syndicom Bulletin / bulletin / Bollettino 25
Pensionierte syndicom / Retraité·e·s syndicom / Pensionati syndicom
Pensionierte syndicom / Retraité·e·s syndicom / Pensionati syndicom
Verwandeln Sie Ihre PDFs in ePaper und steigern Sie Ihre Umsätze!
Nutzen Sie SEO-optimierte ePaper, starke Backlinks und multimediale Inhalte, um Ihre Produkte professionell zu präsentieren und Ihre Reichweite signifikant zu maximieren.
<strong>25</strong><br />
<strong>bulletin</strong> bollettino<br />
Januar/Februar 2022<br />
Janvier/février 2022<br />
Gennaio/febbraio 2022<br />
www.<strong>syndicom</strong>.ch/pensionierte<br />
www.<strong>syndicom</strong>.ch/retraitees<br />
www.<strong>syndicom</strong>.ch/pensionati<br />
Pensionierte <strong>syndicom</strong><br />
Retraité·e·s <strong>syndicom</strong><br />
Pensionati <strong>syndicom</strong><br />
NEIN AHV21 · Non Avs21 · No AVS21<br />
Jahresausblick 2022 · Perspectives pour l’année 2022 · Prospettive annuali 2022<br />
© YOSHIKO KUSANO/SGB<br />
© SYNDICOM<br />
Rentenaltererhöhung ist Rentenabbau<br />
Jetzt unterschreiben!<br />
Ein breites Bündnis hat am 4. Januar 2022<br />
das Referendum gegen AHV 21 lanciert.<br />
Mit der geplanten Rentenaltererhöhung<br />
sollen bei den Frauen rund 10 Milliarden<br />
eingespart werden. Dies bedeutet für die<br />
Frauen eine Rentenkürzung von jährlich<br />
rund 1200 Franken! Unterschriftenbögen:<br />
https://<strong>syndicom</strong>.ch/h9hRw<br />
L’augmenter l’âge de la retraite équivaut<br />
à une détérioration des rentes<br />
À signer maintenant !<br />
Le 4 janvier 2022, une large alliance a lancé<br />
le référendum contre la réforme AVS 21.<br />
L’augmentation de l’âge de la retraite<br />
doit permettre d’économiser quelque<br />
10 milliards de francs. Cela équivaut à une<br />
réduction des rentes d’environ 1200 francs<br />
par an pour les femmes ! Des feuilles de<br />
signatures: https://<strong>syndicom</strong>.ch/GQuXT<br />
L’innalzamento dell’età pensionabile<br />
è lo smantellamento delle pensioni<br />
Firma ora!<br />
Un’ampia alleanza ha lanciato il referendum<br />
contro AVS 21 il 4 gennaio 2022. Il previsto<br />
aumento dell’età pensionabile dovrebbe far<br />
risparmiare circa 10 miliardi sulle spalle<br />
delle donne. Per le donne infatti, si tratta di<br />
un taglio alla pensione di circa 1200 franchi<br />
all’anno. Il formulario per firmare:<br />
https://<strong>syndicom</strong>.ch/SccAC<br />
In Bewegung sein<br />
Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen<br />
In vielerlei Hinsicht liegt ein denkwürdiges<br />
Jahr hinter uns. Nicht nur die Corona-Pandemie<br />
machte uns wiederholt – und leider<br />
noch immer – das Leben schwer. Begegnungen<br />
waren oft nur beschränkt möglich, Versammlungen<br />
und Sitzungen mussten oft abgesagt<br />
werden. Auch die Post forderte uns<br />
vergangenen Herbst heraus, indem sie den<br />
pensionierten Kolleginnen und Kollegen<br />
die geschätzten Personalgutscheine künftig<br />
einfach verwehren will. Mit diesem Entscheid<br />
demonstrierte das Unternehmen einen<br />
eklatanten Mangel an Respekt und<br />
Wertschätzung gegenüber ehemaligen Mitarbeitenden,<br />
für den über Jahrzehnte treu<br />
und mit viel Herzblut geleisteten Einsatz für<br />
den Service public.<br />
Das Geschehen um Corona und der unsägliche<br />
Entscheid der Post haben grundsätzlich<br />
nichts miteinander zu tun. Beide<br />
Herausforderungen kann man einfach hinnehmen.<br />
Eine solch passive Haltung führt<br />
jedoch unweigerlich zur Resignation. Oder<br />
aber man wird aktiv und handelt entsprechend<br />
den bestehenden Möglichkeiten. Bei<br />
Corona können wir als Personen handeln<br />
und damit uns und unser Umfeld schützen.<br />
Beim Entscheid der Post können wir als Organisation<br />
Pensionierte handeln und solidarisch<br />
für fundamentale Werte wie Respekt<br />
und Wertschätzung einstehen. Wer in solchen<br />
Situationen nicht handelt, hat schon<br />
verloren. Wer handelt, kann gewinnen.<br />
> Fortsetzung S. 2<br />
Être en mouvement<br />
Essere in movimento<br />
Chères et chers collègues<br />
Nous venons de traverser une année mémorable<br />
à bien des égards. La pandémie de<br />
coronavirus, mais pas uniquement, nous<br />
a régulièrement mené la vie dure et c’est<br />
malheureusement encore le cas. Les rencontres<br />
étaient limitées, des assemblées et<br />
des séances ont dû être annulées. La Poste<br />
nous a elle aussi mis au défi, en annonçant<br />
l’automne dernier son intention de supprimer<br />
purement et simplement les bons du<br />
personnel tant appréciés. Par cette décision,<br />
l’entreprise a démontré un manque<br />
flagrant de respect et d’estime à l’égard des<br />
anciens collaborateurs et collaboratrices<br />
pour leur engagement fidèle et dévoué, des<br />
dizaines d’années durant, en faveur du service<br />
public.<br />
Les événements liés au coronavirus et<br />
la décision de la Poste n’ont en soi aucun<br />
rapport entre eux. On peut se contenter<br />
d’accepter ces deux défis. Mais une attitude<br />
aussi passive conduit inévitablement<br />
à la résignation. Ou alors, on devient actif<br />
et on agit en fonction des possibilités existantes.<br />
En ce qui concerne le coronavirus,<br />
nous pouvons agir en tant que personnes<br />
et ainsi nous protéger, ainsi que notre entourage.<br />
En ce qui concerne la décision de<br />
la Poste, nous pouvons agir en tant qu’organisation<br />
et défendre solidairement des valeurs<br />
fondamentales telles que le respect<br />
et l’estime. Quiconque renonce à agir dans<br />
de telles situations a déjà perdu. Celles et<br />
Care colleghe, cari colleghi<br />
Quello che ci siamo lasciati alle spalle è stato<br />
da molti punti di vista un anno memorabile.<br />
La pandemia di Coronavirus ci ha reso<br />
la vita difficile, e lo fa ancora, limitando le<br />
nostre riunioni, gli incontri e obbligandoci<br />
ad annullare delle sedute. Anche la Posta ci<br />
ha spinto a reagire, quando ha deciso di sopprimere<br />
in futuro gli apprezzati buoni per<br />
il personale per le colleghe e colleghi. Con<br />
questa decisione, l’impresa ha dimostrato<br />
un’eclatante mancanza di riconoscimento<br />
e di stima nei confronti dei suoi ex-dipendenti<br />
e del loro leale, convinto e decennale<br />
impegno per il servizio pubblico.<br />
Gli eventi provocati dal Coronavirus e<br />
l’inqualificabile decisione della Posta non<br />
hanno nulla a che fare l’uno con l’altro. Entrambe<br />
le sfide possono essere semplicemente<br />
accettate. Un atteggiamento passivo<br />
però porta inevitabilmente alla rassegnazione.<br />
L’alternativa è attivarsi, e fare il meglio<br />
possibile con le possibilità esistenti. Nel caso<br />
del Coronavirus, possiamo agire come individui,<br />
proteggere noi stessi e i nostri prossimi.<br />
Nel caso della Posta, possiamo agire<br />
come un’organizzazione di pensionate e<br />
pensionati e lottare in modo solidale per valori<br />
fondamentali come il rispetto e la riconoscenza.<br />
Chi non agisce in queste situazioni<br />
perde. Chi agisce può vincere.<br />
Come pensionate/i, non possiamo semplicemente<br />
stare a guardare. Ci troviamo<br />
di fronte a grandi sfide sociali e politiche,<br />
> Suite page 3 > Continua a pag. 4
2 | <strong>bulletin</strong> • bollettino <strong>syndicom</strong> <strong>25</strong>/2022<br />
Personalgutscheine Post<br />
Pensionierte sind in Aktion!<br />
Kaum je hat die Post ihre Pensionierten so gegen sich aufgebracht<br />
wie mit der Streichung der Personalgutscheine.<br />
Wir Pensionierte sind vor allem solidarische<br />
Gewerkschaftsmitglieder, wir stehen auch<br />
für die Aktiven ein. Die Streichung der Personalgutscheine<br />
hat uns dagegen zu direkt<br />
Betroffenen gemacht.<br />
Unsere Petition gegen das Vorgehen der<br />
Post wurde von 4000 Personen unterschrieben.<br />
Der offene Protestbrief wurde ebenfalls<br />
mitgetragen. Die SGB-Delegiertenversammlung<br />
vom 19. November drückte uns<br />
ihre Solidarität aus und auch der <strong>syndicom</strong>-<br />
Kongress vom 26./27. November hat mit einer<br />
Resolution unseren Protest unterstützt.<br />
Aktion gegen Aufhebung<br />
der Personalgutscheine Post<br />
Basta! So nicht!<br />
Wir verdienen Respekt und<br />
Wertschätzung!<br />
Unter diesem Slogan wehren sich die<br />
Pensionierten <strong>syndicom</strong> weiter gegen die<br />
Aufhebung der Personalgutscheine für<br />
Rentnerinnen und Rentner der Post. Es ist<br />
nicht akzeptabel, dass die Personalgutscheine<br />
aus Kostengründen nicht mehr<br />
abgegeben werden. Einen solchen<br />
Entscheid können wir nicht einfach<br />
hinnehmen!<br />
Am 14. Januar 2021 hat eine Aussprache<br />
mit der Konzernleitung Post stattgefunden.<br />
Eine Delegation der Pensionierten<br />
<strong>syndicom</strong> hat sich erneut für unser<br />
Anliegen eingesetzt. Mehr dazu auf der<br />
Webseite und in der nächsten Ausgabe des<br />
<strong>Bulletin</strong>s.<br />
Aktuelle Informationen über die Aktion<br />
findet ihr auf der Webseite <strong>syndicom</strong><br />
Pensionierte: https://<strong>syndicom</strong>.ch/pp<br />
<br />
Pensionierte <strong>syndicom</strong><br />
An der Protestkundgebung vom 17. November<br />
übergaben wir die Petition an die<br />
Post. Leider kam am 30. November eine abschlägige<br />
Antwort: Die Post beharrt darauf,<br />
die Gutscheine zu streichen. Dies hat<br />
uns veranlasst, am 2. Dezember mit einem<br />
Brief an den Verwaltungsrat unsere Enttäuschung<br />
über diesen nicht akzeptablen Entscheid<br />
zu bekunden. Wir verlangten, dass<br />
die Post mindestens mit uns über dieses unselige<br />
Geschäft diskutiert. Miteinander reden<br />
– das gehört eigentlich zur Normalität<br />
zwischen Sozialpartnern! Der Brief war ein<br />
Teilerfolg: Eine Delegation der <strong>syndicom</strong>-<br />
Pensionierten wurde auf den 14. Januar zu<br />
einer Aussprache bei der Konzernleitung<br />
eingeladen. Das Ergebnis konnte es nicht<br />
mehr in dieses <strong>Bulletin</strong> schaffen.<br />
Wir sind stolz auf unser gewerkschaftliches<br />
Handeln: Die Pensionierten werden<br />
mobil. GewerkschafterIn zu sein, ist nicht<br />
nur die Beteiligung an den Kosten einer Arbeitnehmenden-Organisation.<br />
Die Mitgliedschaft<br />
bezweckt auch, erlebten Unmut in<br />
Form eines Protests äussern zu können,<br />
sich gegen Ungerechtigkeit zu wehren. Das<br />
haben wir in den letzten Monaten mit viel<br />
persönlichem Einsatz, mit Denkarbeit, mit<br />
Netzwerkarbeit getan.<br />
Diese Dynamik hilft uns auch in Zukunft.<br />
AHV- und BVG-Rentenfragen werden<br />
vom Parlament selten im Sinne der Menschen<br />
entschieden. So müssen wir eben das<br />
Stimmvolk von unseren Argumenten überzeugen.<br />
Die <strong>syndicom</strong>-Pensionierten bleiben<br />
in Bewegung und arbeiten beharrlich<br />
für den gesellschaftlichen Zusammenhalt!<br />
Und nochmals: Herzlichen Dank für die<br />
Unterstützung, liebe Kolleginnen und Kollegen!<br />
• Franz Baumann<br />
Vorstand Pensionierte <strong>syndicom</strong><br />
Action contre la suppression des bons du personnel Poste<br />
Assez ! Pas comme ça !<br />
Nous méritons du respect et de l’estime !<br />
Sous ce slogan, les retraité·e·s continuent à se battre contre la suppression des bons du<br />
personnel destinés aux retraité·e·s de la Poste. Il est inacceptable que les bons du personnel<br />
ne soient plus accordés pour des raisons de coûts. Nous ne pouvons pas accepter une telle<br />
décision !<br />
Le 14 janvier 2021, un entretien s’est déroulé avec la direction de la Poste. Une délégation<br />
de retraité·e·s de <strong>syndicom</strong> a encore une fois défendu notre cause.<br />
Vous trouverez plus d’information sur notre site Internet et dans le prochain <strong>bulletin</strong>.<br />
Vous trouverez des informations actuelles sur l’action sous<br />
https://<strong>syndicom</strong>.ch/pb<br />
Les retraité·e·s sont sur le pont<br />
La Poste a rarement autant suscité la colère des retraité·e·s<br />
qu’en supprimant les bons du personnel.<br />
En tant que retraité·e·s, nous sommes avant<br />
tout des membres syndicaux solidaires.<br />
Nous nous impliquons aussi pour les actifs.<br />
Mais la suppression des bons du personnel<br />
a fait de nous des personnes directement<br />
concernées.<br />
Notre pétition contre le projet de la Poste<br />
a été signée par 4000 personnes. La lettre ouverte<br />
à la Poste a également été soutenue.<br />
Le 19 novembre dernier, l’assemblée des<br />
délégué·e·s de l’USS nous a exprimé sa solidarité,<br />
et le congrès de <strong>syndicom</strong> des 26 et<br />
27 novembre a soutenu notre mouvement<br />
de protestation par une résolution.<br />
Lors de la manifestation de protestation<br />
du 17 novembre, nous avons remis la pétition<br />
à la Poste. Hélas, le 30 novembre nous<br />
avons reçu une réponse négative : la Poste<br />
s’en tient à sa décision de supprimer les<br />
bons du personnel. Dès lors, nous avons<br />
écrit au Conseil d’administration pour lui<br />
faire part de notre déception face à cette décision<br />
inacceptable. Nous avons exigé que la<br />
Poste discute au moins avec nous de cette<br />
malheureuse affaire. Discuter ensemble fait<br />
en soi partie de la procédure normale entre<br />
partenaires sociaux ! La lettre a obtenu un<br />
succès partiel : une délégation de retraité·e·s<br />
<strong>syndicom</strong> a été conviée à un entretien avec<br />
la direction du groupe le 14 janvier. Le résultat<br />
n’était pas encore connu lors du bouclage<br />
de ce <strong>bulletin</strong>.<br />
Nous sommes fiers de notre action syndicale<br />
: les retraité·e·s bougent. Etre syndicaliste,<br />
ce n’est pas seulement participer<br />
aux coûts d’une organisation de travailleurs.<br />
L’appartenance à l’organisation a aussi<br />
pour but de pouvoir exprimer le mécontentement<br />
vécu sous forme de protestation<br />
et de se défendre contre les injustices. C’est<br />
ce que nous avons fait ces derniers mois avec<br />
beaucoup d’engagement personnel et un<br />
vaste travail de réflexion et de réseautage.<br />
Cette dynamique nous aidera aussi à<br />
l’avenir. Les décisions du Parlement sur les<br />
rentes AVS et LPP penchent rarement en<br />
faveur des personnes. Nous devrons donc<br />
convaincre les électeurs par nos arguments.<br />
Les retraité·e·s de <strong>syndicom</strong> restent en mouvement<br />
et œuvrent sans discontinuer à la cohésion<br />
sociale !<br />
Chères et chers collègues, merci encore<br />
pour votre soutien !<br />
• Franz Baumann<br />
comité des retraité·e·s <strong>syndicom</strong><br />
Retraité·e·s <strong>syndicom</strong><br />
Fortsetzung von Seite 1<br />
Als Pensionierte können wir uns nicht<br />
einfach zurücklehnen. Wir stehen vor grossen<br />
sozialpolitischen Herausforderungen,<br />
wie die durch die Inflation sinkenden Renten,<br />
die steigenden Kosten für Gesundheit,<br />
Wohnen sowie Pflege und Betreuung im Alter.<br />
Kurz gesagt, die Einnahmen sinken und<br />
die Ausgaben steigen, somit bleibt immer<br />
weniger übrig.<br />
Im letzten halben Jahr haben wir viel<br />
Schwung und Dynamik erlebt – das können<br />
bestimmt alle bestätigen, die bei der Protest-Kundgebung<br />
vom 17. November 2021<br />
vor dem Post-Hauptsitz in Bern dabei waren.<br />
Auf diese Weise wollen wir als Bewegung<br />
die Herausforderungen annehmen, um unserem<br />
Zweck und unserer Aufgabe als Pensionierte<br />
<strong>syndicom</strong> gerecht zu werden.<br />
Sozialpolitisch wird der Fokus im 2022<br />
klar auf der Altersvorsorge liegen, es geht<br />
darum, eine Verschlechterung bei den BV-<br />
Renten zu verhindern und die AHV-Renten<br />
zu erhöhen. Realistisch gesehen, ist die 13.<br />
AHV-Rente die einzige Chance für höhere<br />
Einkünfte als Pensionierte, im Besonderen<br />
für die Frauen.<br />
Mit einer Kampagne wollen wir die Abstimmungen<br />
im 2022 zur Altersvorsorge<br />
begleiten und somit schon für die Initiative<br />
13. AHV-Rente mobilisieren, die mit der<br />
Abstimmung im 2023 als Höhepunkt bevorsteht.<br />
Es geht um eine sozialpolitisch zentrale<br />
Auseinandersetzung. Eine Resolution der<br />
Pensionierten <strong>syndicom</strong> dazu wurde am<br />
<strong>syndicom</strong>-Kongress 2021 einstimmig angenommen.<br />
Als Teil der Gewerkschaftsbewegung<br />
werden wir unseren Beitrag leisten,<br />
damit diese Abstimmungen zu den Vorlagen<br />
zur Altersvorsorge gewonnen werden<br />
(s. dazu Link unten).<br />
Nicht nur sozialpolitisch sind wir gefordert,<br />
sondern auch durch das Vorhaben<br />
Neuausrichtung Pensionierte <strong>syndicom</strong>.<br />
Der <strong>syndicom</strong>-Kongress 2021 hat dieses<br />
Vorhaben einstimmig gutgeheissen. Damit<br />
verfolgen wir zwei Ziele: Einerseits, uns<br />
mittels Partizipation als Bewegung zu profilieren,<br />
anderseits, die lokalen Pensionierten-Gruppen<br />
in ihrem Wirken und ihrer<br />
Autonomie zu stärken. Nur ein durch ein<br />
schrittweises, gezieltes Vorgehen und die<br />
Offenheit für neue Lösungen können wir<br />
die Organisation Pensionierte voranbringen.<br />
Wir werden euch über das Erreichte<br />
kontinuierlich auf dem Laufenden halten,<br />
denn auch in der Kommunikation wollen<br />
wir uns weiter verbessern.<br />
Der Vorstand und ich als Präsident sind<br />
überzeugt, dass wir unsere Zukunft als Pensionierte<br />
<strong>syndicom</strong> sichern können, wenn<br />
wir uns als solidarische Bewegung gemeinsam<br />
für den sozialen Fortschritt für uns und<br />
nachfolgende Generationen einsetzen. Damit<br />
erfüllen wir unseren Daseinszweck. In<br />
diesem Sinne wollen wir das 2022 angehen.<br />
Im Namen der Pensionierten <strong>syndicom</strong><br />
bedanke ich mich bei allen, die sich schon<br />
heute, auf welcher Stufe auch immer, für<br />
unsere Bewegung engagieren. Nur mit dieser<br />
wertvollen Unterstützung sind unsere<br />
Ziele zu erreichen. Selbstverständlich können<br />
wir immer für diverse Themen zusätzliche<br />
Unterstützung brauchen. Interessierte<br />
können sich gerne unverbindlich melden:<br />
pensionierte@ig.<strong>syndicom</strong>.ch.<br />
Im Namen des Vorstandes wünsche ich<br />
euch für 2022 ein gutes, gelungenes Jahr.<br />
Den erkrankten Kolleginnen und Kollegen<br />
wünsche ich gute Besserung, und für alle<br />
anderen gilt: Bleibt weiterhin gesund.<br />
Mit kollegialen Grüssen<br />
• Thomas Burger<br />
Präsident Pensionierte <strong>syndicom</strong><br />
Link Vorlagen Altersvorsorge:<br />
https://<strong>syndicom</strong>.ch/RxJ7J
<strong>25</strong>/2022<br />
Buoni per il personale della Posta<br />
Pensionate e pensionati<br />
in azione!<br />
La Posta non ha quasi mai suscitato tanta ostilità presso<br />
le sue e i suoi pensionate/i come con la decisione di sopprimere<br />
i buoni per il personale.<br />
Noi, pensionate e pensionati, siamo prima<br />
di tutto membri solidali di un sindacato, ma<br />
difendiamo anche gli attivi. La soppressione<br />
dei buoni per il personale ci ha però colpito<br />
personalmente.<br />
La nostra petizione contro la decisione<br />
della Posta ha raccolto 4000 firme. La lettera<br />
aperta di protesta è stata ampiamente<br />
condivisa. L’assemblea dei delegati dell’USS<br />
del 19 novembre scorso ha espresso la sua<br />
solidarietà con noi, così come il congresso<br />
<strong>syndicom</strong> dei 26-27 novembre, che ha sostenuto<br />
la nostra protesta con una risoluzione.<br />
Azione contro la soppressione dei buoni<br />
per il personale della Posta<br />
Basta! Così non va!<br />
Meritiamo rispetto e riconoscimento!<br />
Questo è lo slogan con cui i Pensionati<br />
<strong>syndicom</strong> si battono contro la soppressione<br />
dei buoni per le pensionate e i pensionati<br />
della Posta. È inaccettabile che i buoni per<br />
il personale non vengano più concessi a<br />
causa di misure di risparmio. Una tale<br />
decisione è semplicemente inaccettabile!<br />
Una discussione con la direzione della<br />
Posta ha avuto luogo il 14 gennaio 2021.<br />
Una delegazione di Pensionati <strong>syndicom</strong> si<br />
è nuovamente fatta portavoce delle nostre<br />
preoccupazioni. Maggiori informazioni sul<br />
sito web e nel prossimo numero del<br />
<strong>Bollettino</strong>.<br />
Informazioni aggiornate sull’azione<br />
possono essere trovate sul sito Pensionati<br />
<strong>syndicom</strong> https://<strong>syndicom</strong>.ch/pbi<br />
<br />
Pensionati <strong>syndicom</strong><br />
Alla manifestazione di protesta del 17<br />
novembre abbiamo consegnato la petizione<br />
alla Posta. Il 30 novembre, abbiamo purtroppo<br />
ricevuto una risposta negativa: la Posta<br />
non torna sulla sua decisione. Ciò ci ha<br />
spinto a scrivere una lettera al CdA della Posta<br />
il 2 dicembre. Vi esprimiamo il nostro disappunto<br />
per questa inaccettabile decisione<br />
e chiediamo un incontro per discutere<br />
di questo spiacevole affare. Parlare insieme<br />
– è quello che fanno di norma i partner sociali!<br />
La lettera ha ottenuto un successo limitato:<br />
una delegazione di pensionate/i di<br />
<strong>syndicom</strong> è stata invitata ad una discussione<br />
con la direzione il 14 gennaio. L’esito della<br />
discussione non ha potuto essere inserito<br />
in questo bollettino.<br />
Siamo orgogliosi della nostra azione sindacale:<br />
le pensionate, i pensionati, si muovono.<br />
Essere sindacalista non significa solo condividere<br />
i costi di un’organizzazione di lavoratori.<br />
Aderire significa anche poter esprimere<br />
le proprie rimostranze con delle proteste, per<br />
difendersi dalle ingiustizie. Lo abbiamo fatto<br />
negli ultimi mesi con molto impegno personale,<br />
riflessioni e networking.<br />
Questa dinamica ci aiuterà in futuro. Le<br />
decisioni relative alle pensioni AVS e LPP<br />
sono raramente prese nell’interesse del popolo<br />
da parte del parlamento. Dobbiamo<br />
convincere l’elettorato con i nostri argomenti.<br />
I/le Pensionati/e <strong>syndicom</strong> continuano<br />
a muoversi e a lavorare accanitamente<br />
per la coesione sociale!<br />
Ancora una volta: grazie mille per il vostro<br />
sostegno, care colleghe e colleghi!<br />
• Franz Baumann<br />
comitato Pensionati <strong>syndicom</strong><br />
La Lettera<br />
<strong>syndicom</strong> bollettino • <strong>bulletin</strong> | 3<br />
Ai piani alti della Posta<br />
devono ascoltare la piazza<br />
A Berna in 400 e dal Ticino una ventina: sono queste in sintesi le cifre<br />
stimate delle colleghe e dei colleghi presenti alla manifestazione.<br />
Mercoledì 17 novembre 2021, in una uggiosa giornata novembrina,<br />
temperatura rigida con un po’ di bise, davanti alla sede principale della<br />
Posta a Berna c’eravamo anche noi, una ventina di pensionati <strong>syndicom</strong> Ticino e Moesano,<br />
per protestare in seguito alla decisione di togliere i buoni annuali di 200 franchi al<br />
personale postale in pensione.<br />
Al termine della rumorosa manifestazione, in 400 colleghi da tutta la Svizzera abbiamo<br />
consegnato a tre manager dei piani alti le 4500 firme della petizione rivolta al direttore<br />
Roberto Cirillo, evidentemente assente.<br />
Sul palco hanno pronunciato parole molto dure Thomas Burger, presidente del GI pensionati<br />
<strong>syndicom</strong>, Pierre-Yves Maillard, presidente USS, Daniel Münger, presidente <strong>syndicom</strong> e tre<br />
rappresentanti delle regioni linguistiche. Il nostro Bubi ha infiammato la piazza con un<br />
discorso dai toni molto accesi rivolto a Cirillo ma che non facevano una grinza. Dopo quasi<br />
due ore, verso le 13.30, soddisfatti di avere detto la nostra, rientro in Ticino in bus.<br />
Date un’occhiata al sito www.<strong>syndicom</strong>.ch, troverete altre interessanti informazioni in<br />
merito. <br />
• Gianni Chopard<br />
La Lettera<br />
GRAZIE… ancora GRAZIE<br />
A settembre 2021 i/le pensionat* hanno ricevuto la lettera del Ceo<br />
Roberto Cirillo della Direzione Generale de La Posta dove si comunicava<br />
che i buoni del Personale dal 2022 verranno soppressi.<br />
Mi sono chiesto: ma siamo così di peso noi pensionat* che abbiamo<br />
servito per molti anni con un onorato lavoro? Con grande umiltà<br />
abbiamo sempre prestato servizio alla nostra azienda, prima le PTT poi La Posta.<br />
A seguito di questa soppressione abbiamo raccolto firme per la petizione e in poco tempo<br />
5000 collegh* l’hanno sottoscritta. Il GI Pensionat* ha indetto una manifestazione a Berna<br />
il 17 novembre davanti alla Direzione generale alla quale abbiamo partecipato in più di 500:<br />
anche noi dal Ticino e con grande ottimismo. Ci sono stati vari interventi e abbiamo<br />
consegnato le firme a due manager incaricati dal Ceo Cirillo, ma solo vedendo le loro facce il<br />
mio ottimismo è finito sotto i piedi, sembravano seccati e dalle loro espressioni era già<br />
scontata la risposta. Non hanno fatto nessun intervento, forse non erano preparati alla<br />
folta partecipazione o forse il Ceo ha consigliato di profilarsi senza parlare…!!!<br />
Di sicuro con la decisione di abolire i buoni del personale ai/alle pensionat* salveremo<br />
la Posta e il manager che ha proposto questa decisione prenderà un bel bonus…<br />
Roberto Cirillo verrà ricordato da noi pensionat* Posta come il soppressore dei nostri<br />
Buoni del Personale. Ora speriamo che la Direzione sindacale faccia pressione sul Cda e<br />
riesca a ottenere che facciano dietrofront.<br />
Non è segno di debolezza ritornare sui propri passi, bensì ritrovare il giusto equilibrio.<br />
I/le pensionat* non devono sentirsi dei pesi perché ciò sarebbe veramente vergognoso.<br />
<br />
• Bubi<br />
Suite de la page 1<br />
ceux qui agissent peuvent gagner. En tant<br />
que retraité·e·s, nous ne pouvons pas nous<br />
contenter de rester spectateurs. D’importants<br />
défis sociopolitiques nous attendent,<br />
comme la baisse des rentes induite par l’inflation,<br />
les coûts croissants pour la santé, le<br />
logement et les soins aux aînés. En clair, les<br />
recettes baissent et les dépenses augmentent,<br />
les ressources sont donc de plus en<br />
plus restreintes.<br />
Durant le semestre dernier, nous avons<br />
connu beaucoup d’élan et de dynamisme.<br />
Toutes les personnes présentes à la manifestation<br />
du 17 novembre 2021 devant le siège<br />
principal de la Poste à Berne peuvent en témoigner.<br />
C’est ainsi que nous voulons relever<br />
les défis en tant que mouvement, afin d’être<br />
à la hauteur de nos objectifs et de notre mission<br />
en tant que retraité·e·s <strong>syndicom</strong>.<br />
En matière de politique sociale, la prévoyance<br />
vieillesse sera clairement en point<br />
de mire en 2022. Il s’agit d’empêcher une détérioration<br />
des rentes LPP et de relever les<br />
rentes AVS. D’un point de vue réaliste, la 13 e<br />
rente AVS est la seule chance d’accéder à un<br />
revenu plus élevé à la retraite, en particulier<br />
pour les femmes. Nous voulons soutenir<br />
les votations sur la prévoyance vieillesse<br />
en 2022 par une campagne et ainsi mobiliser<br />
déjà les citoyennes et citoyens en faveur<br />
de l’initiative pour une 13 e rente AVS, dont<br />
le point culminant sera la votation en 2023.<br />
C’est un débat de politique sociale majeur.<br />
Une résolution des retraité·e·s à ce sujet<br />
a été adoptée à l’unanimité au congrès<br />
de <strong>syndicom</strong>. En tant que maillon du mouvement<br />
syndical, nous voulons contribuer à<br />
gagner les votations sur la prévoyance vieillesse<br />
(voir le lien ci-dessous à ce sujet).<br />
Notre engagement ne sera pas seulement<br />
requis concernant la politique sociale, mais<br />
également pour le projet sur la réorientation<br />
des retraité·e·s <strong>syndicom</strong>, qui a été approuvé<br />
par le congrès de <strong>syndicom</strong>. Nous<br />
poursuivons ainsi deux objectifs : d’une<br />
part, nous voulons nous profiler en tant<br />
que mouvement à travers la participation<br />
et, d’autre part, renforcer les groupes régionaux<br />
de retraité·e·s dans leur action et leur<br />
autonomie. Nous devons avancer de manière<br />
ciblée, étape par étape, et rester ouverts<br />
à de nouvelles solutions pour faire progresser<br />
l’organisation des retraité·e·s. Nous<br />
vous tiendrons informé·e·s au fur et à mesure<br />
des progrès accomplis, car nous comptons<br />
également nous améliorer au niveau de<br />
la communication.<br />
Le comité et moi-même en tant que<br />
président sommes convaincus que nous<br />
pouvons assurer notre avenir en tant que<br />
retraité·e·s de <strong>syndicom</strong> en nous engageant<br />
ensemble, comme un mouvement solidaire<br />
pour le progrès social, pour nous-mêmes et<br />
les générations à venir. Nous accomplissons<br />
ainsi notre mission fondamentale. C’est dans<br />
cet esprit que nous voulons aborder 2022.<br />
Au nom des retraité·e·s de <strong>syndicom</strong>,<br />
je remercie toutes celles et ceux qui s’engagent<br />
aujourd’hui déjà, à quelque niveau<br />
que ce soit, pour notre mouvement. C’est<br />
uniquement grâce à ce soutien que nous<br />
pouvons atteindre nos objectifs. Bien entendu,<br />
tout soutien supplémentaire pour<br />
des thèmes particuliers est le bienvenu.<br />
Les personnes intéressées peuvent s’annoncer<br />
sans engagement auprès de retraites@<br />
ig.<strong>syndicom</strong>.ch.<br />
Au nom du comité, je vous souhaite une<br />
bonne et heureuse année 2022. J’adresse<br />
mes meilleurs vœux de rétablissement aux<br />
collègues malades, et à tous les autres je dis :<br />
restez en bonne santé !<br />
Avec mes salutations collégiales<br />
• Thomas Burger<br />
président retraité·e·s <strong>syndicom</strong><br />
Lien prévoyance vieillesse :<br />
https://<strong>syndicom</strong>.ch/HIPmc
4 | <strong>bulletin</strong> • bollettino <strong>syndicom</strong><br />
<strong>25</strong>/2022<br />
Kolumne<br />
Continua da pagina 1<br />
Die Zusammenfassung von Hans Preisig<br />
Wir stecken in der<br />
Medienkrise fest.<br />
70 Zeitungen sind<br />
schweizweit schon<br />
verschwunden, die<br />
journalistische Qualität sinkt und die Verbreitung<br />
von Fake News nimmt zu. In<br />
der Frühzustellung herrschen tiefe Löhne<br />
und harte Arbeitsbedingungen. Dies alles<br />
soll sich bessern: Deshalb sagen wir<br />
entschieden Ja zum Medienpaket,<br />
wenn wir am 13. Februar abstimmen.<br />
Die Mediengewerk schaften<br />
<strong>syndicom</strong> und Schweizer Syndikat<br />
Medienschaffender (SSM) sowie<br />
der Schweizerische Gewerkschaftsbund<br />
(SGB) setzen sich im<br />
Rahmen der Abstimmungen vom<br />
13. Februar klar für ein Ja zum «Massnahmenpaket<br />
zugunsten der Medien» ein.<br />
Viele Stimmberechtigte wissen noch nicht,<br />
worum es beim Medienförderpaket genau<br />
geht. Wir alle sind auf eine fundierte Berichterstattung<br />
angewiesen, unsere ganze<br />
Demokratie braucht charakterfeste, respektable<br />
Medien. Seriöser Journalismus<br />
hält auch die Sozialen Medien in Schach, die<br />
kaum Kontrolle gegen Fake News und Hassrede<br />
leisten. Ohne gesicherte Finanzierung<br />
sind Medien jedoch abhängig von grossen<br />
Werbefirmen oder Superreichen, welche<br />
Medientitel aufkaufen. So kämpfen Economiesuisse,<br />
die Konzernlobby und nicht zuletzt<br />
«Weltwoche»-Verleger Roger Köppel<br />
mit allen Mitteln gegen das Paket. Das Medienpaket<br />
stärkt lokale Radio- und TV-Stationen<br />
ebenso wie kleine Online-Portale<br />
und Zeitungen. Medien wie die «Engadiner<br />
Post», das Radio BeO oder das Online-Magazin<br />
«Republik» bekommen<br />
mit dem Medienpaket eine<br />
Perspektive. Immer mehr Menschen<br />
informieren sich lieber online.<br />
Bislang werden digitale Medien<br />
gar nicht gefördert.<br />
Und das Medienpaket beinhaltet<br />
eine Pflicht zur Verhandlung eines Gesamtarbeitsvertrags<br />
in der Frühzustellung.<br />
Das ist der beste Schutz für Arbeitnehmende.<br />
<strong>syndicom</strong> konnte hier bereits vor der Abstimmung<br />
einen wichtigen Schritt machen:<br />
GAV-Verhandlungen in der Zustellbranche<br />
wurden aufgenommen. Das Medienförderpaket<br />
trägt aber dazu bei, den Druck auf die<br />
Arbeitgeber in der Zustellbranche aufrechtzuerhalten.<br />
https://<strong>syndicom</strong>.ch/dyJZW<br />
come i tagli alle pensioni a causa dell’inflazione,<br />
l’aumento dei costi della salute,<br />
dell’alloggio, dell’assistenza e del sostegno<br />
nella vecchiaia. In due parole, le entrate diminuiscono,<br />
le spese aumentano e alla fine<br />
resta sempre meno per vivere.<br />
Negli ultimi sei mesi abbiamo constatato<br />
molto slancio e dinamicità – sono sicuro<br />
che tutti coloro che erano alla manifestazione<br />
di protesta del 17 novembre 2021 davanti<br />
alla sede della Posta a Berna possono<br />
confermarlo.<br />
È così, come un movimento, che vogliamo<br />
raccogliere le sfide e realizzare i nostri<br />
compiti e i nostri obiettivi in quanto Pensionati<br />
<strong>syndicom</strong>.<br />
Dal punto di vista della politica sociale,<br />
l’attenzione nel 2022 sarà chiaramente concentrata<br />
sulle pensioni; l’obiettivo è quello<br />
di evitare lo smantellamento della previdenza<br />
professionale e di aumentare le rendite<br />
AVS. Oggettivamente, la tredicesima rendita<br />
AVS è l’unica possibilità per ottenere un<br />
reddito più elevato per i pensionati e in particolare<br />
per le donne.<br />
Faremo campagna per accompagnare la<br />
votazione del 2022 sulla previdenza per la<br />
vecchiaia e ci mobiliteremo per la tredicesima<br />
rendita AVS, che giungerà alle urne<br />
nel 2023.<br />
Siamo di fronte a una questione di politica<br />
sociale centrale. Una risoluzione dei<br />
Pensionati <strong>syndicom</strong> su questo tema è stata<br />
adottata all’unanimità dal congresso di<br />
<strong>syndicom</strong> del 2021. Come parte di un movimento<br />
sindacale, daremo il nostro contributo<br />
per vincere le votazioni sugli oggetti concernenti<br />
le pensioni (vedi link sotto).<br />
Oltre alle questioni socio-politiche, ci<br />
concerne anche il progetto di riorientamento<br />
dei Pensionati <strong>syndicom</strong>, che il Congresso<br />
di <strong>syndicom</strong> del 2021 ha approvato all’unanimità.<br />
Abbiamo due obiettivi con questo<br />
progetto: rafforzare il nostro profilo di movimento<br />
con la nostra partecipazione e rinforzare<br />
le attività e l’autonomia dei gruppi<br />
locali di pensionate e pensionati. Solo un<br />
approccio graduale e mirato e l’apertura a<br />
nuove soluzioni ci permetteranno di far progredire<br />
l’organizzazione Pensionati. Vi terremo<br />
informati su ciò che riusciremo a fare.<br />
Vogliamo migliorare anche la nostra comunicazione.<br />
Il Comitato e io, come Presidente, siamo<br />
convinti che possiamo assicurare il nostro<br />
futuro di Pensionati <strong>syndicom</strong> se lavoriamo<br />
insieme come un movimento solidale per il<br />
progresso sociale, per noi stessi e per le generazioni<br />
future. È così che realizzeremo la<br />
nostra ragion d’essere. È con questo spirito<br />
che vogliamo affrontare il 2022.<br />
A nome dei Pensionati <strong>syndicom</strong>, vorrei<br />
ringraziare tutti coloro che si impegnano<br />
già per il nostro movimento, a qualsiasi<br />
livello. Questo prezioso sostegno ci è indispensabile<br />
per raggiungere i nostri obiettivi.<br />
Va da sé che a dipendenza delle tematiche<br />
con cui saremo confrontati, ogni<br />
ulteriore supporto sarà benvenuto. Se siete<br />
interessate/i, non esitate a contattarci, senza<br />
impegno: pensionati@ig.<strong>syndicom</strong>.ch.<br />
A nome del comitato vi auguro un buon<br />
2022, ricco di successi. Auguro alle colleghe<br />
e colleghi che sono malati una pronta<br />
guarigione, e a tutte e tuti gli altri di restate<br />
in salute.<br />
Collegiali saluti<br />
• Thomas Burger<br />
Presidente Pensionati <strong>syndicom</strong><br />
Link alla risoluzione sulle pensioni:<br />
https://<strong>syndicom</strong>.ch/zJIlX<br />
Unterwegs · En route · In giro<br />
Pensionierte Medien Aargau<br />
Chlausfeier<br />
Nach dem einjährigen pandemiebedingten Unterbruch<br />
traf man sich am 1. Dezember zur traditionellen<br />
«Chlausfeier» im Restaurant «Traube»<br />
in Küttigen. Insgesamt 33 Kolleginnen und<br />
Kollegen konnten vom Präsidenten Peter Rymann<br />
begrüsst werden. Er blickte auf das verflossene<br />
Jahr zurück, das leider nach wie vor<br />
durch die Pandemie bestimmt wurde. Trotz den<br />
Einschränkungen war das Jahr ereignisreich:<br />
Die IG Pensionierte hat sich neu ausgerichtet<br />
und nennt sich nun Pensionierte <strong>syndicom</strong>. In<br />
gesamtschweizerischen Arbeitsgruppen wurde<br />
viel Neues aufgegleist und man kann wahrlich<br />
festhalten, die Pensionierten der <strong>syndicom</strong><br />
sind in Bewegung. Die Umbenennung und die<br />
Neuausrichtung wurden vom <strong>syndicom</strong>-Kongress<br />
am 26./27. November einhellig gebilligt.<br />
Die Schwerpunkte Sozialpolitik, Service public,<br />
Digitalisierung werden nach wie vor die Agenda<br />
der Pensionierten bestimmen.<br />
Nach den Begrüssungsworten wurde vom<br />
«Traube»-Team ein feines Essen aufgetischt,<br />
und zusammen mit einem guten Tropfen Wein<br />
kam auch das gemütliche Diskutieren und Plaudern<br />
nicht zu kurz. Zum Abschluss kam der<br />
Sami chlaus, nach den vorgetragenen Versli<br />
konnten die frischgebackenen Grittibänze verteilt<br />
werden. So endete ein gemütlicher Nachmittag,<br />
der von den Anwesenden sichtlich genossen<br />
wurde. • Peter Rymann<br />
Pensionierte Medien Basel<br />
Gedenkfeier<br />
Eine grössere Zahl von Kolleginnen und Kollegen<br />
fand sich am 6. November in der St.-Antonius-Kirche<br />
zu Basel ein, um den verstorbenen<br />
Kolleginnen und Kollegen zu gedenken. Umrahmt<br />
wurde die würdige Feier vom Gemischten<br />
Chor Inspiratione unter der Leitung von<br />
Kon stanze Franke und einem Orgelspiel von<br />
Sharon Prushansky. Mario Bezzola spielte einfühlsam<br />
auf der Querflöte. Gemeinschaft war<br />
das Wort, das Pfrn. Delphine Conzelmann als<br />
roten Faden in ihre Andacht einwob. Gemeinschaft<br />
ist Zusammensein, zusammen etwas erreichen,<br />
genauso wie Gemeinschaft auch der<br />
Grundgedanke einer Gewerkschaft ist. Selten<br />
habe ich so treffende Worte an einer Gedenkfeier<br />
gehört. Manfred Rütschlin liess mit dem<br />
Lesen der Namen der Verstorbenen noch einmal<br />
Kolleginnen und Kollegen Revue passieren, mit<br />
denen man zusammengelebt, gearbeitet, gefeiert<br />
und somit Gemeinschaft gelebt hat.<br />
<br />
• Vreni Gramelsbacher<br />
Klausfeier mit Lottomatch<br />
Der Vorstand der Pensionierten des Sektors Medien<br />
durfte am 8. Dezember eine stattliche Anzahl<br />
von spielfreudigen Seniorinnen und Senioren<br />
im Saal des Rest. «L’Esprit» begrüssen.<br />
Dankbar konnten wir feststellen, dass auch ältere<br />
Damen und Herren sehr flexibel sein können.<br />
Statt des angesagten festlichen Mittagessens<br />
um 12.30 Uhr mussten zuerst ein paar<br />
Runden Lotto gespielt werden. Der Caterer hatte<br />
eine falsche Zeit eingetragen, und so kam es,<br />
dass wir erst nach 14.30 Uhr essen konnten.<br />
Dies tat aber dem gemütlichen Nachmittag keinen<br />
Abbruch. So wurde Besteck zur Seite geräumt<br />
und in der Pause wieder an seinen Platz<br />
geschoben. Auf jeden Fall mundete das Essen<br />
allen und nach dem Dessert wurde fleissig weitergespielt.<br />
Gewonnen haben – fast – alle, aber<br />
auf jeden Fall die Einsicht, dass es ein schöner<br />
Nachmittag war und die Hoffnung auf weitere<br />
nicht aufgegeben werden darf.<br />
Ich bedanke mich hier vor allem bei Lisa Filannino,<br />
die uns wieder alle mit selbstgebackenen,<br />
feinen Änisbreetli verwöhnt hat. Dann bei meinen<br />
Vorstandsgspänli fürs Einkaufen der Preise,<br />
das Bereitstellen, Tisch-decken-Helfen, Speakern,<br />
zur Kasse schauen und was halt alles so<br />
zu tun ist an einem solchen Anlass.<br />
Wir alle hoffen, dass das nicht wieder der letzte<br />
Anlass war für längere Zeit und dass es endlich<br />
ein Ende nehmen möge – das mit dem C im Anfang.<br />
• Vreni Gramelsbacher<br />
Gruppe Pensionierte Telecom Basel<br />
Herbstversammlung<br />
Trotz den Covid-Regeln wurde die Herbstversammlung<br />
vom Mittwoch 1. Dezember 2021 gut<br />
besucht. Lag es am Besuch vom Niggi- Näggi,<br />
Samichlaus für Nichtbasler, oder daran, dass<br />
man sich wieder einmal treffen konnte? Sicher<br />
auch! Aber unser Gastreferent vom Polizei-<br />
und Justizdepardement Basel-Stadt, Herr<br />
Bläsi, sorgte für das grösste Interesse. Er begeisterte<br />
mit seinem über einstündigen Vortrag<br />
zur Kriminalpräventation. Betrugsfälle am Telefon<br />
nehmen zu. Die Tatsache, dass eine Telefonnummer<br />
keine verlässliche Auskunft mehr<br />
über die Herkunft der Anrufenden erlaubt, wird<br />
dabei gezielt ausgenutzt. Zudem werden die<br />
Betrüger*innen immer dreister. Sie geben sich<br />
als Verwandte oder Bekannte aus, manchmal<br />
sogar als Polizist*innen, und versuchen mit<br />
verwirrenden und beängstigenden Geschichten<br />
das Vertrauen der Opfer zu gewinnen – und<br />
damit deren Geld. Weitere Informationen zum<br />
Thema auf www.skppsc.ch oder www.telefonbetrug.ch.<br />
Wir hätten noch lange zuhören und Fragen stellen<br />
können, doch es warteten noch die andern<br />
Traktanden. Das Echo der Anwesenden: Es war<br />
eine der besten Versammlungen, die wir je hatten!<br />
Wir vom Vorstand freuen uns über den Erfolg,<br />
wir werden uns weiterhin bemühen, interessante<br />
Versammlungen durchzuführen. <br />
<br />
• Alex Vögtli
<strong>25</strong>/2022 <strong>syndicom</strong> bollettino • <strong>bulletin</strong> | 5<br />
Nouvelle Série : « On a appelé des travailleurs et des hommes arrivent »<br />
Pedro Sancho d’Espagne<br />
AMICALE DES ANCIENS DE L’IMPRIMERIE<br />
LAUSANNE<br />
Hommage à nos aînés<br />
Lors de la séance mensuelle du 30 novembre<br />
2021, nous avons fêté nos octogénaires, honoré<br />
nos nonagénaires et félicité notre centenaire.<br />
Le président David Bühlmann a tout<br />
d’abord honoré et remis un bouquet de fleurs à<br />
notre centenaire Odette Honsberger. Ensuite,<br />
un présent au nonagénaire Jean-Pierre Biétry.<br />
Puis ce fut le tour des octogénaires d’être dignement<br />
fêtés, deux sur quatre étaient présents<br />
: Pierre Pavid et William Schmutz. Etaient<br />
absents : André Galley et Luciano Antonietti.<br />
L’assemblée s’est terminée par le verre de l’amitié<br />
offert par l’Amicale.<br />
Repas de fin d’année<br />
Le mardi 14 décembre 2021, <strong>25</strong> aînés heureux<br />
se sont déplacés au restaurant de la Bourdonnette<br />
pour le traditionnel repas de fin d’année.<br />
C’est René Wenger qui a accueilli les participants,<br />
au pied levé, remplaçant Michel Pitton<br />
hospitalisé en dernière minute. Nous étions<br />
tous stupéfaits par cette mauvaise nouvelle.<br />
Un apéritif offert par l’amicale a permis à chacun<br />
et chacune de converser à sa guise et se remémorer<br />
les bons moments passés dans<br />
les arts graphiques. En entrée, une terrine<br />
garnie nous fut servie, suivie d’un<br />
consommé julienne. Nous avons ensuite<br />
dégusté les filets mignons de<br />
porc sauce forestière accompagnés<br />
de pomme frites et d’une jardinière<br />
de légumes. Un dessert fruité et glacé<br />
a conclu ce repas arrosé de vins du pays.<br />
Bien après le café et le pousse-café, tout ce petit<br />
monde a pu regagner son chez-soi en adressant<br />
les vœux de fin d’année.<br />
<br />
• Rodolphe Aeschlimann<br />
Pensionierte Medien St. Gallen<br />
Ein Festessen nach einem<br />
mageren Jahr<br />
Das Weihnachtsessen im Restaurant «Papagei»<br />
in St. Gallen hat bei den Kolleginnen und Kollegen<br />
der Pensioniertengruppe Tradition. Zum<br />
Jahresabschluss noch einmal in aller Gemütlichkeit<br />
zusammenzusitzen, zu plaudern und<br />
Meinungen auszutauschen, gehört zum Verlauf<br />
des Jahres. Doch in den vergangenen Monaten<br />
verlief das Vereinsleben anders. Man traf<br />
sich nicht mehr so oft, nicht regelmässig und<br />
stets dominierte die Frage das Geschehen: Ist<br />
die Durchführung dieser oder jener Veranstaltung<br />
zu verantworten? Und die Organisierenden<br />
müssen sich der Verantwortung stets bewusst<br />
sein.<br />
Die Durchführung des Weihnachtsessens im<br />
«Papagei» war auch längere Zeit keine klare<br />
Sache. Doch der Raum war reserviert, das Essen<br />
bestellt, aber die bundesrätliche Empfehlung<br />
fehlte noch. Schlussendlich wurden die<br />
Einladungen versandt und der Besitz des Covid-<br />
19-Zertifikates zur Bedingung gemacht. Die<br />
Reaktionen der Mitglieder waren unterschiedlich,<br />
von zögernd bis sehr erfreut. Und für uns<br />
Organisierende war die Zahl der Anmeldungen<br />
erfreulich. Die momentane Anmeldekapazität<br />
liegt bei vielen Veranstaltungen ein rundes<br />
Drittel tiefer als in normalen Zeiten. Und<br />
so verhielt sich die Teilnehmerzahl auch beim<br />
Weihnachtsessen Mitte Dezember in St. Gallen.<br />
Das Essen war ein Erfolg. Und die Freude über<br />
die Durchführung des Anlasses gross. Das Zusammentreffen<br />
im Rahmen der letzten Veranstaltung<br />
des Jahres war wohl notwendig, um<br />
die zwischenmenschlichen Kontakte auf der<br />
Höhe zu halten. Das Programm für das Jahr<br />
2022 steht. Ebenso die Hoffnung, dass die Zusammenkünfte<br />
und Veranstaltungen durchgeführt<br />
werden können. Denn auch ältere Menschen<br />
wollen Kontakte aufrechterhalten, nicht<br />
nur die jüngere Generation. • Fritz Heinze<br />
Pensioniertenvereinigung<br />
St. Gallen Swisscom<br />
Herbstausflug<br />
Am 16. September haben sich 22 pensionierte<br />
Kolleginnen und Kollegen in Arbon getroffen.<br />
Wir besichtigten eine Mühle aus dem 13.<br />
Jahrhundert, welche vor einigen Jahren<br />
fachgerecht restauriert wurde. Während<br />
einer etwa einstündigen Führung<br />
durch einen echten, pensionierten<br />
Müller haben wir sehr viel<br />
erfahren. Es gibt Getreidemühlen,<br />
Walken, Pressen, Ölen, Stampfen und<br />
Sägen. In Arbon wurde Getreide gemahlen.<br />
Die erste Erwähnung der Mühle geht auf<br />
die Gründungszeit der Eidgenossenschaft zurück.<br />
Während des Zweiten Weltkrieges half die<br />
Anlage, den Bedarf an Mehl zu decken. 1948<br />
stellte der letzte Müller den Betrieb ein, weil<br />
ein Nachfolger fehlte. Doch die Relikte seiner<br />
Tätigkeit und derjenigen seiner Vorfahren beliess<br />
er im Mühlkeller. 1991, im Jubiläumsjahr<br />
der Eidgenossenschaft, wurde der Mühleweiher<br />
auf Vordermann gebracht, wenig später wurde<br />
eine Stiftung gegründet, die das ganze Anwesen<br />
res taurierte. Am Tag der Schweizer Mühlen<br />
ging der Schieber hoch, das Wasser strömte<br />
vom Weiher herbei und direkt auf das Mühlrad;<br />
es klapperte so, wie dies das alte Lied besingt.<br />
Nachher plauderten wir bei einem gemeinsamen<br />
Essen wieder einmal ungezwungen miteinander.<br />
Die Kosten für Führung und Essen hat in<br />
verdankenswerter Weise die <strong>syndicom</strong>- Sektion<br />
St. Gallen übernommen. • Karl Tobler<br />
Pedro Sancho, 72 ans, est arrivé en Suisse en<br />
1963 dans le cadre du regroupement familial.<br />
Ses parents ont quitté l’Espagne en 1960<br />
déjà pour trouver un moyen de subsistance.<br />
Les régions rurales d’Andalousie, comme<br />
celle où Pedro a passé ses premières années,<br />
étaient particulièrement pauvres et<br />
pratiquement pas scolarisées. A treize ans,<br />
Pedro voyait pour la première fois une salle<br />
de classe, à Lausanne. La journée, il suivait<br />
l’école publique dans une langue étrangère,<br />
et le soir, il se rendait à l’école espagnole<br />
pour apprendre sa langue maternelle.<br />
Après trois ans de rude écolage, Pedro<br />
Sancho a commencé un apprentissage de relieur<br />
qu’il a achevé avec les meilleurs résultats<br />
d’examen – à la grande fierté de ses parents,<br />
se souvient-il.<br />
Outre sa formation et sa carrière professionnelle,<br />
Pedro a été un activiste puis un<br />
syndicaliste combatif depuis 1970. Il s’est<br />
toujours engagé pour de meilleures conditions<br />
de travail et de vie, mais aussi pour la<br />
solidarité internationale. Il a ainsi lutté avec<br />
succès aux côtés d’autres collègues pour une<br />
quatrième semaine de vacances pour les<br />
apprenti·e·s et est entré en contact avec des<br />
groupes de gauche, marxistes, trotskistes<br />
et anarchistes. C’est ainsi qu’est née la Jeunesse<br />
ouvrière chrétienne. Elle s’est engagée<br />
en faveur des jeunes pour des billets de cinéma<br />
à prix réduit, pour la formation et le perfectionnement<br />
des migrants, et a aussi mis à<br />
disposition des fonds, des flyers et des livres<br />
pour les activistes en Espagne, alors en lutte<br />
contre la dictature de Franco. En tant que secrétaire<br />
général, Pedro coordonne les activités<br />
des migrants en Suisse et à l’étranger. Il<br />
dirige des campagnes contre les initiatives<br />
racistes et xénophobes de Schwarzenbach et<br />
de l’Action Nationale. Un livre intitulé « Spanier<br />
oder Schweizer ? » en a été tiré. Il relate<br />
la situation des immigrés de la seconde génération.<br />
En 1980, Pedro est embauché dans l’entreprise<br />
de reliure zurichoise Burkhardt,<br />
lA LETTRE<br />
Nestlé et Vevey<br />
dont il préside la commission d’entreprise.<br />
Il s’engage alors pour la fusion des relieurs<br />
avec le syndicat Typographia, qui donne<br />
naissance au SLP, dont il devient membre du<br />
comité central. Il peut ainsi concrétiser son<br />
objectif de former un organe syndical pour<br />
les migrants. A la création de comedia en<br />
1999, le groupe de travail Migration se transforme<br />
en commission de la migration, qu’il<br />
préside jusqu’en 2007. Pedro préside aussi<br />
le secteur reliure et cartonnage et siège au<br />
comité central. Il exerce comme secrétaire<br />
Distinction pour le meilleur examen final d’apprentissage,<br />
remise en mai 1969 par le maire Georges-André<br />
Chevallaz (1957–1973) à Lausanne.<br />
central jusqu’à fin 2010. A la création de <strong>syndicom</strong><br />
en 2011, il devient coresponsable de<br />
la région Zurich-Suisse orientale.<br />
Depuis 2016, Pedro est retraité, mais reste<br />
un syndicaliste passionné et convaincu. Il<br />
s’est intégré en Suisse comme relieur, mais<br />
aussi comme activiste, syndicaliste et père<br />
de famille de deux filles. Aujourd’hui fier<br />
grand-papa, ce collègue originaire d’une région<br />
pauvre du sud de l’Europe raconte qu’il<br />
ne savait pas où se trouvait la Suisse, juste<br />
qu’il y faisait froid.<br />
(Deutsch S. 8/italiano pag. 8)<br />
• Therese Wüthrich<br />
comité des retraité·e·s <strong>syndicom</strong><br />
« 24 Heures » vient de rappeler la participation financière de Nestlé à la<br />
réfection du Théâtre. Une autre « générosité » de Nestlé devrait être<br />
encore rappelée. J’avais proposé que la ville achète le tiers sud de la<br />
propriété Eiffel. La municipalité avait répondu non. J’avais dénoncé<br />
publiquement « les déserts qui s’étendaient à Vevey » lorsque Nestlé<br />
avait coupé tous les arbres. De plus, comme décroissance alternatives (da.) récemment,<br />
j’avais organisé une conférence sur le thème : « Nestlé tue les bébés ». La direction invitée<br />
n’avait pas répondu. Ces deux démarches auraient pu pousser M. Maucher à me fermer la<br />
porte. Le jour où l’on m’a confié la direction des Travaux, j’ai entrepris la démarche proposée<br />
quelques années plus tôt et en quelques semaines nous avons décidé de créer le petit<br />
parc public qui entoure le port Eiffel. Le syndic Chavannes a signé la demande officielle de la<br />
ville. Le Conseil communal a voté 300 000 francs de travaux. Nestlé a offert 3200 m 2 de<br />
terrain au bord du lac payés bien cher aux descendants de Gustave Eiffel. Une valeur<br />
inestimable selon la logique des transferts immobiliers privés. Tant Nestlé que la commune<br />
ont admis l’intérêt public. Nos collectivités sont des nains à côté des entreprises multinationales.<br />
Elles payent les impôts qu’elles veulent. Comment vérifier les prix de transfert de<br />
groupes puissants, présents dans tous les pays du monde. Et pourtant, c’est une chance<br />
considérable d’abriter une telle entreprise : le prestige, le nombre de postes de travail, les<br />
impôts qui facilitent l’équilibre financier et ceux des centaines d’employés qui, eux, sont<br />
taxés sur leurs rémunérations.<br />
• Pierre Aguet
6 | <strong>bulletin</strong> • bollettino <strong>syndicom</strong><br />
<strong>25</strong>/2022<br />
Agenda<br />
Pensionierte Medien Aarau<br />
Mittwoch, 2. März, 14.15 Uhr, Monatshock im<br />
Restaurant «Aarauerstube» in Aarau (vis-à-vis<br />
Bahnhof). <br />
Peter Rymann<br />
Pensionierte Medien Aargau<br />
(Aarau/Zofingen)<br />
Mittwoch, 6. April, 14.15 Uhr, Jahresversammlung<br />
im Restaurant «Traube» in Küttigen. Persönliche<br />
Einladung folgt. Peter Rymann<br />
Pensionierte Medien Basel<br />
Donnerstag, 3. Februar, 14 Uhr: Fondueplausch<br />
im Keller des Männerchors St. Johann, Restaurant<br />
«Zur Mägd», St. Johanns-Vorstadt 29,<br />
4056 Basel (Tram Nr. 11 oder Bus Nr. 30 Johanniterbrücke).<br />
Kosten: Fr. 20 inkl. 1 Schnäpsli<br />
(wird vor Ort eingezogen), Getränke gehen<br />
auf eigene Kosten. Kuchenspenden sind herzlich<br />
willkommen. Weitere Informationen: Vreni<br />
Gramelsbacher, Gundeldingerstrasse 339, 4053<br />
Basel oder E-Mail: v.gramelsbacher@gmx.ch<br />
Mittwoch, 16. März: Besuch der Maison Cailler<br />
in Broc (Einlass nur mit Covid-Zertifikat!).<br />
Während eines Rundganges von ca. einer Stunde<br />
lernen wir die Geschichte der Schokolade<br />
kennen und entdecken dabei, wie aus Kakaobohnen<br />
und hochwertigen Zutaten feine Schokoladenkreationen<br />
hergestellt werden. Bei<br />
einer Degustation werden wir mit einer verblüffenden<br />
Aromenvielfalt verwöhnt.<br />
Abfahrt: 9 Uhr ab Meret Oppenheim-Strasse<br />
(hinter dem Bahnhof SBB). Kosten: Fr. 50 für<br />
Fahrt, Führung, Eintritt und Mittagessen (wird<br />
vor Ort eingezogen).<br />
Anmeldeschluss: 4. März, an Manfred Rütschlin,<br />
Thiersteinerallee 90, 4053 Basel, oder E-Mail:<br />
camaruetschlin@bluewin.ch<br />
Pensionierte Telecom Basel<br />
Die Generalversammlung findet am Mittwoch,<br />
6. April, 14.30 Uhr im Rest. «Bundesbahn»,<br />
Basel, statt, falls es die Covid-Situation zulässt,<br />
ansonsten werden wir die GV verschieben.<br />
Eine schriftliche Einladung folgt. Bei einer<br />
kurzfristigen Verschiebung werde ich per E-Mail<br />
orientieren. Alex Vögtli. 079 346 76 64, voegtli_lex@bluewin.ch<br />
Alte Garde Bern<br />
Jahresprogramm 2022<br />
(Änderungen vorbehalten)<br />
Fr, 11. Februar: 72. Hauptversammlung<br />
Mi, 9. März: Bocciaturnier 1<br />
Do, 28. April: Frühjahrs-Wanderung<br />
Mi, <strong>25</strong>. Mai: Pensioniertentreffen des Sektors 3<br />
(Medien) in Basel<br />
Do, 9. Juni: Ganztagesausflug, Bremgarten AG<br />
Mi, 20. Juli: Bocciaturnier 2<br />
Do, <strong>25</strong>. August: Sommerplausch in der Eymatt<br />
Mi, 28. September: Herbstwanderung<br />
Do, 10. November: Betriebsbesichtigung<br />
Fr, 9. Dezember: Jahresschlussfeier<br />
Do, 29. Dezember: Gnagi-Essen<br />
Fr, 10. Februar 2023: 73. Hauptversammlung<br />
Keglergruppe Alte Garde Bern<br />
Jeden ersten und dritten Mittwochnachmittag<br />
im Monat treffen wir uns um 14 Uhr im Restaurant<br />
«Jäger», Murtenstrasse 221, 3027 Bern,<br />
zum Kegelschub und anschliessenden Jass und<br />
Stammtisch, zu welchem auch Nichtjasser und<br />
Nichtkegler eingeladen sind. Schlusskegeln<br />
am 14. Dezember 2022. Neue TeilnehmerInnen<br />
sind immer herzlich willkommen.<br />
Fragen an: Ernst Lüscher, Kassier Alte Garde<br />
Bern, Wangenstrasse 45a, 3018 Bern, Tel. 031<br />
991 47 02, E-Mail: lueschere@bluewin.ch<br />
Pensioniertenvereinigung Bern<br />
Post/Swisscom<br />
Geschätzte Kolleginnen und Kollegen<br />
Unsere Hauptversammlung ist vorgesehen am<br />
3. Februar um 15 Uhr, im Restaurant «Casa<br />
d’Italia», Bühlstrasse 57, 3012 Bern. Dies unter<br />
Vorbehalt der Entwicklung an der Covid-Front.<br />
Wir wünschen alles Gute im Neuen Jahr. Bleibt<br />
gesund!<br />
Beat Thierstein, Sekretär<br />
SLB-Senioren Bern<br />
Einladung zur 61. Hauptversammlung der SLB-<br />
Senioren, 24. Februar, 11 Uhr, Hotel Kreuz<br />
Bern, Zeughausgasse 41. Anmeldungen bis 12.<br />
Februar an Veronika Riem 033 336 18 71 oder<br />
swissvol@bluewin.ch<br />
Pensionierten Vereinigung<br />
Lötschberg-Post<br />
Liebe Kolleginnen und Kollegen<br />
Wir treffen uns zu unseren Monatstreffen am<br />
Dienstag, 1. März, im Restaurant «Café de Paris»<br />
Interlaken und am 5. April im Hotel Kreuz/<br />
Post in Grindelwald. Neue Kolleginnen und Kollegen<br />
sind herzlich willkommen. Anmeldungen<br />
für die Treffen nimmt unser Obmann Markus<br />
Stender, Tel. 033 335 17 18, bis zum <strong>25</strong>. 2.<br />
bzw. 1. 4.entgegen. Er erteilt auch weitere Auskunft.<br />
Wir wünschen allen kranken Mitgliedern<br />
gute Besserung.<br />
M. Stender<br />
Pensionierten-Verein<br />
Post + Telecom Olten<br />
Geschätzte Kolleginnen und Kollegen,<br />
wir laden euch herzlich ein zur Hauptversammlung<br />
am Freitag, 18. März, 15 Uhr im Bowlingcenter,<br />
4632 Trimbach. Es gelten die aktuellen<br />
Corona-Vorschriften (Zertifikat). Über die geplanten<br />
Aktivitäten (Reisen/Jassen usw.) werden<br />
wir an dieser Versammlung entscheiden.<br />
Jedes Mitglied erhält eine persönliche Einladung.<br />
Nach dem geschäftlichen Teil offerieren<br />
wir einen Imbiss. Der Jahresbeitrag kann an der<br />
Versammlung bezahlt werden. Allen Mitgliedern,<br />
die aus gesundheitlichen Gründen nicht<br />
dabei sein können, wünschen wir von Herzen<br />
gute Besserung. Neu pensionierte KollegenInnen<br />
sind ebenfalls herzlich willkommen.<br />
<br />
Der Vorstand, i. A. Joe Vonarburg<br />
Wir trauern · Hommages · Condoglianze<br />
Abderhalden Reto, Elgg, verstorben am<br />
20.03.2021 im Alter von 63 Jahren. Mitglied der<br />
Sektion Bern seit 1986.<br />
Aguilar Fernando, Onex, décédé le<br />
29.09.2021 à l’âge de 86 ans. Membre de la<br />
section Genève-La Côte depuis 1968.<br />
Albisser Ernst, Hirzel, verstorben am<br />
19.09.2021 im Alter von 93 Jahren. Mitglied der<br />
Sektion Zürich Logistik seit 1946.<br />
Anderegg Hans, Bilten, verstorben am<br />
03.10.2021 im Alter von 87 Jahren. Mitglied der<br />
Sektion Linth Post seit 1964.<br />
Bachmann Dora, Hagenbuch ZH, verstorben<br />
am 09.11.2021 im Alter von 82 Jahren. Mitglied<br />
der Sektion Zürich Telecom seit 1975.<br />
Baldinger Henri, Epalinges, décédé le<br />
14.06.2021 à l’âge de 87 ans. Membre de la<br />
section Vaudoise poste depuis 1955.<br />
Bernasconi Pierino, Coldrerio, deceduto in<br />
data 06.12.2021 all’età di 95 anni. Membro<br />
della sezione Ticino e Moesano. Socio dal 1946.<br />
Bertschy Francis, Genève, décédé le<br />
17.11.2021 à l’âge de 93 ans. Membre de la<br />
section Genève-La Côte.<br />
Binz August, Ostermundigen, verstorben am<br />
30.11.2021 im Alter von 97 Jahren. Mitglied der<br />
Sektion Bern seit 1944.<br />
Birrer Robert, Spreitenbach, verstorben am<br />
27.11.2021 im Alter von 66 Jahren. Mitglied der<br />
Sektion Zürich Logistik seit 1985.<br />
Bloque Paul, Vicques, décédé le 26.11.2021 à<br />
l’âge de 92 ans. Membre de la section Arc<br />
Jurassien.<br />
Broder Robert, Reichenburg, verstorben am<br />
20.03.2021 im Alter von 94 Jahren. Mitglied der<br />
Rhätia seit 1969.<br />
Brühlmann Fritz, Effretikon, verstorben am<br />
19.12.2021 im Alter von 82 Jahren. Mitglied der<br />
Sektion Zürich Logistik.<br />
Brunner Christian, Frauenfeld, verstorben<br />
am 05.08.2021 im Alter von 74 Jahren. Mitglied<br />
der Sektion Thurgau Post seit 1968.<br />
Charvet Rémy, Saxon, décédé le 24.06.2021 à<br />
l’âge de 82 ans. Membre de la section Valais<br />
Romand.<br />
Crettol Georges, Sierre, décédé le<br />
20.08.2021 à l’âge de 87 ans. Membre de la<br />
section Valais Romand.<br />
Demelais Michel, Yverdon-les-Bains, décédé<br />
le 08.12.2021 à l’âge de 79 ans. Membre de la<br />
section Vaud Télécom depuis 1965.<br />
Demierre Francis, Wettingen, décédé le<br />
23.11.2021 à l’âge de 87 ans. Membre de la<br />
section Aargau depuis 1953.<br />
Devaud Romain, Nyon, décédé le 16.11.2021<br />
à l’âge de 87 ans. Membre de la section Genève-<br />
La Côte depuis 1954.<br />
Ecabert Georges, Corgémont, décédé le<br />
04.12.2021 à l’âge de 89 ans. Membre de la<br />
section Arc Jurassien.<br />
Eggenberger Mathäus, Grabserberg,<br />
verstorben am 12.11.2021 im Alter von 90<br />
Jahren. Mitglied der Rhätia seit 1962.<br />
Egger Martin, Oftringen, verstorben am<br />
09.09.2021 im Alter von 56 Jahren. Mitglied der<br />
Sektion Aargau seit 1990.<br />
Eggimann Jakob, Aarwangen, verstorben am<br />
19.11.2021 im Alter von 79 Jahren. Mitglied der<br />
Sektion Emmental-Oberaargau Post seit 1963.<br />
Elsener Paul, Marthalen, verstorben am<br />
10.11.2021 im Alter von 90 Jahren. Mitglied der<br />
Sektion Zürich Telecom seit 1957.<br />
Fuhrer Alfred, Kallnach, verstorben am<br />
14.11.2021 im Alter von 62 Jahren. Mitglied der<br />
Sektion Bern Postpersonal seit 1974.<br />
Glauser Heinz, Basel, verstorben am<br />
05.11.2021 im Alter von 69 Jahren. Mitglied der<br />
Sektion Region Basel seit 1984.<br />
Goy Fathia, Concise, décédée le 11.10.2021 à<br />
l’âge de 58 ans. Membre de la section Vaudoise<br />
poste.<br />
Graf-Saluz Fritz, Sissach, verstorben am<br />
11.10.2021 im Alter von 91 Jahren. Mitglied der<br />
Sektion Region Basel seit 1950.<br />
Gugger Ernst, Schönenwerd, verstorben am<br />
10.10.2021 im Alter von 72 Jahren. Mitglied der<br />
Sektion Aargau seit 1965.<br />
Gujer Richard, Zürich, verstorben am<br />
05.11.2021 im Alter von 79 Jahren. Mitglied der<br />
Sektion Zürich Telecom seit 1972.<br />
Heimberg Kurt, Zweisimmen, verstorben am<br />
26.11.2021 im Alter von 80 Jahren. Mitglied der<br />
Sektion Lötschberg Post seit 1959.<br />
Helfer Hugo, Seltisberg, verstorben am<br />
18.12.2021 im Alter von 93 Jahren. Mitglied der<br />
Sektion Region Basel seit 1949.<br />
Herren Walter, Urdorf, verstorben am<br />
02.11.2021 im Alter von 86 Jahren. Mitglied der<br />
Sektion Zürich Logistik seit 1961.<br />
Hofer Ernst, Schwarzenburg, verstorben am<br />
05.12.2021 im Alter von 91 Jahren. Mitglied der<br />
Sektion Bern seit 1953.<br />
Hofer-Merk Erwin, Jona, verstorben am<br />
23.10.2021 im Alter von 93 Jahren. Mitglied der<br />
Sektion GIV Zürich/Ostschweiz seit 1948.<br />
Hohl Johannes, Goldach, verstorben am<br />
09.11.2021 im Alter von 90 Jahren. Mitglied der<br />
Sektion Ostschweiz seit 1955.<br />
Jäggi Markus, Recherswil, verstorben am<br />
07.09.2021 im Alter von 81 Jahren. Mitglied der<br />
Sektion Olten SO seit 1957.<br />
Kipfer Robert, Wattenwil, verstorben am<br />
14.11.2021 im Alter von 79 Jahren. Mitglied der<br />
Sektion Bern seit 1975.<br />
Loosli Markus, St. Gallen, verstorben am<br />
21.11.2021 im Alter von 54 Jahren. Mitglied der<br />
Sektion Ostschweiz seit 1990.<br />
Mäder Bruno, Bubikon, verstorben am<br />
20.10.2021 im Alter von 81 Jahren. Mitglied der<br />
Sektion Zürich Logistik.<br />
Mangeat Rémy, Biel/Bienne, décédé le<br />
13.11.2021 à l’âge de 89 ans. Membre de la<br />
section Biel/Bienne depuis 1965.<br />
Mastel Silvio, St. Moritz, verstorben am<br />
02.11.2021 im Alter von 78 Jahren. Mitglied der<br />
Rhätia seit 1973.<br />
Meili Eduard, Zürich, verstorben am<br />
13.12.2021 im Alter von 94 Jahren. Mitglied der<br />
Sektion Zürich Telecom seit 1950.<br />
Monnier-Cuénoud Eliane, Orbe, décédée le<br />
22.09.2021 à l’âge de 80 ans. Membre de la<br />
section Vaud Télécom.<br />
Morgenthaler René, Wichtrach, verstorben<br />
am 20.12.2021 im Alter von 61 Jahren. Mitglied<br />
der Sektion Olten SO seit 1977.<br />
Moser Jean-Pierre, Coffrane, décédé le<br />
18.12.2021 à l’âge de 86 ans. Membre de la<br />
section Arc Jurassien depuis 1995.<br />
Muheim Marcel, Basel, verstorben am<br />
04.12.2021 im Alter von 92 Jahren. Mitglied der<br />
Sektion Region Basel seit 1947.<br />
Müller Hans-Peter, Bern, verstorben am<br />
13.11.2021 im Alter von 78 Jahren. Mitglied der<br />
Sektion Bern Postpersonal seit 1966.
<strong>25</strong>/2022 <strong>syndicom</strong> bollettino • <strong>bulletin</strong> | 7<br />
Pensioniertenverein Region Basel<br />
Geschätzte Kolleginnen und Kollegen,<br />
wir hoffen, ihr seid gut ins neue Jahr gestartet.<br />
Wir planen, alle unsere vorgesehenen Veranstaltungen<br />
durchzuführen. Die Generalversammlung<br />
findet am Montag, 7. Februar, um<br />
14.30 Uhr wie gewohnt im Restaurant «Bundesbahn»,<br />
Güterstrasse 59, 4053 Basel, statt.<br />
Die Monatsversammlung im März fällt infolge<br />
Fasnacht aus. Weitere Monatsversammlungen:<br />
Montag, 4. April, 2. Mai und 6. Juni.<br />
Bitte beachtet immer die aktuellen Corona-Vorschriften.<br />
Auf ein Wiedersehen mit Euch freut<br />
sich <br />
der Vorstand<br />
Pensioniertenverein Region Basel<br />
Februar-Wanderung<br />
Geschätzte Kolleginnen und Kollegen<br />
Die Wanderung vom 17. Februar führt uns von<br />
Rheinfelden nach Augst ins Rest. «Salmeck».<br />
Wir treffen uns um 13.15 Uhr, Passerelle, Abgang<br />
Gleis 11. Abfahrt 13.37 Uhr. Wir wandern<br />
Väterchen Rhein entlang nach Augst ins Rest.<br />
«Salmeck», Rheinstrasse 1, wozu wir ca. 1½<br />
bis 2 Std. brauchen. Es sind alle Kolleginnen,<br />
Kollegen der Sektoren 2 + 3 sowie PartnerInnen<br />
herzlich eingeladen. Nichtwanderer und<br />
diejenigen, welche nicht gut zu Fuss sind, kommen<br />
direkt ins Restaurant, Bus 81 von Basel<br />
und Liestal, Haltestelle Augst. Auch hier können<br />
die Jasser ihre Trümpfe aufspielen lassen.<br />
<br />
Euer Wanderleiter Othmar<br />
Muster Veronika, Düdingen, verstorben am<br />
09.12.2021 im Alter von 71 Jahren. Mitglied der<br />
Sektion Bern Postpersonal seit 2003.<br />
Oberer Gustav, Rothenburg, verstorben am<br />
21.11.2021 im Alter von 82 Jahren. Mitglied der<br />
Sektion Zentralschweiz seit 1966.<br />
Ortu Angelo, Crissier, deceduto in data<br />
31.10.2021 all’età di 80 anni. Membro della<br />
sezione Vaudoise poste. Socio dal 1976.<br />
Papis Jean-Claude, Corsier-sur-Vevey, décédé<br />
le 09.07.2021 à l’âge de 80 ans. Membre de la<br />
section Vaudoise poste depuis 1959.<br />
Ritzmann Kurt, Brione sopra Minusio,<br />
verstorben am 18.11.2021 im Alter von<br />
79 Jahren. Mitglied der Sektion GIV Zürich/<br />
Ostschweiz seit 1971.<br />
Rosenberger Alfred, Zürich, verstorben am<br />
22.11.2021 im Alter von 86 Jahren. Mitglied der<br />
Sektion Zürich Telecom seit 1957.<br />
Rossi Tarcisio, Li Curt, verstorben am<br />
20.12.2021 im Alter von 86 Jahren. Mitglied der<br />
Sektion Zürich Telecom seit 1973.<br />
Rusterholz Fritz, Hombrechtikon, verstorben<br />
am 12.12.2021 im Alter von 75 Jahren. Mitglied<br />
der Sektion Zürich Logistik.<br />
Schläpfer Walter, Unterseen, verstorben am<br />
11.11.2021 im Alter von 87 Jahren. Mitglied der<br />
Sektion Lötschberg Post seit 1953.<br />
Schlegel Hans, Buchs SG, verstorben am<br />
03.12.2021 im Alter von 85 Jahren. Mitglied der<br />
Sektion Ostschweiz seit 1958.<br />
Schmid-Frieden Hans-Paul, Breitenbach,<br />
verstorben am 07.12.2020 im Alter von<br />
94 Jahren. Mitglied der Sektion Region Basel<br />
seit 1946.<br />
März-Wanderung<br />
Geschätzte Kolleginnen und Kollegen<br />
Die Wanderung vom 17. März führt uns von Rothenfluh<br />
nach Gelterkinden ins Rest. «Roseneck».<br />
Wir treffen uns um 13 Uhr auf der Passerelle,<br />
Gleis 15/16. Abfahrt des Zuges 13.17<br />
Uhr, Gelterkinden Postauto 102 ab 13.40 Uhr.<br />
Rothenfluh an 13.49 Uhr. Wir laufen dann nach<br />
Gelterkinden zurück, in ca. 1½ Std. und kehren<br />
im Rest. «Rosen eck» ein.<br />
Es sind alle Kolleginnen, Kollegen der Sektoren<br />
2 + 3 sowie PartnerInnen herzlich eingeladen.<br />
Nichtwanderer und diejenigen, welche nicht<br />
gut zu Fuss sind, kommen direkt ins Restaurant.<br />
Basel SBB ab 15.17 oder 15.31 Uhr, dann<br />
an die Sissacherstr. 2, ca. 5 Min. vom Bahnhof.<br />
Auch die Jasser sind wie immer willkommen. <br />
<br />
Euer Wanderleiter Othmar<br />
Pensionati Ticino e Moesano<br />
Attività 2022<br />
Il programma 2022 è stato inviato per posta a<br />
colleghe e colleghi.<br />
Per tutti gli eventi verranno rispettate le norme<br />
sanitarie in vigore al momento dello svolgimento<br />
dell’evento stesso.<br />
Aggiornamenti sul <strong>Bollettino</strong>, sul sito https://<br />
pensionati.<strong>syndicom</strong>.ch e presso il Segretariato<br />
di <strong>syndicom</strong> (058 817 18 18 / info@<strong>syndicom</strong>.ch).<br />
Gruppo pensionati Ticino e Moesano,<br />
<br />
Il Comitato<br />
Simeon Bartholome, Lenzerheide/Lai,<br />
verstorben am 08.11.2021 im Alter von<br />
88 Jahren. Mitglied der Rhätia.<br />
Sprecher Martin, Davos Glaris, verstorben am<br />
13.11.2021 im Alter von 91 Jahren. Mitglied der<br />
Rhätia seit 1947.<br />
Stalder Gottfried, Bern, verstorben am<br />
04.12.2021 im Alter von 95 Jahren. Mitglied der<br />
Sektion Bern Postpersonal seit 1946.<br />
Tschannen Paul, Wabern, verstorben am<br />
09.11.2021 im Alter von 89 Jahren. Mitglied der<br />
Sektion Bern seit 1968.<br />
Vontobel Marco, S. Vittore, deceduto in data<br />
21.09.2021 all’età di 63 anni. Membro della<br />
sezione Ticino e Moesano. Socio dal 1988.<br />
Vuilleumier Charles, La Chaux-de-Fonds,<br />
décédé le 07.09.2021 à l’âge de 81 ans. Membre<br />
de la section Arc Jurassien depuis 1959.<br />
Walther Fritz, Bätterkinden, verstorben am<br />
30.11.2021 im Alter von 82 Jahren. Mitglied der<br />
Sektion Bern Postpersonal seit 1964.<br />
Widmer Harry, Chur, verstorben am 10.12.2021<br />
im Alter von 79 Jahren. Mitglied der Rhätia seit 1965.<br />
Widmer Jürg, Urdorf, verstorben am<br />
16.12.2021 im Alter von 87 Jahren. Mitglied der<br />
Sektion Zürich Logistik seit 1952.<br />
Wyssen Hansruedi, Lenzburg, verstorben am<br />
09.12.2021 im Alter von 86 Jahren. Mitglied der<br />
Sektion Aargau seit 1958.<br />
Zech-Hänggi Elisabeth, Felben-Wellhausen,<br />
verstorben am 04.09.2021 im Alter von<br />
76 Jahren. Mitglied der Sektion Zürich Telecom<br />
seit 1992.<br />
Zuber Michel, Lausanne, décédé le 23.10.2021<br />
à l’âge de 79 ans. Membre de la section Vaudoise<br />
poste depuis 1960.<br />
Pensionierte Zofingen<br />
Wanderung Fr., 4. März: Mit dem Bus Linie 5, Zofingen<br />
ab um 13.47 Uhr bis Abzweigung Bahnhof<br />
(Schuhfabrik). Der Wigger entlang bis Rest.<br />
«Lerchenhof» in Mehlsecken.<br />
Wanderung Fr., 1. April: Mit dem Bus Linie 5,<br />
Zofingen ab 14.01 Uhr bis Restaurant «Schlossberg»<br />
Wikon. Oder zu Fuss ab Zofingen oder ab<br />
Bushaltestelle Riedtal am Galgenberg entlang<br />
bis Schlossberg Wikon.<br />
<br />
Euer Wanderkollege Paul<br />
Postveteranenverein Zürich<br />
Liebe Kolleginnen und Kollegen<br />
Wir treffen uns am Donnerstag, 10. Februar, um<br />
14.30 Uhr zur Generalversammlung im Volkshaus<br />
Zürich (gelber Saal). Wir freuen uns auf<br />
eine zahlreiche Teilnahme. Der Vorstand<br />
Wandergruppe<br />
Donnerstag, 24. Februar: Wynigen–Bad Rudswil–<br />
Burgdorf.<br />
Nach Kaffee und Gipfeli in der «Linde» Wynigen<br />
durchwandern wir den Stadelrain und den<br />
Reiteneggwald und erreichen nach 1 Stunde 40<br />
Minuten das Rest. «Bad Rudswil» nahe Ersigen.<br />
Nach der Mittagsrast wandern wir zum Hüntu<br />
und erreichen alsbald die Emme, von da ist<br />
es nicht mehr weit bis Burgdorf. Wanderzeit 1<br />
Stunde 50 Minuten. Unser Fahrplan: Zürich HB<br />
ab 8.30 IC 5 Gleis 16, Olten an 9.00, weiter 9.06<br />
ab Gleis 10 bis Wynigen an, 9.30. Retour: Burgdorf<br />
ab 16.53, Gleis 3, Zürich HB an 18.06,Billette<br />
Wohnort–Wynigen und zurück ab Burgdorf–Wohnort.<br />
Für Kolleginnen und Kollegen,<br />
die zum Mittagessen anreisen: Zürich HB 10.30<br />
Gleis 31/32, Olten an 11.00, weiter 11.06 ab<br />
Gleis 10 bis Wynigen, Bus 466 bis Rudswil, dann<br />
ca. 10 Minuten zu Fuss bis zum Restaurant «Bad<br />
Rudswil», Billette Wohnort Bad Rudswil via Wynigen<br />
und zurück via Wynigen, Bad Rudswil ab<br />
13.59 oder 14.59. Anmeldung bis Samstag, 19.<br />
Februar. Bitte Covid-Zertifikat mitnehmen.<br />
Donnerstag, 31. März: Aargau-Wanderung, Remetschwil–Bruno<br />
Weber-Park, Dietikon Bhf.<br />
Wir starten mit Kaffee und Gipfeli im Restaurant<br />
«Post» in Remetschwil, Frau Selkinger, ehemalige<br />
Postmitarbeiterin, informiert uns über ihr<br />
schönes Dorf. Wir wandern via Sennhof, Ägelsee,<br />
Kindhausen zum Bruno Weber-Park. Dieser<br />
Kunstraum auf rund 15 000 Quadratmetern<br />
gilt schweizweit als grösster Skulpturenpark eines<br />
einzelnen Künstlers. Mittagessen in der Villa<br />
von Frau Weber, anschliessend führt sie uns<br />
durch die Liegenschaft. Am Nachmittag laufen<br />
wir der Reppisch entlang bis Dietikon. Wanderzeit<br />
am Morgen 2 Stunden, 230 m bergauf, 310<br />
impressum <strong>syndicom</strong> <strong>bulletin</strong> · bollettino<br />
Pensionierte Medien <strong>syndicom</strong><br />
Die Einladungen zum «Pensionierten-<br />
Treffen des Sektors Medien» vom <strong>25</strong>. Mai<br />
2022 in Basel wurden Euch Mitte Dezember<br />
per Post zugestellt. Wir freuen uns auf Eure<br />
Anmeldungen (Anmeldeschluss 1. März<br />
2022). Sollte jemand die Einladung nicht<br />
erhalten haben, bitte sich melden bei<br />
Manfred Rütschlin, Thiersteinerallee 90,<br />
4053 Basel / camaruetschlin@bluewin.ch /<br />
061 331 39 62.<br />
Organisationskomitee Basel 2022<br />
Retraité·e·s Médias de <strong>syndicom</strong><br />
Les invitations pour la « rencontre des<br />
retraité·e·s du secteur Médias » du <strong>25</strong> Mai<br />
2022 à Bâle vous ont été envoyées midécembre<br />
par courrier postal. Nous<br />
attendons volontiers vos inscriptions (délai<br />
d’inscription : 1 er mars 2022). Si vous<br />
n’avez pas reçu l’invitation, vous pouvez<br />
contacter Rodolphe Aeschlimann, Chemin<br />
de la Bovery <strong>25</strong>, 1614 Granges (Veveyse) /<br />
raeschli@netplus.ch / 021 947 43 23.<br />
Comité d’organisation de Bâle 2022<br />
Pensionati Media <strong>syndicom</strong><br />
Gli inviti all’ «Incontro dei pensionati del<br />
settore dei media» del <strong>25</strong> maggio 2022 a<br />
Basilea vi sono stati inviati per posta a<br />
metà dicembre. Attendiamo con piacere le<br />
vostre iscrizioni (entro il 1° marzo 2022).<br />
Se qualcuno non avesse ricevuto l’invito lo<br />
invitiamo a contattare Ernesto Fenner,<br />
Via Baraggie 7, 6612 Ascona /<br />
ernesto.fenner@bluewin.ch /<br />
091 857 30 88.<br />
Comitato organizzatore Basilea 2022<br />
bergab, nachmittags 45 Minuten. Zürich HB ab<br />
8.14 S12 Gleis 41/42, Baden an 8.42, Baden ab<br />
8.57 Postauto 320 Kante D, Remetschwil Dorf<br />
an 9.16. Wer direkt zum Mittagessen kommen<br />
möchte, meldet sich bei mir. Fahrplan: Zürich<br />
HB 11.11 S19 Gleis 31/32, Dietikon an 11.23,<br />
weiter um 11.34 Bus 3<strong>25</strong> Kante D bis Haltestelle<br />
Weinberg, an 11.41, Fussmarsch bis zum<br />
Park 10 Minuten. Anmeldefrist für alle TeilnehmerInnen:<br />
Montag, 21. März, an Karl Bichsel.<br />
Bitte Covid-Zertifikat mitnehmen.<br />
Nächste Wanderung: 28. April im Thurgau.<br />
Wir grüssen euch herzlich und hoffen auf eine<br />
grosse Beteiligung!<br />
Willi Wacker und Karl Bichsel<br />
044 302 40 51/ 079 459 74 71<br />
Redaktion · rédaction · redazione: Verantwortlich, responsable, responsabile:<br />
Patrizia Mordini, kommunikation@<strong>syndicom</strong>.ch. Das <strong>Bulletin</strong> erscheint sechsmal im Jahr.<br />
Le <strong>bulletin</strong> paraît six fois par an. Il bollettino esce sei volte l’anno.<br />
Produktion · Production · Produzione: Rieke Krüger, Katja Leudolph, Petra Demarchi<br />
Druck · impression · stampa: Stämpfli AG, Wölflistrasse 1, 3001 Bern<br />
Verlegerin · éditeur · editore: <strong>syndicom</strong> – Gewerkschaft Medien und Kommu ni kation,<br />
Monbijou strasse 33, Postfach, 3001 Bern, Tel. 058 817 18 18<br />
Das nächste <strong>Bulletin</strong> erscheint am 1. April 2022. Einsendeschluss für Beiträge ist der<br />
8. März. Bitte Texte und Bilder senden an: kommunikation@<strong>syndicom</strong>.ch<br />
Le prochain <strong>bulletin</strong> paraîtra le 1 avril 2022, le délai d’envoi est fixé au 8 mars.<br />
Merci d’envoyer vos textes et photos à : Rodolphe Aeschlimann, raeschli@netplus.ch<br />
Il prossimo bollettino uscirà il 1° aprile 2022, il termine per inviare il materiale è l’8 marzo.<br />
Mandare testi e foto a: petra.demarchi@<strong>syndicom</strong>.ch
8 | <strong>bulletin</strong> • bollettino <strong>syndicom</strong> <strong>25</strong>/2022<br />
Neue Serie: «Man hat Arbeitskräfte gerufen, und es kommen Menschen»<br />
Pedro Sancho aus Spanien<br />
Der heute 72-jährige Pedro Sancho kam 1963<br />
im Rahmen des Familiennachzuges in die<br />
Schweiz. Seine Eltern haben bereits 1960<br />
Spanien verlassen, um ein Auskommen zu<br />
finden. Gebiete in Andalusien, wo Pedro die<br />
ersten Lebensjahre verbrachte, waren damals<br />
ausgesprochen arm – für Kinder gab<br />
es kaum Schulunterricht. Pedro sah mit 13<br />
Jahren in Lausanne erstmals ein Schulzimmer.<br />
Sein Schülerdasein war hart. Tagsüber<br />
besuchte er die öffentliche Schule in einer<br />
fremden Sprache, und am Abend folgte die<br />
spanische Schule, damit die Kinder ihre<br />
Muttersprache lernen konnten.<br />
Nach drei Jahren Schulzeit absolvierte<br />
Pedro eine Buchbinderlehre, die er mit der<br />
besten Prüfung abschloss. Seine Eltern seien<br />
stolz auf ihn gewesen, erzählt Pedro mit<br />
Genugtuung.<br />
Neben seiner Ausbildung und seinem<br />
weiteren Berufsleben war Pedro Sancho<br />
engagierter Aktivist und schon seit 1970 tatkräftiger<br />
Gewerkschafter. Immer ging es um<br />
bessere Arbeits- und Lebensbedingungen,<br />
aber auch um internationale Solidarität.<br />
Mit Gleichgesinnten kämpfte er erfolgreich<br />
für eine vierte Ferienwoche für Lehrlinge,<br />
kam in Kontakt mit linken, marxistischen,<br />
trotzkistischen und anarchistischen Gruppen.<br />
Daraus ging die Jeunesse ouvrière chrétienne<br />
hervor, die u. a. für verbilligten Kinoeintritt<br />
für Jugendliche, bessere Aus- und<br />
Weiterbildung für MigrantInnen eintrat<br />
und Geld, Flyer und Bücher für AktivistInnen<br />
in Spanien organisierte, die gegen die<br />
Franco-Diktatur kämpften. Als deren Generalsekretär<br />
koordinierte Pedro Sancho Aktivitäten<br />
unter MigrantInnen in der Schweiz<br />
und im Ausland und führte Kampagnen gegen<br />
Rassismus und Fremdenfeindlichkeit<br />
von Schwarzenbach und der Nationalen Aktion.<br />
Daraus resultierte das Buch «Spanier<br />
oder Schweizer?», zur Situation von MigrantInnen<br />
der zweiten Generation.<br />
1980 nahm Pedro Sancho eine Stelle bei<br />
der Buchbinderei Burkhardt in der Region<br />
Erscheinungsdaten 2022<br />
Nr. Redaktionsschluss Erscheint<br />
26 Di, 8. März Fr, 1. April<br />
27 Di, 10. Mai Fr, 3. Juni<br />
28 Di, 12. Juli Fr, 5. August<br />
29 Di, 20. September Fr, 14. Oktober<br />
30 Di, 15. November Fr, 9. Dezember<br />
Dates de parution 2022<br />
N o Délai de Rédaction Parution<br />
26 ma 8 mars ve 1 avril<br />
27 ma 10 mai ve 3 juin<br />
28 ma 12 juillet ve 5 août<br />
29 ma 20 septembre ve 14 octobre<br />
30 ma 15 novembre ve 9 décembre<br />
Date di pubblicazione 2022<br />
N o Term. di redazione Pubblicazione<br />
26 mar 8 marzo ven 1 aprile<br />
27 mar 10 maggio ven 3 giugno<br />
28 mar 12 luglio ven 5 agosto<br />
29 mar 20 settembre ven 14 ottobre<br />
30 mar 15 novembre ven 9 dicembre<br />
Zürich an, war Präsident der Betriebskommission<br />
und engagierte sich für die Fusion<br />
der Buchbinder mit der Typographia zur<br />
GDP. Er wurde Mitglied des Zentralkomitees<br />
und konnte das Anliegen, ein gewerkschaftliches<br />
Gremium für MigrantInnen zu schaffen,<br />
realisieren. Die AG Migration entstand<br />
und wurde 1999 bei comedia zur Migrationskommission,<br />
die er bis 2007 präsidierte.<br />
Zeitgleich war Pedro Präsident des Sektors<br />
Buchbinderei und Kartonage und Mitglied<br />
des ZV. Danach amtete er als Zentralsekretär<br />
bis Ende 2010. Bei <strong>syndicom</strong> übernahm<br />
Pedro Sancho 2011 die Co-Leitung der Re gion<br />
Zürich-Ostschweiz.<br />
Seit 2016 ist er nun pensioniert, bleibt<br />
Gewerkschafter mit Leidenschaft und Überzeugung.<br />
Er integrierte sich in der Schweiz<br />
professionell als Buchbinder, als Aktivist<br />
und Gewerkschafter und als Familienvater.<br />
Pedro ist Vater von zwei Töchtern und inzwischen<br />
stolzer Grossvater – ein Kollege aus einer<br />
armen Region in Südeuropa, der erzählt,<br />
er habe nicht gewusst, wo die Schweiz zu<br />
finden sei, nur so viel: dass es dort kalt sei.<br />
• Therese Wüthrich,<br />
Vorstand Pensionierte <strong>syndicom</strong><br />
Nuova serie: «Cercavamo braccia, arrivano uomini»<br />
Dalla Spagna, Pedro Sancho<br />
la lettre<br />
André Gürtler… et Bobst Graphic<br />
Le récent décès d’André Gürtler (1936–2021) a sans doute fait surgir<br />
bien des souvenirs dans la mémoire d’anciens servants de<br />
l’imprimerie…<br />
Né à Bâle, il avait accompli un apprentissage de compositeur<br />
typographe. Il avait complété sa formation dans le cours initié par Emil<br />
Ruder. S’intéressant au dessin de caractères, il était allé œuvrer à la Monotype Corporation<br />
à Salfords (1958 –1959), puis chez Deberny et Peignot, à Paris, sous la férule d’Adrian<br />
Frutiger (1959–1965). De retour dans la cité rhénane, il avait été chargé de l’enseignement<br />
de la calligraphie, du dessin de caractères, de l’histoire et de la théorie de l’écriture.<br />
La personnalité d’André Gürtler est liée à une mémorable entreprise lausannoise. Elle avait<br />
pour nom Bobst Graphic… Cette division de la firme Bobst – spécialisée dans la construction<br />
de machines pour le façonnage et l’impression rotative – s’était lancée, avec un certain<br />
succès, dans la réalisation et la commercialisation de photocomposeuses de deuxième<br />
génération. Las ! La concurrence et l’avancée technologique étaient telles que l’entreprise<br />
avait été contrainte de déclarer forfait (reprise par les Américains d’Autologic). Dans le<br />
domaine des caractères pour la photocomposition, Bobst Graphic avait accompli un travail<br />
de pionnier en faveur de la qualité. En 1974, cette filiale avait même organisé un concours<br />
de caractères à l’enseigne de « La lettre d’or ». Dix-sept projets (provenant d’Allemagne, du<br />
Canada, du Danemark, de France, de Hollande et de Suisse) étaient en concurrence.<br />
Je faisais partie du jury et nous avions primé le caractère Média, présenté par André Gürtler<br />
(associé à Christian Mengelt et Erich Gschwind). Commercialisée, cette police a été<br />
appréciée. Son dessin était étudié pour s’adapter à la photocomposition.<br />
André Gürtler n’en était pas à son coup d’essai. En 1966, il avait piloté la réalisation du<br />
caractère Egyptian 505, conçu avec ses élèves… dans la salle 505. En 1978, le Basilia et le<br />
Signa furent mis sur le marché et, en 1980, de concert avec Mengelt et Gschwind, il créa<br />
la police Haas Unica (synthèse entre l’Univers et l’Helvetica). Il est aussi l’auteur de<br />
l’ouvrage Schrift und Kalligrafie im Experiment, paru en 1997. • Roger Chatelain<br />
Pedro Sancho, 2019<br />
Pedro Sancho, oggi 72enne, è arrivato in<br />
Svizzera nel 1963 nell’ambito del programma<br />
di ricongiungimento familiare. I suoi genitori<br />
lasciarono la Spagna già nel 1960, per<br />
trovare dei mezzi di sostentamento altrove.<br />
L’Andalusia, dove Pedro trascorse i primi<br />
anni della sua vita, era estremamente<br />
povera all’epoca – c’erano pochissime scuole<br />
per i bambini. Pedro entrò per la prima<br />
volta in un’aula, in una scuola, all’età di 13<br />
anni, a Losanna. La sua vita da allievo fu<br />
dura. Di giorno frequentava la scuola pubblica,<br />
in una lingua a lui sconosciuta, e la<br />
sera la scuola spagnola, per imparare anche<br />
la sua lingua madre.<br />
Dopo tre anni di scuola, Pedro completò<br />
un apprendistato come rilegatore di libri.<br />
Il suo esame finale fu il migliore di tutti. I<br />
suoi genitori erano orgogliosi di lui, racconta<br />
Pedro con soddisfazione.<br />
Oltre a proseguire la sua istruzione e la<br />
sua vita professionale, Pedro Sancho diventò<br />
anche un sindacalista e un attivista impegnato<br />
a partire dal 1970. Al centro delle sue<br />
preoccupazioni c’erano il miglioramento<br />
delle condizioni di lavoro e di vita e la solidarietà<br />
internazionale. Circondato da persone<br />
che la pensavano come lui, entrò in contatto<br />
con gruppi di sinistra, marxisti, trotskisti e<br />
anarchici, e lottò con successo per ottenere<br />
una quarta settimana di vacanze per gli apprendisti.<br />
Così è nata la «Jeunesse Ouvrière<br />
Chrétienne» (JOC), che, tra le altre cose, fece<br />
campagna per dei biglietti di cinema meno<br />
cari per i giovani, delle formazioni e perfezionamenti<br />
migliori per i migranti. La JOC<br />
organizzò anche un sostegno finanziario,<br />
dei volantini e dei libri, per gli attivisti che<br />
in Spagna lottavano contro la dittatura franchista.<br />
Pedro ne fu il segretario generale, coordinò<br />
le attività tra i migranti in Svizzera<br />
e all’estero e condusse campagne contro il<br />
razzismo e la xenofobia di Schwarzenbach<br />
e dell’Azione Nazionale. Il libro «Spanier<br />
oder Schweizer?», sulla situazione dei migranti<br />
di seconda generazione, è ispirato da<br />
questi eventi.<br />
Nel 1980, Pedro Sancho accettò un impiego<br />
alla legatoria Burkhardt nella regione di<br />
Zurigo, venne eletto presidente del comitato<br />
aziendale e si impegnò per la fusione con<br />
Typographia, per formare GDP. Diventato<br />
membro del Comitato Centrale riuscì a organizzare<br />
un organismo sindacale per i migranti,<br />
rispondendo così a molte preoccupazioni.<br />
Il gruppo di lavoro Migrazione, che<br />
poi divenne la Commissione Migrazione,<br />
è nato nel 1999 a Comedia e fu presieduto<br />
da Pedro fino al 2007. Pedro fu anche presi-<br />
Wir suchen pensionierte Kolleginnen<br />
und Kollegen aus allen Branchen von<br />
<strong>syndicom</strong> in der ganzen Schweiz, die für<br />
ein Auskommen und besseres Leben in die<br />
Schweiz eingewandert sind.<br />
Bitte meldet euch bei Therese Wüthrich,<br />
wuethrich_th@bluewin.ch.<br />
Nous recherchons des collègues<br />
retrait·é·e·s qui ont immigré en Suisse à la<br />
recherche d’un travail et d’une vie meilleure,<br />
issu·e·sde toutes les branches de<br />
<strong>syndicom</strong> et dans toute la Suisse. Merci de<br />
vous annoncer auprès de Therese Wüthrich,<br />
wuethrich_th@bluewin.ch.<br />
Cerchiamo colleghe/i pensionate/i di tutti<br />
i settori di <strong>syndicom</strong> e in tutta la Svizzera<br />
che sono immigrati in Svizzera per un<br />
sostentamento e una vita migliore.<br />
Vogliate annunciarvi a Therese Wüthrich,<br />
wuethrich_th@bluewin.ch.<br />
dente del settore rilegatura di libri e cartonaggio,<br />
membro del Comitato centrale e segretario<br />
centrale fino alla fine del 2010. Dal<br />
2011, a <strong>syndicom</strong>, è co-responsabile della regione<br />
Zurigo/Svizzera orientale.<br />
Dal 2016 è pensionato, ma rimane un sindacalista<br />
convinto e appassionato. Si è integrato<br />
professionalmente in Svizzera come<br />
rilegatore di libri, come attivista, sindacalista<br />
e come padre di famiglia. Padre di due<br />
figlie e ora nonno orgoglioso, questo collega<br />
di una regione povera dell’Europa meridionale<br />
racconta che non sapeva dove fosse<br />
la Svizzera, ma solo che lì faceva freddo.<br />
• Therese Wüthrich,<br />
Comitato Pensionati <strong>syndicom</strong>