Neue Szene_Epaper-2201-NEU

neue.szene49621

30. 31. JAHRGANG

11/21 01/22

KOSTENLOS

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80er

80er,

90er, und

aktuelle

Hits!

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über Antenne auf DAB +, Alexa und im Web


Für Euch.

Für Augsburg.

Auf ein gutes neues Jahr!

Liebe Augsburgerinnen

und Augsburger,

wir starten mit Hoffnung und Zuversicht ins neue Jahr und

wünschen Euch von Herzen alles Gute und Gesundheit.

Lasst uns alle zusammenhalten und …

gemeinsam zum Wohle unserer Stadt neue Wege gehen,

gemeinsam auf Augenhöhe um die besten Lösungen für

unsere Stadt ringen,

gemeinsam als Gesellschaft die Stadt weiter gestalten,

gemeinsam die Pandemie überwinden.

DR. VOLKER ULLRICH, MdB

Bezirksvorsitzender

EVA WEBER

Oberbürgermeisterin

LEO DIETZ, StR

Fraktionsvorsitzender

Besucht uns online:

www.csu-augsburg.de

@csuaugsburg


INHALT

3

Januar 2022

T T

04 Word Up

06 Liebling Augsburg mit Carolin Jörg, Kunstprofessorin und

Kulturbeirätin

08 Trends im Januar

09 Tag & Nacht

Zoom

16 Der Referentencheck – Im City Club mit Jürgen Enninger, Kultur- und

Sportreferent

20 Die Plattenbastler – 20 Jahre Duophonic

22 Die Rampensau – Im Gespräch mit Multi-Entertainer Fabio Esposito

25 Theaterzeit – Das Staatstheater Augsburg im Januar

37 Paris, Athen, Auf Wiedersehn! – Die Jahrescharts vom Neue Szene-

Squad

34 Gästeblog – Von Katrin Dollinger, Kulturnetzwerkerin im Brechtbüro

Jürgen Enninger, Kultur- und Sportreferent S.16

Kultur

36 Kulturevents im Januar – Von Mona Rother und Alexandra Pelzl

Kino

38 Cinerama - Kinostarts im Januar präsentiert von den Cineplex Kinos

Specials

40 Pflegespecial

20 Jahre Duophonic S.20

Musik

42 Heimatklänge – Mit der Augsburger Femme-Band Lilla Blue

44 Gerilltes – Neue CDs im Januar

Veranstaltungskalender

46 Augsburgs größter Terminkalender

50 Das Allerletzte – Mit Dennis „Doc“ Fuxx, Außenminister der BOB’s

Gastronomie

Die Jahrescharts S.37

Fabio Esposito S.22

NEUE SZENE AUGSBURG

Bertha-von-Suttner-Str. 2

86156 Augsburg

Tel. 0821-15 30 09

Redaktion: 0821-15 30 27

Werbung: 0821-15 30 28

Fax: 0821-15 80 43

E-Mail: redaktion@neue-szene.de

Bürozeiten: Mo.-Fr. 09 -17.00 Uhr

HERAUSGEBER

Verlag Neue Szene GbR

Anzaldua, Eberle, Sianos

REDAKTION

Chefredaktion:

Walter Sianos (ws)

sianos@neue-szene.de

KONTAKT REDAKTION

Leitung: Markus Krapf (max)

krapf@neue-szene.de

Lina Frijus-Plessen (lina), Moritz Winkler

(mw), Mona Rother (mr), Alexandra Pelzl

(ap), Moritz Winkler (mw), Marie-Merle

Hilbrig (mmh)

WERBUNG & SONDERTHEMEN

Anzeigenleitung: Thomas Offenwanger

offenwanger@neue-szene.de

Anzeigenberatung: Karina Rothörl,

Andreas Müller

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Sonderthemen: Karina Rothörl

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Autoren: Olaf Neumann

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DRUCK

eds Druck

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REDAKTIONSSCHLUSS

Fr., den 14.01.2022, 12.05 Uhr

URHEBERRECHTE

Namentlich gekennzeichnete Beiträge

geben nicht notwendigerweise die

Meinung der Redaktion wieder. Jeglicher

Nachdruck (auch auszugsweise) ist nur

mit schriftlicher Genehmigung des Verlages

und mit Quellenangabe gestattet.

Die vom Verlag gestalteten Anzeigen sind

urheberlich geschützt.

ANZEIGENPREISLISTE

Es gilt die Preisliste Nr. 15 vom

01.01.2022

Die NEUE SZENE ist Mitglied von:

Vermarktungsgesellschaft mbH

www.citymags.de > info@citymags.de


4

BRÜCKENDECKUNG

Liebe Freundinnen

und Freunde der Neuen Szene,

Foto: Neue Szene

die letzten beiden Jahre waren auch für uns ziemlich seltsam und turbulent,

denn als klassisches Stadtmagazin leben wir doch sehr von und

mit Veranstaltungen. Dennoch sind wir erstaunlich gut durch die stürmische

See geschippert und konnten gerade mit eurer Hilfe, Solidarität

und Treue alle bedrohlichen Wellen umschiffen. Dafür möchten wir uns

an dieser Stelle bei euch allen ganz herzlich bedanken.

„Ihr gehört zu Augsburg, wie der Hotelturm …“

Das war nur eines der vielen aufmunternden Worte, die uns in den

letzten Monaten erreicht haben. Viel schöner kann man es kaum beschreiben,

Danke, ihr seid super! Mit euch an Bord kann einfach nichts

schief gehen und wir sind auch für die kommende Saison topmotiviert

und werden mit vollem Einsatz weiterhin auf unserem Kurs bleiben!

Euch allen ein gutes und gesundes Jahr 2022!

Die Besatzung der Neue Szene

Word Up


WELTUNTERGANG

5

P REMIUM OU TLET

P R E M IUM

OUTLET

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WINTERJACKEN

BIS ZU 50 %

REDUZIERT

STUDIO ECKERLE GMBH & CO | ANNASTRASSE 29 | 86150 AUGSBURG


6

LIEBLING AUGSBURG

Liebling Augsburg

Carolin Jörg

Kunst-Professorin an der Hochschule

Augsburg und Mitglied des Kulturbeirats

Lieblings-Ort:

Der Eiskanal, einer der ersten Orte, die ich in Augsburg

kennengelernt habe.

Lieblings-Stadtteil:

Die Altstadt – ein kleines Dorf in einer Stadt.

Lieblings-Bar/Café:

café dreizehn oder unser „Hausbiergarten“ im Thing.

Lieblings-Restaurant:

Im Augenblick das CÔCÔ in der Kapuzinergasse.

Lieblings-Beschäftigung:

Zeichnen, zeichnen, zeichnen und Keramik .

Lieblings-Künstler*in:

Meine Kids (4 und 7) - sie legen einfach los und können

Striche machen, von denen ich nur träume.

Lieblings-Augsburger:

Der König von Augsburg, welche Stadt hat schon so ein

Oberhaupt.

Lieblings-Getränk:

Jeden Morgen Schwarztee (am liebsten Earl Grey mit

Milch und Zucker.

Lieblings-Geruch:

Der Jahreszeit angepasst, der Duft beim Schälen von

Orangen oder Mandarinen.

Lieblings-Geschmack:

Sobald die Wintersaison vorbei ist, das erste Eis bei Tutti

Frutti.

Lieblings-Geräusch:

Das leichte Knacken, wenn man durch frischgefallenen

Schnee läuft - erinnert mich an meine Kindheit und

Jugend im Schwarzwald.

www.carolin-joerg.com

Foto: Rachel Jiam


LIEBLING AUGSBURG ANZEIGE

I NTRO

7

AUTOWÄSCHE IN EINER NEUEN DIMENSION

Die WaschWelt Augsburg-Lechhausen lässt

keine Wünsche offen

I

n Augsburg-Lechhausen entstand auf 11.000 qm an der Meraner Straße,

Ecke Brixener Straße, das größte und modernste Autowaschzentrum in

Bayerisch-Schwaben! Es ist der 11. Standort der WaschWelt Süd GmbH &

Co. KG, einem Familienunternehmen und Teil der Südramol-Gruppe, das eine

neue Dimension der Autowäsche bietet:

Qualität, Freundlichkeit, angenehme Atmosphäre.

Der neue Standort glänzt mit zwei parallel laufenden, lichtdurchfluteten

Waschstraßen, die ein angenehmes und sicheres Gefühl bei der Autowäsche

gewährleisten. In einer überdachten, wettergeschützten Halle warten 66

Hochleistungsstaubsauger und 20 Mattenreiniger auf kostenlose Nutzung

ohne Zeitlimit!

Der Verweilbereich mit Getränkeangebot, Automaten für Auto-Pflegeprodukte

und einer Spielecke samt Kinderwaschanlage rundet das Angebot ab.

Die WaschWelt bietet eine lackschonende und umweltfreundliche Autowäsche

und arbeitet eng mit Premiumherstellern zusammen.

High-Tech-Textil- und Schaumstoffwalzen garantieren Sauberkeit, Pflege und

Versiegelung. Nur biologisch abbaubare Zusätze und überwiegend biologisch

aufbereitetes Brauchwasser kommen zum Einsatz.

Pro Autowäsche werden nur ca. 30 Liter Frischwasser verbraucht – weniger als

bei einer handelsüblichen Waschmaschine. Eine Photovoltaikanlage deckt über

90% des Strombedarfes ab.

Der wichtigste Teil der WaschWelt ist aber das hochqualifizierte

Personal.

„Wir wollen unseren Kunden einen Wohlfühlcharakter in einer angenehmen,

vertrauensvollen Atmosphäre bieten“

– lautet das Motto des schwäbischen Unternehmens, das seinen Kunden weitere

Vorteile bietet: wie z. B. die WaschWelt App, günstige Happy-Hour-Preise

täglich vor 10 und nach 17 Uhr, sowie die Vorteilskarte mit attraktiven Boni,

Dauer-Happy-Hour-Preisen und Geburtstagsfreiwäschen.

Gewerbekunden bekommen maßgeschneiderte Fuhrpark-Angebote.

Lernen Sie das einzigartige Wascherlebnis und den Service der WaschWelt

montags bis samstags von 8 bis 20 Uhr in der Meraner Straße 14 in 86165

Augsburg kennen.


08 TRENDS

made

in augsburg

DER SZENE-TRENDSCOUT

DIE NEUESTEN TRENDS IM JANUAR

von Harald Sianos

a

a

Ungewöhnliche Zeiten für die Gastronomie. Erfreulicherweise findet man kreative Ideen und Lösungen,

wohin das Auge schaut und es zaubern uns so manche Chefs Eingemachtes und Vorgekochtes für den

leckeren Genuss zu Hause. Originelle Küche, kreative Ideen, gutes Handwerk, regionale & saisonale Zutaten

haben sie alle gemeinsam. Drei Ideen haben uns besonders gut gefallen. Hier ein paar Highlights aus

Augsburg & dem Umland.

1. KAPPENECK: Schwäbisch. Bayrisch. International. Gute Produkte, am liebsten aus der näheren

und weiteren Umgebung – immer auf die Jahreszeiten und das saisonale Angebot

abgestimmt. Auf regionale Wertschöpfung und Nachhaltigkeit legt Helmut Hengelmann

großen Wert. Das ZUHAUSEDRESSING aus Traubenkernöl und weiteren

leckeren Zutaten sieht nicht nur gut aus, sondern es schmeckt auch so! Mehr über

die köstliche Auswahl der Zuhausespeisen auf Social Media oder www.das-kappeneck.de

| 2. PASTISSIMA: Massimo Siniscalchi steht für eine moderne, italienische

Cucina mit modernen Interpretationen klassischer Spezialitäten und

hochwertigen Zutaten. Hausgemachte Pasta & Pizza und viele mediterrane Köstlichkeiten

der italienischen Küche sind hier Programm. Das hauseigene Extra Vergine

OLIVENÖL hat eine besondere Qualität, schmeckt grasig fruchtig und passt

perfekt zur mediterranen Küche. Die regionalen und saisonalen Produkte, die für

alle Speisen verwendet werden, wechseln sich mit südländischen

Spezialitäten ab, die direkt vom Erzeuger

kommen. www.pastissima-augsburg.de

3. GOLDENER STERN: Das Team um Stefan

Fuß steht für Qualität, Tradition und Innovation

mit Produkten aus der Region. Auch hier

findet man leckere Klassiker in neuem Gewand.

Im Genusskühlschrank vor dem Haus gibt

es 24/7 feine Sachen und Heimkost wie z.B. das

GARTENTOMATENSUGO. Gedacht ist es als eine

leckere, qualitativ hochwertige Pastasoße, ein Fertigprodukt

mit gutem Gewissen. Vegan, heimisch, lecker

… Der Chef empfiehlt es mit Guanchiale, das ist dann

die Pasta Soße a`la Chef - sein Lieblingspasta-Sugo.

www.gasthaus-goldenerstern.de

1

2

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Sie haben den neuesten Trend und glauben, Sie gehören auf diese Seite? Dann schreiben Sie uns an sianos@designbuero7.com


TAG & NACHT

9

Alwin „Yogi“ Rainer ist tot

EIN NACHRUF VON ARNO LÖB

Daniel Pain und Bruno Tenschert

- Abtauchen mit dem Hörbuch

„Walgesang“

Früher waren sie mit ihrer Band „Die Herren Polaris“ unterwegs – jetzt betreten

die langjährigen Kumpanen Bruno „der Herr Polaris“ Tenschert und Daniel Pain

kreatives Neuland: Im Dezember erschien ihr neues Hörbuch „Walgesang“. Erzählt

wird die Geschichte vom Jungen Khadi, der seinen Freund Noo, den Wal,

vor dem Waljäger Kapitän Seeth retten will. Ob die Mission gelingt? Untermalt

wird die tiefgründig-spannende Story von atmosphärischen Soundschnippseln

und der Single „Neuland“. „Walgesang“ ist als limitiertes Postkarten-Set erhätlich,

wundervoll illustriert von Paul Katoe. Bezogen werden kann es direkt bei den

Künstlern. Passend dazu ist das gleichnamige Buch im Landsberger BALAENA

Verlag erschienen. In die Story abtauchen und ans Meer reisen – und das direkt

am heimischen Kamin. Gerade in der kalten Jahreszeit mit Kontakteinschränkungen

eine willkommene Abwechslung!

Ins Hörbuch reinhören https://bit.ly/3ovMyVU

Walgesang eine Geschichte geschrieben & gelesen von Daniel Pain (www.

facebook.com/danielpain.de), Musik & Produktion: Bruno Tenschert aka. der

Herr Polaris (www.facebook.com/derherrpolaris), Illustrationen: Paul Katoe

www.paulkatoe.com

Das gleichnamige Buch ist im Landsberger Baleana Verlag erschienen

(www.balaena.de).

Alwin „Yogi d. Gr.“ Rainer, einer der bekanntesten Drummer in Augsburg

und Umgebung, ist verstorben. Er war ungelogen der größte Schlagzeuger in

ganz Deutschland: mit 2,12 m. Er saß an der Schießbude unserer Punkrockband

„Impotenz“. Schon als Kind trommelte er im Keller seines Elternhauses

im Bärenkeller, wo er seit dem 21. 6.1958, aufwuchs. Er prägte als Mega-

Drummer die Augsburger Rock-Szene mit: bei „Knüppelhart“, „Manilishi“,

„Veto“, „Waxx“ und „Salvation Road“. Bei unseren „Impotenz“-Proben füllte er

seine verdampfte Körperflüssigkeit gern mit einigen Flaschen Bier nach. Wir

konnten drei „Impotenz-“Alben“ mit ihm aufnehmen. Auf der Bühne war

Yogi unser Kraftwerk. Mächtige Energie strömte zu uns für wilde Konzerte.

Er wird in unseren Herzen ewig weitertrommeln.

Neue Szene

Augsburg

präsentiert:

Fr. 28.01.2022,

Stadthalle Gersthofen,

19:30 Uhr

11 Freunde live

Philipp Köster und

Jens Kirschneck lesen

die besten Texte

aus ihrem Magazin,

erzählen aberwitzige

Anekdoten aus der

großen Fußballwelt

und zeigen Filme von

dreisten Schwalben

und heillos versemmelten

Interviews am

Spielfeldrand.

Tickets: www.stadthalle-gersthofen.de

Lechrain feiert Weihnachten in kleiner

Runde

Im Gemeinschaftsraum des Seniorenzentrums Lechrain in Augsburg schwebt

der Duft von Entenbraten, Knödeln und Blaukraut.. An den festlich gedeckten

Tischen erfreuen sich rund 40 Bewohnerinnen und Bewohner am Anblick des

geschmückten, hell erleuchteten Weihnachtsbaums. Auf den ersten Blick, ist

nicht erkennbar, dass Weihnachten in Altenheimen ganz anders gefeiert wird,

als in früheren Jahren vor Corona. Einrichtungsleiterin Petra Fachet ist stolz

darauf, dass man heuer mit zwei Wohnbereichen gemeinsam feiern könne. „Uns

allen war es wichtig, dass unsere Seniorinnen und Senioren endlich wieder unbeschwert

ein schönes Weihnachtsfest feiern können“, berichtet Fachet. Möglich

sei das nur gewesen, weil eine Vielzahl der Seniorinnen und Senioren bereits

in den letzten drei Monaten geimpft und geboostert wurden. Durch Corona-

Schnelltestungen hatte das Pflegeteam sichergestellt, dass alle Teilnehmenden

mit einem hohen Schutz vor einer Infektion an der Veranstaltung teilnehmen.

Die Gelegenheit, vor Ort mit Senioren und Seniorinnen in einem lockeren

Rahmen zu sprechen, nutzte auch Augsburgs Sozialreferent Martin Schenkelberg.

Er freue sich, so Schenkelberg, „dass ich die Fröhlichkeit der Seniorinnen

und Senioren

einmal ganz direkt

erleben kann“. Er

bedankte sich bei

allen, die das möglich

gemacht haben

und betonte, das

„man auch in der

Coronapandemie

und bei aller Vorsicht

nicht vergessen

dürfe, wie wichtig

es ist, Gemeinschaft

Mit Seniorinnen sprach Sozialreferent Martin Schenkelberg und Werkleiterin

Susanne Greger (v.r.) auf der Weihnachtsfeier des Seniorenzentrums

auch im Alter zu

erleben.“

Lechrain, darunter mit Marianne Karau und Irmgard Blasig (v.l.)


10

TAG & NACHT

Foto: Ruth Plössel/Stadt Augsburg. Im Bild v.l.n.r.: Eva Weber (Oberbürgermeisterin der Stadt Augsburg),

Fritz Stütz (1. Vorsitzender des Fördervereins Kinderchancen Augsburg) und Ekkehard Schmölz

(Leitung Augsburg Marketing).

Versteigerung der Play Me, I’m Yours-

Klaviere für den guten Zweck

Im September verzauberten die Klaviere der Kunst- und Kulturaktion

„Play Me, I’m Yours“ wieder zahlreiche Besucher der Augsburger Innenstadt.

Kunstvoll gestaltet von Schülergruppen und Künstlern aus der

Region, verwandeln sich die gebrauchten und teils aus der Bevölkerung

gespendeten Klaviere, jedes Jahr in einzigartige Kunstobjekte. Die Klaviere

wurden im Oktober für den guten Zweck, zugunsten des Fördervereins

Kinderchancen Augsburg, versteigert. Dabei konnten Spendengelder von

insgesamt 2.430 Euro gesammelt werden. Die Augsburger Oberbürgermeisterin

und Schirmherrin der Kunstaktion Eva Weber überreichte ein

symbolisches Vorweihnachtsgeschenk an den Vorsitzenden des Fördervereins

von Kinderchancen Augsburg, Fritz Stütz. Kinderchancen ist ein

Projekt der Stadt Augsburg. Niederschwellige Maßnahmen ermöglichen

es Kindern aus benachteiligten Familien mit Kindern aus wirtschaftlich

besser gestellten Familien gleichzuziehen. Kinderchancen ist ein unbürokratisches

Projekt, das sich mit allen Hilfen direkt an den Bedürfnissen

des Kindes orientiert.

Jazz Funk von Mavision

Wie man die für Künstler schwierige Zeit mit Corona Einschränkungen

kreativ nutzen konnte, zeigt das im November 2020 ins Leben gerufene

Studioprojekt Mavision. Rund um den in München lebenden, amerikanischen

Sänger Vincent Lewis und den Augsburger Pianisten Mathias

Mondel bildete sich Monat für Monat eine immer größer werdende

Gruppe aus talentierten Musikern der Region München / Augsburg und

ganz Deutschland. Alle wirkten bei dem Debüt Doppel Album Embrace

Yourself („Umarme dich selbst“) mit, das nun erschienen ist. Produziert

wurden die 15 eigenen Kompositionen und der einzige Cover Song Hey

Laura, der übrigens von Gregory Porter offiziell autorisiert wurde, in

Augsburg. Die Musikstücke spannen einen weiten Bogen von teils sehr

eingängigen, teils anspruchsvollen Soul- und Jazzarrangements bis hin zu

groovigen Funktiteln. Die Songs haben aber eines gemeinsam: sie erzählen

eine sehr hörenswerte, kurzweilige musikalische Geschichte aus einem

Guss. Die tiefgründige Texte handeln von Liebe, dem Lebensgefühl im

„Lockdown“ und von der Unterstützung der „Black Lives Matter“ - Bewegung.

Das Album inklusive 52-seitigem digitalen Booklet ist nur erhältlich

zum Download unter www.mavison.de.

Rolf Störmann, Arnd Hansen, Dr. Bernhard Hock, Dr. Theo Waigel, Karsten Kröger, Ramona Schwab

RT1 sammelt 387.412,70 Euro für die

Kartei der Not

Unter dem Motto #DeineSpendeKommtAn haben sich auch in diesem Jahr

Menschen und Unternehmen Hand in Hand für die gute Sache in Region

eingesetzt. Im Rahmen der RT1-Weihnachtsträume zugunsten der Kartei

der Not wurden in diesem Jahr 387.412,70 Euro gespendet. „Das ist ein

wunderbares Ergebnis in einer schwierigen Zeit, ein Zeichen von großer

Solidarität!“, so der Schirmherr Dr. Theo Waigel. „Es ist ein beeindruckendes

Zeichen, wie groß die Solidarität mit Menschen, die unsere Unterstützung

benötigen, in unserer Region ist – gerade in dieser Zeit! Ich möchte mich

herzlich bei den Hörerinnen und Hörer sowie Kunden von HITRADIO RT1

für ihr außergewöhnliches Engagement bedanken“, sagt Alexandra Holland,

Geschäftsführerin der rt1.media group und stellvertretende Kuratoriumsvorsitzende

der Kartei der Not, über das Ergebnis des diesjährigen RT1-Spendenmarathons

und der RT1-Weihnachtsträume. „Jeder Cent zählt und jede

Spende kommt an. Wir haben uns über jeden Anruf sehr gefreut“, berichtet

RT1-Morgenmoderator Rolf Störmann.


TAG ANZEIGE & NACHT

11



Gemeinsam

nachhaltig

Der Jahreswechsel liegt hinter uns und für alle Autofahrer heißt das direkt: Jahresversicherung bezahlen. Anders

ist das bei Familie Figas: Sie verkauften ihr Auto und fahren seit über drei Jahren mit der swa Carsharing-Flotte.

„Wenn es das eigene Auto nicht mehr tut,

dann ist ein guter Zeitpunkt das swa Car-


Figas. Die zweifache Mama spricht aus Erfahrung:

Als im Sommer 2017 das alte Auto

ihres Mannes keinen TÜV mehr bekam,

stand sie mit ihrer kleinen Familie vor der

großen Frage: Und jetzt? Sie entschieden

sich dazu, statt einem neuen Auto dem swa

Carsharing eine Chance zu geben.

AM ANFANG IST ES UNGEWOHNT

„Wir haben uns selbst eine Deadline bis Jahresende

gesetzt, damit wir die Vor- und

Nachteile des geteilten Autos bei jeder Wet-


zurück. „Zu Beginn war es natürlich ungewohnt,

kein eigenes Auto vor der Tür zu haben.

Aber wir arrangierten uns schnell und

vergaßen sogar das Ende unserer selbst-

gewählten Probezeit.“ Seit über drei Jahren


swa Carsharing-Flotte zurück, bis heute sind

sie begeistert von dem Angebot.

„Man muss es einfach ausprobieren“, erklärt

spiel,

wie wir die großen Kindersitze zum

Carsharing-Wagen kriegen. Wir haben unse-



Obendrauf kommt alles, was die Kinder sonst

scheltier

auf dem Weg nicht verloren gehen!“

KEINE UNTERHALTSKOSTEN, KEINE

PARKPLATZSUCHE


nur Gutes abgewinnen: „Super ist natürlich,

dass man sich um nichts mehr kümmern muss:

Keine Rechnung von der Versicherung, keine

Winterreifen, kein Ölwechsel. Außerdem genießen

wir die tollen Ausstattungen: CD-Player,

Klimaanlage und Sitzheizung, das hatte

unser altes Auto nicht. Zudem müssen wir

uns nicht einmal mehr mit der lästigen Parkplatzsuche

rumärgern.“ Denn Familie Figas

wohnt mitten in der Stadt, Parkplätze sind

hier Mangelware. Im Moment ist vor ihrer

tet

immer wieder genervt-suchende Nachbarn

und diejenigen, die die Geduld bereits

verloren haben: „Ich kann das schon verste-


einen Parkplatz zu suchen. Auf dem Gehweg


LISAS MOTIVATION: DEN VORHANDE-

NEN PLATZ EFFIZIENTER NUTZEN

Aus diesem Grund möchte sie auch andere


eigenen Wagen ermutigen: Viele Autos seien

heutzutage ohnehin eher Steh- als Fahrzeuge.

Ihre Halter fahren zur Arbeit und

zurück damit, den restlichen Tag parken sie

die Straßen zu. Durch die gemeinschaftliche

Nutzung der Fahrzeuge könnte der begrenz-


werden. „Außerdem gäbe es dann weniger

Hindernisse für Blinde und im Rollstuhl Sitzende,

selbst mit Kinderwagen sind die Fußweg-Parker

ja schon ärgerlich“, beschreibt


Außerdem schätze sie es sehr, nur das zu

bezahlen, was sie wirklich braucht: „Normalerweise

nutzen wir Carsharing für unsere

Urlaube, Besuche bei den Großeltern und


Monat. Durch die aktuelle Situation ist das

aber nicht möglich – dementsprechend zahlen

wir gerade auch nur die geringe Grundgebühr.

Bei einem eigenen Auto sähe das schon

anders aus.“


12

TAG & NACHT

Calmer Than You

Apokalyptischer Alternative-Rock

Was macht man als Band, wenn der Sänger mit dem Motorrad nach

Zentralasien aufbricht und keinen Bock mehr auf die alte Heimat hat? Man

ändert den Namen und macht zu viert weiter. So geschehen bei der Band

Canio Cake, die jetzt unter „Calmer Than You“ firmiert und jetzt sogar

ihren ersten Longplayer präsentiert. Mit der EP „Fear Hope Despair“ hat das

Augsburger Quartett sechs Tracks eingespielt, die zwischen Alternative-Rock,

Stoner und düsterem Metal pendeln. Erst produzieren sie meterdicke Gitarrenwände,

anschließend wüten sie wie ein Bulldozer und machen alles platt,

was sich auf ihrem apokalyptischen Trip in den Weg stellt. Mit „Frustration“

präsentiert das Quartett zudem noch ein brandneues Video. Mehr Infos:

www.calmerthanyou.de

„Am Ruder” - 18. Augsburger Lesebuch

Für das Projekt Augsburger Lesebuch verfassen traditionell Schüler Texte

für ihre Mitschüler. Das Thema der 18. Ausgabe ist „Am Ruder“, passend zur

Kanuslalom-WM, die in der letzten Juli-Woche am Eiskanal stattfinden wird.

Eine Jury wählt dann die Texte aus, die im Juli 2022 im Lesebuch erscheinen

werden. Einsendeschluss zur Teilnahme für das Augsburger Lesebuch ist am

25.02., die fachliche Leitung des Projekts hat Gertrud Hornung, Lehrerin am

städtischen Maria-Theresia-Gymnasium, die schon seit Jahren an ihrer Schule

das „kreative Schreiben“ im Unterricht und in einer fest eingerichteten „Schreibwerkstatt“

pflegt. Herausgegeben wird das Buch vom Referat für Bildung und

Migration, es erscheint im Augsburger Wißner Verlag.

Toll, dass sich folgende Sponsoren für dieses tolle Projekt engagieren: Augsburg

Raetia, Aufwind, Kinder- und Jugendstiftung der Stadtsparkasse Augsburg,

Mein Augsburg Gemeinschaftsstiftung und der Wißner Verlag. Alle Infos

unter: wissner.com/lesebuch

Stadt Augsburg ermöglicht

Aufenthalte für Azubis im Ausland

Trotz Pandemie hält die Stadt Augsburg an Auslandsaufenthalten für ihre

Auszubildenden und ihr Ausbildungspersonal fest. Diese Aufenthalte sind

seit Ende 2019 möglich und werden komplett über das EU-Förderprogramm

Erasmus+ gefördert. Allerdings hat die pandemische Lage die Umsetzung

stark beeinflusst und ausgebremst. Dessen ungeachtet wurde Augsburg

als eine von bisher fünf deutschen Städten Anfang des Jahres mit dem

europäischen Siegel der Erasmus+ Akkreditierung 2021-2027 für bisherige

und zukünftige grenzüberschreitende Maßnahmen in der Berufsbildung

ausgezeichnet. Wie Personalreferent Frank Pintsch betont, gehören grenzüberschreitende

Mobilität und internationale Freundschaften für junge

Menschen zum Erwachsenwerden dazu. „Die Stadt Augsburg bindet diese

Aspekte in ihr Ausbildungsangebot ein und bietet Auslandsaufenthalte

während der beruflichen Ausbildung an. Im weltweiten Wissensaustausch

erwerben unsere Nachwuchskräfte von morgen wertvolle individuelle und

berufliche Kompetenzen.“ Die Stadt Augsburg bietet mehr als 25 Ausbildungsberufe

an, so zum Beispiel in den Bereichen Kinder- und Altenpflege,

Fachinformatik, Straßenbau und Verwaltung. Die Koordination der Auslandsaufenthalte

erfolgt über das städtische Europabüro in enger Zusammenarbeit

mit dem Personalamt. „Die Nachfrage ist trotz der schwierigen

Lage ins Ausland zu reisen ungebrochen und die städtischen Auszubildenden

sind hoch motiviert. Im Europabüro gehen permanent neue Anfragen

ein.

BIS 29.01. GALERIE SÜSSKIND

Siebenschwaben - Ausstellung

in der Galerie Süßkind

Siebenschwaben heißt die aktuelle

Ausstellung in Augsburgs

süßester Galerie in der Dominikanergasse

9. Wie immer handelt

es sich dabei um Künstler*innen

aus dem schwäbischen Raum.

Zu sehen sind Monika Nagl,

Reinhard Osiander, Markus

Peter, Mike Mayer, Ulo Florack,

Gernot Thamm und Peter

Jilly. Bei den gezeigten Werken

handelt es sich um eine bunte,

spannende Mischung aus Zeichnungen,

Objekten, Bildhauerei,

Malerei und frechen Collagen.

Öffnungszeiten Dienstag bis

Freitag 11.00 bis 18.00 Uhr, Samstag 11.00 bis 16.00 Uhr

Eva Weber, Frank Pintsch und Markus Hodapp (links), Leiter des Europabüros, unterstützen Auslandsaufenthalte

für Nachwuchskräfte in der Augsburger Stadtverwaltung.


TAG & NACHT 13

29.01. ABRAXAS

Sommernachtstraum von Klexs

Theater - Filmpremiere als Filmstream

am 29.01.

Mit Zauberorakel, Elfenzirkustruppe, Schauspiel, Humor, Gesang, Tanz, Live

Musik und wundervollen professionellen Schauspielern und Musikern in

einer Inszenierung von Gabriele Beier. Titania, die Elfenkönigin, verliebt in

einen Esel, umringt von Elfen, Trollen, Kobolden und was da sonst noch so

alles rumkreucht. In Shakespeares Zauberwelt ist vieles möglich. Fantastische

Bilder des Shakespeare’schen Kosmos zeigen einen ungewöhnlichen,

spannenden und inspirierenden Theaterabend.

Videostreampremiere ist am 29.01. um 20.00 Uhr, die Karten gibt es unter

reservix.de. Auf dem Ticket steht dann die Internetadresse für den Zugang

zum Stream. Ruft dann einfach einige Minuten vor Beginn der Veranstaltung

die auf dem Ticket vermerkte Adresse auf und gebt euren persönlichen

Zugangscode ein (das ist der vierstellige Code auf dem Ticket). Der Videostream

startet automatisch zu dem genannten Zeitpunkt. Mit dem Zugangscode

könnt ihr euch innerhalb von 48 Stunden auf demselben Gerät des

Video mehrfach ansehen.

06.02.2022 KONGRESS AM PARK

Game of Thrones - The Concert Show.

The Best Music of All Seasons

„Game of Thrones – The Concert Show“ ist die ergreifende Live-Show der

ganz besonderen Art. Mit modernster Technologie wird das gewaltige 100

Mitwirkende umfassende „Game of Thrones“-Ensemble der renommierten

Cinema Festival Symphonics mit Orchester, Solisten und Chor die Fans

auf eine musikalische Reise durch die Königreiche führen. Leinwand-Animationen

und visuelle Effekte sollen dabei die „Game of Thrones“-Herzen

zusätzlich höherschlagen lassen. Betreten Sie die Welt von Westeros mit

„Game of Thrones – The Concert Show“, einer mitreißenden musikalischen

und visuellen Erfahrung, die die Seven Kingdoms in einer außerordentlichen

Intensität zum Leben erweckt. Beginn: 19.00 Uhr.

SAVE

THE

5. Augsburger DATE!

Klimakonferenz 2022

31. Januar | 16:00 – 18:30 Uhr | digital

Die Veranstaltung für alle Augsburgerinnen und

Augsburger, die sich für Klimaschutz interessieren.

Diesjähriger Schwerpunkt sind die Ergebnisse der

aktuellen Klimaschutz-Fachstudie.

Mehr Infos unter augsburg.de/klimakonferenz


14

TAG & NACHT

Die Augsburger

Stadtteilgespräche - Eva Weber

und die Referenten kommen in

die Stadtviertel

Was braucht mein Viertel? Wie entwickelt sich mein Stadtteil in

Zukunft? Oder ganz konkret: Wo wird jetzt neuer Wohnraum

geschaffen? Zu besprechen gibt es sicher genug. Und jeder kann

das, was ihn bewegt, direkt zur Sprache bringen. Oberbürgermeisterin

Eva Weber und die acht Referenten und Referentinnen

stehen bei den Stadtteilgesprächen allen Interessierten künftig

regelmäßig Rede und Antwort. Start war am 18.10. mit den Stadtteilen

Kriegshaber, Pfersee, Oberhausen und Bärenkeller. In der

nächsten Runde stehen die Firnhaberau, die Hammerschmiede,

Lechhausen und Hochzoll zur Diskussion. Im Mittelpunkt des

Dialogs: die Wahrnehmung der Stadtteile mit ihren Aktivitäten und Visionen.

Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, ihre eigenen Impulse

zu setzen.

So funktioniert das Stadteilgespräch

Der Dialog startet um 18.00 Uhr mit den Tisch-Gesprächen. Eine Stunde

lang gibt es die Möglichkeit, persönlich mit der Oberbürgermeisterin und

der Stadtspitze ins Gespräch zu kommen. Für eine weitere Stunde geht es

dann zum Austausch in die große Runde. In einer offenen Diskussion werden

Hintergründe, Herausforderungen und Entwicklungen diskutiert, die die

Stadtteile heute und morgen betreffen. Über was gesprochen wird, bestimmen

alle Teilnehmenden gemeinsam.

So bist du dabei

Ob persönlich oder digital – du hast die Wahl. Einfach online auf augsburg.

de/stadtteilgespraeche den Stream zur Debatte live verfolgen und im Chat

mitdiskutieren.

Stell deine Fragen vorab

Über die städtischen Social-Media-Kanäle oder per E-Mail an stadtteilgespraech@augsburg.de

können Fragen vorab gestellt werden. Die Anregungen

fließen ins jeweilige Stadtteilgespräch. Der nächste Termin:

Stadtteilgespräch Region Nord-Ost

Dienstag, 01.02.2021, 18.00 Uhr

Hubertushof, Hubertusplatz 2, 86169 Augsburg

Der Podcast zu den Stadtteilgesprächen

Monatlich diskutiert Oberbürgermeisterin Eva Weber mit unterschiedlichen

Protagonisten aus den Stadtteilen auch im Podcast. Jetzt reinhören und erfahren,

was Augsburg bewegt.

Informationen und alle Termine unter: augsburg.de/stadtteilgespraeche

Ruth Plössel/Stadt Augsburg

Wir suchen

Erzieher*innen, Kinderpfleger*innen, Heilpädagog*innen, Heilerziehungspfleger*innen und Praktikant*innen (w/m/d)

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ekita.net ist Träger von achtzehn evangelischen Kindertageseinrichtungen in Augsburg, Stadtbergen, Diedorf, Gersthofen,

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Unsere aktuellen Stellenausschreibungen und weitere Informationen finden Sie unter www.ekita.net


TAG & NACHT

15

19.01. KRESSLESMÜHLE

Aluminé Guerrero (ARG) -

Folk - Balkan Gypsy Cumbia

Crazyness - Electrofolk

Aluminé Guerrero ist eine argentinische Singer/Songwriterin,

die Folk aus Argentinien auf ihre besondere Art

und Weise arrangiert. Sie hat bereits die ganze Welt bereist,

um 2016 ihr Glück in Toulouse zu finden. Ihre Weltreise

führte sie auch nach Kuba und dort zu einem Live-Album

mit der 70 Jahre alten Kubanerin Sorpresa Trinitaria. Seit

2018 tourt sie ständig in Europa mit ihrer Band, aber auch

im Duo oder Solo. In der Mühle wird sie solo auftreten,

ermöglicht wird der Abend von den rührigen Musikaktivisten

des Karman e. V.

Beginn: 21.00 Uhr

SCHULE FÜR ZEITGENÖSSISCHEN TANZ

INTERNET www.

downtown-dance.de

MAIL info@

downtown-dance.de

FACEBOOK

DowntownDanceStudio

Kapuzinergasse 24, 86150 Augsburg, Tel 0821 / 508 80 40

35

Wissenschaftlicher Nachwuchs

gesucht!

Ruth Plössel/Stadt Augsburg

Die „Stiftung Augsburger Wissenschaftsförderung“ vergibt auch 2022 wieder

den „Wissenschaftspreis Augsburger Schulen“ für hervorragende wissenschaftliche

Schülerarbeiten. Schülerinnen und Schüler aller Augsburger Schulen

von der ersten bis zur Abschlussklasse sind eingeladen, wissenschaftliche

Arbeiten einzureichen. Sie können allein oder in gemeinsamen Projekten

verfasst werden.

Das Anliegen der Stiftung ist es, mit dem „Wissenschaftspreis Augsburger

Schulen“ Schülerinnen und Schüler an die Wissenschaft heranzuführen.

Für die jeweils drei besten Beiträge aus den Bereichen MINT (Mathematik,

Informatik, Naturwissenschaft und Technik) und Geisteswissenschaften gibt

es wieder attraktive Preise:

1. Preis 2.500 Euro

2. Preis 1.000 Euro

3. Preis 500 Euro

Alle Infos zu den notwendigen Unterlagen gibt es auf augsburg.de/wissenschaftspreis.

Einsendeschluss: 11. April 2022

Adresse: Referat für Bildung und Migration, Rathausplatz 1, 86150 Augsburg.

>>Fly & Drive USA - Westküste


16

ZOOM

Jürgen K. Enninger ist seit Oktober

2020 Referent für Kultur, Welterbe und

Sport. Wir hatten schon damals noch

vor seinem Amtsantritt die Gelegenheit,

den studierten Religionspädagogen

und Diplom Kulturwirt im Interview

kennenzulernen und haben den

53-jährigen Netzwerker aus Niederbayern

nun nach seinem ersten Jahr in Augsburg

zum Referentencheck im City Club

getroffen. Von Markus Krapf

H

Der Referentencheck


ZOOM

17

Im Gespräch mit Jürgen K. Enninger

Referent für Kultur, Welterbe und Sport

Herr Enninger, wir sitzen hier im City Club

am Königsplatz. Sie haben diese Location für

das Interview vorgeschlagen. Warum?

Grund dafür ist, dass die Clubszene als Teil des

öffentlichen Lebens - aber auch die freien Theater

- nach wie vor ganz stark unter Corona leiden

und die aktuelle Situation zu einem faktischen

Lockdown für diese Betriebe geführt hat. Der City

Club ist die Bühne für das Theter-Ensemble, auch

die Bluespots Productions haben zuletzt ihren

Woyzeck hier gespielt. Deswegen steht der Ort

stellvertretend für diese Augsburger Kultureinrichtungen,

weil sie ein besonderes Augenmerk

verdient haben.

Die freie Augsburger Theaterszene war trotz

Pandemie und Lockdown extrem kreativ.

Allerdings, es war deutlich spürbar, dass

unglaublich viele Aktivitäten auf den verschiedensten

Ebenen passiert sind und man sich viele

Gedanken über Digitalisierung gemacht hat. Das

Thema digitale Bühnen hat in Augsburg auch

mit der Unterstützung des Kulturamts schon sehr

frühzeitig eine große Relevanz bekommen und ist

schneller gestartet als woanders. Dennoch ist es so

wichtig, die Bühnen irgendwann wieder öffnen zu

können.

Gerade auch unser Staatstheater war bei der

Digitalisierung ein bundesweiter Vorreiter. Wo

sehen Sie den Unterschied in den pandemischen

Auswirkungen zur freien Theaterszene?

Einerseits ist die sogenannte Hochkultur

natürlich finanziell mit festen Budgets ausgestattet,

andererseits hat man hier auch wegen der

Platzkapazitäten, Stichwort 25 Prozent, ganz andere

Voraussetzungen. Ich will das aber gar nicht schönreden,

auch die Situation des Staatstheaters birgt

unglaublich viele logistische Herausforderungen,

aber man kann auf dieser Basis zumindest spielen.

Die freie Szene ist überwiegend privatwirtschaftlich

organisiert, gehört zum Teil auch zur Kulturwirtschaft

und hat daher ganz andere Herausforderungen.

Schon alleine wegen der Größe der jeweiligen

Spielorte ist es sehr schwer, den Break-Even-Point

zu erreichen und es lohnt sich schlichtweg nicht

mehr, die Theater zu öffnen.

Inwieweit konnte das Kulturreferat hier

unterstützen?

Es war schnell offensichtlich, dass gerade die

freie Szene mit ihren vielen Problemen auf sich

gestellt war und deswegen war es uns wichtig, die

Förderprogramme sehr frühzeitig und regelmäßig

zu kommunizieren. Dafür haben wir runde Tische

einberufen, um die Kommunikation voranzutreiben

und alle Beteiligten auf dem gleichen Informationsstand

zu halten. Dadurch hat jeder eine

gute Grundlage, um eine eigene Öffnungs- oder

Schließungsentscheidung treffen zu können, aber

auch um zu schauen, wo es noch Geld gibt.

Claudia Roth ist nicht nur Augsburger Bundestagsabgeordnete,

sondern jetzt auch Staatsministerin

und Bundesbeauftragte für Kultur

und Medien (BKM) im neuen Kabinett. Wie

sehr freut Sie das?

Dass eine Augsburgerin BKM ist, freut mich

natürlich sehr und dass es gerade Claudia Roth ist,

freut mich umso mehr. Sie steht für eine Stärkung

der freien Szene und der Popkultur, für ein klares

Bekenntnis zur Vielfalt der Kultur in Deutschland

und ist damit auch eine Fürsprecherin einer Stärkung

des föderalistischen Ansatzes in der Kultur.

Schauen Sie als städtischer Kulturreferent

jetzt noch genauer nach Berlin, um zu sehen,

was Sie auf Augsburg übertragen können?

Claudia Roths breite, kulturpolitische Erfahrung

war für mich schon immer eine der Koordinaten,

an denen ich mich beruflich orientiert

habe. Das gilt auch für Hans-Georg Küppers,

den ehemaligen Kulturreferenten Münchens. Ich

habe als Kulturpolitiker immer schon sehr genau

geschaut, wie er arbeitet, wie übrigens auch auf

Eva Leipprand, die eine meiner Vorgängerinnen

hier in Augsburg war. Man baut sich sein eigenes

System anhand der Menschen auf, die durch

ihre Arbeit beeindruckende Vorbilder sind oder

waren.

Frau Roth und Frau Leipprand sind von den

Grünen, also von der Partei, die Sie ins Amt

berufen hat. Sind Sie eigentlich mittlerweile

Mitglied der Grünen geworden?

Nein, ich bin nach wie vor Mitglied der Partei

VOLT und der grünen Fraktion im Augsburger

Rathaus, nur eben ohne Parteibuch. Unter dem

Strich arbeite ich sowieso mit den Kolleginnen

und Kollegen aller, nein, fast aller Parteien sehr

gerne zusammen, die sich kultur- oder sportpolitisch

engagieren und die Stadt gemeinsam

bewegen wollen. Denn Sport- wie Kulturpolitik

werden häufig als Nischen in der Gesamtpolitik

wahrgenommen und je stärker man gemeinsam

und parteiübergreifend Themen nach vorne treibt,

desto mehr kann man zusammen für den Sport

und für die Kultur in der Stadt erreichen.

Wie zufrieden sind Sie bisher mit dem

Umgang der schwarz-grünen Regierungskoalition

im Rathaus untereinander?

Der Umgang ist sehr wertschätzend, sehr sachlich,

sehr pragmatisch und von großem Respekt

geprägt. Respekt ist sowieso ein Schlüsselbegriff,

den ich für die politische Arbeit als sehr wichtig

erachte und dieser Aspekt ist in unserer Koalition

ganz stark wahrnehmbar. An manchen Stellen

ist der Umgang darüber hinaus noch persönlich

freundschaftlich und immer getrieben von einem

großen Willen, konstruktiv etwas für Augsburg

bewegen zu wollen.

Ihnen ist es stets sehr wichtig, Kultur und

Sport, also die Kernthemen Ihres Referats,

immer in der Waage zu halten. Ist das nach

über einem Jahr bei den Leuten angekommen,

anfangs herrschte da ja eine gewisse Skepsis?

Ich glaube, dass ich hier mittlerweile überzeugen

konnte. Beide Bereiche sind getrennt zu

behandeln und eigenständig mit eigenen Budgets

zu entwickeln. Beide Themen haben ganz eigene

Anforderungen und ganz eigene Binnenstrukturen.

Für welche Veranstaltung in Augsburg würden

Sie guten Freunden Karten schenken?

Da fällt mir natürlich sofort die Kanuslalom-WM

ein, die vom 26. bis 31. Juli am Augsburger

Eiskanal stattfinden wird. Ich freue mich

wahnsinnig darauf, denn Kanusport in Deutschland

wird auf der ganzen Welt mit Augsburg verbunden.

Das habe ich deutlich bei meinem Besuch

der Kanuslalom-WM 2021 in Bratislava erfahren

dürfen, weil alle Menschen dort, egal von welchem

Kontinent, Augsburg durch seine tolle Kanustrecke

kannten. Kanu in Deutschland ist Augsburg!

Wie laufen denn die Arbeiten dort, der Eiskanal

wird ja gerade für die WM generalsaniert?

Das ist eine der schönsten Baustellen der Stadt

(lacht), alles ist wunderbar im Timing und budgetär

richtig gut hinterlegt. Die Züge waren übrigens

schon vor meinem Amtsantritt auf dem richtigen

Gleis und müssen jetzt gestartet und gefahren werden.

Wir haben mit Johannes Heiß als Projektleiter

im Referat und den Kolleginnen und Kollegen

aus dem Sport- und Bäderamt ein tolles Team an

Bord. Mit der Unterstützung der beiden Vereine

Kanuschwaben e. V., dem Augsburger Kajak Verein

e.V. sowie des inklusiven Kanuzentrums sind wir

sozusagen im Dreiklang unterwegs, sodass sich alle

Augsburgerinnen und Augsburger auf eine tolle

Weltmeisterschaft freuen dürfen.


18

ZOOM

Das, was man täglich macht,

sollte man gut, aber auch

transparent machen.“

Ab wann können denn Tickets für die

Kanuslalom-WM gekauft werden?

Das Ticketportal ist schon seit dem 06.12.21

geöffnet und wir haben auch schon über 2.000

Karten verkauft. Alle Infos sowie die Tickets sind

unter augsburg2022.com erhältlich oder auch bei

der Bürgerinfo am Rathausplatz.

Im Check wollen wir unsere Referenten

immer auch ein bisschen persönlich kennenlernen.

Wie genau und wo haben Sie sich in

Augsburg eingerichtet?

Ich wohne in der Innenstadt am Ulrichsplatz

und habe da eine tolle Wohnung sozusagen in

zweiter Reihe gefunden. Ich kann mich noch

erinnern, als ich die Wohnung zum ersten Mal

gesehen habe, konnte ich es kaum glauben. Man

geht mitten in der Stadt durch zwei Innenhöfe,

dann steht im Hinterhof ein kleines Häuschen, so

etwas gibt es nur in Augsburg!

Leben Sie zusammen mit Ihrem Mann hier

Augsburg?

Mein Lebensmittelpunkt ist Augsburg, mein

Mann lebt schwerpunktmäßig in München.

Er kommt regelmäßig nach Augsburg und wir

versuchen, vier gemeinsame Abende zu haben. Wir

reden hier also über ein sehr ausgeklügeltes System

(lacht).

Was macht er beruflich?

Er ist Oberstufenbetreuer am Pestalozzi

Gymnasium in München, einer der wichtigsten

musischen Schulen der Stadt, und kümmert

sich dort um den kreativen Nachwuchs. Diese

Aufgabe begeistert ihn total und ist auch eine

schöne Schnittstelle zu meiner Arbeit. Eine nette

Geschichte: Wir waren hier beim Al Teatro in

Augsburg italienisch essen, als eine Gruppe junger

Leute an unseren Tisch kam. Alle kannten nur

ihn, nicht mich, weil sie seine Schülerinnen und

Schüler in München waren und jetzt am Leopold

Mozart Zentrum in Augsburg studieren. Es ist

total schön, dass die Synergien, die wir schon

immer hatten, in Augsburg weitertragen.

Ist das getrennte Wohnen nicht auch Gift für

eine Beziehung?

Nein, denn ich habe das große Glück, von

ihm total unterstützt zu werden. Am schwierigsten

waren die zwei bis drei Tage, als ich das Angebot

hatte, nach Augsburg zu gehen und eine Entscheidung

getroffen werden musste.

Was hat Sie bisher an Augsburg am meisten

überrascht?

Diese unglaubliche Nähe, selbst in die Stadtteile

kann man in 20 Minuten radeln. Man trifft

ständig irgendwelche Leute, die man kennt. Das

kann dir in München so sicher niemals passieren.

Ist das immer gut, dauernd Leute zu treffen,

die man kennt?

Für mich ist es zumindest eine völlig neue

Wahrnehmung, dass mich viel mehr Menschen

kennen als umgekehrt. Da muss man auch aufpassen,

sich richtig zu benehmen, gerade wenn man

wie ich manchmal auf dem Gehweg radelt (lacht).

Es könnte auch daran liegen, dass Sie von

allen Referenten der mit der größten Medienpräsenz

gerade in den sozialen Medien

sind. Wie wichtig ist es für Sie und Ihre

Arbeit, von der Öffentlichkeit wahrgenommen

zu werden?

Mir ist Kommunikation wahnsinnig wichtig,

weil sie mindestens zu 50 Prozent die Qualität der

eigenen Arbeit ausmacht. Das, was man täglich

macht, sollte man gut, aber auch transparent

machen. Dies habe ich bei meinen bisherigen

Aufgaben gelernt und in meine Aufgabe hier in

Augsburg mit hineingetragen. Kommunikation

ist die halbe Miete, obwohl mir ehrlich gesagt gar

nicht bewusst war, dass ich als so präsent wahrgenommen

werde.

Vor einem Jahr war Ihre Antwort auf die

Frage nach den dringendsten Aufgaben:

Covid, Covid, Covid! Es hat sich nicht wirklich

etwas daran geändert ...

Da haben Sie leider recht. Heute kann man

aber trotzdem viel mehr den Blick auf die Öffnungen

richten und durch die Impfsituation auch

besser planen als noch vor einem Jahr. Schön ist es

aber immer noch nicht wirklich, weil Covid gerade

die komplette Sport- und Kulturpolitik prägt

und man eigentlich andere Schwerpunkte setzen

muss. Deswegen haben wir auch die Kampagne

#augsburgbewegt ins Leben gerufen, denn Sport

und Kultur haben den sozialen Auftrag, Menschen

weiter zu begeistern, zu motivieren und auf die

Straße zu bringen. (max)


ZOOM

19


Foto: Caro Dentler

20

ZOOM

Interview mit David Jahnke von duophonic

Die Plattenbastler

Das Schallplatten-Schnittstudio duophonic ist

seit fast 20 Jahren die Augsburger Anlaufstelle

für Musiker*innen und Vinyl-Fans aller Art. Dort

bereiten die beiden Gründer David Jahnke und

Moritz Illner Audiomaterial auf und schneiden

sogenannte Masterfolien, die als Vorlage für die

Schallplattenpressung benötigt werden. Wir sprechen

mit David über das Comeback des Vinyls, den Zauber der

analogen Musik und außergewöhnliche Aufträge.

Von Lina Frijus-Plessen

Foto: Bruno Tenschert


ZOOM

21

David, dieses Jahr steht das 20-jährige duophonic-Jubiläum

an. Wie kam es denn dazu,

dass du im fernen Jahr 2002 gemeinsam

mit Moritz Illner in die Plattenproduktion

eingestiegen bist?

Moritz und ich kannten uns von unserer

gemeinsamen Ausbildung bei einer Firma, die

u.a. Broker-Geschäfte für CD- und Schallplattenproduktionen

gemacht hat. Nach der Ausbildung

hatten wir nur die Option, etwas Eigenes

auf die Beine stellen und da wir beide große

Plattenliebhaber sind, war es naheliegend, dass

wir mit diesem Medium arbeiten wollten.

Und das zu einer Zeit, als Vinyl von vielen

bereits totgeglaubt war!

Ja, die meisten Leute, denen wir von unserer

Idee erzählten, haben uns für bekloppt gehalten.

Wir durften uns oft Sprüche anhören wie

„Schallplatten?! Gibt’s die überhaupt noch?”.

Aber wir waren zuversichtlich, dass die Schallplatte

nie wirklich ausstirbt. In der Subkultur-

Musik, aus der wir kommen, gab es eigentlich

immer Platten, auch in den 90ern, als die

Mainstream-Musikbranche nur noch auf CDs

gesetzt hat. Und genau darum ging es uns auch,

etwas von subkultureller Relevanz zu machen.

Erinnerst du dich noch an deine erste

Schallplatte, die du dir selbst gekauft hast

oder die dich geprägt hat?

Daran erinnere ich mich noch sehr gut und

das werde ich wahrscheinlich auch nicht mehr

vergessen. Die Platte „Harte Zeiten” von der

Band „Die Skeptiker“ hat mich damals so gegen

1989 echt umgehauen, da war ich 13 Jahre alt.

Für mich ist das immer noch eine der besten

deutschsprachigen Punk-Platten. Dieses Album

war für mich der Auslöser für mein Interesse an

Musik und Punk und der ganzen DIY-Kultur,

die damit verbunden ist.

Was kann denn die Vinyl-Platte, was digitales

Musikstreamig nicht kann?

Ich finde, wenn man eine Schallplatte

auflegt, hört man Musik viel bewusster und

aufmerksamer. Beim Streaming läuft sie meistens

eher nebenbei und wenn einem ein Lied

nach fünf Sekunden nicht gefällt, skippt man

einfach weiter. Bei einer Schallplatte lässt man

dagegen die Musik mehr auf sich wirken und

kommt dabei viel eher runter. Außerdem hat

eine Plattensammlung auch etwas Autobiografisches,

sie ist mit dem eigenen Leben verknüpft.

Wenn ich ein Album aus meinem Plattenregal

herausnehme, erinnere ich mich genau daran,

wie es mir zu der Zeit ging und was mich so

beschäftigt hat, als ich es gekauft habe.

Seit einigen Jahren erleben Schallplatten ja

eine ziemliche Renaissance. Merkt ihr bei

duophonic auch, dass die Nachfrage nach

analogen Tonträgern wächst?

Ja, absolut. Einerseits ist es natürlich sehr

erfreulich, dass das Interesse an Schallplatten

wächst. Andererseits bringt die gesteigerte

Nachfrage auch viele Herausforderungen mit

sich, weil in der Produktion einfach nicht

genügend Maschinen-Kapazitäten vorhanden

sind, um dem auch nachzukommen. Das macht

sich bei den irre langen Herstellungs- und

Lieferzeiten bemerkbar. Wenn man heute eine

Plattenserie in Auftrag geben möchte, kann

es schon mal bis zu zehn Monate dauern, bis

das Ganze fertiggestellt ist. Früher hatte man

die Scheibe innerhalb von 10 Werktagen in

der Hand. Das ist gerade für kleine Bands und

Labels problematisch, weil sich so Releases und

Touren schlecht planen lassen. Und auch für

uns Hersteller sind diese langwierigen Prozesse

nervenzehrend.

Eine große Vielzahl von Musiker*innen

aus den unterschiedlichsten Genres hat bei

duophonic bereits Platten in Auftrag gegeben.

Gibt es bestimmte Arbeiten, auf die du

besonders stolz bist?

Der Begriff stolz passt für mich zwar nicht

ganz, damit habe ich ein Problem, aber mich

freut es zum Beispiel als großer Notwist-Fan

sehr, dass wir mit der Band zusammenarbeiten

dürfen. Unter anderem haben wir für sie Platten

mit diversen Soundschnipseln angefertigt,

die sie speziell bei Livekonzerten einsetzen.

Man kann bei euch aber auch persönliche

Einzelanfertigungen produzieren lassen.

Gab‘s denn da mal irgendeinen besonders

ausgefallenen Auftrag?

Wir hatten mal eine kleine Einzelanfertigungsserie

für die Punkband EA80. Die Platte

hieß „Mixtape”, war rechteckig, hatte zwei

Mittellöcher und war vom Aussehen her wie

eine Kassette aufgebaut. Die Rillen wurden

parallel rechts und links um die beiden Löcher

geschnitten. Das ist schon schwer zu beschreiben,

die Platte tatsächlich zu produzieren, war

noch viel schwieriger (lacht).

Neben deiner Arbeit bei duophonic machst

du selbst als „Dr. Drexler Project“ Musik

und auch dein Kollege Moritz ist musikalisch

aktiv. Glaubst du, dass euch euer

Know-how in Sachen Tonverarbeitung dabei

hilft, eigene Musik zu schreiben?

Ich denke schon. Dadurch dass wir tagtäglich

mit Musik zu tun haben, ist das Verständnis

und die Herangehensweise an Musik schon speziell.

Sowohl Moritz als auch ich machen recht

abstraktes und avantgardistisches Zeug. Mir ist

es persönlich wichtig, eine radikale Form von

Musik zu zelebrieren und da gehört immer so

ein gewisser zerstörerischer Ansatz dazu.

Bisher habt ihr mit externen Presswerken

zusammengearbeitet, seid aber momentan

dabei, euer eigenes Werk in Augsburg aufzubauen.

Wie sehen die genauen Pläne aus?

Wir hatten schon lange mit dem Gedanken

gespielt, auch diesen Produktionsschritt in die

eigene Hand zu nehmen, um unabhängig von

externen Lieferanten arbeiten zu können. Im

Sommer konnten wir glücklicherweise zwei alte

Pressmaschinen ergattern. Dann ging die Suche

nach geeigneten Räumen in Augsburg los, was

sich als erschreckend schwierig erwiesen hat.

Nach langer, frustrierender Suche hatten wir

dann aber doch Erfolg und sind jetzt gerade

dabei, in einer Halle im Industriepark Augsburg

unser Presswerk aufzubauen. Das ist ein

sehr zeitintensiver und aufwändiger Prozess,

weil da so viele Gerätschaften und Logistik

dazugehören. Wir hoffen aber, dass wir im Februar

dort mit der Produktion loslegen können.

Da drück ich euch die Daumen! Hast du

zum Abschluss noch einen Musiktipp für

unsere Leser*innen? Welche Alben laufen

denn zurzeit auf deinem Plattenspieler rauf

und runter?

Eine Platte, die ich allen empfehlen möchte

und die mich seit zwei Jahren immer im Kopf

begleitet, ist „More than a Feeling”, das letzte

Album der Goldenen Zitronen, eine meiner

absoluten Lieblingsbands. Ansonsten höre ich

im Moment gerne eher ruhige Musik als Ausgleich

zum stressigen Arbeitsalltag. Die älteren

Platten von Lambchop haben so einen schönen,

unaufgeregten Sound, der mich total beruhigt.

Das neueste Die Sterne-Album läuft auch sehr

oft auf meinem Plattenspieler. Und natürlich

Dr. Drexler Project (lacht)! (lina)


22

Zoom

DIE

RAMPEN

SAU!

Interview mit dem Augsburger

Künstler FABIO ESPOSITO

Egal ob als Magic Luigi, Gaukler,

Feuerspucker, Clown, Schauspieler,Comedian,

Musiker oder als

Erzähler im Märchenzelt, Fabio

Esposito ist ein echter Show-Allrounder,

jemand der die Bühne

wie die Luft zum Atmen braucht.

Heuer startet er im Kulturhaus

Abraxas sein neues Programm

„Die Hinz und Kunz Show”. Walter

Sianos traf ihn vorab zum Interview.


Zoom 23

F

abio, du bist ein italienischer

Schwabe, dein Dialekt verrät aber,

dass du nicht in Bayern aufgewachsen

bist.

Moment! Ich bin Badenser (lacht). Mein Vater ist

Italiener und kommt aus Apulien, meine Mutter

ist Ungarin und ich bin im Schwarzwald, genau

gesagt in Offenburg aufgewachsen. Aber inzwischen

wohne ich seit ziemlich genau zwanzig Jahren

in Augsburg.

Und wie bist du hier gelandet?

Offenburg war damals für Kulturschaffende

ein schwieriges Pflaster. Wenn ich als Clown durch

die Stadt gelaufen bin, dachten alle, ich hätte

einen Knall, würde Drogen nehmen oder ich wäre

ein Außerirdischer (lacht). Ein Freund von mir ist

damals nach Augsburg gezogen und immer wenn

ich ihn besucht hatte, war ich über das kulturelle

Angebot der Stadt überrascht. Dazu die Natur mit

den tollen Seen und Flüssen ... Irgendwann dachte

ich mir, das wäre eine gute Homebase, um etwas

Neues zu starten.

Ich wette, du warst in der Schule immer der

Klassenclown?

Das war tatsächlich so, aber die Schule war

jetzt generell nicht so mein Ding. Ich hatte schon

immer viel Blödsinn im Kopf und letztendlich bin

ich ohne Abschluss runter, was ich bis heute aber

nie bereut habe.

Hast du in deinem Leben schon mal das gemacht,

was man gemeinhin unter einem „richtigen

Job” versteht?

Probiert habe ich viel, ich habe sogar eine Ausbildung

als Konstruktionsmechaniker abgeschlossen.

Später habe ich in einem Ristorante gejobbt

und wurde der singende Pizzabäcker. Das war

schon so etwas wie der Startschuss in die Showrichtung.

Aber die ersten richtigen Bühnenerfahrungen

habe ich als Rapper MC Lord Funky

gemacht, danach folgte die Clownerie. Die ersten

Gagen habe ich dann vor ungefähr 25 Jahren bekommen.

Woher rühren deine künstlerischen Talente?

Meine Eltern haben sich beim Rock & Roll-

Tanzen kennengelernt. Mein Vater ist Musiker, er

singt, spielt Schlagzeug und Keyboard und wir

waren schon als Kinder immer dabei, wenn er italienische

Feste organisiert hat und dort aufgetreten

ist. So etwas prägt natürlich.

Auch du bist ein echter Allrounder. Dein Repertoire

reicht von Tanz und Schauspiel über

Clownerie, Akrobatik und Kabarett bis hin

zur Musik.

Das stimmt und ich kann mich dagegen auch

nicht wehren. In meinem Kopf sprudelt es unaufhörlich,

ständig habe ich Ideen, schreibe Songs

oder arbeite an neuen Stücken. Ich bin ein ehrgeiziger

und fleißiger Mensch, kann stundenlang

Jonglage auf der Artistenleiter üben. Aber ich bin

niemand, der sein Leben komplett durchstrukturiert

und plant.

Bist du eine Feder, die immer im Wind treiben

muss?

Das kann man so sagen, ich lasse mich gerne

von meinem Herzen leiten. 2019 vor dem ersten

Lockdown wollte ich eine kreative Pause einlegen

und für einige Wochen nach La Gomera gehen.

Ich brauchte damals neue Inspirationen für die anstehende

Festivalsaison und wollte dort zuerst

Straßenmusik und- theater und anschließend

etwas Urlaub machen. Aber dann kam alles doch

wieder völlig ganz anders. Das Leben ist nun einmal

schwer planbar, aber ich kann gut improvisieren

und mich schnell auf neue Situationen

einstellen.

Welches deiner vielen Metiers ist das Schwierigste,

welches fällt dir am leichtesten?

Der akrobatische Bereich ist der Anspruchsvollste,

weil er ständige Übung und absolute Fitness

verlangt. Die Clownerie dagegen fällt mir

sozusagen in den Schoß, hier kann ich ohne Plan

einfach so auf eine Bühne steigen. Gerade wenn

ich improvisiere, fühle ich mich frei und kann

mich voll entfalten.

Wie schwer fällt es dir als Improvisateur, Texte

für ein Theaterstück zu büffeln?

Ich habe Gott sei Dank so etwas wie ein fotografisches

Gedächtnis, wenn ich einmal einen Text

einstudiere, dann bleibt er auch in meinem Kopf.

Bei Theatertexten hat man eine strikte Vorgabe

und es reizt mich zwar immer, da auszubrechen,

am Ende muss ich mich aber selbst disziplinieren

und mich brav ans Diktat halten, damit meine

Kollegen nicht ins Schwimmen kommen (lacht).

Ich kann mir vorstellen, dass es gerade bei Straßenfesten

schwierig ist, die volle Aufmerksamkeit

des Publikums zu bekommen.

Absolut, aber da gibt es probate Tricks. Mit

Zaubern oder Jonglieren erreicht man die Leute

immer irgendwie und in Kombination mit

Quatsch hat man im Prinzip ziemlich gute Karten.

Du hast bestimmt auch schon Situationen erlebt,

bei denen du dir gedacht hast: Was zum

Teufel mache ich hier eigentlich?

Allerdings, denn es gibt leider auch Veranstalter,

die keine Ahnung haben, wen oder was sie sich

da überhaupt ins Haus geholt haben. Inzwischen

erkundige ich mich immer sehr akribisch im Vorfeld,

wie die Gegebenheiten vor Ort sind. Aber mit

den Jahren wächst die Erfahrung, wie man mit

schwierigen Situationen umzugehen hat.

Wie ist das, wenn man Entertainer ist? Wird

von dir nicht ständig gefordert, lustig sein zu

müssen?

In meinem privaten Umfeld und bei meinen

Freunden ist das nicht so, eher im Gegenteil, die

sind sogar froh, wenn ich mal keinen Blödsinn

mache. Aber bei Leuten die ich nicht kenne,

kommt das immer wieder vor und das kann

manchmal auch nervig sein, denn irgendwann ist

ja auch mal Feierabend.

Welches Publikum ist schwieriger, Erwachsene

oder Kinder?

Wenn ich beispielsweise als Kasperl auftrete,

dann verkörpere ich die Figur in diesem Moment

für die Kids. Kinder haben eine größere Vorstellungskraft

als Erwachsene und können sich auch

besser in andere Situationen reindenken, ihre

Phantasie schaltet schneller um. Erwachsene sind

da schon schwieriger zum Lachen zu bringen.

Ist Magic Luigi deine beliebteste Figur?

Ja, ich glaube schon. Der Italo-Charme zieht

eigentlich fast immer, selbst als Gaukler performe

ich mit italienischem Akzent, da hat man schon

eine ganz andere Sympathie bei den Leuten. Es

liegt mir total und ich liebe es, als Italiener aufzutreten.

Hattest du eigentlich nie Filmangebote?

Ich hatte schon ein paar Rollen für das Fernsehen,

aber ich bin in diese Richtung überhaupt

nicht aktiv. Ich will die Fäden in der Hand halten

und brauche das Publikum und den Applaus. Ich

will es einfach direkt fühlen und spüren, wenn die

Menschen lachen oder auch traurig sind.

Du hattest während der Lockdowns immer

wieder Streaming-Performances. Das muss für

dich ein Albtraum sein.

Das war schon ein kleiner Höllentrip für

mich. Man zieht seine Show ab und hat überhaupt

keine Ahnung, wie das Publikum reagiert, man

hört keinen Lacher, keinen Ton, einfach nichts …

Das funktioniert vielleicht bei Kochsendungen,

aber nicht bei Comedians. Ich bin eine Rampensau

und ohne Publikum bin ich verloren.

Wie tickt eigentlich Fabio Esposito zuhause,

also wenn kein Publikum da ist.

Ich kann schon auch melancholisch sein und

dann schreibe ich beispielsweise neue Songs. Ich

habe erst vor kurzem ein Album mit 28 neuen

Stücken gemacht. Da ist alles drin, Pop, Reggae,

Singer/Songwriter, Funk und Blues. Ich habe zuhause

ein eigenes Studio und die Tracks mit vielen

Augsburger Musikern aufgenommen. Das Ganze

läuft unter den Namen Ballous & Friends.

Ich finde, dass du auch etwas Melancholisches

ausstrahlst. Das ist bei Clowns ja keine Seltenheit,

da muss ich an das Lied von Smokey Robinson

denken, „The tears of a Clown, when

there´s no one around ...”

Ein guter Clown ist sehr einfühlsam und

weiß, was Menschen berührt. Er hat ein besonde-


24

Zoom

res Gespür für das, was um ihn herum passiert und

er lebt, leidet und freut sich mit seinem Publikum.

2017 wurdest du bei den Kaltenberger Ritterspielen

zum „Gauklerkönig” gekrönt!

Ich war wirklich total überrascht, weil dort

immer viele unglaublich gute Künstler am Start

sind. Ich habe mir mit den ”Flugträumern” eine

Bühne geteilt und dieses Jungs sind echte Granaten.

Das sind Zirkusartisten, die gleichzeitig mit

sieben Kegeln jonglieren und über die Trapeze

fliegen. Artisten sind Übermenschen, das Publikum

ist beeindruckt, aber es fühlt sich in diesem

Moment auch irgendwie klein. Der Clown holt

dann alle wieder in die Realität zurück, mit ihm

identifiziert man sich, er ist einer von ihnen und

man schließt ihn ins Herz.

Sobald es Corona zulässt, startest du im Abraxas

die „Hinz und Kunz Show”.

Das stimmt, ich habe von der Stadt Augsburg

eine Förderung erhalten, um diese Show zu konzipieren

und sie aufzuführen. Die Idee dazu entstand

während des Lockdowns, als wir einmalig

„Silkes Talentstübchen” via Livestream aufgeführt

haben. Silke Stoll hat als Moderatorin durch die

Show geführt und ich bin in mehreren Rollen aufgetreten.

Aber sie hat sich in dieser Rolle nicht gefunden

und aus dem „Talentstüble” wurde jetzt die

„Hinz und Kunz Show”, die ich zusammen mit

meiner Kollegin Annalena Lipp vom Theater Fritz

und Freunde aufführe.

Also gleiches Konzept, aber neue Besetzung?

Wir haben alles noch einmal überarbeitet und

perfektioniert, Annalena ist die Showmasterin

und empfängt Gäste aus aller Welt, wie etwa einen

russischen Artisten, einen italienischen Schmachtsänger

oder einen Zauberer, der eine Frau schweben

lässt. Die Show soll regelmäßig im Abraxas


WENN ICH

IMPROVISIERE,

FÜHLE ICH MICH FREI

UND KANN MICH

VOLL ENTFALTEN

laufen, aber Plan ist auch, damit bundesweit auf

Tournee zu gehen.

Wie lange arbeitet man an einer neuen Show?

In diesem Fall waren es circa 100 Stunden Proben

und zusätzlich wurde noch an Requisiten und

Kostümen gearbeitet.

Das muss anstrengend sein, wenn man an

einem Abend in so viele Rollen schlüpft.

Ich mache das schon seit einigen Jahren und

habe ein festes Engagement beim KCC Restaurant-

Theater in Ulm, wo ich bis zu vier Mal wöchentlich

auftrete. Da läuft es ähnlich ab, wir führen live

Sketche auf, wie man sie noch aus „Didi Hallervordens

Zeiten” kennt. Manchmal spiele ich bis zu

zehn Rollen an einem Abend und da geht man

natürlich schweißgebadet, aber glücklich von der

Bühne.

Ich sehe schon, Fabio Esposito kann nichts

stoppen.

Ich bin unstoppbar (lacht). Normal bin ich

ein Jahr im Voraus ausgebucht, 2019 war ein Megajahr

für mich, ich hatte 460 Shows ...

460???

Ich war auf vielen Festivals gebucht und hatte oft

bis zu sechs Auftritte an einem Tag. Für mich war

die Coronapause jetzt nicht schlimm, denn ich

hatte keine Kraft mehr und konnte mal wieder

Energie tanken.

Hast du noch bisher unverwirklichte Träume?

Ja! Ein komplettes Abendprogramm ohne

Worte, eine Show die nicht von Sprache abhängig

ist und die man im Prinzip in jedem Winkel der

Welt aufführen kann, so wie es beispielsweise der

frankokanadische Pantomime Michel Courtmanche

macht. Im Moment fehlt mir die Zeit dazu,

ich habe es aber definitiv auf meinem Radar. Und

was ich gerne in naher Zukunft machen will, ist

eine gemeinsame Platte mit meiner Tochter.

Wer bringt eigentlich dich zum Lachen?

Mein absoluter Held ist Adriano Celentano.

Es gibt aber viele Künstler, die mich inspirieren

und von denen ich auch etwas rausziehe. Der leider

kürzlich verstorbene Mirco Nontschew hatte

eine krasse Mimik, Dieter Nuhr spielt ohne zu

schwitzen und Mario Barth kann einem noch so

auf den Sack gehen, aber auch er hat großartige

Momente. Musikalisch liebe ich Cat Stevens, denn

als Italiener habe ich ein Faible für Kitsch und

Schnulzen (lacht). Viel zu verdanken habe ich

dem Theater Fritz und Freunde, ohne das ich nie

Gaukler, Robin Hood oder Drachenherz geworden

wäre. (ws)

www.fabio-esposito.de


»Moskau, Tscherjomuschki«

Bühne im martini-Park

STAATSTHEATER AUGSBURG

Theaterzeit


STAATSTHEATER AUGSBURG

Die Theater Big Five

© Agentur für Fotografie

Von Markus Krapf, Redaktionsleiter

Neue Szene Augsburg

Erstes Theater:

Mein erstes Mal war 1983 im Augsburger

Stadttheater. Als Domsingknabe steckte ich

bei Wagners »Lohengrin« bis zum Hals in einer

grauen Strumpfhose und durfte auf der Bühne

als einer der vier Edelknaben mitwirken.

Letztes Theater:

Im Dezember bei Schostakowitschs musikalischer

Realsatire »Moskau, Tscherjomuschki«.

Das Thema Wohnungsnot ist brisant, was im

sowjetrussischen Realsozialismus der 1950er-

Jahre nicht funktionierte, klappt leider auch

im Hier und Heute nicht wirklich gut. Eine

tolle Inszenierung mit Tempo, Witz und einer

oft grotesken Situationskomik.

Nächstes Theater:

Ich habe mir für den 10.02. selbst eine Karte

für »Der Zauberberg« unter den Christbaum

gelegt. Der Roman hat mich in der 12. Klasse

zwei Monate meiner Jugend gekostet, da

werden die drei Stunden im martini-Park wie

im Flug vergehen.

Schrägstes Theater:

Das war »Leck mich Faust« im Augsburger

Amüsierschuppen Apollo. Die »Bluespots

Productions« nahmen sich 2017 Goethes

Klassiker vor und haben ihn in den Strip Club

verlegt.

Wunsch-Theater:

Nach »Herz aus Gold« sollte es auf der

Freilichtbühne ein weiteres musikalisches

Meisterwerk mit Regionalbezug geben.

Vielleicht ein Musical über das Leben von Gerd

Höllerich aka Roy Black?

Altes Rock Café

Eine neue Spielstätte in Kriegshaber

Den denkmalgeschützten Leerstand des Alten Rock Café in Kriegshaber entwickelt das Staatstheater nach

dem Wegfall der Studiobühne Hoffmannkeller seit dieser Spielzeit schrittweise zu einer kleinen Spielstätte und

einem lebendigem Begegnungsort. Hier findet etwa ein Probenraum für die verschiedenen Theaterspielclubs

Platz, die Theatervermittlung nutzt die Räume für neue Begegnungsformate für den Stadtteil Kriegshaber.

Außerdem soll das Alte Rock Café die neue Spiel- und »Experimentierstätte« des Digitaltheaters werden.

Neben Spielterminen für das Virtual-Reality-Repertoire sind Live-Streaming- Events, ein 3D-Druck-Forum

und Rollenspielgruppen vorgesehen. An das musikalische Erbe des Hauses werden experimentelle Musikformate,

Jam Sessions und ein musikalisches Late-Night-Format erinnern.

Termine im Januar:

10. & 24.01.

Blauer Montag – Überraschendes &

Unterhaltsames

Unter dem Motto »alles kann, nichts muss« tobt

sich das Schauspiel zweiwöchentlich im Alten

Rock Café aus – und macht damit dessen Namen

alle Ehre. Von romantisch über intellektuell bis

rotzfrech ist alles möglich. Wir laden Sie herzlich

ein, dem stets wechselnden Programm mit Mitgliedern

des Augsburger Ensembles beizuwohnen und

das ein oder andere Gläschen dabei zu trinken. Wir

lassen uns gerne überraschen.

12. & 26.01.

»Connect to act« - Vernetzung und Begegnung

Sich austauschen, gemeinsam Ideen schmieden,

zusammenarbeiten, Projekte teilen, sich vernetzen

und dabei neue Synergien schaffen - das möchten

wir beim Vernetzungs- und Begegnungsformat

»Connect to act«. Ein Runder Tisch von allen

für alle, aus der vielfältigen Augsburger Kulturszene

und Stadtgesellschaft. Den Auftakt macht

ein Runder Tisch mit den Freien Theatern am

12.01.2022 ab 18.00 Uhr. Anmeldung unter:

plan_a@staatstheater-augsburg.de

19.01.

»Dungeons & Dragons« - Die Pen-and-Paper

Rollenspielgruppe

Pen-and-Paper Rollenspiele sind nicht erst seit ihrer

ausführlichen Thematisierung in »Stranger Things«

wieder in: Am Theater, wo man regelmäßig in andere

Rollen schlüpft, ist diese Art des gemeinsamen

Make Believes schon seit tausenden von Jahren an

der Tagesordnung. Jetzt wird zusammengebracht,

was zusammengehört. Nach den ersten beiden

Sessions im Dezember 2021 wird jetzt einmal im

Monat zusammen gespielt. Anmeldung unter:

digitaltheater@staatstheater-augsburg.de

Erleben Sie unsere VR-Produktionen

in der neuen Spielstätte:

Platz nehmen, Brille aufsetzen und immersives

Theater genießen.

15.01.

Oleanna – ein Machtspiel

Ein Schauspiel von David Mamet

Axel Sichrovskys erfolgreiche Inszenierung feierte

ihre zweite Premiere in der Virtual Reality! Für die

VR-Brille wurde die Inszenierung angepasst und an

überraschende Orte verlegt. Beginn: 20.00 Uhr

Oleanna. Foto: Jan-Pieter Fuhr

21.01.

kinesphere - Ein Mensch-Maschine-Tanzabend

In einer abgelegenen Industriehalle steht einsam

ein Industrieroboter. Als Überbleibsel aus einer

Zeit, in der Maschinen uns Menschen die Arbeit

abgenommen haben, führt er nach wie vor die Montagebewegungen

aus, mit denen er programmiert

wurde – obwohl es längst keine Arbeit mehr gibt, die

er sinnvoll verrichten kann. Beginn: 20.00 Uhr

22.01.

Event - Ein Monolog von John Clancy

Hausregisseur David Ortmann erweitert in seiner

VR-Inszenierung Clancys vielschichtigen Monolog

um weitere, digitale Ebenen und eine 360-Grad-

Sicht, die gleichzeitig entlarvt und verhüllt.

Beginn: 20.00 Uhr


STAATSTHEATER AUGSBURG

»Plan A«

Die transdisziplinäre und diversitätsorientierte Begegnungsplattform

des Staatstheater Augsburg heißt »Plan A«. Sie denkt und arbeitet

kooperativ, verbindend, offen, vielfältig und gemeinschaftlich. »Plan A«

ist das gemeinsame Projekt von Maria Trump und Nicole Schneiderbauer,

wir haben die beiden auf ein kurzes Gespräch getroffen.

und freien Akteur:innen, an dem wir besprechen, wie man Augsburger

Leerstände kreativ nutzen kann. Mit »Connect to Act« laden wir am

12.01. und 26.01 zum Runden Tisch ins Alte Rock Café ein und treffen

uns mit verschiedenen Szenen der Stadt.

Außerdem wird es am 19., 22. & 30.01. mit »Klang des Regens« eine

wunderbare Wiederaufnahme auf der brechtbühne im Gaswerk geben.

Das Stück hatte in der letzten Spielzeit seine Premiere und handelt von

Postkolonialismus und Erinnerung.

rump und Nicole Schneiderbauer

Mit »Plan A« nimmt das Staatstheater neue Perspektiven ein. Welche?

Wir bewegen uns mit dieser Plattform in die Stadt hinein und

versuchen, mit vielfältigen Kooperationen die verschiedenen Szenen der

Stadt abzubilden, mitzudenken und mit ihnen ins Gespräch zu kommen.

Hierbei können gemeinsame Formate und Abende entstehen, aber auch

Projekte wie das Empowerment Festival, das wir im November 2021 mit

dem Grandhotel Cosmopolis und Open Afro Aux kuratiert haben und

das im Frühsommer in die zweite Runde gehen wird.

Was werden eure nächsten Schritte im Januar sein?

Es wird Formate wie »Leerstand kreativ denken« geben. Das ist ein

Austauschformat mit dem Stadtjugendring, dem Kaufhaus der Bildung

Erinnerung ist ein gutes Stichwort. Im Schauspiel erwartet uns eine

Uraufführung von »Frauen der Unterwelt«.

Hierzu planen wir auch gemeinsam mit der Fachstelle für Erinnerungskultur

und verschiedenen Akteur:innen ein großes Begleitprogramm

zum Thema städtische Erinnerung. Im Stück geht es um

Euthanasie und die Geschichte des Nationalsozialismus. »Plan A« wird

sich in die Stadt hineinverästeln, nach geschichtsträchtigen Orten

Augsburgs suchen und auch Vereine miteinbinden, die sich mit diesem

Themenbereich auseinandersetzen. Es wird beispielweise einen Film

von Akteur:innen der Augsburger Wege der Erinnerungen geben, über

Bürger:innen, die von den Nazis verfolgt, ausgegrenzt und ermordet

wurden, an dem wir uns als Kooperationspartner beteiligen.

Das Projekt »600 m² Glück« ist sogar ein transnationales Projekt, das

in dieser Spielzeit auf dem Plan steht.

»600 m² Glück« ist ein deutsch-russischer Austausch, bei dem es um

das Phänomen der Datscha und die Frage nach Freiräumen in strukturellen

Zusammenhängen geht. Die ursprüngliche Bedeutung des Wortes

Datscha stammt aus dem 18. Jahrhundert und war eine vom Zaren

zugeteilte Gabe an Grund und Boden. 600 m² wurden an Bürger:innen

vergeben, die sie dann bebauen, bepflanzen und beleben durften. Wir

werden der Frage nachgehen, was staatlicher verordneter Freiraum mit

der Gesellschaft macht und wo es solche Freiräume in unserer Kultur

gibt. Im Moment diskutieren wir darüber, an welchem Standort in der

Stadt wir dieses Projekt umsetzen und behausen werden.

Hinter den Kulissen

Zu Besuch bei der Requisite

In einem gut sortierten Keller unter der Bühne im martini-Park haben wir uns mit

Robert Klemm getroffen. Hier ist ein Teil der Requisite des Staatstheater Augsburg

untergebracht, einen weiteren Fundus gibt es im Messezentrum. Robert Klemm ist einer

von insgesamt fünf fest angestellten Requisiteur:innen beim Staatstheater Augsburg. Er

und seine vier Kolleginnen Karoline Kuschmitz, Angela Steinle, Amelie Neblich und

Violet Klas werden von weiteren sieben Aushilfen unterstützt.

Die Requisite hat nichts mit Kostümen oder Bühnenbild zu tun, vielmehr umschließt

diese Abteilung alles, was aktiv auf der Bühne benutzt wird und auch kleinere Deko-

Gegenstände. Handwerkliches Geschick und Kreativität sind eine Grundvoraussetzung

für die Arbeit in der Theaterrequisite, denn ständig müssen Gegenstände je nach Bedarf

und oft auch kurzfristig umgebaut oder modifiziert werden. Erst wenn Bühnenbild und

-technik stehen, kommen Robert und seine Kolleginnen ins Spiel, um die Requisiten

einzurichten. Robert Klemm kam eigentlich nach Augsburg, um Grundschullehramt

zu studieren und landete zunächst im Rahmen eines Nebenjobs beim Theater. Als kurz

darauf eine feste Stelle frei wurde, bewarb er sich und koordiniert heute als Abteilungsvorstand

der Requisite die Abläufe mit viel Liebe zum Detail.


STAATSTHEATER AUGSBURG

Januar

2022 staatstheater-augsburg.de

Sa : Mit Strauß & Co. um die Welt

Neujahrskonzert

So : Tintenherz mP

:

Mit Strauß & Co. um die Welt

Neujahrskonzert

Do : La clemenza di Tito E mP

Fr : Der Zauberberg E mP

: Moving E bbG

: VR vor Ort: Judas ARC

Sa : Moskau, Tscherjomuschki E mP

: Fliegende Bauten E bbG

So : Die Kunst des Wohnens E mP

Mo : Blauer Montag × ARC

:

Castellano

. Sinfoniekonzert

Konzerteinführung: :

Di : Tintenherz mP

: Bei der Feuerwehr wird der

Fe

Kaffee kalt

: Tintenherz mP

: Bei der Feuerwehr wird der

Fe

Kaffee kalt

: Castellano

KP

. Sinfoniekonzert

Konzerteinführung: :

Mi : Mary Page Marlowe – Eine Frau E bbG

: Buchclub III

× web

»Früchte des Zorns« von John Steinbeck

: Connect to act* ARC

Do : Werkstatt zu: Faust – Margarethe mP

: Moving E bbG

Fr : Orfeo ed Euridice E mP

: Freitags vor der Zukunft E

bbG

anschließend Publikumsgespräch

Sa : Workshop: Sänger:in für einen Tag × mP

: Maximus Musikus besucht das

Orchester

. Familienkonzert

SG

: Dimensions of Dance. Part 3 E mP

: Fliegende Bauten E bbG

: VR vor Ort: Oleanna ARC

So : Tintenherz mP

: Die Antwort auf alles E bbG

: Ein Wort zum Sonntag

Theaterpredigt zu: Mary Page Marlowe

× StM

Mo : Tintenherz mP

: Tintenherz mP

Premiere Wieder da




mP

SG

KP

Di : Tintenherz mP

: Bei der Feuerwehr wird der

Fe

Kaffee kalt

: Tintenherz mP

: Bei der Feuerwehr wird der

Fe

Kaffee kalt

: Moskau, Tscherjomuschki E mP

Mi : Dungeons & Dragons × ARC

: Buchclub III

»Früchte des Zorns« von John Steinbeck

× web

: Klang des Regens* E bbG

Do : Moving E bbG

Fr : Die Antwort auf alles E bbG

: Medizinisches zu: Der Zauberberg × web

: Beethovens Geister

. Kammerkonzert

RS

: VR vor Ort: kinesphere ARC

Sa : Raumvielfalt:

× TaT

Leerstand kreativ nutzen!

: Der Zauberberg E mP

: Klang des Regens* E bbG

: VR vor Ort: Event ARC

So : Dimensions of Dance. Part 3 E mP

: Fliegende Bauten E bbG

Mo : Blauer Montag ARC

Mi : Winterreise E mP

: Buchclub III

»Früchte des Zorns« von John Steinbeck

× web

: Connect to act* × ARC

Do : TheaterTalks

× web

Teil : König oder Diktator – Herrschaft auf

der Bühne

Fr : Sehnsuchtstöne

RS

. Liederabend mit Sally du Randt

Sa : Faust – Margarethe E mP

: Der Drache E bbG

So : Dimensions of Dance. Part 3 E mP

: Klang des Regens E bbG

Musiktheater

Schauspiel

Ballett

Konzert

Theorie&Praxis

Digitaltheater

E

Einführung

Min. vor der Vorstellung

bbG brechtbühne im Gaswerk

mP martini-Park

KP Kongress am Park

RS Rokokosaal

Fe Feuerwehrerlebniswelt

StM St. Moritz

TaT Café Tür an Tür

ARC Altes Rock Café

web online/Zoom

SG Stadthalle Gerstofen


ZOOM

29

Die Jahrescharts 2021 der Neuen Szene

„Achtung,

Achtung, sie

befinden sich

!

hier in einer

coronafreien

Zone!”

Was nach Science-Fiction klingt, ist bei unseren Jahrescharts Realität. The

C-Word is strictly forbidden! Dieser Realitätsverlust mag nach Rosamunde

Pilcher riechen, aber als hoffnungslose Romantiker ist uns das ziemlich egal.

2021 war ein ähnlich beknacktes Jahr wie das davor! Anders kann man es

trotz einiger wolkenloser Phasen leider nicht ausdrücken. Was hat das Jahr

außer einer dritten und vierten Welle noch so alles gebracht? In unseren

Jahrescharts spulen wir traditionell noch einmal 365 Tage zurück, haben für

euch noch einmal unsere Lieblingsplatten herausgekramt. Wir verraten auch

ganz Persönliches, präsentieren unsere Lieblinge und Honks und riskieren

einen kleinen Blick durch die Glaskugel. Ach Menno ...! Manchmal hat man

dann halt doch das Gefühl, dass früher tatsächlich alles besser war. But the

show must go on. So oder so!

In diesem Sinne, viel Spaß beim Lesen! Paris, Athen, auf Wiedersehen!


30

ZOOM

Name: Mona Rother

Ressort: Kultur

* Augsburg, das war super!

Verlängerung meiner Tram-Stammstrecke

gen Süden – ein echtes Upgrade im

Alltag!

Name: Alexandra Pelzl

Kulturredaktion

Augsburg, das war super!

kunstWERK Open Air und überhaupt der

Sommer in der Stadt.

Nicht so super, Augsburg!

Die Christkindlsmarktabsage kam für die

Budenbetreiber*innen etwas zu spät ...

Das hätte ich niemals für möglich

gehalten

Dass ich dieses Jahr nochmal richtig weggehen

kann, mit dancen und guter Musik.

Danke Spectrum, danke Hoffmann und

Kollmann von egoFM! Es wurde doll abgezappelt!

Augsburgs Künstler*in des Jahres?

Alle verdienen Applaus und Ehrung!

Gerade jetzt und eigentlich immer.

Mein persönlicher Hotspot

Wertach von vorne bis hinten und meine

ganze Couch samt Decke.

Mit diesem/er Augsburger*in würde

ich gerne mal ein Bier trinken

Dead or alive? Am liebsten nämlich mit

Brecht.

Die Platten des Jahres

Tristan Brusch - Am Rest

Mine – HINÜBER

Dagobert - Jäger

Die Songs des Jahres

Tristan Brusch - Zwei Wunder am Tag,

Mine - Mein Herz

Film/Serie:

Mare of Easttown mit Kate Winslet ist

nach True Detective /Staffel 1 mal wieder

eine Krimiserie, mit tiefen Charakteren.

Kate Winslet fetzt einfach.

Lieblings-App

Wetter Online. Ich werd ganz nervös,

wenn ich das Wetter nicht im Blick hab,

gerade nach diesem Schauer-Sommer.

Always be prepared!

Literatur:

Ich hab dieses Jahr nur ein Buch gelesen,

das nicht unbedingt so empfehlenswert

ist. Bin gespannt, was andere empfehlen,

vielleicht motiviert mich das wieder, ein

gutes Buch zu lesen

Event des Jahres:

Lettland mit dem Auto erkunden, Charlotte

Brandi auf dem Gaswerk und eine

Umarmung von Dagobert in München.

Honk des Jahres:

Armin

* Literatur:

2021

Ein Tag in der Zeitmaschine, wohin

geht dein Trip?

Einmal die 80er erleben, gerne auch in

Augsburg. Da in Pfersee soll‘s ja z. B.

mit den Amis gut abgegangen sein. Rollschuhdisco!

Darum wird 2022 alles besser

Muss.

* Nicht so super, Augsburg!

Diversität und Inklusion in den Institutionen.

Da geht noch mehr.

* Das hätte ich niemals für möglich

gehalten:

Dass ich es mit dem Radl bis zum Chiemsee

schaffe.

* Augsburgs Künstler des Jahres:

Der Wertach-Biber um die Ecke: Ein kleiner

Meisterarchitekt.

* Mein persönlicher Hotspot:

Der Keramikbrennofen im Werkraum

Augsburg.

* Mit diesem/er Augsburger*in

würde ich gerne mal ein Bier trinken:

Mal wieder öfter: Mit dem Augsburger

Feierabendbierfrauenkollektiv.

* Die Platten des Jahres:

Emel Mathlouthi – The Tunis Diaries

Soli-Sampler von Die Seiferei – Occupy

Resist Produce Repeat

* Song des Jahres:

Emel Mathlouthi – Holm

* Film/Serie:

Gunda, Schlingensief – In das Schweigen

hineinschreien, Gernstl unterwegs –

wenn man schon selbst gerade nicht viel

reisen kann

* Lieblings-App:

Tomorrow

Desintegriert Euch! – Max Czollek

Sein Name ist Zeiger – Gedichte von Heinz

Ratz zu Bildern von Wolfgang Lettl

* Event des Jahres:

Ein 100. Geburtstag in der Family.

* Honk des Jahres:

Sind wir das nicht alle mal?

* Ein Tag in der Zeitmaschine, wohin

geht dein Trip?

Heute in einem Jahr. Obwohl

* Darum wird 2022 alles besser:

In den Wäldern drüben,

tief unter der Last des Schnees,

ist letzte Nacht ein Pflaumenzweig erblüht.

(japanisches Haiku)

Name: Marie-Merle Hilbrig

Ressort: Praktikantin

* Augsburg, das war super!

Die tolle Beach-Atmosphäre an Königsplatz

uns Rathausplatz.

*Nicht so super, Augsburg!

Die immer höheren Preise für Fahrkarten.

Ist das der richtige Weg?

*Das hätte ich niemals für möglich

gehalten:

Das Sternbild „Kleiner Wagen” durch

mein erstes Teleskop im Jahre 2021 gesehen

zu haben.

*Augsburgs Künstler des Jahres:

Verena Kandler

*Mein persönlicher Hotspot:

Mein Bett und das Schwimmbad.

*Mit diesem/er Augsburger*in

würde ich gerne mal ein Bier trinken:

Ich mag kein Bier!

*Die Platten des Jahres:

Gute Frage, nächste Frage ...

*Die Songs des Jahres:

alt-j - Something good

Imagine Dragons - Dull Knives

Ed Sheeran - Shivers

*Film/Serie:

Eternals - On my Block

*Lieblingsapp:

Instagram, kennt ihr Jungsenioren das

überhaupt?

*Literatur:

Ich finde dich - Harlan Coben

*Ein Tag in der Zeitmaschine, wohin

geht dein Trip?

Zurück in den Winter 2011, da war mein

erster Tag bei der Wasserwacht!

*Darum wird 2022 alles besser:

Es beginnt ein neues Jahr!


ZOOM

31

Name: Katharina Baasner

Ressort: Layout

* Augsburg, das war super!

Dafür, dass du so süß und klein bist gibt

es immer ganz schön viel zu entdecken.

* Nicht so super, Augsburg!

Deine Baustellen suchst du dir schon

immer ganz provokativ aus ...

* Das hätte ich niemals für möglich

gehalten:

Dass eines Tages so viele E-Scooter in der

Stadt rumstehen

* Augsburgs Künstler des Jahres:

Fiese Frage - kann ich nicht beantworten.

* Mein persönlicher Hotspot:

Dort, wo es Guiness gibt, kann man mich

schon eher mal treffen.

* Mit diesem/er Augsburger*in

würde ich gerne mal ein Bier trinken:

Ach da gibts noch viele, aber jemand spezielles,

hmm ...

* Die Songs des Jahres:

Fousheeé - Deep End

Lous and the Yakouza - Dilemme

Towa Tei - Alpha

* Film/Serie:

Attack on Titan (Serie)

Störche - Abenteuer im Anflug (Film)

* Lieblings-App:

TFT - Teamfight Tactics

* Literatur:

Momo - Michael Ende

* Event des Jahres:

Das „Pink Floyd“-Konzert in der Freilichtbühne

* Honk des Jahres:

AfD

* Ein Tag in der Zeitmaschine, wohin

geht dein Trip?

Ich wollte schon immer mal echte Dinosaurier

sehen.

* Darum wird 2022 alles besser:

Wao - ALLES ist ein bisschen viel, aber

einiges ganz bestimmt.

Name: Daniel Anzaldua

Ressort: Mitherausgeber

* Augsburg, das war super!

Der (geplante) Ausbau von Rad-Vorrang-

Routen.

* Nicht so super, Augsburg!

Dass immer noch nichts passiert ist!

* Das hätte ich niemals für möglich

gehalten:

Dass es dort draußen immer noch so viele

Deppen gibt, die der Meinung sind, die

Impfung ist nur dazu da, um uns zu manipulieren

und zu steuern.

* Mein persönlicher Hotspot:

Insel Pag

* Mit diesem/er Weltbürger*in würde

ich gerne mal ein Bier trinken:

Die Krankenschwester Ieshia Evans

* Die Platten des Jahres:

Lisa Wanloo – Shadows

Kinlaw – The Tipping Scale

Ian Fisher – American Standards

* Die Songs des Jahres:

Tocotronic – Ich tauche auf

Kevin Morby – Harlem River

* Film/Serie:

Film: Palmer

Serie: Berlin Station

* Lieblings-App:

npr.com

* Literatur:

Emily St. John Mandel - Station 11

* Event des Jahres:

Tatsächlich die Bundestagswahlen!

* Honk des Jahres:

Die Regierung, egal ob die alte oder die

neue. Nichts dazu gelernt ...

* Ein Tag in der Zeitmaschine, wohin

geht dein Trip?

Ins Jahr 2222. 200 Jahre später müsste

es doch für alle Krankheiten und Zipperlein

eine Pille geben, wir werden nicht

mehr altern und Pan- oder Epidemien gibt

es dann auch keine mehr ...

* Darum wird 2022 alles besser:

Wird 2022 besser? Dachte ich letztes

Jahr auch, gebe aber die Hoffnung nicht

auf!

Jahrescharts 2021

Name: Harald Sianos

Ressort: GRFK

* Augsburg, das war super!

Die Dominikaner- und Wintergasse mit all

ihren kleinen Läden, Cafes und Kneipen

hatte diesen Sommer echt etwas von

Urlaub

* Nicht so super, Augsburg!

Dass ich leider nicht genügend Olivenöl

für alle Augsburger hatte.

* Das hätte ich niemals für möglich

gehalten:

Prima: ein Regierungswechsel in Deutschland

in dieser Konstellation.

* Augsburgs Künstler des Jahres:

Ala Cya

* Mein persönlicher Hotspot:

Bei Maestro Massimo im Pastissima

* Mit diesem/er Augsburger*in

würde ich gerne mal ein Bier trinken:

Rudi Schäble, wenn er noch da wäre.

* Die Platten des Jahres:

Dead Ghosts - Roky Said

Manolis Mistias - Afta Ta Cheria

Chasitiy - Children

* Die Songs des Jahres:

Shame - Angie

DIIV - Under The Sun

Liam Gallagher - Doesn´t Have to Be That

Way

* Film/Serie:

Utopia, Infiltration, Seinfeld, Y, Foundation,

Unorthodox, Mandalorian, Atlanta und

Snowfall!!!

* Lieblings-App:

Hahaha ... CovPass, oder? Nein, Visit

Greece, Apple TV

* Literatur:

Hooked - Wie Sie Produkte erschaffen, die

süchtig machen.

* Event des Jahres:

Das WIESENTHEATER in Gersthofen

* Honk des Jahres:

CSU, wer so einen Partner hat, braucht

keine Opposition.

* Ein Tag in der Zeitmaschine, wohin

geht dein Trip?

Zu Kaiser Nikiforos nach Byzanz.

* Darum wird 2022 alles besser:

Schlimmer geht nimmer, heißt es doch.

Also Daumen nach oben!

.


32

ZOOM

Jahrescharts 2021

Name: Lina Frijus-Plessen

Ressort: Redaktion

Name: Karina Rothörl

Ressort: Anzeigenleitung

* Augsburg, das war super!

Der FCA gewinnt gegen den FC Bayern.

* Nicht so super, Augsburg!

Die Aufhebung der Semmeltaste.

* Das hätte ich niemals für möglich

gehalten:

Einen Bauplatz zu kriegen!

* Augsburg, das war super!

Dieses Jahr habe ich mit vielen tollen

Augsburger*innen über ihre inspirierenden

Projekte quatschen dürfen. Immer

wieder faszinierend, die Gesichter und

Geschichten unserer Stadt kennenzulernen.

* Nicht so super, Augsburg!

Liebe Leute aus dem Rathaus, eure Nachbarn

vom Klimacamp sind nicht umsonst

immer noch da. Kommt endlich mal in die

Puschen!

* Das hätte ich niemals für möglich

gehalten:

Dass 2021 in vielerlei Hinsicht ein einziges

Déjà-vu-Erlebnis wird.

Name: Moritz Winkler

Ressort: Redaktion

* Augsburg, das war super!

Das Fuggereijubiläum. Auf die nächsten

500 Jahre!

* Nicht so super, Augsburg!

Die Ausschreitungen in der Maxstraße.

Mir wäre es lieber, wenn unsere Stadt aus

anderen Gründen deutschlandweit für

Furore sorgen würde.

* Das hätte ich niemals für möglich

gehalten:

Dass man einen Christkindlesmarkt zwei

Tage vor der Eröffnung absagen kann.

* Augsburgs Künstler des Jahres:

Silvano Tuiach.

* Mein persönlicher Hotspot:

Das leerstehende Haus von einem Kumpel,

in dem wir unseren eigenen Bandraum

eingerichtet haben.

* Mit diesem/er Augsburger*in

würde ich gerne mal ein Bier trinken:

Mit dem Inhaber des Kulturcafe Neruda,

Fikret Yakaboyu

* Die Platten des Jahres:

The Killers - Pressure Machine

* Die Songs des Jahres:

G-Eazy, Diane Warren, Carlos Santana –

She´s Fire

Maneskin - Zitti E Buoni

The Killers - In The Car Outside

* Film/Serie:

Squid Game

* Lieblings-App:

Tatsächlich der DB-Navigator. Jetzt weiß

ich immerhin schon bevor ich am Bahnhof

ankomme, dass mein Zug mal wieder 20

Minuten Verspätung hat.

* Literatur:

Da kommt jetzt der Politikwissenschaftsstudent

heraus. Das war „Wie Demokratien

sterben“ von Steven Levitsky und

Daniel Ziblatt. Ist zwar schon ein paar

Jahre alt, hat aber immer noch nichts von

seiner Aktualität verloren.

* Event des Jahres:

Endlich wieder Heimspiele des FCA und

AEV mit Kumpels in der Kurve zu genießen!

* Honk des Jahres:

Sebastian Kurz und seine türkise Familie.

* Ein Tag in der Zeitmaschine, wohin

geht dein Trip?

Zum Auswärtsspiel des FCA in Liverpool

am 25.2.2016. Das hätte ich zu gern live

miterlebt!

* Darum wird 2022 alles besser:

Weil die 22 meine Glückszahl ist.

* Augsburgs Künstler des Jahres:

Fabian Schreyer

* Mein persönlicher Hotspot:

Die Spielecke meines Sohnes.

* Mit diesem/er Augsburger*in

würde ich gerne mal ein Bier trinken:

Mit dem Koch vom Al Teatro.

* Die Platten des Jahres:

Ich hör doch keine Platten mehr ...

* Die Songs des Jahres:

Brian Adams – So happy it hurts

Lichterkinder - Körperteil Blues

Hoppe hoppe Reiter!

* Film/Serie:

Lupin/LOL

* Lieblings-App:

Woody & DM

* Literatur:

Bau- und Leistungsbeschreibungen von

Bauträgern.

* Event des Jahres:

Bibbern und zittern am Lago di Garda,

ob wir ein Grundstück ergattert haben

(bei der Verkündung waren meine Eltern

anwesend, damit wir urlauben konnten).

* Honk des Jahres:

Ich selbst, da ich meinem Sohn die Haare

geschnitten habe. Nie wieder!

* Ein Tag in der Zeitmaschine, wohin

geht dein Trip?

In die DDR

* Darum wird 2022 alles besser:

Weil ich mein Eigenheim baue.

* Mein persönlicher Hotspot:

Mein Naherholungsgebiet – der Park am

Roten Tor.

* Die Platten des Jahres:

Tora – A Force Majeure

Otzeki – Now is a Long Time

Billie Eilish – Happier Than Ever

* Die Songs des Jahres:

L’Impératrice – Peur des filles

Måneskin – I wanna be your Slave

Mishlawi – All Night

* Film/Serie:

Nomadland! Großartige Protagonistin,

wunderschöne Stimmung.

* Lieblings-App:

Habe dieses Jahr TikTok für mich entdeckt,

absolutes Suchtpotenzial!

* Literatur:

Madeline Miller – The Song of Achilles

(herzzerreißend tragisch) & Giulia Becker

– Das Leben ist eins der Härtesten (herzerwärmend

komisch)

* Event des Jahres:

Sedef Adasi beim Gaswerksommer, mein

erstes Live-Event nach viiiiiel zu langer

Abstinenz – wahnsinnig aufregend!

* Ein Tag in der Zeitmaschine, wohin

geht dein Trip?

Ziemlich genau 100 Jahre zurück, da

würde ich gerne mal eine Nacht durchs

Berlin der Goldenen Zwanziger strawanzen.

* Darum wird 2022 alles besser:

Weil auch das hartnäckigste Déjà-vu

irgendwann vorbei ist.


ZOOM

33

Name: Walter Sianos

Ressort: Mitherausgeber

* Augsburg, das war super!

Ich finde hier sehr viel super. Vor allem

die kleinen, alltäglichen Dinge, die man

oft erst auf den zweiten oder dritten Blick

erkennt oder entdeckt. Für mich gibt es

dauerhaft keinen besseren Ort als meine

Geburtsstadt!

* Nicht so super, Augsburg!

Auch wenn es langsam besser wird, aber

Rad-Trips mit den Kindern durch die Stadt

sind kein Spaß. Smells like Harakiri!

* Das hätte ich niemals für möglich

gehalten:

Dass mich Championsleague und WM

kalt lassen. Die in Katar werde ich definitiv

in die Tonne treten.

* Augsburgs Künstler des Jahres:

Ein Herz für Newcomer. Deswegen:

Atlantis Beach Motel und Mollo.

* Mein persönlicher Hotspot:

My home is my castle und die Wertach

mein Mississippi!

* Mit diesem/er Augsburger*in

würde ich gerne mal ein Bier trinken:

Mit jemand, der mich zum Lachen bringt.

Und mit meinen Lieblingsinterviewpartnerinnen

Ana und Ida Lutzenberger, die

mit ihren Rädern nach Zentralasien aufgebrochen

sind, ist es immer saulustig.

2021

jemand einen Tipp für mich? Aber bitte

* Die Platten des Jahres:

Idles – Crawler

Dry Cleaning – New Long Leg

Sufjan Stevens & Angelo di Augustine – A

Beginners Mind

The Notwist – Vertigo Days

* Die Songs des Jahres:

Bonnie Prince Bille & Matt Sweeney –

Watch What Happens”

International Music – Insel der Verlassenheit

Yard Act - Payday

Squid – Boy Racers

* Film/Serie:

Die Netflix-Serie The Crown. Anschließend

bin ich in ein TV-Loch gefallen. Hat

keinen Mystery-Fantasy-Scheiß!

* Lieblings-App:

Auch wenn es mir hauchdünn peinlich

ist: Facebook und mein Explorer-Channel

Spotify.

* Literatur:

Jeden Abend eine Gute-Nacht-Geschichte!

Ganz vorne mit dabei: „Petronella Apfelmus”!

* Event des Jahres:

Ich liebe es gemütlich. Und das war es auf

dem einen oder anderen Konzert auf dem

Gaswerksgelände.

* Honk des Jahres:

Diese Tuning-Trottel, die immer mit Karacho

durch unsere 30er-Zone brettern.

* Ein Tag in der Zeitmaschine, wohin

geht dein Trip?

Ich würde viel dafür geben, um einmal in

den Sixties oder Seventies durch Augsburg

zu spazieren.

* Darum wird 2022 alles besser:

Weil irgendwann jede Pandemie zu Ende

geht. Alles wird gut, bin schließlich

Berufs-Optimist!

Name: Markus Krapf

Ressort: Redaktion

* Augsburg, das war super!

Der Augsburger Stadtsommer hat uns

alle wieder zusammengeführt. Mit den

meisten war das Wiedersehen auch voll

Bombe ...

* Nicht so super, Augsburg!

Durch die Dauerbaustelle an der MAN

wurden meinem Lada mal locker mindestens

3.000 km extra aufgebrummbrummbrummt.

* Das hätte ich niemals für möglich

gehalten:

... dass man durch eine strenge Landweinschorlé-Diät

mal locker 25.000 Gramm

abspecken könnte.

* Augsburgs Künstler des Jahres:

Ich finde viele toll, besonders aber den

nun auch offiziell ausgezeichneten

„Orgeljohnny“!

* Mein persönlicher Hotspot:

Mein Platz als Ehrenratsgemahl im VIP-

Bereich der WWK-Arena.

* Mit diesem/er Augsburger*in

würde ich gerne mal ein Bier trinken:

Mit dem Maskottchen der Augsburger

Panther. Das konnte ich heuer bei der

Datschi Bräu-Bierprobe sogar in die Tat

umsetzen.

* Die Platten des Jahres:

Danger Dan – Das ist alles von der Kunstfreiheit

gedeckt

Jan Delay – Earth, Wind & Feiern

Kapelle Petra – Die Vier Jahreszeiten

* Die Songs des Jahres:

Danger Dan – Das ist alles von der Kunstfreiheit

gedeckt

Myriaden – Selig

Mine – Hinüber

* Film/Serie:

Die Wespe - Die beste Serie kam zum

Schluss des Jahres auf SKY.

* Lieblings-App:

myVectron: Mit dieser App kann ich überall

auf der Welt die aktuellen Umsätze

im 11er abchecken. Das Finanzamt leider

auch ...

* Literatur:

van Oystern/Führer: Kritik am Mitmensch

* Event des Jahres:

Die Fußball Europa-Meisterschaft. NICHT!

* Honk des Jahres:

Wer immer noch unter einem Aluhut

steckt, spuckt seinen Mitmenschen ins

Gesicht!

* Ein Tag in der Zeitmaschine, wohin

geht dein Trip?

Exakt so weit in Richtung Zukunft bis hin

zum Zurück zur Normalität.

* Darum wird 2022 alles besser:

Weil es einfach muss!


34

ZOOM

Vom Sachen Planen in pandemischen Zeiten

Das Glas ist

überwiegend halb

voll

Foto: helle Tage Fotografie

Ein Gastbeitrag von

Katrin Dollinger,

Kulturnetzwerkerin

im Brechtbüro

Foto: Fabian Schreyer


ZOOM

35

Gästeblog

Brecht soll mal gesagt haben, das Schönste

Ban Augsburg sei der Zug nach München.

BIch mag München, aber seitdem ich wieder

Bin Augsburg lebe und arbeite, sind mir die

Direktverbindungen nach Berlin, Köln,

Frankfurt und Hamburg wichtiger. Ich liebe

Zugfahren. Ich mag es, die Landschaft an mir

vorbeirauschen zu lassen, dieses schwerelose

Gefühl kurz nach der Abfahrt. Ich genieße

diesen Schwebezustand, in dem es eine glasklare

Vorstellung davon gibt, wohin die Reise

geht. Du sitzst da, musst gar nichts tun und

kannst einfach nur auf den Moment warten,

in dem du ankommst. Ganz entspannt. Bei

Direktverbindungen funktioniert das besonders

gut. Für mich gibt es immer einen Zug

zurück nach Augsburg. Ich mag meine Stadt.

Auch wenn der Bahnhof in vielerlei Hinsicht

eine Zumutung ist. Aber das soll ja bald

besser werden.

Das Brechtbüro, mein Arbeitsplatz, ist

nur zwei Gehminuten vom Bahnhof entfernt.

In der Bahnhofstraße zwischen einer

internationalen Kaffeerösterei und einer

lokalen Bäckerkette. Hausnummer 18 1/3a.

In den letzten Monaten war das Büro öfter

verwaist. Die Geschäftsordnung Pandemie hat

es ins Homeoffice verwiesen. Nach Pfersee.

Angeblich hat der blutjunge Brecht da in

einer Kneipe das Vorbild für seinen kraftstrotzenden

„Baal“ getroffen. Aber viel Baalisches

gibt es von meinem Schreibtischfenster

aus echt nicht zu entdecken. Eine Kastanie,

daneben einen meterhohen Baukran, der sich

an einem Loch abarbeitet und eine außergewöhnlich

hohe Dichte an Zahnärzten. Egal.

Für die Arbeit ist das nicht entscheidend.

Das Brechtfestival 2022 soll digital und

analog stattfinden. Und es wird eine internationale

Ausrichtung bekommen. Nach dem

Spektakel 2020 und der digitalen Ausgabe

2021 haben Tom Kühnel und Jürgen Kuttner

alles nochmal neu justiert. Von Augsburg und

für Augsburg mit Brecht raus in die Welt. Da

gibt es die lokale Perspektive mit Bluespots

productions und theter. St. Stephan ist mit

der Kantate „Die Mutter“ von Eisler/Brecht

dabei. 2022 sollen aber auch Künstlerinnen

und Künstler aus USA, Japan, China, Indien

und Israel in Augsburg zu Gast sein. Letztes

Frühjahr haben wir dafür einen internationalen

Aufruf gestartet. So sind in der Reihe

„Worldwide Brecht“ seit Sommer mehrere

Filmbeiträge entstanden, kurze, unaufwendige

Produktionen, die wir in der Festivalzentrale

im tim und parallel im Netz zeigen

wollen. Filme von angehenden Theatermacherinnen

aus Peking sind darunter, die Brechts

Lyrik in Bezug zu ihrem Alltag in China

bringen. Da ist Soumyabrata Choudhury aus

Neu-Delhi, der aus Brechts „Ozeanflug“ eine

dokumentarische Karikatur macht. Yotam

Gotal aus Tel Aviv war mit Brechts „Lesebuch

für Städtebewohner“ in der Wüste. Studentinnen

und Studenten der Truman State University

in Kirksville sind Verbindungen zwischen

Brecht und Bob Dylan auf der Spur.

„Das Brechtfestival

2022 soll

digital und analog

stattfinden.“

Mit der Festivalzentrale im tim ist

wirklich was Besonderes im Entstehen. Ich

freue mich riesig auf die Ausstellung von Zoe

Beloff aus New York. Zoe ist bildende Künstlerin,

schreibt aber auch und macht Filme. Ihr

Bilderzyklus „PARADE OF THE OLD NEW“,

den wir zum ersten Mal in Deutschland

zeigen, ist ein 40 Meter langes Wandgemälde.

Es verarbeitet den Aufstieg des Faschismus

in der Amtszeit von Donald Trump in einer

monumentalen Historienmalerei. Der Titel

spielt auf das Brecht-Gedicht „Parade des

alten Neuen“ an. Parallel dazu haben wir eine

Perspektive aus Brechts amerikanischen Exil

(1941-1947). Es ist wirklich ein großer Bogen,

der sich da aufspannt.

Beim analogen Programm hoffen wir

auf die Menschen, die Wissenschaft und die

Politik. Wir wollen „Fatzer“ von Chiten aus

Kyoto zeigen und mit der Compagnie Louxor

aus Lomé Weltpremiere feiern. Bei Kupalaucy

aus Belarus ist nicht nur Corona, sondern

auch die politische Situation in Minsk ein

Faktor, mit dem wir flexibel arbeiten müssen.

Die oppositionsnahe Gruppe hat seit den

letzten Wahlen bei sich zu Hause Auftrittsverbot.

Das Brecht-Stück „Furcht und Elend des

Dritten Reiches“, das wir in Ausschnitten auf

die Bühne im martini Park bringen wollen,

konnte letztes Jahr nur online aufgeführt

werden. Inzwischen arbeitet das Ensemble im

polnischen Exil. Die Produktion war anfangs

für das Brechtfestival viel zu groß. Ein riesiger

Cast. Das gesamte Bühnenbild hätte besorgt

werden müssen. Belarussisch als Sprachbarriere.

Einreisebeschränkungen wegen Corona.

Impfungen, die in Europa nicht anerkannt

werden. Wir haben diese Hindernisse Schritt

für Schritt überwunden und sind eigentlich

immer noch dabei das zu tun. Manchmal ist

es wichtig, die Unmöglichkeit eines Vorhabens

solange nicht zu akzeptieren, bis genügend

andere mit am selben Strang ziehen.

Das ist die Tom-Kühnel-Strategie.

Dass wir gerade jetzt mit Künstlerinnen

und Künstlern aus so vielen verschiedenen

Ländern zusammenarbeiten können,

empfinde ich als großes Geschenk. Besonders

wenn der eigene Bewegungsradius sich im

drohenden Lockdown auf den Weg vom

Schreibtisch zur Küche, von der Küche ins

Bad und wieder zurück zusammenschnurrt.

Bei den Videokonferenzen, in denen wir uns

über Zeitzonen hinweg austauschen, blicken

wir in unmaskierte Gesichter. Obwohl ich

gewöhnlich in Worst-Case-Szenarien denke,

ist für mich das Glas immer halb voll. Wer

versucht, sich auszumalen, was alles schief

gehen könnte, kann immerhin versuchen, das

Schlimmste zu verhindern. Die Gratwanderung

besteht darin, dass man sich mit dieser

Methode nicht selbst blockiert und Hindernisse

eben angeht, anstatt vor ihnen per se

zurückzuweichen. Mit einer halbvollen Tasse

Immuntee, doppelt und dreifach geimpft,

können die Planungen voranschreiten. Die

kühne Behauptung, dass wir in diesen Zeiten

mit unserer gemeinsamen Verbindung zu

Brecht ein außergewöhnliches Festival auf

die Beine stellen werden, egal was da kommen

mag, hat für mich einen wohltuenden

Booster-Effekt. Es gibt eine klare Vorstellung

davon, wohin die Reise gehen soll. Es ist noch

viel zu tun. Bleiben wir dran.

Katrin Dollinger


36

KULTUR

„Früchte des Zorns“ von John Steinbeck

3. Ausgabe des digitalen Buchclubs am Staatstheater Augsburg

„Zusammen liest man weniger allein!“ ist das Motto des digitalen Buchclubs am Staatstheater

Augsburg, der im Januar 2022 in die dritte Runde geht. Nach „Der Zauberberg“ von Thomas Mann

und „Anna Karenina“ von Lew Tolstoi widmet er sich dieses Jahr einem weiteren Klassiker der

Literaturgeschichte: „Früchte des Zorns“ von John Steinbeck. Der Roman erzählt die Geschichte

einer Familie, die mit den katastrophalen Auswirkungen menschengemachter Umweltzerstörung

kämpft und die zu Migrierenden im eigenen Land wird, weil ihre Heimat unbewohnbar geworden

ist. Der Buchclub findet auch in seiner dritten Runde auf der Videokonferenzplattform Zoom statt.

Ab 12.01. könnt ihr immer mittwochs von 19.30 bis 20.30 Uhr nach kurzen Expert*innen-Inputs

in Kleingruppen das aktuelle Kapitel diskutieren und das bis zum 09.März. Zum ersten Treffen

muss aber noch nichts gelesen oder vorbereitet werden. Anmelden könnt ihr euch jederzeit mit

einer Mail an: buchclub@staatstheater-augsburg.de

© Jan-Pieter Fuhr

Kleinkunst, Konzerte und Co.

Die Mühle lädt zum Zusehen, Abgehen und Mitmachen ein!

Der Januar in der Kresslesmühle bietet neben dem abwechslungsreich

zusammengestellten Kabarett-Programm auch ein gelungenes Line-Up an

Konzerten. Von Indierock über Jazz, bis hin zu argentinischem Folk habt

ihr hier die Chance auf beste Live-Musik. Theatermomente kommen mit

der Theaterwerkstatt Augsburg und dem Fastfood-Theater München ebenfalls

nicht zu kurz. Für Familien bietet das Junge Theater Augsburg, das

seit 2021 in der Mühle gastiert, an drei Sonntagnachmittagen Theaterstücke

für Kinder. Zukunftsweisende Themen wie Artenvielfalt, Klima- und

Umweltschutz werden hier altersgerecht und fantasievoll auf die Bühne

gebracht. Wem Zuschauen allein zu langweilig ist, der kann seine künstlerischen

Talente bei der Open Stage unter Beweis stellen! Das Kleinkunst-

Talentfestival bietet eine offene Bühne für alle, die glauben, was zu können

oder die wirklich was drauf haben. Zeigen, was man drauf hat, kann man

auch jeden zweiten Mittwoch im Monat bei den Freestyle Sessions von

„Dem Hiphop sein Haus“. Hier übernimmt Hip-Hop die Bühne der Mühle.

Sie wird zum Spielplatz der rappenden, freestylenden und spittenden

Talente der Stadt!

© Matt Cashore

© Rosa-Frank.com

© Philipp Zrenner

„Groundfloor Playground“ #3

Experimentierfeld des Kunstvereins Augsburg im Holbeinhaus

„Groundfloor Playground“ ist ein Experimentierfeld für junge künstlerische Positionen, ein

ebenso spielerisches wie pandemiefreundliches Ausstellungsformat. Gespielt wird nach einfachen

Regeln: Eine vom Kunstverein Augsburg eingeladene Künstler*in fordert eine weitere

Künstler*in auf, gemeinsam das Erdgeschoss des Kunstvereins zu bespielen. Für die laufende

dritte Ausgabe hat Philipp Zrenner (*1995) seine Kollegin und Partnerin Tabata von der Locht

(*1996) als Mit- und Gegenspielerin ausgewählt. Philipp Zrenner holt das Außen nach innen:

Er greift sich den urbanen Raum, destilliert ihn und setzt die Essenz in seinen ortsbezogenen

Arbeiten wieder frei. Was bei ihm oft als grobe, geräusch- und humorvolle Simulation Form

findet, begegnet den Betrachter*innen in den Leinwandarbeiten von Tabata von der Locht

ganz zart und zurückhaltend. Auch sie eignet sich den Außenraum an, „kuratiert“ in ihrer

Umgebung vorgefundene malerische Gesten in textilen Schichten auf dem Bild. Gerade dieser

Kontrast bei aller Gemeinsamkeit macht den Dialog zwischen den Arbeiten so ungemein

spannend. Zu sehen bis 30.01.22, Spiel- und Öffnungszeiten unter: groundfloor-playground.de

*Aufgrund der steigenden Infektionszahlen raten wir, sich vor einem Besuch der Veranstaltungen direkt über das Stattfinden oder die aktuellen Bestimmungen zu informieren.


VON MONA ROTHER UND ALEXANDRA PELZL

37

A UR

18. Augsburger Lesebuch

„Frankenstein unlimited”

Wiederaufnahme am Sensemble Theater

„So macht Euch denn gefasst von Begebenheiten zu

hören, welche man in den Bereich des Wunderbaren

verweist.“ (Mary Shelley, Frankenstein). Zwei Schauspieler

wagen sich an einen alten Stoff, der so aktuell wie nie

scheint: Die Geschichte von Doktor Frankenstein, der

eine eigene Kreatur erschafft, die aus Mangel an Liebe

zum gefährlichen Monster wird. Die Umsetzung gehen

beide natürlich ganz unterschiedlich an: Während der

gewissenhafte Spielleiter Theo (Jörg Schur) sich fragt,

ob wir zukünftig die Kontrolle an künstlich intelligente

Roboter verlieren, denkt sein naiver Mitstreiter Bernhard

(Birgit Linner) dagegen mehr an die Verfilmung des

Stoffes, an die Serie und vor allem an Musicals. Und wer

möchte überhaupt dieses hässliche Monster darstellen?

Eine turbulente Komödie über Liebe, Monster und

den drohenden Tod. Sensemble-Leiter Sebastian Seidel

schrieb „Frankenstein unlimited“ wie bereits „Hamlet for

you“ und „Heldenspektakel“ seinem Schauspielduo auf

den Leib – und damit eine Erfolgsgeschichte fort! Regie

führt Samuel Schweitzer. Karten für die Vorstellungen

ab 21.01. bekommt ihr unter: sensemble.de

Winterzeit ist Geschichtenzeit

Kinder- und Jugendtheaterprogramm im abraxas

Für viele Familien gehört ein Theaterbesuch rund um den Jahreswechsel

zur Tradition. Die freien Kinder- und Jugendtheater im Kulturhaus abraxas

ermöglichen ihn auch in Pandemiezeiten: Das Clowness Theater

bringt „Der Bücherschatz“ (ab 4 Jahren), ein humorvolles Theaterstück

über die Liebe zum Lesen und das humorvolle Aufeinandertreffen

zweier Generationen als Film-Livestream direkt an‘s heimische Sofa. Die

Schaubühne Augsburg bringt mit „Meister Eder und sein Pumuckl“ (ab 3)

den beliebten Kobold von Ellis Kaut auf die Bühne. Mit „Tischlein, deck

dich“ (ab 3) und „Das hässliche Entlein“ (ab 5) inszenieren das Theater

Fritz und Freunde

und das Moussong

Theater mit Figuren

zwei Märchenklassiker.

In „Der Glitzerschuppenfisch“

(ab 3) begleitet das

Klexs Theater einen

kleinen Meeresbewohner

auf seiner

Suche nach dem Glück. Und im Märchenzelt hinter dem abraxas könnt

ihr bei knisterndem Lagerfeuer u.a. Geschichten zu den „Rauhnächten“

lauschen (ab 6) - magisch und ein bisschen finster, sagenumwoben, geheimnisumsponnen.

Termine und aktuelle Coronainformationen unter:

kulturhaus-abraxas.de

Schreib daruber!

Bei der Kanu-WM 2022 in Augsburg

trotzen Sportlerinnen und Sportler aus

aller Welt der Strömung. Doch nicht nur im

Sport ist es wichtig, „am Ruder“ zu sein. In

vielen Bereichen des Lebens übernehmen

Menschen Verantwortung, behalten Kontrolle

oder streben nach Macht. Wir sind gespannt,

wer in deinem Text „am Ruder“ ist.

Schick es uns!

Bis 25. Februar 2022 kannst du auf

www.wissner.com / lesebuch

die Teilnahme bedingungen lesen und

deinen Text eintragen.

Hab Geduld!

Eine Jury wählt die Texte aus, die im Lesebuch

„Am Ruder“ erscheinen. Das Buch gibt’s ab

Juli 2022 im Handel.

Kinder - und

Jugendstiftung

der Stadtsparkasse

Augsburg


38

CINERAMA

THE KING’S MAN – THE BEGINNING

Regie: Matthew Vaughn

Mit: Ralph Fiennes, Harris Dickinson u. a.

Dieser Agentenfilm ist das britisch-amerikanische

Prequel zur Kingsman-Saga, die lose auf der von Dave

Gibbons und Mark Millar gezeichneten Comic-Reihe

basiert. Als die schlimmsten Tyrannen und kriminellen

Superhirne der Geschichte sich versammeln, um

einen Krieg anzuzetteln, muss ein Mann gegen die

Zeit antreten, um sie aufzuhalten. In The King’s Man

geht es um die Entstehung der ersten unabhängigen

Geheimdienstbehörde. Der Film spielt in den Tagen

um den Ersten Weltkrieg, also lange bevor Kingsman

zu einer international agierenden Spionageagentur

wurde. Der von Ralph Fiennes gespielte Duke of Oxford

gründete diese Agentenorganisation nach seiner

Rückkehr aus dem Krieg. Unterstützung erhält er von

seiner Haushälterin Polly, seinem Butler Shola und

dem jungen Conrad, der ebenfalls von dem Drang

angetrieben wird, für das Gute zu kämpfen.

(Filmstart: 06.01.) (max)

HHHHII

WILLKOMMEN IN SIEGHEILKIRCHEN

Regie: Marcus H. Rosenmüller, Santiago Lopéz Jover

Stimmen: Markus Freistätter, Gerti Drassl u. a.

In Siegheilkirchen, einem Ort im erzkatholischen

Hinterland Österreichs, hadert in den 60er Jahren

ein von allen nur Rotzbub genannter Wirtssohn

mit der spießigen Enge seiner Heimat. Sein Zeichentalent

verschafft nicht nur seinem Unmut ein

Ventil, er unterhält damit auch seine Mitschüler,

gibt die Obrigkeiten einer Orgie schamlosen Gelächters

Preis und rettet seine Angebetete Mariolina

vor den bösartigen Nachstellungen einiger Ewiggestriger.

Marcus H. Rosenmüller inszenierte mit

Santiago López Jover seinen ersten Animationsfilm,

dessen Stil und Zeichnungen auf dem Figurenkosmos

des 2016 verstorbenen österreichischen

Karikaturisten, Grafiker und Cartoonisten Manfred

Deix basieren. Mit bissigem Humor und politischer

Brisanz erzählt der Film vom Mut, Wertesysteme

zu hinterfragen und Träume zu leben.

(Filmstart: 13.01.) (max)

HHHHHI

SPENCER

Regie: Pablo Larraín

Mit: Kristen Stewart, Timothy Spall, Jack Nielen u. a.

Freunde der royalen Familien, aufgepasst! Wir spulen

zurück auf Dezember 1991: Charles und Diana

sind eigentlich schon getrennt, in der englischen

Königsfamilie jagt ein Skandal den anderen. Beim

letzten Weihnachtsfest, das Charles und Diana als

Paar verbringen werden, wird gegessen, getrunken,

gespielt und gejagt. Dann trifft Diana eine Entscheidung,

die alles verändern wird. Sie wird ihr royales

Dasein trotz weitreichender Konsequenzen ablegen.

Wer hätte gedacht, dass man die tragische Geschichte

von Diana auch als düsteres, fast schon horrorhaftes,

im selben Moment trotzdem aber auch ansteckendoptimistisches

Märchen erzählen kann? Pablo Larraín

setzt nach seinem Film Jackie mit Spencer der

nächsten weiblichen Ikone des 20. Jahrhunderts ein

würdiges Leinwanddenkmal – selbst wenn es ganz

anders geworden ist, als es die meisten wohl erwartet

hätten. (Filmstart: 27.01.) (max)

HHHHHI

dass Ihr Kino genauso liebt wie wir!

Wir wünschen Euch ein filmreifes neues Jahr 2022!


CINERAMA

39

BAYERN

ROCKT!

Auf UKW 87,9 und DAB+

Radio an!


40

PFLEGE

Wir suchen für den Bereich

der Behindertenhilfe:

Sozialpädagogische Fachkraft

(m/w/d)

Neuregelungen im Bereich

Gesundheit und Pflege

Zum 01. Januar 2022 werden im Bereich des Bundesgesundheitsministeriums zahlreiche

Änderungen wirksam. Hier die wichtigsten Neuerungen:

Teamleitung (m/w/d)

Individuelle

Schwerbehindertenassistenten

(m/w/d)

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Arbeitsklima im Team des ASB

Chance zur beruflichen und

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Arbeiten im Team

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Wohlfahrtsorganisation

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Bei Interesse senden Sie bitte

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DLG/DON 08272/984993-0

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Entlastung für Pflegebedürftige in stationärer

Pflege

• Um Pflegebedürftige vor Überforderung durch steigende

Pflegekosten zu schützen, zahlt die Pflegeversicherung

bei der Versorgung im Pflegeheim einen Zuschlag

zu dem nach Pflegegrad differenzierten Leistungsbetrag.

Er steigt mit Klaus

der Dauer der Pflege: Im ersten Jahr trägt die

Pflegekasse 5 % des pflegebedingten Eigenanteils, im zweiten

Jahr 25 %, im dritten Jahr 45 % und danach 70 %.

• In der ambulanten Pflege werden die Sachleistungsbeträge

um 5 % erhöht, um den steigenden Vergütungen

Rechnung zu tragen.

• Es werden gesetzlich starke Anreize für den Ausbau

der Kurzzeitpflege gesetzt. Um die Pflegebedürftigen

nicht zu belasten, wird der Leistungsbetrag der Pflegeversicherung

zur Kurzzeitpflege zudem um 10% angehoben.

• Es werden die regionalen Netzwerke gestärkt, indem

die Fördersumme um 10 Millionen Euro/Jahr aufgestockt

wird.

Pandemiebedingter Schutzschirm wird

verlängert

• Die Regelungen zur Erstattung pandemiebedingter

Mehrausgaben und Mindereinnahmen von zugelassenen

Pflegeeinrichtungen und Angeboten zur Unterstützung

im Alltag werden bis Ende März 2022 verlängert.

• Der flexiblere Einsatz des Entlastungsbetrages bei

Pflegegrad 1 zur Sicherstellung der Versorgung bleibt

befristet erhalten. Gleiches gilt für die Möglichkeit der

Kostenerstattung in Höhe der ambulanten Pflegesachleistungsbeträge

bei Pflegegrad 2 bis 5.

• Flexibilisierungen bei Familienpflegezeit und Pflegezeit

bleiben befristet bestehen.

• Der Anspruch auf coronabedingtes Pflegeunterstützungsgeld

für bis zu 20 Arbeitstage wird bis Ende März

2022 verlängert.

• Die Medizinischen Dienste können im Einzelfall bis

Ende März 2022 Pflegebegutachtungen ohne persönliche

Untersuchung der Versicherten in ihrem Wohnbereich

durchführen.

• Ebenfalls bis Ende März 2022 besteht für Pflegegeldempfänger

die Möglichkeit, den Beratungsbesuch telefonisch,

digital oder per Videokonferenz abzurufen.

Erstmals Bundeszuschuss für

Pflegeversicherung

• Zur Finanzierung der Pflegeversicherung wird ein

Bundeszuschuss in Höhe von 1 Milliarde Euro pro Jahr

eingeführt.

• Der Beitragszuschlag für Kinderlose steigt um 0,1 Prozentpunkte.

(Diese Regelungen sind Bestandteil des „Gesetzes zur Weiterentwicklung

der Gesundheitsversorgung“ – GVWG)

Weiterhin längeres Kinderkrankengeld

• Diese pandemiebedingte Sonderregelung für Kinderkrankengeld

wird verlängert: Das Kinderkrankengeld

kann auch 2022 je versichertem Kind grundsätzlich für

30 statt 10 Tage (bei Alleinerziehenden 60 statt 20 Tage)

in Anspruch genommen werden.

(Diese Regelungen sind Bestandteil des „Gesetzes zur Änderung

des Infektionsschutzgesetzes und weiterer Gesetze

anlässlich der Aufhebung der Feststellung der epidemischen

Lage von nationaler Tragweite“

Pflege braucht Profis!

Für unsere Caritas-Seniorenzentren

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Hilfe auf

Knopfdruck –

Malteser Hausnotruf

PFLEGE

41

Erste Hilfe nur einen Knopfdruck entfernt

Charlotte M. (Name v. d. Red. geändert) trägt ihren Glücksbringer am Handgelenk: Ihr

Hausnotrufknopf gibt ihr das Gefühl, in einer Notsituation nicht allein zu sein. Wie

schnell ältere Menschen auf Hilfe angewiesen sind, hat die 78-Jährige selbst erlebt. Die

alleinlebende Seniorin war in ihrer Wohnung gestürzt. Mit eigener Kraft aufstehen konnte

sie nicht. Sie drückte den roten Hausnotrufknopf, den sie immer als Armband trägt. „Bis

vor zwei Jahren dachte ich noch, ich brauche so etwas nicht. Doch das Armband mit dem

Alarmknopf hat mich in der Not gerettet“, sagt sie. Über den eingebauten Funksender

wurde sie mit der Notrufzentrale der Malteser verbunden. Wenige Augenblicke später meldete

sich eine Mitarbeiterin der Hausnotrufzentrale über den Lautsprecher in ihrem Flur.

Das Hausnotrufgerät ist so eingestellt, dass die Stimme aus der Zentrale in der gesamten

Wohnung gehört werden kann. Die Mitarbeiterin der Malteser alarmierte den Malteser

Bereitschaftsdienst. In medizinischen Notsituationen wird sofort der Rettungsdienst verständigt.

Charlotte M. ist froh, dass sie in ihrer gewohnten Umgebung eigenständig leben

kann. Sie weiß: Im Notfall ist Hilfe nur einen Knopfdruck entfernt. Malteser Hilfsdienst

gGmbH, Werner-von-Siemens-Straße 10, 86159 Augsburg. www.malteser-hausnotruf.de

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BEZIEHUNGEN“ beschreiben sie ihre Arbeit:

Die Menschen und die Beziehungen zu diesen

stehen im Mittelpunkt. Tagtäglich stellen

sie sich flexibel auf die Bedürfnisse und den

Gesundheitszustand der Bewohner*innen ein.

Das macht den Beruf zu einer abwechslungsreichen,

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Tätigkeit, die nicht nur Verstand, sondern

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3-jährigen generalistischen Ausbildung zur/

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42 HEIMATKLÄNGE

DER SCHÖNE

KLANG DER

FARBEN

BLUELILLA

Fünf Frauen, eine Band. LILLA BLUE sind ein musikalischer Strauß aus

Folk, Pop, Psychedelic und auch rockigen Klängen. Nach zwei EPs und zwei

Singles arbeiten die Augsburgerinnen derzeit an ihrem ersten Longplayer.

Walter Sianos hat bei Julia Kratzer und Kristina Paulini angeklopft.

Foto: Hagaff Fotografie


HEIMATKLÄNGE

43

W

ieso habt ihr eigentlich zwei “L” in

Lilla?

Julia: Diese Frage hat uns bisher

tatsächlich noch niemand gestellt. Lilla bedeutet

auf Schwedisch “klein” und ist eine

Bezeichnung, die dort für alles Mögliche verwendet

wird. Die Idee zu Lilla Blue reifte schon während

eines Studienaufenthalts in Schweden in mir.

Auf Schweden kommen wir gleich noch zu

sprechen. Ich hab irgendwo ein Foto mit Patti

Smith, der Godmother of Punk, und dir gesehen.

Wie kam es denn zu dieser Begegnung?

Julia: 2015 habe ich ein Praktikum im Brechtbüro

absolviert und Patti Smith gastierte in diesem

Jahr auf dem Brechtfestival. Ich war für die Künstlerbetreuung

mitverantwortlich und so kam es zu

diesem für mich großartigen Zusammentreffen.

Patti war ziemlich angetan von Augsburg und sehr

unkompliziert und nett.

Vier Frauen - eine Band, Zufall oder Konzept?

Julia: Inzwischen sind wir sogar zu fünft, mit

Ellen Mayer ist jetzt eine Schlagzeugerin dazugekommen.

Zufall ist es natürlich nicht, ich hatte

Bock auf eine Mädelsband und durch die Augsburger

Veranstaltungsreihe ”Femme Jam” habe ich

gesehen, wie viele großartige Musikerinnen es hier

gibt. Zufällig war aber dafür die Begegnung mit

Belen Gonzalez. Ramona und ihr Freund haben

sie in der Haifischbar getroffen. Da sie wussten,

dass ich nach einer Cellistin suche, wurden gleich

Nummern ausgetauscht. Kristina habe ich im Internet

entdeckt, sie hat mich mit einem Stück von

Debussy so begeistert, dass ich sofort Kontakt zu

ihr aufgenommen habe. Mit Ramona habe ich zusammengewohnt

und wusste, dass sie Bass spielen

und toll singen kann.

Ihr habt jetzt sozusagen zwei Jahre ohne

Drummerin gespielt?

Kristina: Diese Lücke zu schließen, war tatsächlich

eine kleine Herausforderung. Es war jetzt

nicht so, dass wir auf Teufel komm raus jemanden

gesucht haben, es hat auch so ganz gut gepasst.

Aber mit der Zeit haben wir schon gemerkt, dass

uns im rhythmischen Bereich einfach etwas fehlt.

Umso glücklicher sind wir, dass es jetzt mit Ellen

geklappt hat.

Eure Musik ist von einem dunklen Schleier

umhüllt. Julia, hat dich da vielleicht dein

Schweden-Aufenthalt geprägt?

Julia: Ja, Göteborg ist eine roughe, postindustrielle

Hafenstadt und bekannt für ihre düstere

Metalszene, ein Vertreter ist etwa die Band In Flames.

Dort ist es ein halbes Jahr lang quasi immer

dunkel und da muss man sich schon bei Laune

halten. Da ich nur einen Studienkurs belegte,

hatte ich viel Zeit für Musik und so bin ich nach

dem Prinzip: ”Hallo, hier bin ich” einfach in Clubs

und Bars hineinspaziert und kam so immer wieder

mal zu Auftritten.

Zwei EPs und zwei Singles innerhalb nur eines

Jahres ... Ihr fackelt scheinbar nicht lange.

Kristina: Julia ist eine echte Songmaschine

und hat einen schier endlosen Pool an Liedern.

Das hat die Sache sehr vereinfacht und da man

während des Lockdowns kaum auftreten konnte,

haben wir die Zeit eben so genutzt. Wir arbeiten

aktuell schon wieder an neuen Tracks, ein weiteres

Album ist für Ende 2022 in Planung. Inzwischen

entstehen die Songs im Team und wir sind selber

gespannt, in welche Richtung das Album gehen

wird.

Obwohl die beiden EPs relativ kurz hintereinander

erschienen, unterscheiden sie sich musikalisch.

”Tiny Giants” ist eher reduziert,

folkig, poppig, ”Dark Lights” ist dynamischer

und auch psychedelischer.

Julia: Genau das war unsere Intention, wir wollten

unsere beiden Seiten präsentieren. Einmal liebliche

Popsongs mit Wohnzimmerkonzert-Atmosphäre

und dann eben auch unsere dunkle Seite.

Mit ”Crystalline” ist euch ein sehr professionelles

Video gelungen. Das war sicher sehr aufwendig

und auch kostspielig?

Kristina: 2020 haben wir eine Startnext-Kampagne

gestartet und waren ziemlich überrascht

über das positive Feedback, letztendlich kamen

3.500 Euro zusammen. Das ist eine Menge Geld

und damit hat man natürlich schon mal ganz andere

Voraussetzungen. Der Dreh dauerte zwei

Tage, an denen haben wir fast durchgearbeitet.

Wir hatten Visagisten vom Staatstheater, Choreografen,

Tänzer, Licht- und Tonleute am Start. Die

Kostüme sind schon vorher in Eigenregie entstanden,

es war also schon ein großer Aufwand, der

sich aber gelohnt hat.

Julia: Die Idee zu diesem Video hatte ich noch

in Schweden, als ich eines abends auf einer Hotelterrasse

stand und die Stadtlichter von Göteborg

vor mir flimmerten.

Lilla Blue setzt auf die Kraft der Visualität,

auch eure Bandfotos und euer Artwork wirken

sehr durchdacht.

Kristina: Wir machen uns tatsächlich viele Gedanken

in diese Richtung und achten sowohl bei

Fotoshootings und bei Konzerten darauf, wie wir

aussehen und was wir anhaben, es muss alles stimmig

sein. Wir haben sogar exklusiv für die Neue

Szene ein Fotoshooting gemacht.

Wenn man euch so sieht, dann vermittelt ihr

einen sehr harmonischen Eindruck.

Kristina: Durch Lilla Blue habe ich vier neue

beste Freundinnen dazugewonnen. Wir verbringen

viel Zeit miteinander und natürlich ist man

auch nicht immer einer Meinung. Das Schöne ist

aber, dass wir alles ausdiskutieren können, wir entscheiden

gemeinsam und letztendlich finden wir

immer einen gemeinsamen Nenner.

Ihr habt bisher auf fast allen relevanten Bühnen

und Festivals der Stadt gespielt, konntet

aber auch überregional Erfahrungen sammeln.

Seid ihr zufrieden mit eurer Entwicklung?

Kristina: Mehr als das, viel mehr hätten wir in

dieser Phase gar nicht erreichen können. Und wir

sind auf den Geschmack gekommen, auch wenn

man derzeit noch nicht abwägen kann, wann wieder

Konzerte stattfinden. Auf jeden Fall können

wir es gar nicht erwarten, wieder live auf der

Bühne zu stehen.

Wohin darf der Weg von Lilla Blue noch führen?

Kristina: Mein Wunschtraum sind große Festivalbühnen,

auf Tour zu gehen, einfach viel spielen,

sehr gerne auch im Ausland. Belen hat gute

Kontakte nach Spanien und kennt dort einige Kulturschaffende,

Julia ist in Göteborg weiterhin vernetzt,

das sind schon einmal ganz gute

Voraussetzungen.

Julia: Wir sind alle in unseren Berufen verankert,

Ellen und Belen leben sogar von Musik, aber

wenn es sich mal tatsächlich so ergeben würde,

dass uns Lilla Blue ernähren könnte, würden wir

schon auf diese Karte setzen.

Hat man es als reine Frauenband leichter oder

schwerer?

Es passiert schon immer wieder mal, dass man uns

erst einmal als Frauen wahrnimmt und dann erst

als Musikerinnen. Und es kommt auch mal vor,

dass man sich Sätze wie ”Du weißt aber schon, wie

man eine Gitarre anstöpselt” anhören muss. Aber

tatsächlich hat die ”Femme Jam”-Reihe vieles in

der Stadt in eine andere Richtung gelenkt. Hier

sind Frauen am Start, die musikalische Statements

setzen. Da hat die Popkulturbeauftragte Barbara

Friedrichs echte Pionier-Arbeit geleistet.

Ein Satz zum Abschluss …

Festivalbooker dieser Welt, meldet euch!

BESETZUNG:

Julia Kratzer: Gesang/Gitarre

Kristina Paulini: Keyboards/Gesang

Belen Gonzalez: Cello

Ramona Magdalena: Bass/Gesang

Ellen Mayer: Schlagzeug

www.lillablue-music.de


44

GERILLTES

TARA NOME DOYLE

Værmin

(Modern Recordings)

Die junge Berliner Musikerin mit irischnorwegischen

Wurzeln entführt uns auf

ihrem zweiten Album in eine mystisch

anmutende Traumwelt. Ihr sphärischer,

mit neo-klassischen und Ambience-

Elementen angereicherter Dream Pop

besticht durch exzentrische Vibes und

melodische Tiefe. Sämtliche Lieder sind

nach ungeliebten und oft als Ungeziefer

abgestempelten Kreaturen wie Spinnen,

Motten oder Blutegeln betitelt. Getragen

werden die schwerelosen, schroffen,

süßen oder schmerzvollen Songs von

sanftem Klavierspiel, schwermütigen

Geigenklängen und wabernden Synthie-Flächen.

Am eindrücklichsten ist

jedoch Taras glockenhelle Stimme, die

mal elfengleich zart, mal rau und erdig

klingt. (lina)

HHHHII

ED SHEERAN

=

(Warner)

Wieso muss eigentlich ich diese Platte besprechen,

wo doch der Schnulzenkapitän

aus der Hammerschmiede mir genau gegenübersitzt?

Nicht, dass ich etwas gegen

den rothaarigen Briten hätte. Ich find es

sogar cool, wie er seinen Lieblingsclub

Ipswich Town supportet, aber für das

hier braucht man echt starke Nerven.

Nehmen wir mal den Song „Shivers“, was

zur Hölle soll das sein? Das klingt nach

Enrique-Iglesias-Dancy-Shit und „Bad

Habits“ wie ein Luftballon von Cher.

Ernstzunehmendes Singer/Songwriter-

Format geht definitiv anders. Es ist mehr

als legitim, wenn sich Künstler weiterentwickeln,

aber hier bleibt mir echt die Luft

weg. Wenigstens ist noch etwas Gas im

Feuerzeug für einen Schmachtfetzen wie

„The Joker and the Queen“. (ws)

HIIIII

BLOW

Shake the Disease

(Allo Floride)

Wie so viele ihrer Landsleute scheint

auch die Pariser Band Blow mit dem

typisch französischen Groove-Gen

ausgestattet zu sein. Ihr tanzbarer Indie-

Electro-Pop glänzt hier vor allem in den

schnelleren Nummern, kommt aber

auch bei gediegenerem Tempo durchaus

charmant daher. Gesanglich wird

mir allerdings etwas zu viel Süßholz

geraspelt, was das Album streckenweise

recht glattpoliert wirken lässt. Da hätte

ein wenig mehr Edge nicht geschadet.

Abgesehen davon bleibt eine angenehm

optimistische Grundstimmung im Gehörgang

zurück und allein schon der

Albumtitel wirkt wie ein gutes Omen

für’s neue Jahr, in dem ja vielleicht das

ein oder andere Virus endlich abgeschüttelt

wird. (lina)

HHHHII

BONOBO

Fragments

(Ninja Tune)

Neues von Bonobo, da bin ich sofort

ganz Ohr! Sein letztes Album „Migration“

aus dem Jahr 2017 lief bei mir lange

in Hot Rotation, doch jetzt wurde es

auch bald mal wieder Zeit für frischen

Hörstoff. Bonobo selbst bezeichnet die

neue Platte selbstbewusst als sein Opus

magnum. Obwohl er damit vielleicht

ein bisschen hochgreift, faszinierend

facettenreich ist sie allemal. Gelungen

changiert der hypnotische Sound zwischen

offensiven Uptempo-Rhythmen

und Ruhepolen voller Melancholie

und Hoffnung. Wie gewohnt gibt es

fachkundige Unterstützung von tollen

Feature-Gästen. Nach wie vor staune

ich, wie Bonobo es bloß hinkriegt,

elektronische Musik so warm und

organisch klingen zu lassen. (lina)

HHHHHI

ALBUM DES MONATS

LIEBLINGS MUSIK

Antilopen Gang

Antilopen Geldwäsche Sampler 1

(Antilopen Geldwäsche / Sony)

D

eutschrap im Winter 21/22, so langweilig, so doof, so vorhersehbar? Dass es aber auch anders geht, zeigt

die Antilopen Gang, die sich mitten in der Pandemie sogar selbstständig gemacht hat. Nachdem die

brandneue, bandeigene Plattenfirma „Antilopen Geldwäsche“ mit Frontman Danger Dans Solo-Klavieralbum

„Das ist alles von der Kunstfreiheit gedeckt“ einen der größten Überraschungserfolge des Jahres feiern

konnte, stand jetzt in guter alter HipHop-Tradition die erste Labelcompilation an. An Heiligabend erschien

dieses Album mit neuem, exklusivem Material der Gang, ihrer einzelnen Members und einigen hochkarätigen

Gästen. Eins ist klar, die Herren sind auf ihrem vorläufigen Höhepunkt angelangt, denn das Album ist eine wilde

Mischung aus Rap, Punk, Klavier-Pop, Gesang, Politik, Satire und Ballermann-Musik. Schützenhilfe kommt

von den Toten Hosen, Max Herre, Zugezogen Maskulin, Maeckes, Fatoni, Bobby Fletcher oder auch von den

aus der Schlagerwelt bekannten Rheinischen Frohnaturen (!?): Alle, die vorbeigeschaut haben, hinterlassen

einen bleibenden Eindruck und eröffnen der Gang darüber hinaus ganz neue Möglichkeiten. Nicht zuletzt die

Gästeliste veredelt dieses Antilopen-Album zu einem zeitlosen HipHop-Klassiker, mit dem so sicher niemand

gerechnet hätte. (max)

TAKESHI’S

CASHEW

HUMANS IN A POOL

(LAUT & LUISE)

Neues Jahr, neue Musikentdeckung:

Takeshi‘s

Cashew wandeln auf verschlungenen

Soundpfaden

zwischen Psych-Funk und

kosmischem Krautrock.“

(lina)

YARD ACT

OVERLOAD

(ZEN FC)

„Könnten tatsächlich als

kleine Brüder der Idles

durchgehend. Spoken-

Word-Post-Punk, treibend,

manisch, britisch, geil!“ (ws)

PHILIP BRADATSCH

DIE BAR ZUR GUTEN

HOFFNUNG

(TRIKONT)

„Habe tatsächlich erst

nach gut einer Woche

Dauerbeschallung

gecheckt, dass ich mir

hier nicht gerade ein

neues Album von Udo

Lindenberg reinziehe.“

(max)


GERILLTES

45

SUNN O)))

Metta, Benevolance

(Southern Lord/Cargo)

Eine der skurillsten Shows, die ich

bisher erlebt habe, war die der US-

Formation Sunn O))) im Kerosin. Die

Doom-Metaller aus Seattle verwandelten

den Club in eine düstere Kathedrale

und ihre Jünger reisten zu dieser Messe

aus allen Winkeln der Republik an.

Mit Mönchskutten verkleidet betraten

sie die schwach beleuchtete Bühne

und schon das erste Riff fühlte sich an

wie ein Crash mit einem Bulldozer.

Ein Sturm in slow motion fegte über

die Gögginger Straße. Die BBC-Live-

Session „Metta, Benelovance“ beamt

mich erneut auf einen apokalyptischen

Trip durch endlose Weiten. Beeindruckend,

mit welcher Konsequenz Sunn

O))) auch nach zwanzig Jahren noch

unterwegs sind. (ws)

HHHHII

BILLY TALENT

Crisis of Faith

(Warner)

Die kanadischen Alternativrock-Ikonen

Billy Talent geben nach drei Jahren abgrundtiefen

Schweigens wieder Laut.

Im bandeigenen Studio in Toronto

wurde das neue Album von Ian D’Sa

produziert. Der Billy Talent-Gitarrist

war 2017 als „Producer of the Year“

beim Juno Award nominiert und man

hört auch hier, dass er es kann. Mir

persönlich geht die Aggressivität in

der Stimme von Frontman Benjamin

Kowalewicz mittlerweile leider schon

nach dem ersten Song fett auf die

Klötze, dennoch haben Billy Talent

international bisher fast 3 Millionen

Platten verkauft, davon über 1,3 Millionen

allein in Deutschland. Ob sich

die Verkaufszahlen weiter nach oben

schrauben werden? (max)

HHHHII

MUSA DAGH

Musa Dagh

(Hayk/Cargo)

Aber hallo … Es trifft sich die deutsche

Alternative-Rock-Prominenz zur fröhlichen

Mosh-Party! Musa Dagh, dahinter

stecken Aydo Abay (Blackmail, Ken,

Abay), Thomas Götz (Beatsteaks), Aren

Emirze (Harmful) und Produzenten-

Ikone Moses Schneider. Hier steigen definitiv

vier hochdekorierte Sportsfreunde

in den Ring. Bands wie Blackmail oder

die Beatsteaks gehören zu den besten

deutschen Alternative-Rock Bands ever

und auch wenn der Longplayer handwerklich

top ist, mieft mir das alles zu

sehr nach Mottenkugeln und 90er Jahre

und erinnert an hoffnungsgeschwängerte,

aber letztendlich vergebliche

Comebacks ehemaliger Show-Sternchen.

Ich weiss, die Wahrheit ist manchmal ein

fieses Schwein … (ws)

HHHIII

EELS

Extreme Witchcraft

(E Works Records)

Die zwölf Songs von „Extreme Witchcraft“,

dem 14. Album der Eels, wurden

mit dem PJ-Harvey-Produzenten und

Gitarristen John Parish produziert. Es

ist die erste Zusammenarbeit von Parish

und Mark „E“ Oliver Everett, Chef der

Aale, seit 2001. Wie das heute klingt, verriet

bereits im September 2021 die erste

Singleauskopplung „Good Night On

Earth“. Anders als das schleimige Tier,

das bei der Bandgründung 1995 als Pate

für den Bandnamen herhalten musste,

ist das neue Album extrem griffig, kompakt

und rund geworden. Physiker- und

Schriftstellerinnenspross „E“ ist das

einzige dauerhafte Bandmitglied und

überrascht wieder einmal mit einem

völlig unerwarteten Sound. (max)

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G


46

TERMINE

Januar 2022

T

T

samstag

01

KONZERT

Staatstheater

im martini-Park:

Neujahrskonzert. Mit

Strauß & Co. um die

Welt, 18:00, www*

AUSSTELLUNG

Grafisches Kabinett

im Höhmannhaus:

Die Erklärung der Welt.

Guckkastenbilder aus

der Sammlung Joachim

von Prittwitz und Gaffron,

10:00, www*

KINDER

Märchenzelt: Die

Schneekönigin. Märchen

für Kinder (ab 5 Jahren),

17:00, www*

BUNTES

Märchenzelt:

Rauhnachtmärchen.

Märchen für Erwachsene,

mit sphärischen Klängen

von A. Koller, 19:00,

www*

sonntag

02

KONZERT

Märchenzelt:

Mandara in Concert.

Märchenhafte, sphärischmagische

Musik zum

Träumen, 19:00, www*

Parktheater

Göggingen:

Neujahrsgrüße aus

Wien. Konzert mit dem

Salonorchester Wolfgang

Ortner, 17:00, www*

BÜHNE

Kongress am Park:

Tarzan - Das Musical. Das

Highlight für die ganze

Familie, 15:00, www*

Staatstheater

im martini-Park:

Tintenherz. Familienstück

zur Weihnachtszeit nach

dem Roman von Cornelia

Funke, 15:00, www*

AUSSTELLUNG

Grafisches Kabinett

im Höhmannhaus:

Die Erklärung der Welt.

Guckkastenbilder aus

der Sammlung Joachim

von Prittwitz und Gaffron,

10:00, www*

H2 – Zentrum für

Gegenwartskunst

im Glaspalast: 73.

Große Schwäbische

Kunstausstellung.

Werkschau von

Künstler*innen aus der

Region, 10:00, www*

Schaezlerpalais:

Lehrer Rembrandt. Der

große Maler im Spiegel

seiner Schüler, 10:00,

www*

tim - Textilmuseum:

Who cares? Solidarität

neu entdecken.

Sonderausstellung bis

Anfang 2022, 09:00,

www*

SPORT

Curt-Frenzel-Stadion:

Augsburger Panther -

ERC Ingolstadt. Spieltag

in der DEL Eishockey-Liga

(Live bei Magenta TV),

16:30, www*

KINDER

Märchenzelt: Frau

Holle. Märchen für

Kinder (ab 4 Jahren), mit

Stockbrot, 14:00 + 15:30,

www*

BUNTES

Riedinger

Gelände: Moskauer

Weihnachtscircus. 15:00

+ 19:30, www*

Umland

KONZERT

Stadthalle Gersthofen:

Neujahrskonzert. Mit

Strauß & Co. um die

Welt, 18:00, www*

KINDER

Eukitea Theaterhaus:

„Dornröschen“.

Wintermärchen im

Theater Eukitea für

Kinder ab 4 Jahren, 16:00,

www*

montag

03

KONZERT

Parktheater

Göggingen: Wien bleibt

Wien. Konzert mit dem

Salonorchester Wolfgang

Ortner, 19:30, www*

AUSSTELLUNG

HSA Transmitter:

KUMAS-Umweltpreis

2021: So gelingt

Nachhaltigkeit.

Ausstellung der

Hochschule Augsburg,

08:00, www*

Jüdisches Museum

Augsburg Schwaben:

Judenbilder. Intervention

in der Dauerausstellung,

09:00, www*

BUNTES

Riedinger

Gelände: Moskauer

Weihnachtscircus, 15:00

+ 19:30, www*

dienstag

04

KONZERT

Jazzclub Augsburg:

Auxburg Jamsession

. Mit Saxophonist Jan

Kiesewetter, 20:30,

www*

AUSSTELLUNG

Ecke Galerie: Das

kleine Format 2021. Gemeinschaftsausstellung

der Ecke-Künstler, 12:00,

www*

Galerie Noah: Hermann

Nitsch. Neue Arbeiten,

11:00, www*

H2 – Zentrum für

Gegenwartskunst

im Glaspalast: 73.

Große Schwäbische

Kunstausstellung.

Werkschau von

Künstler*innen aus der

Region, 10:00, www*

Lettl Museum: Sein

Name ist Zeiger.

Gedichte von Heinz Ratz

zu Bildern von Wolfgang

Lettl, 13:00, www*

Maximilianmuseum:

Kleine Welten.

Kostbarkeiten für den

Puppenhaushalt, 10:00,

www*

tim - Textilmuseum:

Who cares? Solidarität

neu entdecken.

Sonderausstellung bis

Anfang 2022, 09:00,

BUNTES

Riedinger

Gelände: Moskauer

Weihnachtscircus. 1.

Vorstellung um 15:00 Uhr

2. Vorstellung um 19:30

Uhr, 15:00, www*

mittwoch

05

AUSSTELLUNG

Ecke Galerie: Das

kleine Format 2021. Gemeinschaftsausstellung

der Ecke-Künstler, 12:00,

www*

Galerie Noah: Hermann

Nitsch. Neue Arbeiten,

11:00, www*

H2 – Zentrum für

Gegenwartskunst

im Glaspalast: 73.

Große Schwäbische

Kunstausstellung

. Werkschau von

Künstler*innen aus der

Region, 10:00, www*

Maximilianmuseum:

Kleine Welten.

Kostbarkeiten für den

Puppenhaushalt, 10:00,

www*

Schaezlerpalais:

Lehrer Rembrandt. Der

große Maler im Spiegel

seiner Schüler, 10:00,

www*

tim - Textilmuseum:

Who cares? Solidarität

neu entdecken.

Sonderausstellung bis

Anfang 2022, 09:00,

KINDER

Märchenzelt:

Märchenzauberei mit

Dr. Novestro. Mitmach-

Zauberei (ab 6 Jahren),

14:00, www*

BUNTES

Hirblinger Hof: BDSM-

Stammtisch Tacheles.

Wenn es ein wenig härter

sein darf ..., 19:30, www*

Märchenzelt:

Rauhnachtsmärchen

mit Rum-Tasting.

Märchen für Erwachsene,

Percussion: Eric Zwang

Ericson, 20:00, www*

Riedinger

Gelände: Moskauer

Weihnachtscircus, 15:00

+ 19:30, www*

donnerstag

06

KONZERT

Kresslesmühle: Los

Molineros. Jazz in der

Mühle, 20:00, www*

BÜHNE

Staatstheater im

martini-Park: La

clemenza di Tito. Oper in

zwei Akten von Wolfgang

Amadeus Mozart, 18:00,

www*

AUSSTELLUNG

Ecke Galerie: Das

kleine Format 2021. Gemeinschaftsausstellung

der Ecke-Künstler, 12:00,

www*

Galerie Noah: Hermann

Nitsch. Neue Arbeiten,

11:00, www*

H2 – Zentrum für

Gegenwartskunst

im Glaspalast: 73.

Große Schwäbische

Kunstausstellung.

Werkschau von

Künstler*innen aus der

Region, 10:00, www*

Maximilianmuseum:

Kleine Welten.

Kostbarkeiten für den

Puppenhaushalt, 10:00,

www*

Neue Galerie im

Höhmannhaus: Kerstin

Skringer – Wanderers.

Sonderausstellung mit

neuen Malereien von

Kerstin Skringer, 10:00,

Schaezlerpalais:

Lehrer Rembrandt. Der

große Maler im Spiegel

seiner Schüler, 10:00, *

www*

KINDER

Abraxas: Der

Bücherschatz. Clowness

Theater im Videostream

(ab 4 Jahren), 15:00,

Märchenzelt: Der

Lebkuchenmann,

Märchen für Kinder

(ab 3 Jahren), mit

Lebkuchenstockbrot,

14:00 + 15:30, www*

BUNTES

Märchenzelt: Fröhliche

und frostige Märchen zur

Winterzeit. Märchen für

Erwachsene, mit Punsch

und Zimtäpfeln, 19:00,

www*

Riedinger

Gelände: Moskauer

Weihnachtscircus, 14:00

+ 15:30, www*

Umland

KINDER

Eukitea Theaterhaus:

„Dornröschen“.

Wintermärchen im

Theater Eukitea für

Kinder ab 4 Jahren, 16:00,

freitag

07

BÜHNE

Altes Rock Café:

Judas. Monolog von Lot

Vekemans, 20:00, www*

Parktheater

Göggingen: Expedition

Erde. Zu Fuß nach Rom –

auf dem Franziskusweg,

19:30, www*

Staatstheater im

martini-Park: Der

Zauberberg. Schauspiel

nach dem Roman von

Thomas Mann, 19:30,

www*

Staatstheater in

der Brechtbühne im

Gaswerk: Moving.

Kammerballettabend,

19:30, www*

Ausstellung

Ecke Galerie: Das

kleine Format 2021. Gemeinschaftsausstellung

der Ecke-Künstler, 12:00,

www*

H2 – Zentrum für

Gegenwartskunst

im Glaspalast: 73.

Große Schwäbische

Kunstausstellung.

Werkschau von

Künstler*innen aus der

Region, 10:00, www*

Lettl Museum: Sein

Name ist Zeiger.

Gedichte von Heinz Ratz

zu Bildern von Wolfgang

Lettl, 11:00, www*

Maximilianmuseum:

Kleine Welten.

Kostbarkeiten für den

Puppenhaushalt, 10:00,

www*

Schaezlerpalais:

Lehrer Rembrandt. Der

große Maler im Spiegel

seiner Schüler, 10:00,

KINDER

Märchenzelt:

Rauhnächtsmärchen.

Märchen für Kinder (ab

6 Jahren), mit Stockbrot,

15:00 + 16:45, www*

BUNTES

Märchenzelt:

Märchenhafte

Starkbierprobe zu den

Rauhnächten. Märchen

für Erwachsene,

Percussion: Eric Zwang

Ericson, 19:00, www*

Riedinger

Gelände: Moskauer

Weihnachtscircus, 15:00

+ 19:30, www*

samstag

08

KONZERT

Staatstheater in

der Brechtbühne im

Gaswerk: Fliegende

Bauten. Ein Liederabend,

19:30, www*

BÜHNE

Parktheater

Göggingen: Drei Männer

und ein Baby. Komödie

nach dem Kinohit von

Coline Serreau, 19:30,

Staatstheater im

martini-Park: Moskau,

Tscherjomuschki.

Musikalische Satire

in 3 Akten von Dmitri

Schostakowitsch, 19:30,

www*

AUSSTELLUNG

Ecke Galerie: Das

kleine Format 2021. Gemeinschaftsausstellung

der Ecke-Künstler, 12:00,

www*

Grafisches Kabinett

im Höhmannhaus:

Die Erklärung der Welt.

Guckkastenbilder aus

der Sammlung Joachim

von Prittwitz und Gaffron,

10:00, www*

Maximilianmuseum:

Kleine Welten.

Kostbarkeiten für den

Puppenhaushalt, 10:00,

www*

Schaezlerpalais:

Lehrer Rembrandt. Der

große Maler im Spiegel

seiner Schüler, 10:00,

www*

tim - Textilmuseum:

Who cares? Solidarität

neu entdecken.

Sonderausstellung bis

Anfang 2022, 09:00,

www*

KINDER

Märchenzelt: Midas

hat Eselsohren.

Puppentheater mit

Sandra Lienhard (ab 3

Jahren), 14:00, www*

BUNTES

Riedinger

Gelände: Moskauer

Weihnachtscircus, 15:00

+ 19:30, www*

sonntag

09

KONZERT

Märchenzelt:

Hang-Konzert: Die

Hangonauten. Mit Marius

Simon Müller und Tom

Simonetti, 19:00, www*

BÜHNE

Kresslesmühle: Jan van

Weyde. Große Klappe -

die Erste, 20:00, www*


TERMINE

47

Konzert

BÜHNE

Wissenschaftspreis

Augsburger Schulen

2021/2022

LOS MOLINEROS

DO. 06.01. – KRESSLESMÜHLE - 20:00 UHR

JUDAS

FR. 07.01. – ALTES ROCK-CAFÉ – 20:00 UHR

Für wen

Schülerinnen und Schüler aller Augsburger

Schulen ab der 1. Klasse

Staatstheater im

martini-Park: Die

Kunst des Wohnens.

Musikalische Komödie

von Georg Ringsgwandl,

18:00, www*

AUSSTELLUNG

H2 – Zentrum für

Gegenwartskunst im

Glaspalast: Missing

Stories. Forced Labour

under Nazi Occupation.

An Artistic Approach.,

10:00, www*

Maximilianmuseum:

Kleine Welten.

Kostbarkeiten für den

Puppenhaushalt, 10:00,

www*

Neue Galerie im

Höhmannhaus: Kerstin

Skringer – Wanderers.

Sonderausstellung mit

neuen Malereien von

Kerstin Skringer, 10:00,

www*

Schaezlerpalais:

Lehrer Rembrandt. Der

große Maler im Spiegel

seiner Schüler, 10:00,

www*

tim - Textilmuseum:

Who cares? Solidarität

neu entdecken.

Sonderausstellung bis

Anfang 2022, 09:00,

www*

SPORT

Curt-Frenzel-Stadion:

Augsburger Panther

- Grizzlys Wolfsburg.

Spieltag in der DEL

Eishockey-Liga (Live

bei Magenta TV), 14:00,

www*

KINDER

Abraxas: Der

Bücherschatz. Clowness

Theater im Videostream

(ab 4 Jahren), 15:00,

www*

Märchenzelt: Märchen

von Riesen und Trollen

(mit Stockbrot), 10:00 +

11:30, www*

Märchenzelt: Der Wolf

und die 7 Geißlein /

Rotkäppchen, Märchen

für Kinder (ab 3 Jahren),

14:00 + 15:30, www*

BUNTES

Riedinger

Gelände: Moskauer

Weihnachtscircus, 15:00

+ 19:30, www*

Umland

KLASSIK

Stadthalle Gersthofen:

Süddeutsches

Salonorchester,

Neujahrskonzert, 18:00,

www*

KINDER

Eukitea Theaterhaus:

„Dornröschen“.

Wintermärchen im

Theater Eukitea für

Kinder ab 4 Jahren, 16:00,

www*

montag

10

KLASSIK

Kongress am

Park: Castellano. 4.

Sinfoniekonzert, 20:00,

www*

AUSSTELLUNG

HSA Transmitter:

KUMAS-Umweltpreis

2021: So gelingt

Nachhaltigkeit.

Ausstellung der

Hochschule Augsburg,

08:00, www*

Jüdisches Museum

Augsburg Schwaben:

Judenbilder. Intervention

in der Dauerausstellung,

09:00, www*

dienstag

11

KLASSIK

Kongress am

Park: Castellano. 4.

Sinfoniekonzert, 20:00,

www*

AUSSTELLUNG

Ecke Galerie: Das

kleine Format 2021. Gemeinschaftsausstellung

der Ecke-Künstler, 12:00,

Galerie Noah: Hermann

Nitsch. Neue Arbeiten,

11:00, www*

Maximilianmuseum:

Kleine Welten.

Kostbarkeiten für den

Puppenhaushalt, 10:00,

www*

Schaezlerpalais:

Lehrer Rembrandt. Der

große Maler im Spiegel

seiner Schüler, 10:00,

www*

tim - Textilmuseum:

Who cares? Solidarität

neu entdecken.

Sonderausstellung bis

Anfang 2022, 09:00,

www*

KINDER

Feuerwehrerlebniswelt:

»Bei der Feuerwehr

wird der Kaffee kalt«.

Neues Angebot von

Staatstheater Augsburg,

Klexs Theater und

Feuerwehrerlebniswelt

für Kinder ab 5 Jahre,

09:00 + 11:15, www*

mittwoch

12

KONZERT

Kresslesmühle: Hip

Hop Freestyle Session.

Der Soundspielplatz für

alle Freestyler, 19:00,

www*

BÜHNE

Staatstheater in

der Brechtbühne im

Gaswerk: Mary Page

Marlowe – Eine Frau.

Theaterstück von Tracy

Letts, 19:30, www*

LITERATUR

VR-Event: 3. Buchclub

des Augsburger

Staatstheaters. „Früchte

des Zorns“ von John

Steinbeck, 19:30, www*

AUSSTELLUNG

Ecke Galerie: Das

kleine Format 2021. Gemeinschaftsausstellung

der Ecke-Künstler, 12:00,

www*

Galerie Noah: Hermann

Nitsch. Neue Arbeiten,

11:00, www*

Schaezlerpalais:

Lehrer Rembrandt. Der

große Maler im Spiegel

seiner Schüler, 10:00,

www*

tim - Textilmuseum:

Who cares? Solidarität

neu entdecken.

Sonderausstellung bis

Anfang 2022, 09:00,

www*

Parktheater

Göggingen:

Marco Brüser. Aus

heiterem Himmel

COMEDY. COCKPIT.

CUNSTSTÜCKE, 19:30,

www*

VORTRAG

VR-Event: Erinnerte

Erlösung: Zum

Pessachfest. Vortrag von

Prof. Dr. Efrat Gal-Ed,

18:30, www*

donnerstag

13

BÜHNE

Spectrum: Christine

Eixenberger.

„Einbildungsfreiheit“

(Kabarett), 20:00, www*

Staatstheater in

der Brechtbühne im

Gaswerk: Moving.

Kammerballettabend,

19:30, www*

AUSSTELLUNG

Ecke Galerie: Das

kleine Format 2021. Gemeinschaftsausstellung

der Ecke-Künstler, 12:00,

www*

Galerie Noah: Hermann

Nitsch. Neue Arbeiten,

11:00, www*

Maximilianmuseum:

Kleine Welten.

Kostbarkeiten für den

Puppenhaushalt, 10:00,

www*

Schaezlerpalais:

Lehrer Rembrandt. Der

große Maler im Spiegel

seiner Schüler, 10:00,

www*

tim - Textilmuseum:

Who cares? Solidarität

neu entdecken.

Sonderausstellung bis

Anfang 2022, 09:00,

Kategorien

MINT (Mathematik, Informatik,

Naturwissenschaften, Technik)

und Geisteswissenschaften

Preise

1. Preis: 2500 Euro

2. Preis: 1000 Euro

3. Preis: 500 Euro

Bewerbung

Bewerbungsschluss ist der 11. April 2022.

Weitere Informationen unter

augsburg.de/wissenschaftspreis

Ein Gemeinschaftsprojekt mit der Stiftung

Augsburger Wissenschaftsförderung

Stadt Augsburg, Referat für Bildung und Migration

Rathausplatz 1, 86150 Augsburg

www*: weitere Info auf neue-szene.de


48

TERMINE

konzert

Sport

konzert

FLIEGENDE BAUTEN

SA. 08.01. – BRECHTBÜHNE AM GASWERK – 19:00 UHR

AUGSBURGER PANTHER – WOLFSBURG GRIZZLYS

SO. 09.01. – CURT-FRENZEL-STADION – 14:00 UHR

HANGONAUTEN

SO. 09.01. – MÄRCHENZELT - 19:00 UHR

Parktheater

Göggingen: Katie

Freudenschuss. Einfach

Compli-Katie! 19:30,

www*

Umland

BÜHNE

Stadthalle

Gersthofen: Dui do an

de Sell – „Wechseljahre“

(Kabarett), 20:00, www*

freitag

14

KONZERT

Jazzclub Augsburg:

Frank Woeste. Der

klingende Beweis für

die Kraft kulturellen

Austauschs, 20:30,

www*

Parktheater

Göggingen: FRONTM3N.

„Up Close“-Tour 2021/22,

19:30, www*

BÜHNE

Kongress am Park:

Addnfahrer. S‘Lem is koa

Nudlsubbn, 20:00, www*

Kresslesmühle: Open

Stage Augsburg. Das

Kleinkunst-Talentfestival

um die Ecke, 20:30,

www*

Staatstheater im

martini-Park: Orfeo

ed Euridice. Oper in drei

Akten von Christoph

Willibald Gluck, 19:30,

www*

Staatstheater in

der Brechtbühne im

Gaswerk: Freitags

vor der Zukunft .

Theaterstück von

Matthias Naumann,

19:30, www*

VR-Event: Solo - Folge

1 . Interaktive VR-Serie

von Sebastian Klauke,

20:00,

AUSSTELLUNG

Ecke Galerie: Das

kleine Format 2021. Gemeinschaftsausstellung

der Ecke-Künstler, 12:00,

Galerie Noah: Hermann

Nitsch. Neue Arbeiten,

11:00, www*

Maximilianmuseum:

Kleine Welten.

Kostbarkeiten für den

Puppenhaushalt, 10:00,

www*

Schaezlerpalais:

Lehrer Rembrandt. Der

große Maler im Spiegel

seiner Schüler, 10:00,

www*

tim - Textilmuseum:

Who cares? Solidarität

neu entdecken.

Sonderausstellung bis

Anfang 2022, 09:00,

SPORT

Curt-Frenzel-Stadion:

Augsburger Panther

- Bietigheim Steelers.

Spieltag in der DEL

Eishockey-Liga (Live

bei Magenta TV), 19:30,

www*

KINDER

Märchenzelt: Midas

hat Eselsohren.

Puppentheater mit

Sandra Lienhard (ab 4

Jahren), 15:30, www*

Märchenzelt: Der

kleine Prinz. Erzählt von

Matthias Fischer (ab 12

Jahren), 17:30, www*

BUNTES

Märchenzelt: Der

kleine Prinz. Erzählt von

Matthias Fischer (für

Erwachsene), 20:00,

www*

samstag

15

KONZERT

Kongress am Park:

Max Raabe & Palast

Orchester. Guten Tag,

liebes Glück, 20:00,

www*

Staatstheater in

der Brechtbühne im

Gaswerk: Fliegende

Bauten. Ein Liederabend,

19:30, www*

BÜHNE

Kresslesmühle: Das

Eich. Stefan Eichner

spielt Reinhard Mey 2.0,

20:00, www*

Parktheater

Göggingen: Nicole

Jäger. Prinzessin

Arschloch, 19:30, www*

Staatstheater

im martini-Park:

Dimensions of Dance.

Part 3 . Tanzabend in drei

Teilen: »Whim«, »Rain

Dogs« & »Satisfaction«,

19:30, www*

VR-Event: Oleanna - Ein

Machtspiel. Schauspiel

von David Mamet ,

20:00, www*

AUSSTELLUNG

Ecke Galerie: Das

kleine Format 2021. Gemeinschaftsausstellung

der Ecke-Künstler, 12:00,

www*

Grafisches Kabinett

im Höhmannhaus:

Die Erklärung der Welt.

Guckkastenbilder aus

der Sammlung Joachim

von Prittwitz und Gaffron,

10:00, www*

Lettl Museum: Sein

Name ist Zeiger.

Gedichte von Heinz Ratz

zu Bildern von Wolfgang

Lettl, 11:00, www*

Umland

Stadthalle Gersthofen:

Familienkonzert

der Augsburger

Philharmoniker. Maximus

Musicus besucht das

Orchester, 17:00, www*

sonntag

16

BÜHNE

Parktheater

Göggingen: Matthias

Brandt und Jens Thomas.

Psycho – Fantasie über

das kalte Entsetzen,

19:30, www*

Spectrum: Silvano

Tuiach - Geisterfahrer.

„Grad mit Fleiß“

(Neues Programm

des Augsburger

Kabarettisten), 19:00, *

Staatstheater

im martini-Park:

Tintenherz. Familienstück

zur Weihnachtszeit nach

dem Roman von Cornelia

Funke, 15:00, www*

Staatstheater in

der Brechtbühne im

Gaswerk: Die Antwort

auf alles. Theaterstück

von Neil LaBute, 15:00,

www*

AUSSTELLUNG

Maximilianmuseum:

Kleine Welten.

Kostbarkeiten für den

Puppenhaushalt, 10:00,

Neue Galerie im

Höhmannhaus: Kerstin

Skringer – Wanderers.

Sonderausstellung mit

neuen Malereien von

Kerstin Skringer, 10:00,

www*

Schaezlerpalais:

Lehrer Rembrandt. Der

große Maler im Spiegel

seiner Schüler, 10:00,

www*

tim - Textilmuseum:

Who cares? Solidarität

neu entdecken.

Sonderausstellung bis

Anfang 2022, 09:00,

SPORT

WWK Arena: FC

Augsburg - Eintracht

Frankfurt. 19. Spieltag in

der Fußball-Bundesliga,

15:30, www*

KINDER

Kresslesmühle: Lilu

feiert Geburtstag. Junges

Theater Augsburg, 15:00,

www*

Märchenzelt: Frau

Holle & Rumpelstilzchen,

Märchen für Kinder (ab

4 Jahren), mit Stockbrot,

10:00 + 11:30, www*

Märchenzelt:

Schneewittchen,

Märchen für Kinder (ab 4

Jahren), 14:00 + 15:30,

VORTRAG

Moritzkirche: Ein

Wort zum Sonntag.

Theaterpredigt zu „Mary

Page Marlowe“, 16:00,

www*

Umland

KINDER

Eukitea Theaterhaus:

„Dornröschen“.

Wintermärchen im

Theater Eukitea für

Kinder ab 4 Jahren, 16:00,

montag

17

KONZERT

Parktheater

Göggingen: Wiener

Blut. Operette von Johann

Strauss, 17:30 + 20:30,

www*

AUSSTELLUNG

Jüdisches Museum

Augsburg Schwaben:

Judenbilder. Intervention

in der Dauerausstellung,

09:00, www*

dienstag

18

KONZERT

Jazzclub Augsburg:

Auxburg Jamsession .

Mit Nico Weber, 20:30,

www*

BÜHNE

Staatstheater im

martini-Park: Moskau,

Tscherjomuschki.

Musikalische Satire

in 3 Akten von Dmitri

Schostakowitsch, 19:30,

AUSSTELLUNG

Ecke Galerie: Das

kleine Format 2021. Gemeinschaftsausstellung

der Ecke-Künstler, 12:00,

www*

Maximilianmuseum:

Kleine Welten.

Kostbarkeiten für den

Puppenhaushalt, 10:00,

Neue Galerie im

Höhmannhaus: Kerstin

Skringer – Wanderers.

Sonderausstellung mit

neuen Malereien von

Kerstin Skringer, 10:00,

tim - Textilmuseum:

Who cares? Solidarität

neu entdecken.

Sonderausstellung bis

Anfang 2022, 09:00,

www*

KINDER

Feuerwehrerlebniswelt:

»Bei der Feuerwehr

wird der Kaffee kalt«.

Neues Angebot von

Staatstheater Augsburg,

Klexs Theater und

Feuerwehrerlebniswelt

für Kinder ab 5 Jahre,

09:00 + 11:15, www*

mittwoch

19

KONZERT

Jazzclub Augsburg:

Toriyo. Mittwochskonzert:

Diversität, Groove, Funk

und Soul, 20:30, www*

Kongress am Park: Die

Nacht der Musicals. Hits

aus Tanz der Vampire,

Das Phantom der Oper,

Mamma Mia, Cats u.a.,

20:00, www*

Kresslesmühle:

Aluminé Guerrero (ARG).

Live Konzert präsentiert

von Karman e. V., 21:00,

www*

LITERATUR

VR-Event: 3. Buchclub

des Augsburger

Staatstheaters. „Früchte

des Zorns“ von John

Steinbeck, 19:30, www*

AUSSTELLUNG

Ecke Galerie: Das

kleine Format 2021. Gemeinschaftsausstellung

der Ecke-Künstler, 12:00,

www*

Grafisches Kabinett

im Höhmannhaus:

Die Erklärung der Welt.

Guckkastenbilder aus

der Sammlung Joachim

von Prittwitz und Gaffron,

10:00, www*

tim - Textilmuseum:

Who cares? Solidarität

neu entdecken.

Sonderausstellung bis

Anfang 2022, 09:00,

BUNTES

Hirblinger Hof: BDSM-

Stammtisch Tacheles .

Wenn es ein wenig härter

sein darf ..., 19:30, www*

donnerstag

20

KONZERT

Kongress am Park:

Elvis - Das Musical.

2022 erneut auf großer

Tournee! 20:00, www*

BÜHNE

Kresslesmühle:

Fastfood Theater. Best of

Live, 20:00, www*

Staatstheater in

der Brechtbühne im

Gaswerk: Moving.

Kammerballettabend,

19:30, www*

AUSSTELLUNG

Ecke Galerie: Das

kleine Format 2021. Gemeinschaftsausstellung

der Ecke-Künstler, 12:00,

www*

Grafisches Kabinett

im Höhmannhaus:

Die Erklärung der Welt.

Guckkastenbilder aus der

Sammlung

Maximilianmuseum:

Kleine Welten.

Kostbarkeiten für den

Puppenhaushalt, 10:00,

www*

tim - Textilmuseum:

Who cares? Solidarität

neu entdecken.

Sonderausstellung bis

Anfang 2022, 09:00,

www*

BUNTES

Märchenzelt: Die

Schneekönigin. Märchen

für Erwachsene, mit

Stockbrot und Glühwein,

20:00, www*

Parktheater

Göggingen: Sascha

Korf. denn er weiß

nicht, was er tut, 19:30,

www*

freitag

21

KONZERT

Jazzclub Augsburg:

Masaa. Feinster

Ethnojazz, 20:30, www*

Rokokosaal

der Regierung

von Schwaben:

Beethovens Geister. 4.

Kammerkonzert, 19:30,

www*

BÜHNE

Abraxas: Kleiner Vogel

Kukuli . Ein Abend über

die große Schauspielerin

Carola Neher, 20:00,

www*

Altes Rock Café:

kinesphere. Ein Mensch-

Maschine-Tanzabend,

Inszenierung für virtuelle

Realitäten, 20:00, www*

Kresslesmühle: Impro

à la Turka. Spontan

getürkt!, 20:00, www*

Parktheater

Göggingen: Expedition

Erde. Irland – Zauber

der grünen Insel, 19:30,

www*

Sensemble Theater:

Frankenstein unlimited.

Theaterstück von

Sebastian Seidel

(Wiederaufnahme),

20:30, www*

Staatstheater in

der Brechtbühne im

Gaswerk: Die Antwort

auf alles. Theaterstück

von Neil LaBute, 19:30,

www*

AUSSTELLUNG

Ecke Galerie: Das

kleine Format 2021. Gemeinschaftsausstellung

der Ecke-Künstler, 12:00,

www*

Grafisches Kabinett

im Höhmannhaus:

Die Erklärung der Welt.

Guckkastenbilder aus

der Sammlung Joachim

von Prittwitz und Gaffron,

10:00, www*

Lettl Museum: Sein

Name ist Zeiger.

Gedichte von Heinz Ratz

zu Bildern von Wolfgang

Lettl, 11:00, www*

Parktheater

Göggingen: Whisk(e)y-

Tasting. Eine kulinarische

Weltreise, 20:00, www*

SPORT

Curt-Frenzel-Stadion:

Augsburger Panther -

Düsseldorfer EG. Spieltag

in der DEL Eishockey-Liga

(Live bei Magenta TV),

19:30, www*


TERMINE

49

bühne

KONZERT

Bühne

CHRISTINE EIXENBERGER

DO. 13.01. – SPECTRUM - 20:00 UHR

DIMITRI LAVRENTIEV

SA. 22.01. – PARKTHEATER – 19:30 UHR

FALCO – DAS MUSICAL

FR. 28.01. – KONGRESS AM PARK – 20:00 UHR

BUNTES

Märchenzelt: Märchen

von Schnee und Eis.

Märchen für Erwachsene,

mit Punsch und

Zimtäpfeln, 20:00, www*

samstag

22

KONZERT

Parktheater

Göggingen: Dimitri

Lavrentiev. Angels and

Friends, 19:30, www*

BÜHNE

Altes Rock Café: Event.

Ein Monolog von John

Clancy, 20:00, www*

Kresslesmühle: Philipp

Scharrenberg. Realität

für Quereinsteiger,

20:00, www*

Sensemble Theater:

Frankenstein unlimited.

Theaterstück von

Sebastian Seidel

(Wiederaufnahme),

20:30, www*

Staatstheater im

martini-Park: Der

Zauberberg. Schauspiel

nach dem Roman von

Thomas Mann, 19:30,

AUSSTELLUNG

Ecke Galerie: Das

kleine Format 2021. Gemeinschaftsausstellung

der Ecke-Künstler, 12:00,

www*

Maximilianmuseum:

Kleine Welten.

Kostbarkeiten für den

Puppenhaushalt, 10:00,

www*

tim - Textilmuseum:

Who cares? Solidarität

neu entdecken.

Sonderausstellung bis

Anfang 2022, 09:00,

KINDER

Abraxas: Meister

Eder und sein Pumuckl

. Kindertheater der

Schaubühne (ab 3

Jahren), 15:00, www*

BUNTES

Märchenzelt: Whisky-

Tasting mit Märchen und

Harfenklängen. Irisch

guter Märchenabend mit

Musik und Irish-Whisky-

Varianten, 20:30, www*

sonntag

23

KONZERT

Parktheater

Göggingen: 6.

Orchesterfest im

Musentempel. Konzert

mit dem Sinfonischen

LechWertach-Orchester,

17:00, www*

Staatstheater in

der Brechtbühne im

Gaswerk: Fliegende

Bauten. Ein Liederabend,

18:00, www*

BÜHNE

Kongress am Park: Die

Eiskönigin. Die Musik-

Show auf Eis, 19:00,

www*

Kresslesmühle: Rike

Wagner. An oana Stauan

vareckt koa Goaß! ,

20:00, www*

Staatstheater

im martini-Park:

Dimensions of Dance.

Part 3 . Tanzabend in drei

Teilen: »Whim«, »Rain

Dogs« & »Satisfaction«,

18:00, www*

AUSSTELLUNG

Grafisches Kabinett

im Höhmannhaus:

Die Erklärung der Welt.

Guckkastenbilder aus

der Sammlung Joachim

von Prittwitz und Gaffron,

10:00, www*

tim - Textilmuseum:

Who cares? Solidarität

neu entdecken.

Sonderausstellung bis

Anfang 2022, 09:00,

www*

KINDER

Abraxas: Das hässliche

Entlein. Moussong

Theater mit Figuren (ab 5

Jahren), 15:00, www*

Kresslesmühle:

Sabienchen! Abenteuer

einer Honigbiene.

Theaterstück mit Musik

(ab 3 Jahren), 15:00,

Märchenzelt: Der Wolf

und die 7 Geißlein /

Rotkäppchen. Märchen

für Kinder (ab 3 Jahren),

14:00, + 15:30, www*

Umland

KINDER

Stadthalle Gersthofen:

Conni (Zirkus-Musical),

11:00, www*

montag

24

AUSSTELLUNG

Jüdisches Museum

Augsburg Schwaben:

Judenbilder. Intervention

in der Dauerausstellung,

09:00, www*

dienstag

25

BÜHNE

Abraxas: „Lebenslang“.

Performance und

Gespräch mit Daniel

Langbein, 20:00, www*

Kresslesmühle: Maria

Clara Groppler. Solo

„Jungfrau“, 20:00, www*

AUSSTELLUNG

Grafisches Kabinett

im Höhmannhaus:

Die Erklärung der Welt.

Guckkastenbilder aus

der Sammlung Joachim

von Prittwitz und Gaffron,

10:00, www*

SPORT

Curt-Frenzel-Stadion:

Augsburger Panther

- Iserlohn Roosters.

Spieltag in der DEL

Eishockey-Liga (Live

bei Magenta TV), 19:30,

www*

mittwoch

26

KONZERT

Ballonfabrik: Dr.

Krapula (Kolumbien).

Latin, Ska, Punmk - live

präsentiert von Karman e.

V., 21:00, www*

Kongress am

Park: Metallica

Symphonic Tribute. Das

Internationale Classic-

Rock-Spektakel, 20:00,

BÜHNE

Parktheater

Göggingen: Wiener

Blut. Operette von Johann

Strauss, 19:30, www*

Staatstheater

im martini-Park:

Winterreise. Tanztheater

von Ricardo Fernando,

19:30, www*

LITERATUR

VR-Event: 3. Buchclub

des Augsburger

Staatstheaters. „Früchte

des Zorns“ von John

Steinbeck, 19:30, www*

AUSSTELLUNG

Ecke Galerie: Das

kleine Format 2021. Gemeinschaftsausstellung

der Ecke-Künstler, 12:00,

Lettl Museum: Sein

Name ist Zeiger.

Gedichte von Heinz Ratz

zu Bildern von Wolfgang

Lettl, 13:00, www*

Neue Galerie im

Höhmannhaus: Kerstin

Skringer – Wanderers.

Sonderausstellung mit

neuen Malereien von

Kerstin Skringer, 10:00,

donnerstag

27

BÜHNE

Kresslesmühle:

Theaterwerkstatt:

Empfänger unbekannt.

Theaterstück nach

dem Briefroman von

Kressmann Taylor, 20:00,

AUSSTELLUNG

Ecke Galerie: Das

kleine Format 2021. Gemeinschaftsausstellung

der Ecke-Künstler, 12:00,

www*

Neue Galerie im

Höhmannhaus: Kerstin

Skringer – Wanderers.

Sonderausstellung mit

neuen Malereien von

Kerstin Skringer, 10:00,

BUNTES

Parktheater

Göggingen: Duo Lunatic.

ON AIR: Funksturm

mit Olli & Claire, 19:30,

www*

Freitag

28

KONZERT

Jazzclub Augsburg:

Swing tanzen verboten.

Augsburgs bekannteste

Swing-Kapelle, 20:30,

www*

Kongress am Park:

Falco - Das Musical.

Ein mitreißendes

Showerlebnis rund um

den legendären Wiener,

20:00, www*

Rokokosaal

der Regierung

von Schwaben:

Sehnsuchtstöne. 1.

Liederabend von Sally du

Randt, 19:30, www*

BÜHNE

Kresslesmühle:

Sebastian Huber.

Gschaftlhuaba, 20:00,

Sensemble Theater:

Frankenstein unlimited.

Theaterstück von

Sebastian Seidel

(Wiederaufnahme),

20:30, www*

AUSSTELLUNG

Ecke Galerie: Das

kleine Format 2021. Gemeinschaftsausstellung

der Ecke-Künstler, 12:00,

www*

Maximilianmuseum:

Kleine Welten.

Kostbarkeiten für den

Puppenhaushalt, 10:00,

www*

Neue Galerie im

Höhmannhaus: Kerstin

Skringer – Wanderers.

Sonderausstellung mit

neuen Malereien von

Kerstin Skringer, 10:00,

SPORT

Curt-Frenzel-Stadion:

Augsburger Panther

- Grizzlys Wolfsburg.

Spieltag in der DEL

Eishockey-Liga (Live bei

Magenta TV), 19:30,

BUNTES

Märchenzelt:

„Streicheleinheiten“ .

Märchen, die der Seele

guttun (mit Glühwein und

Stockbrot), 19:00, www*

Parktheater

Göggingen: Kabarett

Geisterfahrer. Grad mit

Fleiß!, 19:30, www*

Umland

BÜHNE

Stadtbibliothek

Gersthofen: 11 Freunde

live (präsentiert von

Neue Szene Augsburg).

Die Fußballshow mit den

11-Freunde-Redakteuren

Philipp Köster und Jens

Kirschneck, 19:30, www*

samstag

29

KONZERT

Kongress am Park:

Blechschaden mit Bob

Ross. Die Blechbläser

der Münchner

Philharmoniker, 20:00,

www*

Parktheater

Göggingen:

Ringmasters. It’s

Showtime! 19:30, www*

BÜHNE

Abraxas: Ein

Sommernachtstraum

(Premiere im

Videostream). Klexs

Theater & Augsburg

München Schauspiel,

20:00, www*

Sensemble Theater:

Frankenstein unlimited.

Theaterstück von

Sebastian Seidel

(Wiederaufnahme),

20:30, www*

Staatstheater im

martini-Park: Faust –

Margarethe (Premiere).

Oper in fünf Akten von

Charles Gounod , 19:30,

www*

Staatstheater in

der Brechtbühne im

Gaswerk: Der Drache.

Märchenkomödie von

Jewgeni Schwarz, 19:30,

AUSSTELLUNG

Ecke Galerie: Das

kleine Format 2021. Gemeinschaftsausstellung

der Ecke-Künstler,

12:00, Neue Galerie im

Höhmannhaus: Kerstin

Skringer – Wanderers.

Sonderausstellung mit

neuen Malereien von

Kerstin Skringer, 10:00,

KINDER

Abraxas: Tischlein deck

dich . Theater Fritz &

Freunde (ab 3 Jahren),

15:00, www*

BUNTES

Botanischer Garten:

Ovids Metamorphosen.

Finsterer

Märchenspaziergang für

Erwachsene, 19:00,

Umland

BÜHNE

Stadthalle

Gersthofen: Romeo

und Julia, Schauspiel von

William Shakespeare,

19:30,www*

sonntag

30

BÜHNE

Staatstheater

im martini-Park:

Dimensions of Dance.

Part 3 . Tanzabend in drei

Teilen: »Whim«, »Rain

Dogs« & »Satisfaction«,

18:00, www*

SPORT

Curt-Frenzel-Stadion:

Augsburger Panther -

Kölner Haie. Spieltag in

der DEL Eishockey-Liga

(Live bei Magenta TV),

16:30, www*

KINDER

Abraxas: Der

Glitzerschuppenfisch.

Klexs Theater (ab 3

Jahren), 15:00, www*

Kresslesmühle: Der

schaurige Schusch.

Theaterstück für Kinder,

15:00, www*

Märchenzelt:

Rumpelstilzchen &

Rapunzel, Märchen für

Kinder (ab 4 Jahren),

14:00 15:30, www*

BUNTES

Königsplatz:

Meine Stadt – Meine

Geschichte (Abgesagt!).

„Stadtführungen in

Russischer Sprache“,

14:00, www*

Kresslesmühle:

Meine Stadt – Meine

Geschichte (Abgesagt!).

„Stadtführungen in

türkischer Sprache“,

14:00, www*

Märchenzelt: Märchen

für Frauen - draußen am

Lagerfeuer. Erzählt von

Kerstin Becke, 18:00,

www*

Parktheater

Göggingen: Gerhard

Polt. Wer ist wir? 15:00 +

19:30, www*

montag

31

AUSSTELLUNG

Jüdisches Museum

Augsburg Schwaben:

Judenbilder. Intervention

in der Dauerausstellung,

09:00, www*

BUNTES

Feuerwehrerlebniswelt:

Feuerwehrerlebniswelt.

Ausstellung im martini

Park rund ums Thema

Feuerwehr, 10:00, www*

www*: weitere Info auf neue-szene.de


50

das

Allerletzte

Doc Dennis Fuxx

(Außenminister Bob`s Gastronomie)

1. Happy New Year oder Bloody New Fear?

Bloody New Year! Bin für 7 Stacheldraht-Wrestling-Matches in unserem

Schrebergarten gelistet. Jeweils Main-Event, versteht sich ...

Er ist Doktor der Literaturwissenschaften, Musikexperte

und passionierter Kneipen-Quizzer! Noch Fragen?

2. Wrestling: The Undertaker oder Tim Wiese? Höhöhö ...

Der Karate-Kick gegen Olic war damals perfekt ausgeführt. Großes

Kino! Chapeau! Stellst du Tim allerdings mit dem Deadman in

den Ring, heißt's halt nach 30 Sekunden: R.I.P.

3. Metal, Hardrock oder Punk?

Meine Alltime-Favs sind W.A.S.P., Running Wild, Iron Maiden, Tygers

Of Pan Tang, Raven und Riot. Also: Heavy Metal is the LAW!!!

4. Def Leppard “Hysteria” oder Ozzy Osbourne “Blizzard of

Ozz”?

Gegenfrage: Is a 'Photograph' of 'Mr. Crowley' cooler als a 'Rocket'

on a 'Crazy Train' oder gar an 'Animal' in 'No Bone Movies'? Wer

weiß das schon? 'I Don't Know' und puller mir ein wenig Zucker

aus dem Ärmel ...

5. Teresa Orlowski oder Sandra Maischberger?

Ich mag die verschiedenen Schuhe von Sandra (hoffe, dass demnächst

mal ein paar Paare bei ebay versteigert werden – das wird

mal richtig geil) ... und wenn sie bei kritischen Fragen mit ihrem

Spickzettel in der Gegend umeinander wedelt – Sex pur. Ist die

Orlowski noch am Leben??

6. Blutiges Steak oder Bulgur-Gemüse-Pfanne?

Seit meine Freundin bei mir wohnt, ist der Kühlschrank voller

Grünzeug und ich träume jede Nacht von gescheit blutigen Steaks!

7. Griechische Mythologie: Hades oder Dionysos?

Wir halten's mit Wein, Weib (wenig Grünzeug) und unschwer zu

erraten: ner ganzen Menge Heavy Metal! Dürfte dem Gott der

Unterwelt auch taugen. Steaks gehen auf mich.

8. Werder Bremen oder Santiago Wanderers?

Lebenslang Grün-Weiß. Trotz Blut, Schweiß, Tränen (und ner

Menge Kotzerei) ... Ich kann nicht anders, auch wenn's überall weh

tut.

9. Heimkino: “Hellraiser” oder “Vom Winde verweht”?

Nägel mit Köpfen passt als Motto in jeder Situation. Vivien Leigh

auf ein Santa Muerte zu treffen, hätte allerdings auch was. Allein

der Sound des Rollennamens: Scarlett O'Hara ... ich geh aber mit

den Zenobiten. Einmal ein Pinhead sein! Hey Ho, let's go!

10. Pale Ale oder “Panther pur” von Thorbräu?

Easy ... Rock n' Roll Pale Ale! Bin außerdem eh nicht der große

Eishockey-Fan. Und wenn, dann eher Fishtowner ... Aber bitte

nicht weitersagen, sonst krieg ich Stress in meiner Wohnung

(wohne überm Thorbräu-Stüberl). (ws)


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Viertel verändern

Was braucht Ihr Stadtteil in Zukunft?

Gemeinsam möchten wir mit Ihnen über

den Augsburger Nord-Osten sprechen.

Oberbürgermeisterin Eva Weber kommt

mit dem Team der Stadtregierung

zu Ihnen. Diskutieren Sie mit!

01.02.2022

18 UHR

VOR ORT

ODER ONLINE

Hubertushof,

Hubertusplatz 2

Wir laden

Sie herzlich ein

zum Gespräch

FIRNHABERAU

HAMMERSCHMIEDE

LECHHAUSEN

HOCHZOLL

DISKUTIEREN SIE MIT!

Online: Diskussion und Chat live auf augsburg.de/stadtteilgespraeche

Schicken Sie uns Ihre Impulse vorab: stadtteilgespraeche@augsburg.de

Die Stadtteilgespräche

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