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Land & Leben Februarausgabe

Das Regionalmagazin im Elbe Weser-Dreieck. Mit Veranstaltungskalender Job- und Ausbildungsteil und lokalen Berichten für junge und alte Menschen.

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REGIONALE BERICHTE

Jagdschein ist gefragt

Zahl der Jägerprüfungen auf Rekordniveau

www.jagdverband.de

Laut aktueller DJV-Statistik traten im Jahr

2021 18.900 Männer und Frauen zur Jägerprüfung

an – ebenso viele wie im Jahr zuvor

und dritthöchster Wert überhaupt. Damit ist

das Interesse an der Jagd ungebrochen hoch.

Im Vergleich zu 2011 sind es sogar rund drei

Viertel mehr Jagdschüler. Diese vorläufige

Auswertung hat der Deutsche Jagdverband

(DJV) jüngst veröffentlicht.

Auf Platz eins liegt Niedersachsen mit 4.116

Prüflingen, gefolgt von Baden-Württemberg

(3.138) sowie Mecklenburg-Vorpommern

(1.880). Die Jägerprüfung ist anspruchsvoll.

Die Durchfallquote von 21 Prozent lag in

diesem Jahr sogar geringfügig höher als im

Vorjahr (20 Prozent). Beschränkungen durch

Corona haben erneut die Ausbildung erschwert

und zu Kursausfällen geführt.

Jagdschein ab 15 Jahren

Um das „grüne Abitur“ zu erhalten, müssen

sich Jagdschüler rund 150 Stunden mit Themen

wie Wildbiologie, Natur- und Tierschutz,

Wildbret-Hygiene, Waffenkunde und Hundewesen

auseinandersetzen. Die staatliche Prüfung

besteht aus schriftlichen, mündlichen

und praktischen Inhalten. Voraussetzungen

dafür sind ein Mindestalter von 15 Jahren,

ein einwandfreies polizeiliches Führungszeugnis

sowie die geistige und körperliche

Eignung. Die jagdliche Ausbildung findet

über die Landesjagdverbände oder durch eine

Jagdschule statt.

Als Kursformen werden meist Abend-, Wochenend-

sowie Intensivkurse angeboten.

Die Inhalte der Ausbildung umfassen theoretische

und praktische Themen rund um

Wildbiologie, Jagdpraxis, Brauchtum, Waffenkunde,

Wildbrethygiene und Jagdrecht.

Außerdem wird der sichere Umgang mit der

Waffe und die Schießfertigkeit trainiert.

Drei Jahre „Jungjäger“

Ist die Prüfung bestanden, geht es erst richtig

los! Wichtig ist es, schnell jagdlichen Anschluss

zu finden, was am einfachsten durch

die Mitgliedschaft in dem jeweiligen Landesjagdverband

möglich ist. Wie beim Führerschein

lernt man die Jagd erst richtig in

der Praxis. In den ersten drei Jahren nach

der Prüfung wird man unabhängig vom individuellen

Alter als „Jungjäger“ bezeichnet.

(hg/djv)

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