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DÜLMENplus vom 22. Dezember 2021

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Mittwoch, <strong>22.</strong> <strong>Dezember</strong> <strong>2021</strong><br />

Weihnachten in<br />

Veerapalli<br />

In seinem indischen<br />

Heimatdorf<br />

Veerapalli<br />

ist Pater<br />

Charly Mitta<br />

mit anderen<br />

Weihnachtstraditionen aufgewachsen,<br />

als die in Deutschland<br />

üblichen. Vor vier Jahren kam er<br />

nach Dülmen und kann sich auch<br />

gut mit den hiesigen Bräuchen anfreunden.<br />

Lokales, S. 5<br />

Vier flauschige<br />

Begleiter<br />

Elena Brox,<br />

27-jährige<br />

Sozialarbeiterin<br />

aus Dülmen,<br />

bietet mit den Alpakas Bernie,<br />

Josef, Wum und Wendelin und<br />

ihrer Hündin Lotta unter dem<br />

Namen TGI Austerhook eine<br />

tiergestützte Intervention in<br />

Börnste an. Lokales, S. 7<br />

<strong>22.</strong>000 Exemplare wöchentlich<br />

Streitschlichter-AG<br />

übt für ihren Einsatz<br />

Ab nächstem<br />

Schuljahr<br />

ist die<br />

neue Streitschlichter-AG<br />

des Clemens-Brentano-Gymnasiums<br />

im Einsatz. Am ersten<br />

Adventssamstag trainierten<br />

die Schülerinnen und Schüler<br />

in einer Blockveranstaltung die<br />

vier Phasen der Streitschlichtung.<br />

Lokales, S. 17<br />

Ein Schrank – eine Liebeserklärung an Dülmen<br />

Rudi Kissenkötter hat sich um<br />

Dülmen verdient gemacht.<br />

Das Bärendenkmal, die<br />

Bärenstiege, das Glockenspiel<br />

überm Bärendenkmal,<br />

den Stadtbaum – ohne<br />

Ehrenamtspreisträger Rudi<br />

Kissenkötter gäb es dies<br />

alles nicht. Und die Stadtkapelle<br />

wäre ohne ihren<br />

Ehrenvorsitzenden auch<br />

nicht das, was sie heute ist.<br />

Die Liebe zu seiner Heimatstadt<br />

und zur Musik zählt<br />

zu seinen Antriebskräften.<br />

In einem ganz besonderen<br />

Schrank, den er vielfältig gestaltet,<br />

wird dies eindrucksvoll<br />

und außerordentlich<br />

deutlich. Lokales, S. 9 und 11<br />

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2<br />

Mittwoch, <strong>22.</strong> <strong>Dezember</strong> <strong>2021</strong><br />

Diese Woche plusVon Reimund Menninghaus<br />

Ein Vorteil hat es ja, wenn man ein<br />

so großes Gesicht hat, dass es bis<br />

zum Hinterkopf reicht – so wie bei<br />

mir. Man hat keinerlei Frisur, und<br />

folgerichtig kann man sie sich auch<br />

nicht kaputt machen, egal, was<br />

man sich so für einen Schmuck<br />

aufs Haupt setzt. Und so präsentiere<br />

ich mich angesichts des baldigen<br />

Christfestes in dieser Ausgabe in<br />

einer Weihnachts-Edition mit roter<br />

Bommelmütze. Und komme damit<br />

Wünschen von Zeitgenossen entgegen,<br />

die meinen, ich sollte mal<br />

auch mit sowas mit der Zeit gehen.<br />

Zeit – die sollte man sich durchaus<br />

mal mit seinen Liebsten gönnen<br />

und auch so was Seltenes wie ein<br />

Gespräch führen. So ohne Whats-<br />

App-Buchstaben, mehr so mit sprechender<br />

Stimme, Aug in Aug, von<br />

Mensch zu Mensch. Oder man nutzt<br />

die Zeit und bummelt noch mal<br />

durch die bunte Geschäftswelt und<br />

schaut, was man noch so braucht<br />

oder gut gebrauchen könnte – oder<br />

was sich noch gut als Deko fürs<br />

Wohnzimmer eignet. Der Einzelhandel<br />

hat manch schönes Angebot<br />

in petto – warum lässt man sich<br />

nicht einfach mal inspirieren?<br />

Vielleicht nutzen Sie aber auch<br />

die Zeit und planen den Kauf eines<br />

neuen Autos – natürlich Elektro.<br />

Prospekte wälzen, Internetseiten<br />

durchscrollen, beim Händler<br />

vorsprechen.<br />

Und wenn Sie das neue Auto dann<br />

irgendwann mal haben, stellen Sie<br />

fest: Der ist ja leise! So ein Elektromotor<br />

– da hört man ja nichts von!<br />

Was dem einen zum Wohlsein<br />

gereicht, kann für den anderen jedoch<br />

zum Schaden führen. Wenn<br />

<strong>DÜLMENplus</strong> wieder am 5. Januar<br />

Dülmen. Zwischen den Feiertagen<br />

wird keine neue Ausgabe von DÜL-<br />

MENplus erscheinen. Die nächste<br />

Ausgabe wird am 5. Januar 2022<br />

Tel.: 02594-7825901 und 0160-8117261<br />

IMPRESSUM / KONTAKT<br />

Herausgeber:<br />

Redaktion:<br />

<strong>DÜLMENplus</strong> Verlag GmbH<br />

Münsterstr. 23 · 48249 Dülmen<br />

Inhaber: Sebastian El-Saqqa<br />

Tel.: (02594) 799340<br />

E-Mail: info@duelmenplus.de<br />

E-Mail: redaktion@duelmenplus.de<br />

Verantwortlich für den Inhalt: Sebastian El-Saqqa<br />

Reklamationen: Tel.: (0234) 97618600<br />

Druckauflage:<br />

Druck:<br />

Fußgänger beispielsweise gar nicht<br />

hören, wenn ein Elektroauto heranfährt.<br />

Wie schnell ist man vor so ein<br />

flüsterndes Auto geraten und angefahren<br />

bis überrollt!<br />

Um dieser Gefahr zu begegnen,<br />

hat der Gesetzgeber gesagt: Ein<br />

bisschen von sich hören lassen sollen<br />

Elektroautos schon noch. Und<br />

so geben bei Elektroautos Lautsprecher<br />

Geräusche von sich, wenn<br />

sich das Fahrzeug langsam bewegt.<br />

Ein Geschehnis, dass sich verfeinern<br />

lässt: Der Formel-1-Fan<br />

lässt den Klang von Formel-1-Motoren<br />

aus seinem E-Auto ertönen<br />

– das wäre die Ferrari-Schumi-<br />

Sonderausstattung fürs E-Auto.<br />

Der Lanz-Bulldog-Fan friemelt sich<br />

das Soundmodul „Ackerbulldog“<br />

oder so ins Auto und pöffkert krass<br />

hörbar vor sich hin. Der einstige<br />

Wehrdienstleistende lässt den Panzer<br />

Leopard 2 aus seinem E-Auto<br />

röhren – es gibt so viele schöne<br />

Möglichkeiten! Der Freund feingeistiger<br />

Musik greift zum Hermann-van-Veen-Extra,<br />

so dass sein<br />

E-Auto von sich gibt: „Schnell weg<br />

da weg da weg da, wir haben keine<br />

Zeit!“ In diesem Sinne: Frohes Fest!<br />

verteilt und online unter www.<br />

dülmenplus.de zu lesen sein. Unser<br />

Büro ist <strong>vom</strong> 23. <strong>Dezember</strong> bis 29.<br />

<strong>Dezember</strong> nicht besetzt.<br />

<strong>22.</strong>000 Exemplare<br />

Falls Sie dieses Produkt nicht mehr<br />

erhalten möchten, bitten wir Sie,<br />

einen Werbeverbotsaufkleber mit<br />

dem Zusatzhinweis „Keine<br />

kostenlosen Zeitungen“<br />

an Ihrem Briefkasten anzubringen.<br />

Weitere Informationen finden Sie<br />

auf dem Verbraucherportal<br />

www.werbung-im-briefkasten.de.<br />

Grafschafter Nachrichten GmbH<br />

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www.dülmenplus.de<br />

Briefmarken gesucht!<br />

<strong>DÜLMENplus</strong> neue „Briefmarken für Bethel“-Sammelstelle<br />

Dülmen (men). Mit Geldspenden<br />

kann man viel Gutes tun – und<br />

es gibt zahlreiche Vereine, Hilfsorganisationen<br />

und Institutionen,<br />

deren Arbeit man durch<br />

Geldspenden unterstützen<br />

kann.<br />

Was aber, wenn man kaum einen<br />

Euro übrig hat? Auch dann kann<br />

man hilfreich spenden, ganz ohne<br />

Geld. Beispielsweise durch das<br />

Ausschneiden, Sammeln und Abgeben<br />

gebrauchter Briefmarken, die<br />

einem so ins Haus flattern.<br />

Eine Institution, in der gesammelte<br />

gebrauchte Briefmarken<br />

Segen bringen, ist die Briefmarkenstelle<br />

der von Bodelschwinghschen<br />

Stiftungen in Bethel. Über 120<br />

Personen mit und ohne Handicap<br />

arbeiten in diesem Ortsteil<br />

von Bielefeld in der Briefmarkenstelle<br />

und bereiten die gespendeten<br />

Briefmarken, die dort zusammenkommen,<br />

für Sammler auf.<br />

Ein Teil der Briefmarken, die dort<br />

anlanden, stammen aus dem Kreis<br />

Coesfeld. „Aktuell kommen pro Jahr<br />

zehn gut gefüllte Bananenkisten<br />

voll Briefmarken für Bethel zusammen“,<br />

berichtet Heinrich Nacke.<br />

Seit einigen Jahren ist der Dülmener<br />

– in Nachfolge von Hanns-Jörg<br />

Eckert, der „Spenden ohne Geld –<br />

Briefmarken für Bethel“ ins Leben<br />

gerufen hatte – Ansprechperson in<br />

Dülmen für die Briefmarkenstelle<br />

Bethel. „Wir freuen uns über jede<br />

Briefmarke, die in die Sammelbehälter<br />

gegeben werden. Damit<br />

werden die Arbeitsplätze der Mitarbeiterinnen<br />

und Mitarbeiter beziehungsweise<br />

der Beschäftigten<br />

in Bethel gesichert“, so Heinrich<br />

Nacke.<br />

Heinrich Nacke (links) von „Briefmarken für Bethel“ brachte ins<br />

<strong>DÜLMENplus</strong>-Büro einen gläsernen Sammelbehälter, in dem ab<br />

jetzt die Briefmarken für die Briefmarkenstelle in Bielefeld-Bethel<br />

gesammelt werden. <strong>DÜLMENplus</strong>-Redakteur André Sommer nahm<br />

das Sammelgefäß entgegen. <br />

Foto: Menninghaus<br />

Neuerdings zählt auch das<br />

<strong>DÜLMENplus</strong>-Büro in der Münsterstraße<br />

23 zu den „Briefmarken für<br />

Bethel“-Sammelstellen. Daneben<br />

gibt es eine Reihe weiterer:<br />

Dülmen<br />

Bäckerei Böckmann, Am Luchtkamp<br />

18 • Sparkasse Westmünsterland,<br />

Overbergplatz<br />

1 • VR-Bank Westmünsterland,<br />

Westring 30 • Stadt Dülmen,<br />

Bürgerbüro im Rathaus • Sparkasse<br />

Westmünsterland, Münsterstraße<br />

148 • Stadtbücherei, Overbergplatz<br />

3 • Dülmener Zeitung,<br />

Marktstraße 25 • einsA, Bült<br />

1A • <strong>DÜLMENplus</strong>, Münsterstr. 23<br />

Hausdülmen<br />

VR-Bank Westmünsterland,<br />

Literaturkreis am Abend<br />

Neu in der Familienbildungsstätte Dülmen ab Januar<br />

Dülmen. „Jedes einzelne Buch<br />

hat eine Seele. Die Seele dessen,<br />

der es geschrieben hat, und die<br />

Seele derer, die es gelesen und<br />

erlebt und von ihm geträumt<br />

haben.“ (Carlos Ruiz Zafón, „Der<br />

Schatten des Windes“) Nach Absprache<br />

mit den Teilnehmer*innen<br />

werden im Literaturkreis Werke<br />

zeitgenössischer oder klassischer<br />

Autoren besprochen. Dabei spielt<br />

der Austausch von persönlichen<br />

Leseerfahrungen ebenso eine Rolle<br />

wie das vertiefende Verständnis<br />

eines Textes oder der kulturellen<br />

Epoche. An erster Stelle steht die<br />

Halterner Str. 276 • Lotto-<br />

Annahmestelle, Halterner Str. 277<br />

Rorup<br />

Volksbank Nottuln, Hauptstraße<br />

9 • Bäckerei May, Hauptstraße 55<br />

Hiddingsel<br />

VR-Bank Westmünsterland, Brinkstraße<br />

7 • St.-Georg-Grundschule,<br />

Flötebachweg 4<br />

Merfeld<br />

Dorfladen, Rekener Straße<br />

16 • Kardinal-von-Galen-Grundschule,<br />

Von-Galen-Straße 1<br />

Buldern<br />

Sparkasse Westmünsterland, Weseler<br />

Straße 42 • Volksbank Nottuln,<br />

Weseler Straße 53<br />

Kein Karneval im Kolpinghaus<br />

Planungsteam <strong>vom</strong> „K&S-Karneval“ sagt Veranstaltung für 2022 ab<br />

Dülmen. Noch vor rund 14 Tagen hat<br />

das Planungsteam des „K&S-Karnevals“,<br />

bestehend aus Kolping und<br />

Sängerbund, zusammengesessen,<br />

um den Dülmener Karneval 2022<br />

zu planen, doch nun muss die Veranstaltung<br />

abgesagt werden: „Wir<br />

hatten auch schon erste Planungen<br />

und Überlegungen mit der Livemusik,<br />

mit Christian Stroth von der<br />

Band Motion“, so Ralf Alfschnieder<br />

von der Kolpingsfamilie Dülmen.<br />

„Und auch das Programm hatten wir<br />

schon zusammen; viele altbekannte<br />

Aktive und auch echte Überraschungen!<br />

Wir haben wirklich alle<br />

gedacht, und vor allem gehofft, dass<br />

wir Karneval feiern können. Doch das<br />

hat sich jetzt leider erledigt, die aktuellen<br />

Coronabestimmungen passen<br />

nicht zum ausgelassenen Karnevalsfeiern<br />

im Kolpinghaus. Es ist wohl<br />

nicht die richtige Zeit zum Karnevalfeiern.<br />

Vielleicht wäre es aber im<br />

Februar auch genau die richtige Zeit<br />

gewesen, um Karneval zu feiern…<br />

Wie auch immer: Der K&S-Karneval<br />

am 26. Februar 2022 wird nicht stattfinden,<br />

zur großen Enttäuschung des<br />

Planungsteams.“<br />

Der nächste K&S-Karneval ist erst<br />

2024. Im Jahr 2023 werden die Nieströter<br />

den Dülmener Karneval im<br />

Kolpinghaus organisieren Auch der<br />

Kinderkarneval der Kolpingsfamilie<br />

wird nicht stattfinden.<br />

gemeinsame Freude an der Literatur<br />

und der Spaß am Lesen. Das<br />

Angebot startet am Dienstag, 25. Januar,<br />

von 19.30 bis 21 Uhr in der FBS<br />

Dülmen im einsA. Die Leitung hat<br />

Heike König-Bölke. Anmeldungen<br />

unter Tel. (02594) 97995300 sowie<br />

www.fbs-duelmen.de.


www.dülmenplus.de<br />

Alle Ausgaben auf einen Klick<br />

Neues, kostenfreies Ausgabenarchiv zu <strong>DÜLMENplus</strong> online<br />

Dülmen (as). Ab sofort stehen<br />

alle bisher erschienenen<br />

<strong>DÜLMENplus</strong>-Ausgaben zum Abruf<br />

im Internet bereit. Über www.<br />

dülmenplus.de erreicht man das<br />

Ausgabenarchiv mit Klick auf den<br />

Begriff „E-Paper“ in der oberen<br />

Leiste (am PC) beziehungsweise<br />

über den Menübaum (durch Klick<br />

auf die drei waagerechten Streifen<br />

auf dem Mobiltelefon) und einem<br />

Folgeklick auf „zu den älteren Ausgaben“<br />

unter der aktuellen Ausgabe,<br />

die in dem Bereich online zu<br />

sehen ist.<br />

Alle Ausgaben seit dem 21. April<br />

<strong>2021</strong>, der Erstausgabe von DÜL-<br />

MENplus, sind dort nicht nur gratis<br />

abrufbar, sondern stehen auch<br />

zum Herunterladen, Ausdrucken<br />

und Speichern bereit. Sollte es beispielsweise<br />

Schwierigkeiten mit<br />

der Zustellung gegeben haben –<br />

oder sollte man erneut eine alte<br />

Titelgeschichte aufrufen wollen –,<br />

findet man dort eine Alternative<br />

zur gedruckten Zeitung.<br />

„Wir sind bemüht, uns Schritt<br />

für Schritt zu verbessern“, begründet<br />

Sebastian El-Saqqa, Geschäftsführer<br />

von <strong>DÜLMENplus</strong>,<br />

die technische Weiterentwicklung.<br />

„Mit dem Archiv haben wir zwar<br />

das Rad nicht neu erfunden, wir<br />

drehen aber kontinuierlich an<br />

den einzelnen Stellschrauben,<br />

um unseren Lesern noch mehr<br />

zu bieten. Ich kann versprechen,<br />

dass das nicht die letzte Neuerung<br />

ist, die wir kurzfristig umsetzen<br />

werden.“<br />

Neben dem Online-Archiv gibt es<br />

auf www.dülmenplus.de fast täglich<br />

neue Artikel, die „online only“<br />

erscheinen oder die zusätzliche<br />

Informationen zu den Geschichten<br />

enthalten, die es in die Print-Ausgabe<br />

schaffen. Ganz zur Freude<br />

von Redakteur Reimund Menninghaus:<br />

„Eine Zeitungsseite neigt<br />

dazu, irgendwann vollgeschrieben<br />

zu sein. Das passiert im Internet<br />

nicht so schnell.“<br />

Im Service-Bereich von www.<br />

dülmenplus.de kann man darüber<br />

hinaus schnell und einfach<br />

Der Grüffelo<br />

als Puppenspiel<br />

Dülmen. Am Donnerstag, 20. Januar,<br />

wird „Barber‘s Puppentheater<br />

für Kinder“ im Dülmener Kolpinghaus<br />

Halt machen und ab 16 Uhr<br />

„Der Grüffelo“ aufführen. Tickets<br />

zu der Veranstaltung wird es nur<br />

an der Tageskasse geben. Thematisch<br />

geht es um die Geschichte<br />

einer kleinen Maus, die im großen<br />

Wald so manchen gefräßigen Tier<br />

begegnet, und mit viel Fantasie<br />

einen großen und starken Freund<br />

erfindet. „Ha, ha, denkt sich die<br />

Maus, wie dumm von den gefährlichen<br />

Tieren... sie fürchten sich so...<br />

dabei gibt‘s ihn doch gar nicht den<br />

Grüffelo ...oder etwa doch?“<br />

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Mittwoch, <strong>22.</strong> <strong>Dezember</strong> <strong>2021</strong><br />

Ab sofort stehen alle bereits erschienen Ausgaben von <strong>DÜLMENplus</strong><br />

im Internet. Zu erreichen ist das Archiv unter www.dülmenplus.de.<br />

eine Reklamation aufgeben, falls<br />

es Probleme bei der Zustellung<br />

der Printausgabe gibt. Mittelfristig<br />

wird der Leserreisen-Bereich<br />

auf der Seite wieder mit<br />

frischen Tagestouren durch den<br />

Reisedienst Lücke gefüllt, die dann<br />

ÖFFNUNGSZEITEN<br />

MO - FR 9:30 - 18:30 UHR<br />

SA 10:00 - 16:00 UHR<br />

HEILIGABEND 9:30 - 13:00 UHR<br />

SILVESTER 9:30 - 14:00 UHR<br />

auch direkt dort gebucht werden<br />

können. Abgerundet wird die Seite<br />

durch ein kleines lokales Stellenanzeigenportal.<br />

Wer auf der Suche<br />

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ist, findet hier wöchentlich neue<br />

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✰ und ein glückliches Münstersteinweg neues Jahr!<br />

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11 •Coesfeld<br />

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„An Weihnachten<br />

kommen alle zusammen“<br />

Pater Charly Mitta über das Weihnachtsfest in seiner Heimat<br />

Dülmen (lr). Eine dreistündige<br />

Messe im Freien, ein Geschenkewettbewerb<br />

und eine Prozession<br />

mit der Figur der Mutter Gottes<br />

- in seinem indischen Heimatdorf<br />

Veerapalli ist Pater Charly<br />

Mitta mit anderen Weihnachtstraditionen<br />

aufgewachsen, als<br />

die in Deutschland üblichen. Vor<br />

vier Jahren kam er nach Dülmen.<br />

„Hier wird auch die Adventszeit<br />

gefeiert beispielsweise mit<br />

Weihnachtsmärkten. Das gibt<br />

es in Indien so nicht“, erläutert<br />

der 39-Jährige. „Viele christliche<br />

Rituale sind aber gleich.“<br />

Aufgewachsen ist er in dem Dorf<br />

Veerapalli in Südindien, das vor 90<br />

Jahren von christlichen Missionaren<br />

gegründet wurde. Heute leben 300<br />

Familien dort. Das ganze Dorf feiert<br />

an Weihnachten mit und die Häuser<br />

sind festlich geschmückt. Ähnlich<br />

wie in Deutschland finden die Hauptfeierlichkeiten<br />

auch an Heiligabend<br />

statt. In der Durchführung gibt es<br />

aber große Unterschiede: Ganze drei<br />

Stunden lang ist die Messe mit einer<br />

1,5-stündigen Predigt. Zusätzlich gestaltet<br />

wird die Messe durch Musik<br />

und Gesang und unter anderem mit<br />

Trommeln unterstützt. Zuvor findet<br />

ein Krippenspiel statt, das die<br />

Jugendlichen durchführen. „Es sind<br />

so viele dabei anwesend, dass der<br />

Platz in der Kirche nicht ausreichen<br />

würde und die Messe deswegen<br />

draußen stattfindet“, beschreibt der<br />

Pater. Bei hohen Temperaturen von<br />

bis zu 35 Grad ist das Frieren dort<br />

ausgeschlossen.<br />

Nach der Messe küssen alle<br />

Anwesenden die Figur des neugeborenen<br />

Jesus und erhalten einen<br />

Segen. Anschließend veranstaltet<br />

die Gemeinde eine Prozession mit<br />

der Maria-Figur durch das ganze<br />

Dorf. Dabei wird gesungen und getanzt.<br />

Auch Angehörige anderer Religionen<br />

wie beispielsweise Hindus<br />

kommen zu diesem Teil der Weihnachtsfeierlichkeiten.<br />

Der Heiligabend<br />

bildet den Höhepunkt des<br />

Weihnachtsfestes. „Am nächsten<br />

Tag sind dann alle müde“, schmunzelt<br />

Charly Mitta. Am meisten<br />

Stressbewältigung durch Achtsamkeit<br />

Trainingsangebot ab Januar in der Familienbildungsstätte Dülmen<br />

Dülmen. Das Achtsamkeitstraining<br />

der FBS Dülmen richtet sich an<br />

Menschen, die bereits Erfahrungen<br />

mit einem Meditationkurs oder<br />

Achtsamkeitskurs (MBSR oder<br />

MBCT - Kurs) haben. Die Praxis der<br />

Achtsamkeit in der Gemeinschaft<br />

von Gleichgesinnten regelmäßig zu<br />

üben und zu vertiefen ist Inhalt des<br />

von einem Mediziner und MBSR-<br />

Referenten geleitetetem Kurs.<br />

Achtsames Gehen und Sitzen sind<br />

LOKALES 5<br />

Mittwoch, <strong>22.</strong> <strong>Dezember</strong> <strong>2021</strong><br />

Pater Charly Mitta lebt seit vier Jahren in Deutschland. Auch wenn<br />

sich viele Traditionen unterscheiden, verbringt er das Weihnachtsfest<br />

gerne hier.<br />

Foto: Lena Riekhoff<br />

gefällt ihm, dass gemeinsam gefeiert<br />

wird. „An Weihnachten kommen<br />

alle zusammen und kochen,<br />

reden und essen gemeinsam. Das<br />

ist großartig“, sagt er.<br />

Das Essen spielt eine große Rolle.<br />

Meistens gibt es ein Reisgericht mit<br />

Fleisch. Vorfeld werden außerdem<br />

Lebensmittel gesammelt und diese<br />

werden am ersten Weihnachtstag<br />

vor der Kirche gemeinsam verkocht<br />

und als Gericht ausgegeben - vor<br />

allem an arme Menschen. Die Kinder<br />

wünschen sich hauptsächlich<br />

neue Kleidung zu Weihnachten und<br />

die Eltern geben ihr Bestes diesen<br />

Wunsch zu erfüllen. Nicht immer<br />

haben sie dafür jedoch genug Geld.<br />

„Das finde ich in Deutschland<br />

schön, dass jeder ein Geschenk bekommt“,<br />

sagt Charly Mitta.<br />

Eine besondere Möglichkeit an<br />

ein Geschenk zu kommen gibt es<br />

aber in Veerapalli: In der Vorweihnachtszeit<br />

findet ein Wettbewerb<br />

statt, bei dem die Teilnehmer*innen<br />

bekannte Übungen aus achtsamkeitsbasierten<br />

Kursen. Dies wird<br />

für circa eine Stunde abwechselnd<br />

praktiziert. Eine Atmosphäre zu<br />

fördern und zu halten, in der achtsame<br />

Kommunikation gelebt und<br />

erfahrbar wird, ist dabei ein Ziel.<br />

Vom Herzen reden, offen, freundlich<br />

und wohlwollend zuhören,<br />

ausreden lassen, nachfragen, die<br />

eigenen Impulse und Gewohnheiten<br />

beim Reden und Zuhören<br />

in kleinen Spielen ihr Können unter<br />

Beweis stellen und als Gewinner an<br />

Heiligabend ein kleines Präsent erhalten.<br />

Die Spiele variieren je nach<br />

Alter und Geschlecht. So balancieren<br />

die Frauen beispielsweise mit<br />

einem Löffel eine Flüssigkeit, ohne<br />

sie zu verschütten oder fädeln möglichst<br />

schnell Garn in eine Nadel ein.<br />

Für die Männer stehen eher sportliche<br />

Wettkämpfe wie Rennen oder<br />

Volleyball auf der Tagesordnung.<br />

„Nicht überall in Indien wird jedoch<br />

so Weihnachten gefeiert wie<br />

bei uns im Dorf. Es gibt große Unterschiede<br />

je nach Gegend“, betont der<br />

Pater. Und so wie er es aus seiner<br />

Kindheit gewöhnt ist, wird das Dorf<br />

in diesem Jahr auch leider nicht feiern<br />

können. Nicht nur die Corona-<br />

Pandemie hat für Veränderungen<br />

und verstärkte Armut gesorgt.<br />

Nach einer großen Dürre gab es in<br />

diesem Jahr Überschwemmungen,<br />

die den Bewohner*innen große<br />

Schwierigkeiten bereiten.<br />

beobachten und kennenlernen<br />

sind weitere Ziele der Treffen. Das<br />

Achtsamkeitstraining startet am<br />

Freitag, 14. Januar, um 17 bis 18.30<br />

Uhr in im einsA und beinhaltet<br />

fünf Treffen über zehn Wochen.<br />

Sie ist nicht geeignet für Personen<br />

mit existentieller und behandlungsbedürftiger<br />

Stressbelastung. Anmeldung<br />

bei der FBS Dülmen, Tel.<br />

(02594) 97995300 sowie im Internet<br />

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Merfeld. Ab dem Wochenende<br />

startet die Anmeldung für das<br />

Ferienlager St. Antonius Merfeld.<br />

Vom 27. Juni bis zum 9. Juli können<br />

Kinder und Jugendliche zwischen 8<br />

und 14 Jahren an der Ferienfreizeit<br />

im Paderborner Land in Atteln teilnehmen.<br />

Die Betreuer planen schon<br />

jetzt abwechslungsreiche Spiele, es<br />

wird ein Kinderschützenfest gefeiert,<br />

zudem sollen verschiedene<br />

Workshops angeboten werden.<br />

Tagestouren zum Fort Fun und ins<br />

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Montag, 27. <strong>Dezember</strong>:<br />

Dr. Graute´s Tiber-Apotheke<br />

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Dienstag, 28. <strong>Dezember</strong>:<br />

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Eine verbindliche Anmeldung<br />

ist bis zum 20. März unter www.<br />

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Der Beitrag pro Kind liegt bei 220<br />

Euro und beinhaltet die An- und<br />

Abreise, die Übernachtungen,<br />

die Betreuung, Verpflegung, ein<br />

Taschengeld, Eintrittsgelder und<br />

ein Lager-T-Shirt. Jedes weitere Geschwisterkind<br />

zahlt 200 Euro. Der<br />

E-Mail-Kontakt ist unter ferienlager-merfeld@web.de<br />

möglich.<br />

Silvester fällt auf Mittsommer<br />

Dülmen. So traurig es ist, schon<br />

zum zweiten Mal an Silvester auf<br />

Konservenmusik zurückgreifen zu<br />

müssen, so gibt es auch erfreuliche<br />

Aspekte: nach der coronabedingten<br />

Absage des Silvesterkonzerts<br />

konnte der Förderverein für Kunst<br />

und Kultur mit dem Solisten<br />

und seinem Orchester eine Verschiebung<br />

vereinbaren. Die Russische<br />

Kammerphilharmonie und<br />

der Klarinettist Giora Feidmann<br />

werden zu einem Mittsommernachtskonzert<br />

am Sonntag, dem 19.<br />

Juni 2022 nach Dülmen kommen.<br />

und ein gesundes neues Jahr!<br />

Das Programm wird dem Anlass<br />

entsprechend etwas angepasst und<br />

der Verein ist zuversichtlich es im<br />

Freien - teilüberdacht auf dem<br />

Markt der Möglichkeiten aufführen<br />

zu können. Freunde der Klezmermusik<br />

und Fans des einzigartigen<br />

Künstlers Giora Feidman werden<br />

nicht zu kurz kommen.<br />

Bisher erworbene Karten und<br />

Reservierungen gelten weiter - sie<br />

können aber auch bis Mitte Januar<br />

zum aufgedruckten Preis an der<br />

Infothek in der Alten Sparkasse<br />

zurückgegeben werden.<br />

Mittwoch,<br />

29. <strong>Dezember</strong>:<br />

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30. <strong>Dezember</strong>:<br />

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Freitag, 31. <strong>Dezember</strong>:<br />

Bären-Apotheke<br />

Rekumer Str. 18 · Haltern a. S.<br />

Samstag, 1. Januar:<br />

Marien-Apotheke<br />

Coesfelder Str. 57 · Lette<br />

Sonntag, 2. Januar:<br />

Gerburgis-Apotheke<br />

Von-der-Reck-Str. 1-3 ·Nottuln<br />

Montag, 3. Januar:<br />

Sonnen-Apotheke<br />

Marktstr. 1 · Dülmen<br />

Dienstag, 4. Januar:<br />

Stifts-Apotheke oHG<br />

Schlaunstr. 5 · Nottuln<br />

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Vertrauen und wünschen<br />

Ihnen ein köstliches Weihnachstfest<br />

und einen guten<br />

Rutsch ins neue Jahr. Wir<br />

würden uns freuen, Sie auch<br />

in 2022 bei uns begrüßen zu<br />

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LOKALES 7<br />

Mittwoch, <strong>22.</strong> <strong>Dezember</strong> <strong>2021</strong><br />

Grenzen setzen und Vertrauen schaffen<br />

Dülmenerin Elena Brox bietet in Börnste eine tiergestützte Intervention mit Alpaka-Begegnungen an<br />

Dülmen (lr). Neugierig schauen<br />

die Alpakas nach oben bei<br />

einem Anblick eines Besuchers.<br />

Das heißt aber nicht, dass sie<br />

auf Streicheleinheiten warten,<br />

denn die Tiere sind eher zurückhaltend.<br />

Gerade das kann aber<br />

im Umgang mit Menschen spannend<br />

und auch lehrreich sein,<br />

findet Elena Brox. Die Sozialarbeiterin<br />

bietet mit den Alpakas<br />

und ihrer Hündin Lotta unter<br />

dem Namen TGI Austerhook<br />

eine tiergestützte Intervention<br />

in Börnste an.<br />

Schon ihr ganzes Leben lang hat<br />

die Dülmenerin Kontakt zu Tieren,<br />

ist mit ihnen aufgewachsen.<br />

Auch während ihres Sozialarbeit-<br />

Studiums war ihr klar, dass sie zukünftig<br />

mit Tieren arbeiten wollte.<br />

Einige Jahre, nachdem sie mit ihrer<br />

Arbeit in der stationären Kinderund<br />

Jugendhilfe anfing, legte sie<br />

zusätzlich eine Weiterbildung als<br />

Fachkraft für tiergestützte Therapie<br />

und Intervention ein. Im Rahmen<br />

dieser Fortbildung bekam sie<br />

ihre Hündin Lotta und die Aufgabe,<br />

Lotta selbst auszubilden. Mit Lotta<br />

besuchte Elena Brox dann auch<br />

öfters die Wohngruppe, in der sie<br />

arbeitet.<br />

Auf Dauer wollte die 27-Jährige<br />

ihre Tätigkeit aber noch ausweiten<br />

mit einer weiteren Tierart,<br />

die ein anderes Verhalten aufweist.<br />

Warum sind es gerade Alpakas geworden?<br />

„Alpakas sind ruhig und<br />

ausgeglichen, aber auch charakterstark.<br />

Anders als Hunde oder Pferde<br />

sind sie Distanztiere, und es ist<br />

spannend, bei der Arbeit mit ihnen<br />

ihre Grenzen zu akzeptieren. Die<br />

Alpakas wollen nicht direkt kuscheln“,<br />

beschreibt Elena Brox die<br />

Tierart. Mit einigen Kindern der<br />

Elena Brox bietet die tiergestützte Intervention seit kurzem auch freiberuflich an. Ihre tierischen Wegbegleiter<br />

sind Hündin Lotta sowie die Alpakas Bernie, Josef, Wum und Wendelin. Foto: Lena Riekhoff<br />

Wohngruppe hat sie bereits die<br />

Alpakas besucht, und gemeinsam<br />

wurden dann passende Parkours<br />

aufgebaut oder Spaziergänge<br />

durch den angrenzenden Wald<br />

unternommen.<br />

Seit kurzem bietet Elena Brox nun<br />

auch freiberuflich die tiergestützte<br />

Intervention unter dem Namen TGI<br />

Austerhook an. Prinzipiell kann<br />

dieses Angebot von jedem genutzt<br />

werden. „Vor allem richte ich mich<br />

damit aber an Kinder und Jugendliche,<br />

die von dem Kontakt mit der<br />

Natur und den Tieren profitieren<br />

können. Das kann beispielsweise<br />

helfen, wenn die Kinder traumatische<br />

Erfahrungen gemacht haben,<br />

Grenzen einmal anders erlernen<br />

sollen oder allgemein, um Sozialkompetenzen<br />

zu fördern“, erläutert<br />

die Dülmenerin. „Auch für Menschen<br />

mit Behinderung ist die tiergestützte<br />

Intervention geeignet.“<br />

Nicht nur Kinder und Jugendliche<br />

können etwas von den pelzigen<br />

Vierbeinern lernen, sondern auch<br />

Familien und dadurch ihr Zusammenleben<br />

verbessern. „Wie<br />

kommuniziere ich eigentlich? Und<br />

wie wirkt sich das auf das Tier oder<br />

auf den Menschen aus? Das sind<br />

Fragen, die man sich im Umgang<br />

mit den Alpakas stellt und dadurch<br />

auch das eigene Verhalten reflektiert“,<br />

sagt Brox. Achtsamkeit und<br />

Entspannung sind weitere positive<br />

Nebeneffekte des Umgangs.<br />

Wenn man die Alpakas eine<br />

Weile beobachtet, wird schnell ein<br />

Herdenverhalten und eine Rangordnung<br />

sichtbar. Im Umgang der<br />

Tiere untereinander sieht man<br />

auch direkt ihre unterschiedlichen<br />

Persönlichkeiten. „Berni ist<br />

der jüngste und frech, aber auch<br />

intelligent und zutraulich. Josef<br />

ist hingegen sensibler. Wendelin<br />

ist der Chef der Herde und spuckt<br />

am meisten. Wum möchte nur<br />

ungern angefasst werden“, beschreibt<br />

die Dülmenerin ihre kleine<br />

Alpaka-Gruppe. Die Unterschiede<br />

nutzt sie zu ihrem Vorteil und setzt<br />

je nach Klient das passende Tier ein.<br />

Eine Herausforderung für die<br />

Dülmenerin war es, zu lernen, wie<br />

ihre eigenen Tiere im Umgang mit<br />

den fremden Menschen reagieren.<br />

„Was mache ich, wenn sie nicht<br />

dafür geeignet sind, habe ich mich<br />

im Vorfeld gefragt. Schließlich müssen<br />

die Tiere auch robust sein und<br />

Trubel und Lautstärke vertragen<br />

können“, hatte Elena Brox zunächst<br />

Bedenken, die sich nach den ersten<br />

Kontakten aber schnell in Luft auflösten.<br />

In Zukunft bekommt die<br />

Alpaka-Gruppe vielleicht noch Zuwachs.<br />

Auf Dauer könnte sich die<br />

27-Jährige auch vorstellen, Hühner<br />

in ihr Programm mit aufzunehmen.<br />

Aktuell sind die vier Alpakas auf<br />

dem Gelände ihrer Eltern in Börnste<br />

untergebracht. Da ihre Familie<br />

Elena Brox in ihrem Vorhaben<br />

unterstützt, können ihre Eltern in<br />

der Versorgung der Tiere auch mal<br />

einspringen. Normalerweise fährt<br />

die 27-Jährige aber selbst jeden<br />

Tag zu den Alpakas. Der Standort<br />

soll auch nur vorübergehend sein.<br />

Schon bald hofft die Sozialarbeiterin<br />

auf einen Umzug der Tiere innerhalb<br />

von Börnste. Daher kommt übrigens<br />

auch der Name für ihre freiberufliche<br />

Tätigkeit – Austerhook ist ein<br />

Teil von der Bauerschaft Börnste.<br />

Die Arbeit mit den Tieren ist für<br />

sie nicht nur Arbeit, sondern auch<br />

Hobby. „Mir gefällt, was Tiere bei<br />

Menschen auslösen und bewirken<br />

können. Manchmal ist der Kontakt<br />

zu Tieren einfacher als zu anderen<br />

Menschen. Sie nehmen einen so,<br />

wie man ist und können Trost spenden“,<br />

nennt sie weitere Vorteile.<br />

Weitere Informationen finden<br />

sich im Internet unter der Adresse<br />

www.tgi-austerhook.de.<br />

Rudolf Hege zum Ehrenvorsitzenden ernannt<br />

Stiftungsrat Richard-von-Weizsäcker-Berufskolleg kann Einbußen durch Spenden ausgleichen<br />

Dülmen. Einmal im Jahr tritt der<br />

Stiftungsrat des Richard-von-Weizsäcker-Berufskollegs<br />

zur Förderung<br />

der internationalen Begegnung zusammen,<br />

um sich über die Arbeit<br />

der Stiftung zu informieren und<br />

den Vorstand zu entlasten. Der<br />

ehrenamtlich tätige Wirtschaftsprüfer<br />

Prof. Dr. Dirk Thoms-Meyer<br />

legte die Bilanz und die Jahresrechnung<br />

vor. Im Jahr 2020 waren<br />

nur geringe Mieteinnahmen für<br />

das von der Stiftung betriebene<br />

Marianne-von-Weizsäcker-Jugendgästehaus<br />

in Lüdinghausen zu verzeichnen,<br />

da alle Schüleraustauschprojekte<br />

in Coronazeiten abgesagt<br />

wurden. Da aber die Kosten für das<br />

Gästehaus weiterliefen, konnten die<br />

Einbußen nur durch Spenden wieder<br />

ausgeglichen werden.<br />

In der Sitzung des Stiftungsrats<br />

wurde der ehemalige Vorsitzende<br />

des Stiftungsvorstands (2007-2016)<br />

und anschließend des Stiftungsrats<br />

(2016-2020) Rudolf Hege einstimmig<br />

zum Ehrenvorsitzenden<br />

Gemeinsam wird mit den Klienten und den Alpakas beispielsweise<br />

ein Parkour gebaut oder ein Spaziergang gemacht. <br />

Sabine Neuser (Vorstandvorsitzende der Stiftung / Schulleiterin des RVW-Berufskollegs; von links),<br />

Marie-Theres Hege (Ehefrau von Rudolf Hege), Rudolf Hege (Ehrenvorsitzender der Stiftung / ehem.<br />

Schulleiter des RvW-Berufskollegs) und Martin Jasper (Vorsitzender des Stiftungsrats) Foto: privat<br />

der Stiftung ernannt. Damit<br />

würdigte der Stiftungsrat die<br />

herausragenden Verdienste des<br />

ehemaligen Schulleiters, der die<br />

Stiftung mit Mut, Hartnäckigkeit<br />

und enormem Einsatz ins Leben<br />

gerufen hat. Dank seiner Initiative<br />

wurde jungen Menschen im Sinne<br />

des Stiftungsgedankens prägende<br />

Auslandserfahrungen ermöglicht.<br />

Im coronabedingt kleinen Rahmen<br />

überreichten der jetzige Vorsitzende<br />

des Stiftungsrats, Martin Jasper, und<br />

die Vorsitzende des Stiftungsvorstands,<br />

Schulleiterin des RvW-Berufskollegs<br />

des Kreises Coesfeld mit<br />

den Standorten Lüdinghausen und<br />

Dülmen, Sabine Neuser, Rudolf Hege<br />

die Ehrenurkunde. „Ich freue mich<br />

sehr über die Ehrung und die damit<br />

verbundene Anerkennung“, äußerte<br />

sich Rudolf Hege. Er sei froh, dass<br />

in der Stiftung weiterhin die Zielsetzung<br />

der Völkerverständigung<br />

sehr engagiert verfolgt werde. Gerade<br />

die Entwicklungen in Europa<br />

und der Welt in den letzten Jahren<br />

hätten verdeutlicht, wie wichtig eine<br />

von gegenseitigem Verständnis getragene<br />

internationale Zusammenarbeit<br />

sei.


Frohe Festtage<br />

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und einen guten Start<br />

ins neue Jahr!<br />

Wir bedanken uns für die schöne und<br />

wertvolle Zusammenarbeit und wünschen<br />

Ihnen und Ihrer Familie besinnliche, aber auch<br />

fröhliche Festtage. Für das kommende Jahr –<br />

Gesundheit, Glück und Erfolg.<br />

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Kunden, Freunden<br />

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schöne Weihnachten!<br />

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LOKALES 9<br />

Mittwoch, <strong>22.</strong> <strong>Dezember</strong> <strong>2021</strong><br />

Liebeserklärung an Dülmen<br />

Rudi Kissenkötter gestaltet einen ganz besonderen Schrank mit Geschichte<br />

Von Reimund Menninghaus<br />

Dülmen. Wie sehr ihm seine<br />

Heimatstadt am Herzen liegt,<br />

das hat Rudi Kissenkötter schon<br />

in vielfältiger Weise gezeigt. Vor<br />

einigen Jahren startete er dann<br />

ein Projekt, das ihm schon länger<br />

vor Augen schwebte: die Gestaltung<br />

eines historischen Holzschranks<br />

mit ganz besonderen<br />

Motiven. Bis auf wenige Teile<br />

hat der 86-Jährige seinen Dülmen-Schrank,<br />

den er in seinem<br />

Wohnzimmer stehen hat, inzwischen<br />

fertiggestellt.<br />

„Ich habe meine Vorstellungen,<br />

wie der Schrank im endgültigen<br />

Zustand gestaltet sein soll, nach<br />

und nach im Laufe der Zeit entwickelt.<br />

Und wenn eine Idee in mir<br />

entsprechend gereift war, habe ich<br />

sie dann umgesetzt“, schildert Rudi<br />

Kissenkötter, der zeit seines Lebens<br />

am Dülmener Westring wohnt und<br />

Dülmens Entwicklung stets ultranah<br />

erlebt hat.<br />

Das äußere Erscheinungsbild –<br />

es ist geprägt durch die Dülmener<br />

Stadtfarben Blau und Gelb – und<br />

Gelb häufig als Blattgold. Auf die<br />

Türfront sind Frauen gemalt, die<br />

die vier Jahreszeiten repräsentieren.<br />

Diese Darstellungen werden<br />

an den Schrank-Außenseiten ergänzt<br />

durch zwölf kleinere gemalte<br />

Bilder, auf denen zumeist Kinder<br />

bei Tätigkeiten und mit Dingen zu<br />

sehen sind, die für den jeweiligen<br />

Monat typisch sind.<br />

Motivik der Monatsbilder<br />

stammt aus einem Kalender<br />

„In den 1970er Jahren habe<br />

ich mal in der Schweiz an einem<br />

Lehrgang für Bauernmalerei teilgenommen“,<br />

schildert Rudi Kissenkötter,<br />

der in seiner berufstätigen<br />

Zeit einen Malerbetrieb mit bis zu<br />

drei Gesellen und einen Auszubildenden<br />

hatte. „Als ich dann in<br />

einem Kalender mal ganz kleine<br />

Monatsmotive gesehen habe, habe<br />

ich sie mir vergrößert und auf gerahmte<br />

Hölzer gemalt, die ich dann<br />

an den Schrankwänden angebracht<br />

habe“, schildert Rudi Kissenkötter.<br />

Die Bereiche zwischen den gerahmten<br />

Monatsdarstellungen hat<br />

er mit Ranken bemalt – mal größere,<br />

mal kleinere (siehe Titelbild).<br />

Ältestes Gebet Dülmens<br />

auf der Schrankrückseite<br />

Auf der Rückwand des Schranks<br />

ist auf der blau-schwarz-marmorierten<br />

Grundfarbe Schrift in<br />

24-Karat-Blattgold das prägende<br />

Element. „Der Text gibt das älteste<br />

Gebet von Dülmen wieder. Es<br />

steht an der Kreuzkapelle an der<br />

Lüdinghauser Straße“, erklärt Rudi<br />

Kissenkötter. Es lautet: „Dulman<br />

Rudi Kissenkötter an der Tür seines Dülmen-Schranks, auf dem<br />

weibliche Darstellungen die vier Jahreszeiten repräsentieren. Das<br />

Wort „Postillon“, das beim Abbeizen des Schranks vor etlichen Jahren<br />

zutage trat, fasste Rudi Kissenkötter in Blattgold..<br />

Die Rückseite des Schranks: Auf ihr ist das an der Kreuzkapelle zu<br />

lesende Gebet von Johann Drachter aus dem Jahr 1652 zu lesen,<br />

darunter zu sehen sind die ursprünglichen vier Tore Dülmens.<br />

/ halt dich an Jesum Christ / Sein<br />

Creutz / dein Schild un Waffen ist<br />

/ Acht dich Christo zuständig / vor<br />

allen Stetten fürnemblich / Darum<br />

lieb ihn un ehr ihn mehr / als alle<br />

Stett hie rings um her“. Wer das<br />

Gebet verfasst hat, ist darunter zu<br />

lesen: Dechant Joh. Drachter. Und<br />

auch die Jahreszahl: 1652.<br />

Darstellungen der vier<br />

Türme sind reliefartig<br />

Unter dem Dülmen-Gebet sind<br />

die ursprünglichen vier Türme<br />

der Dülmener Stadtbefestigung<br />

abgebildet: das Lüdinghauser Tor,<br />

wie es sich aktuell darstellt, der<br />

Lorenkenturm in der Viktorstraße,<br />

der Nonnenturm am Nordring und<br />

der im Zweiten Weltkrieg zerstörte<br />

und somit nicht mehr existente Tiberturm.<br />

Diese Turmdarstellungen,<br />

auf denen eingesprengte Goldfarbe<br />

neben Blau die Konturen hervorhebt,<br />

sind reliefartig und wirken<br />

dadurch dreidimensional, erhalten<br />

Tiefe. Unter den vier Türmen<br />

schließlich aus dem Jahr 2017 das<br />

Signet von Rudi Kissenkötter als<br />

derjenige, der den Schrank gestaltet<br />

und die Darstellungen gemalt hat.<br />

Woher aber stammt der Schrank<br />

überhaupt? „Er ist ein Geschenk –<br />

ganz zufällig“, erinnert sich Rudi<br />

Kissenkötter: „In den 1970er Jahren<br />

setzte ein Geselle von mir in<br />

der Villa Ostrop an der Ecke Coesfelder<br />

Straße/Königswall in einem<br />

Dachfenster eine neue Scheibe ein.<br />

Frau Kleimann bat bei der Gelegenheit<br />

darum, dass dieser Schrank<br />

von oben mit hinuntergenommen<br />

und entsorgt wird. Ich sah den<br />

Schrank und stellte fest, dass er<br />

weder Schrauben noch Eisennägel<br />

hat und dementsprechend alt<br />

sein dürfte. Ich fragte, ob ich den<br />

Schrank auch behalten könne – und<br />

ja, ich durfte.“<br />

Unter Farbschichten tauchte<br />

das Wort „Postillon“ auf<br />

Jahrelang lagerte der aus Nadelholz<br />

gefertigte Schrank – „er war<br />

braun gestrichen und nicht gerade<br />

hübsch“ – trocken. „Als einer unserer<br />

Gesellen dann die verschiedenen<br />

Schichten Farbe <strong>vom</strong> Schrank abbeizte,<br />

kam hier oben auf der Tür<br />

das Wort ,Postillon‘ zum Vorschein“,<br />

so Rudi Kissenkötter. „Das passte:<br />

Der Schrank kam aus dem Haus<br />

Ostrop – und Bernhard Ostrop war<br />

nicht nur Inhaber des alten Posthauses<br />

am Königsplatz und Gastronom,<br />

sondern auch der erste ,Natz<br />

von Dülmen‘ – der ,Original-Natz‘.<br />

Dementsprechend war der Schrank<br />

bei Bernhard Ostrop im Einsatz“,<br />

so Rudi Kissenkötter, der den Begriff<br />

„Postillon“ auf der Schranktür<br />

in Blattgold nachschrieb und<br />

seitlich mit Posthörnern flankierte.<br />

-->Fortsetzung auf Seite 11<br />

Die farbenfrohen Monatsmotive<br />

Januar (oben) bis Juli (unten)<br />

an der linken Außenseite des<br />

Schranks. <br />

Fotos: Menninghaus


Frohe Festtage<br />

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LOKALES 11<br />

Mittwoch, <strong>22.</strong> <strong>Dezember</strong> <strong>2021</strong><br />

Motive voll von Bedeutung<br />

Rudi Kissenkötters Dülmen-Schrank erzählt Geschichtsmarken der Tiberstadt<br />

Fortsetzung von Seite 9<br />

Dülmen (men). Auf der Rückwand<br />

des Schranks hat Rudi Kissenkötter<br />

innen eine alte Ansicht des früheren<br />

Posthauses mit blauer Farbe auf<br />

gelb meliertem Hintergrund gemalt<br />

– eine Ansicht von etwa 1900, die<br />

es seit dem Zweiten Weltkrieg mit<br />

all seinen Zerstörungen nicht mehr<br />

gibt. „Bernhard Ostrop / 1788 -<br />

1850 / 1. Natz von Dülmen“ ist darüber<br />

zu lesen.<br />

Auf der Türinnenseite zieht eine<br />

Ikone des Erzengels Gabriel mit<br />

großem Blattgoldgrund die Blicke<br />

auf sich. „Gabriel ist der Schutzpatron<br />

der Post“, sagt Rudi Kissenkötter.<br />

„Mit Wilhelm Walgenbach,<br />

der bei der Post in hoher leitender<br />

Stellung war, habe ich mich darüber<br />

unterhalten. Im Ikonenmuseum<br />

in Recklinghausen habe ich dann<br />

eine Ikone mit einer Darstellung<br />

des Erzengels gesehen, die ich hier<br />

nun wiedergegeben habe“, so Rudi<br />

Kissenkötter.<br />

Aufzählung bekannter Gäste<br />

des früheren Posthauses<br />

Über der Ikone sind zwei Posthörner<br />

aufgemalt, und unter der<br />

Ikone sind Jahreszahlen zu lesen, zu<br />

denen bekannte Persönlichkeiten in<br />

der Dülmener Poststation zu Gast<br />

waren: Schwedenkönig Gustav III.<br />

(1780), der Preußen-Minister Ferdinand<br />

von Fürstenberg (1780), Dichter<br />

Johann Wolfgang von Goethe<br />

(1792), Frankreichs Kaiser Napoleon<br />

(1812), der Dichter und Anna-Katharina-Emmerick-Kenner<br />

Clemens<br />

Brentano (1818), die Dichterin und<br />

Freundin von Clemens Brentano<br />

Luise Hensel (1819), König Wilhelm<br />

von Preußen (1821) und der Dichter<br />

Heinrich Heine (1822).<br />

Eigener Bereich<br />

Stadtkapelle Dülmen<br />

Ein ganz eigener Bereich ist unter<br />

der Darstellung des alten Posthauses<br />

zu sehen – ein Bereich, der<br />

sich der Stadtkapelle Dülmen widmet.<br />

Unter dem Dülmener Wappen<br />

mit dem charakteristischen<br />

Kleeblattkreuz sind das Signet der<br />

Stadtkapelle, die Jahreszahl 1872,<br />

ein Violin-Notenschlüssel und ein<br />

Bass-Notenschlüssel zu sehen.<br />

Und neben elektrisch beleuchteten<br />

Kerzen steht Zinngeschirr, ergänzt<br />

um Instrumenten-Miniaturen aus<br />

Zinn wie beispielsweise ein Flügel,<br />

ein Akkordeon, eine Geige, eine<br />

Harfe, ein Waldhorn, ein Jagdhorn,<br />

eine Tuba, eine Trompete und ein<br />

Saxophon.<br />

„Die Stadtkapelle gehört zu<br />

meiner Familie – ist meine Familie<br />

– und hat wie die Musik überhaupt<br />

eine große Rolle für mich<br />

gespielt“, so Rudi Kissenkötter,<br />

der für die Ausrüstung seines<br />

Dem ursprünglichen Natz von Dülmen und dessen Wirkungsstätte,<br />

die Poststation Dülmen, sowie der Stadtkapelle Dülmen widmet<br />

sich das Innere von Rudi Kissenkötters Dülmen-Schrank. <br />

Dieses wortspielerische Gedicht über Dülmen steht auf der<br />

herunterklappbaren Blende, auf der die Frontseite das Signet der<br />

Stadtkapelle Dülmen und die beiden Notenschlüssel trägt.<br />

Nach dem Herunterklappen der Blende kommen die Schubladen<br />

zum Vorschein, die auch golden beschriftet sind. Fotos: Menninghaus<br />

Auf eine der herausziehbaren Tafeln hat Rudi Kissenkötter das<br />

Gedicht „Von Dülm‘s Unnegank“ von Änne Riddermann vorgeschrieben,<br />

um es künftig in Goldschrift zu fassen. <br />

Dülmen-Schranks Hilfe von Tischler<br />

und Stadtkapellen-Mitmusiker<br />

Norbert Sietmann bekommen hat.<br />

Er hat ein Schubladen-Element in<br />

den Schrank eingebaut, auf das<br />

Rudi Kissenkötter oben das Dülmen-Wappen<br />

aufgemalt hat.<br />

Ein Lob auf Dülmen und<br />

die Dülmener Bevölkerung<br />

Das Schubladen-Element hat nach<br />

vorne eine Blende, die heruntergeklappt<br />

werden kann. Diese Blende<br />

zeigt im zugeklappten Zustand<br />

das Signet der Stadtkapelle mit den<br />

beiden Notenschlüsseln. Wenn man<br />

dann die Blende aufklappt, kommt<br />

auf der Rückseite der Blende ein<br />

plattdeutsches Gedicht zum Vorschein,<br />

das Dülmen und Dülmens<br />

Bewohnerschaft wortspielerisch<br />

lobt: „Dulman / Dull Mann, dull<br />

Frau, dull Kind, / als dull, / wat<br />

man in Dulman find!“<br />

Mit dem Herunterklappen der<br />

Blende kommen auch die Schubladen<br />

des Schrankeinbaus in den<br />

Blick. „Dülm bliff Dülm“ ist auf der<br />

Front der oberen Schublade plattdeutsch<br />

zu lesen, darunter „un is<br />

usse Hiärt!“<br />

Gedicht von Dülmens<br />

Untergang im Bombenkrieg<br />

Zwischen den Schubladen befinden<br />

sich zwei herausziehbare<br />

Tafeln.<br />

Auf die obere hat Rudi Kissenkötter<br />

ein plattdeutsches Gedicht<br />

geschrieben, das Änne Riddermann<br />

geborene Püttmann (1896-1956)<br />

mit Blick auf die Bombardierung<br />

Dülmens am 21. und <strong>22.</strong> März 1945<br />

verfasst hat: „Von Dülm‘s Unnegank<br />

// Nu jäöhrt‘s sick wier, – wenn<br />

Mätenwind / weiht uörwe Stadt<br />

un Land. / Met Flammenschrift<br />

de Dage sind / deip in de Seel us<br />

brannt. / / Grad kam de Lenz met<br />

sachtem Tratt / schön es de junge<br />

Mai. / Dao wast, wao usse aolle<br />

Stadt / den letzten Söchzer dei. //<br />

Dann lagg se dao – dat‘t Gott erbarm<br />

– / dö findes grimme Wut. /<br />

Us set‘t vö Leed un bitterm Harm, /<br />

dat kranke Hiärt baoll ut. // Und in<br />

de Arme haoll se week / es bloß `ne<br />

Moder kann. / De dauden Kinne ach<br />

so bleek, / de met iähr himmelan.<br />

Zertrümmerte Viktorkirche<br />

soll noch dargestellt werden<br />

Die zweite herausziehbare Tafel<br />

ist noch nicht gestaltet. Auch sie<br />

soll sich der fast vollständigen Zerstörung<br />

von Dülmens Bebauung im<br />

Zweiten Weltkrieg widmen: „Hier<br />

werde ich die Überreste der durch<br />

Bomben zertrümmerten Viktorkirche<br />

darstellen“, so Rudi Kissenkötter,<br />

„und daneben werde ich die<br />

Tage der Bombardierungen noch<br />

einmal aufzählen.“<br />

Die farbenfrohen Monatsmotive<br />

Juli (oben) bis <strong>Dezember</strong> (unten)<br />

an der rechten Außenseite des<br />

Schranks.


Frohe Festtage<br />

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Hedwig Börger (links) und Mechthild Dilkaute sind auf dem Jakobifriedhof für einsame und trauernde<br />

Menschen ansprechbar. <br />

Foto: Bischöfliche Pressestelle/Michaela Kiepe<br />

„Gut, dass wir da waren“<br />

Gespräche gegen die Einsamkeit auf dem Jakobifriedhof in Coesfeld<br />

Coesfeld (pbm/mek). Hedwig<br />

Börger und Mechthild Dilkaute<br />

haben einiges gemeinsam:<br />

sie sind ehrenamtlich in unterschiedlichen<br />

Bereichen aktiv,<br />

beide Anfang 60 und verwitwet.<br />

Die zwei Frauen organisieren gemeinsam<br />

mit Anne Sievers und<br />

Pastoralreferentin Ulla Rendels<br />

die Friedhofsgespräche, ein Angebot<br />

der Anna-Katharina-Gemeinde<br />

in Coesfeld. Seit drei<br />

Jahren stehen sie alle 14 Tage<br />

sonntags von 15 bis 17 Uhr auf<br />

dem Jakobifriedhof vor der Einsegnungshalle.<br />

Im Gepäck haben<br />

sie ein paar Stühle, einen kleinen<br />

Tisch und Kaffee, aber vor allem<br />

haben sie Zeit und Geduld. Sie<br />

sind ansprechbar für Menschen,<br />

die reden möchten.<br />

„Entstanden ist unser Angebot<br />

vor etwa drei Jahren im Sachausschuss<br />

‚Tod und Trauer‘ des<br />

Pfarreirates. Wir wollten ein Gesprächsangebot<br />

für traurige und<br />

einsame Menschen anbieten“,<br />

berichtet Dilkaute, die bei Besuchen<br />

am Grab ihres Mannes<br />

immer wieder beobachtet hatte,<br />

wie sehr sich manche Menschen<br />

nach einem Gespräch sehnen.<br />

Aus ihren eigenen Erfahrungen<br />

wissen die Frauen auch, dass<br />

der Sonntag für Alleinstehende<br />

der schwierigste Tag der Woche<br />

ist. „Es gibt kaum Angebote,<br />

die Geschäfte sind geschlossen.<br />

Für viele ist es von morgens<br />

bis abends totenstill“, erklärt<br />

Börger.<br />

Ihr Angebot auf dem Friedhof<br />

kam an. „Es haben sich teilweise<br />

intensive Gespräche ergeben.<br />

Wir können sie führen, weil<br />

wir in unserer Trauer bereits<br />

gefestigt sind“, sagt Dilkaute.<br />

Die Menschen hätten viel über<br />

ihre Beziehungen berichtet.<br />

„Ich weiß selbst, wie gut es tut,<br />

davon zu erzählen. Manche<br />

haben sonst niemanden, mit<br />

dem sie reden können“, hat Börger<br />

großes Verständnis und fügt<br />

hinzu: „Es ist sehr wichtig, die<br />

Trauer zuzulassen. Egal wie sie<br />

aussieht.“<br />

In manchen Gesprächen hätten<br />

sie aber auch auf die Coesfelder<br />

Hospizbewegung „DaSein“ verwiesen.<br />

„Wir sind keine Trauerbegleiter.<br />

Wir sehen uns als<br />

niederschwelliges Angebot“, betont<br />

Dilkaute. Insgesamt seien<br />

die Themen vielfältig. „Da geht<br />

es auch schon mal über eine geeignete<br />

Bepflanzung auf dem<br />

Grab“, ergänzt Börger.<br />

Wichtig ist den beiden Frauen,<br />

dass die Menschen nach einem<br />

Gespräch mit einem guten Gefühl<br />

nach Hause gehen. „Wir haben<br />

selbst erlebt, wie sich die Trauerzeit<br />

verändert. Aus dem Schmerz<br />

um den Verlust wird nach und<br />

nach Dankbarkeit für die Zeit, die<br />

man gemeinsam hatte. Und aus<br />

der belastenden Zeit kann auch<br />

viel Gutes und Neues entstehen.<br />

Uns ist wichtig, dass die Trauer<br />

nicht in eine dauerhafte Verbitterung<br />

kippt“, spricht Dilkaute<br />

im Namen der Engagierten. An<br />

manchen Sonntagen seien sogar<br />

bis zu 30 Menschen zusammengekommen.<br />

„Sie haben sich<br />

unterhalten, und es sind Kontakte<br />

geknüpft worden. Es gibt Menschen,<br />

die kommen jedes Mal“,<br />

ist Dilkaute glücklich.<br />

Waren die Ehrenamtlichen anfangs<br />

auf zwei Friedhöfen präsent,<br />

haben sie ihr Angebot inzwischen<br />

auf den Jakobifriedhof<br />

beschränkt. „Im Gegensatz zum<br />

Friedhof an der Marienburg ist er<br />

gut zu Fuß zu erreichen. Deshalb<br />

ist auch die Frequenz höher“, erklärt<br />

Dilkaute.<br />

In der Corona-Zeit hat die kleine<br />

Gruppe das Angebot überdacht.<br />

Eine Maske wurde zur<br />

Pflicht und es gab keinen Kaffeeausschank<br />

mehr. Aber ihnen war<br />

klar, dass sie es weiterführen<br />

müssen. „Während des Lockdowns<br />

war keine Nähe möglich.<br />

Viele Menschen sind einsam gestorben.<br />

Die Angehörigen haben<br />

nicht nur getrauert, sie hatten<br />

häufig auch Schuldgefühle, weil<br />

sie ihre Lieben nicht so begleiten<br />

konnten, wie sie es sich gewünscht<br />

hätten“, erklärt sie.<br />

Im Moment pausieren die Gespräche<br />

auf dem Friedhof allerdings.<br />

„In den Wintermonaten ist<br />

es einfach zu kalt“, merkt Börger<br />

an. Aber im Frühjahr wird es wieder<br />

weitergehen. Und dann hoffen<br />

die Ehrenamtlichen, dass sie<br />

wieder eine Stütze für einsame<br />

und trauernde Menschen sein<br />

können und den Friedhof mit<br />

dem Gefühl verlassen: „Gut, dass<br />

wir da waren.“<br />

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Für die mentale Gesundheit sind<br />

das große Herausforderungen.<br />

Wenn diese Belastungen nur<br />

vorübergehend auftreten, kommen<br />

die meisten Menschen<br />

damit gut zurecht. Schwieriger<br />

wird es, wenn sich dadurch psychische<br />

oder psychosomatische<br />

Krankheitsbilder entwickeln<br />

oder verfestigen. Die Corona-<br />

Pandemie hat diese Problematik<br />

noch verstärkt. Viele Menschen<br />

leiden seit Monaten unter<br />

Ängsten, Erschöpfung oder depressiven<br />

Verstimmungen. Auch<br />

die teils aggressiven Debatten in<br />

Politik und Gesellschaft belasten<br />

oft sehr.<br />

Findet man selbst nicht mehr<br />

heraus aus der negativen Gedankenspirale,<br />

sollte man sich<br />

nicht scheuen, Hilfe zu suchen.<br />

Eine gute Option kann eine Bewegungstherapie<br />

sein – zum<br />

Beispiel die Heileurythmie<br />

beziehungsweise Eurythmietherapie.<br />

Sie wurde im Rahmen<br />

der Anthroposophischen Medizin<br />

als ergänzendes Verfahren<br />

entwickelt. Dabei geht es nicht<br />

um Sportlichkeit. Therapeutinnen<br />

und Therapeuten leiten ruhige<br />

und gezielte Bewegungen<br />

an, um eine stabilisierende und<br />

kräftigende Wirkung bei den<br />

Anwendern zu erzielen. Die<br />

Heileurythmie ist eine medizinische<br />

Behandlung, die auf<br />

ärztliche Verordnung durchgeführt<br />

und von zertifizierten<br />

Therapeuten angeboten wird.<br />

Teilweise übernehmen die Kassen<br />

die Kosten. Astrid Andersen<br />

ist Eurythmietherapeutin und<br />

Vorstandsmitglied im Berufsverband<br />

Heileurythmie. Sie beschreibt<br />

ihren therapeutischen<br />

Ansatz so: „Wir entwickeln für<br />

Jede 4. <strong>DÜLMENplus</strong>-Ausgabe im Monat neu<br />

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Gerne beraten wir Sie zu Preisen und Gestaltungsmöglichkeiten:<br />

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die Patienten und Patientinnen<br />

eine individuelle Behandlung,<br />

in der blockierte Gefühle gelöst<br />

und geschwächte Organfunktionen<br />

gestärkt werden.“<br />

Durch die Bewegungsübungen<br />

können die Betroffenen zu einer<br />

gesunden Balance zwischen<br />

physischen, seelischen und<br />

geistigen Anforderungen finden<br />

und neue Kräfte entwickeln.<br />

Der Patient übernimmt dabei<br />

eine aktive Rolle und gestaltet<br />

so seine Behandlung selbst mit.<br />

Therapeutenfinder gibt es unter<br />

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Frohe Festtage<br />

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info@elsbecker-bedachungen.de · jelsbecker-duelmen@t-online.de<br />

Wir wünschen eine<br />

schöne Weihnachtszeit!<br />

Wir wünschen<br />

allen<br />

FROHE FESTTAGE<br />

und ein gutes<br />

NEUES JAHR!<br />

Altmetall- und Rohstoffhandel<br />

Wir wünschen euch und<br />

euren Familien ein frohes Fest.<br />

Sythener Weg 2 · Dülmen-Dernekamp<br />

Tel. (0 25 94) 21 51 · Fax 22 85<br />

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Liebe Kunden!<br />

Ein weiteres Jahr neigt sich<br />

dem Ende zu und wir<br />

nehmen diese Gelegenheit<br />

zum Anlass,<br />

uns bei EUCH zu bedanken.<br />

Wie fast jedes Unternehmen sind wir auch teilweise<br />

von der Corona Krise betroffen.<br />

Doch es gibt Menschen in der Umgebung die es härter getroffen hat.<br />

Aufgrund der aktuellen Notlage vieler Menschen haben wir uns in diesem Jahr<br />

wieder entschlossen den Vereinen zu helfen deren Aufgabe es ist,<br />

andern Menschen zu helfen.<br />

Es freut uns das wir diesen Vereinen in dieser schweren Zeit<br />

etwas behilflich sein können.<br />

Außerdem möchten wir auf diese wundervollen Menschen,<br />

die Ehrenamtlich den Schwachen und Armen zur Seite stehen,<br />

Aufmerksam machen.<br />

Alles wird gut.<br />

Wir spenden dieses Jahr unter anderem an diese Vereine:<br />

Pfotenhilfe Münsterland e.V. · Dülmener Tafel Deutschland e.V.<br />

DRK Ortsverein Dülmen e.V. · MuM Möbel und Mehr gemeinnützige UG<br />

Ambulante Hospizbewegung Dülmen e. V. · Hoffnungsradler Dülmen<br />

Beratungsstelle für Schwangerschaftskonflikte<br />

DONUM VITAE · Regenbogen e.V. Dülmen<br />

Wierlings Kamp 10 · 48249 Dülmen · Tel. 02594 5548<br />

Öffnungszeiten: Mo - Sa 8.00 - 17.00 Uhr<br />

Unseren Kunden, Freunden und Bekannten<br />

wünschen wir eine frohe Weihnachtszeit!<br />

• Baugrunduntersuchungen<br />

• Baugrundgutachten<br />

• Altlastenuntersuchungen<br />

• Versickerungsbewertung<br />

• Baubegleitung<br />

GeoConsult Dülmen | Hanninghof 30 | 48249 Dülmen<br />

02594 / 78 20 67 0 | info@gc-duelmen.de | www.gc-duelmen.de<br />

Wir wünschen allen Kunden<br />

und Freunden besinnliche<br />

Weihnachtstage!<br />

ELTING KG<br />

Wierlings Esch 1 • 48249 Dülmen<br />

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IDU<br />

Traditionsfirma Tepe fertigt<br />

350 Systemhallen pro Jahr<br />

Maximilian Klein seit kurzem neu in der Geschäftsführung<br />

Buldern (men). Lagerhallen, teilweise<br />

baugenehmigungsfreie<br />

Schutzhallen für Tiere und Pflanzen<br />

in Land- und Gartenbauwirtschaft,<br />

Flugzeughangars:<br />

Die Bereiche, in denen Anlagen<br />

von Tepe Systemhallen zum Einsatz<br />

kommen, sind äußerst vielfältig.<br />

Seit über 45 Jahren hat<br />

sich das Unternehmen in der<br />

Branche mit seinem Angebot<br />

einen Namen gemacht und fertigt<br />

pro Jahr rund 350 Hallen.<br />

Seit kurzem leitet Maximilian<br />

Klein als Geschäftsführender<br />

Gesellschafter zusammen mit<br />

seinem Vater Karl-Heinz Klein<br />

das Unternehmen.<br />

Angefangen hatte es alles in<br />

Buldern an der Ecke Krummer<br />

Timpen/Clemensstraße. Dort legten<br />

Maximilians Großeltern Hans<br />

und Hedwig Tepe zusammen mit<br />

ihrem Sohn Henry Tepe sowie<br />

Max‘ Eltern Karl-Heinz und Christiane<br />

Klein (geborene Tepe) den<br />

Grundstein für das heutige Unternehmen,<br />

das Anfang der 1990er<br />

Jahre an den jetzigen Standort<br />

im Gewerbegebiet umzog. In den<br />

Jahren ist das Unternehmen gewachsen:<br />

„Inzwischen haben wir<br />

ein 27-köpfiges Team von fest angestellten<br />

Mitarbeitern“, so Maximilian<br />

Klein.<br />

Das Angebot des Unternehmens<br />

lässt sich grob in drei<br />

Kategorien fassen: Satteldachhallen,<br />

Pultdachhallen und<br />

Schutzhallen, die vor allem dort<br />

eingesetzt werden, wo zeitweise<br />

Tiere beziehungsweise Pflanzen<br />

geschützt werden sollen. Die im<br />

Baukastensystem entstehenden<br />

Systemhallen, die zum Teil<br />

von Zulieferern vorgefertigte<br />

Bauteile enthalten, haben im<br />

Die Muttenthalbahn e. V. nutzt<br />

eine 6 mal 50 Meter große Dachanlage<br />

von Tepe Systemhallen.<br />

Ein Flugzeug-Hangar und eine<br />

Schattenhalle von Tepe.<br />

Maximilian Klein – hier in der Firmenausstellung in Buldern – ist seit<br />

kurzem neben seinem Vater Karl-Heinz Klein (kleines Porträtfoto)<br />

geschäftsführender Gesellschafter von Tepe Systemhallen. Kleines<br />

Bild links: Der Garagenpark am Gausepatt Dülmen, errichtet mit<br />

Systemhallen der Firma Tepe Systemhallen. Fotos: privat/men<br />

Die Stadtwerke München bauten<br />

eine 25 Meter breite Hallenanlage<br />

an der Allianz-Arena.<br />

Im Tierpark Hagenbeck wurde<br />

eine Tepe-Halle außen mit Holz<br />

beplankt. <br />

Segment Satteldach eine Firsthöhe<br />

von bis zu 7,50 Meter und<br />

eine freitragende Breite von bis<br />

zu 21 Meter. Die Länge ist beliebig.<br />

Pultdachhallen sind bis zu<br />

12 Meter tief freitragend und individuell<br />

anpassbar.<br />

„Durch unsere Systemlösungen<br />

und den damit verbundenen<br />

standardisierten Bauplänen und<br />

prüffähigen Statiken ergeben sich<br />

günstige Preise. Und weil für den<br />

Aufbau unserer Hallen zumeist<br />

Scheren-Arbeitsbühnen reichen<br />

und kein Autokran eingesetzt<br />

werden muss, ergibt sich für den<br />

Käufer ein überschaubarer und<br />

gut zu kalkulierender Aufwand.<br />

Weil wir jede Halle mit ausführlicher<br />

Bauanleitung liefern, kann<br />

– wer will – unsere Hallen kostengünstig<br />

eigenständig errichten,<br />

alternativ aber auch mit ein bis<br />

zwei Fachleuten von uns oder<br />

komplett durch uns“, so Maximilian<br />

Klein.<br />

Das Unternehmen ist dabei<br />

sehr transparent bei der Preisgestaltung<br />

– die Hallenpreise und<br />

vor allem Sonderangebotspreise<br />

sind auf der Homepage www.<br />

tepe-systemhallen.de zu finden.<br />

„Wir sind ein mittelständisches<br />

Unternehmen mit Erfahrung<br />

und Anspruch“, sagt Maximilian<br />

Klein, der nach seinem Abitur am<br />

Clemens-Brentano-Gymnasium<br />

Dülmen an der Fachhochschule<br />

in Enschede in den Niederlanden<br />

das Studium „Small Business &<br />

Retail Management“ absolviert<br />

hat und auf Zukunftsfähigkeit<br />

setzt: Qualität im Material,<br />

Flexibilität in der Konfiguration,<br />

Tempo in der Abwicklung und<br />

weitgehende Digitalisierung.<br />

„Unsere Monteure haben jetzt<br />

alle ein Tablet. Damit wird eine digitale<br />

Baustellendokumentation<br />

angefertigt. Der Kunde bekommt<br />

außerdem vollautomatisch einen<br />

tagesaktuellen Stundennachweis<br />

per E-Mail zugesandt, sobald<br />

unsere Monteure ihre Arbeit beenden“,<br />

so der 38-Jährige.<br />

Fünf Fragen an<br />

Unternehmer des Jahres<br />

Jetzt Vorschläge für neue Preisträger einreichen<br />

Dülmen. Zwar wurde der traditionelle<br />

Neujahrsempfang der<br />

IDU in Abstimmung mit der Sparkasse<br />

Westmünsterland als Gastgeber<br />

und Unterstützer auf den<br />

3. April 2022 verschoben, die<br />

Einreichung für Vorschläge zur<br />

Preisverleihung „Unternehmer<br />

des Jahres“, die an dem Tag<br />

durchgeführt wird, endet allerdings<br />

dennoch am 31. <strong>Dezember</strong>.<br />

Höchste Zeit also, um noch einen<br />

Unternehmer oder eine Unternehmerin<br />

vorzuschlagen, die sich<br />

im zurückliegenden Jahr durch<br />

besonderes unternehmerisches<br />

Engagement hervorgetan hat.<br />

Jeder kann eine Dülmener Unternehmerin<br />

oder einen Dülmener<br />

Weil für 2020 coronabedingt die Verleihung des Preises zum Unternehmer<br />

des Jahres ausfallen musste, sind die aktuellsten Preisträger<br />

Bernd Homann und Stefanie Busch, die zur Newcomerin des<br />

Jahres ernannt wurde. <br />

Foto: privat<br />

Die Reisemobiltechnik -<br />

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Unternehmer für den Preis vorschlagen,<br />

einfach per E-Mail an<br />

die Geschäftsstelle: info@iduduelmen.de.<br />

Um zu betonen, welchen<br />

Stellenwert die Auszeichnung in<br />

der heimischen Unternehmerschaft<br />

hat, hat <strong>DÜLMENplus</strong> fünf<br />

Fragen an die letzten drei Unternehmer<br />

des Jahres übermittelt.<br />

Die Antworten dazu sind unter<br />

www.dülmenplus.de im Bereich<br />

„geschäftlich > IDU“ zu finden.<br />

Unter anderem geben Markus<br />

Enseling, Andries Broekhuijsen<br />

und Bernd Homann hier ihre Meinung<br />

zum besten, was der nächste<br />

Unternehmer des Jahres ihrer<br />

Meinung nach mitbringen sollte.


Frohe Festtage<br />

<br />

<br />

WIR WÜNSCHEN ALLEN KUNDEN, FREUNDEN UND<br />

BEKANNTEN EIN FRIEDLICHES WEIHNACHTSFEST!<br />

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Weihnachtstage und für das kommende Jahr<br />

Zufriedenheit und Frohsinn!<br />

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LOKALES 17<br />

Mittwoch, <strong>22.</strong> <strong>Dezember</strong> <strong>2021</strong><br />

Für ein friedliches Miteinander<br />

Die Streitschlichter-AG des Clemens-Brentano-Gymnasiums bereitet sich auf ihren Einsatz vor<br />

Von Reimund Menninghaus<br />

Dülmen. Weihnachten – das<br />

Fest des Friedens – steht vor der<br />

Tür. Was aber, wenn‘s nicht so<br />

friedlich zugeht? Wenn die Emotionen<br />

hochkochen, beispielsweise<br />

in der Schule? Meinungen<br />

und Ansichten aufeinanderprallen,<br />

der eine sich <strong>vom</strong> anderen<br />

falsch behandelt fühlt,<br />

ein Wort das andere ergibt, der<br />

eine den anderen beleidigt? Der<br />

Streit vielleicht sogar droht zu<br />

eskalieren? Tätlichkeiten nicht<br />

weit sind? Dann sind beispielsweise<br />

Streitschlichter gefragt.<br />

Wie die Schülerinnen und Schüler<br />

des Clemens-Brentano-Gymnasiums<br />

(CBG), die sich in einer<br />

AG (Arbeitsgemeinschaft) auf<br />

ihren Einsatz als Streitschlichter<br />

ab kommendem Schuljahr<br />

vorbereiten.<br />

Es ist Samstagmorgen im Advent.<br />

Für die Streitschlichter-AG<br />

steht eine mehrstündige Blockveranstaltung<br />

auf dem Programm,<br />

zu der Peter Zarmann, Pfarrer der<br />

Evangelischen Kirchengemeinde<br />

Dülmen, ins Evangelische Gemeindezentrum<br />

eingeladen hat. Er<br />

arbeitet auch als Lehrer am CBG<br />

und leitet zusammen mit Lehrerin<br />

Lara Schlingmann die aktuelle<br />

Streitschlichter-AG – fit gemacht<br />

dafür im Rahmen einer vier Nachmittage<br />

dauernden Fortbildung des<br />

Arbeiter-Samariter-Bundes.<br />

In drei Vierer-Gruppen spielen<br />

die Mitglieder der Streitschlichter-<br />

AG an diesem Vormittag Streitschlichtungs-Einsätze<br />

durch. „Dazu<br />

braucht man mehr Zeit am Stück<br />

als die, die wir für die AG-Treffen<br />

in der Schule zur Verfügung haben.<br />

Deswegen die Blockveranstaltung<br />

heute“, erklärt Peter Zarmann.<br />

In den Gruppen sind Streitgeschichten<br />

und Szenarien in der<br />

AG-Sitzung zuvor geschrieben<br />

Jubiläumssonderprägung und 0-Euro-Schein<br />

Burg Vischering bietet Geschenkideen mit Heimatbezug<br />

Kreis Coesfeld. Anlässlich des<br />

750-jährigen Jubiläums der Burg<br />

Vischering hat der Kreis Coesfeld<br />

zwei besondere Erinnerungsstücke<br />

herausgebracht: eine Jubiläumssonderprägung<br />

– wahlweise in<br />

Silber oder Gold – sowie einen<br />

0-Euro-Schein. Die teils limitierten<br />

Andenken finden seit Mitte Oktober<br />

großen Anklang.<br />

Die Sonderprägung – auf der<br />

einen Seite geziert von der Burg<br />

Vischering, auf der anderen Seite<br />

<strong>vom</strong> Wappen des Kreises Coesfeld<br />

– gibt es in zwei Materialvarianten:<br />

in Feinsilber 999 mit einer Limitierung<br />

auf 750 Stück und in Feingold<br />

999.9, limitiert auf 75 Exemplare.<br />

Beide Varianten haben einen<br />

Einen Adventssamstagvormittag investierten die Schülerinnen und Schüler der Streitschlichter-AG des CBG unter der Leitung von Lehrerin<br />

Lara Schlingmann (hinten links) und Lehrer und Pfarrer Peter Zarmann (hinten rechts), um das Verfahren der Streitschlichtung<br />

intensiv zu trainieren. <br />

Foto: Reimund Menninghaus<br />

worden – ganz orientiert an der<br />

Lebenswelt und an den Themen<br />

der Fünft- und Sechstklässler.<br />

Denn als Klassenpaten werden die<br />

Streitschlichter ab dem kommenden<br />

Schuljahr die neuen Fünfer<br />

betreuen.<br />

Die vier Phasen des<br />

Streitschlichtens trainieren<br />

An diesem Adventssamstag geht<br />

es darum, die vier Phasen der<br />

Streitschlichtung zu üben und zu<br />

trainieren. „Es geht dabei zu einem<br />

Teil darum, dass die Streitenden<br />

einen Rollentausch vornehmen<br />

– also sich in die Situation des<br />

Streitgegners hineinversetzen“, so<br />

Peter Zarmann. Und dann geht es<br />

darum, dass gemeinsam Schritte<br />

zur Lösung des Streits und der<br />

Durchmesser von 30 Millimetern<br />

und ein Gewicht von 8,5 Gramm.<br />

Die Sonderprägung wird, inklusive<br />

Etui und Zertifikat, in Feinsilber<br />

zum Preis von 69 Euro und in Feingold<br />

für 999 Euro angeboten.<br />

Der Null-Euro-Schein mit dem<br />

Konterfei der historischen Wasserburg<br />

und einem Nominalwert von<br />

Auseinandersetzung überlegt und<br />

Lösungsvorschläge gemacht werden<br />

– moderiert von den Streitschlichten.<br />

„Das Ergebnis wird<br />

schriftlich fixiert – und dann wird<br />

ein Folgegespräch für zehn Tage<br />

später vereinbart.“<br />

Im schulischen Alltag sieht das<br />

dann so aus, dass die Lehrerinnen<br />

und Lehrer streitende Schüler<br />

zu den Streitschlichtern schicken,<br />

die vor allem in der einstündigen<br />

Mittagspause der Schule in einem<br />

bestimmten, entsprechend ausgewiesenen<br />

Raum anzutreffen<br />

sind. „Und es gibt manch eine Situation<br />

im Schulleben, die auf diesem<br />

Weg erfolgreich angepackt werden<br />

kann“, so Lehrerin Lara Schlingmann,<br />

die einiges an Erfahrung als<br />

Klassenlehrerin von fünften und<br />

sechsten Klassen hat.<br />

null Euro ist für drei Euro erhältlich.<br />

Er ist auf Sicherheitspapier<br />

gedruckt und verfügt über einige<br />

für Banknoten typische Sicherheitsmerkmale.<br />

Neben dem regulären<br />

Null-Euro-Schein der Burg<br />

Vischering gibt es eine auf 1000<br />

Exemplare limitierte „Anniversary<br />

2020“-Edition.<br />

Informationen zum Erwerb eines<br />

Jubiläumsandenkens finden Interessierte<br />

unter burg-vischering.de/<br />

besucherinfos/#museumsshop.<br />

Ein besonderer Dank des Kreises<br />

gilt der Sparkasse Westmünsterland,<br />

die die Produktion der<br />

Jubiläumserinnerungsstücke mit<br />

insgesamt 10.000 Euro gefördert<br />

hat.<br />

Grundsätzlich nehmen die Streitenden<br />

freiwillig an einem Streitschlichtungs-Verfahren<br />

teil, lautet<br />

die Regel. „Und das wird auch gut<br />

funktionieren, schätze ich. Als<br />

Schüler vertraut man eher wohl<br />

anderen Schülern als Lehrern“, sagt<br />

Linus Wendker. Fünf Schuljahre<br />

älter sind die Streitschlichter, wenn<br />

sie ab Sommer bei den neuen Fünfern<br />

als Klassenpaten und Streitschlichter<br />

im Einsatz sind.<br />

„Es macht Spaß, anderen<br />

Leuten zu helfen“<br />

Insgesamt ist den AG-Mitgliedern<br />

an dem Adventssamstag<br />

anzumerken, dass sie Freude an<br />

der Sache haben: „Es macht Spaß,<br />

anderen Leuten zu helfen, wieder<br />

gut miteinander umzugehen. Man<br />

Thairobik bei der FBS<br />

Dülmen. Thairobik ist ein Fitnesskurs<br />

mit einer Kombination aus<br />

Kick-Boxen, Herz-Kreislauf- und<br />

Kräftigungsübungen mit anschließenden<br />

Dehn- und Entspannungsübungen.<br />

Im Hauptteil<br />

findet ein kontinuierliches Herz-<br />

Kreislauftraining mit Box-Elementen<br />

statt. Dies ist ein Intervalltraining<br />

aus Aerobic- und<br />

Beratung für Rentenversicherte<br />

Dülmen. Am Montag, 3. Januar, findet<br />

von 9.30 bis 14 Uhr im einsA, Bült<br />

1, im Beratungszimmer der Stadt<br />

Dülmen die Beratung für Rentenversicherte<br />

<strong>vom</strong> Versichertenältesten<br />

der Deutschen Rentenversicherung<br />

Westfalen Klaus-Dieter<br />

Löhnert statt. Anmeldung dazu ist<br />

hat ja dann auch Erfolgserlebnisse,<br />

wenn eine Lösung gefunden ist.“<br />

Das zu erreichen – dazu brauchen<br />

die Streitschlichter sicher auch ein<br />

gutes Fingerspitzengefühl. „Oft geht<br />

es bei Streit-Auseinandersetzungen<br />

ja nur zweitrangig um das Thema<br />

oder die Situation, die den Streit<br />

ausgelöst hat. Oft liegt das große<br />

Problem unsichtbar unter der<br />

Wasseroberfläche – wie bei einem<br />

Eisberg“, so Peter Zarmann.<br />

Umso wichtiger, dass die Streitschlichter<br />

sich intensiv auf ihre<br />

künftige Tätigkeit ab nächstem<br />

Schuljahr vorbereiten – zumal<br />

die Streitschlichtung als Institution<br />

aktuell Corona-bedingt am<br />

CBG weitgehend ruht, nachdem<br />

es zuvor bereits sechs Jahre eine<br />

Streitschlichter-AG an der Schule<br />

gegeben hatte.<br />

Thai-Elementen. Der Kräftigungsteil<br />

für Oberkörper, Beine und<br />

Bauch wird mit und ohne Hanteln<br />

oder auch einem Theraband durchgeführt.<br />

Angeboten wird der Kurs<br />

ab dem 11. Januar von 18.30 bis<br />

19.45 Uhr. Weitere Informationen<br />

und Anmeldungen bei der FBS Dülmen<br />

unter (02594) 97995-300, oder<br />

unter www.fbs-duelmen.de.<br />

nicht erforderlich. Zur Beratung ist<br />

mitzubringen eine Rentenauskunft<br />

und Personalausweis. Bei Rentenanträge<br />

aller Arten. Telefonische<br />

Anmeldung bei Klaus-Dieter Löhnert,<br />

Tiberberg 1, auch da Beratung.<br />

Unter Tel. (02594) 81418 oder Handy<br />

(0171) 4254688.


Frohe Festtage<br />

Wir wünschen unseren Kunden,<br />

Freunden und Bekannten<br />

frohe Weihnachten und einen<br />

guten Rutsch ins neue Jahr!<br />

Ahlers OHG<br />

Ostlandwehr 7b | 48249 Dülmen<br />

Tel. 02594 483086 | Fax: 02594 8436<br />

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Frohe Weihnachten und einen<br />

guten Rutsch ins neue Jahr!<br />

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Telefon:<br />

(0 25 94) 89 66 68<br />

Mobil:<br />

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Bergflagge 40<br />

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Fax:<br />

(0 25 94) 89 66 69<br />

Wir wunschen<br />

..<br />

ein<br />

frohes<br />

Weihnachtsfest<br />

und einen<br />

guten Start<br />

ins neue Jahr.<br />

Gewerbestraße 21<br />

48249 Dülmen-Buldern<br />

Tel. 0 25 90 / 6 67<br />

Wir wünschen unseren Kunden, Freunden und Bekannten<br />

frohe Festtage und ein gutes neues Jahr!<br />

Ostdamm 145 · 48249 Dülmen · Tel. 0 25 94-94 94 87<br />

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Weihnachtszeit... zur Ruhe kommen, sich besinnen,<br />

Klarheit schaffen und Kraft sammeln für das kommende Jahr.<br />

In diesem Sinne wünschen wir allen Kunden, Fahrgästen,<br />

Freunden und Nachbarn erholsame Weihnachtstage<br />

und für 2022 ein Jahr voller positiver Erlebnisse!<br />

REISEDIENST LÜCKE GMBH<br />

HEINRICH-LEGGEWIE-STRASSE 12 · 48249 DÜLMEN<br />

T. 02594/ 88254 · WWW.REISEDIENST-LUECKE.DE<br />

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www.dülmenplus.de<br />

Schützen helfen Schützen: 6.000 Euro gesammelt<br />

Es fing alles mit einem Treffen<br />

der Schützenthrone aus Dülmen<br />

im September diesen Jahres an:<br />

Die Aktion „Schützen helfen<br />

Schützen“ (<strong>DÜLMENplus</strong> berichtete)<br />

war geboren, um jenen<br />

Menschen zu helfen, die von<br />

der Hochwasserkatastrophe im<br />

Ahrtal besonders schwer betroffen<br />

sind. Noch an Ort und<br />

Stelle sammelten die Dülmener<br />

Schützenthrone die ersten<br />

Euros ein. Inzwischen steht<br />

die Gesamt-Spendensumme<br />

fest: 6.000 Euro hat die Aktion<br />

eingebracht. Ein voller Erfolg.<br />

Die Schützenvereine in Dülmen<br />

haben den Betrag in verschiedenen<br />

Einzelaktionen zusammengetragen.<br />

Nach dem<br />

Treffen im September folgten<br />

persönliche Spenden und<br />

LOKALES 19<br />

Mittwoch, <strong>22.</strong> <strong>Dezember</strong> <strong>2021</strong><br />

weitere Aktionen. Initiatoren<br />

der Aktion waren die Schützenkönigspaare<br />

aus Buldern und<br />

Hiddingsel (Bulderns Vogelkönig<br />

Reinhard Reckmann mit seiner<br />

Ehefrau Daniela Eifert sowie<br />

Sternenkönig Andreas Albring<br />

mit seiner Ehefrau Nicole und<br />

der Schützenkönig aus Hiddingsel<br />

Michael Armeloh mit seiner<br />

Ehefrau Mareike). Foto: privat<br />

Ideen für Spielplatz gesucht<br />

Stadt lädt zum Termin am 4. Januar zum Sperberweg ein<br />

Dülmen. Um bei der Neugestaltung<br />

des Spielplatzes „Sperberweg“ die<br />

Wünsche von Kindern und Eltern<br />

berücksichtigen zu können, lädt die<br />

Stadt Dülmen zum Dienstag, 4. Januar,<br />

zu einem Vor-Ort-Termin ein.<br />

Beginn ist um 15 Uhr. Alle Kinder,<br />

Jugendlichen, Eltern und Anwohner<br />

sind eingeladen, Ideen für die künftige<br />

Gestaltung einzubringen. Abgebaut<br />

werden muss auf dem Platz<br />

in Kürze das alte Klettergerüst.<br />

Der Termin findet auch bei<br />

schlechtem Wetter statt. Wer nicht<br />

teilnehmen kann, hat die Möglichkeit,<br />

unter Tel. 02594/12-951 oder<br />

per Mail an spielplatzgestaltung@<br />

duelmen.de Anregungen<br />

einzureichen.<br />

Die Stadt lädt zum 4. Januar zu einem Treffen auf dem Spielplatz<br />

„Sperberweg“ ein, um für die künftige Gestaltung Ideen zu sammeln.<br />

Das alte Klettergerüst (links im Bild) muss bald abgebaut werden.<br />

Foto: Stadt Dülmen<br />

Ängste vor der Geburt verringern<br />

Progressive Muskelentspannung in der Schwangerschaft<br />

Dülmen. Im Fokus liegt das einfache<br />

und wirksame Erlernen der<br />

Entspannungstechnik zur Progressiven<br />

Muskelentspannung (PME).<br />

Stress, Ängste und unschöne Gedanken<br />

führen automatisch zur<br />

Anspannung der Muskulatur. Ziel<br />

der PME ist es, durch die Auflösung<br />

muskulärer Anspannungen eine<br />

tiefere Entspannung der Muskulatur<br />

zu erreichen. Das allgemeine<br />

Autogenes Training und Muskelentspannung<br />

Zwei weitere Angebote der VHS Dülmen, die im Januar starten<br />

Dülmen. Kurse für autogenes<br />

Training und Muskelentspannung<br />

sind äußerst beliebt. Die Volkshochschule<br />

bietet deshalb im Januar<br />

zwei weitere Seminare an.<br />

Trainer Makke Schneider zeigt<br />

am Sonntag, 16. Januar, von 9.15<br />

Wohlbefinden kann verbessert<br />

werden. Ein körperlicher Zustand<br />

innerer Ruhe kann sich einstellen.<br />

In der Schwangerschaft häufig auftretende<br />

Rückenschmerzen sowie<br />

Spannungskopfschmerzen können<br />

gelindert, Schlafprobleme reduziert<br />

werden. PME eignet sich zusätzlich<br />

zur Geburtsvorbereitung. Sie kann<br />

Ängste vor der Geburt verringern.<br />

Auch nach der Schwangerschaft trägt<br />

Uhr bis 17 Uhr, wie „Progressive<br />

Muskelentspannung“ (Kurs-Nr.<br />

3101) funktioniert. Zwei Wochen<br />

später findet dann der Kurs „Autogenes<br />

Training kompakt“ (Kurs-<br />

Nr. 3103) zur gleichen Uhrzeit<br />

statt. Beide Angebote eignen sich<br />

PME zu mehr Gelassenheit im Umgang<br />

mit dem Baby und dem neuen<br />

Alltag bei. Der Kurs bietet zudem Zeit<br />

und Raum für den Austausch mit<br />

anderen Schwangere im Kurs. Angeboten<br />

wird der Kurs dienstags, ab<br />

dem 18. Januar, von 19.30 bis 21 Uhr,<br />

sowie donnerstags, ab dem 20. Januar<br />

von 9 bis 10.30 Uhr. Infos und Anmeldungen<br />

unter (02594) 97995300<br />

oder unter www.fbs-duelmen.de.<br />

als Auffrischungskurse und werden<br />

in der Alten Paul-Gerhardt-<br />

Schule durchgeführt.<br />

Eine Anmeldung ist bis zum 9.<br />

Januar im Internet unter www.<br />

vhs-duelmen.de oder Tel. (02594)<br />

12400 möglich und erforderlich.<br />

Öffnungszeiten <strong>vom</strong> „düb“<br />

Dülmen. Während der Feiertage<br />

gelten im „düb“ besondere<br />

Öffnungszeiten, die für die Gäste<br />

zu beachten sind. Am 24. <strong>Dezember</strong><br />

und am 31. <strong>Dezember</strong> öffnet das<br />

„düb“ jeweils von 9 bis 12 Uhr seine<br />

Pforten für alle Wasserratten. Am<br />

ersten Weihnachtsfeiertag sowie an<br />

Neujahr hat das „düb“ geschlossen.<br />

An allen anderen Tagen öffnet das<br />

Bad von 9 Uhr bis 21 Uhr.<br />

Zum 1. Januar erhöhen sich zudem<br />

die Eintrittspreise für die Bereiche<br />

„dübSole“ und „dübRelax“. Gründe<br />

für die Anpassung sind gestiegene<br />

Personalkosten, erhöhte Einkaufspreise,<br />

Anstieg der Kosten für<br />

Dienstleistungen und die drastische<br />

Booster jetzt nach vier Monaten<br />

Kreis Coesfeld. Das Land Nordrhein-Westfalen<br />

hat in der vergangenen<br />

Woche erneut seine<br />

Regelung verändert: Impfwillige<br />

ab 18 Jahre, bei denen die Grundimmunisierung<br />

weniger als fünf<br />

Monate zurückliegt, sollen nicht<br />

mehr zurückgewiesen, sondern<br />

ebenfalls geimpft werden – wenn<br />

ein Mindestabstand von vier Monaten<br />

erreicht ist. Der entsprechende<br />

Erlass des NRW-Ministerium für<br />

Arbeit, Gesundheit und Soziales<br />

gilt ab sofort.<br />

Durch einen Erlass in der Vorwoche<br />

war der Abstand zuvor<br />

Yoga für Schwangere<br />

Dülmen. Die Schwangerschaft<br />

ist ein ganz besonderer Abschnitt<br />

im Leben einer Frau. Yoga in der<br />

Schwangerschaft stärkt die Verbindung<br />

zum Baby. Durch bestimmte<br />

Übungen wird die Mutter<br />

beweglich gehalten, der Beckenboden<br />

wird trainiert und typische<br />

Beschwerden können gelindert werden.<br />

Atemübungen verbessern die<br />

Lunge und das Zwerchfell. Der Atem<br />

Wochenmarkt an Heiligabend<br />

Frische Waren für das Festmenü<br />

gibt es auch an Heiligabend<br />

und Silvester (die Freitage<br />

24. und 31. <strong>Dezember</strong>)<br />

auf dem Dülmener Wochenmarkt<br />

– allerdings mit verkürzter<br />

Öffnungszeit. Die<br />

Händler*innen stehen bis 11<br />

Entwicklung der Energiepreise. So<br />

ist die erste Preiserhöhung im „düb“,<br />

seit insgesamt sieben Jahren, jetzt<br />

unumgänglich.<br />

Die Verantwortlichen der Stadtbetriebe<br />

Dülmen GmbH haben sich<br />

viele Gedanken um die Preiserhöhung<br />

gemacht. Alle Betriebszahlen wurden<br />

dazu intensiv bewertet. Eine Preiserhöhung<br />

in den Bereichen Sole und<br />

Relax ist unumgänglich.<br />

Erfreulich sei, dass mit Rücksicht<br />

auf die derzeitige Lage zur Corona-Pandemie,<br />

die Eintrittspreise im<br />

Familienbereich „dübFun“ nicht erhöht<br />

werden, um der Bevölkerung<br />

auch weiterhin ein preiswertes<br />

Schwimmangebot bieten zu können.<br />

kurzzeitig auf mindestens vier Wochen<br />

verkürzt worden. Die Impfstellen<br />

des Kreises Coesfeld, die<br />

sich in Lüdinghausen (Seppenrader<br />

Straße 18) und Coesfeld (Borkener<br />

Straße 23) befinden, setzen<br />

die neue Regelung direkt um. „Wir<br />

reagieren flexibel auf die wechselnden<br />

Vorgaben. Wichtig ist, dass<br />

die Impfangebote wahrgenommen<br />

werden“, betont Landrat Dr. Christian<br />

Schulze Pellengahr. Termine<br />

für Erst-, Zweit- und Auffrischungsimpfungen<br />

sind über das Portal<br />

https://impfstellen-drk-coe.de/<br />

buchbar.<br />

ist das einfachste und beste Instrument,<br />

mit dem du unter der Geburt<br />

dem Wehenschmerz begegnen<br />

kannst. Auch bauen regelmäßige<br />

Meditationen Unsicherheiten und<br />

Ängste ab. Der Kurs findet dienstags,<br />

ab dem 18. Januar von 16.30 Uhr bis<br />

17.45 Uhr statt. Weitere Infos und<br />

Anmeldungen bei der FBS Dülmen<br />

unter (02594) 97995300, oder unter<br />

www.fbs-duelmen.de.<br />

Uhr für ihre Kundschaft bereit.<br />

An den Dienstagen 21.<br />

und 28. <strong>Dezember</strong> findet der<br />

Wochenmarkt zu den regulären<br />

Zeiten auf dem Königsplatz<br />

statt. Lediglich am<br />

Dienstag, 4. Januar, entfällt<br />

der Markt. Foto: Stadt Dülmen


Frohe Festtage<br />

Fröhliche Weihnachten und ein gesundes neues Jahr!<br />

- Ladeneinrichtung<br />

- Büroeinrichtung<br />

- Lagereinrichtung<br />

- Geschäftsbedarf<br />

- Bürobedarf<br />

Alles für Ihre Firma!<br />

Wir wünschen unseren<br />

Kunden frohe Festtage!<br />

Wir haben zwischen den<br />

Feiertagen für Sie geöffnet.<br />

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Wirklich Weihnachten<br />

ist dann, wenn die Stille<br />

der Heiligen Nacht auch in<br />

unser Herz gefunden hat.<br />

Die BSG Dülmen wünscht all ihren Mitgliedern, Mitarbeitern,<br />

Sportlerinnen und Sportlern Frohe Weihnachten<br />

und ein glückliches, gesundes Jahr 2022!<br />

Auch das Jahr <strong>2021</strong> hat uns allen erneut viel abverlangt –<br />

finanziell, gesundheitlich und nach wie vor auch in Bezug auf die<br />

lieb gewonnenen Kontakte zu unseren Familien, Freunden und<br />

auch Sportkameradinnen und -kameraden.<br />

Die BSG möchte sich weiterhin mit euch gemeinsam<br />

auf den Weg machen, diese Kontakte möglichst<br />

schnell wieder in den Alltag zu integrieren.<br />

Bleibt dabei und bis dahin,<br />

bleibt gesund!!!<br />

Wir machen aus Ideen Wirklichkeit<br />

Malerbetrieb K. Hurtner<br />

Gausepatt 63 · 48249 Dümen<br />

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Kulturveranstaltungen im Januar<br />

Kindertheaternachmittag und Kabarettabende<br />

Dülmen. Nach der Weihnachtspause<br />

startet das städtische Kulturprogramm<br />

im Januar wieder durch:<br />

Ein Kindertheaternachmittag und<br />

zwei Kabarettabende stehen auf<br />

dem Programm.<br />

Am Freitag, 14. Januar, ist das<br />

Trotz-alledem-Theater wieder um<br />

15 Uhr in der Alten Sparkasse zu<br />

Gast. In diesem Jahr werden sie<br />

kleine und große Gäste mit dem<br />

Stück „Oh, wie schön ist Panama“<br />

begeistern.<br />

Eine humorvolle „Jahresendabrechnung“<br />

bieten das Kabarett-<br />

Quartett Robert Griess, Sebastian<br />

Rüger, Henning Schmidtke & Dagmar<br />

Schönleber am <strong>22.</strong> Januar um<br />

20 Uhr in der CBG-Aula. In der<br />

Ankündigung heißt es zum Programm:<br />

„<strong>2021</strong> – was für ein Jahr:<br />

Erst war Trump weg, dann auch<br />

noch Merkel. Eine Bundestagswahl,<br />

neue Impfstoffe, neue Freiheiten,<br />

neue Mutanten, ein Lauterbach…<br />

und sonst?“. Der Kölner Kabarettist<br />

Robert Griess schart jedes Jahr aufs<br />

Neue vier Kabarett-Kollegen um<br />

sich, um als Ensemble abzurechnen<br />

mit allem, was quer und schiefläuft.<br />

LOKALES 21<br />

Mittwoch, <strong>22.</strong> <strong>Dezember</strong> <strong>2021</strong><br />

Martin Zingsheim kommt am 27. Januar mit seinem Kabarett-Programm<br />

„aber bitte mit ohne“ nach Dülmen.<br />

Foto: Tomas Rodriguez<br />

Kabarettistisch weiter geht es am<br />

27. Januar um 20 Uhr mit Martin<br />

Zingsheim und seinem Programm<br />

„aber bitte mit ohne“. Der Kölner<br />

Comedian präsentiert in der CBG-<br />

Aula sein neues Programm, in<br />

dem er sprachlich brillante Komik<br />

und rasante Gags mit kritischer<br />

Tiefenschärfe zu verbinden weiß.<br />

„Heutzutage ist Verzicht der wahre<br />

Luxus. Kein Fleisch, keine Laktose,<br />

keine Religion und vor allem keine<br />

eigene Meinung. Nur auf eines sollten<br />

Sie niemals verzichten: ins Theater<br />

zu gehen!“. Die Tickets gibt es an<br />

der Infothek der Alten Sparkasse,<br />

unter Tel. (02594) 12400 sowie unter<br />

www.duelmen.de/kultur.html.<br />

Fluglehrer-Urgestein geehrt<br />

Horst Potthoff – Manager, „Menschenfänger“, Motivator<br />

Dülmen. Wer sich zum Flugplatz<br />

Borkenberge begibt, wird dort früher<br />

oder später auf Horst Potthoff<br />

treffen: An einer der Flugzeughallen,<br />

am Segelflugstart, auf dem<br />

Turm oder – zumindest bis vor zwei<br />

Jahren – als Fluglehrer im Cockpit<br />

eines Segel- oder Motorflugzeugs.<br />

Wer dann mit ihm ins Gespräch<br />

kommt, wird fast immer von der<br />

Begeisterung dieses „fliegenden<br />

Menschenfängers“ (Zitat eines<br />

seiner vielen, ehemaligen Schüler)<br />

angesteckt und sitzt über kurz<br />

oder lang selbst im Cockpit eines<br />

Segel- oder Motorflugzeugs. „Nur<br />

für einen kurzen Schnupperflug“ –<br />

wie Horst immer gern verschmitzt<br />

lächelnd versichert hat.<br />

Die vielen Dutzend Flugschüler*innen,<br />

die Horst Potthoff<br />

in den letzten mehr als 40 Jahren<br />

am Flugplatz Borkenberge durch<br />

die Ausbildung begleitet und zur<br />

Segel- oder Motorflugberechtigung<br />

geführt hat wissen, dass es in aller<br />

Regel nicht beim „Schnuppern“<br />

blieb. Kaum einer konnte sich der<br />

Faszination entziehen, die dieser<br />

stets ruhige und fröhliche Mensch<br />

für die Fliegerei zu vermitteln<br />

wusste. Seine große pädagogische<br />

Stärke war ohne Zweifel die immer<br />

passende Mischung aus Motivation<br />

und Kritik, ohne die es mancher<br />

Schüler sicher nicht bis zur erfolgreichen<br />

Prüfung als Pilot geschafft<br />

hätte.<br />

Begonnen hat diese außergewöhnliche<br />

„Karriere“ 1972 zunächst<br />

im Modellflug – doch schon<br />

ein halbes Jahr später musste es<br />

Horst Potthoff (links) wurde von Frank Frenzel im Namen des DAeC<br />

für seine Verdienste als Fluglehrer geehrt. <br />

Foto: privat<br />

dann ein „richtiges“ (Segel-) Flugzeug<br />

sein. Nach nur vier Wochen<br />

und 25 Starts mit Lehrer absolvierte<br />

Horst Potthoff den ersten<br />

Alleinstart, ein Jahr später hatte<br />

er dann den „Luftfahrerschein für<br />

Segelflieger“ in der Tasche.<br />

1978 erwarb er die Lehrberechtigung<br />

im Segelflug und seit<br />

1979 war er als Segelfluglehrer, ab<br />

1998 auch als Motorfluglehrer für<br />

den FSV Bochum e.V. tätig. Parallel<br />

dazu leitete er die Geschicke<br />

des Vereins über viele Jahre als<br />

Vorstandsmitglied und Leiter der<br />

Motorfluggruppe – stets unterstützt<br />

von seinem Sohn Michael, der sich<br />

um den technischen Teil der Fliegerei<br />

und die Wartung der Vereinsflugzeuge<br />

kümmerte.<br />

In fast 50 Jahren Fliegerei kamen<br />

im Motorflug fast 1.500, im Segelflug<br />

etwas über 1.600 Flugstunden<br />

zusammen – der höchste Segelflug<br />

trug ihn im Jahr 1979 in Sisteron /<br />

Frankreich auf 8.100 Meter Höhe.<br />

Das sind 26.575 ft – eine Höhe,<br />

die sonst Verkehrsflugzeugen vorbehalten<br />

ist.<br />

Seine größte Errungenschaft ist<br />

aber sicher die, durch seinen unermüdlichen<br />

Einsatz in den letzten<br />

40 Jahren so viele gerade junge<br />

Menschen für die Fliegerei begeistert<br />

zu haben. Für seine außerordentlichen<br />

Verdienste als Fluglehrer<br />

des Landesverbandes wurde<br />

Horst Potthoff am Samstag <strong>vom</strong><br />

DAeC (Deutscher Aero Club) geehrt<br />

und mit der Ehrenurkunde des<br />

Landesverbandes ausgezeichnet.<br />

Die Übergabe der Urkunde und<br />

weiterer Präsente des Landesverbandes<br />

erfolgten stellvertretend<br />

durch die beiden langjährigen Vorstandsmitglieder<br />

des Vereins, Marion<br />

Breithaupt und Frank Frenzel,<br />

der auch die Laudatio hielt.<br />

Flexibar-Angebot beim TV Dülmen<br />

Dülmen. Ab dem 3. Januar beginnt<br />

beim TV Dülmen ein neues<br />

Kurs-Angebot „Flexibar”. Der<br />

Flexi-Bar-Schwungstab wird in<br />

Schwingung gebracht und bewirkt<br />

durch die erzeugte Vibration eine<br />

unwillkürliche, reflektorische Anspannung<br />

der Muskulatur des<br />

Körpers. Hierbei wird die Tiefenmuskulatur<br />

trainiert, die bei den<br />

meisten anderen Kraftübungen<br />

nicht beansprucht wird. Montags<br />

von 19 bis 20 Uhr findet der Kurs in<br />

Zumba- und Yogakurse starten<br />

Dülmen. Ab dem 5. Januar beginnt<br />

beim TV Dülmen ein neues Kurs<br />

Angebot „Zumba”: Tanzen, schwitzen<br />

und den Rhythmus spüren. Der<br />

Mix aus Tanz- und Intervalltraining<br />

macht nicht nur Spaß, sondern<br />

bringt auch die Figur in Topform.<br />

In diesem Kurs werden Aerobic<br />

Elemente mit Tanzschritten aus<br />

Salsa, Merenque, Samba, Reggaeton<br />

verbunden. Eine Menge Spaß<br />

und schweißtreibende Stunden sind<br />

vorprogrammiert.<br />

Mittwochs von 19 bis 20 Uhr findet<br />

der Kurs in der „fitnessARENA“<br />

im Bendix Gelände statt. Es wird ein<br />

10-wöchiger Kurs stattfinden, im<br />

Zeitraum <strong>vom</strong> 5. Januar bis zum 9.<br />

März. Die Kosten für zehn Einheiten<br />

betragen 60 Euro pro Teilnehmer*in.<br />

Die Anmeldung läuft über das Online-Anmeldesystem,<br />

dies ist auf<br />

der Homepage, www.tvduelmen.de<br />

unter Kursanmeldung zu finden.<br />

Rückfragen in der Geschäftsstelle<br />

Freie Wassergymnastik-Plätze<br />

Dülmen. Noch einige freie Plätze<br />

gibt es im Wassergymnastik-Kurs<br />

der VHS, der am Montag, 17. Januar,<br />

ab 16 Uhr im „düb“ startet. Es<br />

geht dabei um Ganzkörpertraining<br />

mit Schwerpunkt Herz und Kreislauf<br />

im Flachwasser (Tiefe 120<br />

cm). Der Kurs findet unter neuer<br />

Leitung statt: Sylvia Artmann ist<br />

nach über 20 Jahren Kursleitertätigkeit<br />

in den „Unruhestand“<br />

Yoga-Kurse am Januar in der VHS<br />

Dülmen. Zwei besondere Yoga-<br />

Kurse bietet die VHS ab Januar<br />

an: Auch Yoga kann immer<br />

wieder überraschen! Zum einen<br />

startet am Donnerstag, 20. Januar,<br />

ab 19.45 Uhr das bekannte<br />

und beliebte Format „Yogilates“.<br />

Gänzlich neu ist hingegen<br />

das Angebot „Yoga Dance meets<br />

der „fitnessARENA“ im Bendix-Gelände<br />

statt. Es wird ein 10-wöchiger<br />

Kurs stattfinden, in dem Zeitraum<br />

3. Januar bis 14. März. Die<br />

Kosten für 10 Einheiten betragen<br />

60 Euro pro Teilnehmer. Die Anmeldung<br />

läuft über das Online<br />

Anmeldesystem, dies ist auf der<br />

Homepage, www.tvduelmen.de<br />

unter Kursanmeldung zu finden.<br />

Rückfragen in der TV-Geschäftsstelle<br />

unter (02594) 787230 oder<br />

unter beactive@tvduelmen.de.<br />

unter (02594) 787230 oder unter beactive@tvduelmen.de.<br />

Darüber hinaus startet ab dem<br />

14. Januar beim TV Dülmen ein<br />

neues Kurs-Angebot „Yoga Einsteiger”.Yoga<br />

ist eines der ältesten<br />

Systeme der Welt, das Körper, Geist<br />

und Seele vereint und die persönliche<br />

Entwicklung fördert. Gerade<br />

heute sind die von den Yogis<br />

entwickelten Methoden von unschätzbaren<br />

Wert, um Stress und<br />

Anspannungen abzubauen, den<br />

Körper gesund zu halten und mit<br />

Energie aufzuladen. Freitags von<br />

17.30 bis 18.30 Uhr findet der Kurs<br />

in der „FitnessARENA“ im Bendix-<br />

Komplex an der Friedrich-Ruin-<br />

Straße 31 statt. Es wird ein 12-wöchiger<br />

Kurs stattfinden, <strong>vom</strong> 14.<br />

Januar bis zum 1. April. Die Kosten<br />

für 12 Einheiten betragen 72 Euro<br />

pro Teilnehmer*in. Die Anmeldung<br />

läuft über das Online Anmeldesystem<br />

auf www.tvduelmen.de<br />

verabschiedet worden und Brigitte<br />

Böker gibt ab Januar als Vertretung<br />

für die meisten Kurse<br />

ihren Einstand im „düb“. Fast alle<br />

Kurse könne somit wie gewohnt<br />

stattfinden. Eine Anmeldung für<br />

den Kurs ist bis zum 10. Januar erforderlich,<br />

da nur begrenzt Plätze<br />

zur Verfügung stehen! Weitere Informationen<br />

und Anmeldung unter<br />

www.vhsduelmen.de.<br />

Meditation“, das am Mittwoch,<br />

19. Januar, um 19.45 Uhr beginnt.<br />

Wer Yoga einmal etwas rhythmischer<br />

erleben möchte und dennoch<br />

Entspannung sucht, sollte<br />

diesen Kurs in jedem Fall ausprobieren.<br />

Weitere Informationen<br />

Anmeldung unter www.vhs-duelmen.de.<br />

Ganzheitliches Gedächtnistraining<br />

Dülmen. Ein Knoten im Taschentuch<br />

ist nicht mehr genug. Ein<br />

gezieltes und regelmäßiges Gedächtnistraining<br />

steigert unsere<br />

Gehirnleistung und ermöglicht uns<br />

ein hohes Maß an lebenswichtigen<br />

Kompetenzen. Ein dauerhaftes<br />

Training und Interesse an geistiger<br />

Beschäftigung verspricht den Erfolg.<br />

Unser Gehirn kann sich keine<br />

Denkferien leisten. Wir lernen mit<br />

allen Sinnen und trainieren so<br />

unsere Hirnleistungen, wie Konzentration,<br />

Merkfähigkeit, Denkflexibilität,<br />

Wortfindung und vieles<br />

mehr. Der Kurs für Beginner startet<br />

am Donnerstag, 20. Januar, von 9<br />

bis 10.30 Uhr in der FBS Dülmen.<br />

Anmeldung: FBS Dülmen, Tel.:<br />

(02594) 97995300.


SIE FÜR DÜLMEN!<br />

Bei der Stadt Dülmen ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt im<br />

Fachbereich „Arbeit, Soziales, Ehrenamt und Senioren“<br />

in der dortigen Abteilung „Jobcenter“, eine Stelle als<br />

LEISTUNGSSACHBEARBEITER (m/w/d)<br />

für die Grundsicherung für Arbeitsuchende<br />

nach dem Sozialgesetzbuch II<br />

zu besetzen.<br />

Es handelt sich um eine unbefristete Vollzeitstelle.<br />

Die Vergütung erfolgt nach Entgeltgruppe 9c TVöD bzw.<br />

Besoldungsgruppe A 10 LBesG NRW.<br />

Wir haben Ihr Interesse an dieser Aufgabe geweckt?<br />

Dann informieren wir Sie gerne auf unserer Homepage<br />

http://www.duelmen.de/stellenangebote.html<br />

näher über unser Stellenangebot.<br />

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!<br />

ZEIT FÜR<br />

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NEUSTART?<br />

Ja<br />

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Vielleicht<br />

Dein Raphael<br />

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• EIN TEAM AUF AUGENHÖHE<br />

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QUEREINSTEIGER*IN BIST<br />

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DRK-Soziale Dienste im Kreis Coesfeld<br />

Wir suchen zum frühestmöglichen<br />

Termin (Teilzeit oder Vollzeit)<br />

PERSONAL FÜR<br />

IMPF- UND TESTSTELLEN (m/w/d)<br />

Stellenbeschreibungen finden Sie unter:<br />

www.stellenangebote.drk-coe.de<br />

Die Stadtwerke Dülmen GmbH sucht für den Ausbau und<br />

sicheren Betrieb ihres Stromnetzes zum nächstmöglichen<br />

Zeitpunkt einen<br />

Stromnetzmonteur (m/w/d)<br />

Ihre Aufgaben:<br />

• Montage von Hausanschlüssen zum Anschluss an die<br />

Strom-, Gas- und Wasserversorgung sowie von Telekommunikationsanschlüssen<br />

• Ausführung aller Montagearbeiten im Mittelspannungs- und<br />

Niederspannungsnetz<br />

• Durchführen und Überwachen von komplexen Wartungsund<br />

Instandsetzungsarbeiten in unserem Versorgungsgebiet<br />

• Arbeiten unter Spannung bis 1000V<br />

• Teilnahme am Bereitschaftsdienst zur Störungseingrenzung<br />

und -behebung sowie Wiederaufnahme der Versorgung<br />

(nach Einarbeitung). Hierzu wird der Wohnort im Einzugsgebiet<br />

des Netzbereichs empfohlen, da die Erreichbarkeit<br />

im Störungsfallentsprechend der gesetzlichen Regelungen<br />

sicherzustellen ist.<br />

Ihr Profil:<br />

• Abgeschlossene elektrotechnische Ausbildung im Bereich<br />

Energietechnik oder vergleichbare Qualifikation<br />

• Kompetentes und kundenorientiertes Auftreten in Kontakt<br />

mit unseren Kunden<br />

• Hohe Eigeninitiative und eine selbstständige, strukturierte<br />

und zuverlässige Arbeitsweise<br />

• Eine gültige Fahrerlaubnis der Klasse B, BE und C1E<br />

• uneingeschränkte Eignung für den Außendienst<br />

• Bereitschaft zu Arbeitseinsätzen außerhalb der regulären<br />

Arbeitszeit sowie zur Teilnahme an Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen<br />

Wir bieten Ihnen:<br />

• Eine Vollzeitbeschäftigung bei attraktiver Vergütung nach<br />

dem Tarifvertrag für Versorgungsbetriebe (TV-V)<br />

• Umfangreiche Sozialleistungen<br />

• Betriebliche Altersvorsorge<br />

• Vielfältige, anspruchsvolle Tätigkeiten und ein interessantes,<br />

zukunftssicheres Arbeitsumfeld<br />

• Flache Hierachien<br />

Senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen (tabellarischer<br />

Lebenslauf, Gesellenbrief, Fortbildungen, Arbeitszeugnisse,<br />

etc.) mit Gehaltsvorstellung und möglichen Eintrittstermin<br />

gerne auch in digitaler Form an:<br />

Stadtwerke Dülmen GmbH<br />

Alter Ostdamm 21 • 48249 Dülmen<br />

Frau Ute Diez • E-Mail: u.diez@stadtwerke-duelmen-gmbh.de<br />

Gullydeckel<br />

ausgehoben<br />

Dülmen. Am 18. <strong>Dezember</strong> hoben<br />

unbekannte Täter auf der L835, in<br />

Buldern 14 Gullydeckel, Schachtabdeckungen<br />

und Einlaufgitter<br />

aus der Verankerung. Ein 58-jähriger<br />

Fahrradfahrer aus Dülmen<br />

fuhr über eine dieser entstandenen<br />

Öffnungen. Ein Sturz konnte gerade<br />

noch verhindert werden. Es<br />

entstand kein Sachschaden am<br />

Fahrrad. Zu jeglichem Zeitpunkt<br />

bestand eine Gefährdung für Fußgänger<br />

und Radfahrer. Die eingesetzten<br />

Polizisten beseitigten<br />

die Gefahrenstellen. Was wie ein<br />

„Streich“ aussieht, erfüllt jedoch<br />

den Tatbestand einer Straftat: „Gefährlicher<br />

Eingriff in den Straßenverkehr“<br />

und ist nicht zu unterschätzen.<br />

Gerade in der Dunkelheit<br />

können solche „Löcher“ übersehen<br />

werden und zu erheblichen Unfällen<br />

von Zweiradfahrern und<br />

Fußgängern führen.<br />

Hinweise bitte an die Polizei in<br />

Dülmen unter (02594) 7930.<br />

Pflegedienst Steinberg sucht<br />

Mitarbeiter (m/w/d)<br />

für die Grundpflege und<br />

Haushaltshilfe in Dülmen,<br />

5 Tage / Woche Mo. bis Fr.<br />

Tel. 02594 948578<br />

jsteinberg@mailbox.org<br />

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Fällungen, Rückschnitt, Bepflanzungen<br />

<strong>vom</strong> Fachmann zum Festpreis.<br />

Telefon: 02594 7890787<br />

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T. 02502222906<br />

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Helfen Sie, die Lebensräume<br />

bedrohter Tierarten weltweit<br />

zu schützen.<br />

Jetzt spenden: wwf.de oder<br />

Spendenkonto:<br />

DE06 5502 0500 0222 2222 22


www.dülmenplus.de<br />

LOKALES 23<br />

Mittwoch, <strong>22.</strong> <strong>Dezember</strong> <strong>2021</strong><br />

Jugendliche machten Senior*innen fit an PC und Smartphone<br />

Sie können nun Briefe mit<br />

Word schreiben, E-Mails verschicken,<br />

Bilder bearbeiten,<br />

Tabellen erstellen und im Internet<br />

nach Informationen suchen<br />

oder Bestellungen aufgeben. In<br />

einem Computerkurs über fünf<br />

Wochen haben 13 ältere Menschen<br />

von Schüler*innen des<br />

Annette-von-Droste-Hülshoff-<br />

Gymnasiums Kniffe und Tricks<br />

im Umgang mit dem PC, dem<br />

Tablet und Smartphone erlernt.<br />

Seit über zehn Jahren findet das<br />

Projekt „Jugend schult Senioren<br />

am PC“ des Mehrgenerationenhauses<br />

in Kooperation mit dem<br />

Annette-von-Droste-Hülshoff-<br />

Gymnasium statt. In der vergangenen<br />

Woche erhielten 14<br />

Schüler*innen, die ehrenamtlichen<br />

in die Rolle der Lehrenden<br />

geschlüpft waren, ein Zertifikat<br />

für ihr soziales Engagement.<br />

Jennifer Stocksley <strong>vom</strong> Mehrgenerationenhaus<br />

Dülmen freute<br />

sich über das Engagement der<br />

Jugendlichen. „Trotz der hohen<br />

schulischen Anforderungen zusammenfänden und mit Freude<br />

und den besonderen Einschränkungen<br />

durch die Coroden.<br />

Alle hätten viel im Umgang<br />

und Elan die Sache anpacken würna-Pandemie<br />

haben alle ein sehr miteinander, voneinander und<br />

großes Interesse gezeigt mitzumachen“,<br />

berichtete Stocksley. Diese Schüler*innen erhielten das<br />

übereinander erfahren können.<br />

„Euer persönlicher Einsatz ist Zertifikat: Belinda Czipull, Merrit<br />

absolut lobenswert und passt Neimeier, Rebecca Splittgerber,<br />

zu unserem Schulmotto ‚sozial Jana Schäfer, Thimon Schneider,<br />

stark’“, sagte Schulleiterin Jutta Finja Pieper, Luzia Daldrup, Lasse<br />

Rutenbeck. Kursleiterin Roswitha<br />

Lastering betonte, sie sei Dillhage, Elisa Wackernagel, Krysti-<br />

Maurus, Jana Teutemacher, Anna<br />

immer wieder begeistert, wie an Saluzewski, Friederike Johanning<br />

leicht die beiden Altersgruppen und Bela Hypki. Foto: Stadt Dülmen<br />

Öffnungszeiten<br />

des SGZ<br />

INFOS<br />

plus<br />

Coesfeld. Das Sport- und<br />

Gesundheitszentrum (SGZ)<br />

Dülmen wünscht allen<br />

Teilnehmer*innen und<br />

Kursleiter*innen schöne<br />

Feiertage und einen guten<br />

Rutsch ins Neue Jahr. Das<br />

SGZ Dülmen weist darauf<br />

hin, dass die Geschäftsstelle<br />

<strong>vom</strong> 24. <strong>Dezember</strong><br />

<strong>2021</strong> bis 4. Januar 2022 geschlossen<br />

ist. Danach ist die<br />

Geschäftsstelle wieder zu<br />

folgenden Öffnungszeiten<br />

zu erreichen: montags und<br />

donnerstags jeweils von 9<br />

bis 12 Uhr. Eine Anmeldung<br />

zu Kursen ist weiterhin mit<br />

einer Anmeldekarte oder<br />

Online auf der SGZ-Homepage<br />

unter www.sgz-duelmen.de<br />

möglich.<br />

Stadtverwaltung hat geöffnet<br />

Dülmen. Die Dienststellen der<br />

Stadtverwaltung Dülmen sind zwischen<br />

den Feiertagen – von Montag,<br />

27. <strong>Dezember</strong>, bis Donnerstag,<br />

30. <strong>Dezember</strong>, – regulär geöffnet<br />

und erreichbar. Es gilt weiterhin<br />

die 3G-Regel. Sofern Anliegen nicht<br />

telefonisch, per E-Mail oder online<br />

über das Serviceportal zu erledigen<br />

sind, ist vorab ein Termin zu<br />

vereinbaren.<br />

Auch die Geschäftsstelle von<br />

Dülmen Marketing ist zwischen<br />

den Feiertagen jeweils 10 bis 18<br />

Uhr geöffnet. Die Infothek der<br />

Alten Sparkasse ist <strong>vom</strong> 27. bis 30.<br />

<strong>Dezember</strong> jeweils von 9 bis 12 Uhr<br />

besetzt. Das Stadtarchiv und die<br />

Stadtbücherei haben zu den üblichen<br />

Zeiten öffnet. Die Städtische<br />

Musikschule Dülmen und Haltern<br />

am See macht <strong>vom</strong> 24. <strong>Dezember</strong><br />

bis 7. Januar Weihnachtsferien.<br />

serviceportal.duelmen.de<br />

Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr (rechts), Anna Solinski und Christoph Steinhoff von der<br />

Unteren Naturschutzbehörde beim ersten Spatenstich, hier als Auftakt am Mersmannsbach in<br />

Billerbeck.<br />

Foto: Kreis Coesfeld<br />

Ein Spatenstich für die Natur<br />

Heckenpflanzprogramm startet im Kreis Coesfeld<br />

Kreis Coesfeld. Die Neuanpflanzung<br />

von Hecken wird beim<br />

Kreis Coesfeld im kommenden Jahr<br />

mit EU-Fördermitteln umfangreich<br />

unterstützt. Damit sollen ökologisch<br />

wertvolle Strukturen und<br />

Lebensräume geschaffen werden<br />

Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr<br />

traf sich nun mit Anna Solinski<br />

und Christoph Steinhoff von<br />

der Unteren Naturschutzbehörde<br />

zum ersten Spatenstich am Mersmannsbach<br />

in Billerbeck.<br />

„Hecken sind nicht nur ein typisches<br />

Merkmal der Münsterländer<br />

Parklandschaft, sondern können<br />

vielfältige Funktionen wie Windschutz,<br />

Schutz vor Bodenerosion<br />

und Verbesserung des Kleinklimas<br />

übernehmen, aber auch zum Ausgleich<br />

des Wasserhaushaltes beitragen“,<br />

erläutert Christoph Steinhoff.<br />

Zudem bieten sie Lebens- und<br />

Rückzugsräume für zahlreiche<br />

Vogelarten, Insekten, Amphibien<br />

und Reptilien und stellen für<br />

Fledermäuse wichtige Leitlinien<br />

und Nahrungsquellen dar. Als<br />

Korridore in der freien Landschaft<br />

tragen Hecken ebenfalls maßgeblich<br />

zur Vernetzung der Biotope<br />

untereinander bei. Landrat Dr.<br />

Christian Schulze Pellengahr, der<br />

selber auch Agrarwissenschaften<br />

studiert hat, befürwortet zudem<br />

die Anpflanzung von Hecken als<br />

Klimaschutzmaßnahme: „In Zeiten<br />

des Klimawandels ist es umso<br />

wichtiger, die klimatisch positiven<br />

Funktionen von Hecken zu nutzen<br />

und die hiesigen ökologischen<br />

Strukturen weiter auszubauen.“<br />

Interessierte Bürger*innen können<br />

sich bei der Unteren Naturschutzbehörde<br />

des Kreises Coesfeld<br />

bis zum 28. Februar 2022 melden.<br />

Gemeinsam mit den Antragsteller*innen<br />

wird dann geprüft,<br />

ob sich der geplante Pflanzstandort<br />

fachlich eignet. „Damit für die<br />

Natur wertvoller Heckenlebensraum<br />

angelegt wird, sollen mindestens<br />

dreireihige Feldhecken<br />

gepflanzt werden“, berichtet Anna<br />

Solinski, die bei der Unteren Naturschutzbehörde<br />

das Projekt betreut.<br />

Die abgestimmte Pflanzung findet<br />

schließlich ab Herbst 2022 statt.<br />

Die Pflanzkosten, aber auch die<br />

Kosten für die in den Anfangsjahren<br />

anstehende Entwicklungspflege<br />

werden <strong>vom</strong> Kreis Coesfeld<br />

und dem Europäischen Landwirtschaftsfonds<br />

für die Entwicklung<br />

des Ländlichen Raums (ELER)<br />

getragen.<br />

Wer Interesse an einer geförderten<br />

Heckenpflanzung auf seinem<br />

Grund und Boden hat, kann<br />

sich zunächst über die E-Mail-Adresse<br />

Hecken@kreis-coesfeld.de<br />

bis zum 28. Februar 2022 melden.<br />

Für weitergehende Fragen und als<br />

Kontaktperson steht Anna Solinski<br />

zur Verfügung.<br />

Es tut sich was im Kneippgarten<br />

Gerade scheint im Kneippgarten<br />

Winterruhe eingekehrt<br />

zu sein, doch schon<br />

sind die freiwilligen Helfer des<br />

Vereins mit der Vorbereitung<br />

der nächsten Baumaßnahme<br />

aktiv. In diesem Jahr soll noch<br />

das kleine Gerätehaus <strong>vom</strong><br />

Schulgelände an der Nordlandwehr<br />

in den hinteren Teil<br />

des Gartens versetzt werden.<br />

Dazu bereiten die Helfer das<br />

notwendige Fundament vor,<br />

bis dann ein Kran die Hütte<br />

an die vorgesehene Stelle<br />

heben wird. Eine gemütliche<br />

Bank an der Rückseite der<br />

Hütte soll dann zu einem geschützten<br />

Sitzplatz für die<br />

Nutzer der bereits erstellten<br />

Gussstation werden. Mit der<br />

neuen Wassertretsaison ab<br />

März 2022 werden die Besucher<br />

dann auch die wohltuende<br />

Wirkung der kneippschen<br />

Güsse unter Anleitung<br />

erfahren, erleben und erlernen<br />

können. Foto: privat


Danke für Ihre Treue!<br />

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SIND VOLLSTÄNDIG<br />

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Unsere Öffnungszeiten: Montag – Freitag 9.00 – 19.00 Uhr, Samstag 9.00 – 18.00 Uhr

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