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E-Business - ITwelzel.biz

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CLIENT SERVER

C O M P U T I N G

www.clientserver.de

UTMS-

Technologie

»Buy or Bye-Bye«

Data

Warehousing

Weg frei für individuelle

Analysen

Applikationsentwicklung

Kosten und

Projekte im Griff

ZEITSCHRIFT FÜR IT-MANAGER

CLIENT SERVER

C O M P U T I N G

Nr. 10/00 B 30923 DM 14,- ös 110,-/sfr. 14,-

E-Business

Was die CIOs

beschäftigt

www.awi.de

● Interview mit Udo Schmickler

Geschäftsführer der Nortel Networks

»Migrationsrichtung muss stimmen«

IT-gestützte Kundenpflege und -akquise

Web-Technologie wird

zum Schlüsselfaktor


EDITORIAL

Luft für Luftschlösser

Spaßige Zeitgenossen unter den Anzeigenkunden werfen den Zeitschriften ja gerne vor,

eigentlich gar kein Produkt, sondern nur weiße Seiten zu verkaufen. Wenn das stimmt, haben wir

mit der im August zu Ende gegangenen UMTS-Auktion die Steigerung schlechthin erlebt: Man

kann heute sogar Luft verkaufen, wenn der Käufer sich den Bau von Luftschlössern in den Kopf

gesetzt hat.

Rund 98,8 Milliarden Mark haben T-Mobil, Viag Intercom, Mannesmann, Group3G, E-Plus

und Mobilcom dem deutschen Finanzminister für die UMTS-Lizenzen in die Kasse gespült. Nun

mag man jetzt viel darüber diskutieren, ob es seitens des Staates rechtmäßig ist, Luftzoll zu erheben

oder den ruinierten Staatshaushalt auf Kosten von sechs Unternehmen zu sanieren und

obendrein die von Steuerausfällen geplagten Länder vom Sternentaler-Regen auszuschließen. Solange

dies der gesellschaftliche Konsens nicht in Frage stellt, erübrigt sich jede Diskussion über

Recht und Gerechtigkeit. Wäre das Automobil erst in heutiger Zeit erfunden worden, hätte

sicherlich ein findiger Finanzminister den Automobilherstellern Lizenzen erteilt für die »Erlaubnis

zur Herstellung von Materialien, die die Benutzung Deutschen Bodens zum Ziel haben« – und

unsere pluralistische Gesellschaft hätte dazu brav mit dem Kopf genickt. Insofern haben Ford,

Daimler, VW und Co einfach Schwein gehabt, dass die Erfindung

des Automobils mehr als 100 Jahre zurückliegt.

Interessanter ist das Verhalten und die Sichtweise der Mobilfunkbetreiber,

denen anscheinend im Rausch der Versteigerung

sowohl das Gefühl für die natürliche Schmerzgrenze als auch

der Blick für das Return-on-Investment verloren ging. In diesem

Kontext ist die Aussage von Finanzminister Hans Eichel durchaus

nachvollziehbar, der feststellte: »Es ist schön zu sehen, wie

alle an das Geld heranwollen.« Wenn man einmal davon absieht,

dass bei der UMTS-Versteigerung der eigentliche Gierschlund

in Berlin und nicht woanders saß, würde seine Aussage

den Kern der Sache voll treffen, wenn er gesagt hätte, »an das

vermeintliche Geld heranwollen«. Denn bis heute weiß eigentlich

noch niemand so genau, ob die begehrten UMTS-Lizenzen

den Mobilfunkunternehmen die erhofften Milliardengewinne

einspielen werden.

Beim UMTS-Mobilfunktstandard (auch G3 genannt, weil es

der 3. Standard in der Mobilfunkttechnik ist) sollen Internet und

Rainer Annuscheit, Chefredakteur

Multimedia-Dienste in den Mobilfunk integriert und den

UMTS-Betreibern neue Märkte eröffnet werden. Doch schon

heute wird die Wirksamkeit von UMTS stark angezweifelt: Die hohen Übertragungsraten seien

ebenso reine Laborwerte wie die Kosten für den Aufbau eines UMTS-Netzes, die auf 4,5 bis 5 Milliarden

Euro geschätzt wurden, aber erfahrungsgemäß eher darüber liegen dürften. Nach einer

Studie der WestLB soll der Markt für UMTS-Netzwerktechnik bis 2003 jährlich um 29% auf 100

Milliarden Euro anwachsen. Gleichzeitig wird darauf hingewiesen, dass die UMTS-Technik den

Bundesbürger flächendeckend erst frühestens in einem halben Jahrzehnt beglücken wird. Schon

allein aus dieser Zahlenspielerei lässt sich rückschließen, dass zum endgültigen Aufbau der

UMTS-Netze weit mehr als nur als nur 5 Milliarden Euro pro UMTS-Betreiber nötig sein werden.

Relativ anachronistisch mutet in diesem Zusammenhang der derzeitige Ausbau des GSM-

Netzes (2. Generation) um das GSM-basierte GPRS-Verfahren an, das die Wartezeit auf UMTS

verkürzen und dennoch einen Vorgeschmack auf Internet und Multimedia bieten soll. GPRS soll

in der Endstufe ähnliche Leistungen erzielen wie UMTS in der Startphase und könnte somit dem

Big-Bang-Start von UMTS weit größere Probleme bereiten als bisher angenommen. Dabei sind die

Mobilfunkbetreiber auf eine rasche Akzeptanz von UMTS dringender denn je angewiesen.

Rund 50 Millionen deutsche UMTS-Nutzer in 2010 errechnet die WestLB und sieht den durchschnittlichen

Monatsumsatz des UMTS-Users bei 60 Euro, vorausgesetzt, alle sechs Marktteilnehmer

blieben bis 2010 weiter im Spiel. Schon allein an diesen Zahlen erkennt man, dass der Erfolg

und Misserfolg von UMTS an einem seidenen Faden hängt. 60 Euro werden nämlich kaum langen,

um die hohen Investitionskosten wieder einzuspielen.

Wer neben dem Staat, den Banken als Kreditgebern und den Anbietern von UMTS-Infrastruktur

die eigentlichen Gewinner bei diesem Pokerspiel sind, wird man wohl erst in ein paar Jahren

beantworten können. Es ist kaum vorstellbar, dass in 2010 alle sechs UMTS-Lizenznehmer noch

in dieser Form auf dem Markt präsent sein werden. Entweder wird man sich untereinander fressen,

um die Konkurrenz zu eliminieren und sich Marktanteile zu sichern, oder marktfremde Unternehmen

werden Begehrlichkeiten zeigen, um billigst am UMTS-Segen teilzuhaben. Angeschlagen

sind die Mobilfunkunternehmen schon nach der Versteigerung, die hohen Ausbaukosten

werden ihr Übriges tun.

Zu alledem steht schon jetzt die nächste Lizenzversteigerung (G4) am Horizont, die die Telekom-Unternehmen

im Jahre 2009 abmelken soll. Ob diese Versteigerung dann in der bisherigen

Form so ohne weiteres politisch durchsetzbar sein wird, steht allerdings auf einem ganz anderen

Blatt. Ebenso steht in den Sternen, wo das finanzielle Polster herkommen soll, das nötig sein wird,

um an dieser Pokerrunde teilzunehmen.

CLIENT SERVER COMPUTING 10/00 3


CLIENT SERVER

INHALT

4

ZEITSCHRIFT FÜR IT-MANAGER

CLIENT CLIENT SERVER SERVER

www.clientserver.de

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UTMS-

Technologie

»Buy or Bye-Bye«

www.awi.de

Nr. 10/00 B 30923 DM 14,- ös 110,-/sfr. 14,-

Data

Warehousing

Weg frei für individuelle

Analysen

Applikationsentwicklung

Kosten und

Projekte im Griff

E-Business

Was die CIOs

beschäftigt

IT-gestützte Kundenpflege und -akquise

NG NG

Web-Technologie wird

zum Schlüsselfaktor

Mit der

Web-Technologie

erhält die Realisierung

von CRM-Strategien eine

neue Dimension: Die problemlose

Einbindung aller am CRM-Prozess

Beteiligten und die Integration unterschiedlicher

Anwendungen über

alle Grenzen hinweg unter ein gemeinsames

Dach erlauben es Unternehmen,

elektronisches Customer

Relationship Management in die

Praxis umzusetzen.

● Interview mit Udo Schmickler

Geschäftsführer der Nortel Networks

»Migrationsrichtung muss stimmen«

DIE MIGRATIONSRICH-

TUNG MUSS STIMMEN

Voice over IP (VoIP) und damit im

Folgeschritt der IP-Telefonie gehört

die Zukunft: Für diese Form, künftig

den Sprachverkehr gemeinsam mit

dem Datenverkehr über »ein« IP-Netz

abzuwickeln, sprechen eine ganze

Reihe an Vorteilen. VoIP und die IP-

Telefonie lassen sich jedoch nicht auf

der grünen Wiese umsetzen. Die

Redaktion von Client Server Computing

hat Udo Schmickler, Geschäftsführer

der Nortel Networks Deutschland,

zu investitionserhaltenden

Migrationsperspektiven befragt.

Ab Seite 6

CLIENT SERVER COMPUTING 10/00

MÄRKTE+++ZAHLEN+++NEWS



Migrationsrichtung muss

stimmen 6

Interview mit Udo Schmickler,

Geschäftsführer Nortel Networks

UMTS ist unabdingbar 8

Mobilfunk: Ericsson-Studie stellt

fünf Thesen auf

Börsenfieber beflügelt Markt für

elektronische Handelssysteme 10

Der europäische Markt für elektronischen

Wertpapierhandel

HTML ist am besten für

E-Business geeignet 12

Hurwitz Group zu Web-Benutzeroberflächen

ASP-Konsortium e.V. setzt sich für

freie Nutzung des Begriffs ASP ein 20

Löschung beim Deutschen Patentamt

beantragt

MÄRKTE+++ZAHLEN+++NEWS –

IT BÖRSE

Strategische Initiativen

angekündigt 28

Informix will das Unternehmen

stärken

»Schritt in Richtung Unternehmenskunden«

30

Symantec kaufte Axent

Technologies

DATA WAREHOUSE-LÖSUNGEN


Data Warehousing als

Herausforderung 48

Mehrdimensionale Analysen machen

Marktentwicklung verständlich

APPLIKATIONSENTWICKLUNG


Mehr Verantwortung durch

eigene Planung 52

Kosten- und Projektmanagement in

der Softwareentwicklung

Firma Seite

Applix 48

Apsis 52

Ariba 22

Asera 77

ASP-Konsortium e.V. 20

Axent Technologies 30

Baan 29

Bäurer 25

Bäurer 32

Bindview Development 75

➤ Themen von Seite 1

Bos 74

Brain International 24

Brocade 14

Bull 62

Cap Gemini Ernst & Young 56

Categoric 39

Check Point Software 18

Cisco Systems 24

Compaq Computer 26

Compaq 14

Computer Associates 24

Conwave 74

➤ TITELTHEMA: IT-GESTÜTZTE KUNDENPFL

Web-Technologie optimiert

Kundenmanagement 32

Vom Client/Server-Modell zur

Internet-Lösung

Daten als Basis von CRM 36

Ganzheitlicher Ansatz statt

Insellösungen

Zugang über eine Schnittstelle 39

Wiederbelebung der Kundendaten

im Unternehmen

Individueller Service im Netz 40

Online-Beratung steigert Kundenbindung

und Web-Umsatz

Der Kunde steht im Mittelpunkt 42

Integriertes Kundenmanagement

mit CRM

Integration als Schlüssel zum

Erfolg 45

Umsetzung von CRM-Lösungen

SCHWERPUNKT: DIENSTLEISTER

IM E-BUSINESS-BEREICH


E-Business – Was beschäftigt

die CIOs 56

Cap Gemini: Untersuchung bei

Großunternehmen in Deutschland

Fit for E-Business 60

Checkliste für die Umstellung auf

eine Internet-Plattform

»E-Business ist Chefsache« 62

Genaue Planung und wirksame

Sicherheitskonzepte sind unerlässlich

Alles aus einer Hand 63

Anwendung: Deutsche Telekom

richtet Shop-Lösung ein

PRODUKTSPIEGEL

Neuheiten 74

RUBRIKEN

Editorial 3

Info-Fax/Redaktion

Kennziffern-Fax/Inserenten-

80

verzeichnis 81

Vorschau 82

Impressum 82

Crossworlds Software 79

Deutsche Telekom 63

EMC Computer-Systems 26

EMC Computer-Systems 76

Ericsson Consulting 8

Frost & Sullivan 10

Gauss Interprise 25

Gauss Interprise 60

Goldmine 42

Hummingbird BI 18

Hummingbird 76

i7 Business Solutions 16

Redaktionell erwähnte

IBM 22

IBM 22

IBM 23

IBM 23

IBM 26

IBM 8

IBS 31

IFS Deutschland 13

Informix 28

Inprise 29

Inprise 76

Intentia 18


EGE UND -AKQUISE

E-BUSINESS – WAS BESCHÄFTIGT

DIE CIOS?

Die Mehrheit der deutschen Vorstände und Geschäftsführer

drückt aufs Gaspedal, wenn es um das

Welches E-Business-Thema ist derzeit in Ihrem

Unternehmen das wichtigste?

Business to Consomer

ERP-Integration

E-Business-Architecture

Call Center Integration

E-Procurement

Dermand Chain Management

Data Mining

Basis: Alle Befragten (n=102)

0 5 10 15 20 25

Angaben in Prozent Quelle:

Thema E-Busienss geht. Der Druck des Marktes und

der Konsumenten ist so hoch, das auch ohne genaue

Vorstellungen über Kosten und Ergebnisse E-Business-Projekte

geplant und gestartet werden. Hierbei

verlassen sich die Chief Information Officers (CIOs)

weitestgehend auf externe Unterstützung, da breites

internes Know-how für die Realisierung der Projekte

zu fehlen scheint.

Ab Seite 56

irmen in dieser Ausgabe

Intercomp 23

KPNQwest 14

Lampeitl Daten-Management 76

Magic Software Enterprises 25

Maxbill 22

Mercury Interactive 23

Mesago 16

Microstrategy 78

Midat 74

Navision Software 16

NCR 29

Nortel Dasa Network 29

Das wichtigste E-Business-Thema im

Unternehmen ist derzeit …

2,0

22,5

19,6

16,7

14,7

13,7

10,8

Nortel Dasa Network 77

Nortel Networks 14

Nortel Networks 6

Oracle 13

Oracle 26

Oracle 79

Origin 14

Overland Data 79

PC-Anwender-Handbuch 13

Peoplesoft 24

Pironet 31

Portolan Commerce 24

Cap Gemini GmbH

-Web-Kennziffern-Service

So funktioniert’s!

Info: Seite 71

ONLINE-BERATUNG

STEIGERT KUNDEN-

BINDUNG UND WEB-

UMSATZ

Kundenservice wurde bisher im Web

recht stiefmütterlich behandelt. Viele

potenzielle Online-Shopper

schrecken vor dem Kaufabschluss

zurück, da sie vorher eine Beratung

benötigen. Neue Produkte wie der

»USU e-Consultant« sollen Abhilfe

schaffen und Online-Kunden an die

Hand nehmen – beim Surfen und bei

der Kaufentscheidung.

Ab Seite 40

MEHR VERANTWORTUNG

DURCH EIGENE PLANUNG

Nach wie vor leiden zahlreiche Softwareprojekte

unter mangelnder Planung und zu optimistischen

Schätzungen der Verantwortlichen.

Die Folge: Projekte laufen zeitlich und hinsichtlich

der Kosten aus dem Ruder. ISO 9000 kann

daher in der heutigen Ausprägung nicht schützen.

Besser eignet sich hierfür das Capability

Maturity Model (CMM) der Carnegie Mellon

University. Ab Seite 52

DATA WAREHOUSING

ALS HERAUSFORDERUNG

Aufgrund der Heterogenität und Inkostistenz

lassen sich nur 20% aller verfügbaren Datenbestände

zur

Entscheidungsfindungheranziehen.

Data

Warehousing

bietet einen erfolgversprechenden

Ansatz, diese Informationen

in die Zwischenschicht zu übertragen und zu

vereinheitlichen, so dass sie anschließend für

individuelle Analysen bereitstehen.

Ab Seite 48

Progress Software 21

Quartess 12

Quartess 45

Red-M 16

RSA Security 78

SAP 28

Siemens Business Services 78

Siemens ICN 16

Sirius 79

SPSS 36

Sun Microsystems 30

Sybase 25

Sybase 30

Symantec 30

Thyssen Krupp Information

Services 22

Tivoli Systems 22

Toolmaker Software 75

Trend Micro 75

USU AG 40

Veritas Software 18

Western Digital 75

CLIENT SERVER COMPUTING 10/00 5


MÄRKTE...ZAHLEN...NEWS...MÄRKTE...ZAHLEN...NEWS...MÄRKTE...ZAHLEN...NEWS...MÄRKTE...ZAHLEN...NEWS...MÄ

6

Client Server Computing:

Die Zeit der Marketingparolen

ist vorbei. Was Unternehmen

jetzt erwarten, sind

Lösungen, die ihnen eine

sanfte Migration hin zur

IP-Telefonie erlauben. Die

Geschwindigkeit, mit der

sie diese Migration vorantreiben

und klassische Telefone

durch IP-Sprachterminals

ersetzen, wollen sie

CLIENT SERVER COMPUTING 10/00

selbst bestimmen. Ist die

IP-Telefonie überhaupt

schon reif für ein Zusammenspiel

mit der klassischen

Telefonie ohne Komfortverlust?

Udo Schmickler: Dieses Zusammenspiel

ist zweifellos die

Achillesferse der meisten IP-

Telefonie-Lösungen. So sind

Hersteller, die das Pferd von

hinten, nämlich vom Datennetz,

aufzäumen, derzeit nicht

in der Lage, im gemischten

Umfeld eine komfortable Telefonie

auf die Beine zu stellen.

Verheißungsvoller sehen

die Lösungen bei den Herstellern

aus, die die IP-Telefonie

über die TK-Anlagen auf den

Weg bringen und sich gleichzeitig

als hinreichend kompetent

im IP-Netz erweisen.

CSC: Das dürften nur wenige

Hersteller leisten können,

zumal die meisten unter

ihnen die IP-Telefonie

von der Seite des Datennetzes

her anpacken.

Schmickler: Stimmt. Mir fallen

dazu nur zwei bis drei

Hersteller ein. Einer davon

ist Nortel Networks mit Lösungen

auf der TK-Anlagen-

Seite und einer kombinierten

Lösung wie »Enterprise Edge«:

Das System vermittelt

nicht nur, wie ein IP-PBX-

Server, zwischen IP-Sprachterminals,

sondern auch zwischen

Telefonen und Faxgeräten

der klassischen

Sprachwelt. Dazu bringt das

auf TK-Anlagen basierende

System die Endgeräte beider

Welten für eine komfortable

Telefonie unter einen Hut.

CSC: Wieso eröffnen die

Hersteller mit TK-Anlagenkompetenz

den Unternehmen

den verheißungsvolleren

Migrationsweg?

Schmickler: Sie haben die

Technologie und das Knowhow,

die ISDN-Leistungsmerkmale

auf den Einsatz im

IP-Umfeld abzubilden. Über

Enterprise Edge von Nortel

Networks stehen beispielsweise

bereits über 160 Leistungsmerkmale

für eine komfortable

Telefonie im gemischten

Umfeld zur Verfügung.

Selbst analoge Endgeräte

können, wenn auch mit

weniger Leistungsmerkma-

Migrationsrichtung

muss stimmen

Interview mit Udo Schmickler,

Geschäftsführer der Nortel Networks

Voice over IP (VoIP) und damit im Folgeschritt der IP-Telefonie gehört die Zukunft: Für diese

Form, künftig den Sprachverkehr gemeinsam mit dem Datenverkehr über »ein« IP-Netz abzuwickeln,

sprechen eine ganze Reihe an Vorteilen. Erhebliche Kosteneinsparungen, eine Homogenisierung

der Unternehmenskommunikation sowie neue, E-Commerce-konforme IP-Sprachanwendungen

sind nur die drei wichtigsten davon. Doch VoIP und die IP-Telefonie lassen sich

nicht auf der grünen Wiese umsetzen. Gefordert sind Lösungen, die in die Unternehmenspraxis

passen und beide Welten – die klassische und die IP-Telefonie – nahtlos unter einen Hut

bringen. Nur mit dieser investitionserhaltenden Migrationsperspektive haben VoIP und die IP-

Telefonie eine echte Marktchance. Wie ist es um die IP-Telefonie im gemischten Umfeld

bestellt? Hadi Stiel* hat für die Redaktion von Client Server Computing Udo Schmickler,

Geschäftsführer der Nortel Networks Deutschland, zu diesem Sachverhalt befragt.

TK-Anlagentechnik ist so

komplex, dass Jahre an Marktpräsenz

erforderlich sind,

len, an dieser komfortablen

Telefonie partizipieren. Diese

CRM ist nicht

mehr aufzuhalten

CRM (Customer Relationship

Management) bewegt sich im

kräftigen Aufwind. So prognostiziert

Datamonitor, dass sich

allein innerhalb deutscher Call

Center im Jahr 2003 die Investitionen

in die CRM-Technologie

auf 1,8 Milliarden US-Dollar

belaufen werden. Parallel soll

die Anzahl der installierten

CRM-fähigen Agenten von

9.000 Ende 1998 auf 105.000

im Ende 2003 förmlich explodieren,

was einem jährlichen

Durchschnittswachstum von

85% entspricht.


TE...ZAHLEN...NEWS...MÄRKTE...ZAHLEN...NEWS...MÄRKTE...ZAHLEN...NEWS...MÄRKTE...ZAHLEN...NEWS...MÄRK

Migrationsrichtung entspricht

zudem der Vorgehensweise

in den Unternehmen,

aus der verlässlichen Basis

der ISDN-Telefonie heraus

Zug um Zug auf IP-Sprachterminals

wie IP-Telefone,

PCs mit USB (Universal Serial

Bus-)-Telefonen und IP-Telecommuter

umzustellen.

Wird hingegen versucht,

die IP-Telefonie aus dem Datennetz

heraus anzustoßen,

bleibt der durchgehende

Sprachkomfort buchstäblich

auf halben Weg stecken. Der

Grund: Es fehlen standardisierte

Adaptoren, um Leistungsmerkmale

für beide Telefoniewelten

darzustellen.

Dadurch können erhebliche

Reibungsverluste bei der Migration

zur IP-Telefonie entstehen.

CSC: Können nicht die eher

netzwerklastigen Hersteller

dieses Know-how im

klassischen TK-Anlagenumfeld

nachholen, um damit

die richtige Migrationsrichtung

gegenüber ihren

Kunden einschlagen zu können?

Schmickler: Das ist innerhalb

kurzer Zeit kaum möglich.

Das Feld der TK-Anlagentechnik

ist so komplex,

dass Jahre an Marktpräsenz

in diesem Bereich erforderlich

sind, um sie zu beherrschen.

Die Vielzahl an herstellerspezfischenSignalisierungsprotokollen

sind nur

ein Aspekt dieser Komplexität.

Daneben gilt es mit

Blick auf die TK-Anlagenwelt,

Funktionalitäten wie

Least Cost Routing mit gezieltem

Break-out für den externen

Sprachverkehr, dynamischeBandbreitenzuordnung

und wirkungsvolle

Sprachkomprimierung bis

hin zu einem kostenstellenbezogenen

Accounting des

ISDN-Sprachverkehrs zu beherrschen.

Wichtig ist darüber

hinaus, dass der Hersteller

selbst eigene TK-Anlagen

in seinem Portfolio hat. Nur

so kann er beide Bereiche, die

klassische und die IP-Telefonie,

genau aufeinander abstimmen

und seinen Kunden

praxisnahe Lösungen bieten.

Eher netzwerklastige Hersteller

werden also, insgesamt

besehen, den Rückstand

kaum mehr wettmachen

können.

CSC: Zurück zur Telefonie

ohne Komfortverlust bei den

IP-Sprachterminals. Was für

die Unternehmen vor allem

zählt, ist der Mehrwert in

Form neuer Anwendungen.

Geht der Ansatz, die IP-Telefonie

von der Seite der TK-

Anlagen anzustoßen, auch

mit Blick auf die Anwendungen

auf?

Schmickler: Zweifellos. Anwendungen

wie Call Center,

die für die Unternehmen im

Tagesgeschäft immer wichtiger

werden, basieren auf TK-

Anlagen. Nur auf dieser soliden

Basis lassen sich für den

Call Center-Einsatz so wichtige

Funktionen wie ACD

(Automatic Call Distribution)

für die automatische

Weiterleitung der Telefonate

an den richtigen Agenten,

CTI (Computer Telephone

Integration) zur Ankopplung

von Büroanwendungen und

IVR (Interactive Voice Response)

zur Dialogautomatisierung

realisieren. Auch für

künftige CRM (Customer Relationship

Management-)-

Anwendungen auf der soliden

Grundlage einer TK-Anlagen-basierenden

Call Center-Lösung

stimmt diese Migrationsrichtung.

CRM ermöglicht

es, als Erweiterung

von CTI den persönlichen

Dienst am Kunden außer

über klassische Telefone und

Fax-Geräte, über IP-Telefone,

E-Mail, Fax-Mail, Voice Mail

sowie Call-me-Button für die

schnelle Anrufaufforderung

aus dem Web abzuwickeln.

Übrigens: Weil der Call

Center-Einsatz für die Unter-

nehmen zunehmend wichtiger

wird, hält der Enterprise

Edge von Nortel Networks je

nach Bedarf eine einfache (informelle)

oder professionelle

Call Center-Lösung vor.

Auch in Richtung CRM haben

wir bereits die Weichen

mit der Übernahme des

CRM-Softwarespezialisten

Clarify, der Nummer 2 in diesem

Markt, gestellt. Das US-

Kartellamt hat gerade dem

Kauf zugestimmt.

CSC: Sie haben damit einen

wichtigen Punkt angerissen:

Unternehmen wollen sich

mit der Migration zur IP-

Telefonie natürlich neue IP-

Anwendungen erschließen.

Das expandierende E-Business-

und E-Commerce-Geschäft

zwingt sie dazu.

Schmickler: Genau deshalb

beherrscht unsere Call Center-Lösung

die Funktionalität

des medienneutralen Routings.

So realisiert, können

auch IP-Anwendungen über

die Call Center-Software abgewickelt

werden. Für die

Einbindung solcher IP-Applikationen

sorgt ein im Enterprise

Edge zusätzlich integrierter

Win-NT-Server.

Auch die IP-Anwendungen

sind Teil unseres Produktprogramms.

Dazu zählen Voice-

Mail, E-Mail und Fax-Mail

ebenso wie Unified Mail, die

Spracherkennungssoftware

»Open Speech«, »INCA Home

Office« und »INCA Remote

Office«. Zudem bieten wir

unseren Kunden neben unseren

digitalen Telefonen IP-seitig

ein breites Spektrum an

Sprachterminals an: das IP-

Telefon »i2004«, den IP-Telecommuter

»i1010« sowie

PC/USB-Telefone.

Sie sehen, wir sind mit unserer

Produktstrategie und

einem umfangreichen Produktprogramm

voll und

ganz auf eine praxisnahe Migration

zur IP-Telefonie eingestellt.

Über die Geschwindigkeit

dieser Migration ent-

IP-Telefonie ohne Verfügbarkeitseinbußen

Die Verfügbarkeit von IP-Verbindungen

reicht noch nicht an die klassischen Telefonverbindungen

heran. Deshalb hält

der »Enterprise Edge« von Nortel Networks

über Voice Flex immer eine

Backup-Verbindung für den IP-Sprachverkehr

über das öffentliche Telefonnetz

vor. Der Vorteil für den Anwender: Damit

reicht die Verfügbarkeit der IP-Telefonie

an die der klassischen Telefonie heran.

scheidet ohne Investitionsrisiko,

Leistungs- und Komforteinbußen

allein der Anwender.

Damit bietet sich auch

mittelständischen und stark

verteilt agierenden Unternehmen

eine gute Chance, in

Zeiten von E-Commerce und

E-Business in Richtung IP-

Telefonie aufzubrechen.

Eines steht auf jeden Fall

außer Frage: Nur mit einer

echten Migrationsperspektive,

ausgehend von den TK-

Anlagen, wird die IP-Telefonie

in den Unternehmen

letztlich Fuß fassen. (ra)

*Hadi Stiel ist Berater und freier

Journalist in Bad Camberg.

NÄHERE INFORMATIONEN:

Nortel Networks

Tel. (089) 35050

Fax (089) 35052211

E-Mail: info@nortelnetworks.com

Web: http://www.

nortelnetworks.com

PERSONALIE

Werner Stegmüller (35) wurde

zum Geschäftsführer der Plaut

Systems & Solutions ernannt.

Seit 1992 gehört er der Beratungsgruppe

Plaut an. (ma)

CLIENT SERVER COMPUTING 10/00 7


MÄRKTE...ZAHLEN...NEWS...MÄRKTE...ZAHLEN...NEWS...MÄRKTE...ZAHLEN...NEWS...MÄRKTE...ZAHLEN...NE-

Mobilfunk: Ericsson-Studie stellt fünf Thesen auf

UMTS ist

unabdingbar

Deutsche Unternehmen sehen den Endkunden im Mittelpunkt des Geschäfts

der neuen Generation des Mobilfunks: 84% der befragten Großunternehmen

erwarten Geschäfte mit mobilen Endkunden (»M-Commerce«)

als wichtigste UMTS-Anwendung. Dies geht aus einer Marktstudie

über das kommende universelle Mobiltelekommunikationssystem UMTS

hervor, die das Unternehmen Ericsson Consulting vorgestellt hat.

8

Eine zusätzliche Befragung

von Endkunden ergab,

dass Werbung aufs Mobiltelefon

unter bestimmten Bedingungen

akzeptiert wird.

Bei der Vorstellung der

Studie formulierte Andreas

Wild, Geschäftsführer der

Ericsson Consulting, fünf

Thesen zu UMTS:

1. UMTS ist keine Option

für Netzbetreiber, sondern

eine Notwendigkeit (»Buy

or bye-bye«)

Zwar lassen sich die heutigen

Mobilfunkfrequenzen,

insbesondere die im 1800-

MHz-Frequenzband, noch

einige Jahre nutzen, doch die

Übertragungskapazität wird

mit zunehmendem Sprachund

vor allem Datenverkehr

bald zu eng werden. Nur

UMTS-Frequenzen sichern

diese entscheidende Ressource

für die Zukunft. Zudem

streben Netzbetreiber

eine deutliche internationale

Präsenz mit großer Kundenbasis,

starker Einkaufsmacht

für Dienstleistungen und einheitlicherÜbertragungstechnik

an: Ein Trend, dem sich

kein Anbieter entziehen könne,

so Wild.

2. UMTS-Lizenzinhaber

dominieren die Entwicklung

neuer Wertschöpfungs-

CLIENT SERVER COMPUTING 10/00

modelle (»Earn more or

churn more«)

Verlagert sich die Wertschöpfung

im Mobilfunk von

reiner Sprachvermittlung hin

zu Datendiensten, so wird

deren Inhalt entscheidend

für ihren Wert. Der Mehrwert

liegt nicht in der bloßen

Datengeschwindigkeit, sondern

in der Information, die

dem Kunden mit den Daten

geboten wird. Die UMTS-Betreiber

verfügen über wichtige

Kundendaten wie Rechnungsdaten,

Rufnummer,

gegebenenfalls Aufenthaltsort

und den Typ seines Endgeräts.

Der Dienstleister

benötigt diese Information,

um seine Angebote auf den

individuellen Kunden zuzuschneiden

und diese anschließend

über den UMTS-

Betreiber an den Kunden zu

senden. Der Netzbetreiber

steht an der entscheidenden

»Mautstelle«. Mehrwert führt

zu mehr Gewinn (»earn more«)

und verhindert Kundenverlust

(»churn«).

3. Nur attraktive Anwendungen

und Dienste füllen

die UMTS-Bitpipe mit Daten

(»Smart Bytes«)

Netzbetreiber müssen

selbst oder über Dritte Mehrwertdienste

bieten. Überlässt

das Mobilfunkunternehmen

die Mehrwertdienste Dritten,

so klinkt es sich zum Großteil

aus der Wertschöpfungskette

aus. Es muss dem Endkunden

selbst oder mindestens

über seine Rechnung eigene

Dienste bieten – schon, um

nicht austauschbar zu werden.

4. Der UMTS-Roll-out

wird schnell geschehen

(»Need for speed«)

Auf jeden Fall werden

Neueinsteiger UMTS so

schnell wie möglich aufbauen,

schon um schneller in die

Gewinnzone zu kommen.

Das löst einen Wettbewerbssog

aus.

5. Nur wer rasch lernt, gewinnt

(»Plan to learn – act to

win«)

UMTS bringt vielfältige

neue Geschäftsmöglichkeiten,

besonders bei neuen mobilen

Anwendungen. Geschäftsstrategien

müssen

überdacht oder erneuert werden,

um an der neuen Wertschöpfung

teilzunehmen.

Das Geschäft wird komplex,

vielseitig und nicht mehr von

einem allein handhabbar.

Partnerschaften und Kooperationen

sind nötig. Diese Thesen

ergeben sich als Schlussfolgerung

aus der UMTS-Stu-

die von Ericsson und sind in

einem Thesenpapier ausführlich

begründet. (ma)

NÄHERE INFORMATIONEN:

Ericsson Consulting

Tel. (0211) 534-1418

Fax (0211) 534-1431

E-Mail: presse@ericssonconsulting.de

Web: http://www.ericssonconsulting.de

IBM stellte »Enterprise

Information

Portal 7« vor

»EIP 7« ist eine fortschrittliche

Lösung für die Erstellung

von Unternehmensportalen.

Die Entwicklungszeit von

Portalen kann um bis zu 50%

vermindert werden. Mit dieser

Version sind Anwender

angeblich in der Lage, alle relevanten

Informationen für ihre

Geschäftstätigkeit zu organisieren

und jederzeit wieder

abzurufen – egal in welchem

Dateiformat sie gespeichert

wurden oder wo sie sich physikalisch

bzw. IT-organisatorisch

befinden.

Analysten des MarktforschungsunternehmensSummit

Strategies gehen davon

aus, dass das Marktvolumen

für Unternehmensportale bis

zum Jahr 2003 weltweit etwa

14 Mrd Dollar betragen wird.

Um dieser Entwicklung gerecht

zu werden, stellt IBM allein

im laufenden Jahr und

weltweit rund 1500 neue Mitarbeiter

für Entwicklung,

Marketing, Verkauf und Services

für den Bereich Portal-

Sites ein. Darüber hinaus investiert

das Unternehmen etwa

100 Mio Dollar in Marketingprogramme,

die Kunden und

Partnerunternehmen dabei

helfen sollen, erfolgreiche Portallösungen

umzusetzen. (ma)

NÄHERE INFORMATIONEN:

IBM

Tel. (01803) 313233

Fax (07032) 153777

E-Mail: hallo_ibm@mainz.

ibm.com

Web: http://www.software.

ibm.de


MÄRKTE...ZAHLEN...NEWS...MÄRKTE...ZAHLEN...NEWS...MÄRKTE...ZAHLEN...NEWS...MÄRKTE...ZAHLEN...NEWS...MÄ

Der europäische Markt für elektronischen Wertpapierhandel

Börsenfieber beflügelt Markt für

elektronische Handelssysteme

Der europäische Markt für Systeme zum elektronischen Wertpapierhandel befindet sich im Umbruch.

Börsenfusionen, rasanter technischer Fortschritt, steigende Handelsvolumina und Umstrukturierungen

bei den Investmentbanken zeugen vom zunehmend schärferen Wettbewerb im Wertpapierhandel.

10

Lag das Marktvolumen für

die Technik der elektronischen

Handelsplätze (Wertpapiere,

Derivate und Forex-Instrumente)

1999 noch bei 2,6

Mrd Dollar, so soll dieser Wert

bis 2006 auf 24,0 Mrd ansteigen.

Diese Zahlen nennt die

Unternehmensberatung Frost

& Sullivan in einer neuen Studie.

Erfasst wurden die Hardware-

und Softwarekomponenten,

die Banken und Broker

benötigen, um an den Börsen

und Märkten handeln zu

können. Nicht berücksichtigt

wurden hierbei Analyse-

Tools, Risk Management-

Funktionen und Informationssysteme.

Bis gegen Ende des letzten

Jahres war der Markt von einem

»Wettrüsten« um die modernte,

robusteste und flexibelste

Technologie für die ei-

Abrechnung

per Transaktion 1999

3,9%

Abrechnung

per Lizenzgebühr 1999

96,1%

CLIENT SERVER COMPUTING 10/00

genen Handelssysteme gekennzeichnet.

Nach den Meldungen

über die Fusion der

Börsen in London und Frankfurt

zur Schaffung der neuen

Börse iX und der Fusion der

Börsen Paris, Amsterdam und

Brüssel zeigt sich der Markt jedoch

schwer verunsichert.

Viele Firmen hatten sich auf

das Angebot von Connectivity

für die Kunden eingerichtet

– eine Strategie, die sich nach

Ansicht von Research Analyst

Tom Fawcett nun als wenig

glücklich herausstellt.

Ohne die Geschwindigkeit

und Kapazität moderner elektronischer

Handelssysteme ist

heute kein Wertpapierhandel

mehr denkbar. Der zunehmende

Einsatz von Automatisierung

und das steigende

Handelsvolumen der Börsen

haben zu einer raschen Ex-

Abrechnung

per Transaktion 2006

52,3%

pansion des Marktes geführt.

Fawcett bemerkt dazu: »Die

Nachfrage aus den Wertpapierhandelshäusern

wird

kräftig zunehmen. Dabei wird

sich auch die Preisstruktur ändern.

Die Lizenzgebühr für

das Handelssystem wird

zukünftig kaum noch eine

Rolle spielen, da sich die Branche

bei Zugang über das Internet

auf eine Abrechnung per

Transaktion einrichtet.«

Auch der Standort verliert

für den Wertpapierhandel zunehmend

an Bedeutung, wie

die jüngsten grenzüberschreitenden

Börsenfusionen belegen.

Größter Ländermarkt ist

derzeit Großbritannien mit einem

Volumen von 1,04 Mrd

Dollar (1999), was 40% des gesamten

europäischen Umsatzes

entspricht. London ist immer

noch das Finanzzentrum

Abrechnung

per Lizenzgebühr 2006

47,7%

Der europäische Markt für elektronische Wertpapierhandelssysteme, Umsatzverteilung nach Abrechnungsart,

Angaben in Prozent für 1999 und Prognose für 2006

Europas und europäisches

Hauptquartier für außereuropäische

Banken. Aufgrund

der starken Konzentration des

Marktes in der Londoner City

werden neue Markttrends

hier zuerst sichtbar.

Das größte Wachstumspotenzial

verspricht nach Ansicht

der Autoren der italienische

Markt, den bisher deutlich

hinter den übrigen Ländern

zurückblieb. Auch in Italien

hat eine neue Anlegerkultur

Fuß gefasst, die sich vor allem

bei den Banken und Brokern

in Mailand deutlich

macht.

Unter den Anbietern elektronischer

Zahlungssysteme

lassen sich verschiedene Arten

unterscheiden. Die beiden

Marktführer Reuters und

Bloomberg verfügen über etablierte

Beziehungen zur Bankenwelt

und über einen starken

Markennamen, der sich

vor allem auf Informationssysteme

gründet. Daneben

sind auch IT-Service-Provider

(Unisys, Sema) und Softwarehäuser

(Misys, Sungard) und

auch kleinere, spezialisierte

Anbieter in diesem Markt aktiv.

(ma)

NÄHERE INFORMATIONEN:

Frost & Sullivan

Tel. (069) 235057

Fax (069) 234566

E-Mail: stefan.gerhardt

@fs-europe.com

Web: http://www.frost.com


MÄRKTE...ZAHLEN...NEWS...MÄRKTE...ZAHLEN...NEWS...MÄRKTE...ZAHLEN...NEWS...MÄRKTE...ZAHLEN...NEWS...MÄ

Hurzwitz Group zu Web-Benutzeroberflächen

HTML ist am besten für

E-Business geeignet

In einem kürzlich veröffentlichten Bericht kommt das Marktforschungsinstitut

Hurwitz Group zu dem Schluss, dass Web-Benutzeroberflächen

auf Basis von reinem HTML-Coding – bei denen keine Softwareinstallation

auf dem Client-Computer nötig ist – sich am besten für die Zehntausende

von Benutzern eignen, die man typischerweise in E-Business

Intelligence-(EBI-)Installationen bei weltweiten Organisationen findet.

12

Der Bericht mit dem Titel

»Die richtige Architektur für

E-Business-Intelligence« identifiziert

und priorisiert die Anforderungen

an EBI-Software

in weltweiten E-Business-Umgebungen.

Der Report bewertet

auch die sogenannte »Zero

footprint«-HTML-Methode

für die Nutzung von Business

Intelligence im Web, die von

Cognos angeboten wird. Die

verwendeten Zero Footprint-

Benutzerschnittstellen beseitigen

die Barrieren bezüglich

der Technik und der Bedienfreundlichkeit,

so dass auch

der Massenmarkt EBI-Lösungen

akzeptiert. Anwender

können damit einfach per

Browser breitgefächert auf die

zentralen Geschäftsdaten eines

Unternehmens zugreifen.

Der Hurwitz-Analyst Philip

Russom erläutert, dass

E-Business ohne Zweifel auch

die Bereitstellung von Business

Intelligence ohne Hemmschwelle

notwendig mache.

»Aufgrund dessen, was wir

herausgefunden haben, glauben

wir, dass für die meisten

Web-basierten Lösungen eine

HTML-basierte Variante das

richtige Paradigma für Benutzeroberflächen

ist.« Es sei

eben einfach nicht realistisch,

CLIENT SERVER COMPUTING 10/00

von einem Anwender zu erwarten,

dass er zuerst ein

Plug-in installiert, wenn man

nicht weiß, was für einen

Browser er benutzt. Und das

Herunterladen eines Java-

Applets dauere länger als der

ungeduldige EBI-Benutzer

zu warten bereit ist. Zudem

komme es auf die Unwägbarkeiten

der jeweiligen Java

Virtual Machine des Benutzers

an, die den Code des

Applets interpretieren muss,

bevor er ausgeführt werden

kann.

In der Regel unterstützen

Client/Server-Architekturen

für Business Intelligence nur

Hunderte von Benutzern.

Web-basierte Business Intelligence-Installationenhingegen

skalieren bis zur Unterstützung

von Tausenden von

Benutzern, so die Aussage

des Hurwitz-Reports. In der

Realität reiche bei der Skalierung

auf Tausende von Benutzern

die Installation sowohl

in der Breite als auch in

der Tiefe weit in ein Unternehmen

hinein. Das gehe

weit über die Anzahl der

Spezialisten hinaus, für die

die jeweilige Client/Server-

Version ursprünglich entwickelt

worden sei. Die Bu-

siness Intelligence-Lösungen

von Cognos ermöglichen

heute den Zugang zu wichtigen

Geschäftsdaten, die traditionell

nur einem kleinen

Kreis von leitenden Angestellten

zur Verfügung standen.

Das Web-basierte Berichtswesen

und die Analyse

wichtiger BI-Daten reißt jedoch

die Schranken zum Informationszugang

nieder,

was wiederum die Leistung

des Gesamtunternehmens

positiv beeinflussen kann.

Diese »Demokratisierung«

von Daten erlaubt laut Hurwitz

die dezentrale Entscheidungsfindung,

so dass Mitarbeiter

auf allen Ebenen eines

Unternehmens und in jeder

Abteilung dazu beitragen

können, Probleme zu lösen

und Entscheidungen effektiver

zu treffen. »So kann eine

große Anzahl von Mitarbeitern

Schritte einleiten, um

der Firma bei geschäftlichen

Problemen mit praktischem

Rat zu helfen«, so Russom.

(ma)

NÄHERE INFORMATIONEN:

Cognos

Tel. (069) 66560-195

Fax (069) 6661061

E-Mail: tanja.kade@cognos.com

Web: http://www.cognos.com

Gartner Group untersucht

E-Service-

Lösungen

Die Gartner Group hat sich

in einer Studie mit den derzeit

am Markt erhältlichen Lösungen

im E-Service-Bereich auseinandergesetzt.

Insgesamt

sehen die IT-Analysten von

Gartner bei fast allen Lösungen

noch Defizite in einzelnen

Bereichen. Die beste Wertung

erreicht jedoch trotz namhafter

Konkurrenz die von Quartess

angebotene »Quintus

eContact Suite«.

Obwohl es laut Gartner

zum jetzigen Zeitpunkt zu

früh ist, für den neuen E-

CRM-Sektor einen klaren

Marktführer auszumachen,

zeichnet sich als Trend für die

Serviceapplikationen der Internet

Economy eine Ablösung

der klassischen ERP-

Player ab. Der amerikanische

Anbieter konnte als einziger

Vertreter der traditionellen

Front Office-Anbieter die

Anforderungen der Gartner

Group erfüllen. Die gute Bewertung

resultiert aus der Tatsache,

dass die Quintus-Produktpalette

eine gegenüber

den konkurrierenden Anbietern

tiefergehende Integration

der gängigen Kommunikationskanäle

vorweisen kann.

Von Gartner hervorgehobene

Merkmale der Lösung sind

der automatisierte Self Service

für Kunden und Geschäftspartner

über das Internet, Intranet

oder Extranet, die interaktive

Web-Service-Site, die

die Interaktion zwischen Online-Benutzer

und Unternehmer

ermöglicht und eine umfassende

Integration von

Frontend-Serviceapplikation

und den Backend-Systemen,

Datenbanken und dem Callbzw.

Kontakt-Center. (ma)

NÄHERE INFORMATIONEN:

Quartess

Tel. (0211) 518785-0

Fax (0211) 518785-22

E-Mail: g.siebert@quartress.de

Web: http://www.quartess.com


RKTE...ZAHLEN...NEWS...MÄRKTE...ZAHLEN...NEWS...MÄRKTE...ZAHLEN...NEWS...MÄRKTE...ZAHLEN...NEWS...MÄRK

IBM und IFS entwickeln

mobile

Business-Software

IBM und Industrial & Financial

Systems (IFS) haben

eine weltweite Kooperation

vereinbart, um gemeinsam

mobile Geschäftsanwendungen

zu entwickeln und zu vermarkten.

Als erstes Produkt

wurde »IFS eService Order«

entwickelt. Es erlaubt den Servicetechnikern,

ihre Aufträge

standortunabhängig per

Handheld zu steuern und mit

dem Back Office zu synchronisieren.

Der erste Kunde, die

Stockholm Traffic Administration,

ging bereits live. Bis

zum Jahresende bringen IBM

und IFS zusätzliche Anwendungen

für Berichtswesen,

Verkauf, Reisekostenabrechnung

und Business Performance

heraus. (ma)

NÄHERE INFORMATIONEN:

IFS Deutschland

Tel. (02131) 5120122

Fax (02131) 5120200

E-Mail: calvano@ifsde.com

Web: http://www.ifsde.com

Oracle erweitert

ASP-Strategie

Oracle hat eine Erweiterung

ihrer Strategie für Application

Server Provider angekündigt.

In diesem Zusammenhang

hat das Unternehmen

ihre im vergangenen Jahr

eingeführte »iHost Initiative«

um neue Partner erweitert, die

neben der Datenbank-Infrastruktur

auch verschiedene

Dienstleistungen rund um die

Oracle E-Business Suite hosten.

Auch »Oracle Business

OnLine«, ein Hosting-Angebot

für einfache, umfassende

und schnelle Online-Services,

soll weitere Impulse liefern.

Bislang bestehen Verträge mit

über 100 Kunden.

Die neuen iHost-Partner,

die sogenannten »Oracle Authorized

Applications Provider«,

können Value Added

Services rund um die E-Busi-

ness-Suite entwickeln und

verkaufen. Dazu gehört auch

die Integration mit herkömmlichen

und individuellen Systemen,

die Optimierung der

Geschäftsabläufe und das Angebot

branchenspezifischer

Lösungen, beispielsweise für

den öffentlichen Dienst oder

für Universitäten. Die Partner

arbeiten dabei nach den Richtlinien

von Oracle und bieten

ihre eigenen Serviceleistungen

rund um die E-Business-

Suite an. Zu den neuen Authorized

Applications Provider-

Partnern gehören unter anderem

Agilera, Bluemeteor, Center

7, Global Center, Hostcentric,

Interliant, Nupremis, Sallie

Mae Solutions und Winstar.

(ma)

NÄHERE INFORMATIONEN:

Oracle

Tel. (089) 1430-1215

Fax (089) 1430-1875

E-Mail: clazarid@de.oracle.com

Web: http://www.oracle.de

Mail-Bomben

greifen Handy an

Jetzt bedrohen Mail-Bomben

nicht nur Internet-Computer

sondern auch Handys.

Gefährdet sind vor allem jene

Handy-Besitzer, die den E-

Mail-Empfang auf ihrem Mobiltelefon

ständig aktiviert haben,

warnt der Bonner Informationsdienst»PC-Anwender-Handbuch«.

In solchen

Fällen droht der unfreiwillige

Empfang von zahllosen E-

Mails, die von einem Mail-

Bomber-Programm in kürzester

Zeit automatisch erzeugt

wurden. Die schlechte Nachricht

für den Empfänger: Für

jede empfangene E-Mail wird

er mit 39 Pfennigen zu Kasse

gebeten. Außerdem ist sein

Handy so lange blockiert, bis

alle E-Mails abgerufen sind.

Dem böswilligen Absender,

der anonym bleibt, entstehen

hingegen keine Kosten. Wer

auf die ständige E-Mail-Erreichbarkeit

per Handy ange-

wiesen ist, sollte sich als

Adresse einen sogenannten

Alias-Namen einrichten. Auf

diese Weise kann niemand die

mobile E-Mail-Adresse aus

der Telefonnummer ableiten.

Schutz vor Mail-Bomben bietet

auch die Vergabe eines

Passwortes, sofern der betreffende

Netzbetreiber diesen

Service anbietet. Dann können

nur jene Partner eine Mail

übermitteln, denen dieser Zugangscode

bekannt ist.

Als Notbremse beim Eingang

unerklärlich vieler E-

Mails empfiehlt das »PC-Anwender-Handbuch«:

Sofort

den eigenen E-Mail Zugang

deaktivieren und wenigstens

48 Stunden lang die eingegangenen

Mitteilungen nicht löschen.

Nach dieser Zeit löscht

der Netzbetreiber noch nicht

abgerufene Mails automatisch

vom Server. Damit riskiert

man jedoch, dass tatsächlich

wichtige E-Mails verloren gehen.

(ma)

NÄHERE INFORMATIONEN:

PC-Anwender-Handbuch

Tel. (0228) 8205-0

Fax (0228) 365024

E-Mail: kundenservice@vnr.de

Web: http://www.vnr.de

Nortel mit lukrativem

Outsourcing-

Vertrag

Nortel Networks wird einen

Teil ihrer Informationsdienstleistungen

an Computer

Sciences Corp. auslagern.

Zwischen beiden Geschäftspartnern

sei ein Vertrag mit

einer siebenjährigen Laufzeit

und einem Volumen

von 3 Mrd Dollar geschlossen

worden, teilte Nortel

mit. Damit wolle man gegenseitig

eine enge Bindung

eingehen, betonten beide

Unternehmen.

Computer Sciences werde

in Zukunft die Desktop- und

Hotline-Unterstützung, die

Verwaltung der IT-Infrastruktur

und das Manage-

PERSONALIEN

Rainer Strobl (33) zeichnet als

Systems Engineer die Support-

Abteilung bei Goldmine Software

verantwortlich. Zuvor war Strobl

für die SMC Networks tätig.


Thomas Tampe (42) ist bei Logics

Software Leiter des neu gegründeten

Geschäftsbereichs Lo-

gics Solution Center. Er ist seit

mehr als zehn Jahre für das Unternehmen

tätig.


Karl-Heinz Klein (55) ist neuer

Vertriebs- und Marketing-Manager

bei Cleverlearn.com. Gleichzeitig

wurde er als Vice President

in die Geschäftsleitung berufen.

Klein war in internationalen IT-

Unternehmen wie Digital Equipment

und 3Com tätig.


Thomas Breuer (33), Vertriebsleiter

der Local Telecommunication

Business Unit Deutschland,

übernahm die Führung der European

Telecommunication Business

Unit im Atos Konzern.


Bernd Knauf (47) verstärkt als

Entwicklungsleiter die Miracle

Niederlassung in Berlin. Zuvor

war er neun Jahre bei der PSI beschäftigt.

(ma)

CLIENT SERVER COMPUTING 10/00 13


MÄRKTE...ZAHLEN...NEWS...MÄRKTE...ZAHLEN...NEWS...MÄRKTE...ZAHLEN...NEWS...MÄRKTE...ZAHLEN...NEWS...MÄ

14

PERSONALIEN

Wolfgang Taubitz (43) ist neuer

kaufmännischer Leiter bei COPE.

Vor seinem Wechsel war der gelernte

Nixdorf-Mann bei einem

international tätigen Verlagshaus

tätig.


Verena Lautz (27) betreut als Reseller

Account Managerin die Fach-

händler des Partnerprogramms

von Veritas Software. Vor ihrem

Eintritt war sie Vertriebsbeauftragte

und Leiterin Marketing und Education

bei der Tesla EDV Beratung.


Peter Sehr (34) leitet bei Mercury

Interactive den Key Account

Versicherungen der Geschäftsstelle

Frankfurt. Der Dipl.-Wirtschaftsingenieur

war zuletzt bei

Dell Computer und Parametric

Technology.


Dirk Schuler (40) zeichnet für

den Vertrieb der Axcent Media

verantwortlich. Der Dipl.-Be-

triebswirt setzt auf Video-on-Demand-Anwendungen.


Uwe Hoffmeier (34) leitet den

Bereich Hyparchiv der ACS Systemberatung.

Seine Kenntnisse

erwarb Hoffmeier u.a. beim IT-

Dienstleister Atos. (ma)

CLIENT SERVER COMPUTING 10/00

ment des Datenzentrums

übernehmen. Der Vertrag

wird am 1. Oktober wirksam,

hieß es weiter.

Zu diesem Zeitpunkt wird

das Beratungs- und IT-Unternehmen

Computer Sciences

zwecks Realisation des Vertrages

Angestellte von Nortel zu

den bisherigen Konditionen

übernehmen, wurde erläuternd

mitgeteilt. (vwd/ma)

NÄHERE INFORMATIONEN:

Nortel Networks

Tel. (089) 35050

Fax (089) 35052211

E-Mail: Info

@nortelnetworks.com

Web: http://www. nortelnetworks.com

Neue Business-

Unit »eFocus« von

Origins aktiv

Origin Deutschland fokussiert

das Geschäft im E-

Business: Zum 1. Juli 2000

hat der IT-Dienstleister die

Business-Unit »eFocus« gegründet,

um verstärkt Business-Beratung

rund um

Customer Relationship Management

(CRM), Supply

Chain Management (SCM),

Collaboration und E-Procurement-Services

anzubieten.

eFocus bietet betriebswirtschaftlicheStrategieberatung

im E-Business und

stellt sicher, dass vereinbarte

Konzepte auch tatsächlich

umgesetzt werden können.

Damit reagiert der in der Implementierung

und dem Betrieb

von E-Business-Lösungen

erfahrene IT-Dienstleister

auf Anforderungen seiner

Kunden, die technisch

bereits gut auf das Internet-

Business vorbereitet sind

und für die nächsten fünf

Jahre Veränderungen ihres

Geschäfts voraussagen. (ma)

NÄHERE INFORMATIONEN:

Origin

Tel. (040) 7886-611

Fax (040) 7886-535

E-Mail: eFocus@de.origin-it.com

Web: http://www.origin-it.com

KPNQwest

eröffnete größtes

Cybercentre

Deutschlands

Der Internet Service Carrier

KPNQwest hat in München

sein erstes Cybercentre eröffnet.

Das Center ist das bisher

größte in Deutschland und das

erste von 18 geplanten Cybercentern,

das Unternehmenskunden

in Europa den Zugang

zu modernen Hostingund

sogenannten Colocation-

Diensten sowie höchste Übertragungsgeschwindigkeiten

bietet. Die 10.000 qm große

Einrichtung, die direkt an das

20.000 km lange Euroring-

Hochleistungsglasfasernetz

von KPNQwest angeschlos-

Jack McMaster: wachsende

Nachfrage nach Hosting-Diensten

Rechnung tragen

sen ist, ist laut KPNQwest zur

Zeit die größte ihrer Art in

Deutschland. 25% der Fläche

sind bereits von IBM belegt.

Das Cybercentre, das im

Rahmen einer auf zehn Jahre

angelegten Kooperation mit

IBM entwickelt wurde, findet

mit seinen Colocation- und

Hosting-Diensten bereits großes

Interesse bei vielen führendenE-Business-Unternehmen.

Das Center wird von Anfang

an ASP-Dienste anbieten,

zunächst mit dem Softwareprogramm

Livelink von Open

Text.

»Europas Wirtschaft erfährt

durch das E-Business

einen großen Wandel. Unser

Mega-Cybercentre in München

ist das erste in einem

Verbund von ähnlichen Centern

in Europa, mit dem wir

der wachsenden Nachfrage

nach Hosting- und Colocation-Diensten

Rechnung tragen«,

erklärt Jack McMaster,

President und CEO von

KPNQwest. (ma)

NÄHERE INFORMATIONEN:

KPNQwest

Tel. (0721) 9652-323

Fax (0721) 9652-210

E-Mail: thilo.huys

@kpnqwest.com

Web: http://www.kpnqwest.de

Alle Brocade-Produkte

für Compaq-

Kunden verfügbar

Brocade Communications

und Compaq Computer erweitern

ihre OEM-Partnerschaft.

Demnach wird das

Einstiegsprodukt »Brocade

Silkworm 2040 8-Port Fibre

Channel Fabric Switch« jetzt

auch Compaq-Kunden offeriert.

Das mit dem Compaq-

Markenzeichen versehene

Produkt heißt »Compaq Storageworks

Fibre Channel

SAN Switch 8/EL« und ist ab

sofort weltweit verfügbar.

Compaq bietet ihren Enterprise

Storage-Kunden damit

das ganze Spektrum der Brocade-Produkte

an: den »Entry-Level

Silkworm 2040«,

den »8-Port Silkworm 2400«

und den »16-Port Silkworm

2800«. (ma)

NÄHERE INFORMATIONEN:

Brocade

Tel. (089) 97007-252

Fax (089) 97007-237

E-Mail: info@brocade.de

Web: http://www.brocade.com

NÄHERE INFORMATIONEN:

Compaq

Tel. (0180) 3221221

Fax (0180) 3221220

E-Mail: herbert.wenk@compaq.de

Web: http://www.compaq.de


MÄRKTE...ZAHLEN...NEWS...MÄRKTE...ZAHLEN...NEWS...MÄRKTE...ZAHLEN...NEWS...MÄRKTE...ZAHLEN...NEWS...MÄ

16

PERSONALIEN

Frank Urbas (38) wurde zum

Vertriebsleiter Deutschland bei

QS Communications bestellt. Seine

Laufbahn begann der gelernte

Kaufmann bei Nixdorf.


Frank Promberger (34) wurde

zum Sales Manager Central and

Eastern Europe bei Bindview er-

nannt. Er kam als Account Manager

1998 zum Unternehmen.


Tilmann Jourdan (38) ist neuer

Geschäftsführer für den Bereich

Forschung und Entwicklung bei

DCW Software. Der Dipl.-Kaufmann

war zuletzt bei SAP und

Price Waterhouse tätig.


Ludger Wilmer (40) ist jetzt alleiniger

Geschäftsführer von Me-

rant. Er war zuvor schon für den

Geschäftsbereich Micro Focus

verantwortlich.


Michael Eberhardt (37) ist für

den gesamten Vertrieb der TDS

verantworlich. Bis zu seinem Eintritt

war er bei IBM Global Services

tätig. (ma)

CLIENT SERVER COMPUTING 10/00

Online-Handelsplatz

auf Basis »Navision

Financials« und »Navision

Web Shop«

Auf Basis der Business-

Software »Navision Financials«

und des »Navision Web

Shop« stellte die Chemsynergy

einen unabhängigen multifunktionalenE-Handelsplatz

für die Chemische Industrie

vor. Das Unternehmen

bietet umfangreiche Informationen

rund um die

Chemische Industrie und Zugriff

auf verschiedene Handelsmodelle.

Diese sind verknüpft

mit Marktsegmenten

wie zum Beispiel Kosmetik,

Pharma oder Nahrungsmittel

und Produktgruppen wie

beispielsweise Polyole und

Oleochemikalien. Entsprechend

den Anforderungen

der Chemsynergy programmierte

das Navision Solution

Center K.H.Förster auf Basis

der Technologien des Navision

Web Shop eine für Chemsynergy

maßgeschneiderte

Lösung mit Integration der

verschiedenen Handelsmodelle.

Dazu zählen beispielsweise

die Real Time Auction,

Reverse Auction, Supported

Auction oder das Bulletin Board.

Der E-Handelsplatz der

Chemsynergy wird im Laufe

des dritten Quartals 2000

freigeschaltet. (ma)

NÄHERE INFORMATIONEN:

Navision Software

Tel. (040) 899677-224

Fax (040) 899677-99

E-Mail: he@navision.de

Web: http://www.navision.de

IT & Automation

2000: Der Kongress

rund um die

IT-Integration

Rund um das Thema IT-

Integration gruppieren sich

die Vorträge des IT & Automation

Kongresses vom 28.

bis 30. November 2000 im

Congress Center Nürnberg

Messe. Der durchgängige In-

formationsfluss zwischen

Automatisierungsebene,

MES- und ERP-Welt ist eine

Anforderung und Herausforderung

an moderne Unternehmen.

Die Vorteile der IT-

Integration liegen dabei auf

der Hand: Steigerung der Effizienz,

Transparenz und der

Reaktionsfähigkeit eines Unternehmens.

Wie dieses Aufgabenfeld

bewerkstelligt

werden kann, welche Lösungsansätze

und Praxisbeispiele

bereits vorhanden

sind, zeigt der IT & Automation

Kongress. Die einzelnen

Schwerpunkte richten sich

an IT-Manager, an Fachleute

aus Produktion, Automatisierung,

Planung und Instandhaltung

und die Geschäftsführung.

Eine große

Anzahl von Praxisbeispielen

vermitteln dem Anwender

die Erfahrungen mit bereits

realisierten Projekten. (ma)

NÄHERE INFORMATIONEN:

Mesago Messe & Kongress

Tel. (0711) 61946-72

Fax (0711) 61946-94

E-Mail: wagloehner@mesago.de

Web: http://www.mesago.de

DSL-Zugang für

Bluetooth-Geräte

Red-M gab die Zusammenarbeit

mit Coppercom bekannt.

Ziel der Partnerschaft

ist es, mobile Bluetooth-Geräte

drahtlos an DSL-Services

anzubinden. Die Vereinbarung

sieht vor, dass Red-M die

VoDSL-Technologie von Coppercom

lizenziert. Durch diese

Partnerschaft stehen den

Kunden von Competitive Local

Exchange Carriers

(CLECs) jetzt eine ganze Palette

verschiedenster drahtloser

Mehrwertdienste zur Verfügung.

(ma)

NÄHERE INFORMATIONEN:

Red-M

Tel. (06102) 7306-0

Fax (06102) 7306-15

E-Mail: europe@red-m.com

Web: http://www.red-m.com

Unternehmensportale

für den Versicherungsmarkt

Die i7 Business Solutions

und der Siemens-Bereich Information

and Communcation

Networks werden künftig

als Technologie- und

Vertriebspartner gemeinsam

neue Portallösungen

für Versicherungsunternehmen

anbieten. Basis der neuen

Angebote ist »Intellibusiness

Portal« von i7 Business

Solutions, die Software

für Internet-basierte Unternehmensportale

im Bereich

der Versicherungen und Finanzdienstleister.

Die Portale

vereinen Anwendungen

und verkaufsentscheidende

Versicherungsinformationen

für Innen- und Außendienst

sowie Makler unter

einer Internet-basierten

Oberfläche.

Die Software ermöglicht

jederzeit und von jedem Ort

aus den Zugriff auf das System

des Unternehmens. UnterschiedlicheBenutzergruppen

werden dabei, per

Push-Technologie automatisiert,

genau mit den jeweils

für diese Gruppen relevanten

Daten versorgt. Der

»Single Point of Access« integriert

alle bestehenden Informationsquellen,Anwendungen

sowie Applikationen

und gewährleistet damit

umfassenden Investitionsschutz.

(ma)

NÄHERE INFORMATIONEN:

i7 Business Solutions

Tel. (06332) 791900

Fax (06332) 791901

E-Mail: rommel

@i7-business.com

Web: http://www.

i7-business.com

NÄHERE INFORMATIONEN:

Siemens ICN

Tel. (089) 722-36325

Fax (089) 722-45432

E-Mail: Birgit.Hellerbrand

@icn.siemens.de

Web: http://www.siemens.

com/ic/networks/index_d.htm


MÄRKTE...ZAHLEN...NEWS...MÄRKTE...ZAHLEN...NEWS...MÄRKTE...ZAHLEN...NEWS...MÄRKTE...ZAHLEN...NEWS...MÄ

18

PERSONALIEN

Jürgen Kratzer (33) wurde zum

Director Sales and Marketing der

Interchip AG ernannt. Vor seinem

Wechsel war Kratzer bei der

Avant Corporation beschäftigt.


Dr. Grit Koch (34) hat die Leitung

des neuen Internet-Call Centers

der Viafon übernommen. Sie war

zuvor bei der Bertelsmann Fachinformation

als Leiterin Kundenbetreuung

tätig.


Michael Väth (39) wurde zum

Vice President und General Manager

von Storagetek EMEA er-

nannt. Väth stieg 1998 als Geschäftsführer

beim Unternehmen

ein.


Rainer Weinhart (38) ist neuer

Geschäftsstellenleiter der Mercury

Interactive in Stuttgart. Er

war zuvor Vertriebsleiter bei Informix.


Bernd Buchner (36) leitet den

Bereich Marketing & Communication

der Miracle Software. Der

Dipl.-Kaufmann war zuletzt Marketing-Manager

bei Inprise. (ma)

CLIENT SERVER COMPUTING 10/00

Hummingbird startet

Allianz mit

Newtec Consulting

Hummingbird gab die

Allianz mit Newtec Consulting

bekannt, einem Fullservice-Anbieter

von ERP- und

Business Intelligence-Lösungen.

Der Vertrag sieht vor,

dass Newtec Consulting die

BI-Lösung »BI/Suite 6.0«

von Hummingbird in ihr

»Smartmart Enterprise Data

Warehouse«-System integriert.

Die Kunden von Newtec

sollen vom Zugriff auf eine

skalierbare BI-Lösung

profitieren, die Abfrage-, Reporting-

und OLAP-Funktionalität

der Enterprise-

Klasse zur Verfügung stellt.

(ma)

NÄHERE INFORMATIONEN:

Hummingbird Business

Intelligence

Tel. (069) 66426-150

Fax (069) 66426-100

E-Mail: ingrid.teufel@hcl.de

Web: http://www.

hummingbird.com

Data General integriert

»Veritas ClusterX«

in Hochverfügbarkeitslösung

Veritas Software und Data

General erweitern ihre

Zusammenarbeit: Data General

wird eine Vollversion

von »Veritas ClusterX für

Microsoft Cluster Server«,

kurz MSCS, in ihr »Clusterin-a-Box«Hochverfügbarkeitssystem

integrieren. Bisher

war lediglich eine limitierte

Version der Cluster-

Managementsoftware Bestandteil

der Data General-

Komplettlösung.

Mit der vollen Funktionalität

von Veritas Cluster X

können »Cluster-in-a-Box«-

Anwender jetzt eine Vielzahl

Cluster und geclusterte

Applikationen von einer

einzigen Konsole aus konfigurieren

und verwalten. In

schnell wachsenden Windows-Umgebungen

sorgt

die Software für die Hochverfügbarkeit

von Applikationen

wie Microsoft Exchange,

SQL Server oder IIS.

Im Zuge der Zusammenarbeit

vertreibt Data General

außerdem »Veritas ClusterX

für Network Load Balancing«,

kurz NLB, und

bietet Anwendern damit eine

umfassende Lösung für

Cluster-basierte Internet-Infrastrukturen

unter Windows

NT/2000. (ma)

NÄHERE INFORMATIONEN:

Veritas Software

Tel. (089) 94302-500

Fax (089) 94302-550

E-Mail: CE.Sales@veritas.com

Web: http://www.veritas.de

Check Point ist VPN-

Marktführer im

Dataquest-Report

Check Point Software

Technologies belegt im neuen

Report der Dataquest den

VPNet

2,2%

Axent

2,1%

Lucent

3,2%

Intel

3,9%

IRE Safenet

0,4%

Nortel

19,3%

Sonstige

13%

ersten Platz im VPN-Bereich

mit 52% Marktanteil. Dataquest,

ein Unternehmen der

Gartner Group, präsentierte

mit der Studie »IPSec VPNs

Go Mainstream« die bisher

umfangreichste und detaillierteste

Analyse der VPN-

Marktstruktur. Die Ergebnisse

des Reports bestätigen

Check Points kontinuierliche

Expansion im VPN-Bereich.

Red Creek

1%

E-Business-Portal

für Werften

Intentia wird für Tribon Solutions

AB, Malmö, das weltweit

erste E-Business-Portal

für die Werftindustrie bauen.

Der Wert des Auftrags beläuft

sich auf rund 4,7 Mio Mark.

Das Portal, das erste seiner

Art, wird den gesamten Beschaffungsprozess

über das

Internet (E-Procurement) in

der Werftindustrie optimieren.

(ma)

Das Unternehmen bietet

mit »VPN-1/Firewall-1« eine

integrierte Sicherheitslösung,

die die Schutzmechanismen

von Virtual Private Network

(VPN) und Firewall nahtlos

Radguard

2,6%

NÄHERE INFORMATIONEN:

Intentia

Tel. (02103) 89006-0

Fax (02103) 8906-299

E-Mail: johanna.engels

@intentia.de

Web: http://www.intentia.de

Check Point

52,3%

Der VPN-Markt: Das gesamte Marktvolumen beträgt laut Gartner

Group 424,5 Mio Dollar.

miteinander verbindet. VPN-

1/Firewall-1 bilden die Basis

für Check Points Secure Virtual

Network (SVN)-Architektur,

dem Maßstab für Sicherheit

im E-Business. (ma)

NÄHERE INFORMATIONEN:

Check Point Software

Technologies

Tel. (0811) 60052-0

Fax (0811) 60052-99

E-Mail: gabis@checkpoint.com

Web: http://www.

checkpoint.comy


MÄRKTE...ZAHLEN...NEWS...MÄRKTE...ZAHLEN...NEWS...MÄRKTE...ZAHLEN...NEWS...MÄRKTE...ZAHLEN...NEWS...MÄ

20

PERSONALIEN

Thomas Brüne (38) wurde zum

neuen Sales Manager Zentral-

europa von Xcellenet ernannt.

Brüne kommt von Sterling Commerce.


Ralf Lommel (39) verantwortet

als General Manager Central Europe

die Sales & Marketing-Aktivitäten

der Brokat AG. Vor seinem

Wechsel war Lommel seit 1989

für CA Computer Associates tätig.


Rudi R. Wälde (58) und Matthias

K. Hartmann (34) sind zu

Geschäftsführern der IBM Unternehmensberatung

ernannt worden.

Wälde war bisher als Manager

und Executive Consultant in

der Automobilindustrie beim Unternehmen

tätig. Hartmann war

zuletzt als Managing Principal für

den Finanzbereich in der Firma

zuständig.


Herbert Bild (36) ist als neuer

Senior Reseller Account Manager

bei Veritas Software tätig. Der diplomierte

Maschinenbauer arbei-

tete vor seinem Wechsel bei Seagate

Software als Product Marketing

Manager. (ma)

CLIENT SERVER COMPUTING 10/00

Löschung beim Deutschen Patentamt beantragt

ASP-Konsortium e.V.

setzt sich für freie Nutzung

des Begriffs ASP ein

Zahlreiche Unternehmen im ASP-Bereich erhielten in den vergangenen

Wochen ein Schreiben durch den »Besitzer« der Marke »ASP«, Herrn

Volker Jungbluth, Wiesbaden, das ihnen die Nutzung des Kürzels ASP

untersagt. Zum Schutz der freien Verfügbarkeit des Begriffs ASP hat

das ASP-Konsortium e.V. seine Rechtsanwälte beauftragt, die Löschung

des Begriffs ASP beim Deutschen Patent- und Markenamt zu

beantragen. Herr Jungbluth hatte die Marke am 3.8.1999 angemeldet,

worauf das Deutsche Patent- und Markenamt die Marke am 10.1.2000

eingetragen hat. Das ASP-Konsortium vertritt gegenwärtig über 60 Unternehmen

aus dem deutschsprachigen Raum.

Zum Zeitpunkt der Anmeldung

konnte das DPMA

natürlich noch nicht davon

ausgehen, dass der Begriff

ASP als Abkürzung für Application

Service Provider bzw.

Providing eine weltweit allgemein

gültige Bedeutung erhält.

In der Psychologie ist der

Begriff allerdings bereits seit

längerem in Gebrauch.

Sofort nach dem Bekanntwerden

setzte sich das ASP-

Konsortium mit Herrn Jungbluth

in Verbindung und forderte

ihn auf, die Marke zum

freien Gebrauch freizugeben.

In einem Schreiben vom

4.7.2000 an Herrn Jungbluth

führen die Anwälte aus: »An

der Bezeichnung ASP in Alleinstellung

ohne unterscheidungskräftigen

Zusatz (so

war die Marke von Herrn

Jungbluth angemeldet worden)

besteht daher ein Freihaltebedürfnis

und damit ein absolutes

Schutzhindernis, so

dass die Bezeichnung ASP in

Alleinstellung gem. §8 Abs. 2

MarkenG nicht als Marke hätte

eingetragen werden dürfen.«

Den Vorschlag des ASP-

Konsortiums, die Marke ASP

löschen zu lassen, und damit

die freie Verfügbarkeit zu gewährleisten,

lehnt Herr Jungbluth

bis heute kategorisch ab,

so dass das ASP-Konsortium

nun seinerseits die Löschung

beim DPMA beantragt hat.

Herr Jungbluth war zu keiner

Zeit bereit, offen zu legen,

wie er die Bezeichnungen im

Rahmen seiner beruflichen

Tätigkeit benutzen möchte.

Darüber hinaus konnte im

Rahmen der Recherche festgestellt

werden, dass Herr Jungbluth

zahlreiche weitere Marken

wie beispielsweise Webchannel,

Uni Guide, Medica,

Pressemailer, Flirtline u.v.m.

angemeldet hat, ohne sie zu

nutzen. Darüber hinaus fällt

auf, dass die Marke genau zu

einem Zeitpunkt eingetragen

wurde, als das Thema in den

USA das erste Mal den

»Hype-Status« erreichte. »Es

kann nicht sein, dass der Eintrag

eines allgemein gültigen

Begriffs wie ASP durch einen

Einzelnen die Nutzung dieses

Begriffes für die Allgemeinheit

beschränkt oder behindert.

Als Verband, der die Interessen

des ASP-Marktes zu

vertreten hat, sehen wir es als

unsere Pflicht an, die freie Verfügbarkeit

des Begriffs für alle

Marktteilnehmer zu gewährleisten«,

erklärt Christian

Kruppa, Vorstandsvorsitzender

des ASP-Konsortiums.

Das ASP-Konsortium e.V.

wurde Ende März 2000 mit

großer Unterstützung aus der

IT-Branche gegründet und hat

es sich zum Ziel gesetzt, das

Application Service Provider-

(ASP-)Modell im deutschsprachigen

Raum und darüber

hinaus in Europa zu etablieren

und zu fördern, den Erfahrungsaustausch

über neue


RKTE...ZAHLEN...NEWS...MÄRKTE...ZAHLEN...NEWS...MÄRKTE...ZAHLEN...NEWS...MÄRKTE...ZAHLEN...NEWS...MÄR

technische Entwicklungen

und Anwendungsbereiche zu

ermöglichen sowie gemeinsam

technische Standards

(Access, Sicherheit, Billing,

etc.) für Application Service

Provider zu erarbeiten. (ma)

NÄHERE INFORMATIONEN:

ASP-Konsortium e.V.

Tel. (089) 32151-710

Fax (089) 32151-77

E-Mail: werner.grohmann

@asp-konsortium.de

Web: http://www.

asp-konsortium.de

»Progress RDBMS«

an erster Stelle im

Embedded-Datenbankmarkt

Progress Software hat

gemäß einer Gartner Group/

Dataquest-Marktstudie über

den Embedded-Datenbankmarkt

im dritten aufeinander

folgenden Jahr die führende

Position des »Progress

RDBMS« behauptet und ausgebaut.

Dataquest berichtete

in ihrer Analyse, dass Progress

Software im Markt der

Embedded-Datenbanken, in

dem nahezu 450 Mio Dollar

umgesetzt werden, einen

Marktanteil von 21% hält.

Das Unternehmen konnte

seinen Marktanteil von 19,6%

im Jahre 1998 auf aktuell 21,3%

steigern. Die Wachstumsrate

von 20% lag fast doppelt so

hoch wie das gesamte Marktwachstum

von 11%. Die Firma

Sybase liegt mit 15,9% an

zweiter Stelle hinter Progress

Software. Oracle kam mit einem

Marktanteil von 2,2% auf

den siebten Platz.

Dataquest definiert Embedded

DBMS (Database

Management System)-Produkte

als Datenbanken, die

in erster Linie zusammen mit

einer Applikation, zum Beispiel

einer Finanzbuchhaltung,

verkauft werden. Anbieter

von Embedded-Datenbanken

generieren typischerweise

mehr als 70% ihres

Umsatzes über ISVs oder

VARs (Value Added Reseller).

Das Progress RDBMS ist

für kleine Arbeitsgruppen

ebenso geeignet wir für große

Unternehmen und Webgestützte

Applikationen mit

Tausenden von Benutzern.

Mehr als 20 Mio Anwender

arbeiten weltweit mit Applikationen,

in denen Progress

eingebettet ist. (ma)

NÄHERE INFORMATIONEN:

Progress Software

Tel. (0221) 935790

Fax (0221) 9357978

E-Mail: Markus.speier

@progress.com

Web: http://www.progress.com

PERSONALIEN

Thomas Bösel (29) übernahm

den Bereich PR und Web Marketing

beim IT Unternehmen DVMB.

Der gelernte Kommunikationswirt

wechselt intern in die Marketingabteilung.


Dietmar Wendt (40) leitet als Vice

President Storage Solutions das

Geschäft mit Speicherlösungen der

Dietmar Wendt

IBM in EMEA. Er tritt die Nachfolge

von Jean-Marie Mathiot an. (ma)

CLIENT SERVER COMPUTING 10/00 21


MÄRKTE...ZAHLEN...NEWS...MÄRKTE...ZAHLEN...NEWS...MÄRKTE...ZAHLEN...NEWS...MÄRKTE...ZAHLEN...NEWS...MÄ

22

Integris liefert Billing-System

an IDS

Telecom

Integris, der Geschäftsbereich

für Telekommunikation

von Bull, gab bekannt,

dass das Unternehmen von

IDS Telecom, einem Competitive

Local Exchange Carrier

(CLEC) aus Florida, für die

Beschaffung, Installation und

Integration einer vollständigen

Billing-Lösung ausgewählt

wurde. Zu der Lösung

Zur Lösung von Integris gehört

auch die Integration des CC&B-

Systems von Maxbill.

von Integris gehört auch die

Integration des »CC&B«-Systems

(Customer Care and billing)

von Maxbill, einem Anbieter

von CC&B-Lösungen

für die konvergierende Telekommunikationsbranche

und öffentliche Versorgungsbetriebe.

Das Abkommen sieht vor,

dass Integris eine NT-basierende

Billing-Lösung mit

dem CC&B-System von Maxbill

definiert, installiert und

integriert. Das System hat es

bei CLECs in Europa bereits

zu einer Verbreitung gebracht

und wird nun auch in

den USA immer häufiger geschätzt.

So gaben Integris

und Maxbill bekannt, dass

die beiden Unternehmen gemeinsame

Marktchancen

wahrnehmen werden. (ma)

NÄHERE INFORMATIONEN:

Maxbill

Tel. (00972-3) 9305520

Fax (00972-3) 9305521

E-Mail: tonym@maxbill.com

Web: http://www.maxbill.com

CLIENT SERVER COMPUTING 10/00

Ariba und IBM: B2B

E-Commerce-Lösung

für Zulieferer

IBM und Ariba haben eine

B2B-Softwarekomplettlösung

zur Integration von Lieferanten

in E-Commerce-

Prozesse vorgestellt. Sie ermöglicht

den teilnehmenden

Unternehmen die schnelle

Abwicklung von B2B-Transaktionen

zu geringen Kosten.

»IBM Start Now E-Commerce

Solutions for Ariba

SupplierLive« ermöglicht es

Zulieferfirmen, E-Commerce-Sites

zu erstellen, mit denen

sie automatisch – über

das »Ariba Commerce Network«

– mit verschiedenen

Kunden und Marktplätzen

verbunden werden. Die Lösung

nutzt Netzwerklösungen

von Cisco und bietet eine

ganze Reihe integrierter

Plug-and-Play-Komponenten,

die speziell für die Bedürfnisse

von Zulieferern

konzipiert worden sind.

Das neue Angebot wurde

von den beiden Unternehmen

gemeinsam entwickelt.

Es vereinfacht den Einstieg in

den E-Commerce für Zulieferer

dramatisch. Zum Lieferumfang

der Lösung gehören

Anwendungs- und Middleware-Software,

Hardware,

Services, Support und Finanzierungsoptionen,

B2B-

Connectivity mit der Ariba-

Plattform sowie die Netzwerklösungen

von Cisco Systems.

Die Lösung ist die erste

aus einer Reihe von Angeboten

für Zulieferfirmen, die im

Rahmen des »Ariba SupplierLive«-Programmesverfügbar

gemacht werden. Die

»IBM Start Now E-Commerce

Solutions for Ariba SupplierLive«

basiert auf »IBM

Websphere Commerce Suite«

sowie auf den Server-

Plattformen IBM Netfinity

und AS/400 und bietet eine

einfache Anbindung an zahlreiche

Procurement-Systeme

und elektronische Marktplätze

auf einer einzigen Plattform.

(ma)

NÄHERE INFORMATIONEN:

IBM

Tel. (01803) 313233

Fax (07031) 642-6701

E-Mail: info@ibm.de

Web: http://www.software.

ibm.com

NÄHERE INFORMATIONEN:

Ariba

Tel. (089) 99216637

Fax (089) 99216810

E-Mail: tkoenen@ariba.com

Web: http://www.ariba.com

Tivoli Systems:

Weltweite Kooperation

im

Outsourcing

Thyssenkrupp Information

Services und Tivoli Systems

haben eine weltweite

Kooperation angekündigt. Im

Rahmen der Vereinbarung

wird die Thyssenkrupp Information

Services-Gruppe Tivolis

Management-Lösungen im

Outsourcing-Geschäft, bei

ihren Managed Services und

in der Systemintegration nutzen.

Zudem wird das Unternehmen

Tivoli-Lizenzen weltweit

verkaufen.

Mit Umsätzen von über

800 Mio Mark mit mehr als

3000 Mitarbeitern gehört die

Thyssenkrupp Information

Services-Gruppe zu den internationalen,

unabhängigen

Systemhäusern mit einem

Full-Service-Angebot für IT-

Dienstleistungen. (ma)

NÄHERE INFORMATIONEN:

Tivoli Systems

Tel. (089) 4504-2280

Fax (089) 4504-2218

E-Mail: gillhuber@de.ibm.com

Web: http://www.tivoli.com

NÄHERE INFORMATIONEN:

Thyssen Krupp Information

Services

Tel. (02151) 831641

Fax (02151) 833520

E-Mail: remy@tkis.thyssenkrupp.com

Web: http://www.tkis.thyssenkrupp.com

Umstellungsangebot

für reibungslose

Euro-Migration

Viele Betriebe liegen

nach einer kürzlich veröffentlichten

IBM-Studie in

ihren Umstellungsvorbereitungen

auf den Euro noch

weit zurück und suchen

jetzt zunehmend nach effizienten,

weitgehend automatisierten

Lösungen für ihre

Euro-Migrationsprojekte.

Das »IBM EMU Transition

Services Offering for Fast

Euro Migration« (EuroXpress),

ein von IBM Global

Services und Crystal Systems

Solutions gemeinsam

entwickeltes Werkzeugund

Serviceangebot, soll

nach IBM-Angaben den Umstellungsprozess

von der

nationalen Währung auf

den Euro durch die Konzentration

auf die Datenmigration

vereinfachen. Es

beseitigt weitgehend die

operationalen Risiken und

minimiert die Änderungen

in den Anwendungsprogrammen.

EuroXpress ist ein integriertes

Werkzeug- und Serviceangebot

für die Automatisierung

und Beschleunigung

der Umstellung aller

Betragsdaten von der jeweiligen

Landeswährung auf

den Euro. Es hilft den Unternehmen,

den Personalbedarf,

die betrieblichen Risiken

und die Veränderungen

an den Anwendungsprogrammen

möglichst klein zu

halten.

Das neue Angebot eignet

sich für Daten, die in DB2,

IMS/DB, VSAM und in sequentiellen

Dateien auf OS/

390 und MVS-Systemen gespeichert

sind. (ma)

NÄHERE INFORMATIONEN:

IBM

Tel. (0711) 785-3407

Fax (0711) 785-1416

E-Mail: hinze@de.ibm.com

Web: http://www.ibm.com/

de/serivces


TE...ZAHLEN...NEWS...MÄRKTE...ZAHLEN...NEWS...MÄRKTE...ZAHLEN...NEWS...MÄRKTE...ZAHLEN...NEWS...MÄRK

»AnalyzeIT« einer

der häufigsten

Downloads

Das Analyse-Tool von Intercomp

»AnalyzeIT« für Legacy-Applikationen

mit CO-

BOL wurde von Winsite.

com als einer der häufigsten

Downloads eingestuft. Dies

macht den ständigen Bedarf,

diese Applikationen zu Java

und anderen zeitgemäßen

Sprachen zu migrieren, deutlich.

Das Tool ist ein Teil von

»eMaker«, einer Reihe von

Intercomp aus vier automatisierten

Software-Tools zur

Web-Umstellung und zum

Reengineering von Legacy-

Systemanalyse. Mit eMaker

lassen sich die zu erneuernden

Legacy-Applikationen

zunächst analysieren. (ma)

NÄHERE INFORMATIONEN:

Intercomp

Tel. (00972-9) 9526777

Fax (00972-9) 9526170

E-Mail: akedem@cobol2java.com

Web: http://www.cobol2java.com

IBM treibt Integration

von AS/400e

und Netfinity weiter

voran

IBM hat weitere Schritte

in der Integration der Server-

Familien AS/400e und Netfinity

vorgestellt. Für den

»AS/400e Integrated Netfinity

Server« stehen zusätzliche

Applikationen aus dem »IBM

Netfinity ServerProven«-

Softwareangebot zur Verfügung.

Hierzu gehören beispielsweise

die Software von

Siebel Systems, »Citrix Metaframe«,

Komponenten der

J.D. Edwards-Suite »Oneworld«

sowie die Internet-

Banking-Lösung »Accord FinancialNet«

von Yojna.

Der »AS/400 Integrated

Netfinity Server« ist eine

Netfinity-Prozessorkarte

zum Einbau in eine AS/400e

(Taktrate 700 MHz) und ermöglicht

den Betrieb von

Windows NT/2000-Servern

wie auf einem freistehenden

PC-Server. Bis zu 16 Integrated

Netfinity Server können

in einer AS/400e betrieben

werden — gegenwärtig werden

bereits mehr als 20% aller

AS/400e-Server mit einem

Integrated Netfinity Server

ausgeliefert. Die AS/400e

mit integriertem Netfinity

Server unterstützt sowohl

reine AS/400-Anwendungen

als auch Applikationen mit

Zugriff auf AS/400- und

Windows-Daten sowie reine

Standalone-Applikationen

unter Windows. Durch die

weitere Integration der beiden

Rechnerplattformen

werden die Möglichkeiten

zum Betrieb heterogener Applikationen

und Services in

einem einzigen Server insgesamt

weiter verbessert. Die

Ankündigung ist auch ein

Teil IBM-Strategie, Server-

Angebote zu integrieren, soweit

es für die Anwender

und die IBM-Business-Partner

im AS/400-Vertrieb mit

echten Vorteilen verbunden

ist. (ma) NÄHERE INFORMATIONEN:

IBM

NÄHERE INFORMATIONEN:

IBM

Tel. (07031) 642-6345

Fax (07031) 642-6560

E-Mail: hansrehm@de.ibm.com

Web: http://www.ibm.de

S/390-Kunden

machen ihren Mainframe

Web-fähig

Die aktuelle Version 4.1

der E-Business-Plattform

»IBM Websphere Commerce

Suite« ist für den Einsatz unter

S/390 verfügbar. Nach einer

Kundenbefragung von IBM

sind derzeit 89% aller S/390-

Anwender damit beschäftigt,

ihre Großrechner mit Produkten

wie Websphere Commerce

Suite Web-fähig zu machen

oder planen dieses in naher

Zukunft.

Die neue Version enthält

u.a. Entwicklungs-Tools, mit

denen Websites schneller als

bisher aufgebaut und betrie-

ben werden können. Zudem

bietet sie Möglichkeiten zur

Einrichtung von Online-

Auktionen und die Personalisierung

von Web-Angeboten

unter S/390. Es gehören

auch umfangreiche Funktionen

für effektives Customer

Relationship Management

(CRM) dazu wie die Anlage

individueller Kundenprofile

für personalisierte Marketingaktionen

oder die verbesserte

Nutzung interaktiver Features.

Für den Aufbau elektronischer

Marktplätze bietet

die neue Version Möglichkeiten

zur schnellen Registrierung

und Wiedererkennung

von Benutzern, Auktionscodes

und Echtzeitorderverfolgung

sowie Update-

Funktionen für die Lagerhaltung.

Zudem wurde die Integration

von Backend-Systemen

erhöht und die Verarbeitung

von Bestellungen

durch einfacheren, XML-basierten

Datenaustausch verbessert.

(ma)

Tel. (07031) 642-6345

Fax (07031) 642-6560

E-Mail: hansrehm@de.ibm.com

Web: http://www.ibm.de

Vignette setzt

auf Lösungen von

Mercury Interactive

Mercury Interactive hat

bekannt gegeben, dass Vignette

beim Aufbau von Online-Geschäften

die Internet-

Applikationstestlösungen

von Mercury für interne Performancetests

der E-Business-Anwendungeneinsetzen

wird. Vignette tritt auch

dem E-Business-Alliance-Program

von Mercury bei und

wird mit dem Unternehmen

zusammenarbeiten, um nahtlos

integrierte Test- und

Überwachungslösungen für

Kunden von Vignette zu entwickeln.

Die speziell für Test

PERSONALIEN

Marc Samwer (29) wurde als

weiteres Mitglied in den Aufsichtsrat

von Midat berufen.

Samwer hat sich als Mitgründer

und Vorstand von Ebay einen Namen

gemacht.


Dr. Dirk Bisping (47) ist Geschäftsführer

der Lynx-nbs. Zuletzt

leitete er die Abteilung Data

Center, IT-Strategie und -Planung

bei Talkline.


Steffen Rabus (34) wurde zum

Vertriebsdirektor Deutschland bei

Dimension Data Germany ernannt.

Rabus begann 1993 als

Consultant bei der Telemation

und durchlief mehrere Stationen

als Berater innerhalb des Unternehmens.


Walter Königseder (48) übernimmt

die neugeschaffene Position

des Vice President Sales

Worldwide bei Update.com Soft-

ware. Zuvor war Königseder Geschäftsführer

beim ERP-Hersteller

JBA.


Thomas Nio (37) ist neuer Marketing

Manager der Business Objects.

Nio kommt von Novell, wo er für

das Produktmarketing EMEA verantwortlich

zeichnete. (ma)

CLIENT SERVER COMPUTING 10/00 23


MÄRKTE...ZAHLEN...NEWS...MÄRKTE...ZAHLEN...NEWS...MÄRKTE...ZAHLEN...NEWS...MÄRKTE...ZAHLEN...NEWS...MÄ

24

und Monitoring der Produkte

von Vignette konzipierten

Lösungen werden die Performance,

Zuverlässigkeit und

Skalierbarkeit verifizieren

und Applikationsaufgaben

vor und während des Systemeinsatzes

identifizieren.

(ma)

NÄHERE INFORMATIONEN:

Mercury Interactive

Tel. (089) 613767-0

Fax (089) 613767-60

E-Mail: ekrieg@mercury-eur.com

Web: http://www.

mercuryinteractive.com

Optimierte Kundenbetreuung

mit

Kontaktsoftware

Cisco Systems und Hewlett-Packard

starten eine gemeinsame

Initiative, um den

Einsatz von Lösungen für

Contact-Center weiter zu fördern.

Dazu bündeln die beiden

Unternehmen weltweit

die Bereiche Consulting, Systemintegration

und E-Services

für Großunternehmen

und Service Provider. Mit

dieser Initiative vertiefen beide

Unternehmen ihre strategische

Allianz. HP wird nun

auch die Kundenkontaktsoftware

der Cisco-ICSG (Internet

Communications Software

Group) integrieren und

vertreiben.

Unternehmen können damit

die Effektivität ihrer

Kundenbetreuung steigern,

während Service Provider

ihren Unternehmenskunden

Contact-Center-Dienstleistungen

anbieten können. Mit

der Entwicklung von voll

ausgetesteten und vorintegrierten

Lösungen senken

Cisco und HP zudem das Risiko

sowie die Dauer einer

Implementierung. (ma)

NÄHERE INFORMATIONEN:

Cisco Systems

Tel. (0180) 3671001

Fax (0811) 554310

E-Mail: info@cisco.com

Web: http://www.cisco.de

CLIENT SERVER COMPUTING 10/00

Peoplesoft präsentiert

eine reine

Internet-basierte

Produktreihe

Peoplesoft hat in New

York »Peoplesoft 8« vorgestellt,

eine neue Generation

von rein Internet-fähigen E-

Business-Applikationen. Sie

ist für das Internet vollständig

neu überarbeitet worden und

ermöglicht einen Browser-basierenden

Zugriff auf die

Peoplesoft-Anwendungen.

Die neue Produktreihe beinhaltet

Peoplesoft Customer

Relationship Management

(CRM), Supply Chain Management

(SCM), Human Resource

Management Systems

(HRMS) Finanzen, Professional

Services Automation

(PSA) sowie weitere branchenspezifische

Lösungen.

Außerdem ergänzen 59 neuentwickelteE-Business-Applikationen

Peoplesoft 8. Diese

ermöglichen die Internet-gestützte

Zusammenarbeit von

Kunden, Mitarbeitern und

Lieferanten.

Die neue Version nutzt die

Peoplesoft-Internet-Architektur,

eine offene und hochskalierbare

E-Business-Plattform,

die auf den Technologiestandards

HTML und XML basiert.

Durch eine Server-zentrierte

Struktur werden Kosten

gesenkt, weil außer einem

Internet-Browser keine Software

auf dem Rechner installiert

werden muss. Anwender

können auf die Peoplesoft

8-Anwendungen auch über

das Telefon- und Mobilfunknetz

zugreifen. Die Oberfläche

der Applikationen sind

wie Web-Seiten zu bedienen.

Die XML-basierenden offenen

Funktionen ermöglichen

Unternehmen eine nahtlose

Integration sowohl von Peoplesoft-Anwendungen

– wie

z.B. CRM oder SCM – als auch

von Anwendungen von Drittanbietern.

So können Aufträge

vom Zeitpunkt des ersten

Kundenkontaktes über die Be-

stellung, Beschaffung, Auftragserfüllung

und Service

vollständig nachvollzogen

werden – unabhängig davon,

ob sie per Telefon, Fax, E-Mail

oder über das Web eingegangen

sind. (ma)

NÄHERE INFORMATIONEN:

Peoplesoft

Tel. (089) 99215-000

Fax (089) 99215-002

E-Mail: irene_boehme @peoplesoft.com

Web: http://www.peoplesoft.com

Fujitsu setzt

»CA-Vtape« von

Computer Associates

ein

Ein Kooperationsabkommen

zwischen Fujitsu und

Computer Associates (CA)

ermöglicht Fujitsu-Kunden

künftig den schnellen und

einfachen Einsatz der unternehmensweitenSpeichermanagement-Technologie»Virtual

Tape System« von CA

(CA-Vtape) unter Beibehaltung

ihrer vorhandenen IT-

Ressourcen. Damit soll sich

die Integration von E-Business-Umgebungenvereinfachen.

Fujitsu wird CA-Vtape zusammen

mit ihrer Enterprise-

Plattform »GS 8000 Series«,

die das MSP-Betriebssystem

unterstützt, anbieten. Die

Technologie simuliert Bandlaufwerke,

um Daten auf Festplatten

zu übertragen. Einund

Ausgabevorgänge sowie

die Auslastung der Bandmedien

werden effizienter, da jede

automatisierte Bandbibliothek

die Daten verwalten oder

aufnehmen kann. CA-Vtape

führt diese Vorgänge transparent

und ohne Änderungen

der vorhandenen Anwendungen

durch. (ma)

NÄHERE INFORMATIONEN:

Computer Associates

Tel. (06151) 949-135

Fax (06151) 949-351

E-Mail: evelyn.angel@ca.com

Web: http://www.ca.com

Brain vertreibt

weltweit die

Finanzsoftware

von Portolan

Die Portolan Commerce

Solutions hat eine weitreichende

Kooperation mit der

Brain International geschlossen.

Im Rahmen der Vereinbarung

wird Brian künftig

weltweit die Finanzsoftware

»iEVM« von Portolan unter

eigenem Namen vertreiben.

Durch diese Partnerschaft

können die Kunden von

Brain in zur Zeit 47 Ländern

von den Lösungen für Kostenrechnung

profitieren.

Die Anlagen- und Finanzmanagementlösungen

sind

ebenfalls für zahlreiche Länder

verfügbar. Die Produktli-

Uli Lindner: Lösungen vom

Mitbewerb nur sehr schwer zu

erreichen

nie wird bis Jahresende vollständig

in die Brain Produktlinien

»XPPS« (Automotive

Solutions) und »AS« (Industries

Solutions) integriert.

Eine Vorabversion der Integration

ist bereits jetzt verfügbar.

»Mit der neuen Kooperation

setzen wir unsere Partnerstrategie

konsequent fort

und bauen unser Geschäft

weiter aus«, erklärte Uli

Lindner, Geschäftsführer

von Portolan, gemeinsam

können wir unseren Kunden

Lösungen anbieten, die auf

deren Bedürfnisse zuge-


TE...ZAHLEN...NEWS...MÄRKTE...ZAHLEN...NEWS...MÄRKTE...ZAHLEN...NEWS...MÄRKTE...ZAHLEN...NEWS...MÄRK

schnitten und vom Mitbewerb

wohl nur schwer zu erreichen

sind.«

iEVM unterstützt mehrere

Sprachen, berücksichtigt

unterschiedliche nationale

Anforderungen sowie die

Bilanzierung nach IAS (International

Accounting

Standards) und US-GAAP.

Entscheider in den zunehmend

global ausgerichteten

mittelständischen Unternehmen

erhalten umfassende

Finanzinformationen

rund um ihre internationale

Geschäftstätigkeit. Die Software

lässt sich nahtlos in bestehende

ERP- oder CRM-

Systeme integrieren. Die Lösungen

sollen Unternehmen

helfen, ihre vielfältigen Anforderungen

an Finanzinformationen

schneller und

besser zu steuern.

Diese Lösung für das

Enterprise-Value-Management

erhöht die Geschwindigkeit

und die Qualität von

Entscheidungs- und Geschäftsprozessen

in den Bereichen

Controlling, Finanzbuchhaltung

und Anlagenbuchhaltung.

Das Internet wird als

Mehrwert für die Portolan-

Lösungen und die Kundenanforderungen

verstanden.

Umfangreiche Dienste, Internet-Contents

und Finanzinformationen

werden mittels

eines Portals dem Finanzentscheider

in einer innovativen

Form angeboten.

Auch die Nutzung mittels

ASPs ist möglich. (ma)

NÄHERE INFORMATIONEN:

Portolan Commerce Solutions

Tel. (07062) 919-0

Fax (07062) 919-110

E-Mail: ischulz@portolancs.com

Web: http://www.portolancs.com

NÄHERE INFORMATIONEN:

Brain International

Tel. (07667) 8309-103

Fax (07667) 8309-159

E-Mail: tino.boehler@brainag.com

Web: http://www.brainag.com

»b2« von Bäurer integriert

»VIP« von

Gauss Interprise

Die Gauss Interprise hat

mit Bäurer eine strategische

Partnerschaft geschlossen.

Die »VIP«-Produktfamilie

von Gauss Interprise wird

künftig in die ERP-Standardsoftware

»b2« von Bäurer integriert.

Bäurer bietet ihren

Kunden nunmehr eine komplette

Infrastrukturlösung für

den Aufbau von E-Business-

Anwendungen. Mit dem Content-

und Portalmanagementsystem

können alle unternehmensbezogenen

Daten aus

der ERP-Software zielgerichtet,

personalisiert und zweckgemäß

über das Internet präsentiert

werden. (ma)

NÄHERE INFORMATIONEN:

Bäurer

Tel. (0771) 9211-122

Fax (0771) 9211-800

E-Mail: info@baeurer.de

Web: http://www.baeurer.de

NÄHERE INFORMATIONEN:

Gauss Interprise

Tel. (040) 51441-238

Fax (040) 51441-200

E-Mail: doris.franke

@gauss-interprise.com

Web: http://www.gaussinterprise.com

Portallösung für

die Telekommunikationsbranche

Sybase will für den Telekommunikationsmarkt

eine

Portallösung anbieten, mit

der Service Provider Aktionen

zur Neukundengewinnung

und Kundenbindung

schneller, kostengünstiger

und mit verbesserter Funktionalität

im Web umsetzen

können. Das wurde auf der

»Techwave 2000« – der diesjährigen

internationalen Sybase

Users Group Konferenz

– in Florida angekündigt. Mit

dem »E-Business Support

System Portal Plus Intelligence«

(Telecom B2B+I) möchte

das Unternehmen seine Position

in diesem Schlüssel-

markt weiter ausbauen. Die

Lösung stützt sich auf das

»Sybase Enterprise Portal«

(SEP) und erweitert die

Funktionalität des »Sybase

Industry Warehouse Studio«

um telekommunikationsspezifische

Anwendungen für

das Analytical Customer

Relationship Management.

(ma)

NÄHERE INFORMATIONEN:

Sybase

Tel. (0211) 5976-0

Fax (0211) 5976-111

E-Mail: spaikert@sybase.com

Web: http://www.sybase.de

IBM und Magic

gehen CRM-Markt

gemeinsam an

Magic Software Enterprises

und IBM intensivieren ihre

langjährige Kooperation.

Die beiden Unternehmen haben

vertraglich vereinbart,

den hiesigen CRM-Markt gemeinsam

anzugehen. Ziel

der Kooperation ist es, durch

die Bündelung von Knowhow

und Leistungen, Kunden

Lösungen mit einem

höheren Integrationsgrad

und größerem Mehrwert zu

bieten. IBM steuert dabei in

erster Linie Hardware, Software

und Services bei, Magic

Software Enterprises ihre E-

CRM- und E-Commerce-Lösungen

einschließlich Consulting.

Die beiden Unternehmen

gehen davon aus, mit dieser

Kooperation erheblichen

Mehrumsatz im prosperierenden

CRM-Markt zu generieren.

Zielgruppen sind vor

allem mittelständische Industrie-

und Handelsfirmen sowie

IT-Unternehmen.

Konkret wird Magic sich

an der CRM-Marketingkampagne

der IBM beteiligen, individuelle

Aktionen gemeinsam

mit IBM planen und realisieren

sowie in der Akquisition

direkt zusammenarbeiten.

Magic wird dabei sehr

PERSONALIEN

Mario Rieth (32) ist bei Avaya

Communication zum Sales Director

Europe im Unternehmensbe-

reich Structured Connectivity Solutions

EMEA ernannt worden.

Rieth war bisher Sales Manager

bei Lucent Technologies.


Manfred Metzger-Buschor (47)

wird die von Erwin Leonhardi

Erwin Leonhardi

begonnene Restrukurierung der

Prodacta als Sprecher des Vorstandes

fortführen. Leonhardi

bleibt weiterhin als selbständiger

Sanierungsberater tätig.


Boris Pfeiffer (29) wurde zum

Vice President EMEA bei Netob-

jects befördert. Zuvor war Pfeiffer

Senior Director im Unternehmen.

(ma)

CLIENT SERVER COMPUTING 10/00 25


MÄRKTE...ZAHLEN...NEWS...MÄRKTE...ZAHLEN...NEWS...MÄRKTE...ZAHLEN...NEWS...MÄRKTE...ZAHLEN...NEWS...MÄR

26

eng mit dem Geschäftsbereich

Mittelstand der IBM zusammenarbeiten.

(ma)

NÄHERE INFORMATIONEN:

Magic Software Enterprises

Tel. (089) 96273-0

Fax (089) 96273-100

E-Mail: thomas_braun

@magic-sw.com

Web: http://www.magic-sw.com

IBM gründet neuen

Geschäftsbereich

IBM gründet mit der »Product

Lifecycle Management

(PLM) Solutions Unit« einen

neuen, weltweit tätigen Geschäftsbereich.

Dieser soll Unternehmen

dabei unterstützen,

in verstärktem Umfang

das Internet einzusetzen, um

Prozesse und Know-how zu

integrieren. Profitieren soll

davon das gesamte »erweiterte«

Unternehmen, einschließlich

der Zulieferer, Kunden

und Partner. Das soll den

Kunden helfen, schneller und

PERSONALIEN

Jarl Staeves (26) wurde zum

German Market Manager bei Ukibi

ernannt. Der Dipl.-Volkswirt

war zuletzt für Pricewaterhouse-

Coopers in Paris tätig.


Stefan Heinz (43) zeichnet als

neuer Geschäftsführer Vertrieb

der Eicon Technology verant-

wortlich. Heinz kommt von Intec

International, wo er als Vice President

Sales tätig war. (ma)

CLIENT SERVER COMPUTING 10/00

innovativer zu arbeiten - und

dies auch in unternehmensübergreifenden

Teams. Mit

IBM PLM sollen Firmen jeder

Größe die volle Bandbreite integrierter

Lösungen und Serviceleistungen

über den gesamten

Lebenszyklus eines

Produktes erhalten. Dazu

gehören die Konzeptdefinition,

die verschiedensten Service-

und Wartungsdienstleistungen

während des Produkteinsatzes

sowie Leistungen,

wenn ein Produkt vom Markt

genommen wird. Das Gesamtangebot

umfasst die Kernapplikationen

von Dassault

Systämes, mit denen Produkte

im Team erstellt, simuliert

und visualisiert werden können.

Außerdem ermöglichen

sie das Management von Produkten,

Prozessen und Ressourcen.

(ma)

NÄHERE INFORMATIONEN:

IBM

Tel. (01803) 313233

Fax (07031) 2153777

E-Mail: hallo_ibm@mainz.

ibm.com

Web: http://www.ibm.com

Compaq betritt

den Markt für Network

Attached-

Speicherlösungen

Compaq hat die Tür in

den 6,5 Mrd Dollar großen

Markt für Network Attached

Storage (NAS) mit der Vortellung

der »Compaq Tasksmart

N«-Serie aufgestoßen.

Die Serie »Appliance« ist die

erste hochperformante NAS-

Appliance, die auf Industriestandards

beruht. Dieser

Schritt vervollständigt die

»Enterprise Network Storage

Architecture«-(ENSA-)

Strategie von Compaq. Nun

können für den Kunden umfassende

Lösungen in allen

drei Marktsegmenten angeboten

werden: Direct Attached

Storage (DAS), Storage

Area Network (SAN) und

Network Attached Storage

(NAS). Das neue Produkt ist

optimiert für den schnellen

Datenzugriff und nach Angaben

vom Hersteller bis zu

50% schneller als vergleichbare

Standard-Server. Das

verwaltete Datenvolumen

reicht von 72 GByte bis ein

Terabyte. Damit kann die

Tasksmart N-Serie sowohl in

einer kleinen Außenstelle als

auch im Rechenzentrum eines

Unternehmens eingesetzt

werden. Es unterstützt

sowohl Microsoft- als auch

Unix-basierende Clients

(CIFS und NFS) und basiert

als NAS-Appliance am

Markt vollständig auf Industriestandards

wie Intel-basierender

Hardware und einer

optimierten Version des

Windows 2000 Betriebssystems.

(ma)

NÄHERE INFORMATIONEN:

Compaq Computer

Tel. (0180) 3221221

Fax (0180) 3221220

E-Mail: herbert.wenk

@compaq.com

Web: http://www.compaq.com

Mitgliederzahl für

das »Oracle Technology

Network«

steigt stetig

Oracle hat angekündigt,

dass die Mitgliederzahl des

»Oracle Technology Network«

(OTN) die Millionenmarke

überschritten hat. Das

Entwicklerportal verzeichnete

mit mehr als 2000 neuen

Mitglieder pro Tag ein

schnelles Wachstum. Weltweit

ist die Mitgliederzahl im

vergangenen Jahr um 220%

gestiegen. Auch zukünftig

wird mit einem Wachstum

von durchschnittlich mehr

als 60.000 Mitgliedern pro

Monat gerechnet.

»Oracle Technology Network

ist ein Musterbeispiel

für den Aufbau einer Community«,

sagte Anthony C.

Picardi, Senior Vice President

of Global Software, IDC.

»Der weltweite Erfolg liegt

an seiner karrierefördernden

Wirkung. Entwickler finden

dort weit mehr als nur kostenlose

Software. Das Netzwerk

bietet auch Möglichkeiten

zur Fortbildung und beruflichenWeiterentwicklung.«

Das Wachstum des OTN

– vor einem Jahr waren

315.000 Mitglieder registriert

– ist nicht zuletzt auf

die internationalen Mitgliedschaftenzurückzuführen.

Mit mehr als 55%

außerhalb der USA registrierten

OTN-Mitgliedern

erhöhte sich die Anzahl der

internationalen Mitgliedschaften

auf weltweit mehr

als eine halbe Million. OTN

bietet derzeit Software und

Services für Entwickler aus

mehr als 182 Ländern. (ma)

NÄHERE INFORMATIONEN:

Oracle

Tel. (089) 1430-1215

Fax (089) 1430-1875

E-Mail: chariklia.lazaridis

@oracle.com

Web: http://www.oracle.de

EMC: Speichermarkt

bis 2005 mit

Volumen von 100

Mrd Dollar

Das Management von

EMC schätzt, dass bis 2005

weltweit mehr als 10.000 Petabyte

(1 Petabyte = 1000

Terabyte) an Informationen

gespeichert und verwaltet

werden. Das wären fünfzig

Mal soviel wie heute. Der

Markt für Speichertechnik

dürfte 2005 einen geschätzten

Umfang von 100 Mrd

Dollar erreichen und damit

doppelt so hoch liegen wie

der künftige Server-Markt,

hieß es bei EMC. (vwd/ma)

NÄHERE INFORMATIONEN:

EMC Computer-Systems

Tel. (06196) 4728-0

Fax (06196) 4728-218

E-Mail: ebers_ute@emc.com

Web: http://www.emc2.de


MÄRKTE...ZAHLEN...NEWS...MÄRKTE...ZAHLEN...NEWS...

Informix will das Unternehmen stärken

Strategische Initiativen

angekündigt

Mit neuer Organisationsstruktur und einem Aktienrückkaufprogramm sollen

Effektivität, Wachstum und Wert von Informix gesteigert werden. Für

das dritte Quartal werden zusätzliche Ausgaben in der Höhe von 75 bis 90

Millionen Dollar erwartet. So sollen die bisherigen fünf Geschäftsbereiche

innerhalb von zwei neuen Säulen konsolidiert werden.

28

Die erste Säule, DataBase

Business Operations, wird

von Senior Vice President Jim

Foy geleitet. Die zweite, Solutions

Business Operations,

steht unter der Leitung von

Senior Vice President Peter

Fiore. In der neuen Struktur

werden die Vertriebs-, Marketing-,

Business Development-

und Entwicklungsaktivitäten

gebündelt. Sie können

so effektiven auf die Geschäftsfelder

konzentriert

und auf die Kundenbedürfnisse

hin optimiert werden.

Zudem wird die interne Zusammenarbeit

vereinfacht.

Jim Foy, 52, kam mit der

Akquisition von Ardent Software

im März 2000 zu Informix.

Er hat mehr als 25 Jahre

Managementerfahrung, unter

anderem bei ICL, Prime

Computer und als Gründer

und CEO von Constellation

Software, die 1994 von Ardent

erworben wurde. Peter

Fiore, 42, kam ebenfalls

während der Ardent-Akquisition

zu Informix. Er besitzt

mehr als 20 Jahre Erfahrung

in Entwicklung, Vertrieb und

Marketing. Vor seiner Berufung

zum Vice President of

Worldwide Marketing bei

Ardent war er in verschiedenen

Managementpositionen

bei CrossComm Corporation

CLIENT SERVER COMPUTING 10/00

und Stratus Computer tätig.

Zudem wird Fiore auch das

Corporate Marketing bei Informix

leiten.

Zusätzlich plant Informix

den Aufbau einer weltweiten

Service Group. Sie wird alle

Serviceangebote des Unternehmens

für Kunden und

Partner verantworten, inklusive

Product Maintenance

und Support, Consulting

und Schulung.

Das Unternehmen rechnet

mit zusätzlichen Kosten von

75 bis 90 Millionen Dollar für

das am 30. September endende

dritte Quartal 2000. Sie

werden vor allem für den

Abbau überlappender Funktionen

fällig, die in der neuen

Struktur redundant geworden

sind. Die genaue Summe

wird mit der Veröffentlichung

der Ergebnisse des

dritten Quartals bekannt gegeben

werden.

Weitere Kosten zwischen

10 und 15 Millionen Dollar

werden für die Restrukturierung

in der ersten Hälfte des

Jahres 2001 erwartet. Das

Management erwartet davon

jährliche Einsparungspotenziale

von 70 bis 80 Millionen

Dollar.

Mit Wirkung vom 14. August

2000 begann Informix

außerdem mit dem Rückkauf

der momentan maximal erlaubten

Anzahl von 6,4 Millionen

Aktien. »Der gegenwärtige

Marktwert von Informix

spiegelt angesichts

des Produkt- und Serviceportfolios

und der Kundenbasis

nicht den tatsächlichen

Wert des Unternehmens wider.

Deshalb freuen wir uns,

diese unserer Meinung nach

exzellente Chance ergreifen

zu können«, erläutert Peter

Gyenes, President und Chief

Operating Officer von Informix.

Mit dem Stand vom 30. Juni

2000 war das Unternehmen

schuldenfrei und verfügte

über liquide Mittel in

der Höhe von über 300 Millionen

Dollar. (ma)

NÄHERE INFORMATIONEN:

Informix

Tel. (089) 99613-416

Fax (089) 99613-860

E-Mail: wplatten@informix.com

Web: http://www.informix.de

»SAP stärker nach

Finanzkennzahlen

führen«

Die SAP soll nach dem

Willen ihres Vorstandssprechers

Henning Kagermann

künftig weitaus konsequenter

und schärfer nach Finanzkennzahlen

geführt werden.

IT-BÖRSE

Wie die »Financial Times

Deutschland« unter Berufung

auf ranghohe SAP-Manager

schreibt, so dabei das

interne Berichtswesen so geordnet

werden, dass den neu

gegründeten 16 Geschäftsbereichen

in der Softwareentwicklung

exakt die jeweiligen

Umsatzerlöse und Kosten

zugeordnet werden.

Ziel ist es vor allem, einen

Deckungsbeitrag je Geschäfts-

Henning Kagermann: Kostenprobleme

des Unternehmens in

den Griff bekommen

bereich zu errechnen, was

bislang nicht überall möglich

sei. Dem Bericht zufolge hat

SAP-Vorstand Claus Heinrich

in einem FTD-Gespräch

die Überlegungen bestätigt.

Zu Details habe sich Heinrich

aber nicht geäußert, heißt es.

Kagermann hoffe, auf diese

Weise die Kostenprobleme

des Unternehmens in

den Griff zu bekommen. Die

Zeitung verweist in diesem

Zusammenhang darauf, dass

sich im vergangenen Quartal

die Aufwendungen von

SAP überproportional zum

Umsatz erhöht haben.

(vwd/ma)

NÄHERE INFORMATIONEN:

SAP

Tel. (06227) 747474

Fax (06227) 757575

E-Mail: marketing.germany

@sap-ag.de

Web: http://www.sap-ag.de


IT-BÖRSE

Nortel übernimmt

Altea WebSystems

für 7,8 Mrd Dollar

Nortel Networks hat ein

verbindliches Abkommen zur

Übernahme von Alteon Web-

Systems, eines führenden Unternehmens

für Content Aware

Switching mit Sitz in San Jose

(Kalifornien), unterzeichnet.

Durch diese Übernahme

will Nortel zum marktführenden

Anbieter auf dem Gebiet

der Hochleistungsdatenzentren

für das Internet aufsteigen.

Nortel wird für Alteon

schätzungsweise 7,8 Milliarden

Dollar in Form von

Stammaktien - unter Einbeziehung

aller Umtausch- und

Optionsrechte - zahlen.

Durch die Integration der

Switching-Produkte von Alteon

will Nortel künftig eine

Komplettlösung für Internet-

Datenzentren anbieten können.

Die Serviceangebote von

Nortel für Speicherung, Gigabit-Switches,

Professional Services,

Application Hosting sowie

Caching werden durch

die inhaltsorientierten Switches

von Alteon WebSystems

ergänzt. Außerdem gab Nortel

auch die Übernahme von

Sonoma Systems für bis zu

540 Mio Dollar bekannt. Ein

Teil des Kaufpreises hängt

von dem Erreichen bestimmter

Geschäftsziele bei Sonoma

Systems ab. Sonoma gehört zu

den führenden Unternehmen,

die gleichzeitig über eine einzige

Verbindung integrierte

Video-, Daten- und Sprachübertragungen

mit Hochgeschwindigkeit

bereitstellen.

Damit stärkt Nortel ihre Position

auf dem schnell wachsenden

und derzeit 10 Mrd

Dollar ausmachenden globalen

Markt für die Bereitstellung

von Services, die von

Netzwerkbetreibern für die

Unternehmen weltweit verwaltet

werden.

Nach Einschätzung der

Yankee Group wird der Markt

für die Bereitstellung dieser

von Netzwerkbetreibern verwalteten

Services von 10 Mrd

Dollar in diesem Jahr auf weltweit

mehr als 18 Mrd Dollar

im Jahr 2002 anwachsen. (ma)

NÄHERE INFORMATIONEN:

Nortel Dasa Network Systems

Tel. (069) 6697-1906

Fax (069) 6697-1950

E-Mail: http://www.sabine.werb

@nortel-dasa.de

Web: http://www.norteldasa.de

SAP will Vorzugsaktien

nicht

abschaffen

SAP wird ihre Aktienkategorien

nicht vereinheitlichen

und Stamm- und Vorzugsaktien

zusammenlegen. »Solche

Gerüchte begleiten uns schon

lange«, erklärte ein Unternehmenssprecher

auf Anfrage

von vwd. Es sei derzeit nicht

beabsichtigt, an der Aufteilung

etwas zu ändern, um eine

bestimmte Indexaufnahme

zu erreichen, betonte er weiter.

Der Sprecher verwies auf

entsprechende Äußerungen

von Vorstandssprecher Hasso

Plattner bei der SAP-Hauptversammlung

am 5. Mai.

Die »Welt« hatte berichtet,

die für Juni 2002 vorgesehene

Umstellung auf Streubesitzgewichtung

beim DAX könnte

Unternehmen zur Bildung einer

einheitlichen Aktienstruktur

veranlassen.

Der Beschluss der Deutschen

Börse AG, künftig nur

noch Stämme und Vorzüge bei

der Marktkapitalisierung zu

berücksichtigen, könnte den

Softwareproduzenten dazu

bringen, Vorzugsaktien abzuschaffen

und nur noch in

Stammaktien handeln zu lassen,

hieß es in einem Bericht zu

Börsengerüchten. (vwd/ma)

NÄHERE INFORMATIONEN:

SAP

Tel. (06227) 747474

Fax (06227) 757575

E-Mail: marketing.germany

@sap-ag.de

Web: http://www.sap-ag.de

MÄRKTE...ZAHLEN...NEWS...MÄRKTE...ZAHLEN...NEWS...

NCR übernimmt

4Front Technologies

Mit der Übernahme der

amerikanischen 4Front Technologies,

einem unabhängigenIT-Dienstleistungsanbieter,

ergänzt NCR die eigenen

Wordwide Customer Services

und baut die Stellung in

Europa stark aus. 4Front

Dienstleistungen erstrecken

sich vom Outsourcing über

den Hardware-Support bis

hin zum Remote-Support.

Das Unternehmen arbeitet

vorrangig auf dem europäischen

Markt und hat seinen

Hauptsitz in Großbritannien.

Die Übernahme kostet NCR

rund 250 Milliarden Dollar.

(ma)

NÄHERE INFORMATIONEN:

NCR

Tel. (0211) 5061-162

Fax (0211) 5061-134

E-Mail: alexandra.wenglorz

@ncr.com

Web: http://www.ncr.com

Invensys verfügt

über 75% der

Baan-Aktien

Das britische AutomatisierungsunternehmenInvensys

verfügt nach Ablauf der

Angebotsfrist für Baan-Aktien

über mehr als 72% der Papiere

des insolventen niederländischen

Softwarehauses.

Es sei geplant, die Kontrolle

der Baan Co zu übernehmen

und ein Rettungsprogramm

für das Unternehmen aufzulegen,

teilte Invensys mit.

Chief Executive Officer Allen

Yurko rechnet als Folge mit

dem Verlust von rund 1000

Arbeitsplätzen sowohl bei

Baan als auch bei Invensys.

Die ursprünglich gestellte

Bedingung, es müssten 95%

der Baan-Papiere angedient

werden, ließ Invensys fallen.

Im Zuge des Verkaufs der

Baan-Vermögenswerte will

Baan 2,85 EUR in bar für jeden

Anteilsschein verteilen.

Der Betrag werde mit der Liquidation

der Holding Baan

Company NV ausbezahlt,

hieß es. Die Liquidation der

Baan Company könnte bis zu

zwölf Monaten in Anspruch

nehmen, erklärte Invensys.

Management und Aufsichtsrat

von Baan bleibe vorerst an

seinem Platz, doch bei der Integration

beider Unternehmen

dürften sich Änderungen

ergeben, hieß es. (vwd/ma)

NÄHERE INFORMATIONEN:

Baan

Tel. (0511) 8504-210

Fax (0511) 8504-246

E-Mail: smelchio@baan.com

Web: http://www.baan.com

Inprise behält

Produktlinie

»InterBase«

Inprise/Borland hat die

Verhandlungen über den

Verkauf der Produktlinie

»InterBase« an ein von Ann

Harrison geleitetes Start-up-

Unternehmen beendet. Auch

künftig behält Inprise alle

Rechte an der Datenbanklösung

und bietet deren Anwendern

den vollständigen

Support. Das Unternehmen

beschäftigt weiterhin ein für

die Produktlinie zuständiges

Team, das sich in Zukunft

vor allem der Überführung

von InterBase in eine Open-

Source-Lösung widmet.

Ab sofort ist der Quellcode

von InterBase 6.0 sowie

von Binärversionen von Linux,

Windows und Solaris

unter www.inprise.com/InterBase/

verfügbar. Mit dieser

Entscheidung reagiert

das Unternehmen auf die

Bedürfnisse der Entwickler,

die eine Arbeit mit öffentlichen

Quellcodes bevorzugt.

(ma)

NÄHERE INFORMATIONEN:

Inprise

Tel. (06103) 979-281

Fax (06103) 979-282

E-Mail: pweger@inprise.com

Web: http://www.inprise.com

CLIENT SERVER COMPUTING 10/00 29


MÄRKTE...ZAHLEN...NEWS...MÄRKTE...ZAHLEN...NEWS...

Symantec kaufte Axent Technologies

»Schritt in Richtung

Unternehmenskunden«

Symantec und Axent haben bekannt gegeben, dass die Vorstände beider

Unternehmen der Akquisition von Axent durch Symantec in Form eines

Aktientausches im Wert von etwa 975 Mio Dollar zugestimmt haben.

Gemäß der Vereinbarung erhalten die Axent-Aktionäre jeweils 0,5 Symantec-Aktien

pro Axent-Aktie steuerfrei, wurde mitgeteilt.

30

»Die heutige Ankündigung

ist ein entscheidender

Schritt bei der Umsatzung unserer

Strategie in Richtung

Unternehmenskunden«,

kommentierte John W.

Thompson, Chairman, President

und CEO von Symantec.

Durch die Akquisition kann

Symantec ihren Umsatz und

ihre Zielmärkte erheblich ausdehnen.

Das fusionierte Unternehmen

wird nach eigenen

Hochrechnungen einen voraussichtlichen

Umsatz von

rund 1 Mrd Dollar im Geschäftsjahr

bis Ende März

2001 erwirtschaften, hieß es.

Mehr als 60% des Umsatz

sollen aus dem Geschäft mit

Unternehmenskunden kommen.

Symantec geht von einer

weiteren Steigerung des Umsatzwachstums

von derzeit

20% (Geschäftsjahr 2001) auf

27 bis 30% in den darauffolgenden

Geschäftsjahren aus.

Zur Produktpalette des

fusionierten Unternehmens

gehören der Virenschutz von

Symantec, Internet- und E-

Mail-Filter, Host- und Netzbasierte

Lösungen für Intrusion

Detection, Vulnerability

Assessment und Firewalls.

Zusätzlich bietet das neue

Unternehmen umfangreiche

Beratungs- und Serviceleistungen.

Die Akquisition

vereinigt Symantecs Viren-

CLIENT SERVER COMPUTING 10/00

schutztechnologien mit

Axents Produkten im Bereich

der Netzwerkrisikoanalyse.

Das Marktpotenzial von

Symantec wächst durch die

Akquisition von etwa 5 auf

rund 7 Mrd Dollar. Die Marktforscher

von IDC schätzen,

dass sich der Markt für Content

Security-Lösungen (inklusive

Virenschutz- und Filterprodukte)

von drzeit 1,5

Mrd Dollar mit einer jährlichen

Wachstumsrate von 32%

bis zum Jahr 2003 auf 4 Mrd

Dollar ausdehnen wird.

Für den Bereich Netzwerkrisikoanalyse(Vulnerability

Assessment und Intrusion

Detection), heute 150

Mio Dollar schwer, gehen die

Analysten von einem jährlichen

Wachstum von 48% auf

1 Mrd Dollar in 2003 aus. Der

500-Mio-Dollar-Markt für Firewalls

soll mit 26% jährlich

bis 2003 auf 2 Mrd Dollar

wachsen. (vwd/ma)

NÄHERE INFORMATIONEN:

Symantec

Tel. (069) 66410300

Fax (02102) 7453-922

E-Mail: Fsteufkens

@symantec.com

Web: http://www.symantec.com

NÄHERE INFORMATIONEN:

Axent Technologies

Tel. (089) 59047-103

Fax (089) 59047-208

E-Mail: info@axent.com

Web: http://www.axent-.com

Sun Deutschland

mit 1,766 Mrd

Mark Umsatz

Die Sun Microsystems

GmbH konnte im abgelaufenen

Geschäftsjahr einen Umsatz

von 1,766 Mrd Mark erzielen.

Für die deutsche Organisation

unter der Leitung

von Helmut Krings bedeutet

dies eine Umsatzsteigerung

von 35% im Vergleich zum

Vorjahresergebnis von 1,309

Mrd Mark. Zum Ergebnis

tragen weiterhin vor allem

die Wachstumsmärkte Telekommunikation,Finanzdienstleistung,

Handel und

Fertigung bei.

Auch die Sun Microsystems

Inc. erzielte Rekordergebnisse:

Mit 15,721 Mrd

Dollar konnte Sun den Umsatz

gegenüber dem Vorjahr

um 33% steigern. Der Nettogewinn

betrug 1,725 Mrd

Dollar (plus 49%), der Ertrag

pro Aktie 1,02 Dollar (plus

46%). Diese Werte wurden

ohne Berücksichtigung von

Erträgen aus der Veräußerung

von Kapitalbeteiligungen

im Geschäftsjahr 2000

und von akquisitionsbedingten

Aufwendungen in den

Geschäftsjahren 1999 und

2000 berechnet. Einschließlich

dieser Sonderposten erzielte

Sun im Geschäftsjahr

2000 einen Nettogewinn von

IT-BÖRSE

1,854 Mrd Dollar und einen

Ertrag pro Aktie von 1,10

Dollar.

Helmut Krings, Geschäftsführer

von Sun

Deutschland, verspricht sich

auch für die Zukunft positive

Helmut Krings: »Marktposition

weiter festigen«

Aussichten: »Unsere neue

‘StorEdge’-Linie mit Hardware,

Software und Dienstleistungen,

unsere ‘Solaris-

8’-Systeme und die Einführung

des ‘UltraSPARC

III’-Prozessors noch in diesem

Jahr werden unsere

Marktposition weiter festigen.«

(ma)

NÄHERE INFORMATIONEN:

Sun Micosystems

Tel. (089) 46008-402

Fax (089) 46008-455

E-Mail: gabriele.bethkenhagen

@germany.sun.com

Web: http://www.sun.com

Sybase mit 27%

Umsatzsteigerung

Sybase hat in Deutschland

im zweiten Quartal des Jahres

2000 einen Umsatz von

22,6 Mio Mark mit Lizenzverkäufen

und Services generiert.

Dies bedeutet eine Umsatzsteigerung

um 27% im

Vergleich zum zweiten

Quartal im Vorjahr. (ma)

NÄHERE INFORMATIONEN:

Sybase

Tel. (0211) 5976-0

Fax (0211) 5976-111

E-Mail: spaikert@sybase.com

Web: http://www.sybase.de


IT-BÖRSE

Pironet bleibt auf

Expansionskurs

Unbeeindruckt von der

öffentlichen Diskussion über

die Zukunftsperspektiven

der am Neuen Markt notierten

Internet-Werte hat Pironet

den eingeschlagenen

Wachstumskurs im zweiten

Quartal konsequent fortgesetzt.

Ein Umsatzzuwachs von

116% gegenüber dem Vorjahr

und ein Auftragsbestand

von über acht Millionen

Mark per Ende Juli 2000 bestätigten

deutliche die erfolgreiche

Positionierung des

Kölner Softwarehauses auf

dem Markt für Content Management-Produkte.

Mit einem

Gesamtumsatz von 13,6

Mio Mark wurde das Halbjahr

plangemäß abgeschlossen.

In den traditionell

umsatzschwächeren ersten

sechs Monaten konnten damit

bereits rund 40% des

kalkulierten Jahresvolumens

realisiert werden.

Verglichen mit dem entsprechendenVorjahreszeitraum

ergibt sich ein Umsatzwachstum

von 7,3 Mio

Mark, wobei speziell die Geschäftseinheit

Software eine

weit überproportionale Zuwachsrate

(+638%) erzielte.

Der aktuelle Softwareumsatz

von 2,6 Mio Mark (Vorjahr

0,3 Mio Mark) entspricht

rund 19% des Gesamtvolumens;

81% entfallen

auf den Bereich Services,

MÄRKTE...ZAHLEN...NEWS...MÄRKTE...ZAHLEN...NEWS...

dessen Umsatz sich gegenüber

dem Vorjahr um 5,1

Mio Mark (= 86%) erhöhte.

(ma)

NÄHERE INFORMATIONEN:

Pironet

Tel. (0221) 770-1240

Fax (0221) 770-1245

E-Mail: press@pironet.com

Web: http://www.pironet.com

IBS übernimmt

CRM-Anbieter

C.O.S.

Die IBS AG hat 100% der

Anteile der C.O.S.-Gruppe

zu einem Preis von 4,9 Millionen

Euro übernommen. Die

Anteile werden zu 93% in

Aktien, der Rest in bar bezahlt.

Im Geschäftsjahr

1999/2000 hat die C.O.S. einen

Umsatz in Höhe von

rund 3,2 Mio Euro bei ausgeglichenem

Ergebnis erzielt.

Das Umsatzpotenzial für die

Jahre 2001 und 2002 beläuft

sich auf insgesamt 10 Mio Euro.

C.O.S. beschäftigt derzeit

32 Mitarbeiter und bietet

Softwarelösungen im Bereich

Customer Relationship Management

(CRM), Total Quality

Management (TQM)

sowie Projektmanagement.

(ma)

NÄHERE INFORMATIONEN:

IBS

Tel. (02624) 9180-0

Fax (02624) 9180-966

E-Mail: investor.relations

@ibs-ag.de

Web: http://www.ibs-ag.de

CLIENT SERVER COMPUTING 10/00 31


TITELTHEMA: IT-GESTÜTZTE KUNDENPFLEGE UND -AKQUISE

Vom Client/Server-Modell zur Internet-Lösung:

Web-Technologie optimiert

Kundenmanagement

Mit der Web-Technologie erhält die Realisierung von CRM-Strategien eine neue Dimension: Die

problemlose Einbindung aller am CRM-Prozess Beteiligten und die Integration unterschiedlichster

Anwendungen über alle Grenzen hinweg unter ein gemeinsames Dach erlauben Unternehmen, elektronisches

Customer Relationship Management (E-CRM) in die Praxis umzusetzen. Die neuen Webbasierten

Lösungen eröffnen nicht nur enorme Möglichkeiten, vielfältigste Informationsquellen zu

einem kundenorientierten Wissenspool zusammenzuführen. Sie geben Unternehmen auch die

Chance, ihre Kunden, Partner und Lieferanten viel direkter zu erreichen und anzusprechen.

32

Die rasante Verbreitung des Internets

bedingt einen ähnlich

fundamentalen Paradigmenwechsel

in der Informationstechnologie

wie vor einigen Jahren der Wechsel

von Mainframe-zentrierten Systemen

zu PC-basierten Client/Server-Strukturen.

Im Bereich Enterprise Resource

Planning (ERP) und Customer Relati-

Customer Relationship Management über das Internet

onship Management (CRM) wird die

Ablösung der Client/Server-Lösungen

durch Internet-Anwendungen einen

Quantensprung bewirken: Denn erst

mit der Internet-Technologie lassen

sich Prozessoptimierung und das

CLIENT SERVER COMPUTING 10/00

wahrhaft kundenzentrierte Unternehmen

realisieren.

Im Mittelpunkt der CRM-Strategien

steht der Vertrieb, denn hier lassen sich

Absatzerfolge unmittelbar messen. CRM-

Lösungen setzen daher an dieser Stelle an

und führen alle Vertriebsdaten in einem

einheitlichen System zusammen. Sobald

Kunden- und Marktinformationen aus

dem Vertrieb einmal in

einem zentralen Kundeninformationssystem

gespeichert sind,

können sie auch vom

Marketing – zum Beispiel

für zielgruppenspezifischeKampagnen

– genutzt werden.

Auch der Kundenservice

kann auf die Daten

zugreifen, etwa zur

Vertragsverwaltung

oder als Call Center-

Datenbasis. Customer

Relationship Management

kombiniert also

sämtliche Daten aus

Vertrieb, Marketing

und Service und schafft so eine durchgängige

Informationsbasis für die Mitarbeiter

dieser Abteilungen.

CRM sorgt darüber hinaus für Transparenz

in allen Business-Prozessen. Das

konsequente Management dieser Prozes-

se und die Ausschöpfung des Systems erlauben

es dem Anwender, seine Verwaltungstätigkeiten

deutlich zu verringern

und sich auf das Wesentliche seiner Arbeit

zu konzentrieren. CRM-Software

sollte sich dabei flexibel und individuell

an die Bedürfnisse der verschiedenen

Branchen und Unternehmen anpassen

lassen, so dass sich unterschiedliche Geschäftsbedingungen

problemlos abbilden

lassen. Eine nahtlose Anbindung an vorhandene

ERP-Systeme ist unbedingt erforderlich.

Denn Kundenorientierung und Kundenmanagement,

das Optimieren von

Kundenloyalität sowie das Einbinden

von Partnern und Lieferanten in das unternehmensweiteBeziehungsmanagement

sind nicht nur modische Marketingschlagworte,

sondern die entscheidenden

Kriterien für den Erfolg eines Unternehmens

und sichern dessen Überleben im

harten Wettbewerb. Nicht ohne Grund

prognostizieren führende IT-Research-Institute

wie Gartner Group, Frost & Sullivan,

Forrester Research oder Meta Group

dem Markt für CRM-Lösungen enorme

Wachstumschancen: Die Schätzungen

reichen hier von 35-45% jährlichem

Wachstum bis zu einer Verdreifachung

des Marktvolumens in den kommenden

drei Jahren beziehungsweise einem Volumen

von zehn Milliarden Dollar bis zum

Jahr 2002.


Relationship Management auch im Unternehmen selbst

Customer Relationship Management (CRM) ist – wie der Name schon sagt – zunächst nur auf die

Kunden ausgerichtet. Doch warum sollten Unternehmen die Prinzipien der Kundenorientierung

nicht auch auf ihre eigene Geschäftsumgebung übertragen? Ein so genanntes Electronic Customer

Relationship Management-(E-CRM-)System bildet das gesamte Netzwerk geschäftlicher Beziehungen

eines Unternehmens ab. Dafür werden sämtliche Daten aus Geschäftskontakten und

Transaktionen mit Kunden, Partnern und Händlern in ein eigenes System übertragen. Für die

Steuerung der operativen Prozesse im Unternehmen ergeben sich daraus unmittelbare Effekte:

● Transparenz über die Wertschöpfungskette, von Projektpartnern über die Händler bis zum Kunden.

Das Resultat: »One Face to the Customer«.

● Extrem verkürzte Kommunikationswege in komplexen indirekten Vertriebsorganisationen –

schnellere Antwortzeiten, zufriedenere Kunden.

● Optimierte Ausrichtung des Angebots am Bedarf: Dies schließt auch die maßgeschneiderte Produktion

für individuelle Anforderungen der Kunden mit ein, das so genannte »Build-to-Order-

Prinzip«.

● Verkürzung der Verwaltungswege: Fertigungs- und Produktionsprozesse werden direkt – und

ohne Reibungsverluste – mit den Bedarfsinformationen aus dem Vertrieb und Marketing gekoppelt.

Damit ergibt sich bessere Auslastung und höhere Planungssicherheit.

Zweckmäßigerweise werden beim E-CRM interne Prozessschritte über ein firmeneigenes Intranet

bereitgestellt, während sich für das Einbinden externer oder geografisch entfernter Partner das Internet

anbietet.

E-CRM ist ein integraler Bestandteil einer umfassenden E-Business-Lösung. Dem Kunden eröffnen

sich dadurch in Zukunft alle Möglichkeiten, seine Kaufentscheidung auf detaillierte Kenntnisse

der Angebotssituation zu stützen. Er wird in zunehmendem Maße zum kompetenten Partner des

Anbieters. Umgekehrt führen E-CRM-Verfahren beim Anbieter zu einem immer tieferen Verständnis

der Nachfragestruktur und ihren Veränderungen und damit zu einer besseren Übereinstimmung

von Angebot und Nachfrage. Der Gewinner dieses Prozesses ist der Kunde. (Philip Debbas/ap)

CRM ALS ÜBERLEBENSHILFE

Der Grund für diese optimistischen

Prognosen: CRM ist keine Technologie,

sondern »die Antwort auf eine Marktsituation«,

so Dr. Wolfgang Martin, Vice

President Europe der Meta Group. Mehr

noch: CRM ist ein Geschäftsmodell, das

Unternehmen hilft, in gesättigten Märkten

zu überleben.

Dementsprechend ist der Markt für

Customer Relationship Management-Lösungen

einer der dynamischsten und innovativsten,

da der intensive Wettbewerb

vor allem große, internationale Unterneh-

men zwingt, die Qualität ihrer Kundenbeziehungen

zu verbessern und schneller

auf Marktveränderungen zu reagieren.

Die Mehrzahl der Beratungs- und Softwareanbieter

beschränkt sich allerdings

noch auf funktionale Teillösungen, also

zum Beispiel Call Center-Lösungen, vertriebsunterstützende

Systeme oder auf

reine Data Warehouse- oder Data Mining-

Produkte. Nur wenige Anbieter wie beispielsweise

TPS Labs mit ihrer web-fähigen

Produktfamilie »TPS Oceans 2000«

liefern integrierte, das heißt funktionsunabhängige

Lösungen.

E-CRM mit »TPS Oceans 2000«

Die modular aufgebaute Lösung TPS Oceans 2000 besteht aus folgenden Applikationen: »Sales

Force« für alle klassischen Vertriebsaufgaben, »Marketing Plus« für Kampagnen-Marketing, Zielgruppen-

und Marktanalysen, »Channel eConnect« zur Einbindung der Partner in den Vertriebsprozess,

»Customer eConnect« für die automatisierte Interaktion mit dem Kunden, »C3 Call Center«

für Telemarketing und Telesales und das Decision-Support-System »Executive View« für komplexe

Analysen und Berichte. Der »TPS 2000 Enterprise Server« ist die E-CRM-Engine zur zentralen

Verwaltung und Pflege von Kundendaten und -prozessen sowie die Schnittstelle zu Drittsystemen.

Mit dem »E-CRM Application Framework« stellt TPS Labs darüber hinaus eine ausbaufähige

Plattform zur Entwicklung kundenorientierter Internet-Lösungen auf Basis von Enterprise Java Beans

zur Verfügung. Alle Applikationen lassen sich auch einzeln einsetzen. So können Unternehmen,

die schnell eine Beziehungsmanagementlösung brauchen, mit einer oder zwei Applikationen

anfangen und diese dann schrittweise um weitere Produkte zu einer kompletten E-CRM-Lösung

erweitern. Selbstverständlich ist die Integration in Enterprise Resource Planning- oder Supply

Chain Management-Systeme sowie weitere bestehende IT-Infrastrukturen möglich.

(Philip Debbas/ap)

CLIENT SERVER COMPUTING 10/00 33


34

CLIENT SERVER COMPUTING 10/00

TITELTHEMA: IT-GESTÜTZTE KUNDENPFLEGE UND -AKQUISE

Dabei sind die technologischen Voraussetzungen

für umfassende Lösungen

längst vorhanden. Relationale Datenbanken

mit weltweiter Datenreplikation, leistungsfähige

32-Bit-Technologie, flexible

und mobile Client/Server-Anwendungen,

Internet-Applikationen für einfachsten

Datenzugriff, Data Warehousing und

Data Mining, Computer Telephony Integration

(CTI) zur Bewältigung der immer

intensiveren telefonischen Kundenkommunikation

und vieles mehr eröffnen

weitreichende Möglichkeiten. Allerdings

werden diese vielfältigen Möglichkeiten

von den meisten Unternehmen bis auf

vereinzelte Electronic-

Commerce-Anwendungen,Marktdatenanalyse-Tools

oder

Call Center kaum

wahrgenommen.

Doch wenn ein

ganzheitlicher Ansatz

für eine CRM-Strategie

im Unternehmen fehlt,

ist der Nutzen solcher

Einzellösungen nur gering,

der Return of Investment

für derartige

Anwendungen für das

Unternehmen dementsprechend

niedrig. So

konstatierte CRM-Spezialist Dr. Wolfgang

Martin von der Meta Group kürzlich,

dass die Lücke zwischen CRM-Hype,

Bedarf und erfolgreicher Implementierung

weit auseinander klafft: »Bis zu

75% aller Projekte scheitern.« Die Ursachen:

Mangelnde Akzeptanz beim Benutzer,

kein CRM-Verantwortlicher im Unternehmen,

fehlendes Bewusstsein für die

Bedeutung von CRM.

Nur wenige der über 1000 Anbieter im

CRM-Umfeld haben langjährige Erfahrung

mit international tätigen Großunternehmen

und sind auf globale Lösungen

spezialisiert. Diese Unternehmen verstehen

sich als Enabler für CRM: So integriert

beispielsweise die TPS Labs in ihre

Softwarelösungen nicht nur technische

Features für mehr Kundenorientierung,

sondern bereitet auch die Mitarbeiter ihrer

Unternehmenskunden mit Trainingsprogrammen

intensiv auf die CRM-Lösung

vor. Denn ein CRM-Informationssystem

funktioniert nur dann, wenn die

Mitarbeiter in Sachen Kundenorientierung

die richtige Haltung und das rechte

Verständnis haben. Die beste CRM-Soft-

ware nützt nichts, wenn die Mitarbeiter

nicht kundenorientiert eingestellt sind.

Daher gehören zur erfolgreichen Einführung

einer CRM-Lösung neben den

klassischen Produkt- und Support-Services

wie Installation, kundenspezifische

Anpassungen und einer Hotline auch ein

mediengestütztes und innovatives Informations-

und Trainingskonzept. Besonders

wichtig ist dies für Unternehmen mit

internationalen Strukturen. Die Erfahrung

zeigt, dass eine Softwareapplikation

nur dann produktiv eingesetzt wird,

wenn bei den Anwendern sowohl Akzeptanz

als auch ein tief greifendes Verständ-

Call Center werden in das komplette Beziehungsmanagement

des Unternehmens integriert.

nis für die integrierten Prozesse vorhanden

ist. Kundenorientierte Denk- und

Verhaltensweisen und State-of-the-Art-

Technologie sind untrennbare Bestandteile

von erfolgreichem Customer Relationship

Management.

GROßKUNDENMANAGEMENT

BEI VW

Der Volkswagenkonzern beispielsweise

hat gute Erfahrungen mit seiner

CRM-Lösung für das Großkundenmanagement

gemacht. Bei der softwaretechnischen

Unterstützung ihres Großkundengeschäfts

setzt VW auf ein Vertriebsinformations-

und Steuerungssystem von TPS

Labs. Der Schwerpunkt der Anwendung

liegt im Bereich Sales Force Automation

auf europäischer Ebene und umfangreichen

Reporting-Funktionen.

Zu Beginn der Zusammenarbeit mit

TPS Labs stand die Einbindung der Lösung

in die bestehende IT-Infrastruktur

bei Volkswagen. Parallel dazu erfolgte bereits

ab der Anfangsphase das CRM-Training

der Mitarbeiter. In das Informationsund

Steuerungssystem sind Daten über


Kunden, Händler und Partner des Unternehmens

integriert. Außendienstmitarbeiter

nutzen das System zum Teil auf mobilen

Rechnern. Ein besonders wichtiger

Bestandteil der Lösung bei Volkswagen ist

das Vertragswesen – hier geht es beispielsweise

darum, wie viel Rabatt welcher

Kunde auf ein bestimmtes Produkt erhält.

Das Vertragsmodul der TPS-Anwendung

wurde deshalb auch auf die speziellen Anforderungen

der Volkswagen AG im europäischen

Rahmen angepasst.

Der Erfolg des CRM-Projekts bei VW

liegt nicht zuletzt darin begründet, dass

sich die TPS-Labs-Lösung sehr gut an die

spezifischen Anforderungen anpassen

ließ, und dass die Mitarbeiter von Anfang

an in das Projekt mit einbezogen wurden.

Das Beispiel VW zeigt auch: Die Digitalisierung

von Geschäftsprozessen allein

schafft noch keine Basis für erfolgreiches

CRM. Erstens – und darin sind sich alle

Experten einig – wird es keine CRM-Lösung

out of the box geben. Da Kundenpflege

und Beziehungsmanagement sehr

von Branche, Größe und Struktur eines

Unternehmens geprägt sind, entwickeln

die CRM-Hersteller so genannte pre-customized

Lösungen, mit denen sich unternehmensspezifische

Prozesse dann relativ

schnell und kostengünstig abbilden

lassen. Zweitens gilt auch hier die alte Erkenntnis

»Müll rein – Müll raus«, was bedeutet,

dass ein schlechter Geschäftsprozess

durch die bloße digitale Abbildung

nicht besser wird, sondern genauso

schlecht bleibt. Hier ist also Beratung

durch kompetente Hersteller und Systemhäuser

gefragt, die die Prozesse der

Wertschöpfungskette in Unternehmen

verstehen, die zugrunde liegenden operativen

ERP-Systeme kennen und bei Bedarf

auch optimieren können.

GESAMTKONZEPT IST NOTWENDIG

Unternehmen, CRM-Anbieter und

Consultants beziehungsweise Systemhäuser

müssen die Geschäftsprozesse

analysieren und ein Gesamtkonzept für

die Integration der CRM-Lösung entwickeln.

Ziel eines solchen Gesamtkonzepts

ist die »Customer Centric Company«

auf Basis der Web-Technologie.

Die Internet-Technologie erlaubt Unternehmen

die optimale Integration aller

Mitarbeiter, Partner und Kunden. Aus der

permanenten Weiterentwicklung von Client/Server-Lösungen

zu Internet-Lösungen

ergeben sich höchste Synergieeffekte

für alle Beteiligten. Denn Internet-Produkte

sind technologisch führend, schnell zu

implementieren, benutzerfreundlich sowie

einfach in Pflege und Wartung.

Auch die Anbindung von Außendienstlern,

Zweigstellen und Partnern

lässt sich heute problemlos realisieren, da

inzwischen zum einen genügend Bandbreite

für die Datenübertragung, zum anderen

ausreichende Sicherheitsmaßnahmen

gegen unbefugten Datenzugriff integriert

sind. Inzwischen gibt es sogar

CRM-Lösungen für Handhelds wie beispielsweise

den Palm, die Basisfunktionen

für CRM enthalten. Und die Konvergenz

der verschiedenen Informationskanäle

rund um die optimale Betreuung

von Kunden geht noch weiter: Schon bald

wird es möglich sein, vom Handy aus via

Wireless Access Protocol (WAP) CRM-

Daten abzurufen, zu speichern und zu bearbeiten.

Bereits in naher Zukunft lassen

sich Computer, Web, Telephonie und Video

in ein System integrieren, aus dem

Call Center wird dann das Web-basierte

»Customer Contact Center«.

Unternehmen und ihre Partner können

via Web auf umfangreiche, konsistente

Kunden-, Produkt-, Service- und Kontaktinformationen

zugreifen. Hier liegt

noch ein enormes Potenzial, denn Internet

Enterprise Applications arbeiten automatisch

zusammen. Aus Supply Chain

Management wird Information Chain

Management, aus Ein-Kanal-Informationen

werden Multi-Channel-Informationsquellen.

Web-basierte, integrierte CRM-

Lösungen erlauben Kundenmanagement

in alle Regionen der Welt, über alle nur

denkbaren Vertriebskanäle, Medien und

Instrumente, in allen Kundensegmenten.

Die Web-Technologie bringt jedoch

nicht nur die Customer Centric Company

näher zum Kunden, sondern auch den

Kunden näher zum Unternehmen und

seinen Angeboten. Je besser er »sein« Unternehmen

kennt, je transparenter es sich

für ihn präsentiert, um so eher wird er mit

diesem Unternehmen Kontakte pflegen

und ein guter Kunde bleiben. Dies sollte

man bei allen Vorteilen von E-CRM für

Unternehmen nicht vergessen: Der Kunde

steht im Mittelpunkt. (Philip Debbas/ap)

NÄHERE INFORMATIONEN:

Bäurer

Tel. (0711) 9211-122

Fax (0711) 9211-800

E-Mail: info@baeurer.de

Web: http://www.baeurer.de

CLIENT SERVER COMPUTING 10/00 35


TITELTHEMA: IT-GESTÜTZTE KUNDENPFLEGE UND -AKQUISE

Ganzheitlicher Ansatz statt Insellösungen

Daten als Basis

von CRM

Ein erfolgreiches analytisches CRM-System hängt von mehreren Elementen ab: Applikationen,

Datenmodell, Metadaten-Management, Tools für das Extrahieren, Transformieren und Laden der

Daten und vor allem von der Datenbanktechnologie. Daten aus heterogenen Quellen mit unterschiedlichen

Geschäftsregeln und Namenskonventionen müssen zusammengeführt und vereinheitlicht

werden. Außerordentlich hilfreich ist dabei ein zentraler Metadaten-Katalog, in dem

beschrieben ist, um welche Daten es sich handelt, aus welchen Quellen sie stammen, wie sie

modifiziert wurden und wie sie mit anderen Datenelementen zusammenhängen. Die Datenbank

muss die Performance und Flexibilität besitzen, um große Datenmengen auf beliebige Weise auszuwerten

und nicht nur vordefinierte, sondern auch Ad-hoc-Analysen schnell durchzuführen.

36

Customer Relationship Management

(CRM) ist eines der Trendwörter

der letzten Monate. Kein

Forum und keine Messe vergehen, ohne

dass die magischen drei Buchstaben

nicht in die Debatte geworfen werden.

Doch ähnlich wie zuvor bei Data Mining,

Business Intelligence oder Knowledge

Management wird der Begriff

CRM sehr verwässert verwendet.

Glaubt man den euphorischen Berichten

der Auguren, so stehen den

CRM-Anbietern goldene Zeiten ins

Haus. Frost & Sullivan erwarten bis zum

Jahr 2005 6,81 Milliarden Dollar Umsatz

in Europa, AMR Research Boston geht

von einem jährlichen Wachstum von

74% aus, was 16,8 Milliarden Dollar bis

zum Jahr 2003 entsprechen würde. Die

Meta Group spricht von einem Wachstum

auf 4,7 Milliarden Dollar bis zum

nächsten Jahr.

Ein detaillierter Blick in die Prognosen

für Deutschland deckt eines auf: die

Zurückhaltung deutscher Unternehmen

vor CRM-Investitionen. Zwischen Juli

und September 1999 befragte die Meta

Group 738 deutsche Unternehmen mit

mehr als 400 Mitarbeitern. Demnach ha-

CLIENT SERVER COMPUTING 10/00

ben 66% der Befragten noch keine CRM-

Projekte durchgeführt und planen dies

auch zukünftig nicht. Ein detaillierter

Blick auf die restlichen 34% dämpft jedoch

die anfängliche Euphorie: 7% haben

Erfahrung mit CRM-Projekten, planen

aber keine weiteren; 16% befinden

sich noch in der Evaluierungsphase und

nur 11% setzen CRM-Software ein und

planen dies auch zukünftig.

Ein wesentlicher Grund für die

Zurückhaltung gegenüber CRM ist die

Unsicherheit, was sich genau hinter dem

Schlagwort verbirgt. Auch spielt eine

Rolle, dass die IT-Industrie mit allzu

vollmundigen und letztendlich nicht

eingehaltenen Versprechen bei Internet-,

E-Commerce- und Data Warehouse-

Projekten an Glaubwürdigkeit verloren

hat. Besonders überraschend ist die

Skepsis bei dienstleistungsintensiven

Branchen wie dem Telekommunikationssektor

und Handel.

CRM – LERNEN

VON TANTE EMMA

Der Grundgedanke von CRM ist keinesfalls

neu, sondern relativ schlicht.

Die eigene Kundenbasis ist – ähnlich wie

beim traditionellen Krämerladen – als

wichtigste Ressource für Umsatzsteigerung

und Unternehmenswachstum zu

betrachten. Die Marschroute ist eindeutig:

Unternehmen müssen weg von den

umkämpften Massenmärkten mit relativ

wenigen, standardisierten Produkten

hin zu Produkten und Dienstleistungen,

die zielgenau die Bedürfnisse einzelner

lukrativer Kundengruppen erfüllen.

Kurz: Klasse statt Masse. Als Instrumente

dienen unter anderem One-to-one-

Marketing und Internet-gestütztes Marketing.

Für den EDV-Leiter, den man

neuerdings IT-Manager nennt, ergeben

sich hier neue Herausforderungen. Für

ihn gilt es nun, die bisher zur Verfügung

stehenden Werkzeuge in ein übergeordnetes

CRM-Konzept einzubinden.

Ein Unternehmen hat eine Vielzahl

von Schnittstellen zu seinen Kunden –

Vertrieb, Marketing, Buchaltung und

Kundenservice. Bisher wurden im wesentlichen

die dahinter stehenden einzelnen

Geschäftsprozesse optimiert. Das

Ergebnis waren so genannte operationale

CRM-Systeme. Sie dienten etwa für

die Automatisierung von Vertriebsaktivitäten,

das Management von Vertriebs-


TITELTHEMA: IT-GESTÜTZTE KUNDENPFLEGE UND -AKQUISE

38

kanälen, Sales-Forecasts, Database-Marketing

und Call Center-Applikationen.

Für sich isoliert betrachtet, ist jedes

dieser Systeme hervorragend geeignet,

die individuelle Kundenbeziehung zu

intensivieren, für die es geschaffen wurde.

Das Problem ist jedoch die Isolation

voneinander, d.h. die Kunden werden

nicht in ihrer Gesamtheit betrachtet, um

abteilungsübergreifend Verhaltensmuster

zu identifizieren und daraus Maßnahmen

abzuleiten. Dies wäre die Aufgabe

von so genannten analytischen

CRM-Systemen, die im wesentlichen auf

Data Mining-Tools basieren. Unter Data

Mining versteht man das Erkennen von

verborgenen Trends, Mustern und statistischen

Zusammenhängen in Daten.

DER KUNDE IM ZENTRUM

Für den IT-Bereich hat das analytische

CRM eine Umkehr von der bisherigen

Praxis zur Konsequenz. Eine der

wesentlichen Ursachen für den Umbruch

der DV-Landschaft ist die

Neuausrichtung der Geschäftsprozesse

weg von der produktbezogenen hin zur

kundenbezogenen Sichtweise. Lange

Zeit waren bei der Erschließung neuer

Absatzmärkte und der Entwicklung

neuer Produkte die Prozesse im Unternehmen

auf den Vertrieb von Produkten

ausgerichtet. Das spiegelte sich auch in

den vorhandenen DV-Landschaften wider.

So gab es für die einzelnen Produkte

verschiedene Systeme sowohl im

Front- als auch im Back Office-Bereich.

Der Kunde war hier den jeweiligen Produkten

zugeordnet.

Heutzutage bewegen sich Unternehmen

in gesättigten Verdrängungsmärkten.

Das Produkt spielt zwar noch eine

große Rolle, aber im Zentrum steht die

Dienstleistung am Kunden. Zukünftig

machen Unternehmen mit dem Service

ihren Hauptumsatz. Demnach wird die

Kundenbindung der Kundenakquise

den Rang ablaufen. Diese neue Sicht gilt

es, in den DV-Systemen zu berücksichtigen.

Die Herausforderung ist, eine DV-

Landschaft zu modellieren, die eine einheitliche

und übergreifende Kundensicht

zulässt.

Da die meisten DV-Systeme historisch

gewachsen sind, existieren unterschiedliche

Betriebs- und Datenbanksysteme

wie AS/400, Windows NT/98,

Unix bzw. sequentielle, relationale und

multidimensionale Databases. In einer

CLIENT SERVER COMPUTING 10/00

übergeordneten CRM-Strategie leitet

sich die Aufgabe für die DV ab, diese

Systeme zu integrieren. Eine solche Integration

vorhandener DV-Systeme kann

auf vier verschiedenen Ebenen erfolgen:

auf Daten-, Service-, Anwendungs- und

auf Prozessebene. Für die Masse der Unternehmen

kommt wohl derzeit am ehesten

die Integration der Daten und Informationen

in Frage, da sie am einfachsten

und schnellsten zu verwirklichen ist.

OPERATIONALES UND ANALY-

TISCHES CRM ERGÄNZEN SICH

Operationales und analytisches CRM

stehen keinesfalls im Widerspruch zueinander,

sondern ergänzen sich. Das

analytische CRM liefert die Erkenntnisse,

um einzelne CRM-Maßnahmen zu

optimieren. Die operationalen Systeme

wiederum versorgen die analytischen

mit immer genaueren Basisdaten. Gemeinsam

bilden sie eine Qualitätsspirale,

in der jede Komponente die andere

hermeneutisch vorantreibt.

Daten existieren in Unternehmen in

unterschiedlichen Formen. Sie werden

in verschiedenen Transaktionsdatenbanken

– sei es im Marketing, Vertrieb,

in der Rechnungsstelle oder im Kundenservice

– gesammelt. Die Daten liegen

in einer Form vor, die das Bearbeiten

der einzelnen Transaktion am einfachsten

und effektivsten macht. Diese

Datenquellen wurden meist nicht oder

nur teilweise dazu entwickelt, die gesammelten

Informationen für zukünftige

Geschäftsentscheidungen zu verdichten.

Data Warehouses fassen die

Daten aus unterschiedlichen Quellen

zusammen, bereiten sie in die für Datenanalyse

geeignete Form auf und stellen

sie jedem autorisierten Anwender

zur Verfügung.

AUSKUNFT ÜBER DAS

VERHÄLTNIS ZU KUNDEN

Zur Auswertung der Data Warehouses

kommen Data Mining Tools wie

»Clementine« von SPSS zum Einsatz. Sie

geben Auskunft über das Verhältnis zu

unterschiedlichen Kunden über einen

längeren Zeitraum hinweg, über Kundenloyalität,

Risikopotenziale, Profitabilität.

Der Erfolg: Unternehmen lernen

ihre Kunden besser zu verstehen. Innerhalb

einer solchen Architektur lässt sich

die erfolgreiche Beziehung zu den Kunden

systematisch ausbauen.

Zentral in der CRM-Kette ist die Analyse

der gesammelten Daten. Mit so genannten

Data Mining-Tools lassen sich

statistisch relevante Zusammenhänge

erkennen. Bei der Auswahl von Data Mining

Software ist zu beachten, wieviele

Algorithmen zur Verfügung stehen, wie

deren Qualität ist und ob sich die Analysewerkzeuge

auf die Qualität der vorliegenden

Daten anpassen lassen. Handelt

es sich etwa um ein äußerst kleines Sample

oder sind die Datensätze teilweise

unvollständig, so muss dies berücksichtigt

und korrigiert werden. Die Kundenanalyse

ist der Grundstein aller weiteren

Schritte. Treten hier Fehler auf, basieren

die Folgemaßnahmen auf völlig falschen

Annahmen und schaden dem Unternehmen

mehr als dass sie nutzen.

Maßnahmen: Die Analyseergebnisse

fließen direkt in das Kampagnen-Management

ein. Hier entscheidet sich, welche

Register zur Kundenansprache gezogen

werden. Möglich wäre etwa, den

Kundenkontakt über ein Call Center,

über ein Direct Mail oder einen Vermittler

herzustellen.

Permanente Verbesserung: Die CRM-

Fähigkeiten lassen sich kontinuierlich

verbessern – sowohl bei der Datenbeschaffung

und Kundenanalyse als auch

bei der Kundeninteraktion. Möglich

wird dies durch die Rückführung der

Ergebnisse über den Kampagnen-Manager

und die Bereitstellung dieser Information

in den Analysedatenbeständen.

Nur wenn die DV einen solchen Informationsrücklauf

anbietet, lässt sich ein

funktionierendes CRM-System aufbauen.

Wichtig ist, dass CRM-Systeme in

kurzer Zeit und zu vertretbaren Kosten

implementiert werden. Hier liegt allerdings

bei vielen klassischen Data Warehouse-Projekten

das Hauptproblem.

Die Abbruchquoten liegen zwischen 60

und 70%. CRM kann bei der richtigen

Strategie zu einem unternehmerischen

Erfolg werden. Voraussetzung ist eine

klare Vorstellung der Ziele und eine unternehmensweite

Umsetzung des CRM-

Vorhabens. (Christian Klein/ra)

NÄHERE INFORMATIONEN:

SPSS

Tel (089) 4890740

Fax (089) 4483115

E-Mail: cklein@spss.com

Web: http:// www.spss.com


Wiederbelebung der Kundendaten im Unternehmen

Zugang über eine Schnittstelle

Verschiedenste Datenbanken innerhalb einer Organisation werden automatisch nach wichtigen

Geschäftsinformationen durchsucht, und es erfolgen Meldungen an die betreffende Person mit

den richtigen Informationen zur rechten Zeit. Eine neue Lösung mit dem Namen »Alerts« von

Categoric Software macht es möglich, dass Kundeninformationen nicht mehr mühselig aus mehr

als einer Quelle zusammengesucht werden müssen.

Kundendaten haben unschätzbaren

Wert. Es ist unerlässlich, jede Facette

der Beziehung zum Kunden zu

kennen und Verständnis für Anforderungen,

Erwartungen und Situation der Kunden

zu haben. Neue E-Business-Strategien

öffnen die Türen des Unternehmens für

die Kunden und das beinhaltet Zugang zu

den Daten, die über sie gespeichert werden.

Der Wunsch seitens der Kunden nach

ausgeprägtem Self Service ist so stark wie

nie. Aber Kundendaten befinden sich in

verschiedenen Datenbanken, werden

über verschiedene Softwarepakete verwaltet

– und darin liegt das Problem.

Für einen Sales-Manager ist es sehr

schwierig, all diese Informationen für das

Vorsprechen beim Kunden parat zu haben.

Üblicherweise muss er in der einen

Datenbank suchen, um den finanziellen

Status zu ermitteln, in einer anderen, um

sich über Lieferdetails zu informieren

und wieder in einer anderen, um sich sicher

zu sein, dass die Support-Vereinbarungen

mit dem Kunden eingehalten

wurden. Diese Masse an Daten kann für

den Sales-Manager, der bislang seitenweise

Reports sichten musste, um jede

Anforderung und Bedingung eines Kunden

oder potenziellen Kunden zu klären,

ein Alptraum sein. Hinzu kommt der

Druck, der heute herrscht, und es wird

klar, dass Unternehmen zunehmend

mehr Daten haben, aber weniger Information.

Wenn Vertriebsmanager wissen,

dass ein Kunde einen guten Kreditrahmen

hat, aber eine Reihe von Anfragen an

den Support noch nicht beantwortet wurden,

könnte er über einen angemessenen

Discount entscheiden. Das Problem ist,

dass diese Informationen aus mehr als einer

Quelle zusammengesucht werden

müssen.

Eine Lösung wäre, wenn man Zugang

zu all diesen Daten über eine Schnittstelle

hätte und die Informationen automatisch

auf dem Bildschirm des Sales-Managers

auftauchen würden. Eine neue Lösung

mit Namen »Alerts« von Categoric Software

löst dieses Problem: Verschiedenste

Datenbanken innerhalb einer Organisation

werden automatisch nach wichtigen

Geschäftsinformationen durchsucht, und

es erfolgen Meldungen an die betreffende

Person mit den richtigen Informationen

zur rechten Zeit, so dass jeder in der Lage

ist, geschäftliche Entscheidungen auf

Grundlage aller relevanten Informationen

zu treffen.

Recherche und Übertragung erfolgen

innerhalb von Minuten und vermeiden

damit die potenziellen Verzögerungen

von Wochen, in denen man auf die Abfassung

von Berichten wartet. Diese Informationen

können an ein Mobiltelefon, über

das Web, via E-Mail, Fax, Pager usw. übertragen

werden. Das bedeutet beispielsweise,

dass man während der Fahrt sofort informiert

werden kann, dass ein Kunde gerade

eine weitere Bestellung eines Produktes

über 20.000 Pfund abgeschlossen hat.

Und was ist mit dem Management der

Vertriebsmannschaft und der Kunden?

Wie erfährt man, ob ein Mitarbeiter des

Sales-Teams ständig überhöhte Ausgabenansprüche

stellt oder ein Kunde ständig

zwei Wochen zu spät zahlt, ohne dass

man Reports durchsehen muss – vielleicht

Wochen nachdem diese Vorgänge

stattfanden? Hier bietet sich die Software

»Alerts Trends« an. Dieses Tool ermöglicht

es, ein Protokoll aller Vorgänge, an

denen man interessiert ist, erstellen zu lassen.

Man kann dadurch die Probleme auf

einer täglichen Basis erkennen und korrigieren.

Wenn man von den Vorgängen in

dem Moment erfährt, in dem sie passieren,

kann die Chance, angemessene Maßnahmen

zu ergreifen, direkten Einfluss

auf Profit und Effizienz haben.

Da das Internet das Leben durchdringt,

gewöhnen sich mehr und mehr

Menschen an die Web-Technologien und

die Möglichkeit, sich selbst zu bedienen.

Es ist bereits möglich, Informationen von

jeweiligem Interesse direkt in die eigene

E-Mail-Inbox übertragen zu lassen, wenn

man bestimmte Services abonniert. Das

können Informationen über Flugrabatte

sein, Ferienbuchungen, Nachrichtenservices

usw. Letztes Jahr wurden allein in

den USA vier Billionen E-Mails verschickt,

verglichen mit einer Milliarde

Postsendungen.

Mit Alerts können die ermittelten Informationen

auf einer allgemein zugänglichen

Website deponiert oder durch interessierte

Anwender abonniert werden.

In der Vergangenheit bestand die Tendenz,

dass Unternehmen technologische

Veränderungen selbst steuern, aber mit

dem Einzug der neuen Kommunikationstechnologien

in das Leben von Verbrauchern

und Kunden, sind es inzwischen

letztere, die die Technologie steuern. Sie

sind es, die das technologisch Machbare

fordern, denn sie erwarten, bestimmte Informationen

zur gewünschten Zeit zu erhalten.

Wenn Unternehmen künftig nicht

in der Lage sind, die richtige Information

zur rechten Zeit zur Verfügung zu stellen,

werden die Kunden abwandern.

(Safi Captan/ra)

NÄHERE INFORMATIONEN:

Categoric

Tel. (06227) 381-215

Fax (06227) 381-200

E-Mail: fbickerle@categoric .com

Web: http://www.categoric.com

CLIENT SERVER COMPUTING 10/00 39


TITELTHEMA: IT-GESTÜTZTE KUNDENPFLEGE UND -AKQUISE

Online-Beratung steigert Kundenbindung und Web-Umsatz

Individueller Service im Netz

Kundenservice wurde bisher im Web recht stiefmütterlich behandelt. Viele potenzielle Online-

Shopper schrecken vor dem Kaufabschluss zurück, da sie vorher eine Beratung benötigen. Neue

Produkte wie der »USU e-Consultant« von der USU AG sollen Abhilfe schaffen und Online-Kunden

an die Hand nehmen – beim Surfen und bei der Kaufentscheidung.

40

Mit der weiteren Akzeptanz und

Verbreitung des Internets

steigt auch das Handelsvolumen,

das über das WWW umgesetzt

wird, weiter an. Nach Schätzung von Forrester

Research (1999) explodiert der Internet-Umsatz

in Europa von 36 Mrd. Euro

in 1999 auf 1550 Mrd. Euro im Jahr

2004. Allein Deutschland soll zu diesem

Zeitpunkt ein Handelsvolumen von 406

Mrd. Euro erreichen. Dies entspricht einem

Anteil von 25% und macht immerhin

6,7% des Gesamthandelsaufkommens

der Bundesrepublik Deutschland aus. Rosige

Zeiten.

Der prognostizierte Boom beim Online-Shopping

wird jedoch noch durch eine

Reihe von Problemen behindert: So laden

nicht alle Internet-Seiten auch zum Kaufen

ein. Dies liegt zum Teil daran, dass die

Erklärungen auf der Seite zu kurz oder

unverständlich gefasst sind oder die Produkte

so komplex oder variantenreich

vorhanden sind, dass der potenzielle Käufer

noch weitere Informationen benötigt,

Fast jeder zweite Internet-Nutzer scheitert beim Kaufversuch,

weil er sein Wunschprodukt nicht findet oder Schwierigkeiten

beim Kaufabschluss hat.

CLIENT SERVER COMPUTING 10/00

ehe er sich zum letzten Klick entschließt.

Oder die angepriesene intuitive Navigation

durch den Angebotsdschungel gerät in

der Praxis zur Online-Odyssee. Fast jeder

zweite Internet-Nutzer scheitert beim

Kaufversuch, weil er sein Wunschprodukt

nicht findet oder Schwierigkeiten

beim Kaufabschluss hat. Zu diesem

ernüchternden Ergebnis kam die Boston

Consulting Group (BCG) bei der Befragung

von rund 10.000 Internet-Surfern in

den USA und Kanada. Nach mindestens

einem Fehlversuch geht jeder achte Befragte

nicht mehr auf Kauftour im Web.

Angesichts dieser Schwierigkeiten

feilen viele Unternehmen an Konzepten,

wie sie ihre Kunden online besser betreuen

können. Auf zahlreichen Homepages

sind aus diesem Grund bis heute E-Mail-

Funktionen und Call-back-Buttons installiert

– sicherlich nur eine Zwischenlösung.

Denn viele Kunden müssen oft tagelange

Wartezeiten in Kauf nehmen,

falls sie überhaupt eine Antwort erhalten.

Diese Art der Kundenbetreuung ist für In-

teressenten, die schnelle Hilfe benötigen,

unbefriedigend. Abhilfe schafft hier eine

neue Generation Browser-basierter Lösungen,

die sich in der Praxis bereits bewährt

haben. Am Beispiel der Softwarelösung

»e-Consultant« von USU werden

Funktionen, Einsatzmöglichkeiten und

Vorteile von Internet-Online-Beratungslösungen

im Folgenden näher erläutert.

ERFOLGSFAKTOREN SHARED

BROWSING UND VOIP

Der Online-Shopper kauft nur dort per

Mausklick, wo er umgehend Hilfe und

Antworten erhält. Mit dem e-Consultant

der USU AG wurde die Anforderung umgesetzt,

Bild und Sprache für eine perfekte

Beratung auch im Online-Bereich zu

nutzen. Durch die Zusammenführung

zweier bestehender Technologien werden

die visuellen und zunehmend auch

interaktiven Fähigkeiten des WWW mit

der Funktionalität von Call Centern kombiniert.

Völlig neue Kommunikationsmöglichkeiten

entstehen. Shared brow-

Der Online-Shopper kauft nur dort per Mausklick,

wo er umgehend Hilfe und Antworten

erhält.


sing in Kombination mit VoIP macht es

möglich. Wenn ein Interessent auf einer

mit der USU-Lösung ausgestatteten Seite

den Kontakt zu einem Call Center-Berater

herstellt, wird der Kunde mit dem Berater

verbunden. Der Berater sieht zeitgleich

die selbe Website wie der Kunde. Die Unterhaltung

wird via Text-Chat, Telefon

(analog, ISDN oder Handy) oder IP-Telefonie

geführt. Einer optimalen Beratung

durch sichere Sprach- und Bildunterstützung

steht nichts mehr im Weg.

So können z.B. Online-Formulare gemeinsam

ausgefüllt werden. Ein Hinweispfeil,

den beide Beteiligten auf ihren

Bildschirmen sehen, dient, um sich gegenseitig

auf Stellen im Dokument hinzuweisen.

Der Berater sowie der Kunde

können externe Bilder oder Dokumente

per Bild-Upload in die Beratung miteinbeziehen.

Oder der Berater verdeutlicht

seinem Gesprächspartner anhand

weiterer Internet-Seiten die Unterschiede

zu einem Wettbewerbsangebot. Auch das

Vereinbaren eines gemeinsamen Treffpunktes

ist jederzeit möglich.

Nicht zuletzt lässt sich die Lösung problemlos

in eine bestehende Call Center-

Umgebung integrieren. So ist die Betreuung

des Kunden auch nach dem Kauf organisiert.

Um e-Consultant zu nutzen,

benötigt man keine zusätzlichen Installationen.

Ein handelsüblicher multimediafähiger

PC mit Internet-Zugang und einem

Browser der 4. Generation genügen.

EINSATZMÖGLICHKEITEN

Die vielfältigen Einsatzgebiete der Internet-Online-Beratung

umfassen ebenso

B2B wie B2C. Es spielt keine Rolle, ob man

eine Beratung mit Kundenführung im Internet

betreiben oder den Außendienst

bzw. Geschäftspartner kompetent weltweit

unterstützen will. So können Finanzdienstleister

komplexe Produkte bzw.

Dienstleistungen, etwa eine Lebensversicherung

oder einen Bausparvertrag über

das WWW anbieten. Aber auch andere

Branchen wie Touristik, Handelsunternehmen,

die produzierende Industrie

oder Behörden können die Funktionen

des e-Consultant für ihre Kundenbindung

nutzen. Beispielsweise hilft der e-Consultant,

Außendienstmitarbeiter vor Ort zu

Experten zu machen, die ihren Kunden

wiederum schnelle Hilfe anbieten können.

Ein technischer Außendienstmitarbeiter

kann so den dringend benötigten Konstruktionsplan

eines Bauteils per Internet

einsehen und mit einem Experten im Call

Center mögliche Probleme diskutieren.

Auch Online-Schulungen lassen sich gezielt

und effektiv über das Internet abhalten.

Weltweit wurden 1998 ca. 1,9 Mrd.

Dollar mit Online-Hilfelösungen umgesetzt.

Bis zum Jahr 2002 soll sich diese

Zahl mit 10,4 Mrd. Dollar mehr als verfünffacht

haben, so eine Studie der IDC

(1999). Die Prognosen der Analysten beweisen,

was der Verbraucher längst ak-

zeptiert hat: Internet-Online-Beratung

kommt unserer heutigen Einkaufsmentalität

sehr entgegen und versetzt Kunden

wie Unternehmen in die Lage, schneller

und effizienter zu handeln als früher.

(Dr. Thomas Gerick, Martin Stocker/ra)

NÄHERE INFORMATIONEN:

USU AG

Tel. (07141) 4867-42

Fax (07141) 4867-365

E-Mail:kommunikation@usu.de

Web: http://www.usu.de

CLIENT SERVER COMPUTING 10/00 41


TITELTHEMA: IT-GESTÜTZTE KUNDENPFLEGE UND -AKQUISE

Integriertes Kundenmanagement mit CRM

Der Kunde steht

im Mittelpunkt

Komplexe Wirtschaftsbeziehungen, globaler Konkurrenzdruck und nationale Entwicklungen wie

Deregulierung sorgen für einen zunehmend flexibleren Markt. Unternehmen müssen optimierte

Produkte und Dienstleistungen in immer kürzeren Abständen auf den Markt bringen, dürfen aber

gleichzeitig bei der Kundenbetreuung keine Kompromisse eingehen. Durch Customer Relationship

Management (CRM) werden Geschäftsprozesse zur Unterstützung von Marketing- und Vertriebsteams

aufgrund dessen automatisiert und der innerbetriebliche Informationsfluss verbessert.

42

Vorbei die Zeiten, in denen Unternehmen

ausschließlich wirtschaftlich

denken mussten. Wirtschaftlichkeit

und Effizienz bleiben zwar nach

wie vor zentrale Voraussetzungen für den

Erfolg eines Unternehmens, jedoch wurde

die Palette der Erfolgsfaktoren durch

die Öffnung der nationalen Märkte um einen

weiteren Aspekt erweitert: die Kundenzufriedenheit.

Kontinuierlich visiert der Wettbewerb

proaktiv potenzielle Neukunden an, indem

er ein perfektioniertes und nicht selten

individualisiertes Serviceportfolio offeriert.

Die hierfür nötige Informationsbeschaffung

ist heute dank Inter- und Intranet

längst kein großes Problem mehr, statt

CRM- und SFA-Systeme sollen nicht nur die Effizienz,

sondern insbesondere auch die Effektivität der Kundenbearbeitung

fördern.

CLIENT SERVER COMPUTING 10/00

dessen rückt das so genannte Informationsmanagement

mehr und mehr in den

Vordergrund. Unternehmen müssen

ständig den Überblick über ihren Informationsfluss

besitzen. Dafür aber benötigt

man Lösungen, die eine Integration

der internen und externen Kommunikation

mit dem Vertrieb, dem Marketing und

der Kundenbetreuung erlauben.

KUNDENBINDUNG ALS ENT-

SCHEIDENDER ERFOLGSFAKTOR

Die Auswirkungen der heute verfügbaren

Technologien versetzen den Kunden

in eine völlig neue Situation. Mittels

E-Commerce kann er bequem von zu

Hause aus aus einem weltweiten Angebot

wählen. Dies führt für Unternehmen

zu einer bis dato nicht

gekannten Konkurrenzsituation.

Wer auf diesem anspruchsvollen

Markt die Oberhand behalten

will, muss seine Kunden

genau kennen, um ihnen zum

richtigen Zeitpunkt das richtige

Angebot vorlegen zu können.

Wer dazu nicht in der Lage

ist, muss leider oft miterleben,

wie sich der Kunde per

Mausklick zur Konkurrenz

verabschiedet. Große Fluktuationen

verzeichnen beispiels-

weise der Telekommunikationsmarkt,

der Energie- sowie

der Dienstleistungssektor.

War es vor gar nicht allzu langer Zeit

für Kunden in keinster Weise attraktiv,

sich nach einem anderen Dienstleister

umzusehen, weil die einzelnen Anbieter

im Grunde alle den gleichen Service boten,

tun sich mittlerweile in dieser Hinsicht

ganz andere Perspektiven auf. Insbesondere

für Versicherungen, Banken,

Hersteller, Vertriebs- und Marketingfirmen

ist es nicht mehr so leicht, Kunden an

sich zu binden. Durch die Liberalisierung

der Märkte und der damit einhergehenden

verschärften Konkurrenz im In- und

Ausland bekommt für viele Branchen der

Faktor Kundenzufriedenheit deshalb

mehr Gewicht denn je. Der Grund: Die

Kunden sind immer mehr dazu bereit,

den Dienstleister oder Lieferanten zu

wechseln. Einen unzufriedenen Kunden

jedoch zurückzugewinnen, ist praktisch

aussichtslos. Durch die Pflege bestehender

Kontakte kann man aber dafür sorgen,

dass es gar nicht erst soweit kommen

muss. Freundlichkeit und Service tragen

erheblich zur Kundenbindung bei, doch

damit sind die Möglichkeiten längst noch

nicht ausgereizt. Beispielsweise sollten

Unternehmen verstärkt darauf hinwirken,

ihre kundenrelevanten Daten in einer

modernen Art und Weise zu verwalten.

Muss ein Kunde etwa immer wieder

die selben Angaben bei mehreren Ansprechpartnern

innerhalb eines Unternehmens

machen, wird er sich letztlich

nur als weiterdelegierter Störenfried vor-


kommen und sich auf die Suche nach einem

anderen Anbieter machen.

Dieses Problem kann nur beseitigt werden,

indem man die IT-Systeme verschiedener

Bereiche innerhalb eines Unternehmens

verbindet und Informationen über

Kunden flankierend zugänglich macht.

Nötig sind dafür intensivere Zusammenarbeit

zwischen Vertrieb, Marketing und

Service einerseits sowie Produkte, welche

die Arbeit innerhalb dieser Bereiche unterstützen,

andererseits. Im Marketing greift

man im Zuge dessen auf Lösungen zur

Entscheidungsunterstützung wie etwa

Data Warehouses zurück. Der Servicebereich

hingegen kann durch die Einrichtung

von Call Centern kundenorientierter arbeiten.

Gemeinsam ist all diesen Lösungen –

sei es Data Warehouse, Data Mining oder

ein modernes Call Center – dass sie erst seit

kurzem verbreitet zum Einsatz kommen.

Haben sich die Unternehmen in den

letzten Jahren stärker im Back Office-Bereich

engagiert und vielfach in ERP-Systeme

(ERP=Enterprise Ressource Planning)

investiert, weil Aspekte wie Kosten-

senkung die wichtigste Rolle spielten,

geht der Trend jetzt wieder verstärkt hin

zum Kunden. Das Frontend als direkte

Schnittstelle zum Kunden führt also

längst kein stiefmütterliches Dasein mehr,

sondern genießt nun allseits gesteigerte

Aufmerksamkeit.

Unter den Begriffen Customer Relationship

Management (CRM) und Sales

Force Automation (SFA) sind in den letzten

Jahren spezielle Softwarelösungen auf

den Markt gekommen, die eine Automatisierung

von Prozessen im Vertrieb aber

auch im Marketing ermöglichen. Die

unternehmensweiten IT-Lösungen erlauben

die ganzheitliche Kundenbetreuung

über Abteilungen, Geschäftsbereiche und

Standorte hinweg. Die Vorteile liegen auf

der Hand: Schnellere Vertragsabschlüsse

durch kürzere Informationswege, zufriedenere

Kunden sowie aussagekräftige Statistiken

über Märkte, Kaufverhalten und

neue Absatzmöglichkeiten. Unternehmen

gewinnen durch optimierte Geschäftsprozesse

und effizientere Arbeitsabläufe an

Geschwindigkeit und Schlagkraft. Neu

CRM, SFA und Front Office

Customer Relationship Management (CRM): CRM

berücksichtigt den gesamten Prozess der Kundenbetreuung.

Neben Vertrieb und Marketing zählen hierzu

Call Center, Helpdesk und weitere Serviceangebote.

Betrachtet werden muss auch die Integration in vorhandene

ERP-Systeme und Data Warehouse-Lösungen,

mit deren Hilfe sich Kundenprofile analysieren

lassen.

Sales Force Automation (SFA): SFA konzentriert

sich auf die Unterstützung von Außendienst und Vertrieb.

Zu den Funktionen gehören Angebotserstellung,

Kontaktmanagement und Forecast.

Front Office: Anwendungen, die für den unmittelbaren

Kontakt zum Kunden eingesetzt werden (Management,

Analyse, Planung). Abgrenzung zu administrativen

Produkten im Back Office wie Produktionsplanung,

Finanzwesen und Warenwirtschaft.

entdeckte Marktpotenziale führen so

schneller zu Umsatzsteigerungen.

Die Idee, die hinter Customer Relationship

Management steht, ist die ganzheitliche

Bearbeitung der Beziehung eines

Unternehmens zu seinen Kunden. Kommunikations-,

Distributions- und Ange-

CLIENT SERVER COMPUTING 10/00 43


TITELTHEMA: IT-GESTÜTZTE KUNDENPFLEGE UND -AKQUISE

44

botspolitik sind nicht weiterhin losgelöst

voneinander zu betrachten, sondern integriert

an den Kundenbedürfnissen auszurichten.

Als Erfolgsmaßstab von CRM

wird die Kundenzufriedenheit herangezogen,

die als wesentlicher Indikator der

Kundenbindung angesehen werden kann

und somit letztendlich den langfristigen

Unternehmenswert definiert. Die Steigerung

der Kundenzufriedenheit darf dabei

allerdings nicht alleinige Aufgabe des Vertriebs

und des Marketings sein, wenngleich

diese Bereiche hier zweifellos einen

besonders hohen Einfluss haben. Die Ausrichtung

an der Kundenzufriedenheit ist

vielmehr von der Marktseite auf die Produktionsseite

zu transportieren und somit

vollständig im Unternehmen zu implementieren.

Zudem ist die Kundenzufriedenheit

an Wertgrößen wie z.B. Kosten zu

reflektieren, um eine zielgerichtete, den

Unternehmenswert steigernde Erhöhung

der Kundenzufriedenheit zu ermöglichen.

CRM- und SFA-Systeme sollen nicht

nur die Effizienz, sondern insbesondere

auch die Effektivität der Kundenbearbeitung

fördern. Durch neue Technologien

in der Informationsverarbeitung können

Kundendaten wesentlich detaillierter aufgenommen

und aufbereitet werden. Dies

erlaubt eine differenziertere Marktbearbeitung

bis hin zum One-to-One-Marketing.

Im Vordergrund steht dabei die Erhöhung

der qualitativen Marktbearbeitung,

gefolgt von der quantitativen Erhöhung

der Kundenkontakte.

Besonders wichtig ist es dabei, überhaupt

diejenigen Kunden herausfiltern zu

können, mit denen sich der größte Umsatz

erzielen lässt. Beispielsweise hat die

First Manhattan Bank in den USA durch

fundierte Analysen feststellen können,

dass 20% ihrer Kunden überproportional

zum Gewinn beitragen. Voraussetzung

hierfür ist es, möglichst schnell über möglichst

viele aussagekräftige Informationen

verfügen zu können. Dazu gehören etwa

Antworten auf die Fragen: »Wer sind die

Top-100-Kunden?«; »Was hat der Kunde

bisher gekauft?«; »Haben wir neue Produkte,

die mit dem Profil des Kunden

korrespondieren?«.

ERHÖHTE NACHFRAGE

NACH CRM- UND SFA-LÖSUNGEN

Führende Analysten veranschlagen

den erwarteten Umsatzzuwachs nach der

Implementierung eines CRM-Systems

zwischen 10 und 20%. Der Markt für CRM-

CLIENT SERVER COMPUTING 10/00

und SFA-Software boomt. So prognostizierte

IDC ein Wachstum von 6,7 Milliarden

Dollar im Jahr 2002 bei den Umsätzen,

welche die US-Anbieter für CRM-Software

erzielen werden. Im vergangenen Jahr

überstiegen Ausgaben für CRM-Lösungen

die Beträge für betriebswirtschaftliche

Standardsoftware sogar um das 2,6fache,

wie die Experten der Meta Group ermittelten:

Die Gesamtinvestition im CRM-

Bereich belief sich 1999 bei den Global

Playern durchschnittlich auf 3,1 Millionen

Dollar. Dem gegenüber wurden für Standardsoftware,

wie beispielsweise SAP R/3,

in diesem Jahr durchschnittlich nur 1,2 Millionen

Dollar an Mitteln bereitgestellt.

Typische Anbieter von CRM-Lösungen

sind u.a. Siebel, Vantive, Saratoga und First

Data. Aber auch klassische ERP-Anbieter

wie SAP und Baan haben den Markt schon

seit geraumer Zeit für sich entdeckt und

bieten entsprechende Erweiterungen ihrer

betriebswirtschaftlichen Standardprodukte.

Daneben existieren schätzungsweise

noch über 500 weitere US-Produkte und

über 100 Lösungen deutscher Hersteller

mit unterschiedlichster Ausrichtung.

Insgesamt reicht die Angebotspalette

vom einfachen Produktkonfigurator über

Lösungen für Computer Aided Selling

(CAS) und Sales Force Automation (SFA)

bis hin zu Web-basiertem Customer Relationship

Management (CRM) mit Tools

für Marketing, Vertrieb sowie Serviceund

Call Center-Modulen, wobei immer

der Kunde im Vordergrund steht. Kundenkritische

Daten werden in einem Pool

gesammelt und ausgewertet, um eine

umfassende Betreuung und dauerhafte,

enge Bindung an das Unternehmen zu gewährleisten,

wobei sich durch das Internet

beinahe grenzenlose Möglichkeiten

der ganzheitlichen Betreuung ergeben.

Das Problem der Anwender, die Software

an die Bedürfnisse des eigenen Unternehmens

anzupassen, haben inzwischen

viele Hersteller erkannt und ihre Lösungen

entsprechend ausgebaut. Neben

Web-Orientierung und verbessertem Customizing

stellt der Branchenfokus der

Hersteller ein drittes Trendthema dar. Die

geeignete Lösung ist auch eine Frage der

Unternehmensgröße – die meisten CRM-

Lösungen zielen auf größere Unternehmen

ab, so dass sich unterhalb einer bestimmten

Unternehmensgröße die Frage

stellt, ob CRM überhaupt sinnvoll ist.

Die Goldmine Software Corporation

beantwortet diese Frage mit einem kla-

ren »Ja«. Der kalifornische Hersteller

setzt mit seinen Produkten auf CRM-Lösungen,

die speziell für Vertriebs- und

Marketingteams in kleinen und mittelständischen

Unternehmen konzipiert

und entwickelt wurden. Die aktuelle

Version der Software »GoldMine 5.0«

berücksichtigt dabei die über Jahre hinweg

durch sorgfältige Analyse gewonnenen

Erkenntnisse. Neben SFA-Funktionalität

bietet die Lösung eine umfassende

Optimierung der internen und externen

Kommunikation, Verwaltung

von Geschäftsbeziehungen und Projektdurchführung

im Team. Auf aufwendige

Features, wie sie nur Großunternehmen

und Konzerne benötigen, wurde

dagegen bewusst verzichtet. Vielmehr

setzt Goldmine auf ein schlankes Konzept,

das den Bedürfnissen von mittleren

und kleinen Unternehmen gerecht wird.

Außerdem müssen selbst ungeübte Mitarbeiter

nicht vor aufwendigen Schulungen

zurückschrecken, sondern können

den Umgang durch die interaktive Multimedia-Einführung

rasch erlernen, was

gerade bei der Einführung einer CRM-

Lösung einen Vorteil darstellt.

Auch wenn einzelne Anbieter versuchen,

diesen Marktbereich zu strukturieren,

ist das Angebot für CRM-Lösungen

augenblicklich noch sehr weitverzweigt.

Der Markt befindet sich noch in einer

Frühphase. Es existiert noch keine Gesamtlösung,

die alle für das CRM relevanten

Bereiche abdecken würde. Anwender

müssen sich häufig damit behelfen, die

Produkte verschiedener Hersteller zusammenzuführen.

Daraus können in der

Praxis Probleme entstehen, weil die verschiedenen

Systemkomponenten in der

Regel nicht herstellerübergreifend abgestimmt

sind. Der Markt wird sich aber

wohl in absehbarer Zeit konsolidieren:

Anbieter werden bestrebt sein ihre CRM-

Komponenten mit standardisierten

Schnittstellen anzubieten, so dass sie

mühelos mit anderen horizontal und vertikal

gekoppelt werden können. Das wird

auch dazu beitragen, dass sich im Gewirr

der Kürzel CRM, SFA & Co. die optimale

Lösung für das Unternehmen deutlicher

herauskristallisiert. (ap)

NÄHERE INFORMATIONEN:

Goldmine

Tel. (089) 31220377

Fax (089) 31220379

E-Mail: info@goldmine.com

Web: http://www.goldminesw.com


Umsetzung von CRM-Lösungen

Integration als

Schlüssel zum Erfolg

Das Thema »Customer Relationship Management« ist vielschichtiger und komplexer als es auf

den ersten Blick den Anschein hat. Deshalb ist es wichtig, den richtigen Ansatz zu finden, um

CRM-Lösungen optimal zu nutzen. Der folgende Beitrag setzt sich mit den grundsätzlichen Anforderungen

eines allgemeinen CRM-Konzeptes auseinander und betont die Wichtigkeit sinnvoller

Integration.

Von Achim Böken*

So gut wie jeder Anbieter von Sales

Automation, Helpdesk-Tools oder

Call Center-Software behauptet, ein

Spezialist im CRM-Umfeld (Customer

Relationship Management) zu sein. Inzwischen

zählen sich selbst Lieferanten

aus dem Bereich traditioneller Software

wie PPS (Produktionsplanungssteuerung)

dazu. Verwirrend für diejenigen,

die jeden Tag mit neuen Philosophien

und Werkzeugen konfrontiert werden.

Was braucht man sinnvollerweise, um

Customer Relationship Management im

21. Jahrhundert wirklich vernünftig umzusetzen?

Es gibt so manche Hürde, die es

zu nehmen gilt. Es wird Zeit, das Grundkonzept

sinnvoll unter die Lupe zu nehmen.

Das allgemeine CRM-Konzept kann

prinzipiell viergeteilt werden:

● Der meist traditionelle Teil, das so genannte

Back Office, ist in vielen Unternehmen

seit Jahren mehr oder weniger

automatisiert. Dazu zählen Kundenauftragsabwicklung,

Einkauf, Lagerung,

Versand oder Finanzwesen.

● Darüber hinaus geht es um die aktuelle

Kommunikation und den Austausch

von Informationen mit Kunden

und Geschäftspartnern, die im so genannten

Front Office eingebunden

*Achim Böken ist Geschäftsführer von

Quartess, Düsseldorf

sind. Die Kommunikationswege zur

Außenwelt reichen von Telefon und

Fax bis mittlerweile E-Mail, Internet

und Voice over IP (VoIP).

● Intelligente, mittels Telefonanlage gesteuerte

Telefonprozeduren, verbunden

mit Computerinformation, sind

dabei als CTI (Computer-Telephonie-

Integration) bekannt geworden.

● Außerdem umfasst das CRM-Konzept

Informationen, die nicht direkt elektronisch

verfügbar sind, aber dennoch

individuell im System verfügbar sein

müssen, wie beispielsweise Briefpost

oder Notizen persönlicher Gespräche.

Je enger diese vier Elemente miteinander

verknüpft und integriert sind, desto

besser funktioniert das Customer Relationship

Management eines Unternehmens.

Am einfachsten wäre es, bei Null

zu starten, aber leider ist das in keinem

laufenden Betrieb möglich. Beinahe jede

Firma hat ihr Back Office seit Jahren mehr

oder weniger automatisiert. Dabei existiert

oft ein Gemisch aus alten, teilweise

noch Batch-gesteuerten Anwendungen

und modernen Systemen. Bestehende

Anwendungen und Systeme auszurangieren

und von vorne zu beginnen, ist

aufgrund von Investitionen und Zeitfaktoren

unrealistisch. Leider beeinträchtigt

auch hier das schwächste Glied die Leistungsfähigkeit

des CRM.

Erfahrungsgemäß legt man zu Beginn

ein ideales Endziel fest und muss anschließend

feststellen, dass der »Himmel

auf Erden« auch in diesem Fall nur ein

Traum bleibt. Man sollte realistisch vorgehen

und Schritt für Schritt Bestehendes

durch Neues ersetzen. Es erscheint angebracht,

in einem ersten Schritt die Minimalanforderungen

zu definieren, welche

ein CRM-System unter Betrachtung oben

genannter Elemente vorfinden muss.

Ein CRM-Konzept untergliedert sich im Allgemeinen

in vier Teile.

Die Front Office-Applikation sollte zur

Kontaktaufnahme über Konnektoren zu

allen elektronischen Kanälen verfügen.

Dazu zählen unter anderem Telefon, Fax,

E-Mail-Autoresponse und nicht zuletzt

das Internet. Die eingesetzte Anwendung

muss den Workflow und ablaufende Prozeduren

im Unternehmen unterstützen

CLIENT SERVER COMPUTING 10/00 45


TITELTHEMA: IT-GESTÜTZTE KUNDENPFLEGE UND -AKQUISE

46

Ein gut strukturiertes Web-Call Center bietet Möglichkeiten wie

Self-Help, Automatische E-Mail-Response, Live Web Based Interaction

(chatting) oder eine Knowledge-Datenbank.

und, sofern der Workflow oder diese Prozeduren

geändert werden, umgehend angepasst

werden (am besten direkt vom

Anwendungsadministrator). Auch kurzfristige

Ereignisse jeder Art sowie die Anpassungen

sollten zügig im System eingebunden

werden, sowohl auf der Integrati-

CLIENT SERVER COMPUTING 10/00

ons-,Kommunikations- als auch auf der

Applikationsebene. Die

Applikation sollte nach

Möglichkeit auf verschiedensten

Ebenen

mit anderen Systemen

verknüpft werden können.

Standards, wie

COM/DCOM, OLE,

DDE usw. sollten ebenso

wie die Legacy-Integration

unterstützt

werden, da zahlreiche

Back Office-Systeme

Legacy-Systeme sind.

Entscheidend ist auch

die Skalierbarkeit: die

Applikation sollte trotz der Möglichkeit

schnell zu wachsen, leicht administrierbar

sein, über ein N-Tier-Konzept

verfügen und auf möglichst vielen Plattformen

laufen.

Die für das Front Office erforderliche

Integrations- und Workflow-Fähigkeit

spielt auch für CTI eine entscheidende

Rolle. Für den Anwendungsadministrator

sollte es möglich sein, Callflows zu erstellen.

Wesentlich hierbei ist, welche Inund/oder

Outbound-Konzepte die CTI-

Applikation unterstützt. Folgende Konzepte

sind als Minimalvoraussetzung zu

sehen:

Inbound Outbound

IVR/VRU List management

ANI/DNIS Preview dialing

Skill based routing Progressive dialing

Screen pop

Konferenzen

Konferenzen in virtuellen

Call Centern

INTERNET ALS

KOMMUNIKATIONSMITTEL

Neue Medien wie E-Mail und Web

bieten im Geschäftsalltag viele Vorteile.

Ein Web-Call Center überlässt dem

Kunden die Wahl, wie mit dem Unternehmen

kommuniziert wird. Ein gut

strukturiertes Web-Center bietet Möglichkeiten

wie Self-Help, Automatische


E-Mail-Response, Live Web Based Interaction

(chatting) oder aber eine

Knowledge-Datenbank, die über Informationen

zu offenen Fragen verfügt.

Der Eigentümer einer Web-Seite kann

durch seinen Internet-Auftritt häufig

teure Mitarbeiter sparen, da viele Kunden

sich selbst bedienen. Dies setzt voraus,

dass die Struktur der Web-Seite für

den Besucher eindeutig ist und dieser

schnell und effektiv die gewünschten

Informationen findet. Eine FAQ-Liste,

Browser Sharing, Live Chat, und URL-

Versand sollten dabei Standard sein.

Auch für das Web-Center ist die Integration

auf verschiedensten Ebenen mit

anderen Systemen vordringlich.

Klagen und Fragen kommen aber

auch weiterhin per Briefpost, Fax oder

durch persönliche Gespräche. Wer sich

für CRM entscheidet, muss sich auch Gedanken

darüber machen, wie diese Informationen

elektronisch zur Verfügung gestellt

werden können. Anhand moderner,

günstiger Scanner ist dies keine der

schwierigsten Herausforderungen, aber

trotz alledem nicht außer Acht zu lassen.

Front Office, CTI und Web-Systeme

sind immer aktuell (Real Time). Bei Back

Office-Systemen ist das längst nicht immer

so. Viele dieser Systeme werden noch

in Form von Batch-Läufen aktualisiert.

Ein CRM-Konzept kann nicht funktionieren,

wenn man im Front Office alle Flexibilität

bietet und zeitgleich reagieren

kann, jedoch die Verfolgung im Back Office

dies nicht nutzt bzw. unterstützt.

FLEXIBILITÄT KANN

ZUM BUMERANG WERDEN

Letztendlich wird die Flexibilität im

Front Office zum Bumerang, wenn die

Flexibilität im Back Office nicht vorhanden

ist. Man muss sich rechtzeitig Gedanken

darüber machen, wie man das bestehende

Back Office-System sinnvoll anpassen

kann, ohne bereits getätigte Investitionen

überflüssig zu machen. Darüber hinaus

sollten abschließend folgende Aspekte

Beachtung finden:

1. Welche Back Office-Informationen

sollten dem Front Office zur Verfügung

gestellt werden?

2. Front Office-Daten müssen in wenigen

Sekunden verfügbar sein.

3. Informationen sollten nur in Ausnahmen

in beliebigen Datenbanken dupliziert

und aktualisiert werden.

4. Es muss eindeutig definiert sein,

welche Zugriffe vom Front Office aus auf

die Back Office-Daten erlaubt werden.

Dabei sollte man unterscheiden, welche

Back Office-Daten zur Änderung freigegeben

sind, damit Notizen ergänzt werden

können oder lediglich eine Ansicht

erlauben.

5. Welche Informationen müssen vom

Front Office an das Back Office weitergeleitet

werden? (ap)

NÄHERE INFORMATIONEN:

Quartess

Tel. (0211) 5187850

Fax (0211) 51878522

E-Mail: g.siebert@quartress.de

Web: http://www.quartess.de

CLIENT SERVER COMPUTING 10/00 47


DATA WAREHOUSE-LÖSUNGEN

Mehrdimensionale Analysen machen Marktentwicklungen verständlich

Data Warehousing

als Herausforderung

Aufgrund der Heterogenität und Inkonsistenz lassen sich nur 20% aller verfügbaren Datenbestände

zur Entscheidungsfindung heranziehen. Data Warehousing bietet einen erfolgversprechenden

Ansatz, diese Informationen in eine Zwischenschicht zu übertragen und zu vereinheitlichen,

so dass sie anschließend für individuelle Analysen bereitstehen.

48

Von Bernd Wagner*

Die Anwendungssoftware der operativen

Bereiche eines Unternehmens

(Auftragsverwaltung, Finanzen,

Warenwirtschaft, Distribution

etc.) generiert nicht nur die zugehörigen

Angaben über Kunden, Artikel oder Preise,

sondern sie liefert automatisch auch

das Ausgangsmaterial für strategische

Entscheidungen. Die Datenbestände liegen

allerdings häufig in unterschiedlichen

Datenhaltungssystemen vor, so dass

ein zeitnaher und gezielter Zugriff auf

entscheidungsrelevante Angaben nicht

möglich ist. Die Transaktionsebene gestattet

außerdem nur eine beschränkte

Sicht, da die Angaben in der Regel zeitlich

begrenzt nur Wochen oder maximal wenige

Monate zurückreichen. An diesem

Punkt setzen Strategien für Data Warehousing

an. Die Herausforderung besteht

darin, die Daten aus dem operativen

Die Herausforderung besteht darin, die Daten aus dem

operativen Umfeld in einer Warehouse-Datenbank zusammenzuführen

und für die Analyse zu vereinheitlichen.

CLIENT SERVER COMPUTING 10/00

Umfeld in einer Warehouse-Datenbank

zusammenzuführen und für die Analyse

zu vereinheitlichen.

Rund 95% der zentralen Warehouse-

Daten sind in relationalen Datenbanksystemen

(RDBMS) archiviert. Diese Systeme

verwalten selbst terabyte-große Datenmengen.

Je umfangreicher die Berechnungen

bei der Abfrage der archivierten Daten

sind, desto länger warten Benutzer auf die

Beantwortung ihrer Fragestellungen. Beispielsweise

lassen sich Angaben über den

Verkauf eines Produkts in einem Geschäftsfeld

an einem Tag einfach darin

wiederfinden. In der Regel reicht ein SQL-

Statement, um diese Einträge herauszufiltern.

Wenn aber die in einer Region erzielten

Ergebnisse einer Produktgruppe für einen

bestimmten Zeitraum abgefragt werden,

sind komplexe Berechnungen notwendig,

die relationalen Systemen Performanceprobleme

bereiten. Die Reaktionszeit

der Warehouse-Datenbanken wird gesenkt

und nicht selten

das gesamte System

temporär lahmgelegt.

Einen Lösungsansatz

bieten zusätzliche

Datenbanken für Online

Analytical Processing

(OLAP), die es mit

zwei unterschiedlichen

Ausprägungen für dynamische

und statische

Wertzuweisung gibt.

Beim statischen Analysemodell

werden alle

theoretisch möglichen

Werte vorausberechnet und als so genannte

Hyper-Cubes auf der Festplatte

hinterlegt. Dies kann bei komplexen Modellen

Stunden oder sogar Tage dauern.

Man findet diese Architekturen vor allem

bei konstanten Analyse- und Reporting-

Aufgaben sowie bei abfrageintensiven

Anwendungen mit hohem Detaillierungsgrad.

Auch dort, wo keine zeitnahen

Auswertungen gefordert sind, trifft

man auf sie. Bei der von Applix mit

»TM1« realisierten dynamischen Variante

– Multidimensional OLAP (MOLAP)

oder Real-Time OLAP genannt – werden

die Analyseergebnisse erst zum Bedarfszeitpunkt

errechnet (Calculation-on-Demand).

Will man zum Beispiel die Verkäufe

einer Produktgruppe ermitteln,

werden die Einzelwerte aller Produkte

von der Software automatisch zusammengefasst.

Will ein Mitarbeiter die Entwicklung

einer Region betrachten, werden

die Daten der Geschäftsstellen konsolidiert.

Sind aktuelle Quartalswerte gefordert,

konsolidiert die Software zu diesem

Zeitpunkt nur die Tages- und Monatsergebnisse.

MOLAP FÜR

SCHNELLE KALKULATION

Im Unterschied zur zweidimensionalen

Tabellendarstellung relationaler Datenbanksysteme

basieren multidimensionale

OLAP-Datenbanken auf einer Repräsentation

aggregierter Werte in Form beliebig

vieler Dimensionen, die in Form eines

Würfels angeordnet sind. Sie übernehmen

nur aggregierte Werte der Warehou-


se-Datenbank, da Anwender für Analyseund

Reporting-Aufgaben, beispielsweise

interaktive »Was wäre wenn»-Szenarien,

ohne die Ergebnisse der Einzeltransaktionen

auskommen. Das Einrichten dieser

Zwischenebene macht einen Großteil der

Zugriffe auf die zentrale Warehouse-Datenbank

überflüssig, da Anwender Analysen

direkt auf der MOLAP-Datenbank

ausführen. Die Leistungsfähigkeit zeigt

sich besonders dann, wenn zum Beispiel

die Ergebnisse von Produktgruppen pro

Region zu ermitteln und die Angaben mit

Die schnelle Kalkulationslogik und -Methodik der hauptspeicherorientierten

Architektur von Applix TM1 erlaubt, Daten

sofort hochzukonsolidieren.

den Vorjahresdaten zu vergleichen sind.

Die schnelle Kalkulationslogik und -Methodik

der hauptspeicherorientierten Architektur

von Applix TM1 erlaubt Daten

sofort hochzukonsolidieren, um zum Beispiel

zu ermitteln, wie sich die Planungsergebnisse

auf ein Cost-Center oder den

Geschäftsfeldplan auswirken.

Theoretisch ist die multidimensionale

Datenbank auf einen Umfang von zwei

Milliarden Elemente pro Dimension limitiert;

jeder Würfel enthält maximal bis zu

16 Dimensionen. Applix TM1 arbeitet mit

einer Multi-Cube-Architektur. Damit

sind selbst komplexe Applikationen für

das Risk-Management oder die Portfolioanalyse

in Banken oder den Logistikbereich

im Versandhandel umsetzbar, die

aus dreißig und mehr Würfeln bestehen,

die über Regeln miteinander verbunden

sind. Eine Limitation gibt es seitens des

adressierbaren Hauptspeichers, dessen

Wert bei der heute üblichen 32-Bit-Architektur

bei vier Gigabyte liegt. Allerdings

sind in der Praxis nahezu alle Würfel

dünn besiedelt, da zum Beispiel nicht jedes

Produkt, in jeder Region, von jedem

*Bernd Wagner ist beim Softwarehersteller

Applix verantwortlich für den Bereich Business

Development

Vertriebsmann, zu jedem Zeitpunkt verkauft

wird. Die Kapazität der Würfel ist

folglich nie voll ausgeschöpft. Da die Anzahl

der theoretisch möglichen gegenüber

der Summe der tatsächlich belegten Zellen

zwischen 0,3 und 5% liegt, sind hierdurch

selbst sehr komplexe Modelle weitgehend

ohne Beschränkung umsetzbar.

Die Multi-Cube-Architektur von Applix

TM1 speichert nur die Basiselemente;

die übrigen Angaben werden dynamisch

generiert, so dass das auf der Festplatte

hinterlegte Datenvolumen relativ klein

bleibt. Bei einer Großbank,

deren größter

Würfel 13 Dimensionen

umfasst, dauert die

längste Konsolidierungsphase

rund fünf

Minuten. Beim Einsatz

einer statischen OLAP-

Plattform hätte die Lösung

über zwei Terabyte

Speicherplatz belegt

und die Kalkulati-

on des Würfels würde

rund 48 Stunden dauern.

Ein Telefondienstleister

betreibt über ein

WAN eine sehr große interaktive Planungsanwendung,

die auf einem Server

mit Applix TM1 basiert. Bis zu 100 Anwender

aus den verschiedenen Niederlassungen

arbeiten parallel mit Informationen

der Analysedatenbank. Zu den Anforderungen

bei der Projektrealisierung

zählten vor allem Interaktion und Planungsflexibilität,

verbunden mit massiver

Schreibfunktionalität für eine derart hohe

Zahl gleichzeitiger Benutzer. Schreiben

bedeutet in diesem Zusammenhang die

Planung von »Was wäre wenn«-Szenarien,

also die interaktive Eingabe von Daten

in das MOLAP-System.

OLE/DB FÜR OLAP

ALS AUSWAHLKRITERIUM

Werkzeuge zur Entwicklung der Datenmodelle

sind Bestandteile multidimensionaler

Datenbanken, ebenso wie

Migrations-Tools für die Übernahme der

Daten aus der Warehouse-Datenbank

bzw. aus den operativen Systemen. Der

Datenzugriff erfolgt sowohl über standardisierte,

offene ODBC-, ASCII- oder API-

Schnittstellen als auch über proprietäre

Interfaces älterer Host-Systeme. Die Unterstützung

von OLE/DB für OLAP sollte

bei der Suche nach einer OLAP-Engine

CLIENT SERVER COMPUTING 10/00 49


DATA WAREHOUSE-LÖSUNGEN

50

ein auswahlentscheidendes Kriterium

sein. Dieser offene Standard stellt sicher,

dass zum Beispiel bei einer Firmenübernahme

oder der Eingliederung eines Unternehmenszweigs

die dort installierten

Systeme ohne Programmiereingriffe mit

der MOLAP-Datenbank kommunizieren

können. Denn während einer solchen Integrationsphase

kommt es darauf an,

möglichst schnell umfassende und genaue

Planungsangaben zu bekommen,

die Aufschluss über Produkte, Kunden

und Vertriebsergebnisse geben.

Anwender aus den unterschiedlichen

Funktions- und Geschäftsbereichen eines

Unternehmens greifen mit Abfrage-Tools

auf die im multidimensionalen Würfel gesammelten

Informationen zu. Die Anforderungen

der verschiedenen Benutzergruppen

differieren: Vorstände oder Geschäftsführer

legen zum Beispiel Wert auf

Anwender aus den unterschiedlichen Funktions- und Geschäftsbereichen

eines Unternehmens greifen mit Abfrage-Tools auf die

im multidimensionalen Würfel gesammelten Informationen zu.

grafische Frontends und vorgefertigte Reports

mit einfachen Bedienoberflächen,

während Knowledge-Worker oder Controller

in der Regel mit Spreadsheets als

Frontends ihre Daten analysieren. Deshalb

legen sie vor allem Wert auf eine enge Integration

von multidimensionalen Datenbanken

und Spreadsheet-Programmen.

Sofern die MOLAP-Engine OLE/DB für

OLAP unterstützt, kann der Anwender

unter den marktführenden Front-end-

Analysewerkzeugen auswählen, die sich

nahtlos in die Anwendungsumgebung integrieren.

Solche Analysewerkzeuge

stammen unter anderem von Anbietern

wie Arcplan, Cognos, Gentia, Knosys, Hyperion,

Lotus, Microsoft oder Seagate.

Inter-Cube-Kalkulationsregeln erlauben

den Anwendern, Daten zwischen

Würfeln zu transferieren und ebenso

Funktionalitäten weiterzugeben. Das erhöht

den Grad der Wiederverwertbarkeit,

CLIENT SERVER COMPUTING 10/00

vereinfacht die Pflege und macht Modelle

überschaubar. Ein Beispiel für die Mehrfachnutzung

bietet der Aufbau eines

Währungskalkulationswürfels als einheitliche

Basis für die Konvertierung von

D-Mark in US-Dollar, Yen oder Britische

Pfund bei unterschiedlichen Planungsund

Auswertungsprozessen. Ein Unternehmen

kann diesen übergeordneten

Cross-Currency-Calculator vom Vertriebsanalyse-,

Service- oder Kostenplanungswürfel

aus mitbenutzen. Andere

Funktionen erlauben darüber hinaus, Teile

eines Würfels oder Modells auf einzelne

Geschäftsstellen zu replizieren. Die

Planung erfolgt mit dem jeweiligen Modell

vor Ort. Über Nacht werden die verschiedenen

Datenbestände synchronisiert.

Ebenso ist es möglich, Anwendungen

auf einen Notebook zu replizieren,

unterwegs zu benutzen und die Modelle

nach Rückkehr mit

dem zentralen Server

zu synchronisieren.

Den Vorstellungen

der Anwender, vorzeigbarePlanungsund

Analysemodelle

kurzfristig umzusetzen,

kommt das Angebot

vorkonfigurierter

Lösungen entgegen.

Beispiele hierfür sind

Lösungen für den Vertriebsbereichbeziehungsweise

Customer

Relationship Management

(CRM) in Kombination mit einem

MOLAP-Server. Die Daten aus dem

CRM-System werden automatisiert in die

multidimensionale Datenbank eingelesen

und stehen dort zur freien Analyse zur

Verfügung. Vordefinierte Reports beschleunigen

den Aufbau eines Vertriebsinformationssystems.

Andere MOLAP-

Lösungen adressieren Finanzdienstleister.

Banken nutzen eine Vielzahl von

Marktdaten, die beispielsweise von Anbietern

wie Reuters oder Bloomberg

stammen. Die Händler benutzen zwar

unterschiedliche Informationsquellen,

doch oft haben die Produkte ähnliche Inhalte,

so dass Zusatzkosten durch Redundanzen

anfallen. In Großbanken liegen

die jährlichen Ausgaben für Marktdaten

nicht selten zwischen 10 und 50 Millionen

Dollar. Bankenmitarbeiter transferieren

die Marktdaten der verschiedenen Anbieter

in ein Analysemodell, das ihnen einen

Überblick darüber verschafft, welche Details

in welchen Paketen enthalten sind

und welche Bestandteile wie oft genutzt

werden. Mit den Auswertungen ist es relativ

einfach nachzuweisen, dass beispielsweise

in den vergangenen Wochen

oder Monaten ein bestimmtes Angebot

kaum oder gar nicht abgerufen wurde.

Dies bedeutet erhebliches Einsparungspotenzial

durch Abschalten des betreffenden

Informationsdienstes. Vorgefertigte

Berichte geben darüber hinaus Auskunft,

ob das Angebot eines Informationsdienstleisters

vergleichbar mit dem eines eventuell

preisgünstigeren Mitbewerbers ist.

Die analytische Datenbank übernimmt

die Vergleichsangaben und identifiziert

etwaige Einsparungspotenziale. Andere

Lösungsanbieter konzentrieren sich zum

Beispiel auf vordefinierte Analysemodelle

für verschiedene Branchen.

Im Gegensatz zu Warehouse-Datenbanken

weisen operative Systeme einen

sehr hohen Detaillierungsgrad auf. Sie

werden konsolidiert, methodisch vereinheitlicht

und im Data Warehouse hinterlegt,

um das Herausfiltern der erforderlichen

Informationen zu erleichtern.

OLAP-Werkzeuge bieten letztlich die

Möglichkeit, in dieser Informationspyramide

beliebig zu navigieren und auf die

passenden Daten zum jeweiligen Bedarfszeitpunkt

zuzugreifen. Flexibilität bei der

Analyse und Modellierungsgeschwindigkeit

sprechen für MOLAP- anstelle

von ROLAP-Lösungen. Die MOLAP-Engine

residiert auf einem separaten Server,

wobei etwa 80% der Installationen unter

NT laufen und die übrigen 20% unter

Unix. Statt mit vorgefertigten Antwortschemata

zu arbeiten, kann der Anwender

seine Reports frei definieren. Fällt ihm

beispielsweise auf, dass die Umsätze einer

Produktgruppe in einem Quartal unter

der Norm liegen, kann er sofort mit

Drill-downs von Ebene zu Ebene tiefer in

die Details gehen und sich die Daten der

Einzelprodukte zeigen lassen. Bekommt

er auch hier noch keine zufriedenstellende

Antwort, analysiert er die Monatswerte.

Hier könnte sich dann herausstellen,

dass die geringe Nachfrage allein durch

die Urlaubszeit bedingt ist. (ap)

NÄHERE INFORMATIONEN:

Applix

Tel. (089) 7485890

Fax (089) 74858920

E-Mail: info@applix.de

Web: http://www.applix.de


APPLIKATIONSENTWICKLUNG

Kosten- und Projektmanagement in der Softwareentwicklung

Mehr Verantwortung

durch eigene Planung

Nach wie vor leiden zahlreiche Softwareprojekte unter mangelnder Planung und zu optimistischen

Schätzungen der Verantwortlichen. Die Folge: Projekte laufen zeitlich und hinsichtlich der Kosten aus

dem Ruder. ISO 9000 kann davor in der heutigen Ausprägung nicht schützen. Besser eignet sich hierfür

das Capability Maturity Model (CMM) der Carnegie Mellon University. Grundsätzlich geht es darum,

den Prozess auf mehreren Ebenen zu disziplinieren und zu überwachen – vom Soll-Ist-Vergleich

auf Managementebene bis hin zur persönlichen Arbeitsplanung des einzelnen Projektmitarbeiters.

52

Was macht ein erfolgreiches

Softwareprojekt aus? Es wird

im geplanten Zeitrahmen, zu

den definierten Kosten und in der erwünschten

Qualität fertiggestellt. Dies ist

die Theorie. In der Praxis sieht es meist

anders aus. Einerseits sollen die Produkte

selbstverständlich einem gewissen Qualitätsanspruch

genügen, andererseits stehen

die Entwickler unter enormem Zeitdruck,

weswegen gerade die Analyseund

Designphasen eines Softwareprojekts

oftmals vernachlässigt werden. Eine

umfassende Untersuchung der amerikanischen

Standish-Group, deren Ergebnisse

bereits vor geraumer Zeit als »Chaos

Report« veröffentlicht wurden, zeigt die

wesentlichen Ursachen auf, warum Softwareprojekte

oftmals teurer kommen und

länger dauern als ursprünglich geplant.

Ein Hauptgrund ist demnach in der

Tatsache zu sehen, dass die Anforderungen

an gewünschte Softwarelösungen aus

mangelnder Sachkenntnis oft nur sehr

unklar bzw. sogar falsch formuliert werden.

Im Projektverlauf müssen sie dann

gezwungenermaßen präzisiert werden,

was zu Missverständnissen und Fehlern

führt. Auf Entwicklerseite wird die mangelhafte

Fähigkeit zum Finden guter Entwürfe

als größtes Problem angeführt. Ein

schlechter Entwurf führt zwangsläufig zu

Änderungen, die komplizierte Wechselwirkungen

verursachen. Neben unrealistischen

Zeitplänen und einem Mangel an

CLIENT SERVER COMPUTING 10/00

Personalressourcen zählen auch technische

Inkompetenz und völlig überzogene

Erwartungen an das Endprodukt zu den

am häufigst genannten Failure-factors

des Chaos-Reports.

Folgt man den Vertretern der renommierten

Carnegie Mellon University,

Pittsburgh, so stellt die ungenügende

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Qualität des Herstellungsprozesses von

Software die Wurzel allen Übels dar. Allerdings

liegt den Forschern zufolge darin

auch der Schlüssel zu ihrer Beseitigung.

Zu diesem Zwecke entwickelte

das Software Engineering Institute (SEI)

der oben genannten amerikanischen

Hochschule das so genannte Capability

Maturity Model (CMM). Es soll einen

Entwicklungspfad aufzeigen, wie sich

die Prozesse verbessern lassen. Fünf

Stufen beschreiben die zunehmende

Prozessreife, die durch so genannte

Schlüsselbereiche (key process areas)

und den ihnen zugeordneten Management-

und Engineering-Praktiken (key

practices) charakterisiert sind. So lässt

sich leicht feststellen, auf welcher Reifestufe

sich der Prozess im Moment befindet.

CMM gilt unter Fachleuten als wesentlich

besser für die Softwareentwicklung

geeignet als die Normenserie ISO 9000.

Der extremste Unterschied der beiden Ansätze

ergibt sich im Detaillierungsgrad.

Hier ist das CMM mehr als zehnmal so

umfangreich wie sein ISO-Pendant. Darüber

hinaus ist das CMM weitaus besser auf

die Bedürfnisse der Softwareproduktion

zugeschnitten. Das für die Herstellung

und Wartung von Software relevante ISO

9001 ist derzeit maximal mit Stufe drei des

CMM vergleichbar, fällt also im Gesamtkontext

betrachtet deutlich ab.

Die erste Stufe des CMM, auch als initial-

oder ad hoc-stage bezeichnet, sieht

keinerlei Vorkehrungen für die Verwaltung

von Softwareprojekten und auch

keine stabile Umgebung für die Entwicklung

vor. Funktionalität, Qualität und der

Termin der Fertigstellung eines Softwareprodukts

sind daher weitgehend unvorhersehbar.

Sollten sich trotz alledem Erfolge

einstellen, so basieren sie häufig auf

den herausragenden Fähigkeiten eines

einzelnen Ingenieurs. Fast schon erschreckend

mutet deshalb die Tatsache

an, dass sich bis heute das Gros der Soft-


warefirmen auf dieser untersten Entwicklungsstufe

befindet. Individuelle Kreativität

wird planmäßigem Vorgehen noch

häufig vorgezogen.

Auf Level zwei halten mit den oben erwähnten

Schlüsselbereichen und -praktiken

konkrete Maßnahmen für eine geordnete

Verwaltung und Verfolgung von

Softwareprojekten Einzug. Dies macht bei

den Unternehmen die Installation eines

Projektmanagements unumgänglich.

Jedes Unternehmen, in dem Software

entwickelt wird – ob Anbieter von Softwareprodukten,

Systemhaus oder interne

EDV-Abteilung – sollte sich zumindest an

Stufe zwei orientieren. Sie wird als repeatable

stage bezeichnet, da Prozesse damit

bis zu einem gewissen Maß vorhersagbar

und wiederholbar werden.

Kosten- und Projektmanagement ist in

erster Linie eine Managementaufgabe.

Softwarewerkzeuge können dabei nur als

Unterstützung dienen. Denn der beste

Plan nützt wenig, wenn die Disziplin fehlt

ihn einzuhalten und ständig zu überwachen.

Wie gut letztlich das Konzept ist,

hängt schon von der Analysephase ab.

Denn dort wird bereits dokumentiert,

welche Anforderungen die zu entwikkelnde

Software erfüllen soll. Wer die Anforderungsdefinition

auf solide fachliche

Füße stellt, hat schon einen wichtigen Teil

für die Qualität der künftigen Lösung getan.

Diese Feature- bzw. Requirements-

Liste dient als Basis für den (ersten) Projektplan.

Doch damit ist erst der erste Schritt getan.

»Think global, act local« – diese These

lässt sich auch für das Projektmanagement

ummünzen: Die Aufgabe in kleine Einheiten

aufsplitten, ohne das Gesamte aus den

Augen zu verlieren. Eine Softwarelösung,

die beispielsweise aus zehn Modulen besteht,

könnte in zehn Arbeitspakete überschaubar

gegliedert werden. Diese Pakete

enthalten neben der Feature-Liste eine separate

Budget-Kontrolle. Neben dem Vor-

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Integration – Migration

– Re-use

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teil des leichteren Überblicks erfolgt damit

eine Gegenkontrolle mit den Gesamtkosten

oder Gesamtanforderungen. Überhaupt

lässt sich das Hauptkriterium für

ein erfolgreiches Management auf einen

Punkt bringen, der auch vom CMM verfolgt

wird: Die ständige Kontrolle der Soll-

Vorgaben mit dem Ist-Zustand – immer

unter dem Gesichtspunkt, dass auch Soll-

Vorgaben sich ändern können. Ein Projektplan

ist ein lebendiges Gebilde.

Einen entsprechenden Ansatz für die

Planbarkeit von Softwareentwicklung

verfolgt das Personal Software Process-

Modell (PSP) von Watts Humphrey, der

auch maßgeblich an der Entwicklung

des CMM beteiligt war. Die Kernidee

dieses Modells, das in seiner Konzeption

auf dem CMM aufsetzt, besteht darin,

dass sich die Entwickler selbst ihren eigenen

Arbeitsplan definieren und ihre

Leistung für das Arbeitspaket in möglichst

kleine Schritte zerlegen. Die Projektplanung

wird sozusagen auf das Individuum

heruntergebrochen. Auch

»Apsis SE«, die Projekt- und Kostenmanagementsoftware

der Apsis Software

unterstützt diese innovative Idee, die

sich von dem ausschließlichen Topdown-Gedanken

anderer Theorien abhebt.

Die Mitarbeiter stellen ihre eigenen

Miniprojektpläne auf, inklusive eigener

Zeit- und Kostenschätzung. Sie werden

damit in die Verantwortung genommen,

die von ihnen betreute Einheit in der von

ihnen veranschlagten Zeit und im Kostenrahmen

zu realisieren. Die Entwickler

werden quasi zu einem Commitment

aufgefordert: Klagen über zu enge Zeitfenster

werden weniger, da die Vorgaben

von den Betroffenen selbst stammen.

Darüber hinaus erhält das Projektmanagement

durch Zusammenfassen

der persönlichen Zeitkalkulationen

einzelner Beteiligter eine realistische

Einschätzung der gesamten Projektdauer.

Das Verfahren macht sich dabei den

motivationspsychologischen Vorteil zunutze,

dass Vorgaben, die nach eigenem

Gusto erstellt wurden, in der Regel eher

eingehalten werden als solche, die von

einer höheren Stelle aufoktroyiert sind.

Im konkreten Fall bekommt ein Softwareentwickler

also beispielsweise den

Auftrag, eine Lagerverwaltung zu programmieren.

Seine erste Aufgabe besteht

dann darin, ein Design und einen

Arbeitsplan zu erstellen, in dem er sich

nach beliebig vielen Kriterien gegliedert

die Aufgaben notiert (z.B. Datenmodell

ändern, Druckformate erstellen, Fenster

programmieren etc.). Anschließend kalkuliert

er für die einzelnen Schritte den

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EAI – The Easy Way

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Zeitaufwand (Soll-Zeit bzw. Commitment).

Regelmäßig nach Abschluß der

einzelnen Arbeitsschritte werden die Ist-

Zeiten in den dafür vorgesehenen Plan

eingetragen. So erhält das Management

genaue Angaben über den Leistungsstand,

also die Fortschritte und Planabweichungen

jedes einzelnen Arbeitsschritts.

Diese zusätzliche Angabe ermöglicht

es den Verantwortlichen, über moderne

Projektmanagement-Tools eine genaue

Aussage über den Fortschritt eines Softwareprojekts

treffen zu können. Über

die Abweichung zwischen Soll-Zeit, Ist-

Zeit und Leistungsstand lässt sich der

earned value, also der Leistungsstand

auf Basis der selbstgeschätzten Werte,

und daraus der so genannte Planerfüllungskoeffizient

(PEK) errechnen. Dieser

drückt, vereinfacht gesagt, aus, wie

viele Ist-Stunden man für wie viele Soll-

Stunden gebraucht hat. Ein PEK von

eins bedeutet also, dass der betreffende

Mitarbeiter exakt vorhersagen kann, wie

lange er für eine bestimmte Programmiertätigkeit

braucht. Man hat dann

zwar noch keine Aussage darüber, wie

schnell und effektiv der Entwickler arbeitet,

doch kann man ihn auf diesem

Wege nahtlos in Softwareprojekte einplanen.

Von diesem Fundament der

Planbarkeit aus kann dann der nächste

Schritt der Produktivitätssteigerung in

Angriff genommen werden. (ap)

NÄHERE INFORMATIONEN:

Apsis

Tel. (089) 210103-0

Fax (089) 210103-10

E-Mail: preiss@apsis.de

Web: http://www.apsis.de

CLIENT SERVER COMPUTING 10/00 53


SCHWERPUNKT: DIENSTLEISTER IM E-BUSINESS-BEREICH

Cap Gemini: Untersuchung bei Großunternehmen in Deutschland

E-Business – Was

beschäftigt CIOs?

Die Mehrheit der deutschen Vorstände und Geschäftsführer drückt auf das Gaspedal, wenn es um

das Thema E-Business geht. Der Druck des Marktes und der Konsumenten ist so hoch, dass auch

ohne genaue Vorstellungen über Kosten und Ergebnisse E-Business-Projekte geplant und gestartet

werden. Hierbei verlassen sich die Chief Information Officers (CIOs) weitestgehend auf externe

Unterstützung, da breites internes Know-how für die Realisierung der Projekte zu fehlen scheint.

»Für viele Unternehmen ist es scheinbar wichtiger, überhaupt dabei zu sein«, kommentiert Kjell

Ulmfeldt, Geschäftsführer von Cap Gemini Deutschland. Vom 28. März bis 7. April 2000 ließ das

Bad Homburger IT-Beratungsunternehmen eine Umfrage bei 102 deutschen Unternehmen durch

das Meinungsforschungsinstitut Forsa durchführen. Das Ziel der Studie war es zu erfahren, mit

welchen E-Business-Themen sich die Unternehmen zur Zeit beschäftigen.

56

Befragt wurden mehrheitlich (59%)

Unternehmen mit 1000 oder mehr

Mitarbeitern. Ein Viertel beschäftigte

zwischen 500 und 999 Mitarbeitern.

Der Rest entfiel auf kleinere Unternehmen.

Rund die Hälfte (49%) der befragten

Firmen waren Industrieunternehmen,

42% waren Dienstleister, 9% zählten zum

Handel.

CLIENT SERVER COMPUTING 10/00

Das wichtigste E-Business-Thema im

Unternehmen der befragten CIOs ist für

23% der Unternehmen zur Zeit »Business

to Consumer« (B2C), also alles, was den

Einkauf und die Kommunikation von

Endkunden mit den Unternehmen steuert.

Hier wird der Druck deutlich, den die

Konsumenten auf Unternehmen ausüben.

Welche Schwierigkeiten können bei der

Projektimplementierung auftreten?

bei der Zeiteinhaltung

bei der Budgeteinhaltung

beim Einsatz von Fremd- vs.

Eigenressourcen

bei der Partnerauswahl

durch unterschiedliche Interessen

zwischen Fach- und IT-Abteilung

bei der User-Akzeptanz

bei der Architecture

Bassi: Alle Befragten (n=102)

Angaben in Prozent

bei der Package-Auswahl

bei den Legacy-Systemen

bei anderen Punkten

Bei der Proejktimplementierung können

Schwierigkeiten/Hindernisse auftreten …

10

20

34

33

32

27

26

43

40

0 10 20 30 40 50 60 70

61

Quelle: Cap Gemini GmbH

Dicht gefolgt wird das Frontend-

Thema B2C von der Notwendigkeit zur

»ERP-Integration« (20%) und zum Aufbau

einer »E-Business-Architecture«

(17%). »Die Unternehmen haben mittlerweile

verstanden, dass es auf eine

leistungsfähige Gesamtlösung ankommt,

bei der die Prozesse, die hinter den

Websites und ihren Versprechungen

stehen, aufeinander abgestimmt sein

müssen«, wertet der schwedische E-Business

Experte Ulmfeldt. Das Mittelfeld

der Rangskala bilden »Call Center Integration«

(15%) und die Beschaffung

über das Internet, »E-Procurement«

(14%). Nur 11% der Nennungen entfallen

auf den Themenkomplex »Demand

Chain Management«, zu dem alle Aktivitäten

rund um die Anlieferung von

Waren zum Kunden gehören. Dies ist

wohl darauf zurückzuführen, dass das

Thema allgemein neu ist und in

Deutschland – im Gegensatz zu den

USA – noch nicht als dringend angesehen

wird. »Data Mining«, mit nur 2%

der Nennungen Schlusslicht in der Bedeutung,

wird vermutlich noch nicht in

seiner Verknüpfung mit dem E-Business

gesehen.


SCHWERPUNKT: DIENSTLEISTER IM E-BUSINESS-BEREICH

58

Auf die Frage, weshalb E-Business-

Projekte für das eigene Unternehmen so

wichtig sind, nennen die CIOs drei

Hauptgründe (Mehrfachnennungen

waren möglich): Anpassung an den

Wettbewerb (41%), Differenzierung

vom Wettbewerb (35%) und die allgemeine

Aufbruchstimmung im Unternehmen

(34%). Es geht in erster Linie also

um Marketing- und Absatzgesichtspunkte.

Als Initiatoren von E-Business-Projekten

werden mit großem Abstand

(58%) die Geschäftsführung bzw. Der

Vorstand genannt. Die Nachfrage von

Kunden nimmt mit 36% den zweiten

Platz ein. Es stellt sich aber die Frage, inwieweit

auch die Unternehmensleitung

durch den Druck des Marktes und der

Kunden E-Business-Projekte veranlasst

hat. Mit 31% spielen auch die Fachbereiche

sowie die IT-Abteilung selbst mit

25% eine wichtige Rolle bei der Initiierung

von E-Business-Projekten. Auf

breiter Front sehen also die Unternehmen

hierarchie- und fachbereichsübergreifend

die Notwendigkeit, am E-Business

teilzunehmen.

56% der befragten Unternehmen arbeiten

bereits an einem konkreten E-Business-Projekt,

wobei die Mehrzahl

(79%) dieses zum Zeitpunkt der Befragung

noch nicht abgeschlossen hat. 26%

aller befragten Unternehmen planen ein

E-Business-Projekt, zwei Drittel wollen

dieses Projekt in den nächsten drei bis

sechs Monaten auch realisieren. Nahezu

jedes fünfte Unternehmen (17%) hat

noch kein konkretes Projekt in Planung.

Für die bereits laufenden oder geplanten

CLIENT SERVER COMPUTING 10/00

Projekte (82% der Unternehmen) haben

29% der befragten Unternehmen (noch)

kein Budget eingeplant, was z.B. darauf

zurückzuführen sein könnte, dass die

Unternehmen von der Dringlichkeit des

E-Business-Projektes überrollt worden

sind. 30% machen dazu keine Angabe

Cap Gemini

Cap Gemini Ernst & Young ist eines der weltweit

größten Unternehmen für Managementund

IT-Beratung und wird an der Pariser Börse

gehandelt. Das Unternehmen bietet Management-

und IT-Beratung, Systemintegration

und Technologieentwicklung, Organisationsdesign

und Outsourcing auf globaler

Ebene, um traditionelle ebenso wie Start-upund

Internet-Unternehmen bei der Identifikation

und Umsetzung von Wachstumsstrategien

in der New Economy zu unterstützen.

Die neu geformte Organisation beschäftigt

weltweit über 57.000 Mitarbeiter und hatte

1999 einen Umsatz von 7,7 Mrd. Euro.

oder wissen es nicht. Von denjenigen

Unternehmen, die ein Budget eingeplant

haben, liegt die überwiegende

Mehrheit zwischen einer und drei Millionen

Mark und mehr. Das unterstreicht

einmal mehr, dass die meisten

Unternehmen erkannt haben, dass es

mit einer bunten, poppigen Website allein

nicht getan ist. Gefragt sind demzufolge

leistungsfähige, aufeinander abgestimmte

E-Business-Systeme, mit denen

die Unternehmen für künftiges Wachstum

und neue Geschäftsfelder gerüstet

sind.

Nicht die Originalität oder besondere

Schönheit der Website steht für die meisten

Unternehmen im Vordergrund ihrer

Welches E-Business-Thema ist derzeit in Ihrem

Unternehmen das wichtigste?

Business to Consomer

ERP-Integration

E-Business-Architecture

Call Center Integration

E-Procurement

Das wichtigste E-Business-Thema im

Unternehmen ist derzeit …

22,5

19,6

Dermand Chain Management

10,8

GmbH

Data Mining 2,0

Gemini Cap

Basis: Alle Befragten (n=102)

0 5 10 15 20 25

Angaben in Prozent Quelle:

13,7

14,7

16,7

Überlegungen, sondern die Funktionalität

und Zweckorientierung. So erwarten

die Unternehmen von ihrem E-Business-Projekt

vornehmlich beschleunigte

Geschäftsprozesse, verbesserte individuelle

Ansprache ihrer Kunden,

Neukundengewinnung, Ausbau von

Marktanteilen und Erschließung neuer

Geschäftsfelder. Wichtig ist ihnen auch,

dass bereits bestehende Systeme in die

E-Business-Lösung integriert und somit

weitergeführt werden können. Dies verwundert

nicht bei den immensen Investitionen

in ERP-Systeme und maßgeschneiderte

Speziallösungen.

Bemerkenswert wenige der befragten

Unternehmen mit einem laufenden bzw.

geplanten E-Business-Projekt haben sich

gründlich mit der Wirtschaftlichkeit ihres

E-Business-Projektes auseinandergesetzt.

Nur 27% haben eine exakte Kosten-Nutzen-Berechnung

durchgeführt.

Mit einer groben Kalkulation geben sich

30% dieser Unternehmen zufrieden,

weitere 29% haben sogar nur Plausibilitätsüberlegungen

angestellt.

Ob E-Business ein Umsatzkatalysator

ist, können die meisten der befragten

Unternehmen mit einem laufenden bzw.

geplanten E-Business-Projekt noch nicht

genau abschätzen. So erwartet in den ersten

zwei Jahren nach Projektdurchführung

nur gut ein Drittel dieser Unternehmen

einen Umsatzzuwachs zwischen

weniger als einer und mehr als

zehn Millionen Mark bis 17% rechnen

überhaupt nicht mit einem Umsatzzuwachs,

und nahezu die Hälfte dieser Unternehmen

macht hierzu keine Angaben

bzw. weiß es nicht so genau. Dies legt

den Schluss nahe, dass es für die Unternehmen

bei der Teilnahme am E-Business

nicht unbedingt um Umsatzzuwächse,

sondern um das Überleben als

solches geht.

Zur Durchführung der E-Business-

Projekte an sich wurden zwei Fragen gestellt:

1. Welche Schwierigkeiten können

bei der Projektimplementierung auftraten?

und 2. Wie wurde/wird das E-Business-Projekt

in Ihrem Hause implementiert?

Die größten Schwierigkeiten sehen

die befragten Unternehmen bei der Einhaltung

der zeitlichen Vorgaben (61%),

und das, obwohl E-Business-Projekte

überwiegend mit externen Beratern realisiert

werden (siehe unten). Dies ist

leicht nachvollziehbar, da der Zeittakt


im E-Business wesentlich kürzer ist als

im bisherigen Geschäftsalltag. Platz

zwei unter den genannten Schwierigkeiten

nimmt die Budgeteinhaltung (43%)

ein. Dies lässt darauf schließen, dass die

Projekte entweder nicht sauber geplant

worden sind oder aber die beauftragten

Beratungsunternehmen das Projekt

nicht im Griff haben, was dann zu Mehrkosten

führt.

E-Business spielt sich nicht nur auf

der Ebene technischer Lösungen ab. Den

Weg zur E-Company müssen auch die

Mitarbeiter eines Unternehmens gehen.

Andererseits sollten die externen Berater

in der Lage sein, die Mitarbeiter ihrer

Kunden für das Projekt zu motivieren

und zu begeistern. Dass dies nicht

selbstverständlich ist, zeigt die Umfrage:

Auf Platz drei der Problemskala bei E-

Business-Projekten rangieren »Reibereien«

zwischen externen Beratern und eigenen

Mitarbeitern (40%), hinzu kommen

interne Interessenskonflikte zwischen

Fach- und IT-Abteilungen (33%)

als auch Probleme bei der User-Akzeptanz

(32%), die sich als Hindernis für

den reibungslosen Projektablauf erweisen.

Auch hierbei wäre die moderierende

Unterstützung der externen Berater

gefordert.

Logischerweise tun sich die Unternehmen

vor diesem Hintergrund dann

auch schwer bei der Wahl ihrer Projektpartner

(34%). Die rein technischen Problemstellungen

treten in den Hinter-

Auf wessen Druck hin beschäftigt sich Ihr

Unternehmen mit E-Business-Projekten?

auf Nachfrage von

Vorstand/Geschäftsführung

auf Nachfrage von Kunden

auf Nachfrage aus den Fachbereichen

auf Nachfrage der IT-Abteilung

auf Nachfrage der Lieferanten

auf Nachfrage der Mitarbeiter aus

anderen Abteilungen

aus anderen Gründen

Basis: Alle Befragten (n=102)

Angaben in Prozent

grund. Benannt werden Schwierigkeiten

bei der Architektur (27%), bei der Package-Auswahl

(26%) und bei den Altsystemen

(20%). Auch hier wäre eine qualifizierte

Unterstützung, allerdings auf

technischem Gebiet, sinnvoll.

Was die Implementierung betrifft

verlässt sich nur eine Minderheit (17%)

der befragten Unternehmen bei der Realisierung

von E-Business-Projekten auf

die eigenen Ressourcen. Hier herrscht

die Erkenntnis vor, dass es ohne qualifizierte

externe Unterstützung nicht geht.

Managementberatungen und IT-Beratungen

halten sich dabei mit 34% bzw.

28% fast die Waage. Die eleganteste Lösung

wäre also die Beauftragung eines

Unternehmen beschäftigt sich mit

E-Business-Projekten …

8

13

12

25

31

0 10 20 30 40 50 60

36

Beratungsunternehmens, das beides anbietet.

Softwarehersteller kommen mit

34% zum Zuge, während Internet- oder

Marketingagenturen mit 27% den letzten

Platz unter den externen Dienstleistern

belegen. Der Grund liegt auf der

Hand: Sie können meist nur Frontend-

Auftritte aber keine durchgängigen Lösungen,

insbesondere Anbindungen an

die bestehenden ERP- und Altsysteme,

realisieren. (ma)

NÄHERE INFORMATIONEN:

Cap Gemini Ernst & Young

Tel. (06172) 947-309

Fax (06172) 947-550

E-Mail: Thomas_Becker@gem.com

Web: www.capgemini.de

CLIENT SERVER COMPUTING 10/00 59

58

Quelle: Cap Gemini GmbH


SCHWERPUNKT: DIENSTLEISTER IM E-BUSINESS-BEREICH

Checkliste für die Umstellung auf eine Internet-Plattform

Fit for E-Business

Das Internet krempelt die elektronischen Geschäftsprozesse permanent um. Doch damit E-Business

nicht nur gut aussieht, sondern wirklich funktioniert, müssen adäquate Strukturen für die

virtuellen Verkaufs- und »Infomercial«-Räume der Unternehmen geschaffen werden. Kein einfaches

Unterfangen, denn beim Eintritt in die E-Atmosphäre müssen viele unterschiedliche Prozesse

unter einen Hut gebracht werden. Hilfreich sind eine Checkliste für die E-Business-Umstellung

und die Auswahl des richtigen Dienstleisters.

60

Der Wert von Informationen, die

über IT-Netze gesendet werden,

übersteigt mittlerweile den Wert

der zeitgleich transportierten physischen

Güter. Den Analysen des US-

Marktforschungs- und Beratungsunternehmens

Merill Lynch zufolge steigt die

CLIENT SERVER COMPUTING 10/00

Marktentwicklung für Portal-Dienstleistungen

von derzeit 4,4 Milliarden bis

zum Jahr 2002 auf über 14 Milliarden

US-Dollar. Die Auguren von Giga, der

Gartner und der Meta Group prognostizieren

einheitlich, dass die Nachfrage

und der Einsatz von Business Intelligence

(BI)-Portalen und von BI-Tools, die als

Standardwerkzeuge in Unternehmen

eingesetzt werden, kontinuierlich wachsen.

ENTWICKLUNG VON ARCHITEK-

TUREN STATT PROGRAMMIERUNG

Was sind die größten Herausforderungen

für Unternehmen bei der Umstellung

auf die Internet-Plattform? Im

Zuge der rasanten Verbreitung von E-

Business-Installationen und der damit

einhergehenden größeren Nachfrage

nach immer neuen Lösungen ändern

sich die technologischen Paradigmen:

Zum einen kommen neue Architekturen

wie CORBA, Microsoft DNA, Sun

RMI oder JINI ins Spiel. Gleichzeitig

gehört bewährtes Online Transaction

Processing deshalb noch lange nicht

zum alten Eisen. Trotzdem hat sich mit

Einführung von TCP/IP die Situation

entscheidend geändert – ein radikales

Umdenken ist angesagt. Im Zeitalter

des »e« verschieben sich die Gewichte

von traditioneller Entwicklung (Programmierung)

immer mehr auf die Entwicklung

von Architekturen und die

Integration von vorhandenen Anwendungen.

Das hat auch Auswirkungen

auf die Mitarbeiter, bei denen heute eine

generalistische Ausrichtung und ein

Überblickswissen allgemein vorausgesetzt

wird.

Notwendige Internet-

Implementierungen für E-Business:

1. Basis-Anwendungen:

● E-Mail,

● File-Transfer,

● Intranet auf der Basis des World Wide

Web,

● Internet-Auftritt, damit das Unternehmen

im WWW sichtbar wird (Marketing,

Investor Relations, Unternehmensdarstellung,Kontaktmöglichkeiten,

Personalsuche),

● die Präsenz in möglichst vielen Suchmaschinen

und die Aktualität der Informationen.

2. Erweiterter Kundenservice:

● Shops,

● E-Banking,

● Customer Relationship Management,

● Informationsdienste für Kunden,

● E-Insurance.

3. Kommunikation zwischen Anwendungen

verschiedener Unternehmen:

● Supply Chain Management,

● Produktinfos, Infos über Lieferbereitschaft,

Preise, Rabatte,

● elektronische Bestellabwicklung,

● Cash-Management (Banken und Unternehmenskunden),

● Kreditversicherungsdienste (Versicherungen

und Unternehmenskunden).

Vorteile von gezielt eingesetzter

Internet-Technologie

● höhere Prozess- und Servicequalität,


● kürzere Prozesslaufzeiten,

● teilweise stark reduzierte Kosten (kostengünstigere

Hard- u. Software, geringere

Betriebskosten, schnellere Umsetzung

der Anforderungen),

● Reduzierung des Papierumlaufs und

damit der Herstellungs-, Verteilungsund

Aktualisierungskosten,

● Bereitstellung von Informationen erfordert

kein Spezialwissen mehr, gängige

Office-Tools können verwendet

werden,

● geringere Fehlerquote durch aktuelle

Information und verbesserte/vereinfachte

Bedienung von Anwendungen,

● stark gesteigerte Auskunftsbereitschaft,

● Motivationszuwachs bei den Endbenutzern,

● geringerer Schulungsaufwand bei

Endbenutzern durch einheitliche Bedienung,

klare Mensch/Maschine-

Schnittstellen,

● Mitarbeiter werden flexibler einsetzbar.

SICHERHEIT: OHNE

E-SECURITY GEHT ES NICHT

Durch die Nutzung des Internets für

Geschäftsprozesse kommen auf die Unternehmen

völlig veränderte Sicherheitsanforderungen

zu – eine Tatsache,

die nach wie vor vernachlässigt wird. In

öffentlichen Netzen werden offene Verbindungen,

unternehmensinterne Kommunikationen

und Anwendungen angreifbar.

Aus diesem Grund sind Security-Einrichtungen

wie Firewalls, Intrusion

Detection-Systeme, demilitarisierte

Zonen (DMZ), verschlüsselte Datenübertragung

und eindeutige, zweifelsfreie

Erkennung der Kommunikationspartner

im Netz dringend erforderlich.

Wie oft werden Benutzerkennungen

samt Passwort geknackt und in Anwendungen

und Manipulation von Daten

erfolgreich eingebrochen. Deshalb werden

auch elektronische Signaturen,

Smartcards und Kryptographie immer

wichtiger. In diesem Zusammenhang

bekommen zukünftig so genannte

Trustcenter, die elektronische Zertifikate

ausgeben und deren Verifizierung unterstützen,

eine immer größere Bedeutung.

So haben beispielsweise die Deutsche

Bank, die Dresdner Bank, die

Commerzbank und die Hypovereinsbank

alle Anteile an dem ursprünglich

vom Mikroelektronik Anwendungszen-

trum in Hamburg Harburg gegründeten

»TC Trustcenter« übernommen, um

zukünftig über entsprechende Sicherheitseinrichtungen

verfügen zu können.

Die Gauss Interprise hat die im TC

Trustcenter eingesetzte Software maßgeblich

mitentwickelt.

BEISPIELE AUS DER PRAXIS

Im Geschäftsbereich Consulting bietet

Gauss Interprise professionellen Anwendern

Unterstützung bei der Entwicklung

ihrer IT-Infrastruktur in Richtung

Internet-Technologie. Der Dienstleistungssektor

ist im Unternehmen in

drei Competence Center gegliedert:

Technology Consulting für kundenbezogene

Studien und Strategien, Internet

Business Innovations für die Nutzung

neuer Effizienz-, Qualitäts- und Servicepotenziale

aus der Internet-Technologie

sowie Java/CORBA-Development für

die Entwicklung individueller Anwendungs-

und Systemsoftware auf Basis

von Java und CORBA.

Die ADIG Investment hat mit ihrem

Projekt ADIG Online gemeinsam mit der

Gauss Interprise Consulting bewiesen,

dass sich sogar scheinbar paradoxe Aufgabenstellungen

lösen lassen. Die Investmentgesellschaft

schaffte es, mit moderner

Web-Technologie den Kundenservice

auszubauen und trotzdem den dafür erforderlichen

Aufwand zu reduzieren. Mit

einer auf der »VIP-Produktfamilie« basierenden

Lösung werden drei Medien parallel

bedient: Website, E-Mail und Fax-

Polling. Kunden und Interessenten können

die gewünschten Informationen einfach

auf der Website abrufen.

Für die Bausparkasse Wüstenrot wurde

der vorhandene Web-Auftritt optimiert

und erweitert. Kernstück des Webbasierten

Kundenservice ist ein Online-

Berater, über den sich Kunden und Interessenten

über unterschiedliche Themengebiete

informieren können. Jede Rubrik

bietet konkrete Fakten und zahlreiche Rechenbausteine.

Wie schon die Entwicklung

des Basisauftritts, oblag auch die Erstellung

des Online-Beraters der Gauss

Interprise Consulting.

(Wolfgang Wulf/ra)

NÄHERE INFORMATIONEN:

Gauss Interprise

Tel (040) 51441238

Fax: (040) 51441200

E-Mail: doris.franke@gauss-interprise.com

Web: www.gauss-interprise.com

CLIENT SERVER COMPUTING 10/00 61


SCHWERPUNKT: DIENSTLEISTER IM E-BUSINESS-BEREICH

Genaue Planung und wirksame Sicherheitskonzepte sind unerlässlich

»E-Business ist Chefsache«

Der Siegeszug der so genanten »Net Economy« ist nicht mehr aufzuhalten. Einhellig prognostizieren

die Auguren dem E-Commerce besonders im Business-to-Business-Segment eine rosige Zukunft.

Wichtig für die nachhaltige Akzeptanz von E-Business- und E-Commerce-Angeboten ist jedoch

die Etablierung wirksamer Sicherheitskonzepte und die sorgfältige Planung der E-Solutions.

Hans-Dieter Ernst, Chief Executive Officer bei Bull Zentraleuropa, sieht E-Business als Chefsache

an, die dementsprechend auch vom Top-Management unterstützt werden muss.

62

Alle Jahre wieder hält die Welt den

Atem an, wenn heimtückische Viren,

Würmer oder Trojaner sich in

Windeseile in den unendlichen Weiten

des Internets verbreiten. Allein in diesem

Jahr werden nach Errechnungen des US-

Fachmagazins »Information Week Research«

Computerviren die Welt schätzungsweise

3,3 Billionen Dollar kosten.

Die mangelhafte Sicherheit ist heute für

Endverbraucher immer noch dritthäufigstes

Argument gegen das Shoppen im

Internet, und auch bei rund 94% der Verantwortlichen

in der IT-Branche – so eine

aktuelle Studie der Information Technology

Association of America (ITAA) – steht

das Thema Sicherheit im Bereich des

E-Business und E-Commerce inzwischen

an erster Stelle auf der Prioritätenliste.

Hans-Dieter Ernst: »Bei der Realisierung von

E-Commerce- oder E-Business-Lösungen sollte

unbedingt nach dem Motto ‘Think big –

start small’ vorgegangen werden.«

CLIENT SERVER COMPUTING 10/00

AKZEPTANZ STEIGT

Doch trotz der enormen Sicherheitsbedenken

steigt die Zahl der Internet-User

in der Bundesrepublik. Laut aktuellen

Studien nutzen heute mehr als 20%, das

sind 15,9 Millionen aller Deutschen, das

World Wide Web. Tendenz weiter steigend.

Bereits im Jahr 2002, prognostiziert

das Marktforschungsinstituts Forit, werden

in Deutschland 70 Milliarden Mark

beim Einkauf im World Wide Web

ausgegeben. Die Analysten von Forrester

Research entwerfen sogar ein noch positiveres

Bild. Nach ihrer Einschätzung wird

die Bundesrepublik spätestens im Jahr

2004 mit Abstand der größte E-Commerce-

Markt in Westeuropa sein. 406 Milliarden

Euro sollen zu diesem Zeitpunkt bundesweit

über das Internet umgesetzt werden.

Um jedoch das Umsatzpotenzial der

Net Economy vollends auszuschöpfen,

müssen Unternehmen nicht nur zuverlässige

Sicherheitsmechanismen entwickeln,

sondern ihre E-Lösungen in erster Linie

auch langfristig und sorgfältig planen.

»Bei der Realisierung von E-Commerceoder

E-Business-Lösungen sollte unbedingt

nach dem Motto ‘Think big – start

small’ vorgegangen werden«, empfiehlt

Hans-Dieter Ernst, Chief Executive Officer

bei Bull Zentraleuropa. Denn allein

mit der Implementierung eines Online-

Shops ist es noch lange nicht getan. Vorhandene

Legacy-Systeme im Unternehmen

wollen eingebunden, Prozesse angepasst,

organisatorische Fragen geklärt

sein. Derartig strategische Entscheidungen

können keinesfalls von der IT-Abteilung

allein getroffen werden. Dies weiß

auch Hans-Dieter Ernst: »E-Business ist

Chefsache und muss deshalb vom Top-

Management im Unternehmen entsprechend

unterstützt werden.« Denn meist –

so die Erfahrung des Experten – liegen die

Gründe für ein Scheitern von E-Business-

Projekten in der Ablehnung der Mitarbeiter

und einer mangelnden Identifikation

der Geschäftsleitung mit der neuen Strategie.

»Das umfassende Verständnis über

die Komplexität und den Nutzen solcher

Projekte sollte unbedingt vor der Umsetzung

stehen«, ist Hans-Dieter Ernst daher

überzeugt.

Auch Alistair Stewart, Managing Director

in der Abteilung Technology Integration

Practice beim Beratungsunternehmen

Giga Information Group, betont die

Bedeutung der genauen Vorbereitung

von E-Business-Projekten: »Häufig veranlasst

das durch E-Business-Lösungen in

Aussicht gestellte enorme Einsparpotenzial

die Verantwortlichen zu kurzfristigen

und auch kurzsichtigen Implementierungen,

aus denen dann immense Probleme

entstehen, die nicht mehr ad hoc zu lösen

sind.«

SCHRITTWEISES VORGEHEN

Erst wenn aus der Verbindung des geplanten

E-Business-Geschäftsmodells mit

der existierenden IT-Infrastruktur ein

tragfähiges Konzept für die Zukunft entwickelt

wurde, sollte im Unternehmen

die Realisierung eines ersten Pilotprojektes

beginnen. Meist ist dieser Versuchsballon

in einem Bereich angesiedelt, in

dem sich durch eine elektronische Geschäftsabwicklung

die größten Resultate

erzielen lassen. Wie etwa im Ersatzteilverkauf:

Schrauben, Leisten, Kleber oder


Hans Dieter Ernst: »Ist das Pilotprojekt erfolgreich

abgeschlossen, werden die anderen

Bereiche der E-Strategie des Unternehmens

Schritt für Schritt umgesetzt.«

Binder benötigen keinen großen Erklärungsbedarf

und werden vom Kunden

immer wieder gebraucht. Auch ist die

Wertschöpfung des Vertriebs in diesem

Verkaufssegment zumeist verschwindend

gering. Ideale Voraussetzungen für

ein elektronisches Katalog- und Bestellsystem

im Internet. »Ist das Pilotprojekt

erfolgreich abgeschlossen, werden die anderen

Bereiche der E-Strategie des Unternehmens

Schritt für Schritt umgesetzt«,

erklärt Hans-Dieter Ernst das Vorgehensmodell

der Bull-Gruppe bei der Implementierung

von E-Solutions. Dass die

entstehende »Net Economy« – insbesondere

im Business-to-Business-Markt bei

der elektronischen Abwicklung von fir-

menübergreifenden Geschäftsprozessen

– enorme Rationalisierungspotenziale

bietet und deshalb unsere Wirtschaft

grundlegend verändern wird, ist inzwischen

unumstritten. »Firmen, die sich

heute nicht mit diesem Thema beschäftigen,

werden langfristig enorme Wettbewerbsnachteile

haben«, unterstreicht der

Kopf von Bull Zentraleuropa. Besonders

ab dem Jahr 2004, wenn aller Voraussicht

nach überall die notwendige Bandbreite

zur schnellen Übertragung größerer Datenmengen

zur Verfügung stehen wird,

dürften die in sich und untereinander

kommunizierenden Wertschöpfungsnetzwerke

der globalen Wirtschaft das

Bild der Wirtschaft bestimmen.

ÜBERLEBENSFAKTOR

ANPASSUNG

»Der Markt der Zukunft wird definitiv

neu sortiert werden, und es wird nur

der daran teilhaben, der in der Lage ist,

seine Transaktionskosten zu senken und

seine Kunden an sich zu binden«, prognostiziert

Ernst. Rasches, effektives

und proaktives Handeln sei der Schlüssel

zum Erfolg in der vernetzten Welt.

Nur wer dies beherrsche, werde sich

auch erfolgreich am Markt durchsetzen

– in dieser Beziehung stimmt der Bull-

Spezialist mit der Theorie des Evolutionswissenschaftlers

Charles Darwin

überein: »Weder die größte, noch die

stärkste, noch die intelligenteste Art

wird überleben, sondern einzig diejeni-

Anwendung: Deutsche Telekom richtet Shop-Lösung ein

ge, die sich am besten an die wandelnden

Bedingungen anpasst.«

Bei dieser unerlässlichen Einstellung

auf die neuen Markterfordernisse bieten

Unternehmen wie die Bull-Gruppe den

Kunden Unterstützung. Ernst stellt fest:

»Wir sind heute in der Lage, unsere Kunden

bei der Integration von E-Business-

Strategien in ihre vorhandenen Strukturen

und Prozesse kompetent zu unterstützen.«

Besonders mittelständische Unternehmen,

die sich von der rasanten technologischen

Entwicklung häufig überrannt

fühlen, könnten vom umfangreichen

Know-how der Bull-Gruppe profitieren.

Und gerade hier ist der Bedarf an E-Solutions

auch in Deutschland noch enorm:

Einer Studie des in Bielefeld ansässigen

Marktforschungsinstituts TNS-Emnid

zufolge wollen 94% der mittelständischen

Unternehmen ihr Engagement im Online-

Bereich verstärken. Im Vordergrund steht

dabei die Nutzung des Internets für E-Business-Aktivitäten.

Etwa 25% der Befragten

rechnen damit, dass das Internet ihr

Geschäft nachhaltig verändern wird, weitere

62% versprechen sich von einer verstärkten

Nutzung des Internets Vorteile

für ihre Geschäftsaktivitäten.

(Kirsten Schmidt/ra)

NÄHERE INFORMATIONEN:

Bull

Tel. (02203) 305-1242

Fax (02203) 305-1814

E-Mail: Roswitha.Wiesbauer@bull.net

Web: http://www.bull.de

Alles aus einer Hand

Mit dem »Shop Complete«-Konzept bietet die Deutsche Telekom AG vor allem mittleren und großen

Unternehmen schlüsselfertige Lösungen für die Abwicklung ihrer Geschäfte im Internet. Europas

größter Telekommunikationskonzern fungiert dabei als Generalunternehmer und übernimmt neben

der Planung und Realisierung auch Betrieb und Wartung der Lösung. Die Shop Complete-Lösung von

T-Mart wird unter anderem auch vom POLO Expressversand eingesetzt, der seinen Kunden damit den

komfortablen Einkauf von Motorradbekleidung und -zubehör im Internet ermöglicht.

Seit rund 20 Jahren steht der Name

POLO für Bekleidung und Zubehör

rund um das Thema Motorradsport.

Der Startschuss für die Aktivitäten des

Unternehmens fiel im März 1980. Mit einem

Sortiment von zunächst vier Jacken,

drei Hosen und zwei Paar Handschuhen

begannen Klaus Esser und Ulrich Kues

mit dem Versand von Motorradkleidung.

Bereits im Mai desselben Jahres eröffneten

die Firmengründer in Düsseldorf den

ersten POLO-Shop. Im Laufe der Jahre

CLIENT SERVER COMPUTING 10/00 63


SCHWERPUNKT: DIENSTLEISTER IM E-BUSINESS-BEREICH

64

wurde das Angebot des Spezialversenders

kontinuierlich erweitert. Heute umfasst

die Produktpalette der POLO Expressversand

Gesellschaft für Motorradbekleidung

und Sportswear mbH & Co

KG neben Motorradbekleidung auch

Sport- und Freizeitkleidung sowie technisches

Zubehör für Motorräder und Roller

aller namhaften Hersteller. Ob Lederkombi,

Zündkerze oder Packtasche – bei

POLO finden Zweiradfans für nahezu jeden

Bedarf das Richtige.

Im Einzelhandel kommt man auf Dauer um

das Thema elektronischer Handel nicht mehr

herum Bild: Delta Software Technology Group

In den inzwischen über 70 POLO

Shops präsentieren die Düsseldorfer derzeit

rund 15.000 Artikel. Damit gehört das

Unternehmen zu den führenden seiner

Branche. Mit mehr als 90 Mitarbeitern erzielte

POLO 1999 einen Umsatz von rund

120 Millionen Mark.

ZUSÄTZLICHE VERTRIEBSKANÄLE

ERSCHLIEßEN

Vermarktung und Vertrieb der POLO-

Produkte erfolgen in erster Linie über die

eigenen Läden, aber auch über freie Handelsvertreter.

Als dritten Vertriebskanal

nutzen die Biker-Experten aus dem

Rheinland seit kurzem auch das Internet.

»Im Einzelhandel kommt man auf Dauer

um das Thema elektronischer Handel

nicht mehr herum«, begründet Rainer

Unfried, EDV-Leiter bei POLO, die Entscheidung

für das Online-Angebot. »Gerade

in unserer Branche bietet sich der

Verkauf über das Web als zusätzlicher

Baustein einfach an.«

Nach der Prüfung verschiedener

Angebote für Einrichtung und Betrieb einer

leistungsfähigen E-Commerc-Lösung

entschieden sich die Verantwortlichen bei

POLO für einen Shop Complete von T-

CLIENT SERVER COMPUTING 10/00

Mart. »Bei der Deutschen Telekom haben

wir das mit Abstand beste Preis-Leistungs-Verhältnis

bekommen«, verdeutlicht

Rainer Unfried. Vor allem die rasche

Umsetzung der Lösung hat bei POLO beeindruckt.

Unfried erzählt: »Von der Anforderung

bis zur Realisierung sind gerade

mal vier Monate vergangen.«

KOMPLETTLÖSUNG FÜR

DEN ELEKTRONISCHEN HANDEL

Mit dem Shop Complete-Konzept bietet

die Deutsche Telekom AG vor allem

mittleren und großen Unternehmen

schlüsselfertige Lösungen für die Abwicklung

ihrer Geschäfte im Internet. Europas

größter Telekommunikationskonzern

fungiert dabei als Generalunternehmer

und übernimmt neben der Planung

und Realisierung auch Betrieb und Wartung

der Lösung. T-Mart Shop Complete

ist ein E-Commerce Angebot für über

5000 Artikel und mit vielfältigen Verwaltungsfunktionen.

Bereits die Basislösung

verfügt über ein Warenwirtschaftssystem,

das die Händler z.B. bei der Verwaltung

der Katalog- und Produktdaten sowie

bei der Überwachung der Lager- und

Kundenbestandsdaten unterstützt. Auch

die Anbindung bereits vorhandener Warenwirtschaftssysteme

ist möglich. Den

Betrieb und Service des Online-Shops

übernimmt die Deutsche Telekom in eigenen

Rechenzentren. Shop Complete arbeitet

auf dem neuesten Stand der Sicherheitstechnologien.

Firewall- und Datensicherungssysteme

schützen wirkungsvoll

vor unbefugtem Datenzugriff. Eine

an sieben Tagen der Woche rund um die

Uhr besetzte Störungshotline sorgt bei

Problemen für schnelle Abhilfe.

Die Kombination mit »T-Mart Secure

Pay Services« ermöglicht sicheres und bequemes

Bezahlen per Kreditkarte. Basierend

auf dem weltweit anerkannten SET-

Standard (Secure Electronic Transaction)

schützt T-Mart Secure Pay Services den

Kunden vor dem Missbrauch seiner Kreditkarte

und garantiert dem Shopbetreiber

einen Zahlungsanspruch gegenüber

Kreditkarten-Vertragspartnern. Für Betreiber

und Nutzer des Online-Angebotes

gleichermaßen wichtig: Alle Daten werden

auf der Basis des Secure Socket Layer-

Verfahrens (SSL) verschlüsselt übertragen.

Der Shop-Betreiber erhält dazu ein so

genanntes SSL-Zertifikat, mit dem alle Informationen,

die der Shop-Besucher im

Rahmen seines Einkaufs an den virtuellen

Shop schickt, beispielsweise Adresse und

Kreditkartennummer, codiert gesendet

werden. Verschlüsselt werden außerdem

alle Daten, die der Betreiber im Rahmen

seiner Verwaltungsarbeiten über das Internet

mit dem Shop austauscht.

Mit den modularen Erweiterungsmöglichkeiten

lässt sich ein Online-Shop

in unbegrenzter Größe aufbauen. Darüber

hinaus berücksichtigt Shop Complete

in besonderem Umfang den Bereich

Customer-Relationship mit Zusatzmodulen

wie Statistiken zum Kundenverhalten,

Tools zur Steuerung von E-Mail-

Kampagnen, Einträgen in Portalen und

Konzepten für die Bannerwerbung. Zusätzlich

werden den Kunden bei T-Mart

Shop Complete auf Wunsch eine E-Mail-

Adresse sowie eine individuelle Internet-

Adresse zur Verfügung gestellt, einschließlich

der Anbindung an die wichtigsten

Internet-Suchmaschinen.

EINKAUFEN OHNE

SHOPPING-STRESS

Etwa 12.000 der insgesamt 15.000 Artikel

des POLO-Sortiments finden interessierte

Kunden im Online-Shop des Spezialanbieters

wieder. »Unsere Produkte eignen

sich hervorragend für ein Online-Angebot,

daher haben wir bis auf Sonderoder

Auslaufmodelle alle unsere Artikel

in den elektronischen Shop eingestellt«,

erläutert EDV-Experte Rainer Unfried. Jeder

Artikel ist über die Artikelnummer

eindeutig beschrieben und damit für die

Kunden leicht identifizierbar. Das ist vor

allem für die technischen Zubehörteile

entscheidend. Zweiradfachmann Unfried

bringt es auf den Punkt: »Zündkerze ist

nicht gleich Zündkerze. Hier muss man

nach Hersteller, Modell und vielen anderen

Kriterien unterscheiden.« Die Pflege

des Online-Shops übernimmt POLO

selbst.

Als besonderen Service bietet POLO

über den Online-Shop ein so genanntes

Techniklexikon an. Hier werden auf

Wunsch alle für bestimmte Motorradoder

Roller-Modelle im Shop verfügbaren

Angebote angezeigt. »Der interessierte

Motorradfan erfährt damit auf einen

Blick, ob wir für sein Modell auch Ersatzteile

oder Zubehör wie Packtaschen oder

Außenspiegel liefern können«, erklärt der

POLO-Mitarbeiter.

Ist das gewünschte Teil gefunden,

genügt ein Mausklick und der Artikel landet

im Warenkorb. Bezahlt wird per


Nachnahme oder Kreditkarte. Die verschlüsselte

Datenübertragung auf Basis

von SSL und/oder SET garantiert dem

Shop-Betreiber und seinen Kunden, dass

die gesendeten Informationen vor dem

Zugriff Dritter und Missbrauch geschützt

sind. Bei POLO erfolgen auch der Abruf

der Aufträge und die Übertragung in das

firmeneigene Datenverarbeitungssystem

codiert. Die Bestellungen werden innerhalb

von 24 Stunden verarbeitet.

EINBINDUNG DER KUNDENKARTE

ALS ZAHLUNGSMITTEL

Die hohe Akzeptanz des neuen Online-Shops

hat die Verantwortlichen bei

POLO überzeugt: »Die Zugriffszahlen

zeigen, dass die Kunden das Angebot im

Web rege in Anspruch nehmen«, berichtet

Rainer Unfried. »Vor allem abends

nutzen viele Biker die Möglichkeit, ungestört

in den Angeboten stöbern zu können.«

Für Stammkunden soll der Einkauf

im Internet schon bald noch komfortabler

werden. Die POLO-Manager planen, die

firmeneigene Kundenkreditkarte als gültiges

Zahlungsmittel in den Shop zu integrieren.

»Damit vereinfacht sich der Einkauf

für unsere Stammkunden, denn hier

müssen wir die Bonität nicht mehr separat

durch ein Organ wie die Schufa prüfen

lassen«, verdeutlicht Reiner Unfried.

Auch POLO-Stammkunden im Ausland

werden von dieser Zahlungsmöglichkeit

profitieren. »Bislang müssen diese Kunden

häufig in Vorkasse gehen, um für PO-

LO die Risiken eines Zahlungsausfalls so

gering wie möglich zu halten. Mit den Bezahlverfahren

über SET und SSL ist das in

Zukunft nicht mehr notwendig.«

(Renate Riesterer/ra)

NÄHERE INFORMATIONEN:

Deutsche Telekom

Geschäftsbereich Multimedia

Tel. (0761) 8802252

Fax (0761) 8802009

E-Mail: Renate.Riesterer@telekom.de

Web: http://www.telekom.de

CLIENT SERVER COMPUTING 10/00 65


66 CLIENT SERVER COMPUTING 10/00

Firma

Telefon Integrator

Systemhaus

Berater

Outsourcer

Application Hosting Provider

Application Service Provider

Internet Service Provider

Netzwerk Service Provider

MARKTÜBERSICHT: DIENSTLEISTER IM E-BUSINESS-BEREICH

sonstiger

Dienstleister

Hauptätigkeitsschwerpunkt

bis) (von

Als Dienstleister

hauptsächlich Produkte häufigste Anforderung

folgender Hersteller der Kunden Top-Referenzkunden Umsatz

1A Team ● ● ● ● ● ● ● ● Touristikmarketing, Informa- Intersystems, Adobe, Allaire Internet Full Service, DB- Norwegisches Fremden- 5000-50 Mio 1-200

04187/312271 tions- und Buchungssystem Anbindung, Webdesign verkehrsamt

4D-Consulting.com ● ● Internetanbindung f. DBs auf 4th Dimension, Webstar DB-Anbindung an Internet f. Adler, Delphi 1500-25 Mio 1-200

0800/4346367 Mac, Win NT bestehende Systeme, Webshops,

Trainingskurse f. Internet-DBs

4Media Group Entw. v. XML-bas. E-Business-Projekte, B2B- Integration v. E-Business in Bachem, Kuba-Tech, Di- k. A. k. A.

0041/768/5252 E-Business SW B2C-Lösungen, E-Content-, bestehende Geschäftspro- recmedia, Canon, ABB

E-Publishing-Mgmt. zesse Semiconductors

AC-Service ● ● ● ● IT-Outsourcing, Hu- ERP-Lösungen Famac, SAP R/3, Phisk, Ac- Outsourcing v. R/3-Lösungen, MCM, Batigroup, Kässboh- 30-500 Mio 30-300

0711/78807-26 man Resource Ser- curat Multipers Personalabrechnung, ERP- rer, Securitas uvm.

vices Inhouse Installation

ACS Systemberatung ● ● SAP-, IT-Consulting, Dokumen- SAP, Microsoft, Lotus, ei- Web-Integration, Archiv/ Reemtsma, Masterfoods, 50-bel. 100-bel.

040/35550 tenmgmt., Archivierung gene DMS-Lösungen, SAP R/3-An- Deutsche Bank, Tchibo,

passungen Michel

ADA Systemhaus ● ● ● ● ● Handel, Dienstleistungen in Lotus, Oracle, Microsoft, Individualprogrammierung, Victoria, Signal Iduna k. A. 10-bel.

02161/655-7220 IT-Projekten Novell, Compaq etc. Internet-Dienstleistungen,

Support, Wartung

Addon Systemhaus ● ● Zusammenführung v. E-Busi- mySAP.com, Siebel Betriebssystem-, DB-Integra- 10-200 Mio. 50-5000

07031/7177-0 ness u. versch. Plattformen tion, Schnittstellen, Programmierung

Ackerschott ● ● ganzheitliche Vertriebssteue- eigene sichtbarmachen lohnender k. A. 100000 20

07359/290840 rung m. Methode u. SW Potenziale, systematische

Vorgehensweise in Vertrieb/

Marketing, Stärkung der

Marktposition

Advanced ● ● ● ● ● E-Business Applikationen f. eigene, IBM Internet-Integration f. AS/ Toshiba, OVB, Ferrari, 10 Mio-5 Mrd. 25-5000

Businesslink AS/400 400, Security, Training BMW, Bank America

0211/8307-409

Aixtemedia ● ● ● ● Solution Provider technischer Support, Hosting, Linux, Apache, Netscape, Schnelligkeit, Kompetenz Heidelberger, Autoverleih 5000-150000 1-5000

0241/70515-0 Housing, Web-Design, Direkt- Microsoft Binder, Heiliger-Optik

marketing, Programmierung

Algo Vision ● Infrastruktur, SW u. Dienst- Internolix, Software AG, Online Shopsysteme, Informa- Teleshop, Filofax, BDI, 15-750 Mio k. A.

030/76942500 leistungen f. Internet u. E- Oracle tionssysteme, Integration v. Kunstfokus, Konstruktiv

Business Wawi-Systemen

Alphaware ● ● ASP-Wawi-SW m. integriertem eigene Einsetzbarkeit der SW, Appli- Profilinx k. A. 1-20

08654/604-0 E-Commerce Shop u. Premium kation u. Internet-Zugang,

Internet Provider einfache Handhabung, E-Commerce

durch Integration in

Wawi

Andate ● Vermietung v. Business-An- IT-Factory, Lotus, Microsoft, Sicherheit, Verfügbarkeit, k. A. k. A. k. A.

069/2169-7500 wendungen Mannesmann einfache Bedienbarkeit

Audius ● ● ● ● ● Entwicklung, Vertrieb v. SW- Microsoft, SAP, Oracle, Baan, Systembetreuung, Integration Daimler Chrysler, Degussa- 200000-5 Mrd. 100-5000

07195/9120-360 lösungen f. Vertrieb, Service, Siemens v. MS Office, Lösungen f. E- Hüls, WMF, Deutsche Bank

IT-Services Shops mit ERP-Lösungen

Amadee Infrastruktur- Verbindung, Automatiserung Eenex, offene Standards Unterstützung Supply Mgmt., k. A. 1,5 Mio-10 Mrd. 50-15000

0571/6455-0 dienstleister v. Geschäftsprozessen mit XML, XSL Skalierbarkeit, Performance,

Sicherheit des Systems, geringe

TCO, Realisierung

Applied International ● ● ● ● ● ● E-Business Consulting, IT- SAP Microsoft, Siebel, Ora- BZB-Lösungen, E-Commerce, Stuttgarter Bank, STB- 30-1000 Mio. k. A.

Informatics Strategieberatung, BZB-An- cle, Intershop, IBM Content-Lösungen, CRM City-Markt, Larch, Mobil-

07231/584-0 wendungen, CRM, Supply kom, mymed.cc, Libro/

Chain Mgmt-Lösungen, SAP- Lion, Optima, Maxdata

Branchenlösungen, ASP,

Corporate Networks

Applied Security ● ● ● Lösungen f. Informations- eigene, Cylink, Lotus, Mi- Sicherheit, Benutzerfreund- Deutsche Bank, Depfa, k. A. k. A.

06022/262330 sicherheit, Beratung, Indivi- crosoft lichkeit, Skalierbarkeit KZBV, Topdeq, VSA

duallösungen, eigene Produkte,

Standardprodukte

Apptime ● Clustering u. Hochverfügbar- eigene Cluster-SW Hochverfügbarkeit in E-Com- Pro 7 Information Serv., k. A. k. A.

089/962284-0 keit in heterogenen Server- merce, DB-Bereich, plattform- Deutsche Flugsicherung,

Landschaften unabh. Clusterlösungen, Robert Bosch, BMW,

Technologie-Training Deutsche Bank, Cable &

Wireless


Unternehmen ist Dienstleistungen im

Umfeld von Firmengrößen

Anwenderzahl

(von bis)

Firma

Telefon Integrator

Systemhaus

Berater

Outsourcer

Application Hosting Provider

Application Service Provider

Internet Service Provider

Netzwerk Service Provider

Unternehmen ist Dienstleistungen im

Umfeld von Firmengrößen

sonstiger

Dienstleister

Hauptätigkeitsschwerpunkt

bis) (von

Als Dienstleister

hauptsächlich Produkte häufigste Anforderung

folgender Hersteller der Kunden Top-Referenzkunden Umsatz

ASB Systemhaus ● ● Win NT, Consulting, SW f. MS, Cisco, AVM, ASB, ASB-SW f. Win NT, NT-Con- k. A. 5000-150000 100-5000

0361/66477-0 mehr Sicherheit in NT, Netz- Checkpoint, RSA, ISS sulting, Beratungslisting f.

werkmgmt. NW/Systemmgmt.

Aspia ● objektorientierte Entwicklung eigene, Informix, Oracle, Internet Portal-Anwendungen, Dresdner Bank 1 Mio-1 Mrd. 10-40000

06105/25474 v. Internet u. C/S-Anwendun- IBM, Iona, Rogue Wave DB-Anwendungen, Object

gen Relational Mapping

Attachmate ● Kommunkationsprodukte, Attachmate, Microsoft, IBM Web-to-Host-Lösungen, Gui- Sharp, Wabco 100 Mio-1 Mrd. 100-10000

089/99351-0 Consulting, Dienstleistung fizierung, Application Inteim

E-Business-Bereich gration

Betasoft ● ● ● Programmierung von CRM/ eigene Kundeninformation, Berichts- Atlas-Gruppe, Handwerks- 1-200 Mio 1-40

0821/3493945 CAS-Standard-SW, Unterneh- wesen, Auswertung, Control- kammer Schwaben

mensberatung im Internet u. ling, Steuerung d. Vertriebs-,

CRM-SW Innen-, Außendiensts

BFlow Vermittlungsagent f. Marktübersicht, Distribution, SAP Einführung innovativer IT- KPMG, Consulting GmbH, 30 Mio-100 Mrd. 20-10000

06227/359230 betriebswirtschftl. Bedarfsanalyse v. SAP Zu- Lösungen, Partner zur Risiko- IDS Scheer, Topas, Alogis,

SW-Anwendungen, satzkomponenten u. Dienst- minimierung v. IT-Projekten, OSS Consulting

Dienstleistungen leistungen Investitionschutz in IT-Landschaft

Bissinger ● Bodyleasing, tech- E-Commerce, ERP-Systeme, Microsoft, Navision, Auto- Aktualität, Wartbarkeit des k. A. 1Mio-1 Mrd.

09073/83-138 nischer Service Security, 3D-Visualisierung, disk, Media-Konrad, HP Systems, Sicherheit Inter/

Hochverfügbarkeit, Web-Shop Intranet, Prozessautomatisierung

BSTconsult ● ● CAS-SW, DB-Entwicklung, Microsoft individuelle DB-Lösungen, k. A. 1-600 Mio 1-40

05731/741033 Webdesign, IT-Schulung, IT- Webdesign, IT-Beratung

Beratung

Bull ● ● ● ● E-Solutions, Aufbau v. Markt- BEA, Siebel, Brokat, Ratio- Portale, Marktplätze, E-In- Krone, Barmenia, Ofra 250 Mio-1 Mrd. 50-5000

02203/305-1516 plätzen, Shop-Lösungen, Er- nal, Oracle frastructure, Security, EAI

stellung v. Infrastrukturen f.

E-Solutions, EAI

Buyonet ● ● E-Commerce-Komplettlösungen alle mit ESD Integration, Sicherheit bei AOL Brasilien, Yahoo, k. A. k. A.

089/8958560 Datenübertragung Quickload, F-Secure

C.C. Fox ● Agentur-, Technik- Konzeption, Online-Media- eigene Versand v. elektronischen Xipolis.net, 11880.com, k. A. 0-bel.

0731/2077-0 dienstleistungen f. Beratung, Content-Broking, Kunden-Newslettern, Komplett- Genios Wirtschafts-DBs

E-Mail Marketing Redaktion, Versand, Profiling abwicklung v. Newsletter-Marketing

im Outsourcing, Knowhow

zu Permission-Marketing

Caim Online ● Produktpräsentation, Hosting, Microsoft, Macromedia Sicherheit, Suchmaschinen, KWS-Wein, Modellbau Koch k. A. k. A.

0821/4443256 E-Commerce, M-Commerce Verfügbarkeit d. Servers

Cap Genin Ernst & ● ● ● ● ● E-SCM, E-Biz, CRM-, Know- Siebel, Microsoft, Cisco, SAP, E-Transformation, E-Biz So- Fortune 500 k. A. k. A.

Young ledge-Mgmt., ERP, Strategy, Oracle, Clarify, HP, Descartes, lutions, CRM-Solutions, Bu-

06172/947-0 Business Transformation Peoplesoft, I2, Vialink, Sun, siness Consulting & Integra-

Ariba tion

Class ● ● ● Security, E-Commerce, Bera- Sun, Cisco, Intel, EMC, Beans, Security-Analyse, Design, Kirch-Gruppe, Pro Sieben, k. A. k. A.

08151/991-276 tung Intershop, Jumpers, Check- Integrationsdienstleistung Richter & Frenzel, Hypo

point, Nokia, SAP, Oracle Vereinsbank

Coline ● ● SW-Entwicklung SW-Entwicklung, Web-Hosting, Microsoft 5-100000

09421/989560 Web-Design, Beratung, Full

Internet-Service-Provider

Commercy ● SW-Entwicklung f. Online eigene branchenbezogene Anpas- Kempinski Hotel Weimar, 4000-1 Mio k. A.

03643/453-348 Shops sungen der Shop-SW, kunden- Schuhmand R. Junge

spez. Anpassungen d. Standard-SW,

Easy Market

Computer Software ● ● Trainingsanbieter Beratung, Training, Caching CA Case-Tool-Einsatz, Datenmo- Deutsche Post, Bosch, k. A. k. A.

0721/98160100 im OO-Bereich dellierung, Schulungen, OO- RWE

Technologie

Consol Software ● ● ● ● ● ● ● Strategie-, Business-, IT-Con- IBM, Sun, HP, Informix IT-Consulting, Hotline, SW- Hypo Vereinsbank, Sie- k. A. 5-500

089/45841-00 sulting, SW-Entwicklung-, an- Entwicklung mens, BMW, Osram, IBM

passung, Hotline-Support,

Administration, Notfalleinsätze,

Research, Schulungen

Conware Netzpartner ● VPN, IT-Security, Sicherheits- Conware, Cisco, Microsoft, Telearbeit, Intra-, Extranet BfA, Südtiroler Gemeinde- k. A. 10-10000

0721/9495-0 Checks, Web-to-Host, Netz- Novell verband, Osram

werke

Anwenderzahl

(von bis)

SCHWERPUNKT: DIENSTLEISTER IM E-BUSINESS-BEREICH


68 CLIENT SERVER COMPUTING 10/00

Firma

Telefon Integrator

Systemhaus

Berater

Outsourcer

Application Hosting Provider

Application Service Provider

Internet Service Provider

Netzwerk Service Provider

MARKTÜBERSICHT: DIENSTLEISTER IM E-BUSINESS-BEREICH

Unternehmen ist Dienstleistungen im

Umfeld von Firmengrößen

sonstiger

Dienstleister

Hauptätigkeitsschwerpunkt

bis) (von

Als Dienstleister

hauptsächlich Produkte häufigste Anforderung

folgender Hersteller der Kunden Top-Referenzkunden Umsatz

Corbit ● ● ● ● ● Aussendienst-SW, Steuerung, eigene, Microsoft Logistikoptimierungen, Aussen- Dr. Oetker, Bayer Vital, 5-bel. Mio 1-300

0671/7960310 Standortplanung, Tourenpla- dienstplanung-, Steuerung, Bosch, Deutsche Bank,

nung Fahrzeug-, Sendungsverfol- Linde

gung

Cronos ● ● ● ● SAP-Beratung, E-Business, SAP R/3 Classic, SAP IS- SAP R/3-Einführungen, E- VEW, Stadtwerke Braun- 10-1000 Mio 10-1000

0251/9801530 CRM, Data Warehouse UICCS, SAP IS-PS, Brokat, Business Solution, IV-Strategie schweig, Elektromark,

SAP BW Meag, GSA/EWS

CS Consulting ● ● ● SW-Anbieter Lösungen im Bereich New IBM/Lotus, Microsoft, Sun Inter-, Intra-, Extranet, Doku- DVG, Nord LB, TUI, GRZ, 50-bel. Mio 50-20000

0511/95794-229 Media, Anwendungsentw., menten-, Contentmgmt.-Lös., Nord IT, VW-Bank

Kommunikationsdienste uvm. Anwendungsentwicklungen

CSG ● ● Informationstechnologie für offene Systeme, Internet- k. A. 20-400

0251/23004-0 Fertigungsunternehmen fähigkeit, Anpassung d. SW

Data Mart ● Finanzkonsolidierungssysteme, Novartis, Lobbe, Smith 100 5-800

06102/7316-0 Konsolidierung, E-Business Kline Beecham, Bertelsmann

Debis Systemhaus ● ● E-Business-Lösungen, System- Lotus, Microsoft, Sun, Com: Full Service, Know-how Deutsche Bank, Merck, 20000-20 Mrd. 30-150000

0241/9379-271 integration, SAP-Kopplungen, On, IT-Factory Diebold, Klingel, Lidl &

DMS Schwarz

Deltacom ● ● ● Kommunikations- Kommunikations- Extreme Networks, Cisco, Komplettlösungen, Migration Deutscher Institutsverlag, k. A. 50-2500

02234/96603-0 Infrastrukturen Infrastrukturen NBase, Magnum, Lucent m. Beratung, WAN-Access Total Walther, Köffer,

Branion

Deutsche Telekom ● ● ● Consulting, Hosting, Schulung, Intershop Web-Auftritt, Umsetzung T-Mobil, T-Versand, Polo- k. A. 500

0800/3308000 ASP-Systemintegration Shop-Lösung Motorrad-Shop, Expo

Dignos ● ● Workflow, Product-Engine, eigene Entwicklung kompletter An- MLP, Post, Compro k. A. k. A.

06221/31070-0 Integration/EAI, CRM, ERP, wendungen, EA-Plattform,

DRP, Internet, BZB, E-Proces- Internetfähigkeit, CRM-Intesing

gration

Dimension Data/ ● ● Planung, Aufbau, Betrieb v. Cisco, Nortel, Marconi, RSA, Network Services, Bandbreite k. A. k. A.

Telemation Netzen, IP-Networking, On- Checkpoint u. Verfügbarkeit, E-Business.

06171/977-214 line Services, Managed Servi- Availability, multimediafähige

ces f. E-Business Verfügbar- Networking Infrastruktur,

keit Highspeed

Ditec IT-Weiterbuldungs- IT-Training, Consulting, Coa- Zertifizierungstrainings für nach Kundenwunsch Allianz, Audi, Compaq, k. A. k. A.

089/62726-222 anbieter ching Microsoft, AVM, Axent, Bu- Robert Bosch, Schering

siness Objects, Checkpoint,

Compaq, ICII, ISS, Novell,

Red Hat, Lexmark, Gauss

Interprise

Dreger ● ● ● E-Business, CRM, SCM, E- IBM, Lotus, Tivoli, Symantec CRM, E-Commerce, Firewall Deutsche Städte-Medien, 5-bel. Mio. 10-2000

06181/4107-0 Commerce, Firewall, Lotus Hugo Boss, Meser Group,

Domino, IBM Websphere, Ti- Verband der dt. Wirtschaft

voli, Linux

Ebicon ● Entwicklung von Produktkon- Aufbau v. personalisierten k. A. 50-2500

06251/1039190 figuarationen, internetfähigen Onlineshops, Internetmarkt-

Zeichentools, Onlinshopsyste- plätzen, Online Einkaufsbemen,

Webdesign, Implemen- rater, virtuelles Einrichtungstierung

haus

E.Bootis ● E-Business Projekte E-Business-Lösungen m. An- anbieterneutral Verbindung der E-Business- Bahnmüller, Ihr Preis k. A. 10-bel.

0201/8596-0 bindung an Geschäftsprozesse, Lösungen m. ERP-SW-Lösungen,

Marktplätze, Branchenportale, anbieterneutrale, skalierbare

Einkaufsplattformen E-Business-Plattform

E.Com Backend-Service- E-Mail, Call-Center, Warehouse, Verfügbarkeit im Multimedia Addcom, City24, Europe k. A. k. A.

0731/9273110 Provider Shipment, Payment, Webhosting, Center, im Rechenzentrum, Online, Global New Media,

Webhousing Flexibilität Rosenthal

Eigner & Partner ● Web-basierende E-Engineering- eigene Datenschutz, Sicherheit im Lockheed Martin, Siemens, k. A. k. A.

0721/6291-0 Lösungen Internet, Produktvermarktung Opel, Agfa, Carl Zeiss

im Internet, Webseitenverarbeitung-,

Erzeugung aus PDM-

DB ins Internet

Elon ● ● Wawi-Systeme m. integriertem Navision flexibles System, Implemen- k. A. 1-150

0711/16710-0 E-Business, Point of Sales-Sys- tierung, Anwenderfreundlichteme

keit

Anwenderzahl

(von bis)

Firma

Telefon Integrator

Systemhaus

Berater

Outsourcer

Application Hosting Provider

Application Service Provider

Internet Service Provider

Netzwerk Service Provider

Unternehmen ist Dienstleistungen im

Umfeld von Firmengrößen

sonstiger

Dienstleister

Hauptätigkeitsschwerpunkt

bis) (von

Als Dienstleister

hauptsächlich Produkte häufigste Anforderung

folgender Hersteller der Kunden Top-Referenzkunden Umsatz

Eldicon ● West-System, CRM-ERP-SCM- eigene, IBM, DB2, Oracle, West-System als Branchen- Quell, Karstadt, Profectis, 1-500 Mio 10-2000

0911/639085 Standard Microsoft Komplettlösung, Projekte, Fi- Itellium, Krones

nanzcontrolling, Vertrieb, Personalwirtschaft,Materialwirtschaft,

IT-Dienste

Energis ● ● ● Internet-Access, Internetpro- Verfügbarkeit, Bandbreiten, k. A. 5-500

030/285381-0 viding, Intra-, Extranet, VPN, einfache Produkte, Sicher-

Betrieb, Verwaltung eines heit

Glasfasernetzes

Ergo Pro ● ● ● ● Support-Hotline ERP-System, DMS-Systeme, Great Plains, Daa, Oracle, Einführung, Betreuung einer Gahrens & Battermann, 7-100 Mio 10-85

02307/942300 Rewe-Systeme, SQL-DBs, Con- Siemens, Fujitsu betriebswirtschaftlichen Lösung, Kreisverwaltung Unna,

sulting, Installation, Support, Beratung, Einführung eines Tomra, Steinbeck, Nipson

Internetanbindung Dokumenten-Mgmt.-Systems,

Beratung zum Aufbau von

Informations-, Knowledge-DBs

E-Sap.de ● Beratung, Entwicklung, Imple- SAP Einführungsunterstützung, Deutsche Bank, MCP, Audi k. A. k. A.

06227/748375 mentierung, Training, Nach- In-house Schulung/Training,

betreuung kundenspez. Entwicklungen

ESC-Electronic ● ● ● ● ● Sicherheitsbedarfsermittlung, Sun, Checkpoint, Suse, Red Firewall, Standleitung, VPN, Stadt Halle, Leipziger Messe, 20 Mio-1 Mrd. 10-800

0345/55844-0 Firewall, Standleitungen, Ser- Hat, Trend Micro, IBM Entwicklung, Host, Betrieb v. Jenoptic, Siemens, UUver,

Hosting, Monitoring, E-Businesslösung nach Kun- Net

Überwachung, Wartung, SQL- denwunsch

DBs

Evosoft ● Implementierung von ECRM- Siebel, SAP-CRM Prozessabdeckung-, optimie- k. A. 10-1000

0911/95592-43 Lösungen rung, Integration/Schnittstellen

zu Backoffice

Evosoft E-Business ● ● ● BPI-Lösungen IBM, Crosswords, SAP/ E-Business Enabling-Konzept, Siemens/A&D 2 Mio-10 Mrd. 50-8000

0911/654-3145 Commerce One, Ariba Anschluß/Integration an Marktplätzen,Realisierung/Integration

von E-Business-Lösungen

FME Systemintegrator Content-, Web-Content-Mgmt., Art Technology, Documentum, Web-Content-Mgmt., persona- Volkswagen k. A. 100-100000

0531/23854-0 E-Commerce, Informationsport- Microsoft lisierte Web-Sites, webbasierte

tale im Internet, Webfähige DB-Anwendungen

DB-Anwendungen

Freeway ● Netzwerkanbindung, Inter- Cisco, Sun, Checkpoint, As- Beratung, Planung, Realisation Heyde, Rönheld, Allset 0-1Mrd. 1-1000

0641/96780 netzugang, Netzwerkplanung-, cend, Oracle kundenspez. Lösungen, Kun- etc.

Sicherheit, E-Dienstleistungen densupport

Fun Communications ● SW-Haus E-Commerce-, M-Commerce- eigene Realisierung Deutsche Bank, T-Online, k. A. 5 Mio

0721/964480 Lösungen Hypo Vereinsbank, Advance

Bank, Fiducia

Gauss ● ● ● Internet Economy E-Business, Strategie-, Tech- eigene, Intershop, ATG, Beratung f. E-Business-Um- Bausparkasse Mainz, Ham- k. A. k. A.

040/51441-555 nologie-Beratung, Content Aeon setzungen, Aufbau Inter-, In- burgische LB, Hanseatische

Mgmt., Java/Corba, Indivi- tra-, Extranet-Plattformen, Investitions-Bank/Leasing,

dual-SW, Application Wrapping Individual-SW auf Java/ Luftfahrt-Bundesamt, Ri-

Corba-Basis cardo

Gebit ● ● ● ● Realisierung v. E-Business- BEA, IBM, Together, Ra- Architektur-Beratung, Pro- Airtouch/Vodafone, BEA, 100 Mio-bel.

030/89666300 Lösungen auf Basis v. OO/ tional, Sun jekt-Realisierung/Unterstüt- C&A, Globale Kranken-

Java-Technologien zung, Schulung/Coaching versicherung

G&H Netzwerkdesign ● ● ● Konzeption, Realisierung, Novell, Microsoft Servermigration, Einführung Postbank Data, Bundes- k. A. 100-6000

069/850002-0 Support, Entwicklung, Work- eines einheitlichen Verzeichnis- anstalt f. Landwirtschaft

flow, Systemintegration dienstes, Plattform f. E-Busi- u. Ernährung

ness-Anwendungen

Gräbert ● Online-Shops, Internet-Front- E-Shop Plus/400 Integration v. Online-Shops, Meyer/Stemmer, Ireks, bel. bel.

030/89690333 end f. AS/400 m. E-Shop Plus/ Kundensupport Alfred Monk

400, Messaging f. E-Mail u.

Fax, Archiv-, Dokumentenmgmt.

Grutzeck-Software ● SW-Haus Entwicklung, Vertrieb v. SW f. eigene einfache Bedienung, Einfüh- Dresdner Vermögensber., 500000-bel. 1-200

0180/5003425 Direkt-/Telefonmarketing, rung, Integration in EDV-TK- TMS, Airbus, LSG, Colonia

CTI, Call-Center Landschaft

Hartung & Partner ● ● ● ● SW-Spezialist Vertrieb, Beratung, Implemen- Steps, Apertum, Netscape Abb. aller Geschäftsprozesse HSA Schwerin, Primacom, k. A. 5-350

030/77130230 tierung, Support v. ERP-SW, in einer SW, Organisations- TU-Berlin

Integration v. SW in heteroge- beratung, Einführung v. SWnen

Netzwerken Systemen, Prozessintegartion

Anwenderzahl

(von bis)

SCHWERPUNKT: DIENSTLEISTER IM E-BUSINESS-BEREICH


CLIENT SERVER COMPUTING 10/00 69

Firma

Telefon Integrator

Systemhaus

Berater

Outsourcer

Application Hosting Provider

Application Service Provider

Internet Service Provider

Netzwerk Service Provider

Unternehmen ist Dienstleistungen im

Umfeld von Firmengrößen

sonstiger

Dienstleister

Hauptätigkeitsschwerpunkt

bis) (von

Als Dienstleister

hauptsächlich Produkte häufigste Anforderung

folgender Hersteller der Kunden Top-Referenzkunden Umsatz

Host Logic ● ● Managed Application Provider Siebel, SAP Komplettangebot Tyco k. A. k. A.

089/35874321 f. ERP/CRM-Lösungen

H.U.T. ● ● E-Learning, E-Community, E- intelligente Informationsauf- 5-100 Mio 15-10000

05121/17937-0 Knowledge, Wissensmgmt. bereitung, Integrationsmöglichkeiten

zu anderen DBs

Hyperspace ● ● ● ● Redaktionssysteme, Content- Allaire, Netobjects, Intershop, planbares Budget, Realisie- Stadt Peine, Marquardt 10-300 Mio 5-700

05171/591900 Mgmt.-Systeme, E-Business- Hybris, Open Shop rung, Lösung & Schulz

Lösungen auf Basis Allaire

IAP ● ● DB-Entwicklung, Internetan- Progress, Microsoft, Apache Anpassaung, Effizienz Kühne & Nagel, Hapag- 100000-1 Mrd. 5-10000

040/306803-0 bindung, Progress-SW, SW- Lloyd, A.C. Nielsen, Blohm

Entwicklung & Voss, DRK

IBL ● ● f. Trainings im Services im Bereich verteilte Sun, IBM, Microsoft, Bea, Projektunterstützung/Profes- Bausparkasse Schwäbisch k. A. 50-20000

0711/90374-0 OO-Bereich Architektur, Internet-, Intra- Inprise, Oracle, Rational sional Services, Training, Hall, Lebensversicherung

net-Anwendungen, Anbindung Produkte zu Unterstützung v. 1871, RWE, IFS

v. Altsystemen d. Entwicklungsprozesses

IBM Global Services ● ● ● ● Komplett-Anbieter E-Business, Business Consulting, herstellerunabh. 32 Mrd $ k. A.

01803/313233 IT-Consulting, Business Transformation,

Systems Integration,

Total Systems managed,

Outsourcing

IBS ● ● ● ● ● ● ● ● Integrationsprojekte, Netz- Komplettlösungen zur Un- Stadtverwaltung Kaisers- k. A. 5-500

0631/36696-0 werksicherheit, Firewalls, VPNs, ternehmenskommunikation, lautern, Markant, Süd-

E-Commerce, Hosting, Con- Netzwerksicherheitskonzept west AG, UN Ilo, Deutsche

sulting, Schulung u. Realisierung, Outsourcing Telekom

v. Webservern, E-Commerce-

Applikationsservern

Idap ● ● ● Produktdaten, E-Commerce, Microsoft, SAP, Baan, Cog- E-Commerce-Front-End für ZGV, Pan Dacom, Idee 100 Mio 50

02233/932100 ERP-Beratung, SAP, Baan, nos, HP, IBM SAP Baan, Einführungsbera- & Spiel

DBs, Datawarehouse, B2B- tung und Projektierung, Pro-

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(von bis)

Firma

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Systemhaus

Berater

Outsourcer

Application Hosting Provider

Application Service Provider

Internet Service Provider

Netzwerk Service Provider

Unternehmen ist Dienstleistungen im

Umfeld von Firmengrößen

sonstiger

Dienstleister

Hauptätigkeitsschwerpunkt

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Als Dienstleister

hauptsächlich Produkte häufigste Anforderung

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Sicherheitslösungen rungen, Integration in Unternehmensprozesse

KC-Systeme ● SW-Entwicklung, Projektie- Microsoft Projektierung, Web-Shops, Kunert, Immenstadt, 500-1800 Mio 1-30/50

08323/9659-0 rung, Internet, E-Commerce SW-Entwicklung Biscof Metallbar, SE

Konzept ● Groupware, Internet, System- Lotus, Intraware, Avantis, systemübergreifendes Know- Bayerischer Fussballver- k. A. 20-500

08703/921-0 technik, Schulungen, SW, HW, Cisco, Microsoft, Novell, how, Zuverlässigkeit, Termin- band, Stadtwerke Ingol-

Support, Konzeption Compaq, Citrix, HP treue, Erfahrung stadt, Hopfen Steiner,

Tabak Pöschl, VMM Verlag

KPMG Consulting ● Beratung in E-Business, Fi- Cisco, Microsoft, i2, Oracle, End-to-End-Solutions, E-Stra- Siemens, Bayer, Fujitsu k. A. 1000-bel.

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Firma

Telefon Integrator

Systemhaus

Berater

Outsourcer

Application Hosting Provider

Application Service Provider

Internet Service Provider

Netzwerk Service Provider

MARKTÜBERSICHT: DIENSTLEISTER IM E-BUSINESS-BEREICH

Unternehmen ist Dienstleistungen im

Umfeld von Firmengrößen

sonstiger

Dienstleister

Hauptätigkeitsschwerpunkt

bis) (von

Als Dienstleister

hauptsächlich Produkte häufigste Anforderung

folgender Hersteller der Kunden Top-Referenzkunden Umsatz

Krauss-Systeme E-Business System- E-Business, E-Commerce, I- Lotus, IBM, IT-Factory, Skalierbarkeit, niedrige Li- k. A. 10-500 Mio 10-500

0511/319274 haus Net Access-Lösungen, I-Net NAI, Microsoft zenzkosten, Projektabwick-

Content-Lösungen, I-Net Ap- lung

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Customer-Relationship-Mgmt.,

CRM-Lösungen

Logics Software ● ● Web-to-Host-Connectivity, Log-Web, Zusatzmodule Integration v. Host-Anwendun- Energieversorgung Halle, k. A. k. A.

089/552404-0 Solutions gen, Daten f. Intranetlösungen, Start/Amadeus

B2B, B2C über Internet

Lynet ● E-Business-Lösungen, ASP, Openshop, Sun, DPN, Lotus, Integration, Realisierung v. Esso, Verband der Auto- 10 Mio-1 Mrd. 50-5000

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Manet ● ● ● ● Datenübertragungen, City- QSC, Speedway, DSL Internetfestverbindungen, MVV Energie, OS Commu- k. A. k. A.

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Technologien Siemens, Sun kationen in Back Office, Internet-Beratung

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tenmgmt.-Systeme webgestützten Anwendungen,

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Application Service Provider

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Unternehmen ist Dienstleistungen im

Umfeld von Firmengrößen

sonstiger

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Hauptätigkeitsschwerpunkt

bis) (von

Als Dienstleister

hauptsächlich Produkte häufigste Anforderung

folgender Hersteller der Kunden Top-Referenzkunden Umsatz

NSC ● ● ● Intranet, Extranet, Consulting, Intershop, Opentext, Micro- Intranet-S, Content-Systeme, HP, IIR 300000-1 Mio 100-1000

069/94218660 Content-Mgmt., Knowledge- soft, IBM virtuelle Marktplätze

Mgmt., Intershop

Net 2000 ● ● ● ● Planung, Beratung, Realisa- Cisco, 3Com, Nortel, Madge, Planung, Realisierung struk- Eismann, Schöller Holding, 3-500 Mio 10-2000

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Security, Firewall mentierung v. VPN

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Dokumentenmgmt. Exchange, Lotus Notes, Ter- stalt

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06731/9428-0 Integrationsportfolio CC-Bank, S-Direkt Württemberg

Santix ● Training IT-Mgmt., E-Business-Integra- Tivoli, IBM, Inprise, BEA, Java-Know-how, Host-Inte- BMW, Pro 7, Sat 1, Media 1-50 Mio 1000-50000

089/321506-0 tion, Systemgmt., Netzwerk- Open Market, Oracle gration, EJB Application Ser- AG, Nürnberger Versichemgmt.,

Individual-SW-Entw. ver-Erfahrungen rungen

Seeburger ● ● ● SW, Dienstleistungen für eigene Integration in IT-Landschaft, Porsche, Edeka, Rewe, ab 100 Mio bel.

07252/96-0 Business Integration Unterstützung div. B2B-An- Bayersdorf, MAN

forderungen, Transaktionssicherheit/Geschwindigkeit

Secunet ● ● IT-Sicherheit IT-Security Dienstleistung alle Kompetenz, Flexibilität, Neu- Deutsche Telekom, Deut- 100 Mio 1000

02054/123-0 tronalität sche Post, Hochtief, SIZ,

DSV uvm.

Shop-Easy ● Standard E-Commerce-Lösung, eigene Shoplösungen B2B u. End- Gravis 100000-30 Mio 2-50

06241/958080 Shop, Internet, B2B kunden, Wawi, Beratung


Anwenderzahl

(von bis)


72 CLIENT SERVER COMPUTING 10/00

Firma

Telefon Integrator

Systemhaus

Berater

Outsourcer

Application Hosting Provider

Application Service Provider

Internet Service Provider

Netzwerk Service Provider

MARKTÜBERSICHT: DIENSTLEISTER IM E-BUSINESS-BEREICH

Unternehmen ist Dienstleistungen im

Umfeld von Firmengrößen

sonstiger

Dienstleister

Hauptätigkeitsschwerpunkt

bis) (von

Als Dienstleister

hauptsächlich Produkte häufigste Anforderung

folgender Hersteller der Kunden Top-Referenzkunden Umsatz

Skyrix/MDLink ● ● ● Web-Basierte Groupware-Lö- Prombase, Sybase, Oracle, k. A. 10-250

0391/25568 sung f. Adressen-, Zeit-, Do- Palm

kumentenmgmt.

Slat ● ● ● Webapplikations- Webapplikationsentwicklung, SAP, Microsoft, Filenet, Na- Webstore m. Integration zu Aventis, Dresdner Bank, k. A. 500-10000

k. A. entwickler SAP-IS-U, Metadirectory, Out- vision SAP Navision, Entwicklung v. BASF, Clanout, Ministerium

putmgmt. Webapplikationen, Security f. Umwelt & Forst

Softlab ● ECRM-, ESCM-Lösungen Ariba, Broadvision, Data E-Business-Strategieberatung, Deutsche Bank, BMW, 50 Mio 100-100000

089/9936-1285 Design, Brokat, Sun, Oracle, One-to-One-Selling, Procure- Neckermann, Karlsruher

IBM, Checkpoint, Baltimore, ment Beamtenversicherung,

Imagine Twenty4Help

Softkonzept ● ● Informations-, Kommunika- Internet-Anbindung, Doku- k. A. 100000-8 Mio 5-500

0203/480448 tionstechnik mentenmgmt., Sicherheit im

Inter-, Intranet

Sopra Software ● Vertrieb, Support v. Daten- eigene E-Commerce-Fähigkeit, Si- k. A. k. A. k. A.

069/244508-00 transfer-SW cherheit, Standardisierung

SSA ● Implementierung ERP-Lösung, standardisierte ERP-Lösung, Novartis, Boehringer, 150 Mio 50

0211/6888-126 Integration v. E-Business Pro- E-Business-Fähigkeit, inter- Coca Cola, Lucas Automodukten,

betriebswirtschftl. Ge- nationaler Service tive, Huhtamaki van Leer

samtlösungen

SoftM ● E-Business-SW, Beratung, E-Commerce, SCM, ERP Alfo Marketing, Ruefach, 30-500 Mio 50-1000

089/14329-199 HW-Planung-, beschaffung VBH

Systag ● ● ● ● Beratung, Support, E-Com- Lotus, IBM, Microsoft, ei- Support-Expertise, Schulun- Rober Bosch, Daimler 10000-1 Mio k. A.

07123/9202-0 merce, Migration, Rollout, gene gen, Anwendungsentwicklung Chrysler,Compaq, Festo,

Anwendungsentwicklung, Kon- Allianz

zeption v. IT-Projekten, Training

Shuttlesoft Independent SW SW-Entwicklung, Standard- Lotus Notes/Domino Web-, Documentmgmt., Ernst & Young, Claviant, k. A. 1-1000

06434/94940 Vendor produkte, Office Automation, Mobile Computing BfA

Mobile Computing, Business

Process Acceleration

Schukai ● ● IT-Consulting, Entwicklung v. Internetauftritt, Portale, DB- Korff & Co, Winter, Bran- 5-200 Mio k. A.

08161/938528 Web-Applikationen, DB-An- Anschluß, E-Commerce-Lö- dl & Partner, Errepi USV

bindung, Vernetzung, Sicher- sungen

heitstechnik

Sterling Commerce ● ● ● ● ● ● ● Industry-, Market Solutions, eigene, SAP, Oracle, MS, E-Business Integration, E- Deutsche Bank, Global 50 Mio-150 Mrd 1-5000

0211/43848-0 E-Marketplace, E-Sourcing, SBC, Peoplesoft Marketplace Solutions, Out- Net XChange, BMW, Uni-

BPI, VAN, EDI, Secure Data sourcing Services lever, Total Fina

Transfer

TDV Sales Software ● CRM-SW, E-Business f. d. Fer- TDV, Microsoft, Citrix Komplettlieferung, Integra- R. Stahl Fördertechnik, 50 Mio 20-500

0721/404080 tigungsindustrie, Standard- tion in IT-Umfeld Uraca Pumpenfabrik,

SW, Beratung Kartex, Iveco, ITSB

Tec:Inno ● ● Implementierung Entwicklung, Vertrieb, Instal- Knowledge Mgmt., Produkt- Siemens A&D, Siemens k. A. 20-bel.

06301/606-425 lation intelligenter Such-, Be- suche, Dokumentsuche ICN, Shopping24, Autoratungs-,

Assistenzsysteme in aktuell, Analog Devices

E-Commerce, Customer Support

Tesla EDV Beratung ● Customer Relationship Mgmt., Siemens, Oracle, Telekom, Kundendaten-Transparenz, Profi Call, Postbank Ver- 250000 10-100

02131/95910 CTI, Kundendatenverw., Inte- Tobit, Compaq, Symantec Verwaltung v. Kundeninfor- sicherung, Deutsche Telegration

v. E-Mail/Internet, mationen, Erfolgskontrolle kom, Zyklop, Ametek

Effizienzkontrolle Europe

Tiscon ● Consulting, Realisierung von HMP, Commerce-One, Marktplätze, B2B-Lösungen, General Motors, Merck, k. A. k. A.

0731/95448-0 B2B, B2C, Marktplätze, E- Togehter, Ariba Procurement-Lösung Würth

Commerce-Lösungen

Tesion ● ● ● ● Telekommunikationslösungen Intershop Integration v. E-Business-Lö- Shop, Abacus-Wein, Swing- k. A. k. A.

0711/2021-423 sungen in best. Prozesse, An- Balletshop, City-Reitsport

bindung an best. IT-Systeme,

Unterstützung sicherer Zahlungsverfahren

Timesys ● SW f. personalzeitwirtschaft- Realisation flexibler Arbeits- k. A. k. A. 50-bel.

0211/618950 liche Anwendungen, operative zeitmodelle, Umsetzung v.

Fertigungssteuerung, Arbeits- Tarif- u. Betriebsvereinbarunzeitflexibilisierung,

Zutritts- gen, Erhöhung d. Reaktionskontrolle

geschwindigkeit

Anwenderzahl

(von bis)

Firma

Telefon Integrator

Systemhaus

Berater

Outsourcer

Application Hosting Provider

Application Service Provider

Internet Service Provider

Netzwerk Service Provider

Unternehmen ist Dienstleistungen im

Umfeld von Firmengrößen

sonstiger

Dienstleister

Hauptätigkeitsschwerpunkt

bis) (von

Als Dienstleister

hauptsächlich Produkte häufigste Anforderung

folgender Hersteller der Kunden Top-Referenzkunden Umsatz

Trilogic ● ● ● Telekommunikations- Beratung, Installation, Be- Com:On hohe Integrationstiefe, mo- NDR, DVG, Beiersdorf, 50000-10000 100-4000

040/238869-17 spezialist treuung v. Unified Messaging dulare Erweiterbarkeit, Ad- Carl Kühne, Thyssen In-

Lösungen ministrationsfreundlichkeit formatik

TRW ISCS ● ● E-Commerce, B2B Implementierung v. ERP, SCM, QAD, TRW, Adexo, CorVu, Unterstützung betriebswirt- Lear, Striker, Eaton 50-10000 Mio 30-500

02461/690-540 Add Ons Optio, Agile, Eigner schftl. Prozesse, logistischer

Abläufem SCM, EIS, PDM

Ubis ● ● ● E-Business, E-Commerce, E- Intershop, Catalog Interna- Benutzerfreundlichkeit, kom- Deutsche Bank, Wüstenrot, k. A. k. A.

030/39929-787 Procurement, E-Shops, E-Por- tional merzieller Vorteil, Kunden- Karstadt, Schöller, Preustales,

E-Services, AOT, E-Mar- bindung sag

ketplaces

Uniso ● ● ● CRM, Mail-Mgmt., Full Service-Agentur f. Com- Lotus Notes, Primbase, Full Service f. Design, Ent- Zap, SNAP, Exiba, Space- k. A. k. A.

03677/663322 Full Service-Agentur munity, Content-Mgmt., CRM Open Source Produkte wicklung, Wartung, Spezial- face

entwicklungen, Applikationsentwicklung

Uni-X ● Multimedia Agentur E-Commerce, E-Shop-Lösun- Intershop k. A. Hellmann, Coppenrath & k. A. k. A.

0251/9191-0 gen, Web Marketing, Mgmt. Wiese, Actebis, Westdeut-

Consulting sche Lotterie uvm.

USU ● ● CRM, EA, Portale, Communi- IBM, Lotus, Verity, Fulcrum, Debis, Bausparkasse 50 Mio-150 Mrd

07141/4867-342 ties, IT-Services, Knowledge-, BEA, Microsoft Schwäbisch Hall, IBM,

System-Mgmt., E-Business- IZB-Soft, Datev, SGZ-

Beratung-, Integration, CRM- Bank

SW

Update ● ● ● ● ● ● ● ● Lotus Notes, ERP/SCM, Inter- eigene, Intraware, Lotus, Shop-, Internetanbindung, Ammon, NBG, Franz Kers- k. A. 5-1000

09221/895-0 net, E-Business, LAN WAN, IBM Netze, Verkabelung, Service tin, Soest, Hummel, Sonne-

Security/Firewall feld, Börsenbuchverlag

Vanenburg ● ● ● Vertrieb, Implementierung v. Baan, Catalog International, integrierte Gesamlösung für k. A. 100-1000 Mio 30-600

0511/955743-0 E-Business-, ERP-Lösungen Stream Serve, Top Tier Demand/Supply Chain, zukunftsorientierte

Lösung, E-

Business-Integration in ERP-

Backoffice-System

Vertacross Online-Marktplatz f. Online-Marktplatz f. Auto- alle relevanten Bereitstellung von Informa- k. A. 5000-50000 5-100

0911/4300-0 Automatisierungs- matisierungsbranche, Com- tionen, Effizienzsteigerung,

branche munity-Angebote, E-Com- Marktransparenz

merce

Via Online ● ● ● ● E-Commerce, Online Payment, Microsoft, Suse, Cisco Datensicherheit, Performance, Vintec, Ea Sana, S-Online 100000-100 Mio k. A.

02151/618696 Anwendungsentwicklung Funktionalität Düsseldorf, Fröhlich &

Walter

Virbus Technologieentwick- Technologieentwicklung, E- Transaktionssicherheit, Ein- k. A. k. A. k. A.

0341/9797401 ler, E-Payment Payment, M-Payment, Inte- fachheit

gration v. Online Zahlungssystemen

in Web-Shops, WAP-

Applikationen

Web 2 CAD ● ● ● plattformübergreifende E- Tamino XML-Server, Micro- Online Katalog, Verknüpfung Mädler, Emico, Hiwin, 1-2000 Mio 70-100

09621/700-0 Business-Lösungen auf XML- soft, Catalog Creator, Ora- v. Produkt- u. CAD-Daten, Wefapress, Atlanta, Zimm,

Basis cle, eigene Systemintegration Deprag

Webcat Solutions ● ● E-Commerce, E-Business, E- eigene, HMP, Human IT, elektronische Produktkatalo- Bärenreiter Katalog, PSI, k. A. k. A.

03726/2213 Consulting, elektronische Er- Tedis, Technologics ge, kundenspezifische Web- Seebauer Leitungstechnik,

satz-, Zubehörteilekataloge, Sites, Cross-Media-Lösungen Nico Fahrzeugteile etc.

Cross-Media-Lösungen f. technische Ausrichtungen

Wallmedien ● ● ● ● ● ● ● Kataloganbieter im E-Procure- SAP Internationaler Einsatz des Hella, Colt Telekom, Kis- 1-10 Mrd 50-2000

05251/290390 ment-Umfeld, E-Consulting f. E-Procurement-Systems, Be- tenpfennig, B&R, Job-

SAP-Anwender treuung, Gesamtlösung ware

Westernacher ● ● ● ASP, Netzwerke, Security, IBM, Cisco, Citrix, Microsoft, Internet Security, dynamische Trost, Schneidersöhne, k. A. 10-500

0721/9772-125 IT-Mgmt., E-Business Tivoli Web-Präsenz u. Shop-Lösun- Ronal, Evang. Missionsgen,

Systemmgmt. werk

Wild Projects ● ● Entwicklung v. Frontend-, eigene, Intershop, Imperia Shopsysteme mit Wawi-Anbin- ABB, Randstad, Daimler 0,5-1500 Mio 20-8000

030/757741-0 Backoffice-Lösungen f. d. In- dung, Publishing, Redaktions- Chrysler, Partner für Berdustrie

f. Inter-, Intranet systeme, Präsenz im Internet lin, Blumengroßmarkt HH

X-Press Pay ● ● ● E-Payment, SW- Abrechnung v. Datendienst- Sun, Oracle, Cisco, Intel, flexible Preisstruktur, einfache Real Networks, Deutsche 100000-10 Mio 8000-

0800/9774357 Application leistungen, Daten, Produkten Nortel, Microsoft Handhabung, Sicherheit Post, Symantec 27000000

im Internet, One-Step-Philosophie

Anwenderzahl

(von bis)

SCHWERPUNKT: DIENSTLEISTER IM E-BUSINESS-BEREICH


PRODUKTSPIEGEL

74

Content Management: Internet-

Modullösungen für das

E-Business

Mit der plattformunabhängigen Softwarelösung

»Absolute Suite« bietet die E-Cycle Technologies

Unternehmen und Systemhäusern ein Tool an,

das C-Commerce-Shop und Content Management-System

integriert. Dem Betreiber einer Site

erschließt die Kombination aus Warenverkauf

und Informationsverteilung eine einfache und

Absolute Site ermöglicht verschiedene Ansichten auf XML-Dateien.

effiziente Administration komplexer E-Business-

Anwendungen. Die getrennte Administration ermöglicht

es dem Anwender, dass unterschiedliche

Aufgaben von den jeweils Verantwortlichen

durchgeführt werden. Laut Anbieter weist Absolut

Site problemlosen Content-Wechsel auf, wie

etwa die schnelle Publikation neuer Angebote.

Da Content und Layout strikt getrennt sind,

benötigt ein Content-Redakteur keine HTML-

Kenntnisse mehr, um Informationen im Internet

zu publizieren. Marketingspezialisten, Vertriebsleiter

und Office-Anwender, aber auch externe

Mitarbeiter können direkt über die einfach zu

bedienende Benutzeroberfläche ihre Inhalte im

Internet bearbeiten. Die Projektabwicklung mit

Absolut Suite erspart dem Anwender gegenüber

herkömmlichen Methoden rund 50% an Zeit

und Kosten. (ma)

NÄHERE INFORMATIONEN:

Midat

Tel. (0331) 27916222

Fax (0331) 27916100

E-Mail: t.truchsess@midat.de

Web: http://www.midat.de

CLIENT SERVER COMPUTING 10/00

Portal-Technologie: Conwave organisiert

interne Wissensbestände

Das Unternehmen Conwave stellt das »Conwave

Content Portal« vor – eine Komplettlösung

für Wissensmanagement in Unternehmens-Intranets,

die es ermöglicht, die heute in allen Unternehmensnetzwerken

und im Internet anfallenden

riesigen Datenmengen sinnvoll zu nutzen.

Der »Contentagent« stellt die Basistechnologie

des Conwave Content Portal dar. Er ermöglicht

dem Nutzer eine einheitliche Suche in

allen externen und internen Daten inkl. automatische

Personalisierung, automatisches Setzen

von Hyperlinks und automatische Bildung von

Communities. Kostspielige und zeitraubende redaktionelle

Vorgänge werden dadurch vermieden.

Der Contentagent basiert auf der Technologie

von Autonomy, einer Software mit bislang

einmaliger Konzepterkennungstechnologie. (ma)

NÄHERE INFORMATIONEN:

Conwave

Tel. (0821) 4509-55238

Fax (0821) 4509-55115

E-Mail: susanne.pawlik@conwave.de

Web: http://www.conwave.de

Dokument-Design: einfach und vielseitig

Der »Bosanova Printboss-Template (Vorlagen)-Designer«

ist ein vielseitiges und effizientes Design-Tool, das sich

durch eine vollständige »Look and Feel«-Interface mit

rechter Mausklickfunktion und »floating windows« auszeichnet.

Anwender erzeugen selbstdefinierte und individuelle

Dokumentvorlagen, die auf der Basis von ursprünglichen

bzw. voreingestellten Druckbefehlen erstellt

werden und können Elemente einer Druckvorlage übernehmen,

die das einheitliche Erscheinungsbild eines Unternehmens

in der Öffentlichkeit sicherstellt. Daten- und

Ausgabefeldebenen der Rohdaten können auf das erzeugte

Dokument per Drag & Drop-Funktion übernommen

werden. Es sind keine Änderungen an den Host-

Applikationen erforderlich. Daten-Trigger können für eine

Vielfalt von automatischen Funktionen bestimmt werden,

wie z.B. die von der Originaldatenmenge abhängige

dynamische Größeneinteilung von Tabellen, die Erstellung

von Barcodes, das Einbinden von Grafiken und das

Senden von Faxen. Statische sowie dynamische Zuweisung

von Grafiken auf Dokumente sind möglich. Vorgedruckte

Formulare können gescannt und gespeichert

werden, um als Hintergrund für »Bosanova Printboss«-

Vorlagen genutzt werden zu können. Eine Scheckdruckfunktion

unterstützt die speziellen Fonts (CMC7 und

OCR-A&B) sowie magnetische Tinte (MICR) und beinhaltet

ein System mit Scheckkartenleser, das maximale

Sicherheit garantiert. (ma)

NÄHERE INFORMATIONEN:

Bos

Tel. (06724) 9304-0

Fax (06724) 9304-77

E-Mail: Vertrieb@boscom.de

Web: http://www.boscom.de


Systemmanagement: Kontrolle von

E-Business-Risiken

Bindview brachte »Decision Support Center« in Version

2.0 heraus. Die Software, die bisher als »bv-Web« bekannt

war, ist eine komplett automatisierte Lösung, die

die wichtigsten IT-Risiken einer E-Business-Infrastruktur

zusammenfasst und bewertet. Die Ursachen dieser Risiken,

die die Funktionsfähigkeit eines Unternehmens

ernsthaft gefährden können, sind oft in technischen Details

zu suchen. Die Software wertet IT-Risiken nicht nur

Decision Support Center 2.0 erkennt die wichtigsten IT-Risiken einer

E-Business-Infrastruktur.

aus, sondern setzt technische Fehler in Zusammenhang

mit potenziellen Geschäftsrisiken und sorgt automatisch

für Korrekturmaßnahmen. In der neuen Version unterstützt

die Software alle Standard-Web-Browser, ist flexibler

im Scheduling und bewältigt größere Datenmengen

schneller als bisher. Mit der Aufdeckung von Sicherheitsrisiken

hilft Decision Support Center 2.0 Ausfallzeiten

zu verkürzen und das IT-Personal zu entlasten. (ma)

NÄHERE INFORMATIONEN:

Bindview Development

Tel. (06102) 4375-00

Fax (06201) 4375-25

E-Mail: agrosser@bindview.de

Web: http://www.bindview.de

IT-Security: Wirksamer Schutz für

die AS/400

Toolmaker Software stellt als Exklusivdistributor für

Deutschland und Österreich die neue Version 6.30

von »Guardscope Net« in deutscher Sprache zur

Verfügung. Damit werden bei allen RISC-Modellen

der AS/400 unberechtigte Zugriffe aus dem

Netzwerk abgewehrt und gleichzeitig in einer Protokolldatei

registriert. Die Preise für das Sicherheitssystem

sind abhängig von der Leistung der

AS/400 und bewegen sich zwischen 697 Mark

(Modell 150) und 9086 Mark (Modell 850). (ma)

NÄHERE INFORMATIONEN:

Toolmaker Software

Tel. (08191) 968-130

Fax (08191) 968-100

E-Mail: jgr@toolmaker.de

Web: http://www.toolmaker.de

Speicherlösungen: Kapazitäts-

Upgrade verbessert NAS-Appliance

Connex stellte eine verbesserte Version des

»NAS-Systems N3000« vor. Es soll über die doppelte

Kapazität der Vorgängermodelle verfügen.

Es steigert diese Kapazität durch die neueste Generation

der 10000-rpm-Ultra2SCSI-Festplattentechologie

auf 216 GByte. Der N3000 lässt sich

in einer fehlertoleranten RAID-5-Konfiguration

mit bis zu sechs Festplatten mit jeweils 36 GByte

ausstatten. Er stellt eine Lösung für die wachsende

Nachfrage nach Netzwerkspeichern in Abteilungs-

und Workgroup-Umgebungen mit unterschiedlichen

Plattformen dar. Dabei entfallen

Kosten, Aufwand und Ausfallzeiten, die bei der

Installation herkömmlicher, an einen Server angeschlossener

Speicherlösungen auftreten. Die

N3000 soll sich in weniger als zehn Minuten ohne

Unterbrechung des Netzbetriebes installieren

lassen. (ma)

NÄHERE INFORMATIONEN:

Western Digital

Tel. (089) 9220060

Fax (089) 92200649

E-Mail: Ralf.Dehen@wdc.com

Web: http://www.Connex.com

IT-Security: Antiviren- und Content-

Filterprodukte für ISA Server 2000 von

Microsoft

Trend Micro gab die Unterstützung des Microsoft Internet

Security and Acceleration (ISA) Server 2000 mit upgedateten

Versionen der Gateway-Virenschutzprodukte und des

Internet-Zugriffsmanagement-Tools bekannt. »Interscan

Viruswall for Windows NT v5.0« und »Interscan Webmanager

v3.0« wurden für den Betrieb mit dem ISA Server

2000 für Kunden entwickelt, die die Antiviren- und Content-Security-Produkte

von Trend Micro auch für ISA Server

verwenden wollen. Der Internet Security and Acceleration

Server 2000 von Microsoft ist ein Unternehmens-Firewall

und Webcache-Server, der kontrollierten, sicheren und

schnellen Internet-Zugang für jedes Unternehmen bietet.

Der ISA Server 2000 bietet verbesserte Netzwerksicherheitsfunktionen

und einen Hochleistungs-Webcache zur

Beschleunigung des Internet-Zugriffs. In Zusammenarbeit

mit Microsoft hat Trend Micro neue Versionen des Internetscan

Viruswall und Webmanager entwickelt, um Anwendern

des ISA Server 2000 umfassendere Internet-Content-

Security-Funktionen zu bieten. (ma)

NÄHERE INFORMATIONEN:

Trend Micro

Tel. (089) 37479700

Fax (089) 37479799

E-Mail: sales@trendmicro.de

Web: http://www.trendmicro.de

CLIENT SERVER COMPUTING 10/00 75


PRODUKTSPIEGEL

76

Hochverfügbarkeit: EMC erweitert

automatische Failover-Funktionalität

von »HP MetroCluster«

EMC hat das Failover von »Symmetrix«-Speichersystemen

in Verbindung mit der Software »HP MetroCluster«

von Hewlett-Packard wesentlich erweitert. Beim Failover

werden die Funktionen eines Systems, sollte es zu Störungen

kommen, automatisch von einem zweiten System

übernommen. Die ausfalltolerante Cluster-Lösung unterstützt

jetzt auch das automatische Failover mehrerer

Symmetrix-Speicherlösungen in HP-Rechnerumgebungen.

Die Hochverfügbarkeitslösung bietet Kunden für ihre

unternehmenskritischen Anwendungen zudem Skalierbarkeit.

Die gemeinsame Lösung integriert EMCs »SRDF«

(Symmetrix Remote Data Facility)-Software, die eine Datenspiegelung

zwischen räumlich getrennten Symmetrix-

Systemen in Echtzeit bietet, mit der hoch verfügbaren

Clustering-Software »MC/Serviceguard« von Hewlett-

Packard. Damit ist es möglich, über eine Entfernung von

bis zu 50 Kilometer zwischen Standorten mit HP-Server-

Umgebungen, Applikationen und EMCs Speicherlösung

automatisch umzuschalten. Anwender erhalten somit eine

ausfalltolerante Lösung für das gesamte Rechenzentrum.

Mit der erweiterten Funktionalität können Kunden

ihre Speicherumgebungen nun entsprechend den wachsenden

Anforderungen ausbauen und ein automatisches

Failover für alle Daten sicher stellen. (ma)

NÄHERE INFORMATIONEN:

EMC Computer-Systems

Tel. (06196) 4728-0

Fax (06196) 4728-218

E-Mail: ebers_ute@emc.com

Web: http://www.emc2.de

Softwareentwicklung: Vereinfachte

Cross-Plattformentwicklung

Inprise/Borland präsentierte erstmals »Borland CLX«. Die

Kombination aus Komponentenbibliothek und Framework

erlaubt es Entwicklern, schnell und einfach native

Linux- und Windows-Applikationen sowie wiederverwendbare

Komponenten zu realisieren. CLX erleichtert

die Entwicklung von grafischen Benutzerschnittstellen

(Graphical User Interfaces: GUIs), Datenbank- und Internet-Anwendungen.

Die plattformunabhängige Component-Framework-Architektur

basiert auf Visual Component

Library (VCL) für Delphi und C++Builder. CLX ist in

der kommenden Linux-Version der Borland-Werkzeuge

für Delphi und C++Builder enthalten, die derzeit unter

dem Projektnamen »Kylix« entsteht. Das Projekt Kylix ist

eine native Rapid Application Development-Umgebung.

(RAD) für das Betriebssystem Linux. Kylix wird künftig

auch Bestandteil aller Windows-Versionen von Delphi

und C++Builder sein. (ma)

NÄHERE INFORMATIONEN:

Inprise

Tel. (06103) 979-281

Fax (06103) 979-282

E-Mail: pweger@inprise.com

Web: http://www.inprise.de

CLIENT SERVER COMPUTING 10/00

Business Intelligence: Web-Abfrage-

und Berichtslösung mit unternehmensweiter

Skalierbarkeit

Hummingbird hat die Verfügbarkeit von »BI/Suite

6.1« bekannt gegeben. Sie bietet eine Verbesserung

des Abfrage- und Berichtswerkzeugs für Unternehmen

und erweitert die unternehmensweite

Skalierbarkeit von Hummingbird um einen unabhängigen

Web-Applikations-Server, der automatisch

als Teil von BI/Broker, dem Anwendungs-Server

auf mittlerer Ebene für diese Lösung, installiert

wird, so dass Web-Server von Drittanbietern nicht

länger benötigt werden. Die Stabilität des Servers

wird in dieser Version dadurch verbessert, dass der

BI/Broker einen Application Handler nach einer angegebenen

Anzahl von Minuten deaktiviert. Damit

wird die Ablaufzeit der Application Handler kontrolliert

und auch die Skalierbarkeit verbessert. (ma)

NÄHERE INFORMATIONEN:

Hummingbird

Tel. (089) 747308-21

Fax (089) 747308-10

E-Mail: stefan.schmitz-irma@hcl.de

Web: http://www.hummingbird.com

CRM: Effizientes Management

von Kundendaten

Das Kontaktmanagementsystem »doIT« von Lampeitl Datenmanagement

ermöglicht die durchgängige Verwaltung

und Auswertung aller Mitglieder- und Kundenbestände.

Große Datenmengen können aufgrund der Softwarearchi-

Verwaltung und Auswertung aller Mitglieder- und Kundenbestände

tektur effizient und vorgangsorientiert gepflegt werden. Beliebige

Eigenschaften zu Personen lassen sich dabei ebenso

hinterlegen wie alle telefonischen oder persönlichen Kontakte.

Mit doIT können für den Kunden Bonuspunkte generiert

und Handelsorganisationen eingebunden werden.

Darüber hinaus besitzt es eine phonetische Suche, die zu

einem dublettenfreien Datenbestand führt. (ma)

NÄHERE INFORMATIONEN:

Lampeitl Datenmanagement

Tel. (09123) 9981-130

Fax (09123) 9981-9130

E-Mail: axel.scherm@lampeitl.de

Web: http://www.lampeitl.de


Application Service Providing: Lösung für

das Service Management im ASP-Markt

Nortel Networks hat eine Lösung für den ASP-Markt vorgestellt,

die ein bisher fehlendes Glied im bestehenden

Modell für die Bereitstellung von Diensten darstellt. Mit

dieser Lösung für Application Service Management und

Integration können Service Provider Unternehmen jeder

Größe kosteneffizient ein ganzes Spektrum von gehosteten

E-Business-Anwendungen bieten. Das End-to-end-

Management von Anwendungen über eine einheitliche

Plattform erstreckt sich bis hin zum PC. Die Lösung heißt

»Preside Managed Application Services Platform«. Sie gibt

Service Providern die Möglichkeit, eine breit gefächerte

Palette sicherer, integrierter Managed ASP-Dienste zu bieten.

Die offene, erweiterbare Softwarelösung ist ein Kernelement

des »Operations Support System«(OSS) von Nortel

Networks für den ASP- und Hosting-Markt. Sie wird

Technologien von BEA Systems und iPlanet E-Commerce

Solutions (einer Allianz zwischen Sun und Netscape) enthalten

und mit der Client/ Server-Technologie von Citrix

kompatibel sein. Die Plattform wird konsistentes Management

und Interoperabilität über mehrere E-Business-

Anwendungen hinweg ermöglichen, darunter die Clarify-

E-Business-Anwendungen von Nortel Networks, mySAP.

com-Lösungen, i2- und Desktop Produktivitätsanwendungen

von iPlanet sowie die Infranet-Billing-Anwendung

von Portal Software. Im Rahmen der Übernahme von

Epicon durch Nortel Networks wird die Technologie des

Unternehmens in die Preside Managed Application Services

Platform integriert. (ma)

NÄHERE INFORMATIONEN:

Nortel Dasa Network Systems

Tel. (069) 6697-1906

Fax (069) 6697-1950

E-Mail: sabine.werb@nortel-dasa.de

Web: http://www.nortel-dasa.de

Application Service Providing:

Internet-Anbindung aller Vertriebspartner

als gehosteter Service

Asera ist nun auch in Europa präsent. Das amerikanische

Unternehmen bietet seinen Kunden die Internet-Anbindung

aller Vertriebspartner als gehosteten

Service. Unternehmen optimieren damit zum

einen die Effizienz ihrer Vertriebskanäle und erhöhen

ihre Reichweite. Der Service ist eine Applikation

im Outsourcing, der auf einer Pay-per-use-

Basis abgerechnet wird. Er beinhaltet wichtige

Schlüsselfunktionen wie Commerce, Content und

Business Communities, die bei Bedarf aktiviert

werden können. Die Palette reicht von Katalogen,

Konfiguration und Bestellmanagement bis zu

Community Message Boards, Industrie-News und

technischen Foren. In Internet-Geschwindigkeit

werden damit wichtige Informationen verteilt und

Angebote oder Support auf Kunden und Partner

zugeschnitten. Mit dieser maßgeschneiderten Lösung,

die das individuelle Look-and-Feel der firmenspezifischen

Corporate Identity berücksichtigt,

können Unternehmen ihren Vertrieb im Internet

neu organisieren und die Bereiche Vertrieb, Marketing,

Distribution und Dienstleistung über den

gesamten Channel hinweg automatisieren und beschleunigen.

(ma)

NÄHERE INFORMATIONEN:

Asera

Tel. (089) 2423-21100

Fax (089) 2423-21195

E-Mail: mschneider@asera.com

Web: http://www.asera.com

CLIENT SERVER COMPUTING 10/00 77


PRODUKTSPIEGEL

78

Business Intelligence: Komplizierte

Abfragen einfach beantworten

Microstrategy bringt mit der »Microstrategy 7« eine völlig

neu entwickelte Version ihrer Produktplattform auf

den Markt. Sie beinhaltet über vier Millionen Codezeilen.

Entwickelt wurde die Software, um den zentralen Anforderungen

der E-Business-Unternehmen gerecht zu werden.

Sie ermöglicht es den Unternehmen, komplizierte

Abfragen in den größten Data Warehouses einfach zu

beantworten. Durch XML werden Web-basierte Architekturen

unterstützt. Microstrategy 7 kann für Millionen

von Nutzern beliebig skaliert werden. Die Plattform ist

geeignet für die Entwicklung von Applikationen. Mit Anwendungen

zur Click-Stream Analysis entspricht das Unternehmen

der Nachfrage großer Firmen und Dotcoms

nach intelligenten Features. Diese Tools unterstützen die

Unternehmen dabei, Narrowcast-Netzwerke aufzubauen,

das heißt Informationen zielgerichtet ausschließlich an interessierte

Nutzerkreise zu schicken. (ma)

NÄHERE INFORMATIONEN:

Microstrategy

Tel. (02203) 107-253

Fax (02203) 107-107

E-Mail: fotto@microstrategy.com

Web: http://www.microstrategy.com

E-Business-Lösungen: RSA-

Kunden erhalten interaktiven und

personalisierten Support

RSA Security hat »RSA Online«, ein neues E-

Commerce-System vorgestellt. Damit können

Kunden und Geschäftspartner mittels vielzähliger

Web-basierender Lösungen mit dem Unternehmen

in Verbindung treten. Es vervollständigt die

zweite Phase einer breiten und globalen E-Business-Strategie.

Kunden sollen einen interaktiven

und personalisierten Support über das Web bekommen.

Es werden nützliche Werkzeuge bereit

gestellt, um den registrierten Anwendern einen

Rund-um-die-Uhr-Zugriff ohne Zeitverzögerung

zu wichtigen Kundeninformationen von jedem

Ort der Welt zu ermöglichen. Kunden und strategische

Partner nutzen dieselbe Datenbank wie

RSA Security-Mitarbeiter und können sofort eine

passende Antwort auf eine Vielzahl ihrer Fragen

bekommen. Das neue System wurde entwickelt,

um Zeitverzögerungen zu reduzieren, Reaktionszeiten

zu verbessern und globale Zeitzonendifferenzen

zu eliminieren. (ma)

NÄHERE INFORMATIONEN:

RSA Security

Tel. (069) 98241-0

Fax (069) 98241-82

E-Mail: germany.info@rsasecurity.vom

Web: http://www.rsasecurity.com

CLIENT SERVER COMPUTING 10/00

ERP: Integration von Automatisierungsebene

und ERP-Systemen

Einen Kooperationsvertrag haben der Siemens-

Bereich Automatisierungs- und Antriebstechnik

(A&D) und die kanadische Ivara Corporation geschlossen.

Siemens wird die Produkte des Anbieters

von Enterprise Asset Management-Systemen

(EAM), Computerized Maintenance Management-Systemen

(CMMS) und Expert Maintenance-Programmen

(EXP) weltweit als Plant

Maintenance Management System (PMMS) vertreiben

und in ihr Industrial Framework integrieren.

Mit PMMS werden Instandhaltungsaktivitä-

Siemens wird die Produkte von Ivara weltweit als PMMS vertreiben

und in ihr Industrial Framework integrieren.

ten geplant und koordiniert mit dem Ziel, die Instandhaltungskosten

zu reduzieren. Beispielsweise

sollen eine hohe Verfügbarkeit von Maschinen

und Anlagen gewährleistet und die Ersatzteilhaltung

optimiert werden. Das Ivara-Produkt

ist in allen maschinenintensiven Industriebereichen

einsetzbar, so im Automobilbau, in der

Chemie- und Pharma-Industrie, in der Halbleitertechnik

oder auch in der Branche Nahrung

und Genussmittel. Einzelne Funktionen des Ivara-Produktes

sind: Verwaltung der Instandhaltungsobjekte,

Aufbau von Instandhaltungsstrategien,

Konzeption von Arbeitsplänen, Planung

von Instandhaltungskapazitäten, Bearbeiten von

Aufträgen, Erfassung von Instandsetzungen,

Auswertung der Historie zur Optimierung sowie

Abrechnung der Instandhaltungskosten. (ma)

NÄHERE INFORMATIONEN:

Siemens Business Services

Stichwort »A&D 432«

Fax (0911) 978-3321

E-Mail: infoserv@scn.de

Web: http://www.ad.siemens.de/sw-haus


Speichersysteme: Frei konfigurierbare

SAN-Systeme

Sirius hat ihre »Canis«-Produktpalette um Storage Area

Network (SAN-)-Systeme erweitert. Die frei nach Kundenwünschen

konfigurierbaren Speichereinheiten bieten

aufgrund ihrer Architektur vollständige Redundanz und

Laufsicherheit sowie die Möglichkeit zu »hot plug«, der

Erweiterung des Systems

im laufenden Betrieb. Sirius

verwendet in ihren

SANs nur voll kompatibleMarkenkomponenten,

die zusammen mit

fachgerechter Planung

und Installation Sicherheit

und Verfügbarkeit

der Daten im Netz gewährleisten.

Herzstück

der SANs ist ein

DACFF960-Controller

der IBM-Tochter Mylex,

der aufgrund seiner

Durch Cache Mirroring ermöglicht

der Controller eine hohe Datenkonsistenz.

Trennung von Prozessor

und Daten Cache (Split

Memory Architektur) im

Vergleich zu anderen

Controllern eine wesentlich bessere Performance aufweist.

Der DACFF960 verfügt über zwei separate Kanäle

und ist selbst bei einem Teilausfall noch voll arbeitsfähig.

Durch Cache Mirroring ermöglicht der Controller eine

hohe Datenkonsistenz und aufgrund seiner speziellen Datenadministration

eine mit RAID 5 vergleichbare Sicherheit.

Dank UPS Monitoring ist im Problemfall ein schnelles

Herunterfahren des gesamten Systems möglich: Sobald

die UPS das Power-down-Signal erhält, schaltet sich

der Controller automatisch in den Write-through-Mode

und flusht zusätzlich den gesamten Cache. (ma)

NÄHERE INFORMATIONEN:

Sirius

Tel. (07275) 9888-38

Fax (07275) 9888-88

E-Mail: c.cardDSO@canisline.de

Web: http://www.canisline.de

Datenbanken: »Oracle8i Release

3« angekündigt

Oracle kündigte »Oracle8i Release 3« an - die

dritte Generation der Internet-Datenbank. Diese

Version enthält sowohl die neuesten Java- und

XML-Technologien als auch den Triple Data Encryption

Standard (Triple DES), der, nach

Oracle-Angaben, einen besseren Schutz innerhalb

der Datenbank gewährleistet. (ma)

NÄHERE INFORMATIONEN:

Oracle

Tel. (089) 1430-1251

Fax (089) 1430-1875

E-Mail: clazarid@de.oracle.com

Web: http://www.oracle.de

Speichersysteme: Tape Libraries

mit offenem Format

Automatisierte Speicherlösungen mit Linear Tape

Open-Technologie, kurz LTO, präsentierten

Overland Data und Seagate: Laut einem Abkommen

der beiden Spezialisten integriert Overland

die LTO-basierten Viper-200-Laufwerke

von Seagate in ihre gesamte Produktpalette von

Autoladern und Bandbibliotheken. Die flexible

LTO-Technologie bietet ein offenes Format, das

die Kompatibilität der Produkte verschiedener

Hersteller ermöglicht. Das erste Ergebnis der Zusammenarbeit

zwischen Overland und Seagate

ist Overlands neuer »LTO LoaderXpress«, eine

Stand-alone-Bandbibliothek der Einstiegsklasse

auf Mainframe-Niveau. LTO LoaderXpress bietet

eine Transferrate von bis zu 1,92 GB pro Minute

und maximal 200 GB pro Kassette bei einer Datenkomprimierung

von 2:1. Die Tape Library fasst

zehn Cartridges und sichert bis zu 2 TB Daten in

unbeaufsichtigten Backups. Laut einem OEM-Abkommen

wird Seagate diese Speicherlösung auch

unter eigenem Namen vertreiben. (ma)

NÄHERE INFORMATIONEN:

Overland Data

Tel. (089) 94490212

Fax (089) 94490414

E-Mail: ahellriegel@overlanddata.com

Web: http://www.overlanddata.com

Enterprise Application Integration: Einheitliche

Plattform für Unternehmensund

E-Business-Integration

Bei Crossworlds Software gibt es jetzt den »Crossworlds

Interchange Server 3.0« mit neuen Versionen der Entwicklungs-

und Systemmanagement-Tools. Cross Worlds

3.0 erscheint gleichzeitig mit dem Access Framework, das

Unternehmen durch Unterstützung von Standard-Kommunikationsformaten

wie XML und Rosettanet zusätzliche

Flexibilität zur Integration von Intranet- und Extranet-Geschäftsprozessen

bietet. Bei der Integration von

Applikationen geht der Bedarf weg von simplen Realtime-Datentransfers

zwischen Systemen hin zu einer Fokussierung

auf die Geschäftsprozesse des Unternehmens.

Crossworlds adressiert diese Entwicklung und bietet mit

ihren Integrationsmodulen den zusammenhängenden

Entwicklungs- und Management-Tools und der flexiblen

Architektur eine Lösung zur End-to-End-Prozessintegration.

(ma)

NÄHERE INFORMATIONEN:

Crossworlds Software

Tel. (089) 92404-117

Fax (089) 92404-179

E-Mail: misell.brenke@crossworlds.com

Web: http://www.crossworlds.com

CLIENT SERVER COMPUTING 10/00 79


INFO-FAX/REDAKTION

Mein Unternehmen gehört zu folgender Branche:

❑ Elektroindustrie

❑ Maschinenbau

❑ Fahrzeughersteller und -zulieferer

❑ Chemisch pharmazeutische Industrie

❑ Transport- und Logistikbranche

❑ Geldinstitute/Bausparkassen

❑ Versicherungswesen

❑ Reise- und Touristikbranche

❑ Handel- und Dienstleistungen

❑ Öffentliche Verwaltung

❑ Hochschulen und Forschungsinstitute

❑ Nahrungs- und Genussmittel

80

An

Firma

Faxnummer

Informationen schnell

Einfach kopieren und per Fax absenden

(die Faxnummer entnehmen Sie bitte nebenstehender Seite)

Ich möchte Informationsmaterial zu dem in der

Client-Server-Computing-Ausgabe 10/00

in dem Beitrag

auf Seite

erwähnten Produkt

CLIENT SERVER COMPUTING 10/00

Ich interessiere mich für folgende Computer- und Kommunikationssysteme:

Betriebssysteme: Hardware: Kommunikationssysteme:

❏ MS-DOS

❑ VMS/OpenVMS

❑ MVS

❑ VM

❑ VSE

❑ OS/400

❑ AIX

❑ Windows

❑ OS/2

❑ Windows NT

❑ Unix

❑ Digital Unix

❑ andere:

Meine Anschrift lautet: (bitte deutlich schreiben)

Firma

Abteilung

Vorname/Name

Straße/Nummer

PLZ/Ort

Telefon

Meine Funktion: ❑ Spezialist ❑ Gruppen-/Abteilungsleiter ❑ Einkauf ❑ Unternehmensleitung

Mein Unternehmen beschäftigt:

❑ 1 bis 19 Mitarbeiter ❑ 20 bis 49 Mitarbeiter ❑ 50 bis 99 Mitarbeiter

❑ 100 bis 249 Mitarbeiter

❑ über 1000 Mitarbeiter

❑ 250 bis 499 Mitarbeiter ❑ 500 bis 999 Mitarbeiter

Fax

❑ IBM-Mainframe

❑ IBM-Midrange

❑ DEC

❑ HP

❑ Sun

❑ Siemens

❑ Apple

❑ RISC-Systeme

❑ andere:

CLIENT CLIENT SERVER SERVER

C O M P U T I N G

10/00

❑ DECnet

❑ Novell-NetWare

❑ Banyan Vines

❑ LAN Manager/LAN

Server

❑ PC-Host-Verbindung

❑ Pathworks

❑ ISDN/WANs

❑ andere:


per Fax oder Internet

Der moderne Weg zu detaillierten Informationsmaterial zu der in dieser

Ausgabe veröffentlichten Anzeigen.


Info-Fax # 023 www.clientserver.de/info Tragen Sie die entsprechende Kennziffer

unter www.clientserver.de/info an der vorgesehenen Stelle ein und Sie gelangen

direkt und ohne Umwege zu Ihren gewünschten Zusatzinformationen.



Info-Fax # 023 www.clientserver.de/info Selbstverständlich haben Sie nach wie

vor die Möglichkeit, weitere Anzeigen-Produkt-Infos mit dem nebenstehenden

Faxformular abzurufen. Einfach ausfüllen und an die Fax-Nummer

08621/97 99 60 faxen. Zum schnellen Überblick haben wir alle inserierenden

Firmen auf dieser Seite aufgelistet.






INSERENTENVERZEICHNIS/KENNZIFFERNDIENST

Inserent/Anbieter Seite Kennziffer

1st DATA Solution Vertriebs GmbH 43 017

activelink GmbH 49 018

Axios Systems GmbH 59 024

Bäurer AG 31 011

Brain International AG 41 016

CAE Elektronik GmbH 60 025

Dell Computer GmbH 19 008

Delta Software GmbH 52 019

Delta Software GmbH 53 020

Delta Software GmbH 53 021

Deutsche Post AG 17 007

Deutsche Telekom AG 9 004

Deutsche Telekom AG 11 005

DV-Job.de AG 65 027

DV-Markt 77 029

Faber Castell Consulting GmbH 2.US 001

IBM Österreich GmbH 15 006

IMP International Marketing 33 012

Intel GmbH 57 023

Intel GmbH 54/55 022

Mercury Interactive GmbH 3 002

NCR GmbH 37 015

Radiodata GmbH 21 009

Siemens Anlagenbau AG 5 003

SPSS Software GmbH 34 013

Sun Microsystems GmbH 4.US 031

USU Softwarehaus Unternehmensberatung AG 35 014

Viag Interkom 46/47 028

Xerox GmbH 27 010

KENNZIFFERN-FAX/INSERENTENVERZEICHNIS

Kennziffern-Fax

Einfach kopieren und absenden per Post oder

FAX 08621/979960

An AWi-Verlag

Client-Server-Computing-

Leserservice

Herzog-Otto-Straße 42, 83308 Trostberg

Meine Anschrift lautet: (bitte deutlich schreiben)

Firma

Abteilung

Vorname/Name

Straße/Nummer

PLZ/Ort

Telefon

Fax

Ich möchte Informationsmaterial zu Produkten

mit folgenden Kennziffern

(siehe nebenstehende Übersicht):

1. 2. 3. 4.

Meine Funktion:

❑ Spezialist

❑ Gruppen-/Abteilungsleiter

❑ Einkauf

❑ Unternehmensleitung

Mein Unternehmen beschäftigt:

❑ 1 bis 19 Mitarbeiter

❑ 20 bis 49 Mitarbeiter

❑ 50 bis 99 Mitarbeiter

❑ 100 bis 249 Mitarbeiter

❑ 250 bis 499 Mitarbeiter

❑ 500 bis 999 Mitarbeiter

❑ über 1000 Mitarbeiter

Ich interessiere mich für folgende Computer- und Kommunikationssysteme:

Betriebssysteme: Hardware: Kommunikationssysteme:

❏ MS-DOS

❑ VMS/OpenVMS

❑ MVS

❑ VM

❑ VSE

❑ OS/400

❑ AIX

❑ Windows

❑ OS/2

❑ Windows NT

❑ Unix

❑ Digital Unix

❑ andere:

❑ IBM-Mainframe

❑ IBM-Midrange

❑ DEC

❑ HP

❑ Sun

❑ Siemens

❑ Apple

❑ RISC-Systeme

❑ andere:

CLIENT CLIENT SERVER SERVER

C O M P U T I N G

5. 6. 7. 8.

Mein Unternehmen gehört

zu folgender Branche:

❑ Elektroindustrie

❑ Maschinenbau

❑ Fahrzeughersteller und -zulieferer

❑ Chemisch pharmazeutische Industrie

❑ Transport- und Logistikbranche

❑ Geldinstitute/Bausparkassen

❑ Versicherungswesen

❑ Reise- und Touristikbranche

❑ Handel- und Dienstleistungen

❑ Öffentliche Verwaltung

❑ Hochschulen und Forschungsinstitute

❑ Nahrungs- und Genussmittel

❑ DECnet

❑ Novell-NetWare

❑ Banyan Vines

❑ LAN Manager/LAN-

Server

❑ PC-Host-Verbindung

❑ Pathworks

❑ ISDN/WANs

❑ andere:

Damit Hersteller und Anbieter von Produkten, für die ich mich interessiere, meine Kennziffernanfragen so gezielt wie

möglich beantworten können, bin ich damit einverstanden, dass diese Daten elektronisch gespeichert und weitergegeben

werden.

Ort, Datum Unterschrift

CLIENT SERVER COMPUTING 10/00 81

10/00


CLIENT SERVER

C O M P U T I N G

82

www.clientserver.de

Impressum

Herausgeber: Eduard Heilmayr (he)

Chefredaktion: Rainer Annuscheit (ra), Albert Probst (ap)

verantwortlich für den redaktionellen Inhalt

Autoren: Martin Arndt (ma)

Redaktionsassistenz: Manuela Kaspar (mk)

So erreichen Sie die Redaktion: Bretonischer Ring 13, 85630 Grasbrunn, Tel. (0 89) 4 56 16-214,

Telefax (0 89) 4 56 16-300

Manuskripteinsendungen: Manuskripte werden gerne von der Redaktion angenommen. Sie müssen

frei sein von Rechten Dritter. Sollten sie auch an anderer Stelle zur Veröffentlichung oder gewerblichen

Nutzung angeboten worden sein, muss das angegeben werden. Mit der Einsendung gibt der Verfasser

die Zustimmung zum Abdruck in den von der AWi Aktuelles Wissen Verlag GmbH herausgegebenen

Publikationen. Honorare nach Vereinbarung. Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird

keine Haftung übernommen.

Titelgestaltung: AWi-Verlag

Titelbild: Nortel Networks

ZEITSCHRIFT FÜR IT-MANAGER

CLIENT SERVER

C O M P U T I N G

Nr. 11/00 B 30923 DM 14,- ös 110,-/sfr. 14,www.awi.de

Sicherheit bei Datenzugriff

und -Verteilung

● Interview mit Dr. Winfried Materna

Geschäftsführer der Materna Informations & Communications

»Implementierung von großen CRM-Projekten ist sehr gedämpft«

Sicherheit bei Datenzugriff und

-verteilung: E-Business braucht

E-Sicherheit

Bei allem E-Business sollte nicht vergessen werden,

dass letztendlich die Security für das »E«, also

die E-Security,

darüber entscheidet,

ob ein Unternehmen

zum

Vorreiter oder

Nachzügler im E-

Business-Markt

wird. Denn wer

seinen Kunden

E-Business anbietet,

muss zeigen, dass er die Sicherheit voll und

ganz im Griff hat. Deshalb bietet NorCom mit

»NorCom Global Security« einen Ansatz, der die

lückenlose Integration aller Security-Aspekte zum

Ziel hat.

Layout, Produktion: Hans Dresl, Michael Szonell, Edmund Krause (Leitung)

Anzeigenverkauf: Sybille Reed, Tel.: (089) 9 03 08 16 Fax: (089) 90 46 91 75 (Leitung),

Christian Biomonti, Tel.: (089) 4 56 16-218, Fax: (089) 4 56 16-250

Anzeigenverwaltung: Gabi Fischböck, Tel.: (0 89) 4 56 16-262

Anzeigendisposition: Sandra Pablitschko (0 89) 4 56 16-108

Anzeigenpreise: Es gilt die Preisliste Nr. 6 vom 1.1.2000

Erscheinungsweise: monatlich (zwölf Ausgaben im Jahr)

Zahlungsmöglichkeiten für Abonnenten: Bayerische Vereinsbank München, BLZ 700 202 70, Konto:

32 248 594 Postgiro München, BLZ 70010080, Konto 537040-801

Die Mitglieder der GI-Fachgruppe 2.0.1, Personal Computing, erhalten

Client Server Computing im Rahmen ihrer Mitgliedschaft.

Der Bezugspreis ist im Mitgliedsbeitrag enthalten.

CLIENT SERVER COMPUTING 10/00

VORSCHAU NOVEMBER

IDG-Studie zu Speichertrends für das E-Business

Einer unabhängigen Studie der International Data Group (IDG) zufolge

können Storage Area Networks (SANs) nur durch offene Standards eine

weite Verbreitung erlangen. Die Studie zeigt, dass mehr als 80% der IT-

Spezialisten offene Standards für SANs als sehr wichtigen Faktor einstufen.

Während die meisten Unternehmen den Einsatz von SANs in Erwägung

ziehen, könnten zugleich fehlende offene Standards deren Implementation

verlangsamen.

Ressourcenmanagement: IT-Lebenszyklus

fest im Griff

Betriebswirtschaftliche Standardsoftware

allein reicht nicht aus, um eine

komplette IT-Infrastruktur immer up to

date zu halten. Defizite im unternehmensweiten

IT-Management aber können

sich Unternehmen nicht leisten.

Neue Ansätze versprechen Softwarepakete,

die auf Basis von Standardsoftware

ein umfassendes IT-Ressourcenmanagement

bieten, auch wenn zehntausende

von IT-Komponenten sowohl im Frontend-Bereich

wie auf Systemebene im Einsatz sind – ein Beispiel dafür ist die

»IRP-Suite« von Maincontrol.

Kostenreduzierung durch

metadatenbasierende Systeme

Neben Data Warehouse- und Business Intelligence-Systemen (BIS) etabliert

sich der Ansatz der zentralen Steuerung über Metadaten anstelle individueller

Programmierung zunehmend auch für transaktionsorientierte

Anwendungen in so genannten Business Activities-Systemen (BAS). Die

Technologie des Direct Data Processing (DiDP) ist eine übergreifende Basis

für die Auswertung und Analyse sowie für operative Anwendungsprogramme.

Dies ermöglicht dem Anwender ein modernes End User Computing

(EUC): Zentral verwaltete Business-Logik in Metadatenform ist dabei

streng von der durch qualifizierte Anwender selbst zu bestimmenden Präsentation

getrennt.

Aus aktuellem Anlass sind Themenänderungen möglich. Wir bitten dafür um Ihr Verständnis.

Bezugspreise: Das Einzelheft kostet DM 14,-. Der Abonnement-Preis beträgt im Inland DM 148,- pro

Jahr für 12 Ausgaben. Darin enthalten sind die gesetzliche Mehrwertsteuer und Zustellgebühren. Der

Abonnement-Preis erhöht sich für die Zustellung im Ausland auf DM 174,-.

Vertrieb: Abonnementbestellungen und Adressänderungen richten Sie bitte an: Edith Winklmaier,

Herzog-Otto-Straße 42, 83308 Trostberg, Tel. 08621/645841, Fax 08621/62786

Druck: Konradin Druck GmbH, Kohlhammerstr. 1-15, 70771 Leinfelden-Echterdingen

Urheberrecht: Alle in Client Server Computing erschienenen Beiträge sind urheberrechtlich geschützt.

Alle Rechte, auch Übersetzungen, vorbehalten. Reproduktionen, gleich welcher Art, ob Fotokopie, Mikrofilm

oder Erfassung in Datenverarbeitungsanlagen, nur mit schriftlicher Genehmigung des Verlages.

Aus der Veröffentlichung kann nicht geschlossen werden, dass die beschriebene Lösung oder verwendete

Bezeichnung frei von gewerblichen Schutzrechten sind.

Haftung: Für den Fall, daß in Client Server Computing unzutreffende Informationen oder in veröffentlichten

Programmen oder Schaltungen Fehler enthalten sein sollten, kommt eine Haftung nur bei grober

Fahrlässigkeit des Verlages oder seiner Mitarbeiter in Betracht.

Sonderdruckservice: Alle in dieser Ausgabe erschienenen Beiträge sind in Form von Sonderdrucken

erhältlich. Anfragen richten Sie bitte an Edmund Krause, Tel. (0 8 9) 4 56 16-240

© 2000 AWi DECKBLATT Verlagsgesellschaft mbH; ein Unternehmen der AWi

Aktuelles Wissen Verlagsgesellschaft mbH, 83302 Trostberg

Verlagsleitung Client Server Computing: Rainer Annuscheit

Geschäftsführer: Eduard Heilmayr

Anzeigenverkaufsleitung AWi Verlag: Cornelia Jacobi, Tel. 089/71 94 00 03

Anschrift des Verlages:

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www.awi.de

ISSN 0947-5419

Mitglied der Informationsgemeinschaft zur Feststellung

der Verbreitung von Werbeträgern e.V.

(IVW), Bad Godesberg

Diese Zeitschrift wird mit chlorfreiem Papier hergestellt.

Die nächste Ausgabe erscheint am 03.11.2000

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LAC ’99

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Computerpresse 1999