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Land & Leben Februarausgabe

Das Regionalmagazin im Elbe Weser-Dreieck. Mit Veranstaltungskalender Job- und Ausbildungsteil und lokalen Berichten für junge und alte Menschen.

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Baum- und Gehölzschnitt

Bis 28. Februar sollte man sich darum gekümmert haben

Wenn im Frühjahr die meisten Fröste und

der Winter beinahe vorüber sind, die Gehölze

aber noch nicht treiben und der Garten so

langsam erwacht, ist für die meisten Gehölze,

Baum oder Strauch, der richtige Zeitpunkt

gekommen, um sie zu schneiden. Zwischen

dem 1. Oktober und Ende Februar sind alle

Schnittarbeiten erlaubt. Der Radikalschnitt,

Gärtner nennen dies „auf den Stock setzen“,

ist ab dem 1. März verboten. Ganzjährig zulässig

sind aber schonende Form- und Pflegeschnitte

zur Beseitigung des Zuwachses.

Obstbäume brauchen Licht und Luft

Für anhaltenden Fruchtreichtum braucht der

Obstbaum in seiner Krone Licht und Luft.

Eine alte Gärtnerweisheit lautet: „Einen Hut

Baumschnittarbeiten in der Höhe sollte man

lieber von Fachleuten vornehmen lassen.

muss man durch eine Obstbaumkrone hindurch

werfen können, ohne dass er sich verfängt.“

Schneiden Sie daher alle nach innen

wachsende Äste weg, vor allem aber die sogenannten

Wasserschosse: Diese senkrecht

nach oben wachsenden Triebe kosten den

Baum nur unnötig Kraft, tragen praktisch

keine Früchte und verdichten die Krone.

Auch bei Zweigen, die sich kreuzen oder aneinander

reiben, wird einer weggeschnitten,

und zwar immer der steiler nach oben bzw.

der nach innen weisende. Grundsätzlich gilt:

Ein starker Rückschnitt fördert das Holzwachstum,

ein schwacher Rückschnitt die

Fruchtansätze.

Manche Bäume treiben nach einem Schnitt

nur sehr zögerlich aus oder sie entwickeln

erst im Alter ihren typischen Wuchs, den

man mit einem Schnitt ruinieren würde. Lassen

Sie daher Laubbäume wie Birke, Buche,

Esche oder Ahorn möglichst ohne Schnitt

wachsen. Nadelgehölze – außer Eiben – vertragen

überhaupt keinen Baumschnitt.

Ziersträucher sind sensibel

Bei Ziersträuchern fördert ein korrekter Gehölzschnitt

die Blüten, ein Schnitt zur falschen

Zeit kann den kompletten Blütenansatz

vernichten. Frühlingsblüher werden meist

nach der Blüte geschnitten, Sommerblüher

im Winter oder zeitigen Frühjahr. Blütensträucher

sollten in den ersten fünf Standjahren

in Ruhe gelassen werden. Beachten

Sie bei allen Gehölzschnitten die örtlichen

Vogelschutzbestimmungen, zu denen die Gemeinden

Auskunft geben.

Sollten Sie sich das Schneiden nicht selbst

zutrauen, empfehlen wir, sich an einen der

regionalen Fachbetriebe zu wenden. Diese

kennen sich sowohl mit den gesetzlichen Vorgaben

als auch mit den Bedürfnissen Ihrer

Bäume und Sträucher bestens aus. (hg)

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