VBK. Bewegt alle. - KVV - Karlsruher Verkehrsverbund

kvv.de

VBK. Bewegt alle. - KVV - Karlsruher Verkehrsverbund

April 2012 | NUMMER 68

KVV. Bewegt alle.

www.kvv.de

MAGAZIN

KARLSRUHER VERKEHRSVERBUND

Kombilösung: Seitenwechsel stehen an

2011: Fahrgastzahlen im KVV wieder

gestiegen

Mit dem KVV auf Entdeckungstour


Frühlingserwachen

der Freizeitbahnen!

Seit April ist es wieder so weit:

Die Turmbergbahn und die Schlossgartenbahn

fahren wieder!

Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen bei

Ihren Ausflügen.

KVV Service-Telefon 0721 6107-5885

VBK. Bewegt alle.


Abo online – ScoolCard übers Netz bestellen 4/5

Mit der Stadtbahn nach Alpirsbach 6

IT Trans 2012 7

Bau der Kombilösung 8/9

Die Karlstraße wird runderneuert 10/11

Natur erleben am Kaltenbronn 12/13

Fahrgastzahlen und Einnahmen 2011 14/15

Zum Gedenken an James Rizzi 16

Fastenticket/Kleine Aufmerksamkeiten 17

Bülent Ceylan 18

In Kooperation mit der DB: zu den schönsten Ausflugszielen 19

Mit dem Kloster-Stadt-Express vor die Tore Maulbronns 20

Ehepaar Heinzmann kümmert sich um Haltestelle 21

Mit dem Karlsruher Verkehrsverbund auf Entdeckungstour 22

Das Gewinnspiel 23

LIEBE LESERIN, LIEBER LESER!

Das erste Quartal hat für die Kunden des Karlsruher Verkehrsverbunds (KVV) mit einer Fülle

von Aktionen gut angefangen: Ob kleine Aufmerksamkeiten am Valentinstag oder an Ostern,

ob Narrenkarte, Fastenticket oder die Aktion „Freundschaftsprämie“: Der KVV will seinen Kun-

den nicht nur die mit Abstand gegenüber dem Auto günstigste Möglichkeit der Beförderung

bieten, sondern eben auch das Besondere. Dass Ihr Verkehrsverbund dabei auf dem richtigen,

auf dem von Ihnen geschätzten Weg ist, zeigen die erneut gestiegenen Fahrgastzahlen: Das ist

unser Ansporn, unsere Anstrengungen im Sinne unserer Kunden kontinuierlich fortzusetzen.

Unter diesem Vorzeichen stehen auch die Möglichkeiten, die die Kunden des KVV haben,

um mit „ihrem“ Verbund auf elektronischem Weg direkt und unkompliziert in Kontakt zu tre-

ten. Abo online ist ein solcher Erfolg: Ob Neuabschluss eines Abonnements oder nur eine

Änderung – der Kunde kann auf diese Dienstleistung über die Homepage des KVV im Internet

zugreifen. Auch die Inhaber der ScoolCard können jetzt diesen Service nutzen. Für viele junge

Menschen ist dieses Angebot ohnehin die passende und angenehmste Form der Vertriebs-

kommunikation.

Ein Teil dieses Magazins ist verschiedenen Aspekten des Themas „Freizeit“ gewidmet:

Schlossgartenbahn und Turmbergbahn sind innerhalb von Karlsruhe seit Jahrzehnten beliebte

und stark frequentierte Ziele, in der Region warten Maulbronn mit seinem Kloster, der Kalten-

bronn und auch die Pfalz auf wissbegierige oder Erholung suchende Besucher. Der Karlsruher

Verkehrsverbund ist eben immer für Sie da, ob sie nun an Werktagen zur Arbeit oder in die

Schule fahren oder am Wochenende zu den Freizeitzielen in der gesamten Region.

Ihr

Dr. Walter Casazza

Geschäftsführer

IMPRESSUM

KVV Magazin 68 | 3

Der KVV sagt “Dankeschön“: Für die Fahr-

gäste gab`s am Valentinstag rote Rosen.

Herausgeber:

Karlsruher Verkehrsverbund GmbH

Tullastraße 71, 76131 Karlsruhe

info@kvv.karlsruhe.de

Service-Telefon:

0721 6107-5885

Verantwortlich:

Dr. Walter Casazza

Redaktion:

Achim Winkel

Textbeiträge:

Ruf & Partner Karlsruhe (R & P)

Gestaltung:

pandesign, Karlsruhe

Fotos:

Archiv KVV

ARTIS Uli Deck Karlsruhe u.a.

Druck:

E&B engelhardt und bauer, Karlsruhe

Stand: April 2012


4 | KVV Magazin 68

Mit der ScoolCard auch in der Freizeit im

ganzen Netz des KVV mobil.

ABO ONLINE

SCOOLCARD JETZT AUCH ELEKTRONISCH ZU HABEN

Bequem, vom heimischen Rechner aus,

können nun auch Schüler ihre Jahresfahr-

karte ordern. War dieser Service bisher

nur den Inhabern der „Karte ab 60“, der

„KombiCard“, „AboFix“ und der normalen

Jahreskarte vorbehalten, hat der KVV sein

Angebot um die „ScoolCard“ erweitert.

SCOOLCARD ÜBERS NETZ

BESTELLEN

Den Weg in eines der KVV Kundenzentren

können sich alle Schüler, die keinen Zuschuss

zur ScoolCard erhalten, ab sofort sparen und

damit alle Vorteile des Abo online genießen.


Für Schüler ab 15 Jahre sind für die Bestel-

lung eine Schulbestätigung sowie ein Foto

erforderlich. Die Bescheinigung muss einma-

lig gescannt und im PDF- oder JPEG-Format

hochgeladen werden. Selbst das notwendige

Lichtbild kann über eine sichere Datenver-

bindung elektronisch übermittelt werden. In

den darauf folgenden Jahren wird das Abon-

nement einfach nur verlängert.

Und wer Datenkorrekturen vornehmen

muss oder die ScoolCard verliert – kein

Problem. Die Zugriffsmöglichkeit erlaubt

eine umgehende Benachrichtigung an den

Karlsruher Verkehrsverbund.

KOMMUNIKATIONSWEG

KURZ UND GUT

„Abo Online ist seit einem Jahr im Einsatz

und bereits 20 Prozent unserer Neukunden

nutzen die elektronische Anmeldung“, sagt

KVV Vertriebsleiter Benjamin Bock über die

Zahlen. So liegt die Vermutung nahe, dass

das Verhältnis bei der ScoolCard ähnlich,

wahrscheinlich noch besser wird, denn die

Web-Affinität der Schüler ist sehr hoch. „Wir

reden hier von immerhin 50.000 Schülern aus

den Landkreisen Karlsruhe und Rastatt sowie

den Städten Karlsruhe und Baden-Baden.“

Bock spricht von einem Kommunikations-

kanal, von dem jeder etwas hat. „Der Kunde

spart Zeit und Geld und auch die Berater in

den Kundenzentren gewinnen Kapazität für

ihre Beratungstätigkeit dazu, wovon wiede-

rum der Kunde profitiert.“

ScoolCard

Das Jahresabo frei Haus.

Bequem und günstig.

Zahlbar in 10 Monatsbeträgen.

KVV. Bewegt alle.

EIN IPAD FÜR DEN

GEWINNER

Und gleich ein ganz besonderes Bonbon

hält der KVV für die Schüler bereit: Wer bis

31. Juli online bestellt oder sich als Besitzer

einer ScoolCard online registriert, hat die

Chance, neben vielen attraktiven Preisen ein

iPad von Apple zu gewinnen. Der entspre-

chende Prospekt mit Handlungsanleitung

und Bestellschein liegt in den Schulen aus.

Alle Gewinner werden schriftlich benachrich-

tigt, der Rechtsweg ist ausgeschlossen. (R&P)

www.kvv.de

Gültig ab 1. September 2012

Abo – online

bestellen und

verwalten!

KVV Magazin 68 | 5


6 | KVV Magazin 68

Mit der Stadtbahn durchs romantische Murgtal

in die Kloster- und Bierstadt im Schwarzwald.

Gültig vom 12. April bis 18. Oktober 2012

Ausflugsfahrten

nach Alpirsbach

AVG. Bewegt alle.

MIT DER STADTBAHN NACH

ALPIRSBACH

DAS MURGTAL AUS EINER ANDEREN PERSPEKTIVE

Mal richtig zurücklehnen und das Murgtal in seiner ganzen Schönheit genießen.

Ohne auf den Verkehr zu achten, ohne Parkplatzsuche, ohne zusätzliche Gebühren.

Die Kloster- und Bierstadt Alpirsbach lockt jährlich eine Vielzahl von Besuchern – und die

meisten von ihnen sind zum wiederholten Mal dort. Verantwortlich hierfür sind die weit über

die Grenzen Deutschlands hinaus bekannten Sehenswürdigkeiten wie die historische Kloster-

anlage und das Brauereimuseum, aber auch ganz einfach die Anfahrt durch das romantische

Murgtal.

Deshalb bietet der Karlsruher Verkehrsverbund in Zusammenarbeit mit der Stadtinforma-

tion Alpirsbach wieder einmal mehr die beliebte Ausflugstour in den Schwarzwald zum Son-

derpreis von 18 Euro an. Reiseleitung sowie Kloster- und Museumseintritt inklusive.

Die aktuellen Termine sind wie folgt:

Donnerstag: 12. April, 14. Juni, 12. Juli, 9. August, 27. September und 18. Oktober

Samstag: 19. Mai, 28. Juli, 25. August und 8. September

Los geht es um 8:16 Uhr mit der S 41 vom Karlsruher Albtalbahnhof in Richtung Freudenstadt.

Treffpunkt ist fünf Minuten zuvor. Der Zustieg ist von den Haltestellen der S 41 möglich.

Die Rückfahrt ist auf 17 Uhr festgelegt. Donnerstags ist die Ankunft im Karlsruher Hauptbahn-

hof um 19:15 Uhr, samstags um 19:44 Uhr.

Teilnehmerscheine gibt es in den KVV Kundenzentren. Die Teilnehmerzahl ist pro Ausflug

auf 50 Personen beschränkt. (R&P)


IT TRANS SETZT MASSSTÄBE

KARLSRUHE ALS WIEGE DES ÖFFENTLICHEN

PERSONENVERKEHRS

Für drei Tage, vom 15. bis 17. Februar, wa-

ren die Player des öffentlichen Personen-

verkehrs in Karlsruhe. Besucher aus 60 Na-

tionen sowie rund 200 Aussteller aus 25

Ländern waren in der Fächerstadt zu Gast.

Der Karlsruher Verkehrsverbund war

fast selbstverständlich mit einem Ausstel-

lungsstand präsent, gilt er doch als Weg-

weiser in Sachen ÖPNV. Daneben war er

partieller Ausrichter der Networking-Ange-

bote, die eine Fahrt im Zweisystemer, eine

Besichtigung der Leitstelle im Betriebshof

Gerwigstraße und eine Baustellenführung

der Kombilösung beinhaltete. „Die Resonanz

war erwartet hoch, das Karlsruher Modell ist

nach wie vor ein Publikumsmagnet“, so der

Leiter Marketing Achim Kirchenbauer.

Auszubildende der Firma init, der Deut-

schen Bundesbahn und des KVV konzi-

pierten im Rahmen des „Youth for Public

Transport Youth Labs“ (Y4PT) ein innovatives

Zukunftsprojekt, das den öffentlichen Per-

sonenverkehr von morgen kreativ gestalten

soll. Der digitalen Vernetzung verkehrsspezi-

fischer Daten gehört nach Ansicht des Pro-

jektteams die Zukunft.

Hierzu wurde das „HeadwaysBook“ er-

funden, eine Art Smartphone in Scheckkar-

tengröße. Damit ist es dem Kunden möglich,

von seinem aktuellen Standort die nächst-

gelegene ÖPNV Haltestelle zu ermitteln so-

wie die passenden Bahn-/Busverbindungen

zusammenzustellen. Auch als E-Ticket kann

das Headwaysbook genutzt werden, be-

reits beim Einstieg in das Fahrzeug wird der

Fahrtbeginn erfasst, beim späteren Ausstei-

gen wird dann automatisch der erforderliche

Fahrpreis von einem angelegten Guthaben

abgebucht. Diese Zahlungsfunktion könnte

auch auf andere „nicht ÖPNV verbundene“

Unternehmen erweitert werden. (R&P)

www.kvv.de

KVV Magazin 68 | 7

Heimspiel für den KVV: präsent auf der

IT Trans 2012.


8 | KVV Magazin 68

Kurz vor dem Seitenwechsel: die unter-

irdischen Haltestellen in der Kaiserstraße.

BAU DER KOMBILÖSUNG

IN DIESEM JAHR STEHEN SEITENWECHSEL AN

An den Baustellen der Kombilösung tut

sich was: Am Europaplatz, Kronenplatz

und an der Lammstraße stehen in die-

sem Jahr die Seitenwechsel für die un-

terirdischen Arbeiten an.

Die Bauarbeiten im Baufeld Europaplatz

schreiten voran. Der Deckel aus sechs Seg-

menten steht unmittelbar vor seiner Fertig-

stellung. Danach erhält die südliche Seite

des Europaplatzes direkt vor der Post Galerie

eine für Passanten wieder begehbare Ober-

fläche. Durch den Wechsel des Baufeldes auf

die nördliche Seite des Europaplatzes ist der

Fortschritt beim Bau dieser künftigen unterir-

dischen Haltestelle dann auch deutlich sicht-

bar. Durch das Verlegen der Gleise auf die

südliche Seite des Europaplatzes stehen am

Europaplatz alle Verkehrsbeziehungen unein-

geschränkt zur Verfügung: Vor allem können

Stadt- und Straßenbahnen vom Mühlburger

Tor kommend wieder in Richtung Haupt-

bahnhof abbiegen. Die Ersatzhaltestelle

Europaplatz bleibt weiter bestehen.


Der Kronenplatz ist das zweite Baufeld, das

in der ersten Jahreshälfte fertiggestellt wird.

Hier wechselt das Baufeld von der nörd-

lichen auf die südliche Seite. Das wird dann

mit einer Einschränkung verbunden sein: Der

Südabzweig in die Südstadt wird dann für

die Tramlinie 3 gesperrt: Die Bahnen fahren

Umleitung über die Ettlinger Straße. An der

Lammstraße ist der Seitenwechsel ebenfalls

für dieses Jahr geplant.

Am Ettlinger Tor ist der ehemalige Musik-

club Substage Geschichte: Ein Spezialun-

ternehmen hat die frühere Fußgängerun-

terführung, die dann später eine Blüte als

Konzertbühne erlebte, nahezu vollständig

abgerissen. Der Abriss des alten unterir-

dischen Mauerwerks wurde notwendig, weil

der Platz für den Neubau der späteren un-

terirdischen Haltestelle Ettlinger Tor benötigt

wird.

In diesem Sommer kommt es auch am Dur-

lacher Tor zu einer größeren Veränderung:

Dann werden die Gleise verschwenkt, um

das Baufeld für den Bau der Rampe freizu-

machen. Die Kombilösung sieht vor, dass am

Durlacher Tor die Stadt- und Straßenbahnen

in die unterirdische Röhre eintauchen.

www.kasig.info

KVV Magazin 68 | 9


10 | KVV Magazin 68

Mit einem Flyer wurden alle Haushalte

in der Südweststadt informiert.

Frühjahr/Sommer 2012

Haltestellen-Umbau

Mathystraße

und Kolpingplatz

Am 9. Juli ist die Karlstraße runderneuert

und es heißt wieder „Freie Fahrt“.

Mehr Komfort.

Mehr Sicherheit.

DIE KARLSTRASSE

WIRD RUNDERNEUERT

Wenn alle Arbeiten in und an der Karlstraße abgeschlossen sind, können sich Fahr-

gäste und auch Anwohner freuen. Aber eines ist klar: Die Runderneuerung erfordert

etwas Geduld.

Im April, Mai und Juni geht in der Karlstraße auf Schienen gar nichts mehr wegen eines

umfangreichen Bauprogramms: Neue barrierefreie Haltestellen, längere Haltestellen für

die Aufnahme von Doppelzügen, die Wiederherstellung des vollständigen Gleisdreiecks am

Europaplatz und der Austausch alter Schienen und Weichen, um die Sperrungen auch optimal

zu nutzen.

An den beiden Wochenenden 30. März bis 1. April sowie 13. bis 15. April werden Wei-

chen und Gleise im Bereich Ebert-, Schwarzwaldstraße und Albtalbahnhof ausgetauscht: Dann

fahren in der Karlstraße zwischen Ebert- und Mathystraße keine Bahnen. Stattdessen neh-

men die S-Bahnen vom Albtalbahnhof kommend ihren Weg über die Brauer-, Mathy-, Her-

mann-Billing- und Ettlinger Straße zum Marktplatz (und genauso auch wieder zurück). Die

Straßenbahnen 2, 2E, 3, 4 und 6 können dann auch nicht mehr den Hauptbahnhofsvorplatz

bedienen, sondern fahren ihre gewohnte „Südschleife“ verkürzt über Konzerthaus. Vom

Konzerthaus zum Hauptbahnhof gibt es einen Schienenersatzverkehr über Ettlinger Straße,

Hauptbahnhof Vorplatz und Karlstraße.

Haltestelle Kolpingplatz

Südendstraße Südendstraße

Leibnitzstr.

Leibnitzstr.

Leibnizstr.

SpielSpielplatzplatz Kolping- platz

Kantstraße

Kantstraße

AlbtalAlbtalAlbtalstr.str.str. Kombinierter Kombinierter Kombinierter Bereich

Straßenbahn Straßenbahn und

Bereich

Straßenbahn und und Auto

Bereich Bereich Haltestelle

Haltestelle

Fahrgastunterstand

Fahrgastunterstand

Fahrgastunterstand

Flächen Flächen für für Fußgänger

Fußgänger

Spur Spur für für Radfahrer Radfahrer

© LA | 2012 | 1456

© LA © LA | 2012 2012 | 2012 | 1456 1456 | 1456

Haltestelle Mathystraße

Mathystraße

Mathystraße

Karlstraße

Karlstraße

Augustastraße Augustastraße Alter Alter Brauhof Brauhof

Karlstraße

Karlstraße

Gleise Straßenbahn

Straßenbahn

Bereich Bereich Haltestelle Haltestelle

Fahrgastunterstand

Fahrgastunterstand

Flächen Flächen für für Fußgänger Fußgänger

Spur für für Radfahrer Radfahrer

© LA © LA | 2012 | 2012 | 1457 | 1457

© LA | 2012 | 1457

Mathystraße


Vom 2. April bis 13. April – also in den

Osterferien – werden dann Weichen an der

Kreuzung Karl-/Ebertstraße getauscht und

die Haltestelle Ebertstraße verlängert, so

dass dort Zugverbände halten können. In

dieser Zeit fahren ebenfalls in der Karlstraße

zwischen Mathy- und Ebertstraße, aber auch

in der Brauerstraße keine Straßenbahnen.

Die Tramlinien 2, 2E, 3, 4 und 6 verkürzen

die Südschleife und fahren über die Mathy-

oder Hermann-Billing-Straße die Haltestel-

le Konzerthaus an. Von hier wird der zuvor

bereits bewährte Schienenersatzverkehr im

Ring über Ettlinger Straße, Hauptbahnhof

Vorplatz und Karlstraße eingerichtet. Zusätz-

lich wird der Takt der Buslinie 55 verdichtet,

um die Brauerstraße entsprechend bedienen

zu können. Gleich anschließend erfolgt der

bereits erwähnte Weichen- und Gleistausch

vom 13. bis 15. April mit der Sperrung der

Karlstraße zwischen Ebert- und Mathystraße.

Die Brauerstraße wird dann aber wieder von

den Bahnen angefahren.

Weil bereits ab 30. März in der Karlstra-

ße zwischen Mathy- und Ebertstraße keine

Bahnen mehr fahren, wird die Zeit genutzt,

um dort die beiden Haltestellen Mathystraße

und Kolpingplatz barrierefrei und auch für

Doppelzüge ansteuerbar umzubauen – bis

6. Juli. Die Tram 4 fährt dann vom Haupt-

bahnhofsvorplatz kommend die Brauer- und

Mathystraße zum Europaplatz und in die

Waldstadt, die Linie 2 verkehrt als Ringver-

kehr Ettlinger Straße, Hauptbahnhof Vorplatz

zum ZKM und Konzerthaus. Die Haltestelle

Der 34 cm hohe Bahnsteig ermöglicht barrierefreies KVV Magazin Einsteigen 68 | 11

in die Bahn. Radfahrer erhalten in Nord-Süd-Richtung einen

eigenen Radweg.

Kolpingplatz ist in dieser Zeit komplett auf-

gehoben, die Buslinie 55 fährt über die

Ebertstraße (statt über Karl- und Südendstra-

ße) zur Lorenzstraße. Kolpingplatz 2

Voraussichtlich Mitte Mai wird an fünf

Der 34 cm hohe Bahnsteig ermöglicht barrierefreies Einsteigen in

Tagen das – provisorische – Gleisdreieck an

die Bahn. Der Individualverkehr fährt ebenfalls in der Mitte, die

die auf dem geschlossenen Süd-Baufeld

Bahnsteige können stufenfrei ohne Querung der Straße erreicht

neu verlegten Gleise vor der Postgalerie am

werden. Radfahrer erhalten ihren eigenen Radweg.

Europaplatz angeschlossen: Die auf dem bis

dahin geschlossenen Süd-Baufeld neu ver-

legten Gleise vor der Postgalerie werden

dann westlich und östlich an die Gleise in der

Kaiserstraße und südlich an die Gleise in der

Karlstraße angeschlossen. Bereits ab Anfang

Mai verkehren in der Karlstraße zwischen

Europaplatz und Mathystraße keine Bahnen,

am eigentlichen „verlängerten“ Umbauwo-

chenende aber auch keine Bahnen zwischen

Marktplatz und Kaiserplatz.

www.kvv.de

Mathystraße 1

Mathystraße 2

Der auf 70 m verlängerte Bahnsteig ermöglicht den Halt von

Doppelzügen. Der 15 cm hohe Bahnsteig ist über eine Rampe mit

dem 34 cm hohen Bahnsteig verbunden.

Querschnitte Kolpingplatz

Haltestelle Kolpingplatz

Der auf 70 m verlängerte Bahnsteig

Der auf 70 m verlängerte Bahnsteig ermöglicht den Halt von

ermöglicht den Halt von Doppelzügen

Doppelzügen und den nahezu ebenerdigen Einstieg in den Bus.

und den nahezu ebenerdigen Einstieg

Auch hier können die Bahnsteige ebenerdig ohne Querung der

Straße erreicht werden.

Bahnsteige ebenerdig ohne Querung

in den Bus. Am Kolpingplatz können die

der Straße erreicht werden.


12 | KVV Magazin 68

IMMER EINEN KITTEL KÄLTER

NATUR ERLEBEN AM KALTENBRONN

Direkt vor der Haustüre oder mittendrin

im Einzugsgebiet des Karlsruher Ver-

kehrsverbundes befindet sich der Na-

turpark Schwarzwald Mitte/Nord – der

größte seiner Art in Deutschland.

Und wiederum dort mittendrin befindet sich

seit 2007 das Infozentrum Kaltenbronn, di-

rekt gegenüber der Bushaltestelle, im ehe-

maligen Rasthaus. Dieses hat eine lange

Tradition in dem von noch längerer Tradition

geprägten Weiler Kaltenbronn.

Vom Jagdhaus und Jagdschloss und

Rasthaus

Dieser nämlich verdankt seine Entstehung

dem Markgraf Ludwig Wilhelm, den meisten

bekannt als „Türkenlouis“, der hier bereits im

Jahr 1700 eine Jagdhütte errichten ließ, der

ein Jagdhaus und 1870 sogar ein Jagdschloss

folgte. Weitere Bauten kamen hinzu, u.a. das

1905 gebaute „Rasthaus“, das zunächst als

Jäger-Gästehaus diente, später dem Forst-

amts-Vorstand als Wohnung für außerdienst-

liche forstliche und jagdliche Tätigkeit im

weit abgelegenen Forstbezirk Kaltenbronn.

Im Infozentrum: Eine Ausstellung, die

Herz und Sinne höher schlagen lässt

Im Jahr 2007 wurde das dann seit langer

Zeit leerstehende Rasthaus zum Infozentrum

Kaltenbronn umgebaut. Der informations-

hungrige Ausflügler erhält dort Prospekte,

Tipps und Touren, aber auch und vor allem

ist dort eine multimediale Ausstellung auf


ca. 160 Quadratmeter Fläche untergebracht.

Angesprochen werden damit Kinder, Er-

wachsene und Jugendliche gleichermaßen,

sämtliche Sinne und sogar die Lachmuskeln

kommen zum Einsatz.

„Knapp eine Stunde sollte man kalkulieren,

um die Vielfalt der einzigartigen Landschaft

des Naturparks in der interaktiven Ausstel-

lung zu erleben“, sagt die Leiterin des Info-

zentrums Katrin Dürr. Und zu entdecken gibt

es vieles: Seltene Tiere und Pflanzen, die nur

noch in Hochmooren zuhause sind, Überle-

benskünstler, schaurige Märchen, eine inter-

aktive Spielstation, stolze Auerhähne oder

streitbare Badener und Schwaben.

Sehen, hören, riechen, tasten…

„Wir haben seltene Tierstimmen gehört und

gerochen hat es so frisch wie in Omas Bade-

zimmer“, erzählt der begeisterte elfjährige Nils

und meint damit den Duft von Latschenkie-

fern. Beamertechnik wechselt sich mit konven-

tionellen Präsentationsformen ab, wobei das

Naturparkmodell mit seiner interaktiven Relief-

karte laut der studierten Försterin und Natur-

pädagogin Dürr eine der Hauptattraktionen ist.

Ein Besuch in der Ausstellung, in der dann

auch das Geheimnis um die Heidelbeere von

einer originalen „Heidelbeerhex“ gelüftet wird,

lohnt sich in jedem Fall. Der Eintritt beläuft

sich für Erwachsene auf 3 Euro, für Kinder ab

6 Jahre auf 2 Euro und für Familien auf 8 Euro,

Gruppenpreise auf Anfrage. (R&P)

KVV Magazin 68 | 13

Hoch hinaus: Der Kaltenbronn liegt fast

auf 1000 Höhenmeter.

Infozentrum Kaltenbronn

Kaltenbronn 600

76593 Gernsbach-Kaltenbronn

Telefon 07224 655197

Fax 07224 655198

info@infozentrum-kaltenbronn.de

Öffnungszeiten ab April: Mitt-

woch bis Freitag: 10:30 bis 17 Uhr;

Samstag, Sonntag, alle Feiertage:

10:30 bis 17:00 Uhr


14 | KVV Magazin 68

FREUDE ÜBER NEUEN

FAHRGASTREKORD 2011

VERBUND ERZIELTE AUCH PLUS BEI DEN EINNAHMEN

Auch im vergangenen Jahr konnte der Karlsruher Verkehrsverbund einen Fahrgastzu-

wachs verzeichnen: um 0,5 Prozent stieg die Zahl der Reisenden auf 177,5 Millionen.

„Vor allem konnten dauerhafte Kunden gewonnen werden“, freut sich der Ge-

schäftsführer des KVV, Dr. Walter Casazza. „Damit hat der KVV seinen seit der Grün-

dung im Jahr 1994 eingeschlagenen Erfolgskurs fortgeführt.“ Service rund um den Kun-

den gehört beim KVV zum Alltag: So hat der Karlsruher Verkehrsverbund für seine

Fahrgäste eine Dankeschön-Aktion initiiert: Vom 15. Dezember 2011 bis Ende Januar 2012

konnten alle Abokunden, außer den ScoolCard-Inhabern, zu jeder Tages- und Nacht-

zeit eine zweite Person kostenlos mitnehmen. Auch die Bilanz des Karlsruher Ver-

kehrsverbunds kann sich sehen lassen: „Wir haben ein Einnahmeplus von 2,4 Prozent

auf 122,1 Millionen Euro erreicht – und das, obwohl jeder der insgesamt 17 Streiktage im Jahr

2011 dem Verbund etwa 150.000 Euro Einnahmeverluste pro Tag, an dem gestreikt wurde,

durch nicht beförderte Fahrgäste beschert hat“, sagt Dr. Casazza.

Insgesamt geht der Trend bei den Fahrkarten weg von Einzel- oder Mehrfachkarten klar zu den

Jahresabonnements wie der KombiCard. Der unkomplizierte erstmalige Abschluss eines Abon-

nements über das Internet oder in einem der KVV Kundenzentren, die bequeme monatliche

Abbuchung sowie der günstige Preis für das „Flatrate“-Fahren mit den Bahnen und Bussen zu

jeder Tages- und Nachtzeit überzeugen die Kunden so sehr, dass inzwischen auch viele Besitzer

der „Karte ab 60“, von der wieder über 33.000 Exemplare verkauft wurden, statt auf Barzahlung

ihrer Jahreskarte im Voraus lieber auf das Abonnement mit monatlicher Abbuchung setzen.

„Sicherlich haben unsere Werbemaßnahmen ebenfalls zu dieser Entwicklung beigetragen.

Mit dem Erwerb beispielsweise der SommerCard konnten Interessierte für 69 Euro zwei Monate

lang im gesamten KVV Netz unterwegs sein. Mit derartigen Aktionen lernen Neueinsteiger die

Vorteile des ÖPNV in der Region umfassend kennen.“

Den stärksten Zuwachs verzeichnete die im Januar 2010 eingeführte 9-Uhr-Karte mit einem

Verkaufsplus von 45 Prozent. Die in den Abend verlängerten Öffnungszeiten im Einzelhandel,

Arbeitszeitverlagerungen „nach hinten“ sowie natürlich das preislich attraktive Angebot haben

der 9-Uhr-Karte den Spitzenplatz beschert.


Bei der KombiCard, die 2009 eingeführt

wurde, stieg die Nachfrage mit einem Plus

von sieben Prozent ebenfalls stark an. Zehn

Prozent der insgesamt 13.400 Kartenbesitzer

haben eine PartnerKarte. Die PartnerKarte ist

eine vergünstigte zweite KombiCard für ge-

meinsam im Haushalt lebende Personen.

Obwohl die Schülerzahlen im vergangenen

Jahr gegen 2010 um etwa zwei Prozent zu-

rückgegangen sind, konnte die ScoolCard des

Karlsruher Verkehrsverbund diesen Schwund

mit einem Minus von nur einem Prozent kom-

pensieren: Mit mehr als 71.000 Inhabern

bleibt die ScoolCard die gefragteste Fahrkar-

te. Die StudiKarte hält sich mit rund 21.000

Studierenden auf einem sehr hohen Niveau.

Wegen der ständig steigenden Studierenden-

zahlen am Karlsruher Institut für Technologie

(KIT) und weiteren Hochschulen in Karlsruhe

werden hier noch Zuwächse in diesem Jahr

erwartet.

Insgesamt dürfte sich der ÖPNV weiter als

echte Alternative zum Individualverkehr eta-

blieren. „Das gegenwärtige Niveau der Ben-

zinpreise macht die Fortbewegung per Bahn

natürlich noch attraktiver.“ (R&P)

www.kvv.de

KVV Magazin 68 | 15


16 | KVV Magazin 68

HEILBRONN MOVES ON

ZUM GEDENKEN AN JAMES RIZZI

Im Dezember letzten Jahres verstarb der Künstler James Rizzi im New Yorker Stadt-

teil Soho.

Er galt bereits zu Lebzeiten als legitimer Nachfolger der Pop-Art-Legenden Andy Warhol

und Keith Haring. Seit seinem plötzlichen Tod ist er gleichberechtigtes Mitglied im Dreierge-

stirn jener Kunstart, die Mitte der 1950er Jahre in England und den USA entstand.

Fast als eine Hommage an den 1950 in Brooklyn geborenen Rizzi, könnte man die durch die

hiesigen Lande fahrende, nach ihm benannte Bahn bezeichnen. Seit 2002 verkehrt sie auf der

Strecke zwischen Heilbronn und dem Nordschwarzwald.

Ein Jahr zuvor war James Rizzi beim Heilbronner Bürgermeister Himmelsbach, der ihm zehn

markante Stadtmotive mit auf den Heimweg gab. Diese sollten neben den lustigen Gesich-

tern, die sich der Künstler auch in der Bahn wünschte, untergebracht werden. Nicht einfach

sei es gewesen, die passenden Motive für eine Stadtbahn zu finden, resümierte er im Nach-

hinein, doch schließlich gelang es.

Zwei Wochen lang haben sechs Lackierer die Entwürfe des Künstlers auf dem 36 Meter lan-

gen Zug umgesetzt. Seither ist das bunte, farbenfrohe Schienengefährt ein ganz besonderer

Botschafter für den ÖPNV in der Region. Und seit Dezember vergangenen Jahres verbunden

mit dem einen oder anderen wehmütigen Gedanken an einen, dessen Botschaft „Glück, Liebe

und Happiness“ war. (R&P)


WENIGER IST MEHR

30 PROZENT ZUWACHS BEIM FASTENTICKET

Bis zum Ostermontag, 9. April, ging die

Aktion „Autofasten“, initiiert von Kirchen,

KVV und Umweltverbänden.

Um Gerechtigkeit, Frieden und Schöp-

fung geht es bei der Aktion „Autofasten“.

Weil dem KVV die Bewahrung unserer na-

türlichen Ressourcen tatsächlich am Herzen

liegt, beteiligt er sich Jahr für Jahr an der

sechs Wochen andauernden Aktion. Für nur

22 Euro bietet er eine Netzkarte für sieben

Tage, gültig im gesamten Verbundraum des

KVV. 1.350 Karten wurden in diesem Jahr

abgenommen.

Attraktive Preise für Gewinner des Mal-

wettbewerbs

Am 14. April geht der mit der Aktion kor-

respondierende Malwettbewerb zu Ende.

Unter dem Motto „Mein schönster Ausflug

Ob am Valentinstag, an Ostern oder am

Muttertag: Der KVV zeigt sich bei be-

sonderen Gelegenheiten gerne auch be-

sonders aufmerksam.

Die Kunden sind stets angenehm über-

rascht: Mal gibt es eine rote Rose, mal eine

süße Kleinigkeit – oder passend zum Oster-

fest auch ein buntes Osterei. Dem Karlsruher

Verkehrsverbund liegen seine Kunden eben

besonders am Herzen. Daher findet der Rei-

gen der „kleinen Aufmerksamkeiten“ auch

in diesem Jahr wieder seine Fortsetzung: Der

ein oder andere weibliche Fahrgast durfte

sich am Valentinstag bereits über einen Blu-

mengruß freuen, am Muttertag werden die

Fahrgäste in den Bahnen dann mit etwas

Süßem verwöhnt. Ostersonntag stellte sich

mit dem Fastenticket“ werden in allen KVV

Kundenzentren die entsprechenden Bilder im

DIN A3 Format entgegengenommen. Name,

Alter, Adresse und eine Begründung für ge-

nau jenes Motiv sollte auf der Rückseite ver-

merkt sein. (R&P)

www.kvv.de

KLEINE AUFMERKSAMKEITEN

FÜR DIE KUNDEN

sogar der Osterhase ein: Im Bereich der Karls-

ruher Haltestellen Marktplatz und Mühlburger

Tor überreichte er bunte Ostereier.

KVV Magazin 68 | 17


18 | KVV Magazin 68

Beim KVV Gewinnspiel verlosen wir

20 Eintrittskarten!

MOMPFRED, ANNELIESE

ODER HASAN

BEI BÜLENT CEYLAN WIRD KEINER VERSCHONT

Im März vermeldete Bülent Ceylan eine Million Fans auf seinem Facebook-Account,

was er selbst als „echt krass“ bezeichnete und sich in Folge gerührt bei seinen An-

hängern bedankte.

Dass darunter auch zahllose Menschen aus der Region sein dürften, beweist der rasend

schnelle Ausverkauf der Karten für seine aktuelle Hallentour mit Rastatt als Station, wo zu den

beiden geplanten, sogar noch ein Zusatztermin am 15. Juli aufgenommen wurde. Zu allen drei

Veranstaltungen bietet der KVV ein Kombiticket an: die Eintrittskarte zum Konzert gilt gleich-

zeitig als Fahrkarte für den ÖPNV.

Unter dem Titel „Wilde Kreatürken“ reist er Stand heute noch bis zum Mai 2013 durch die

Lande, um rund 80 Mal im Osten und Westen der Republik sowie in Österreich aufzutreten.

Dass er die Marotten von Deutsch-Türken aufs Korn nimmt, entspringt seiner eigenen Soziali-

sation: Seine Mutter ist Deutsche, sein Vater Türke.

Zugunsten seiner Bühnenkarriere schmiss er das Studium der Philosophie und Politikwis-

senschaften, wofür dem Comedian Ceylan heute unzählige Menschen, ob live oder vor dem

Fernseher, dankbar sind. (R&P)

www.buelent-ceylan.de


3 FÜR 2, 9 FÜR 4, EIN FREI-

SPIEL UNTER ANDEREM

DER KVV KOOPERIERT MIT ANBIETERN DER SCHÖNSTEN

AUSFLUGSZIELE IM UMLAND

Von Karlsruhe aus in die Region oder

von der Region aus nach Karlsruhe? Egal,

ob von hier nach dort oder von dort

nach hier: Es gibt jede Menge zu sehen

und zu erleben – hüwwe wie drüwwe.

Klein aber fein präsentiert sich der Lan-

dauer Zoo. Im Bollerwagen durch die Welt

von exotischen Tieren lässt es sich ganz an-

genehm für Kinder reisen. Der Vorteil für

KVV Kunden: Ein Einzelticket zum günstigen

Gruppenpreis oder eine Portion Tierfutter

gratis. Mit drei Personen klettern gehen und

nur für zwei bezahlen, das bietet der FunFo-

rest AbenteuerPark in Kandel. 24 Parcous mit

verschiedenen Geschicklichkeitsstufen und

Vorwort

Wussten Sie schon,

dass unzählige Ausflugsziele in Ihrer Region ein vielfältiges Angebot für Ihre Freizeitgestaltung

bereithalten?

Tierliebhaber, Wanderfreunde und Abenteuerlustige kommen hier ganz auf ihre Kosten.

Erklimmen Sie die Baumwipfel und wachsen Sie im FunForest AbenteuerPark Kandel über

sich hinaus oder tauchen Sie ab im Europabad in Karlsruhe. Pures Freizeitvergnügen –

ganz nach Ihrem Geschmack!

Gehen Sie in der Falknerei in Karlsruhe, im Zoo oder im Reptilium in Landau sowohl mit

heimischen als auch exotischen Tieren auf Tuchfühlung. Ein aufregendes Erlebnis für die

ganze Familie!

Burgen, Schlösser und Festungen erwarten Sie auf den einzigartigen Wanderwegen

in der Südpfalz. Entdecken Sie die schönsten Wanderziele wie z. B. das Trifelsland.

Falls Ihr Herz für klassische und moderne Schauspielkunst schlägt, lohnt sich der Besuch

des Badischen Staatstheaters.

Nutzen Sie die tollen Rabatte, die Ihnen unsere Kooperationspartner bei Vorlage des

beiliegenden Coupons gewähren.

Am besten fahren Sie mit den schnellen Nahverkehrszügen der Deutschen Bahn und

den günstigen Fahrpreisen des KVV. Ihr Bedürfnis nach Mobilität ist unser Antrieb.

Steigen Sie ein und profitieren Sie von Ihrer günstigen, flexiblen und umweltfreundlichen

Verkehrsmittelwahl.

dabei modernste Sicherheitstechnik garantie-

ren Vergnügen für Groß und Klein.

Im Europabad beispielsweise gibt’s ein Ta-

gesticket inkl. Sauna zum Tarif von vier Stun-

den. Wasserrutschen, Champagnersprudel

oder eine Massage – Erholung pur, verspro-

chen. Das LAGO Bowling Center lockt KVV

Kunden mit einem Freispiel bis 19 Uhr pro

Person und pro Besuch.

Erreichbar sind diese und noch weitere

Ziele mit den Bahnen des KVV und den

schnellen Nahverkehrszügen der Deutschen

Bahn – natürlich mit den günstigen Fahrprei-

sen des KVV. (R&P)

Aktiv in der Region

Unsere Tagesausflugstipps für Sie

© FunForest GmbH

Informationen

KVV Karlsruher Verkehrsverbund GmbH

Tullastraße 71, 76131 Karlsruhe

www.kvv.de, info@kvv.karlsruhe.de

Telefax 0721 6107-5889

KVV Service-Telefon: 0721 6107-5885

www.kvv-eva.de

FunForest AbenteuerPark Kandel

Echte Herausforderungen warten hier auf große und kleine Kletterfreunde. Meistern Sie die 24

Parcours in verschiedenen Schwierigkeitsstufen mit Mut und Geschicklichkeit. Natürlich ist der Fun

Forest mit modernster Sicherheitstechnik ausgestattet, sodass für Sie das Vergnügen im Vordergrund

stehen kann. Klettern und balancieren Sie oder schweben Sie wie Tarzan durch die Lüfte,

bevor Sie das 250 m lange Rutschvergnügen auf der Seilrutsche genießen.

Anreise: Von Karlsruhe Hbf mit dem RE nur 15 Min. bis zum Bf Kandel. Von dort folgen Sie bitte ca. 10 Min. der Unterführung

Richtung AbenteuerPark / Waldschwimmbad Badallee. www.abenteuerpark-kandel.de

KVV Kundenzentren

Zoo in Landau in der Pfalz

Karlsruhe

Weinbrennerhaus am Marktplatz

Hauptbahnhof

Ettlingen

Bahnhof Ettlingen Stadt

Rastatt

VERA, Herrenstraße 15

Bruchsal

Stadtbusbüro, Bahnhofstraße 1

Baden-Baden

BBL, Beuerner Straße 25

BürgerBüro im Rathaus, Jesuitenplatz

Auskünfte erhalten Sie auch bei den Bahnhöfen und den

Verkaufsstellen vor Ort.

KVV. Bewegt alle.

Erleben Sie unzählige exotische Tiere hautnah in einem der schönsten Zoos Ihrer Region. Staunen

Sie über zahlreiche Affenarten, Vögel, Dromedare und Kängurus und natürlich über die größte

Raubkatze der Welt – den Sibirischen Tiger! Lassen Sie sich von der Idylle des Parks und seinen naturnahen

Anlagen begeistern, in denen Sie häufig Tiergesellschaften wie bei den Zebras, Gnus und

Rotduckern erleben. Weitere Highlights sind die Humboldt-Pinguine und die Seebären, bei denen

täglich öffentliche Fütterungen stattfinden. Bei den kleinen Gästen sind außerdem der Spielplatz

mit Meerschweinchengehege und der Streichelzoo beliebt. Verbringen Sie einen erlebnisreichen

Tag mit Ihrer Familie oder Ihren Freunden!

Anreise: Ab Landau (Pfalz) Hbf mit Weinstraßen-Busverkehr bis Haltestelle Zoo oder Alter Messplatz.

Kassenöffnungszeiten: April bis September (Sommer): 9 bis 18 Uhr, März und Oktober (Übergangsmonate):

9 bis 17 Uhr, November bis Februar (Winter): 10 bis 16 Uhr. www.zoo-landau.de

© Hartmann

© FunForest GmbH

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Wir fahren für den KVV:

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Natur, Kultur und Gastronomie in der Pfalz.

61 Ausflugstipps und Wanderungen mit Bus und Bahn.

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© Roland Fränkle

© FunForest GmbH

© Marianne Mayer, fotolia.com

KVV Magazin 68 | 19

Gegen Vorlage der Coupons in Flyer

erhalten Sie die Rabatte unserer Koope-

rationspartner.


20 | KVV Magazin 68

Weltkulturerbe: das Kloster Maulbronn.

PUNKTGENAUE LANDUNG

FÜR KULTURFANS MIT DEM KLOSTER-

STADT-EXPRESS BIS VOR DIE TORE MAULBRONNS

Weder Parkplatz- noch Gebührensorgen:

An Sonn- und Feiertagen kann sich der

geschichts- und kulturinteressierte Gast

bis wenige Meter vor das Weltkulturer-

be Kloster Maulbronn chauffieren lassen

– und das zum KVV Tarif.

Um den erwarteten Besucheransturm zur

850-Jahr-Feier im Jahr 1997 gewappnet zu

sein, richtete der Verkehrsclub Deutschland

(VCD) den Klosterstadt-Express ein. Dieser

wird bis heute von ehrenamtlichen Zugbeglei-

tern betreut, die Auskünfte auf Fragen geben

sowie eine Fahrkarte ohne Aufpreis verkaufen.

Matthias Lieb, der Vorsitzende des VCD,

Landesverband Baden-Württemberg e.V.,

weiß dazu „seine“ eigene Geschichte zu

erzählen: Maulbronn hatte seit 1853 eine

Bahnstation – allerdings „draußen“ im Wald,

drei Kilometer vom Kloster entfernt. Die

Bahnlinie des Klosterstadt-Express wurde

erst 1914 erbaut und war bis 1973 in Betrieb.

Als Hermann Hesse in Maulbronn war, exis-

tierte die Bahnlinie nach Maulbronn-Stadt

noch nicht und so fuhr er „mit der kleinen

Bahn durch die sommerlichen Waldhügel

der Maulbronner Gegend, stieg an der ver-

schlafenen Station Maulbronn-West aus und

„wanderte durch den feuchten, moorigen

Wald nach Maulbronn hinüber“, wie er 1914

schrieb.

Ohne Klosterstadt-Express wäre dies auch

heute noch so. Die „kleine“ Stadtbahn der

Linie S 9 fährt stündlich zum Bahnhof Maul-

bronn-West. Zusätzlich aber fährt sonntags

im Sommer jede Stunde der Klosterstadt-Ex-

press durch den „feuchten, moorigen Wald“

nach Maulbronn, sodass vom Stadtbahnhof

zum Kloster nur noch wenige Minuten Fuß-

weg für die heutigen Klosterbesucher übrig

bleiben. (R&P)


SOLANGE WIR DEN BESEN

SCHWINGEN KÖNNEN

EHEPAAR HEINZMANN KÜMMERT SICH UM HALTESTELLE

Richtig schlimm geworden mit dem Müll sei es erst, seit die Wartebank installiert ist,

sagen Ursula und Hans Heinzmann. Ca. vier Jahre ist das her und den einstigen Blu-

menrabatten sind jetzt Rasenflächen und Kübelpflanzen gewichen.

Ursula und Hans Heinzmann gehören nicht zu denen, die lange meckern und diskutieren.

Sie machen ganz einfach ihr Ding, schließlich ist die Lebens- und Freizeit begrenzt. Vor ihrer

Haustüre in der Karlsruher Hertzstraße befindet sich die gleichnamige Bushaltestelle der Ver-

kehrsbetriebe Karlsruhe. Frequentiert wird diese hauptsächlich von den Schülern der Rennbu-

ckelschule und den unzähligen Jugendlichen, die beim gegenüber liegenden FC West trainieren.

„Wenn diese dann warten, werden Süßigkeiten und sonstige Dinge verzehrt, Zigaretten ge-

raucht und Getränkedosen geleert. Die Überbleibsel landen in der Regel nicht im dafür instal-

lierten Abfalleimer, sondern mit der Hand über die Schulter in unserem Vorgarten“, beschreibt

Hans Heinzmann.

Die Kids ständig zu reglementieren schien den Heinzmanns keine adäquate Lösung, da-

für aber Rasen anzusäen. „Rasenflächen lassen sich leichter säubern, also verschwanden nach

und nach unsere Blumen, 2011 die letzten“, sagt Ursula Heinzmann.

Zweimal in der Woche kommt regelmäßig der Heinzmann’sche Besen zum Einsatz, „im

Herbst jedoch öfter, das Laub will schließlich auch entsorgt werden“. (R&P)

KVV Magazin 68 | 21


22 | KVV Magazin 68

Mit der Stadtbahn zu 25 Wanderungen von April bis Oktober 2012

Stadtbahn-Wandern

Geführte Wandertouren für KVV Fahrgäste.

Ein Angebot des Schwarzwaldvereins, Bezirke Murgtal, Kniebis

und Albtal, sowie des Karlsruher Verkehrsverbundes.

10 Jahre

Stadtbahnwandern

www.vbk.info

VBK. Bewegt alle.

WARUM IN DIE FERNE

SCHWEIFEN

MIT DEM KARLSRUHER VERKEHRSVERBUND AUF

ENTDECKUNGSTOUR

Mit der Linie 5 auf

Entdeckungstour.

Mit der Linie 5 geht die Fahrt von der Innenstadt einmal

quer durch Karlsruhe: Über das Ettlinger Tor, den Festplatz,

das ZKM-Gelände mit Hallenbau, Multiplexkino

und Bundesanwaltschaft, durch die Weststadt bis hinaus

zum Rheinhafen. An den wichtigsten Haltestellen führen

kurze Spaziergänge zu Sehenswürdigem und Verborgenem.

Natürlich erhalten Sie auf der Fahrt auch Informationen

über die Entwicklung des Schienenverkehrs von der Pferdebahn

bis zu den heutigen Verkehrsbetrieben.

Voranmeldung: nicht erforderlich

Teilnahmegebühr: Euro 7,– / Euro 6,– (ermäßigt)

Samstag-Termine 2012:

3. März, 24. März, 14. April, 12. Mai, 16. Juni,

27. Oktober, 10. November

Beginn jeweils 14 Uhr, Dauer ca. 2,5 Stunden

Treffpunkt:

Kunsthandlung Hess, Kaiserstraße Ecke Kronenstraße,

in der Nähe der Straßenbahnhaltestelle „Kronenplatz“

Noch Fragen zur Führung?

stattreisen Telefon 0721 1613685

www.stattreisen-karlsruhe.de

Mit zwei Angeboten, nicht nur für Da-

heimgebliebene, geht der KVV auch

heuer wieder in den Frühling. Ob mit

dem Paket „Stattreisen“, bei dem es mit

der Linie 5 von der Innenstadt aus ein-

mal quer durch Karlsruhe geht oder mit

dem „Stadtbahn-Wandern“, bei dem es

sich um geführte Wandertouren für KVV

Gäste handelt.

Stattreisen

Immer um 14 Uhr geht es für ca. 2,5 Stunden

über das Ettlinger Tor zum Festplatz, dem

ZKM-Gelände mit Kino und Bundesstaats-

anwaltschaft und durch die Weststadt zum

Rheinhafen. Kurze Spaziergänge führen an

den wichtigsten Haltestellen zu Sehenswür-

digkeiten im Verborgenen und natürlich dür-

fen Informationen über die Entwicklung des

Schienenverkehrs nicht fehlen.

Samstag-Termine 2012: 14. April, 12. Mai,

16. Juni, 27. Oktober, 10. November ab

Kunsthandlung Hess, Kaiserstraße, Ecke Kro-

nenstraße. Teilnahmegebühr 7 Euro, ermäßigt

6 Euro.

„Stadtbahn-Wandern“

Ein kleines Jubiläum darf die Offerte des

Schwarzwaldvereins, Bezirke Murgtal, Knie-

bis und Albtal und des KVV feiern: Zehn

Jahre „Stadtbahn-Wandern“ spricht für sich

und den Erfolg der Initiative. Vom 1. April bis

23. Oktober gibt es zwischen 12 und 16 km

lange geführte Touren, auf denen es gilt, ro-

mantische Schlösser, steile Bergrücken, wun-

derschöne Täler und stimmungsvolle Land-

schaften zu entdecken.

Die Teilnahme an den Wanderungen ist

kostenlos und eine Anmeldung nicht erfor-

derlich. Fahrtkosten, Eintrittsgebühren und

Verpflegung gehen auf Rechnung der Teil-

nehmer. Tarifangebote und Informationen

sind erhältlich beim KVV Servicetelefon 0721

6107-5885 oder unter www.kvv.de. (R&P)


DAS GEWINNSPIEL

WIE VIELE FAHRGÄSTE SIND IM JAHR 2011 IM KVV GEFAHREN?

Zu gewinnen gibt es dieses Mal

20 x 1 Eintrittskarte für Bülent Ceylan

am 13. Juli 2012 in Rastatt

10 x Karten für eine Schifffahrt mit

der MS Karlsruhe nach Speyer

5 x Regioplus Karten

5 x 10 € Karlsruher Geschenk-

Gutscheine

Das Lösungswort senden Sie bitte bis zum 15. Juni 2012 an:

gewinnspiel@kvv.karlsruhe.de oder per Postkarte an KVV Gewinnspiel,

Tullastraße 71, 76131 Karlsruhe

KVV Magazin 68 | 23

Die Auflösung der Preisfrage aus dem vergangenen KVV Magazin lautet:

Bombardier

Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt.

www.buelent-ceylan.de

Der Rechtsweg und automatisierte Gewinnspielteilnahmen sind ausgeschlossen.


www.kvv.de

Weitersagen:

50 € Freundschaftsprämie!

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weiter. Wir bedanken uns bei Ihnen mit

attraktiven Prämien im Wert von 50 €.

Aktionszeitraum bis Ende Mai 2012.

Werben können alle Zeitkarten-Kunden des KVV.

Infos in allen Kundenzentren des KVV und unter

www.kvv.de.

KVV Service-Telefon 0721 6107-5885

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