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29.01.22 Lindauer Bürgerzeitung

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LINDAUER

Bürgerzeitung

mit Amtsblatt der Stadt Lindau (B)

29. Januar 2022 · Ausgabe KW 04/22 · an alle Haushalte

ANSICHTEN

Elmar Stegmann,

Landrat

Auch wenn sich momentan

viele Menschen trotz

Impfung mit der Omikron-

Variante infizieren, so gilt

die Impfung als der wichtigste

Schutz vor einem

schweren Infektionsverlauf.

Sie leistet laut Experten

darüber hinaus

einen wichtigen Beitrag,

um irgendwann von einer

pandemischen in eine endemische

Lage zu kommen.

Deshalb meine Bitte an Sie,

liebe Bürgerinnen und Bürger:

Nutzen Sie das Impfangebot

für Kinder und Erwachsene –

gerne das Angebot Ihres

Haus- oder Kinderarztes oder

das der beiden Impfzentren!

Im Moment gibt es ausreichend

Impfstoff von

Moderna und BioNTech/

Pfizer und genügend freie

Impftermine in den beiden

Impfzentren in Lindau und

in Lindenberg. Mit Stand

von dieser Woche wurden

im Landkreis etwa 56.000

Zweitimpfungen und etwa

35.000 Booster-Impfungen

durchgeführt.

Für eine Impfung von

Kindern zwischen fünf

und elf Jahren können

Eltern ausschließlich über

die Impf-Hotline

08 00/9 11 82 19 einen

Termin vereinbaren.

Freie Termine sind ausreichend

vorhanden.

Für Kinder ab zwölf Jahren

und für Erwachsene gibt es

momentan wieder viele

Sonder-Impfaktionen ohne

Anmeldung, wie beispielsweise

am Freitag und Samstag

(28./29.01.22) jeweils

von 14 bis 18 Uhr im Impfzentrum

in Lindau und am

Samstag auch im Impfzentrum

in Lindenberg.

Alle Termine und Infos

finden Sie unter:

www.landkreis-lindau.de/

Coronavirus

Lindau geht an Land

Vor 100 Jahren kommen Reutin, Hoyren und Aeschach zur Inselstadt

Landläufig wird mit „Lindau“

zunächst die historische Altstadt

auf der Insel verbunden.

Das Lindau der Gegenwart ist

jedoch weit mehr: Von Fläche

und Bevölkerungsverteil her

liegt sein Schwerpunkt auf dem

Festland. Die 68 Hektar große

Insel macht nur noch ungefähr

zwei Prozent des Stadtgebiets

von 3.300 Hektar aus. Und von

den 25.000 Einwohnern leben

nur circa 3.000, etwa 12 Prozent,

auf der Insel, 88 Prozent

dagegen auf dem Festland.

Lindau ist also im Laufe seiner

Geschichte an Land gegangen.

Aus kommunalpolitischer

Sicht geschah dies genau vor

100 Jahren: Am 1. Februar

1922 schlossen sich die Inselstadt

Lindau und die Festlandsgemeinden

Aeschach,

Hoyren und Reutin zur „Gesamtstadtgemeinde

Lindau“

zusammen.

Was war dieser Vereinigung

vorausgegangen? Dazu müssen

wir noch einmal 100 Jahre

zurückschauen. Bis an die

Schwelle des 19. Jahrhunderts

war Lindau innerhalb des damaligen

„Alten“ Deutschen

Reichs eine von rund 50 autonomen

Reichsstädten gewesen

und hatte wie die meisten

von ihnen ein Territorium besessen,

dessen Bewohner der

städtischen Obrigkeit unterstanden

hatten.

Nachdem 1806 das Alte

Reich untergegangen und Lindau

bayerisch geworden war,

beschränkte die neue Verwaltung

1808/18 das Stadtgebiet

auf die Insel und bildete im

Bereich des ehemaligen Territoriums

Landgemeinden. Hier

wichtig sind Aeschach, Hoyren

und Reutin. Zu jeder dieser

drei Gemeinden zählten außer

dem namensgebenden

Dorf weitere Siedlungen, zu

Reutin auch das Gebiet des

späteren Zech.

Die Beschränkung der

Stadtgemeinde Lindau auf die

Insel hatte fatale Folgen: Ihr

Friedhof lag in Aeschach, ihre

Trinkwasserquellen in Reutin,

und nach dem Bau der Luitpoldkaserne

1903 gab es auf

Zur Feier der Vereinigung der vier Gemeinden im Juli 1922 gab die Stadtverwaltung von „Neu-Lindau“

zwei Festpostkarten heraus, deren Vorlagen von Professor August Gruber (Lindenhof) stammen.

Diese zeigt zeigt den Blick vom Festland, vermutlich vom Hoyerberg, auf die Insel und ist mit einem

Spruchband und den Namen der vier Gemeinden versehen, die sich um ein vierblättriges Kleeblatt

gruppieren.

Vorlage: Stadtarchiv Lindau (B), Ansichtskartensammlung; Repros: © 2021 Stadtarchiv Lindau (B), IJ

der Insel kaum noch Bauland.

Überlegungen, die Stadt um

Gebiete auf dem Festland zu

erweitern, stießen dort zunächst

auf wenig Gegenliebe.

Dank des Tourismus und im

Falle Reutins der Industrialisierung

stand man recht gut

da, man war bedeutend selbstbewusster

als zu reichsstädtischer

Zeit, wovon heute noch

die Schulen in Hoyren und

Reutin, in Reutin auch das

Rathaus zeugen (dasjenige in

Aeschach war 1962 abgerissen

worden).

Erst nach dem Ersten Weltkrieg

und zwei neuen gemeinsamen

Projekten, dem Neuen

Aeschacher Friedhof (1914)

und dem Krankenhaus in

Hoyren (1915) fanden die

städtischen Pläne auf dem

Festland stärkeres Gehör. 1920

begann eine intensive Diskussion

sowohl in der Öffentlichkeit

als auch in den vier Gemeinderäten.

Sie gipfelte am 18. September

1921 in einer Volksabstimmung.

Von den insgesamt

6538 Wahlberechtigten gingen

zwei Drittel an die Urnen,

davon votierten drei Viertel

(3266) für den Zusammenschluss,

eine deutliche Mehrheit

also. Am höchsten war sie

auf der Insel und in Aeschach

mit fast 95 beziehungsweise

66,4 Prozent, deutlich niedriger

in Reutin und Hoyren mit

56,3 und 54,3 Prozent.

Entsprechend dieser Ergebnisse

votierten fast alle Gemeinderäte

für den Zusammenschluss,

nur der Reutiner

sprach sich am 22. September

mit 12 zu 10 Stimmen dagegen

aus. Diese Abstimmung war in

geheimer Sitzung erfolgt. Das

hätte nicht sein dürfen, so die

Regierung von Schwaben und

Neuburg. Die Abstimmung

musste in einer öffentlichen

Sitzung wiederholt werden:

Am 6. Oktober 1921 votierte

eine knappe Mehrheit von 11

zu 9 für den Zusammenschluss.

Damit war der Weg frei für

die Ausarbeitung des Vereinigungsvertrages

und für klärende

Verhandlungen mit

dem Bezirk (dem heutigen

Landkreis) und übergeordneten

Behörden. Am 23. Januar

1921 stimmte das Bayerische

Innenministerium dem Zusammenschluss

der vier Gemeinden

mit Wirkung zum

1. Februar 1922 zu.

Es folgten in den kommenden

Monaten die Wahl eines

neuen Stadtrats (26.03.1922),

Anpassungen in der Verwaltung

und nicht zuletzt ein

mehrtägiges Vereinigungsfest

zwischen dem 15. und 17. Juli

1922. Am 17. sollte auch das

Kinderfest gefeiert werden,

doch musste dies wegen starken

Regens um einen Tag verschoben

werden.

Der Landgang der Inselstadt

Lindau war vollzogen

und sollte über 50 Jahre später

noch einmal fortgesetzt werden,

als nämlich zum 1. Januar

1976 die Gemeinde Reitnau

mit Ober- und Unterreitnau

der Stadt Lindau beitrat. Siehe

auch Gruß aus der Toskana,

Seite 5

Heiner Stauder

lindauer_buergerzeitung

Erscheinungstermine

Ihre nächsten BZ erscheinen

Samstag, 12.02.2022

Samstag, 26.02.2022

▶ Gewinner/-innen ermittelt

Wer hat beim großen BZ-Weihnachtsgewinnspiel

einen Preis abgeräumt?

Die Gewinner/-innen werden in den

nächsten Tagen schriftlich informiert. S. 12

In dieser Ausgabe

mit der Seite:

Aus dem Stadtrat

▶ Tolle Rezepte gesucht

Das Lindauer Kochbuch von 1852 war

ein Bestseller. Jetzt soll ein neues Lindauer

Landkreis Kochbuch entstehen,

für das Rezepte gesucht werden. S. 12


2 29. Januar 2022 • BZ Ausgabe KW 04/22

AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B)

100 Jahre Lindauer Bahnhof

Stele erzählt die wechselvolle Geschichte

Mit einem besonderen Geschenk

feiert die Stadt Lindau

den 100. Geburtstag ihres

Bahnhofs auf der Insel: Gemeinsam

mit dem Lindauer

Lokalhistoriker Karl Schweizer

hat das Kulturamt eine Stele

gestaltet, die in Wort und

Bild von der wechselvollen

Geschichte des Lindauer Inselbahnhofes

erzählt. Der zweieinhalb

Meter hohe Informationsturm

wurde jüngst von der

Lindauer Oberbürgermeistern

Claudia Alfons und Kulturamtsleiter

Alexander Warmbrunn

der Öffentlichkeit übergeben.

Direkt an den Gleisen, am sogenannten

Querbahnsteig erzählt

die Stele in vier Kapiteln

die Geschichte des Verkehrsknotenpunktes

und des Bauwerks.

Sie erinnert dabei auch

an die Schicksale der vielen

Reisenden, die hier ankamen,

aufbrachen oder umgestiegen

sind. Seit hundert Jahren bietet

das Gebäude, das Elemente

vom Historismus bis zum Jugendstil

aufweist, hierfür die

Kulisse.

Im Jahr 1913 war mit den

Bauarbeiten für den neuen Inselbahnhof

begonnen worden.

Das bestehende Gebäude (aus

dem Jahr 1854) war in die Jahre

gekommen: zu klein, zu unansehnlich.

Der erste Weltkrieg

verzögerte die Fertigstellung

noch einmal, aber nachdem im

Dezember 1921 der Fahrkartenschalter

und die Gepäckabfertigung

in Betrieb gegangen

waren, wurde am 15. Januar

1922 auch die Bahnhofsgaststätte

mit einem Starkbieranstich

eröffnet werden. Gefeiert

wurde ein Bauwerk, das in direkter

Nähe zum Lindauer Hafen

steht, ein Bahnhof, der

über einen Damm mit dem

Festland verbunden ist, im

Dreiländereck liegt und in seiner

Ausstattung und Ausstrahlung

weit über die Dimensionen

eines Kleinstadtbahnhofes

hinaus geht.

Doch so strahlend und beeindruckend

das Gebäude, so

finster und traurig waren die

Geschichten, die schon bald

geschrieben wurden: Zu den

dunkelsten Kapiteln gehören

dabei die Erinnerungen an die

dreißiger Jahre, als (ab 1933)

beispielweise vom NS-Regime

verfolgte Menschen zunehmend

auch über Lindau in die

Schweiz f liehen mussten.

Gleichzeitig wurden Häftlinge

über den Lindauer Inselbahnhof

in das Konzentrationslager

nach Dachau transportiert.

Mit Beginn des Zweiten Weltkriegs

wurde der Bahnhof immer

häufiger Schauplatz von

Szenen, wenn einberufene Soldaten

sich in den Krieg verabschieden

mussten oder Verletzte

heimkehrten.

Nach 1945 konnte sich endlich

wieder ein lebendiges Reisegeschehen

entfalten. Einen

besonderen Höhepunkt erlebten

die Lindauer, als im Juli

1954 die frischgebackene deutsche

Fu ßba llwelt meister-

Mannschaft direkt nach dem

„Wunder von Bern“ mit dem

Die Stadt Lindau ist Ansprechpartner für Ihre rund 25.000 Einwohner.

Als Auszubildender (m/w/d) lernst du die für deinen Ausbildungsberuf

wichtigen Bereiche der Stadtverwaltung und ihrer Eigenbetriebe kennen.

Spannende und vielseitige Aufgaben warten auf dich.

Du möchtest wissen wie ein Bürgerbüro arbeitet, wie Baugenehmigungen

erstellt werden, wer entscheidet wo Straßenschilder aufgestellt werden

und wie die Finanzen der Stadt verwaltet werden?

Du hast Freude im Umgang mit Kindern und möchtest sie in ihrer Entwicklung

begleiten und fördern?

Oder du arbeitest gerne draußen an der frischen Luft und in der Natur und

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gezüchtet und gepflegt werden?

Dann bist du bei uns genau richtig!

Stadt Lindau

(Bodensee)

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• Auszubildender zum staatlich anerkannten

Erzieher (m/w/d)

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Für nähere Auskünfte steht euch die Personalabteilung

(Tel.: 08382/918-108) gerne zur Verfügung.

Deine Bewerbung:

Hast du Interesse? Dann bewirb dich bis zum

28.02.2022 gleich online über unser Online-Portal unter

www.stadtlindau.de

Oberbürgermeisterin Dr. Claudia Alfons und Kulturamtsleiter Alexander Warmbrunn haben am Samstag

die Stele zum 100. Geburtstag des Lindauer Bahnhofes eingeweiht. Im Bild (von links nach rechts)

Heiner Stauder (Leiter Stadtarchiv Lindau), Pia Mayer (wissenschaftliche Mitarbeiterin im Kulturamt

Lindau), Stefan Stern (Verein Eisenbahn- und Schifffahrtsmuseum Lindau), Claudia Alfons (Lindauer

Oberbürgermeisterin), Alexander Warmbrunn und Arnold Weiner (beide Kulturamt Lindau).

Foto: Christian Flemming/Kulturamt

Sonderzug aus der Schweiz

nach Lindau kam und hier

auch übernachtete.

In den kommenden Jahrzehnten

entwickelte sich der

Lindauer Inselbahnhof zu einem

wichtigen Verkehrsknotenpunkt,

bis zu acht Züge aus

Nah und Fern standen teilweise

gleichzeitig nebeneinander

Die Stipendienstiftung der

Stadt Lindau hat noch Gelder

zu vergeben. Sie sind für förderungswürdige

Hochschul-

Studenten und -Studentinnen

gedacht, die ihren Wohnsitz

oder gewöhnlichen Aufenthalt

ununterbrochen seit einem

Jahr vor Studienbeginn in der

Stadt Lindau (B) haben.

In der Regel werden zinsfreie

Darlehen vergeben, die innerhalb

einer angemessenen Frist

zurückzuzahlen sind. Bei sehr

gutem Studienabschluss oder

bei Rückzahlung in einer Summe

kann ein teilweiser Erlass

der Rückzahlung gewährt werden.

Ein Rechtsanspruch besteht

nicht.

Zudem werden Darlehen an

förderungswürdige Schüler/-

innen und Studenten/-innen

auszugeben, die insbesondere

Fachhochschulen, Technikerschulen,

Wirtschafts- und Meisterschulen

oder ähnliches

(z.B. Krankengymnastik-Schulen)

besuchen.

In der Regel werden zinsfreie

Darlehen vergeben, die

innerhalb einer angemessenen

Frist zurückzuzahlen sind. Bei

sehr gutem Abschluss oder bei

Rückzahlung in einer Summe

kann ein teilweiser Erlass der

Rückzahlung gewährt werden.

Ein Rechtsanspruch besteht

nicht.

Die Bewerber sollen ihren

Wohnsitz oder gewöhnlichen

Aufenthalt ununterbrochen

seit einem Jahr vor Studienbeginn

im Stadtgebiet oder im

Landkreis Lindau (B) haben.

Anträge auf Darlehen können

jeweils bis Ende Januar bei

auf den Gleisen und verbanden

die Inselstadt nicht nur mit der

Region sondern auch mit Zürich,

München oder Kiel und

verschafften dem Bahnhof so

überregionale Bedeutung.

Heute ist es ruhiger geworden

am Lindauer Inselbahnhof.

2020/21 wurde der Fernverkehr

auf das Festland verlegt,

nur noch die Regionalzüge

fahren die Insel an. Es gibt

unterschiedliche Pläne, darunter

auch den, die Gleise 100 Meter

vor dem Bahnhofsgebäude

enden zu lassen. Seinen Charme

und seine Ausstrahlung hat

das denkmalgeschützte Gebäude

aber nicht verloren.

Pia Mayer

Noch Geld für Stipendien

Darlehen können noch bis 15. Februar beantragt werden.

der Stadtverwaltung Lindau (B)

eingereicht werden.

Nähere Informationen sind

bei der Abteilung Kinder, Jugend,

Sport erhältlich.

Die Antragsformulare sind

auf der Homepage der Stadt

Lindau (B) zu finden: Stipendienstiftungen

/ Stadt Lindau

Nähere Auskünfte erteilt

die Schulverwaltung der Stadt

Lindau (B):

Schulverwaltung@lindau.de;

Tel. 08382-918127

Die Stadt Lindau sucht in Kooperation mit dem Kinderschutzbund Lindau

qualifizierte

Ferienbetreuer (m/w/d)

für Grundschulkinder

Die ausführliche Stellenanzeige finden Sie auf unserer

Homepage www.stadtlindau.de.

Ende der Bewerbungsfrist ist der 20.02.2022.

Stadt Lindau

(Bodensee)

Stadt Lindau (B), Personalabteilung,

Bregenzer Str. 6, 88131 Lindau (B), Tel. 08382/918-108


AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B) 29. Januar 2022 • BZ Ausgabe KW 04/22

Digitales Zusatzangebot

Bürgerinformation: Antworten erscheinen online

Da die Bürgerversammmlung

im vergangenen Jahr ausfiel,

hat sich Lindaus Oberbürgermeisterin

Claudia Alfons digital

an die Lindauerinnen und

Lindauer gewandt. In einer

umfassenden Präsentation hat

sie über die Arbeit der Stadtverwaltung

im Jahr 2021 berichtet

und einen Ausblick auf

die besonderen Projekte in

2022 gegeben.

Ein Vorhaben konnte sie allerdings

nicht umsetzen: Da eine

dreistellige Zahl an Nachfragen

von Bürgerinnen und Bürgern

einging, hätte die Beantwortung

im Livestream jeglichen

zeitlichen Rahmen gesprengt.

Da alle Anfragen

gleichberechtigt behandelt

werden sollen und zudem die

Beantwortung im Livestream

ohnehin nur anonymisiert

möglich gewesen wäre, hat sich

das Team der Stadtverwaltung

dafür entschlossen auf anderem

Wege möglichst große

Transparenz zu schaffen.

So werden alle Fragen anonymisiert

auf der Homepage

der Stadt beantwortet. Dadurch

erreichen die Fragensteller

und unsere Antworten

eine größere Öffentlichkeit als

Vorstellung der Klimawandelstudie

Klimabeirat tagt in der Inselhalle – Ausblick auf Jahr 2022

Der Klimabeirat der Stadt

Lindau tagt am Donnerstag,

10. Februar, in der Inselhalle.

Beginn der Sitzung ist um

17 Uhr. Auf der Tagesordnung

stehen unter anderem folgende

Themen: ein Ausblick auf

das kommende Jahr, Photovoltaikfreiflächen,

der Fahrplan

für das Klimaschutzkonzept

sowie die Vorstellung der

Klimawandelstudie. Der Klimabeirat

ist ein von der Stadt

eingesetztes Beratungsgremium.

Digital, aber dennoch sehr umfassend hat OB Claudia Alfons die

Lindauerinnen und Lindauer informiert. Die gestellten Bürgerfragen

werden noch im Internet beantwortet Foto: Stadt Lindau/Christian Flemming

bei Präsenzveranstaltungen“,

sagt Jürgen Widmer, Pressesprecher

der Stadt. Hier war es

üblich, dass die Fragen nur in

der Versammlung beantwortet

wurden, falls die Fragenden

Das Video ist noch unter

folgendem Link abrufbar:

https://youtu.be/PHziU0dd1D4

anwesend waren. Ansonsten

bekamen diese die Fragen

schriftlich beantwortet.

Die digitale Bürgerinformation

ersetzt auch nicht die Bürgerversammlung

2022, die wie

immer Ende des Jahres stattfinden

soll. Vielmehr war sie ein

zusätzliches Angebot an die

Bürgerinnen und Bürger.

Jürgen Widmer

Auch bei der Sitzung des Klimabeirats

gelten die derzeitigen

Regeln zur Bekämpfung

der Pandemie. Das heißt für die

Zuhörer momentan 2G+ also

geimpft oder genesen + geboostert

oder getestet, FFP2-Maskenpflicht

und 1,5 Meter Abstandsgebot.

Der Klimabeirat setzt sich

für die Ziele des Klimaschutzes

und der Klimaanpassung ein.

Als Klimaschutzgremium bereitet

er klimafachliche Entscheidungen

für die politischen

Gremien der Stadt vor.

Der Klimabeirat dient zudem

als Verbindungsglied zwischen

Öffentlichkeit und den politischen

Gremien der Stadt. Dabei

versteht sich der Klimabeirat

als beratendes Fachgremium,

das konstruktiv und auf

gleicher Augenhöhe mit Verwaltung,

Öffentlichkeit und

Politik diskutiert. Seine Aufgaben

sind den Stadtrat, seine

Ausschüsse und die Stadtverwaltung

zu beraten und sein

Urteil abzugeben.

JW

GRUSS AUS DER TOSKANA

Liebe Lindauerinnen und

liebe Lindauer,

3

Am 1. Februar jährt sich zum

100. Mal die Zusammenführung

der Inselstadt mit den

Festlandgemeinden Reutin,

Aeschach und Hoyren. Unser

Leiter des Stadtarchivs, Heiner

Stauder, hat dies auf der

Seite 1 dieser Bürgerzeitung

sehr kenntnisreich aus historischer

Sicht beleuchtet. Dieses

schöne Jubiläum wollen

wir in diesem Sommer gemeinsam

feiern und ich freue

mich darauf, zu diesem Anlass

(hoffentlich) mit Ihnen

allen zusammenzukommen!

Eine lebendige Stadtgemeinschaft

darf aber nicht im Vergangenen

verharren, sondern

muss sich gestaltend der Zukunft

zuwenden. Was für eine

Stadt wollen wir heute sein?

Wie sollen unsere Kinder und

Enkel in Lindau wohnen oder

sich fortbewegen können? Wie

gestalten wir das Verhältnis

zwischen Einheimischen und

Gästen? Dies sind Fragen, die

uns in Lindau beschäftigen.

Aber auch die Klimakrise, die

Digitalisierung und der demographische

Wandel stellen uns

vor große Fragen.

Deshalb wollen wir im Rahmen

der Bürgerbeteiligung uns an

dem Projekt „Losland“ beteiligen

und mit Ihnen zusammen

Antworten auf die Frage finden:

Wie könnte eine enkeltaugliche

Zukunft aussehen?

Angesichts unseres Jubiläumsjahres

wollen wir damit vor allem

in die Stadtteile gehen und

Raum für Begegnungen und

Austausch schaffen, wann immer

es Corona zulässt.

Ich lade Sie herzlich ein, dass

wir zusammen an der Zukunft

von Lindau arbeiten!

Ihre Dr. Claudia Alfons

Oberbürgermeisterin für Lindau

Die Große Kreisstadt Lindau (B) liegt attraktiv im Dreiländereck Deutschland,

Österreich und der Schweiz. Unsere Tourismus- und Tagungsstadt

besitzt einen hohen Freizeitwert und verfügt über ein sehr gut gegliedertes

Schul- und Bildungsangebot.

Sie möchten Teil unseres Teams werden? Dann bewerben Sie sich als

Leiter der Stadtkämmerei (m/w/d)

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Ende der Bewerbungsfrist ist der 30.01.2022.

Stadt Lindau

(Bodensee)

Stadt Lindau (B), Personalabteilung,

Bregenzer Str. 6, 88131 Lindau (B), Tel. 08382/918-108

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Für die Garten- und Tiefbaubetriebe Lindau (GTL) suchen wir zum nächstmöglichen

Zeitpunkt einen

Straßenbauer / Tiefbauer (m/w/d)

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Homepage www.stadtlindau.de.

Ende der Bewerbungsfrist ist der 15.02.2022.

Stadt Lindau

(Bodensee)

Der Klimabeirat trifft sich in der Inselhalle.

Foto: Stadt Lindau/ Flemming

Stadt Lindau (B), Personalabteilung,

Bregenzer Str. 6, 88131 Lindau (B), Tel. 08382/918-108


4 29. Januar 2022 • BZ Ausgabe KW 04/22

AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B)

Plätze in den Kindertageseinrichtungen

Bis 31. März ist die direkte Anmeldung möglich

Im Stadtgebiet Lindau gibt

es insgesamt 19 Kindertageseinrichtungen,

die von städtischen,

kirchlichen und freigemeinnützigen

Trägern betrieben

werden. Anmeldungen

für das neue Betreuungsjahr,

das am 1. September beginnt,

können noch bis zum 31. März

direkt in der jeweiligen Einrichtung

vorgenommen werden.

Die Stadtverwaltung weist darauf

hin, dass es keine zentrale

Anmeldestelle gibt. Um aber

allen Familien einen Betreuungsplatz

zu ermöglichen, werden

alle Anmeldungen, die bis

zum 31. März in den Lindauer

Kindertageseinrichtungen eingegangen

sind, in eine gesamtstädtische

Anmeldeliste eingetragen,

die mit allen Einrichtungen

abgestimmt wird. Auf

diese Weise soll sichergestellt

werden, dass der Anspruch auf

K inderbetreuung gewährt

wird.

Ein Anspruch auf einen

Platz in der „Wunscheinrichtung“

besteht nicht.

In folgenden Einrichtungen

können die Kinder für das neue

Betreuungsjahr direkt angemeldet

werden:

Einrichtung Lindau -

Stadtteil

Ev. Diakonie Kinderhaus

St. Stephan

Kath. Kindergarten Maria

Ward

Städt. Kindertageseinrichtung

„Villa Engel“

Ev. Kindertagesstätte

Christuskirche

Kath. Kindertagesstätte

St. Ludwig

Kleine Sonnenstrahlen e.V.

(waldorforientiert)

AWO Kinderhaus

„Villa Kunterbunt“

Städt. Kindertageseinrichtung

„Am Hoyerberg“

Kath. Kindergarten

St. Johannes d. Täufer

Johanniter Kinderhaus

„Seezwerge“

Städt. Kindertageseinrichtung

„Arche Noah“

Adresse Plätze Telefon

Insel In der Grub 10 Kindergarten + Krippe 2732615

Insel Sina-Kinkelin-Platz 1 Kindergarten 5818

Aeschach Ludwig-Kick-Str. 9 Kindergarten 6524

Aeschach Kirchgasse 21A Kindergarten + Krippe 5175

Aeschach Bühlweg 4 Kindergarten + Krippe 22051

Aeschach Brougierstr. 25 Kindergarten + Krippe 275079

Aeschach Heyderstr. 8 Schülerhort + Kindergarten 21536

Hoyren Hoyerbergstr. 31 Kindergarten + Krippe 25734

Schachen/

Bodolz

Kirchstr. 13 Kindergarten 5617

Schachen Enzisweilerstr. 9 Kindergarten + Krippe 5043476

Reutin Schulstr. 23 Kindergarten + Krippe 977156

Lastenräder sind ein Beitrag zur

Mobilitätswende in Lindau.

Foto: T. Prüss

„Ich entlaste Lindau“

Lastenfahrräder können den

motorisierten Individualverkehr

bei vielen täglichen Erledigungen

ersetzen – sei es dem

Abholen der Kinder, dem Transportieren

von sperrigem Gepäck

oder einem Großeinkauf.

Sie sind dabei eine entlastende,

kostengünstige und umweltfreundlichere

Alternative zum

Auto. Das kommunale Förderprogramm

„Ich entlaste Lindau“

soll hierfür Anreize zur

Anschaffung von Lastenfahrrädern

für Lindauerinnen und

Lindauer schaffen. Die Förderungen

sollen dazu beitragen,

die Ziele des Klimafreundlichen

Lindauer Mobilitätskonzepts

(KLiMo) zu erreichen.

Auch für 2022 stehen wieder

Fördermittel zur Verfügung.

Förderanträge können ab sofort

gestellt werden. Die Förderungen

betragen pro Antrag bis

zu 1.000 Euro. Alle Infos dazu

gibt es auf der städtischen

Webseite stadtlindau.de.

Eine Förderung beantragen

kann jeder mit Hauptwohnsitz

in Lindau oder Betriebe, Unternehmen

und Selbständige mit

Sitz oder Niederlassung in Lindau.

Das Fördervolumen hat

eine Gesamtlaufzeit von drei

Jahren und umfasst insgesamt

60.000 Euro. Tarja Prüss

Ev. Kindergarten St. Verena Reutin Steigstr. 34 Kindergarten 78960

Johanniter Kinderhaus

„IdeenReich“

miniMaxi e.V.

Familienzentrum

Reutin Kemptener Str. 99 Kindergarten + Krippe 9768518

Reutin Köchlinstr. 46A Krippe 3897

Kath. Kindergarten Bethlehem Reutin Kemptener Str. 31 Kindergarten 6556

Wald- und Seekindergarten

Reutin

Motzacher

Wald

Kindergarten + Krippe 0159-068 462 07

Tanner Kinderhaus Reutin Von-Behring-Str. 8A Kindergarten + Krippe 272186

Kath. Kindergarten St. Maria Zech Zechwaldstr. 31 Kindergarten 97111

Kath. Kindergarten

Zur Hl. Familie

Oberreitnau Hepachstr. 15 Kindergarten + Krippe 22987


AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B) 29. Januar 2022 • BZ Ausgabe KW 04/22

5

Bekanntmachung

6. Änderung des Flächennutzungsplanes im Bereich

„Auffangparkplatz Blauwiese“

– Aufstellungsbeschluss nach § 2 Abs. 1 BauGB und

frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung nach § 3 Abs. 1 BauGB –

Der Stadtrat der Stadt Lindau (B) hat am

15.12.2021 in seiner öffentlichen Sitzung die

6. Änderung des Flächennutzungsplanes für

den Bereich „Auffangparkplatz Blauwiese“ in

der Planfassung vom 30.11.2021 beschlossen.

Ebenfalls wurde in der Sitzung am 15.12.2021

der Vorentwurf der Flächennutzungsplanänderung

gebilligt, sowie die frühzeitige Beteiligung

der Öffentlichkeit und die frühzeitige Beteiligung

der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher

Belange gemäß §§ 3 und 4 Abs. 1 BauGB zum

Bauleitplanverfahren beschlossen.

Ziel und Zweck der Planung

Die Änderung des Flächennutzungsplanes dient

der Ausweisung einer Gemeinbedarfsfläche mit

der Zweckbestimmung „Schule“ im Bereich des

Auffangparkplatzes ‚Blauwiese‘.

Anlass der Flächennutzungsplanänderung ist das

Erfordernis eines Neubaus der Mittelschule. Im

Rahmen der Schulentwicklungsplanung war die

Erkenntnis, dass zur Deckung des zukünftigen

Bedarfs im Grundschulbereich Reutin/Zech die

Errichtung einer neuen Mittelschule eine Grundvoraussetzung

ist. Hierzu wurden unterschiedliche

Standorte gegenübergestellt und letztendlich

am 19. Mai 2021 beschlossen, dass der

Neubau auf dem Areal ‚Blauwiese‘ erfolgen soll.

Der Beschluss beinhaltet zusätzlich den Erhalt

Geltungsbereich zum Vorentwurf der 6. Änderung des Flächennutzungsplanes für den Bereich „Auffangparkplatz

Blauwiese“ und verkleinerte Darstellung des Vorentwurfes, unmaßstäblich

von 100 der dort aktuell verorteten Stellplätze.

Im weiteren Verlauf soll der künftige Standort

der Mittelschule planungsrechtlich gesichert

werden. Das zur Umsetzung der Planung erforderliche

Änderungsverfahren des Bebauungsplanes

Nr. 94 “Auffangparkplatz Blauwiese”

(rechtsverbindlich seit 15.09.1992) wird im

Nachgang zum Flächennutzungsplanverfahren

durchgeführt. Die Änderung kann dann gemäß

§ 8 Abs. 2 BauGB aus dem Flächennutzungsplan

entwickelt werden.

Räumliche Abgrenzung des Plangebietes

Der Änderungsbereich der 6. Flächennutzungsplanänderung

befindet sich im westlichen Bereich

des Stadtteils Reutin und umfasst Teilbereiche

des Grundstücks Fl.-Nr. 559/8, Gemarkung

Reutin. Der zu ändernde Bereich des Flächennutzungsplanes

weist insgesamt eine Größe von ca.

9.764 m² auf.

Westlich grenzt die Oberreitnauer Ach an den Änderungsbereich

und im Norden die Reutiner Straße.

Obstbauflächen schließen im Osten sowie im

Süden an den jetzigen Parkplatz ‘Blauwiese‘ an.

Frühzeitige Auslegung nach § 3 Abs. 1 BauGB

Der Bebauungsplanvorentwurf in der Fassung

vom 30.11.2021 liegt mit seiner Begründung und

dem Umweltbericht in der Zeit von

Montag, den 17.01.2022 bis einschließlich

Donnerstag, den 17.02.2022

im Foyer des Stadtbauamtes der Stadt Lindau (B),

Bregenzer Straße 8, während der Öffnungszeiten

öffentlich aus. Die Öffnungszeiten sind von Montag

bis Freitag von 7.30 Uhr bis 12.30 Uhr und

zusätzlich am Mittwoch von 14.00 Uhr bis 17.30

Uhr sowie nach Vereinbarung. Auf Wunsch wird

die Planung erläutert. Stellungnahmen können

während dieser Frist schriftlich oder während

der Dienststunden zur Niederschrift abgegeben

werden. Aufgrund des derzeit eingeschränkten

Publikumsverkehrs bitten wir zu den vorgenannten

Zeiten um telefonische Terminvereinbarung,

falls eine persönliche Einsichtnahme gewünscht

ist.

Amtsblatt Stadt Lindau

(Bodensee)

Ihre Stellungnahmen im Rahmen dieser öffentlichen

Auslegung werden vom Stadtbauamt

überprüft und anschließend dem Stadtrat zur

Entscheidung vorgelegt. Der Stadtrat entscheidet

hierbei, ob die Stellungnahmen zu einer

Änderung oder Ergänzung des Bebauungsplanes

führen.

Die Planunterlagen können auch im Internet, auf

der Homepage der Stadt Lindau (B) (unter Bürger,

Politik & Verwaltung – Planen & Bauen – Öffentliche

Auslegungen) eingesehen werden.

Für Fragen zum Inhalt des Vorentwurfs des Bebauungsplanes

können Sie sich an das Stadtbauamt

Lindau, Stadtplanung, Selina Schöller-Mann,

unter der Telefonnummer 08382 / 918 614 oder

an stadtplanung@lindau.de wenden.

Ihre Stellungnahme können Sie per Post an folgende

Adresse senden:

Stadtbauamt Lindau (B)

Abt. Stadtplanung, Umwelt und Vermessung

Bregenzer Straße 8

88131 Lindau (B)

oder per E-Mail an: stadtplanung@lindau.

de

Nach § 3 Abs.1 BauGB ist die Öffentlichkeit möglichst

frühzeitig über die allgemeinen Ziele und

Zwecke der Planung, sich wesentlich unterscheidende

Lösungen, die für die Neugestaltung oder

Entwicklung eines Gebietes in Betracht kommen,

und die voraussichtlichen Auswirkungen öffentlich

zu unterrichten. Es wird hiermit Gelegenheit

zur Äußerung und Erörterung gegeben. Auch Kinder

und Jugendliche sind Teil der Öffentlichkeit

im Sinne des § 3 Abs. 1 Satz 1 BauGB.

Datenschutz

Die Verarbeitung personenbezogener Daten

erfolgt auf der Grundlage der Art. 6 Abs. 1

Buchstabe e (DSGVO) i. V. mit § 3 BauGB und

dem BayDSG. Sofern Sie Ihre Stellungnahme

ohne Absenderangaben abgeben, erhalten

Sie keine Mitteilung über das Ergebnis der

Prüfung. Weitere Informationen entnehmen

Sie bitte dem Formblatt “Datenschutzrechtliche

Informationspflichten im Bauleitplanverfahren”,

das ebenfalls öffentlich ausliegt.

Stadt Lindau (B), 14. Januar 2022

STADT LINDAU (BODENSEE)

gez. Dr. Claudia Alfons

Oberbürgermeisterin

Neue DTV-Klassifizierung

LTK steht mit Rat und Tat zur Seite

Das Jahr 2022 bringt viele

Neuerungen mit sich, die auch

die Lindauer Gastgeber betreffen.

So hat der Deutsche

Tourismusverband (DTV) die

Kriterien für die Klassifizierung

von Ferienwohnungen

und -häusern grundlegend geändert.

Wer bisher mit seiner

Unterkunft nicht ausreichend

berücksichtigt werden konnte,

sollte die überarbeiteten Kriterien

prüfen.

Mit den neuen 90 Prüfkriterien

können künftig nicht nur

kleine, sondern auch Ferienunterkünfte

mit einem kombinierten

Wohn- und Schlafraum

die höchste Sternekategorie

erreichen. Punkte gibt es

www.stadtlindau.de

Klick dich rein und du weißt mehr!

erstmals auch für besondere

Unterkunftskonzepte wie beispielsweise

Tiny Houses. Positiv

gewertet werden können

zudem eine nachhaltige Ausrichtung

oder der gezielte Verzicht

auf WLAN und elektronische

Unterhaltungsgeräte

für Digital-Detox-Urlaubsangebote.

Wer an einer Klassifizierung

interessiert ist, kann sich vorab

auf der Webseite des DTV

(www.deutschertourismusverband.de)

im Kriterienkatalog

über die Mindest- und alle weiteren

Kriterien informieren.

Die letztendliche Prüfung der

Kriterien erfolgt vor Ort durch

die Lindau Tourismus und

Kongress GmbH (LTK). Die abgeschlossene

Klassifizierung

hat eine Gültigkeit von drei

Jahren – in dieser Zeit kann in

allen Werbemitteln mit den erzielten

Sternen geworben werden.

Die Erstklassifizierung kostet

180 Euro exklusive Mehrwertsteuer.

Die Folgeklassifizierung

kostet 160 Euro exklusive

Mehrwertsteuer. Für weitere

Ferienwohnungen und -häuser

gibt es jeweils gestaffelte

Preise.

Interessenten für eine Klassifizierung

können sich bei der

LTK beraten lassen. Diese ist

per E-Mail unter reservierung@

lindau-tourismus.de erreichbar

oder telefonisch unter +49

8382 8899900.

Amtsblatt Stadt Lindau

(Bodensee)

Bekanntmachung

über das Widerspruchsrecht gegen Melderegisterauskünfte

an Parteien und Wählergruppen

nach § 50 Abs. 5 des Bundesmeldegesetzes

Nach § 50 Abs. 1 des Bundesmeldegesetzes (BMG) darf die Stadt Lindau (B)

als Meldebehörde im Zusammenhang mit Wahlen und Abstimmungen den

Parteien, Wählergruppen und anderen Trägern von Wahlvorschlägen Auskunft

aus dem Melderegister über Vor- und Familiennamen, Doktorgrade

und Anschriften von Wahlberechtigten erteilen, die nach ihrem Lebensalter

bestimmten Gruppen zugeordnet werden (sog. Gruppenauskunft). Die davon

Betroffenen haben das Recht, der Übermittlung ihrer Daten zu widersprechen.

Dieser Widerspruch kann schriftlich beim Bürgerbüro der Stadt Lindau

(B) als Meldebehörde eingelegt werden; er bedarf keiner Begründung, ist von

keinen Voraussetzungen abhängig und gilt solange, bis er durch eine gegenteilige

Erklärung widerrufen wird.

Die Stadt Lindau (B) darf, falls einer Datenübermittlung nicht widersprochen

wurde, Daten nur in den sechs der Wahl oder Abstimmung vorausgehenden

Monaten übermitteln.

Lindau (B), den 10.01.2022

STADT Lindau (B)

gez. Dr. Claudia Alfons

Oberbürgermeisterin


6 29. Januar 2022 • BZ Ausgabe KW 04/22

AUS DEM STADTRAT

Visualisierung Hintere Insel

LI

J. Müller

Die Glaubwürdigkeit der im

Stadtrat und den Medien

vorgestellten bildlichen Darstellung

der im Rahmenplan

enthaltenen Bebauung ist

höchst umstritten. Wenn

man den Rahmenplan auf

der Stadtseite anschaut, steht

m.E. zweifelsfrei fest, dass

die Darstellung Schönfärberei ist. So sind 6 Baufelder

vorgesehen und für jede Blockbebauung

wird ein Architektenwettbewerb vorgesehen.

Das neue Stadtquartier soll zwar erkennbare

Wurzeln in der Altstadt haben, aber seine eigene

Ausstrahlung und Identität entwickeln. Die Hintere

Insel soll keine Imitation der Altstadt sein,

sondern ein selbstbewusstes neues Quartier mit

eigener Identität. Die Gebäude sollen i.d.R. flache

Dächer haben, um einen möglichst großen

Teil aktiv nutzen zu können. Wie diese, z.T.

wörtlichen, Zitate erkennen lassen, entspricht

die Visualisierung nicht den Vorgaben des Rahmenplans,

sondern dient allein dazu, Stimmung

für eine Bebauung zu machen. Wir von der LI

lassen uns aber nicht blenden, sondern lehnen

eine Bebauung weiterhin ab und sind für eine

Ausweitung des Bürgerparks.

Neues Jahr und neue Tatkraft

Liebe Lindauerinnen, liebe

Lindauer, im Namen der

ganzen Bunten Liste wünsche

ich Ihnen ein glückliches

und gesundes neues

BL

L. Brombeiß

AFD

Dr. R. Rothfuß

Jahr! Zum Jahreswechsel habe

ich den Platz von Uli Kaiser

im Stadtrat eingenommen

und freue mich sehr,

dort künftig Ihre Interessen und Anliegen vertreten

zu dürfen! Als gebürtige Lindauerin liegt mir

nicht nur am Herzen, die gelebten Traditionen

unserer Stadt zu erhalten, sondern Lindau in den

nächsten Jahren zukunftsgerichtet, nachhaltig im

Interesse von uns Bürger:innen weiterzuentwikkeln.

Wir leben in einer gastfreundlichen Stadt

mit viel Tourismus. Dennoch müssen wir es

schaffen, dass Lindau für uns und unsere folgenden

Generationen lebenswert bleibt: Wir brauchen

ausreichend bezahlbaren Wohnraum und

ein nachhaltiges Verkehrs- und Parkraumkonzept.

Außerdem müssen unsere teils ehrenamtlich agierenden

Kulturschaffenden unterstützt und gefördert

werden. Mein Fokus liegt dabei auf Empathie

und Miteinander. Ich stehe für eine transparente

und faktenbasierte Politik auf Augenhöhe. Ich

freue mich auf das Engagement im Stadtrat, auf

den künftigen Dialog und Austausch mit Ihnen!

Unverstandene Spaziergänger

Die Lindauer Montagsspaziergänge

sind eine stille

Form des Protests gegen die

Corona-Politik von Freistaat

und Bundesregierung. Hunderttausende

treffen sich

deutschlandweit wöchentlich

friedlich in bereits rund

2.000 Städten und Gemeinden.

Mit der Propagierung der allgemeinen

„Impfpflicht“ verschärfen sich die Ängste in Teilen

der Bevölkerung, die die gemäß Paul-Ehrlich-Institut

stark angestiegenen Impfschadens-

Verdachtsfälle fürchten. Somit erlebte auch der

Lindauer Montagsspaziergang in den vergangenen

Wochen starken Zuwachs. Das Phänomen

„Montagsspaziergänge“ ist eine natürliche Folge

des Erodierens der unveräußerlichen Menschenrechte

in unserem Land, die trotz parlamentarischer

Mehrheiten unantastbar sein sollten und

Ewigkeitswert haben. Sie sind ein Signal, dass

die Politik wieder besser zuhören sollte, statt in

einer komplexen Gesellschaft zunehmend auf

Bußgelder statt Diskurs zu setzen. Machen wir

in Lindau den Anfang. Die viel gescholtenen

Sachsen wissen die 1989 erst gewonnene Freiheit

noch zu schätzen: „Landkreis Bautzen wird

Impfpflicht für Pflegekräfte nicht umsetzen“

(Berliner Zeitung)

OZG

CSU

K. Adams

Auf was wir warten

Auch im neuen Jahr stehen

wir immer noch vor zahlreichen

ungelösten Problemen.

Viele Fragen sind offen. Und

ganz zu Recht fordert unser

Bürgerschaft Lösungen und

BU

U. Schöffel

2017 wurde vom Bundestag

das Online-Zugangs-Gesetz

(OZG) verabschiedet und ist

am 18.08.2017 in Kraft getreten.

Ziel dieses Gesetzes

ist es, den Bürgerinnen und

Bürgern die Dienstleistungen

der Verwaltung online

zur Verfügung zu stellen.

Die „Nutzerzentrierung“ ist die oberste Maxime

bei der OZG-Umsetzung. Sprich: Die Digitalisierung

von Verwaltungsleistungen muss immer

an den Ansprüchen der Nutzerinnen und Nutzer

ausgerichtet sein. Seither wurden zahlreiche

Anwendungen freigeschaltet. In Lindau ist es

derzeit möglich, z.B. folgende Verwaltungsvorgänge

online durchzuführen: Meldebescheinigungen,

Melderegisterauskünfte, Anfragen

beim Fundbüro, Gewerbeanmeldungen, Reisedokumente

für Kinder, Verlusterklärung eines

Dokumentes. Die CSU Lindau drängt auf den

weiteren Ausbau dieser Möglichkeiten im Interesse

von mehr Bürgerfreundlichkeit. Auch ergibt

sich dadurch ein positiver Effekt für den

Klimaschutz, da auf diese Weise zahlreiche Autofahrten

zur Stadtverwaltung vermieden werden

können.

sucht nach Antworten.

Die Vielzahl an Problemfeldern

belastet unsere Stadt:

Autoarme Insel, Bahngelände-Entwicklung,

Citymanagement, Digitalisierung der Verwaltung,

problembeladene Energiewirtschaft, angespannte

Finanzlage, nicht-vorhandene Gewerbegebiete,

das marode Hoyerbergschlössle, fehlerhafte

Inselhalle, fehlende Jugend-Clubs, Karl-

Bever-Platz, schwieriges Logistikkonzept, Mobilitätskonzepte,

Naturschutz, Optimierung des

Stadtbussystems, ungelöste Parkproblematik,

fehlendes Qualitätsmanagement, umstrittener

Rahmenplan, Stadtentwicklung, Tiefgarage-unter-dem-Kleinen-See,

Uferwege, Verwaltungsneuorganisation,

noch vorhandener Wohnungsbedarf,

Xenophobie, gefragte Yachtliegeplätze,

ungeliebte Zweitwohnungen.

Einiges bedingt sich wechselseitig. Alles erfordert

Aufmerksamkeit, Vernunft und Weitblick.

Die Bürgerunion-Lindau kennt mögliche

Lösungswege. Helfen Sie uns, sie umzusetzen!

2022 in Lindau

In welche Projekte die Stadt

in diesem Jahr investiert, hat

der Stadtrat mehrheitlich im

Beschluss zum Haushalt festgelegt.

Unsere Fraktion hat

SPD

A. Rundel

diesem zugestimmt, denn in

erster Linie gibt Lindau Geld

für Pflichtaufgaben aus;

sprich für Kitas und Schulen,

für die Feuerwehr, für den Straßenbau, für Radwege

und für den Cavazzen-Umbau. Hervorzuheben

ist dabei der Neubau der Kita im Zech sowie

der Bau der neuen Mittelschule am Standort

Blauwiese. Die Mittelschule ist besonders dringlich,

da das bisherige Schulgebäude in Reutin

künftig komplett für die Grundschule benötigt

wird. Des Weiteren ist im Haushaltsplan endlich

ein Parkhaus samt Neugestaltung des gesamten

Karl-Bever-Platzes enthalten: Ein wichtiger Baustein

im Parkraumkonzept der Stadt. Zusätzlich

bekommen wir einen attraktiven Park am Inseleingang

anstelle eines öden Parkplatzes. Finanziert

werden können die genannten Investitionsprojekte

wie auch die Schuldentilgung nur

durch Verkaufserlöse aus städtischen Grundstükken.

Eine andere – schlechtere – Alternative hierzu

wären zusätzliche Kreditaufnahmen und damit

das Anhäufen weiterer Schulden.

2022

FW

A. Reich

Stadt Lindau

auf Facebook

Wir sind zurück und freuen

uns auf ein spannendes und

gutes Jahr für Lindau. Am vergangenen

Sonntag hatten die

Nobels mit einer sehr interessanten

Online-Matinee den

Auftakt für die Nobelpreisträgertagung

im Sommer. Unser

Kunstmuseum hat für die

diesjährige Ausstellung „Mythos Natur“ viele

Kunstwerke von populären Künstlern zusammengestellt.

Die 1. Biennale Lindau mit zeitgenössischer

Kunst startet im Mai. Die neugestaltete Hintere

Insel ist nach der Gartenschau für alle geöffnet

und wird derzeit schon von vielen Menschen

besucht. Rahmenbedingungen wie Parkplätze,

Verkehrslenkung, öffentliche Toiletten und Beschilderungen

wurden angepasst und verbessert.

Aber auch die Pflichtaufgaben der Stadt gehen

weiter. Die Planung der neuen Mittelschule läuft

auf Hochtouren. Infrastrukturprojekte, wie die

neue Erschließung des Gleisdreiecks, bieten neue

Möglichkeiten. Die Mobilitäts- und Energiewende

bietet für Lindau Chancen und Verbesserungen,

fordern aber auch ein Überdenken der eigenen

Positionen und den Willen aller Beteiligten praxistaugliche

Lösungen zu schaffen. Wir werden uns

konstruktiv einbringen.

QR-Code scannen und

Stadt Lindau Info abonnieren

Viel Glück und alles Gute

wünschen wir Ihnen für dieses

Jahr, ….mit all seinen Anund

Herausforderungen. Nicht

nur die Epidemie, sondern

auch die Entscheidungen der

FDP

U. Jöckel

Taten müssen folgen

Die Klimawandelstudie der

Stadt Lindau zeigt deutlich

auf, dass die Stadt in den

kommenden Jahren zur Erreichung

ihrer Klimaziele

FB

G. Brombeiß

Verwaltung und des Stadtrates

sollten akzeptiert, aber sinnvollerweise

gemeinsam weiter

diskutiert, verbessert und optimiert

werden. Mit einem demokratischen und liberalen

Diskurs könnten auch Probleme vernünftiger

analysiert, besprochen und gelöst werden.

Wir wünschen unserer Oberbürgermeisterin viel

„Verhandlungsgeschick“, denn nicht nur mit der

Bahn ist ein „schlüssiger“ Grunderwerb zu verhandeln.

Stadtentwicklung heißt aber auch die generelle

Herausforderung, wenn wir nicht „Großstadt-

Szenarien“ mit Miet-Kasernen wollen, und das gilt

speziell für den beschlossenen Rahmenplan für die

hintere, nordwestliche Insel. Es gab Beschlüsse,

welche heute so nicht wiederholt werden würden

oder „sang und klanglos unter den Teppich

gekehrt“ wurden.

Vielleicht können und sollten wir gemeinsam

öfters über unseren eigenen Schatten springen; ich

nenne das einen „Malaika-Mihambo-Effekt“,

wenn ein erfolgreicher Super-Weitsprung gelingt!

Bleiben Sie GESUND und zuversichtlich.

viel Geld in die Hand wird

nehmen müssen. Ein sehr

positives Beispiel sind die

klaren Vorgaben für den

Bau der neuen Mittelschule. Einen Schwerpunkt

wird auch der Ausbau der dezentralen Energieversorgung

in unserer Stadt sein, denn die Energiewende

wird mit einem erhöhten Strombedarf

einhergehen. Einerseits sind die Stadtwerke Lindau

gefordert, sich auf die anstehenden Veränderungen

einzustellen. Andererseits muss die

Stadt Lindau klare Konzepte verfolgen und auch

umsetzen. Die Klimawandelstudie der Stadt fordert

den verstärkten Ausbau von Photovoltaikanlagen

im Stadtgebiet. Dagegen wurde jedoch

der Antrag der Freien Bürger vom März 2021,

entlang dem Schutzwall neben der Feuerwehrhauptwache

eine solche Anlage zu errichten, abgelehnt.

Dieser Wall ist optimal dafür ausgerichtet

und technisch ist es mit einem entsprechenden

Gestell durchaus möglich. Allein Gutachten

in Auftrag zu geben reichen nicht aus. Es müssen

auch mehr Taten der Stadt folgen.

Unsere beliebte

BZ-VORSORGE-

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ist wieder verfügbar.

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Lindau übernehmen wir nach

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Die Zustellung außerhalb des Stadtgebietes

erfolgt per Post zzgl. der entstehenden

Versandkosten.


ENERGIE, WASSER UND VERKEHR 29. Januar 2022 · BZ Nr. 04/22

7

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Fit für die nächsten Jahrzehnte

Stadtwerke Lindau Die Sanierung des Reutiner Hochbehälters ist abgeschlossen

Fit für die nächsten Jahrzehnte und topmodern: der sanierte Reutiner Hochbehälter.

BZ-Fotos: Stadtwerke Lindau

Im Rahmen der regelmäßigen Investitionen

in die Wasserversorgung

bei den Stadtwerken Lindau

stand seit 2020 die Sanierung

des Hochbehälters Reutin auf

der To-Do-Liste ganz weit oben.

Das Bauwerk ist der zweitgrößte

Behälter des Lindauer Wasserversorgers

und stammt aus dem

Jahr 1953.

Die Kosten der Sanierung wurden

insgesamt mit 1,5 Millionen

Euro angesetzt. Mit den Außenarbeiten

wurde 2020 begonnen.

Anschließend hat man die Rohrleitungen,

die Einführungen,

alle Schieber und Pumpen sowie

die gesamte Elektronik in

Angriff genommen. „Zum Jahreswechsel

2022 war alles fertig“,

berichtet Georg Gewinner, Lei-

Investitionen in Anlagen und

Netzerhalt sowie die Einführung

neuester Technologien

zur Gewährleistung der

Versorgungssicherheit der

Bürgerinnen und Bürger sind

bei den Stadtwerken Lindau

selbstverständlich und die

Stärke des Energieversorgers

vor Ort.

Deutschlandweit werden jährlich

47 Billionen Liter Trinkwasser

(= 47.000 Milliarden

ter Anlagenbau und -betrieb

für Gas und Wasser der Stadtwerke

Lindau.

Der Kostenrahmen wurde

um rund 100.000 Euro überschritten

und auch der Zeitplan

konnte nicht eingehalten werden.

Lieferengpässe und Verzögerungen

aufgrund von Facharbeitermangel

in Pandemiezeiten

erschwerten und verteuerten

die Umsetzung des

Projektes. „Trotzdem sind wir

glücklich und zufrieden und

würden jetzt am liebsten ein

ordentliches Einweihungsfest

feiern, wenn wir dürften…“,

sagt Stadtwerke-Geschäftsführer

Hannes Rösch. „Unter diesen

Umständen waren die Mehrkosten

im Rahmen und die Verzögerung

vertretbar, weil unsere

Liter = 47 Milliarden Kubikmeter)

gebraucht und durch

ein 544.000 Kilometer langes

Leitungsnetz transportiert.

Zum Vergleich:

Für den Bodensee wird ein

Wasservolumen von rund 48

Kubikkilometern (das entspricht

48 Milliarden Kubikmetern)

angegeben.

Die Länge des Leitungsnetzes

würde reichen, um den Globus

mehr als 13,5-mal zu umrunden.

Kunden von den Arbeiten nie

beeinträchtigt wurden. Die Sanierungen

wurden so geplant

und durchgeführt, dass der

laufende Betrieb stets weitergehen

konnte und dass selbstverständlich

auch die Versorgung

mit Löschwasser zu jeder

Zeit gewährleistet war.“

Nach den Behältern Hoyerberg

und Streitelsfingen ist

damit jetzt auch der Reutiner

Hochbehälter auf dem neuesten

technischen Stand und fit

für die nächsten Jahrzehnte.

Der Wasserhochbehälter Reutin

versorgt die Stadtteile Reutin,

Rickenbach, Oberhochsteg

und Zech-Unterhochsteg. Im

Sommer 2020 wurde das Bauwerk

freigelegt, neu gedämmt

und abgedichtet und so für die

nächsten 50 Jahre sicher vor

äußeren Witterungseinflüssen

geschützt. Anders als bei einem

Wohnhaus sorgt die Dämmung

bei einem Hochbehälter nicht

dafür, dass es drinnen schön

warm bleibt, sondern dass die

Innentemperatur stets bei frischen

zehn Grad Celsius liegt.

Im Zuge der Innensanierung

wurden die beiden Kammern

außerdem getrennt, so

dass jede Kammer autark funktioniert

und auch gesteuert

werden kann. Mit Hochdruckwasserstrahlern

wurden zwei bis

2,5 Zentimeter altes Material

von den Wänden abgestrahlt

und anschließend mit Beton

frisch beschichtet. An die Decken

der Wasserspeicher wurden

Millionen kleine Stalagtiten

gespritzt – wie in einer

Tropfsteinhöhle. „Das sorgt für

eine ungleichmäßige Struktur“,

erklärt Georg Gewinner, „daran

können sich Wassertropfen

nicht so halten wie an glattem

Beton. Das Wasser tropft sofort

ab und dadurch haben Keime,

die sich in hängenden Wassertropfen

bilden könnten, keine

Chance.“ Den Abschluss der

Sanierungsarbeiten bildete im

Herbst 2021 eine neue Kompakt-Stromstation.

Fünf Hochbehälter gibt es im

Versorgungsgebiet

Die Stadtwerke Lindau betreiben

insgesamt fünf Hochbehälter

im Versorgungsgebiet:

Hoyerberg, Reutin, Diepoldsberg,

Antoniusberg und Streitelsfingen.

Jährlich stehen im

Verteilungsgebiet Lindau, Bodolz,

Wasserburg, Nonnenhorn

und Kressbronn 2,9 bis 3,2 Millionen

Kubikmeter reines Trinkwasser

in bester Qualität zur

Verfügung. Damit werden rund

40.000 Kundinnen und Kunden

– in den Sommermonaten

sogar bis zu 80.000 Verbraucher

– zuverlässig versorgt.

Die Hochbehälter stehen

auf Anhöhen. Der Grund dafür:

So erzeugt das herunterfließende

Wasser einen Wasserdruck

im Leitungsnetz. Auf

diese Weise gelangt das Trinkwasser

über das Rohrverteilnetz

mit konstantem Druck in

die tiefer gelegenen Haushalte.

In den großen Wasserbehältern

wird stets eine ausreichende

Wassermenge gespeichert.

So können Bedarfsspitzen

ausgeglichen werden und

es ist garantiert, dass stets

genug Wasser für alle Kundinnen

und Kunden zur Verfügung

steht.

„Viele Spaziergänger, die sich

am Hochbehälter treffen und

von dem alten Bänkle aus die

Aussicht genießen und dort

einen Ratsch halten, machen

sich Sorgen, dass das in die

Jahre gekommene Bänkle abgebaut

wird“, weiß Georg Gewinner.

Er möchte die Menschen

unbedingt beruhigen:

„Die GTL hat versprochen,

dass dort ein neues Bänkle aufgestellt

wird…“

manu

Alle Infos rund um Energie,

Wasser und Verkehr finden Interessenten

auf der Homepage der

Stadtwerke Lindau:

@ www.sw-lindau.de


8 29. Januar 2022 · BZ Nr. 04/22

WISSENSWERTES

Ein deutscher Rosenkrieg

Nach dem großen Erfolg von

„King Charles III” wendet

sich die „bremer shakespeare

company“ in „Angela I – Ein

deutscher Rosenkrieg“ den

Stürmen in deutschen Gefilden

und ihren Herrschern zu.

Am Mittwoch, 2. Februar 2022,

fragt man sich ab 19.30 Uhr

im Theater Lindau: Geht die

Macht 2021 noch vom Volke

aus – oder streikt die Kanzlerin

und überlässt das Ruder

den Feinden des Systems?

Deutschland in der nahen

Zukunft: Angela Merkel hat

der Macht entsagt und ist

überraschend verschwunden.

Doch das Land bekommt

die alternativlose Kanzlerin

offenbar nicht aus dem System.

Während die Politik den

Aufbruch versucht, probt das

Volk den Aufstand und die allgemeine

Verdrossenheit nimmt

zu. Niemand ahnt, dass Angela

lebt und Hof hält am wohl

unwahrscheinlichsten Ort

der Republik. Während der träge

Tanker Bundestag leck schlägt

und zu kentern droht, reift im

Tross der Ex-Kanzlerin ein

kühner Plan, der das Staatsschiff

durch den Orkan bringen

könnte – oder die Demokratie

endgültig auf Grund setzt.

Katja Hensel hat das erste Königinnendrama

der deutschen

Gegenwartsliteratur geschrieben.

Sie zeigt eine Welt, die

Shakespeare näher ist, als

uns lieb sein kann: chaotisch,

tragisch, verzweifelt und sehr

komisch. Im Theater gilt 2G+

und Maskenpflicht.

BZ-Foto: Menke

Garderoben, Einbauschränke Badmöbel,

Sideboards maßgeschreinert und Regale.

Rufen Sie uns an! Wir beraten Sie gerne.

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Bodensee Bank spendet 2.000 Euro für Lindauer Feuerwehr

„Wir wollen mit dieser Spende das

ehrenamtliche Engagement der

Lindauer Feuerwehrleute würdigen,

auch weil wir als regional tätiges

Geldinstitut gerne etwas an die

Region zurückgeben möchten“,

erklärte der Vorstand der Bodensee

Bank, Dr. Hans-Martin Blättner, bei

Für Raum Lindau (D/A/CH):

Allrounder für

Baustelle, Hausmeister,

Fließenleger,

Maurer

Bewerbung an

bku.personal@gmx.de

der Scheckübergabe an den Lindauer

Feuerwehr-Kommandanten Max

Witzigmann. Er wisse sehr wohl den

Freiwilligendienst zu schätzen, so

Blättner weiter, schließlich gebe es

auch in der Bank einige Mitarbeiter,

die seit vielen Jahren in der Feuerwehr

aktiv sind. Kommandant

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Rothkreuz 75 (im Seestadl),

88138 Weißensberg

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Parkplätze direkt vor dem Haus

Witzigmann bedankte sich für die

finanzielle Unterstützung: „In Zeiten

klammer städtischer Kassen freuen

wir uns ganz besonders über Spenden.

So werde man den Geldbetrag

in Höhe von 2.000 Euro in erster

Linie für die Anschaffung leichter

Tagesdienstkleidung verwenden,

die bei kleineren Einsätzen, etwa

bei technischer Hilfeleistung, aber

auch bei Bereitschaftsdiensten oder

Brandsicherheitswachen getragen

wird. Die Freiwillige Feuerwehr

Lindau leistet im Durchschnitt rund

400 Einsätze pro Jahr.

Im Bild (von li.): Kommandant Max

Witzigmann mit Vertretern der

Bodensee Bank – Vorstand Dr. Hans-

Martin Blättner, Andreas Köberle

(Mitarbeiter und Feuerwehrmann)

sowie Armin Mesmer (Prokurist und

Feuerwehrmann)

BZ-Foto: Bodensee Bank/Stock

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WISSENSWERTES 29. Januar 2022 · BZ Nr. 04/22

9

EXPERTEN-

TIPP

Zum Jahresstart sorgen die

hohe Inflation und eine

mögliche Zinswende für

Unsicherheit.

Gelassenheit ist nun

gefragt.

Mit diesen „drei Botschaften

in drei Minuten“ Lesezeit

sollte man zielsicher

durch das Jahr kommen.

Botschaft 1: Immer das Ziel

vor Augen haben!

Warum investiert man Geld

am Kapitalmarkt? Sicherlich,

um langfristig einen

Vermögenszuwachs anzustreben.

Je nach individueller

Risikotoleranz wächst

das Gesamtkapital langsamer

(weniger Volatilität)

oder schneller (mehr Volatilität).

Diese Eigenschaft

sollte stets mit dem Anlagezweck

(z.B. Altersvorsorge,

Generationenveranlagung)

im Einklang stehen.

Drei Botschaften in drei Minuten

Botschaft 2: Der Aktienmarkt

bleibt die erste Wahl.

Die Zinsen sind tief und die

Anleiherenditen werden trotz

Zinsanhebungen in den USA

und möglichen Einflüssen auf

Europa auf einem tiefen Niveau

erwartet.

Zinssteigerungen belasten erst

einmal die Anleihekurse.

Am Aktienmarkt könnten Renditen

langfristig positiv bleiben, da

sie nicht unmittelbar vom Zins

getrieben werden.

Botschaft 3: Negativereignisse

kommen und gehen.

Karl-Heinz Strube

Prokurist

Hypo Vorarlberg,

Bereichsleiter

Portfolio- und

Asset Management

Ein Ende der Pandemie in 2022

ist so wahrscheinlich wie kein

Ende. Die Kapitalmarktakteure

haben gelernt, mit diesem Thema

umzugehen. Dass weitere Negativereignisse

auftreten ist gewiss

und diese werden den Kapitalmarkt

immer wieder kurzfristig

belasten. Antizyklisches und proaktives

Investmentverhalten sind

dann gefragt. Eigenschaften, die

auch weiterhin unseren Investmentansatz

auszeichnen. KHS

Hypo Vorarlberg Bank AG

Zentrale Bregenz

Hypo Passage 1

6900 Bregenz (Österreich)

Karl-Heinz Strube

Telefon:

00 43 50 414 - 14 62

E-Mail:

karl-heinz.strube@hypovbg.at

@ www.hypovbg.at

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Bekanntmachung: Vereinsauflösung

FÖRDERVEREIN PARTNERSCHAFT REITNAU-LINDAU

mit REITNAU AARGAU-CH

Der Verein ist zum 31.12.2021 aufgelöst. Gläubiger werden aufgefordert

sich bei diesem zu melden.

Die Liquidatoren sind:

Herr Martin Rogg geboren am 05.11.1966, wohnhaft Eggatsweiler 84 in

88131 Lindau; Frau Monika Jäger geboren am 27.03.1968, wohnhaft

Paradiesweg 1 in 88131 Lindau; Frau Michaela Bock geboren am

13.03.1965, wohnhaft Lattenweiler 60c in 88131 Lindau

Sofern dem Verein Gläubiger (d.h. Dritte, die eine Forderung an den

Verein haben) bekannt sind, sind diese gesondert schriftlich von der

Auflösung zu benachrichtigen

Digitaler Info-Samstag der FOS/BOS Lindau

Gern hätte die Staatliche

Berufliche Oberschule Lindau

(FOS/BOS) einen Schnuppertag

in Präsenz angeboten, wie ihn

gut 130 Schüler/-innen der

Realschule im Dreiländereck,

der Maria-Ward Realschule, der

Mittelschule Lindau und der

Freien Schule Ende November

2021 erleben durften. Da das

momentan aufgrund von Coronaverordnungen

nicht möglich ist,

lädt die FOS/BOS am Samstag,

29. Januar 2022, zu einem

digitalen Info-Tag ein.

Genauere Informationen zu den

vier Ausbildungsrichtungen an

der FOS/BOS Lindau erhalten

Interessenten, indem sie per

Klick auf die Kacheln S-G-T-W

(Sozial, Gestaltung, Technik,

Wirtschaft) dem Zoom-Meeting

beitreten. Die Links sind ab

Samstag, 29.01.22, freigeschaltet

und unter www.bsz-lindau.de/

oberschule-lindau/ueber-uns/

zu finden. In zwei Runden

(um 10 und um 11.30 Uhr)

präsentieren Schüler/-innen

und Lehrer/-innen die jeweiligen

Ausbildungsrichtungen.

Im Anschluss kann man Fragen

stellen. Es wird ein virtueller

Schulhausrundgang (Video)

angeboten und auf der Homepage

findet man auch eine

Präsentation und einen Flyer

zur FOS/BOS sowie eine Liste

der Ansprechpartner. BZ



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Die Arbeiterwohlfahrt Bezirksverband Schwaben e. V.

(AWO) ist ein innovativer und moderner Trger von 38

Kinder tageseinrichtungen mit über 2500 Plätzen in

Schwaben.



Pädagogische Fach- und

Ergänzungskräfte (m/w/d)

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Fort- und Weiterbildung

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und Transparenz


10 29. Januar 2022 · BZ Nr. 04/22

GESUND LEBEN

„Bei alten Menschen gibt es keine Kompromisse“

Asklepios Klinik Lindau Spezialisten mit Erfahrung in der geriatrischen Versorgung von Patienten

Das Risiko, sich aufgrund eines

Sturzes einen Knochenbruch zuzuziehen,

steigt im Winter. Davon

betroffen sind vor allem ältere

Menschen. Da ältere Patienten

häufig gleichzeitig auch andere

akute oder chronische Erkrankungen

haben, sind bei ihrer Behandlung

Spezialisten mit Erfahrung

in der geriatrischen Versorgung

gefordert. In der Asklepios

Klinik Lindau profitieren sie von

hochspezialisierten Verfahren und

zertifizierten Behandlungsabläufen.

Chefarzt

Dr. Thomas

Wißmeyer

Knapp 40 Prozent

aller Patienten,

die jährlich

in der Abteilung

Orthopädie

und Unfallchirurgie

der Asklepios

Klinik Lindau

behandelt werden,

müssen geriatrisch

versorgt

werden.

Fast alle diese

Patienten, die

nicht aufgrund einer geplanten

Behandlung, sondern als

Notfall ins Krankenhaus kommen,

haben sich ihre Verletzungen

aufgrund eines Sturzes

zugezogen.

Besonders häufig treten bei

älteren Patienten hüftgelenksnahe

Oberschenkelbrüche, Oberarmkopfbrüche

und Brüche an

den Handgelenken auf. „Unser

Ziel ist es, unsere hochaltrigen



Patientinnen und Patienten

stabil zu versorgen, um ihnen

so schnell wie möglich ihre

Mobilität zurück zu geben und

damit ihre individuelle Selbstständigkeit

zu gewährleisten“,

erläutert Dr. Thomas Wißmeyer,

Chefarzt der Abteilung Orthopädie

und Unfallchirurgie und

Leiter des Endoprothetikzentrums

in der Asklepios Klinik

Lindau.

Hier arbeiten Fachärzte, wie

Chirurgen, Internisten und

Anästhesisten mit besonderen

Kenntnissen in der Altersheilkunde

aus den Abteilungen

Orthopädie und Unfallchirurgie,

Innere Medizin und Akutgeriatrie,

Anästhesie und des

Endoprothetikzentrums Bodensee

fachübergreifend zusammen.

So wird auch älteren Patienten

ein sehr hoher Standard

geboten: minimal-invasive

OP-Methoden, standardisierte

Abläufe von der OP bis zur

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Das Röntgenbild links zeigt unterschiedlichen

Möglichkeiten, hüftgelenksnahe

Oberschenkelfrakturen zu

versorgen: durch eine Hüftprothese

(re.) oder mittels einer speziellen

Verankerung (li.), die ermöglicht, das

Hüftgelenk zu erhalten.

Die Röntgenbilder auf der rechten

Seite veranschaulichen einen Oberarmkopfbruch.

Wenn in der morschen

Knochstruktur Metallimplantate nicht

mehr halten würden, wird eine Schulterprothese

eingesetzt.

BZ-Auffnahmen: Asklepios Klinik Lindau

Nachbehandlung und Reha. Für

die Patienten bedeutet das

höchstmögliche Sicherheit, weniger

Blutverlust bei der OP

und eine zügige Mobilisation.

Das multiprofessionelle Team

geht dabei individuell auf die

körperlichen, geistigen und

seelischen Probleme der Patienten

ein und hilft ihnen so

wieder auf die Beine.

„Immer mehr Knochenbrüche

bei älteren Menschen sind

der Osteoporose geschuldet“,

weiß Dr. Wißmeyer. „Wir rechnen

damit, dass die Behandlungen

von Osteoporose bedingten

Altersfrakturen (Brüche

bei älteren Menschen) in den

nächsten 20 Jahren überproportional

zunehmen werden.“

Und genau da liegt die Herausforderung:

„Da muss der erste

Schuss sitzen! Eine zweite Chance

habe ich nicht“, umschreibt

Dr. Wißmeyer sehr drastisch die

Situation, wenn ältere Menschen

mit Osteoporose nach

einem Bruch operiert werden.

Hier müssen die behandelnden

Ärzte sowohl bei der Wahl

der richtigen Methode als auch

bei der Auswahl des geeignetsten

Implantates die individuelle

Belastbarkeit des Patienten,

mögliche Begleiterkrankungen,

eventuell eingeschränkte kognitive

Fähigkeiten, aber auch

die sehr morschen Haltestrukturen

der Knochen im Blick

haben. „Hier lautet das oberste

Gebot, Risiken weitestgehend

auszuschließen“, so Dr. Wißmeyer.

„Die Medizin hat in

den letzten 20 Jahren in diesem

Bereich gute Fortschritte

erzielt. Da gibt es zum Beispiel

Implantate aus Titan, die nicht

wieder entfernt werden müssen.

So sind wir bei Oberarmkopfbrüchen

inzwischen dazu

übergegangen, Schulterprothesen

einzusetzen, anstatt zu versuchen,

die noch vorhandene

Knochenstruktur um jeden

Preis zu erhalten. Die Implantate

sitzen genau, die Patienten

sind schneller wieder fit

und wir ersparen ihnen weitere

Operationen. Bei Oberschenkelfrakturen

eröffnen uns neue Verankerungsprinzipien,

wie winkelstabile

Nägel, mit denen Metallplatten

auch an bereits

weichen Knochen fest angebracht

werden können, anstatt

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in jedem Fall eine Hüftprothese

einsetzen zu müssen, das Hüftgelenk

zu erhalten.“

Im Lindauer Krankenhaus

werden rund 400 Prothesen-

OPs pro Jahr auf höchstem

Niveau vorgenommen. Allein

Chefarzt Dr. Thomas Wißmeyer

kann auf rund 1.500 minimalinvasiv

durchgeführte Hüft-

OPs verweisen. Und noch eine

Besonderheit hat die Asklepios

Klinik zu bieten: Hier haben

die Ärzte viel Erfahrung bei der

Versorgung von Frakturen bei

Patienten, die bereits eine einliegende

Gelenkprothese haben.

Das Krankenhaus ist sogar

Ausbildungsklinik. Zusammen

mit seinem Ärzteteam

schult Dr. Wißmeyer auch andere

Kolleginnen und Kollegen

in diesem speziellen Bereich der

Endoprothetik. „Unser wichtigster

Anspruch ist, dass keinerlei

Komplikationen auftreten.

Denn bei alten Menschen gibt

es keine Kompromisse“, weiß

das Expertenteam um Dr. Wißmeyer.

Das kann sich bei der

Weiterbehandlung seiner Patienten

im Krankenhaus auch

auf die Expertise der Kollegen

der Akutgeriatrischen Abteilung

verlassen.

HGF

Asklepios Klinik Lindau

Friedrichshafener Str. 82

Telefon: 0 83 82/2 76 38 20








@ www.asklepios.com/lindau

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Rickenbacher Straße 9

88131 Lindau

Telefon 08382 25079

www.optikhaus-hammer.de

info@optikhaus-hammer.de

Karlstraße 38

88045 Friedrichshafen

Telefon 07541 22322

und

Hauptstraße 19/1 (im Proma)

88677 Markdorf

Telefon 07544 71961


WISSENSWERTES 29. Januar 2022 · BZ Nr. 04/22

PCR-Testangebot erweitert

Mobile Corona Teststation Lindau Täglich geöffnet – Labor liefert schnell die Testergebnisse

Die Mobile Corona Teststation

Lindau (MCT Lindau) in der Robert-Bosch-Straße

bietet neben

kostenlosen Corona-Schnelltests

(den sogenannten Bürgertests)

auch PCR-Tests für Selbstzahler

und kostenlose PCR-Tests nach

Testverordnung §4b ÖGD (mit

Berechtigung) an: alles im Drivein-System

und mit Sieben-Tage-

Auswertung durch das Labor.

Die Mobile Corona Teststation

im Gewerbegebiet gegenüber

der Robert-Bosch-Straße 31 in

Lindau möchte ihren Beitrag

dazu leisten, für die Bürger in

Lindau einen umfassenden

und schnellen Test-Service anzubieten,

und hat deshalb ihr

Testangebot um PCR-Tests erweitert.

Hier können sich

Selbstzahler ihren Termin für

einen PCR-Test buchen, den sie

zum Beispiel für Reisen oder

private Zwecke brauchen. Hier

dürfen sich jetzt aber auch

nach der Testverordnung §4b

ÖGD berechtigte Personen für

einen kostenlosen PCR-Test

GRABMALE

Heribert Lau

Steinmetzmeister

Hundweilerstraße 16

88131 Lindau (B)

Telefon (08382) 6894

Telefax (08382) 26870

lau.martin@web.de

AUSSTELLUNG

beim Friedhof

Lindau-Aeschach

Rennerle 14

Beratung und Verkauf

Mittwoch und Freitag

von 14 bis 18 Uhr

und nach Vereinbarung



anmelden, das heißt, Personen

mit einem positiven Schnelltest,

nach einem positiven

Selbsttest oder nach einem

positiven Pooltest (zum Beispiel

im Kindergarten oder in

der Schule). Achtung: Zum Termin

muss sich die Testperson

ausweisen und den Nachweis

der Berechtigung vorlegen (positives

Zertifikat; Testkassette;

Ergebnis der Pooltestung).

„Wir sind in der glücklichen

Lage, eine Kooperation mit einem

Labor zu haben, das an

sieben Tagen in der Woche

arbeitet, also auch an Wochenenden

und an Feiertagen die

Tests bearbeitet und auswertet.

Das heißt, dass Kunden, die

einen PCR-Test in unserer Station

machen lassen, in der

Regel bis spätestens 22 Uhr am

Folgetag ihr Testergebnis erhalten“,

so die Betreiber von

MCT Lindau, Andreas Preiner

und Kubilay Korkmaz. Ihre

Teststation hat täglich geöffnet

und stelle ausreichend Kapazitäten

zur Verfügung.

Liederabend im neuen kirchlichen Zentrum

Das erste Konzert im Gemeindesaal

des neuen kirchlichen Zentrums

(kiez) in der Anheggerstr.

24 in Lindau findet am Sonntag,

30. Januar, um 17 Uhr statt. Marcus

Elsäßer (Tenor) und Burkhard

Pflomm (Tafelklavier) musizieren

den Liederzyklus „Winterreise“

von Franz Schubert (1797-1828).

Das Tafelklavier ist ein historisches

Instrument von Dieudonné

& Schiedmayer, welches ca.

1810 erbaut wurde. Mit seinem

warmen und samtweichen Klang

spiegelt es das vorherrschende

Klangbild der Zeit wider. Der

zurückhaltende Charakter des

Klaviers gibt Marcus Elsäßer großen

Interpretaionsspielraum. Die

„Winterreise“ erklingt an diesem

Abend also im originalen Klangbild.

Der Eintritt ist frei! Es gilt

die 2G+-Regel. Da der Mindestabstand

eingehalten wird, besteht

nur ein begrenztes Platzangebot.

Es gilt Maskenpflicht. BZ

tag und nacht

Anzeigen

ihr helfer im trauerfall

bestattungen

manfred & manuel breyer GbR

Wenn die Zeit still steht ...





Das Besondere bei MCT Lindau

ist das Drive-in-System.

„Vom Ankommen bis zur Testung

müssen unsere Kunden

ihr Auto nicht verlassen. Das

ist nicht nur bequem, sondern

senkt auch das Infektionsrisiko

auf ein Minimum“, erklären

die Betreiber ihr Konzept.

Und so funktioniert es:

Wenige Sekunden nach der

Online-Terminbuchung erhält

man eine Bestätigungs-E-Mail,

die man beim Check-in in der

Teststation vorweisen muss (in

digitaler Version auf dem Handy

oder Tablet oder in ausgedruckter

Form). Nach dem

Check-in wartet man im Auto,

bis man aufgefordert wird, vor

das Testfenster zu fahren. Dort

entnimmt ein entsprechend

geschultes Mitglied des MCT-

Teams die Probe. Das Ergebnis

bekommt man per E-Mail: für

den Bürgertest innerhalb von

20 Minuten. Das Ergebnis eines

PCR-Tests landet in der Regel

bis spätestens 22 Uhr des Folgetages

im Mailpostfach. HGF

Mobile Corona Teststation Lindau

Gewerbegebiet; Freifläche gegenüber

Robert-Bosch-Straße 31

- kostenlose Bürgertestungen

(inkl. Lolli Test für Kinder)

- kostenloser PCR Test mit

Berechtigung nach TV §4b

- PCR Test für Selbstzahler

Drive-in möglich und erwünscht

Testangebot auch für Fußgänger

Öffnungszeiten:

Mo. bis Fr. 9 bis 19.30 Uhr

Sa. 9 bis 11 Uhr und 17 bis 20 Uhr

So. 9 bis 13 Uhr und 16 bis 20 Uhr

Terminbuchung/Registrierung:

@ www.

mobilecoronateststationlindau.com

LINDAUER

Bürgerzeitung

Verlag: Lindauer Bürgerzeitung

Verlags-GmbH & Co. KG

Kemptener Str. 99, 88131 Lindau (B)

www.bz-lindau.de

Geschäftsführung (V.i.S.d.P.):

Hans-Jörg Apfelbacher (APF)

Oliver Eschbaumer (OE)

E-Mail: : verlag@bz-lindau.de

Telefon: 0 83 82/5 04 10-41

Telefax: 0 83 82/5 04 10-49

Verantwortlich für die Seiten 1 und

Amtsblatt der Stadt Lindau (B):

Presseamt Stadt Lindau (B)

Jürgen Widmer (JW),

Sylvia Ailinger (SA), Tarja Prüss (TP),

ausgenommen „Ansichten“ u. Inhaltsverz.

Anzeigen:

Leopold Kreitmeir

E-Mail: lk@bzlindau.de

Telefon: 0 83 82/2 79 94 59

Mobil: 01 71/6 91 57 09

Gisela Hentrich

E-Mail: giselahentrich@gmx.de

Telefon: 0 83 82/ 7 50 90-37, Fax: -38

Mobil: 01 62/2 39 52 37

oder scannen Sie mit der Kamera-

App Ihres Smartphones/Tablets

den folgenden QR-Code:

Zweite kleine Prinzessin

Erneutes Babyglück für Vanessa

Daria Höss. Die amtierende deutsche

Hutkönigin aus Lindenberg

im Allgäu hat in der Asklepios

Klinik Lindau am 7. Januar 2022

eine gesunde Tochter zur Welt

gebracht. Mama und Baby Malia

Maja sind wohlauf. Nach ihrem

Aufenthalt möchte Vanessa Daria

Höss nun ihren „Hut ziehen“

und sich für die hervorragende

Behandlung in der Geburtshilfe

der Asklepios Klinik Lindau bedanken.

Es ist bereits die zweite

Tochter der Hutkönigin, die im

Lindauer Krankenhaus zur Welt

gekommen ist. Am 8. November

2020 hatte dort bereits Amelie

Sophie das Licht der Welt erblickt.

BZ-Foto: VHG

Anzeigenservice:

E-Mail: anzeigen@bz-lindau.de

Telefax: 0 83 82 /5 04 10-49

Redaktion:

Heike Grützmann-Förste (HGF)

E-Mail: redaktion@bz-lindau.de

Telefon: 0 83 82 /5 04 10-42

Telefax: 0 83 82 /5 04 10-49

Hans-Jörg Apfelbacher (APF)

Herstellung: Druckhaus Ulm Oberschwaben

Siemensstraße 10, 89079 Ulm

Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 24

ab 01/2022. Es gelten die allgemeinen

Geschäfts bedingungen des Verlages.

Auflage: 16.500 Exemplare

Erscheinungsweise: 14-täglich samstags

Bezug in Lindau/B:

Kostenlos an alle Haushalte

Bezug in PLZ-Region 88:

Abonnement 29,90 Euro/Jahr

Bezug deutschlandweit:

Abonnement 50,00 Euro/Jahr

Impressum


11


12 29. Januar 2022 · BZ Nr. 04/22

WISSENSWERTES

Die Gewinner/-innen sind ermittelt

Vielen Dank, liebe BZ-Leserinnen

und BZ-Leser, wir haben

uns sehr gefreut, dass wieder

so viele von Ihnen Lust hatten

und sich Zeit genommen

haben, bei unserem großen

BZ-Weihnachtsgewinnspiel

mitzumachen.

Hunderte Gewinnspielcoupons

haben uns erreicht.

Wer die Antwort „C“ angekreuzt

hatte, hat richtig

gezählt. 121 lebende Personen

waren in den Weihnachtsgruß-

Anzeigen unserer Geschäftspartner

abgebildet.

Alle vollständig ausgefüllten

Gewinnspielcoupons mit der

richtigen Lösung haben an der

Verlosung teilgenommen und

hatten so die Chance auf einen

der tollen Preise.

Wem das Glück hold war, das

erfahren die Gewinnerinnen

und Gewinner in den kommenden

Tagen per Post oder per

E-Mail.

Wir sagen: Herzlichen Glückwunsch!

Ganz sicher werden wir auch in

diesem Jahr in der BZ weitere

tolle Gewinnspiele anbieten.

Mitmachen lohnt sich bei uns

immer.

Das BZ-Team wünscht Ihnen

ein gutes neues Jahr.

Bleiben Sie gesund und bleiben

Sie uns gewogen!

BZ-Foto: APF

Kulinarische Tradition

Rezepte für Lindauer Landkreis Kochbuch gesucht

Vor 170 Jahren, 1852, erschien

das „Lindauer Kochbuch“ der in

Lindau lebenden Christine Charlotte

Riedl. Es wurde zu seiner Zeit

ein Bestseller und bis 1925 in mehreren

Auflagen verlegt. „Wir möchten

an diese Tradition anknüpfen

und ein neues Lindauer Kochbuch

herausgeben - allerdings eines

für den ganzen Landkreis“, sagen

Michaela Dietenmeier Katja Lutze

und Steffen Riedel, das Team, das

die Lindauer Klima-Webinare veranstaltet

hat.

„Der Speiseplan wurde damals

– der Kühlschrank war

gerade erst erfunden – vor

allem aus regional und saisonal

verfügbaren Lebensmitteln

zusammengestellt. Heute

nutzen wir wieder die gleichen

Prinzipien für unsere Ernährung

- wenn auch aus anderen

Beweggründen: zum Schutz

der Umwelt und des Klimas

und für eine gesunde Kost

durch frische Ware. Wir leben

im Landkreis Lindau in kultureller

Viefalt. Das ist auch, was

die Speisen angeht, ein großer

Schatz“, findet das Team und

bittet die Bevölkerung um Mithilfe

beim Projekt „Lindauer

Landkreis Kochbuch“.

„Bitte schicken Sie uns Ihre

Lieblingsrezepte. Wenn Sie mögen,

gerne handschriftlich und

mit einem Foto der Speise

und/oder einem Bild von sich

selbst. Schön wäre es, wenn

die Hauptzutaten aus der Region

kommen oder kommen könnten.

Gerne nehmen wir auch

Rezepte mit Wildkräutern und

Pflanzen, die wir auf unseren

Wiesen sammeln können. Da

vegane und vegetarische Kost

sehr gesund und ökologisch

nachhaltig ist, freuen wir uns

ganz besonders über solche

Rezeptideen. Es soll aber auch

ein Kapitel mit Fleisch- und

Fischrezepten im Landkreis

Kochbuch geben. Toll wäre es,

wir könnten Rezepte aus verschiedenen

Generationen und

Kulturen sammeln“, wünscht

sich das Trio.

Wer Rezepte und dazugehörige

Fotos für das Lindauer

Landkreis Kochbuch einreichen

möchte, schickt diese bitte

per E-Mail an:

lilakochbuch@gmx.de

oder per Post an:

Praxis Michaela Dietenmeier,

Reutiner Straße 63 d, 88131

Lindau (B)

oder gibt alles persönlich ab:

in der Bio Oase zu Händen von

Katja Lutze, Langenweg 43 in

Lindau

Einsendeschluss ist der 31.

März 2022.

BZ

BZ-Abb.: Lindauer Kochbuch von 1852

Auszeichnung mit

Schöpfungspreis

Bischof Dr. Bertram Meier hat

der Friedensbewegung „pax

christi“ mit ihren Friedensräumen

und dem Verein

„Friedensregion Bodensee“

den Schöpfungspreis des

Bistums Augsburg für die

Ausstellung „Friedensklima

– 17 Ziele für Gerechtigkeit

und Frieden“ verliehen.

Die Friedensräume Lindau

und die Friedensregion

Bodensee präsentierten die

Nachhaltigkeitsziele im Jahr

2021 auf der Gartenschau in

Lindau. Unter 51 Bewerbungen

hatte die Jury des

Schöpfungspreises eine Auswahl

zu treffen. Den 1. Preis

würdigte Bischof Bertram

Meier mit folgenden Worten:

„Es ist beeindruckend, was

in guter Netzwerkarbeit vor

Ort geleistet werden kann.

Das überzeugende Ausstellungskonzept

hat, unterstützt

durch die zahlreichen

Ehrenamtlichen, zur politischökologischen

Bewusstseinsbildung,

zur Sensibilisierung

und Aufklärung eines breiten

Publikums beigetragen. Die

Besucher konnten somit lernen,

dass die Themen Klima,

Frieden und Gerechtigkeit

nicht voneinander zu trennen

sind.“

Die Aktiven der Friedensregion

Bodensee und der

Friedensräume Lindau freuen

sich nicht nur über ein

Preisgeld von 1.000 Euro,

sondern vor allem, dass

das Thema „Frieden und

Klima“ auf einer breiteren

gesellschaftlichen Ebene die

notwendige Aufmerksamkeit

erhält.

Die Ausstellung wird demnächst

am Gymnasium

Lindenberg gezeigt und

geht anschließend an das

Valentin-Heider Gymnasium

in Lindau.

BZ

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Rädle in

Hattnau

ab 14.01. bis 19.03.2022

tägl. geöffnet ab 15.00 Uhr

So und Mo Ruhetag!

Wir freuen uns

auf ein

Wiedersehen!

Ihr Weingut Schmidt

www.schmidt-am-bodenseee.de






















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