KMU-Ratgeber

Mediaplanet.Oesterreich

EINE THEMENZEITUNG VON MEDIAPLANET

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KMU-RATGEBER

Erfolgreich bleiben in einer

schnelllebigen Wirtschaftswelt

IN DIESER AUSGABE:

Was Betriebe brauchen,

um finanziell fit zu bleiben

Sicherung von Liquidität,

Investment, Vorsorge – damit

sollten sich Unternehmer:innen

regelmäßig auseinandersetzen

Seite 4

Das Zeitalter

der

Neugierde

Ali Mahlodji über drei Faktoren

einer neuen Arbeitskultur

Die neue

Gründer:innenwelle

Krisen als Treiber von

Unternehmer:innentum

und Kooperation

Seite 12

FOTO: CHRISTOPH STEINBAUER


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2 Eine Themenzeitung von Mediaplanet

IN DIESER AUSGABE

08

„Fehlende Arbeitskräfte

schaden am Ende uns allen.“

Mag. Kurt Egger spricht über die aktuelle

Arbeitsmarktsituation

10

Ing. Mag. Rainer Will

erklärt Live-Shopping und warum

dieses im Trend liegt

VERANSTALTUNGSTIPP

PoP 22 – Power of People

28. – 29. April 2022, Stegersbach

EDITORIAL

Verantwortlich für den Inhalt

dieser Ausgabe:

FOTO: MEDIAPLANET

Anna Deisenhammer

Project Manager

Mediaplanet GmbH

Project Manager: Anna Deisenhammer Business

Developer: Kerstin Köckenbauer Senior Business

Developer: Florian Rohm, BA Content and Production

Manager: Viktoria Pisker, BA Lektorat: Sophie Müller, MA

Layout: Ute Knuppe Managing Director: Bob Roemké

Medieninhaber: Mediaplanet GmbH, Bösendorferstraße

4/23, 1010 Wien, ATU 64759844 · FN 322799f FG Wien

Impressum: http://mediaplanet.com/at/impressum

Distribution: Der Standard Verlagsgesellschaft m.b.H.

Druck: Mediaprint Zeitungsdruckerei Ges.m.b.H. &

Co.KG Kontakt bei Mediaplanet: Tel.: +43123634380

E-Mail: hello-austria@mediaplanet.com ET: 16.12.2021

@Mediaplanet Austria

@austriamediaplanet

FOTO: PHILIPP HARTBERGER/BMDW

VORWORT

Dr. Margarete

Schramböck

Bundesministerin

für Digitalisierung

und Wirtschaftsstandort

KMU: Digitalisierung

und Nachhaltigkeit als

Schlüssel zum Erfolg

Besonders in Krisensituationen zeigt sich, ob und in welchem

Ausmaß Vorsorge für nicht planbare Ereignisse

getroffen worden ist. Krisenfestigkeit und Widerstandsfähigkeit

sind dabei wesentliche Faktoren, um langfristig

erfolgreich zu sein. In diesem Zusammenhang spielt

auch die Digitalisierung eine wichtige Rolle.

Die COVID-19-Krise hat

uns die Wichtigkeit des

nachhaltigen Wirtschaftens

noch einmal

vor Augen geführt. Die zum Teil

drastischen Maßnahmen, die zum

Schutz unserer Gesellschaft gesetzt

werden mussten, haben unsere

Wirtschaft vor außerordentliche

Belastungen gestellt. Doch auch in

dieser schwierigen Phase konnten

sich vor allem KMU mit ihrer

Anpassungsfähigkeit und Flexibilität

den Herausforderungen stellen.

Mithilfe von spezifischen Organisationsstrukturen,

flachen Hierarchien,

kurzen Entscheidungs- und

Kommunikationswegen sowie von

starker Kund:innennähe war es den

KMU möglich, rasch auf die neuen

Gegebenheiten zu reagieren. Auch

in vergangenen Krisen zeigten

sich KMU daher als stabilisierende

Faktoren.

Aufgrund der Verlagerung

der Arbeit und des Konsums

von einem Tag auf den anderen

in die virtuelle Welt, wurde den

Unternehmer:innen eine flexible

und digitale Reaktion abverlangt.

Vor allem jene Unternehmen, die

noch keine digitalen Geschäftsmodelle

zur Verfügung hatten,

waren zu Beginn der Krise mit

enormen Herausforderungen konfrontiert.

Vor diesem Hintergrund

hat sich die Digitalisierung nicht

nur als grundlegendes Instrument

zur Krisenbewältigung herauskristallisiert,

sondern auch als

zentraler Schlüssel für den Aufbau

langfristiger Resilienz. Daher ist

es wesentlich, sich stets am Puls

Die Digitalisierung

hat sich als

grundlegendes

Instrument der

Krisenbewältigung

herauskristallisiert.

der Zeit zu bewegen und mit den

neuen Technologien auseinanderzusetzen.

Mit einer ambitionierten Forschungs-

und Innovationspolitik

und besonderem Engagement

in Zukunftsbranchen wie der

Umwelttechnikindustrie ist es Österreich

möglich, Vorreiter zu sein

und international eine führende

Rolle einzunehmen. Die Anstrengungen

von Leitbetrieben in der

Rolle als Schrittmacher sind dabei

ganz entscheidend.

Auch wenn das Tagesgeschäft

stark vereinnahmend ist, bleibt es

trotzdem von großer Bedeutung,

die eigenen Ziele strategisch zu verfolgen

und auf laufende Aus- und

Weiterbildungsmaßnahmen der

Mitarbeiter:innen zu setzen, um

zukunftsfähig aufgestellt zu sein.

Prozesse verändern sich und

neue Angebote und digitale Tools

entstehen – um langfristig

erfolgreich zu sein, ist es daher

maßgeblich, am Ball zu bleiben

und der Digitalisierung und ihren

Vorteilen mit Offenheit zu

begegnen.


Eine Themenzeitung von Mediaplanet

Sponsored by

VOLKSBANK

Nachhaltigkeit liegt

nicht nur im Trend,

sie hat auch viele

Facetten. Das zeigt

die von Volksbank in

Auftrag gegebene

Gallup-Studie. Für

die heimischen

Unternehmer:innen

stehen dabei der

schonende Einsatz

von Ressourcen und

regionale Produkte

an oberster Stelle.

DI Gerald

Fleischmann

Generaldirektor

VOLKSBANK WIEN AG

FOTO: ROBERT POLSTER

Ratgeber

„So geht Nachhaltigkeit

für KMU und

Genossenschaften“:

www.volksbankwien.at/nachhaltigkeitsbroschuere

Definition von Nachhaltigkeit

Im Mittelpunkt stehen der vernünftige Einsatz von Ressourcen und regionale Produkte,

gefolgt von Kreislauf-Wirtschaft, Wirtschaften mit langfristiger Perspektive und einer

wertschätzenden Beziehung zu den Stakeholdern sowie Umwelt- und Klima-Schutz.

Lesen Sie mehr unter www.unternehmensratgeber.info 3

Nachhaltigkeitskriterien der Studie:

Im Mittelpunkt stehen der vernünftige

Einsatz von Ressourcen und regionale

Produkte, gefolgt von Kreislauf-Wirt-

Ressourcen schonen, vernünftig einsetzen

20%

schaft, mit langfristiger Perspektive

Regionale Produkte

19%

wirtschaften und einer wertschätzenden

Recycling, Reparieren, Kreislaufwirtschaft

12%

Beziehung zu den Stakeholdern sowie

Nachhaltiges Wirtschaften, langfristige Perspektive (für die nächste Generation)

12%

Umwelt- und Klima-Schutz.

Umweltschutz, Klimaschutz, Artenschutz

11%

Langfristige und wertschätzende Beziehung ggü. allen Stakeholdern

10%

Umwelt schonen, mit der Natur arbeiten

7%

Langlebigkeit, lange haltbar, Beständigkeit

6%

Müll, Plastik vermeiden

5%

Umweltfreundliche Produkte, ökologische Produkte

5%

Kurze Transportwege

5%

Erneuerbare Energien einsetzen

4%

Umweltfreundliches Produzieren

4%

Definition von Nachhaltigkeit

Biologische Produkte

3%

Mitarbeiter (zufrieden, aus der Region, sichere Arbeitsplätze)

3%

Im Mittelpunkt stehen der vernünftige Einsatz von Ressourcen und regionale Energie Produkte,

sparen

3%

gefolgt von Kreislauf-Wirtschaft, Wirtschaften mit langfristiger Perspektive Wichtig für die und Zukunft einer

2%

wertschätzenden Beziehung zu den Stakeholdern neuester Stand, nicht sowie stehenbleiben, Umwelt- Digitalisierung, und Klima-Schutz.

Weiterentwicklung

1%

In In unserem Bereich schwer umzusetzen

1%

Elektromobilität

1%

Scheinheiligkeit, Modewort

1%

Ressourcen schonen, vernünftig Mülltrennung einsetzen

1%

20%

Regionale Sonstiges Produkte

6%

19%

%-Werte, n=1000

Recycling, Reparieren, Kreislaufwirtschaft

12%

Quelle: Das Österreichische Gallup-Institut wurde von der Volksbank Nachhaltiges Wirtschaften, damit beauftragt, langfristige Perspektive insgesamt (für 1.000 die nächste Unternehmer:innen Generation)

aus ganz Österreich 12% zu befragen.

Mehr Details zur Studie finden Sie unter: www.volksbank.at/unternehmerstudie Umweltschutz, Klimaschutz, Artenschutz

11%

Langfristige und wertschätzende Beziehung ggü. allen Stakeholdern

10%

Umwelt schonen, mit der Natur arbeiten

7%

Langlebigkeit, lange haltbar, Beständigkeit

6%

Müll, Plastik vermeiden

5%

Umweltfreundliche Produkte, ökologische Produkte

5%

Kurze Transportwege

5%

Erneuerbare Energien einsetzen

4%

Umweltfreundliches Produzieren

4%

Biologische Produkte

3%

Mitarbeiter (zufrieden, aus der Region, sichere Arbeitsplätze)

3%

Im Rahmen einer Veranstaltungsreihe und anhand einer gerade erschienenen Broschüre

Energie sparen

3%

bietet die Volksbank ihren Kund:innen Expertise zum Thema Wichtig für die Zukunft „Nachhaltig 2% Wirtschaften“ an.

neuester Stand, nicht stehenbleiben, Digitalisierung, Weiterentwicklung 1%

Text VOLKSBANK

In unserem Bereich schwer umzusetzen 1%

Elektromobilität 1%

Bereits

Scheinheiligkeit, Modewort 1%

zum vierten Mal befragt das Seit 170 Jahren ist die Volksbank ihren Kern- Der Volksbanken-

Mülltrennung 1%

Gallup-Institut im Auftrag von werten Vertrauen, Regionalität und Kund:innennähe

verpflichtet und lebt nachhaltige ist eine österreichweit

Verbund („Volksbank“)

Sonstiges

6%

Volksbank Unternehmer:innen

%-Werte, n=1000

aus ganz Österreich. „Die Studie Geschäftstätigkeit. Um Kund:innen zu

tätige Bankengruppe, zu

der die acht regionalen

bietet spannende Einblicke in das unternehmerische

Österreich und unterstützt nen von respACT für die virtuelle Veranstal-

unterstützen, hat die Bank die CSR-Expert:in-

Volksbanken, die Marke

SPARDA-BANK sowie die

uns bei der Erarbeitung von Lösungsvorschlägen

zur Bewältigung der aktuellen unternehmerischer Nachhaltigkeit in der Apothekerbank zählen. Die

tungsreihe „Chancen und Herausforderungen Österreichische Ärzte- und

Herausforderungen“, so Gerald Fleischmann,

Generaldirektor der VOLKSBANK

WIEN AG. Während Nachhaltigkeit bei

Praxis“ mit an Bord geholt. Im Rahmen dieser

Veranstaltung hatten KMU-Kund:innen der

Volksbank die Möglichkeit, mit Expert:innen

Zentralorganisation des

Verbundes ist seit Juli 2015

die VOLKSBANK WIEN

älteren Unternehmer:innen zwar stetig an Herausforderungen, Werte und Marktpotenzial

nachhaltiger Entwicklungen auszuloten. bund verfügt über eine

AG. Der Volksbanken-Ver-

Bedeutung gewinnt, hat sie gerade unter

jüngeren schon jetzt einen hohen Stellenwert.

Zu Recht, denn der Handlungsbedarf Ratgeber „So geht Nachhaltigkeit für KMU

Ergänzend soll der gerade veröffentlichte Bilanzsumme von 31,8 Mrd.

Euro und betreut mit 3.204

Mitarbeitern (Vollzeitäquivalente)

in 242 Vertriebs-

in diesem Bereich steigt ebenso kontinuierlich,

stellt aber viele kleinere Unternehmen Unternehmer:innen den Weg in eine nachhalstellen

über 1 Mio. Kunden

und Genossenschaften“ interessierten

vor große Herausforderungen. Mit SDG- tige Zukunft erleichtern. Dass dieser für

in ganz Österreich (Stand

Kompass, EU-Taxonomie oder Offenlegungsverordnung

(SFRD) betreten KMU

oftmals Neuland. Die Volksbank will ihren

Kund:innen dabei helfen und jene Chancen

Umwelt und Unternehmen in die richtige

Richtung führt, ist für Gerald Fleischmann

eindeutig: „Nachhaltigkeit eröffnet neue

Geschäftsfelder, bindet Kund:innen sowie

30.06.2021).

Weitere Informationen auf

www.volksbank.at

Die hier dargestellten Angaben dienen,

aufzeigen, die sich durch die Umsetzung Mitarbeiter:innen und macht Organisationen trotz sorgfältiger Recherche, ausschließlich

der unverbindlichen Information.

von CSR-Maßnahmen eröffnen.

fit und widerstandsfähig.“

Druckfehler und Irrtümer vorbehalten.

Nachhaltigem Wirtschaften

gehört die Zukunft

Dies ist eine Marketingmitteilung und kein Angebot, keine Beratung und keine Risikoaufklärung.

Nähere Informationen zum Thema Nachhaltigkeit in der Volksbank finden Sie unter

www.volksbank.at/nachhaltigkeit.


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4 Eine Themenzeitung von Mediaplanet

FOTO: FLORIAN WIESER

Margarete

Kriz-Zwittkovits

Landesvorsitzende

Frau in der Wirtschaft

Wirtschaftskammer

Wien

Was Betriebe brauchen,

um finanziell fit zu bleiben.

Sicherung von Liquidität, Investment, Vorsorge – all das sind Themen, mit

denen sich Unternehmer:innen regelmäßig auseinandersetzen müssen;

und das neben der eigentlichen Kerntätigkeit in ihrer Branche.

Text Anita Bock, WKW

Bei ausreichender Liquidität sind die flüssigen Mittel

größer als die kurzfristigen Verbindlichkeiten wie

Miete, Gehälter oder Nebenkosten. Nicht erst die Coronapandemie

hat gezeigt, wie wichtig es ist, mindestens

sechs, besser noch, zwölf Monate zahlungsfähig bleiben

zu können. Kann man zum Stichtag mehr als fünf Prozent der

eigenen Verbindlichkeiten innerhalb der nächsten fünf Monate

nicht mehr begleichen, droht die Zahlungsunfähigkeit. „Die

Wirtschaftskammer Wien bietet eine Fülle an Informationen

und Beratungen für Unternehmen an“, sagt Margarete Kriz-

Zwittkovits.

Frauen investieren zu wenig

Bei der Vorsorge sind vor allem Frauen gefordert, darauf zu

achten, dass für die Pension genug Geld übrigbleibt. Richtiges

Investieren ist wichtig. Leider gibt es hier Aufholbedarf,

denn bei unserer WK-Wien-Umfrage gaben 34 Prozent der

Unternehmerinnen an, ihr Geld gar nicht anzulegen. Weitere 34

Prozent haben zumindest ein Spar- bzw. ein Bausparkonto. Nur

ein Drittel wählt Aktien, Anleihen oder Fonds als Anlage. Nur

ein ganz geringer Prozentsatz investiert in Gold oder Unternehmensbeteiligungen.

Alternative Unternehmensbeteiligung

Die Möglichkeit, im Rahmen einer alternativen Finanzierung als

Kapitalgeberin aktiv zu werden, könnte für viele Unternehmerinnen

eine interessante Abwechslung zum schlecht verzinsten

Sparbuch sein. „Wer selbst ein Unternehmen führt, die Herausforderungen

des Wirtschaftslebens kennt, kann für die Rolle als

Investorin gut geeignet sein – auch mit kleinen Beträgen“, ist

Kriz-Zwittkovits überzeugt. Alternative Finanzierungen seien stark

im Kommen. „Für die Wiener Unternehmerinnen gibt es hier viel

Potenzial, anderen Betrieben Schwung zu geben und in weiterer

Folge finanziell davon zu profitieren“, so Kriz-Zwittkovits.


Eine Themenzeitung von Mediaplanet

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#nextstepfemalefuture

Recruiting Female Talents

Während vielerorts Arbeitskräfte fehlen, sind Frauen im Arbeitsleben

immer noch unterrepräsentiert und werden im Recruiting

selten gezielt angesprochen. Hier schlummert Potenzial! Drei

Tipps, wie Unternehmen weibliche Talente besser erreichen.

Text StepStone

FOTO: MATTHAEUS ANTON SCHMID

Unternehmen können es sich

heute nicht mehr leisten, qualifizierte

Personen auszuschließen,

wenn auch nur unbewusst.

Mit kleinen Veränderungen,

etwa in der Stellenanzeige, können sie

jedoch Vielfalt fördern und mehr Bewerbungen

generieren. Eine aktuelle Studie

zum Thema „Female Leadership“ bietet

Einblicke in weibliche Karrieren und liefert

Ansätze für ein inklusiveres Recruiting.

Leadership ist männlich

Von 2.000 Befragten der aktuellen Female-

Leadership-Studie von StepStone gaben im

August dieses Jahres 61 % an, dass bei ihnen

vor allem Männer das Unternehmen und

die Teams führen. Nur 31 % der befragten

Frauen haben Personalverantwortung. Und

nur 9 % der Geschäftsführungen und CEOs

in Österreichs 200 Top-Unternehmen sind

weiblich.

Frauen stellen Frauen ein

Frauen arbeiten öfter für weibliche Vorgesetzte:

20 % der befragten Frauen geben

an, überwiegend weibliche Führungskräfte

zu haben, aber nur 7 % der Männer. „Umgekehrt

gilt das aber auch, und nachdem

Entscheider immer noch überwiegend

männlich sind, kommen Frauen vielfach

einfach nicht zum Zug“, betont Corina

Drucker von StepStone Österreich.

Der Wunsch ist da

„In unserer Studie haben wir vor allem eines

gesehen: Wenn eine Frau ein Vorbild hat

und in der Überzeugung aufwächst, dass

natürlich auch Frauen in der Lage sind,

Teams oder Unternehmen zu leiten, dann ist

der Wunsch größer, dies selbst zu erreichen“,

so Drucker. Zeit also, diese Frauen zu

motivieren und gezielt anzusprechen.

So können Sie weibliche

Talente erreichen

Sprache bewusst verwenden

Das Recruiting weiblicher Fachkräfte

1. beginnt bei der Ansprache. Dazu

gehören beispielsweise weiblich formulierte

Jobtitel, wie PR-Managerin oder HR-Business-Partnerin,

das Gendern in der Sprache

und die bewusste Vermeidung männlich

besetzter Begriffe. Untersuchungen haben

gezeigt: Wenn Frauen eine Stellenanzeige mit

männlichen Stereotypen lesen, bekommen sie

tendenziell das Gefühl, sie würden nicht der

Beschreibung entsprechen. „Diese unsichtbare

Barriere kann Frauen davon abhalten,

sich zu bewerben“, so Drucker. „Neutral oder

ES BRAUCHT ROLEMODELS

Jede zweite Frau strebt eine Führungsposition im Laufe ihrer Karriere an. Hat(te) der Vater eine Führungsposition

inne, sind es immerhin 57 %. Wenn jedoch die Mutter eine Führungsposition hat(te), dann ist die

Chance deutlich größer: dann streben 68 % der befragten Frauen auch selbst eine Führungsrolle an.

Führungswunsch

mit männlichem Vorbild

mit weiblichem Vorbild

Corina Drucker

StepStone

Genderbias-

Decoder:

weiblich formulierte Anzeigen erhalten im

Schnitt 40 % mehr Bewerbungen von Frauen,

aber weiterhin gleich viele von Männern.“

Tipp: Bei StepStone haben wir einen Genderbias-Decoder

entwickelt, der dabei hilft,

Stellenanzeigen auf sprachliche Kodierungen

zu prüfen. Einfach den Text online

eingeben und scannen lassen.

2.

Anforderungen überdenken

Während sich Männer auch auf Stellen

bewerben, deren Anforderungen

sie nicht alle erfüllen, bewerben sich Frauen

eher nur für Jobs, für die sie sich zu 100 %

qualifiziert fühlen.

Tipp: Überdenken Sie, welche Qualifikationen

wirklich notwendig sind und vermeiden

Sie unnötige Hürden, das schreckt womöglich

passende Kandidatinnen ab.

Flexible Arbeitszeitmodelle bieten

Eine große Chance, Frauen besser im

3. Unternehmen zu inkludieren, bieten

flexible Arbeitszeitmodelle, wie etwa geteilte

Führungspositionen, die dem großen Bedarf

an Teilzeitstellen unter weiblichen Dienstnehmerinnen

besser gerecht werden. Vor

allem jungen Frauen ist es zudem wichtig, in

Unternehmen zu arbeiten, wo Geschlechtergerechtigkeit

aktiv gefördert wird.

Tipp: Flexible Arbeitgeber:innen punkten! Die

Pandemie hat für viele den Fokus verändert:

Nicht nur Frauen, auch Männer legen zunehmend

Wert auf flexible Arbeitszeiten und

Remote-Working, wo es die Tätigkeit zulässt.


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6 Eine Themenzeitung von Mediaplanet

In der neuen

Arbeitswelt sind alle

Mitarbeiter:innen

gefordert, persönlich

Leadership zu

übernehmen, um

damit die Zukunft

zu gestalten!

FOTO: STEFAN JOHAM


Eine Themenzeitung von Mediaplanet

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Das Zeitalter

der Neugierde

Seit mehr als knapp eineinhalb Jahren können wir uns nur

mehr schlecht einreden, dass Unsicherheit die Ausnahme

ist und dass Expert:innen immer genau wissen, wie der

Hase läuft. Corona hat die Spielregeln nicht nur verändert,

sondern dabei auch unserer Frustrationstoleranz einen

Strich durch die Rechnung gemacht. Gerade Organisationen

müssen jetzt entscheiden, wie sie Einfluss nehmen

wollen auf die Reise namens Zukunft.

Text

Ali Mahlodji

Es scheint, als würden

die aufkommenden

Themen

der letzten Dekade

auf einen Schlag

relevante Antworten

auf die Fragen

der Jetztzeit beinhalten. Diversity,

Digitalisierung, neue Arbeitsmodelle,

sie alle bieten Lösungen

auf unausgesprochene Fragen. Bis

jetzt.

Im Grunde geht es um 3 Faktoren*

einer neuen Arbeitskultur, in

der die Potenzialentfaltung mit der

Wiederentdeckung des Unbekannten

verschmolzen werden:

Zukunft ist eine

Entscheidung

1. Zukunft ist ein Gestaltungsraum,

der immer aus den

Entscheidungen im Hier und

Jetzt mitgeprägt wird. Gerade

wenn Organisationen durch

eine Krise gehen, muss ihnen

bewusst sein, dass die Entscheidung,

ob die alte Welt als Zielbild

dient oder ein neuer Weg beschritten

wird, ihre Zukunftsfitness

ausmacht.

2. gemanaged werden, doch

Eine neue Wir-Kultur

Diversity kann nicht

Führungskräfte können für Räume

sorgen, in denen Mitarbeiter:innen

ihre Potenziale entdecken und entwickeln

dürfen. In ergebnisoffenen

Kulturen werden so Teams geformt,

die im Augen der Veränderung sich

mit dieser an die neuen Regeln

anpassen.

3. Selbstführung

Die Kraft der Emotionen

und die Kunst der

Leadership beschreibt im Kontext

der neuen Arbeitswelt die innere

Haltung eines jeden Menschen, volle

Verantwortung zu übernehmen

und sich nicht in den Wirren der

Welt zu verlieren. Hier bekommen

Emotionen eine neue Wertigkeit,

weil diese uns den Weg zu unseren

wahren Bedürfnissen zeigen und

dadurch Teams den Boden einer

neuen Beziehungsfähigkeit ebnen.

Wer diese Faktoren authentisch

betrachtet, greift auf seine wahren

Energiequellen zu, die aus Krisen

echte Chancen machen.

BUCHTIPP

Next Level WORK –

Eine Anleitung zum

mutigeren Arbeiten,

Ali Mahlodji

FOTO: ZVG

*Auszug aus dem Buch „Next

Level WORK – Eine Anleitung

zum mutigeren Arbeiten“ von

Ali Mahlodji (Zukunftsinstitut)


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8 Eine Themenzeitung von Mediaplanet

Wie stark ist Ihr Unternehmen derzeit von einem Mangel an Fachkräften betroffen?

Kärnten

Tirol

Steiermark

Burgenland

Vorarlberg

Oberösterreich

Österreich

Salzburg

Niederösterreich

Wien

37,9 % 28,2 % 18,6 % 15,3 %

37,4 % 31,9 % 15,9 % 14,8 %

36,9 % 28,7 % 18,5 % 15,9 %

35,7 % 29,8 % 21,4 % 13,1 %

35 % 29,8 % 18,1 % 17,2 %

35 % 28,9 % 20,5 % 15,6 %

34,6 % 27,6 % 18,5 % 19,3 %

34,4 % 26,6 % 18 % 21 %

33 % 29,1 % 18 % 19,9 %

26,9 % 26 % 19,1 % 28 %

Sehr stark

Eher stark

Eher schwach/wenig

Gar nicht

Veröffentlichungsdatum Dezember 2020

Region Österreich

Erhebungszeitraum 15. September bis

6. Oktober 2020

Anzahl der Befragten 4.431 österreichische

Unternehmen

Art der Befragung Online-Umfrage

Hinweise und Anmerkungen Von 100

Prozent abweichende Prozentpunkte sind

vermutlich rundungsbedingt.

Quelle: https://de.statista.com/statistik/daten/

studie/914131/umfrage/staerke-des-fachkraeftemangels-in-oesterreich-nach-bundeslaendern/

„Fehlende Arbeitskräfte

schaden am Ende uns allen“

Bislang gab es nur Schätzungen und Umfragen zum Arbeitskräftemangel, auch weil das

AMS nur jene Stellen veröffentlichen kann, die ihm direkt gemeldet werden. Deshalb hat

der Wirtschaftsbund in Zusammenarbeit mit IT-Spezialist:innen erstmals Online-Stellenausschreibungen

in Österreich gezählt. Das Ergebnis der Stellenerhebung zeigt deutlich,

dass es mehr als doppelt so viele offene Stellen gab als bisher angenommen.

Text Wirtschaftsbund

Herr Egger, welche neuen Erkenntnisse über

den österreichischen Arbeitsmarkt konnten

mithilfe des WB-Stellenmonitors gewonnen

werden?

Die Arbeitslosenzahlen befinden sich wieder auf

Vorkrisenniveau, die Lage in den Betrieben spitzt

sich hingegen aufgrund des Arbeitskräftemangels

weiter zu. Für eine effiziente Arbeitsmarktpolitik

ist es notwendig zu wissen, wie viele offene Stellen

es in Österreich tatsächlich gibt. Unsere Stellenerhebung

zeigt nun erstmals ein realistisches

Bild des österreichischen Arbeitsmarkts, nämlich,

dass es mindestens 248.000 offene Arbeitsplätze

und damit doppelt so viele offene Stellen gibt, als

bisher angenommen. Diese Zahl ist nahezu identisch

mit der der Arbeitssuchenden in Österreich.

Welche Konsequenzen hat der Arbeitskräftemangel?

Der Arbeitskräftemangel ist einerseits eine Belastung

für die Unternehmen, die ihrem regulären

Betrieb nicht mehr vollständig nachkommen

können und mit wirtschaftlichen Verlusten zu

kämpfen haben. Andererseits leiden Mitarbeiter:innen

unter der höheren Arbeitsbelastung.

Letztlich entgehen dem Staat Steuereinnahmen

in Milliardenhöhe. Am Ende schaden die fehlenden

Arbeitskräfte also uns allen.

Welche Schritte müssen gesetzt werden, um

diesem Problem entgegenzuwirken?

Um unseren Arbeitsmarkt besser für die Zukunft

zu rüsten und unsere Wirtschaftsleistung nicht zu

gefährden, brauchen wir jetzt die richtigen

Weichenstellungen. Unser gemeinsames Ziel

muss es sein, möglichst viele Menschen in

Vollbeschäftigung zu bringen. Dazu braucht es

Maßnahmen gegen den Arbeitskräftemangel

sowie dringend notwendige Arbeitsmarktreformen,

wie etwa die Änderung der Zuverdienstgrenzen,

ein degressiv gestaffeltes Arbeitslosengeld

sowie die Erhöhung der Mobilität.

FOTO: JULIUS HIRTZBERGER

Mag. Kurt Egger

Generalsekretär

Wirtschaftsbund


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Das Facility Management

der Zukunft

Michael Freitag, MBA, Country President Sodexo Österreich, über die

Herausforderungen für Unternehmen, am Arbeitsmarkt attraktiv zu bleiben,

und welchen Beitrag Facility Management, Hygiene und Sicherheit leisten

können, um Wohlbefinden am Arbeitsplatz zu steigern

Herr Freitag, was bedeutet der

Begriff „New Work“ während und

nach einer Pandemie?

Wir stellen fest, dass COVID-19 den

Transformationsprozess hin zur

„New Work“ nicht ausgelöst, sondern

nur massiv beschleunigt hat. Den Begriff

gab es schon vor der Pandemie.

Die Mitarbeiter der Zukunft werden

einen anderen Anspruch an Unternehmen

haben als bisher. Wir leben

in einer Zeit, in der wir uns als Unternehmen

für potentielle Mitarbeiter

attraktiver machen müssen. Das

beginnt bei einer möglichen Vier-Tage-Woche

und geht über veränderte

Mobilitätskonzepte bis hin zum CO 2-

Fußabdruck. Und auch das Homeoffice

ist gekommen, um zu bleiben.

Zusammengefasst ist es wichtig, den

Arbeitsplatz und auch die Rahmenbedingungen

an die Erwartungshaltung

der neuen Generation und der

zukünftigen Mitarbeiter anzupassen.

Denn qualifizierte Arbeitnehmer

können sich heute schon aussuchen,

für wen und wie sie arbeiten wollen.

Wie bereiten Sie sich und Ihre

Kunden darauf vor?

Bei uns waren der Dienstleistungsgedanke

und der Drang zur Innovation

immer schon Teil unserer Unternehmens-DNA.

Wir lernen aus der

internationalen Entwicklung, wie

man zukünftig erfolgreich die richtigen

Mitarbeiter finden können wird.

Und auch, wie man eine vernünftige

Raumauslastung hinbekommt. Wie

kann ich Arbeitsplätze und Besprechungsräumlichkeiten

optimieren?

Wie lassen sich digitale Lösungen

implementieren? All das gilt es zu

beachten. Und im Idealfall lässt man

dabei Aspekte wie Social Distancing

nicht aus den Augen.

Welchen Stellenwert haben

Hygiene und Sicherheit eingenommen?

Laut einer aktuellen Umfrage wollen

84 Prozent der Arbeitnehmer zumindest

während der Pandemie nicht

ins Büro zurückkehren. Daher ist es

besonders wichtig, den Menschen

ein Gefühl der Sicherheit zu vermitteln.

Dazu zählt aber nicht nur, dass

Hygienemaßnahmen wie Flächendesinfektion

oder gefilterte Raumluft

ergriffen werden. Sondern auch,

dass Mitarbeiter darüber transparent

informiert werden.

Welchen Beitrag zum Employer

Branding können Facility Management

und Facility Services leisten?

Die Frage ist immer, was ich als

Dienstgeber in meine Marke investieren

will, sodass potenzielle

Arbeitnehmer gerne zu mir kommen.

Gerade eine gelungene Gebäudeinfrastruktur

oder die professionelle

Reinigung des Arbeitsplatzes fallen

erst dann auf, wenn etwas nicht

funktioniert. Neben den unmittelbar

mit der Arbeit verknüpften Aspekten

kommt es zunehmend auch auf die

Fringe Benefits an – etwa, dass es

im Betriebsrestaurant neben kurzen

Wartezeiten auch eine gesunde und

ausgewogene Ernährung gibt. Für

künftige Generationen ist ein Firmenauto

oder ein Garagenplatz auch

nicht mehr so wichtig wie bisher.

Wir leben in einer

Zeit, in der wir uns

als Unternehmen

für potenzielle

Mitarbeiter attraktiver

machen müssen.

Heute treten alternative Mobilitätslösungen

oder Dienstleistungen wie ein

Wäscheservice oder ein Concierge-

Service in den Vordergrund. Immer

mehr Mitarbeiter haben an den Arbeitsplatz

einen ähnlichen Anspruch

wie an ein Hotel, wo sie am Eingang

empfangen werden und von kleinen

Einkäufen bis zum Wäscheservice

vielerlei Hilfestellungen erwarten

können, die helfen Zeit zu sparen. So

können Dienstgeber mithelfen, die

Lebensqualität der Arbeitnehmer zu

steigern.

Was bieten Sie mit Ihrem Service

„Vital Spaces“ alles an?

„Vital Spaces“ ist ein 360-Grad-Konzept,

das von der Raumplanung eines

Büroumfelds über die Versorgung mit

Premiumkaffee oder gesunden

Lebensmitteln wie frisches Obst im

Büro bis hin zu Hygienekonzepten

und einer transparenten Kommunikation

alle Aspekte umfasst, die das

Wohlbefinden am Arbeitsplatz

steigern.

FOTO: SODEXO

Michael Freitag,

MBA

Country President

Sodexo Österreich

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unter:

at.sodexo.com


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10 Eine Themenzeitung von Mediaplanet

Influencer:innen beflügeln

den Online-Handel

74 Prozent der heimischen Generation Z kaufen Produkte im Online-Handel,

die von Influencer:innen beworben werden. Besonders im Trend: Live-Shopping

mit Promi-Unterstützung.

Text Ing. Mag. Rainer Will

Ing. Mag.

Rainer Will

Geschäftsführer

Handelsverband

FOTO: STEPHAN DOLESCHAL

Bei der Social-Media-Nutzung

im Zusammenhang mit Einkaufsgewohnheiten

lassen

sich zwischen Generation X

(41- bis 60-Jährige), Generation Y (21-

bis 40-Jährige) und Generation Z (nach

2001 Geborene) deutliche Unterschiede

erkennen – das zeigt die neue Consumer

Check-Studie von Handelsverband und

MindTake Research. In Hinsicht auf Soziale

Medien und Messenger-Dienste hat

der heimische Nachwuchs mittlerweile

die Qual der Wahl: Neben etablierten

Plattformen wie WhatsApp, Facebook,

Twitter, Pinterest oder LinkedIn erfreuen

sich auch neuere Player wie Telegram

oder TikTok steigender Beliebtheit.

Wer das Herz der jungen Gen Z mit

Social Media Marketing erobern möchte,

ist gut beraten, auf Trend-Apps wie

Instagram, YouTube und TikTok aktiv

zu werden. Auch Snapchat (74 %) und

Twitter (29 %) werden von der Gen Z eindeutig

am stärksten genutzt. Die Gen X

wiederum erreicht man online nach wie

vor am besten über Facebook, wo mehr

als zwei Drittel der Ü40-Jährigen aktiv

sind. Wie schnelllebig das Social-Media-Zeitalter

tatsächlich ist, zeigt der Fall

Clubhouse. Die Social-Audio-App startete

hierzulande im Jänner 2021 furios und

profitierte auch vom Corona-Lockdown.

Mittlerweile wird die Live-Talk-App nur

noch von 2 Prozent der jungen Österreicher:innen

genutzt.

Besonders spannend: Bereits drei Viertel

der heimischen Jugend kaufen die

Produkte, die von Influencer:innen beworben

werden, Tendenz steigend. Damit

hat sich Influencer Marketing innerhalb

von zwei Jahren zu einem Turbo-Boost

für den österreichischen Online-Handel

entwickelt. Alle Generationen entscheiden

sich vor allem deshalb für von

Influencer:innen beworbene Produkte,

um Teil einer Community zu sein. Damit

FOTO: JOHN SCHNOBRICH/UNSPLASH

einhergehende Rabatt-Codes spielen

ebenfalls eine große Rolle.

Ein ähnliches Bild zeichnet sich beim

Thema Live-Shopping ab. China gilt als

Vorreiter, wenn es darum geht, sich auf

Social-Media-Kanälen nicht nur inspirieren

zu lassen, sondern auch anderen

Personen in Echtzeit via Live-Streaming

dabei zuzusehen, wie diese einkaufen

oder Waren testen. Dieser Trend dürfte

nun auch in Europa bzw. Österreich

endgültig angekommen sein: Ein Viertel

der Konsument:innen hat bereits Produkte

gekauft, die via Live-Shopping

präsentiert wurden. Weitere 15 Prozent

können sich vorstellen, künftig über

derartige Events das eigene Shopping-

Erlebnis zu erweitern. Eine große Chance –

insbesondere für heimische KMU-

Händler:innen!


Eine Themenzeitung von Mediaplanet

Lesen Sie mehr unter www.unternehmensratgeber.info 11

Sponsored by DYSON

FOTO: ZVG

Dyson Airblade:

Bis zu 99 Prozent Betriebskosten

sparen und das nachhaltig!

„Die Baukunst soll ein Spiegel des Lebens und der Zeit sein“, sagte einst Walter Gropius.

Dyson-Airblade-Händetrockner kommen nicht nur in den Sanitärräumen von Bauhaus

in Dessau zum Einsatz, sondern auch in zahlreichen anderen Unternehmen in ganz

Österreich. Dyson-Technologie und moderne Büros? Das passt.

Das kann auch Andreas Horvath, Berater

für Büroraumplanung in Wien, der

oft auf Dyson-Airblade-Technologie

vertraut, bestätigen: „Sie passen zu

den modernen Anforderungen. Hygiene ist für

Menschen mittlerweile sehr viel wichtiger als

früher. Genauso wie kontaktlose Bedienung. Wer

außerdem Nachhaltigkeit für wichtig hält und auf

Papier verzichten möchte, der setzt am besten auf

Dyson-Händetrockner.“ Diese gehören für den

Bauingenieur in einen modernen Waschraum.

Alle Dyson-Airblade-Händetrockner sind mit

HEPA-H13-Filtern ausgestattet, die nachweislich

99,95 % der Partikel, einschließlich Bakterien

und Viren, aus der durch den Filter strömenden

Waschraumluft zurückhalten. Der 9kJ ist

außerdem der bisher leiseste Dyson-Airblade-

Händetrockner 1 , der eine schnelle Händetrocknung

in nur 10 Sekunden ermöglicht 2 , und das

berührungslos.

Keine überquellenden Abfalleimer

Damit werden die Probleme einiger Papierhandtuchspender

und Händetrockner mit Druckknopf-

Aktivierung überwunden. Dyson-Airblade-Händetrockner

sind bis zu 99 % günstiger im Betrieb als

Papierhandtücher und stoßen bis zu 85 % weniger

CO 2 aus. Und da Dyson-Airblade-Händetrockner

keine Verbrauchsmaterialien verwenden, ist der

Waschraum frei von überquellenden Abfalleimern

und schmutzigen Papierhandtüchern.

Dies bestätigt auch eine neue Studie aus Irland:

Die Untersuchung des unabhängigen Labors

Airmid aus Dublin zeigt, dass die Airblade-Technologie

von Dyson eine sichere und hygienische

Lösung für Waschräume darstellt, insbesondere

im Vergleich zu Papierhandtüchern.

1) Durchschnittliche Lautstärke (gemessen in Sone) im Vergleich zu

Dyson-Airblade-Händetrocknern

2) Die Trockenzeit für den Max-Modus wurde im Dyson-Testverfahren

769 auf Basis von NSF P335 bestimmt, bis zu einer Messung von 0,1g

Restfeuchte.

VERTRIEBSPARTNER-

ANGEBOT

Mit dem Code AirbladePartner2021

erhalten Sie 5 % Rabatt* auf Ihre

nächste Bestellung der innovativen

Dyson-Airblade-Händetrockner über

die Dyson-Vertriebspartner.

Text Dyson

Sollten Sie Fragen zum Vertriebspartner-Angebot oder zu den Dyson-Airblade-Produkten haben, senden Sie ein E-Mail an info-austria@dyson.com oder rufen Sie uns unter der Telefonnummer 0664 917 57 23 an.

*Laufzeit bis 31.01.2022; nur bei teilnehmenden Vertriebspartnern und nur solange der Vorrat reicht.


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12 Eine Themenzeitung von Mediaplanet

Die neue Gründer:innenwelle –

Krisen als Treiber von

Unternehmer:innentum

und Kooperation

Wenn die Klimakrise eine positive Seite hat, dann jene, dass sie eine Treiberin

für globale und interdisziplinäre Zusammenarbeit ist. Selbst bei einem Treffen

zwischen US-Präsidenten Joe Biden und dem chinesischen Staatsoberhaupt

Xi Jinping ist man sich bei diesem Thema einig – der Klimaschutz ist eine

gemeinsame Aufgabe.

Text Hannah Wundsam, MSc.

Darüber hinaus ist man

sich einig, dass Herausforderungen

wie der

Klimawandel oder auch die

COVID-19-Krise nicht mit denselben

Ansätzen gelöst werden können, die

zu deren Entstehen geführt haben.

Es braucht neue Ideen, Technologien

und Unternehmen, die das Risiko

suchen und in Zeiten der Unsicherheit

florieren. Mit anderen Worten, es

braucht die Startup-Szene.

FOTO: JOLLY SCHWARZ

Davids und Goliaths

2020 hat jedes 4. Startup an einer

Idee zur Lösung der Coronakrise

gearbeitet. Zusätzlich verfolgen 63 %

der Startups mit ihren Unternehmungen

ökologische Ziele*. Die besten

Lösungen entstehen aber meist nicht

in der Isolation, sondern gemeinsam,

wie die Kooperation von Kunststoffhersteller

Greiner und Startup Sleepify

zeigt. Während eines dreitägigen

„Impacthon“ haben drei Young Professionals

von Sleepify gemeinsam

mit Greiner die Matratzenindustrie

auf den Kopf gestellt. Denn: Jährlich

werden 18 Millionen Matratzen weggeschmissen.

Zusammen haben sie

ein zirkuläres Modell entwickelt, um

diesen Müll auf null zu reduzieren.

Das Hobby wird zum Beruf

Nach einem pandemiebedingten Rückgang

der Unternehmensgründungen

im Jahr 2020 sehen wir 2021 einen

regelrechten Gründungsboom. Viele

Österreicher:innen haben die neuen

flexiblen Arbeitsmodelle dazu genutzt,

aus ihrem Hobby auch finanziellen

Nutzen zu ziehen. Speziell der IT-Sektor

wächst; Neugründungen im Bereich des

Kunsthandwerks neben ebenfalls zu.

FOTO: MAZARS AUSTRIA

Hannah

Wundsam, MSc.

Geschäftsführerin

AustrianStartups

Fazit zur neuen Arbeitswelt

Die Innovationsfähigkeit wird mehr

denn je ein kritischer Faktor für die

Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens.

Im Kampf um die besten

Arbeitskräfte werden jene Unternehmen

bestehen, die die Herausforderungen

unserer Zeit annehmen, indem

sie Mitarbeiter:innen die Freiheit

gegeben, ihre eigenen unternehmerischen

Tätigkeiten auszuüben, oder

durch Kooperationen mit Startups an

neuen Lösungen arbeiten.

*Austrian Startups Monitor 2020


Eine Themenzeitung von Mediaplanet

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Blackout und die bedeutende

Rolle der Gebäude und

des Facility Managements

der Zukunft

Immobilien werden in Zukunft

wesentlich am Energiemarkt

beteiligt sein. Jede Immobilie

muss jederzeit wissen, ob sie

Energie beziehen, zur Verfügung

stellen oder speichern kann. Damit

tragen Immobilien nicht nur einen

bedeutenden Teil zur Nachhaltigkeit

sondern auch zur Netzstabilität

bei, die einer der maßgeblichen

Faktoren zur Vermeidung eines

Blackouts ist.“

Dieser Ansicht ist Robert Punzenberger,

Vorstandsmitglied der Facility

Management Austria (FMA) und

International Facility Management

Association Austria (IFMA Austria)

und Projektleiter von „PowerPack

Immobilie I und II“.

Gebäude und Facility Management

der Zukunft

Die Projektergebnisse zeigen, welches

enorme Potenzial ein flexibler

und ressourcenoptimierter Gebäudebetrieb

hat. Zum einen lassen sich

Energiemengen und -kosten bzw.

klimaschädliche Treibhausgasemissionen

reduzieren. Zum anderen

kann die „PowerPack Immobilie“

durch ihren flexiblen Betrieb zur

Netzstabilisierung und somit zur

Blackout-Vermeidung beitragen.

Daraus lässt sich schließen, dass

zukünftige Facility Manager:innen

über ein erweitertes Aufgabenfeld

bzw. Anforderungsprofil verfügen

werden: Vom:von der Facility Manager:in

hin zum:zur „Facility und

Energiemanager:in“, der:die sich

geschickt im interdisziplinären Feld

zwischen Gebäudetechnik, Energietechnologien,

Speichertechnologien

und Energiemärkten bewegt. Dieses

Knowhow muss teilweise erst in die

FM-Branche eingebracht werden.

Dies kann in der Berufsausbildung

oder durch Praxisseminare erfolgen.

Die entsprechenden Ausbildungsmöglichkeiten

müssen jedoch in

ausreichender Zahl verfügbar sein.

Eine „PowerPack Immobilie“ bettet

sich nahtlos in ihr Umfeld ein, nutzt

ihre technischen Potenziale vollständig

aus und bringt damit ökologische

und ökonomische Vorteile. Sie weist

höchsten Baustandard auf, verfügt

über adäquate Energiespeicherelemente

(thermisch und elektrisch)

sowie integrierte lokale erneuerbare

Energieerzeugungstechnologien und

gewährleistet höchsten thermischen

Komfort. Somit ist die „PowerPack

Immobilie“ selbst für den unwahrscheinlichen

Fall eines Blackouts gut

ausgerüstet. Darüber hinaus ist sie

mit den geeigneten IT-Schnittstellen

ausgerüstet, interagiert autonom mit

ihrer Umwelt und gleicht Energieschwankungen

geschickt aus.

FOTO: FIX GEBÄUDESICHERHEIT + SERVICE GMBH

Robert

Punzenberger

FMA und IFMA

Austria

Zu weiterführenden

Projektergebnissen

gelangen Sie über

die Geschäftsstelle

der FMA.

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Wenn es plötzlich dunkel wird…

…, ist gute Vorbereitung alles. Der Experte Ivo Lagler, Geschäftsführer bei FSS Consulting, gibt

Einblicke in das Thema Blackout und erklärt, was es als Unternehmer:in zu beachten gibt.

Das Thema Blackout ist so präsent

wie nie, warum ist es gerade für Unternehmer

nicht zu unterschätzen?

Nun, stellen Sie sich vor, Ihr Unternehmen

muss einen Kundenauftrag

fertigstellen. Sie sitzen an Ihrem

Computer, liegen gut in der Zeit, um

fristgerecht abzuliefern, doch plötzlich

fällt der Strom aus – ohne jegliche

Erklärung. Ohne Strom haben Sie nun

keine Chance, Ihre Arbeit abzuschließen,

was nicht nur Stress, sondern

auch eine verspätete Lieferung an

den Kunden bedeutet. Diese führt in

weiterer Folge zu Umsatzeinbußen

sowie zum Verlust Ihres Images –

und wahrscheinlich wird Sie dieser

Kunde auch nicht weiterempfehlen,

geschweige denn selbst wieder beauftragen.

Neben der wirtschaftlichen ist

jedoch ebenso die soziale Komponente

wichtig, denn: Ihre Mitarbeiter werden

nervös sein, weil sie ihre Familienangehörigen

nicht erreichen können, was

zudem zu verminderter Produktivität

führt. Um diesen Herausforderungen

vorzubeugen, ist gute Vorbereitung auf

einen potenziellen Blackout wichtig.

Wie kann man sich als KMU darauf

vorbereiten?

Überlegen Sie sich in Ruhe, was in

einem solchen Fall getan werden muss

und was Sie dafür benötigen. Machen

Sie eine Risiko- und Bedarfsanalyse,

die möglicherweise aufzeigt, dass Sie

einen Kooperationspartner brauchen,

der sich an einem anderen Ort befindet

und Ihre Arbeit von dort aus

übernehmen kann. Oder können Sie

auf einen anderen Standort ausweichen,

wo alles verfügbar ist, was Sie

für Ihre Arbeit brauchen? Bereiten Sie

sich darauf vor, planen Sie, investieren

Sie und üben Sie einen derartigen

Ernstfall.

Wie kann man die eigenen Mitarbeiter

auf einen Blackout schulen?

Sensibilisieren Sie Ihre Mitarbeiter und

spielen Sie Szenarien durch, damit im

Ernstfall alle wissen, was zu tun ist.

Ähnlich wie z. B. bei einem Brandfall,

wo auch jeder wissen sollte, wo der

Sammelplatz ist und wie die Notrufnummer

der Feuerwehr lautet. Nur

durch gezielte Übungen gelangen Sie

zu (neuen) Erkenntnissen, die Sie in

Ihre Planungen mitaufnehmen und

umsetzen können, damit im Ernstfall

keine bösen Überraschungen auftreten.

Nutzen Sie auch die Qualifikationen

Ihrer Mitarbeiter – deren Engagement,

beispielsweise bei der freiwilligen

Feuerwehr, kann für Ihr Unternehmen

von großem Nutzen sein.

FOTO: ZVG

Ivo Lagler

Geschäftsführer

FSS Consulting

Lesen Sie mehr

unter:

www.fssconsulting.at


Lesen Sie mehr unter www.unternehmensratgeber.info

14 Eine Themenzeitung von Mediaplanet

EVENTS

Hufnagl

25.01.2022

www.imh.at/hufnagl

Molcho

25.01.2022

www.imh.at/molcho

Vom Kollegen zum

Vorgesetzten

01.02. – 03.02.2022

www.imh.at/kollege

Durchsetzen

15.02. – 16.02.2022

www.imh.at/durchsetzen

Frauen in Führung

22.02. – 23.02.2022

www.imh.at/business-women

Interne Kommunikation

01.03. – 02.03.2022

www.imh.at/kommunikation

Führen im Generationenmix

07.03. – 08.03.2022

www.imh.at/generationenmix

Vertragsrecht für

Nicht-Juristen

05.04. – 06.04.2022

www.imh.at/vertragsrecht

Recruiting mit Social Media

06.04. – 07.04.2022

www.imh.at/recruiting-social

Arbeitsrecht für

Führungskräfte

25.01.2022 – online

www.weka-akademie.at/onlineseminar-arbeitsrecht-fur-fuhrungskrafte/

Zeitmanagement und

Selbstorganisation

25. – 26.01.2022 – online

www.weka-akademie.at/

zeitmanagement-undselbstorganisation/

Führen ohne Vorgesetztenfunktion

26.01.2022 – online

www.weka-akademie.at/onlineseminar-fuhren-ohnevorgesetztenfunktion/

Rechtliche Risiken vermeiden in

der IT-Abteilung

01. – 02.02.2022 – online

www.weka-akademie.at/onlineseminar-risiken-vermeiden-in-derit-abteilung/

Arbeitnehmer-Datenschutz

16.02.2022 – online

www.weka-akademie.at/onlineseminar-arbeitnehmer-datenschutz/

Vom Mitarbeiter zur Führungskraft

17.02.2022 – online

www.weka-akademie.at/onlineseminar-vom-mitarbeiter-zurfuhrungskraft/

Geschäftsführer- und

Managerhaftung

08.03.2022 – online

www.weka-akademie.at/onlineseminar-geschaftsfuhrer-undmanagerhaftung/

Arbeitszeitmodelle

rechtssicher gestalten

15.03.2022 – online

www.weka-akademie.at/onlineseminar-arbeitszeitmodellerechtssicher-gestalten/

Arbeitsrecht für Führungskräfte

30.03.2022 – Vienna Hilton Plaza

www.weka-akademie.at/

arbeitsrecht-fur-fuhrungskrafte/

Führen von Experten und

Spezialisten

05.04.2022 – Vienna Hilton Plaza

www.weka-akademie.at/fuhrenvon-experten-und-spezialisten/

Update Datenschutzrecht

11.05.2022 – Vienna Hilton Plaza

www.weka-akademie.at/

update-datenschutz/

Führen mit Zahlen

17.05.2022 – Vienna Hilton Plaza

www.weka-akademie.at/fuhrenmit-zahlen/

Entscheidungen schnell und

sicher treffen

18.05.2022 – Vienna Hilton Plaza

www.weka-akademie.at/

entscheidungen-schnell-undsicher-treffen/

Rechtliche Risiken vermeiden in

der IT-Abteilung

29.06.2022 – Vienna Hilton Plaza

www.weka-akademie.at/risikenvermeiden-in-der-it-abteilung/

Rechtskonformer Umgang mit

dem Betriebsrat

28.06.2022 – Vienna Hilton Plaza

www.weka-akademie.at/

rechtskonformer-umgangmit-dem-betriebsrat/

UNSERE PARTNER


Eine Themenzeitung von Mediaplanet

equalitA

Das Gütesiegel und die Auszeichnung

für innerbetriebliche Frauenförderung

Entgeltliche Einschaltung von ABA

Ihr Unternehmen setzt sich besonders

für die Gleichstellung von Frauen und

Männern ein? Machen Sie dieses Engagement

sichtbar, und reichen Sie für

das Gütesiegel „equalitA“ ein!

Was ist equalitA?

Frauen sind so gut qualifiziert und ausgebildet

wie nie zuvor. Trotzdem sind sie in

Führungs- und Managementpositionen

unterrepräsentiert. Um weibliche Talente

zu fördern, braucht es engagierte Maßnahmen

und überlegte Konzepte. Als

Kennzeichen für dieses Engagement,

wurde das Gütesiegel equalitA entwickelt.

Innerbetriebliche Frauenförderung leistet

nicht nur einen wertvollen Beitrag für

das Employer Branding österreichischer

Unternehmen. Die faire Behandlung von

Frauen und Männern in der Arbeitswelt

nutzt auch dem Wirtschaftsstandort

Österreich. Mit einem klaren Bekenntnis

zur Förderung von Frauenkarrieren ist

Ihr Unternehmen ein idealer Kandidat

für equalitA. Sobald ein Unternehmen

das Gütesiegel erhalten hat, kann es

sich mit herausragenden Projekten im

Bereich Frauenförderung auch für die

gleichnamige Auszeichnung bewerben.

Das Gütesiegel wird für jeweils drei Jahre

vergeben.

Wer kann sich für das Gütesiegel und

die Auszeichnung equalitA bewerben?

Für equalitA können alle Unternehmen,

öffentlichen Einrichtungen und Vereine

mit einem Sitz in Österreich einreichen.

Im Vergabeprozess für das Gütesiegel

werden zum Beispiel diese Kriterien berücksichtigt:

• Repräsentanz von Frauen in Unternehmensbereichen

und Führung

• gezielte Suche und Einstellung

von Frauen

• Gehaltsentscheidungen

• Leistungsbewertungen

• Maßnahmen zur Einkommenstransparenz

• potenzialorientierte Personalentwicklung

• Karenzmanagement …

Wie können Sie für equalitA

einreichen?

Die Einreichmöglichkeiten

für equalitA und viele weitere

Informationen finden Sie auf

www.equalita.at

Sie haben Fragen rund um das Gütesiegel

und die Auszeichnung equalitA?

Kontaktieren Sie uns unter:

equalita@aba.gv.at

equalitA ist eine Initiative von:

Diese Seite kann zum Leben erweckt werden!

1. Installieren Sie

die Artvive-App.

2. Richten Sie das Smartphone

auf das Bild.


Wussten Sie, dass …

99,6 %

der österreichischen Unternehmen

zu KMU zählen?*

Seien auch Sie Teil dieser halbjährlichen Kampagne und stellen Sie Ihre Lösungen

direkt den kleinen und mittleren Unternehmen Österreichs vor!

Melden Sie sich bei Anna Deisenhammer

(anna.deisenhammer@mediaplanet.com)

und vereinbaren Sie ein persönliches Gespräch.

Lesen Sie mehr unter

www.unternehmensratgeber.info

*Quelle: https://www.bmdw.gv.at/Services/Zahlen-Daten-Fakten/KMU-in-%C3%96sterreich.html / Fotos: Shutterstock

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