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Zillachtolarin das Magazin | Ausgabe 13

DAS MAGAZIN FÜRS GANZE ZILLERTAL

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Ausgabe 13 | Winter 2021/22 | Preis: € 4,90

Österreichische Post AG/Postentgelt bar bezahlt Verlagsort 6306 Söll RM15A040641K - Eine Sonderausgabe der Wilden Kaiserin

DAS MAGAZIN FÜRS GANZE ZILLERTAL

Stefanie Eder, 38

Wasserliebe, Trüffelchipsleidenschaft

- der Getränkehändlerin wurde die

Liebe zum kulinarischen und vor

allem flüssigen Genuss quasi in die

Wiege gelegt. Ihre große Leidenschaft

gilt aber auch den Bergen.

Anstrengung und Perspektivenwechsel

auf 3000 Metern gehören genauso

zu ihrem Leben wie der Sprung ins

kalte Wasser, dem Bauchgefühl

hinterher.

Glühende Kunst

Wandernde Almhütte

Kreative Tradition


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45 JAHRE UNTERBERGER

32

116

4

Zillachtolarin

Inhalt

Winter 2021/22

Insa Tol

8 Feldishof in Ramsau

18 Blattl mit Sauerkraut von Angelika Troppmair

28 Hochprozentige Nachbarschaft

66 Talkoch Georg Ebster

84 Buchvorstellung: Bercht & Percht

90 Feuerwehrjugend Tux

94 Caritas Spendenübergabe

134 60 Jahre Hochfügen

Hondg’macht

44 Metallskulpturen - Margot Stöckl

Aus’n Leben

32 Fritz Stiegler - Federkielsticker

54 Bauer sucht Frau

76 Stefanie Eder

Sportlach

110 Alle 3000er - Michl Sporer

116 Voltigieren - Jasmin Lindner

122 Staatsmeisterin Luftgewehr - Nadine Ungerank

122

G’sellig im Tol

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Griesauweg Denzel Unterberger & Unterberger 28, Automobile Tel.: +43 GmbH 512 GmbH 33 & Co.KG

23-0

& CO KG II

Bundesstraße Unterberger Automobile 109, Tel.: +43 GmbH 5244 & 6100-0

Co.KG II

E-Mail: Griesauweg Haspingerstraße info@denzel-unterberger.cc

28, Tel.: +43 512 33 23-0

E-Mail: Bundesstraße info.strass@unterberger.cc

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Unterberger 12, 6330 Kufstein

GmbH & CO KG II

E-Mail: Tel.: +43

Unterberger info@denzel-unterberger.cc

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Automobile

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Autowelt Haspingerstraße 12, Telfs

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Vorwort

Der neue Taigo

Ab sofort

bestellbar

108

Adriane Gamper (Redaktionsverantwortliche der »Zillachtolarin« / freie

Journalistin), Günther Fankhauser (Herausgeber »Zillachtolarin« Das Magazin)

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

»Wer in die Fußstapfen anderer tritt, hinterlässt keine eigenen

Spuren«. Wilhelm Busch soll das einst gesagt haben.

Also wir schätzen Wilhelm Busch und seine Werke ja sehr,

aber bei dieser einen Aussage, müssen wir einfach Einspruch

erheben. Unsere Reportagen für die Winterausgabe unserer

Zillachtolarin hat uns nämlich eines Besseren belehrt.

Denn diese Fußstapfen anderer können sich als Startrampe

für eine eigene Lebensgeschichte erweisen, wenn man hineinsteigt

und weitergeht. Da ist etwa unser diesmaliger Talkoch.

Georg Ebster trat in die Fußstapfen seiner Vorfahren

und bringt im Landgasthof Linde traditionelle Köstlichkeiten

auf den Tisch, gewürzt mit seiner ganz eigenen kreativen

Note. Fritz Stiegler wollte seinen Vorfahren erst ganz und

gar nicht folgen. Er lernte Konditor, beabsichtigte, auf einem

Schiff anzuheuern, doch die Liebe und eine Anfrage von

Schuhplattlern änderten sein Leben. Er trug die Kunst des

Federkielstickens nicht nur weiter, er perfektionierte sie

noch. Die Stummerin Margot Stöckl wuchs in einem künstlerisch

geprägten Elternhaus auf, ihr Vater lebte seine Krea-

tivität als Handwerker aus, ihre Mutter zeichnete. Margot

selbst entdeckte vor Jahren ihre Berufung in der Kunst

und macht sich seither mit ihren Metallskulpturen einen

Namen.

Die Fußstapfen der Vorfahren muss man, wie es scheint,

nur zu nutzen wissen und von dort aus weitergehen. Apropos

gehen, Michl Sporer hat unzählige Schritte hinter

sich, immer nach oben, einem großen Ziel entgegen. Alle

3000er der Zillertaler Alpen besteigen, 87 Gipfel – dieses

Vorhaben startete er vor mehr als drei Jahrzehnten. Was

daraus geworden ist, lesen Sie auf den nächsten Seiten.

Vorbeigeschaut haben wir übrigens auch bei Helmut Kröll,

der bei »Bauer sucht Frau« auf der Suche nach der Liebe

war. Es wurde ein Besuch mit weiblicher Überraschung.

Ob alte Fußstapfen als Sprungbrett oder neue Ideen –

wir wünschen Ihnen viel Erfolg bei Ihren Vorhaben und

viel Vergnügen beim Lesen unserer neuen Ausgabe der

Zillachtolarin.

IHR GÜNTHER FANKHAUSER

& IHRE ADRIANE GAMPER

Character. Everyday.

Der neue Taigo. Für alle, die ihre eigenen Trends setzen. Die sich nicht verändern lassen, sondern

lieber selbst etwas bewegen. Die nicht nur Stil zeigen, sondern Charakter. Und die selbst im Alltag

das Außergewöhnliche finden.

6

Zillachtolarin

IMPRESSUM

Medieneigentümer und Herausgeber: Brunner und Fankhauser Medien GmbH, GF Günther Fankhauser, Wald 32/4a, 6306 Söll

Assist. d. Geschäftsleitung: Anita Smeykal

Produktionsleitung: Gigi Marksteiner Grafik: Monika Hausberger, Gigi Marksteiner, Isabel Falbesoner

Fotos: GPHOTO, Thomas Eberharter, Isabel Falbesoner, Simon Lanzinger, Jasmin Haas, Günther Fankhauser, Walter Krieger; Eigenfoto

Titelfotos: GPHOTO / Jasmin Haas, Thomas Eberharter

Bildbearbeitung Retouche: GMedia, Die Hausbergers

Redaktion: Adriane Gamper, Heiko Mandl, (redaktion@zillachtolarin, Tel. Redaktion: Tel: 05333/4327011)

Anzeigen: Günther Fankhauser, Renate Sykes (anzeigen@zillachtolarin.at), Daniela Müller (anzeigen2@zillachtolarin.at) Tel: 05333/4327011

Abobestellung: 05333/4327011, anzeigen@zillachtolarin.at, Jahresabo: 2 Ausgaben € 17,90

Druck: GMedia Druckorganisationsservice. Es können auf allen Seiten Produktplatzierungen enthalten sein

Korrektur: Monika Egger

Die nächste Ausgabe: Erscheinung Juni 2022, Anzeigen- und Redaktionsschluss: 13. Juni 2022

Verbrauch: 5,5 – 6,9 l/100 km. CO₂-Emission: 124 – 156 g/km.

Symbolfoto. Stand 10/2021.

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Zell am Ziller, Zellbergeben 16

Telefon +43 5282 2221

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Zillachtolarin 7


Insa Tol

Die Almhütte

am Feldishof

Der Feldishof in Ramsau blickt auf eine lange Geschichte zurück. Entstanden

auf einem Schuttkegel, soll nach dem Herrichten des Feldes ein Ahne den

Ausspruch getan haben »Feld is es« woraus der Name Feldishof entstand, so

die Erzählung. Ein Hof, der einige Schicksalsschläge erlebte und auf dem eine

Almhütte ihre neue Heimat fand.

TEXT: Adriane Gamper FOTO: GPHOTO / Thomas Eberharter

»Es war ein Freitag, als wir den alten Hof

abrissen. Wunderschönes Wetter. Die

Decke wurde abgehoben und darunter

die Stube sichtbar. Die Stube, in der ich

großgeworden bin. In dem Moment war

für mich der Abriss der absolute Wahnsinn.

Der ursprüngliche Plan, nur den Stall

abzureißen und anzubauen, war gescheitert,

nachdem wir feststellten, dass die

Grundstruktur des Hofs sehr schlecht

war. So haben wir uns halt schweren Herzens

entschlossen, das gesamte Gebäude

gehen zu lassen.« Der Abriss ist das Ende

des ursprünglichen Feldishofs, doch

dadurch fand über Umwege eine alte

Almhütte auf dem Hof von Robert Huber

ein neues Zuhause.

TRAGISCHE SCHICKSALE

Für Robert stand mit dem Abriss fest,

dass das neue Bauernhaus gleich wird

wie das alte, »schon alleine als Erinnerung

und auch weil der Hof einfach hierher

gehört«. Weit zurück bis 1600 reicht

die Geschichte des Feldishofs und der

Familie Huber. »Wir waren schon immer

da, nur unser Nachname hat sich mit meiner

Oma geändert. Sie war das jüngste

von neun Kindern. Alle ihre Geschwister

verstarben und so bekam sie den Feldishof.«

Eine tragische Geschichte, doch

nicht die einzige Tragödie hier am Hof.

»Meine Oma hatte sechs Kinder. Als das

letzte auf die Welt kam, starb mit gerade

einmal 33 Jahren ihr Mann. Sie war ganz

alleine, hat die Arbeiten am Hof mit

ihren Kindern erledigt, eine starke Frau.«

Roberts Vater ist der zweitälteste Sohn

und damals erst acht Jahr alt. »Trotz der

Tragödie war die Stimmung am Feldishof

immer fröhlich. Es wurde viel gefeiert

und gelacht.« Doch das Schicksal meinte

es nicht gut mit der Bauernfamilie. Der

älteste Sohn fiel im Krieg. Daraufhin übernimmt

Roberts Vater den Hof. »Am Feldishof

aufzuwachsen war wunderschön

und doch hatte ich mit 16, 17 etwas ganz

anderes vor, als hier Bauer zu werden.

Ich träumte von einer Riesenfarm in Südamerika«,

lacht er. Sein Vorhaben ändert

sich schlagartig, als er mit den Schuhplatt-

8

Zillachtolarin

Zillachtolarin

9


lern für drei, vier Tage nach Indien fährt.

Für den Ramsauer lebensverändernd.

»Diese Menschenmengen, diese unzähligen

Häuser. Es war alles so anonym. Auf

dem Heimflug wurde mir klar, dass ich in

unser Dorf und auf unseren Hof gehöre.

Wenn bei uns ein Unglücksfall ist, stehen

alle hinter dir. Dieser Zusammenhalt,

diese Gemeinschaft, bei uns bist du keine

Nummer, nicht einfach einer von vielen.«

Robert weiß, wovon er spricht, denn er ist

gerade einmal 27 Jahre alt, als das Schicksal

erneut zuschlägt und einmal mehr den

Bauern des Hofs mit sich nimmt. Roberts

Vater verunglückt 1988 tödlich.

»Die Almhütte wurde

komplett abgetragen,

die Bretter

nummeriert. Wir

haben sie dann hier

bei uns am Feldishof

wieder aufgebaut.«

Robert Huber,

Feldishof

åftang:*

10

Zillachtolarin

* Auf gut Zillertalerisch. Passt immer.

Zillachtolarin

11


dieser Brauch geriet mit den Jahren in

Vergessenheit und damit wurde auch

die Badestube anderweitig genutzt.« Es

geht weiter zu den nächsten Gebäuden.

Die Wasch- und Brennhütte. Sie wurden

immer getrennt vom Haus errichtet, da

sich dort leicht Brände ausbreiten konnten

und man durch den Abstand zum

Haupthaus ein Übergreifen der Flammen

verhindern wollte. »Innen haben wir das

Holz der alten Brennhütte sandstrahlen

lassen, aber außen sieht man noch einen

Großteil der alten Holzbretter.« Einst

gehörte sogar eine Mühle zum Feldishof.

Zwei andere Bauern waren daran

beteiligt. »Es war eine von 17 Mühlen,

die bachauf- und bachabwärts zu finden

waren. In den 60ern haben meine Eltern

mit den anderen Besitzern unsere Mühle

sogar noch herrichten lassen, danach

wurde sie leider abgerissen. Keiner wollte

sich mehr um das marode werdende

Dach kümmern. Mit den Jahren sind alle

Mühlen hier am Bach verschwunden,

heute tut es mir leid um unsere.«

VON DER ALM AUF DEN HOF

Erhalten blieb die alte Hoftradition des

Schnapsbrennens, die bis ins 17. Jahrhundert

zurückreicht. 1997 wurde dazu

eine neue Brennerei errichtet. »Und

obenauf haben wir die alte Almhütte

gesetzt«, erzählt Robert stolz. »Die Hütte

stand einst am Zillergrund. Unser Nachbar

wollte sie vor dem Verfall retten und

bei sich als Gartenhaus aufstellen. Balken

für Balken trug er die alte Almhütte

ab. Das Fundament im Garten stand

bereits. Doch dann kam es zu einem

Leitungsbruch, unser Hang wurde unterspült

und eine Mure traf sein Haus. Das

Projekt Almhütte war damit erst einmal

Geschichte und er bot sie mir an. In dem

Moment war ich sehr froh, es war mir ein

großes Anliegen, die alte Hütte zu erhalten

und wieder aufzurichten, weil ich im

Grunde immer noch unserem alten Hof

Jetzt

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DIE SAUNA DER BAUERN

Das älteste Gebäude am Feldishof stammt

aus 1630. Die einstige Kornkammer. Um sie

herum wurde das Bienenhaus errichtet, in den

50ern folgte obenauf eine Wohnung und in

den 90ern wurde daraus eine Ferienhütte. »Im

Inneren ist das alte Holz aus den Anfängen

immer noch erhalten und auch außen ist es an

manchen Stellen noch sichtbar«, erzählt Robert

stolz. »Der Kornkasten war früher der wichtigste

Teil des Hofs, von daher lässt sich rückschließen,

dass auch der Hof aus dieser Zeit

stammt.« Die alte Badestube steht seit 1640 auf

ihrem Platz. Früher wurde dort sauniert. »Doch

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gut behütet!

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nachtrauerte. Die Almhütte ist mein Ausgleich

für das alte Bauernhaus, das wir abreißen mussten.«

Drei Tage brauchen sie, bis das Grundgerüst

steht. Jeder Balken wurde vom Nachbarn

beim Abbau einzeln nummeriert und kam jetzt

wieder an seinen angestammten Platz. »Und im

Inneren haben wir eine Zirbenstube eingebaut,

die der Stube unseres alten Bauernhauses sehr

ähnlich ist. So ist der alte Feldishof noch etwas

mehr zurückgekehrt.«

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BRAUKUNST AUF HÖCHSTER STUFE.

FOTO: GPHOTO / Günther Fankhauser

Hofgeschichten

& Zillertaler Kulinarik

Wer das Wirtshaus zum Griena in Mayrhofen betritt, fühlt sich um 100 Jahre in der

Geschichte zurückversetzt. Tradition auf der Speisekarte, Tradition in der Optik.

Das zweite Leben eines einstigen Bauernhauses, in dem mit Melanie Geisler und

Jakob Schneeberger als Wirtsleute wieder die einstige Bauernfamilie Einzug hielt.

Die alten Holzwände erzählen eine

Geschichte. Die Geschichte vom Bauernhof

Griena. Weit zurück reichen seine

Anfänge, seit Generationen begleitete er

die Familie Geisler. Hier am Hof in Mayrhofen

wurde gelebt, gelacht, gearbeitet.

Johann Geisler, der Großvater der

heutigen Besitzer, erblickte noch in dem

urigen Gebäude das Licht der Welt. Ein

echter Tiroler Traditionshof, der 1978 zu

neuem Leben erwachte, als das Bauernhaus

verpachtet und in eine Gaststätte

verwandelt wurde. Original Zillertaler

Hausmannskost stand damals auf der

Karte. Pressknödel, Holzknechtkrapfen.

Schliachtanudeln. Heute, 43 Jahre später,

liegen wieder Speisekarten mit genau den

gleichen Gerichten auf den urigen Holztischen.

»Es ist fast alles so wie früher«,

schwärmt Melanie Geisler, die gemeinsam

mit ihrem Partner Jakob Schneeberger mit

16. Dezember 2021 das Wirtshaus zum

Griena übernommen hat. »Ich bin sehr

stolz und dankbar, dass mir meine Eltern

den alten Familienhof übergaben und wir

jetzt die Möglichkeit haben, hier Gäste zu

bewirten. Bislang war das Gasthaus immer

verpachtet, jetzt erzählen wir selbst die

Geschichte weiter«, so Melanie.

MITTWOCH = ZILLERTALER KRAPFEN

Holz an den Decken, an den Wänden,

am Boden. Geschichtsreiche Gemütlichkeit.

Der Hof steht unter Denkmalschutz,

so wurde nicht nur das Äußere erhalten,

auch im Inneren ist die Zeit hier im Wirtshaus

zum Griena scheinbar stehengeblie-

ben. »Griena war seit jeher der Hofname.

Vermutlich kommt er von den unzähligen

grünen Wiesen ringsum. Diese Vergangenheit,

die alten Mauern, das knarrende

Holz, diese Atmosphäre lieben wir beide

und es ist für uns ein riesiges Kompliment,

dass uns viele Einheimischen sagen, wie

besonders unser Gasthaus ist«, freut sich

Jakob, der gemeinsam mit Melanie den

Mittwoch zum großen Zillertaler Krapfentag

erklärt hat. Echte Zillertaler Krapfen,

wie sie schon seit Generationen hier am

Hof gekocht wurden. Alles hausgemacht,

nach altem Familienrezept.

Kontakt

Wirtshaus zum Griena

Dorf Haus 768

6290 Mayrhofen

T +43 664 5132373

M zumgriena@gmx.at

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Insa Tol

Sauerkraut

für´s Immunsystem

TEXT: Adriane Gamper FOTO: GPHOTO / Isabel Falbesoner

Weizen, Roggen, Gerste, Hafer – Getreide wird von Angelika und Michael Troppmair am

Ramerhof in Finkenberg selbst angebaut. Alles händisch, von der Aussaht bis zur Ernte, da

ihr Feld ein steiler Hang ist. Anstelle von Kühen grasen Weidegänse, Alpakas agieren als tierische

Bodyguards für die seltenen Mechelner-Hennen. Kreislaufwirtschaft am Demeterhof,

wo Sauerkraut, Kartoffeln, Mehl und Butterschmalz für die Kartoffelblattl mit Kraut selbst

angesetzt bzw. produziert werden.

»Ein Glas Sauerkraut steht bei uns immer

am Tisch. Ein Löffel täglich ist gut fürs

Immunsystem. Die natürlichen Milchsäurebakterien

darin fördern die Darmflora.«

Mit dem letzten Wort öffnet Angelika

Troppmair das Glas Sauerkraut, das

schon auf der Anrichte bereit steht und

leert den Inhalt in den Topf am Herd.

Das Kraut hat die Bäuerin selbst produziert,

wie so vieles andere hier am

Ramerhof in Finkenberg. »Bis 2013 sah

unser Leben ganz anders aus. Wir hatten

unsere Landwirtschaft verpachtet, da

wir ein 30-Betten-Haus für Feriengäste

betrieben. 2014 beschlossen wir, unser

Leben von Grund auf zu überdenken.«

Das Ergebnis ihrer Neuorientierung ist ihr

Demeterhof, obwohl sie ursprünglich nie

in die Landwirtschaft einsteigen wollten.

»Michael ist am Bauernhof groß geworden.

Er hat damals gesehen, dass man

von einer Landwirtschaft in der Größe

ohne Nebenjob nicht leben kann.« Dass

sich das nicht geändert hat, ist den beiden

klar und so beschließen sie, quer zu

denken, etwas andere Bauern zu werden.

»Einige haben zwar den Kopf geschüttelt,

als wir begannen, Obststräucher auf

unserem steilen Bichl anzusetzen, aber

wir ließen uns nicht beirren.« Ribisel,

Himbeeren, Brombeeren, Moosbeeren,

frühe, mittlere und späte Sorten. Seltene

Beeren wie die Pünktchenbeere folgen.

»Michael kam auf die Idee. Er hat überlegt,

was bei uns wächst und andere nicht

haben.« Die erste Ernte verarbeiten die

Neobauern zu zuckerreduzierter Marmelade.

Die Urlaubsgäste sind begeistert.

»Da wussten wir, dass wir am richtigen

18

Zillachtolarin

Zillachtolarin 19


Rezept Blattl für 4 Personen:

Kartoffelteig für die Blattl

500 g Erdäpfel

125 g Topfen

1 Ei

200 g Mehl

Salz, Pfeffer, Muskatnuss

Butterschmalz zum Herausbacken

Für das Sauerkraut

1 Packung Sauerkraut

50 g Butter

2 EL Mehl

150 ml Milch

würzen nach Geschmack (Salz, Wacholderbeeren,

Kümmel)

Zubereitung:

• Die Kartoffeln kochen, abkühlen lassen und pressen.

• Topfen, Ei, Mehl zu den gepressten Kartoffeln geben,

mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen und zu

einem Teig verkneten.

• Anschließend den Kartoffelteig etwas rasten lassen.

• Für das Sauerkraut Butter erwärmen, das Mehl darin

anschwitzen und mit der Milch ablöschen.

• Kraut hinzufügen, nach Wunsch würzen und leicht

köcheln lassen.

• Den Teig ausrollen und mit dem Messer zu rechteckigen

»Blattln« schneiden.

• Die Blattln in das erhitzte Butterschmalz gleiten

lassen und auf beiden Seiten braun herausbacken.

• Blattln mit dem Sauerkraut servieren.

Weg sind.« Alte Weizensorten, die über 160

cm hoch werden, Winterroggen und Winterweizen

folgen. »In einem Hügelbeet habe ich

Gemüse angesetzt. Als die Organisatorin des

Mayrhofner Bauernmarktes das bemerkte,

fragte sie mich, ob ich mein Gemüse am

Markt anbieten möchte. Daraufhin haben wir

gleich einmal weitere Hügelbeete errichtet«,

lacht Angelika.

MEHL FÜR DEN NACHMITTAGSKUCHEN

Kartoffelpressen für die Blattl ist angesagt.

Eier und Topfen kommen hinzu. Alles bio, das

versteht sich bei Angelika von selbst. In der

Schüssel auf der Arbeitsplatte liegen Tomaten

und Paprika. Die letzte Ernte vom Herbst. Ein

Griff zum Butterschmalzglas. Auch das produziert

Angelika selbst. »Ich kaufe bei unserer

Sennerei immer einen Fünf-Kilo-Block Butter.

Im Sommer, wenn ich weiß, dass die Milch

von der Alm kommt. Die Butter schmelze

ich in einem großen Topf, der sich bildende

Schaum wird immer wieder abgeschöpft, das

Eiweiß dadurch entfernt. Übrig bleibt bestes

Butterschmalz.« Ein paar Esslöffel davon landen

in der Pfanne zum Herausbacken der

Blattl. Etwas Mehl kommt auf die Platte, um

den Teig auszurollen. Eigenes Mehl, am eigenen

Feld gewachsen, händisch gedroschen, in

der eigenen Mühle gemahlen. »Das Mehl verwenden

wir zum Großteil nur für uns, für das

Brot, das ich am Bauernmarkt verkaufe, oder

für die Kekse. Und natürlich für den Kuchen,

den Michael so liebt und den es deshalb

jeden Nachmittag zum Kaffee gibt«, schmunzelt

die Bäuerin. Letztes Jahr war das Wetter

kurz vor der Ernte stürmisch. Dreiviertel des

Getreides lagen flach. »In so einem Jahr darfst

du die Arbeitsstunden nicht rechnen.« Die

ersten Blattl landen im Butterschmalz. Das

Kraut köchelt daneben langsam vor sich hin.

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»Zu den Blattln mit

Kraut passt perfekt ein

gemischter Salat mit

Zutaten je nach Saison.«

Angelika Troppmair,

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ANGELIKA SPINNT WIRKLICH

In ein paar Stunden geht es wieder zu

den Tieren zum etwas entfernt gelegenen

Stall. Neben fünf Alpakas und Mechelner-Hennen

lebt dort eine ganze Schar

Weidegänse. »Sie sind reine Vegetarier,

fressen nur Gras. So müssen wir nicht

alles selbst mähen. Nach den Weidegänsen

haben wir uns auch noch Laufenten

als Mitarbeiter angeschafft, sie kümmern

sich um die Schnecken«, erzählt Angelika

lachend. »Als Demeterbauer sollst

du einen Rauhfutterverzehrer am Hof

haben, um den bäuerlichen Kreislauf zu

schließen. Da ich eine Tierhaarallergie

habe, sind wir auf die Alpakas gekommen.

Der Alpakakot dient als hervorragender

Dünger und die antiallergene Wolle lassen

wir zu Bettdecken und Schuheinlagesohlen

weiterverarbeiten.« Die zwei Wal-

lache und drei Hengste dürfen Tag und

Nacht raus ins Freie, um ihre Aufgabe als

Bodyguards zu erfüllen. »Füchse haben

bei uns immer wieder Hennen und

Küken geholt. Jetzt passen die Alpakas

auf, vertreiben die Füchse im Fall der

Fälle.« Im Winter ist es ruhiger am Hof.

Die Beeren sind zu Marmeladen verkocht,

etliche Gläser Tomatensauce stehen

für den Verkauf bereit, genauso wie

verschiedene gekochte Gemüsespezialitäten,

etwa das Zucchini-Relish. Längst

muss Michael Angelika in der Küche zur

Seite stehen. Vor allem, weil die Finkenbergerin

schon die nächste Idee hat. Sie

hat sich ein Spinnrad gekauft, um aus

dem Fell ihrer Alpakas Wolle zu spinnen.

Die Blattl und das Sauerkraut sind

fertig, dazu schneidet Angelika ein paar

der letzten Tomaten als rote Deko und

Vitaminpower auf.

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Neues Haus, alte Seele

Das 4-Sterne-Superior-Hotel Neue Post ist eines der Traditionshäuser in Mayrhofen. Seit 1664

werden dort Gäste empfangen. Für die Familie Pfister war klar: wenn wir unser Haus erneuern,

muss die alte Seele erhalten bleiben. Das Ergebnis: Tiroler Tradition gepaart mit Moderne und

Luxus, gekrönt vom ganzjährig beheizten Rooftop-Outdoor-Pool.

Die drei Poolsuiten de luxe sind das

Highlight des Hotels Neue Post. Luxus

pur, beste Lage mit direktem Zugang

zum Rooftop-Outdoor-Pool über den

Balkon. »Wir wollten dieser Extraportion

Luxus, die sich durch unser ganzes

Hotel zieht, noch etwas draufsetzen«,

erklärt Wilhelm Pfister. Gemeinsam mit

seiner Frau Katarina lebt er die Familientradition

weiter, gestärkt durch seine

Eltern, die mit großer Begeisterung

hinter dem jungen Paar stehen. Von

FOTOS: Huber Michael

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Mitte Februar bis Anfang Dezember erfanden

sie ihr Hotel neu. »Dabei stand

für uns die Tiroler Tradition im Vordergrund.

Keinesfalls wollten wir den traditionellen

Stil verbannen. Vielmehr

war das Ziel, ihn zu unterstreichen und

mit jeder Menge Luxus zu versehen. 23

Zimmer im Tiroler Stil mit Kassettendecken

entstanden. Hier findet sich noch

original Altholz. Kleine Nischen mit

Wandvertäfelung erinnern an die klassischen

Tirolerstuben. Auch die insgesamt

sieben Poolsuiten erscheinen im

alpenländischen Look mit einem Hauch

Luxus. Und dann sind da natürlich die

drei Poolsuiten de luxe.

WELLNESS-POOL-EXPRESS

Ein Holzrahmen, darin Moos dicht an

dicht zu einem grünen Bild vereint und

mittendrin ein Posthorn aus Metall. Tradition,

Natur und Style. Das Moosbild im

Spa-Bereich ist ein Sinnbild des neuen

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wir darauf geachtet, dass die Infrastruktur

des Hotels einfach und schnell zu erreichen

ist. Jedes Zimmer hat in etwa den

gleichen Weg zum Spa-Bereich«, erläutert

Wilhelm Pfister. Dazu verbindet ein Fahrstuhl,

der sogenannte Poolexpress, die einzelnen

Wellnessareale miteinander und

mit der über 700 m² großen Außenfläche.

»Der Charakter des Hotels

sollte erhalten bleiben, daher

setzen wir ganz klar auf den

Tiroler Stil.«

Wilhelm Pfister,

Hotel Neue Post, Mayrhofen

Holz an der Spa-Decke. Entspannen im

Zirbendom, Wärmegenuss in der Textilund

Familiensauna oder der Luis Trenker

Infrarotkabine, Wasserbetten, die im

Ruheraum zum Relaxen einladen. Das

Wellbeing-Programm wurde um Yoga,

Turneinheiten und exklusive Massageprogramme

ergänzt. »Bei der Planung haben

TÜR AUF FÜR DIE OUTDOORSTUBE

»Das Hotel ist ein Holzbau. Gips und

Steinwolle kamen zum Einsatz. Alle Baufirmen

stammten aus Österreich, 90 Prozent

sogar aus der Region Mayrhofen und

Hippach. Auch das ist ein Teil unseres Bekenntnisses

zur Tiroler Tradition. Gene-

rell war uns die natürliche Bauweise mit

großem Augenmerk auf Nachhaltigkeit

wichtig. Daher der Fokus auf die Region

und auch die Wiederverwendung bestehender

Materialien. Wie etwa in der

Fitness-Stube, wo eine eigene Terrasse

einen einzigartigen Ausblick liefert«, so

Wilhelm Pfister. Selbst hier im Fitnessraum

ist die Geschichte des Hauses zu

spüren und zu sehen, stammt die Decke

doch aus 1800. Auch die Decke der Bar

aus dem Jahr 1823 wurde erhalten und

teilrestauriert. »Für uns sind dies kleine

Kostbarkeiten, die unser Haus mit der

Vergangenheit verbinden und uns in

die Zukunft begleiten werden«, so der

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Kontakt

Hotel Neue Post

Familie Pfister

Hauptstraße 400

A-6290 Mayrhofen

T +43 (0)5285 62131 0

M info@neue-post.at

W www.neue-post.at

Hotelier. Ansonsten wurde die Bar vollkommen

neu gestaltet. Das Restaurant

bekam nicht nur einen neuen Namen,

sondern zudem einen neuen Standort.

»Der Postwirt« nennt sich das neue Á-

la-carte-Traditionslokal, das nun direkt

an der Hauptstraße situiert ist. Dunkles

Holz, Polsterungen in sattem Tannengrün.

Mit Licht in Szene gesetzte Steinwände.

Die Stube kann komplett zum

Garten hin geöffnet werden, wodurch

in den lauen Sommermonaten eine

einzigartige Outdoorstube entsteht.

Einmal mehr die Verbindung zwischen

Gasthaustradition und den Möglichkeiten

von heute gepaart mit einer großen

Portion Extravaganz. Und noch etwas

findet man im Restaurant genauso

wie im Hotel als Erinnerung an alte

Zeiten immer wieder: ein Posthorn.

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Aus’n Leben

Stich für Stich

LEHRLING

GESUCHT!

Eigentlich wollte Fritz Stiegler Metzger lernen. Doch in seiner Umgebung gibt es keine Lehrstelle

und so tauscht er Fleisch kurzerhand gegen Mehl und Zucker. Eine Anfrage der Schuhplattler

lässt ihn schließlich den Spuren seiner Vorfahren folgen. Auf Mehl und Zucker folgen

Federkiel und Leder. Altes Kunsthandwerk, jung haltende Leidenschaft.

Fein säuberlich hängt ein Ranzen neben

dem anderen. Die Gürtelschnalle an

einem Nagel befestigt. Der Blick bleibt

an den Stickereien hängen. Ornamente.

TEXT: Adriane Gamper FOTO: GPHOTO / Simon Lanzinger

Blumen. Geschwungene Namen einstiger

Besitzer. Hunderte, tausende Stunden

Arbeit. Dem Leder kennt man die

Jahre der Nutzung an. Feine Linien.

Abgenutzte Stellen. »Ich sitz fast täglich

hier und schau mir die Ranzen an. Sie

haben sich über die Jahre angesammelt.

Insgesamt habe ich sicher an die hun-

dert. Ich habe die Stickereien ausgebessert.

Eine Arbeit, die ich immer noch gern mache.

Du musst dazu den Federkiel färben, da sich

durch das Tragen natürlich die ursprüngliche

Farbe geändert hat. Das ist etwas, das ich

wirklich gut kann. Aber jetzt habe ich genügend

Ranzen, ich kaufe keinen mehr. Naja,

außer es ist ein besonderes Stück.« Und mit

dem letzten Satz steht Fritz Stiegler auf, greift

nach einem der Ranzen, hebt ihn vom Nagel,

um vorsichtig über die feine Stickerei zu streichen.

»Den habe ich gerade gekauft. Der ist

aus 1795. Dem Ranzen bin ich sieben, acht

Jahre nachgesprungen. Der Besitzer wollt

ihn einfach nicht hergeben.« Ein glückliches

Lächeln huscht über sein Gesicht, die Augen

blitzen.

RICHTUNGSWEISENDE

SCHUHPLATTLERANFRAGE

»Ich bin die fünfte Generation Federkielsticker,

mein Sohn die sechste. Dabei wollte ich

anfangs so gar nichts mit der Federkielstickerei

zu tun haben. Mein Ururgroßvater und

mein Urgroßvater waren echte Koryphäen.

Mein Großvater und Vater waren nicht mehr

ganz so viel auf dem Gebiet unterwegs.

Ich habe überhaupt ursprünglich Konditor

gelernt.« Der Liebe wegen geht er nach dem

Militärdienst nicht als Patissier aufs Schiff,

sondern bleibt in Tirol. Allerdings ist hier im

Winter nicht viel zu tun und so zieht es ihn

nach Kärnten, wo er seine Konditor-Gesellenprüfung

absolviert. »Ja und dann kam die

Anfrage der Schuhplattler. Sie wollten, dass

ich ihnen Ranzen sticke, so wie meine Vor-

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DER NEUE CUPRA BORN.

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NEUEN GENERATION.

»Ich geh heute noch täglich

in die Werkstatt, bessere alte

Stickereien aus. Das ist mein

Leben.«

Fritz Stiegler,

Stummer Federkielsticker

fahren, doch ich konnte das Federlschneiden

nicht. Mein Großvater war zu früh verstorben,

um mir das Handwerk richtig zu

lernen. Zwar hatte ich immer wieder einmal

zugeschaut, aber das reicht nicht für so eine

Arbeit.« Die Schuhplattler lassen nicht locker

und so übt und übt Fritz, bis er das Federkielspalten

beherrscht. »Sobald die Leute merkten,

dass ich echte Federkiele verwende, ging

es so richtig los. Zwei Jahre habe ich zwar

nebenbei noch bei einem Stummer Bäcker

ausgeholfen, aber danach wurde nur noch

gestickt.« Wie viele Ranzen seine Muster tragen,

weiß der Stummer nicht. Mitgezählt hat

er nie. Doch er erkennt seine Ranzen alle, wie

er sichtlich stolz erzählt. »Ab und an schaue

ich die Heimatstimme, wenn dann einer der

Schützenhauptmänner einen Ranzen von mir

trägt, ja, das freut mich.«

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HELLO NEW YORK

»1763. Schau, das ist mein ältester Ranzen.

Und bei denen hier wurden alles Nägel eingeschlagen.

So etwas macht man heute gar

nicht mehr. Die sind richtig schwer.« Längst

ist Fritz in Pension und sein Sohn leitet die

Werkstatt. Nichtsdestotrotz kommt er jeden

Tag hierher. »Ich wüsste nicht, was ich sonst

tun sollte. Stress mache ich mir keinen mehr,

damit ist das Arbeiten jetzt umso schöner.

Nur wenn es zum Almauf- oder abfahren ist,

dann wird es hektisch. Etlichen Bauern fällt

nämlich erst im letzten Moment auf, dass die

Riemen ihrer Kuhglocken ausgebessert werden

müssen«, erzählt Fritz Stiegler mit einem

verschmitzten Lachen. In jedem seiner Worte

schwingt Zufriedenheit. »Das bin ich auch.

Ich bereue keine Sekunde, dass ich die Konditorarbeit

aufgegeben habe. Zwar war ich

als Patissier nicht am Schiff unterwegs, aber

ich habe auch so viel erlebt, bin durch das

Sticken weit herumgekommen.« Zwölf Jahre

stickt er die Adventzeit über im Schaufenster

des Münchner Kaufhauses Beck. 1983 verschlägt

es ihn sogar nach New York in den

Trump Tower. »Das Kaufhaus Beck hatte dort

80 Quadratmeter gepachtet und zur Einweihung

habe ich einen Monat lang dort unsere

Handwerkskunst vorgeführt. Ich habe sogar

Donald Trump die Hand geschüttelt, allerdings

wusste ich damals gar nicht genau, wer

er ist und habe mehr auf seine Frau geschaut«,

kommt es mit einem Augenzwinkern. Dass er

kein Englisch spricht, hat Fritz Stiegler nicht

aufgehalten. »Ratschen konnte ich mit niemandem,

aber ich habe alles bekommen, was

ich wollte.« Der Ranzen aus dem Jahr 1763

wandert wieder an seinen Haken. Auf die

Frage, ob er denn auch einen seiner Ranzen

in der Werkstatt hat, beginnt Fritz Stiegler

zu lachen. »Ich habe keinen einzigen. Immer

wenn einer fertig war, den ich behalten wollte,

hat ihn mir einer abgekauft. Was soll´s, ich

sehe meine Ranzen eh immer wieder bei den

Festen. Das ist für mich das Schönste.«

A la carte

Reh, Hirsch oder Gams

Wildfleisch aus der Region hat bei uns als traditioneller Tiroler Betrieb das ganze Jahr über Saison.

Gerne richten wir für Sie Familien-, Geburtstags-, Hochzeitsfeiern etc. aus.

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Foto: VAYA GROUP / Heldentheater

Außen Tradition ,

innen Gelassenheit

Dass man von der Hülle nicht immer auf das Innere schließen kann, zeigt das VAYA Zillertal

in Aschau mehr als deutlich. Nach außen präsentiert sich das 4-Sterne-Superior-Hotel traditionell,

im Inneren hat nach dem Umbau gelassener Alpin-Chic Einzug gehalten. Außergewöhnliche

Schranklösungen, Panoramasauna mit Talblick, gläserne Badezimmer – das einstige

Baby- und Kinderhotel ist erwachsen geworden.

Altholz, Schwarz, Leder, Glas und jede

Menge Erdtöne – das charakteristische

Designkonzept von VAYA Zillertal zeigt

sich schon an der Rezeption. So prangt

der „VAYA“-Schriftzug in Form beleuchteter

Altholzbuchstaben an der schwarzen

Wand. Das Ergebnis des letzten Makeovers

des Hotels am Ende der Aschauer

Talabfahrt des Skigebiets Hochzillertal.

Aus dem einstigen Gasthof mit Kegelbahn

und 15 Zimmern entstand, nach einer

Zwischenstation als Baby- und Kinder-

hotel mit 43 Apartmenteinheiten mit bis

zu 75 m², ein stylisch-modernes Hotel.

Mit einigen optisch und architektonisch

überraschenden Raffinessen zauberten

die Betreiber ein 79-Einheiten-Haus mit

dem Standard der gehobenen Hotellerie.

FOTOS: Timo Photographie

www.riedhart.at

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»Ruhig, edel, hochwertige Materialien, das ist der

VAYA-Stil, der auch im VAYA Zillertal umgesetzt wurde.«

Wir bedanken uns bei den ausführenden

Firmen für die gute Zusammenarbeit.

Hans-Peter Fankhauser, Hotelmanager VAYA Zillertal

GLÄSERNE AHA-EFFEKTE

Von der freistehenden Badewanne aus

geht der Blick quer durch das Zimmer.

Glaswände als durchsichtige Trennelemente.

Überraschend. Anders. Das Bett

wird von zwei raumhohen Altholzkästen

flankiert. Zwei offene Fächer dienen

als Nachtkästchen. Kreativität zur

optimalen Raumnutzung und für den

Aha-Effekt. „Wir wollen unseren Gästen

einen unvergesslichen Urlaub ermöglichen.

Die traumhafte Bergwelt des

Zillertals auf der einen Seite, der dazu

passende Naturstil in den verschiedenen

Zimmern und Suiten auf der anderen“,

erklärt Hotelmanager Hans-Peter

Fankhauser. Die Spa-Suiten bestechen,

neben der freistehenden Badewanne,

mit einer gemütlichen Privatsauna.

Atemberaubend aussichtsreich präsentiert

sich die Panorama-Suite in der

obersten Etage mit traumhaften Aus-

blicken. Das VAYA Farb- und Materialkonzept

zieht sich durch - von Suite zu

Suite, von Zimmer zu Zimmer, bis hin

zum Panorama-Wellnesspenthouse im

vierten Stock. Großzügige Ruheräume,

Finnische Sauna, Bio-Sauna, Dampfbad

und als Draufgabe eine Sonnenterrasse

mit Blick auf die Tuxer Alpen.

NÄCHSTES PROJEKT

Ebenerdig werden Wasserliebhaber im

Hallenbad mit Atriumoptik glücklich.

Dunkle Spiegel, Säulen, Klinkersteine

an den Wänden. Dazu setzen einmal

mehr Altholzwände optische Highlights

mit gemütlichem Flair. Hier befindet sich

auch die Textilsauna, ein weiteres Wellnessangebot

im Freibereich soll bereits

im Sommer 2022 folgen. Im Inneren

des Hotels hielt mit den großflächigen

Umbauten das VAYA-Konzept Einzug.

Die Hülle des Hauses blieb dagegen

soweit bestehen, wurde lediglich im Stil

angepasst. So erhielt das Haus nach dem

Sandstrahlen eine neue Farbe. Erdtöne

geben für ein klassisch-ruhiges Ambiente

jetzt den stylischen Ton an. Nach der

Neugestaltung, die von Ende April 2020

bis Dezember 2020 dauerte, und der

Eröffnung im Juni 2021 rundet zukünftig

ein vorgelagertes Freibad samt großzügiger

Terrasse den Urlaubstraum ab.

Kontakt

VAYA Zillertal

Höhenstraße 17

6274 Aschau im Zillertal

T +43 50 1256 31

M rez.vzi@vayaresort.com

W www.vayaresorts.com

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Die mutige Windbraut

Ein guter Bekannter bringt die Stummerin Margot Stöckl auf die Idee mit den

Metallskulpturen. Aus der anfänglichen Skepsis wird eine intensive Liebe. Eine

Kunst von Ton über flüssiges Metall hin zur Skulptur mit Ecken und Kanten.

TEXT: Adriane Gamper FOTO: Eigenfotos

Kerzengerade stehen die Haare in der

Mitte des Kopfes nach oben. Die Augen

zusammengekniffen, der Blick starr geradeaus

gerichtet. Eine Seite des Gesichts

scheint geradezu zu leuchten, so werden

die Sonnenstrahlen reflektiert. Kunst auf

der Hotelterrasse. Der Kopf mit dem

Irokesenschnitt ist nicht alleine. In jeder

Ecke der Terrasse steht eine Skulptur auf

einem Holzpflock. Allesamt markante,

grob gestaltete Köpfe mit teils skurril anmutendem

Kopfschmuck. Die Werke

der Stummer Künstlerin Margot Stöckl.

»Gesichter haben mich immer schon

fasziniert. Ich mag Mimiken, da man viel

daraus ablesen kann. Deshalb habe ich

mich auch jahrelang darauf spezialisiert.«

Eines ihrer Lieblingsstücke ist der Denker.

Kantige Gesichtszüge, eine Falte die sich

längs über die Stirn zieht, vom Haaransatz

bis hinunter zur Nase. Den Kopf auf

die Hand gestützt, den Zeigefinger vielsagend

nach oben gestreckt. Denkerpose.

32 Zentimeter groß und aus gebeizter

Bronze ist das besondere Stück. »Ich

habe meinen Denker immer als riesigen

Kopf in einer Bibliothek oder einem Universitätscampus

gesehen, leider hat es

sich nie ergeben.«

KOMPROMISSLOS MIT TON

Margot liebt ihre Metallgeschöpfe. Die

Köpfe genauso wie die Ganzkörperskulpturen.

Dabei war sie anfangs von dieser

Kunstart gar nicht so angetan. »Ein guter

Bekannter entdeckte auf einer Antiquitätenmesse

Metallstatuen und meinte,

dass ich das doch auch einmal probieren

könnte.« Die Stummerin ist von dem Vorschlag

nicht ganz so begeistert. Als ihr

Bekannter allerdings einen Tonklumpen

vorbeibringt, schlägt der Funke über. Vor

allem, als der erste Kopf auf Anhieb ihren

Vorstellungen entspricht, wächst ihre Begeisterung

stetig weiter an. Kurs besucht

sie keinen, denn Margot will sich nicht beeinflussen

lassen, nichts abschauen. Sie

will selbst auf Entdeckungsreise gehen,

unvoreingenommen erschaffen. Künstlerisches

Gestalten liegt Margot in den

Genen. Ihre Mutter zeichnete, ihr Vater

war als Handwerker kreativ. Schon als

kleines Mädchen liebt Margot alles, was

mit Handarbeiten und Gestalten zu tun

hat, sie besucht die HTL für Kunst, lernt

Tischlerin, um dann doch in der Gastronomie

zu landen. »Erst vor ein paar Jahren

gewann meine Liebe zum Gestalten

Oberhand und ich entdeckte die Kunst

44 Zillachtolarin

Zillachtolarin 45


LUST AUF GESUNDE BRÄUNE

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ROYAL

»Mich faszinieren starke Frauen. So habe

ich auch zahlreiche weibliche Skulpturen

mit Ecken und Kanten geschaffen.«

Margot Stöckl,

Künstlerin aus Stumm

als meine Berufung.« Als Anstoß für ihre

Arbeiten genügt oft ein kurzer Blickkontakt,

ein Farbklecks, ein Ast beim Spaziergang.

Am kreativsten ist sie beim Autofahren, hier

kommen ihr die meisten Ideen, entstehen die

Werke vorab im Kopf. »Ich werfe aber auch

viele Vorhaben wieder über Bord, weil ich keine

Kompromisse eingehe. Es kann durchaus

vorkommen, dass ich den Ton wieder zusammenschmeiße

oder ein Bild komplett übermale.«

Malen, momentan konzentriert sich Margot

eher darauf, da Bandscheibenprobleme

das Hantieren mit den schweren Skulpturen

und gewichtigen Sockeln schwierig gestalten.

»Wobei mich, wie beim meinen Skulpturen,

auch bei den Bildern Strukturen und Linien

faszinieren, Farben und Formen inspirieren.«

MUTIG NACH VORNE GELEHNT

Die Regale in ihrer Werkstatt, der alten Stummer

Genossenschafts-Kashütte, sind dicht bestückt

mit ihren metallenen Requisiten, die sie

in ihre Köpfe einarbeitet. Schaufeln, Hacken,

große und kleine Metallstücke. Im nächsten

Raum stehen unzählige Tonköpfe und Kleinskulpturen

genauso wie Formen zum Ausgießen.

Ganz oben tanzt in der Mitte eines

Brettes filigran eine Ballerina. Eine ihrer Kleinskulpturen.

»Auf die kam ich vor etwa zehn

Jahren, als ich gebeten wurde, eine Figur für

einen internationalen Award zu gestalten.

Damals entstand die Tara, meine erste Ganzkörperskulptur.«

Einer ihrer Favoriten ist »Die

Windbraut«. Eine Frau ähnlich einer Gallionsfigur,

die sich weit nach vorne lehnt. Frauen

faszinieren Margot generell. Starke Frauen.

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Automobile

»So wie meine Windbraut. Weibliche Geschöpfe,

die dem, was kommt, trotzen,

sich nicht abbringen lassen, ihren Weg

gehen. Meine Menschen haben generell

Ecken und Kanten, so wie ich sie auch

habe.« Längst hat Margot auch große

Skulpturen erschaffen, beeindruckt von

deren Dominanz. Auch die Linien der

Moderne zogen sie an, ließen etliche abstrakte

Werke wie »Die Evolution« entstehen.

Der Vorgang ist dabei immer gleich

und benötigt bis zum fertigen Kunstwerk

Monate. »Zuerst erschaffe ich meine

Skulptur, je nach Größe, in Ton oder Plastilin,

davon ausgehend bildet der Metallgießer

eine Keramikform, die er mit glühend

heißem Metall füllt. »Die Spannung

vor dem ersten Blick auf meine gegossene

Skulptur ist unbeschreiblich. Manches

Mal bin ich positiv überrascht, ein anderes

Mal sehe ich, dass noch etwas mehr

herausgeholt werden muss. Dann ist Farbe

oder Polieren gefragt. Vor allem Bronze

ist noch wandelbar. Auf Hochglanz

bringen, grünspatig gestalten, patinieren.

Das bildet das Tüpfchen auf dem i und

erweckt meine Kunstwerke zum Leben.«

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Foto: WALTER KRIEGER

Es war einmal

eine Postkutschenstation

1850 kam der Gasthof Erzherzog Johann, der einst als Postkutschenstation diente, in Familienbesitz. Er wurde

von Generation zu Generation bis hin zum Hotel ausgebaut. Doch die Zeit hinterließ ihre Spuren an dem

Gebäude mitten in Uderns. Renovieren hätte Unsummen verschlugen, und so starteten Martin Soier und

seine Familie noch einmal durch. Der einstige Schweinestall fiel, ein traditionell-modernes Wirtshaus samt

Ferienwohnungen und unzähligen Erinnerungen an die Vergangenheit entstand.

»Von den Einheimischen hat unser Haus

nie jemand beim echten Namen genannt.

Anstelle Erzherzog Johann sagte

immer jeder nur ,die Gass'. Die Bezeichnung

geht zurück auf die Anfänge. Damals

war das hier eine Postkutschenstation

und unsere Vorfahren hatten

einen Gassenverkauf. Ein historisches

,To go' sozusagen«, erzählt Martin Soier

lachend. Für den Gastronomen war klar,

dass der Vulgoname »Gass« ein Teil des

Wirtshausnamens wird. Eine Erinnerung

an die Geschichte des Areals, das im vergangenen

Jahr einen kompletten Wandel

erfuhr. »Das Hotel war in die Jahre

gekommen, eine Renovierung hätte Unsummen

verschlugen. Daher haben wir

uns auf unsere Wurzeln besonnen. Die

Geschichte startete mit einem Wirtshaus

und dahin sind wir jetzt zurückgekehrt.«

Der einstige Schweinestall, der schon

lange leer stand, wurde abgerissen und

an der Stelle innerhalb von nur zehn

Monaten das »Erzherzogs Wirtshaus zur

Gass« errichtet, wo Martin mit seinem

Sohn David gutbürgerlich aufkocht. Ein

Traditionsrestaurant im Erdgeschoss,

zwei luxuriös-alpine Ferienwohnungen

im ersten Stock und eine Wellness-Dachterrasse

als krönender Abschluss im

zweiten Obergeschoss, geplant und umgesetzt

vom Planungsbüro und Generalunternehmer

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Wir bedanken uns herzlich bei den

ausführenden Firmen.

ERINNERUNGSSTÜCKE

Auf der stylischen gläsernen Eingangstüre

ist ein altes Schwarz-Weiß-Foto

abgebildet. Eine Verschmelzung von

Vergangenheit und modernem Style,

gewürzt mit Erinnerungen an die Familiengeschichte.

Eine Linie, die sich durch

das gesamte Haus zieht. »Auf dem Foto

ist die Skyline von Finsing zu sehen, wie

ich es immer beschreibe. Bevor unsere

Straße zur Dorfstraße umbenannt wurde,

waren wir hier Finsing 1. Auf dem Bild ist

unser Anwesen zu sehen«, erklärt Martin

Soier. Durch die Tür geht es hinein in das

Wirtshaus mit 50 Sitzplätzen. Die rote

und tiefbraune Polsterung setzt einen

warmen, markanten Akzent, die geradlinige

Struktur bringt eine klare Optik,

die durch die schlichten und gleichzeitig

auffälligen Lampen untermalt wird. Holzwände

strahlen Gemütlichkeit aus und

liefern einen Konnex zur Tiroler Tradition.

Und mittendrin durch Spots in Szene

gesetzt: die Geschichte der Familie. Alte

Aufnahmen vor einer Steinwand als Eyecatcher.

Auf einem der Bilder ist auch Stanislaus

zu sehen. Einer der Rainer-Brüder

und Martins Ururgroßvater, der 1850 den

Gasthof Erzherzog Johann kaufte. Doch

nicht nur die Fotos erinnern an einst. Die

imposante Stehuhr neben dem Lift im

Paterre ist ein Erbstück des Großvaters

väterlicherseits, der Uhrmacher war. Die

Harfe im Gang des ersten Obergeschosses

ist die Originalharfe des Gass-Seppl,

ein berühmter Tanzmusikant und ein

Bruder von Stansilaus. Richtig tirolerisch

wird es in der Jägerstube, die inspiriert

»Wir wollten noch einmal neu durchstarten und

gleichzeitig zurück zu unseren Wurzeln.«

durch den Jägerstammtisch des Wirtshauses

und Martin Soiers Liebe zur Jagd

entstand.

KAISERLICH UND ALPENLÄNDISCH

Als rustikal-luxuriös beschreibt der Gastronom

die beiden Ferienwohnungen »Alpenlodge«

und »Kaiserlodge« im ersten

Stock. An die Namen angelehnt wurden

die beiden Apartments dekoriert – kaiserlich

bzw. tirolerisch. Auch hier verschmelzen

wie im Wirtshaus Tradition und Moderne.

Eine zeitgemäße Ausstattung bis

hin zur Playstation trifft auf gemütliches

Altholzflair. Einen weiteren Stock höher

Martin Soier,

Erzherzogs Wirtshaus zur Gass, Uderns

erwartet die Gäste eine Wellnessoase mit

Weitblick inklusive Sauna und Dachterrasse,

umgeben von der Zillertaler Bergwelt.

Kontakt

Erzherzog zur Gass

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Im Rahmen der Sendung »Bauer sucht Frau« ging der Zillertaler Helmut Kröll vom Tannen

Alm auf die Suche nach der Liebe. Gefunden hat er sie letztlich. Aber nicht direkt im Fernsehen,

sondern eher indirekt durch das Fernsehen. Das Schicksal geht manchmal einfach

gern einen Umweg und setzte bei Helmut kurzerhand das Frühstücksbuffet als Amor ein.

»Meine Tochter hat das Frühstücksbuffet

im Fernsehen gesehen. Sie liebt die

Sendung 'Bauer sucht Frau'. Im Gegensatz

zu mir, ich habe die Sendung noch

Aus’n Leben

Kamera aus, Liebe an

TEXT: Adriane Gamper FOTO: GPHOTO / Thomas Eberharter

nie geschaut. Ja und dann hat sie mir von

dem Frühstücksbuffet erzählt. Ganze 20

Meter lang. Ich liebe es, frühstücken zu

gehen und daher meinte meine Tochter,

dass ich unbedingt einmal bei diesem

Tannen Alm einkehren muss, da ich doch

eh immer wieder ins Zillertal fahre. Ich

mag die Gegend, wandere für mein Le-

ben gern.« Schon bei ihrem nächsten Zillertalbesuch

plant die Salzburgerin Sabine Stumvoll

einen Frühstücksabstecher ein. Das war

im Juni 2021. Einfach nur gut frühstücken ist

ihr Ziel. »Tja und dann kam das heraus.« Sabine

Stumvoll schmunzelt, beginnt herzhaft

zu lachen und wirft Helmut einen liebevollen

Blick zu. Sie sitzen an dem Tisch, an dem alles

begann. Ein großer Tisch direkt an der Panoramascheibe.

»Es war ungefähr acht Uhr früh.

Ich wollte danach gleich in die Berge, hatte

also nur mein Wanderoutfit an, nichts Besonderes.«

DANN KAM DAS FERNSEHEN

Während Sabine erzählt, sitzt Helmut bestens

gelaunt daneben. Vor rund dreieinhalb Jahren

hat er sich von seiner Frau getrennt, 2020

folgte die Scheidung. »Letztes Jahr im Herbst,

als nach dem Hotelumbau endlich Ruhe einkehrte,

habe ich mich aus Spaß bei 'Bauer

sucht Frau' angemeldet. Ui, das war dann

doch etwas anstrengend. Die Frauen, die zu

mir auf den Hof kamen, waren extrem eifersüchtig

aufeinander. Dazu wurde mir recht

schnell klar, dass keine von ihnen die Richtige

ist. Man merkt ja recht schnell, ob man auf

einer Wellenlänge ist. Es hat einfach bei keiner

Klick gemacht. Damit hatte ich das Thema

Frauen vorerst eigentlich wieder abgehakt. Bis

zu dem Moment, als unser Kellner Rocky an

diesem einen Tag im Juni zu mir kam und sagte,

dass eine Frau zahlen möchte.«

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DER MANN MIT DEM TEE

»Ich weiß noch, dass ich mir die Geldtasche

schnappte, um die Ecke bog und Sabine dort

am Tisch sitzen sah. Es hat einfach bum gemacht.

Sofort habe ich wieder umgedreht,

eine Tasse Tee, einen Teller und ein Brot genommen

und bin damit zu ihr.« Mit seinem

Tee und dem Frühstücksteller in der Hand

fragt er Sabine, ob er sich zu ihr setzen kann.

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Während Helmut im Zillertal und bei allen

»Bauer sucht Frau«-Fans bekannt ist wie

ein bunter Hund, weiß Sabine überhaupt

nicht, wen sie vor sich hat. »Mir war weder

klar, dass er der Chef hier, noch dass

er dieser Mann aus ›Bauer sucht Frau‹ ist.

Ich hab erst einmal gefragt, wer er überhaupt

ist. Und mit jedem Satz wurde die

Anziehung größer. Es war irgendwie so

klar, dass wir zusammengehören, als würden

wir uns schon ewig kennen. Dabei

wollte ich frühstücken und auf gar keinen

Fall einen Mann. Aber da kannst du

nicht aus, wenn die Wellenlänge passt«,

erzählt sie lachend. Bevor Sabine zum

Wandern aufbricht, erkundigt sie sich

noch, ob ein Zimmer im Haus frei ist. Sie

hat Glück. »Wir haben noch unsere Nummern

ausgetauscht und als ich oben am

Gipfel stand, habe ich überlegt, ob er sich

denn meldet.« Dem Schicksal ging das

alles vermutlich nicht schnell genug und

es schubste die beiden noch ein paarmal

zusammen. »Es war fast unheimlich. Nach

dem Wandern fuhr ich ins Hotel, um mich

umzuziehen und schon lief mir Helmut

über den Weg. Laufend kreuzten sich

unsere Wege. Wollte ich mit dem Lift fahren,

stieg er gerade aus und umgekehrt.

Egal wo wir im Haus hingingen, der andere

war schon da.« Als Sabine eine Woche

später wiederkommt, ist für die beiden

klar, dass sie zusammengehören.

SCHAUMROLLEN Á LA SABINE

»Gestern hat Sabine Schaumrollen gebacken.

Die Besten, die ich jemals gegessen

habe. Das Rezept habe ich mir schon

geschnappt und auf Restaurant-Mengen

umgelegt. Die nehme ich bei mir in die

Karte auf«, schwärmt Helmut. Schachteln

mit Deko stapeln sich im Restaurant. Sabine

ist mitten im Dekorieren. Längst hat

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Zillachtolarin

Zillachtolarin

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sie ihren Platz in Helmuts Leben, auch

wenn sie noch immer in Salzburg wohnt,

wo sie als Altenpflegerin arbeitet. »Ich bin

unendlich froh, bei 'Bauer sucht Frau' teilgenommen

zu haben. Es zeigte mir zum

einen, wie sehr wir Zillertaler uns gegenseitig

unterstützen. Vom TVB bis hin zu

den verschiedensten Musikgruppen, die

zu den Drehaufnahmen kamen und kostenfrei

aufspielten. Sogar die Therme haben

sie extra für das Filmteam gesperrt.

Das Beste ist aber, dass mir die Sendung

und mein Buffet letztlich doch noch die

Liebe beschert haben.«

»Ich wollte frühstücken,

dass ich als Draufgabe

die Liebe finde, hätte

ich nie gedacht.«

Sabine Stumvoll

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Zillachtolarin

Zillachtolarin

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FOTO: Hotel Tirolerhof

Die Kiefer in der Schale

Erdige Töne, blaue Inseln, Fitness hoch zwei, 120 m² Wasserfreuden, heiß-nasse Entspannung

on the top. Der Tirolerhof Tux in Lanersbach hat sich mit seinem Um- und Zubau neu erfunden

und geht damit auch in Sachen Wellness einen Schritt weiter. Eine Familie, vier Menschen,

ein Ziel. Das Ergebnis: schnörkellose alpine Gelassenheit für aktive Erholung mit Genuss.

Die Kiefer in der weit ausladenden, anthrazitfarbenen

Schale spiegelt perfekt den

Look des neuen Tirolerhofs Tux wider.

Eine moderne Geradlinigkeit. Markant,

urban, getaucht in erdige Töne, kombiniert

mit Holz, Stein und Glas. Extravaganz

im Naturlook. Tiroler Noblesse im

Citystyle. »Wir wollten ein lässiges Hotel

mit dem warmen Tiroler Charme, aber

ohne Lederhosenflair. Und das alles mit

ganz vielen natürliche Materialien«, erklärt

Seniorchefin Maria Tipotsch. Sie

führt das Hotel Tirolerhof in Tux gemeinsam

mit ihrem Mann Joggl, Tochter

Nina und Schwiegersohn Matthias

Schiestl. Gemeinsam kreierten sie ihr

bestehendes Haus neu. Sieben Stockwerke

kamen hinzu. Ein umfassender

Zubau, der auch eine Tiefgarage mit

Abstellplatz für jeden Gast mit sich

brachte. 26 neue Zimmer, die Rezeption

und das Restaurant entstanden neu.

Dazu entwickelten die vier ein individu-

FOTO: MOODBY JAN HANSER

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elles Konzept für eine neue, zukunftsorientierte

Form der Wellness, aufbauend

auf dem Profisport-Background von Nina

und Matthias.

BEWEGT RELAXEN

Mit Nina und Matthias haben zwei echte

Sportskanonen im Tirolerhof Tux Einzug

gehalten. Nina, staatlich geprüfte

Skilehrerin und Fitnesstrainerin, ehemaliges

Mitglied des ÖSV-Damenteams.

Matthias, staatlich geprüfter Bergführer

und Kletterexperte, der es im Vorsteigsklettern,

seiner Top-Disziplin, 2019 unter

die 20 Besten der Welt schaffte. »Wellness

bestand lange aus einer Saunalandschaft,

Whirlpool und Ruheräumen. In

den letzten Jahren kristallisierten sich

jedoch erste Anzeichen eines Wandels

der Urlauberwünsche heraus. Der klassische

Strandurlaub, bei dem man zehn

Tage am Meer liegt, verliert stetig an Reiz

und genauso wollen die Menschen auch

bei einem Wellnessurlaub immer weniger

den ganzen Tag nur relaxen. Die Leute

kommen wieder in das Bewusstsein, dass

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Wir bedanken uns herzlich

bei den ausführenden Firmen.

aktive Erholung besser für die Gesundheit

und das Wohlbefinden ist als reines Ausrasten.

Zudem entwickelt sich die gesunde

Ernährung zu einem immer größeren

Teil des Urlaubs-Wellnesserlebnisses«,

erläutert Nina. Und so geht das vierköpfige

Familienteam mit seinem Hotel dieser

sich entwickelnden Strömung voraus. »Ich

würde sagen, wir sind ein Wellness-Sporthotel,

in dem Entspannen mit Bewegung

verschmilzt. Beides möglich ist, je nachdem

worauf man gerade Lust hat. Morgens

Fitnessstudio, nachmittags Skifahren, Wandern

und Co, danach ein Sprung in den

Pool und zum Tagesabschluss der Gang in

die Sauna«, erklärt Bergliebhaber Matthias.

Dementsprechend wurde das Hotel erweitert.

Eines der Highlights, das Fitnessareal

über zwei Stockwerke, ein Traum, den sich

Nina erfüllte.

KRAFTWERK Á LA NINA

Zwei Seiten des Fitnessrefugiums mit dem

vielversprechenden Namen »Kraftwerk«

öffnen sich mit riesigen Fensterfronten

nach außen. »Im Sommer grasen die Kühe

praktisch vor der Fitnesstüre. Durch diesen

»Relaxen, Sport und gutes Essen –

das ist unsere Philosophie von Wellness.«

Maria & Joggl Tipotsch, Nina Tipotsch & Matthias Schiestl,

Tirolerhof Tux

Ausblick fühlst du dich befreit. Das Indoortraining

bekommt dabei einen ganz

anderen Stellenwert und die Urlaubsgäste

erhalten selbst am Hometrainer Bergfeeling.

Dass unser neuer Fitnessbereich

groß und anders wird, war für mich von

Anfang an klar. So entstand letztlich auch

unsere Idee eines zweistöckigen Areals.

Ein eigener Functional- und Kraftbereich

im unteren Stock, während der obere

ganz dem Cardio gewidmet ist«, erläutert

Nina. Doch nicht nur in Sachen Fitness

hatten die vier konkrete Vorstellungen.

Vom beheizten Außenschwimmbad mit

20 mal 6 Meter über die Ruhe- und Seminarräume,

die zweistöckige Terrasse

bis hin zum Yogaraum und dem Rooftop-Spa

speziell für Erwachsene. »Wir

wussten, wo welche Räumlichkeiten sein

sollten und haben jede Farbe, jedes Material

mitausgesucht. Wobei wir betonen,

dass unser Hotel ohne unseren Innenarchitekten

und Planer Reinhard Köck nie

so gelungen wäre, da von seiner Seite die

einzelnen Materialvorschläge kamen«, erklärt

Maria. »Ein perfektes Beispiel ist die

Rückwand aus Holzrinde bei der Rezeption,

von der Möglichkeit haben wir erst

durch unseren Innenarchitekten erfahren«,

so Nina.

BLAUE INSELN

Große Fensterfronten für ein Gefühl von

Weite, Innen und Außen gehen im Saunabereich

ineinander über. Der Blick

geht hinaus ins Grüne. Die Türen lassen

sich komplett öffnen, die vorgelagerte,

großzügige Terrasse verschmilzt mit dem

Saunaareal. Terrassen werden im Tirolerhof

generell groß inszeniert. Rundumblicke,

Sonnenflächen vom Sonnenauf- bis

zum Sonnenuntergang. Und überall – innen

wie außen – zeigt sich die Liebe zum

Detail und die Kunst der Lichtinstallationen,

die nicht nur für Helligkeit sorgen,

sondern als Designelement agieren. So

scheinen im Loungebereich die Sitzgruppen

auf blauen Teppichen, die wie Inseln

wirken, zu schweben, während sich die

Lichterinstallation über die gesamte Decke

schlängelt. Design, Kunst, Individualität

übersetzt in einzigartige Styles quer

durch das gesamte Haus.

Kontakt

Hotel Tirolerhof

Lanersbach 335

6293 Tux

T +43 5287 87481

M info@tirolerhof-tux.at

W www.tirolerhof-tux.at

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Stolze 510 Jahre ist der Landgasthof Linde alt. Die traditionsreiche Stube des Stummer Wirtshauses

wurde vor 250 Jahren errichtet. Für Georg Ebster war mit diesem geschichtlichen Hintergrund klar,

hierher gehört nur echte Traditionsküche. So führt er die kulinarische Linie seiner Familie weiter, um

gleichzeitig mit neuen Kombinationen kulinarische Überraschungen auf den Teller zu bringen.

Tol

Rasten für

den Fleischgenuss

TEXT: Adriane Gamper FOTO: GPHOTO / Thomas Eberharter

Das Wichtigste zuerst: Fleisch muss rasten.

Nicht erst nach dem Abbraten, auch schon

vorher. Es muss richtig abhängen, bevor man

überhaupt mit dem Kochen beginnt. Nur wenn

sich Fleisch ausruhen kann, entfaltet es seinen

vollen Geschmack und wird vor allem nicht

zäh, so die Information von Georg Ebster bevor

er zum Messer greift. Der »große Fleischtiger«

als den er sich selbst bezeichnet, ist ganz

in seinem Element. Rückenfilet vom Hirschkalb

mit Holunderrotkraut und Mandelpolenta,

Preiselbeeren und Safranapfel stehen am Programm.

»Desserts und Nachspeisen sind eher

nicht so mein Fall, ansonsten koche und esse

ich alles leidenschaftlich gern.« Fast würde es

verwundern, wenn es anders wäre, denn Kochen

gehört zur Familie Ebster einfach dazu.

Seit 1857 ist der Landgasthof im Familienbesitz,

sogar Freiheitskämpfer Andreas Hofer und

Otto von Habsburg speisten hier. Die Linde,

die dem Haus den Namen verlieh, wurde 1740

gepflanzt und begrüßt noch heute die Gäste.

»Als Schüler hatte ich mitunter schon andere

Berufsziele, aber mit Abschluss der Hauptschule

war für mich klar, dass mein Weg in die Tourismusschule

führt und ich später den Betrieb

übernehmen möchte.« Nach Schulabschluss

zieht es ihn für Praktika nach München, auch

im Zillertal schaut er anderen Köchen über die

Schulter. »Doch dann ging es wieder zurück

nach Hause. Zum einen war Not am Mann,

zum anderen stellte sich mir die Frage, wieso

ich auswärts lernen sollte, wo doch mein Papa

ein Spitzenkoch ist. Rückblickend war er sicher

der beste Lehrmeister, um mich in die Traditionsküche

einzuweihen. Etwas anderes würde

zu unserem Landgasthof gar nicht passen.«

Vom Tuxa

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MOOSBEERE TRIFFT RISOTTO

Beuschel, Bries, geschmorte Backerl, Ofenleber

– im Landgasthof Linde bekommt man

Gerichte, die sonst schon längst von der Karte

verschwunden sind. Aus Tradition und auch

weil der Küchenchef ein großer Innereienfan

ist. »Ich liebe unsere `Schweinerei`mit Backerl,

Bauch und Ofenleber vom Schwein.« Dass er

dies dann mit einem Erdäpfel-Zwiebelpüree

kombiniert, ist auf seine kreative Ader zurückzuführen.

»Es reizt mich, mit heimischen Produkten

zu arbeiten, sie bestmöglich auf den

Teller zu bringen und dabei herkömmliche Gerichte

neu aufzumischen. Wie etwa das Moosbeerrisotto.

Das entstand in Anlehnung an

unser Pilzrisotto, das es traditionell im Herbst

gibt. Während dem Kochen fielen mir einmal

die Moosbeeren ein, nachdem ich überlegt

hatte, wie man das Gericht in eine andere Jahreszeit

holen und ihm dabei eine neue Note

Rückenfilet vom Hirschkalb mit Holunderrotkraut

und Mandelpolenta, Preiselbeeren und Safranapfel

verpassen könnte.« Sein Vater Hannes unterstützt

Georg bei seinen kreativen Ausflügen,

trägt seinen Teil dazu bei, während die Mitarbeiter

aus Küche und Service im Anschluss zum

Verkosten und Beurteilen der neuen Kreationen

eingeladen sind.

TRADITION IN NEUEN FARBEN

Das gesalzene Hirsch-Rückenfilet landet gemeinsam

mit einem Rosmarin- und Thymianzweig

in der gußeisernen Pfanne. Rundum

braun gebraten geht es zum Nachziehen und

Rasten ins Rohr. Inzwischen entgrätet Georg

das Fischfilet. Ein Saibling aus Aschau. Dazu

kreiert der Gourmetkoch eine Wurzelgemüsecreme

aus Karotten, Sellerie und gelben Rüben,

Ronen-Vinaigrette mit Apfel, gekrönt von

Krenschaum. »Bei Fischgerichten kommen bei

uns der Saibling und die Forelle zum Einsatz. Ich

bringe neue Farben bei den Traditionsgerichten

ins Spiel, kombiniere saisonal passend mit

verschiedenen Gemüsesorten. Im Winter liebe

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Saibling auf Gemüsecreme mit Ronen-Vinaigrette und Krenschaum

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ich Ronen, im Frühsommer liefern Marillen eine

frisch-fruchtige Note.« Seit 2001 erkochte Georgs

Vater Jahr für Jahr mit dem Linde-Küchenteam

eine Haube. 2020 erhielten sie sogar die

Auszeichnung »Wirtshaus des Jahres«. Ein Erfolg,

den Georg mit seinem jungen Team fortsetzen

konnte, so wurde dem Landgasthof auch 2021

wieder eine Haube verliehen. »Das freut mich

sehr. Aber das Beste, das dir passieren kann, sind

Gäste, die zufrieden nach Hause gehen.« Und

damit legt Georg den Saibling auf die Gemüsecreme,

drapiert die Ronen-Vinaigrette obenauf

und lässt, als Tüpfelchen auf dem i, den Krenschaum

auf den Teller gleiten.

»Mein Ziel ist es, den

traditionellen Gedanken

meiner Ahnen weiterzuführen,

inspiriert von modernen

Gerichten.«

Georg Ebster,

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Mit alten Mauern

in die Zukunft

Dass alte Zillertaler Sängertradition und Lifestyle hervorragend miteinander harmonieren, zeigt sich

am »Der Siegeler« mitten in Mayrhofen. Die Familie Egger verwandelte ihren alten Familienbesitz

in ein Lifestyle-Hotel samt öffentlicher Sports-Bar. Geschichtsträchtige Steinmauern und hunderte

Jahre alte Kästen und Truhen treffen hier nun auf ein hippes Ambiente.

FOTO: FAMILIE EGGER

Große Räume, ein steingemauertes Erdgeschoss,

der breite Gang mit dem alten,

original erhaltenen Gewölbe. Allesamt

atypisch für einen Tiroler Bauernhof. Daher

ist sicher, dass das alte Siegelerhaus

nicht einfach nur ein Hof war, sondern

vielmehr früher auch anderweitig genutzt

wurde. Wofür genau er genutzt wurde,

das weiß heute niemand mehr. Es gibt lediglich

Vermutungen. Genauso wie über

den Ursprung des Hausnamens Siegeler,

wie Eigentümer Hermann Egger erzählt.

»Unsere Vorfahren waren über 170 Jahre

hindurch Oberlehrer und Messner.

Und sie besaßen das Mayrhofner »Rabnerhaus«

im Mayrhofner Ortsteil Rauchenwald.

1850 kaufte Josef Egger das

»Oberbichlgut«. Mit ihm zog der Name

»Siegler« in das Oberbichlgut ein. Wahrscheinlich

hatten er und seine Vorfahren

mit dem Pfarrsiegel zu tun, woraus sich

letztlich der Vulgo-Name Siegeler entwickelte.

Davon abgeleitet, könnte das Gebäude

früher so etwas ähnliches wie ein

Pfarramt gewesen sein. Eine behutsame

Verwandlung über elf Monate hinweg mit

großem Augenmerk auf die Erhaltung der

Altsubstanz war die Voraussetzung für

den Neu- und Umbau des alten Hauses.

»Die Seele des Siegelerhofs musste erhalten

bleiben. Ein kompletter Neubau wäre

daher nie in Frage gekommen. Immerhin

ist es mein Elternhaus väterlicherseits, das

gilt es zu würdigen und zu erhalten. Die

Sanierung und Erweiterung war daher

eine Herzensangelegenheit für unsere

Familie«, so Hermann Egger. Im Inneren

finden sich, trotz der modernen äußeren

Optik, allerorts Spuren aus der Vergangenheit,

Erinnerungen an den verstorbenen

Vater Max Egger, vulgo »Siegeler

Max«, und die Großeltern.

BAUSPENGLEREI

DACHDECKEREI

ISOLIERUNGEN

FASSADENBAU

helmut fleidl

6284 RAMSAU · Bichl 488 · Tel. 05282 / 3595

Fax 05282-2600 · info@fleidldach.at · www.fleidldach.at

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SÄNGERTRADITION IN DER

MAX-EGGER-STUBE

Anthrazit und Holz im modernen

Style prägen die »Max-Egger-Stube«,

welche offen an den Gang angegliedert

ist. Bilder an der stylischen Holzwand

skizzieren den musikalischen

Weg des Siegeler Max. Die Familienmusik

Egger. Die Zillertaler Nationalsänger.

Das Mayrhofer-Trio. Die

Tuxer Sänger. Und noch ein anderes

Highlight besticht in dem Raum. Freigelegte

Mauerreste des Altbestands.

»Wir wollten die Geschichte sichtbar

machen, zeigen wie früher gebaut

wurde.« Traditionen bewahren –

Wir bedanken uns herzlich bei den ausführenden Firmen.

ein roter Faden, der sich quer durch den

Um- und Aufbau zog. »Siegelerstube«

steht über einer der großen Türen, die

vom Gang wegführen. Dahinter verbirgt

sich die vermutlich älteste, weitgehend

im Original erhaltene Stube Mayrhofens.

Dunkles Zirbenholz. Alles noch im Original

erhalten. Ein Raum, in dem die Zeit

scheinbar stehengeblieben ist. Ein wahres

Schmuckstück. »Vielleicht war dies früher

das Amtszimmer, auch dieses Wissen ist

mit den Jahren verschwunden. Vor und

auch jetzt nach dem Umbau des Hauses

wird die alte Siegelerstube jedenfalls als

Gaststube genutzt.«

HIP MIT HOLZ

Warme Brauntöne schaffen in Mikes

Sportsbar eine edle Atmosphäre. Ziegelsteinwände

bilden den stimmigen Kontrast.

Eine gemütliche Bar im Stil eines

englischen Pubs, ein Hotspot für die

»jungen und gestandenen« Mayrhofner,

wie der Eigentümer erklärt. Es geht nach

oben. Hinauf in den Hotelbereich. 21

Superior-Zimmer versprechen trendige

Urlaubsfreuden. Holz als Bekenntnis zur

Tradition wurde auch hier zahlreich eingesetzt.

Braun und Grün bringen Harmonie

in die mit allem Komfort ausgestatteten

Zimmer. Große Smart-TVs. Geräumige

Bäder. Aussichtsreiche Panoramaterrassen.

Interessante Lichtlösungen. Lifestyle

gepaart mit langer Tradition im Tiroler Stil.

Kontakt

Der Siegeler

Pächter Josef-Michael Thaler

Durster Straße 226

6290 Mayrhofen

T +43 664 3410423

M info@hotel-siegelerhof.at

W www.hotel-siegelerhof.at

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Ausʼn Leben

Ahornspitz ,

Trüffelchips & Wasser

Ab und an testet das Leben recht verlockend, ob du wirklich bereit für deine Berufung

bist. Stefanie Eder kann davon ein Lied singen. Die Jungunternehmerin steht erfolgreich

an der Spitze des Familienunternehmens Getränke Eder. Mit ihr zog »Frau Franz« ins

Sortiment ein. Doch hinter der Businessfrau steckt noch eine ganz andere Stefanie. Von

der Wasserliebe bis hin zur Trüffelchipsleidenschaft und Gipfelsehnsucht.

TEXT: Adriane Gamper FOTO: GPHOTO / Jasmin Haas

»Es würde mich sehr reizen, die Ausbildung

zum Wassersommelier zu absolvieren.

Ich werde nie vergessen, als ich bei

meiner Freundin in Salzburg ein Glas Wasser

trank, es schmeckte gänzlich anders

als bei uns. Ja, Wasser fasziniert mich.

Allein schon die verschiedenen Wasserarten

wie Tafelwasser, Mineralwasser, Heilwasser,

ihre unterschiedliche Herkunft

und Geschmacksnuancen.« Stefanie Eder

schwärmt von dem flüssigen Gold aus der

Leitung, als wäre es edler Wein. Wobei sie

auch auf dem Gebiet zu Hause ist. Erst

im Frühjahr 2021 machte sie die Ausbildung

zum Jungsommelier. Wobei ihr die

Liebe zum flüssigen Genuss als Tochter

des Getränkeunternehmens Eder quasi in

die Wiege gelegt wurde. »Aber das ist nur

eine Seite von mir.«

76 Zillachtolarin

Zillachtolarin 77


»Ab und an muss man

einfach ins kalte Wasser

springen und die Komfortzone

verlassen, vor

allem wenn das Bauchgefühl

›ja‹ sagt.«

Stefanie Eder

3.000 METER ERHOLUNG

»Ich kann mich noch gut daran erinnern,

als mich vor drei, vier Jahren einmal ein

Bekannter fragte: 'Wer bist du?' Damals

war ich kurzzeitig überfragt. Heute weiß

ich, dass ich der Mensch bin, der sich

seine Träume, Wünsche und Ziele erfüllt.

Ich habe Rückgrat und Handschlagqualität,

Zeit ist mir wichtiger als Materielles.

Nachhaltigkeit ist privat und beruflich ein

großes Thema für mich, so bin ich etwa

seit 20 Jahren aus Loyalität zu Tieren Vegetarierin.

Leider bin ich auch recht ungeduldig,

oftmals unpünktlich und ich

habe eine Schwäche für Schokolade und

Trüffelchips«, lacht Stefanie. Auf die Trüffelchips

kam sie während ihrer Sommeliersausbildung.

Einer der Ausbildner produziert

die Delikatesse selbst und brachte

zu einem Ausbildungstag eine Kostprobe

mit. »Nach dem ersten Chip war es um

mich geschehen, ich war hin und weg.

Ich denke, das ist schon eine kleine Sucht.

Essen und Trinken, das sind Grundbedürfnisse

und das mache ich einfach gern.«

Genauso genießt die 38-jährige Getränkehändlerin

als Ausgleich zum Business die

Natur, der Platz, an dem sie Kraft tankt.

»Dabei liebe ich durchaus die Herausforderung.

Das gemütliche Wandern ist nicht

so meins, ich will meinen Körper spüren,

mich anstrengen und schwitzen. Daher

bin ich auch eher die Skitourengeherin als

die Skifahrerin.« Ihre Lieblingsberge sind

nicht weit entfernt. Die vier Hausberge

rund um Mayrhofen. Der Brandberger

Kolm, der Rastkogel, der Grünberg, die

Ahornspitz. »Als ich das erste Mal am

Gipfel der Ahornspitze stand, bemerkte

ich so richtig die Schönheit dieses Berges.

Jeden Schritt, den du höher steigst, wird

die Umgebung einzigartiger, diese Weitsicht

finde ich einmalig. Ganz oben, auf

fast 3.000 Metern, hast du einen genialen

Blick auf das gesamte Tal. Dieser Perspektivenwechsel

ermöglicht eine andere

Sichtweise auf die Dinge, was oft gut und

wichtig ist«.

78 Zillachtolarin 79


KOMFORTZONE

ODER KALTES WASSER

»Das Leben hält so viel bereit, aber man

denkt sich unbewusst oft klein. Dabei würde

in jedem von uns weit mehr stecken. Ich

selbst habe mit etwa 20 begonnen, an mir zu

arbeiten, habe gewisse Themen reflektiert.

In der Arbeitswelt genauso wie privat.« Als

sie einige Jahre später vor der Entscheidung

steht, in die beruflichen Fußstapfen ihrer Vorfahren

zu treten oder ihrem damaligen Job

treu zu bleiben, folgt für sie eine Nachdenkphase.

Ins kalte Unternehmerwasser springen

oder in der Komfortzone bleiben, ist die

Frage. »Als Draufgabe bekam ich zu der Zeit

eine leitende Stelle bei meinem damaligen

Arbeitgeber angeboten. Es war, als wollte

mich das Leben extra prüfen, ob ich es denn

mit meiner Entscheidung ernst meine, ob ich

in den Familienbetrieb einsteigen möchte

oder mich durch den angebotenen Posten

ablenken lasse«, schmunzelt Stefanie. »Ich

bin ein Mensch, der sehr auf sein Bauchgefühl

hört und irgendwann wusste ich, wenn

ich nicht springe, es nicht versuche, bereue

ich es. Vielleicht nicht sofort, aber bestimmt

in ein paar Jahren. Und heute weiß ich, es

war richtig zu springen«.

FOTO: GPHOTO / Thomas Eberharter

Mit 80 Jahren sind wir im Schnitt 170.000 km gegangen. Etwa vier Mal

rund um die Erde. Getragen von unseren Füßen. Manuela Pfister sorgt in

ihrem Manufaktur Schönheitssalon seit Mai 2021 unter anderem dafür,

dass diese Schritte nicht nur schön, sondern auch schmerzfrei sind.

Anstatt die Füße für deren tägliche

Leistung bevorzugt zu behandeln, werden

sie bei der Pflege oft vergessen,

wie Manuela Pfister weiß. Einer der

Schwerpunkte ihres Manufaktur Schönheitssalons

in Zellberg liegt auf der

podologischen (medizinischen) Fußpflege.

»Viele denken bei Fußpflege

an Damen mit lackierten Zehennägeln.

Ja, das ist ein Teil, um den ich mich in

meiner Manufaktur kümmere. Es geht

aber längst nicht nur um Schönheit.

Gerade Füße sind sehr schmerzempfindlich.

Ein eingewachsener Nagel,

ein Hühnerauge, oft kleine Störpunkte,

können das Wohlbefinden stark beeinflussen.«

Professionell mittels 3TO Nagelspange

ermöglicht die Expertin etwa

bei eingewachsenen Nägeln innerhalb

von ca. 10 - 15 Minuten Schmerzfreiheit.

Die Spangen sind flexibel, können

mit dem wachsenden Nagel versetzt

werden, bis nach rund sechs Wochen

der eingewachsene Nagel ein gutes

Ergebnis erzielt.

2009 absolvierte Manuela Pfister die

Ausbildung zur Kosmetikerin, 2010

Pflege & Schönheit

folgte der Meistertitel. 2017 erweiterte

sie ihr Fachwissen durch die Ausbildung

zur Fußpflegerin. »Es freut mich immer

wieder, Frauen und Männern durch

meine Behandlungen zu schönen Füßen

und schmerzfreiem Gehen zu verhelfen.«

Bei ihren Kosmetikbehandlungen

setzt sie auf bewährte Produkte aus der

Naturkosmetik, sie bietet Hautpflegebehandlungen,

Spezialbehandlungen rund

um Anti-Aging und Akne, Wimpernund

Augenbrauenlifting, Harzen und

natürlich Nageldesign. »Ich habe meine

Leidenschaft zum Beruf gemacht und

mir mit meinem eigenen Studio einen

Traum erfüllt.«

Kontakt

Manufaktur - Schönheitssalon

Zellbergeben 17/17

6277 Zellberg

T 0664-1474218

M info@manu-faktur.tirol

W www.manu-faktur.tirol

80

Zillachtolarin

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9 m² für die Pizze

FOTO: SIDAN

Echte ungarische Gulaschsuppe trifft im Restaurant Pizzeria Sidan in

Mayrhofen auf original italienische Pizze. Italienisch-ungarisches

Lebensgefühl am Teller, ergänzt um Köstlichkeiten wie Wiener Schnitzel

und Barbecue Spareribs inmitten gemütlichem Tiroler Restaurantflair.

3 x 3 Meter misst der brandneue Pizzaofen

des Restaurants Pizzeria Sidan. Ein

Steinofen als Basis für die perfekte Pizza.

Die original italienischen Rezepte dazu

liefern gleich drei Köche, die ihr Handwerk

lange Zeit in Italien lernten, wie Gabor

Nagyvaradi, der Geschäftsführer der

Restaurant Pizzeria Sidan, erzählt. »Die

drei Köche stammen zwar aus Ungarn,

haben aber, bevor sie zu uns kamen, in

italienischen Pizzerien gelernt.« Und da

sie aus Erfahrung wissen, dass neben

dem richtigen Rezept und besten Zutaten

der Ofen einen großen Einfluss auf

das kulinarische Pizza-Erlebnis hat, haben

die beiden Pächterfamilien einen neuen

Pizzaofen angeschafft, in dem 18 Pizze

gleichzeitig Platz finden. Im Sommer

2021 übernahmen die beiden ungarischen

Familien Teppert und Mitcsenkov

gemeinsam das Sidan, das Lokal und das

zehn Zimmer umfassende Hotel. Die Küche

wurde von den neuen Pächtern komplett

renoviert, das Restaurant stylisch

überarbeitet. Mit den beiden Familie zog

einiges an Gastronomie- und Hotellerie-

Erfahrung in das Sidan, leiten sie doch

beide bereits Häuser in Söll bzw. Itter.

ORIGINAL UNGARISCH

Klinkersteinwände und Holzbalken an

der Decke erzeugen ein rustikal-gemütliches

Ambiente. Die Sitzbänke aus dun-

kelrotem Leder liefern warme Eyecatcher.

»Das große Ziel war, den Tiroler Style und

die Gemütlichkeit zu erhalten.« So zieht

sich der bewährte Stil durch das gesamte

Lokal, das um einen zusätzlichen Raum

erweitert wurde und so neun weitere

Tische umfasst. Im Inneren finden damit

an die 120 Gäste Platz, auf der aussichtsreichen,

vorgelagerten Terrasse an die

35. »Durch den Umbau entstanden drei

große Räume, die miteinander verbunden

sind.« Genauso wie die Fläche soll

auch die Kulinarik erweitert werden. Eine

original ungarische Gulaschsuppe, so wie

sie in der Heimat der Pächter nach einem

traditionellen Rezept gekocht wird, fand

bereits den Weg auf die Speisekarte. Raffiniertes

Hirschgulasch mit Weinsauce

soll folgen. Weitere Umbauten sind ebenfalls

schon in Planung. So wird das große

Aquarium im Lokal zukünftig wieder zum

Leben erweckt.

Kontakt

Pension und Restaurant Sidan

GF Gabor Nagyvaradi

Mühlbach 281

6283 Schwendau

T :+43 528563698

M info@sidan.at

W www.sidan.at

L

Wir bedanken uns herzlich

bei den Firmen.

Li ebe FamilieTepper t,

DANKE

für die gute

Zusammen arbeit!

UNSER

T I R O L E R B I E R

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ARME LEUTE ZIEHEN VON HAUS ZU

HAUS

Durch das Perchtenlaufen hatte man in

früheren Zeiten armen und alten Leuten

eine kleine Sammeltätigkeit ermöglicht.

So zogen am Nachmittag des 5. Jänner

die Kinder – verkleidet, um ja nicht

erkannt zu werden – als »Binggalperchten«

von Haus zu Haus und bettelten

um Nahrungsmittel. Am Abend gingen

dann die Erwachsenen, natürlich auch

bis zur Unkenntlichkeit verkleidet. Man

hätte sich sehr geschämt, wenn man

erkannt worden wäre. Man wünschte

auch mit verstellter Stimme ein »glickselig

nois Jahr«. Die Chroniken geben

darüber Auskunft, dass in diesen Zeiten

auch die Arbeiter aus dem Bergbau

gemeinsam mit den Tuxern das Brauch-

Insa Tol

»A glickselig nois Jahr!«

Die Binggal - & Schnapsperchte im Zillertal

Unterschiedlicher könnten Zeitpunkt und Aussehen nicht sein: Die Bercht & Percht

im Alpenraum aus dem Alpbach-, dem Unterinntal und dem Zillertal tritt zu unterschiedlichen

Zeiten und in unterschiedlichen Ausformungen in Erscheinung.

TEXT & FOTO: Barbara Moser

Besuchen Sie

unsere neue

Website:

Im Tiroler Zillertal ist das Brauchtum

des Perchtenlaufes am 5. Jänner in den

Gemeinden von Aschau bis Mayrhofen,

in Ginzling und im Tuxertal sehr lebendig.

Besonders viel los ist im Tuxertal,

dem dreizehn Kilometer langen Seitental

mit den Gemeinden Finkenberg und Tux.

Zwischen Mayrhofen (630 Meter) und

Tux bzw. Hintertux (1.500 Meter) liegt

eine Höhendifferenz von 870 Metern. So

unterschiedlich die Höhenlage, so unterschiedlich

auch das Perchten-Brauchtum.

Zumindest sehr gegensätzlich zu den

Gemeinden im Tiroler Unterland. Im Tuxertal

liegt der Ursprung des Brauches in

der Zeit, in der die Leute um Lebensmittel

betteln gehen mussten. Und um nicht

erkannt zu werden, verkleideten sie sich.

Wir haben den Durchblick mit

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84

Zillachtolarin

Zillachtolarin 85


Volksglaube besagt auch heute noch: Je

mehr Perchten zu Jahresbeginn, desto

segensreicher wird das Jahr. Ganz früher

hatte man für die Perchten aus Holz

geschnitzte Gesichter, im Volksmund

»Larven« genannt. Dieselben waren oft

kleine Kunstwerke, die aber leider mit der

Zeit verloren gingen, weshalb heute in Tux

kaum noch welche zu sehen sind.

FRÜHER WIE HEUTE:

»A GLICKSELIG NOIS JAHR«

Noch heute lebt dieser Brauch und wird

von vielen Menschen ausgeführt. Natürlich

bettelt man nicht mehr um Nahrungsmittel,

aber man wünscht mit verstellter

Stimme ein »glickselig nois Jahr«. Die

Kinder bekommen Süßigkeiten, manchmal

auch Geld, und am Abend sind dann die

»Schnapsperchten« unterwegs.

Buch zum Brauchtum

»Bercht & Percht im Alpenraum« von

Barbara Moser – erhältlich im Buchhandel

oder unter:

editiontirol@gmail.com

www.unterlandlerin.tirol/onlineshop

MODULBETT ZILLER

Verwandlungswunder mit Stauraum

tum ausgeübt haben. In den letzten Jahren

mischten sich auch manchmal Gäste

unter die Perchten. Heute finden die Perchten

in allen Häusern, ob bei privaten

Einfamilienhäusern, Gasthöfen oder

Hotels, Einlass. Somit dürfen sich nicht

nur Einheimische, sondern auch Gäste

über den Glückwunsch der Perchten

freuen: »A glickseligs nuis Jahr!« – »Ein

glückseliges neues Jahr!«

VOLKSGLAUBE IM ZILLERTAL

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Zillachtolarin

Die Perchten waren alte, sehr hässliche

Geisterfrauen, die im alten Volksglauben

dem jungen Wachstum der

Natur als Schutz gegen die im Frühjahr

einsetzenden Winterstürme und alle

anderen Schädlinge, die der Feldfrucht

schaden könnten, beistanden. Und der

Von unserer Werkstatt

direkt in das Schlafzimmer.

Ein Bett – viele Möglichkeiten

Mit wenigen Handgriffen vom Doppelbett zur

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Zillachtolarin 87


E-Neuheiten

im Seat -Autohaus

Cupra, die sportliche Seite von Seat, setzte 2021 mit dem Cupra Born ein

deutliches Zeichen am E-Autosektor. Als Seat- und Cupra-Spezialist des Tiroler

Unterlands ist das Autohaus Strasser in St. Gertraudi ganz vorne mit dabei.

»Cupra Born, das neueste Modell von

Cupra und das erste vollelektrische, zeigte

2021 groß auf. So gewann der Cupra

Born das Goldene Lenkrad 2021. Bei

der Auto Trophy 2021 der Auto Zeitung

ging der Cupra Neuling als Sieger in der

zukunftsweisenden Kategorie Elektro-

City-Cars hervor«, so Herbert Moser,

Cupra-Markenleiter des Seat-Autohauses

Strasser, zum neuesten Modell der sportlichen

Seat- Serie. Bis zu 548 km Reichweite.

Von 0 auf 50 in 2,9 Sekunden. 100 Prozent

elektrisch. »Das Seat-Autohaus hat sich in

den vergangenen Jahren als Experte für

Seat und dessen Sportmarke Cupra etabliert,

ist der Seat-Stützpunkt für das mittlere

Unterinntal, das Zillertal und das Achental«,

erläutert Seat-Marken- leiter Johann

Margreiter. »Zusätzlich zu Seat und

Cupra ist das Autohaus Strasser Händlerstützpunkt

für die Marken VW PKW, VW

Nutzfahrzeuge sowie Servicestützpunkt

für Audi, Skoda und Elektrofahrzeuge«,

ergänzt Verkaufsleiter Benjamin Wurm.

Speziell im neuen Segment der Elektrofahrzeuge

sind die Mitarbeiter bestens mit der

neuen Technologie vertraut und geschult.

REGIONAL

AUFLAGENSTARK

HOCHWERTIG

Benjamin Wurm (links) mit seiner

Verkaufsmannschaft: Margreiter

Johannes, Markenleiter Seat,

Tartarotti Patrick Verkäufer, Martin

Gasser Verkäufer, Markus Hackl

Markenleiter VW PKW, Moser

Herbert Markenleiter Cupra, Joshua

Morandell Markenleiter VW Nutzfahrzeuge,

Marksteiner Franz Abteilungsleiter

Fahrzeugsaufbereitung,

Benjamin Wurm Verkaufsleitung.

Das Werbemedium im Unterland

Tel. +43 5333 4327011 | office@gmedia-service.at

Autohaus Strasser GmbH, St. Gertraudi Kontakt 80, A 6235 Reit

Tel +43 5337 6133 , Fax +43 5337 6133 827

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St. Gertraudi 80

6235 Reith im Alpbachtal

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FOTO: GPHOTO / Günther Fankhauser

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Insa Tol

Ein Licht

von der Feuerwehr

Normalerweise ist die Feuerwehr für die Bekämpfung des Feuers zuständig. Traditionell

am Nachmittag des 23. Dezembers bringt die Feuerwehrjugend von Tux und Hintertux

aber Licht in die Haushalte der beiden Gemeinden. Das Friedenslicht von Bethlehem.

25 Jugendliche im Einsatz für die Gemeinschaft.

TEXT: Adriane Gamper FOTO: GPHOTO / Thomas Eberharter

Es ist 14:00 Uhr, die Feuerwehrautos fahren

von der Tuxer Feuerwehrzentrale los.

Großeinsatz. Ohne Blaulicht, aber dafür

mit unzähligen Kerzen im Gepäck. In den

Autos sitzen die Mitglieder der Feuerwehrjugend

Tux-Hintertux. Wie jedes

Jahr am 23. Dezember bringen sie den

Bewohnern der beiden Gemeinden das

Friedenslicht aus Bethlehem. Mit von der

Partie sind die insgesamt vier Jugendbetreuer

der Feuerwehr Tux-Hintertux, darunter

auch Lukas Geisler und Clemens

Pfister. Mit elf Jahren kam Lukas zur Jugendfeuerwehr,

jetzt, neun Jahre später,

ist er als Atemschutzträger im Einsatz.

Auch Clemens stieß bereits als Jugendlicher

zur Feuerwehr, seit 2020 leitet er

die Truppe der Feuerwehrjugend gemeinsam

mit Alexander Stock und ist als

Gruppenkommandant aktiv. »Wir waren

damals eine Gruppe Jugendlicher, die gemeinsam

der Feuerwehrjugend beitrat.

Ab 15 kann man in Tirol zur Feuerwehr

wechseln. Fast jeder lässt sich hier bei

uns überstellen. Erst wenn die Herausforderungen

in der Schule steigen oder es

sich beispielsweise beruflich nicht mehr

vereinbaren lässt, verlassen manche die

Feuerwehr.«

ZUKÜNFTIGE ATS-TRÄGER

Insgesamt 25 Jugendliche umfasst die

Gruppe von Clemens und Alexander, darunter

ist auch Isabella. Der Friedenslichteinsatz

2021 war ihr letzter als Jugendfeuerwehrmitglied,

im Jänner 2022 wird die

15-Jährige überstellt, erhält dann einen

Piepser und ist bei Einsätzen mit an Bord.

»Ich bin durch meinen Papa zur Feuerwehr

gekommen. Er hat mich und meine

ältere Schwester immer wieder zum

Tag der offenen Tür und diversen Festen

mitgenommen. Irgendwann sprang der

Funke über«, lacht die Tuxerin. Für ihre

ersten Einsätze ist sie gerüstet, sämtliche

Leistungsabzeichenprüfungen hat sie absolviert

und auch sonst an den Trainings

der Jugendfeuerwehr teilgenommen.

»Die Übungen haben mir von Anfang an

gefallen, allen voran unsere Einsatznacht,

die unsere Betreuer organisiert hatten.

Wir übernachteten im Feuerwehrhaus

und waren die gesamte Nacht über mit

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Zillachtolarin

Zillachtolarin

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LESER-

REZEPTE

Wir suchen

»Wir sind stolz auf unsere

Feuerwehrjugend und deren

Engagement für die

Gemeinschaft.«

Clemens Pfister,

Leiter der Feuerwehrjugend Tux-Hintertux

verschiedenen Einsätzen konfrontiert.

Immer wieder ging der Alarm, wir sprangen

ins Feuerwehrauto, fuhren zu einem

Löscheinsatz oder retteten bei einem

inszenierten Unfall eine eingeklemmte

Person aus dem Auto.« Für Isabella ist

klar, dass sie bei der Feuerwehr bleibt,

sie möchte den ATS-Lehrgang absolvieren

und auch die Jugendbetreuer-Ausbildung

hat sie bereits ins Auge gefasst.

Mario muss darauf noch etwas warten,

doch auch der 14-Jährige ist bereits bestens

vorbereitet, trägt mit Stolz das goldene

Leistungsabzeichen. »Ich finde die

Proben cool, die Gemeinschaft und auch

Aktionen wie das Austragen des Friedenslichts.«

Dass er Atemschutzträger wird,

steht für den jungen Tuxer schon jetzt

fest. »Ins brennende Haus zu gehen, zu

erkunden, wo das Feuer ist, ist dann meine

Aufgabe.« Die ersten Kerzen mit Friedenslicht

werden übergeben. Strahlende

Gesichter. Weihnachts- und Neujahrswünsche

werden mit überbracht. Für die

vier Jugendbetreuer geht es mit Jahresanfang

wieder ans Planen der Proben und

Übungen für 2022. Einmal mehr gilt es,

die 25 Nachwuchsfeuerwehrmitglieder

auf die Wissenstests genauso wie auf

die Zukunft bei der Feuerwehr vorzubereiten

und mit diversesten Aktionen die

Gemeinschaft zu stärken.

die besten

Leserrezepte

Jetzt dein Lieblingsrezept an

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kassieren. Die besten Rezepte werden in

der nächsten Ausgabe abgedruckt.

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Zillachtolarin

Zillachtolarin

93


STEHT DIR GUT,

dein neues Auto!

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Insa Tol

5.000 Euro für das Caritas-

Zentrum Zillertal

Mit dem Kauf der »Licht ins Dunkel«-Produkte haben Kunden in ganz Tirol kräftig zur großen

Spendenaktion von SPAR beigetragen. Ein Teil des Erlöses kommt der Caritas Innsbruck für

die Tagesstätte Caritas-Zentrum Zillertal in Uderns zugute und wurde von SPAR pünktlich zum

Weihnachtsfest übergeben.

TEXT & FOTO: SPAR

Das Geld kommt zum wiederholten Male

dem Caritas-Zentrum Zillertal in Uderns

zugute. Eine Einrichtung und Idee, die SPAR

sehr gerne unterstützt. Die Spenden helfen

ohne Umwege und ermöglichen heuer den

Umbau der Küche in der Tagesstätte »Zentrum

Zillertal«. Dies unterstreicht die regionale

Stärke von SPAR.

CARITAS TIROL

Das Zentrum Zillertal besteht seit 24 Jahren

und umfasst eine Tagesstätte für 21 erwachsene

Menschen mit Behinderung, einen

integrativen Kindergarten sowie diverse Beratungsstellen.

Die Küche, welche als zentraler

Aufenthaltsraum dient, muss nach dieser langen

Zeit dringend erneuert werden. Gemeinsames

Einkaufen, Kochen und Essen gilt als

wesentliches Element in der Tagesgestaltung.

Um dies zukünftig noch besser umsetzen zu

können, ist die Anschaffung einer größeren

Küche mit unterfahrbarem Herd geplant.

ERLÖS DURCH »LICHT INS

DUNKEL«-PRODUKTE VON SPAR

SPAR hat sich entschlossen, die Caritas Tirol

im Rahmen der Weihnachtsaktion »Licht

ins Dunkel« zu unterstützen. »Wir haben

mit dem Verkauf der ‚Licht ins Dunkel-Produkte’

wie Teelichter und Papiertragetaschen

bereits Mitte November begonnen«, sagt

SPAR-Geschäftsführerin Patricia Sepetavc:

»Wir freuen uns sehr darüber, dass die Tiroler

SPAR-Kunden uns so tatkräftig bei dieser

Spendenaktion unterstützt haben.«

FÜR JEDEN DIE PASSENDE MARKE!

»LICHT INS DUNKEL« –

HILFE, DIE ANKOMMT

Rechtzeitig zum Weihnachtsfest wurde die

Spende von SPAR übergeben. »Ich denke,

wir können gemeinsam mit unseren Kunden

einen wichtigen Beitrag für junge Menschen

im Bundesland Tirol leisten«, freut sich

Patricia Sepetavc.

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Zillachtolarin

Umfahrungsstraße 1 & 3 | A-6280 Zell am Ziller | Telefon 05282 3112

| www.haidacher.at 95


Mitten im Geschehen

Anders, hervorstechend und trotzdem ins Umfeld integriert. Lärche.

Anthrazit. Glas. Das Projekt »mittendrin« im Zentrum Mayrhofens hebt

sich von der Masse ab und bildet gleichzeitig eine Einheit mit der Umgebung.

176 m² Geschäftsfläche, fünf Wohnungen, ein Penthouse als

Tüpfelchen auf dem i. Ein Familienprojekt über 900 m², das mit einem

extravaganten Satteldach, ausragenden Fingern und geschwungener

Glasfassade überzeugt.

Die Form des Daches fällt auf und doch

auch wieder nicht. Ein außergewöhnliches

Satteldach vier Stockwerke über

dem illustren Treiben des Mayrhofener

Zentrums. Getragen vom Holz der Penthouse-Mauern,

das auch die Dachaufsicht

prägt, zum Verschmelzen von Wand

und Dach führt. Atypisch ist die Spitze.

Nicht akkurat in der Mitte, sondern zur

Seite versetzt, ragt sie nach oben. Ein

Spiegel der Bergspitzen im Hintergrund.

Das Haus fällt auf und verschmilzt doch

FOTO: vielsaitig.media ING. Thomas Buchberger

䤀 栀 爀 倀 愀 爀 琀 渀 攀 爀 椀 渀 愀 氀 氀 攀 渀 嘀 攀 爀 洀 攀 猀 猀 甀 渀 最 猀 昀 爀 愀 最 攀 渀

眀 眀 眀 ⸀ 攀 戀 攀 渀 戀 椀 挀 栀 氀 攀 爀 ⸀ 挀 漀 洀

6290 Brandberg, Pignellen 137

Tel: 05285/63733, mayrhofen@ebenbichler.com

Niederlassung: 6060 Hall i. T., Zollstraße 12a

Tel: 05223/56158, hall@ebenbichler.com

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Wir bedanken uns herzlich bei

den ausführenden Firmen.

durch die Materialien sowie Gestaltung

mit der Bergwelt. Detailverliebtheit.

Ideenreich. Durchdacht. Wie das Dach

des Wohn- und Geschäftshaus »mittendrin«

wurde das gesamte Gebäude mit

Weitblick und Harmonie geplant. Ein

Familienprojekt der drei Brüder Maximilian,

Lukas und Tobias Reitmeir.

»In dem Altbestand arbeiteten in Summe

drei Generationen unserer Familie. Unser

Großvater eröffnete hier seine Dental-

Ordination. Die später unser Vater übernahm,

um sie zum Schluss gemeinsam

mit Maximilian zu führen. Als wir das

Kontakt

Projektgemeinschaft Reitmeir GesbR

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Ges.m.b.H. & CoKG

Ges.m.b.H. & CoKG

Haus übernahmen, war uns zum einen

klar, dass eine Erneuerung ansteht. Ein

Vorhaben, dem wir mit sehr viel Respekt

und Herzblut begegneten. Wir wollten

etwas Neues schaffen, das zu Mayrhofen

passt, sich harmonisch in die Tradition,

das Ortsbild und die Berglandschaft ringsum

einfügt und zugleich dem aktuellen

Zeitgeist entspricht.«

HIGHLIGHT IM

MAYRHOFENER DORFZENTRUM

Erdgeschoss, Mittelgeschoss, Dachgeschoss,

das Haus ist klassisch dreigeteilt.

Eine Aufteilung, die sich in der Renaissance

entwickelte, wie Architekt Günther

Gasteiger erläutert. »Durch den Rücksprung

des Parterres und die unterschiedlichen

Materialien – Glas im EG

und Holz in den oberen Stockwerken

- wird diese Teilung noch intensiviert.«

Die Lärche im Außenbereich – eine

Hommage an den alpenländischen

Stil. Anthrazit – eine Anlehnung an die

Die Spezialisten in Sachen Vollwärmeschutz

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2/62

KW48

schroffe Gebirgswelt, ein kühler Kontrast

zum warmen Holz. Panoramafensterfronten

prägen den Geschäftsbereich,

öffnen das Gebäude, gewähren Ein- und

Aussicht. Ein 176 m² großes Geschäftslokal,

das sich vom Untergeschoss bis

ins Erdgeschoss erstreckt, wo einst die

Zahnarztpraxis beheimatet war. Wie eine

Art Galerie thront das Erdgeschoss dabei

auf dem unteren Bereich. Noch ist die

exklusive Geschäftsfläche inmitten von

Mayrhofen zu haben, die 52 bis 157 m²

großen Wohnungen darüber sind dagegen

bereits allesamt bezogen, genauso

wie das Penthouse. Auf eine Tiefgarage

wurde bewusst verzichtet, um möglichst

schonend vorzugehen. Dafür ragen an

der Ostseite markante Balken aus dem

Gebäude, überspannen den vorgelagerten

Parkplatzbereich, erzielen eine fast filigran

wirkende Struktur. Ein leichter Kontrast zu

dem hochaufragenden Haus, dessen Verhältnis

zwischen Grundstücksfläche und

Wohnnutzfläche einen urbanen Charakter

besitzt.

Neues im Dorfzentrum

von Zell am Ziller

Das Unterländer Unternehmen Tiroler Immobilien errichtet direkt

im Dorfzentrum von Zell am Ziller ein neues Wohn- und Geschäftshaus.

Jetzt werden die attraktiven Gewerbeflächen für Gastronomie und Büro vergeben.

Lage? Perfekt. Ausstattung? Großzügig.

Infrastruktur? Ideal. Und schon im Herbst

2022 bezugsfertig. Nicht mehr lange also,

bis sich das neue Geschäfts- und Wohnhaus

in der Rohrerstraße 2 in Zell am Ziller

mit Leben füllen wird. Neben 23 Wohneinheiten

errichten hier die Immobilien-Profis

von Tiroler Immobilien im Erdgeschoss

auch zwei großzügige Gewerbeeinheiten.

Rund 90 m² Fläche für einen Gastronomiebetrieb

und rund 150 m² für Büro-,

Kanzlei- oder Ordinationsräumlichkeiten

warten auf ihre neuen Eigentümer. »Ab

sofort können sich Interessenten für die

Gewerbeobjekte bei uns melden. Wir

freuen uns sehr, diese attraktiven Räumlichkeiten

in bester Lage anbieten zu kön-

nen«, sagen die Geschäftsführer Stefan

Kaiserer und Alfred Thaler.

Persönlicher Ansprechpartner für Interessenten,

die sich zum Beispiel mit ihrer

Kanzlei, Praxis oder Geschäft in Bestlage

in Zell am Ziller niederlassen wollen, ist

Mario Tribus, der Vertriebsleiter von Tiroler

Immobilien persönlich. Sie vereinbaren

am besten einen Termin in der neuen Niederlassung

von Tiroler Immobilien direkt

im Ortszentrum von Wiesing, die im Erdgeschoss

des neuen Gemeindezentrums

vor kurzem eröffnet wurde.

Dort berät das Team kompetent und detailliert

zu den freien Objekten in Zell am

Ziller sowie allen anderen gerade in Bau

FOTOS: Tiroler Immobilien

befindlichen Projekten des Unternehmens

sowie den Geschäftsfeldern Bauträger-Projekte,

Immobilienvermittlung und

Hausverwaltung.

Kontakt

Tiroler Immobilien

Dorf 31

A-6210 Wiesing

T +43 5372 220 80

M office@tiroler-immobilien.at

W www.tiroler-immobilien.at

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Stefan Aschenbrenner, Mike Giacchino und Christian Mayer von punkt7

haben roooms entwickelt. Gemeinsam unterstützen die drei Männer

Unternehmen auf ihrem Weg in die digitale Zusammenarbeit.

Mit roooms orbeitn d'Leit zam

Die digitale Kommunikation kann im Arbeitsalltag ziemlich herausfordernd sein:

Im Postfach liegen zig E-Mails mit zu erledigenden Aufgaben. Die im letzten Meeting besprochenen

Aufgaben gehören endlich an die Zuständigen verteilt. Und für die künftige neue Kollegin müssen

bis zu ihrem ersten Arbeitstag ebenso unzählige Vorbereitungen erledigt werden.

Wie schön wäre es da, wenn man zehn Hände hätte … oder roooms.

Die Fülle an den verfügbaren Kommunikationskanälen

macht es einem nicht

leichter. Wo war noch gleich die Nachricht

vom Kollegen? Und welche Aufgaben

ergeben sich daraus? Welche davon

sind dringend oder wurden schon von

jemandem erledigt, der ebenso im Nachrichtenverteiler

stand?

Die Anzahl an parallelen Projekten und

Aufgaben sowie der Bedarf, externe Partner

und Kunden miteinzubinden, haben

stark zugenommen. Checklisten in Excel-

Sheets, E-Mails oder Erinnerungen im Terminkalender

sind nicht mehr zeitgemäß,

weil der kollaborative Ansatz fehlt.

Man hat es in Unternehmen mit immer

komplexeren Strukturen zu tun. Mitarbeiter

arbeiten teils im Homeoffice, teils zu

unterschiedlichen Zeiten. Die bisherige

Kommunikation via E-Mail stößt an ihre

FOTO: PUNKT7 / ALEX GRETTER FOTOGRAFIE

Grenzen, weil der Überblick über Prozesse

und Abläufe verloren geht. Es fehlt die

gemeinsame Sicht.

Und genau hier setzt roooms an, aktuell

eine der modernsten und praxisorientiertesten

Kollaborationslösungen am Markt.

Entwickelt vom jungen Ebbser Unternehmen

punkt7, werden mit roooms Aufgaben

effizient gesteuert und für alle Beteiligten

transparent dargestellt. Durch die

Ein praktisches Beispiel, wie eine Hotelrezeption

die laufenden Aufgaben in roooms abwickelt.

Auf einem Blick sieht man, wer was

bis wann zu erledigen hat. Die Weblösung

ist an jedem PC und natürlich auch an jedem

mobilen Endgerät nutzbar.

Nutzung von roooms können Personen,

Gruppen und Teams auch organisationsübergreifend

in Echtzeit Informationen

teilen und gemeinsam an Projekten und

Aufgaben arbeiten.

Bedingt durch die Einschränkungen der

vergangenen Monate verwenden viele

Unternehmen Microsoft Teams im Bereich

der Kommunikation und für Videokonferenzen.

Dies stellt allerdings keinesfalls

eine Konkurrenz zu roooms dar.

Vielmehr unterstützt die Tiroler Web-

Lösung das tägliche Projekt- und Aufgabenmanagement

in einer Art und Wei-

»Die Einführung einer Software

darf heutzutage nicht mehr lange

dauern. Mit roooms verbessert

man Unternehmenskommunikation

und Projektabwicklung innerhalb

kürzester Zeit – die Schnellsten

in wenigen Stunden.«

Stefan Aschenbrenner,

punkt7

se, wie man es in Microsoft Teams nicht

kennt. Gerade beim Thema Projekt- und

Arbeitsvorlagen bringt roooms enorme

Effizienzsteigerungen.

Ein Tool allein ist aber auch noch keine

Lösung, eine gewisse Bereitschaft zur

Veränderung muss vorhanden sein. „Daher

unterstützen wir kleine und mittlere

Unternehmen sehr gerne und unkompliziert

auf ihrem ganz persönlichen Weg

in die digitale Zusammenarbeit“, bringen

es die drei Firmengründer Stefan

Aschenbrenner, Mike Giacchino und

Christian Mayer auf den Punkt.

Kontakt

punkt7 GmbH

Wildbichler Str. 31

6341 Ebbs

T +43 664 885 30 900

E office@punkt7.at

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Von 0 auf 100

In den Hang eingeschmiegte Schulfreuden zwischen Kiss & Ride, Frischluftpausen,

Turnhallen-Turnstunden. Ein Marktplatz zum Lernen und ein Foyer zum

Feiern. Mit dem Bau des Bildungszentrums entstanden in Gerlos nicht nur Räumlichkeiten

für die Krabbelstube, den Kindergarten und die Volksschule. Es ergeben

sich nun auch vollkommen neue Möglichkeiten für alle Gerloser.

䤀 栀 爀 倀 愀 爀 琀 渀 攀 爀 椀 渀 愀 氀 氀 攀 渀 嘀 攀 爀 洀 攀 猀 猀 甀 渀 最 猀 昀 爀 愀 最 攀 渀

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Tel: 05285/63733, mayrhofen@ebenbichler.com

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»Unsere Hauptanforderungen

waren Multifunktionalität, freie

Räume, Zugang zu den

Außenflächen und ein Foyer.«

Andreas Haas,

Bürgermeister von Gerlos

Zwei Klassen gibt es derzeit in Gerlos. 36

Schüler. Es wird jahrgangsübergreifend

unterrichtet und das seit dem Bezug des

Bildungszentrums im gesamten Schulhaus.

Lernen ist nicht mehr auf einzelne Klassenräume

beschränkt. Das gesamte Haus bildet

eine große, zukunftsorientierte Lernzone.

»Das Highlight ist dabei sicher unser

Marktplatz. Der Raum im obersten Stock

öffnet sich durch eine große Lichtkuppel

nach oben. Hier wurde ein idealer Ort für

individuelles Lernen kreiert. Ein Rondell

in der Mitte lädt zum gemütlichen Sitzen

ein, unterschiedlichste Lernmaterialien

bis hin zu iPads sprechen alle Sinne an«,

erläutert Andreas Haas, Bürgermeister

von Gerlos. Offene Bereiche im Boden als

Verbindung zwischen den Stockwerken

schaffen eine einzigartige ganzheitliche

Atmosphäre. Mit ein Grund für die Gestaltung

jenseits eines klassischen Schulge-

FOTOS: GEMEINDE GERLOS

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äudes war auch der Blick auf die Nachmittagsbetreuung,

die immer wichtiger

wird, wie Andreas Haas betont. Daher war

auch »Gemütlichkeit« ein entscheidender

Punkt bei der Planung und Materialauswahl.

So trifft Holz als markantes Bauelement

auf Sichtbeton. Während im Außen

Lärchenholz zum Einsatz kam, geben im

Inneren Esche und Fichte den Ton an. An

Böden, Wänden und Decken eingesetzt,

erzeugt das Naturmaterial ein heimeliges

Ambiente. Große Fensterfronten holen

dazu, quer durch das gesamte Gebäude,

die Natur nach Innen und schaffen so ein

noch stärkeres Gefühl von Offenheit und

Freiheit.

AUSSENRÄUME ERWÜNSCHT

Sanft schmiegt sich das Gebäude in den

Hang hinein. Ein niederer Block, in dem

Kindergarten und Krabbelstube untergebracht

sind, und der größere Trakt daneben

für die Volksschule. »Die Gedanken

der Architekten dahinter waren, nicht ein

großes Geäbude auf die Wiese zu stellen,

sondern das Bildungszentrum harmonisch

in die Umgebung zu integrieren. Durch

diese Zweiteilung entstanden verschiedene

Außen- und Pausenbereiche.« Kindergarten

und Krabbelstube haben einen

ebenerdigen Zugang zum Garten. Die

Schule erhielt eigene Außenpausenräume,

die durch die terrassenförmige Gestaltung

über den 1. bzw. 2. Stock zu erreichen

sind. »Die Außenbereiche stellen

für unsere Kinder wohl eine der größten

Neuerungen dar. Über 30 Jahre hinweg

hatten wir nicht die Möglichkeit, die Pausen

im Freien zu verbringen. Daher war

dies einer der Punkte, der uns beim Neubau

besonders wichtig war«, so Andreas

Haas. Eine eigene »kiss and ride«-Zone

im vorderen Bereich nahe der Haupttreppe

und die Ansiedlung der Parkplätze

Richtung Westen ermöglichen zudem ein

großzügiges autofreies Areal. »Hatten wir

früher keine Außenräume, herrschen nun

perfekte Bedingungen. Es ging quasi von

null auf hundert.«

FOTOS: GEMEINDE GERLOS

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Kontakt

Gemeinde Gerlos

Gerlos Nr. 141

A-6281 Gerlos

T 05284 5210

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TAUSCHE GYMNASTIKRAUM

GEGEN TURNSAAL

Wir bedanken uns herzlich

bei den ausführenden Firmen.

Eine weitere große Neuerung ist der

Turnsaal, auf den die Kinder bisher verzichten

mussten. »Es gab seit Jahren

nur einen kleinen Gymnastikraum, jetzt

besitzen wir endlich eine ansprechende

Sporthalle. Zum einen natürlich für die

Kinder der Krabbelstube, des Kindergartens

und der Volksschule. Die Halle

steht aber auch Externen für die unterschiedlichsten

Hallensportarten offen.

Durch die fehlenden Räumlichkeiten

fehlte eine Vereinsstruktur in diese Richtung

bislang vollkommen. Ich hoffe, dass

sich nun entsprechende Vereine bilden

und diese unsere neuen Möglichkeiten

wahrnehmen.« Nicht nur der Turnsaal,

auch das großzügig gestaltete Foyer der

Schule erfährt eine multifunktionale

Nutzung. So finden dort zukünftig unter

anderem auch Gemeindeveranstaltungen

statt. Riesige Panoramaglasscheiben

bringen auch hier Licht ins Innere des

Gebäudes, verbinden das Außen und

Innen. Zukunftsorientiert zeigt sich die

Heizung mit Fernwärme, die über eine

Hackschnitzelheizung gewonnen wird.

Auch sonst ging der Blick stark Richtung

Umwelt und Zukunft. »Wir haben weitgehend

auf eine nachhaltige Bauweise

und damit auf natürliche Dämmstoffe

gesetzt. Dies vor allem vorausblickend

auf eine spätere Entsorgung.«

GAST




*

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im Zillertal

SONN- & FEIERTAGE GEÖFFNET

◊ 7 00 - 11 00 UHR: TSCHUGG, GERLOS

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Sportlach

Alle 3000er

Bei seiner ersten Bergtour ist der Schwendauer Michl Sporer 21. Der Schrammacher ist sein Ziel,

weil der Name so spektakulär klingt. Sein Plan geht nicht ganz auf. Egal, denn Michl erklimmt

einen anderen Gipfel und entdeckt dabei seine Liebe zum Bergsteigen. Kurz danach setzt er sich

ein großes Ziel. Er will alle 3000er der Zillertaler Alpen besteigen.

TEXT: Adriane Gamper FOTO: GPHOTO / Thomas Eberharter, Eigenfoto

»Als Kind wusste ich nichts vom Bergsteigen,

das ist ein Blödsinn hat es bei uns

Zuhause immer geheißen. Irgendwann,

da war ich 21, da habe ich mir gedacht,

jetzt musst du doch auch einmal auf

einen Berg. Ich hatte eine Bergsteigerkarte

im Maßstab 1:100. Darauf sah alles

so nah und gar nicht so hoch aus. Der

Scharmmacher klang spektakulär, daher

beschloss ich ihn zu besteigen.« Immer

noch über sich selbst und sein damaliges

Vorhaben belustigt, schüttelt Michl Sporer

den Kopf. Er kam nicht so schnell aus

dem Bett an dem Tag und dann fand er

nicht gleich zum Schlegeis. »Als ich endlich

dort war, hab ich nach dem Taferl vom

Schrammacher gesucht, doch nur die

Hinweistafel für den Olperer gefunden.

Meine Karte lag natürlich zu Hause, doch

ich erinnerte mich, dass die zwei Gipfel

nicht so weit voneinander entfernt waren.

Zumindest auf meiner Karte. Die Abzweigung

zum Schrammach wird schon kommen,

dachte ich mir und ging los.«

EIN ZIEL UND 83 GIPFEL

Zwei Wanderer, die er später trifft und

nach seinem Gipfelziel fragt, meinen

nur, ob er sich da nicht etwas vertan hat.

»Egal, habe ich mir gedacht, dann geh ich

eben auf den Olperer. Dass der höher

und schwerer ist, davon hatte ich nicht

die geringste Ahnung.« Etwas verwundert

ist er dann doch, als ihm weiter oben ein

Engländer mit Pickel, Seil und Steigeisen

entgegenkommt. »Er hat mir erzählt, dass

er es nicht ganz rauf geschafft hat. Ich

bin trotzdem weiter«, lacht Michl. Zum

Staunen bringt er einen Bergführer als er

kurz darauf den Gipfel erreicht mit seinen

normalen Arbeitsschuhen, Schnürlsamthose,

einem kleinen Rucksack und sonst

nichts. Der Schwendauer hat seinen ersten

Gipfel bezwungen. Zu Weihnachten

bekommt er das Buch eines Südtiroler

Bergsteigers mit dem Titel »Zillertaler

Alpen und Pfunderer Berge« geschenkt.

»Es war gefüllt mit Tourenbeschreibungen.

Viel mehr faszinierte mich aber die

Aussage, dass es in den Zillertaler Alpen

83 Gipfel gibt die über 3000 Meter hoch

sind.« Ein kühnes Ziel entsteht. Er will sie

alle besteigen.

110 Zillachtolarin

Zillachtolarin 111


24.09.2016

Michl klappt die Bank hoch und holt zwei

Zettel in Klarsichthüllen hervor. »Die Liste

hat glaube ich noch niemand außer meiner

Frau Corina gesehen.« Fein säuberlich

mit der Hand beschrieben sind die beiden

DIN A4 Seiten. Zillertaler Alpen steht

ganz oben, darunter sind in Tabellenform

unzählige Gipfel angeführt, eine Spalte

mit Datum, eine mit den Höhenmetern.

Alle Gipfel der Zillertaler Alpen. »Insgesamt

waren es dann 87 und nicht 83.

Die Alpenvereinskarten werden alle 10,

15 Jahre aktualisiert. Es gibt eine eigene

Richtlinie, wann ein Berg als Gipfel gilt

und da sind dann eben noch vier dazu

gekommen. Auf die musste ich natürlich

auch noch, sonst hätte es geheißen ich

habe doch nicht alle bestiegen«, schmun-

zelt Michl. Manche hat er nicht beim ersten

Mal bezwungen, weil es auf einige

keine Pfade gibt. Corina hat ihn all die

Jahre unterstützt, ihm den Rücken freigehalten

und zu seinen Bergabenteuern ziehen

lassen. Zu vielen Gipfeln gibt es eine

Geschichte, etwa über die Besteigung

des Nördlichen Schwarzkopfs. Es war am

16. August 2000, wie auf der Liste nachzulesen

ist. Zum zweiten Mal machte sich

Michl auf den Weg. »Eigentlich wollte ich

an dem Tag gar nicht bis zum Gipfel, es

war eher eine Erkundungstour. Recht

weit oben fand ich einen Einstieg. Dort

legte ich meinen Rucksack und die Stecken

hin. Ich wollte nur schauen, wie ich

weiter kommen könnte. Doch ich hab nur

zehn Meter der Strecke gesehen, also bin

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113


ich noch ein Stück weiter über das Steinfeld

rauf. So ging es ein paar Mal und auf

einmal stand ich oben, während meine

Sachen unten beim Einstieg lagen.« Etwa

90 Prozent der 3000er hatte Michl innerhalb

von nur 15 Jahren erklommen.

»Die restlichen zogen sich etwas, da sie

sehr schwer zu besteigen waren.« Am

24.09.2016 steht Michl auf 3013 m. Am

Gipfel des Sonntagskarkopfs. Der 87.

3000er. »Das war schon ein gewaltiges

Gefühl, mein Ziel nach mehr als drei Jahrzehnten

erreicht zu haben.« Erzählt hat

er es niemanden groß, es war ein Erlebnis

ganz für ihn. Die Liebe zu den Bergen

ist ungebrochen. Neue Gipfel faszinieren

Michl immer noch. Es geht ihm ums

Gehen, immer bergauf.

»Nach mehr als drei Jahrzehnten

mein Ziel erreicht zu haben, war

ein großartiges Gefühl.«

Michl Sporer,

Besteiger aller 3000er der Zillertaler Alpen, Schwendauer

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Sportlach

Der Tanz auf dem Pferd

Dreimal WM-Gold, zweimal EM-Gold, unzählige Weltcupsiege im Pas de Deux,

dazu zwei WM-Titel und eine EM-Bronzemedaille im Einzelvoltigieren. Die Fügenerin

Jasmin Lindner blickt auf eine Ausnahmekarriere im Voltigiersport zurück, die sie

im September 2021 beendete. Ein erfolgreicher Tanz auf dem Pferd, umrahmt von

trainingsreichen Wochenenden und stundenlangem Strasssteinkleben.

TEXT: Adriane Gamper FOTO: Eigenfoto

Das Licht geht an. Unzählige Kristalle

beginnen zu funkeln. Jasmin Lindner

greift nach dem ersten Kleiderbügel.

Ein weißer Anzug wird sichtbar. Ein

Ärmel über und über mit Glitzersteinen

bestückt. Schwarz. Silber. Im Schachbrettmuster

geklebt. »Das ist eines meiner

Lieblingsoutfits. Ich habe es 2018

getragen. Damals hatten wir ein Schachspiel

als Thema. Ich war die Königin

und Lukas der König.« Vorsichtig hängt

sie das Kostüm zurück, greift nach dem

nächsten Bügel. Flammen ziehen sich

von einem Fuß bis hoch zur Schulter. Eine

Weltkugel ziert das halbe Oberteil. »Da

hatten wir das Thema Nostradamus.«

Weitere Outfits folgen. Das Mädchen

mit den Schwefelhölzern. Ein knallgrüner,

über und über schillernder Overall

zum Thema Insekten. Wenn Jasmin ihre

Auftrittskleider anschaut, fällt ihr unweigerlich

die Musik ein, zu der sie damals

geprobt hat. Meist über ein dreiviertel

Jahr. Immer wieder dasselbe Lied. »Ja,

das ist teilweise schon etwas eigen, aber

du lebst dich so hinein«, lacht Jasmin und

schließt den Kasten. Erinnerungsstücke in

Stoff an ihre Voltigierkarriere, die phänomenal

mit dem Weltmeistertitel im Einzel

endete.

FEUER, WASSER, ERDE, LUFT

»Ich war sechs Jahre alt, als ich bei einer

Voltigier-Meisterschaft auf dem Hof ganz

in unserer Nähe zuschaute. Die Begeisterung

für den Sport war sofort da, verband

sie doch meine Liebe zu Pferden und zum

Ballett.« Das war im Herbst 2001. Jasmin

startet mit dem Training, erweist sich als

sehr begabt, steigt bald auf, darf mit den

Älteren trainieren. »2006 waren wir eine

richtig gute Juniortruppe und haben uns

als 6er-Team für die Europameisterschaft

qualifiziert und dann sofort die Silbermedaille

gewonnen.« Die erste von unzähligen

Medaillen. »2007 konnten wir uns

wieder für die Europameisterschaft qualifizieren.

Unser Thema waren die vier

Elemente. Ein absoluter Umbruch im Kürbereich

des Voltigierens. Wir haben mit

unserem Auftritt eine Geschichte erzählt,

das gab es bis dorthin nicht. Feuer, Wasser,

Erde, Luft, jede von uns stellte ein anderes

116 Zillachtolarin

117


Element dar. Es war eine Sensation.« Das Team

fährt mit dem Europameistertitel nach Hause.

Als ihre Trainerin Jacqueline für ein Jahr nach

Australien geht, löst sich die Truppe jedoch auf.

Jasmin wechselt nach Pill, hin zu einer neuen

Karriere, die 2008 mit dem Vizeweltmeistertitel

beginnt.

STRASSSTEIN FÜR STRASSSTEIN

»Die Herausforderung ist, den

Schwung des Pferdes aufzunehmen.

Du musst deine Muskeln

anspannen, aber doch locker sein.«

Jasmin Lindner,

mehrfache Weltmeisterin im Voltigieren

Mit Lukas Wacha findet Jasmin in Pill schließlich

einen Partner für den Pas-de-Deux-Bewerb,

dem Voltigieren zu zweit. »Auf den ersten Blick

ging meine Karriere immer weiter nach oben,

doch es gab immer wieder Stoplersteine. 2014

hatte sich unser Pferd verletzt, wir mussten

zum Trainieren nach Deutschland ausweichen,

2017 ging es sogar in der Schweiz, da wir sonst

nirgends ein geeignetes Pferd zu Verfügung

hatten. Wenn wir in Pill trainierten, hatten wir

Voltigierer zumeist die Randzeiten, da ansonsten

die Reiter die Halle brauchten.« Am Samstag

um sieben Uhr früh am Pferd trainieren, für

Jasmin wird dies zum Alltag. 20 Stunden die

Woche trainieren und vorbereiten sind normal.

»Du machst im Grunde alles selbst. Ich habe

etwa die Musik geschnitten. Gemeinsam mit

Jacqueline, die uns nach ihrer Rückkehr wieder

unterstützte, wurde das Programm ausgearbeitet.

Meine Mama hat jede meiner Dressen

entworfen und genäht. In den Sommerferien

haben wir oft tagelang Kristalle aufgeklebt, um

die Outfits für die großen Meisterschaften im

Herbst fertigzustellen. Den Sommer über, so

kurz vor den Turnieren, gab es eigentlich nichts

anderes als das Voltigieren für mich.« Der Einsatz

zahlt sich aus. 2016 tritt sie zum ersten Mal

im Einzel an und kürt sich gleich zur Doppelweltmeisterin.

Ein überraschender Weltmeistertitel

im Einzel und einer im Pas de Deux mit

Lukas. »Danach folgten leider ein paar schwierige

Jahre.«

GOLDENES ENDE

2017 verletzt sich Jasmin, trainiert nur noch für

den Pas-de-Deux-Bewerb, doch dann fällt auch

noch ihr Pferd aus. Sie finden ein anderes, trainieren

weiter, bis sich Lukas eine Woche vor

118 Zillachtolarin

119


der WM eine Verletzung am Bein zuzieht.

»Damit war endgültig alles vorbei.« 2018 ist sie

perfekt für das Einzel vorbereitet. Das Outfit

liegt schon bereit, als sie drei Wochen vor dem

Bewerb erfährt, dass sie nicht starten darf. »Ich

war zwar amtierende Weltmeisterin, aber verletzungsbedingt

hatte ich zu wenig internationale

Turnierteilnahmen und somit entzogen sie

mir kurzfristig die Teilnahmeberechtigung.« Tränenreiche

Tage folgen. Ein Jahr Vorbereitung

vergeblich. »Heuer wollte ich es noch einmal

wissen«, lacht Jasmin. Im August 2021 holt sich

die Zillertalerin ihren zweiten WM-Titel im Einzel,

kurz darauf folgt Gold bei den Staatsmeisterschaften

und auch bei ihrem letzten Turnier,

beim CVIO in Stadl-Paura, steht sie ganz oben.

Ein Sieg mit zahlreichen Tränen. Ihr letzter

Bewerb. »Keine Wochenenden, ein Leben für

das Training. Mit meinem Studiumende wurde

die Zeit knapp. Dazu kam eine Beinverletzung,

die immer wieder schmerzte. Und ich

wollte auch von diesem Leistungsdruck weg.«

Ganz hat sie dem Sport noch nicht Lebewohl

gesagt, es gibt Überlegungen, ein Pferd für das

Voltigieren vorzubereiten, die Anfrage für eine

Show im nächsten Jahr ist da. »Aber momentan

genieße ich meine freien Wochenenden«, lacht

die Ausnahmesportlerin.

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120 Zillachtolarin

121


Blaulicht

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Brillen

Von Ritzl.

Dei Optiker im Zillertal.

Sportlach

Olympia im Visier

Seit rund 16 Jahren ist der Schießstand Nadine Ungeranks zweites Zuhause. 2021 holte

sich die 25-Jährige aus Zell am Ziller den Staatsmeistertitel im Luftgewehr. Konzentration,

Reaktion, Geschwindigkeit und die Herausforderung, vier Stunden allein am Schießstand

zu sein, mit einer einzigen Aufgabe – zu treffen.

»Das mit der ruhigen Hand ist ein Mythos.

Schießen ist eine extreme Reaktionssportart.

Wenn ich am 10er stehe, muss ich

augenblicklich abziehen. In dem Moment

muss ich reagieren können, blitzschnell.

Es ist ein mentaler Sport. Nur in der Bun-

TEXT: Adriane Gamper FOTO: GPOTO / Thomas Eberharter, Eigenfoto

122 Zillachtolarin

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Zillachtolarin 123


Wo hosch

denn de

Uhr hea?

desliga kämpfst du Mann gegen Mann.

Ansonsten bist du zwei bis vier Stunden

mit dir allein am Schießstand. Kein direkter

Gegenspieler. Keine Ablenkung. Nur

du und dein Gewehr. Da kommt es extrem

auf deinen Kopf an, eine ruhige Hand

schadet sicher nicht, aber letztlich geht es

um Konzentration.« Nadine Ungerank beherrscht

das Spiel mit der Konzentration.

2021 wurde die 25-Jährige Staatsmeisterin

mit dem Luftgewehr. »Schießen ist eine

ganz spezielle Art von Sport. Dass es körperlich

genauso wie mental fordernd ist,

fasziniert mich. Es geht um Disziplin und

Konsequenz. Und da ist dieses Gespür,

das du für dich, deinen Körper brauchst.

Nur eine Kleinigkeit kann schon einen

schlechten Schuss auslösen.«

LUFTGEWEHR UND KLEINKALIBER

Von Ritzl.

Dei Uhrmocher

im Zillertal.

Nadine ist etwa neun Jahre alt, als sie zum

ersten Mal schießt. »Es ist bei fast allen

gleich, als Kind kommt man zumeist über

Bekannte und Verwandte zum Schießsport.

Ich war oft mit meinem Papa am

Schießstand und habe von klein auf gesagt,

dass ich auch gern schießen würde.«

Es zeigt sich schnell, dass die Zillertalerin

Talent hat. Seit 2017 startet Nadine in der

Damenklasse. 15 bis 20 Stunden Training

am Schießstand stehen seither jede Woche

an, dazu Kraft-, Ausdauer- und Mentaltraining

je nach Bedarf. Im Winter wird

vorwiegend Luftgewehr trainiert, in den

Sommermonaten verstärkt Kleinkaliber.

»Dabei haben die äußeren Bedingungen

124 Zillachtolarin

Hauptstraße 85

6263 Fügen

Zillachtolarin 125


Wo hosch

denn de

einen großen Einfluss, den du berücksichtigen

musst.« Die Saison ist lang, reicht von Oktober

bis September. Nahezu jedes Wochenende

findet ein internationaler Bewerb statt. »Luftgewehr

wird im Stehen auf ein zehn Meter

entferntes Ziel geschossen. Kleinkaliber in drei

verschiedenen Stellungen. Knieend, liegend

und dann heißt es umbauen auf stehend.«

Letzteres ist lange ihre Schwachstelle und wird

zur Herausforderung bei dem für sie persönlich

bislang größten Erfolg.

Brill’n hea?

Von Ritzl.

Dei Optiker im Zillertal.

NACH WELTUNTERGANG

ZUM TRAUMPLATZ

2017 in Aserbaidschan. Nadine hat kniend und

liegend eine sehr gute Leistung abgeliefert. Gerade

steht das Schießen im Stehen an, als es zu

schütten beginnt. Weltuntergangsstimmung,

wie Nadine das Unwetter beschreibt. »Alles

stand unter Wasser. Der Bewerb wurde unterbrochen.

Genau jetzt, wo die für mich schwierigste

Stellung anstand. Ich schaffte es, fokussiert

zu bleiben und qualifizierte mich für mein

erstes Weltcupfinale. Ich weiß noch, wie einer

meiner Teamkollegen sagte, genieß es, hab

Spaß.« Kniend. Liegend. Nadine liefert eine

Spitzenleistung ab. »Ich war in dem Moment

unglaublich nervös und gleichzeitig wusste ich,

dass ich der Nervosität nicht die Überhand

lassen durfte. Ich versuchte die Situation so

gut es ging zu kontrollieren und konnte letztlich

das Adrenalin, das durch meinen Körper

jagte, positiv nutzen, im Sinne einer schnelleren

Reaktionsfähigkeit am Abzug. Kurz darauf

war ich unter den letzten vier Teilnehmern. In

dem Moment war mein Ziel es unter die ersten

www.zum-ritzl.at

126 Zillachtolarin

Zillachtolarin 127


Der vollelektrische

und

mit Allradantrieb

drei zu schaffen«, erzählt Nadine und ergänzt

sichtlich stolz, dass sie nicht Dritte

wurde, sondern sogar den zweiten Platz

erreichte. Ihr erster richtig großer Erfolg.

PARIS IN 2024

Die letzten Semester an der Medizinuni

stehen bevor. Zahlreiche Praktika.

Nicht einfach, alles unter einen Hut zu

bringen. »Aber ich profitiere beim Studium

sehr vom Schießen. Fokussieren

und konzen-trieren, wenn es darauf ankommt.«

Später im Bereich HNO oder

Unfallchirurgie zu arbeiten, das kann

sie sich gut vorstellen. Momentan geht

es aber nur um den erfolgreichen Abschluss

und danach, so der aktuelle Plan,

geht es zum Heeressport. Denn Nadine

hat ein großes Ziel: Olympia 2024 in Paris.

Die WM im Herbst 2022 wird dabei

vermutlich der erste Bewerb, der für die

Qualifikation zählt. Für Nadine der Startschuss,

um ihren großen Traum wahr

werden zu lassen.

»Beim Schießen spielt der Kopf eine

entscheidende Rolle. Schießen ist

allen voran ein mentaler Sport.«

Nadine Ungerank,

Staatsmeisterin im Luftgewehr 2021

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Erstes Tiroler

Pistentouren -Leitsystem

Vom Talboden auf bis zu 2.500 Meter Seehöhe: Im Winter 2021/22 warten auf den Pisten in Hochfügen

zwei markierte Aufstiegsspuren auf Skitourengeher. Einmal das Parkticket gelöst, die Tourenskier

angeschnallt und die Sicherheitsregeln gecheckt, geht es aus eigener Kraft in die Höhe.

atemberaubenden Weitblick hinüber nach

Hochzillertal-Kaltenbach, zum Wimbachkopf,

Rastkogel und zur legendären Hochfügener

Ostwand. Für gemütlichere Geher kommt ab

diesem Winter eine Abzweigung zum Restaurant

Holzalm zur Verkürzung der Tour, zum

Stärken oder um die skifahrende Familie zum

Mittagessen zu treffen.

WÖCHENTLICHE TOURENNÄCHTE

FOTO: Hochfügen Zillertal

Egal, ob Anfänger oder alter Hase – die

beiden Routen in Hochfügen garantieren

beste Ausblicke auf die umliegende

Bergwelt: »Pistentourengehen wird immer

mehr zum Volkssport in alpinen Lebensräumen.

Die Betreiber der Skigebiete sehen

Pistentourengeher schon lange nicht

mehr als ›lästige Gäste‹. In die Lenkung

und Beschilderung sowie in das Service für

Pistentourengeher wird inzwischen sehr

viel Geld investiert«, bekräftigt Skitourenführer

Klaus Kranebitter von SnowHow.

Dank dem neu installierten Tiroler Pistentouren-Leitsystem

sind die Tourengeher

in Hochfügen bestens informiert. Die

standardisierten Tafeln zeigen den Tourengehern

den weiteren Weg, die noch zu

überwindenden Höhenmeter und die Entfernung

zum Ziel an.

ZWEI BESONDERE ROUTEN

FÜR TOURENGEHER

Die erste Aufstiegsmöglichkeit am Pfaffenbühel

beginnt direkt beim Tourengeher-

Parkplatz in Hochfügen auf 1.480 Meter.

Während des etwa zwei Stunden langen

Weges überwinden Skitourengeher etwa

830 Höhenmeter. Auf einer Länge von

vier Kilometern genießen die Sportler den

Blick auf die umliegende Bergwelt – dabei

ragen vor allem der Gilfert und der Kuhmesser

hervor.

Die zweite Route führt von der Talstation

der 6er-Sesselbahn Holzalm auf fünf Kilometern

bis zur Bergstation des Zillertal

Shuttle. Insgesamt 900 Höhenmeter legen

Skitourengeher beim Aufstieg zurück.

Die Wintersportler erleben dabei einen

Auch in dieser Saison finden wieder die beliebten

Tourennächte in Hochfügen statt. Die ersten

beiden jeweils an den Donnerstagen am

23. und 30. Dezember, ab 7. Jänner bis Ende

Februar verwandeln sich freitagabends die Pisten

elf, 13 und 14 zu exklusiven Tourenrouten

– sowohl für den Aufstieg als auch für die Abfahrt.

Aufgrund von Präparierungsarbeiten

sind alle anderen Abfahrten zur Sicherheit der

Sportler gesperrt. »Die Pistentourengeher leisten

für ihren Sport das Bestmögliche, wenn sie

vorgegebenen Regeln einhalten und auf den

markierten Aufstiegen bleiben und die vorgegebenen

Regeln einhalten«, erklärt Experte

Kranebitter die Voraussetzungen für sichere

Touren im Skigebiet. Für das leibliche Wohl

während der Tourennächte sorgt die Pizzeria

der 8er-Alm. Diese ist für Hungrige bis 21:00

Uhr geöffnet.

Wichtiger Hinweis an alle Pistentourengeher:

Insbesondere beim Aufstieg, aber auch bei

der Abfahrt, Stirnlampen einschalten. Wintersportler

ohne Licht stellen ein hohes Risiko für

Kollisionen dar. Auch soll beim Erklimmen der

Höhenmeter aus Sicherheitsgründen unbedingt

der Pistenrand und die beschilderten

Routen gewählt werden.

Kontakt

Skigesellschaft Hochfügen GmbH

Sennereistraße 1

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T +43 (0) 5280 5305

M info@hochfuegenski.com

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Insa Tol

Paradies

für Wintersportler

Hochfügen feiert Jubiläum: Mit 11. Dezember begann im Skigebiet die

60. Wintersaison mit durchgehendem Liftbetrieb. Die Erfolgsgeschichte

startete mit einem deutschen Bergsteiger, der Hochfügen als Skidestination

entdeckte, und läuft seit sechs Jahrzehnten voller Innovation und Modernisierung.

Durch die besondere Lage auf bis zu 2.500 Metern Seehöhe

und die vielseitigen Pistenprofile ist Ski- oder Snowboard-Fahren bis in den

späten Frühling möglich – auch abseits der präparierten Abfahrten.

TEXT & FOTO: Hochfügen Zillertal

1971: Beginn einer neuen Phase -

Schlepplift Holzalm

Im Frühjahr 1961 blickte der deutsche

Alpinist und Skisport-Trainer Hans Theato

vom Pfaffenbühel auf das Finsingtal hinunter

und sah das Potenzial für eine

erfolgreiche Skiregion. »Mein Großvater

erkannte die hohe Schneesicherheit des

Gebiets und war vom hochalpinen Flair

begeistert. Er wollte in diesem ›Schneeloch‹

unbedingt ein Skigebiet auf die

Beine stellen«, erinnert sich Klaus Theato,

Enkel des Mitbegründers. Mit deutschen

Investoren und lokalen Pionieren verwirklichte

Theato zwei Lifte im Finsinggrund.

Auf die Tellerlifte Lamark und Pfaffenbühel

folgten zehn Jahre später unter

der Führung der Zillertaler Lokalgrößen

Ing. Hans Lang, Gottfried Schiestl und

Hermann Wetscher die Errichtung eines

»Skizirkus« – wie sie selbst ihre Pläne

bezeichneten. Das Skigebiet wurde zum

innovativen Vorzeigegebiet und zur absoluten

Top-Destination in Tirol. Durch den

Zusammenschluss mit dem Skigebiet

Hochzillertal-Kaltenbach und der Shuttle-

Verbindung zum Spieljoch warten heute

etwa 112 Pistenkilometer auf alle Könnerstufen.

134 Zillachtolarin

Zillachtolarin 135


1970: Mit der Fertigstellung eines Doppelsesselliftes und

eines Schleppliftes auf die Holzalm beginnt eine neue

Phase der Entwicklung in Hochfügen.

FÜR JEDEN DAS

RICHTIGE PISTENERLEBNIS

Am Hochfügner Talboden auf 1.500

Metern Seehöhe angekommen, können

Wintersportler direkt vom Auto in

ihr Outdoor-Erlebnis starten: Skifahrer,

Snowboarder – auf und abseits der Piste

–, Tourengeher, Langläufer und Winterwanderer

erfüllen sich im Ort ihre individuellen

Winterwünsche. Dabei überzeugen

vor allem die präparierten Abfahrten

mit ihrer Vielseitigkeit: »Auf unseren Skipisten

fühlt sich jeder wohl! Fortgeschrit-

tene und Anfänger, kleinere und größere

Gruppen, Familien und Paare – sie alle

finden ihre Lieblingsstrecke in Hochfügen.

Die abwechslungsreichen Pisten,

atemberaubenden Panoramablicke, adrenalinreiche

Steilhänge und Buckelpisten

sowie Hänge zum genussvollen Carven

laden alle Könnerstufen zum Skigenuss

in Hochfügen ein«, sagt Ing. Helmuth

Grünbacher, Geschäftsführer der Skigesellschaft.

FREEERIDE-PARADIES HOCHFÜGEN

1997: Erste Gondelbahn in Hochfügen - der 8er-Jet

Auf Freerider wartet ein abwechslungsreiches

Angebot abseits der Piste im Hochtal.

Als Freeride-Destination setzt Hochfügen

auf »Spaß mit Köpfchen«. Neben

leichten Lines für Freeride-Rookies und

anspruchsvollem Gelände – von 2011

bis 2017 war der 4*FWQ Big Mountain

Hochfügen ein Highlight der Freeride

World Qualifier Tour – bietet das Skigebiet

diverse Dienstleitungen und Services

für Off-Pisten-Fahrer. Dabei stehen Sensibilisierung

und Aufklärung im Fokus, ohne

dass dabei der Spaß am Powdern vergessen

wird. Infotafeln, Checkpoints und

elektronische LVS-Kontrollpunkte sorgen

für die Sicherheit und mit dem Freeride-

Point Hochfügen wurde eine zentrale

Melde- und Infostelle für Einzelpersonen

und Gruppen aufgebaut. Lokale Freeride-

Experten, die das Gebiet wie ihre Westentasche

kennen, geben hier Routentipps

und bieten sogar Führungen an. Zusätz-

136 Zillachtolarin

137


2001: Moderner 6er-Sessellift mit

Wetterschutzhaube

Foto: MONEPIC

Know -how

zur Traum -Skitour

lich können Sicherheitskurse, Freeride-

Camps und sogar Vorbereitungskurse für

Heliskier in Hochfügen gebucht werden.

ENGAGEMENT UND INNOVATION

Aber nicht nur aufgrund der Pistenvielfalt

und -qualität ist Hochfügen eines

der beliebtesten Skigebiete, das bei

internationalen Rankings immer wieder

vordere Plätze belegt. Auch bei gesellschaftlichem

Engagement und Nachhaltigkeit

hat Hochfügen Vorbildcharakter:

So wurde das Unternehmen mit einem

»Trigos« (Auszeichnung für verantwortungsvolles

Wirtschaften) für das Projekt

SOS-Kinderdorf-Skitage Hochfügen ausgezeichnet.

Auch in Zukunft möchten

die Betreiber von Hochfügen weiterhin

mit Innovation glänzen: »Wir werden

unser Skigebiet in nächster Zeit noch

weiterentwickeln und zusammen mit

unseren Partnern weiterhin beste Pisten

und besondere Wintererlebnisse ermöglichen«,

schaut Grünbacher positiv in die

Zukunft. Gemeinsam mit seinem Team

freut er sich, die kommenden Aufgaben

und die zusätzlichen Ideen zu verwirklichen.

Dadurch bleibt das schneesichere

Hochfügen auch die nächsten 60 Jahre

eine Erfolgsgeschichte.

Der Schnee staubt, die Schneekristalle glitzern im Sonnenlicht, ringsum die Tiroler Bergwelt.

Der Traum vom Skitourengehen. Ein Traum, den Bernhard Neumann mit seiner Alpinschule

Mountain Sports mit geführten Touren in den Zillertaler Bergen verwirklicht,

kombiniert mit jeder Menge Know-how – für Einsteiger und Profis.

2007/08: Speicherteich Lamark und

Erweiterung der Beschneiungsanlage

»Diese ganz eigene Stille in den Bergen,

diese unvergleichliche Naturlandschaft,

und das alles direkt vor unserer Haustüre.

Das ist es, was mich am meisten am Skitourengehen

fasziniert. Das war bei der ersten

Tour so und ist es heute immer noch.«

Der Mayrhofner Bernhard Neumann

machte vor 20 Jahren sein Hobby zum Beruf

und gründete Mountain Sports. Seither

bietet er geführte Touren, vermittelt Tipps

und verhalf schon so manchem beim Absprung

von der Piste ins Gelände. »Es gibt

etliche sportbegeisterte Menschen, die

gerne Skitouren gehen. Sie kommen super

rauf, nur die Abfahrt ist aufgrund fehlender

Technik kein richtiger Genuss. Genau

hier setzen wir zum Beispiel an, vermitteln

das entsprechende Know-how«, so der

Berg- und Skiführer. Viele schätzen zudem

die Sicherheit und den Service, mit jemandem

unterwegs zu sein, der die Schneesituation

einschätzen kann und damit zu

einer perfekten und sicheren Tour verhilft.

»Es gibt nicht diese eine Traumtour. Viel

hängt von den Verhältnissen ab. Es muss

nicht nur die Strecke für den Aufstieg passen,

auch der Schnee für die Abfahrt und

das wechselt mitunter täglich«, so Bernhards

Frau Kathrin, die das Alpinreisebüro

leitet, im Backoffice die Stellung hält, die

Teammitglieder einteilt und bei Bedarf die

passende Ausrüstung organisiert. »Skitourengehen

boomt seit ein paar Jahren. Für

alle, die einfach einmal hineinschnuppern

möchten, bieten wir unseren individuellen

Rundumservice an. Nach der Tourbesprechung

geht es zum Verleih, zum Kennenlernen

des Equipments auf die Piste und

sobald sich die Bewegungen automatisiert

haben, wird das Gelände erobert«, erklärt

Bernhard. Die Alpinschule Mountain

Sports ermöglicht geführte Traumtouren

abgestimmt auf das jeweilige Können, gewürzt

mit jeder Menge Profitipps.

Kontakt

Mountain Sports

Bernhard Neumann e.U.

Hollenzen 75

6290 Mayrhofen

T 0043 664 3120266

M info@mountain-sports-zillertal.com

W www.mountain-sports-zillertal.com

138 Zillachtolarin

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AUS UNSERER

KREATIVWERKSTATT

Aus’n Leben

Soul

mit ganz viel Gelb

Jeanine Stöckl lebt für Soul-Music. Ihre zweite Single »Hopes« erschien im Mai 2021. Die Liebe

zur Musik zeigte sich bei der Gerloserin dabei schon früh. War im Kindergarten Singen angesagt,

stand Jeanine immer ganz vorne. Zum ersten Mal so richtig Klick macht es aber erst, als sie bei

der Aufnahmeprüfung im Kindergarten etwas vorsingen soll. Wobei allein ihre Liedwahl für große

Augen bei den Lehrern sorgt.

TEXT: Adriane Gamper FOTO: Eigenfoto

»Meine Oma erzählt mir sicher einmal die

Woche, dass ich ihr als Kindergartenkind zu

Hause immer alle Lieder vorgesungen habe.

Das war so auffällig, du hast so schön gesungen,

sagt sie dann immer. Ganz ehrlich, ich

kann mich nicht daran erinnern«, erklärt Jeanine

Stöckl gut gelaunt. Singen ist ihre große

Leidenschaft, das merkt man mit jedem ihrer

Worte, auch wenn es nach den Kindergartenliedern

erst einmal mit der Blockflöte und

kurz danach mit der Querflöte weiterging.

»Auf das Singen kam ich erst wieder mit der

Aufnahmeprüfung zur Kindergartenschule.

Ich weiß noch, wie ich aus allen Wolken fiel,

als es hieß, man muss etwas vorsingen. Als

Kindergartenkind stand ich gern in der ersten

Reihe, aber so mit 13 vor anderen singen, oh

das war nicht meins. Doch in dem Fall musste

ich. Vielleicht hätte ich mich vor meiner Lied-

Auswahl etwas genauer erkundigen sollen«,

lacht Jeanine.

GELB WIE DIE HOFFNUNG

»Let´s keep our hopes up«. Lass uns unsere

Hoffnungen hochhalten, singt Jeanine im Refrain

ihrer neuen Single »Hopes«. Soulig-fröhliche

Musik. Die Single erschien im Mai 2021,

kurz darauf das Musikvideo dazu, das sie in

Innsbruck drehten. Mit ganz viel Gelb. Gelb

für die Hoffnung. »Ich habe schon unzählige

eigene Lieder geschrieben, aber immer nur

mir selbst vorgesungen. Dann entstand ›Better

together‹ und jeder, der mich es singen

hörte, sagte: ›Nimm das endlich auf, mach

etwas daraus.‹ Irgendwann dachte ich bei

mir, wieso eigentlich nicht.« Jeanine sucht

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140 Zillachtolarin

141


sich ein Studio, landet bei Manu Stix und

tritt mit großer Nervosität zur Aufnahme

an. »Im Hinterkopf hatte ich immer die

Gedanken, was, wenn Manu meint,

das ist nichts.« Doch der Studioleiter ist

begeistert. »Better together« wird ihre

erste Single, auf die nun »Hopes« folgte.

»Ich kreiere alles selbst. Text, Melodie. Da

kann es schon einmal vorkommen, dass

ich während der Arbeit in unserer Pizzeria

sage, warte kurz, ich muss mir schnell

etwas aufschreiben. Das ist dann oft ein

Satz, eine Phrase. Damit setze ich mich

ans Klavier, wenn ich Zeit dafür habe, und

bastle drum herum einen Song. Es ist mir

wichtig, meine Lieder selbst zu schreiben,

meine Message mitzuteilen. Auch wenn

viele sagen, ich soll meine Musik an den

Mainstream anpassen, damit es eher im

Radio gespielt wird. Aber ich will sagen,

was ich denke und nicht das singen, was

gerade cool ist.« Jeanine will mit ihren

Liedern berühren, mit ihren Texten zum

Nachdenken anregen. »›Mit Better together‹

wollte ich etwa ausdrücken, worum

es mir als Künstlerin geht – ich will mit

meiner Musik die Menschen verbinden.

›Hopes‹ soll ein musikalisches Zeichen

gegen die Hoffnungslosigkeit sein. Auch

wenn es oft richtig schwer ist, lohnt es

sich, durchzuhalten und erst recht dankbar

durch das Leben zu gehen.«

IN MEINEM KLEINEN APFEL

»Heute genieße ich es, auf der Bühne zu

stehen und zu singen. Aber früher.« Jeanine

beginnt, lauthals zu lachen. »Schon

allein das Vorsingen für die Kindergartenschule.

Die Lehrer saßen alle in einer

Reihe und ihre Augen wurden immer

größer, immer verwunderter. Ich war mir

danach sicher, dass ich durchgefallen bin«,

lacht die Gerloserin herzhaft. »Woher

142 Zillachtolarin

143


Tirol impft.

Ein drittes Mal.

»Ich möchte die

Menschen mit meiner

Musik berühren, zum

Nachdenken anregen.«

Jeanine Stöckl,

alias Jane

hätte ich denn wissen sollen, dass die

Blicke meiner Songauswahl galten.

Ich hätte einfach nur ein Kinderlied

trällern sollen, stattdessen hatte ich

›My heart will go on‹ von Celine Dion

vorbereitet. Später haben mir meine

Lehrer erzählt, wie perplex sie von

meinem Auftritt waren. Die anderen

hatten Lieder wie ›In meinem kleinen

Apfel‹ gesungen.« Kinderlieder singt

Jeanine während ihren sieben Jahren als

Kindergärtnerin dafür zur Genüge. Bis

ihr Papa irgendwann die Idee hat, dass

sie vor den Feriengästen in ihrem Familienhotel

singen könnte. »Als Kind habe

ich zu Weihnachten mit der Blockflöte

gespielt, aber singen, alleine vor Publikum.

Niemals.« Letztlich tritt sie doch einmal

die Woche auf, weil ihr Cousin sie am

Saxophon begleitet. »Ich tat es gern, aber

noch lieber wäre mir ein Vorhang zwischen

mir und dem Publikum gewesen«,

meint sie augenzwinkernd. Der Wandel

kommt erst, als sie ihr Papa für ein Musikprojekt

in Innsbruck anmeldet. Ein Popchor

mit Gesangscoaches. »Das war für

mich der letzte Schritt, den ich brauchte,

um zu sagen: ›Ich kann singen und traue

mich auch.‹ Damit habe ich angefangen,

die Bühne zu genießen.« Und aus Jeanine

wurde die Sängerin Jane.

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Achtung: Auch wenn Sie gegen das Coronavirus

geimpft sind, nimmt Ihr Impfschutz nach etwa vier

bis sechs Monaten deutlich ab! Damit steigt die

Gefahr, dass Sie am Coronavirus erkranken und Ihre

Liebsten anstecken können.

Mit einer dritten Impfdosis bleiben Sie weiterhin gut

gegen das Coronavirus geschützt.

In Tirol haben Sie ab sofort die Möglichkeit, sich auf eigenen

Wunsch bereits ab vier Monaten nach Ihrer zweiten

Dosis ein drittes Mal impfen zu lassen. Auch Erst- und

Zweitimpfungen werden weiterhin durchgeführt.

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und Impftermine auf www.tirolimpft.at zur Verfügung.

Weitere Informationen unter

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Abstand halten,

FFP2-Maske tragen

und Hände

desinfizieren.

144 Zillachtolarin

145


Mit da Musig von U1 weat‘s

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145 Dienstjahre

Dreimal Gold und einmal Silber gab es für vier langjährige Mitarbeiter der Skigesellschaft

Hochfügen im Rahmen der WKO-Ehrung im Wohlfühlhotel Schiestl am 3. September. Der

Geschäftsführer der Skigesellschaft Hochfügen, Helmuth Grünbacher, dankte seinen

Mitarbeitern im Namen der Gesellschafter für deren langjährige Treue und deren Einsatz.

TEXT: Adriane Gamper FOTO: GPHOTO / Günther Fankhauser

46, 44, 30 und 25 – insgesamt 145 Jahre

waren bzw. sind der inzwischen im Ruhestand

befindliche ehemalige Betriebsleiter

Oswald Hauser, Maschinist Martin

Egger, Büroleiterin und Assistentin der

Geschäftsführung Resi Fiechtl sowie

Maschinist Hermann Egger bei der Skigesellschaft

Hochfügen im Einsatz. »Derartige

Ehrungen sind immer wieder etwas

Besonderes. Diese vier haben mehr als ihr

halbes Leben hier in unserem Skigebiet

Hochfügen verbracht und waren wichtige

Stützen des Unternehmens«, schwärmte

Geschäftsführer Helmuth Grünbacher.

Franz Hörl, Obmann des Fachverbands

der Seilbahnen in der Wirtschaftskammer,

betonte dazu die besondere Notwendigkeit

derartiger Angestellter für ein

U1 Tirol Medien GmbH

Andreas-Hofer-Straße 10

6130 Schwaz

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Landeck u. Umgebung

Imst u. Umgebung

Reutte - Lechtal

Tannheimertal

Ehrwald

Haiming - Vorderes Ötztal

Längenfeld

Sölden

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Wipptal/Stubaital

Innsbruck Stadt

Wattens u. Umgebung

Schwaz

101,6 MHz

95,0 MHz

93,9 MHz

96,2 MHz

107,9 MHz

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97,1 MHz

94,2 MHz

90,7 MHz

97,0 MHz

100,5 MHz

100,2 MHz

Jenbach

Achensee

Gerlos - Mittleres Zillertal

Mayrhofen

Hintertux

Wörgl u. Umgebung

Wildschönau

Kufstein u. Umgebung

Ebbs - Untere Schranne

Scheffau

St. Johann

Kitzbühel

Kössen - Kaiserwinkel

89,2 MHz

104,1 MHz

103,7 MHz

102,6 MHz

89,2 MHz

101,0 MHz

93,8 MHz

102,6 MHz

103,7 MHz

88,9 MHz

87,7 MHz

106,0 MHz

105,4 MHz

147


G'sellig im Tol

Andrä Fankhauser, Daniel Egger, Patrick Egger, Julia Kronthaler

Helmuth Grünbacher (GF Skilifte Hochfügen), Margaretha Fankhauser (Gesellschafterin

Skilifte Hochfügen), Resi Fiechtl, Michael Schwärzler (Gesellschafter Skilifte Hochfügen),

Othmar Kronthaler (Gesellschafter Skilifte Hochfügen)

Skigebiet wie Hochfügen. »Eine Firma ohne

sich engagierende Mitarbeiter ist letztlich

eine leere Hülle. Bei einem Skigebiet

und einer Skigesellschaft wie Hochfügen,

mit dieser außertourlichen Exponiertheit,

sind ortskundige Mitarbeiter mit Erfahrung,

umfangreichem Wissen und einer

riesigen Portion Engagement für einen

Betrieb lebensnotwendig.« Josef Ölhafen

von der WKO überreichte feierlich die drei

goldenen und das silberne Ehrendiplom.

Die Ehrung von Hermann Egger nahmen

stellvertretend dessen Söhne Daniel und

Patrick entgegen, da dieser gesundheitlich

verhindert war. Insgesamt beschäftigt die

Skiliftgesellschaft Hochfügen im Winter an

die 65 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,

35 davon ganzjährig.

Jubilar Martin Egger (44 Dienstjahre) und Othmar

Kronthaler (Gesellschafter Skilifte Hochfügen)

Oswald Hauser (46 Dienstjahre) & Gretl Fankhauser

FOTO: GPHOTO / Günther Fankhauser

Helmuth Grünbacher (GF Skilifte Hochfügen), Resi Fiechtl (30 Dienstjahre),

Franz Hörl

www.fraufranz.at

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Eder Getränke GmbH

6290 Mayrhofen

www.eder-getraenke.at

Tel. 05285 / 8172

149


Josef Fiechtl, Othmar Kronthaler und

Helmuth Grünbacher (GF)

Emanuel Wegscheider und Marcel Wegscheider

Erich Geisler und Friedrich Knoll

Friedrich Wildauer und Stefan Schöser

Franz Hörl und Resi Fiechtl

Marianne Schiestl und Annelies Egger

Andrä Fankhauser und Julia Kronthaler

Nina Geiger, Viktoria Gruber und Patrizia Mauracher

Michael Schöser und Martin Brandacher

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Patrick Egger, Jubilar Martin Egger (44 Jahre), Daniel Egger

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Solange der Vorrat reicht. 2) Angebot gültig nur in Verbindung mit einem Neuwagenkauf des ausgelobten Modells, bei Finanzierung eines Privatkundentarifs über Dacia Financial Services (ein Geschäftsbereich der RCI Banque

SA Niederlassung Österreich) und gleichzeitiger Inanspruchnahme eines „Einfach-perfekt!“ Versicherungspaketes (Haftpflicht und Vollkasko mit Mindestlaufzeit 36 Monaten) von carplus (Wiener Städtische). Es gelten die

Annahmerichtlinien der Versicherung. Freibleibendes Angebot nur für Konsumenten, gültig bis auf Widerruf bei allen teilnehmenden Dacia Partnern. Änderungen, Satz- und Druckfehler vorbehalten. Symbolfoto.

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-Emission 127–154 g/km, homologiert gemäß WLTP.

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Über zwei Jahre hinweg hat der Zillertaler

Vollblutmusiker Franz Binder altes Musikund

Liedgut zusammengetragen und sich

damit einen Herzenswunsch erfüllt. Unter

dem Motto „Zillertalerisch g`sungen und

g`spielt wia friaga im Longes, Summa und

Herbst“ entstanden drei CDs mit traditioneller

Volksmusik aus längst vergangener

Zeit. In der Sichtbar im Feuerwerk Fügen

erfolgte nun vor einem breiten Publikum

die Präsentation. Mit von der Partie

waren die Schwendberger Geigenmusik, die

Geschwister Dengg – de Ummerlander,

der Bachhäusl-Dreigsang, das Harfenduo

Lydia mit Stefan, das Bläserduo Dengg und

Knopfziachaspieler mit Harfen und Bassgeigenbegleitung.

Magdalena Geisler mit Oma

Anneliese, Lisa, Johann und Christian Kröll mit Regina Obersteiner

Elfriede Binder, Gerhard Anker und Barbara Steiner Barbara Geisler mit Christian Dengg

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Andreas Eberharter, Lydia Wegscheider und Josef

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Foto: GPHOTO / Walter Krieger

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Theresia und Albert Schweiberer

SichtBar Serviceteam

Die Ummaland-Geschwister (Familie Dengg)

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154 Zillachtolarin

Zillachtolarin 155


G'sellig im Tol

WEIDMANNSHEIL

Würdevoll wurde die Hubertusfeier 2021 unter

Leitung von Franz Kröll, Obmann des Jagdvereins

Fügen-Zillertal, am Dorfplatz in Fügen begangen.

Höhepunkt der Feier war die Segnung des Hubertushirsch,

ein ungerader Zwanzigender, der von

Dietmar Eberharter im Bächental erlegt wurde. Musikalisch

umrahmte die Bläsergruppe Stumm unter

der Leitung von Stefan Mühlegger die Veranstaltung.

Den geselligen Ausklang bildete das gemeinsame

Wildbretessen.

Didi Eberharter mit dem Fügener Bürgermeister

Dominik Mainusch

Sabrina Kofler, Maria Kreutner und Carola

Lisa, Andrea, Didi und Christoph Eberharter

Marina und Minerva Eberharter mit Irene und Martina Kainz

Franz Huber mit seinen Enkeln Lena, Franz und Paul

Hubert Haun, Siegfried Dengg und Franz Lechner

Foto: GPHOTO / Walter Krieger

156 Zillachtolarin

Zillachtolarin 157


Wolfgang und Beate Lauffer

Pfarrer Erwin Gerst mit seinen Ministranten

Simon Reiter, Karin Schober, Nina und Franz Kröll, Obm. vom Jagdverein Fügen

Erleger vom Hubertushirsch Didi Eberharter

mit Pirschführer Daniel Wetscher

Maria Gruber und Werner Kostenzer

Richard Gasparini und Werner Kogler

Nina u. Lisa Kröll, Alexander Sporer, Matteo Tomsic u. Reinhold Lachmann

Willi Fruhmann, Martin Soier und Michael Schiestl

TOP ARBEITGEBERIN

Andrea Eberharter, Johanna Steiner und Lisa

Eberharter

Patrick und Isabella Kofler mit Franz Hörhager

Maria Huber mit Hannes Mauracher

Otto Mauracher und Franz Kostenzer

Friedrich Stöckl, Dominic und Simone Schiestl

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Hanspeter Gröderer (Kirchenwirt Kirchberg) und Waltraud

Kolbitsch (Zillertal Bier)

G'sellig im Tol

NEUES BIER UND

NEUE MITGLIEDER

Gleich 13 neue Mitglieder wurden beim 6. Tiroler

Wirtshausforum und Wirtefest im BrauKunstHaus

Zillertal Bier begrüßt. Kulinarischer Höhepunkt

war die Präsentation der Tiroler Wirtshausbiere

Imperial Hell und Imperial Zwickl von Zillertal

Bier. Gebraut werden die beiden Spezialitäten,

die im Rahmen eines Gemeinschaftsprojekts

mit der Tiroler Wirtshauskultur entstanden, ausschließlich

aus Getreide von Tiroler Bauern. Beim

Essen zum Abschluss der Veranstaltung konnten

die Biere von den Teilnehmern gleich verkostet

werden. Kredenzt wurden zahlreiche Schmankerl

– von »Josefs Graukasrahmsüppchen aus Ginzling«

über »Bräus Saiblingfilet aus Schwendau auf

der Imperialgerste aus Fiss« bis hin zu »Susannes

Kräuter-Serviettenknödel aus Auffach«.

Martin und Eva-Maria Lechner (Zilelrtal Bier), Peter Weigand und Andreas Mair (Tiroler

Wirtshäuser)

Jürgen Sgardelly (Zillertal Bier), Sabine Stumvoll und Helmut

Kröll (Tannenalm)

Andreas Mair und Reinhard Kirschner (Hotel Gabriela)

Hannes Mair (Zillertal Bier) mit Claudia und Stefan Strasser (Landgasthof

Bogner)

Hansjörg Rieser (Zillertal Bier), Franziska und Josef Moser

(Gasthof Karlsteg)

Johann Pichler und Maria Groder (beide Tiroler Wirtshaus) mit

Johann Schiestl (Hotel Gasthof Bräu)

Foto: Zillertal Bier

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