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Wiedlisbacher Kurier 1/2022

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WIEDLISBACHER

WILLKOMMEN

IN WIEDLISBACH

NR. 1 | FEBRUAR 2022

S 22 | 23 S 33 | 35 S 6 | 7

ÜBERBAUUNG

STADTHOF WEST

25 JAHRE BIBLIOTHEK

WIEDLISBACH

STEUER-

ERKLÄRUNG


2

FEBRUAR 2022 | WIEDLISBACHER


GEMEINDE

Titelseite: Fasnachtsauftakt und Neujahrsapéro

am 1. Januar 2022 auf dem Kassenplatz

Bild Daniel Bolliger

LIEBE WIEDLISBACHERINNEN

UND WIEDLISBACHER

SAMUEL

MEYER

Im Namen der Wiedlisbacher Behörden

wünsche ich allen Einwohnerinnen und Einwohnern

sowie den auswärtigen Besucherinnen

und Besuchern nachträglich ein gutes,

gesundes 2022 und viele glückliche

Momente in unserer Ortschaft.

Politisch wurde in Wiedlisbach in diesem

Jahr in eine neue Legislatur gestartet.

Diese dauert vier Jahre bis Ende 2025.

Ich wünsche allen Personen, welche sich

für Wiedlisbach engagieren, viel Freude

und Befriedigung in ihren Tätigkeiten.

Die Ansichten von idealen Lösungen können

oft subjektiv sein und die Meinungen zu

Sachverhalten differenzieren. Die Bevölkerung

kann aber weiterhin darauf bauen, dass

sich der Gemeinderat und die Kommissionen

bestmöglich und umsichtig um die verschiedenen

Geschäfte und Anliegen kümmern.

Sämtliche Behörden von Wiedlisbach

werden weiterhin bestrebt sein, unter Berücksichtigung

von sämtlichen bekannten

Faktoren, optimale Ergebnisse zu erreichen.

Die Vergangenheit hat uns insbesondere in

den letzten Jahren aber auch wieder gelehrt,

dass trotz vielen planbaren Prozessen

und Gegebenheiten, immer wieder neue Herausforderungen

in den Fokus eines Gemeindelebens

treten können, welche vorgängig

nicht planbar waren. Trotzdem ist

unsere Gemeinde dank dem guten Zusammenhalt

in der Bevölkerung, dem weiterhin

intakten Vereinsleben, dem Engagement

und dem Wirken von verschiedenen Amtsund

Behördenstellen in allen Bereichen gut

gewappnet. Wir dürfen dem neuen Jahr positiv

entgegenblicken.

Ich freue mich zusammen mit Ihnen auf

interessante, spannende und unvergessliche

Erlebnisse in unserem schönen

Städtli Wiedlisbach.

SAMUEL MEYER

GEMEINDEPRÄSIDENT WIEDLISBACH

WIEDLISBACHER | FEBRUAR 2022 3


GEMEINDE

DER VERKEHR

IM STÄDTLI

M

Die Städtlikommission wurde durch den

Gemeinderat Wiedlisbach beauftragt, die

problematische Verkehrs- und Parkplatzsituation

im und um das Städtli zu analysieren

sowie eine Verkehrsberuhigung

und eine nachhaltige Entwicklung anzustossen.

Diesbezüglich hat sich die Städtlikommission

in den vergangenen Jahren intensiv mit

der Verkehrssituation im Städtli Wiedlisbach

befasst. Nebst verschiedenen Testphasen

hinsichtlich Verkehrsführung (Begegnungszonen

im Sommer) wurde insbesondere

eine Umfrage in zwei Etappen

durchgeführt, deren Resultate die Städtlikommission

nachfolgend präsentiert. Der

erste Teil der Umfrage wurde im Sommer

2020 an sämtliche Haushalte in Wiedlisbach

verschickt.

Die zweite Tranche der Umfrage wurde im

Frühling 2021 bei ausgewählten Unternehmen

durchgeführt. Bei beiden Umfragen

war die Anzahl der Rückmeldungen sehr erfreulich.

Die beiden Befragungen hatten das Ziel, der

Städtlikommission und dem Gemeinderat

ein möglichst repräsentatives Bild darüber

zu ermöglichen, welche Verkehrslösung von

der Bevölkerung in Wiedlisbach favorisiert

wird. Bis dato lag keine solche Erhebung vor.

Ziel der Umfrage war zudem, eine Diskussionsbasis

zu schaffen und zu verstehen,

welche Varianten zur Handhabung des motorisierten

Verkehrs weiterverfolgt und näher

geprüft werden sollen.

Folgende Varianten standen in der

Umfrage zur Wahl:

K

BEGEGNUNGSZONE

Begegnungszone innerhalb Städtli.

Es gilt Tempo 20, Vortritt für den Fussverkehr

und Rechtsvortritt. Parkieren nur auf

markierten Feldern gestattet.

L

EINBAHN

Einbahn im Städtli von West nach Ost

mit Tempo 30, Vortritt für den Fahrverkehr

und Rechtsvortritt.

FAHRVERBOT

Fahrverbot im Städtli mit Zubringerdienst

für Anwohner. Tempo 30 bleibt erhalten.

Durchfahrt mit Fahrrädern gestattet.

O

ZONE 30

Aktuelle Situation mit Tempo 30, Vortritt

für den Fahrverkehr und Rechtsvortritt.

P

SACKGASSE

Sackgasse im Städtli zur Unterbindung des

Durchgangsverkehrs. Weiterhin Tempo 30,

Vortritt für Fahrverkehr und Rechtsvortritt.

4

FEBRUAR 2022 | WIEDLISBACHER


GEMEINDE

VERHÄLTNIS JA/NEIN

BEVÖLKERUNG

100

80

60

40

20

0

100

80

60

40

20

0

68,3

VERHÄLTNIS JA/NEIN

UNTERNEHMEN

85.7

K

Ja

K

Ja

25.4

14.3

29,1

Nein

66.7

Nein

L

L

64,1

33.9

Der Rücklauf der Bevölkerungsbefragung war mit 315 Antworten

äusserst erfreulich. Die Variante K Begegnungszone erhält summarisch

am meisten Zuspruch. Wuchtig verworfen wird die Variante

P Sackgasse. Bei der Befragung der Unternehmen zeigt sich

ebenfalls, dass die Variante K Begegnungszone favorisiert wird.

27,0

27.3

M

M

68,1

72.7

48,7

90.0

O

O

43,2

10.0

8,1

0.0

P

P

85,1

100

EMPFEHLUNG

Die Städtlikommission hat zusätzlich die Stimmen der

direktbetroffenen Anwohner und Anwohnerinnen separat

ausgewertet, um sich noch ein differenziertes Bild

machen zu können. Basierend auf diesen beiden Befragungen

und den Erfahrungen während der jährlichen

Begegnungszonen im Sommer, hat die Städtlikommission

dem Gemeinderat empfohlen, die Einführung einer

Begegnungszone im Städtli zu prüfen.

WAS IST EINE BEGEG-

NUNGSZONE GENAU?

Mit der Begegnungszone wird den Fussgängerinnen und

Fussgängern in Wohn- und Geschäftsbereichen die Verkehrsfläche

für Spiel und Sport, zum Einkaufen und Flanieren

oder als Begegnungsstätte zur Verfügung gestellt.

In der Begegnungszone haben Fussgängerinnen

und Fussgänger gegenüber dem Fahrzeugverkehr Vortritt.

Sie können jederzeit und überall die Fahrbahn queren,

dürfen jedoch die Fahrzeuge nicht unnötig behindern.

Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 20 km/h. Das

Parkieren ist nur an den durch Signale oder Markierungen

gekennzeichneten Stellen erlaubt.

Die Städtlikommission bedankt sich hiermit bei allen

Personen und Unternehmen, die sich an der Umfrage

beteiligt haben. Ebenso dankt sie für die Wortmeldungen

und Schreiben, welche in diesem Zusammenhang

eingereicht wurden.

STÄDTLIKOMMISSION WIEDLISBACH

WIEDLISBACHER | FEBRUAR 2022 5


STEUERERKLÄRUNG

VOLLSTÄNDIG ELEKTRO-

NISCH EINREICHEN –

AUCH BELEGE

WUSSTEN SIE, DASS

SIE BELEGE ELEKT-

RONISCH EINREI-

CHEN KÖNNEN UND

DIESE NICHT PER

POST SCHICKEN

MÜSSEN? KLICKEN

SIE AUF «BELEGE

HINZUFÜGEN»

UND WÄHLEN SIE

ZWISCHEN:

SMARTPHONE

Wenn Sie Papierbelege haben und diese

nicht scannen können, dann fotografieren

Sie die Belege mit Ihrem Smartphone und

laden Sie diese hoch.

COMPUTERABLAGE

Haben Sie Ihre Belege als PDF in Ihrer

Computerablage abgespeichert?

Dann wählen Sie die Dokumente aus

und laden Sie diese hoch.

Vorteile von BE-Login

• Steuererklärung vollständig elektronisch

freigeben und einreichen

• eSteuerauszug hochladen

• Verschlüsselte Datenübertragung

• Steuererklärung für Dritte ausfüllen z.B.

für Ihre Eltern oder als Treuhänder/-in

für Ihre Kunden und Kundinnen

• Stand der Rechnungen, Veranlagungen

sowie Zahlungen abfragen

• Einzahlungsscheine bestellen

• Einsprachen online einreichen

Mit der Demoversion können Sie das

online Ausfüllen und den Belegupload

unverbindlich ausprobieren. Informationen

finden Sie unter www.taxme.ch.

6

FEBRUAR 2022 | WIEDLISBACHER


GEMEINDE

FRISTVERLÄNGERUNGEN

VIRTUELLE

STEUERSUBJEKTE

Natürliche Personen Online Schriftlich

(E-Mail | Brief) | telefonisch | Schalter

Fristverlängerung bis 15. Juli gebührenfrei CHF 20.00

Fristverlängerung bis 15. September CHF 20.00 CHF 40.00

Fristverlängerung bis 15. November CHF 40.00 CHF 60.00

Juristische Personen Beispiel Abschluss Online Schriftlich

per Ende Jahr

(E-Mail | Brief)

Reguläre Einreichefrist 7 Einreichefrist ist der - -

Monate nach

Geschäftsabschluss

31.07. des folgenden

Kalenderjahres

Fristverlängerung 7 Monate plus 1 ½ Monate gebührenfrei CHF 20.00

+ 1 ½ Monate > Einreichefrist ist der 15.09.

des folgenden Kalenderjahres

Fristverlängerung 7 Monate plus 3 ½ Monate CHF 20.00 CHF 40.00

+ 3 ½ Monate (maximal) > Einreichefrist ist der 15.11.

des folgenden Kalenderjahres

Nachträgliche ordentliche Veranlagung und

unterjährige natürliche Personen (Todesfall, Wegzug ins Ausland)

Fristverlängerung bis Online Schriftlich

(E-Mail | Brief) | telefonisch | Schalter

4 Monate nach Einreichefrist gebührenfrei CHF 20.00

6 Monate nach Einreichefrist CHF 20.00 CHF 40.00

8 Monate nach Einreichefrist CHF 40.00 CHF 60.00

Fristverlängerungen für virtuelle Steuersubjekte

bleiben gebührenfrei.

FRISTVERLÄNGE-

RUNGEN

ONLINE ERFASSEN

In TaxMe-Online mit BE-Login können die

Fristverlängerungen wie gewohnt erfasst

werden. Neu kann das Datum nicht mehr

frei gewählt werden. Die oben erwähnten

Daten sind im System hinterlegt und können

ausgewählt werden.

FÜR TREUHÄNDER/

ORGANISATIONEN

UND VERTRETER

VON DRITTEN

Treuhänder, Organisationen und Vertreter

von Dritten können die Fristverlängerung in

TaxMe-Online mit BE-Login erfassen, indem

sie die Steuererklärungen ihrer Kundinnen

und Kunden einbinden.

Der «Leitfaden zum online Ausfüllen der

Steuererklärungen für Drittpersonen» auf

www.taxme.ch erklärt wie es geht.

STEUERBÜRO WIEDLISBACH

WIEDLISBACHER | FEBRUAR 2022 7


GEMEINDE

Vorname: Thomas

Name: Fritz

Geburtsdatum: 11.08.1988

Zivilstand/Kinder:

ledig, keine Kinder

Beruf/Funktion:

Aussendienst Mitarbeiter

bei Würth AG

Division Auto/Cargo

Wie lange leben Sie

schon in Wiedlisbach?

Seit dem 10.07.2020

Was gefällt Ihnen an Wiedlisbach

besonders?

Wiedlisbach verkörpert für mich das Ländliche

und ist doch Nahe am Puls der Zeit.

Der Charme, den das Städtchen ausstrahlt,

sucht weit um seinesgleichen. Ich bin selbst

ländlich aufgewachsen und habe schon an

vielen Orten gewohnt. Jedoch muss ich sagen,

hier in Wiedlisbach fühle ich mich richtig

Zuhause und extrem wohl. Obwohl ein

kleines Geheimnis gibt es da schon, ich habe

immer gesagt ich werde in meinem Leben

nie nach Wiedlisbach ziehen :-).

Worüber haben Sie sich das letzte Mal

so richtig gefreut?

Als unsere kleinen Babykatzen zu uns kamen.

Ich war glaube ich schon lange nicht

mehr so aufgeregt und voller Vorfreude. Jetzt

erfreuen wir uns jeden Tag an unseren mittlerweile

nicht mehr so kleinen Rackern. Es ist

erstaunlich wieviel mehr Leben in eine Wohnung

einzieht mit zwei kleinen Lebewesen.

Was würden Sie in Wiedlisbach

gerne ändern:

Nach so kurzer Zeit, die ich hier wohne, ist

es wohl vermessen zu sagen, dass ich etwas

ändern würde. Ein bereits bekanntes Thema

ist die Verkehrslösung für das wunderschöne

Städtchen. Ich denke es wäre ein Gewinn,

wenn das Innenstädtchen zur Fussgängerzone

gemacht würde.

Was ist Ihre liebste

Freizeitbeschäftigung:

Mit meiner Partnerin und unserem selbst

umgebauten Camper die Welt zu entdecken

und sich in der Natur aufzuhalten. Wir durften

leider wegen der momentanen Situation

noch nicht die grossen Ausfahrten machen,

aber ich bin mir sicher, dass wir dies in naher

Zukunft nachholen werden. Es bietet

mir den Ausgleich, den ich zu meinem Job

brauche.

Was bedeutet für Sie Glück:

Glück ist für mich unbeschwert Zeit mit meinen

Liebsten zu verbringen. Es gibt nichts

Schöneres als jemandem seine Zeit zu

schenken oder von jemanden Zeit geschenkt

zu bekommen. Denn was bleibt uns am Ende?

Es sind die Erinnerungen, die wir schaffen

und das ist für mich das grösste Glück auf

Erden.

Wie sieht Ihr Lieblingsmenü aus?

Ich lebe das Motto: Das Leben ist zu kurz, um

schlecht zu essen. Mein Lieblingsmenü würde

sich so zusammenstellen: Ein Nüsslisalat

mit Speck zur Vorspeise, danach ein gutes

Stück Fleisch mit einem Champagnerrisotto

und Gemüse und zum Abschluss ein Schokoladenmousse.

Alternativ auch Schwäbische

Spezialitäten von Wolfgang :-).

8

FEBRUAR 2022 | WIEDLISBACHER


GEMEINDE

BEHÖRDEN

MITGLIEDER

STELLEN

SICH VOR

Draussen in der Natur gefällt es mir besonders gut, natürlich

liebe ich auch das Gesellige sehr und spiele mit

viel Leidenschaft Volleyball im hiesigen Turnverein. In

unserer Gemeinde engagiere ich mich schon eine gefühlte

Ewigkeit.

Pia Kopp

Geboren bin ich 1972 im ländlichen Bleienbach. Das

Dorfbild von Bleienbach ist nach wie vor geprägt von interessanten

Bauern- und Rieghäusern. Diese bringen

eine spezielle Atmosphäre ins Dorf, welches im Bundesinventar

der schützenswerten Ortsbilder von nationaler

Bedeutung aufgeführt ist. Nach meiner obligatorischen

Schulzeit, absolvierte ich die Bäuerliche Haushaltslehre

bei der Familie Meyer am Stockrain in Wiedlisbach. Bei

dieser Gelegenheit lernte ich meinen jetzigen Mann Rudi

kennen. Anschliessend an diese Ausbildung, begann ich

meine Lehre als Gärtnerin in Langenthal. Nun wohne ich

schon seit 29 Jahren in Wiedlisbach, mit meinem Mann

und unseren zwei Kindern. Ich arbeite als Familienmanagerin,

helfe im Betrieb meines Mannes mit und seit 5

Jahren führe ich mit Leidenschaft das Beizli im Schützenstand

für die ansässigen Vereine.

Aber natürlich darf auch die Zeit für mein Lädeli (Pia`s

Lädeli) nicht fehlen, wo ich sehr gut verweilen und in meine

Welt abtauchen kann.

Im Jahr 2005 wurde ich in die Volkswirtschaftskommission

gewählt, 2013 ging es nahtlos in die Kulturkommission

über, wo ich bis heute mit viel Freude dabei bin. Zurzeit

sind in unserer Kommission etliche Projekte am

Laufen, z.B. ein neues Frühlingsprojekt, wie die Vogelhäuser

auf dem Kassenplatz vom letzten Sommer (mehr

verrate ich noch nicht), Bereicherungen in der Gemeinde

oder im Städtli mit Blumen oder verschiedene Anlässe.

Für Vorschläge aus der Bevölkerung haben wir auch immer

gerne ein offenes Ohr. Wir möchten gerne alle Bevölkerungsschichten

ansprechen, denn nur eine aktive

Gemeinde, ist eine schöne Gemeinde, wo sich Jung und

Alt wohlfühlen können.

WIEDLISBACH IST MEIN

HERZENSORT, WEIL WIR

VOR UNSERER HAUSTÜRE

EIN WUNDERBARES, VIEL-

FÄLTIGES NAHERHO-

LUNGSGEBIET HABEN.

SEI DIES MIT DER AARE,

MIT DEM BERG UND DEN

WÄLDERN.

Für Wiedlisbach wünsche ich mir, dass das Städtli wieder

eine wenig mehr Leben erhält. Ein erster Schritt ist gemacht

mit der Renovation von einigen Altstadtliegenschaften,

die jetzt wieder in neuem Glanz erstrahlen. In

diesem Sinne, tragt Sorge zu Wiedlisbach und jeder Beitrag

auch eurerseits - und sei er noch so klein - trägt zu

einem noch lebenswerteren Wiedlisbach bei.

PIA KOPP, KULTURKOMMISSION WIEDLISBACH

WIEDLISBACHER | FEBRUAR 2022 9


GEMEINDE

Heimweh-Wiedlisbacher

KASPAR RYSER

KASPAR (GENANNT

CHÄSCHPU) RYSER

23.02.1955, geschieden, 2 Söhne, 1

Tochter, 3 Grosssöhne, Gemeindeschreiber

und Finanzverwalter, (zusätzlich

Zivilstandsbeamter 1980 – 2000). Vater

Heinz war Seklehrer bis 1981, die Mutter

Ruth hat für die Solothurner Zeitung ab

und zu Artikel über Ereignisse in Wiedlisbach

geschrieben.

Wenn das Pensionsalter erreicht ist, denkt

man wahrscheinlich öfters an die vielen vergangenen

Jahre zurück und insbesondere

an die Kinder- und Jugendzeit. Das ist jetzt

jedenfalls bei mir der Fall.

Und meine Lebenszeit begann 1955 in der

Eiche in Wiedlisbach. Zwei Schwestern Käthi

(1949) und Hanna (1951) waren schon da

und Stefan (1957) sowie der Nachzügler

Benji (1969) folgten. Als langersehnter Bub

hatte ich halt schon gewisse Vorteile in der

Familie. Insbesondere bei der Grossmutter

väterlicherseits, die mich sehr verwöhnte,

mich immer mit ins Städtli zum Einkauf mitnahm

und mit Leckereien eindeckte, obwohl

es bei Bäcker Werthmüller ein Güetzi und

bei Metzger Hänni ein Redli Wurst gab. Diese

Kindertage waren unbeschwert und interessant.

Im Quartier «Eiche» und der näheren

Umgebung waren wir acht Jungs (Rickli

Mäxu, Reinmann Gucki, Brender Andi, Känzig

Pixe, Gehriger Sämu, Kohl Albi, Stöpfu

und ich), die in der nahen Kiesgrube und

dem Wäldli mit Bach unsere Abenteuerlust

ausleben konnten. Unterhalb unseres Hauses

floss der Bach gen Wangen und weckte

natürlich ebenfalls unser Interesse. Jedenfalls

entdeckten wir eines Tages einen mit

Schlamm und Erde verstopften, kleinen Kanal.

Den mussten wir natürlich mit Pickel

und Schaufel wieder in Gang bringen, sonst

nützte der ja gar nichts. Das gelang uns vortrefflich.

Allerdings floss dann das Wasser

durch den Kanal geradewegs bei Bauer Hubler

in dessen Kartoffelkeller, weil der Kanal

früher von Hubler offenbar als Antrieb

für eine Turbine benützt wurde. Seine Kartoffeln

schwammen jedenfalls dann Richtung

Aare und kamen sicher irgendwann im

Rhein und Rotterdam an. Die Folgen für uns

Jungs kann man sich vorstellen. Wir acht

Jungs waren die Eichenbande und die Kiesgrube

diente als Kriegsschauplatz für

Kämpfe gegen die Hännibande (Metzgers

Söhne) aus dem Städtli. Die Kämpfe waren

nicht immer harmlos und Blessuren an der

Tagesordnung. Wenn wir einen der Hännibande

gefangen hielten, liessen wir den erst

frei, wenn einer der Hännibrüder in «seiner»

Metzgerei für uns ein paar Würste besorgte,

die wir dann auf dem Feuer brieten. Andersrum

mussten wir Schokolade beschaffen,

wenn einer von uns in Gefangenschaft geriet.

Mit einem Gemisch aus Gjätsalz aus der

Genossenschaft und Zucker konnten wir einen

Sprengstoff mischen, der es in sich hatte.

Dies ging so lange gut, bis einer von uns

mit einem Metallsplitter im Knie ins Spital

musste. Von da weg verkaufte uns die Genossenschaft

kein Gjätsalz mehr!

Ein weiteres Tummelfeld tat sich mit dem

Bau von zwei Mehrfamilienhäusern in der

Eiche auf. Da waren viele italienische Bauarbeiter

am Werk, die auch mal mit Bier den

Durst löschten. So kamen wir zu Leergut,

das wir dem Grossenbacher in seinem Lädeli

gegen Flaschenpfand zurückbrachten

und uns mit dem Gewinn bei der Bäckerei

Werthmüller am Zigarettenautomaten mit

Raucherware (Nordpol) eindeckten. Das

ging so lange gut, bis mein jüngerer Bruder

daheim mit grünem Gesicht alle Wände rauf

kotzte und die Mutter unserem Tun so auf

die Schliche kam. Das Ende meiner Raucherkarriere.

In den neuen Wohnblocks sahen

wir zum ersten Mal einen Personenlift,

den wir natürlich stundenlang belegten.

«Liftelen» war nun in unserem Tätigkeitsprogramm

enthalten. Immer so lange, bis

uns ein Mieter zum Teufel jagte.

Dann war die Kinder- und Jugendzeit

endgültig vorbei. Ich bedaure die

heutigen Jugendlichen, die sich zu oft

hinter ihren Handys verstecken und die

Welt elektronisch erkunden. Wir spürten

und rochen die Umgebung noch.

Während der Primarschule hatte man für

solche Eskapaden genügend Zeit, aber

dann galt es, der Bildung etwas mehr Zeit

zu gönnen. Schon deshalb, weil ich in der

Sek viele Lektionen bei meinem Vater zu

absolvieren hatte. Das zeitigte mehr Nachteile

als Vorteile. Er wusste immer, wann

die Schulstunde endete und ich Daheim

sein sollte. Wenn ich dann ab und zu hinter

dem Kassenbrunnen mit meiner «Geliebten»

noch etwas schäkerte, wusste er das

halt immer genau. Ein anderer Lehrer hatte

mich aus unerklärlichen Gründen auf der

Latte. Jedenfalls kriegte ich von ihm drei

Mal eins an den Latz, was damals noch üb-

10

FEBRUAR 2022 | WIEDLISBACHER


GEMEINDE

lich war. Geschadet hat es mir allerdings

nicht. Die Schulzeit war aber ein schöner

und lehrreicher Lebensabschnitt und wir

Schulkameraden (die Mädchen sind hier

ebenfalls gemeint) waren eine eingeschworene

Gemeinschaft.

Das Vereinsleben habe ich erst im Turnverein,

dann im Fussballclub genossen. Meine

Fussballkarriere war allerdings bescheiden,

gelang es mir doch lediglich, in der 2. Mannschaft

4. Liga zu spielen. Zwei Jahre davon

bei den Barbaren des FC Attiswil. Die Ausbeute

mit zwei Eigentoren war nicht so erfolgreich

und so rief niemand aus München

an, um mich zu verpflichten. Als Spielfeld in

Attiswil diente ein Acker, auf dem man eine

Halbzeit von oben nach unten spielte und die

zweite Halbzeit von unten nach oben. Legte

man bei einem der Tore den Kopf auf die Torlinie,

sah man beim gegenüberliegenden

Tor nur die Torlatte!

Der jugendliche Leichtsinn ging dann mal

so weit, dass ich mit Känzig Pixe und

Brender Ändu durchs Städtli flitzte. Den

Erlös aus der vorher abgeschlossenen

Wette haben wir im Tea Room «Pöstli»

dann in einen Coupe Pöstli investiert.

Die berufliche Ausbildung begann 1971 als

Lehrling auf der Gemeindeverwaltung Oberbipp,

wo am Samstag noch gearbeitet wurde.

Mir war es jeweils gegönnt, in der Hofstatt

der Gemeindeschreiberei alte Akten zu

verbrennen. Da kamen mir meine feuertechnischen

Kenntnisse aus der Jugendzeit

zugute. Im Anschluss an die Lehre war die

Stellensuche nicht einfach, stand doch noch

die Rekrutenschule vor der Tür. Beim Kanton

Solothurn beim Sanitätsdepartement

fand ich aber eine Stelle, die mich aber nicht

ausfüllte. Zu wenig und uninteressante Arbeit.

Da ich wieder mal nicht viel zu tun hatte

und etwas im Rathaus abliefern musste,

nützte ich die Gelegenheit und liess mir auf

dem Rückweg noch schnell die Haare

schneiden. Das kam beim Chef nicht gut an

und ich wurde in der Teppichetage verpfiffen.

Das gab eine grössere Staatsaffäre. Wie

es mir in den Sinn kommen könne, während

der Arbeitszeit die Haare schneiden zu lassen?

Ich erwiderte, die Haare seien ja auch

während der Arbeitszeit gewachsen! Das

war die falsche Begründung. Ich wollte wieder

zurück in eine Gemeindeverwaltung und

wurde so 1978 als junger Schnösel Gemeindeschreiber

in Amsoldingen. Dieses Amt

bekleidete ich bis 2007. Für 28 Jahre hatte

ich immer gute Gemeindepräsidenten, mit

denen ich in friedlicher Zusammenarbeit

die Gemeinde vorwärts brachte. Dann kam

eine Frau (Lehrerin!!!) ans Ruder und mit

dem Frieden war es vorbei. Kontrollieren,

Hinterfragen und in die operativen Belange

reinreden waren deren wichtigsten Tätigkeiten

und somit war meine Zeit da abgelaufen.

In der Folge verdingte ich mich für Notfalleinsätze

in anderen Gemeinden, deren

alte Gemeindeschreiber weg waren und die

neuen noch nicht da. Lotzwil, Schwarzhäusern,

Graben bei Buchsi, Mattstetten und

Oppligen waren meine sehr lehrreichen

Stationen. Heute bin ich als Rentner noch

teilzeit als Finanzverwalter der Gemeinde

Fahrni bei Thun tätig. Steuererklärungen,

Hausverwaltungen und Buchhaltung gehören

ebenfalls noch zu meinen Aufträgen. So

bin ich nun seit 50 Jahren in der öffentlichen

Verwaltung tätig und habe mich immer für

die benachteiligte Bevölkerungsschicht eingesetzt.

Das ist mir nach wie vor ein Anliegen

und deshalb kommen immer noch zahlreiche

Bürgerinnen und Bürger, denen ich

irgendwann über den Weg lief, mit ihren

Problemen und Fragen zu mir, was mich

auch mit Stolz erfüllt.

Mir wurden zwei Jungs und eine Tochter geschenkt,

die alle verheiratet sind. Dazu

kommen drei Grosskinder, die sich prächtig

entwickeln. Es ist aber schon eine andere

Zeit. Als ich kürzlich dem sechsjährigen

Jüngling arg die Kutteln putzte, meinte dieser

in aller Ruhe: «Hei Mann, chill mal dini

Base». Was soll man da noch sagen? Neuerdings

stehen im Bus auch jüngere Leute auf,

die mir den Platz anbieten! Oder der vierjährige

Dreikäsehoch, der beim elektronischen

Schliessfach meine Unsicherheit beobachtete

und meinte: «Chani der häuffe?» Eine klare

Alterserscheinung.

Ich wohne immer noch in Amsoldingen und

geniesse die neuen Freiheiten, die mir die

Teilpensionierung bietet. Meine Familie

wohnt in der Nähe, auch die Schwestern. Die

Brüder sind im Unterland geblieben. Mit

meiner aus dem Diemtigtal stammenden

Partnerin Irene, die als Kirchenschreiberin

von Sigriswil arbeitet, reise ich gerne mehrmals

pro Jahr nach Meran im Südtirol. Alte

Motorräder sind mein Hobby. Ich fahre das

älteste im Kanton Bern immatrikulierte Motorrad

mit Baujahr 1913. Ich hoffe, in nächster

Zeit mal das Oldtimertreffen in Wiedlisbach

besuchen zu können. Verbunden mit

Wiedlisbach bin ich noch als Revisor des Sekundarschulverbandes

seit über 30 Jahren.

Ich erinnere mich gerne an die Zeit in

Wiedlisbach. Als ich diese Zeilen schrieb,

gingen mir so viele Begebenheiten und

Menschen durch den Kopf, dass ich

mehrmals korrigiert und ergänzt habe. Es

gäbe noch viel zu schreiben. So z.B. die

Episode, als ein Kunde bei der Käserei

Aeschlimann seinen grossen Berner

Sennenhund am mobilen, metallenen

Veloständer mit Reklameaufschrift

«Rössli Stumpen» angebunden hatte und

dieser (also der Hund!) einer vorbei

spazierenden Katze nachrannte und den

Veloständer mitschleifte, über die Strasse

rannte und somit zwei Autos beschädigte.

Das wär’s.

KASPAR RYSER

WIEDLISBACHER | FEBRUAR 2022 11


GEMEINDE

ÄNDERUNG DER ZPP 5

«STADTHOF»

West

Ost

DAS PLANUNGS-

GEBIET STADTHOF

BEFINDET SICH AUF

DEM «AAREINSELI»

IM SÜDEN DES WIED-

LISBACHER ORTS-

GEBIETS UND SOMIT

DIREKT AN DER

ORTSGRENZE ZU

WANGEN AN DER

AARE.

Der Teil Ost wurde schon vor einigen

Jahren realisiert und mit Gewerbe- und

Wohnbauten überbaut.

Heute befinden sich auf dem Planungsperimeter

«Stadthof West» alte Einzelbauten.

Das Areal ist allseitig durch Strassen eingefasst,

grenzt gegen Süden an den als Zubrin-

ger zum «Inselispitz» dienenden Kanalweg

und weiter an den Uferbereich der Aare. Das

Aareufer wird von einem baumbestandenen

Weg begleitet, der durch eine öffentliche

parkähnliche Grünfläche führt. Seit über 50

Jahren als Bauland ausgeschieden (Zone mit

Planungspflicht ZPP), gehört der Bereich zur

Baulandreserve der Gemeinde Wiedlisbach.

Das Areal ist mit Wasser / Abwasser und verkehrstechnisch

über den bestehenden Kanalweg

vollständig erschlossen. Die Initianten

Urs Pfister und Andreas Bürgi möchten

diese Baulandreserve aktivieren und an der

attraktiven Lage Wohnraum und einen kleinen

Anteil gewerbliche Nutzung schaffen.

Das Areal West gehört grossteils den Initianten,

weitere Eigentümer sind das Amt für

Grundstücke und Gebäude des Kantons

Bern (AGG) sowie die Gemeinde Wiedlisbach.

Die Gemeinde Wiedlisbach begleitet in

ihrer primären Rolle als Planungsbehörde

den Planungsprozess und schafft die nötigen

rechtlichen Grundlagen. Sowohl das

AGG als auch die Gemeinde Wiedlisbach

12

FEBRUAR 2022 | WIEDLISBACHER


GEMEINDE

sind nicht direkt am Projekt beteiligt, jedoch

bereit, ihre Anteile für eine bestmögliche

Lösung an die Initianten zu verkaufen.

Vor über fünf Jahren wurde die Planung gestartet.

Die kantonale Denkmalpflege war

schon sehr früh in den Prozess involviert, hat

Anforderungen in Bezug auf die Holzbrücke

festgelegt und ein Qualitätssicherndes Verfahren

gefordert. Ein Qualitätssicherndes

Verfahren unter Einhaltung der geltenden

baurechtlichen Grundordnung (Baureglement,

Zonenplan) brachte keine befriedigende

Lösung und das Verfahren wurde sistiert.

2018 konnte mit dem Architekturbüro :mlzd

Architekten aus Biel das Verfahren erneut

initiiert und der Variantenfächer geöffnet

werden. Das Verfahren wurde durch ein unabhängiges

Begleitgremium, bestehend aus

Fachmitgliedern aus den Bereichen Städtebau,

Architektur und Landschaftsarchitektur,

Vertretern der kantonalen Denkmalpflege

und dem Amt für Gemeinden und Raumordnung

des Kantons Bern sowie der

Gemeinde Wiedlisbach begleitet. Behördenmitglieder

der Gemeinde Wangen an der

Aare wurden während der laufenden Planung

an mehreren Sitzungen ebenfalls begrüsst

und informiert. Das erarbeitete Richtprojekt

berücksichtigt die Vorgaben in Bezug

auf die Holzbrücke, trägt dem Kontext zum

benachbarten Städtli Wangen an der Aare

Rechnung und wird vom Begleitgremium zur

Weiterbearbeitung empfohlen. Auf den Seiten

22/23 wird das geplante Richtprojekt

durch die Initianten im Detail vorgestellt.

Um die planungsrechtlichen Voraussetzungen

für die Realisierung der Überbauung

«Stadthof West» zu schaffen, sind verschiedene

Planungsinstrumente anzupassen,

resp. neu zu erlassen. Das Areal befindet

sich gemäss der baurechtlichen Grundordnung

(Zonenplan und Baureglement) in einer

Zone mit Planungspflicht (ZPP 5 «Stadthof»).

Diese regelt den Planungszweck, legt

die Art und das Mass der Nutzung fest und

regelt die Gestaltungsgrundsätze.

Die Anpassung der Vorschriften der ZPP 5

«Stadthof» umfasst im Wesentlichen die Erhöhung

der Anzahl Vollgeschosse von zwei

auf maximal fünf, die Erhöhung der Fassadenhöhe

traufseitig von 8.00m auf 15.00m

und die Festlegung einer minimalen (0.55)

und maximalen (0.90) Geschossflächenziffer

oberirdisch (GFZo). Durch die Anbindung des

Richtprojekts an die ZPP sowie die Festlegung

der Geschossflächenziffer oberirdisch ist gewährleistet,

dass das Areal nicht vollflächig

mit fünf Vollgeschossen überbaut werden

kann. Der erneute Beizug des Begleitgremiums

bei der Beurteilung des Bauprojekts

stellt sicher, dass, mit geringem Planungsspielraum,

nur die Realisierung des vorliegenden

Richtprojekts möglich ist.

Das Bauen in einer ZPP setzt eine Überbauungsordnung

(UeO) voraus. Eine solche existiert

für den Teil «Stadthof Ost» seit den 90er-

Jahren. Darin werden für den Teil West nur

grobe Vorschriften gemacht, jedoch sind keine

Planeinträge vorhanden. Für die Bebauung

des Teils West ist somit eine neue UeO

«Stadthof West» notwendig. Die bestehende

UeO «Stadthof Ost» wird entsprechend angepasst

und auf den Teil Ost reduziert.

In der neuen Überbauungsordnung

«Stadthof West» werden insbesondere für

die Art (Mischnutzung) und das Mass der

Nutzung (Höhenmasse, Ausnützung,

technisch bedingte Dachaufbauten, etc.),

die Gestaltung (Baugestaltung, Aussenraumgestaltung)

sowie die Erschliessung

und Parkierung verbindliche Vorgaben

festgelegt.

Als Teil der baurechtlichen Grundordnung

wird die Anpassung der ZPP-Vorschriften

von der Stimmbevölkerung beschlossen. Voraussichtlich

wird die Gemeindeversammlung

Wiedlisbach im Juni 2022 darüber befinden.

Überbauungsordnungen, die auf einer

ZPP basieren, liegen in der Kompetenz

des Gemeinderats.

Sowohl die Denkmalpflege des Kantons

Bern als auch das unabhängige Expertengremium

stützen das Projekt. Die

spezielle Situation im Zusammenhang mit

der Holzbrücke und im Kontext mit dem

historischen Städtli Wangen an der Aare

sind angemessen berücksichtigt. Das Amt

für Gemeinden und Raumordnung des

Kantons Bern hat im Zuge der Vorprüfung

eine positive Stellungnahme abgegeben

und eine Genehmigung in Aussicht

gestellt.

Der Gemeinderat Wiedlisbach ist überzeugt,

dass das geplante Bauvorhaben sowohl für

Wiedlisbach als auch für Wangen an der

Aare Mehrwerte bringen wird. Aufgrund der

Nähe zum Städtli wird Wangen an der Aare

von der Wertschöpfung, Nutzung des lokalen

Gewerbes und der Restaurationsbetriebe

sowie der Stärkung vom Poststandort und

des ÖV profitieren, für Wiedlisbach fallen

insbesondere die Steuereinnahmen an. Zudem

wird die jetzige Situation mit den alten

Bestandsbauten optisch nachhaltig aufgewertet.

Für weitere Auskünfte steht Ihnen die

Gemeindeverwaltung Wiedlisbach gerne

zur Verfügung. Informationen zum

Richtprojekt können dem Bericht auf den

Seiten 22/23 oder der Webseite der

Initianten (www.stadthof-west.ch)

entnommen werden.

PATRICK NUSSBAUMER, GEMEINDERAT RESSORT BAU

WIEDLISBACHER | FEBRUAR 2022 13


VEREINE

SAMARITERVEREIN AARE-JURASÜDFUSS

HELM AUSZIEHEN

ODER DOCH SO BELASSEN?

GEGEN RECHTS ODER LINKS

DREHEN? BEATMEN ODER

NICHT? GABI ODER DOCH ABC?

Ja die Erste Hilfe erscheint wie eine

grosse Wissenschaft und kann durchaus

Angst machen. Doch die gute Nachricht

ist, dass es viel einfacher ist als es

erscheint. Licht ins Dunkle bringt da z.B.

der Samariterverein. Einmal monatlich

werden Themen wie Herzinfarkt, Hirnschlag

oder Gelenksverletzungen

thematisiert. Vom allergischen Schock bis

zum Zahnschaden üben wir in humorvoller,

entspannter und geselliger Atmosphäre

sowohl praktisch wie auch

theoretisch solche Unfälle zu behandeln.

Unser Vereinsjahr 2021 startete, sagen wir

mal bescheiden, mit einer schriftlichen

Hauptversammlung gefolgt von der ersten

schriftlichen Vereinsübung der Geschichte.

Die Mitglieder stellten ihr Wissen in Form

eins Kreuzworträtsels unter Beweis und

zeigten ihren Einfallsreichtum mit Fotos und

Videos zum Thema Verband. In der ersten

physischen Übung des Jahres thematisierten

wir Knochenbrüche und die entsprechenden

Behandlungsmethoden. Zur Belohnung

wurden zum Abschluss noch Cocktails

und Shakes gemixt. Mit der warmen

Jahreszeit kam dann auch die Monatsübung

mit dem Thema «Ich trage dich auf Händen».

Wir übten sowohl das Tragen mit einer

Barre wie auch das richtige Handeln bei einer

Wirbelsäulenverletzung.

Nach Monatsübungen zum Thema Sportverletzung,

Herznotfall und Sonnenstich

schlossen wir das Jahr mit Winterübungen

wie Après-Ski und wärmenden Wickeln ab.

Auch für das kommende Jahr sind viele

spannende und lehrreiche Abende geplant.

Dazu sind alle unabhängig vom beruflichen

Hintergrund, Alter, Geschlecht oder von ihrer

religiöser Überzeugung herzlich willkommen

und werden mit offenen Armen

empfangen.

Ob jung oder älter, jeder lernt für seine

Bedürfnisse und gemäss seinen Möglichkeiten

zu helfen. So gewinnt jeder

Einzelne Sicherheit in Notsituationen und

kann im Ernstfall helfen.

14

FEBRUAR 2022 | WIEDLISBACHER


VEREINE

Frühlingslauf

WIEDLISBACH

Start zum 1. Frühlingslauf 2019. Wir hoffen, dass es 2022 wieder solche Bilder gibt.

Nach den coronabedingten Absagen von 2020 und

2021 hoffen wir im OK, dass wir den 2. Frühlingslauf

am 10. April 2022 durchführen können.

Hast auch du Lust deine Kenntnisse aufzufrischen

oder zu festigen und Sicherheit

in Notsituationen zu gewinnen, dann

besuche doch eine unserer Monatsübungen

oder Kurse.

ALLE INFOS UNTER

www.sv-aarejurasuedfuss.ch

oder auf Facebook.

ANDREA HAEFELI

SAMARITERVEREIN AARE-JURASÜDFUSS

Unter welchen Massnahmen im April 2022 eine Laufveranstaltung

durchgeführt werden kann, wird sich zeigen.

Ein grosser Dank geht an die Sponsoren und Inserenten,

welche uns bereits jetzt ihre Unterstützung wieder oder

neu zugesagt haben. Es würde uns freuen, wenn der

Frühlingslauf 2022 durchgeführt werden kann und wir

möglichst viele Wiedlisbacherinnen und Wiedlisbacher

begrüssen dürfen, sei es als Läufer, Helfer oder Zuschauer.

Gleichzeitig hoffen wir, die Sport- und Kulturpreise

- die aus dem Erlös des Frühlingslaufes finanziert

werden - am 01. August 2022 erneut übergeben zu können,

damit wieder Wiedlisbacher Sportler, Sportlerinnen

und Kulturschaffende zu ihrer verdienten Ehrung

kommen.

OK FRÜHLINGSLAUF WIEDLISBACH

WIEDLISBACHER | FEBRUAR 2022 15


16

FEBRUAR 2022 | WIEDLISBACHER


VEREINE

Willy Glaus mit dem Ehepaar Monika und Enrico Curschellas

SENIOREN

NACHMITTAG

ZUM THEMA

ALPHORNBAU

Am 02. November 2021 besuchte uns das Alphorntrio

Silberhorn in der Froburg. Der Alphornbauer Willy

Glaus erklärte den 15 anwesenden Seniorinnen und

Senioren anhand der mitgebrachten Materialien die

vielschichtige Entstehung eines Alphorns.

Zur musikalischen Umrahmung spielte Willy Glaus

mit dem Ehepaar Monika und Enrico Curschellas

verschiedene Alphorn Stücke.

Leider mussten wir die geplante Weihnachtsfeier wieder

absagen. Deshalb haben die Mitglieder vom Verein

65plus Seniorennachmittage Wiedlisbach den angemeldeten

Seniorinnen und Senioren ein Bänzli und ein Säckli

Weihnachtschrömli gebracht.

MARIANNE MEYER, VEREIN 65PLUS SENIORENNACHMITTAGE

WIEDLISBACHER | FEBRUAR 2022 17


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18

FEBRUAR 2022 | WIEDLISBACHER


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Wangen an der Aare.

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Hilfestellung vereinbart.

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Kundinnen und Kunden mit viel Empathie

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WIEDLISBACHER | FEBRUAR 2022 19


20

FEBRUAR 2022 | WIEDLISBACHER


GEMEINDE

EINLADUNG

FÜR DIE

WIEDISBACHER-

TREFFS

Liebe Wiedlisbacher und

Wiedlisbacherinnen

Die Sozialkommission organisiert jeden Monat

einen Wiedlisbachertreff für alle Altersgruppen.

Die Wiedlisbachertreffs finden jeweils

am letzten Montag im Monat von 14:00

Uhr bis ca. 16:00 Uhr statt. Die Wiedlisbachertreffs

finden im Spittel, Städtli 12 statt

und während den Sommermonaten wird der

Wiedlisbachertreff bei schönem Wetter auf

dem Generationenspielplatz stattfinden.

Dazu kommen noch ein paar Spezialanlässe

durchs ganze Jahr. Die Wiedlisbachertreffs

bieten ein vielseitiges Programm und regen

zum gemütlichen Austausch an.

Bei Fragen steht Ihnen die Gemeindeverwaltung

Wiedlisbach unter der Telefonnummer

032 636 27 26 gerne zur Verfügung.

Wir freuen uns!

SOZIALKOMMISSION WIEDLISBACH

Die nächsten Wiedlisbachertreffs

finden wie folgt statt:

BESUCH UND

ARBEITEN AUF DEM

HOF GERZMATT-

STRASSE

Samstag, 12.02 2022 beim Hof,

Gerzmattstrasse 16

Wir werden einen spannenden Tag auf dem

Hof an der Gerzmattstrasse mit Hofbesichtigung

und Nistkastenbau oder Heckenpflanzung

verbringen.

Weitere Details können unter

www.wiedlisbach.ch abgerufen werden.

FASNACHT

Montag, 28.02.2022 von 14:00 Uhr

bis ca. 16:00 Uhr im Spittel, Städtli 12,

4537 Wiedlisbach

SPANNENDES IM

STÄDTLI KENNEN-

LERNEN

Samstag, 26.03.2022

Treffpunkt Gemeindeverwaltung,

Hinterstädtli 13, 4537 Wiedlisbach

Weitere Details folgen und können dann unter

www.wiedlisbach.ch abgerufen werden.

OSTERN

Montag, 28.03.2022 von 14:00 Uhr bis ca.

16:00 Uhr im Spittel, Städtli 12,

4537 Wiedlisbach

GEDÄCHTNIS-

TRAINING

Montag, 25.04.2022 von 14:00 Uhr bis ca.

16:00 Uhr im Spittel, Städtli 12,

4537 Wiedlisbach

Versicherung und Aufsicht ist Sache der Teilnehmenden/Eltern. Die Einwohnergemeinde Wiedlisbach lehnt jegliche Haftung ab.

WIEDLISBACHER | FEBRUAR 2022 21


DIVERSES

DIE ÜBERBAUUNG

STADTHOF WEST

Visualisierung vom nördlichen Brückenkopf Richtung Jura

Visualisierung vom südlichen

Aareufer beim Pontonierhaus

Richtung Jura

Den Initianten des Projektes Stadthof West

war von Anfang an klar, dass es anspruchsvoll

sein würde, ein Projekt zu

entwickeln, welches den verschiedenen

Bedürfnissen an diesem denkmalpflegerisch

wichtigen Ort gerecht wird. Nach

Vorgesprächen mit der Gemeinde Wiedlisbach

wurde die kantonale Denkmalpflege

eingeschaltet, welche die Einsetzung eines

unabhängigen Expertengremiums verlangt

hat, das die Projektierung kritisch

begleitet. Auch das AGR des Kantons

Bern war früh dabei (siehe auch Beitrag

von Gemeinderat Patrick Nussbaumer,

Seite 12/13).

Zu Beginn der Planungsarbeiten hat

sich folgender Anforderungskatalog

herausgebildet:

• Ein Projekt aus einem Guss mit einer

einheitlichen architektonischen Sprache.

Diese Anforderung setzt den Abbruch der

drei bestehenden Bauten zugunsten einer

überzeugenden Gesamtlösung voraus.

• Rücksichtnahme auf das Ortsbild.

Hier ist u.a. die Perspektive für Erholungssuchende

und Spaziergänger

entlang der Aare wichtig.

• Daraus folgt die Anforderung nach einer

grösstmöglichen Grünfläche zwischen

Aare und Überbauung, indem der heute

im Ansatz bestehende «Park» über den

Kanalweg hinaus bis zur eigentlichen

Überbauung vergrössert wird.

• Haushälterischer Umgang mit dem

Boden durch eine hohe Ausnützung.

• Hohe Wohnqualität. Der Standort bietet

mit seiner Ausrichtung nach Süden und

Südwesten hin mit einem sehr schönen

Blick zur Aare und zur Altstadt von

Wangen die Grundlage für eine schöne

Wohnlage. Diese Standortvorteile gilt es

auszunutzen.

• Die nördlich angrenzende Kantonsstrasse

erfordert einen geeigneten

Lärmschutz möglichst ohne Lärmschutzwand.

• Wegen der obigen Anforderungen

kommen Einfamilienhäuser nicht in

Frage.

• Koordination mit dem Tiefbauamt des

Kantons Bern, welches Optimierungen

an der Kantonsstrasse prüft.

• Nicht sichtbare, d.h. unterirdische

Parkplätze.

22

FEBRUAR 2022 | WIEDLISBACHER


DIVERSES

Bild oben links:

Foto des Modells (im Vordergrund die Holzbrücke)

Bild oben rechts:

Visualisierung vom westlichen Rand des Kreisels

Richtung Holzbrücke

Situationsplan des Projektes.

Die Reduktion von 5 auf 2 Geschosse

ist auch hier gut erkennbar

Die Architekten haben rund 20 verschiedene

Varianten erarbeitet, die mit dem Expertengremium

besprochen wurden. Die Variante

«Niemeyer», die sich an der Architektur des

Architekten Oscar Niemeyer (1907 - 2012)

orientiert, hat die Anforderungen am besten

erfüllt, geht optimal auf die dreieckige zu

überbauende Fläche ein und wirkt dank ihrer

geschwungenen Form und der Abstufung

von fünf auf zwei Geschosse organisch,

schlank und elegant. Diese Form ermöglicht

eine hohe Ausnützung, bietet gegen die Aare

hin eine grosse Grünfläche und lässt dank

der Tatsache, dass der Bau bis an die Kantonsstrasse

zurückversetzt ist, der Brücke

und deren Umfeld genügend Freiraum, sodass

eine klare Trennung zwischen historischem

und Grünraum auf der einen und der

klaren modernen Sprache auf der anderen

Seite möglich wird. Die Reduktion von fünf

Stockwerken im Nordwesten auf zwei Stockwerke

im Südosten (also gegen die Brücke

hin), passt ebenfalls gut zur Anforderung,

der Brücke genügend Raum zu lassen. Die

Beschränkung auf einen einzelnen Bau löst

zudem in idealer Weise das Lärmproblem,

indem der Bau den Wohnraum und die Grünfläche

aareseitig vor Lärm schützt. Ausserdem

bietet die Form des Baus eine einheitlich

hohe Wohnqualität, da alle Wohnungen

gegen Süden und Südwesten und somit gegen

Grünfläche und Aare ausgerichtet sind.

Bei mehreren Einzelbauten wäre dies nicht

möglich gewesen.

Es sind Miet- und Eigentumswohnungen von

1½ bis 5½ Zimmer im mittleren Preissegment

vorgesehen. Zudem wird im Erdgeschoss

gegen den Kreisel hin Raum für stilles

Gewerbe geschaffen. Der Baubeginn ist

frühestens 2024, der Bezug der ersten Wohnungen

ab 2025 möglich.

Wie bereits im Beitrag Seite 12/13 erwähnt,

soll mit der beantragten Änderung der ZPP

5 «Stadthof» genau dieses Projekt ermöglicht

werden. Die Projektinitianten werden

zudem verpflichtet, das Projekt vor der Realisierung

noch einmal der kantonalen Denkmalpflege

und den unabhängigen Experten

zur Beurteilung vorzulegen. Auf diese Weise

soll sichergestellt werden, dass das Projekt

auch in Bezug auf die Detailgestaltung optimal

an den Standort angepasst ist.

Bei der Mitwirkung im Frühling 2020 hat

sich vor allem von Seiten der Wanger Bevölkerung

Widerstand gegen das Projekt

formiert. Die heute in einer Interessengemeinschaft

organisierten Gegner sorgen

sich um das Ortsbild und wollen gar keine

Überbauung, obwohl der Perimeter seit

Jahrzehnten als Bauland ausgeschieden

ist. Im November 2021 wurde das Projekt an

zwei Veranstaltungen in Wiedlisbach und

Wangen a.A. im Detail erläutert. Dabei hat

sich gezeigt, dass die Akzeptanz wesentlich

erhöht wird, wenn die dahinterstehenden

Anforderungen und Ideen erklärt werden.

Die interessierte Bevölkerung kann sich

unter www.stadthof-west.ch weiter über

das Projekt informieren. Auf der

Webseite können Fragen gestellt

werden, die gerne beantwortet werden.

INITIANTEN DES PROJEKTES STADTHOF WEST

URS PFISTER UND ANDREAS BÜRGI

WIEDLISBACHER | FEBRUAR 2022 23


24

FEBRUAR 2022 | WIEDLISBACHER


VEREINE

SCHIESSDATEN

2022

TRAINING, OBLIGATORISCH-

UND FELDSCHIESSEN

x

SG Wiedlisbach - Schiessdaten 2022 im Chleihölzli

SG Wiedlisbach - Schiessdaten 2022 im Chleihölzli

Wochentag Datum Zeit Scheiben Anlass

Februar

Samstag 19.02.2022 14:00-15:30 4 Training

Samstag 26.02.2022 14:00-15:30 4 Training

März

Samstag 05.03.2022 14:00-15:30 4 Training

Samstag 12.03.2022 14:00-15:30 4 Training

Samstag 19.03.2022 14:00-15:30 4 Training

Samstag 26.03.2022 14:00-15:30 4 Training

April

Freitag 01.04.2022 18:00-19:30 6 Training

Freitag 08.04.2022 18:00-19:30 6 Training

Freitag 22.04.2022 18:00-19:30 6 Training

Freitag 29.04.2022 18:00-19:30 6 Training

Mai

Freitag 06.05.2022 18:00-19:30 6 Training

Freitag 13.05.2022 18:00-19:30 6 Training

Freitag 20.05.2022 18:00-19:30 6 Training

Freitag 27.05.2022 18:00-19:30 6 Training / Vorschiessen FS

Juni

Freitag 03.06.2022 18:00-19:30 6 Training

Mittwoch 08.06.2022 18:00-19:30 6 Training

Freitag 10.06.2022 18:00-19:30 10 Feldschiessen

Sonntag 12.06.2022 10:00-11:30 10 Feldschiessen

Freitag 17.06.2022 18:00-19:30 6 Training

Freitag 24.06.2022 18:00-19:30 10 OP

Juli

Freitag 01.07.2022 18:00-19:30 6 Training

Freitag 08.07.2022 18:00-19:30 6 Training

Freitag 15.07.2022 18:00-19:30 6 Training

Freitag 22.07.2022 18:00-19:30 6 Training

Freitag 29.07.2022 18:00-19:30 6 Training

August

Freitag 05.08.2022 18:00-19:30 10 OP

Freitag 12.08.2022 18:00-19:30 6 Training

Freitag 19.08.2022 18:00-19:30 6 Training

Freitag 26.08.2022 18:00-19:30 6 Training

Samstag 27.08.2022 13:30-15:30 10 OP

September

Freitag 02.09.2022 18:00-19:30 6 Training

Freitag 09.09.2022 18:00-19:30 6 Training / Vorschiessen HR

Freitag 16.09.2022 18:00-19:30 6 Hans Roth (Vereinsintern)

Samstag 17.09.2022 13:00-17:00 20 Amtscup-Final

Freitag 23.09.2022 18:00-19:30 6 Training

Freitag 30.09.2022 18:00-19:30 6 Training

Oktober

Freitag 07.10.2022 6 Training

Sonntag 09.10.2022

10:00-12:00

13:30-17:00

8 Sauschiessen

Bist du interessiert am Schiesssport und

möchtest einmal ein Schnuppertraining

absolvieren? Dann komm in unseren

Verein.

DIE GRUNDLAGEN

VOM SCHIESSSPORT

• den Verein und Kameradschaft

zusammen erleben.

• Schiesssport ist kein Kraftakt.

• stetiges und bewusstes Training

führt zum Erfolg.

• Mental- und Konzentrationstraining.

• Die Teilnahmen an Wettkämpfen

fördern das Erlernte anzuwenden.

• Die Schiessausrüstung kann über

Jahre angeschafft, erneuert und

aktualisiert werden.

Die SGW ist 8-facher Seriensieger

im Amts Cup (2014-2021).

Durch stetiges Training und die Teilnahmen

an Schiessanlässen in der ganzen Schweiz,

konnte ein Erfahrungswert aufgebaut werden.

Es sind Gruppenwettkämpfe, die ein

Team von 5 Personen benötigen. An den

Wettkämpfen ist die Einzelleistung von jedem

Mitglied wichtig für den Erfolg des Teams.

STEFAN MANI, SCHÜTZENGESELLSCHAFT WIEDLISBACH

Kontakt

Stefan Mani

Präsident SGW

T 79 957 98 33

s.mani@sgwiedlisbach.ch

www.sgwiedlisbach.ch

WIEDLISBACHER | FEBRUAR 2022 25


26

FEBRUAR 2022 | WIEDLISBACHER


VEREINE

LANDFRAUENVEREIN

WIEDLISBACH-BERG

KREATIVE

SCHILDER

Im November 2021 trafen wir uns zu einem Workshop. Wir machten

unsere eigenen Schilder. Unter der Anleitung unserer Kursleiterin,

Sarah Müller aus Rumisberg, wurden wir kreativ. Es entstanden

verschiedene Schilder, auf denen man weise Sprüche

lesen kann. Allen Teilnehmerinnen machte der Kurs viel Spass.

Wir gingen zufrieden und mit einem Lächeln nach Hause.

Dem Landfrauenverein gehören Frauen aus verschiedenen Gemeinden

an. Wir treffen uns zum Lotto spielen, zur Adventsfeier

oder gehen auf einen gemütlichen Maibummel.

Eine Tagesreise oder ein Ausflug darf natürlich auch nicht fehlen.

Stetig bieten wir auch kreative Kurse an oder lauschen mal einem

interessanten Vortrag. Wir versuchen für jeden Geschmack

etwas anzubieten.

LUST UND ZEIT

BEI UNS MITZUMACHEN?

Dann melden Sie sich bitte bei unserer Präsidentin,

Ruth Haudenschild, Wiedlisbach, T 032 636 34 07.

EUER LANDFRAUENVEREIN WIEDLISBACH-BERG

WIEDLISBACHER | FEBRUAR 2022

27


«Danke säge» T.+ S. Herger

Scho als Bueb bin ig

i Bärge ufe zu der Bluemepracht.

Ha näs Strüssli myner Muetter

hei i üsi Stube bracht.

Sie hed glücklich voller Freud:

«Bueb; ich dank der» zu mir gseit.

Woni gmeint ha d’Arbeit,

s’Ässe äs vo sälber all’s das gid,

g’höri d’Muetter zuemer säge,

Bueb vergiss mer s’danke nid.

Gang i d’Bärge, wie s’Echo

tued der Dank zu Dir zrugg cho.

Danke säge söllsch im Läbe

so wie’s d’Muetter mier hed gseit,

s’choschtet nüt das Wörtli z’säge

wie nes Blüemli macht äs Freud,

macht ou offe s’Härz und wyt drum

danked mir; euch liebe Lüt.

28

FEBRUAR 2022 | WIEDLISBACHER


VEREINE

DANKE SÄGE

DANKE SAGEN,

DAS MÖCHTEN WIR

EINMAL MEHR.

«Alles Gute zum neuen Jahr.» Diese Worte

hören wir seit Jahren immer wieder – hatten

sie in den vergangenen Jahren nicht etwas

an Bedeutung verloren? Wie hört es sich aktuell

an? Haben sie nicht wieder etwas mehr

Stellenwert als noch vor zwei, drei Jahren?

Sind wir nicht alle vom Virus gejagt, verfolgt

oder sogar gefangen? Alle machen sich

über die Entwicklung der Pandemie ihre

eigenen Gedanken. Alle hoffen, dass das

Ganze bald einmal Geschichte ist und hoffen,

dass sich bald ein Ende abzeichnet und

man sich wieder etwas freier bewegen kann.

So erhalten plötzlich banale Worte wieder

etwas mehr Sinn. Unser Vereinsleben hat

Corona bis jetzt einigermassen gut durchgestanden.

Doch Ziele, die man sich steckt,

werden unter Umständen gleich wieder verworfen.

Für uns Jodler und Jodlerinnen war

die Situation deshalb auch nicht immer toll.

Wir durften wohl in den vergangenen Monaten

wieder mit bestimmten Vorgaben zusammen

proben. Bei richtig strahlendem

Sommerwetter genossen wir unseren Ver-

einsausflug ins Oberland zum «Krone Dani»

ins Mitholz. Wieder einmal zusammen einen

gemütlichen Tag erleben, das tat wirklich

gut. Der Seniorenempfang in der Froburg anfangs

September 2021 war einer unserer

wenigen Auftritte in diesem besonderen

Jahr. Endlich wieder einmal, auch wenn «coronakonform»,

öffentlich auftreten dürfen, in

unsere Trachten schlüpfen, unser Liedgut vor

Zuhörern vorzutragen, das war ein wirklich

gutes, wenn nicht gar besonderes Gefühl! Es

war ein guter und gelungener Anlass.

Ende November 2021, am gleichen Tag wie

der Weihnachtsmarkt im Städtli stattfand,

waren wir «on tour». Kurzes Einsingen und

schon zogen wir von Standort zu Standort,

um unser Liedgut vorzutragen. Es fühlte

sich, auch wenn es draussen war, gut an. Zu

unserer Freude haben sich Zuhörer eingefunden

und haben unseren Vorträgen gespannt

zugehört oder sogar mitgesungen.

Wir danken der Bevölkerung von Wiedlisbach

und Umgebung einmal mehr für ihre

Unterstützung. Ein besonderer Dank geht an

Blumen Tschan für das feine Apéro. Es war

wirklich ein schöner und gemütlicher Nachmittag.

Bereits ein paar Tage später mussten

wir unsere Singproben wieder absagen. Auch

unser Jahresendhöck fiel der Pandemie zum

Opfer. Wann genau wir mit unseren Proben

wieder anfangen können, ist im Moment unklar.

Das Bernische Kantonale Jodlerfest in

Ins zu besuchen, ist eines unserer Ziele für

das Jahr 2022. In welcher Form dies für uns

schlussendlich möglich ist, bleibt im Moment

offen. Hoffen wir doch, dass sich die

angespannte Lage wieder etwas beruhigt

und wir in einem gesunden Rahmen wieder

unserem Hobby frönen dürfen.

ÜBRIGENS:

WIR SUCHEN IMMER

WIEDER JODLER.

Unser Probeabend ist der Donnerstag.

Wir treffen uns jeweils im Probelokal

am Hafnerweg 5, 4537 Wiedlisbach.

Auskunft gibt dir gerne Lukas Freudiger,

T 076 395 77 76.

WIR WÜNSCHEN AL-

LEN EIN ERFÜLLTES,

GUTES UND SPAN-

NENDES JAHR 2022.

«BLIEBET GSUND».

VORSTAND JODLERKLUB «RANDFLUEH», WIEDLISBACH

WIEDLISBACHER | FEBRUAR 2022 29


SCHULE

ZURÜCK

AUF FELD 1!

© BIEDERMANN

Das OZ Wiedlisbach blickt auf ein aussergewöhnliches

Jahr 2021 zurück. Aussergewöhnlich,

weil sehr mühsam, extrem

herausfordernd und unendlich nervraubend

für alle Beteiligten, also Schulleitung,

Lehrpersonen, Eltern und Schüler.

Silvester 2020: «Auf ein gutes, neues Jahr!

Es kann ja nur noch besser werden, hahahaha!!».

Wie naiv wir bloss waren. Hätten wir

gewusst, wie mühsam 2021 werden würde,

hätten wir den Sekt in den Ausguss geschüttet

und wären desillusioniert schlafen gegangen.

Aber die Aussichten waren gut! Ein

Impfstoff ist unterwegs und dann wird alles

gut, so die Hoffnung. Und sobald alle Impfwilligen

geimpft sind, werden die Massnahmen

aufgehoben! Ja, das waren gute Aussichten!

Hoch die Gläser!

SCHLEPPENDE

IMPFKAMPAGNE

Die Impfkampagne kommt aber nur schleppend

voran und zu Beginn des Jahres ändert

sich nichts an der Misere. Nachdem die Planer

des Skilagers zig Varianten mit irrwitzigen

Sicherheitskonzepten erarbeitet haben,

kam die absehbare schlechte Nachricht: Skilager

abgesagt! Peng! Normal Schule! Mit

Maske natürlich! Das ist das neue «normal»!

DAS KONFLIKT-

POTENZIAL DER

MASKENPFLICHT

Die Maskenpflicht an der Schule wird zur

Belastung. Lehrpersonen müssen ständig

die Maskenpolizei spielen. «Zieh deine Maske

über die Nase! Und haltet Abstand!», hört

man eine Lehrperson einen Schüler ermahnen.

Kaum geht die Lehrperson weiter, wird

die Maske wieder zur Kinnwindel und der

Abstand schrumpft gegen Null. Coronafälle

gibt’s zu diesem Zeitpunkt in der Schule nur

selten, und wenn, dann im Krankheitsverlauf

kaum schlimmer als eine Erkältung.

Und nach der Schule, ausserhalb des Schulgeländes,

umarmen und küssen sich die

Schüler. Da müht man sich den ganzen Tag

ab, irgendwelche Schutzmassnahmen einzuhalten,

um dann mit ansehen zu müssen,

dass der ganze Ärger sinnlos war. Kein Wunder,

wenn Lehrpersonen müde werden, die

Maskenpolizei zu spielen. Die Maskenpflicht

führt zu Spannungen unter den Lehrpersonen

und zwischen Lehrpersonen und Schülern.

Die Kommunikation im Unterricht wird

schwieriger. Sonst schon leise Schüler nuscheln

in die Maske und werden gar nicht

mehr verstanden. «Hä?», «wie bitte?» und

«kannst du das noch mal lauter wiederholen?»

werden zu Standardsätzen, die inflationär

gebraucht werden. Dann Sportunterricht

mit Maske.

Spass macht das nicht. Dazu kommt das

permanente Lüften im ganzen Schulhaus.

Der Kältetod ist deutlich spürbarer als Corona.

Fenster auf, Fenster zu. Auch hier gibt

es unterschiedliche Ansichten. Aber klimatechnisch

so oder so ein Stumpfsinn. Wir

heizen für Draussen. Und im Mülleimer tagtäglich

hunderte Masken. Und wir als Schule

im Kreuzfeuer zwischen Eltern, die härtere

Massnahmen fordern und Eltern, die

die Aufhebung aller Massnahmen fordern.

Entscheiden können wir kaum was. Wir haben

Vorgaben, an die wir uns zu halten haben,

egal ob unsinnig oder nicht. Die Schule

als Zielscheibe fehlgerichteter Wut und Ver-

30

FEBRUAR 2022 | WIEDLISBACHER


VEREINE

ständnislosigkeit. Nachvollziehbar, sicherlich,

aber ändern können wir daran auch

nichts. Aber der Frust will raus. Bei Eltern,

Schülern, Lehrpersonen.

ENTSPANNUNG IM

SOMMER, ERNÜCH-

TERUNG IM HERBST

LOCH IN

DER KASSE?

Lockerungen der Massnahmen kommen.

Schulreisen finden statt. Juni, die Maskenpflicht

fällt! Endlich! Man kann wieder durchatmen.

Eine Abschlussfeier findet statt! Endlich

wieder sowas wie Normalität! Jetzt

kommt‘s endlich gut! Ab in die Sommerferien!

Nach Wiederbeginn der Schule im August

häufen sich die Coronafälle. Viele eingeschleppt

aus dem Ausland. Auch bei uns

im Schulhaus häufen sich Coronafälle. Nach

den Herbstferien geht so richtig die Post ab!

Corona hier, Corona dort! Immer mehr

Schüler in Isolation oder Quarantäne. Kaum

ein Tag Unterricht mit allen Schülern einer

Klasse. Die Maskenpflicht kommt zurück.

Irgendwann zieht die Schulleitung die Notbremse,

schickt die gesamte Schule in den

Fernunterricht und lässt ein Massentesten

anordnen. Aus rund 100 getesteten Schülern

kommen weitere 12 positive Fälle dazu, alle

asymptomatisch. Die Schule bleibt auf Anordnung

des Kantons im Fernunterricht. Die

Weihnachtsferien werden eine Woche vorgezogen.

Opfer dieses nicht enden wollenden

Irrsinns? Die Schüler. Vor allem diejenigen,

die auf Unterstützung angewiesen sind,

kommen in dieser Zeit kaum vorwärts.

WIE SIND DIE

AUSSICHTEN?

Wohl kaum mit deiner Mithilfe! Der Sekundarschulverein

Wiedlisbach unterstützt die hiesige

Oberstufe OZW in mehrfacher Sicht. Jetzt sucht

der Vorstand nach einer Nachfolge des bisherigen

Kassiers.

Wer hat Interesse an ein bisschen

Freiwilligenarbeit für einen guten Zweck?

Tätigkeiten

• Rechnungen via Postfinance zahlen

• periodisches Abholen der Einzahlungen

aus Postfinance und Meldung an

Adressverwaltung (zurzeit der Präsident)

• Jahresabschluss (einfache Buchhaltung =

Einnahmen / Ausgaben)

• Excel ausfüllen (Jahresrechnung)

• Daten Postfinance downloaden und

aufbereiten

• Dokumente für HV ausdrucken

• Jahresrechnung an Revisoren verschicken

Zeitbedarf

Periodische Arbeiten ca. 4 Stunden;

Jahresabschluss ca. 4 Stunden.

Omikron soll angeblich weniger gefährlich

sein, trotzdem wird überall die Schraube angezogen.

Können wir in zwei Monaten mit 80

Nasen ins Skilager fahren? Wir wissen es

nicht. Zwei Jahre Pandemie. Wo stehen wir

jetzt? Gefühlt keinen Schritt weiter! Immerhin

waren wir am Silvester 2021 nicht mehr so

naiv zu denken, das nächste Jahr würde ganz

sicher besser werden! Alles zurück auf Feld 1!

Anforderungsprofil

• minimale kaufmännische Kenntnisse

• IT-affin, minimale Excel-Kenntnisse,

Bedienung e-Banking

Interessentinnen/Interessenten melden

sich bitte per E-Mail beim Präsidenten

Ruedi Steffen, info@sekverein.ch.

RUEDI STEFFEN

STEVE KNUCHEL, STELLVERTRETUNG SCHULLEITUNG OZW

PRÄSIDENT SEKUNDARSCHULVEREIN WIEDLISBACH

WIEDLISBACHER | FEBRUAR 2022 31


Häusärztliche Gemeinschaftspraxis

im Gesundheitszentrum Jura Süd,

Niederbipp

Unser Hausärzte-Team empfängt Sie in den neu ausgebauten,

optisch und funktionell renovierten Praxisräumen.

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Dr. med. Barbara Nesti

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32

FEBRUAR 2022 | WIEDLISBACHER


SCHULE

25Jahre

BIBLIOTHEK

WIEDLISBACH

Ich habe den Bericht mit grossem Interesse gelesen und

war beeindruckt. Da waren der Wunsch und die Vision,

für die Bevölkerung von Wiedlisbach und Umgebung

eine Bibliothek zur Verfügung zu stellen. Was heutzutage

oft als selbstverständlich angeschaut wird, war vor 42

Jahren eine grosse Errungenschaft und das verdanken

wir tatkräftigen und engagierten Menschen vor uns.

Ich möchte Sie gerne auf ein paar Etappen in die

Vergangenheit mitnehmen und erzähle hierzu aus der

alten Broschüre folgende Gegebenheiten:

ZU BEGINN DES JAHRES

2021 DURFTE ICH DEN

BLICK IN EINE ALTE

BROSCHÜRE WERFEN,

DIE NACH JAHREN WIE-

DER ZUM VORSCHEIN

GEKOMMEN IST.

Es ist ein Heft aus dem Jahre 1981, das die

Gründung einer neuen und für die damalige Zeit

äusserst modernen Bibliothek in Wiedlisbach

beschreibt.

ENTWICKLUNG

In den fünfziger Jahren gab es im Schulhaus einen kleinen

Bibliotheksraum. Alle Bücher waren schwarz eingefasst.

Leser hatten keinen Zugang. Durch einen kleinen

Schalter konnten sie einen Zettel mit ihren Bücherwünschen

hineinstrecken und nachher die Bücher in

Empfang nehmen. Nach der Pensionierung des Bibliothekars

wurde die Bibliothek nicht mehr benutzt.

Ende der fünfziger Jahre versuchten einige Lehrpersonen,

die Bibliothek wieder zum Leben zu erwecken. Sensationelle

Neuerung: die vorher schwarz eingefassten

Bücher wurden nun in grüne Umschläge gesteckt. Aber

der gut gemeinte Versuch wurde nicht belohnt und die

Bibliothek wurde nicht wiedereröffnet.

Fortsetzung Seite 35

WIEDLISBACHER | FEBRUAR 2022 33


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34

FEBRUAR 2022 | WIEDLISBACHER


SCHULE

Ausleihzone. An der Decke Kugellautsprecher

und aufgerollte Projektionsleinwand

Gut belichtete Fensterarbeitsplätze mit Anschlüssen für Kassettenrecorder

ERWEITERUNG

In den siebziger Jahren, als im Kanton Bern

landauf und landab neue Schul- und Gemeindebibliotheken

entstanden, wurde

auch in Wiedlisbach der Entschluss gefasst,

eine neue Bibliothek einzurichten. Ein Innenarchitekt

wurde beauftragt und Schüler

sowie Lehrpersonen veranstalteten 1975

einen Basar zugunsten einer neuen Bibliothek.

Der Ertrag des Basars ergab die stattliche

Summe von Fr. 15'000.00. Leider

scheiterte die Verwirklichung des Plans

dennoch, da die Schule wuchs und die für

die Bibliothek vorgesehenen Räume von der

Schule selbst benötigt wurden.

Die Schülerzahlen stiegen weiter und bald

platzte die Schule aus allen Nähten, sodass

ein Erweiterungsbau unumgänglich wurde.

Nun war der Moment gekommen, eine

grosszügige Bibliothek einzuplanen. Erneut

wurde der Innenarchitekt Max Kräuchi hinzugezogen,

um die geplante Bibliothek zu

zeichnen.

Anlässlich der Einweihungsfeier Ende März

1979 wurde die Hoffnung zur Sprache gebracht,

die Bibliothek möge bald auch den

Erwachsenen zugänglich gemacht werden.

Der Gemeinderat von Wiedlisbach mit Sekundarlehrer

Arnold Heynen an der Spitze,

stand dieser Idee positiv gegenüber. An der

Gemeindeversammlung vom 18. Juni 1979

wurde die Einführung einer Volksbibliothek

in Wiedlisbach einstimmig beschlossen.

Bereits am 13. August 1979 wurde die Volksbibliothek

der Bevölkerung von Wiedlisbach

und den Gemeinden Attiswil, Farnern, Oberbipp,

Rumisberg und Wolfisberg unentgeltlich

zur Verfügung gestellt.

Dieses Flugblatt wurde vor Eröffnung der

Volksbibliothek in alle Haushaltungen der

sechs beteiligten Gemeinden verteilt.

Die Bibliothek war für die damalige Zeit äusserst

modern eingerichtet. Der Bibliothekar

Fritz Rüfenacht war von Anfang an bestrebt,

den Bibliotheksraum auch als Mediothek zu

nutzen. So stand ein Fernseher mit Videorecorder,

ein Filmapparat, ein Diaprojektor

und ein Kassettenrecorder mit 20 Kopfhörern

zur Verfügung. Weiter bestach die Bibliothek

mit einer grosszügigen Stufenbank

zum Lesen, einer Polstergruppe und diversen,

gut beleuchteten Arbeitsplätzen. In der

Ausleihzone waren ein Kugellautsprecher

und eine Projektionsleinwand an der Decke

befestigt. Die Bibliothek lief sehr gut an. Bereits

im ersten Betriebsjahr wurden über

5’000 Bücher ausgeliehen.

Seither sind nun 42 Jahre vergangen, in denen

die Bibliothek immer wieder mit viel

Engagement und Herzblut betrieben wurde.

Unzählige Bücher haben den Weg zu Kindern,

Jugendlichen und Erwachsenen gefunden,

haben die Langeweile vertrieben,

Ferien bereichert, Wissen vermehrt und Abwechslung

ins Leben der vielen kleinen und

grossen Leserinnen und Leser gebracht.

Ich freue mich sehr, dass unsere Bibliothek

in Wiedlisbach auch in der heutigen Zeit

noch immer rege besucht und benutzt wird.

Sie ist für viele ein Ort der Inspiration und

der Begegnung. Ich schaue mit Dankbarkeit

zurück auf die Anfangszeit und wage zu behaupten:

«Die Investition in die Bibliothek

Wiedlisbach hat sich definitiv gelohnt!«

IM NAMEN DER BIBLIOTHEK WIEDLISBACH

MIRJAM SOMMER

WIEDLISBACHER | FEBRUAR 2022 35


HORNUSSER-

GESELLSCHAFT

WIEDLISBACH

IM ZEICHEN DES

WIEDERAUFBAUS

UND DES ESAF IN

PRATTELN

Traurige Brandruinen im März 2021

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FEBRUAR 2022 | WIEDLISBACHER


VEREINE

Am Sonntagabend 7. März 2021 steht

die Hornusserhütte im Bippliried in Vollbrand

Nach einem ersten Brand am 30. Juli 2017,

dessen Ursache von der Polizei nie abschliessend

geklärt werden konnte, wurde

das Vereinslokal von den Vereinsmitgliedern

in grosser Fronarbeit und mit viel Elan in unzähligen

Stunden wieder aufgebaut. Gross

war die Freude als wir all unsere Pokale,

Hörner, Glocken, verschiedenste Preise von

Festen und Vereinsfotos aus den letzten

über 100 Jahren sowie die alte Vereinsfahne

von 1923 im neuen Lokal im Herbst 2018

aufhängen und ausstellen konnten.

Umso grösser war der Schock als wir am 07.

März 2021, erneut an einem Sonntagabend,

von der Feuerwehr gegen 18:30 Uhr benachrichtigt

wurden, dass das Vereinslokal in

Vollbrand stehe. Heute wie damals wird

Brandstiftung vermutet, doch die polizeilichen

Ermittlungen mussten einmal mehr

ohne Beweise eingestellt werden.

DAS HORNUSSERHÜTTLI

DER HORNUSSERGESELL-

SCHAFT WIEDLISBACH IST

AM 07. MÄRZ 2021 BEREITS

ZUM ZWEITEN MAL NIEDER-

GEBRANNT. DIESMAL MIT

TOTALSCHADEN.

Auch auf die Berichterstattung in den Printmedien

und zweimal im Lokalfernsehen

TeleBärn meldeten sich keine neuen Zeugen.

Bis heute ist die Brandursache bei beiden

Bränden somit nicht geklärt und hinterlässt

bei den Vereinsmitgliedern ein ungutes

Gefühl.

Die Hornussergesellschaft erlitt nicht nur

einen Totalschaden an Hütte, Materialcontainer,

Toilette, Rasentraktormäher,

mehreren Hornusserböcken, Schindeln

und Stecken, sondern verlor auf einen

Schlag auch die für einen Verein so

wichtigen Archivfotos, Vereinskränze,

Hörner, Glocken und Pokale und ganz

besonders die aus Seide gestickte

Vereinsfahne von 1923 mit Südansicht des

Städtlis und dem Vereinsmotto «Scharfes

Auge, sichere Hand».

Fortsetzung Seite 38

WIEDLISBACHER | FEBRUAR 2022 37


VEREINE

Die Betroffenheit in den Reihen der

Hornusser ist riesig. Die Verhandlungen

mit der Gebäude- und der Mobiliarversicherung

sind zwar auf gutem Wege, doch

auch eine Versicherung kann die zerstörten

Werte unserer Trophäen und Erinnerungsbilder

nicht mehr ersetzen.

Und wie bei jedem Brandfall sind nie alle

Schäden gedeckt. Nach einem längeren Bewilligungsverfahren

für den Rückbau und

den Wiederaufbau mit viel Rückhalt und

Verständnis bei Gemeinde Wiedlisbach und

Regierungsstatthalter Oberaargau sowie

der Burgergemeinde Wiedlisbach als Bodenbesitzerin,

wurde im Frühsommer 2021

mit dem, für Bauten ausserhalb der Bauzone

zuständigen, Regierungsstatthalteramt

unter Einbezug des Mitberichtes des Amtes

für Wald und Naturgefahren, welches für

Bauten und Anlagen in Waldnähe ein gewichtiges

Wort mitzureden hat, eine einvernehmliche

Lösung gefunden.

Der 1934 am Eidgenössischen

Hornusserfest in Thun gewonnene

holzgeschnitzte Bär hielt dem Feuer

bis zuletzt mutig stand. Er grüsst

seine Retter und hält dem vermutlichen

Brandstifter warnend den

Finger auf!

Zum Glück haben wir Fachmänner in unseren

Reihen, die zusammen mit dem Präsidenten

und einem kleinen Bauausschuss

keine Zeit scheuten, das Bewilligungsprozedere

mit mehrmals anzupassenden Plänen,

die Bauausschreibungen und die Bauführung

an die Hand zunehmen und voranzutreiben,

so dass das neue Hüttli noch vor

dem ersten Schnee anfangs November 2021

aufgerichtet und eingedeckt werden konnte.

RECHTZEITIG AUF

BEGINN DES SPIEL-

BETRIEBES IM

FRÜHLING 2022

WIRD AUCH DER

INNENAUSBAU

FERTIG SEIN.

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FEBRUAR 2022 | WIEDLISBACHER


VEREINE

HORNUSSEN FÜR

(WIEDER-)ANFÄNGER

Am Samstag, 07. Mai 2022 von 10:00 Uhr bis

16:00 Uhr können Interessierte von 10 bis 90

Jahren im Bippliried bei der neuen Hornusserhütte

(Wegweiser ab Oeleweg oberhalb

des Bahnhofes) auf dem Hornusserplatz

das Schlagen unter Anleitung von Hornussern

lernen und üben. Jede/r Teilnehmer/

Teilnehmerin erhält gratis eine Bratwurst

mit Getränk. Zudem kann gleichentags auch

das neue Hornusserhüttli angeschaut werden,

das wir an Gruppen vermieten.

(T 079 360 75 39).

Neues Hüttli im November 2021

So hoffen wir, dass trotz dem seit zwei Jahren

eingestellten oder stark reduzierten

Spielbetrieb wegen Corona, die Hornussergesellschaft

Wiedlisbach zahlenmässig

zwar kleiner, aber gestärkt aus dieser Krisensituation

hervorgehen wird und wir in

diesem Jahr endlich unser schönes Spiel

und den Zusammenhalt im neuen Hornusserhüttli

wieder pflegen können. Die Hornussergesellschaft

Wiedlisbach ist nämlich

nach 1982 in Sion dieses Jahr im August eingeladen

in Pratteln BL am Eidgenössischen

Schwing- und Älplerfest ESAF teilzunehmen.

Zu den Nationalsportarten zählt bekanntlich

nebst dem Schwingen und Steinstossen

auch das Hornussen. Deshalb suchen

wir zur Verstärkung noch einige

Personen, die bereit wären bei der Hornussergesellschaft

Wiedlisbach aktiv bei

Sport und Spiel als Hornusser oder Kampfrichter

mitzumachen, die Kameradschaft zu

pflegen und das Hornusserspiel, das sie

vielleicht in der Jugend einmal gelernt hatten,

wieder auszuüben. Gerne bilden wir

aber auch Interessierte aus, die Wert auf

eine körperliche Betätigung legen, am Bock

mit Stecken und im Ries mit Schindel.

Ganz im Sinne unseres Leitspruches:

«SCHARFES AUGE,

SICHERE HAND».

Deshalb laden wir alle Interessierten völlig

unverbindlich ein, sich am Samstag, 07. Mai

2022 ab 10:00 Uhr auf unserem Hornusserplatz

im Bippliried ob Wiedlisbach mit gutem

Schuhwerk einzufinden, um sich unter

Anleitung im Schlagen zu üben.

Willkommen sind Jugendliche, mittlere und

ältere Semester zwischen 10 und 90 Jahren.

Am besten bringt jeder gleich seine Kollegen

und Kolleginnen mit. Wir offerieren im

Anschluss allen zur Stärkung eine Bratwurst

und ein Getränk. Unser Präsident

Christian Wyss beantwortet Ihnen jederzeit

gerne Fragen zu Sport und Spiel unter der

Telefonnummer 079 360 75 39.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

HORNUSSERGESELLSCHAFT WIEDLISBACH

FACTS & FIGURES

ZUR HG WIEDLISBACH

• Präsident Christian Wyss, Fichtenweg 16

4537 Wiedlisbach, T 079 360 75 39

• 14 Aktiv-Hornusser (18 bis 90 Jahre alt)

• Gesucht werden mindestens

4 neue Hornusser

• Schweizermeisterschaft 2021 4. Liga;

Bester Einzelschläger der Stärkeklas-

se: Rolf Haudenschild

• 3 Junghornusser (JH-Feste und

Nachwuchsmeisterschaft)

• Spielbetrieb schon vor dem 1. Weltkrieg

• Neugründung 1919 (nach der

Spanischen Grippe)

• Fahnenweihe 1923 und 1983

• Verschiedene Festsiege als Mannschaft

• Ausbildung stets starker Einzelschläger,

Export in umliegende Gesellschaften,

diverse Festsieger und ein Eidgen-

össischer Schlägerkönig (Fritz Hauden-

schild 1958 in Büren an der Aare und

1961 Vizeschlägerkönig in Thun)

WIEDLISBACHER | FEBRUAR 2022 39


40

FEBRUAR 2022 | WIEDLISBACHER


DIVERSES

EVANGELISCH- REFORMIERTE

KIRCHGEMEINDE OBERBIPP

Bielstrasse 2

4537 Wiedlisbach

Telefon 032 636 01 03

KONFIRMATIONEN 2022

01.05.2022, 10.00 Uhr

Kirche Oberbipp, Klasse von Pfarrerin

Sybille Knieper-Meyer

15.05.2022, 10.00 Uhr

Kirche Oberbipp, Klasse von Katechetin

Amanda Sutter

ORDENTLICHE KIRCH-

GEMEINDEVERSAMMLUNG

Dienstag, 14. Juni 2022, 20.00 Uhr

Gemeindelokal Rumisberg

KONFIRMATIONEN 2023

30.04.2023

Klasse von Katechetin, Amanda Sutter

07.05.2023

Klasse von Pfarrerin , Sybille Knieper-Meyer

WIEDLISBACHER | FEBRUAR 2022 41


ZU GUTER LETZT

ADRESSEN &

TELEFONNUMMERN

Gemeindeverwaltung Wiedlisbach

Hinterstädtli 13 | Wiedlisbach

Tel. 032 636 27 26 | Fax 032 636 37 53

MAIL: GEMEINDEVERWALTUNG@WIEDLISBACH.CH

WWW.WIEDLISBACH.CH

ÖFFNUNGSZEITEN

MONTAG UND MITTWOCH: 8 UHR BIS 12 UHR

DIENSTAG, 8 UHR BIS 12 UHR

13.30 UHR BIS 16.30 UHR

DONNERSTAG, 8 UHR BIS 12 UHR

13.30 UHR BIS 18.30 UHR

FREITAG, 8 UHR BIS 14 UHR

Agenda März

bis Mai

Werkhof Wiedlisbach

Baselstrasse 23 a | Wiedlisbach

Tel. 032 636 27 65

Feuerwehr Jurasüdfuss

Kommandant Adrian Eichelberger

Wiedlisbach | Tel. 079 330 72 69

Schulen Wiedlisbach

Primarschule | Bielstrasse 6

Wiedlisbach | Tel. 032 636 26 11

Oberstufenzentrum

Bielstrasse 10 | Wiedlisbach

Tel. 032 636 29 81

Pass- und Identitätskartendienst

Melchnaustrasse 28 | 4900 Langenthal

Tel. 031 635 40 00

WWW.SCHWEIZERPASS.CH

Reformierte Kirchgemeinde Oberbipp

Pfarramt | Wiedlisbach

Tel. 032 531 96 43

Sekretariat | Oberbipp

Tel. 032 531 96 40

Pastoralraum Oberaargau

Turmweg 3 | 3360 Herzogenbuchsee

Tel. 062 961 17 37

Notrufe

Sanität / Rettungsdienst | Tel. 144

Polizei | Tel. 117

Feuerwehr | Tel. 118

SRO Spital Langenthal | Tel. 062 916 31 31

MÄRZ

04. – Fasnacht «Kappe Heregäägger Zunft, Städtli

08. schiisse»

Stedtlihüpfer und IGF

07. Seniorennachmittag:

Verein 65plus

Froburg

Theater

Seniorenbühne

Belp

Seniorennachmittage

11. Tanznacht40.ch Soho Club Wangen a.A.

18. Dominik Muheim &

Channa

Kellertheater Wangen a.A. Soho Club

APRIL

08. Tanznacht40.ch Soho Club Wangen a. A.

30. Birgit Süss Kellertheater Wangen a.A. Soho Club

MAI

01. Konfirmation Reformierte

Kirche Oberbipp

Kirchgemeinde Oberbipp

07. Genuss- und Kulturkommission

Städtli

Muttertagsmarkt Wiedlisbach

13. Tanznacht40.ch Soho Club Wangen a. A.

15. Konfirmation Reformierte

Kirchgemeinde Oberbipp

Kirche Oberbipp

Unter der Voraussetzung, dass die Veranstaltungen infolge Coronamassnahmen

durchgeführt werden können.

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FEBRUAR 2022 | WIEDLISBACHER


NEULICH IM STÄDTLI

© BIEDERMANN

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IMPRESSUM

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2

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HERAUSGEBER: EINWOHNERGEMEINDE WIEDLISBACH

ERSCHEINT JÄHRLICH 4 MAL | AUFLAGE; 1500 EX.

VERTEILER: ALLE HAUSHALTUNGEN VON WIEDLISBACH

REDAKTIONSADRESSE: «WIEDLISBACHER KURIER»

HINTERSTÄDTLI 13 | GEMEINDEVERWALTUNG

TELEFON 032 636 27 26 | FAX 032 636 37 53

E-MAIL: GEMEINDEVERWALTUNG@WIEDLISBACH.CH

KURIER AUSGABE 2: REDAKTIONSSCHLUSS 19.04.2022

GESTALTUNG: C. BIEDERMANN | IBL BOX | SO

DRUCK: DRUCKEREI SCHELBLI AG | HERZOGENBUCHSEE

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Wir heizen Wiedlisbach ein!

erneuerbar

C02-neutral

aus unserem Wald

fernwärme burgergemeinde

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032 530 50 76 fernwaerme@bgwiedlisbach.ch

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