18.01.2022 Aufrufe

Berner Kulturagenda N° 2

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DO 20.1. –

MI 26.1.2022

2 / www.bka.ch

Agenda, Ausstellungen und Kino

Seiten 4 bis 11

«Es betört uns, erregt

uns, macht uns aber

auch Angst, wenn wir

es nicht haben.»

Die Rede ist von Geld. Der Ökonom

David Iselin hat im Bernischen

Historischen Museum

eine Ausstellung dazu kuratiert.

«Das entfesselte Geld» folgt der

erstaunlichen Karriere des Mammons

von der Goldmünze zum Bitcoin.

Seite 12

Filmbringer

Experiment am lebenden Objekt

Wie radikal kann Kunst heute sein? Das beantwortet der Experimentalfilm

«Das Maddock Manifest» wohl nicht. Die Künstler Dimitri Stapfer und Benjamin

Burger werfen in ihrem rätselhaften, bildstarken Debüt vielmehr Fragen auf.

3

Das kann heiter werden

Pop, Jazz, Klezmer, Gipsy: Buntspechts Musik überbordet

und überrascht. Beim Besuch der Wiener im ISC werden

die Füsse nicht still stehen.

Wie das Leben so spielt

Fünf Kurzgeschichten, die für Leichtigkeit sorgen:

Das Theater Ittigen lädt mit «5 nach 8» zu einem ebenso

tiefsinnigen wie vergnüg lichen Theaterabend.

ZVG

Kulturtipps mit

Willi Grimm

Mit seinem Didgeridoo und weiteren

Naturton-Instrumenten erschafft Willi

Grimm sphärisch-mystische Klanglandschaften.

Im Klangkeller erzeugt

er an der Jekami-Abendreihe «Soul-

Sound-Scape» einmal im Monat

Klänge und Harmonien im Zusammenspiel

mit den Gästen und ihren

Instrumenten. (Do., 20.1., 19.30 Uhr)

Machen Sie den ersten Satz.

Improvisieren ist gefragt.

Und was soll der letzte sein?

Es ist wie es ist und es ist gut so.

Wohin gehen Sie diese Woche und

warum?

1. Ins Klingende Museum: Hier gibt

es «Kuriositäten – merkwürdige Blasinstrumente»

zu bestaunen. (Bis 30.4.)

2. Ins Kino Rex: Hier gibt es in

der Samurai-Reihe «Twilight Samurai»

aus dem Jahr 2003 zu schauen. (Mo.,

24.1., 20 Uhr)

3. Ins Haus der Religionen – Dialog

der Kulturen: Hier gibt es eine Textwerkstatt

mit Imam Mustafa Memeti,

der islamische Lektüre zu Flucht präsentiert.

(So., 23.1., 12.30 Uhr)

Bereits mit seinem ersten Album

«Großteils Kleinigkeiten» liess das

Wiener Sextett 2018 aufhorchen. Mit

dem zweiten, «Draußen im Kopf»,

schaffte es Buntspecht 2019 in die Top

10 der österreichischen Albumcharts

und noch im gleichen Jahr veröffentlichten

die sechs schon das dritte,

«Wer jagt mich wenn ich hungrig bin».

Das vierte Album entstand nun während

der Pandemie. Wie ist es möglich,

innerhalb so kurzer Zeit so viel

Musik zu schreiben?

Schöne Sätze

Für ihre Musik schöpfen sie aus

ihrem gemeinsamen Spielen. Diese

spontane Herangehensweise, ihre

Hin gabe und auch ihr Verschmelzen

mit der Musik hört man auch in ihren

Songs. Neben dem Stilmix aus Pop,

Klezmer, Jazz und Gipsy-Sound stechen

auch die Texte von Buntspecht

hervor. Zwar wird nicht in allen Liedern

eine stringente Geschichte erzählt,

aber schöne Sätze finden sich in

allen. Gesungen meistens von Lukas

Klein, dessen unverkennbare, androgyne

Stimme den Songs den nötigen

Charakter verleiht.

Energie der Naivität

So unterschiedlich die Alben musikalisch

sind, die Musik von Buntspecht

zeichnet sich durch eine Unbeschwertheit

aus. Sie kommt von einer

positiven Naivität, mit der die Band an

das Leben herangeht. So spiegelt auch

der Titel des neuesten Albums eine

lebensbejahende Leichtigkeit: «Spring

bevor du fällst» – ein Satz, der Redewendung

werden könnte. Und ein

Lied, zu dem man tanzen sollte, wenn

Buntspecht ins ISC kommen.

ISC Club, Bern

Fr., 21.1., 19.30 Uhr

www.isc-club.ch

«Spring bevor du fällst»: Buntspecht bringen Wiener Witz ins ISC.

Louisa Dittli

ZVG

Ein Mann und eine Frau in einem

Zugabteil. Vorerst nichts Aussergewöhnliches.

Ihr ist nicht nach einer Unterhaltung,

doch er ist hartnäckig und

lässt sich alles Mögliche einfallen, um

sie in ein Gespräch zu verwickeln. Nach

und nach entsteht zwischen den beiden

ein humorvoller und bissiger Dialog.

Im Stück «Irgendwann wird es

von selber hell», verfasst von Autor

und Lyriker Jörg Neugebauer, sitzt ein

Paar nach vierzig gemeinsamen Jahren

auf dem Sofa und reist in Gedanken

zurück zur ersten Begegnung

während einer Zugfahrt: Ein Wechselspiel

zwischen Schwere und Leichtigkeit,

zwischen unbekümmerten Gesprächen

der Vergangenheit und

belastenden Vorahnungen der Gegenwart

entspinnt sich.

Theater mal rückwärts

Es ist eines von fünf Kurzstücken,

welche mit «5 nach 8» Premiere beim

Theater Ittigen feiern. Ums Zurückreisen

anderer Art dreht sich «Krimi im

Gepäck»: Darin schnappen die Polizisten

gleich zu Beginn den Täter, denn

die ungewöhnliche Kriminalgeschichte

aus der Feder von Vorstandsmitglied

Adrian Hossmann wird rückwärts

gespielt.

«Die Geschichten sind besinnlich,

philosophisch, tragisch, komisch.

Eine breite Palette, wie das Leben

selbst», erzählt Christa Friedli Müller,

die zusammen mit Regisseur und

Schauspieler Gian Pietro Incondi bei

den Stücken Regie führt und seit vielen

Jahren als künstlerische Leiterin

des Vereins wirkt.

Verspätete Feier

Letztes Jahr sollte das Theater

sein 40-jähriges Bestehen feiern. Situationsbedingt

musste die Jubi läums-

Produktion aber verschoben werden.

Um in der diesjährigen Umsetzung

agiler reagieren zu können, kam Friedli

Müller die Idee mit den Kurzgeschichten

– und sie ist zufrieden: «Das

Format brachte eine Leichtigkeit mit,

die allen Beteiligten Freude bereitet.»

Tabea Andres

Theater Ittigen

Premiere: Sa., 22.1., 20 Uhr

Vorstellungen bis 12.2.22

www.theater-ittigen.ch

Michael Meier

40 Jahre ein Paar, 40 Jahre Theater.


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Anzeiger Region Bern 34

20. – 26. Januar 2022

ZVG ZVG

Zwei Experimentelle

Valentina Štrucelj und Joanna

Wicherek picken Teile aus unterschiedlichen

Zeiten heraus und setzen

diese dann neu zusammen. So ist

ihr experimen telles Programm «Time

Pieces» entstanden. Die beiden Musikerinnen

verbinden dabei das traditionelle

Klavier-Klarinette-Duett mit

der Technologie des Live-Sound-Looping.

Konzertpianistin Wicherek und

Klarinettistin Štrucelj unterrichten

beide am Konsi Bern.

Das Duo ist im Hotel Regina in

Mürren zu hören. Im ersten Teil des

Abends spielen die beiden amerikanische

Musik des 20. Jahrhunderts, unter

anderem das Stück «Time Pieces»

Op. 43 des amerikanischen Komponisten

Robert Muczynski (1929-2010),

aber auch die Sonate für Klarinette

und Klavier von «West Side Story»-

Schöpfer Leonard Bernstein (1918-

1990). Der zweite Teil des Konzerts

geht über zu neuen Sounds zwischen

Klezmer und Jazz mit repetitiven

Effekten.

vit

Hotel Regina, Mürren

Sa., 22.1., 20.30 Uhr

www.reginamuerren.ch

Zwei Ebenbürtige

Mit der Violinsonate Nr. 7 op. 30.2

c-Moll habe er einen neuen Stil gefunden,

wie Beethoven 1802 schrieb. Hier

wurde die Violine zur ebenbürtigen

Partnerin des Klaviers. Die Komposition

gehört zu einer Werkgruppe von

drei Sonaten, die er dem damaligen

Zaren Alexander I. widmete, wofür er

einige Jahre später vom Zarenhaus

belohnt wurde.

Der Violinist Alexandre Dubach

und die Pianistin Rosemarie Burri

spielen im Elfenau Park die Violinsonate

sowie die über 100 Jahre später

entstandene Sonate Nr. 2 in D-Dur op.

94a von Sergei Prokofiew. Diese wurde

während dem Zweiten Weltkrieg

als zunächst als Flötensonate komponiert;

doch der sowjetische Violinist

David Oistrakh bat den Komponisten,

sie zur Sonate für Violine und Klavier

umzuarbeiten. Eine erfolgreiche Adaption,

für den Komponisten ebenso

wie für alle Interpreten.

vit

Konzertsaal Elfenau Park, Bern

Sa., 22., und So., 23.1., 17 Uhr

www.elfenaupark.ch

Aus dem Graben

Nicht einmal die Klimakrise

löst dasselbe Unbehagen aus

wie die Tatsache, dass Leute

wie Bush und Berlusconi, die

Schrecken unserer Jugend,

heute als gemässigt gelten.

Rollatoren for Rulers

Essenz auf die Ohren

Der Sound des Trios Speak Low um Lucia Cadotsch zeichnet sich durch ein beinahe telepathisches Zusammenspiel aus.

Fabio Baechtold, Geschäfts- und Programmleiter bei

BeJazz, stellt ein beflügelndes BeJazz-Winterfestival auf

die Beine. Unter anderem tauft das Trio Speak Low der

Bündnerin Lucia Cadotsch sein zweites Album.

Zum gefühlten Höhepunkt der fünften

Corona-Welle ein Festival zu veranstalten,

ist nicht ganz ohne. «Die uneingeschränkten,

sozialen Aspekte des

Konzerterlebnisses fehlen mir», so

Fabio Baechtold, Geschäftsleiter bei

BeJazz. Das Zusammenkommen ist

laut Baechthold denn auch eine Art

Markenzeichen der BeJazz-Konzerte.

Angst vor längerfristig leeren Rängen

braucht er aber nicht zu haben: «Die

Menschen kommen regelrecht angerannt,

seit Konzerte wieder erlaubt

sind», so der Berner.

Ohne Drumherum

Baechtold ist seit dem Jahr 2000

Teil von BeJazz, Geschäftsleiter des

Vereins ist er seit 2007, seit 14 Jahren

gestaltet er das Programm fürs Winterfestival.

«Von Anfang an wollten

wir am Winterfestival die stilistische

Breite der Konzertsaison abbilden»,

sagt er. Dabei würden sie sowohl auf

kleine als auch auf grössere Formationen

setzen. An der 20. Ausgabe wird

pandemiebedingt auf ein Drumherum,

etwa in Form einer Party, verzichtet.

Kraft und Leichtigkeit

Aus dem Programm sticht unter

anderem das Projekt Speak Low der

Bündnerin Lucia Cadotsch heraus,

das sich nicht ausschliesslich im

Jazz verorten lässt. Mit dem Grossteil

an akustischen Elementen, gespielt

in kammermusikalischer Formation,

zeichnet sich die Musik auf ihrem

zweiten Album «Speak Low II» durch

das beinahe telepathische Zusammenspiel

des Trios aus.

Mit genreübergreifenden Nuancen

und minimalen Mitteln, die zum Kern

der Komposition vordringen, schaffen

die Sängerin Cadotsch, Otis Sandsjö

am Tenorsaxofon und der Bassist Petter

Eldh den Spagat zwischen Kraft

und Leichtigkeit. Am Winterfestival

taufen sie ihren Zweitling.

Festival mit Dramaturgie

Mit dem Donnerstagabend, der Jazz

und Volksmusik vereint (Joe Haider

Jazz Orchestra und Jütz), dem durch

und durch im Jazz beheimateten Freitagsprogramm

(Lottchen, Colin Vallon

Trio und Dejan Terzic’s «Axiom») sowie

dem breit gefächerten Abschluss

am Samstag (Blau Salvatge, Speak Low

und Enders Room), spannt Baechtold

einen dramaturgischen Bogen. Die

Essenz dessen, was es bei BeJazz das

Jahr über auf die Ohren gibt, hat er für

das Festival extrahiert.

Lula Pergoletti

Vidmar 1, Liebefeld

Do., 20., bis Sa., 22.1.

Speak Low: Sa., 22.1., 20 Uhr

www.bejazz.ch

«Wer die Augen öffnet, findet Spuren von Kolonialismus»

Susanne Bachmann ist Soziologin und Mitorganisa torin der «Tour de Lorraine».

Im Gespräch erzählt sie, wie die diesjährige Ausgabe des Politfestivals unser Denken

dekolonalisieren will.

Susanne Bachmann, warum geht es

in der diesjährigen Tour de Lorraine

um Postkolonialismus?

Es ist höchste Zeit, die kolonialen

Verwicklungen der Schweiz genauer unter

die Lupe zu nehmen. Es geht

schliesslich um die grossen Fragen:

Wie organisieren wir unser Zusammenleben

so, dass alle gleichwertig Zugang

haben? Was können wir dabei aus der

Geschichte und von anderswo lernen?

Was genau meint postkolonial?

Heisst das nicht, dass Kolonialismus

vorbei ist?

Leider nein. Der Begriff «post» verweist

darauf, dass koloniale Verstrickungen

die Schweiz geprägt haben

und dies weiterhin tun. Rassismus ist

eine Form, in der Kolonialismus weiter

besteht.

Kann Kunst die Welt dekolonialisieren?

Kunst kann auf bisher übersehene

Aspekte – und das ist bei kolonialen

Spuren ja oft der Fall – hinweisen.

Daher erhoffe ich mir von den Filmen,

«Die Menschen kommen

angerannt, seit Konzerte

wieder möglich sind.»

Fabio Baechthold, BeJazz

Kunst kann auf postkoloniale Strukturen hinweisen, sagt Susanne Bachmann.

Performances, Diskussionen und Vorträgen

des Festivals, dass sie mir als

Weisser Person dabei helfen, das bisher

schwer zu Entdeckende zu sehen.

Welche Spuren von Kolonialismus

gibt es konkret in Bern?

Genau das wollen wir mit einer

Veranstaltungsreihe herausfinden. Ich

bin mir sicher: Wenn wir die Augen

öffnen, können wir Spuren in unserem

Alltag, zum Beispiel im Stadtraum,

Dovile Sermokas

ZVG

finden, aber auch in unseren Köpfen,

in den Parlamenten und in den Portemonnaies.

Was sollte man am Festival auf

keinen Fall verpassen?

Ich persönlich will mir die Performance

vom Berner Schauspieler und

Tänzer Mbene Mwambene anschauen.

Er konfrontiert uns über Tanz und

Storytelling mit den Erfahrungen als

Schwarzer Mann in der Schweiz.

Impressum

Herausgeber: Verein Berner Kulturagenda

Die Berner Kulturagenda ist ein unabhängiges

Engagement des Vereins Berner Kulturagenda.

Sie erscheint wöchentlich mit dem Anzeiger Region

Bern und dem Fraubrunner Anzeiger in einer

Gesamtauflage von 167 454 Exemplaren.

verein@bka.ch

Leitung Mitgliederbereich:

Beat Glur, beat.glur@bka.ch

Redaktion: redaktion@bka.ch

Leitung: Susanne Leuenberger (sus),

susanne.leuenberger@bka.ch

Lula Pergoletti (lup), lula.pergoletti@bka.ch

Vittoria Burgunder (vit), vittoria.burgunder@bka.ch

Praktikum: Louisa Dittli (loud), louisa.dittli@bka.ch

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dieser

Ausgabe: Tabea Andres, Johannes Dullin,

Michael Egger, Helen Lagger, Till Könneker,

Stephan Ruch, Katja Zellweger

Layout: Druckvorstufe Anzeiger Region Bern:

Chantal Müller

Verlag/Inserate: Simon Grünig,

simon.gruenig@bka.ch

Adresse: Berner Kulturagenda, Grubenstrasse 1,

Postfach 32, 3123 Belp, Telefon 031 310 15 00,

Fax 031 310 15 05, www.bka.ch

Nr. 4 erscheint am 02.02.2022

Redaktionsschluss: 17.01.2022

Inserateschluss: 26.01.2022

Nr. 5 erscheint am 09.02.2022

Redaktionsschluss: 24.01.2022

Inserateschluss: 02.02.2022

Agendaeinträge: Nr. 5 bis am 24.01.2022

Nr. 6 bis am 31.01.2022

Eingabe in die Datenbank der Berner Kulturagenda:

Auf www.bka.ch klicken Sie auf den Link

«Event hinzufügen». Bei technischen Problemen

oder Fragen wenden Sie sich an 031 310 15 08 oder

per E-Mail an veranstaltungen@bka.ch

Über die Aufnahme in die Berner Kulturagenda entscheidet

die Redaktion der Berner Kulturagenda.

Verleger: Gemeindeverband Anzeiger Region Bern,

Postfach 5113, 3001 Bern

Abonnemente: Sie können die Mittwoch-Ausgabe

des Anzeigers Region Bern inkl. BKA abonnieren:

3-Monats-Schnupperabo: CHF 25

1-Jahres-Abo: CHF 110

1-Jahres-Gönner-Abo: CHF 222

Bestellungen an: verlag@bka.ch, 031 310 15 00

Rechtlicher Hinweis: Redaktionelle Beiträge und

Inserate, die in der Berner Kulturagenda abgedruckt

sind, dürfen von nicht autorisierten Dritten weder

ganz noch teilweise kopiert, bearbeitet oder sonstwie

verwendet werden. Insbesondere ist es untersagt,

redaktionelle Beiträge und Inserate – auch in bearbeiteter

Form – in Online-Dienste einzuspeisen.

Die Berner Kulturagenda dankt der Stadt Bern

für die finan zielle Unterstützung.

Habt ihr darauf geachtet, dass

möglichst viele Künstler*innen aus

ehemaligen Kolonien zu Wort

kommen?

Viele haben selbst Rassismuserfahrungen

gemacht und gelten als «Andere»

– zum Beispiel wegen ihres Aussehens

oder ihres Namens. Auch wenn

sie aus Bern stammen, wird manchen

Menschen genau diese Zugehörigkeit

abgesprochen.

«Es ist höchste Zeit, die

Schweiz unter die Lupe zu

nehmen. Was können wir

aus der Geschichte und

von anderswo lernen?»

Susanne Bachmann, Soziologin

Wird es sogenannte Safe Spaces für

People of Color geben?

Wir haben einen inklusiven Ansatz.

Unser «Schwarze Schweiz Online-

Archiv» richtet sich nicht nur an

Schwarze Menschen, sondern auch an

ihre Familie und Freunde. Das Format

soll neue Orte zum Austausch und zur

Unterstützung schaffen.

Interview: Helen Lagger

Diverse Orte, Bern

Festival bis 29.1.

www.tourdelorraine.ch


20. – 26. Januar 2022

Anzeiger Region Bern 35

3

Es bleibt ein Gefühl

Schauspieler Dimitri Stapfer und Künstler Benjamin Burger

wagen mit «Das Maddock Manifest» einen bildstarken

Experimentalfilm über radikale Kunst. Zu sehen ist das

rätselhafte Debüt an den Solothurner Filmtagen.

«Das Maddock Manifest» ist eine

filmische Adaption Ihres gleichnamigen

Solo-Stücks, Benjamin Burger.

Dafür liessen Sie sich vom amerikanischen

Künstler Hermann Maddock

inspirieren, der 1998 in einem

performativen Akt Suizid beging.

Benjamin Burger: Das Stück beginnt

beim Suizid von Kurt Cobain und geht

über Hermann Maddock zu mir. Darin

gehe ich der Frage nach, ob Kunst noch

unabhängig vom kapitalistischen System

sein kann. Die Antwort für mich

ist Nein. Daraus ergibt sich dann die

Frage, ob Kunst überhaupt noch radikal

sein kann, wenn sie sich immer

auch gleich verkaufen muss. Es geht

um die Sehnsucht danach, etwas zu

finden, das noch radikal ist. Maddock

hinterliess bei seinem Tod ein Manifest,

welches von sich die ultimative

Radikalität behauptet. Es heisst, es sei

so überzeugend, dass alle, die es lesen,

sich als Widerstandsakt auslöschen

wollen. Wie Maddock selbst es tat.

Der Atem der Musik

Wie viel vom Stück ist nun im Film

noch drin?

BB: Das Stück ist sehr dokumentarisch

über Maddock. Das haben wir

aus pragmatischen Gründen aus dem

Film gestrichen. Was geblieben ist, ist

ein bestimmtes Gefühl, das sich im

Vergleich zum Bühnenstück im Film

nochmals verstärkt hat.

Dimitri Stapfer: Wir haben besonders

die Figur von Ben aus dem Stück

genommen. Sie will die Welt, in der sie

lebt, entschlüsseln und versucht, das

eigene Sein zu erklären. Im Filmkontext

konnte sich seine Figur nochmals

neu entfalten.

«Das Maddock Manifest» ist für

den einen Regie-, für den anderen

Filmdebüt. Wie hat dies die Entstehung

des Films beeinflusst?

BB: Für mich war mein Debüt als

Filmschauspieler nur so möglich. Ich

habe Dimitri bewusst gefragt, ob er die

Regie machen will. Ich habe Bühnenerfahrung

und stand auch schon vor

der Kamera. Aber in einem Spielfilm zu

spielen, der auf meinem Stück beruht,

das war für mich ein grosser Schritt. Da

muss ich loslassen können. Dimitri

konnte ich vertrauen, denn ich wusste,

er würde mir keine Anweisungen geben,

die er nicht selbst als Schauspieler

erhalten möchte.

DS: Für mich war dieses Vertrauen

ein unglaublich schönes Geschenk. Ich

habe zuvor schon mit dem Gedanken

gespielt, Regie zu führen, was ich fürs

Theater auch schon tat, aber nie für einen

Film. Davor hatte ich immer einen

Riesenrespekt. Wir teilten eine Vision

und haben daraus eine gemeinsame

Handschrift entwickelt.

Der erste Teil des Films findet in

einem leeren Theater statt, der

zweite draussen im Schnee.

DS: Das war so nicht geplant. Im

ersten Lockdown begaben wir uns für

den Dreh zu sechst ins leere Theater in

Quarantäne. Von der Tonmeisterin bis

zum Kameramann konnten alle ihre

Ideen einfliessen lassen, was täglich

neue Improvisation forderte. Nach

zehn Drehtagen hatten wir 14 Stunden

Filmmaterial. Der Editor Wolfgang

Weigl machte den Schnitt. Er rief uns

an und sagte, dass er entweder alles zu

einem Kurzfilm schneiden würde oder

wir ihm nochmals 25 Minuten Filmmaterial

liefern müssten, damit ein

Spielfilm daraus wird.

BB: Zuerst waren wir perplex: Wie

sollten wir das hinkriegen? Doch dann

kam der zweite Lockdown und die

Crew hatte wieder Zeit. Wir gingen ins

Tessin und drehten dort im Freien den

zweiten Teil. Dann fiel entgegen jeder

Prognose dieser Jahrhundert schnee.

Beseelt von Luft in Schwingung: Die Akkordeonistin Viviane Chassot und der Zither-Spieler

Martin Mallaun kreieren als Duo ihre ganz eigenen Arrangements. Die pionierhaft-verspielten

Stücke sind auf dem Album «Objets Trouvés» zu entdecken.

Heike Liss

Zum Film

«Das Maddock Manifest» zeigt

Bens geheimnisvolle Odyssee, beginnend

im leeren Theater, wo er

Gedanken spinnt. Er begegnet dabei

einem Fisch, den er mit auf die

Bühne vor leere Ränge nimmt und

erhält auf dem tastenlosen Telefon

Anrufe von Enigma, die ihn mit

computergenerierter Stimme befragt.

Vom Theater geht die nebulöse

Reise in die schneebedeckte

Natur weiter, wo er einer

kuriosen Figur mit Hundemaske

begegnet, immer auf der Suche

nach der weltverändernden Kunst.

Ziehen und Stossen. Luft geht rein,

Luft kommt raus. «Die Balg-Bewegung

eines Akkordeons ist wie die Atmung

eines Lebewesens», sagt die Schweizer

Akkordeonistin Viviane Chassot. Sie

liebe denn auch ihr Instrument nicht

nur wegen seines einzigartigen Klangs

und der unzähligen Einsatz- und Gestaltungsmöglichkeiten,

sondern auch

wegen «der Körperlichkeit»: «Indem

ich den Korpus beim Spielen buchstäblich

umarme, entsteht eine enge Verbindung,

ja fast eine Verschmelzung.»

Wer von Viviane Chassot jedoch

volkstümliche Ländlermusik erwartet,

liegt falsch. Schon seit Beginn ihrer

Beziehung zum Akkordeon – das

heisst, ab 12 Jahren – zog es sie in die

Welt der klassischen Musik. Heute

pendelt sie leichtfüssig zwischen den

Genres Klassik, Jazz und zeitgenössische

Musik. Und hat Erfolg.

Martin Callaun und Viviane Chassot arrangieren leichtfüssig und lustvoll.

Filmbringer

Die Crew wurde von Schnee überrascht. Nun sucht Ben in der weissen Natur.

2013 traf sie auf einen Gleichgesinnten:

den österreichischen Zither-

Spieler Martin Mallaun, auch er ein

Exot, der mit seinem Instrument auch

in denselben Stilrichtungen unterwegs

ist. Da es jedoch kaum originales

Repertoire für Akkordeon-Zither-Duo

gibt, suchten sie in der europäischen

Musikgeschichte nach adaptierbaren

Kompositionen. «Das Arrangieren ist

eine aufwändige Arbeit; da gibt es kein

vorgeschriebenes Rezept», sagt Chassot.

Monatelang hätten sie «experimentiert,

getüftelt und geköchelt», bis

die Klänge, die Stücke und das Programm

«in sich stimmig» waren.

Archaisch, energetisch, rockig

Wie das tönt, kann man sich auf

ihrer 2016 veröffentlichten CD «Objets

Trouvés» anhören. Den Rahmen

bilden Arrangements der Klavierkompositionen

«Musica ricercata»

von György Ligeti – «archaische, energetische

und zuweilen fast rockige

Stücke», wie Chassot sagt. Dazwischen

Ana Hofmann

Filmduo Burger und Stapfer.

Wir entschieden, trotzdem weiterzudrehen.

Nun spielt der zweite Teil

eben in der Schneelandschaft.

DS: Die dortige Postbotin, mit der

wir uns anfreundeten, zeigte uns fantastische

Locations für den Dreh.

Thematisiert der Film eigentlich auch

die Pandemie?

BB: Wir haben bewusst das Wort

«Virus» oder «Pandemie» vermieden.

Die Frage, ob eine Idee so parasitär

sein kann, dass sie sich in den Köpfen

festsetzt und unser Handeln steuern

kann, das wird hier thematisiert. Das

war bereits im Bühnenstück so, also

vor der Pandemie. Aber natürlich gibt

es da Parallelen.

DS: Durch diese rätselhafte, metaphysische

Suche der Figur wird jede*r

Zuschauer*in den Film anders interpretieren.

Das passiert auch mir. Jedes

Mal, wenn ich den Film sehe, verknüpfe

ich andere Zusammenhänge und entschlüssle

die Geschichte von neuem.

Interview: Vittoria Burgunder

• Solothurner Filmtage: Diverse

Kinos, Solothurn. Bis Mi., 26.1.

«Das Maddock Manifest»:

Kino Canva, Solothurn. Fr., 21.1.,

18 Uhr und So., 23.1., 17.45 Uhr

www.solothurnerfilmtage.ch

• Kino Rex, Bern. Fr., 28.1.,

20.30 Uhr und weitere Spielzeiten

Anschliessende Podiumsdiskus sion

in Anwesenheit von Dimitri Stapfer

und Benjamin Burger:

Fr., 28.1., und 6.2.

www.rexbern.ch

gibt es kontrastvolle Exkurse ins Elisabethanische

Zeitalter (John Dowland),

in den französischen Barock (François

Couperin) oder in die Neue Musik des

20. Jahrhunderts (John Cage). Und mit

Tangos des argentinischen Komponisten

Astor Piazzolla – Bravour-Stücken

fürs Akkordeon – verleiht das Duo der

Aufnahme eine jazzige Note.

Stephan Ruch

Album «Objets Trouvés» im Handel

erhältlich oder direkt via:

www.vivianechassot.ch

www.martinmallaun.com

Konzert abgesagt

Das Duo Chassot/Mallaun hätte

im Rahmen der Club-Konzerte

der Migros-Kulturprozent-

Classics am Sa., 22.1., im Yehudi

Menuhin Forum Bern Auszüge

aus seiner CD «Objets Trouvés»

gespielt. Die Tournee wurde

kurzfristig verschoben. Das Konzert

wird voraussichtlich im Mai

nachgeholt, allerdings mit Viviane

Chassot als Solokünstlerin.

www.club-konzerte.ch

Fabienne Watzke

Off the Record

Kolumne von Till Könneker

Mich interessiert die Zukunft mehr als

die Vergangenheit, das Potenzial mehr

als die Versäumnisse von gestern. Doch

das, was war, zeigt immer auch, was

heute möglich wäre. So blicke ich zum

Beispiel auf die ausklingenden 60er-

Jahre, als Harald Szeeman gross und

wild dachte, als Bern ein Kunstlabor

von internationaler Bedeutung war.

Christo & Jeanne-Claude verpackten die

Kunsthalle, Beuys bespielte sie, Lischetti

betrieb das «Laboratorium für

angewandte Umweltgestaltung».

Wo stehen wir heute als Kunststadt?

Fehlt es uns an Selbstbewusstsein? War

die Szene offener? Vielleicht waren es ja

gerade die vielen Missstände, welche die

Kunst damals so dringlich machten. Ich

glaube, es sind immer auch die Impulse

von aussen, die lokale Kunst beleben.

«Auch wenn der Finger,

den sie auf empfindliche

Wunden legt, manchmal

schmerzt, vermag Kunst

auch zu heilen.»

Mich interessiert das, was werden

könnte, was Kunst in Bezug auf die Lebensqualität

in einer Stadt leisten kann,

wenn sie auf fruchtbaren Boden fällt. So

entstand die Idee, das Amt für Ermöglichung

zu gründen, denn wir müssen

zuerst die Bedingungen für Kunst und

Kultur verbessern, bevor wir immer

neue Projekte entwickeln. Also Raum

schaffen, Austausch fördern und unbürokratische

Unterstützung bieten.

Kulturelle Bildung ist für eine Gesellschaft

essenziell. Es ist wichtig, dass wir

uns selbst, aber auch die Stadt, in der wir

leben, immer neu wahrnehmen und hinterfragen.

Auch wenn der Finger, den sie

auf empfindliche Wunden legt, manchmal

schmerzt, vermag Kunst auch zu

heilen. Hier hat Bern die Gelegenheit,

die Probleme und Herausforderungen

der Stadt auch in Zusammenarbeit mit

Kunstschaffenden anzugehen. Ihr ungewohnter

Blick kann helfen, Orte zu verändern,

Neues zu planen und vergangene

Missstände zumindest in einen verständlichen

Kontext zu bringen. Kunst

hat schon immer Orte belebt und verändert,

meist autonom, selten auf Augenhöhe

und mit angemessener Unterstützung.

Allzu oft führte dieser Prozess zu

Gentrifizierung und damit zu sozialem

und kulturellem Ungleich gewicht.

Wie also erreichen wir eine neue

Struktur des Dialogs? Es fängt wohl damit

an, Kunstschaffende und ihr Tun

nicht als Bittsteller und Nutzniesser

öffentlicher Gelder zu sehen, sondern

als entscheidend für gesellschaftliche

Bildung, als Chance für eine zukunftsfähige

und selbstbewusste Stadt.

Till Könneker realisiert Ideen, Konzepte,

Kunst und Kulturprojekte. Er gründete

den Hauptsitz im PROGR, erfand das

Kultur Blind Date und die Too Late Show,

2021 rief er das Amt für Ermöglichung ins

Leben, das unbürokratisch Kunst fördert.

Off-the-record schreibt er über das Potenzial

von Bern und darüber hinaus.

Illu: Olivia von Wattenwyl, Blackyard


4

Anzeiger Region Bern 36

20. – 26. Januar 2022

Yoshiko Kusano

Der toxische Kerl im Gnadenhof

Der alte weisse Mann hat seine besten Tage hinter sich. Mats Wild

heisst er und – nomen est omen – wird’s nochmals richtig wütend

und wuchtig, denn klein beigeben und leise von der Bühne gehen

ist bekanntlich seine Sache nicht. Die Heitere Fahne wird für

einmal Gnadenhof für den angezählten toxischen Kerl. Johannes

Dullin und Nils Torpus stimmen seinen Schwanengesang im Duett

an. Das verspricht tragisch-lustig zu werden.

Heitere Fahne, Wabern. Do., 20.1., bis Sa., 22.1., 20 Uhr

Khulood Basel

ZVG

Der dänische Prinz im Rockmodus

Sein oder Nichtsein? Im Rockmusical «Rock Me, Hamlet» behilft

sich Shakespeares dänischer Prinz der Sprache der modernen

Pop- und Rockgeschichte. Die Rockband und die Darsteller*innen

geben alles, um die Tragödie voranzutreiben: Songs von Bands wie

Supertramp oder der Black Eyed Peas werfen existenzielle Fragen

auf, die Sänger*innen tragen opulente Kostüme in Steampunk-

Façon, Puppen mit den Gesichtszügen der Mimen sorgen für ein

zusätzliches Spiel im Spiel.

Stadttheater Langenthal. Do., 20.1., 19.30 Uhr

Do 20.

Bern

Bühne

Animal Farm

By George Orwell. Adapted for the stage

by Paul Stebbings. Directed by Gaspard

Legendre

www.theater-am-kaefigturm.ch

THEATER AM KÄFIGTURM, SPITALGASSE 4.

15.30 UHR

Das Rheingold

Vorabend des Bühnenfestspiels «Der

Ring des Nibelungen» von Richard

Wagner. Dichtung vom Komponisten

In deutscher Sprache mit deutschen

Übertiteln www.buehnenbern.ch

BÜHNEN BERN, BÜHNEN BERN – STADT-

THEATER, KORNHAUSPLATZ 20. 19.30 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

Kamingespräche – Trans: Geschlecht

ist Kopfsache

Im lauschigen Rahmen vertiefen wir die

Ausstellung «Queer – Vielfalt ist unsere

Natur» – in der Ausstellung selbst. Mit

spannenden Gästen trauen wir uns an

herausfordernde Themen.

NATURHISTORISCHES MUSEUM BERN,

BERNASTRASSE 15. 20.00 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

Die Physiker

Zum 100. Geburtstag von Friedrich

Dürrenmatt. Regie: Oliver Stein. Mit:

Miriam Jenni, Danièle Themis, Hans-

Jürg Klopfstein, Samuel Kobel, Kaspar

Weiss, Markus Maria Enggist, Roman

Weber www.theatermatte.ch

THEATER MATTE, MATTENENGE 1.

20.00 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

Inserat

MEDIENPARTNER

PARTNER

Vorverkaufsstellen

Meisterzyklus Billettkasse

Telefon 031 994 49 22

www.meisterzyklus.ch

Buchhandlung

zum Zytglogge

Animal Farm

By George Orwell. Adapted for the stage

by Paul Stebbings. Directed by Gaspard

Legendre

www.theater-am-kaefigturm.ch

THEATER AM KÄFIGTURM, SPITALGASSE 4.

20.00 UHR

NICO ARN – SEXY

STANDUP COMEDY (TRY OUT)

www.onobern.ch

ONO DAS KULTURLOKAL, KRAMGASSE 6.

20.00 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

Hazel Brugger

Das neue Programm von Hazel Brugger:

«Kennen Sie diese Frau?»

CASINO BERN. 20.00 UHR

The Museum – Von Kashabi Theatre

Ein fiktiver Fall, anhand dessen die

Entstehung von Gewalt untersucht wird.

SCHLACHTHAUS THEATER BERN, RATHAUS-

GASSE 20-22. 20.00 UHR

Wildern

Installatives Musiktheater frei nach

Raphael Urweiders gleichnamigem

Gedichtband von Collectif barbare. Eine

klangliche und poetische Reise, die

unser Verhältnis zu Globalisierung und

Natur erfragt.

TOJO THEATER REITSCHULE BERN, NEU-

BRÜCKSTRASSE 8. 20.30 UHR

Klassik

Les Passions de l’Âme: Rosenkranzsonaten

Nach vielen Jahren der Hinwendung zu

Bibers Ensemblemusik gilt unser Blick

nun seinem berühmtesten Opus – den

15 «Rosenkranzsonaten».

LES PASSIONS DE L’AME, BERNER MÜNS-

TER, MÜNSTERPLATZ 1.

JUGENDKULTURPASS 16-26

Garant für


Konzertsaal:

Maurice Steger

zurück in Bern

Kammerspiel in der Todeszelle

Ein Amokläufer, der vor sieben Jahren ein Blutbad in einem Museum

für zeitgenössische Kunst angerichtet hat, ist zum Tod verurteilt.

Das Spiel setzt am Vorabend seiner Hinrichtung ein: Sein

Henkersmahl teilt er auf eigenen Wunsch mit dem Kommissar, der

ihn einst verhaftete. «The Museum», ein Stück des palästinensischen

Gründers des Khashabi-Theaters, Bashar Murkus, ist keine

leichte Kost. Das auf arabisch aufgeführte Kammerspiel in der

Todeszelle wird deutsch untertitelt.

Schlachthaus Theater, Bern. Do., 20.1., bis Sa., 22.1., 20 Uhr

Konzert junger Talente

Es spielen Schülerinnen und Schüler der

kantonalen Talentförderung.

VBMS BERN, DISTELZWANG, GERECHTIG-

KEITSGASSE 79. 17.00 UHR

Musizierstunde Gesang

Klasse von Richard Helm

www.konsibern.ch/de

KONSIBERN, MUSIKSCHULE KONSERVATORI-

UM BERN, KRAMGASSE 36. 18.00 UHR

Musizierstunde Klavier

Klassen von Bayan Kozhakhmetova &

Kostyantin Tovstukha & Simon Bucher

(Stv. von Nazanin Piri)

KONSI BERN, MUSIKSCHULE KONSERVATO-

RIUM BERN, KRAMGASSE 36. 20.00 UHR

Freitag

21. Januar 2022

19.30 Uhr

Casino Bern

Maurice Steger


Zürcher Kammerorchester

Werke von


Sounds

Playtime: Trafic – Composing and

Performing

Medial vielfältig, kurzweilig und zunehmend

visuell geprägt – so kann man

das beschreiben, was heute an der

HKB unter «Composition» zu erleben ist.

Studierende präsentieren ihre neuesten

Arbeiten.

HOCHSCHULE DER KÜNSTE BERN, FACH-

BEREICH MUSIK KLASSIK, HKB MUSIK,

AUDITORIUM, OSTERMUNDIGENSTRASSE

103. 18.00 UHR

Playtime 2022

Das HKB-Musikfestival quer durch alle

Genres ist nochmals grösser und vielfältiger

geworden: Insgesamt gibt es zwölf

verschiedene Konzerte. Die Eintritte zu

allen Konzerten sind frei.

HOCHSCHULE DER KÜNSTE BERN, FACH-

BEREICH MUSIK KLASSIK, DIVERSE ORTE.

18.00 UHR

Ali Jackson Trio

Programmänderung:

Dienstag, 18.01. bis Samstag, 22.01.:

jeden Abend zwei Konzerte All-Star-Trio

um den brillanten Schlagzeuger!

Ein vielversprechendes Trio, exklusiv für

Sie zusammengestellt.

MARIANS JAZZROOM, ENGESTRASSE 54.

19.30/21.30 UHR

Ziad Moukarzel

Residenz & Konzert: Ziad Moukarzel

(Beirut)

PROZESS, BAHNSTRASSE 44. 20.00 UHR

Musique Simili: Paramundo

Ein Trio auf Abwegen www.la-cappella.ch

LA CAPPELLA, ALLMENDSTRASSE 24.

20.00 UHR

BeJazz Winterfestival: Joe Haider

Jazz Orchestra

The last appearance

BEJAZZ, BEJAZZ VIDMAR I, KÖNIZSTRASSE

161. 20.00 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

BeJazz Winterfestival: Jütz

Album-Taufe «Süsse Stille»

| Isa Kurz (voc, vio, acc, hackbrett) |

Daniel Woodtli (tp, flh, voc, hackbrett) |

Philipp Moll (b, voc)

BEJAZZ, BEJAZZ VIDMAR I, KÖNIZSTRASSE

161. 21.45 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

Verschiedenes

12nach12 Yoga am Mittag

Die bewegte Mittagspause im Haus der

Religionen –

Dialog der Kulturen

HAUS DER RELIGIONEN – DIALOG DER KUL-

TUREN, EUROPAPLATZ 1. 12.12 UHR

AFTERNOON TEA

Lasst den Alltag hinter euch & gönnt

euch eine Auszeit!

www.energy-kitchen.ch/

ENERGY KITCHEN AG, SPITALGASSE 47-51.

15.00 UHR

HUB – Offene Anlaufstelle für alle

Fragen zu Kulturprojekten

Eine Kooperation von Schlachthaus

Theater & Dampfzentrale Bern. Mit

Maxine Devaud, Ntando Cele & Kathrin

Walde

SCHLACHTHAUS THEATER, DAMPFZENTRALE

BERN, MARZILISTR. 47. 17.00 UHR

Museumsbier 2022

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe

«Museumsbier 2022» können die

Ausstellungen «forever young» und

«Denkmal2051» zu ermässigten

Eintrittspreisen – Bier inklusiv – besucht

werden.

BERNER GENERATIONENHAUS, BAHNHOF-

PLATZ 2. 17.00 UHR

Vortrag «Rezidivangst» online

Online-Vortrag öffentlich und kostenlos

www.bern.krebsliga.ch/

KREBSLIGA BERN, ONLINE ÜBER ZOOM.

19.00 UHR

Beautiful Imperfection: Von Gerechtigkeit

und Ungerechtigkeit.

Özlem Duvarci (Förderverein Alevitische

Kultur) im Gespräch mit Laavanja

Sinadurai (Hindutempel-Verein Saivanerikoodam)

und weiteren Gästen

HAUS DER RELIGIONEN – DIALOG DER KUL-

TUREN, EUROPAPLATZ 1. 19.00 UHR

Biel/Bienne

Sounds

Tie Drei – Suisse Diagonales Jazz at

Le Singe

Alle zwei Jahre fördert der Verein

Suisse Diagonales Jazz SDJ den jungen

Schweizer Jazz mit einer Konzertreihe

quer durchs Land.

KARTELLCULTUREL, LE SINGE,

UNTERGASSE 21. 20.30 UHR

Worte

Hiver à Sokcho

Une adaptation ludique du roman à

succès de la jeune autrice jurassienne

Elisa Shua Dusapin, dans un décor

dessiné en live par Pitch Comment. À la

fois délicat et drôle !

NEBIA, RUE THOMAS-WYTTENBACH 4.

20.00 UHR

Langenthal

Bühne

Rock me, Hamlet

Ein Rockmusical

STADTTHEATER LANGENTHAL, THEATER-

SAAL, THEATERSTRÄSSCHEN 1. 19.30 UHR

Meiringen

Sounds

The Gregorian Voices – Gregorianik

meets Pop – Vom Mittelalter bis

heute

Ein abwechslungsreiches Konzert mit

einer Mischung aus gregorianischen

Chorälen, orthodoxer Kirchenmusik,

Liedern und Madrigalen aus der Zeit der

Renaissance und des Barock.

MICHAELSKIRCHE, KIRCHGASSE 19.

19.30 UHR

Olten

Sounds

Mnozil Brass – Gold

Jubiläumskonzert zum 28. Geburtstag.

STADTTHEATER OLTEN, FROHBURGSTRASSE

1. 19.30 UHR

Rubigen

Sounds

Jack Slamer & Andrea Bignasca –

Doppelkonzert

(CH) Hardrock & Bluesrock

MÜHLE HUNZIKEN. 20.00 UHR

Solothurn

Bühne

DIE MARQUISE VON O … NACH

HEINRICH VON KLEIST

Spannungsgeladen wie in einem

Kriminalroman spürt die Novelle dem

Schicksal der Marquise nach.

TOBS – THEATER ORCHESTER BIEL

SOLOTHURN, FOYER STADTTHEATER BIEL,

FISCHERGASSE. 19.30 UHR

Thun

Bühne

Christoph Simon

Drei Menschen im VW-Bus: Sie suchen

das Gute und Wahre und finden das

Leichte und Katzenkörbe.

THEATER ALTE OELE, THEATER ALTE OELE,

FREIENHOFGASSE 10A/OELEGÄSSLI.

20.00 UHR

Sounds

PEDRO LENZ & CHRISTIAN BRANT-

SCHEN

PRIMITIVO – NEUES PROGRAMM!

CAFÉ BAR MOKKA, ALLMENDSTRASSE 14.

20.00 UHR

Wabern

Bühne

Mats Wild

Stand-up-Tragedy von Johannes Dullin

und Nils Torpus

HEITERE FAHNE, DORFSTRASSE 22/24.

20.00 UHR


20. – 26. Januar 2022

Anzeiger Region Bern 37

5

Gaspard Legendre

Lehrstück auf der Tierfarm

«Alle Tiere sind gleich – aber manche sind gleicher» – George

Orwells «Animal Farm» ist die wohl bekannteste moderne Fabel.

1945 geschrieben, war sie Parabel auf die Herrschaft Stalins. Doch

eigentlich hat die dystopische Geschichte der Tiere, die sich unter

Schweineführer Napoleon, Old Major und Snowball gegen die

Ausbeutung der Menschen erheben, nur um selbst der Tyrannei zu

verfallen, bis heute Geltung. Das TNT Theater Britain zeigt den

Klassiker im englischen Original. Ein doppeltes Lehrstück also.

Theater am Käfigturm, Bern. Do., 20.1., 15.30 und 20 Uhr

Fr 21.

Bern

Bühne

Die Fünf

Schauspielstudio der HKB

www.buehnenbern.ch

BÜHNEN BERN, BÜHNEN BERN – STADT-

THEATER, MANSARDE, KORNHAUSPLATZ 20.

19.30 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

Ein Bericht für eine Akademie

nach der Erzählung von Franz Kafka

www.buehnenbern.ch

BÜHNEN BERN, KORNHAUSFORUM,

KORNHAUSPLATZ 18. 19.30 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

Judas – Berner Theater-Premiere

Ein Plädoyer für den Zweifel: In Zeiten

von Fake News und digitaler Empörungskultur

spricht Judas erstmals über

seine Perspektive der Geschichte. Ein

politisch brisanter und hochaktueller

Theaterabend

KUNST- UND KULTURHAUS VISAVIS, GERECH-

TIGKEITSGASSE 44, EINGANG VON DER

GASSE. 20.00 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

Buchvernissage: 20/21 Synchron

Ein Lesebuch zur Literatur der mehrsprachigen

Schweiz von 1920 bis 2020.

Ausgewählt und herausgegeben von

Charles Linsmayer.

Moderation: Alexander Sury («Der Bund»)

DAS THEATER AN DER EFFINGERSTRASSE,

EFFINGERSTRASSE 14. 20.00 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

Unplush – «Biche»

Die Darsteller*innen befassen sich

mit der Beziehung zu ihren Körpern in

verschiedenen Zeiten ihres Lebens und

verbinden diese mit den Erfahrungen

und von Biche. Über Kontrolle, Verletzung

& Heilung.

DAMPFZENTRALE BERN, MARZILISTR. 47.

20.00 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

Apollo 19

Gespielt vom Jugendtheaterclub U14Di

www.junge-buehne-bern.ch

JUNGE BÜHNE BERN, BRÜCKENPFEILER

(JUNGE BÜHNE BERN), DALAMZIQUAI 69.

20.00 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

Die Physiker

Zum 100. Geburtstag von Friedrich

Dürrenmatt. Regie: Oliver Stein. Mit:

Miriam Jenni, Danièle Themis, Hans-

Jürg Klopfstein, Samuel Kobel, Kaspar

Weiss, Markus Maria Enggist, Roman

Weber www.theatermatte.ch

THEATER MATTE, MATTENENGE 1.

20.00 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

Tamara Cantieni – Bad Influencer

Ein Abend zum Liken und Lachen

www.theater-am-kaefigturm.ch

THEATER AM KÄFIGTURM, SPITALGASSE 4.

20.00 UHR

Alle muss glänzen

Es ist das Ende der Welt: Während vor

dem Küchenfenster die Sintflut steigt,

stöckelt Rebecca auf High Heels durch

ihre Küche, um ein Dinner für die vorzubereiten.

Nur diese Familie gibt es nicht.

STUDIO BÜHNE BERN, THEATER REMISE

BERN, LAUPENSTRASSE 51. 20.00 UHR

The Museum – Von Kashabi Theatre

Ein fiktiver Fall, anhand dessen die

Entstehung von Gewalt untersucht wird.

SCHLACHTHAUS THEATER BERN, RATHAUS-

GASSE 20-22. 20.00 UHR

Wildern

Installatives Musiktheater frei nach

Raphael Urweiders gleichnamigem

Gedichtband von Collectif barbare. Eine

klangliche und poetische Reise, die

unser Verhältnis zu Globalisierung und

Natur erfragt.

TOJO THEATER REITSCHULE BERN,

NEUBRÜCKSTRASSE 8. 20.30 UHR

Dance

TU MUSICA en linea

Tu Musica – Deine Lieblingsmusik, die

dich mitnimmt!

SALSADANCERS, SALSADANCERS, TANZPFEI-

LER, DALMAZIQUAI 69. 21.00 UHR

INDIE ROCK

Indie, Rock, Pop. Alle Infos zu den

geltenden Corona-Massnahmen findest

du auf unserer Webseite.

www.isc-club.ch

ISC CLUB, NEUBRÜCKSTRASSE 10. 23 UHR

Subject To Restrictions Labelnacht:

Audrey Danza, Sellyourmania & Nive

+ Space

Audrey Danza (Motel Campo/Genf)

Sellyourmania ( Zürich)

Nive ( Zürich)

Special Guest

KAPITEL BOLLWERK, BOLLWERK 41.

23.45 UHR

Klassik

Halbsieben – die Konzertreihe der

Lehrpersonen

TIME PIECES –

Valentina Strucelj, Klarinette/Joanna

Wicherek, Klavier

KONSI BERN, MUSIKSCHULE KONSERVATO-

RIUM BERN, KRAMGASSE 36. 18.30 UHR

Maurice Steger, Blockflöte und

Leitung/Zürcher Kammerorchester

J.S. Bach «Italienisches Konzert» BWV

971. «A Jacobean Masque Dance»

A. Part Fratres/A. Vivaldi Concerto

per flauto D-Dur RV 375/W.A. Mozart

Serenade G-Dur KV 525

MEISTERZYKLUS GMBH, CASINO BERN,

CASINOPLATZ 1. 19.30 UHR

Sounds

Playtime 2022

Das HKB-Musikfestival quer durch alle

Genres ist nochmals grösser und vielfältiger

geworden: Insgesamt gibt es zwölf

verschiedene Konzerte. Die Eintritte zu

allen Konzerten sind frei.

HOCHSCHULE DER KÜNSTE BERN, FACH-

BEREICH MUSIK KLASSIK, DIVERSE ORTE.

17.00 UHR

Julien Mignot

Musik für den Planeten

Er arbeitete schon mit Ben Harper, Rokia Traoré oder Ibrahim

Maalouf. Der Brite Piers Faccini verbindet in seine neuesten Songs

Rock-Folk-Elemente mit Jazz, Gnawa-Rhythmen und Gimri. Er tut

dies mit einer mühelosen Entspanntheit, so, als hätten die Sounds

nur darauf gewartet, angestimmt zu werden. Begleitet werden

Songs wie «Dunya» von Lyrics auf englisch und arabisch, die nachdenklich

bis poetisch vom Schmerz der Welt und der Sorge um den

Planeten künden.

Fri-Son, Freiburg. Fr., 21.1., 20 Uhr

Playtime: à suivre #40 –

Medienmusik, Installationen und

Datenströme

Die Sound-Arts-Studierenden präsentieren

Klanginstallationen, Videovertonungen,

Performances und ganz vieles,

was medial dazwischen liegt.

HOCHSCHULE DER KÜNSTE BERN, FACH-

BEREICH MUSIK KLASSIK, HKB, GROSSER

KONZERTSAAL, PAPIERMÜHLESTRASSE 13D.

17.00 UHR

BeJazz Winterfestival: Lottchen

Album-Releasetour «Tales For My

Mother» | Eva Buchmann (voc) |

Sonja Huber (vib)

BEJAZZ, BEJAZZ CLUB, KÖNIZSTR. 161,

LIEBEFELD. 18.00 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

Ali Jackson Trio

Programmänderung:

Dienstag, 18. 01. bis Samstag, 22.01.:

jeden Abend zwei Konzerte

All-Star-Trio um den brillanten Schlagzeuger!

Ein vielversprechendes Trio, exklusiv für

Sie zusammengestellt.

MARIANS JAZZROOM, ENGESTRASSE 54.

19.30 UHR

BUNTSPECHT (AT)

Pop. Alle Infos zu den geltenden Corona-Massnahmen

findest du auf unserer

Webseite. www.isc-club.ch

ISC CLUB, NEUBRÜCKSTRASSE 10.

19.30 UHR

BeJazz Winterfestival:

Colin Vallon Trio

Piano Trio

| Colin Vallon (p) | Patrice Moret (b) |

Julian Sartorius (dr)

BEJAZZ, BEJAZZ VIDMAR I, KÖNIZSTRASSE

161. 20.00 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

Musique Simili: Paramundo

Ein Trio auf Abwegen www.la-cappella.ch

LA CAPPELLA, ALLMENDSTRASSE 24.

20.00 UHR

MELROSE Rock meets flamenco (2G)

Melrose, Rock meets Flamenco Konzert

und Plattentaufe zum 11. Album «La

leyenda»

MAHOGANY HALL BERN, KLÖSTERLISTUTZ 18.

20.30 UHR

DJ EMELY

Lounge w/ DJ Emely

TURNHALLE BERN, SPEICHERGASSE 4.

21.00 UHR

BeJazz Winterfestival: Dejan Terzic

«Axiom»

Album-Releasetour «Silent Dancer»

| Chris Speed (ts) | Bojan Zulfikarpasic

(p, rhodes) | Matt Pennman (b) | Dejan

Terzic (dr)

BEJAZZ, BEJAZZ VIDMAR I, KÖNIZSTRASSE

161. 21.45 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

Ali Jackson Trio

Programmänderung:

Dienstag, 18. 01. bis Samstag, 22.01.:

jeden Abend zwei Konzerte

All-Star-Trio um den brillanten Schlagzeuger!

Ein vielversprechendes Trio, exklusiv für

Sie zusammengestellt.

MARIANS JAZZROOM, ENGESTRASSE 54.

22.00 UHR

Verschiedenes

AFTERNOON TEA

Lasst den Alltag hinter euch & gönnt

euch eine Auszeit!

www.energy-kitchen.ch

ENERGY KITCHEN AG, SPITALGASSE 47-51.

15.00 UHR

Worte

Schmürzu 5 (Matto Kämpf/Roland

Reichen)

rst_12: Präsentation des Films

Schmürzu 5 von und mit Matto Kämpf

und Roland Reichen, Apéro, Support:

Duo Fleischvogu.

EDITION TABERNA KRITIKA, ETKBOOKS

STORE, MONBIJOUSTR. 69. 18.00 UHR

Biel/Bienne

Klassik

5× PROKOFJEW

5. SINFONIEKONZERT

«Häufige Stimmungs- und Haltungswechsel,

bizarre Gedanken und ein

stets geistreiches Konzertieren

zwischen Solistin und Orchester zeigen

Prokofjews Kunst auf souveräner Höhe.»

Dietmar Holland

TOBS – THEATER ORCHESTER BIEL SOLO-

THURN, KONGRESSHAUS BIEL, ZENTRAL-

STRASSE 60. 19.30 UHR

Sounds

Shems Bendali Quintet & Arthur

Hnatek Trio – Suisse Diagonales Jazz

at Le Singe

Alle zwei Jahre fördert der Verein

Suisse Diagonales Jazz SDJ den jungen

Schweizer Jazz mit einer Konzertreihe

quer durchs Land.

KARTELLCULTUREL, LE SINGE,

UNTERGASSE 21. 21.00 UHR

Biglen

Bühne

Gogol & Mäx: Teatro Musicomico

Eine Konzertparodie, die einen Tränen

lachen lässt – schlicht Weltklasse!

VEREIN KULTURFABRIKBIGLA, KULTURFAB-

RIKBIGLEN, SYRENGASSE 2. 20.15 UHR

Bolligen

Worte

Kathrin Altwegg, Chaos und Ordnung

im Universum

Vortrag

AULAVEREIN BOLLIGEN, REBERHAUS

BOLLIGEN, KIRCHSTRASSE 9. 20.00 UHR

Fribourg

Sounds

The Baseballs | DE

Rockabilly, Rock’n’Roll

FRI-SON, ROUTE DE LA FONDERIE 13.

19.00 UHR

Herzogenbuchsee

Dance

Disco Knorrli

Die legendäre erste Disco im

Oberaargau ist zurück.

DER SCHÄRER MICHELI, KREUZ KELLER-

BÜHNE, KIRCHGASSE 1. 20.00 UHR

Khulood Basel

Ein grosser Schritt

Die Reise auf den Mond ist eine Expedition ins Unbekannte: Es hat

hier bereits andere Menschen, die meisten sind nett, es fühlt sich

alles so spannend anders an, doch das Heimweh lässt sich nicht verdrängen.

Vor allem, weil die Rakete Schaden genommen hat und die

Rückkehr ungewiss ist. «Apollo 19» heisst das neueste Stück des

Jugendtheaterclubs U14Di, in dem es um die Spannung zwischen

Sehnsucht nach Vertrautem und Mut und Lust auf Neues geht.

Brückenpfeiler, Bern. Fr., 21.1., 20 Uhr. Vorstellungen bis So., 23.1.

Köniz

Sounds

Röfes Plattesammlig

Geniesse Live-Musik mit Geschichten

aus Röfes Leben. Zwar drehen die

Platten, doch spielen wir für dich die

Deutschen Schlager selbst – neu interpretiert.

Erlebe akustisch-musikalische

Unterhaltung, v

KULTURHOF SCHLOSS KÖNIZ, MUHLERN-

STRASSE 11. 20.30 UHR

Verschiedenes

Bibliolog-Abend

Die Bibel zwischen den Zeilen lesen:

Wir erleben biblische Texte, indem

wir sie spielerisch ergründen und

interpretieren. Anmeldung (bis 20.1.):

Pfarrer Michael Stähli, michael.staehli@

kg-koeniz.ch www.kirche-koeniz.ch

RITTERHUUS SCHLOSS KÖNIZ, MUHLERN-

STRASSE 5. 19.30 UHR

Muri bei Bern

Bühne

Valsecchi&Nater

«Macht Liebe»

KULTURVEREIN MURI GÜMLIGEN, BÄRT-

SCHIHUS GÜMLIGEN, DORFSTRASSE 14.

20.00 UHR

Mühlethurnen

Bühne

Amuse Bouche mit «Gescheiter(t)»

Comedy, Kabarett

ALTI MOSCHTI MÜHLETHURNEN. 20.30 UHR

Olten

Bühne

Rock me Hamlet

Das rockige Shakespeare-Musical.

STADTTHEATER OLTEN, FROHBURGSTRASSE

1. 19.30 UHR

Rubigen

Sounds

Ü44-Party – Ausverkauft!

mit DJ Alan & The Beatz

MÜHLE HUNZIKEN. 19.30 UHR

Thun

Bühne

rönee – Improtheater -Vergiss den

Rest einfach

impro ist …

… eine wunderschöne entdeckungsreise

… spielen im universum der möglichkeiten

… den mut haben, sich dem hinzugeben,

was wird

IMPROTHEATER RÖNEE, FUNDUS-BUEHNE

THUN, MARKTGASSE 5. 20.00 UHR

Sounds

LOVE CANS

BIG EYES, BROKEN GLASSES, HALLUCI-

NATED RETINAS

CAFÉ BAR MOKKA, ALLMENDSTRASSE 14.

20.00 UHR

Wabern

Bühne

Mats Wild

Stand-up-Tragedy von Johannes Dullin

und Nils Torpus

HEITERE FAHNE, DORFSTRASSE 22/24.

20.00 UHR

Sa 22.

Bern

Bühne

NVB – Prinzessin Sophie’s

Märchenwelt

Das Weihnachtsmärchen für Kinder

ab 4 Jahren. Premiere!

www.theater-am-kaefigturm.ch

THEATER AM KÄFIGTURM, SPITALGASSE 4.

14.30 UHR

La Divina Comedia

Estefania Miranda nach Dante Alighieri

www.buehnenbern.ch

BÜHNEN BERN, BÜHNEN BERN – STADT-

THEATER, KORNHAUSPLATZ 20. 19.30 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

Alle muss glänzen

Es ist das Ende der Welt: Während vor

dem Küchenfenster die Sintflut steigt,

stöckelt Rebecca auf High Heels durch

ihre Küche, um ein Dinner für die vorzubereiten.

Nur diese Familie gibt es nicht.

STUDIO BÜHNE BERN, THEATER REMISE

BERN, LAUPENSTRASSE 51. 20.00 UHR

Apollo 19

Gespielt vom Jugendtheaterclub U14Di

www.junge-buehne-bern.ch

JUNGE BÜHNE BERN, BRÜCKENPFEILER

(JUNGE BÜHNE BERN), DALAMZIQUAI 69.

20.00 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

Die blauen Engel: Wie wird man ihn

wieder los?

Musikkabarett mit deutschen Schlagern

aus den 20ern mit Martina Felber und

Therese Stuber-Bachofner.

www.la-cappella.ch

LA CAPPELLA, ALLMENDSTRASSE 24.

20.00 UHR

Unplush – «Biche»

Die Darsteller*innen befassen sich

mit der Beziehung zu ihren Körpern in

verschiedenen Zeiten ihres Lebens und

verbinden diese mit den Erfahrungen

und von Biche. Über Kontrolle, Verletzung

& Heilung.

DAMPFZENTRALE BERN, MARZILISTR. 47.

20.00 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

Die Physiker

Zum 100. Geburtstag von Friedrich

Dürrenmatt. Regie: Oliver Stein. Mit:

Miriam Jenni, Danièle Themis, Hans-

Jürg Klopfstein, Samuel Kobel, Kaspar

Weiss, Markus Maria Enggist, Roman

Weber www.theatermatte.ch

THEATER MATTE, MATTENENGE 1.

20.00 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

Judas – Berner Theater-Premiere

Ein Plädoyer für den Zweifel: In Zeiten

von Fake News und digitaler Empörungskultur

spricht Judas erstmals über

seine Perspektive der Geschichte. Ein

politisch brisanter und hochaktueller

Theaterabend

KUNST- UND KULTURHAUS VISAVIS, GERECH-

TIGKEITSGASSE 44, EINGANG VON DER

GASSE. 20.00 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

The Museum – Von Kashabi Theatre

Ein fiktiver Fall, anhand dessen die

Entstehung von Gewalt untersucht wird.

SCHLACHTHAUS THEATER BERN,

RATHAUSGASSE 20-22. 20.00 UHR


6

Anzeiger Region Bern 38 20. – 26. Januar 2022

Manu Friedrich

Blick zurück in den Himmel

Kathrin Altwegg kann auf eine eindrückliche Karriere in der Weltraumforschung

zurückblicken. Kaum jemand weiss besser über

die Planeten und das Universum Bescheid als die Berner Astrophysikerin.

Im Vortrag «Chaos und Ordnung im Universum» spricht

sie auch über die Entstehung des Universums und die Anfänge des

irdischen Lebens.

Reberhaus Bolligen. Fr., 21.1., 20 Uhr

Wildern

Installatives Musiktheater frei nach

Raphael Urweiders gleichnamigem

Gedichtband von Collectif barbare. Eine

klangliche und poetische Reise, die

unser Verhältnis zu Globalisierung und

Natur erfragt.

TOJO THEATER REITSCHULE BERN,

NEUBRÜCKSTRASSE 8. 20.30 UHR

Dance

GOLDEN TOLERDANCE

80s Special. DJ Ludwig & DJ Corey.

Alle Infos zu den geltenden Corona-Massnahmen

findest du auf unserer

Webseite. www.isc-club.ch

ISC CLUB, NEUBRÜCKSTRASSE 10.

22.00 UHR

Supplément w. Der Dritte Raum +

Space: Interstellar Overdrive

Der Dritte Raum ( DE)

Girl (Bern)

Nicolas Koch (Mischkultur/Bern)

Trillion Traxxxman (Interstellar Overdrive/Bern)

Kasma Versace (Interstellar Overdrive/

Bern)

A-Alpha (Lowlife Attitude/Bern)

KAPITEL BOLLWERK, BOLLWERK 41.

23.45 UHR

Familie

Cool Kid’s Classes

Art Workshops for Kids and Teens

(Ages 6–14)

KUNSTMUSEUM BERN,

HODLERSTRASSE 8–12. 10.30 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

Kinderführung

Kinderführung im Stadttheater

www.buehnenbern.ch

BÜHNEN BERN, BÜHNEN BERN – STADT-

THEATER, KORNHAUSPLATZ 20. 11.00 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

Inserat

16–26

Der Berner

Jugendkulturpass

D’Susi u dr Zouberhelm

Ein fast klassisches Märchen über

moderne Zauberwelten von Frank

Demenga. Ab 5 Jahren.

BERNER PUPPENTHEATER, GERECHTIG-

KEITSGASSE 31. 14.00 UHR

Der gestiefelte Kater

Der arme Müllersbursche Michel geht

mit seinem Kater Mautzi Mautz auf

abenteuerliche Wanderschaft um mit

Mut, Freundschaft und guten Menschenverstand

den bösen Zauberer Quitschi

Quatschi zu besiegen!

www.studiobuehnebern.ch

STUDIO BÜHNE BERN, THEATER NATIONAL,

HIRSCHENGRABEN 24. 14.00 UHR

TAP’s Schnuder-Gäng – Improtheater

für Menschen ab 6

TAP’s Schnuder-Gäng – erlebe mit uns

frische und freche Abenteuer!

www.la-cappella.ch

LA CAPPELLA, ALLMENDSTRASSE 24.

15.00 UHR

Klassik

Musizierstunde Bambusflöte

Klasse von Luzia Scherrer

KONSI BERN, MUSIKSCHULE KONSERVATO-

RIUM BERN, KRAMGASSE 36. 11.00 UHR

ElfenauPark Kultur

Beethoven/ Prokofjew

Alexandre Dubach Violine

Rosemarie Burri Klavier

MANUELSTIFTUNG, ELFENAUPARK KULTUR,

ELFENAUWEG. 17.00 UHR

CLUB-KONZERTE

Where Classics meets Jazz: Die

Schweizer Musikpreis-Gewinnerin

Viviane Chassot, Akkordeon, spielt mit

Martin Malaun an der Zither. Davor gibts

Debussy, Chopin und Rachmaninow mit

Yang Wu am Klavier.

MIGROS-KULTURPROZENT-CLASSICS,

YEHUDI MENUHIN FORUM, HELVETIAPLATZ

6. 19.30 UHR

ZVG

Aufwühlender Mix

Eine wilde Mischung aus psychedelischem Garage Rock und

Rock ’n’ Roll, gespickt mit Blues, das sind die Bieler Love Cans. Das

Trio besteht aus Meryl Love am Schlagzeug, Bab an der Gitarre und

dem Keyboarder und Sänger Dany Digler und macht aufwühlenden

Sound, der zweifelsohne nichts für ein still sitzendes Publikum ist.

Cafe Bar Mokka, Thun. Fr., 21.1., 20 Uhr

Sounds

Playtime 2022

Das HKB-Musikfestival quer durch alle

Genres ist nochmals grösser und vielfältiger

geworden: Insgesamt gibt es zwölf

verschiedene Konzerte. Die Eintritte zu

allen Konzerten sind frei.

HOCHSCHULE DER KÜNSTE BERN, FACH-

BEREICH MUSIK KLASSIK, DIVERSE ORTE.

14.30 UHR

Playtime: à suivre #40 – Medienmusik,

Installationen und Datenströme

Die Sound-Arts-Studierenden präsentieren

Klanginstallationen, Videovertonungen,

Performances und ganz vieles,

was medial dazwischen liegt.

HOCHSCHULE DER KÜNSTE BERN, FACH-

BEREICH MUSIK KLASSIK, HKB, GROSSER

KONZERTSAAL, PAPIERMÜHLESTRASSE 13D.

14.30 UHR

Jam-Together, Musizierstunde

Klasse von Daniel Woodtli, Trompete/

Marcel Zimmermann, Violine/Jan

Trösch, E-Gitarre/Stephan Urwyler,

E-Gitarre/und Mischa Maurer, Klavier

von der Musikschule Köniz.

KONSI BERN, SCHULHAUS NMS,

WAISENHAUSPLATZ. 16.00 UHR

Steady-Gig-Serie: AKKU Quintet

Das AKKU Quintet startet im PROZESS

seine 6-teilige Steady-Gig-Serie. Die

Band erprobt monatlich neuste Kompositionen

erstmalig live im PROZESS.

PROZESS, BAHNSTRASSE 44. 17.00 UHR

Dein Kulturmix

aus über 30

Institutionen!

16–26.ch

BeJazz Winterfestival: Blau Salvatge

Album-Releasetour «Blau Salvatge»

|Nancy Meyer (fl) | Ervin Mark (cl) | Felix

Grandjean (tp) | Pere Molines (tb) | Zoë

Gordon (vio) | Joan Pérez-Villegas (vib) |

Tabea Kind (b) | Nicolas Bianco(dr)

BEJAZZ, BEJAZZ CLUB, KÖNIZSTR. 161,

LIEBEFELD. 18.00 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

Ali Jackson Trio

Programmänderung:

Dienstag, 18. 01. bis Samstag, 22.01.:

jeden Abend zwei Konzerte

All-Star-Trio um den brillanten Schlagzeuger!

Ein vielversprechendes Trio, exklusiv für

Sie zusammengestellt.

MARIANS JAZZROOM, ENGESTRASSE 54.

19.30/22.00 UHR

Dawill

Plattentaufe «Roi du Soleil»

BIERHÜBELI, NEUBRÜCKSTRASSE 43.

20.00 UHR

GO TO BAMAS

PROGRESSIVE ACOUSTIC ROCK

www.onobern.ch

ONO DAS KULTURLOKAL, KRAMGASSE 6.

20.00 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

BeJazz Winterfestival: Lucia

Cadotsch & Speak Low

Album-Releasetour «Speak Low II»

| Lucia Cadotsch (voc) | Otis Sandsjö (ts)

| Petter Eldh (b)

BEJAZZ, BEJAZZ VIDMAR I, KÖNIZSTRASSE

161. 20.00 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

Quatre in Toulouse (2G)

Alle Jahre wieder heizen Quatre in

Toulouse ihren zahlreichen Fans in

der Mahogany ein! Satte Bläsersätze,

abwechslungsreicher, mitreissender

Ska, Jazz und Reggae – Sound, der

begeistert – nicht verp

MAHOGANY HALL BERN, KLÖSTERLISTUTZ 18.

21.00 UHR

Steady-Gig-Serie: AKKU Quintet

Das AKKU Quintet startet im PROZESS

seine 6-teilige Steady-Gig-Serie. Die

Band erprobt monatlich neuste Kompositionen

erstmalig live im PROZESS.

PROZESS, BAHNSTRASSE 44. 21.00 UHR

Vibes Galore

D-M-Tree alias Bakerman, Simstah,

Mister Twister

TURNHALLE BERN, SPEICHERGASSE 4.

21.00 UHR

BeJazz Winterfestival: Enders Room

Album-Releasetour «Hikikomori»

| Johannes Enders (sax) | Bastian Stein

(tp) | Jean-Paul Brodbeck (p) | Karl Ivar

Refseth (vib) | Wolfgang Zwiauer (eb) |

Gregor Hilbe (dr)

BEJAZZ, BEJAZZ VIDMAR I, KÖNIZSTRASSE

161. 21.45 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

Verschiedenes

Wolken und Steine: Meret

Oppenheim. Mon exposition

In einem Workshop nähern wir uns

schreibend und zeichnend den Werken

von Meret Oppenheim.

KUNSTMUSEUM BERN,

HODLERSTRASSE 8–12. 14.00 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

Rassismuskritischer Nachmittag für

Kinder von 12 bis 15 mit Maimuna

Kinteh

Was ist Rassismus? Was kann ich

dagegen tun? Wer mehr darüber

erfahren möchte oder selbst rassistische

Erfahrungen machen musste,

ist herzlich willkommen, am Workshop

teilzunehmen.

TOUR DE LORRAINE, PROGR, RAUM FÜR

ERLESENES, SPEICHERGASSE 4. 14.00 UHR

«exit RACISM» – Rassismus

ver.w.orten, Strukturen erkennen &

benennen

Rassismus geht alle an! Nicht nur die,

die ihn erfahren, sondern auch die, von

denen er ausgeht.

Ein Workshop im Rahmen der Reihe

«exit RACISM» vom Schlachthaus

Theater und der Dampfzentrale Bern.

SCHLACHTHAUS THEATER, DAMPFZENTRALE

BERN, MARZILISTR. 47. 14.00 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

Öffentliche Führung: Paul Klee.

Menschen unter sich

Rundgang durch die Ausstellung

ZENTRUM PAUL KLEE, MONUMENT IM

FRUCHTLAND 3. 15.00 UHR

Worte

10-Min-Museum

An ausgewählten Tagen nehmen unsere

Vermittlerinnen Sie mit auf exklusive,

spontane, überraschende Kurzführungen

durch unsere Wechsel- und

Dauerausstellungen. Ohne Anmeldung

BERNISCHES HISTORISCHES MUSEUM,

HELVETIAPLATZ 5. 12.00 UHR

Biel/Bienne

Sounds

Mythen & Mareille Merck Larus –

Suisse Diagonales Jazz at Le Singe

Alle zwei Jahre fördert der Verein

Suisse Diagonales Jazz SDJ den jungen

Schweizer Jazz mit einer Konzertreihe

quer durchs Land.

KARTELLCULTUREL, LE SINGE, UNTERGASSE

21. 21.00 UHR

Herzogenbuchsee

Sounds

Philipp Bluedög Gerber Gang

Nach unvergesslichen Konzerten

zusammen mit Marc Amacher im Kreuz-

Keller kommt der Bluedög nun endlich

mit seiner Musik und seinem neuen Trio

zurück!

KULTURVEREIN KREUZKELLERBÜHNE,

KREUZ KELLERBÜHNE, KIRCHGASSE 1.

21.00 UHR

Ittigen

Bühne

Theater Ittigen – 5 nach 8

Ein Theaterabend – fünf vor- und rückwärts

gespielte Kurzstücke

Regie: Gian Pietro Incondi und Christa

Friedli Müller

THEATER ITTIGEN, AULA OBERSTUFENZENT-

RUM, RAIN 5. 20.00 UHR

Köniz

Sounds

Ellis Mano Band

Die schweizerische Bluesrock-Band

kommt mit dem international gefeierten

Album «Ambedo» in den Kulturhof.

KULTURHOF SCHLOSS KÖNIZ, MUHLERN-

STRASSE 11. 20.30 UHR

Langenthal

Bühne

Ichglaubeaneineneinzigengott.hass

Topaktuelles Schauspiel

STADTTHEATER LANGENTHAL, THEATER-

SAAL, THEATERSTRÄSSCHEN 1. 20.00 UHR

Mühlethurnen

Sounds

Oli Kehrli «Vierti Rundi»

Pop, Rock

ALTI MOSCHTI MÜHLETHURNEN. 20.30 UHR

Münchenbuchsee

Klassik

Wiener Kaffeehaus-Konzert

Salonmusik mit Herbert Schaad &

Christine Poncet

BÄREN BUCHSI, BERNSTRASSE 3.

16.00 UHR

Mürren

Klassik

STRUCELJ – WICHEREK DUO

Valentina S trucelj/Joanna Wicherek –

Duo Klarinette-Klavier

HOTEL REGINA. 20.30 UHR

STRUCELJ – WICHEREK DUO, Hotel

Regina Mürren

Time Pieces ist ein experimentelles

Programm, das zwei Welten der musikalischen

Darbietung miteinander

verbindet: das TIME PIECES traditionelle

Klarinetten-Klavier-Duett und Kompositionen

mit Live-Sou

KONSI BERN, HOTEL REGINA, BORTHALTEN

1036. 20.30 UHR

Olten

Bühne

Zur gold’nen Liebe

Schweizer Erstaufführung der Jazzoperette

«Zur gold’nen Liebe» auf der Bühne

Burgäschi. Ein musikalisches Feuerwerk

mit Seltenheitswert.

BÜHNE BURGÄSCHI, STADTTHEATER OLTEN,

FROHBURGSTRASSE 1. 19.30 UHR

Ostermundigen

Sounds

«Fish and Scale» Roland Wälzlein

Musikalische Authentizität, die das

Herz öffnet und in die Tiefe wirkt – das

zeichnet den deutschen Künstler Roland

Wälzlein aka Fish And Scale aus.

www.stefskulturbistro.ch

STEF’S KULTURBISTRO, STEF’S KULTUR

BISTRO, BERNSTRASSE 101. 20.00 UHR

Rubigen

Sounds

live/wire – A Swiss Tribute To AC/DC

(CH) Hardrock

MÜHLE HUNZIKEN. 21.00 UHR

Alexandre Dubach

Rosemarie Burri

Violine & Klavier

Sa 22.1. & So 23.1.22 |17h

Reservation empfohlen

Eintritt frei mit Kollekte

Konzertservice

Steinway&Sons HEUTSCHI PIANOS

Elfenauweg 50 | 3006 Bern

elfenaupark.ch

Solothurn

Bühne

EIGER FABIAN MÜLLER/TIM KROHN

URAUFFÜHRUNG/CRÉATION

Mit diesen Worten beschreibt der

Schriftsteller Tim Krohn die Oper

«Eiger», für die er das Libretto verfasst

hat.

TOBS – THEATER ORCHESTER BIEL

SOLOTHURN, FOYER STADTTHEATER BIEL,

FISCHERGASSE. 19.00 UHR

Thun

L.v. Beethoven Sonate Nr. 7 c-Moll

S. Prokofiew Sonate Nr. 2 D-Dur

Bühne

rönee – Improtheater -Vergiss den

Rest einfach

impro ist …

…eine wunderschöne entdeckungsreise

…spielen im universum der möglichkeiten

…den mut haben, sich dem hinzugeben,

was wird

IMPROTHEATER RÖNEE, FUNDUS-BUEHNE

THUN, MARKTGASSE 5. 20.00 UHR

Sounds

KRAAKE (BAZE &

FABIAN M. MÜLLER)

KRAAKE ON TOUR

CAFÉ BAR MOKKA, ALLMENDSTRASSE 14.

20.00 UHR

Wabern

Bühne

Mats Wild

Stand-up-Tragedy von Johannes Dullin

und Nils Torpus

HEITERE FAHNE, DORFSTRASSE 22/24.

20.00 UHR

Inserat

Verschiedenes

Workshop: Veränderungen meistern

Wollen Sie eine Veränderung ins Positive

in die Wege leiten? Müssen Sie mit

einer unfreiwilligen Veränderung klarkommen?

Möchten Sie einen Vorsatz

länger als zwei Tage durchziehen?

NBJ COACHING UND SEMINARE, PFARREI ST.

MICHAEL, GOSSETSTRASSE 8.


20. – 26. Januar 2022

Anzeiger Region Bern 39

7

Julia Heinrichs

Dave und die Brustwarzen Jesu

Der Türsteher Dave ist vorerst widerwillig: Er muss eine Collage

aus Brustwarzenbildern bewachen, die Jesus am Kreuz darstellen

soll. Doch nach und nach gewinnt er beim Wachestehen einen Zugang

zum Werk. Im Theatermonolog «NippleJesus», geschrieben

vom britischen Autor Nick Hornby, verkörpert der Schauspieler

Gilles Tschudi den Aufpasser Dave.

Kunsthaus Interlaken. Sa., 22.1., 20.30 Uhr

So 23.

Bellmund

Klassik

Konzert junger Talente

Es spielen Schülerinnen und Schüler

der kantonalen Talentförderung und des

Förderprogramms Intensiv Musizieren

Region Biel-Seeland.

VBMS BERN, KULTURZENTRUM LA

PRAIRIE BELLMUND, STOCKACKERWEG 61.

17.00 UHR

Bern

Bühne

NVB – Prinzessin Sophie’s Märchenwelt

Das Weihnachtsmärchen für Kinder ab 4

Jahren. Premiere!

www.theater-am-kaefigturm.ch

THEATER AM KÄFIGTURM, SPITALGASSE 4.

14.30 UHR

Don Carlos

Oper in fünf Akten von Giuseppe Verdi

Libretto von Joseph Méry und Camille

du Locle

In französischer Sprache mit deutschen

Übertiteln www.buehnenbern.ch

BÜHNEN BERN, BÜHNEN BERN – STADTTHE-

ATER, KORNHAUSPLATZ 20. 16.00 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

Die Physiker

Zum 100. Geburtstag von Friedrich

Dürrenmatt. Regie: Oliver Stein. Mit:

Miriam Jenni, Danièle Themis, Hans-

Jürg Klopfstein, Samuel Kobel, Kaspar

Weiss, Markus Maria Enggist, Roman

Weber www.theatermatte.ch

THEATER MATTE, MATTENENGE 1.

17.00 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

Apollo 19

Gespielt vom Jugendtheaterclub U14Di

www.junge-buehne-bern.ch

JUNGE BÜHNE BERN, BRÜCKENPFEILER

(JUNGE BÜHNE BERN), DALAMZIQUAI 69.

17.00 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

Von schlechten Eltern

Nach dem Roman von Tom Kummer

www.buehnenbern.ch

BÜHNEN BERN, BÜHNEN BERN – VIDMAR 1,

KÖNIZSTRASSE 161. 18.00 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

Alle muss glänzen

Es ist das Ende der Welt: Während vor

dem Küchenfenster die Sintflut steigt,

stöckelt Rebecca auf High Heels durch

ihre Küche, um ein Dinner für die vorzubereiten.

Nur diese Familie gibt es nicht.

STUDIO BÜHNE BERN, THEATER REMISE

BERN, LAUPENSTRASSE 51. 18.00 UHR

All das Schöne

von Duncan Macmillan mit Jonny

Donahoe

Deutsch von Corinna Brocher

www.buehnenbern.ch

BÜHNEN BERN, BÜHNEN BERN – VIDMAR 2,

KÖNIZSTRASSE 161 . 18.00 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

Dance

Queer Sunday x Queer Underground

Movement

Audiophil (Barometer, QUM/Bern)

DJ Andream (Barometer, QUM/Bern)

Discoknabe (Barometer, QUM/Bern)

KAPITEL BOLLWERK, BOLLWERK 41.

16.00 UHR

Familie

D’Susi u dr Zouberhelm

Ein fast klassisches Märchen über

moderne Zauberwelten von Frank

Demenga. Ab 5 Jahren.

BERNER PUPPENTHEATER, GERECHTIG-

KEITSGASSE 31. 10.30 UHR

Goffere Gschichtä – Impro-Kindertheater

Bei diesem Kindertheater ist alles

anders. Ein festes Bühnenstück gibt

es nicht – es entsteht überraschend

spontan. Mit der Berner Schauspielerin

Martina Schütze und dem Berner

Musiker Jürg Lerch.

KUNST- UND KULTURHAUS VISAVIS,

GERECHTIGKEITSGASSE 44, EINGANG VON

DER GASSE. 11.00 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

Führung für alle

Führung im Stadttheater

www.buehnenbern.ch

BÜHNEN BERN, BÜHNEN BERN – STADT-

THEATER, KORNHAUSPLATZ 20. 11.00 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

Der gestiefelte Kater

Der arme Müllersbursche Michel geht

mit seinem Kater Mautzi Mautz auf

abenteuerliche Wanderschaft um mit

Mut, Freundschaft und guten Menschenverstand

den bösen Zauberer Quitschi

Quatschi zu besiegen!

www.studiobuehnebern.ch

STUDIO BÜHNE BERN, THEATER NATIONAL,

HIRSCHENGRABEN 24. 14.00 UHR

Wie Grossvater schwimmen lernte –

Stierle/Rohner

Ein Theaterstück über Freundschaft,

Verlust und Lebensfreude. Für alle ab

8 Jahre.

SCHLACHTHAUS THEATER BERN, RATHAUS-

GASSE 20-22. 15.00 UHR

Munterbunt

Inszeniertes Spiel für Kleinkinder von 1

bis 3 Jahren (und ihre Begleitperson).

SCHLACHTHAUS THEATER BERN, RATHAUS-

GASSE 20-22. 15.00 UHR

Klassik

Orgelsonntag

kurzweiliges, nichtliturgisches Wort und

Musik mit Christine Voellmy (Texte) und

Vera Friedli (Orgel)

Kollekte

MARKUSKIRCHE, TELLSTRASSE 35.

10.00 UHR

Beethoven und sein Zeitgenosse

4. Matineekonzert www.buehnenbern.ch

BÜHNEN BERN, CASINO BERN, BURGER-

RATSSAAL. 11.00 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

ElfenauPark Kultur

Beethoven/ Prokofjew

Alexandre Dubach Violine

Rosemarie Burri Klavier

MANUELSTIFTUNG, ELFENAUPARK KULTUR,

ELFENAUWEG. 17.00 UHR

Sounds

Playtime: NEKO3 – Neue Musik, Live

Elektronik und Lichtdesign

Das Trio NEKO3 ist eines der ersten

Ensembles, die als Kollektiv an der

HKB studieren. Nun präsentieren die

drei Musiker*innen Uraufführungen,

unter anderem mit Live-Elektronik und

Lichtdesign.

HOCHSCHULE DER KÜNSTE BERN, FACH-

BEREICH MUSIK KLASSIK, HKB MUSIK,

AUDITORIUM, OSTERMUNDIGENSTRASSE

103. 19.00 UHR

Lisa Hoever

Die Struktur der Dinge

Lisa Hoevers Bilder orientieren sich an natürlichen Strukturen wie

Ästen und Knospen, aber auch an künstlichen, wie jenen von Verpackungen

oder Stoffmaterial. Die Berner Malerin stellt zurzeit im

Museum Franz Gertsch unter dem Titel «Nachmittagslicht» aus.

Am Künstlerinnengespräch spricht sie mit den Kurator*innen

Anna Wesle und Beat Wismer über ihre Werke.

Museum Franz Gertsch, Burgdorf. So., 23.1., 11 Uhr

Playtime 2022

Das HKB-Musikfestival quer durch alle

Genres ist nochmals grösser und vielfältiger

geworden: Insgesamt gibt es zwölf

verschiedene Konzerte. Die Eintritte zu

allen Konzerten sind frei.

HOCHSCHULE DER KÜNSTE BERN, FACH-

BEREICH MUSIK KLASSIK, DIVERSE ORTE.

19.00 UHR

Sara Oswald & Feldermelder (CH)

Die Cellistin Sara Oswald und der Elektronik-Spezialist

Feldermelder präsentieren

ihr Debütalbum «Hidden in Kaoris

Castle».

BEE-FLAT IM PROGR, TURNHALLE BERN,

SPEICHERGASSE 4. 20.30 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

Verschiedenes

Öffentliche Führung: Meret Oppenheim.

Mon exposition

Heute gilt Meret Oppenheim als bedeutendste

Schweizer Künstlerin des

20. Jahrhunderts und wichtigste Vertreterin

des Surrealismus.

KUNSTMUSEUM BERN,

HODLERSTRASSE 8–12. 11.00 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

Buchpräsentation: Paul Klee –

Ad Parnassum

Gemeinsam mit dem Verein der Freunde

Kunstmuseum Bern und den Freunden

ZPK laden das Kunstmuseum Bern und

das Zentrum Paul Klee zur Buchpräsentation

von Oskar Bätschmanns PAUL

KLEE – AD PARNASSUM ein.

KUNSTMUSEUM BERN, ZENTRUM PAUL

KLEE, MONUMENT IM FRUCHTLAND 3.

11.00 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

Öffentliche Führung: Paul Klee.

Menschen unter sich

Rundgang durch die Ausstellung

ZENTRUM PAUL KLEE, MONUMENT IM

FRUCHTLAND 3. 12.00/13.30 UHR

Jede bruucht si Insle

Inselpflanzen, Inselträume, Inselbiogegrafie.

Führung mit Adrian Möhl (Verein

Aquilegia). Treffpunkt vor dem Palmenhaus.

Kollekte.

BOGA BOTANISCHER GARTEN BERN,

ALTENBERGRAIN 21. 14.00 UHR

Rundgang durch die Cantonale

Berne Jura

Ausstellungsrundgang mit Ursina Leutenegger

(Kunstvermittlung, Kunsthalle

Bern)

KUNSTHALLE BERN, HELVETIAPLATZ 1.

14.00 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

Worte

10-Min-Museum

An ausgewählten Tagen nehmen unsere

Vermittlerinnen Sie mit auf exklusive,

spontane, überraschende Kurzführungen

durch unsere Wechsel- und

Dauerausstellungen. Ohne Anmeldung

BERNISCHES HISTORISCHES MUSEUM,

HELVETIAPLATZ 5. 12.00 UHR

Textwerkstatt mit Imam Mustafa

Memeti

Lekture und Diskussion islamischer

Texte zum Jahresthema «Asymmetrie:

Fluch oder Segen?»

HAUS DER RELIGIONEN – DIALOG DER

KULTUREN, EUROPAPLATZ 1. 12.30 UHR

Erlach

Klassik

Winterreise

Franz Schubert

Gesang: Kornelia Bruggmann

Klavier: Werner Bärtschi

DAVID LEUTHOLD – RAUM FÜR KULTUR, ALTE

FABRIK, VINELZSTRASSE 27. 11.00 UHR

Kehrsatz

Sounds

The Echoes Of Django

Vincent Millioud, Geige

Charles Fréchette, Gitarre

Jérémie Pellaz, Gitarre

Jean-Baptiste Guerrier, Kontrabass

Revisiting the music of Django Reinhardt

& Stéphane Grappelli www.oeki.ch

KULTURKEHRSATZ, OEKUMENISCHES

ZENTRUM KEHRSATZ, MÄTTELISTRASSE 24.

18.00 UHR

Münchenbuchsee

Klassik

Wiener Kaffeehaus-Konzert

Salonmusik mit Herbert Schaad &

Christine Poncet

BÄREN BUCHSI, BERNSTRASSE 3.

16.00 UHR

Thun

Bühne

rönee – Improtheater -Vergiss den

Rest einfach

impro ist …

…eine wunderschöne entdeckungsreise

…spielen im universum der möglichkeiten

…den mut haben, sich dem hinzugeben,

was wird

IMPROTHEATER RÖNEE, FUNDUS-BUEHNE

THUN, MARKTGASSE 5. 17.00 UHR

Familie

D’ Bremer Stadtmusikante

Kindertheater nach dem Märchen der

Gebrüder Grimm. Ab 4 Jahren.

KUNSTGESELLSCHAFT THUN, KLEIN-

THEATER ALTE OELE, FREIENHOFGASSE.

10.30/15.00 UHR

Wabern

Verschiedenes

Heitere Sonntagsbrunch

Der herzliche Sonntagsbrunch am Fusse

des Gurtens für alle Sonntagskatzen,

Knabberhörnchen und Wandervögel.

Frisches und regionales Sonntagsbrunchteller

mit Nachschlag von 10:30

bis 13 Uhr.

HEITERE FAHNE, DORFSTRASSE 22/24.

10.30 UHR

Rob Laughter

Hinter dem Vorhang

Wer schon immer wissen wollte, was alles hinter den Kulissen der

Bühnen Bern geschieht, der oder dem bietet sich die «Führung für

alle» an. Während einer Stunde kann das Stadttheater neu entdeckt

werden, von den Maschinerien bis hin zu den Katakomben.

Stadttheater, Bern. So., 23.1., 11 Uhr

Mo 24.

Bern

Bühne

All das Schöne

von Duncan Macmillan mit Jonny

Donahoe

Deutsch von Corinna Brocher

www.buehnenbern.ch

BÜHNEN BERN, BÜHNEN BERN – VIDMAR 2,

KÖNIZSTRASSE 161 . 10.00 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

Ein Bericht für eine Akademie

nach der Erzählung von Franz Kafka

www.buehnenbern.ch

BÜHNEN BERN, BÜHNEN BERN – VIDMAR 2,

KÖNIZSTRASSE 161 . 19.30 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

Winterbergs Bestiarium: «Mein Hund

ist schwul» – die Natur ist queer

Die Wissenschaftsshow für Hirn und

Herz – diesmal über die Vielfalt der

Geschlechter.

NATURHISTORISCHES MUSEUM BERN,

BERNASTRASSE 15. 19.30 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

Klassik

MUSIZIERSTUNDE KLAVIER

Klasse von Barbara Sandmeier

KONSI BERN, MUSIKSCHULE KONSERVATO-

RIUM BERN, KRAMGASSE 36. 18.00 UHR

Musizierstunde Violoncello

Klasse von Matthias Schranz

KONSI BERN, MUSIKSCHULE KONSERVATO-

RIUM BERN, KRAMGASSE 36. 20.00 UHR

Sounds

Sous Les Étoiles – Triology

Melodischer, grooviger Jazz mit Martin

Dahanukar (trumpet), Nick Perrin

(guitar), Philipp Moll (bass)

LES AMIS, RATHAUSGASSE 63. 19.00 UHR

Playtime 2022

Das HKB-Musikfestival quer durch alle

Genres ist nochmals grösser und vielfältiger

geworden: Insgesamt gibt es zwölf

verschiedene Konzerte. Die Eintritte zu

allen Konzerten sind frei.

HOCHSCHULE DER KÜNSTE BERN, FACH-

BEREICH MUSIK KLASSIK, DIVERSE ORTE.

19.00 UHR

Playtime: Live from Prozess – Contemporary

Jazz with 17 Ensembles

Die Projektwoche Jazz findet zum

zweiten Mal im ideal ausgestatteten

Prozess statt und zeigt einen Querschnitt

durch die vielfältigen stilistischen

Zugänge, denen sich die Studierenden

heute widmen. www.prozess.be

HOCHSCHULE DER KÜNSTE BERN, FACHBE-

REICH MUSIK KLASSIK, PROZESS KULTUR

UND BAR, BAHNSTRASSE 44. 19.00 UHR

SJO Electric

Swiss Jazz Orchestra Electric

VEREIN SWISS JAZZ ORCHESTRA, BIER-

HÜBELI, NEUBRÜCKSTRASSE 43. 20.00 UHR

Verschiedenes

Edition Unik: Schreiben Sie ein

Buch!

Sie haben so viel erlebt, dass Sie ein

Buch schreiben könnten? Tun Sie es!

Am 24. Januar 2022 startet die nächste

Schreibrunde der Edition Unik im Berner

Generationenhaus.

BERNER GENERATIONENHAUS, CAFÉBAR 2 –

BERNER GENERATIONENHAUS, BAHNHOF-

PLATZ 2. 09.30 UHR

Achtsamkeit und Selbstmitgefühl

öffentlich – keine Anmeldung notwendig

www.bern.krebsliga.ch/

KREBSLIGA BERN, SCHWANENGASSE 5/7.

13.00 UHR

AFTERNOON TEA

Lasst den Alltag hinter euch & gönnt

euch eine Auszeit!

www.energy-kitchen.ch/

ENERGY KITCHEN AG, SPITALGASSE 47-51.

15.00 UHR

Vielfältiges Äthiopien

Vortrag

BERNISCHE BOTANISCHE GESELLSCHAFT,

HÖRSAAL, INSTITUT FÜR PFLANZENWISSEN-

SCHAFTEN, ALTENBERGRAIN 21. 19.00 UHR

Worte

Guy Krneta Autorenlesung und

Gespräch

Der Textakrobat und Sprachkünstler ist

mitten unter uns in der Quartierbibliothek

und gibt Kostproben aus seinem

Schaffen. Freuen Sie sich auf einen

inspirierenden Nachmittag!

KORNHAUSBIBLIOTHEK, KORNHAUS

BIBLIOTHEK BÜMPLIZ, BERNSTRASSE 77.

14.00 UHR

Biglen

Sounds

Diego Valsecchi & Pascal Nater –

Rosenhochzeit

Seit zehn Jahren steht das Duo

gemeinsam auf der Bühne. In ihrem

Jubiläumsprogramm ziehen sie eine

Zwischenbilanz und zeigen ihre besten

Mundartchansons.

KULTURFABRIKBIGLEN, KULTURFABRIKBIG-

LEN, SYRENGASSE 2. 19.30 UHR

Thun

Verschiedenes

UniSONO

Mit Judith von Ah treffen wir uns jeden

zweiten Montagabend und singen

gemeinsam die schönsten Lieder aus

aller Welt. Vorkenntnisse, Notenlesen

und Verpflichtungen, das gibt’s bei uns

nicht.

UND DAS GENERATIONENTANDEM, MARKUS-

KIRCHE, SCHULSTRASSE 45. 18.30 UHR

Wabern

Worte

Achtsam und klar kommunizieren mit

Kindern

Monatliche Treffen, während die Kinder

im Kindergarten oder in der Schule sind

(Kleinkinder/Babies können auch dabei

sein), möchte ich die Essenz der Gewaltfreien

Kommunikation vermitteln.

KATHOLISCHE KIRCHE ST. MICHAEL.

09.00 UHR


8

Anzeiger Region Bern 40 20. – 26. Januar 2022

Basil Huwyler

Seit 10 Jahren witzig

Von der Liebe zum Kapitalismus über chaotische Mehrzweckräume

bis zum Nachhall des ersten Kusses: Diego Valsecchi und

Pascal Nater haben in den zehn Jahren, in denen sie die Kleinkunstbühnen

der Schweiz unsicher machten, so einiges seziert.

Die zwei Wortkünstler, Satiriker und Musiker präsentieren ihr

Jubiläumsprogramm «Rosenhochzeit» mit den besten Pointen der

letzten Dekade.

Kulturfabrikbiglen. Mo., 24.1., 19.30 Uhr

Di 25.

Bern

Bühne

Gigiwonder. Die Geschichte eines

Beins

Von Vera Schindler

www.buehnenbern.ch

BÜHNEN BERN, BÜHNEN BERN – VIDMAR 2,

KÖNIZSTRASSE 161 . 19.30 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

Winterbergs Bestiarium: «Mein Hund

ist schwul» – die Natur ist queer

Die Wissenschaftsshow für Hirn und

Herz – diesmal über die Vielfalt der

Geschlechter.

NATURHISTORISCHES MUSEUM BERN,

BERNASTRASSE 15. 19.30 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

Das HKB-Schauspielstudio hebt ab

Monologe der Schauspielstudierenden

www.buehnenbern.ch

BÜHNEN BERN, BÜHNEN BERN – STADT-

THEATER, MANSARDE, KORNHAUSPLATZ 20.

19.30 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

Inserat

Bundesordner 2021: Ein satirischer

Jahresrückblick

Von und mit Les trois Suisses (Resli

Burri und Pascal Dussex), Jess

Jochimsen, Nils Althaus, Laurin Buser,

Kathrin Bosshard, Lisa Christ, Anet

Corti und Rebekka Lindauer

www.la-cappella.ch

LA CAPPELLA, THEATER NATIONAL,

HIRSCHENGRABEN 24. 20.00 UHR

Performance «The Whispers»

Solo-Performance über die Lebenserfahrungen

eines Schwarzen Mannes in

der Schweiz und die stereotypen Erwartungen,

die mit Schwarzsein verknüpft

werden

TOUR DE LORRAINE, TOJO THEATER REIT-

SCHULE BERN, NEUBRÜCKSTRASSE 8.

20.00 UHR

Tour de Lorraine 2022: The Whispers

Performance von Mbene Mwambene.

Eine Antwort auf koloniale Perspektiven

des Schwarzseins. Kann ein moderner

Schwarzer Mann frei wählen, wer er

werden möchte? Was bedeutet es,

einen Namen zu haben?

TOJO THEATER REITSCHULE BERN, NEU-

BRÜCKSTRASSE 8. 20.00 UHR

Nick Soland

Musik zum Croissant

Mit ihrem Pariser Vater und der Mutter aus der französischen Schweiz

schwingt bei der jungen Musikerin Lily Claire stets eine kosmopolitische

Atmosphäre der Grossstadt mit – als sässe man in einem Café

und gönne sich ein Croissant, bevor der Tag beginnt. Die in Zürich

wohnende Sängerin mit warmer, tiefer Stimme spielt im Gustav.

Gustav im Bierhübeli, Bern. Di., 25.1., 19.30 Uhr

Familie

Elterncafé

Neue Familien kennenlernen, Spielgefährt:innen

fi nden, sich zu Familienfragen

und Alltagsthemen austauschen:

Mama, Papa und ihre Kinder (0 bis 5

Jahre) aus allen Kulturen sind herzlich

willkommen!

HAUS DER RELIGIONEN – DIALOG DER

KULTUREN, EUROPAPLATZ 1. 09.30 UHR

Cool Kid’s Classes

Art Workshops for Kids and Teens

(Ages 6–14)

KUNSTMUSEUM BERN,

HODLERSTRASSE 8–12. 16.30 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

Klassik

Konzert mit dem Konsi Barockorchester

Leitung: Dominique Tinguely & Sabine

Stoffer

KONSI BERN, MUSIKSCHULE KONSERVATO-

RIUM BERN, KRAMGASSE 36. 18.00 UHR

Sounds

Playtime 2022

Das HKB-Musikfestival quer durch alle

Genres ist nochmals grösser und vielfältiger

geworden: Insgesamt gibt es zwölf

verschiedene Konzerte. Die Eintritte zu

allen Konzerten sind frei.

HOCHSCHULE DER KÜNSTE BERN, FACH-

BEREICH MUSIK KLASSIK, DIVERSE ORTE.

19.00 UHR

Playtime: Live from Prozess – Contemporary

Jazz with 17 Ensembles

Die Projektwoche Jazz fi ndet zum

zweiten Mal im ideal ausgestatteten

Prozess statt und zeigt einen Querschnitt

durch die vielfältigen stilistischen

Zugänge, denen sich die Studierenden

heute widmen. www.prozess.be

HOCHSCHULE DER KÜNSTE BERN, FACHBE-

REICH MUSIK KLASSIK, PROZESS KULTUR

UND BAR, BAHNSTRASSE 44. 19.00 UHR

Semester-Abschlusskonzerte der

Swiss Jazz School (2G)

Semester-Abschlusskonzerte der

Ensemblekurse der Swiss Jazz School.

Diverse Formationen mit unterschiedlicher

stilistischer Ausrichtung spielen je

drei Stücke.

MAHOGANY HALL BERN, KLÖSTERLISTUTZ 18.

19.00 UHR

Barbara Dennerlein Duo

Die enorm beliebte Hammond-Virtuosin

exklusiv im Marians!

MARIANS JAZZROOM, ENGESTRASSE 54.

19.30 UHR

Playtime: Georges Aperghis, Zeugen

– Musiktheater aus der HKB

Geschichte

Vor 15 Jahren brachte Georges Aperghis

zwei wichtige Berner Zeitgenossen in

einem kammermusikalischen (Puppen-)

Spiel zusammen: Paul Klee und Robert

Walser. Nun wird Zeugen, neu in Szene

gesetzt.

HOCHSCHULE DER KÜNSTE BERN, FACH-

BEREICH MUSIK KLASSIK, HKB MUSIK,

AUDITORIUM, OSTERMUNDIGENSTRASSE

103. 19.30 UHR

Playtime 2022

Das HKB-Musikfestival quer durch alle

Genres ist nochmals grösser und vielfältiger

geworden: Insgesamt gibt es zwölf

verschiedene Konzerte. Die Eintritte zu

allen Konzerten sind frei.

HOCHSCHULE DER KÜNSTE BERN, FACH-

BEREICH MUSIK KLASSIK, DIVERSE ORTE.

19.30 UHR

ZVG

Zwischen Zerrissenheit und Stolz

Nach der Tradition sind Kinder jüdischer Väter und nichtjüdischer

Mütter selber nicht jüdisch. Die drei Autorinnen des Buchs «Väter

unser … Vaterjüdische Geschichten» schildern ihre Identität dazwischen.

Ihre Geschichten handeln von Zerrissenheit, Stolz und

Selbstbewusstsein. Im Haus der Religionen lädt Mitautorin Regula

Weil zum Sofagespräch.

Haus der Religionen, Bern. Di., 25.1., 18 Uhr

Ensemblekonzerte der Swiss jazz

School

Semester-Abschlusskonzerte der

Ensemblekurse der Swiss Jazz School.

Diverse Formationen mit unterschiedlicher

stilistischer Ausrichtung spielen je

drei Stücke. Eintritt frei, Barbetrieb.

SWISS JAZZ SCHOOL, MAHOGANY HALL,

KLÖSTERLISTUTZ 18. 19.30 UHR

Tuesday Jam – öffentliche

Jamsession

Eintritt frei, Barbetrieb, Risotto zu

CHF 5.00 ab 20h00, Einlass nur mit

Covid-Zertifi kat. Die Jamband (ab

21h00):Matthieu Trovato, piano

Matteo Burci, bass

Adrian Stirnimann, drums

www.5etage.ch

VEREIN TUESDAY JAM, 5ÈME ETAGE,

MÜHLENPLATZ 11, 5. STOCK. 20.00 UHR

Inserat

Samstag 8.00 – 11.00 Uhr

Mit Bruce & Gästen

Barbara Dennerlein Duo

Die enorm beliebte Hammond-Virtuosin

exklusiv im Marians!

MARIANS JAZZROOM, ENGESTRASSE 54.

21.30 UHR

Verschiedenes

womenbiz Lunch Time Bern,

25.01.2022

Das Jahr 2022 starten wir bei womenbiz

mit dem Thema «Live your strengths –

erfolgreich delegieren».

www.womenbiz.ch

WOMENBIZ AG, RISTORANTE LORENZINI,

HOTELGASSE 10. 11.30 UHR

Yoga im Museum

Wir stellen Ihnen jeden Dienstag in

zehn Minuten ein Ausstellungsobjekt

vor, bevor Sie anschliessend in die

thematisch abgestimmte Yoga-Lektion

eintauchen.

BERNISCHES HISTORISCHES MUSEUM,

HELVETIAPLATZ 5. 12.15 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

Öffentliche Führung: Kunst am

Mittag

Eine halbstündige Führung zu einem

ausgewählten Thema aus einer unserer

Ausstellungen. Jede Woche zu einem

anderen Thema.

ZENTRUM PAUL KLEE, MONUMENT IM

FRUCHTLAND 3. 12.30 UHR

SOFAGESPRÄCH: Vaterjüdin und die

Frage der Zugehörigkeit

Regula Weil, Mit-Autorin des Buches

‹Väter unser … Vaterjüdische

Geschichten’ (2021, Vandenhoeck &

Ruprecht Verlag), im Gespräch.

HAUS DER RELIGIONEN – DIALOG DER KUL-

TUREN, EUROPAPLATZ 1. 18.00 UHR

Öffentliche Führung: Meret Oppenheim.

Mon exposition

Heute gilt Meret Oppenheim als bedeutendste

Schweizer Künstlerin des 20.

Jahrhunderts und wichtigste Vertreterin

des Surrealismus.

KUNSTMUSEUM BERN,

HODLERSTRASSE 8–12. 19.00 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

Marta spielt – Pub Quiz

Marta spielt ihr Pub Quiz. Die Teams

treten gegeneinander an und beweisen

ihr Wissen in den verschiedensten

Bereichen wie Politik, Sport, Gala, Literatur,

Musik und vielem mehr.

www.cafemarta.ch

MARTA CAFE – MUSIK – BAR, KRAMGASSE

8. 20.00 UHR

Worte

Vortrag «Anlass und Initiatoren

des Münsterbaus in Bern 1393 bis

1421»

Ein Vortrag von Roland Gerber

Beginn des Vortrags 18.15 Uhr, vorher

Austausch mit der Kuratorin Susan

Marti.

BERNISCHES HISTORISCHES MUSEUM,

HELVETIAPLATZ 5. 18.15 UHR

Biel/Bienne

Bühne

EIGER FABIAN MÜLLER/TIM KROHN

URAUFFÜHRUNG/CRÉATION

Mit diesen Worten beschreibt der

Schriftsteller Tim Krohn die Oper

«Eiger», für die er das Libretto verfasst

hat.

TOBS – THEATER ORCHESTER BIEL SOLO-

THURN, STADTTHEATER BIEL, BURGGASSE

19. 19.30 UHR

Thun

Sounds

«COCOON» COLIN VALLON TRIO

WELTKLASSE-JAZZ

CAFÉ BAR MOKKA, ALLMENDSTRASSE 14.

20.00 UHR


20. – 26. Januar 2022

Anzeiger Region Bern 41

9

Cornelia Wirz

Marco Mazotti

Wallisertiitsche Loops

In Stef’s Kultur Bistro steht ein Abend voller Sagen und Musik auf

der Agenda: Der Walliser Bassist Marco Mazotti steht mit seinem

Solo programm «Än saguhafte Aabu» auf der Bühne. Darin kombiniert

Mazotti Sagen mit Musikstücken, bei denen er seine Loop-

Station einsetzt.

Stef ’s Kultur Bistro, Bern. Mi., 26.1., 20 Uhr

Mi 26.

Bern

Bühne

Winterbergs Bestiarium: «Mein Hund

ist schwul» – die Natur ist queer

Die Wissenschaftsshow für Hirn und

Herz – diesmal über die Vielfalt der

Geschlechter.

NATURHISTORISCHES MUSEUM BERN,

BERNASTRASSE 15. 19.30 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

Maria Stuart

Trauerspiel von Friedrich Schiller

Zwei Frauen, eine Krone und drei Tage

für die Unterzeichnung eines Todesurteils:

Schillers Politthriller ist bei

Bühnen Bern zu sehen.

www.buehnenbern.ch

BÜHNEN BERN, BÜHNEN BERN – STADTTHE-

ATER, KORNHAUSPLATZ 20. 19.30 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

Bänz Friedli: S isch kompliziert –

Bänz Friedli schafft Unordnung

Auch im brandneuen erzählerischen

Kabarettprogramm, seinem fünften, ist

Bänz Friedli stets aktuell, oft überraschend

und immer witzig. !

www.la-cappella.ch

LA CAPPELLA, ALLMENDSTRASSE 24.

20.00 UHR

Familie

Erste Schritte im Museum –

Für die Jüngsten

Ihr Kleinkind führt Sie an der Hand

durch die Ausstellung. Lassen Sie sich

auf eine neue Betrachtungsweise ein

und entdecken Sie Ausstellungsräume

und Kunst gemeinsam.

KUNSTMUSEUM BERN,

HODLERSTRASSE 8–12. 10.00 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

Die Zauberlaterne Bern – Filmklub

für Kinder zeigt:

Kindergesichter

Mit seinem Thema Patchworkfamilie und

seiner hoffnungsvollen Botschaft zieht

«Kindergesichter» das junge Publikum

in seinen Bann. Stummfi lm mit live

Kommentar&Pianistin.

ZAUBERLATERNE BERN, CINE ABC, MOSER-

STRASSE 24. 13.45/16.00 UHR

Vom Zauberholz

Mit dem Zaubergarten bietet der BOGA

ein kurzweiliges Kinderfreizeitangebot

mit spannenden Pfl anzenentdeckungen,

verblüffenden Zaubereien, magischen

Geschichten und anregenden

Basteleien.

BOTANISCHER GARTEN (BOGA),

ALTENBERGRAIN 21. 14.00 UHR

Pica-Club

Im Pica-Club sind alle neugierigen

Kinder im Alter von 8 bis 12 Jahren

genau richtig!

NATURHISTORISCHES MUSEUM BERN,

BERNASTRASSE 15. 14.00 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

Klassik

Konzert mit den Moving Strings

Leitung: Daniela Ianos und Simone

Remund

KONSI BERN, MUSIKSCHULE KONSERVATO-

RIUM BERN, KRAMGASSE 36. 18.00 UHR

Feierabendmusik

Eine halbe Stunde lang Orgelmusik,

zum Ausklang des Tages, zur Mitte der

Woche

Vera Friedli, Orgel

www.markus.refbern.ch

DIE KIRCHGEMEINDEN IM NORDQUAR-

TIER, MARKUSKIRCHE, TELLSTRASSE 35.

18.30 UHR

Sounds

Playtime 2022

Das HKB-Musikfestival quer durch alle

Genres ist nochmals grösser und vielfältiger

geworden: Insgesamt gibt es zwölf

verschiedene Konzerte. Die Eintritte zu

allen Konzerten sind frei.

HOCHSCHULE DER KÜNSTE BERN, FACHBE-

REICH MUSIK KLASSIK, DIVERSE ORTE.

AB 14.00 UHR

Playtime: Live from Prozess –

Contemporary Jazz with

17 Ensembles

Die Projektwoche Jazz fi ndet zum

zweiten Mal im ideal ausgestatteten

Prozess statt und zeigt einen Querschnitt

durch die vielfältigen stilistischen

Zugänge, denen sich die Studierenden

heute widmen. www.prozess.be

HOCHSCHULE DER KÜNSTE BERN, FACHBE-

REICH MUSIK KLASSIK, PROZESS KULTUR

UND BAR, BAHNSTRASSE 44. 18.30 UHR

Semester-Abschlusskonzerte der

Swiss Jazz School (2G)

Semester-Abschlusskonzerte der

Ensemblekurse der Swiss Jazz School.

Diverse Formationen mit unterschiedlicher

stilistischer Ausrichtung spielen je

drei Stücke.

MAHOGANY HALL BERN, KLÖSTERLISTUTZ 18.

19.00 UHR

Playtime: Georges Aperghis,

Zeugen – Musiktheater aus der HKB

Geschichte

Vor 15 Jahren brachte Georges Aperghis

zwei wichtige Berner Zeitgenossen in

einem kammermusikalischen (Puppen-)

Spiel zusammen: Paul Klee und Robert

Walser. Nun wird Zeugen, neu in Szene

gesetzt.

HOCHSCHULE DER KÜNSTE BERN, FACH-

BEREICH MUSIK KLASSIK, HKB MUSIK,

AUDITORIUM, OSTERMUNDIGENSTR. 103.

19.30 UHR

Ensemblekonzerte der Swiss jazz

School

Semester-Abschlusskonzerte der

Ensemblekurse der Swiss Jazz School.

Diverse Formationen mit unterschiedlicher

stilistischer Ausrichtung spielen je

drei Stücke. Eintritt frei, Barbetrieb.

SWISS JAZZ SCHOOL, MAHOGANY HALL,

KLÖSTERLISTUTZ 18. 19.30 UHR

Richard Schroeder

Atmosphärischer Aufstieg

Schon früh fand Macha Gharibian zum Klavier, doch erst in New

York tauchte sie ein in die Welt des Jazz. Ihr drittes Album arrangierte,

schrieb und produzierte die französische Sängerin und

Pianistin selbst. Das Berner Publikum geniesst ihren erhebenden

Sound beim Konzert im Bee-flat.

Turnhalle im Progr, Bern. Mi., 26.1., 20.30 Uhr

Barbara Dennerlein Duo

Die enorm beliebte Hammond-Virtuosin

exklusiv im Marians!

MARIANS JAZZROOM, ENGESTRASSE 54.

19.30/21.30 UHR

Macha Gharibian (FR)

Macha Gharibian schneidert ihrem

Sound, der an orientalischen Jazz mit

neoklassischen und popmusikalischen

Einfl üssen erinnert, ein freies und

modernes Gewand auf den Leib.

BEE-FLAT IM PROGR, TURNHALLE BERN,

SPEICHERGASSE 4. 20.30 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

Verschiedenes

Kunst über Mittag

Jeden Mittwochmittag von 12:30 bis

13:00 wird ein Werk aus der Sammlung

oder den Wechselausstellungen eingehender

besprochen. Jede Veranstaltung

bildet eine in sich geschlossene Einheit.

KUNSTMUSEUM BERN,

HODLERSTRASSE 8–12. 12.30 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

Kunst am Abend

Zoom-Führung mit Präsentation von

Werken aus der Ausstellung «Paul Klee.

Menschen unter sich» mit Dominik

Imhof, Leiter Kunstvermittlung Zentrum

Paul Klee

ZENTRUM PAUL KLEE, MONUMENT IM

FRUCHTLAND 3. 17.30 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

Worte

Referat «Grimmige Krieger und edle

Samurai» im japanischen Farbholzschnitt

Ein Abend im Museum – Die Japanreihe.

Heute: Referat «Grimmige Krieger und

edle Samurai» im japanischen Farbholzschnitt

von Sabine S. Bradel & Kuratorenführung

von Alban von Stockhausen.

Auf Anmeldung

BERNISCHES HISTORISCHES MUSEUM,

HELVETIAPLATZ 5. 17.00 UHR

LESESESSEL

EINE MISCHUNG AUS LESUNG, DISKUS-

SIONSFORUM UND TEXTKULTUR

www.onobern.ch

ONO DAS KULTURLOKAL, KRAMGASSE 6.

20.00 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

Biel/Bienne

Bühne

Playtime: Ballouge [balu?]

Musik- und Bewegungstheater für Kinder

im Theaterzentrum für junges Publikum

La Grenouille nach der Geschichte

«Le ballon de Zébulon».

HOCHSCHULE DER KÜNSTE BERN, FACH-

BEREICH MUSIK KLASSIK, LA GRENOUILLE

– THEATERZENTRUM JUNGES PUBLIKUM

CENTRE THÉÂTRE JEUNE PUBLIC,

RENNWEG 26,. 14.00 UHR

Langenthal

Bühne

Matto regiert

Ein Stück mit Puppen und Menschen,

frei nach Friedrich Glauser.

STADTTHEATER LANGENTHAL, STADT-

THEATER LANGENTHAL – THEATER 49,

THEATERSTRÄSSCHEN 1. 20.00 UHR

27. & 28. Jan

19:30

Casino Bern

Herumstreifen und streichen

Die Musikschule Konservatorium Bern unterrichtet die Musiker*innen

von morgen - und entfacht deren Liebe zur Musik spielerisch.

Am Konzert des Streicherensembles Moving Strings spielen

Streicher*innen ab neun Jahren, angeleitet werden sie von Daniela

Ianos und Simone Remund.

Musikschule Konservatorium Bern. Mi., 26.1., 18 Uhr

Ostermundigen

Sounds

Marco Mazotti

Än saaguhaftä Aabu – Gschichtä &

Müssig uf Wallisertiitsch

Ein mystisches Unterhaltungsprogramm

ganz im Zeichen von Sagen und Musik

www.stefskulturbistro.ch

STEF’S KULTUR BISTRO, BERNSTRASSE 101.

20.00 UHR

Solothurn

Bühne

I CAPULETI E I MONTECCHI

VINCENZO BELLINI

Die berühmteste Liebesgeschichte

aller Zeiten setzt bei Bellini erst an, als

sie sich bereits ihrem tragischen Ende

nähert.

TOBS – THEATER ORCHESTER BIEL

SOLOTHURN, FOYER STADTTHEATER BIEL,

FISCHERGASSE. 19.30 UHR

Thun

Bühne

Der zerbrochne Krug

Lustspiel von Heinrich von Kleist

KKTHUN KULTUR- UND KONGRESSZENTRUM,

SEESTRASSE 68. 19.30 UHR

Wabern

Verschiedenes

Heitere Pizzaabend

Der legendäre, vielleicht bitzeli chaotische

Pizzaabend in der heimelig warmen

Beiz.

HEITERE FAHNE, DORFSTRASSE 22/24.

18.00 UHR

BERNER SYMPHONIEORCHESTER

BERLIOZ’ FANTASTIQUE

UND BRAHMS

KLAVIERKONZERT NR. 1

Nikolai Lugansky | Stanislav Kochanovsky

Inserat

D’Susi u dr Zouberhelm

Ein fast klassisches Märchen über

moderne Zauberwelten von Frank

Demenga. Ab 5 Jahren.

BERNER PUPPENTHEATER, GERECHTIG-

KEITSGASSE 31. 14.00 UHR


10 Anzeiger Region Bern 42

20. – 26. Januar 2022

Ausstellungen

Bern

9a am Stauffacherplatz – das kleine

Kunsthaus

Stauffacherstrasse 7. WOLPERTINGER-

ALGORYTHM-DANCE. Die Installation

von Lucyenne Hälg wird begleitet von

Sounds von Flo Kaufmann. Sie lädt die

Betrachtenden ein, textile Figuren durch

das Ziehen von Fäden in Bewegung zu

bringen.

BIS SO, 30.01. TÄGLICH 7-23.30.

Alpines Museum der Schweiz

Helvetiaplatz 4. Biwak #29 Das Skivirus.

Eine Spurensicherung. Das Skivirus breitet

sich in den 1930er Jahren rasant im

Alpenraum aus. Heute, knapp 100 Jahre

später, erleben wir eine neue Pionierzeit

des Skifahrens – in China. Welche Welt

steht uns heute näher?

BIS SO, 01.05. SA-SO/DI-MI 10-17.

JUGENDKULTURPASS 16-26

∙ Fundbüro für Erinnerungen, No 2:

Frauen am Berg. Frauen sind schon

immer genau so begeistert, virtuos und

unerschrocken auf Berge gestiegen wie

Männer. Nur wurde das lange Zeit kaum

dokumentiert. Das Fundbüro für Erinnerungen

No 2 will dies ändern.

BIS SO, 01.01. TÄGLICH AUSSER MO 10-17.

JUGENDKULTURPASS 16-26

∙ Let’s Talk about Mountains. Eine

filmische Annäherung an Nordkorea.

Filmische Mikrogschichten aus dem

nordkoreanischen Alltag, wie sie in

keiner Tagesschau vorkommen.

BIS SO, 03.07. TÄGLICH AUSSER MO 10-17.

JUGENDKULTURPASS 16-26

∙ Sophie Lavaud: Meine Berggeschichte.

Sophie Lavaud kommt spät zum

Alpinismus – und dies auch nur dank

einer Wette, wegen der sie 2004, mit

35 Jahren, den Mont Blanc erklimmen

muss. Sie fängt sofort Höhenfeuer.

BIS DO, 20.01. DO 17.30-19.

JUGENDKULTURPASS 16-26

Berner GenerationenHaus

Bahnhofplatz 2. Die Ausstellung «forever

young. Willkommen im langen Leben»

nimmt Sie mit auf einen kurzen Lauf

über das lange Leben und bietet für Jung

und Alt Denkanstösse zum Alter(n).

BIS DO, 25.05. DO 10-21 |

FR-SO/DI-MI 10-18.

∙ Denkmal 2051. Für zukünftige

Generationen. «Denkmal 2051» ist ein

Genera tionenprojekt mit einer Dauer von

rund 30 Jahren und lädt das Publikum

ein, seine Wünsche und Versprechen für

zukünftige Generationen zu hinterlassen.

BIS SO, 29.05. DO 10-21 |

FR-SO/DI-MI 10-18.

Bernisches Historisches Museum

Helvetiaplatz 5. Ausstellung «Mythos

Samurai». Besuchende tauchen in die

Geschichte und Kultur der japanischen

Samurai ein. Die Ausstellung präsentiert

spektakuläre Rüstungen, Helme und

Masken aus der Sammlung «Ann and

Gabriel Barbier Mueller».

BIS SO, 05.06. TÄGLICH AUSSER MO 10.

∙ Wechselausstellung «Das entfesselte

Geld – Die Geschichte einer Erfindung».

Die Ausstellung in Zusammenarbeit

mit der Schweizerischen Nationalbank

nimmt die Besuchenden auf eine Reise

zu den Ursprüngen des Geldes und lädt

zur wichtigen Debatte über das aktuelle

Geldsystem ein

BIS FR, 20.01. TÄGLICH AUSSER MO 10.

Inserat

∙ Weihnachten rund um die Welt: Eritrea.

Was hat Popcorn mit Weihnachten zu

tun? Und was ist ein Kebero? Tauchen

Sie mit uns in die eritreischen Festtagsbräuche

ein! Zwei Familien gewähren

persönliche Einblicke in ihre Weihnachtsfeier.

BIS SO, 23.01. DO-SO 10-17.

Bibliothek Exakte Wissenschaften

Sidlerstrasse 5. Unsere Zukunft auf der

Erde. Klimawandel und Wissenschaft

BIS SA, 30.07. TÄGLICH.

Diverse Orte

Cantonale Berne Jura 2021. Zum Jahresende

öffnen im Rahmen der Cantonale

Berne Jura zehn Ausstellungsinstitutionen

ihre Türen für das aktuelle Kunstschaffen

der Kantone Bern und Jura.

BIS SO, 30.01. TÄGLICH.

Galerie Bernhard Bischoff & Partner

Waisenhausplatz 30. Gossolt/Hedinger

‹COM&COM est. 1997›. Das 1997

gegründete Künstlerduo Com&Com

(Johannes M. Hedinger/Marcus Gossolt)

zeigt zu ihrem 25-Jahre-Jubiläum eine

Auswahl von Werken aus allen Phasen

ihres Schaffens sowie zwei neue Werkgruppen.

BIS SA, 19.02. DO-FR/MI 14-18 | SA 12-16.

Galerie Kornfeld

Laupenstr. 41. ALOIS LICHTSTEINER –

NEUE ARBEITEN. Die Galerie Kornfeld

widmet dem Schweizer Künstler Alois

Lichtsteiner die dritte Einzelausstellung

mit einer Auswahl an Arbeiten auf

Leinwand und auf Papier. Eröffnung am

Berner Galerienwochenende.

BIS SA, 26.02. DO-FR/MO-MI 14-17 |

SA 10-12.

Galerie am Königweg

Königweg 2A. Ausstellung «Gelebte

Träume». Hedwig Hayoz-Häfeli zeigt:

Bilder, Skulpturen, Schmuck

BIS DO, 30.06. DO 14-17.

Galerie da Mihi

KunstKeller, Gerechtigkeitsgasse 40.

M.S. Bastian/Isabelle L. – Pulpomania.

Das Künstlerpaar aus Biel bewegt sich

seit Jahren höchst erfolgreich zwischen

Kunstmuseum, Galerie und Comic Heft.

M.S. Bastian und Isabelle L. gelten als

die Begründer der CoMIXart.

BIS SA, 12.02. DO-FR 14-19 | SA 11-17.

∙ Öffentlicher Rundgang durch die

Ausstellung «Pulpomania». Herzliche Einladung

zum Rundgang durch die aktuelle

Ausstellung mit einer Fachperson. Erhalten

Sie Hintergrundinformationen zu

«M.S. Bastian/Isabelle L. – Pulpomania»

BIS FR, 04.02. DO 18.30-19.

Haus der Religionen – Dialog der

Kulturen

Europaplatz 1. «Hypersymmetrische

Früchte». Die Ausstellung von Fotograf

Stefan Maurer spielt mit optischer Perfektion

und rückt natürliche Unvollkommenheit

in ein neues Licht.

BIS SA, 26.02. DO-SA/DI-MI 9-17.

KULTURPUNKT im PROGR

Speichergasse 4. Movement in silence:

Elmar Hempel – Rebecca Schmid. Zwei

neue Künstler*innen der Kunstwerkstatt

Waldau zeigen ihre neusten Werke.

Offen jeweils Sa: 13-16 Uhr und nach

Vereinbarung (Tel. 031 508 50 88).

BIS SA, 29.01. SA 13-16.

KUNSTREICH

Gerechtigkeitsgasse 76. Landschaften

und Angeschwemmtes. Malerei von

Thomas Grogg sowie Objekte aus diversen

Hölzern von Irène Le Goaster.

BIS SA, 12.02. DO-FR/DI-MI 10-18 |

SA 9-16 | MO 14-18.

Dominique Uldry

Pulp in der Schneelandschaft

Klingendes Museum

Kramgasse 66. Sonderausstellung Kuriositäten:

Merkwürdige Blasinstrumente.

Musikinstrumente mit Drachenkopf,

unendlichem Atem und Echo. Sonderbare

Erfindung zum Staunen und selber

Ausprobieren. Verlängert bis April 2022!

BIS SO, 01.05. DO-SO/MI 14-17.

∙ Vom Alphorn, dem Serpent und anderen

Musikinstrumenten. Blasinstrumente

aus 300 Jahren, ihre Ensembles, ihre

Musik. Und: versuchen Sie selber Theremin

zu spielen, das coronataugliche,

berührungsfreie Musikinstrument!

BIS SA, 31.12. DO-SO/MI 14-17.

Kornhausforum

shared spaces in change. Ein Ausstellungsprojekt

und partizipative Aktionsräume

zum neuen Verständnis von

Öffentlichkeit und Urbanität.

BIS SO, 30.01. DO 12-20 | FR-MI 12-17 |

SA-SO 11-16.

JUGENDKULTURPASS 16-26

∙ Öffentliche Führung durch die Ausstellung

shared spaces in change. Führung

durch die Ausstellung mit Joséphine

Métraux Kornhausforum im Innen- und

Aussenraum Mit Covid-Zertifikat Anmeldung

unter: info@kornhausforum.ch

BIS SA, 22.01. SA 15.

JUGENDKULTURPASS 16-26

Kulturmuseum Bern

Schützenweg 22. «Schwarz auf Weiss»

mit Barni Kiener & Christian Gräser. Alle

Antworten finden sie schwarz auf weiss

im Internet, Fragen im Kulturmuseum

Bern.

BIS SA, 26.02. DO 18-21 | FR-SA 11-18.

Kunsthalle Bern

Helvetiaplatz 1. 51 Jahre Experiment

F+F. Eine Archiv-Ausstellung zur historischen

Ausstellung Experiment F+F von

1970 in der Kunsthalle Bern.

BIS SO, 30.01. TÄGLICH 11-18.

JUGENDKULTURPASS 16-26

Wer Kultur hat, wirbt im

KULTURPOOL

www.kulturpool.com

Die Galerie da Mihi zeigt das Bilduniversum von M. S. Bastian/

Isabelle L.: Mittendrin ist stets ihre Lieblingsfigur Pulp. In der Ausstellung

«Pulpomania» sind die Besucher*innen eingeladen, in

die verschiedenen Welten von Stadt, Paradies, Schnee und Unterwasserwelt

einzutauchen.

Galerie da Mihi, Bern. Ausstellung bis 12.2.

Der

Kulturpool

erreicht

921’260

kulturinteressierte

Personen.

∙ Cantonale Berne Jura. Cantonale Berne

Jura | Kunsthalle Bern

BIS SO, 30.01. TÄGLICH 10-18.

JUGENDKULTURPASS 16-26

Kunstmuseum Bern

Hodlerstrasse 8–12. Meret Oppenheim.

Mon exposition. Meret Oppenheim ist

die bedeutendste Schweizer Künstlerin

des 20. Jahrhunderts. Bekannt

wurde sie als Schöpferin der berühmten

Pelztasse und des Brunnens in Bern.

BIS SO, 13.02. DO-SO/MI 10-17 | DI 10-21.

JUGENDKULTURPASS 16-26

Museum Cerny

Stadtbachstrasse 8a. 50 Shapes of

Prey. Der Klimawandel ist kein Spiel.

Längst ist der gesamte Planet von Veränderungen

betroffen. Die Ausstellung

50 Shapes of Prey zeigt auf, wie

vielfältig die Wechselwirkungen dieser

Veränderungen sind.

BIS SO, 20.02. DO-SO/MI.

Museum für Kommunikation

Helvetiastrasse 16. SUPER – Die zweite

Schöpfung. Biotechnologie, Künstliche

Intelligenz und Digitalisierung. «Super –

Die zweite Schöpfung»: ein Experiment,

das die Stärken von Theater und Ausstellung

kombiniert. Zum ersten Mal in

der Schweiz.

BIS SO, 10.07. TÄGLICH AUSSER MO 10-17.

JUGENDKULTURPASS 16-26

Naturhistorisches Museum Bern

Bernastrasse 15. 5 Sterne – Sensationeller

Fossilienfund aus dem Jura.

Weltweit einzigartiger Fossilienfund, der

noch nie zu sehen war: In der neuen

Sonderausstellung «5 Sterne» zeigen wir

170 Millionen Jahre alte Neufunde von

Stachelhäutern aus dem Schweizer Jura.

DAUERAUSSTELLUNG. TÄGLICH.

JUGENDKULTURPASS 16-26

∙ Barry – Der legendäre Bernhardinerhund.

Vor 200 Jahren starb der berühmteste

Rettungshund der Welt: Barry.

Bis heute ist er eine Legende geblieben.

Die Ausstellung zeigt die heldenhaften

Taten des Bernhardiners vom Grossen

St. Bernhard.

BIS SO, 22.06. TÄGLICH.

JUGENDKULTURPASS 16-26

∙ Expedition Fieberwahn – Ein mobiles

Spiel durchs Museum. Smartphone zücken,

Spielanleitung an der Kasse holen,

App gratis herunterladen, los! Auf spielerische

Art und Weise werden unbekannte

Verknüpfungen und verborgene Details

der Ausstellung freigelegt.

BIS SO, 22.06. TÄGLICH.

JUGENDKULTURPASS 16-26

∙ Museumsbier. Das «Museumsbier»

ermöglicht den Museumsbesuch nach

Feierabend. Ideal also, um den Apéro

mit einem Ausstellungsbesuch zu

verbinden.

BIS DO, 10.03. DO 17-20.

JUGENDKULTURPASS 16-26

∙ Queer – Vielfalt ist unsere Natur. Die

neue Sonderausstellung schlägt eine

Brücke zwischen biologischen Erkenntnissen

und gesellschaftlich aktuellen

Themen. Eine aufregende Expedition

in die bunte Vielfalt von Natur und

Gesellschaft.

BIS SO, 19.03. TÄGLICH.

JUGENDKULTURPASS 16-26

Natur auf zwei Arten

Unter dem Titel «Landschaften und Angeschwemmtes» zeigt die

Galerie Kunstreich Werke der Künstler*innen Thomas Grogg und

Irène Le Goaster. Groggs Landschaftsbilder zeichnen sich durch

Durchbrüche und Risse aus, die bei dessen Verwendung von Ölund

Acrylfarben entstehen. Le Goaster arbeitet dagegen mit mechanischen

Werkzeugen und zeigt ihre karbonisierten Holzskulpturen.

Galerie Kunstreich, Bern. Ausstellung bis 12.2.

∙ Weltuntergang – Ende ohne Ende.

Die Geschichte vom Weltuntergang ist

eine menschliche Erfindung, uralt und

brandaktuell. Die Ausstellung versammelt

Bilder, Funde und Erzählungen aus

Wissenschaft und Kunst.

BIS SO, 13.11. TÄGLICH.

JUGENDKULTURPASS 16-26

∙ «Wunderkammer – Die Schausammlung».

Die Schausammlung gibt Einblick

in aktuelle Sammlungstätigkeit,

moderne Untersuchungsmethoden und

historische Sammlungen – ein Rundgang

zu einem der drängendsten Probleme

der Gegenwart.

DAUERAUSSTELLUNG. TÄGLICH.

JUGENDKULTURPASS 16-26

Robert Walser-Zentrum

Online. Carl Seeligs Wanderungen mit

Robert Walser. Die Ausstellung dreht

sich um Carl Seeligs Buch ‹Wanderungen

mit Robert Walser›, welches bis zum heutigen

Tag die Wahrnehmung von Robert

Walser als Mensch und Autor prägt.

BIS FR, 29.12. DO-FR/MI 13-17.

Schweizer Schützenmuseum Bern

Bernastrasse 5. Lasst es krachen!

Studentenverbindungen und Schützenwesen.

Die Ausstellung ist eine Kooperation

der Schweizerischen Vereinigung für

Studentengeschichte mit dem Schweizer

Schützenmuseum.

BIS SO, 29.05. TÄGLICH 14-17.

Zentrum Paul Klee

Monument im Fruchtland 3. Paul Klee.

Menschen unter sich. Paul Klee wird

gemeinhin als unpolitischer Künstler

wahrgenommen. Die Ausstellung stellt

sich dieser Wahrnehmung entgegen.

BIS SO, 22.05. TÄGLICH AUSSER MO 10-17.

JUGENDKULTURPASS 16-26

∙ Paul Klee: Menschen unter sich. Paul

Klee wird gemeinhin als unpolitischer

Künstler wahrgenommen.

BIS SO, 22.05. TÄGLICH AUSSER MO 10-17.

die Mobiliar

Bundesgasse 35. Kunst & Nachhaltigkeit

Vol. 14 – 25 Jahre Prix Mobilière.

Die aktuelle Ausstellung ist dem 25.

Jubliäum des Prix Mobilière gewidmet.

Sie zeigt Arbeiten ehemaliger Gewinner:innen

aus der Sammlung der

Mobiliar.

BIS DO, 31.03. DO-FR/MO-MI 8-17.

Burgdorf

Museum Franz Gertsch

Platanenstrasse 3. Franz Gertsch. Der

Blaue Raum. Die vier monumentalen

Gemälde im ersten Ausstellungsraum

erstrahlen in Lapislazuli-Blau, drei davon

sind in den Jahren 2020 und 2021

entstanden.

BIS SO, 27.02. DO-FR/DI-MI 10-18 |

SA-SO 10-17.

∙ Künstlerinnengespräch Lisa Hoever.

Anna Welse und Beat Wismer, Kuratoren,

im Gespräch mit Künstlerin Lisa

Hoever

BIS SO, 23.01. SO 11-12.

∙ Lisa Hoever. Nachmittagslicht. Die in

Bern lebende Malerin Lisa Hoever zeigt

aktuelle Arbeiten aus den letzten drei

Jahren mit Öl auf Papier und übermalte

Aquarelle im Kabinett des Museum

Franz Gertsch.

BIS SO, 27.02. DO-FR/DI-MI 10-18 |

SA-SO 10-17.

Irène Le Goaster

∙ Otto Wyler. Die schönsten Bilder.

Die Ausstellung bietet Gelegenheit,

diesem Maler wieder zu begegnen und

seine eigenständige Verarbeitung der

künstlerischen Strömungen seiner Zeit

zu entdecken.

BIS SO, 27.02. DO-FR/DI-MI 10-18 |

SA-SO 10-17.

Köniz

Schulmuseum Bern

Haberhuus, Schloss Köniz. Jitz rede-n-ig.

Wer kommuniziert wie im Klassenzimmer?

Wie war das früher und wie ist es

heute? Die neue Ausstellung im Schulmuseum

Bern thematisiert Formen von

Lärm und Stille im Unterricht und regt

zur Teilhabe an.

BIS MI, 21.09. SA/MI 14-17.

Mürren

MiniMuseum

Die Erfolgsgeschichte des internationalen

Schneesports. geschrieben

von Frauen und Männern aus Mürren,

Gimmelwald und von Gästen Abfahrt und

Slalom wurden in Mürren erfunden und

der Schweizerischen Damenskiclub in

Mürren gegründet.

BIS MI, 30.11. TÄGLICH 17-16.

Rubigen

Schlössli Rubigen

Thunstrasse 23. Kunstspaziergang. Wir

wünschen einen guten Start ins 2022

bei einem Spaziergang im Skulpturenpark

vom Schlössli Rubigen. Inspiriert

mit den Schwüngen von Housi’s Skulpturen

gelingt das sicher.

BIS SO, 30.01. SA-SO 14-17.

Steffisburg

Bushaus und Metzgerei

Dorfplatz/Oberdorfstrasse 36. Cantonale

Berne Jura – Steffisburg. An der

diesjährigen Cantonale stellt das

Kunsthaus Steffisburg mit 27 Kunstschaffenden

einen Ausschnitt querbeet

aus dem aktuellen Kunstschaffen in der

Region aus.

BIS SO, 23.01. SA 14-17 | SO 11-14.

Thun

Kunstmuseum Thun

Hofstettenstrasse 14. Cantonale

Berne Jura 2021 – Resonanz(en). In der

diesjährigen interkantonalen Weihnachtsausstellung

Cantonale Berne

Jura präsentiert das Kunstmuseum

Thun unter dem Titel Resonanz(en) 19

künstlerische Positionen zum diesem

breitgefassten Thema

BIS SO, 23.01. DO-SO 10-17.

Kunstraum Satellit

Scheibenstrasse 2. Irene Schubiger. The

Two uf Us. Eine Einzelausstellung mit der

Berner Künstlerin Irene Schubiger.

BIS DO, 20.01. DO.

Worb

Galerie Atelier Worb

Enggisteinstrasse 2. Jeanne Gygax:

Pflanzliches in Acryl und Öl. Die Künstlerin

Jeanne Gygax offenbart vom 4. bis

zum 23. Januar 2022 die verborgene

Schönheit und Komplexität von scheinbar

Bekanntem. Für die Künstlerin aus

Bern ist es die erste Einzelausstellung.

BIS SO, 23.01. FR 17-19 | SA 14-17 |

SO 13-16.


20. – 26. Januar 2022 Anzeiger Region Bern 43

11

Kino

SpotOn Distribution

Weltelite am Zauberberg

Zwischen Bergidylle und der Speerspitze des globalen Kapitalismus,

zwischen mondän und genügsam: Das jährlich abgehaltene

Weltwirtschafsforum WEF macht den einstigen Kurort zu einer

Stadt voller Widersprüche. Der künstlerisch-beobachtende Dokumentarfilm

«Davos» von Daniel Hoesl und Julia Neumann porträtiert

das Spektakel der Weltwirtschaft auf hyperrealistische, kritische

Weise.

Kino Rex, Bern. Do., 20.1., 18.30 Uhr

CINEABC

Moserstr. 24, 031 386 17 17,

www.quinnie.ch

15.00 (SA/SO) D AB 0 J.

Encanto

Mirabel begeht sich auf eine wichtige

Reise, um die Magie ihrer Familie zu

retten.

15.15 (DO/FR/MO/DI) E/D/F AB 14/0 J.

Rifkin’s Festival

Woody Allens Komödie um einen

Filmhistoriker und seine jüngere Frau ist

eine Liebeserklärung ans Kino.

17.30 (DO/SO/DI) E/D/F AB 12/6 J.

Nomadland

Frances lebt in ihrem Auto, arbeitet an

unterschiedlichen Orten und trifft gleichgesinnte

Menschen.

17.30 (FR/SA/MO), 18.30 (MI) DIALEKT/F

AB 14/14 J.

Stürm: Bis wir tot sind oder frei

Ausbrecherkönig Walter Stürm erfährt

in seinem Kampf um Freiheit Unterstützung

von Anwältin Barbara Hug.

20.00 (FR/SA/SO/DI), 20.45 (MI) E/D/F

AB 14/14 J.

The Matrix Resurrections

Die visionäre Filmemacherin Lana

Wachowski präsentiert den lang erwarteten

vierten Teil der wegweisenden

Filmreihe, die ein ganzes Genre neu

definiert hat.

20.00 (DO/MO) E/D/F AB 14/12 J.

Dune

Ein Krieg um die Superdroge Spice involviert

Paul, der zu Besonderem berufen

zu sein scheint.

13.45/16.00 (MI)

Die Zauberlaterne zeigt

«Kindergesichter»

CINEBUBENBERG

Laupenstr. 2, 031 386 17 17,

www.quinnie.ch

14.00 (SA/SO) D AB 0 J.

Sing – Die Show deines Lebens

Moon und seine Freunde müssen

Rockstar Clay Calloway überreden,

an der Eröffnung einer neuen Show

teilzunehmen.

16.30/19.45 (TÄGLICH) E/D/F AB 14/12 J.

Spider-Man: No Way Home

Zum ersten Mal in der Filmgeschichte

von Spider-Man ist unser freundlicher

Held aus der Nachbarschaft unmaskiert

und es ist ihm nicht mehr möglich, sein

normales Leben von seinen Einsätzen

als Superheld zu trennen.

CINECLUB

Laupenstr. 17, 031 386 17 17,

www.quinnie.ch

13.45 (SA/SO) E/D/F AB 14/12 J.

West Side Story

Musical-Klassiker «West Side Story»

neu verfilmt: Zwei Liebende zwischen

den Kampf der Strassengangs.

17.00 (TÄGLICH) 20.15 (DO/SA-MI) E/D/F

AB 14/14 J.

Nightmare Alley

Der ehrgeizige Schausteller Stanton

Carlisle lässt sich mit einer Psychiaterin

ein, die noch gefährlicher ist als er

selbst.

20.15 (FR) E/D 12 J.

2001: A Space Odyssey – Kultfridays

Filmklassiker von Stanley Kubrick

CINECAMERA

Seilerstr. 8, 031 386 17 17,

www.quinnie.ch

14.45 (SA/SO) D AB 0 J.

Die Schule der magischen Tiere

Ida ertappt mit Hilfe ihrer tierischen

Freunden und ihrem Freund Benni einen

Dieb.

17.00 (TÄGLICH), 20.15 (DO/SA-MI) E/D/F

AB 14/12 J.

House of Gucci

Die Geschichte über die Beziehung

von Patrizia und Maurizio und dessen

Auswirkung auf die Marke Gucci.

20.15 (FR) E/D/F AB 14/14 J.

Nightmare Alley

Der ehrgeizige Schausteller Stanton

Carlisle lässt sich mit einer Psychiaterin

ein, die noch gefährlicher ist als er

selbst.

CINEMATTE

Wasserwerkgasse 7, 031 312 45 46,

www.cinematte.ch

18.30 (FR) F/D

Un divan à Tunis

Nach dem Sturz des Diktators eröffnet

Selma in ihrem Heimatort eine Klinik für

Psychoanalyse.

21.00 (FR), 18.30 (SO) OV/D

Here we move here we groove

Als Teenager floh Robert Soko vor dem

Jugoslawienkrieg, landete in Berlin,

wurde Taxifahrer und DJ. Mit seinen

Balkan Beats-Partys mischte er die Berliner

Clubszene auf, bis der Sound sich

europaweit ausbreitete. 30 Jahre später

hat er den Sound ein bisschen satt und

will sich neu erfinden.

18.15 (SA) KURDISCH/D/F

Nachbarn

Sero, ein kurdisches Kind, erlebt die

Assad-Diktatur und den auf einmal

verbreiteten Antisemitismus.

21.00 (SA), 16.00 (SO) F/D

La nuit des rois – Night of the Kings

Roman wird im gefährlichsten Gefängnis

der Elfenbeinküste als Häftling aufgenommen

und muss um sein Leben

bangen.

19.00 (MO) SPANISCH/E

El testigo – Kunst und bewaffneter

Konflikt

Nach dem Film: Kontextualisierung der

Arbeitsgruppe Schweiz-Kolumbien (ca.

20 Min.). Künstlerischer Erfahrungsbericht

von Jeyson Santacruz (ca. 30 Min.)

El «Testigo» ist ein Film über das Werk

vom kolumbianischen Fotograf Jesús

Abad Colorado, der sein Leben der Aufzeichnung

des bewaffneten Konfliktes

in Kolumbien widmete. Im Film besucht

Jesús Abad Colorado betroffene Gebiete

und zeigt dabei seine Aufnahmen den

Personen, die auf seinen Fotos zu

sehen sind. Dabei geht es um die Aufarbeitung

der Vergangenheit und um die

Zukunft des Friedens in Kolumbien.

CINEMOVIE

Seilerstrasse 4, 031 386 17 17,

www.quinnie.ch

12.00 (TÄGLICH), 18.00 (MO) D/F AB 12 J.

Prinzessin

Ein vierjähriges Mädchen und ihr alkoholabhängiger

Onkel fassen Vertrauen

zueinander und helfen sich.

14.45 (DO/FR/MO/DI) 17.30 (TÄGLICH)

SPANISCH/D/F AB 14/12 J.

Madres Paralelas

Janis und Ana werden zur selben Zeit

Mütter und werden dadurch verbunden.

14.30 (TÄGLICH) 20.15 (DO-SO/DI/MI)

20.30 (MO) E/D/F AB 14/12 J.

Licorice Pizza

Paul Thomas Andersons neuer Film

spielt in den 1970er-Jahren im San

Fernando Valley und begleitet die zwei

Schüler Alana Kane und Gary Valentine

durch die Stolperfallen der ersten Liebe.

10.00 (SA)

Kleine Laterne Nr. 5: «Unterschiede»

Universal Pictures Int. Switzerland

Stolperfallen der Liebe

Im San Fernando Valley der 70er-Jahre stolpern die 25-jährige

Alana und der 15-jährige Gary durch die Hochs und Tiefs der ersten

Liebe. Gary will Schauspieler werden, Alana steht ihm als Aufsichtsperson

zur Seite, um sie herum steckt die Welt im politischen und

kulturellen Wandel. «Licorice Pizza» des Ausnahmeregisseurs Paul

Thomas Anderson ist eine berührende Coming-of-Age-Komödie.

CineMovie, Bern. Do., 20.1., bis So., 23.1., 14.30 und 20.15 Uhr

und weitere Spielzeiten

12.15/17.45 (TÄGLICH) E/D/F AB 12 J.

SPENCER

Im nach wahren Begebenheiten erzählten

Drama Spencer entscheidet sich

Prinzessin Diana, ihre Ehe mit Prinz

Charles und damit auch das britische

Königshaus zu verlassen.

15.00/20.30 (TÄGLICH) NORWEGISCH/D/F

AB 16/16 J.

The worst Person in the World

Die fast 30-jährige Julie lernt auf einer

Party den jungen und energiegeladenen

Eivind kennen. Nachdem sie die Nacht

mit ihm nicht vergessen kann und ihm

bald wiederbegegnet, verlässt sie ihren

Freund Aksel, in der Hoffnung, mit

Eivind etwas Neues und Bedeutsames

beginnen zu können.

12.30 (DO/FR/MO-MI) E/D AB 12 J.

The Last Bus

Nach dem Tod seiner Frau macht sich

ein alter Mann auf eine nostalgische

Reise nach Land’s End.

14.45 (SA/SO/MI) D AB 6/6 J.

Der Wolf und der Löwe

Nach dem Tod ihres Grossvaters

beschliesst Alma dahin zurückzukehren,

wo sie einst aufgewachsen ist: auf eine

kleine Insel mitten im Herzen der kanadischen

Wälder. Dort rettet sie einen

Wolfswelpen und ein Löwenjunges.

17.15 (TÄGLICH) F/D AB 12/8 J.

Un Triomphe

Étienne ist leidenschaftlicher Schauspieler,

doch damit kommt er nicht

über die Runden. Da übernimmt er die

Leitung eines Theaterworkshops in

einem Gefängnis.

19.45 (TÄGLICH), 11.30 (SA/SO)

JAPANISCH/D AB 16/14 J.

Drive my Car

Im japanischen Drama versucht eine

Grösse der japanischen Theaterwelt

in Gesprächen mit seiner Chauffeurin

über den Verlust seiner Frau hinwegzukommen.

KINO IN DER REITSCHULE

Neubrückstrasse 8, 031 306 69 69,

www.reitschule.ch

20.00 (MO)

Die Gewalt ihrer Privilegien/

Les coups de leurs privilèges

(Dokumentarfilm)

Ergreifend und mitreissend schildert der

Film den Widerstand gegen rassistische

Polizeigewalt in Frankreich. Anschliessend

beleuchten Betroffene, Angehörige

und Aktivist:innen die Situation in der

Schweiz

KINO REX

Schwanengasse 9, 031 311 75 75,

www.rexbern.ch

18.15 (DO-SO), 16.15 (MO-MI) OV/D

Davos

Davos wurde durch das WEF zum

Synonym für die Widersprüche der

globalisierten Welt. Julia Niemann und

Daniel Hoesl schauen genau hin und

arbeiten in ihrem Dokfilm die Kontraste

und Konflikte heraus.

20.15 (DO-SA/MO-MI), 17.30 (SO),

15.45 (DO-SA/MO-MI) E/D/F, AB 18 J.

Pleasure

Eine junge Schwedin will in Los Angeles

Karriere als Pornostar machen. In ihrem

dokumentarisch wirkenden Spielfilm

schildert Ninja Thyberg aus weiblicher

Perspektive eine männerdominierte

Welt. Ein unerbittlicher Film über Macht,

Sex und Medien.

18.00 (DO), 16.15 (FR/SA), 15.00 (SO),

18.15 (MO-MI) OV/D, AB 8 J.

Fedier – Urner Farbrenvirtuose

Für seinen Dokfilm zum 100. Geburtstag

des Künstlers Franz Fedier (1922–

2005), der in den 1950er-Jahren als

radikaler Avantgardist bekannt wurde,

hat Felice Zenoni eine überraschende

Perspektive gewählt: Er begleitet

dessen Enkelin Alma, die von Fediers

Atelier in der Berner Altstadt zu einer

biografischen Spurensuche aufbricht.

13.45 (DO-SA/MO-MI), 10.45 (SO) F/D

AB 8/14 J.

Les guérisseurs

Ausgehend von ihrem Vater, der altershalber

seine Hausarztpraxis aufgibt,

zeichnet die Westschweizer Regisseurin

Marie-Eve Hildbrand das vielschichtige

Porträt eines Gesundheitssystems, das

sich im Umbruch befindet.

20.30 (DO-SO/MI), 13.30 (MO/DI) AB 16 J.

Annette

Die Liebe und ihre Abgründe: Mit Marion

Cotillard und Adam Driver in den Hauptrollen

und der Musik der exzentrischen

Sparks hat Leos Carax eine Filmoper

der eigenen Art realisiert. Rauschhaftes

Kino, in Cannes mit dem Preis für die

beste Regie ausgezeichnet.

13.30 (DO/FR), 22.15 (SA), 15.30 (SO) E/D

AB 16 J.

Don’t Look Up

Zwei Astronomen warnen die Menschheit

vor einem auf die Erde zurasenden

Asteroide – doch niemand hört auf

sie. Adam McKays brillanter filmischer

Zeitgeist-Kommentar.

16.15 (DO) GEORGISCH/D

Grosser Baum auf Reise –

Taming the Garden

Ein alter Baum mit ausladender Krone

schwimmt über das Meer: Aus dem

aberwitzigen Projekt eines Millionärs,

der sich den Traum von einem persönlichen

Garten Eden erfüllen wird, formt

die georgische Regisseurin Salomé

Jashi eine poetische Reflexion über Entwurzelung

und menschliche Hybris.

Motion Pictures

Skandal im Pentagon

1971 diskutierte die Washington Post fieberhaft, streng geheime Informationen

der Pentagon Papers an die Öffentlichkeit zu bringen.

Regisseur Steven Spielberg verfilmte die aufreibende Geschichte

über einen der grössten Politskandale der USA um die Verlegerin

Katharine «Kay» Graham (Meryl Streep) und den Chefredaktor Ben

Bradlee (Tom Hanks) in «The Post / Pentagon Papers».

Kino Lichtspiel, Bern. Sa., 20.1., 20 Uhr

13.00 (SO), E/D AB 16 J.

The Power of the Dog

In ihrem ersten Spielfilm seit zwölf

Jahren erzählt Jane Campion (The Piano)

von fatalen Geschlechterbildern und

einem archaischen Bruder-Duell. Die

Dynamik unterdrückter Gefühle entfesselt

sie in ihrem Western mit furioser

Souveränität.

18.00 (FR), JAPANISCH/D

Lady Snowblood

Blutige Rache wird im umwerfendem

Lady Snowblood zur visuellen Poesie

erhoben. Der Film, der eine wichtige

Inspiration für Tarantinos Kill-Bill-Saga

darstellt, spielt im Japan des späten 19.

Jahrhunderts und zeigt den Rachefeldzug

einer jungen Frau , deren Eltern

die unglücklichen Opfer einer Bande

brutaler Verbrecher waren.

18.00 (SA) JAPANISCH/D

Das Schloss im Spinnwebwald

Akira Kurosawa hat Shakespeares

Drama «Macbeth» originalgetreu und

doch eigenständig auf Japan übertragen

in Szene gesetzt. Ob Geist, Intrige oder

Kampf: Kurosawa setzt Shakespeare

atemberaubend um.

11.00 (SO) JAPANISCH/D/F

Die sieben Samurai

Die sieben Samurai wird vom Schwertkämpferfilm

zur Geschichtsreflexion,

zum gewaltigen Fresko tragischer

und komischer Lebensströme, zur

Trauerarbeit und zum Abgesang auf die

Samuraikaste, welcher der Regisseur

entstammt.

20.00 (SO) JAPANISCH/D

13 Assassins

Im Japan des 19. Jahrhunderts zieht

ein alternder Samurai zieht aus, um

einen Tyrannen zu töten. Er findet zwölf

Gefährten, die ihm zur Seite stehen.

Furioses Remake eines Samurai-Klassikers

von Takashi Miike.

20.00 (MO) JAPANISCH/D/F

Twilight Samurai

Ein in armen Verhältnissen lebender Samurai

will als Vater endlich Zeit für seine

Töchter haben. Er verliebt sich neu und

ist überzeugt, dass es im Leben wichtigere

Dinge gibt als das Stärkersein, die

Macht und den Kampf. Ein filmischer

Friedensappell.

18.00 (DI) JAPANISCH/E

Gate of Hell

Eine japanische Ballade aus dem

12. Jahrhundert: Eine Frau opfert sich

für ihren Mann, den ein Samurai ermorden

will, um die begehrte Frau für sich

zu haben. Gate of Hell gewann 1954 in

Cannes den Hauptpreis und 1955 den

Oscar für den besten fremdsprachigen

Film.

18.00 (MO) OV/E

Ni de aquí, ni de allá (1988)

Die von María Elena Velasco in den

Sechzigerjahren geschaffene und selbst

dargestellte «La India María» –

eine bescheidene und eigensinnige

mexikanische Indigene – gehört zu den

beliebtesten Figuren der mexikanischen

Bühne, des Fernsehens und des Films.

22.30 (FR) E

Sisters with Transistors

Eine Entdeckung: Mit faszinierendem

Archivmaterial und unterstützt von

Laurie Anderson als Erzählerin zeigt Lisa

Rovner in ihrem Dokfilm, welch wichtige

Rolle Frauen wie Clara Rockmore, Bebe

Barron, Suzanne Ciani oder Laurie

Spiegel in der Entwicklung der elektronischen

Musik spielten.

20.30 (DI), 18.00 (MI) E/D

Jump, Darling

Jump Darling ist voller Wärme und Witz

und der perfekte Schwanengesang für die

langjährige LGBTIQ+-Verbündete

Cloris Leachman (The Last Picture Show),

die im Januar 2021 gestorben ist.

14.00 (SA/MI) D AB 0/8 J.

Pünktchen und Anton

Moderne Verfilmung des Kinderbuchklassikers

von Erich Kästner: sympathisches

Plädoyer für Freundschaft und

Loyalität sowie für mehr Gerechtigkeitsund

Wirklichkeitssinn.

LICHTSPIEL

Sandrainstrasse 3, www.lichtspiel.ch

20.00 (SO) D

Kurze Filme aus dem Lichtspiel-

Archiv

Überraschungsprogramm aus dem

Lichtspiel-Archiv.

20.00 (MI) O/D/F

La misma luna

Familiendrama um eine illegale Emigrantin,

das mit unerschütterlichem Optimismus

soziale Missstände aufzeigt.

16.00 (SO) D AB 6/0 J.

Mein Lotta-Leben

Eine Geburtstagsparty stellt die Freundschaft

von Lotta und Cheyenne auf die

Probe.

20.00 (DO) E/F AB 14/10 J.

The Post

Katharine Graham, erste weibliche

Verlegerin, wird in Machenschaften

zwischen Journalismus und Politik

verstrickt.

Sonntag, 30. Januar 2022, 17:00

Meisterkonzert

Arcadi Volodos

Klavier

zpk.org

Inserat


12 Anzeiger Region Bern 44 20. – 26. Januar 2022

Eine Idee beschleunigt die Welt

Ohne Geld läuft nichts. Doch seltsam unfassbar ist dieser Motor der Gesellschaft für

die meisten. Das Bernische Historische Museum folgt der erstaunlichen Karriere des

«entfesselten Gelds» von der ersten Goldmünze bis zum digitalen Bitcoin.

Bernisches Historisches Museum, Stephan Wermuth1

Im festerlosen Raum mit Digital-Finance-Ästhetik erzählen flimmernde Bildschirme vom entfesselten Geld.

Ab und zu nimmt es Form an. Aber

meist bleibt es blosse Idee, ein Versprechen

auf Freiheit und Zukunft, das die

Geschichte vorantreibt, für Konjunkturen

und Krisen sorgt. Knapp ist es längst

nicht mehr: Es entsteht, wenn es gebraucht

wird. Wer es hat, mag Freiheit

empfinden, wer es nicht hat, dem fehlt

es. Die Rede ist von Geld: Doch so allgegenwärtig

und machtvoll Geld ist, so

schwer ist es zu fassen. Schlagworte wie

«Geldschwemme», «Börsencrash» oder

«Kryptowährung» fallen in den Nachrichten,

doch was wirklich dahintersteckt,

verstehen die wenigsten.

Die eruptive Kraft des Geldes

Der Ökonom David Iselin will das ändern:

Im Rahmen einer mehrjährigen

Zusammenarbeit zwischen dem Bernischen

Historischen Museum und der

Schweizerischen Nationalbank hat er

eine Ausstellung dazu kuratiert. «Das

entfesselte Geld» heisst sie, und darin

wagen sich Iselin und sein Team an eine

breit angelegte Annäherung ans Phänomen.

Kein leichter Job, so vielfältig und

komplex sind dessen Funktionen und

Wirkungen: «Am ehesten würde ich

Geld als eine Art Bewegungstechnologie

beschreiben, die Waren, Menschen und

Zeit bewegt», lautet sein Versuch einer

Definition. Geld, fährt Iselin fort, sei

«Motor und Dynamit der menschlichen

Gesellschaft zugleich.»

«Geld ist Motor und

Dynamit der mensch -

lichen Gesellschaft

zugleich.»

David Iselin, Ökonom und Kurator

Geld habe eine «eruptive, entfesselnde

Kraft», die neue Dynamiken in Gang

bringe, oft auf einen Schlag. Es sei ökonomisches,

aber genauso auch gesellschaftliches

Transportmittel, binde und

besetze die Menschen aber auch emotional:

«Geld betört uns, erregt uns,

macht uns aber auch Angst, wenn wir es

nicht haben.» All diesen Aspekten hat

das Kurator*innenteam in der Ausstellung

Raum gegeben. Die Nationalbank

gab ihnen dabei freie Hand, wie Iselin

betont.

Entfesselungskünstler

Ausgangspunkt der Ausstellung

ist die Gegenwart. Zahlenkaskaden

zieren die Wände im fensterlosen

Hauptraum, flimmernde Bildschirme

nehmen die ebenso kühle wie fiebrige

Ästhetik von Digital Finance auf. Von

hier aus werfen Iselin und sein Team

einen Blick zurück auf die erstaunliche

Karriere des Gelds von der ersten

Goldmünze bis zur Zahlenmystik der

Finanzwelt heute. Die Ausstellung

macht dabei vier zentrale «Entfesselungsmomente»

aus. Sie setzt dazu

beim lydischen Herrscher Krösus im

6. Jahrhundert vor Christus ein, der als

erster standardisierte Münzen prägte.

Sie notiert eine weitere Eruption im

18. Jahrhundert, als der schottische

Abenteurer und Glücksspieler John

Law in Frankreich erstmals Papiergeld

in Umlauf brachte. Dieses war jedoch

nicht mit seltenem Edelmetall gedeckt,

sondern mit Aussicht auf Erträge

in Übersee. Law, den Karl Marx

später als «Schwindler und Prophet»

in einem bezeichnen sollte, sorgte damit

für die erste Spekulationsblase in

der Geschichte und fiel in Ungnade.

Ein dritter Entfesselungshelfer, auf

den die Ausstellung fokussiert, ist

der amerikanische Präsident Richard

Nixon. 1971 löste er den Dollar vom

Gold-Standard und sorgte damit weltweit

für den sogenannten «Nixon-

Schock». Seither ist das globale Währungssystem

nicht länger an ein reales

und knappes Gut gebunden – die Ära

des ungedeckten Papiergelds begann.

Und schliesslich, die jüngste Entfesselung:

die Entstehung von Digital

Finance, Kryptowährung, in den

2000er-Jahren: ein Geldsystem, gänzlich

vom Staat als Wertgarant und von

Zentralbanken gelöst.

Damit ist die Ausstellung wieder in

der Gegenwart angelangt. Hier kommen

auch heutige Expert*innen zu

Wort. Die Historikerin Mary O’Sullivan

etwa oder der Ökonom und Spezialist

für Kryptowährungen Fabian Schär

beschreiben die Chancen und Herausforderungen

des Gelds aus ihrer jeweiligen

Sicht.

David Iselin ist sich bewusst, dass

ein Museumsparcours das Wesen und

die Funktion des Gelds mitnichten abschliessend

erklären kann. «Die Idee

ist nicht, dass nun alles verstanden ist.

Wer die Ausstellung verlässt, wird

vielmehr das Bedürfnis haben, weiter

darüber nachzudenken.» Und genau

dies ist das Ziel: «Wir wollen die Besucher*innen

anregen, über Geld zu diskutieren»,

sagt Iselin.

Kryptopolitan und Cuba Lire

Gelegenheit dazu gibt die Bar «Chez

Dagobert» am Ende der Ausstellung.

Hier gibt es zu (alkoholfreien) Drinks

wie einem «Kryptopolitan» oder

«Cuba Lire» die Möglichkeit, mit Museumsmitarbeiter*innen

vor Ort ins

Gespräch zu kommen. Und mittwochabends

trifft man dort ab Mitte März

bis Ende April auf Simon Küffer, auch

bekannt unter dem Namen Tommy

Vercetti. Der Musiker und HKB-

Dozent beschäftigt sich in seiner Forschung

seit über acht Jahren mit dem

Phänomen Geld. In der Reihe «Money

Talks» wird er mit unterschiedlichen

Gästen über den Mammon reden –

und dafür sorgen, dass dieser auch

kritisch betrachtet wird: «Obwohl

Geld das Leben der Menschen seit

über 2500 Jahren grundlegend strukturiert

und die Gesellschaft in Richtung

Zukunft treibt, ist in der breiten

Öffentlichkeit relativ wenig Wissen

über die Schöpfung von Geld, über

Phänomene wie Geldschwemme oder

den Finanzmarkt vorhanden. Das verhindert

es, dass wir uns kritisch mit

unserer Geldgesellschaft auseinandersetzen»,

meint er.

«An sich ist Geld

nichts mehr als eine

gegenseitige Einigung

darauf, dass es gilt.»

Simon Küffer, Musiker und Dozent

Dabei sei Geld ja gerade nichts Naturgegebenes:

«Es lebt von Akzeptanz.

Es lebt davon, dass wir uns in einem

System bewegen, das vom Wert des

Gelds ausgeht. Doch an sich ist es

nichts mehr als eine gegenseitige Einigung

darauf, ein geteiltes Vertrauen

darauf, dass es gilt.» Wie sehr Geld

und Vertrauen, Geld und Macht seit

jeher Hand in Hand gehen und wie

Geld mit Freiheit und Unterdrückung

zusammenhängt, darüber will Küffer

ebenso diskutieren wie darüber, wie

eine Gesellschaft aussehen könnte, in

der wir den Glauben daran in Frage

stellen würden.

Susanne Leuenberger

Dieser Text erscheint in Zusam menarbeit

mit

, dem Online-

Magazin, das sagt, was Bern bewegt.

www.journal-b.ch

Bernisches Historisches Museum

Eröffnung: Do., 20.1.

Ausstellung bis 8.1.2023

«Money Talks»: mittwochs 19.30 Uhr,

vom 16.3. bis 27.4.

www.bhm.ch

Durch ein Schlüsselloch

135 Texte, entstanden zwischen 1920 und 2020: Der

Sammelband «20/21 Synchron» umreisst das Schweizer

Literaturschaffen der letzten 100 Jahre.

Illustration: Johannes Dullin

Wenn Arno Camenisch vom Fernsehen

schreibt, das während seiner Kindheit

war wie für manche Erwachsene das Kokain,

wenn Hanna Johansen über eine

gut behütete Buntstiftschachtel sinniert,

Jacques Chessex einen «Monolog

an die schlafende Geliebte» hält und

Meral Kureyshi schweigend, als wäre

Sprechen verboten, am Flughafen in der

Schlange steht, um ihr Gepäck aufzugeben,

liest sich das, als könne man durch

ein Schlüs selloch einen Blick in spannende

Lebensentwürfe erhaschen.

«20/21 Syn chron – Ein Lesebuch zur

Literatur der mehrsprachigen Schweiz

von 1920 bis 2020» versammelt 135 Texte

und Gedichte, die während den letzten

100 Jahren entstanden sind, in den

vier Landessprachen.

Das Buch mit den durchschnittlich

zweiseitigen Textfragmenten und Kurzbiografien,

herausgegeben vom Germanisten,

Publizisten, Literaturkritiker

und selbst ernannten Viel leser Charles

Linsmayer, feiert im Theater an der Effingerstrasse

Vernissage, mit dabei ist

nicht nur Linsmayer selber, sondern

auch die Autor*innen Lukas Hartmann,

Dana Grigorcea, Ruth Schweikert und

Raphael Urweider.

Lula Pergoletti

Das Theater an der Effingerstrasse,

Bern.

Fr., 21.1., 20 Uhr

www.theatereffinger.ch

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