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Mear züad am glicha Strick | Jubiläumszeitung Musikverein Hittisau-Bolgenach

Mear züad am glicha Strick .. dieses Motto gilt jetzt mehr denn je und ist der Titel unserer Jubiläumszeitung. Die Geschichte und viele spannende Infos aus den letzten 100 Jahren Musikverein Hittisau-Bolgenach haben wir aufgearbeitet und in eine Zeitung gepackt. Viel Spaß beim Lesen!

Mear züad am glicha Strick .. dieses Motto gilt jetzt mehr denn je und ist der Titel unserer Jubiläumszeitung. Die Geschichte und viele spannende Infos aus den letzten 100 Jahren Musikverein Hittisau-Bolgenach haben wir aufgearbeitet und in eine Zeitung gepackt.

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IM WANDEL DER ZEIT<br />

Der Verein nannte sich zur Gründerzeit „<strong>Musikverein</strong><br />

Edelweiss <strong>Hittisau</strong>-<strong>Bolgenach</strong>“ und wurde 1931 auf<br />

„Bürgermusik <strong>Hittisau</strong>-<strong>Bolgenach</strong>“ umbenannt. Seit<br />

dem Jahre 1979 lautet der Vereinsn<strong>am</strong>e „<strong>Musikverein</strong><br />

<strong>Hittisau</strong>-<strong>Bolgenach</strong>“. Bei der Vereinsgründung<br />

zählte der Verein 28 Mitglieder. Der Mitgliederstand<br />

stieg ständig an und erreichte 1978 einen Stand<br />

von 43. Heute zählt der <strong>Musikverein</strong> über 70 aktive<br />

Musikant*innen.<br />

In den ersten Jahren nach 1921 wurde Zivilkleidung<br />

getragen. Ab 1952 rückten die Musikanten<br />

in der Bregenzerwälder Tracht aus: kurzer<br />

schwarzer Trachtenrock, scharlachrote Weste mit<br />

Silberknöpfen, schwarze Kniehose, weißes Hemd<br />

mit tiefblauem S<strong>am</strong>tband – später blaues Tuch,<br />

schwarze Schnallenschuhe, blaue Wadenstrümpfe<br />

und schwarzer Trachtenhut.<br />

Viele Jahre, ja Jahrzehnte war es den Männern<br />

vorbehalten, Musikant beim Verein zu sein. Im Jahr<br />

1984 wurde mit Eva Eberle (geb. L<strong>am</strong>precht) die<br />

erste Frau als aktives Mitglied aufgenommen. Die<br />

aktive Mitgliedschaft bei einem Verein erfordert eine<br />

idealistische Einstellung und die Bereitschaft, die<br />

Freizeit in den Dienst der Gemeinschaft zu stellen.<br />

Nahezu 100 Proben und Ausrückungen im Jahr<br />

bedeuten Verzicht auf manche eigene Interessen. Die<br />

vielen Termine sind jedoch nötig, um die kirchlichen<br />

und weltlichen Feste im Dorf zu verschönern,<br />

Konzerte zu gestalten und Ständchen zu bringen –<br />

kurzum, um den Vereinszielen entsprechend in der<br />

Gesellschaft zu wirken.<br />

OBMÄNNER<br />

JODOK LÄSSER 1921 – 1924<br />

PETER HERBURGER 1924 – 1930<br />

WILHELM HUBER 1931 – 1935<br />

PETER BILGERI 1936 – 1958<br />

LEOPOLD NENNING 1958 – 1970<br />

OTHMAR REIDEL 1970 – 1980<br />

PIUS BALS 1981 – 1989<br />

PETER VÖGEL 1989 – 1990<br />

HERBERT BILGERI 1990 – 2004<br />

REINHOLD EBERLE 2004 – 2010<br />

WALTER FEURSTEIN 2010 – 2017<br />

BERNHARD HAGSPIEL SEIT 2017<br />

10 Jahre Bauernkapelle<br />

<strong>Hittisau</strong> – Festlichkeiten<br />

von 1. – 2.8.1991 im<br />

ehemaligen „Mäser-Saal“<br />

32. Bregenzerwälder<br />

Bezirksmusikfest<br />

vom 12. – 14.7.1996<br />

anlässlich des 75-Jahr<br />

Jubiläum<br />

Eröffnung des<br />

Feuerwehr- und<br />

Kulturhauses und<br />

Einzug ins neue<br />

Probelokal<br />

Jubiläumskonzert<br />

„80 Jahre <strong>Musikverein</strong><br />

<strong>Hittisau</strong>-<strong>Bolgenach</strong>“ im<br />

Ritter-von-Bergmann Saal<br />

Erstes Dreiländerkonzert<br />

mit Oberzell/D<br />

und Starkirch-Wil/CH<br />

1989 1990 1991 1992 1993 1994 1995 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004<br />

8 JUBILÄUMSZEITUNG 2021

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