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Mear züad am glicha Strick | Jubiläumszeitung Musikverein Hittisau-Bolgenach

Mear züad am glicha Strick .. dieses Motto gilt jetzt mehr denn je und ist der Titel unserer Jubiläumszeitung. Die Geschichte und viele spannende Infos aus den letzten 100 Jahren Musikverein Hittisau-Bolgenach haben wir aufgearbeitet und in eine Zeitung gepackt. Viel Spaß beim Lesen!

Mear züad am glicha Strick .. dieses Motto gilt jetzt mehr denn je und ist der Titel unserer Jubiläumszeitung. Die Geschichte und viele spannende Infos aus den letzten 100 Jahren Musikverein Hittisau-Bolgenach haben wir aufgearbeitet und in eine Zeitung gepackt.

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Eduard Fink, im Volksmund „Krüzwirt’s Eduard“<br />

genannt, trat ab 1934 nun für viele Jahre das Amt<br />

des Kapellmeisters an. Die Musikanten wussten ihn<br />

als charaktervollen Mann, als Mensch mit feinem<br />

Takt und in gleichem Maße als begabten Dirigenten<br />

zu schätzen. Nicht umsonst würdigten sie ihn 1950<br />

mit der Verleihung der Ehrenkapellmeister-Urkunde.<br />

Nach seinem Tod war es wieder Bartle Seidel, der<br />

helfend und formend, ja rettend eingriff und vor<br />

allem einen neuen Dirigenten heranbildete – Jodok<br />

Schwärzler.<br />

Ab 1951 war es Dokus, der die musikalische Führung<br />

des Vereines innehatte – und dies wurde der Musik<br />

zum Wohle, bedeutete es doch Kontinuität und<br />

Stabilität für über 20 Jahre. Hier sei erlaubt zu<br />

vermerken, dass mit ihm ein klar befähigter Mann,<br />

ein guter Leiter und ein treuer Musikk<strong>am</strong>erad ans<br />

Werk ging.<br />

DER GENERATIONSWECHSEL<br />

In der außerordentlichen Vollvers<strong>am</strong>mlung vom<br />

25.08.1973 übergab der <strong>am</strong>tierende und sehr<br />

verdienstvolle Kapellmeister Jodok Schwärzler<br />

seinen Dirigentenstab an seinen Sohn Wolfgang. Aus<br />

gesundheitlichen und beruflichen Gründen wollte<br />

Dokus das Amt in jüngere Hände geben.<br />

Obmann Othmar Reidel nahm diesen Wechsel im<br />

Auftrag der Generalvers<strong>am</strong>mlung zum Anlass, den<br />

scheidenden Kapellmeister Jodok Schwärzler zum<br />

Ehrenkapellmeister zu ernennen. Am 1. Mai 1981<br />

wurde er für 50-jährige Vereinszugehörigkeit mit<br />

der goldenen Verdienstspange des Vorarlberger<br />

Blasmusikverbandes ausgezeichnet. Mit Wolfgang<br />

Schwärzler übernahm wieder ein befähigter und<br />

musikbegabter Mann die musikalische Leitung. Er<br />

verstand es, die Musikanten zu Höchstleistungen<br />

anzuspornen. Sehr viel Wert legte er auf die<br />

Jugendausbildung bis hin zur Einrichtung einer<br />

vereinseigenen Musikschule.<br />

KAPELLMEISTER<br />

LEHRER BITRIOL 1921 – 1922<br />

ANTON HAGSPIEL 1922 – 1930<br />

BARTHOLOMÄUS SEIDL 1930 – 1934<br />

EDUARD FINK 1934 – 1949<br />

HERMANN WILD 1949 – 1950<br />

KONRAD BERKMANN 1950 – 1951<br />

JODOK SCHWÄRZLER 1951 – 1973<br />

WOLFGANG SCHWÄRZLER 1973 – 1979<br />

CHRISTOPH EBERLE 1979 – 1980<br />

LASZLO MEZEI 1980 – 1982<br />

WOLFGANG SCHWÄRZLER 1982 – 1983<br />

ALBRECHT PIAZZA 1983 – 1990<br />

CHRISTOPH EBERLE 1990 – 1994<br />

WOLFGANG BILGERI 1994 – 2013<br />

PETER GMEINER 2013 – 2018<br />

CHRISTOPH GELL 2018 – 2019<br />

MATHIAS SCHMIDT SEIT 2019<br />

Der <strong>Musikverein</strong> wird<br />

nach München aufs<br />

Oktoberfest eingeladen<br />

Große S<strong>am</strong>melaktion<br />

zur Beschaffung von<br />

Instrumenten bringt<br />

60.000 Schilling ein<br />

50-jähriges<br />

Bestandsjubiläum<br />

mit Bezirksmusikfest und<br />

Fahnenweihe<br />

1955 1956 1957 1958 1959 1960 1961 1962 1963 1964 1965 1966 1967 1968 1969 1970 1971<br />

6 JUBILÄUMSZEITUNG 2021

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