DÜLMENplus vom 22. Dezember 2021
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Mittwoch, <strong>22.</strong> <strong>Dezember</strong> <strong>2021</strong><br />
Weihnachten in<br />
Veerapalli<br />
In seinem indischen<br />
Heimatdorf<br />
Veerapalli<br />
ist Pater<br />
Charly Mitta<br />
mit anderen<br />
Weihnachtstraditionen aufgewachsen,<br />
als die in Deutschland<br />
üblichen. Vor vier Jahren kam er<br />
nach Dülmen und kann sich auch<br />
gut mit den hiesigen Bräuchen anfreunden.<br />
Lokales, S. 5<br />
Vier flauschige<br />
Begleiter<br />
Elena Brox,<br />
27-jährige<br />
Sozialarbeiterin<br />
aus Dülmen,<br />
bietet mit den Alpakas Bernie,<br />
Josef, Wum und Wendelin und<br />
ihrer Hündin Lotta unter dem<br />
Namen TGI Austerhook eine<br />
tiergestützte Intervention in<br />
Börnste an. Lokales, S. 7<br />
<strong>22.</strong>000 Exemplare wöchentlich<br />
Streitschlichter-AG<br />
übt für ihren Einsatz<br />
Ab nächstem<br />
Schuljahr<br />
ist die<br />
neue Streitschlichter-AG<br />
des Clemens-Brentano-Gymnasiums<br />
im Einsatz. Am ersten<br />
Adventssamstag trainierten<br />
die Schülerinnen und Schüler<br />
in einer Blockveranstaltung die<br />
vier Phasen der Streitschlichtung.<br />
Lokales, S. 17<br />
Ein Schrank – eine Liebeserklärung an Dülmen<br />
Rudi Kissenkötter hat sich um<br />
Dülmen verdient gemacht.<br />
Das Bärendenkmal, die<br />
Bärenstiege, das Glockenspiel<br />
überm Bärendenkmal,<br />
den Stadtbaum – ohne<br />
Ehrenamtspreisträger Rudi<br />
Kissenkötter gäb es dies<br />
alles nicht. Und die Stadtkapelle<br />
wäre ohne ihren<br />
Ehrenvorsitzenden auch<br />
nicht das, was sie heute ist.<br />
Die Liebe zu seiner Heimatstadt<br />
und zur Musik zählt<br />
zu seinen Antriebskräften.<br />
In einem ganz besonderen<br />
Schrank, den er vielfältig gestaltet,<br />
wird dies eindrucksvoll<br />
und außerordentlich<br />
deutlich. Lokales, S. 9 und 11<br />
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2<br />
Mittwoch, <strong>22.</strong> <strong>Dezember</strong> <strong>2021</strong><br />
Diese Woche plusVon Reimund Menninghaus<br />
Ein Vorteil hat es ja, wenn man ein<br />
so großes Gesicht hat, dass es bis<br />
zum Hinterkopf reicht – so wie bei<br />
mir. Man hat keinerlei Frisur, und<br />
folgerichtig kann man sie sich auch<br />
nicht kaputt machen, egal, was<br />
man sich so für einen Schmuck<br />
aufs Haupt setzt. Und so präsentiere<br />
ich mich angesichts des baldigen<br />
Christfestes in dieser Ausgabe in<br />
einer Weihnachts-Edition mit roter<br />
Bommelmütze. Und komme damit<br />
Wünschen von Zeitgenossen entgegen,<br />
die meinen, ich sollte mal<br />
auch mit sowas mit der Zeit gehen.<br />
Zeit – die sollte man sich durchaus<br />
mal mit seinen Liebsten gönnen<br />
und auch so was Seltenes wie ein<br />
Gespräch führen. So ohne Whats-<br />
App-Buchstaben, mehr so mit sprechender<br />
Stimme, Aug in Aug, von<br />
Mensch zu Mensch. Oder man nutzt<br />
die Zeit und bummelt noch mal<br />
durch die bunte Geschäftswelt und<br />
schaut, was man noch so braucht<br />
oder gut gebrauchen könnte – oder<br />
was sich noch gut als Deko fürs<br />
Wohnzimmer eignet. Der Einzelhandel<br />
hat manch schönes Angebot<br />
in petto – warum lässt man sich<br />
nicht einfach mal inspirieren?<br />
Vielleicht nutzen Sie aber auch<br />
die Zeit und planen den Kauf eines<br />
neuen Autos – natürlich Elektro.<br />
Prospekte wälzen, Internetseiten<br />
durchscrollen, beim Händler<br />
vorsprechen.<br />
Und wenn Sie das neue Auto dann<br />
irgendwann mal haben, stellen Sie<br />
fest: Der ist ja leise! So ein Elektromotor<br />
– da hört man ja nichts von!<br />
Was dem einen zum Wohlsein<br />
gereicht, kann für den anderen jedoch<br />
zum Schaden führen. Wenn<br />
<strong>DÜLMENplus</strong> wieder am 5. Januar<br />
Dülmen. Zwischen den Feiertagen<br />
wird keine neue Ausgabe von DÜL-<br />
MENplus erscheinen. Die nächste<br />
Ausgabe wird am 5. Januar 2022<br />
Tel.: 02594-7825901 und 0160-8117261<br />
IMPRESSUM / KONTAKT<br />
Herausgeber:<br />
Redaktion:<br />
<strong>DÜLMENplus</strong> Verlag GmbH<br />
Münsterstr. 23 · 48249 Dülmen<br />
Inhaber: Sebastian El-Saqqa<br />
Tel.: (02594) 799340<br />
E-Mail: info@duelmenplus.de<br />
E-Mail: redaktion@duelmenplus.de<br />
Verantwortlich für den Inhalt: Sebastian El-Saqqa<br />
Reklamationen: Tel.: (0234) 97618600<br />
Druckauflage:<br />
Druck:<br />
Fußgänger beispielsweise gar nicht<br />
hören, wenn ein Elektroauto heranfährt.<br />
Wie schnell ist man vor so ein<br />
flüsterndes Auto geraten und angefahren<br />
bis überrollt!<br />
Um dieser Gefahr zu begegnen,<br />
hat der Gesetzgeber gesagt: Ein<br />
bisschen von sich hören lassen sollen<br />
Elektroautos schon noch. Und<br />
so geben bei Elektroautos Lautsprecher<br />
Geräusche von sich, wenn<br />
sich das Fahrzeug langsam bewegt.<br />
Ein Geschehnis, dass sich verfeinern<br />
lässt: Der Formel-1-Fan<br />
lässt den Klang von Formel-1-Motoren<br />
aus seinem E-Auto ertönen<br />
– das wäre die Ferrari-Schumi-<br />
Sonderausstattung fürs E-Auto.<br />
Der Lanz-Bulldog-Fan friemelt sich<br />
das Soundmodul „Ackerbulldog“<br />
oder so ins Auto und pöffkert krass<br />
hörbar vor sich hin. Der einstige<br />
Wehrdienstleistende lässt den Panzer<br />
Leopard 2 aus seinem E-Auto<br />
röhren – es gibt so viele schöne<br />
Möglichkeiten! Der Freund feingeistiger<br />
Musik greift zum Hermann-van-Veen-Extra,<br />
so dass sein<br />
E-Auto von sich gibt: „Schnell weg<br />
da weg da weg da, wir haben keine<br />
Zeit!“ In diesem Sinne: Frohes Fest!<br />
verteilt und online unter www.<br />
dülmenplus.de zu lesen sein. Unser<br />
Büro ist <strong>vom</strong> 23. <strong>Dezember</strong> bis 29.<br />
<strong>Dezember</strong> nicht besetzt.<br />
<strong>22.</strong>000 Exemplare<br />
Falls Sie dieses Produkt nicht mehr<br />
erhalten möchten, bitten wir Sie,<br />
einen Werbeverbotsaufkleber mit<br />
dem Zusatzhinweis „Keine<br />
kostenlosen Zeitungen“<br />
an Ihrem Briefkasten anzubringen.<br />
Weitere Informationen finden Sie<br />
auf dem Verbraucherportal<br />
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Briefmarken gesucht!<br />
<strong>DÜLMENplus</strong> neue „Briefmarken für Bethel“-Sammelstelle<br />
Dülmen (men). Mit Geldspenden<br />
kann man viel Gutes tun – und<br />
es gibt zahlreiche Vereine, Hilfsorganisationen<br />
und Institutionen,<br />
deren Arbeit man durch<br />
Geldspenden unterstützen<br />
kann.<br />
Was aber, wenn man kaum einen<br />
Euro übrig hat? Auch dann kann<br />
man hilfreich spenden, ganz ohne<br />
Geld. Beispielsweise durch das<br />
Ausschneiden, Sammeln und Abgeben<br />
gebrauchter Briefmarken, die<br />
einem so ins Haus flattern.<br />
Eine Institution, in der gesammelte<br />
gebrauchte Briefmarken<br />
Segen bringen, ist die Briefmarkenstelle<br />
der von Bodelschwinghschen<br />
Stiftungen in Bethel. Über 120<br />
Personen mit und ohne Handicap<br />
arbeiten in diesem Ortsteil<br />
von Bielefeld in der Briefmarkenstelle<br />
und bereiten die gespendeten<br />
Briefmarken, die dort zusammenkommen,<br />
für Sammler auf.<br />
Ein Teil der Briefmarken, die dort<br />
anlanden, stammen aus dem Kreis<br />
Coesfeld. „Aktuell kommen pro Jahr<br />
zehn gut gefüllte Bananenkisten<br />
voll Briefmarken für Bethel zusammen“,<br />
berichtet Heinrich Nacke.<br />
Seit einigen Jahren ist der Dülmener<br />
– in Nachfolge von Hanns-Jörg<br />
Eckert, der „Spenden ohne Geld –<br />
Briefmarken für Bethel“ ins Leben<br />
gerufen hatte – Ansprechperson in<br />
Dülmen für die Briefmarkenstelle<br />
Bethel. „Wir freuen uns über jede<br />
Briefmarke, die in die Sammelbehälter<br />
gegeben werden. Damit<br />
werden die Arbeitsplätze der Mitarbeiterinnen<br />
und Mitarbeiter beziehungsweise<br />
der Beschäftigten<br />
in Bethel gesichert“, so Heinrich<br />
Nacke.<br />
Heinrich Nacke (links) von „Briefmarken für Bethel“ brachte ins<br />
<strong>DÜLMENplus</strong>-Büro einen gläsernen Sammelbehälter, in dem ab<br />
jetzt die Briefmarken für die Briefmarkenstelle in Bielefeld-Bethel<br />
gesammelt werden. <strong>DÜLMENplus</strong>-Redakteur André Sommer nahm<br />
das Sammelgefäß entgegen. <br />
Foto: Menninghaus<br />
Neuerdings zählt auch das<br />
<strong>DÜLMENplus</strong>-Büro in der Münsterstraße<br />
23 zu den „Briefmarken für<br />
Bethel“-Sammelstellen. Daneben<br />
gibt es eine Reihe weiterer:<br />
Dülmen<br />
Bäckerei Böckmann, Am Luchtkamp<br />
18 • Sparkasse Westmünsterland,<br />
Overbergplatz<br />
1 • VR-Bank Westmünsterland,<br />
Westring 30 • Stadt Dülmen,<br />
Bürgerbüro im Rathaus • Sparkasse<br />
Westmünsterland, Münsterstraße<br />
148 • Stadtbücherei, Overbergplatz<br />
3 • Dülmener Zeitung,<br />
Marktstraße 25 • einsA, Bült<br />
1A • <strong>DÜLMENplus</strong>, Münsterstr. 23<br />
Hausdülmen<br />
VR-Bank Westmünsterland,<br />
Literaturkreis am Abend<br />
Neu in der Familienbildungsstätte Dülmen ab Januar<br />
Dülmen. „Jedes einzelne Buch<br />
hat eine Seele. Die Seele dessen,<br />
der es geschrieben hat, und die<br />
Seele derer, die es gelesen und<br />
erlebt und von ihm geträumt<br />
haben.“ (Carlos Ruiz Zafón, „Der<br />
Schatten des Windes“) Nach Absprache<br />
mit den Teilnehmer*innen<br />
werden im Literaturkreis Werke<br />
zeitgenössischer oder klassischer<br />
Autoren besprochen. Dabei spielt<br />
der Austausch von persönlichen<br />
Leseerfahrungen ebenso eine Rolle<br />
wie das vertiefende Verständnis<br />
eines Textes oder der kulturellen<br />
Epoche. An erster Stelle steht die<br />
Halterner Str. 276 • Lotto-<br />
Annahmestelle, Halterner Str. 277<br />
Rorup<br />
Volksbank Nottuln, Hauptstraße<br />
9 • Bäckerei May, Hauptstraße 55<br />
Hiddingsel<br />
VR-Bank Westmünsterland, Brinkstraße<br />
7 • St.-Georg-Grundschule,<br />
Flötebachweg 4<br />
Merfeld<br />
Dorfladen, Rekener Straße<br />
16 • Kardinal-von-Galen-Grundschule,<br />
Von-Galen-Straße 1<br />
Buldern<br />
Sparkasse Westmünsterland, Weseler<br />
Straße 42 • Volksbank Nottuln,<br />
Weseler Straße 53<br />
Kein Karneval im Kolpinghaus<br />
Planungsteam <strong>vom</strong> „K&S-Karneval“ sagt Veranstaltung für 2022 ab<br />
Dülmen. Noch vor rund 14 Tagen hat<br />
das Planungsteam des „K&S-Karnevals“,<br />
bestehend aus Kolping und<br />
Sängerbund, zusammengesessen,<br />
um den Dülmener Karneval 2022<br />
zu planen, doch nun muss die Veranstaltung<br />
abgesagt werden: „Wir<br />
hatten auch schon erste Planungen<br />
und Überlegungen mit der Livemusik,<br />
mit Christian Stroth von der<br />
Band Motion“, so Ralf Alfschnieder<br />
von der Kolpingsfamilie Dülmen.<br />
„Und auch das Programm hatten wir<br />
schon zusammen; viele altbekannte<br />
Aktive und auch echte Überraschungen!<br />
Wir haben wirklich alle<br />
gedacht, und vor allem gehofft, dass<br />
wir Karneval feiern können. Doch das<br />
hat sich jetzt leider erledigt, die aktuellen<br />
Coronabestimmungen passen<br />
nicht zum ausgelassenen Karnevalsfeiern<br />
im Kolpinghaus. Es ist wohl<br />
nicht die richtige Zeit zum Karnevalfeiern.<br />
Vielleicht wäre es aber im<br />
Februar auch genau die richtige Zeit<br />
gewesen, um Karneval zu feiern…<br />
Wie auch immer: Der K&S-Karneval<br />
am 26. Februar 2022 wird nicht stattfinden,<br />
zur großen Enttäuschung des<br />
Planungsteams.“<br />
Der nächste K&S-Karneval ist erst<br />
2024. Im Jahr 2023 werden die Nieströter<br />
den Dülmener Karneval im<br />
Kolpinghaus organisieren Auch der<br />
Kinderkarneval der Kolpingsfamilie<br />
wird nicht stattfinden.<br />
gemeinsame Freude an der Literatur<br />
und der Spaß am Lesen. Das<br />
Angebot startet am Dienstag, 25. Januar,<br />
von 19.30 bis 21 Uhr in der FBS<br />
Dülmen im einsA. Die Leitung hat<br />
Heike König-Bölke. Anmeldungen<br />
unter Tel. (02594) 97995300 sowie<br />
www.fbs-duelmen.de.
www.dülmenplus.de<br />
Alle Ausgaben auf einen Klick<br />
Neues, kostenfreies Ausgabenarchiv zu <strong>DÜLMENplus</strong> online<br />
Dülmen (as). Ab sofort stehen<br />
alle bisher erschienenen<br />
<strong>DÜLMENplus</strong>-Ausgaben zum Abruf<br />
im Internet bereit. Über www.<br />
dülmenplus.de erreicht man das<br />
Ausgabenarchiv mit Klick auf den<br />
Begriff „E-Paper“ in der oberen<br />
Leiste (am PC) beziehungsweise<br />
über den Menübaum (durch Klick<br />
auf die drei waagerechten Streifen<br />
auf dem Mobiltelefon) und einem<br />
Folgeklick auf „zu den älteren Ausgaben“<br />
unter der aktuellen Ausgabe,<br />
die in dem Bereich online zu<br />
sehen ist.<br />
Alle Ausgaben seit dem 21. April<br />
<strong>2021</strong>, der Erstausgabe von DÜL-<br />
MENplus, sind dort nicht nur gratis<br />
abrufbar, sondern stehen auch<br />
zum Herunterladen, Ausdrucken<br />
und Speichern bereit. Sollte es beispielsweise<br />
Schwierigkeiten mit<br />
der Zustellung gegeben haben –<br />
oder sollte man erneut eine alte<br />
Titelgeschichte aufrufen wollen –,<br />
findet man dort eine Alternative<br />
zur gedruckten Zeitung.<br />
„Wir sind bemüht, uns Schritt<br />
für Schritt zu verbessern“, begründet<br />
Sebastian El-Saqqa, Geschäftsführer<br />
von <strong>DÜLMENplus</strong>,<br />
die technische Weiterentwicklung.<br />
„Mit dem Archiv haben wir zwar<br />
das Rad nicht neu erfunden, wir<br />
drehen aber kontinuierlich an<br />
den einzelnen Stellschrauben,<br />
um unseren Lesern noch mehr<br />
zu bieten. Ich kann versprechen,<br />
dass das nicht die letzte Neuerung<br />
ist, die wir kurzfristig umsetzen<br />
werden.“<br />
Neben dem Online-Archiv gibt es<br />
auf www.dülmenplus.de fast täglich<br />
neue Artikel, die „online only“<br />
erscheinen oder die zusätzliche<br />
Informationen zu den Geschichten<br />
enthalten, die es in die Print-Ausgabe<br />
schaffen. Ganz zur Freude<br />
von Redakteur Reimund Menninghaus:<br />
„Eine Zeitungsseite neigt<br />
dazu, irgendwann vollgeschrieben<br />
zu sein. Das passiert im Internet<br />
nicht so schnell.“<br />
Im Service-Bereich von www.<br />
dülmenplus.de kann man darüber<br />
hinaus schnell und einfach<br />
Der Grüffelo<br />
als Puppenspiel<br />
Dülmen. Am Donnerstag, 20. Januar,<br />
wird „Barber‘s Puppentheater<br />
für Kinder“ im Dülmener Kolpinghaus<br />
Halt machen und ab 16 Uhr<br />
„Der Grüffelo“ aufführen. Tickets<br />
zu der Veranstaltung wird es nur<br />
an der Tageskasse geben. Thematisch<br />
geht es um die Geschichte<br />
einer kleinen Maus, die im großen<br />
Wald so manchen gefräßigen Tier<br />
begegnet, und mit viel Fantasie<br />
einen großen und starken Freund<br />
erfindet. „Ha, ha, denkt sich die<br />
Maus, wie dumm von den gefährlichen<br />
Tieren... sie fürchten sich so...<br />
dabei gibt‘s ihn doch gar nicht den<br />
Grüffelo ...oder etwa doch?“<br />
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Mittwoch, <strong>22.</strong> <strong>Dezember</strong> <strong>2021</strong><br />
Ab sofort stehen alle bereits erschienen Ausgaben von <strong>DÜLMENplus</strong><br />
im Internet. Zu erreichen ist das Archiv unter www.dülmenplus.de.<br />
eine Reklamation aufgeben, falls<br />
es Probleme bei der Zustellung<br />
der Printausgabe gibt. Mittelfristig<br />
wird der Leserreisen-Bereich<br />
auf der Seite wieder mit<br />
frischen Tagestouren durch den<br />
Reisedienst Lücke gefüllt, die dann<br />
ÖFFNUNGSZEITEN<br />
MO - FR 9:30 - 18:30 UHR<br />
SA 10:00 - 16:00 UHR<br />
HEILIGABEND 9:30 - 13:00 UHR<br />
SILVESTER 9:30 - 14:00 UHR<br />
auch direkt dort gebucht werden<br />
können. Abgerundet wird die Seite<br />
durch ein kleines lokales Stellenanzeigenportal.<br />
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✰ und ein glückliches Münstersteinweg neues Jahr!<br />
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„An Weihnachten<br />
kommen alle zusammen“<br />
Pater Charly Mitta über das Weihnachtsfest in seiner Heimat<br />
Dülmen (lr). Eine dreistündige<br />
Messe im Freien, ein Geschenkewettbewerb<br />
und eine Prozession<br />
mit der Figur der Mutter Gottes<br />
- in seinem indischen Heimatdorf<br />
Veerapalli ist Pater Charly<br />
Mitta mit anderen Weihnachtstraditionen<br />
aufgewachsen, als<br />
die in Deutschland üblichen. Vor<br />
vier Jahren kam er nach Dülmen.<br />
„Hier wird auch die Adventszeit<br />
gefeiert beispielsweise mit<br />
Weihnachtsmärkten. Das gibt<br />
es in Indien so nicht“, erläutert<br />
der 39-Jährige. „Viele christliche<br />
Rituale sind aber gleich.“<br />
Aufgewachsen ist er in dem Dorf<br />
Veerapalli in Südindien, das vor 90<br />
Jahren von christlichen Missionaren<br />
gegründet wurde. Heute leben 300<br />
Familien dort. Das ganze Dorf feiert<br />
an Weihnachten mit und die Häuser<br />
sind festlich geschmückt. Ähnlich<br />
wie in Deutschland finden die Hauptfeierlichkeiten<br />
auch an Heiligabend<br />
statt. In der Durchführung gibt es<br />
aber große Unterschiede: Ganze drei<br />
Stunden lang ist die Messe mit einer<br />
1,5-stündigen Predigt. Zusätzlich gestaltet<br />
wird die Messe durch Musik<br />
und Gesang und unter anderem mit<br />
Trommeln unterstützt. Zuvor findet<br />
ein Krippenspiel statt, das die<br />
Jugendlichen durchführen. „Es sind<br />
so viele dabei anwesend, dass der<br />
Platz in der Kirche nicht ausreichen<br />
würde und die Messe deswegen<br />
draußen stattfindet“, beschreibt der<br />
Pater. Bei hohen Temperaturen von<br />
bis zu 35 Grad ist das Frieren dort<br />
ausgeschlossen.<br />
Nach der Messe küssen alle<br />
Anwesenden die Figur des neugeborenen<br />
Jesus und erhalten einen<br />
Segen. Anschließend veranstaltet<br />
die Gemeinde eine Prozession mit<br />
der Maria-Figur durch das ganze<br />
Dorf. Dabei wird gesungen und getanzt.<br />
Auch Angehörige anderer Religionen<br />
wie beispielsweise Hindus<br />
kommen zu diesem Teil der Weihnachtsfeierlichkeiten.<br />
Der Heiligabend<br />
bildet den Höhepunkt des<br />
Weihnachtsfestes. „Am nächsten<br />
Tag sind dann alle müde“, schmunzelt<br />
Charly Mitta. Am meisten<br />
Stressbewältigung durch Achtsamkeit<br />
Trainingsangebot ab Januar in der Familienbildungsstätte Dülmen<br />
Dülmen. Das Achtsamkeitstraining<br />
der FBS Dülmen richtet sich an<br />
Menschen, die bereits Erfahrungen<br />
mit einem Meditationkurs oder<br />
Achtsamkeitskurs (MBSR oder<br />
MBCT - Kurs) haben. Die Praxis der<br />
Achtsamkeit in der Gemeinschaft<br />
von Gleichgesinnten regelmäßig zu<br />
üben und zu vertiefen ist Inhalt des<br />
von einem Mediziner und MBSR-<br />
Referenten geleitetetem Kurs.<br />
Achtsames Gehen und Sitzen sind<br />
LOKALES 5<br />
Mittwoch, <strong>22.</strong> <strong>Dezember</strong> <strong>2021</strong><br />
Pater Charly Mitta lebt seit vier Jahren in Deutschland. Auch wenn<br />
sich viele Traditionen unterscheiden, verbringt er das Weihnachtsfest<br />
gerne hier.<br />
Foto: Lena Riekhoff<br />
gefällt ihm, dass gemeinsam gefeiert<br />
wird. „An Weihnachten kommen<br />
alle zusammen und kochen,<br />
reden und essen gemeinsam. Das<br />
ist großartig“, sagt er.<br />
Das Essen spielt eine große Rolle.<br />
Meistens gibt es ein Reisgericht mit<br />
Fleisch. Vorfeld werden außerdem<br />
Lebensmittel gesammelt und diese<br />
werden am ersten Weihnachtstag<br />
vor der Kirche gemeinsam verkocht<br />
und als Gericht ausgegeben - vor<br />
allem an arme Menschen. Die Kinder<br />
wünschen sich hauptsächlich<br />
neue Kleidung zu Weihnachten und<br />
die Eltern geben ihr Bestes diesen<br />
Wunsch zu erfüllen. Nicht immer<br />
haben sie dafür jedoch genug Geld.<br />
„Das finde ich in Deutschland<br />
schön, dass jeder ein Geschenk bekommt“,<br />
sagt Charly Mitta.<br />
Eine besondere Möglichkeit an<br />
ein Geschenk zu kommen gibt es<br />
aber in Veerapalli: In der Vorweihnachtszeit<br />
findet ein Wettbewerb<br />
statt, bei dem die Teilnehmer*innen<br />
bekannte Übungen aus achtsamkeitsbasierten<br />
Kursen. Dies wird<br />
für circa eine Stunde abwechselnd<br />
praktiziert. Eine Atmosphäre zu<br />
fördern und zu halten, in der achtsame<br />
Kommunikation gelebt und<br />
erfahrbar wird, ist dabei ein Ziel.<br />
Vom Herzen reden, offen, freundlich<br />
und wohlwollend zuhören,<br />
ausreden lassen, nachfragen, die<br />
eigenen Impulse und Gewohnheiten<br />
beim Reden und Zuhören<br />
in kleinen Spielen ihr Können unter<br />
Beweis stellen und als Gewinner an<br />
Heiligabend ein kleines Präsent erhalten.<br />
Die Spiele variieren je nach<br />
Alter und Geschlecht. So balancieren<br />
die Frauen beispielsweise mit<br />
einem Löffel eine Flüssigkeit, ohne<br />
sie zu verschütten oder fädeln möglichst<br />
schnell Garn in eine Nadel ein.<br />
Für die Männer stehen eher sportliche<br />
Wettkämpfe wie Rennen oder<br />
Volleyball auf der Tagesordnung.<br />
„Nicht überall in Indien wird jedoch<br />
so Weihnachten gefeiert wie<br />
bei uns im Dorf. Es gibt große Unterschiede<br />
je nach Gegend“, betont der<br />
Pater. Und so wie er es aus seiner<br />
Kindheit gewöhnt ist, wird das Dorf<br />
in diesem Jahr auch leider nicht feiern<br />
können. Nicht nur die Corona-<br />
Pandemie hat für Veränderungen<br />
und verstärkte Armut gesorgt.<br />
Nach einer großen Dürre gab es in<br />
diesem Jahr Überschwemmungen,<br />
die den Bewohner*innen große<br />
Schwierigkeiten bereiten.<br />
beobachten und kennenlernen<br />
sind weitere Ziele der Treffen. Das<br />
Achtsamkeitstraining startet am<br />
Freitag, 14. Januar, um 17 bis 18.30<br />
Uhr in im einsA und beinhaltet<br />
fünf Treffen über zehn Wochen.<br />
Sie ist nicht geeignet für Personen<br />
mit existentieller und behandlungsbedürftiger<br />
Stressbelastung. Anmeldung<br />
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Kinder und Jugendliche zwischen 8<br />
und 14 Jahren an der Ferienfreizeit<br />
im Paderborner Land in Atteln teilnehmen.<br />
Die Betreuer planen schon<br />
jetzt abwechslungsreiche Spiele, es<br />
wird ein Kinderschützenfest gefeiert,<br />
zudem sollen verschiedene<br />
Workshops angeboten werden.<br />
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ein Lager-T-Shirt. Jedes weitere Geschwisterkind<br />
zahlt 200 Euro. Der<br />
E-Mail-Kontakt ist unter ferienlager-merfeld@web.de<br />
möglich.<br />
Silvester fällt auf Mittsommer<br />
Dülmen. So traurig es ist, schon<br />
zum zweiten Mal an Silvester auf<br />
Konservenmusik zurückgreifen zu<br />
müssen, so gibt es auch erfreuliche<br />
Aspekte: nach der coronabedingten<br />
Absage des Silvesterkonzerts<br />
konnte der Förderverein für Kunst<br />
und Kultur mit dem Solisten<br />
und seinem Orchester eine Verschiebung<br />
vereinbaren. Die Russische<br />
Kammerphilharmonie und<br />
der Klarinettist Giora Feidmann<br />
werden zu einem Mittsommernachtskonzert<br />
am Sonntag, dem 19.<br />
Juni 2022 nach Dülmen kommen.<br />
und ein gesundes neues Jahr!<br />
Das Programm wird dem Anlass<br />
entsprechend etwas angepasst und<br />
der Verein ist zuversichtlich es im<br />
Freien - teilüberdacht auf dem<br />
Markt der Möglichkeiten aufführen<br />
zu können. Freunde der Klezmermusik<br />
und Fans des einzigartigen<br />
Künstlers Giora Feidman werden<br />
nicht zu kurz kommen.<br />
Bisher erworbene Karten und<br />
Reservierungen gelten weiter - sie<br />
können aber auch bis Mitte Januar<br />
zum aufgedruckten Preis an der<br />
Infothek in der Alten Sparkasse<br />
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LOKALES 7<br />
Mittwoch, <strong>22.</strong> <strong>Dezember</strong> <strong>2021</strong><br />
Grenzen setzen und Vertrauen schaffen<br />
Dülmenerin Elena Brox bietet in Börnste eine tiergestützte Intervention mit Alpaka-Begegnungen an<br />
Dülmen (lr). Neugierig schauen<br />
die Alpakas nach oben bei<br />
einem Anblick eines Besuchers.<br />
Das heißt aber nicht, dass sie<br />
auf Streicheleinheiten warten,<br />
denn die Tiere sind eher zurückhaltend.<br />
Gerade das kann aber<br />
im Umgang mit Menschen spannend<br />
und auch lehrreich sein,<br />
findet Elena Brox. Die Sozialarbeiterin<br />
bietet mit den Alpakas<br />
und ihrer Hündin Lotta unter<br />
dem Namen TGI Austerhook<br />
eine tiergestützte Intervention<br />
in Börnste an.<br />
Schon ihr ganzes Leben lang hat<br />
die Dülmenerin Kontakt zu Tieren,<br />
ist mit ihnen aufgewachsen.<br />
Auch während ihres Sozialarbeit-<br />
Studiums war ihr klar, dass sie zukünftig<br />
mit Tieren arbeiten wollte.<br />
Einige Jahre, nachdem sie mit ihrer<br />
Arbeit in der stationären Kinderund<br />
Jugendhilfe anfing, legte sie<br />
zusätzlich eine Weiterbildung als<br />
Fachkraft für tiergestützte Therapie<br />
und Intervention ein. Im Rahmen<br />
dieser Fortbildung bekam sie<br />
ihre Hündin Lotta und die Aufgabe,<br />
Lotta selbst auszubilden. Mit Lotta<br />
besuchte Elena Brox dann auch<br />
öfters die Wohngruppe, in der sie<br />
arbeitet.<br />
Auf Dauer wollte die 27-Jährige<br />
ihre Tätigkeit aber noch ausweiten<br />
mit einer weiteren Tierart,<br />
die ein anderes Verhalten aufweist.<br />
Warum sind es gerade Alpakas geworden?<br />
„Alpakas sind ruhig und<br />
ausgeglichen, aber auch charakterstark.<br />
Anders als Hunde oder Pferde<br />
sind sie Distanztiere, und es ist<br />
spannend, bei der Arbeit mit ihnen<br />
ihre Grenzen zu akzeptieren. Die<br />
Alpakas wollen nicht direkt kuscheln“,<br />
beschreibt Elena Brox die<br />
Tierart. Mit einigen Kindern der<br />
Elena Brox bietet die tiergestützte Intervention seit kurzem auch freiberuflich an. Ihre tierischen Wegbegleiter<br />
sind Hündin Lotta sowie die Alpakas Bernie, Josef, Wum und Wendelin. Foto: Lena Riekhoff<br />
Wohngruppe hat sie bereits die<br />
Alpakas besucht, und gemeinsam<br />
wurden dann passende Parkours<br />
aufgebaut oder Spaziergänge<br />
durch den angrenzenden Wald<br />
unternommen.<br />
Seit kurzem bietet Elena Brox nun<br />
auch freiberuflich die tiergestützte<br />
Intervention unter dem Namen TGI<br />
Austerhook an. Prinzipiell kann<br />
dieses Angebot von jedem genutzt<br />
werden. „Vor allem richte ich mich<br />
damit aber an Kinder und Jugendliche,<br />
die von dem Kontakt mit der<br />
Natur und den Tieren profitieren<br />
können. Das kann beispielsweise<br />
helfen, wenn die Kinder traumatische<br />
Erfahrungen gemacht haben,<br />
Grenzen einmal anders erlernen<br />
sollen oder allgemein, um Sozialkompetenzen<br />
zu fördern“, erläutert<br />
die Dülmenerin. „Auch für Menschen<br />
mit Behinderung ist die tiergestützte<br />
Intervention geeignet.“<br />
Nicht nur Kinder und Jugendliche<br />
können etwas von den pelzigen<br />
Vierbeinern lernen, sondern auch<br />
Familien und dadurch ihr Zusammenleben<br />
verbessern. „Wie<br />
kommuniziere ich eigentlich? Und<br />
wie wirkt sich das auf das Tier oder<br />
auf den Menschen aus? Das sind<br />
Fragen, die man sich im Umgang<br />
mit den Alpakas stellt und dadurch<br />
auch das eigene Verhalten reflektiert“,<br />
sagt Brox. Achtsamkeit und<br />
Entspannung sind weitere positive<br />
Nebeneffekte des Umgangs.<br />
Wenn man die Alpakas eine<br />
Weile beobachtet, wird schnell ein<br />
Herdenverhalten und eine Rangordnung<br />
sichtbar. Im Umgang der<br />
Tiere untereinander sieht man<br />
auch direkt ihre unterschiedlichen<br />
Persönlichkeiten. „Berni ist<br />
der jüngste und frech, aber auch<br />
intelligent und zutraulich. Josef<br />
ist hingegen sensibler. Wendelin<br />
ist der Chef der Herde und spuckt<br />
am meisten. Wum möchte nur<br />
ungern angefasst werden“, beschreibt<br />
die Dülmenerin ihre kleine<br />
Alpaka-Gruppe. Die Unterschiede<br />
nutzt sie zu ihrem Vorteil und setzt<br />
je nach Klient das passende Tier ein.<br />
Eine Herausforderung für die<br />
Dülmenerin war es, zu lernen, wie<br />
ihre eigenen Tiere im Umgang mit<br />
den fremden Menschen reagieren.<br />
„Was mache ich, wenn sie nicht<br />
dafür geeignet sind, habe ich mich<br />
im Vorfeld gefragt. Schließlich müssen<br />
die Tiere auch robust sein und<br />
Trubel und Lautstärke vertragen<br />
können“, hatte Elena Brox zunächst<br />
Bedenken, die sich nach den ersten<br />
Kontakten aber schnell in Luft auflösten.<br />
In Zukunft bekommt die<br />
Alpaka-Gruppe vielleicht noch Zuwachs.<br />
Auf Dauer könnte sich die<br />
27-Jährige auch vorstellen, Hühner<br />
in ihr Programm mit aufzunehmen.<br />
Aktuell sind die vier Alpakas auf<br />
dem Gelände ihrer Eltern in Börnste<br />
untergebracht. Da ihre Familie<br />
Elena Brox in ihrem Vorhaben<br />
unterstützt, können ihre Eltern in<br />
der Versorgung der Tiere auch mal<br />
einspringen. Normalerweise fährt<br />
die 27-Jährige aber selbst jeden<br />
Tag zu den Alpakas. Der Standort<br />
soll auch nur vorübergehend sein.<br />
Schon bald hofft die Sozialarbeiterin<br />
auf einen Umzug der Tiere innerhalb<br />
von Börnste. Daher kommt übrigens<br />
auch der Name für ihre freiberufliche<br />
Tätigkeit – Austerhook ist ein<br />
Teil von der Bauerschaft Börnste.<br />
Die Arbeit mit den Tieren ist für<br />
sie nicht nur Arbeit, sondern auch<br />
Hobby. „Mir gefällt, was Tiere bei<br />
Menschen auslösen und bewirken<br />
können. Manchmal ist der Kontakt<br />
zu Tieren einfacher als zu anderen<br />
Menschen. Sie nehmen einen so,<br />
wie man ist und können Trost spenden“,<br />
nennt sie weitere Vorteile.<br />
Weitere Informationen finden<br />
sich im Internet unter der Adresse<br />
www.tgi-austerhook.de.<br />
Rudolf Hege zum Ehrenvorsitzenden ernannt<br />
Stiftungsrat Richard-von-Weizsäcker-Berufskolleg kann Einbußen durch Spenden ausgleichen<br />
Dülmen. Einmal im Jahr tritt der<br />
Stiftungsrat des Richard-von-Weizsäcker-Berufskollegs<br />
zur Förderung<br />
der internationalen Begegnung zusammen,<br />
um sich über die Arbeit<br />
der Stiftung zu informieren und<br />
den Vorstand zu entlasten. Der<br />
ehrenamtlich tätige Wirtschaftsprüfer<br />
Prof. Dr. Dirk Thoms-Meyer<br />
legte die Bilanz und die Jahresrechnung<br />
vor. Im Jahr 2020 waren<br />
nur geringe Mieteinnahmen für<br />
das von der Stiftung betriebene<br />
Marianne-von-Weizsäcker-Jugendgästehaus<br />
in Lüdinghausen zu verzeichnen,<br />
da alle Schüleraustauschprojekte<br />
in Coronazeiten abgesagt<br />
wurden. Da aber die Kosten für das<br />
Gästehaus weiterliefen, konnten die<br />
Einbußen nur durch Spenden wieder<br />
ausgeglichen werden.<br />
In der Sitzung des Stiftungsrats<br />
wurde der ehemalige Vorsitzende<br />
des Stiftungsvorstands (2007-2016)<br />
und anschließend des Stiftungsrats<br />
(2016-2020) Rudolf Hege einstimmig<br />
zum Ehrenvorsitzenden<br />
Gemeinsam wird mit den Klienten und den Alpakas beispielsweise<br />
ein Parkour gebaut oder ein Spaziergang gemacht. <br />
Sabine Neuser (Vorstandvorsitzende der Stiftung / Schulleiterin des RVW-Berufskollegs; von links),<br />
Marie-Theres Hege (Ehefrau von Rudolf Hege), Rudolf Hege (Ehrenvorsitzender der Stiftung / ehem.<br />
Schulleiter des RvW-Berufskollegs) und Martin Jasper (Vorsitzender des Stiftungsrats) Foto: privat<br />
der Stiftung ernannt. Damit<br />
würdigte der Stiftungsrat die<br />
herausragenden Verdienste des<br />
ehemaligen Schulleiters, der die<br />
Stiftung mit Mut, Hartnäckigkeit<br />
und enormem Einsatz ins Leben<br />
gerufen hat. Dank seiner Initiative<br />
wurde jungen Menschen im Sinne<br />
des Stiftungsgedankens prägende<br />
Auslandserfahrungen ermöglicht.<br />
Im coronabedingt kleinen Rahmen<br />
überreichten der jetzige Vorsitzende<br />
des Stiftungsrats, Martin Jasper, und<br />
die Vorsitzende des Stiftungsvorstands,<br />
Schulleiterin des RvW-Berufskollegs<br />
des Kreises Coesfeld mit<br />
den Standorten Lüdinghausen und<br />
Dülmen, Sabine Neuser, Rudolf Hege<br />
die Ehrenurkunde. „Ich freue mich<br />
sehr über die Ehrung und die damit<br />
verbundene Anerkennung“, äußerte<br />
sich Rudolf Hege. Er sei froh, dass<br />
in der Stiftung weiterhin die Zielsetzung<br />
der Völkerverständigung<br />
sehr engagiert verfolgt werde. Gerade<br />
die Entwicklungen in Europa<br />
und der Welt in den letzten Jahren<br />
hätten verdeutlicht, wie wichtig eine<br />
von gegenseitigem Verständnis getragene<br />
internationale Zusammenarbeit<br />
sei.
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fröhliche Festtage. Für das kommende Jahr –<br />
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LOKALES 9<br />
Mittwoch, <strong>22.</strong> <strong>Dezember</strong> <strong>2021</strong><br />
Liebeserklärung an Dülmen<br />
Rudi Kissenkötter gestaltet einen ganz besonderen Schrank mit Geschichte<br />
Von Reimund Menninghaus<br />
Dülmen. Wie sehr ihm seine<br />
Heimatstadt am Herzen liegt,<br />
das hat Rudi Kissenkötter schon<br />
in vielfältiger Weise gezeigt. Vor<br />
einigen Jahren startete er dann<br />
ein Projekt, das ihm schon länger<br />
vor Augen schwebte: die Gestaltung<br />
eines historischen Holzschranks<br />
mit ganz besonderen<br />
Motiven. Bis auf wenige Teile<br />
hat der 86-Jährige seinen Dülmen-Schrank,<br />
den er in seinem<br />
Wohnzimmer stehen hat, inzwischen<br />
fertiggestellt.<br />
„Ich habe meine Vorstellungen,<br />
wie der Schrank im endgültigen<br />
Zustand gestaltet sein soll, nach<br />
und nach im Laufe der Zeit entwickelt.<br />
Und wenn eine Idee in mir<br />
entsprechend gereift war, habe ich<br />
sie dann umgesetzt“, schildert Rudi<br />
Kissenkötter, der zeit seines Lebens<br />
am Dülmener Westring wohnt und<br />
Dülmens Entwicklung stets ultranah<br />
erlebt hat.<br />
Das äußere Erscheinungsbild –<br />
es ist geprägt durch die Dülmener<br />
Stadtfarben Blau und Gelb – und<br />
Gelb häufig als Blattgold. Auf die<br />
Türfront sind Frauen gemalt, die<br />
die vier Jahreszeiten repräsentieren.<br />
Diese Darstellungen werden<br />
an den Schrank-Außenseiten ergänzt<br />
durch zwölf kleinere gemalte<br />
Bilder, auf denen zumeist Kinder<br />
bei Tätigkeiten und mit Dingen zu<br />
sehen sind, die für den jeweiligen<br />
Monat typisch sind.<br />
Motivik der Monatsbilder<br />
stammt aus einem Kalender<br />
„In den 1970er Jahren habe<br />
ich mal in der Schweiz an einem<br />
Lehrgang für Bauernmalerei teilgenommen“,<br />
schildert Rudi Kissenkötter,<br />
der in seiner berufstätigen<br />
Zeit einen Malerbetrieb mit bis zu<br />
drei Gesellen und einen Auszubildenden<br />
hatte. „Als ich dann in<br />
einem Kalender mal ganz kleine<br />
Monatsmotive gesehen habe, habe<br />
ich sie mir vergrößert und auf gerahmte<br />
Hölzer gemalt, die ich dann<br />
an den Schrankwänden angebracht<br />
habe“, schildert Rudi Kissenkötter.<br />
Die Bereiche zwischen den gerahmten<br />
Monatsdarstellungen hat<br />
er mit Ranken bemalt – mal größere,<br />
mal kleinere (siehe Titelbild).<br />
Ältestes Gebet Dülmens<br />
auf der Schrankrückseite<br />
Auf der Rückwand des Schranks<br />
ist auf der blau-schwarz-marmorierten<br />
Grundfarbe Schrift in<br />
24-Karat-Blattgold das prägende<br />
Element. „Der Text gibt das älteste<br />
Gebet von Dülmen wieder. Es<br />
steht an der Kreuzkapelle an der<br />
Lüdinghauser Straße“, erklärt Rudi<br />
Kissenkötter. Es lautet: „Dulman<br />
Rudi Kissenkötter an der Tür seines Dülmen-Schranks, auf dem<br />
weibliche Darstellungen die vier Jahreszeiten repräsentieren. Das<br />
Wort „Postillon“, das beim Abbeizen des Schranks vor etlichen Jahren<br />
zutage trat, fasste Rudi Kissenkötter in Blattgold..<br />
Die Rückseite des Schranks: Auf ihr ist das an der Kreuzkapelle zu<br />
lesende Gebet von Johann Drachter aus dem Jahr 1652 zu lesen,<br />
darunter zu sehen sind die ursprünglichen vier Tore Dülmens.<br />
/ halt dich an Jesum Christ / Sein<br />
Creutz / dein Schild un Waffen ist<br />
/ Acht dich Christo zuständig / vor<br />
allen Stetten fürnemblich / Darum<br />
lieb ihn un ehr ihn mehr / als alle<br />
Stett hie rings um her“. Wer das<br />
Gebet verfasst hat, ist darunter zu<br />
lesen: Dechant Joh. Drachter. Und<br />
auch die Jahreszahl: 1652.<br />
Darstellungen der vier<br />
Türme sind reliefartig<br />
Unter dem Dülmen-Gebet sind<br />
die ursprünglichen vier Türme<br />
der Dülmener Stadtbefestigung<br />
abgebildet: das Lüdinghauser Tor,<br />
wie es sich aktuell darstellt, der<br />
Lorenkenturm in der Viktorstraße,<br />
der Nonnenturm am Nordring und<br />
der im Zweiten Weltkrieg zerstörte<br />
und somit nicht mehr existente Tiberturm.<br />
Diese Turmdarstellungen,<br />
auf denen eingesprengte Goldfarbe<br />
neben Blau die Konturen hervorhebt,<br />
sind reliefartig und wirken<br />
dadurch dreidimensional, erhalten<br />
Tiefe. Unter den vier Türmen<br />
schließlich aus dem Jahr 2017 das<br />
Signet von Rudi Kissenkötter als<br />
derjenige, der den Schrank gestaltet<br />
und die Darstellungen gemalt hat.<br />
Woher aber stammt der Schrank<br />
überhaupt? „Er ist ein Geschenk –<br />
ganz zufällig“, erinnert sich Rudi<br />
Kissenkötter: „In den 1970er Jahren<br />
setzte ein Geselle von mir in<br />
der Villa Ostrop an der Ecke Coesfelder<br />
Straße/Königswall in einem<br />
Dachfenster eine neue Scheibe ein.<br />
Frau Kleimann bat bei der Gelegenheit<br />
darum, dass dieser Schrank<br />
von oben mit hinuntergenommen<br />
und entsorgt wird. Ich sah den<br />
Schrank und stellte fest, dass er<br />
weder Schrauben noch Eisennägel<br />
hat und dementsprechend alt<br />
sein dürfte. Ich fragte, ob ich den<br />
Schrank auch behalten könne – und<br />
ja, ich durfte.“<br />
Unter Farbschichten tauchte<br />
das Wort „Postillon“ auf<br />
Jahrelang lagerte der aus Nadelholz<br />
gefertigte Schrank – „er war<br />
braun gestrichen und nicht gerade<br />
hübsch“ – trocken. „Als einer unserer<br />
Gesellen dann die verschiedenen<br />
Schichten Farbe <strong>vom</strong> Schrank abbeizte,<br />
kam hier oben auf der Tür<br />
das Wort ,Postillon‘ zum Vorschein“,<br />
so Rudi Kissenkötter. „Das passte:<br />
Der Schrank kam aus dem Haus<br />
Ostrop – und Bernhard Ostrop war<br />
nicht nur Inhaber des alten Posthauses<br />
am Königsplatz und Gastronom,<br />
sondern auch der erste ,Natz<br />
von Dülmen‘ – der ,Original-Natz‘.<br />
Dementsprechend war der Schrank<br />
bei Bernhard Ostrop im Einsatz“,<br />
so Rudi Kissenkötter, der den Begriff<br />
„Postillon“ auf der Schranktür<br />
in Blattgold nachschrieb und<br />
seitlich mit Posthörnern flankierte.<br />
-->Fortsetzung auf Seite 11<br />
Die farbenfrohen Monatsmotive<br />
Januar (oben) bis Juli (unten)<br />
an der linken Außenseite des<br />
Schranks. <br />
Fotos: Menninghaus
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LOKALES 11<br />
Mittwoch, <strong>22.</strong> <strong>Dezember</strong> <strong>2021</strong><br />
Motive voll von Bedeutung<br />
Rudi Kissenkötters Dülmen-Schrank erzählt Geschichtsmarken der Tiberstadt<br />
Fortsetzung von Seite 9<br />
Dülmen (men). Auf der Rückwand<br />
des Schranks hat Rudi Kissenkötter<br />
innen eine alte Ansicht des früheren<br />
Posthauses mit blauer Farbe auf<br />
gelb meliertem Hintergrund gemalt<br />
– eine Ansicht von etwa 1900, die<br />
es seit dem Zweiten Weltkrieg mit<br />
all seinen Zerstörungen nicht mehr<br />
gibt. „Bernhard Ostrop / 1788 -<br />
1850 / 1. Natz von Dülmen“ ist darüber<br />
zu lesen.<br />
Auf der Türinnenseite zieht eine<br />
Ikone des Erzengels Gabriel mit<br />
großem Blattgoldgrund die Blicke<br />
auf sich. „Gabriel ist der Schutzpatron<br />
der Post“, sagt Rudi Kissenkötter.<br />
„Mit Wilhelm Walgenbach,<br />
der bei der Post in hoher leitender<br />
Stellung war, habe ich mich darüber<br />
unterhalten. Im Ikonenmuseum<br />
in Recklinghausen habe ich dann<br />
eine Ikone mit einer Darstellung<br />
des Erzengels gesehen, die ich hier<br />
nun wiedergegeben habe“, so Rudi<br />
Kissenkötter.<br />
Aufzählung bekannter Gäste<br />
des früheren Posthauses<br />
Über der Ikone sind zwei Posthörner<br />
aufgemalt, und unter der<br />
Ikone sind Jahreszahlen zu lesen, zu<br />
denen bekannte Persönlichkeiten in<br />
der Dülmener Poststation zu Gast<br />
waren: Schwedenkönig Gustav III.<br />
(1780), der Preußen-Minister Ferdinand<br />
von Fürstenberg (1780), Dichter<br />
Johann Wolfgang von Goethe<br />
(1792), Frankreichs Kaiser Napoleon<br />
(1812), der Dichter und Anna-Katharina-Emmerick-Kenner<br />
Clemens<br />
Brentano (1818), die Dichterin und<br />
Freundin von Clemens Brentano<br />
Luise Hensel (1819), König Wilhelm<br />
von Preußen (1821) und der Dichter<br />
Heinrich Heine (1822).<br />
Eigener Bereich<br />
Stadtkapelle Dülmen<br />
Ein ganz eigener Bereich ist unter<br />
der Darstellung des alten Posthauses<br />
zu sehen – ein Bereich, der<br />
sich der Stadtkapelle Dülmen widmet.<br />
Unter dem Dülmener Wappen<br />
mit dem charakteristischen<br />
Kleeblattkreuz sind das Signet der<br />
Stadtkapelle, die Jahreszahl 1872,<br />
ein Violin-Notenschlüssel und ein<br />
Bass-Notenschlüssel zu sehen.<br />
Und neben elektrisch beleuchteten<br />
Kerzen steht Zinngeschirr, ergänzt<br />
um Instrumenten-Miniaturen aus<br />
Zinn wie beispielsweise ein Flügel,<br />
ein Akkordeon, eine Geige, eine<br />
Harfe, ein Waldhorn, ein Jagdhorn,<br />
eine Tuba, eine Trompete und ein<br />
Saxophon.<br />
„Die Stadtkapelle gehört zu<br />
meiner Familie – ist meine Familie<br />
– und hat wie die Musik überhaupt<br />
eine große Rolle für mich<br />
gespielt“, so Rudi Kissenkötter,<br />
der für die Ausrüstung seines<br />
Dem ursprünglichen Natz von Dülmen und dessen Wirkungsstätte,<br />
die Poststation Dülmen, sowie der Stadtkapelle Dülmen widmet<br />
sich das Innere von Rudi Kissenkötters Dülmen-Schrank. <br />
Dieses wortspielerische Gedicht über Dülmen steht auf der<br />
herunterklappbaren Blende, auf der die Frontseite das Signet der<br />
Stadtkapelle Dülmen und die beiden Notenschlüssel trägt.<br />
Nach dem Herunterklappen der Blende kommen die Schubladen<br />
zum Vorschein, die auch golden beschriftet sind. Fotos: Menninghaus<br />
Auf eine der herausziehbaren Tafeln hat Rudi Kissenkötter das<br />
Gedicht „Von Dülm‘s Unnegank“ von Änne Riddermann vorgeschrieben,<br />
um es künftig in Goldschrift zu fassen. <br />
Dülmen-Schranks Hilfe von Tischler<br />
und Stadtkapellen-Mitmusiker<br />
Norbert Sietmann bekommen hat.<br />
Er hat ein Schubladen-Element in<br />
den Schrank eingebaut, auf das<br />
Rudi Kissenkötter oben das Dülmen-Wappen<br />
aufgemalt hat.<br />
Ein Lob auf Dülmen und<br />
die Dülmener Bevölkerung<br />
Das Schubladen-Element hat nach<br />
vorne eine Blende, die heruntergeklappt<br />
werden kann. Diese Blende<br />
zeigt im zugeklappten Zustand<br />
das Signet der Stadtkapelle mit den<br />
beiden Notenschlüsseln. Wenn man<br />
dann die Blende aufklappt, kommt<br />
auf der Rückseite der Blende ein<br />
plattdeutsches Gedicht zum Vorschein,<br />
das Dülmen und Dülmens<br />
Bewohnerschaft wortspielerisch<br />
lobt: „Dulman / Dull Mann, dull<br />
Frau, dull Kind, / als dull, / wat<br />
man in Dulman find!“<br />
Mit dem Herunterklappen der<br />
Blende kommen auch die Schubladen<br />
des Schrankeinbaus in den<br />
Blick. „Dülm bliff Dülm“ ist auf der<br />
Front der oberen Schublade plattdeutsch<br />
zu lesen, darunter „un is<br />
usse Hiärt!“<br />
Gedicht von Dülmens<br />
Untergang im Bombenkrieg<br />
Zwischen den Schubladen befinden<br />
sich zwei herausziehbare<br />
Tafeln.<br />
Auf die obere hat Rudi Kissenkötter<br />
ein plattdeutsches Gedicht<br />
geschrieben, das Änne Riddermann<br />
geborene Püttmann (1896-1956)<br />
mit Blick auf die Bombardierung<br />
Dülmens am 21. und <strong>22.</strong> März 1945<br />
verfasst hat: „Von Dülm‘s Unnegank<br />
// Nu jäöhrt‘s sick wier, – wenn<br />
Mätenwind / weiht uörwe Stadt<br />
un Land. / Met Flammenschrift<br />
de Dage sind / deip in de Seel us<br />
brannt. / / Grad kam de Lenz met<br />
sachtem Tratt / schön es de junge<br />
Mai. / Dao wast, wao usse aolle<br />
Stadt / den letzten Söchzer dei. //<br />
Dann lagg se dao – dat‘t Gott erbarm<br />
– / dö findes grimme Wut. /<br />
Us set‘t vö Leed un bitterm Harm, /<br />
dat kranke Hiärt baoll ut. // Und in<br />
de Arme haoll se week / es bloß `ne<br />
Moder kann. / De dauden Kinne ach<br />
so bleek, / de met iähr himmelan.<br />
Zertrümmerte Viktorkirche<br />
soll noch dargestellt werden<br />
Die zweite herausziehbare Tafel<br />
ist noch nicht gestaltet. Auch sie<br />
soll sich der fast vollständigen Zerstörung<br />
von Dülmens Bebauung im<br />
Zweiten Weltkrieg widmen: „Hier<br />
werde ich die Überreste der durch<br />
Bomben zertrümmerten Viktorkirche<br />
darstellen“, so Rudi Kissenkötter,<br />
„und daneben werde ich die<br />
Tage der Bombardierungen noch<br />
einmal aufzählen.“<br />
Die farbenfrohen Monatsmotive<br />
Juli (oben) bis <strong>Dezember</strong> (unten)<br />
an der rechten Außenseite des<br />
Schranks.
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Hedwig Börger (links) und Mechthild Dilkaute sind auf dem Jakobifriedhof für einsame und trauernde<br />
Menschen ansprechbar. <br />
Foto: Bischöfliche Pressestelle/Michaela Kiepe<br />
„Gut, dass wir da waren“<br />
Gespräche gegen die Einsamkeit auf dem Jakobifriedhof in Coesfeld<br />
Coesfeld (pbm/mek). Hedwig<br />
Börger und Mechthild Dilkaute<br />
haben einiges gemeinsam:<br />
sie sind ehrenamtlich in unterschiedlichen<br />
Bereichen aktiv,<br />
beide Anfang 60 und verwitwet.<br />
Die zwei Frauen organisieren gemeinsam<br />
mit Anne Sievers und<br />
Pastoralreferentin Ulla Rendels<br />
die Friedhofsgespräche, ein Angebot<br />
der Anna-Katharina-Gemeinde<br />
in Coesfeld. Seit drei<br />
Jahren stehen sie alle 14 Tage<br />
sonntags von 15 bis 17 Uhr auf<br />
dem Jakobifriedhof vor der Einsegnungshalle.<br />
Im Gepäck haben<br />
sie ein paar Stühle, einen kleinen<br />
Tisch und Kaffee, aber vor allem<br />
haben sie Zeit und Geduld. Sie<br />
sind ansprechbar für Menschen,<br />
die reden möchten.<br />
„Entstanden ist unser Angebot<br />
vor etwa drei Jahren im Sachausschuss<br />
‚Tod und Trauer‘ des<br />
Pfarreirates. Wir wollten ein Gesprächsangebot<br />
für traurige und<br />
einsame Menschen anbieten“,<br />
berichtet Dilkaute, die bei Besuchen<br />
am Grab ihres Mannes<br />
immer wieder beobachtet hatte,<br />
wie sehr sich manche Menschen<br />
nach einem Gespräch sehnen.<br />
Aus ihren eigenen Erfahrungen<br />
wissen die Frauen auch, dass<br />
der Sonntag für Alleinstehende<br />
der schwierigste Tag der Woche<br />
ist. „Es gibt kaum Angebote,<br />
die Geschäfte sind geschlossen.<br />
Für viele ist es von morgens<br />
bis abends totenstill“, erklärt<br />
Börger.<br />
Ihr Angebot auf dem Friedhof<br />
kam an. „Es haben sich teilweise<br />
intensive Gespräche ergeben.<br />
Wir können sie führen, weil<br />
wir in unserer Trauer bereits<br />
gefestigt sind“, sagt Dilkaute.<br />
Die Menschen hätten viel über<br />
ihre Beziehungen berichtet.<br />
„Ich weiß selbst, wie gut es tut,<br />
davon zu erzählen. Manche<br />
haben sonst niemanden, mit<br />
dem sie reden können“, hat Börger<br />
großes Verständnis und fügt<br />
hinzu: „Es ist sehr wichtig, die<br />
Trauer zuzulassen. Egal wie sie<br />
aussieht.“<br />
In manchen Gesprächen hätten<br />
sie aber auch auf die Coesfelder<br />
Hospizbewegung „DaSein“ verwiesen.<br />
„Wir sind keine Trauerbegleiter.<br />
Wir sehen uns als<br />
niederschwelliges Angebot“, betont<br />
Dilkaute. Insgesamt seien<br />
die Themen vielfältig. „Da geht<br />
es auch schon mal über eine geeignete<br />
Bepflanzung auf dem<br />
Grab“, ergänzt Börger.<br />
Wichtig ist den beiden Frauen,<br />
dass die Menschen nach einem<br />
Gespräch mit einem guten Gefühl<br />
nach Hause gehen. „Wir haben<br />
selbst erlebt, wie sich die Trauerzeit<br />
verändert. Aus dem Schmerz<br />
um den Verlust wird nach und<br />
nach Dankbarkeit für die Zeit, die<br />
man gemeinsam hatte. Und aus<br />
der belastenden Zeit kann auch<br />
viel Gutes und Neues entstehen.<br />
Uns ist wichtig, dass die Trauer<br />
nicht in eine dauerhafte Verbitterung<br />
kippt“, spricht Dilkaute<br />
im Namen der Engagierten. An<br />
manchen Sonntagen seien sogar<br />
bis zu 30 Menschen zusammengekommen.<br />
„Sie haben sich<br />
unterhalten, und es sind Kontakte<br />
geknüpft worden. Es gibt Menschen,<br />
die kommen jedes Mal“,<br />
ist Dilkaute glücklich.<br />
Waren die Ehrenamtlichen anfangs<br />
auf zwei Friedhöfen präsent,<br />
haben sie ihr Angebot inzwischen<br />
auf den Jakobifriedhof<br />
beschränkt. „Im Gegensatz zum<br />
Friedhof an der Marienburg ist er<br />
gut zu Fuß zu erreichen. Deshalb<br />
ist auch die Frequenz höher“, erklärt<br />
Dilkaute.<br />
In der Corona-Zeit hat die kleine<br />
Gruppe das Angebot überdacht.<br />
Eine Maske wurde zur<br />
Pflicht und es gab keinen Kaffeeausschank<br />
mehr. Aber ihnen war<br />
klar, dass sie es weiterführen<br />
müssen. „Während des Lockdowns<br />
war keine Nähe möglich.<br />
Viele Menschen sind einsam gestorben.<br />
Die Angehörigen haben<br />
nicht nur getrauert, sie hatten<br />
häufig auch Schuldgefühle, weil<br />
sie ihre Lieben nicht so begleiten<br />
konnten, wie sie es sich gewünscht<br />
hätten“, erklärt sie.<br />
Im Moment pausieren die Gespräche<br />
auf dem Friedhof allerdings.<br />
„In den Wintermonaten ist<br />
es einfach zu kalt“, merkt Börger<br />
an. Aber im Frühjahr wird es wieder<br />
weitergehen. Und dann hoffen<br />
die Ehrenamtlichen, dass sie<br />
wieder eine Stütze für einsame<br />
und trauernde Menschen sein<br />
können und den Friedhof mit<br />
dem Gefühl verlassen: „Gut, dass<br />
wir da waren.“<br />
Mit Bewegung gegen<br />
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Stress oder Lebenskrisen:<br />
Für die mentale Gesundheit sind<br />
das große Herausforderungen.<br />
Wenn diese Belastungen nur<br />
vorübergehend auftreten, kommen<br />
die meisten Menschen<br />
damit gut zurecht. Schwieriger<br />
wird es, wenn sich dadurch psychische<br />
oder psychosomatische<br />
Krankheitsbilder entwickeln<br />
oder verfestigen. Die Corona-<br />
Pandemie hat diese Problematik<br />
noch verstärkt. Viele Menschen<br />
leiden seit Monaten unter<br />
Ängsten, Erschöpfung oder depressiven<br />
Verstimmungen. Auch<br />
die teils aggressiven Debatten in<br />
Politik und Gesellschaft belasten<br />
oft sehr.<br />
Findet man selbst nicht mehr<br />
heraus aus der negativen Gedankenspirale,<br />
sollte man sich<br />
nicht scheuen, Hilfe zu suchen.<br />
Eine gute Option kann eine Bewegungstherapie<br />
sein – zum<br />
Beispiel die Heileurythmie<br />
beziehungsweise Eurythmietherapie.<br />
Sie wurde im Rahmen<br />
der Anthroposophischen Medizin<br />
als ergänzendes Verfahren<br />
entwickelt. Dabei geht es nicht<br />
um Sportlichkeit. Therapeutinnen<br />
und Therapeuten leiten ruhige<br />
und gezielte Bewegungen<br />
an, um eine stabilisierende und<br />
kräftigende Wirkung bei den<br />
Anwendern zu erzielen. Die<br />
Heileurythmie ist eine medizinische<br />
Behandlung, die auf<br />
ärztliche Verordnung durchgeführt<br />
und von zertifizierten<br />
Therapeuten angeboten wird.<br />
Teilweise übernehmen die Kassen<br />
die Kosten. Astrid Andersen<br />
ist Eurythmietherapeutin und<br />
Vorstandsmitglied im Berufsverband<br />
Heileurythmie. Sie beschreibt<br />
ihren therapeutischen<br />
Ansatz so: „Wir entwickeln für<br />
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die Patienten und Patientinnen<br />
eine individuelle Behandlung,<br />
in der blockierte Gefühle gelöst<br />
und geschwächte Organfunktionen<br />
gestärkt werden.“<br />
Durch die Bewegungsübungen<br />
können die Betroffenen zu einer<br />
gesunden Balance zwischen<br />
physischen, seelischen und<br />
geistigen Anforderungen finden<br />
und neue Kräfte entwickeln.<br />
Der Patient übernimmt dabei<br />
eine aktive Rolle und gestaltet<br />
so seine Behandlung selbst mit.<br />
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schöne Weihnachtszeit!<br />
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Wir wünschen euch und<br />
euren Familien ein frohes Fest.<br />
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Liebe Kunden!<br />
Ein weiteres Jahr neigt sich<br />
dem Ende zu und wir<br />
nehmen diese Gelegenheit<br />
zum Anlass,<br />
uns bei EUCH zu bedanken.<br />
Wie fast jedes Unternehmen sind wir auch teilweise<br />
von der Corona Krise betroffen.<br />
Doch es gibt Menschen in der Umgebung die es härter getroffen hat.<br />
Aufgrund der aktuellen Notlage vieler Menschen haben wir uns in diesem Jahr<br />
wieder entschlossen den Vereinen zu helfen deren Aufgabe es ist,<br />
andern Menschen zu helfen.<br />
Es freut uns das wir diesen Vereinen in dieser schweren Zeit<br />
etwas behilflich sein können.<br />
Außerdem möchten wir auf diese wundervollen Menschen,<br />
die Ehrenamtlich den Schwachen und Armen zur Seite stehen,<br />
Aufmerksam machen.<br />
Alles wird gut.<br />
Wir spenden dieses Jahr unter anderem an diese Vereine:<br />
Pfotenhilfe Münsterland e.V. · Dülmener Tafel Deutschland e.V.<br />
DRK Ortsverein Dülmen e.V. · MuM Möbel und Mehr gemeinnützige UG<br />
Ambulante Hospizbewegung Dülmen e. V. · Hoffnungsradler Dülmen<br />
Beratungsstelle für Schwangerschaftskonflikte<br />
DONUM VITAE · Regenbogen e.V. Dülmen<br />
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IDU<br />
Traditionsfirma Tepe fertigt<br />
350 Systemhallen pro Jahr<br />
Maximilian Klein seit kurzem neu in der Geschäftsführung<br />
Buldern (men). Lagerhallen, teilweise<br />
baugenehmigungsfreie<br />
Schutzhallen für Tiere und Pflanzen<br />
in Land- und Gartenbauwirtschaft,<br />
Flugzeughangars:<br />
Die Bereiche, in denen Anlagen<br />
von Tepe Systemhallen zum Einsatz<br />
kommen, sind äußerst vielfältig.<br />
Seit über 45 Jahren hat<br />
sich das Unternehmen in der<br />
Branche mit seinem Angebot<br />
einen Namen gemacht und fertigt<br />
pro Jahr rund 350 Hallen.<br />
Seit kurzem leitet Maximilian<br />
Klein als Geschäftsführender<br />
Gesellschafter zusammen mit<br />
seinem Vater Karl-Heinz Klein<br />
das Unternehmen.<br />
Angefangen hatte es alles in<br />
Buldern an der Ecke Krummer<br />
Timpen/Clemensstraße. Dort legten<br />
Maximilians Großeltern Hans<br />
und Hedwig Tepe zusammen mit<br />
ihrem Sohn Henry Tepe sowie<br />
Max‘ Eltern Karl-Heinz und Christiane<br />
Klein (geborene Tepe) den<br />
Grundstein für das heutige Unternehmen,<br />
das Anfang der 1990er<br />
Jahre an den jetzigen Standort<br />
im Gewerbegebiet umzog. In den<br />
Jahren ist das Unternehmen gewachsen:<br />
„Inzwischen haben wir<br />
ein 27-köpfiges Team von fest angestellten<br />
Mitarbeitern“, so Maximilian<br />
Klein.<br />
Das Angebot des Unternehmens<br />
lässt sich grob in drei<br />
Kategorien fassen: Satteldachhallen,<br />
Pultdachhallen und<br />
Schutzhallen, die vor allem dort<br />
eingesetzt werden, wo zeitweise<br />
Tiere beziehungsweise Pflanzen<br />
geschützt werden sollen. Die im<br />
Baukastensystem entstehenden<br />
Systemhallen, die zum Teil<br />
von Zulieferern vorgefertigte<br />
Bauteile enthalten, haben im<br />
Die Muttenthalbahn e. V. nutzt<br />
eine 6 mal 50 Meter große Dachanlage<br />
von Tepe Systemhallen.<br />
Ein Flugzeug-Hangar und eine<br />
Schattenhalle von Tepe.<br />
Maximilian Klein – hier in der Firmenausstellung in Buldern – ist seit<br />
kurzem neben seinem Vater Karl-Heinz Klein (kleines Porträtfoto)<br />
geschäftsführender Gesellschafter von Tepe Systemhallen. Kleines<br />
Bild links: Der Garagenpark am Gausepatt Dülmen, errichtet mit<br />
Systemhallen der Firma Tepe Systemhallen. Fotos: privat/men<br />
Die Stadtwerke München bauten<br />
eine 25 Meter breite Hallenanlage<br />
an der Allianz-Arena.<br />
Im Tierpark Hagenbeck wurde<br />
eine Tepe-Halle außen mit Holz<br />
beplankt. <br />
Segment Satteldach eine Firsthöhe<br />
von bis zu 7,50 Meter und<br />
eine freitragende Breite von bis<br />
zu 21 Meter. Die Länge ist beliebig.<br />
Pultdachhallen sind bis zu<br />
12 Meter tief freitragend und individuell<br />
anpassbar.<br />
„Durch unsere Systemlösungen<br />
und den damit verbundenen<br />
standardisierten Bauplänen und<br />
prüffähigen Statiken ergeben sich<br />
günstige Preise. Und weil für den<br />
Aufbau unserer Hallen zumeist<br />
Scheren-Arbeitsbühnen reichen<br />
und kein Autokran eingesetzt<br />
werden muss, ergibt sich für den<br />
Käufer ein überschaubarer und<br />
gut zu kalkulierender Aufwand.<br />
Weil wir jede Halle mit ausführlicher<br />
Bauanleitung liefern, kann<br />
– wer will – unsere Hallen kostengünstig<br />
eigenständig errichten,<br />
alternativ aber auch mit ein bis<br />
zwei Fachleuten von uns oder<br />
komplett durch uns“, so Maximilian<br />
Klein.<br />
Das Unternehmen ist dabei<br />
sehr transparent bei der Preisgestaltung<br />
– die Hallenpreise und<br />
vor allem Sonderangebotspreise<br />
sind auf der Homepage www.<br />
tepe-systemhallen.de zu finden.<br />
„Wir sind ein mittelständisches<br />
Unternehmen mit Erfahrung<br />
und Anspruch“, sagt Maximilian<br />
Klein, der nach seinem Abitur am<br />
Clemens-Brentano-Gymnasium<br />
Dülmen an der Fachhochschule<br />
in Enschede in den Niederlanden<br />
das Studium „Small Business &<br />
Retail Management“ absolviert<br />
hat und auf Zukunftsfähigkeit<br />
setzt: Qualität im Material,<br />
Flexibilität in der Konfiguration,<br />
Tempo in der Abwicklung und<br />
weitgehende Digitalisierung.<br />
„Unsere Monteure haben jetzt<br />
alle ein Tablet. Damit wird eine digitale<br />
Baustellendokumentation<br />
angefertigt. Der Kunde bekommt<br />
außerdem vollautomatisch einen<br />
tagesaktuellen Stundennachweis<br />
per E-Mail zugesandt, sobald<br />
unsere Monteure ihre Arbeit beenden“,<br />
so der 38-Jährige.<br />
Fünf Fragen an<br />
Unternehmer des Jahres<br />
Jetzt Vorschläge für neue Preisträger einreichen<br />
Dülmen. Zwar wurde der traditionelle<br />
Neujahrsempfang der<br />
IDU in Abstimmung mit der Sparkasse<br />
Westmünsterland als Gastgeber<br />
und Unterstützer auf den<br />
3. April 2022 verschoben, die<br />
Einreichung für Vorschläge zur<br />
Preisverleihung „Unternehmer<br />
des Jahres“, die an dem Tag<br />
durchgeführt wird, endet allerdings<br />
dennoch am 31. <strong>Dezember</strong>.<br />
Höchste Zeit also, um noch einen<br />
Unternehmer oder eine Unternehmerin<br />
vorzuschlagen, die sich<br />
im zurückliegenden Jahr durch<br />
besonderes unternehmerisches<br />
Engagement hervorgetan hat.<br />
Jeder kann eine Dülmener Unternehmerin<br />
oder einen Dülmener<br />
Weil für 2020 coronabedingt die Verleihung des Preises zum Unternehmer<br />
des Jahres ausfallen musste, sind die aktuellsten Preisträger<br />
Bernd Homann und Stefanie Busch, die zur Newcomerin des<br />
Jahres ernannt wurde. <br />
Foto: privat<br />
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Um zu betonen, welchen<br />
Stellenwert die Auszeichnung in<br />
der heimischen Unternehmerschaft<br />
hat, hat <strong>DÜLMENplus</strong> fünf<br />
Fragen an die letzten drei Unternehmer<br />
des Jahres übermittelt.<br />
Die Antworten dazu sind unter<br />
www.dülmenplus.de im Bereich<br />
„geschäftlich > IDU“ zu finden.<br />
Unter anderem geben Markus<br />
Enseling, Andries Broekhuijsen<br />
und Bernd Homann hier ihre Meinung<br />
zum besten, was der nächste<br />
Unternehmer des Jahres ihrer<br />
Meinung nach mitbringen sollte.
Frohe Festtage<br />
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LOKALES 17<br />
Mittwoch, <strong>22.</strong> <strong>Dezember</strong> <strong>2021</strong><br />
Für ein friedliches Miteinander<br />
Die Streitschlichter-AG des Clemens-Brentano-Gymnasiums bereitet sich auf ihren Einsatz vor<br />
Von Reimund Menninghaus<br />
Dülmen. Weihnachten – das<br />
Fest des Friedens – steht vor der<br />
Tür. Was aber, wenn‘s nicht so<br />
friedlich zugeht? Wenn die Emotionen<br />
hochkochen, beispielsweise<br />
in der Schule? Meinungen<br />
und Ansichten aufeinanderprallen,<br />
der eine sich <strong>vom</strong> anderen<br />
falsch behandelt fühlt,<br />
ein Wort das andere ergibt, der<br />
eine den anderen beleidigt? Der<br />
Streit vielleicht sogar droht zu<br />
eskalieren? Tätlichkeiten nicht<br />
weit sind? Dann sind beispielsweise<br />
Streitschlichter gefragt.<br />
Wie die Schülerinnen und Schüler<br />
des Clemens-Brentano-Gymnasiums<br />
(CBG), die sich in einer<br />
AG (Arbeitsgemeinschaft) auf<br />
ihren Einsatz als Streitschlichter<br />
ab kommendem Schuljahr<br />
vorbereiten.<br />
Es ist Samstagmorgen im Advent.<br />
Für die Streitschlichter-AG<br />
steht eine mehrstündige Blockveranstaltung<br />
auf dem Programm,<br />
zu der Peter Zarmann, Pfarrer der<br />
Evangelischen Kirchengemeinde<br />
Dülmen, ins Evangelische Gemeindezentrum<br />
eingeladen hat. Er<br />
arbeitet auch als Lehrer am CBG<br />
und leitet zusammen mit Lehrerin<br />
Lara Schlingmann die aktuelle<br />
Streitschlichter-AG – fit gemacht<br />
dafür im Rahmen einer vier Nachmittage<br />
dauernden Fortbildung des<br />
Arbeiter-Samariter-Bundes.<br />
In drei Vierer-Gruppen spielen<br />
die Mitglieder der Streitschlichter-<br />
AG an diesem Vormittag Streitschlichtungs-Einsätze<br />
durch. „Dazu<br />
braucht man mehr Zeit am Stück<br />
als die, die wir für die AG-Treffen<br />
in der Schule zur Verfügung haben.<br />
Deswegen die Blockveranstaltung<br />
heute“, erklärt Peter Zarmann.<br />
In den Gruppen sind Streitgeschichten<br />
und Szenarien in der<br />
AG-Sitzung zuvor geschrieben<br />
Jubiläumssonderprägung und 0-Euro-Schein<br />
Burg Vischering bietet Geschenkideen mit Heimatbezug<br />
Kreis Coesfeld. Anlässlich des<br />
750-jährigen Jubiläums der Burg<br />
Vischering hat der Kreis Coesfeld<br />
zwei besondere Erinnerungsstücke<br />
herausgebracht: eine Jubiläumssonderprägung<br />
– wahlweise in<br />
Silber oder Gold – sowie einen<br />
0-Euro-Schein. Die teils limitierten<br />
Andenken finden seit Mitte Oktober<br />
großen Anklang.<br />
Die Sonderprägung – auf der<br />
einen Seite geziert von der Burg<br />
Vischering, auf der anderen Seite<br />
<strong>vom</strong> Wappen des Kreises Coesfeld<br />
– gibt es in zwei Materialvarianten:<br />
in Feinsilber 999 mit einer Limitierung<br />
auf 750 Stück und in Feingold<br />
999.9, limitiert auf 75 Exemplare.<br />
Beide Varianten haben einen<br />
Einen Adventssamstagvormittag investierten die Schülerinnen und Schüler der Streitschlichter-AG des CBG unter der Leitung von Lehrerin<br />
Lara Schlingmann (hinten links) und Lehrer und Pfarrer Peter Zarmann (hinten rechts), um das Verfahren der Streitschlichtung<br />
intensiv zu trainieren. <br />
Foto: Reimund Menninghaus<br />
worden – ganz orientiert an der<br />
Lebenswelt und an den Themen<br />
der Fünft- und Sechstklässler.<br />
Denn als Klassenpaten werden die<br />
Streitschlichter ab dem kommenden<br />
Schuljahr die neuen Fünfer<br />
betreuen.<br />
Die vier Phasen des<br />
Streitschlichtens trainieren<br />
An diesem Adventssamstag geht<br />
es darum, die vier Phasen der<br />
Streitschlichtung zu üben und zu<br />
trainieren. „Es geht dabei zu einem<br />
Teil darum, dass die Streitenden<br />
einen Rollentausch vornehmen<br />
– also sich in die Situation des<br />
Streitgegners hineinversetzen“, so<br />
Peter Zarmann. Und dann geht es<br />
darum, dass gemeinsam Schritte<br />
zur Lösung des Streits und der<br />
Durchmesser von 30 Millimetern<br />
und ein Gewicht von 8,5 Gramm.<br />
Die Sonderprägung wird, inklusive<br />
Etui und Zertifikat, in Feinsilber<br />
zum Preis von 69 Euro und in Feingold<br />
für 999 Euro angeboten.<br />
Der Null-Euro-Schein mit dem<br />
Konterfei der historischen Wasserburg<br />
und einem Nominalwert von<br />
Auseinandersetzung überlegt und<br />
Lösungsvorschläge gemacht werden<br />
– moderiert von den Streitschlichten.<br />
„Das Ergebnis wird<br />
schriftlich fixiert – und dann wird<br />
ein Folgegespräch für zehn Tage<br />
später vereinbart.“<br />
Im schulischen Alltag sieht das<br />
dann so aus, dass die Lehrerinnen<br />
und Lehrer streitende Schüler<br />
zu den Streitschlichtern schicken,<br />
die vor allem in der einstündigen<br />
Mittagspause der Schule in einem<br />
bestimmten, entsprechend ausgewiesenen<br />
Raum anzutreffen<br />
sind. „Und es gibt manch eine Situation<br />
im Schulleben, die auf diesem<br />
Weg erfolgreich angepackt werden<br />
kann“, so Lehrerin Lara Schlingmann,<br />
die einiges an Erfahrung als<br />
Klassenlehrerin von fünften und<br />
sechsten Klassen hat.<br />
null Euro ist für drei Euro erhältlich.<br />
Er ist auf Sicherheitspapier<br />
gedruckt und verfügt über einige<br />
für Banknoten typische Sicherheitsmerkmale.<br />
Neben dem regulären<br />
Null-Euro-Schein der Burg<br />
Vischering gibt es eine auf 1000<br />
Exemplare limitierte „Anniversary<br />
2020“-Edition.<br />
Informationen zum Erwerb eines<br />
Jubiläumsandenkens finden Interessierte<br />
unter burg-vischering.de/<br />
besucherinfos/#museumsshop.<br />
Ein besonderer Dank des Kreises<br />
gilt der Sparkasse Westmünsterland,<br />
die die Produktion der<br />
Jubiläumserinnerungsstücke mit<br />
insgesamt 10.000 Euro gefördert<br />
hat.<br />
Grundsätzlich nehmen die Streitenden<br />
freiwillig an einem Streitschlichtungs-Verfahren<br />
teil, lautet<br />
die Regel. „Und das wird auch gut<br />
funktionieren, schätze ich. Als<br />
Schüler vertraut man eher wohl<br />
anderen Schülern als Lehrern“, sagt<br />
Linus Wendker. Fünf Schuljahre<br />
älter sind die Streitschlichter, wenn<br />
sie ab Sommer bei den neuen Fünfern<br />
als Klassenpaten und Streitschlichter<br />
im Einsatz sind.<br />
„Es macht Spaß, anderen<br />
Leuten zu helfen“<br />
Insgesamt ist den AG-Mitgliedern<br />
an dem Adventssamstag<br />
anzumerken, dass sie Freude an<br />
der Sache haben: „Es macht Spaß,<br />
anderen Leuten zu helfen, wieder<br />
gut miteinander umzugehen. Man<br />
Thairobik bei der FBS<br />
Dülmen. Thairobik ist ein Fitnesskurs<br />
mit einer Kombination aus<br />
Kick-Boxen, Herz-Kreislauf- und<br />
Kräftigungsübungen mit anschließenden<br />
Dehn- und Entspannungsübungen.<br />
Im Hauptteil<br />
findet ein kontinuierliches Herz-<br />
Kreislauftraining mit Box-Elementen<br />
statt. Dies ist ein Intervalltraining<br />
aus Aerobic- und<br />
Beratung für Rentenversicherte<br />
Dülmen. Am Montag, 3. Januar, findet<br />
von 9.30 bis 14 Uhr im einsA, Bült<br />
1, im Beratungszimmer der Stadt<br />
Dülmen die Beratung für Rentenversicherte<br />
<strong>vom</strong> Versichertenältesten<br />
der Deutschen Rentenversicherung<br />
Westfalen Klaus-Dieter<br />
Löhnert statt. Anmeldung dazu ist<br />
hat ja dann auch Erfolgserlebnisse,<br />
wenn eine Lösung gefunden ist.“<br />
Das zu erreichen – dazu brauchen<br />
die Streitschlichter sicher auch ein<br />
gutes Fingerspitzengefühl. „Oft geht<br />
es bei Streit-Auseinandersetzungen<br />
ja nur zweitrangig um das Thema<br />
oder die Situation, die den Streit<br />
ausgelöst hat. Oft liegt das große<br />
Problem unsichtbar unter der<br />
Wasseroberfläche – wie bei einem<br />
Eisberg“, so Peter Zarmann.<br />
Umso wichtiger, dass die Streitschlichter<br />
sich intensiv auf ihre<br />
künftige Tätigkeit ab nächstem<br />
Schuljahr vorbereiten – zumal<br />
die Streitschlichtung als Institution<br />
aktuell Corona-bedingt am<br />
CBG weitgehend ruht, nachdem<br />
es zuvor bereits sechs Jahre eine<br />
Streitschlichter-AG an der Schule<br />
gegeben hatte.<br />
Thai-Elementen. Der Kräftigungsteil<br />
für Oberkörper, Beine und<br />
Bauch wird mit und ohne Hanteln<br />
oder auch einem Theraband durchgeführt.<br />
Angeboten wird der Kurs<br />
ab dem 11. Januar von 18.30 bis<br />
19.45 Uhr. Weitere Informationen<br />
und Anmeldungen bei der FBS Dülmen<br />
unter (02594) 97995-300, oder<br />
unter www.fbs-duelmen.de.<br />
nicht erforderlich. Zur Beratung ist<br />
mitzubringen eine Rentenauskunft<br />
und Personalausweis. Bei Rentenanträge<br />
aller Arten. Telefonische<br />
Anmeldung bei Klaus-Dieter Löhnert,<br />
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Klarheit schaffen und Kraft sammeln für das kommende Jahr.<br />
In diesem Sinne wünschen wir allen Kunden, Fahrgästen,<br />
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Schützen helfen Schützen: 6.000 Euro gesammelt<br />
Es fing alles mit einem Treffen<br />
der Schützenthrone aus Dülmen<br />
im September diesen Jahres an:<br />
Die Aktion „Schützen helfen<br />
Schützen“ (<strong>DÜLMENplus</strong> berichtete)<br />
war geboren, um jenen<br />
Menschen zu helfen, die von<br />
der Hochwasserkatastrophe im<br />
Ahrtal besonders schwer betroffen<br />
sind. Noch an Ort und<br />
Stelle sammelten die Dülmener<br />
Schützenthrone die ersten<br />
Euros ein. Inzwischen steht<br />
die Gesamt-Spendensumme<br />
fest: 6.000 Euro hat die Aktion<br />
eingebracht. Ein voller Erfolg.<br />
Die Schützenvereine in Dülmen<br />
haben den Betrag in verschiedenen<br />
Einzelaktionen zusammengetragen.<br />
Nach dem<br />
Treffen im September folgten<br />
persönliche Spenden und<br />
LOKALES 19<br />
Mittwoch, <strong>22.</strong> <strong>Dezember</strong> <strong>2021</strong><br />
weitere Aktionen. Initiatoren<br />
der Aktion waren die Schützenkönigspaare<br />
aus Buldern und<br />
Hiddingsel (Bulderns Vogelkönig<br />
Reinhard Reckmann mit seiner<br />
Ehefrau Daniela Eifert sowie<br />
Sternenkönig Andreas Albring<br />
mit seiner Ehefrau Nicole und<br />
der Schützenkönig aus Hiddingsel<br />
Michael Armeloh mit seiner<br />
Ehefrau Mareike). Foto: privat<br />
Ideen für Spielplatz gesucht<br />
Stadt lädt zum Termin am 4. Januar zum Sperberweg ein<br />
Dülmen. Um bei der Neugestaltung<br />
des Spielplatzes „Sperberweg“ die<br />
Wünsche von Kindern und Eltern<br />
berücksichtigen zu können, lädt die<br />
Stadt Dülmen zum Dienstag, 4. Januar,<br />
zu einem Vor-Ort-Termin ein.<br />
Beginn ist um 15 Uhr. Alle Kinder,<br />
Jugendlichen, Eltern und Anwohner<br />
sind eingeladen, Ideen für die künftige<br />
Gestaltung einzubringen. Abgebaut<br />
werden muss auf dem Platz<br />
in Kürze das alte Klettergerüst.<br />
Der Termin findet auch bei<br />
schlechtem Wetter statt. Wer nicht<br />
teilnehmen kann, hat die Möglichkeit,<br />
unter Tel. 02594/12-951 oder<br />
per Mail an spielplatzgestaltung@<br />
duelmen.de Anregungen<br />
einzureichen.<br />
Die Stadt lädt zum 4. Januar zu einem Treffen auf dem Spielplatz<br />
„Sperberweg“ ein, um für die künftige Gestaltung Ideen zu sammeln.<br />
Das alte Klettergerüst (links im Bild) muss bald abgebaut werden.<br />
Foto: Stadt Dülmen<br />
Ängste vor der Geburt verringern<br />
Progressive Muskelentspannung in der Schwangerschaft<br />
Dülmen. Im Fokus liegt das einfache<br />
und wirksame Erlernen der<br />
Entspannungstechnik zur Progressiven<br />
Muskelentspannung (PME).<br />
Stress, Ängste und unschöne Gedanken<br />
führen automatisch zur<br />
Anspannung der Muskulatur. Ziel<br />
der PME ist es, durch die Auflösung<br />
muskulärer Anspannungen eine<br />
tiefere Entspannung der Muskulatur<br />
zu erreichen. Das allgemeine<br />
Autogenes Training und Muskelentspannung<br />
Zwei weitere Angebote der VHS Dülmen, die im Januar starten<br />
Dülmen. Kurse für autogenes<br />
Training und Muskelentspannung<br />
sind äußerst beliebt. Die Volkshochschule<br />
bietet deshalb im Januar<br />
zwei weitere Seminare an.<br />
Trainer Makke Schneider zeigt<br />
am Sonntag, 16. Januar, von 9.15<br />
Wohlbefinden kann verbessert<br />
werden. Ein körperlicher Zustand<br />
innerer Ruhe kann sich einstellen.<br />
In der Schwangerschaft häufig auftretende<br />
Rückenschmerzen sowie<br />
Spannungskopfschmerzen können<br />
gelindert, Schlafprobleme reduziert<br />
werden. PME eignet sich zusätzlich<br />
zur Geburtsvorbereitung. Sie kann<br />
Ängste vor der Geburt verringern.<br />
Auch nach der Schwangerschaft trägt<br />
Uhr bis 17 Uhr, wie „Progressive<br />
Muskelentspannung“ (Kurs-Nr.<br />
3101) funktioniert. Zwei Wochen<br />
später findet dann der Kurs „Autogenes<br />
Training kompakt“ (Kurs-<br />
Nr. 3103) zur gleichen Uhrzeit<br />
statt. Beide Angebote eignen sich<br />
PME zu mehr Gelassenheit im Umgang<br />
mit dem Baby und dem neuen<br />
Alltag bei. Der Kurs bietet zudem Zeit<br />
und Raum für den Austausch mit<br />
anderen Schwangere im Kurs. Angeboten<br />
wird der Kurs dienstags, ab<br />
dem 18. Januar, von 19.30 bis 21 Uhr,<br />
sowie donnerstags, ab dem 20. Januar<br />
von 9 bis 10.30 Uhr. Infos und Anmeldungen<br />
unter (02594) 97995300<br />
oder unter www.fbs-duelmen.de.<br />
als Auffrischungskurse und werden<br />
in der Alten Paul-Gerhardt-<br />
Schule durchgeführt.<br />
Eine Anmeldung ist bis zum 9.<br />
Januar im Internet unter www.<br />
vhs-duelmen.de oder Tel. (02594)<br />
12400 möglich und erforderlich.<br />
Öffnungszeiten <strong>vom</strong> „düb“<br />
Dülmen. Während der Feiertage<br />
gelten im „düb“ besondere<br />
Öffnungszeiten, die für die Gäste<br />
zu beachten sind. Am 24. <strong>Dezember</strong><br />
und am 31. <strong>Dezember</strong> öffnet das<br />
„düb“ jeweils von 9 bis 12 Uhr seine<br />
Pforten für alle Wasserratten. Am<br />
ersten Weihnachtsfeiertag sowie an<br />
Neujahr hat das „düb“ geschlossen.<br />
An allen anderen Tagen öffnet das<br />
Bad von 9 Uhr bis 21 Uhr.<br />
Zum 1. Januar erhöhen sich zudem<br />
die Eintrittspreise für die Bereiche<br />
„dübSole“ und „dübRelax“. Gründe<br />
für die Anpassung sind gestiegene<br />
Personalkosten, erhöhte Einkaufspreise,<br />
Anstieg der Kosten für<br />
Dienstleistungen und die drastische<br />
Booster jetzt nach vier Monaten<br />
Kreis Coesfeld. Das Land Nordrhein-Westfalen<br />
hat in der vergangenen<br />
Woche erneut seine<br />
Regelung verändert: Impfwillige<br />
ab 18 Jahre, bei denen die Grundimmunisierung<br />
weniger als fünf<br />
Monate zurückliegt, sollen nicht<br />
mehr zurückgewiesen, sondern<br />
ebenfalls geimpft werden – wenn<br />
ein Mindestabstand von vier Monaten<br />
erreicht ist. Der entsprechende<br />
Erlass des NRW-Ministerium für<br />
Arbeit, Gesundheit und Soziales<br />
gilt ab sofort.<br />
Durch einen Erlass in der Vorwoche<br />
war der Abstand zuvor<br />
Yoga für Schwangere<br />
Dülmen. Die Schwangerschaft<br />
ist ein ganz besonderer Abschnitt<br />
im Leben einer Frau. Yoga in der<br />
Schwangerschaft stärkt die Verbindung<br />
zum Baby. Durch bestimmte<br />
Übungen wird die Mutter<br />
beweglich gehalten, der Beckenboden<br />
wird trainiert und typische<br />
Beschwerden können gelindert werden.<br />
Atemübungen verbessern die<br />
Lunge und das Zwerchfell. Der Atem<br />
Wochenmarkt an Heiligabend<br />
Frische Waren für das Festmenü<br />
gibt es auch an Heiligabend<br />
und Silvester (die Freitage<br />
24. und 31. <strong>Dezember</strong>)<br />
auf dem Dülmener Wochenmarkt<br />
– allerdings mit verkürzter<br />
Öffnungszeit. Die<br />
Händler*innen stehen bis 11<br />
Entwicklung der Energiepreise. So<br />
ist die erste Preiserhöhung im „düb“,<br />
seit insgesamt sieben Jahren, jetzt<br />
unumgänglich.<br />
Die Verantwortlichen der Stadtbetriebe<br />
Dülmen GmbH haben sich<br />
viele Gedanken um die Preiserhöhung<br />
gemacht. Alle Betriebszahlen wurden<br />
dazu intensiv bewertet. Eine Preiserhöhung<br />
in den Bereichen Sole und<br />
Relax ist unumgänglich.<br />
Erfreulich sei, dass mit Rücksicht<br />
auf die derzeitige Lage zur Corona-Pandemie,<br />
die Eintrittspreise im<br />
Familienbereich „dübFun“ nicht erhöht<br />
werden, um der Bevölkerung<br />
auch weiterhin ein preiswertes<br />
Schwimmangebot bieten zu können.<br />
kurzzeitig auf mindestens vier Wochen<br />
verkürzt worden. Die Impfstellen<br />
des Kreises Coesfeld, die<br />
sich in Lüdinghausen (Seppenrader<br />
Straße 18) und Coesfeld (Borkener<br />
Straße 23) befinden, setzen<br />
die neue Regelung direkt um. „Wir<br />
reagieren flexibel auf die wechselnden<br />
Vorgaben. Wichtig ist, dass<br />
die Impfangebote wahrgenommen<br />
werden“, betont Landrat Dr. Christian<br />
Schulze Pellengahr. Termine<br />
für Erst-, Zweit- und Auffrischungsimpfungen<br />
sind über das Portal<br />
https://impfstellen-drk-coe.de/<br />
buchbar.<br />
ist das einfachste und beste Instrument,<br />
mit dem du unter der Geburt<br />
dem Wehenschmerz begegnen<br />
kannst. Auch bauen regelmäßige<br />
Meditationen Unsicherheiten und<br />
Ängste ab. Der Kurs findet dienstags,<br />
ab dem 18. Januar von 16.30 Uhr bis<br />
17.45 Uhr statt. Weitere Infos und<br />
Anmeldungen bei der FBS Dülmen<br />
unter (02594) 97995300, oder unter<br />
www.fbs-duelmen.de.<br />
Uhr für ihre Kundschaft bereit.<br />
An den Dienstagen 21.<br />
und 28. <strong>Dezember</strong> findet der<br />
Wochenmarkt zu den regulären<br />
Zeiten auf dem Königsplatz<br />
statt. Lediglich am<br />
Dienstag, 4. Januar, entfällt<br />
der Markt. Foto: Stadt Dülmen
Frohe Festtage<br />
Fröhliche Weihnachten und ein gesundes neues Jahr!<br />
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Wir wünschen unseren<br />
Kunden frohe Festtage!<br />
Wir haben zwischen den<br />
Feiertagen für Sie geöffnet.<br />
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Wirklich Weihnachten<br />
ist dann, wenn die Stille<br />
der Heiligen Nacht auch in<br />
unser Herz gefunden hat.<br />
Die BSG Dülmen wünscht all ihren Mitgliedern, Mitarbeitern,<br />
Sportlerinnen und Sportlern Frohe Weihnachten<br />
und ein glückliches, gesundes Jahr 2022!<br />
Auch das Jahr <strong>2021</strong> hat uns allen erneut viel abverlangt –<br />
finanziell, gesundheitlich und nach wie vor auch in Bezug auf die<br />
lieb gewonnenen Kontakte zu unseren Familien, Freunden und<br />
auch Sportkameradinnen und -kameraden.<br />
Die BSG möchte sich weiterhin mit euch gemeinsam<br />
auf den Weg machen, diese Kontakte möglichst<br />
schnell wieder in den Alltag zu integrieren.<br />
Bleibt dabei und bis dahin,<br />
bleibt gesund!!!<br />
Wir machen aus Ideen Wirklichkeit<br />
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Kulturveranstaltungen im Januar<br />
Kindertheaternachmittag und Kabarettabende<br />
Dülmen. Nach der Weihnachtspause<br />
startet das städtische Kulturprogramm<br />
im Januar wieder durch:<br />
Ein Kindertheaternachmittag und<br />
zwei Kabarettabende stehen auf<br />
dem Programm.<br />
Am Freitag, 14. Januar, ist das<br />
Trotz-alledem-Theater wieder um<br />
15 Uhr in der Alten Sparkasse zu<br />
Gast. In diesem Jahr werden sie<br />
kleine und große Gäste mit dem<br />
Stück „Oh, wie schön ist Panama“<br />
begeistern.<br />
Eine humorvolle „Jahresendabrechnung“<br />
bieten das Kabarett-<br />
Quartett Robert Griess, Sebastian<br />
Rüger, Henning Schmidtke & Dagmar<br />
Schönleber am <strong>22.</strong> Januar um<br />
20 Uhr in der CBG-Aula. In der<br />
Ankündigung heißt es zum Programm:<br />
„<strong>2021</strong> – was für ein Jahr:<br />
Erst war Trump weg, dann auch<br />
noch Merkel. Eine Bundestagswahl,<br />
neue Impfstoffe, neue Freiheiten,<br />
neue Mutanten, ein Lauterbach…<br />
und sonst?“. Der Kölner Kabarettist<br />
Robert Griess schart jedes Jahr aufs<br />
Neue vier Kabarett-Kollegen um<br />
sich, um als Ensemble abzurechnen<br />
mit allem, was quer und schiefläuft.<br />
LOKALES 21<br />
Mittwoch, <strong>22.</strong> <strong>Dezember</strong> <strong>2021</strong><br />
Martin Zingsheim kommt am 27. Januar mit seinem Kabarett-Programm<br />
„aber bitte mit ohne“ nach Dülmen.<br />
Foto: Tomas Rodriguez<br />
Kabarettistisch weiter geht es am<br />
27. Januar um 20 Uhr mit Martin<br />
Zingsheim und seinem Programm<br />
„aber bitte mit ohne“. Der Kölner<br />
Comedian präsentiert in der CBG-<br />
Aula sein neues Programm, in<br />
dem er sprachlich brillante Komik<br />
und rasante Gags mit kritischer<br />
Tiefenschärfe zu verbinden weiß.<br />
„Heutzutage ist Verzicht der wahre<br />
Luxus. Kein Fleisch, keine Laktose,<br />
keine Religion und vor allem keine<br />
eigene Meinung. Nur auf eines sollten<br />
Sie niemals verzichten: ins Theater<br />
zu gehen!“. Die Tickets gibt es an<br />
der Infothek der Alten Sparkasse,<br />
unter Tel. (02594) 12400 sowie unter<br />
www.duelmen.de/kultur.html.<br />
Fluglehrer-Urgestein geehrt<br />
Horst Potthoff – Manager, „Menschenfänger“, Motivator<br />
Dülmen. Wer sich zum Flugplatz<br />
Borkenberge begibt, wird dort früher<br />
oder später auf Horst Potthoff<br />
treffen: An einer der Flugzeughallen,<br />
am Segelflugstart, auf dem<br />
Turm oder – zumindest bis vor zwei<br />
Jahren – als Fluglehrer im Cockpit<br />
eines Segel- oder Motorflugzeugs.<br />
Wer dann mit ihm ins Gespräch<br />
kommt, wird fast immer von der<br />
Begeisterung dieses „fliegenden<br />
Menschenfängers“ (Zitat eines<br />
seiner vielen, ehemaligen Schüler)<br />
angesteckt und sitzt über kurz<br />
oder lang selbst im Cockpit eines<br />
Segel- oder Motorflugzeugs. „Nur<br />
für einen kurzen Schnupperflug“ –<br />
wie Horst immer gern verschmitzt<br />
lächelnd versichert hat.<br />
Die vielen Dutzend Flugschüler*innen,<br />
die Horst Potthoff<br />
in den letzten mehr als 40 Jahren<br />
am Flugplatz Borkenberge durch<br />
die Ausbildung begleitet und zur<br />
Segel- oder Motorflugberechtigung<br />
geführt hat wissen, dass es in aller<br />
Regel nicht beim „Schnuppern“<br />
blieb. Kaum einer konnte sich der<br />
Faszination entziehen, die dieser<br />
stets ruhige und fröhliche Mensch<br />
für die Fliegerei zu vermitteln<br />
wusste. Seine große pädagogische<br />
Stärke war ohne Zweifel die immer<br />
passende Mischung aus Motivation<br />
und Kritik, ohne die es mancher<br />
Schüler sicher nicht bis zur erfolgreichen<br />
Prüfung als Pilot geschafft<br />
hätte.<br />
Begonnen hat diese außergewöhnliche<br />
„Karriere“ 1972 zunächst<br />
im Modellflug – doch schon<br />
ein halbes Jahr später musste es<br />
Horst Potthoff (links) wurde von Frank Frenzel im Namen des DAeC<br />
für seine Verdienste als Fluglehrer geehrt. <br />
Foto: privat<br />
dann ein „richtiges“ (Segel-) Flugzeug<br />
sein. Nach nur vier Wochen<br />
und 25 Starts mit Lehrer absolvierte<br />
Horst Potthoff den ersten<br />
Alleinstart, ein Jahr später hatte<br />
er dann den „Luftfahrerschein für<br />
Segelflieger“ in der Tasche.<br />
1978 erwarb er die Lehrberechtigung<br />
im Segelflug und seit<br />
1979 war er als Segelfluglehrer, ab<br />
1998 auch als Motorfluglehrer für<br />
den FSV Bochum e.V. tätig. Parallel<br />
dazu leitete er die Geschicke<br />
des Vereins über viele Jahre als<br />
Vorstandsmitglied und Leiter der<br />
Motorfluggruppe – stets unterstützt<br />
von seinem Sohn Michael, der sich<br />
um den technischen Teil der Fliegerei<br />
und die Wartung der Vereinsflugzeuge<br />
kümmerte.<br />
In fast 50 Jahren Fliegerei kamen<br />
im Motorflug fast 1.500, im Segelflug<br />
etwas über 1.600 Flugstunden<br />
zusammen – der höchste Segelflug<br />
trug ihn im Jahr 1979 in Sisteron /<br />
Frankreich auf 8.100 Meter Höhe.<br />
Das sind 26.575 ft – eine Höhe,<br />
die sonst Verkehrsflugzeugen vorbehalten<br />
ist.<br />
Seine größte Errungenschaft ist<br />
aber sicher die, durch seinen unermüdlichen<br />
Einsatz in den letzten<br />
40 Jahren so viele gerade junge<br />
Menschen für die Fliegerei begeistert<br />
zu haben. Für seine außerordentlichen<br />
Verdienste als Fluglehrer<br />
des Landesverbandes wurde<br />
Horst Potthoff am Samstag <strong>vom</strong><br />
DAeC (Deutscher Aero Club) geehrt<br />
und mit der Ehrenurkunde des<br />
Landesverbandes ausgezeichnet.<br />
Die Übergabe der Urkunde und<br />
weiterer Präsente des Landesverbandes<br />
erfolgten stellvertretend<br />
durch die beiden langjährigen Vorstandsmitglieder<br />
des Vereins, Marion<br />
Breithaupt und Frank Frenzel,<br />
der auch die Laudatio hielt.<br />
Flexibar-Angebot beim TV Dülmen<br />
Dülmen. Ab dem 3. Januar beginnt<br />
beim TV Dülmen ein neues<br />
Kurs-Angebot „Flexibar”. Der<br />
Flexi-Bar-Schwungstab wird in<br />
Schwingung gebracht und bewirkt<br />
durch die erzeugte Vibration eine<br />
unwillkürliche, reflektorische Anspannung<br />
der Muskulatur des<br />
Körpers. Hierbei wird die Tiefenmuskulatur<br />
trainiert, die bei den<br />
meisten anderen Kraftübungen<br />
nicht beansprucht wird. Montags<br />
von 19 bis 20 Uhr findet der Kurs in<br />
Zumba- und Yogakurse starten<br />
Dülmen. Ab dem 5. Januar beginnt<br />
beim TV Dülmen ein neues Kurs<br />
Angebot „Zumba”: Tanzen, schwitzen<br />
und den Rhythmus spüren. Der<br />
Mix aus Tanz- und Intervalltraining<br />
macht nicht nur Spaß, sondern<br />
bringt auch die Figur in Topform.<br />
In diesem Kurs werden Aerobic<br />
Elemente mit Tanzschritten aus<br />
Salsa, Merenque, Samba, Reggaeton<br />
verbunden. Eine Menge Spaß<br />
und schweißtreibende Stunden sind<br />
vorprogrammiert.<br />
Mittwochs von 19 bis 20 Uhr findet<br />
der Kurs in der „fitnessARENA“<br />
im Bendix Gelände statt. Es wird ein<br />
10-wöchiger Kurs stattfinden, im<br />
Zeitraum <strong>vom</strong> 5. Januar bis zum 9.<br />
März. Die Kosten für zehn Einheiten<br />
betragen 60 Euro pro Teilnehmer*in.<br />
Die Anmeldung läuft über das Online-Anmeldesystem,<br />
dies ist auf<br />
der Homepage, www.tvduelmen.de<br />
unter Kursanmeldung zu finden.<br />
Rückfragen in der Geschäftsstelle<br />
Freie Wassergymnastik-Plätze<br />
Dülmen. Noch einige freie Plätze<br />
gibt es im Wassergymnastik-Kurs<br />
der VHS, der am Montag, 17. Januar,<br />
ab 16 Uhr im „düb“ startet. Es<br />
geht dabei um Ganzkörpertraining<br />
mit Schwerpunkt Herz und Kreislauf<br />
im Flachwasser (Tiefe 120<br />
cm). Der Kurs findet unter neuer<br />
Leitung statt: Sylvia Artmann ist<br />
nach über 20 Jahren Kursleitertätigkeit<br />
in den „Unruhestand“<br />
Yoga-Kurse am Januar in der VHS<br />
Dülmen. Zwei besondere Yoga-<br />
Kurse bietet die VHS ab Januar<br />
an: Auch Yoga kann immer<br />
wieder überraschen! Zum einen<br />
startet am Donnerstag, 20. Januar,<br />
ab 19.45 Uhr das bekannte<br />
und beliebte Format „Yogilates“.<br />
Gänzlich neu ist hingegen<br />
das Angebot „Yoga Dance meets<br />
der „fitnessARENA“ im Bendix-Gelände<br />
statt. Es wird ein 10-wöchiger<br />
Kurs stattfinden, in dem Zeitraum<br />
3. Januar bis 14. März. Die<br />
Kosten für 10 Einheiten betragen<br />
60 Euro pro Teilnehmer. Die Anmeldung<br />
läuft über das Online<br />
Anmeldesystem, dies ist auf der<br />
Homepage, www.tvduelmen.de<br />
unter Kursanmeldung zu finden.<br />
Rückfragen in der TV-Geschäftsstelle<br />
unter (02594) 787230 oder<br />
unter beactive@tvduelmen.de.<br />
unter (02594) 787230 oder unter beactive@tvduelmen.de.<br />
Darüber hinaus startet ab dem<br />
14. Januar beim TV Dülmen ein<br />
neues Kurs-Angebot „Yoga Einsteiger”.Yoga<br />
ist eines der ältesten<br />
Systeme der Welt, das Körper, Geist<br />
und Seele vereint und die persönliche<br />
Entwicklung fördert. Gerade<br />
heute sind die von den Yogis<br />
entwickelten Methoden von unschätzbaren<br />
Wert, um Stress und<br />
Anspannungen abzubauen, den<br />
Körper gesund zu halten und mit<br />
Energie aufzuladen. Freitags von<br />
17.30 bis 18.30 Uhr findet der Kurs<br />
in der „FitnessARENA“ im Bendix-<br />
Komplex an der Friedrich-Ruin-<br />
Straße 31 statt. Es wird ein 12-wöchiger<br />
Kurs stattfinden, <strong>vom</strong> 14.<br />
Januar bis zum 1. April. Die Kosten<br />
für 12 Einheiten betragen 72 Euro<br />
pro Teilnehmer*in. Die Anmeldung<br />
läuft über das Online Anmeldesystem<br />
auf www.tvduelmen.de<br />
verabschiedet worden und Brigitte<br />
Böker gibt ab Januar als Vertretung<br />
für die meisten Kurse<br />
ihren Einstand im „düb“. Fast alle<br />
Kurse könne somit wie gewohnt<br />
stattfinden. Eine Anmeldung für<br />
den Kurs ist bis zum 10. Januar erforderlich,<br />
da nur begrenzt Plätze<br />
zur Verfügung stehen! Weitere Informationen<br />
und Anmeldung unter<br />
www.vhsduelmen.de.<br />
Meditation“, das am Mittwoch,<br />
19. Januar, um 19.45 Uhr beginnt.<br />
Wer Yoga einmal etwas rhythmischer<br />
erleben möchte und dennoch<br />
Entspannung sucht, sollte<br />
diesen Kurs in jedem Fall ausprobieren.<br />
Weitere Informationen<br />
Anmeldung unter www.vhs-duelmen.de.<br />
Ganzheitliches Gedächtnistraining<br />
Dülmen. Ein Knoten im Taschentuch<br />
ist nicht mehr genug. Ein<br />
gezieltes und regelmäßiges Gedächtnistraining<br />
steigert unsere<br />
Gehirnleistung und ermöglicht uns<br />
ein hohes Maß an lebenswichtigen<br />
Kompetenzen. Ein dauerhaftes<br />
Training und Interesse an geistiger<br />
Beschäftigung verspricht den Erfolg.<br />
Unser Gehirn kann sich keine<br />
Denkferien leisten. Wir lernen mit<br />
allen Sinnen und trainieren so<br />
unsere Hirnleistungen, wie Konzentration,<br />
Merkfähigkeit, Denkflexibilität,<br />
Wortfindung und vieles<br />
mehr. Der Kurs für Beginner startet<br />
am Donnerstag, 20. Januar, von 9<br />
bis 10.30 Uhr in der FBS Dülmen.<br />
Anmeldung: FBS Dülmen, Tel.:<br />
(02594) 97995300.
SIE FÜR DÜLMEN!<br />
Bei der Stadt Dülmen ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt im<br />
Fachbereich „Arbeit, Soziales, Ehrenamt und Senioren“<br />
in der dortigen Abteilung „Jobcenter“, eine Stelle als<br />
LEISTUNGSSACHBEARBEITER (m/w/d)<br />
für die Grundsicherung für Arbeitsuchende<br />
nach dem Sozialgesetzbuch II<br />
zu besetzen.<br />
Es handelt sich um eine unbefristete Vollzeitstelle.<br />
Die Vergütung erfolgt nach Entgeltgruppe 9c TVöD bzw.<br />
Besoldungsgruppe A 10 LBesG NRW.<br />
Wir haben Ihr Interesse an dieser Aufgabe geweckt?<br />
Dann informieren wir Sie gerne auf unserer Homepage<br />
http://www.duelmen.de/stellenangebote.html<br />
näher über unser Stellenangebot.<br />
Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!<br />
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DRK-Soziale Dienste im Kreis Coesfeld<br />
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PERSONAL FÜR<br />
IMPF- UND TESTSTELLEN (m/w/d)<br />
Stellenbeschreibungen finden Sie unter:<br />
www.stellenangebote.drk-coe.de<br />
Die Stadtwerke Dülmen GmbH sucht für den Ausbau und<br />
sicheren Betrieb ihres Stromnetzes zum nächstmöglichen<br />
Zeitpunkt einen<br />
Stromnetzmonteur (m/w/d)<br />
Ihre Aufgaben:<br />
• Montage von Hausanschlüssen zum Anschluss an die<br />
Strom-, Gas- und Wasserversorgung sowie von Telekommunikationsanschlüssen<br />
• Ausführung aller Montagearbeiten im Mittelspannungs- und<br />
Niederspannungsnetz<br />
• Durchführen und Überwachen von komplexen Wartungsund<br />
Instandsetzungsarbeiten in unserem Versorgungsgebiet<br />
• Arbeiten unter Spannung bis 1000V<br />
• Teilnahme am Bereitschaftsdienst zur Störungseingrenzung<br />
und -behebung sowie Wiederaufnahme der Versorgung<br />
(nach Einarbeitung). Hierzu wird der Wohnort im Einzugsgebiet<br />
des Netzbereichs empfohlen, da die Erreichbarkeit<br />
im Störungsfallentsprechend der gesetzlichen Regelungen<br />
sicherzustellen ist.<br />
Ihr Profil:<br />
• Abgeschlossene elektrotechnische Ausbildung im Bereich<br />
Energietechnik oder vergleichbare Qualifikation<br />
• Kompetentes und kundenorientiertes Auftreten in Kontakt<br />
mit unseren Kunden<br />
• Hohe Eigeninitiative und eine selbstständige, strukturierte<br />
und zuverlässige Arbeitsweise<br />
• Eine gültige Fahrerlaubnis der Klasse B, BE und C1E<br />
• uneingeschränkte Eignung für den Außendienst<br />
• Bereitschaft zu Arbeitseinsätzen außerhalb der regulären<br />
Arbeitszeit sowie zur Teilnahme an Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen<br />
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• Eine Vollzeitbeschäftigung bei attraktiver Vergütung nach<br />
dem Tarifvertrag für Versorgungsbetriebe (TV-V)<br />
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zukunftssicheres Arbeitsumfeld<br />
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Lebenslauf, Gesellenbrief, Fortbildungen, Arbeitszeugnisse,<br />
etc.) mit Gehaltsvorstellung und möglichen Eintrittstermin<br />
gerne auch in digitaler Form an:<br />
Stadtwerke Dülmen GmbH<br />
Alter Ostdamm 21 • 48249 Dülmen<br />
Frau Ute Diez • E-Mail: u.diez@stadtwerke-duelmen-gmbh.de<br />
Gullydeckel<br />
ausgehoben<br />
Dülmen. Am 18. <strong>Dezember</strong> hoben<br />
unbekannte Täter auf der L835, in<br />
Buldern 14 Gullydeckel, Schachtabdeckungen<br />
und Einlaufgitter<br />
aus der Verankerung. Ein 58-jähriger<br />
Fahrradfahrer aus Dülmen<br />
fuhr über eine dieser entstandenen<br />
Öffnungen. Ein Sturz konnte gerade<br />
noch verhindert werden. Es<br />
entstand kein Sachschaden am<br />
Fahrrad. Zu jeglichem Zeitpunkt<br />
bestand eine Gefährdung für Fußgänger<br />
und Radfahrer. Die eingesetzten<br />
Polizisten beseitigten<br />
die Gefahrenstellen. Was wie ein<br />
„Streich“ aussieht, erfüllt jedoch<br />
den Tatbestand einer Straftat: „Gefährlicher<br />
Eingriff in den Straßenverkehr“<br />
und ist nicht zu unterschätzen.<br />
Gerade in der Dunkelheit<br />
können solche „Löcher“ übersehen<br />
werden und zu erheblichen Unfällen<br />
von Zweiradfahrern und<br />
Fußgängern führen.<br />
Hinweise bitte an die Polizei in<br />
Dülmen unter (02594) 7930.<br />
Pflegedienst Steinberg sucht<br />
Mitarbeiter (m/w/d)<br />
für die Grundpflege und<br />
Haushaltshilfe in Dülmen,<br />
5 Tage / Woche Mo. bis Fr.<br />
Tel. 02594 948578<br />
jsteinberg@mailbox.org<br />
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Sonntag Schautag<br />
Z<br />
Helfen Sie, die Lebensräume<br />
bedrohter Tierarten weltweit<br />
zu schützen.<br />
Jetzt spenden: wwf.de oder<br />
Spendenkonto:<br />
DE06 5502 0500 0222 2222 22
www.dülmenplus.de<br />
LOKALES 23<br />
Mittwoch, <strong>22.</strong> <strong>Dezember</strong> <strong>2021</strong><br />
Jugendliche machten Senior*innen fit an PC und Smartphone<br />
Sie können nun Briefe mit<br />
Word schreiben, E-Mails verschicken,<br />
Bilder bearbeiten,<br />
Tabellen erstellen und im Internet<br />
nach Informationen suchen<br />
oder Bestellungen aufgeben. In<br />
einem Computerkurs über fünf<br />
Wochen haben 13 ältere Menschen<br />
von Schüler*innen des<br />
Annette-von-Droste-Hülshoff-<br />
Gymnasiums Kniffe und Tricks<br />
im Umgang mit dem PC, dem<br />
Tablet und Smartphone erlernt.<br />
Seit über zehn Jahren findet das<br />
Projekt „Jugend schult Senioren<br />
am PC“ des Mehrgenerationenhauses<br />
in Kooperation mit dem<br />
Annette-von-Droste-Hülshoff-<br />
Gymnasium statt. In der vergangenen<br />
Woche erhielten 14<br />
Schüler*innen, die ehrenamtlichen<br />
in die Rolle der Lehrenden<br />
geschlüpft waren, ein Zertifikat<br />
für ihr soziales Engagement.<br />
Jennifer Stocksley <strong>vom</strong> Mehrgenerationenhaus<br />
Dülmen freute<br />
sich über das Engagement der<br />
Jugendlichen. „Trotz der hohen<br />
schulischen Anforderungen zusammenfänden und mit Freude<br />
und den besonderen Einschränkungen<br />
durch die Coroden.<br />
Alle hätten viel im Umgang<br />
und Elan die Sache anpacken würna-Pandemie<br />
haben alle ein sehr miteinander, voneinander und<br />
großes Interesse gezeigt mitzumachen“,<br />
berichtete Stocksley. Diese Schüler*innen erhielten das<br />
übereinander erfahren können.<br />
„Euer persönlicher Einsatz ist Zertifikat: Belinda Czipull, Merrit<br />
absolut lobenswert und passt Neimeier, Rebecca Splittgerber,<br />
zu unserem Schulmotto ‚sozial Jana Schäfer, Thimon Schneider,<br />
stark’“, sagte Schulleiterin Jutta Finja Pieper, Luzia Daldrup, Lasse<br />
Rutenbeck. Kursleiterin Roswitha<br />
Lastering betonte, sie sei Dillhage, Elisa Wackernagel, Krysti-<br />
Maurus, Jana Teutemacher, Anna<br />
immer wieder begeistert, wie an Saluzewski, Friederike Johanning<br />
leicht die beiden Altersgruppen und Bela Hypki. Foto: Stadt Dülmen<br />
Öffnungszeiten<br />
des SGZ<br />
INFOS<br />
plus<br />
Coesfeld. Das Sport- und<br />
Gesundheitszentrum (SGZ)<br />
Dülmen wünscht allen<br />
Teilnehmer*innen und<br />
Kursleiter*innen schöne<br />
Feiertage und einen guten<br />
Rutsch ins Neue Jahr. Das<br />
SGZ Dülmen weist darauf<br />
hin, dass die Geschäftsstelle<br />
<strong>vom</strong> 24. <strong>Dezember</strong><br />
<strong>2021</strong> bis 4. Januar 2022 geschlossen<br />
ist. Danach ist die<br />
Geschäftsstelle wieder zu<br />
folgenden Öffnungszeiten<br />
zu erreichen: montags und<br />
donnerstags jeweils von 9<br />
bis 12 Uhr. Eine Anmeldung<br />
zu Kursen ist weiterhin mit<br />
einer Anmeldekarte oder<br />
Online auf der SGZ-Homepage<br />
unter www.sgz-duelmen.de<br />
möglich.<br />
Stadtverwaltung hat geöffnet<br />
Dülmen. Die Dienststellen der<br />
Stadtverwaltung Dülmen sind zwischen<br />
den Feiertagen – von Montag,<br />
27. <strong>Dezember</strong>, bis Donnerstag,<br />
30. <strong>Dezember</strong>, – regulär geöffnet<br />
und erreichbar. Es gilt weiterhin<br />
die 3G-Regel. Sofern Anliegen nicht<br />
telefonisch, per E-Mail oder online<br />
über das Serviceportal zu erledigen<br />
sind, ist vorab ein Termin zu<br />
vereinbaren.<br />
Auch die Geschäftsstelle von<br />
Dülmen Marketing ist zwischen<br />
den Feiertagen jeweils 10 bis 18<br />
Uhr geöffnet. Die Infothek der<br />
Alten Sparkasse ist <strong>vom</strong> 27. bis 30.<br />
<strong>Dezember</strong> jeweils von 9 bis 12 Uhr<br />
besetzt. Das Stadtarchiv und die<br />
Stadtbücherei haben zu den üblichen<br />
Zeiten öffnet. Die Städtische<br />
Musikschule Dülmen und Haltern<br />
am See macht <strong>vom</strong> 24. <strong>Dezember</strong><br />
bis 7. Januar Weihnachtsferien.<br />
serviceportal.duelmen.de<br />
Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr (rechts), Anna Solinski und Christoph Steinhoff von der<br />
Unteren Naturschutzbehörde beim ersten Spatenstich, hier als Auftakt am Mersmannsbach in<br />
Billerbeck.<br />
Foto: Kreis Coesfeld<br />
Ein Spatenstich für die Natur<br />
Heckenpflanzprogramm startet im Kreis Coesfeld<br />
Kreis Coesfeld. Die Neuanpflanzung<br />
von Hecken wird beim<br />
Kreis Coesfeld im kommenden Jahr<br />
mit EU-Fördermitteln umfangreich<br />
unterstützt. Damit sollen ökologisch<br />
wertvolle Strukturen und<br />
Lebensräume geschaffen werden<br />
Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr<br />
traf sich nun mit Anna Solinski<br />
und Christoph Steinhoff von<br />
der Unteren Naturschutzbehörde<br />
zum ersten Spatenstich am Mersmannsbach<br />
in Billerbeck.<br />
„Hecken sind nicht nur ein typisches<br />
Merkmal der Münsterländer<br />
Parklandschaft, sondern können<br />
vielfältige Funktionen wie Windschutz,<br />
Schutz vor Bodenerosion<br />
und Verbesserung des Kleinklimas<br />
übernehmen, aber auch zum Ausgleich<br />
des Wasserhaushaltes beitragen“,<br />
erläutert Christoph Steinhoff.<br />
Zudem bieten sie Lebens- und<br />
Rückzugsräume für zahlreiche<br />
Vogelarten, Insekten, Amphibien<br />
und Reptilien und stellen für<br />
Fledermäuse wichtige Leitlinien<br />
und Nahrungsquellen dar. Als<br />
Korridore in der freien Landschaft<br />
tragen Hecken ebenfalls maßgeblich<br />
zur Vernetzung der Biotope<br />
untereinander bei. Landrat Dr.<br />
Christian Schulze Pellengahr, der<br />
selber auch Agrarwissenschaften<br />
studiert hat, befürwortet zudem<br />
die Anpflanzung von Hecken als<br />
Klimaschutzmaßnahme: „In Zeiten<br />
des Klimawandels ist es umso<br />
wichtiger, die klimatisch positiven<br />
Funktionen von Hecken zu nutzen<br />
und die hiesigen ökologischen<br />
Strukturen weiter auszubauen.“<br />
Interessierte Bürger*innen können<br />
sich bei der Unteren Naturschutzbehörde<br />
des Kreises Coesfeld<br />
bis zum 28. Februar 2022 melden.<br />
Gemeinsam mit den Antragsteller*innen<br />
wird dann geprüft,<br />
ob sich der geplante Pflanzstandort<br />
fachlich eignet. „Damit für die<br />
Natur wertvoller Heckenlebensraum<br />
angelegt wird, sollen mindestens<br />
dreireihige Feldhecken<br />
gepflanzt werden“, berichtet Anna<br />
Solinski, die bei der Unteren Naturschutzbehörde<br />
das Projekt betreut.<br />
Die abgestimmte Pflanzung findet<br />
schließlich ab Herbst 2022 statt.<br />
Die Pflanzkosten, aber auch die<br />
Kosten für die in den Anfangsjahren<br />
anstehende Entwicklungspflege<br />
werden <strong>vom</strong> Kreis Coesfeld<br />
und dem Europäischen Landwirtschaftsfonds<br />
für die Entwicklung<br />
des Ländlichen Raums (ELER)<br />
getragen.<br />
Wer Interesse an einer geförderten<br />
Heckenpflanzung auf seinem<br />
Grund und Boden hat, kann<br />
sich zunächst über die E-Mail-Adresse<br />
Hecken@kreis-coesfeld.de<br />
bis zum 28. Februar 2022 melden.<br />
Für weitergehende Fragen und als<br />
Kontaktperson steht Anna Solinski<br />
zur Verfügung.<br />
Es tut sich was im Kneippgarten<br />
Gerade scheint im Kneippgarten<br />
Winterruhe eingekehrt<br />
zu sein, doch schon<br />
sind die freiwilligen Helfer des<br />
Vereins mit der Vorbereitung<br />
der nächsten Baumaßnahme<br />
aktiv. In diesem Jahr soll noch<br />
das kleine Gerätehaus <strong>vom</strong><br />
Schulgelände an der Nordlandwehr<br />
in den hinteren Teil<br />
des Gartens versetzt werden.<br />
Dazu bereiten die Helfer das<br />
notwendige Fundament vor,<br />
bis dann ein Kran die Hütte<br />
an die vorgesehene Stelle<br />
heben wird. Eine gemütliche<br />
Bank an der Rückseite der<br />
Hütte soll dann zu einem geschützten<br />
Sitzplatz für die<br />
Nutzer der bereits erstellten<br />
Gussstation werden. Mit der<br />
neuen Wassertretsaison ab<br />
März 2022 werden die Besucher<br />
dann auch die wohltuende<br />
Wirkung der kneippschen<br />
Güsse unter Anleitung<br />
erfahren, erleben und erlernen<br />
können. Foto: privat
Danke für Ihre Treue!<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
ö<br />
ü<br />
frohe<br />
é<br />
<br />
Üüüü<br />
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SIND VOLLSTÄNDIG<br />
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bis 31.12.21<br />
Hammer Tapetenmarkt Dülmen • Wilhelm Pelster GmbH & Co. KG • Münsterstraße 155 • Tel. 0 25 94 - 60 44<br />
Unsere Öffnungszeiten: Montag – Freitag 9.00 – 19.00 Uhr, Samstag 9.00 – 18.00 Uhr