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E - Christoph Schaub

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BIOGRAPHY Christoph Schaub wird 1958 in Zürich geboren. Er brach 1982 sein Germanistikstudium ab, um sich ganz dem Film zu widmen. Christoph Schaub wurde Mitglied des Videoladen Zürich (1981–92) und war an der Gründung und Aufbau der Dschoint Ventschr AG (1988–94) beteiligt. Von 1996–2004 war er freiberuflicher Dozent für Realisation im Studienbereich Film/Video an der Höheren Schule für Gestaltung und an der F+F Zürich. Für die EXPO 2002 arbeitete er als künstlerischer Leiter für die Ausstellung ONOMA. Christoph Schaub hatte das Quartierkino Morgental 1992 mitbegründet und war bis dessen Schliessung 2002 Präsident der Genossenschaft. Er hat 1998 die Kinos RiffRaff mit Bar und Bistro in Zürich und 2005 die Kinos Bourbaki mit Restaurant in Luzern mitbegründet. Das Publikum kennt Christoph Schaub vor allem durch seine Filme Sternenberg, Jeune Homme, Happy New Year und Giulias Verschwinden. Die Filme fanden beim breiten Publikum wie bei der Filmkritik im In- und Ausland grosse Resonanz. Ein weiterer Schwerpunkt sind seine Dokumentarfilme, vor allem zu architektonischen und urbanistischen Themen. D I R E C T O R ’ S P O R T R A I T Balanceakt zwischen dokumentarischer und überhöhter Fiktion it Jahrgang 1958 gehört der Zürcher Christoph Schaub zu den Nachgeborenen, zumindest im Hinblick auf die wilden 68er. Zu jung für den revolutionären Impetus der ersten Welle, und dann schon wieder zu alt für den vollen Furor der 80er- Jahre-Jugendbewegung. Aber gerade in den Zeiten von Packeis und Opernhauskrawall (Zürich 1980) bewies Schaub seinen Sinn für das Machbare und das Brauchbare: Er engagierte sich in der Bewegung für ein autonomes Jugendzentrum (AJZ) als Interventionsfilmer. Als rasender Videorepor- ter war er Teilnehmer und Beobachter zugleich. Er lernte sein filmisches Handwerk in der urbanen Wildbahn, und hielt zugleich jene beobachtende Distanz, die sein filmisches Werk bis heute aus- zeichnet. Christoph Schaub ist als Filmemacher so unaufdringlich wie in der persönlichen Begeg- nung. Abwarten, hinhören, hingucken: Die Qualitäten des Dokumentarfilmers prägten schon seine ersten Spielfilme. CHRISTOPH SCHAUB M Da war Wendel, der Spielfilmerstling von 1987, knappe 58 Minuten lang, eben so sehr ein Abschied von der Jugend wie ein Atemholen vor dem nächsten Lebensabschnitt. Wendel reflektiert eine abgeschlossene Lebensperiode, eine Zeit, die zwar vorbei ist, aber gerade dadurch erst erkennbar wird. Zwei Freunde, die ein paar Jahre ihres Lebens geteilt hatten, begegnen sich noch einmal, als der eine von ihnen aus dem Ausland zurückkommt, vorübergehend, um eine Erbschaft zu regeln. Die Begegnung konfrontiert beide mit ihrem veränderten Blick auf die Welt. Filmemacher und Filmkritiker Bernhard Giger, mit Jahrgang 1954 bloss vier Jahre älter als Schaub, sah in Wendel die Arbeit einer neuen Generation. Im Berner Bund schrieb er 1987: «Schaub geht mit dem Schwierigsten, dem Persönlichen, mit bemerkenswerter Leichtigkeit und Selbstver- ständlichkeit um. Er hat kein Problem, intim zu werden. Wir hatten Probleme. Wir waren verklemm- ter, schwermütiger auch. Insofern ist Wendel tatsächlich das Werk einer neuen Generation im Schweizer Film.» [Der Bund, 29. August 1987] 1.1. «Bei den Dreharbeiten oder beim Schneiden befinde ich mich in einer Welt, die mich vor der anderen Welt schützt. Dort bin ich Zeuge einer Geschichte, die man normalerweise nicht erlebt.» Christoph Schaub, 2002 Christoph Schaub dürfte sich über den Satz gefreut haben, vielleicht war er ihm aber auch ein wenig peinlich. Denn die Intimität von Wendel, und stärker noch jene des Nachfolgers Dreis- sig Jahre von 1989, war eine indirekte, filmisch rekonstruierte, die Arbeit eines Autors, der gezielt eine Wirkung sucht. Dass er sie hinkriegte, hat ihn erschreckt, wie er zehn Jahre später Othmar von Matt von der Zürcher SonntagsZeitung erklärte: «Man sieht zwar im Film nichts, was ich selbst SWISS FILMS

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