Berner Kulturagenda N° 1

kulturagenda

DO 13.1. –

MI 19.1.2022

1 / www.bka.ch

Agenda, Ausstellungen und Kino

Seiten 4 bis 11

«Ich suchte nach

Filmen, die darüber

meditieren, wie unser

Leben klingt, was es

bedeutet, zu hören

oder nichts zu hören.»

Der libanesische Filmkritiker Chafic

Tabbara kuratierte das Filmprogramm

des aktuellen Norient Film Festivals.

Zu sehen ist unter anderem das

Filmdrama «The Sound of Metal» über

einen Musiker, der sein Gehör verliert.

Seite 3

Hochschule der Künste Bern

Mögen die Spiele beginnen

Mit Playtime geben HKB-Studierende den Auftakt zum neuen Jahr. Das Musikund

Peformance-Festival bringt Unerhörtes und Weniggehörtes auf die Bühne,

etwa die Uraufführung «Blind Tears», die zwischen Jazz und Klassik changiert.

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ZVG

Kulturtipps von

Frank Demenga

Seine Leidenschaft sind Marionetten,

Tischfiguren, Schattenfiguren und

Masken: Seit fünf Jahren leitet und bespielt

der Puppenspieler und Autor

Frank Demenga zusammen mit seiner

Frau Karin Wirthner das Puppentheater

Bern. Gerade zeigen die zwei

«D’Susi u dr Zouberhelm», ein Märchen

über die Digitalisierung der kindlichen

Fantasie, für Menschen ab 5 Jahren.

(Sa., 15.1., 14 Uhr. Vorstellungen bis

16.2.)

Machen Sie den ersten Satz.

Und wenn sie uns auch nur den kleinsten

Moment lang berührt, so hat sie

doch etwas in Schwingung versetzt …

Und was soll der letzte sein?

Es verlangt nach mehr; doch die blosse

Vorstellung davon stärkt die Gewissheit,

dass sie uns bald ganz erfasst.

Wohin gehen Sie diese Woche und

warum?

1. Ins Theater Matte zu «Die Physiker»

von Dürrenmatt: ein humoristisches

Stück zu Genie und Wahn.

(Vorstellungen bis 23.1.)

2. Ins Museum Franz Gertsch in

die Ausstellung «Der blaue Raum»:

Gertsch gibt Motive schärfer als jede

optische Linse wieder. (Bis 27.2.)

3. Ins Casino Bern zu «Beathoven»:

Das Jugend Sinfonie Orchester und die

Bigband des Konsibern bearbeiten

Beethoven. (So., 16.1., 17 Uhr)

Die Kunstwelt steht Bein

Ruth Mensah ist seit dieser Spielzeit Regieassistentin bei Bühnen Bern. Mit der

Uraufführung des bizarren Stücks «Gigiwonder. Die Geschichte eines Beins» steht

die junge Kölnerin nun selbst am Regiepult.

Eine Betonpyramide thront in einer

Galerie irgendwo in der Schweiz.

Durchaus imposant in ihrer Erscheinung,

aber auf den ersten Blick

nichts, was das kunsthungrige Publikum

nicht auch schon gesehen haben

könnte. Wäre in deren Mitte nicht ein

echter Beinstumpf eingelassen.

Einmal um den Globus

Der schläfrige Moment von Gigi,

einem Nachtwächter auf einer Baustelle

in Kenia, oder vielmehr die

Entscheidung des chinesischen Baustellenleiters,

nach versehentlicher

Einbetonierung Gigis Bein kurzerhand

zu amputieren, hat der internationalen

Kunstszene eine neue Sensation

eingebracht.

Über verschiedene Stationen hinweg

verfolgen in «Gigiwonder. Die

Geschichte eines Beins» ein Bauarbeiter

und eine Bauarbeiterin, gespielt

von den Ensemble-Mitgliedern von

Bühnen Bern, Viet Anh Alexander

Tran und Jeanne Devos, die Reise des

grotesken Kunstwerks um die Welt.

Das Stück entstammt der Feder der

deutschen Autorin Vera Schindler und

wird von Regisseurin Ruth Mensah

zur Uraufführung gebracht. Chefdramaturgin

Felicitas Zürcher holte

Mensah letzten Herbst von der renommierten

Folkwang Universität in

Essen, wo sie ihr Regiestudium absolviert,

um sie für zwei Jahre bei Schauspiel

Bern zu engagieren. Für die Produktionen

«Tuntschi. Eine Häutung»

Dem «Gigiwonder» auf der Spur: Jeanne Devos und Viet Anh Alexander Tran.

Florian Spring

und «Von schlechten Eltern» arbeitete

Mensah als Regieassistentin. Mit

«Gigiwonder» gibt sie ihr Regiedebüt

in Bern. Zum Theater kam Mensah

über das Schreiben. Bevor sie einen der

begehrten Plätze im Fach Regie erlangt

hatte, studierte sie Germanistik und

Politikwissenschaften.

Schreibend zum Theater

In dieser Zeit gründete Mensah gemeinsam

mit dem Kunstschaffenden

Leon Illies das interdisziplinäre Kollektiv

Text Werk 14. Zunehmend lasen

sich ihre Texte, die sie als szenische

Lesungen oder in theatralen Kontexten

präsentierte, wie Spielanweisungen.

«Ich begann, die Bühne mitzudenken»,

erzählt sie.

Bei der Arbeit an den Texten von

«Gigiwonder» habe sie die Frage

beschäftigt, wie sie eine Geschichte

inszenieren kann, die ein globales

Thema behandelt, aber aus westlicher

Perspektive verfasst ist.

Dem Stück, welches auf zynische

und zugleich poetische Weise die kapitalistische

Logik des Kunstbetriebs

und den Wert eines Körperteils im

globalen Kontext untersucht, möchte

Mensah mit ihrer Interpretation eine

Portion Optimismus hinzufügen.

Tabea Andres

Vidmar 2, Liebefeld

Premiere: Mi., 19.1., 19.30 Uhr

Vorstellungen bis 29.3.

www.buehnenbern.ch

Kein Standard

Ein Jazz-Trio, dessen Musik nur im

entferntesten Jazz ist: Das Arthur

Hnatek Trio präsentiert bei BeJazz

sein Debütalbum.

Der Schlagzeuger Arthur Hnatek ist

mit vielen Wassern gewaschen: Nach

seinem Jazzstudium komponierte er für

Sinfonieorchester, Streichquartette, Big

Bands und Filmmusik, seine Tätigkeit

als Bandleader oder Mitglied reichte

von Electronica (SWIMS) bis Progressive

Jazz (Erik Truffaz Quartet).

Auch das Debütalbum seines Jazz-

Trios, das zwar mit Schlagzeug, Bass

(Fabien Iannone) und Tenorsaxofon

(Francesco Geminiani) eher klassisch

besetzt ist, sprengt den Rahmen

des Standard-Jazz. Wuchtige Bassanschläge,

die an Ambient-Elektronik

erinnern, scheppernde Drums und

darüber schwebend das Saxofon: Mit

einer eindringlichen Atmosphäre und

Elementen aus Breakbeat, Techno,

und Metal bieten die repetitiven

Rhythmen des Trios Raum für Improvisationen.

Der Genfer experimentiert

mit metallischen Anschlägen seiner

Snare-Drums, ohne in dynamische

und dramatische Gefühlsausbrüche

auszuweichen, was der Musik Gelassenheit

verleiht.

Lula Pergoletti

BeJazz Club in den Vidmarhallen,

Liebefeld

Fr., 14.1., 20.30 Uhr

www.bejazz.ch

Reto Andreoli


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Anzeiger Region Bern 36

13. – 19. Januar 2022

Blinde Tränen, stille Stadt

Playtime heisst das Festival der HKB-Studierenden, in

dem neben Uraufführungen wie «Blind Tears» auch wenig

aufgeführte Opernarien und Stücke von Komponistinnen

erklingen – Alma Mahler-Werfels «Stille Stadt» etwa.

Alan Kerr

Heldenhafte Tragik

Christian Felber

Es stehen Liebe, Glück und Hoffnung

gegen Chaos, Schatten und Verwirrung.

Um den ewigen Kampf zwischen

Gut und Böse, Gott und Satan,

Leben und Tod geht es im neuen Werk

«Blind Tears» des österreichischen

Komponisten Wolfgang Mitter.

Während die Instrumentalist*innen

auf dem Klavier, der Gitarre, dem

Bass sowie den Schlag- und Blasinstrumenten

mehr oder weniger

improvisierend mit elektronischen

Tape-Samples interagieren, rezitieren

und singen drei Sängerinnen Aus züge

aus dem epischen Gedicht «Paradise

Lost» (1667) von John Milton.

Verwischte Genregrenzen

«Blind Tears» ist eine Auftragskomposition

der Hochschule der

Künste Bern (HKB), die 15 Studierende

aus den Fachbereichen Klassik und

Jazz im Rahmen der vierten Ausgabe

des Festivals «Playtime» zur Uraufführung

bringen. Die Veranstaltungsserie

umfasst insgesamt zwölf Konzerte

und Aufführungen mit Beiträgen

aus allen musikalischen Bachelor- und

Studierende der HKB bringen am Festival das Werk «Blind Tears» zur Uraufführung.

Hochschule der Künste Bern

Das Festival Playtime vereint die unterschiedlichsten Musikdisziplinen.

Masterstudiengängen, darunter auch

Rhythmik, Komposition, Jazz, Sound

Arts oder Contemporary Arts Practice.

In vielen der Darbietungen werden im

Stil der zeitgenössischen Musik neue

Klangwelten erforscht, digitale und

audiovisuelle Technologien eingesetzt,

Genregrenzen verwischt, Raumdispositionen

neu gedacht.

Selten gehörte Komponistinnen

In der Produktion des Schweizer

Opernstudios, den Opernskizzen, wandelt

das Publikum etwa durch das

Volkshaus Biel und kriegt an verschiedenen

Stationen Opernszenen präsentiert.

Dabei sei die Aufführung nicht

nur physisch eine «Entdeckungsreise»,

sondern auch musikalisch, sagt

der Leiter des Opernstudios, Mathias

Behrends. Denn das Programm,

«She», setze sich ausschliesslich aus

Arien und Szenen aus Opern von

Hochschule der Künste Bern

Komponistinnen zusammen, die, so

Behrends, «ganz zu Unrecht» äusserst

selten auf den Spielplänen von Opernhäusern

stünden.

Zu entdecken gibt es nun etwa Auszüge

aus «The Wreckers» von Ethel

Smyth, «Die stille Stadt» von Alma

Mahler-Werfel oder «La liberazione

di Ruggiero dall‘isola d‘Alcina» von

Francesca Caccini. Ausserdem ist die

Darbietung zweier Szenen aus «Quo

Vadis» der tschechischen Komponistin

Sylvie Bodorová eine Vorpremiere,

denn die vollständige Uraufführung

des Werks steht erst noch bevor.

Stephan Ruch

Diverse Orte, Bern und Biel

Mo., 17.1., bis 29.1.

• Opernskizzen «She»: Volkshaus

Biel, 17.1., und 18.1., 19.30 Uhr

• « Blind Tears»: Dampfzentrale Bern,

28.1., 19.30 Uhr

www.hkb-playtime.ch

Auf eine Reise, unter anderem in

die osteuropäische Musik, lädt das

5. Symphoniekonzert von Bühnen

Bern. Als «ein Programm voller Farben

und Emotionen» betitelt der Musikwissenschaftler

Michael Matter das

Konzert des Berner Symphonieorchesters

«Dvoáks Siebte. Peter | Ward»,

das vom jungen Briten Ducan Ward

(links) geleitet wird. Ward ist bereits

mit Anfang Dreissig ein umjubelter

und weltweit gefragter Dirigent und

Komponist, der Luzerner Tenor Mauro

Peter ist als Sänger zu Gast. Auf

dem Programm steht die dreiteilige

Rhapsodie «Taras Bulba» von Leoš

Janáek – ein Stück, das während des

Ersten Weltkriegs entstand und die

heldenhafte und zugleich tragische

Geschichte der unterdrückten Kosaken

erzählt. Darauf folgen Karol

Szymanowskis «Des Hafis Liebeslieder»,

zusammengesetzt aus acht kur -

zen, orienta lischen Liebesliedern. Die

eher leise «Symphonie Nr. 7» von Antonín

Dvoák leitet den Schluss des

Konzerts ein. Das Stück vereint volkstümliche

und internationale Referenzen

und gilt als sein universellstes Werk. lup

Casino, Bern

Do., 13.1., und Fr., 14.1., 19.30 Uhr

www.buehnenbern.ch

Puristische Poesie

Impressum

Herausgeber: Verein Berner Kulturagenda

Die Berner Kulturagenda ist ein unabhängiges

Engagement des Vereins Berner Kulturagenda.

Sie erscheint wöchentlich mit dem Anzeiger Region

Bern und dem Fraubrunner Anzeiger in einer

Gesamtauflage von 167 454 Exemplaren.

verein@bka.ch

Leitung Mitgliederbereich:

Beat Glur, beat.glur@bka.ch

Redaktion: redaktion@bka.ch

Leitung: Susanne Leuenberger (sus),

susanne.leuenberger@bka.ch

Vittoria Burgunder (vit), vittoria.burgunder@bka.ch

Lula Pergoletti (lup), lula.pergoletti@bka.ch

Praktikum: Louisa Dittli (loud), louisa.dittli@bka.ch

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dieser

Ausgabe: Tabea Andres, Christina Burghagen,

Johannes Dullin, Matto Kämpf, Helen Lagger,

Katharina Altas, Stephan Ruch, Katja Zellweger

Layout: Druckvorstufe Anzeiger Region Bern:

Eva Brünisholz, Chantal Müller, Heike Schneider

Verlag/Inserate: Simon Grünig,

simon.gruenig@bka.ch

Adresse: Berner Kulturagenda, Grubenstrasse 1,

Postfach 32, 3123 Belp, Telefon 031 310 15 00,

Fax 031 310 15 05, www.bka.ch

Nr. 3 erscheint am 26.01.2022

Redaktionsschluss: 10.01.2022; Inserateschluss: 19.01.2022

Nr. 4 erscheint am 02.02.2022

Redaktionsschluss: 17.01.2022; Inserateschluss: 26.01.2022

Agendaeinträge: Nr. 4 bis am 17.01.2022

Nr. 5 bis am 24.01.2022

Eingabe in die Datenbank der Berner Kulturagenda:

Auf www.bka.ch klicken Sie auf den Link

«Event hinzufügen». Bei technischen Problemen

oder Fragen wenden Sie sich an 031 310 15 08 oder

per E-Mail an veranstaltungen@bka.ch

Über die Aufnahme in die Berner Kulturagenda entscheidet

die Redaktion der Berner Kulturagenda.

Verleger: Gemeindeverband Anzeiger Region Bern,

Postfach 5113, 3001 Bern

Abonnemente: Sie können die Mittwoch-Ausgabe

des Anzeigers Region Bern inkl. BKA abonnieren:

3-Monats-Schnupperabo: CHF 25

1-Jahres-Abo: CHF 110

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Inserate, die in der Berner Kulturagenda abgedruckt

sind, dürfen von nicht autorisierten Dritten weder

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Form – in Online-Dienste einzuspeisen.

Die Berner Kulturagenda dankt der Stadt Bern

für die finan zielle Unterstützung.

Ibrahim blickt in Spiegel

Das Theater an der Effingerstrasse bringt «Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran»

als Einmannstück auf die Bühne. Der Tiroler Schauspieler und Kabarettist Lukas Lobis

schlüpft dabei in viele verschiedene Rollen.

Manchmal klaut der 12-jährige Moses

Konserven im Lebensmittelladen von

Monsieur Ibrahim, den viele einfach als

«Araber im Quartier» bezeichnen. Der

12-jährige lebt allein mit seinem Vater,

einem jüdischen Anwalt, in Paris. Trotz

seinen kleinen Delikten entsteht eine

ungewöhnliche Freundschaft zwischen

ihm und dem Ladenbesitzer.

Mit der Erzählung «Monsieur

Ibrahim und die Blumen des Koran»

gelang dem belgisch-französischen

Dario Conci

Autor Éric-Emmanuel Schmitt ein

Grosserfolg. 2003 wurde das Buch gar

mit dem 2015 verstorbenen Weltstar

Omar Sharif in der Rolle des Monsieur

Ibrahim verfilmt. Die Theaterversion

als Einmannstück ging der Erzählung

jedoch voraus. Das Theater an der Effingerstrasse

bringt es nun in einer

deutschen Fassung auf die Bühne. Der

Tiroler Schauspieler und Kabarettist

Lukas Lobis wird dabei in die unterschiedlichsten

Rollen schlüpfen und

Mal Monsieur Ibrahim, mal Moses: Lukas Lobis schlüpft in unterschiedliche Rollen.

auch mal den Sechzigerjahre-Star

Brigitte Bardot geben.

Humor rettet vor Kitsch

Der 1982 in Darmstadt geborene

Regisseur Philipp Jescheck, der in

München lebt, hat bereits das Jugendstück

«Die Erpressung» für das Theater

an der Effingerstrasse inszeniert.

In Kooperation mit den Vereinigten

Bühnen Bozen – die Premiere von

«Monsieur Ibrahim und die Blumen

des Koran», fand im vergangenen Mai

in Bozen statt – bekommt nun das Berner

Publikum die Lebensweisheiten

des Monsieur Ibrahim zu hören. Im

Stück ist Moses bereits ein erwachsener

Mann und blickt in die Vergangenheit

zurück. Die Bühne (Sina Barbra

Gentsch) ist als Spiegelkabinett konzipiert.

Musikalisch untermalt wird

die rührende Geschichte mit einer

Mischung aus Klezmer und orientalischen

Klängen des Komponisten

Jakob Lakner. «Lukas Lobis ist die

ideale Besetzung, weil er es als

Kabarettist gewohnt ist, alleine vor

Publikum zu stehen», so Regisseur

Jescheck. Kitschig werde es nie, dank

des Humors im Stück, den er sehr

ernst genommen habe.

Helen Lagger

Theater an der Effingerstrasse, Bern

Premiere: Mo., 10.1., 20 Uhr

Vorstellungen bis 13.2.

www.theatereffinger.ch

Als eine Gratwanderung zwischen

Jazz und Klassik wird das Pianospiel

Pawel Mazurkiewiczs oft beschrieben.

In der Tat hebt der gebürtige Warschauer

und Dozent an der Hochschule

der Künste Bern, der heute im

Schwarzenburgerland lebt und das

Festival Eywald kuratiert, unendlich

viele Graustufen zwischen den

schwarz-weissen Klaviertasten hervor.

Das liegt nicht zuletzt an seinen

Tätigkeiten in den unterschiedlichsten

Ensembles, etwa dem Berner Symphonie

orchester, diversen Kammerformationen

oder seinem eigenen,

dem Pawel Mazurkiewicz Jazz Trio.

Der fingerfertige Virtuose, der erst als

16-Jähriger zum Klavier kam, spielt im

Elfenau Park eigene Jazz-Transkriptionen

grosser klassischer Klavierliteratur,

welcher er durch seine Neuinterpretation

eine puristische Poesie

einhaucht. Auf dem Programm stehen

Johann Sebastian Bachs «Chromatische

Fantasie und Fuge», Frédéric

Chopins «Barcarole» und die «Ungarische

Rhapsodie» von Franz Liszt. lup

Elfenau Park, Bern

Sa., 15.1., und So., 16.1., 17 Uhr

www.elfenaupark.ch

ZVG


13. – 19. Januar 2022

Anzeiger Region Bern 37

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Träumen im Mondlicht

Bühnen Bern zeigen «Ein Sommernachtstraum» von William Shakespeare. Hausautor*in

Kim de l’Horizon hat daraus eine Liebeskomödie gemacht, die das Patriarchat sprengt.

Ein heterosexuelles Liebespaar flüchtet

vor einer Zwangsheirat aus der

Stadt Athen in den Wald. In dieser

alternativen, beinahe utopischen Welt

entsteht ein Verwirrspiel, bei dem sich

alle Beteiligten kreuz und quer in die

Falschen verlieben. Bevor sich die dadurch

entstandenen Rivalen duellieren,

löst der verantwortliche Feenkönig

Oberon das Ganze auf und es

gibt eine dreifache Hochzeit. Für Kim

de l’Horizon steckt in dem Stück viel

mehr als nur eine Komödie.

Kim de l’Horizon studierte unter

anderem Literarisches Schreiben an

der Hochschule der Künste Bern und

ist nun im Rahmen des Dramenprozessors

Hausautor*in an den Bühnen

Bern. Dieses Förderprogramm

ermöglicht ausgewählten Autor*innen,

während einer Saison an einem

Schweizer Theater zu arbeiten und

einen Theatertext zu verfassen, der

dort uraufgeführt wird. De l’Horizon

bereicherte diese Inszenierung von

«Ein Sommernachtstraum» mit neuen

Texten. Doch was kann man bei

einem Theatertext von Shakespeare,

der für die Bühne üblicherweise gekürzt

werden muss, noch ergänzen?

Im Gespräch wird schnell klar,

Vom Schlaflied zum Gurgeln der Aare

Neue Co-Leitung und neues Hören: Die 11. Ausgabe

des Norient Film Festivals setzt auf immersive Klang- und

Bilderfahrungen – mit Filmen wie «Max Richters Sleep»,

aber auch mit live-vertonten «Audivisual journeys» vor Ort.

welches aktuelle Thema de l’Horizon

hervorheben wollte: Wie die Ausbeutung

von Frauen und Nichtmännern

mit der Ausbeutung der Natur zusammenhängt.

Eine Stimme für die Frauen

In allen Theatertexten von Shakespeare

würden Elemente stecken, die

die christliche, patriarchale Machtordnung

infrage stellten, sagt de l’Horizon.

«Max Richters Sleep» ist eine Doku über eine Komposition für Schlafende.

Dominique Meienberg

Acht Stunden, 24 Minuten und 21 Sekunden:

So lange wie eine durchschlafene

Nacht dauert «Sleep», das Opus

magnum des deutsch-britischen Komponisten

Max Richter. Das postminimalistische,

nachtlange Schlaflied für

Klavier, Synthesizer, elektronische

Klänge, Streicher und eine Sopranstimme

rührt mit niedrigen Frequenzen,

lang anhaltenden Tönen und

Repetitionen an das schlafende Bewusstsein.

2015 führte Richter es für

Radio BBC erstmals zwischen Mitternacht

und morgens um 8 Uhr auf. Vor

einem Publikum, das während der

Dauer des Werks im Radiostudio auf

Liegen zuhörte – und träumte. Weitere

nächtliche Aufführungen folgten rund

um Globus. So etwa 2019 unter freiem

Himmel im Grand Park von Los

Angeles. 540 schlafende Menschen,

Fremde, die sich nicht kannten, nahmen

an der Open-Air-Performance

teil, und ruhten Seite an Seite.

Die Filmcollage «Max Richters

Sleep» dokumentiert das ungewöhnliche

Projekt. Der Film fängt die Stimmungen,

die Geräusche und die Stille

ein, akustische und visuelle Eindrücke

aus dem nächtlichen L.A., aber auch

Naturaufnahmen, die auf dem englischen

Land entstanden. Mit den Gedanken,

die Richter und seine Partnerin

und Produzentin Yulia Mahr zum

Projekt anstellen ebenso wie den Reaktionen

spürbar bewegter Menschen,

die die Performance in Los Angeles

erlebten, fügen sich die dokumentarischen

Fragmente zu einem meditativen

audiovisuellen Essay.

In «Ein Sommernachtstraum» finde

man sie im Wald und im Mond: «Es

gibt zwei Ordnungen: Athen, der Tag,

die Sonne, das Männliche. Dem gegenüber

stehen der Wald, das Mondlicht,

das Weibliche, die Feen, das Vermischen

von Identitäten und das Verlieben

in andere Körper.» In dieser

Gegengesellschaft im Wald sei die

Subversion von Athen angelegt. Indem

sich die Figuren im Original mit der

Kim de l'Horizon erweitert die hintersinnige Komödie von Shakespeare.

Norient/Max Richters Sleep

30 von 300 Filmen

«Max Richters Sleep» ist einer der

rund 30 Filme, die am diesjährigen

Norient Film Festival zu sehen sind.

Der libanesische Filmkritiker

Chafic Tabbara hat das filmische Programm

zusammengestellt. Dazu sichtete

er mehr als 300 Filme. Gemeinsam

mit der Londoner Video- und

Klangkünstlerin Rebecca Salvadori hat

er mit dieser Ausgabe die künstlerische

Leitung für das Festival übernommen,

eine internationale und

multidisziplinäre Programmgruppe

begleitet sie. Die beiden treten dabei

an die Stelle von Thomas Burkhalter.

Der Begründer und bisherige künstlerische

Leiter des Norient-Netzwerks

wirkt im Hintergrund strategisch weiter:

Die Erweiterung des Leitungsteams

soll das inter- oder besser noch

transkulturelle Projekt, das Musik,

Performance und Film aus einer postkolonialen

Sichtweise begegnen will,

in die Zukunft führen, wie es in der

Medienmitteilung heisst.

«Mein Ziel war, das Konzept von

Musik, Kunst, auszuweiten. Ich suchte

nach Filmen, die sich mit den Geräuschen

der Welt und unseres Alltags befassen,

die darüber meditieren, wie unser

Leben klingt, was es bedeutet, zu

hören oder nichts zu hören», erklärt

Tabbara die Auswahl seiner Filme.

Dumpfe Leere der Taubheit

So ist auch der gefeierte «The Sound

of Metal» von 2019 Teil des Programms,

der am Zürich Film Festival

im selben Jahr als bester internationaler

Film ausgezeichnet wurde.

Das Filmdrama handelt von einem

Heavy-Metal-Schlagzeuger, der sein

Gehör verliert. Den Oscar-prämierten

Soundingineuren von Regisseur

Darius Marder gelingt es darin, Ton

und Geräusche in all ihren Facetten,

aber auch die dumpfe Leere der Taubheit

erfahrbar zu machen.

Das internationale Filmprogramm

zeigt aber auch die politische Dimension

von Musik: So etwa im Dokfilm

«Shut up Sona». Filmerin Deepti

Gupta begleitet darin den alltäglichen

Kampf der selbstbewussten und zunehmend

wütenden Sängerin Sona

Mohapatra, die sich im patriarchal

dominierten Indien mit gericht lichen

Klagen wegen «Blasphemie und Obszonität»

konfrontiert sieht – weil sie in

Hochzeit wieder in die Strukturen der

Stadt eingliedern, wird der Gegenentwurf

am Ende aber zunichte gemacht.

Genau dieser Gegengesellschaft im

Wald verleiht die Inszenierung nun

mehr Gesicht, unter anderem durch die

Texte von Kim de l’Horizon. Die Figuren

richten sich zwar auch im Original

immer wieder an den Mond, der in einer

feministischen Tradition steht.

Doch diese Teile sind erstens kurz

und bekommen laut de l’Horizon selten

wirkliche Beachtung in den Inszenierungen.

So findet de l’Horizon

denn auch: «Ich habe es als meine

Aufgabe gesehen, für diese Frauenfiguren

Text zu schreiben. Damit diese

eine Stimme erhalten.»

Immer noch utopisch

Bühnen Bern adaptieren «Ein Sommernachtstraum»

für ein heutiges

Publikum. Eine neue Utopie findet

Einzug, nicht nur in den Wald beim

Mond, sondern auch in die Stadt. So

fordert de l’Horizon die Figuren dazu

auf, die herrschenden Strukturen permanent

aufzubrechen.

Louisa Dittli

Vidmar 1, Liebefeld

Premiere: Do., 13.1., 19.30 Uhr

Vorstellungen bis 17.6.

www.buehnenbern.ch

einem Musikvideo angeblich anzügliche

Kleidung trägt.

Während das Festival im vergangenen

Jahr nur online stattfand, ist es dieses

Jahr hybrid angelegt – viele Filme

und andere Programmpunkte können

gestreamt werden. Doch den Fokus

legen Tabbara und Salvadori, die das

Begleitprogramm an Konzerten, Performances

und Talks kuratierte, auf

analoge Formen. So sind bei Bee-flat im

Progr «Audiovisual Journeys» in zwei

Teilen mitzuerleben: In Block 1, dem

«Synesthetic Lab», verschmelzen

Videoessays und Klangfelder des Komponisten

Sandro Mussida, von Musiker

Luzius Schuler zur Aufführung gebracht,

zu einem immersiven Gesamterlebnis.

Block 2, «Wie ein Flusslauf»,

nähert sich mit Live-Performances

des*der britischen Künstler*in Leah

Walker und dem Berner Musik-Duo

Ruth & Res Margot sowie dem Schlagzeuger

Julian Sartorius der Allgegenwart

der Aare im Leben der Berner*innen.

Gezeigt werden ausserdem

Videoarbeiten von Sartorius über die

Aare. «Auch in dieser seltsamen Zeit

der Pandemie, oder vielleicht gerade

jetzt, ist die gemeinsame Erfahrung von

Kunst und Kultur vor Ort wertvoll»,

meint Tabbara dazu. Er hoffe, diese

könne stattfinden.

Susanne Leuenberger

Diverse Kinos und Orte, Bern

Mi., 12.1. bis So., 16.1.

• «The Sound of Metal»:

Kino Rex. Mi., 12.1., 20.45 Uhr

• «Shut up Sona»:

Kino Reitschule, Bern

Do., 13.1., 20 Uhr

• «Max Richters Sleep»:

Kino Rex. Do., 13.1., 21.30 Uhr

• «Audiovisual Journeys 1 & 2»:

Turnhalle im Progr, Bern

So., 16.1., 15.30 und 19 Uhr

www.nff-bern.ch

Off the Record

Kolumne von Katharina Altas

Erinnern – Haben Sie Ende des Jahres

auch Bilanz gezogen, was uns im 2021

Gutes und Schlechtes widerfahren ist,

welche Menschen viel zu früh von uns

gegangen sind, was uns gelungen oder

misslungen ist oder was Sie in Zukunft

besser machen wollen? Sich erinnern

heisst, über das Geschehene nachzudenken,

es in einen grösseren Kontext

einzubetten, um dann seine Schlüsse zu

ziehen. Sich besinnen heisst, aus dem

Geschehenen Lehren ziehen. Nicht nur

persönliche Erfahrungen zu reflektieren,

sondern auch kollektive. Doch wie erinnert

man an kollektive Traumata wie den

Zweiten Weltkrieg und seine Opfer?

In Bern soll ein «Ort der Erinnerung»

entstehen. Im National- und Ständerat

wurden letztes Jahr Vorstösse dazu eingereicht,

ebenfalls im Berner Stadtrat.

Dieser «Ort der Erinnerung» soll in eine

bestehende Institution integriert werden,

wie etwa das Politforum Käfigturm

oder das Museumsquartier. Es soll kein

statisches Mahnmal entstehen, vielmehr

sollen Ausstellungen und Diskussionsrunden

die Rolle der Schweiz während

der Zeit des Nationalsozialismus thematisieren.

Der Gedenk- und Vermittlungsort

will aller Opfer des Nationalsozialismus

und der Schweizerinnen und

Schweizer gedenken, die sich dem Nationalsozialismus

entgegengestellt oder

sich für Verfolgte eingesetzt haben. Ausserdem

ist ein Bildungsangebot geplant,

das in der Auseinandersetzung mit dem

Nationalsozialismus sowie Rassismus,

Antisemitismus und Diskriminierung

heute ein Bewusstsein für aktuelles Unrecht

schaffen soll.

Indem wir erinnern, reflektieren wir

über die nähere oder die fernere Vergangenheit.

Wir spiegeln unsere heutigen

Erfahrungen vor dem Hintergrund der

Geschichte. Es leben nur noch sehr

wenige Zeitzeugen aus jener Zeit. Damit

das Vermächtnis «Nie wieder» auch

künftige Generationen erreicht, müssen

wir die Erinnerung wachhalten und viel

mehr in politische Bildung investieren.

«Für mich ist die Erinnerung

an verstorbene Freunde und

Bekannte ein Vermächtnis,

mir in jedem Moment

bewusst zu sein, dass das

Leben wertvoll ist und wir

etwas bewegen können.»

Ich erinnere mich persönlich an Jost,

Franca, Daniel, Besima und einige andere,

die krankheitsbedingt viel zu früh von

uns gegangen sind. Ich erinnere mich an

jeden guten Moment mit ihnen. Für

mich ist diese Erinnerung ein Vermächtnis,

mir in jedem Moment, auch in den

schlechten, bewusst zu werden, dass das

Leben wertvoll ist und wir etwas bewegen

können, im Stillen und Kleinen und

im Grossen und Ganzen.

Katharina Altas ist Literaturagentin,

SP-Stadträtin und Grossratskandidatin.

Off-the-record tut sie das, was sie auch im

Rathaus oder im Literaturbetrieb macht:

Für die Kultur ein Wort einlegen und sie

ermöglichen.

Illu: Olivia von Wattenwyl, Blackyard


4

Anzeiger Region Bern 38

13. – 19. Januar 2022

Do 13.

Bern

Bühne

Explora: Laufen. Essen. Schlafen.

50’000 Kilometer zu Fuss: Christine

Thürmer begeistert das Publikum mit

unbändigem Humor und Selbstironie.

EXPLORA EVENTS AG, AULA FREIES GYMNA-

SIUM, BEAULIEUSTRASSE 55. 19.30 UHR

Ein Sommernachtstraum

Von William Shakespeare

www.buehnenbern.ch

BÜHNEN BERN, BÜHNEN BERN – VIDMAR 1,

KÖNIZSTRASSE 161. 19.30 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

ABBA Gold – The Concert Show

«More popular than ever» – Tournee

NATIONAL BERN, HIRSCHENGRABEN 24.

19.30 UHR

Monsieur Ibrahim und die Blumen

des Koran von Éric-Emmanuel

Schmitt

«Was du verschenkst, Momo, bleibt

immer dein Eigen; was du behältst, ist

für immer verloren!»

Mit: Lukas Lobis Regie: Philipp Jescheck

Ausstattung: Sina Barbra Gentsch

DAS THEATER AN DER EFFINGERSTRASSE,

EFFINGERSTRASSE 14. 20.00 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

Die Physiker

Zum 100. Geburtstag von Friedrich

Dürrenmatt. Regie: Oliver Stein. Mit:

Miriam Jenni, Danièle Themis, Hans-

Jürg Klopfstein, Samuel Kobel, Kaspar

Weiss, Markus Maria Enggist, Roman

Weber www.theatermatte.ch

THEATER MATTE, MATTENENGE 1.

20.00 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

Reeto von Gunten: 2050

Reeto von Gunten hat eine ganz eigene

Art der Vorsorge gefunden: Seit fast

zehn Jahren schreibt er seine Tagebücher

vor. So kann er sich dann

entspannt zurücklehnen, 2050 im

Altersheim. www.la-cappella.ch

LA CAPPELLA, ALLMENDSTRASSE 24.

20.00 UHR

NICO ARN – SEXY

STANDUP COMEDY (TRY OUT)

www.onobern.ch

ONO DAS KULTURLOKAL, KRAMGASSE 6.

20.00 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

Koruskan

Bewegungsperformance von Compagnie

du 17 Juin. In einem rosafarbenen,

kitschig-glitzernden Universum werden

Zweifel, Ängste und heimliche Freuden

enthüllt. Ein Coming-Out der intimsten

Verrücktheit.

TOJO THEATER REITSCHULE BERN,

NEUBRÜCKSTRASSE 8. 20.30 UHR

Klassik

Musik Punkt Zehn. Dvoráks Siebte

Dirigent: Dunac Ward

www.buehnenbern.ch

BÜHNEN BERN, BÜHNEN BERN – CASINO

BERN, GROSSER SAAL, CASINOPLATZ 1.

10.00 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

PreCollege Konzert

Jungstudierende des PreCollege Bern

HKB

HKB MUSIK, GKS, PAPIERMÜHLESTRASSE

13D. 19.30 UHR

Dvoráks Siebte. Peter | Ward

5. Symphoniekonzert.

Duncan Ward ist ein junger Brite, er ist

mit Anfang 30 bereits Komponist und

Dirigent in Personalunion und weltweit

gefragt. www.buehnenbern.ch

BÜHNEN BERN, BÜHNEN BERN – CASINO

BERN, GROSSER SAAL, CASINOPLATZ 1.

19.30 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

Inserat

HAUPTBÜHNE

Sounds

Albert Castiglia

Kraftvoller Chicago-Blues mit einer Prise

Soul, Rock und Country!

Albert Castiglia, voc & g/

Mark Garabian, b/Ephraim Lowell, dr

MARIANS JAZZROOM, ENGESTRASSE 54.

19.30/21.30 UHR

KlangHeimlich – Überraschungskonzerte

im Lichtspiel Bern

KlangHeimlich, die Überraschungskonzertserie,

lädt zu Entdeckungen

und Begegnungen in die Kinemathek

Lichtspiel Bern ein. Ort und Zeit sind

bekannt, wer auftritt, bleibt geheim.

Surprise, surprise!

KLANGHEIMLICH, LICHTSPIEL, SANDRAIN-

STRASSE 3. 20.00 UHR

Julie Campiche «Strings Project»

Electro-acoustic Jazz | Victor Darmon

(vla, efx) | Eric Longsworth (vlc) | Jasper

Hoiby (b) | Julie Campiche (harp, efx) |

Nicolas Bianco (electronics, dr)

BEJAZZ, BEJAZZ CLUB, KÖNIZSTR. 161,

LIEBEFELD. 20.30 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

Verschiedenes

12nach12 Yoga am Mittag

Die bewegte Mittagspause im Haus der

Religionen –Dialog der Kulturen

HAUS DER RELIGIONEN – DIALOG DER

KULTUREN, EUROPAPLATZ 1. 12.12 UHR

HUB – Offene Anlaufstelle für alle

Fragen zu Kulturprojekten

Eine Kooperation von Schlachthaus

Theater & Dampfzentrale Bern. Mit

Maxine Devaud, Ntando Cele & Kathrin

Walde

SCHLACHTHAUS THEATER, DAMPFZENTRALE

BERN, MARZILISTR. 47. 17.00 UHR

Langenthal

Klassik

Kammermusik-Konzerte Langenthal:

Schumann Quartett

Erik Schumann (Violine), Ken Schumann

(Violine), Veit Hertenstein (Viola; ersetzt

Liisa Randalu) und Mark Schumann

(Violoncello)

KAMMERMUSIK-KONZERTE LANGENTHAL,

HOTEL BÄREN, BAROCKSAAL, ST. URBAN-

STRASSE 1. 19.30 UHR

Rubigen

Sounds

Tomazobi

(CH) Guerilla-Troubadours

MÜHLE HUNZIKEN. 20.00 UHR

Thun

Sounds

The Gregorian Voices – Gregorianik

meets Pop – Vom Mittelalter bis

heute

Ein abwechslungsreiches Konzert mit

einer Mischung aus gregorianischen

Chorälen, orthodoxer Kirchenmusik,

Liedern und Madrigalen aus der Zeit der

Renaissance und des Barock.

www.thuner-kantorei.ch

STADTKIRCHE THUN, SCHLOSSBERG.

19.30 UHR

MODUS QUARTET

WORLDMUSIC – ORIENTAL-JAZZ

CAFÉ BAR MOKKA, ALLMENDSTRASSE 14.

20.00 UHR

Verschiedenes

«und»-Runde: Meine Vorurteile –

im Gefängnis meiner Wahrheiten

Die «und»-Runde?

UND DAS GENERATIONENTANDEM, «UND»-

RAUM, SCHLOSSMATTSTRASSE 10.

18.30 UHR

Inserat

Samstag 8.00 – 11.00 Uhr

Mit Bruce & Gästen

ZVG

Fr 14.

Bern

WWW.TAKBERN.CH

In Stimmung für den Weltuntergang

Unmittelbar vor dem Ende der Welt schreitet Rebecca in ihrer Küche

zu den Radiohits von gestern auf und ab – und bereitet ein Dinner

für eine Familie vor, die es nicht mehr gibt. Bald kreuzen diverse

kauzige Gestalten auf, darunter ein Zeuge Jehovas und ein ungeliebter

Lateinlehrer. Die Komödie «Alles muss glänzen» nach dem Buch

von Noah Haidle läuft in der Studio Bühne Bern.

Studio Bühne Bern. Fr., 14.1., Sa., 15.1., Mi., 19.1., 20 Uhr. Bis 5.2.

Bühne

LSD

Laboratoire Suisse de la Danse

www.buehnenbern.ch

BÜHNEN BERN, VIDMAR +, KÖNIZSTR. 161.

18.00 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

Maria Stuart

Trauerspiel von Friedrich Schiller

Zwei Frauen, eine Krone und drei Tage

für die Unterzeichnung eines Todesurteils:

Schillers Politthriller ist bei

Bühnen Bern zu sehen.

www.buehnenbern.ch

BÜHNEN BERN, BÜHNEN BERN – STADT-

THEATER, KORNHAUSPLATZ 20. 19.30 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

Nora oder ein Altenheim – Von

Follow Us

Henrik Ibsens Frauenfigur – dem demographischen

Wandel entsprechend – in

die Gegenwart versetzt.

SCHLACHTHAUS THEATER BERN, RATHAUS-

GASSE 20-22. 20.00 UHR

Monsieur Ibrahim und die Blumen

des Koran von Éric-Emmanuel

Schmitt

«Was du verschenkst, Momo, bleibt

immer dein Eigen; was du behältst, ist

für immer verloren!»

Mit: Lukas Lobis Regie: Philipp Jescheck

Ausstattung: Sina Barbra Gentsch

DAS THEATER AN DER EFFINGERSTRASSE,

EFFINGERSTRASSE 14. 20.00 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

Danceperados of Ireland

Die Danceperados of Ireland präsentieren

ihre Show «Whiskey you are the

devil!». Den irischen Künstlern liegt das

Tanzen, Singen und Musizieren im Blut.

Alles ist live!

NATIONAL BERN, HIRSCHENGRABEN 24.

20.00 UHR

Die Physiker

Zum 100. Geburtstag von Friedrich

Dürrenmatt. Regie: Oliver Stein. Mit:

Miriam Jenni, Danièle Themis, Hans-

Jürg Klopfstein, Samuel Kobel, Kaspar

Weiss, Markus Maria Enggist, Roman

Weber www.theatermatte.ch

THEATER MATTE, MATTENENGE 1.

20.00 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

SCHWUBS – verzaubert

Es war einmal in einem Zauberwald …

www.theater-am-kaefigturm.ch

THEATER AM KÄFIGTURM, SPITALGASSE 4.

20.00 UHR

14., 15., 16. JAN GESANG

Schwubs

verzaubert

Der Zauberwald steckt voller Überraschungen

und Turbulenzen! Im

neuen Programm entführt SCHWUBS

das Publikum an einen Ort, wo manch

Eigentümliches geschieht.

Koruskan

Bewegungsperformance von Compagnie

du 17 Juin. In einem rosafarbenen,

kitschig-glitzernden Universum werden

Zweifel, Ängste und heimliche Freuden

enthüllt. Ein Coming-Out der intimsten

Verrücktheit.

TOJO THEATER REITSCHULE BERN,

NEUBRÜCKSTRASSE 8. 20.30 UHR

Dance

NULLNULL – DIE 00ER JAHRE DISCO

Hip Hop, Electroclash, Indierock, Pop.

2G+-Veranstaltung. Alle Infos zu den

geltenden Corona-Massnahmen findest

du auf unserer Webseite.

www.isc-club.ch

ISC CLUB, NEUBRÜCKSTRASSE 10.

23.00 UHR

Studer TM + Carizm, PTTP +

Solo Space

– Studer TM & Carizm (Bonzzaj/Bern)

– Power to the People (Strong Legs &

Stereoid/Bern)

– Solo Space

KAPITEL BOLLWERK, BOLLWERK 41.

23.45 UHR

Klassik

Dvoráks Siebte. Peter | Ward

5. Symphoniekonzert.

Duncan Ward ist ein junger Brite, er ist

mit Anfang 30 bereits Komponist und

Dirigent in Personalunion und weltweit

gefragt. www.buehnenbern.ch

BÜHNEN BERN, BÜHNEN BERN – CASINO

BERN, GROSSER SAAL, CASINOPLATZ 1.

19.30 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

Sounds

Chlyklass

ausverkauft!

BIERHÜBELI, NEUBRÜCKSTRASSE 43.

19.00 UHR

Albert Castiglia

Kraftvoller Chicago-Blues mit einer Prise

Soul, Rock und Country!

Albert Castiglia, voc & g/

Mark Garabian, b/Ephraim Lowell, dr

MARIANS JAZZROOM, ENGESTRASSE 54.

19.30/22.00 UHR

Linard Bardill: Radikale Lieder aus

der geteilten Lebendigkeit

Linard Bardill singt Lieder aus dem

poetischen Open up. www.la-cappella.ch

LA CAPPELLA, ALLMENDSTRASSE 24.

20.00 UHR

Arthur Hnatek Trio

Album-Releasetour «Static» | Francesco

Geminiani (ts) | Fabien Iannone (b) |

Arthur Hnatek (dr)

BEJAZZ, BEJAZZ CLUB, KÖNIZSTR. 161,

LIEBEFELD. 20.30 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

NFF 2022 [LIVE]: Listen Up!

Im Rahmen des Norient Film Festivals

2022 findet das DJ-Set Listen Up!

(Benedikt Sartorius, Schweiz 2022)

statt.

NORIENT, SOSO BOLLWERK. 23.00 UHR

Worte

NFF 2022 [LIVE]: Easterndaze

Im Rahmen des Norient Film Festivals

2022 findet der performative Vortrag

Easterndaze: Ephemeral Fragments

from Autonomous Worlds (Lucia Udvardyová,

UK, Ungarn und Slowakei 2021)

statt.

NORIENT, SOSO BOLLWERK. 20.00 UHR

Rote Ohren im Lichtspiel

Das Lichtspiel geht mit «KlangHeimlich» ins neue Jahr: Das charmante

monatliche Konzertformat wartet auch dieses Mal mit Überraschungsgästen

auf. Nur ein Stichwort sei im Vorfeld verraten: Es

gibt Chili für die Ohren. Im kühlen Januar kann man die Wärme gut

brauchen.

Kino Lichtspiel, Bern. Do., 13.1., 20 Uhr

Biel/Bienne

Bühne

EIGER FABIAN MÜLLER/TIM KROHN

URAUFFÜHRUNG/CRÉATION

Mit diesen Worten beschreibt der

Schriftsteller Tim Krohn die Oper «Eiger»,

für die er das Libretto verfasst hat.

TOBS – THEATER ORCHESTER BIEL

SOLOTHURN, STADTTHEATER BIEL, BURG-

GASSE 19. 19.30 UHR

Loretta Shaprio

Ihre Stücke wurden mehrfach ausgezeichnet,

in viele Sprachen übersetzt

und an zahlreichen Bühnen der Welt

gespielt.

KARTELLCULTUREL, NEBIA POCHE,

RUE HAUTE 1. 20.30 UHR

Dance

Danse Macabre

Martin Zimmermann und seine Bande

kommen mit einer brandneuen Produktion

zurück!

NEBIA, RUE THOMAS-WYTTENBACH 4.

20.00 UHR

Sounds

The Gregorian Voices

Gregorianik meets Pop – Vom Mittelalter

bis heute

STADTKIRCHE BIEL, RING 2. 19.30 UHR

Biglen

Bühne

Michael Elsener: Fake me happy

Michael Elsener, der Comedian mit

den vielen Stimmen ist zurück auf Tour

mit Stand Ups, Parodien, Figuren und

Songs.

VEREIN KULTURFABRIKBIGLA, KULTURFAB-

RIKBIGLEN, SYRENGASSE 2. 20.15 UHR

Fraubrunnen

Bühne

Gerhard Tschan

Mit dem Programm «ungetönt».

Mit Gerhard Tschan ziehen Sie das

grosse Sang- und Klanglos!

SCHLOSSKELLER FRAUBRUNNEN; KLEIN-

KUNST, SCHLOSSKELLER FRAUBRUNNEN,

SCHLOSSWEG . 20.15 UHR

Interlaken

Sounds

Trio Röseligarte & Gäste

Eintritt 25.– | Vorverkauf Kunsthaus

Interlaken: info@kunsthausinterlaken.ch

Zutritt nur mit gültigem Covid-Zertifikat

www.kunsthausinterlaken.ch

KUNSTHAUS INTERLAKEN, JUNGFRAUSTRAS-

SE 55 . 20.30 UHR

Langenthal

Bühne

Falstaff

Oper in drei Akten von Giuseppe Verdi.

STADTTHEATER LANGENTHAL, THEATER-

SAAL, THEATERSTRÄSSCHEN 1. 19.30 UHR

Murten (D)

Sounds

Safety Last

Stephan Athanas spielt live seine Musik

zum Film Safety Last!

LE CINÉMA – FEUERWEHRMAGAZIN 1,

SCHULGASSE 18. 20.15 UHR

Mühlethurnen

Sounds

Reto Burrell Acoustic Tour 2021

Pop, Rock

ALTI MOSCHTI MÜHLETHURNEN. 20.30 UHR

Münsingen

Worte

Helenka

Vocal Desaster

KULTUR TRAUBE, TÄGERTSCHISTRASSE 10.

20.30 UHR

Rubigen

Sounds

Rock & Blues Cruise All-Star-Night

mit Roots 66 & Special Guests: Rolf

Stalhofen (Söhne Mannheims), Philipp

Fankhauser, Nicole Bernegger, Boris

Pilleri, Lucky Wüthrich & Timmermahn

MÜHLE HUNZIKEN. 20.00 UHR

Solothurn

Bühne

FAUST I JOHANN WOLFGANG VON

GOETHE

Faust hat zwar viel studiert, aber ist

zutiefst unzufrieden. Ihn dürstet nach

Abenteuer und Zerstreuung.

TOBS – THEATER ORCHESTER BIEL

SOLOTHURN, FOYER STADTTHEATER BIEL,

FISCHERGASSE. 19.30 UHR

Thun

Sounds

MARIA & KIERAN DOYLE KENNEDY

FIRE ON THE ROOF OF EDEN

CAFÉ BAR MOKKA, ALLMENDSTRASSE 14.

20.00 UHR

Wabern

Daniela Nägeli

Verschiedenes

Für eine dekoloniale Ökologie

Vortrag und Podiumsdiskussion mit

Malcom Ferdinand

Malcom Ferdinand, Autor des preisgekrönten

Buchs «Für eine dekoloniale

Ökologie», untersucht, wie Rassismus,

Kolonialismus und Naturzerstörung

miteinander verbunden sind. Auftakt der

«Tour décolonial»

TOUR DE LORRAINE, HEITERE FAHNE,

DORFSTRASSE 22/24. 20.00 UHR


13. – 19. Januar 2022

Anzeiger Region Bern 39

5

ZVG

ZVG

Nach den Ruinen

TICKETS

ZVG

Was ist verkehrt am Faken?

Wer bin ich, oder vielmehr: Wer kann ich sein? Zwischen Zerrbild

und Vision bewegt sich die Performance «Koruskan» von Faustine

Moret und der Compagnie du 17 Juin. Halb Mensch, halb Sirene ist

sie auf der Bühne eine Gefangene ihrer Erinnerungen, frühkindlicher

Prägungen und Tabus. Mit dem Publikum sucht Moret einen

Weg aus den Spiegelungen ihrer Selbste, verlässt die Ruinen ihrer

Vergangenheit und baut sich eine neue fantastische Welt.

Tojo Theater, Bern. Premiere: Do.,13.1., 20.30 Uhr

Vorstellungen bis 15.1.

Wir verlosen 2 × 2 Tickets für die Vorstellung vom 13.1.:

tickets@bka.ch

Sa 15.

Bern

Bühne

face-time-show. Von Christina C.

Messner (Köln/D)

Zwölf mummenschanzige Mutationen

über ein altes Lied – assoziative

Verkettungen unglücklicher Zustände

– für ko-kreative musikalische Performer*innen.

EDITION TABERNA KRITIKA, ETKBOOKS STO-

RE, MONBIJOUSTR. 69. 18.00 UHR

Von schlechten Eltern

Nach dem Roman von Tom Kummer

www.buehnenbern.ch

BÜHNEN BERN, BÜHNEN BERN – VIDMAR 1,

KÖNIZSTRASSE 161. 19.30 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

Das Rheingold

Vorabend des Bühnenfestspiels «Der

Ring des Nibelungen» von Richard

Wagner

Dichtung vom Komponisten

In deutscher Sprache mit deutschen

Übertiteln www.buehnenbern.ch

BÜHNEN BERN, BÜHNEN BERN – STADTTHE-

ATER, KORNHAUSPLATZ 20. 19.30 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

Monsieur Ibrahim und die Blumen

des Koran von Éric-Emmanuel

Schmitt

«Was du verschenkst, Momo, bleibt

immer dein Eigen; was du behältst, ist

für immer verloren!»

Mit: Lukas Lobis Regie: Philipp Jescheck

Ausstattung: Sina Barbra Gentsch

DAS THEATER AN DER EFFINGERSTRASSE,

EFFINGERSTRASSE 14. 20.00 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

SCHWUBS – verzaubert

Es war einmal in einem Zauberwald ….

www.theater-am-kaefigturm.ch

THEATER AM KÄFIGTURM, SPITALGASSE 4.

20.00 UHR

Nora oder ein Altenheim – Von

Follow Us

Henrik Ibsens Frauenfigur – dem demographischen

Wandel entsprechend – in

die Gegenwart versetzt.

SCHLACHTHAUS THEATER BERN, RATHAUS-

GASSE 20-22. 20.00 UHR

Die Physiker

Zum 100. Geburtstag von Friedrich

Dürrenmatt. Regie: Oliver Stein. Mit:

Miriam Jenni, Danièle Themis, Hans-

Jürg Klopfstein, Samuel Kobel, Kaspar

Weiss, Markus Maria Enggist, Roman

Weber www.theatermatte.ch

THEATER MATTE, MATTENENGE 1.

20.00 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

Koruskan

Bewegungsperformance von Compagnie

du 17 Juin. In einem rosafarbenen,

kitschig-glitzernden Universum werden

Zweifel, Ängste und heimliche Freuden

enthüllt. Ein Coming-Out der intimsten

Verrücktheit.

TOJO THEATER REITSCHULE BERN,

NEUBRÜCKSTRASSE 8. 20.30 UHR

Dance

Hip Hop is alive

Chlyklass Aftershowparty

BIERHÜBELI, NEUBRÜCKSTRASSE 43.

23.30 UHR

Norient: The Golden Triangle x Fold

Club London x Radio Bollwerk

Voicedrone B2B James Newmarch (Fold

Club/London)

Anabel Arroyo (Fold Club/London)

Phrex (Midilux, Dubtopia/Bern)

Radio Bollwerk presents The Second

Floor

Lyzz ( Zürich)

Charles ( Bern)

NORIENT, BOLLWERK 41. 23.45 UHR

Familie

Workshop für Kinder in Russisch



KUNSTMUSEUM BERN,

HODLERSTRASSE 8–12. 10.15 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

Der gestiefelte Kater

Der arme Müllersbursche Michel geht

mit seinem Kater Mautzi Mautz auf

abenteuerliche Wanderschaft um mit

Mut, Freundschaft und guten Menschenverstand

den bösen Zauberer Quitschi

Quatschi zu besiegen!

www.studiobuehnebern.ch

STUDIO BÜHNE BERN, THEATER NATIONAL,

HIRSCHENGRABEN 24. 14.00 UHR

Das Dschungelbuch

Mitten im üppigsten Reich der Pflanzen

und Tiere: Ein Mensch?! Das Theater

Szene lädt ein, in R.Kiplings exotische

Dschungelwelt einzutauchen. Ein

geräuschvoll-musikalisch-rasant-bewegtes

Stück ab 6J.

THEATER SZENE, ROSENWEG 36. 14.00 UHR

KlanzTang

Ein Musik- und Tanzstuck zum Dabeisein,

Horchen und Mitmachen

www.buehnenbern.ch

BÜHNEN BERN, BÜHNEN BERN – STADT-

THEATER, MANSARDE, KORNHAUSPLATZ 20.

15.00 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

Linard Bardill: Kinderkonzert

Linard Bardill hat so viele Lieder fur

Kinder geschrieben, dass er meist

spontan seine Lieder Schatzkiste offnet

und singt, was gerade am besten passt.

www.la-cappella.ch

LA CAPPELLA, ALLMENDSTRASSE 24.

15.00 UHR

Klassik

ElfenauPark Kultur

Gershwin/ Porter/ Jobim/

Chopin/ Bach/ Schumann/

Brahms/ Liszt

Pawel Mazurkiewicz Klavier

MANUELSTIFTUNG, ELFENAUPARK KULTUR,

ELFENAUWEG. 17.00 UHR

Flamme im Mokka

Sie sei Sirene, Diva und verwandle das Mokka in «Heilige Hallen»:

Mokka-Begründer MC Anliker bemühte stets grosse Worte, wenn

Maria Doyle Kennedy zu Gast war. Die irische Sängerin und Schauspielerin

mit der schleppend-tragenden Stimme, die bereits in den

90er-Jahren im Alan-Parker-Film «The Commitments» sang und

mimte, besucht auch im neuen Jahr das Mokka mit ihrem Mann

Kieran. Die beiden entzünden die Bühne mit ihrem Album «Fire on

the roof of Eden». MC Anliker selig dürfte die Wärme spüren.

Cafe Bar Mokka, Thun. Fr., 14.1., 20 Uhr

Sounds

Albert Castiglia

Kraftvoller Chicago-Blues mit einer Prise

Soul, Rock und Country!

Albert Castiglia

Albert Castiglia, voc & g/Mark Garabian,

b/Ephraim Lowell, dr

MARIANS JAZZROOM, ENGESTRASSE 54.

19.30 UHR

Neneh Alexandrovic, Sandro Schneebeli

& Samuel Herren: Through sound

Das Trio Neneh Alexandrovic, Sandro

Schneebeli und Samuel Herren lasst

keine Herzen kalt. www.la-cappella.ch

LA CAPPELLA, ALLMENDSTRASSE 24.

20.00 UHR

FUSOOSH!

GROOVE www.onobern.ch

ONO DAS KULTURLOKAL, KRAMGASSE 6.

20.00 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

KID SILLY

Lounge w/ Kid Silly

TURNHALLE BERN, SPEICHERGASSE 4.

21.00 UHR

Chlyklass

ausverkauft!

BIERHÜBELI, NEUBRÜCKSTRASSE 43.

21.00 UHR

Albert Castiglia

Kraftvoller Chicago-Blues mit einer Prise

Soul, Rock und Country!

Albert Castiglia

Albert Castiglia, voc & g/Mark Garabian,

b/Ephraim Lowell, dr

MARIANS JAZZROOM, ENGESTRASSE 54.

22.00 UHR

Verschiedenes

NFF 2022 [FILM, PODCAST + Q&A]:

Beirut

Im Rahmen des Norient Film Festivals

werden die Filme Hell und The Odor

of Elephants After the Rain sowie der

Podcast Beirut: Traces of a City – A Pod

Poem mit anschliessendem Live-Q&A

gezeigt.

NORIENT, KELLERKINO, KRAMGASSE 26.

13.00 UHR

Stadtspaziergang Experiment

«Ein gestaltender Stadtspaziergang –

Experimente zur Aneignung des öffentlichen

Raumes» mit den Spaziergangswissenschaftlerinnen

von den Research

Walkers. Treffpunkt Kornhausforum.

KORNHAUSFORUM. 14.00 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

NFF 2022 [FILM + LIVE]: Stories

from the Subcontinent

Im Rahmen des Norient Film Festivals

2022 werden die Filme The Shepherdess

and the Seven Songs und Kheyal

sowie der performative Vortrag Sounds

Like a Revolution gezeigt.

www.reitschule.ch/reitschule/kino/

NORIENT, KINO IN DER REITSCHULE,

NEUBRÜCKSTRASSE 8. 15.00 UHR

AFTERNOON TEA

Lasst den Alltag hinter euch & gönnt

euch eine Auszeit!

www.energy-kitchen.ch

ENERGY KITCHEN AG, SPITALGASSE 47-51.

15.00 UHR

Öffentliche Führung: Paul Klee. Menschen

unter sich

Rundgang durch die Ausstellung

ZENTRUM PAUL KLEE, MONUMENT IM

FRUCHTLAND 3. 15.00 UHR

Worte

10-Min-Museum

An ausgewählten Tagen nehmen unsere

Vermittlerinnen Sie mit auf exklusive,

spontane, überraschende Kurzführungen

durch unsere Wechsel- und

Dauerausstellungen. Ohne Anmeldung

BERNISCHES HISTORISCHES MUSEUM,

HELVETIAPLATZ 5. 12.00 UHR

NFF 2022 [LIVE]: Future Shock

Im Rahmen des Norient Film Festivals

2022 wird der performative Vortrag

Future Shock: The Club as a Space

to Cultivate Audio-Visual Practices

(Karolina Magnusson-Murray, UK 2022)

gezeigt.

NORIENT, SOSO BOLLWERK. 16.30 UHR

NFF 2022 [LIVE]: Representing

& Representation A Conversation

About Club Culture

Im Rahmen des Norient Film Festivals

2022 findet der Talk zum Thema Representing

& Representation: A Conversation

About Club Culture mit Lucia Udvardyová,

Karolina Magnusson-Murray und

Joe Hatt.

NORIENT, SOSO BOLLWERK. 20.00 UHR

Biel/Bienne

Dance

Danse Macabre

Martin Zimmermann und seine Bande

kommen mit einer brandneuen Produktion

zurück!

NEBIA, RUE THOMAS-WYTTENBACH 4.

19.00 UHR

Sounds

Puts Marie & Haïg Sarikouyoumdjian

Wir dürfen gespannt sein, was in dieser

zweiten Serie «Les Residenz» erarbeitet

wird. Puts Marie verwandelt sich ein

weiters Mal.

KARTELLCULTUREL, LE SINGE,

UNTERGASSE 21. 21.00 UHR

Der Kabarettist Michael Elsener wühlt sich in seinem Bühnenprogramm

«Fake me happy» durch die Untiefen von Social Media,

Promiwelt und Politik, wo der Schein leichtes Spiel hat. Hauptsache,

die Stimmung steigt und es gibt Likes und Lacher.

Kulturfabrikbiglen, Biglen. Fr., 14.1., 20.15 Uhr

Herzogenbuchsee

Sounds

siJamais

Inkognito – Drei Frauen tauchen ab.

KULTURVEREIN KREUZKELLERBÜHNE,

KREUZ KELLERBÜHNE, KIRCHGASSE 1.

20.00 UHR

Langenthal

Bühne

Massimo Rocchi

Ein Poet des Lachens

STADTTHEATER LANGENTHAL, THEATER-

SAAL, THEATERSTRÄSSCHEN 1. 20.00 UHR

Familie

Das Geister-Game

Ein Langenthaler Kinder- und Jugendstück.

Für Familien und Kinder ab 6

Jahren.

STADTTHEATER LANGENTHAL, STADTTHEA-

TER LANGENTHAL – THEATER 49, THEATER-

STRÄSSCHEN 1. 14.00 UHR

Langnau im Emmental

Sounds

The Woodscrocher/Flash Harry

Die beiden Schülerbands der Musikschule

Oberemmental.

LANGNAUER KELLER-THEATER, LANGNAUER

KELLER-THEATERR, SCHLOSSSTRASSE 6.

20.00 UHR

Münsingen

Dance

Tanznacht40

Disco ab 40 Jahren

TANZNACHT40.CH, WAS IST FELIX,

THUNSTRASSE 64. 21.00 UHR

Thun

Bühne

Explora: Laufen. Essen. Schlafen.

50’000 Kilometer zu Fuss: Christine

Thürmer begeistert das Publikum mit

unbändigem Humor und Selbstironie.

EXPLORA EVENTS AG, BURGSAAL, BURG-

STRASSE 8 . 19.30 UHR

Mike Müller – Erbsache Heinzer

Mike Müllers neues Soloprogramm. Ein

Grosserfolg mit einem uns allen sehr

vertrauten Thema.

KULTURSOUFFLÉ, KKTHUN KULTUR- UND

KONGRESSZENTRUM, SEESTRASSE 68.

20.00 UHR

Sounds

HOWALD & THE AMNIS BAND

ROAD TRIP MIXTAPE JAZZ

CAFÉ BAR MOKKA, ALLMENDSTRASSE 14.

20.00 UHR


So 16.

Bern






Bühne

Einführungsmatinee Idomeneo

Matinee Oper Bern www.buehnenbern.ch

BÜHNEN BERN, BÜHNEN BERN – STADT-

THEATER, KORNHAUSPLATZ 20. 11.00 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

NVB – Prinzessin Sophie’s Märchenwelt

Das Weihnachtsmärchen für Kinder ab 4

Jahren. Premiere!

www.theater-am-kaefigturm.ch

THEATER AM KÄFIGTURM, SPITALGASSE 4.

14.30 UHR

Die Physiker

Zum 100. Geburtstag von Friedrich

Dürrenmatt. Regie: Oliver Stein. Mit:

Miriam Jenni, Danièle Themis, Hans-

Jürg Klopfstein, Samuel Kobel, Kaspar

Weiss, Markus Maria Enggist, Roman

Weber www.theatermatte.ch

THEATER MATTE, MATTENENGE 1.

17.00 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

Explora: Laufen. Essen. Schlafen.

50’000 Kilometer zu Fuss: Christine

Thürmer begeistert das Publikum mit

unbändigem Humor und Selbstironie.

EXPLORA EVENTS AG, AULA FREIES GYMNA-

SIUM, BEAULIEUSTRASSE 55. 17.00 UHR

Monsieur Ibrahim und die Blumen

des Koran von Éric-Emmanuel

Schmitt

«Was du verschenkst, Momo, bleibt

immer dein Eigen; was du behältst, ist

für immer verloren!»

Mit: Lukas Lobis Regie: Philipp Jescheck

Ausstattung: Sina Barbra Gentsch

DAS THEATER AN DER EFFINGERSTRASSE,

EFFINGERSTRASSE 14. 17.00 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

Ein Sommernachtstraum

Von William Shakespeare

www.buehnenbern.ch

BÜHNEN BERN, BÜHNEN BERN – VIDMAR 1,

KÖNIZSTRASSE 161. 18.00 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

La Divina Comedia

Estefania Miranda nach Dante Alighieri

www.buehnenbern.ch

BÜHNEN BERN, BÜHNEN BERN – STADTTHE-

ATER, KORNHAUSPLATZ 20. 18.00 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

SCHWUBS – verzaubert

Es war einmal in einem Zauberwald ….

www.theater-am-kaefigturm.ch

THEATER AM KÄFIGTURM, SPITALGASSE 4.

20.00 UHR

Inserat


6

Anzeiger Region Bern 40 13. – 19. Januar 2022

Bénedicte Roscot

Ökologie, dekolonialisiert

Der Raubbau an der Natur und der (post)koloniale Zugriff auf

Gesellschaften des Globalen Südens gehen Hand in Hand: Warum

und wie Rassismus und Umweltzerstörung zusammenhängen,

und wie eine Dekolonialisierung der Ökologie aussehen könnte, darüber

spricht der karibische Wissenschaftler und Aktivist Malcolm

Ferdinand zum Auftakt der Tour de Lorraine 2022, die, ganz im

Gegensatz zum WEF in Davos, heuer stattfindet.

Heitere Fahne, Wabern. Fr., 14.1., 20 Uhr

Basil Stücheli

Der Tod und die Tänzer*innen

Sie sind Aussenseiter der Gesellschaft und tanzen auf den Trümmern

einer Müllhalde um ihre Existenz: mitunter auch mit dem

Tod. Martin Zimmermann und seine Companie interpretieren den

«Danse Macabre», den Totentanz, in einer Mischung aus Theater,

Tanz, Zirkus und Installation, neu. Um im Reigen mit dem Sensemann

zu führen, brauchen die Tänzer*innen vor allem eines:

Humor.

Nebia, Biel. Fr., 14.1., 20 Uhr, Sa., 15.1., 19 Uhr

Constantine Tsapaliras

Geisterstimmen

Dance

Salsa Nama (2G)

Heisse Stimmung – Kühle Getränke:

ein karibisch/kubanischer Sonntag

Abend für alle Salsa-Fans!

MAHOGANY HALL BERN, KLÖSTERLISTUTZ 18.

17.30 UHR

SWING ONO MIT LINDY HOP

TANZ & MUSIK www.onobern.ch

ONO DAS KULTURLOKAL, KRAMGASSE 6.

20.00 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

Familie

Der gestiefelte Kater

Der arme Müllersbursche Michel geht

mit seinem Kater Mautzi Mautz auf

abenteuerliche Wanderschaft um mit

Mut, Freundschaft und guten Menschenverstand

den bösen Zauberer Quitschi

Quatschi zu besiegen!

www.studiobuehnebern.ch

STUDIO BÜHNE BERN, THEATER NATIONAL,

HIRSCHENGRABEN 24. 14.00 UHR

Das Dschungelbuch

Mitten im üppigsten Reich der Pflanzen

und Tiere: Ein Mensch?! Das Theater

Szene lädt ein, in R.Kiplings exotische

Dschungelwelt einzutauchen. Ein

geräuschvoll-musikalisch-rasant-bewegtes

Stück ab 6J.

THEATER SZENE, ROSENWEG 36. 14.00 UHR

Munterbunt

Inszeniertes Spiel für Kleinkinder von

1 bis 3 Jahren (und ihre Begleitperson).

SCHLACHTHAUS THEATER BERN,

RATHAUSGASSE 20-22. 15.00 UHR

Wie Grossvater schwimmen lernte –

Stierle/Rohner

Ein Theaterstück über Freundschaft,

Verlust und Lebensfreude. Für alle ab

8 Jahre.

SCHLACHTHAUS THEATER BERN,

RATHAUSGASSE 20-22. 15.00 UHR

Klassik

BEETHOVEN JUNG–ALT 9/14:

Welches Lied klingt nach?

14 Mal der junge und 14 Mal der alte

Beethoven, dazu 14 Improvisationen

oder zeitgenössische Kompositionen –

und das alles während 14 Monaten: Das

ist BEETHOVEN JUNG–ALT.

GROSSER SAAL KONSERVATORIUM BERN,

KRAMGASSE 36. 11.00 UHR

«Beathoven» Konzert im Casino Bern

Gemeinsames Konzert mit dem JSO und

der Konsi Bigband unter der Leitung von

Droujelub Yanakiew & Matthias Wenger/

Solist: Andreas Tschopp, Jazzposaune

KONSI BERN, CASINO BERN,

CASINOPLATZ 1. 17.00 UHR

Konzert «con fantasia»

Thomas Leutenegger spielt an

beiden Orgeln nach 35 Jahren als

Nydegg-Organist

Eintritt frei – Kollekte; Covid-Zertifikat

nötig

BERN – NYDEGG, NYDEGGKIRCHE. 17 UHR

ElfenauPark Kultur

Gershwin/ Porter/ Jobim/

Chopin/ Bach/ Schumann/

Brahms/ Liszt

Pawel Mazurkiewicz Klavier

MANUELSTIFTUNG, ELFENAUPARK KULTUR,

ELFENAUWEG. 17.00 UHR

Sounds

Norient & bee-flat present:

Videoessays, Audiovisual Journeys

«Release» präsentiert ein exklusives

Sonntagsprogramm, das speziell für die

Räume der Turnhalle entwickelt wurde.

Es bietet eine Auswahl an Screenings,

Diskussionsrunden und Live-Performances

an.

BEE-FLAT IM PROGR, TURNHALLE BERN,

SPEICHERGASSE 4. 15.30 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

Andy Trinkler & Border Affair: One

Last Tango

Seit weit uber 30 Jahren ist der Berner

Singer-Song- writer Andy Trinkler unterwegs

mit seinen von Folk, Rock und

Country inspirierten Roadsongs.

www.la-cappella.ch

LA CAPPELLA, ALLMENDSTRASSE 24.

20.00 UHR

Verschiedenes

Gottesdienst

Mit Abendmahl. Pfarrer Jürg-Sven

Scheidegger; Elie Jolliet, Orgel.

THOMASKIRCHE. 10.00 UHR

Visites guidées en français:

Meret Oppenheim. Mon exposition

Meret Oppenheim est aujourd’hui

considérée comme la plus grande

artiste suisse du XXe siècle et comme

la plus importante figure féminine du

surréalisme.

KUNSTMUSEUM BERN,

HODLERSTRASSE 8–12. 11.30 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

Öffentliche Führung: Paul Klee.

Menschen unter sich

Rundgang durch die Ausstellung

ZENTRUM PAUL KLEE, MONUMENT IM

FRUCHTLAND 3. 12.00/13.30 UHR

«Das hat man doch nur in der Natur, dass man von nirgends kam,

ausser von irgendwo aus ihr heraus, aus einer natürlichen Verwicklung»,

so die tiefe Stimme der Autorin Katja Brunner (rechts im

Bild). Zu den minimalistischen Klängen von Sophie Aeberli tritt

Brunner im Nebia als Loretta Shapiro auf und präsentiert mit

«Geister sind auch nur Menschen» ihren kraftvollen Hybrid aus

Rhythmus und Spoken Word.

Nebia poche, Biel. Fr., 14.1., 20.30 Uhr

Literarische Führung mit Michaela

Wendt: Meret Oppenheim. Mon

exposition

In den literarischen Führungen mit der

Schauspielerin Michaela Wendt hören

Sie ausgewählte Texte aus der Literatur,

passend zu den ausgestellten Werken

der Ausstellung Meret Oppenheim. Mon

exposition.

KUNSTMUSEUM BERN,

HODLERSTRASSE 8–12. 13.00 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

Fokus: Technik und Material

Restauratorin Myriam Weber führt

anhand der Ausstellungswerke in die

maltechnische Entwicklung von Paul

Klee ein und gibt Einblick in seine Materialien

und Techniken.

ZENTRUM PAUL KLEE, MONUMENT IM

FRUCHTLAND 3. 15.00 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

NFF 2022 [FILM + LIVE]: Loud

Absences: Archives of Disjointed

Moments

Im Rahmen des Norient Film Festivals

2022 präsentieren Norient und bee-flat

diverse Filme zur Abwesenheit von Ton

mit anschliessendem Gespräch.

NORIENT, TURNHALLE BERN, SPEICHERGAS-

SE 4. 15.30 UHR

Illustration: Johannes Dullin


13. – 19. Januar 2022

Anzeiger Region Bern 41

7

Peter Pfistner

Fusoosh

Letzter Halt vor dem Alltag

ZVG

Funk in Blau

Mit ihrem neuen Album «Deitinge Nord» huldigt die Berner Rap-

Kombo Chlyklass der letzten Autobahnraststätte, bevor es nach einem

Gig zurück in den Alltag geht. Die Gruppe, die prägend war

fürs Hip-Hop-Bewusstsein ihrer Generation, tauft ihre Platte im

Bierhübeli mit dem Support von Hans Nötig live und per Stream.

Bierhübeli, Bern. Live und per Stream:

Fr., 14.1., 19 Uhr und Sa., 15.1., 21 Uhr

NFF 2022 [FILM + LIVE]: Wie ein

Flusslauf/Like A River Flow

Im Rahmen des Norient Film Festivals

2022 präsentieren Norient und bee-flat

die Performance Wie ein Flusslauf/Like

a River Flow.

NORIENT, TURNHALLE BERN, SPEICHERGAS-

SE 4. 19.00 UHR

Pawel Mazurkiewicz

Klavier

Sa 15.1. & So 16.1.22 |17h

J.S. Bach Chrom. Fantasie und Fuge

F. Chopin Barcarole

F. Liszt Ungarische Rhapsodie Nr. 2

Reservation empfohlen

Eintritt frei mit Kollekte

Konzertservice

Steinway&Sons HEUTSCHI PIANOS

Elfenauweg 50 | 3006 Bern

elfenaupark.ch

Worte

10-Min-Museum

An ausgewählten Tagen nehmen unsere

Vermittlerinnen Sie mit auf exklusive,

spontane, überraschende Kurzführungen

durch unsere Wechsel- und

Dauerausstellungen. Ohne Anmeldung

BERNISCHES HISTORISCHES MUSEUM,

HELVETIAPLATZ 5. 12.00 UHR

IMPRO-THEATER PLANLOS

IMPRO-SHOW – PLANLOS MIT TILTANIC

www.onobern.ch

ONO DAS KULTURLOKAL, KRAMGASSE 6.

17.00 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

Biel/Bienne

Bühne

Casanova in der Schweiz

Oper von Paul Burkhard. Leitung:

Francis Benichou, Georg Rootering,

Vazul Matusz, Rudolf Jost. Eine Produktion

von Theater Orchester Biel Solothurn

TOBS – THEATER ORCHESTER BIEL SOLO-

THURN, STADTTHEATER BIEL, BURGGASSE

19. 17.00 UHR

Sarah Hakenberg «Wieder da!»

Ein Abend voller intelligenter Bosheiten,

fröhlichem Charme und unwiderstehlicher

Dreistigkeit!

KARTELLCULTUREL, LE SINGE, UNTER -

GASSE 21. 18.00 UHR

Burgdorf

Inserat

Familie

Familien-Schlosstour

«Ein Schlossgespenst auf Reisen»

Die Kinder helfen dem Schlossgespenst

die Koffer zu packen und entdecken

dabei spielerisch das Schloss und seine

Ausstellung.

MUSEUM SCHLOSS BURGDORF, SCHLOSS

BURGDORF, SCHLOSSGÄSSLI 1. 13.30 UHR

Langenthal

Familie

Das Geister-Game

Ein Langenthaler Kinder- und Jugendstück.

Für Familien und Kinder ab 6

Jahren.

STADTTHEATER LANGENTHAL, STADT-

THEATER LANGENTHAL – THEATER 49,

THEATERSTRÄSSCHEN 1. 14.00 UHR

Sounds

Im Kern verwandt

Performance von Max Hari, Ruedi

Häusermann, Marco Käppeli und Claude

Meier.

KUNSTHAUS LANGENTHAL, MARKT -

GASSE 13. 14.00 UHR

Worte

Hans-Jürg Käser lädt ein

Das Gespräch im Foyer mit Prof. Dr.

Peter Mürner.

STADTTHEATER LANGENTHAL, FOYER,

STADTTHEATER, THEATERSTRÄSSCHEN 1.

17.00 UHR

Mühlethurnen

Bühne

Markus Schönholzer mit

«Schönholzer&Schönholzer»

Comedy, Kabarett

ALTI MOSCHTI MÜHLETHURNEN. 17.30 UHR

Schwarzenburg

Bühne

Francis Giauque: «Nachtbraut»

Ein Stück von Markus Keller mit Mia

Lüscher und Fabian Guggisberg, basierend

auf Texten von Francis Giauque.

SCHLOSSVEREIN SCHWARZENBURG,

SCHLOSS SCHWARZENBURG, SCHLOSSGAS-

SE 13. 17.00 UHR

Solothurn

Bühne

Figurentheater allerHAND: Da ist der

Wurm drin

Ein Figurentheater für Kinder und

Grosse ab 4 Jahren.

ALTES SPITAL SOLOTHURN, ALTES SPITAL,

OBERER WINKEL 2. 16.00 UHR

FAUST I JOHANN WOLFGANG

VON GOETHE

Faust hat zwar viel studiert, aber ist

zutiefst unzufrieden. Ihn dürstet nach

Abenteuer und Zerstreuung.

TOBS – THEATER ORCHESTER BIEL

SOLOTHURN, FOYER STADTTHEATER BIEL,

FISCHERGASSE. 17.00 UHR

Thun

Bühne

ABBA Gold – The Concert Show

«More popular than ever» – Tournee 2022

KKTHUN KULTUR- UND KONGRESSZENTRUM,

SEESTRASSE 68. 19.30 UHR

Sounds

«KONZERTE FÜR FAMILIEN»

ZÉPHYR COMBO

CHANSONS

CAFÉ BAR MOKKA, ALLMENDSTRASSE 14.

20.00 UHR

Dem Spuk auf der Spur

Gamen ist die Lieblingsbeschäftigung des 12-jährigen Alex. Dabei

wird er allerdings oft unterbrochen: Der Strom fällt aus, und Schatten

und Lichter huschen durchs Zimmer. Mit seiner Schwester und

einem Freund macht er sich auf des Spuks Spur und hat es dabei

bald mit einer alten Langenthaler Legende zu tun. «Das Geister-

Game» eignet sich für Kinder ab 6 Jahren.

Stadttheater Langenthal. Premiere: Sa., 15.1., 14 Uhr

Vorstellungen bis 23.1.

Mo 17.

Bern

Bühne

Monsieur Ibrahim und die Blumen

des Koran von Éric-Emmanuel

Schmitt

«Was du verschenkst, Momo, bleibt

immer dein Eigen; was du behältst, ist

für immer verloren!»

Mit: Lukas Lobis Regie: Philipp Jescheck

Ausstattung: Sina Barbra Gentsch

DAS THEATER AN DER EFFINGERSTRASSE,

EFFINGERSTRASSE 14. 20.00 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

Christoph Simon: Der Suboptimist

In seinem vierten Soloprogramm

spannt Christoph Simon den Bogen vom

verzagten Ich zum Universum.

www.la-cappella.ch

LA CAPPELLA, ALLMENDSTRASSE 24.

20.00 UHR

Klassik

Les Vents Français

5. Kammermusik. Les Vents Français

Emmanuel Pahud Flöte | Francois Leleux

Oboe | Paul Meyer Klarinette | Gilbert

Audin Fagott | Radovan Vlatkovic Horn |

Éric Le Sage Klavier

www.buehnenbern.ch

BÜHNEN BERN, GROSSER SAAL KONSERVA-

TORIUM BERN, KRAMGASSE 36. 19.30 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

TICKETS

Die Berner Kulturagenda verlost

Tickets für ausgewählte Kulturveranstaltungen

der kommenden

7 Tage. Suchen Sie einfach nach

dem Logo «Tickets» in dieser

Ausgabe.

Gefunden? Dann senden Sie

sofort eine E-Mail mit dem

Namen der Veranstaltung im

Betreff und Ihrem Absender an

tickets@bka.ch.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Die Gewinner werden schriftlich

benachrichtigt.

Sounds

Playtime 2022

Das HKB-Musikfestival quer durch alle

Genres. Playtime ist nochmals grösser

und vielfältiger geworden: Insgesamt

gibt es zwölf verschiedene Konzerte.

Die Eintritte aller Konzerte sind frei.

HOCHSCHULE DER KÜNSTE BERN, FACH-

BEREICH MUSIK KLASSIK, HKB MUSIK,

AUDITORIUM, OSTERMUNDIGENSTRASSE

103. 19.30 UHR

SJO plays West Coast

Swiss Jazz Orchestra plays West Coast

VEREIN SWISS JAZZ ORCHESTRA, BIER-

HÜBELI, NEUBRÜCKSTRASSE 43. 20.00 UHR

Verschiedenes

Nordkatalonien – Von der Meeresküste

zu den Pyrenäengipfeln

Vortrag

BERNISCHE BOTANISCHE GESELLSCHAFT,

HÖRSAAL, INSTITUT FÜR PFLANZENWISSEN-

SCHAFTEN, ALTENBERGRAIN 21. 19.00 UHR

Die energiegeladene Truppe Fusoosh! macht Musik zwischen Funk,

Rock und Jazz, die wahnsinnig gute Laune macht und im Ono

den kalten Januar gleich einige Grad wärmer erscheinen lässt. Das

Markenzeichen des Sechsergespanns sind die blauen Overalls, mit

denen die jungen Berner stets auftreten.

Ono das Kulturlokal, Bern. Sa., 15.1., 20 Uhr

Biel/Bienne

von WILLIAM SHAKESPEARE

Bühne

Playtime: She – Opernskizzen von

KomponistInnen

Eine Opernproduktion ausschliesslich

mit Werken von Komponistinnen zu

realisieren. Welche Opernwerke werden

dafür in Vergangenheit und Gegenwart

neu entdeckt?

HKB SCHWEIZER OPERNSTUDIO, VOLKS-

HAUS, AARBERGSTRASSE 112. 19.30 UHR

Familie

Chuuut, on miam – Midi Théâtre

Stellen Sie sich einen Zaubertrick vor,

dem sie mit geschlossenen Augen

zusehen müssen. Einen Mittag lang

versuchen diese beiden Komplizen, Ihre

Sinne zu verwirren.

NEBIA, RUE THOMAS-WYTTENBACH 4.

12.15 UHR

Wabern

SCHAUSPiEL BERN

Worte

Achtsam und klar kommunizieren mit

Kindern

Monatliche Treffen, während die Kinder

im Kindergarten oder in der Schule sind

(Kleinkinder/Babies können auch dabei

sein), möchte ich die Essenz der Gewaltfreien

Kommunikation vermitteln.

KATHOLISCHE KIRCHE ST. MICHAEL.

09.00 UHR

Merci

Ab 13. Jan

Vidmar 1

Inserat

Gebärdensprache


8

Anzeiger Region Bern 42

13. – 19. Januar 2022

Bernisches Historisches Museum, S. Wermuth

Self-made Samurais

Hier dreht sich alles um die legendären japanischen Krieger: Im

Familienatelier «Samurai» gibt es Helme und Rüstungen zum Anziehen,

Bilderbücher, die von Abenteuern der Schwertkämpfer erzählen,

und Origami-Faltpapier, um Helden in Papierform zu kreieren.

Bernisches Historisches Museum. So., 16.1., 10 Uhr

ZVG

Beethoven und Kasperli

Atonales, Komponiertes, Frühes, Spätes, dazwischen Zeitgenössisches:

Die Konzertreihe «Beethoven Jung–Alt» schöpft die unbegrenzten

Interpretationsmöglichkeiten der Musik Beethovens aus.

Am kommenden Konzert «Welches Lied klingt nach?» spinnen

Lehrkräfte und Studierende des Konservatoriums Bern einen roten

Faden zwischen der Gegenwart und der Vergangenheit. Ein musikalisches

Kasperlitheater steht auch auf dem Programm.

Konservatorium, Bern. So., 16.1., 11 Uhr

Soundtrunken

Ein bisschen Chanson, eine Ladung Gipsy, gespickt mit Handorgelrock

und bissiger Satire: Die an Trinklieder erinnernden Stücke auf

Mundart und Französisch der Zéphyr Combo laden zum Mitsingen

und -schunkeln. Im Mokka spielt die Zürcher Gruppe ein Konzert

für Familien.

Cafe Bar Mokka, Thun. So., 16.1., 16 Uhr

ZVG

Di 18.

Bern

Bühne

Les Curistes

Nouvelle Scène

Patrick Lapp & Jean-Charles Simon

www.buehnenbern.ch

BÜHNEN BERN, BÜHNEN BERN – STADT-

THEATER, KORNHAUSPLATZ 20. 19.30 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

Die Lombardis: Egon

Die Lombardis ruhren leichtfussig am

Eingemachten und sorgen fur einen

vergnüglichen Abend, der das Publikum

zum Lachen bringt und zum Nachdenken

anregt. www.la-cappella.ch

LA CAPPELLA, ALLMENDSTRASSE 24.

20.00 UHR

Monsieur Ibrahim und die Blumen

des Koran von Éric-Emmanuel

Schmitt

«Was du verschenkst, Momo, bleibt

immer dein Eigen; was du behältst, ist

für immer verloren!» Mit: Lukas Lobis

Regie: Philipp Jescheck Ausstattung:

Sina Barbra Gentsch

DAS THEATER AN DER EFFINGERSTRASSE,

EFFINGERSTRASSE 14. 20.00 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

Familie

Elterncafé

Neue Familien kennenlernen, Spielgefährt:innen

fi nden, sich zu Familienfragen

und Alltagsthemen austauschen:

Mama, Papa und ihre Kinder (0 bis 5

Jahre) aus allen Kulturen sind herzlich

willkommen!

HAUS DER RELIGIONEN – DIALOG DER

KULTUREN, EUROPAPLATZ 1. 09.30 UHR

Klassik

1. und 2. Konzert im Rahmen der

Talent förderung Musik

Es spielen TFM Schülerinnen und

Schüler von verschiedenen Musikschulen

des Kantons Bern

VBMS BERN, MUSIKSCHULE KONSER-

VATORIUM BERN, KRAMGASSE 36.

18.00/20.00 UHR

Sounds

Playtime 2022

Das HKB-Musikfestival quer durch alle

Genres. Playtime ist nochmals grösser

und vielfältiger geworden: Insgesamt

gibt es zwölf verschiedene Konzerte.

Die Eintritte aller Konzerte sind frei.

HOCHSCHULE DER KÜNSTE BERN, FACH-

BEREICH MUSIK KLASSIK, HKB MUSIK,

AUDITORIUM, OSTERMUNDIGENSTR. 103.

19.00 UHR

Playtime 2022: Play now! –

Improvisationen in allen Farben

Play now! präsentiert Konzerte im

Spannungsfeld von Risiko, Spielwitz und

dramaturgischen Übersichtsvermögen.

Studierende aus Klassik und Jazz improvisieren

in verschiedenen Formationen.

HOCHSCHULE DER KÜNSTE BERN, FACHBE-

REICH MUSIK KLASSIK, PROGR PAKT RAUM

013 UND STUBE, WAISENHAUSPLATZ 30.

19.00 UHR

Chihiro Yamanaka Trio

Hervorragendes Trio um die junge

Piano-Sensation aus Japan!

Chihiro Yamanaka, p/Hiroyuki Yamamoto,

b/John Davis, dr

MARIANS JAZZROOM, ENGESTRASSE 54.

19.30/21.30 UHR

CHEZ LIM

FOLK www.onobern.ch

ONO DAS KULTURLOKAL, KRAMGASSE 6.

20.00 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

Verschiedenes

Yoga im Museum

Wir stellen Ihnen jeden Dienstag in

zehn Minuten ein Ausstellungsobjekt

vor, bevor Sie anschliessend in die

thematisch abgestimmte Yoga-Lektion

eintauchen.

BERNISCHES HISTORISCHES MUSEUM,

HELVETIAPLATZ 5. 12.15 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

Öffentliche Führung: Kunst am

Mittag

Eine halbstündige Führung zu einem

ausgewählten Thema aus einer unserer

Ausstellungen. Jede Woche zu einem

anderen Thema.

ZENTRUM PAUL KLEE, MONUMENT IM

FRUCHTLAND 3. 12.30 UHR

Public guided tour:

Meret Oppenheim. My Exhibition

Today Meret Oppenheim is considered

the most important Swiss woman artist

of the 20th century and the leading

representative of surrealism.

KUNSTMUSEUM BERN,

HODLERSTRASSE 8–12. 19.30 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

Worte

Pflanzen effizienter nutzen – Weniger

Ressourcen für mehr Nahrungsmittel

Die Vermeidung von Food Waste ist

ein wichtiger Puzzlestein hin zu einem

nachhaltigen Ernährungssystem. Die

Veranstaltungsreihe der BFH informiert,

liefert Denkanstösse und bietet Raum

zur Diskussion.

BFH-HAFL, BFH ONLINE. 18.00 UHR

Kultursplitter – Was unsere Partnermagazine in anderen Städten empfehlen

Arlesheim: Der Illustrator

Viele kennen Tomi Ungerers (1931–

2019) fantasievolle und schalkhafte

Zeichnungen, Illustrationen und Karikaturen.

Sein scheinbar rasch hingeworfener

Strich machte ihn unverwechselbar

– ob er sich nun humorvoll,

poetisch-verspielt, politisch, existenziell

oder erotisch-makaber gab. Das

Forum Würth zeigt nun über 150 seiner Werke, wobei Ungerers

obsessive Männerfantasien in einem separaten Kabinett für Erwachsene

präsentiert werden.

Forum Würth Arlesheim

Ausstellung «Tomi Ungerer» bis 14.2.

www.forum-wuerth.ch

Olten: Kontrastreiche Welten

Nach David Lynch und der World Press

Photo zeigt das IPFO Haus der Fotografie

seine dritte Ausstellung, «Exposed» des

kanadischen Künstlers Bryan Adams. Sie

besteht aus drei Fotoserien, die sowohl

seine Arbeiten als auch seine humanitären

Überzeugungen widerspiegeln. Gezeigt

werden kontrastreiche Welten und

Themen spektren, die von Berühmt heit und Glamour bis hin zu

Not, Trauma und Krieg reichen.

Haus der Fotografie, Olten

Ausstellung «Exposed» bis 6.2.

www.ipfo.ch

Baden: Familiäres Festival

Endlich: Baden wird wieder zur Bühne.

Nachdem das One Of a Million

2021 pan demiebedingt abgesagt werden

musste, geht die musikalische

Entdeckungsreise mit über 50 Bands

und Musiker*innen von nah und fern

in die nächste Runde. An den schönsten

und speziellsten Orten Musik geniessen,

so lautet die Devise. Mitunter

werden auch die deutschen Noiserocker*innen von

Voodoo Beach das Festival beehren und mit ekstatischem

Sound den Alltagsexistenzialismus zelebrieren.

Diverse Orte, Baden

Festival «One of a Million» vom 28.1. bis 5.2.

www.ooam.ch

Ostschweiz: Zeitgenössische Schau

Nach drei Jahren ist es wieder so weit:

Das «Heimspiel», die länderübergreifende

Schau zum Kunstschaffen in der

Region Bodensee, findet statt. 81

Kunstschaffende sind dieses Jahr beteiligt,

die fünf thematischen Ausstellungen

sowie Künstlergespräche sind in

der Kunsthalle Appenzell, dem

Kunstraum Dornbirn, dem Kunsthaus Glarus, dem Kunstmuseum

St.Gallen sowie der Kunst Halle Sankt Gallen zu sehen.

Ausserdem öffnen viele Kunstschaffende ihre Ateliers.

Diverse Orte. Ausstellungen «Heimspiel 2021» bis 30.1.

www.heimspiel.tv

Winterthur: Klänge auf Papier

Ulrich Harschs Anti quariat ist ein Ort für

Entdeckungen: Wer die Wendel treppe

des Ladens im Rathausdurchgang hochsteigt,

landet in einem kabinettartigen

Galerieraum. Noch bis am 15.1. sind dort

Zeichnungen und Grafiken aus dem

Nachlass von Jeannette Baumgartner zu

sehen. In ihrem Atelier in der Alten Kaserne

hörte sie Jazz, afrikanische und schwarze US-amerikanische

Musik und übersetzte die (ar)rhythmischen Klänge auf Papier.

Antiquariat und Galerie im Rathausdurchgang, Winterthur

Ausstellung «Jeannette Baumgartner» bis 15.1.

www.antiquariat-harsch.ch

Baar: Der Gipfel

Eigentlich müsste das Programm «Krisengebiet

3–4» heissen, aber da würde

wohl kein Schwein kommen, noch

nicht mal Lara Stoll selber. Ist die

Überschwänglichkeit nur Mittel zum

Zweck oder ist der schnellzüngigen

Künstlerin tatsächlich was über die Leber

gerudert? Wird wenigstens ein Gipfel

anwesend sein? Klar ist nur: Als Meisterin im Poetry Slam

schwelgt, predigt, wütet und poltert die emigrierte Ostschweizerin

über das Leben und dessen Schwierigkeiten.

Rathus-Schüür, Baar

«Gipfel der Freude»: 27.1., 20.15 Uhr

www.rathus-schüür.ch


13. – 19. Januar 2022

Anzeiger Region Bern 43

9

Seraina Rohner

Grenzgängerin hinter der Kamera

Das Grenzgebiet zwischen Mexiko und den USA ist ein beliebter

Drehort im lateinamerikanischen Film. Eine der wenigen Regisseurinnen

und Produzentinnen, die Filme über die gewaltgeprägte

Region drehten, ist María Elena Velasco (1940–2015). Im Lichtspiel

hält die Filmwissenschaftlerin Seraina Rohner einen Vortrag zum

Leben und Wirken Velascos, im Anschluss daran ist deren Film

«Ni de Aquí, ni de allá» (1988) mit der widerspenstigen Heldin «La

India Maria» zu sehen.

Kino Lichtspiel, Bern. Live und per Stream: Mi., 12.1., 18.15 Uhr

Vortrag: 18.15 Uhr. Film: 20 Uhr

ZVG

Intensität auf dem Schlagzeug

Das Ali Jackson Trio bringt mit seinem Programm Marians Jazzroom

zum Vibrieren. Der Schlagzeuger Ali Jackson ist mit seinen

einzigartigen, kraftvollen Swings ein gefragter Musiker. Mit Paul

Bollenback und Omer Avital überzeugt er sein Publikum mit einem

kompakten und intensiven Stil.

Marians Jazzroom, Bern. Di., 18.1., 19.30 und 21.30 Uhr

Konzerte bis 22.1.

Unsplash/Alexander Schimmeck

Inselwärme im Norden Berns

Manche zieht es im Winter in wärmere Gegenden dieser Welt, aber

von einem Tag auf den nächsten seine Sachen packen und

losziehen, ist derzeit eher schwierig. Im Botanischen Garten gibt es

eine einfachere Variante, um das Fernweh zu stillen: eine öffentliche

Führung zum Thema Inselpflanzen, Inselbiografie und Inselträume.

Botanischer Garten, Bern., Mi., 19.1., 18 Uhr

Vollmondturmapéro

Mit der Turmwartin geht’s sportlich

hinauf in die Glockenstube zur

gewichtigen Susanna mit spannenden

Geschichten über die Glöckner und

die Challenfänger und zu einem feinen

Apéro hoch über Berns Däch

BERNER MÜNSTER, MÜNSTERPLATZ 1.

18.00 UHR

Biel/Bienne

Bühne

Playtime: She – Opernskizzen von

KomponistInnen

Eine Opernproduktion ausschliesslich

mit Werken von Komponistinnen zu

realisieren. Welche Opernwerke werden

dafür in Vergangenheit und Gegenwart

neu entdeckt?

HKB SCHWEIZER OPERNSTUDIO, VOLKS-

HAUS, AARBERGSTRASSE 112. 19.30 UHR

Familie

Chuuut, on miam – Midi Théâtre

Stellen Sie sich einen Zaubertrick vor,

dem sie mit geschlossenen Augen

zusehen müssen. Einen Mittag lang

versuchen diese beiden Komplizen, Ihre

Sinne zu verwirren.

NEBIA, RUE THOMAS-WYTTENBACH 4.

12.15 UHR

Köniz

Verschiedenes

Inspiration Georgien

Am 18. Januar 2022 entführt Sie

edelline nach Georgien! Lassen Sie

sich im Herzen von Köniz von georgischen

Speisen und Weinen kulinarisch

verzaubern und lernen Sie mehr über

Georgien.

EDELLINE AG, DACHSTOCK DES SCHERZHAU-

SES, BLÄUACKER 4. 18.00 UHR

Solothurn

Bühne

DIE MARQUISE VON O … NACH

HEINRICH VON KLEIST

Spannungsgeladen wie in einem

Kriminalroman spürt die Novelle dem

Schicksal der Marquise nach.

TOBS – THEATER ORCHESTER BIEL

SOLOTHURN, FOYER STADTTHEATER BIEL,

FISCHERGASSE. 19.30 UHR

Thun

Verschiedenes

Workshop – generationentauglich

leben

Veränderung ist nötig – Nachhaltigkeit

das Ziel. Doch wie kommen wir als

Gesellschaft dorthin? Mit dem spielerischen

Workshop-Format «generationentauglich

Leben» kommst du vom Grübeln

ins Handeln. «un

UND DAS GENERATIONENTANDEM, «UND»-

RAUM, SCHLOSSMATTSTRASSE 10.

18.30 UHR

16–26

Der Berner

Jugendkulturpass

Mi 19.

Bern

Bühne

Gigiwonder. Die Geschichte eines

Beins

Von Vera Schindler www.buehnenbern.ch

BÜHNEN BERN, BÜHNEN BERN – VIDMAR 2,

KÖNIZSTRASSE 161 . 19.30 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

TAP Bern: Härdöpfeler

In der hochprozentigen Improshow

spielen jeweils drei TAP-Mitglieder

um die Gunst des Publikums – auf

zum zwölften Jahrgang des beliebten

«Härdöpfelers»! www.la-cappella.ch

LA CAPPELLA, ALLMENDSTRASSE 24.

20.00 UHR

Jass Slam (2G)

Poetry Slam meets Jass. Das bedeutet:

Komm ins Jassstübli – Wir müssen

reden. Wer das beste Blatt hat, gewinnt.

Nur sind nicht etwa Spielkarten im Blatt,

sondern selbstverfasste Texte.

MAHOGANY HALL BERN, KLÖSTERLISTUTZ 18.

20.00 UHR

Familie

Tierzeichnen

Für alle, die gerne zeichnen und es noch

besser können wollen. Zeichen- und

Malwerkstatt für Gross und Klein, für

Neulinge und Geübte.

NATURHISTORISCHES MUSEUM BERN,

BERNASTRASSE 15. 14.00 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

Dein Kulturmix

aus über 30

Institutionen!

16–26.ch

Das Dschungelbuch

Mitten im üppigsten Reich der Pfl anzen

und Tiere: Ein Mensch?! Das Theater

Szene lädt ein, in R.Kiplings exotische

Dschungelwelt einzutauchen. Ein

geräuschvoll-musikalisch-rasant-bewegtes

Stück ab 6J.

THEATER SZENE, ROSENWEG 36. 15.00 UHR

Klassik

3. und 4. Konzert im Rahmen der

Talentförderung Musik

Es spielen Schülerinnen und Schüler

von verschiedenen Musikschulen des

Kantons Bern

VBMS BERN, MUSIKSCHULE KONSER-

VATORIUM BERN, KRAMGASSE 36.

18.00/20.00 UHR

Inserat

Les Passions de l’Âme: Rosenkranzsonaten

Nach vielen Jahren der Hinwendung zu

Bibers Ensemblemusik gilt unser Blick

nun seinem berühmtesten Opus – den

15 «Rosenkranzsonaten».

LES PASSIONS DE L’AME, BERNER MÜNS-

TER, MÜNSTERPLATZ 1. 19.30 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

LORENZO MASOTTO UND BRUEDER

SELKE

MODERN CLASSICAL www.onobern.ch

ONO DAS KULTURLOKAL, KRAMGASSE 6.

20.00 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

Sounds

Playtime 2022: Trafic – Composing

and Performing

Das HKB-Musikfestival quer durch alle

Genres. Playtime ist nochmals grösser

und vielfältiger geworden: Insgesamt

gibt es zwölf verschiedene Konzerte.

Die Eintritte aller Konzerte sind frei.

HOCHSCHULE DER KÜNSTE BERN, FACH-

BEREICH MUSIK KLASSIK, HKB MUSIK,

AUDITORIUM, OSTERMUNDIGENSTR. 103.

18.00 UHR

Chihiro Yamanaka Trio

Hervorragendes Trio um die junge

Piano-Sensation aus Japan!

Chihiro Yamanaka, p/Hiroyuki

Yamamoto, b/John Davis, dr

MARIANS JAZZROOM, ENGESTRASSE 54.

19.30/21.30 UHR

Jakob Bro, Arve Henriksen, Jorge

Rossy: «Uma Elmo» (DNK/NOR/ESP)

Jakob Bro präsentiert bei uns sein

meditatives, repetitives, unaufgeregtes

und von einer konstanten, zurückhaltenden

Spannung getriebenes Album

«Uma Elmo».

BEE-FLAT IM PROGR, TURNHALLE BERN,

SPEICHERGASSE 4. 20.30 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

Verschiedenes

Schiur mit Rabbiner Michael Kohn

Gemeinsames Lesen und Lernen mit

Texten aus der judischen Tradition zu

Fragen von Asymmetrien der religiosen

Teilhabe | Vor Ort und uber Zoom

besuchbar.

HAUS DER RELIGIONEN – DIALOG DER KUL-

TUREN, EUROPAPLATZ 1. 12.12 UHR

Kunst über Mittag

Jeden Mittwochmittag von 12:30 bis

13:00 wird ein Werk aus der Sammlung

oder den Wechselausstellungen eingehender

besprochen. Jede Veranstaltung

bildet eine in sich geschlossene Einheit.

KUNSTMUSEUM BERN,

HODLERSTRASSE 8–12. 12.30 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

«Kunstspatz» Geschichten vor Kunst

Freuen Sie sich auf lebhaft erzählte

Geschichten vor Kunstwerken und

gemeinsames Gestalten im Atelier. Der

KunstSpatz platziert sich bei jedem

Anlass vor einem anderen Kunstwerk.

KUNSTMUSEUM BERN,

HODLERSTRASSE 8–12. 15.00 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

AFTERNOON TEA

Lasst den Alltag hinter euch & gönnt

euch eine Auszeit!

www.energy-kitchen.ch

ENERGY KITCHEN AG, SPITALGASSE 47-51.

15.00 UHR

Jede bruucht si Insle

Inselpfl anzen, Inselträume,

Inselbiogegrafi e.

Führung mit Adrian Möhl (Verein

Aquilegia). Treffpunkt vor dem Palmenhaus.

Kollekte.

BOGA BOTANISCHER GARTEN BERN,

ALTENBERGRAIN 21. 18.00 UHR

Biel/Bienne

Bühne

FAUST I JOHANN WOLFGANG VON

GOETHE

Faust hat zwar viel studiert, aber ist

zutiefst unzufrieden. Ihn dürstet nach

Abenteuer und Zerstreuung.

TOBS – THEATER ORCHESTER BIEL SOLO-

THURN, STADTTHEATER BIEL, BURGGASSE

19. 19.30 UHR

Familie

Chuuut, on miam – Midi Théâtre

Stellen Sie sich einen Zaubertrick vor,

dem sie mit geschlossenen Augen

zusehen müssen. Einen Mittag lang

versuchen diese beiden Komplizen, Ihre

Sinne zu verwirren.

NEBIA, RUE THOMAS-WYTTENBACH 4.

12.15 UHR

Klassik

Öffentliche Generalprobe

Öffentliche Generalprobe des Sinfonie

Orchester Biel Solothurn. Eintritt frei.

Institutionen, Gruppen und Schulklassen

auf Anmeldung (032 322 67

86)

TOBS – THEATER ORCHESTER BIEL SOLO-

THURN, KONGRESSHAUS BIEL, ZENTRAL-

STRASSE 60. 11.00 UHR

5X PROKOFJEW

5. SINFONIEKONZERT

«Häufi ge Stimmungs- und Haltungswechsel,

bizarre Gedanken und ein

stets geistreiches Konzertieren

zwischen Solistin und Orchester zeigen

Prokofjews Kunst auf souveräner Höhe.»

Dietmar Holland

TOBS – THEATER ORCHESTER BIEL SOLO-

THURN, KONGRESSHAUS BIEL, ZENTRAL-

STRASSE 60. 19.30 UHR

Rubigen

Sounds

Gotus – Songs von Krokus, Gotthard

uvm.

(CH) Hardrock

MÜHLE HUNZIKEN. 20.00 UHR

Gotus & Megawatt

Songs von Krokus, Gotthard uvm.

MÜHLE HUNZIKEN. 20.00 UHR

Wabern

Verschiedenes

Stille Meditation für Alle

Stille Meditation ist eine Oase in

der Hektik, um mit sich in Frieden zu

kommen. Info/Anmeldung: Pfarrer

Bernhard Neuenschwander, 031 978

32 65, bernhard.neuenschwander@

kg-koeniz.ch

EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEIN-

DE KÖNIZ, REFORMIERTE KIRCHE WABERN,

WALDBLICKSTRASSE 26. 17.30 UHR

20. – 22. Januar 2022

Inserat

WWW.BEJAZZ.CH

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10 Anzeiger Region Bern 44

13. – 19. Januar 2022

Ausstellungen

Bern

9a am Stauffacherplatz – das kleine

Kunsthaus

Stauffacherstrasse 7. WOLPER TINGER-

ALGORYTHM-DANCE. Die Installation

von Lucyenne Hälg wird begleitet von

Sounds von Flo Kaufmann. Sie lädt die

Betrachtenden ein, textile Figuren durch

das Ziehen von Fäden in Bewegung zu

bringen.

BIS SO, 30.01. TÄGLICH 7-23.30.

Alpines Museum der Schweiz

Helvetiaplatz 4. Fundbüro für Erinnerungen,

No 2: Frauen am Berg. Frauen

sind schon immer genau so begeistert,

virtuos und unerschrocken auf Berge

gestiegen wie Männer. Nur wurde das

lange Zeit kaum dokumentiert. Das

Fundbüro für Erinnerungen No 2 will dies

ändern.

BIS SO, 01.01. TÄGLICH AUSSER MO 10-17.

JUGENDKULTURPASS 16-26

∙ Let’s Talk about Mountains. Eine

fi lmische Annäherung an Nordkorea.

Filmische Mikrogschichten aus dem

nordkoreanischen Alltag, wie sie in

keiner Tagesschau vorkommen.

BIS SO, 03.07. TÄGLICH AUSSER MO 10-17.

JUGENDKULTURPASS 16-26

Berner Galerien

Berner Galerien-Wochenende 2022. Am

Samstag, 15. Januar und am Sonntag,

16. Januar, jeweils von 11.00 bis 17.00

Uhr, sind alle dreizehn Berner Galerien

geöffnet und heissen Sie herzlich

willkommen.

BIS SO, 16.01. SA-SO 11-17.

Berner GenerationenHaus

Bahnhofplatz 2. Ausstellung «forever

young. Willkommen im langen Leben».

Die Ausstellung «forever young. Willkommen

im langen Leben» nimmt Sie mit auf

einen kurzen Lauf über das lange Leben

und bietet für Jung und Alt Denkanstösse

zum Alter(n).

BIS DO, 25.05. DO 10-21 |

FR-SO/DI-MI 10-18.

∙ Denkmal 2051. Für zukünftige Generationen.

«Denkmal 2051» ist ein Generationenprojekt

mit einer Dauer von rund 30

Jahren und lädt das Publikum ein, seine

Wünsche und Versprechen für zukünftige

Generationen zu hinterlassen.

BIS SO, 29.05. DO 10-21 | F

R-SO/DI-MI 10-18.

Bernisches Historisches Museum

Helvetiaplatz 5. Ausstellung «Mythos

Samurai». Besuchende tauchen in die

Geschichte und Kultur der japanischen

Samurai ein. Die Ausstellung präsentiert

spektakuläre Rüstungen, Helme und

Masken aus der Sammlung «Ann and

Gabriel Barbier Mueller».

BIS SO, 05.06. TÄGLICH AUSSER MO 10.

∙ Weihnachten rund um die Welt: Eritrea.

Was hat Popcorn mit Weihnachten zu

tun? Und was ist ein Kebero? Tauchen

Sie mit uns in die eritreischen Festtagsbräuche

ein! Zwei Familien gewähren

persönliche Einblicke in ihre Weihnachtsfeier.

BIS SO, 23.01. TÄGLICH AUSSER MO 10-17.

Inserat

Bibliothek Exakte Wissenschaften

Sidlerstrasse 5. Unsere Zukunft auf der

Erde. Klimawandel und Wissenschaft

BIS SA, 30.07. TÄGLICH.

Der Burgerspittel im Viererfeld

Viererfeldweg 7. Ausstellung: Hans

Jossi. «Die Kunst ist eine Harmonie

parallel zur Natur.» Paul Cézanne

BIS MI, 19.01. TÄGLICH.

Diverse Orte

Cantonale Berne Jura 2021. Zum Jahresende

öffnen im Rahmen der Cantonale

Berne Jura zehn Ausstellungsinstitutionen

ihre Türen für das aktuelle Kunstschaffen

der Kantone Bern und Jura.

BIS SO, 30.01. TÄGLICH.

Galerie ArchivArte

Breitenrainstrasse 47. «Schwarz wäre

Ende» – Morbide Werke aus dem Archiv.

Krankheit, Trauer und Dunkelheit –

Kunstwerke mit diesen Themen bleiben

häufi g verborgen, weil sie oft alles

andere als dekorativ sind. Und doch

gehören sie zum Oeuvre eines jeden

Kunstschaffenden.

BIS SO, 16.01. SA-SO 11-17.

Galerie Bernhard Bischoff & Partner

Waisenhausplatz 30. Berner Galerien

Wochenende: Gossolt/Hedinger ‹COM&-

COM est. 1997›. Das 1997 gegründete

Künstlerduo Com&Com (Johannes M.

Hedinger/Marcus Gossolt) zeigt zu ihrem

25-Jahre-Jubiläum eine Auswahl von

Werken aus allen Phasen ihres Schaffens

sowie zwei neue Werkgruppen.

BIS SO, 16.01. SA-SO 11-17.

∙ Gossolt/Hedinger ‹COM&COM est.

1997›. Das 1997 gegründete Künstlerduo

Com&Com (Johannes M. Hedinger/

Marcus Gossolt) zeigt zu ihrem 25-Jahre-Jubiläum

eine Auswahl von Werken

aus allen Phasen ihres Schaffens sowie

zwei neue Werkgruppen.

BIS DO, 13.01. DO 18-20.

Galerie Kornfeld

Laupenstrasse 41. ALOIS LICHTSTEINER

– NEUE ARBEITEN. Die Galerie Kornfeld

widmet dem Schweizer Künstler Alois

Lichtsteiner die dritte Einzelausstellung

mit einer Auswahl an Arbeiten auf

Leinwand und auf Papier. Eröffnung am

Berner Galerienwochenende.

BIS SA, 26.02. SA-SO 11-17 | MO-MI 14-17.

Galerie Muster-Meier

Brunngasshalde 31. Apokalypse

Now: Kunst und Klima, Ausstellung,

15./16.01.2022 Galerie Mustermeier.

15. und 16.01.2022 11-17 Uhr Ausstellung

«Apokalypse Now: Kunst und Klima»

Galerie Muster-Meier, Brunngasshalde

31, 3011 Bern muster-meier.gmbh.ch J.

Biaggi, K. Blom, A. Neurohr, M. Streun

BIS SO, 16.01. SA-SO.

Galerie am Königweg

Königweg 2A. Ausstellung «Gelebte Träume».

Hedwig Hayoz-Häfeli zeigt: Bilder,

Skulpturen, Schmuck

BIS DO, 30.06. DO 14-17.

ORGELKONZERT

GROSSER SAAL

SONNTAG, 30. JANUAR 2022, 17.00 UHR

EINTRITT

FREI

KONZERTORGEL ANTONIO GARCIA

PERKUSSION PASCAL VIGLINO

ELEKTRONIK & KOMPOSITION SAMUEL SAVENBERG

Archiv F+F Schule

Gelungenes Experiment

Die Zürcher F+F Schule für Kunst und Design ist nach 51 Jahren wieder

in der Kunsthalle Bern zu sehen. Anlass der Archiv-Ausstellung «51

Jahre Experiment F+F» ist die damalige Absplitterung von der Kunstgewerbeschule

Zürich und die darauf folgende Ausstellung in der

Kunsthalle im Jahr 1971. Parallel zur Ausstellung gibt es einen

Aktionstag mit Workshops, Performance und Konzert.

Kunsthalle Bern. Aktionstag: Sa., 15.1., 14 Uhr

Ausstellung bis 30.1.

Galerie da Mihi

KunstKeller, Gerechtigkeitsgasse 40.

M.S. Bastian/Isabelle L. – Pulpomania.

Das Künstlerpaar aus Biel bewegt sich

seit Jahren höchst erfolgreich zwischen

Kunstmuseum, Galerie und Comic Heft.

M.S. Bastian und Isabelle L. gelten als

die Begründer der CoMIXart.

BIS SA, 12.02. FR 14-19 | SA 11-17.

∙ Vernissage «M.S. Bastian/Isabelle L.

– Pulpomania». Herzliche Einladung zur

Vernissage! Feiern Sie mit dem Künstlerpaar

aus Biel trotz 2G und Maskentragplicht

eine fulminante Eröffnung.

BIS FR, 14.01. FR 17-20.

Haus der Religionen – Dialog der

Kulturen

Europaplatz 1. «Hypersymmetrische

Früchte». Die Ausstellung von Fotograf

Stefan Maurer spielt mit optischer Perfektion

und rückt natürliche Unvollkommenheit

in ein neues Licht.

BIS SA, 29.01. DO/SA-MI 9-17.

KULTURPUNKT im PROGR

Speichergasse 4. Movement in silence:

Elmar Hempel – Rebecca Schmid. Zwei

neue Künstler*nnen der Kunstwerkstatt

Waldau zeigen ihre ihre neusten Werke.

Offen jeweils Sa: 13-16 Uhr oder nach

Vereinbarung (Tel. 031 508 50 88).

BIS SA, 29.01. SA 13-16.

KUNSTREICH

Gerechtigkeitsgasse 76. Landschaften

und Angeschwemmtes. Malerei von

Thomas Grogg sowie Objekte aus diversen

Hölzern von Irène Le Goaster.

BIS SA, 12.02. DO-FR/DI-MI 10-18 |

SA 9-16 | MO 14-18.

Klingendes Museum

Kramgasse 66. Sonderausstellung Kuriositäten:

Merkwürdige Blasinstrumente.

Musikinstrumente mit Drachenkopf,

unendlichem Atem und Echo. Sonderbare

Erfi ndung zum Staunen und selber

Ausprobieren. Verlängert bis April 2022!

BIS SO, 01.05. DO-SO/MI 14-17.

∙ Vom Alphorn, dem Serpent und anderen

Musikinstrumenten. Blasinstrumente

aus 300 Jahren, ihre Ensembles, ihre

Musik. Und: versuchen Sie selber Theremin

zu spielen, das coronataugliche,

berührungsfreie Musikinstrument!

BIS SA, 31.12. DO-SO/MI 14-17.

Kornhausforum

Exchanging Spaces. Umzug des Containers

Medina auf den Kornhausplatz

mit mit Livio Martina, Laura Erismann,

Pit Ackermann. Treffpunkt Schützenmatte,

3012 Bern

BIS SO, 30.01. MI 14.

JUGENDKULTURPASS 16-26

∙ shared spaces in change. Ein Ausstellungsprojekt

und partizipative Aktionsräume

zum neuen Verständnis von

Öffentlichkeit und Urbanität.

BIS SO, 30.01. DO 12-20 | FR-MI 12-17 |

SA-SO 11-16.

JUGENDKULTURPASS 16-26

Kunstmuseum Bern

Hodlerstrasse 8–12. Meret Oppenheim.

Mon exposition. Meret Oppenheim ist

die bedeutendste Schweizer Künstlerin

des 20. Jahrhunderts. Bekannt

wurde sie als Schöpferin der berühmten

Pelztasse und des Brunnens in Bern.

BIS SO, 13.02. DO-SO/MI 10-17 | DI 10-21.

JUGENDKULTURPASS 16-26

Museum Cerny

Stadtbachstrasse 8a. 50 Shapes of

Prey. Der Klimawandel ist kein Spiel.

Längst ist der gesamte Planet von

Ver änderungen betroffen. Die Ausstellung

50 Shapes of Prey zeigt auf, wie

vielfältig die Wechselwirkungen dieser

Veränderungen sind.

BIS SO, 20.02. DO-SO/MI.

Museum für Kommunikation

Helvetiastrasse 16. SUPER – Die zweite

Schöpfung. Biotechnologie, Künstliche

Intelligenz und Digitalisierung. «Super

– Die zweite Schöpfung»: ein Experiment,

das die Stärken von Theater und

Ausstellung kombiniert. Zum ersten Mal

in der Schweiz.

BIS SO, 10.07. TÄGLICH AUSSER MO 10-17.

JUGENDKULTURPASS 16-26

Naturhistorisches Museum Bern

Bernastrasse 15. 5 Sterne – Sensationeller

Fossilienfund aus dem Jura.

Weltweit einzigartiger Fossilienfund, der

noch nie zu sehen war: In der neuen

Sonderausstellung «5 Sterne» zeigen wir

170 Millionen Jahre alte Neufunde von

Stachelhäutern aus dem Schweizer Jura.

BIS SA, 31.12. TÄGLICH.

JUGENDKULTURPASS 16-26

∙ Barry – Der legendäre Bernhardinerhund.

Vor 200 Jahren starb der berühmteste

Rettungshund der Welt: Barry. Bis

heute ist er eine Legende geblieben.

Die Ausstellung zeigt die heldenhaften

Taten des Bernhardiners vom Grossen

St. Bernhard.

BIS SO, 22.06. TÄGLICH.

JUGENDKULTURPASS 16-26

∙ Expedition Fieberwahn – Ein mobiles

Spiel durchs Museum. Smartphone zücken,

Spielanleitung an der Kasse holen,

App gratis herunterladen, los! Auf spielerische

Art und Weise werden unbekannte

Verknüpfungen und verborgene Details

der Ausstellung freigelegt.

BIS SO, 22.06. TÄGLICH.

JUGENDKULTURPASS 16-26

∙ Queer – Vielfalt ist unsere Natur. Die

neue Sonderausstellung schlägt eine

Brücke zwischen biologischen Erkenntnissen

und gesellschaftlich aktuellen

Themen. Eine aufregende Expedition

in die bunte Vielfalt von Natur und

Gesellschaft.

BIS SO, 19.03. TÄGLICH.

JUGENDKULTURPASS 16-26

∙ Weltuntergang – Ende ohne Ende.

Die Geschichte vom Weltuntergang ist

eine menschliche Erfi ndung, uralt und

brandaktuell. Die Ausstellung versammelt

Bilder, Funde und Erzählungen aus

Wissenschaft und Kunst.

BIS SO, 13.11. TÄGLICH.

JUGENDKULTURPASS 16-26

∙ «Wunderkammer – Die Schausammlung».

Die Schausammlung gibt Einblick

in aktuelle Sammlungstätigkeit,

moderne Untersuchungsmethoden und

historische Sammlungen – ein Rundgang

zu einem der drängendsten Probleme

der Gegenwart.

BIS SO, 22.06. TÄGLICH.

JUGENDKULTURPASS 16-26

Robert Walser-Zentrum

Online. Carl Seeligs Wanderungen mit

Robert Walser. Die Ausstellung dreht

sich um Carl Seeligs Buch ‹Wanderungen

mit Robert Walser›, welches bis zum heutigen

Tag die Wahrnehmung von Robert

Walser als Mensch und Autor prägt.

BIS FR, 29.12. DO-FR/MI 13-17.

Die Fäden in der Hand

In der Galerie 9a tanzen bunte Textil-Kreaturen, die Fäden ziehen

die Besucher*innen. Die Berner Künstlerin Lucyenne Hälg zeigt in

der Galerie eine Installation der Wolpertinger-Algorythm-Dancers,

die sich zu den Sounds von Flo Kaufmann bewegen.

Galerie 9a am Stauffacherplatz, Bern. Ausstellung bis 30.1.

Schweizer Schützenmuseum Bern

Bernastrasse 5. Lasst es krachen!

Studentenverbindungen und Schützenwesen.

Die Ausstellung ist eine Kooperation

der Schweizerischen Vereinigung für

Studentengeschichte mit dem Schweizer

Schützenmuseum.

BIS SO, 29.05. TÄGLICH 14-17.

Schweizerische Nationalbibliothek

Hallwylstrasse 15. Doris Stauffer – eine

Stimme für die Frauen. Spezialführung

zur Künstlerin Doris Stauffer

BIS DO, 13.01. DO 17.30.

Jetzt wählen! Über das Recht auf eine

Stimme . Die Stimmbevölkerung der

Schweiz verdoppelte sich vor fünfzig

Jahren auf einen Schlag.

BIS FR, 14.01. TÄGLICH.

Zehendermätteli

Reichenbachstr. 161. Kunstraum Zehendermätteli.

Der neu Kunstraums im

Zehendermätteli bietet eine spannender

Ausstellungsort im öffentlichen Raum

auf dem Rundweg im Zehendermätteli.

BIS DO, 29.12. TÄGLICH.

Zentrum Paul Klee

Monument im Fruchtland 3. Paul Klee.

Menschen unter sich. Paul Klee wird

gemeinhin als unpolitischer Künstler

wahrgenommen. Die Ausstellung stellt

sich dieser Wahrnehmung entgegen.

BIS SO, 22.05. TÄGLICH AUSSER MO 10-17.

JUGENDKULTURPASS 16-26

∙ Paul Klee: Menschen unter sich. Paul

Klee wird gemeinhin als unpolitischer

Künstler wahrgenommen.

BIS SO, 22.05. TÄGLICH AUSSER MO 10-17.

die Mobiliar

Bundesgasse 35. Kunst & Nachhaltigkeit

Vol. 14 – 25 Jahre Prix Mobilière.

Die aktuelle Ausstellung ist dem 25.

Jubliäum des Prix Mobilière gewidmet.

Sie zeigt Arbeiten ehemaliger Gewinner:innen

aus der Sammlung der

Mobiliar.

BIS DO, 31.03. DO-FR/MO-MI 8-17.

videokunst.ch Showroom PROGR

Waisenhausplatz 30. Lena Maria Thüring,

«Liquid Connections, Part IV: Water,

Other, Matter, Matrix». Die Videoarbeit

«Liquid Connections» von Lena Maria

Thüring beschäftigt sich mit den wechselseitigen

Beziehungen und Verbindungen

zwischen dem menschlichen Körper

und dem Element Wasser.

BIS SA, 19.02. FR/MI 14-18 | SA 12-16.

Burgdorf

Museum Franz Gertsch

Platanenstrasse 3. Franz Gertsch. Der

Blaue Raum. Die vier monumentalen

Gemälde im ersten Ausstellungsraum

erstrahlen in Lapislazuli-Blau, drei davon

sind in den Jahren 2020 und 2021

entstanden.

BIS SO, 27.02. DO-FR/DI-MI 10-18 |

SA-SO 10-17.

∙ Lisa Hoever. Nachmittagslicht. Die in

Bern lebende Malerin Lisa Hoever zeigt

aktuelle Arbeiten aus den letzten drei

Jahren mit Öl auf Papier und übermalte

Aquarelle im Kabinett des Museum

Franz Gertsch.

BIS SO, 27.02. DO-FR/DI-MI 10-18 |

SA-SO 10-17.

∙ Otto Wyler. Die schönsten Bilder.

Die Ausstellung bietet Gelegenheit,

diesem Maler wieder zu begegnen und

seine eigenständige Verarbeitung der

künstlerischen Strömungen seiner Zeit

zu entdecken.

BIS SO, 27.02. DO-FR/DI-MI 10-18 |

SA-SO 10-17.

Köniz

ZVG

Schulmuseum Bern

Haberhuus, Schloss Köniz. Jitz rede-n-ig.

Wer kommuniziert wie im Klassenzimmer?

Wie war das früher und wie ist es

heute? Die neue Ausstellung im Schulmuseum

Bern thematisiert Formen von

Lärm und Stille im Unterricht und regt

zur Teilhabe an.

BIS MI, 21.09. SA/MI 14-17.

Langenthal

Kunsthaus Langenthal

Marktgasse 13. Cantonale Berne Jura.

Die Ausstellung zeigt die grosse Bandbreite

des künstlerischen Schaffens der

Region.

BIS SO, 16.01. DO-FR 14-17 | SA-SO 10-17.

Mürren

MiniMuseum

Die Erfolgsgeschichte des internationalen

Schneesports. geschrieben

von Frauen und Männern aus Mürren,

Gimmelwald und von Gästen Abfahrt und

Slalom wurden in Mürren erfunden und

der Schweizerischen Damenskiclub in

Mürren gegründet.

BIS MI, 30.11. TÄGLICH 17-16.

Rubigen

Schlössli Rubigen

Thunstrasse 23. Kunstspaziergang. Wir

wünschen einen guten Start ins 2022

bei einem Spaziergang im Skulpturenpark

vom Schlössli Rubigen. Inspiriert

mit den Schwüngen von Housi’s Skulpturen

gelingt das sicher.

BIS SO, 30.01. SA-SO 14-17.

Steffisburg

Bushaus und Metzgerei

Dorfplatz/Oberdorfstrasse 36. Cantonale

Berne Jura – Steffi sburg. An

der diesjährigen Cantonale stellt das

Kunsthaus Steffi sburg mit 27 Kunstschaffenden

einen Ausschnitt querbeet

aus dem aktuellen Kunstschaffen in der

Region aus.

BIS SO, 23.01. SA 14-17 | SO 11-14 |

MI 16-19.

Thun

Kunstmuseum Thun

Hofstettenstrasse 14. Cantonale

Berne Jura 2021 – Resonanz(en). In der

diesjährigen interkantonalen Weihnachtsausstellung

Cantonale Berne Jura

präsentiert das Kunstmuseum Thun

unter dem Titel Resonanz(en)

19 künstlerische Positionen zum diesem

breitgefassten Thema

BIS SO, 23.01. DO-SO/DI 10-17 | MI 10-19.

Kunstraum Satellit

Scheibenstrasse 2. Irene Schubiger. The

Two uf Us. Eine Einzelausstellung mit der

Berner Künstlerin Irene Schubiger.

BIS DO, 20.01. TÄGLICH.

Worb

Galerie Atelier Worb

Enggisteinstrasse 2. Jeanne Gygax:

Pfl anzliches in Acryl und Öl. Die Künstlerin

Jeanne Gygax offenbart vom 4. bis

zum 23. Januar 2022 die verborgene

Schönheit und Komplexität von scheinbar

Bekanntem. Für die Künstlerin aus

Bern ist es die erste Einzelausstellung.

BIS SO, 23.01. FR 17-19 | SA 14-17 |

SO 13-16.


13. – 19. Januar 2022 Anzeiger Region Bern 45

11

Kino

DCM

ZVG

Lust auf Erfolg

Die schwedische Schauspielerin Sofia Kappels (links) gibt in

«Pleasure» ihr Filmdebüt und zeigt in der Regie von Ninja Thyberg

die Innenwelt der US-amerikanischen Pornoindustrie. Der Weg an

die Spitze dieser von Männern dominierten Welt ist härter als gedacht.

Wir sehen eine starke Frau, die ihr Ziel nicht aus den Augen

verliert. Übrigens: Um die Geschichte so real wie möglich zu inszenieren,

sind viele Rollen mit echten Pornodarsteller*innen besetzt.

Kino Rex, Bern. Do., 13.1., 20.30 Uhr

CINEABC

Moserstr. 24, 031 386 17 17,

www.quinnie.ch

14.30 (SA/SO/MI) D AB 8/0 J.

Encanto

Mirabel begeht sich auf eine wichtige

Reise, um die Magie ihrer Familie zu

retten.

17.30 (AUSSER SO) DIALEKT/F AB 14/14 J.

Stürm: Bis wir tot sind oder frei

Ausbrecherkönig Walter Stürm erfährt

in seinem Kampf um Freiheit Unterstützung

von Anwältin Barbara Hug.

15.00 (DO-FR/MO-DI), 17.30 (SO) E/D/F

AB 12/6 J.

Nomadland

Frances lebt in ihrem Auto, arbeitet an

unterschiedlichen Orten und trifft gleichgesinnte

Menschen.

20.15 (DO/SA/MO/MI) E/D/F AB 14/14 J.

No Time To Die

Eine neue Mission holt Bond aus dem

Ruhestand: Er soll einen entführten

Wissenschaftler retten.

20.15 (FR/SO/DI) E/D/F AB 14/12 J.

Dune

Ein Krieg um die Superdroge Spice involviert

Paul, der zu Besonderem berufen

zu sein scheint.

CINEBUBENBERG

Laupenstr. 2, 031 386 17 17,

www.quinnie.ch

14.00 (SA-SO/MI) D

Sing – Die Show deines Lebens

Moon und seine Freunde müssen

Rockstar Clay Calloway überreden,

an der Eröffnung einer neuen Show

teilzunehmen.

16.30/19.45 (TÄGLICH) E/D/F AB 14/12 J.

Spider-Man: No Way Home

Zum ersten Mal in der Filmgeschichte

von Spider-Man ist unser freundlicher

Held aus der Nachbarschaft unmaskiert

und es ist ihm nicht mehr möglich, sein

normales Leben von seinen Einsätzen

als Superheld zu trennen.

CINECLUB

Laupenstr. 17, 031 386 17 17,

www.quinnie.ch

17.15 (AUSSER FR), 17.00 (FR) E/D/F

AB 14/12 J.

West Side Story

Musical-Klassiker «West Side Story»

neu verfilmt: Zwei Liebende zwischen

den Kampf der Strassengangs.

20.30 (AUSSER FR), 14.30 (SA/SO) E/D/F

AB 16 J.

The King’s Man

Im Prequel zur Kingsman-Kinoreihe

muss ein Mann alles dransetzen, um

Bösewichte davon abzuhalten, das

Leben von Millionen Menschen auszuschalten.

20.15 (FR) E/D AB 16 J.

Aliens

Nach 57 Jahren im Kälteschlaf wird Ellen

(Sigourney Weaver) endlich gerettet,

nachdem sie einst das Alien aus dem

ersten Teil erfolgreich besiegt hatte.

10.00 (SO) I/D AB 16 J.

Giovanna D’Arco

150 Jahre nach der Uraufführung wurde

das unterschätzte Stück wieder gezeigt,

mit Anna Netrebko und Francesco Meli

in den Hauptrollen: Das Publikum tobte,

es regnete Blumen, die Presse jubelte.

CINECAMERA

Seilerstr. 8, 031 386 17 17,

www.quinnie.ch

17.15 (TÄGLICH) 14.00 (SA-SO) E/D/F

AB 14/12 J.

HOUSE OF GUCCI

Die Geschichte über die Beziehung

von Patrizia und Maurizio und dessen

Auswirkung auf die Marke Gucci.

20.30 (TÄGLICH) E/D/F AB 14/14 J.

THE MATRIX RESURRECTIONS

Die visionäre Filmemacherin Lana

Wachowski präsentiert den lang erwarteten

vierten Teil der wegweisenden

Filmreihe, die ein ganzes Genre neu

definiert hat.

CINEMATTE

Wasserwerkgasse 7, 031 312 45 46,

www.cinematte.ch

18.15 (FR)

Blues Brothers

Regisseur John Landis ahnte es vermutlich

noch nicht, als er mit Dan Aykroyd

gemeinsam das Drehbuch geschrieben

hat, doch der Film wurde ein voller

Erfolg. Prominente Gäste wie Aretha

Franklin, Ray Charles oder James Brown

begeisterten die Zuschauer ebenso wie

die rasante Handlung des Films.

21.00 (FR)

Parasite

Die Familie Ki-taek ist arbeitslos und

umso mehr interessiert sie sich für den

Lebensstil der wohlhabenden Familie

Park. Dank einer glücklichen Fügung

gelingt es dem Sohn, eine Anstellung

als privater Englischlehrer bei den

Parks zu ergattern. Dies ist der Anfang

einer unkontrollierbaren Verkettung von

Ereignissen.

15.00 (SA)

NFF 2022 [FILM]:

Here We Move Here We Groove

Als Teenager floh Robert Soko vor dem

Jugoslawienkrieg, landete in Berlin,

wurde Taxifahrer und DJ. Mit seinen

Balkan Beats-Partys mischte er die Berliner

Clubszene auf, bis der Sound sich

europaweit ausbreitete. 30 Jahre später

hat er den Sound ein bisschen satt und

will sich neu erfinden.

17.45 (SA)

NFF 2022 [FILM]:

For Lucio

Geehrt wird ein Künstler, der in seinen

Liedern ein Italien in Zeiten bedeutender

sozialer und kultureller Veränderungen

besang.

19.45 (SA)

NFF 2022 [FILM]:

A Punk Daydream

Der Film untersucht die spirituelle

Verbindung zur Erde zwischen zwei

scheinbar widersprüchlichen Milieus:

Punk- und Stammeskultur.

21.30 (SA)

NFF 2022 [FILM]:

Burning Casablanca

Im Rahmen des Norient Film Festivals

2022 wird der Film Burning Casablanca

(Ismaël El Iraki, Frankreich/Marokko/

Belgien 2020) gezeigt.

15.00 (SO)

NFF 2022 [FILM]:

Cumbia Around the World

Im Rahmen des Norient Film Festivals

2022 wird Cumbia Around the World

(Pablo Coronel, Argentinien/Bolivien

2020) gezeigt.

17.30 (SO)

Badenfahrt – Fest vereint

Alle zehn Jahre versetzt eines der

grössten Volksfeste der Schweiz die

Kleinstadt Baden in einen positiven

Ausnahmezustand.

19.00 (MO)

Mitholz

Mitholz, ein Dorf im Berner Oberland,

wurde 1947 zerstört, als ein Munitionsdepot

der Schweizer Armee explodierte.

Die Munition, die damals nicht

explodierte, liegt immer noch unter dem

zusammengestürzten Felsen.

Willy Bogner

Akrobatik im Schnee

Das Hotel Regina Mürren zeigt zur Ausstellung «Die Erfolgsgeschichte

des internationalen Schneesports» den Film «Feuer und

Eis» des einstigen Ski-Stars Willy Bogner. Neben einer dünnen

Handlung und ausreichend Kitsch gibt es viel Ski-Akrobatik zu sehen.

Erschienen ist der Film 1986, Skihelme sucht man da vergebens

auf den Bildern.

Hotel Regina Mürren. Sa., 15.1., 20.30 Uhr

CINEMOVIE

Seilerstrasse 4, 031 386 17 17,

www.quinnie.ch

12.00 (TÄGLICH) E/D/F AB 14/12 J.

Licorice Pizza

Paul Thomas Andersons neuer Film

spielt in den 1970er-Jahren im San

Fernando Valley und begleitet die zwei

Schüler Alana Kane und Gary Valentine

durch die Stolperfallen der ersten Liebe.

17.45 (TÄGLICH), 12.30 (AUSSER FR),

12.00 (FR) SPANISCH/D/F AB 14/12 J.

Madres Paralelas

Janis und Ana werden zur selben Zeit

Mütter und werden dadurch verbunden.

15.15/20.30 (TÄGLICH) E/D/F 12

Spencer

Im nach wahren Begebenheiten erzählten

Drama Spencer entscheidet sich

Prinzessin Diana, ihre Ehe mit Prinz

Charles und damit auch das britische

Königshaus zu verlassen.

12.15 (TÄGLICH) E/D 12

THE LAST BUS

Nach dem Tod seiner Frau macht sich

ein alter Mann auf eine nostalgische

Reise nach Land’s End.

14.15 (DO-FR/MO-DI) E/D/F AB 14/0 J.

Rifkin’s Festival

Woody Allens Komödie um einen

Filmhistoriker und seine jüngere Frau ist

eine Liebeserklärung ans Kino.

14.15 (SA-SO/MI) D

Die Schule der magischen Tiere

Ida ertappt mit Hilfe ihrer tierischen

Freunden und ihrem Freund Benni einen

Dieb.

16.30, 19.45 (TÄGLICH) JAPANISCH/D

AB 16/14 J.

Drive My Car

Im japanischen Drama versucht eine

Grösse der japanischen Theaterwelt

in Gesprächen mit seiner Chauffeurin

über den Verlust seiner Frau hinwegzukommen.

20.15 (TÄGLICH) E/D/F AB 14/12 J.

House Of GuccI

Die Geschichte über die Beziehung

von Patrizia und Maurizio und dessen

Auswirkung auf die Marke Gucci.

SA/SO/MI 15.00 D AB 6/6 J.

Der Wolf und der Löwe

Nach dem Tod ihres Grossvaters

beschliesst Alma dahin zurückzukehren,

wo sie einst aufgewachsen ist: auf eine

kleine Insel mitten im Herzen der kanadischen

Wälder. Dort rettet sie einen

Wolfswelpen und ein Löwenjunges.

DO/MONTAG/DIENSTAG 15.00 D AB 12 J.

Klammer – Chasing The Line

Das Biopic erzählt den Aufstieg und den

prägendsten Wettkampf im Leben des

rekordhaltenden Abfahrtsläufers Franz

Klammer (Julian Waldner) nach.

17.30 (TÄGLICH) F/D AB 12/8 J.

Un Triomphe

Étienne ist leidenschaftlicher Schauspieler,

doch damit kommt er nicht

über die Runden. Da übernimmt er die

Leitung eines Theaterworkshops in

einem Gefängnis.

SOSO BOLLWERK

22.00 (SA)

NFF 2022 [FILM]: The Flight of the

Giant Swan/Altered Stated on the

Dancefloor

Im Rahmen des NFFs werden die

Club-Filme The Flight of the Giant Swan

(Joe Hatt, UK 2021) und Altered States

on the Dancefloor:

Room 1 (Leila Ziu, UK 2021) gezeigt.

KINO REITSCHULE

Neubrückstrasse 8, 031 306 69 69,

www.reitschule.ch

11. Norient Film Festival 2022:

20.00 (DO)

BLOCK 2: Symphonies Against

Sexism with a Bizarre Urban Sound

∙ «SHUT UP SONA» ist ein augenzwinkernder

Blick auf den unerbittlichen

Kampf einer kämpferischen Sängerin

um einen gleichberechtigten Platz im

modernen Indien, einem Land, das sich

mit Emanzipation zutiefst unwohl fühlt.

∙ «LIMA GRITA» [«Lima Screams»] zeigt

durch alternative Musik eine Konstellation

von Momenten, die ineinander

übergehen und einen musikalischen

Dialog im Raum entwickeln.

18.30 (FR)

SINGLE FILM 4: That Cloud Never Left

In Daspara, einem Dorf 200 km ausserhalb

von Kalkutta, werden täglich Hunderte

von Spielzeugen hergestellt, alles

in Handarbeit. Als Rohmaterial dienen

alte Filmstreifen, Abfälle aus den Archiven

von Bollywood. Während die Dorfbewohner

dieser Routine mit Monotonie

nachgehen, sickern Erzählungen aus

den geschredderten Filmen heraus und

erfüllen den Ort mit Phantasmagorie.

20.15 (FR)

BLOCK 4: Alienated Souls Strive for

Individual Freedom

∙ NEON PHANTOM. João ist ein Lieferwagenfahrer,

der von einem Motorrad

träumt. Ihm wurde gesagt, dass alles wie

in einem Musical-Film ablaufen würde.

∙ A PUNK DAYDREAM. Ein Porträt der

grössten muslimischen Punk-Gemeinde

der Welt.

15.00 (SA)

BLOCK 6: Stories from the Sub -

continent: Mystic Poetries and

Revolutionary Sounds

∙ THE SHEPHERDESS AND THE SEVEN

SONGS. Der Film ist eine atemberaubend

schöne feministische Fabel, die

im umstrittenen Gebiet von Jammu und

Kaschmir spielt, einer üppigen Bergregion,

die sowohl von Indien als auch von

Pakistan beansprucht wird.

∙ KHEYAL folgt vier Figuren durch die

Strassen des alten Dhaka in Bangladesch.

Der Film fängt die rätselhaften Umgebungen

und einzigartigen Identitäten

ein, die in der historischen Stadt leben.

20.00 (SA)

BLOCK 7

∙ BEFORE THE DYING LIGHT. Eine Hommage

an die marokkanische künstlerische

Avantgarde der 1970er Jahre.

∙ A SYMPHONY OF NOISE. Klangwelten

des britischen Musikers und Klangforschers

Matthew Herbert. Während der

Künstler mit seinen Kompositionen aus

Umweltgeräuschen die Genregrenzen

von Klassik und elektronischer Musik

sprengt, fordert er sein Publikum auf,

ihre Ohren für den Klang der Welt zu öffnen:

Wir sollen hören, wie wir nie zuvor

gehört haben.

KINO REX

Schwanengasse 9, 031 311 75 75,

www.rexbern.ch

20.45 (DO-FR/SO-MI), 20.00 (SA), 22.45 (FR)

E/D/F, AB 18 J.

Pleasure

Eine junge Schwedin will in Los Angeles

Karriere als Pornostar machen. In ihrem

dokumentarisch wirkenden Spielfilm

schildert Ninja Thyberg aus weiblicher

Perspektive eine männerdominierte

Welt. Ein unerbittlicher Film über Macht,

Sex und Medien.

Lady D. auf Selbstsuche

Sie war und ist eine der wohl einflussreichsten Royals dieser Welt:

Lady D. Der Regisseur Pablo Larraín konzentriert sich in seinem

Film «Spencer» darauf, wer sie wirklich sein wollte. Wir sehen eine

Kristen Stewart in der Haupt rolle, die sich während dreier Tage um

die Weihnachtszeit Anfang der 1990er-Jahre mit dieser Frage auseinandersetzt,

und versucht, zu sich zu finden.

CineMovie, Bern. Täglich, 15.15 und 20.30 Uhr

16.30 (DO/FR), 18.15 (SA/DI/MI), 11.00

(SO), 14.00 (MO), OV/D, AB 8 J.

Fedier – Urner Farbrenvirtuose

Für seinen Dokfilm zum 100. Geburtstag

des Künstlers Franz Fedier (1922–

2005), der in den 1950er-Jahren als

radikaler Avantgardist bekannt wurde,

hat Felice Zenoni eine überraschende

Perspektive gewählt: Er begleitet

dessen Enkelin Alma, die von Fediers

Atelier in der Berner Altstadt zu einer

biografischen Spurensuche aufbricht.

16.00 (DO-FR/MO-MI), 16.15 (SA),

15.30 (SO), F/D, AB 8 (14) J.

Les guérisseurs

Ausgehend von ihrem Vater, der altershalber

seine Hausarztpraxis aufgibt,

zeichnet die Regisseurin Marie-Eve Hildbrand

das Porträt eines Gesundheitssystems,

das sich im Umbruch befindet.

18.00 (DO-FR/SO-MO/MI), 20.15 (SA/DI),

13.45 (DI), AB 16 (16) J., F/D

Annette

Die Liebe und ihre Abgründe: Mit Marion

Cotillard und Adam Driver in den Hauptrollen

und der Musik der exzentrischen

Sparks hat Leos Carax ein Musical der

eigenen Art realisiert. Rauschhaftes

Kino, in Cannes mit dem Preis für die

beste Regie ausgezeichnet.

16.00 (SO), 16.30 (DI) ARABISCH/

FRANZÖSISCH/D/F, AB 16 J.

Lingui

Ein starkes Plädoyer für die Kraft weiblicher

Solidarität im Kampf gegen eine

zutiefst patriarchale Gesellschaft: Der

neue Film des tschadischen Regisseurs

Mahamat-Saleh Haroun (Daratt) lief dieses

Jahr im Wettbewerb von Cannes.

13.45 (DO/FR), 22.00 (SA), 17.15 (SO),

16.15 (MO), 18.00 (DI), E/D, AB 16 J.

Don’t Look Up

Zwei Astronomen warnen die Menschheit

vor einem auf die Erde zurasenden

Asteroide – doch niemand hört auf

sie. Adam McKays brillanter filmischer

Zeitgeist-Kommentar.

11.30 (SO), 16.15 (MI) GEORGISCH/D

Grosser Baum auf Reise –

Taming the Garden

Ein alter Baum mit ausladender Krone

schwimmt über das Meer: Aus dem

aberwitzigen Projekt eines Millionärs,

der sich den Traum von einem persönlichen

Garten Eden erfüllen wird, formt

die georgische Regisseurin Salomé

Jashi eine poetische Reflexion über Entwurzelung

und menschliche Hybris.

13.30 (TÄGLICH), E/D, AB 16 J.

The Power of the Dog

In ihrem ersten Spielfilm seit zwölf

Jahren erzählt Jane Campion von fatalen

Geschlechterbildern und einem archaischen

Bruder-Duell. Die Dynamik unterdrückter

Gefühle entfesselt sie in ihrem

Western mit furioser Souveränität.

18.00 (SA), JAPANISCH/D

Lady Snowblood

Blutige Rache wird zur visuellen Poesie

erhoben. Der Film, der eine wichtige

Inspiration für Tarantinos Kill-Bill-Saga

darstellt, spielt im Japan des späten 19.

Jahrhunderts und zeigt den Rachefeldzug

einer jungen Frau, deren Eltern die

Opfer einer Bande Verbrecher waren.

13.00 (SO), JAPANISCH/D/F

Twilight Samurai

Ein in armen Verhältnissen lebender Samurai

will als Vater endlich Zeit für seine

Töchter haben. Er verliebt sich neu und

ist überzeugt, dass es im Leben wichtigere

Dinge gibt als das Stärkersein, die

Macht und den Kampf.

20.00 (SO), JAPANISCH/D

The Sword of Doom

Nachdem ein Samurai seinen Meister

getötet hat, flieht er mit dessen Frau in

die Provinz, wird Anführer einer Bande

und versucht, das Ende des Shogunats in

die Wege zu leiten. Dies will der Sohn des

Getöteten mit allen Mitteln verhindern.

19.00 (DI), JAPANISCH/D/F

Die sieben Samurai

Die sieben Samurai wird vom Schwertkämpferfilm

zur Geschichtsreflexion,

zum gewaltigen Fresko tragischer

und komischer Lebensströme, zur

Trauerarbeit und zum Abgesang auf die

Samuraikaste, welcher der Regisseur

entstammt.

20.15 (MI), OV/E

Filmgeschichte: Ni de aquí, ni de allá

Die von María Elena Velasco in den

Sechzigerjahren geschaffene und selbst

dargestellte «La India María» – eine

bescheidene und eigensinnige mexikanische

Indigene – gehört zu den beliebtesten

Figuren der mexikanischen Bühne,

des Fernsehens und des Films.

16.00 (SA), OV

Kunst und Film: Liquid Connections,

Part IV: Water, Other, Matter, Matrix

Das mehrteilige Ausstellungs- und

Filmprojekt von Lena Maria Thüring

beschäftigt sich mit den wechselseitigen

Verbindungen und Beziehungen

zwischen dem menschlichen Körper und

dem Element Wasser. In Anwesenheit

von Lena Maria Thüring; Vorstellung von

videokunst.ch im Rahmen des Berner

Galerien-Wochenendes.

11.00 (SA), E/D/F

Voller Leben: My Life Without Me

Als Ann erfährt, sie habe Gebärmutterkrebs

und nur noch einige Monate

zu leben, teilt die Hausfrau, zweifache

Mutter und Trailer-Bewohnerin das

tödliche Geheimnis mit niemandem.

Sie erstellt stattdessen eine Liste mit

Wünschen, die sie sich noch erfüllen

will. Anschliessend Podium mit Nicole

Stutzmann, Geschäftsführerin Krebsliga

Schweiz, und Franziska von Grünigen,

Audiobiografin und Co-Gründerin Verein

Hörschatz.

14.00 (SA/MI), D, AB 5 JAHREN

Tiger und Tattoos

Dass eine richtige Familie dort zu finden

ist, wo man geliebt wird und sich geborgen

fühlt und dass Rocker Sinn für Aussergewöhnliches

haben, erfahren Maja

und das Kinopublikum ganz beiläufig in

diesem Kinderfilm der dänischen Autorin

Karla Bengtson.

18.30 (DO), ENGLISCH/E

NFF: In Pursuit of Silence

Meditative Erkundung unserer Beziehung

zu Stille, Klang und den Auswirkungen

von Lärm auf unser Leben.

21.30 (DO), E

NFF: Max Richter’s Sleep

Der Dokfilm begleitet den Komponisten

Max Richter bei den Vorbereitungen für

eine Open-Air-Aufführung des gefeierten

achtstündigen Opus magnum «Sleep» in

Los Angeles.

18.30 (FR), E/D

NFF: A Symphony of Noise: Matthew

Herbert’s Revolution

Aufregende Reise durch die Gedanken-,

Klang- und Hörwelt des Audio-Dokumentaristen

Matthew Herbert.

21.00 (FR)

NFF: Per Lucio

Mit viel Archivmaterial zeichnet Pietro

Marcello das Leben von Lucio Dalla

nach und zeigt ein Land, das aus den

Ruinen des Krieges aufgestiegen ist und

sich einer Zukunft der Fabriken und des

Massenkonsums zugewandt hat.

23.00 (FR), E

NFF: Speak so I Can See You

Speak so I Can See You taucht ein in

die Welt von Radio Belgrad, einem der

ältesten Radiosender Europas. Der Film

ist eine Mischung aus dokumentarischer

Beobachtung und einzigartiger sensorischer

Erfahrung.

LICHTSPIEL

Sandrainstrasse 3, www.lichtspiel.ch

20.00 (SO) D

Kurze Filme aus dem Lichtspiel-

Archiv

Überraschungsprogramm aus dem

Lichtspiel-Archiv.

16.00 (SO) D AB 6/0 J.

Meine Freundin Conni – Geheimnis

um Kater Mau

Conni geht zum ersten Mal ohne ihre

Familie auf eine grosse Reise.

20.00 (DI) D

Wir Kellerkinder

Ein Berliner geht im Lauf der (Zeit-)

Geschichte unter … Satire mit Wolfgang

Neuss.


12 Anzeiger Region Bern 46 13. – 19. Januar 2022

Mysterien als Klang erleben

Spielt als Solistin: Meret Lüthi.

Guillaume Perret

Grau ist eine vielfältige Farbe

13 Galerien, ein Wochenende und unerschöpfliche Farbenund

Formenvielfalt, sogar in Grau – das bietet das Berner

Galerienwochenende, respektive Alois Lichtsteiner in der

Galerie Kornfeld.

Berge sind ein äusserst beliebtes

Natursujet in der Malerei. Das wird

am diesjährigen Galerienwochenende

deutlich. Die Galerie Kunstreich zeigt

in «Landschaften und Angeschwemmtes»

Berg- und Schneelandschaften

von Thomas Grogg, Alice Gafner stellt

in der Art + Vision die «Weitsicht»

auf die Natur ins Zentrum. Die retrospektivische

Ausstellung zum 25-Jahr-

Jubiläum des Künstlerduos Com&Com

in der Galerie Bernhard Bischoff &

Partner zeigt Acryl- und Airbrushbilder,

die in ihrer kitschig-schönen

Farbgebung fast zur Kontemplation

nötigen. Und die Galerie Kornfeld präsentiert

ihre dritte Schau von Alois

Lichtsteiner – mit Bergmotiven.

Für seine Rosenkranzsonaten setzte Heinrich Ignaz

Franz Biber 14 unterschiedlich gestimmte Violinen ein.

Les Passions de l’Âme nehmen die Herausforderung an.

Als Meister seiner Zeit galt der böhmische

Komponist und Violinist

Heinrich Ignaz Franz Biber, der im

17. Jahrhundert wirkte. Seine 15 Rosenkranzsonaten

erklingen an zwei

Konzerten im Berner Münster – ein

bewegendes zyklisches Werk.

Durch den Einsatz von 14 unterschiedlich

gestimmten Violinen nehmen

sie eine einmalige Stellung in der

Geschichte des Violinenspiels ein. Les

Passions de l’Âme, das Orchester für

alte Musik Bern unter der Leitung von

Meret Lüthi, setzt dazu historische Instrumente

ein, die das 17. Jahrhundert

heraufbeschwören: Lüthi spielt als

Solistin die Barockvioline, Matthias

Karge Vielfalt

Lichtsteiner schafft Bergmotive mit

Öl auf Leinwand und Papier, aber auch

Holzdrucke, wobei der Schweizer Maler

die Druckstöcke je Druck anders

anmalt. Dabei geht es nicht um identifizierbare

Gipfel, Hörner oder Grate,

sondern um die abstrakte Farbigkeit

und karge Vielfalt oberhalb der Baumgrenze.

Hier wird eine Grasnarbe

unter dem Schnee oder ein Felsspitz

zum entscheidenden Farbmoment.

Je näher man die Bilder Lichtsteiners

betrachtet, desto abstrakter werden

sie: Manchmal ist die Idee eines

Berges oder Gerölls von Nahem nur

schwer erkennbar. Weiss gemalte Flächen

erhalten Tiefe, werden Schnee,

Nebel oder Wolke, die Farben wiederum

werden zu Flecken. Ein Bild in Rot

könnte auch eine poetische Nahaufnahme

eines Ausschlags oder von

Brandwunden darstellen. Ein anderes

Bild erinnert an schimmernden Bernstein.

Grossformatige Werke feiern

grau, das eine eigene Farbigkeit entfaltet.

Es kann also durchaus passieren,

dass man vor einem Lichtsteiner steht

mit glasigem Blick, wie man ihn

krampfhaft herstellt beim Betrachten

von 3D-Bildern. Und der Künstler hat

einen da, wo er einen haben will. In

einem Videointerview sagte er: «Die

Reduzierung verlangt mehr Aufmerksamkeit.

Das Bild als Körper stellt sich

zur Verfügung mit seiner Oberfläche,

der Betrachter macht das Bild selbst

zum Bild mit seinem Körper.»

Berge als Opus magnum

Bernhard Bischoff, Partner und

Auktionator in der Galerie Kornfeld,

blickt auf eine lange und enge Zusammenarbeit

mit Lichtsteiner zurück; er

spricht gar von einem «Alois-Blick»,

mit dem er, nach der Beschäftigung

mit dessen Werken, die Berge in ihrem

Müller Gambe und Lirone, ein historisches

Streichinstrument. Rebecca

Rosen musiziert auf der Basse de Violon,

einer Art Vorläufer der Bratsche.

Shizuko Noiri an der Laute, Margit

Übellacker mit der Salterio, einer Kastenzither,

und Ieva Saliete an Cembalo

und Orgel komplettieren das Ensemble.

Freude, Schmerz, Glorie

Jeder Sonate ist ein Kupferstich in

Form eines Medaillons vorangestellt,

der ein Ereignis aus dem Leben Marias

und Jesus’ abbildet. Biber entnahm die

Bilder einer religiösen Druckgrafik, einem

sogenannten Bruderschaftszettel,

und fügte sie in die geschriebene

Detailreichtum anders betrachte. Und

er spricht von äusserst qualitätsvoller

Malerei, von einem «Tüftler» in

Sachen Druckgrafik, der mit seinen

frei gestalteten Schnee- und Felsflecken

wohl sein «Opus magnum» gefunden

habe. Muster und Schattierungen

würden ihn umtreiben, das Thema

Berg nun schon seit über 20 Jahren.

Niederschwelliger Kunstzugang

Nachdem die Ausstellung in der

Galerie Kornfeld wegen der Pandemie

zweimal verschoben werden musste,

ist endlich die Betrachtung vor Ort

wieder möglich. Und somit auch das,

wovon Galerien und – im Idealfall –

Kunstschaffende leben. Dazu Bischoff,

der auch für die Galerie Bernhard

Bischoff & Partner verantwortlich

zeichnet und als Präsident der Schweizer

Auktionshäuser amtet: «Primärmarkt-Galerien,

die die Basisarbeit

leisten und Kunst direkt aus dem Atelier

ausstellen und verkaufen, haben

es sehr schwer während der Pandemie.»

Galerien lebten vom direkten

Austausch vor den Werken, die teils

auch für ein kleines Budget erschwinglich

seien. «Galerien verkaufen mit

den Kunstwerken Emotionen und

Geschichten, während im Sekundärmarkt,

dem klassischen Kunsthandel,

die materielle Wertbeständigkeit eine

grosse Rolle spielt; Kunstwerke werden

da durchaus auch als Wertanlage

angesehen», sagt Bischoff. Die Auktionen

von Kornfeld liefen 2021 so gut

wie noch nie in seiner über 150-jährigen

Geschichte, fügt er an.

Widmungshandschrift für den Salzburger

Fürsterzbischof Maximilian

Gandolph Graf von Kuenburg ein. Die

Bilder sind auf drei Spalten verteilt

und stellen die je fünf freudenreichen,

schmerzhaften und glorreichen Geheimnisse

des Rosenkranzes dar. Das

erste Konzert widmet sich den freudenreichen

und schmerzhaften Rosenkränzen,

im zweiten Konzert folgt

der glorreiche Rosenkranz mit der

Schlusssonate XVI «Schutzengel», der

Passagalia für Solovioline in g-Moll.

Christina Burghagen

Berner Münster

• «Freudenreicher und schmerzhafter

Rosenkranz»:

Mi., 19.1., 19.30 Uhr

• «Glorreicher Rosenkranz»:

20.1., 19.30 Uhr

www.bernermuenster.ch

Ostring meldet:

«Du hesch nid Long Covid,

du bisch eifach e fuuli Sou» –

neulich im Tram erhorcht, fand

ich in seiner Apodiktik etwas

gewagt.

Matto Kämpf

Das Galerienwochenende in Bern

bietet die Möglichkeit, niederschwellig

reinzuschauen und Kunst – und in

gewissem Sinne auch die Natur – geniessen

zu können. Auch andere elementare

Themen wie etwa Tod, Trauriges

und Düsteres sind zu sehen.

«Schwarz wäre Ende» heisst die Ausstellung,

in der ArchivArte «Morbide

Werke aus dem Archiv» zeigt, die

Vanitas-Bilder, Dantes Inferno genauso

wie Erinnerungen an Krieg und

Verlust vielfältig aufgreifen. Die Galerie

Muster Meier wiederum widmet

sich dem Klimawandel in «Apokalypse

Now: Kunst und Klima». Ein Thema,

das Graumalerei im abstrakteren und

bitteren Sinne aufgreift.

Katja Zellweger

• Diverse Galerien, Bern

Sa., 15.1., und So., 16.1.

www.bernergalerien.ch

• Lichtsteiner: «Neue Arbeiten»

Galerie Kornfeld, Bern

Liedermattinée:

So., 16.1., 11.30 Uhr

Ausstellung bis 26.2.

www.kornfeld.ch

Toxischer Bund

Dr. Heinrich Faust ist unzufrieden mit

dem Leben, aber auch mit seiner Forschung.

Sein Versuch, die Essenz des

Lebens zu finden, will ihm nicht gelingen

und mit seinem eigenen Dasein

mag er nichts mehr anfangen. Depressiv

und ohne jegliche Lebenslust,

macht er einen Pakt mit dem Teufel

Mephisto, der ihm zu mehr Lebensfreude

verhilft. Faust wird zum jungen

Mann zurückverwandelt und Mephisto

arrangiert für ihn die Liebelei mit

dem scheinbar naiven Gretchen, das

Faust schon eine Weile im Auge hatte.

Mit seiner zweiteiligen Tragödie über

eine Wette um eine Menschenseele

hat Goethe 1808 ein Werk veröffentlicht,

das in die deutsche Literaturgeschichte

eingehen sollte. Der in Dänemark

geborene Regisseur Nis Søgaard

(Bild) bringt beim Theater Orchester

Biel Solothurn den Klassiker «Faust I»

auf die Bühne. Dabei fokussiert er auf

die tragische Geschichte von Gretchen,

und erzählt von einer toxischen

Beziehung. Dafür werden diverse

Register gezogen: Schauspiel, Maskentheater

sowie Puppenspiel. vit

Premiere: Stadttheater Solothurn

Fr., 14.1., 19.30 Uhr

Vorstellungen in Biel und Solothurn

bis 3.3.

www.tobs.ch

Toxisches Heim

Alexander Hörbe

Sowohl im Kindesalter wie auch als

Erwachsene wurde Nora wie eine Puppe

gehandelt. Nora die mit ihrem Mann

Torvald eine bürgerlich-bevormundende

Ehe führt, wurde wohl kaum je

ernst genommen. Im Stück «Nora oder

ein Puppenheim» (1879) des norwegischen

Dramatikers Henrik Ibsen bricht

Nora aus einer auf Kontrolle basierenden

Ehe aus und begibt sich damit in

eine damals sozial inakzeptable Position.

Die Autorinnen und Performerinnen

Annina Machaz und Mira Kandathil

bringen die Figur Nora auf die

Bühne und versetzen sie an einen Ort,

der für viele von uns einmal Zuhause

sein wird: ins Altenheim. Auch hier

herrscht mehr Bevormundung als

grenzenlose Freiheit. In ihrer Version,

«Nora oder ein Altenheim», fragen sich

die beiden Noras, inwiefern man sich

an diesem Ort, an dem viele ihren Lebensabend

verbringen, endlich von gesellschaftlichen

Fesseln lösen kann

und wie wir als Teil einer alternden

Bevölkerung mit dem Alter umgehen.

vit

Schlachthaus Theater, Bern

Fr., 14.1., und Sa., 15.1., 20 Uhr

www.schlachthaus.ch

Alois Lichtsteiner

Je näher man Lichtsteiners Bergmotive betrachtet, desto abstrakter werden sie.

ArchivArte zeigt morbide Werke wie die Dornenkrone der Künstlerin Anita Vuille.

ArchivArte

Mayra Wallraff

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