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Das Magazin der Zentralbahn

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Das Magazin

der Zentralbahn

Winter 2008/2009, Ausgabe Nr. 4


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Ein erfolgreiches Jahr

Impressum

Liebe Leserinnen und Leser

Sie erwarten von der Zentralbahn Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, Sauberkeit und

Sicherheit. Und das alles zu einem fairen Preis. Mit Recht! Täglich schenken uns

über 18’000 Kundinnen und Kunden als Pendler oder Touristen ihr Vertrauen. Dieses

Vertrauen verpflichtet uns, noch besser zu werden.

2008 wird für die Zentralbahn ein erfolgreiches Jahr. Mehr Kunden, mehr Erträge

sowie eine bessere Qualität zeigen uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Aber

wir haben auch noch Schwächen, wie beispielsweise die Kundeninformation im

Störungsfall. Daran arbeiten wir.

Die nahe Zukunft verspricht Positives. Auf den Fahrplanwechsel vom 14. Dezember

2008 können wir unser Angebot ausbauen. Besonders die Schliessung der

Taktlücken bei der S5 zwischen Luzern und Giswil und beim Regionalverkehr zwischen

Meiringen und Interlaken Ost bedeuten für die Kunden markante Vorteile.

Aber die weitere Zukunft bringt noch Besseres: Grossprojekte wie die Inbetriebnahme

des Tunnels Engelberg im 2010, die Einführung der neuen IR-Brünig-Flotte

im 2012 sowie die Eröffnung der Tieflegung Allmend und des Doppelspurausbaus

bis Hergiswil-Matt 2013 zeigen, dass die Bestellerkantone zusammen mit

der Zentralbahn für Sie in die Zukunft investieren.

Zusammen mit dem ganzen Zentralbahn-Team danke ich Ihnen für Ihr Vertrauen

und freue mich, Sie auch im neuen Jahr auf unseren Zügen begrüssen zu dürfen.

Ivan Buck

Leiter Marketing und Verkauf

Herausgeber: Frehner Consulting AG, Unternehmensberatung für PR, CH-9014 St.Gallen, Tel. +41 (0)71 272 60 80, info@frehner-consulting.com Gesamtleitung: Werner Frehner

Produktion und Inseratemarketing: MetroComm AG, CH-9014 St.Gallen, Tel. +41 (0)71 272 80 50, info@metrocomm.ch Chefredaktor: Dr. Stephan Ziegler Konzept und Texte:

Josef Roos Fotos: Bodo Rüedi, Mareycke Frehner, zb Zentralbahn AG, zVg Geschäftsleitung: Natal Schnetzer Anzeigenleitung: Ernst Niederer Gestaltung: Marisa Gut

Projektkoordination zb Zentralbahn AG: Peter Bircher

Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit schriftlicher Genehmigung der MetroComm AG.

zb Zentralbahn AG, Stanserstrasse 2, Postfach 457, CH-6362 Stansstad, Fahrplanauskünfte: 0900 300 300 (CHF 1.19/Min., 24h), Telefon (Zentrale): +41 (0)51 228 85 85,

Fax (Zentrale): +41 (0)51 228 85 86

Auflage 32’000, erscheint 2x jährlich November 2008

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4

«Die Luzerner wissen

um die Wichtigkeit der Zentralbahn»

Max Pfister ist ein massgebender Förderer der Zentralbahn und insbesondere der Tieflegung auf der Luzerner Allmend.

Der Regierungsrat und Baudirektor des Kantons Luzern sieht im infrastrukturellen Ausbau der Zentralbahn eine grosse

Chance, die Erschliessung vom südlichen Raum von Luzern massiv zu verbessern und damit die Strassen zu entlasten.

Regierungsrat Max Pfister –

Promotor der Zentralbahn-Tieflegung

in Luzern

Max Pfister, welchen Stellenwert hat

die Zentralbahn für den Kanton Luzern?

Die Zentralbahn ist ein wichtiges

Element zur Sicherstellung der Mobilität

und Erreichbarkeit in unserem

Kanton. Sie erschliesst den

Raum südlich von Luzern mit einem

öffentlichen Verkehrsmittel und entlastet

die Strasse.

Und für die Stadt Luzern?

Das Gesagte gilt gleichermassen für

die Stadt Luzern. Mit der Tieflegung

der Zentralbahn auf Stadtgebiet werden

zudem bestehende Behinderungen

des Linienbus- und des motorisierten

Individualverkehrs eliminiert.


Regierungsrat Max Pfister

Jahrgang: 1951

Wohnort: Nebikon

Ursprünglicher Beruf: Geschäfts -

führer

Position jetzt: Regierungsrat

Familie: Verheiratet

mit Heidi Häfliger, zwei Kinder

Hobbys: Sport, Musik, Lesen

Lieblingsessen: Pasta

Mein liebstes Buch: Leo Tolstois

«Krieg und Frieden»

Lebensmotto: Leben und leben

lassen

Motto gegenüber den Arbeit -

nehmern: Verantwortung und

Vertrauen geben

Was denke ich über …

… den öffentlichen Verkehr?

Wird zunehmend wichtiger,

vor allem in der Agglomeration.

… die Zentralschweiz?

Ist ein sehr attraktiver Lebensraum.

… das Berner Oberland?

Ist ein reizendes Ausflugsziel.

… eine bessere Zusammenarbeit

zwischen der Zentralschweiz

und Bern?

Ist erstrebenswert.

Was wollte ich als Kind werden?

Jedes Jahr etwas anderes.

Welche Bedeutung hat die Zentralbahn

auch für den Tourismus der Zentralschweiz?

Wo sehen Sie die besonderen

Stärken der Zentralbahn?

Der Tourismus ist ein wichtiger Wirtschaftszweig

der Zentralbahn. Eine

optimale Erschliessung durch ein attraktives

Verkehrsmittel ist für die

Zentralschweiz matchentscheidend.

Und welche Bedeutung hat die Zentralbahn

für Sie als Person?

Da ich im nördlichen Kantonsteil wohne,

benütze ich die Zentralbahn eher

als Tagestourist.

Der Kantonsrat gab 2007 die Zustimmung

für die Tieflegung der Zentralbahn

im Raume Allmend. Anfangs

2008 sagte auch die Bevölkerung

wuchtig Ja zum Grossprojekt. Wie interpretieren

Sie diese grosse Zustimmung?

Die Luzerner Bevölkerung weiss um

die Wichtigkeit dieses attraktiven

Transportmittels und hat die Vorteile

der Tieflegung und des Doppelspurausbaus

erkannt. Ich habe mit einer

deutlichen Zustimmung gerechnet.

Worin sehen Sie die grossen Vorteile

bei der Tieflegung Allmend?

Die Zentralbahn wird auf Stadt- und

Allmendgebiet rund 1400 Meter im

Tunnel geführt. Strasse und Schiene

werden getrennt und vier zum Teil

sehr stark frequentierte Bahnübergänge

können aufgehoben werden.

Zudem wird die Tieflegung zu einer

massgeblichen Reduktion der Lärmimmissionen

führen. Schliesslich

erhält die Stadt Luzern ein freiwerdendes

Trassee für eine neue Nutzung.

Der Ausbau der Zentralbahn

und die damit mögliche Verdichtung

des Fahrplanangebots verbessert

für einen wesentlichen Teil der

Zentralschweiz die Erreichbarkeit

deutlich.

Welche Entwicklungschancen erwarten

Sie für die Allmend?

Mit den anstehenden Projekten werden

auf der Allmend in den nächsten

Jahren ca. 600 Millionen Franken investiert.

Die Bedeutung der Allmend

als Sport-, Freizeit- und Messegelände

wird markant zunehmen. Die neue,

unterirdische Haltestelle Allmend erschliesst

dieses grösste Veranstaltungsgelände

der Zentralschweiz ideal

für den Schienenverkehr.

Und was sagen Sie den Kritikern des

Grossprojekts?

Seid offen für notwendige Entwicklungen!

Wie beurteilen Sie die aktuelle Frequenz

der Zentralbahn? Inwiefern

wird sich das nach der Vollendung der

Tieflegung verändern?

Mit dem besseren Fahrplan hat sich

die Frequenz erfreulich entwickelt. Mit

der neuen Infrastruktur wird die Nachfrage

weiter steigen.

Welche weiteren baulichen Verbesserungen

sehen Sie nebst diesem

Grossprojekt bezüglich der Zentralbahn?

Weitere Optimierungsschritte sind

noch im Kanton Nidwalden geplant

und werden unter Nidwaldner Leitung

gebaut werden.

Ihre Visionen für die Zentralbahn?

Die Zentralbahn festigt ihren Ruf als

attraktive Pendler- und Touristenbahn.

Sie erschliesst mit ihrem dichten

Fahrplanangebot als S-Bahn den

Raum Luzern-Süd optimal und gibt

noch viel mehr Leuten einen Anreiz

zum Umsteigen.

Ihre generellen Visionen bezüglich

des öV in der Agglomeration Luzern?

Die gezielte Attraktivierung des öffentlichen

Verkehrs ist Teil unserer Gesamtverkehrsstrategie.

Mit leistungsfähigen

Infrastrukturen für den

öffentlichen Verkehr und den Indivi -

dualverkehr stellen wir sicher, dass

die Mobilitätsbedürfnisse auch in Zukunft

optimal befriedigt werden können.

Der öffentliche Verkehr gewinnt

an Bedeutung. Eine attraktive Bahn

hat sehr gute Aussichten. Die Region

prosperiert dadurch und wird dies

auch in Zukunft positiv spüren.

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«Lokomotivführer

ist für mich eine Faszination»

René Berwert ist ein klassischer Quereinsteiger: Nach 20 Jahren Automechaniker suchte er eine neue Herausforderung.

Niemals hätte er dabei gedacht, dass er einmal bei der Zentralbahn landen könnte. Heute ist er Lokomotivführer auf der

Strecke Luzern –Interlaken Ost. Mit über 40 Jahren hat er einen Beruf gefunden, der ihn vollumfänglich befriedigt.

René Berwert fand mit über 40 eine

neue Herausforderung

«Als ausgebildeter Automechaniker arbeitete

ich während über 20 Jahren als

Mechaniker, später als Werkstattleiter in

derselben Garage», erzählt René Berwert.

«Irgendwann aber spürte ich, dass

ich eine neue Herausforderung brauche.»

René Berwert hatte damals noch keine

Ahnung, wohin es ihn führt. Er wusste

aber: Er will was ganz Neues in Angriff

nehmen.

In der Zeitung fand René Berwert

schliesslich ein Inserat der Zentralbahn,

in welchem eine Ausbildung zum Lokomotivführer

angeboten wurde. «Das ist

es!», dachte er sich. «Die Möglichkeit,

Herr über so kräftige Lokomotiven zu sein

und Verantwortung für Hunderte von Passagieren

zu tragen, faszinierte mich so-

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fort.» Von grosser Bedeutung war für den

frisch infizierten «Bähnler» aber auch die

Firma «Zentralbahn» selber. «Ich wollte

nicht weit von meinem Wohnort entfernt

arbeiten – und das ist hier möglich. Zudem

ist bekannt, dass die Zentralbahn ein

grosses, innovatives Unternehmen ist,

das sich um die Mitarbeiter kümmert und

schaut, dass es ihnen gut geht. Wir Mitarbeiter

sind keine Nummern. Die Zentralbahn

nimmt ihre soziale Verantwortung

eben noch wahr.»

Akribische Ausbildung zum Verantwortungs-Job

«Lokomotivführer»

Für René Berwert war es sofort klar, dass

er sich bei der Zentralbahn für eine Lokomotivführerausbildung

bewerben werde.

Damit überhaupt die Anstellung und Ausbildung

gestartet werden konnte, musste

er zunächst Eignungsprüfungen absolvieren.

«Zuerst zwei Eignungsuntersuchungen,

zwei je zweistündige Tests am

Computer, wo Reaktion, Verständnis, Memorierung,

Auffassungsvermögen und

Flexibilität getestet wurden», erinnert er

sich. «Und nachdem ich das bestanden

Lebensgefährlich:

Gleisüberschreiten

Es ist lebensgefährlich und streng stens

verboten: Das Gleisüberschreiten! Und

trotzdem sieht man es immer wieder.

Besonders bei Doppelspurstrecken,

wenn die Leute auf die andere Seite

zum Einsteigen gehen müssen. Oder

wenn sie anstatt der Unterführung den

schnellsten und kürzesten Weg über

die Gleise wählen. Oder Jugendliche

sich ein Spiel daraus machen und anderen

beweisen möchten, wie mutig sie

sind. Dass sie sich dabei in Todesgefahr

begeben, ist sich wohl kaum einer dieser

«Grenzgänger» bewusst. Wenn mal

jemand zu spät aufs Gleise springt oder

sogar darauf stolpert, kann es zu Ende

sein. Züge können nicht ausweichen –

fahren sie doch auf einem starren Gleise.

Und auch wenn die Lokomotivführer

noch so schnell reagieren und bremsen:

Züge haben aufgrund ihres Gewichts

und der Tatsache, dass Eisenräder

auf Eisenschienen bremsen, einen

sehr langen Bremsweg. Vier mal länger

als Autos!

Für die Lokomotivführer ist es immer

ein Rennen mit der Zeit, das sie aber

kaum beeinflussen können. Nicht umsonst

wünscht sich jeder, nie ein solches

Unglück erleben zu müssen.

hatte, folgten ein ärztlicher Untersuch

und ein Gespräch mit einem Psychologen.»

Die eigentliche Ausbildung war für alle

aus verschiedenen Berufsgattungen

kommenden Teilnehmer gleich. Zuerst

lernt man die Fahrdienstvorschriften

kennen. Dann wird man mit den Lokomotiven

vertraut gemacht, so dass man

fähig ist, mögliche technische Störungen

selber zu beheben. «Danach lernt

man die Strecken kennen, als Begleiter

im Führerstand und schliesslich selber

am Steuer mit permanenter Begleitung»,

erzählt René Berwert. «Die Prüfungen

müssen bestanden werden, um

in die nächste Stufe zu gelangen.» Am

Ende ist man dann ausgebildeter Lokomotivführer

Kategorie D Schmalspur für

Adhäsionsstrecken – Strecken ohne

Zahnstangen. «Erst dann fährt man alleine!

Innerhalb der folgenden zwei Monate

wird man noch auf der Zahnstangenstrecke

von Giswil nach Meiringen

ausgebildet. Das eben erst dann, weil

dieser Vorgang relativ komplex ist.»

Inzwischen fährt der Vater von zwei Söhnen

bereits schon über ein Jahr selbständig

Züge von Luzern nach Interlaken

und zurück. Und es hat ihn so richtig

gepackt. «Es ist immer wieder

faszinierend, mit meinem 3500 PS starken

Brünig-Triebfahrzeug das Riesengewicht

der ganzen Zugskomposition in

Bewegung zu bringen.» Aber auch die

Landschaft, die an ihm vorüberzieht, ist

für René Berwert immer wieder ein Genuss.

«Ich habe das Glück, entlang einer

wunderschönen Seenlandschaft zu fahren.

Zuerst der Vierwaldstättersee,

dann der Wichel-, Sarner- und Lungernsee

und schliesslich der Brienzersee.

Diese Landschaft ist für mich einzigartig

und jeden Tag immer wieder neu. Egal,

ob bei Regen oder Sonnenschein, Winter

oder Sommer.»

Romantische Augenblicke während der

Zugsfahrt

Am schönsten ist es für René Berwert,

über den Brünig zu fahren. Da zeige

sich die Natur in ihrer ganzen Pracht,

sagt er. Und immer wieder sehe man

Wild. Seine liebste Passage befindet

sich kurz vor dem Brünig Pass – beim

Käppeli. «Bei starkem Regen oder

Schneeschmelze entstehen dann kleine

Seen auf diesen Alpwiesen. Ein

wunderschöner Anblick.»

Man hört immer wieder, dass der Lokführerberuf

sehr viel Stress beinhalte.

René Berwert empfindet das in keiner

Weise. «Eigentlich haben wir nur selten

Stress», sagt er. «Und das nur bei

den seltenen Störungen, bei denen

man eben kühlen Kopf bewahren

muss.» Die Züge werden zudem immer

moderner und erleben einen grossen

technischen Fortschritt. Der Lokomotivführer:

«Während früher alles mechanisch

abgesichert war, ist es heute

elektronisch. Und das erleichtert die

Arbeit enorm.»

René Berwert liebt den Kundenkontakt.

Und auch jenen zu den Touristen.

«Es ist immer wieder schön zu sehen,

wenn wir mit unserem Zug den Fahrgästen

ein schönes Erlebnis und Freude

bereiten können.» Aber auch sonst

gefällt dem neuen Lokomotivführer

die Stimmung unter den Mitarbeitern

sehr gut. «In den kurzen Pausen ist es

immer wieder möglich, schöne Gespräche

mit den Kollegen zu führen»,

sagt er.

Es scheint, dass René Berwert den

richtigen Beruf gefunden hat. Er geht

nicht einfach einer Existenz nach, sondern

er liebt seine neue Tätigkeit. Aus

dem ehemaligen Automechaniker ist

ein richtiger «Bähnler» geworden. Und

das mit über 40 Jahren.

Lokführerin oder Lokführer bei der zb?

Wer den Traum wahr machen will, bei der Zentralbahn als Lokführerin oder

Lokführer zu arbeiten, der benötigt eine dreijährige, vom Bundesamt für Berufsbildung

und Technologie anerkannte Grundausbildung. Bevor die auf die

Zentralbahn zugeschnittene Schulung begonnen werden kann, durchlaufen die

Kandidaten ein Auswahlverfahren mittels eines diagnostischen Eignungstestes

und einer medizinischen Abklärung. Der Lehrgang zum Lokführer bei der Zentralbahn

ist sehr praxisbezogen. Theoriekurse, gefolgt von praktischen Anwendungstagen,

helfen den Aspiranten, Gelerntes zu verstehen. Die Ausbildung

dauert 48 Wochen und wird mit einer vom Bundesamt für Verkehr anerkannten

Prüfung abgeschlossen. Dem Führen von Zügen auf einem der schönsten

Schienennetze der Schweiz steht nun nichts mehr im Weg.

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Innovationsschub für Luzern

Die Tieflegung und der Doppelspurausbau der Zentralbahn in Luzern Süd sind eine Voraussetzung für die geplante

Entwicklung der Allmend. Am 9. Dezember 2008 geht der Spatenstich zu diesem Gemeinschaftswerk der Kantone

Luzern, Obwalden, Nidwalden, der Stadt Luzern und des Bundes über die Bühne. Roland Meier ist dabei mit

der Projektleitung für den Ausbau der Zentralbahn betraut. Damit bekommt auch Luzern eine Art «U-Bahn».

Das Grossprojekt

«Tieflegung Zentralbahn in Luzern»

«Im dicht bebauten Gebiet der Stadt

Luzern werden durch die Tieflegung

der Zentralbahn vier Bahnübergänge

aufgehoben», erklärt Roland Meier.

«Vom Wegfall dieser erheblichen Verkehrsbehinderungen

profitieren sowohl

der öffentliche wie auch der

private Verkehr.» Die unterirdische

Führung der Bahnlinie im dicht besiedelten

Stadtgebiet führt zu einer

merklichen Steigerung der Wohnqualität

in den entlasteten Gebieten. Der

direkte Bahnanschluss verbessert die

Attraktivität der Allmend und der Stadt

Luzern für Messen, Sport, Freizeit und

Wohnen. Roland Meier ist diplomierter

Bauingenieur und verantwortlicher

Projektleiter Ausbau Zentralbahn.

Luzern und Zentralschweiz profitieren

Auch die Zentralschweiz profitiert von

einem besseren Angebot der Zentralbahn.

Roland Meier: «Es entsteht ein attraktives

und leistungsfähiges S-Bahn-

Angebot. Dereinst werden ein 15-Minuten-Takt

zwischen Hergiswil und Luzern

und ein 30-Minuten-Takt zwischen

Stans/Sarnen und Luzern angeboten.

Dazu kommen stündliche schnelle Verbindungen

nach Engelberg und über den

Brünig. Wir gehen von einem Wachstum

der Frequenzen von rund 25 bis 30 Prozent

bis 2020 aus.» Die während der

Hauptverkehrszeiten bis an die Kapazitätsgrenzen

belastete Autobahn zwischen

Horw und Hergiswil kann durch

den Bahnbau wirksam entlastet werden.


Dank den Neubauten der Messe, der

Sportarena und der Wohntürme erhält

die Allmend einen wahren Entwicklungsschub.

Die neue Haltestelle Allmend

verstärkt diesen positiven Effekt.

«Das grösste Sport-, Freizeit- und

Messegelände der Zentralschweiz,

das jährlich von 500’000 Personen frequentiert

wird», so der begeisterte

Tennisspieler, «erhält mit der Haltestelle

Allmend eine ideale Anbindung

an die Bahninfrastruktur.» Es wird

dank der kurzen Fahrzeiten ab dem

Bahnhof Luzern und des neuen Direktanschlusses

aus Richtung Süden sowie

der komfortablen Fahrzeugen attraktiv

erschlossen. «Die Besucherinnen

und Besucher der Allmend

erhalten einen starken Anreiz, den öffentlichen

Verkehr zu benützen.»

Im Rahmen des Vorprojekts wurde ein

intensives Variantenstudium durchgeführt.

«Die gewählte Lösung ist die

beste», ist der Bauingenieur überzeugt.

«Günstigere Lösungen wären

nur an der Oberfläche möglich gewesen.

Damit hätten jedoch wichtige Anliegen,

wie die Aufhebung der vier

Bahnübergänge auf dem Boden der

Stadt Luzern, nicht realisiert werden

können.»

In einem 550 Meter langen Tunnel

unter Luzern durch

Doch hinter dem Projekt steckt noch

mehr. «In Hergiswil wird die bis zur

Kantonsgrenze Luzern/Nidwalden reichende

Doppelspur um rund 500 Meter

bis zur Haltestelle Hergiswil-Matt

verlängert», beschreibt Roland Meier.

«Dank einer Kurvenstreckung kann

die Geschwindigkeit auf 90 km/h erhöht

werden.» Der Doppelspurausbau

und die Tieflegung in Luzern umfassen

einen rund 550 Meter langen, bergmännisch

unter der Hubelmatt erstellten

Tunnel, eine unterirdische,

etwa 300 Meter lange Haltestelle Allmend

und einen inklusive Rampe gut

620 Meter langen Tagbautunnel unter

der Allmend.

Das Grossprojekt wird also einerseits

bergmännisch, andererseits auch im

Tagebau realisiert. Der Streckenabschnitt

unter der Hubelmatt verläuft

im Fels unter bebautem Gebiet mit einer

Überdeckung von 15 bis 25 Metern

über dem Tunnelscheitel. Diese Arbeiten

müssen bergmännisch ausgeführt

werden. Der Tunnel unter der Allmend

kommt rund 1,5 Meter unter den Boden

ins Grundwasser zu liegen. Die

Allmend ist zudem weitgehend unbebaut.

Roland Meier: «Die Realisierung

im Tagebau ist damit günstiger.»

Insgesamt fünf Jahre Bauzeit

Ein Projekt dieser Grössenordnung ist

auch immer eine bautechnische Herausforderung.

Schon nur die grossen

Mengen an Aushubmaterial, die abtransportiert,

und die bedeutenden

Mengen an Baumaterialien, die angeliefert

werden müssen, stellen eine

logistische Herausforderung dar. Im

Hubelmatttunnel sind die Überdeckungen

relativ gering, was eine besonders

sorgfältige Arbeitsweise erfordert.

Roland Meier: «Es gibt dazu

jedoch genügend Erfahrungen und

gute Lösungen.»

Der Bau des Tagebautunnels auf der

Allmend im Grundwasser stellt eine

grosse Herausforderung dar. Die Realisierung

erfolgt im Druckluftverfahren

in Deckelbauweise. «Nach einer

leichten Absenkung des oberen

Grundwasserspiegels werden Spundwände

eingebracht und anschliessend

der Deckel betoniert», erklärt der Projektleiter.

«Mittels Druckluft wird nun

das Grundwasser lokal verdrängt und

so der Bau des Tunnels unter dem Deckel

ermöglicht.»

Der Spatenstich erfolgt am 9. Dezember

2008 bei der Festhalle Allmend. In

rund drei Jahren werden der Hubelmatttunnel,

die Haltestelle Allmend

und der Allmendtunnel erstellt. Die

bahntechnischen Einbauten, der Umbau

im Bahnhof Luzern und der neue

Anschluss im Mattenhof benötigen ein

weiteres Jahr Bauzeit. Damit wird

auch Luzern mit einer Art «U-Bahn»

bedient sein.

Die Bauarbeiten im Tunnel Engelberg

sind auf Kurs!

Nachdem sich gegen Ende Oktober

bereits der Winter angekündigt hatte,

sind die Wassereintritte in den

Tunnel genügend zurückgegangen,

so dass die Arbeiten in der 300 Meter

langen Quintnerkalkstrecke wieder

aufgenommen werden konnten.

Während letzten Winter die Drainagebohrungen

und Anpassungen an

der Gewölbesicherung ausgeführt

wurden, sind nun der Einbau des

massiven Beton-Innenringes und

der Einbau der Drainageschichten

und Wasserableitungen in Arbeit.

Treten keine grösseren Wärmeperioden

mit zu viel Wasser auf, so können

die Arbeiten in der Quintnerkalkstrecke

nächsten April abgeschlossen

werden. Dann kann bereits

während des Sommers alles Wasser

im Tunnel, im Extremfall bis zu 1’100

Liter pro Sekunde, gefasst und in

Leitungen zum Nordportal und in die

Engelbergeraa abgeleitet werden.

Verläuft nun alles nach Plan, können

ab August die bahntechnischen Ausrüstungen

mit Schienen, Fahrleitung,

Signalen, Sicherungsanlagen,

Kabeln usw. eingebaut werden. Somit

kann der Tunnel im Dezember

2010, mit dem Fahrplanwechsel

2011, in Betrieb genommen werden.

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12

Dort, wo alle Fäden zusammenlaufen

Normalerweise läuft bei der Zentralbahn alles wie am Schnürchen. Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit sind ihr Markenzeichen.

Was aber, wenn es in der Rushhour durch Triebfahrzeugstörungen zu massiven Verspätungen kommt?

Oder bei Naturereignissen wie Murgängen die ganze Strecke lahmgelegt wird? Hier gilt es, in der Leitstelle flexibel

auf diese Ereignisse zu reagieren, den Reisenden Alternativen anzubieten und die Störung schnellstmöglich zu beheben.

Peter Furrer ist dabei als Leiter der Betriebsführung am Puls des Geschehens.

Peter Furrer, Leiter Betriebs -

führung der Zentralbahn: «Die

Leitstelle der Zentralbahn – unverzichtbar

für die Sicherheit.»

«Die Faszination der Arbeit eines Fahrdienstleiters

in der Leitstelle liegt in der

Abwechslung der täglichen Arbeit»,

sagt Peter Furrer. «Man hat wohl einen

Fahrplan, der für ein Jahr geplant ist.

Diesen aber mit den immer wieder eintretenden

Abweichungen einzuhalten,

ist eine genauso spannende Aufgabe,

wie diesen mit all den zusätzlichen

Fahrten, Bauarbeiten und anderen Anordnungen

zu planen.» Für den Betriebsleiter

der Leitstelle ist seine Arbeit

somit auch eine Aufgabe mit immer

wieder neuen Herausforderungen.

Damit die Zentralbahn einen reibungslosen

Betrieb gewährleisten kann, sind

alle Mitarbeitenden des Unternehmens

gleich gefordert. Peter Furrer: «Die

Leitstelle steht am Schluss dieser Kette

und fügt alle Komponenten zu einem für


den Kunden tadellosen Fahrerlebnis zusammen.»

Daraus abgeleitet ergibt sich

die Wichtigkeit der Leitstelle, die bei Unregelmässigkeiten

um ein Mehrfaches

ansteigt.

Viel Erfahrung, viel Flexibilität

Ein Fahrdienstleiter arbeitet heute mit

modernen Stellwerken und innovativster

Software. Dabei zieht er die Fäden

als Koordinator mit allen Beteiligten.

«Damit man dieses Anforderungsprofil

erfüllen kann, müssen Fahrdienstleiter

eine rasche Auffassungsgabe und hohe

Belastbarkeit mitbringen», ist Peter

Furrer überzeugt. «Vor allem in hektischen

Situationen gilt es, Übersicht und

Ruhe zu bewahren.» Kundenorientiertes

Denken und Handeln stehen stets

im Vordergrund. «Für die dispositiven

Geschicke ist zudem auch einiges an

Erfahrung nötig.»

Die Aufgaben der Leitstelle sind in erster

Linie, den Soll-Zustand des Bahnverkehrs

zu erhalten. Bei einer Störung des

Betriebes ist dieser möglichst schnell

wieder herzustellen. «Und bei lang andauernden

Störungen müssen wir dafür

sorgen, dass möglichst rasch ein geordneter

Zustand hergestellt werden kann»,

so der Vater von zwei Kindern. «Dazu

müssen die Kundeninformationen fortwährend

rechtzeitig sichergestellt sein.»

Zudem ist es Aufgabe eines Fahrdienstleiters,

eine qualitativ hochstehende

Durchführung des Tagesgeschäftes sicherzustellen.

Er erarbeitet Betriebsan -

or dnungen, di sponiert und regelt den

Zugsverkehr. Weiter muss er das Stö-

rungsmanagement leiten und die Kundeninformation

sicherstellen. «Gesamthaft

werden in naher Zukunft 15 Fahrdienstleiter

die Züge täglich von 04.30 –

01.25 Uhr von der Leitstelle in Stansstad

disponieren.»

Im Regelfall läuft es in der Leitstelle der

Planung entsprechend geordnet und

routinemässig ab. Was aber, wenn Probleme

oder Störungen auftreten? «Bei

Unregelmässigkeiten wird die Anspannung

um ein Vielfaches höher», sagt Peter

Furrer. «Es besteht innert kürzester

Zeit grosser Informationsbedarf von

und nach allen Seiten.» Der Betriebskoordinator

entscheidet dann über Konzepte,

teilt wenn nötig die Aufgaben anders

zu und zieht auch die rückwärtigen

Mitarbeitenden mit ein.

Schnell entscheiden und kommuni -

zieren

«Je nach Störungsverlauf braucht es

ein gutes Durchhaltevermögen, unter

grösster Anspannung und Konzentration

zu arbeiten», sagt der Betriebsleiter.

«Vor allem ist dies der Fall, wenn es um

Eingriffe in die Sicherungsanlagen geht,

wo kein Fehler erlaubt ist.» Die Verantwortung

steigt aber auch in der Kundeninformation,

die dann um einiges gefragter

ist als beim planmässigen Verkehr.

«Dies immer mit den Zeigern der

Uhr im Hinterkopf.»

Die grösste Herausforderung in der

Leitstelle ist es, die vielen Informationen

schnell und richtig zu verarbeiten und

zu kommunizieren. Das bedeutet, dass

innert kürzester Zeit analysiert, ent-

schieden, kommuniziert sowie organisiert

und umgesetzt werden muss. «Die

Konsequenz für die Kunden sind meistens

Verspätungen, die im Minutenbereich

liegen», so Peter Furrer. «Bei Unterbrüchen

sind es vielfach grössere

Verspätungen mit Bahnersatzleistungen.»

Für die Mitarbeiter der Zentralbahn

beginnt dann eine Phase von vielfach

erhöhter Kommunikation und Organisation

im Kurzfristbereich.

Grosse Auswirkungen bei Stosszeiten

Unregelmässigkeiten treten täglich ein

bis zwei Mal auf. Grössere Störungen

wie Betriebsunterbrüche ereignen sich

etwa ein Mal monatlich. «Grundsätzlich

gibt es keine Tendenzen», weiss der Betriebsleiter

der Leitstelle. «Da Störungen

vielfältiger Natur sind, wie beispielsweise

Stellwerkstörungen, Rollmaterialstörungen,

Naturereignisse,

Personen in Gleisen usw., können diese

zu jeder Tages- und Nachtzeit vorkommen.»

Die Auswirkungen sind in den

Hauptverkehrszeiten jedoch wesentlich

grösser, da mehr Züge betroffen sind.

Man spürt es Peter Furrer an: Der Betriebsleiter

der Leitstelle ist mit Leib

und Seele bei der Arbeit. Selbst in hektischen

Momenten behält er die Übersicht

und hat alles unter Kontrolle. Ja,

es scheint, dass er sich gerade dann so

richtig im Element fühlt. Die Leitstelle

der Zentralbahn nehmen die vielen

Kundinnen und Kunden zwar kaum

wahr. Für ihre Sicherheit und Pünktlichkeit

ist sie aber unverzichtbar.

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Viele Neuerungen und Verbesserungen

Am Sonntag, 14. Dezember 2008, wird der neue Fahrplan für das Fahrplanjahr 2009 eingeführt. Auch in diesem Jahr

kann die Zentralbahn ihren Kundinnen und Kunden wiederum einige Angebotsverbesserungen präsentieren.

Die markantesten Verbesserungen

sind der durchgehende Halbstundentakt

auf der S5 Luzern-Giswil sowie

beim Regio Meiringen-Interlaken Ost.

S1

S2

S3

S4

S5

S6

S7

S18

S8

RE

S9

– Werktags ¼ Stundentakt

Baar–Rotkreuz bis 20 Uhr.

– Täglich ½ Stundentakt Rotkreuz–Luzern

bis Mitternacht.

– Ab 6.02 Uhr ab Erstfeld

im Stundentakt bis Zug.

– 5.31 Uhr ab Erstfeld

direkt bis Zug–Zürich–Enge–

Zürich HB.

– Morgens mehr Verbindungen

ab Brunnen (5.30 / 6.30 /

7.30 Uhr).

– Spätverbindung täglich

ab Luzern 0.32 Uhr;

an Brunnen 1.15 Uhr.

– Verbesserter Anschluss vom

IR Engelberg an den Fernverkehrszug

Richtung Basel und

in Gegenrichtung.

– Zusätzliche Verbindung ab

Engelberg um 7.25 Uhr von

Montag bis Freitag.

– Entlastungszug um 17.23 Uhr

von Luzern nach Stans von

Montag bis Freitag.

– Täglich durchgehender

½ Stundentakt bis 22 Uhr.

− Ab 20.30 Uhr im Takt von

Willisau schneller nach

Luzern mit Umsteigen in

Wohlhusen.

– Neu: S18 Luzern – Sursee.

– Täglich ½ Stundentakt von

5 bis 24 Uhr, mit Anschluss in

Sursee an die Fernverkehrszüge

nach Bern und Basel.

− Neues Rollmaterial (Flirt).

− Integraler ½ Stundentakt im

Fern verkehr Sursee–Luzern.

− Neu: S8 Sursee–Olten.

− Täglich Stundentakt.

− Gute Anschlüsse in Sursee an

die Fernverkehrszüge nach

Bern und Basel.

RE Olten–Luzern

− Stundentakt verlängert bis

Mitternacht.

− Weiterhin umsteigefreie

Verbindung zwischen Luzern

und Olten.

− ½ Stundentakt von Montag bis

Freitag bis 21 Uhr.

Aarau

Lenzburg

Seon

Hallwil

Werthenstein

Schachen LU

Malters

Littau

Othmarsingen

Hendschiken

Bremgarten

Zürich

Boniswil

Dottikon-

Dintikon

Wohlen Boswil-

Thalwil

Birrwil

Bünzen Affoltern

Esslingen

Beinwil

am Albis

Olten

am See

Aarburg-

Mettmen-

Meilen

Muri

Oftringen

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stetten

Mosen

AG

Sihlbrugg

Zofingen

Horgen

Benzen- Knonau

Ermensee

schwil

Baar

Brittnau-

Stein-

Wikon

Hitzkirch

hausen Zug Baar Neufeld

Reiden


Zug Baar Lindenpark

Gelfingen

Schutzengel

Zug Wädenswil

Dagmersellen

Baldegg

Mühlau

Zug

Postplatz

Chollermüli

St. Urban

Nebikon

Baldegg

Langenthal

Kloster

Cham

Samstagern

Zug

Alpenblick

Langenthal Süd

Wauwil

Fridbach Biberbrugg

Hochdorf

Lotzwil

Sins

Cham

Gutenburg

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Zug

Hochdorf

Madiswil

St. Erhard-Knutwil

Hünenberg Oberwil

Schönau

Lindenholz ��

Zythus

Altmatt

Sursee

Walchwil

Ballwil

Rothenthurm

Oberrüti

Hünenberg

Chämleten

Oberkirch

Biberegg

Eschen-

Kleindietwil

Nottwil bach

Rotkreuz

Arth-

Rohrbach

Goldau � ��

Gondiswil

Waldi- Gisikon- ��

Huttwil Hüswil

Rothenbrücke Root

Sattel-

Sempach- burg

Aegeri

Neuenkirch ��

Steiner-

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Emmenbr.

Immen-

Rothenburg Dorf

Root D4 ��

Gettnau

Gersag

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Willisau

Buchrain

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Küssnacht

Menznau

Ebikon

am Rigi

Steinen

Emmenbrücke

Wolhusen Weid

Verkehrs-

Wolhusen

Merlischachen

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Meggen

Schwyz

Entlebuch

Meggen Zentrum

Hasle LU

Luzern

Brunnen

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Kriens

Schüpfheim

Mattenhof

Escholzmatt

Horw

Wiggen

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Hergiswil

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Langnau Trubschachen

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Hergiswil

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Stansstad

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Tellbus

Sisikon

Alpnachstad

Stans

Dallenwil

Flüelen

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Alpnach Dorf

Sarnen

Niederrickenbach

Station

Wolfenschiessen

Altdorf

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Grafenort

Ewil Maxon

Obermatt ZB

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Giswil

Grünenwald Erstfeld

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Kaiserstuhl

OW

Lungern

Engelberg

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Brünig-

Göschenen

Interlaken Ost

Hasliberg

Bellinzona

SBB-Bus Zofingen / Reiden

− Aarburg, Oftringen, Rothrist,

Strengelbach und Brittnau

werden neu bis Mitternacht im

Stundentakt mit dem A-Welle-

Bus Zofingen/Reiden erschlossen;

Wikon, Reiden, Pfaffnau

und St. Urban bis 22 Uhr.

Aber auch Entlastungszüge auf der S4

und die zusätzlichen Busverbindungen

ab Engelberg optimieren das Angebot

weiter.

Gesamtübersicht Zentralschweiz: Die wichtigsten Änderungen.

S-Bahn Luzern. Stadtbahn Zug.

Bus: Region Sursee

− Verbessertes Busangebot

im Raum Sursee–Rickenbach–

Beromünster.

Bus: Knoten Küssnacht a.R.

− Bus / Bahnknoten: Umsteigemöglichkeiten

in Küssnacht

a.R. in diverse Richtungen.

− Neue Buslinie zwischen Root

D4 und Küssnacht a.R. sowie

Meggen und Küssnacht a.R.

Die wichtigsten Änderungen

auf einen Blick:

S5 Luzern–Giswil–Luzern

Durchgehender Halbstundentakt

von Betriebsbeginn bis 22.00 Uhr.

Regio

Meiringen–Interlaken Ost–Meiringen

Durchgehender Stundentakt

von Betriebsbeginn bis 22.00 Uhr.

S4 Luzern–Stans–Luzern

Zusätzlicher Entlastungszug

von Montag bis Freitag um 17.23 Uhr

von Luzern nach Stans.

Verlängerte S4 von Stans bis Dallenwil

um 17.04 Uhr und 18.04 Uhr

neu täglich (statt Montag bis Freitag).

Strecke Engelberg–Luzern

Bus um 06.10 Uhr ab Engelberg bis

Wolfenschiessen neu von Montag bis

Samstag (statt Montag bis Freitag).

Am Samstag verkehrt der Bus von

Engelberg bis Stans.

Zusätzlicher Bus von Montag bis Freitag

um 07.25 Uhr ab Engelberg bis Dallenwil

mit Anschluss an den Zug um 07.49 Uhr

von Dallenwil nach Luzern.

Verbesserter Anschluss vom InterRegio

Engelberg an den InterCity Richtung

Basel (Luzern an xx.49 Uhr, Luzern ab

xx.54 Uhr) sowie auch in der Gegenrichtung

(Luzern an xx.05 Uhr, Luzern ab

xx.11 Uhr)

Nachtstern n9

Neue Verbindungen zusätzlich um

01.15 Uhr von Luzern nach Stans sowie

um 00.45 Uhr und um 01.45 Uhr von

Stans nach Luzern.

Alle Infos finden Sie auch unter

www.zentralbahn.ch

15


PUBLI-REPORTAGE

GESCHICHTEN, DIE DER

VORALPEN-EXPRESS SCHRIEB

«Schepenese»

MARKUS MÄDER

Sonntagmorgen. Es war kalt, trüb und nass in Luzern. «Ist das nicht

der Tag für einen Ausfl ug nach St.Gallen?» fragte Anna. «In diese

Bratwurststadt?» knurrte Jason. «Nein, in die Stiftsbibliothek.» Anna

studierte Geschichtswissenschaft und arbeitete an Ihrem Master über

Notker den Stammler. Jason wollte lieber den FC Luzern in der Allmend

zum Sieg jubeln: «Was soll ich in einer Stiftsbibliothek?» «Schepenese

kennen lernen.» «Wer ist das? Ein lesender Fussballer?» «Die

berühmteste St.Gallerin.» Jason horchte auf: «Jung? schön?» «Zweitausendsiebenhundert

Jahre alt, ungefähr.» «So alt möchte ich nicht

werden. Ist die Stiftsbibliothek ein Altersheim?» «Schepenese ist eine

Mumie, Jason», sagte Anna: «Sie kann ihre Gesichtsfarbe verändern:

schwarz, bläulich, phosphorgrün. Je nach Temperatur und Luftfeuchtigkeit.

Ich weiss auch nicht. Mystisch.»

Unterwegs im Zug, kurz vor Küsnacht am Rigi begann es zu schneien.

Auch das noch. «Mit dem Voralpen-Express von Luzern nach

St.Gallen ists ja eine Weltreise», sagte Jason. «Weniger als ein Katzensprung,

Jason. Du brauchst nicht 1 x deinen Hintern zu heben.

Und schon gar keinen Parkplatz zu suchen. Und nachher können wir

noch in den Säntispark gehen. So eine Bäderlandschaft haben wir

schon lange nicht mehr gesehen.» «Okay», sagte Jason.

In Küsnacht am Rigi klingelte Jasons Handy. Ein SMS von Lilly. Ausgerechnet.

Aus Annas Augen schossen Pfeile: «Wenigstens am Sonntag

könnte sie uns schonen.» Anna und Jason starrten lange schweigend

aus dem Voralpen-Expressfenster auf den Zugersee, und dann, eine

Berg- und Tal-Strecke später auf den Zürichsee, wo sich eine Schar

frierender Taucherli aufgeplustert zusammenkuschelte. Auf dem Seedamm

vor Rapperswil hellte der Himmel auf. Anna sagte: «Sag mal

Stiftsbibliothek St.Gallen

‹Kapuziner›, und dann lässt du vorne und hinten je einen Buchstaben

weg.» «Wie kommst du denn da drauf?» fragte Jason. «Wegen dem

Kapuzinerkloster Rapperswil da drüben. Also, sag mal: ‚Kapuziner,

apuzine, puzin, uzi, z’ .... «Schneller.» «Gehts auch mit Benediktiner?»

fragte Jason. Anna war sehr schnell: «Benediktiner, enediktine,

nediktin, edikti, dikt, ik, hicks... «Verschluck dich nicht, Anna.»

Anna hatte sich nicht verschluckt, sondern auf dem Bahnhof von

Uznach Lilly, die Exfreundin von Jason, entdeckt. Anna zeigte mit dem

Finger durch die Scheibe: «Wohnt die nicht in Arth-Goldau?» «Sie ist

umgezogen», sagte Jason. Er winkte ihr durchs Fenster zu und sprang

Richtung Ausgang. Anna keifte: «Wenn das mit der wieder losgeht,

kannst du gleich draussen bleiben. Jason wand sich: «Ich wollte Dir

bloss einen Snack kaufen.» «Den kriegst du auch hier im Bistrowagen»,

sagte Anna. Als sich die Türen des Voralpen-Expresses automatisch

schlossen, sass Lilly im Abteil. Jason holte drei «Chips-Päckli». Im Rickentunnel

fi el kurz die Beleuchtung aus, und Anna fl üsterte Jason ins

Ohr: «Wie die so redet, ist sie ziemlich verliebt in diesen Neuen...» In

St.Gallen sagte Lilly: «Wer Yazim kennenlernen möchte, kommt

gleich mit mir in den Säntispark.» Anna ging am Bahnhof drei Bustickets

kaufen. Als sie zurückkam, drückte Jason Annas Hand: «Auf

der Heimfahrt nach Luzern haben wir zwei dann endlich mal richtig

Zeit füreinander und in die Stiftsbibliothek können wir immer noch

gehen.»

Der Voralpen-Express verkehrt 13 mal täglich zwischen

Romanshorn und Luzern.

www.voralpen-express.ch


16 eiskalte Angebote zu heissen Preisen

Am 20. Dezember startet die Zentralbahn mit der Winteraktion 2008/2009. Das Gutscheinheft offeriert 16 touris -

tische Ausflugsziele zu stark ermässigten Preisen im und um das Zentralbahn-Land. Die Winterplausch-,

Snow’n’Rail- und Indoor-Angebote werden zusammen mit der SBB, RailAway, der BLS, Raiffeisen und diversen

Tourismuspartnern realisiert. Profitieren auch Sie!

Attraktive Winteraktion

der Zentralbahn

Nach dem Grosserfolg der Sommeraktion

mit über 14’500 eingelösten Gutscheinen

setzt die Zentralbahn auch bei

der Winteraktion auf das beliebte Gutscheinheft.

Dieses beinhaltet 16 touristische

Spezialangebote mit grosser Ermässigung.

Der Mix aus attraktiven

Winterplausch-, Snow’n’Rail- und Indoor-Angeboten

soll dabei jung und alt

begeistern.

Attraktive Zentralschweizer-

Ausflugsdestinationen

Neben den bekannten Ausflugsdestinationen

wie Pilatus, Melchsee-Frutt,

Klewenalp, Rigi, Meiringen-Hasliberg

und Titlis sind auch neue Partner mit

dabei wie z.B. das Schneeschuh-Eldo-

rado Bannalp oder das Familienskigebiet

Mörlialp. Aber auch schneeunabhängige

Ausflüge wie ein Besuch im

Tierpark Arth-Goldau, im Verkehrshaus

der Schweiz oder im Sensorium

im Emmental sind ebenso reduziert erhältlich

wie eine Ermässigung auf Mondaine-Uhren,

Kreuzfahrtreisen, Post-

Auto-Fahrten oder die neu lancierte

(Es)S-Bahn der Zentralschweiz.

Das Gutscheinheft ist ab dem 20. Dezember

bei allen Verkaufsstellen der

Zentralbahn erhältlich. Aber auch bei

der SBB Region Zentralschweiz und

Bern Mittelland, den BLS Reisezentren

sowie in den Raiffeisen-Filialen im Einzugsgebiet.

Die Angebote sind gültig bis

20. März 2009.

17



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C. Vanoli AG 6405 Immensee

Artherstrasse 44 Telefon 041 854 60 60 Telefax 041 854 60 70

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Jahresabo erneuern

lohnt sich doppelt

Wer ab Dezember 2008 sein Jahresabonnement

vom Passepartout verlängert,

profitiert doppelt: Einerseits

sind weiterhin drei Monate gratis, andererseits

schenkt Ihnen der Tarifverbund

Passepartout zusammen mit

dem Partner Coop Einkaufsgutscheine

im Gesamtwert von CHF 50.–.

Passepartout, der Tarifverbund der

Kantone Luzern, Ob- und Nidwalden,

steht für zehn Transportunternehmen

mit einem gesamten Streckennetz von

über 900 Kilometer. Über 30’000 Kundinnen

und Kunden profitieren von diesem

Angebot mit einem Jahresabonnement.

Sie bezahlen dabei nur neun statt

zwölf Monate, d.h. drei Monate freie

Fahrt.

Aber es gibt noch mehr geschenkt: Alle,

die ihr Jahresabonnement um ein weiteres

Jahr verlängern, profitieren zusätzlich

von Coop-Einkaufsgutscheine

im Gesamtwert von CHF 50.-. Dieses

Dankeschön an die treuen Kundinnen

und Kunden beginnt ab Dezember 2008

und dauert ein Jahr.

www.passepar-tout.ch

Heute schon was los?

Die Zentralbahn, die SBB, RailAway

und PostAuto lancieren bereits zum

vierten Mal eine gemeinsame Freizeitbroschüre.

Auf die Frage «Heute

schon was los?» finden Sie in

diesem handlichen Booklet über 30

Vorschläge, Tipps und Angebote in

der ganzen Zentralschweiz für einen

Winterausflug.

Neben bekannten Ausflügen wie dem

Schlitteln auf der Klewenalp, einem

Besuch in der Glasi Hergiswil oder einer

Schneeschuhtour auf dem Langis

(Glaubenberg), gibt diese Broschüre

auch ganz viele «Geheimtipps» preis.

40.04D

Heute schon was los?

Reisst Sie vom Hocker.

Freizeittipps und -angebote

in der Zentralschweiz.

Gültig vom 1.11.2008 bis 31.3.2009

Bei RailAway-Kombi-

Angeboten bis 20%

Ermässigung.

Spannende unbekannte Freizeittipps

Kennen Sie das Bundesbriefmuseum in

Schwyz? Oder das ehemalige Kloster in

St.Urban? Waren Sie schon mal auf der

Natureisbahn Holzboden in Spiringen?

Solche Ziele und noch viel mehr lassen

sich nun ganz einfach entdecken. Die

An- und Rückreise mit den öffentlichen

Verkehrsmitteln ist nämlich ebenfalls

bereits beschrieben. Steigen Sie ein

und lassen Sie sich verzaubern …

Broschüren gibts an all unseren Verkaufsstellen.

Schenken Sie Mobilität.

Weihnachten – Zeit der Emotionen

und der guten Gefühle. Auch Bahnfahren

ist ein gutes Gefühl. Schenken

Sie unvergessliche Erlebnisse und

bescheren Sie Ihren Mitmenschen

einzigartige Erinnerungen mit einer

Zentralbahn-Tageskarte.

Die Zentralbahn-Tageskarte berechtigt

zu einer Bahnreise nach freier Wahl

während eines beliebigen Tages im

2009 auf dem ganzen Streckennetz der

Zentralbahn. Schenken Sie zum Beispiel

einen Tagesausflug im Golden

Pass über den Brünig. Oder wie wärs

mit einer Bahnfahrt zum Shopping in

die Leuchtenstadt Luzern, einer atemberaubenden

Bahnreise durch das Engelbergertal

oder einer eigenen Bahnreiseroute

zu einem ganz persönlichen

Ausflugsziel?

Preise:

2. Klasse 1/1: CHF 48.–, 1/2: CHF 24.–

1. Klasse 1/1: CHF 76.–, 1/2: CHF 38.–

Die Tageskarte ist bis 31. Dezember

2008 an unseren Verkaufsstellen erhältlich.

PS: Die Zentralbahn-Tageskarten gibt

es auch für Firmen. Rufen Sie uns an –

wir beraten Sie gerne.

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Machen Sie Ferien in unserer Region.

Europäischer Hof Hotel Europe

Tel: +41 41 639 7575

info@hoteleurope.ch

www.hoteleurope.ch

Lifestyle und Romantik

direkt am Vierwaldstättersee

Seeburgstrasse 53–61 · 6006 Luzern

Telefon 041 375 55 55 · Fax 041 375 55 50

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Hotel-Restaurant Brünig • Seestrasse • CH 6052 Hergiswil

Tel. +41 (0)41 632 42 42 • Fax +41 (0)41 632 42 41

E-Mail info@hotel-bruenig.ch

www.hotel-bruenig.ch

HOTEL ENGSTLENALP

Im Sommer des Jahres 1866

schrieb der englische Gelehrte J.

Tyndall: «Bei meinem Besuch

des Hochgebirges ging ich zuerst

nach Engstlen, einem der

entzückensten Orte der Alpen».

Aber auch Goethe, Einstein,

C.F.Meyer u.a.m. wussten um

den schönsten Ort der Alpen.

Und Sie, kennen Sie diesen Ort

auch? Den Ort mit dem schönen

See, den Ort der Kraft?

Seerestaurant

Wer unsere Terrasse kennt, ist begeistert.

Speziell geeignet für Familien und Vereine.

Seewärts gelegener Saal für besondere Anlässe.

Gutbürgerliche Küche.

Fisch- und Fleischspezialitäten.

Spielanimation und Seminare

mit Hans Fluri für Einzelne und Firmen auf Anfrage.

Als Fischer, Jäger, Wanderer,

im Winter als Skitourenfahrer,

Schneeschuhläufer oder als Geniesser

einer intakten Flora und

Fauna, auf der Engstlenalp ist

Platz für alle Naturliebhaber.

Hotel Engstlenalp

Familie Fritz Immer Bergführer

3860 Meiringen/Innertkirchen

Tel. 033 975 11 61

Fax: 033 975 13 61

Email: hotel@engstlenalp.ch

www.engstlenalp.ch

SPIELHOTEL STERNEN BRIENZ

Restaurant & einzigartige Seeterrasse

André Berthod

Hauptstrasse 92

3855 Brienz

Tel. 033 951 16 85

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Carreisen und Touristik

PostAuto-Unternehmer

Partner der

zb Die Zentralbahn AG


Gitzernde Schneewelt zum Greifen nah!

Die sonnenverwöhnte und familienfreundliche Wintersportregion Haslital begeistert nicht nur Skifahrer

und Snowboarder sondern auch Ruhesuchende abseits der Pisten.

Entdecken Sie den Winter

Die Ferienregion Haslital im Berner Oberland, stellt sich auf

Schneesportler, Winterwanderer, Naturfreunde, Erholungs- und

Ruhesuchende, Kulturliebhaber und auf Familien ein.

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präparieren wir für Sie insgesamt 80 km Skipisten, 38 km Langlaufloipen,

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Erholsame Wintertage geniessen

Die Anreise von Luzern über den Brünig ins Haslital ist neben den gebotenen Naturspektakeln

auch noch sehr schnell. Vom Brünigpass gelangen Sie direkt ins Skigebiet Meiringen-Hasliberg.

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erleben Sie überall.

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22

Bahnfahrt mit Biss

Nidwaldner Stunggis – eine köstliche Versuchung «us de Länder

In Nidwalden lebten früher fast nur Bauern.

Ihre tägliche Arbeit war ohne Maschinen

unbeschreiblich hart. Ihr Essen

musste deshalb viel Nährwert haben, satt

machen und preisgünstig sein. An Feiertagen

gabs ausnahmsweise vielleicht einmal

Fleisch – ein Mahl, das etwas mehr

kosten durfte. War damals «Stunggis» ein

Feiertagsessen zu besonderen Anlässen,

so ist es heute zu einer eigentlichen kulinarischen

Spezialität avanciert.

Zutaten für 4–6 Personen

800 g Schweinefleisch (Hals ohne Knochen)

in 2 cm grosse Würfel schneiden

(vom Metzger)

2 EL eingesottene Butter

1 grosse Zwiebel, gehackt

3 Lauchstängel, in Rädchen schneiden

5 Karotten, in Rädchen schneiden

1 kg Kabis, in Streifen schneiden

400 g grüne Bohnen, rüsten und halbieren

Salz, Pfeffer aus der Mühle

Muskatnuss, frisch gerieben

Majoran, Thymian

2 dl Fleischbouillon (aus Würfeln)

800 g Kartoffeln, schälen und klein würfeln

Zubereitung

Fleisch in Butter in einer Bratpfanne

(oder direkt in der Bratkasserolle gusseisern)

unter Wenden goldbraun anbraten.

Zwiebeln zum Fleischgeben und 5 Minuten

mitdünsten. Fleisch mit Salz, Pfeffer,

Muskatnuss, Majoran und Thymian gut

würzen.

In eine Bratkasserolle geben und mit dem

Gemüse zudecken. Mit Bouillon begiessen

und zugedeckt auf dem Herd oder im

Backofen eine Stunde schmoren lassen.

Nach dieser Zeit die kleingewürfelten Kartoffeln

zugeben, nachwürzen und noch -

mals 35 Minuten zugedeckt weiterkochen.

Bei der Zubereitung im Ofen eventuell

noch etwas Bouillon nachgiessen. In der

Kasserolle servieren – en Guete!

Tipps: Dieses Gericht lässt sich gut im

Dampfkochtopf zubereiten, wobei man

die Menge der Fleischbouillon auf 1 dl

reduzieren kann.

Preise:

1. Preis

Zwei Gratisfahrten mit

dem GoldenPass Luzern–

Montreux, 1. Klasse

2. Preis

Zwei Tageskarten im

Skigebiet Meiringen-

Hasliberg

3. Preis

Zwei Tageskarten

(1. Klasse) auf dem

gesamten Streckennetz

der Zentralbahn

4. – 10. Preis

Je zwei Tageskarten

auf dem Zentralbahn-

Streckennetz, 2. Klasse

11. – 20. Preis

Zentralbahn-

Überraschungspreis

Lösung auf Postkarte einsenden an: zb Zentralbahn AG, Stanserstr. 2, Postfach 457, 6362 Stansstad

Die Lösung kann auch per E-Mail an zbmobil@zentralbahn.ch eingesendet werden. Bitte Absender angeben.

Einsendeschluss: 31. Januar 2009. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Die Lösung der Sommerausgabe lautete: Golden Pass Line

Die Gewinner der ersten drei Preise sind:

1. Preis: André Huber, Ennetbürgen; 2. Preis: Anton Rölli, Horw; 3. Preis: Bruno Hügin, Kriens.

Herzlichen Glückwunsch und viel Vergnügen!

Bild: Hotel Winkelried, Stansstad


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