner

Straße zu einem Weiterbildungszentrum

werden. Am Samstag,

05.11.2021 wurde das Bildungszentrum

mit einem Grußwort von Marco Mencke

und einer Podiumsdiskussion offiziell

eröffnet. Im Anschluss daran fanden

Train the Trainer Workshops statt.

Die Volkshochschule ist hier schon eingezogen,

bald soll auch die Rhein-Erft

Akademie GmbH mit Ihren

berufsbegleitenden Kursen dazu kommen.

Beide Einrichtungen wollen so

ihre Aktivitäten bündeln und Synergien

nutzen. An der offiziellen Eröffnungsfeier

des neuen Wesselinger Bildungszentrums

nahmen unter anderem der Wesselinger

Bürgermeister Erwin Esser, der

Hürther Bürgermeister Dirk Breuer, der

Direktor der VHS Rhein-Erft Dr. Stephan

Mittelstedt sowie der parlamentarische

Staatssekretär im Kultusministerium

Klaus Kaiser teil.

Ankündigungen & Termine

Wir gedenken

Jubiläum – Wir gratulieren

Termine

26 |

Manfred Düring (87)

Verstorben am 12.10.2021

40 Jahre

Wilfried Piertz, Vinnolit

Eintritt 12.11.1981

Hermann Bruno Berg, Clariant

Eintritt 01.12.1981

Erlebnistag Chemie –

Knapsack vebindet

am 17.09.2022

von 12:00 bis 18:00 Uhr

Veröffentlichung Gewinner*innen

Malwettbewerb 2021

Februar 2022


VORWEGGENOMMENES

„GEBURTSTAGSGESCHENK“

Neues Geschäftsleitungs-Mitglied bei YNCORIS

DR. CLEMENS MITTELVIEFHAUS GEHT ZUM

31.12.2021 IN DEN GEPLANTEN RUHESTAND.

Im Herbst 2012 wurden Ralf Müller und Dr. Clemens Mittelviefhaus,

von den Gesellschaftern der damaligen InfraServ Knapsack

GmbH & Co. KG (heute YNCORIS) mit der Geschäftsleitung

betraut. Ralf Müller wurde Vorsitzender der Geschäftsleitung.

Bis heute arbeitete die dynamische Doppelspitze annähernd

ein Jahrzehnt lang erfolgreich zusammen. Zum Jahresende

2021 verlässt Dr. Clemens Mittelviefhaus (65) das Unternehmen

und tritt wie geplant in den Ruhestand.

„Wir bedanken uns bei Dr. Clemens Mittelviefhaus für sein

großes Engagement mit einer Vielzahl richtungsweisender

Entscheidungen für YNCORIS. Wir wünschen ihm für seinen

Ruhestand alles erdenkliche Gute“, sagt Ralf Müller, Vorsitzender

der Geschäftsleitung YNCORIS.

Die Nachfolge von Mittelviefhaus tritt Christoph Kappenhagen

an, der zum 1. Januar 2022 vom Chempark Leverkusen

zu YNCORIS wechselt. Kappenhagen ist im Leverkusener

Chempark seit Frühjahr 2017 als Leiter der Momentive-Niederlassung

tätig und gehört der Momentive Geschäftsführung

an. Zuvor engagierte sich der Diplom-Ingenieur (Universität

Duisburg-Essen) insgesamt 21 Jahre lang in verschiedenen

Positionen für das US-Unternehmen 3M in Neuss, wo er

zuletzt als Program Manager tätig war. Müller: „Mit Christoph

Kappenhagen konnten wir einen erfahrenen Manager

gewinnen, der mit der Chemiebranche und der rheinischen

Chemie-Region bestens vertraut ist. Ich freue mich auf die

Zusammenarbeit mit ihm.“

Neuer Reachstacker für KCG

D

as öffentliche Container-Terminal

im Chemiepark Knapsack, die KCG

Knapsack Cargo GmbH, feiert im

Jahr 2022 sein 20-jähriges Bestehen. Bereits

Ende Oktober durfte sich KCG über ein vorweggenommenes

„Geburtstagsgeschenk“

freuen – einen neuen Reachstacker.

Das zu deutsch auch Greifstapler genannte

Flurförderzeug dient zum Stapeln und

Umschlagen von Containern und ist eines

von zwei Geräten die KCG im Einsatz hat.

Das schwere Gerät wurde im Rahmen eines

nächtlichen Schwertransportes Ende Oktober

angeliefert und vor Ort montiert.

ZENTRALE BEDEUTUNG

Den beiden Reachstackern kommt im CPK

eine zentrale Bedeutung zu, denn über das

Terminal erfolgt auch die Rohstoffversorgung

der 24/7 tätigen Anlagen im Chemiepark

– eine Unterbrechung der Lieferkette

hätte fatale Folgen für die Produktion. Deshalb

ist der neue Reachstacker des renommierten

Herstellers Kalmar für den CPK,

seine Standortfirmen und Kunden eine

wichtige Zukunftsinvestition. Zudem leistet

der Reachstacker als Eco-Efficiency-Gerät

einen wertvollen Beitrag zum Thema

Nachhaltigkeit, weil er gegenüber seinem

Vorgänger 20 Prozent Treibstoff einspart.

Profi-Filmer Daniel Kallhoff hat die

Anlieferung begleitet und einen interessanten

Kurzfilm erstellt. Mehr zu den Dreharbeiten,

zum 20-jährigen Jubiläum von KCG

und natürlich zum neuen Reachstacker

lesen Sie in der nächsten Ausgabe von

Knapsack Spiegel im neuen Jahr.

Auf gute Nachbarschaft

Am 22.11 fand auf dem Hof der Werkfeuerwehr

unter Einhaltung der 3G-Regelung unser

Nachbarschaftsdialog statt. In lockeren

Gesprächen erfuhren die Nachbar*innen

mehr über die Sicherheit am Standort und

konnten das neue GTLF der Werkfeuerwehr

bestaunen.

| 27


Mehr damit – genug davon!

IHRE MEINUNG ZÄHLT!

Lesen Sie den KNAPSACKSPIEGEL gerne, vermissen aber einige Themen? Wo sollte

die Redaktion näher dran sein am Geschehen? Würden Sie mehr über Ihre „Sparte“ lesen

wollen – welche ist das? Von welchen Themen haben Sie genug, sind Ihrer Meinung

nach überrepräsentiert? Lesen Sie den KNAPSACKSPIEGEL regelmäßig oder gelegentlich?

Haben Sie Mitleser*innen wie bspw. Familienangehörige? Welche Schulnote würden Sie

dem KNAPSACKSPIEGEL aktuell erteilen?

GERN ANONYM – HAUPTSACHE EHRLICH!

Ihre Meinung zählt! Natürlich freut sich die Redaktion über Lob. Doch genauso willkommen

ist Ihre Kritik und Schelte: Motivation und Basis, um Ihren Ansprüchen gerecht zu werden.

Wir brauchen Ihre Rückmeldung! Dazu installieren wir KNAPSACKSPIEGEL-Postboxen

in der Kantine und Waschhäusern. Gerne können Sie uns dort auch anonym Ihre

Anregungen zukommen lassen oder per E-Mail an knapsackspiegel@yncoris.de.

Anonym sollten Sie jedoch nicht bleiben, wenn Sie am Gewinnspiel teilnehmen:

IHR GEWINN – EIN FREIFLUG ÜBER DEN CPK

Unter allen Feedback-Einsendungen werden wir zwei auslosen und mit einem Freiflug im

Sportflugzeug über den Chemiepark Knapsack und darüber hinaus belohnen, ein einzigartiges

Erlebnis! Falls Sie hier kein Glück haben, gibt es eine weitere Chance: Sie haben

die Möglichkeit, ein spannendes Tätigkeitsfeld vorzuschlagen (siehe unten) – unter allen

entsprechenden Vorschlägen verlosen wir einen weiteren Gutschein für einen Freiflug.

SCHLAGEN SIE UNS EIN SPANNENDES TÄTIGKEITSFELD

IM CPK VOR!

Kompetenz und Zuverlässigkeit jedes einzelnen Mitarbeiters*in ist im Chemiepark

Knapsack von Bedeutung – und dies über den jeweiligen Unternehmenskontext hinaus.

Aufgaben- und Verantwortungsbereiche sind oft sehr speziell und komplex zugleich.

Wir möchten in jeder Ausgabe des KNAPSACKSPIEGEL im Jahr 2022 jeweils eines

dieser spannenden Tätigkeitsfelder von Mitarbeiter*innen vorstellen. Dafür benötigen

wir Ihre Unterstützung! Bitte schreiben Sie eine Mail mit Ihrem Vorschlag an

knapsackspiegel@yncoris.de oder nutzen Sie die Postboxen.

Illustration: DenEmmanuel – Adobe Stock

#Bonmot gegen Flugangst und Sylvesterblues

Wird’s besser? Wird’s schlimmer?,

fragt man alljährlich.

Aber seien wir ehrlich,

Leben ist immer lebensgefährlich.

Erich Kästner

28 |

KNAPSACKSPIEGEL 6 / 2021

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