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Mear züad am glicha Strick | Jubiläumszeitung Musikverein Hittisau-Bolgenach

Mear züad am glicha Strick .. dieses Motto gilt jetzt mehr denn je und ist der Titel unserer Jubiläumszeitung. Die Geschichte und viele spannende Infos aus den letzten 100 Jahren Musikverein Hittisau-Bolgenach haben wir aufgearbeitet und in eine Zeitung gepackt. Viel Spaß beim Lesen!

Mear züad am glicha Strick .. dieses Motto gilt jetzt mehr denn je und ist der Titel unserer Jubiläumszeitung. Die Geschichte und viele spannende Infos aus den letzten 100 Jahren Musikverein Hittisau-Bolgenach haben wir aufgearbeitet und in eine Zeitung gepackt.

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unsere geschichte<br />

DIE GRÜNDUNG<br />

Bereits um 1887 gab es in <strong>Hittisau</strong> eine<br />

Musikkapelle, die aber in den neunziger Jahren des<br />

19. Jahrhunderts ihre Tätigkeit wieder einstellte.<br />

Bald nach dem 1. Weltkrieg wuchs in den Herzen<br />

junger, musikalisch begabter Männer immer mehr<br />

der Wunsch nach einer Dorfmusik.<br />

Als im Fasching des Jahres 1921 die Musikkapelle<br />

Wolfurt im Kronensaal ein Gastkonzert gab,<br />

war der beste Zeitpunkt für die Weckung des<br />

Interesses und Entfachung der Begeisterung für<br />

eine eigene Musik gekommen. Im geschichtlich<br />

denkwürdigen „Gasthaus Adler“ <strong>am</strong> Platz wurde<br />

die Gründungsvers<strong>am</strong>mlung kurze Zeit danach<br />

abgehalten. Es waren viele musikalische Männer<br />

anwesend und alle wollten mitmachen.<br />

MUSIKVEREIN EDELWEISS HITTISAU-BOLGENACH<br />

Als erster Vorstand der neu gegründeten<br />

Bläserschar nahm sich Jodok Lässer der Musik<br />

an. Ihm oblagen in den Gründungstagen die<br />

großen Organisationsaufgaben – eine Arbeit, die<br />

nicht nur viel Zeit beansprucht, sondern auch<br />

Einfühlungsvermögen fordert.<br />

Einer der verdientesten Initiatoren und Organisatoren<br />

dieser Gründungszeit war Josef Fink von Komma.<br />

Folgendes Beispiel zeigt seinen Idealismus, mit dem<br />

er von Anbeginn der Musik angehörte: Ein neues<br />

Fahrrad bedeutete 1921 wohl, was für uns heute ein<br />

tolles Auto ist. Josef Fink hatte ein neues Fahrrad.<br />

Er verkaufte es, obwohl er als junger Bursche sehr<br />

daran hing, um sich mit dem Erlös ein eigenes<br />

Flügelhorn leisten zu können.<br />

Die Gründungsmitglieder im Jahr 1921<br />

Bechter Armin, Bentele Thomas,<br />

Berkmann Xaver, Bilgeri Alwin,<br />

Bilgeri Thomas, Fink Eduard, Fink Josef,<br />

Hagspiel Anton, Lässer Jodok,<br />

Lässer Othmar, Loitz Eugen, Matt Josef,<br />

Reidel Adolf, Rinderer Josef,<br />

Schwarz Paul, Schwärzler Konrad,<br />

Schwärzler Anton, Simma Wolfgang,<br />

Simma Leo, Simma Alfons, Steurer Josef,<br />

Sutterlüti Konrad, Sutterlüti Peter,<br />

Wild Hermann, Wild Eduard, Wild Rudolf,<br />

Wild Jakob, Willi Eduard<br />

Der „<strong>Musikverein</strong> Edelweiss<br />

<strong>Hittisau</strong>-<strong>Bolgenach</strong>” wird im<br />

„Gasthaus Adler“<br />

<strong>am</strong> Platz gegründet.<br />

Erstes Konzert des<br />

<strong>Musikverein</strong>s<br />

1. Preis beim<br />

Musikfest in Dornbirn<br />

Änderung des N<strong>am</strong>ens<br />

zu „Bürgermusik<br />

<strong>Hittisau</strong>-<strong>Bolgenach</strong>“<br />

Erste Vereinsfahne<br />

der „Bürgermusik<br />

<strong>Hittisau</strong>-<strong>Bolgenach</strong>”<br />

wurde eingeweiht.<br />

Fahnenpatin: Angelika<br />

Neyer<br />

1921 1922 1923 1924 1925 1926 1927 1928 1929 1930 1931 1932 1933 1934 1935 1936 1937<br />

4 JUBILÄUMSZEITUNG 2021

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