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18.12.21 LIndauer Bürgerzeitung

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LINDAUER<br />

<strong>Bürgerzeitung</strong><br />

mit Amtsblatt der Stadt Lindau (B)<br />

18. Dezember 2021 · Ausgabe KW 50/21 · an alle Haushalte<br />

IN EIGENER<br />

SACHE<br />

Wir sind<br />

angekommen...<br />

Liebe BZ-Leserinnen und<br />

BZ-Leser,<br />

wir haben es Ihnen in unserer<br />

letzten Ausgabe am<br />

4. Dezember angekündigt,<br />

dass die BZ umzieht.<br />

Inzwischen sind wir angekommen...<br />

Unsere Redaktion befindet<br />

sich nicht mehr im Herbergsweg<br />

4 (gegenüber<br />

Limare), sondern unser<br />

neues Büro ist ab sofort in<br />

der Denkfabrik (vielen<br />

noch als Tanner Denkfabrik<br />

geläufig) in der Kemptener<br />

Straße 99.<br />

Die Denkfabrik bietet vielen<br />

Unternehmen Büro-,<br />

Praxis- und Werkstattflächen<br />

in bester Lage und<br />

mit hervorragender Infrastruktur,<br />

die ein angenehmes<br />

Arbeiten ermöglicht.<br />

Wir haben dort ein Büro im<br />

Erdgeschoss und sind noch<br />

dabei, uns einzurichten.<br />

Doch jetzt gehen wir erst<br />

einmal in die Weihnachtsferien<br />

und wünschen auch<br />

Ihnen einen versöhnlichen<br />

Jahresabschluss, ein friedliches<br />

und schönes Weihnachtsfest<br />

und dann einen<br />

guten Rutsch in ein hoffentlich<br />

tolles neues Jahr mit<br />

weniger schlechten und<br />

viel mehr guten Nachrichten.<br />

Wir bedanken uns bei unseren<br />

Geschäftspartnern für<br />

die gute Zusammenarbeit<br />

und bei Ihnen, liebe Leser,<br />

dass Sie uns die Treue halten.<br />

Sie erreichen uns ab dem<br />

3. Januar 2022 unter unseren<br />

gewohnten Telefonnummern<br />

und E-Mail-<br />

Adressen. Ab Januar gibt‘s<br />

auch wieder unsere beliebte<br />

BZ-Vorsorgemappe. Wie Sie<br />

die bestellen können, lesen<br />

Sie gern auf Seite 16 dieser<br />

BZ-Ausgabe.<br />

Erscheinungstermine<br />

Ihre nächsten BZ erscheinen<br />

Samstag, 15.01.2022<br />

Samstag, 29.01.2022<br />

lindauer_buergerzeitung<br />

Erster Blick in die Zukunft<br />

Lindauer Stadtrat setzt bei der Hinteren Insel auf Information und Mitgestaltung<br />

Ein Stadtquartier lebendig, kleinteilig<br />

und mit vielen Begegnungsräumen<br />

– ganz wie die Altstadt<br />

der Lindauer Insel – ist das Ziel<br />

für die Bebauung der Hinteren<br />

Insel in Lindau. Dies zeigen<br />

auch die ersten Ansichten der<br />

Häuser, Straßen und Höfe, die<br />

der Öffentlichkeit jetzt präsentiert<br />

wurden. Der Stadtrat hat<br />

einstimmig eine breite Information<br />

der Bevölkerung und<br />

zudem mehrheitlich eine Bürgerbeteiligung<br />

zur Gestaltung und<br />

Nutzung beschlossen. Das Presseamt<br />

der Stadtverwaltung gibt<br />

einen Überblick über die wichtigsten<br />

Fragen.<br />

Wie soll die Bebauung auf<br />

der Hinteren Insel aussehen?<br />

Die Bauweise in Höhe, Umfang<br />

und Anordnung orientiert<br />

sich an der Altstadt. So<br />

entsteht keine seelenlose Architektur,<br />

sondern ein lebenswertes,<br />

kleinteiliges Quartier<br />

mit bezahlbaren Wohnungen<br />

unter anderem für Familien.<br />

Dazu herrscht ein enges Beieinander<br />

von Wohnen und Arbeiten.<br />

Wird alles auf einmal bebaut?<br />

Nein, es ist geplant, die Hintere<br />

Insel bedarfsgerecht zu<br />

entwickeln. Dabei sollen die<br />

sechs Baufelder bedarfsgerecht<br />

von Süden her entwickelt und<br />

bebaut werden. Dies soll jeweils<br />

paarweise passieren.<br />

Müssen Skater, Kletterer und<br />

Bund Naturschutz um ihren<br />

Platz auf der Insel fürchten?<br />

„Für die nächsten 20 Jahre<br />

sicher nicht“, sagt Stadtbaumeister<br />

Kay Koschka. Denn so lange<br />

werden die beiden nördlichsten<br />

Baufelder sicher nicht bebaut.<br />

Dafür könnte es bei den anderen<br />

Baufeldern schneller gehen.<br />

Der Bürgerpark, der für die Gartenschau entstanden ist, bleibt in<br />

seiner Form enthalten.<br />

So könnte die Bebauung auf der Hinteren Insel aussehen: keine seelenlose Architektur, sondern ein<br />

lebenswertes, kleinteiliges Quartier mit bezahlbaren Wohnungen unter anderem für Familien.<br />

Was passiert mit dem Bürgerpark?<br />

Der Bürgerpark, der für die<br />

Gartenschau entstanden ist,<br />

bleibt selbstverständlich in<br />

seiner Form enthalten. Das<br />

Stadtquartier auf der Hinteren<br />

Insel wird das erste Projekt in<br />

Lindau, bei dem das Grün vor<br />

der Bebauung geplant und umgesetzt<br />

wurde. Der Bürgerpark<br />

ist dauerhaft gesichert.<br />

Wer darf auf der Hinteren<br />

Insel bauen?<br />

Hier müssen noch Entscheidungen<br />

vom Stadtrat gefällt<br />

werden. Derzeit ist eine Konzeptvergabe<br />

am wahrscheinlichsten.<br />

Das heißt: Es kommen<br />

diejenigen mit der besten<br />

Idee und nicht mit dem dicksten<br />

Geldbeutel zum Zug. Außerdem<br />

soll es zu jedem Baufeld<br />

einen Wettbewerb geben,<br />

sodass ein vielfältiges Stadtquartier<br />

entstehen kann.<br />

Bezahlbarer Wohnraum in<br />

Insellage: Ist dies angesichts<br />

der Grundstückspreise überhaupt<br />

möglich?<br />

▶ Unsere großen BZ Specials<br />

Wie sich die bpm GmbH entwickelt, warum sie Editionen<br />

baut und was hinter ihrem Projekt „myos.“ steckt S. 17-28<br />

Weihnachtsgrüße und tolle Gewinnchancen S. 31-41<br />

BZ-Visualisierungen (2): heilergeiger Architekten<br />

Ja. Denn der Stadtrat hat beschlossen,<br />

dass die Grundstücke<br />

nicht der Spekulation zum<br />

Opfer fallen dürfen. Dies wäre<br />

zum Beispiel möglich, wenn<br />

die Grundstücke nur in Erbpacht<br />

vergeben werden.<br />

Wie können Lindauerinnen<br />

und Lindauer die Hintere Insel<br />

mitgestalten?<br />

Dazu wird es im kommenden<br />

Jahr zwei Arbeitsgruppen<br />

geben. Eine wird zusammen<br />

mit Fachleuten eine Gestaltungssatzung<br />

erarbeiten. Diese<br />

regelt beispielsweise die Gestaltung<br />

der Fassaden, die erlaubten<br />

Materialien oder die<br />

Farben. Die andere Arbeitsgruppe<br />

soll sich noch einmal<br />

um die möglichen Nutzungen<br />

kümmern. Denn neben Wohnungen<br />

könnten viele andere<br />

Dinge Platz finden, wie Werkstätten,<br />

Cafés oder Bildungseinrichtungen.<br />

Die genauen<br />

Termine und wie man sich anmelden<br />

kann, werden noch<br />

rechtzeitig bekanntgegeben.<br />

Fortsetzung auf Seite 2<br />

In dieser Ausgabe<br />

mit der Seite:<br />

Aus dem Stadtrat


2 18. Dezember 2021 • BZ Ausgabe KW 50/21<br />

AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B)<br />

Fortsetzung von Seite 1<br />

Warum braucht die Insel<br />

mehr Bevölkerung?<br />

Seit 1970 ist die Bevölkerung<br />

der Insel von etwa 4.400 Einwohner<br />

auf 2.348 im Jahr 2020<br />

gesunken. Dies bedeutet einen<br />

enormen Kaufkraftverlust. So<br />

ziehen sich immer mehr Geschäfte<br />

des täglichen Bedarfs<br />

wie Metzger oder Bäcker zurück.<br />

Außerhalb der Tourismussaison<br />

ist die Situation von<br />

Gastronomie und Handel sehr<br />

schwierig. Dies zeigt sich auch<br />

in diesem Jahr, weil die Hafenweihnacht<br />

ausfällt.<br />

Zudem ist der Fortbestand<br />

der Grundschule und des Kindergartens<br />

mittelfristig gefährdet,<br />

wenn nicht mehr Familien<br />

auf die Insel ziehen<br />

können.<br />

Warum eignet sich dieser<br />

Ort für Wohnungen?<br />

Sämtliche wichtigen Einrichtungen<br />

liegen in unmittelbarer<br />

Nähe und sind optimal<br />

zu Fuß oder mit dem Rad<br />

ereichbar. Noch gibt es Geschäfte<br />

des täglichen Bedarfs,<br />

Apotheken oder Ärzte auf der<br />

Insel. Über den Stadtbus, den<br />

Hafen und den Bahnhof ist<br />

die Hintere Insel zudem hervorragend<br />

an den öffentlichen<br />

Personennahverkehr<br />

angeschlossen: Mit dem Luitpoldpark<br />

und dem Bürgerpark<br />

sind zudem Grünflächen<br />

zur Erholung in unmittelbarer<br />

Nähe. Kinder finden<br />

tolle Spielplätze. Und Jugendliche<br />

haben es nicht weit zum<br />

Skatepark, Boulderblock oder<br />

ins Jugendzentrum X-tra.<br />

Jürgen Widmer<br />

DAS BESTE KONZEPT ENTSCHEIDET<br />

Liebe Lindauerinnen und<br />

liebe Lindauer,<br />

der Stadtrat hat in seiner Sitzung<br />

am 08.12.2021 entschieden,<br />

die Öffentlichkeit über<br />

die geplante Bebauung der<br />

Hinteren Insel und über die<br />

Ziele des dazu erarbeiteten<br />

Rahmenplans breit zu informieren.<br />

Damit beginnen wir<br />

bereits mit dieser BZ-Ausgabe.<br />

Aktuell planen und bereiten<br />

wir im Februar 2022 eine öffentliche<br />

Infoveranstaltung,<br />

hoffentlich in Präsenz, in der<br />

Inselhalle vor. Wir möchten<br />

nochmals detaillierter auf die<br />

Inhalte des Rahmenplans eingehen<br />

und offene Fragen beantworten.<br />

Zudem soll es zwei Workshops<br />

geben, die sich mit den<br />

Themen der Gestaltung der geplanten<br />

Gebäude auf der Hinteren<br />

Insel und deren Nutzungen<br />

befassen sollen.<br />

Verwaltungsintern arbeiten wir<br />

am Folgekostenkonzept für die<br />

Hintere Insel, welche die Maßnahmen<br />

der sozialgerechten Bodennutzung<br />

(zum Beispiel geförderte<br />

Wohnungen, KITAs und so<br />

weiter) benennt, kostenmäßig ermittelt<br />

und diese anteilig auf die<br />

Baufelder verteilt. Das ist eine<br />

wesentliche Grundlage für die<br />

weitere Entwicklung, sowohl auf<br />

städtischen Flächen wie auch auf<br />

den Flächen der Bahn. Nach dem<br />

Folgekostenkonzept muss der<br />

Stadtrat über das „Wie“ der<br />

Grundstücksvergabe entscheiden.<br />

Hierzu schlägt der Rahmenplan<br />

für die Hintere Insel die<br />

Konzeptvergabe vor, das heißt,<br />

dass die Baufelder den Interessierten<br />

zugeschlagen werden, die<br />

nicht das höchste Angebot, sondern<br />

das beste Konzept aufweisen.<br />

Mit freundlichen Grüßen<br />

Kay Koschka, Stadtbaumeister<br />

Das Stadtquartier auf der Hinteren Insel wird das erste Projekt in Lindau, bei dem das Grün vor der<br />

Bebauung geplant und umgesetzt wurde. Der Bürgerpark ist dauerhaft gesichert.<br />

Visualisierungen (3): heilergeiger Architekten<br />

Die Hintere Insel braucht mehr Bevölkerung: Wenn mehr Familien auf die Insel ziehen können, sichert<br />

das mittelfristig auch den Fortbestand von Grundschule und Kindergarten.<br />

Stadt Lindau<br />

(Bodensee)<br />

Du bist umweltbewusst, technisch interessiert und möchtest einen praktischen<br />

Beitrag zum Schutz unserer Lebensgrundlagen leisten? Dann bist du<br />

bei uns, den Garten- und Tiefbaubetrieben Lindau, einem Eigenbetrieb der<br />

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Ende der Bewerbungsfrist ist der 15.01.2022.<br />

Wir freuen uns auf deine Bewerbung!<br />

Stadt Lindau (B), Personalabteilung,<br />

Bregenzer Str. 6, 88131 Lindau (B), Tel. 08382/918-108<br />

Die Hintere Insel eignet sich für Wohnungen: Sämtliche wichtigen Einrichtungen liegen in unmittelbarer<br />

Nähe und sind zu Fuß oder mit dem Rad ereichbar.


AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B) 18. Dezember 2021 • BZ Ausgabe KW 50/21<br />

Grünfläche und Parkhaus<br />

Stadtrat beschließt Lösung am Karl-Bever-Platz<br />

Der Lindauer Stadtrat hat auf<br />

der Basis der Bürgerbeteiligung<br />

mit großer Mehrheit<br />

(19:10) eine Lösung für den<br />

Karl-Bever-Platz beschlossen.<br />

Diese sieht zum einen eine<br />

Entsiegelung des Platzes und<br />

große Freiflächen vor und zum<br />

anderen den Bau eines Parkhauses<br />

mit 500 Stellplätzen<br />

und einer begrünten Fassade.<br />

Diese sollen gemäß der Empfehlung<br />

aus der Bürgerbeteiligung<br />

vor allem Anwohnern,<br />

Beschäftigten und Übernachtungsgästen<br />

dienen. Zudem<br />

sollen - wie auch im Inselhallenparkhaus<br />

- Kurzzeitbesucher<br />

parken können.<br />

Im Westen soll das Parkhaus<br />

mit 500 Plätzen stehen, das<br />

vom Hasenweidweg aus angefahren<br />

wird. Die Zufahrt wird<br />

an die Nordseite des Gebäudes<br />

gelegt, die Abfahrt ist an der<br />

Ostseite vorgesehen. So soll<br />

vermieden werden, dass sich<br />

Ein- und Ausfahrende gegenseitig<br />

behindern.<br />

Mit seinen maximal 12,15<br />

Metern Höhe in der Attika (die<br />

höchste Erhebung) wird es von<br />

den deutlich höheren Baumreihen<br />

verdeckt und rückt so<br />

weit wie möglich von der Inselstraße<br />

weg. „Die Lage am westlichen<br />

Rand des Karl-Bever-<br />

Platzes ermöglicht aus planerischer<br />

Sicht die räumlich beste<br />

Ausnutzung und Neugestaltung<br />

des Karl-Bever-Platzes bei<br />

größtmöglicher Schonung des<br />

Ortsbildes“, sagt Stadtbaumeister<br />

Kay Koschka.<br />

Bessere Zufahrt<br />

Der Hasenweidweg wird<br />

vom Europaplatz aus auf der gesamten<br />

Länge verbreitert und<br />

mit einer Mittelspur ausgestattet,<br />

die durchgängig als Abbiegespur<br />

für das Parkhaus dient.<br />

So können die Anwohner, aber<br />

auch Rettungsdienste in Richtung<br />

Hasenweidweg, Aeschacher<br />

Ufer und Alpengarten<br />

über eine eigene Fahrspur in<br />

die Wohngebiete fahren, ohne<br />

vom Abbiegeverkehr in das<br />

Parkhaus behindert zu werden.<br />

Damit ist einer der gewichtigsten<br />

Kritikpunkte beim früheren<br />

Bebauungsplanverfahren<br />

ausgeräumt.<br />

Besonderen Wert will die<br />

Stadtverwaltung auf die Gestaltung<br />

der Flächen legen, die<br />

in Zukunft nicht mehr für parkende<br />

Autos verwendet werden.<br />

„Wir können ungefähr<br />

zwei Drittel der bisherigen Fläche<br />

neu gestalten“, sagt Koschka.<br />

Auch hier sollen die Anregungen<br />

aus der Bürgerbeteiligung<br />

umgesetzt werden. So<br />

hatten sich die Bürgerinnen<br />

und Bürger unter anderem<br />

Spiel- und Freizeitflächen gewünscht,<br />

dazu eventuell eine<br />

gastronomische Nutzung.<br />

Im nordöstlichen Teilbereich<br />

des Platzes soll die Teerdecke<br />

verschwinden und durch<br />

einen Schotterrasen oder eine<br />

wassergebundene Fläche ersetzt<br />

werden. Die Fläche soll<br />

mit einem Baumraster großflächig<br />

bepflanzt werden und<br />

multifunktional sein, sodass<br />

dort auch kleinere Veranstaltungen<br />

oder Märkte möglich<br />

sind.<br />

Im Bereich des östlichen<br />

Baufensters könnte ein kleines<br />

eingeschossiges Gebäude entstehen,<br />

in dem eine Gastronomie<br />

oder ein Kiosk untergebracht<br />

werden, die auch einen<br />

Biergarten aufweist. Damit<br />

kann dem Karl-Bever-Platz eine<br />

zusätzliche hochwertige Nutzung<br />

gegeben werden und eine<br />

Versorgungslücke zwischen<br />

Berliner Platz und Insel beseitigt<br />

werden.<br />

Neuer Park mit Spielplatz<br />

Die Außenbew irtschaftungsflächen<br />

sollen in einen<br />

neuen Park übergehen, der im<br />

Süden des Karl-Bever-Platzes<br />

geschaffen wird. Hier könnte<br />

auch ein neuer Spielplatz entstehen.<br />

Ein zusätzlicher Weg<br />

für Fußgänger und Radfahrer<br />

südlich des Parkhauses über die<br />

Schindlerwiese bis zum Hasenweidweg<br />

soll auch diesen Bereich<br />

erlebbarer machen und<br />

die Aufenthaltsqualität verbessern.<br />

Dadurch würde zudem eine<br />

Entzerrung des Fußgängerund<br />

Fahrradverkehrs entlang<br />

des Aeschacher Ufers erreicht.<br />

Im Bereich der Schindlerwiese<br />

könnte eine kleine wassergebundene<br />

Platzfläche entstehen,<br />

die mit Bänken ausgestattet<br />

zum Verweilen einlädt. Dadurch<br />

kann die Schindlerwiese<br />

besser erschlossen und zur<br />

Naherholung genutzt werden.<br />

Neben den oben genannten<br />

Nutzungen könnte am Karl-<br />

Bever-Platz auch ein Mikro-<br />

Hub entstehen, um eine Warenzustellung<br />

mit umweltfreundlichen<br />

Transportmitteln<br />

auf der letzten Meile Richtung<br />

Insel zu ermöglichen.<br />

Ebenso könnte der Karl-Bever-<br />

Platz als Mobilitätsstation dienen,<br />

um verschiedene Sharing-<br />

Angebote (Car-Sharing, Lastenrad-Sharing,<br />

E-Bike und so<br />

weiter) besser verknüpfen zu<br />

können.<br />

Doch diese Details will<br />

Koschka zusammen mit den<br />

Bürgerinnen und Bürgern erarbeiten.<br />

„Uns ist wichtig, dass<br />

wir den Wunsch vieler Lindauerinnen<br />

und Lindauer umsetzen,<br />

dass der Karl-Bever-<br />

Platz auch für sie eine sinnvolle<br />

Nutzung erfährt. Dafür ist mit<br />

dem Beschluss des Stadtrats der<br />

Weg freigemacht“, so Koschka.<br />

Jürgen Widmer<br />

So könnte das Parkhaus mit 500 Stellplätzen aussehen, das am<br />

Karl-Bever-Platz entstehen soll und zusammen mit einer Grünfläche<br />

die Neunutzung des Platzes ausmachen wird. Illustration: Stadt Lindau<br />

Die Große Kreisstadt Lindau (B) liegt attraktiv im Dreiländereck Deutschland, Österreich und der Schweiz. Unsere<br />

Tourismus- und Tagungsstadt besitzt einen hohen Freizeitwert und verfügt über ein sehr gut gegliedertes Schul- und<br />

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Stadt Lindau (B), Personalabteilung,<br />

Bregenzer Str. 6, 88131 Lindau (B), Tel. 08382/918-108<br />

Stadt Lindau<br />

(Bodensee)<br />

GRUSS AUS DER TOSKANA<br />

Liebe Lindauerinnen und<br />

liebe Lindauer,<br />

was für ein herausforderndes<br />

Jahr! Wer hätte gedacht, dass<br />

uns Corona auch im Jahr<br />

2021 bis zuletzt Sorgen machen<br />

würde. Dennoch hoffe<br />

ich, dass 2021 für Sie persönlich<br />

auch viele schöne Momente<br />

bereit gehalten hat.<br />

Mein persönliches Highlight<br />

war natürlich die Geburt unserer<br />

Tochter im Oktober.<br />

Herzlichen Dank für Ihre liebenswerten<br />

Glückwünsche,<br />

die mich auf den unterschiedlichsten<br />

Wegen erreicht<br />

haben. Wir haben uns<br />

sehr darüber gefreut!<br />

Seit wenigen Tagen bin ich<br />

aus dem Mutterschutz zurück<br />

und habe die Amtsgeschäfte<br />

wieder übernommen. Meinen<br />

beiden Stellvertretern<br />

Die Große Kreisstadt Lindau (B) liegt attraktiv im Dreiländereck Deutschland,<br />

Österreich und der Schweiz. Unsere Tourismus- und Tagungsstadt<br />

besitzt einen hohen Freizeitwert und verfügt über ein sehr gut gegliedertes<br />

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Stadt Lindau<br />

(Bodensee)<br />

Stadt Lindau (B), Personalabteilung,<br />

Bregenzer Str. 6, 88131 Lindau (B), Tel. 08382/918-108<br />

3<br />

Mathias Hotz und Katrin Dorfmüller<br />

danke ich, ebenso wie<br />

dem gesamten Team unserer<br />

Stadtverwaltung, herzlich, dass<br />

sie gemeinsam den Jahresendspurt<br />

gemeistert haben! Ich<br />

weiß, dass diese Vertretung allen<br />

Beteiligten ungeheuer viel<br />

abverlangt hat und hier in den<br />

vergangenen Wochen Enormes<br />

geleistet wurde. Dankbar und<br />

gerührt bin ich auch durch den<br />

herzlichen Empfang der Kolleginnen<br />

und Kollegen an meinem<br />

ersten Arbeitstag in dieser<br />

Woche.<br />

Mit dem vierten Advent sehen<br />

wir nun alle Weihnachten entgegen.<br />

Leider wurde die Vorweihnachtsfreude<br />

durch den<br />

Ausfall von Hafenweihnacht<br />

wie auch Weihnachtsfeiern und<br />

das Pandemiegeschehen etwas<br />

gedämpft. Umso mehr richten<br />

wir auch in diesem Jahr den<br />

Blick auf das, was Weihnachten<br />

ausmacht: Weihnachten als Fest<br />

der Familie und der Hoffnung.<br />

Ich wünsche Ihnen und Ihren<br />

Familien, dass Sie mit dieser<br />

Hoffnung ins neue Jahr gehen<br />

und ich wünsche Ihnen ein gesegnetes<br />

Weihnachtsfest und einen<br />

schwungvollen Start in ein<br />

hoffentlich sorgenfreieres 2022!<br />

Ihre Dr. Claudia Alfons<br />

Oberbürgermeisterin für Lindau<br />

Sonder-Impfaktion im Lindauer Stadttheater<br />

Termin ist Samstag, 18. Dezember, von 10 bis 17 Uhr<br />

Das Kulturamt Lindau stellt eine Impf-Sonderaktion für Lindauer Bürgerinnen<br />

und Bürger auf die Beine. Die Aktion findet statt in Zusammenarbeit<br />

mit dem Landratsamt Lindau und der Allgäu Medical GmbH.<br />

Dort wird ein mobiles Impfteam eingesetzt. Ärzte aus dem Landkreis haben<br />

sich bereit erklärt, bei der Aktion mitzumachen. Es gibt mehrere Impfstraßen<br />

und ausreichend Impfstoff.<br />

Auf der Homepage des Kulturamtes und auf Social Media wird regelmäßig<br />

informiert, ob es Wartezeiten gibt. Kommen können alle - ob zur Erstimpfung<br />

oder zur Auffrischung. Eine Anmeldung ist nicht nötig. Bitte mitbringen:<br />

Impfausweis, Personalausweis, Anamnesebogen, Einwilligungserklärung<br />

(Formulare gibt es unter www.landkreis-lindau.de/Coronavirus/<br />

Impfungen-im-Landkreis-/ und vor Ort). Geimpft werden können Erwachsene<br />

und Kinder ab zwölf Jahren. Zwölf- bis 18-Jährige brauchen die Einwilligung<br />

beider Eltern und müssen in Begleitung eines Elternteiles kommen.<br />

Stefanie Bernhard-Lentz


4 18. Dezember 2021 • BZ Ausgabe KW 50/21<br />

AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B)<br />

Satzung über die Benutzung der<br />

städtischen öffentlichen Grünanlagen und<br />

Spielanlagen (Grünanlagensatzung)<br />

vom 03. Dezember 2021<br />

Die Stadt Lindau (B) erlässt aufgrund von Art. 23 und 24 Abs. 1 Nr.<br />

1 und Abs. 2 der Gemeindeordnung für den Freistaat Bayern (GO)<br />

in der Fassung der Bekanntmachung vom 22. August 1998 (GVBl.<br />

S. 796, BayRS 2020-1-1-I), zuletzt geändert durch § 1 des Gesetzes<br />

vom 9. März 2021 (GVBl. S. 74), folgende Satzung:<br />

Inhaltsübersicht<br />

Präambel<br />

§ 1 Gegenstand der Satzung<br />

§ 2 Verhalten in den Grünanlagen und auf Spielanlagen<br />

§ 3 Ausnahmegenehmigung<br />

§ 4 Haftungsbeschränkung<br />

§ 5 Benutzungssperre<br />

§ 6 Einzelfallanordnungen, Ersatzvornahme und Platzverweis<br />

§ 7 Ordnungswidrigkeit<br />

§ 8 Laufende Verträge<br />

§ 9 Inkrafttreten<br />

Präambel<br />

Öffentliche Grünanlagen und Spielanlagen erfüllen wichtige ökologische<br />

und klimatische Funktionen in einer Stadt, sie dienen<br />

vorrangig der Erholungs- und Freizeitfunktion für unterschiedliche<br />

Nutzergruppen.<br />

Die nachfolgende Satzung dient dazu, den Erholungs- und Freizeitcharakter<br />

von öffentlichen Grünanlagen und Spielanlagen zu<br />

sichern und einen gemeinwohlverträglichen Gesamtausgleich für<br />

die unterschiedlichen und teils widerstreitenden Nutzerinteressen,<br />

zu schaffen.<br />

§ 1 Gegenstand der Satzung<br />

(1) Grünanlagen im Sinne dieser Satzung sind von der Stadt Lindau<br />

(B) gärtnerisch gestaltete und von ihr unterhaltene öffentliche<br />

Park- und Grünflächen, die der Allgemeinheit unentgeltlich<br />

für Erholungs- und Freizeitzwecke einschließlich spielerischer<br />

und sportlicher Aktivitäten dienen.<br />

Bestandteil der Grünanlagen sind auch die dort vorhandenen<br />

Wege und Plätze, soweit sie nicht nach dem Bayerischen Straßen-<br />

und Wegegesetz (BayStrWG) für den Gemeingebrauch<br />

öffentlich gewidmet sind, die natürlichen und künstlichen<br />

Wasserflächen und Wassereinrichtungen, die gekennzeichneten<br />

Spiel-, Sport- und Liegeflächen sowie die Anlageneinrichtungen.<br />

Keine Grünanlagen sind die von der Stadt unterhaltenen Hänge,<br />

Böschungen, Bankette, Hecken, Sicherheitsstreifen und<br />

ähnliche Anlagen, die Bestandteile der öffentlichen Straßen<br />

sind. Auf sie finden die zum Schutz der öffentlichen Straßen<br />

bestimmten Vorschriften Anwendung.<br />

Lage und Grenzen der Grünanlagen bestimmen sich nach den<br />

Absätzen 2 bis 4.<br />

(2) Die Grünanlagen im Sinne dieser Satzung sind im Grün- und<br />

Spielanlagenverzeichnis (Anlage 1) aufgeführt. Die genauen<br />

Grenzen ergeben sich aus dem als Anlage 2 beigefügten Übersichtslageplan<br />

der Garten- und Tiefbaubetriebe Lindau vom<br />

11.11.2021 im Maßstab 1:11000. Beide Anlagen sind Bestandteil<br />

dieser Satzung und können während der Geschäftszeiten<br />

bei den Garten- und Tiefbaubetrieben Lindau, Robert-Bosch-<br />

Straße 41 oder im Internet auf der Internetseite der GTL unter<br />

www.gtl-lindau.de eingesehen werden.<br />

(3) Spielanlagen im Sinne dieser Satzung sind alle Flächen und<br />

Einrichtungen für Spiele im Freien, die der Allgemeinheit zugänglich<br />

sind und von der Stadt Lindau (B) unterhalten werden.<br />

Spielanlagen können nach Altersgruppen und Funktionen gegliedert<br />

sein (Kleinkinderspielplätze, Kinderspielplätze, Bolzplätze,<br />

Rodelbahnen, Skateranlagen). Sie sind im Grün- und<br />

Spielanlagenverzeichnis (Anlage 1) aufgeführt. Die genauen<br />

Grenzen ergeben sich aus dem als Anlage 2 beigefügten Übersichtslageplan<br />

der Garten- und Tiefbaubetriebe Lindau vom<br />

11.11.2021 im Maßstab 1:11000. Beide Anlagen sind Bestandteil<br />

dieser Satzung und können während der Geschäftszeiten<br />

bei den Garten- und Tiefbaubetrieben Lindau, Robert-Bosch-<br />

Straße 41 oder im Internet auf der Internetseite der GTL unter<br />

www.gtl-lindau.de eingesehen werden.<br />

(4) Abweichend von § 1 Abs. 2, 3 sind in Gebieten, in denen nach<br />

dem Inkrafttreten dieser Satzung ein neuer Bebauungsplan<br />

oder die Änderung eines bestehenden Bebauungsplans in Kraft<br />

tritt, die in den Bebauungsplä nen als öffentliche Spielanlagen<br />

gekennzeichneten Gebiete Spielanlagen im Sinne dieser Satzung.<br />

§ 2 Verhalten in den Grünanlagen und auf Spielanlagen<br />

(1) Im Rahmen der Nutzung öffentlicher Grünanlagen und Spielanlagen<br />

dürfen andere nicht gefährdet, geschädigt oder mehr als<br />

unvermeidbar behindert oder belästigt werden. Die Grünanlagen<br />

und Spielanlagen selbst dürfen nicht beschädigt werden.<br />

Nutzungen, die nicht unmittelbar den in § 1 Abs. 1 S. 1 genannten<br />

Zwecken dienen, sind unzulässig. Die Uferbereiche des<br />

Bodensees sind naturbelassen. Eine Nutzung der Uferbereiche<br />

findet im Rahmen des Gemeingebrauches auf eigene Gefahr<br />

statt.<br />

(2) In den Grünanlagen und Spielanlagen sind danach insbesondere<br />

die nachfolgend aufgeführten Verhaltensweisen untersagt:<br />

1. das Betreiben gewerblicher Aktivitäten aller Art einschließlich<br />

Musizieren und Betteln in jeglicher Form; das Durchführen<br />

von Veranstaltungen aller Art;<br />

2. Hunde auf Spielanlagen mitzuführen. Ausgenommen sind<br />

Blindenführhunde, Rettungshunde, Diensthunde der Polizei,<br />

sowie im Bewachungsgewerbe eingesetzte Hunde, soweit<br />

der Einsatz dieses erfordert.<br />

3. Hunde in folgenden Bereichen frei laufen zu lassen: auf<br />

gekennzeichneten Spiel- und Liegewiesen, in Uferbereichen<br />

an öffentlichen Seezugängen, in Schutzgebieten und<br />

in besonders intensiv gepflegten Zierpflanzenbereichen.<br />

Die Einschränkung bezieht sich auf Teilbereiche der im<br />

Grün- und Spielanlagenverzeichnis (Anlage 1) aufgeführten<br />

Grünanlagen sowie im Übersichtsplan (Anlage 2) gesondert<br />

durch rote Umrandung bzw. blau markierte Bereiche kenntlich<br />

gemachten Flächen in folgenden öffentlichen Park- und<br />

Grünanlagen:<br />

 Hintere Insel (Bürgerpark und Sternenschanze)<br />

 Luitpoldpark (incl. Grünanlage Schützinger Weg)<br />

 Holdereggenpark (Musikschule)<br />

 Lindenhofbad (Liegebereiche)<br />

Auf den Wegen in diesen Bereichen sind Hunde an der kurzen<br />

Leine zu führen.<br />

4. Grünanlagen, Spielanlagen und ihre Einrichtungen zu verunreinigen,<br />

insbesondere durch Wegwerfen oder Liegenlassen<br />

von Gegenständen, Müll, Zigarettenkippen oder durch das<br />

Nichtentfernen von Hundekot;<br />

5. Glasflaschen oder Gläser im Bereich von Spielanlagen mitzuführen.<br />

6. Glasflaschen oder Gläser in Seezugangsbereichen in den im<br />

Grün- und Spielanlagenverzeichnis (Anlage 1) aufgeführten<br />

Flächen und im Übersichtsplan (Anlage 2) gesondert blau<br />

markierten Bereichen mitzuführen. Die Einschränkung bezieht<br />

sich auf Teilbereiche (siehe Anlagen) in folgenden öffentlichen<br />

Park- und Grünanlagen:<br />

 Hintere Insel (Sitzstufenanlage und Treppenanlagen in<br />

den See)<br />

 Gerberschanze (Strandbereich)<br />

 Sina-Kinkelin-Anlage (Spiel- und Sportanlagen)<br />

 Oskar-Groll-Anlage (Treppen in den See)<br />

 Toskanapark (Treppen in den See)<br />

 Giebelbachpark (Treppen in den See)<br />

 Lindenhofpark (Seezugänge)<br />

 Luitpoldpark (Seezugänge)<br />

 Karlsbastion und Schützingerweg (Seezugänge)<br />

 Im Wäsen (Seezugänge)<br />

 Grillstelle Zecher Hafen (Seezugänge)<br />

7. Radfahren und Reiten außerhalb der für diese Zwecke ausgeschilderten<br />

Wege und Flächen;<br />

8. Befahren mit Kfz;<br />

9. offene Feuerstellen zu betreiben, ausgenommen auf ausgewiesenen<br />

Grillplätzen;<br />

10. der Aufenthalt auf zugefrorenen Wasserflächen;<br />

11. das Zelten und Aufstellen von Pavillons und Wohnwagen<br />

sowie das Nächtigen;<br />

12. das Ausbringen von Futter und Lebensmitteln;<br />

13. Drohnen starten oder landen zu lassen;<br />

14. Verrichten der Notdurft außerhalb von Toilettenanlagen;<br />

15. der Alkoholgenuss, soweit andere dadurch mehr als unvermeidbar<br />

belästigt werden;<br />

16. Tonwiedergabegeräte oder Musikinstrumente ruhestörend<br />

zu gebrauchen oder eine Ruhestörung auf andere Art und<br />

Weise herbeizuführen.<br />

§ 3 Ausnahmegenehmigung<br />

Im Einzelfall können auf Antrag Ausnahmen von den Vorschriften<br />

des § 2 zugelassen werden, soweit öffentliche Belange, zum Beispiel<br />

die Zwecke der Grünanlagen oder Spielanlagen oder Vergaberecht<br />

nicht entgegenstehen Die Benutzung über die Zweckbestimmung<br />

des § 2 hinaus bleibt der Regelung nach bürgerlichen<br />

Recht vorbehalten. Die Durchführung von Veranstaltungen oder<br />

Baumaßnahmen bedarf einer Nutzungsvereinbarung mit der Stadt<br />

Lindau (B). Die Stadt behält sich vor, für derartige Nutzungen ein<br />

Entgelt zu verlangen. Eventuell darüber hinausgehende öffentlichrechtliche<br />

Genehmigungen, Erlaubnisse usw. sind vom Nutzer einzuholen.<br />

Amtsblatt Stadt Lindau<br />

(Bodensee)<br />

§ 4 Haftungsbeschränkung<br />

Die Benutzung der Grünanlagen und Spielanlagen im Sinne dieser<br />

Satzung erfolgt auf eigene Gefahr. Bei Schnee- oder Eisglätte<br />

wird in Grünanlagen und auf Spielanlagen nicht gestreut und nicht<br />

geräumt. Die Stadt Lindau (B) haftet im Rahmen der allgemeinen<br />

Vorschriften nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Von dieser<br />

Haftungsbeschränkung ausgenommen sind Schäden aus der Verletzung<br />

des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.<br />

§ 5 Benutzungssperre<br />

Die Stadt Lindau (B) kann eine Grün- oder Spielanlage insgesamt,<br />

einzelne Teile oder Einrichtungen derselben während bestimmter<br />

Zeiträume für die allgemeine Benutzung oder für bestimmte Nutzungsformen<br />

sperren, zum Beispiel aus gartenpflegerischen Gründen,<br />

aus Gründen der Verkehrssicherung oder zur Ermöglichung<br />

einer besonderen Nutzung nach § 3. Diese Gründe sind nicht abschließend.<br />

§ 6 Einzelfallanordnungen, Ersatzvornahme und Platzverweis<br />

(1) Die Stadt Lindau (B) und von ihr beauftragte Dritte sind berechtigt,<br />

im Einzelfall Anordnungen zum Vollzug dieser Satzung<br />

zu erlassen.<br />

(2) Den zur Aufrechterhaltung der Sicherheit und Ordnung sowie<br />

zur Abwehr von Schäden in den Grün- und Spielanlagen im<br />

Bereich dieser Satzung ergehenden Anordnungen der Stadt<br />

Lindau (B) und der von ihr beauftragten Dritten ist unverzüglich<br />

Folge zu leisten<br />

(3) Wird bei Zuwiderhandlungen gegen Vorschriften dieser Satzung<br />

ein ordnungswidriger Zustand verursacht, kann dieser<br />

gemäß Art. 24 Abs. 2 Satz 1 GO nach vorheriger Androhung und<br />

nach Ablauf der hierbei gesetzten Frist anstelle und auf Kosten<br />

des Zuwiderhandelnden von der Stadt Lindau (B) beseitigt<br />

werden. Einer vorherigen Androhung und einer Fristsetzung<br />

bedarf es nicht, wenn der Pflichtige nicht erreichbar ist oder<br />

die sofortige Beseitigung des ordnungswidrigen Zustands im<br />

öffentlichen Interesse geboten ist.<br />

(4) Zur Abwehr einer Gefahr für die öffentliche Sicherheit und<br />

Ordnung oder zur Beseitigung einer Störung können Personen<br />

vorübergehend von dem Ort verwiesen werden oder ihnen vorübergehend<br />

das Betreten eines Ortes verboten werden.<br />

§ 7 Ordnungswidrigkeiten<br />

(1) Nach Art. 24 Abs. 2 Satz 2 GO kann mit Geldbuße bis zu 2.500,-<br />

- Euro belegt werden, wer vorsätzlich gegen die Verhaltensregeln<br />

gemäß § 2 der Satzung verstößt.<br />

(2) Nach Art. 24 Abs. 2 Satz 2 GO kann mit Geldbuße belegt werden,<br />

wer ohne Gestattung nach § 3 dieser Satzung eine Grünanlage<br />

über den Gemeingebrauch hinausgehend benutzt.<br />

(3) Bei geringfügigen Ordnungswidrigkeiten kann statt einer<br />

Geldbuße auch eine Verwarnung im Sinne des § 56 OWiG ausgesprochen<br />

werden.<br />

§ 8 Laufende Verträge<br />

Soweit Nutzungsverträ ge bei Inkrafttreten der Satzung bestehen,<br />

tritt diese zurück.<br />

§ 9 Inkrafttreten<br />

Diese Satzung tritt am Tage nach ihrer Bekanntmachung in Kraft.<br />

Gleichzeitig tritt die Satzung über die Anleinpflicht von Hunden im<br />

Holdereggenpark vom 17. Dez. 2015 außer Kraft.<br />

Stadt Lindau (B), den 03. Dezember 2021<br />

STADT LINDAU (BODENSEE)<br />

gez. Mathias Hotz<br />

Zweiter Bürgermeister<br />

Anlage 1: Grün- und Spielanlagenverzeichnis<br />

Anlage 2: Übersichtsplan Grün- und Spielanlagen


AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B) 18. Dezember 2021 • BZ Ausgabe KW 50/21<br />

5<br />

Amtsblatt Stadt Lindau<br />

(Bodensee)<br />

Kein amtlicher Lageplan, nur für dienstliche Zwecke. Zur Maßentnahme nur<br />

bedingt geeignet! ©Daten: LDBV<br />

Stadt Lindau (Bodensee)<br />

Erstellt von: Martin Lein, GTL - Projekte<br />

Erstellt am: 06.12.2021<br />

Maßstab 1:11000


6 18. Dezember 2021 • BZ Ausgabe KW 50/21<br />

AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B)<br />

Grün- und Spielanlagenverzeichnis<br />

Anlage zur Grünanlagensatzung vom 03. Dezember 2021<br />

Grün- und Parkanlagen<br />

Nr. Eigenname, Ergänzung Lage Gemarkung<br />

1 Alter Friedhof Anheggerstraße Aeschach<br />

2 Grünanlage Köchlinweiher Bleicheweg Aeschach<br />

3 Grünanlage Schulzentrum, hinter der Polizei Reutiner Straße Aeschach<br />

4 Grünzug Senftenau, zwischen Ludwig-Kick-Str. u.Reutiner Str. Senftenau Aeschach<br />

5 Holdereggenpark Holdereggenstr. 23 Aeschach<br />

6 Kneipanlage Aeschacher Ufer Aeschacher Ufer Aeschach<br />

7 Lotzbeckpark Heckenweg Aeschach<br />

8 Schindlerwiese Am Hasenweidweg Aeschach<br />

9 Toskanapark Bregenzer Str. 8/12a Aeschach<br />

10 Uferpark Aeschach Aeschacher Ufer Aeschach<br />

11 Grünanlage Giebelbach Giebelbachstraße Aeschch/Hoyren<br />

12 Grünanlage Wäldchen Wackerstrasse Wackerstrasse 55 Hoyren<br />

13 Landschaftspark Hoyerberg, mit Schlössle und Denkmal Heldenweg, Hoyerbergstr. Hoyren<br />

14 Lindenhofpark Lindenhofweg Hoyren<br />

15 Bürgerpark, ohne Spielanlagen Uferweg 2, 4 Lindau<br />

16 Gerberschanze Gerberschanze Lindau<br />

17 Grünanlage an der Kalkhütte Am Bodensee Lindau<br />

18 Grünanlage Bahndamm Kleiner See Lindau/Aeschach<br />

19 Grünanlage Segelhafen GTL Stützpunkt Schifwerfte 4 Lindau<br />

20 Grünanlage Segelhafen Offizierskasino Schiffswerfte Lindau<br />

21 Grünanlage Sina-Kinkelin-Platz, Maria Ward Sina-Kinkelin-Platz Lindau<br />

22 Lindenschanze Lindenschanze Lindau<br />

23 Luitpoldpark, Karlsbastion bis Pulverschanze Uferweg 5 Lindau<br />

24 Oskar Groll-Anlage, mit Spielbank Chelles-Allee Lindau<br />

25 Römerschanze Römerschanze Lindau<br />

26 Schützingerweg, Eilguthalle bis Karlsbastion Schützingerweg Lindau<br />

27 Stadtgarten Seebrückenstrasse Lindau<br />

28 Sternenschanze Thierschstraße Lindau<br />

29 Festwiese Reutin Schulstraße Reutin<br />

30 Grünanlage Märchenpark Ladestraße Reutin<br />

31 Grünanlage Segelhafen Zech Am Bodensee Reutin<br />

32 Naturbeobachtungssteg Reutin Ladestraße Reutin<br />

33 Seezugang Märchenpark Bodensee Reutin<br />

34 Grünanlage Hasenbank Auf dem Hasenbank Reutin<br />

35 Uferpark Wäsen Eichwaldstrasse Reutin<br />

60 Grünanlage Max-Halbe- Weg Max-Halbe Weg Retin<br />

64 Grünanlage Röntgenstraße Röntgenstraße Reutin<br />

66 Lindenhofbad Lindenhofweg Reutin<br />

Amtsblatt Stadt Lindau<br />

(Bodensee)<br />

Spielanlagen<br />

Nr. Eigenname, Ergänzung Lage Gemarkung<br />

36 Bolzplatz Eulenloch Am Eulenloch Aeschach<br />

37 Bolzplatz Rainhausgasse Rainhausgasse Aeschach<br />

38 Minispielfeld Stadion Aeschach Ludwig-Kick-Str. Aeschach<br />

39 Spielplatz Am Alpengarten Am Alpengarten Aeschach<br />

40 Spielplatz Gstäudweg Am Gstäudweg Aeschach<br />

2 Spielplatz Köchlinweiher Bleicheweg Aeschach<br />

41 Spielplatz Pestalozziring Pestalozzi-Ring Aeschach<br />

42 Spielplatz Schneehalde Schneehalde Aeschach<br />

4 Spielplatz Senftenau Senftenau Aeschach<br />

43 Spielplatz Stegmühlenweg Stegmühlenweg Aeschach<br />

44 Spielplatz Stockartsbühl Stockartsbühl Aeschach<br />

45 Bolzplatz Hoyren, an der Turnhalle Hoyerbergstrasse Hoyren<br />

46 Spielplatz Dennenmoos Dennenmoosstrasse Hoyren<br />

45 Spielplatz GS Hoyren Hoyerbergstrasse 33 Hoyren<br />

47 Spielplatz Im Holben Reinwaldstraße 1 Hoyren<br />

48 Spiel- und Sportanlage am Sina-Kinkelin-Platz Sina-Kinkelin-Platz Lindau<br />

49 Spiel- und Sportanlage Bürgerpark Uferweg 2,4 Lindau<br />

50 Spielplatz Gradwanderung, im Bürgerpark Uferweg 2,4 Lindau<br />

51 Spielplatz GS Insel Barfüßerplatz Lindau<br />

52 Bolzplatz FZZ Oberreitnau, am Freizeitzentrum Parkweg 8 Oberreitnau<br />

53 Spielplatz Birkachstraße Birkachstraße Oberreitnau<br />

54 Spielplatz GS Oberreitnau Hepachstraße 9 Oberreitnau<br />

55 Spielplatz Pfarrweg Pfarrweg Oberreitnau<br />

56 Spielplatz Sportplatz Oberreitnau Bodenseestraße 50 Oberreitnau<br />

57 Spielplatz Untere Sonnhalde Untere Sonnhalde Oberreitnau<br />

58 Bolzplatz Heuried Heuried Reutin<br />

59 Bolzplatz Lugeck Wiedemannstraße Reutin<br />

60 Minispielfeld Zech Max-Halbe-Weg 8 Reutin<br />

61 Spielplatz Bazienstraße Bazienstraße Reutin<br />

62 Spielplatz Erlachweg Am Erlachweg Reutin<br />

63 Spielplatz GS Zech Leiblachstraße 8 Reutin<br />

59 Spielplatz Lugeck Wiedemannstraße Reutin<br />

60 Spielplatz Max-Halbe-Weg Max-Halbe-Weg 8 Reutin<br />

64 Spielplatz Röntgenstraße Röntgenstraße Reutin<br />

65 Bolzplatz Giebelbach Wackerstraße 55 Hoyren<br />

Lindau (B), den 03. Dezember 2021<br />

gez.<br />

Mathias Hotz<br />

Zweiter Bürgermeister<br />

Stadtverwaltung: Servicezeiten<br />

Über die Feiertage sind alle Ämter vormittags telefonisch erreichbar<br />

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter<br />

der Stadtverwaltung<br />

Lindau sind auch zwischen den<br />

Feiertagen für die Bürgerinnen<br />

und Bürger da. Zum Schutz aller<br />

reduziert die Stadt persönliche<br />

Kontakte über die Weihnachtsferien<br />

auf ein Minimum.<br />

Angesichts der aktuellen Coronazahlen<br />

befinden sich zudem<br />

viele Mitarbeitende im Homeoffice.<br />

Telefonisch sind das Bürgerbüro<br />

und die anderen Ämter<br />

der Stadtverwaltung jeweils<br />

vormittags zwischen 8 und 12<br />

Uhr erreichbar. Dasselbe gilt<br />

für die Garten- und Tiefbaubetriebe<br />

(GTL). Die Ansprechpartner<br />

stehen auf den Webseiten<br />

stadtlindau.de und gtl-lindau.de.<br />

Vieles lässt sich mittlerweile<br />

am Telefon oder per Mail erledigen.<br />

Bei ganz dringenden<br />

Angelegenheiten können vereinzelt<br />

auch Termine ausgemacht<br />

werden.<br />

Kultureinrichtungen<br />

Die Theaterkasse ist von Freitag,<br />

24. Dezember, bis Sonntag,<br />

9. Januar 2022, geschlossen.<br />

Ausnahme: Am Montag, 3. Januar<br />

2022, ist die Theaterkasse<br />

wegen des Konzertes am Abend<br />

mit Giora Feidman von 10 bis<br />

13 Uhr und von 15 bis 17 Uhr<br />

geöffnet.<br />

Das Kulturamt, die vhs Lindau,<br />

die Bücherei und das Archiv<br />

haben von Donnerstag,<br />

23. Dezember, bis Freitag, 7. Januar,<br />

geschlossen. Das Stadtmuseum<br />

ist wegen Renovierung<br />

geschlossen.<br />

Stadtwerke<br />

Das Kundencenter (Auenstraße)<br />

ist von Freitag, 24. Dezember,<br />

bis Freitag, 7. Januar,<br />

durchgehend geschlossen.<br />

Kundenanfragen werden telefonisch<br />

und per Mail beantwortet.<br />

Die Störungsannahme für<br />

Strom, Gas und Wasser ist<br />

durchgehend erreichbar unter<br />

08382 704 222, die Störungsannahme<br />

für Telekommunikation<br />

unter 08382 704 499 und<br />

die Störungsannahme für Elektromobilität<br />

unter der 08382<br />

704 950.<br />

Das ZUP-Büro in der Anheggerstraße<br />

ist von Montag, 27.<br />

Dezember, bis Donnerstag, 30.<br />

Dezember, von Montag, 3. Januar,<br />

bis Mittwoch, 5. Januar,<br />

und am Freitag, 7. Januar, jeweils<br />

von 12.30 bis 17.30 Uhr<br />

besetzt. Die Stadtbusse fahren<br />

planmäßig, an Silvester mit<br />

verlängerten Betriebszeiten bis<br />

1.40 Uhr und natürlich weiterhin<br />

unter Einhaltung der 3G-<br />

Regeln.<br />

Tarja Prüss<br />

Die Große Kreisstadt Lindau (B) liegt attraktiv im Dreiländereck Deutschland,<br />

Österreich und der Schweiz. Unsere Tourismus- und Tagungsstadt<br />

besitzt einen hohen Freizeitwert und verfügt über ein sehr gut gegliedertes<br />

Schul- und Bildungsangebot.<br />

Für die kommende Sonderausstellung im Kunstmuseum Lindau suchen wir<br />

Unterstützung im Bereich Besucherservice/Aufsicht oder Kasse.<br />

Sie möchten Teil unseres Teams werden?<br />

Dann bewerben Sie sich als<br />

Aufsichtskraft, Kassen- und<br />

Securitypersonal (m/w/d) in Teilzeit<br />

(an 3 Wochentagen)<br />

Die ausführliche Stellenanzeige finden Sie auf unserer<br />

Homepage www.stadtlindau.de.<br />

Ende der Bewerbungsfrist ist der 12.01.2022.<br />

Stadt Lindau<br />

(Bodensee)<br />

Stadt Lindau (B), Personalabteilung,<br />

Bregenzer Str. 6, 88131 Lindau (B), Tel. 08382/918-108<br />

Klick dich rein und du weißt mehr!<br />

www.stadtlindau.de


AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B) 18. Dezember 2021 • BZ Ausgabe KW 50/21<br />

Neue Wege gehen: Lindau wird Losland<br />

Wie kann eine enkeltaugliche Zukunft aussehen?<br />

Neue Wege gehen und eine aktivere<br />

politische Kultur schaffen,<br />

das ist das Ziel von Losland.<br />

Gemeinsam mit Politik,<br />

Verwaltung und Einwohnern<br />

entwickelt und plant Losland<br />

einen auf Lindau zugeschnittenen<br />

Beteiligungsprozess und<br />

unterstützt die Stadt 2022 bei<br />

der Umsetzung.<br />

Gemeinsam für eine enkeltaugliche<br />

Zukunft – das ist das<br />

Motto dieser Entscheidungsprozesse.<br />

Inspiriert ist die Idee<br />

von den Bürgerräten. Oberbürgermeisterin<br />

Dr. Claudia Alfons<br />

ist Bürgerbeteiligung ein<br />

wichtiges Anliegen. „Bürgerinnen<br />

und Bürger sind Experten<br />

ihres Alltags und können so<br />

wichtige Impulse für Entscheidungen<br />

des Stadtrats liefern.<br />

Bürgerversammlung wird digital<br />

Bürger können jetzt Fragen einschicken - Information über Ziele und Projekte<br />

Wegen der Corona-Pandemie<br />

kann die Bürgerversammlung<br />

auch 2022 nicht als Präsenzveranstaltung<br />

stattfinden.<br />

Stattdessen wird die Stadt eine<br />

digitale Variante anbieten, die<br />

am 24. Januar 2022 live im Internet<br />

verfolgt werden kann.<br />

Alle Lindauerinnen und Lindauer<br />

sind herzlich eingeladen,<br />

daran teilzunehmen.<br />

Oberbürgermeisterin Dr.<br />

B ü r g e r v e r s a m m l u n g 2 0 2 2<br />

Am Montag, den 24. Januar 2022 um 18.00 Uhr, findet online (Video-Übertragung<br />

aus der Inselhalle), die diesjährige Bürgerversammlung statt.<br />

Alle Lindauerinnen und Lindauer sind herzlich eingeladen teilzunehmen.<br />

Nach dem Rechenschaftsbericht der Oberbürgermeisterin werden die<br />

Anfragen beantwortet.<br />

Für eine umfassende und vollständige Beantwortung der Anfragen in der<br />

Bürgerversammlung richten Sie Ihre Anfragen bitte schriftlich bis spätestens<br />

14.01.22 an die Stadtverwaltung, Bregenzer Straße 6, 88131 Lindau<br />

(B) oder per E-Mail an buergerbeteiligung@lindau.de.<br />

Die schriftlich gestellten Fragen werden nur bei persönlicher Anwesenheit<br />

des Fragestellers in der Online-Übertragung am 24.01.2022 beantwortet.<br />

In der Bürgerversammlung besteht die Gelegenheit, mündliche Anfragen<br />

zu stellen.<br />

Lindau (B), den 18.12.2021<br />

STADT LINDAU (Bodensee)<br />

gez. Dr. Claudia Alfons<br />

Oberbürgermeisterin<br />

Claudia Alfons will dabei die<br />

Gelegenheit nutzen, alle Interessierten<br />

über die laufenden<br />

Vorhaben, Projekte und Ziele<br />

der Stadt zu informieren. Nach<br />

dem Rechenschaftsbericht<br />

wird es genügend Spielraum<br />

für Fragen der Bürgerinnen<br />

und Bürger geben.<br />

Die Bürgerinnen und Bürger<br />

können jetzt schon Fragen an<br />

die Stadt stellen. Die Fragen<br />

können ab sofort per E-Mail an<br />

Stadt Lindau<br />

(Bodensee)<br />

buergerbeteiligung@lindau.de<br />

geschickt werden. Oder auch<br />

per Post an: Stadtverwaltung<br />

Lindau, Hauptamt, Bregenzer<br />

Straße 6, 88131 Lindau. Die Fragen<br />

werden bei persönlicher<br />

Anwesenheit des Fragestellers<br />

während der Online-Übertragung<br />

am 24. Januar 2022 beantwortet.<br />

Bei der digitalen Bürgerversammlung<br />

besteht auch die<br />

Gelegenheit, mündliche Anfragen<br />

zu stellen. Tarja Prüss<br />

Wochenmarkt<br />

wird verschoben<br />

Wegen der Feiertage werden die<br />

Termine für den Lindauer Wochenmarkt<br />

von Samstag auf Mittwoch<br />

verschoben und nach vorne verlegt.<br />

Die Markttage in der Weihnachtszeit<br />

finden deshalb statt<br />

am Mittwoch, 22. Dezember, und<br />

am Mittwoch, 29. Dezember. BZ<br />

Bürgerver<br />

sammlung:<br />

Jetzt Fragen<br />

einreichen!<br />

an<br />

buergerbeteiligung<br />

@lindau.de<br />

Bürgermeisterin Katrin Dorfmüller, Oberbürgermeisterin Claudia<br />

Alfons, Bürgermeister Mathias Hotz<br />

Foto: Christian Flemming<br />

Zudem liegt die Akzeptanz für<br />

diese Entscheidungen höher,<br />

wenn die Bürgerinnen und<br />

Bürger ausreichend informiert<br />

und beteiligt wurden.“<br />

So sollen Veränderungen<br />

angestoßen werden, die sich<br />

langfristig auf das Miteinander<br />

auswirken. Bürgerbeteiligung<br />

ist demzufolge keine einmalige<br />

Sache, sondern mehr eine Haltung,<br />

die die Menschen als Gesellschaft<br />

näher zueinander<br />

bringt und den Gemeinsinn<br />

stärkt. Bürgermeister Mathias<br />

Hotz: „In den Kommunen gestalten<br />

Bürgerinnen und Bürger<br />

ihren Alltag. Hier haben wir<br />

die Chance, Demokratie durch<br />

direkte Teilhabe und unmittelbare<br />

Betroffenheit erlebbar zu<br />

machen.“<br />

Bürgerräte kennt Lindau<br />

schon länger. Zuletzt wurde<br />

das Bürgerbeteiligungsverfahren<br />

zum Karl-Bever-Platz erfolgreich<br />

abgeschlossen. Bürgerräte<br />

sind Gremien, bei denen<br />

Einwohner der Stadt zufällig<br />

ausgewählt werden. Akademiker<br />

sitzen dort neben Handwerkern,<br />

Zugewanderte neben<br />

Rentnern und Jugendlichen.<br />

Ihre Aufgabe ist es, gemeinsam<br />

Lösungen für die politischen<br />

Probleme der Stadt vorzuschlagen.<br />

Dabei geht es um Klimafragen,<br />

wie die Pflege in Zukunft<br />

organisiert wird oder wie<br />

der öffentliche Nahverkehr attraktiver<br />

werden kann. Diese<br />

Empfehlungen gehen dann an<br />

den Stadtrat.<br />

Bei der Auswahl der Bürgerräte<br />

sollen möglichst alle wichtigen<br />

Gruppen vertreten sein.<br />

Es wird also darauf geachtet,<br />

dass junge und ältere Menschen<br />

genauso dabei sind wie<br />

Menschen unterschiedlicher<br />

Herkunft und mit unterschiedlichem<br />

Bildungshintergrund.<br />

So soll sichergestellt werden,<br />

dass möglichst die gesamte<br />

Stadtgesellschaft abgebildet<br />

wird und eine Stimme bekommt.<br />

Untersuchungen haben<br />

gezeigt, dass eine Gruppe<br />

ganz unterschiedlicher Menschen<br />

zu besseren Lösungen<br />

kommt, da die Themen aus unterschiedlichen<br />

Perspektiven<br />

betrachtet und vielfältige Erfahrungswerte<br />

miteinfließen.<br />

Die Bürgerräte bei Losland<br />

sind Zukunftsräte, die überlegen,<br />

wie Lindau enkeltauglich<br />

wird, also ob Entscheidungen<br />

nachhaltig, dauerhaft und zukunftsfähig<br />

sind. Für Bürgermeisterin<br />

Katrin Dorfmüller ist<br />

es „unser Auftrag, unseren Enkeln<br />

die Chance zu belassen,<br />

die Zukunft selbst zu gestalten<br />

und liebenswert zu erhalten.<br />

Mithin ist unsere größte Herausforderung<br />

im Hinblick auf<br />

die weiteren Generationen, Zukunftsentscheidungen<br />

unter<br />

diesem Aspekt zu treffen, insbesondere<br />

aber auch hier Bürgerinnen<br />

und Bürger in demokratischen<br />

Prozessen mitzunehmen.“<br />

Bei Losland sind bundesweit<br />

zehn Kommunen geplant, die<br />

solche Losland-Prozesse starten.<br />

Lindau ist neben den Gemeinden<br />

Augustusburg mit<br />

rund 5.000 Einwohnern (Sachsen)<br />

und Leupoldsgrün mit<br />

1.300 Einwohnern (Oberfranken)<br />

die dritte Kommune. Die<br />

7<br />

Losland-Gemeinden können<br />

sich dann auch untereinander<br />

austauschen, um voneinander<br />

zu lernen. So entsteht im Laufe<br />

der Zeit eine „Landkarte der demokratischen<br />

Selbstwirksamkeit“<br />

und im Idealfall Empfehlungen<br />

an die Landes- und<br />

Bundespolitik. Losland ist eine<br />

Kooperation des Vereins „Mehr<br />

Demokratie“ und des Instituts<br />

für transformative Nachhaltigkeitsforschung<br />

Potsdam (IASS).<br />

Mehr Infos:<br />

https://losland.org.<br />

Tarja Prüss<br />

Die Große Kreisstadt Lindau (B) liegt attraktiv im Dreiländereck Deutschland,<br />

Österreich und der Schweiz. Unsere Tourismus- und Tagungsstadt<br />

besitzt einen hohen Freizeitwert und verfügt über ein sehr gut gegliedertes<br />

Schul- und Bildungsangebot.<br />

Sie möchten Teil unseres Teams werden? Dann bewerben Sie sich als<br />

Sachbearbeiter (m/w/d)<br />

für das Bürgerbüro<br />

Die ausführliche Stellenanzeige finden Sie auf unserer<br />

Homepage www.stadtlindau.de.<br />

Ende der Bewerbungsfrist ist der 31.12.2021.<br />

Stadt Lindau<br />

(Bodensee)<br />

Stadt Lindau (B), Personalabteilung,<br />

Bregenzer Str. 6, 88131 Lindau (B), Tel. 08382/918-108<br />

Die Große Kreisstadt Lindau (B) liegt attraktiv im Dreiländereck Deutschland,<br />

Österreich und der Schweiz. Unsere Tourismus- und Tagungsstadt<br />

besitzt einen hohen Freizeitwert und verfügt über ein sehr gut gegliedertes<br />

Schul- und Bildungsangebot.<br />

Die städtischen Kindertagesstätten umfassen jeweils zwei Gruppen und<br />

bieten eine Ganztagesbetreuung mit warmen Mittagessen.<br />

Sie möchten Teil unseres Teams werden, dann bewerben Sie sich als<br />

Stellvertretende Leitung (m/w/d)<br />

städtische Kindertagesstätten<br />

Die ausführliche Stellenanzeige finden Sie auf unserer<br />

Homepage www.stadtlindau.de.<br />

Ende der Bewerbungsfrist ist der 16.01.2022.<br />

Stadt Lindau<br />

(Bodensee)<br />

Stadt Lindau (B), Personalabteilung,<br />

Bregenzer Str. 6, 88131 Lindau (B), Tel. 08382/918-108


8 18. Dezember 2021 • BZ Ausgabe KW 50/21<br />

AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B)<br />

Vorsicht bei starkem Schneefall<br />

Gefahr von Astbruch im gesamten Stadtgebiet sowie in Parks und Wäldern<br />

Für den Fall, dass es starken<br />

Schneefall gibt, wie es in diesem<br />

Winter schon geschehen<br />

ist, warnen die Garten- und<br />

Tiefbaubetriebe Lindau (GTL)<br />

vor den Gefahren von Astbruch<br />

im gesamten Stadtgebiet.<br />

Gerade in Parks und entlang<br />

von Waldwegen und Straßen<br />

kann es passieren, dass Äste<br />

brechen. Es besteht die Gefahr,<br />

dass bereits beschädigte<br />

Äste und teilweise auch größere<br />

Baumteile herunterstürzen.<br />

Daher ist erhöhte Vorsicht unter<br />

diesen Bäumen geboten.<br />

Wenn nötig, fahren die Baumkontrolleure<br />

der GTL das<br />

Stadtgebiet ab, um festzustellen,<br />

wo es gefährlich werden<br />

könnte. Diese Bereiche werden<br />

dann gegebenenfalls gesperrt,<br />

bis die Schäden behoben<br />

wurden. Bürgerinnen<br />

und Bürger können den GTL<br />

über Meldoo, einer App zum<br />

Melden von Mängeln, mögliche<br />

Gefahrenstellen mitteilen.<br />

BZ<br />

Schnee: Halteverbote beachten<br />

Winterklappbeschilderung: Nur so können Räumfahrzeuge effektiv arbeiten<br />

Damit der Winterdienst der<br />

Garten- und Tiefbaubetriebe<br />

Lindau (GTL) mit seinen<br />

Schneepflügen und Räumfahrzeugen<br />

bei entsprechender<br />

Witterung die Verkehrswege<br />

und insbesondere die engen<br />

Straßen zuverlässig räumen<br />

kann, wird in der kalten Jahreszeit<br />

bei Bedarf die sogenannte<br />

Winterklappbeschilderung<br />

aktiviert. Im Bereich der<br />

Klappbeschilderung gilt dann<br />

ein (absolutes) Haltverbot, das<br />

andere Parkregelungen in seinem<br />

Geltungsbereich ersetzt.<br />

Die Lindauer Bürgerinnen und<br />

Bürger werden daher darauf<br />

hingewiesen, dass sie<br />

ihre Fahrzeuge bei aktiver<br />

Winterklappbeschilderung in<br />

den markierten Parkflächen<br />

nicht parken dürfen. Gleiches<br />

gilt bei zeitlich begrenzten Halteverbotsschildern<br />

wie zum<br />

Beispiel von November bis<br />

März an Wendeanlagen. Auf<br />

diese Weise können Lindauerinnen<br />

und Lindauer den Winterdienst<br />

unterstützen, denn<br />

nur so ist das Räumen enger<br />

Straßen möglich.<br />

BZ<br />

Bescherung für Kinder<br />

Eigentlich hätte die traditionelle Weihnachtsbescherung der Stadt<br />

Lindau Mitte Dezember stattfinden sollen, doch Corona hat das<br />

leider wieder verhindert. Das Christkind hat sich aber nicht davon<br />

abhalten lassen, direkt an der Haustür zu klingeln. Daher können<br />

sich jetzt 14 Kinder über liebevoll verpackte Geschenke der Sponsoren<br />

(Sparkasse Lindau, Autohaus Dreher, Nachbarschaftshilfe<br />

Lindau) freuen.<br />

Text/Foto: Marion Miller<br />

Bekanntmachung:<br />

Stipendienstiftung für Studierende der Stadt Lindau (B)<br />

Zu Beginn des kommenden Jahres werden die Erträge der Stiftung verteilt.<br />

Nach der Stiftungssatzung sollen förderungswürdige Hochschul¬- Studenten und Studentinnen bedacht werden, die<br />

ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt ununterbrochen seit einem Jahr vor Studienbeginn in der Stadt Lindau<br />

(B) haben.<br />

In der Regel werden Darlehen vergeben, die innerhalb einer angemessenen Frist zurückzuzahlen sind. Bei sehr gutem<br />

Studienabschluss oder bei Rückzahlung in einer Summe kann ein teilweiser Erlass der Rückzahlung gewährt werden. Ein<br />

Rechtsanspruch besteht nicht.<br />

Anträge auf Darlehen können bis 31. Januar 2022 bei der Stadtverwaltung Lindau (B) eingereicht werden.<br />

Nähere Informationen sind bei der städt. Abteilung Kinder, Jugend, Sport, Bregenzer Str. 6, Zimmer 6.2.28,<br />

Tel. 08382/918 127 oder auf der Homepage der Stadt Lindau (B) www.stadtlindau.de (Bürger, Politik & Verwaltung /<br />

Schulen und Kindertageseinrichtungen / Stipendienstiftungen) erhältlich.<br />

Lindau (B), im Dezember 2021<br />

Stadt Lindau (B)<br />

Abteilung Kinder, Jugend, Sport<br />

Amtsblatt Stadt Lindau<br />

(Bodensee)<br />

Bekanntmachung: Stipendienstiftung der Stadt und des Landkreises Lindau<br />

(B) für den Besuch von gewerblichen Berufsschulen und anderen Fachschulen<br />

der gewerblichen Wirtschaft<br />

Zu Beginn des kommenden Jahres werden die Erträge der Stiftung verteilt. Zweck der Stiftung ist es, Darlehen an förderungswürdige<br />

Schüler/-innen und Studenten/-innen auszugeben, die insbesondere<br />

- Fachhochschulen,<br />

- Technikerschulen, Wirtschafts- und Meisterschulen<br />

- oder ähnliches (z.B. Krankengymnastik-Schulen)<br />

besuchen. In der Regel werden zinsfreie Darlehen vergeben, die innerhalb einer angemessenen Frist zurückzuzahlen<br />

sind. Bei sehr gutem Abschluss oder bei Rückzahlung in einer Summe kann ein teilweiser Erlass der Rückzahlung gewährt<br />

werden.<br />

Ein Rechtsanspruch besteht nicht. Die Bewerber sollen ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt ununterbrochen<br />

seit einem Jahr vor Studien¬beginn im Stadtgebiet oder im Landkreis Lindau (B) haben.<br />

Anträge auf Darlehen können bis 31. Januar 2022 bei der Stadtverwaltung Lindau (B) eingereicht werden.<br />

Nähere Informationen sind bei der städt. Abteilung Kinder, Jugend, Sport, Bregenzer Str. 6, Zimmer 6.2.28, Tel.<br />

08382/918 127 oder auf der Homepage der Stadt Lindau (B) www.stadtlindau.de (Bürger, Politik & Verwaltung/Schulen<br />

und Kindertageseinrichtungen / Stipendienstiftungen) erhältlich.<br />

Lindau (B), im Dezember 2021<br />

Stadt Lindau (B)<br />

Abteilung Kinder, Jugend, Sport<br />

Amtsblatt Stadt Lindau<br />

(Bodensee)<br />

Festlich leuchtet der Christbaum von Aeschach<br />

Etwa 45 Jahre ist es her, dass Anneliese Spangehl für Aeschach einen<br />

Baum als Christbaum pflanzen ließ. Nachdem später der Baum<br />

in der Adventszeit jedoch jahrelang nicht geschmückt worden war,<br />

übernahmen die Freien Bürger ab 2003 diese Aufgabe. Die Freien<br />

Bürger ersetzten auch später den krank gewordenen Baum durch<br />

einen neuen Baum. Jahrelang leuchtete daneben zur Adventszeit<br />

der vom Verein „Wir in Aeschach“ mit Lichterketten geschmückte<br />

Maibaum. Nachdem das jährliche Schmücken beider Bäume wieder<br />

eingestellt wurde, übernahm im Jahr 2020 Annette Schäfler,<br />

Stadträtin der Freien Bürger, die Initiative. Sie kümmert sich seither<br />

darum, dass der Baum wieder als Christbaum geschmückt ist.<br />

Für die Lichterketten bekam sie einen Zuschuss vom Verein „Wir<br />

in Aeschach“, der Stromanschluss erfolgt über das Gebäude der<br />

Sparkasse. Annette Schäfler wird sich auch in den kommenden<br />

Jahren darum kümmern, dass der Christbaum von Aeschach in der<br />

Advents- und Weihnachtszeit festlich leuchtet. Auf dem Foto (von<br />

links): Annette Schäfler, Anneliese Spangehl, Günther Brombeiß.<br />

Text: BZ/Foto: René Jauch


AUS DEM STADTRAT 18. Dezember 2021 • BZ Ausgabe KW 50/21<br />

9<br />

Hintere Insel – Visualisierung<br />

LI<br />

J. Müller<br />

Die Stadt hat unnötigerweise<br />

rd. 30 Tsd € für die Visualisierung<br />

einer möglichen Bebauung<br />

der Hinteren Insel investiert.<br />

Es ist naiv zu glauben,<br />

dass eine evtl. Bebauung diesen<br />

schönen Bildchen entsprechen<br />

würde. Zudem soll der<br />

Rahmenplan nach Bedarf umgesetzt werden. Nach<br />

der Wohnbedarfsanalyse würden jährlich ca. 130<br />

neue Wohnungen benötigt. In Planung sind jedoch<br />

bereits rund 950 Wohnungen und zwar bei<br />

der Cola (230) und im Oberen Rothenmoos (100),<br />

bei der Stadtgärtnerei (60), dem ehemaligen Bauhof<br />

(160), auf dem Cofely-Areal (ca. 400). Hinzu kommen<br />

noch Wohnungen von sonstigen privaten<br />

Bauträgern am Esso-Kreisel, bei der Köchlin- Kreuzung<br />

und in der Breiten Straße. Wenn dann irgendwann<br />

auf der Hinteren Insel mit dem Bau von 600<br />

bis 750 Wohnungen für 1695 Bewohner begonnen<br />

würde, würde dies eine Dauerbaustelle mit einer erheblichen<br />

Verkehrsbelastung während und nach<br />

der Fertigstellung bedeuten. Abschließend stelle<br />

ich mir die Frage, ob ein nach der Wohnbedarfsanalyse<br />

prognostiziertes Bevölkerungswachstum<br />

von heute 26.000 Einwohnern auf 28000 in 2040<br />

realistisch und/oder wünschenswert ist.<br />

Ein Jahresende...<br />

CSU<br />

T. Hummler<br />

voll mit lang aufgeschobenen<br />

Projekten und einem<br />

Sitzungsmarathon, um den<br />

Haushalt 2022, „Hintere Insel“,<br />

Karl-Bever-Platz und das<br />

Thema Bahn abzuarbeiten.<br />

Alle Themen wurden von einer<br />

sehr großen Stadtratsmehrheit<br />

getragen und entschieden. Der Beschluss<br />

die Klimaneutralität Lindaus bis 2035 zu<br />

erreichen ist ein hehres Ziel, bedarf aber einer gewaltigen<br />

Anstrengung und Bereitschaft aller,<br />

auch von Ihnen liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,<br />

diese mitzutragen und zu erreichen. Es<br />

geht um den Erhalt unserer Lebensqualität und<br />

vor allem um die Zukunft der kommenden Generationen.<br />

Uns ist sehr wohl bewusst, in welcher<br />

privilegierten Landschaft wir leben dürfen und<br />

sie können versichert sein, dass es unser Ziel ist,<br />

diese lebenswert zu erhalten und dabei auch die<br />

Klimaziele zu berücksichtigen.<br />

Wir wünschen Ihnen eine schöne Adventszeit,<br />

besinnliche Weihnachtstage und alles Gute für<br />

das Jahr 2022.<br />

Ihre CSU Stadtratsfraktion<br />

SPD<br />

K. Dorfmüller<br />

Entwicklung Hintere Insel<br />

Die Verwaltung hat im Stadtrat<br />

die von der SPD beantragte<br />

Visualisierung einer möglichen<br />

Bebauung der Hinteren<br />

Insel gezeigt, so wie sie mit einer<br />

enormen Bürgerbeteiligung<br />

seit dem Jahr 2016 erarbeitet<br />

wurde und letztendlich<br />

im verabschiedeten Rahmenplan<br />

Eingang fand. Das Ergebnis war sehr einladend<br />

und rundum professionell erarbeitet. Der seit<br />

der Gartenschau gestaltete Bürgerpark als Naherholungsfläche<br />

bleibt für die Lindauer selbstverständlich<br />

erhalten. Wie ein genetischer Fingerabdruck<br />

wurde die Altstadt mit modernen Mitteln<br />

auf die Hintere Insel kopiert, mit viel Grün, Plätzen<br />

zum Begegnen und einer funktionierenden<br />

Infrastruktur für Wohnen (SoBon), Einzelhandel,<br />

Gewerbe und Gastronomie, kurzum eine Erweiterung<br />

für ein vitales Stadtzentrum. Jetzt wird wieder<br />

eine Bürgerbeteiligung zur Gestaltung für die<br />

äußere Bebauung durchgeführt, wozu ich die Lindauer<br />

herzlich einlade. Die Bebauung soll sukzessive,<br />

am Bedarf orientiert, entwickelt werden, wobei<br />

die Bedürfnisse der Bürger in den durchzuführenden<br />

Wettbewerben ihren Niederschlag finden, so<br />

auch günstiges Wohnen für Familien. Machen Sie<br />

mit!<br />

Hintere Insel<br />

FDP<br />

F. Nüberlin<br />

Die FDP begrüßt die Einbindung<br />

der Bürgerinnen und<br />

Bürger in unserer Stadtentwicklung.<br />

Wenn es um die Bebauung<br />

der „westlichen“ Insel<br />

geht, dann sollte es schon fast<br />

selbstverständlich sein, dass<br />

die Bürger*innen vor dieser<br />

Umsetzung mitentscheiden<br />

dürfen. Mit dem Rahmenplan wird die Insel in der<br />

gesamten Struktur und Konzeption vergrößert, sie<br />

verändert sich und das Ergebnis ist danach nicht<br />

mehr zu korrigieren. Also ist es ein Teil der Demokratie,<br />

die Bürger*innen auch außerhalb von<br />

Wahlzeiten, um eine Entscheidung zu bitten um<br />

den Stadtrat zu unterstützen, ...oder/aber auch zu<br />

korrigieren! Deshalb fordern wir FDP‘ler diesen<br />

Ratsentscheid. Als der Rahmenplan im Stadtrat beschlossen<br />

wurde, war Ich kein Teil dieses Gremiums.<br />

Nun treten viele Bürger*innen an mich heran<br />

und äußern Ihre Bedenken gegenüber der Größe<br />

dieser Bebauungen. Die Animation zeigt die<br />

4-5-geschossigen Umsetzungen. Nun sollten detailliert<br />

auch Baukosten analysiert werden. Wir<br />

diskutieren mit vielen Bürger*innen und wir bedanken<br />

uns herzlich für Ihre Unterstützung. Wir<br />

wünschen Ihnen ALLEN besinnliche Feiertage<br />

und ALLES GUTE in 2022.<br />

Weihnachtsgruß<br />

Ein Jahr voller Ereignisse für<br />

unsere Stadt, aber auch für jeden<br />

Einzelnen, neigt sich dem<br />

Ende zu. Die Pandemie hat<br />

uns alle vor nie dagewesene<br />

JA<br />

J. Sommerweiß<br />

JA<br />

M. Hotz<br />

JA<br />

S. Krühn<br />

ÖDP<br />

C. Norff<br />

Herausforderungen gestellt.<br />

Diese Zeit hat uns aber auch<br />

deutlich werden lassen, wie<br />

wichtig der gesellschaftliche<br />

Zusammenhalt ist, im Großen<br />

wie im Kleinen. Gerade in der<br />

Weihnachtszeit kann dies ein<br />

Licht der Zuversicht sein.<br />

Die JA wünscht Ihnen und Ihren<br />

Familien ein frohes und<br />

besinnliches Weihnachtsfest<br />

in kleinem Kreise sowie ein<br />

glückliches, gesundes und erfolgreiches<br />

Jahr 2022!<br />

In Lindau leben<br />

2021: Die Gartenschau konnte<br />

nur unter Einschränkungen<br />

stattfinden und die wunderbare<br />

Ausstellung im Stadtmuseum<br />

war auch anders als zunächst<br />

gedacht. Beide - Gartenschau<br />

und Chagall-Ausstellung<br />

- waren sehr erfolgreich.<br />

Die Gartenschau hat<br />

uns für die alle Lindauer:innen ein wunderbares<br />

und gern genutztes Refugium auf der Hinteren Insel<br />

geschaffen. Der Bürgerpark wird uns erhalten<br />

bleiben, wenn dort die Bebauung durch ein neues<br />

Quartier ergänzt wird. Die zuletzt vorgestellte Visualisierung<br />

des Quartiers zeigt deutlich, dass es<br />

sich sehr gut die bestehende Bebauung der Altstadt<br />

einfügen kann und diese gekonnt fortführt. Das<br />

neue Quartier wird durch den Zuzug von Dauerbewohnern<br />

die Insel zu einem ganzjährig belebten<br />

Stadtteil machen und den Handel stärken. Die Lebensqualität<br />

wird weiter wachsen. Unsere Aufgabe<br />

wird sein, die Bebauung dieses Gebietes und aller<br />

anderen Neubaumaßnahmen in Einklang mit der<br />

angestrebten Klimaneutralität der Stadt im Jahr<br />

2035 zu bringen. Das werden die nächsten Generationen<br />

zu schätzen wissen.<br />

Allen ein Frohes Weihnachtsfest und ein gutes<br />

2022!<br />

BU<br />

U. Schöffel<br />

„Absurder“ Bürgerwillen?<br />

Zur Frage Parklandschaft oder<br />

Wohnblocks auf dem Gartenschaugelände,<br />

setzt sich die<br />

große Mehrheit des Stadtrates<br />

für einen massiven Wohnungsbau<br />

ein. Das ist ihr gutes<br />

Recht und hat an sich nichts<br />

Verwerfliches. Enttäuschend<br />

ist jedoch die spürbare Ablehnung<br />

einer von der Bürgerunion vorgeschlagenen<br />

Bürgerbefragung im Sinne eines Ratsbegehrens.<br />

Anstatt krampfhaft an einem historischen Stadtratsbeschluss<br />

von 2019 festzuhalten, müsste, ganz<br />

unabhängig vom jeweils eigenen Standpunkt, die<br />

Einbindung der Lindauer Bürgerschaft in diese,<br />

das Flair und das Bild Lindaus bis in die ferne Zukunft<br />

bestimmende Entscheidung, eine Selbstverständlichkeit<br />

sein. Stattdessen setzen Stadtratsmehrheit<br />

und Teile der Verwaltung wieder auf die<br />

hinlänglich bekannten Bürgerbeteiligungen, die<br />

unbedeutende Detailfragen des Rahmenplans<br />

(„äußere Anteile der Neubauten“) thematisieren,<br />

um eine „umfangreiche“ Mitnahme der Bevölkerung<br />

zu belegen. Die Gründe mögen unterschiedlich<br />

sein, die Blockierung einer direkten demokratischen<br />

Entscheidung, in einer so wichtigen Frage,<br />

ist jedoch eine bedenkliche Missachtung des Bürgerwillens.<br />

BL<br />

D. Obermayr<br />

Das falsche Signal<br />

Schon bei der konstituierenden<br />

Sitzung im April 2020 gab<br />

es den Versuch, die Entschädigungen<br />

der ehrenamtlich tätigen<br />

Rät:innen zu erhöhen.<br />

Während dem bei den stellvertretenden<br />

Bürgermeister:in<br />

noch denkbar knapp zugestimmt<br />

wurde, lehnte eine<br />

ebenso knappe Mehrheit das für die Rät:innen ab.<br />

Entscheidend war das Argument, kein falsches Signal<br />

in der Corona-Krise zu senden.<br />

Nun kam derselbe Antrag wieder, vorgelegt von<br />

derselben Allianz aus CSU, SPD, JA, FB, FW und<br />

BU. Auch sonst hat sich nicht viel geändert: Immer<br />

noch erfahren wir täglich die Inzidenz.<br />

Mit gutem Willen hätte trotzdem etwas Sinnvolles<br />

aus dem Antrag werden können, etwa durch Streichen<br />

der Technik- und Telefonkostenpauschale.<br />

An dem fehlt es aber offensichtlich. Bescheidenheit<br />

gegenüber den Bürger:innen und Kooperation<br />

innerhalb des Rates waren weniger wichtig als der<br />

eigene Geldbeutel. Deshalb haben die Bunten gegen<br />

überflüssige Mehrausgaben gestimmt.<br />

FW<br />

A. Reich<br />

Weihnachten<br />

Ein anspruchsvolles Jahr neigt<br />

sich dem Ende. Wir stehen erneut<br />

mitten in einer Covid-<br />

19-Welle und werden auch<br />

diese Weihnachten mit Einschränkungen<br />

begehen.<br />

Unser Dank gilt allen die sich<br />

in der Pandemie für die Gesellschaft<br />

und Gesundheit<br />

einsetzen. Ob ehrenamtlich oder professionell, sie<br />

leisten seit 2 Jahren außerordentliches.<br />

Für Lindau haben wir einiges erreicht und auf den<br />

Weg gebracht. 2022 wird uns erneut fordern, da<br />

viele Aufgaben anstehen.<br />

Wer kann hält aber nun erst einmal inne und genießt<br />

die ruhige Zeit im Kreise von Familie und<br />

Freunden. Wir wünschen allen ein gesundes und<br />

friedvolles Weihnachten und eine guten Start in<br />

das neue Jahr.<br />

Bleiben Sie gesund!<br />

Herzlichst, Ihre Freien Wähler Lindau<br />

Neues Jahr<br />

FB<br />

G. Brombeiß<br />

Leider ist die Corona-Krise<br />

noch immer nicht überwunden.<br />

Wiederum erleben wir<br />

einen Jahreswechsel mit vielen<br />

Einschränkungen. Auch<br />

die Stadt muss weiterhin bei<br />

anstehenden Investitionen<br />

sehr auf die Kosten achten.<br />

Trotzdem wird sie im kommenden<br />

Jahr wichtige Projekte anpacken. Verstärkt<br />

stehen dabei die Pflichtaufgaben der Stadt<br />

im Mittelpunkt. So wird im kommenden und in<br />

den nächsten Jahren besonders in Kindergärten,<br />

Spielplätze und die städtischen Schulen investiert.<br />

Dies entspricht einer langjährigen Forderung der<br />

Freien Bürger Lindau. Mit der neuen Mittelschule<br />

soll ein neues Schulgebäude entstehen. Dies ermöglicht<br />

wiederum Entwicklungsmöglichkeiten<br />

für verschiedene Grundschulen. Auch bei den<br />

Schulwegen soll sich einiges verbessern. Zum Jahresabschluss<br />

bedanken sich die Stadt- und Kreisräte<br />

der Freien Bürger bei allen Bürgerinnen und<br />

Bürgern, die sich trotz der Einschränkungen, für<br />

das Gemeinwohl in den verschiedensten Vereinen<br />

und Verbänden einsetzen. Wir wünschen allen<br />

Bürgerinnen und Bürger ein gesegnetes Weihnachtsfest<br />

und alles Gute für 2022. Bitte bleiben<br />

Sie gesund.<br />

Unsere beliebte<br />

BZ-VORSORGEMAPPE<br />

ist wieder verfügbar.<br />

Sie können sie bestellen per E-Mail unter: verlag@bz-lindau.de<br />

per Tel.: 08382 5041044<br />

Preis € 13,–<br />

Wir liefern: Die Zustellung im Stadtgebiet Lindau übernehmen wir nach Terminabsprache<br />

ohne Aufpreis. Die Zustellung außerhalb des Stadtgebietes erfolgt per Post zzgl. der<br />

entstehenden Versandkosten.


10 18. Dezember 2021 · BZ Nr. 50/21<br />

ENERGIE, VERKEHR UND KOMMUNIKATION<br />

– Anzeige –<br />

Stadtbus Lindau: zwischen Erfolg und Wandel<br />

Geschichte der Stadtwerke Teil 4: Die Entscheidung für die türkise Flotte gilt als „Sternstunde des Stadtrates“<br />

Die Lindauer Stadtwerke haben eine<br />

lange und bewegte Geschichte<br />

– vom reinen Strom-Gas-Wasser-<br />

Lieferanten hat sich der Energieversorger<br />

im ständigen Strukturwandel<br />

der Branchen immer wieder<br />

anpassen, verbessern und verändern<br />

müssen. Aus dem städtischen<br />

Eigenbetrieb mit Werkleiter<br />

und Werkausschuss wurde 2005<br />

die Stadtwerke Lindau (B) GmbH<br />

& Co. KG mit Geschäftsführer und<br />

Aufsichtsrat, eine 100-prozentige<br />

Tochter der Stadt Lindau. Lesen<br />

Sie in diesem Teil unserer<br />

Serie die Geschichte über eine<br />

100-prozentige Tochter der<br />

Stadtwerke: den Stadtbus.<br />

Am 22. Oktober 1994 startete<br />

das Lindauer Stadtbussystem,<br />

die Stadtratsentscheidung im<br />

Vorfeld ging als „Sternstunde<br />

des Stadtrates“ in die Geschichte<br />

ein.<br />

Die „Projektgruppe Stadtbus<br />

Lindau“ hatte zuvor unter dem<br />

Motto „Geht nicht, gibt‘s nicht“<br />

knapp ein Jahr an der Entwurfsund<br />

Projektplanung getüftelt.<br />

Zum Projektteam gehörten damals<br />

die Geschäftsführer der<br />

Stadtverkehr GmbH, Reinhard<br />

Fauser und sein Stellvertreter<br />

Alexander Muschel, Bernd Mildner<br />

vom Stadtbauamt, Achim<br />

Frey vom Rechtsamt der Stadt,<br />

ZUP-Architekt Dieter Seeberger,<br />

Wilfried Vögel vom Hauptamt,<br />

Hans Stenglein vom städtischen<br />

Tiefbauamt und RBA (Regionalbus<br />

Augsburg)-Betriebsleiter<br />

Gerhard Haas. Acht türkise<br />

Busse, die sich im halbstündigen<br />

Takt am ZUP treffen und<br />

Viele tolle Motive kreierte die<br />

Werbeagentur Kainz für den<br />

Stadtbus. Eines davon war das<br />

Plakat zum Santana-Konzert im<br />

Jahr 2003.<br />

danach in alle Teile von Lindau<br />

fahren – von frühmorgens<br />

bis spätabends – das war die<br />

Grundidee. Für eine Kleinstadt<br />

wie Lindau eine echte Revolution.<br />

Weil man das Rad nicht<br />

neu erfinden muss, hatte man<br />

sich Konzepte aus Österreich<br />

und der Schweiz abgeschaut.<br />

Die Begeisterung bei der<br />

Einführung des neuen Stadtbussystems<br />

in Lindau war<br />

unbeschreiblich. Der Ansturm<br />

auf die „türkise Flotte“ war riesig,<br />

die Presse überschlug sich<br />

förmlich und die Mitglieder<br />

der Projektgruppe waren restlos<br />

glücklich.<br />

Es folgten erfolgreiche und<br />

glückliche Jahre. Die „kleine<br />

Stadt am Bodensee“ zeigte, was<br />

im Öffentlichen Personennahverkehr<br />

(ÖPNV) alles geht,<br />

wenn man ein gutes Konzept<br />

hat und dieses konsequent<br />

umsetzt. Es war die Zeit innovativer,<br />

kommunaler ÖPNV-<br />

Politik mit dem Ziel, möglichst<br />

viel Autoverkehr zu ersetzen.<br />

Ein einheitlicher Auftritt, regelmäßige<br />

und witzige Werbung<br />

sowie die volle Unterstützung<br />

der Bevölkerung und<br />

der Politik zeichneten den Stadtverkehr<br />

aus. Manche Werbeplakate<br />

erreichten Kultstatus,<br />

wie beispielsweise das Motiv<br />

zum Carlos-Santana-Konzert<br />

im September 2003.<br />

Regelmäßig war das Stadtbus-System<br />

in Lindau Ziel von<br />

Verantwortlichen aus dem Inund<br />

Ausland: Viele wollten den<br />

erfolgreichen Ablauf beobachten,<br />

um möglicherweise in der<br />

eigenen Stadt ein ähnliches<br />

System zu installieren.<br />

Neustart in Eigenregie 2010<br />

Einen Neustart erlebte der<br />

Stadtverkehr am 1. Oktober 2010<br />

mit dem Auslaufen des Dienstleistungsvertrags<br />

mit der RBA<br />

und der Entscheidung, den<br />

Fahrbetrieb künftig in eigener<br />

Regie zu führen. Das bedeutete:<br />

Es mussten eigene Busse und<br />

eigenes Personal besorgt werden.<br />

Die bis dahin in Dienst<br />

befindlichen MAN- und Neoplan-Busse<br />

wurden durch neun<br />

Mercedes-Benz Citaro K-Busse<br />

mit zehn Metern Länge und<br />

fünf Citaro Standard-Busse mit<br />

zwölf Metern Länge ersetzt.<br />

Immer wieder wurde in der<br />

Folge genau hingeschaut, wo<br />

Verbesserungen möglich, wo<br />

Ergänzungen nötig und machbar<br />

sind. Denn wie jede andere<br />

Ein großer Tag für Lindau: Der damalige Oberbürgermeister Jürgen Müller (rechtes Bild) beim Stadtbus-<br />

Start am 22. Oktober 1994. Das linke Bild entstand beim Stadtbus-Geburtstag 2002. Im Jahr 2024 wird<br />

der Lindauer Stadtbus sein 30. Jubiläum begehen.<br />

Stadt auch, hat sich Lindau im<br />

Laufe der Jahre verändert und<br />

weiterentwickelt.<br />

Entscheidungen für die Zukunft<br />

Stadt und Landkreis Lindau<br />

und damit auch der Lindauer<br />

Stadtbus traten zum 1. Januar<br />

2018 der Bodensee-Oberschwaben<br />

Verkehrsverbundgesellschaft<br />

GmbH, kurz „bodo“, bei. Der<br />

Stadtbus läuft dort seither unter<br />

der Bezeichnung „Zone 400 –<br />

Verkehrsgebiet Stadtbus“. Der<br />

Vorteil von Verkehrsverbünden<br />

liegt klar auf der Hand: Mit nur<br />

einem, im Vergleich zu den vorherigen<br />

Einzelpreisen oft preiswerteren<br />

Fahrausweis, können<br />

Fahrgäste mehrere Verkehrsunternehmen<br />

in raumübergreifenden<br />

Verkehrsgebieten nutzen.<br />

2019 startete die Stadtbus<br />

Lindau-App als Auskunftcenter<br />

für die Stadtbusse der türkisen<br />

Flotte. Mit dieser mobilen<br />

Anwendung (APP) können<br />

Kundinnen und Kunden des<br />

Stadtverkehrs Lindau seither<br />

die Fahrzeiten der Stadtbuslinien<br />

jederzeit und überall abrufen.<br />

Auf einer interaktiven<br />

Karte visualisiert die App die<br />

aktuellen Positionen und Bewegungen<br />

der Busse und zeigt<br />

überdies die Verspätungsminuten<br />

an.<br />

Im August 2019 startete mit<br />

dem Kennzeichen LI – SV 215<br />

der erste Hybrid-Bus in Lindau.<br />

Der Kraftstoffverbrauch des<br />

neuen Flottenmitglieds war<br />

um etwa 8,5 Prozent geringer.<br />

Und apropos Antriebstechnologie:<br />

Im Februar 2020 beschloss<br />

der Stadtrat, bei der<br />

anstehenden Neubeschaffung<br />

sechs Elektrobusse zu bestellen.<br />

Dieser Beschluss wurde bereits<br />

in der Stadtratssitzung vom<br />

Dezember 2020 aus Kostengründen<br />

wieder gekippt und<br />

im Ergebnis wurden schließlich<br />

sechs Diesel-Hybrid-Busse<br />

bestellt. Das große Ziel ist aber<br />

weiterhin, ab 2024 – wenn die<br />

nächste Erneuerung ansteht –<br />

auf emissionsfreie Antriebe zu<br />

setzen.<br />

Am 1. Mai 2021 startete der<br />

Stadtbus mit der eCard und<br />

erfüllte mit der Einführung<br />

des Kurzstreckentarifs einen<br />

langersehnten Kundenwunsch:<br />

eCard-Inhaber bezahlen seitdem<br />

im Stadtverkehr Lindau auf<br />

Strecken unter 1.000 Metern<br />

Luftlinie nur 1,50 Euro. Außerdem<br />

wurde durch die eCard<br />

das Ein- und Auschecken im<br />

Bus möglich gemacht – bargeld-<br />

und berührungslos und<br />

obendrein mit 20 Prozent<br />

Rabatt auf den Fahrpreis.<br />

„Gimme Five“ und ein „starker<br />

Knoten“ 2020<br />

Der neue Fernbahnhof Lindau-Reutin<br />

ging nach langen<br />

Verhandlungen und intensiven<br />

Baumaßnahmen im Dezember<br />

2020 in Betrieb. Im<br />

Zuge der Neuorganisation des<br />

Stadtbussystems wurde auch<br />

darauf reagiert: Auf das Rendez-<br />

Vous-System wurde Neues gepackt.<br />

Die Linie 5 kam hinzu<br />

und der „starke Knoten“ am<br />

Reutiner Bahnhof ermöglichte<br />

eine bessere Verknüpfung mit<br />

der Schiene. Mit Einführung<br />

der zusätzlichen Linie konnte<br />

auch die Therme Lindau an<br />

das Netz angebunden werden.<br />

Die jahrelangen Großbaustel-<br />

len, wie die Langenweg-Unterführung,<br />

die Unterführung Bregenzer-Straße<br />

oder der Bahnhof<br />

am Berliner Platz zeigten<br />

oftmals deutlich die Nachteile<br />

des bisherigen Rendez-Vous-<br />

Systems auf: Verspätungen auf<br />

einer Linie bringen das System<br />

gewaltig durcheinander.<br />

„Wie geht‘s weiter und was<br />

kann verbessert werden“ –<br />

diese Fragen bleiben also auch<br />

künftig Themen. Konzeptionelle<br />

Überlegungen zur Lage des<br />

ZUP verbunden mit einer Anpassung<br />

des Liniennetzes und<br />

bedarfsorientierten Verkehren<br />

(Rufbus) sind Herausforderungen<br />

für die nächsten Jahre.<br />

Richtig hart traf die Covid-<br />

Pandemie die türkise Bus-Flotte:<br />

Die Fahrgastzahlen gingen zeitweise<br />

um über 50 Prozent zurück.<br />

Wie sich das Mobilitätsverhalten<br />

nach Corona entwickeln<br />

wird, weiß noch niemand.<br />

2020 legte der Stadtbus<br />

888.808 Kilometer zurück und<br />

beförderte im Durchschnitt<br />

täglich 4.516 Fahrgäste. Zum<br />

Vergleich: 2019 waren es täglich<br />

fast 1.000 Fahrgäste mehr<br />

bei einer Gesamtfahrleistung<br />

von 908.250 Kilometern.<br />

manu/kim/KS<br />

Quellen: „Der Stadtbus ist unser Freund…“/<br />

Stadtwerke-Archiv; BZ-Fotos: Stadtwerke Lindau<br />

Alle Infos rund um Energie,<br />

Verkehr und Telekommunikation<br />

finden Interessenten auf der Homepage<br />

der Stadtwerke Lindau:<br />

@ www.sw-lindau.de


GESCHÄFTSLEBEN 18. Dezember 2021 · BZ Nr. 50/21<br />

11<br />

EXPERTEN-<br />

TIPP<br />

Spekulationsblasen bei Immobilien,<br />

Kryptowährungen, Tec-Aktien…<br />

Wir sehen derzeit starke<br />

Blasenbildungen bei<br />

Kryptowährungen (sie<br />

haben null realen Wert),<br />

bestimmten Aktien (sind<br />

zigtausend-fach überteuert<br />

im Verhältnis zum<br />

Unternehmensgewinn) und<br />

Immobilien in bestimmten<br />

Gegenden.<br />

Eine gute Methode, Spekulationsblasen<br />

zu erkennen:<br />

die „Werte“ ins Verhältnis<br />

zum Durchschnitts-Jahreseinkommen<br />

setzen.<br />

Spende für Heilig-Geist-Hospital<br />

„Es gibt nichts Gutes, außer<br />

man tut es“, lautet der Grundsatz<br />

von Eberhard Oesterle,<br />

der mit seiner Stiftung regelmäßig<br />

Einrichtungen rund<br />

um den Bereich Retten und<br />

Pflegen im Landkreis Lindau<br />

unterstützt. Das sind vor allem<br />

die Feuerwehr und Pflege-heime.<br />

Ein Teil der diesjährigen<br />

Ausschüttung, konkret 7.500<br />

Euro, kommt nun dem Heilig-<br />

Geist-Hospital zugute, einem<br />

Senioren- und Pflegeheim auf<br />

der Lindauer Insel. Entsprechend<br />

groß war die Freude bei<br />

Heimleiter Klaus Höhne (li. im<br />

Bild) und den Beschäftigten,<br />

als der Mäzen dieser Tage den<br />

Spendenscheck persönlich<br />

vorbeibrachte.<br />

„Wir haben Ihre Belegschaft<br />

nicht vergessen! Wir bewundern<br />

den enormen Einsatz, den<br />

das Pflegepersonal nicht nur<br />

rund um die Uhr, sondern insbesondere<br />

auch in Zeiten von<br />

Corona unter großen Gefahren<br />

leistet“, betonte Oesterle bei<br />

der Spendenübergabe. „Meine<br />

Mitarbeiter/-innen und ich<br />

sind dankbar dafür, dass auch<br />

von anderer Seite an uns<br />

gedacht wird, was indirekt<br />

auch die gesellschaftliche<br />

Wertschätzung unserer Arbeit<br />

zum Ausdruck bringt“, erklärte<br />

Höhne. Er sprach von einem<br />

„vorweihnachtlichen Geschenk“<br />

und bedankte sich bei Oesterle<br />

im Namen der ganzen Belegschaft.<br />

Das Geld werde vor<br />

allem in Schutzkleidung für<br />

die Pflegekräfte investiert, so<br />

Höhne.<br />

BZ-Foto: Evang. Hospitalstiftung/U. Stock<br />

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Aktien: Auf Kurs-Gewinn-<br />

Verhältnis achten!<br />

Je geringer das GKV, desto<br />

besser. Besser sind breit<br />

gestreute Aktien-ETFs,<br />

die überwiegend auf<br />

Profitabilität der Unternehmen<br />

setzen.<br />

Kryptowährungen: sind<br />

weder Geldanlage, noch<br />

Wertpapiere, sondern reines<br />

Glücksspiel. Kryptowährungen<br />

haben keinerlei eigenen<br />

Wert und sind nicht – wie<br />

der geplante digitale Euro –<br />

durch die Bundesbanken/EZB<br />

abgesichert.<br />

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Definition von Spekulationsblasen:<br />

Markt-Preise sind völlig<br />

irrational abgekoppelt und<br />

losgelöst von normalen<br />

Teuerungsraten, Einkommensverhältnissen,<br />

Unternehmensbewertungen,<br />

Buchwerten<br />

oder tatsächlich vorhandenen<br />

Werten. Die Preise der Dinge<br />

Bürgerinitiative<br />

<br />

Hintere Insel e.V.<br />

steigen bis ins Aberwitzige,<br />

bis sie wieder zu ihrem tatsächlichen<br />

Wert zurückkehren.<br />

Zunächst entsteht jedoch eine<br />

Blase, die Spekulationsblase,<br />

die irgendwann platzt –<br />

Auslöser können schon kleine<br />

Ereignisse sein, ähnlich einem<br />

Luftballon, den man durch<br />

übermäßiges Aufblasen zum<br />

Platzen bringt.<br />

lationsblasen selten mit einem<br />

Knall, sondern Regulierungs-<br />

Prozesse dauern zwischen zehn<br />

und 40 Jahre.<br />

Beispiel: Im Jahr 2010 bekam<br />

man für ein Jahres-Netto-Durchschnittseinkommen<br />

(18.000 €)<br />

in München ca. 5 qm Eigentumswohnung.<br />

Heute bekommt man<br />

in den guten Gegenden für<br />

25.000 € noch 1,5 qm. Bei einer<br />

„normalen“ inflationsbedingten<br />

Steigerung der Immopreise um<br />

jährlich 3,3 Prozent müsste der<br />

Preis bei 5.000 €/qm liegen und<br />

das Verhältnis 5 qm/Jahreseinkommen<br />

würde wieder stimmen.<br />

Dazu müssen entweder die Einkommen<br />

inflationsbedingt massiv<br />

steigen oder die Preise entsprechend<br />

gleich bleiben bzw. fallen.<br />

MKW<br />

Immobilien: Quadratmeter-<br />

Preis ins Verhältnis zum<br />

Durchschnitts-Netto-Einkommen<br />

setzen! Bei Immobilien<br />

platzen die Spekuunabhängige<br />

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Dies bleibt die wichtigste Entscheidung für Lindau.<br />

Wir wollen die Bürger fragen!<br />

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STOP!<br />

KEINE KLOTZ-<br />

BEBAUUNG<br />

AUF DER<br />

HINTEREN<br />

INSEL!


12 18. Dezember 2021 · BZ Nr. 50/21<br />

AUS DEM VEREINSLEBEN<br />

Islanders in „Edition fourtyfive“<br />

EV Lindau begeht sein 45. Gründungsjubiläum und bleibt seiner Philosophie der Nachwuchsförderung treu<br />

„Edition fourtyfive“ prangt in<br />

dicken Buchstaben auf den aktuellen<br />

Aufwärmtrikots der Islanders.<br />

Der Schriftzug erinnert an<br />

die Gründung des EV Lindau vor<br />

45 Jahren, genauer gesagt am 13.<br />

Dezember 1976.<br />

In Lindau wurde bereits in den<br />

Jahren 1948 bis 1954 Eishockey<br />

gespielt. Angefangen wurde<br />

auf dem Kleinen See vor der<br />

Landtorbrücke, später spielte<br />

man auf den vereisten Tennisplätzen<br />

am Aeschacher Ufer.<br />

1976 wurde das Eisstadion im<br />

Eichwald eröffnet. Es wurden<br />

allerdings Stimmen laut, dass<br />

dort kein Eishockey in Frage<br />

komme. Erst nach zahlreichen<br />

Gesprächen von Fritz Herpich<br />

und Walter Bänziger mit der<br />

Stadt Lindau stiegen die Chancen<br />

auf eine Eishockey-Nutzung.<br />

Mit dieser Aussicht konnte man<br />

es wagen, einen neuen Verein<br />

zu gründen.<br />

Den Grundstein hatten Hans<br />

Vogel, Fritz Herpich, Walter<br />

Bänziger, Helmut Schäffler<br />

und Franz Wucher in einer Sitzung<br />

im Aeschacher Hof gelegt.<br />

Bei der Gründungsversammlung<br />

am 13. Dezember<br />

1976 bekam der Verein den<br />

Namen Eislaufverein Lindau.<br />

Fritz Herpich wurde der erste<br />

1. Vorsitzende. Mit der Gründung<br />

des Vereins begann das,<br />

was heute noch die Kernphilosophie<br />

der Islanders ist: Lindauer<br />

Kinder zum Eishockey<br />

zu bringen und ihnen den<br />

Spaß am schnellsten Mannschaftssport<br />

der Welt zu vermitteln.<br />

1977 bestritt die Traditions-<br />

Mannschaft des EV das erste<br />

offizielle Eishockey-Spiel. Gegner<br />

vor 600 Zuschauern im<br />

Eisstadion im Eichwald war<br />

die Damen-Mannschaft des<br />

EV Füssen. Das Endergebnis<br />

lautete 7:2. Es war der einzige<br />

Auftritt von Walter Bänziger<br />

und Franz Wucher im Trikot<br />

des EV Lindau.<br />

1983 war Bänziger maßgeblich<br />

an einer wegweisenden<br />

Entscheidung für den EVL beteiligt.<br />

Als Lindenberg die Spielgemeinschaft<br />

mit Lindau aufkündigte,<br />

stand Lindau plötzlich<br />

ohne 1. Herrenmannschaft<br />

da. Es bestand sogar die Gefahr,<br />

dass – ohne das Zugpferd<br />

einer 1. Mannschaft – alles<br />

auseinander bricht. Aus der<br />

Not machte der EVL eine Tugend<br />

und setzte voll auf den<br />

Nachwuchs. „Wir haben uns<br />

diesen Schritt wohlweislich<br />

überlegt. In der Hoffnung,<br />

bald wieder eine Herrenmannschaft<br />

mit Eigengewächsen<br />

stellen zu können”, zitiert die<br />

Vereinschronik Walter Bänziger.<br />

Er selbst sorgte mit Hilfe von<br />

In historischen Aufnahmen gekramt: die erste Schülermannschaft im<br />

Eishockey in Lindau gab‘s 1977. Trainer war damals Franz Wucher.<br />

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Unter Trainer Sebastian Buchwieser schafften es die Lindau Islanders in der Saison 2014/2015, den<br />

Meistertitel in der Bayernliga zu erringen. Nach exakt 56 Minuten und 28 Sekunden erzielte Kapitän<br />

Tobias Fuchs im entscheidenden Spiel den Siegtreffer gegen Höchstadt.<br />

BZ-Fotos: CF; EVL<br />

Sponsoren gleich noch für drei<br />

komplette Eishockey-Garnituren<br />

für den Nachwuchs.<br />

Das Wagnis, auf die Jugend<br />

zu setzen, wurde nicht enttäuscht.<br />

In der Saison 1985/86<br />

konnte der EV Lindau nach<br />

zweijähriger Unterbrechung<br />

wieder eine Herrenmannschaft<br />

stellen – aus eigenen Nachwuchsspielern<br />

– komplett<br />

ohne Fremdspieler.<br />

Der EV Lindau wurde in der<br />

Saison 1985/1986 auf Anhieb<br />

Meister in der Landesliga Württemberg.<br />

Trainer war das Eigengewächs<br />

Klaus Thomann.<br />

Es folgten 1988 die Vize-Meisterschaft<br />

in Baden-Württemberg<br />

sowie 1989 der Aufstieg in<br />

die Regionalliga Süd/West.<br />

Mit Jan Szeja spielte 1990<br />

erstmals ein polnischer Nationalspieler<br />

für Lindau. Ein Jahr<br />

später (1991) kehrte der EV<br />

Lindau freiwillig aus der Regionalliga<br />

Süd/West nach Bayern<br />

zurück. Grund: Durch die Zusammenlegung<br />

der Regionalligen<br />

Süd/West und Süd wären<br />

untragbare Kosten auf den<br />

EVL zugekommen.<br />

Mit Bob Sullivan kam 1995<br />

erstmals ein Ex-Profi aus Kanada<br />

als Spielertrainer zu den<br />

Lindauern. Zwei Jahre später<br />

belegte das Team den dritten<br />

Platz in der Landesliga und stieg<br />

in die Bayernliga auf. Zum Spiel<br />

gegen den ESC München,<br />

einst Hedos München und<br />

1994 Deutscher Meister, sahen<br />

1.100 Zuschauer die 2:7-Niederlage.<br />

1997 wurde auch der<br />

Beiname „Islanders“ aus der<br />

Taufe gehoben.<br />

Nach einigen turbulenten<br />

Jahren feierten die Islanders ihr<br />

25. Jubiläum mit einem Spiel<br />

gegen Schwenningen. Der<br />

plötzliche Tod von Dr. Dieter<br />

Baumgärtner, der im Hintergrund<br />

die Insolvenz verhindern<br />

konnte, schockte den Verein.<br />

2003 stellten die Islanders<br />

die Weichen für die Zukunft.<br />

Marc Hindelang wurde am 1. Februar<br />

2003 zum 1. Vorsitzenden<br />

des EVL gewählt. Bernd Wucher,<br />

Rekordspieler der Islanders,<br />

beendete seine Laufbahn und<br />

rückte als Sportlicher Leiter in<br />

den Vorstand auf.<br />

Die Verpflichtung von Willi<br />

Bauer erwies sich in sportlicher<br />

Hinsicht als bisher wichtigste<br />

Entscheidung für den<br />

EVL. Dies wirkte sich positiv<br />

auf die Nachwuchsstrukturen<br />

und die 1. Mannschaft aus.<br />

Schon 2009 trug die Arbeit<br />

Früchte. Die Islanders wurden<br />

Meister der Landesliga, verloren<br />

aber vor 4.500 Zuschauern<br />

das entscheidende Spiel der<br />

Aufstiegsrunde in Regensburg<br />

mit 1:3. Später stieg der EVL<br />

als Nachrücker doch noch in<br />

die Bayernliga auf. Willi Bauer<br />

war über fünf Jahre Cheftrainer<br />

der Islanders und weitere<br />

zwei im Nachwuchs als Headcoach<br />

beschäftigt. Er war mit<br />

verantwortlich, dass Lindaus<br />

großer Traum von der Eishalle<br />

am 10. Oktober 2010 Wirklichkeit<br />

wurde. Vor 1.250 Zuschauern<br />

wurde die Eishalle gegen<br />

die Towerstars aus Ravensburg<br />

(DEL2) eingeweiht. Augenzeugen<br />

sprechen noch heute von<br />

einem Gänsehautfeeling.<br />

Ab 2010 spielten die Islanders<br />

in der Bayernliga. Unter<br />

Trainer Sebastian Buchwieser,<br />

der in der Saison 2014/2015<br />

übergangslos vom Topspieler<br />

zum Trainer avancierte, erreichten<br />

die Islanders erstmals<br />

die Playoffs. Danach spielte<br />

sich das Team in einen Rausch<br />

und gewann am 2. April 2015<br />

gegen den Höchstadter EC<br />

nach dreimaligem Rückstand<br />

mit 4:3 das Spiel um den Meistertitel.<br />

Kapitän Tobias Fuchs<br />

war es vorbehalten, nach exakt<br />

56 Minuten und 28 Sekunden<br />

den Siegtreffer zu erzielen.<br />

2016 bestätigten die Islanders<br />

ihre Erfolge, wurden Meister<br />

der Bayernliga-Hauptrunde,<br />

scheiterten aber im Halbfinale<br />

der Playoffs am späteren Meister<br />

Waldkraiburg.<br />

Durch die Reform der Oberliga<br />

Süd konnten die Lindauer<br />

aber nachrücken und erreichten<br />

im 40. Jahr seit Bestehen<br />

des Vereins erstmals die dritthöchste<br />

Liga in Deutschland.<br />

Dort schaffte das Team 2019<br />

erstmals den Einzug in die<br />

Playoffs gegen die Nord-Gruppe.<br />

Der Gegner, die Tilburg Trappers,<br />

gespickt mit niederländischen<br />

Nationalspielern und<br />

mit einer Sondergenehmigung<br />

in der deutschen Oberliga Nord<br />

aktiv, war dann aber zu stark.<br />

2021 erreichten die Islanders<br />

erneut die Playoffs der<br />

Oberliga Süd, mussten sich<br />

aber den Wölfen aus Selb, dem<br />

späteren Meister und Aufsteiger<br />

in die DEL2, beugen.<br />

Derzeit bietet der EVL über<br />

200 Jugendspielern und -spielerinnen<br />

(über 275 Aktive)<br />

eine sportliche und soziale<br />

Heimat. Die Jugendteams des<br />

EV Lindau gewannen verschiedene<br />

Titel. Zuletzt holte die<br />

U17 in der Saison 2019/2020<br />

nach spannenden Spielen gegen<br />

die Nachwuchsvertretungen<br />

großer deutscher Vereine<br />

am Ende verdient den Titel des<br />

bayerischen Meisters.<br />

Seit Mitte September begrüßte<br />

der Verein sage und schreibe<br />

125 neue Kinder beim EVL.<br />

„Die Gründer wären heute<br />

sicher sehr stolz, dass die Philosophie<br />

auch nach 45 Jahren<br />

weiter heißt: Die Jugend braucht<br />

eine sportliche und soziale<br />

Heimat und die Eissportfreunde<br />

eine sportliche Identifikation<br />

mit den EV Lindau Islanders“,<br />

kommentiert Bernd<br />

Wucher das Vereinsjubiläum.<br />

Der Verein bewahrt die Lebensleistung<br />

der beiden Mitgründer<br />

und Ehrenmitglieder<br />

Walter Bänziger und Franz<br />

Wucher, die leider beide 2021<br />

verstorben sind.<br />

BZ


WISSENSWERTES 18. Dezember 2021 · BZ Nr. 50/21<br />

Das ändert sich 2022<br />

IHK-Experten erklären die wichtigsten Rechtsänderungen<br />

2022 bringt zahlreiche Änderungen<br />

mit sich: beim Mindestlohn<br />

ebenso wie bei Kaufverträgen oder<br />

im Steuerrecht. Die Experten der<br />

IHK Schwaben fassen zusammen,<br />

auf was sich Unternehmer und ihre<br />

Mitarbeiter zum Jahreswechsel<br />

einstellen müssen.<br />

Änderungen im Kaufrecht<br />

für Verbraucher: digitale Produkte<br />

im Fokus<br />

Egal ob Tablets, E-Bikes, intelligente<br />

Armbanduhren, Saugroboter<br />

oder Waschmaschinen –<br />

in vielen Produkten steckt<br />

heute jede Menge Technik.<br />

Doch was ist, wenn sich das<br />

digitale Umfeld ändert oder ein<br />

Sicherheitsupdate erforderlich<br />

wird? Eine Änderung des Kaufrechts,<br />

das zum 1. Januar 2022<br />

in Kraft tritt, nimmt den Verkäufer<br />

künftig stärker in die<br />

Pflicht, wenn er Verträge mit<br />

Endverbrauchern schließt: Er<br />

muss sicherstellen, dass die<br />

Technik auch bei solchen Veränderungen<br />

noch funktioniert.<br />

Dazu muss er z. B. in der<br />

Regel alle Aktualisierungen zur<br />

Verfügung stellen, die die Funktion<br />

des Produkts sicherstellen.<br />

Er muss den Verbraucher zudem<br />

über anstehende Aktualisierungen<br />

informieren. Wie lange diese<br />

Verpflichtung besteht, hängt<br />

vom Einzelfall und der üblichen<br />

Lebenserwartung des Produkts<br />

ab. Allerdings, darauf weist die<br />

Expertin für Vertragsrecht der<br />

IHK Schwaben, Eva Schönmetzler,<br />

ausdrücklich hin: „Der Verkäufer<br />

ist auch nach dem neuen<br />

Kaufrecht nicht dazu verpflichtet,<br />

verbesserte Versionen der<br />

digitalen Elemente zur Verfügung<br />

zu stellen.“<br />

Das neue Kaufrecht enthält<br />

eine Reihe weiterer Veränderungen,<br />

z. B. bei Sachmängeln oder<br />

bei Verbrauchsgütern. „Unternehmen<br />

sollten daher unbedingt<br />

jetzt noch ihre Allgemeinen<br />

Geschäftsbedingungen überprüfen<br />

und gegebenenfalls anpassen“,<br />

rät Schönmetzler. Weitere<br />

Infos zu den neuen Regelungen<br />

gibt es unter www.<br />

schwaben.ihk.de, Nr. 5327614.<br />

Neu bei Online-Verträgen: Ein<br />

Button für einfaches Kündigen<br />

Auch bei Verträgen zwischen<br />

Online-Händlern und Verbrauchern<br />

etwa für Mobilfunk oder<br />

Streamingdienste gibt es Änderungen:<br />

So muss der Online-<br />

Händler ab 1. Juli 2022 auf seiner<br />

Website einen Kündigungs-<br />

Button platzieren, wenn er seinen<br />

Kunden Laufzeitverträge anbietet.<br />

Dieser Button darf nicht<br />

versteckt auf der Seite sein, sondern<br />

muss leicht zugänglich<br />

und gut sichtbar platziert werden.<br />

„Ziel ist es, dass Verträge<br />

auf dieselbe Weise beendet werden<br />

können, wie sie geschlossen<br />

wurden“, erklärt Schönmetzler.<br />

Weitere Informationen zum<br />

Kündigungs-Button und anderen<br />

Regelungen, die Verbraucherverträge<br />

betreffen, unter schwaben.ihk.de,<br />

Nr. 5201312.<br />

Gesetzlicher Mindestlohn steigt<br />

2022 wird der Mindestlohn,<br />

der die absolute Lohnuntergrenze<br />

in Deutschland regelt,<br />

gleich zweimal steigen: Ab dem<br />

1. Januar 2022 beträgt er 9,82<br />

Euro pro Stunde, ab dem 1. Juli<br />

2022 schreibt der Gesetzgeber<br />

einen Mindestlohn von 10,45<br />

Euro pro Stunde vor.<br />

„Grundsätzlich gilt der Mindestlohn<br />

für alle in Deutschland<br />

tätigen Arbeitnehmer über<br />

18 Jahren“, erläutert Hanna<br />

Schmid, Arbeitsrechtsexpertin<br />

der IHK-Schwaben. In vielen<br />

Branchen und Unternehmen<br />

sind die Arbeitgeber wegen bestehender<br />

Tarifverträge verpflichtet,<br />

einen höheren Lohn<br />

als den gesetzlichen Mindestlohn<br />

zu bezahlen. „Dies betrifft<br />

vor allem das Handwerksgewerbe<br />

wie Gebäudereiniger, Gerüstbauer,<br />

Elektriker, Maler und Lackierer,<br />

Schornsteinfeger, Steinmetzte<br />

und Steinbildhauer“, so<br />

Schmid. Die Ampelkoalition<br />

plant darüber hinaus die Anhebung<br />

des Mindestlohns auf<br />

zwölf Euro.<br />

Informationen zum Mindestlohn<br />

sowie eine Liste mit den<br />

Untergrenzen für verschiedene<br />

Branchen ist unter schwaben.<br />

ihk.de, Nr. 237452 nachzulesen.<br />

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Mehr Schutz bei Hinweisen<br />

auf Fehlverhalten<br />

Egal, ob ein Verstoß gegen<br />

Umweltstandards vorliegt oder<br />

öffentliche Gelder nicht ordnungsgemäß<br />

verwendet werden:<br />

Mitarbeitende können<br />

mögliche Missstände in Unternehmen<br />

melden – der internen<br />

Compliance-Abteilung oder einer<br />

externen Behörde. Unternehmen<br />

mit mehr als 50 Mitarbeitern<br />

werden laut einer neuen<br />

EU-Richtlinie, die 2022 in nationales<br />

Recht umgesetzt wird,<br />

dazu verpflichtet, Kanäle einzurichten,<br />

über die Verstöße gemeldet<br />

werden können. „Grundlegendes<br />

Ziel der Richtlinie ist<br />

es, die Aufdeckung und Unterbindung<br />

von Verstößen zu forcieren<br />

und gleichzeitig Hinweisgeber<br />

besser zu schützen“, erläutert<br />

Hanna Schmid.<br />

Weitere Informationen gibt<br />

es unter schwaben.ihk.de, Nr.<br />

5119450.<br />

Krankmeldung: Meldeschein<br />

auf Papier wird digitalisiert<br />

Bereits seit Oktober werden<br />

Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen<br />

von Ärzten digital an<br />

die Kassen übermittelt. Ab dem<br />

1. Juli 2022 verschwindet der<br />

gelbe Krankmeldeschein auf Papier<br />

komplett. Dann werden die<br />

Krankmeldungen dem Arbeitgeber<br />

ebenfalls digital zur Verfügung<br />

gestellt.<br />

Freigrenze für Sachbezüge steigt<br />

Alles, was ein Arbeitnehmer<br />

von seinem Arbeitgeber für<br />

seine Arbeitsleistung erhält, gilt<br />

als Arbeitslohn. Die Folge: Steuern<br />

und Sozialversicherungsbeiträge<br />

müssen dafür gezahlt werden.<br />

Doch es gibt Ausnahmen.<br />

Die bekannteste ist der monatliche<br />

Tankgutschein. Dieser durfte<br />

bislang den Wert von monatlich<br />

44 Euro nicht überschreiten.<br />

„Nur dann war diese Leistung<br />

steuer- und sozialversicherungsfrei“,<br />

erklärt Kurt Geyer,<br />

der bei der IHK Schwaben zum<br />

Thema Steuern berät. „Ab 2022<br />

wird dieser monatliche Wert<br />

auf 50 Euro erhöht.“<br />

Ein Erklärvideo, wie Arbeitnehmer<br />

den Spielraum nutzen<br />

können, gibt es unter schwaben.ihk.de,<br />

Nr. 5112346.<br />

Die IHK Schwaben vertritt<br />

im Regierungsbezirk Schwaben<br />

140.000 Mitgliedsunternehmen<br />

aus den Bereichen Industrie,<br />

Handel und Dienstleistungen.<br />

Sitz der IHK Schwaben ist Augsburg.<br />

Darüber hinaus gibt es<br />

acht Regionalbüros, eines in<br />

Lindau.<br />

BZ<br />

<br />

<br />

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Rund um die Uhr Köchlin-Gerichte<br />

Das Hotel Landgasthof Köchlin<br />

in Lindau bietet seine Speisen<br />

nicht nur im Restaurant, sondern<br />

auch zum Abholen an.<br />

Das Beste: Auf einige der<br />

Köstlichkeiten aus der Köchlin-<br />

Küche hat man jetzt rund um die<br />

Uhr Zugriff. Das ermöglicht ein<br />

sogenannter Regiomat, der im<br />

Biergarten des Restaurants steht<br />

und täglich mit einer Auswahl<br />

an frisch zubereiteten Gerichten<br />

bestückt wird. Dort lagern sie<br />

gut gekühlt, so dass man, wann<br />

immer man Zeit und Lust hat,<br />

sich aussuchen kann, wonach<br />

einem gerade gelüstet. Das<br />

Angebot wechselt. Mal findet<br />

man geschmorte Schweinsbacke<br />

vom Allgäuer Landschwein, mal<br />

Sauerbraten, Pulled Beef oder<br />

Rinderwade „Rouladen Style“.<br />

Suppen, Soßen oder Beilagen:<br />

Alles kann man separat<br />

wählen. Auch vegetarische und<br />

vegane Speisen findet man im<br />

Köchlin-Regiomat. Desserts,<br />

Brotzeiten oder Selbstgemachtes,<br />

wie Liköre, Knusperbrot,<br />

<br />

Ralf Petzold Ihr Ansprechpartner vor Ort<br />

Einbauschränke<br />

Chips und Salzvariationen<br />

sind hier ebenfalls vertreten.<br />

Einfach auswählen und dem<br />

Bedienmenü am Automaten<br />

bis zur Bezahlung folgen. Wie<br />

die warmen Speisen zubereitet<br />

werden, verrät die Küchen-Crew<br />

vom Köchlin unter dem unten<br />

abgebildeten QR-Code. Wer sich<br />

nicht überraschen lassen möchte,<br />

was er in dem Regiomat am<br />

Köchlin in der Kemptener Str. 41<br />

in Lindau findet, schaut vorher<br />

auf die Essen-To-Go-Karte auf<br />

der Homepage unter: www.<br />

hotel-koechlin.de/essen-to-go/<br />

Das Restaurant ist derzeit Dienstag<br />

bis Samstag von 11.30 bis<br />

14.30 Uhr und von 17.30 bis<br />

22 Uhr, Sonntag bis 15 Uhr geöffnet.<br />

Bei Fragen und Anregungen:<br />

0 83 82/9 66 00 oder<br />

info@hotel-koechlin.de<br />

BZ-Foto: Hentrich<br />

Mit den besten Weihnachtsgrüßen verbinden wir<br />

unseren Dank für Ihr Vertrauen und Interesse<br />

an maßgeschreinert<br />

unserer Arbeit und wünschen Ihnen für das<br />

neue Jahr viel Glück und Erfolg.<br />

Sandgraben 3 88142 Wasserburg Tel. 08382-88 70 64 www.schreinerei-zapf.de<br />

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Rufen Sie uns an! Wir beraten Sie gerne.


14 18. Dezember 2021 · BZ Nr. 50/21<br />

GESUND LEBEN<br />

Jahrgang 2021 stellt einen schönen Rekord auf<br />

Asklepios Klinik Lindau So viele Kinder haben hier niemals zuvor in einem Jahr das Licht der Welt erblickt<br />

Wenn Boris Ebenthal, der Geschäftsführer<br />

der Asklepios Klinik<br />

Lindau, das zurückliegende Jahr<br />

Revue passieren lässt, dann nimmt<br />

die Corona-Pandemie im Arbeitsalltag<br />

der Klinik viel Raum ein.<br />

Denn hier werden neben anderen<br />

Patienten auch Covid-19-Infizierte<br />

stationär behandelt und<br />

bei schweren Verläufen intensivmedizinisch<br />

betreut. Aber es gibt<br />

auch Nachrichten abseits von Corona.<br />

Denn schon jetzt steht fest:<br />

2021 ist das bisher geburtenstärkste<br />

Jahr in der Geburtshilfe<br />

der Asklepios Klinik Lindau.<br />

„Von Januar bis Mai waren wir<br />

in unserem OP-Betrieb sehr<br />

eingeschränkt und haben uns<br />

auf die Versorgung von Covid-<br />

Patienten konzentriert – wie<br />

jetzt auch wieder“, erzählt Boris<br />

Ebenthal. Von Mitte Dezember<br />

2021 bis Mitte Januar 2022,<br />

so die Schätzung der Experten,<br />

soll die 4. Welle der Corona-<br />

Pandemie ihren Höhepunkt<br />

erreichen. Wenn das so eintritt,<br />

müssen noch mehr Infizierte<br />

wegen schwerer Covid-Verläufe<br />

stationär versorgt werden. Die<br />

Belastung für das Personal in<br />

den Kliniken, in denen diese<br />

Patienten behandelt werden,<br />

steigt weiter. „Wir haben Notfalldienstpläne<br />

für diese Zeit erarbeitet“,<br />

ist von Boris Ebenthal<br />

zu erfahren.<br />

Er lobt das Engagement und<br />

den Einsatz der Beschäftigten<br />

in den belasteten Bereichen. Es<br />

sei ein physischer und psychischer<br />

Belastungsakt, der nicht<br />

an allen spurlos vorbeigehe.<br />

Neben der Bewältigung der<br />

Corona-Pandemie hat sich die<br />

Klinik auch weiterentwickelt.<br />

So wurde im April das Medizinische<br />

Versorgungszentrum<br />

Asklepios MVZ Lindau-Lindenberg<br />

um die Gastroenterologische<br />

Praxis von Dr. med. Kaufmann<br />

erweitert. Das heißt, das<br />

MVZ Lindau-Lindenberg verfügt<br />

damit über drei Standorte<br />

und die Fachrichtungen Innere<br />

Medizin, Gastroenterologie, Orthopädie<br />

und Neurochirurgie.<br />

Anzeige<br />

Sie machen einen tollen Job: die Hebammen auf der Geburtsstation der Asklepios Klinik Lindau. In diesem Jahr (Stand 15.12.21) haben sie<br />

bereits 454 neuen Erdenbürgern auf die Welt geholfen. Das ist Rekord. BZ-Fotos: Asklepios (1); pixabay (1)<br />

Fachärzte der Asklepios Klinik<br />

bieten vermehrt Sprechstunden<br />

an. Dies hat einen entscheidenden<br />

Vorteil, Voruntersuchungen,<br />

Operationen, stationäre Behandlungen<br />

sowie die Nachsorge<br />

nach Eingriffen können nahtlos<br />

vernetzt und koordiniert<br />

werden. Für die Patienten bedeutet<br />

das, dass ihr Facharzt<br />

auch ihr behandelnder Arzt<br />

bei einer eventuellen stationären<br />

Aufnahme bzw. bei einem<br />

operativen Eingriff sein wird<br />

und ihnen auch in der Nachbetreuung<br />

nach einem stationären<br />

Aufenthalt zur Verfügung<br />

steht – direkt und in<br />

enger Abstimmung mit den<br />

Hausärzten.<br />

Das Krankenhaus gegen eine<br />

Destillerie für Edelbrände getauscht<br />

hat Pflegedienstleiter<br />

Benedikt Bentele. Nach insgesamt<br />

32 Jahren und sieben<br />

Monaten im Lindauer Krankenhaus,<br />

hat er sich Ende Juni<br />

2021 in den wohlverdienten<br />

Ruhestand verabschiedet und<br />

widmet sich nun seinen Hobbies<br />

und seiner Familie. Richard<br />

Hockl (38) ist seit November<br />

2018 in der Asklepios Klinik<br />

Lindau tätig und hat die Aufgabe<br />

des Pflegedienstleiters von<br />

Benedikt Bentele übernommen.<br />

„Herr Hockl hat sich sehr<br />

schnell in die Rolle eingefunden<br />

und macht einen sehr<br />

guten Job. Bei den Fußstapfen,<br />

die Herr Bentele hinterlassen<br />

hat, sicherlich nicht leicht“,<br />

lobt der Klinikchef.<br />

Um auch die Nachfolge von<br />

Fachpersonal auf der Intensivstation<br />

und im OP-Bereich zu<br />

sichern, wurden diese beiden<br />

Stationen jetzt in die Ausbildung<br />

des Pflegepersonals mit aufgenommen.<br />

Das heißt, die Auszubildenden<br />

lernen nun auch<br />

diese Bereiche kennen, was nach<br />

ihrer Lehre eine aktive Entscheidung<br />

für Intensivstation und<br />

OP-Pflege erleichtern soll.<br />

Auch beim Thema Digitalisierung<br />

tut sich einiges in den<br />

Krankenhäusern. So wurde in<br />

der Asklepios Klinik Lindau das<br />

WLAN für die medizinische Struktur<br />

ausgebaut. Das wird gebraucht,<br />

weil die Visiten- und<br />

Durchgangswagen mit Computern<br />

ausgestattet werden. Das<br />

ermöglicht die Dokumentation<br />

schon während der Visite<br />

oder der Pflege und so kann<br />

schneller auf Patientenakten,<br />

Röntgen-, MRT- und CT-Aufnahmen,<br />

Krankengeschichte, Laborwerte<br />

uvm. zugegriffen werden.<br />

Über eine Nida-Anbindung<br />

an den Rettungsdienst können<br />

jetzt schon Daten aus dem Rettungswagen<br />

an die Notaufnahme<br />

übermittelt werden. Das<br />

heißt, wenn der Patient im<br />

Krankenhaus eintrifft, liegen<br />

den Ärzten dort schon alle<br />

wichtigen Informationen zum<br />

Patienten und den Maßnahmen,<br />

die der Notarzt vor Ort<br />

und auf dem Weg zum Krankenhaus<br />

ergriffen hat, vor.<br />

Wirklich lohnende Investitionen<br />

waren auch die in drei neue,<br />

hochmoderne Kreißsäle. Damit<br />

wurde die Attraktivität der<br />

Geburtsstation in der Asklepios<br />

Klinik Lindau weiter gesteigert.<br />

Für die werdenden Eltern und<br />

ihren Nachwuchs bedeutet das<br />

noch mehr Komfort und Geborgenheit.<br />

Das können Klinik-<br />

Geschäftsführer Boris Ebenthal<br />

und seine Frau aus eigener Erfahrung<br />

bestätigen. Sie gehören zu<br />

den glücklichen und zufriedenen<br />

Eltern, deren Nachwuchs in<br />

diesem Jahr im Lindauer Krankenhaus<br />

das Licht der Welt<br />

erblickt hat. Ein Jahrgang, der<br />

einen schönen Rekord aufstellt.<br />

2021 sind in der Asklepios Klinik<br />

Lindau bereits 454 Kinder geboren<br />

(Stand 15. Dezember) – so<br />

viele wie niemals zuvor. Zum<br />

Vergleich: 2019 kamen 388 Mädchen<br />

und Jungen in der Asklepios<br />

Klinik Lindau zur Welt, im<br />

Jahr 2020 waren es insgesamt<br />

401 Kinder. HGF<br />

@ Mehr Infos unter:<br />

www.asklepios.com/lindau<br />

Ausbildungen berufsbegleitend<br />

Heilpraktiker<br />

Lerncoach-Kinesiologie<br />

Schnupperangebot:<br />

Online im Unterricht ein<br />

paar Stunden dabei sein.<br />

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lindau@lerninsel.net<br />

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Rund-um-Betreuung<br />

und Pflege zuhause<br />

Ihr Ansprechpartner vor Ort:<br />

Karlheinz Roth<br />

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Tel. +49 (0) 8382 - 943 2957<br />

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GESCHÄFTSLEBEN 18. Dezember 2021 · BZ Nr. 50/21<br />

Weinstube adé – Herzlich willkommen im ‘s Bräu<br />

Familie Scheuböck Weihnachtsmenü noch in der Weinstube – Eröffnungsfeier am 9. Januar im Motzacherweg<br />

„Weinstube Reutin“ adé! Herzlich<br />

willkommen im neuen „‘s Bräu“!<br />

Jürgen und Jennifer Scheuböck<br />

wechseln von der Weinstube<br />

Reutin in den Motzacherweg und<br />

laden am Sonntag, 9. Januar 2022,<br />

zur Eröffnung vom ‘s Bräu ein.<br />

Das Lindauer Bräustüble der<br />

Inselbrauerei war bis 1972 die<br />

übliche, an die Brauerei angeschlossene<br />

Schankwirtschaft,<br />

in welcher in erster Linie das<br />

selbstgebraute Bier ausgeschenkt<br />

wurde.<br />

Eine beliebte Spezialität war<br />

naturtrübes Bier, dass nur<br />

kurze Zeit haltbar war und<br />

frisch vom Fass ausgeschenkt<br />

wurde.<br />

Nach der Verlagerung der<br />

Produktion begann für das<br />

Bräustüble eine neue Zeitrechnung.<br />

Während im Lagerkeller<br />

der Inselbrauerei im Motzacher<br />

Weg der Club Vaudeville einzog,<br />

entstand im Bräustüble<br />

ergänzend dazu eine überaus<br />

erfolgreiche Szenekneipe. Aus<br />

dieser Zeit stammt auch der<br />

verkürzte Name: Man ging<br />

nicht in das Bräustüble, sondern<br />

man ging in ’s Bräu. „Die<br />

Bierumsätze waren legendär<br />

und das Bräu gehörte zu den<br />

Gaststätten mit den höchsten<br />

Hektoliter-Absätzen der Brauerei“,<br />

bestätigt Lorenz Schlechter<br />

von der Inselbrauerei Lindau.<br />

Verbunden mit Umbenennungen<br />

entstanden in der<br />

Folge eine Sportsbar und eine<br />

Eventlocation.<br />

Nach einem Corona bedingten<br />

vorübergehenden Leerstand<br />

hat sich nun das erfahrene<br />

Gastronomen-Ehepaar Jennifer<br />

und Jürgen Scheuböck entschlossen,<br />

die Gaststätte unter<br />

dem Namen ’s Bräu wieder zu<br />

beleben.<br />

Zunächst wurde im Sommer<br />

mit der Bewirtschaftung<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

des Biergartens begonnen. In<br />

der Zwischenzeit ist auch die<br />

Gaststätte wieder in Betrieb.<br />

Aufgrund von Lieferschwierigkeiten<br />

steht die Küche allerdings<br />

noch nicht zur Verfügung<br />

und so müssen die Speisen<br />

in der Außenküche vor der<br />

Gaststätte produziert werden.<br />

Für Anfang Januar ist nun die<br />

vollständige Inbetriebnahme<br />

geplant.<br />

Seit elf Jahren kennt man<br />

Familie Scheuböck als Gastronomen<br />

in der Weinstube Reutin.<br />

Mit gut-bürgerlichen Speisen,<br />

die Jürgen Scheuböck mit seinem<br />

Team in der Küche zaubert,<br />

und dem besonderen<br />

Charme von Jenny Scheuböck<br />

und ihrer Mutter Gabi Gröner,<br />

die mit Schwung und Herzlichkeit<br />

dem Service ihren<br />

Stempel aufdrücken, haben sie<br />

ein großes Stammpublikum<br />

erobert. Deshalb ist die Weinstube<br />

Reutin auch gut über die<br />

Corona-Zeit gekommen, als keine<br />

Gäste in der Wirtschaft bedient<br />

werden durften. „Das Essento-go-Geschäft<br />

wurde bei uns<br />

sehr gut angenommen. Selbst<br />

unsere Gäste, die vor Corona<br />

werktags regelmäßig den Mittagstisch<br />

genutzt haben, sind<br />

gekommen und haben sich ihr<br />

Essen geholt“, freut sich Jenny<br />

Scheuböck.<br />

Und deshalb haben sie und<br />

ihr Mann auch gar keine Bedenken,<br />

dass das ‘s Bräu nicht<br />

wie die Weinstube Reutin an<br />

einer stark frequentierten Straße,<br />

sondern eher ein wenig versteckt<br />

liegt. „Wer bei uns essen<br />

möchte, der findet uns“, sind<br />

sie überzeugt, dass ihnen ihr<br />

Stammpublikum auch im Motzacherweg<br />

die Treue halten wird.<br />

Bis zum 27. Dezember 2021<br />

hat die Weinstube Reutin noch<br />

geöffnet. Montag und Mittwoch<br />

bis Freitag jeweils von 11 bis 14<br />

Uhr und von 17 bis 22 Uhr.<br />

Anzeigen<br />

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<br />

Das Weihnachtsessen servieren sie noch in der Weinstube Reutin. Am<br />

9. Januar laden Jennifer und Jürgen Scheuböck dann zur Eröffnungsfeier<br />

in ‘s Bräu im Motzacherweg ein.<br />

BZ-Foto: Hentrich<br />

Dienstags und samstags ist Ruhetag.<br />

Dort kann man auch für die<br />

Weihnachtsfeiertage reservieren.<br />

Am 25. Dezember ist von<br />

17 bis 22 Uhr geöffnet, am 26. Dezember<br />

werden die Gäste gern<br />

von 11 bis 14 Uhr verwöhnt. Es<br />

gilt die 2G-Regelung.<br />

Am 9. Januar 2022 eröffnen<br />

Scheuböcks dann ‘s Bräu. Von<br />

10 bis 12 Uhr wird zum Weißwurtsfrühstück<br />

eingeladen.<br />

Von 12 bis 14 Uhr wird Krustenbraten<br />

mit Kartoffelsalat<br />

und Bier serviert. Von 14 bis 16<br />

Uhr wird es eine Kaffeekarte<br />

geben. Und ab 17 Uhr wird im<br />

Außengastro-Bereich eingeheizt.<br />

Dann kann man bei Feuerschale<br />

und Bier Schmankerl<br />

wie Schaschlikpfanne genießen.<br />

Am Eröffnungstag werden<br />

zwei Euro von jedem Gericht,<br />

das Familie Scheuböck an ihre<br />

Gäste verkauft, für die Aktion<br />

„Wir helfen“ gespendet.<br />

Ab 10. Januar können sich<br />

dann die Gäste wieder auf alles<br />

freuen, was sie auch bisher in<br />

der Weinstube Reutin gern gegessen<br />

haben. „Wir werden unser<br />

Angebot ein wenig anpassen.<br />

Aber beliebte Klassiker, wie<br />

das Cordon bleu, bleiben selbstverständlich<br />

auf der Karte“,<br />

verspricht die Chefin.<br />

Das ‘s Bräu bietet im Innenraum<br />

50 Gästen Platz, verfügt über<br />

einen schönen Biergarten und<br />

einen separaten großen Raum,<br />

der ebenfalls mit Tischen und<br />

Stühlen eingerichtet wird. HGF<br />

<br />

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Viel Glück und Erfolg<br />

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Wir wünschen<br />

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Tel 08382 9657-0 · www.strass.de


16 18. Dezember 2021 · BZ Nr. 50/21<br />

WISSENSWERTES<br />

Die wichtigsten Daten sind hier<br />

übersichtlich gebündelt<br />

BZ-Vorsorgemappe: Den hochwertigen Ringordner mit vielen Vordrucken und<br />

Erläuterungen können Sie auch jetzt bei Ihrer Lindauer <strong>Bürgerzeitung</strong> bestellen<br />

Im Laufe eines Lebens sammeln<br />

sich Unmengen an wichtigen<br />

Verträgen, Dokumenten<br />

und Informationen an. Das<br />

Wissen darüber übersichtlich<br />

zusammen zu fassen, dabei<br />

kann unsere BZ-Vorsorgemappe<br />

helfen.<br />

Die BZ-Vorsorgemappe wurde<br />

für alle Lindauerinnen und<br />

Lindauer erstellt und erfreut<br />

sich mittlerweile seit vielen<br />

Jahren ungebrochen großer<br />

Beliebtheit. Viele Käufer sind<br />

„Wiederholungstäter“, weil sie<br />

Familienangehörigen, Freunden<br />

oder Nachbarn begeistert von<br />

der Vorsorgemappe erzählt haben<br />

und auch die nun eine<br />

haben möchten. Viel Lob gibt<br />

es für unsere Mappe sogar von<br />

Ärzten und Anwälten.<br />

Unsere BZ-Vorsorgemappen<br />

wurden bereits bis Hamburg<br />

und sogar nach Amerika verschickt.<br />

Die Mappe leitet Sie an, alles<br />

aufzuschreiben und zusammenzutragen,<br />

was den Menschen<br />

hilft, die sich im Krankheitsoder<br />

Todesfall in einer stressigen<br />

und oft emotional äußerst<br />

aufwühlenden Zeit um Sie<br />

oder Ihren letzten Willen kümmern<br />

möchten und sollen.<br />

In der Vorsorgemappe finden<br />

sie dann alle wichtigen Fakten,<br />

Informationen und Dokumente.<br />

Dank des praktischen Ringordners<br />

lassen sich bereits vorhandene<br />

Dokumente problemlos<br />

dazu heften.<br />

Wenn Sie die Mappe sorgfältig<br />

ausfüllen, ist dann alles<br />

berücksichtigt: persönliche Informationen,<br />

alles rund um die<br />

Finanzen. Es gibt Vordrucke<br />

und Ausfüllhilfen zu wichtigen<br />

Vollmachten. Die Krankenhauseinweisung<br />

ist genau so<br />

berücksichtigt wie das Thema<br />

Testament oder die Dinge, die<br />

im Todesfall zu beachten sind.<br />

Wir freuen uns, dass wir mit<br />

unserer Vorsorgemappe so viel<br />

Interesse bei unseren Lesern<br />

geweckt haben. Gern überabeiten<br />

und aktualisieren wir die<br />

Mappe aufgrund neuer Anregungen<br />

und gesetzlicher Vorgaben.<br />

Unsere beliebte BZ-Vorsorgemappe<br />

können sie ab dem<br />

3. Januar 2022 wieder bestellen<br />

per E-Mail unter:<br />

verlag@bz-lindau.de<br />

per Tel.: 0 83 82/5 04 10 44<br />

Die BZ-Vorsorgemappe<br />

kostet 13 Euro.<br />

Wir liefern: Die Zustellung<br />

im Stadtgebiet Lindau übernehmen<br />

wir nach Terminabsprache<br />

ohne Aufpreis.<br />

Die Zustellung außerhalb<br />

des Stadtgebietes erfolgt<br />

per Post zzgl. der entstehenden<br />

Versandkosten.<br />

Sie füllen diese Vorsorgemappe zu Lebzeiten aus, deshalb haben wir<br />

ein freundliches Design gewählt, mit dem sich jeder Lindauer identifizieren<br />

kann. Aber das große, farbenfrohe Bild hat auch noch einen<br />

anderen Vorteil: „Diese Mappe fällt in jedem Regal selbst zwischen<br />

vielen anderen Ordnern sofort ins Auge. Da müssen im Notfall auch<br />

Rettungskräfte oder Familienangehörige nicht lange suchen.<br />

BZ-Foto: APF<br />

Im Abschnitt 1 der BZ-Vorsorgemappe<br />

können Sie alle wichtigen persönlichen<br />

Angaben zusammenfassen.<br />

Wir geben Ihnen Hinweise, welche<br />

Informationen Sie auf jeden Fall hinterlegen<br />

sollten und bieten Ihnen Vordrucke<br />

zu den häufigsten Themen an, die Sie<br />

einfach ausfüllen können. So ist alles<br />

übersichtlich zusammengestellt.<br />

Um Vollmachten geht es im Abschnitt 3<br />

der BZ-Vorsorgemappe.<br />

Sie finden Vordrucke, Erläuterungen<br />

und Ausfüllhilfen zur Vorsorgevollmacht<br />

und zur Betreuungsverfügung sowie zur<br />

„Einzelvollmacht“, „Postvollmacht“,<br />

„Informationsvollmacht“, „Entbindung<br />

von der ärztlichen Schweigepflicht“<br />

und „Generalvollmacht“.<br />

Inhaltsverzeichnis<br />

1. Persönliches<br />

1.1 Wichtige Rufnummern<br />

1.2 Persönliche Daten<br />

1.3 Wohnsituation<br />

1.4 Schlüsselverwahrung<br />

1.5 Verträge (z.B. Strom, Gas etc.)<br />

1.6 Mitgliedschaften (Vereine, Social Media, Online-Shops)<br />

1.7 Abonnements<br />

1.8 Rente / Pension / Versorgung<br />

1.9 Versicherungen (auch Fahrzeuge)<br />

2. Finanzen<br />

2.1 Konten (Giro und Spar)<br />

2.2 Abbuchungen, Daueraufträge<br />

2.3 Depot / Aktien<br />

2.4 Sonstige Anlagen<br />

2.5 Bausparverträge<br />

2.6 Verbindlichkeiten<br />

2.7 Kontovollmacht<br />

3. Vollmachten<br />

3.1 Vorsorgevollmacht<br />

3.2 Betreuungsverfügung<br />

3.3 Einzelvollmacht<br />

3.4 Postvollmacht<br />

3.5 Informationsvollmacht<br />

<br />

3.7 Generalvollmacht<br />

4. Krankenhauseinweisung<br />

4.1 Checkliste bei Krankenhauseinlieferung<br />

4.2 Patientenverfügung<br />

4.3 Organspendeausweis<br />

5. Testament<br />

5.1 Erbfolge<br />

5.2 Erbschaftssteuer<br />

6. Todesfall (Was ist zu erledigen)<br />

6.1 Persönliche Notizen, nützliche Adressen und Hinweise<br />

Im Abschnitt 2 der BZ-Vorsorgemappe<br />

dreht sich inhaltlich alles um Ihre<br />

Finanzen.<br />

Auch hier helfen Ihnen Vordrucke, sämtliche<br />

Informationen zu Konten, Bevollmächtigten,<br />

Abbuchungen, Lastschriften,<br />

Sparverträgen, Depots, Verbindlichkeiten<br />

usw. übersichtlich niederzuschreiben.<br />

Im Abschnitt 4 der BZ-Vorsorgemappe<br />

werden Ihnen die vorbereitenden Maßnahmen<br />

für eine Krankenhauseinweisung<br />

erläutert.<br />

Hier finden Sie auch einen Vordruck und<br />

die entsprechenden Erläuterungen zu<br />

einer Patientenverfügung und zu einem<br />

Organspendeausweis.<br />

Ein Organspendeausweis in Kartenform<br />

zum Heraustrennen, damit Sie ihn bei<br />

sich führen können, ist in der Vorsorgemappe<br />

ebenfalls enthalten.<br />

Die wichtigsten Informationen zum<br />

Thema Testament, Erbrecht, Erbfolge<br />

und Erbschaftssteuern beinhaltet der<br />

Abschnitt 5 der BZ-Vorsorgemappe.<br />

LINDAUER<br />

Impressum<br />

Gesamtdarstellung: Lindauer <strong>Bürgerzeitung</strong> GmbH & Co. KG, Herbergsweg 4, 88131 Lindau<br />

Redaktion: Hans-Jörg Apfelbacher<br />

Herausgeber: Lindauer <strong>Bürgerzeitung</strong> GmbH & Co. KG, Herbergsweg 4, 88131 Lindau ©<br />

Titelbild: Hans-Jörg Apfelbacher<br />

Das Werk einschließlich seiner Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der Grenzen des Urheberrechtsgesetztes ist<br />

rung<br />

und Verarbeitung in elektronischen Systemen. Die Hinweise und Textmuster wurden nach bestem Wissen erstellt bzw. wiedergegeben.<br />

Eine rechtsverbindliche Beratung durch Fachkräfte können wir nicht ersetzen. Eine Haftung für materielle oder ideelle Schäden aufgrund der<br />

gegebenen Informationen ist daher ausgeschlossen. Alle Angaben wurden nach genauen Recherchen sorgfältig verfasst; eine Haftung für die<br />

Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben ist jedoch ausgeschlossen.<br />

WIR LIEFERN<br />

weider<br />

ab dem 03.01.22<br />

innerhalb des Stadtgebietes<br />

Lindau gerne auch<br />

nach Terminabsprache<br />

kostenfrei<br />

Informationen dazu, was Ihre Hinterbliebenen<br />

im Falle Ihres Todes alles<br />

erledigen müssen, finden sie im<br />

Abschnitt 6 der BZ-Vorsorgemappe.<br />

Hier sind auch ein Beerdigungsplan,<br />

der Ihre persönlichen Wünsche abfragt,<br />

und eine Liste beigeheftet, auf<br />

der Sie Personen, die im Todesfall zu<br />

benachrichtigen sind, übersichtlich<br />

aufführen können.<br />

Dieser Abschnitt enthält auch die<br />

Punkte „Checkliste letzter Wille“,<br />

„Meine Unterlagen“, „Abmeldung<br />

Rundfunkbeitrag“, „Kündigung<br />

wegen Todesfall“ und<br />

„Änderungsprotokoll“.


LINDAUER<br />

SPECIAL<br />

Fünf Jahre bpm<br />

Verlagsbeilage der Lindauer <strong>Bürgerzeitung</strong> vom 18. Dezember 2021 / Ausgabe KW 50/21


Verlagsbeilage der Lindauer <strong>Bürgerzeitung</strong><br />

18. Dezember 2021 · BZ Nr. 50/21<br />

Exzellente Beratung zu jeder Zeit<br />

Stärken der bpm Experten für eine optimale Betreuung entlang des Lebenszyklus einer Immobilie<br />

Seit 17 Jahren ist Patrick Meier<br />

in der Baubranche tätig. Seit fünf<br />

Jahren führt der Diplom-Ingenieur<br />

sein eigenes Unternehmen: die<br />

bpm GmbH in Lindau. Sie bietet<br />

ein breites Leistungsspektrum<br />

und vielfältige Dienstleistungen<br />

an, um Immobilien erfolgreich<br />

auf den Weg zu bringen und zu<br />

realisieren. Es gibt inzwischen<br />

viele sichtbare Spuren der Arbeit<br />

von bpm und ihrem Wirken.<br />

Am nächsten Meilenstein in der<br />

Firmengeschichte – dem Projekt<br />

„myos.“ – arbeitet bpm bereits.<br />

Das Thema Bauen wird immer<br />

komplexer. Bei vielen Projekten<br />

gibt es immense Schwierigkeiten<br />

hinsichtlich der Kostenund<br />

Termineinhaltung. Denn<br />

Immobilien müssen heutzutage<br />

einer Vielzahl von Anforderungen<br />

Rechnung tragen. Das beinhaltet<br />

zum Beispiel statische,<br />

brandschutztechnische und bauphysikalische<br />

Vorgaben, aber<br />

auch die Integration eines hohen<br />

Technikanteils in das Objekt.<br />

Das wiederum muss in der<br />

Integrationsplanung mit den<br />

Architektenplänen in Einklang<br />

gebracht werden.<br />

Gleichzeitig müssen von der<br />

ersten Sekunde an die Kosten<br />

sehr genau berechnet sein, um<br />

bei Herausforderungen frühzeitig<br />

agieren zu können. Nur<br />

dann findet man die passende<br />

Finanzierung.<br />

Die permanente Terminkontrolle<br />

und die gezielte Koordination<br />

der einzelnen Projektpartner<br />

sowohl in der Projektentwicklung<br />

als auch in der<br />

Projektumsetzung sorgen für<br />

Qualität: „Das geht nur mit<br />

einer klaren Struktur und einer<br />

frühen und vorausschauenden<br />

Planung und einem kompetenten<br />

Team“, weiß Patrick Meier.<br />

Genau das bietet er Kunden an.<br />

Welche Leistungen sie in Anspruch<br />

nehmen, welche der<br />

umfassenden Dienstleistungen<br />

sie bei der Projektentwicklung<br />

und Projektumsetzung nutzen,<br />

entscheiden sie selbst. Bei der<br />

bpm stehen ihnen gebündelte<br />

Kompetenzen im kaufmännischen,<br />

technischen, juristischen<br />

und finanztechnischen Bereich<br />

zur Verfügung.<br />

Die bpm GmbH hat ihren<br />

Sitz im Schloss Moos in Lindau.<br />

2016 gegründet, hat Patrick<br />

Meier nur ein Jahr später die<br />

ersten Mitarbeiter in seiner<br />

Firma eingestellt. Jetzt, im 5.<br />

Jahr des Bestehens der bpm,<br />

gehören 16 hochqualifizierte<br />

Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen<br />

zum Team: Bauingenieure,<br />

Architekten und Techniker.<br />

„Wohnen am Toskanapark“<br />

war das erste große Projekt, sozusagen<br />

„bpm_001“, das sie im<br />

Bereich Wohnungsbau gemeinsam<br />

umgesetzt haben.<br />

Bei der Sanierung und Erweiterung<br />

der Immobilie in<br />

der Lagerhausstraße/Heuriedweg,<br />

in die sich Penny und<br />

Fristo eingemietet haben, hat<br />

das bpm-Team auch im Bereich<br />

Gewerbeimmobilien seine Kompetenz<br />

bewiesen.<br />

Eines der nächsten Wohnimmobilienprojekte<br />

der bpm,<br />

das den Titel „Edition 3“ trägt,<br />

befindet sich gerade in der Umsetzung:<br />

In Rothkreuz 5 in der<br />

Gemeinde Weißensberg entstehen<br />

insgesamt 62 Wohneinheiten.<br />

39 davon vermarktet<br />

die bpm selbst als Eigentumswohnungen.<br />

BZ-SPECIAL: bpm<br />

Die Stärken der bpm: die Projektentwicklung und -umsetzung. Die Experten beraten aber auch in sämtlichen<br />

Fragen der Verwaltung, denken die Bestandsentwicklung von der Sanierung oder Umnutzung der<br />

Immobilie bis hin zur Neubebauung des Grundstücks. Als besondere Leistungen bieten sie mit jeder<br />

Projektidee auch Konzepte zur Finanzierung und Vermarktung an – unabhängig davon, ob es sich um eine<br />

Wohn- oder Gewerbeimmobilie handelt.<br />

Projektentwicklung<br />

Jedes Projekt beginnt mit einer Idee.<br />

▶ mittels Standort- und Marktanalysen wird das<br />

richtige Grundstück akquiriert<br />

▶ Entwicklung eines Immobilienkonzepts, das<br />

sich an der künftigen Nutzung/den Nutzern<br />

orientiert<br />

▶ Erarbeitung detaillierter Termin- und Kostenrahmen<br />

sowie der Konzepte für die<br />

Finanzierung und Vermarktung<br />

▶ Begleitung des Projektes von der Planung<br />

über die Kalkulation und Organisation bis zur<br />

Genehmigungsfähigkeit<br />

Projektumsetzung<br />

Die bpm steht für klare Prozesse bei der Bauausführung.<br />

▶ Koordination der Bauabläufe<br />

▶ Koordination der Planungsprozesse<br />

▶ Kostenplanung und -kontrolle<br />

▶ Termin- und Finanzmittelplanung<br />

▶ Ausschreibungssteuerung und Vergabe<br />

▶ Dokumentation<br />

Auf der Halde 2<br />

88149 NONNENHORN<br />

Im Hasenäcker 6<br />

88142 WASSERBURG<br />

www.kiefer-stuck-gmbh.de Fon: 0 83 82- 82 17<br />

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◆ Verputz- und Stuckarbeiten<br />

◆ Gerüstbauarbeiten<br />

◆ Wärmedämmverbundsystem<br />

Euer zuverlässiger Partner im Erdbau freut<br />

sich auf weitere Projekte mit der Firma bpm.<br />

Erdbau –<br />

Transporte GmbH<br />

Bregenzer Straße 6 1/2 | 88145 Hergatz<br />

Tel. 08385 921969 | info@f-lingg.de<br />

Wir bedanken uns für die langjährige Zusammenarbeit.<br />

Salzbrunn GbR<br />

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Telefon 0 75 25/5 02 · Telefax 0 75 25/24 57<br />

www.salzbrunn.aulendorf.de<br />

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bpm GmbH<br />

Schloss Moos<br />

Anheggerstraße 53<br />

88131 Lindau (B)<br />

Telefon: 0 83 82/5 04 93 00<br />

E-Mail: info@b-pm.de<br />

@ www.b-pm.de<br />

Impressum<br />

Ein Produkt der<br />

Lindauer <strong>Bürgerzeitung</strong><br />

Verlags-GmbH & Co. KG<br />

Kemptener Str. 99, 88131 Lindau (B)<br />

www.bz-lindau.de<br />

Geschäftsführung (V.i.S.d.P.):<br />

Hans-Jörg Apfelbacher (APF)<br />

Oliver Eschbaumer (OE)<br />

E-Mail: verlag@bz-lindau.de<br />

Telefon: 0 83 82/5 04 10-41<br />

Anzeigen: Leopold Kreitmeir<br />

Redaktion: Heike Grützmann-Förste (HGF)<br />

Fotos, Animationen und Grafiken:<br />

Martin Maier; BZ/APF; bpm; Lighthouse<br />

LINDAUER<br />

Herstellung:<br />

Druckhaus Ulm Oberschwaben<br />

Siemensstr. 10. 89079 Ulm<br />

Es gelten die allgemeinen Geschäftsbedingungen<br />

des Verlages und die Anzeigenpreisliste<br />

Nr. 23 von 01/2021<br />

Auflage: 16.500 Exemplare + Extradruck<br />

Verteilung: in Lindau (B) kostenlos an<br />

alle Haushalte


BZ-SPECIAL: bpm<br />

Verlagsbeilage der Lindauer <strong>Bürgerzeitung</strong><br />

18. Dezember 2021 · BZ Nr. 50/21<br />

Schlüssel zum Erfolg: gute Grundlagenanalyse<br />

Kompetenz der bpm Entwickeln und Bauen werden um das Geschäftsfeld Betreiben erweitert<br />

„Alles aus einer Hand“ ist das<br />

Konzept, das die bpm anbietet.<br />

Neben dem Schlüsselfertigbau<br />

für Dritte fungiert sie auch als<br />

Ideengeber und Berater und tritt<br />

selbst als Bauträger auf.<br />

„Eine gute Vorbereitung und<br />

saubere Grundlagenanalyse sind<br />

der Schlüssel zum Erfolg“, ist<br />

die Devise von Patrick Meier.<br />

„Das fängt bei der Projektentwicklung<br />

an, wenn wir zuerst<br />

alle Möglichkeiten prüfen und<br />

verschiedene Varianten rechnen,<br />

bis eine solide und ausgereifte<br />

Umsetzung möglich ist. In dieser<br />

ersten Phase der Projektentwicklung<br />

lassen sich auch<br />

die Kosten für die geplante<br />

Immobilie noch beeinflussen“,<br />

ergänzt Markus Sohler, Prokurist<br />

bei bpm. Das Projekt verläuft<br />

kosten- und terminmäßig<br />

im Soll und die Qualität, die<br />

versprochen wurde, wird geliefert.<br />

„Wir verkaufen Know-how<br />

für Projekte mit einer Lebensdauer<br />

von bis zu 50 Jahren und<br />

mehr. Und es steckt immer viel<br />

Geld dahinter. Dieses Investment<br />

stellt für den Großteil<br />

unserer Kunden ein einmaliges<br />

Ereignis in ihrem Leben dar.<br />

Wir sind uns bei bpm dieser<br />

Verantwortung bewusst“, betonen<br />

beide.<br />

„Als Projektmanager halten<br />

wir alle Fäden in der Hand. Wir<br />

sind die Schnittstelle zwischen<br />

Patrick<br />

Meier (re.),<br />

Geschäftsführer<br />

bpm GmbH,<br />

und Markus<br />

Sohler (li.),<br />

Technischer<br />

Leiter und<br />

Prokurist der<br />

bpm GmbH<br />

Die Projektentwickler bei bpm legen den größten Wert auf eine gute<br />

Vorbereitung und eine sehr genaue Grundlagenanalyse, bevor sie<br />

solide und ausgereifte Pläne vorlegen. Denn in genau dieser frühen<br />

Phase der Projektentwicklung kann der größte Einfluss auf die Kosten<br />

genommen werden. Je fortgeschrittener das Bauprojekt, desto weniger<br />

lässt sich der Kostenrahmen steuern, wenn man keine Einbußen bei<br />

der Qualität hinnehmen möchte.<br />

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Küchenstudio<br />

Rechtsteiner<br />

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Möbel nach Maß – Küchenausstellung<br />

Kunde, Banken, Steuerberater,<br />

Behörden, Planern und Handwerkern“,<br />

beschreibt Patrick<br />

Meier die Arbeit der bpm.<br />

Das bedeutet, dass Prozesse<br />

zu jeder Zeit transparent und<br />

für alle Beteiligten nachvollziehbar<br />

sind, ein Ansprechpartner<br />

kontinuierlich über<br />

alle Phasen hinweg Verantwortung<br />

trägt. Nur wenn alle<br />

Projektbeteiligten mit einbezogen<br />

werden, kooperativ gedacht,<br />

gehandelt und jederzeit transparent<br />

gearbeitet wird, gibt es<br />

keine Überraschungen. So werden<br />

Projekte effizient umgesetzt<br />

und die definierten Projektziele<br />

erreicht.<br />

Die Kompetenz der bpm<br />

von der Idee für ein Projekt bis<br />

zur Schlüsselübergabe hat alle<br />

bisherigen Bauherren, Investoren,<br />

Käufer und Mieter absolut<br />

überzeugt. bpm wird in<br />

Zukunft das Portfolio in den<br />

Bereichen Entwickeln und<br />

Bauen um das Geschäftsfeld<br />

Betreiben erweitern. So stellt<br />

bpm sicher, dass die hergestellte<br />

Qualität auch langfristig<br />

werterhaltend gesichert ist.<br />

Mit der Zunahme der Projekte<br />

und des Leistungsangebotes<br />

ist auch das Team von bpm<br />

schnell gewachsen. Mit dem<br />

Gebäudemanagement erschließt<br />

sich zudem ein neues,<br />

umfangreiches Feld, so dass<br />

die Firma auch weiterhin auf<br />

Wachstumskurs bleibt.<br />

Deshalb wird die Firmenzentrale<br />

im Frühjahr 2024 in<br />

die Ludwig-Kick-Str. 66 verlegt.<br />

Am Tannerkreisel errichtet bpm<br />

derzeit „myos.“, eine Immobilie,<br />

die für die Attribute mystisch,<br />

offen und spannend steht. Das<br />

Geschäftshaus wird über attraktive<br />

Büro- und Gewerbeflächen,<br />

einen Gastrobereich<br />

und eine Tiefgarage verfügen.<br />

Mit dem Konzept, das die<br />

bpm an diesem exponierten<br />

Standort umsetzt, will sie<br />

nicht weniger als ein Ausrufezeichen<br />

der Stadtentwicklung<br />

setzen, „damit bereits auf dem<br />

Festland ein Leuchtturm steht“,<br />

lautet der Anspruch.<br />

„Der Turm wird unser zukünftiges<br />

Zuhause. Von dort<br />

werden wir unsere gesamten<br />

Projekte steuern“, gibt bpm-<br />

Chef Patrick Meier einen Ausblick<br />

auf die künftige Entwicklung<br />

seines Unternehmens.<br />

Meixner Gruppe<br />

Otto-Lilienthal-Str. 4<br />

88046 Friedrichshafen<br />

T. +49 7541 38875-0<br />

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3dwelt-vermessung.de<br />

meixner-stadtentwicklung.de


Verlagsbeilage der Lindauer <strong>Bürgerzeitung</strong><br />

18. Dezember 2021 · BZ Nr. 50/21<br />

BZ-SPECIAL: bpm<br />

Einzigartig. Limitiert. Begehrt.<br />

bpm baut „Editionen“ Der Anspruch, für jeden Standort und jede Immobilie immer die eine Idee zu haben<br />

Die bpm sucht besondere Standorte,<br />

um außergewöhnliche Projekte<br />

zu entwickeln. Der Anspruch<br />

dabei ist, keine Neuauflagen des<br />

Immergleichen zu realisieren, sondern<br />

echte Meisterstücke. Dabei<br />

hat die bpm für jeden Standort<br />

immer eine Idee, die Immobilien<br />

zukunftsweisend macht. Jedes Konzept<br />

gibt es genau einmal. Und<br />

deshalb entwickelt bpm ganz<br />

außergewöhnliche Immobilien –<br />

und baut „Editionen“, die einzigartig<br />

sind.<br />

Sie überwachen die Umsetzung<br />

und stimmen die Gewerke untereinander<br />

ab.<br />

Der Abgleich von Kostenschätzung<br />

und Abrechnung<br />

erfolgt bei jedem Projekt sehr<br />

engmaschig. So können die<br />

Experten der bpm stets einen<br />

aktuellen Überblick über die<br />

Kosten und den Baufortschritt<br />

geben. Die Kunden haben<br />

einen Ansprechpartner für alle<br />

ihre Belange.<br />

Sicherheit, Planbarkeit und<br />

Qualität: darauf können sich<br />

Investoren und Käufer bei bpm<br />

verlassen. „Wir verfolgen den<br />

Anspruch, etwas Besonderes zu<br />

schaffen, eine zukunftsfähige<br />

Immobilie, die sich den Bedürfnissen<br />

ihrer Nutzer anpasst“,<br />

sagt Patrick Meier. Dafür genügt<br />

es nicht, einfach eine Immobilie<br />

zu bauen. Man muss sie<br />

verstehen. Das setzt voraus,<br />

dass man nachdenkt – anders<br />

denkt und nach einzigartigen<br />

Ideen und Ansprüchen baut.<br />

Ob sich eine Immobilie rechnet,<br />

entscheidet nicht die Umsetzung,<br />

sondern die Konzeption.<br />

„Wenn die Umsetzung nicht<br />

genau getaktet und durchdacht<br />

ist und nicht alle Beteiligten<br />

zusammenführt, dann ist<br />

sie heute aufgrund der Unsicherheiten<br />

im Markt zum Scheitern<br />

verurteilt“, gibt Markus<br />

Sohler zu bedenken.<br />

Die Planung verantworten<br />

die Mitarbeiter der bpm von A<br />

bis Z – vom Konzept und dem<br />

Entwurf, über die Genehmigung,<br />

die Ausführung, die Vergabe<br />

bis hin zur Objektbetreuung.<br />

So können sie für ihre<br />

Kunden Transparenz und die<br />

perfekte Umsetzung gewährleisten.<br />

Sie kümmern sich darum,<br />

dass die Arbeiten auf der Baustelle<br />

perfekt koordiniert sind.<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

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<br />

Ihr Ansprechpartner<br />

für alle Fragen rund um den Baugrund<br />

sowie die Wasser- und Energiegewinnung<br />

aus der Erde.<br />

baugrundsued.de<br />

Wir bedanken uns für die angenehme Zusammenarbeit.<br />

Holzbau<br />

www.behmann-holzbau.de<br />

Wolfgang<br />

Behmann<br />

GmbH<br />

Edition 1<br />

„Hohe Wohnansprüche sind nicht<br />

da, um sie herunterzuschrauben,<br />

sondern um sie zu erfüllen.“<br />

Diese Edition, die in Lindau-<br />

Reutin umgesetzt wurde, richtet<br />

sich an Menschen, die ruhig<br />

und schön wohnen möchten<br />

und die bestmögliche Qualität<br />

für ihr Geld erwarten. Hier<br />

wurde ein sehr hoher Individualisierungsgrad<br />

gewährleistet.<br />

Den Käufern wurde ermöglicht,<br />

eigene Ideen und Visionen<br />

in die Planung mit einzubringen<br />

und während der Umsetzung<br />

einen intensiven Austausch<br />

mit den Experten zu<br />

pflegen.<br />

Edition 2<br />

„Wir haben einen Blick für gute<br />

Wohnlagen – und ein Händchen<br />

dafür, das Beste daraus zu machen.“<br />

Auch die Edition 2 wurde in<br />

Lindau-Reutin umgesetzt – in<br />

einer zentral gelegenen, gewachsenen<br />

Quartiers- und Infrastruktur.<br />

Deshalb wurde das<br />

Projekt mit einem sehr hohen<br />

architektonischen Anspruch<br />

und Rücksicht auf die vorhandene<br />

umliegende Bebauung<br />

extrem sensibel entwickelt: für<br />

Käufer mit einem fixen finanziellen<br />

Rahmen, die Wert auf großzügig<br />

angelegten, funktionalen<br />

Wohnraum und niedrige Nebenkosten<br />

legen.<br />

Edition 3<br />

„Die beste Investition ist die, bei<br />

der man sich nicht den Kopf zerbrechen<br />

muss.“<br />

Die Edition 3 entsteht derzeit<br />

in Weißensberg/Rothkreuz. Von<br />

innen nach außen gedacht, berücksichtigt<br />

Edition 3 insbesondere<br />

die Anforderungen von<br />

Kapitalanlegern und Selbstnutzern:<br />

intelligentes und leistbares<br />

Wohnen, eine funktionale<br />

Architektur, attraktive<br />

Grundrisse, durchdachte Raumgestaltung<br />

und eine gute, langlebige<br />

Ausstattung.


BZ-SPECIAL: bpm<br />

Verlagsbeilage der Lindauer <strong>Bürgerzeitung</strong><br />

18. Dezember 2021 · BZ Nr. 50/21<br />

Meisterstück an einem besonderen Platz<br />

Edition 1 Ruhiges Wohnen im Grünen und doch zentral mit Wohlfühlfaktor, Komfort und unverbaubarer Aussicht<br />

Die bpm entwickelt für jeden<br />

Standort neue, ganz außergewöhnliche<br />

Immobilien. Jedes<br />

Konzept gibt es nur einmal. So<br />

entstehen einzigartige, limitierte<br />

und sehr begehrte „Editionen“.<br />

Mit der „Edition 1“ ist ein echtes<br />

Meisterstück gelungen.<br />

Den richtigen Platz für die Edition<br />

1 hat die bpm in Reutin,<br />

einem der ältesten Stadtteile<br />

Lindaus, gefunden. Das großzügige,<br />

von Obstfeldern und<br />

Wiesen umgebene Grundstück<br />

liegt etwas erhöht in einem gewachsenen<br />

Wohngebiet. Hier<br />

sind vier Mehrfamilienhäuser<br />

mit 18 Wohneinheiten entstanden<br />

– mit einem durchdachten,<br />

individualisierten Nutzungskonzept.<br />

Mehr als die Hälfte des Areals<br />

blieb unbebaut, so dass man<br />

von der Terrasse oder dem Balkon<br />

den Blick in die Ferne<br />

schweifen lassen kann.<br />

Jede Einheit ist nahezu<br />

schwellenlos erreichbar: Der<br />

Aufzug bringt die Bewohner<br />

von der gemeinsamen Tiefgarage<br />

direkt bis vor die Wohnungstür.<br />

Flexible Raumkonzepte<br />

verschafften den Käufern<br />

Inspiration und Individualität.<br />

Die moderne und hochwertige<br />

Wohnraumausstattung ermöglicht<br />

ruhiges Wohnen mit<br />

einem hohen Wohlfühlfaktor<br />

und viel Komfort.<br />

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Verlagsbeilage der Lindauer <strong>Bürgerzeitung</strong><br />

18. Dezember 2021 · BZ Nr. 50/21<br />

BZ-SPECIAL: bpm<br />

Ein Käufer, der Wünsche hat? – Sehr gern...<br />

Edition 1: „Eine Immobilie ganz nach seinem Geschmack findet man nicht. Man plant sie mit.“


BZ-SPECIAL: bpm<br />

Verlagsbeilage der Lindauer <strong>Bürgerzeitung</strong><br />

18. Dezember 2021 · BZ Nr. 50/21<br />

Herzlichen<br />

Glückwunsch<br />

<br />

<br />

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www.schaefler-erdarbeiten.de<br />

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Zwei Wahl-Lindauer, die ihre Traumimmobilie bei der bpm GmbH gefunden haben: Esther König und<br />

Lutz Zinnemann (Bildmitte) haben ihre Wohnung am Oberreutiner Weg gekauft, als es davon nur Pläne<br />

und 3D-Modelle gab. Sie haben ihre Entscheidung nicht bereut. Sie fühlten sich von Patrick Meier (li.)<br />

bestens beraten. Während der Bauphase standen ihnen der Technische Leiter Markus Sohler sowie der<br />

Bauleiter Denis Akok (re.) stets für Fragen, Anliegen und Wünsche zur Seite.<br />

Qualität, die ihresgleichen sucht<br />

Edition 1 Einzigartige Lebensqualität und Wohnkomfort<br />

Lindau ist die Wahlheimat von<br />

Esther König und Lutz Zinnemann.<br />

Die Edition 1 am Oberreutiner<br />

Weg bietet ihnen nun auch<br />

das Zuhause, das sie sich in dieser<br />

schönen Stadt am Bodensee<br />

gewünscht haben.<br />

Sie kannten den Bodensee, da<br />

Freunde und ehemalige Studienkollegen<br />

schon lange hier wohnen.<br />

Dass es sie selbst einmal<br />

hierher verschlagen würde, haben<br />

sie nicht geahnt. Ihre Jobs<br />

bei Continental waren es schließlich,<br />

die den Ausschlag gaben,<br />

dass Esther König und Lutz<br />

Zinnemann vor knapp sieben<br />

Jahren ihren Lebensmittelpunkt<br />

nach Lindau verlegten. In der<br />

Stadt eine Wohnung zu finden,<br />

ist nicht leicht. Die passende<br />

Wohnung zu finden, ist<br />

noch viel schwieriger. „Wir haben<br />

wirklich lange und intensiv<br />

gesucht“, erzählt das Ehepaar.<br />

Dem Tipp eines Kollegen<br />

hat Lutz Zinnemann den Kontakt<br />

zu Patrick Meier zu verdanken:<br />

„Frag da mal nach!<br />

Ich habe gehört, der plant gerade<br />

wieder etwas Tolles.“<br />

„Wir haben<br />

vom Blatt gekauft.<br />

Die Chemie zwischen uns<br />

hat einfach gestimmt.“<br />

Familie König/Zinnemann<br />

über ihr Vertrauen zur bpm<br />

„Wir haben keine preiswerte<br />

Wohnung gesucht. Wir haben<br />

bei Edition 1 gekauft, weil es<br />

preislich nicht zu toppen war,<br />

was wir hier an Lebensqualität<br />

und Wohnkomfort<br />

bekommen haben.<br />

Der Preis war absolut fair.“<br />

Esther König und Lutz Zinnemann<br />

Käufer einer Wohnung der „Edition 1“<br />

Heute sind die beiden froh<br />

und dankbar für den Hinweis.<br />

Denn inzwischen wohnen sie<br />

genau so, wie sie sich das vorgestellt<br />

hatten: mitten in der<br />

Stadt und doch im Grünen -<br />

mit einer unverbaubaren Aussicht<br />

und viel Ruhe und Privatsphäre.<br />

Ihr Zuhause ist eine 116<br />

Quadratmeter große Vier-Zimmer-Wohnung<br />

mit Terrasse und<br />

Gartenanteil. Hier fühlen sie<br />

sich angekommen.<br />

„Als wir damals zu bpm kamen,<br />

haben uns Patrick Meier<br />

und Markus Sohler das Projekt<br />

Edition 1 vorgestellt. Wir hatten<br />

uns bis dahin auf unserer<br />

Suche nach der passenden<br />

Wohnung schon viele Immobilien<br />

angeschaut. Aber so<br />

etwas, was bpm da plante, hatten<br />

wir noch nicht gesehen.<br />

Sie konnten uns zwar nur Animationen<br />

zeigen und Pläne erläutern<br />

– es stand ja noch<br />

nichts. Trotzdem: Wir haben<br />

vom Blatt gekauft“, geben<br />

Esther König und Lutz Zinnemann<br />

mit einem Augenzwinkern<br />

zu. Und sie haben diese<br />

Entscheidung nicht bereut:<br />

„Die Chemie zwischen uns hat<br />

einfach gestimmt.“ Denn die<br />

Organisation der Prozesse, die<br />

Klarheit der Termine und die<br />

Koordination aller Beteiligten<br />

hat hervorragend funktioniert.<br />

Was dem Paar besonders gefiel:<br />

Das Wohnraumkonzept<br />

der Edition 1 bot viel Platz, individuelle<br />

Vorstellungen umsetzen<br />

zu können. Das betraf<br />

nicht nur Bodenbeläge und<br />

Badfliesen oder das Steckdosenund<br />

Lampenkonzept. Familie<br />

König/Zinnemann legte zum<br />

Beispiel Wert darauf, nicht nur<br />

ein Bad und ein Gäste-WC zu<br />

haben, sondern die beiden ließen<br />

sich zwei vollausgestattete<br />

Bäder einbauen. „Wir waren<br />

mit Patrick Meier und Markus<br />

Sohler sowie unserem Bauleiter<br />

Denis Akok über verschiedene<br />

Kanäle bestens vernetzt. So<br />

wurden wir während der gesamten<br />

Bauphase über jeden<br />

Fortschritt informiert, konnten<br />

immer unsere Fragen loswerden,<br />

wurden bei jedem Anliegen<br />

ausführlich beraten. Es<br />

war wirklich ein mehr als angenehmes<br />

Miteinander“, schwärmen<br />

die beiden geradezu.<br />

Nicht nur mit ihrer neuen<br />

Wohnung sind sie glücklich,<br />

auch über die „absolut angenehme<br />

Nachbarschaft“, die<br />

alle Generationen umfasst,<br />

freuen sich Esther König und<br />

Lutz Zinnemann.


Verlagsbeilage der Lindauer <strong>Bürgerzeitung</strong><br />

18. Dezember 2021 · BZ Nr. 50/21<br />

BZ-SPECIAL: bpm<br />

Die Kunst, Harmonie zwischen Alt und Neu zu erzeugen<br />

Edition 2 Verknüpft Anforderung an zentrale Lage und ruhiges Wohnen auf ideale Weise<br />

„Gute Grundstücke sind rar. Sie zu<br />

finden, ist unsere Kernkompetenz“,<br />

sagt die bpm. Für ihre „Edition 2“<br />

hat sie im Lindauer Stadtteil<br />

Reutin den Platz gefunden, der<br />

die Anforderung sowohl nach<br />

zentraler Lage als auch nach ruhigem<br />

Wohnen in idealer Weise<br />

verknüpft.<br />

Die Edition 2 „Wohnen am<br />

Hang“ wurde mit einem betriebskostenorientierten<br />

Immobilienkonzept<br />

in der Rickenbacher<br />

Straße realisiert. Die Wohnanlage<br />

mit mehreren Zweiund<br />

Drei-Zimmer-Wohnungen<br />

sowie zwei Vier-Zimmer-Dachgeschoss-Maisonettewohnun-<br />

gen bietet komfortablen, großzügigen,<br />

lichtdurchfluteten und<br />

funktionellen Wohnraum – perfekt<br />

integriert in ein gewachsenes<br />

Wohnquartier. Die Wohnungen<br />

sind mit großen Terrassen<br />

bzw. Balkonen versehen<br />

und erhalten so eine räumliche<br />

Erweiterung ins Freie. Alle<br />

Einheiten können über eine<br />

gemeinsame Tiefgarage mit<br />

kurzen Wegen und über den<br />

Aufzug nahezu schwellenlos<br />

erreicht werden. Einkaufsmöglichkeiten,<br />

Ärzte, Schulen, der<br />

Festlandbahnhof und die neue<br />

Therme – alles ist gut zu Fuß zu<br />

erreichen. Auch ins Grüne<br />

sind es nur wenige Schritte.<br />

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BZ-SPECIAL: bpm<br />

Verlagsbeilage der Lindauer <strong>Bürgerzeitung</strong><br />

18. Dezember 2021 · BZ Nr. 50/21<br />

Ärzte, Geschäfte, der See – alles direkt vor der Haustür<br />

Edition 2: „Qualität ist keine Frage des Geldbeutels, sondern der Bauintelligenz.“<br />

Einer, der auszog, um in ländlicher<br />

Idylle zu bauen, ist wieder zurück<br />

in seiner Heimatstadt Lindau.<br />

Dieter Eibl verkaufte sein Häuschen<br />

in Mollenberg und fühlt sich<br />

mit seiner Frau Pia jetzt in der<br />

Edition 2 der bpm in der Rickenbacher<br />

Straße in Reutin „pudelwohl“.<br />

„Wir hatten immer schon den<br />

Plan: Irgendwann gehen wir<br />

wieder zurück nach Lindau“,<br />

verrät Dieter Eibl. Lange waren<br />

er und seine Familie in dem<br />

Häuschen in Mollenberg bei<br />

Hergensweiler glücklich. Aber<br />

irgendwann hat es nicht mehr<br />

zum Leben und den Ansprüchen<br />

von Pia und Dieter Eibl gepasst.<br />

„Nichts konnte man zu Fuß<br />

erreichen. Um zur Arbeit, zum<br />

Einkaufen, zum Verein zu kommen<br />

– wir brauchten immer<br />

zwei Autos. Irgendwann hat uns<br />

auch genervt, dass die Arbeit in<br />

dem großen Garten unheimlich<br />

viel Freizeit kostet“, verrät<br />

Dieter Eibl, der lieber mit seiner<br />

Frau Boogie tanzt. Das Paar<br />

nimmt erfolgreich an Turnierveranstaltungen<br />

teil. Das Konzept<br />

von Edition 2 hat sie überzeugt.<br />

„Für uns stand sofort fest:<br />

Da wollen wir leben!“<br />

Die 105 m 2 große Wohnung<br />

der Eibls liegt im 1. OG. „Wir<br />

haben einen Aufzug. Es gibt<br />

keine Schwellen und die Türen<br />

sind breiter. Das finden wir<br />

wichtig fürs Alter. Wir wollen<br />

ja nicht noch einmal umziehen.<br />

Die bpm ist sogar auf unseren<br />

Wunsch eingegangen, das dritte<br />

Zimmer etwas zu verkleinern,<br />

um mehr Platz fürs Bad mit großer<br />

ebenerdiger Dusche ohne Türen<br />

zu gewinnen. Patrick Meier<br />

und sein Team haben alles möglich<br />

gemacht, damit wir so früh<br />

wie möglich einziehen konnten.<br />

Die Bauleitung war vorzüglich<br />

und hat permanent mit uns<br />

kommuniziert. Was hier von<br />

der Bauleitung bis zur Bauausführung<br />

geleistet wurde, ist erste<br />

Wahl. Und das Beste: Wir haben<br />

jetzt alles vor der Haustür: Ärzte,<br />

Geschäfte, den See, mein geliebtes<br />

Eisstadion...“<br />

So vielseitig wie<br />

unsere Projekte...<br />

Herzlichen<br />

Glückwunsch!<br />

LINDAUER<br />

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Verlagsbeilage der Lindauer <strong>Bürgerzeitung</strong><br />

18. Dezember 2021 · BZ Nr. 50/21<br />

Intelligentes und leistbares Wohnen<br />

Edition 3: „Die beste Investition ist die, bei der man sich nicht den Kopf zerbrechen muss.“<br />

BZ-SPECIAL: bpm<br />

Die Zwei-, Drei- und Vier-Zimmer-Wohnungen in Rothkreuz entstehen in Häusern, die in innovativer Holz-Hybridbauweise als Effizenzhäuser 40 EE errichtet werden. Eine<br />

KfW-Förderung kann beantragt werden. So wird intelligentes und leistbares Wohnen möglich. Die attraktiven Grundrisse der Wohneinheiten überzeugen. Die Käufer haben die<br />

Auswahl zwischen verschiedenen Ausstattungsvarianten.<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

Am nördlichen Ende von Rothkreuz<br />

entstehen 62 Wohnungen.<br />

Davon verwirklicht bpm 23 Wohneinheiten<br />

für den Grundstückseigentümer<br />

und 39 Wohnungen als<br />

Edition 3. Das Projekt besteht aus<br />

acht Gebäuden und einer großzügigen<br />

autofreien Außenanlage.<br />

Auch hier gilt: Das Quartier wird<br />

nach einem einzigartigen Konzept,<br />

das genau für diesen Standort<br />

entwickelt wurde, gebaut. Die<br />

Wohnungen sind begehrt, nur einzelne<br />

befinden sich noch in der<br />

Vermarktung.<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

Hier werden bald Philipp Straub<br />

und seine Freundin Franziska<br />

Mai leben. Das junge Paar (23<br />

und 24 Jahre) wohnt in Bregenz<br />

und arbeitet dort in der<br />

Gastronomie. Obwohl sie momentan<br />

kostenfrei eine Personalwohnung<br />

ihres Arbeitgebers<br />

nutzen, träumen sie von<br />

den eigenen vier Wänden. Diesen<br />

Traum erfüllen sie sich mit<br />

der Edition 3 in Rothkreuz. Die<br />

Ausschreibung haben sie im<br />

Internet gefunden und nach<br />

einem Beratungsgespräch bei<br />

der Bodenseebank sofort zugeschlagen.<br />

Sie haben sich für<br />

eine Zwei-Zimmer-Wohnung im<br />

Erdgeschoss mit großer Loggia<br />

und einem kleinen Garten entschieden.<br />

„Ja, die Wohnung kostet Geld,<br />

ist aber günstiger, als müssten<br />

wir irgendwo Miete bezahlen<br />

– und sie gehört uns. Das Haus<br />

ist schick und die Wohnung<br />

hat einen tollen Schnitt. Der<br />

große Wohn-Essbereich ist super.<br />

Die Auswahl an Bodenbelägen,<br />

Fliesen und Badausstattung,<br />

die uns zur Verfügung<br />

gestellt wurde, war gut. Es war<br />

gar kein Problem, da etwas<br />

Passendes zu finden“, erzählt<br />

Philipp.<br />

Für das Paar ist der Standort<br />

in Rothkreuz an der B12 Lindau<br />

- Wangen perfekt. Die beiden<br />

sind schnell auf der Autobahn<br />

96 Richtung Bregenz, wo<br />

sie arbeiten, und ruckzuck in<br />

Wangen, wo Philipps Familie<br />

lebt. „Bei uns ist die Vorfreude<br />

schon riesengroß“, verraten die<br />

jungen Leute.<br />

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Die Vision vom dichten Beton<br />

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Wir danken für das Vertrauen und<br />

die angenehme Zusammenarbeit.<br />

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BZ-SPECIAL: bpm<br />

Verlagsbeilage der Lindauer <strong>Bürgerzeitung</strong><br />

18. Dezember 2021 · BZ Nr. 50/21<br />

Mystisch, offen, spannend...<br />

„myos.“ am Tannerkreisel Ein neuer Leuchtturm für Lindau, in dem sich die Menschen gern aufhalten sollen<br />

Zu den Projekten, die bpm derzeit<br />

realisiert, gehört neben<br />

der Edition 3 auch „myos.“, ein<br />

Büro- und Geschäftshaus am<br />

Tannerkreisel. In einem Wettbewerb<br />

unter acht Architekturbüros<br />

konnte sich einstimmig der Entwurf<br />

der Architekten Wolf.Sedat<br />

durchsetzen. So wird an diesem<br />

Ort ein Gebäude realisiert,<br />

das neben funktionalen Aspekten<br />

auch einen städtebaulichen<br />

Akzent setzt: einen neuen Leuchtturm<br />

für Lindau.<br />

Ein Name, ein Gebäude, ein neuer<br />

Anziehungspunkt für Lindau:<br />

Im Frühjahr 2024 soll das rund<br />

28 Meter hohe Gebäude von<br />

bpm am Tannerkreisel in Lindau<br />

bezugsfertig sein. Geht es<br />

nach den Vorstellungen der bpm,<br />

wird „myos.“ ein neuer Magnet<br />

in Lindau werden, der Arbeiten,<br />

Einkaufen, Wohnen und Genießen<br />

unter einem Dach vereint.<br />

„‚myos.‘ wird ein städtisches<br />

Gebäude mit Charakter<br />

und Wiedererkennungswert“,<br />

erklärt Patrick Meier. Von weitem<br />

scheine die Betonfassade<br />

grau, aber von nahem sehe man<br />

die feine Struktur und Körnung,<br />

die mit den weiteren<br />

Fassadenelementen, wie Fenstern<br />

und Jalousien farblich abgestimmt<br />

wird.<br />

Neben dem Drogeriemarkt<br />

dm und der Bio-Lebensmittelkette<br />

Alnatura wird u.a. auch<br />

die bpm mit ihren 16 Mitarbeitern<br />

in den Turm am Tannerkreisel<br />

einziehen. Nur so könne<br />

bpm expandieren, Prozessabläufe<br />

vereinfachen und die Kommunikation<br />

zielführender gestalten,<br />

so bpm Geschäftsführer<br />

Patrick Meier. Aber er betont:<br />

„Das Gebäude ist für die<br />

Öffentlichkeit gedacht, für die<br />

Menschen aus Lindau und Umgebung.“<br />

Sie sollen sich gern im<br />

„myos.“ aufhalten, einkaufen und<br />

Zeit verbringen. Dafür wird auch<br />

ein neues gastronomisches Angebot<br />

mit Lounge-Atmosphäre<br />

und einem großzügigen Dachgarten<br />

sorgen, von dem aus die<br />

Gäste ihren Blick über die<br />

Dächer von Lindau schweifen<br />

lassen können. Ein Ort, an dem<br />

man von morgens bis abends<br />

genießen und sich treffen kann.<br />

Zudem werden voll ausgestattete<br />

Apartments sowie Büroflächen<br />

auf Zeit oder in Form von<br />

Coworking-Spaces zur Verfügung<br />

stehen.<br />

Wir gratulieren Herrn Patrick Meier und seinem Team<br />

zu diesen herausragenden Bauten.<br />

Gerne haben wir die Rohbauarbeiten durchgeführt.<br />

Wir wünschen allen Bewohnern eine glückliche Zeit<br />

und Wohlbehagen in ihrem neuen Domizilen.<br />

Tel. 0751 769450<br />

info@rinker-bau.de<br />

Rinker-Bau GmbH & Co. KG<br />

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Verlagsbeilage der Lindauer <strong>Bürgerzeitung</strong><br />

18. Dezember 2021 · BZ Nr. 50/21<br />

BZ-SPECIAL: bpm


WISSENSWERTES 18. Dezember 2021 ·<br />

BZ Nr. 50/21<br />

29<br />

Shoppingvergnügen, Kunst und Kulinarik<br />

Bregenz lädt am 19. Dezember zum verkaufsoffenen Sonntag ein<br />

Bregenz lädt zum Erlebnistag<br />

ein: Am verkaufsoffenen Sonntag,<br />

19. Dezember 2021, kann<br />

man sich von der weihnachtlich<br />

geschmückten Bregenzer Innenstadt<br />

verzaubern lassen sowie<br />

Kunst und Kulinarik genießen.<br />

Weihnachtsshopping<br />

Auf der Suche nach dem passenden<br />

Weihnachtsgeschenk<br />

lässt man sich bei einem entspannten<br />

Einkaufsbummel am<br />

verkaufsoffenen Sonntag, 19. Dezember<br />

2021, durch die weihnachtlich<br />

geschmückte Innenstadt<br />

inspirieren.<br />

Angesagte Mode, Accessoires,<br />

Dekoration und Tischkultur –<br />

in Bregenz gibt es alles, was das<br />

Weihnachtsfest zu etwas Besonderem<br />

macht. Auch Kunstund<br />

Designboutiquen zieren<br />

die Palette an Geschäften.<br />

In der einladend gestalteten<br />

Kirch- und Römerstraße reihen<br />

sich charmante Stores für Mode,<br />

Interior und Genuss.<br />

Die historisch anmutende<br />

Anton-Schneider-Straße bietet<br />

mit ihren Restaurants und Geschäften<br />

eine schöne Kulisse.<br />

Die Kaiserstraße, die Bahnhof-<br />

sowie die Kaspar-Hagen-<br />

Straße locken mit einer wunderbaren<br />

Vielfalt an Geschäften<br />

– hier findet man alles, was<br />

das Shopping-Herz begehrt.<br />

Auch der Bregenzer Weihnachtsmarkt<br />

am Kornmarktplatz<br />

ist einen Besuch wert, um<br />

das ein oder andere Geschenk<br />

für die Liebsten zu erwerben.<br />

Kein Einkaufsbummel ohne<br />

genussvollen Abschluss: So verschieden<br />

die Geschmäcker sind,<br />

so vielfältig ist das Angebot an<br />

Restaurants, Gasthäusern, Cafés<br />

und Bars in Vorarlbergs Landeshauptstadt.<br />

Kultur & Natur zur Weihnachtszeit<br />

Wer in Bregenz zu Gast ist,<br />

kommt am kulturellen Angebot<br />

kaum vorbei. Auch (oder<br />

gerade) zur Vorweihnachtszeit<br />

stellt ein Besuch eines der Kulturhäuser<br />

oder der Galerien eine<br />

willkommene Abwechslung dar.<br />

Ebenfalls ein Highlight: Mit<br />

der Pfänderbahn gelangt man<br />

in nur sechs Minuten auf den<br />

Bregenzer Hausberg, den Pfänder.<br />

Hier kann man in eine romantische<br />

Winterwelt eintauchen<br />

und den Ausblick auf<br />

den Bodensee genießen. BZ<br />

Bitte beachten Sie die aktuellen<br />

Corona-Bestimmungen. Weitere<br />

Informationen finden Sie unter:<br />

@ www.visitbregenz.com<br />

Die Landeshauptstadt Bregenz möchte ihren Gästen gerade jetzt in der Vorweihnachtszeit goldene Glücksmomente<br />

schenken und lockt mit Shoppingvergnügen, Kunstgenuss und kulinarischen Angeboten.<br />

BZ-Fotos: C. Setz<br />

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30 18. Dezember 2021 · BZ Nr. 50/21<br />

WISSENSWERTES<br />

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Wir wünschen Ihnen<br />

frohe Weihnachten<br />

und alles Gute für<br />

das neue Jahr 2022!<br />

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Eine hilfreiche<br />

Augenweide<br />

Für See-Liebhaber ist er schon<br />

seit Jahren ein Muss: der<br />

herrliche Bodensee-Kalender<br />

von Wolfgang Schneider. Doch<br />

der Kalender kann noch mehr.<br />

Wolfgang Schneider unterstützt<br />

mit einer Spende aus dem Verkaufserlös<br />

die Lindauer Tafel<br />

und bedankt sich gemeinsam<br />

mit Caritas-Geschäftsführer<br />

Harald Thomas bei allen, die<br />

ihn beim Vertrieb unterstützen.<br />

Fast alle Kalender wurden<br />

bereits verkauft und erfreuen<br />

nun ein Jahr lang ihre neuen<br />

Besitzer – und in der Tafel freut<br />

man sich über eine Unterstützung<br />

in Höhe von 2.000 Euro.<br />

BZ-Foto: Caritas<br />

Trainingsauftakt im Allgäu<br />

SCB Lindau startet die Skisaison – Kurse in den Weihnachtsferien<br />

Das Rote Kreuz im Landkreis Lindau<br />

bedankt sich für Ihre Hilfe!<br />

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Trainingsauftakt des Skiclubs Bodensee e.V. Lindau am Söllereck bei Oberstdorf.<br />

BZ-Foto: Andrea Mrugowski<br />

Aufgrund der ergiebigen Schneefälle<br />

in der letzten Zeit öffneten<br />

viele Skigebiete im Allgäu. Die<br />

Rennteams des Skiclubs Bodensee<br />

e.V. Lindau konnten damit erstmals<br />

im Allgäu trainieren. Für die rund<br />

40 Kinder, Betreuer und Trainer<br />

des SCB ging es ans Söllereck bei<br />

Oberstdorf.<br />

Für die meisten Rennkids im<br />

Alter von fünf bis 18 Jahren war<br />

es der erste Trainingstag nach<br />

der langen Corona-Pause. Entsprechend<br />

groß war die Freude<br />

und Begeisterung bei den Kindern,<br />

endlich wieder Skifahren<br />

zu können.<br />

Bei guten Schneeverhältnissen<br />

standen u.a. lange Schwünge<br />

und sauberes Kurvenfahren<br />

auf dem Programm.<br />

Doch nicht nur die Kinder<br />

und Jugendlichen machten sich<br />

fit für die ersten Skirennen dieser<br />

Saison. SCB-Vorstand Tobi<br />

Baader bereitete eine Gruppe<br />

von Kinder- und Nachwuchsskilehrern<br />

des SCB Lindau auf die<br />

in den Weihnachtsferien stattfindenden<br />

Skikurse des Vereins<br />

vor. Die Kurse für Skizwerge,<br />

Anfänger und Fortgeschrittene<br />

finden vom 27. bis 30. Dezember<br />

in Thalkirchdorf bei Oberstaufen<br />

statt. Die Anfängerkurse<br />

sind bereits ausgebucht. Informationen<br />

zu den weiteren Kursen,<br />

auch Langlaufkurse, finden<br />

Interessierte auf der Homepage<br />

des SCB: www.skiclub-lindau.de<br />

BZ<br />

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Weihnachtsgrüße<br />

LINDAUER<br />

SPECIAL<br />

Verlagsbeilage der Lindauer <strong>Bürgerzeitung</strong> im Dezember 2021 BZ-Nr. 50/21<br />

2021<br />

BZ-Foto: Marzena Wieczorek<br />

Tolle Preise warten auf Gewinner<br />

Weihnachtsgruß-Anzeigen<br />

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Die Spielecke<br />

Die Spielecke wünscht allen<br />

eine frohe und besinnliche Weihnachtszeit.<br />

Bleiben Sie gesund.<br />

WEIHNACHTS - SHOPPING<br />

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wähle 3 zahle 2 der kleinste Preis ist frei.<br />

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Lindau-Insel • + 49 (0) 8382 5793 • info@spielecke-lindau.de<br />

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Aktion<br />

bis 15.01.22<br />

FROHE WEIHNACHTEN UND DANKE FÜR IHR<br />

VERTRAUEN 2021. AUCH 2022 SIND SIE BEI UNS<br />

IMMER HERZLICH WILLKOMMEN.<br />

wünscht frohe Festtage und ein frisches,<br />

fruchtiges und vitaminreiches Neues Jahr!<br />

B12 Richtung Kempten<br />

Kemptener Straße 105<br />

88131 Lindau<br />

Telefon 0 83 82/71 21<br />

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aus der Käserei Bremenried<br />

• Brot von der<br />

Landbäckerei Straub<br />

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Öffnungszeiten:<br />

Mo - Fr 9 .00 - 18.00 Uhr,<br />

Sa 9 .00 - 17.00 Uhr


32 18. Dezember 2021 ·<br />

BZ Nr. 50/21<br />

BZ-SPECIAL: WEIHNACHTSGRÜSSE<br />

Ein schönes Weihnachtsgeschenk nicht nur für Lindauer<br />

Ingeborg Krüger möchte das Andenken<br />

und den Nachlass ihres<br />

Vaters, Martin Thomann (1915-<br />

2007), erhalten. Thomann war<br />

Bäckermeister, Malerpoet, Stadtführer,<br />

beliebter Ehrenbürger und<br />

mit Leib und Seele Lindauer. Dafür<br />

hat sie die Martin -Thomann-Stiftung<br />

ins Leben gerufen. Die Stiftung<br />

kümmert sich u.a. um den<br />

künstlerischen Nachlass sowie um<br />

das denkmalgeschützte Martin-<br />

Thomann-Haus in der Vorderen<br />

Metzgergase 12. Wer die Martin-<br />

Thomann-Stiftung in ihrer Arbeit<br />

unterstützen und dazu ein schönes<br />

Weihnachtsgeschenk erwerben<br />

möchte, kann dies beispielsweise<br />

tun, indem er/sie die Bildbände<br />

„Lindau – eine Stadt verändert ihr<br />

Gesicht“ Teil 1 und/oder 2 erwirbt.<br />

Teil eins hat Martin Thomann 1987<br />

zusammen mit Werner Dobras<br />

erstellt. Eine Fortsetzung sollte<br />

folgen. Martin Thomann hat es<br />

selbst nicht mehr geschafft, aber<br />

die Martin-Thomann-Stiftung hat<br />

2019 den zweiten Teil veröffentlicht.<br />

Bilder von Martin Thomann<br />

zeigen darin, was zu den baulichen<br />

Wurzeln Lindaus gehört, denn eine<br />

seiner wichtigsten Absichten sei<br />

es gewesen, seine Heimat in<br />

Bildern für die Nachkommen aufzubewahren.<br />

Neue Fotos und ausführliche<br />

Bildbeschreibungen werfen<br />

zudem einen Blick auf heutige<br />

Perspektiven. Der Leser erfährt in<br />

32 Vorher-nachher-Ansichten viel<br />

Wissenswertes über die Lindauer<br />

Stadt und ihre Baugeschichte. Als<br />

Hommage an Martin Thomann als<br />

Stadtführer sei der Aufbau des<br />

Buches gedacht. Die Orte sind so<br />

in Reihenfolge gebracht, dass man<br />

sie mit Hilfe zweier im Buch enthaltener<br />

Karten ablaufen kann, beinahe<br />

so, als wäre man mit Martin<br />

Thomann unterwegs. Die Bücher<br />

sind im Herzsprung Verlag erschienen,<br />

in allen Lindauer Buchhandlungen<br />

sowie bei der Firma Kaspar,<br />

im Tollhaus, bei TerraCotta,<br />

Ludwig Lipp und Farben Kaiser<br />

erhältlich. BZ-Abbildung: Martin Thomann<br />

Teilnahmebedingungen für Gewinnspiele und Verlosungen<br />

Gewinnspielberechtigt ist jede volljährige Person mit Wohnsitz in der BRD,<br />

die alle relevanten Informationen wahrheitsgemäß und vollständig beantwortet.<br />

Der oder die Gewinner werden nach dem Einsendeschluss per Los ermittelt<br />

und zeitnah benachrichtigt. Der oder die Gewinner können (sofern kein Widerspruch<br />

vorliegt) in der nächsten Ausgabe der Lindauer <strong>Bürgerzeitung</strong> mit<br />

vollständigem Namen und Wohnort veröffentlicht werden.<br />

Zum Zwecke der Gewinnspielabwicklung werden die angegebenen Teilnehmerdaten<br />

verarbeitet. Verantwortliche Stelle der Datenverarbeitung ist die Lindauer<br />

<strong>Bürgerzeitung</strong> GmbH & Co. KG. Der Teilnehmer kann gem. § 21 Abs. 2 DSGVO<br />

der Verarbeitung seiner personenbezogenen Daten an Lindauer <strong>Bürgerzeitung</strong><br />

GmbH & Co. KG, Herbergsweg 4, 88131 Lindau (B) oder per E-Mail an<br />

gewinnspiel@bz-lindau.de kostenfrei (vor Übermittlungskosten nach Basistarifen)<br />

widersprechen. Mit dem Widerspruch endet die Beteiligung des Teilnehmers<br />

an dem Gewinnspiel, sofern dieses noch läuft.<br />

Datenschutz bei der Lindauer <strong>Bürgerzeitung</strong>:<br />

www.bz-lindau.de/bz_allgemeine_seiten/datenschutz.php<br />

Gute Wünsche und tolle Gewinnchancen für BZ-Leser<br />

Großes BZ-Weihnachtsgruß-Gewinnspiel: Anzeigen anschauen, Personen zählen, Gewinnspiel-Coupon ausfüllen<br />

Liebe Leser,<br />

es ist inzwischen zu einer schönen<br />

Tradition geworden, dass unsere<br />

Werbepartner Ihnen ihre besten<br />

Wünsche zum Fest und für einen<br />

guten Start ins neue Jahr per<br />

Weihnachtsgruß-Anzeige in der<br />

Weihnachtsausgabe der BZ schicken.<br />

Für Sie als Leserinnen und<br />

Leser lohnt es sich, sich auf unseren<br />

BZ-Seiten 31 bis 41 ins Weihnachtsgruß-Getümmel<br />

zu stürzen<br />

und jede Anzeige ganz genau anzuschauen.<br />

Auch dieses Jahr gibt<br />

es tolle Preise zu gewinnen.<br />

Welche Preise die BZ und ihre<br />

Partner Ihnen 2021 zur Verfügung<br />

stellen, verraten Ihnen<br />

unsere zuckersüßen Zimtsterne<br />

auf Seite 40!<br />

Wer an unserem großen BZ-<br />

Weihnachtsgruß-Gewinnspiel<br />

teilnehmen möchte, schaut<br />

sich am besten ganz in Ruhe<br />

auf den BZ-Seiten 31 bis 41 an,<br />

wer Sie zum Fest und zum Jahreswechsel<br />

grüßt.<br />

Zählen Sie bitte alle<br />

abgebildeten (lebenden!)<br />

Personen in den<br />

Weihnachtsgruß-Anzeigen unterhalb<br />

der Anzeigenbalken ganz genau!<br />

Welche der drei folgenden<br />

Lösungen ist richtig?<br />

A 197<br />

B 154<br />

C 121<br />

Kreuzen Sie auf dem unten stehenden<br />

Gewinnspiel-Coupon<br />

den richtigen Buchstaben an,<br />

füllen bitte die Felder für Ihre<br />

Kontaktdaten aus, schneiden<br />

den Coupon aus, kleben ihn<br />

auf eine Postkarte und senden<br />

ihn an: Lindauer <strong>Bürgerzeitung</strong><br />

Kemptener Str. 99, 88131 Lindau<br />

Einsendeschluss: 08. Januar 2022<br />

Teilnahmebedingungen:<br />

- Pro Person wird nur ein<br />

Coupon gewertet!<br />

- Nur vollständig und gut lesbar<br />

ausgefüllte Coupons nehmen<br />

an der Verlosung teil.<br />

- Bei der Verlosung werden<br />

nur Zusendungen mit dem<br />

richtigen Antwortbuchstaben<br />

berücksichtigt.<br />

- Die Gewinner werden nach der<br />

Verlosung benachrichtigt.<br />

(Gewinnspielbedingungen auf S. 32) BZ<br />

BZ-Gewinnspiel-Coupon 2021<br />

Weihnachtsgruß-Anzeige<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

Ich akzeptiere die Teilnahmebedingungen<br />

auf Seite 32. Der Rechtsweg ist<br />

ausgeschlossen.<br />

A B C<br />

Name/Vorname..................................................................................<br />

Straße...............................................................................................<br />

PLZ/Ort.............................................................................................<br />

Telefon..............................................................<br />

E-Mail.................................................<br />

...................................................


BZ-SPECIAL: WEIHNACHTSGRÜSSE 18. Dezember 2021 · BZ Nr. 50/21<br />

33<br />

Ein großer Adventskranz für die Werkstätten<br />

Verein Grünes Klassenzimmer Lebenshilfe Lindau/Lindenberg zu Gast in der weitläufigen Parkanlage<br />

Immer wieder bietet der Verein<br />

Grünes Klassenzimmer Integrationsprojekte<br />

an. Dieses Mal kam<br />

die Lebenshilfe Lindau/Lindenberg<br />

zu Besuch in das weitläufige<br />

Parkgelände.<br />

dekoriert.<br />

Stolz wurde das Prachtstück in<br />

die Werkstätten der Lebenshilfe<br />

gebracht. Dort wird nun bei<br />

Kerzenschein die besinnliche<br />

Adventszeit genossen.<br />

Weitere Infos zum Verein<br />

und dem Freiluft-Adventsstand<br />

sind zu finden unter:<br />

alles gestutzt hatte, konnten<br />

von den fleißigen Akteuren<br />

viele kleine Büschel gelegt werden,<br />

die unter Anleitung von<br />

Rosi Müller um den Strohrohling<br />

gebunden wurden.<br />

Unter den neugierigen Augen<br />

der Kindergruppe des Grünen<br />

Klassenzimmers wurde der<br />

Kranz noch mit roten Bändern,<br />

Zapfen und allerlei Weih-<br />

Einen Adventskranz binden<br />

stand auf dem Programm. Der<br />

vorweihnachliche Schmuck<br />

sollte auf Wunsch der Gäste<br />

sehr groß werden. Deshalb nachtsschmuck<br />

musste erst einmal sehr viel<br />

Grünzeug im Garten geschnitten<br />

werden. Nachdem man<br />

www.gruenes-klassenzimmerlindau.de<br />

BZ<br />

BZ-Foto: Rosi Müller<br />

33<br />

Weihnachtsgruß-Anzeigen<br />

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Ein schönes Weihnachtsfest und ein gehsundes neues Jahr<br />

Thomas L. Freilinger<br />

am Enzisweiler Kreisel<br />

Wir wünschen allen unseren Kunden,<br />

Freunden und Bekannten ein schönes<br />

Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr!<br />

Optik Kreutle<br />

HÖREN und SEHEN<br />

Lindau/Aeschbach<br />

<br />

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<br />

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<br />

88161 Lindenberg<br />

Hauptstr. 33<br />

Tel. 0 83 81/94 82 72<br />

www.andreas-ober.de<br />

info@andreas-ober.de<br />

88131 Lindau-Insel<br />

Krummgasse 8<br />

Tel. 0 83 82/38 92<br />

88131 Lindau an der<br />

Asklepios-Klinik<br />

Friedrichshafener Str. 80a<br />

Tel. 0 83 82/750 15 60<br />

Wir bedanken uns<br />

für die gute Zusammenarbeit<br />

in diesem besonderen Jahr<br />

und wünschen unseren Kunden,<br />

Freunden und Bekannten<br />

ein frohes Weihnachtsfest<br />

und einen guten Rutsch ins Neue Jahr!<br />

Wir wünschen<br />

Ihnen frohe<br />

Feiertage<br />

und alles Gute<br />

für 2022 !<br />

Gerne sind wir<br />

weiterhin<br />

für Sie da.<br />

Thomas L. Freilinger,<br />

Ruth Bader und<br />

Daniel Grundler<br />

Dorfstraße 2<br />

88131 Bodolz-Enzisweiler<br />

Tel. 08382/2757555<br />

www.allianz-freilinger.de<br />

Sie finden uns auch auf Instagram und Facebook


34 18. Dezember 2021 ·<br />

BZ Nr. 50/21<br />

BZ-SPECIAL: WEIHNACHTSGRÜSSE<br />

Blumenschmuck in Weihnachtsfarben<br />

Die Klassiker sind nach wie vor die Farben Rot und Grün und die Sorten Amaryllis, Anthurie und Kalanchoë<br />

Kugeln, Sterne, Rentiere… Neben<br />

diesen Weihnachtsdekorationen<br />

verbinden wir traditionell<br />

vor allem bestimmte<br />

Farben mit der schönsten Zeit<br />

des Jahres. Auch wenn das<br />

Angebot im Handel in den<br />

letzten Jahrzehnten vielfältiger<br />

und bunter geworden<br />

ist, bleiben Rot und Grün die<br />

Klassiker. Will man es sich in<br />

den eigenen vier Wänden im<br />

Winter festlich und gemütlich<br />

machen, kommt man an ihnen<br />

nicht vorbei. Aber warum ist<br />

das eigentlich so?<br />

Die Vorliebe für diese Farben<br />

hat ihren Ursprung zum Teil<br />

im Christentum, zum Teil kommt<br />

sie aber auch aus ganz anderen<br />

Traditionen, heißt es im Grünen<br />

Presseportal: Ein sattes<br />

Grün steht beispielsweise seit<br />

jeher für die Hoffnung auf<br />

Lebenserhalt in der kalten Jahreszeit<br />

und die baldige Wiederkehr<br />

des Frühlings. Schon die<br />

alten Germanen holten deshalb<br />

zur Wintersonnenwende<br />

Fichten- und Tannenzweige in<br />

ihre Hütten.<br />

Aus diesem Brauch entwickelte<br />

sich wahrscheinlich unser<br />

heutiger Christbaum. Er<br />

machte Grün endgültig zur<br />

Symbolfarbe der weihnachtlichen<br />

Zeit. In späteren Jahrhunderten<br />

begann man dann,<br />

die Nadelgehölze zu schmücken.<br />

Da zunächst rote Äpfel<br />

an die Äste gehängt wurden,<br />

war es ein logischer Schritt,<br />

dass auch die ersten Christbaumkugeln<br />

diese Farbe bekamen.<br />

Die meisten Weihnachtsmänner<br />

sind heute übrigens<br />

aufgrund einer erfolgreichen<br />

Werbekampagne eines amerikanischen<br />

Getränkeherstellers<br />

im Jahr 1931 ebenfalls in kräftiges<br />

Rot gekleidet.<br />

Auch beim Blumenschmuck<br />

für die Festzeit setzen deshalb<br />

viele gerne auf die Kombination<br />

von Grün und Rot. Weihnachtssterne<br />

– der Name verrät<br />

es schon – haben sich dank<br />

ihres dunklen Laubs und der<br />

farbigen Hochblätter zu echten<br />

Stars im Dezember entwickelt.<br />

Daneben gibt es aber<br />

noch einige andere Gewächse,<br />

mit denen es sich stimmungsvoll<br />

dekorieren lässt:<br />

Ebenfalls ein echter Xmas-<br />

Klassiker ist die Amaryllis. Als<br />

Schnittblume in eine große<br />

Vase gestellt und schon wird<br />

einem feierlich ums Herz.<br />

Spannend ist es, wenn man<br />

die dicken Zwiebeln selbst eintopft.<br />

Dann kann man beobachten,<br />

mit welcher rasanten<br />

Geschwindigkeit die kräftigen<br />

Stiele bis zu 70 Zentimeter<br />

emporschießen und wie sich<br />

die imposanten Blüten öffnen.<br />

Zudem ist die Amaryllis-Vielfalt<br />

bei Blumenzwiebeln größer<br />

als bei Schnittblumen.<br />

Eine Blume, die farblich ebenfalls<br />

hervorragend in die Adventszeit<br />

passt, ist die Anthurie.<br />

Ursprünglich stammt die Schönheit,<br />

deren Blätter Dunkelgrün<br />

glänzen, aus Süd- und Mittelamerika.<br />

Da sie das ganze Jahr<br />

blüht, kann man mit ihr auch<br />

in den Wintermonaten willkommene<br />

Farbtupfer ins Haus<br />

holen. Wie beim Weihnachtsstern<br />

erregen bei ihr allerdings<br />

nicht die Blüten Aufsehen,<br />

sondern die Hochblätter. Mittlerweile<br />

gibt es die Pflanze in<br />

vielen verschiedenen Tönen,<br />

am bekanntesten und beliebtesten<br />

sind aber immer noch<br />

die roten Sorten.<br />

Sowohl als Topfpflanze, als<br />

auch als Schnittblume erfreut<br />

die Anthurie in der besinnlichen<br />

Zeit. Kombiniert man die<br />

Exotin zum Beispiel mit Tannenzweigen,<br />

erhält man wunderbar<br />

elegante Sträuße in klassischen<br />

Weihnachtsfarben für<br />

den Festtagstisch.<br />

Eine weitere Topfpflanze,<br />

die in der kalten Jahreszeit<br />

wochenlang zuverlässig mit<br />

dichten Blütendolden begeistert,<br />

ist die Kalanchoë blossfeldiana.<br />

Bei der Ursprungsform<br />

dieser Sukkulente, die in ihren<br />

dicken, smaragdgrünen Blättern<br />

Wasser speichern kann,<br />

sind die Blüten feurig Rot.<br />

Daher wurde die Pflanze früher<br />

häufig auch unter dem<br />

Namen Flammendes Käthchen<br />

angeboten. Sechs bis acht Wochen<br />

beträgt ihre Blühdauer.<br />

Besonders dekorativ sieht es aus,<br />

wenn man mehrere Kalanchoë,<br />

die max. eine Höhe von 40 cm<br />

erreichen, nebeneinander arrangiert<br />

und dazu weihnachtliche<br />

Schmuckelemente und Kerzen<br />

platziert. BZ/BZ-Fotos: GPP<br />

Weihnachtsgruß-Anzeigen<br />

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Das Team der CarStationLudwig<br />

wünscht schöne Weihnachtsfeiertage<br />

und einen guten Start ins neue Jahr!<br />

www.cs-ludwig.de


BZ-SPECIAL: WEIHNACHTSGRÜSSE<br />

18. Dezember 2021 · BZ Nr. 50/21<br />

35<br />

„Waldbaden“ im Wohnzimmer<br />

Weihnachtsbäume sorgen für Wohlbefinden<br />

Die ganzjährig grünen Zweige<br />

waren bereits zur Zeit der Römer<br />

ein Symbol der Lebenskraft. Kein<br />

Wunder, dass der Brauch, sich im<br />

Winter einen Baum ins Heim zu<br />

holen, bis heute anhält. Studien<br />

beweisen, dass das lebendige<br />

Grün sich positiv auf die Psyche<br />

auswirkt.<br />

Es gibt wohl kein zweites Symbol,<br />

das derart für das Weihnachtsfest<br />

steht, wie die Tanne<br />

oder Fichte. Geschmückte Zweige<br />

verschiedener Nadelbäume<br />

hingen schon in mittelalterlichen<br />

Wohnstuben zum Weihnachtsfest<br />

an den Decken und<br />

Wänden. Sie standen für Fruchtbarkeit,<br />

Hoffnung und Harmonie.<br />

Auch ohne die heutigen<br />

Studien zur Farbpsychologie<br />

wussten die Menschen bereits,<br />

dass das satte Grün gut für das<br />

eigene Wohlempfinden ist.<br />

Eine Studie der Ludwig-Maximilians-Universität<br />

München<br />

belegt sogar, dass die Farbe<br />

Grün die Kreativität steigert.<br />

Wer sich zur kalten Jahreszeit<br />

nach Natur sehnt, kann<br />

sich mit dem Weihnachtsbaum<br />

ein Stückchen Wald nach Hause<br />

holen. So wird das seit einiger<br />

Zeit so beliebte „Waldbaden“<br />

ganz gemütlich daheim möglich.<br />

Der Duft des Harzes und der<br />

ätherischen Öle wirken wie<br />

eine Aromatherapie. Ein weiterer<br />

positiver Nebeneffekt:<br />

Ein gut gewässerter Baum verdunstet<br />

über seine Nadeln das<br />

Wasser und gleicht die trockene<br />

Heizungsluft aus.<br />

Dass bereits der Anblick von<br />

Natur eine heilende Wirkung<br />

hat, zeigten schon Studien, die<br />

1984 im Wissenschaftsmagazin<br />

„Science“ veröffentlicht wurden:<br />

Die Patienten, die nach<br />

ihrer Operation aus dem Fenster<br />

in die grüne Natur schauten,<br />

verlangten weniger Schmerzmittel<br />

und konnten früher aus<br />

dem Krankenhaus entlassen<br />

werden. Das erklärt, warum<br />

sich viele Menschen in eine<br />

zauberhafte Weihnachtsstimmung<br />

versetzt fühlen, wenn<br />

sie Naturbäume auf Märkten,<br />

in Festhallen oder auch in Restaurants<br />

und Kantinen erleben.<br />

Angst vor gesundheitlich<br />

bedenklichen Stoffen müssten<br />

die Käufer von Weihnachtsbäumen<br />

nicht haben. Das Hamburger<br />

Labor Eurofins und die<br />

Holzforschung Austria haben<br />

die Nadeln sowie die Auswirkungen<br />

auf die Raumluft untersucht.<br />

Das Ergebnis: Alle<br />

gemessenen Stoffe sind in<br />

ihrer Menge gesundheitlich<br />

unbedenklich.<br />

Benedikt Schneebecke, erster<br />

Vorsitzender des Verbands natürlicher<br />

Weihnachtsbaum, bestätigt:<br />

„Wenn überhaupt Wirkstoffe<br />

nachgewiesen wurden,<br />

lagen sie weit unter den Grenzwerten<br />

für Lebensmittel – in<br />

dieser Hinsicht könnte man<br />

den Baum theoretisch sogar<br />

essen.“<br />

BZ/BZ-Fotos: VNWB<br />

Weihnachtsgruß-Anzeigen<br />

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Wir wünschen<br />

allen Kunden,<br />

Bekannten<br />

und Freunden<br />

ein frohes Fest<br />

und surfen Sie<br />

gut und sicher<br />

durchs Jahr 2022!<br />

Lindauer Straße 25 · 88131 Bodolz · 0 83 82-98 75-0<br />

info@mischel.de<br />

www.mischel.de


36 18. Dezember 2021 · BZ Nr. 50/21<br />

BZ-SPECIAL: WEIHNACHTSGRÜSSE<br />

Der König des Klezmer gibt sich die Ehre<br />

Neujahrskonzert zum 75. Bühnenjubiläum von Weltstar Giora Feidman am 3. Januar im Theater Lindau<br />

Aktuell präsentieren „der König<br />

des Klezmer“ Giora Feidman und<br />

das Rastrelli Cello Quartett ihr<br />

Programm „Klezmer Bridges“<br />

mit Werken von Sam Liberman,<br />

Carl Orff, Manuel de Falla, Paul<br />

Desmond, den Beatles u.v.a.m.<br />

Mit ihrem Programm „Klezmer<br />

Bridges“ sind sie am 3. Januar<br />

um 19.30 Uhr im Theater LIndau<br />

zu Gast.<br />

Giora Feidman gehört unbestritten<br />

zu den bekanntesten<br />

und renommiertesten Künstlern<br />

jenseits des Pop. Er lässt<br />

sich von keinem Vorurteil ausbremsen,<br />

sondern geht jeder<br />

Musik ebenso unbefangen wie<br />

entschlossen auf den Grund.<br />

Seit Jahren inspirieren Feidmans<br />

leidenschaftliche Musik,<br />

höchste Professionalität und<br />

Virtuosität wie auch seine beeindruckende<br />

Persönlichkeit<br />

Kira Kraftzoff, seines Zeichens<br />

Musikalischer Leiter der Rastrellis.<br />

Er hat in anderen Formationen<br />

– als Duo, im Quartett<br />

und als Orchesterleiter –<br />

schon über 200 Konzerte mit<br />

Giora Feidman gespielt.<br />

Quartett-Kollege von Kira<br />

Kraftzoff ist Sergio Drabkin.<br />

Drabkin ist es auch, dessen<br />

geniale Bearbeitungen den<br />

vier Rastrellis ein facettenreiches<br />

Repertoire von der Klassik<br />

über das Musical bis hin zum<br />

Klezmer und zum Jazz erschließen.<br />

Das „Rastrelli Quartett“ besteht<br />

aus vier Violoncelli und<br />

doch meint man, den besonderen<br />

Klang eines klassischen<br />

Streichquartetts zu hören. Ihr<br />

Spiel verwandelt das Cello in<br />

ein Streichinstrument, das<br />

keine musikalischen Grenzen<br />

zu kennen scheint.<br />

Im Konzert treten die vier<br />

Musiker des Quartetts hingebungsvoll,<br />

technisch perfekt, mitreißend<br />

und in tausend Klangfarben<br />

in den Dialog mit Feidmans<br />

faszinierender Klezmer-<br />

Klarinette. Ein exklusives Klangerlebnis<br />

auf Weltniveau.<br />

Für diese Vorstellung – genau<br />

so wie für „Cum-Ex Papers“<br />

am 12. Januar und „Ulrich Tukur<br />

& Die Rhythmus Boys“ am 14.<br />

Januar 2022 darf das Theater<br />

aufgrund der aktuellen Corona-Verordnungen<br />

nicht alle Plätze<br />

besetzen und kann deshalb<br />

keine weiteren Karten verkaufen.<br />

Für alle, die Karte ergattern<br />

konnten, gilt im Theater die<br />

2G-plus-Regel verpflichtend (Impfnachweis,<br />

Personalausweis und<br />

tagesaktueller offizieller Schnelltest<br />

werden kontrolliert). Es<br />

gibt keine Testmöglichkeit am<br />

Theater. Es besteht FFP2-Maskenpflicht<br />

im ganzen Haus.<br />

BZ/BZ-Foto: Christian Debus<br />

Weihnachtsgruß-Anzeigen<br />

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<br />

Christian Bauch<br />

Elektroinstallations-Meister<br />

Heuriedweg 32a<br />

88131 Lindau (Bodensee)<br />

Telefon 0 83 82 / 96 43-0<br />

Telefax 0 83 82 / 96 43-31<br />

Mobil 01 71 / 6 11 48 81<br />

Wir wünschen allen<br />

Kunden, Freunden und Bekannten<br />

ein frohes Fest und ein gesundes 2022!<br />

DAS JAHR GEHT WEG,<br />

DIE LIEBE BLEIBT,<br />

DIE HOFFNUNG LEBT,<br />

DIE ZUKUNFT EILT!<br />

FROHES FEST UND ALLES GUTE<br />

FÜR 2022<br />

IHRE ULRIKE FRITZSCHE<br />

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BZ-SPECIAL: WEIHNACHTSGRÜSSE 18. Dezember 2021 · BZ Nr. 50/21<br />

Spieglein, Spieglein an der Wand...<br />

Familienmusical verwandelt die Inselhalle am 8. Januar 2022 in eine Märchenwelt für Zuschauer ab vier Jahren<br />

Am Samstag, 8. Januar 2022, erleben<br />

Groß und Klein um 15 Uhr<br />

in der Inselhalle ein märchenhaftes<br />

Abenteuer: Das Theater<br />

Liberi inszeniert die berühmte<br />

Geschichte als modernes Musical<br />

für die ganze Familie. Professionelle<br />

Musicaldarsteller sorgen<br />

mit rasanten Songs und Choreografien,<br />

viel Energie und jeder<br />

Menge Humor für ein unterhaltsames<br />

Live-Erlebnis für Kinder<br />

ab vier Jahren, Eltern und Großeltern.<br />

Jedes Kind kennt die berühmte<br />

Frage: „Spieglein, Spieglein an<br />

der Wand, wer ist die Schönste<br />

im ganzen Land?“ Als die Antwort<br />

darauf plötzlich „Schneewittchen“<br />

lautet, schmiedet die<br />

böse Königin, von Selbstsucht<br />

getrieben, einen Plan, um ihre<br />

Stieftochter loszuwerden. Doch<br />

die mutige Titelheldin schafft es<br />

zu entkommen und flüchtet tief<br />

in den Wald. Sie trifft auf die sieben<br />

Zwerge, die dort versteckt<br />

und zurückgezogen von den<br />

Menschen leben und ein altes<br />

Geheimnis hüten.<br />

Nur der draufgängerische<br />

Prinz scheint von den Zwergen<br />

eingeweiht zu sein. Schneewittchen<br />

will herausfinden,<br />

was es damit auf sich hat und<br />

schon ist sie mittendrin im<br />

Abenteuer rund um Freundschaft,<br />

Liebe, vergiftetes Obst<br />

und einen gestohlenen Zaubertrank…<br />

Die energiegeladene Adaption<br />

des Liberi-Autors Helge<br />

Fedder setzt die Geschichte<br />

von Gut gegen Böse neu in<br />

Szene. „Schneewittchen kann<br />

mit der Eitelkeit der Königin<br />

wenig anfangen und sie beweist,<br />

dass Charaktereigenschaften<br />

wie Mut, Hilfsbereitschaft<br />

und Entschlossenheit<br />

viel wichtiger ig sind als bloße<br />

Äußerlichkeiten“,<br />

verrät<br />

Hauptdarstellerin Nicole Elisabeth<br />

Lehmann.<br />

Untermalt wird Schneewittchens<br />

Abenteuer von eigens<br />

komponierten Titeln der Musiker<br />

Christoph Kloppenburg<br />

und Hans Christian Becker.<br />

„Musikalisch bekommt das<br />

Publikum einiges geboten:<br />

opulente Big Band-Arrangements,<br />

rockige und soulige Popsongs<br />

in einer Symbiose aus Analogem<br />

und Elektronischem, aber<br />

auch ergreifende Balladen und<br />

genreübergreifende Ohrwürmer“,<br />

so Kloppenburg.<br />

Infos und Tickets:<br />

Das Musical dauert zwei Stunden<br />

inklusive 20 Minuten<br />

Pause und ist geeignet für Kinder<br />

ab vier Jahren.<br />

Kinder bis 14 Jahre erhalten<br />

eine Ermäßigung auf die Tickets.<br />

Erhältlich sind die Karten<br />

online unter www.theaterliberi.de<br />

und bei allen bekannten<br />

Vorverkaufsstellen.<br />

Für die Veranstaltung gilt<br />

ein Hygiene-Schutz-Konzept.<br />

Eine Übersicht der vor Ort geltenden<br />

Maßnahmen finden<br />

Interessenten unter www.<br />

theater-liberi.de/corona. Die<br />

Maßnahmen werden kontinuierlich<br />

an die Landesverordnung<br />

angepasst, sodass es<br />

37<br />

jederzeit zu Änderungen kommen<br />

kann. Bitte informieren<br />

Sie sich daher nochmals kurzfristig<br />

vor der Veranstaltung.<br />

Zusätzlich gibt es eine Geldzurück-Garantie,<br />

sollte die<br />

Veranstaltung aufgrund von<br />

Covid-19 wider Erwarten abgesagt<br />

werden müssen. BZ<br />

BZ-Fotos: Liberi/Nilz Böhme<br />

Weihnachtsgruß-Anzeigen<br />

FROHE WEIHNACHTEN!<br />

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Das Team vom Intercoiffeur<br />

Schroth wünscht ein<br />

frohes Fest<br />

und ein glückliches 2022!<br />

<br />

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Frohes Fest und ein gesundes<br />

2022 mit vielen gemütlichen<br />

Stunden im Zecher.<br />

Fischer Recycling Lindau GmbH<br />

Spitalmühlweg 16 • 88131 Lindau • Tel. (0 83 82) 93 32 - 0<br />

<br />

Wir haben am Montag den 27.12.2021<br />

von 8:30 bis 12:30 Uhr geöffnet<br />

Schachener Straße 133 . 88131 Lindau (B)<br />

Telefon 0 83 82/94 54 00 · info@schachenfriseur.de<br />

Wir wünschen<br />

besinnliche Weihnachten<br />

und ein gutes und gesundes Jahr<br />

2022!<br />

René Miller mit Team<br />

Bodenseestr. 154 88138 Sigmarszell Tel. +49(0)838273686<br />

info@holz-glas-miller.de www.holz-glas-miller.de<br />

Familie Ziegler wünscht ein gesegnetes<br />

Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr.<br />

1. Weihnachtsfeiertag<br />

11.30 - 14-30 Uhr<br />

2. Weihnachtsfeiertag,<br />

11.30 - 14-30 & 17.30 – 21 Uhr<br />

Wir bitten um Vorbestellung.<br />

Bodenseestr. 32 · Lindau-Oberreitnau<br />

Telefon (08382 5410 · www.hotel-ziegler.de<br />

Heribert Lau<br />

Steinmetzmeister<br />

Hundweilerstraße 16 + Rennerle 14, beim Friedhof<br />

88131 Lindau (Bodensee)<br />

Telefon (08382) 6894 · Telefax 26870<br />

Unseren Kunden<br />

und Bekannten<br />

frohe Weihnachten und<br />

für 2022 alles Gute!


38 18. Dezember 2021 ·<br />

BZ Nr. 50/21<br />

z 1 BZ-SPECIAL: WEIHNACHTSGRÜSSE<br />

Das ist eine kleine Weihnachtsüberraschung<br />

Das BZ-Team wünscht Euch und Euren Familien ein schönes Fest<br />

Weihnachtsgruß-Anzeigen<br />

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Unser Team wünscht fröhliche Weihnachten und<br />

für das Jahr 2022 vor allem Gesundheit,<br />

aber auch viele schöne Stunden im Garten und<br />

in der Natur.


BZ-SPECIAL: WEIHNACHTSGRÜSSE<br />

für unsere jüngsten Leser<br />

Viel Spaß beim Ausmalen der Bilder – Bastelt daraus Grußkarten oder Geschenkanhänger<br />

18. Dezember 2021 · BZ Nr. 50/21<br />

39<br />

Weihnachtsgruß-Anzeigen<br />

Wir wünschen<br />

unserer Kundschaft<br />

und Freunden<br />

ein gesegnetes<br />

Weihnachstfest und<br />

gesundes Jahr 2022


40 18. Dezember 2021 · BZ Nr. 50/21<br />

BZ-SPECIAL: WEIHNACHTSGRÜSSE<br />

Blumen<br />

strauß<br />

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Kajak<br />

Tolle Preise<br />

warten auf Sie!<br />

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3 x Vorsorgemappe<br />

2 x 100-€-<br />

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Surfschule<br />

Lindau<br />

2 x SUP-Kurs<br />

Seehafen<br />

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Frühstück<br />

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im Schlechterbräu<br />

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Blumenstrauß<br />

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Tageskarte<br />

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4x Wanderbücher<br />

2er-Set<br />

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5 x Überraschungskiste<br />

2x Geburtstagskalender<br />

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Service<br />

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Alle Angaben ohne Gewähr<br />

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BZ-SPECIAL: WEIHNACHTSGRÜSSE 18. Dezember 2021 · BZ Nr. 50/21<br />

41<br />

Feiertags-Öffnungszeiten der Gaststätten<br />

Ein Service Ihrer Lindauer <strong>Bürgerzeitung</strong> für die Weihnachtsfeiertage und den Jahreswechsel 2021/2022<br />

Gaststätte Straße Telefon 24.12.2021 25.12.2021 26.12.2021 31.12.2021 01.01.2022<br />

Lindau (08382)<br />

*Reservierung erforderlich<br />

Augustin, Cafe Fischergasse 33 8 99 83 90 geöffnet geöffnet geöffnet geöffnet geöffnet<br />

Ebner, Hotel Café Friedrichshafener Str. 1 9 30 70 bis 13 Uhr geschlossen geschlossen geschlossen geschlossen<br />

Engel, Hotel Schafgasse 4 52 40 10.30 – 15 Uhr bis 22 Uhr geschlossen bis 22 Uhr geschlossen<br />

Großstadt, Cafe, Restaurant In der Grub 27 5 04 29 98 bis 16 Uhr 11.30 – 22 Uhr 11.30 – 22 Uhr 11.30 – 22 Uhr 11.30 – 22 Uhr<br />

Köchlin Gasthaus Kemptener Str. 41 9 66 00 geschlossen bis 15 Uhr geöffnet ab 11.30-15 Uhr & ab 17 Uhr ab 17.30 Uhr ab 10.30-15 Uhr & ab 17 Uhr<br />

Lindauer Hof, Hotel Dammgasse 2 Seepromenade 40 64 geschlossen geschlossen geschlossen geschlossen geschlossen<br />

Melbos, Restaurant Bregenzer Str. 193a 96 08 5 geschlossen geschlossen geschlossen Silvesterveranstaltung geschlossen<br />

Schachener Hof, Restaurant Schachener Straße 76 31 16 geschlossen geöffnet geöffnet* geöffnet* geöffnet*<br />

Weinstube Reutin Kemptener Str. 45 97 55 50 geschlossen 17 – 22 Uhr 11 – 14 Uhr geschlossen geschlossen<br />

Wissingers im Schlechterbräu In der Grub 28 5 04 27 42 geschlossen geschlossen geschlossen geschlossen geschlossen<br />

Zum Sünfzen, Gasthaus Maximilianstr. 1 58 65 geschlossen geschlossen geöffnet geöffnet * geöffnet ab 15 Uhr<br />

Zum Zecher, Gasthof Bregenzerstraße 146 96 13 30 geschlossen bis 16 Uhr geöffnet geschlossen ab 11 Uhr<br />

Oberreitnau (08382)<br />

*Reservierung erforderlich<br />

Abel, Café Restaurant Bodenseestr. 12 43 59 geschlossen geöffnet geöffnet ab 17 Uhr geöffnet<br />

Adler, Gasthof Bodenseestr. 16 52 68 geschlossen geschlossena geschlossen geschlossen geschlossen<br />

Ziegler, Gasthof Bodenseestr. 32 54 10 geschlossen 11.30 - 14.30 Uhr* geöffnet* 17.22 Uhr* geöffnet*<br />

Weihnachtsgruß-Anzeigen<br />

Frohes Fest und viele schöne Reisen<br />

im Jahr 2022 wünscht das Team von<br />

TRAVEL-<br />

FOCUS<br />

REISEWELT<br />

Schmiedgasse 13 · 88131 Lindau/Bodensee<br />

Telefon 0 83 82/2 50 25<br />

Fax 0 83 82/2 50 27 · Travel-Focus@t-online.de


42 18. Dezember 2021 · BZ Nr. 50/21<br />

WISSENSWERTES<br />

Nikolaushelfer „Giagomo“<br />

Zur alljährlichen Nikolausfeier in<br />

der Johanniter-Kindereinrichtung<br />

„Seezwerge“ kam dieses Jahr<br />

nicht der Nikolaus, sondern sein<br />

vierbeiniger Helfer Giagomo vom<br />

Lern- und Erlebnisbauernhof<br />

„Karibu“. Jede Gruppe durfte mit<br />

dem Esel im Garten spazieren<br />

gehen und dabei wurde fleißig<br />

gestreichelt und das gelernte<br />

Nikolauslied gesungen. Mit einem<br />

großen Strahlen auf dem<br />

Gesicht durfte jedes Kind sich<br />

anschließend Mandarinen und<br />

das jeweilige Gruppengeschenk<br />

aus den Packtaschen des Esels<br />

holen. Der Esel brachte den<br />

Kindern seine Lieblings-Esel-<br />

Wanderlieder bei und erzählte<br />

von seinem Alltag als Esel.<br />

Giagomo wurde natürlich für seine<br />

treuen Dienste fürstlich mit<br />

Karotten und Äpfeln belohnt.<br />

Am Schluss der Feier warf er<br />

sogar eine Karotte in die Luft,<br />

was alle Kinder zum lauten<br />

Lachen brachte. Wieder in der<br />

Einrichtung angekommen, gab es<br />

noch reichlich gefüllte Teller mit<br />

Orangen, Früchteriegeln, Äpfeln<br />

und großen Lebkuchen.<br />

„Ohne die Unterstützung der<br />

Eltern und des Elternbeirats wäre<br />

diese ungewöhnliche und wunderschöne<br />

Aktion nicht möglich<br />

gewesen. Der Elternbeirat hat die<br />

Gruppengeschenke organisiert<br />

und alle Eltern spendeten für den<br />

Esel-Einsatz an den Erlebnisbauernhof“,<br />

sagt Katarina Diagne,<br />

Einrichtungsleitung der<br />

„Seezwerge“.<br />

BZ-Foto: Katarina Diagne<br />

„Das reiche Leben armer Leute“ geht weiter<br />

Buchempfehlung: Erinnerungen eines Lindauers an eine glückliche Kindheit trotz Hunger und Krieg<br />

„Das reiche Leben armer Leute“ heißt das Buch, das der Lindauer Rudolf Bast (rechts im Bild)<br />

geschrieben hat. Es ist sein erstes Buch und es kommt gut an bei den Lesern.Seit knapp einem<br />

Jahr ist es in den Lindauer Buchhandlungen erhältlich und immer wieder bekommt der Autor positive<br />

Resonanz. Wahrscheinlich hat das damit zu tun, dass es sich nicht um historische Berichte<br />

handelt, sondern Rudolf Bast hat Anekdoten niedergeschrieben. Er erzählt sie als Zeitzeuge aus<br />

der Sicht eines Kindes und Heranwachsenden. Wer die meist humorvoll formulierten Geschichten<br />

liest, spürt in jeder Zeile seine Liebe zu seiner Heimatstadt Lindau. Und weil es so viel Lob<br />

dafür gibt, sitzt der 86-Jährige bereits am Manuskript für sein zweites Buch. Der Lindauer <strong>Bürgerzeitung</strong><br />

hat er exklusiv für ihre Weihnachtsausgabe eine der Geschichten aus dem zweiten<br />

Buch zum Abdruck überlassen. Viel Spaß beim Lesen:<br />

Flussbau am Kleinen See<br />

Wildes Hämmern am Ufer des<br />

„Kleinen Sees“ machte uns neugierig:<br />

,,Was soll denn das geben“,<br />

fragten mein Bruder Fred<br />

und ich die großen Buben.<br />

,,Wir bauen ein Floß. Ihr könnt<br />

gern mitmachen, aber nur, wenn<br />

ihr ein paar Bretter oder eine<br />

Handvoll Nägel beisteuert!“<br />

Am „Aeschacher Bad“ waren<br />

gerade Zimmerleute mit dem<br />

Ausbessern der Holzverkleidung<br />

beschäftigt. Die fragten wir, ob<br />

sie vielleicht ein paar Bretter<br />

für uns hätten. ,,Dort drüben<br />

ist ein Haufen alter Dachlatten<br />

und Bretter, sucht euch da was<br />

raus!“ Das war ja super. Egal,<br />

ob das Holz faul oder morsch<br />

war, wir warfen alles ins Wasser<br />

und bugsierten es schwimmend<br />

an unsere Baustelle im „Kleinen<br />

See“. Drei Tage durften wir<br />

beide mit basteln, dann lag das<br />

fertige Floß auf dem schrägen<br />

Ufer vor dem Eisenbahndamm,<br />

etwa drei mal fünf Meter groß.<br />

Der Stapellauf war für den<br />

kommenden Sonntag 11 Uhr<br />

geplant, gleich nach der Kirche.<br />

Die Messe wollte nicht enden.<br />

Der Pfarrer schimpfte von seiner<br />

Kanzel herab über die Verdorbenheit<br />

der Menschen. Ich<br />

befürchtete, dass die anderen<br />

Buben auf dem Floß schon auf<br />

dem Bodensee herumpaddelten<br />

und wir ihnen neidvoll vom<br />

Ufer aus nachschauen müsten.<br />

Unruhig rutschten wir auf der<br />

Kirchenbank hin und her. Jetzt<br />

drohte der Pfarrer in seiner langen<br />

Predigt sogar noch denen<br />

mit der Todsünde, die am Sonntag<br />

nicht zur Heiligen Messe<br />

kommen... Bei zwei Todsünden<br />

folgt ewige Verdammnis<br />

in der Hölle! Seit ich denken<br />

kann, hängt in unserer Kirche<br />

ein Bild von „in den Flammen<br />

schmorenden Sündern“. Von<br />

dem Anblick bekam ich heftige<br />

Angstzustände.<br />

Endlich war die Kirche aus.<br />

Wir zwei rannten zum Floß, wo<br />

die älteren Buben gerade dabei<br />

waren, es in den See zu ziehen<br />

und – es schwamm! Welch ein<br />

Anblick! So viele stolze Buben,<br />

von denen leider jeder glaubte,<br />

nur, weil er ein paar Nägel eingeschlagen<br />

hatte, er dürfe als<br />

Erster mit aufs Floß. Es gab kein<br />

Halten mehr. Und obwohl es<br />

schon eine leichte Schräglage<br />

hatte, sprangen immer noch<br />

Buben auf das Floß. Mit den<br />

Schuhen standen wir schon<br />

im Wasser, aber im festen<br />

Glauben, es wird sich gleich<br />

wieder anheben. Dem war leider<br />

nicht so. Wir waren noch<br />

keinen Meter gefahren, da lagen<br />

wir alle im Wasser. Hier war der<br />

„Kleine See“ zwar nur einen halben<br />

Meter tief, aber Fred und<br />

ich hatten unsere Sonntagsgewänder<br />

an.<br />

Pünktlich halb eins gab es bei<br />

uns das Mittagessen. Bis dahin<br />

musste unser Gewand vom Bauch<br />

abwärts wenn schon nicht trocken,<br />

aber wenigstens sauber sein.<br />

Schnell zogen wir Schuhe, Kniestrümpfe<br />

und Hosen aus und<br />

legten alles zum Trocknen auf<br />

die von der Sonne angewärmten<br />

Sandsteine, die am Ufer lagen.<br />

Blöd nur: Unsere nassen<br />

Unterhosen mussten wir anbehalten,<br />

weil ein paar Mädchen<br />

vom Damm oben herunterschauten.<br />

Unter den großen Buben ging<br />

eine hitzige Debatte los: „So<br />

eine Pleite. So viel Holz und<br />

das Floß geht einfach unter...“<br />

Ein anderer meinte: ,,Ich glaub‘,<br />

mir ham zu viel altes und morsches<br />

Holz verwendet. Schaut‘s<br />

a mol genau hin, do sind en Haufe<br />

ausrangierte Bretter vom alte<br />

Aeschacher Bad dabei, dia schwimmen<br />

doch selber kaum mehr!“<br />

Fred und mir wurde der Hals<br />

trocken. Bevor sich ein „Donnerwetter<br />

von den großen Buben<br />

auf uns beide entladen konnte,<br />

holten wir unsere Gewänder<br />

von den Steinen und zogen uns<br />

schnell an. Mein Gott, war das<br />

unangenehm... Die Kniestrümpfe<br />

waren eingelaufen. Mit letzter<br />

Kraft kamen wir wieder hinein.<br />

Die nassen Schuhe quietschten.<br />

Die feuchten Kniestrümpfe<br />

zwickten und die Unterhose war<br />

stellenweise immer noch sehr<br />

feucht.<br />

Pünktlich saßen wir zwei beim<br />

Mittagsessen. Nur einmal in der<br />

Woche, am Sonntag, gab es<br />

Fleisch. Schon im Treppenhaus<br />

konnte man riechen, bei den<br />

„Bastens“ gibt‘s heute Schweinebraten.<br />

Dazu eine wunderbare<br />

Soße, Kartoffelknödel und Blaukraut.<br />

Bis dahin lief alles gut,<br />

niemandem fiel etwas auf.<br />

Kaum waren wir aus dem Zimmer,<br />

hörten wir unsere Mutter:<br />

,,Jaa, was ist jetzt dees? Fredi,<br />

Rudoif, do schauts amoi her,<br />

eire Stui (Stühle) san jo ganz<br />

nooß?“ Jetzt mussten wir unseren<br />

Eltern alles erzählen. Sie<br />

lachten – und endlich – endlich<br />

konnten wir unsere feuchten<br />

Klamotten loswerden...<br />

Gemeinsam halfen wir unserer<br />

Mutter beim Abwasch,<br />

damit wir möglichst bald in<br />

den Wald kamen. Mutter entspannte<br />

sich auf einer Decke<br />

am Waldesrand und wir Buben<br />

hingen unserem Vater an den<br />

Lippen, was er von den Pflanzen<br />

und den Tieren im Wald<br />

alles wusste: ,,Papa, sag mal, woher<br />

weißt du das alles“, fragten<br />

wir ihn. Er überlegte kurz, setzte<br />

sich auf einen Baumstamm<br />

und erzählte uns von seiner<br />

Kindheit.<br />

„Euer Papa stammt aus einem<br />

kleinen Bauernhof, umgeben<br />

von großen Wäldern, in der<br />

Nähe von Ingolstadt. Schon<br />

als Kind lernte ich von meinem<br />

Papa, wo es welche Pilze<br />

gibt und wann die Beeren reif<br />

sind.“ „Wie bist du nach Lindau<br />

gekommen“, wollten wir wissen.<br />

„Das erzähl ich nur ganz<br />

kurz, damit Mama nicht zu<br />

lange auf uns warten muss:<br />

Also, mein Bruder Martin und<br />

ich beschlossen, auf Wanderschaft<br />

zu gehen. Zielort war<br />

Lindau. Das einzige, was wir<br />

von diesem Ort wussten, war<br />

die Aufschrift einer alten Postkarte:<br />

‚Lindau liegt im Bodensee;<br />

Wer‘s nicht glaubt: Komm<br />

selbst und seh!“ In Kempten im<br />

Allgäu hat mein Bruder Martin<br />

dann aber so das Heimweh gepackt,<br />

dass er nur noch nach<br />

Hause wollte. Wie ihr seht, bin<br />

ich alleine weitergezogen und<br />

ihr dürft in dieser schönen Gegend<br />

aufwachsen... So, Kinder,<br />

jetzt pflückt ihr für eure Mama<br />

einen schönen Blumenstrauß<br />

und dann geht‘s wieder heim<br />

auf unsere schöne Insel!“<br />

Ein Auszug aus dem zweiten Buch von Rudolf<br />

Bast über seine Kindheit und Jugend in Lindau.


WISSENSWERTES 18. Dezember 2021 · BZ Nr. 50/21<br />

43<br />

Neue Teststation in Aeschach<br />

Am Freitag, 17. Dezember 2021,<br />

startet die „fitbox Lindau<br />

Aeschacher Markt“<br />

in der Friedrichshafener Straße<br />

1 in den Räumen vom „Kreuzretter“<br />

den Service einer<br />

Teststation.<br />

Angeboten werden die kostenlosen<br />

Antigen-Schnelltests<br />

(Bürgertests).<br />

Man kann sich vorher einen<br />

Termin auf der Homepage<br />

reservieren oder kann während<br />

der Öffnungszeiten ohne Termin<br />

zum Test kommen, muss<br />

dann aber eventuell Wartezeiten<br />

in Kauf nehmen.<br />

Terminbuchung möglich unter:<br />

https://kreuzretter.com/<br />

standort/kreuzretter-lindau/<br />

?studio=9227<br />

Die Tests in der Friedrichshafener<br />

Str. 1 (Aeschacher<br />

Kreisel) werden zu folgenden<br />

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Anzeigen<br />

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LINDAUER<br />

bz-lindau.de<br />

Öffnungszeiten angeboten:<br />

Montag:<br />

7 bis 10 Uhr und 17 bis 20 Uhr<br />

Dienstag:<br />

7 bis 10 Uhr und 14 bis 16 Uhr<br />

Mittwoch:<br />

15 bis 20 Uhr<br />

Donnerstag:<br />

7 bis 10 Uhr und 14 bis 16 Uhr<br />

Freitag:<br />

14 bis 19 Uhr<br />

Samstag:<br />

13 bis 17 Uhr<br />

Sonntag:<br />

15 bis 19 Uhr<br />

Das Angebot „Kreuzretter“ von<br />

Andreas Bruderhofer bleibt<br />

selbstverständlich weiterhin<br />

bestehen. Die Termine dafür<br />

werden individuell vereinbart<br />

und finden außerhalb der<br />

Öffnungszeiten der Teststation<br />

statt.<br />

BZ<br />

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LINDAUER<br />

<strong>Bürgerzeitung</strong><br />

Verlag: Lindauer <strong>Bürgerzeitung</strong><br />

Verlags-GmbH & Co. KG<br />

Kemptener Str. 99, 88131 Lindau (B)<br />

www.bz-lindau.de<br />

Geschäftsführung (V.i.S.d.P.):<br />

Hans-Jörg Apfelbacher (APF)<br />

Oliver Eschbaumer (OE)<br />

E-Mail: : verlag@bz-lindau.de<br />

Telefon: 0 83 82/5 04 10-41<br />

Telefax: 0 83 82/5 04 10-49<br />

Verantwortlich für die Seiten 1 und<br />

Amtsblatt der Stadt Lindau (B):<br />

Presseamt Stadt Lindau (B)<br />

Jürgen Widmer (JW),<br />

Sylvia Ailinger (SA), Tarja Prüss (TP),<br />

ausgenommen „Ansichten“ u. Inhaltsverz.<br />

Anzeigen:<br />

Leopold Kreitmeir<br />

E-Mail: lk@bzlindau.de<br />

Telefon: 0 83 82/27 99 45 9<br />

Mobil: 01 71-69 15 70 9<br />

Gisela Hentrich<br />

E-Mail: giselahentrich@gmx.de<br />

Telefon: 0 83 82 / 7 50 90-37, Fax: -38<br />

Mobil: 01 62-2 39 52 37<br />

Servicezeiten der<br />

Stadtwerke<br />

Zum Schutz von Kundinnen,<br />

Kunden, Mitarbeiterinnen<br />

und Mitarbeitern möchten<br />

die Stadtwerke Lindau<br />

persönliche Kontakte auf ein<br />

Minimum reduzieren und<br />

nutzen dazu die Weihnachtsferien.<br />

Das Kundencenter in der<br />

Auenstraße<br />

ist vom 24. Dezember 2021<br />

bis zum 7. Januar 2022<br />

durchgehend geschlossen.<br />

Kundenanfragen werden in<br />

dieser Zeit zu den üblichen<br />

Servicezeiten gerne telefonisch<br />

und per E-Mail beantwortet.<br />

Ab dem 10. Januar 2022 sind<br />

die Mitarbeiter dann wieder<br />

persönlich für die Kundinnen<br />

und Kunden vor Ort.<br />

Die Störungsannahme für<br />

Strom, Gas und Wasser<br />

ist selbstverständlich durchgehend<br />

erreichbar unter<br />

Tel.: 0 83 82/70 42 22,<br />

die Störungsannahme für<br />

Telekommunikation<br />

ist erreichbar unter<br />

Tel.: 0 83 82/70 44 99<br />

die Störungsannahme für<br />

Elektromobilität<br />

ist erreichbar unter<br />

Tel.: 0 83 82/70 49 50<br />

Das ZUP-Büro in der<br />

Anheggerstraße ist vom<br />

27. bis 30. Dezember 2021,<br />

vom 3. bis zum 5. Januar<br />

2022 und auch am Brückentag,<br />

7. Januar 2022, jeweils<br />

von 12.30 bis 17.30 Uhr<br />

besetzt.<br />

Die Stadtbusse fahren<br />

planmäßig, an Silvester mit<br />

verlängerten Betriebszeiten<br />

bis 1.40 Uhr – und weiterhin<br />

unter Einhaltung der<br />

3-G-Regeln.<br />

BZ<br />

Anzeigenservice:<br />

E-Mail: anzeigen@bz-lindau.de<br />

Telefax: 0 83 82 /5 04 10-49<br />

Redaktion:<br />

Heike Grützmann-Förste (HGF)<br />

E-Mail: redaktion@bz-lindau.de<br />

Telefon: 0 83 82 /5 04 10-42<br />

Telefax: 0 83 82 /5 04 10-49<br />

Hans-Jörg Apfelbacher (APF)<br />

Herstellung: Druckhaus Ulm Oberschwaben<br />

Siemensstraße 10, 89079 Ulm<br />

Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 23<br />

vom 01.01.2021. Es gelten die allgemeinen<br />

Geschäfts bedingungen des Verlages.<br />

Auflage: 16.500 Exemplare<br />

Erscheinungsweise: 14-täglich samstags<br />

Bezug in Lindau/B:<br />

Kostenlos an alle Haushalte<br />

Bezug in PLZ-Region 88:<br />

Abonnement 29,90 Euro/Jahr<br />

Bezug deutschlandweit:<br />

Abonnement 50,00 Euro/Jahr<br />

Impressum<br />

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Direkt zum E-Paper:


44 18. Dezember 2021 · BZ Nr. 50/21<br />

WISSENSWERTES<br />

Neue Fahrpläne – neue Epoche<br />

Mit dem Fahrplanwechsel am<br />

12. Dezember hat eine neue<br />

Epoche begonnen. Auf der<br />

Südbahn und der württembergische<br />

Allgäubahn wird nun<br />

durchgehend elektrisch gefahren.<br />

Zahlreiche Busfahrpläne<br />

wurden auf die stark<br />

veränderten Schienenfahrpläne<br />

angepasst. Auch neue Buslinien<br />

starten.<br />

Ab sofort stehen komplette<br />

Fahrplantabellen unter<br />

www.bodo.de im Seitenbereich<br />

„Linien & Fahrpläne“ zur Verfügung<br />

– auch mit einem individuellen<br />

Suchfilter nach einzelnen<br />

Orten, Landkreisen oder Linien.<br />

Jede Fahrplantabelle und auch<br />

die Bereichsfahrpläne für Orte<br />

bzw. Landkreise sind erstmalig<br />

ergänzt um eine kompakte<br />

Infoseite, die die wesentlichen<br />

Veränderungen und Neuerungen<br />

zusammenfasst.<br />

Highlights Schienenfahrplan<br />

▶ durchgehende elektrische<br />

Traktion Ulm–Lindau und<br />

Memmingen–Lindau<br />

▶ Umstellung auf saubere E-Loks<br />

und E-Triebwagen und mehr<br />

Platzangebot in den Zügen<br />

<br />

<br />

www.lindinger-immobilien.de<br />

▶ Bodensee-Oberschwaben-<br />

Bahn wird elektrisch<br />

▶ Go Ahead nimmt Betrieb auf<br />

im E-Netz Allgäu (Stundentakt<br />

Memmingen–Lindau)<br />

▶ neuer Halbstundentakt auf der<br />

Südbahn<br />

▶ neuer Sprinter Friedrichshafen–Basel<br />

mit Doppelstockwagen<br />

und neuem Halt in Salem<br />

▶ geänderte Taktlagen der Regionalbahnen<br />

auf der Bodenseegürtelbahn<br />

Ost und West<br />

▶ neue Verdichterzüge Friedrichshafen–Überlingen<br />

Highlights Busfahrpläne<br />

▶ Regionalbuslinien werden auf<br />

geänderten Fahrpläne des<br />

Schienennahverkehrs angepasst<br />

und Umsteigemöglichkeiten<br />

geschaffen<br />

▶ neue Regiobus- & Schnellbus-<br />

Linien im Landkreis Ravensburg:<br />

S40/R40 Ravensburg–Wangen,<br />

R41 Wangen–Isny,<br />

R90 Bad Wurzach–Leutkirch<br />

▶ neu: durchgehende Omnibusverbindung<br />

zwischen Wangen<br />

und Friedrichshafen über Tettnang<br />

▶ RBA-Linien 11, 12 und 13 auf die<br />

Zuganschlüsse in Hergatz und<br />

Röthenbach abgestimmt BZ<br />

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Schwarze Kappe und rote Brust<br />

„Draußen umgeschaut“: Gern gesehener Gast an Futterhäuschen<br />

Ein besonders gern gesehener,<br />

aber nicht so häufiger Gast ist<br />

jetzt im Winter an den Futterstellen<br />

in Gärten der Gimpel (Pyrrhula<br />

pyrrhula). Er ist auch unter<br />

dem Namen Dompfaff bekannt,<br />

da die schwarze Kopfkappe und<br />

die rote Brust des Männchens an<br />

einen Domherrn erinnern sollen.<br />

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*aus Bioland-Anbau<br />

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Öffnungszeiten im Winter:<br />

Do. und Fr. 16:00 – 17:30<br />

Samstag 11:00 – 17:30<br />

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Bleicheweg, zwischen Blumen Sagawe und Parkplatz Blauwiese<br />

Der Landschaftspflegeverband Lindau-Westallgäu e.V. stellt unter<br />

dem Motto „Draußen umgeschaut“ alle zwei Monate eine Tier- oder<br />

Pflanzenart näher vor. Heute: der Gimpel<br />

BZ-Foto: Julia Greulich<br />

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Der Gimpel gehört zur Familie<br />

der Finkenvögel, die sich oft<br />

durch einen kompakten Körperbau<br />

mit einem kurzen und<br />

kräftigen Schnabel auszeichnen.<br />

Der Gimpel ist kräftig gebaut<br />

und etwa so groß wie ein<br />

Sperling. Das Männchen ist<br />

durch seine ganzjährig leuchtend<br />

rosarot gefärbte Brust unverwechselbar.<br />

Das Weibchen<br />

hingegen hat eine beigegrau<br />

gefärbte Brust. Sonst gleichen<br />

sich die Geschlechter im Aussehen<br />

mit einer schwarzen Kappe,<br />

weißer Flügelbinde und<br />

Bürzel sowie einem schwarzen<br />

Schwanz.<br />

Ihr Ruf ist eher leise und kann<br />

unter www.vogelstimmen.de<br />

nachgehört werden.<br />

Der Gimpel ist ein recht heimlicher<br />

Vogel, den man in den<br />

Sommermonaten nur selten<br />

sieht. Im Winter ziehen Gimpel<br />

auf der Suche nach Nahrung<br />

oft in kleineren Trupps,<br />

gerne auch mit anderen Finkenvögeln,<br />

umher und sind so<br />

viel auffälliger. Sie ernähren<br />

sich während des ganzen Jahres<br />

von Samen und Knospen.<br />

Im Sommer wird der Nachwuchs<br />

auch mit Insekten gefüttert.<br />

Diese Vogelart ist mit Ausnahme<br />

der Mittelmeerregion<br />

in ganz Europa verbreitet. Im<br />

großen Teil seines europäischen<br />

Verbreitungsgebietes ist er ein<br />

sogenannter Standvogel.<br />

Standvögel bleiben ganzjährig<br />

im Gebiet und weisen<br />

kein Zugverhalten auf. In Bayern<br />

gilt der Gimpel als häufiger<br />

Brutvogel. Er wird nicht in der<br />

Roten Liste der gefährdeten Arten<br />

geführt. Bei uns im Landkreis<br />

kann man ihn vor allem<br />

im Westallgäu beobachten.<br />

Am Bayerischen Bodensee ist<br />

er eher selten vertreten.<br />

Er brütet bei uns bevorzugt<br />

in dichten Nadel- und Mischwäldern.<br />

Wohl seit dem späten<br />

19. Jahrhundert nutzt der<br />

Gimpel auch dichte Sträucher<br />

in Gärten, Parkanlagen und<br />

auf Friedhöfen der Städte und<br />

Dörfer als Brutplatz.<br />

Gimpelpaare führen oft eine<br />

mehrjährige Dauerehe. Das<br />

Nest wird versteckt in Bäumen<br />

oder Büschen angelegt. Das<br />

Weibchen brütet meist vier bis<br />

sechs Eier aus. Nach zwei Wochen<br />

schlüpfen die Jungen,<br />

welche etwa 18 Tage von beiden<br />

Partnern gefüttert werden.<br />

Flügge Jungtiere haben<br />

noch keine schwarze Kappe.<br />

BZ<br />

J. Greulich und M. Berghofer<br />

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