28.01.2022 Aufrufe

Land & Leben Februarausgabe

Das Regionalmagazin im Elbe Weser-Dreieck. Mit Veranstaltungskalender Job- und Ausbildungsteil und lokalen Berichten für junge und alte Menschen.

Das Regionalmagazin im Elbe Weser-Dreieck. Mit Veranstaltungskalender Job- und Ausbildungsteil und lokalen Berichten für junge und alte Menschen.

MEHR ANZEIGEN
WENIGER ANZEIGEN

Sie wollen auch ein ePaper? Erhöhen Sie die Reichweite Ihrer Titel.

YUMPU macht aus Druck-PDFs automatisch weboptimierte ePaper, die Google liebt.

KULTUR | KOLUMNE | KIDS

Dave denkt…

...das ist ein leckerer Burger!

Ich habe krassen Beef mit meinem Bruder.

Nein, liebe Jugend, keinen Streit –

wir beide haben Rind. Originalgetreu

aus dem Englischen übersetzt und direkt

vom Wagen auf dem Supermarkt-

Parkplatz. Die verkaufen die armen Tiere

dort nicht am Stück, sondern als saftiges, gegrilltes

Hack zwischen zwei Brötchenhälften.

Essen aus dem Foodtruck. Originalgetreu mit

Nahrungs-Lkw übersetzt und von uns alten

Leuten früher „Bude“ genannt.

Aber mit der guten, alten Pommesbude oder

dem Hähnchenmobil, die natürlich auch noch

vor den Konsumtempeln stehen, haben die

Foodtrucks eher weniger gemeinsam. Hier

geht der Trend schon eher zur gehobenen

Gastronomie. Was? Gehoben? Bei Fast Food?

So ein Big Mac oder ein Whopper bestehen

aus Industrieware und selbst ein Sternekoch

sagte einmal, dass er für deren Preis keinen

besseren Burger herstellen könne. Das sieht

bei den jetzt in Scharen anrollenden Foodtrucks

anders aus.

„Es ist zwar etwas teurer hier, dafür ist man

unter sich“, sangen schon „Die Ärzte“. Aber

auf die neumodischen Imbisswagen trifft das

nur bedingt zu. Teurer ja, aber doch mit großem

Zuspruch. Berechtigt wie ich finde, denn

den Burgern hier sieht und schmeckt man

vor allem an, dass sie aus zum Teil ganz anderen

Zutaten als ihre Pendants aus der

Systemgastronomie hergestellt wurden. Kein

Tiefkühl-Patty und zudem noch ein wesentlich

kreativeres, frisches Drumherum zwischen

den Brötchenhälften. „Mmm-hmmm,

das ist ein leckerer Burger“, sagte schon

Schauspieler Samuel L. Jackson.

Trotz meiner Begeisterung vermisse ich aber

irgendwie auch die ehemals langen Öffnungszeiten

des traditionellen Imbisses am anderen

Ende der Straße, in der ich lebe. Frau

Thekla, falls Sie diese Zeilen lesen sollten,

erhören Sie bitte meinen und den Hilferuf

ganz vieler meiner Bekannten! Dann müssen

wir nämlich nicht auf den „Leckerer-Burger-

Mittwoch“ vor dem Supermarkt warten und

können statt eines „Big Kahuna Burgers“ vom

Foodtruck auch wieder öfter Ihren „Big Bum“

genießen.

„Big Bum“. Großer Hintern. Originalgetreu

aus dem Englischen übersetzt. Aber lecker

ist er auch auf jeden Fall! Der Burger von der

Grillstube. (dh)

36

Hurra! Ihre Datei wurde hochgeladen und ist bereit für die Veröffentlichung.

Erfolgreich gespeichert!

Leider ist etwas schief gelaufen!